Tierisch Menschlich· Folge 15

015: Fettige Ohren und Albtraumbabys

Donnerstag, 4. Juni 2026 · 1 h 05

MP3

Shownotes

Nach dem großen Erfolg unserer Lispel-Editionen und auf vielfachen Wunsch… jetzt zum (hoffentlich) allerletzten Mal eine Folge mit Sprachfehler. Ungeachtet dessen überlegen Martin und Katharina, ob die Wahl von Wolfgang Kubicki die FDP nach vorne bringt und somit die Demokratie gerettet werden kann. Spoiler: Nein! Außerdem wertvolle Trainingstipps vom Hundeprofi zur Impulskontrolle – und was Pfützen in der Zoohandlung zu suchen haben und welchen Sinn sie ergeben.
Im Rasseportrait: FCI-Nr. 2

Jojo Nesco: instagram.com/reel/DY2U3WssdK_/?utm_source=ig_… (instagram.com/reel/DY2U3WssdK_?igsh=MzRlODBiNW…)
Rasseportrait: hurrtz.github.io/rasseportrait
Projekt von Jenny Klemmt: hundedoc-berlin.de/#story
Spenden Jenny Klemmt: hundedoc-berlin.de/spenden
Louis Philippson: instagram.com/reel/DZAhZVEtF4q/?utm_source=ig_… (instagram.com/reel/DZAhZVEtF4q?igsh=MzRlODBiNW…)
Du möchtest Martin und Katharina eine Nachricht schreiben?! Dann melde dich per Mail: podcast@martinruetter.com oder per WhatsApp oder SMS an ‪+49 171 1742613‬

Weitere Links rund um den Podcast: linktr.ee/podcasttierischmenschlich

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Ja, aber weißt du, mal unabhängig von der FDP, das Problem ist ja, und das habe ich ja hier schon ein paar Mal gesagt, ähnlich durch den Bundestag schlendere. Ich treffe da kluge Menschen, wirklich kluge Menschen. Aber ich kann wirklich pauschal sagen, je jünger, je weiblicher, je größer ist die Wahrscheinlichkeit auf kluge Dinge.

Also das habe ich da einfach erlebt, Ausrufezeichen. Ich war mit Trudi, weil du sie schon angesprochen hast, in der Zuhandlung. Also nicht um ihr ein Haustier zu kaufen, sondern um Futter zu kaufen. Und einer von uns beiden hat in die Zuhandlung gepinkelt und ich löse später auf, wer das war. Herzlich willkommen zu Tierisch-Menschlich, dem Podcast mit Wissenschaftsjournalistin Katharina Adig und Hundeprofi Martin Rütter.

Hast du das Problem, wenn man sich das Ohr eingecremt hat und der Airpod immer rausfallen will? Also das Problem kenne ich nicht, aber ich habe ja so ein leicht deformiertes Ohr. Deshalb muss ich zwei unterschiedlich große Podcasts sagen. Ach so. Und wo klemmt man sich bitte ein Ohr ein? Nee, nicht ein Klemmen, ein Cremen. Das Ohr ist eingefettet.

Ich habe verstanden, wo du denn Ohr, wenn man sich sein Ohr einklemmt? Würde ich auch schaffen, würde ich sagen. Also würde ich hinbekommen. Warum nochmal genau cremt man sich Ohren ein? Du musst alles eincremen. Es ist hier Sonne und so weiter, UV. Ach so, ich dachte jetzt eher so, das wäre so. Judith Williams hat uns allen suggeriert, unsere Beauty-Routine ist, schütten sich jeden Tag ein Judith-Williams-Öl ins Ohr.

Das sagt man ja so, dass man das Alter einer Frau ja am Innenohr, also am inneren Ohr erkennt. Mhm. Ja, nee, also das ist jetzt gerade meine Schwierigkeit und es arbeitet sich jetzt hier schon wieder gerade raus, aber wir schaffen das. Und die zweite ist, ich habe eine neue Allergie entwickelt, wie mir scheint.

Oh, schön. Ja, und das dritte Problem ist, ich habe sehr schlecht geschlafen. Ich hatte einen Albtraum und das ist ein Klassiker unter meinen Albträumen. Ich hatte gestern, hatte ich ein, zwei Babys auf dem Arm. Ich habe die aber auch wieder abgesichert. Und das ist der Albtraum, dass es so Babys war? Nein, das war natürlich sehr schön.

Die habe ich auch ihren rechtmäßigen Besitzern wieder zugeführt, diese Babys. Aber heute Nacht habe ich geträumt, ich hätte selber eins, also für das ich auch verantwortlich bin und habe das im Auto vergessen. Und das Auto, ich habe einen Schattenparkplatz gesucht, so viel habe ich noch getan. Aber es waren dann während meines Sportkurses, ich meine, was ist eigentlich noch absurder? Noch absurder kann dieser Traum kaum werden.

Habe ich dann das Auto im Schatten geparkt und es waren allerdings zum Schattenparkplatz nochmal zwei Stunden Autofahrt. Und ich weiß natürlich, wie bescheuert das ist, aber das sitzt mir immer noch so im Nacken. Das wollte ich nur sagen, bevor die Folge so richtig anfängt. Okay, also bevor ich auf deine Allergie komme, sollte das passieren, dass du doch nochmal zu einem Baby gerätst, würde ich dir ja sowieso schon bevor du mir die Geschichte erzählt, das hätte ich dir ja gesagt, dass du bitte, an die Schleppleine von der Trudy das Baby kettest, weil die Wahrscheinlichkeit, dass du die Trudy vergisst, ist gleich null.

Also wäre das Baby quasi absolut safe und da könnte überhaupt nichts passieren. Das könnte sozusagen der lebensrettende Lifehack sein. Das stimmt tatsächlich. Was hast du denn für eine nette Allergie eingefangen wieder? Das weiß ich auch nicht, aber ich sitze jetzt hier auf dem Pumuckl. Allergisch. Es muss irgendwas sein, was in der Nähe auf dem Balkon wechsle.

Ich habe es nur auf der einen Seite der Wohnung. Unangenehme Situation. Jetzt noch das eingeschmierte Ohr. Es ist alles nicht einfach. Ich würde gerne noch einen zweiten kleinen Teaser loswerden. Ich war mit Trudi, weil du sie schon angesprochen hast, in der Zoohandlung. Also nicht um ihr ein Haustier zu kaufen, sondern um Futter zu kaufen.

Und einer von uns beiden hat in die Zoohandlung gepinkelt. Und ich löse später auf, wer das war. Also da wir beide wissen, dass es Trudi nicht gewesen sein kann, freue ich mich schon. Zuerst dachte ich du hast den Albtraum gehabt, so einen Standard-Albtraum und der wäre, dass eine Partei, die schon tot ist, wie nur sie tot sein kann, nämlich die FDP sich überlegt, da müssen jetzt mal junge Leute ran und so ein richtiger Rookie auch jemand, der so ein bisschen um die Ecke decken kann und dann habe ich geträumt die hätten aus einem Weinkeller, so einen älteren Herren rausgebuddelt.

Der damit auch nicht gerechnet hat. Der auch selber gedacht hat, alter Schwede, da habe ich was verbrochen. Warum zährt mich hier einer aus dem Weitkerl? Der hat das sich doch so bequem gemacht in so einem Fass. Und dann bin ich mir sicher, 100 Prozent ... Der ist kaputt gegangen vor Langeweile oder irgendjemand aus der Familie hat ihn genervt, hat er gesagt, komm, scheiß was drauf, dann versenken wir die FDP jetzt richtig.

Und guck mal, ich musste richtig lachen. Also so richtig kennst du das, wenn du so, ich hab jetzt die letzten Folgen von LOL gestern geguckt. Ja. Da gibt es eine Szene, wo Teddy, Tecklerbahn und Karolin Kebekus voreinandersitzen und wieder diese Hamster vor sich haben. Und die sprechen dann mit so Hamstern, die sich bewegen, wenn sie angesprochen werden.

Mit einem Mikro und verzerrter Stimme. Und die beiden sind ein Liebespaar. Und Teddy beichtet dem Hamstermädchen, er hätte sie betrogen mit einer Ratte. Und das ist so witzig. Und Caro macht den da wirklich platt. Das ist so witzig. Und so, wie ich da gegackert habe, musste ich richtig lachen, als ich gehört habe, ernsthaft, die haben jetzt, also der Kubicki bewirbt sich da, die machen das.

Das ist ja so lustig, aber für mich das Highlight überhaupt war. Wir wollen es jetzt nicht über Alkoholismus lustig machen, ich habe eine Reportage drüber gedreht, ist ja völlig klar, aber als die ersten Sachen kamen, der Kubicki hat das verwechselt, der denkt nicht, der soll die 5% schaffen, sondern die 5 Promille und dann ist für ihn ein Klacks.

Ich musste so lachen, dass die Leute, ich finde das dann schon sehr kreativ. Zumal ja auch die ersten Auftritte dann als Gewählter ja auch unglaublich peinlich gewesen sind. Also in den Schalten dann mit Jesse Wellmer hat man ja wirklich den Eindruck gehabt, da ist ja auch rein, also abgesehen davon, dass die Sprache ja sehr geschlürt hat.

Musste man ja auch sagen, es gab ja an Substanz wirklich gar nichts. Und es ist ja auch wieder so bezeichnend, dann werden die gefragt, ja was wollen sie denn jetzt eigentlich machen? Und dann sagt er sowas wie, ja also Erfolg haben. Ich freue mich, dass die Leute uns wieder wählen. Aber es ist wirklich herrlich und auch in diesem Interview konnte man ja sehen, dann hat der so einen verlangsamten Liedschlag, du siehst, der ist um.

Und ich habe vor kurzem einen jungen Comedian gerepostet, das können wir auch hier gerne nochmal machen, den Link reinstellen, der kommt auf die Bühne und sagt, also Friedrich Merz, finde ich, macht das super als Kanzler, kurze Pause, für sein Alter. Und dann erzählt er, ey, mein Opa ist 72, der macht zweimal am Tag Mittagsschlaf.

Wenn ich dem jetzt sage, so du machst jetzt Deutschland, weiß ich nicht. Und dann mache ich nur lachen. Das war so witzig. Und jetzt mal ernsthaft. Natürlich gibt es eine Menge saukluger Menschen in dem Alter, das ist doch völlig klar. Aber ich glaube, ich glaube wirklich, dass es total unterschätzt wird.

Ich meine, du kennst das vielleicht im kleineren Rahmen. Ich bin deutlich älter, kennen das schon im größten Rahmen. Ich werde verdammt nochmal jetzt mit 55, ich verspreche dir, nach einem Tourtermin am nächsten Morgen anders wach als mit 35. Punkt. Aus. Ende. Und ich glaube sehr wohl, dass ein 70 oder fast 75-jähriger Mensch einfach weniger belastbar ist als ein junger Mensch, einfach langsamer im Kopf wird und und und und und.

Wie verzweifelt muss eine Partei sein zu sagen, so warte mal, wen haben wir denn da noch? Ja, niemanden. Ja, komm, da macht der Kubicki das. Und ich verstehe es auch nicht, weil es eigentlich für die Demokratie so wichtig wäre, so verdammt wichtig wäre, dass in den demokratischen Parteien, egal wie man da jetzt gedanklich aufgestellt ist, Leute kommen, die klar im Kopf sind, um den rechten Spacken da ein bisschen sozusagen die Stirn zu bieten.

Und Kubicki ist... Ja, also ich meine, wie soll der jetzt auch nur eine Sekunde dazu beitragen, dass die Demokratie wieder stabil wird? Das fragt man sich. Und das wäre ja eigentlich ganz schön gewesen, wenn das da auch wieder eine ernstzunehmende Partei auch als Gegengewicht irgendwie da gewesen wäre.

Aber weißt du mal, unabhängig von der FDP, das Problem ist ja, und das habe ich ja hier schon ein paar Mal gesagt, ähnlich durch den Bundestag schlendere. Ich treffe da kluge Menschen, wirklich kluge Menschen. Aber ich kann wirklich pauschal sagen, je jünger, je weiblicher, je größer ist die Wahrscheinlichkeit auf kluge Dinge.

Also das habe ich da einfach erlebt, Ausrufezeichen. Und ich kann nicht verstehen, warum diese altbackenen patriarchischen Strukturen immer wieder noch nicht zulassen, dass da junges Gemüse ranwächst und dass da junge Menschen, junge Männer, junge Frauen da einfach viel mehr in den Vordergrund geraten können.

Ja, ich wollte gerade genau auf den Punkt hinaus, weil ich glaube, dass der Erfolg von einem Friedrich Merz tatsächlich oder auch von anderen Leuten so aus dieser Kategorie von sehr archaischen Dingen abhängt. Also dass das immer noch so ist, dass Leute mit einem großen Mann, der eine relativ tiefe Stimme hat, der langsam spricht, der einen Anzug trägt, dass sie damit immer noch irgendwie Sicherheit und Kompetenz verbinden.

Und das ist einfach eine falsche Verknüpfung. Und das müsste man doch eigentlich auch aus deiner Sicht, müsste man das doch auch irgendwie auflösen können oder nicht? Umkonditionieren. Ja, total. Das Problem ist ja nur an der Sache, jetzt hat man den gewählt, ne? Und... Jetzt hat ja wirklich, also es hat ja jetzt echt der Letzte verstanden, das war nichts.

Und die Frage ist aber natürlich auch, wenn da jetzt jemand hinkäme, wo man sagt, der oder die ist total bei Verstand, ob innerhalb dieser Strukturen das überhaupt möglich wäre, dass diese Person sich einbringt oder dass diese Person sagt, so Leute, pass mal auf, so machen wir das jetzt. Und das finde ich halt, das habe ich ja jetzt nicht nur einmal im Bundestag erlebt, das ist förmlich beklemmend, wenn du siehst, wie verlangsamt das alles ist und wie alles von 384 Seiten nochmal jeder seine eigenen Interessen da vertritt.

Und das ist, weißt du, also die Aussage ist ja eigentlich, die sollen ja quasi dem Wohle des Volkes dienen. Und das Gefühl hat man eben oft nicht. Und das finde ich echt hart. Ja, ich finde auch. Also vor allem, wenn dann so die Antwort ist, was wollt ihr denn machen? Also wir wollen erfolgreich sein.

Wir wollen, dass die Leute uns wählen. Das ist so entlarm. Wo wir jetzt schon so auf Puls sind. Ich habe noch was anderes bei dir gesehen. Du hast ein Video gepostet von einem Hund, der mit einer Flexi-Line an einem Stuhl festgebunden war. Und auf einer Skala von 1 bis 10. Wie dumm ist sowas? 4.713. Und es war nicht nur dumm wegen der Flexi-Line, Sondern die Situation war in Palma vor einer Bäckerei, einem Straßencafé.

War dieser Hund mit der Flexi-Leine an einem Plastikschuh festgeknotet. Und es war ein außerordentlich verunsicherter Hund, das kommt auch noch hinzu. Dann habe ich gedacht, scheiße, nicht, dass der Hund ausgesetzt wurde. Dann bin ich rein und habe in der Bäckerei gefragt, ey Leute, sag mal, wem gehört denn dieser Hund hier?

Und habe brav die sechs Tische abgeklappert, habe alle nett angesprochen. Hey, wem gehört denn dieser Hund? Keine Antworten. Also schon Antworten, aber kein Erfolg. war niemand dabei. So, dann war eine Schlange an der Thekel, dann habe ich da gefragt und dann hat sich halt eine jüngere Mutter mit einem jüngeren Kind zu Wort gemeldet, gesagt, ja, hier, das ist unser Hund.

Was ist denn mit dem? Ja, ist eigentlich nichts mit dem, das ist ja ein richtig netter Hund, aber übrigens, wenn der jetzt losrennt und der Stuhl fällt um, dann rennt der vor dem Stuhl weg, kann aber nicht weg, weil der Stuhl ja hinterher geht und da gäbe es halt auch Hunde, die können sowas gut ab, andere können das aber nicht so gut ab, zumal wir davon 50 Metern, Entfernung maximal mal von einer wirklich stark befahrenen Straße der Innschicht-Palmerin.

Große Fragezeichen kamen aus dem Kopf und man hat mir dann erklärt, dass ich mich um meine Dinge kümmern sollte. Und ja. Das ist natürlich bitter. Dann gehe ich wieder raus und dachte, okay, dann bleibe ich jetzt so lange hier, bis sie ihren Kaffee hat und setze mich auf den Stuhl. Ich wollte mich dann auf den Stuhl setzen.

Jetzt war dieser Hund aber mit Menschen so unsicher, dass ich dachte, ach du Scheiße, wenn ich jetzt näher gehe, haut er vielleicht schon von mir ab. Also blieb ich in der Nähe stehen. Und dann kam ja auch die Situation, dass der andere Hund da vorbeiging und du siehst, wie dieser Border Collie-Mischling, der halt da angebunden war, sofort ängstlich, Kopf runter, Buckel, zur Seite gehend.

Also wenn da jetzt ein Hund aktiv auf den Zugang wäre, hätten wir sofort das Problem gehabt. Und da fragst du dich schon, wie kommt man auf so eine Idee? Aber ist doch strange, weil eigentlich kann man doch drauf kommen, oder? Ja, pass auf, ich habe das ja nicht nur einmal erlebt. Deshalb war ich ja so irritiert und mir war so wichtig, da reinzugehen, weil ich habe schon erlebt, Hund ist am Fahrrad angebunden, Hund zieht los, Fahrrad wird hinterhergeschleppt, Hund wird an einem Biertisch festgemacht oder an so einer Bierbank, Leute gehen weg, Hund rennt los.

Also alles schon erlebt. Es ist, also, sagen wir mal so, es waren ja, die Reaktionen der Menschen bei Instagram waren ja relativ klar, aber trotzdem waren auch wieder zwei, drei dabei, besonders eine junge Frau, wo ich völlig irritiert war, also sie hätte einen neunjährigen Hund, das würde sie völlig ausschließen, der Hund wäre so perfekt erzogen.

Und dann schreibe ich natürlich darunter, ich verstehe das alles, aber es ist wirklich naiv und vertraue mir mal, ich habe wirklich Pferde kotzen sehen. Deshalb bin ich ja auch immer total in Wallung, wenn ich sehe, dass die Leute in der Innenstadt mit dem Hund ohne Leine laufen. Weil ich das wirklich selber bei gut erzogenen Hunden erlebt habe, dass dann doch der kleine Hopser auf die Straße kommt, weil, keine Ahnung, es kann nur ein Schreck sein.

Und das ist überhaupt nicht so theoretisch, wie es dann von manchen Leuten dargestellt wird. Ja, und an etwas festmachen, wo der, Ja, wo der Hund dann hinterher rennen kann, das ist echt blöd. Es haben aber auch einige gesagt, ja, wie kann den Hund überhaupt festmachen? Das verstehe ich auch ein Stück weit, aber da muss ich sagen, die waren in einer Schlange in der Bäckerei, hatten zu jeder Zeit Blick auf den Hund, also theoretisch, haben sich überhaupt nicht darauf interessiert, aber das fand ich jetzt gar nicht so hochdramatisch, wobei ich meinen Hund jetzt nicht eine Stunde am Supermarkt festmachen würde.

Nee, da haben wir ja auch schon zu oft von Fällen berichtet, in denen der Hund dann einfach geklaut worden ist. Ich habe eine Sache gesehen im Internet, zwar von einer aktuellen Studie und überschrieben war die, mit Eye-Tracking zeigt Hundestaunen über regelwidriges Verhalten von Menschen. Passt eigentlich auch ein bisschen zum Thema.

Was glaubst du, also wenn du das liest? Ich habe diese Überschrift gelesen und dachte mir, geil, was haben die da wohl gemacht? Das hört sich irgendwie lustig an. Bestimmt echt vom Tisch geklaut. Ja, oder... Achso, ja, gut. Oder sowas. Oder irgendwie nicht das richtige Besteck für die Vorspeise benutzt.

Oder was ich von Alma noch sehr gut in Erinnerung habe, war, die hatte ein gutes Gespür für Leute, die so mit so Yoga oder auch Tai-Chi-Geschichten im Park rumstanden. Die hat sie sehr schnell gespottet und auch erkannt, dass die sich anders verhalten als andere Menschen. Und die wurden auch schon mal darauf aufmerksam gemacht, dass das nicht der Norm entspricht. Ich fand jetzt aber, als ich mir angeguckt habe, wie die das herausgefunden haben, fand ich es ein bisschen enttäuschend und mich interessiert, was du dazu sagst.

Die haben einfach zwei Personen gegenübergestellt und eine Person hat die andere rangewunken oder wahlweise weggescheucht, also mit den entsprechenden Handbewegungen und Gesten. Und die andere Person hat jeweils die gegenteilige erwartbare Reaktion gezeigt. Und was man bei den Hunden beobachtet hat, war einerseits per Eye-Tracking eben, wo haben die hingeguckt und dann natürlich immer zu der Person, die sich gerade bewegt.

Und die zweite Sache war, dass die auch anhand der Pupillenveränderung, also Pupillenweitung erkannt haben, oh, das ist jetzt irgendwie anders, als ich das gedacht habe. Also das hat die statistische Auswertung gezeigt. Das war irgendwie recht eindeutig, dass wenn eine Person eine andere wegscheucht und die andere kommt aber auf sie zu, dass sie so denken, oh, was macht die denn jetzt?

Jetzt finde ich aber, dass die Schlussfolgerung, Staunen über regelwidriges Verhalten von Menschen ein bisschen weit geht an der Stelle. Weil das ja durchaus Gesten sind, die Hunde auch von Menschen kennen, die sie ihnen gegenüber machen. Oder wenn jetzt zum Beispiel, wenn ich jetzt irgendwie unhöflich zu dir wäre, was sehr unrealistisch ist, stellen wir uns den Fall umgekehrt vor.

Ja, das macht sehr viel mehr Sinn. Das macht viel mehr Sinn. Dann würde das ja nicht unbedingt, Trudi würde das jetzt nicht unbedingt checken, obwohl Trudi glaube ich wirklich ein sehr sensibler Hund ist. Ja, aber definiere unhöflich. Wenn es laut würde, würde sie es sofort checken. Hier stimmt ja was nicht. Das schon, aber das ist ja auch wieder so ihre Sprache.

Aber wie du so sagst, vielleicht Essen wegnehmen, würden die vielleicht auch noch sehen. Aber es gibt ja durchaus so subtilere Sachen. Da kann man jetzt nicht davon ausgehen, dass die Hunde das jetzt irgendwie checken würden. Naja, also erstmal finde ich das einen ganz schönen Test. Und ich finde erstmal grundsätzlich an dem Test so schön, dass es einmal mehr zeigt, dass Hunde ganz tief daran interessiert sind, wie Strukturen innerhalb einer vermeintlichen Gruppe sein können.

Das heißt also, dass ein Hund überhaupt darauf achtet, Moment mal eben, hier stimmt ja irgendwas nicht in der Systematik, das finde ich total gut, weil das ja ein anderes Lebewesen ja vielleicht gar nicht interessieren würde. Aber Hunde interessieren sich für Menschen. Und das finde ich erstmal wieder grundlegend so eine schöne Erkenntnis. Und zwei Dinge jetzt.

Ich finde es genau wie du. Also an der Körpersprache sieht der Hund, warte mal, hier ist was anderes gefragt, die Reaktion ist eine andere. Also jemand schiebt jemanden weg, der kommt aber trotzdem näher, hier stimmt was nicht. Okay, ist eine Erkenntnis, ist eine intelligente Erkenntnis, Punkt. Die können auf Erfahrung zurückgreifen, gehe ich von aus. Also.

Vielleicht ein erwartbares Ergebnis. Aber zwei Dinge dazu. Ich habe auch mehrmals erlebt, das hatte ich bei Mina und das hatte ich bei Emma, wenn Hunde sich nicht an die Regeln gehalten haben, die für Emma oder Mina galten, kam sofort eine Kontaktaufnahme zu mir, so nach dem Motto, also pass auf, wer von uns beiden rückt das jetzt gerade?

Und das war total interessant zu sehen. Ich hatte das mehrmals mit Mina, mit Emma, war der Versuch nicht so oft möglich, weil Emma ja wirklich sehr wenig sozialkompatibel war. Also andere Hunde ins Haus holen, war mit Emma immer mit hohem Aufwand verbunden. Also alle halten alle Spielregeln ein, jeder wird auf seine Decke geschickt, bla bla bla.

Bei Mina konntest du einfach jeden reinlassen. Solange der nicht ans Essen ging, war alles okay. Und da habe ich das oft erlebt, wenn gerade junge, temperamentvolle, noch nicht ganz so strukturierte Hunde erst mal reinkamen, auf die Couch springen. Leute anspringen, doof rumwuseln. Wuseln, dass du richtig so dann hat er gesagt, jetzt warte mal eben ganz kurz nur, wir hatten hier ein paar Dinge ganz anders vereinbart und das war wirklich interessant, also dass sie gar nicht sich selber belästigt gefühlt hat, sondern eher irritiert war, über das das jetzt so möglich ist. Das ist sehr witzig.

Ja, und bei Emma habe ich das erlebt, auch wenn Kinder sich außerhalb der Regel benommen haben. Also auch da so nach dem Motto, warte mal eben ganz kurz nur fürs Verständnis, warum darf diese Person jetzt auf dem Tisch stehen? und ich nicht. Also vielleicht auch so ein bisschen wie ihr Eifersucht, aber in jedem Fall erkennen, hier stimmt eine Regel nicht.

Und genau das habe ich mir im Training ja oft zunutze gemacht. Denn, Eine Sache haben wir ja immer wieder, dass wir, wenn wir mit unsicheren, eher ängstlichen Hunden arbeiten, dass der Gag ja daran ist, dass die Hunde lernen, du kannst deinem Menschen vertrauen, dass der Situationen einschätzen kann.

Also erstmal was ganz Banales. Wir haben ja oft Hunde, die in den ersten sechs, sieben Monaten nicht genug Input bekommen haben und infolgedessen umweltunsicher sind. Und die haben eine sogenannte Verarmung der Merkwelt. Das heißt, die können Veränderungen draußen nicht so gut leiden. Also Beispiel, Hund kommt raus, es steht rechts eine große Mülltonne, die gestern nicht da stand.

Hund sagt, what the fuck, was machen wir jetzt? Da steht eine Mülltonne, ich werde unsicher. Oh Gott, gehen wir lieber woanders hin. Okay, jetzt hat der Hund sich fünf Tage daran gewöhnt. Ah, da steht jeden Tag eine Mülltonne. Der speichert das irgendwann ab und dann checkt er das. Und an Tag sechs steht die Mülltonne plötzlich zehn Meter weiter links.

Und das Problem geht wieder von vorne los. Das heißt, der Hund kann also nicht generalisieren. Eine Mülltonne auf der Straße ist kein Problem für mich. Infolgedessen ist da immer die Marschroute zu sagen, der Hund soll lernen, wie reagiert mein Mensch auf diese Mülltonne. Und deshalb ist eine Trainingsform, dass der Mensch jetzt nicht total extrovertiert zu der Tonne rennt und sagt, oh, liebe Tonne, schön, dass du da bist.

Aber wir machen dann halt eine Schleppleine dran, sodass der Hund das aus 5, 6 Metern beobachten darf. Aber die Person geht hin, öffnet die Mülltonne, guckt rein, findet die Mülltonne. Im positiven Sinne völlig unauffällig und geht mit dem Hund in die andere Richtung weg. Nicht zwingend zu der Mülltonne, sondern Hund sieht Mülltonne komisch, Mensch geht hin, checkt einmal kurz, guckt rein, fasst die Kurs an und geht mit dem Hund weg.

Und das führt dazu, dass der Hund lernt, ach guck mal, mein Mensch beurteilt eine Situation. Gar nicht ich. Ich bin nicht derjenige, der sich darum kümmern muss. Und Ziel dieser Übung ist, dass der Hund, wenn er irgendwann eine Unsicherheit verspürt, aktiv zu Menschen geht, Kontakt aufnimmt, so nach dem Motto, ey, irgendwas ist hier nicht okay, könnte das ein anderer regeln.

Das führt dazu, dass die Hunde in sich ein Stück mehr Lebensqualität gewinnen, sicherer werden, weil sie zumindest jemanden haben, an dem sie sich orientieren können. Diese Hunde, weil sie aufgrund der Gehirnstruktur, die dann da eben nicht so richtig ausgeprägt ist, aufgrund der Fehl- oder zu wenigen Informationen im jungen Alter, werden nicht Hunde, die sagen, ja, alle Mülltonnen dieser Welt finde ich jetzt geil, aber ich habe einen Menschen, an dem kann ich mich orientieren.

Das heißt, dass ich sehr häufig das Beobachten der Hunde ihrer Menschen mir zunutze machen kann, sie im Training im positiven Sinne gemein zu manipulieren. Und haben wir jemals hier über den Australian Shepherd mit dem Schraubenzieher im Kopf gesprochen? Ja. Und da ist es ja wirklich das beste Beispiel, wie krass ein Hund lernen kann, ah, meine Menschen, die haben Einfluss auf andere Menschen.

Und deshalb überrascht mich diese Testform da überhaupt gar nicht. Aber ich glaube, dass der Australian Shepherd so schrecklich die Geschichte auch ist. Der ist mittlerweile so weit weg auch, das ist bestimmt 20 Folgen her. Das ist mir nur noch so in Erinnerung geblieben, weil die Geschichte so heftig ist. 200 Folgen, ja wahrscheinlich. Ja, vielleicht sogar so.

Dann im Schnelldurchgang, Australian Shepherd kommt ins Training. Junger Hund, zweieinhalb glaube ich, weiß ich nicht mehr genau. Aber auf jeden Fall noch kein uraltes Tier. Und da hat ein Jugendlicher mehrmals versucht, einen Schraubenzieher in die Schädeldecke zu bohren. Und dieser Hund hatte eine unfassbare Angst. Und jetzt wird es auch wieder interessant.

Gott sei Dank, dieser Hund muss vorher schon gut sozialisiert gewesen sein, weil er hat nicht generalisiert, er hat nicht gesagt, alle Menschen komisch, sondern ganz klares Erscheinungsbild, so alles, was so zwischen 12 und 18 war, fand der Horror. Und das hat dazu geführt, dass dieser Hund einmal, nur weil ein 14-Jähriger oder 13-Jähriger sich ihm zu schnell genähert hat im Kölner Stadtwald, losgerannt ist bis zur Erschöpfung.

Und bis so ein junger Shepard erschöpft ist, das kann dauern, der hat die Aachener Straße überquert und, und, und, also große befahrene Straßen in Köln. So, lange Rede, kurzer Sinn, die Leute kommen zu mir ins Training und es war irgendwie relativ klar, ja okay, wir werden das nicht bewältigen können, Aber vielleicht kriegen wir hin, dass dieser Hund lernt, wenn so ein Jugendlicher kommt, dann klemme ich mich an Mamas Rockzipfel, die checkt das.

Und die Trainingsform war, dass wir zunächst mal den Hund drei Monate lang nicht mehr rausgelassen haben. Der Hund war nur im Garten. Und die haben ausschließlich im Garten trainiert und keine anderen Reize, nur Garten. Und sie hat diesem Hund beigebracht, auf eine menschliche Sprache sehr genau zu trainieren. Das ist beim Shepard natürlich sehr einfach.

Also ein Kommando war, statt links, wo ein Hund dann links laufen soll, geh mal bitte weiter links. Leg dich mal bitte hin. Komm mal etwas näher zu mir. Geh mal weiter weg von mir und so weiter. Also alles Dinge, die man eigentlich der Einfachheit halber mit einem Wort und einer Geste konditionieren würde. Ja.

Alles gut, Hund nach drei Monaten top, mega super Trainingszustand, die Leute super, alles cool, der Hund ist offen. So und dann sind wir auf ein abgezolltes Geländegang, in dem Fall auf einen Fußballplatz und haben den Hund an Brustgeschirr und Schleppleine an einem Torpfosten befestigt und haben auf der anderen Seite des Spielfeldes zunächst einen weiblichen Jugendlichen kommen lassen oder eine weibliche Jugendliche kommen lassen, weil es bei Mädchen ein bisschen weniger schlimm war.

Und in dem Moment, wo der Hund diesen Menschen registriert, und das war zu Anfang auf 80, 90 Meter schon, wo so diese Ohr erstmal kurz steif werden, geht die Halterin proaktiv auf diesen Menschen zu, gar nicht so weit, vielleicht 20, 30 Schritte, und sagt, geh mal weiter rechts, bleib mal da, wo du bist, setz dich mal hin, komm mal hier, geh mal weg und so weiter.

Die ersten Male hat das gar keinen Effekt gehabt. Ich war erst so scheiße, wir haben einen Riesenaufwand betrieben und nichts funktioniert. Weil dieser Hund da noch so kopflos war. Und dann haben wir gemerkt, okay, Distanzen müssen wir noch mehr vergrößern. Wir müssen noch übertriebener sein. Und schon nach drei, vier, fünf Tagen, wo wir jeden Tag vielleicht zweimal fünf Minuten gemacht haben, fing es an. Also, dass dieser Hund so, äh?

Und gecheckt hat, hier gibt es eine Struktur. Und dann ging es relativ schnell und dann haben wir kleinere Distanzen und irgendwann waren wir so weit, es war wirklich unkompliziert, auch zwei, drei Jungs mal so auf zehn Meter rankommen lassen, ohne dass dieser Hund panisch wurde, ohne dass dieser Hund hysterisch wurde.

Warum ein gezäunter Fußballplatz? Weil ich sicher gehen wollte, dass die Nummer nicht an die Schleppleine gekoppelt ist. Das heißt also, irgendwann haben wir dann gesagt, okay, jetzt probieren wir das Ganze ohne Geschirr, ohne Leine, wir gucken einfach, was passiert. Und es hat wunderbar funktioniert. Und das hat dazu geführt, dass sie dann im Park auch angefangen hat, in gestellten Situationen Leute zu dirigieren.

Und dieser Hund hat innerhalb von einem vielleicht dreiviertel Jahr ziemlich cool darauf reagiert. Also immer noch, boah, Jugendliche nicht schön, aber immer gucken, was macht Mama jetzt. Und wenn Mama cool bleibt, ist hier alles cool. hat dazu geführt, dass sie hinterher, junge Lehrerin übrigens, diesen Hund wieder mit in die Schule nehmen konnte.

Und da war aber auch immer der gleiche Ritual. Also erstmal setzt euch hin, macht mal dies, macht mal das. Immer mit den Schülern besprochen. Sensationelles Ergebnis. Also das zeigt, dass ein Hund immer in der Lage ist, zu beobachten, was macht ein Mensch. Deshalb gibt es ja auch diese Trainingsformen, mach es so wie ich, wo Menschen Hunden etwas vormachen oder du lässt es deinem Partner vormachen.

Hier, putz dir mal die Füße ab, es gibt eine Belohnung. Und der Hund fängt an, dieses Verhaltensmuster zu adaptieren. Das ist super spannend. Mir fallen so viele Anknüpfungspunkte zu Trudi jetzt ein, weil ich bei Trudi natürlich auch sicher sein wollte, dass sie mit den Kindern, die so in meinem persönlichen Umfeld sind, dass sie damit auch schussfest ist.

Und wir wohnen in der Nähe von einem Marktplatz und der gehört am Wochenende, gehört er hier den Familien natürlich. Also alles, was irgendwie schon einigermaßen laufen kann, ist da irgendwie dann auf Rollen unterwegs. Und da habe ich schon gemerkt, dass Trudi, so ähnlich wie sie da hinter dem ferngesteuerten Auto hersaust, auch schon mal denkt, dass sie das Kind auf dem Tretroller vielleicht auch schon mal flott machen könnte.

Und da habe ich deswegen auch mit deiner Kollegin Nicole Freitag drüber gesprochen. Und war auch mit meinem sehr Trudi-affinen Neffen mal für eine Stunde da. Und da haben wir auch ein paar Sachen uns mal angeguckt und geübt und haben genau dieses Training gemacht, dass mein Neffe so auf mein Kommando sozusagen von rechts nach links läuft und mal stoppt.

Und Trudi sieht, dass ich die Situation im Griff habe und sie auch gar nicht auf den Plan gerufen ist, um das jetzt irgendwie zu sortieren. Und ich glaube, das ist ja dann auf jeden Fall eine sinnvolle Übung, auch wenn man noch nicht solche extremen Dinge erlebt hat, um die vielleicht auch sogar ein bisschen prophylaktisch zu prägen.

Voll. Zwei Dinge dazu. Also das eine ist, dass bei Trudi natürlich diesen Jagdimpuls auf Bewegungsreizehren nicht ganz untypisch ist für die potenziellen Rassen, die drin sind. Und gerade, wie du sagst, dieses Sortieren, so nach dem Motto, ich tacker mal hier und da rein, damit man ein bisschen Ruhe einkehrt.

Das heißt also, du wirst immer wieder auch mit Trudi, auch wenn sie mal älter ist, erleben, dass sie sowas spannend findet und auch vielleicht mal impulsiv hinterhergeht. Deshalb Rückruf eben bei der extrem wichtig, so wie bei allen Hunden, aber bei so einem reizempfänglichen nun schon besonders. Das ist ein Thema. Also das heißt, da muss man auch noch mal nicht nur über dieses Imitationslernen oder dass sie kapiert, du, dirigierst das, sondern auch über das Thema Impulskontrolle reden.

Das kommt ja noch parallel. Aber wie du sagst, ein ganz, ganz wichtiger Punkt bei allen Hunden und auch wenn ein Hund irgendwie frisch einzieht und scheißegal, ob es ein ganz gut sozialisierter Welpe ist oder schon ein älterer Hund, der was erlebt hat. Ganz klar steht und fällt das Zusammenleben mit einem Hund total damit, ob der Hund glaubt, man ist selbstständig in der Lage, sein Leben zu regeln.

Und Das unterschätzen Leute total. Und immer wieder dieses, wenn der Hund in der Lage ist, dich 150 Mal am Tag von A nach B zu scheuchen, der seufzt einmal, du machst die Tür auf, der guckt depressiv auf den Ball, du wirfst einen Ball, der atmet schwer, oh, ist er süß. Wenn das den ganzen Tag so läuft, diese Hunde werden sich nicht an ihren Menschen orientieren können, wenn es darauf ankommt.

Das heißt überhaupt nicht, dass ich meinem Hund weniger Beachtung schenke, weniger mit dem spiele, weniger mit dem schmuse. Ich muss nur immer einmal kurz drüber nachdenken. Wer hat das jetzt eigentlich gesagt, dass das passiert? Und das heißt auch nicht, dass das nicht mal passieren darf. Also wenn alles Tutti ist, der Hund schmeißt den Ball in, ja, go for it und wirf den Ball.

Aber achte darauf, dass das nicht zu einem Ritual wird, wo er dich von A nach B trägt. Und zwar nicht, weil ich schlimm finde, dass der Hund entscheidet, sondern weil ich einfach finde, dass der Hund ein Recht darauf hat, mit einem Menschen zusammenzuleben, den er nicht als infantilisiertes Kleinkind wahrnimmt.

Weil das führt bei vielen Hunden dazu, dass sie glauben, Sie müssen in soziale Verantwortung gehen und sagen, ja, okay, dann muss ich hier alles checken. Und die meisten Hunde sind damit völlig überfordert. Und Hunde haben keine Podcasts, wo sie sich dann mal darüber beschweren können, über die Doppelbelastung, dass sie immer noch so ein Klotzerbein haben.

Ja, und ich sage mal so, wenn Friedrich Merz weiter so schwallert, Dann werden die Hunde auch bald arbeiten müssen. Ich war mit Trudi in einer, wie sagt, umschreibt man das jetzt, das ist eine Zoohandlungskette, die kennen bestimmt viele. Wir steuern die regelmäßig an. Die ist im Kölner Westen, sehr nette Leute dort.

Und es ist nicht so zahig. Und es ist nicht so zahig, genau. Es gibt auch keine lebenden Tiere. Und natürlich lässt man jetzt bei diesen Temperaturen den Hund nicht im Auto. und generell finde ich es eigentlich auch immer ganz gut, Trudi da mit hinzunehmen. Das ist ja auch immer noch so ein bisschen Training.

Wir waren mit unserem Einkauf zufrieden und auch fertig und steuerten auf die Kasse zu an der sogenannten Kringelware vorbei. Da stehen dann in der Zuhandlung nochmal so Quetschis und irgendwelche Leckerchen, also Sachen, die man nicht ganz, ganz dringend braucht, aber wo man sich dann so auf den letzten Metern vielleicht denkt, ach, das könnte ich ja auch noch mitnehmen.

Ja, und dann habe ich mich umgedreht und sehe, dass Trudi dann da gerade einem Pfütze hinsetzt. So, jetzt habe ich es aufgelöst, Trudi war es. Und ich war erst mal total geflasht, dass das jetzt gerade passiert, weil Trudi ist ja stubenrein und kann von drinnen und draußen ja doch mittlerweile sehr gut unterscheiden.

Und hatte auch irgendwie so eine Selbstverständlichkeit in ihrem Ausdruck dabei, dass ich das irgendwie erst mal gar nicht gecheckt habe. Aber dann war ich noch erstaunter über die Reaktion der Person, die hinter der Kasse stand. Die war nämlich, das war einfach so, als hätte ich gefragt, ob sie noch eine Tüte für mich hat, weil das da einfach am Tag ein paar Mal passiert.

Die holte auch sofort den alten Feudel vor, der da schon nicht ohne Grund in Reichweite stand und meinte... Ist doch gar kein Problem. Und sie haben wenigstens Bescheid gesagt. Ganz oft finden wir so eine Pfütze auch als kleine Überraschung für uns irgendwo zwischen den Regalen. Das finde ich ja wirklich, das finde ich wirklich sehr grenzwertig.

Also wenn einem das entgeht, okay, aber das ist auch schon eigentlich ein Warnsignal. Aber das macht man doch nicht. Jedenfalls, es wurde dann beseitigt und ich habe mich natürlich auch entschuldigt. Aber jetzt frage ich mich, kann das sein, dass das gar keine Verunsicherung oder Erleichterung war oder hat das vielleicht sogar was mit Markierungsverhalten zu tun, weil Trudi markiert schon auch und wenn man sich jetzt vorstellt, dass andere Hunde das da auch so viel tun. Also wie sortierst du das ein?

Also erstmal, wenn es aus einer Unsicherheit gekommen wäre, dann hättest du es an ihr gemerkt. Du sagst ja selber, das hatte so ein Selbstverständnis irgendwie. Und zwei, drei Dinge spielen dann eine Rolle. Und jetzt gerade, Bei Fressnapf und in anderen, scheißegal, bei Fressnapf wird der eh gewesen sein wahrscheinlich.

Da ist ja genau das, was da passiert. Also erstmal gibt es da genug Orte, die es für einen Hund rechtfertigen würde, das markiere ich mal. Denn Hunde unter anderem markieren ja auch Stellen, wo sie spannende Sachen zu fressen bekommen haben. Ach so, ja natürlich. Und vor allem so viele interessante Sachen auf einem Haufen.

Das ist natürlich, ja klar, das muss man sich doch merken. Bei Google hätte ich eine Markierung gemacht. Und das ist eben Todisart, klar. Genau, und das kann also ein Thema sein. Und der zweite Punkt ist natürlich, wenn da einer mal angefangen hat, dann hat auch der eine oder andere mal die Idee zu sagen, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee.

Also das Zettelchen, diesen Post-it nehme ich wohl mal weg. Und deshalb, also erstmal finde ich total gut, wie freundlich so eine Verkäuferin reagiert. Das muss man ja auch mal sagen. Einfach wirklich Top-Service im Sinne von keine große Sache draus machen. Aber ich glaube, dass das genau diese Dinge sind. Also ich, also wenn du da ein Bedürfnis hast, das zu trainieren, dann trainier das.

Aber ich würde da jetzt keine große Sache draus machen, weil ich eben nicht glaube, dass sie in Folge dessen jetzt anfängt, in Zukunft bei den Nachbarn im Wohnzimmer irgendwie was hinzusetzen. Aber ich könnte mir auch vorstellen, dass Trudi, weil auch das ist ja möglich, nicht differenzieren konnte, dass es Wohnraum ist, in dem sie sich gerade befindet.

Denn dadurch, dass du ja... Wo ist der Fernseher, wo ist das Sofa? Wo sind Menschen, wo ist Teppich? Also auch das habe ich immer wieder erlebt. Kommt ein bisschen häufiger bei eher städtischen Hunden vor. Weil euer Alltag ja viel auf Asphalt stattfindet. Und du gehst auch mal, ich sage jetzt mal, in eine Bahnhofshalle rein.

Da ist Leben. Du gehst also dahin, wo Asphalt und viele Menschen sind, muss nicht für die automatisch eine Zone sein, wo sie sagt, also wenn ich hier entpieke, ist der Kopf ab. Ja, stimmt. Und so Unterführungen oder so, wo dann auch eine Ladenzone ist und so weiter. Und deshalb kann es also auch für die unter Umständen nicht so klar differenziert sein, ach warte mal, im erweiterten Sinne könnte das ein menschlicher Raum sein, wo man sich jetzt nicht so unbedingt erleichtert.

Ich muss gerade so lachen. Also zwei Sachen. Also ich hatte ja mit Mina mal vor hunderten Jahren ein Fressnaff-Erlebnis. Da war ein Verkäufer, die war total nett und so. Ich sagte, ja, also hier bei uns kriegen die Hunde immer ein Leckerchen an der Kasse. Nee, ich sage, lassen Sie aber besser. Es ist jetzt nicht so, dass die dann den kleinen Finger nehmen, sondern sie verschlingt sie.

Also ich möchte nicht so gerne, dass der Hund hier lernt, an der Kasse gibt es Kekse. Ja, nee, nee, so würden sie das so nicht machen. Die Hunde könnten sie selber aussuchen. Und weißt du, das Schlimme ist ja, ich rede ja jetzt von einer Zeit, Opa erzählt von früher, gar keine Smartphones. So eine Chance würde ich mir heute ja niemals entgehen lassen, das nicht zu filmen.

Da sagt sie, ja, sie hätte hier so an der Seite, da wären so zwei so Holze oder drei so kleine Holzkisten. Und das sind sehr unterschiedliche Geschmacksrichtungen. Und die Hunde können da mal so schnüffeln und sich was rausnehmen. Und da habe ich gesagt, glauben Sie mir, die schnüffelt sich da nicht hin und nimmt sich was raus, sondern die Frage ist, wie viel kriegt die rein?

Also die wird das alles wegatmen. Und dann so, nein, nein, nein. Und dann haben wir es halt auch gemacht. Und dann habe ich gesagt, okay, aber es ist ihre Verantwortung. Sie nehmen den Hund da weg. Also jetzt muss man dazu sagen, dass Mina natürlich auch schon da in einem Trinkzustand war. Die war da ja, weiß ich, wahrscheinlich schon zwei. Wenn man jetzt gesagt hätte, jetzt lass das mal, hört die wieder auf.

Aber so, das war der Deal. Und es war so witzig, wie diese Verkäuferin dann, auf eine total lustige und nette Art versucht hat, Und Minas Kopf dann aus diesem Topf zu kriegen und den Topf wieder wegzunehmen, das ging natürlich einfach dieses Mal wirklich sehr, sehr witzig. Und zudem heimlich hinpinkeln. Oder die Leute machen es dann nicht weg.

Das ist in keinster Weise gut zu halten. Aber ich glaube, dass viele Menschen ein derartiges Schamgefühl in dem Moment haben, dass sie sagen, ach du Scheiße, das bringt... Also jetzt mit denen zu reden, da traue ich mich nicht. Da will ich einen kleinen Einschub machen. Das ist wirklich höchst asozial.

Und ich finde, das muss man dann auch machen. und man muss da Bescheid sagen vorne. Aber ich weiß nicht, ob du das mitgekriegt hast, eine Influencerin, die die Kaninchen ausgesetzt hat. Ja, ja. Jetzt tingelt die durch quasi jede Sendung und erzählt, wie gemein es wäre, dass sie da einen Shitstorm bekommen hat, weil sie Kaninchen im Wald ausgesetzt hat.

Und man müsste doch Verständnis haben, sie hätte schließlich ein Schrei-Baby gehabt und wäre da auch in einer emotionalen Ausnahmesituation gewesen. Und da hätte sie halt Fehler gemacht. Oder gibt es ja noch andere Optionen. Ey, leck mich am Arsch, weißt du. Ganz ehrlich, ich bin wirklich gut darin, Entschuldigungen anzunehmen und ich finde, dass jeder auch Scheiße bauen darf.

Und jetzt vor kurzem hat Peter wieder ein tolles Video darüber gemacht, setzt euch nicht auf Kamele bei Kamelreitstationen. Ich, Idiot, habe mich für eine Fernsehsinnung auf den Kamel gesetzt. Asche auf mein Haupt, tut mir irre leid. Muss man auch heute fragen, was war mit dir los, ey, wie blöd warst du eigentlich?

Okay, und jeder darf Fehler machen. Aber weißt du, ich finde schon, dass sie eigentlich die Chance nutzen müsste, zu sagen, ey, mich hat da echt ein Alien geritten. Und das Gegenteil von dem, das schön zu reden ist, eigentlich zu sagen, weil sie eine hohe Reichweite hat, ich mache da Aufklärungsarbeit und versuche dazu beizutragen, dass das wirklich auch absolut in Ordnung ist, wenn man sich vergaloppiert hat und ein Tier am Tierheim abgibt.

Weißt du, so dieses Selbstmitleidige. Ja, da haben auch viele Leute jetzt geschrieben. Da denke ich, ey, weißt du, sorry, aber du bist finanziell in der Lage. Dich um was anderes zu kümmern. Du bist ja bei Verstand. Also da habe ich mich echt drüber aufgeregt. Ja, ich will ja nichts unterstellen, aber es kann ja auch so Ragebait sein.

Oder dass man das jetzt auch wieder nutzt für Aufmerksamkeit, weiß ich nicht. Ja, aber es ist echt, ey, boah, schrecklich. Naja. Ich habe ein interessantes Feedback auf eines der vergangenen Rasseporträts. Ich möchte nochmal betonen, dass auch das wieder ein Hund war, den sich eine Person aus der Hörerschaft gewünscht hatte und zwar der Ratonero Bodegero Andalus und ich habe dir zwei Sachen weitergeleitet.

Eine Sprachnachricht von Jenny Kempf. Shockierende Nachrichten habe ich bekommen. Tierärztin aus Berlin, ja, was lässt uns ein bisschen an deinem Verstand zweifeln. Mal wieder. Darf ich doch mal kurz rein. Hallo Katharina, ich bin schon wieder. Ihr wartet ja um Feedback bezüglich der Bodegeros. Du hattest ja bei unserem letzten Dreh Martin mit meiner Amanda auf dem Schoß aufgenommen.

Das ist eine hochbeinige Vertreterin. Meine Schwester hatte bis letztes Jahr eine tiefer gelegte, eher klassische, tricolore Bodegero-Hündin. Amanda jagt gerne Bällen hinterher, leider Gottes, und auch nicht durch mich befeuert. Sondern durch meinen Schwager. Und die Pearlie von meiner Schwester, die war extrem gut im Mäusefang.

Erfolgreicher als der Kater, kannte jedes Mäuseloch im Wald. Also das war wirklich unglaublich, dass sie wahrscheinlich auch als Zuchthündin missbraucht, weil sie so voll dem Rassestandard entsprach. Insgesamt sind die Hunde, ich habe jetzt einige schon vermittelt, etwas geschmeidiger, etwas entspannter als ein Jack Russell.

Teil nicht ganz so aufgedreht. Wenn sie ihren Job machen, also Ball jagen oder Maus, dann ja. Aber ansonsten sind sie doch relativ ruhig unterwegs. Und ich bin zwar jetzt ja kein übertriebener Rassefan. Ich nehme ja die Tiere, wie sie kommen. Aber wenn ich ein Freund einer Rasse bin, dann sicherlich vom andalusischen Bordeguero über die mallorquinischen und valencianischen kann ich nicht sagen.

Es gibt da drei Schläge von. Ja, also für etwas ältere Hunde, für vielleicht auch schon etwas ältere Personen geht vollkommen in Ordnung. Kann man echt nur empfehlen. Ja, also erstmal ist es natürlich auch spannend. Also. Die Drehs mit Jenny waren ja immer total emotional und es gibt ja auch mal so Drehs, die huschen dir so aus dem Kopf wieder raus.

Und ich kann mich wirklich an Jennys Begegnungen oder die Begegnung mit Jenny wirklich an alle sehr detailliert erinnern. Aber für mich hatte ich da einfach irgendwie so einen Mischlingshund auf dem Schoß und der nett war und man knuddelt den mal durch und ab die Fahrt. Das war auch ein süßes Motiv. Ich habe das auch gerne fotografiert und gefilmt, weil die ja eigentlich die ganze Zeit, als ihr da durch Berlin gefahren seid, Also Jenny Klent hat ja diese mobile Tierarztpraxis und fährt zu Leuten, die Schwierigkeiten haben im Leben, sei es, weil sie Drogensucht haben oder weil sie zum Beispiel auch von ihrer Rente den Tierarzt nicht mehr bezahlen können.

Und da seid ihr an verschiedenen Stationen gewesen und der Hund von Jenny war quasi auf deinem Schoß festgeklebt. Und die saß auf einem Thron und hat von da aus auch den viel besseren Blick auf die Stadt gehabt, hatte ich den Eindruck. Und ihr wart ja eigentlich aneinandergeklebt für diesen Drehtag, kann man sagen.

Total. Und ich weiß auch noch, wie wir darüber geflaxt haben, zu sagen, so nach dem Motto, du weißt schon, dass die nur mit mir jetzt nach Hause will. Und Jenny hat dann so sinngemäß immer gesagt, nee, nee, nee, nee, die sieht, dass ich nichts mehr Hände frei habe, die benutzt dich nur. Naja, also ich hatte keine Sekunde auf dem Schirm, dass ich da einen Rasshund auf dem Schoß habe.

Aber das ist ja übrigens als Hundetrainer immer worst case, wenn jemand mit irgendeiner exklusiven Rasse kommt und du sagst, oh, da ist ein netter Mischling, da geht es schon direkt, gehen wir es los. Nee, aber ich weiß nicht, ob das jetzt, also dieser Hund wäre sicherlich auch für eine Oma geeignet, aber ob eine jagdpassionierte Rasse für einen älteren Menschen, also wir reden ja jetzt nicht von älter im Sinne von 70, warum sollen 70-Jährige gar nicht einen quelligen Hund hätten können.

Aber so ein 98-Jähriger würde ich jetzt irgendwie nicht so sagen. Aber erst mal gut, dass wir so ein Feedback haben. Ja, und jetzt bietet es sich doch an, einen weiteren Wunsch aus der Hörerschaft hier zum Thema zu machen. Und zwar die FCI-Standard Nummer 2. Und jetzt denkst du vielleicht, huch, wieso, das kann doch fast nicht sein.

Wieso hat man den denn noch nicht? Dasselbe habe ich auch gedacht, bin aber dann aus Gründen des Doppelchecks nochmal auf unsere Seite Rasseportrait gegangen. Vielen Dank nochmal an Tobias, der das immer noch weiter pflegt. Das ist wirklich sehr komfortabel. Und ich empfehle das nochmal allen Leuten, die sich eine Rasse wünschen, da noch einmal nachzusehen, ob wir nicht doch schon mal drüber gesprochen haben.

Ich verlinke das auch sehr gerne nochmal in den Shownotes von dieser Woche. Ich empfehle allen Leuten, keine Rassewünsche einzuschicken. Befreit mich. Das ist ja inzwischen ein Fall für Amnesty International. Allgemeines Erscheinungsbild. Von mittlerer Größe mit klar umrissener Silhouette. Gesamterscheinung und Bewegung elegant.

Stopp. Können wir mittlere Größe mal ein bisschen genauer haben? Mhm. Weil für dich ist ja in Relation ein Jack Russell schon mittelgroß. Also, der Rüde 65 bis 68 Zentimeter, die Hündin 61 bis 65. Das würde ich schon als Knie hoch mindestens so sagen. Bei mir dann eben bis zum Hals. Höchthoch. Es gibt so ein paar Sachen, da habe ich gedacht, nee, da kann ich mir das jetzt sagen. Man weiß ja das sofort.

Deswegen muss ich jetzt hier nochmal ein bisschen... Also okay, daraus kann ich auch schon wieder Rückschlüsse ziehen. Also dann wird auf jeden Fall in dem Namen entweder eine, ein Land, eine Region bezeichnet sein. Ähm... Das Fell vielleicht so auffällig, dass, also wenn du sagst, und die Punkte. Also der Kopf wird erhoben getragen, ist lang und verhältnismäßig trocken.

Wir wissen ja jetzt mittlerweile, was trocken heißt. Ich wusste das lange nicht. Das heißt, vereinfacht gesagt, es schwabbelt nichts. Also Haut liegt relativ straff auf Knochen. So kann man es vielleicht formulieren. oder man sieht vielleicht Muskeln und Seen, aber nichts, was da irgendwie so... Die gehen ja jetzt beim VDA, denken die darüber nach, dass die das nicht mehr trockenen, Weil? Man möchte das in rüttersche Anmutungen verändern.

Die Augen. Intelligent, sanft und ausdrucksvoll. Augenfarbe von Haselnussbraun bis Dunkelbraun. Je dunkler, umso besser. Nur bei Hunden mit der Farbe Liver Belton ist ein helleres Auge zulässig. Augenform Oval, Augen nicht hervortretend. So, jetzt kannst du natürlich aus der Tat... Was gibt es denn noch für Fragen?

Was gibt es denn noch für Farben außer Liver Belton? Mhm. Schwarz und weiß, orange und weiß, Zitronenfarben und weiß, lieber braun und weiß oder Tricola. Die Dreifarbigkeit. Ohne große Flecken am Körper darf er mit überall vorhandener Tüpfelung werden bevorzugt. Okay, ich habe eine kleine Ahnung. Das sind Hunde, da denkt man sofort, die will man anfassen, weil die so, also ich jedenfalls, immer wenn ich einen sehe, muss ich mich sehr stark konzentrieren, so streichle er das Tier nicht.

Diese Hunde, wenn ich da richtig unterwegs bin, sind aber sehr temperamentvoll bis leicht hysterisch in der ganzen Art, würde ich sagen. Also nicht. Gut, was rede ich mit dir über Verhalten? Stimmt. Könnte auch so ein leicht dauergewähltes Ohrhaar da zu sehen sein? Ja, das finde ich schon. Ich gucke jetzt auch mal, was da mit dem Verhalten ist.

Das würde mich, naja, so hier steht, sehr aktiv mit ausgeprägtem Jagdsinn, besonders freundlich und gutmütig. Ja, total. Aufgedreht und hysterisch habe ich da noch nie was gehört. Ja, ich weiß. Ist aber sehr häufig die Wahrheit. Wenn wir überhaupt bei der richtigen Rasse sind, ich gehe von einer Jagd und Rasse aus, die auch zum Vorstehen benutzt wird.

Könnte ich mir vorstellen, muss einräumen, dass ich es nicht weiß. Okay, also ich bin in der Setter-Richtung. Ja, da bist du natürlich auch wieder richtig. Jo. Okay, also der Setter als solcher. Ich habe wirklich viele Setter im Training gehabt. Wirklich viele, viele, viele, viele, viele, viele. Jetzt nicht so in der Flagsal wie Labrador, aber schon viele.

Und was eigentlich durch die Bank weg ist, dass es mir ist, ich glaube, kein einziger Setter begegnet, der Ciao. Mit Menschen ernst zu nehmen, unverträglich war. Also sehr nette Menschen, eher zugewandte Hunde, selten artspezifisch aggressiv, habe ich auch mal erlebt, aber eher die Ausnahme, wenn dann tendenziell eher Rüden.

Aber Hunde, die unfassbar reizempfänglich sind, sehr, sehr schnell gestresst sind, Jetzt aber nicht gestresst im Sinne von eingeklemmte Route. Ich lege mich in die Ecke und weiß nicht, wohin mit mir, sondern eher so, da fliegt was und da flattert ein Schmetterling. Oh, eine Pustenvolume hat ein paar Blüten verloren.

Und also so dieses extreme Reiz empfänglich sein. Und infolgedessen habe ich mit ganz vielen Settern, und da bitte an die Setter-Community mal die Frage, ob das auch so ist oder ob ich da wirklich eine verzerrte Wahrnehmung habe, fast wie beim Bearded Collie, also schnell mit Ängstlichkeiten und auch häufig mit Durchfallthemen.

Und zwar im Sinne von, je länger der Tag, je größer der Durchfall. Aber wahnsinnig liebenswerte Hunde. Aber man muss sich darüber im Klaren sein, dass die wirklich, wirklich jagdpassioniert sind. Und die ziehen große Kreise und die überbrücken große Distanzen, Tanzen, sind sehr, sehr, sehr, sehr aktive Hunde.

Aber total verschmusst zu Hause. Also wirklich kuschelige Hunde. Ich fand, weil, also ich hatte mich natürlich sofort aufs Gangwerk gestürzt, weil ich das immer sehr schön finde, weil es nämlich immer irgendwas beschreibt, womit man aber nichts wirklich anfangen kann. Also du nichts anfangen kannst sofort. Bei dem Setter, finde ich, ist das aber auch so was Außergewöhnliches, was einen ja von anderen Hunden unterscheidet.

Also freie, anmutige Bewegung, die den Eindruck von Schnelligkeit und Ausdauer vermittelt. Freie Bewegung aus den Sprunggelenken bewirkt den kraftvollen Schub. Von hinten betrachtet bilden Hüfte, Knie und Sprunggelenk eine Linie. Kopf natürlich hochgetragen. Da habe ich gedacht, nee, das sagen wir ihm lieber nicht sofort.

Doch, weil er auf. Ja, wer weiß. Vielleicht hätte ich auch Glück gehabt. Es gibt natürlich beim Setter auch wieder gesundheitliche Aspekte, also angeborene Taubheit und HD können vorkommen. Seltener sind Schilddrüsen. Also wir reden von einem englischen Setter, nicht? Richtig, ja. Ist der englische Setter.

Seltener auch Schilddrüsenerkrankungen, Ellbogendysplasie, Allergien, Hautkrankheiten. Durchschnittliche Lebenserwartung liegt so bei elf bis zwölf Jahren. Oh, das habe ich nicht gedacht. Das habe ich nicht gedacht, weil ich kenne eine Menge, ich knüppel alter Setter. Das überrascht mich jetzt, dass die gar nicht so alt dann statistisch sind.

Ja, vielleicht ist die Verteilung so, dass dann doch ein paar sehr, sehr früh sterben und die sieht man dann natürlich auch nicht mehr, logischerweise. Ich fand noch eine Sache interessant bei dem Rasseporträt und zwar gibt es da vom FCI manchmal so fettgedruckte Schrift und da steht dann unten immer drin, die letzten Änderungen sind in Fettschrift. Und da fragt man sich ja immer, warum wurde das denn jetzt wohl nochmal geändert?

Zum Beispiel bei disqualifizierenden Fehler steht aggressive oder übermäßig ängstliche Hunde. Und dann wurde noch hinzugefügt zu Fehlern, die jetzt nicht disqualifizieren, aber schon... Weil sie eben Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden haben oder aus anderen Gründen, dass man das auf jeden Fall adressieren muss. Und da ist nochmal fett gedruckt.

Dass die Fähigkeit, die verlangte rassetypische Arbeit zu erbringen, nicht beeinträchtigt sein soll. Also genau steht dort, jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung im genauen Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes zu beachten ist und seine Fähigkeit, die verlangte rassetypische Arbeit zu erbringen.

Und es könnte ja sein, dass sich jetzt vielleicht auch wieder durch bestimmte Züchtungen und auch den Fokus auf äußerliche Merkmale wieder sowas eingeschlichen hat, wird man später sagen, muss der halt schwierig. Also das, wofür der mal gedacht war, ist ja eigentlich gar nicht mehr geeignet. Das deckt sich ja so ein bisschen mit dem, was du hier schon gerade angedeutet hast, oder?

Ja, das oder man hat jetzt einfach mehr Bewusstsein dafür, dass die Dinge auftreten. Also diese Ängstlichkeit oder Verunsicherung, die finde ich, ist beim Setter relativ schnell da. Eine Aggressivität kann ich jetzt so nicht sagen. Zumal die ja auch nicht diese harte Wildschärfe haben, die die Jäger manchmal gerne haben.

Und der Setter gehört auch nicht zu den Rassen, die wahnsinnig intensiv durchschnittlich eingesetzt werden. Und der gilt auch so ein bisschen, ja, ich sag mal, die älteren Jäger, die rümpfen so ein bisschen die Nase drüber, weil das eben so ein Weicher ist aus deren Sicht. Es ist schnell zu beeindrucken. Wenn der mal was aufheben soll und das Tierchen gibt noch Contra, dann haben die das nicht so gern.

Also sie sind nicht so Allround-mäßig so gut einzusetzen. Also das heißt, wenn du jetzt einen deutschen Jachtterrier hast, der, wenn du dem abgewöhnt hast, alles direkt zu zerschreddern, dann kann der halt auch alles. Und da kann der eine gute Nachsuche machen, der kann vernünftig apportieren und so weiter.

Oder bei einer deutschen Wachtel oder bei einem Münsterländer, die sind dann auch so als Allrounder einsetzbar. Und das beim Setter eben häufig nicht so, weil der eben diesen Pfiff nach vorne nicht hat. Oder jedenfalls nicht so ausgeprägt. Gut. Das war doch gar nicht so schlimm, oder? Doch. Ich habe noch einen Tipp. Und zwar, ich habe es in den letzten Wochen immer wieder versäumt, darauf hinzuweisen, jetzt wollte ich es eigentlich letzte Woche machen.

Da hatten wir aber ja auch noch unseren Gast. Ich war ja wiederum auch zu Gast. Und zwar im Podcast deiner Schwester bei der Schimpffluencerin. Mein Beileid. Ja, ist ganz hervorragend. Es hat sehr großen Spaß gemacht. Und weil jetzt gerade auch wieder so viel Nonsens kursiert im Zusammenhang mit den Ergebnissen der letzten Klimastudien oder auch Prognosen, dieses ganz krasse Extrem, was die globale Erwärmung betrifft, das wurde jetzt korrigiert, weil man einfach sieht, wie krass die erneuerbaren Energien ausgebaut werden.

Und da sagt man eben, okay, das ist jetzt, wenn wir uns diese Dynamik angucken, ist eine bestimmte Gradzahl nicht mehr realistisch. Habt ihr das Katharina Reiche auch zu lesen gegeben? Ja, das ist so die ganze Fraktion der fossilen Freunde, die nutzt das jetzt natürlich, um zu sagen, ach, die haben sich geirrt und überhaupt, es ist alles gar nicht so schlimm, also weiter Feuer frei.

Und das ist ja ein ganz fataler Trugschluss. Und natürlich ist das so, dass das, was uns da droht, immer noch schlimm genug ist. Und dass es jetzt noch gerade wirklich umso mehr bedeutet, dass wir auch die Beschleunigung nicht aus dem Auge verlieren dürfen. Also die Beschleunigung in der Reduktion der Treibhausgase.

Da habe ich einen ganz guten Beitrag zu gelesen. Da würde ich nächste Woche noch mal gerne so ein bisschen ausführlicher drüber reden. Es wird auch, also keine Sorge, das wird jetzt nicht irgendwie so eine Viertelstunde lang Dauerbeschuss mit trüben Nachrichten. Das ist schon auch Anlass zur Hoffnung, weil man so sieht, was eigentlich Hebel sein können.

Aber dafür würde ich gerne noch mal kurz ausholen. Ja, aber jetzt, damit das nicht in Vergessenheit gerät, ich finde ja generell den Podcast von deiner Schwester, auch wenn sie mit deiner Nichte spricht, also mit ihrer Tochter, finde ich immer sehr erheiternd und interessant und. Empfehle den generell, auch ganz abgesehen von dieser Folge.

Ja, ich packe den ja auch sehr regelmäßig in meine Story. Teilweise natürlich unter Androhung von Gewalt, wenn ich es nicht tue. Ja gut. Das ist halt als kleiner Bruder ist man da in dieser wir hatten die letzte Folge zum Thema Hilflosigkeit. Ja, erlernte Hilflosigkeit. Ich bin da in erlernte Hilflosigkeit.

Die wurde mir quasi mit der Mutter mich schon eingebläut. Aber denk dran, was deine Schwester alles schon für dich getan hat, wie sie sich in der Grundschule geprügelt hat. Das Kind hat schon. Okay, mein Tipp ist... Vielleicht auch deshalb, weil ich gerade am Programm rumbastle, sich wirklich dringend zur Abschluss-Tour Karten zu kaufen.

Weil ich habe gestern eine Nummer reingebastelt, die wirklich, ich musste selber die ganze Zeit so lachen. Das ist sehr geil. Weil sie eben wieder auf einer schönen, wahren Begebenheit beruht. Und ich kann kurz andeuten, ich habe hier ein zauberhaftes Pärchen kennengelernt, mit denen ich Golf spiele.

Und ganz, ganz nette Menschen, sehr kluge Menschen. Und die sind als Konstellation auch so lustig. Und wir reden eigentlich nicht über Hunde. Und das schätze ich schon mal sehr, dass sie mich pausenlos im Privaten damit zuschwallern. Und dann kommt aber so mit einem leichten Augenzwinkern, wir können ja unsere Hunde nicht so gut alleine lassen, sagt sie.

Ja. Dann sage ich, ja, das ist ja nicht so schön, das können wir ja trainieren. Nee, nee, das ist schon okay, ich hab da ja schon irgendwie so, er händelt das ja gut. Sag ich, ja, was meinst du denn? Da bürgt er los, ja, die belügt die Hunde. Was? Die belügt die Hunde. Und dann sagt er ja, wenn die drei Stunden weg ist, sagt die einfach, die Mutti ist gleich wieder da.

Ich hab so gelacht, dass ich so eine dreiste Lüge schieb dann auch hinterher. Ich musste so lachen bei der Vorstellung, dass der Mann es empörend findet, dass sie sagt, ich bin in ein paar Minuten wieder da und der Hund hat man nicht erlebt, dass er belogen wird. Ich muss sagen, die belügt die Hunde. Ich fand das so witzig und natürlich, ist das ein kleiner Teil dieser Geschichte. Aber es ist insofern wieder so eine wunderbar menschliche Geschichte, weil da sitzen zwei wirklich kluge Leute vor mir. Also wirklich kluge Menschen.

Und bei dem Thema hakt es völlig ab im Hirn. Wer kennt es nicht? Das finde ich nach wie vor so schön. Das kann man ja ein bisschen weiter ausholen sozusagen als Thema, dass bei Emotionen der Verstand eben aussetzt. Punkt. So ist das. Und das ist echt, die belügt die Hunde. Aber mit dieser Empörung, mit der er das gesagt hat, so nach dem Motto, red mit der, du kannst nicht weiter die Hunde belügen, das ist wirklich sehr witzig.

Also lange Rede, kurzer Sinn, Leute, es gibt noch ein paar Karten. Und dann möchte ich, weil wir gerade über Jenny Klemmt gesprochen haben, hier einen kleinen Spendenaufruf machen. Denn das, was Jenny da macht, ist, also es muss man ehrlich sagen, dass sie als Tierärztin wahnsinnig viel aufgibt und viel opfert.

Und nicht nur ihre Freizeit und ihr, also wirklich nahezu ihr komplettes Leben diesem Thema unterordnet, aber auch wirklich immer wieder strampeln muss, um Spenden zu kriegen, weil es eben sich auch nicht von alleine finanziert. Und ich möchte mit gutem Beispiel vorangehen und an Jenny 1000 Euro spenden.

Und wir freuen uns wirklich über jeden Euro, der da zu Jenny geht. Also wir verlinken das hier natürlich. Und das ist ein wirklich tolles und wichtiges Projekt. Sehr schön. Gute Idee. Ich schließe mich auch an mit einem etwas kleineren Betrag, den ich noch mit meinen Beratern auswürfeln werde. Und dann darfst du dir noch einen Musikwunsch wünschen.

Das Lied heißt Hello, the sun is up, where are you? Von, ich glaube, es wird ausgesprochen, Mismo. Aha. M-I-Z-M-O. Okay. Ich empfehle heute eine, also anstelle eines konkreten Titels empfehle ich nochmal ein anderes Profil. Und zwar ist das, ich glaube, er heißt Louis Philipson. Und zwar fand ich es sehr beeindruckend. Er hat bei einem Filmpreis die Kategorie Filmmusik präsentiert und hat bei den Nominierten am Klavier jeweils so angespielt, was die für den jeweiligen Film gemacht haben und hat dann aber so eine Lanze gebrochen für menschengemachte Musik im Gegensatz zu KI.

Und das ist ja was, was man jetzt gerade auch gerade so in diesem fiktionalen Bereich erlebt, dass so kreative Arbeit von Menschen so degradiert wird, weil man so sagt, ach, das können wir doch alles mit der KI machen. Und der hat es so gut auf den Punkt gebracht. und ich glaube, ich verlinke am besten einfach dieses Video direkt und dann kann man ja auch auf seine Instagram-Seite kommen.

Und der hat zum Beispiel gesagt, das hier ist eigentlich ein falscher Ton, gedacht falsch. Eine Maschine käme nie auf die Idee, das hier so zu machen, aber das passt genau zu dieser Disruption der Geschichte und so weiter und hat das dann so gezeigt, warum sich das so anhört. Und das fand ich sehr beeindruckend, dass er auch diese Plattform dafür genutzt hat. Toll. Verstehe ich voll.

Gut, dann werden wir, das packen wir uns beide auf die Agenda, werden wir nächste Woche hier, warte mal, ja, in der nächsten Folge werden wir verkünden, dass nach acht Jahren Recherche, Zankereien, Haare ausraufen und hartnäckig dranbleiben, wir endlich die Tierversicherung gefunden haben. Die sehr, sehr, sehr, sehr flexibel war beim Thema, wie sieht denn so ein Versicherungspaket aus, was absolut in der Lage, diese Versicherung ist absolut in der Lage, unterschiedliche Pakete anzubieten.

Also da ist für jeden Geldbeutel was dabei, kannst aber auch das Rundum-Sorglos-Paket buchen und so weiter und so fort. Super Unternehmen, macht wirklich total Spaß mit denen, hat glaube ich auch viel damit zu tun, dass die Gründerin eine Tierärztin ist. Also infolgedessen wirklich auch ein bisschen einschätzen kann, wo drückt der Schuh und wo nicht.

Wir drehen nächste Woche oder diese Woche, drehen wir ein paar Spots für die und dann werde ich hier ein bisschen erzählen. Also war ja jetzt eine lange, lange Reise und haben aber jetzt Top-Partner gefunden. Es geht um Hundekrankenversicherung. Jo, dann legt euch wieder hin. Legt euch wieder hin.

0:00 / 0:00