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Shownotes
Martin übernachtet in Baden-Baden, wo man garantiert immer der Jüngste ist, und Katharina sieht im Hotelspiegel nur ihre Stirn, dafür aber doppelt. Auf der Tour lief bisher kein Abend ohne Panne, in Gütersloh kam Martin ein Stromausfall sogar ziemlich gelegen. Katharina ist außerdem durch eine glückliche Kette von Missverständnissen in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gelandet.
Außerdem: Wie wird man eigentlich Tier des Jahres? In der Rubrik „Neues aus der Wissenschaft“ geht es um einen Labrador aus Schottland, der Jagd auf eine invasive Art macht, die tatsächlich Meereskotze heißt.
Im Rasseportrait: FCI-Nr. 1
Fortbildung für Mitarbeitende im Tierschutz: Fortbildung für Mitarbeitende im Tierschutz | Martin Rütter Akademie (martinruetter.com/akademie/fortbildungen/tiers…)
Michreis mit Zimt: Milchreis mit Zimt – Kindheit ohne Seele (milchreismitzimt.de)
MaiThink X Psychotherapie: zdf.de/video/shows/mai-think-x-die-show-102/ma… (zdf.de/video/shows/mai-think-x-die-show-102/ma…)
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Und wenn man sozusagen mit seinem Alter ein bisschen Struggle hat und denkt, boah, ich bin jetzt wirklich alt geworden, dann auf jeden Fall mal einen Tag in Baden-Baden verbringen. Denn egal wie alt du bist, du bist hier der Jüngste. Es heißt aber auch landläufig Sea Vomit oder auch Meereskotze. Herzlich Willkommen zu tierisch-menschlich, dem Podcast mit Wissenschaftsjournalistin Katharina Adig und Hundeprofi Martin Rütter.
So, ich bin in Baden-Baden. Warum? Es ist einfach der spannendste Ort in der Bundesrepublik, würde ich sagen. Also wenn man sagt, wo kommen neue Trends her, was machen die jungen Leute, dann fällt da eigentlich ein Städtename innerhalb der ersten drei Sekunden und das ist Baden-Baden. Exakt. Und wenn man sozusagen mit seinem Alter ein bisschen Struggle hat und denkt, boah, ich bin jetzt wirklich alt geworden, dann auf jeden Fall mal einen Tag in Baden-Baden verbringen.
Denn egal wie alt du bist, du bist hier der Jüngste. Das ist wirklich so lustig das habe ich auch schon mal in Betracht gezogen aber ich habe immer ein bisschen Sorge, dass ich dann vielleicht ans Spielen komme, also da gibt es ja das ein oder andere Casino und nicht viel anderes zu tun, deswegen ich schütze da, ich habe Angst, dass ich mich da dass ich mir da ein neues ungutes Hobby drauf schaffe, wobei ich bin hier ein bisschen außerhalb in einem Hotel und gucke wirklich auf wunderschöne Natur, das ist also echt kein Witz jetzt super Herbstfarben, Bäume Wälder, also echt, also wirklich schön.
Von daher kann ich gar nichts sagen. Gut. Ich bin in München und auch in einem Hotel, in dem ich schon einmal gewesen bin. Es ist ein sehr, sehr schönes, gemütliches Hotel. Was den Charme ausmacht, ist, dass es auch das ein oder andere moderne Element, was es normalerweise jetzt heute in Hotelzimmern gibt, nicht gibt.
Und was ich gestern mal wieder zu meiner ... Ah ja, ich fand's, also mir passiert das nicht oft, aber es passiert mir immer wieder, dass ich in so ein Hotelzimmer reingehe und ich gucke in den Spiegel und ich sehe nur meine Stirn. Und jetzt ist das so, dass ich ja auch sehr viel Stirn habe. Also die Spiegel ist ein bisschen hoch. Ja, und dann ist da noch der letzte Rand.
Unten der äußere Rand, der ist nur so geschliffen, dass eine optische Täuschung entsteht, sodass meine Stirn einfach gedoppelt wird. Ich schicke dir gleich mal das Bild. Kronheld, adig. Ja. Aber ich sehe da im Hintergrund schon ganz schön feudal. Ja, das ist ja klar. Das ist noch von den Habsburgern. Ja, ja, aber ist ja klar. Als Grimme-Preisträgerin unter Adlon und Bayerischen Hof macht sie es ja nicht mehr. Nee, so ist das.
Okay, verstehe. Gut, sollen wir einfach direkt mit der Misshandlung anfangen und dieses scheiß Rasseporträt machen? Übrigens, hast du gesehen, dass Menschen schreiben, dass das Rasseporträt nervt? Das habe ich dir ja brav weitergeleitet. Ja, das ist tatsächlich eine einzige Meldung, die in Kontrast zu bestimmt 400 persönlichen Nachrichten steht. Nein, stellvertretend für tausende von Hörern.
Ich möchte hier unsere Hörerschaft nicht weiter damit langweilen. Aber wie erklärst du dir denn, dass ungefähr 40 Prozent der Rasseporträts in diesem Podcast auf Hörerwünsche zurückgehen? Naja, aber wir können ja nicht jetzt einzelne verlorene Seelen. Darauf können wir ja nicht hier unser Konzept aufbauen.
Also ich habe mir das schon gedacht, dass du ja immer gerne die unangenehmen Sachen dir vom Hals schaffst. Deswegen habe ich dieses Mal das Rasseporträt ganz nach vorne sortiert und danach habe ich noch eine schöne Überraschung für dich und zwar, das ist ja auch so eine ganz geliebte Kategorie von dir und zwar Hunde, die interessante Sachen erschnüffeln.
Also heute ist wieder einiges für dich dabei. Das Rasseporträt. Das Rasseporträt. Es ist, also, da halte ich fest, es ist die FCI Nummer 1. Ach, scheiße. Mann, ich ärgere mich jetzt. Das müsste ich doch irgendwann im Laufe der Zeit mir gemerkt haben. Das ist doch scheiße. Ah, wie gerne hätte ich jetzt, wenn ich es müsste, ich würde es jetzt einfach sagen, fertig, tschüss, nächste Punkt. Mist.
Ich hätte auch nicht gedacht, dass wir die noch nicht hatten. Wie so oft. Aber es ist ja die französische Fédération, die das aufsteht. Also wenn es die Nummer 1 ist, könnte man ja eigentlich davon ausgehen, dass es wahrscheinlich ein französischer Hund ist, wenn die die Listen da führen. Okay, an deinem Gesicht sehe ich, es stimmt nicht.
Ach echt, das hast du jetzt an meinem Gesicht gesehen? 100% ist es kein französischer Hund. Ach man, ich darf einfach nie gegen dich Poker spielen, ganz abgesehen davon, dass ich nicht pokern kann. Aber du wahrscheinlich auch nicht, oder? Ich bin ein großer Mau-Mau-Ist. Gut, ich würde sagen, ich fange einfach mal mit dem Gangwerk an.
Das ist ja immer besonders aussagekräftig. Fließend und sehr raumgreifend. Viel Schub aus der Hinterhand. Ellenbogen weder ein- noch ausdrehend. Auf keinen Fall steppend. Auf keinen Fall steppend. Das wäre übrigens nichts für meine Kollegin Mai. Die ist ja mal, als sie noch zur Schule gegangen ist, ist die ja mal Europameisterin im Stepptanz geworden. Nein. Ja, doch.
In so einem Gruppentanz. Das finde ich sehr beeindruckend. Da hast du ganz viele falsche Wörter gesagt. Oder hat sie Square Dance gemacht? Nee, nee, nee. Das war schon Steppen, weil sie hat danach auch nochmal gesteppt. Und zwischendurch steppt sie auch einfach mal so. Das finde ich mega. Also Steppen finde ich wirklich toll, weil ich als Kind mit meiner Oma natürlich die ganzen alten Völastera-Filme geguckt habe.
Oder auch wenn Dean Martin gesteppt hat, Das fand ich total beeindruckend. Und es gibt ein Video, wie Fred Astaire Golfbälle wegschlägt und dabei einen Stepptanz macht. Das verlinken wir hier in den Shownotes. Das ist total beeindruckend. Aber das passt irgendwie zu mei, finde ich. Weil ich glaube schon, dass man da seine Sinne für Stepptanz echt zusammen haben muss.
Ja, vor allem, wenn du in so einer Formation unterwegs bist. Aber andererseits kann man Steppen auch ganz gut vorgeben, wenn man die untere Körperhälfte nicht zeigt. Also wenn du einfach so ein bisschen so machst, weißt du. und Geräusche einblenden. Aber du hast trotzdem schon Hinweise gegeben, denn das, was du über das Gangbild beschrieben hast, weißt schon mal, also ein paar Sachen kann ich schon mal ausschließen.
Also ich kann schon mal ein Hütehund ausschließen, ich kann einen Herdenschutzhund ausschließen, ich kann einen Gesellschaftshund ausschließen, ich kann einen Molosser ausschließen. Dann sind wir eher bei Laufhunden, es könnte eher was Windhundartiges, was Brackenartiges, was Jagdhundartiges sein, so in die Richtung, denke ich mal. Hm.
Ich klicke ganz gut, ich sehe an dem Gesicht da waren schon ein paar Sachen dabei, die ganz gut waren. Martin, der Mentalist ja, sehr, ich mache mal mit dem Nasenschwamm weiter. Ist das Zauberei oder hast du einen Schlaganfall? Magic. Also der Nasenschwamm dunkel, bei zitronenfarbenen und weißen Hunden auch etwas heller gestattet. Weich und feucht. Nasenlöcher gut geöffnet.
Wir wissen alle, dass das keine Selbstverständlichkeit ist. Stichwort französische Bulldogger. Ich würde sagen, Mops scheidet schon mal aus an der Stelle. Raumgreifende Schritte, gute Atmung, nein. Achso, ich dachte, du wolltest auflösen. Nee, nein. An der Nase, nein. Sag mal, dass dieser Hund Zitronenfarben ist, das irritiert dich nicht?
Nee, weil ich das natürlich noch nie gehört habe und ich gehe nicht davon aus, dass der Zitronengelb ist, sondern dass es wieder irgendein verklausuliertes Scheiße ist. Übrigens werden wir auch hier nochmal verlinken. Es ist ganz, ganz toll. Es gibt ein Portal, das sich gegen die Freizeitjagd stark macht.
Und was die jetzt gemacht haben ist, immer mal so die Verharmlosung der Jägersprache aufzudröseln. Also was heißt eigentlich Schweiß und was heißt dies und was heißt das? Finde ich ganz, ganz total gut. Und ein Aufhänger war, da hat wieder irgendeiner von den durchgeknallten vier Füchse erschossen und hat das gepostet und darunter geschrieben, ich habe sie zum Hierbleiben überredet.
Also auch wieder, ja, ja, klar, Wild- und Naturpflege betreiben die alle. Finde ich aber ein gutes Portal, das werden wir auch hier verlinken. Finde ich auch. Das ist dann so Jägerlatein, Deutsch-Jägerlatein. Gut, der Fang. Leicht konkav, wobei sich das Fangende in einer Höhe mit den Nasenlöchern befindet, was zu einer Himmelfahrtsnase führt.
Leichte Vertiefung unter den Augen. Da hat er schon ein Idechen. Aha. Gut. Also wir sind, glaube ich, nicht in Frankreich. Aber wir sind schon in einem Land, das als sehr traditionell zum Thema Hund und Hundezucht und auch Jagdhunde geht. Ja, so ist das wohl. Weil diese leichte Himmelfahrtsnase haben wir natürlich immer wieder bei Pointerartigen.
Jetzt zitronenfarbig habe ich natürlich nicht im Kopf, aber das Gangbild würde zum Pointer passen. Und ich denke mal so in diese Richtung. Aber welcher Pointer, weiß ich noch nicht. Ja, also ich würde sagen, an der Stelle löse ich das mal auf. Es ist der englische Pointer. In seinem Verhalten aristokratisch rege, erweckt den Eindruck von Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit freundlich und ausgeglichen.
Und auch dieses Rasseporträt geht zurück auf einen Wunsch aus der Hörerschaft. Ja, und ich muss mal wirklich sagen, Englisch Pointer. Bitte, bitte, bitte, wenn man einen Familienhund sucht, Boten weg. Es sind für Jagdhunde, finde ich, sehr smarte, sehr verträgliche Hunde. Man hat beim Pointer eigentlich selten eine artspezifische Unverträglichkeit.
Aber warum ich da die Hände weglassen würde, ist, dass die wirklich jagen wie Sau. Also die meinen das wirklich so. Und wie viel Spaß macht das immer nur angeleint, durch den Kölner Stadtwald zu laufen. Und du kannst sie, also natürlich, weil sie ja viel mit der Nase machen, auch hier und da vorstellen und so weiter.
Aber man kann es schon kontrollieren natürlich. Und man kann es durch Training auch in die richtigen Bahnen leiten. Aber ich behaupte jetzt mal, dass der durchschnittliche Hundehalter... Diesen aufwändigen Weg nicht gehen wird. Und dann ist es eigentlich schwierig und man wird den Hunden auch nicht gerecht.
Damit sage ich nicht, Jäger sollten diese Hunde halten. Ich finde, Jäger sollten im Grundlegend keine Hunde halten. Aber man muss sich darüber im Klaren sein, wenn man sich einen Pointer holt. Ich habe einen guten Bekannten, der einen Pointer aus dem Tierschutz hat und der Hund ist wirklich im falschen Körper geboren. Also ich sage mal, wenn so eine Maus kommt, ja gut, die snackt der dann, aber der geht nicht so auf Strecke, der geht nicht weit, ist eher unsicher.
Aber was bei denen wirklich toll ist, Die sind zu Hause echt ruhige, eher verkuschelte Hunde. Deshalb umso schlimmer, dass immer noch viele Pointer in Zwingern gehalten werden. Das absolute Folter sind für Jagdhundarten eher sensibel. Also es ist nicht mit einem Deutsch-Strahter zu vergleichen, der ein ganz anderes Feuer hat.
Ich mag die, ich finde die gut. Ich finde die auch sehr schöne Hunde. Aber ich würde so als reinen Familienhund und man braucht so einen Hund zum Mitlatschen einfach nicht geeignet. Wie sieht es denn da gesundheitstechnisch aus bei denen? Es gab eine latente Häufung von ED oder HD. Das weiß ich jetzt gerade gar nicht mehr genau. Aber was noch eine Besonderheit war, das ist jetzt auch nicht häufig, aber das ist.
AMS. Und zwar ist das, das nennt sich Akrales Mutilationssyndrom. Und das ist eine Erkrankung der Nervenbahn, die aber autosomal rezessiv ist. Das heißt, es müssen auch auf jeden Fall beide Elternteile diese genetische Veranlagung weitergeben und das führt dazu, dass die Nervenbahnen... An den Extremitäten beschädigt sind, also insbesondere an den Pfoten.
Das heißt, der Hund hat kein Gefühl in den Pfoten und zeigt deswegen auch kein Vermeidungsverhalten, wenn er auf irgendwas drauf tritt oder so, was ihm wehtut oder ihn verletzt. Und das ist natürlich ganz bedenklich. Das tritt erst, glaube ich, so mit drei bis fünf Monaten auf. Das heißt, man sieht es dem Welpen auch noch nicht an, ob er es hat oder nicht.
Deswegen ist es auch umso wichtiger, dass man verantwortungsvoll züchtet und jeweils Mutter und Vater auf diese genetische Veranlagung hin auch testet. Und wir sehen da tatsächlich sehr häufig dieses massive Pfotenbeißen. Und das ist tatsächlich so ein bisschen komisch, weil das fühlt sich scheinbar für die ein bisschen kribbelig an oder irgendwie, ja, jucken weiß ich jetzt gar nicht, aber eher so, die haben schon das Gefühl, dagegen wirken zu wollen.
Und dann fangen die an, darauf rumzukauen. Und weil sie aber da nicht sensibel sind an den Pfoten, bis hin zur Selbstverstümmelung. Und ich wusste gar nicht, das ist interessant. Und das, was du jetzt beschreibst, ich kannte diese Krankheit gar nicht. Und die Pointer, die ich im Training hatte, die das Thema hatten, da konnte man das tatsächlich erziehungstechnisch ganz gut in den Griff kriegen und gut umlenken. Ich dachte eher, das wäre so ein Unruhethema dann bei denen.
Das ist aber so, das spielt auf jeden Fall auch eine Rolle. Das habe ich zu der Krankheit auch gelesen, dass Umwelteinflüsse die Geschichte massiv beeinflussen können. Also man kann diese genetische Veranlagung haben, aber trotzdem besser oder schlechter damit leben. Vor allem, wenn man ausgeglichen ist und stressfrei.
Genau. Also so als Hund. Genau. Aber was ich beim Pointer mag, ist, da sind es auch so Hunde, die dann so auf den Schoß klettern und so, ach ja, ich muckel mich an. Und was leider auch in der Jägerschaft, ich weiß gar nicht, ob der Hund auch so beliebt ist, war der aber eine Zeit lang, total unterschätzt wird, wie schnell die Sohne frieren.
Die frieren total schnell und wenn du die, weiß ich nicht, für alle möglichen Jagden einsetzt, auch im Winter, die brauchen dann wirklich einen Mantel, wenn die Pause haben. Also die frieren schnell, die haben ja keine Unterwolle in dem Sinne, das muss man berücksichtigen. Aber es sind für, weil bei vielen reinen Jagdhutrassen, die so eine gewisse Schärfe haben, Deutschstrater, Deutschkurzer, Münsterländer, da haben wir ja oft auch so eine Unverträglichkeit, die so sehr rabiat sind, das ist beim Pointer irgendwo nicht der Fall.
Okay, ich fand es auch nochmal interessant zu lesen, wofür der eigentlich gebaut ist. Also er heißt ja Pointer, weil er erstmal da steht und mit angehobener Pfote anzeigt, dass dort irgendwo, keine Ahnung, eine Ente im Gebüsch sitzt. Was dann wiederum dem sich anschleichenden Jäger möglich macht. Die Distanz zu verringern.
Und das wartet der Hund dann geduldig ab und auf ein entsprechendes Kommando hin drückt der Hund, wie es in der Jägersprache heißt, dann dieses Tier aus seinem Versteck. und der Jäger kann es dann erschießen. Und auf dem Weg dorthin ist es aber so, dass der Pointer wirklich, ausgesprochen große Distanzen in sehr großer Geschwindigkeit zurücklegt und dann auch wirklich noch so periphere kleine Geruchsspuren direkt mit der Nase aufnimmt und, da wohl auch wirklich eine wahnsinnskörperliche Leistung an den Tag legt, weil er da so einen Ausdauer zeigt und auch so extreme Laufbereitschaft, die dann aber eben auch problematisch wird, weil man dieser, Lauffreude eben im Alltag bei einem Familienhund natürlich auch nicht gerecht werden kann.
Genau, und das mit dem Vorstehen ist tatsächlich eine Veränderungssache. Das sehen wir dann schon bei sieben, acht, neun Wochen alten Welpen. Wenn wir Welpentests machen, ist eine Sache ja immer, dass wir denen einen Ball wegrollen. Und das ist total spannend, dass ein sieben Wochen alter Golden Retriever schon hinrennt und das aufnimmt und überlegt, wo kann ich es hinbringen.
Und dann erleben wir, also immer wenn diese Eigenschaften so hypertrophiert sind, also so besonders ausgeprägt sind, Dann habe ich Border Collies, die mit sieben Wochen den Ball schon umkreisen, überholen und vorne zu stehen bringen. Und so hat man halt beim Pointer auch manchmal, dass du bei sieben, acht Wochen alten Hunden schon siehst, dass die vorstehen. Also den Ball so hinterher schleichen und dann so eine Pfote anwinkeln und so ist sehr, sehr beeindruckend, wie stark Genetik dann eine Rolle spielt.
Was ich halt so ätzend finde, jemand, mit dem ich beruflich mal viel zu tun hatte, ist jetzt auch ja im Prinzip, also war immer schon Jäger, aber würde ich sagen, hat sich jetzt inzwischen fast radikalisiert bei dem Thema. Und wenn ich da so Videos sehe, wie sein Hund vorsteht und der so über den Kopf hinweg schießt auf ein Tier, bin ich schon mehr als grenzwertig.
Sieht der so zwischen den Ohren oder ist das so Kinn und Korn? Nee, das nicht, aber würde ich ihm inzwischen aufzutrauen. Also radikalisiert trifft es eigentlich ganz gut, aber wenn ich dann sehe, dass der eigene Hund davor steht und der Jäger steht so fünf, sechs, sieben, acht Schritte dahinter und ballert so über den Kopf auf den Vogel, dann ist so echt über einen guten Geschmack hinaus.
Ich muss mit Trudy auf jeden Fall auch ein bisschen Medical Training machen, weil als wir das letzte Mal bei unserer Tierärztin waren, bei Sabine Holland, war sie doch sehr zappelig. Und Sabine hat es so ein bisschen auch darauf geschoben, dass Trudy ja jetzt durchaus selbstbewusster geworden ist und auch mal so Strukturen hinterfragt.
Und ich glaube, ich wäre wahrscheinlich schlau, wenn ich das zu Hause auch schon ein bisschen üben würde. Oder was sagst du? Ja, ist immer total unbeliebt bei den Menschen, wenn wir mit dem Medical Training kommen und sagen, Guck mal, einem Hund dynamische Sachen beizubringen, ist bei den meisten Hunden ja sehr einfach.
Aber Ruhe geben, stillhalten, das ist eigentlich die große Kunst. Ich habe ja früher, Marion Schenner hieß sie, war Delfintrainerin im Münsteraner Zoo. Und ich habe einige Zeit mit ihr verbracht und konnte auch das Training, was sie da gemacht hat, immer wieder beobachten. Also ist völlig klar, was wir davon halten, dass ein Delfin im Zoo ist und so weiter, ist ja total klar.
Trotzdem war es für mich interessant, mich mit jemandem austauschen zu können, der ja auf Distanz Delfine klickert. Und das war erstmal nur interessant, ist so bestimmt 15 Jahre her oder länger. Ist auch egal, war auf jeden Fall trotzdem interessant für mich. Möchte natürlich trotzdem das Tierchen nehmen und woanders aussetzen.
Aber was da eben interessant war, sie sagt, worauf die Leute hier am meisten stehen, ist der fünffache Salto und was nicht alles. Und die sagt, das ist trainingstechnisch eigentlich total Kinderkram. Weil diese Spielereien bieten die an, die muss ich nur shapen, nur formen, ganz einfach. Aber die sagt, das Medical Training, dass also der Delfin auf dem Rücken liegt, still hält, wenn ich den untersuche und so, das ist eigentlich die Königsdisziplin.
Und das würde ich fast auch vorhin übertragen. Für die meisten Leute ist das Training so langweilig, dem Hund beizubringen, halt mal still, lass sie ins Maul gucken. Guck mal, wenn ich den Finger ins Ohr stecke, ist immer noch alles in Ordnung und ein Fieberthermometer ist nichts Schlimmes. Aber ich halte es wirklich für sinnvoll, dem Hund beizubringen, zur Ruhe zu kommen. Also nicht nur, weil du ja Stress vorbereiten kannst, also dem Hund sagen kannst, guck mal, du bist jetzt zwar auf dem Behandlungstisch, aber es passiert nichts.
Deshalb ist bei mir Medical Training immer erst zunächst auf dem Boden oder auf der Couch, da wo ein Hund wirklich sowieso schon entspannt ist. Und dann erst verlagere ich es auf den Tisch. Das heißt, ich würde dann mit den Leuten auch immer auf den Tisch trainieren, wenn es auf dem Boden, Couch, Bett, alles schon gut funktioniert.
Okay. Und so der allererste Mikroschritt, was wäre das für dich? Der erste Schritt ist für mich erstmal nur, dass ein Hund einfach lernt, Ruhe zu geben, wenn ich ihn anfasse. Mehr nicht. Und deshalb übe ich das ja in einer Situation, wo der Hund eh schon fertig ist. Du gehst mit ihr lange spazieren, hast sie beschäftigt und jetzt kommt ihr zur Ruhe, setzt euch auf den Boden, die liegt neben dir. Und erstmal, wenn du die kraulst, gibt die ja eh Ruhe.
Und in dieser Ruhephase nehme ich mal den Ohrlappen hoch, guck mal rein, streichel da mal ein bisschen, mach wieder zu, kraul die weiter. Mehr erstmal nicht. Und dann irgendwann fange ich an, mal einen Gegenstand dazu zu nehmen und zu sagen, ich nehme mal ein Tuch und reibe mal mit dem Tuch über den Kopf.
Wenn das gut funktioniert, gehe ich mit dem Finger und dem Tuch mal ins Ohr. Also das, wo ich glaube, dass mein Hund das am ehesten aushalten kann. Wenn das gut funktioniert und es gibt noch andere Menschen im Haus, dann fangen die das mal an. Wenn das gut funktioniert, bitte ich auch mal Freunde und Bekannte, das zu tun. Also dass jemand, der nicht nur am Hund ist, das ausprobiert, dann mal Pfote angucken.
Finde ich auch immer im Liegen erst mal gut. Dann kannst du dem Hund im Sitzen ein Pfötchen geben, beibringen. Hilft auch immer. Also kleine, winzig kleine Schritte. Und wenn das alles funktioniert, in total ausgelasteter Situation, fange ich das mal an, in einer Situation zu trainieren, wo der Hund eigentlich noch auf Puls ist.
Vor dem langen Spaziergang. Also dass da ein Ritual entsteht. Und wenn das alles, alles, alles funktioniert, erst dann fange ich an, mal einen Verband anzulegen, mir die Augen anzugucken. Augen finde ich meistens richtig doof. Also wirklich in kleinen Schritten. Aber das kann man eigentlich jeden Abend üben.
Und das ist aber, du würdest das nicht mit einem Kommando verknüpfen oder mit einem Leckerchen oder irgendwie einer großen Sache, sondern das klingt alles so möglichst beiläufig. Von Gewöhnung. Ja, und das ist auch ein bisschen die Frage, was ich für einen Hund habe. Also bei Emma war das alles über Signale leichter.
In dem Moment, wo die dachte, ich habe was zu tun, So, jetzt nimm den Kopf runter, leg den auf den Tisch ab und sie hat die Erwartungssache, geil, ist ein Training. War das für sie leichter, als zu sagen, fahr dich mal runter. Beim nächsten Hund ist das eher über ein Kraulen, über ein keine Ahnung was.
Aber du kannst natürlich immer ein Signal dazunehmen. Also wenn du der im Ohr rumpopelst und die findest gut, kannst du ein Signal dazunehmen. Also das würde ich ein bisschen von der Mentalität des Hundes abhängig machen. Okay. Und übrigens, auch da nochmal, bitte oft zum Tierarzt gehen und wieder gehen. Ohne Behandlung.
Einfach nur hingehen, sich ins Wartezimmer setzen, Gib einen Keks, alles klar, wir gehen wieder. Also auch das hilft, dass ein Hund lernt. Nicht immer, wenn wir da reingehen, habe ich schon eine Spritze im Hintern. Sehr gut. Medical Training war übrigens auch ein Themenwunsch aus der Hörerschaft. Wartest du jetzt auf meine schöne Wissenschaftsgeschichte? Ja, ich...
Ich habe schon so viel gesprochen. Ich wollte dir auch mal die Gelegenheit geben. Das ist ja immer so... Seit wann habe ich bei uns beiden was... Dass du auch mal zu Wort kommst. Seit wann habe ich bei uns beiden was zu sagen? Das wäre mir neu. Also, du willst es nicht anders. Hau raus, komm, gib eher den wissenschaftlichen Kram.
Du kennst doch den International Fund for Animal Welfare, kurz IFAF, richtig? Klar. Die lassen Nashörner umziehen, wenn sie irgendwie abgeschossen werden, kümmern sich darum, dass Wahlschutzgebiete auch durchgezogen werden und sind aber auch, so angesichts der Klimakrise und des Artensterbens auf ganz, ganz vielen verschiedenen Fronten, an ganz vielen verschiedenen Fronten unterwegs, und haben jetzt im Oktober das Tier des Jahres gekürt.
Und es war die steinlos. Nein. Das Tier des Jahres ist Skier, ein schwarzer Labrador aus Schottland. Und dieser Hund gehört zu einer Meeresbiologin und die beiden sind gemeinsam unterwegs am Strand in Schottland, um dort eine invasive Art zu jagen. Und diese invasive Art ist irgendwie so eine ganz merkwürdige Meereskreatur.
Ich habe es vorher auch noch nie gesehen. Das Wort Kreatur, ne? Das passiert ja schon wieder, was total hässlich ist und bizarrhaft. Ja, das ist tatsächlich auch extrem hässlich. Ich sage jetzt mal zuerst den lateinischen Namen. Für dieses Zeug. Warte mal. Also wir werden hier auf jeden Fall ein Foto davon einblenden.
Darauf bestehre ich. Ja, das müssen wir. Vor allem sieht man dann auch. Wie sehr treffend dieser Name dafür ist. Warte mal, ich muss mal kurz was googeln. Die Dendum Vexillum. Die Dendum? Die Dendum Vexillum. Und es heißt aber auch landläufig Sea Vomit oder auch Meereskotze. Meereskotze? Man nennt ein Tier Meereskotze. Schön. Also guckt ihr das...
Nein, wie lustig ist das? Das ist mein nächstes Karnevalskostüm. Das ist einfach sensationell. Ich habe ein Foto, wo ein Wissenschaftler das Tier so in der Hand ist. Aber man würde doch nie darauf kommen, dass das ein Tier ist. Nee, ich auch nicht. Aber. Das ernährt sich von bestimmten Bestandteilen im Meerwasser und bildet Kolonien.
Diese Kotzflecken sozusagen, die werden auch schon mal einen Quadratmeter groß. Und diese einzelnen Kolonien können sich, glaube ich, auch untereinander vernetzen. Und das große Problem ist aber, dass die in Schottland und in vielen anderen Stränden in Europa und in anderen Ecken der Welt nicht heimisch sind.
Ich meine, dass die ursprünglich aus den japanischen Gewässern stammen. Und dass die sich hier zu Ausbreiten führt, wie auch so oft, dazu, dass heimische Arten darunter leiden und viele Nahrungsnetzwerke und Ökosysteme dadurch massiv gefährdet werden. Und jetzt hat der Hund für seine Suche diesen Preis bekommen, wie ich finde, berechtigterweise.
Okay, weil es ein Labrador ist, isst der die auch alle auf? Wahrscheinlich schon, so wie das aussieht. Aber übrigens, das wäre ja für mich immer die Lösung bei so einer invasiven Art. Einfach ein gutes Kochrezept dafür finden und einfach den Leuten sagen, das schmeckt total. Dann die Menschheit rottet das dann schon aus, wenn sie aufessen will.
Also ich frage mich auch, ob dieser Hund dasselbe empfindet, wie wenn ich so durch einen Wald stapfe auf der Suche nach einer grausen Glucke und die dann gefunden habe. Ja, natürlich. Also das muss man ja auch sagen. Also wenn die Hunde... Ach, da fällt mir gerade ein, ich habe wieder einen Suchhund am Flughafen gesehen, erzähle ich dir gleich.
Grundsätzlich kann man ja sagen, wir reden ja oft darüber, wie sind Belohnungsmechanismen, Belohnungsszenarien und so weiter. Und na klar ist immer für Menschen naheliegend, das Leckerchen zu geben oder sonst was. Aber für viele Hunde, wenn die arbeitspassioniert sind, ist die Arbeit schon die Belohnung.
Das heißt, du brauchst einen Border Collier an der Herde, keinen Keks zu geben, wenn er fertig ist. Also das selber löst schon eine Freude aus. Und in dem Fall bringt man das ja im Grunde bei, alle Formen von Suche, Bringstoff, Krebs, was auch immer, läuft ja immer darauf, dass ein Hund spielsüchtig ist.
Das heißt also, man hat einen Hund, der eine hohe Spielpassion hat, den macht man dann zu einem Volljunkie und letztlich sucht der nicht hier dieses Kotztier, sondern der sucht sein Spielzeug. Und das heißt also, immer wenn er dieses Kotztier findet, kommt dann in dem Moment das Spielzeug. Also klassisch am Flughafen, der Hund, der irgendwie Drogen spüren soll, erkennt dann am Koffer, da riecht es da drin.
Und während er da total konzentriert ist, geht der Hundehalter von hinten hin und schmeißt das Spielzeug auf den Koffer oder in die Nähe. Und der Hund denkt, ach geil, ich habe wieder mein Spielzeug erschnüffelt. Also letztlich ist es nur eine Suche nach einem Spiel. Deshalb war ja früher, da haben wir glaube ich auch hier schon darüber geredet, immer die Theorie, Ja, die Drogenhunde, die werden ja alle drogensüchtig gemacht.
Das ist ein totaler Schwachsinn natürlich. Also immer ist es verbunden mit einem übertriebenen Spieltrieb, den man dann in diese Richtung kanalisiert. Ich bin da immer sehr zwiegespalten, weil es eben oft mit so einer Hektik einhergeht. Und ich stand am Flughafen München. Und es ist ja ganz klar so, ich möchte das hier nochmal offiziell sagen, ich werde jeden Rechtsstreit dieser Welt führen.
Sobald die mit so einem Hund kommen, sage ich schon auf Abstand, Bitte bleiben Sie mit dem Hund da, dieser Hund schnüffelt nicht an mir. Ich ziehe mich hier nackt aus, wenn Sie wollen, aber ich lasse nicht diesen Hund an mir schnüffeln, weil diese Hunde leider sehr oft so beschissen ausgebildet sind und so schlecht ausgebildet sind, dass sehr häufig von denen auch eine reale Gefahr ausgeht.
Ich hatte das ja hier schon mal erzählt, wo der angebliche Drogenspielhund an dem Kiffer in den Arm gebissen hat, weil er gedacht hat, ach, ich habe ja auch eine Schutzhunderausbildung und der wackelt mir ein bisschen viel mit dem Arm. Und dann kamen die mit dem Hund dahin und ich konnte schon sehen, die sind in der Übung, die sind ans Gepäckband gegangen und ich konnte schon sehen, ach guck, da hinten ist der Proband, den suchen die.
Und dann fing der Hund an, random, einfach Passanten abzuhalten. Also der Zollbeamte kam, der Hund hat gezogen wie Sau, da war mit Erziehung gar nichts und hat dann die Passanten da abgeschnüffelt. Und da war nichts mit Kommunikation. Übrigens, wir sind auf der Suche, bitte verhalten sich ruhig, wir machen das und das. Geh einfach random auf die Leute zu, sprang da einen an, schnüffelte da im Schritt bei den Leuten und so.
Und dann standen zwei von diesen Beamten so schräg neben mir und währenddessen habe ich telefoniert und hatte einen Videocall. und habe so gedacht, ach, jetzt geht das wieder los, jetzt kommen wir mit so einem umgezogenen Pfiffi wieder hier an. Und dann kamen die Zollbeamten zu mir und da habe ich so währenddessen die Kamera umgedreht und so erklärt und gesagt, guck mal da, ach du Scheiße, wie zieht der am Hals, der kriegt kaum Leute auf das ist und habe das so ein bisschen erklärt, und die beiden waren so ein bisschen irritiert darüber und dann hat er dann auch denjenigen gefunden, den er finden sollte und hat sein Spielzeug bekommen, Videocall war dann vorbei, da kommt einer von einem Zollbeamten,
der mich aber nicht kannte und sagt, haben Sie noch Fragen zu der Form der Ausbildung? Er hat gesagt, nee, jetzt so in der Form eigentlich nicht. Ich würde nur gut finden, wenn er mich nicht anschnüffelt. Ja, sind Sie allergisch? Ja. Absolut. Also wenn der einmal stüffelt, werde ich genau jetzt hier unrichtig.
Probieren Sie schon mal einen Notarzt. Und dann der Zweite kannte mich aber. Und da haben wir so ein bisschen Schwatzchen darüber gehalten. Und ich bin dann echt erschrocken darüber, dass man einen Hund zwar so spielsüchtig macht, ist auch okay, der ist für einen guten Zweck. Und der Hund hat auch Spaß an der Suche. Das muss man ganz klar und deutlich betonen.
Aber ich verstehe einfach nicht, warum man nicht zumindest so ein bisschen Maß an Grunderziehung da reinbringt. Weil das ja für den Hund auch viel weniger Stress war. Also der war wirklich wie ein Junkie, der da wahllos und wirre durch die Gegend rannte. Da war nichts mit Struktur, da war Chaos, wie verrückt.
Und früher, heute geht man ja ein bisschen davon weg, es wird ja besser, aber früher haben ja bei der Polizei auch die Hunde alle erst die Schutzhund-Ausbildung gemacht. Und dann so nach dem Motto, wenn sie zu blöd sind zu beißen, dann lassen wir sie suchen. Und das ist natürlich Wahnsinn, weil die Veranlagung eine völlig unterschiedliche ist.
Natürlich kann ein Hund, der die Tendenz dazu beißt, auch eine gute Nase haben und umgekehrt. Aber ich kann bei Welpen, die 10, 12 Wochen alt sind, schon ganz einfach über Tests erkennen, welche Tendenz hat er und dementsprechend würde ich sie spezialisiert ausbilden. Aber man hat natürlich früher bei der Polizei immer gesagt, naja, wenn das eine nicht funktioniert, können wir das andere wenigstens noch nutzen.
Und deshalb bin ich da hochallergisch gegen, wenn die mit den Hunden kommen und sage jedes Mal, tut mir leid, ich mache auch alles mit, ich komme mit, wohin sie wollen, ich verpasse auch einen Flieger, aber lassen sie Hunde mal da, wo die sind. Zwei Fragen dazu. Ist das so ein Malinois gewesen? Nee, das war, ich glaube, eher so ein Terwüren. Belgische Schilfhund auch. Aha.
Ah, okay. Und haben die dann Maulkorb eigentlich in dieser Situation? Nein, nein, nein. Dieser Hund war auch total freundlich. Der war wahrscheinlich eher am Anfang der Ausbildung völlig überdreht. Also er sprang dann einfach die Leute an. Und das finde ich schon ein bisschen heftig. Also meine Schwester hat Angst vor Hunden. Die wäre ohnmächtig geworden in der Zeit.
Das wollte ich nämlich gerade sagen. Und das sind ja trotzdem auch einfach große Hunde. Also ich habe ja gerade schon gesagt, ich sehe im Badezimmerspiegel ja nur meine Stirn. Und wenn so ein belgischer Schäferhund auf mich zukommt, dann ist der quasi schon halb so groß wie ich. Und ich kenne auch, also ich habe eine Freundin, die massiv Angst vor Hunden hat.
Da hat sich neben uns nur mal so ein großer, ein schwarzer Riesenschnauzer materialisiert. Ein ganz lieber Familienhund, ich kannte den auch schon. Und die Freundin, die stand neben mir und die hat geweint vor Angst, weil sie das so fertig gemacht hat. Und da muss man auf jeden Fall sehr viel sensibler mit umgehen.
Da hätte tatsächlich in der Sekunde auch kein Maulkorb geholfen, weil die Angst ist ja nicht rational. Nee, genau. Und dann kommt hinzu, wenn Leute Angst vor unten haben, ist gerade diese Hektik und dieses Unkontrollierte, das versteht die Angst extrem. Das heißt also, in dem Moment, wo die sehen, der Hund ist in der Kontrolle, da sagt jemand Platz, der Hund liegt auch, der Hund strahlt eine gewisse Ruhe aus.
Jetzt muss man dazu sagen, wenn ein Hund so spieltechnisch und feier ist, da richtig Ruhe reinzukriegen, ist ja auch nicht ganz einfach. Und ich habe es auch schon anders erlebt. Ich habe auch in einem Zug schon erlebt, wo gesucht wurde und da kam der Hundehalter wirklich ganz easy, hat den Hund abgesetzt, hat das Abteil geöffnet, gesagt, Leute, guck mal, das und das ist die Idee, gibt es hier jemanden, der Angst vor Hunden hat, wir kommen jetzt mit dem Hund rein, hat vorher erklärt, wie wird der Ablauf sein, super, super, super gut.
Aber da war es eben so, ja, die ratten da zu viel drum und der Hund scheuchte da die Leute auf, also fand ich schon ein bisschen heftig. Naja, gut. Aber unser Labrador hat den Preis bekommen. Hat den Preis bekommen an dieser Stelle auch für uns. Herzlichen Glückwunsch. Ja, ebenso. Ich dachte übrigens, wir haben jetzt schon vier hinter uns in Rarstadt.
Und bisher haben wir noch keinen Abend überstanden ohne ein technisches Problem. Oh, und das mit dir. Da möchte ich ja auch nicht im Raum sein. Da weht ein anderer Wind, Freunde. Nee, tatsächlich hat in Gütersloh die technische Panne ja den Arsch gerettet. Weil ich hatte mich in Gütersloh, ohne dass das Publikum es gemerkt hat, mich völlig verzettelt. Ich war, ich würde sagen, in einem ganz anderen Programm.
Also ich war kurz davor, zu denken, ach, jetzt packe ich einen Kuchen. Ich weiß eh nicht mehr, wo wir sind. Dadurch, dass ich aber natürlich viel Erfahrung habe und viele Geschichten im Kopf habe, die vielleicht auch gar nichts mit dem Programm zu tun haben, ging es. Die Leute hatten einen tollen Abend.
Und dann kam Gott sei Dank Stromausfall. Dann spielten die Filme nicht ab. Also es funktionierte eigentlich nichts mehr. Und das ist für mich natürlich immer ein Geschenk, weil meine Stärke ja darin liegt, dann zu improvisieren, ins Publikum zu gehen, mit den Leuten zu plaudern. Und für die Menschen ist immer dann, wenn etwas schiefläuft, und zwar offensichtlich schiefläuft, das ist ja auch ein besonderer Abend.
Und das war wirklich schön. Und gestern war es eben so, dass einfach komplett falsche Filme eingespielt wurden. Also ich, so, und jetzt sehen wir Luke. Schnitt, Foto von dem Hund, der auf der Couch liegt. Hat gar nichts mit dem Film zu tun. Also absolutes Chaos wieder. Aber es gehört dazu. Es ist jetzt Warm-up-Phase, Programm wird von Tag zu Tag sicherer.
Ich glaube, dass ich in Show 4 noch nie so weit war. Im positiven Sinne. Eine sehr steile Lernkurve also. Voll, voll. Und jetzt bist du heute Abend in Baden-Baden und danach geht es wohin? Nee, ich war gestern in Rarschert, ich habe aber in Baden-Baden übernachtet und fahre jetzt gleich nach Singen. Drei Stunden, auch ein richtig gutes Routing.
Und dann, weiß ich nicht, der nächste Tag, ich habe mir das nicht im Kopf, aber es sind ja jetzt kleinere Veranstaltungen noch, es sind so tausender, zwölfhunderter Locations, aber der Charme daran ist, und deshalb buchen die Leute auch manchmal bewusst die kleineren Hallen, weil das natürlich sehr direkt und sehr nah ist.
Aber ich merke, ich hatte mir ja vorgenommen, dass es diesmal das Ende nicht so emotional wird wie beim letzten Mal. Da haben wir ja über Sterben geredet. Und ich wollte jetzt eigentlich bei der letzten Show nicht so eine Show machen mit Time to say goodbye und alle liegen uns in den Armen. Und ich merke aber, dass es am Ende doch so ein bisschen emotionaler wird, weil ich natürlich dann zum Abschied auch sage, so Leute, das war es jetzt.
Also das war wirklich das allerletzte Mal jetzt hier in Rastatt. Und gestern ist das so passiert, dass, als ich das gesagt habe bei der Zugabe, unglaublich viele Erinnerungen an diese Halle kamen auf einmal. Also ich habe in Rastatt wirklich zwei, drei richtige Highlights gehabt. Also einmal war vor ungefähr zehn Jahren ein Zuschauer so betrunken.
Dass der da rumperlabert hat. Und dann habe ich irgendwann gesagt, hör mal, jetzt komm mal nach vorne, bringst du deinen Stuhl mit, kannst dich auf die Bühne setzen oder halt deine Schnauze. Und dann hat er seinen Stuhl mitgebracht und hat sich auf die Bühne gesetzt. Da hat sich da so besoffene Idioten die ganze Zeit neben mir sitzen.
Und so viele Erinnerungen kommen dann plötzlich. Und gestern war es das erste Mal auch echt wehmütig. Also wo ich schon gemerkt habe, oh krass, es ist jetzt, ich meine, ich habe noch 120 Shows zu gehen, aber trotzdem ist es ja an dem Abend das ganz bewusste letzte Mal. Und da habe ich schon gemerkt, oh, es wird vielleicht doch emotional, als ich mir eingestanden habe zu Anfang.
Ja, also ich kann es... Ich kann es mir natürlich so kaum vorstellen, wie das so für dich sein muss, aber das wird dich ja wahrscheinlich in jeder Stadt in der einen oder anderen Form, weil du bist ja nie irgendwo, noch nie gewesen. Du hast überall, kommen wahrscheinlich wieder neue Geschichten dann hoch.
Ja, total. Und dadurch, dass ich ja natürlich mit dem Alex auch jemanden dabei habe, der von Anfang an dabei war und der auch immer, wenn wir nirgends alle gehen, erzählt, weißt du noch, da und da. Oder wenn es nur ist, er kann sich erinnern, hier sind wir nach der Show mal richtig versumpft in der Bar sowieso.
Also ich habe ja mit jeder Stadt und mit jedem Ort und mit jeder Halle auch irgendeine Verbindung. Und das macht es dann schon auch besonders. Du musst dir das so vorstellen, wenn du jetzt, das hast du bestimmt auch schon mal ein TV-Projekt gehabt, wo du gesagt hast, das ging über einen langen Zeitraum.
Oder wenn jetzt zum Beispiel bei MyThinkX angenommen, da würde wirklich mal in Staffel 334, irgendwann heißt es so, Leute, letzte Staffel, dann wird das emotional. weil es ein Loslassen ist. Das glaube ich auch. Ja, ja, das würde, darüber möchte ich noch gar nicht nachdenken. Aber apropos kleine Hallen und apropos besoffener Idiot neben dir auf der Bühne, wir beide sind ja am 20.
November in Gelsenkirchen zum Live-Podcast verabredet. Was Katharina sagen will, sie hat einen besoffenen Idioten neben sich sitzen und zwar auf der Bühne die ganze Zeit. Schönen Dank auch. Ach, guck mal, weg ist er. Muss mir mal Schuhe anziehen. Ich habe so kalte Füße. Ach so. Ich arbeite schon am Bühnenbild mit meiner Heißklebepistole und freue mich über jede und jene, der sich noch entscheidet, da hinzuzukommen, der abstimmungstechnisch vernünftig und klar im Kopf ist. Also auf meiner Seite.
Und da möchte ich noch eine Sache ankündigen. Und zwar werden wir einen Gast auf die Bühne holen. Und ich freue mich sehr darüber. Es ist Karim Montasser, der ja auch schon mal bei uns im Podcast zu Besuch war. Einen YouTube-Channel hat er auch, der YouTube-Tierarzt, auch so ist er bekannt, den meisten.
Und er hat etwas vorgeschlagen, was ich ziemlich gut finde. Und zwar will er am Ende des Gesprächs das Rasseporträt moderieren, dass wir gegeneinander antreten. Das finde ich gut. Das dachte ich mir, dass dir das gefällt. Ich werde Karim gleich eine WhatsApp schicken und schon mal sagen, welche Rasse ich gerne hätte. Rasse? Nein, so läuft das nicht.
Aber vor allem, ich weiß jetzt schon, wie das ausgeht. Weil ich denke ja bei jedem Hund, was ist da alles drin? Und dann ist es doch wieder irgendeine Rasse, die ich nicht kannte. Aber wir werden auch wieder das, ich finde, wir sollten auch wieder das Publikum mitmachen lassen. Denn beim letzten Mal haben wir ja gemacht, wer als erster reinschreit und richtig ist, der gewinnt etwas.
Das können wir ja auch wieder so machen. Auf jeden Fall. Lose, Lose, Lose. Nee, wir werden Gewinne, Gewinne, Gewinne. Also es wird auf jeden Fall, es wird sich lohnen, vorbeizukommen. Denn. Was würden wir da zum Beispiel versteigern oder verlosen? Das können wir ja vor Ort entscheiden. Nee, das bereiten wir vor. Das wird jetzt in den nächsten Folgen gedroppt, was es zu gewinnen gibt.
Und wirklich nicht vergessen, es ist das allerletzte Mal, dass wir Live-Podcast machen. Ja. Wird vielleicht auch ein bisschen wehmütig. Übrigens, zum Thema Gewinn. Ja, vor allem wegen meiner... Ich habe ja noch das musikalische Highlight geplant. Das wird auf jeden Fall während der Tränen fließen. Vor Rührung oder vor Entsetzen? Das sehen wir dann.
Ich habe übrigens, es ist ja kein Geheimnis, dass ich nach München ziehe und jetzt gerade so mitten im Umzug stecke, weil ich habe ja bei Social Media genug Wohnungsaufrufe gemacht. Ich suche übrigens immer noch. Ach was? Also ja, wir gehen jetzt übergangsweise in eine möblierte Wohnung, die echt zauberhaft ist. Und übrigens, weißt du, wodurch das entstanden ist?
Eine Hundetrainer-Kollegin hat mich angeschrieben. Es ist eine Trainerin aus München, die meinen Aufruf gesehen hat und hat gesagt, ey, pass auf, es ist viel kleiner, als du dir gewünscht hast. Es ist auch nicht der Ort, den du genannt hast, aber die Wohnung ist wirklich saugut und der Stadtteil ist cool.
Und dann habe ich gedacht, ja, okay, dann gucke ich mir das an und ey, was für eine nette Frau. Ihr Mann ist Architekt und der hat die Wohnung umgebaut. Ein super, super nettes Pärchen. Also ganz, ganz coole Leute, die haben mit ihren beiden Kindern da gewohnt, aber weil die natürlich jetzt zwei Kinder haben, sind die weiter raus ins Grün und haben sich ein bisschen vergrößert.
Super, super schön und haben dann jetzt erstmal für sechs Monate diese Wohnung gemietet und haben jetzt so ein bisschen Luft gewonnen. Ich will aber hier nochmal einen Aufruf machen. Also ich suche in München-Heidhausen, Lehl, Maxvorstadt und Umgebung. Alles da so sehr zentral, so zwischen 120 und 160 Quadratmetern zur Miete, Balkon, gerne Altbau, gerne hohe Decken.
Jetzt hätte ich fast gesagt, gerne bezahlbar, ist aber in München ausgeschlossen. Ist alles unbezahlbar. Also bitte, bitte, bitte gerne mir über Instagram schreiben. Ich wollte aber was anderes sagen. Achso, was ich sagen wollte ist, die Münchner gehen ganz schön nett mit mir um. Das ist ganz süß irgendwie. Also ich habe so viel, auch so von Münchner Zeitungen.
Von Lokalpolitikern schon Nachrichten bekommen. Aber auf eine ganz nette... Die dich willkommen heißen. Ja, die wirklich sagen, boah, wir freuen uns und finden das schön und irgendwie cool, dass jemand, der eigentlich aus dem Pott kommt oder lange in Köln war, den Charme der Stadt erkannt hat und weil ich jetzt ein paar mehr gesagt habe, Leute, München ist eben nicht Söder, ganz München darf sich kaputt über den.
Es ist eine totale internationale, offene Stadt, hat eine ziemlich gute, queere Szene auch. Also das ist wirklich eine tolle Stadt und das haben die halt so mitgekriegt und sagen, boah, wir freuen uns total. Da war ich echt überrascht drüber, fand ich sehr, sehr, sehr, sehr nett. Wollte ich mal so eingespreut haben. Übrigens, Sehr, sehr nett.
Ich habe zur Zugabe, sage ich ja immer so, und jetzt zur Zugabe, da fliegen gleich die Schlüpper auf die Bühne und dann gehe ich ja raus, liegt natürlich kein Schlüpper auf die Bühne, dann sage ich immer, ja, wie, kein Schlüpper geflogen? Und dann stand so in der vorletzten Reihe eine Frau auf, weil die dachte, die Show ist zu Ende, dachte ich jetzt.
Steht auf und dann sehe ich das natürlich und dann lasse ich sofort Licht in der Halle anmachen und sage, wo gehen Sie denn hin? Was ist jetzt? Haben Sie gerade zu Hause, was man halt so labert, ne? Und dann steht die da so unsicher und sagt, und du konntest merken, dass sie denkt, scheiße, scheiße, kann ich jetzt gehen oder setze ich mich lieber wieder.
Und sagt zu der, ja, was machen sie denn da? Und dann schreit eine Stiale, die zieht ein Schlimmer aus. Guck mal, das war so lustig, der Moment, der Gedanke. Und dann hat sie gesagt, nee, hab keinen an. Und das ist natürlich, wenn die Leute dann so, genau, wollte ich gerade sagen, wenn die Leute dann so schnell kapieren, dass das, was ich da mache, ja natürlich nicht sexistisch ist und nicht Übergriff oder irgendwas.
Wir sind ja miteinander dann da im Raum. Also die ganze Halle weiß und jeder in der Show spürt, was da die Tonalität ist. Und ich liebe das, wenn die Leute mit mir dann auch so umgehen und auch schlagfertig sind und auch mit so Quatsch erzählen. Das war wirklich in der Halle ein sehr lustiger und sehr besonderer Moment.
Ja, ist doch auch schön, dass dir hier kein faules Gemüse hinterhergeworfen wird. Komm, vielleicht noch. Ich würde gerne noch auf einen Infoabend aufmerksam machen. Und zwar ist er am 9.11. von 19 Uhr bis 20.30 Uhr. Und dabei geht es um die Fortbildung für Mitarbeitende im Tierschutz. Vielleicht kannst du noch zwei Sätze dazu sagen. Ja, wir haben angeregt durch den Christian Zenkra vom Tierheim Darmstadt als wir da gedreht haben, wir hatten ihn auch als Podcast-Gast und da hat er den Vorschlag ja gemacht und gesagt, Martin, wir haben so oft Hunde, die wir gar nicht so richtig einschätzen können.
Und ja, wir haben alle ein bisschen Erfahrung und so weiter, aber uns wäre so geholfen, wenn wir einen Hundetrainer hier hätten oder den bei euch ausbilden lassen können. Aber eure Hundetrainer-Ausbildung ist halt sehr teuer und sehr umfangreich. Kann man da nicht eine Variante basteln, die für Tierheim-Mitarbeitende sind, wo es jetzt gar nicht darum geht, dass die 100 Jahre Trainingspläne aufstehen und eine Gründung und eine Selbstständigkeit machen, sondern eher so.
Jeder Hund, der schon mal eine Baustelle weniger hat, hat eine höhere Vermittlungschance. Fängt an bei Leinenführigkeit und auch Sicherheit, dass ein Mitarbeiter lernt, ach guck mal, da packe ich mal lieber nicht dran. Und daraus ist entstanden, dass wir jetzt ein Konzept entwickelt haben, wo wir Leute, die in Tierheimen oder Tierschutzvereinen arbeiten, zu einem abgespeckten, kürzeren Tarif, die Leute ausbilden, so dass sie im Grunde einfach ein bisschen mehr Kompetenz kriegen und letztlich da viel Tierschutzarbeit machen können auf so einer Basis von, ach guck mal, diesen Hund kriegen wir wieder hin.
Und da machen wir jetzt einen Infoabend und stellen das Projekt mal für Leute vor, die sich dafür interessieren. Also jeder, der im Tierschutz arbeitet, der in einem Tierschutzverein, in einem Tierheim arbeitet, auch ehrenamtlich arbeitet, kann sich das anhören. Und bisher haben wir auch schon einige Anmeldungen. Also wir starten ja den ersten Gang schon im nächsten Jahr.
Im Februar 27 geht es nämlich schon los und wer sich dabei, also wer sich da noch ein bisschen informieren möchte, am 9. November von 19 bis 20.30 Uhr online sind auch drei der fünf Dozierenden und zwar Conny Sporrer, Heike Kleinhans und Marcel Wunderlich, die einen kleinen Einblick in ihre Themen geben werden.
Und wer dabei sein möchte, kann sich ganz einfach über ein Anmeldeformular auf eurer Homepage melden und das verlinken wir natürlich auch in den Shownotes zu dieser Folge. Und wie du ja schon gehört hast, sind das ja drei unserer echten Superstars aus dem Netzwerk, muss man sagen, die auch viel Erfahrung haben, was den Umgang mit Tierschutzhunden anbelangt.
Denn wichtig ist, dass wir diese Ausbildung der Tierheimitarbeitenden darauf auch zuschneiden, wie deren Alltag ist. Es nützt ja nichts, denen zu erklären, ja, wo muss ein Hund im Wohnzimmer liegen, wie begrüße ich Besucher. Sondern da geht es wirklich sehr hands-on, ein gutes Maulkorb-Training, ein gutes Einschätzen, wie gefährlich ist der Hund, ein gutes Ruhetraining und so weiter. Also es ist sehr, sehr praxisnah und deshalb haben wir auch wirklich Leute dazu geholt, die Erfahrung bei dem Thema haben.
Und das Ganze gibt es nicht zum Nulltarif. Also man muss ja auch sagen, dass. Jede Person, die ich jetzt gerade genannt habe, für sich auch schon sehr viel ehrenamtliche Tätigkeiten im Bereich Tierschutz gemacht haben. Und trotzdem muss man sagen, das sind EinzelkämpferInnen, die auch zusehen müssen, dass sie ihre Zeit zumindest auch ein bisschen in Geld verwandeln können.
Und insofern ist das eine Aufwandsentschädigung, die da bezahlt wird und man kann sich, das ist ja alles super transparent, ob sich das für ein Tierheim jeweils rechnet oder nicht, das muss man dann einmal durchrechnen und es jedem selbst überlassen. Hast du den Preis da vor dir liegen? Das kann man ja alles auf der Webseite nachgucken.
Genau, also es ist wirklich nur ein Anteil dessen, was wir sonst, wenn wir Trainer waren, fürs Netzwerk ausbilden. Aber trotzdem wird ein Tierheim auch sagen, boah, das sind ein paar tausend Euro, wie stemmen wir das? Das ist ja ganz wichtig, aber die Tierheime, mit denen wir gesprochen haben, die haben sofort den Mehrwert erkannt und gesagt, hey, das kriegen wir über Spenden irgendwie hin, weil wir dadurch langfristig gesehen mit Sicherheit mehr Hunde vermitteln werden, etwas präziser und klarer sein können. Aber natürlich verstehe ich auch, wenn ein Tierschutzverein sagt, schwierig.
Aber wir haben echt keine Chance, das gratis anzubieten. Das geht nicht, wenn die Leute bezahlen. Aber es wird auch ein großer Spaß. Ich hoffe, dass jetzt aber nicht, wenn nicht jetzt Kommentare kommen, wie wann macht ihr denn endlich mal was gratis oder wann unterstützt ihr die Tierheime? Ich will nur diesen ganzen Zuschriften vorbeugen. vorbeugen.
Und eine einzige Sache, die mir einfällt, ist ja zum Beispiel auch, du hast ja auch mit deinem langjährigen Partner Fresco ja auch immer zum Beispiel wieder Futter gefert, oder? Absolut. Fresco hat in den Jahren, in denen wir jetzt schon zusammenarbeiten, immer sich gerade gemacht. Hier eine Palettin, da eine Palettin, dort unterstützt, dort unterstützt.
Da muss man wirklich sagen, da war auch nie eine Diskussion mit Fresco. Also da war nie dieses... Boah, Leute schon wieder, die haben einfach immer durchgezogen. Das muss man einfach sagen. Oder wir haben auch eine Aktion gemacht, da haben wir, ich glaube, 2000 Adventskalender an Tierheime gespendet.
Also da konnten sich die Leute sprinterweise bei uns abholen. Also wir haben schon viel gemacht. Und ich verstehe natürlich, dass Menschen sagen, ihr solltet sich mal ein bisschen engagieren. Aber wir haben jetzt im Laufe der Zeit, also ich selber, weit über eine Million Euro gespendet. Und wir haben so viele Projekte gemacht. Und das gehört da einfach dazu.
Aber es gibt eben auch Momente. ich muss Mitarbeiter bezahlen, wir können so eine Ausbildung nicht gratis anbieten. Ich will das auch gar nicht, man muss das auch nicht rechtfertigen und erklären. Letztlich darf man für gute Dinge, die man macht, auch einen vernünftigen Preis nehmen. Das ist ja einfach so.
Und da muss ich auch sagen, bisher die Tierheime, mit denen wir darüber geredet haben, die hatten überhaupt keinen Stress damit und sehen sehr wohl das Angemessene des Preises. Ja, gut. Gut, dann möchte ich ein weiteres Mal meine Schwester empfehlen. Denn ich bin gerade sehr, sehr stolz auf Astrid. Also bin ich eh immer.
Aber das ist so schön zu sehen. Sie hat jetzt ihr erstes eigenes großes Interview, in der NRZ Duisburg gegeben. Also eine ganze Seite wurde über das Buch berichtet. Also Milchreis mit Zimt. Astrid hat ein Buch geschrieben und möchte hier nochmal einen Link setzen für dieses Buch. Weil es wirklich lesenswert ist. Es ist einfach wirklich lesenswert.
Also mein Tipp das. Und wie immer, Richter Alexander Holt ist zurück. Das ist einfach so ehrlich, wie viele Leute mich anschreiben und sagen, dass du Alexander Holt guckst. Das ist so lustig. Also, Holt ist back in town. Yes, und wir senden gerade wieder alle unsere Folgen, die wir in der aktuellen My Thing X Staffel produziert haben. An der Stelle übrigens vielen Dank für die vielen Rückmeldungen zum Thema Wechseljahre aus der letzten Woche.
Das war, glaube ich, wirklich auch für unsere Hörerschaft, die jetzt zum weit überwiegenden Teil weiblich ist, ein Volltreffer und ich freue mich, dass die Sendung so gut angekommen ist, weil wir auch so viel Arbeit reingesteckt haben. In der aktuellen Folge, die gerade auf ZDF, die online ist, geht es um Psychotherapie.
Da soll ja immer mal wieder gesächt und gekürzt werden. Und wir haben uns mal die Studienlage dazu angeguckt, wie sinnvoll das rein wirtschaftlich ist, da so viel zu kürzen. Also im Grunde ist die Sendung, wie eigentlich fast alle Sendungen, die wir machen, für Friedrich Merz. Diese hier kann er sich aber auch gerne mit unserem Gesundheitsminister angucken.
Der da ist, Martin. Wer ist unser Gesundheitsminister? Jens Spahn. Carsten Linnemann, genau. Und es gibt ja dieses, dass man ihn nicht kennt. Ein super Video, oder? Die Lennepart selber vor anderthalb Jahren sagt, ja, also das ist ja, als wenn ich Gesundheitsminister wäre, habe ich ja überhaupt keine Kompetenz.
Schnitt, nächste Nominierung, also Carsten, wie wert? Hast du Bock? Da sagt er, ja klar, ich habe mir auch schon mal selber Fieberthermometer hinten reingesteckt. Ich kenne mich völlig aus. Ich werde jetzt Gesundheitsminister. Herrlich, herrlich. Ich würde sagen, wir hängen diesen Ausschnitt nochmal hinten an den Doc-Song ran, im Outro.
Den sollte sich jeder noch mal zu Gemüte führen. Ich habe auf der Tour zwei sehr schöne Kommentare über Friedrich Merz und Spahn. Stichwort Denkmütze. Das ist so lustig. Die Leute wirklich ersticken vor Lachen bei der Vorstellung. Das ist wirklich echt witzig. Das ist ja heute auch nicht so schwer. Wenn zwei Menschen so blöde sind, ist es ja auch echt leicht, über die einen Witz zu machen. Das ist fast schon zu einfach.
Ich sehe, Ich sehe, dass die Sonne rauskommt in München, in deiner Stadt. In welchen Stadt bist du? Ludwigs Vorstadt, heißt das so? Ja, auch da würde ich eine Wohnung nehmen. Was das auch so krass ist, dadurch, dass ich in Köln ja so dahin gewabert bin, und gar nicht so die Zeit hatte, die Stadt in all den Jahren so ganz bewusst wahrzunehmen. Ich kenne Köln natürlich ein bisschen.
Würde ich sagen, dass ich jetzt in der kurzen Zeit, würde ich schon näher kennengelernt habe, weil ich halt viel Freizeit da hatte. Ich habe ja im Sommer jeden freien Tag da verbracht und die Stadt erkundet. Und dann ist es eigentlich irgendwie verrückt, dass ich erst jetzt Zeit habe, mir meine Stadt anzugucken.
Das werde ich nämlich jetzt auch tun. Die Wetterlage gibt es her. Ich gehe jetzt heute Abend ja zu dieser Veranstaltung in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Ich wurde dadurch eine für mich glückliche Aneinanderreihung von Missverständnissen hin eingeladen zu einer Diskussionsrunde über Wissenschaftskommunikation in Zeiten von Fake News und so weiter.
Ich freue mich sehr drauf und ich habe jetzt eben gehört, dass es wohl auch irgendwie mitgefilmt wird, sollte da brauchbares Material bei rauskommen, würde ich das auch auf meinem Insta-Account mal posten. Für Leute, die es interessiert, sollte es nicht brauchbar sein, würde ich das nicht tun. Das heißt, du musst jetzt noch mal ein anderes Ballkleid anziehen.
Ja, und mir irgendwas bei ChatGPT ausspucken lassen, was ich gleich schlau sagen könnte. Kleiner Tipp zum Viktualienmarkt schlendern. Wenn du von dem Hotel aus warte mal Es gibt ein Hotel, das heißt Living das Viktualienmarkt. Living das Viktualienmarkt. Und wenn du da im Eingang stehst, guckst du gerade auf den Viktualienmarkt und rechts davon, vielleicht so 80 Meter, ist die vegane Fleischerei.
Richtig guten Stoff haben die. Vegane Leberwurst, Leberwurst, Leberkäse-Sammeln, gute Würste, vegan, also echt leckeres Zeug. Gut gemacht. Gut. Das mache ich. Das ist eine gute Idee. Das ist mein Mittagessen. So, dann möchte ich noch ein Lied hören und zwar das Lied Chapeau von Robert Redweig. Eine wundervolle Liebeserklärung ist dieses Lied.
Hör es dir an. Halte durch. Hör es dir an. Okay. Ich gehe demnächst auf ein Alopax-Konzert und, ich würde... Alopax ist eine Sängerin und ich wünsche mir warte mal ich wünsche mir den Titel Hope. Wie schreibt man das? Also nicht Hope, sondern Alopax. Parks sowie der Plural von Park und Arlo. A-R-L-O.
Ach so, das sind zwei Wörter. Das sind zwei Wörter. Das ist die Arlo Parks. Ja, du hast es in einem Duich Arlo Parks. Hörte sich für mich an wie eine Band. Die Band Arlo Parks. Ach okay, ich sehe die gerade. Spattball, die sind auch so jung. Ja, das ist erstaunlich. Die Leute sind jetzt immer so jung, die so krasse Sachen schon geschafft haben. Ja, aber 26.
Ja, 26. Wow, toll. Echt, ach, da bin ich echt gespannt. Oh, schon elf. Ich muss ausklicken. Ja, tschüss. Dann legt euch wieder hin. Legt euch wieder hin.