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Technik aufs Ohr - Der Podcast für Ingenieur*innen und Technikfans

Folge 248 - Spezial mit der DB: Ingenieure bringen die Zukunft aufs Gleis

Donnerstag, 18. Juni 2026 · 34 min

MP3

Shownotes

Gast: Christian Reder
Wie saniert man ein Bahnhofsdach ohne den laufenden Zugverkehr zu unterbrechen? Diese ingenieurstechnische Gratwanderung musste die Deutsche Bahn bei der Sanierung des Berliner Ostbahnhofs vollbringen. Verantwortlich war Christian Reder, Diplomingenieur und Leiter der Bauüberwachungszentrale Berlin bei der DB Engineering & Consulting GmbH. In dieser von der Deutschen Bahn präsentierten Folge von Technik aufs Ohr berichtet er Moderatorin Sarah Janczura von den Herausforderungen dieses Projekts und dem außergewöhnlichen Berufsbild des Bauüberwachers Bahn.
Reder erzählt auch von seinem Berufsalltag als Bauüberwacher Bahn und seiner Schlüsselposition. Wer in diesem Job arbeitet, bewegt etwas, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn neben der technisch sauberen Umsetzung von Bauprojekten und dem Schutz der Menschen auf der Baustelle, schafft man die Grundlage dafür, dass täglich Millionen Fahrgäste und Güter sicher unterwegs sein können. Gerade dieser Mix aus Technik, Organisation und Kommunikation macht den Job so besonders. Wer gern im Ingenieurwesen arbeitet, findet hier keinen Routinejob, sondern eine Aufgabe mit spürbarem gesellschaftlichem Nutzen.

Werbepartner dieser Folge:
Deutsche Bahn

Links zur Folge:
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Weitere Job-Möglichkeiten bei der DB (db.jobs/de-de)
Bauüberwachung bei der Deutschen Bahn - ingenieur.de (ingenieur.de/advertorial/bauueberwachung-bei-d…)

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Musik- und Audioproduktion:
Studio Grüner Ton (gruener-ton.de)

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Diese Folge wird präsentiert von der Deutschen Bahn. Heute geht es um ein Bauprojekt, das aus ingenieurstechnischer Sicht international für Aufsehen gesorgt hat. Die Erneuerung der Heilendächer des Berliner Ostbahnhofs. Ein Projekt, das im laufenden Betrieb realisiert werden musste und die Verantwortung für die reibungslose Umsetzung lag vor allem auf den Schultern eines Berufsbildes, dem man in der Öffentlichkeit kaum wahrnimmt.

Für den Ausbau der Bahninfrastruktur ist es aber wirklich ein sehr wichtiger Beruf und zwar ist das der Bauüberwacherin Bahn. Ja, darüber spreche ich heute mit dem Diplom-Ingenieur Christian Reder. Er ist Leiter der Bauüberwachungssentrale Berlin bei der DB Engineering and Consulting GmbH und er kann uns da auf jeden Fall mehr zu erzählen wie ihr da mithilf was er genau macht die Bahn fit für die Zukunft natürlich macht und was es eigentlich bedeutet diese anspruchsvolle Ingenieursarbeit in einem laufenden Bahnbetrieb zu leisten.

aber jetzt erstmal herzlich willkommen Christian. schön dass du da bist! Hallo danke das ich dabei sein darf ja sehr schön. Ja also Bauüberwacher, das klingt ja erstmal so sehr bildlich. Man kann sich da wahrscheinlich direkt was herunter vorstellen. aber wahrscheinlich stehst du ja jetzt auch nicht den ganzen Tag neben irgendeiner Baustelle und schaust irgendwie zu dass alles irgendwie korrekt gesetzt wird Und du trägst dir auch noch einen weiteren Zusatz in deiner Berufsbezeichnung und zwar Bauüberwachabahn.

So dann würde ich jetzt mal gerne das ein bisschen aufdröseln was du eigentlich genau machst und was deine Verantwortlichkeiten sind Wie schon richtig erwähnt der Bauerwoche an sich, der in meinem Namen drinsteckt. Wir prüfen natürlich ob alles was geplant wird auch so korrekt gebaut wird, logischerweise die Pläne eingehalten sind die ganze Sicherheit was darum geht.

Aber na klar ich bin ja Bauberwacher Bahn und was hat das Bahn hinten besonderes? Was unterscheidet uns als Bauberwecherbahn von den anderen Bauberwachern? Na klar wir haben es mit der Bahn zu tun und die Bahn hatte ein ganz besonders eigenes Regelwerk. Kein normaler Bauberwerker hat irgendwas mit Leit-und Sicherungstechnik zu tun, mit Telekommunikationen die wir hier speziell bei der Bahn haben Oberleitung und auch für unseren Oberbau.

Und unsere Brücken haben ein ganz eigenes Regelwerk. Es geht also darum, als Bauerwacher Bahn sich in den vielen Regeln der DB auszukennen. Ganz speziell werden wir da auch ausgebildet. Wir sind als Bauwerkerbahn nicht nur die Bauwerke, die sich um die Qualität kümmern draußen sondern ganz wichtig. Wir müssen uns auch um den Bahnbetrieb kümmern, um die Sicherheit.

Wir haben manchmal Baustellen, die unterlaufen im Rad. Das werden wir ja nachher auch noch ein bisschen genauer vorstellen. Und da ist diese Parallelität von Bahnbetrieb und der Baustelle eine ganz, ganz wichtige Sache. Wir dürfen Gleisesperren, wie können die Oberleitungen ausschalten? Und sind dann für alles verantwortlich was innerhalb der gesperrten Gleise geschieht.

Sicherheiten, ganz großes Thema, ganz weit vorne. Sicherheit auch für die Angestellte, die da bauen... Das müssen wir alles machen. Genau, das unterscheidet uns ganz wesentlich von den normalen Baubewachen. Nicht despektierlich gesagt. Muss sich gerade ein bisschen schwunzen als du meintest Gleisesperren?

Das passiert ja leider dann doch mal häufiger wenn man jetzt auch als Gast fährt. und ob man um Vianne gerade ist die Strecke gesperrt oder was auch immer. Ja deswegen muss ich nur grad ein bisschen schmunzeln. aber ich glaube dass sei mir verziehen. oder als Bahnfahrerin Da gibst du mir ja schon eigentlich eine gute Vorlage.

Da kommen wir gleich auch zu dem Projekt, weil es ist natürlich das Ansinn der Bahn. Wir müssen die Infrastruktur modernisieren, wir müssen sie voranbringen aber wollen auch gleichzeitig und das ist ja unser Zweck dass die Züge fahren. also wir haben dann ganz großen Spagat zu leisten. möglichst viel bauen bei möglichst wenig betrieblichen Sperrung.

Ja und da muss man manchmal ganz schön kreativ werden Kommen wir gleich noch zu. aber das sind ganz wesentlicher Punkte. Es geht nicht alles ohne ne Sperring. Mal gucken, wie man kreativ sein kann. Dann wollen wir doch auch mal auf das Projekt zu sprechen kommen in dem all dieser Anforderungen die du jetzt genannt hast eben auch zusammengekommen sind.

Das ist eben die Erneuerung der Heilendecher des Berliner Ostbahnhofs und im Vorgespräch hast du uns ja auch schon von starkem internationalen Interesse an eurer Art der Umsetzung erzählt und berichtet. also was hat es denn eigentlich mit diesen Maßnahmen da so Aufsicht warum die als außergewöhnlich vielleicht betrachtet wurden?

Ich will mal ein bisschen starten in das Projekt, ich würde es ganz kurz vorstellen. Das ist ja der Berliner Ostbahnhof. Es ist eine sehr alter Bahnhof aus dem neunzehnten Jahrhundert und hat zwei große Hallendächer wie eine Südhalle, der hauptsächlich die S-Bahnverkehr unterwegs ist und eine südhale Fernbahnverkehr in einer Nordhalle S-bahn und Fernbahn verkehrt.

Und diese Halle ist schon sehr alt und bei Untersuchung hat man enorme Tragfähigkeit Probleme festgestellt. Bis hin zu einer Drohne-Einsturzgefahr, sodass erst mal das ganze Projekt gemonitort werden musste. Wir haben Schneewagen aufgebaut ein Windmesssystem weil aus einer dann schnell erstellten Statik eine Untersuchung herausgekommen ist dass wir maximale Schnee und Windlasten haben die dann wirklich ein ernsthaftes Tragfähigkeitsproblem für den Bahnhof dargestellt haben.

Wenn ich das so kryptisch sage heißt es übersetzt hätten wir zu viel Schnee oder Wind gehabt hätten wir den Bahnhofsperren müssen. da kommen wieder zu einer Sperrung. Das würde bedeuten, dass wir die Berliner Ost-Westverbindung einfach mal zumachen. Ja das wäre nicht gut gekommen. Das ist also das Projekt, das ist das Problem an sich dieses Dach zu sanieren speziell Zugbänder, die da eingebaut sind zu tauschen in der größeren Halle, in der Nordhalle die Zugbinder zu tauchen weil sie nicht mehr ausreichend tragfähig waren.

Und da man den gesamten Bahnhof sich dann natürlich auch angeguckt hat, die Verschalung des Dachs, die zum Teil noch Holz war. Die Oberlichter an Drahtglas, die auch regelmäßig ja da auch schon runter gefallen sind. Da gab es extra Netze eingezogen damit keine Personen in Gefahr kommen. Der ganze Bahnhof hatte eine Sanierung notwendig.

Ja das war das Problem vor dem das ganze Projekt stand? Jetzt muss man dieses Projekt ja eigentlich... also wollen wir uns einen Hallendach sanieren mit enormen Eingriffe in die Statik auch das Ganze. Und da macht man üblicherweise mit Speerung, Teil- und Ganz-Sperrungen. Man kann es nicht unter Betrieb machen.

Wir haben das aber hingekriegt. Gehe ich nachher noch genauer drauf ein. Die gesamte Baumaßnahme im Wesentlichen unter rollendem Rad zu machen. Bis auf wenige kleine Wochenendsperrpausen haben wir über die gesamte mehrere Bauzeit den Betrieb aufrecht erhalten können. Und das war es, was wirklich für Großinteresse gesorgt habe in Deutschland.

natürlich haben sich verschiedene andere Projekte das angeguckt. Wir mussten sehr viele Führungen machen von interessierten Kollegen wie gesagt im Inland die sagen Mensch was habt ihr da gemacht? Können wir das adaptieren? geht das für uns vielleicht auch aber auch für internationale Kollegen? ob da die Kanadier kamen die Amerikaner.

Inder waren total begeistert. Mit polnischen Führung hab ich gemacht absolut total geil und Die Ingenieure immer unter sich, also egal was das für eine Landessprache ist aber am Ende verstehen sie sich. Ja, da versteht man es sich ja. Genau bei Hennen Füße und wenn nicht zur Not im Dreck mit den Schuhen Skizze gemalt.

die Sprache des Ingenieurs ist der Plan, dass es war. Es ist fantastisch gewesen. Also ein riesengroßes Interesse weil es eine ganz ganz fantastische Lösung war, die wir dahin gekriegt haben im Bahnbetrieb so einen kompletten Bahnhof zu sanieren Und das betrifft viele, viele Spartenregionen die sich dafür ganz doll interessiert haben.

Ja sehr cool! Also welche technischen und logistischen Herausforderungen gab es denn dann? oder was war so das größte was du nennen kannst? Also gerade unter Berücksichtigung eben des weiterlaufenden Betriebs. Das eine war sicherlich dass wir die Zugbänder tauschen mussten. Dafür mussten wir uns ne Ebene oberhalb der Gleise herrichten auf der wir arbeiten können.

Aber das eigentliche Problem stellt ja da Schwere Lasten heben müssen, die Zugbänder müssen wir hin. Wir mussten später die Oberlichter tauschen. Wir müssen Lasten bewegen, logischerweise nicht mehr dafür ein Kran um Last in der Höhe zu bewegen. Da gibt es aber Einschränkungen und zwar sagt uns die DGUF, die entsprechenden Regelwerke dass ihr keine schwebenden Lasten über einen betriebbefindlichen Gleisen haben dürfen.

das geht nicht, das ist nicht zulässig. Das würde übersetzt für alle bedeuten, wenn ich hier mit einem Granlastenheber schwere Lasten hätte ich immer sofort die Strecken sperren müssen. Ja? Die Bahnsteige sperren muss und die Streckensperren müssen um da drüber was zu heben. bei vielen tausend Hüben kann man sich überlegen okay dann würde ich das vielleicht nachts immer machen und such mir nachts zwei Stunden aus wo ich jede Nacht den Bahnhofsperre.

Dann würde ich aber bestimmt zehn Jahre bauen. Da hättest du es auch nicht so schön. zehn Jahre bauern beim Bahnhof der Endsturz gefährdet ist Taktisch nicht so klug. Dann könnte ich überlegen, gut dann mache ich eine riesengroße Vollsperrung macht das Ding komplett zu S-Bahn und Fernbahn für ein Jahr oder so auch ganz unpopulär nicht zu machen.

Die technische Herausforderung ist die Logistik des Hebenes bewegen von Lasten und wir mussten uns natürlich auch zweiter Punkt in der Dachebene bewegen Und da haben wir zwei ganz zentrale und elementare Sachen entwickelt, die sicherlich in dem Projekt auch erst mal so ausprobiert worden sind. Da war auch die Projektleitung sehr mutig – das ist die heutige Infrago-Personbahnhöfe, die mit viel Mut losgelaufen ist und auch im Konzern gut Unterstützung bekommen hat Und zwar sind es zwei ganz, ganz wesentliche Elemente.

Ich muss mich bewegen ich muss mich oberhalb der Gleise und unterhalb der Dachhaut bewegen und dafür haben wir im Bahnhof einer Ebene eingebaut. Wir haben eine riesengroße Ebene in den Bahnhof reingebaut der es uns ermöglicht hat, wie gesagt oberhalb der Gleise und unterhalb des Daches zu gehen so dass wir die Zugbänder bequem tauschen konnten.

Dass wir alles rankamen und somit einmal auch eine doch wirklich wirklich potente Baustelleneinrichtungsfläche hatten ja also Wir konnten uns mit einmal in der Ebenen auch gut bewegen, konnten Material zwischenlagern. diese Ebene war Und das ist dann auch ein ganz tolle Idee gewesen nicht da mit riesigen Stützen oder sowas auf dem Bahnsteig aufgelegt sondern da es eine absolute Leichtbauebene war war die mit ganz normalen Baugerüsten auf dem Bahnsteig.

Die Baugerüste haben ein bisschen mehr Platz verbraucht, Leihagerüste. Sie haben aber den enorm Vorteil, dass sie recht modular sich an alles Mögliche anpassen ließen. Wir haben dann später gelernt es ist sehr unklug einen Fahrgartenautomat in so einem Gerüst einzusperren. Da will ja jemand rankommen.

da war der VBB der Verkehrsverbunden Ganz sympathisch hat uns darauf hingewiesen und dann haben wir das doch alles umgebaut, dass man da gut rankommen kann. Es gab ja verschiedene Treppen, Aufgänge, Abgänge, wo was alles erreicht werden muss. Und da gab es ganze vielen Sonderkonstruktionen, um darum zu kommen.

Aus Brandschutzgründen ist es aber uns nicht möglich die Ebene im ganzen Bahnhof einzubauen, weil denn hätten wir so eine Art Tunnel gebaut... unten drunter, oberhalb der Gleise mit einem Antunneln ein ganz anderes Brandschutzsystem haben müssen. Entrauchungsanlagen das wäre sehr schwer gewesen. war also die Bindigung von dem bauzeitlichen Brandschutzkonzept.

wir dürfen diese Ebene nur auf einem Drittel der Halle aufbauen. können sich überlegen okay bauen wir immer in Drittelschritten eine neue Ebene auf und die alte wieder ab? Ingenieur habe ich im Studium gelernt ist per se ein fauler Mensch. deswegen denkt er so viel Ja, ich habe gelernt der Ingenieur wird den Hinkelstein nicht tragen.

Deswegen hat er das Rad und eine Schubkarre erfunden weil er ihn lieber durch die Gegend schiebt. Und in dem Gedanken sind wir oder ist auch für eine Firma mit ihrem Nebenvorschlag geblieben war total genial. Wir bauen natürlich diese Ebene nicht dreimal auf hier dritte sondern die haben die Reden eben auf Rollen gestellt.

Dieses Gerüst hatte dann schwere Stahlträger obendrauf als eine Art Schiene und wir haben die ganze Ebene einfach hin- und hergerollt. Absolut. Die fuhr langsam, sehr langsamer und es hat extrem gut funktioniert. Das war natürlich ein Thema wo wir noch mal sperren mussten weil die Nähe zur Oberleitung doch ein Stück zu gefährlich war.

aber dann gab's eine echtliche Sperrung und wir haben die Ebenenstück weiterverzogen. Extrem gut funktioniert! Und so hatten wir eben... Genau, wir haben das dann in der größeren Nordhalle wo wir Einsturzgefahr hatten oder ein Sturz Gefahr drohte auch tatsächlich den Bauablauf nochmal geändert. Ganz fantastische Sache.

zu dem Zeitpunkt hat man noch kein fähiges Hebezeug um große Sachen zu heben. Das war einfach zu diesem Zeitpunkt noch nicht da. aber wir sind dann einfach mit der Ebene einmal hin und her wieder zurück gefahren um einfach schneller die Zugbänder zu tauschen Wechsel vorher schon hinzukriegen und so auch diese Gefahr einer Vollsperrung abwenden zu können, was extrem gut funktioniert hat.

Da haben alle Branchen der DB hervorragend zusammengearbeitet weil wir natürlich für die spontane Idee da die mithilfe aller Gewerke brauchten, die sich in einem DB Projekt beschäftigen. Das hat perfekt hingehauen. Natürlich war noch mal die eine oder andere zusätzliche kleine Sperrpause nötig. Gut funktioniert im Sinne der Sicherheit und auch dann später für die Kunden haben wir das abgewendet, dass wir den ganzen Bahnhof jemals sperren mussten.

Es ist nie dazu gekommen, es hat nie zu viel Wind und Schnee. Das ist ganz fantastisch in den letzten Jahren. Da haben wir nicht so viele Schnee gehabt. Genau, der Wetter hatte auch noch ein bisschen gespielt. Ganz tolle Sache! Super funktioniert War ein Riesentanzbohne, ich habe auch viele Führungen da oben gehabt.

Das war wirklich eine tolle, ganz tolle Sache. Hat hervorragend funktioniert! Wie du mir das gerade mal so vorstellst? Du hast ja auch gesagt es ist mobil gewesen und man konnte das quasi rollen zu verschiedenen Stücken fahren. wie habt ihr das denn quasi gewährleistet und gesichert dass jetzt nicht sage ich mal ganz normale Leute die damit der Bahn halt fahren und am Bahnhof sind dann irgendwie dran rumfummeln und also dass das gesichern ist, dass da nicht irgendwie fremde drangehen?

In der Konzeption des Gerüstes haben wir uns immer überlegt, was kann passieren? Nicht ein Gerüst auf dem Bahnsteigstelle und ganz ehrlich jeder, den einen vollen Bahnsteigt kennt kriegt dann so'n bisschen Angst. Und ich hatte auch die Angst... Da kommt die Fußballmannschaft! Die hat irgendwie Feuerwehren gewonnen, was auch immer.

Genau, da kommt der ganze Zug voll Leuten und dann hast du viele Leute und die machen alle Blödsinn. Sofern haben wir das, haben wir dieses gesamte Gerüst sehr eng mit Bauzaun eingepackt, der richtig fest verriegelt war Und wir hatten dann einzelne Tore, die mit Schlössern verschlossen waren. So dass wir durch diesen Zaun und dann kamen wir hoch.

also es war genau... Wir hatten wirklich Angst vor den Leuten, die uns da hoch klettern und irgendwas machen und mir ist da für die gesamte Bauzeit überhaupt nichts bekannt. was aber auch ganz interessant ist diese... Ich habe ja erzählt das ist eine Leichtbäu-Ebene Die ist wirklich wirklich leicht. große Stahlträger Trapezblech zwei lagen Holz oben drauf eine recht leichte Ebene.

Die musste aber doch Bedingungen aushalten erst mal statische Bedingungen, aber dann auch gewisse dynamischen Bedingung als ich sage jetzt mal bedingt Durchschlag sicher kleinere Lasten durften wir lagen und kleinere Lassen durften auch runterfallen oder dass sie durchschlagen und unten in den Zugverkehr.

Und das ist tatsächlich geprüft worden. Das haben wir geprüfed war eine extrem spannende Erfahrung. die ausführende Firma war hier SEH und in dem Werk der Firma SEH in Hannover sind Teile der Ebenen aufgebaut wurden sehr aufgebaut Stahlträger Trapeelsblecher. Und dann sind verschiedene Fallversuche gemacht, zum einen von Personen die fallen.

Der Kollege hat danach ein Rollstuhl gekriegt und ein Spaß. Wir haben Sandsack mit Kilo Sandsac fallen lassen aus verschiedenen Höhen in Sandsak fallen lassen um einfach zu simulieren dass ein Unfall geschieht und sicherzustellen das da unten drunter der Bahnbetrieb ist beeinflusst wird. es muss mir machen Also wenn eine Person fällt, dann kann auch das Gerät der Person fallen.

Das ist denn üblicherweise in solchen Sachen so eine Magnetbohrmaschine und da haben wir einfach ein Fünfzehn Kilo Klotz Stahlfallen also auch nichts passiert. Und dann haben wir noch verschiedene Stahlträger fallen lassen. Einfach um zu testen was kann diese Ebene? weil die war danach sowieso schrott?

Und da haben wir es richtig krachen lassen. Und das war faszinierend, da sechs- achthundert Kilo Stahlträger einfach mal flach auf so eine Ebene fallen zu sehen und zu sehen was diese sehr leichte, was ein Trapezblech kann. Ja? Es federt aber es hält. Das ist nie irgendwie zu großen Schäden gekommen.

Aber ich habe vorhin gesagt, die Ingenieure sind faul. Nichts Teile. Vielleicht nicht jeder. Manchmal sind wir auch alle... Oder jeder! Nee genau, ich muss es ein bisschen rausnehmen. Zumindest ist das unser Antrieb manchmal. Wir denken lieber mehr. Okay gut, aber Viele von uns sind ja auch Spielkinder.

Und jetzt macht man sich mal ein Bild, da ist Hannover am Werk viele Ingenieure stehen rumbeobachtender Fallversuche die da ausgewertet wurden und das Ergebnis ist am Ende nichts kaputt gegangen. wir haben ein paar Dellen im Trapez vielleicht aber nicht kaputtgegangen. Und dann war natürlich eine horde Spielkinder, da hat die gesagt, okay, das macht's kaputt.

Das kann man doch noch hören! Genau und dann hat man einen Einstallträger mal senkrecht reinfallen lassen. Oh ja ok. War es auch kaputt, aber es war eine tolle Anekdote, es hat totalen Spaß gemacht. Gehört ihr auch mit dazu? Absolut, absolut. Aber wichtig an dem Fall war halt das wir es untersucht haben hat auch spätere Betrieben unglaublich Vertrauen gegeben was diese Ebene kann dass sie darauf machen können und was sie im Fall der Fälle auch aushalten kann.

Ja du hast das gerade schon angedeutet. also für auch zukünftige Projekte also Stichwort auch Simulation. jetzt eben das Trapezblech. würdest Du schon sagen dass da einige Learnings gab die ihr jetzt auch in so alltäglichen Projekten mitnehmen könnt? Da bleibt das jetzt ein Sonderprojekt? Nein, nein.

Also das was es für mich mitnimmt ist es nie zu sagen und immer mutig zu sein zu überlegen irgendwas anderes geht. weil zu der Schutzbrücke kommen wir gleich noch Sachen auch einfach auszuprobieren. Wir stehen vor sehr großen Problemen. Wie kriege ich eine Brücke von A nach B bewegt? Wie krieg ich ne Brücke daneben gebaut?

also was ist verschieben vom Brücken? Einfach da auch ein Stück kreativer zu sein. Wir haben tolle Ingenieure bei uns, was ich schon erlebt habe. Wie sich Brücken durch die Gegentanzen bewegt haben hoch und rechts, links um dann endlich am Ende des Ortes anzukommusieren gehören da einfach kreativ zu sein.

Es ist keine Universal-Lösung jedes Projekt. Aber Ich hab es gerade schon mal angeteasert! Ich würde dir gerne etwas über dieses Schutzbrücke erzählen. Ja Dann liegt los. Das ist nämlich das eigentlich richtig spannende Kernstück. wir haben ja das Problem habe ich erläutert. wir haben das problem dass wir nicht Nicht heben können.

Das war mit keinem Hockbaukran, keinem normalen Kran irgendwie heben kann während Betrieb ist. Die DGUF macht eine Öffnung und sagt abst über Betriebe finde ich einen Gleisenheben wenn du eine Durchschlag sichere Schutzebene hast. jetzt reden wir über Fünfzehnzwanzig Meter Fallhöhe von Stahlträgern von fünf sechs achthundert Kilo.

da können wir keine durchschlagssichere schutzebene in den Bahnhof einbauen. das schafft auch unser schönes unsere schöne Beefläche. Ebenes schafft das auch nicht, das geht nicht. So was existiert nicht und wir haben uns dann einfach ein anderes Kran-System überlegt und zwar haben wir die sogenannte Schutzbrücke mit integriertem Hebezeug.

Das ist der ganz offizielle Name von dem Gerät. Niemand in der Presse hat es mal rotes Monster genannt Ein großer Kran den wir oberhalb vom Bahnhof aufgebaut haben Im Prinzip im Wesentlichen für alle Hörer. Es ist ein Portalkran gewesen. Ein Portalkrant, der sich einmal im Norden des Bahnhofs auf einer separat errichteten Kranbahn abstützt und einmal an die Kranbahnerichtsity ist zwischen der Norde-und Südhalle.

Da sind zwei Kranbahnen interessanterweise auch unterschiedliche Höhe, was den Aufbau extrem schwer gestaltet hat. aber wir haben einen riesigen Portalkrand im Wesentlichen aufgebaut. Aber bloß weil ich ein Portalkran habe, hab' ich ja nicht jetzt mit einmal eine durchschlagssichere Schutzebene. Ein Portalkrant wie Last könnte immer noch runterfallen?

Wie haben wir das Problem gelöst? Mit einem Portalkrand war es uns möglich an den Kran einen großen Korb anzubauen der mit der Katze... ...mit der Laufkatze mitfährt wenn wir eine Last außerhalb auf der BE-Fläche anheben. Heben wir die hoch, heben sie rein in diesen Schutzkorb und fließen den Schutzkorbst.

Und der Schutzkorbs ist dann unsere durchschlagssichere schutzebene. Wenn die Lasten schwer genug sind, muss sie so ein Stück ablasten. Dann habe ich eine Fallhöhe von einem halben Meter. Maximum, zwanzigennimeter vielleicht. Und dann kann ich eine viel leichtere Ebene auf. Genau! Viel leichter Ebene.

und dann habe ich diesen Korb hin- und herverschoben an der Einsatzstelle wieder aufgemacht last abgelassen. So konnten wir das eigentlich magisch... an dem Ganzen und so konnte ich dann sicherstellen, dass die Last nicht runterfallen. Das war das eigentlich Magische daran. Wir mussten da noch ein riesengroßes Sicherheitskonzept gemacht mit den ganzen Berechnungen, die man alles machen muss.

Wir hatten nie einen Kranhaken der eine Last gehoben hat. Wir haben immer drei Haken gehabt. Der ganze Kran mit über hundert Tonnen Gewicht durfte eins Komma sechs Tonnen heben. Wir haben drei Kranhaken gehabt, zwei davon waren doppelt bemessen mit je. Zwei Tonnen und einer mit nur eins, sechs Tonnen.

Und immer mussten alle drei dran sein um die Sicherheit zu erhöhen. Da gab es verschiedene Möglichkeiten, die man da technisch machen kann und die Sicherheit da entsprechend zu erhöht war eine ganz fantastische Sache. Nur so war es uns möglich während der gesamten Bauzeit auf dem Bahnhof Betrieb zu haben und trotzdem heben zu können.

Das war das Herzstück. Ich habe schon ein bisschen getiesert, das Ding hat einen offiziellen Namen. Das rote Monster habe ich mir jetzt gemerkt. Aber das ist der Pressenname. Offiziell heißt es Schutzbrücke mit integriertem Hebezeug. Ja aber warum heißt es nicht Portalkran? Das ist auch eine ganz witzige Geschichte.

die Bautechnik Sprüche haben uns gesagt sie mögen das bitte also von uns vom von der Bahn wir mögen dass bitte prüfen lassen und auch mal alles angucken was da gemacht wird. Und nur hat die DB aber kein eigenes Regelwerk für den Kran. Also es war jetzt nicht so, nach welchem Regelwerk prüfen wir das denn?

Ja, gandal! Es gibt da nicht. Wir haben bei der DB ein Regelwerk. Deswegen ist das keine Campground, sondern eine Brücke. Das ist eine Schutzbrücke. Eine Brücke die sich bewegt. Ja, verstehe. Das sind ganz witzige Sachen. Die Brücke hat doch ein Anlagenverantwortlichen und einen Bauwerksbuch. Dann stimmt wieder alles.

Die bewegt sich nur komischerweise ständig. Genau dann stimmt wieder Alles. deswegen haben wir diesen spaßigen Namen Schutzbrücken mit integriertem Hebezeug. der Projektleiter der Stefan Diegmann war der Anlagen verantwortlich. er hat sich gefreut. Wir mussten natürlich weiß sie sich bewegen. Gab es die üblichen Intervalle für eine Regelbegutachtung, die auch durchgeführt werden mussten?

Die hat man uns dann auch gestrichen. Wir haben so alle halbe Jahre Begutachten müssen und da muss ich ja noch ein bisschen öfter angucken. Genau also ganz, ganz tolle Lösung hat unglaublich Spaß gemacht das Ding aufzubauen. Sehr gut! Wie viele Leute sind denn insgesamt eigentlich daran beteiligt gewesen?

Ich habe mich mal gerade so gefragt irgendwie. Also ich hab gar keine Dimension vor mir wie viel Menschen insgesamt daran mitgearbeitet haben. im Team In unserem Team, also das Projekt ist ein Projekt der DB Infrago-Personbahnhöfe würde ich jetzt auf den engeren Kern von zwanzig Leuten reden. Aber in dem Projekt selber sind die verschiedenen Firmen.

Es gab den Generalunternehmer, das war die Firma SEH und wenn wir das alles zusammenrechnen, dann sind wir schon bei hunderthundertfünfzig Leuten in Spitzenzeiten, die einen Mehrschichtsystem das Ganze gemacht haben. Es musste schnell gehen und dann wird gerade so Genfinish im Mehrschichtssystem den ganzen Bahnhof sanieren.

Bin ich ja noch nicht genau darauf eingegangen, was haben wir denn da nur eigentlich saniert? Die Dunkelhöhle Ostbahnhof, wer das noch von vorher kennt? die Holzeinschallung am Dach unten schwarz vorher, die Träger grün... Das Dach dreckig oder die Gläser dreck ich und wir haben das alles in den Licht grau.

Ganzen Binder, neunundzwanzig Stück an der Zahl landgestrahlt auf das hohe Metall wieder zurück. Wir haben die Fetten entsprechend neu gemacht saniert ganz neu ausgebildet Alles geschichtet im schönem hellen Grau. Auch da können wir wieder zum Trapezblech. Die Dacherentdeckung ist ein helles Trapez Blech Und dann ist oben eine Klarverglasung draufgekommen.

Wir haben im Projekt mal ein schönes Geschenk bekommen vom Projektleiter. Der hat uns allen eine Sonnenbrille geschenkt und das nicht aus Spaß, sondern tatsächlich früher bei der Ausbahnhofen sehr dunkler Bahnhof waren. Das ist man geblendet! Und heute ist es einfach hell wie sonnisch. Genau das sehr alte Drahtglas war nicht mehr zum Durchgucken.

Es ist ja im Laufe der Jahre milchig geworden. Keine Sonne mehr reingekommen und jetzt ist einfach ein wunderbar schöner Heller Bahnhof. Ganz, ganz tolle Geschichte. Aber ich suche eine Sonnenbrille bei so viel Sonne verdient! Absolut! Es ist eine Freude. Ich bin total stolz auf das Ganze. Ja, das merkt man auch.

Das kommt richtig über. Also kann ich mir auch vorstellen also es ja auch wirklich einmalig. von daher kann man das auch sein. Das wird mich jetzt mal ein bisschen zu dem Part der Karriere beziehungsweise den Voraussetzungen bringen. wenn ich jetzt zum Beispiel auch deinen Job machen wollen würde Bauüberwacher oder Bauüberwacherin Bahn Sein Möchte, mich bewerben möchte.

Welche Qualifikation muss ich denn mitbringen? Spaß an der Arbeit! Aber nein mal ernst wir brauchen Ingenieure den Ingenieurstitel Bachelor als Bauingenieur, als Elektroingenieur für die verschiedenen Gewerke, die wir haben. Ich bin ja selber Bauingenieur. Ich bin für die Gewerken Oberbau und Konstruktive Ingenieurs da aber wir haben auch die Kollegen der Leit-und Sicherungstechnik, der Telekommunikation, der Oberleitung in Berlin Gleichstrom und Hamburg.

Da gibt es die verschiedenen Gewerke, also den entsprechenden Abschluss. Und dann müssen wir alle tauglich sein! Wir gehen alle zum Arzt, wir müssen tauglig sein. Wir bewegen uns im Gleis, in einem Gefahrenraum. Wir müssen selber entsprechend fit sein. Also das müssen die Kollegen zur Einstellung und dann alle fünf Jahre bis sie ein gewisses Alter erreicht haben – ich muss alle drei Jahre mittlerweile Es wird einfach die Allgemeinen geguckt, es ist Gesundheitscheck.

Ganz normaler Standard. Gesundheitscheck können wir sehen hören. ja also wenn eine Zucht kommt oder ich gewarnt werde muss sich das auch hören können. Sehen hören allgemeine körperliche Darl sein. falle ich da nicht irgendwie im Gleis um? kleiner psychologischer Test gehört mit dazu so ein bisschen. Wir tragen eine ganz ganz ganz enorme Verantwortung Die auf unseren Schultern liegt.

deswegen muss man doch ein bisschen sorgfalt tragen. Genau, also und dann Spaß eigentlich wirklich Spaß an dem Job. Wir geben den ganzen Tag mit Leuten um. das muss einem gewissermaßen auch ein Stück liegen. wir sind immer in einem riesen Spannungsfeld. Das ist das Thema jedes Bauerwachers. Wir sind eine Spannung fällt zwischen aus für einen Firmen Projekt Leitung zwischen Termin kosten Qualität Und wir müssen auf alles aufpassen und wir müssen mit vielen vielen vielen leuten umgehen.

Also man sollte es schon echt ein bisschen drauf haben auch mit Leuten Umzugehen gut gut in der Kommunikation sein Und uns ein bisschen heute mehr als früher vielleicht so'n bisschen Management auch noch mitbringen. Ja, das ist gut. Fäden ziehen zu können die da oder moderieren zu können. Ja genau Stichwort du hast ja gesagt man sollte Bauingenieur zum Beispiel der Elektro Ingenieure Ingenieurin sein.

wie läuft denn dann die Weiterbildung zum Bauüberwacher Bahn? Genau! Die Weiterbildung ist eine eine mehrmonatige Ausbildung Bei Bildungsträgern, meistens bei unserem eigenen Bildungssträger DB Training. Es versteht aus vielen einzelnen Modulen, wo die wirklich – ich bin ja eingangs darauf eingegangen – wichtigen Themen kriegen das eigene Regelwerk der DB.

Das ist im Studium jetzt nicht unbedingt Teil des Ganzen. wie so die Leitungssicherungstechnik funktioniert. Das wird dann noch mal alles aufgenommen. Telekommunikationen Wie funktioniert eine Stopfmaschine? Wir haben ja den Schotter unter den Schwellen. Wie funktioniert das, wie kriege ich das alles hin?

Dafür werde ich ganz speziell geschult, krieg die ganzen Regelwerke mit und habe dann einzelne Module. Die einzelnen Module schließe ich auch jeweils in der Prüfung ab und kriege dann am Ende meine Abschlussprüfung- und Feststellungsgespräch. Ganz wichtig wenn ich bei der DB einsteige um mein Feststellungen Gespräch und Abfluss des Börgerer Bahnen machen zu können, muss ich auch eine Berufspraxis nachweisen.

Das ist ein ganzes Thema, das zieht sich über zwei Jahre nach Abschluss von zwei Jahren Berufsp. praxis kann nicht Bauberwacher bahnen werden. Es ist bei uns meistens so dass die Kollegen erst mal zu uns kommen in den Jahr lang mitschweben erstmal aufsaugen und es ist Baubachung. was machen wir da draußen so alles?

Und dann gehen sie in die Ausbildung um dann nochmal ein bisschen Praxis zu tanken und am Ende der zwei Jahre ihr Feststellungsgespräch zu machen. Weil wir haben ja nicht nur unsere eigenen Regelwerke, ich habe zur Eingangsschule gesagt. Wir haben auch ganz viel auf Sicherheit zu achten und mitrangig eine riesen persönliche Verantwortung.

Und da muss das schon alles ganz, ganz ordentlich gemacht werden. Das ist alles im internen Bildungsträger bei uns und begleitet wird es natürlich immer über Mentoren. die Kollegen stehen ein dazu Seite. Es ist natürlich kein Wissen was einem so zu fliegt. Insofern ist ganz, ganz wichtig. Die Kollegen sind da, helfen einem, unterstützen einen und machen gemeinsam Prüfungshohbereitung.

Das ist ein total wichtiger Part. Bist du denn so auf Baustellen in ganz Deutschland unterwegs? Oder wie sieht das aus mit Reisetätigkeit... Man muss ja mal einsagen die Baustellung. Also das Baustelle sind ja nie vor der Haustür und wenn den Ärgern sein wir sind bei der Bahn eher im riesengroßen Netzwerk unterwegs.

Wir sind ganz Deutschland unterwegs. natürlich bin ich zuerst alle erst für den Regionalbereich Osttier, Berlin-Brannburg und Mecklenburg-Vorpommern. Und speziell für mich natürlich in Berlin. Aber die Bahn bietet ja die Möglichkeiten da wir ein riesiges großes Netz sind auch darüber hinaus eingesetzt zu werden.

Ich habe einen guten Betriebsrat der auf mich aufpasst dass das nicht überhand nimmt aber so prinzipiell Es gibt ausreichend Chancen. Wenn man das Interesse hat und wenn man das will, kann man in ganz Deutschland eingesetzt werden. Ich habe schon... Und es hat mich auch sehr gefreut in Halle an dem wunderschönen Bahnhof mitarbeiten dürfen.

Da war ich ein paar Jahre. Ich hab eine Station in Hamburg, in Hafencity bauen dürfen. Ich bin jetzt gerade mit meinem Team. Jetzt findet grad ja die Korridorsornierung zwischen Berlin und Hamburg statt Kollegen im Team in Hamburg zu sitzen. Wir sitzen in Wittenberge, wir machen gerade einen Projekt Richtung Hannover da sitzen wir in Stendal und die Kollegen haben in dem Fall dann immer Interesse gehabt an diesen großen Projekten, an diesen herausfordernden Projekte und freuen sich dann auch immer mitmachen zu können und da Chancen zusehen für sich selber in der Entwicklung.

Es ist kein Zwang Das ist kein Zwang, also prinzipiell sind die bei mir alle in Berlin. Aber es gibt natürlich die Möglichkeit und ich muss es auch ganz ehrlich sagen Ich habe einen Kollegen der war in Stuttgart Und das ist ein Projekt was mich von den Dimensionen her sowas von reizt. aber ich hab auch Familie und das ist mir immer zu weit weg gewesen.

Es sind so Themen ja auch eine zweite Stammstrecke München Wahnsinnsprojekt total toll Thema in Weltquerung. Also es gibt für Ingenieure so geniale Herausforderungen, wo man einfach in der Kommunikation im Konzern unterwegs sein kann und sagen ich will da auch. Wir haben auch das Projekt Riedbahn unterstützt.

Einfach gefragt Kollegen die haben da einen Not wer will? Und dann sind ein paar Leute runter gestürmt. Die Ried-Bahn ist einfach toll! Da geht das Herz so richtig auf. Es sind so die richtig großen Räder, die wir bei der DB drehen. Kleine Projekte, die sich ständig wiederholen. Das sind immer so Riesenteile und das ist Wahnsinn was wir machen und es ist richtig richtig spannend.

Es ist richtig genial. Super toller Job! Ja du bekommst ja auch an erster Stelle mit, dass die Bahn ein riesiger Faktor für das Leben sehr vieler Menschen ist und du arbeitest quasi in einem sehr wichtigen gesellschaftlichen Bereich. also was bedeutet dir das denn auch persönlich wenn man diese Komponente betrachtet?

Ja, wir bekommen alle mit wie der Verkehr läuft. Alles ist verstopft in den Straßen. ja wenn ich morgens sehe wie die Autos die Abgase in die Gegenblasen und dann überlege ich mir und wir können das als Bahn besser? Es gibt viele Millionen über vier Millionen Fahrgäste jeden Tag die sich auf die Bahn verlassen, die mit der Bahn fahren dürfen gerne mehr werden und wir wollen dafür natürlich einen Verkehrsmittel zu verfügen Was auf der Infrastruktur fährt und diese Infrastruktur, die überwachen wir.

Wir müssen also die Grundlage für das Ganze zur Verfügung stellen um den Jüter zu fahren, um die Personen zu fahren Und gerade wenn man in Bahnhöfen arbeitet hier am Berliner Ostbahnhof Man bekommt ja eins-zu-eins mit wie die Leute reinströmen rausströme aus dem Züg. Es ist absolut toll zu erfahren Wie unser Verkehrsmittel ankommen, wie sie genutzt werden.

Das ist fantastisch. Mit den Großeltern sieht ihr mit ihrem Enkel jetzt auch noch Renners? Wie macht das? Irgendwie ist das schön. Wir sind ein grünes Unternehmen, wir sorgen dafür, dass Millionen von Fahrgästen, Millionen von Gütern jeden Tag durch die Gegend kommen und es ist ganz wichtig, dass wir auch die Infrastruktur zur Verfügung stellen.

Und das macht's echt toll! Das macht was aus. Wir machen als Baubauwerker keinen kleinen Job als baubauerer Bahn, wir sind halt echt für etwas Großes da und sorgen dafür ,dass das Rätchen läuft Ganz, ganz toll. Sehr schön! Ja dann würde ich sagen wir haben jetzt sehr viel erfahren sowohl technisch als auch eben was den Karriereaspekt betrifft.

und wenn ihr euch näher mit dem Berufsbild des Bauüberwachers der Bauüberwacherin Bahn beschäftigen möchtet werdet ihr auf jeden Fall unter db.jobs- Bau-Karriere, finde ich. Dort findet ihr natürlich auch noch viele weitere Jobangebote in der Deutschen Bahn und Mitarbeiter werden wir immer erfahren haben im ganzen Bundesgebiet gesucht.

also schaut da gerne rein ob das nicht was für euch ist. und ja dann viel Erfolg! Und mir bleibt jetzt erstmal nur mich zu bedanken für das spannende Gespräch. es war wirklich sehr erhellend und ich hoffe dass wir das auch gut darstellen konnten was da eigentlich geleistet wurde. vielleicht bekommen wir ja auch ein paar Fotos vom jetzigen Ostbahnhof und das kann man dann wahrscheinlich auch auf die Website vor der Idee stellen.

Ja, danke fürs Zuhören! Und wenn ihr jetzt noch Hinweise habt oder Kommentare, dann schreibt uns bitte an podcastadfordee.de. Bis zum nächsten Mal! Danke schön Sarah! Ciao ciao! Diese Folge wurde präsentiert von der Deutschen Bahn.

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