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staYoung - Der Longevity-Podcast· Folge 92

Gesundheitsanalyse mit Sofortberatung - Apotheken als Präventionszentrum mit Janneke Lupp

Freitag, 14. November 2025 · 56 min

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Shownotes

Die folgenden Apotheken gehören zu den ersten, die bei der Präventionskampagne„Testen – Wissen – Handeln“ mitmachen. Sie bieten bereits Gesundheitschecks mit dem IGLOO an:- mediosapotheke.de 4x in Berlin- iskin-apotheken.de 2x in HH- muehlenapotheken.de 2x Neumünster- alex-apotheke.eu/krefeld 1x Krefeld- walterich-apotheke.de 1x Baden Würthenberg- margarethen-apotheke.com 1x Bayern

In dieser Folge spreche ich mit Janneke Lupp, der Gründerin von Goodscare. Ihr Team hat mit dem digitalen Diagnostiksystem IGLOO den „Health-i Award“ von Handelsblatt und Techniker Krankenkasse gewonnen. Das Gerät macht Blut-, Urin- und Speichelanalysen in Apotheken möglich – schnell, präzise und ohne Labor. Damit öffnet sich eine neue Dimension für niederschwellige Prävention: Gesundheitsdaten können seriös erfasst werden, bevor Krankheit entsteht. Wir sprechen über Laborgenauigkeit, Apotheken als Präventionszentren und die Zukunft digitaler Diagnostik für alle.

In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:
- Wie funktioniert das digitale Diagnostikgerät Igloo technisch?
- Welche Gesundheitsparameter lassen sich aktuell in der Apotheke auslesen?
- Inwiefern erreicht das System Laborgenauigkeit bei Schnelltests?
- Welche Zertifizierungen und Prüfsiegel sichern die medizinische Qualität?
- Warum ist die Apotheke der ideale Ort für Prävention?
- Wie können Lifestyle- und medizinische Marker unterschieden werden?
- Welche Rolle spielt Vitamin D bei Prävention und Zahnimplantaten?
- Wie profitieren Diabetiker vom HbA1c-Test in der Apotheke?
- Welche Chancen bietet das System für betriebliches Gesundheitsmanagement?
- Wie unterstützt Igloo die elektronische Patientenakte und Datensicherheit?
- Welche Werte werden künftig zusätzlich messbar sein (Lipide, Hormone, Entzündungen)?
- Wie verändert sich die Rolle der Apotheker:innen durch digitale Präventionsangebote?
- Welche Vision hat Janneke Lupp für ganzheitliche Präventionsdiagnostik in Europa?

Weitere Informationen zu Janneke Lupp, Goodscare und dem digitalen Diagnosegerät Igloo von gc diagnostics findest du hier: goodscare.com/de

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Disclaimer:
Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin.

STY-232

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Willkommen bei Stell Young. Viele von euch sind ja sehr engagiert unterwegs, um optimal fit zu bleiben und mehr noch, um eure Gesundheit noch zu steigern. Große Frage, Wie können wir Gesundheitsdaten seriös messen, um Fortschritt oder Rückschritt zu erkennen, wie wäre es denn, wenn wir Blut, Urin und Speichelproben exakt bestimmen könnten, ohne dafür extra zum Arzt zu müssen, nämlich zum Beispiel in der Apotheke? Ein System dafür möchte ich euch gerne vorstellen. Und noch etwas zu diesem System, weil es nämlich damit so einfach wird, wichtige Gesundheitsdaten zu erkennen, öffnet es eine Riesenchance für die breite Bevölkerung problemlos einzusteigen in kleine Checks der eigenen Gesundheit, also einzusteigen in

selbstverantwortliche Prävention. Hier ist die Gründerin, die ein besonders innovatives digitales Diagnostikgerät für Apotheken und andere gesundheitliche Dienstleister zugänglich macht. Iglu heißt es, Janicke Lupp heißt sie willkommen bei Stay Young. Hallo, freut mich, dass ich hier sein kann. Danke, dass du dabei bist. Und ich muss gleich sagen, ich engagier mich persönlich für das Iglu und für das Thema Prävention in der Apotheke, weil ich beides richtig gut und sinnvoll finde. Stehe also auch als Gewicht für die Präventionskampagne für den Iglu in den Apotheken ein, und das muss ich natürlich jetzt gleich offen sagen.

So und bevor wir in die Details gehen, sehr aktuell die Nachricht, das Team um das Iglo hat den ersten Platz gemacht bei einem ambitionierten Wettbewerb, beim Health I Award, ausgelobt vom Handelsblatt und von der Techniker Krankenkasse. Erzähl bitte jannike. Ja, herzlichen Dank für die Einführung und die Begrüßung. Nina, Ja, wir haben letzte Woche mit unserem Team tatsächlich den Health I Award gewonnen, der seit 2016 von der Techniker Krankenkasse.

Und dem Handelsblatt für besonders innovative Gesundheits Produkte, Innovationen, Firmen, Bewegungen ausgezeichnet wird. Und ja haben quasi in der Kategorie Innovation im Gesundheitswesen den ersten Platz gemacht und das war ne ganz tolle Reise mit ganz. Einer ganz tollen Jury, die sehr fundiert Fragen gestellt hat zu den Themen aus unterschiedlichen Bereichen. Es wurden ganz tolle Unternehmen mit uns ausgezeichnet und nominiert, die sich im Bereich der Gesundheitsvorsorge. Engagieren und da sind wir als Team ein kleines bisschen stolz drauf.

Das. Ist ja erster Platz, herzlichen Glückwunsch. Natürlich müssen wir uns genau angucken, was kann denn der Iglu, das ist ja ein Health Eye Award, also ein Digital Award, und ihr seid ein digitales Diagnostikgerät der neuen Generation, wie ihr sagt, ein Multi oder Multi Reader, was ist denn da dran, Multi Reader und was ist neue Generation? Richtig, das Iglu ist ein kompaktes, softwaregesteuertes System, was Schnelltests unterschiedlicher Formfaktoren auslesen kann, also unterschiedliche Technologien, die auf den Schnelltest verwendet werden können durch das Gerät digital ausgelesen werden und dadurch ist es sehr flexibel einsetzbar.

Man muss nicht mit einem Hersteller zusammenarbeiten, sondern kann das Anpassen auf unterschiedliche Hersteller aller Art. Also damit man den Hintergrund genau versteht. Ihr nutzt die schon bestehenden Schnelltests zu den verschiedensten Blut, Urin und Speichelauslesetechniken. Ja verschiedene Werte und könnt die dann in einem Gerät auslesen.

Korrekt. Es wird also ein Test genommen von einem Hersteller. Ich nehme jetzt mal ein Beispiel Vitamin D und dann wird ein hat es meistens sind die Testkassetten so wie wir das von den Corona Tests kennen, so eine kleine rechteckige Form und die wird dann in einen Adapter reingepackt und in das Gerät gesteckt und je Testhersteller gibt es einen unterschiedlichen Adapter.

Wir werden dann mit QR Codes versehen und digital im Gerät angepasst und ausgelesen, das Gerät kann dann quasi Software und der. Datenbank, die dort hinter steht auf die jeweiligen Testdaten zugreifen der unterschiedlichen Hersteller und weiß dann in dem Moment, wenn es über den QR Code oder über den Strichcode verbunden ist, dass es diesen Test auslesen soll. Wie lange habt ihr gebraucht, bis das das ist ja eine riesen programmierleistung bis das Ding fertig war. Genau das ist eine Entwicklungsphase, die über viele Jahre stattgefunden hat und in den letzten 3 Jahren hat unser John Venture Partner DX dieses System vervollständigt und verfeinert und das Eglu als solches so entwickelt, wie es jetzt da steht.

Genau. Und das ist ja so. Entschuldige, dass ich das sage. Es ist ja so ein kleines, rundes Eglu ja, aber es ist wirklich klein und da schiebt man dann diese. Das sind ja so ein bisschen löschpapierartige Teststreifen. Schiebt man da einfach rein, wenn man in die Apotheke kommt, spuckt man drauf oder wie geht das genau? Genau also einmal um die, die die Messung in der Apotheke kommt, eben auf das Parameter an, was man auslesen will. Ich muss dazu sagen in der Apotheke, wenn man jetzt blutparameter misst, also Blutmarker messen möchte, die Apotheke darf nur Kapillarblut entnehmen, das heißt also ein Prick in die Fingerspitze, da darf Blut entnommen werden, noch ist es nicht so, dass die

Apotheken auch venöses. Blut abnehmen können, es sei denn, sie haben Ärzte oder Heilpraktiker bei sich engagiert und da gibt es, kommen wir nachher, vielleicht noch mal ein bisschen mehr drauf ein, was die Apotheke als präventions Zentrum leisten kann, aber auf jeden Fall wird ein kleiner bei bei den beim Blut jetzt zum Beispiel ein kleiner Fingerpieks, dann wird es gemischt mit einer Flüssigkeit, einer und dann wird es auf die Membran des Schnelltests aufgeführt, der.

Läuft dann durch, sozusagen. Es gibt eine Reaktion und wenn das fertig abgeschlossen ist, nach der sogenannten Einwirk oder Inkubationszeit, wird es dann digital ausgelesen, also es wird sozusagen aus einer qualitativen Blutanalyse eine quantitative gemacht. Das Gleiche gilt für Speichel, es findet eine Reaktion statt auf dem Schnelltest und dann wird es ausgelesen. Wie lange dauert das also?

Wie lange muss man warten in der Apotheke, bis man das Ergebnis hat? Das kommt auf den Parameter an, tatsächlich auf den Blutmarker, wenn man den Entzündungsmarker Thp misst, dann dauert es nur 3 Minuten bei Vitamin D 15 aber mehr als 15 Minuten dauert es nicht und dann kommt man in sein Ergebnis digital und. Ich habe eben gesagt, ihr bezeichnet euch als digitales Diagnose Tool der neuen Generation. Was ist denn jetzt eigentlich neu, weil Schnelltests gab es ja bisher auch in der Apotheke oder auch online. Das ist richtig.

Also die das auf das Gerät bezogen ist das neue sicherlich die vielseitige Einsetzbarkeit und die Verknüpfung mit enorm vielen Datenpunkten, die in der Software in der eigenen Inhouse programmierten Software stehen, die sozusagen dann nachher auch da das ermöglichen, dass die Schnelltests möglichst laborgenau ausgelesen werden können.

Wenn ich ein Schnelltest so mache, gibt es ja auch viele Anbieter, dann dann, die entweder ins Labor eingeschickt, dann. Findet das da statt? Da muss man aber auf die Ergebnisse warten, in dem Fall ist es tatsächlich so, dass du die sofort bekommst, aber im Labor genau weil die Software die dahinter steht, das entsprechend auslesen kann. Genau, man spart sich das einschicken ins Labor. Ja, und dann warten auf das Ergebnis et cetera. Wir kommen gleich zu den einzelnen Werten und Daten, die man auslesen kann, aber wichtig ist, man kann ja so ein Gerät, viele haben davon ja jetzt gehört. Bei dem Drogeriemarkt DM kann man jetzt schon so ein paar Parameter in so einer Ecke auslesen lassen. So ein Gerät könnte man ja auch

zu DM stellen. Dummerweise gibt es dann aber niemanden da der einen beraten kann, ist aus eurer Sicht das total wichtig, dass mit diesen Ergebnissen, egal jetzt, welchen Wert man nimmt, ich sage schon mal, ihr peilt 170 verschiedene Werte an, die man nehmen kann und auslesen könnte, wenn dann die ganze Formalzulassung durch ist und.

Also sagt ihr, es muss unbedingt jemanden geben, der dann kurz berät, also einen Menschen. Also ich finde ich finde wir befinden uns da gerade auf einer Reise, sozusagen die Menschen dazu zu befähigen, ein bisschen mehr selber ihre Gesundheit in die Hand zu nehmen. Aber wir sind da natürlich noch nicht angekommen, dass jeder den Parameter, den er dann ausgelesen bekommt, selber einordnen und auch die der Weg, wie mache ich so ein Test, wie komme ich dahin, ich bin.

Ich finde hometests auch super, also Sachen die man zu Hause machen kann, aber ich glaube, dass gerade die Apotheker ein enormes Vertrauen genießen und dass es einfach wahnsinnig wichtig ist, dass jemand dort steht, dem man vertraut, wenn man über Gesundheitsdaten spricht und. Deswegen gehen wir auch zum Arzt, eigentlich um das zu checken, aber ich glaube, die Apotheke kann da hervorragend beratend tätig sein. Das heißt nicht, dass sie den Arzt ersetzen, ne, also daraus möchte ich hier auch ganz klar sagen, darum geht es nicht, es geht einfach darum zu unterstützen in diesem Prozess, sich ein bisschen besser um die eigene Gesundheit zu kümmern und da halte ich die Apotheke für einen einen perfekten Partner. Also ich verstehe dich jetzt.

So dass du sagst, ja, man muss dieses Gerät nicht strikt so oder so nutzen. Es gibt auch Leute, die wirklich so gut mit ihren eigenen Daten umzugehen wissen, die könnten das eigentlich auch alleine nutzen, dann bei der Apotheke auf jeden Fall super gut beraten, aber auch letztlich könnte es ja beim Arzt stehen und erspart sich das Labor, das ist natürlich für die Labore so eine sensible Frage, mit was und dann werden die sofort sagen vom Labor her ihr kommen gleich zu den einzelnen Werten. Dann werden die natürlich gleich sagen, ja, aber laborgenauigkeit wir im Labor sind da viel besser als so ein Iglu, wo du diese kleinen Schieber da reinschiebst und wo da ein bisschen kapillarblut drauf ist.

Was ist mit der Zertifizierung, was ist mit den medizinischen Prüfsiegeln? Also das Gerät ist IVDR zertifiziert und auch Durchgeprüft und hat der CE Kennzeichnung. Das heißt es kann in Europa entsprechend vertrieben werden als Analysegerät. Das ist ein Medizinprodukt der Klasse 1 a. Also es ist non invasiv als solches und das ist das eine, also das Gerät ist zugelassen als Aussehgerät und dann gibt es die unterschiedlichen Tests und die Tests haben auch alle eine IVD oder IVDR Zulassung, das ist im Moment bei uns ja noch so ein bisschen kompliziert, weil sich die.

Bis wir da bei der neuen Regelung angekommen sind, gibt es noch ein paar Jahre, die jetzt immer wieder verschoßen wird, aber die sind alle so klassifiziert und gekennzeichnet, dass sie genauso zugelassen sind für den professionellen Gebrauch und entsprechend ist das alles durchzertifiziert genau, ja. Das sagen wir auch.

Ich meine, wenn man die Tests nimmt, die sowieso schon geprüft auf dem Markt sind, nur jetzt intelligenter Ausliest und schneller. Dann muss ja so eine Zulassung auch schon vorliegen. Aber die Labore sagen vielleicht, naja, aber grundsätzlich, diese Schnelltests sind ja nicht ganz so gut wie die Labortests.

Habt ihr zum Beispiel klinische Studien auch vorgenommen, nehmen wir mal das Vitamin D, das ja ganz viele mal für sich checken wollen, ohne da zum Arzt rennen zu müssen, wie habt ihr für euch selbst auch noch mal geguckt, sind die Tests und auch ausgewählt, welche Tests ihr da überhaupt reinnehmt?

Wie wie Labor genau die sind. Also das das was eben klasse ist an diesem offenen System ist, dass wir uns tatsächlich weltweit in unserer globalen Lieferantenstruktur angucken können. Wo sind denn die Tests, die am besten für den bestimmten Parameter funktionieren und wie kann ich sie am besten auf das Iglu kalibrieren, nennt man das ja, also dass man den Test passend macht für die Auslese auf dem Gerät und. Wir gucken uns da natürlich Studien an und ich muss ganz ehrlich eben sagen zu den Laboren, ja, es gibt den Goldstandard der Laboren, die basieren eben auf großen Geräten von großen Herstellern mit ganz vielen Studien, und das ist auch wirklich faktisch super und man sollte sich genau an diesen auch orientieren, auch im Hinblick

auf die Schnelltests. Jetzt gibt es. Da bei unterschiedlichen Parametern, es kommt ja auch immer drauf an, sind es Lifestyle Marker, die ich teste oder sind das tatsächliche Krankheitsmarker, die dann auch eben medizinische Nachfolge, Verpflichtung, Untersuchungen nach sich ziehen. Da muss man ein bisschen unterscheiden, deswegen würde ich auch nicht sagen das eine ersetzt das andere, sondern es muss parallel kann es sehr gut laufen und wir bei uns ist es so, wir gucken uns.

Zu diesen Schnelltests, bei denen sich auch eine krasse Entwicklung stattgefunden hat, was die Qualität der Schnelltests angeht. Es gibt ganz tolle Hersteller, die Labor genau gegen diese anderen Geräte mit ihren Tests dastehen und was haben wir evaluiert, da gibt es Studien zu beim Vitamin D wissen wir, dass der Test, den wir verwenden, extrem gut abschneidet gegenüber großen Herstellern wie Airport, Roche und Siemens, und so machen wir das auch mit den anderen Tests, dass wir einmal die klinischen Studien der Hersteller nehmen, die ja auch schon einmal evaluiert sind.

So, da kann man natürlich sagen, das wissen wir ja nicht, ob das hier auch der Standard ist. Aber was wir dann machen, ist, dass wir diese, wenn wir sie technisch und von der Korrelationskurve auf dem Iglo für für gut erachten, dass wir sie dann noch mal in ein externes Labor hier geben, um das zu benchmarken, ob das tatsächlich auch gegen die großen Geräte oder die Methoden, die entsprechend.

Eingesetzt werden auszulesen ist genau. Okay nachvollzogen. Du hast eben gesagt, Lifestyle, Werte und medizinische Werte. Ihr habt jetzt im Augenblick 30 verfügbar, aber ihr peilt ich glaube ich muss mich korrigieren, ihr peilt ungefähr 100 Werte an, sag mal von den 30 werten die man jetzt schon auslesen kann, welche paar Beispiele für Lifestyle und ein paar Beispiele für medizinische.

Also ich, wir müssen einmal ganz kurz noch eine Unterscheidung machen. Die Zahl ist eigentlich nach oben offen, von Parametern, die angepasst werden können auf das Iglu, das hängt wirklich damit davon ab, welche Entwicklung gibt es auf dem Markt für für Rapid Tests. Rapid Gleichstelltests die in dem Sinne dazu kommen, weil das Iglu tatsächlich 90% dieser Tests auslesen könnte.

Theoretisch, wenn wir es kalibriert haben bei den 30 Markern, die wir jetzt herauskristallisiert, dann handelt es sich um die, die mit Kapillarblut abnehmbar sind, die anderen sind auch schon möglich, aber die kann man eben dann nur in der Arztpraxis oder eben von von einem Arzt oder Heilpraktiker, wenn er die venöse Blutabnahme macht machen und da müsste man einmal unterscheiden in in leiten.

Lifestyle Marker nenne ich jetzt mal so etwas wie. Wobei es ist alles medizinisch, ja, wir sind ja ein, also diese Marker helfen uns in der medizinischen Evaluierung, aber ein Arzt würde jetzt sagen, Oh, das tut jetzt nicht not, dass du jede 4 Wochen dein Vitamin D Spiegel misst, ja. Also Vitamine beispielsweise. Vitamine oder wie wie wäre Lifestyle genau? Bestimmte Hormone sind auch vielleicht eher klassifiziert als als Lifestyle, ich sehe das sowieso, dass ich finde, dass. Ja, das Stresssymbol zum Beispiel. Sie finde ich super spannend, aber da würde jetzt n Arzt sagen, nee, wir müssen jetzt nicht regelmäßig ihren Cortisolspiegel messen und das wird auch nicht von der Kasse natürlich bezahlt, das ist klar,

aber trotzdem trägt es einen enormen Beitrag dazu. Wie fühle ich mich, wie bin ich aufgestellt, das ganze Thema, was du ja auch sehr stark betrachtest, Menopause, perimenopause was passiert eigentlich mit meinem Körper und das ist so n bisschen das wo wo wo die Grenze zwischen. Möchte das gerne wissen, aber ist es wirklich medizinisch notwendig? Die schwimmt aber ich, deswegen sag ich das mit Lifestyle Markern ja das ist ein bisschen verwirrend, vielleicht weil letztlich finde ich auch zum Beispiel, wir bieten eine TSH Messung an, also das Schild.

Drüsenhormon, was du natürlich beim Arzt eigentlich nur in Kombination noch mit anderen Marken wie t 3 und t 4 als Gesamtbild dann, die erkenne es aber trotzdem ist es, wenn du es in der Apotheke messen lässt, eine Indikation. Ja, es ist es zeigt schon mal einen einen einen Weg wohin und dann kannst du danach sagen, OK, jetzt müsste ich vielleicht das doch mal beim Arzt abchecken, weil es könnte einen Einfluss haben auf meinen meine hormonelle Dysbalance oder insofern ja das bei. Gerade beim Schilddrüsenhormon denke ich, da ist es wahnsinnig wichtig, dass ein Apotheker dann einem das Ergebnis erklärt. Wie muss ich das einschätzen, den. Genau, der Apotheker macht ja dann auch keine ärztliche Dienstleistung als solche, aber

der kann natürlich eine beratende Dienstleistung haben, indem er sagt, Ich würde da jetzt tiefer reingehen oder gucken geht, geh doch mal zum Arzt damit, ja, also. Genauso wie bei, wenn man beim Eisen ferithen ja eisenspeicher. Ich stell jetzt mir vor, ich gehe in die Apotheke und sag auch, ich bin irgendwie immer so müde, dann kann man als Frau oder auch als Mann, wie auch immer und dann kann man das den Eisenwert einmal messen und dann sieht man eine Indikation, da muss man natürlich abklären, OK, habe ich erhöhte Entzündungswerte, da gibt es ja auch so Koordination und da ist die Apotheke natürlich super, weil die lässt einen dann nicht allein mit dem einen. Wert, sondern sagt OK, dann

sollte vielleicht doch mal abchecken, ob noch was anderes bei dir falsch ist, so dass es es ist im Prinzip so ein bisschen wie ein wie ein Baukasten, den man sich zusammensetzen kann, um dann ein besseres Ergebnis für sich und sein Lebensgefühl zu erreichen. Genau, und ich glaube, da ist einfach. Entschuldige.

Nee, ich glaube einfach, da ist diese je einfacher und niederschwelliger das möglich ist für jemanden das einfach mal mitzunehmen. Desto mehr kann man auch rausfinden, ob das für einen einen Unterschied macht. Absolut. Ich habe jetzt gerade meinen großen Bluttest gemacht für Blue Check für dieses Jahr und da waren alle Werte super. Hat mich sehr gefreut, aber der Wunder mich nicht der hscap Wert, der war irgendwie durch die Decke und das kann mal durch was weiß ich sogar einen großen Pickel oder so entstehen, aber ich habe jetzt gedacht gut also den würde ich dann gerne noch mal messen und dafür renne ich doch nicht extra zum Arzt und habe gedacht.

Ich kann zu euch gehen, weil den Hscrp wert kann ich tatsächlich über den Iglo auslesen, also diesen Entzündungswert genauso aber auch für Menschen die einen Diabetes haben oder einen prädiabetes HB 1 C. Das ist der Langzeitzuckerwert finde ich auch wahnsinnig spannend. Hilfreich gibt es für dich da noch schon erste Erfahrungen, wie das genutzt wird und wie Ärzte auch darauf reagieren, dass das Einzeln eben einfach mal so ausgelesen werden kann?

Ja, also es ist tatsächlich n Thema, was ich mit auch vielen Diabetologen besprochen habe. Klar, die die checken den, dann schicken Sie es ins Labor, aber dass da diese diese schnelle Überprüfung in kürzeren Zeitabständen, also alle 3 Monate sollte man das nun ja auf jeden Fall machen, dass das durchaus hilfreich ist, wenn da so n kleines Gerät steht und ich glaube vor allem. Wo ich das auch flächendeckend sehe, ist in Kombination, und das war auch etwas, was wir mit den Krankenkassen jetzt diskutieren und diskutieren wollen, ganz aktiv. Wie kann ich denn einfach auch um Kosten zu senken, gerade in diesem Bereich, weil es ja eine Volkskrankheit werden wird oder schon auf dem Weg dorthin ist

prädiabetes, Diabetes? Dass man einfach mit so einem Blutwert dann auch wirklich gut erkennen kann. Mann, ich bin da schon in dieser, in dieser Phase und ich finde, da sollte man die Krankenkassen, die Arbeitgeber, da sollte man alle mit ins Boot holen, um flächendeckend kostengünstiger als jetzt im Labor solche Sachen zu testen, ja besonders HBA 1 C. Jetzt leider die Zahlen nicht mehr ganz präsent, aber die Prozentzahl der Menschen, die mit einem Prädiabetes oder sogar Diabetes rumlaufen und gar keine Ahnung haben. Die ist relativ hoch.

Die Dunkelziffer. Ist extrem hoch. Ja, ich weiß dann einfach nicht, zack, nee, ich weiß nicht ganz genau die Detail, aber ich weiß, dass es eine extrem hohe Dunkelziffer hat und weil es halt einfach nicht getestet wird. Ja, das ist und das sagt auch die Ärzte, die damit zu tun haben, sagen das ja auch, wir testen jetzt nicht jeden einfach prophylaktisch, aber eigentlich ist das eine eine, eine Prophylaxe, eine eine Präventionsthematik, die uns sehr viel.

Sorgen nach hinten raus erspart und ich ich muss, deswegen bin ich so alle sagen hä warum brauchen wir Blutwerte und seid Ihr ja Blutwerte sind aber ein Spiegel dessen was in dir passiert. Natürlich sind es manchmal momentabnahmen wie bei Hormonen oder bei Entzündungswerten und Infektionsmarkern natürlich klar, aber beim HBRNC zum Beispiel, das ist etwas was findet in dir statt und wenn du weißt was dein Wert ist und in welche Richtung da geht, dann kann man glaube ich auch anders im Kopf damit umgehen und sagen ich müsste. Jetzt tatsächlich was machen?

Ja, auch gerade wenn wir sehen, dass die Diabetesrate bei Kindern steigt. Welches Kind macht schon einen großen Blutcheck leider und einfach in der Apotheke mal sagen, Mama findet, du solltest das einmal gucken, der Langzeitzucker, der sagt ja wirklich was aus, das machen wir jetzt mal. Was kostet denn so ein, sagen wir mal HB 1 c check? Genau also die, die die Testkosten in der Apotheke, die richten sich natürlich immer danach, wie die Apotheke das dann anbietet, was für Dienstleistungen sie noch mit reinbringen.

Aber ich würde einfach mal sagen, so zwischen 20 und 3540,00€ der HBRNC ist günstiger als jetzt n Vitamin D Test. Der Vitamin D Test ist der teuerste mit 30 bis 40,00€ würde ich mal sagen, nehmen die Apotheken dafür. Gibt auch mal welche, die es günstiger machen. Wenn sie ein Aktionstag machen, aber so um die 20€ kann man sich jetzt mal dafür zur Not vermarkten, ja.

Deshalb ja dieses Ich finde die Vokabel, dieses niederschwellige, die Vokabel finde ich da wahnsinnig passend. Das ist dann nicht nur spannend für Leute, die sowieso schon sehr interessiert sind an ihrer Gesundheit, sondern auch für die, die jetzt mal gehört haben, Oh, es gibt wahnsinnig viel Diabetes in der Bevölkerung, das nicht erkannt ist.

OK, ich mache das jetzt mal, obwohl ich sonst gar nichts mache. Und und dann eben ganz frühzeitig präventiv die zu erfassen, das fände ich wahnsinnig toll. Gehen einfach mal in die Apotheke und bezahlen mal 25€ oder wieviel, ja? Also das ist das eine und die Arbeitgeber, finde ich, sind da auch eine Riesenchance, die können das auch anbieten.

Ja, die können sagen, OK, diese Testung. Das stellen wir zur Verfügung und für die ist das dann natürlich eh auch günstiger, weil sie ja anders einkaufen. Aber das ist in meinen Augen eigentlich eine Pflicht, die jetzt auf uns zukommt, wenn wir bestimmte Nachfolgekosten verhindern wollen in unserem System.

Du sprichst dieses Bgm. Betriebliches Gesundheitsmanagement an, das ja in vielen, zumindest auch großen Unternehmen, aber auch bei vielen Mittelständlern, auch kleineren, jetzt immer stärker von den Arbeitgebern auch wirklich gut bestückt wird. Das. Seid ihr da auch in Gesprächen? Seid ihr schon da unterwegs, als als Gerät das bei bei zum Beispiel vor Ort dann auch von den Betriebsärzten eingesetzt wird?

Genau da sind wir in Gesprächen, weil ich glaube einfach, dass es eine ganz tolle Sache ist. Auch da gibt natürlich die großen Unternehmen, die machen ganz viele ganz tolle Sachen, aber die haben auch immer das Problem, ich bekomme, das sind ja freiwillige Leistungen, die den Arbeit, also die Arbeitnehmer machen können oder nicht, du kannst ja keinen dazu zwingen. Aber.

Da auch wieder dieses niedrigschwellige. Wie einfach ist es für mich das einzugliedern in meinen Arbeitsalltag? Und wenn ich jetzt so ein kleines Gerät mitnehme, dann kann ich auch an die Produktionslinie gehen, in einen Nebenraum und sagen so 5 Minuten, wir stecken einmal Vitamin D und HBR 1 C und dann wieder zurück, ja, also das sind so Sachen, da kann ich auch eine breitere Masse engagieren und dafür begeistern, sich für dieses Thema zu interessieren und auch dann.

Am eigenen Körper sozusagen, dann mitzumachen. Also glaube ich zumindest. Vielleicht nicht da ein bisschen naiv, aber ich denke auf jeden Fall, dass je einfacher und unkomplizierter das auch für den zu testenden dargestellt wird, desto besser ist das ja. Auch für den Betriebsarzt ist es einfacher. Ja, total.

Ne, ich würde gerne noch auf ein Paar der Werte, die ihr jetzt schon und 30 sind. Die ja jetzt schon anbietet, auf ein Paar eingehen. Also zum einen die Fruchtbarkeitshormone LH und FSH, aber auch das Progesteron, also die Geschlechtshormone. Wann würdest du einer Frau empfehlen, guck doch mal. Klar, bei den Fruchtbarkeitshormonen ist es natürlich LH, muss man sowieso ja regelmäßig dann testen, wenn man schwanger werden möchte.

Da gibt es. Ja, auch im im im Selbsttestbereich schon einige die gut sind, aber besser ist es natürlich noch, wenn man eine Verlaufskurve hat. Ja und man kann dann in Hilfe so eines digitalen Gerätes, was sich dann mit einer App verbindet, eine Verlaufskurve haben, gerade bei diesen Hormonen finde ich das super wichtig, weil die muss man zu bestimmten Tageszeiten oder bestimmten Zykluszeiten nehmen und je einfacher das ist diese Werte zu tracken und zu checken, desto besser kann man auch zu einem Ergebnis kommen. Und bei FSH, gerade wenn es nachher auch Richtung Perimenopause geht, würde ich das. Also ich mach das regelmäßig um zu gucken, Oh jetzt ist es durch die Decke gegangen, jetzt muss

ich vielleicht dann noch ne, also ich kann das dann meine Symptomatik irgendwie auch besser einordnen. Also ja das ist. Progesteron ist ja das erste Hormon, das in der Perimenopause Absackt. Ja, das kann man ja erst. Ja und super wichtig dann auch für wenn man in Richtung Kommunenersatztherapie denkt.

Natürlich ist es immer im Zusammenspiel mit dem Arzt nachher zu sehen, weil ich glaube, das ist wichtig, aber je informierter man ist und je einfordernder auch und und und selbstbewusster man auch da rangehen kann, weil man eben bestimmte Werte weiß, desto zielgerichteter kann man ja auch mit den Ärzten dann kommunizieren auf Augenhöhe, ich glaube, das ist super wichtig, gerade bei diesem Thema bei den Frauenärzten. Gibt es ganz tolle, die damit kennst du ja auch. Hast du schon ganz oft.

Ich hab begeistert zugehört bei denen, die du interviewt hast. Aber es gibt auch ganz viele, die das Thema so n bisschen zur Seite legen und je informierter und ich meine jetzt nicht nur aus dem Internet informiert, sondern eben mit den eigenen Werten informiert man da rangeht, dann kann man das glaub ich anders betrachten und das ist so eine wichtige Phase, die eben für jeden individuell so wichtig ist, dass man auch da.

Eigenständigkeit durchaus walten lassen sollte in Selbstverantwortung. Die ersten Zeichen auch der sich anbahnenden Menopause selbst selbst erkennen zu können und frühzeitig zu beginnen, zu überlegen, gehe ich jetzt mal zum Arzt, der sich mit Hormonersatztherapie beschäftigt oder lasse ich es noch bleiben? Finde ich eine sehr, sehr wertvolle, ganz einfache Möglichkeit, sich da schlau zu machen, was ich auch spannend finde ist, dass ihr Heliobacter pylori testet. Das ist n Magenbakterium.

Genau, Helicobacter eigentlich. Fies sein, ja, kann. Das kann sehr fies sein, das gibt es auch in Form von Schnelltest. Aber Helicobacter ist zum Beispiel was, was ganz viele Menschen in sich tragen, was aber eben auch tatsächlich Magenschleimhautentzündungen hervorrufen kann. Symptome, die also Magensäure, all diese Themen hervorrufen können, und insofern, wenn ich weiß, dass ich es hab, muss ich es antibiotisch behandeln und deswegen ist. So ein Test, da eine einfache Indikation und beim Arzt muss man das tatsächlich einfordern.

Ne, wenn man Symptome, wenn man Symptome hat, gerade was diese Magengeschichte angeht. Ich hatte das selber auch mal, dann muss man einfordern, testen Sie das bitte mal mit ja, aber wenn ich für mich selber entscheiden kann, Mensch kann ich ja vielleicht auch ausschließen oder ich es ist das, dann kann ich mit dem Ergebnis zum Arzt gehen und sagen bitte ich glaube es geht in diese Richtung, die werden dann immer natürlich und das verstehe ich auch, werden die Ärzte. Sich selber noch mal abchecken in in bestimmten Bereichen ist ja klar, weil sie sonst keine Behandlung ausstellen dürfen. Also, aber vielleicht kommen wir da auch irgendwann hin, dass die von der Apotheke durchgeführten Schnelltests in die Patientenakte gehen und der Arzt

das als valide Dokumentation schon als Prädiagnostik mit in seine Behandlung aufnimmt und wir dann nicht noch zusätzlich testen müssen. Seid ihr da in Gesprächen? Die elektronische Patientenakte und eine Verbindung zu Eurem? Habt ihr diese App übrigens, von der du vorhin gesprochen hast. Habt ihr die schon? Ja, die ist gerade in der Entwicklungsphase, aber die ist ja, die ist eigentlich jetzt schon runter. Wir haben sie jetzt auch schon ausgetestet und die wird jetzt also, also bin ich genau, ob es Beta oder Alpha oder wie, also eine Phase, die auf jeden Fall noch in der Entwicklung, aber es funktioniert super und man kann dann auf dem Gerät einen QR Code abscannen, dann wird das Ergebnis direkt in seiner App eingefasst.

Es ist auch Datenkonform bei. Man ja gar nicht mal gibt, nicht mal dem Apotheker irgendwelche Daten, sondern man hat die selber in seinem geschützten Raum. Es gibt die Möglichkeit eine Schnittstelle zu jedem Software System zu machen über API Schnittstellen von dem Gerät, das heißt theoretisch könnte auch die EPA angeschlossen werden, das ist natürlich wahrscheinlich ein etwas komplizierterer Vorgang, aber theoretisch ist das machbar, ja.

Ich hoffe ihr seid da dran. Das wäre ja echt super, wenn der Arzt das dann nutzen wird. Ihr seid am vielen dran, das ist mir völlig klar. Das stimmt, aber ich finde, das ist ein so großes Thema, sozusagen die unterschiedlichen Angebote, die wir im Gesundheitswesen haben, miteinander zu verknüpfen, und da sind die wirtschaftlichen Angebote genauso gemeint wie die Dienstleisterangebote, die Krankenkassen, die Arbeitgeber, also dass man da so ein.

So ein effizientes Netzwerk erstellt die sich nicht gegeneinander. Die Labore gehören da auch zu, die sich nicht gegeneinander aushebeln, sondern die gemeinsam einen effizienten Weg finden, damit wir ja auch von den Kosten her da irgendwie im Rahmen bleiben. Das wäre tatsächlich ganzheitliche. Prävention und Präventionsdiagnostik und die muss kommen. Anders kommen wir überhaupt gar nicht mehr auf auf den grünen Zweig, irgendwann mal dieses Gesundheitssystem einigermaßen finanzierbar zu machen, was ich noch als Wert interessant und wichtig finde, und das ist speicheltest. Du hast vorhin gesagt, ihr habt nur Kapillar, aber ihr habt ja auch 2 Speicheltests, einmal SARS cov 2 Covid und zum zweiten Drogentest aus Speichel.

Also SARS cov 2 ist genauso gut, also so NMRNA Ding. Also das wird ja, es war ja ne spezielle Auslesemethode, die wir damals alle von. Meinem PCR nicht, du mein PCR genau ja, PCR. Ja. Ja, also das. Ist Impfung ist MNR ja. Genau die PCR Testung, das ist der Goldstandard gewesen, sozusagen, wie man das nennt und was unser Gerät macht, ist, dass er den normalen Schnelltest, wie wir ihn von von Corona kennen, der dann ja auch. Sozusagen semiquantitativer, weil du konntest ja sehen anhand der der Teli sogenannten, ob du mehr oder weniger infiziert warst, was das Gerät jetzt macht, das ist spuckt dir den CT wert quasi aus wie bei einer PCR Messung. Ja also du hast dann eine Indikation was das Level deiner Infektion angeht, was es

natürlich einfacher macht, weil du dann sehen kannst, ob du schon auf dem auf deinen oder. Absteigenden Ast was die Infektion angibt, betrifft das funktioniert mit Speichel genau und zum Drogentest. Da ist es tatsächlich, das ist ein Screeningtest, der 7 oder auch 9 verschiedene Drogen über den Speichel screent und dann eine Indikation gibt, da gibt es Spuren von. Ich sag mal Kokain oder THC in deinem in deinem Speichel und hat tatsächlich n großen Use Case bei ganz unterschiedlichen. Die Polizei setzt das ein für Pre Screenings in Gefängnissen wird das eingesetzt, ganz viel auch auf der. Also wir haben da Indikationen, dass das zum Beispiel Reedereien das Einsetzen für ihre Mitarbeiter, also ne so in der Art oder natürlich wenn man,

wenn man das jetzt selber testen möchte, kann man das natürlich dann theoretisch auch in der Apotheke. Wir haben jetzt noch keine. Apotheke glaube ich, die das derzeit umsetzt, aber möglich ist es ja. Ich denke so an manche Eltern, die dann vielleicht die Kinder morgens mal spucken. Lassen ja ja auch nicht verkehrt. Gut, also es sind eben im Augenblick 30 Werte, je nachdem, ob wir dann später in der Apotheke und es gibt ja auch schon Apotheken, die mit Heilpraktikern und Ärzten zusammenarbeiten und die das schon machen. Also wenn man dann richtig Blut abnehmen darf in der Apotheke, dann könnte man da auch den Schnelltest, die 100 Werte oder die er jetzt schon.

Im Angebot haben könntet. Das kann man dann tatsächlich sehr, sehr schnell hochfahren. Sag doch noch mal kurz das. Ist auch das spannende Entschuldigung, dass ich dich unterbreche. Das ist das Spannende an dem System, weil jetzt auch für die Apothekenspannende, weil es gibt ganz tolle andere Geräte natürlich auch, aber die Möglichkeit, sich nachher auszubreiten und zu sagen, Oh, jetzt haben wir. Uns so entwickelt, dass wir tatsächlich so ein Präventionszentrum hier sind.

Und wir haben auch ein Arzt dabei oder ein Wir haben Heilpraktiker dabei, dann kann man ganz schnell skalieren mit dem Gerät, ja, und das, dann muss man nicht sich noch 3 weitere Geräte hinstellen, wenn man andere Marker noch machen will. Ich glaube, das ist wirklich ein ein Unterschied, der das in der praktischen Umsetzung eben super macht. Also ab die Apotheker, die jetzt zuhören, das ist eine wunderbare Werbeveranstaltung, aber ich finde es wichtig, wir gehen gleich mal zu dem Präventions, zu der Präventionskampagne, die du mit deinem Team aufgebaut hast. Für Apotheker und Apothekerinnen ganz kurz noch mal. Ich denke mir, dass viele interessiert sind, was sonst noch an Werten auszulesen ist,

denn das ist ja, wenn das Gerät in der Apotheke steht, und das tun sie ja schon in etlichen. Ist sehr wichtig zu wissen. Sag mir ein paar der der Marker die man mit dem Gerät jetzt schon auslesen kann, die Du wichtig findest. Also ich würde da auf jeden Fall die Hormone dazu zählen Testosteron, Cortisol, CRP als Entzündungsmarker.

Dann kommen wir jetzt mit einem bivir Test raus, der die Infektion, die man hat, also wenn man eine noch unterscheidet, in eine bakterielle und. Nicht bakterielle Infektionen. Das, was ich wichtig finde sind ist eben der HBANC der TSH wert und nachfolgend alle weiteren Hormone, die Vitamin B 12. Ist n Marker, der ist noch nicht ganz fertig, leider, weil da noch so Stabilitätsthemen bei dem Test sind, den wir verwenden wollen, da müssen wir noch n bisschen warten, aber diese diese Sachen und dann was ich nachher, was wir jetzt gerade adaptieren ist das oder ist eigentlich auch fertig, ist das lipid Panel, also Cholesterin Messung das Leberpanel und auch ein Nierenpanel wo man eben dann

die entsprechenden Nierenwerte messen kann, das sind so Themen die gerade Cholesterin, ja das macht man jetzt ja auch nicht alle Naselang beim. Arzt aber wenn man damit ein Thema hat, weil man das eben beim Arzt festgestellt hat, kann man nachfolgend dann eben einfacher in die Apotheke gehen und sagen, ich checke mal, ob ich auf einem guten Weg bin oder nicht oder eben auch sagen, es gibt ja auch Menschen, die haben hohe Cholesterinwerte, obwohl sie sonst total gesund sind, aber dann kann man das anders einordnen oder besser einordnen, weil es vielleicht einfach normal ist.

Und das erkennt man dann dadurch, dass man regelmäßig misst. Ja, das mit dem normal und hohes Cholesterin, da stimmen wahrscheinlich die. Mediziner nicht mehr so zu, denn das ist ein Risikofaktor, der einfach nicht zu unterschätzen ist. Aber zum Beispiel dann per App beobachten zu können, wie entwickelt sich das jetzt über ein oder 2 Jahre und dann, weil viele Ärzte sagen, ja oder sind ja auch durch die Leitlinien verpflichtet, die dürfen ja dann erst anfangen zu Medikation zu geben, wenn bestimmte Werte überschritten sind, aber wenn man für sich selber das vorher schon sieht, dann kann man gucken, ob man eventuell schon beginnt, obwohl das.

Das noch nicht von den Krankenkassen übernommen wird. Richtig, das bezieht sich ja auch auf den HBA 1 C wert zum Beispiel also der hat ja auch nur eine bestimmte, also da muss man ein bestimmtes Level, ich weiß es gar nicht mehr, ob es 6 kommt, aber ich bin mir nicht ganz. Sicher, dass die zum Boss bei 6. Das wird nach bestimmten Standards bemessen, die aber das verändert sich ja auch.

Und je mehr Menschen dazu kommen, desto. Anders müsste der Wert eigentlich dann werden. Ja, die diesen Level erreichen und da bin ich mir manchmal auch nicht ganz sicher, ob das nach Kosten dann auch getrieben wird. Theoretisch, das ist jetzt eine sehr gewagte Aussage, auch wenn jemand selber für sich aber sagt, Mensch, Ich bin da jetzt in dem Punkt und nehme das selber in die Hand, dann geht es ja auch nicht zu Kosten des Gesundheitswesens, das System, aber es hat wahrscheinlich ein positiven Effekt auf das System, weil es nachfolgend weniger Krankheiten gibt.

Ja, also gerade bei bei Diabetes erst Anfang. Wenn Prädiabetes ganz klar diagnostiziert wird, ist ja ein bisschen aus meiner Sicht verrückt. Man müsste viel, viel früher anfangen mit Ernährung, Lifestyle, aber eben auch Medikamenten, auf jeden Fall. Also jetzt haben wir so ein bisschen Überblick, Werbeblock beendet, jetzt kommt die Prävention in Apotheken, und das ist ja eine Kampagne, da habe ich mich persönlich auch zur Verfügung gestellt, weil ich das so so überzeugend finde, den Ansatz und die Idee kommt von euch, was ist der Spirit?

Also der Spirit ist tatsächlich, dass wir uns überlegt haben, wer kann das Thema Prävention und ich red jetzt mal von Dach von Deutschland, Schweiz, Österreich, wie auch immer am am besten in die breite Masse tragen. Du weißt ja selber, es gibt ganz tolle Angebote von Kliniken von Long Gravity Verfechtern die die wirklich super Angebote in dem Testbereich haben, aber wir haben überlegt, dass.

Wir haben ein flächendeckendes System von Apothekern, die hoch ausgebildet sind und die ein starkes Vertrauen in der Bevölkerung genießen und dieses Thema, und wir nennen es testen, Wissen, handeln, nach vorne bringen können. Und deswegen haben wir uns die Apothekenlandschaft angeguckt und gesehen, es gibt. Bestimmt viele Apotheken schon, die sich in dem Bereich engagieren, so bummelig vielleicht 2000 oder sowas, die das ganz toll schon machen und auch Angebote anbieten. Was das Thema Prävention angeht, aber es gibt eben auch ganz viele, die das noch nicht machen und die Apotheker haben hier ganz oft.

Auch verbinden damit eine Umständlichkeit noch andere Dinge anbieten zu wollen, die sagen, wir haben zu wenig Personal. Wir haben zu wenig Platz, wir haben zu wenig Zeit und das kann ich verstehen und deswegen haben wir mit dieser Kampagne versucht, so ein rundum sorglos Paket zu schnüren, was über Schulungen geht, was über Marketingmaterial geht, damit die das einbinden können und was über die. Einfachheit der Anwendung sozusagen. Mit dem Gerät funktioniert und ja hoffen, dass da wir haben das jetzt gerade begonnen und haben ganz tollen Austausch gehabt mit vielen Apothekern und auch nachfolgend jetzt vielen, die an dem Thema Prävention interessiert sind und ich glaube, dass da gerade so ein so

ein Wechsel auch stattfindet, dass die Apotheker auch richtig Lust haben, das, was sie können, ihre Kompetenz auch entsprechend zur Verfügung zu stellen. Ja, und die stehen ja auch wahnsinnig unter Druck durch den Onlinehandel und brauchen im Grunde eine Fläche, in der sie und auf der sie ihre Kompetenz auch wirklich leben können mit ihren Kunden.

Die Apotheken müssen, habe ich gelernt, die auch einen extra Raum beratungsraum haben, ob der jetzt groß oder klein ist, steht dahin und wenn dann geschultes Personal da ist, das und das war jetzt auch meine Motivation. Da mitzumachen, dass jetzt nicht nur den Schnelltest der vielen, vielen Blutmarker zur Verfügung oder im Angebot hat, sondern noch noch einiges andere mehr, das könnte ich mir vorstellen. Da gehen die Leute echt mal hin und sagen, lass mich mal beraten, was kann man denn jetzt mal tun, ohne jetzt beim Arzt einen Termin machen zu müssen, warten zu müssen, der dann sagt, verständlicherweise, tut mir leid, ich habe für solche Sachen keine Zeit, vielleicht auch die Grundlage. Ja, das ist ja auch ein

Riesenproblem. Die Bertelsmann Stiftung hat gerade eine Studie rausgebracht Anfang Oktober, die sie im Juli durchgeführt haben, eine Befragung von 3700, Hausärzten, Ärzten, und es ist tatsächlich so, dass wir bis gut, da steht jetzt so bis 2040, aber das fängt ja jetzt schon an, jetzt fehlen schon 5000 Hausärzte, und das wird immer mehr werden und bis 2014 haben wir einen eklatanten Mangel, weil ganz viele aufhören, die wegen Ruhestand, oder sie wollen weniger arbeiten, das ist Eine repräsentative Umfrage und wir haben da ein massives Problem und wir müssen das Auffüllen mit entsprechenden Dienstleistungen, weil ich glaube, wenn wir da nicht für Sorgen, dass die Menschen eben nicht krank

irgendwo hingehen, sondern gesund bleiben, damit sie gar nicht erst irgendwo hingehen, und dann können wir diese Lücke schließen und mit dem Apothekennetz, was wir in Deutschland haben, ich meine. Jetzt sind es ja bei 16300 oder 17 knapp 17000 Apotheken. Das ist ja da, das ist ne tolle Infrastruktur und warum nutzen wir die nicht?

Ja und warum Inzentivieren nicht auch von der auch auch von Regierungsseite und von von von der Politik sollte das noch viel mehr inzentiviert werden, das ist ja auch n Riesenthema gewesen bei den Kongressen die jetzt stattfinden, das ist auch n Riesenthema zwischen Krankenkassen und der Regierung und. Ich glaube einfach, dass das enorm wichtig ist, dass wir da, dass wir die mit einbinden in die Versorgung unseres Gesundheitssystems mit dem Schwerpunkt auf Vorsorge, Prävention und da ja, hoffe ich, dass sich da auch politisch noch einiges tut.

Es gibt ja schon einen großen Topf für die sogenannten pharmazeutischen Dienstleistungen, die PDLS, die noch gar nicht, die sind im Moment noch sehr auf bestimmte, ganz konkrete Fälle bezogen, dann darf der Apotheker. Das auch mit der Krankenkasse abrechnen, was er dort leistet. Aber das könnte man natürlich ausweiten durch solche Themen wie Bluttests oder andere präventive Tests, die stattfinden einfach, dass man da auch ein Topf für aufmacht beziehungsweise eine Dienstleistung für anmeldet und das ist sehr einfach, wirklich, wie ich finde.

Und dann hat man noch ein weiteres Encenter für die Apotheke, weil natürlich müssen die auch ja verdienen und die das Personal, was sie dafür zur Verfügung stellen, muss ja auch das muss sich schon lohnen, die sind ja Unternehmer, das ist auch total OK und ich glaube, da muss noch oder sollte einiges passieren, ja. Genau diese Beratungsdienstleistung aber dann auch vielleicht noch weitere in der Apotheke, die muss irgendwann mal bezahlt werden, auch beim Arzt. Ne, das gilt ja für für beide, aber da wir eben das das das Entscheidende da wir viele 17000 Apotheken haben und immer weniger Ärzte, ist das total logisch. Deshalb engagiere ich mich dafür, dass man sowohl in die Prävention als auch in die.

Präventionsapotheke erstmal investiert, aber eben auch dafür Werbung macht. So und ihr habt das fand ich auch ganz spannend, ihr habt selbst eine repräsentative Verbraucherumfrage durchführen lassen bei einem renommierten Institut zur Einstellung der Menschen, was denken sie über Prävention und Apotheke, vielleicht kannst du ganz kurz die wichtigsten Ergebnisse sagen.

Ja genau. Wir haben über 2000 Menschen fragen lassen, einmal, wie wichtig ist mir das Thema Prävention und. Das war schon krass, weil da tatsächlich 87%, glaube ich, waren es gesagt haben. Das Thema ist mir sehr wichtig und das zeigt ja, dass da eine Bereitschaft ist in der Gesellschaft und bezogen auf die Apotheke haben wir einen sehr hohen Kompetenz Faktor, die stehen da gleich nach den Ärzten herausgefunden und 67% der Leute würden eben auch zur Apotheke gehen um diese Dienstleistungen.

Durchzuführen. Das waren so die wichtigsten Erkenntnisse, die uns gezeigt haben, dass die Apotheke tatsächlich auch n Partner ist, bei dem die Menschen das Thema Prävention angehen würden und mitgehen würden. Ich sag es noch mal es es es geht wirklich nicht darum die Ärzte zu ersetzen, ja und es soll auch ja, aber ich glaube, dass es Vorstufen sein können, Zusammenspiel der Systeme der der einzelnen Punkte und deswegen ja halten wir das für für toll was da rausgekommen ist und es hat uns bestärkt.

In dieser Sache weiter voranzuschreiten. Und jetzt hoffen wir, dass wir möglichst viele Apotheken dafür gewinnen können, das mitzumachen, ja. Aus dieser Studie auch Rausgelesen, dass natürlich die Menschen noch nicht so richtig wissen, was kann denn da an Prävention in den Apotheken tatsächlich für mich möglich sein, weil es gibt ja bisher ganz, ganz wenige, die das wirklich tun. Beschreib doch mal, wieso eine Idealvorstellung ein Idealkonzept für eine Apotheke aussehen könnte. Nicht nur Iglu, sondern auch andere Elemente, eine Präventionsapotheke für jedermann. Ja, also ich.

Ich denke da wie gesagt, da gibt es ja unterschiedliche. Sachen, die man sich ausdenken kann, die eben zu diesem Thema und ich, ich denke da an all diese Faktoren, die auch quasi diese gesunden Lebensjahre möglich machen, da gehört Ernährungsberatung dazu, da gehört eben das das testen, aber auch Blutdruck, regelmäßig diese Sachen, die eben auch schon angebunden, dass das gebündelt wird, und wir haben ein paar Leuchtturm Apotheken, mit denen wir zusammen haben, die auch in dem in dem Zuge denken, die auch andere Technologien, diese Biasmessung zum Beispiel. Und solche Sachen noch für eine Messung bringen. Diese diese Sensorikmessung, die eben stattfinden, die man auch machen kann, und da gibt es noch

ganz andere Unterschiede. Ich bin da jetzt kein Experte, deswegen kann ich mich da jetzt nicht so aus dem Fenster lehnen, aber es ist auf jeden Fall noch sehr viel mehr möglich, was man einbinden könnte, um eben ja präventiv Dienstleistungen anzubieten. Dazu gehört ja auch das Impfen. Dazu gehört auch immer BMI mal den Body Maß Index zu nehmen, aber vielleicht auch mal einen Glukose Tracker zu empfehlen oder manche auf einem Kongress hat letztens eine Präventionsapothekerin gesagt ja, also wir vermieten zum Beispiel auch solche Wearables, so einen Ring beispielsweise und wenn jemand nicht so genau weiß wie der zu nutzen ist, wie man die App einrichtet und so. Das da helfen wir und helfen

auch bei der Interpretation der Werte. Es gibt heute so viele Möglichkeiten, es gibt ja sogar schon stuhlproben, die ich mit meinem Handy Licht auslesen kann um zu checken habe ich eventuell eine Gefahr von von Darmkrebs und da brauche ich aber vielleicht jemanden, der mir das einmal erstmal gibt und zeigt wie das geht, auswertet also in der Präventionsdiagnostik es gibt so viel was schon verfügbar ist. Dass eine Präventionsapotheke meines Erachtens wahnsinnig viel Sinn macht.

Mit wie vielen arbeitet ihr jetzt? Ihr seid ja ganz frisch auf dem Markt, aber mit wie vielen arbeiteten ihr jetzt schon zusammen? Also wir haben jetzt so 10 Leuchtungapotheken Rausgeführt, mit denen wir auch engere Kooperationen machen, die dann auch Richtung Schulungen und PDR, Schulungen und so was geben. Die sind jetzt alle.

On Board. Und jetzt geht das aber in die breite Verteilung und das, was wir uns wünschen ist eben auch Stimmen aus der die die Apothekerschaft ist ja auch Geclustert in unterschiedliche Verbände und Menschen, die da auch dann eng mit der mit der Politik verwoben sind, dass wir da einfach so ein bisschen eine Stimme kriegen, gar nicht für unsere Kampagne als solches, aber insgesamt dieses Thema der Präventionsapotheke nach vorne zu treiben.

Ja, und das motiviert uns da Kooperationen einzugehen und da am selben Strang zu ziehen. Es gibt, ich weiß, es gibt auch mehrere Anbieter, die eben das ja versuchen, aber ich glaube, dieser ganzheitliche Ansatz ist ist etwas, was dann natürlich auch viel nachhaltiger funktioniert, weil hier bietet mal einer das eine an, dann bietet mal einer das andere an, aber wenn man sich das so ein bisschen konzeptionell auch als Apotheke und als Unternehmer auf die Fahne schreibt und sagt, Ich möchte das ganzheitlich anbieten und.

Kann das darstellen, dann wird auch ein Business Case draus. Ja, dann wird auch nicht nur der der der Impact Case draus, sondern eben auch ein Business Case draus. Genau. Wir können ja mal fragen, ob die 10 Apotheken, mit denen ihr jetzt schon zusammenarbeitet, ich seid ja erst seit. Paar Wochen einer Woche, ja 3 Wochen mehr OK. Also ganz frisch, ob wir die bei uns in die Shownotes setzen können, wer wer gucken möchte, wo sind die denn, aber auch Apotheker, die sich vielleicht mit denen in Verbindung setzen wollen.

Achtung, könnten dann doch einige Anrufe geben, da können wir mal fragen, ob wir das in die Shownotes setzen dürfen. Ja, ja, ja. Ich, ich hab noch 2 fragen dann dann ist aber wirklich gut. Wir sind schon ganz weit fortgeschritten in der Zeit. Zum einen, ich find es total interessant, wie bist denn du auf diese Idee gekommen, dieses Multi Readers, also viele Schnelltests, die wirklich laborgenauigkeit haben mit einem Gerät ganz schnell auszulesen, wie bist du drauf gekommen? Ich glaube, das, was mich getrieben hat, ist niederschwellige Diagnostik am Point of Care, das iglo als solches ist ja nicht meine Idee, sondern mich damit zu befassen und es zugänglich zu machen, das ist das, was mich vorangetrieben hat, und wir haben aus der aus

unserer Firmenhistorie viel mit Schnelldiagnostik zu tun gehabt, weil wir also Infektionsmarker wie Malaria und Denkfieber mit internationalen Lieferanten über Schnelltests in Märkten, in denen wir tätig waren, getestet haben, im im ganzen Thema Insektenschutz, und haben dann über die Pandemie, die das Thema schnell testen, niederschwelliges testen.

Was muss ich eigentlich über meine Gesundheit wissen um besser da zu stehen? Ja ich muss ich wissen, bin ich krank, bin ich nicht krank und da hat hier so ein Umbruch stattgefunden, dass eben nicht nur der Arzt dafür sorgen kann, sondern dass es durchaus auch ein andere Point of Care, also andere andere Punkte gibt, wo man das machen kann und dann haben wir. Sind wir auf dieses wunderbare Gerät von unseren Joint Venture Partnern DX 365 gekommen und die haben dieses Gerät entwickelt, die Software programmiert und so mit uns gemeinsam dann dazu gebracht, dass es das ist, was es jetzt ist. Und das hat uns motiviert, weil wir damit eben diese so eine Lücke schließen können zwischen ja Versorgungsengpässen und auch der Versorgung der Zukunft und.

Was mich noch mehr motiviert, ist, dass ich eigentlich gerne möchte, dass dieses Gerät irgendwann bei jedem wie ein Wearable zu Hause steht, damit wir tatsächlich dieses eigenverantwortliche Gesundheitsmanagement noch weiter und noch breiter vorantreiben können. Und da sind wir jetzt noch nicht, weil Zulassungstechnisch eben da noch einige Hirn sind, aber das ist durchaus etwas, was ich. Ich glaube, was sinnvoll ist.

Genau wie der Ohrring dann nachher eine Interaktion sein kann oder die Apple Watch, die Dir die Hardfrequenz gibt, die Du mit deinem Arzt teilen kannst, kannst du auch deine messbaren Blutmarker oder Speichelmarker eben dann testen. So, ja. Und Prävention ist ohne Selbstverantwortung nicht zu machen.

Das ist einfach. Und solche Tools helfen einem selbst verantwortlich, seriös mit sich umzugehen. Jetzt also die letzte Frage. Das Thema dieser Präventionsapothekenkampagne die habt ihr ja mit eurer Start Unit wie Sie heißt, GC Diagnostics aufgebaut, um natürlich auch den Iglu in die Apotheken zu bringen.

Bleibt ihr denn auch dabei, wenn viele andere Produkte zur Diagnostik in die Apotheken kommen, werdet ihr dabei sein, auch die Apotheker weiter zu unterstützen. Ja, wie gesagt, das ist ja das, was ich gemeint habe vorhin. Ich glaube, man darf das nicht entkoppeln, Produkt bei Produkt, sondern muss den Gedanken groß denken und ich kann ja nicht mit. Also mit jeder.

Jeder Baustein hilft dazu nachher, dass das Puzzle so einer Präventionsapotheke oder Apotheke der Zukunft, wie ich es auch gerne nenne, zusammenzuführen, das kann ja nachher noch viel weitergehen mit Entwicklungsthemen, vielleicht steht auch irgendwann eine eine eine Box in in in Apotheken, wo es keinen Hausarzt in der Nähe gibt mit Telemedizin an. Bindung und und und.

Und diesen also in Frankreich gibt es ja so Boxen, wo man sich reinsetzt und dann wird schon der Blutdruck gemessen und die Sachen in China gibt es das ganz extrem, warum nicht auch hier? Ja, und das sind so Themen, die würde, da würde ich mich gerne als Unternehmerin engagieren, dass die vorangetrieben wird, unabhängig von dem einen Gerät, was wir jetzt gerade vertreiben, ja. Muss ich doch noch ne Frage anhängen das weil du von der Zukunft der Apotheken sprichst und und wirklich neuen Tools beziehungsweise die sind ja schon in anderen Ländern im Einsatz, bei uns aber noch nicht. Welche Einsatzmöglichkeiten des Iglus siehst du denn jetzt über die Apotheken hinaus?

Ja, ganz konkret finde ich, ist es auch eine super Ergänzung für jede Arztpraxis. Wir haben Use Cases, zum Beispiel im im zahnärztlichen Bereich, wo einfach ganz konkret Parameter Vitamin D eine entscheidende Rolle in der Implantologie spielt. Ja, da gibt es Studien drüber, dass je stabiler und höher dein Vitamin D Level ist, desto besser halten die Implantate, also das sind dann haben dann auch hat dann auch tatsächlich. Ne relevante wirtschaftliche Konsequenz und ne Konsequenz für den Patienten, weil es ärgerlich, wenn das Implantat wieder rausfällt, weil man eben von der Knochenstärke nicht gut aufgestellt war.

Also da funktioniert das super in Kliniken, im im Einsatzbereich wo eben mobil getestet werden muss, kann das Gerät eingesetzt werden. Ja in der Notfallambulanz zum Beispiel, aber auch wenn man in bestimmten Krisenregionen genauso, ja wenn man zu Flüchtlings. Lagern geht und da n Ausbruch ist von einem Magen Darm Virus kann man das damit schnell detektieren und auch dann entsprechend einfach ja Handlungen entgegenwirken.

Also ich sehe und Arbeitsmedizin hatte ich vorhin schon angesprochen, das ist für mich n Riesenthema, weil ich einfach glaube, dass die Arbeitgeber da eine große Verantwortung haben und auch sich selber einen großen Gefallen tun, wenn sie ihren. Workforce, wie man das jetzt so schön nennt, so gesund wie möglich halten, denn Krankheitstage, weißt du selber, ist ein Riesenthema, also gibt es irre Statistiken und das kostet die Wirtschaft sehr viel Geld. Jannick, vielen, vielen Dank für diese umfassende, sowohl Präventionsapotheken als auch Iglu Vorstellung. Und es ist ja alles ganz ganz frisch. I Health Award ist gerade vor einer Woche an euch gegangen, erster Platz und jetzt?

Also die ersten Apotheken, die bei euch im Boot sind. Da bin ich total gespannt, weil ich ja auch mit im Boot sitze, ob wir es wirklich gut hinkriegen. Aber die Zeichen stehen unheimlich gut. Danke janike Lub, der Gründerinnen des Start Ups Good Scare mit dem Multi Reader iglub danke. Vielen Dank, Nina. Alles wird gut, aber nicht von alleine. Danke fürs zuhören, ich hoffe diese Folge hat dir gefallen. Weitere Informationen findest du wie immer in den Shownotes. Wenn du etwas in dieser Folge gelernt hast und diesen Podcast unterstützen möchtest, würde ich mich über eine Bewertung freuen. Damit hilfst du mir und anderen Zuhörern, dass dieser Podcast und seine Inhalte leichter gefunden werden. Besuch mich auch auf meinen

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