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The Holy Club

3, 2, 1, Abflug! Rückblick und Aufbruch nah beieinander

Montag, 19. Oktober 2026 · 1 h 06

MP3

Shownotes

Moritz sitzt (je nach Uhrzeit) gerade im Flieger nach Calgary – und deshalb schauen Damian und er in dieser Folge nochmal auf die letzten vier Gespräche zurück, bevor die Calgary-Berichterstattung startet.

In dieser Folge:
Björn Tröger: Neu im Erzgebirge, neu in der EMK, noch mit rosa-roter Brille – aber die fängt an abzublättern. Was Damian und Moritz am meisten beschäftigt hat: seine Begeisterung für die Basisdemokratie der Kirche. Und die Erinnerung, dass diese Begeisterung verblasst, je öfter man dabei ist.
Hannah Terry: Gnade als Erfahrung, nicht als Theologie. Hannah hatte gesagt, sie erlebt ständig ihr Herz strangely warmed. Und das hat Damian und Moritz in eine ehrliche Runde geführt: Was bedeutet Gnade konkret in unseren Gemeinden? Damian erzählt von drei Momenten der letzten Wochen, die ihn fast sprachlos gemacht haben – vom Scheck für seinen Flug nach Deutschland bis zu einer Pianistin, die sagt: Ich glaube, ihr lebt, was ihr sagt.
Anne Detjen: Das Gänseblümchen-Bild von Jens Stangenberg macht die Runde. Klein, schön, widerstandsfähig. Und wenn der Rasenmäher drüber fährt, steht es einfach wieder auf. Was passiert eigentlich mit einer Mega-Church, wenn der Rasenmäher drüber fährt?
Reinhold Raschke: Posaunenchor – Moritz bekennt seine ambivalente Beziehung zum Blechbläserwesen. Damian rettet die Ehre mit der Geschichte seines Einführungsgottesdienstes in Baiersbronn, bei dem der Posaunenchor Eye of the Tiger gespielt hat. Außerdem: Glaube und Naturwissenschaft ist ein Thema, das im Holy Club noch zu kurz kommt. Wer da draußen Physikerin oder Biologe ist – meldet euch.

Was gerade läuft:
Damian hat in Kansas City das Beer Theology Camp besucht – drei Tage Apokalypse-Theologie mit Professoren von Princeton, Harvard und Duke Divinity, dazu Tolkien, Whitehead und Freibier ab 10 Uhr morgens. Und er überlegt, ob man das Format nach Deutschland bringen kann.
Mason hat seine erste Predigt gehalten. Zum Spider-Man-Gottesdienst, 16 Jahre alt, mit Witzen auf Kosten von Damian. Die Gemeinde hat ihn getragen.

Ausblick Calgary:
Ab Montag kommen täglich kurze Folgen aus Calgary – Einblicke in das UMC Leadership Gathering, möglichst mit verschiedenen Stimmen aus der weltweiten Konnexio.

Live-Podcast: Freitag, 13. November, 19.30 Uhr – MetoPub Waiblingen. Zu Gast: Anna-Lena und Janina vom Schmuckhaus Heilbronn. Tischkicker, Billard, Gespräche, Snacks. Kommt vorbei.

Thorsten Dietz hat beim Wort und das Fleisch Podcast eine Folge über den Methodismus gemacht – mit Walter Kleiber auf dem Cover und zweieinhalb Stunden inhaltlicher Tiefe: wort-und-fleisch.de/der-methodismus

Reaktion darauf von Sarah, Moritz und Björn: schoener-glauben.blogs.audiorella.com/245-srsl…

Der Holy Club erscheint jeden Montag auf Spotify, Apple Podcasts und überall, wo’s Podcasts gibt.

Instagram: @holyclubpodcast · Hosts: Moritz Mosebach und Damian Carruthers

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Hallöchen! Immer wieder kommt ein neuer Montag, immer wieder kommt ein neuer Meto und heute sind es eure zwei Lieblinge, vielleicht Damien und ich, Moritz, wir sind am Start. Hi Damien, wie geht's? Hey Moritz, ach jo, man hält sich über Wasser, sag ich jetzt nochmal. War ein bisschen aufregende drei Wochen.

Aber wie geht's dir dann? Oder sogar vier Wochen. Wir haben jetzt echt viele Folgen geballert. Das stimmt, ich hoffe, ihr habt euch drauf gefreut. Aber Moritz, du bist glaube ich gerade im Flieger, oder? Irgendwie werden wir hier aufnehmen. Es kommt jetzt ein bisschen drauf an, wann die Leute einschalten. Aber ja, du hast recht.

Heute bei Veröffentlichung beginnt meine Reise nach Calgary. Und wenn ihr jetzt morgens früh einschaltet, dann bin ich gerade auf dem Weg an den Flughafen. Wenn ihr nachmittags einschaltet, bin ich gerade noch über Europa. Und falls ihr Nachteuwen seid und spät einschaltet, dann schon im Landeanflug nach Calgary.

Zusammen mit den anderen aus der deutschen Delegation. Was machst du da nochmal? Morgen geht's los. Leadership Gathering. Wir werden vier Tage an der Vision der UMC, also der Evangelisch-Methodistischen Kirche, arbeiten. In verschiedenen kleinen Gruppen. Heute, also jetzt Aufnahmetag, kam eine E-Mail und ich darf am Donnerstag sogar den Morning-Service liturgisch leiten.

Also ich bin sehr gespannt. Kam aber ein fertiges Skript, also ich muss nur was vorlesen. Ah, ich wollte gerade sagen, die sind auch ziemlich früh dran hier. Ja, ja, die haben gesagt, sie sind jetzt am Finalisen ihrer Planung und hab jetzt mal gefragt, ob ich da was Besonderes anziehen muss oder so für die Packliste.

Lass mich raten, die Amis haben das in der Hand, den Gottesdienst. Also es war ein D'Andre, der mich angeschrieben hat, von daher glaube ich schon, ja. Die Amis, das ist echt was hier, was mich auch zu Weißduttrepp als Deutscher. Du kriegst hier ganz oft Last-Minute-Sachen. Also das ist ganz extrem. Da kommt dann so, auch wenn wir eine gerätige Konferenz haben, kriege ich dann so, drei Tage vorher gesagt, übrigens, dem könntest du das dann größtens leiten.

Und denkst du, hallo, das ist schon ein anderes Setting als einfach mal so ein, kleiner Gottesdienst, können wir das mal ein bisschen vorher besprechen oder so. Aber das ist hier gang und gäbe. Oh, hier, in zehn Tagen habt ihr ein Meeting mit dem Bischof. Entschuldigung. Sowas wird dann immer einfach mal gemacht. Das läuft hier ein bisschen anders rum, so Konferenzprogrammpunkte.

Ich weiß noch, als ich den Live Holy Club gemacht habe bei der süddeutschen jährlichen Konferenz, Da wurden die, glaube ich, so drei, vier Monate vorher echt nervös, weil ich noch kein Konzept hatte. Genau. Das bringt mich auch zu dem Thema gleich, aber erst bevor wir das dann ansprechen. Aber mit der Hannah Terry hatte ich ja auch eine Konversation über diese Reise, die wir nächstes Jahr machen wollen.

Und ein Kommentar war auch, also das ist ja schon so toll organisiert. Das ist jetzt ja richtig. Ich sagte, hä? Ist doch Standard, wenn du sowas machst. Aber fand ich witzig. Naja, aber jetzt erzählen wir noch ganz kurz mal uns, wenn du drüben bist, gibt es ja auch ein bisschen Specials für unsere HörerInnen beim Holy Club.

Genau, ich muss mal ein bisschen schauen, wie ich das hinbekomme, aber eigentlich müsste es klappen, dass ihr da im Laufe der Woche jeden Tag so einen kleinen Rückblick oder Einblick bekommt. Ich versuche da auf jeden Fall mit den deutschsprachigen Menschen was aufzunehmen, wird vielleicht auch mal was Englisches dabei sein, das weiß ich noch nicht genau.

Aber ich setze jetzt einfach drauf, dass ich so gejetlaggt bin, dass ich früh morgens aufwache und dann die Folgen fertig machen kann, damit ihr die dann jeden Tag frisch bekommt. Unser Programm ist recht dicht. Also wir machen wirklich vier Tage von morgens 8 bis 17 Uhr durch. War ganz lustig. Wir hatten letzte Woche so ein Meeting, wo wir das Programm mal angeschaut haben mit den europäischen Teilnehmenden.

Und dann haben die gefragt, ja, ihr habt ja das Programm gesehen. Falls ihr euch wundert, es gibt wirklich keine Pausen. Also wir machen durch von ganz früh morgens bis abends, weil, und jetzt muss ich schon ein bisschen lachen, weil wir sind da in einer Kirche, Knox Church in Calgary und wir sind glaube ich 300 Leute ungefähr und es gibt drei Toiletten für alle.

Und weil, wenn man jetzt eine Pinkelpause machen würde, um 10 Uhr zum Beispiel, dann würden alle um 10 Uhr aufs Klo wollen. Und das funktioniert logistisch natürlich nicht. Und deshalb machen wir einfach keine Pause und alle gehen dann, wenn sie müssen. Ich finde, das ist so richtig bezeichnend für methodistischen Pragmatismus.

Man könnte ja aber auch noch so ein paar Toilettenhäuseln aufstellen, oder? Nein, Damien, nein, nein. Das ist viel produktiver, so wie das jetzt geplant ist. Geil. Aber gibt es eine Mittagspause wenigstens fürs Essen oder so? Genau, eine Lunch Break gibt es, da werden wir versorgt. Und für abends bekommen wir dann, glaube ich, so Debitkarten, also mit Guthaben drauf.

Und dann können wir in die Stadt ziehen in kleinen Gruppen und da essen, trinken, fröhlich sein. Und da wird wahrscheinlich dann auch was passieren. Geil pragmatisch, ne? Ja, finde ich auch. Also ich finde es schon irgendwie lustig, ja. Das muss man ja schon lassen, Amis, da sind sie ja echt, also in dem Fall sind es ja die meisten Amis, die das organisieren, ne.

Da sind die schon pragmatisch. Das weiß ich jetzt nicht. In dem Fall hat die Anne Detjen, die jetzt auch im Podcast war, die ist ja Teil dieses Vorbereitungsteams, und die hat uns das dann erklärt. Keine Ahnung, ob sie das jetzt organisiert hat. Falls du zuhörst, Anne, es wird bestimmt alles supi. Ach, bestimmt. Wenn da eine Deutsche mit dem Team ist, wird das gut. Finde ich mir sicher.

Ja, gut. Dann wissen wir, was auf uns zukommt. Jetzt machen wir nochmal einen kurzen persönlichen Rückblick. Und dann schauen wir uns die vier Folgen nochmal an. Also es könnte heute auch eine längere Folge werden. Mal schauen. Schauen wir mal, genau. Ja, schauen wir mal, was wird. Äh, Moritz, ich habe ja drauf gewartet. Moritz, was hast du so die vier Wochen getrieben, abgesehen vom Aufnehmen wie so ein Verrückter?

Ja, also waren viele Sachen auf jeden Fall parallel. Ich weiß nicht, ob du es noch so in Erinnerung hast von deiner Zeit hier als Pastor in Deutschland, aber ich finde immer die Phase nach den Sommerferien, dann die ersten drei, vier Wochen, wenn alle aus dem Urlaub wieder da sind, alle Gruppen wieder losgehen, alle, Gremien das erste Mal wieder tagen und dann alle Podcasts aus der Sommerpause kommen.

Gliederaufnahme hatten wir noch in Schöneich bei mir. Also das waren schon viele Sachen gleichzeitig. Und jetzt am kommenden Wochenende feiern wir noch Kirchenjubiläum. Also das Wochenende, was jetzt hinter uns liegt. Gestern wurde unsere Christuskirche in Schöneich 20 Jahre alt. Und da ist jetzt auch so, haben wir noch ein Herbstfest geplant.

Da bin ich mit einem Kaffeebus am Start und die Gemeinde legt sich ins Zeug. Gibt Zwiebelkuchen, Kürbissuppe und das Programm Hüpfburg. Und sonntags dann ein Festgottesdienst mit Bürgermeisterinnen und sowas. Also, ich bin wahrscheinlich auch relativ K.O. und kann gut schlafen auf dem Flug. Ja. Ja, krass. Und 20 Jahre, das ist ja noch voll jung.

Ja, ja, wir haben neu gebaut auf dem Bezirk, vor 20 Jahren. Und ich komme jetzt in den Genuss, dieses kleine Jubiläum mit zu feiern. Machen wir dann in fünf Jahren so ein Vierteljahrhundert und so weiter und so fort. Und dann jedes Jahr. Genau. Für jedes Jahr, was man noch schafft. Ja, nee, sieht gut aus. Gut.

Und bei dir, bei dir gab es viel Bier und Theologie, habe ich auf jeden Fall so am Rande mitgekriegt. Aber das war jetzt nicht vier Wochen lang dein Programm. Nee, es ging los. Ich war ja die fünf Wochen in Deutschland. Und bin dann auch zurück. Und wie du sagst, ich bin Montagnacht angekommen und Dienstag ging es dann schon los. Da haben wir unseren neuen Jugendkreis gestartet, den wir ökumenisch machen.

Der Einzige, der eben ganz offen auch einlädt für queere Kids. Und da haben wir einen kurz guten Start gehabt mit sieben Ehrenamtlichen und fünf Kids. Also, das ist doch was. Da wird man gut aufgepasst auf die Kinder. Ja, und dann ging es halt direkt los. Und dann hat Mason, der ja auch hier zu Gast war schon dieses Jahr, der hat jetzt zum ersten Mal gepredigt.

Während unseres Spider-Man-Gottesdienstes, wir sind gerade in unserem neuen, dritten, keine Ahnung, vierten Filmreihe. Und da geht es drei Wochen lang Spider-Man, dann drei Wochen Batman. Und das Oberthema ist die Masken, die wir tragen, the masks we wear. Und da hat eben Mason gepredigt. Und es war, also wenn ihr es angucken wollt auf YouTube, schaut mal rein.

Also der ist da schon tausend Tode da oben gestorben mit seinen 16 Jahren. Aber das war so toll zu sehen, wie die Gemeinde das gehandelt hat, weil er hat dann zwischendurch auch so... Immer mal wieder so richtig krass tief geatmet und dann kam von der Gemeinde so, you got this Mason, preach it. Und das war richtig cool. Also die haben den echt da getragen und eine meinte auch zu mir, ich hab den ganzen Glassen gebetet, dass er durchhält, dass er es durchzieht.

Also das kam richtig gut an und hat er toll gemacht für seine erste Sprechung. Mega, also das haben wir ja hier im Podcast live mitverfolgt sozusagen, als er die Spider-Man-Idee gepitcht hat. Und jetzt ist es passiert. Mega cool. Ja, er hat auch echt ein paar Witze gerissen. Mich auch ein bisschen durch Kakao gezogen. Also ich habe das ja mit ihm dann auch geschrieben. Das ist ja auch in Ordnung.

Aber war gut, war gut. Ja, und jetzt hat man noch ein ganz anderes Ding dabei. Aber nach dem Geistens kam noch eine auf uns zu, die Martha, die ist so Mitte 60. Und hat sich dann auch nochmal bedankt. Er hat mich auch nochmal gelobt und hat dann gesagt, sie könnte es gar nicht vorstellen, sich da vorne so hinzustellen.

Und hat Mason gesagt, naja, kannst du auch mal probieren. Und dann hat sie gesagt, ja, weißt du, ich hab da echt schon länger mal drüber nachgedacht, ob ich es vielleicht mal probieren sollte. Und da hab ich gesagt, oh, okidoki. Willst du den Batman machen nächste Woche? Und da hat sie gesagt, nee, nee, das muss erst mal warte. Ach, den Alfred.

Genau. Und dann, auch fand ich jetzt cool, jetzt hat sie auch seinen Mut, sozusagen, sich da hinzustellen. Ja, und vier von seiner Freunde waren auch da und haben ihn unterstützt. War auch cool. Ähm, genau, also, von daher, das ist schön. Ähm. Was noch so lief, ich habe, genau, ja, ich war jetzt auf einer Konferenz, nenne ich das jetzt mal, in Kansas City und ich fange da so an.

Wir haben hier in unserer Konferenz, dürfen medistische PastorInnen, haben dreieinhalbtausend Dollar über vier Jahre verteilt, was wir benutzen können für Fortbildung. Dann stellen wir einen Antrag und dann kriegen wir auch, wenn es irgendwo anders ist, den Flug bezahlt und Hotel bezahlt und solche Sachen.

Und dann habe ich einen Antrag gestellt für ein Theologie-Camp, ein besonderes. Und das heißt Beer Theology Camp, also Bier im Deutschen mit B-I-E-R. Und konnte mir nicht ganz so viel darunter vorstellen, aber ich folge dem Typen, der das macht, Trip Fuller. Hat auch einen Podcast, Homebrewed Theology.

Das ist ziemlich cool. Und da waren es drei Tage lang Theologie mit Professoren von Princeton, Harvard, Duke Divinity School, Jörg, ist es Riga oder Rida? Riga. Ah, mit G, genau. Riga war da, der ja auch schon mal zum Podcast war mit Moritz. Er hat auch dort Vortrag gehalten. Und, also man hat richtig viel Theologie, Thema war Apokalypse.

Wir haben über apokalyptische Texte gesprochen über Horrorfilme, alles mögliche war dabei und man hat den ganzen Tag ab 10 Uhr morgens Freibier gehabt bis abends bis der Laden zugemacht wurde und dann und da war wirklich. Wir haben in der Kirche halt, das war eine große Presbyterian Church, 800 Leute waren wir.

Toiletten war auch ein bisschen ein Problem, aber wir haben es hingekriegt, weil wir eine Biertrink müssen halt viele pinkeln, das ist ja auch so. Ja, es war feuchtfröhlich und trotzdem auch richtig cool. Also richtig geile Inhalte und halt ein Bier in der Hand. Das ist schon was. Also ich habe es dir ja vorhin schon gesagt, ich glaube John Wesley wäre jetzt nicht begeistert, wäre eher sowas für die, Martin-Luther-Fraktion Und da ging ja viel mit Bier.

Aber wie war das so aufgestellt? War das dann ökumenisch und waren dann nur so ProfessorInnen und PastorInnen? Oder waren da auch Ehrenamtbüche, Laien und so weiter? Also das ist so ausgelegt sogar eher mehr für Laien, witzigerweise. Weil du, also das Offizielle fängt Donnerstagabends an und dann musst du dir quasi nur Freitag freinehmen und Samstag komplett den ganzen Tag bis abends um sechs.

Das heißt, für die Pastoren, ich bin auch früher gegangen, weil ich musste ja am Sonntag wieder predigen, also es war jetzt nicht so predigtfreundlich, sag ich jetzt mal. Aber es gab dann noch für die Hardcore-Pastoren, es waren eher nur Pastoren oder Rentner, die dann Donnerstag den ganzen Tag noch dabei waren, da konntest du ein Extraticket verkaufen, weil man da ähm.

Da ging es ja nochmal so um Prozesstheologie. Kennst du Whitehead? Ja. Ich habe von dem nie was gehört vorher. Ja gut, ich bin jetzt bei schöner Glauben, in die Prozesstheologie Spur reingeputscht. Da ist Whitehead, Cop und so weiter. Und Trip Foller ist da auch ein bisschen drin. Ah, witzig. Weil da gab es echt, wir hatten da mehrere Vorträge oder Diskussionen über Whitehead und da ist ein neues Buch geschrieben worden und so.

Und super spannender Typ. jedenfalls, das war so eher die Hardcore-Theologie-Leute und das andere war dann ein bisschen leichter. Aber da würde ich schon, also ich hab so mal kurz wieder, muss man Vokabular mal wieder auffrischen bei so manchen Vorträgen. Aber fand ich gut, war richtig toll. Auch eine tolle Kirchenhistorikerin, Diane Butler-Beth, die war witzig und ein Wissen gehabt, also es war geil, es hat richtig Spaß gemacht.

Und dabei halt noch ein Bierchen, ne, so. Ja, ja, dein eines Bier von morgens bis abends. Ja, es waren vielleicht zwei oder so, aber jetzt will ich mal nicht auf dem Nähkästchen plaudern. Ja, jetzt bin ich am Gespräch mit ihm, ob wir sowas nicht nach Deutschland bringen, mal gucken. Wäre ja cool, wenn das klappt.

Genau. Ja, ich glaube, es war zu weit. Das ist ein Format auf jeden Fall. Nee, auf jeden Fall. Es hat Spaß gemacht, ja. Und es gab natürlich, das muss ich auch noch erwähnen, es gab dann eine kleine Session, also kleinere Session, mit einem Tolkien-Professor. Wir haben dann über Herr der Ringe gesprochen, weil im letzten Kapitel, vom letzten Buch, geht es um das Online, das ja zerstört wurde und was im Film nicht vorkommt.

Und da ging es quasi um die Apokalypse im Augenland und dann wurde darüber diskutiert und gesprochen mit einem Theologen einem Tolkien-Nerd und Chip Fuller selber, weil er auch ein Herr der Ringe-Fan ist und dann haben wir das war auch nochmal schön. Und alles zusammenkommt Bier, Herr der Ringe, Kirche und Theologie was will man mehr?

Das freut mich sehr was wollt ihr mehr? Vier Folgen gab es jetzt, vier Interviews war ganz schön was zu tun. Ich habe es jetzt gemerkt in der Vorbereitung auf heute, dass schon ziemlich hoch herging in unserer neuen Staffel. Ja. Sollen wir rückwärts machen oder sollen wir von vorne anfangen? Wie willst du es machen? Wie du willst. Ich kann in beide Richtungen.

Das ist aber ein frischen Anfang. Hier mit Björn von gestern sozusagen. Wir nehmen gerade am Dienstag auf. Also für mich war es gestern, als die Folge rauskam. Perfekt. Dann Björn von letzter Woche für euch. Genau. Ja, erzähl mal ganz kurz, wie hast du den Björn eigentlich kennengelernt oder wie kam dir, dass ihr das Gespräch genommen habt?

Ja, das war mal wieder Sarah, die da ein bisschen vermittelt hat. Und zwar hat Björn Sarah beim Freakstock dieses Jahr getroffen. Und ich glaube, die fanden sich ganz gut. Und Björn macht schon interessante Arbeit da in Ostdeutschland mit dieser offenen Jugendarbeit und der christlichen Jugendarbeit und dem, wo er herkommt. Das ist ja auch das, was er im Gespräch so beschreibt.

Und Sarah hat ihn dann ins Team von Schöner Glauben reingeholt. Und da ist er jetzt so ein bisschen am Ankommen. Und dann dachte ich, ich kenne ihn nicht, er kennt mich nicht. Und wir wollten dann uns schon verabreden, um uns so mal telefonisch kennenzulernen. Und dann dachte ich, eigentlich ist das eine coole Gelegenheit, einfach beim Holy Club uns kennenzulernen, weil dann können andere Leute noch teilhaben.

Und ich finde, der Holy Club bietet ja ein ganz gutes Setup, um Leute kennenzulernen, den Bezug zur Kirche irgendwie zu klären. Also mir ist es auch gelungen. Ich fühle mich ihm jetzt deutlich vertrauter als vor der Stunde, die wir da gequatscht haben. Und Holy Club ist eine gute Art, Menschen kennenzulernen. Also tip top. Auf jeden Fall.

Also ich finde, mir geht es dann auch so, ich höre dann so zu und denke, ach ja, man hat das Gefühl, man kennt die Leute einfach jetzt ein bisschen. Gerade wenn man so ein bisschen die Geschichte lernt, wie seid ihr eigentlich in die EMK gekommen und was schätzen Menschen am Methodismus, das verbindet einfach auch nochmal auf einer Ebene, finde ich immer.

Ja, und das sind ja nicht nur oberflächliche Fragen. Also ich frage ja nicht nur ab, wer bist du, was arbeitest du und wo wohnst du? Also das hat man ja meistens in so einem halben Satz irgendwie geklärt. Aber wenn man fragt, wie bist du zu so einer Glaubensgemeinschaft dazu gekommen oder wo in deinem Leben war eine wichtige Phase für dich, die auch jetzt heute im Rückblick noch prägend ist, das bietet ja einen ganz intimen Einblick.

Also das habe ich dann schon gedacht, da fühlt man sich dann echt verbunden, weil ich habe ja auch einen Bezug zu diesem Methodismus. Eben. Er war ja noch so ein bisschen, er ist ja erst seit einem Jahr dabei und er ist ja noch so ein bisschen, wie war es formuliert, mit der rosa-roten Brille unterwegs oder so, glaube ich, die so langsam abgelegt wird.

Das war so am Ende noch so ein Thema. Hat dich was überrascht, was ihm gefällt oder was ihn angesprochen hat, dein Methodismus? Also ich fand es schon spannend, wie begeistert er von der Basisdemokratie ist. Weil ich weiß auch noch, als ich das erste Mal bei so einer Konferenz dabei war, war ich auch noch sehr gespannt. Und da waren die ganzen Leute, die dann da ans Mikrofon rennen und sowas, die hatten für mich noch keinen Hintergrund irgendwie. Das war halt, die haben dann ihren Namen gesagt oder auch nicht.

Aber gefühlt konnte jeder einfach random aufstehen und einen Beitrag irgendwie geben. Und das ist ja auch so. Und gleichzeitig, wenn man dann zweimal, dreimal, viermal und noch öfter da ist, merkt man schon, wie die Zusammenhänge sind und wie bestimmte Menschen zueinander im Verhältnis stehen und wer vielleicht welche, Geschichte hat und was erlebt hat und dann kriegt man hier eine Info und da einen Hintergrund.

Das merke ich dann schon. Also so ideal, wie vielleicht Björn das jetzt in dem Gespräch noch geschildert hat, ist es einfach nicht. Und wir sind eine kleine Kirche und da sind viele zwischenmenschliche Sachen und Geschichten, die irgendwie eine Rolle spielen, teilweise offen, teilweise irgendwie im Hintergrund.

Und da habe ich schon gemerkt, also natürlich, man kann die Kirche gestalten, und ich kann das auch. Wir haben alle Handlungsspielräume, das würde ich immer stark machen. Und gleichzeitig geht halt doch nicht alles. Und es ist nicht immer nur Holy Conferencing, was wir da machen, sondern ganz oft auch einfach schnöde Politik. Ja.

Aber ich fand es trotzdem nochmal auch schön, dass das jemand so erlebt und, das sehr positiv findet. Also ich glaube, das ist ja immer etwas, wenn jemand von außen kommt, egal in welchem Bereich das ist, so eine Person kann oft einfach nochmal auf Dinge schauen, auf Wertschätzung schauen, wo wir entweder als selbstverständlich sehen oder gar nicht mehr wissen, warum das eigentlich eine gute Sache ist.

Solche Sachen, ne? Das finde ich immer spannend, wenn dann jemand von außen nochmal reinkommt und neue Impulse bringt. Auch in der Gemeinde ist es ja auch so. Und aber auch den Finger dann oft auch schneller in die Wunde legen kann, zu sagen, also, was macht ihr denn hier? Also, das ergibt ja gar keinen Sinn. Genau, und das brauchen wir auch.

Also, ich glaube, diese Veränderung, die wir brauchen oder die Gestalt von Kirche, die wir irgendwie mal annehmen sollten, die wird nicht nur von innen heraus kommen. Also, da braucht es immer wieder Kontakt und Menschen, die einen frischen Blick haben und auch eben noch nicht so vorbelastet sind oder schon fünf Generationen irgendwie UrmethodistInnen sind. Ich glaube, anders geht es nicht.

Was mir auch nochmal aufgefallen oder was mich nochmal so angesprungen hat, war die Erfahrung, die er gemacht hat, in dem Fall jetzt wieder mit der Landeskirche. Wie hat er es genannt? Eflut oder sowas, glaube ich. Evangelisch-Lutherisch hat er genannt. Ja, er hat es einmal kurz abgequitzt auf F-Luthert, glaube ich.

Und die Erfahrung eben, man arbeitet, man hat eine Idee, es läuft was, man stellt Anträge, man versucht es irgendwie durchzubringen und dann versagt die Kirchenstruktur an eigener Stelle oder die Institution und macht ihr das Leben schwer. Und das ist, glaube ich, auch nochmal so eine Erinnerung, finde ich, eigentlich eine Stärke, die wir als Mönchengladen haben, weil es dem Basis demokratischer ist und wir auch die Wege ein bisschen kürzer sind, dass wir das auch nutzen müssen dass wir wirklich auch, also von unten sagen, hey wir brauchen das und das muss verändert werden von oben auch mehr, hoffentlich mehr offene Ohren sind, wenn Dinge einfach dran sind, dass Menschen eben nicht frustriert sind die ganze Zeit,

weil es nicht vorwärts geht oder weil Dinge nicht, gesehen werden, wo was aufblüht oder aufbricht das war ja immer so einen wichtigen Punkt Und dann habt ihr auch nochmal über diesen AfD-Antrag, den ihr damals eingebracht habt, in der SJK gesprochen. Fand ich ja nochmal cool, da hätte ich nochmal ein paar gute Fragen gestellt.

Wie sieht es in der Praxis aus und ist dir da auch nochmal irgendwas bewusst geworden? Na, da merke ich schon. Also das ist jetzt was, was auch Gespräche angestoßen hat. Also ich hatte jetzt in den letzten Wochen eben auch auf Gemeindeebene oder auf Bezirksebene solche Gesprächsabende. Und ich bin gespannt, was wir da in den nächsten Monaten noch so hören werden und welche Erkenntnisse da kommen, wenn an immer mehr Orten einfach darüber gesprochen wird.

Und ich fand es schon gut von ihm da auch eine ostdeutsche Perspektive zu bekommen. Auch eine, die jetzt sehr klar und wohlwollend war. ich weiß, dass das nicht bei allen der Fall ist das hat er ja auch gesagt, Aber es hat mir schon geholfen und gleichzeitig habe ich auch gemerkt, wir sind dann an einer Stelle auch so an die Frage gekommen, wie sieht es denn aus mit Linkspartei und Berlin und so weiter.

Und da merke ich dann auch, ja, wir sind halt alle irgendwie Menschen, die jetzt sich kirchlich engagieren. Ich glaube, niemand von uns jetzt hier auch im Team ist so Politik-Experte, Expertin, dass wir da, umfassende politikwissenschaftlich korrekte Einschätzungen irgendwie geben können, sondern immer ein Stück weit auch unsere Meinung.

Was mir an der Stelle nochmal wichtig war, also dieser Beschluss, dass die AfD unter diesen Extremismus fällt, den haben wir als Konferenz getroffen. Aus meiner Sicht gibt es keinen Anlass, das für die Linkspartei oder für andere Parteien aktuell so zu treffen. Das kann auch immer anders sein und ich will überhaupt nicht irgendwie Antisemitismusprobleme grundsätzlich abstreiten in der Linkspartei, das glaube ich hätte Björn auch nicht gemacht oder hat er nicht gemacht.

Aber die also die Größe und die Gefahr ist einfach ein bisschen anders gelagert als jetzt aktuell, bei der AfD und da habe ich nochmal gemerkt, auch jetzt so im Nachgang man ringt da um Formulierungen oder versucht irgendwie es sich da gut auszudrücken. Und natürlich ist ein Podcast, das können dann alle anhören und bilden sich dann eine Meinung zu und so weiter.

Ich will trotzdem drüber reden und eben nicht dann verstummen, weil da irgendwie vielleicht eine Angst ist, was falsch zu formulieren. Und das finde ich auch wichtig, dass das Leute machen. Also auch wenn da bestimmt mal Sätze fallen können, die man in zwei, drei Wochen, Monaten oder Jahren anders formulieren würde oder wo man sagt, da habe ich meine Meinung geändert. Das kann schon sein.

Aber ich will trotzdem offen und ehrlich auch irgendwie meine Gedanken teilen können und das auch gewährleisten, dass unsere Gäste und Gästinnen das machen können. Aber da habe ich gemerkt, gesellschaftliche Debatte und so ein paar Punkte, da wird es schon heiß. Auf jeden Fall, ja. Und es ist ja auch sehr emotional, gerade jetzt mit den Parteien und so.

Das bringt mich aber dann doch jetzt schon zu unserem nächsten Gast, den wir hatten, die Hannah Terry, also wir gehen jetzt rückwärts, und die Hannah hatte... Wir gehen jetzt rückwärts. Weil die Hannah hatte, was du nämlich gerade gesagt hast, erinnert mich daran, hatte gesagt, oder ich hatte sie gefragt, was denkst du ist so ein Grund, warum gerade auch so andere Strömungen, Evangelikale von der Mittelliste, warum die sich so abschotten und da irgendwie nicht rauskommen aus ihrem, wo sie drinstecken.

Und sie hat gesagt, naja, Angst ist ganz oft, glaube ich, ein Grund, dass Kirchen sich für gesellschaftliche Gerechtigkeitenveränderung einsetzen. Nicht einsetzen. Also Angst ist oft der Grund, dass das verhindert wird. Weil sie ja eben auch meinte, was sie so angesprochen hatte, war, als sie ins Studium ging und Methodismus und Gnade erfahren hat und dann eben auch gepaart mit einem sozialen, mit der sozialen Verantwortung in der Gesellschaft, dass sie das so gar nicht kannte von ihrem fundamentalistischen Background.

Und so eine ihrer Ideen oder Theorien ist, dass Angst eben der Grund ist, Angst vor der Welt, Angst, dass irgendwie was reinkommt in unsere Heilige Gemeinschaft, verhindert sich dann doch auch sich in Gesellschaft die Veränderung einzusetzen. Und das ähm. Ja, es ist, glaube ich, je mehr ich darüber nachdenke, finde ich, dass Angst auch in meinem Alltag mich doch schon auch bestimmt, an der Stelle klarer Abgrenzungen zu machen über das, was hier in den USA gerade los ist, da sehr deutlich zu werden.

Ich mache das auf den sozialen Medien, mein Profil bei Instagram, aber nicht so sonntags morgens. Und gleichzeitig denke ich, es ist doch unsere Verantwortung auch, da manchmal ein bisschen klarer zu sein. Oder Dinge zu benennen, die falsch sind. Ja, also das würde ich auch so sehen und ich glaube, eigentlich hat Kirche das Zeug dazu, da eben aus einer anderen Haltung heraus zu agieren, weil wir eben aus Gnade zusammenkommen und weil wir eben alle angewiesen sind, auf Gott, auf Gnade, auf Barmherzigkeit und weil Gemeinde schon so ein Raum sein kann, wo man das ein bisschen einüben kann.

Also wir müssen nicht alle irgendwie best friends sein und alle Meinungen immer, irgendwie synchronisieren, dass alle das gleiche denken oder sowas, sondern wir stehen an unterschiedlichen Punkten, auch, in unserem Leben, in unserer Gottesbeziehung und so weiter und wir blicken auch anders auf politische Dinge.

Aber wir sind schon inspiriert und gesandt, um in die Richtung Teilhabe für alle unterwegs zu sein und diese Welt zu gestalten und dann auch die Wahrheit zu verkünden, dass alle Menschen von Gott geschaffen sind, dass wir alle gleichwertig sind und so weiter und so fort. Und das hat dann natürlich, führt es dann zu Diskussionen, wie man das in die Praxis umsetzt.

Aber so ganz grundsätzlich müssten wir da schon auch laut werden können. Gerade wenn die Ungerechtigkeiten immer mehr zum Himmel schreien. Also so scheint es mir zumindest manchmal. Genau, Amen. Ich würde nochmal gerne eine Frage in dem Bezug mit Hannah ansprechen. Also sie hat ja erzählt, wie gesagt, dass sie zum Glauben gekommen ist durch, andere Menschen, die ganz viel Gnade sie haben erfahren lassen.

Ich glaube, ich hatte auch so gefragt, und hattest du einen Alderskate-Moment irgendwann? Ja, und sie so ständig. Ständig, genau. Ich fand das so ganz nett, eigentlich so zu sagen, Gnade verändert uns nicht nur Theologie. Also manche haben das Gefühl, wir sind sehr kopflassig gerade in Deutschland. Wir müssen irgendwie gucken, wie wir das durchdenken und theologisch aufarbeiten, und das irgendwie darstellen.

Und am Ende, wie viel Gnade haben wir eigentlich in dem Miteinander mit dem, wie wir Menschen eben begegnen? Wie siehst du das denn? Wie erleben denn Menschen durch uns Gnade oder in unseren Gemeinden tatsächlich Gottes Gnade? Hast du so ein Beispiel, wo du sagst, bei mir in der Gemeinde wird das so und so erfahren?

Kann man das so fragen überhaupt? Weiß ich gerade gar nicht, aber... Das kann man so fragen und eigentlich wäre ich dann der, der die Frage stellt und ich würde das gerne aus meiner Gemeinde dann hören, weil ich glaube schon, dass das stellenweise gelingt oder dass Menschen mir auch spiegeln, wenn sie mit mir in Kontakt sind oder so, dass sie da spüren, dass da Raum ist, wo sie sein können und wo sie irgendwie ihre Erfahrungen besprechen können, ohne dass ich die jetzt direkt irgendwie einordne oder so.

Aber ich glaube ganz grundlegend, dass wir im Methodismus da eine Chance haben weil wir schnell tätig werden also weil es eben, an sich von der theologischen Grundströmung nicht so sehr bei der Dogmatik bleibt, sondern wir wollen ja Glaube, der in der Liebe tätig wird, praktizieren und deshalb gibt es auch immer viele offene Stellen für Mitarbeit und da können sich Leute einbringen und können ihr es dazutun.

Und ich glaube, da ist schon eine Chance. Für mich ist die Grunderfahrung, die ich mit Kirchen gemacht habe, die habe ich ja schon öfter mal erzählt, bei diesen Jugendfreizeiten vom Wilden Süden gewesen, wo wir echt einfach unsere Wochenenden selbst gestalten und organisieren durften, wo wir auch Sachen gemacht haben, die ich jetzt heute anders machen würde, aber wo wir ganz viel Freiheit zum Ausprobieren irgendwie mitgekriegt haben.

Und ich glaube, das ist was, was Kirche heute immer noch kann, also dass Raum für Gestaltung irgendwie angeboten wird und das ist in unserer Gesellschaft schon was, was nicht so oft vorkommt. Also wo gibt es denn Orte und Plätze, wo ich mir nicht die Teilhabe verdienen muss oder dafür bezahlen, sondern wo ich einfach hinkommen kann und das erstmal genug ist und dann sogar vielleicht noch meine Meinung zählt und man vielleicht fragt, wie wollen wir das nächste Jahr gestalten und dann kann ich da Ideen sagen und dann passiert was.

Das ist schon Gnade würde ich sagen. Und zwar eine, die dann wieder in die Aktivität führt. Und das hoffe ich, dass das viele Menschen mitkriegen. Ist dann vielleicht nicht mit allen immer kompatibel und manche hätten es gerne so, dass es mehr für sie gemacht wird und man so ein bisschen in der Konsumhaltung mitmachen kann.

Oder halt das Konsumieren, das bediene ich glaube ich nicht so stark als Paste oder da gibt es andere, die das anders machen. Aber das ist schon mein Anspruch, dass wenn jemand Lust hat mitzugestalten, dass ich den Raum eröffne und supporte und gucke, dass man da selbstwirksam auch sein kann. Und das ist ein Gnadenmittel, würde ich sagen.

Was würdest du antworten? Du hast ja die Frage überlegt, das heißt, du hast schon vorformulierte Antworten und kannst gute Beispiele nennen. Ja, ich würde auch sagen, die tätige Liebe ist so ein sehr gutes Gnadenmittel. Vielleicht können wir es noch dazu führen, wie man die Gnade erfahren. Und zwar dachte ich da jetzt an drei Sachen bei mir in der Gemeinde, die jetzt vor kurzem vorgefallen sind.

Das eine war, am Sonntag habe ich gesprochen, wir haben gerade eine Pianistin, die quasi übergangsweise für uns spielt. Die macht das für mehrere Gemeinden in der Region immer mal wieder, weil wir noch keine neue Pianistin oder neuen Pianist eingestellt haben oder gefunden haben. Und sie sagte es mir, am Sonntag kam sie zu mir und sagte, Damien, also ich wollte nochmal sagen, ich spiele hier gerade super gerne bei euch.

Und ich habe das Gefühl, das ist so eine tolle Gemeinschaft und ich fühle mich so wertgeschätzt und gesehen und unterstützt. Vielleicht komme ich jetzt hier auch, wenn meine Übergangsphase vorbei ist. Und du sagst, ich war schon in so vielen Gemeinden, aber ich habe das Gefühl, ihr lebt das, was ihr sagt.

Und das fand ich ganz toll. Dann haben wir so ein bisschen darüber gesprochen, dann habe ich darüber nachgedacht. Und ich meinte, ja, irgendwie, diese Gemeinde hat so dieses Thema Liebe und Liebe teilen so richtig verinnerlicht, was mich dann dazu führt, zu zwei Sachen. Und zwar ist ja mein Stiefvater jetzt vor zwei Wochen verstorben, ganz plötzlich.

Und ich habe das dann in der Gemeinde erzählt und ich habe ganz schnell von meiner Gemeindeleitung kam, der mir, wenn du nach Deutschland musst, mach das, wir kriegen das hin. Sag uns, wann du gehen willst, wir organisieren das. Und jetzt haben die mir am Sonntag. Einen Scheck überreicht, um den Flug zu bezahlen, da ich auch durchschehen gehen kann. Krass.

Das sind so Sachen, das finde ich so Wahnsinn, was die, und dann haben noch zwei meiner Gemeindetieder meine Mutter angeschrieben, meine Mutter war schon ein paar Mal hier und die haben ihre Nummer, erstens Beileidsbekundung und haben ihr angeboten, wenn sie nach der Beerdigung eine Auszeit braucht, dass sie hier rüberkommen können für einen Monat und bei denen wohnen können. Krass.

Um dann auch Zeit mit mir zu verbringen und so, weil die einen haben so eine Wohnung in ihrem Haus und haben ihr das angeboten und dann dachte ich so, wie krass sind die bitte also das finde ich so. Das ist so für mich Gnade, die ich gar nicht greifen kann und die ich auch unverdient finde. Das ist einfach da.

Das ist richtig schön, ja. Und das andere war jetzt, dass ich dann von einem, von Kevin angerufen wurde. Der ist ja erst seit einem Jahr bei uns dabei. Auch ein sehr zurückhaltender Typ. Und der hat gesagt, Damon, hast du am Donnerstagabend irgendwas vor? Ich sagte, nee, Donnerstagabend habe ich frei. Brauchst du einen Termin für irgendwas?

Das war schon so im Arbeitsmodus. Ich dachte, nee, ich habe mir überlegt, wenn du Lust hast, würde ich nehmen was, was Spaß macht, du sagst, worauf du Bock hast, Minigolfen, Escape Room, Movie, ich lade dich ein, wir machen was, dass du einfach, mal rauskommst und was anderes machen kannst. Cool. Und da dachte ich auch, wie lieb ist das denn?

Also genau, es sind so ein paar Sachen, wo ich so dachte, und ich weiß, dass es nicht schon wieder Pastor gemacht wird, sondern die machen das eben auch für andere Gemeindeklieder. Und so selbstlos. Also ja, das ist so Erfahrungsraum, Gnade. Und das verändert Menschen. Wenn dann Hartherzige reinkommen, Oder wenn Leute reinkommen, die eher so eine sehr strikte konservative Ideologie haben.

Ich glaube, dass eben nicht die Argumente am Ende wirklich überzeugen, sondern diese Art von Gnadenserfahrungen. Verändern dich so, dass du eigentlich gar nicht mehr anders kannst, als zu sagen, okay, öffnen wir die Töne und Herzen und mal gucken, was passiert. Genau, und da finde ich das Gute, also das habe ich schon erlebt, sowohl mit Leuten, die eine total, liberale, progressive, inklusive Theologie haben, aber ich kenne auch Leute, die haben eine total konservativ oder traditionelle theologische Ansicht und leben super herzlich und haben mich oder andere mit offenen Armen empfangen.

Also ich glaube, das ist voll cool, so Herzlichkeit als methodistisches Kennzeichen wäre schön, wenn wir das alle hinkriegen. Und ich kriege das selber auch nicht immer hin, muss ich auch dazu sagen. Also manchmal ist man so im Tunnel oder Arbeitsmodus oder Überlebenskampf, dass ich das auch nicht oft schaffe. Aber eigentlich will ich das doch weichherzig sein, zugänglich, barmherzig, überschwänglich mit dem, was ich habe.

Das wäre schön. Und dann ist das Theologische vielleicht auch zweitrangig. Das wäre vielleicht ein kurzer Gruß an an Thorsten Dietz, der uns beim Wort und das Fleisch Podcast eine Folge zum Methodismus gewidmet hat. Falls ihr das mitbekommen habt, Walter Kleiber grinst einen an vom Cover und dann geht es da zweieinhalb Stunden um den Methodismus. Wir packen euch den Link in die Shownotes.

Das war toll und da kam er auch immer mal wieder an den Punkt, was macht Methodismus aus und es war tatsächlich so diese Praxisnähe und, dass es eine Kirche ist, die sich eben nicht aus theologischen Streitigkeiten heraus gegründet hat, sondern eine Bewegung, die halt hingegen zu den Menschen und da versucht hat, Liebe oder Heiligung zu leben.

Und immer wenn das gelingt, dann wird ein Stück weit diese Gnade auch spürbar. Oder vielleicht dieses Strangely Warmed Heart von John Wesley. Ich bin trotzdem ein bisschen neidisch auf Hannah, dass sie sagt, sie erlebt es ständig mit dem erwärmten Herzen. Vielen Dank. Ich bin auch ganz gespannt, Hanna dann nächstes Jahr bei unserer Reise durch Deutschland zu treffen.

Also wenn ihr uns, das will ich jetzt auch nochmal ansprechen, wenn ihr uns da begegnen wollt, wir starten in Berlin am 12. Juli und machen uns auf den Weg über Erfurt nach München und sind sozusagen auf der Ostseite runter in den Süden. Und wenn ihr uns da irgendwo treffen wollt, meldet euch. Wir haben auf jeden Fall Lust, vorbeizukommen oder mit euch uns zu treffen.

Wir werden auch in Rosenheim sein und dort die Gemeindegründung oder neue Gemeinde anschauen mit Simon und Deborah. Genau. Aber ja, die Folge von Thorsten und wie heißt denn eigentlich der Kollege, den erinterviert? Ist das Martin? Nee. Martin, doch. Martin, ja. Das war schon, also ich glaube, ich habe selten so eine Folge gehört, wo es so positiv war. Also wirklich wenig Kritik.

Und ich glaube, der hat den Thorsten auch irgendwann gefragt, und, wirst du jetzt Methodist oder was? Und er ist nah dran. Also ich glaube, Sarah, die wir ja hier aus dem Holy Club als John Wesley-Hooligan kennen, die wird sich das auf jeden Fall zur Aufgabe machen. Den jetzt rüber zu holen zu uns, ja, genau. Ja, die Gliederfragen, die kann er bestimmt mit Ja beantworten. Da gehe ich auch mal von aus, ja.

Ich fand aber interessant, lass uns das auch mal kurz ansprechen, weil ich es eine interessante Frage fand, wo er gesagt hat, der Methodismus hat die Stärke, dass er nicht überleben muss oder will. Irgendwie so hat er es, glaube ich, formuliert. Also, dass man, dass der Methodismus vielleicht gar nicht mehr als eigenständige Kirche existieren wird in, 50 Jahren oder was oder 100 oder so. Aber es auch nicht schlimm ist, solange die Bewegung an sich dann dort, wo die Menschen hingehen, weiterhin aktiv ist.

Irgendwie so, glaube ich. Das fand ich super spannend, da hatte ich noch nie drüber nachgedacht. Ich habe da schon drüber nachgedacht, weil wir das in unserem Veränderungsprozess durchaus auch bedacht haben und auch überlegt haben, was ist so das, was Methodismus ausmacht. Und da gab es schon diese Stimmen, die sagen, es ist eigentlich egal, wie jetzt die Form ist und ob das eine eigene Kirche ist.

Und da könnte man ja auch direkt wieder bei Wesley anknüpfen, der ja auch keine eigene Kirche gegründet hat, sondern auch Zeit seines Lebens, in der Church of England geblieben ist. Ja, also ich glaube ja und nein, also natürlich ist es theologisch nicht so richtig wichtig, dass wir eine eigene Kirche sind dafür sind wir viel zu anschlussfähig in alle möglichen Richtungen, und gleichzeitig haben wir natürlich Geschichten und Menschen, die in Gemeinden investiert haben, die ihre geistliche Heimat auch mit bestimmten Gebäuden vielleicht verknüpfen, und da wäre das schon nicht so einfach, das so hinter sich zu lassen ich glaube, die, die dabei waren und 1968 die Vereinigung von Methodistenkirche und evangelischer

Gemeinschaft mitgekriegt haben, für die war das ja auch ein Prozess. Und in manchen Gemeinden hat man das Gefühl, die sind heute noch nicht darüber hinweg, dass sie mal eine andere Organisationsform waren. Also das ist ja auch menschlich. Aber ich würde schon auch zustimmen. Also der Methodismus an sich lebt nicht von der einen Institution.

Das stimmt schon. Nee, das denke ich auch. Also bei uns macht eben nicht die Institution aus, sondern eigentlich das soziale Handeln in der Gesellschaft. Das ist eigentlich unser Kern, sollte es sein. Okay, super. Methodismus, wir sind hier wieder voll drin und schwärmen. Jetzt gehen wir noch einen Schritt zurück in unsere Zeitfolge zur Anne Detjen.

Anne kenne ich auch. Ich finde es traurig, dass sie mich nicht erwähnt hat, weil die Anne habe ich in meinem ersten, also wer das nicht weiß, in der Theologischen Hochschule muss man, ich glaube, das ist immer noch so, einmal im Jahr im Herbst meistens einen Gemeindeausflug machen. Und es ist manchmal ein Tagesausflug, wo man im Moment in der Nähe ist oder mit Übernachtung.

Ich bin damals Roland Gebauer, damals noch Professor von Neues Testament und ein paar Leuten sind wir zu Anne nach Eberswalde gegangen und haben sie dort besucht. Da habe ich Anne kennengelernt und ihren Mann. Genau und Anne ist in ihrem K-Kind ich glaube, wie war es? Die Mutter aus der SJK, der Vater aus der NJK oder so?

Also auf jeden Fall drin aufgewachsen, sehr vernetzt, sehr aktiv. Wie war das Gespräch? Was ist dir noch in Erinnerung geblieben? Ja, nee, war ein schönes Gespräch. Ich fand sie wirklich sehr übersprudelnd begeistert irgendwie. Und das ist jetzt auch nicht so oft bei Kollegen, Kolleginnen, die schon länger mit dabei sind.

Das war ja auch deine Frage an sie, ne? Sagst du, kannst du uns nochmal einen Tipp geben? Wie kann man so begeistert bleiben? nach so vielen Jahren, ich habe keine Ahnung. Ja, nee, das war schon schön und natürlich der zweite Gesprächsteil war dann vor allem Calgary bezogen, also das Leadership Gathering, wo sie einfach jetzt super viele Organisationen hinter sich hat und sich, glaube ich, jetzt auch einfach freut, wenn wir in diesem Moment gemeinsam unterwegs sind und dann da auch tatsächlich diese Tagung stattfindet.

Ja, also das fand ich vor allem beeindruckend, also mit so viel Elan dabei zu sein und was schon auch cool war, ist irgendwie diese Story, dass sie und ihr Mann am selben Tag Gliederaufnahme hatten, obwohl sie sich damals natürlich noch nicht kannten und an ganz anderen Orten auf der Welt. Aber das ist schon, also ich glaube überhaupt nicht, dass Gott irgendwie einen bestimmten Plan hat und da bestimmte Sachen dann passieren müssen.

Aber wie süß, wenn das passiert und wenn man das dann doch so deuten kann und dann merkt, ja, das ist eine Verbundenheit irgendwie. Das ist auf jeden Fall, das ist mal echt der Connexio hier. Über alle möglichen Ebenen. Vielleicht könnten wir das so machen, dass wir, man sieht doch immer im Unterwegs, so ein EMK-Magazin, sieht man die Gliederaufnahmen und da könnte man noch dazuschreiben, ob da Singles dabei sind und dann, wenn die am gleichen Tag Gliederaufnahme haben, dann können die sich mal treffen.

So eine kleine Dating-App Idee. Über die Gliederaufnahmedaten. Das ist eigentlich eine witzige Idee, ja. Wir schlagen es mal vor. Werdet alle MethodistInnen, wir geben euch eine Kirchengliedschaft und dann noch die Liebe fürs Leben. Das ist das Versprechen. Ja, cool. Was mir nochmal auch hängen geblieben ist, bei Anne war dieses Bild vom Gänseblümchen-Gemeinde, was sie, ich weiß nicht, wie es der Typ von einem Baptistenpastor, glaube ich, irgendwie übernommen hatte.

Jens Stangenberg war das, glaube ich, der Name. Weiß nicht, warum ich mit dem gemerkt habe. Kann das sein? Genau, das ist richtig. Ich habe hier gerade nochmal nachgeguckt. Also man ist irgendwie klein und schön und wenn der Rasenmäher drüber fährt, steht das Gänseblümchen einfach wieder auf. Ich saß da im Auto und ich das gehört habe. Ich dachte so, okay, was ist das der Rasenmäher? Ein Bild für.

Weil ich dachte so, was bedeutet das, wenn der Rasenmäher über die Gemeinde fährt? Aber ja, irgendwie ein süßes Bild. Hast du da nochmal Assoziationen gehabt? Ich fand das lustig, weil ich im Gespräch die ganze Zeit darauf gewartet habe, dass sie irgendwo hinabbiegt. Aber wir sind einfach dabei geblieben. Wir sind einfach ein kleines Gänseblümchen.

Genau. Ich mache mir da schon Gedanken drüber. Ich weiß auch noch, ich war im Sommer ja bei Sarah in der Schweiz in der Gemeinde und saß da mit dem Seniorenkreis zum Beispiel zusammen, und die haben dann auch so ganz herzliche Witze darüber gemacht, dass sie so klein geworden sind, aber überhaupt nicht so trotzig oder zynisch oder irgendwie bedauernd, sondern so, ah ja, früher waren wir mehr und jetzt gerade ist weniger los und vielleicht kommt dann mal ein bisschen mehr und das aus so einer, herzlichen Gelassenheit heraus. Und ich glaube, dass diese Haltung gut tut.

Also wir haben uns, glaube ich, immer mal wieder als EMK in Deutschland mit den großen Kirchen identifiziert. Und wenn man dann die ganze Zeit so Nachrichten liest und gesellschaftlichen Wandel sich anschaut, dann kommt man in so eine Krisenstimmung rein. Aber es hat auch was für sich, eine kleine überschaubare Gruppe zu sein.

Und ich merke das jetzt auch in meinem pastoralen Arbeiten, wenn ich so in der Ökumene unterwegs bin. Die landeskirchlichen KollegInnen oder sowas, die stehen gefühlt eine halbe Woche auf dem Friedhof und bestatten da irgendwelche Leute, die sie noch nie gesehen haben. Und dann denke ich, ich habe auch viel Stress und viel zu tun, aber die Leute aus meiner Gemeinde, die kenne ich schon.

Also da habe ich einen ganz guten Überblick und wenn da was ist, die können mich erreichen und dann sind wir irgendwie zusammen unterwegs im Leben. Und das ist doch was Schönes. Also das wäre ja gar nicht möglich, wenn wir irgendwie so in der Fläche so groß wären und tausende Leute überall organisieren müssten.

Und das finde ich wird eigentlich schön deutlich mit diesem Bild der Gänseblume, dass man sagt, ja, klein und fein und widerstandsfähig und man hat sich im Blick und natürlich, also alles hat Nachteile, was Vorteile hat, aber das sind für mich die Vorzüge von kleinen Gemeinschaften. Und das kann man sich schon immer mal wieder sagen.

Total, total. Es gehen bei mir gerade viele Assoziationen los. Aber ein Ding, okay, jetzt Leute, Gnade ist ein Thema. Also habt ihr es jetzt mal kurz, wenn ich etwas sage, was ein bisschen rough ist. Aber wir hatten ja das Feuer hier ins Buket. Und da ist auch eine Kirche, nicht nur eine, ich glaube, zwei Kirchen sind da auch niedergebrannt.

Nicht von uns, aber von anderen. Und ich habe jetzt nochmal so mit dem Rasenmäher darüber nachgedacht. Das waren ja zwei kleine Kirchen. Und die haben ruckzuck, das habe ich gelesen, Wir haben so ein religiöses, sehr offen liberaler, religiös für alle Religionen, es gibt so eine Zeitschrift, Faith, nee, Favor, ist auch egal.

Auf jeden Fall so eine Zeitschrift, die kommt immer wieder raus, macht so ein Newsletter und die haben berichtet, wie andere Gemeinden ihnen Raum gegeben haben, dass sie sich jetzt wieder treffen können und so weiter. Und da dachte ich, ach cool, Gebäude weg, aber irgendwie kriegt man es jetzt doch hin und irgendwie scheinen die wahrscheinlich, glaube ich sogar, sind die jetzt nochmal enger zusammengewachsen in dem Ganzen.

Während jetzt so eine Megachurch, die von dem Feuer betroffen war, die ist nicht abgebrannt. Aber jetzt habe ich mir mal so vorgestellt, wenn da der Rasenmäher drüber wäre. Und du musst auf einmal gucken, was du mit 2000 Leuten machst. Du findest erstmal keinen Raum, da bin ich mir sicher. Und die verlieren sich ziemlich schnell.

Weil der passt, so die pastoralen Leute, die haben gar keine Übersicht über, wer ist bei ihnen eigentlich in der Gemeinde. Ja. Und da habe ich so gedacht, also das hat mich das gerade so eine Situation, wo ich dachte, ja, also das ist, es gibt ja auch viel Literatur darüber, wie groß eine Gemeinde sein sollte, damit es mit einem Hauptaumlichen Person auch überhaupt gut ist.

Man sagt zwischen 70 und 80, mehr soll es eigentlich nicht sein. Das ist schon was dran. Und das andere, was mir jetzt nochmal in den Kopf kam, Jillian Horton-Krüger war jetzt hier zu Besuch bei mir in Chini. Die war ja auch eine unserer ersten Folgen vor zwei Jahren. Und sie hat nochmal ein Grußwort von ihrer Gemeinde in Flensburg an meine Gemeinde gesendet.

Und hat so kurz erzählt, das sind so 18 Leute sonntags morgens, manchmal auch nur 12, also eine kleine Gruppe. Aber sie haben eine Arbeit gefunden, was für sie wichtig ist und für die Gemeinde und für den Ort Flensburg. Nämlich, dass sie diese anonymen Bestattungen übernehmen und machen. Das hat sie im Podcast auch erzählt. Genau, ja. Und das hat sie jetzt auch nochmal erzählt. Und ich habe richtig gemacht, wie meine Gemeinde so total beeindruckt war.

Und sie sagte, wow, das ist doch ganz toll. Und auch dadurch von dem Zeugnis nochmal gehört haben, hey, das sind zwar nur so 15 Leute, aber sie machen ganz wertvolle Arbeit mit der Stadt für Menschen, die sonst keinen Ort hätten dafür. Und das war wieder Gänseblümchen, ja. Ähm. Macht einfach weiter. Ich war mal, okay, jetzt noch eine ganz andere Story und dann gehen wir noch zum letzten Gespräch.

Ich war mal bei einem ökumenischen Gottesdienst in Kiel mit den Methodisten und Lutherisch, Katholisch und so weiter. Und das Thema Pfingsten war es auch, man sollte, jede Kirche sollte sich vorstellen mit einer Blume, was sie verbinden mit der Blume. Und witzigerweise, die Methodistin, die war eine Laie, hat es gemacht, die hat gesagt, wir sind Gänseblümchen.

Also, fand ich jetzt wieder witzig. Weil da so viele kleine Einzelne dran sind weiße, nicht nur so drei große sondern viele kleine Einzelne eben auch süß und klein im Garten der Kirchenlandschaft also ähnlich hat sie das erzählt und da muss ich aber auch lachen, weil der katholische Priester, der hat gesagt die katholische Kirche ist wie der Löwenzahn.

Überall und wenn du es rausgrubst es kommt immer wieder durch es widerspenstig und nicht klein zu kriegen, Und das fand ich irgendwie witzig. Und nicht jeder mag ihn, hat er auch gesagt. Fand ich ganz geil. Und dann kam noch die Lutherische Rose oder wie war das dann? Was die gemacht haben, das war wieder so, naja, ist mir nicht in Erinnerung geblieben.

Wahrscheinlich der Apfelbaum oder so. Wir die Aufgaben nicht verstanden und sich zum Apfelbaum gemacht. Okay, jetzt gehen wir mal noch zu unserem letzten Gesprächspartner, den Reinhold Raschke. Das war der erste der neuen Staffel. Ein Chirurg, Methodist aus dem Taunus, jetzt in Heilbronner Gegend. Und ja, zwischen Skalpell, Posaune und Gott war der Titel. Also auch ein Bläser.

Was ist hier jetzt noch in Erinnerung? Das ist auch schon eine Weile her. Ja, da wollte ich aber tatsächlich anknüpfen, weil diese Bläser sein oder Posaunenchor, das ist so ein Aspekt an Methodismus, der ist mir persönlich sehr fremd. Also ich weiß schon immer, wenn man irgendwo hinkommt und was Besonderes ist und da gibt es noch einen Posaunenchor, dann wird der rausgeholt und dann wird ein Blasen.

Und ich finde, also es gibt so eine bestimmte Stimmung, da finde ich das okay für ein Lied. Also ich jetzt so persönlich, so irgendwie sommerlicher Gottesdienst und dann blasen die da, gehe aus meinem Herz und suche Freude oder sowas, das finde ich gut. Aber ich finde, sonst fehlt mir, glaube ich, da der Zugang.

Und ich weiß gar nicht so richtig, warum, weil ich habe auch Bläser in meiner Familie. Also mein Vater hat vier Brüder und die haben alle unterschiedliche Blasinstrumente gespielt, so Blechbläser. Und also so väterlicherseits ist auf jeden Fall Posaunenchor-Familie. Aber irgendwie ist es für mich schon sehr angestaubt. Und gleichzeitig, ich war einmal als Pastor dabei bei so einer Bläserfreizeit vom Alpverband.

Also falls da jemand zuhört, liebe Grüße. Da fand ich es schon cool, wie die so für sich einfach in dieser Blasmusik was gefunden haben, was sie so verbunden hat und was vor allem auch Generationen verbindet. Da waren ganz junge Leute, ganz ältere Leute und die kommen dann zusammen in so einem Posaunenchor.

Und irgendwie ist das für mich ein gutes Bild dafür, wie eine Gemeinde sein kann, wenn es passt. Also wenn ich jetzt Blechblazer wäre und da gibt es einen Posaunenchor, voll gut. Und wenn ich das aber nicht bin, dann habe ich irgendwie Pech gehabt. Also da komme ich nicht so rein. Und das sind so meine losen Assoziationen dazu.

Aber ich fand das schön, wie Reinhold das so erklärt hat. Also was das für ihn bedeutet, auch da wieder wo reinzukommen und da irgendwie mitzublasen und so das, was er so, was ihn ausmacht, da mit anderen zu teilen. Das fand ich schon schön. Und das hat für mich auf jeden Fall das Konzept Posaunenchor aufgewertet. Würde ich jetzt mal sagen.

Ich glaube, jetzt habe ich mich richtig unbeliebt gemacht. Bei allen BläserInnen die letzten zwei Minuten. Grüße an alle, vor allem im Badischen und im Schwäbischen. Da sitzen nämlich ganz viele BläserInnen. Nee, also ich will mal der Lanze für dich sprechen, Moritz. Ich war jetzt auch nie der Posaunenchor-Fan.

Das hat verschiedene Gründe, die ich jetzt nicht laut sagen möchte, weil ich dann doch sehr rumgekommen bin. Aber, ich weiß nicht, ob ich das mal erzählt habe, Grüße nach Bayersbronn. Bei meinem Einführungsgottesdienst damals, als ich 2016 angefangen habe. Die haben immer noch einen relativ großen Bläser-Chor. Die saßen hinten im Geistesraum.

Und ich hatte jemandem erzählt, dass ich echt kein Bläser-Fan bin. Als ich gehört habe, dass da echt viele Bläser sind, dass die irgendwie einmal im Monat sogar spielen und so, dachte ich schon so, oh gosh. Also, ein Grund war auch, weil ich manchmal bei anderen Gemeinden mit Bläsern, da war es so, du konntest so bestimmte Lieder auswählen, konntest nicht frei sein und solche Sachen. Auf jeden Fall, ich sagte, na toll.

Und dann hat irgendein Simbel, ich weiß nicht, wenn du zuhörst, wer es war, dem Posaunenchor-Leiter, dem Enscher gesagt, ähm, der Demian mag keinen Posaunenchor. So. Na Gottesdienst geht los. Wunderbar, wunderbar. War ein Mischung zwischen Band, Klavier und Posaunenchor. Vor dem Schlusslied kommt der Posaunenchor-Leiter nach vorne, nachschwebt dem Enscher und sagt, Demian, wir haben ja gehört, du bist kein Posaunenchor-Fan.

Ich dachte so, oh gosh. Voller Start. und dann sagt er, ähm, Ja, wir hatten eigentlich ein schönes Segenssicht vorbereitet, aber jetzt haben wir unsere Meinung geändert, weil ich dachte, wir wollen dir zeigen, dass du mit uns die nächsten Jahre wirklich rocken kannst. Und dann hat der Posaunenquals im Nachspiel Eye of the Tiger gespielt.

Und die sind richtig gut. Das muss man den Bayernsbrunnen lassen, oder dem ganzen Bezirk eigentlich, Bayernsbrunnen-Besenfeld. Und die haben gerockt. Und ich habe über die Jahre mit denen echt Spaß gehabt, wo ich gesagt habe, die habe ich auch gerne jetzt eingesetzt, auch bei so Draußenveranstaltungen und so, weil da echt moderne Sachen dabei waren, fetzige Sachen, und man sieht auch, es sind noch alle Generationen da drin.

Das ist schon eine der wenigen Arbeiten, wo wir es schaffen, alle Generationen irgendwie doch noch zusammen, wenn er noch eine aktive Arbeit hat, wo ich dachte, wow, also genau, also ich verstehe dich, bin ein bisschen jetzt mittlerweile ein bisschen positiver geworden und ich sehe auch die Benefits.

Ja, aber da kann man sich ja ein bisschen in die Nesseln setzen. Ich weiß noch, bei meiner Vorstellung in Waldenbuch hatte ich so eine Schnellfragerunde am Anfang, und da wurde ich unter anderem gefragt, ob ich lieber Gummibärchen oder Schokolade esse und ich habe einfach so instinktmäßig Gummibärchen gesagt und dann geht plötzlich ein Raunen durch die Gemeinde, und eine Viertelstunde später habe ich so einen Meter Rittersportschokolade geschenkt gekriegt, weil das ja daherkommt.

Und da dachte ich, ah Mann, Mo, ich hätte es auch einmal drüber nachdenken können und strategisch einfach sagen können, beides oder so. Aber ja, so ist es manchmal. Ja, wenn sowas passiert, einem dann doch mal schnell, dass man dann irgendwie vergisst, was hier eigentlich Sache ist. Genau. Und jetzt vielleicht noch eine Sache zu Reinhold. Ja.

Ihr hattet auch einen Gesprächskomplex zum Thema Glaube und Naturwissenschaft. Und da habe ich so gedacht, das ist tatsächlich ein Komplex, der bisher ein bisschen unterbeleuchtet ist beim Holy Club, weil es gibt ja durchaus diese Netzwerke und ich weiß, dass es da auch Menschen gibt in der EMK, die da sehr daran interessiert sind und in dem Bereich engagiert.

Und für mich war das so ein Appell nochmal in die Richtung was zu vertiefen und vielleicht aus diesem Forum Glaube und Naturwissenschaft mal jemand nochmal, einzuladen in den Holy Club. Ja, auf jeden Fall. Weil da merke ich, alle Leute, die irgendwie PastorInnen werden, oder die meisten sind jetzt nicht so naturwissenschaftsaffin.

Also das Theologiestudium ist schon recht weit weg, sage ich jetzt mal, von Naturwissenschaft. Und gleichzeitig ist der Methodismus eigentlich da total gesprächsbereit. Also es gibt jetzt keine dogmatischen oder theologischen Gründe, sondern selbst in unserem Bibelverständnis wird ja die Vernunft und die Erfahrung irgendwie zurate gezogen, um die Bibel zu verstehen im wesleyanischen Quadrilateral.

Also wir sind total wissenschaftsbejahend, aber das kam im Holy Club noch gar nicht so arg vor, weil wir, glaube ich, immer in der Tendenz Leute aus dem sozialen Sektor besprechen. Und das fand ich dann irgendwie einen ganz guten Reminder von Reinhold. Also danke an der Stelle. Ja, und vor allem, wenn ihr jetzt zuhört und ihr seid vielleicht Physiker oder Physikerin oder irgendwie in dem Bereich tätig in der Naturwissenschaft, oder Biologin, Biologe, meldet euch doch mal, dann könnten wir euch ja mal einladen und da mal über, diese Sachen ein bisschen mehr sprechen.

Aber was ich auch nochmal sagen wollte, ich fand es nochmal spannend, weil ich ihn auch nochmal danach gefragt habe, wie dann so die Haltung gegenüber Heilungswunden und Gebeten und Medizin und sowas ist. Und so nach dem Motto, Medizin muss nach wissenschaftlichen Standards arbeiten und ich werde jetzt auch kein Gebet anbieten, wenn da jetzt eine ausdichtslose Situation ist.

Aber er hat gleichzeitig gesagt, er fühlt sich sehr, gerade im Diakonistenkrankenhaus, wo er war, getragen vom Gebet und die Mitarbeiter, du spürst es, dass da was anders ist. Aber er sagt, wenn es um die Arbeit geht, dann ist das ganz klar sozusagen medizinwissenschaftlich. Da kann man ein Gebet begleiten, aber es ist keine medizinische Behandlung.

Fand ich auch nochmal, da war er ganz straightforward, hat er es gesagt. Ja, da gibt es ja andere Personen oder Influencerinnen, die das anders handhaben, sage ich jetzt mal für alle, die es wissen. Ja. Ja. Genau. Und dann, vielleicht können wir damit schließen, also ich würde trotzdem nochmal das Wort Kümmererkultur, das haben wir ja im Prinzip auch nochmal mit dem Gnadenthema angesprochen, das hat er ja auch angesprochen gehabt, dass in der Mildesgemeinde für ihn das ausmacht, man kümmert sich umeinander, da ist ein Netzwerk, das aber auch offen ist für neue Menschen, nicht abgeschlossen, aber man kümmert sich eben umeinander, man ist miteinander vernetzt.

Und ein Beispiel war von ihm ja, glaube ich, auch als Posaunenchor ins Altersheim gehen oder solche Sachen. Also man kümmert sich um Menschen, die einen brauchen. Ich würde gerne enden mit seinem, was gibt dir Hoffnung? Was gibt uns Hoffnung angesichts einer weltvollen Krisen und Unsicherheit? Und da war bei Reinhold so dieses Verständnis, naja, Gott geht mit, wir können uns auch vertrauen und Hoffnung bedeutet eben nicht, dass wir bereits wissen, wie alles ausgeht, sondern manchmal müssen wir eben handeln oder aktiv werden, obwohl wir keine Gewissheit haben, was passiert.

Es ist dann wie mit dem Schwimmen, man muss halt irgendwann mal ins Wasser springen, wenn man schwimmen lernen will. Das, glaube ich, war für mich immer so ein Impuls. Nicht immer, man muss sich immer alles klar haben im Kopf, man muss sich immer alles genau, ausgearbeitet haben und volle Sicherheit haben, dass es passt.

Sondern manchmal muss man doch einfach mal ins Ungewisse springen mit der Hoffnung, dass es gut werden kann. Und es lohnt sich einzubringen. Ja, eben. Also da könnte ich jetzt direkt nochmal mit meiner Mega-Camp-Erfahrung und der Zukunftsforschung kommen und also die Zukunft ist nicht entschieden und wenn sie nicht entschieden ist, dann gibt es verschiedene Optionen und wenn es verschiedene Optionen gibt, dann heißt das, dass ich die mitgestalten kann, und je mehr Leute mitgestalten aktiv, desto größer ist auch der Einfluss, den man da, irgendwie gewinnen kann und das ist für mich auch was, was Hoffnung gibt und was Motivation ist, um weiterzumachen.

Und für mich war es auch ein toller Abschluss von dem Gespräch, aber ich finde, du hast das jetzt auch gut ans Ende dieser Episode geführt. Also es geht weiter. Holy Club geht weiter. Leben geht weiter. Ich bin sehr gespannt, wie es für die UMC weitergeht und werde da meinen Teil dazu tun, um das irgendwie mitzugestalten.

Freue mich, wenn ihr mich morgen, übermorgen oder so aus Calgary berichten hört. Ich schaue dann, dass da nicht nur ich irgendwie meinen Eindruck teile, sondern dass da ganz viele Perspektiven rüberkommen und dann müssen wir mal schauen, wo die Reise hingeht. So sieht es aus. Und dann kannst du ja auch noch mal erklären, wie schön wir diese Vision, die auch im Hintergrund übersetzt haben.

Ja, da sind wir uns alle einig. Also ich habe noch keine Person getroffen, die gesagt hat, das war eine gute Übersetzung. Das ist auf jeden Fall auf meiner To-Do-Liste, wenn wir davon berichten, dass wir eine andere Übersetzung haben. Ja, breit will ich dienen. Das wollen wir jetzt tun, ihr Lieben. Schön war es, der Moritz sucht jetzt schon mal den Jingle raus, dass der schon bereit ist den Jingle suche ich raus und ihr könnt noch mal den Terminkalender zücken und euch noch mal den 13.

November markieren, da geht es um 19.30 glaube ich los in Weiblingen mit dem MetoPub und Live-Podcast Holy Club, ich kann jetzt auch verkünden, dass das Schmuckhaus aus Heilbronn zu Besuch sein wird, von Janina weiß ich es noch nicht, weil die hat gerade Urlaub, aber Annalena wird auf jeden Fall da sein und mit mir einen Live-Podcast machen.

Und ich würde mich freuen, ganz viele Leute kennenzulernen. Wir machen einen Live-Podcast und danach gibt es noch Tischkicker, Billard, Zeit für Gespräch, Snacks und Getränke natürlich. Also wäre cool, in Weiblingen bei Stuttgart am Freitag, den 13. November. Aber bis dahin kommen noch ein paar Gespräche, ein bisschen was aus Calgary.

Genau, holt eure Mettoshirts raus, zieht sie an, kommt vorbei und dann hören wir jetzt in der nächsten Zeit von Moritz ein bisschen mehr und dann wird es auch wieder genug sein und dann hört er auch wieder eine andere schöne Stimme. Und dann wünsche ich mir dir, Moritz, eine tolle Zeit und einen guten Flug.

Oder du fliegst ja gerade, theoretisch. Ja, wird schon alles gut gehen. Genau. Macht's gut, ihr Lieben. Bis dann. Ciao, ciao.

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