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The Holy Club

Jason Liesendahl - der frischeste Methodist weit und breit

Montag, 2. November 2026 · 39 min

MP3

Shownotes

23 Uhr, Sonntagabend, handgestoppte 47 Minuten nach seiner Gliederaufnahme: Moritz begrüßt Jason Liesendahl als neuesten Methodisten im Holy Club. Ein Gespräch über Yellowstone-Wölfe, Konstantin, die Emerging Church, Gen Z und Plünderungen in Köln – und warum das alles irgendwie zusammenhängt.

In dieser Folge:
Wie Jason Methodist wurde: Über John Wesley auf dem Pferd, eine NCIS-Figur, eine Hollywood-UMC-Gemeinde mit AIDS-Fahne am Kirchturm und ein Glaubensbekenntnis, das ihn so geflasht hat, dass er es damals einfach übernommen hat. Ohne zu wissen, dass das Methodismus war.

Schöner Glauben: Wie aus einem 15-Euro-Mikrofon auf dem Küchentisch ein progressives Netzwerk mit Podcast, App und Community wurde. Und was das alles mit der Emerging Church der 2000er zu tun hat.

Ökosysteme statt Imperium: Jason über den DNA-Fehler seit Konstantin, warum er nicht an Hegemonie glaubt – und was das mit Wölfen im Yellowstone-Nationalpark zu tun hat.
Kollapsbewusstsein und Banden: Was Moritz aus Calgary mitgebracht hat, was Jason auf dem Fahrrad in Köln erlebt hat und warum christliche Gemeinschaften gerade jetzt gebraucht werden – nicht als Heilsanstalt, sondern als Solidargemeinschaft.

Außerdem: Damian, du weißt, was du geschrieben hast.

Glaubensbekenntnis der UMC Hollywood: hollywoodumc.org/about
Auf Deutsch: movecast.de/glaubensbekenntnis-fuer-progressive

Connected Church: Wer Lust auf mehr Verbindung und Community hat, meldet sich bei Moritz – Instagram @barista_pastor oder moritz.mosebach@emk.de. Mehr dazu bald.

Schöner Glauben – progressive Stimmen, Solidarität einüben, Glaube in schön. App und Podcast auf allen Plattformen.

Der Holy Club erscheint jeden Montag auf Spotify, Apple Podcasts und überall, wo’s Podcasts gibt.

Instagram: @holyclubpodcast · Hosts: Moritz Mosebach und Damian Carruthers

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Ich dachte, ich wäre aus Calgary zurück und könnte dann aufhören, die Zeitansagen zu machen, welche Uhrzeit es ist, wenn ich gerade aufnehme. Aber Leute, liebe Holy Club Community, ich habe hier den frischesten Methodisten weit und breit bei mir sitzen. Es ist Sonntagabend, 22.48 Uhr und handgestoppte 47 Minuten ist Jason Liesendahl, ein waschechter Methodist.

Und da freue ich mich sehr drüber. Wir haben gerade eine digitale Gliederaufnahme gefeiert und ich habe ihn dann direkt noch in den Holy Club verdonnert oder eingeladen. Muss er selber sagen. Herzlich willkommen, Jason, schön, dass du da bist. Ich freue mich sehr, dass ich da sein darf. Vielen Dank. Was ist das mit dem Frisch? Also ich meine, hast du mal auf die Uhr geguckt?

Ja, also komm, der Holy Club wird ja morgens um vier ausgestrahlt. Ich glaube jetzt in der Zwischenzeit gibt es keine Gliederaufnahme mehr, zumindest nicht im deutschsprachigen Raum. Also du bist wirklich der Neueste, der Frischste. Das kannst du jetzt einfach so nehmen, auch wenn du als Lehrer das vielleicht doppeldeutig findest.

Ich habe ja gelesen, dass John Wesley teilweise morgens um fünf Uhr angefangen hat zu predigen. Er wird ja nicht umsonst um 4 Uhr aufgestanden sein. Also um 4 Uhr aufstehen und dann erst um 10 Gottesdienst, das wäre natürlich nicht so effizient. Nee, dann fängst du dir... Also mit anderen Worten, das mit viel Schlaf und so, lange aufbleiben, kurz schlafen und direkt weitermachen, das ist so ein methodistisches Ding.

Das ziehst du jetzt direkt durch hier. So sitzen wir hier, ja. Finde ich gut. Nee, richtig schön. Also wir waren gerade, glaube ich, 30 Leute ungefähr. Grüße gehen raus nach Heidelberg, nach Konstanz, in die Schweiz, nach Bielefeld, hoch in den Norden. Also es war wirklich eine sehr schöne Runde und wir haben gefeiert, dass du Glied geworden bist hier beim Methodismus.

Das heißt, ich muss dich jetzt nicht fragen, ob du reingeboren bist oder irgendwie später dazu gekommen. Das ist normalerweise meine Einstiegsfrage im Holy Club. Aber nimm uns doch mal mit auf die Reise. Du bist jetzt auch schon ein paar Tage auf der Welt. Wie kommt es, dass du jetzt Teil der evangelisch-methodistischen Kirche bist?

Die Kurzvariante des Björn hat mich im Schöner Glauben Podcast gefragt, und wann ist bei dir soweit? Und ich hatte nicht so viel dagegen, also was soll ich da sagen, so nach dem Motto, was spricht dagegen? Nicht so viel. Und dann haben das irgendwie Sarah, also die fromme Heretikerin, die... Hier beim Holy Club bekannt als Sarah.

Sollte man kennen, ja genau. Also wenn man den Holy Club häufiger hört. Genau, die hat dann auch irgendwie geschrieben und dann hast du auf einmal geschrieben und irgendwie dann... Ja, war das so eine Idee? Ja komm, lass mal machen. Ja. Aber das ist die kurze Variante. Genau, das ist die sehr kurze Variante.

Jetzt haben wir es gemacht. Du hast alle fünf Fragen, die man bei der Gliederaufnahme bekommt, mit Ja beantwortet. Also bist du Teil dieser Kirche. Aber es war ja jetzt nicht eine Sache von zwei Wochen. Also wenn du mal dich zurückerinnerst, was waren so deine ersten Erinnerungen oder wo kamst du zuerst in Kontakt mit dem Methodismus?

Ich würde sagen, ich habe schon recht lange immer wieder mit dem Methodismus zu tun gehabt, ohne dass ich wusste, dass es Methodismus war. Also ich erinnere mich zum Beispiel. Weil grundsätzlich bin ich in Brüdergemeinden aufgewachsen und da hat man sehr viel Wert auf so Biografien von irgendwelchen wichtigen geistlichen Menschen von früher dann gelegt.

Und eine davon war tatsächlich dann John Wesley und ich habe die jetzt nicht komplett gelesen gehabt, aber das, was ich gelesen habe, weiß ich noch, da ging es dann darum, ja, der, ist eben ohne Ende durch die Gegend gereist, auf dem Pferd, hat Kilometer ohne Ende gemacht und dann, erinnere ich mich noch an diese Geschichte, wo er dann sich entschieden hat, in irgendeiner Stadt, in dem ärmsten Stadtteil, sich da hinzubegeben und dann da zu predigen.

Und dann hat er da eben irgendwo in so einer ganz normalen Straße angefangen, ein Lied zu singen. Und dann sind irgendwie 15 Leute dann da hingekommen, haben zugehört. Und dann hat er angefangen zu predigen. Und irgendwann standen da über 1.000 Leute. Und dann hat er gepredigt und gesagt, in 2 Stunden bin ich noch mal hier und predige noch mal.

Und so Sachen, das ist mir irgendwie sehr hängen geblieben. Schon. Sehr eindrücklich. muss dann aber sagen, dass ich dann erstmal wenig darüber hinaus so erfahren habe, wofür der stand was wichtig war, das ist dann erst später gekommen, ja aber dann eigentlich so eine wirkliche, Begegnung oder Berührung. Für mich war dann, muss ich kurz erzählen, ich habe vor längerer Zeit die Serie NCIS gesuchtet.

Das ist vielleicht jetzt überraschend. Also, das jetzt was mit Methodismus zu tun hat. Ja, hat es tatsächlich. In dieser Serie gibt es eine Figur, das ist Abby, die ist forensische Expertin da, die ist dabei auch viel mit Computer gedönst und so und hat da so eine Gothic-Rolle und irgendwie sehr spannend auch.

Also eine coole Charakter so. Und irgendwann kam ich mit jemandem ins Gespräch. Ja, was guckst du gerade so? Und dann habe ich gesagt, ich suche da eigentlich immer NCAS. Und dann, ah, guck mal, da ist doch hier die Abby, die ist übrigens auch Christin. Ach, spannend, okay. Dann habe ich mir das mal gegeben.

Habe ich mal bei YouTube so ein bisschen geguckt und dann stellt sich heraus, die hat tatsächlich in Hollywood in der UMC, ich hatte keine Ahnung, was UMC war, aber dann war die da sehr engagiert. Ist die wohl immer auch noch. Also die ist seit Ewigkeiten da wohl in dieser Gemeinde aktiv. Und diese Gemeinde an sich ist aber sehr spannend. Die hat damals schon so Pride Parades mit begleitet. Und die haben auf ihrem Kirchtum so ein riesiges Zeichen, dass Aidskranke willkommen sind, auch schon seit Jahrzehnten da.

Also eine sehr sozial engagierte Gemeinde. Und das fand ich super spannend. Und als ich mir so diese Website dann durchgeguckt habe, habe ich dann unter anderem auch deren Glaubensbekenntnis gefunden. Und das hat mich tatsächlich völlig gehuckt und total bewegt auch. Das hat ganz, ganz viel resoniert.

Also sowohl von den theologischen Grundüberzeugungen als auch so diese Absätze, wo dann sinngemäß sowas steht. Also ich finde, das kannst du ja mal in die Shownotes packen, dass. Das Glaubensbekenntnis, das lohnt sich wirklich mal zu lesen. Da gibt es halt so Sätze drin, wir glauben an Krieg, an Frieden über Krieg, an Kleidung für Obdachlose und sowas in der Art.

Also ein sehr sozial gedachtes Christentum, das mich total geflasht hat. Genau, und dann damals war ich in der Gemeindegründung aktiv und wir haben dieses Glaubensbekenntnis tatsächlich übernommen und deswegen auf eine Weise glaube ich, dass ich schon ganz lange in einer methodistischen Gemeinde eigentlich tätig war, oder Mitglied oder da zugehörig war.

Hier ist die Gemeinde, können wir die auch direkt rübernehmen. Ja, ich weiß gar nicht. Mosaik in Düsseldorf. Ich bin gar nicht sicher, wie die mittlerweile, ich glaube, die sind in der Evangelischen Landeskirche irgendwie als Erprobungsraum eine Zeit lang unterwegs gewesen. Aber habe ich jetzt auch gar nicht mehr so verfolgt in der letzten Zeit.

Genau, aber das waren so erste Berührungen, dann ja, also jetzt über. So in der Corona-Zeit hat das ja angefangen, dass dann viele digitale Netzwerke sich so gebildet haben damals, glaubensweite darüber habe ich Sarah kennengelernt, über Sarah habe ich dich kennengelernt und dann, habe ich Ben Barkic irgendwann kennengelernt und irgendwie die ganzen spannenden Leute Damaris vom LEV-Kollektiv irgendwie alle möglichen spannenden Leute, wo ich total gerne mit unterwegs war, stellt sich raus, die sind einfach alles Methodisten. Und dann, Ja, das waren so die Berührungspunkte. Richtig cool.

Also wir machen ja auch den Holy Club Podcast, um dem Methodismus auf die Spur zu kommen und da die Menschen zu interviewen, die People Called Methodists. Also weil wir so die Überzeugung haben, dass man über die Menschen eigentlich so die Bewegung am besten kennenlernen kann. Von daher richtig cool, dass du dich da jetzt auch offiziell angeschlossen hast.

Für die Leute, die dich nicht kennen, weil ich glaube, Leute, die den Holy Club hören, wissen nicht unbedingt, wer du bist. Du bist normalerweise so im Unter-der-Woche-Alltag, bist du Lehrer, Geschichte, Deutsch und machst du Rallye auch? Ethik. Okay, genau, das sind so deine Fächer. In Hessen bist du da unterwegs, und du hast Schöner Glauben gegründet, ein Netzwerk.

Mit Podcast, mit App, mit allem drum und dran, mit vielen Leuten, die du zusammenbringst. Solidarität einüben, progressive Stimmen vereinigen und einander empowern, war so ein bisschen der Arbeitstitel. Wie bist du dazu gekommen, so ein Netzwerk zu gründen und was ist da momentan der Stand der Dinge?

Also die Grundidee war für mich schon sehr, sehr lange, dieses Podcast-Medium auszureizen. Das hat tatsächlich schon in Düsseldorfer Zeiten angefangen, als ich in der Gemeinde, in der Mosaikgemeinde, da war damals, eigentlich auch eine witzige Sache, wie ich zum Podcasten gekommen bin. Kann ich mal kurz erzählen, Flüchtlingsdrama in Deutschland 2015 so rum und wir bekommen eben mit, in Griechenland an den Inseln spielen sich Horrorszenen ab, auch in Deutschland bzw.

In Frankreich, Nordfrankreich entstehen solche Slums im Grunde von Menschen, die irgendwie nicht versorgt werden und als Gemeinde haben wir damals irgendwie überlegt, wir müssen was machen. Und dann hat es so spontane Aktionsbündnisse gegeben mit Düsseldorfer Linken Zentrum, da Leute daraus und, da aus der Szene sind auf einmal ganz viele zusammengekommen und haben dann gesagt, wir werden jetzt so einen Hilfskonvoi organisieren und Fundraising machen, um dann darunter zu gehen, damals dann nach Lesbos und so griechische Inseln, um da eben Menschen zu unterstützen und die freiwilligen Helfenden da vor Ort dann auch zu supporten.

Und jetzt war ich halt als Lehrer unterwegs und konnte jetzt nicht irgendwie sagen, ich mache eine Woche außerhalb der Ferien und fliege da runter. Und dann habe ich gesagt, ja, ich kann zu Hause ein bisschen Backoffice machen und ja, gut. Und dann war so ein bisschen die Idee, aber vielleicht gibt es ja noch eine Sache, was ich machen kann.

Und zwar die Leute, die da helfen werden, die AktivistInnen, die werden da ja auch möglicherweise sehr krasse psychische Belastungen erleben. Und kann man das irgendwie ein Stück weit auffangen? Und dann war die Idee zu sagen, ja, wir haben da im Bekanntenkreis eine gute Psychologin und ich könnte die einfach interviewen und wir, stellen da ein Mikro vor und dann teilen wir das in unserer, ich weiß gar nicht, ob es da schon WhatsApp gab, aber irgendwie so in unseren Kommunikationskanälen.

Und dann habe ich das gemacht, habe irgendwie so ein 15-Euro-Mikro gekauft, dann auf den Küchentisch und dann mit dem Laptop aufgenommen und rumgeschickt. Und dachte irgendwie, das ist eigentlich eine coole Sache, dass man gute Inhalte auf diese Art und Weise anderen Leuten zur Verfügung stellen kann.

Und dann haben wir dann mit Freunden dann auch aus der Community, Mosaik-Community dann überlegt. Wir waren sowieso ganz oft irgendwie unterwegs und haben so diskutiert, theologische Sachen durchgesprochen und so und dann haben wir immer gesagt, lass doch mal ein Mikrofon dazwischen stellen, und dann ist ein erstes Podcastprojekt entstanden und dann mit Umzügen und so irgendwann bin ich in Hessen gelandet und hab dann aber für mich nochmal entschieden, eigentlich wäre es cool, auch hier, wenn ich jetzt nicht so die, Freunde von früher dabei haben, aber trotzdem haben wir was zu machen.

Und hatte aber ja schon so diese Erfahrung, wie ist es eigentlich, wenn man einen Podcast macht mit fünf, sechs Leuten? Und habe dann irgendwie gemerkt, alleine das ist am Ende nichts. Also du hast zwar coole Gespräche, aber ich habe Bock, das in einem Team zu machen. So, aber dann find mal Leute, die sagen, wir machen jetzt einen Podcast zusammen.

Und das war tatsächlich erst eine Herausforderung, aber mittlerweile sind es, echt eine ganze Menge, die da mitmachen. Und jetzt weiß ich nicht mehr, was die zweite Frage war. Ja, nee, wie so der Stand der Dinge ist bei schöner Glauben. Also du hast angefangen, Leute zu suchen, die Podcasts machen, die interessante gesellschaftliche und theologische Themen, kann man glaube ich schon so sagen, besprechen.

Und das schon in einer progressiven Art, also nach vorne gerichtet. Auch mit einem guten Sinn für Realität. Also das ist zumindest das, was ich schätze an schöner Glauben, dass wir da versuchen, Dinge beim Namen zu benennen, genauer hinzuschauen, interessante Leute ranzuholen, Expertise einzuladen und nicht eben selbst die Welt erklären mit den einfachen Schemata, die ich vielleicht so mit dabei habe, sondern tatsächlich nachzuforschen, auch ein bisschen, Recherchearbeit, je nachdem, welches Thema dran ist.

Und jetzt ist aber gerade so, dass nicht nur noch ein bisschen, also nicht mehr nur das Team irgendwie zusammenarbeitet, sondern wir weiten die Community ein bisschen aus, und haben da eine eigene App, eine Community-App, das kennen die EMKlerInnen, die jetzt gerade zuhören, ganz gut, so wie die Gemeinden auch strukturiert sind, da gibt es jetzt auch eine schöne Glauben-App, wo ein paar hundert Leute dabei sind und sich vernetzen.

Hast du eine Vision oder eine Idee, wo es hingehen soll mit dem Projekt? Ja, ich glaube, das entwickelt sich ein Stück weit. Für mich war ein Learning, es hat damals diese Emerging Church Bewegung gegeben, das ist in den 90ern und in den 2000ern gewesen und dann irgendwann nach Deutschland geschwappt.

Und das, was mich da sehr angesprochen hat, war, dass man gute Inhalte aus der akademischen Theologie bekommt. Ein Stück weit zusammengetragen hat, also nicht nur auf eine Denomination beschränkt, sondern von ganz unterschiedlichen Richtungen zu gucken, was sind die besten Sachen, die man finden kann, das trägt man zusammen und dann, kann man daraus profitieren und sich selber dann in seinem Glauben erbauen lassen, würde ich mal sagen.

Und das hat damals in der Blog-Sphäre angefangen. Also Bloggen war das Ding, das Medium, worüber das so stark geworden ist. Und am Ende ist das auch ein Stück weit auf die Straße gekommen. Also es hat eine ganze Menge so Gemeindenprojekte, Gemeindeprojekte gegeben, die versucht haben, dann neue Formen von Spiritualität auszuüben.

Ich würde ja sagen, die Emerging Church Bewegung ist dafür zuständig gewesen, dass es in vielen Gemeinden heute guten Kaffee gibt und dass es sowas wie Sofas gibt. Aber ich lasse mich da auch gerne eines Besseren belehren. Ich glaube aber tatsächlich, dass das ein Stück weit das ist, was die losgetreten haben.

So, aber dann hat sich das ja ein Stück weit auch zerfranst und heute ist irgendwie Emerging Church ist nicht mehr so ein Ding. Aber auch die Medienlandschaft hat sich weiterentwickelt. Aber aus dieser Zeit habe ich damals mitgenommen, wenn neue Ideen oder generell das, was gerade so die konkreten Ausdrucksformen von Kirche sind, die auf die Zeit eingehen und ich würde sagen, die gucken, was tut Gott gerade in der Welt und das versuchen aufzugreifen.

Dann jedenfalls brauchst du auch irgendwie eine Form von Medium, was sowas mit begleitet, aufgreift und da irgendwie mitmischt. Und ich habe den Eindruck, dass das, was in den 90ern, 2000ern die Blogsphäre war, ist heute ein Stück weit auch Podcast und Social Media. Und das war dann schon ein Grund, da auch stärker mit einzusteigen.

Und dann spätestens seit Corona, würde ich sagen, hat sich das aber auch ein bisschen weiterentwickelt insofern, als dass, dann waren ja alle online. Und dann ist da auch ein Stück weit so ein Verdruss gekommen. Irgendwie, du wolltest mal wieder richtige Menschen sehen. Und auch völlig zu Recht. Aber dann hat sich das aus meiner Sicht weiterentwickelt, dass es dann auch stärker darum ging, dass Podcast irgendwie auch damit gearbeitet haben, dass es Live-Veranstaltungen gibt und dass man mit der Community interagiert, Apps oder verschiedene Möglichkeiten, die man da hat.

Und für mich ist aber da auch ein politischer Grund, also ich glaube, dass Kirche. Aktuell schon, aber auch stärker in der Zukunft den Auftrag haben dürfte, mehr dieses Bandenbilden, mehr dieses wir müssen uns vernetzen, um bestimmte Dinge, die heute vielleicht noch einen Staat macht, also bestimmte Dinge aufzufangen, Solidargemeinschaften zu gründen und da, um sowas vorzudenken und einzuüben, wird es glaube ich wichtig sein, dass Kirchen viel stärker auch nochmal überlegen, wie kann eigentlich Leben teilen und solidarische Gemeinschaft sein, wie kann das eigentlich heute aussehen?

Und das ist für mich so ein Gedanke, vielleicht kann da so eine Podcast-Geschichte auch einen Beitrag zu leisten, um solche Ideen ein Stück weit anzustoßen und. Vielleicht da auch ein Stück weit beispielhaft schon mal was zu entwickeln und auszuprobieren, wie sowas aussehen kann. Da kann ich total viel mit anfangen. Ich war ja jetzt in Calgary beim Leadership Gathering, wo wir versucht haben, die United Methodist Church der Zukunft irgendwie zu imaginieren. Also imagining a church yet to be.

Und ich habe hier beim Holy Club jeden Tag so einen kleinen Bericht. Wenn ihr die verpasst habt, könnt ihr noch schnell anhören. Ich glaube, besonders wenn ihr Tag 4 und 5 hört, dann kriegt ihr einen ganz guten Einblick dahin, wo das hingegangen ist. Und eine Realität, die wir da geteilt haben, also aus ganz unterschiedlichen Kontexten, auf die wir uns einigen konnten, war schon, dass die jüngeren Generationen heute mit einem Kollapsbewusstsein aufwachsen.

Dass sie wissen, die Zeiten werden härter, autoritäre Systeme greifen zu, Klimawandel ist nicht aufzuhalten, Kapitalismus fördert heftigste Ungerechtigkeiten zutage und wir müssen tatsächlich schauen, wie wir unser Leben organisieren, weil die Ressourcen knapper werden, weil sie ungleich verteilt sind auch.

Und als weltweite Kirche haben wir da tatsächlich eine Chance, uns als Netzwerk zu begreifen. Und an den Stellen, an denen die methodistische Kirche wächst, da passiert das auch. Also wir haben Geschichten gehört aus Nigeria, aus Zimbabwe, wo die Kirche boomt, weil sie es schafft, den jungen Leuten tatsächlich eine Perspektive zu geben und nicht im Sinne von, hier ist die Kirche, hier kriegt ihr irgendwas schön wohltätig mit und dann macht ihr was draus und deshalb seid ihr bei uns Mitglied, sondern die Kirche selber ist ein Netzwerk, in das du mit reingehst und dann mit deinem Leben, mit den Beziehungen, die da sind, mit den Ressourcen, die da bereitgestellt werden, kannst du was aufbauen, dann nicht nur für dich,

sondern auch für die Menschen über dich hinaus. Und jetzt weiß ich nicht, wie schnell oder wie heftig es uns jetzt hier in Süddeutschland treffen wird. Aber auch hier sind Menschen schon sehr stark betroffen. Und ich glaube, es wäre so die Aufgabe von Kirchen da hinzuschauen. Also wo sind die gesellschaftlichen Nöte, wo gilt es präsent zu sein und die eigenen Ressourcen, die eigenen Netzwerke zu teilen. Und ich glaube, da muss man dann auch drüber reden, Öffentlichkeitsarbeit machen.

Und das ist dann schon was, was über Podcasts passieren kann. Und letzten Endes ist das ja so eine Art Back to the Roots. Also was hat John Wesley gemacht? Er ist rumgeritten und hat Banden gegründet, hat natürlich viel gepredigt, das hast du schon gesagt, aber er ist dann weitergezogen und die Leute, die er da begeistert hat oder verbunden, die haben dann ihr Leben miteinander organisiert und das hat einen Unterschied gemacht in ihrem Umfeld.

Man könnte es soziale Heiligung nennen. Das sind schon so die Zusammenhänge. Passt es deshalb ganz gut, dass du jetzt Methodist bist? Oder wie verbindest du schöner Glauben und Methodismus? Ich glaube, schöner Glauben ist jetzt nicht zwingend eine methodistische Angelegenheit. Da sind auch Leute drin, die landeskirchlich, Baptisten, Mennoniten und so weiter.

Ja, aber das, was uns ein Stück weit verbindet, ist, dass wir ein ähnliches Anliegen haben und das ist, glaube ich, mit diesem soziale Heiligung ganz gut beschrieben. Ich denke, dass, also ich bin, meine Frau und ich waren gestern in der Sauna und auf dem Weg dahin mit dem Fahrrad haben wir in Köln die, Kulisse gesehen, der Kölner Dom, siehst du dann, wenn du da am Rhein entlang fährst und es war ein Meer aus Blaulichtern.

War unfassbar, habe ich noch nie gesehen so viele Blaulichter in Köln, war crazy ja, was war? Die Gen Z regelt also im Moment gibt es Demonstrationen von. Von jungen Leuten, die merken, Ressourcen werden knapper, es gibt Verteilungskämpfe und die Ressourcen, die also es sind ja im Prinzip so Verlustverteilung, also es wird weniger, aber, es wird nicht gerecht verteilt und dann sind da Menschen, die merken, ich sehe jetzt nicht, dass meine Zukunft irgendwie rosig aussieht und dann gibt es eben die Idee, dann hole ich mir eben was, was ich vielleicht sonst nicht kriegen kann oder auch diese Plünderung dann, weil in Frankfurt jetzt auch da ist irgendwie ein Snipes-Laden dann auseinandergenommen worden und ich habe den Eindruck, dass es eine.

Ja, da ist eine Stimmung und ich frage mich, wo gibt es eigentlich die Orte, die auf eine Weise eine Hoffnung formulieren können. Und ich finde Hoffnung ist ein schwieriger Begriff. Hoffnung klingt so ein bisschen danach, man hat dann noch irgendeinen Strohhelm, an den man sich klammern kann, sodass jemand anderes das Problem für mich löst.

Luisa Neubauer würde wahrscheinlich sein, das ist billige Hoffnung oder bequeme Hoffnung, nennt sie das, glaube ich und das Gegenkonzept muss, glaube ich, sein eine Form von Gruppenwirksamkeit von, man schließt sich solidarisch zusammen und ich glaube, es gibt in dieser Gesellschaft wenig Orte, wo sowas eingeübt wird oder wo auch nur die Erzählung behütet wird und wie so ein Feuer, warm gehalten wird oder am Leben gehalten wird. Diese Idee, dass man eigentlich durch Kooperationen, doch besser zurechtkommt, als wenn man versucht, so diese Verteilungskämpfe, dadurch zu eigenen Gunsten zu bestreiten, indem man nach unten tritt.

Und ich glaube, da sind wir sehr, sehr nah beim Methodismus. Ich wollte auch tatsächlich gar nicht jetzt schöner glauben, methodistisch vereinnahmen. Ich weiß, dass das gerade in der Öffentlichkeit vielleicht den Eindruck erweckt. Grüße gehen los an Peer Ganz genau Wir haben gerade ein bisschen einen medialen Hype, könnte man fast sagen, den wir nicht gewohnt sind als kleine Kirche in Deutschland und ich würde auch sagen, so eine ehrliche Selbstanalyse Wir haben in den letzten Jahrzehnten es nicht geschafft uns, zumindest als gesamte Kirche in Deutschland uns so zu positionieren dass es jetzt gesellschaftlich auf uns ankommt oder dass viele Leute die Idee hätten, die Hoffnungsorte, von denen Jason gerade spricht, die suche ich bei den Methodisten.

Also ich glaube, da haben wir ganz viele Gemeinden, die für viele Menschen super wichtige und prägende Orte waren und sind. Aber wir sind uns schon auch oft selbst genug gewesen. Und solange noch genug Familien oder genug Kinder irgendwie da waren, hat die eigene Gemeinde eine Zukunft gehabt. Aber jetzt mittlerweile sind wir an dem Punkt, wo wir merken, okay, die Zahlen werden so schnell kleiner und wir müssen jetzt umstrukturieren und regionalisieren und so weiter.

Und das alles eher aus einem Defizit als aus einem Aufbruch, würde ich mal frech behaupten. Das, ich glaube, in der Erzählung, die du gerade aufgemacht hast, ist eigentlich die Chance auch für so eine Organisation wie die Evangelisch-Methodistische Kirche in Süddeutschland, Gerade wenn sie auch dahin schaut, wo die United Methodist Church am Blühen ist, nämlich genau da, wo die Kooperationen gestartet werden, wo es jetzt nicht darum geht, das methodistische Gebiet zu erweitern und Lieder zu gewinnen, um eine Zukunft für die Gemeinde zu haben, sondern wo geschaut wird, wo ist der gesellschaftliche Bedarf, welche Ressourcen haben wir und wie bringen wir das zusammen?

Also eigentlich tatsächlich so dieser urmethodistische Gedanken, wo kann ich Menschen zusammen organisieren und was kann ich denen mitgeben, damit das Leben lebbarer, menschlicher, liebevoller wird. Ich glaube, das ist die Stoßrichtung, die wir einschlagen müssten und keine Ahnung, wohin das unsere Institution dann bringt in ein paar Jahren, ein paar Jahrzehnten. Ich weiß auch nicht, wo unsere Gesellschaft hingeht, Zukunft offen.

Aber das ist die Richtung, also raus und Kooperationen eingehen, Banden bilden, gar nicht alle zu uns reinholen, so würde ich das beschreiben. Aber du bist jetzt nicht in eine Kirche aufgenommen worden, die an allen Ecken, vor Kraft strotzt und wo alles blüht. Aber ich glaube eine Kirche, wo Menschen leidenschaftlich zusammenkommen und wo tatsächlich das Platz hat, diese Perspektiven zu teilen und wo der Aufbruch auch möglich ist. Also das würde ich hoffnungsvoll dazulegen.

Ich glaube nicht an Hegemonie, ich glaube an Ökosysteme. So seit Konstantin ist die Kirche ja ähm, in ihrer DNA irgendwie auf den Kopf gestellt worden. Also von einer Gemeinschaft. Ich glaube, da musst du zwei Sätze zu sagen, ja. Konstantin, drittes Jahrhundert. Römischer Kaiser. Er merkt, diese Christen, die haben irgendwie sehr, sehr viel Zulauf. Viele Menschen können damit was anfangen.

Und er entscheidet sich selber, Christ zu werden und das Christentum zur Staatsreligion zu machen. Und ich würde sagen, das war ein großes Problem für die DNA der Kirche, weil dadurch die christlichen Werte nicht mehr durch eine persönliche Entscheidung oder durch ein zeugnishaftes Lebensmodell. Oder wie auch immer dann sich verbreitet hat.

Nicht durch Gemeinschaften, die anders waren, sondern durch staatlichen Zwang. Und das hat über sehr, sehr lange Zeit das Christentum geprägt und ich glaube, dass das im Prinzip so eine Art DNA-Fehler ist, der seitdem da ist und ganz oft, scheint Christentum sich daran zu messen, ob man eben in der Gesellschaft relevant ist, was zu sagen hat oder, viele Zahlen hat.

Ja, also ich würde sagen, da gibt es auch dann so eine Kapitalisierung, Orientierung am Kapitalismus, die dann noch obendrauf gesetzt worden ist. Und ich mag es viel lieber von Ökosystemen zu sprechen. Gibt es mal so eine Story in den USA gab es diesen Nationalpark Yellowstone und der schien, kurz davor sein zu kippen, also die Ökosysteme sind irgendwie kurz davor gewesen zu kollabieren, und dann hat man eine einzige Sache gemacht, man hat nämlich Wölfe in diesen Park gelassen, und es ist total abgefahren, innerhalb von Wochen und Monaten hat sich das Ökosystem da wiederholt, weil.

Wieder erholt, weil, was weiß ich, die Wölfe haben Hirsche vertrieben und dann sind auf einmal die Bäume nicht mehr so abgefressen worden und dann konnten Vögel kommen und andere so und das hat alles vitalisiert. Und ich glaube, das Entscheidende ist nicht, dass man die Macht hat, um durch staatliche Gewalt Gesellschaft zu prägen, sondern das Entscheidende ist, dem Auftrag treu zu sein und im Ökosystem die Rolle einzunehmen, die man hat und das wäre für mich eben, als Christen, als christliche Gemeinschaften, ich habe heute den Satz gehört, wir sind es der Welt schuldig, Träume wach zu halten.

Das finde ich eine sehr, sehr schöne Formulierung. Ja, so würde ich das verstehen. Da kann ich viel mit anfangen. Also nicht so diese Empire- oder Imperiumslogik, und auch immer wieder genau hinschauen, wo man selbst da reinfällt. Also das ist, glaube ich, was man aktiv verlernen muss und was wir vielleicht auch als Kirchen verlernen müssten.

Da kann ich auf jeden Fall weiterdenken. Ich glaube, die Geschichte hast du mir auch schon erzählt, als wir uns kennengelernt haben. Also die vom Yellowstone mit den Wölfen. Ich glaube, da klingelt was bei mir, aber ich hoffe, dass viele sie jetzt gerade zum ersten Mal gehört haben. Ja, wir haben jetzt schon ein bisschen über eine halbe Stunde aufgenommen.

Ich bin relativ müde, muss ich sagen, nach dieser Woche nach Calgary und jetzt noch deiner Gliederaufnahme. Ich glaube, wer mehr von dir hören will oder mehr über dich rausfinden, der findet Informationen und stundenlange Podcastaufnahmen. Also da könnt ihr euch mal durchklicken bei schöner Glauben. Je älter die Folge, desto wahrscheinlicher, dass ihr nur Jason hört.

Und je neuer die Folgen, desto bunter das Arsenal an Menschen, was da zu hören ist. Richtig, richtig gut. Was ist deine Hoffnung, wenn du jetzt Kirchenglied bist bei der evangelisch-methodistischen Kirche? Oder hat sich da jetzt irgendwas verändert? Fühlst du dich da zugehörig angekommen oder begleitet oder wie würdest du das beschreiben?

Vielleicht jetzt mal so ganz ohne Druck, aber du bist ja gewohnt in Podcasts solche Sachen zu beantworten. Ich würde mir kurze Schleife noch drehen. Ich habe tatsächlich eine Brüdergemeinden-Vergangenheit und, Brüdergemeinden sind entstanden mit dem Hintergrund zu sagen, Staatskirchen können kein wahres Christentum hervorbringen.

Man muss sich aus der staatlichen Umklammerung befreien und muss sich total unabhängig als christliche Gemeinschaft bilden. Und das ist tatsächlich mir in den letzten Jahren aufgefallen, wie stark das eigentlich als Prägung in mir drin sitzt. Eben so eine Haltung, eigentlich musst du immer von außen auf die Dinge drauf gucken und so ein bisschen auch anti sein.

Aber so dieses, ich meine, wenn man es positiv nennen würde, könnte man da auch irgendwie so eine Art prophetische Kritik dran sehen, die man vielleicht hat. Aber im Grunde ist es eigentlich immer so eine Anti-Haltung gewesen. Und für mich ist aber stärker jetzt in den letzten Jahren auch die Überzeugung, gefasst, auch wenn es diesen prophetischen Strang in der Christenheit gibt, viel, viel wichtiger ist eigentlich aber der Aspekt, dass man als Gemeinschaft, Leben teilt und solidarisch zusammen unterwegs ist.

Das ist das, was die Urchristen, Christinnen gemacht haben. Da hat es Gemeinschaften gegeben, die sie in den Häusern getroffen haben. Und das waren Gruppen, die die gesellschaftlichen Risse überbrückt haben. Und das ist für mich jetzt, um die lange Schleife zu Ende zu machen, das ist für mich der Punkt auch zu sagen, nee, eigentlich ist es wichtig, dass man sich auch wieder Organisationen und, Zusammenschlüssen anschließt, weil das wird wichtiger sein. Genau, ja.

Ja, so ist es. Und so haben wir es gemacht. Du hast jetzt hier Anschluss gefunden. Ich bin gespannt, wo die Reise hinführt. Ich fand es sehr spannend. Wir hatten jetzt gerade so einen kleinen digitalen Gottesdienst, wo du in die Connected Church, also so eine digitale Community, aufgenommen worden bist.

Ich dachte vor ein paar Wochen noch, dass ich mich mit diesem Projekt mehr in Richtung Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation, öffentliche Theologie entwickle. Und jetzt haben sich die Dinge so. Verändert, dass wir jetzt hier ein Kirchenglied haben. Und es haben schon die ersten Leute gesagt, dass sie prinzipiell Interesse haben, an so einer Gemeinschaft auch teilzuhaben.

Und es kamen dann auch gleich die Einwände, dass man das nicht nur im digitalen Raum haben will, sondern dann auch mal Treffen organisieren und so weiter und so fort. Und da würde ich sagen, da bin ich total offen für. Also ich merke, dass sich Dinge dynamisch entwickeln und ich dann auch nicht alles in meiner Hand habe.

Es ist schön, dich da jetzt als Kirchenglied mit dabei zu haben. Bald kommen auch Neuigkeiten aus der Schweiz, die uns in die Richtung erfreuen, aber das soll die dann selber verkünden. Das soll die machen, ja. Genau, und deshalb eine herzliche Einladung. Wenn du das jetzt gerade hörst und irgendwie Lust auf ein bisschen mehr Verbindung, ein bisschen mehr Community hast, dann schreib mir doch.

Entweder bei Instagram unter Barista Pastor oder über meine EMK-Dienstadresse moritz.mosebach.emk.de und dann müssen wir mal schauen, was wir 2027 so auf die Beine stellen. Jason, gibt es noch irgendwas, was du den MethodistInnen zusprechen willst als ihr neuestes Kirchenblied? Auch wieder eine sehr gute Frage und man lobt Fragen immer, wenn man keine Ahnung hat, was man darauf sagen soll.

Ich möchte an dieser Stelle nochmal Damien daran erinnern, dass er ja gesagt hat, er weiß, was er geschrieben hat bei Instagram. Er hat gesagt, wenn du das wirklich machst mit der Aufnahme, dann schenke ich dir ein Buch über die Prozestheologie. Ich habe das gelesen, Damien, das wollte ich an dieser Stelle noch gesagt haben.

Richtig gut und damit gehen Grüße raus. An Damien, von dem hört er wahrscheinlich nächsten Montag dann die nächste Folge Holy Club. Ich sage jetzt gute Nacht Jason und euch allen eine schöne und gesegnete Woche. Macht's gut und danke fürs Zuhören. Vielen Dank, bis dahin.

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