
Science Busters Podcast· Folge 98
Wie uns Roy Black beim Klimaschutz helfen kann - SBP098
Montag, 17. Februar 2025 · 42 min
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Shownotes
Über pluralistische Ignoranz & Brieffreundschaften für mehr Klimaschutz - Zusammenschnitt der Sendung "Frag die Science Busters live" auf Radio FM4 vom 18.3.2024 mit Florian Freistetter, Barbara Laa & Martin Puntigam
Das war Ausgabe 98 des SB Podcasts. Nur noch 2 x schlafen, dann feiern wir 100 Jahre Science Busters Podcast. Etwas zeitversetzt auch live vor Publikum, nämlich am 31.3. im Literaturhaus Graz (literaturhaus-graz.at/veranstaltung/100-jahre-…). Mit 2 famosen Gästen: Nicole-Streitler-Kastberger, Literaturwissenschaftlerin, Literaturkritikerin und Autorin, die sich u.a. 20 Jahre mit dem Gesamtwerk von Ödön v. Horvath auseinandergesetzt hat Und mit dabei auch Gilbert Prilasnig, ehem. Fußballnationalspieler, mit Sturm Graz in den 90er Jahren 3x Meister & 3 x Cupsieger. Und frisch gebackener Assistenztrainer der Frauenfußballnationalmanschaft. Aber weil ihn das offenbar nicht genug ausgelastet hat, hat er daneben Linguistik studiert, ab demnächst, wenn alles gut geht, Magister in „Klinischer Linguistik“. Was das genau ist, wird er Florian Freistetter & Martin Puntigam erzählen, am 31. März, ab 19.00 Uhr im Literaturhaus Graz.
Davor und danach gibt es aber auch jede Menge zu hören & zu sehen.
Die neue TV-Staffel ist fertig aufgezeichnet und wird laufend publiziert. Ab 11.3. jede Dienstag Nacht auf ORF 1. Und danach immer ein halbes Jahr weltweit abrufbar im ORF-Player.
Neue Folgen wieder am Anfang März in der DienstagNacht auf ORFeins (tv.orf.at/science-busters/sciencebus560.html) Nächste Folge: "Hintzer Dir, Klopapier!" mit Ruth Grützbauch & Florian Freistetter
Am 24.2. gibt es die nächste Ausgabe von „Frag die SB – live – alles rund ums Klima“. Wie immer von 13 – 14 Uhr eine Stunde lang auf Radio FM4. Mit Claudia Frick, Meteorologin & Prof. f. Wisskomm TH Köln, Barbara Laa, Verkehrswissenschaftlerin, TU Wien & FF.
Weiterhin & bis Sommer am Programm, bevor wir im Oktober mit einer neuen Show Premiere feiern werden mit dem Titel “Weltuntergang für Fortgeschrittene”, gibt es die aktuelle Live-Show der Science Busters Planet B
19.4. + 25.5. StadtsaalWien (stadtsaal.com/kuenstler/science-busters)
11.3. Kunsthaus Weiz (tourismus-weiz.at/event/science-busters-planet-b)
26.3. Stadttheater Wels (oeticket.com/event/science-busters-planet-b-we…)
Dann geht es wieder einmal nach Deutschland, diesmal am
2.4. E-Werk Erlangen (e-werk.de/programm/alle-termine/detail/science…)
3.4. F-Haus Jena (agentour.org/programm/science-busters_planet-b…)
4.4. Kupfersaal Leipzig (agentour.org/programm/science-busters_planet-b…)
5.4. Schauburg Dresden (agentour.org/programm/science-busters_planet-b…)
23.04. Zentrum Feldbach (oeticket.com/event/science-busters-planet-b-ze…)
30.4. Posthof Linz (posthof.at/event/science-busters-6)
16.5. Freudenhaus Lustenau (freudenhaus.or.at/programm/2024/neuer-termin-2…)
17.5. Theater am Kirchplatz TAK Schaan – Liechtenstein-Premiere (tak.li/veranstaltungen/science-busters/1276)
SB4Kids aktuell digital in der ORF-Kids App, jede Folge zirka 10 Minuten.
Und analog gibt es die Show mit Martin Moder & mir am
Am 19.4.2025 Stadtsaal
Wien (stadtsaal.com/kuenstler/science-busters) um 15.30 Uhr & am 20.4. wieder um 11.00 Uhr.
30.4.Posthof Linz (posthof.at/event/science-busters-for-kids)
18.5. Vinomna Saal Rankweil (laendleticket.com/Creator/bin/web.php/laendlet…)
Und am 26.4. Vorglühen mit Pezi aus der Märchenstadt in „Pezi & die Science Busters“ bei der Ybbsiade (ybbsiade.at/veranstaltung/pezi-die-science-bus…)
Und: nach 2 Saisonen mit dem Marsflug-Programm gibt es im Mai eine neue Show „Pezi & die Science Busters“ (kasperlundpezi-webshop.tkt-datacenter.net/de/p…) im Urania Puppentheater Wien. Kasperl. Pezi, die Großmutti erkunden mit Helmut Jungwirth & mir, wie Pezi genauso fliegen lernen kann wie Vögel & was der Bär-noulli-Effekt damit zu tun hat.
6. – 11.5. Im Urania Puppentheater Wien
Glückskatze – das Solo v. & m. Martin Puntigam schnurrt auch 2025 wieder:
am 13.3. im Scharfrichterhaus Passau (scharfrichterhaus.de/theater/programm/?doing_w…),
am 15.3. im Jakobmayer Dorfen (jakobmayer.de/wordpress/veranstaltungen/martin…) und
am
• + 12.4.im Kabarett Niedermair (niedermair.at/kuenstler/martin-puntigam)
Alle Infos & Tickets unter siencebusters.at (sciencebusters.at) & puntigam.at
Alle Termine unter puntigam.at
Lektüre
Unser Jubel-Buch, erschienen vor einem Jahr anlässlich 15 Jahre SB giltet noch immer: "Wissenschaft ist das, was auch dann gilt, wenn man nicht dran glaubt: Das große Jubelbuch der Science Busters" (amzn.to/3q8ZzWz). Erschienen bei Hanser (hanser-literaturverlage.de/buch/wissenschaft-i…).
Auch als Hörbuch (penguinrandomhouse.de/Hoerbuch-Download/Wissen…) im Hörverlag. Wie immer wunderbar gelesen von Thomas Loibl (Großteil) und ein bisschen auch von uns (Kleinteil)
Und seit Oktober 2007 gibt es unsere Kurz-Kolumne jede Woche auf Radio FM4.
Das rosa Trikot (postimg.cc/GBcvv35D) des USV Furth mit Science Busters Logo kann man aber schon jetzt kaufen & ein bisschen eintragen.
Bestellungen unter obmann@usvfurth.at oder unter WhatsApp 0043 664 39065562
Kontakt und weitere Infos
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Fragen zur heutigen Folge und andere Fragen, die wir beantworten sollen, und hoffentlich können, an podcast@sciencebusters.at oder über Instagram oder Facebook. Gern als Audiofile
Funk und Fernsehen
Die Science-Busters-Sendungen auf Radio FM4 findet man hier (sound.orf.at/podcast/fm4/fm4-science-busters).
Alle bisherigen TV-Folgen kann man hier auf DVD kaufen (shop.orf.at/orf/de/dvd/comedy/2482/science-bus…) oder bei Amazon (bit.ly/science_busters_amazon). Die aktuellen Folgen finden sich im ORF-Player (tv.orf.at/science-busters/index.html)
Dank
Der Podcast wird produziert mit Unterstützung der TU Wien (tuwien.at) und der Universität Graz (uni-graz.at)
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Martin Puntigam Ausgabe 98 des ScienceBusters Podcasts, produziert wie immer mit Unterstützung der Uni Graz und der TU Wien. Nur noch zweimal schlafen, dann feiern wir 100 Jahre ScienceBusters Podcast. Etwas zeitversetzt auch live vor Publikum, nämlich am 31. März im Literaturhaus Graz. Wie zwei famosen Gästen, Nicole Streitler-Kastberger, Literaturwissenschaftlerin, Literaturkritikerin und Autorin, Sie hat sich unter anderem 20 Jahre lang mit dem Gesamtwerk von Oedin von Horvath auseinandergesetzt und vieles mehr und mit dabei auch Gilbert Prelasnik, ehemaliger Fußball-Nationalspieler mit Sturm Graz in den 90er Jahren, dreimal Meister, dreimal Cup-Sieger in der Champions League erfolgreich.
Martin Puntigam Seit kurzem frischgebackener Assistenztrainer der Frauenfußball-Nationalmannschaft und weil er dadurch nicht ausgelastet zu sein scheint, hat er daneben auch Linguistik studiert. Ab demnächst, wenn alles gut geht, ist er Master in klinischer Linguistik. Was das genau ist, wird er Florian Freistetter und mir, Martin Puntigam, erzählen am 31.
Martin Puntigam März ab 19 Uhr im Literaturhaus Graz. Freue mich schon. Noch ist es aber nicht ganz so weit und heute in Ausgabe 98 schauen wir zurück auf März 2024. Damals am 18.03. in der Frühlingsausgabe von Frag Designs Busters Alles rund ums Klima haben Barbara Lahr, Verkehrswissenschaftlerin an der TU Wien, Florian Freistetter, Astronom und ich in unserer monatlichen Sendung auf Radio FM4 unter anderem darüber gesprochen, ob pluralistische Ignoranz besser ist als singuläre Ignoranz, ob man wirklich weniger Verkehr bekommt, wenn man mehr Straßen baut, Warum der USV Furt in Rosa leider nicht mehr unbesiegt war, inwiefern eine Schneeballschlacht gegen die Erderwärmung hilft, ob auch für Klimawandel verharmloser Innen das Briefgeheimnis gilt und ob man
Martin Puntigam den Lobautunnel nicht auch dorthin bauen kann, wo er wirklich gebraucht wird. Jetzt, seit Anfang Februar 2025, ein knappes Jahr danach, liegt das Ergebnis der vom Klimaministerium in Auftrag gegebenen strategischen Prüfung Verkehr zum Lobaudundel vor und empfohlen wird, das Projekt aus dem Gesetz zu streichen.
Martin Puntigam Denn es hat sich gezeigt, dass die im Bundesstraßengesetz vorgesehene Variante in fast allen untersuchten Belangen den Alternativen unterlegen ist, heißt es dort. Stattdessen soll man unter anderem den öffentlichen Verkehr ausbauen. Das war natürlich auch schon vor einem Jahr klar, nämlich, dass eine autogerechte Stadt sehr ungerecht ist und dass die Frage, ob man den Lobautunnel nicht auch dorthin bauen kann, wo er wirklich gebraucht wird, relativ leicht zu beantworten ist mit Nein, denn er wird gar nicht gebraucht.
Martin Puntigam Außer natürlich, man möchte auch nach dem wärmsten Jänner seit Aufzeichnungsbeginn unbedingt für noch mehr Straßenverkehr sorgen.
Science Busters FM4 Podcast. FM4. Science Busters. Live. Herzlich willkommen zur Ausgabe 34 von Frag die Science Busters. Die Frühlingsausgabe, wenn man so möchte und man braucht kein Prophet zu sein. Es wird vermutlich der wärmste Frühling nach dem wärmsten Winter, den wärmsten Herbst und wärmsten Sommer seit immer oder zumindest seit Aufzeichnungsbeginn.
Science Busters Deshalb machen wir uns heute wieder eine Stunde lang einen Lenz mit mir im FM4-Studio. Florian Freistädter, Astronom, hallo. Hallo. Und erstmals dabei bei FragDesignsBusters zumindest die Verkehrswissenschaftlerin Barbara Laa von der TU Wien. Hallo. Hallo. Mein Name ist Martin Puntigam. Wir beantworten heute Fragen wie, bekommt man wirklich weniger Verkehr, wenn man mehr Straßen baut?
Science Busters Hilft eine Schneeballschlacht gegen die Erderwärmung? Gibt es für Klimawandel VerharmloserInnen das Briefgeheimnis? Geheimnis und warum kann man den Lobau-Tunnel eigentlich nicht dorthin bauen, wo man ihn vielleicht auch brauchen kann. Frisch asphaltierter Produzent der Sendung Alex Wagner. Vorfahrt am Telefon gewährt Anna Teiretzbacher.
Science Busters Die Telefonnummer, unter der wir zu erreichen sind 0800 226 996 oder über WhatsApp 0664 828 4444. Wir machen kurz Spring Break mit Musik und dann machen wir es auf die Suche nach einem möglichen neuen Zuhause für einen ungeliebten Tunnel. Klimawandel, Klimakrise, Erderwärmung, Erderhitzung und dann gibt es noch jede Menge Fachausdrücke, die man lernen muss, damit man auf Augenhöhe der Gegenwart mitsprechen kann, wenn es um die Klimakatastrophe geht.
Science Busters Es gibt da einen neuen Begriff, den man ab und zu, der am Unterkommen kann, das ist die pluralistische Ignoranz. Florian Freisteter, das klingt natürlich toll, wenn man irgendwo schon ein bisschen was getrunken hat, in größerer Runde und man möchte auf den Tisch schauen und sie wichtig machen, dann ist das wirklich ein Entree, wo man dann eine Zeit lang reden kann, aber ist pluralistische Ignoranz besser als singuläre Ignoranz oder worum dreht sich es dabei eigentlich?
Science Busters Naja, eigentlich geht es im Wesentlichen darum, dass die Mehrheit glaubt, sie wäre in der Minderheit. Und im Kontext der Klimakrise heißt das, dass die Mehrheit der Menschen, und das gilt fast global. Die Mehrheit der Menschen ist durchaus bereit, Maßnahmen zu treffen, zu finanzieren, auch auf Dinge zu verzichten, um die Klimakrise zu bewältigen.
Science Busters Aber die Mehrheit glaubt auch, dass sie in der Minderheit ist und dass die Mehrheit dagegen wäre und es deswegen schwierig ist oder sich gar nicht erst lohnt, was zu tun. Aber ist das ein Lippenbekenntnis oder Ausrede oder ist es tatsächlich so, dass die Vernetzung nicht groß genug ist oder dass es nicht genug Kommunikationsplattformen gibt, wo zum Ausdruck kommt, dass die meisten Menschen ohne dies gern hätten, dass man weiter auf der Erde gut leben kann?
Science Busters Naja, das ist eine Frage, die man am Ende die Medienwissenschaften fragen müsste. Aber natürlich liegt es auch daran, wie über das Thema berichtet wird und dass die Tatsache, dass Menschen durchaus in der Mehrheit sind, die gern was getan hätten, vielleicht auch für die Politik eine Herausforderung darstellt und die Politik dann auch eher dazu neigt.
Science Busters Das zu betonen, was ihr zu Pass kommt, nämlich darauf hinzuweisen, dass es vielleicht doch eine Mehrheit geben könnte, die Maßnahmen nicht super findet und sie deswegen nichts tun braucht. Aber wie kann man diese Diskrepanz jetzt auflösen, dass es eine Mehrheit gibt, die Maßnahmen doch gut fände, aber behauptet wird, sie würden es nicht gut finden?
Science Busters Ja, die Mehrheit muss sichtbar werden. Das sieht man in einem anderen Bereich, auch zum Beispiel in Deutschland und Österreich, als vor ein paar Wochen sehr, sehr stark überall gegen die AfD demonstriert worden ist. Da ist auch deutlich sichtbar geworden, dass die gar nicht so viel Zuspruch haben, wie vielleicht medial geglaubt worden ist, dass die Zuspruch haben, dass eine Mehrheit, eine deutliche Mehrheit doch dagegen ist.
Science Busters Und sowas kann eben auch da beim Klima helfen. Also die Sichtbarmachung dieser Mehrheit, die kann durchaus sehr verhaltenswirksam sein. Das heißt, da würdest du eine Demonstration organisieren und dann kommen die Leute und wenn da ganz viele kommen, dann hätten wir da schon einen Schritt erledigt? Helfen tut es auf jeden Fall, ja. Das ist jetzt die Theorie.
Science Busters Wie schaut das in der Praxis aus? Was würde man tun sollen, wenn man, glaubt man, ist Teil der Mehrheit, die sich als Minderheit empfindet? Naja, das ist, glaube ich, individuell sehr, sehr unterschiedlich, was man tun kann. Also alle Leute sollen sich überlegen, sich bewusst werden, dass sie vielleicht nicht in der Minderheit sind.
Science Busters Man kann mit Freunden, mit Bekannten reden. Man kann sich aktiv probieren zu informieren, nachzuschauen, was denn da anders schon an Informationen existiert. Das Problem ist halt wieder, wie bei allen Klimamaßnahmen, das Problem zwischen individueller Aktion und den größeren übergeordneten Maßnahmen.
Science Busters Und doch da wäre es vielleicht praktischer, wenn eben in den Medien auch noch ein bisschen Umdenkprozesse stattfinden würde, dass man sich nicht so sehr immer darauf konzentriert, wer ist gegen was und immer nur die eine Seite, die andere Seite, sondern wirklich halt mal die Realität so darstellt, wie sie ist.
Science Busters Und es gibt mehr als genug Wissenschaft, die zeigt, dass eine Mehrheit durchaus sowas befürwortet. Aber das muss man dann auch entsprechend in den Medien, in der Öffentlichkeit, in der Gesellschaft sichtbar machen. Das ist das, was der Reinhard Steurer immer vom ökologischen Handabdruck bricht. Nehme an, dass man eben sehr engagiert, so wie wir, am 1. Juni wieder in der Kulisse Benefiz für Klimaaktivismus macht.
Science Busters Oder sie ab und zu auf die Straße stellt, wenn sie vor uns wer anklebt, also mutiger ist als wir. Wir gehen dann ja immer weg, wenn die Polizei sagt, weggehen wir, sind ja erfolgsam. oder immer einfach zu Veranstaltungen geht oder auch schon, jetzt kommt Ostern. Da sind ja wieder viele Verwandten treffen, da kann man entweder alle Themen ausklammern, die dazu fuhren würden, dass man sie wieder nicht leiden kann und aufeinanderprallt oder man kann da versuchen, schon sanft zu argumentieren oder dagegen zu halten, wenn wieder Unsinn aufgetischt wird. Ja, man muss gar nicht dagegen halten.
Science Busters Also idealerweise stellt man dann auch fest, dass die Verwandten vielleicht eh auch gar nicht so dagegen sind, wie man bisher geglaubt hat, weil man geglaubt hat, ja, die sind alle dagegen. Also oft im Gespräch, das habe ich gestern zum Beispiel erlebt, als ich am Fußballplatz gestanden bin, wo ich auch mit Leuten über Themen geredet habe, wo ich gedacht habe, okay, jetzt fangen die vom Klimawandel an, das wird sicher stressig.
Science Busters Aber am Ende haben wir festgestellt, na, wir haben eigentlich alle dieselbe Meinung. Wir sind eigentlich alle durchaus ohne Kontroverse bereit, über dieselben Themen, Energie und so weiter zu sprechen und wir müssen uns gar nicht streiten. Das war dann doch ein versöhnlicher Abschluss, nachdem der USV Furt, dessen Tressensponsor wir ja sehen, leider das erste Mal in unseren schönen rosa Tressen geschlagen worden ist.
Science Busters Aber es ist versprochen worden, dass die weiße Weste im Stadion in Furt wieder hergestellt wird. Das heißt, miteinander reden, was so banal und unspektakulär klingt, ist vermutlich gar keine so schlechte und wirkungslose Maßnahme, wenn man eine Mehrheit herstellen möchte, die dann vor, es sind ja Haufen Wahlen, einen gewissen Druck aufbauen kann, damit Wahlergebnisse so zustande kommen, dass dann danach die am Ruder sind, die für Klimaschutz das Überhaben.
Science Busters Genau. Und die Mehrheit muss ja nicht zustande kommen, die ist schon da. Sie muss nur sichtbar werden. Da wollen wir auch mithelfen, beziehungsweise kann man auch sagen, man möchte die Mehrheit gar nicht sichtbar haben. Oder andere Fragen stehen unter 0800 226 996. Das ist die Festnetznummer. Wir bitten um wenig Musik und kommen danach wieder. Fragt die Science Busters.
Science Busters 0800 226 996. Pluralistische Ignoranz, also dass eine Mehrheit glaubt, sie sei die Minderheit, das wäre ein schöner T-Shirt-Spruch, ich bin für pluralistische Ignoranz. Offensichtlich sind es viel mehr Menschen für Klimaschutz und auch die entsprechenden Maßnahmen, die man ergreifen muss, außer das Zeigen umfragen, wenn es um Straßenverkehr geht.
Science Busters Da sind die Leute offensichtlich zumindest in Österreich auch empfindlich. Warum ist das so, Baba? Also warum das genau ist, kann ich jetzt nicht psychologisch erklären. Ich kann sagen, dass es nicht so bleiben muss. Also es kann sich auch verändern. Und wir haben mit Tempo 100 auf der Autobahn ein Beispiel für eine Maßnahme, die sehr gut wäre für den Klimaschutz im Verkehrsbereich, wo wir aber keine Mehrheit haben aktuell.
Science Busters Wir haben aber gesehen in Umfragen, dass es da schon Veränderungen gab. Also immer mehr Menschen befürworten das. Und ich glaube, wenn wir darüber reden und aufklären, Was sind auch die Vorteile von solchen Maßnahmen? Dann können wir da auch was verändern in der Akzeptanz. Also umso besser, dass ich heute da bin und noch mehr darüber erzählen kann.
Science Busters Wenn wir beim Tempo 100 bleiben, dann haben wir nämlich nicht nur die effektivste Einzelmaßnahme im Verkehrsbereich, wenn es um Klimaschutz geht, weil es ist sehr schnell umsetzbar, sehr billig umsetzbar und kann rasch Emissionen einsparen, sondern wir haben auch noch sogenannte Co-Benefits, Also andere Wirkungen, die sich positiv auswirken, wie zum Beispiel, dass wir viel weniger Unfälle haben werden.
Science Busters Das heißt, wir könnten jedes Jahr Menschenleben retten eigentlich, dadurch, dass wir langsamer fahren und auch viele Verletzte. Außerdem sparen wir natürlich noch andere Emissionen ein und es ist leiser, wenn wir langsamer fahren und für jenen, die gerne Autofahren, der Verkehrsfluss wird auch gleichmäßiger und letzten Endes haben wir dadurch sogar mehr Kapazität und besseres Fahrvergnügen. Also man muss sich nur umstellen.
Science Busters Es haben ja auch andere Länder schon Tempo 100. Und ich glaube, anekdotisch habe ich auch gehört, dass sich bereits was verändert hat auf den Straßen, dass die Leute immer langsamer fahren. Und das ist auch im Verkehr. Vieles muss man erst ausprobieren, um zu sehen, dass es eh nicht so schlimm ist oder dass es sogar ganz gut sein kann. Ein anderes Beispiel dafür sind zum Beispiel Fußgängerzonen bei der Mariahilferstraße in Wien.
Science Busters Damals gab es eine Umfrage, die nur ganz knapp pro Fußgängerzone ausgegangen ist. Und ein paar Monate später hat man die Leute noch einmal gefragt und dann waren schon über 70 Prozent dafür. Und ich glaube, heute will das niemand mehr umbauen. Das heißt, da gilt es auch oft einfach mutig voranzuschreiten.
Science Busters Also das kann man natürlich aufklären, aber eben letztlich in Holland gibt es, glaube ich, Tempolimit aus ganz anderen Gründen. Nicht, weil es so vernünftig ist und weil man so viel Unfälle einsparen kann und weil man so viel Treibstoff sparen kann und weil es so viel leiser ist, sondern die haben, glaube ich, Stickstoff einsparen müssen und haben das dann über Umwege gemacht.
Science Busters Zähne knirschend, die Regierung damals hat gesagt, es ist halt blöderweise, müssen wir das machen, leider, leider und jetzt sind alle dafür. Also in Wirklichkeit ist ja die Aufklärung eher eine begleitende Maßnahme zu einer Gesetzesänderung, oder? Ja, auf jeden Fall. Also es ist sicher auch die Politik gefragt, zu kommunizieren, warum diese Maßnahmen umgesetzt werden.
Science Busters Also die begleitende Kommunikation, wenn man es umsetzt. Weil nämlich zu sagen, seid vernünftig, nehmt doch die Möglichkeit wahr, langsamer zu fahren. Da kann man nur mit dem Bundespräsidenten antworten, so sind wir nicht, von selber wird das nicht passieren. Nehmen wir an, dass die Studienlage so ist.
Science Busters Ja, also es muss schon genaue Regeln geben, an die sich dann alle halten können. Aber wie gesagt, die Menschen stellen sich auch um. Also in den Niederlanden ist das gar kein Problem mehr. Auch andere Staaten haben schon Tempo 100. Und es kann einfach der neue Konsens sein, auf den man sich einigt als Gesellschaft.
Science Busters Das heißt, da kann man mit einem Probeabo, man kann schnuppern, ein halbes Jahr lang das Tempolimit umstellen. Und das sollte wahrscheinlich schon ein Zeitraum sein, wo dann diese unsichtbare Mehrheit, die ja eigentlich nur vermeintlich eine Minderheit ist, eh einverstanden ist damit und sie dann vielleicht sogar dagegen zu wehren beginnt, dass man das Schnupper-Abo nicht prolongiert.
Science Busters Genau, also statt dem Tempo 140, was wir da mal geschnuppert haben, können wir einfach Tempo 100 ausprobieren, ein halbes Jahr oder ein Jahr und wenn es wirklich so schlimm ist, könnten wir es vielleicht wieder rückgängig machen. Und nach dem Jahr? Abgase abgesondert werden, ist es ja, Schnupper-Abo in vielerlei Hinsicht.
Science Busters Danke vielmals. 0800 226 996, nach wie vor die Telefonnummer. Wir musizieren wieder, bzw. Lassen musizieren und kommen in wenigen Minuten wieder. FM4. Science Busters. Live. Alles rund ums Klima. Der Martin hat uns über WhatsApp geschrieben. Danke vielmals für die Frage, die ein ganz gutes Beispiel ist für diese unsichtbare Mehrheit, als deren kleiner Teil man sich fühlt unter Umständen, nämlich wie kann man als Einzelner was unterstützend machen, wenn man gerne Tempo 100 durchgesetzt hätte oder wenn man für Tempo 100 ist und das auch zeigen möchte oder demonstrieren möchte?
Science Busters Naja, es ist halt schwierig in dem Fall, weil als Einzelner kann man in Österreich keine Politik machen und keine Gesetze erlassen. Und als Einzelner muss man halt dafür sorgen, dass die Mehrheit sichtbar wird, damit eben eine politische Mehrheit da ist, die dann am Ende auch das Gesetz macht. Also das ist halt aber ein bisschen so ein Zwickmühler, dass man als Einzelperson vielleicht nicht mal in der Minderheit ist, aber trotzdem die Mehrheit nicht so sichtbar ist, dass die Politik sich bemüßigt fühlt, etwas zu tun.
Science Busters Also sollte man möglichst viel in seinem Freundeskreis, Verwandtenkreis auffordern? Und gleichzeitig mit dem Auto auf die Autobahn zu fahren, aber nur 100? Ja, wenn möglichst viele Menschen aufgefordert werden, nur 100 zu fahren, kann das schon helfen, weil dann sind es halt mehr, die das tun. Und man kann sich auch irgendwie Aufkleber besorgen und dann hinten draufkleben und so weiter.
Science Busters Also keine Ahnung, oder man fährt auch mit dem Traktor auf der Autobahn. Die sind ja auch sehr beliebt bei den Politikern. Also wenn man mit Traktoren was anstellt, dann funktioniert das mit den politischen Maßnahmen anscheinend sehr schnell. Also das könnte auch helfen. Aber es gab tatsächlich vor ein paar Wochen eine wirklich, wirklich groß angelegte Studie, die sich auf der ganzen Welt mit zehntausenden Menschen, die befragt worden sind, angeschaut hat.
Science Busters Was für Maßnahmen, was für Interventionen, wie Sie es genannt haben, tatsächlich wirksam sind oder eben nicht wirksam sind, wenn man irgendwie in Sachen Klimakrise, Maßnahmen irgendwas erreichen möchte. Das war sehr spannend. Und welches waren die Maßnahmen? Also das fängt halt wirklich davon an, von so simplen Sachen wie einfach darauf hinweisen, ja du bist nicht allein, ganz viele andere Menschen, ganz viele andere in der Wissenschaft sind auch der Meinung, es gehört was getan.
Science Busters Das kann schon helfen, dass Menschen sich im Wohler fühlen und dann auch bereiter sind etwas zu tun. Es hängt immer auch davon ab, was man am Ende erreichen will. Also wenn man zum Beispiel erreichen möchte, dass Menschen Informationen weiter verbreiten, da hat sich gezeigt, dass es eine sehr effektive Maßnahme sein kann, wirklich auf die Gefahren hinzuweisen.
Science Busters Also das, was oft immer gesagt wird, ja, nicht immer nur so schwarzmalen, nicht immer nur auf die Katastrophen hinweisen, das ist dann trotzdem effektiv, wenn man gerne möchte, dass die Nachricht weiter verbreitet wird. Weil klar, das erzähle ich weiter, wenn es irgendwo was Arges passiert. Aber eine der effektivsten Maßnahmen über alle Länder hinweg, über alle sozialen Bildungsbevölkerungsschichten hinweg war tatsächlich einen Briefschreiben.
Science Busters An wen? An ein Kind, an ein eigenes Kind oder an einen Neffen, Nichte oder ein Kind im engeren Bekanntenkreis und dem Kind schreibe ich einen Brief, wo ich dem Kind erkläre, was ich persönlich jetzt gerade tue. Damit dieses Kind auch in 30, 40, 50 Jahren ein lebenswertes Leben hat. Und das Kind soll den Brief dann eben entsprechend später lesen.
Science Busters Und wenn man das macht, dann muss man sich hinsetzen und überlegen, was tue ich denn jetzt? Und dann kann es passieren, dass man draufkommt, ich tue ja gar nichts. Und dann denkt man sich, das ist aber schon blöd, weil ich kann jetzt nicht hinschreiben, Kind, du, ich tue jetzt nichts, schönes Leben noch.
Science Busters Aber man kann sich ja denken, warum soll ich ausgerechnet Kindrechenschaft ablegen? Ich bin ja schon erwachsen. Ja, aber so denkt man sich nicht, das eigene Kind hat man dann doch lieber oder den eigenen Neffen, der eigenen Nicht. Also denen möchte man dann schon ein schönes Leben gönnen in Zukunft. Und dann kommt man drauf auf eine Art, die halt dann sehr auch ins Innere geht, dass man vielleicht doch was tun sollte.
Science Busters Und das hat sich wirklich als die einzige Maßnahme erwiesen, die wirklich bei allen Bevölkerungs-, sozialen Bildungsschichten funktioniert hat. Also man muss Kassersturz machen. Des eigenen Lebens, was Klimaschutz betrifft. Und dann kommt man unter Umständen drauf, das ist eigentlich gar nicht so viel.
Science Busters Man trennt halt ein bisschen Müll und ab und zu fährt man öffentlich, wenn man gerade kein Auto zur Verfügung hat, wenn da Ehepartner, Ehepartnerin, wenn man verheiratet ist, das Auto verwendet und so weiter. Und das hilft, so wie Schummelzettelschreiben ja dazu führt, dass man sich mit dem Stoff auseinandersetzen muss, weil man hat ja nicht so viel Platz am Schummelzettel.
Science Busters Hilft das Briefschreiben an die Zukunft? Offensichtlich, das war das Ergebnis der Studie. Also man kann es ja auch sehr leicht ausprobieren. Also man muss ja nicht mal ein Kind haben dafür, kann man sich einen Gedanken einfach vorstellen. Man hätte eins und dem schreiben, muss auch nicht mal schreiben, kann auch irgendwie den Kopf wieder tippen, man kann sich das einfach nur im Kopf denken, das hilft vielleicht auch schon, aber einfach mal überlegen, was tue ich denn gerade, damit die Menschen, die mir wichtig sind, die in Zukunft noch auf dieser Welt leben, was hilft denen?
Science Busters Und überraschenderweise, es haben aber noch so eine andere Methode, wo man quasi sich selbst in der Zukunft einen Brief schreibt. Also wo ich mir einen Brief schreibe, den ich in der Zukunft lese, was ich jetzt tue, dass es mir gut geht, das war nicht ganz so effektiv. Nur bei den reichen Amerikanern, reiche konservative Amerikaner, bei denen war quasi das, sich selbst in der Zukunft besser fühlen, da war das eine effektive Maßnahme.
Science Busters Aber ansonsten muss man einen altruistischen Impuls haben, damit man sich dafür aufrafft und dann einsieht, dass man vielleicht zu wenig gibt. Was ist denn, wenn rauskommt, dass man eh total viel macht? Dann soll man den Brief erst recht jetzt hergeben, damit man jetzt schon stolz sein kann? Na ja, dann ist es ja nicht schlimm. Das ist ja okay, wenn man jetzt viel macht, dann muss man sich ja nicht schämen dafür.
Science Busters Das kann man ja dann durchaus so festhalten und dann vielleicht das, was man jetzt schon macht, probieren irgendwie noch auszuweiten mit anderen Menschen zu teilen, die eigenen Kinder davon zu erzählen, was man jetzt schon macht. Vielleicht wollen die dann auch mitmachen, weil die sind ja auch oft nicht blöd, die Kinder.
Science Busters Meistens sogar eher gescheiter als die Erwachsenen. Also ja, wenn man jetzt schon viel macht, dann ist das gut, aber das ist ja aktuell vermutlich nicht der Fall, um den wir uns Gedanken machen müssen, wie gehen wir mit den Menschen um, die zu viel für den Klimaschutz tun. Also das ist nicht das Problem, das wir haben. Also wenn man so einen Brief schreibt, dann auch drüber reden, so wie January, ist ja ein Riesenthema gewesen Anfang des Jahres, wo die Leute versucht haben, aus Fleisch zu verzichten, sie anders zu ernähren und das war ein großes Thema in den Medien, auf FN4 ist das thematisiert worden, wir haben auch im Ombudsmann eine Folge drüber gehabt.
Science Busters Das heißt, wenn man darüber redet, dass man das macht, dann ist das schon ein weiterer Schritt in die Richtung von der pluralistischen Ignoranz wegzukommen. Das ist quasi Roy Black Klimaschutz ist es. Du bist nicht allein. Das, was musikalisch so ein großer Erfolg in den 60er Jahren war, müsste man jetzt im neuen Jahrtausend, in den 20er Jahren des neuen Jahrtausends auf den Klimaschutz umlegen. Danke vielmals.
Science Busters Es gibt wieder Musik und danach die nächste Antwort auf eine Frage. FM4. Science Busters. Live. Alles rund ums Klima. Ruf an oder schick uns deine Fragen über unsere FM4 Social Media Kanäle. Musik Das haben die zwei Thomasser gemacht, die haben angerufen, deren Anrufe ich jetzt beobachten. Wenn es erlaubt ist, zusammenfasst, der eine Thomas hat sinngemäß gesagt, weil ja die Meinung ab und zu geäußert wird, ob man nicht zuerst das eine machen muss, bevor man mit dem anderen beginnen kann, also quasi nicht das, man muss zuerst das Zimmer zusammenräumen, bevor man wirklich beginnen kann, abzunehmen, ob das eine sinnvolle Strategie ist oder ob das nur Ausreden sind, dass man halt irgendwas vorschiebt,
Science Busters damit man den Stillstand befeiert. Und der andere Thomas war in der Nachfolge dessen, was der Einzelne denn tun kann, ganz konkret, um sie zu äußern und um mitzuhelfen. Und da hat es ja tatsächlich in den letzten Jahren in Wien ein großes Projekt gegeben, rund um die Stadtstraße und den Lobautundel, der ja in unserem Promo vorgekommen ist, ob man den Lobautundel nicht woanders hinbauen kann, wo man ihn wirklich brauchen kann.
Science Busters Ja genau, also ich würde sagen, es geht nicht darum, was kann man als Einzelner machen, sondern man muss schauen, dass man nicht ein Einzelner bleibt oder eine Einzelne. Das heißt, sich verbünden, dann gemeinsam Initiativen starten oder einfach an einem gemeinsamen Ziel an unterschiedlichen Stellen arbeiten.
Science Busters Ich zum Beispiel habe mit den Scientists for Future gemeinsam eine Stellungnahme zum Lobautunnel verfasst, wo wir erklärt haben. Warum es aus wissenschaftlicher Sicht eigentlich nicht sinnvoll ist, den zu bauen, gerade was die Klimawirkung betrifft, weil neue Straßen zu mehr Verkehr führen, vor allem wenn es um so große Umfahrungsstraßen, neue Autobahnen im Bereich von Metropolregionen geht.
Science Busters Ganz kurz, weil das ist jetzt fast so eine Hausverstandsangelegenheit. Mehr Straßen führen zu mehr Verkehr, aber das ist tatsächlich so, das weiß man ja mittlerweile, glaube ich, ganz gut, oder? Genau, also der Fachbegriff ist induzierter Verkehr. Das bedeutet, dass nicht nur Autos von anderen Straßen dann auf dieser Straße fahren, sondern dass dann mehr Autos kommen.
Science Busters Das ist, weil Verkehr verhält sich nicht genauso wie eine Flüssigkeit. Das wird oft so genannt, auch Verkehrsfluss, also vom Sprachlichen her. Aber das bedeutet nicht, dass Autos so sind wie Wassermoleküle und wenn das eine nicht nur dorthin kann, dann fließt es auf die andere Seite. Sondern diese Autos werden von Menschen gefahren. Die können sich selber entscheiden, auch ein anderes Verkehrsmittel zu wählen oder woanders hinzufahren.
Science Busters Das bedeutet, wenn jetzt eine neue Straße kommt, dass Menschen vielleicht statt mit dem öffentlichen Verkehr zu fahren, ihren Weg mit dem Auto zurücklegen. Oder statt im Supermarkt ums Eck einkaufen zu gehen, mit dem Auto zu einem größeren Supermarkt vielleicht fahren, weil sie dort eine größere Auswahl bekommen.
Science Busters Das sind nur die direkten Wirkungen. Dann gibt es noch die indirekten, die langfristiger entstehen. Und das ist, wenn zum Beispiel neue Siedlungen entstehen oder die neuen Supermärkte auf der grünen Wiese, die neuen Einfamilienhäuser auf der grünen Wiese, weil die Baugründe weiter draußen billiger sind, aber mit neuen Straßen komme ich ja dann ohnehin schneller wieder ins Stadtzentrum.
Science Busters Das sind dann langfristige Veränderungen. Also die Österreicher ziehen ungefähr alle zehn Jahre mal um. Und um das wieder rückgängig zu machen, das ist schwierig. Also da spricht man dann auch, nächster Fachbegriff von Login-Mechanismen. Wenn wir mal diese Strukturen aufgebaut haben, dann kommen wir dann nicht so schnell wieder raus.
Science Busters Und da gehe ich vielleicht auf die Frage vom zweiten Thomas ein. Es ist ja kein Stillstand, in dem wir uns befinden. Und zuerst müssen wir das eine machen, dann das andere. Sondern wir sind immer noch in einem Trend in die falsche Richtung eigentlich. Und wir müssen aufhalten, dass es einfach so weitergeht mit immer mehr Straßen, immer mehr auf der grünen Wiese gebaut, immer mehr Emissionen.
Science Busters Und da müssen wir jetzt mal sagen Stopp. Und das geht vielleicht auch in der jetzigen Kommunikationsbasis, die wir haben. Das ist ja oft das Argument, dass man einen Ringschluss herstellen muss, dass es jetzt schon alle Straßen gibt bis auf ein Teilstück und das muss man doch fertig bauen und dann würde alles gut.
Science Busters In Wiedernalstadt im Süden von Wien steht das gerade zur Debatte und da gibt es großen Protests dagegen mittlerweile. Wir haben da engagiert in einer Unterschriftenaktion und das soll jetzt noch einmal zu einer Volksbefragung, wenn alles gut geht, ausgestellt werden. Was ist denn da dran, dass wenn man schon fast alles gebaut hat, dass man dann den Rest nicht auch noch fertig baut, weil dann würde alles erst Sinn ergeben?
Science Busters Naja, einmal haben wir ja sehr, sehr viele Straßenstücke, wo nur noch das letzte kleine fehlt. Und man denkt sich ja, das alleine wird jetzt auch nicht das Klima retten. Aber in der Gesamtheit, und wenn wir immer so weitermachen, geht es sich dann halt irgendwann nicht aus. Weil selbst wenn jede von diesen Straßen nur ein kleines Mehr an Emissionen bringt, dann wird es immer mehr.
Science Busters Ich frage mich dann immer, warum möchte man diesen Lückenschluss nur für den Autoverkehr machen? Was ist mit dem öffentlichen Verkehr, wo wir massiv mehr Lücken haben? Was ist innerstädtisch mit dem Radverkehr, wo wir auch massiv mehr Lücken haben? Und wir sind derzeit eben in der Situation, dass wir seit 100 Jahren das Auto bevorzugt haben in der Verkehrsplanung.
Science Busters Und wenn wir jetzt wollen, und das müssen wir aufgrund vom Klimaschutz, dass wir weniger mit dem Auto fahren, müssen wir jetzt vielleicht andere Verkehrsmittel bevorzugen, weil es geht ja nicht darum. Dass die Menschen möglichst schnell von A nach B kommen, sondern dass sie von A nach B kommen. Und da sollten wir die effizienteren, umweltfreundlicheren Verkehrsmittel jetzt bevorzugen und nicht noch mehr Netzwirkung für den Autoverkehr schaffen.
Science Busters Das heißt, das Geld, das jetzt schon budgetiert verplant ist für abschließende Straßenteilstücke, Einstellstücke sollte man eigentlich jetzt schon für andere Dinge verwenden, um ganz andere Lücken zu schließen oder Projekte aufzumachen, deren Lücken man dann erst in 20 Jahren schließen kann oder in 10 Jahren schließen kann, wo man auch gar nicht begonnen hat, was zu bauen, wo es dann eine Lücke geben kann.
Science Busters Eigentlich hätte man gestern schon damit anfangen müssen, ja. Also gestern, vor 20 Jahren, 30 Jahren, 50 Jahren. Ja, und manche Entscheidungen für Straßenprojekte liegen ja so weit zurück. Also wenn wir wieder an den Lobautunnel denken, das sind jahrzehntealte Projekte, die auch mit jahrzehntealten Methoden der Verkehrsplanung überhaupt berechnet wurden, geschaut wurde, ob sie notwendig sind und so weiter.
Science Busters Das heißt, der Lobautundel ist wie in den Paulusbriefen die Wahrheit, eine Tochter der Zeit und das war vielleicht einmal eine coole Idee von einem Verkehrsplaner, Verkehrsplanerin in den, was war das, 70er Jahre, vielleicht 60er Jahre schon, aber mittlerweile sollte man das eigentlich nicht nur nicht machen, sondern eigentlich gar nicht mehr groß erwähnen und hoffen, dass niemand mehr daran denkt.
Science Busters Ich würde auf jeden Fall daran denken und eher als Mahnmal der Versäumnisse oder der vergangenen Ideologien, also entspricht der Ideologie von der autogerechten Stadt, Autobahnen prinzipiell, dass unser Leben eben mit dem Auto verbunden ist, wie wir uns von A nach B fortbewegen. Und das ist nicht mehr zumutbar.
Science Busters Also wir haben mittlerweile eine jahrzehntelange Erfahrung, was die negativen Effekte sind vom Autoverkehr, was nicht nur das Klimathema betrifft und ja, jetzt sollten wir es auch besser machen. Das heißt, anders als bei der Atomkraft muss man Zwentendorf nicht bauen, den Lobautundel muss man nicht bauen, da weiß man es schon vorher, da braucht man den dann als Denkmal leer stehen lassen, sondern einfach ganz bleiben lassen. Danke vielmals.
Science Busters 0800 226 996. Es gibt wieder Musik und dann vielleicht noch zwei Antworten auf Fragen und dann war es das für heute wieder. Eine der Kolportagenfragen, die wir vor der Sendung gestellt haben, ist, hilft eine Schneeballschlacht gegen die Erderwärmung? Das ist natürlich zugespitzt formuliert, aber man kriegt es immer wieder in Diskussionen zu hören.
Science Busters Selbst ich als Nichtfachkraft und Laie, dass das Klima sich ja immer geändert hätte. Im schlimmsten Fall war die ganze Erde ein Schneeball, eine Schneeballerde und hat es uns geschadet? Nein, wir stehen ja heute noch immer da. Aber was hat es mit dieser Schneeballerde auf sich und was kann man daraus für die heutige Diskussion um die Klimakrise ableiten?
Science Busters Also diese Schneeballerde, das ist ein nicht ganz wissenschaftlich, aber auch in der Wissenschaft verwendeter Name für Phasen in der Erdgeschichte, wo es eben nicht nur eine Eiszeit gab, wo halt die Gletscher vielleicht bis Mitteleuropa runtergegangen sind, sondern wo wirklich, überspitzt gesagt, die Gletscher bis zum Äquator gegangen sind, wo die ganze Erde mit Eis bedeckt war.
Science Busters Also es wird schon auch Lücken gegeben haben, so ist es nicht, aber im Wesentlichen war die ganze Erde ein. Ein eisbedeckter Schneeball und die haben so ein paar Millionen Jahre gedauert, diese Phasen. Es gab mehrere davon, das wissen wir. Was unklar war bis jetzt oder immer noch ist, ist, wie diese Schneeball-Erdephasen ausgelöst worden sind.
Science Busters Und da gab es jetzt eine neue Studie, die das untersucht hat, die gezeigt hat, dass Meteoriteneinschläge eine mögliche Ursache sein können, weil die schleudern jede Menge Staub in die Atmosphäre. Der Staub kann zu einer Abkühlung führen, der blockiert das Sonnenlicht. Das heißt, da wird es dann kälter.
Science Busters Das weiß man, was Asteroideneinschläge generell machen. Die sorgen für eine Abkühlung, genauso wie es auch Vulkanausbrüche tun. Aber es war unklar bis jetzt, ob das ausreicht, um eine komplette Schneeball-Erdephase einzuleiten. Weil als die Dinos ausgestorben sind vor 65 Millionen Jahren, da sind die Dinosaurier ausgestorben und ganz viele andere auch.
Science Busters Aber Schneeball hat es keinen gegeben. Das heißt, nur weil ein großes Ding drauf die Erde fliegt, muss jetzt nicht gleich die Erde zum Schneeball werden. Aber wenn es einen Einschlag gibt, Und das war das Ergebnis der neuen Studie. Während eine schon aktive Eiszeit auf ihrem Höhepunkt ist, dann können Kippsysteme ausgelöst werden.
Science Busters Dann kann quasi das ganze Klima schnell in einen neuen Zustand kippen, wo dann eben die Erde komplett vereist. Und das wäre dann eben so das Gegenteil von dem, auf was wir zu steuern, nämlich auf ein Klima, das irgendwo ins andere Extrem kippt, wo es dann extrem heiß wird bei uns auf der Erde und wo dann auch durchaus Leute sagen, man müsste dann sowas wie einen Vulkanausbruch oder Asteroideneinschlag künstlich herbeiführen.
Science Busters Nicht indem man Asteroid auf die Erde schmeißt, das wäre jetzt nicht die optimalste Lösung, aber indem man zum Beispiel jede Menge Staub in der Atmosphäre ausbringt, damit eben diese Kühlwirkung eintritt. Was aber von allen Leuten, die auch nur ein bisschen Ahnung von dem Thema haben, eigentlich als absolut schlechte Maßnahme und Lösung angesehen wird.
Science Busters Das nennt man, glaube ich, Geoengineering, weil wir schon bei den vielen Fachbegriffen sind, die Sendung heute begleiten, dass man sich was ausdenkt, was baut, um dann so ein komplexes System wie das Klima auf der Erde mit einer punktuellen Maßnahme in den Griff zu kriegen. Ja, Geoengineering ist ein weit gefasster Begriff.
Science Busters Also wenn ich einen Baum irgendwo hinpflanze, fällt das theoretisch auch schon unter die Definition von Geoengineering oder wenn ich mein Dach weiß an, mal vom Haus. Also das ist auch eine Methode, um die Wirkung der einfallenden Sonnenstrahlung zu verändern. Aber gemeint sind meistens wirklich globale Konstruktionsaufgaben, dass irgendwie so einen gigantischen Spiegel ins Weltall hängen, der das Sonnenlicht abhält oder eben bestimmte Stoffe in der Atmosphäre ausbringen, die dann so einen Vulkanausbruch simulieren.
Science Busters Theoretisch funktionieren wird das. Das Problem an der Sache ist, dass wenn man das nicht dauerhaft aufrechterhält... Dann wird es danach umso schlimmer, viel schlimmer, als es vorher gewesen ist. Das heißt, diese ganze Geo-Engineering ist bestenfalls kurzfristig wirksam und schlimmstenfalls macht es langfristig alles noch viel schlimmer, von den ganzen Nebeneffekten mal abgesehen, weil ich kann ja nicht einfach Unmengen Zeugen in die Atmosphäre schmeißen und glauben, es hat keine Wirkung, außer dass es kühler wird.
Science Busters Also das ist so komplex, das Ganze, dass wir das lieber nicht machen sollten, vor allem, weil es ja sehr, sehr, sehr viele andere Dinge gibt, die man tun könnte, bevor man mit solchen gigantischen Aufgaben anfängt, von denen man gar nicht weiß, was am Ende passiert, wenn man es macht. Das klingt immer ein bisschen sexy, wenn man mit einer Maßnahme.
Science Busters Die noch dazu nach Science Fiction klingt, das Weltklima retten kann. Aber das ist in Wirklichkeit eine Ablenkung davon, dass es eh ganz viele verschiedene Dinge gibt, die man schon machen könnte, ohne dass man erst etwas Teures ins Weltall schicken kann. Das ist die große Gefahr, die all diesen Geoengineering-Projekt-Vorschlägen innewohnt, dass man das nur postuliert als Ablenkung vor dem, was man eigentlich tun sollte.
Science Busters Dass man sagt, okay, wir sparen uns jetzt das mühsame Tempolimit oder wir sparen uns jetzt irgendwie da, dass wir irgendwelche Windränder aufstellen, das ist ja schirch, machen wir nicht. In 20 Jahren stellen wir dafür ein gigantisches Spiegelsystem samt Windrad ins Weltall. Bringt zwar nichts, das Windrad im Weltall, aber wir sollen es trotzdem, weil es cool ausschaut.
Science Busters Gut, eine Antwort geht sich noch aus vor 14 Uhr und dann kommen wir wieder im April. Deine Fragen, beantwortet von Martin Puntigam und seinem Wissenschaftsteam. Während wir schon darüber gesprochen haben, hat die Hanna angerufen, die im Süden von Wien wohnt. Und da geht es um diese Umfahrung Ost, heißt das, glaube ich, in Wiener Neustadt, die da geplant ist, wo der Bürgermeister eben auch sagt, das ist jetzt schon geplant, jetzt muss man das quasi machen.
Science Busters Jetzt habe ich mir die Schuhe schon angezogen, jetzt gehe ich ja spazieren. Was man denn dagegen tun könnte, wenn man sich dagegen äußern möchte, dagegen engagieren möchte, dass das wirklich gebaut wird, wer wäre dazu? zuständig? Soweit ich weiß, ist das ein Projekt vom Land, das heißt das Land Niederösterreich, der Verkehrslandesrat. Ich glaube, das ist Udo Landbauer derzeit.
Science Busters Aber was man machen kann, ist einfach auf allen Ebenen, also ich glaube, es gab eine Petition, dass die Bevölkerung befragt wird, ob sie diese Umfahrung möchte. Demonstrationen, Druck ausüben, Briefe schreiben. Vielleicht freut sich der Verkehrslandesrat auch über einen Brief zu dem Thema. Der ist Verkehrslandesrat in Niederösterreich?
Science Busters Von der FPÖ derzeit, der Udo Landbauer. Der Landeshauptfrau-Stellvertreter. Genau, der. Nebliche Sachen diskutieren lässt offensichtlich, damit die wichtigen Sachen nicht diskutiert werden. Und man kann natürlich auch den Osterhasen bitten, dass er für alle Fahrräder die Pedale nachliefert, nicht nur fürs Fahrrad der Landeshauptfrau, die sie ja ablichten hat lassen, unlängst, um herzuzeigen, wie gut man Fahrrad fahren kann, auch ohne Pedale.
Science Busters Jetzt hat sie Pedale bekommen, dann können die Menschen mehr mit dem Fahrrad fahren, dann braucht man vielleicht die Umfahrung nicht fertig bauen. Und der Christian hat angerufen, um die Sendung quasi einzufassen, die Klammer zu schließen, in dem Fall die Sendungsklammer, das letzte Teilstück noch, nämlich zu fragen, was können denn die Medien machen, um unterstützend zu helfen, dass die vielen Einzelnen, die offensichtlich unter anderem auch uns heute zuhören, denn in die Gänge kommen und nicht nur das Gefühl haben, dass sie die Mehrheit sind, sondern auch tatsächlich das sichtbar machen können.
Science Busters Was wären denn da die Kommunikationstipps? Naja, noch mehr Sendungen wie diese hier, 24 Stunden täglich im Radio und im Fernsehen. Aber es gibt tatsächlich ein Projekt, nämlich schon ganz lang, nämlich in der ARD, im deutschen Fernsehen, gibt es Wissen vor irgendwas. Wirtschaft vor acht und so weiter.
Science Busters Da soll es ja Klima vor acht geben und das soll es aber aus irgendeinem Grund nicht geben. Ja, das ist eine Diskussion, die schon lange geführt wird, dass eben Börse vor acht war, vor allem die Sendung, die da als Beispiel angeführt worden ist, weil die gesagt haben, so gut wie niemand als privaten Mensch hat quasi Aktien und braucht dafür diese Börse vor acht Sendung und so gut wie alle sind vom Klima betroffen.
Science Busters Das heißt, es wäre sehr viel sinnvoller, da eben so eine Klimasendung zu machen zur besten Sendezeit. Ich glaube, die Medienanstalten haben immer gesagt, es wäre besser, das Klimathema in allen anderen Sendungen einzubauen, unterzubringen und nicht irgendwie extra auszulagern. Wenn es nach mir ginge, könnte man beides machen. Also es schadet nichts, wenn man das Klima überall unterbringt, wo es relevant ist und es ist überall relevant.
Science Busters Es schadet auch nichts, wenn es immer wieder mal spezielle Sendungen gibt. Das war auch in Österreich. Kommt unsere Nachrichten zwar nicht um acht, aber Klima kurz vor halb acht klingt auch ein bisschen blöd, aber wir könnten schon sowas machen. Also medial ist noch Luft nach oben. Das heißt Sport, Seitenblicke und dann Klima und dann den Hauptabendkrimi genießen und schauen, wie wieder ein Kriminalfall gelöst wird. Das war's für diesmal.
Science Busters Danke vielmals von Herrn Freistädter und Barbara Lahr.
Martin Puntigam Das war Ausgabe 98 des Science Busters Podcasts. Anlässlich Folge 100 gibt es, wie eingangs erwähnt, unseren Podcast ausnahmsweise wieder mal live vor Publikum am 31. März im Literaturhaus Graz. Davor und danach gibt es aber auch noch jede Menge zu hören und zu sehen. Zum Beispiel ist die neue TV-Staffel längst fertig aufgezeichnet und wird laufend publiziert.
Martin Puntigam Das nächste Mal sind wir in der Dienstagnacht auf ORF 1 zu sehen, am 11. März ab 23 Uhr. Danach ist jede Folge ein halbes Jahr lang weltweit abrufbar im ORF-On-Player. Die nächste Ausgabe von FragDesignsBusters live alles rund ums Klima gibt es am 24. Februar wie immer von 13 bis 14 Uhr eine Stunde lang auf Radio FM4.
Martin Puntigam Diesmal mit Claudia Frick, Meteorologin und Professorin für Wissenschaftskommunikation an der TH Köln, Barbara Lahr, Verkehrswissenschaftlerin TU Wien und Florian Freistetter. Ab Oktober gibt es dann eine neue Science-Busters-Show mit dem Titel Weltuntergang für Fortgeschrittene, begleitet von einem Buch, wo es auch um die Wissenschaft des Endes gehen wird.
Martin Puntigam Premiere ist im Oktober im Stadtsaal Wien. Bis dahin spielen wir noch die aktuelle Live-Show Planet B, unter anderem am 14. April und am 25. Mai, eben im Stadtsaal Wien, am 11. Dritten im Kunsthaus Weiz, am 26. Dritten im Stadttheater Wels, am 2.4. in Erlangen, im E-Werk, in Franken, am 3.4. Im F-Haus in Jena, am 4.4. im Kupfersaal in Leipzig, am 5.
Martin Puntigam April in der Schauburg Dresden, dann am 23.4. Im Zentrum Feldbach, das ist in der Oststeiermark, also wieder in Österreich, am 30.4. Spielen wir im Posthof Linz, am 16.5. Im Freudenhaus Lustenau und am 17.5. Lichtenstein Premiere in der Stadt. TAK-Theater am Kirchplatz in Scharn. Science Passers for Kids online gibt es über die Kids-App des ORF zu beziehen.
Martin Puntigam Analog, also live auf der Bühne, gibt es sie schon mit Martin Moder und mir. Am 19.04. Im Stadtsaal um 15.30 Uhr und am 20.04. Um 11 Uhr vormittags. Am 30.04., bevor wir am Abend Planet B im Posthof Linz spielen, spielen wir schon nachmittags. Science Busters for Kids und am 18.05. Im Winomner Saal in Rankweil. Am 26.04.
Martin Puntigam Gibt es Vorglühen mit Bezi aus der Märchenstadt in Bezi und die Science Busters bei der Ipsiade. Und danach, Anfang Mai, gibt es eine neue Show im Uranier Puppentheater in Wien mit Kasperl Bezi, der Großmutti, Helmut Jungwirth und mir. Wir wollen erkunden, wie Petsi fliegen lernen kann wie die Vögel und was der Bernoulli-Effekt damit zu tun hat und warum es eine gute Idee ist, wenn man dabei immer eine Rolle Klopapier dabei hat. Von 6. bis 11.
Martin Puntigam Mai im Uranierpuppentheater Wien. Mein Solo-Glücks-Katze geht sich zwischendurch auch immer wieder mal aus. Am 13. März im Scharfrichter aus Passau, am 15. März im Jakobmeierdorfen und am 11. und 12. April im Kabarett Niedermeyer in Wien. Informationen und Karten unter sciencebusters.at oder unter puntigam.at Danke an die TU Wien und die Uni Graz, die die Produktion des Podcasts unterstützen.
Martin Puntigam Danke fürs Zuhören, Streamen, Downloaden, Abonnieren, Bewerten. Empfehlen, Briefe schreiben, nicht mehr pluralistisch ignorant sein, Schnibbel werfen, nicht untertundeln und was man sonst noch alles mit einem Podcast anstellen kann. Bis zum nächsten Mal, da werden Ursula Hollenstein und ich über einen der beliebtesten Gründe sprechen, warum Menschen eine Apotheke besuchen, aber nicht drüber reden wollen, nämlich Geschlechtskrankheiten.
Martin Puntigam Bis dahin, tschüss und habe die Ehre.