
Situs Inversus – Der Vorklinik-Podcast
PBC Basics: Nukleotid-Stoffwechsel
Montag, 17. April 2023 · 49 min
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
Schreib uns einfach xD (buzzsprout.com/2625117/fan_mail/new)
Zäh wie ein Otten
- Das heutig Thema mag in dem ein oder anderem Vorklinikstudierenden ein tiefliegendes Trauma oder schlimmeres hervorrufen. Der Nukleotid-Stoffwechsel hat zumindest bei uns das ein oder andere Haar ergrauen lassen. Nichtsdestotrotz oder vielleicht auch gerade deswegen möchten wir uns diesem Ungeheuer widmen. Aber hier werdet ihr sehen, dass wenn erst erklommen, ist der Berg doch eigentlich garnicht so hoch, wie er schien... Hört rein!
Hier findet ihr nochmal die passenden Histo Basics-Folgen zum Thema Zellen und ihre Organellen I (tinyurl.com/his-basics-1) und II (tinyurl.com/his-basics-2) :)
Anzeige:
Hier der Link zu Meditricks: meditricks.de
Rabattcode: SitusInversus15
Ihr sucht eine Datenbank mit allen Merkhilfen? Oder eine Episodenübersicht?
Checkt jetzt unsere Web-App!
dervorklinikpodcast.de (dervorklinikpodcast.de)
Instagram:
instagram.com/der_vorklinikpodcast/ (instagram.com/der_vorklinikpodcast)
() - Aufbau und Nomenklatur Nukleotide
() - De-novo Synthese Purine
() - De-novo Synthese Pyrimidine
() - Salvage-Pathway und Recycling
Für die Inhalte in diesem Podcast übernehmen wir keine Gewähr. Der Podcast kann den Besuch von Vorlesungen nicht ersetzen. Wir empfehlen das Studium von einschlägiger Fachliteratur über den Inhalt des Podcasts hinaus.
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Support the show (buzzsprout.com/2625117/support)
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Da wird bestimmt, dass das aus zwei Ringen besteht. Das wird ja wahrscheinlich das längere Wort sein. Und aus einem Ring wird das kürzere Wort sein. Und da sind wir auch schon beim ersten Fallstrick angelangt. Das ist nämlich genau andersrum.
Also diese nächste, Entschuldigung. Jetzt muss man die Folge markieren. Das ist nicht sein.
Okay, Moritz sagt, besser wird's nicht. Es ist Donnerstag, es ist 20.30 Uhr.
Und wir haben uns jetzt gerade hier zusammen getroffen und uns überlegt, wir würden gerne über Nukleotide reden.
Besser über den Nukleotide-Stoffwechsel heute. Ja, also Freunde, wir sind Sidus in Basos heute hier. Ich bin Leo. An den anderen Mikrofonen sitzen noch Hü und Moritz. Hallo. Wir haben Bock, mit euch Nukleotide zu machen. Ich hoffe, ihr habt auch Bock mit uns, Nukleotide zu machen. Wenn nicht, dann würde ich jetzt schon auflegen.
Einfach auch mal die Karten auflegen. Das wird jetzt hier heute keine besonders flutschige Angelegenheit.
Moritz, hier kurzes Blicklicht. Erste Emotion oder erstes Wort in Kombination mit Nukleotide.
Erstes Wort, ähm Angst. Nein, also nein, ich erinnere mich tatsächlich an, also irgendwie das war ein dringend im Sonntag oder so, wo ich mir irgendwie noch in aller Seelen Ruhe irgendwie eine Vorlesung anschauen wollte. War in Corona-Zeiten, war irgendwie so eine Vorlesung, die ich mir online angucken konnte, war irgendwie Thema Nukleotidstoffwechsel.
Ich dachte mir, so wild kann es schon nicht sein. War massive Fehleinschätzung. Genau, ja, also naja, das war nichts.
Ja, Trauma, würde ich mal sagen. Also ich muss sagen, zu meiner Verteidigung, ich habe es durch unsere eine Klausur komplett geschafft, ohne das Kapitel Nukleotide nur anzufassen. Und ich habe es wirklich erst nur zum Physikum gesagt.
Das ist jetzt richtig viel so Konfrontationstherapie für dich. Ja, schon witzig. Also mein Wort wäre Brechdurchfall. Naja, auch naheliegend. Lass uns die Folge mal Brechtdurchfallen hin.
Wir haben eigentlich aufgehört, unsere Folgen Namen zu geben, oder machen wir es immer noch?
Guck doch mal, ich mach mir so viel Mühe mit diesen Namen.
Ah ja, muss ich mal reingucken.
Nur seitdem wir das offizielle System haben, ist das quasi der Titel der Folgenüberschrift. Ah, okay. Ich gebe mir jedes Mal Mühe. Schau ich mal rein gleich. Ja, mach mal.
Brecht durchfallen.
Okay, also wie wir jetzt gehört haben und ich gehe davon aus, dass es, dass es zwei von drei Hörern hier mindestens auch so geht, dass Nukleotide jetzt nicht so das Lieblingsthema der Mehrheit ist. Aber wir widmen uns dem heute, weil eigentlich ist es gar nicht so wild. Nur da sind halt sehr viele Formeln und sehr abgefuckte eigenmännliche Namen, mit denen man erstmal klarkommen muss, wenn man es sich runterbricht.
Es ist eigentlich genauso zu bewältigen wie alles andere auch. Wir haben schon über Replikation und PBS gesprochen und viele, viele Dinge. Und jetzt ist quasi die Frage, wo kommen die Bauteile überhaupt her und was brauchen wir dafür? Ganz kurze Werbung. Bevor es weitergeht, es gibt noch News. Seit kurzem arbeiten wir mit Meditrix zusammen.
Wir wollen gemeinsam eure Vorklinik und das Lernen der Inhalte noch effizienter und spannender machen. Durch die Integration verschiedener Lernmethoden und das Ansprechen aller Sinne könnt ihr euch die Inhalte so viel besser und langfristiger merken. Dabei sind die Erklärvideos und Merkbilder von Meditrix die perfekte Ergänzung zu den Folgen unseres Podcasts.
Deswegen gibt es jetzt exklusiv für Situs Inversus Hörer mit dem Code SITUSINVE15 15% Rabatt auf euer nächstes Meditrix-Abo. Situs Inversus15. Jetzt sichern! Das war's schon!
Also, wenn wir jetzt an die Nukleotide denken, dann denkt man natürlich im ersten Moment an die Nukleinsäuren, DNA und RNA. Aber tatsächlich werden nicht nur bei dem Aufbau der Nukleinsäuren die Nukleotide verwendet, sie kommen auch ganz an verschiedenen Orten der Zelle vor. Zum Beispiel als Energiequelle.
Da ist ja das prominenteste Beispiel, das wir schon zigtausendmal kennengelernt haben, ATP oder eben auch GTP. Wir brauchen die Nukleotide auch in verschiedenen Synthesewegen, zum Beispiel die UDP-Glucose, die wir aus der Glykogensynthese kennen, oder das ATP, das immer mal wieder als Phosphatgruppendonor ja in eigentlich den meisten Stoffwechselwegen vorkommt.
Und tatsächlich auch zur Signaltransduktion. Da kennen wir das KAMP oder CAMP, CGMP, ja, CM.
Mit Adenylarzyklase, dass es dann irgendwie aktiviert wird und dann irgendwie in der Zelle ausgeht.
Dieses CAMP, CAMP ist formal ja eigentlich auch eine Art Nukleotid.
Zudem KAMP und CAMP ist ein bisschen wie Biochemie und Biochemie, ne? So ein bisschen.
Das ist ein Politikum.
Das ist ein Politikum.
Krass aufmachen. Okay. Gut, um das Fass auch direkt wieder zuzumachen, also es gibt da ein generelles Problem bei dem ganzen Thema hier Nukleotide, nämlich die Nomenklatur. Das ist das einzige Problem, aber es ist einiges. Aber es ist auf jeden Fall eine Problemdimension, die über allem schwebt. Und zwar geht es da schon los, dass es die Nukleoside und die Nukleotide gibt.
Und das klingt ja jetzt erstmal relativ ähnlich, aber es ist tatsächlich quasi in diesem Gesamtaufbau von diesen Nukleotiden relativ entscheidend. Also die erinnert ihr euch vielleicht, bestehen ja im Wesentlichen aus der Base, einem Zucker und einer Phosphatgruppe. Und quasi, wenn man von Nukleosiden spricht, dann weiß man schon, okay, das ist hier jetzt quasi nur die Base mit dem Zucker.
Und wenn man von den Nukleotiden spricht, dann ist eben quasi noch die Phosphatgruppe eben dabei. Da könnte man sich das jetzt hier so merken, ja bei den Nukleosiden, also mit dem S, da ist quasi nur der Sugar dabei, das S und bei den Nukleotiden, das Phosphat ist dann auch noch dabei. Also genau, falls es euch dann leichter fällt, das so zu merken.
Im Kern reden wir jetzt ja aber eben nicht über den Zucker und auch nicht über die Phosphatgruppe, sondern es geht jetzt vor allem um die Basen, ja, also die da quasi immer das entscheidende Merkmal ausmachen von diesen Nukleotiden. Und da gruppiert man ein, einmal in die Purin-Basen und einmal in die Pyrimidin-Basen.
Das ist quasi einmal ein langes Wort und einmal ein bisschen ein kürzeres Wort. Jetzt gibt es da zwei Hauptklassen innerhalb von diesen Basen, nämlich einmal die, aus einem Ring bestehen und die andere Klasse, die aus zwei Ringen bestehen. Dann könnte man jetzt ja denken, ach cool, dann wird bestimmt das, das aus zwei Ringen besteht, das wird ja wahrscheinlich das längere Wort sein.
Und aus einem Ring wird das kürzere Wort sein. Und da sind wir auch schon beim ersten Fallstrick angelangt. Das ist nämlich genau andersrum.
Diese Wichser, Entschuldigung. Explizit. Jetzt müssen wir die Folge markieren.
Das ist nicht sein. Aber gut.
Ja, dann haben wir hier quasi. Ich kann da so einen Piepton drüberlegen, wenn du magst. Nee, mach komm.
Ich glaube, in der Folge, da haben wir auch gerne mal explizit. Das ist auch wirklich, also Parental Advisory, das sollte keiner hören, nehmen kann mental nicht. Okay, nein, okay, recht. Also, Pyrimidin-Basen, das sind die mit nur einem Ring. Kontraintuitiv, die mit einem Ring sind die mit dem längeren Wort.
So, und bei den Purinen, da haben wir einmal das Adenin, das Guanin und das Hypoxantin. Es gäbe auch noch das Xantin, aber es ist relativ ähnlich wie das Hypoxantin. Und Adenin und Guanin sind hier so die beiden wichtigsten. Ihr erinnert euch vielleicht noch daran, dass quasi bei der DNA eben immer Adenin und Guanin sich zusammenlagern und genauso eben Cytosin und Thymin.
Und das könnt ihr euch quasi hier merken, ja, so wie die sich zusammenlagern bei der DNA-Aneinanderlagerung, so sind die auch eben hier gruppiert. Die Purine könnt ihr euch im Wesentlichen merken, Adenin und Guanin. So. Bei den Pyrimidinen haben wir das Cytosin, das Thymin und das Urazil und das kann man sich eigentlich relativ leicht merken.
Man hat dieses Y im Cytosin und im Thymin. Also und wir reden hier von den Pyrimidin, das ist eigentlich relativ naheliegend, genau. Und Thymin und Urazil hatten wir ja auch schon an anderer Stelle besprochen, mit RNA und DNA teilen, die sich das ja so ein bisschen auf, sind ja sehr eng miteinander verwandelt.
Also Urazil ist auch in der Gruppe vom Thymin, nämlich bei den Pyrimidin. So, und jetzt ist es tatsächlich auch relevant. Ich erinnere mich da tatsächlich auch an das Staatsexamen, dass man manchmal wissen musste, wie denn so die Strukturformel aussieht. Dieses Wild. Ja, genau. Und also da müsst ihr.
Da müsst ihr euch das tatsächlich so ein bisschen einfach, würde ich vorschlagen, aufzeichnen und immer so ein bisschen gucken, ja, wer hat denn jetzt hier, weil dieser dieser Ring, beziehungsweise bei den Pyrimidinen der eine Ring, bei den Purin diese beiden Ringe, die sind ja immer gleich und dann sind da halt immer irgendwelche Anhängsel dran.
Ja, und für die Purine ist uns tatsächlich nichts eingefallen an Merkhilfen oder so. Also wenn ihr irgendwas habt, eine Idee, einfach irgendwie uns gern zukommen lassen, citus-inversus.bvmd.de, dann würden wir es hier eventuell noch einbauen. Genau. Bei den Pyrimidinen, da haben wir was, ist ein bisschen konstruiert, klar, sehen wir.
Aber stark. Aber wir haben unser Bestes gegeben. Also wenn ihr euch jetzt die Buchstaben anschaut hier, nämlich Zytosin, Thymin und Urazil, also C, T und U, dann seht ihr, dass Urazy und Zytosin, also U und C, haben jeweils quasi zwei Hörner. Also zwei Enden. Also zwei Ecken, wenn ihr so wollt, an den Endungen an dem Buchstaben.
Und beim Thymin, da habt ihr quasi drei Ecken. Also drei Endungen, die da abgehen bei dem Buchstaben. Und so könnt ihr euch quasi merken, Urazil und Zytosin haben eben zwei von diesen Hörnern oder Abspaltungen oder weiteren Gruppen, die noch an diesem Ring dran sind. Und beim Thymin sind es eben quasi drei.
Und beim Urazil, da sind es eben quasi zwei Amitgruppen, zweimal das gleiche. Und beim Zytosin sind es zwei verschiedene. Also wenn ihr versteht, was ich meine. Also Zytosin, zwei verschiedene, ist einmal quasi die Aminogruppe und einmal die Amitgruppe. Man wird es jetzt wahrscheinlich nicht in die Top-10 der Merkhilfen 2023 reinschaffen, aber wir haben unser Bestes gegeben.
Okay, geil. So, es heißt jetzt, jetzt wissen wir, wie sie aufgebaut ist, wir wissen immer noch nicht, woher es kommt.
Jetzt kommen wir also zum Herzstück unserer Folge, der Synthese von den Nukleotiden. Und das Grundprinzip hierbei, das nennt sich De Novo-Synthese. Das haben wir öfter mal im menschlichen Körper, aber als Definition, nur um euch alle kurz abzuholen. Die De novosynthese beschreibt eigentlich nur das Zusammenbauen von vielen verschiedenen einfachen Verbindungen zu einer komplexeren organischen höheren Verbindung.
And when man sich jetzt die Strukturformel, die der Moritz uns gerade vorgestellt hat, anschaut, dann sind das alles Atome aus organisch einfach, die we should kennen. Also we have this C Atom, H-Atom, Stickstoff, Sauerstoff, and all these atom can just from everywhere come. In ideal fall events of the body, that einfacher gebaut are than the Basen self.
And there have been Kandidaten im Angebot, which we all gleich kennen, zum Beispiel das Glycin, das Aspartat, Glutamin und Aspartat. Und bevor wir jetzt mit dieser langkettigen Synthese anfangen, wollen wir euch noch kurz einen kleinen klinischen Ausblick geben, warum man das denn überhaupt jetzt alles lernen muss.
Das liegt nicht nur an bösen Biochemikern, die euch irgendwie das Semester versauen wollen und die Klausur besonders schwer stellen wollen. Das ist tatsächlich auch bis zu einem gewissen Grad klinisch relevant. Und zwar in der Chemotherapie. Da können wir jetzt zum Beispiel Stoffe nehmen, die strukturell sehr ähnlich zu diesen Nukleotiden sind.
Zum Beispiel gibt es da das Fluoroacyl. This can then von Enzymen, die für die DNA-Replikation und der DNA-Synthese eigentlich benötigt werden, aufgenommen werden. Und dann wird das Fluorurazil in unserem Fall jetzt anstatt Thymin eingebaut. Und weil das eben ein großer Fehler ist, der nicht mit einer intakten Zelle vereinbar ist, kann die Zelle sich nicht mehr weiter teilen, nicht mehr weiter wachsen.
Und so können wir eben unser Tumorwachstum extrem hemmen.
Genau, also man spricht dann auch von den Zydostatiker, meine ich, ne? Also wenn man sich quasi gegen die eigenen, gegen die körpereigenen Zellen wendet. Und man könnte sich jetzt quasi fragen, ist das nicht eigentlich total bescheuert, dass wir irgendwie hier quasi so von unseren Zellen irgendwie so ein bisschen die Replikation irgendwie so oder eine Suppe, äh, ein Haar in die Suppe spucken, so ist es irgendwie, ist ja irgendwie bescheuert, aber es liegt ja quasi einfach daran, dass die Tumorzellen natürlich einen viel höheren Turnover haben, einfach viel öfter sich teilen und so weiter und deswegen natürlich davon viel mehr betroffen sind als unsere körpereigenen Zellen.
Unsere Chemotherapie zieht ja auch nicht ohne Schaden einfach. Merkt man ja dann let's end up. Genau, aber zurück to unser Thema, the synthese der Nukleotide. Moritz had uns ja the Basenclass forgestelled, and is our synthese not. Also it's a synthesewake for the Purin Basen and I'm another one for the Pyrimidin Basen.
We won't just ermine off the Purine show. The Pyrimidin Basen, but they were free synthetic. And beiden is a very good, also Purin and Pyrimidin, they were off and the einzel werden erst in the modifized. And let's end up the fertige Nukleotide for me. And before I die einfach so reinschmeißen kann anders auch direkt für die Synthese verwendet werden kann, muss ich die erst aktivieren.
Also Ribose allein erbringt mir da gar nichts. Die Aktivierung der Ribose erfolgt über das Ribose-5-Phosphat und dem ja gut zuhörendem Situs Inversus-Erkenner, erkennt das Ribose-5-Phosphat ja tatsächlich schon aus einem anderen Stoffwechselweg. Und zwar dem Pentose-Phosphatweg. Und diesem Ribose-5-Phosphat, es kommt tatsächlich aus dem Pentose-Phosphatweg, wird einfach abgezweigt und für die Nukleotidsynthese verwendet.
Dem werden jetzt zwei Phosphatgruppen, also ein Pyrophosphat aus ATP angehängt und es entsteht PRPP. Kurz für 5 Phosphoribosyl I-Pyrophosphat, aber wir werden in der Folge jetzt einfach mal PRPP sagen. Das Ganze wird katalysiert von der ganz einfach PRPP-Synthetase. Jetzt haben wir also unsere aktivierte Ribose.
Das passiert jetzt genau mit der, um let's endlich dann zum Nukleotide zu gelangen. Das PRPP reagiert im ersten Schritt mit der Aminosäure Glutamin. And dabei entsteht Glutamat, weil eben from diesem Glutamin an Aminogruppe abgespalten wird anders PRPP angehängt wird. This is a recht wichtige Reaktion for unsereg, weil da eben ein Schrittmacher Enzym that Synthese active is.
Die Glutamin PRPP, Amidotransferase. Genau, apropos Regulation, the Ganze will be durch eine Art Feedback-Hemmung, eben auch durch freie Purinukleotide gehemmt, macht ja Sinn. Wenn ich so viele freie Nukleotide rumfliegen habe, merkt mein Körper ja, oh, ich brauche jetzt nicht extrem viel Energie in die Synthese da reinzustecken, wenn eh schon so viele da sind.
Genau. Und jetzt haben wir sozusagen eine Rhybose, an der ein NH2 hängt. Und jetzt kommen viele verschiedene Schritte, wo wir uns bei der Vorbereitung auch gedacht haben, das macht im Podcast wahrscheinlich nie so viel Sinn, die jetzt runterzubeten.
Ja, und auch so insgesamt kann man so ein bisschen in Frage stellen, inwiefern man die so Arbeitsmännung drauf haben muss, die Schritte.
Also ich muss dazu sagen, dass ich finde, das lohnt sich, die mal anzuschauen, auch anhand der Formel, auch wenn es im ersten Mal ein bisschen abschreckt, weil dann versteht man das so ein bisschen mehr. Und es gibt echt viele Leute, die so reines Blankes auswendig lernen, nicht so gut hinkriegen und da kann ich es empfehlen, mal dran zu gehen.
Weil mir hat es geholfen. Es ist nicht, dass ich das irgendwann reproduzieren konnte, aber zumindest zu sagen, okay, ich verstehe, wie es gemeint ist. Es kann schon helfen, gerade wenn man so ein bisschen mehr für so Verständnis lernt, ist sich da mal die gängigen Skripte oder Online-Plattformen zu Gemüte zu führen und mal anzugucken, was da passiert.
Genau, aber wie du bereits gesagt hattest, ja, reproduzieren müsste man das jetzt wahrscheinlich nicht.
Also wenn nicht, dann würde ich mir dann würde ich mir einen anderen Biochemieprüfer in der Mündelchen aussuchen. Aber das habe ich noch nie gehört.
Genau, aber wir haben ja da sozusagen ein Cut gesetzt, wo wir unsere Ribose vor uns haben, an der ein NH2 hängt. Und jetzt schmeißen wir viele verschiedene Stoffe rein. Also unterm Strich brauche ich eben PRPP und Glutamin. Das haben wir jetzt schon sozusagen in unseren Hexenkessel reingeworfen. Da werfen wir jetzt noch ein Glycin, ein weiteres Glutamin, zwei Moleküle Tetrahydrofolat, ein Molekül CO2 und ein Molekül Aspatat rein.
Jetzt wie gesagt, bekommen viele verschiedene Schritte. Aber letztendlich interessiert uns ja nur, was bei diesem Syntheseweg rauskommt. Und an dieser Ribose ist jetzt die Base Hyposanthin entstanden. Also wie gesagt, die Base. Aber Achtung, Nomenklatur, die hängt ja am Zucker, die wurde am Zucker synthetisiert.
Deswegen heißt das Molekül an sich als Ganzes Inosin-Monophosphat.
Genau, ja, und da muss man auch so ein bisschen aufpassen, hier nochmal Thema Nomenklatur. Also man hört ja zum Beispiel auch was von Adenin und Adenosin. Und immer wenn quasi so ein Osin dabei ist, dann kann man sich schon sicher sein, okay, es geht jetzt hier nicht mehr nur um die Base an sich, ja.
Also Adenin, Guanin, das ist zum Beispiel ein Ausdruck, der wirklich nur die Base bezeichnet. Assozialisiert noch Cytosin, das zwar eine Base ist, aber ein Osin hinten dran hat, aber ist eine Ausnahme. Fokussiert euch auf Adenin und Guanin, das sind quasi nur Basen.
Also das ist diese Nomenklatur ist echt zum Schwachsinn teilweise. Und gerade die anderen haben ja was mit einem zu tun, aber ich finde so, mal zu raffen, dass Hypoxanthin und Inosin-Monophosphat das gleiche ist, wenn, also nicht das gleiche ist, aber dass der gleichen Basis entspringt, das ist so eine Scheiße, ehrlich.
Also wenn ich das ausgedankt habe.
Ich habe nochmal den Eindruck, dass da ein gewisser Sardismus dabei war bei der Nomenklatur. Ist echt so. Genau, auf jeden Fall, wie Juge gerade so wundervoll erläutert hat, landen wir jetzt quasi beim Hypoxantin mit Zucker dran, also quasi beim Inosin-Monophosphat. Also noch mit dem Phosphat dazu. So, aber das ist ja irgendwie jetzt nicht so ganz der Place to go.
Also wir wollten ja eigentlich hier vor allem zu dem AMP und zu dem GMP kommen, ja, also Adenosin-Mophosphat und Guanosin-Monophosphat. Dafür müssen wir jetzt aber die Base noch ein bisschen verändern. Deswegen hier nochmal kurz die Empfehlung. Schaut tatsächlich am besten, bevor ihr euch so auseinandersetzt mit der ganzen Synthese und so weiter, wirklich die Basen mal an.
Also dass ihr wirklich versteht, was verändert sich denn jetzt hier gerade und wo wollen wir denn irgendwie auch hin bei dieser ganzen Synthese. Das hilft tatsächlich enorm. Und dann fällt euch auch auf, dass wir, wenn wir jetzt quasi bei dem Inosin-Monophosphat sind und noch zu AMP oder GMP wollen, dass wir dann hier irgendwie noch eine Aminogruppe brauchen, weil wir die bislang irgendwie noch nicht haben.
Und das ist jetzt im Prinzip auch vor allem das, was passiert, wenn wir jetzt zu dem AMP und GMP wollen. Da wird nämlich beim Fall vom Weg zum AMP, wird von dem Aspartat eine Aminogruppe genommen. Und wenn wir zum Guenosin-Monophosphat kommen, dann wird quasi vom Glutamin eine Aminogruppe genommen. Es läuft dann so, dass das Aspartat lagert sich kurz an, wird dann als Fumarat wieder abgespalten und eine Aminogruppe bleibt da und das Glutamin wird zum Glutamat und gibt dann dabei eine Aminogruppe ab.
Genau, merkt euch das quasi, kann man sich eigentlich ganz gut merken. Also AMP, Aspartat, GMP Glutamin. Jetzt sind wir hier quasi immer noch auf Monophosphate-Ebene. Nun kurzer Ausflug, wenn die jetzt quasi weiter phosphoryliert werden, also wenn da quasi noch weitere Phosphatgruppen sich anlagern, dann lagern die sich quasi jetzt hier genau umgekehrt an.
Also um aus AMP ATP zu machen, nimmt man kein ATP, sondern man würde halt GTP nehmen, was ja irgendwie auch sehr sinnvoll ist und irgendwie auch eine wichtige Regulationsmöglichkeit dann darstellt.
Genau, aber nochmal zu dem zurück, was du gerade gesagt hast, Moritz. Letztendlich hängen wir an unser. Hyposanthin ja NH2 an. Und zwar einmal das vom Aspartat und einmal das vom Glutamin. But let's end up NH2, that's angehängt wird. And wo ist ja da jetzt der ausschlaggebende Unterschied, dass wir in einem Fall AMP rausbekommen, im anderen Gmp.
Also letztendlich, wie gesagt, wird ja immer nur ein NH2 angehängt. Tatsächlich könnte man die Reaktionen, die hier ablaufen, noch weiter aufdröseln und viele verschiedene Unterschiede feststellen. Das ist dann wahrscheinlich was für die Biochemiker unter euch. Aber wenn ihr euch auch die Strukturformeln anschaut, dann merkt ihr einfach, dass diese sich in der Anordnung des NH2 unterscheiden und beim Gmb noch eine Ketogruppe am Ring hängt und so weiter und so fort.
Und Grund dafür ist eben dieser Reaktionsmechanismus, der hier jetzt einfach zu viel des Guten wäre und den wir gekonnt übergehen.
Okay, so, jetzt auf, jetzt erstmal kurz ein bisschen ummachen. Oh, ja. Kannst du dich erinnern? Im ersten Semester in der Anatomievorlesung, dass dieser eine Kniekerl so nach 20 Minuten immer so ein Bild von einem Strand und einem Sonnenuntergang eingeblendet hat und für 30 Sekunden lang nichts gemacht hat?
Kannst du dich erinnern? Er war ein guter Mann. Ich weiß nicht genau, wer es war, aber hat mir gefallen. Ich erinnere mich auch, dass du immer Kaffee dabei hattest bei der Vorlesung. Kaffeekanne und Tassen und so. Das ist das Älteren mal.
Naja, war klasse. Das war stark. Ich freue mich schon wieder, wenn es jetzt weitergeht.
Auf jeden Fall.
Geil. Also, Freunde, jetzt haben wir genug Kaffeekränzchen gehalten. Jetzt geht's zur nächsten Synthese. Pyrimidine. Ist ja ein bisschen entspannter, finde ich.
Ja. Immer noch scheiße, aber. Also ich meine, bei den Purien haben wir jetzt ja auch so neun Schritte weggelassen, einfach. Genau. Ja, genau. Bei den Pyrimidinen, da wird jetzt tatsächlich eben einfach, ja, aus dem Nichts quasi wird es jetzt gerade erschaffen. Also jetzt eben eben nicht irgendwie auf Grundlage irgendwie von irgendeinem Zucker oder so, sondern wird quasi aus dem Nichts wird jetzt hier dieser Pyrimidinring, der eine Ring, ich erinnere euch nochmal dran.
Der eine, wie war das? Sieht zu Knechten oder so?
Na, ich bin eigentlich einmal geguckt. Ich bin da immer nicht so ganz bewegt worden von dieser ganzen Herr der Ringe-Welt, aber ich glaube irgendwie sowas. Genau, also für diese Synthese brauchen wir zunächst einmal eben diese Carbaminsäure, davon geht das Ganze aus und die wiederum haben wir aus dem Hydrogencarbonat, also quasi im Prinzip aus CO2.
Und die reagiert dann eben zu dem Carbamoylphosphat, also quasi einfach nur eine Phosphatgruppe angelagert. Und das macht hier eben oder das katalysiert hier die Carbamoylphosphat-Synthetase 2. So, jetzt wird man sich wahrscheinlich denken, ach, wenn es hier eine Carbamoylphosphat-Synthetase 2 gibt, gibt es vielleicht auch eine 1.
Und das ist tatsächlich der Fall. Es gibt nämlich von diesem Enzym zwei Isoformen und die Isoform 1, die ist eben in den Mitochondrien der Leber für den Harnstoffzyklus sehr relevant. Und die Nummer 2, die haben wir eben hier für die Pyrimidin-Synthese.
Das ist so eine richtige Hundefrage. Das kommt auch ungefähr jedes zweite Jahr.
Das ist doch einfach unfassbar irrelevant, diese Information, aber jetzt wisst ihr es und dann könnt ihr diese Frage auch beantworten. So, das Carbamoylphosphat reagiert nun mit dem Aspartat zum Carbamol-Aspartat. Das versteht sogar so ein Biochemie-Ligastheniker wie ich, dass dann quasi, wenn da ein Aspartat dran ist, das einfach dann so heißt.
Und dann kommt es zum Ringschluss, da wird nämlich das H2O dann abgespalten und dann entsteht da das Dihydroat. Ja, das hat schon eine ganze Menge Ähnlichkeit zu dem UMP, wo wir jetzt hier so ein bisschen hinwollen am Ende, aber es unterscheidet sich eben noch ein bisschen. Es muss nämlich jetzt quasi erstmal noch oxidiert werden.
Dadurch ändert sich so ein bisschen diese Ringkonfiguration und dadurch wird es dann zum Orotat.
Darf ich kurz ein Punktfact einwerfen, weil das fand ich damals ultra krass.
Also wenn er auch lustig ist, tatsächlich.
Ja, also nee, ist nicht lustig. Das ist wirklich nerdy. Dieser Folge. Ja, lustig. Aber tatsächlich, diese Oxidation, die findet statt durch Obi-Chinon. Bedeutet, wir sind jetzt gerade wieder bei der Atmungskette, wenn es da klingelt. Also ich finde es so verrückt, dass er so viel Scheiße zusammenhängt.
Also irgendjemand Schlaues saß da mal.
Das ist ein bisschen ein Freifahrtschein. Seit wir jetzt diesen Explicit-Ding haben, sind ja ganz schön viele, wohl wäre Ausdrücke schon.
Also komm, jetzt darf ich wenigstens mal ankommen. Ja, okay.
Aber ich finde das auch immer so ein bisschen, ähm, also manchmal ist mir auch über den Kopf gewachsen, wenn ich dann irgendwie so gecheckt habe, okay, das hängt hier irgendwie alles zusammen und das ist irgendwie, ich kann die Sache machen.
Es fühlt sich so an, als würdest du dir den Bild angucken und schaust nach oben und es ist ein ganzes Deckengemälde voll.
Naja, genau. So, und dann haben wir auf jeden Fall hier das Orotat, ja, das ist eben schon relativ ähnlich zu dem UMP, wo wir am Ende hinwollen. Aber erstmal wird jetzt hier quasi eben noch ein Zucker, also Orotat wird hier noch an den Zucker PRPP drangehängt, sodass dann eben das OMP, also das Orotidin-5-Monophosphat entsteht.
Und das Letzte, was wir jetzt noch machen müssen, um zu dem UMP zu kommen, ist eben, dass wir CO2 einfach abspalten und dann sind wir eben beim Uridin-Monophosphat angekommen.
Und das wäre jetzt sozusagen schon bereit für die RNA-Synthese. Das Ganze können wir aber noch weiterspinnen, denn alle Pyrimidin-Nukleotide gehen vom UMP aus. Also da haben wir ja einmal unser T, Thymidin-Monophosphat und unser C-Cytidin-Achtung, jetzt Triphosphat. Also bei der Synthese vom Cytidin-Triphosphat, das ist ein Triphos, also ja im Namen, Triphosphat hat drei Phosphatgruppen.
Der Rest, der synthetisiert wird, ist aber immer Monophosphat, also hat nur eine Phosphatgruppe. Wenn wir jetzt ausgehend vom UMP, auf unser TMP kommen wollen, dann lassen wir das UMP mit Methylen-Tetrahydrofolat reagieren. Das Ganze wird katalysiert durch die Thymylat-Syntase. Und um auf das CTP zu kommen, müssen wir eben, wie gesagt, aus dem Monophosphat durch zwei Phosphorylierungen mit Hilfe von ATP-Triphosphat machen.
Und das Ganze lassen wir dann nochmal mit Glutamin reagieren und erhalten CTP. Um das Ganze nochmal runterzubrechen, wie wir es ja auch bei den Purin gemacht haben und euch die wichtigsten Facts zu geben, schaue ich jetzt nochmal mit euch auf das, was ich brauche. Also was werfe ich in meinen Hexenkessel rein.
Das ist gar nicht so viel bei den Pyramidin, da habe ich einmal Carbamyylphosphat, das wiederum haben wir ja gerade gehört, wird synthetisiert aus Hydrogencarbonat, zwei Molekülen ATP und Ammonium. Neben dem Carbamoylphosphat kommt dann noch Aspatat und PRPP hinzu. Und je nachdem, ob ich jetzt TMP oder CTP will, gegebenenfalls noch Methylen, Tetrahydrofolat oder Glutamin.
Jo, das waren jetzt ziemlich viele verschiedene Reaktionswege. Was ich tatsächlich noch ganz nett fand, weil das ist auch das, was am Ende auch an der DNA und RNA und was weiß ich stattfindet, ist, dass, das hilft doch, um sich durchzumerken, ist die Cut-Regel, also Cut-Englisch Schneiden, CUT. Weil in dieser Reihenfolge kann man die Basen einander umbauen.
Bedeutet, wenn ich meine, wenn ich jetzt so eine Zytosin-Base habe, ob sie jetzt ein CTP ist oder in einem Strang schon drin hängt oder einzeln, ist tendenziell erstmal egal. Zumindest kann ich, wenn ich vom Zytosin zum Urazil will, einfach das Ganze desaminieren. Das heißt, der erste Schritt ist eine Desaminierung, dann komme ich vom Cytosin zum Urazil.
Wenn ich jetzt vom Urazil zum Thymin will, dann muss ich einfach nur noch eine Methylgruppe dranhängen. Das bedeutet, dass was man machen könnte als geneigter Zuhörer, man könnte sich die Strukturformel von Urazil merken und könnte dann einmal ein Aminieren zum Zytosin in die eine Richtung und in die andere Richtung könnte man es methylieren zum Thymin.
Das nochmal so als kurze Merkhilfe. Cut, also Kut, wie die Schotten sagen würden.
Ja, das nochmal als kurzer Einwurf. Genau, und jetzt sind wir quasi gerade so ein bisschen zwischen Synthese und dem Recycling, stecken wir jetzt gerade kurz fest. Und da haben wir jetzt noch einen wichtigen Mechanismus, den wir uns anschauen müssen, nämlich die Umwandlung von den Ribonukleinsäuren zu den Desoxidibonukleinsäuren.
Und da gibt es eben einen wesentlichen Unterschied und den kennen eigentlich irgendwie auch die meisten schon. Das ist nämlich der Unterschied an dem 2-C-Atom, meine ich genau, da ist nämlich die OH-Gruppe und die muss dann eben quasi für die Desoxidribonukleinsäuren eben noch entsprechend entfernt werden.
Und gerade haben wir eben noch die Ribonukleinsäuren, also die RNA, die man auch gut für die Transkription und so weiter benutzen könnte. Aber wenn wir jetzt irgendwie über Replikation reden, also tatsächliche DNA-Verwendung für diese Nukleotide, dann müssen wir eben noch diesen Zwischenschritt machen, dass wir die hier entsprechend abspalten, diese OH-Gruppe am C2-Atom.
Und das ist im Wesentlichen einfach nur eine Reduktion. Also es muss quasi von irgendwo her ein Elektron kommen und das muss hier angelagert werden, dann wird entsprechend das Wasser abgespalten, also die OH-Gruppe in Form von Wasser abgespalten und dann haben wir hier diese DSoxy-Ribonukleinsäure. Das gilt hier eben auch für die ganzen verschiedenen Nukleotide, die wir besprochen haben.
Und da gibt es jetzt im Wesentlichen ein Enzym und das ist die Ribonukleotid-Reduktase. Und die ist eben genau quasi hier der Player, der diesen Substituenten OH am C2-Atom zu H reduziert.
Und wenn ich jetzt meine Ribose reduziert habe, habe ich ja sozusagen von irgendwo her ein Elektron genommen und ist an die Ribose geklatscht. Aber das heißt, irgendwo anders fehlt jetzt wiederum ein Elektron. Und hinter dieser Reduktion der Ribose zur Desoxiribose steckt nämlich ein ausgeklügeltes System.
Naja, was heißt ausgeklügelt, sind einfach ganz, ganz viele Reduktionsequivalente, die irgendwie miteinander hangt. And ein wichtiges, das ihr euch merken sollted, is that Thioredoxin. And nach der vollzogenen Reduktion ist es selbst ja aber dann oxidiert. Das wiederum wird dann regeneriert. Wie so eine Kette einfach.
Yeah, so eine Kette. Also Theoredoxin reduziert, wird aber selbst oxidiert. Eine ganz einfach Redoxreaktion wird dann regeneriert, also wiederum reduziert from FADH2 and that from NADPH ⁇ H. And um Leos and um Leos Deckengemälde noch größer and pompöser to machen, this kennen wir ja schon, this is FADH2 and NADPH ⁇ H ⁇ .
Das heißt, there are no weitere verbindungen zwischen verschiedenen Stoffwechselwegen in der Celle. That kennen wir aus dem Pentose Phosphat.
Kurzer Einschub bevor es weitergeht. Hi, ich bin Simon, mein zartes Stimmchen kennt ihr noch nicht. Wir haben in den letzten Monaten dann was Neuem gebaut, der Situs Inversus Web App. Damit du in unseren über 75 Folgen genau findest, was du gerade zum Lernen brauchst, haben wir dort eine Episodendatenbank angelegt, wo du zusätzlich zu jeder Folge die passende Mörkäfe findest.
Es lohnt sich also definitiv mal vorbeizuschauen auf derVorklinikpodcast.de.
Dort gibt es auch die neuen Situs Inversus Merch Shirts, dein Lieblingsorgan auf Biobarmwolle gedruckt. dervorklinikpodcast.de.
Genau. Ja, ja. Glücklicherweise müssen wir aber jetzt nicht immer die ganzen Nukleotide neu aufbauen, sondern wir können auch Recycling betreiben.
Grüne Jugend draußen, ne? So ein tiefst nochmal Recycling bei dem Wollen haben eben.
Wir essen ja doch auch relativ viele Nukleotide, also nicht in Form von Fleisch, hoffe ich, aber es gibt ja auch noch andere Nukleotide, die man aufnehmen kann. Und genau, glücklicherweise werden die jetzt nicht immer abgebaut und dann wieder nochmal aufgebaut, wäre total ineffizient, sondern man nimmt die Basen an sich und recycelt die eben.
Und das ist vor allem bei den Purinbasen hier relevant. Und das ist echt sehr straightforward. Also ihr nehmt einfach die Base, die Purinbase, habt eine aktivierte Ribose, also das PRPP, von dem wird dann entsprechend hier das Pyrophosphat abgespalten und dann habt ihr das fertige Nukleotid. Also ist wirklich total einfach.
Jetzt müsst ihr euch nur noch die beiden wichtigen Enzyme merken, die das hier machen für diese drei wesentlichen Purinbasen bei uns. Und da ist einmal zu nennen die Adenin-Phosphoribosyl-Transferase, die dann eben Adenin als Substrat hat und zum Adenosin-Monophosphat katalysiert, diese Reaktion. Und wir haben das Hypoxantin-Guanin, die Hypoxantin-Guanin-Phosphoribosyl-Transferase, die eben dann entsprechend die beiden weiteren Purinbasen, nämlich Hypoxantin und Guanin als Substrat hat.
Genau, das Ganze wird dann über eine endglycosidische Bindung eben an das PRPP geknüpft. Und dann ist eigentlich auch schon das fertige Nukleotid da. Aus dem Hypoxanthin entsteht ja dann Inosin-Monophosphat, das kennen wir schon. Und durch Aminierung wird das wiederum zu AMP und durch Oxidation und anschließende Aminierung kann Inosin-Monophosphat aber auch zu GNP weiter reagieren.
Das heißt, wir haben alle Bestandteile, die wir irgendwie für DNA-Synthese, RNA-Synthese brauchen, wieder beisammeln. Und dieser Salvage Pathway, dieses Recycling wird auch reguliert und zwar auch ein bisschen straightforward durch eine Feedback-Regulation. Das heißt, GMP hemmt das dazugehörige Enzym.
In diesem Fall ist es die Hypozantin-Guanin-Phosphorybosyl-Transferat.
Genau, und jetzt nochmal eine kleine Klinik dazu. Das NES-Nigh-Han-Syndrom. Die Lautschrift nebendran gemacht. N-A-I-H-E-N. Sofort verständlich, was gemeint ist in Ny-Han. Also es beruht auf einem Gendefekt des Savage Pathways, dem Hypoxantin, Guanin, Ribosyl-Transferase-Enzym. Und das ist nämlich Geburt.
Und das ist eine sehr abgefahrene Symptomatik. Also auf jeden Fall Nierensteine. Das ist das erste. Das finde ich jetzt relativ, irgendwie, kann man sich vorstellen, wegen dem gestörten Recycling ist da einiges los. Aber was ich viel abgefahrener finde, ist der zwanghafte Hang zur Selbstverstümmelung.
Also man muss dazu sagen, dass da geht es um Kinder, weil es ein Gendefekt ist, tritt es bei Kindern auf. Ich weiß gar nicht, kann mir nicht vorstellen, dass so ein Kind so krass alt wird. Glaube ich nicht. Aber ich weiß es nicht genau, zumindest haben wir einen erhöhten Uratspiegel durch diesen gestörten Nukleotidstoffwechsel.
Das resultiert in aggressivem Verhalten und die Kinder nagen sich an Lippen und Fingern und würden diese auch sogar abbeißen. Deswegen dieser Zwang zum, oder dieser zwanghafte Hang zur Selbstverstörung, ist absolut verrückt. Man kann dies nicht ganz genau erklären. Man vermutet, dass es daran liegt, dass ja ATP und ADP, die ja auch am Ende daraus aus der Burin-Synthese resultieren, wichtige Signalstoffe im Gehirn sind.
Und die werden ja aus Inosin-Monophosphat hergestellt, was ich dann ja nicht mehr recyceln kann, wie wir vorhin gehört haben. Und deswegen glaubt man, dass das halt eben eine fehlerhafte Signaltransduktion aus somit fehlerhafte Entwicklung und Verschaltung verursacht und dass deswegen diese extreme Verhaltensauffälligkeit erklären könnte.
Okay, so. Jetzt haben wir es recycelt, aber Moritz, tut mir leid, aber Müll gibt es immer. Also wir müssen die Scheiße auch manchmal wegschmeißen.
Manchmal geht es nicht anders.
Und da kommen wir zum Purinabbau. Wenn wir jetzt nicht recyceln, sondern einen kompletten Abbau machen wollen, dann landen wir letztendlich bei den Purinen bei einem Stoff, der aus dem Körper dann einfach ausgeschieden wird. Und unsere Purinbasen werden ausgehen von ihren dazugehörigen Nukleosid-Monophosphat, also ausgehend von den Nukleotiden, abgebaut, AMP, GMP und IMP.
Genau, also dann wird diese quasi, werden die von dieser Nukleotide-Ebene, gehen wir quasi dann auf die Nukleoside-Ebene, also spalten erst das Phosphat ab und dann geht es runter auf die Purin-Basen-Ebene und von dort fließen die quasi eben alle dann auf ein Zielmolekül hinaus, nämlich auf das Xanthin und das wird dann wiederum zur Harnsäure abgebaut.
Also das ist so die Bigger Picture, in dem wir uns hier bewegen. Jetzt ist es so, dass die quasi auf unterschiedlichen Ebenen hier dann sich so diesem Zielmolekül annähern, nämlich das, also bei Adenosin-Monophosphat und Guanosin-Monophosphat. Bei dem Adenosin ist es so, dass es quasi auf Nukleoside-Ebene schon den ersten Schritt macht.
Also als Adenosin wird es dann zum Inosin umgewandelt, einfach durch diese Desaminierung, also durch die Adenosin-Desaminase und vom Inosin wird dann wiederum der Zucker abgespalten und dann wird es hier zum Hypoxantin und nähert sich dann dem Xantin im letzten Schritt an durch die Xantin-Oxidase. Anders ist es bei dem Guanosin-Monophosphat.
Da wird eben quasi es direkt runtergesetzt auf die Basenebene, also Guanosin-Mophosphat zum Guanosin zum Guanin und dann wird es über die Guanin-Desaminase eben zum Xanthin desaminiert und das Xantin wird dann wieder durch die Xantin-Oxidase zur finalen Harnsäure umgewandelt. Und die kann dann eben tatsächlich am Ende ausgeschieden werden.
Was jetzt eigentlich immer mit diesem Purinabbau im Zusammenhang steht, ist die Krankheit Gicht, die viele von euch vielleicht ja auch schon kennen. Der Gicht liegt eigentlich eine Hyperurichermie zugrunde. Also wir haben zu viel von diesem Sauerproduktion, genau Harnsäure, Urat. Und die Hyperurichermie kann ich eben einteilen in Primär und Sekundär.
Wobei bei der primären Hyperurichermie habe ich einen angeborenen Enzymdefekt. Also zum Beispiel, das Schritt mache Enzym der Purinsynthese, das ist überaktiv, haben wir auch schon kennengelernt, da habe ich einfach viel zu viele Purine im Körper. Oder das letzte Enzym beim Purinabbau, das ist dann zum Beispiel auch überaktiv und baut zu viele Purine ab und ich habe zu viel Harnsäure im Körper.
Aber auch beim Lash Nyherren-Syndrom, was wir ja eben gerade kennengelernt haben. Bei den sekundären Hyperurikämien lässt es sich nicht so ganz pinpointen, was da jetzt genau kaputt ist. Da spricht man einfach von multifaktoriellen Ursachen. Letztendlich habe ich bei der Hyperurichämie aber ja immer eine erhöhte Konzentration der Harnsäure.
Und die Harnsäure hat eigentlich wie jeder andere Stoff auch ein bestimmtes Löslichkeitsprodukt. Also es gibt eine bestimmte Konzentration, in welcher sich die Harnsäure in Flüssigkeit lösen kann. Und wenn das zu konzentriert ist, dann fällt sie aus. Und zwar in Form von Harnsäurekristallen. Das kennt ihr bestimmt auch zum Beispiel bei Salzwasser.
Bis zu einem bestimmten Grad kann ich das in Wasser lösen. Wenn ich aber einfach ein Glas Wasser habe und zwei Kilo Salz da rein kippe, also ein bisschen übertrieben, aber dann werden sich auch irgendwann so Salzkristalle bilden, ob ich will oder nicht, weil es einfach viel zu viel Salz ist, das sich nicht in der Flüssigkeit lösen wird.
Und bei der Gicht habe ich jetzt ganz prominent diese Harnsäurekristalle in Form von Natrium-Urat-Kristallen, die sich vor allem im Großzähngelenk akkumulieren. Und diese werden dann vom Immunsystem erkannt und das Gelenk entzündet sich.
Das ist so der Klassiker, so in der Silvesternacht scheinbar erhöhen sich die Gichtfälle da, weil man ist halt draußen, man kennt so ein Silvesteressen, schön viel rotes Fleisch, schön viel gegessen, schön viel gesoffen. Und dann geht man noch schön raus in die Kälte und so ein Dät, so Klassiker in den zwei schnelligen Hausschuhen, einfach nur in Socken, mal schön eine halbe Stunde geböller, dann ist er noch schön kalt, dann fällt es noch ein bisschen besser aus.
Also das Einzige, was man da eigentlich machen kann, ist halt eben die Protein zu vorstoppen, halt weniger Protein zu sich nehmen. Und witzigerweise scheinen Sauerkirschen da zu helfen, um die Harnsäurekonzentration zu senken und zusätzlich noch die Kocks zu hemmen, sprich als Schmerzmittel zu wirken, also wenn das mal interessiert, das ist nicht frei erfunden, sondern da gibt es dann noch Quellen in den Shownotes, wenn er mal nachschauen will.
Man findet es auf PubMed, eigentlich ganz witzig. Und was man halt eben als Arzt machen kann, ist, einfach den Wirkstoff Alupurinol zu geben. Das ist einen Suizidinhibitor und ein Analogon zu Hypoxantin, was halt eben Hypoxantinoxidase hemmt und somit die Synthese von Harnsäure hemmt. Ganz kurze Geschichte, ich weiß schon spät, aber ich habe meine Lennofnahme.
Also wer es bis hier geschafft hat, der hat auch noch Zeit für die Geschichte.
Ich sollte Blutwerte abgenommen und sollte ich einschicken und verdacht auf Gicht, ich habe einfach Harnstoffe angekreuzt anstatt Harnsäure. Das ist ziemlich bitter. Ich hab dann nämlich eine halbe Stunde später, wo bleiben denn die Blutwerte jetzt? Die Harnsäure ist immer noch nicht da. Was ist jetzt los?
Ich hab nur geguckt, ich habe mal was Peitschen angekreuzt.
Und auch, weil du gerade meintest, was man so als Arzt macht, da würde man das Alloporinol angeben. Also ich finde auch als Arzt darf man vielleicht mal anregen, ob das fünfte Schnitzel wirklich notwendig war. Vielleicht auf der Ebene kann man da ja. Auch noch arbeiten. Okay, komm. Pyridabb. Rapper. Pyramidinabbau ist auch möglich.
Nur müssen wir jetzt nicht irgendwie so einen blöden Weg gehen, dass wir irgendwie ein Zielprodukt haben und das wird dann am Ende irgendwie ausgeschieden über Norin. Nein, tatsächlich können wir das hier komplett abbauen und jeden Stoff davon am Ende benutzen. Also erstmal kommt es zur Reduktion der Nukleotide und einer hydrolytischen Ringspaltung.
Und dabei werden dann Ammonium für den Harnstoffzyklus benutzt werden und CO2, das wird abgeatmet, die werden dann freigesetzt. Und übrig bleiben, tun dann eben Beta-Alanin und Beta-Amino-Isobutyrat, genau, und nach einer Umwandlung in verschiedene Intermediate der Zellenatmung oder ein Einspeisen in den Citratzyklus, kann man das Ganze dann eben tatsächlich bis in die letzten Moleküle, bis in die letzten Atome recyceln, beziehungsweise oder eher abbauen und in andere Kreisläufe einspeisen.
Und auch Recycling ist hier möglich bei den Pyrimidinen, da freue ich mich natürlich drüber. Nämlich werden hier die zum Beispiel, wenn die DNA oder RNA abgebaut wird, dann kann es ja mal vorkommen, dass irgendwie ein freies Thymin oder so dann vorliegt und da wird dann eben zunächst mal ein Zucker dran gehängt, ja, da wird das Thymin oder beziehungsweise es wird an ein Zucker dran gehängt, wird das Thymin und die Desoxiribose 1 und das Desoxyribose 1-Phosphat, die reagieren dann mit der bei der katalysiert durch die Thymidin-Phosphorylase zum Thymidin, das ist ein Nukleosid und einem Phosphat und dann fehlt da quasi eben noch eine letzte Phosphorylierung zum Nukleotid und das würde dann hier
eben entsprechend die Thymidin-Kinase unter ATP-Spaltung zum ADP katalysieren. Schafft, Alter, krank. Ich hatte immer ein bisschen Angst vor dieser Folge.
Aber es war eigentlich gut. Hat man den Rassis. Schauen wir mal. Also Freunde, geil. Klopft euch auf die Schulter, ihr habt es gepackt. So, jetzt nochmal kurz und knackig. Was ist wichtig? Für die Synthese der Purine wird ein Molekül, und zwar die aktivierte Ribose, benötigt. Und zwar das Ribosylpyrophosphat PRPP.
Für alles. Wenn die Ausscheidung der Harnsäure, die beim Abbau der Purinukleotide entsteht, nicht richtig funktioniert, dann akkumulieren diese Uratkristalle meist in Gelenken, beginnend oft im dicken Onkel und es kommt zur Gicht. Der Pentose-Posphatweg steht im engen Zusammenhang mit dem Nukleotidstoffwechsel und Stoffwechselfolge 5, wen es interessiert, kann nochmal reinhören, ist wichtig für das Ganze.
So, dann, ähm.
Genau, kann man uns auch noch bei Instagram folgen, wenn man denn Lust darauf hat. Das wäre at der-Vorklinik-Podcast. Da gibt es dann entsprechende Merkhilfen auch zu dieser Folge. Ich glaube, wir werden irgendwie so die Molekülstruktur irgendwie hochladen und dann irgendwie am nächsten Tag einen Quiz dazu machen oder so.
Gibt MC-Fragen, manchmal auch Bilder von unserer Arbeit. Genau, schickt einen Merkspruch zu den, ähm, was uns gefehlt? Wozu hatten wir nichts? Ja, wie man sich die Struktur, von man der Porine merken kann. Genau. Also, gerne noch Feedback über Instagram oder per Mail. Wir freuen uns.
Guten Nacht, schlaf gut dran, was für mich.
Für die Inhalte in diesem Podcast übernehmen wir keine Gewähren. Der Podcast kann den Besuch von Vorlesungen nicht ersetzen. Wir empfehlen das Studium von einstiegiger Fachliteratur über den Inhalt des Podcasts hinaus.