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Tanzen kann man auch auf Brause· Staffel 1· Folge 189

Folge 189 - Interview 144 - Sabine

Freitag, 20. Dezember 2024 · 1 h 22

MP3

Shownotes

Sabine lebt seit dem 01.07.2023 ohne Alkohol und es geht ihr damit sehr gut. Tatsächlich war sie von ihrem eigenen Alkoholkonsum genervt. Da liegt es natürlich nahe, die Finger von dem Teufelszeug zu lassen...

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Lob, Kritik und Anregungen kannst Du natürlich auch jederzeit loswerden, ich freue mich über jede Nachricht.

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Hallo und herzlich Willkommen zu tanzen kann man auch auf Brause. Die 189 Folge das 144 Interview habe ich mit Sabine geführt und diese Folge ist möglicherweise die Weihnachtsfolge 2024 ich kann ehrlich gesagt noch nicht sagen, ob ich nicht am heiligen Abend auch noch mal was aufnehme. Aber gehen wir erst mal davon aus, dass das nicht passieren wird, bevor ich es vergesse zu sagen, ich hoffe, du bist gut durch die Vorweihnachtszeit gekommen oder kommst noch gut durch die Vorweihnachtszeit. Ich nehme diese Folge am 1912 auf und ich hoffe, du bekommst zu Weihnachten die Aufmerksamkeit, die du verdient hast.

Der heutige Donnerstag ist der Geburtstag meiner Tochter, die ist 16 geworden und. Und ich finde, und das habe ich früher natürlich nie so gesehen, als ich noch keine Kinder hatte, dass der Geburtstag der Kinder auch immer ein ganz besonderer Tag für die Eltern ist und irgendwie auch für die Großeltern, denn das ist der Moment, wo man mal etwas innehalten kann, wo man mal zurückblickt und in meinem Fall denke ich mir, wow, was ist die, was ist die letzten 16 Jahre, nicht alles passiert völlig irre.

Danken möchte ich Mario, der hatte mir Kaffee beziehungsweise Brause in Klammern jetzt Wasser klammer zu ausgegeben. Er schreibt Hallo Kai vielen Oh Gott was ist los mit meiner Stimme vielen Dank für deine tolle Arbeit sobald ich die 100 Tage erreicht habe möchte ich meine Geschichte erzählen Gruß Mario Mario ich freue mich drauf und wünsche dir ganz besonders frohes Fest ein. Ganz besonderer Gruß geht an meine Schwiegermutter, die gerade zu Besuch hier ist und die mir gesagt hat, dass sie am Samstagmorgen immer tanzen.

Kann man auch auf Brause hört und sich freut über die neuen Dinge, die sie so erfährt. Ja liebe Schwiegermutter, jetzt hast du auch deinen Platz hier in meinem Podcast. Ich freu mich, dass es dich gibt, ich freu mich auch, dass es Sabine gibt, denn die hat sich bei mir gemeldet und hat gesagt Freitag ohne Podcast. Gibt es da gar nicht.

Und? So sind wir zusammengekommen. Sabine ist 58 hat der Alkoholkonsum, er hat sie irgendwann genervt und sie hat sich irgendwann mal die Frage gestellt, sag mal, kann der Körper eigentlich noch gut mit diesem Konsum umgehen und so kam es dazu, dass sie sich mit dem Thema Alkohol auseinandergesetzt hat, und das ist der Grund, warum sie jetzt seit anderthalb Jahren nüchtern lebt, finde ich total stark. Ich werde es jetzt heute ein bisschen kürzer halten, weil die Familie wartet, zumindest Teile der Familie. Und du kannst es bestimmt auch nicht mehr abwarten. Ich sage jetzt schon mal fröhliche Weihnachten, bleib mal bis zum Schluss dran, dann gibt es noch ein paar abschließende Worte, Lehn dich zurück, ruckel

die Kopfhörer. Zurecht, hier kommt Sabine. Hallo Sabine. Hallo Kai. Du hast dich bei mir gemeldet, weil du gesagt hast, Freitag ohne Podcast geht gar nicht, ne? Genau, genau. Ich hatte es gelesen auf Facebook, dass ein Podcast ausgefallen ist. Fand das super schade und habe gedacht OK wenn sich keiner meldet melde ich mich einfach mal. Du musst auf jeden Fall weitergehen. Alles richtig gemacht.

Bist du denn in der Rausschluss glücklich Gruppe bei Facebook das Weiß. Ich absolut ja schon, ja schon länger und verfolge die auch immer. OK, du schreibst aber nicht so viel da ne kann das sein? Nee, also schreiben tatsächlich, das habe ich früher mal mehr gemacht und kommentiert auf Facebook, aber eigentlich ist das so. Auslachen bei mir.

Ich bin immer am überlegen, ob ich Facebook und Instagram ganz aufgebe, einfach aufgrund der Tatsache des amerikanischen Großkonzerns, aber es sind mir halt einige Gruppen sehr ja doch sehr wichtig und insofern bleibe ich immer noch drauf, aber eher als lesende Teilnehmerin, ja. Ja, also die Bedenken wegen der amerikanischen Seiten, das kann ich voll und ganz verstehen, geht mir genauso. Das Problem ist.

Also für für uns alte gibt es ja eigentlich auch nicht viel anderes. Ne, magst du tik tok bist in Asien, ja es ist es ist. Glaube ich ne. Also. Schade, dass Europa da nichts nichts hat. Was wirklich also wo dann wirklich auch viele Menschen sind, das ist ja das Problem, ne ist ja auch die die die die Menschen dann erreichen, ja.

Das stimmt. Na ja, aber wir sprechen nicht über Datenschutz, sondern wir sprechen über Schutz des eigenen Körpers und der eigenen Seele. Genau. Genau. Und wie du es erreicht hast, vielleicht auf Brause tanzen zu können, möchtest du dich mal kurz vorstellen? Ja hi, ich bin Sabine, ich bin 58 Jahre alt, bin verheiratet, habe ein Kind und genau, stehe noch voll im Berufsleben und bin jetzt seit 1.

Juli 2023. Ohne Alkohol und tanze mitunter auch auf. Brause ja sehr gut, das hast du wunderschön gesagt. Wie alt ist dein Kind? 30 wird. Er 30 EY und jedes mal, wenn ich so was für solche Zahlen da denke ich, alter Schwede, ja, also wenn ich so alt bin wie du, ist mein Sohn 14 ja. Ja, ja, ist doch. Ist doch auch in Ordnung, also.

Man muss ja nicht, man kann Kinder kriegen, wenn man möchte. Ja genau, ich hab das ja also eingeschränkt ne, aber ich hab das so gewollt. Ja und na ja gut 30 OK weiß denn dein Sohn, dass du irgendwann mal den Entschluss für dich getroffen hast, kein Alkohol mehr zu trinken? Ja, absolut. Also da bin ich, bin ich auch ganz offen und genau in der Familie sowieso.

Sind da alle mit im Boot und es gibt da für mich auch keinen Grund da hinterm Berg zu bleiben mit, also sowohl mit dem Alkoholkonsum vorher, der mich dann ja halt irgendwann wahnsinnig genervt hat aus vielen Gründen, da kommen wir ja bestimmt noch zu, bis auch zu der Tatsache, dass ich gesagt habe, so, jetzt ist wirklich Schluss.

Ja, das lustige bei diesem Format ist ja, ich weiß über dich nichts. Ja, ich sehe dich jetzt, ja, ich freue mich, dass wir uns sehen können, aber ansonsten und ich weiß, dass du kein Alkohol mehr trinkst. Aber sonst weiß ich ja gar nichts. Ja, ja, das. Ist immer schön, weil du hast jetzt gesagt, ja, der Alkoholkonsum und jetzt habe ich gerade überlegt, hat sie jetzt irgendwie. 3.

Bier in der Woche getrunken oder 4 Flaschen am Tag, ja. Ich weiß es nicht, ich. Weiß es nicht und ich seh es dir auch nicht an und die Menge ist ja auch nicht, also die die physische Menge nicht wichtig, sondern das was die Menge mit dir gemacht hat. Genau. Und deshalb ist es ja auch, das kam mir in den Sinn, als ich dir die Frage gestellt hab, dein Sohn davon weiß ja, und vielleicht war es ja so. Ein Tüdelchen wenig, dass es gar nicht aufgefallen ist, aber es ist es.

War es ist das ist, das ist eben spannend. Was fällt auf, also das ist ja zumindest jetzt aus der Retro Perspektive betrachtet tatsächlich, dass ich sage, als ich Alkohol getrunken habe, mein Gott, ich bin doch eigentlich wie wie wie jeder andere auch, ich trinke halt zu sämtlichen Anlässen nicht, also egal ob Geburtstag feiern.

Weihnachten, Hochzeiten, Partys. Keine Ahnung, was, wann immer man halt in unserer Gesellschaft trinkt und heutzutage jetzt ohne Alkohol denke ich immer, oh mein Gott, wieviel trinkt eigentlich die Gesellschaft und vor allem auch wieviel trinkt Deutschland also Deutschland ist ja auch auf den vorderen Plätzen, was den Alkoholkonsum pro Kopf anbelangt und da bin ich doch ja.

Überrascht? Tatsächlich, sagen wir es mal so. Und war es denn so? Das kommt mir nämlich auch gerade in den Sinn, mir kommt halt so viel in den Sinn, dass der von dir gefühlt normale Konsum in Gesellschaft am Ende doch n bisschen für schräge Blicke gesorgt hat, oder war das nicht so? Was heißt schräge Blicke? Also ich sag mal, wenn man dann betrunken ist und was weiß ich sich irgendwelchen Blödsinn macht, ist es ja häufig so, dass die Leute, die mit einem getrunken haben, das im Nachgang ja immer als sehr lustig da darstellen und sagen, Hach, guck mal, das ist passiert, wie witzig, und dann wird gemeinschaftlich gelacht eigentlich schämt, hab ich mal so das Gefühl, schämt sich jeder so n bisschen still für sich, aber in einer Gruppe und

Gruppendynamik. Setzt man das dann ins positive Bild, obwohl es natürlich nicht positiv ist? Ja, ich. Verstehe ja, wobei wenn du da am feiern bist, da gibt es ja bestimmt auch, gab es auch bestimmt immer Leute die nichts getrunken haben, oder? Die habe ich nicht gefunden oder sagen wir es mal so, die habe ich nicht gesehen, weil das war für mich tatsächlich, als ich mich entschlossen hatte, keinen Alkohol mehr zu trinken, wirklich eine Panik, ist übertrieben, aber es war eine Angst da, dass ich gedacht habe. Wie willst du denn jetzt diese ganzen gesellschaftlichen Zusammenkünfte irgendwie hinkriegen, indem du gar keinen Alkohol trinkst?

Das funktioniert doch eigentlich gar nicht. Alle Menschen, die da sind, trinken doch genau und dann bin ich nämlich los und habe gedacht, gut, dann hatte ich deinen Podcast gefunden und dachte, ich finde den Titel so großartig, tanzen kann man auch auf Pause, da hatte ich noch gar nicht viel gehört, ich fand nur den Titel schon schon toll.

Und bin dann los und habe gedacht, OK, jetzt trinkst du halt nichts und witzigerweise, wenn man dann guckt, trifft man dann ja doch Leute, die keinen Alkohol trinken, die sind mir aber vorher irgendwie nie aufgefallen, weil ich halt immer in diesen Gruppen war, die Halt getrunken haben. Ja, Stichwort selektive Wahrnehmung.

Genau. Die Menschen waren vorher schon da, du hast sie aber gar nicht, die waren gar nicht in deinem Blickfeld, ne? Überhaupt nicht. Gar nicht also die, die waren gar nicht in meinem Blickfeld. Die habe ich einfach gar nicht gesehen. Nee. Das ist ein menschliches Phänomen glaube ich. Ne, dieses diese selektive Wahrnehmung, die ja auch zum Beispiel beschreibt, wenn eine Frau schwanger wird, dann sieht sie nur noch schwangere Frauen, ja, oder wenn ich mir überlege. In Skoda zu kaufen, dann sehe ich nur noch Skodas in der. Farbe, die ich.

Haben will, ja. Das ist genau ja. Und wenn ich plötzlich nüchtern bin und mich mit dem Thema so ein bisschen auseinandersetze, ja, denn erscheinen die wie aussehen nichts plötzlich. Die plötzlich sind sie da. Genau, plötzlich sind Sie da. Und ist doch schön, dass sie dann da sind, oder? Ja, also herrlich, also hätte ich nicht gedacht. Tatsächlich war sehr positiv überrascht. Und auch da mit den Leuten gesprochen, warum sie keinen Alkohol trinken.

Und ich war sehr überrascht, dass ich auch Menschen kennengelernt habe, die nie in ihrem Leben einen Tropfen Alkohol getrunken haben, nie, weil sie es eigentlich in der Jugend schon abgelegt gelehnt haben, bis heute also zu keinem Anlass, niemals im Leben irgendwie ein Tröpfchen getrunken haben, habe ich gedacht, Wow, wie habt ihr das Ausgeschafft also ich war da wirklich fasziniert von ja.

Das stimmt, also hab ich auch. Ich kenn auch n paar Leute, es sind wenige sehr wenige, ja ich weiß gar nicht wie ich das vergleichen soll, also wenn jetzt jemand sagen würde wie oft hast du schon gekokst ja und da würde ich sagen jetzt kommt mir gar nicht in den Sinn ja das ist so weit weg und für die ist das möglicherweise mit dem Alkohol so, ja.

Ja, genau, auch. Auch wenn der natürlich deutlich präsenter ist. Aber ja, es finde ich schön, wenn es Menschen gibt, die für die das einfach. Gar nicht in Frage gekommen ist und kommt. Ja, also faszinierend. Oder eben auch einige, die gesagt haben, ja, sie haben es da mal probiert, fanden es so eklig, schmeckte denen einfach nicht und warum sollen sie was trinken, was denen überhaupt nicht schmeckt, fand ich auch faszinierend, weil ich so dachte, die haben jetzt sicherlich als Jugendlicher auch nicht sonderlich geschmeckt, aber es war halt cool so und dann wirklich so dabei zu bleiben und zu sagen, nee, schmeckt mir nicht, mache ich nicht. Im Nachgang Respekt, ja.

Genau, unser 1. Hat sich das denn so lange Reingeprügelt, bis es dann geschmeckt hat? Genau, bis es geschmeckt hat, in allen Formen und Farben. Genau. Bist du denn auch auf deiner Reise jetzt auf Leute getroffen, die wie du gesagt haben, ich habe lange Zeit getrunken und ich trinke jetzt nichts mehr.

Bis jetzt noch nicht. Ich bin auf welche getroffen, die sehr damit hadern und auch. Da jetzt so sind, dass sie sich überlegen, sie würden gerne aufhören, aber den Schritt tatsächlich noch nicht so schaffen, weil sie halt meinen noch in der Gesellschaft, da sonst nicht überleben zu können. Nee, sonst. Ich sag mal, außer es ist tatsächlich krankheitsbedingt gewesen, ne, dass dann eben gesagt wurde, aufgrund einer Erkrankung dürfen sie halt nicht mehr. Dann ja, aber jetzt welche, die wirklich so aus freien Stücken gesagt haben, nee es reicht, hab ich noch nicht getroffen, aber wer weiß.

Ja, aber was erstaunlich ist, wo du das sagst. Das ist mir jetzt schon häufiger so gegangen, dass ich dann, wenn jemand sagt, Hey, du trinkst nichts, warum trinkst du nichts, ja, sag ich hab genug getrunken, ich trink einfach nichts mehr. Ah interessant, erzähl mal so, dann kommt man ins Gespräch und ganz oft hab ich dann schon erlebt, das ist genau das, was du eben beschreibst, dass die Leute sagen, na, ich müsste eigentlich, eigentlich ist das ne gute Sache, also in eigentlich ja und dann sag ich immer, na ja, es ist nicht nur eigentlich ne gute Sache, es ist ne gute Sache am Ende.

Nüchtern betrachtet ist Alkohol Gift. Ja, füllen wir uns freiwillig ein, und das ist wie mit dem Rauchen. Ja, rauchen ist auch nicht gut, Alkohol ist auch nicht gut, ja der macht was mit einem, aber sag ich mal, guck mich doch an, ja ich kann auch fröhlich sein ohne Alkohol und dann gucken die so n bisschen verklärt in die Ferne und sagen so Mhm. Na ja, genau.

Und dann ist das Gespräch aber auch beendet, weil. Sie dann ist es beendet, ja. Für sich wissen, OK. Also A ist es ja auch ein relativ, kann ja auch ein schweres Thema sein, das will man ja denn nicht, aber vielleicht regt es dann zum Nachdenken an und vielleicht sind wir dann ja auch mal Vorbilder für die Leute, ne?

Ja, ja. So. Das wäre natürlich schön. Jetzt bist du ja auch ein Vorbild, Sabine, aber das warst du ja offenbar nicht immer. Nein. Erzähl doch mal, wann wann das bei dir. Oder wie das bei dir anfing mit dem Alkohol, den du dir erstmal so reinknüppeln musstest. Also das fing ich sag mal so mit mit mit mit 1516 an.

Als Jugendliche wollte ich eigentlich immer zu den coolen Kids gehören, also das war das war so ganz sicher für mich, dass. Es gab natürlich in in der Schule dann immer die, die für mich in meinen Augen coolen. Die haben dann halt auf dem, Wir hatten ja noch schulen, wo es Raucherhöfe gab, extra da durfte man dann ja mit 1616 hin, da haben natürlich schon die 14 und fünfzehnjährigen versucht, irgendwie hinzugehen, die Lehrer haben dann mal einen erwischt, haben aber auch nicht wirklich viel dagegen gemacht, also die coolen Waren bei uns in der Schule immer auf dem Raucherhof und. Und die, die auf dem Raucherhof waren, waren dann auch die coolen Kids, die auf den Partys halt schon den ersten Alkohol angeschleppt haben.

In meiner Wahrnehmung war sicherlich natürlich nicht die Wahrheit, aber ich habe das damals so gesehen und ich habe dann ja in dem Alter dann tatsächlich angefangen, was man da ganz Fürchterliches getrunken hat, diesen Billigsekt und billigwein und naja, und nach der Schule. Hab ich ne Ausbildung gemacht zur Hotelfachfrau und da war Alkohol natürlich super präsent. Also wir haben, wir haben ja sämtliche Alkoholiker lernen müssen, auch in dem für den Restaurantbereich, ich hab. Sehr bewundert, wenn ich wenn wenn ich die Möglichkeit hatte gut essen zu gehen, Menschen die als Sommelier gearbeitet haben, die wirklich alle Weine dieser Welt kannten mit sämtlichen Geschmacksrichtungen fand ich,

fand ich wahnsinnig toll. Ich hatte mich mal interessiert für ein Weinstudium, das geht ja 3 Jahre lang. Ich war mit meinen Eltern viel in Frankreich. Wir haben Weinschlösser besichtigt, ich fand das sehr, sehr spannend, auch wie Champagner hergestellt wird und also alles, was drumrum, drumrum irgendwie.

Ja, dazu gehörte war für mich immer mit unheimlich viel Stil verbunden. Ich fand immer, Alkohol ist gehört, guter Alkohol gehört zu einem guten Essen, so bin ich vielleicht auch geprägt worden durch meine Eltern, die gesagt haben, ja, wenn wir jetzt schön essen gehen, da kann man doch keine Fanta zu trinken oder keine Ahnung, irgendwas anderes, früher gab es ja noch nicht so viele alkoholfreie Alternativen, sage ich mal Cola, fanta, Sprite, Wasser, fertig und.

Da wurde dann immer gesagt, ja, natürlich Vorspeise, Weißwein, Hauptspeise, Rotwein, Aperitif, Digestif, das gehört ja zu einem Essen und nur so ist ein Essen rund und das war bei mir im Gehirn auch wirklich so verankert, also zu einem guten Essen gehört gehört das alles zu einer Party, gehören Party, Getränke und ich habe, ich habe da nie irgendetwas.

Auch nur ansatzweise komisch dran gefunden. Ja. Auch weil wir haben ja zum Beispiel in den Berufsschulen, läuft das ja auch sehr witzig, dann haben wir den Block Alkohol gehabt, und dann hieß es am Vortag von unseren Lehrern so, nächsten Morgen kommt, bitte kommt bitte keiner mit dem Auto alkoholverköstigung und dann haben die ja diese diese Weinkübel auf dem Tisch gehabt, da sollten und Weißbrot, eigentlich sollten wir ja den Alkohol im Mund. Gurgeln und dann wieder Ausspruch macht doch kein Jugendlicher mit 1819 Jahren.

Also wurde natürlich alles geschluckt und wir sind da mittags relativ betrunken aus der Schule, das war von den Lehrern, das war völlig okay, deshalb gab es für mich auch überhaupt keinen Gedanken, dass das, was man da tut, auch nur ansatzweise falsch sein könnte. Hast du eine Idee, ob das heute auch noch so ist? Weiß ich tatsächlich nicht.

Hätte ich. Das weiß ich nicht. Gewusst? Dann wäre ich nicht Banker geworden, sondern Hotelfachmann. Ja, ja, das ist Wahnsinn. Also und, und und. Wir haben halt, wir haben Weine verköstigt aus verschiedenen Ländern, wir haben aber auch sämtliche Spirituosen verköstigt, weil es wurde immer gesagt, das was, was ihr später euren Gästen empfehlen wollt, müsst ihr ja wissen, wie es schmeckt und wenn ihr zu einem bestimmten Essen ein bestimmte Alkoholgetränk servieren wollt, dann müsst ihr wissen, ob das zusammen harmoniert.

Jein. Also versteh ich natürlich die Aussage, aber ich hab auch schon in Lokalen erlebt, dass da Kellner waren, die gesagt haben, so und so ist der Wein. Ah ja, wann haben Sie den das letzte Mal getrunken oder irgendwie sowas und Leute nee ich trink gar keinen Alkohol ja ich hab das nicht mir sagen lassen und am Ende ist ja auch, also wie schmeckt n Wein ist ja auch sehr subjektiv.

Brauchte ich mal, oder? Absolut absolut. Also ich fand also ich kann mir vorstellen, dass das heute vielleicht anders ist. Ich weiß nur, dass das, dass man damals nicht gefragt hat, trinkt ihr Alkohol oder nicht da war, da war einfach da, wurde gesagt, das macht ihr jetzt so und fertig. Ja oder ja.

Ja, genau so und genau. Und insofern war Alkohol für mich. Normal. Völlig normal. Jetzt möchte ich noch mal was sagen, so diese weinschlösser und so. Und ich war mal in Südafrika, da haben wir auch so Weingüter besucht. Ja und ich finde auch jetzt mit Abstand, das ist auch alles echt immer schick, die machen das schon wirklich nett, oder? Super toll, super toll und es riecht wunderschön da und es sieht alles traumhaft aus und meistens sind die Gebäude toll und ach es ist alles traumhaft.

Also es ist wirklich wunderschön, also da braucht man. Entspannt. Ja, also es ist wirklich, wirklich schön, kann also, da kann man glaube ich auch nicht das Gegenteil behaupten. Nee, und dann ist natürlich diese Verknüpfung zu dem schön, zu den schönen Reizen und dem Alkohol ist natürlich eine besonders gefährliche Mischung, irgendwie.

Ne absolut absolut, das ist super gefährlich. Also wenn das jetzt so Industrieanlagen wären, die einfach gruselig sind. Ja, dann hast du keinen Anreiz. Aber wenn du das so siehst und denkst du wow und guck mal und hier kommt der schöne Wein, der ja auch noch toll präsentiert wird, her, das macht was mit allem.

Das also will ich gar nicht, will ich gar nicht schlecht reden, ich kann das gut nachempfinden, was du da so. Ja genau oder oder andere, so auch Geschichten waren mal in Griechenland auf Kreta und dann in so einer bei einer griechischen Familie und dann ist der alte Patron in so dieser alten schwarzen Tracht mit so einem Holzspazierstock ist mit uns dann ins Gebirge gewandert bei brütender Hitze und oben und dann hat er im im Felsen hat er dann eine.

Eine Holztür aufgemacht sind wir da runter geklettert in die Kühle. Draußen waren es irgendwie 40 Grad oder so und unten war es halt kühl und da hatte er seine Raki Brennerei und das waren auch alles so so Erlebnisse wo ich dachte Wow wie toll ist das, wir sind hier in den Bergen auf Kreta und du kannst dir das angucken und das verknüpft alles positiv, es wird immer wieder positiv verknüpft.

Ja, und das wird natürlich. Irgendwann zum Thema ne. Absolut. Mhm, ja, verstanden. Absolut. Spannend die, das haben wir auch noch nie drüber gesprochen hier über sie, über diese Geschichten, ja, also ja, diese positiven Verknüpfungen, die wir ja haben, was weiß ich, eine tolle Party mit Alkohol, ja, was bleibt, ist natürlich das gute Gefühl.

Und das wissen, Na ja, ohne Alkohol wärst du nicht gewesen, ne, also das Wissen in Tütelchen, das weißt du ja nicht, aber dieses Gefühl, ja OK, gut so bist du groß geworden und das hast du so, so hat sich der Alkohol positiv bei dir gesetzt. Absolut also in vielen, in vielen Bereichen positiv. Der gehört einfach zu unserer Gesellschaft dazu, der ist toll, der ist stilvoll.

Wenn man ihn denn richtig trinkt, also eben einen schönen Wein oder einen tollen Champagner und eben nicht den Wodka morgens um 5 oder so. Also ich habe immer sehr differenziert einmal dieser, dieser tolle Alkohol, na ja, und der den die Alkoholiker saufen, also um das mal jetzt ganz böse auszudrücken, ich wäre also nie auf die Idee gekommen, dass dass Wein, Champagner oder sonstiges vielleicht auch genau nicht anders ist als der Wodka, der da.

Irgendwo steht. Gut und hast du denn zu? Also in der Zeit auch schon aus heutiger Sicht problematisch getrunken? Aus heutiger Sicht ja, weil ich hab es nie geschafft. Ich sag mal ein Glas Wein zu trinken und dann ist gut. Also ich bin so dieser typische Mensch, der, also ich kann auch nicht eine Tüte Chips aufmachen oder eine Tafel Schokolade und dann eben nur 5 Chips essen oder nur 2 Stücken, wenn ich erst mal anfange pups geht alles in die Futterluke und das war beim beim beim Alkohol auch so.

Also ich habe dann weiß ich nicht ein Glas Wein eingeschenkt bekommen und Schups war es leer und da habe ich manchmal so in die Runde Runde geguckt und habe so gedacht Guck mal in den anderen Gläsern ist vielleicht noch ein halbes Glas drin, wo meins schon schon schon leer war, weil ich das einfach.

Einfach ja auch wirklich dann dann trinken wollte und habe eigentlich immer in meinem Leben, wenn ich angefangen habe zu trinken, außer ich musste fahren oder so, das ist klar, wenn von außen dann gesagt, Oh gut, dann darfst du wirklich nur einen Schluck, dann habe ich auch das nie gemacht, aber wenn ich wenn ich wenn ich hier drumherum alles passte, ich nicht fahren musste oder wie auch immer, dann habe ich eigentlich immer wenn ich getrunken habe bis ich betrunken war getrunken. Ja, so eine, so eine klassische Austrinkerin, ne? Ja, genau so eine Austrinkerin.

Und ja, das hat sich auch in der ganzen Zeit nicht geändert. Also ich habe nie jeden Tag getrunken, aber wenn ich getrunken habe, habe ich ausgetrunken. Aus heutiger Sicht ja. Mit dem Wissen der. Sabine, die schon anderthalb Jahre nichts mehr trinkt, hast du damals aus einem Grund getrunken. Das ist ja immer so. Die Frage.

Gibt es wirklich einen Grund, dass ich das gemacht habe? Da drehe ich mich heute noch im Kreis, ich würde behaupten, nicht ich. Ich behaupte wirklich, dass es für mich dieses Gefühl ist. Ich wollte immer zu, ja, oder vielleicht ist das der Grund zu einer coolen Gruppe dazuzugehören. Ich möchte nicht am Rand stehen, das ist eigentlich. Grund genug wollte ich.

Gerade sagen ne, also wirklich dieses Gefühl dabei sein zu wollen. Hast du denn auch zu Hause getrunken? Nein. Also wenn wir jetzt, wenn ich wenn wenn wenn ich jetzt Gäste hatte und dann was gekocht habe, ja, aber ich habe jetzt nicht mich alleine hingesetzt vor dem Fernseher und habe Alkohol getrunken. Verstehe mit deinem Mann zusammen. Ja.

Ab und zu mal oder oft. Ab und zu mal. Also was, was wir nie gemacht haben, war oder wenn wir am nächsten Tag früh aufstehen müssen, weil wir arbeiten müssen, dann wird abends vorher kein Alkohol getrunken. Also das war wirklich immer Gesetz, nicht an den Abenden, wenn wir am nächsten Tag frei haben.

OK, verstehe ja, das ist ja so bei bei sehr vielen Paaren. Ja, da ist es denn mal ein Glas und dann irgendwann ist die Flasche leer und dann ist es nicht nur am Freitag, sondern dann ist es. Na ja, gestern war ja Wochenende und dann ist es schon wieder. Dann ist schon wieder Wochenmitte und so schleicht sich auch bei vielen Paaren das ein. Das wird regelmäßig viel getrunken, aber das habt ihr nicht gemacht, ihr habt nur am Wochenende. Dann nein, nein, nein, das hätte ich auch gar nicht machen können, weil ich einfach am nächsten Tag ging, es mir auch immer schlecht.

Ich hab als als ich jünger war, ging das immer noch so, aber mit zunehmendem Alter hab ich wirklich. Richtig, richtig am nächsten Tag immer im Sauer gelegen und insofern ich hätte am nächsten Tag gar nicht arbeiten können. Und da ich aber auch einen sehr hohen Anspruch an meine Arbeit immer habe, dass ich einfach gut arbeiten möchte, bin ich da tatsächlich nicht oder wäre ich auch nie auf die Idee gekommen zu sagen okay, ich bin fein damit irgendwie.

Zu arbeiten und mich dabei nicht konzentrieren zu können. Also das hat tatsächlich mich in dem Punkt zum Glück ausgebremst. Gut, gut damit unterscheidest du dich ja schon vor manch anderen, die ja die gesagt haben. Naja, ich konnte ja immer noch gut arbeiten, trotz des Trinkens und dann sage ich ja immer, nee du wärst, du wärst besser oder hättest mehr Energie, wenn du es halt nicht gemacht hättest. Ja, aber klar okay, das hast du nicht gemacht. Weil es dir am nächsten Tag immer richtig dreckig ging nach dem Trinken.

Absolut. Absolut ja. Hast du denn unter Alkohol auch mal Sachen gemacht, wo du heute noch sagst, oh mein Gott? Ja, also so. Also manche Dinge ja sicherlich, weil es fällt ja auch wirklich dann, ich sag mal so, wenn du nüchtern bist, dann hast du ja doch mehr Kontrolle über das, was du machst. Und dieses, ach scheiß, der Hund was drauf Einstellung wenn man betrunken ist, die kommt ja dann immer mal wieder, zum Glück nichts, was gefährlich gewesen wäre und so weiter und sofort aber so von heute betrachtet, also das.

Ich mich selbst dann so angucke, würde ich sagen. Also das hätte man auch wirklich bleiben lassen können. Also ja, also es ist jetzt nicht so, dass das irgendwas Dramatisches passiert wäre oder irgendwelche großen Folgen daraus gegangen wären. Für mich ist es tatsächlich so, dass ich so im Nachgang sage, was hast du eigentlich deinem Körper angetan? Also das ist eigentlich wo ich, wo ich so auch jetzt, seitdem ich nicht mehr trinke, mir die ganze Zeit immer Gedanken mache, warum ich eigentlich nicht früher auf die glorreiche Idee gekommen bin, einfach mal mit dem Trinken aufzuhören, einfach aus Selbstliebe heraus zu sagen, ich merke es doch, wenn ich, wenn es mir am nächsten Tag so schlecht geht, dann. Gibt es doch einfach die die

Alternative, nichts zu trinken, aber die war einfach nicht bei mir im Fokus und mein Mann hat auch ab und zu mal zwischendurch zu mir gesagt, hat er gesagt, wenn es mir so schlecht gehen würde wie dir, ich würde nichts trinken und da habe ich dann gesagt, ach quatsch, was redest du da? Also ich habe das den Ball den er mir da hingeworfen hat noch nicht mal aufgegriffen und habe darüber nachgedacht ich habe das sofort weggeblockt und habe gedacht nee will ich nicht.

Will doch trinken, ich will doch, will doch dazugehören. Ja, und der Preis. Also wenn wir jetzt nur mal, also das körperliche Mal weglassen, sondern nur wirklich den nächsten Tag uns angucken, ist der Preis ja auch schon ziemlich hoch, oder? Ja, weil man man man macht nichts, man hängt blöd auf dem Sofa ab und und und fragt sich irgendwie. Ja, der Tag ist ja, ist ja weggeschmissen, also den lebt man ja nicht voll und.

Und ich kann mich noch so an an meinetwegen neujahrs morgens erinnern auf dem Sofa oder nachmittags. Dann ist doch immer dieses Skispringen 4 Chancen. Ja, natürlich. Klar, genau. Und da habe ich immer so gedacht, Och, denen geht es jetzt so gut, die können sogar so einen tollen Sport machen und du liest hier und dir geht es so schlecht, dann habe ich immer so gedacht, irgendwas muss man doch jetzt am Trinkverhalten ändern, vielleicht muss man einfach nur einen anderen Alkohol trinken, dann geht es einem vielleicht nicht ganz so schlecht.

Anstatt zu sagen, man trinkt gar nicht mehr und das ist eigentlich das, was mich schon seit anderthalb Jahren immer noch so umtreibt, zwischendurch, dass ich so denke, meine Güte, warum hast du nicht einfach auch gehört? Tja, es gibt ja tolle Technik, ne abends vorm ins Bett gehen, einen Liter Wasser trinken, alka Selzer nehmen.

Rollmops Essen ja vor dem Trinken, nach dem Trinken Rollmops ja macht auch super sexy wenn man unterwegs ist. Wenn man vorher Rollmops gegessen hat, oh. Gott ja genau, oder Milch oder so. Genau das alles. Ich hatte auch mal so Globuli, ja, hat man ja immer gesehen, es gibt so Globuli gegen Kater, ja, totaler Bullshit natürlich ja, aber auch ich ja muss ich hier mal mich da einmischen, bin auch nicht auf die Idee gekommen zu sagen. Ah, das beste Mittel wäre eigentlich kein Alkohol. Die Stand bei mir nicht auf dem Zettel. Nein, also das war bei mir überhaupt überhaupt nicht. Also ich hatte dann irgendwann gemerkt, dass ich Rotwein sogar nicht vertrage, dann habe ich halt nur Weißwein getrunken. Irgendwann habe ich

festgestellt, dass ich eine Histaminproblematik habe in der Ernährung, dann habe ich Histamin, Wein getrunken, den habe ich mir dann extra aus Österreich einfliegen lassen. Also es war immer immer so dieser Gedanke. Na du musst halt nur lange genug suchen, dann wirst du schon irgendeine Alkoholvariante finden, die deinem Körper zumindest nicht schadet. Sagen wir es mal.

So dem Heiligen Gral. Den Heiligen Gral des Alkohols genau. Komischerweise habe ich ihn nie gefunden. Ja genau. Also es gibt ja genau also Histamin. Das war bei Rotwein kriegen oft ja Leute hin, so einen roten Hals oder sowas, ne das auch. Ja, nee, das hatte ich nicht. Aber ja, hier ist ein wahnsinniges Herzrasen.

Oh. Genau. Ich hab dann wahnsinniges Herzrasen gekriegt. Darauf also wenn ich zu viel Histamin habe, dann springt mein Körper da drauf und reagiert mit Herzrasen. Wo ist denn das drin? Jetzt mal abgesehen vom Alkohol, ich weiß das ehrlich gesagt nicht. Ach so, in in in gelagerten Lebensmitteln, hauptsächlich in in tierischen Produkten. Also sowas zum Beispiel wie Rollmops. Deshalb bei mir zum nächsten Tag katern, Rollmops Essen und dann war Polen wirklich offen, das ging gar nicht. Nee, also ich sag mal geräucherten Fisch, zum Beispiel alten Käse, ne langgereifter, Käse, Alkohol sowieso, Fisch am besten Angeln auf dem Grill essen, dann ist kein Histamin. Aber je länger ein Fisch lagert,

desto höher wird der Histamingehalt. OK, verstehe ja Mhm. Gibt ein paar Gemüse und Obstsorten, die auch Histamin haben, aber da muss man halt so ein bisschen für sich gucken, was verträgt man, was nicht. Aber bei dir war es tatsächlich Histamin aus dem Alkohol, der. Ja, also ich hab dann bin dann auch manchmal nachts mit fürchterlichen Herzrasen wach geworden.

Wo ich dann dachte, super Nummer, aber auch da habe ich nicht, dann nicht rein. Ach so, dann habe ich dann was weiß ich, bei Gin Tonic habe ich gerne getrunken auch oder rum, Cola habe ich gedacht, dann liegt es an der Cola oder am Zucker oder Ach was ich mir alles eingeredet habe und auch da habe ich gesagt. Ja.

Entschuldigung, ich bin nicht auf die Idee gekommen, ich bin einfach nicht auf die Idee gekommen und das finde ich im Nachgang immer noch, ja. Faszinierend weiß ich nicht, wie ich es betiteln soll, aber ja, aber es ist spannend. Auf jeden Fall sagen wir es mal. So rum Cola, da ist die Cola schlecht, weil das ist eigentlich.

Lustig, ne? Ja, Oh Gott, ja, natürlich. Ja, und weil ich kann ja auch nur deshalb drüber lachen, weil ich das ja alles so gut kenne. Ja, ich würde ja nicht drüber lachen, wenn ich das nicht wüsste, dann würde ich ja denken, du bist irre. Ja, was redest du für einen Scheiß, ja. Ja, aber das ist wirklich, also das ja man ist. Man ist also, das ist wirklich ja. Verblendet.

Ist im Nachgang ist es lustig und ja, kann man, kann man einfach nichts anderes zu sagen, ja. Ich hab ja immer. Den Alkohol gesucht gerade wenn es um Cocktails ging oder so. Ja, das größte Glas mit dem höchsten Alkoholgehalt. Long Island ice Tea. Nee, ich habe ein Zombie genommen, weil der war noch größer. Ja und ähnlich viel, ähnlich viel Alkohol, aber größeres, größeres Glas.

Ja, also ich war das, muss ich mal kurz erzählen, ich war mit einer mit einer Arbeitskollegin damals nach Feierabend. Cocktails trinken und dann hatten wir schon. Ich hatte schon 2 Zombies, ja sie hatte irgendwie so schirmchendinger ich hatte Zombie, ja Zombie heißt sie auch, also da ist der Name Programm, da wirst du zum Zombie, dann hatte ich schon 2 und dann kommt dann geht sie auf Toilette ich der Kellner Kellnerin kommt was wollt ihr noch trinken und ich hatte mir vorher aus der Karte was rausgesucht was nicht ganz so viel Alkohol hat und dann habe ich gedacht OK jetzt ist sie nicht da.

Ach. Du, was soll es noch ein Zombie? Und dann wache ich irgendwann zu Hause auf. Ich habe mir dann noch einen bestellt. Ja, ganz tolle Idee, aber von der Bestellung des Ich glaube dritten Zombies bis nach Hause weiß ich gar nicht mehr, was passiert ist, weil das. Zeug. Aus mir echt ein Zombie gemacht hat.

Es ist so viel Alkohol drin. Ja. Völlig Wahnsinn. Genau also die Suche nach dem Alkohol mit viel drin und. Genau, Long Island Ice Tea ist da auch immer ein Garant dafür, dass es einem auf die 12 gibt. Ja, Long Island ice Tea. Genau das sind ja alles solche solche Getränke, also dass es ja, dass man das überhaupt trinkt, also überhaupt irgendwer das trinken ist also.

Wahnsinn, ne. Und das ist eben, das ist ja nur, also ausschließlich Wirkungstrinken, das hat ja dann nichts mehr mit Genuss zu tun, ja. Nein. Wenn man alles zusammenkippt. Damit es in die in die Zentrale geht, dann hat das nichts mit Genuss zu tun. Ist einfach. Nur Nein, natürlich nicht. Nein, nein, also Genuss ist da so was weit von Weg. Also das ist wirklich ja absolutes Wirkungstrinken, ja. Und wenn du mit deinem Mann unterwegs warst, hat der so viel getrunken wie du.

Und den ging es denn nicht schlecht oder hat er weniger getrunken? Also es ist es. Es ist schwierig zu sagen, also ich würde mal sagen, ungefähr gleich viel, aber er kann, er verträgt das viel viel besser. Also ich vertrage auch nicht, nicht nicht viel, also ich glaube es ist auch wahnsinnig schwierig.

Eine kleine Frau, sage ich mal, mit einem, mit einem mit einem größeren Mann zu vergleichen. Also ich denke mal, also ich habe keine Ahnung, also wenn ich eine Flasche Wein trinke, bin ich wirklich sternhagelvoll. Mhm. Und, und und. Und wenn ich dann anderthalb getrunken habe, dann fehlen mir auch wirklich 3 Stunden des Vorabends. Ja und und und.

Ich sag mal, wenn mein Mann eine Flasche Wein trinkt, ja, dann geht's dem nächsten Tag gut, also dann kann er Sport treiben. Ja, also da sind schon Welten dazwischen, auch von von was man da wirklich auch verträgt, trotzdem für mich ja was ich getrunken habe, für meinen Körper viel viel zu viel. Ja, ich habe auch deswegen gefragt mit deinem Mann, weil er ja gesagt hat, wenn wenn es mir so schlecht ginge, dann würde ich einfach aufhören. Ja, also das heißt, er hatte, er hatte nicht so ein Thema mit dem Alkohol wie du.

Nein. Nein, nein, nein, nein. Und wann war denn das erste Mal für dich so ein Moment, wo du ernsthaft drüber nachgedacht hast? Ich glaube, ich müsste mal was ändern. Neben meinem ganzen Histaminunverträglichkeitsthema habe ich durch. Auch ich glaube auch, weil ich eben Alkohol getrunken habe, über so viele Jahre.

Ich hatte auch geraucht, aber nicht viel, aber irgendwann hatte ich dann mit dem Rauchen aufgehört, hatte ich leider in meinem Leben eine Phase, wo mein Stoffwechsel wirklich beschlossen hat, nicht mehr gut zu arbeiten und ich hatte. Unverträglichkeiten glaube ich gegen fast jedes Lebensmittel aufgebaut und bin in der Zeit wirklich von Arzt zu Arzt gegangen und dann wurden sämtliche Tests gemacht und dann gab es eine Phase, wo ich wirklich eigentlich nur noch Rindfleisch und Kartoffeln vertragen habe und da war ich wirklich am Boden zerstört, weil ich dachte, meine Güte.

Du kannst ja gar nicht mehr am am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, wenn du noch nicht mal mehr was essen gehen kannst. Also nirgendwo. Also wenn du nur noch zu Hause deine dreieinhalb Produkte da essen kannst. Und da ging das schon so los, dass ich gedacht habe, okay, jetzt änderst du mal von Grund auf dein, dein, dein, dein gesamtes Konsumverhalten. Habe aber auch.

Auch da diesen Schritt noch nicht gemacht Richtung ohne Alkohol. Ich habe dann erstmal meine Ernährung komplett umgestellt von von ich sag mal einer normalen Standard Ernährung auch wirklich eine gesunde Ernährung mit wahnsinnig viel Gemüse, möglichst nur Bio, kein wenig Kohlenhydrate, kein Weizen, ach das ganze Programm und habe.

Hatte dann im Hinterstübchen immer ich muss glaube ich, auch noch mal an der Alkoholschraube drehen. Aber ich habe, ich habe mich erst mal fokussiert auf auf andere Sachen und diese Umstellung der Ernährung, die hat mich gut anderthalb 2 Jahre gekostet, bis ich wirklich da so drin war, die Produkte zu kaufen, erst mal zu finden, wo kaufe ich die überhaupt, dann die Gerichte zu Hause kochen zu können und. Auch in den Restaurants so Essen zu gehen, dass ich mir auch gut da was bestellen kann, das war schon sehr, sehr langer Prozess. Ich habe da sehr viel ausprobiert, ganz viele Kochbücher gekauft und gemacht und getan und es ist ja auch ein Prozess, wenn du dann irgendwo eingeladen bist und die Kochen dann toll für dich und du sagst,

Ey, Moment mal, aber das kann ich leider alles überhaupt nicht essen, auch in einer Familie und und und und und. Ich wusste aber irgendwo tief in mir drin schon, dass ich auch an dieser Schraube irgendwann mal drehen muss. Es wäre mir aber glaube ich zu dem Zeitpunkt auch echt zu viel gewesen, alles komplett umzuwerfen und vielleicht hätte ich die Reihenfolge nur anders aufsetzen müssen, ne zu sagen, ich trinke erst keinen Alkohol, dann wäre dieser andere Prozess auch lange nicht so lange gewesen.

Weil ich habe ja, ich habe im Prinzip dadurch nicht so gute Erfolge erzielt, wie ich eigentlich erwartet hatte. Ja klar, wenn ich dann noch weiter Alkohol trinke, dann kann der Körper auch nicht heilen und Gesunden. Genau der Punkt. Ja ja, das ist wieder erstaunlich, dass du bestätigst. Ja, dann machst du den großen Zettel, was kann ich und was kann ich nicht und was darf ich und und was brauche ich ja, aber eben diesen einen kleinen Punkt, ja. Ja.

Mit dem Alkohol, das wird dann ausgeblendet, ne. Ja, unbegreiflich. Angestellt. Ja, unbegreiflich wirklich. Also das ist das ist, das ist ja ich bin, ich hoffe mal, dass ich mir diese Frage noch irgendwann mal beantworten kann, warum das wirklich so rumlief oder was mich wirklich an diesem Alkohol immer so festgehalten hat.

Weil ich habe ja die Erfahrung gemacht, man kann auch auf Brausetags, und zwar großartig bis morgens um 5. Ja, also es funktioniert ja. Aber wir, wir Menschen, glaube ich, sind ja auch so gemacht. Wir glauben ja viele Dinge nicht, bevor wir sie nicht selbst erlebt haben. Ja, und wenn du sagst, ich habe, ich glaube das nicht oder ich kann es mir nicht vorstellen, oder ich habe auch Angst davor, dann macht man es nicht, ja, und da geht einem natürlich ja viel durch die Lappen, dann ne. Ja, ja, ja.

Ja, und dann und dann war es tatsächlich so, dass ich, dass ich danach dann einfach Tage hatte, wo es mir wirklich so schlecht ging, nach dem nach dem Alkoholtrinken, dass dann irgendwann der Punkt gekommen war, wo ich gesagt habe, so, jetzt fehlen mir von gestern wieder 2 Stunden, ich habe einfach die Schnauze voll, ich will keine Sekunde meines Lebens mehr missen möchten. Ich möchte das einfach nicht mehr. Ich will immer wissen, was ich getan habe. Ich möchte dieses Peinlichkeitsgefühl nicht, da doof zu betteln.

Bitte bitte erzähl mir, was ich gestern gemacht habe, ich wollte das einfach nicht mehr, ich hatte wirklich im wahrsten Sinne des Wortes die Schnauze voll von Alkohol oder von Alkohol, was der mit mir persönlich macht. Mit diesen Aussetzern ist das mit zunehmendem Alter schlimmer geworden. Ja. Bei gleicher Alkoholmenge.

Ja. Interessant. Ja. Ich kenne mit jemanden, bei dem war das ähnlich und da habe ich mich gefragt, liegt es, ist das ein Thema des Alters oder ist das einfach, weil da schon so viel weg ist? Ich ich glaube einfach, dass der also es ist so, dass ja die Leber auch nicht mehr. So perfekt performt, wie sie das eigentlich sollte.

Das heißt der Alkohol auch nicht mehr so schnell abgebaut wird ihr das mit einer gesunden Leber tut und ich glaube einfach, dass dein Promillegehalt einfach über einen längeren Zeitraum recht hoch bleibt, wenn du trinkst und die Leber baut parallel immer ab, immer ab, immer ab, aber wenn sie das halt nicht mehr macht, weil sie halt schon Richtung Fettleber oder Sonstiges neigt und. Und ich weiß, dass meine Leberwerte zum Beispiel nicht gut waren.

Das liegt jetzt nicht nur an dem Alkohol, sondern an den kompletten Stoffwechselproblematiken bei mir, aber sie hatte eben Probleme, dann auch Alkohol abzubauen und dann hast du einfach einen hohen Promillewert über einen langen Zeitraum. Verstehe. Und das ist vielleicht als jüngerer Mensch, wenn deine Leber noch fit ist, hältst du das halt nicht so lange dieses Level, weil parallel halt deine Leber alles tut, den Alkohol abzubauen. Boah, ist ein bisschen gruselig, finde ich. Es ist gruselig.

Also ja, finde ich auch. Für mich ist es jetzt gruselig, aber nicht mehr aktuell gruselig, aber wenn ich zurückdenke, ja wenn ich mich jetzt mal 5 Jahre nach hinten schiebe und dann drüber nachdenke, was würde ich mir da für einen Rat geben, ja, würde ich wahrscheinlich sagen, Freundchen, hör mal auf deinen Körper, ja und?

Und hör dir mal einen Podcast von deinem zukunftssicher an. Aber das ist was anderes. Ja ja, es ist bescheuert ne und gut, es ist wie es ist. Das aber war denn war denn die Ernährungsumstellung und dein körperliches Wohlbefinden der Grund, warum du denn tatsächlich aufgehört hast? Ja. Also ich habe einfach.

Irgendwo ganz tief in mir gespürt, dass wenn ich weiterhin mit meinem Körper so umgehe, dann irgendwann irgendwann kommt der Punkt, dann geht gar nichts mehr, dann kann ich auch kein Reset mehr drücken und da hatte ich dann plötzlich echt panische Angst vor, dass ich sage okay was ist, wenn ich über über diesen Punkt rübergehe also mir ist es dann ja nicht nur einen Tag schlecht gegangen, sondern 23 Tage, wo ich wirklich, also bis ich wieder das Gefühl hatte, ich bin bin.

Bin wieder aktiv. Ich kann mich wieder konzentrieren, ich bin wieder da, war einfach viel zu lange und habe hier was kann ich nicht angehen, wenn ich am Wochenende jetzt trinke, dass ich bis Mittwoch irgendwie mich da durch die Woche schleiche, was mache ich denn, wenn das wenn das die ganze Woche geht und es mir nur noch schlecht geht und da habe ich dann gedacht nee also nee, also das wollte ich dann auf gar keinen Fall und dann hatte ich schon mal 22 ein paar Monate nichts getrunken. Und dann war es tatsächlich so.

Dann ging es mir so gut, dass ich dachte, Ach, siehst du meinen Körper, das steckt er doch locker weg mit dem Alkohol, trink noch mal was. Dann ging es aber relativ schnell, dass ich dann gemerkt habe, nee, komm, das geht wieder so weiter, lass es einfach so, war eigentlich dann der Weg. Hast du dir einen bestimmten Tag ausgesucht oder bist du morgens aufgestanden und hast gewusst? So, heute ist Tag.

An mir ging es, mir ging es super schlecht wieder nach einer Party. Ich habe gedacht, irgendwie ich, ich kriege eine Krise, ich habe mich gefühlt wie von 37 lkws überrollt und dann habe ich gesagt, nee, das ist es nicht mehr wert, ich will das einfach nicht mehr, keine Ahnung was das war, ich hatte da wieder Erinnerungslücken und habe gedacht, nee, ich mache das nicht mehr, ich will diese Frage nicht stellen, mir ist das peinlich, ich fühle mich so schlecht, Ende im Gelände. Und dann habe ich aber erstmal gesagt, okay, jetzt trinke ich erstmal wieder 3 Monate nichts.

Dann hatte ich die 3 Monate rum, dann habe ich gesagt okay, das verlängerst du jetzt auf 6 und nach 6 Monaten habe ich gesagt was für ein Schwachsinn jemals wieder Alkohol zu trinken. Du lässt es jetzt einfach ja und das geht seitdem sehr sehr gut, also auch überall. Also ich habe auch am Anfang habe ich dann so Großveranstaltungen gemieden und habe so gedacht. Aber selbst das funktioniert wunderbar. Und dann sollen die alle um mich herum trinken. Ich finde die Paar, die nichts trinken und freue mich dann und geht wunderbar.

Wie ist das mit deinen Unverträglichkeiten? Sind besser geworden. Aber weil du alles umgestellt hast. Ja, genau, und und aber auch das Histamin. Ich musste am Anfang sehr aufpassen, das ist seitdem ich kein jetzt na ungefähr so 19 Monate nachdem ich aufgehört habe, wurde es auch mit einem Histamin deutlich besser. Ich kann viel viel, viel mehr essen als ich vorher essen konnte, als ich noch Alkohol getrunken habe, ja. Spannend also.

Der Alkoholkonsum beeinflusst diesen. Diese Unverträglichkeit können. Wir das auch mit? Ich denke ganz einfach, ich meine das ist es ist hochgradiges Gift, das wird sicherlich mit dem, mit dem mit dem Darmbiom eine ganze Menge machen, ne also bin jetzt zu wenig Arzt um das genau kleinteilig zu wissen, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass das auch Alkohol.

Genauso wie Zigaretten und alles was du da dann dir reinpfeifst für deinen gesamten Stoffwechsel alles andere als förderlich ist. Und dann denke ich noch mal glaube ich, gibt es auch einen Unterschied zwischen Frauen und Männer, weil auch gerade das ganze komplizierte Hormongeflecht von Frauen ja auch mittelbar betroffen ist von von Alkoholkonsum.

Ist es so? Ja. Es gibt ja, es gibt ja auch diese witzige WHO Empfehlung, die ist ja zurückgenommen worden, aber trotzdem wurde ja immer gesagt, OK, ein Mann kann, ich weiß nicht wieviel, ich sag jetzt mal, das stimmt sicherlich nicht ganz, aber ich sag mal 2 Gläser Wein am Tag trinken und gegen die Empfehlung für eine Frau ja immer nur so ein fützchen Wein war.

Mhm. Ja, und das hat auch ganz viel mit den, mit den mit den hormonellen Schwankungen, die ne Frau ja hat, die beim Mann ja nun mal nicht da sind, zu tun. Ne der Zyklus und so weiter und sofort. Das ist ja so, so fein und so, so, ja so kompliziert, wie das alles ineinander greift. Und dann haut man sich da das das das das Gift rein, also es ist wirklich fatal, ja.

Ja, und wenn wir jetzt mal, wenn wir mal ein bisschen philosophisch werden wollen, ja dann kann man sagen, Na ja, die Natur hat sich schon was dabei gedacht, warum sie das Gebilde so komplex und so filigran aufbaut. Und Mäst da mit dem Bulldogger durch durch den Garten der Gesundheit. Ja ja, ist so ne und dann manche oder ich kenne das noch so von Alkoholzeiten, dass dann manche gesagt haben, ja, aber auch die Tiere, wenn die dann einen einen einen Obstbaum finden, wo dann die, die das Obst schon gegoren ist und Alkohol hat, dann fressen die das auch.

Ja, aber das machen die dann einmal im Jahr, wenn Sie zufigerweise diesen Baum finden, vielleicht in ihrem Leben dreimal. Dann passiert auch nichts, aber es passiert was, wenn man halt regelmäßig konsumiert. Klar, wenn man dreimal in seinem Leben Alkohol getrunken hat, ja meine Güte, aber das, was wir daraus machen, das ist natürlich immer schon schwachsinnsaussagen da.

Ich glaube, das war die wunderbare Welt der Tiere von Heinz Schimmek. So genau da haben die das Mal gezeigt. Ne die da die offen den Berg runterkullern ne. Genau, voll süß, ja. Voll genau. Ja und? Ne Sabine, die da einen besoffenen Berg runterkullert, ist vielleicht nicht mehr so süß. Ne, vielleicht. Das überhaupt nicht.

Vor allem, wenn sie das mit den Affen zusammentut. Genau, ja. Fehlt dir noch die Kamera, das stimmt und dann wird dir nachher erklärt, was du da für einen Scheiß gebaut hast. Da ja Mann, Mann. Jetzt hast du ja unter der Woche nichts getrunken. Dann hat ja aber dieses Trinken am Wochenende auch schon doch Einfluss auf deinen Arbeitsalltag gehabt, oder?

Nachher ja, weil es mir montags einfach noch lange nicht so gut ging, wie ich sag mal der Donnerstag. Ja. Genau. Und als du dann den deinen ersten Tag hattest, hast du dann gesagt, ich trinke jetzt nie wieder oder wie was hast du gemacht? Ja, ich hatte ja erst gesagt, 3 Monate nicht. Ah okay ja, natürlich.

Genau das fand ich, das fand ich ja tatsächlich gut so einfach zu sagen okay man, dann weiß man schon bis wo man gehen möchte und dann noch mal 3 Monate und wie gesagt nach 6 Monaten habe ich dann gesagt, also das ist ja Quatsch, du fängst jetzt ja nicht wieder an mit was denn, also mir fehlte dann auch die Fantasie, was ich überhaupt da trinken wollte.

Ja, genau. Ja. Und heute? Wie denkst du heute drüber? Ja, also ich finde, ich finde es tatsächlich schwierig zu beurteilen für mich, warum ich so spät aufgehört aufgehört habe. Also da bin ich immer noch sehr dran. Ich sehe eine Gesellschaft, die viel zu viel trinkt. Ich würde gerne den Leuten sagen, bitte mach doch weniger, halt mich da natürlich sehr zurück, ja und ich bin super, super, super froh, dass ich das für mich so geschafft habe tatsächlich.

Und mich auch mittlerweile ohne Alkohol sehr wohl fühle. Ja, es hat es hat immer wieder so Gedankenblitze zwischendurch gehabt, so ah Mensch jetzt guck mal die trinken doch alle und du trinkst da nicht, hast du nicht doch wieder Bock mit denen zusammen so richtig mal durch den Tisch zu treten war doch witzig, aber. Das hat mich nie.

Also ich werde, ich würde nicht kommen, werde nicht mehr auf die Idee kommen zu sagen, ich fange deswegen wieder an zu trinken. Also es ist für mich so gesetzt. Wobei ich eben auch für mich möchte, dass auch die Partys, die wirklich mit Alkohol lustig waren, sind trotzdem auch heute noch lustig gewesen.

Im Rückblick. Ja, also ich möchte jetzt nicht so in so eine Schiene kommen, dass ich sage, alles, was ich jemals in meinem Leben mit Alkohol gemacht war, war, habe, war der blanke Horror, das wäre ja auch falsch, das stimmt ja nicht genau. Ne. Das wäre, wäre, wäre, glaube ich auch. Der falsche Weg, das so abzutun, dann aber es wäre schon schön gewesen, wenn ich weniger viel, viel weniger getrunken hätte und viel früher aufgehört hätte. Jetzt haben wir ja vorhin mal kurz deinen Sohn erwähnt. Was hat denn der dazu gesagt?

Der findet das total cool. Der ist sowieso so unterwegs, dass er sagt, also Alkohol, also er, er diskutiert sehr viel mit als hier Cannabis Legalisierung war, da hat er immer gesagt Mensch meine Güte, er versteht gar nicht die die alten wie er immer so schön sagt, die da an ihrem Alkohol so wahnsinnig festhalten. Alkohol ist ja wirklich ein Teufelszeugs und also der war immer so der Meinung, entweder legalisiert man alle Drogen oder man verbietet alle und dazu gehört eben dann auch Alkohol ganz klar dazu und er hat sowieso nie verstanden, warum die Gesellschaft den Alkohol so aus den anderen Drogen raus so extra behandelt.

Ja. Ne, also er fand zum er war auch mal in in den USA und fand es da zum Beispiel auch cool mit den licker Shops ne dass man Alkohol da gar nicht in den Supermärkten bekommt, sondern wirklich nur mit 21 oder ich glaube je nach Bundesstaat unterschiedlich man überhaupt da reinkommt ne und auch nicht jedes Restaurant automatisch eine Alkoholkonzession hat. Stimmt.

Es gibt so, ich war mal in Dallas, da gibt es so Dry Areas, da gab es damals so Dry Areas, da wird gar kein Alkohol verkauft, also da gibt es auch in Lickerstores in den Restaurants gibt es keinen Alkohol und so weiter gibt es auch, ja. Mhm, das ist ja auch in vielen, vielen Gebieten da. Ich sag mal wo wo viele?

Viele indigene Stämme leben, die ja auch ein Alkoholproblem haben, in den ganzen riesengroßen Bereichen ist ja auch überall striktes Alkoholverbot. Ja, ich meine ja auch gar nichts, Mhm. Na. Ja, dieses komplette Alkoholverbot, das hat ja schon in den Zwanzigern in den USA nicht geklappt mit der Prohibition, und ich glaube, das Problem ist. Alkohol ist eben traditionell schon immer hier gewesen. In den westlichen Nationen, glaube ich mal. Und die Industrie ist halt auch sehr groß. Ja, es gibt eben nicht nur die Alkoholhersteller, es gibt dann auch die Lokale, ja die und die das ganze Sponsoring und so, das würde ja alles wegfallen, komplett, wenn der. Der Alkohol komplett.

Ein anderes Bild hätte von heute auf morgen. Ja. Ich finde es OK. Ja, weil die die Regierung könnte dann noch sagen, wir geben jedes Jahr 30 Milliarden aus, für was weiß ich wen. Ja wenn der volkswirtschaftliche Schaden bei 60 Milliarden ist. Ja ja oder der Staat mit weniger, ja das ist halt 10 Milliarden oder so, aber die Rechnung würde immer noch aufgehen, aber so wird es ja leider nicht laufen.

Aber ich verstehe den, ich verstehe den Ansatz, den er da hat und kann das sehr gut nachvollziehen, ja. Ja, und insofern also war er da, war er da völlig fein und hat sowieso nie verstanden, warum wir da oder warum der Alkohol so hoch und separat betrachtet wird. Ne also insofern. Ja ist glaube ich, vielleicht auch eine andere Generation, weiß ich nicht, weiß nicht, ich glaube, ich weiß nicht wie das wie da die Zahlen sind bei den Jugendlichen, ob die rückläufig sind, was Alkoholkonsum anbelangt, aber beim Rauchen sieht man das ja, die werden ganz anders groß mit den Rauchverboten und da ist der Konsum ja doch zurückgegangen. Ich glaube, der ist jetzt die letzten paar Jahre tatsächlich wieder gestiegen, gerade bei

Jugendlichen. Okay. Aber grundsätzlich. Grundsätzlich rauchen die natürlich deutlich, deutlich weniger als wir damals zur Schulzeit oder auch dann noch danach. Ne ja. Ja genau, also wie gesagt, Raucherhöfe gibt es ja schon lange nicht mehr an Schulen und das ist ja auch gut und richtig. So, ja, nein.

Ich weiß. Es nicht. Nein, also wüsste ich nicht, dass es raucherhöfe noch gibt. An Schulen, an Universitäten, bestimmt, aber an Schulen, nein. OK, ich. Ich weiß es, ich kenne auch noch unsere Raucherecke damals, da waren echt immer die richtig, die richtig coolen oder die richtig harten. Ja. Genau.

Und wir wollten auch alle dazugehören und dann mit den Fans schon so haben. Richtig, wenn dann einer kam, sind dumm die dummen, ich bin hier nur vorbeigegangen. Ja, ja, genau. Oh, ich guck mal eben gerade, ob ich was finde zum Alkoholkonsum und der Jugendlichen in Deutschland. Oha, der regelmäßige Alkoholkonsum, definiert als mindestens einmal wöchentlichen Konsumnamen ab im Jahr 2421,2% regelmäßig 21 waren es noch 8,7 wow natürlich sehr, sehr, sehr viel weniger.

Das sogenannte Rauschtrinken, Konsum von 5 oder mehr Gläser und Alkohol bei einer Gelegenheit ist ebenfalls rückläufig. Jahr 2004 622,6% 2021 noch 11%, also halbiert tatsächlich. Ja, wobei das eigentlich. Zahlen sind 21 war ja noch Corona. Ich könnte mir vorstellen, dass sich das dann danach noch mal wieder verändert hat, aber ich sehe jetzt hier im Moment keine aktuelleren Zahlen, aber. Es wäre schön, wenn sich das auch wirklich durchsetzt, dass die Jugend einfach weniger trinkt, so wie sie auch weniger raucht.

Insgesamt. Was hat sich denn neben deinem Histamin, deiner Unverträglichkeit oder deine Lebensmittelunverträglichkeit noch so verändert, was jetzt dein, dein Körper angeht? Dadurch, dass ich fühl mich tatsächlich körperlich deutlich besser. Ich bin einfach ja aktiver, bin mehr. Also ich bin schon immer sehr viel draußen gewesen, auch durch dadurch, dass wir Hunde haben, und die müssen natürlich auch viel raus, aber. Ich gehe gerne, wenn das Wetter gut ist, auch dreimal am Tag, morgens, mittags, abends.

Und da ist es mir. Dann bin ich vorher auch gegangen, aber eher geschlichen, weil es mir ja nicht so gut ging und jetzt habe ich auch richtig Bock und sage OK, pass auf, also Sportschuhe an und dann wird auch wirklich gehe ich auch wirklich auf Strecke und freue mich da und und finde ich großartig und ja lieb das auch und.

Ja, kann, kann auch. Ja, ich bin einfach, mir geht es einfach körperlich besser. Ja und dadurch bin ich aktiver, dadurch mache ich mehr, weil ich einfach weiß, mein Körper hält das durch, wo ich mir vorher dann immer nicht so sicher war, ob ich das auch wirklich gut hinkriege und ja, das freut mich natürlich total. Also ich lieb das und bin wirklich sehr sehr viel unterwegs.

Stark. Ich finde das gut. Mir kommt gerade was in den Sinn. Ich muss mir ganz kurz eine Notiz machen, das ist für mir wirklich wichtig, war ja mal diese diese Frage und das hat mich schon ein paar Mal beschäftigt, aber jetzt habe ich den Gedanken tatsächlich gerade da, also warum habe ich getrunken, diese Frage, ja, und die stellen sich viele und ich möchte mal, ich werde mal eine kleine Studie machen und.

Und versuchen das rauszukriegen bei einigen Leuten. Ich werde mir mal die Gruppe stellen als Frage und Suche mal Freiwillige, die das für sich rauskriegen wollen. Ja. Das mache ich mal. Und ich glaube, es gibt eine Möglichkeit, das rauszufinden. Und ich habe auch schon eine Idee wie, aber das muss ich mir eben aufschreiben, warum Alkohol?

Genau das werde ich gleich noch in eine Gruppe stellen. Also wenn dieser Podcast rauskommt, diese Folge, dann ist das schon längst geschehen und dann vielleicht schon ein bisschen schlauer, dann kann ich es vielleicht auch schon ins Intro mit einbauen. Ja, das wäre ja cool. Werde ich dir gleich nach, wenn wir fertig sind.

Hier werde ich dir kurz erzählen, was mein Gedanke dazu ist. Hat dein Mann mal irgendwann gesagt, ja, wie gut, dass du jetzt nichts mehr trinkst oder findet er es doof, wenn du auf Partys komplett nüchtern bist? Er findet das total großartig, also dass ich nichts trinke. Ja ne, weil weil er ja auch, ich sag mal, wenn wir dann am, wenn ich da am nächsten Tag da nur in Sauerlach er auch gesagt hat, na das ist ja jetzt ja hier ein ganz spannender Tag, er hätte vielleicht Lust gehabt irgendwas zu unternehmen und seine Frau hängt da irgendwie auf 11:30 Uhr natürlich, das fand er jetzt auch nicht so witzig, ne und nee, also findet er völlig in Ordnung. Bei the Way findet er es natürlich ganz cool, wenn ich, wenn ich dann auch mit dem Auto

zurückfahre, aber nein, also wir machen das ganz häufig am Wohnmobil, wenn wir jetzt irgendwo eingeladen sind oder so, nehmen wir das ganz häufig mit und das finde ich von daher auch ganz toll, weil dann feiern wir und wenn ich dann sage, irgendwie, ich habe jetzt keine Lust mehr, dann gehe ich da einfach ins Bett und wenn er Lust hat, dann kann er noch weiter feiern oder auch umgekehrt, das ist natürlich dann immer sehr, sehr schön. Nee, er findet das großartig und er er, er findet, da sag ich ja, was er gesagt hat ne wenn wenn wenn wenn er was er zu mir sagte, dass er das gar nicht verstehen kann, dass ich da noch kriege, wenn es mir so schlecht geht und er möchte ja auch noch n bisschen was von mir haben,

also er steht da voll hinter und. Ich hatte da mal zu ihm gesagt, ich sag, oh und jetzt habe ich gerade so einen blitzgedanken, will ich mich doch mal wieder hier mit euch allen so richtig durch den Tisch treten. War doch so geil früher. Er sagt er Hör bloß auf, wenn du jetzt denkst, du willst wieder anfangen, nein dann fahren wir jetzt nicht auf die Party, du trinkst nicht nein, also überhaupt gar nicht, also er ist da wirklich dabei und unterstützt mich da komplett, ich finde das richtig richtig gut, dadurch trinkt er auch weniger weil er sagt.

Ich setze mich doch hier, wenn wir zu Hause sind, am Wochenende jetzt nicht alleine hier hin und trinke alleine ein Glas Wein. Hat er gar keinen Bock drauf, also dann trinken wir, trinken wir was anderes, aber kein auch, eigentlich trinkt er dadurch auch deutlich weniger klasse findet er aber jetzt auch nicht schlimm, hat er eigentlich auch noch nie was zugesagt, außer dass das Mal festgestellt hat, dass es so ist, ja.

Gut. Ja. Hattest du denn tatsächlich mal den Gedanken, richtig durchzuziehen? Wieder. Ja so, ich hab mal so das waren so Blitzgedanken immer, dass ich dachte, Oh ja, jetzt, jetzt fahren wir da hin und und und alle trinken so so Sachen wie zum Beispiel Kölner Karneval oder so ne wo ich dann weiß ha da wird halt gefeiert oder Hohlfahrten sind ja hier auch in Norddeutschland dann mit Bollerwagen und dann in die Großen.

Veranstaltungsräume und so wo ich gedacht habe, ja, eigentlich wäre das doch echt lustig, aber nein, ich habe die Kohlfahrt ohne Alkohol gemacht und war Kreuzglücklich, habe da den ganzen ganzen Abend getanzt und so ging alles gut, das sind so blitzgedanken also ich sage mal so Teufelchen Alkohol der dann plötzlich um die Ecke kommt aus dem wo auch immer her der sich hinsetzt und sagt Moment mal du hast doch früher.

Getrunken und du Fandst das doch eigentlich mega cool. Willst das nicht noch mal probieren? Genau, aber ja und und die lasse ich dann auch zu in dem Moment die Gedanken, weil ich mich einfach dann mit denen auseinandersetzen will, aber das wäre nie so, dass ich sage. Dass ich wirklich in Betracht ziehe zu trinken.

Also für mich ist das, ist das wirklich so, dass ich sage, nein, ich mache das nicht, auch wenn wenn, wenn wenn das Teufelchen jetzt auf meiner Schulter sitzt, soll es da eine halbe Stunde sitzen, dann geht es auch irgendwann wieder. OK, also du machst dir da keine ernsthaften Gedanken drüber. Nein, nein, das ist gut. Nein.

Also ich bin da ziemlich safe und ich weiß, dass ich, dass ich auch super konsequent sein kann, weil ich eben auch. Aufgehört habe mit dem Rauchen, da hatte ich das auch, dass ich dann danach immer mal wieder gedacht habe, oh, jetzt nach dem Essen, eine wäre doch ganz geil, aber ich habe auch da nie wieder eine Zigarette angefasst. Ja, das ist eben gut, dass du weißt, dass du konsequent auch in die falsche Richtung sein kannst. Ja, und wenn, wenn du das weißt, dann kennst du dich gut. Zu wissen, ja, nee, eine Zigarette funktioniert nicht. Einen Abend was trinken geht nicht. Nein, genau das.

Ist das ist eine Illusion, und das weißt du, und das ist gut und deshalb kann ich das verstehen, dass du sagst, ja, der Gedanke kann kommen und ich geb mich dem hin und dann weiß ich aber auch, ich bin stärker als der das Teufel. Genau. Genau, genau. Und das muss man, die Erfahrung muss man aber auch erstmal machen und nicht gleich in Panik geraten, nur weil man diese Gedanken hat, ein bisschen Ruhe bewahren und dann gucken, wann gehen sie wieder weg. Na ja, das ist ja auch, wenn dich der Alkohol über 40 Jahre begleitet hat, ja dann kannst du nicht erwarten, dass es gar keinen nie wieder auch nur einen einzigen Gedanken daran gibt. Ja, wichtig ist nur zu wissen.

OK, der Gedanke kommt, aber ich kann ihn gleich wieder gehen lassen. Ja und er? Er kann mir nichts, ja er kann kurz mal anklopfen und dann sage ich geschlossen ja geschlossen geklopft. Ja, ja. Ja, ich hatte so am Anfang, als ich dann auf Veranstaltungen war, das ist ja immer so die Frage, was sagt man denn, wenn man Alkohol angeboten bekommt.

Ich hab's am Anfang so gemacht, ich hab's mal meinem Mann in die Hand gedrückt, hab dann was weiß ich, das Glas Sekt oder Wein oder Prosecco oder was man dann so kriegt ich so hier trink und irgendwas. Stand dann da. Mit 2 kann man so nicht alles trinken. Wo ist hier ein Blumenkübel oder so ne? Also ich hab da tatsächlich eigentlich gar nichts gesagt am Anfang. Bis ich dann, ich weiß gar nicht wieso. Vielleicht weil ich mich einfach nicht getraut habe und dann irgendwann habe ich gesagt, so, ich sage jetzt einfach, ich trinke keinen Alkohol mehr fertig und wenn einer was weiter wissen will, dann soll er nachfragen und dann habe ich auch tatsächlich immer gesagt, nee, ich, ich trinke keinen, keinen Alkohol mehr und habe das

dann so von dir übernommen. Ich habe in meinem Leben schon genug genug Alkohol getrunken, reicht bis ans Lebensende so. Vielleicht jemand sagte, Mein Weinkonto ist aufgebraucht. Oder so. Ja auch. Cool fand ich auch ganz nett, ja. Ja. Ja gut, voll stark. Also hört sich nach einer runden Geschichte an.

Sabine finde ich toll. Ja, ich bin auch echt glücklich, also muss ich sagen. Mach's doch zu dem, du siehst auch so aus, wenn ich das Mal sagen darf. Dankeschön. Wenn du jetzt deinen Hörerinnen und Hörern was mit auf den Weg gibst, was ist? Es. Ja, also auf jeden Fall mal hinterfragen, den eigenen Alkoholkonsum wirklich ganz, ganz, ganz, ganz ehrlich, mal hinterfragen, wieviel trinkt man und ist das was man trinkt tut es einem gut, kann der Körper das gut noch damit umgehen, oder?

Ist es ist es, hat man doch ganz tief in sich drin, so diesen Gedanken. Nee, eigentlich ist es wirklich ein bisschen zu viel, und wenn man da ganz ehrlich sich gegenüber ist und sagt, eigentlich weiß ich ja, es ist zu viel, wirklich den Weg nach vorne zu suchen und zu sagen, hey, ich setze mich jetzt damit auseinander, was gibt es für Möglichkeiten, wo kann ich mich vielleicht noch mal informieren, wo kann ich mir Hilfe holen, da gibt es so viel mittlerweile.

Wirklich sich auf den Weg zu machen, weil im Grunde geht es nachher wirklich um unsere eigene Gesundheit. Ja. Und die sollte man nicht aufs Spiel setzen. Auf gar keinen Fall. Du selber hast keine externe Hilfe in Anspruch genommen, oder? Nee, ich hab tatsächlich ich, wie gesagt, du hast mich mit diesem Spruch, du hast mich in mit diesem, mit diesem Tanzen kann man auch auf Brause wirklich gehabt, also das ist wirklich faszinierend dieser Titel, weil genau diese Aussage ist mir vorher nicht in den Kopf gekommen und das war die Aussage, die ich brauchte, das ist so witzig also und da hab ich so gedacht, wie einfach ist das eigentlich, das ist so einfach.

Was ist mir das nicht eingefallen? Und dann habe ich ja die Interviews gehört und fand die unterschiedlichen Geschichten sehr, sehr, sehr, sehr cool und habe gedacht, ja und guck mal, da haben schon so viele so eine tolle Erfahrung gemacht, begebe dich doch einmal auf den Weg, aber ich weiß, das kann halt nicht jeder, also das muss auch nicht jeder können, aber ich glaube, es gibt für jeden irgendwie seinen persönlichen Weg und ja ich.

Ich glaube, dass ihn auch jeder finden kann. Ja, glaube ich auch. Und das Schöne ist, keiner muss diesen Weg alleine gehen. Das ist eben, was du ja auch gesagt hast. Ja, es gibt eben digital, analog, wie auch immer, es gibt sehr, sehr viele Möglichkeiten und das, was wir vielleicht früher Sabine noch kennengelernt haben, da gab es ja nur. Entzugsklinik, Anonyme Alkoholiker oder weitermachen? Das ist heute nicht mehr so.

Es hat sich echt verändert, ne, genau. Ja, großartig ist es auch, richtig so. Also ich finde es finde es klasse und ich finde es auch echt toll, dass du das so machst, um anderen zu helfen. Echt Hut ab vielen vielen Dank kann ich nur da sagen. Sehr gern. Ja. Ich habe ja übrigens meinen Spruch, Tanz kann man noch auf Brause, habe ich ja im deutschen Patent und Markenamt angemeldet, ne. Ach ehrlich.

Ja, habe ich nur. Geguckt. Toll das. Ist meine Marke. Ja, super, wie ist in welchem? In welchem Zusammenhang ist dir das eingefallen? Das würde mich echt mal interessieren. Der Spruch Mhm, das kann ich dir sagen, ich hab, als ich als der Podcast an den Start gehen sollte, da hab ich ich hab das vor ganz vieler Zeit vor langer Zeit schon mal erzählt, da hab ich so 56 Sprüche aufgeschrieben und ich habe seinerzeit einem Mitglied aus unserer Facebook Gruppe meine Ideen mal rübergeschickt.

Okay ich war mir nicht so ganz sicher. Einer war irgendwie, ich krieg es gar nicht mehr zusammen, irgendwie und wir können doch mit dem Auto fahren oder irgendwie sowas. Ja so nach dem Motto, Man kann eben auch nüchtern nach einer nach Hause kommen und dann war eben tanzen, kann man auf Brause auch dabei und dann schrieb sie gleich zurück ja, also noch mal danke danke, geht raus, hat gesagt das ist das ist der Richtige, der ist es.

Ach cool. Aber ist mir selber eingefallen. 1 der wenigen Dinge, die ich ja selber auf die Kette gekriegt habe in meinem Leben. Genau, und dann? War das so ein bisschen mehr mittlerweile? Ja, aber ich finde das auch so schön, weil das eben genau wie du sagst, und das fand ich eben auch. Ja, das finde ich eben auch. Es gibt manche Dinge, die können auch ganz, ganz einfach sein und so prägnant und so so viel Wahrheit beinhalten, ne? Ja.

So wie ich ja mal sage was, was mich am tiefsten beeindruckt hat, war diese Aussage von Natalie Stüben, die ich hier den, deren Namen ich hier auch nicht überstrapazieren möchte, im Podcast, die hat gesagt, du musst nicht trinken, du kannst aufhören, was mir impliziert hat. Du hast die Wahlmöglichkeit ja, also und wenn ich selber es nicht schaffe aus eigener Kraft, dann habe ich aber trotzdem die Wahlmöglichkeit, das was du gesagt hast, mir Hilfe zu holen dafür ja, aber dieser dieser Gedanke ja so wie es ist, muss es ja nicht bleiben. Ja, das war für mich so eine Idee, wo ich gedacht habe, so hat sie recht.

Ja, also Natalie Stücken ist ja ganz, ganz viel auch zitiert worden, und ich hatte immer gesagt, ach Mensch, die höre ich mir auch mal an, aber ich habe immer nicht die Zeit so wirklich gefunden und irgendwann habe ich gemerkt, ich brauche sie auch gar nicht so für mich, ich würde das vielleicht mal interessehalber, wenn ich mal Zeit habe lesen, aber bei mir war es so, ich, ich, ich habe dann irgendwann gesagt, nee, die Entscheidung steht so felsenfest, brauche.

Brauche ich nicht, aber ich so was ich raushöre ist ja, dass sie ganz, ganz vielen Menschen wirklich geholfen hat und das freut mich natürlich. Sehr. Also ich hab Ihren Podcast, würde ich mal fast behaupten, jeder zweite hat irgendwas oder sie hat bei denen bei jedem zweiten mindestens mal ne ne große Zündung verursacht.

Ja. Und das ist bemerkenswert, und das finde ich auch alle Ehren wert. Das da ziehe ich echt den Hut, finde ich toll. Ja, OK und Sabine, wen möchtest du grüßen? Ich Grüße als allererstes meinen lieben Mann, den ich über alles Liebe, meinen Sohn. Da ist es genauso, meine ganze Familie und alle, die es geschafft haben und alle, die es in Zukunft schaffen werden, mit dem Alkohol aufzuhören.

Toll, ich danke dir. Ich habe mir jetzt zu unserem Gespräch sehr wenig Notizen gemacht. Ich muss mal sehen wie ich da ein Intro draus fummel. Es war mir eine große Freude, Sabine mit dir zu sprechen. Ich finde das schön, welchen weg du gehst. Ja, dass du das so leicht auch augenscheinlich geschafft hast und es dir dabei so gut geht, das ist ja auch immer wichtig, ja, dass man nicht etwas macht und dann irgendwie darunter leidet und freue mich, dass wir uns mindestens mal in der Gruppe wiedersehen. Ich mich auch, hat mir sehr viel Spaß gemacht. Vielen Lieben Dank, dass ich dabei sein durfte. Tschüss, Tschüss.

Vielen Lieben dank Sabine, dass du dich zur Verfügung gestellt hast. Und zu Weihnachten wollte ich noch mal was sagen. Weihnachten muss ja nicht immer ein besinnliches Fest sein, das kann auch manchmal ein bisschen einsam sein. Du kannst vielleicht mit deinen Gedanken woanders sein und wenn das so ist.

Dann sei dir sicher, du bist nicht allein auf dieser Welt. Es gibt immer Menschen, die dir ein Ohr schenken, die sich mit dir unterhalten können, die dir zuhören oder mit denen du dich austauschen kannst. Und Dank der modernen Medien, glaube ich, ist es heute nicht mehr so schwer, jemanden zu finden, mit dem man sich treffen kann, online, virtuell, wie auch immer. Oder eben vor Ort online virtuell. Das rede ich.

Naja, du weißt was ich meine, mindestens mal in der Rauschschluss glücklich Gruppe bei Facebook gibt es immer Menschen die online sind, wir haben da auch einen Notfall Chat wenn es mal richtig schlecht geht kann man sich melden und da wird auch am Heiligen Abend in der Heiligen Nacht irgendjemand erreichbar sein mit dem du dich austauschen kannst.

Ganz sicher ganz sicher ist auch, dass die Folge der kommenden Woche schon gesichert ist. Ja, spreche ich nämlich mit Klara und. Und wenn du auch mal in diesen Podcast kommen möchtest, als Interviewpartnerin oder Interviewpartner, dann melde dich bei mir oder spendier mir einen Kaffee oder eine Brause oder ein Wasser. Dann kommst du natürlich auch in den Podcast. Und wenn du ein Thema hast, mit dem du nicht so richtig weiter kommst, denn Schau auf die Show Notes zu diesem Podcast. Da findest du meine Webadresse, meine e Mail Adresse kannst dich bei mir melden und dann sprechen wir, ob wir gemeinsam eine Lösung für dich finden können.

Also. Noch mal fröhliche Weihnachten? Ein schönes Fest. Solltest du diese Folge im Sommer hören, Wunder dich nicht draußen ist es mal ja kalt, wollte ich sagen, es sind 10 Grad in Hamburg, es ist nicht wirklich kalt, ob der Weihnachtsmann auf dem Schlitten daherkommt wage ich auch mal zu bezweifeln, ganz egal.

Also freu dich auf die nächste Folge und bis es soweit ist, denke mal dran, tanzen kann man auch auf Brause.

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