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Shownotes
Sie sind wieder da! Nach einer verdächtig langen Sommerpause melden sich Martin und Katharina zurück – mit Geschichten, die erklären könnten, warum das Ganze etwas länger gedauert hat. Martin hat seinen inneren Bayern entfesselt, während Katharina sich für ein neues TV-Projekt einmal quer durch Südeuropa gefuttert hat. Doch damit nicht genug: Es geht um einen Only Fans Account für Murmeltiere, um ein ganz besonderes ASMR-Intro, das Katharina eigens für Martin hat produzieren lassen – Reaktion ungewiss – und um das neue Buch von Martins Schwester Astrid Windgassen-Frank. Kurz gesagt: Bayern, Fernsehen, Familie, Murmeltiere und die großen Fragen des Lebens. Also eigentlich alles wie immer. Und keine Sorge, auch kynologisch wurde abgeliefert: Im Rasseporträt wartet diesmal FCI-Nr. 317.
Livepodcast Tierisch Menschlich: koelnticket.de/event/martin-ruetter-festival-a… (koelnticket.de/event/martin-ruetter-festival-a…)
Milchreis mit Zimt: milchreismitzimt.de
OnlyFans für Murmeltiere: onlymarmssolana.org
Martins Tipp Bayern 3 True Crime: bayern3.de/crime (bayern3.de/crime)
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Aber eine meiner Lieblingsgeschichten, die ich gesehen habe, von der ich weiß, dass sie dir sicherlich auch gefallen wird, ist, dass ein Forschungsteam in den USA Tinder für Murmeltiere eingeführt hat. Entschuldigung, nicht Tinder, Onlyfans, noch besser. Aber als ich dann einmal das anhatte und auch mal so zwei Bier aufhatte, fühlte ich mich plötzlich wohl in dieser Kleidung. Und das war eigentlich das Schlimme.
Da habe ich gedacht, wenn mir jetzt einer einen Mitgliedsantrag der CSU unterjubelt, wer weiß, was passiert. Das war ganz schlimm. Da ist sie ja wieder. Guck, da ist sie ja wieder. Ich freue mich total. Ich auch. Wir müssen schon kurz über Gefühle reden. Wir freuen uns beide. Voll. Zumal wir ja auch zwar virtuell viel Kontakt hatten oder uns immer wieder schreiben und uns Blödsinn schicken.
Aber wir sind uns ja vor ein paar Tagen begegnet. Reden wir vielleicht gleich noch drüber. Aber ich freue mich jetzt richtig, dass es weitergeht. Ich auch. Ich habe mich auch gefreut zu sehen, dass wir vermisst werden und war auch amüsiert von einigen Nachrichten, die fast in so eine latent-aggressive Richtung gegangen sind. Ja, was heißt hier latent?
Was heißt hier latent? Ich habe vor ein paar Tagen hier in München im Hotel einen Sektkorken auf die Straße geschossen und ich wollte Quatsch machen und sagen frohes neues Jahr. Da gab es von asoziale Umweltsau, den Korken auf den Marktplatz schießen, über ja, jetzt sind alle Hunde Münchens traumatisiert, über mir ist scheißegal, ob du Silvester feierst, es wird Zeit für eine neue Podcast-Folge.
Ich dachte gerade, ich war gerade sehr analog in meinem Kopf, ich dachte, das hätten dann die Leute hochgebrüllt, also zu deinem Hotelfenster, wo ja immer so eine Traube von Menschen steht, In jeder Stadt, in der du bist. Genau, das ist hier in der Nähe des Hotels, wo Michael Jackson damals das Baby aus dem Fenster gehalten hat. Ach, das warst nicht du, das war auch Michael Jackson statt. Ich hatte auch teilweise das Gefühl, dass die Leute da unten stehen und ich endlich den neuen Hund aus dem Fenster halte.
Ich sehe in deinem Hintergrund, hat das was mit Sport zu tun? Dann kann ich mein Gehirn direkt wieder abstellen. Das Plakat, was du hinter mir siehst. Ja, es ist keine Skipiste, ne? Nein, das ist eine alte, also ich bin in einem Hotel in der Nähe des Viktualienmarkts. Und das ganze Zimmer ist tapeziert mit alten Fotos des Viktualienmarkts, ich glaube aus den 50er Jahren.
Ganz schön. Bald wird das wieder mit Fotos aus den 30er Jahren tapeziert, ist mein Eindruck. Das scheint mir so ein Zeitalter zu sein, das wiederkommt. Die Befürchtung muss man haben momentan. Bevor es jetzt hier vor die Stimmung schon wieder kippt. Warum waren wir so lange fort? Sollen wir darüber sprechen? Naja, also um ehrlich zu sein, bei mir hatte es mit sehr viel Faulheit zu tun, aber auch in erster Linie mit wahnsinnig viel zu tun.
Und ich habe ja dann darum gebeten, bevor ich das jetzt zwischen Tür und Angel durchknödel, ich bin einfach gerade ein bisschen K.O. Und ich brauche so mal ein bisschen Luft, mich auf die Tour vorzubereiten und Projekte abzuarbeiten. Und ich glaube, dass ich da der Faktor eher war. Ja, ich habe hier immer gesessen und selbst Gespräche geführt.
Da suche ich übrigens noch einen Verleger. Das schon mal als kleiner Hinweis. Und ich würde gerne an dieser Stelle schon mal loswerden. Eine Nachricht an unsere potenziellen Werbekunden. Ich habe mir in der Zeit, als du nicht da warst, Gedanken gemacht, wofür ich gerne Werbung machen würde. Jetzt kommt ja wieder irgendein Dünnpfiff, ne? Nee, also, mir ist aufgefallen, dass zum Beispiel jetzt diese Proteinkügelchen von Koro, dass sie mir ausgegangen sind und auch das Vanilleproteinpulver, was ich sehr gerne morgens in Kaffee gerührt habe, darf man, glaube ich, wirklich keinem Italiener erzählen.
Und da gibt es noch so einige Produkte mehr. Pass auf jetzt ohne Witz, du hast das ja wirklich getan, ne? Ich habe das wirklich getan. Also pass auf, ganz kurz nur. Protein ist gerade für mich ein Riesenthema, weil ich ja jetzt hier so wieder ein bisschen Sport anfange. Und da begleitet mich sozusagen eine...
Halb professionelle Trainerin, würde ich sagen. Aber was ist das denn mit diesem Protein-Bahn? Warum ballerst du dir denn jetzt Protein-Zusätze rein? Ich habe sehr viele Christian-Wolf-Videos geguckt, als er noch online war. Jetzt hör auf mit deiner Scheiße, sonst glauben die Leute das. Der ist mir einfach sympathisch und ich habe den Eindruck, der hat immer recht, egal was er sagt.
Mir ist im Rahmen einer Recherche für MySingX aufgefallen, dass ich viel zu wenig davon zu mir nehme und Und ich muss sagen, das hat zum Teil zu dieser Entscheidung beigetragen. Ein großer anderer Teil ist auch, dass mir das Zeug einfach schmeckt und den morgendlichen Kaffee noch etwas versießt. Schick mir mal einen Link dazu.
Also ich möchte das jetzt mal kurz hier sagen. Also Christian Wolf war nicht ernst gemeint für die Leute, die es jetzt hier falsch interpretieren. Aber Koro-Protein-Zeug, das meint sie schon ernst, glaube ich. Das meine ich total ernst. Und auch an alle anderen, die zum Beispiel vegane Schokolade produzieren oder, was essen wir denn noch gerne?
Oder auch Was du sagen willst, du willst einfach ein bisschen schmarotzen. Ja, im Grunde ja. Aber ich würde eben auch meinen Teil dazu beitragen. Ich muss so darüber lachen. Das Thema Sport, wenn du, also betrifft jetzt nicht mich, aber wenn du dich so in der Bodybuilding-Szene bewegst. Da war ich ja früher, das habe ich hinter mir. Absolut.
Das wissen ja die wenigsten, dass du 20 Jahre lang bei den deutschen Meisterschaften im Schwergewicht Bodybuilding unterwegs warst. Ich hatte da einfach so Ballonseiten-Trainingsanzüge an. Auf jeden Fall ist immer so einer der Sätze dieser Hochleistungsbodybuilder, ich bin gerade in der Massephase. Das heißt, die bauen dann erstmal auf und dann definieren die.
Ich war jetzt auch die letzten 10 Jahre in der Massephase. Das wissen auch die wenigsten. Da war ein konkreter Plan dahinter. Und jetzt geht es an definieren. So langsam. Genau. Also ich glaube auch, dass nicht jeder so ein Proteinpulver braucht. Das gehört sicher zur Wahrheit dazu. Aber es gibt Empfehlungen, wie viel man davon aufnehmen sollte. Man speichert es nicht.
Und wenn man vegan unterwegs ist und Proteinquellen gibt es natürlich auch sehr gute in Hülsenfrüchten, was damit zusammenhängt, dass die bestimmte Stickstofftypen aus der Luft filtern, in der Pflanze irgendwie umwandeln und deswegen besonders viel Protein daraus bauen können. Aber wer trotzdem nicht so auf seinen Tagesumsatz kommt, für den ist natürlich so ein veganes Proteinpulver gar nicht mal so schlecht. Man darf es natürlich nicht übertreiben.
Aber ich finde das etwas beängstigend, dass du mit dem Thema kommst, weil ich vor zwei Tagen im Grunde sechs Stunden lang nichts anderes gemacht habe, als nach veganen Proteinquellen zu suchen. Also natürlich, klar, jetzt Linsen und so weiter. Aber was mir irgendwie fehlt ist, Als ich noch nicht vegan war, habe ich ja morgens Quark und Joghurt und solche Sachen.
Und das scheidet ja jetzt alles aus. Also natürlich, diese ganzen Alpro-Produkte, übrigens ist hier eine unbezahlte Werbung, super lecker und haue ich mir ins Müsli und Obst rein. Können sich aber auch gerne melden. Also die Firma Alpro kann sich gerne melden. Auf jeden Fall. Also bei Alpro-Werbung wären wir sofort dabei, weil die Produkte wirklich super sind.
Aber was ich sagen will ist, trotzdem ist es natürlich total schwer. Ich kann über den Tag verteilt über Seitan und Tofu und so weiter auf die Proteinanzahl kommen, aber das quillt mir dann aus den Ohren raus irgendwann und mir fehlt das morgens so ein bisschen irgendwie im Müsli was reinzuballern, und habe aber bis jetzt immer gedacht, ach ich will aber nichts, kein Pulver dazu und bin jetzt sehr erleichtert, dass ausgerechnet hier die, wissenschaftliche Kernkompetenz sagt, kann man durchaus machen.
Und, was ich noch sagen muss, der Vollständigkeit halber, es gibt ja auch so Skire und, Quarkprodukte von Sojade, ist tatsächlich mein Favorit im Moment, die auch sehr gut schmecken und da kannst du dir natürlich auch so ein kleines Pülverchen ganz gut reinrühren. Okay, genug der unbezahlten Werbung. Ich habe den Sommer, ich habe den auch ganz gut genutzt.
Und zwar war ich auf Drehreise unterwegs und habe für ein neues ZDF, also Projekt, habe ich mich durch halb Südeuropa gefuttert. Und. Das Ergebnis wird es demnächst auch im Fernsehen zu sehen geben. Ich werde zu gegebener Zeit darauf hinweisen. Aber ich sage es jetzt schon mal, ich habe sowohl Neues aus der Wissenschaft dabei, als auch ein schönes Rasseporträt.
Und wir müssen so ein paar Sachen, müssen wir glaube ich jetzt wieder abhaken, die liegen geblieben sind. Wir müssen zum Beispiel darauf hinweisen, dass wir demnächst ja gemeinsam in Gelsenkirchen sind beim Live-Podcast. Auf jeden Fall. Und ich freue mich da sehr drauf. Meine Gästeliste ist schon ziemlich lang, weil wir ja auch über den Doc-Song abstimmen werden. Und deshalb habe ich natürlich drei Viertel der Zuschauer sind familiär und die werden für mich mit abstimmen.
Du lässt ja so Busse wahrscheinlich anfangen. Richtig. Aber vielleicht sagen wir das Datum nochmal. Es gibt ja noch ein paar Karten. Ich habe wie immer das Datum nicht im Kopf. Es ist der 20. November. Okay, und Karten gibt es, wo es Karten gibt? Ja, wir würden das natürlich in die Unterlagen zu dieser Podcast-Folge packen.
Okay, dann will ich aber nochmal kurz sagen, weil ich das daran angedeutet habe, dass wir uns vor ein paar Tagen begegnet sind. Und zwar bei einer sehr spektakulären Veranstaltung. Also im Prinzip eine Veranstaltung, die, ich will mal sagen, die komplette deutsche Literaturgeschichte auf den Kopf stellen wird. Ach, guck da hin, es sitzt ins Bild.
Denn meine deutlich ältere Schwester hat ein Buch geschrieben. Ja, sie ist nicht so viel älter, wie man denkt. Also auf den ersten Blick denkt man so 15 Jahre, aber es sind sechs. Es ist, es ist. Man fragt sich immer, was bei dir eigentlich falsch gelaufen ist, wenn man sich anguckt, wie deine Schwester aussieht.
Ja, genau. Die Arme, die gehen nur in meine Richtung positiv verteilt. Ist ja nicht schlimm. Sie ist ja, dafür ist sie fein im Herzen. So, was ich eigentlich sagen wollte ist, Astrid hat ein Buch geschrieben und hat sich da viel so aus unserer Kindheit, von der Seele geschrieben. Aber das Buch ist natürlich, es ist ein Psychothriller geworden, der, finde ich, außerordentlich gut geschrieben ist und auch sehr gut lesbar ist, obwohl es ein hartes Thema ist. Es geht um Kinderheime und was da Kindern so widerfahren kann.
Aber in erster Linie war es für sie ja so ein Herzensprojekt, endlich mal ein Buch geschrieben zu haben und hat dann quasi zu einer Bookparty eingeladen, hat Family and Friends eingeladen. Es war total schön. Sie hat den ganzen Tag davor nicht geschlafen vor Aufregung, hat den Abend genossen und hat die ganze Nacht danach nicht geschlafen vor Aufregung.
Aber ich war ganz schön stolz auf die, muss ich echt mal sagen. Und das Buch werden wir natürlich auch verlinken. Aber ich hatte so einen richtigen stolzen Brudermoment. Ich habe das gesehen. Ich habe dich aus dem Augenwinkel auch dabei beobachtet. Und man kennt das ja auch, wenn Leute, die man gerne mag, dann sowas veröffentlichen.
Man möchte das ja einfach gut finden und hat ein bisschen Angst davor, dass man es nicht gut findet. Und in dem Fall war ich auch sehr erleichtert, als ich die ersten Seiten gelesen habe. Und das ist eigentlich gar keine Überraschung, wenn man deine Schwester kennt. Das ist zwar ein sehr schweres Thema, aber sie hat ja trotzdem eine sehr leichte und auch unterhaltsame Sprache.
Und ich weiß nicht, ob du jetzt kurz da auch noch darüber sprechen willst, aber diese ganze Themenwelt. Die Geschichte spielt ja, also es geht ja vor allem um Kindheit in Kinderheimen und was dort alles passieren kann. Ihr habt ja einen familiären Bezug dazu. Das, hat sie sich jetzt nicht komplett ausgedacht, was natürlich auch eine Möglichkeit gewesen wäre, aber es gibt ja einen biografischen Bezug und deswegen liegt ihr das Buch ja auch so sehr am Herzen und deswegen schreibt da ja auch jemand, die weiß, wovon sie spricht.
Total. Und zwar hat meine Mutter in einem sogenannten Schifferkinderheim gearbeitet in Duisburg-Kommenberg. Es war damals relativ üblich, dass Matrosen oder Kapitäne, die mit dem Schiff unterwegs waren, egal ob jetzt auf dem Rhein, auf der Mosel oder zur See gefahren sind, ihre Kinder in diesen Kinderheimen geparkt haben.
Was natürlich schon mal per se ein wirklicher verrückter Gedanke ist. Und meine Mutter hat dort gearbeitet als Erzieherin. Und meine Schwester kann sich an diese Zeit sehr gut erinnern, weil sie eben sechs Jahre älter ist und hat da sehr viel mitbekommen. Ich habe da eigentlich keine großen Erinnerungen dran.
Das Einzige, woran ich mich erinnern kann, ist, dass man... Immer irgendwie so abgestellt sich gefühlt hat. Also es gab nicht so eine echte Betreuung, sondern ich weiß, so dieses Bauchgefühl war immer irgendwie, man geht da nicht so gerne hin, obwohl da viele Kinder sind und so. Und woran ich mich erinnern kann, ist, dass man einfach mal prophylaktisch alle drei Monate eine Glatze rasiert bekam, weil es könnte ja einer Läuse gehabt haben. Also alleine diese Vorstellung ist natürlich irgendwie für ein Kind nicht besonders schön.
Astrid kann sich da an sehr viel erinnern und auch an viele traurige Geschichten, möchte aber nochmal betonen und da ist Astrid auch ganz wichtig, dass die Vorfälle, die sie da beschreibt, besonders diese Missbrauchsvorfälle, von Kirchenvertretern. Eher exemplarisch dafür dargestellt sind, was tatsächlich auch stattgefunden hat, aber eben nicht dort.
Es ist aber, man muss jetzt, wenn man das Thema so hört, nicht sofort sagen, oh Gott, das lese ich mir auf keinen Fall durch. Es ist gut lesbar, es ist spannend, es ist unterhaltsam. Und ich glaube auch, dass man es gut aushalten kann und jetzt nicht so ist, dass man dann schlaflose Nächte hat. Ja, haben wir schon gesagt, wie es heißt. Es heißt Milchreis mit Zimt, Kindheit ohne Seele, kann man in der lokalen Buchhandlung bestellen.
Und es ist auf jeden Fall mein Tipp. Deiner aber wahrscheinlich auch, oder? Genau, ich hatte den auch. Ich habe aber noch nur zwei andere Tipps. Da komme ich nachher zu. Es war auf jeden Fall echt schön und es ist noch gekoppelt an was Besonderes. Astrid und ich gehen im November gemeinsam in eine Talkshow zu drei nach neun.
Das ist echt crazy. Für Astrid wird das natürlich sehr aufregend sein. Die wird es aber total gut machen, weil die ja jemand ist, die kann es ja auch überall reinwerfen. Aber das ist schon irgendwie besonders, dass wir jetzt zusammen mal irgendwo hinlatschen. Ich werde mir das auf jeden Fall angucken.
Bei dir geht, glaube ich, die Tour jetzt auch wieder los, oder? Yes. Und zwar, wann strahlen wir das denn hier aus? Am wievielten? Wir strahlen das aus übermorgen. Übermorgen, ja. Und dann noch irgendwie fünf, sechs Tage. Also am 19. geht die Tour los. Und frag mich, wie gut ich vorbereitet bin auf einer Skala von 1 bis 10.
Ich tippe mal so bei, es ist eine gute, solide 0,5. Ja, minus 30, würde ich sagen. Das Gute ist aber, dass das Programm ja aus meinem Kopf stammt. Natürlich mit einer Unterstützung von Ralf, Michael, Sebastian, Alex. Ohne die wird das auch gar nicht so funktionieren. Also ich fühle mich präpariert im Sinne von, ich kriege den Abend schon rum.
Aber ich müsste eigentlich das Wochenende davor nochmal intensiv lernen. Habe mich aber doch zu einer privaten Reise nach Mallorca entschieden. Also ich glaube, es wird gut. Wollen wir so sagen. Ich glaube, es wird spannend, sagen wir so. Ja, aber ich freue mich total drauf, muss ich echt auch mal sagen.
Also ich habe jetzt natürlich eine riesen Promo-Arie hinter mir und vor mir, und immer kommt so die Frage, ja, wie ist das Gefühl, letzte Tour und ist halt nicht irgendwie schrecklich und genau das Gegenteil ist der Fall. Ich glaube, gerade weil ich weiß, dass es das letzte Mal ist, nehme ich das alles viel bewusster wahr und habe schon jetzt im Vorfeld das Gefühl von, die Vorfreude ist besonders und irgendwie besonders schön.
Ich glaube, dass es sehr intensiv wird. Sehr schön. Ich freue mich drauf. Ich werde es mir natürlich auch nochmal angucken. Ich habe jetzt ja auch ein bisschen mehr Zeit. Ich bin am Freitag. Letzte Woche bin ich aus dem Produktionstunnel so ein bisschen wieder aufgetaucht. Wir haben wieder eine Staffel Meißing X produziert und die erste Folge ist auch draußen.
Überschlafen, ne? Überschlafen, ja. Ja, das ist meine Folge. Ja, auf jeden Fall. Also die muss ich gucken. Und ich hoffe, dass ihr da endlich einen handfesten Tipp für mich habt. Ja, ich habe auf jeden Fall für mich schon mal mitgenommen. Es wird ja immer empfohlen, oder man hört das immer wieder, dass man so zur selben Zeit aufstehen soll.
Dass man am Wochenende den Schlaf nicht komplett nachholen soll, weil diese Taktung irgendwie wichtig ist. Das ist aber, ja, es kommt, glaube ich, einfach sehr darauf an. Also für Leute wie mich, die eigentlich, ich bräuchte eigentlich so zwischen 10 und 11 Stunden Schlaf und die kriege ich in der Woche aber nicht.
10 Stunden, bin ich 10 Stunden, ich glaube 10 Stunden am Stück habe ich das letzte Mal in der Pubertät geschlafen. Ich habe das am Wochenende geschafft. Ich bin am Samstagabend relativ frühzeitig aufs Gesicht gefallen und dann ganze 11 Stunden später wieder aufgewacht. Das ging mir ganz hervorragend.
Und ich möchte dazu feststellen, es waren keine Substanzen involviert, weil ich nämlich dem Trend Sober Oktober folge und kein Alkohol trinke den ganzen Oktober lang. Aber dafür schnieft sie sich Proteinpulver durch die Nase. Das soll auch für den Schlaf gut wirken. Ja, ich habe so viele gute Geschichten gesehen jetzt in der Zeit, in der wir keinen Podcast hatten und da dachte ich die ganze Zeit, das muss ich nächste Woche erzählen und dann gab es aber diese nächste Woche nicht, es gab nicht diesen Moment, diese Geschichten zu erzählen, aber eine meiner Lieblingsgeschichten, die ich gesehen habe, von der ich weiß, dass sie dir sicherlich auch gefallen wird, ist, dass ein Forschungsteam in den USA Tinder für Murmeltiere eingeführt hat.
Entschuldigung, nicht Tinder. Onlyfans. Noch besser. Aber Tinder hätte ich auch gut gefunden, die Frage, wie sie es bedienen. Also es gibt ja tatsächlich Tinder für Affen und zwar für bedrohte Affen, die zwischendurch mal irgendwie durch. Genaufkischung mal verpaart werden müssen. Und man setzt da tatsächlich auf, also die haben jetzt keine App dafür, aber die gucken sich schon andere Affen mal erstmal so auf dem Bildschirm an und man hat auch schon mal einen Videocall.
Ja, aber ich glaube, es ist gar nicht so verrückt, wie es auf den ersten Blick klingt. Weil es geht natürlich darum, diese Tiere eben auch zu erhalten. Schlimm genug, dass was auf diese Art passieren muss. Aber schön finde ich zu sehen, wenn so Forschungsteams auf solche Ideen kommen und die dann auch noch funktionieren.
Ich habe, glaube ich, schon mal von einer Studie erzählt, da haben sie Papageien beigebracht, Videocalls mit anderen Papageien auch zu initiieren. Und die machen kaum noch was anderes, weil denen das eben auch was gibt. Also die haben diesen sozialen Austausch dadurch, das schützt die vor Vereinsamung und natürlich sind das alles künstliche Umgebungen und das sah nichts darüber aus, wie so ein Papagei sonst gerne gelebt hätte, keine Frage.
Ich will das gar nicht romantisieren, aber interessant bleibt es doch. Und jetzt bei Onlyfans für Murmeltiere geht es darum, dass diesem Forschungsteam Forschungsgelder gestrichen werden. Das ist ja leider was, was man auf der ganzen Welt jetzt gerade sieht, dass im Zuge des Rechtsrucks komischerweise auch immer Mittel für die Wissenschaft gestrichen werden. Denn das ist ein weltweites Phänomen.
Die Rechten haben es nicht so mit Wissenschaft. Und jetzt gibt es aber die Möglichkeit, einfach diesen Murmeltieren zuzuhören. Zuzugucken, die natürlich nicht nackt sind und eingewilligt haben. Also das läuft insofern das alles völlig seriös ab. Den Link zum Onlyfans für Murmeltiere würde ich hier mal reinpacken.
Aber entschuldige, hast du keine Sorge, dass irgendwelche wild gewordenen sich da einhobeln und gucken und schleudern sich da ein auf Murmeltiere? Und wollen die dann zukünftig auch Murmeltiere zu Hause haben, zu komischen Zwecken? Es gibt ja nichts, was es nicht gibt, das mal vorausgeschickt. Aber ich halte es doch für sehr unwahrscheinlich.
Also sagen wir mal so, seit ich ein bisschen mehr Einblick habe in das Thema Strafrecht, halte ich gar nichts mehr für unmöglich. Also die Welt ist schon crazy, muss man wirklich sagen. Aber die Murmeltiere werden da, wie gesagt, bekleidet und bei normalen Alltagsgeschäften gezeigt. Ich weiß es nicht.
Ich meine, wie verrückt die Welt ist. Hast du das mit dem Idioten gesehen, der in einem Tierpark einer Frau sein Handy gegeben hat und hat gesagt, ich gehe mal eben bei dem Tiger rein, können Sie das mal filmen? Das ist nicht gut ausgegangen, ich habe das gesehen. Ich finde es wirklich lustig. Ich habe wirklich, als ich die ersten Ausschnitte gesehen habe, also lange Rede kurzer Sinn, da ist ein Bekloppter in den Tigergege gegrannt, und hat gesagt, ich gehe jetzt mal, setze mich mal zu dem Tiger und jemand soll das mal filmen.
Und ich will mal so sagen, es war kein aufreibender Prozess für den Tiger, bis er den Eindringling dann gekillt hat. Also der Mann ist gestorben, oder? Ja, der hat es nicht überlebt. Und ich finde das wirklich sehr, sehr belustigend und finde das wirklich interessant. So ein Sinnbild für die heutige Zeit, dass Menschen derart entrückt sind vom normalen Leben und sagen, für einen Klick und einen Like, setze ich mich da rein und ich kann nicht einschätzen, dass es vielleicht sogar gefährlich sein könnte.
Das ist für mich Irrsinn. Aber meinst du nicht, dass der Mensch möglicherweise nicht ganz gesund war oder vielleicht auch unter dem Einfluss irgendwelcher Substanzen oder Medikamente vielleicht auch stand? Ja, naja, also das kann ich natürlich nicht beurteilen, dann wäre es nicht lustig. Aber was mich daran so amüsiert ist, wir haben ja immer wieder Touristen, die sagen, ich will mit dem Tigerbaby ein Foto machen, Leute in den USA, die Bären am Straßenrand sehen und sagen, ach, da stelle ich mich mal daneben und mache ein Selfie und sich dann wundern, oh, so ein Bär findet das vielleicht gar nicht so geil.
Ich finde das dann irgendwie, in mir kommt dann eher so eine leichte Schadenfreude auf, weil ich dann denke, wie entrückt vom normalen Leben ist das denn, zu sagen, ich kletter in ein Tigergehege. Also wie blöd muss man sein? Das ist ja fast auf dem Level, als wenn Zirkus Krone weiterhin behauptet, dass das für die Tiere echt eine große Freude ist, da im Zirkus gequält zu werden.
Das ist wahrscheinlich auch wieder 2.000 Euro jetzt. Ich fliege jetzt im Herbst nach Florida zum Alligatoren schwimmen. Oh Mann, ey, das ist so schlimm alles. Das ist alles so schlimm. Habe ich dir von der Metzgerei hier nebenan mit dem Schwein im Fenster erzählt? Nein. Also direkt hier an dem Hotel ist nebenan irgendwie eine Metzgerei.
Und was hier so rund um den Viktualienmarkt ganz nett ist, es gibt hier viele so kleine Gastronomien und eigentlich vor jedem Laden sind draußen so Bänke mit so kleinen Abstelltischen, wo du dein Bierglas oder Wasserglas draufstellen kannst. Und dann sitze ich hier manchmal so abends und gucke so einfach auf den Viktualienmarkt und komme mit Leuten jetzt quatschen. Ich liebe das sehr.
Und nebenan ist halt diese Metzgerei und in diesem Schaufenster ist ein Schwein, präpariert in Originalgröße. Und irgendwie die Überschrift ist irgendwie so saugut. Okay. Ich saß also hier in einer lauen Sommernacht an einem Sonntag vor diesem Schaufenster mit einem Bierchen und immer wieder blieben Leute vor mir stehen und gucken sich so dieses Schwein an.
Und sagten dann so, boah, das ist ganz schön groß. Und dann habe ich, ich würde an einem Abend, mindestens an einem Abend mit 50 Leuten geredet. Und habe gesagt, ja, ist echt riesig. Ich sage, wiegt ungefähr 100 Kilo? Ja, boah, ist ja beeindruckend. Ja, hat in Deutschland ungefähr 0,75 Quadratmeter Platz, bevor es geschlachtet wird.
Oh, das ist aber echt so wenig. Und wenn es irgendwie zertifiziert ist, also wenn es Tierwohl zertifiziert ist, den ganzen Quadratmeter sogar. Ja, boah, das ist ja bitter. Das ist ja wirklich bitter. Ja, wissen Sie, wie Sie das verändern können? Essen Sie das Tier doch nicht. Ja, ja, schönen Tag noch und weiter. Also das war so lustig, dass mit allem, mit denen ich so gequatscht habe, ich war einfach so in Plauderlaune, ich hatte leicht einen Glimmern, ich fand das richtig schön.
Und immer bis zu dem Punkt, wo man gesagt hat, ja, aber die Lösung ist ganz einfach, nicht essen. War das Gespräch gut? So dieses, boah, das ist ja aber schlimm. Boah, das ist aber groß, dieses Tier. Und ich finde das echt fast schon absurd, Weil ja eigentlich, an Fleischtheken und Meskereien und so weiter, man ja eigentlich nur das Fleisch auslegt und gar nicht so da groß drüber reden will, dass das ja eigentlich jemand, abgemurkst hat. Und die haben halt so ein Riesenschwein da drin liegen.
Und das fand ich schon ganz interessant, dass Leute auch stehen bleiben, sich das Tier angucken und das Tier auch schön finden und eher imposant. Aber in der Sekunde, wo du sagst, ja vielleicht bringen wir es einfach nicht um, hört der Spaß dann auf. Ja, aber damit ich mir das richtig vorstelle, ich kenne das aus, In Spanien habe ich das glaube ich auch schon mal das eine oder andere Mal in der Kühltheke gesehen, dass dann da einfach so ein ganzer Schweinekopf nach der Schlachtung, aber wir reden jetzt eher von Taxidermie, das heißt ein lebendiges Schwein, da ist noch alles dran, das ist so quasi ausgestopft, wie man ja nicht sagt in der Taxidermie.
Genau, von Weitem könntest du denken, da hat jemand dem Schweinsitz beigebracht sozusagen. Und das guckt man so ein bisschen aus dem Fenster. Also so mit Borsten und so. Wie sieht man halt den Schwein halt? Und wirklich sehr imposant und so, wie halt ein Schwein halt ausgewachsen aussieht. Und ich finde das echt interessant, dass das genau der Eyecatcher ist.
Die Leute bleiben stehen und gucken es sich an. Und ich finde interessant, dass wenn man sich dieses Tier anguckt, dass man dann noch da rein will und sagt, also dieses schöne Tier, Davon hätte ich jetzt gern mal, Stück rausgesägt. Das ist echt spannend. Ich glaube, dass wir uns wahrscheinlich mittlerweile jetzt schon so weit davon entfernt haben, dass für uns andere Dinge normal geworden sind.
Ich habe da neulich auch mit einer Kollegin drüber gesprochen, dass wenn wir im Supermarkt zum Beispiel sehen, wenn irgendwo Chicken draufsteht, dass wir dann davon ausgehen, dass das ja vegan ist. Weil also so unterbewusst denkt man, ja okay, wer würde jetzt auf die Idee kommen, da echtes Hühnchen reinzutun.
Und ich muss mich jetzt immer, ich muss mich jetzt wirklich immer konzentrieren, dass ich das nicht automatisch greife, weil ich das für ein veganes Produkt halte. Weil das für mich die normale Einstellung ist. Aber das habe ich echt gar nicht, weil ich ja auch nach wie vor, wenn ich an einem Grill vorbeikomme, den Geruch gut finde. Und nach wie vor ist es so...
Also ich habe um mich herum Menschen, die vegan oder vegetarisch leben, die sagen, ich habe inzwischen so einen Ekel, ich könnte da nicht mehr reinbeißen. Der Elia hat das zum Beispiel. Der sagt, es geht nicht mehr. Der Ekel ist so groß. Das habe ich leider gar nicht. Ich habe nach wie vor, kann ich das auch nachvollziehen, dass es lecker ist und so weiter.
Aber es passt eben nicht mehr so in mein System rein. Aber ich finde total interessant, wenn ich so zehn Jahre zurückspule, hätte ich da auch nicht drüber nachgedacht. Er hat ein Schwein im Schaufenster gesessen. Aber auf jeden Fall war das ein schöner Abend. Ich saß da irgendwie zwei Stunden, habe die Leute zugeschwallert.
Wie die von dieser Begegnung erzählen. Da saß so ein Irrer vor dem Schwein. Der hatte einen... Im Kahn und hat uns irgendwelche verrückten Sachen von Gemüse erzählt. Ich glaube, gerade in Bayern ist es auch noch umso schwieriger, da auf Verständnis zu stoßen, weil die ja diesen Food-Influencer haben, der denen immer was ganz anderes erzählt.
Ja, aber da kann ich jetzt wirklich mal sagen, ich habe ja sozusagen meine Jungfräulichkeit bezüglich des Oktoberfests verloren. Und du hast das Foto in Lederhosen gesehen und auch ein Video gesehen. Es ist wirklich erstaunlich, weil es gab ja mal diesen Moment, wo du undercover in der Welpengrube Winkel warst und da hatte man dich ja verkleidet.
Du hattest irgendwie so ein riesiges Murmeltier von Perücke auf, ein Schnurrbart, ein komisches kariertes Hemd. Es ist ein Bild für die Götter gewesen. Ich sah aus wie der Opa von Helge Schneider. Irgendwie schon. Oder auch wie so ein merkwürdiger Schwimmschwager von Horst Schlemmer. Stimmt. Aber du wirktest trotzdem weniger verkleidet als auf dem Oktoberfest, wo du ja dein ganz normales Gesicht dabei hattest. Aber ich sage dir eins.
Du hast es ja auch so gesagt und Astrid vor allen Dingen, Astrid hat gesagt, das Erschreckende, dich in Lederhose und ich bin ja wirklich absolut top beraten worden, habe traditionelle. Weste und alles, was dazugehörte, weil ich habe gedacht, wenn man Karneval macht, dann auch richtig. Also du kannst nicht auf eine Karnevalsparty gehen und sagen, ich verkleide mich, das macht keinen Spaß.
Also habe ich gesagt, wenn ich jetzt aufs Oktoberfest gehe, dann ziehe ich es auch durch. Jetzt nicht, ich werfe mir eine Schweinsachse ein, so weit wollte ich jetzt nicht gehen, aber so. Und die Astrid sagt, das Schlimme und Erschreckende an diesem Foto ist, dass ihr das steht. Das sieht so aus, als könnte das so normal sein.
Absolut. Und das fand ich auch ein bisschen schrecklich. Ich hab, als ich das dann so anprobiert habe, ich war schweißgebadet, weil ich, das war so schlimmer Stress für mich, dann ist ja auch die Verkäuferin mir permanent in die Garderobe gefolgt. Das war unangenehm. Und das war so eine ältere, wie man sich so eine bayerische Dirndl-Verkäuferin vorstellt, so mit allen Klischees. Und die kam dann immer rein, dann zupfte die mir wieder an der Rose rum und ruckte da und so, das war ganz unangenehm.
Aber als ich dann einmal das anhatte und auch mal so zwei Bier aufhatte, fühlte ich mich plötzlich wohl in dieser Kleidung. Und das war eigentlich das Schlimme. Da habe ich gedacht, wenn mir jetzt einer einen Mitgliedsantrag der CSU unterjubelt, wer weiß, was passiert. Das war ganz schlimm. Ja, das ist Schritt eins. Ich hatte auch kurz Angst, dass du da dem örtlichen Jagdverein beitrittst. Ja, ich glaube nicht.
Aber was heißt bequem? Heißt das einfach auch eine praktische Klamotte? Oder hast du gedacht, das ist irgendwie stimmig, das ist ein neu entdeckter Teil von meiner Persönlichkeit? Also ich kann dir sagen, ich werde nächstes Jahr, Am Oktoberfest mindestens sieben Tage da sein. Ich fand es und ich kann dir sagen, warum.
Also ich war jetzt 20 Jahre immer eingeladen zum Oktoberfest und habe immer gesagt, no fucking way, ist nicht meins. Und dann bin ich ja so quasi mit einer ortsansässigen Person dahin, die das sehr liebt. Und dann sind wir halt dahin und dann trifft man dann halt Freunde und Menschen, die man als ganz normal wahrnimmt.
Und es ändert nichts daran, dass ich alle Klischees des Oktoberfestes gesehen habe. Man kotzt sich gegenseitig voll, man haut sich aufs Maul, schlimme Tierquälereien, eine Kutsche, die quer durchs Oktoberfest fährt. Also das ganze Programm hoch und runter. Es gab aber allerdings auch zwei vegane Produkte. Wollte ich schon die ganze Zeit fragen.
Ja, ich habe eine ziemlich gute vegane Bratwurst gegessen, ehrlicherweise. Das war genau ein Stand auf dem ganzen Fest geführt. Aber insgesamt, dadurch, wenn du mit Leuten dahin gehst, die sich ein bisschen auskennen, war das eigentlich, ich hatte da gute Laune, kann ich wirklich nicht anders sagen. Ich war dann, in Locations, wo es auch nicht zu voll war, du darfst da nicht an einem Samstag hingehen und so weiter.
Und ich habe einfach nette Menschen getroffen, hatte eine echt gute Zeit und, werde das nächste Jahr wieder machen, weil das einfach wie Karneval war. Trotzdem habe ich mich da jetzt nicht einheimisch gefühlt oder so. Und interessant war auch, jedem, dem ich gesagt habe, ey, das ist ja wie bei uns beim Kölner Karneval, nur mit dem Unterschied, alle tragen das gleiche Kostüm, das fanden die alle nicht lustig.
Also die haben dann wirklich im Kopf, man hegt da eine Tradition. Und wenn ich dann frage, ja, was ist denn jetzt die Tradition? Saufen, bis man kotzt? Wo ist der Moment der Tradition so? Das fand ich ein bisschen schräg, aber insgesamt fand ich das gar nicht so schlimm. Das finde ich nämlich auch immer, da wird es für mich auch immer schwierig, wenn dieser Lokalpatriotismus dann so eine Ernsthaftigkeit bekommt.
Ja, aber mit den Leuten, mit denen ich da war, bekam es das nicht. Das waren alles Menschen, die zugezogen sind und die sagen, ey komm, das ist, als wenn du zum Rosenmontag gehst, wir machen es uns hier nett, wir sind hier mit einer Gruppe von zwölf Leuten, wir haben Spaß wie doof. Und genau unter dem Aspekt war das. Ich habe echt nette Menschen kennengelernt, die mich im positiven Sinne sehr nett da aufgenommen haben. Also das war ein schönes Erlebnis so.
Aber trotzdem ist das natürlich, das ist ja nichts anderes als eine viel zu vollgepackte Kirmes, auf der einfach sehr viel gekotzt wird. Das ist so, ne? Ja, das ist eigentlich ein geiles Promo-Video für die Wiesen. Ja, aber weißt du, was ja das Spannende ist? München ist nicht Söder. Also das darf man nicht vergessen. München ist 30 Jahre SPD regiert.
Jetzt gibt es einen grünen Bürgermeister. Und alle hier in München lachen sich über Söder kaputt. Also alle lachen sich kaputt und sagen, das ist ein Dorftroll. Also das ist ja eben ganz spannend. München ist eine total internationale Stadt. Es wird hier auf der Straße mehr Englisch als Deutsch gesprochen.
Viele junge Leute, sehr viel gebildete Menschen, total Multikulti. Ich habe, was ich auch nicht wusste, hier jetzt zweimal gedacht, ach krass, hier gibt es eine relativ große queere Community auch. Also das hat mit dem Söderbayern gar nichts zu tun hier. Und das finde ich eigentlich ganz cool. Also es ist eine wirklich super Stadt.
Ich freue mich auch. Ich bin nämlich am 26. Oktober bin ich da und zwar bin ich eingeladen. Auch? Nee, Moment, das ist ja Sober Oktober, das geht gar nicht. Ich muss was anderes trinken. Ich bin eingeladen in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Ach cool. Und ja, ich freue mich auch sehr, vor allem, ich bin ja so naturwissenschaftliches Leichtgewicht, kann ich ja ruhig sagen.
Meine Rolle in der Wissenschaftskommunikation ist ja jetzt auch eine etwas andere, als jetzt von einer promovierten Biologin vielleicht. Aber ich finde, das hat auch alles seine Berechtigung und. Ich bin jedenfalls eingeladen worden zu der Veranstaltung Fear Facts and Fiction, Wissen kommunizieren in Zeiten der Schnelllebigkeit.
Und das ist eine Podiumsdiskussion mit weiteren interessanten Teilnehmern. Da ist noch eine Medienwissenschaftlerin dabei, da ist noch ein Soziologe vom Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt, finde ich ein sehr wichtiges Thema. Und auch noch einen Podcast-Kollege, Dr. Nicolas Wöhrl, der auch einen, ja, ich würde sagen, populärwissenschaftlichen Podcast unterhält, der da heißt Methodisch Inkorrekt.
Ich habe jetzt neulich auch mal in ein, zwei Folgen reingehört. Da wird auch sehr viel locker geplaudert über andere Themen, wie zum Beispiel Fahrradfahren. Es gibt da in der Community von Methodisch Inkorrekt offenbar so eine Fahrradgruppe. Und da habe ich mich gefragt, wie ist das eigentlich wohl bei unserer Community?
Meinst du, es gibt so unter den tierisch-menschlich-Ultras vielleicht auch welche, die sich so treffen und irgendeinem Hobby nachgehen, die vielleicht... Und die haben sich über den Podcast kennengelernt? Weiß ich nicht. Ja, also in dem Fall war das so. Falls es so ist, würden wir das gerne mal erfahren und euch gegebenenfalls mit Merch versorgen.
Merch wird allerdings sehr günstig sein müssen. Das kann ich jetzt schon mal vorab sagen. Da werden wir nicht viel Geld für ausgeben. Wir werden es vielleicht am Ende sogar selber basteln müssen. Hör mal, sollen wir, damit ich den Mist hinter mir habe, mal eben schnell ein Rasseporträt machen? Ich müsste aber noch eine Frage loswerden und zwar habe ich jetzt nicht ohne Grund erwähnt, dass ich Ende Oktober in München bin. Erstens gibt es noch, wobei ich weiß gar nicht, ob es dafür noch Tickets gibt, aber man kann ja mal gucken.
27. Oktober, 19 Uhr, Bayerische Akademie der Wissenschaften. Das ist eine öffentliche Veranstaltung? Ja, das ist tatsächlich eine öffentliche Veranstaltung. Ach, ich bin noch nicht da, ich bin auf Tour. Ja, die hat sich das ja schon mal gedroppt. Das wusste ich schon, dass du da nicht kannst. Aber was ich eigentlich wissen will, ist, ich bin wahrscheinlich schon am Abend vorher da und ich würde gerne ein veganes, vajovarisches.
Traditionelles Gericht essen. Und ich weiß, dass es das gibt. Ich weiß, dass es sehr gut veganisierte Brauhausküche gibt. Voll. Hast du da jetzt etwa schon einen Tipp für? Nee, ich war noch nicht da, aber es ist ziemlich leicht rauszukriegen, weil die zwei, die das betreiben, schon sehr offensiv auch bei Insta und Co. unterwegs sind.
Und es sieht alles wirklich außerordentlich gut aus. Ja, dann musst du mir das gleich mal schicken. Ja, und lass uns mal die Community anwerfen, weil da glaube ich nämlich, dass da vielleicht noch ganz andere Tipps kommen. Das ist übrigens auch so, dass es in München echt nicht schwer ist, vegane Nahrung zu bekommen. Das spricht auch ein bisschen für die Stadt.
Das hat sich in den letzten Jahren auf jeden Fall verändert, Weil wenn ich da zum Beispiel für Quarks auf Drehreise war, dann war das immer ausgesprochen dünn. Ja, in Bayern, aber nicht in München. Ja, ich war ja immer nur in München. Ach so, auch die feine Dame natürlich. Ja, da gibt es ja dann auch, außerhalb von München ist ja auch mit Wissenschaft nichts mehr. Nee, Entschuldigung, das stimmt natürlich nicht. Doch, doch.
Ich habe die FCI-Standardnummer 317 und ich fange mal an mit dem Kopf, die breite Stirn und der Stopp. Also da sind wir in Molosser Art schon. Das sagst du so. Der Stopp, schroff mit wenig ausgeprägter Stirnfurche. Was? Sag nochmal die Formulierung. Der Stopp ist schroff mit wenig ausgeprägter Stirnfurche. Wie kann ein Körperteil schroff sein?
Schroff ist doch ein Verhalten, oder? Ja, wobei ich hätte jetzt irgendwie schon gedacht, dass es einfach das Gegenteil von einer geschmeidigen Form ist. Vielleicht. Ein eckiger Kopf. Ein eckiger Kopf. Dann ist es Thomas Spitzer. Das ist so lustig. Das ist wirklich so lustig. Der Thomas Spitzer, der hat ja wirklich, das ist so witzig, wenn ich mir den angucke. Also ich kenne ihn nicht persönlich, da ist auch gar nichts gegen ihn.
Aber es gibt ja keinen viereckigeren Kopf auf der Welt. Das ist so witzig. Ich glaube auch nicht. Aber das ist Lukism, das ist ganz dünnes Eis. Ach, das ist ja nicht böse gemeint. Vielleicht hätte ich so gerne einen viereckigen Kopf. Ja, das entspricht ja. Angeblich ist das ja bei Frauen so in einer bestimmten Zyklusstufe, dass sie diese Kopfform bei Männern präferieren.
Muss man auch in dem Fall dann. muss Zyklus bedingt sein. Ich mach mal weiter mit der ... Mit dem Rücken gerade und kurz, der Hals dick, kräftig und muskulös. Was soll das? Das hört sich an wie eine Karikatur, der Hund. Sieht aber nicht so aus. Die Rute hoch angesetzt, dick, kräftig gerollt oder sichelförmig gebogen, über dem Rücken getragen.
Alles an dem Hund ist dick und kompakt und bullig. Das muss nicht sein. Bei hängender Rute reicht die Spitze fast bis zum Sprunggelenk. Das ist bei Trudi auch so. Also Trudy hat aus meiner Sicht ein wirklich leicht absurdes Größenverhältnis, Rute zu Körper. Es gibt einfach sehr viel Rute. Der Oberarm.
Auch noch nie gelesen. Der Oberarm? Ja, habe ich noch nie gelesen in einem Rasseporträt. Das ist hier auch nachträglich hinzugefügt. Bildet mit dem Schulterblatt einen leichten Winkel. So, jetzt müsste man es langsam aber mal wissen. Ja, na klar. Die Hinterhand gut entwickelt, kräftig und leicht gewinkelt.
Also auch gewinkelt, das Gangwerk leichtfüßig und federnd. Ich denke schon nicht mehr mit, weißt du. Ich bin schon raus. Komm, wir sprechen über Haare. Da bist du vielleicht wieder dabei. Deckhaar hart und gerade, Unterwolle weich und dicht. An der Rute ist das Haar relativ lang und abstehend. Alles, was du so beschreibst, weil es so bullig ist und so massig wirkt und so drahtig das Fell. und so.
Schreit ja eher nach Outdoor-Hund, also eher vielleicht so nach was Herdenschutzhund-ähnlichem oder so, aber ich hab echt gar keine Idee. Können wir über Verhalten reden? Ich könnte dir mal zur Größe noch was sagen. Der Rüde 50 Zentimeter, die Hündin 45. Was? Zu kleiner Hund? Äh? Moment, bei allem, alles was du beschrieben hast, hab ich gedacht, der kommt jetzt so ein Godzilla. Keine Ahnung.
Überhaupt keine Idee. Null. Okay. Fängt ja schön an, die Folge. Die Ohren dreieckig, leicht nach vorne geneigt, straff aufrecht getragen. Das hilft uns hier alles nicht weiter. Ich sag mal so, allgemeines Erscheinungsbild. Mittelgroßer, ebenmäßig proportionierter, kräftig gebauter Hund mit gut entwickelter Muskulatur.
Seine besonderen Merkmale als Hund aus einem bergigen Distrikt Japans sind seine ausgesprochen kräftig entwickelten Läufe und Sprunggelenke. Der war viel in den Hügeln unterwegs. Deswegen auch der Winkel an der Hinterhand. Logisch. Klar. Ich habe keinen blassen Schirmer. Es handelt sich um den Kai. Wie heißt der Kai denn mit Nachnamen? Kai Hawaii oder was heißt das Kai?
Es ist nicht der Kai Uwe. Ich habe es auch, als ich es gegoogelt habe, bin ich immer wieder bei Kai Uwe gelandet. Aber es ist eine japanische Hunderasse. Diese Rasse stammt von mittelgroßen Hunden ab, die früher in Japan lebten. Sie war im Distrikt Kai. Das ist die Präfektur Yamanashi, wie wenigsten wissen werden, ansässig einem von Bergen umgebendes Gebiet.
Die Rasse wird auch als Kai-Tora-Ken bezeichnet. Das gestromte Haarkleid ist ein charakteristisches Merkmal dieses Hundes. Die Hunde werden hauptsächlich zur Jagd auf Wildschwein und Hirsch verwendet. Man nimmt an, ihre ausgesprochene Neigung, eine Meute zu bilden, habe dazu beigetragen, die Reinheit der Rasse zu erhalten. Im Jahr 1934 wurde die Rasse zu einem Naturdenkmal erklärt.
Kann eigentlich nur ein Übersetzungsfehler sein, oder? Naturdenkmal ist doch irgendwie strange. Ich warte darauf, bis der ein oder andere Jäger sich selbst zum Naturdenkmal erklärt. Ich weiß schon mal, an wen du da denkst. Also Naturschauspiel ist er ja in jedem Fall. Ist er. Vor kurzem gab es wieder online eine Führung durch seine wohlproportionierte Zwingeranlage. Oh mein Gott. Wie schön es da ist.
Der ist so dumm, dass er die Schweine beißen, ehrlich. Also ich kenne diese Rasse nicht. Apropos dumm, ich kenne diese Rasse nicht. Ich habe jetzt hier Bilder vorliegen. Habe ich wirklich noch nie gesehen. Und wäre der Hund zu mir gekommen, hätte ich schon ahnen können, dass da vielleicht so was Tosa Ino ähnliches mit drin ist oder so.
Vielleicht ein spitzartiger. Aber habe ich noch nie, also weder habe ich die Rasse gehört, noch habe ich die jemals gesehen. Okay. Gut. Ja, haben wir das auch schon. Wieder mal den sinnlosen Part des Rasseporträts dokumentiert und können mir jetzt endlich meine Neugierde stillen? Wach! Ja, Moment mal, das dürfen hier die Hörer und Hörerinnen ruhig erfahren, dass Katharina Adig mal wieder ein perfides System des Sadismus um mich gespannt hat.
Und zwar kündigte sie ja an, dass sie ein Musikstück für mich präpariert habe. Hat mir dann gestern dieses Musikstück geschickt mit der Ansage, ich dürfe das nicht hören. Ich sollte es hier live vor Publikum hören. Wahrscheinlich, weil es so was schlimm, widerwärtig, sadistisches ist, dass du dich an meinem Leid ergötzen willst.
Nein, das ist, guck mal, wir wissen ja alle, du stehst mitunter unter gewaltigem Druck und es gibt Menschen in deinem Umfeld, denen ja sehr stark an deiner Gesundheit gelegen ist, nicht nur, aber auch aus wirtschaftlichen Beweggründen. Ausschließlich. Und eine dieser Personen hat sich dazu bereit erklärt, da was aufzunehmen, wovon wir alle überzeugt sind, dass es deinen Puls in eine ganz andere Richtung treiben wird.
Moment mal. Das heißt, du hast in deiner perfiden Art auch noch weitere Mitarbeiter instrumentalisiert und dann, pass auf, dann denke ich natürlich, wir haben einen Cutter, der Chris, der Chris ist schon seit 128 Jahren bei mir, der ist Musiker. Der Chris ist der kleine Vampir für mich, auf jeden Fall.
Der ist so eine Nachtäule, dass der bei uns auch das Thema Arbeitszeiten nochmal revolutioniert hat. Das heißt, der Chris hat im Prinzip im Vertrag stehen, dass er bei Tageslicht nicht arbeiten kann. Aber ich liebe den. Ja, das ist ja, weil der... Ich liebe den ja wirklich. Das ist ja ein super junger, echt. Das ist ja, weil der eben nicht bei helllichtem Tage kann der ja seinen Arbeitsweg nicht zurücklegen.
Das ist ja die Sache. Ja, Chris war auf jeden Fall auch daran beteiligt. Nein, noch mehr! Mats ab! Herzlich willkommen bei dirisch-menschlich, dem Wohlfühl-Podcast mit und Profi Martin Rütter. Und Wissenschaftsjournalistin Katharina Hardik. Welcher Perverse hat das eingelesen? Ja, hast du den nicht erkannt, die Stimme? Warum macht ihr sowas mit mir?
Schau mal, es fängt so schön an mit dieser ACDC-Anmutung. Das ist Musik meines Tourintros. Das ist so eklig. Warum macht ihr sowas? Das ist gut für dich. Ich bin Misophoniker. Ihr könnt sowas nicht mit mir machen. Wer spricht das? Es ist Ralf. Ernsthaft? Der Ralf kann so flüstern. Ja, wie gesagt, ich bin ja Regisseurin und das muss man sich so vorstellen wie seinerzeit Kinski und der Regisseur, den man sich selber hat.
Also ich bin enttäuscht und irgendwie auf eine Art auch freut sich auch für dich. Mehr Ekel. Ja, offenbar hast du dir irgendwie diese Auszeit irgendwie ganz gut verbracht für dich. Scheint ja so ganz gut zu laufen bei dir. Du hast offenbar so ein bisschen dickeres Nervenkostüm gekriegt. Gut für dich. Aber überleg mal, wir halten kurz fest. Du hast gedacht, okay, der hat eh gerade ein dünnes Nervenkostüm. Jetzt quäle ich den mit einem ASMR-Quatsch. Ja.
Da kommt schon der Notarzt. Hörst du das? Hier fährt gerade der Krankenwagen vorbei. Oh Mann, ey. Wie viel Gemeinheit in dir steckt, ist schon schlimm. Ja. Ich finde, es ist ein bisschen verpufft. Werde mir für nächstes Mal vielleicht was Neues überlegen. Man muss auch mal anerkennen, wenn so ein Witzenrohrkrepierer ist.
In dem Fall ist das so gewesen. Ich komme damit klar. Okay, also du hast wirklich gedacht, es wird richtig schlimm für mich, ne? Ja. Ich weiß ja, wie das für mich ist, wenn jemand neben mir sitzt und solche Geräusche macht. Ja, aber ist ja schön. Dann halten wir das so fest, wer hier der gehässige Mensch ist. So, pass auf, gehässiger Mensch.
Hast du mir noch was Lustiges zu erzählen? Sonst komme ich nämlich mit Tipps. Ich würde gerne noch auf ein Jubiläum hinweisen. Und zwar, heute ist der 13. Oktober und morgen vor einem Jahr ist Trudi bei uns eingezogen. Ach echt krass. Ein Jahr ist es schon her? Ja. Das ist crazy, ehrlich. Also das ist wirklich verrückt. Ein Jahr ist es schon her.
Ich habe eben noch vor der Aufzeichnung musste ich ganz viele Videos löschen, weil ich nicht genug Speicherplatz auf meinem Handy hatte. Wer kennt es nicht? Und da bin ich natürlich durch wirklich viele, viele, viele hundert Trudi-Videos, erstmal durchgebraust und habe die auf meinen Computer gezogen, weil ich die natürlich auf gar keinen Fall löschen wollte.
Und da ist mir auch nochmal klar geworden, was sie für eine Entwicklung hinter sich hat. Und darüber habe ich auch gesprochen im Podcast Adoptieren statt Produzieren, denn auch Johanna hatte natürlich dieses Datum auf dem Zettel, und Johanna hat ja ganz und ihr Partner auch, hat ja ganz besonders auch an Trudi gehangen, die damals noch Capri hieß und hat ja sogar kurz überlegt, ob das möglicherweise doch ein Hund ist, der für immer bleibt, und ich habe ja mich Trudi so ein bisschen zaghaft genähert, wir beide haben uns ja auch darüber ausgetauscht, ich war am Anfang ja auch noch so stark so von dieser Trauer, beeinflusst, dass ich da nicht so richtig ich sofort Feuer gefangen habe, aber ich habe immer auch so ein bisschen im Kopf gehabt, weil es wäre aber auch
sehr schade, wenn diese Pflegestelle Johanna Henkel, wenn die jetzt belegt wäre, weil Johanna ja so eine unfassbare Geduld und Kompetenz hat und so viel Verständnis für diese Hunde, dass das richtig schade gewesen wäre. Du hast, glaube ich, auch noch ein Jubiläum auf dem Zettel, habe ich gesehen. Die Firma Fresco feiert Geburtstag.
Total, das ist auch wieder verrückt. Fresco wird zehn Jahre alt. Und ich kann mich noch erinnern, als ich die Firma kennengelernt habe, waren die bei 20 Paketen, die sie am Tag verschickt haben. Und ich glaube, heute über den dicken Daumen setzen die 20 Millionen um, sind ein gut funktionierendes Unternehmen, jetzt noch nicht so tierisch rentabel.
Also ich glaube, da ist noch ein bisschen Luft nach oben. Aber was ich bei Fresco wirklich spannend finde und da muss man, glaube ich, dem Eigentümer, dem Felix Voss, ein großes Kompliment machen, wie die so eine Entwicklung genommen haben. Also das heißt, wenn ich die Produkte mal vergleiche, in der Anfangszeit, als sie uns kennengelernt haben, wie viel Offenheit bei Fresco immer war, zu sagen, ach warte mal, lass mal zuhören, was er meint.
Und vor allen Dingen, was die Trainingsnacks anbelangt, war es ja so, dass wir die sehr stark mitgestaltet haben, weil wir gesagt haben, ja okay, ihr wisst, wie man gutes, gesundes Hundefutter macht, da seid ihr totale Experten. Ich weiß aber so ein bisschen, wie die Praxis funktioniert und was brauche ich gerade bei einem Trainingssnack, welche Eigenschaften muss der haben, welche Konsistenz, was will auch ein Verbraucher haben und was braucht ein Hund und so weiter.
Und das war eigentlich immer eine ganz schöne Zusammenarbeit auf Augenhöhe. So nach dem Motto, da kommen verschiedene Faktoren zusammen. Und dadurch ist da auch was Großes entstanden, finde ich. Also zehn Jahre. Crazy. Glückwunsch. Übrigens, ich weiß gar nicht, ob das noch aktuell ist, aber ich glaube, dass es auf der Seite von Fresco auch einen Code gibt, den man so suchen kann in Verbindung mit mir.
Und da gibt es da, glaube ich, ein paar Prozente auf die nächsten Bestellungen. Also es lohnt sich in jedem Fall. Okay. Ich werde in der nächsten Folge noch ein paar Sachen erzählen, die ich in diese erste Folge nach der Sommerpause nicht mehr reinbekommen habe. Ich werde es jedenfalls versuchen. Ich habe gelesen, dass Eichhörnchen auch Pilze sammeln. Dann habe ich einen neuen Bild für mich entdeckt und zwar die grause Glucke, was es damit auf sich hat und wieso Tobi jetzt gerade so extra demonstrativ laut gegähnt hat.
Dabei sind das lauter Bänger-Themen, die jeden interessieren. Dazu mehr in der nächsten Folge. Also wenn wir die nächste Folge aufzeichnen, sehe ich gerade. Wir werden an einem Dienstag aufzeichnen und am Montag hatte ich die Premiere der Tournee. Also das wird sicherlich auch ein bisschen Thema sein und wir werden mal beichten, wie es gelaufen ist.
Es wird im Dorf Münsterland stattfinden. Also ein geschichtsträchtiger Ort. Das klingt nach meiner Heimat, aber ich kenne es gar nicht. Dorf Münsterland kennst du nicht? Ist das ein Freizeitpark? Ja, so ähnlich. Vor allen Dingen ist das ein großer Bumsort. Da fahren alle Fußball- und Kegelklubs hin, um Kulturfreizeit zu verbringen.
Das ist so ein bisschen wie Sauerlandstern und Megapark halt in Dörflich. Da wird sicherlich sehr viel Farco getrunken. Ja, da wird der Korn noch intravenös gespritzt. Okay, ich habe noch einen Musiktipp und zwar ist es, ich weiß immer nicht, ob es Beil oder Bilo ist, ich sage mal an Beilo Titled. Ich war nämlich auf einem Konzert mal wieder von den Baby Shambles.
Pete Doherty ist dir vielleicht noch ein Begriff. Ich glaube, du wirst dieses Lied mögen. Das würde mich sehr überraschen, wenn es von dir kommt. Aber ich kann es ja mal probieren. Ich habe ein Lied, das für mich eine besondere emotionale Bedeutung hat. Und das mir durch Mark und Bein geht. Ich weiß nicht genau, ob die Band heißt Midnight Paddles oder Peedles.
Das Lied heißt In Between. Und das ist wirklich, wirklich zauberhaft. Man soll bitte der Musik lauschen, aber auch versuchen, auf den Text zu hören. Finde ich, hat eine besondere Kraft. Schön. Wollte ich mal so hier gesagt haben. Gut, dann... Ich habe noch einen Tipp. Und zwar, also natürlich werden wir Astens Buch als Tipp nehmen.
Und dann werde ich nochmal ankündigen. Eine Legende kommt zurück auf den Bildschirm. Und zwar Richter Alexander Holt ist wieder da. Und es ist wirklich, ich muss so darüber lachen, weil Alexander Holt, ja, ich habe als das so, so Barbara Salisch und Holt und so, als das so alles aufkam, war mir nicht klar damals, dass das wirklich Juristen sind.
Also ich habe gedacht, boah, das ist aber ganz souverät so. Und ich habe erst viele Staffeln später geschnallt. Ey krass, alle, die da mitmachen, die Strafverteidiger und so weiter, das sind wirklich Juristen, das habe ich gar nicht gerafft. Und das erklärt sich mir dann auch, weil die Leute, die da die Angeklagten und Zeugen spielen, das sind ja meistens so für 3,13 Euro gebuchte Komparsen.
Und deshalb hat das ja oft sowas von, ja, Laien-Spiel-Schar legt los. Aber die Juristen haben das immer so gut gemacht, dass ich dachte, wow, da haben sie Profischauspieler genommen. Aber es sind eben Juristen. Und jetzt kommt Alexander Holt zurück. Und ich bin da sehr gespannt drauf, weil die Wiederholungen von Richter Alexander Holt alles wegbomben. Also die sind 10, 15 Jahre alte Volk. Und die sind immer Topquote bei Sat.1.
Und jetzt gibt es eben eine Neuauflage. Und ich finde das deshalb so lustig, weil wenn man Alexander Holt heute sieht im Vergleich zu früher, ist da auf den ersten Blick wenig Ähnlichkeit. Also die Haare haben sich ein bisschen verändert. sind ein bisschen weniger geworden und so weiter. Wir werden alle nicht jünger.
Aber wenn du dir das Gesicht von dem anguckst, dieses Schmunzeln und diese ganze Art, und der hat ja diese, finde ich, eine sehr tolle Stimme. Eigentlich müsst ihr der Hörbücher einlesen. Und ich bin wirklich gespannt und habe da jetzt natürlich logischerweise von den Dreharbeiten ein bisschen mehr mitbekommen und freue mich da drauf und finde das sehr spannend. 27. Jahrzehnt, dir geht es los.
Sag mal, wäre das nicht eigentlich auch mal eine Idee? Du bist ja früher schon viel so für Gerichte, so als Gutachter für Beißverletzungen und so weiter aufgetreten. Müsstest du denn nicht mal eigentlich so einen Cameo-Auftritt haben? Ja, ich bitte darum. Also ich meine, jetzt muss man dazu sagen, wir bewerben gerade die Sat.1-Gruppe und ich bin ja in der RTL Mediengruppe unterwegs.
Aber RTL wird mir das nachsehen, weil bisher, ich habe ja öfter auch schon mal andere Sendungen empfohlen und da ist RTL außerordentlich entspannt, weil die ja gerade das an mir schätzen, dass ich das sage, was mir durch den Kopf geht. Und umgekehrt gehe ich ja auch, ich habe ja bei Genial daneben auch oft mitgemacht, ist halt eins gewesen immer.
Aber bei Richter Alexander Holt möchte ich mich hiermit ins Spiel bringen und sagen, ich komme gerne als tierischer Gutachter und ich möchte mich auch bei dem anderen Truecamp-Podcast ins Spiel bringen, falls es da mal einen tierischen Fall gibt. Also ich meine ja nur. Ich bin auch nicht teuer. Es soll ja schon Leute geben, die so ein Verbrechen begangen haben, nur damit sie mal Thema in einem True-Crime-Podcast sind.
Also ich hatte jetzt nicht vor, irgendein Tier zu misshandeln, damit ich endlich mal Fall bin. Aber ich wollte mich hier quasi auf billigste Art und Weise anbiedern. Okay. So. Haben wir dann auch geklärt. Dann freue ich mich auf nächste Woche. Ich auch. Und mir geht auch ein bisschen die Düse, ehrlich gesagt.
Also nicht wegen unseres Podcasts, sondern wegen Tourstatt. Ja, ja, schon klar. Das ist immer auch so ein bisschen. Gut, okay. Ich habe mich wirklich sehr gefreut. Was machst du heute noch Schönes? Ich werde, es wird dich überraschen. Wieso hast du einen Schraubenschlüssel in der Hand? Der liegt hier.
Ihres Zeichens. Hobby-Automechanikerin, Strauberin. Ich hatte nicht mal den Namen gewusst. Aber ich werde den Hund ans Band nehmen und dann in den Wald gehen. Denn ich habe mir heute einen freien Dienstagnachmittag vorgenommen. Und da freue ich mich sehr drauf. Und vielleicht treffe ich ja sogar auf die Krause Glucke, aber dazu mehr in der nächsten Folge.
Gut, dann Leute, legt euch wieder hin. Legt euch wieder hin.