The Real Ex-Wives – mit Charlotte Würdig und Georgina Stumpf· Folge 70

#69 Der After-Ferien-Blues

Dienstag, 1. September 2026 · 42 min

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Shownotes

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Charlotte und Gia sind aus dem Urlaub zurück und starten direkt durch mit den ganz großen Themen: neue Klasse, neue Schule und alles ganz aufregend im Hause Engelhardt. Es geht außerdem um Aufklärung in puncto gesunder Ernährung und was es mit dem Klapperschluck von Gia auf sich hat.
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Hallo Wifis! Welcome back zu einer neuen Sendung. Aus dem Urlaub wieder da, zurück in der Heimat mit, du bist ja, ihr seid zwei Klassen höher. Ja, also genau. Jedes Kind jeweils eine Klasse. Genau, ja, absolut. Und das Krasse ist diesmal, dass wir haben ja hier, in Brandenburg den Übertritt sozusagen, also auf die weiterführende Schule haben wir nach der sechsten Klasse und nicht nach der vierten, wie viele andere Bundesländer.

Ach ja, stimmt. Das heißt, also ich habe jetzt Bro, meinen Ältesten, abgegeben zum ersten Mal in einer neuen Jugendschule sozusagen und musste dann erstmal feststellen, hoppala, okay. Da gibt es keine Eingewöhnung, stimmt. Und Mama geht auch nicht mehr, noch nicht mal mit bis ans Tor, sondern gibt irgendwie versteckt hinter einer Autotür schnell einen Kuss, wenn sie Glück hat.

Das war so krass. Ich habe Montag hinterher abgegeben und er war aufgeregt, ich war aufgeregt. Und irgendwann sagt sie so, Mama, wir schaffen das schon. Und ich so, ja, ich glaube auch. Und ich habe so geheult und ich könnte wieder losheulen. Ja, krass. Es war so krass. ich saß im Auto und dachte, oh Gott, der ist so groß geworden, und ich kann jetzt nicht mehr, also weißt du, so wieder dieses, man wird ja immer als Mutter damit, oder als Eltern damit konfrontiert, so dieses immer wieder loslassen, loslassen, also du wirst ja immer wieder auf Probe gestellt, das fängt mit der Tagesmutter an und hört wahrscheinlich mit dem Ausdruck des Kindes auf und jedes Mal ist es einfach so ein beschissenes Gefühl.

Ja, das ist einfach irre. Und ich habe so überlegt, dieses so nach dem Motto, dass wir die Kontrolle vielleicht nicht irgendwie so gerne abgeben, weil wir denken, dass wir sie nicht kontrollieren müssen, aber für sie da sein müssen, damit nichts passiert. Auf der anderen Seite lernen sie auch nur was, wenn wir nicht ständig alle Steine aus dem Weg räumen und, ach Gott, das ist ein innerer Kampf.

Wahnsinn. Ja, ne? Ja, ja, ja, krass. Das war echt heftig. Also auch, wenn ich mich da noch nicht befinde, kann ich das sehr gut nachvollziehen. Naja, mit der Tagesmutter kannst du es auch nachvollziehen. Mit der Tagesmutter kann ich es total nachvollziehen. Eben. Und ich merke ja auch, wie das, ich habe mich jetzt mit vielen Mamis unterhalten, wir waren nämlich auf zwei Einschulungsfeiern eingeladen von Freunden von BWL und.

Ja, da hatte ich nämlich auch genau diese Gespräche. Ich muss kurz mal unterbrechen. Dann gehen wir direkt wieder in dieses Emotionale rein. Aber immer wenn du BBL sagst, klingt das ein bisschen nach BBL. Also würde deine Tochter Brazilian Budlift heißen. Weißt du was, dass ich das auch total merkwürdig finde, das auszusprechen.

Und manchmal muss ich mich so zurückhalten, aber ihren Namen nicht auszusprechen, dass ich dann immer so kurz struggle. Was sage ich jetzt? Mausi? BBL. Und eben was? BBL. Also sagen wir mal lieber Mausi. und von der Kleinen ihre Freundin, sozusagen, also unsere direkten Nachbarn, die haben nämlich eingeladen und den durften wir quasi dann beiwohnen und die eine Einschulung war am Samstag, weil die Kleine ist auch auf einer privaten Schule und die andere Einschulung war am Dienstag und wir waren jeweils an beiden Tagen halt, schön eingeladen und durften da halt alles, ja ich hatte halt natürlich die Gespräche mit den Erwachsenen und habe mich halt total gefreut, so mal von denen auch zu erfahren, wie ist es denn gelaufen für euch?

Und jede Mama hat das Gleiche gesagt. Deswegen komme ich jetzt darauf zu sprechen, weil du das auch gerade gesagt hast. Und zwar dieses, ja, also meine hat gleich am ersten Tag, hat mir noch nicht mal einen Kurs gegeben, hat einfach nur den Ranzen genommen, ist losgelaufen durch die Tür, weil sie sich so gefreut hat. Ja, ach Mann, ey.

Ja, und die andere Mami hat mir gestern erzählt, dass heute ja quasi der erste Schultag ist nach der Einschulung und sie hat, ich habe das auch beobachtet vorhin, sie meinte dann, nee, nee, nee, das mache ich nicht. Das macht mein Mann. Ich ertrage das nicht, mein Kind jetzt abzugeben und dann so lange nicht zu sehen, weil bis 15.30 Uhr geht die Schule.

Daran würdest du dich aber schnell gewöhnen. Da bin ich mir sicher. Ja, das glaube ich auch. Ja. Ja. Ach krass. Ach Mann, ey. Ja, das ist schon heftig. Für alle Mami ist es total schwer, ja. Das ist echt krass. Und die Kinder sind aber, es war so süß, wie glücklich die Kinder einfach waren. Und auch nochmal meine Nachbarin, die hat so krass auch selber gebastelt. Die hat dann aus so Holzflöcken, hat die so ganz große Buntstifte selber gemacht.

Also quasi gemalt, ne. Die Spitze angemalt und außen. Und dann hat sie das so als Deko hingestellt und da so Schleifen drum gemacht. Dann standen da so große Buntstifte und die anderen lagen so als Dekorationen auf dem Tisch und so. Also ganz süß, wirklich. Krass. Ganz, ganz, ganz süß. Das ist ja Wahnsinn. Ehrlich. Ja, es war echt, es war schon cool. Auch schön. Und das Süße war auch, dass die andere Nachbarin sich dann genau die komplette Deko ausgeliehen hat von ihr.

Also unsere Einschulung ist ja am Dienstag, könnte ich die Sachen haben. Das finde ich aber gut wiederum. Das ist mega. Ja, ja, voll. Das ist cool. Voll. Ach ja, geil. Also das ist wirklich, es ist wirklich, wirklich heftig. Also ich finde so, ja, dieses Loslassen, eigentlich fängt es, ich habe gerade so überlegt, eigentlich fängt es ja noch viel, viel früher an. Es fängt ja gar nicht bei der Tagesmutter an, sondern eigentlich tatsächlich sogar beim Abstillen.

Ja. Weißt du, da ist ja eigentlich schon das erste Loslassen und auf alles Vertrauen, was sie jetzt ist. Oder was das Kind jetzt ist. Ja, genau, richtig. Und dieser Abnabelungsprozess, der ist so krass. Ich kann mich noch erinnern, als ich schwanger war, da war es so für mich so, naja, solange sie im Bauch drin sind, sind sie safe.

Aber wird halt schwierig, die bis 37 im Bauch zu tragen, ne? Richtig, genau das. Ich muss es probieren. Manchmal denke ich mir auch noch so, ey, kann sie bitte einfach wieder zurück? Da ist es am sichersten. Ja, es ist wirklich so krass. Naja, aber es muss sein, es ist ja auch der natürliche Gang und.

Ich habe neulich so einen geilen Satz gelesen, der gilt irgendwie so komplett fürs Loslassen, finde ich. Im Endeffekt ist es nicht die Brust, die nährt, das ist die Milch. Ja, weißt du, und wenn du die Milch hast ja auch außerhalb und wenn du die Milch einfach immer wieder anpasst und immer wieder, egal ob es jetzt dann die Tagesmutter ist oder ob es dann die Schule wird oder die weiterführende Schule oder Studium oder neue Stadt.

Meine Nachbarin zum Beispiel, ihr Sohn ist jetzt mit dem Abi fertig geworden dieses Jahr und ist jetzt nach Leipzig gezogen. Es ist ja wieder und da ging es ja auch nicht gut mit. Aber das ist das, was ich meine, die Milch nährt, nicht die Brust. Ja, das stimmt. Das muss man sich versuchen irgendwie und stellen wir vor, unsere Eltern hätten uns bis zu 37 unter Dach und Pfarrer.

Das ist ja fast schon ein Fall für die Staatsanwaltschaft dann. Also das wäre ja dann auf jeden Fall eine Bildschlagzeile wert. Das funktioniert ja auch nicht. Also man hustelt so mit den Gefühlen. Man hustelt, finde ich. Ich habe mir vorhin Frühstück gemacht, kurzer Themenwechsel. Ich habe mir vorhin Frühstück gemacht.

Hoffentlich wird die Geschichte spannender. Ich habe mir dann einen richtig guten Porridge gemacht und habe mir da so Zimt reingestreut und während ich meine Flohsamenschalen da auch noch reingemacht habe, habe ich mich gefragt, warum eigentlich sowas nicht als Grundausstattung gilt. Ich komme darauf zu sprechen, weil ich dabei, während ich nämlich das zubereitet habe, habe ich einen Artikel überflogen, noch nicht mal gelesen, ich habe nur die Headline gelesen, das reicht.

Da stand drin, neue Studie aus UK, aus Britannien, sagt, wie viel Zucker du als Kind isst, bestimmt dein Krebsrisiko in erwachsenen Jahren. So und dann dachte ich ja scheiße, die meisten Kinder essen einfach viel zu viel Süßigkeiten und essen ungesund und dann dachte ich, warum ist das eigentlich nicht eine Grundausstattung, das wäre total geil, wenn so gesunde Sachen als Grundausstattung zählen würden, wenn man das vom Staat kriegen würde oder wie auch immer von der Krankenkasse und wir wissen ja alle, die würden es niemals machen, aber, das wäre doch so toll, das wäre doch einfach mal wirklich was, was sinnvoll wäre.

Und jetzt kommt die Medizin-Lobby und sagt dann natürlich. Genau. So. Und ich glaube auch nicht, dass man sich das so verrückt machen darf mit sowas. Man darf nicht sagen, dass der Zucker bestimmt das Krebsrisiko. Das ist jetzt so viel noch mehr, was dazu kommt. Veranlagung, wo du aufwächst, wie es dir innerlich geht. Mentale Gesundheit, DNA. Na klar, das zählt auch dazu.

Ich finde, es ist immer total schwierig zu sagen, das und das und das. Dass zum Beispiel jeder schwört dann auf Mandelmilch. Ist ja alles schön und gut, aber Langzeitstudien von Mandelmilch gibt es ja auch nicht. Wo sind denn die Mandeln her? Wie sind die denn groß geworden, die Mandeln? Ja klar, wenn die mit Pestiziden voll sind und so, dann ist es auch Kacke.

Das ist genau dieses Ding, was ich immer finde. Ich finde es so schwierig, dass diese Panikmache immer mit, das ist auf jeden Fall ein Risiko und das ist ein Risiko. Ich glaube, im Endeffekt, ich habe ja leider. Einen guten Freund verloren, an Leukämie und eine weitere zwei Freundinnen sind an Krebs erkrankt und das ist alles so unser Alter und da sagen wirklich die Ärzte durchweg sagen dann, es trifft dich wie im Bus und dann ist es natürlich das, was du mitbringst, wie stark bist du.

Wir Menschen haben ja irgendwie auch Krebs, also immer wieder mal Krebs, aber der Körper kann es halt immer wieder bekämpfen, hatte ich jetzt irgendwann mal erfahren. Aber irgendwann kommt vielleicht der Punkt, wo er es nicht mehr bekämpfen kann oder weil es was auch immer für eine Art ist, da kenne ich mich jetzt nicht so gut aus, aber ich glaube so.

Man muss im Großen und Ganzen. Ja, genau. Und das stimmt. Aber genau das, was du angesprochen hast, ich glaube, genau da greift dann das, was du mitbringst. Das heißt, wie gesund bist du schon von Grund auf? Oder hast du als Kind jeden Tag eine Tüte Süßigkeiten gegessen? Ich glaube schon, dass das einen Unterschied macht. Ja, das kommt bestimmt noch mit hinzu. Dann kommen noch die Farbstoffe der Getränke. Dann kommen noch, wo das Gemüse dann doch aufgewachsen ist. Beziehungsweise, wo es geärzt wurde.

Ob es gespritzt ist. Und du hast dafür die Kontrolle nicht. Und du hast ja auch für deine Flohschalsamen die Kontrolle auch nicht. Nein, natürlich nicht. Das ist ja das Krasse. Man hat heutzutage, haben wir das gar nicht mehr. Und das Krasse ist ja auch, selbst heutzutage, ich finde, wir haben ja die Welt auch so schon kaputt gemacht, dass man schon gar nicht mehr weiß, ob ich, wenn ich in meinem eigenen Garten was anbaue, ob da nicht auch schon längst alles verseucht ist.

Weißt du, da haben wir auch noch nicht drüber gesprochen, ne? Wo ich gesagt habe, der Apfelbaum, ne? Mein Apfelbaum im Garten hat jetzt so viele tolle Äpfel und ich bring dir welche mit und so weiter. Und man denkt so im automatischen Moment, mit, oh, das muss ja mega gesund sein. Das ist das Nonplusultra sozusagen. Aber ich weiß ja auch nicht, wie die Erde hier sich entwickelt hat, die letzten 120 Jahre.

Vielleicht ist ein Kilometer weiter ein Gift fast irgendwo vergraben worden vor Ewigkeiten. Das weiß man ja alles nicht. Deswegen, man darf da, glaube ich, nicht so, also es ist gut, wenn man sich informiert, finde ich, ist auch wichtig, das auf dem Schirm zu haben. Aber es ist wirklich, glaube ich, auch viel, dass du dich selbst auch verrückt machen kannst.

Ja, natürlich. Es muss halt wie bei allem im Leben die gute Balance sein. Und dann ist man wieder bei dem, was man immer hört. Aber absolut, ich gebe dir voll recht, es muss die Balance sein. Und ich glaube auch nicht, dass es gesund ist, komplett auf tierische Sachen zu verzichten, auch nicht komplett auf Zucker zu verzichten.

Ich glaube halt, wie sagen unsere Omas oder Mütter immer, die Menge macht es, sozusagen. Die Menge macht es, ja, richtig. Aber du wirst es auch nicht kontrollieren können, später, wenn deine Tochter unterwegs ist, und du nur noch quasi... Mahlzeiten vielleicht morgens und abends zubereitest und eben nicht mehr dafür verantwortlich bist, was sie tagsüber isst. Das merke ich ja an meinen Jungs.

Dann sind sie da mit Freunden unterwegs, doppelt. Nö, wir haben schon in der Stadt gegessen. Nö, wir haben gerade schon uns noch was, einen Döner geholt oder das und jenes. Also du kannst dich entweder wahnsinnig machen oder du kannst einfach versuchen, das Beste draus zu machen aus dem, was du noch irgendwie beeinflussen kannst.

Ja, wenn man noch einen kleinen, richtig, genau. Das, was man noch beeinflussen kann, da kann man dann ja wenigstens was Gutes draus machen. auf jeden Fall. Und nicht nochmal drauf reinkippen. Wobei das auch schwierig ist, finde ich. Nochmal reinkippen. Das finde ich auch schwierig. Wenn die dann erstmal rummeckern, dann heißt es auf einmal zu Hause gibt es nichts Leckeres mehr.

Ja, und dann essen sie es noch mehr draußen. Weil die sich schon so dran gewöhnt haben. Ja, und dann essen sie es noch mehr draußen. Ich kenne das auch manchmal von so Kindergeburtstagen, wenn das dann so, ja, mein Kind isst gar kein Zucker, ist jetzt schon vier Jahre alt, hat das so nicht gegessen, der stopft sich voll am Kindertisch, also am Buffet vom Kindergeburtstag, dass du keinen Morgen mehr siehst und du denkst einfach, alles klar.

Und deswegen, das kann es ja auch nicht sein. Und da sind wir wieder bei dem, was du gerade gesagt hast, die Balance macht es. Ja, bei meiner Kindergartenfreundin Elise. Also Elise werde ich nie vergessen, wie sie in ihre Latzhose alles an Süßigkeiten reingesteckt hat, was auf meinem Geburtstagstisch noch lag, bevor sie abgeholt wurde.

Und das tat mir auch damals schon so leid, weil ich wusste, wie streng ihre Mutter da ist. Und siehe da, komischerweise da, wo es verboten war, und sie es immer heimlich gegessen hat, ja, sie hatte ein Gewichtsproblem schon damals als Kind. Und damit meine ich jetzt wirklich, dass du halt merkst, sobald du was verbietest, wie auch immer, wird es halt...

Heimlich und noch mehr gemacht. Vor allem noch mehr dann. Ich glaube, das ist diese Völlerei. Ja, ja, ja. Absolut. Das ist das Krasse. Ja, und das ist ja auch dieses Testen. Also so dieses als Jugendliche machst du dir auch keine noch nicht mal als Erwachsener. Ich habe jetzt neulich mit hier Dr. Wimmer nochmal gesprochen, weil der macht da so ein Gesundheits-ABC und so weiter. Und da hat er auch irgendwann zu mir so jetzt in die Tonne zusammengefasst so gesprochen.

Es ist Wahnsinn. Man macht sich als Mensch halt erst über die Gesundheit Gedanken, wenn die Gesundheit nicht mehr funktioniert. Da machst du dir ernsthafte Gedanken. Das ist wirklich krass. Das ist total traurig. Du kannst dich auch nicht jeden Tag mit Krebs und anderen schrecklichen Krankheiten beschäftigen, weil da wirst du ja wahnsinnig.

Da kriegst du es ja erst recht. Genau, richtig. Ich glaube auch, ich würde wahnsinnig gerne, und das ist auch wieder dieses ich würde auch voll gerne basisch essen und auf das verzichten und jenes. Aber damit müsste ich mich halt erstmal damit beschäftigen. Und es ist teuer. Es ist schweineteuer. Deswegen meine ich ja, warum ist das keine Grundausstattung?

Aber ich finde, was ich spannender finde, oder auch spannend finde, meine ich, ist, auch wenn man das vielleicht das Schulfach machen würde. Also nicht die Ernährungspyramide, die wir alle kennen, weil die machen wir alle. Aber so einfach, dass man vielleicht auch sagt, okay, was braucht der Körper grundsätzlich?

Es geht nicht darum, das Brot, die Gurken und die Karotte, sondern vielmehr darum, was passiert eigentlich mit dem Körper, wenn das und das in deinem Körper drin ist. Wie lange braucht dein Körper, um rote Farbstoffe oder überhaupt Farbstoffe generell abzubauen? Wo wird es abgebaut? Was bleibt davon übrig im Körper? Also da in dem Biologieunterricht oder in welchen Unterricht auch immer, da mal ein bisschen tiefer reingehen.

Damit man aufklärt. Das heißt ja nicht, dass die keine Gummibärchen essen sollen, um Gottes Willen. Das heißt nur, dass du bewusst weißt, was passiert, wenn du es isst. Das ist ja auch völlig in Ordnung, wenn du es isst. Aber ich glaube, dann hätte man auch mehr Verständnis dafür. Weil einfach diese, ja, es ist halt nicht gesund wegen dem Zucker. Das zieht halt irgendwann einfach nicht mehr.

Nein, eben. Das ist viel zu wenig erklärt, auch für Kinder. Aber auch von Kindern zu Erwachsenen. Ich habe mich letztens sehr darüber aufgeregt, hier im privaten Kreise in meiner Familie, die hat Freunde hier und da ging es um das Thema Alkohol. Und mein Vater trinkt ja nicht nach dieser ganzen Herzgeschichte.

Und der zieht das auch weiterhin durch. Allerdings hat er sich auch schon vorgenommen, nur ein Jahr zu verzichten. Und dann ist auch immer wieder Thema, wie leicht es ihm fällt, aber wie sehnlichst er sich auch wieder freut auf ein richtiges Bier. Ich finde, ehrlicherweise, man schmeckt keinen Unterschied bei einem echten Bier und einem alkoholfreien Bier.

Keine Ahnung, er vielleicht schon. Und ich finde es so krass, weil dann fing das wieder an, der ganze Tisch fing wieder an, Alkohol gut zu reden. Ja, das ist ja auch, einige Kardiologen sagen ja auch, ein Glas am Abend, jeden Abend ein Glas Rotwein. Bla, bla, bla. Und ich so, ey Leute, hört doch mal auf, Alkohol gut zu reden.

Mein Vater hat dann noch tatsächlich hinterher geschossen, das tötet auch Bakterien ab. Ey, klar, es tötet deine Zellen vor allem. Also das habe ich mich tierisch drüber aufgeregt und einfach nur wieder gemerkt, wie Alkohol, wie verharmlos das wird, wie normal das ist für Menschen jeden Tag Alkohol zu trinken.

Und dann auch wiederum einige am Tisch, die gar nicht verzichten können und sich schon gut fühlen, wenn sie nur am Abend 0,1 trinken. Wo ich mir auch denke, ja, aber das ist ja trotzdem eine Regelmäßigkeit drin. Und es ist immer wieder Alkohol, der echt schlecht ist für deinen Körper. Und ich finde, das ist es ja alles, du weißt ja auch, ich trinke ja auch ab und zu Wein, um Gottes Willen.

Ich will das gar nicht, aber ich finde es einfach erschreckend. Wie gut sie das reden. Das fand ich erschreckend daran. Nur das fand ich blöd. Da dachte ich so, nee, kannst du doch wenigstens sagen, ja, Alkohol ist Gift quasi. Aber trotzdem trinken wir es manchmal. So wie Zigaretten, sind ungesund. Trotzdem, ich hätte immer noch Bock manchmal eine zu rauchen.

Weißt du so? Aber ja, das hat mich einfach echt erschrocken, dass dieser ganze Tisch, inklusive deren Freunde, die waren alle total pro Alkohol und bla bla bla. Ist das so ein Generationsding, meinst du auch? Oder also ich überlege jetzt gerade so, also ich trinke ja auch gerne ein Glas Wein oder zwei, aber...

Wir reden schon im Freundeskreis auch viel darüber, dass das nicht so cool ist und achten schon auch drauf, dass, also wir sind uns dessen schon sehr bewusst, also da ist eigentlich keiner am Tisch, der sagt, yo, gib ihm, also so und nochmal, und nochmal, und nochmal. Das nicht. Aber vielleicht ist es so ein Generationsding. Ich weiß es nicht so richtig, aber es ist ja, guck mal, ich verstehe zum Beispiel gar nicht.

Warum ein 16-Jähriger überhaupt vapen, kiffen und Bier trinken darf. Genau, verstehe ich auch nicht. Das sind so Sachen, wo ich sage, okay, wenn man sagt, okay, das wollen wir jetzt so für die Wirtschaft und so weiter und so fort, aber dann müssen wir doch wenigstens begleitend dazu, den Kindern die Chance auf eine Aufklärung geben.

Und die gibt es ja nicht wirklich. Es sei denn, die findet zu Hause statt, was ja auch oft der Fall ist. Aber auf der anderen Seite gibt es ja auch viele Menschen, die können nicht aufklären, wollen nicht aufklären, aus welchen Gründen auch immer. Und das finde ich halt auch so, ich finde, das ist sehr, sehr einfach, genauso auch wie die Politik auch einfach meint, finanzielle Aufklärung muss zu Hause stattfinden.

Nee, finde ich eben nicht, weil es ist eben nicht immer gesetzt, dass das zu Hause richtig passiert. Und ich kann auch nicht sagen, mache ich das richtig oder mache ich das falsch. Also auch da, finde ich, sollte das Bildungsministerium schon eine Verantwortung übernehmen, wenn man schon in einem Kabinett oder wo die auch zusammen chillen und sitzen und das entscheiden, dass es jetzt freigegeben wird, dass sie kiffen, das ist gar nicht so schlimm, komm, lassen wir freigeben.

Legalisiert, ja, legalisieren wir, mega geil, jeder darf jetzt kiffen, so, dann, aber das ist ja so ein bisschen so nach dem Motto, pass auf, ich stürze dich jetzt von der Klippe, du hast auch Flügeln auf dem Rücken, aber ich sage dir nicht, wie die funktionieren. Ganz viel Glück. Ja, genau, richtig. Und das finde ich so ein bisschen in der heutigen Zeit, wo es so viele Aufklärungsquellen gibt.

Dass man das nicht besser bespielt. Ja, das finde ich auch super erschreckend. Das ist wirklich eine Katastrophe. Und wir wissen alle, selbst wenn wir Eltern das total gerne machen wollen würden, ich meine, wir sind meistens dann in dem Alter, oder wenn es um solche Themen geht, ja, der größte Feind vom Kind.

Weil wir wollen denen das ja ausreden. Nur das haben die ja im Kopf. Ach, die will mir das ausreden. Nur das haben sie ja im Kopf. Absolut. Na klar, da gebe ich dir so recht. Das ist ja die Homeschooling. Wir sind die falsche Person dafür. Richtig. Uns würden die noch viel weniger zuhören. Auch wenn wir es noch so gut machen wollen würden. Und deswegen finde ich es total richtig, was du sagst.

Da fehlt richtig doll was. Und ich glaube auch, dass es ein Generationsding ist. Bei meinen Eltern und alles. Und auch bei meiner Oma und so. Ich merke das ja. Und dann kommt bei denen auch immer der typische Spruch. Wir haben es ja auch überlegt. Ja, den Spruch verstehe ich schon teilweise. Ich kann das schon verstehen. Nein, ich auch auch. Ich doch auch.

Man muss ja auch die andere Seite sehen. es wird ja schon auch viel übertrieben und Panikmache gemacht. Man traut sich ja kaum noch. Aber auch, ehrlicherweise, glaube ich, alles gesünder als heutzutage. Also früher, die Lebensmittel, meinst du? Ja, ganz im Ernst. Aber trotzdem ist es ja schon so, wenn ich mir einen Kaffee irgendwo bestelle und sage, ja bitte mit Kuhmilch. Also ich habe ja schon Angst, da kommen gleich die Pfeile geschossen.

Nur weil ich halt mich an Hafer und Mandel mich nicht, und dann kommt immerhin das, ich trinke ja gar nicht oft Kaffee. Ich meine, du kennst mich, wann hast du mich einen Kaffee trinken sehen? Einmal... Vielleicht zweimal, das war's. Also ich trinke ja wirklich vielleicht zweimal im Jahr einen Kaffee, wenn überhaupt. So, und nachher zitter ich wie so ein Essenlaub, ne, so.

Aber, und da gönne ich, also mir dann eine Kuhmilch, so. Aber trotzdem denke ich so, weißt du, bei Kuhmilch wirst du schief angeschaut, ja. Aber wenn du dann rausgehst zum Wapen, während deine Kuhmilch oder während deine Hafermilch angerührt wird, ist es in Ordnung oder was. Und da ist es dieses, da fehlt diese Aufklärung total.

Aber es wird einen Grund geben. Die sind ja nicht alle dumm, die da sitzen. Also ganz im Gegenteil, das wird schon einen Grund geben, warum wir das nicht machen. Naja, klar, natürlich. Und der Grund wird uns nicht gefallen. Ja, und vielleicht ist es auch einfach ein langer Prozess. Und ich weiß es nicht, man kann es halt nur versuchen, irgendwie das Beste zu machen.

Ich habe jetzt den Instagram-Kanal von Michael Zokos, so ein Gerichtsmediziner, habe ich mir mal ein bisschen angeschaut. Mich wundert, dass er überhaupt einen Instagram-Kanal überhaupt haben darf, weil er das ja alles online stellt. Also da sind weibliche Nippel und Scheiß dagegen. Also wenn ihr hartgesotten seid und irgendwo sitzt, guckt euch mal diesen Kanal an. Und da ist eine Leiche da. Also die postet der Leichen. Also die schneidet der Leichen auf.

Und da ist eine Leiche da und da macht er so hier hoch die Lippe. Und da kommt überall ein Naden raus. Hör auf. Und ich habe mir das angeschaut. Das ist doch wie ein Film. Und neben mir stand Bo. Und der so, was ist das denn? Und ich so, krass, der hat seine Zähne nicht richtig geputzt. Und Bodo so, wow. Ich so, ja, krass, weggemachteln.

Wie gut schnell du reagiert hast. Clever. Clever. Nicht pädagogisch wertvoll vielleicht im Nachhinein, aber es war ein kurzer Schockmoment. Ey, wow. Ja, und ich musste ein bisschen lachen. Der sitzt, ey, wie lustig ist das denn bitte? Wow, aber wie krass. Aber geil, dass wir schon wieder innerhalb von wenigen Minuten von Einschülung auf aufgeschrittene Leichen in Madenkörperteilen gekommen sind.

So funktioniert das bei uns. Apropos Maden, apropos aufgeschnitten, nee, ich gehe weiter zurück. Apropos Generation. Ich habe bei meiner Oma geschlafen. Nein, wie schön. Zwei Nächte lang. Warum? Ja, also was heißt ich? Wir. Wie süß. Aber alles ist gut. Natürlich, alles ist super. Oma Renate hat sich wahnsinnig gefreut.

Wirklich wahnsinnig gefreut. Und ich habe sogar spontan verlängert. Also ich wollte eigentlich nur eine Nacht da schlafen. Habe dann spontan gedacht, okay, komm, bleibe ich jetzt noch eine Nacht. Und ich habe sie sogar ausgeführt. Nein, bist du toll. Sie ist ja erblindet. Ja, sie ist erblindet seit ein paar Jahren. Sagt sie?

Und nein, ist wirklich so. Naja, wobei, es gibt manchmal Situationen, da frage ich mich auch. Ja, deswegen sage ich, sagt sie. Ne? Ja. Es gab so ein, zwei Schlüsselmomente, wo wir überlegt haben... Dafür, dass du erblindest, siehst du das, aber gut. Ja, genau, genau. Entschuldige, weiter. Und sie, genau, ich habe mich total gefreut, dass ich sie mal ausführen durfte, habe ihr extra nicht gesagt, wo es hingeht, weil dadurch, dass sie erblindet ist, hat sie so ein bisschen ein Problem damit, in der Öffentlichkeit zu essen, auch, mit viel Flüssigkeit zu sich nehmen in der Öffentlichkeit, weil man dann irgendwie doch schneller auf Toilette muss und das blind, wenn du nicht weißt, wo die Toiletten sind, etc.

Kannst du dir, können wir uns alle, glaube ich, gut vorstellen. Und dann habe ich ihr also nicht gesagt, dass wir auf eine Wohltätigkeitsveranstaltung gehen, wo das Main-Topic ist. Ich habe Geld quasi für diese Tickets bezahlt, das ist die Spende. Und wir haben quasi im Gegenzug dafür dann Getränke und Essen umsonst bekommen in einem ganz tollen Restaurant in Hamburg.

Ding ist, ich habe das aber gemacht, weil meine Freundin hat das veranstaltet. Eine andere Freundin und ihr Mann und ihre Kinder, die waren auch da. Und dann habe ich Oma einfach mitgenommen. Und dann hat sie sogar ein Schlückchen Wein. schon alle getrunken, ganz wild. Ich durfte ihr sogar vom Essen ganz bisschen immer wirklich mundgerecht abschneiden, ihr die Gabel in die Hand geben und dann hat sie die ganz dezent, gegessen und meinte auch, dass das Oberaffengeil, das ist ja mal ihr Wort, Oberaffengeil geschmeckt hat.

Und dann hat sie sich auch noch ganz toll mit meinen Freundinnen unterhalten und dann sind wir, glaube ich, nach zwei Stunden gefahren wieder und dann sagt sie ganz süß in der Küche, als sie wollte sie dann noch einen Schluck Sekt trinken, Und dann weiß ich immer, oha, es gibt was zu feiern. Und dann sagte sie ganz süß, also Georgina, ich wollte ja nochmal sagen, das war richtig geil. Ach süß, ach wie schön. Das war so süß.

Es war so süß, sie meinte so, und die sind ja alle so nett und überhaupt. Und die Musik und das war ja alles so aufregend. Ich meine, die ist 94. Ich weiß nicht, wie lange, die war bestimmt, keine Ahnung wie viele Jahre, nicht mehr aus. Jahrzehnte, glaube ich, ehrlicherweise. Ach, wie toll. Und das war echt cool. Und sie ist jetzt auch ein bisschen aufgeschlossener.

Weißt du, sie hat mir oft Sachen, die ich ihr vorgeschlagen habe, immer so abgewinkelt, weil sie halt nicht wollte. Aus dementsprechenden Gründen. Weil sie unsicher war wahrscheinlich auch oft. Genau, richtig. Und hast du mal überlegt mit ihr, es gibt doch diesen Seniorentanz sonntags. Ja. Da kann man auch nur sitzen. Und mit sitzen. Genau, da kann man. Richtig.

Ja, ohne Witz. Ja, weil vielleicht, dann würde sie vielleicht, weil sie hat die meisten Freunde von sich überlebt. Und vielleicht findet sie da ja neue. Ich bin ja sowieso auch dafür, ich habe auch schon überlegt, was ich total cool fände, ist, wenn man Seniorentanz-Tee macht, gepaart mit Jugendlichen zusammen.

Und man hört die Musik von den Älteren und man hört die Musik von den Jüngeren. Und dann stelle ich mir schon vor, dass die ein oder andere Oma vielleicht auch twirkt am Ende des Abends. Oder vielleicht auch ein cooler 16-jähriger Teenager vielleicht ein weiser Schritt dann später kann und so. Also ich finde, diese Generation zusammenbringen fände ich schon echt sehr, sehr cool, wenn man sowas mal machen würde.

Ja, das so integrieren, das macht, finde ich auch, weil dann ist es, ich glaube auch, da hat man viel mehr Verständnis für jede einzelne Generation und ja. Und dann so Tanzkarte am Handgelenk, weißt du? Ja, oh Gott, wie süß das wäre. Dann würden vielleicht auch viele Jungs auch so ein bisschen sicherer auch werden in Bezug auf, so dieses was darf ich bei einer Frau, was darf ich nicht bei einer Frau weil die sind ja immer so unsicher man kriegt ja immer sofort irgendwie Ärger wenn man irgendwas in der Tür aufhält so ungefähr aber wenn man so ein bisschen so.

Wenn die sich dann auch austauschen und die Älteren kriegen vielleicht auch mehr Verständnis dafür dass Kinder nun mal oder dass Jugendliche viel im Handy sind oder mit dem E-Roller rumfahren oder was auch immer. Ich glaube das wäre schön wenn man die Generation zusammenbringen könnte eigentlich wäre es total schön, ja, Ach, ich, ja, ich habe die zwei Tage wirklich sehr genossen.

Es war aber natürlich auch irgendwo anstrengend, weil ich konnte dann zum Beispiel, so simple Sachen, darüber hatte ich vorher gar nicht nachgedacht. Und zwar waren wir auch auf dem Spielplatz und dann wollte meine Kleine aber zu Fuß gehen. Ja, und das war dann die Schwierigkeit. Nee, geht ja gar nicht, weil ich muss ja darauf achten, dass sie nirgendwo auf die Straße läuft.

Aber ich kann meine Oma ja auch nicht hinter mir alleine gehen lassen. Also da war ich so, huch, ach ja, oh Gott, Oma, komm her. Und die stand dann so ganz süß am Auto. Georgina, denkst du an mich? Ich so, Gott, Oma, ja. Ja, ja, ich denke an dich. Lass uns die Kleine mal doch lieber wieder in die Karre setzen. Ach was.

Ey, vorhin? Ja, und dann waren wir noch. Ja, erzähl erstmal, Entschuldige. Nee, wir waren noch ein Eis essen und so. Wir haben es uns wirklich richtig schön gemacht. Eis essen hat sie dann auch gemacht. Und ja, alles wirklich. Ich hatte noch mitgebracht von meinem Vater sogar noch Fisch und Bratkartoffeln, das haben wir dann auch noch gegessen. Ach, wir haben uns das einfach richtig gut gehen lassen. Ach, wie toll. Ja. Ach, wie schön.

Apropos, denkst du an mich, vorhin hat Bo mich gerade angerufen, die machen heute einen Ausflug mit der Klasse. Und hat da angerufen, Mama, weißt du, was hier gerade passiert ist? Er sagt, nee, weiß ich nicht, ich bin ja nicht da. Erzähl mal. Ja, das ist so krass. Da ist gerade, die haben an der Bahnhaltestelle gewartet, und da ist gerade eine Frau mit ihrem Sohn, die saßen da und dann kam die Bahn und die saß die ganze Zeit da und dann, kurz bevor die Tür zugegangen ist von der Bahn, ist die Mutter in die Bahn gesprungen und hat den Sohn zurückgelassen.

Oh Gott, was? Ich habe mich wieder voll geheult. Ich bin ja im Moment sowieso wahnsinnig sensibel, aus welchen Gründen auch immer. Keine Ahnung. Ich natürlich wieder Tränen in den Augen. Ich sage, Mama, du musst nicht weinen. Wir haben die Polizei angerufen und die haben dann die Mutter irgendwie gefunden und so.

Und wie alt war denn der Sohn? Ja, vier oder sowas. Oh mein Gott, wie bitte? Also was ist denn los, sag mal. Und ja, aber ich habe dann auch gesagt, toll, dass ihr die Polizei gerufen habt und dass ihr das geklärt habt mit dem Kleinen. Oh Gott, wie furchtbar. Oh, was für eine Scheißkuh. Ey, ganz ehrlich, nee.

Oh Gott, der Arm und der Arm ist jetzt, oh Gott. Genau, ich habe auch weitergedacht und habe irgendwann mich bremsen müssen, weil ich dachte, wenn du jetzt weiterdenkst, dann fährst du noch dahin und kidnappst den Sohn anscheinend. Weißt du, weil du denkst, ich kann ihn retten. Ja, genau. Besser, als wenn er jetzt in irgendeine Pflegefamilie kommt und beim Amt sitzt und gar nicht weiß, was los ist.

Ich will ihn hier, der soll hier auf meiner Brust liegen und wissen, dass er sicher ist. Ich schwöre es dir genau solche Gedanken. Das ist so krass. Oh Mann, ey. Aber schön mit deiner Oma die Geschichte. Wirklich, wirklich schön, dass du das gemacht hast. Und ich wollte eine wichtige Routine von meiner Oma in die Welt tragen.

Und zwar, seit ich quasi auf der Welt bin, gibt es bei uns das Wort Klapperschluck. Und den Klapperschluck, den trinkt man immer morgens im Bett noch, wenn man wach ist. Das ist ein kleiner Kaffee. Ach, süß. Und dann legen wir uns quasi alle zurück ins Bett und legen uns unter die Decke, trinken das Käffchen da. Und das hat meine Oma warum auch immer Klapperschluck genannt. Ist das süß.

Und das ist in unserer Familie halt ein richtig normales Wort. Also du sagst halt so, ja, wenn Oma am Telefon ist, nee, ich hatte noch nicht mal einen Klapperschluck. Dann weißt du, ah ja, ui, die ist aus dem Bett gefallen so ungefähr. Oder machen wir noch einen Klapperschluck? Ja, einen machen wir noch. Ach süß, auch schön.

Oder wollen wir uns in die Küche setzen? Und dann ist es auch kein Klapperschluck mehr. Dann ist es ein Kaffee. Dann ist es ein richtiger Kaffee. Ja, dann ist es ein richtiger Kaffee. Och, ist das süß. Und von Mausi war der Klapperschluck, hat Oma entschieden, ein Kakao. Ja, schön. Ach du, das ist so toll. Das war echt herrlich, wirklich. Ja und wie.

War auch ganz süß. Und Oma hat auch ganz oft immer gesagt, ich soll Fotos machen und so. Das war so süß. Sie so, ja, für die Erinnerung. Und auch für die Kleine. Die sieht das dann später. dass wir noch einen Klapperschluck im Bett getrunken haben, habe ich nämlich wirklich den Klapperschlucken-Moment.

Mit Selbstauslöser. Ach, schön. Ja, voll. Da müsstest du eigentlich das Gleiche machen, deine Mama festhalten. Also nicht festhalten, sondern auch auf diesem Bild mit festhalten, meine ich. Und dann liegt dir dann alle vier Generationen und das musst du dir ganz groß machen. Das schenkst du denen zu Weihnachten.

Das wäre eigentlich so geil. Dann rahmst du das schön eins, schwarz-weiß und dann ist das so ein tolles Bild, was sie sich aufhängen. Das wäre doch geil. Das wäre eigentlich total geil. Dem müsste ich jetzt nur noch mal dafür sorgen, dass meine Mutter und ich, dass wir da übernachten alle. Ja, es kann ja auch der Klapperschluck am Nachmittag. Oder wir können das ja auch gestellten. Ja, aber einfach dieses Festhalten, weißt du? Ja.

Boah, das wäre schon schön, oder? Stell ich mir auch gut vor. Ja. Gute Idee. Ja. Gute Idee, schreibe ich hier gleich mit auf. Ja. Gute Idee. Sehr schön. Sag mal, wollen wir noch ganz kurz ein Mini-Recap machen zum Urlaub? Ich glaube, da warten oder freuen sich, freut ihr euch drauf? Ihr Ex-Wifis, richtig?

Ihr habt da ja bestimmt Lust zu, nochmal zu hören. Ich habe es ja schon in meiner Insta-Story erzählt. Mir war es definitiv zu lang. Ja? Aber ich war ja, weil ich doch vorher schon weg war. Ach so, ich dachte, okay, ich verstehe, ich verstehe. Ich dachte, das Ding, das an sich wäre dir zu lang gewesen, die zehn Tage.

Ja, nein, das wäre in Ordnung gewesen. Aber mit der Woche davor, das hat einfach richtig in meinen, weißt du, ich konnte es mir rein faktisch, konnte ich es mir gar nicht leisten, so viel weg zu sein von zu Hause. Weil ich eigentlich echt noch ganz viel machen muss. Und nicht mit Haushalt, sondern wirklich so Dokumente steuern.

All so eine Scheiße, weißt du? Ja, verstehe. Ja, und das habe ich so gemerkt, dass ich echt froh war, als ich wieder da war und mich direkt in meine Sachen gestürzt habe. Und das Urlaub, wenn die Kinder noch so klein sind, ja jetzt eh nicht der Urlaub ist, wie man ihn früher kennt. Ich fühle mich total erholt und ich lag jeden Tag da und habe gechillt.

So ist es ja einfach nur Mama sein. Ich glaube, der Moment kommt auch nicht wieder. Die Urlaube von früher. Nein, ich glaube auch nicht. Vielleicht irgendwann mal, wenn die ausziehen oder wenn die auch erwachsen sind, man zusammen Urlaub macht. Ich weiß es nicht. Aber selbst dann mache ich mir ja Sorgen. Ja, ich wollte gerade sagen. Selbst dann überlegt man ja, okay, die Kinder müssen essen und so. Also es ist ja jetzt so.

Also dieses, so wie es früher war, man legt sich auf die Sonnenliege und guckt das nächste Mal auf die Uhr. Dann ist es, huch, schon 18 Uhr, man hat einen fetten Sonnenbrand. Gibt es nicht mehr. Das ist die. Zeiten sind vorbei. Findest du nicht auch? Findest du nicht auch? Ich kann es mir auch ehrlicherweise gar nicht mehr vorstellen.

Oh doch, ich könnte mir das schon ganz gut vorstellen. Mal auf einer Liege zu liegen, den kompletten Tag und nur zu lesen. Den kompletten Tag? Ich bin ja happy, dass ich jetzt Kinder habe in dem Alter, wo ich noch viel lesen kann im Urlaub, weil ich jetzt nicht jeden Schritt, so wie du, jeden Schritt jetzt hinterher rennen muss und gucken muss.

Aber klar, natürlich, meine Jungs wollen ja dann auch was erleben. Deswegen waren wir ja dann auch mal anderthalb Stunden weg, waren dann in den Bergen von Mykonos. Oder haben irgendwelche heimlichen Buchstaben bei 40 Grad im Schatten und so weiter. Klar, aber ich könnte mir das schon vorstellen, einfach mal so eine Wellness-Woche, nicht Wochenende, sondern Woche zu machen, einfach im Wellness-Hotel zu liegen den ganzen Tag. Ja, das schon. Ja, klar.

Ich könnte mir sogar einfach so ein Hotelzimmer vorstellen. Aber nicht in der Hitze, auf gar keinen Fall. Nee, Hitze nicht. Ich will nicht noch mal in der prallen Sonne, so wie früher, mich einölen und dann da sechs Stunden liegen und gucken, ob ja, mein Bikini-Abdruck perfekt ist. Ja, ja, ja. Das kann ich mir gar nicht mehr vorstellen.

Das wird mir übel, das wird mir schon schlecht, wenn ich daran denke. Ich finde auch, man ist auch sonnenempfindlicher. Also so, ich habe das auch gemerkt, so, das war Erektion. Och Gott, nee, wieder Schatten gesucht, wie so eine alte Frau. Ist ja auch besser für unsere Haut, aber trotzdem so irgendwie, ja.

Und vor allem, das Lustige ist, seitdem ich Kinder habe, ich checke ja meine Leberflecke ein bis zwei Mal im Jahr komplett einmal durch. Und das haben wir ja so jahrelang jetzt dokumentiert. Und er sagt, das ist so lustig zu sehen, immer meistens bei den Eltern, die Kleinkinder haben, Die haben dann wirklich immer eine bessere Haut oder die Leberflecke sind unauffälliger im Laufe der Jahre, weil sie sich mit 50er eincremen.

Und sonst davor einfach vielleicht, wenn du überhaupt mit 20er gemacht hast, die ersten drei Tage, weißt du, und so lieben gefühlt. Und so hat er gemeint, man macht das dann mit einer Trube fertig. Und der hat gesagt, das sieht man richtig. Das ist auch krass, ne? Ja, ja. Wahnsinn. Und was können wir noch sagen zum Urlaub? Es war herrlich, es war lecker.

Einziger Minuspunkt war am Anfang, dass es extremst windig war. Furchtbar. Und wirklich extremst windig. Der Pool ist sogar rausgeschwappt. Das Wasser ist sogar rausgeschwappt von diesem extremem Wind. Das Salzwasser wollte zurück ins Meer. Genau. Wirklich. Das war krass und das war auch so schade. Das war krass. Das war echt schade.

Da waren wir doch einen Tag auch am Strand, weißt du noch, als der Wind so geweht hat, dass wir alle ein Peeling gekriegt haben die ganze Zeit. Genau. Das war hart. Der Sand hat uns so was von gepeitscht. Und wenn man dann eingecremt war und dann schön paniert war, ach, das war blöd. Ja, das war hart, das stimmt.

Und das Wasser war dadurch auch kälter. Deswegen waren die Kinder auch gar nicht so viel im Wasser wie sonst. Sonst sind das ja richtige Wasserratten. Also wirklich, ja. Das stimmt. So, das war das Einzige. Ansonsten haben wir wirklich köstlich gegessen. Extrem schön fand ich immer diesen Platz, wo wir essen waren.

Da war so ein Platz, da haben alle Kinder, also da waren mehrere Restaurants um den Platz gebaut. und auf dem Platz selber war so kleine Kinderkarussells, ein Shop, wo es so Kindersachen gab und die haben sich da dumm und dusselig verdient auf jeden Fall. Und wir hatten eine autofreie Zone, muss man dazu sagen. Autofreie Zone, genau.

Autofreie Zone, die Kinder konnten überall spielen und miteinander und das war echt toll. Das war ganz so lustig, wenn unsere Kinder alle dann so mit griechischen Kindern gespielt haben und ja, der ist voll nett und so und wussten dann voll viel, obwohl die ja irgendwie, ja, wie habt ihr euch verständigt?

Ja, mit Händen, Füßen und ein bisschen Englisch. Ja, gut. Dann haben die auch, Dann haben die sogar untereinander den Boden Lasse, hatten dann die Squishies gekauft und dann wollten sie mit den Squishies handeln und dann war ich gerade ganz kurz bei denen und habe mitgekriegt, wie sie das gemacht haben.

Ihr müsst euch vorstellen, da ist dann noch so eine kleine Empore, wo man so vier Treppen hochgehen konnte und dann war das wie so ein kleiner Balkon und von da aus schrie Lasse und hielt diesen Squishy so in der Hand, als wäre es eine Maus am Schwanz, und schrie nur, Screechies, heute günstig, morgen teuer. Schlagt lieber jetzt zu.

Und ich dachte, ich höre nicht richtig. Bin sofort zurück zum Tisch, meinte, ey Charlotte, du glaubst nicht, was da los ist. Wir haben so gelacht, oder? Ja, das war schön. Und dann habe ich noch im Vorbeigehen gehört, wie er versucht hatte, einem Mädchen, das ihr Fahrrad gegen ein Screechie zu tauschen.

Und meinte dann immer nur, der ist neu, der ist neu, dein Fahrrad ist alt. Das war so genial. Und vor allem heute günstig, morgen teuer. Da ist mir, ich konnte nicht mehr. Wie geil ist er? Woher kennt er diesen Spruch? Das ist einfach genial. Ja, vom Fischmarkt. Ja, wirklich. Und das war so süß, weil die Jungs ja auch so süß auf die Kleine aufgepasst haben und so. Und immer, wenn das dann zu wuselig wurde oder die auch mal wieder losziehen wollten, immer so, So, ja, hier ist sie wieder.

Wir können jetzt nicht mehr aufpassen. So, ja, um Gottes Willen, na klar, danke euch. Ja, das ist schon lustig, wie die auch um die Aufmerksamkeit der kleinen Buhlen immer. Und so eifersüchtig sind dann auf den anderen, wenn der andere mehr, boah, ey, meine Schwester erkennt mich gar nicht mehr. Ja, genau, die hat schon voll oft seinen Namen gesagt. Das ist echt süß, so Protokoll führen über die Namensgebung. Ja, genau, genau, wirklich.

Ja, also es war ein schöner Urlaub, definitiv. Es war ein sonniger Urlaub, ein leckerer Urlaub. Und ich habe es auf jeden Fall auch sehr genossen. Sehr viele Menschen und ich muss echt sagen, dafür, dass wir in der Spitze 14 Menschen waren, ich finde, das hat super geklappt. Da macht ja jeder, was er will und trotzdem macht man alles irgendwie gefühlt zusammen.

Ja, richtig. Fand ich auch. Es hat sich immer sehr gut verlaufen und zum Essen waren wir auch immer alle schön beieinander. Weißt du, was mir aufgefallen ist, bevor wir für heute Schluss machen? Dass wir den Podcast, das Intro ändern müssen. Warum? Naja, es heißt ja, The Real Extra ist mit Charlotte würdig und Georgina stumpf.

Na, das stimmt. Charlotte Englert. Also das, meine Lieben. Ja, meine Lieben, das müsst ihr bitte neu einsprechen für uns. Ja. Und auch ändern überall. Das sollte wirklich geändert sein. Das wäre cool. Hast du eigentlich, bist du da immer noch im Gespräch wegen Instagram, wegen deinem Namen? Ja, das ist total komisch. Also ich verstehe es nicht.

Ich kann es nicht ändern. Ich gebe es immer als Änderung durch. Aber es wird nicht angenommen. Weil es ja Charlotte Engelhardt gibt. Aber ich bin es ja. Ach, verstehe. Also ich bin es doch. Ich verstehe es nicht. Du kannst ja bei Insta niemanden erreichen. Ja, das ist wirklich so. Die haben ja keinen Ansprechpartner.

Falls jemand da draußen ist, der sich da besser auskennt als ich. Ich bin sehr happy, wenn ihr mir weiterhelfet. Ich kann die ganze Zeit meine Nachnamen nicht ändern. Ja, okay. das müsste wirklich glaube ich auch über dein Management laufen. Die haben meistens glaube ich die Kontakte. Dann sollte der mal versuchen da. Ganz strange.

Oder vielleicht hat der RTL ja auch einen Kontakt. Die gerade zuhören. Kann ja auch sein. Na gut. Wir verabschieden uns, oder? Du hast auch noch einen busy Tag heute. Ich habe heute einen richtig busy Tag. Ich muss jetzt gleich ganz viele Aufzeichnungen machen. Cool. Ich wünsche dir ganz viel Spaß und Erfolg dabei. Danke. Und jetzt am Wochenende, kommen meine beste Freundin aus München mit ihrer Familie, die Johanna.

Ach, wie schön. Und auch noch meine Schwester mit Mann. Nein, wie schön. Aber das wird ein mega Wochenende. Also da freue ich mich schon auf die nächste Ausgabe. Ja, das glaube ich. Cool, da bin ich gespannt. Oh, Leute, Ex-Wifeys, da können wir uns richtig auf Storys freuen. Weil die sind nicht ohne, die Person, die da kommt.

Die sind nicht ohne. Ich habe nichts mitzutun, ich kann nichts dafür. Danke fürs Zuhören und wir freuen uns auf das nächste Mal mit euch. Liebe Grüße in Hamburg. Ciao, ciao.

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