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Shownotes
Heute ist Moritz bei Imke im Zimmer und hat noch Deborah dazugeholt.
Gemeinsam lassen sie einen vollen Tag Revue passieren.
Ein wenig aufgekratzt, nicht 100% sortiert, aber dafür umso direkter aus Calgary in dein Ohr ;)
Hier ist unser Arbeitsheft verfügbar: resourceumc.org/-/media/umc-media/2026/10/20/2… (resourceumc.org/-/media/umc-media/2026/10/20/2…)
Der Holy Club – täglich neu aus Calgary diese Woche.
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Ah, guten Abend, liebe Leute. Es ist das Ende von Tag 2 im Leadership Gathering in Calgary. So ähnlich wie gestern habe ich heute jetzt auch vor, einen kleinen Rückblick zu machen. Und ich habe gestern gemerkt, es war schon gut, dass wir erst ab 17 Uhr Programm hatten. Und im Gegensatz dazu war jetzt heute ein super langer Tag, der heute Morgen, schon um 5 Uhr mit Aufwachen begonnen hat.
Und dann aber auch ab sieben eigentlich unter Menschen war, also sieben Uhr Frühstück, da waren schon die ersten Kontakte und dann ging es Schlag auf Schlag. Um acht haben wir uns getroffen zum Morning Worship und dann ging es richtig los. Und jetzt habe ich meinen ganzen Kopf voller Gedanken und Eindrücke und versuche den euch natürlich gut zu präsentieren und habe dafür auch Unterstützung.
Heute bin ich nicht bei Marie-Thérèse im Zimmer, Das ist eine Pastorin aus der ostdeutschen jährlichen Konferenz, das habe ich gestern gar nicht dazu gesagt, sondern ich habe mich zu Imke eingeladen. Die war auch schon mal im Holy Club vor ein paar Monaten, Imke Seving. Und vielen Dank, dass ich jetzt heute bei dir im Hotelzimmer sitzen darf. Hi.
Hi, sehr gerne. Herzlich willkommen. Sehr cool. Wir sind ein bisschen früher dran als gestern. Es ist jetzt Ortszeit, Viertel nach neun. und wie ist dein Energielevel so im Köln? Wir haben jetzt gerade sehr lecker indisch gegessen. Da ging die Energie noch mal ein wenig hoch, aber sonst eher so im Negativbereich, muss ich sagen.
Also kombiniert mit Jetlag und nachts viel wach sein und ich bin auch um fünf dann final wach gewesen, ist es schon dann sehr anstrengend. Auch die ganze Zeit den Tag über für Gespräche offen zu bleiben und zu versuchen, Verbindungen herzustellen zu den ganzen neuen Menschen. Aber natürlich, wir haben ja auch schon inhaltlich gearbeitet heute.
Also es ist schon ein anstrengender Tag gewesen. Genau, und auch deshalb dachten wir, vielleicht ist es noch besser, wenn noch mal eine Person dazukommt. Eine junge, frische Stimme, auch ganz herzlich willkommen im Holy Club. Du warst noch nie zu hören. Deborah Holzabschel aus der Süddeutschen Jährlichen Konferenz.
Schön, dass du auch mit bei Imke im Hotelzimmer bist. Ja, vielen Dank, dass ich bei Imke sein darf und auch bei dir. Dann sag doch du noch mal ganz kurz, wie ist dein Energielevel? Ja, ich glaube gerade ist so ein bisschen davon beeinflusst, dass ich noch eine Cola getrunken habe beim Abendessen. Aber sonst ist es schon auch eigentlich sehr niedrig. Also ich glaube, ich hatte auch nur heute Mittag einen Punkt, als wir draußen waren, wo ich mich mal normal gefühlt habe und nicht auch so vom Jetlag beeinflusst und so ein bisschen benebelt.
Ja, also ich merke schon auch eigentlich den ganzen Tag über den Schlafdefizit. Ja, und das ist schon einfach ein wesentlicher Faktor. Ich merke das auch in den kleinen Gruppen, dass die Leute, die jetzt über den Atlantik hergekommen sind, einfach so zwischen sechs und zehn Stunden Zeitverschiebung einfach mitbringen.
Und das ist schon verrückt, wie sich das so anfühlt, dann an so einem vollen Tag mit so vielen Menschen in Kontakt zu sein und über auch wichtige und existenzielle Dinge nachzudenken und dabei eigentlich schon mitten in der Nacht zu sein. Ja, und was mir schon auch ein bisschen auffällt, dass gerade die, die eben, große Zeitsverschiebungen haben, ja eigentlich auch noch diejenigen sind, die Englisch nicht als Muttersprache haben.
Und das irgendwie auch noch so ein bisschen vielleicht als Hindernis dazukommt. Das stimmt. Und da merkt man schon, wir sind hier mit ganz vielen unterschiedlichen Leuten zusammen. Und davon war, finde ich, auch heute Morgen so die erste Veranstaltung geprägt. Also wir hatten ja gestern, und das habe ich ja in der Folge gestern schon ein bisschen erzählt, so Community-Dinner und dann so das erste Kennenlernen und ankommen hier in Calgary und so eine Einschübung in das, was wir hier machen.
Und dann ging es heute richtig los. Und man fängt natürlich morgens mit einer Morgenandacht an, war aber nicht so andächtig, sondern ganz schön Stimmung in der Knox Church. Mit Band wurde da gut eingestimmt und dann war ein Abendmahlsgottesdienst, den wir da zusammen gefeiert haben. Und Imke, du warst sogar Teil des Abendmahlsteams.
Wie war das? Wie gut warst du vorbereitet? Und wie gut hat es so funktioniert? Was denkst du? Ja, genau. Also ich wurde im Vorhinein auch letzte Woche oder so erst dann per E-Mail gefragt, ob ich mich bereit fühle, mit das Abendmahl auszuteilen. Und habe dann gesagt, ja, mache ich gerne. Ich habe das tatsächlich noch erst einmal, glaube ich, oder so gemacht.
Aber fand das auch da eigentlich eine ganz schöne Aufgabe, aber so beteiligt zu sein. Und ich finde es halt auch gerade so schön, dass bei uns in der Kirche das alle machen können. Also, dass ich als Nicht-Pastorin und auch sonst irgendwie mich, da irgendwie besonders geschult für das einfach machen kann, wenn ich sage, ja, ich fühle mich dazu berufen.
Ja, und es war irgendwie ganz schön. Ich fand es vor allem halt cool, dass ich dadurch so ein bisschen eine internationalere Perspektive reingeben konnte, weil uns eben vorher, also wir haben uns eine Viertelstunde bevor das losging dann getroffen und die haben uns geklärt, wie das Ganze dann abläuft und haben mir eben auch gesagt, äh, Teilt die Sachen aus in der Sprache, in der ihr euch am wohlsten fühlt.
Und dann habe ich es natürlich auf Deutsch gemacht. Ich habe manchmal auch in den Gesichtern gesehen, dass die Leute das irgendwie nicht erwartet hatten. Aber. Ja, ich finde es irgendwie schön, das gemacht zu haben. Hat sich gut angefühlt. Und ich fand es schon auch sehr passend, so zu starten. Also die Predigt ging, um eine Stelle im Matthäus-Evangelium, wo so Jesus erzählt, dass wir wie Hefe sind, die so einen Teig durchzieht.
Und davon ausgehend so drüber nachzudenken, was machen wir hier eigentlich, weil natürlich wir sind 300 Leute hier, aber das ist im Vergleich zur weltweiten Methodistischen Kirche natürlich nicht viel. Das heißt, wir müssen so diese Verbindung der globalen Kirche auch spürbar machen. Und es geht natürlich super gut, wenn man zusammen Abendmahl feiert und da verschiedene Sprachen auch zur Sprache kommen.
Und mir hat es auch gefallen, es war auch nur glutenfreies Brot, was angeboten wurde, damit alle auch unbedenklich sozusagen mitfeiern können. Und dann wurde es schon ganz schön worshipy, hatte ich so das Gefühl. Also der war nicht so ein nüchterner methodistischer Gottesdienst, wie ich ihn von zu Hause meistens kenne, sondern da wurde dann viel skandiert und fast schon ein bisschen getanzt.
Und wie fandet ihr es so? Wie ging es euch heute Morgen? Weil ich war auch ein bisschen überfordert teilweise an Stellen, weil ich gemerkt habe, so mit diesem Schlafdefizit und dann dem vollen Raum und so der Lautstärke und der Stimmung war schon ganz schön überwältigend. Ja, also für mich kam es nicht so überraschend. Ich war ja dieses Jahr im Juli schon bei der Global Young People's Convocation.
Das ist so ein Vernetzungstreffen für junge Personen der Methodistischen Kirche, irgendwie Leitungsrollen übernehmen. Und da war eben auch die Stimmung ähnlich, weil da auch sehr viele aus den USA kamen. Ja, ich finde es immer einfach total schön und bin dann so davon überwältigt, dass eben, man mit so vielen Leuten da irgendwie so den Glauben feiert und einfach diese Erfahrung zu machen, richtig zu hören, wenn alle kräftig mitsingen, weil ich das eben in meinem Alltag und in meiner Gemeinde nicht habe, weil wir eine sehr kleine Gemeinde sind.
Und deswegen fand ich das, ja, also ich freue mich immer darüber, wenn ich so eine Erfahrung machen darf. Ja, doch. Ich habe es auch so ein bisschen schon erwartet, weil mir das schon auch öfter gesagt wurde, dass das gerade im internationalen Kontext dann sehr stimmungsvoll ist. Und ich fand es auch sehr passend und habe mich danach auch dann sehr wach auf einmal nochmal gefühlt und auch nochmal so bereit, jetzt wirklich das thematisch so anzugehen, Und nachdem wir gestern ja dann doch relativ passiv einfach nur zugehört haben, dann gleich so aktiv was mitzumachen.
Ich muss aber sagen, mir hat mein Mundbesinge tausendfach gefehlt. Wenn wir das hier mal kritisch anmerken können. Ja, also, warum das nicht gesungen wurde, erklärst du mir nicht. Nicht Spaß, aber ja, ich fand es richtig schön heute Morgen. Es ist voll gut, Deborah, dass du sagst, du bist dann wach gewesen und so richtig aktiviert, weil danach kam so ein längerer Blog, zwei oder drei Stunden, wo wir tatsächlich nur zugehört haben, wo praktisch ReferentInnen uns eingeführt haben nochmal in das Konzept.
Und das Konzept, ich erkläre es jetzt mal ganz rudimentär, also wir sind hier ungefähr 300 Leute, die hier zusammenkommen und wir sind aufgeteilt in verschiedene Kleingruppen, Bundesgruppen. Also wir sind in einen Bund eingegangen, dass wir sagen, wir sind hier gemeinschaftlich unterwegs und miteinander verbunden und sind dabei dann aufgeteilt in verschiedene Untergruppen, also Interessensgruppen.
Und die sind, jetzt hoffe ich, dass ich die zusammenkriege, wenn nicht, ihr seid aufmerksam und ergänzt, die bestehen aus Jüngerschaft, aus Verwaltung, aus Einfluss, was haben wir noch? Kennt ihr direkt? Also Accountability, aber ich weiß nicht, wie es gut zu übersetzen wäre. Ist das sowas wie, Rechenschaftspflichtig, also wem bist du nicht rechenschaftspflichtig sozusagen? Ja. Ja.
Genau, und eines, was sonst jetzt noch fehlen, wenn ich es richtig weiß. Eine gute Frage. Während Imke nachguckt, können wir einfach ein bisschen sagen, Deswegen hatten wir dann eben ReferentInnen, die jeweils zu einem dieser Themen referiert haben. Also tatsächlich in einem Referat, die waren auch meistens.
Aus der akademischen Welt, also irgendwelche Leute mit Doktortitel oder so. Und Inke kann jetzt nochmal sagen, was fehlt. Leadership. Ah, Führung, ja, genau. Führung, ja. Super. Und das sind praktisch die Oberthemen. Und dann haben wir noch jeweils eigene Perspektiven in den Bundesgruppen sozusagen. Also man ist einem Oberthema zugeordnet und dann hat man entweder die Perspektive junger Generationen oder globale Stimmen oder Formen der Nachfolge sozusagen.
Sagen. Also Innovationen, junge Generationen oder globale Stimmen. Ich verlinke euch das, glaube ich, mal in den Show Notes, weil das war jetzt ein bisschen wirr, merke ich selbst im Erzählen. Aber da hatten wir dann Leute, die ein Referat gehalten haben und dann praktisch erklärt haben, was wir darunter verstehen. Und ich kann kurz sagen, für mich war der bewegendste gleich der Erste.
Der Derrick. Und der meinte, oder er hat biblisch angeknüpft an der Erzählung, wo Jesus zu Petrus sagt, du bist der Fels, auf dem ich meine Kirche baue. Und er hat dann uns da sehr reingenommen in diese Szene, wie Jesus das sagt. Oder weil Jesus sagt eben nicht, du bist der Fels, sondern das ist der Fels, auf dem ich meine Kirche baue.
Und dann hat der Derek so gefragt, woher wissen wir denn, auf wen Jesus gezeigt hat, als er das gesagt hat? Hat er nicht vielmehr vielleicht auf sich selbst gezeigt? Also das ist der Fels, also ich, der Christus, bin der Fels, auf dem ich die Kirche baue? Oder hat er vielleicht auf alle Jünger und Jüngerinnen, die da so anwesend waren, gezeigt und du bist der Fels, auf dem ich die Kirche baue und du und du, also diese Gemeinschaft, ob das nicht vielleicht die Basis ist für eine Kirche.
Und dann hat er das ausgeweitet und gemeint, dann könnte man auch sagen, dass wir heute hier anwesend alle dieser Fels sind, diese Foundation, worauf die Kirche gebaut ist. Und ich habe gemerkt, ich fand das im ersten Moment richtig befremdlich. Ich habe gemerkt, das fällt mir total schwer oder ich kann das eigentlich gar nicht so auf mich selbst zeigen und sagen, ich bin ein Fels oder ein Fundament, auf dem die Kirche gebaut wird.
Aber je mehr er dieses Bild ausgeweitet hat und je mehr er uns dann auch noch zugesprochen hat, dass es gut ist, dass wir hier sind und dass wir hierher gehören und unsere Stimmen wichtig sind, desto mehr konnte ich da irgendwie einstimmen. Und es war für mich total wichtig, das zu hören, weil ich merke, hier sind mega viele Bischöfe, Bischöfinnen und erfahrene Leute, die alle möglichen Konferenzen schon hinter sich hatten, anwesend.
Und wir sind ja hier so die junge Generation, die irgendwie auch mal mitmachen darf. Und da muss man schon selbstbewusst sein, um dann auch was zu sagen. Genau, das war jetzt so der Erste, der hat über die Nachfolge referiert. Was waren eure Highlights? Also mein Highlight war auch der Derek und mich hat da auch besonders nochmal angesprochen, dass er halt gesagt hat oder sich gerade auch gewendet hat an Leute.
So im Sinne von, hier sitzen bestimmt einige, die gar nicht so genau wissen, warum sie eigentlich hier sind, weil sie genau wissen, was sie nicht sind und was sie nicht können. Und dass er halt da auch sehr viel Mut irgendwie zugesprochen hat. Und das ist bei mir sehr hängen geblieben, weil ich mir diese Gedanken auch gemacht habe, weil ich ja erst vor vier Jahren überhaupt angefangen habe mit Konferenz.
Und also ich war vorher in der EMK Hannover, und war manchmal beim Bundesjugendtreffen, Jugendtreffen, was dann in deutschlandweites Ding war, aber diese weltweite Verbindung der Kirche, das war mir auch alles gar nicht so klar, bevor ich Jugendvertreterin geworden bin. Das heißt, ich habe auch einfach natürlich die Erfahrung noch nicht so doll, und bin ja seit vier Jahren dabei und mir hat das auch sehr viel den Mut dann gemacht, da zu sagen, auch diese Perspektive ist sehr, sehr wichtig und ihr seid hier aus einem guten Grund.
Ja, da muss ich sagen, da habe ich mich schon auch so ein bisschen ertappt gefühlt, weil ich gerade die letzten Tage doch mit einigen Ehrenamtlichen das Gespräch auch geführt hatte, dass wir so ein bisschen auch so einen Druck fühlen, jetzt wirklich, was Gutes beitragen zu müssen, weil wir das Gefühl haben, wir wurden jetzt auserwählt und wir wissen gar nicht genau, warum wir jetzt gewählt wurden, hierher kommen zu dürfen.
Deswegen fand ich das schon auch sehr gut. Und was anderes, was bei mir noch sehr hängen geblieben ist, war von einer Referentin aus Dänemark, also das Mickey-Maus-Syndrom. Dazu ist ein bisschen beschrieben, dass die Ohren von Mickey-Maus oft so die Kinder sind, die gar nicht richtig in die Gemeinde, rein integriert werden, sondern so ein bisschen dranhängen und man sie halt begrüßt, aber sie gar kein richtiger Teil von der Gemeinschaft sind und im schlimmsten Fall unterteilt man eben noch in die beiden Ohren Kinder und Jugendliche und dann sind die nicht mal ein gemeinsamer Teil.
Das konnte ich dann schon auch mit vielen Aspekten, die ich irgendwie erlebe, im Alltag in Deutschland so ein bisschen mit relaten. Voll cool. Und wenn ihr jetzt noch so richtig im Detail interessiert seid, was da gelaufen ist, dann verlinken wir euch die Veranstaltung in den Shownotes und ihr könnt da die Vorträge auch nachschauen.
Das ist dann aber relativ ausführlich, aber da ist zu jedem Bereich dann sowas dabei. Bevor wir dann in unsere Bundesgruppen gegangen sind, war noch das Tagesthema wichtig. Und das Tagesthema heute war eigentlich, dass wir unsere Realitäten teilen wollen, also sharing your realities. Und das zu tun bedeutet natürlich, dass man sich gut bewusst sein muss, in welcher Welt wir eigentlich leben und in welcher Welt wir Kirche sind und was unsere Kontexte sind.
Und um das einzuleuten, gab es dann eine kurze, es war Podiumsdiskussion genannt, aber eigentlich hatten halt vier Leute Zeit, ein Zwei-Minuten-Statement zu machen. Da war dann Daria aus der Ukraine. Dann war Emanuel aus einem afrikanischen Kontext. Erst dann war Richard aus Deutschland, der kommt die Tage dann auch mal noch zu einer Zusammenfassung, und dann noch eine Frau auch aus afrikanischem Kontext, da schaue ich gleich, dass ich den Namen auch noch habe, das war Phelima aus Ostafrika.
Und die haben praktisch in kurzen Statements gesagt, in welchem Kontext sie ihre Kirche verstehen und wahrnehmen. Und ich fand dann, also den Ukraine-Kontext fand ich schon sehr bewegend, weil Staria sehr klar gesagt hat, sie weiß halt nicht, was morgen ist. Also wirklich wortwörtlich, sie weiß nicht, in welcher Welt sie morgen aufwacht, weil immer irgendwas sein kann. Ihre Familie wohnt da unter ständigem Drohnenalarm in Lviv.
Und das dann sozusagen und das als Kirche auch wahrzunehmen und auch stehen zu lassen, also nicht dann da drüber zu gehen, das fand ich wichtig. Und gleichzeitig hatten die halt alle nur zwei, drei Minuten und die Referate davor waren schon sehr lang. Wollt ihr zu diesem Sharing Your Realities noch was sagen? Also wie ging es euch so mit dem Zugang zu sagen, am ersten Tag wollen wir eigentlich uns mal, unsere Realitäten erzählen?
Ich finde den Ansatz fand ich eigentlich ganz gut. Mir fiel es dann auch ein bisschen schwer im Detail, muss ich sagen, im Detail zuzuhören, nachdem wir da schon irgendwie drei Stunden saßen. Aber irgendwie jetzt wo wir hier zusammengekommen sind nochmal aus den ganzen verschiedenen Kontexten aus denen wir jetzt ja hier sind so eine Bestandsaufnahme zu machen und zu sagen, was sind eigentlich gerade die Herausforderungen, fand ich gut und auch, dass man das von verschiedenen Richtungen einmal hört, bevor wir dann in die Kleingruppe gegangen sind war glaube ich auch gar nicht schlecht um so den Gedankenanstoß noch mal zu haben.
Ja, ich glaube, das fand ich eben auch sehr inspirierend, dass man noch mal, dann für sich noch mal gedacht hat, aber was hätte ich denn jetzt vielleicht gesagt? Und gerade dadurch, dass es vor der Mittagspause war, hatte man dann doch noch mal so ein bisschen noch mal einen Kopf dafür, sich dazu Gedanken zu machen.
Ja, und die Mittagspause war schon was. Ich habe die wirklich nötig. Also da war echt, Energielevel war ziemlich unten Nach dem Vormittag bleiben wir zumindest. Und draußen war strahlend schöner Sonnenschein. Das heißt, wir haben uns als deutsche Delegation und Björn aus Norwegen. Einen schönen Platz im Park gesucht und mein Lunch war eigentlich ganz gut.
Das war so ein Salat mit auch Nudeln und sowas drin. Aber ihr habt euch beide vegan angemeldet und was gab es für euch zum Mittag? Bei uns gab es grünen Platzsalat mit Brokkoli und Erdbeeren. Und Gurke, glaube ich, war auch noch drin. Aber mir fehlten da so ein bisschen die Kalorien. Weil also wirklich, wenn man den ganzen Tag zuhört und dann ja auch selber nachdenken Wenn man so inhaltlich arbeiten muss, dann muss man auch einfach schon vernünftig, Herstoffe kriegen und die haben uns da schon ein bisschen gefehlt.
Ja, das hat man euch auch angesehen. Ich habe dann versucht, ein bisschen gegenzusteuern und das war für mich eine lustige Szene, weil ich dann gesagt habe, okay, ich war schon ein bisschen auf Erkundungstour und als Barista-Pastor weiß ich natürlich, wo guter Kaffee gebrüht wird. Und dann habe ich da die ganze Delegation zwei Blogs weiter geführt und sie alle sind mir gefolgt und dabei sind schöne Fotos entstanden von euch allen mit einer Tasse Kaffee.
Also wer Lust hat, kann bei Instagram reinfolgen, entweder bei Barista Pastor oder bei KJW Nord. Dann kriegt ihr gute Eindrücke hier auch von so Pausensituationen und ich habe auch ein sehr schönes Bild von unserem Bischof Werner Philipp mit seinem Code Brew. Liebe Grüße an der Stelle, Werner. Ich weiß, wenn du morgen sehr früh aufwachst, dann hörst du das vielleicht.
Ja, und dann nach dieser Koffeinpause ging es dann los. Und jetzt war dann endlich der Zeitpunkt, an dem wir in unsere Bundesgruppen, also in die Kleingruppen, gegangen sind. Und erzählt doch ihr mal, wie wir da vorgegangen sind, weil ich glaube, da hatten wir natürlich ein paralleles Programm, aber wahrscheinlich war es in jeder Kleingruppe ein bisschen anders.
Sagt mal kurz, in welcher Kleingruppe ihr seid, was euer Themenschwerpunkt ist und wie für euch so die erste Session in dieser Gruppe war. Genau, also ich bin in der Gruppe Jüngerschaft und Innovationen, also innovative Jüngerschaft. Genau, und wir haben bei uns eigentlich auch einfach nochmal angefangen, dass wir so eine Runde gemacht haben und uns nochmal vorgestellt haben.
Und da war mir dann auch mal ganz wichtig, nochmal zu sagen, wer gehört denn von unserer Gruppe zu den jungen Erwachsenen? Da war erstmal noch mal kurz ein Zögern bei den anderen und sie wollten es gar nicht unbedingt sagen, wer jetzt dazu gehört und wer nicht. Sind die klassischen Junggebliebenen in der EUNK? Genau.
Genau, aber ich habe sie dann doch dazu bekommen, das zu sagen. Genau, und dann sind wir eigentlich auch so ein bisschen eingestiegen. Also wir haben ja so ein paar Fragen auch bekommen. Und es gibt eben die Facilitator und. Facilitators. Vielleicht so ein bisschen wie so Moderatoren für die Lärfe, könnte man sagen.
Genau, ja. Die Person hat es dann so ein bisschen angeleitet und die Fragen gestellt. Und dann haben wir immer so ein paar Minuten bekommen oder uns in Zweiergruppen unterhalten und so ein bisschen uns unterhalten, was ist eben das, was wir bei uns, im Alltag vor Ort so erfahren. Genau, und da sind wir, zumindest bei mir, in meinem Zweiergespräch haben wir herausgefunden, dass wir dann, wenn wir tiefer gehen, dann irgendwie doch viele Gemeinsamkeiten auch finden, auch wenn es gleich auf den ersten Blick gar nicht so scheint.
Genau, und das fand ich dann auch nochmal sehr verbindend, weil es bei mir in der Gruppe eben auch sehr US-dominiert ist und dann aber nochmal zu sehen und nochmal ein bisschen tiefer von einzelnen Personen zu hören. wie es denn genau ist. Und dann sind wir zu den Fragen entlang gegangen und haben dann eben auch geschaut, was ist denn für uns jetzt am wichtigsten, was wir dann am Ende eben auch den anderen Gruppen sagen wollen.
Womit wir uns am meisten beschäftigen sollen. Und da wurde es dann gegen Ende hin schon ein bisschen zäh, hat man gemerkt, weil der Tag dann irgendwie sehr lang war und man es dann doch schon eine sehr gute Formulierung finden möchte. Genau, ich glaube, wir haben dann auch eins noch ein bisschen auf morgen verschoben.
Genau, ja, aber es war schon sehr inspirierend, irgendwie von den anderen zu hören. Ja. Genau, ich bin in der Gruppe, wie haben wir es jetzt genannt, Rechenschaft? Zeig, Accountability. Accountability, also irgendwie, ja, weiß auch nicht. Müssen wir vielleicht nochmal googeln oder so, wie man das gut übersetzt.
Und dann aber mit der. Nochmal Blickrichtung, die globalen Stimmen irgendwie da mit reinzubringen. Und also was ich, echt gut fand, war, dass das Vorbereitungsteam uns Fragen aufgeschrieben hat, mit denen wir uns beschäftigen sollen und das habe ich gemerkt, hat mir sehr geholfen, weil ich finde, meine zwei Themen, wo ich mir das angucken sollte, gerade in der Kombination total schwierig fand, überhaupt mir da im Vorhinein konkret gewandt so zu machen und da haben diese Fragen sehr geholfen.
Und ja, also ich bin auch in meiner Gruppe eine von drei Personen, die nicht aus den USA sind. Wir sind, glaube ich, 16 in meiner Gruppe. Aber es war eine, also heute waren alle noch sehr zurückhaltend, was die Redebeiträge anging, was für mich echt gut war, weil ich wirklich, nach der ersten halben Stunde echt müde war und auch gemerkt habe, wie ich einfach lange brauche, bis meine Gedanken fertig formuliert sind und dadurch konnte ich mich aber auch gut beteiligen und, das ist ganz gut angekommen.
Wir sind nicht fertig geworden tatsächlich, weil wir dann auch, also wir sollten am Ende dann Realitäten irgendwie benennen und die dann priorisieren und zu sagen, eigentlich war die Aufgabe am Ende, drei Realitäten, die irgendwie herausfordernd sind, in diesem Themenbereich zu benennen. Und wir sind dann irgendwann überhaupt nicht mehr weitergekommen bei der Frage, wie formulieren wir das jetzt so, dass auch hinterher verstanden wird, was wir damit genau meinen.
Dass wir dann entschieden haben, das zu vertagen und morgen nochmal 15 Minuten zu nehmen und das zu Ende zu machen, bevor wir dann zum nächsten Thema gehen. Völlig gut, dann versuche ich nochmal meine Gruppe zusammen zu puzzeln. Also ich bin in Gruppe 3b, das ist Impact, also Einfluss und dann unser Fokus sind junge Generationen.
Und auch bei uns ist es so, dass wir nur drei Personen sind, die unter 35 sind, was beim Thema junge Generationen schon auch nicht ganz so gut ist. Und wir sind auch alle, also alle, die wir unter 35 sind, sind relativ knapp unter 35. Also wir sind alle zwischen 30 und 35 und wir sind auch 15 Leute, glaube ich, insgesamt und drei Personen, die nicht aus den USA kommen.
Und das sind zwei Personen aus dem afrikanischen Kontext und ich dann als Europäer. Und das fand ich schon spannend, weil ich hatte das Gefühl, wir sind sehr schnell ins Reden gekommen. Also es ging sehr schnell darum, was beschäftigt junge Menschen oder was beeinflusst junge Menschen in dem, wie sie in dieser Welt sind, und haben dann das relativ breit aufgefächert und ich hatte so das Gefühl, man wechselt die ganze Zeit zwischen, was beschäftigt unsere Kirche am Thema junge Menschen, also wo sind die jungen Menschen hin oder wie können wir eine Kirche sein für junge Menschen, Aber eigentlich wollten wir darüber reden.
Was das Leben von jungen Menschen beeinflusst. Und da das so auseinanderzuhalten, das war so ein bisschen unsere Aufgabe. Und wir haben dann auch zum Schluss das geschafft, unsere Themen so darzustellen, dass wir sie ein bisschen zusammenfassen konnten. Und dann hatten wir zum Schluss eine Abstimmung und hatten sechs Themen zur Auswahl. Und davon mussten es dann drei werden.
Und wenn ich es richtig zusammenkriege, ist das Erste auf jeden Fall, dass junge Menschen in einem Krisenszenario leben, also eine kollabierende Welt oder dass man merkt, funktioniert einfach vieles nicht mehr. Klimawandel so als das große Überthema, aber auch Kapitalismus und Ungerechtigkeit. Verteilungsungerechtigkeit, Ressourcenwettkämpfe und einfach auch der verlorene Glaube daran, dass die Zukunft besser ist als das, was jetzt gerade auf uns wartet.
Das ist so das Überthema und das habe ich auch relativ stark eingebracht und habe dann gemerkt, wie sehr ich Gehör finde in der Gruppe. Also das fand ich schon spannend. Dann das Zweite ist, dass wir einen Disconnect, also wie eine Unterbrechung der Verbindungen festgestellt haben, zwischen der Kirche als Institution, also UMC, und dem, was Gemeinden vor Ort erleben.
Und jetzt gar nicht so sehr, dass irgendwie die da oben in der Institution irgendwas machen und es nicht ankommt, sondern auch andersrum, also dass das, was in den Gemeinden passiert, eigentlich auch nicht in die andere Richtung kommt. Das haben wir so als ein Grundsatzthema. Und dann das Dritte ist, dass wir gemerkt haben, dass junge Menschen ganz oft.
Einfach nur das aufrechterhalten sollen, was die älteren Generationen bisher gemacht haben und dass das eigentlich der Weg ist, wie wir versuchen, im Methodismus Menschen teilwerden zu lassen, indem wir sie kennenlernen und dann dürfen sie mitarbeiten und dann dürfen sie Verantwortung übernehmen, aber eigentlich für Dinge, die halt auf eine bestimmte Art und Weise laufen sollen, wie sie halt schon immer gelaufen sind.
Oder zumindest die letzten Jahre. Und das fand ich sehr spannend, weil wir uns darin einig waren, im afrikanischen Kontext, im US-amerikanischen Kontext und ich aus Deutschland würde es schon auch so sagen. Und, Die Einzigen, die das aufgebrochen waren, das war Yunis aus Nigeria, die hat erzählt, sie haben mittlerweile richtig viele junge Leute, weil die eben diese Kirche richtig gestalten können.
Also die haben Ownership, die kriegen richtig Handlungsmöglichkeiten und nicht nur Verwaltungsmöglichkeiten sozusagen oder sie dürfen die Kirche auch umgestalten. Und da habe ich das Gefühl, wenn man diese Sachen dann zusammennimmt die nächsten Tage, dann könnte da sich was richtig Spannendes daraus entwickeln, indem man versucht, den globalen Kontext, also die ganz großen Themen der Menschheit aktuell, wenn man die in Verknüpfung bringt zu dem, wie wir Kirche sind und das mit dem Fokus auf junge Leute.
Also ich war richtig hyped so nach meiner Gruppe, fand das eine coole Erfahrung, und gleichzeitig, ja, also oft gucken mich alle an und ich soll dann plötzlich für alles sprechen, was jetzt halt nicht. US-Afrikanisch und über 50 ist und muss dann noch mit Eunice mir die Bälle zuspielen, weil sie dann die afrikanische Perspektive bringen soll.
Ja, also da bin ich mal gespannt, wie lange ich die Rolle durchhalte. Ja, ich fand es auch, aber insgesamt halt total schön, wie über diese, ja doch, irgendwie drei Stunden oder was, die wir in der Kleingruppe dann zusammen hatten, für mich dieses abstrakte Thema, wo ich wirklich, als ich gesehen habe, dass ich in dieser Gruppe eingeteilt war, dachte ich so, oh nein, irgendwie, da kann ich überhaupt nichts zu sagen und so, was soll das überhaupt heißen? Und ich habe schon gemerkt, wie es aber halt im Gespräch, in der Gruppe und auch dadurch, dass alle wirklich versucht haben, sehr, sehr ehrlich zu sein, wie es dann mit der Zeit immer konkreter wurde und wir am Ende doch tatsächlich was darunter vorstellen konnten.
Und eine Sache, wo wir uns alle einig waren, die auch, glaube ich, vormittags schon mal so benannt wurde, ist die Tatsache, dass wir als Kirche... Irgendwie nicht so richtig, abgesehen von Kirchengliederzahlen, keine Methoden haben oder keine Arten und Weisen haben, um irgendwie Bewegungen zu messen, sei es Wachstum oder.
Glaubenserfahrungen oder irgendwas. Das Einzige, was wir messen, sind, wie viele Personen haben, sind Kirchenglieder. Und dass wir da einfach, ja, also ich hoffe, dass wir irgendwie vielleicht Ideen finden, wie man sowas anders messen kann, um sich da auch gegenseitig zusammenzubringen. Ja, nicht zu kontrollieren, aber eben dieses Rechenschaftsding, also irgendwie ein, wir haben ein gemeinsames Ziel und wir sind im Gespräch darüber, wie es uns geht mit diesem Ziel und, wo wir da sind, das Ziel zu erreichen und so.
Und wenn man da einfach andere Möglichkeiten hat, sowas zu messen, ist das, glaube ich, schon sehr hilfreich. Ja, und das finde ich auch ganz interessant, dass obwohl wir jetzt in unterschiedlichen Gruppen sind, ich jetzt schon auch merke, wir haben, also uns beschäftigen die gleichen Themen, und das finde ich eigentlich ganz schön, weil man dann nicht das Gefühl hat, am Ende, wir sind jetzt eine von den 16 Gruppen und wir bringen was raus, sondern ich glaube, es werden sich in den Gruppen ja eben Sachen rauskristallisieren.
Dass sich durch alles durchzieht und das finde ich ganz schön, Weil eben bei uns war das auch dieses Thema von Messen schon auch ein großes Thema, dass wir gesagt haben, das läuft irgendwie so ein bisschen falsch. Und aber auch das Thema mit, wir wollen, dass Menschen, also ich war ja beim Thema Jüngerschaft, wir wollen eben, dass andere Menschen zu uns kommen und so werden, wie wir sie haben wollen, so ein bisschen.
Dass damit manchmal so ein bisschen gerechnet wird und man aber als Gemeinde vielleicht gar nicht richtig offen ist, dann von den Personen auch verändert zu werden. Also es war auch ein Thema, was ich zum Beispiel eingebracht hatte, dass der Fokus ganz oft darauf liegt, dass man in der Judenschaft was tut, aber der Fokus oder man gar nicht richtig offen dafür ist, auch was zu empfangen, und vielleicht was zu empfangen, verändert zu werden von anderen.
Und das ist für mich eigentlich so ein ganz gutes Gefühl. Ich kann das, glaube ich, noch nicht alles sortieren und benennen, was gerade mit mir passiert hier. Aber ich merke, dass etwas passiert. Also Prozesse sind in Gang gekommen. Ich habe neue Leute kennengelernt. Ich habe neue Perspektiven gehört und die machen was mit mir und mit der Art und Weise, wie ich über Kirche und diese Welt und das Leben nachdenke.
Und da bin ich sehr gespannt. Und ich hoffe, dass wir uns offen halten können, die Tage uns tatsächlich davon verändern zu lassen und dann einen guten Weg finden, euch, die ihr jetzt gerade zuhört, auch daran teilhaben zu lassen, weil das war für mich schon auch eine Frage. Also wie können wir das, was wir hier erleben, erfahrbar machen?
Weil das ist das eine, irgendwo einen Bericht zu lesen oder irgendwelche Sätze, die dann am Schluss verabschiedet werden, mitzunehmen. Aber dieser Disconnect zwischen globaler Kirche und Ortsgemeinde, der zieht sich ja noch weiter durch. Und da wäre ich jetzt gespannt, also wenn ihr gerade zuhört und da eine gute Idee habt, wie ihr irgendwie noch besser hier teilhaben könnt oder auf welche Arten und Weisen wir hier berichten können, dass ihr das noch mehr spürt auch vielleicht, dann gebt da gerne Bescheid.
Also ich bin bereit, morgen früh um fünf, wenn ich wieder wach bin vermutlich. Dann das ein oder andere auch umzusetzen. Ich sage an der Stelle schon mal viele Grüße und gute Nacht und überlasse einfach die letzten Worte. Imke und Deborah und ihr könnt uns jetzt rausmoderieren. Je nachdem, wie lange ihr braucht, zwischen fünf Minuten und einer halben Stunde.
Macht einfach, was ihr wollt. Liebe Grüße aus Calgary von mir. Ja, gute Nacht, Moritz. Ja, also... Ich würde einfach nochmal betonen, dass ich echt schön finde, was sich da entwickelt und auch, wie wir auch jetzt in der Kleingruppe heute, auch allein schon über die paar Stunden, wie man gemerkt hat, so langsam werden die Leute offener.
Und ich glaube, ich sehe großes Potenzial zu dieses Holy Conferencing, was ja schon öfter mal im Raum stand, dass das da morgen und übermorgen echt, irgendwie passieren kann, weil wir eben so intensiv miteinander arbeiten. Und klar, es ist anstrengend, aber ich habe schon das Gefühl, dass es sich lohnt.
Und ja, doch, also das erlebe ich auf jeden Fall auch. Und auch dieses, dass alle sehr hoffnungsvoll sind und offen und neugierig darauf, was jetzt alle erzählen. Und ich merke schon auch auf jeden Fall, dass mir gegenüber eine sehr große Offenheit ist, weil ich eben eine der wenigen jungen Personen bin, was ich da eben erzähle.
Und dass da schon immer sehr viele Augen auf einen schauen. Genau. Und wir hoffen auf besseres Mittagessen morgen. Ja, genau. Beziehungsweise wir nehmen uns das vom Frühstück mit. Vielleicht. Ja, vielen Dank fürs Zuhören und gute Nacht. Ja, macht gut.