
Tanzen kann man auch auf Brause· Staffel 1· Folge 186
Folge 186 - Interview 141 - Alex
Freitag, 29. November 2024 · 1 h 02
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Shownotes
Ich spreche mit Alex, der seit 2 Jahren nüchtern lebt.
Das war 'natürlich' nicht immer so und die Reise war nicht immer leicht.
In dieser Folge erzählt Alex von seinem Weg und warum es gut ist, dass er heute keinen Alkohol mehr trinkt.
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Lob, Kritik und Anregungen kannst Du natürlich auch jederzeit loswerden, ich freue mich über jede Nachricht.
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Hallo und herzlich Willkommen zu tanzen kann man auch Aufbrause heute in der 186 Folge und dem 141 Interview spreche ich mit Alex. Alex hat sich schon vor längerer Zeit mal bei mir gemeldet und jetzt ist es endlich soweit. Wir haben ein Interview geführt. Er ist jetzt 2 Jahre nüchtern und hat den ersten Alkohol mit seinen Lehrern zusammen getrunken. Hä?
Ich kann mir kaum vorstellen, dass sowas heute noch möglich ist. Aber damals damals war das so. Ich bin ganz sicher, dass du auch aus diesem Gespräch wieder einiges mitnehmen wirst. Und solltest du es noch nicht erkannt haben, spätestens danach weiß, dass Alkohol echt doof ist, wenn man damit nicht vernünftig umgehen kann.
Wenn du diese Folge am Freitag hörst, dem 29 November, dann weißt du, es ist Black Friday und das bedeutet, im Tanzen kann man auch auf Brauseshop gibt es, ich glaube sogar 33% auf alles, also 30 sollten es auf jeden Fall sein, schaut da mal rein, den Link findest du in der Beschreibung und auch bei mir als Hypnose Kai gibt es. Black Friday Angebote als Bestandsklient bekommst du 15% auf alles und als neuer Klient oder Klientin gibt es 10%. Ja, ich mache das mal andersrum, hier kriegen nicht die neuen die besten Angebote, sondern die Alten, das finde ich irgendwie fairer.
Also wenn du ein Thema hast und vielleicht auch jetzt sofort nichts buchen möchtest, dann guck trotzdem mal auf die Seite. Melde dich bei mir, nimm mal Kontakt auf, damit wir über dein Thema sprechen können. So, du kannst es nicht mehr abwarten, ich merk das schon, lehn dich zurück Rocco die Kopfhörer zurecht, hier kommt Alex Guten Morgen lieber Alex.
Guten Morgen, Kai. Ich freu mich, dass wir sprechen können. Du hast Nachtschicht und hast dich trotzdem auf. Aufgemacht, mit mir zu sprechen, das finde ich wunderbar. Vielen Dank dafür. Ich freue mich auch, Kai. Klasse. Möchtest du dich mal kurz vorstellen, mit deinen Hörerinnen und Hörern? Ja, also ich bin 51.
Ich lebe und arbeite in Wendelstein, das bei Nürnberg bin seit knapp 2 Jahren jetzt trocken bin natürlich, höre deine Sendung und das auch schon seit längerem. Ich habe mir gedacht, ich melde mich auch mal und unterstütze dich mit meiner Geschichte. Ist jetzt vielleicht nicht so spektakulär wie bei bei vielen anderen, aber ich ich denke es ist es auf jeden Fall mal wert erzählt zu werden, auch natürlich ja, ja. Jede Geschichte ist es wert, erzählt zu werden. Das sage ich ja immer wieder, auch wenn sich die Geschichten häufig ähneln.
Hat doch jede seine eigenen Facetten und jeder hat so seine eigene Geschichte dahinter. Ne? Ja, ja. Würdest du dich denn als trockenen Alkoholiker bezeichnen? Das ist schwer zu definieren, wenn man das jetzt ganz altmodisch sagen würde. Eigentlich kann man ja, kann man schon sagen, ja, also ich habe, wenn ich bisschen was von meiner Karriere erzählen darf. Eigentlich immer getrunken.
Ich bin in den 80er frühen Achtzigern sozialisiert worden, auch bin 73 geboren, wir sind auch in einem Dorf aufgewachsen, meine Eltern kommen so aus aus dem Mittelstand, die haben mich aufs Gymnasium geschickt, ich hatte eigentlich eine schöne, behütete Kindheit, wir hatten alle, wir konnten draußen spielen, wir haben. Keine Ahnung.
Also wir hatten eine richtig schöne Kindheit mit mit allem, was man sich so vorstellen kann. Also Drachen steigen lassen, Holzhütten bauen, über Felderrennen im Wald spielen, das war im Prinzip eine richtig schöne Kindheit, Fußball spielen, diese ganzen Geschichten, viele Freunde auch da gehabt in Wendelstein, es fing halt an, man das erste Mal was getrunken, das war im Skilager in der achten Klasse so was, da waren wir oben. Auf der Hütte mit den Lehrern sogar. Da haben die uns da ein Bier ausgegeben und einen Glühwein zusammen, das weiß ich auch noch, das hat richtig reingehauen.
Also das war eine positive Stimmung, wir sind dann mit den Fackeln praktisch von der Hütte, wo es dann dunkel war, bergab gefahren und es war ein tolles Erlebnis da mit den ganzen Leuten, es war ein positives Erlebnis, das erste Mal Gemeinschaftserlebnis und viel Spaß dabei auch ne. Ja, ging dann weiter. Die Schulzeit über die ersten Partys, da war auch Alkohol immer mit dabei.
Ja, habe mich dann so zur Heavy Metal Fraktion gesellt, mehr oder weniger, da war es dann mehr, da hat es dann, wie soll man sagen, zum guten Ton gehört, dass man eben eine Bierflasche in der Hand hat. Es war aber damals, naja man weiß, sagen wir mal mit dem Freund Alkohol ist man, ist man angefreundet worden, man hat sich, man hat sich den mehr oder weniger auch als als Freund mit mit an Bord geholt, dann nochmal ja. Und ich nehme mal an, wenn du da in der Szene unterwegs warst, dann hast du.
Wahrscheinlich genauso viel getrunken wie die anderen, oder? Oder hast du damals irgendwie auffällig in deinen, also aus heutiger Sicht auffällig schon getrunken? Naja, ich habe ein bisschen mehr vertragen wie die anderen, aber es war jetzt, es war so kein Komasaufen wie früher, sondern man hat am Anfang, da hatte ich mit 16 so eine 80er und da war das Trinken eigentlich auch nicht so.
Das war nicht präsent, man hat es nicht gemacht, weil es ja eh auch verboten war. Da hat man eher Cola, Weizen oder sowas. Es war eher so ein Ingetränk, das fing an, man kann sagen so während der Ausbildung, ich habe nach dem Abi eine Ausbildung gemacht und man ist dann auch heftiger fortgegangen auf auf Konzerte und da wurde dann mehr getrunken und da hat man das nicht nur, sagen wir mal um.
Dabei zu sein zu machen, sondern auch des des des Rausches Wegens ne, da hat man dann oder da war es bei mir so, dass ich dieses Gefühl gerne hatte, dass man, dass man so einen Rausch dabei bekommen hat, ne enthemmt war, dann halt auch durch die Hemmungslosigkeit auch getanzt hat, mal was man sich, sagen wir mal nicht getraut hätte, wenn man nüchtern gewesen wäre oder Frauen anzusprechen, ja. Das ganze fing dann so an, ne den dann praktisch auch als zumindest brauchen den Alkohol ja um um Hemmungen zu verlieren oder um um um sagen wir mal ein bisschen bisschen berauscht zu sein.
Ne, das war also es hat mir gefallen. Ja, hast du das damals auch schon so gesehen? Ne ne. Nee, nee, da haben wir lächelnd und lachend haben wir uns des Lebens erfreut, können wir es sagen, ne. Ja normal ne, so wie das. Wie das denn so ist in der Jugend ne gedankenlos, aber heute würdest du sagen, du hast damals den Alkohol schon missbraucht um gewisse Zustände zu erreichen, die du oder Dinge zu tun, die du nüchternen Zustand nicht getan hättest.
Ne? Ja. War aber auch völlig normal. Ne, das hat ja da auch jeder gemacht, der eine mehr, der andere weniger. Ne, es waren ja auch immer Typen im Mittelpunkt, sagen wir mal die besonders viel vertragen haben, die dann sagen wir mal auch die Leute unterhalten haben mit ihren mit ihrem Alkoholismus kann man sagen ne durch besondere Aktionen oder durch besonderes Herumgetorgel oder? Wir waren ja früher auch, also wenn wir mal oft auf privaten Feiern oder auch draußen steht, man dann so ums Feuer rum und einige tun sich dann halt immer besonders hervor und die fand ich dann immer gerade besonders toll, auch noch solche Menschen. Schöne Vorbilder hast du da gesucht. Solche Entertainer, ja.
Ja klar, kann ich. Kann ich nachvollziehen. Und wie war es denn, du fingst dann irgendwann an zu arbeiten, wie war das da? Hast du da unter der Woche auch getrunken oder nur am Wochenende, wie war das bei dir? Da war es dann so, da wurde es präsenter, sagen wir mal. Also da hat man sich dann auch mal in der Mittagspause ein bisschen Weizen gegönnt, oder 2, das war dann schon aber auch.
Sagen wir mal, um gewissen Situationen zu entfliehen. Es war damals auch schon so, dass ich, sagen wir mal, nicht das gemacht habe, was ich eigentlich wollte. Ich habe Kaufmann gelernt, habe nicht studiert, absichtlich damals, weil ich mir das schon gedacht habe, dass ich das nie durchziehen würde, und war immer ein bisschen unglücklich, auch da fing es dann auch an, so mit der Situation, dass man das Ganze. Regelmäßiger gemacht haben.
So war es dann im Endeffekt nur am Wochenende, selten mal auf feiern, aber es gab ja mal Phasen, da hat man ja gar nichts getrunken, auch ja, da wird es dann schon regelmäßiger, da kam es dann schon mal auch zum zum Feierabend Bierchen, so, da hat man dann teilweise auch täglich schon getrunken.
Ja. Zusammen mit Kollegen oder mit Freunden, die das dann auch gemacht haben. Halt. Natürlich ja, aber. Wie ist denn das, wenn du wenn also mittags 2 Weizen reinstellen? Puh, also ich hätte da nicht mehr arbeiten können, so richtig. Wie war, wie waren die? Nee, das war ja nicht in der Arbeit, das wir hatten da einmal die Woche Berufsschule.
Ja, und da haben wir dann halt in der Berufsschule eine Mittagspause, mal einen Weizen getrunken, in der Arbeitsschule, in der Arbeit als Berufsschule oder als als Azubi. Nee, da darf ich das noch nicht hier machen ja okay in der Schule. In der Schule. Wie ist denn das? Ich meine mit einem Liter Bier intus noch schulunterrichtsfolgen ist ja auch eher schwierig, oder? Naja, das war damals auch nicht so wichtig. Also die Schule lief so nebenher, das haben wir ja gemacht.
Ja, man wird es halt eher so als als Abwechslung gesehen, ne? Okay ja, aber ich musste in der Berufsstelle immer aufpassen. Du, also ich konnte mir das nicht erlauben damals. Ich meine, ich habe es auch noch so mit Ahmed Krach geschnappt. Dann am Schluss. Ja, okay und hast du denn noch länger in deinem Beruf gearbeitet?
In deinem erlernten? Das war Bürokaufmann, das habe ich eine Zeit lang gemacht, ja, schon gutes Jahrzehnt, kann man sagen, habe mir dann was anderes gesucht. Ich habe dann im Außendienst gearbeitet für eine Computerfirma, das war dann ein bisschen aufregender auch, also sagen wir mal, ich habe es nie länger als 10 Jahre bei in irgendeinem Job ausgehalten, habe dann immer gewechselt, ja, ja. Also Karrieretechnisch war es jetzt nicht gerade der steile Weg nach oben.
Bei mir kann man sagen, und da wurde es dann auch mit dem Alkohol mehr. Man kann sagen so bis 30 wurde es dann echt, also täglich ja und am Wochenende war es dann besonders schmissig. Schmissig und gab es, da gibt es da einen Zusammenhang. Würdest du das sagen, also Arbeit und Alkohol, also die Unzufriedenheit bei oder mit der Arbeit und dem Alkohol? Ja, auf jeden Fall schon.
Ja, also ich war damals zu der Zeit halt auch, ich habe mich nie viel getraut, kann man sagen und bin auch, sagen wir mal im. Im Büro jetzt nie einer gewesen, der sich groß hervor getan hat mit mit irgendwelchen Leistungen, sondern ich habe mich immer mehr oder weniger ein bisschen versteckt. Ne, ich war immer froh, wenn wenn ich so mit Durchgeschwungen bin ne mit der ganzen Menge, ja wie war jetzt noch mal die Frage ob. Es einen Zusammenhang gab zwischen Alkohol und der Arbeit, also dass du, dass du unzufrieden mit deiner mit deiner Arbeit warst und deshalb möglicherweise. Getrunken hast zu der Zeit.
Das kann man, kann man sagen, spielt auch noch mit rein. Ja, kann man auch noch sagen, ja, ja, es gab noch einen Moment, das war mit Anfang 20, da hatte ich, wie soll man sagen, eine Psychose, also es war Nervenzusammenbruch, war aber aufgrund nicht nur von Alkohol, sondern sagen wir mal auch von von anderen Geschichten.
Ich habe damals eine Trennung, hatte ich da. Und war ziemlich unglücklich, kann man sagen, und habe zu der Zeit dann auch, sagen wir mal, aufputschende Sachen genommen und habe dann eine Zeit lang nicht oder wenig geschlafen und da sagen wir mal da, da hatte ich dann, das habe ich dann so weit getrieben, bis ich dann irgendwann echt nicht mehr durchgeblickt habe und musste mich dann selbst einweisen.
Wow. Ja, das wie soll ich sagen, ich habe die Trennung nicht verkraftet und auch die Geschichte nicht, dass sagen wir mal ein großer Teil meiner damaligen oder damaligen meines damaligen Freundeskreises dann auch, was mit meiner damaligen Freundin hatten. Ne, das war so, die wurde dann so ringsum durchgereicht und das habe ich irgendwie nicht verkraftet und.
So Schnappig aber. Zu der Zeit recht abgeschossen. Ja ja ja war schwierig. Ja ich war immer sagen wir mal, ich habe mir immer so Sachen zu Herzen genommen, wo ich zum Nachhinein sagen muss, das wäre es alles nicht wert gewesen, ja, ein bisschen theatralisch war ich da einfach unterwegs, ja und ja, lief dann halt am Schluss bloß noch auf die Sauferei hinaus, dann ja, hab aber immer gearbeitet.
Nicht mehr also funktionierender Alkoholiker, kann man sagen. Ja, also wenn du wie du beschreibst, eher so ein schüchterner Typ warst und dann noch die Freundin Dir durchbrennt und das mit jedem anderen da treibt, könnte ich mir vorstellen, das macht natürlich auch was mit dem Selbstwert dann in dem Moment, oder?
Ja, genau, ja, ja, genau. Und wie bist du aus der Nummer wieder rausgekommen? Naja, die Zeit halt alle runden. Also ich. Das lief dann wieder ganz normal weiter. Ich kann jetzt gar nicht mehr sagen, wie das jetzt war, es lief ganz normal weiter, das Leben lief weiter und ich habe also einfach weiter gemacht.
Also man erholt sich dann auch wieder, sagen wir mal, man kommt wieder in die Bahnen, hat sich dann auch Hilfe gesucht und ja, bin dann wieder der alte geworden, einigermaßen. Okay. Der Alte, der dann wieder getrunken hat, also normal. Ja, genau. Ich werde jetzt ein ganz neuer Mensch, sage ich immer.
Gesagt, ja, und der neue Mensch, der hat dann genauso getrunken wie der Alte. Aber hast du die anderen Substanzen dann weggelassen oder wie? Ja, das war auch nur eine Phase, kann man sagen. Ja, das war so mit Anfang 20, da hat man mal diese Techno Szene ausprobiert, damals war das und da ist man dann auch mit solchen Substanzen in Berührung gekommen, das hat man dann auch mal ausprobiert. Ja, also.
Ist aber auch nicht sehr gesund, kann man sagen, ja. Nee, aber Metal und Techno, das beißt sich jetzt so ein bisschen, ne. Na ja, wie soll ich sagen, ich hör mir auch andere Musik an. Also ich sag mal bis auf auf auf so Rapmusik bin ich eigentlich für für jede Musik offen und hab mir auch viele Konzerte auch ich hab mir auch Klassik und schon höher schon angehört aber so Heavy Metal ist mein Steckenpferd. OK.
Also aber war es dann nicht verhaftet in dem Genre dann. Nee, zeitlang, zeitlang mal so als 14 fünfzehnjähriger vielleicht ja, aber ich höre mich jetzt immer noch gerne wie Metal an. Ja. Ja. Wie ging es dann weiter? Jetzt sind wir bei 30, etwa weil ja ungefähr bei 30. Ja, da muss ich jetzt selber überlegen.
Wir müssen das auch nicht ideologisch machen. Also das ist ist jetzt nicht das Thema. Naja, ich habe im Endeffekt immer gearbeitet, habe mir mit Anfang 20, auch mit dieser, mit dieser Freundin eine Wohnung gekauft. Ja habe dann im Endeffekt viel Schulden gehabt und habe versucht sagen wir mal da irgendwie auf den grünen Zweig zu kommen.
Ich habe, sagen wir mal, während der Woche normal gearbeitet als als Kaufmann oder als Projektmanager. War das dann damals und habe dann nebenher am Wochenende auch immer was gemacht. Das war jetzt mit mit einem Freund zusammen, der hatte eine Firma, dann haben wir immer so BMX Bahnen aufgestellt oder ich habe als als Bodenleger gearbeitet, es war im Endeffekt viel Arbeit, das habe ich dann irgendwann so lange getrieben, natürlich auch immer getrunken dazu. So lang getrieben, bis ich dann so 2010 war das der Meinung war jetzt jetzt musste mal.
Jetzt musste mal ein bisschen langsamer machen und habe eine sechswöchige Kur am Bodensee habe ich, das habe ich mir ja auch mehr schreiben lassen und da hat sich so die Situation mehr oder weniger auch geändert, da hatte ich eigentlich einen relativ guten Arzt und der hat mich dann, sagen wir mal der hat mich unterstützt und durch die Gespräche und durch die Leute da, wie soll ich sagen, da bin ich aufgeblüht und hab mir dann auch damals da in der Kur auch dort eine dort ansässige Dorfschönheit, sagen wir mal mit der war ich fast 10 Jahre liiert. Und hatte da auch eine schöne Zeit. Am Bodensee kann man sagen, ja, also. Du hast denn da auch gelebt, bist dahin gezogen. Ja, ich habe schon noch die
Wohnung. In Nürnberg hatte ich schon noch, aber war hauptsächlich am Bodensee unten. Die hatte damals Kinder, die waren 5 und 6. Und ja, wir haben da so waren fast 10 Jahre haben wir da miteinander verbracht, war war nicht trotzdem eine Fernbeziehung, also ich war oft in Nürnberg, auch trotzdem noch.
Ja. Wie funktioniert das 10 Jahre über so eine Distanz stelle ich mir sehr schwierig vor. Naja, ich war oft bei ihr unten, dann hatte ich mal sagen wir mal Zeiten, da war ich unter der Woche in Nürnberg und bin am Wochenende zu ihr rausgefahren und die kamen auch mal zu uns raus, also war viel Fahrerei, war viel Fahrerei, war aber trotzdem ganz okay war schön, ja.
Dann ist das jetzt seit 4 Jahren beendet. Nee, 2010, das ist schon länger beendet. Ja, ja, war war waren knapp 10 Jahre. Wenn ich jetzt darüber. Nachdenke. Ja, ja, da habe ich mir da eine neue Stelle gesucht wegen meinen Eltern. Die waren beide damals ziemlich krank. Meine Mutter ist jetzt immer noch sehr dement, um die kümmere ich mich auch noch nebenher momentan. Und habe mir in Wendelstein eine Stelle gesucht und bin dann innerhalb von einem halben Jahr mit einer Kollegin dort zusammen gekommen.
Und wir sind jetzt seit Na seit damals, jetzt sind wir immer noch ein Paar. Ja, und seid glücklich zusammen. Ja, es ist anständig. Also ich habe jetzt, muss ich sagen, es ist, ich habe 3 lange Beziehungen hinter mir und jetzt ist es, wie soll ich sagen, es ist die schönste Beziehung von allen. Schön, ja toll, freut mich.
Glückwunsch. Ja. Manchmal braucht es etwas länger, bis man zum Ziel kommt. Das ist richtig, ja. Und dann hat ja deine deine Lebensgefährtin Freundin. Hat dich ja trinken kennengelernt. Ja, ja, ja, das hat sie ja. Wie war das damals für sie, oder oder wie war denn da so der Status, wie wie hast du zu der Zeit getrunken, als ihr euch kennengelernt habt? Da war es dann so, da habe ich mich dann schon so langsam zum zum Quartal Säufer entwickelt.
Moment, ich geh mal kurz rein. Mir wird ganz schwindelig, wenn ich sehe, wie du da mal rumläufst so. Ja, ich, wir haben zu Hause jetzt leider auch noch die die mente Schwiegermutter. Und jetzt haben wir hier noch die Pflegekraft, die macht jetzt gerade, die kümmert sich gerade und jetzt schaue ich mal, dass ich denen einigermaßen aus dem Weg gehe. So, wo waren wir jetzt gerade gestanden? Du hast gesagt, du hast dich, als du deine Freundin kennengelernt hast, zum Quartalsläufer schon entwickelt. Ja genau, sie hat mich kennengelernt. Da habe ich, wie kann man das sagen. Das waren dann immer 23 Tage, wo ich mich dann regelrecht abgeschossen habe.
Meistens dann am Wochenende und bin dann, wie soll ich sagen, ich war ein anderer Mensch kann man sagen, also ich, ich, ich war halt viel viel aktiver, lustiger und gesprächsfreudiger auch dann in solchen Zuständen, naja und? Natürlich auch Spaß. Ja. Okay. Jetzt gehe ich da mal kurz rein. So, so, Entschuldigung. Alles gut also zu der Zeit, als du sie kennenlerntest, warst du aktiver, lustiger und gesprächiger. Wenn du getrunken hast, habe ich das richtig verstanden. Ja genau, also ich.
Ich war halt mehr unterhaltender kann man sagen. Ja, das waren ja die meisten auch immer mehrere Freundinnen noch mit dabei. Und ja, wenn ich da jetzt nichts getrunken hätte, wäre ich wahrscheinlich still gewesen. Und so habe ich dann halt die Gruppe unterhalten. Ja, so kann man das sagen. Und Gefielst du ihr so besser oder eher so der der Alex, der jetzt nichts getrunken hat?
Naja, ich dachte ich gefalle ihr damals besser, wenn ich, wenn ich enthemmt bin. Aber jetzt hat sich herausgestellt, dass der nicht trinkende. Dass der auch, dass der auch seine Vorteile hat. Ne ja siehst du mal, aber da habt ihr ja wahrscheinlich auch nie drüber gesprochen oder? Zu der Zeit. Nein, oder sagen wir mal so, wenn es, wenn es besonders schlimm war, es waren ja dann am Schluss Phasen dabei, da waren dann die, die oder, sagen wir mal, da habe ich mich, es ist mir tatsächlich einmal passiert. Dass ich also im Bett gelegen bin und und tatsächlich mich vollgepiefelt habe in der Früh.
Eieiei. Also so, so, so übel war, so hat sie mich dann aber, so hat sie mich ja auch kennengelernt, noch ne und wie soll ich sagen, ich ich hätte ich hätte das mein Partner oder sowas, ich wäre da so erschrocken gewesen, ich weiß nicht ob ich ob ich sowas keine Ahnung ob ich sowas akzeptiert hätte ne. Ja.
Sowas zu sehen und die, die hat schon über einiges hinweg geschaut, wenn man das, wenn man das jetzt so so im Nachhinein betrachtet. Habt ihr denn zu der Zeit mal darüber gesprochen, dass du möglicherweise ein echtes Problem hast mit dem Trinken? Ja, wir haben schon darüber geredet. Sie hat das Thema aber wahrscheinlich nicht so ernst gesehen, wie es tatsächlich war bei mir. Sondern sie hat ja gesagt, ja, du kannst doch trinken, aber dann trink halt nicht zu viel.
Das war dann immer das Problem, ich habe ja, ich habe ja nie ein Ende gefunden und so ganz am Schluss war es dann halt so, dass dass ich dann auch nicht mehr freundlich war, das war dann im letzten Jahr, wo ich getrunken habe, würde ich dann auch noch, wie soll ich sagen, aggressiv oder oder oder frech oder wie man sowas nennt. Ich, ich, ich war mit der Situation dann überfordert, dass wir hier eine Demente, dass die Schwiegermutter dement ist. Mehr oder weniger ist.
Ja, wir sind nicht verheiratet, aber ich sage halt meine Schwiegermutter und meine eigene Mutter hat auch die Demenz und mein Vater war damals auch schwer krank. Ich war auch noch mit der mit der Pflege von meinen Eltern überfordert und das ist mir dann, das ist mir dann gänzlich. Außer Kontrolle geraten. Ja, ja, und dieses trinkt doch dann weniger. Das sagen natürlich die Menschen, die kein Problem mit Alkohol haben, die das nicht verstehen können, dass jemand, wenn er trinkt und ein Problem damit hat, ein Thema damit hat, dass der es nicht kann, einfach weniger trinken, das funktioniert halt nicht, ne.
Ja, das dachte ich eben auch immer. Und ich hatte ja Phasen drin 68 Wochen dazwischen, da habe ich nichts getrunken. Ich hatte keine Entzugserscheinungen oder ich hatte kein Zittern oder ich hatte das alles nicht und da dachte ich halt, naja, okay bist ja kein Alkoholiker, ne, du kannst ja auch nicht trinken, nur wenn ich dann irgendwann ein Bier angesetzt habe, dann musste ich es zu Ende führen. Ja, ich glaube, das ist so ein großer Irrglaube, dass eine Abhängigkeit nur dann besteht, wenn die Finger zittern. Ja, also.
Und das ist eben gar nicht so, weil es ja, es gibt ja 2 verschiedene, es gibt einmal diese körperliche Abhängigkeit und dann die mentale Abhängigkeit, und wenn die gegeben ist, dann müssen die Finger nicht zittern, aber trotzdem, na ja, ist das ist das Thema riesengroß, dann ne na. Ja, es war ja aber vor 2 Jahren war es etwa da, man kann sagen, der letzten die letzten 2 Monate vor diesem bestimmten Ereignis sag ich jetzt mal. Da habe ich das dann auch nicht mehr geschafft. Sagen wir mal meine meine, meine 3 sauftage, die durchzuziehen, sondern ich hatte dann noch in der Früh, es waren dann auch schon Entzugserscheinungen und man hat mal das Gefühl gehabt, wie ein schlechtes Gewissen, das
hat sich so angefühlt, dass ob man ein schlechtes Gewissen hat und daraufhin habe ich dann auch das erste Mal in der Früh was getrunken. Oh, das war es wohl im letzten Jahr, wo ich getrunken habe, auch noch. Ja, um das schlechte Gewissen Wegzudrücken. Um das vermeintliche schlechte Gewissen Wegzudrücken, ne ja, im Nachhinein weiß ich ja auch, dass es jetzt, dass es Entzugserscheinungen waren, ne? Klar, Na ja, ja, da steht ja auch nicht dran. Ich bin eine Entzugserscheinung, sondern das zeigt sich ja jedem Menschen wahrscheinlich irgendwie anders, ne. Ja.
Na dann gab es einen diesen besagten Freitag, da habe ich dann in der Arbeit schon mir ein Bier aufgemacht, Freitag mittags und habe dann, das war ein schöner Sommertag, bei den Eltern noch, da bin ich ja im Prinzip auch immer gewesen, ein paar Bierchen getrunken, ein paar Jackie Cola, Dosen und.
Da habe ich was gemacht, was ich eigentlich sonst nicht mache, mich dann ins Auto gesetzt und bin wollte nach Hause fahren und es waren 1,6 Promille. Ich bin gar nicht weit gekommen und bin dann im nächsten parkenden Auto gelandet, kann man. Sagen. Ja, da kam dann das böse Erwachen und da habe ich dann angefangen, sagen wir mal, mich ernsthaft mit der Thematik auseinanderzusetzen. Also es kam die Polizei nämlich mal an, sonst wüsstest du ja auch nicht, wie viele Promille du gehabt hast. Ja genau, also die haben mir das dann schon gesagt. Ja, naja, mit führerscheinverlust und allem was dann halt dazu gehört und da habe ich mir dann gedacht, in diesem Moment, scheißegal brauchst du deinen Führerschein ja nicht.
Ist ja jetzt auch nicht mehr so wichtig, so ungefähr. Also so weit war ich dann mit meiner denke schon okay und es hat ungefähr ich weiß nicht ein Jahr gedauert, da war dann die Überlegung, ob man jetzt diese MPU macht oder ob man überhaupt dahingehend was macht und habe mich dazu entschieden es durchzuziehen und habe dann bei so einer.
Bei so einem Labor abstinentia musste ich da machen, ne. Ja. Und habe mich einfach dazu entschlossen. OK, du machst jetzt da mal einfach dieses Abstinentia und da fing es dann an, weil ich mir gedacht habe, du kannst ja, du hast ja Moment, entschuldige bitte. Du kannst ja 6 Wochen nichts trinken und es passiert ja nichts und du kannst ja 8 Wochen trinken, das passiert ja auch nichts, das habe ich dann einfach gemacht und es fing dann an und da muss man ja Nachweise erbringen und naja da bin ich dann dran geblieben, mehr oder weniger und sind wir mal nach ein paar Monaten habe ich dann angefangen mit das erste war vom Hans Faller da dieses Buch der Trinker. Mehr Gemüte zu Gemüte zu führen
und daraufhin dann, sagen wir mal auch so über Alkohol verschiedene Pamphlets gelesen und kam dann auch zu den Podcasts ne und da sagen wir mal, da war es dann echt so. Die Geschichten von betroffenen Leuten zu hören, das war bei mir dann so die Initialzündung über dieses Thema. Also dieses Thema wirklich dann ernst zu nehmen.
Und wie soll ich sagen, das war so ein Erwachen, die Leute, die Geschichten von den Leuten zu hören, wie das Trinkverhalten war und die konnten sich so sehr gut, die Geschichten waren einfach nur gut erzählt auch, und das hat mich dann so beflügelt, dass ich, wie soll ich sagen, dass ich, dass ich auch dieses schöne Gefühl haben wollte, das nicht trinken und.
Und bin dann also nach und nach, wie soll ich sagen, in diese Nüchternheit reingerutscht? Ne, ja ja das ich sag das ja auch häufiger, dass ich glaube, dass 1 der wichtigsten Themen der Menschen ist. Wir wollen uns zugehörig fühlen, ja, und wenn man, wenn ich der Meinung bin, ich habe ein Problem, dass kein anderer Mensch auf diesem Planeten hat, dann fühlt sich das nicht gut an.
Wenn ich aber weiß, es gibt da draußen noch. 100 Tausende Millionen andere, die das genauso haben dieses Thema, dann ist es nicht mehr so schlimm, dann ist es irgendwie greifbarer und machbarer. Kann das sein? Ja, das das kann auch sein. Ja, ja, vermutlich ja ja eben im Prinzip ja. Vermutlich hast du recht, denke ich auch, ja. Dann, wie war denn die erste Zeit, die du nicht getrunken hast?
Hat dir der Alkohol gefehlt? Hast du ihn herbeigesehnt und hast ihn dir verkniffen? Wie war das? Also komischerweise also die Frage stand ja außer Frage, dass ich was trinke. Also es war ganz weit weg. Ich habe mir gedacht, okay, du machst dieses Programm oder du machst, du ziehst dieses MPU Ding da durch.
Und wenn du das dann wieder hast und wenn du einen Führerschein wieder hast, dann kannst du ja wieder was trinken. Ja, genau so, genau so war die Überlegung, ich wollte mich damit belohnen. Kann man sagen, dass ich, wenn ich das ganze jetzt habe, diese Aktivierenszeit hinter mir dann dann gehe ich wieder zu meinen Kumpels und es ist dann wieder alles wie vorher. Ja, wo?
So war die Grundüberlegung ja und schlauner okay. Ja, und sagen wir mal auf aufgrund sagen wir der Erfahrungen, die die Leute gemacht haben, was sie dann danach nach der, nachdem sie das Trinken aufgehört haben erzählt haben, ne wie sie sich dann gefühlt haben, was sie zu was sie dann allen allem fähig waren, ne das hat mich, das hat mich dann sagen wir mal auch beflügelt ne und ich hab es ja dann, ich hab es ja dann auch gemerkt, das waren wie es das war auch im Sommer wo ich. Sagen wir mal, das waren die ersten 8 Wochen oder die ersten 2 Monate wo ich nichts getrunken habe. Habe mir diese Podcasts angehört und es ging mir. Es ging mir richtig gut ja und habe dann angefangen auch diese Zeit zu genießen und es waren
verschiedene Situationen dabei, da hätte ich früher getrunken. Auf jeden Fall, wenn es. Wenn es jetzt Ärger in der Arbeit gewesen wäre oder keine Ahnung, es waren verschiedene Situationen, wo man. Wo man überfordert ist, wo man über wo man getrunken hat, ne und da hat man das jetzt dann oder da habe ich das dann einfach nicht gemacht und die Tage gehen vorbei und sagen wir mal, ich habe mich dabei immer besser gefühlt, ne ja. Kennst du gar nicht erwartet, ne? Ja, im Prinzip.
Ich habe eigentlich gar nichts erwartet, ne, aber das ist dann im Endeffekt so gut wird oder so schön wird. Habe ich mir gedacht. Ich habe mir dann auch wieder eine Kur beantragt gehabt, da war ich letztes Jahr und da, da habe ich dir mal eine Nachricht geschrieben gehabt auf die Kur, dass ich, ich könnte dir auch meine Geschichte erzählen, im Endeffekt also da ging es mir richtig gut.
Und heute? Und heute habe ich, sagen wir mal, denke ich über andere, andere Geschichten nach. Also den Führerschein habe ich wieder. Jetzt, jetzt ist es so, dass die Lebensgefährtin meiner meiner Entschuldigung, dass die Tochter meine Lebensgefährtin, die hat ein Kind gekriegt, das ist jetzt 3 Jahre alt, ne, und das ist ein Junge, der mag mich auch noch, ich habe selber keine eigenen Kinder und das ist ein ganz großer Teil ganz großer Teil in meinem Leben geworden, auch deswegen.
Ich. Freue mich, wenn der kommt und das ist immer eine schöne Zeit zusammen. Ich kann wieder Motorrad fahren. Ich habe den Drohnenschein gemacht. Also ja, es gibt viel zu tun, ich kümmere mich nur um meine Mutter, Sachen, die mich früher, sagen wir mal, die mich früher überfordert hätten, wie den die ganzen Papierkram von von meiner Mutter oder die Steuer von von meiner Lebensgefährtin, die ganzen Sachen, das mache ich jetzt einfach nebenher, es gibt. Keine sag mal, es gibt es gibt nichts mehr wovor, wovor man Angst haben soll oder wovor man, was man aufschieben braucht. Halt läuft gut.
Toll. Ja, wie ist denn mit dem Tanzen? Ja, aus. Ausdruck kann ich da. Ausdruckstanz kann ich ja, ich habe nie tanzen gelernt, ich habe nie tanzen gelernt, du. Bist in guter Gesellschaft. Weil du ja vorhin gesagt hast, na ja, wenn du getrunken hast, dann warst du so lustig, dann hast du getanzt und dann hast du dies und das gemacht. Wie ist denn das damit heute?
Na ja, ich sagen wir mal, ich würde gerne einen Tanzkurs machen mit meiner Partnerin, das würde ich schon machen. Ich finde es wunderbar, wenn ich so ein Pärchen tanzen sehe. Auf auf irgendwelchen Veranstaltungen. Da denke ich mir, Mensch, da hättest du, da hast du etwas verpasst. Ich habe mit 16 mit 16 habe ich einen tanzkurs gemacht auf so einen Standard tanzkurs, aber das war echt, wie soll ich sagen, es war es hat mir nicht gefallen jetzt jetzt würde ich es sogar wieder machen wenn wir wenn wir die Zeit hätten dafür aber du kannst es regelmäßig mit mit den Schichten das ist schlecht vereinbar momentan.
Ja, und dann mit den mit den Müttern ist das ja auch schwierig, wahrscheinlich, oder? Mit welchen Müttern meinst? Du mit deiner Mutter und mit ihrer Mutter. Dafür hätten wir dann schon, also für den Tag, wo wir dann einen Tanzkurs hätten. Da hätten wir dann schon irgendwie jemanden. Da. Aber es ist ja, sagen wir mal, man kann es ja immer noch machen. Ich bin momentan gewillt.
Ich bin momentan gewillt, mich eigentlich nach einem anderen Job umzusehen. Ich bin jetzt 51, aber ich sag mal, ich möchte ein bisschen langsamer treten und mit der Schicht, das weiß ich nicht, das mache ich jetzt auch schon ein paar Jahre, das schlaucht jetzt momentan, seit ich über 50 bin, merke ich das ziemlich, mir wäre jetzt halt wieder ein Bürojob lieb, den ich am Anfang hatte, so 9 to 5.
Was machst du denn beruflich? Ich arbeite in der Druckerei und wir stellen zur Schande, muss ich sagen, wir stellen Polymere her, das sind Folien, wir sind die Schuldigen deswegen, wo die Meere jetzt alle voll sind mit dem Müll von uns, so ungefähr, nee, aber wir bedrucken ganz kleine Chargen von von Mustern für für Kunden, für Messen, wenn die jetzt Beutel oder sowas ausgeben wollen. Ja, im Endeffekt bedrucken wir Beutel. Also da ist alles mit dabei.
Der Satz, der Druck, die Druckmaschine, das ist eigentlich ein ziemlich abwechslungsreicher Job. Verstehe, und das muss auch nachts geschehen, hätte ich gar nicht gedacht, eine Druckerei auch nachts laufen muss. Wieso? Die Zeitungen sind doch auch nachts gedruckt worden, oder? Ja, aber Beutel müssen jetzt nicht morgens ausgeliefert werden, oder?
Ja, aber mehr. Das ist wie die Maschine, muss laufen. Ah okay gut, ja, okay verstehe ja, kann ich mir vorstellen, dass das schlaucht. Was hat denn deine Freundin dazu gesagt? Als also erstmal, was hat sie dazu gesagt, dass du Naut oder Angedotzt hast mit besoffenem Kopf? Da muss ich sagen, da hat sie erstaunlich gut reagiert.
Sie hat gesagt, ja, das schaffen wir schon und. Ich werde mir keine Sorgen machen. Also sie hat mir den Rücken gestärkt, erstaunlicherweise. Ja. Ja, weil das Ganze ja so komplett unnötig war und jetzt im Nachhinein muss ich sagen, das ist gut, dass es passiert ist. Und gut, dass nichts passiert ist.
Ja, ja. Ja, das das kann natürlich ganz, ganz, ganz schlimme Folgen haben, wenn man betrunken Auto fährt. Meine Güte, mag man sich nicht ausmalen, ne, aber war denn war also du hast musstest dann ja ja nüchtern sein, ne für die MPU. Ja, das hat sich währenddessen auch noch geändert. Das mussten dann 1,5 Monate mussten es dann auch noch sein, also. 1,5 Jahre entschuldige.
Ja. Genau. Genau. Wow, ist das ist das heute Standard. Anderthalb Jahre. Das ist jetzt Standard. Ja, Ah okay wusste ich ja, ist ja noch gar nicht so lange her, dass ich das gemacht habe. Ja, das ist strenger geworden. Krass war das schwierig, da durchzukommen für dich durch die MPU. Die Prüfung selber. War jetzt, na ja, ich sagen wir mal, ich bin ich bin verbal zu weitaus mehr fähig ne als ich da drin bei dem bei dem Psychologen das Gespräch hatte, wie ich jetzt auch bei dir bin, ich muss mich echt entschuldigen, das ist ein ziemliches Gestammel was ich hier abliefe.
Quatsch, gar nicht alles gut. Aber na ja, das war auch ein Prozess kann man sagen, ne, ich habe vorher einen Kurs gemacht, beim TÜV war das. Und da war auch ein Psychologe drin, denn also, wir fanden uns ganz sympathisch und man kann sagen, das war so eine kleine Therapie, was wir da gemacht haben da drin, also der hatte wohl auch gemerkt, dass ich es ernst meine und dass ich ihm keine Geschichte erzähle, und dann, sagen wir mal, hatte mich auf auf dem Weg dahin unterstützt, das waren da, glaube ich, 9 Sitzungen bei dem ja, und das hat mir auch viel gebracht.
Klasse. Ja, ja, im Nachhinein was ja, das war also ein Stück mit zum zum Nichternwerten war das noch mit dazu, denke ich mal auch. Ja, was man. Gemacht hat ne. Also man sagt das ist eine Geldschneiderei und Betrug, das kann ich jetzt eigentlich nicht sagen, ne also man kann sagen die Leute da drin haben mir geholfen, ne. Die beim TÜV, das waren ja alles keine, sagen wir mal, es waren ja alles keine geldgierigen Menschen, sondern es war ein Psychologe, der mir da Ratschläge gegeben hat, und zwar nicht, wie die Prüfung schafft, sondern wie ich, wie ich mit meinem, oder sagen wir mal mein Trinken, wie wie ich das einzuordnen habe, erstmal ne, ich habe ja damals auch nicht so genau gewusst, wie und was ne da
war, ja, war ja auch noch eine Hilfe dazu auch ne. Ja, den Großen. Also hat er dir die Augen geöffnet und gesagt, guck mal, so wie du trinkst, ist das nicht normal? Nee, wir waren ja damals schon einen Schritt weiter. Kann man sagen, ne, wir haben das analysiert, das Verhalten und ja, wer hat mich dann auf dem weiteren Weg begleitet, der hat mir.
Wie soll ich sagen, wir hatten eigentlich Gespräche, die gingen letztendlich gar nicht um den Führerschein, das war das Gute dran. Toll. Ja weißt du, dieses Thema MPU, Vorbereitung, geldschneiderei, das muss ja keiner machen, kann ja jeder so zum Idiotentest ohne Vorbereitung oder wird ja keiner gezwungen das zu machen.
Kann man machen, ja, kann man machen, würde ich nicht empfehlen. Das nicht zu machen. Nee, also ich habe jetzt auch bei einer Fortbildung einen kennengelernt, der hauptberuflich MPU Vorbereitung macht. Ja, und der sagt, Hey, die Leute, die zu mir kommen bei ganz vielen, die kommen rein und da ist nach 5 Minuten klar, na ja, die haben ihren Führerschein wieder, fangen wieder an zu saufen, ne und meist ist das ein Alkohol, ja sagt er die du kannst nicht alle retten aber ja er verdient da sehr viel Geld mit, das ist auch extrem teuer was er da macht aber. Ja, es ist halt ein Angebot.
Kannst du nehmen, muss es aber nicht. Ich habe in der Kur habe ich einen kennengelernt, da gab es natürlich auch die alki Gruppe und das war ein junger Mann, der hatte das anscheinend so schnell gecheckt mit seiner, mit seiner Trinkerei oder dass er schon Alkoholiker ist. Der hat tatsächlich, oder der hat halt erzählt, dass er relativ schnell die MPU machen konnte und.
Und das Ganze auch ohne Vorbereitungskurs geschafft hat mit dem Psychologen also, der hat halt auch, sagen wir mal, wenn bewusste Bescheid und dann beantwortest du die Fragen von dem Psychologen auch entsprechend und das Wissen die, das checken die Halt anscheinend. Ja ja, nenn dir mal so 22 fragen, falls du dich noch erinnerst. Das würde mich jetzt mal interessieren, was da abgefragt wird.
Ja, hatten sie Entzugserscheinungen? Mal eine Frage. Da habe ich gesagt, Nein, nein, warten Sie mal. Also das waren. Ich habe mich gewundert, weil es ging im Endeffekt, es ging ein großer Teil darum, um mein Trinkverhalten in der Vergangenheit, wieviel wieviel haben sie getrunken, ach Gott, nein, wir sind es, wieviel haben Sie getrunken?
Schwer zu sagen. Ging es da auch um den Tag, wo du denn diesen Unfall gebaut hast? Das wollten sie ganz genau wissen, ja. Warum du so viel getrunken hast? Genau das wollten die ganz genau. Da muss man das. Ich habe im Endeffekt dem richtig sagen müssen, ja, das waren 3 Bier und und und 3 Dosen Jackie Cola ungefähr ne ich weiß jetzt wohl nicht mehr genau ne und das das rechnet oder das überschlägt er dann auch noch das sind so die Fragen ja ich habe das Protokoll da aber. Ja, aber es ist geht wahrscheinlich ja auch um. Um die wollen wissen ob du ne ne Erkenntnis daraus geworden hast. Ne ob du was daraus gelernt hast aus dem Kram. Ja, ja genau, also da fühlt er dir so auf den Zahn. Ich, ich kann das jetzt ja gar
nicht mehr so nachvollziehen, wie er das genau gemacht hat. Ja, das klingt so. Das klingt so profan. Ja, da hast du was draus gelernt, weil du besoffen erwischt worden bist. Wie soll ich sagen, dass man das auch kapiert hat? Vielleicht eher, dass man so funktioniert, ne? Ja genau, ich hab's kapiert, ja.
Hoffe ich. Ja, genau. Und ich möchte jetzt noch mal kurz auf deine Freundin zu sprechen kommen. Wie erlebt sie denn die Veränderung bei dir, sprecht ihr darüber? Ja, es ist schon angesprochen worden. Es wird dann meistens oder es wird halt dann auch von von von Leuten thematisiert, die das dann wissen wollen und da brauchen wir, haben wir gar nicht selber drüber geredet, sondern es wurde angesprochen und sie sagt, sie ist sie ist positiv positiv überrascht, kann man sagen.
Ja, weil sie einen anderen kennengelernt hat als der, der du jetzt bist. Ja, wenn du sagst, damals warst du der lustige. Der lustige Clown und das bist du jetzt nicht mehr, nehme ich mal an, ja. Ich bin schon noch, ich bin schon noch im Kindskopf, das ist schon klar, aber so, so albern, wie man jetzt auf Alkohol ist und man, man sieht ja auch, wenn man jetzt keine Ahnung Leute sieht die beschwipst sind, ne wie wie, wie albern, die sind halt ne klar ja ja. Gefällt dir das besser so wie du jetzt bist? Wie soll ich sagen, besser, ich kenne mich noch nicht lange, so kann man sagen, ja ja, weil ich komme ja auch ein Stück weiter voran, man hat ja so eine Entwicklungsverzögerung denke ich mal, auch wenn man, wenn man
trinkt, man reift, man reift nie wirklich oder man man kann Konflikte nie wirklich zu Ende. Ende ausführen, ne bis zum Ende. Ist so, ist doch ja das. Ja, das ist irgendwie tragisch, finde ich diese Erkenntnis. Ich wusste das früher auch nicht, dass auch tatsächlich die die geistige Entwicklung bei jemandem, der zu viel Alkohol trinkt, ne andere ist als bei jemandem, der nie getrunken hat, ist so.
Ja, ja, das ist jetzt ganz neu für mich und. Also wenn wenn nicht alles mal einen Tag lang richtig schief läuft, dann dann ist jeder Tag echt schön. Das ist ein ganz neues, Gutes, richtig gutes Gefühl und wenn ich das gewusst hätte, hätte ich da auch schon eher angefangen damit oder ich hätte es ganz bleiben lassen.
Tja. Ist es denn so, dass du jetzt morgens manchmal aufwächst und denkst, boah, geil, ich bin nüchtern. Naja, ich habe ja irgendwann mal Routinen. Es ging ja auch auch für die für die MPU darum, Routinen zu entwickeln und habe dann mal die Routine entwickelt. Das war für mich die einfachste bisschen Meditation, dass das gleich nach dem Aufstehen zu machen, also im Endeffekt noch im Bett zu liegen und dabei ein bisschen zu atmen und dabei halt.
Den guten Tag bekommen zu heißen und ja, das ist tatsächlich so. Also es gibt ja momentan nichts, was mich jetzt im Leben bedrücken könnte, es sind ja keine Geldsorgen oder sowas und auch keine Existenzängste. Und ja, ich freue mich schon auf jeden Tag eigentlich. Mal angenommen, du hättest jetzt Geldsorgen oder du würdest deine Freundin würde schwer krank werden oder so, wäre das für dich ein Grund wieder ans Trinken zu denken. Nee, denke ich jetzt eher nicht, weil das würde ja ihr nicht helfen.
Und wenn du wieder das Trinken anfängst, dann dann weißt du ja, wieviel Zeit du damit verschwendest und das möchte ich auch nicht mehr. Ja. Verstehe. Wenn wenn wenn ich jetzt bloß an Bier denke, man macht sich ja selber, man hat sich ja die ganze Zeit selber was vorgemacht mit der Trinkerei. Nee, das möchte ich einfach nicht mehr, also es gibt diese, diese Szene in dem einen Film 2012, wo die Welt untergeht, wo diese dafür, das ist ein Schiff auf auf dem Ozean, es kommt eine Riesenwelle. Und da sind die 2 Musiker, und die sind beide Alkoholiker, und die sind die Welle, und da stoßen sie dann noch mal drauf an, dann würde ich vielleicht noch mal was trinken, wenn ich so weit wäre, ja, verstehe aber,
aber nee, nee, nee, wir hatten jetzt auch Klassentreffen, verschiedene und ja, da war ich einer von den wenigen, die jetzt auch nichts getrunken hat, ja, aber sind alle positiv, die Reaktionen waren durchaus positiv. Das ich habe, ich trinke nichts mehr. Ich habe jetzt gesagt, ich habe kein großes Problem damit, sondern einfach ich, ich trinke nichts mehr.
Ja, da habe ich dich kopiert, da sage ich auch, ich habe genug getrunken, ja. Ja, ich finde, das finde das auch einen tollen Spruch. Ja, das ist sagt alles und nichts und bedarf auch keiner weiteren Erläuterung, denn das finde ich immer wichtig, ja, dass man da nicht in so eine Argumentationsspirale reinkommt oder sowas.
Haben wir ja gar nicht. Haben wir ja gar nicht nötig. War ja. Nee, ist auch nicht unangenehm, finde ich. Ja, also hat sich gut für dich angefühlt zu sagen, ich trinke nichts mehr. Ja. Das muss ich gähnen hier, du machst, du gingst. Mir gestern, Oh. Meine Güte. So ging es mir gestern. Ja stimmt, wir wollten ja gestern schon sprechen und da habe ich dich mehr oder weniger aus dem Bett geschüttelt.
Dann ne, ja, tut mir leid. Ja, also hat sich körperlich bei dir was verändert? Könntest du das beschreiben? Ja, ich habe noch ein. Ein Hobby habe ich noch, das habe ich vergessen zu sagen, ich koche sehr gern, ja, und ich esse auch sehr gern okay und, na ja, ich möchte jetzt nicht sagen, dass ich jetzt statt. Statt dem Saufen das fressen jetzt praktiziere aber also bei mir hat sich körperlich nicht sehr viel getan leider. Also ich habe eine kleine Wampe, die habe ich nach wie vor, also ich bin nach wie vor noch ein bisschen sportlich aktiv, das mache ich aber schon immer, ich fahre gern Fahrrad. Und geh bisschen spazieren laufen, das ist jetzt alles nichts Großartiges, aber das mache ich schon gerne, das mache ich nach wie vor, aber dass ich
jetzt den den den übermäßigen Bewegungsdrang hätte und unbedingt einen Marathon laufen will danach ist mir ehrlich gesagt nicht ne früher muss aber auch natürlich der. Anspruch sein ne. Danach steht mir auch nicht der Sinn. Ja, easy, wie ist es mit deinem Schlaf? Hat der sich verändert? Schlaf der Schlaf ist gut geworden, sehr gut.
Ich schlafe auch sehr gerne und viel und ich träume auch sehr gerne und im besten falle kann ich auch klar träumen. Also ich kann die Träume beeinflussen, das ist ganz großartig, das ist besser als Kino. Wie war das früher, als du getrunken hast? Wie hast du da geschlafen? Ja. Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich schlecht geschlafen habe, aber man wacht halt dann entsprechend auf mit Kater und mit mit allem und und mit gelaunt teilweise.
Naja, ich habe halt es war nicht sehr wohlsam also ich ich hatte Alkohol aufgepeitscht, also nach dem 3.4. Deal. Hat bei mir die die gegenteilige Wirkung gehabt, so dass es mich nicht mehr beruhigt hat, sondern dass es eher aufputschend gewirkt hat bei mir. Ja. Und dementsprechend hatte ich dann wahrscheinlich mal Herzklopfen.
Manchmal wo ich ins Bett gegangen bin, das ist. Wahr? Ja, die Pompe hat ja ordentlich was zu tun, um den Alkohol abzubauen. Ja, ja, ja, ja, das war schon manchmal echt, das hat man richtig gespürt. Also ja, das ist jetzt viel besser, ja. Ist eigentlich alles besser, auch Geschmackssinn? Ja, kann man nur empfehlen.
Hättest du nicht erwartet, oder? Nee, nee, echt. Nicht Alex, gib doch mal deinen Hörerinnen und Hörern einen Rat mit auf den Weg zum Abschluss. Was denkst du eigentlich? Denkst du, dass deine Hörer, dass dies, dass der größte Teil von denen, dass die noch trinken oder dass dass der größere Teil nicht mehr trinkt? Das kann ich dir nicht sagen.
Könnte ich mal eine Umfrage machen, ne ich. Habe dich erst kennengelernt, wo ich nicht mehr getrunken. Habe ja also ich glaube die die Hörerinnen und Hörer, die kommen, wenn sie, wenn sie merken, dass Sie ein Thema haben. Ja, oder ebenso wie bei dir. Ja, also trinken nicht mehr und wollen eben hören, wie das bei anderen eigentlich ist ist. Das weil die.
Idee ist, nichts mehr zu trinken. Zum Beispiel Falls. Jemand von den Hörern also, sagen wir mal, aufhören möchte zu trinken, dann soll er es doch einfach mal ein paar Wochen probieren. Geht es dir nach ein paar Wochen besser oder ein paar Tagen oder ein paar Wochen oder Monaten? Und dann einfach selber entscheiden, ob man jetzt dann wirklich weiter trinken will, weil es verändert sich dann nichts mehr, wenn man weiter trinkt. Oder?
Ich weiß ja nicht, inwieweit man jetzt schon eingesehen hat, dass man ein Alkoholproblem hat, ich kann es nur empfehlen. Also ich habe mein Leben lang getrunken und die letzten 2, zweieinhalb Jahre waren ohne Alkohol. Waren die schönsten, muss man sagen. Also ja, kann ich nur empfehlen. Toll. Ja guck mal, du bist 51 und sagst die letzten 2 Jahre waren die schönsten und das ist dann kein Zufall, dass es genau die sind, wo du nicht mehr getrunken hast.
Ja, das war vom Feeling her kann man einfach sagen, man hat, man hat immer, man fühlt sich eigentlich immer gut. Wo es manchmal gar keinen Grund gibt dazu, sich gut zu fühlen. Mir geht es besser, ich kann es nur empfehlen. Toll. Ja, hatte mal irgendwie nicht Fußballer gesagt, vom Feeling her ein gutes Gefühl.
Habe ich das jetzt gesagt? Nein, nein, gutes Feeling. Und dann hast du ein anderes Gefühl, ja oder ein gutes Gefühl. Ja, genau. Vom Feeling her ein gutes Gefühl, ja. Ich glaube, Andy Möller hat das mal gesagt, also ich weiß es gar nicht genau, ist ja egal. Und wen möchtest du denn Grüßen, liebe Alex? Ich Grüße bei uns aus der Gruppe Grüße ich die Paula, mit der habe ich einmal kommuniziert, die hat mich unterstützt, moralisch.
Ich grüße ich Grüße die Gruppe, Grüß die Rauschlos glücklich Gruppe Alex Klasse, das freut mich. Die Rauschlos glücklich Gruppe bei Facebook. Ist eine Gemeinschaft von Menschen, die das Leben feiern, ohne Alkohol. Und da kannst du auch reingehen, wenn du noch Alkohol trinkst, aber das nicht mehr willst.
Also ich glaube also die, die aktiv sind in der Gruppe, das sind fast die, die gar nichts mehr trinken, die meisten, aber ich finde es aber immer gut, wenn sich auch die mal melden, die wirklich noch ein Thema haben mit dem Alkohol, die einfach Unterstützung brauchen, und dafür ist so eine Gruppe wirklich Gold kann ich nicht anders sagen.
Klasse Alex, ich danke dir. Du legst dich jetzt hin, oder? Ich lege mich jetzt an, du, du, du auch oder? Ne, ich geh jetzt spazieren, tatsächlich, ich bin irgendwie bin ich auch total kaputt, ich weiß gar nicht warum. Katzen hab ich heute morgen geweckt. Naja nachher wird noch gearbeitet, nachher wird noch hypnotisiert hier, aber jetzt habe ich noch habe ich noch ein bisschen Zeit für mich also ich danke dir fürs Gespräch Alex fand ich wirklich toll. Hoffe du kannst was damit anfangen. Ich ja ich fand es jetzt nicht so toll, ich war irgendwie habe ich mich jetzt naja.
Alles. Hat sich ziemlich holprig angehört nach. Dem Mann? Nein, gar nicht. Ich glaube ich, ich beende mal die Aufnahme, ich sag erstmal tschüss ja tschau. Tschüss, Tschüss tschau. Lieber Alex, da warst du schon aus der Leitung und ich wollte doch noch so gerne ein bisschen mit dir plaudern. Ich danke dir fürs Gespräch und hoffe es geht dir weiterhin gut. Gut geht's auch der Katja, mit der ich gesprochen habe. Das Interview ist auch schon in der Tüte, das kann mir keiner mehr nehmen, Katja ist quasi zoodirektorin, die hat die hat sehr viele Tiere zu Hause, hat viel um die Ohren und ich kann mal spoilern.
Eine ganz besondere Radfahrt hat bei ihr den Schalter umgelegt. Dazu mehr in der kommenden Woche. Und bis es so weit ist, denke mal dran, der erste Advent steht vor der Tür, sehe ich gerade und tanzen kann man auch auf Brause ja ja, auch zur Adventszeit.