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The Holy Club

Leadership Gathering in Calgary - Part 5

Sonntag, 25. Oktober 2026 · 16 min

MP3

Shownotes

Ein letzter Rückblick direkt aus Calgary.
Hier das Ergebnis der Gruppe 3B:

Angesichts „mehrerer miteinander vernetzter globaler Krisen (Klimakrise, Kriege, Ressourcenmangel, Ungerechtigkeit, ausbeuterischer Kapitalismus), die eine erhebliche Bedrohung für das Leben weltweit darstellen, erleben junge Menschen ein Bewusstsein für Kollaps und weit verbreitete Hoffnungslosigkeit.
Die lokale Kirche hat sich diesen Themen in der Vergangenheit nicht mit der nötigen Dringlichkeit angenommen, sodass junge Menschen auf sich allein gestellt sind, um damit innerhalb und außerhalb der Kirche fertig zu werden“, als geteilter Realität,

empfiehlt unsere Covenant-Gruppe (3B), dass die UMC in jeder Region 10 neue, lokal verwurzelte, intentionale Kreise (Banden, Klassen, Gründungen, Projekte) unterstützt, die junge Menschen in die Bewältigung der globalen Krisen einbinden, mit denen die Menschheit konfrontiert ist.
Diese Kreise sind christuszentriert und gründen auf spirituellen Praktiken, die Trauer, Handeln, Mut und Heilung fördern.

Wenn diese eine Empfehlung umgesetzt wird, glauben wir, dass sich die UMC bis 2050 zu einem Netzwerk von Menschen reformiert haben wird, die für Taten der Fürsorge und Solidarität bekannt sind. Und die Menschen helfen, sich in einer kollabierenden Welt zurechtzufinden, wobei die jüngeren Generationen die Führung übernehmen.

Übersetzt mithilfe von DeepL.com

Hier ist unser Arbeitsheft verfügbar: resourceumc.org/-/media/umc-media/2026/10/20/2… (resourceumc.org/-/media/umc-media/2026/10/20/2…)

Und hier die Folien der Abschlusspräsentationen: resourceumc.org/-/media/umc-media/2026/10/23/2… (resourceumc.org/-/media/umc-media/2026/10/23/2…)

Der Holy Club – täglich neu aus Calgary diese Woche.

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Ich packe meinen Koffer, verlasse Calgary und nehme mit die Hoffnung, dass wir als evangelisch-methodistische Kirche die großartige Gabe, dass wir in vielen Ländern arbeiten, richtig gut nutzen, und dass wir, einfach da, wo wir sind, für Menschen da sind in unserer Umgebung und so das Reich Gottes heute mitbauen, zusammen mit vielen anderen.

Moin, liebe Leute, hier ist Imke und ich packe meinen Koffer und verlasse Calgary und nehme mit Motivation, Hoffnung. Das schöne Gefühl, Teil von einer weltweiten Kirche zu sein. Ganz viele schöne Eindrücke und aber auch die Frage, inwiefern, was wir da erträumt haben, in der Zukunft Realität werden wird.

Ich packe meinen Koffer, verlasse Calgary und nehme mit. Ein Sack voll Hoffnung, dass unsere Kirche, unsere Gesellschaft wirklich verändern kann, wenn sie den Mut beweist. Aus ihrer Komfortzone zu gehen, unangenehme Fragen zu beantworten und richtungsweisende Entscheidungen zu treffen. Und viel Ahornsirup.

Ich packe meinen Koffer, verlasse Calgary und nehme mit, dass meine Heimat die United Methodist Church ist. Das bedeutet für mich, ich bin verwurzelt in Gemeinden vor Ort und in unserer, deutschen Regionalkonferenz. Aber es ist mehr als das. Meine Heimat ist die weltweite Kirche. Und das ist ein befreiender und inspirierender Gedanke.

Wir sind gemeinsam unterwegs. Wir haben verschiedene Herausforderungen, aber wir teilen eine Tradition und eine Vision davon, wie wir Kirche sein wollen. Und die wollen wir ganz verschieden leben. Und dieser Gedanke gibt mir Kraft und Mut und Hoffnung und damit fahre ich zurück nach Hause. Auf Wiedersehen, Calgary.

Ich packe meinen Koffer, verlasse Calgary und nehme mit, einmal das erfüllende und verbindende Gefühl, als heute Morgen der ganze Saal zum Lied This Little Light of Mine getanzt und gesungen hat, und die Wertschätzung zueinander, die die letzten Tage die Atmosphäre bei uns geprägt hat. Ich packe meinen Koffer, verlasse Calgary und nehme mit, die Erfahrung, wie bereichernd ein Treffen sein kann, wenn es mal nicht um Abstimmungen und Paragraphen geht.

Von um Raum für Gottes Geist. Eine gelebte Vielfalt, in der verschiedenste Stimmen auf Augenhöhe geholt wurden. Den Rückenwind einer engagierten, jungen Generation und ganz viel frischen Mut und Hoffnung, der Bedenken in Aufbruchsgeist verwandelt. So, ich habe meinen Koffer noch nicht gepackt, weil ich habe noch zwei Tage in Calgary.

Aber ich wollte euch jetzt trotzdem nochmal so eine ganz, ganz kleine Zusammenfassung geben vom letzten Tag. Heute Morgen sind wir nochmal in die Knox Church gekommen, um dort nochmal Gottesdienst zu feiern. Wir haben einen Gottesdienst gefeiert mit Tauferinnerungen. Das war ganz cool. Da sind die Bischöfinnen durch den Raum gegangen und haben alle mit Wasser nass gespritzt.

Aber sonst war heute wenig los. Also es war noch Zeit, Abschied zu nehmen. Da hat man schon gemerkt, noch Kontakte ausgetauscht, Fotos gemacht. Und dann war große Aufbruchstimmung und die ersten sind dann direkt heute Vormittag, von der Kirche abgeholt worden, vom Shuttle-Service. Manche sind nochmal zurück ins Hotel und für mich war dann aber Calgary 2026 noch nicht fertig, sondern ich habe jetzt noch zwei Tage ohne Programm hier.

Ich werde noch ein paar Sachen erledigen und mich sicherlich auch morgen nochmal hinsetzen und überlegen, in welcher Form dann die Berichterstattung weitergeht. Aber für heute war ein Tag mit ein bisschen Sightseeing drin. Ich war noch mit Richard aus der deutschen Delegation und mit Johanna aus Ungarn im Nationalpark.

Es hat ein bisschen geschneit und wir haben fotos gemacht endlich mal putin gegessen und waren so ganz gut unterwegs und heute abend war ich dann noch mal, oder noch mal nicht noch mal bei einem eishockey spiel und das war auch. Cool, also Calgary hat gewonnen, es gab eine Schlägerei, ich bin auf meine Kosten gekommen, kann man so sagen.

Und ich habe verschiedene Rückmeldungen gekriegt und werde auf jeden Fall nochmal eine gut vorbereitete Folge nachschieben. Dann wahrscheinlich auch mit verschiedenen GesprächspartnerInnen mich zusammenschalten, sodass ihr nochmal Inhalte gut strukturiert präsentiert bekommt. Aber weil jetzt zwei, drei Leute auch direkt mal nach Ergebnissen gefragt haben, verlinke ich euch die PowerPoint-Präsentationen von unserem letzten Nachmittag, weil da die Gruppen ihre Ergebnisse bzw.

Eines der Ergebnisse präsentiert haben. Und da könnt ihr auf jeden Fall mal reinschauen. Ich glaube, da werden jetzt ganz viele Sitzungen kommen, die sich so überlegen, wie das publiziert wird und wie es dann weitergeht und auf welcher Ebene die Kirche da ihre Arbeit machen muss. Aber ich gebe euch mal einen kleinen Einblick, wie es bei mir gelaufen ist.

Ich war in der Gruppe 3b, also Impact, Einfluss und mit dem Fokus auf jüngere Generationen. Und wir hatten ja den Dreischritt, im ersten Schritt, am ersten Tag Realitäten zu benennen. Also Leute aus verschiedenen Kontexten, die Realitäten benennen und dann im Gespräch sich sozusagen verständigen darüber, in welcher Welt wir eigentlich leben.

Also diese Realitäten teilen und abstimmen. Dann im zweiten Schritt überlegen, wo diese Realitäten mit kirchlicher Praxis in Kontakt kommen. Also an welchen Punkten unsere Kirche damit in Berührung kommt und wo man sozusagen Handlungsspielraum hat oder wo man da was machen könnte. Und dann der dritte Schritt war dann tatsächlich Maßnahmen konkret zu überlegen, wie die Kirche auf diese geteilten Realitäten reagieren kann, beziehungsweise wie die Kirche aussehen müsste 2050 und wie das so zusammenspielt mit der Realität.

Und da war bei meiner Gruppe natürlich durch den Fokus Einfluss, geht es da vor allem darum, was ist wirkungsvoll und wie kann man den Realitäten, denen man begegnet, irgendwie so entgegentreten, dass es für die Kirche auch zukunftsfähig ist. Und da haben wir dann verschiedene Sachen durchgespielt und mussten uns dann auf drei Realitäten im ersten Schritt einigen, auf die wir eingehen wollen und dann für die Präsentation aus diesen drei Realitäten eine auswählen.

Und da würde ich euch jetzt einfach mal vorlesen, was meine Gruppe erarbeitet hat, da war ich tatsächlich sehr involviert. Und ich habe das jetzt mal selber und mit Deep L übersetzt und werde euch das mal vorlesen. Aber ich mache es auch in die Show Notes, weil es sind relativ lange Schachtelsätze. Und dann könnt ihr euch das mal anschauen.

Das ist jetzt nur ein Beispiel. Also da gab es jetzt insgesamt 15 Gruppen, die alle drei solche Realitäten benannt und bearbeitet haben und dann jeweils eine davon präsentiert. Aber es gibt euch, glaube ich, so einen Einblick, auf welchen Ebenen wir teilweise unterwegs waren. Ich will euch aber auch nicht vorenthalten, dass es auch zum Beispiel eine Gruppe gab, die hatten als, Maßnahme, dass die UMC ein Gebet verfasst oder einen Text formuliert, der dann in allen UMC-Gemeinden weltweit einmal im Monat verlesen beziehungsweise gebetet wird.

Also das kann auch so ganz praktisch sein, aber die meisten Sachen waren doch eher allgemein und zukunftsweisend, und noch nicht ganz so runtergebrochen, dass man jetzt sagen kann, okay, wenn jetzt Gremium XY dazu was entscheidet, dann wird das direkt morgen umgesetzt. Aber jetzt will ich euch nicht länger auf die Folter spannen und das Ergebnis von unserer Gruppe vortragen.

Wie gesagt, rohe, schnell gemachte Übersetzung und noch nicht das, was dann tatsächlich, irgendwann mal so richtig offiziell publiziert wird. Nicht jetzt hier direkt bei so einem Einblick im Holy Club. Angesichts mehrerer miteinander vernetzter globaler Krisen, Klimakrise, Kriege, Ressourcenmangel, Ungerechtigkeit, ausbeuterischer Kapitalismus, die eine erhebliche Bedrohung für das Leben weltweit darstellen, erleben junge Menschen ein Bewusstsein für Kollaps und weitverbreitete Hoffnungslosigkeit.

Die lokale Kirche hat sich diesen Themen in der Vergangenheit nicht mit der nötigen Dringlichkeit angenommen, sodass junge Menschen auf sich alleine gestellt sind und damit innerhalb und außerhalb der Kirche fertig zu werden. Als geteilte Realität. Also das ist die geteilte Realität, diese miteinander vernetzten Krisen und die Einsicht, dass Kirche dem gegenüber vor allem auf lokaler Ebene nicht.

Mit der nötigen Dringlichkeit reagiert hat und junge Menschen deshalb alleine, gelassen wurden und sie in so einem Bewusstsein für Kollaps und mit einer Hoffnungslosigkeit dastehen. Das ist die geteilte Realität. Deshalb empfiehlt unsere Covenant-Gruppe 3b, dass die UMC in jeder Region mindestens zehn neue, lokal verwurzelte, intentionale Kreise, zum Beispiel Banden, Klassen, Gründungen, Projekte unterstützt, die junge Menschen in die Bewältigung der globalen Krisen einbinden, mit denen die Menschheit konfrontiert ist.

Diese Kreise sind Christus zentriert und gründen auf spirituellen Praktiken, die Trauer, Handeln, Mut und Heilung fördern. Also das ist die Maßnahme, solche Kreise zu gründen. Da ist einerseits so ein bisschen back to the roots, methodistische Tradition, also dieses Klassen, Banden, Gesellschaften gründen und Leute darin vereinigen.

Und da aber wirklich ehrlich und intentional zu sein, also Leute verbinden und, ganz klar sich zum Auftrag machen, dass Leute ihre Realität damit einbringen sollen und dass dem dann Raum gegeben wird, und das dann organisiert auf lokaler Ebene, aber eben auch miteinander vernetzt als Teil einer weltweiten Kirche.

Und dann kommt jetzt die Formulierung, was wir uns davon erhoffen, 2050. Und da ist dann formuliert, wenn diese eine Empfehlung umgesetzt wird, glauben wir, dass sich die UMC bis 2050 zu einem Netzwerk von Menschen reformiert haben wird, die für Taten der Fürsorge und Solidarität bekannt sind. Und die Menschen helfen, sich in einer kollabierenden Welt zurechtzufinden, wobei die jüngeren Generationen die Führung übernehmen.

Also wenn wir das alles so umsetzen, dann ist 2050 ein Netzwerk an MethodistInnen auf dieser Welt bekannt dafür, dass man da andocken kann, wenn man in einer kollabierenden Welt nicht zurechtkommt, Weil da Menschen sind, die Solidarität üben, die miteinander unterwegs sind und wo man nicht alleine gelassen wird mit der Bewältigung der Herausforderungen, die diese Welt auf einen zubringt.

Jetzt muss ich da auch nochmal viel drüber nachdenken und überlegen und an der Übersetzung arbeiten und so weiter. Aber das ist jetzt so ganz, ungefiltert, das was ich jetzt hier um 0 Uhr in Calgary in meinem Hotelzimmer noch hinbekomme. Ich gehe aktuell davon aus, dass es am Montag einfach eine reguläre Folge im Holy Club gibt und wir dann in den kommenden Wochen.

Mindestens noch einmal zurückblicken auf Calgary 2026. Und sobald ich weiß, wie die offiziellen. Wege gehen, da können wir das dann auf jeden Fall noch mit einbinden und verzahnen. Also da wird sicherlich noch vom Designteam oder vom Bischofsrat oder so noch irgendwie was kommen, wie diese Ergebnisse jetzt aufgenommen werden und wohin sie führen.

Für mich endet jetzt heute ein etwas entspannterer Tag. Die letzten Tage waren sehr bewegend. Ich glaube, das kam ganz gut raus in der Folge gestern mit Richard und Marie-Therese. Und jetzt sende ich euch vermutlich ein letztes Mal aus Calgary liebe Grüße und freue mich, wenn ich den oder die eine demnächst auch mal wiedersehe vor Ort.

Macht es gut, eine gute Woche und viel Spaß mit dem Holy Club am Montag beziehungsweise wenn ich so richtig drüber nachdenke. Ich glaube, da kommt mein Gespräch mit Markus Weber raus und das hat es in sich, das macht nicht nur Spaß, aber ist umso wichtiger. Liebe Grüße und bis bald.

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