Tierisch Menschlich· Folge 11

011: Zaun Ideologien

Donnerstag, 7. Mai 2026 · 57 min

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Shownotes

Martin war für Dreharbeiten unterwegs: Erst ein Bären- und Wolfsgehege mitten im Schwarzwald, dann ein innovatives Tierschutzprojekt, und er hat von beiden Orten jede Menge zu erzählen. Was er dabei erlebt hat, welche Begegnungen ihm besonders im Gedächtnis geblieben sind – das erfahrt ihr in dieser Folge.
Außerdem gibt es eine Überraschungsnachricht aus der Ostsee: Der Thunfisch ist zurück! Wie das passieren konnte und was das bedeutet, wird Katharina berichten. Zum Abschluss reisen wir gedanklich nach Australien, wo ein Zaun von fast 6.000 Kilometern Länge Dingos von Schafen trennen soll – und fragen uns: Was passiert eigentlich, wenn Menschen so massiv ins Ökosystem eingreifen? Spoiler: Die Natur hat meistens eine Meinung dazu.
Im Rasseportrait: FCI-Nr. nicht anerkannt

Erlebnishof Gerhardsbrunn: erlebnishof-gerhardsbrunn.de
Livepodcast Tierisch Menschlich: koelnticket.de/event/martin-ruetter-festival-a…
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Also die Geschichte ist so, dass die Zuckerrohrplantagen gebaut haben und wo Zuckerrohrplantagen sind, da sind auch schnell Ratten. Und dann hat man sich gedacht, wir könnten Mungos diese furchtlosen kleinen Tiere kaufen, ranschaffen, dass sie die Ratten platt machen. So hat dieser Mungo alles gemacht, nur nicht die Ratten getötet.

Und der Metzgermeister hat ja jetzt das mit vorangetrieben, dass in Schlachthöfen ja Kameras aufgehängt werden. Und wenn man dann fragt, übrigens, wer kann denn diese Kamerabilder dann mal sehen? Niemand. Herzlich willkommen zu Tierisch Menschlich, dem Podcast mit Wissenschaftsjournalistin Katharina Adig und Hundeprofi Martin Rütter.

Ich habe da was gesehen im Internet. Ich wusste erst wieder nicht, ob ich es glauben darf oder nicht. Aber wie oft haben wir darüber gesprochen, dass man Bären nicht auf Motorräder setzt, dass die nicht in Golf-Caddies durch die Gegend fahren sollten. Und was sehe ich auf deinem Account? Dich in einem Bärenpark. So? Ja.

Und da lag auch noch so ein Bär auf so einem Holzteil und hat irgendwie Pause gemacht. und wird auch noch suggeriert, als würde es denen da gut gehen. Genau, ich sattel nämlich jetzt um. Ich werde jetzt Bären-Dum-Tör. Ich habe mir jetzt überlegt, wenn ich schon das mit den Hunden nicht mehr so richtig hinkriege, ich sattel jetzt um, ich halte mir im Keller sechs Braunbären.

Und das stehe ich auch zu. Ich habe neulich ein sehr lustiges Meme gesehen. Das war ein Foto, da stand erst drüber, wenn Bären wirklich so süß sind, äh, Quatsch, wenn Bären wirklich so gefährlich sind, wie erklärt ihr euch das? Und dann waren da so sechs oder neun Fotos von so einer Bären-Silhouette mit diesen unglaublich süßen, runden, pelzigen Öhrchen.

Ich finde, das ist auch für mich Beweis genug. Ich hätte gar keine Angst, wenn ich so einem Bären begegnen würde. Ja, also ich kann jetzt aus dem Nähkiste plaudern. Und zwar war ich im alternativen Wolf- und Bärenpark. Oh, alternativ. Wird da so Indie-Musik gespielt? Haben die so Ballonhosen an, Slackline, dies, das? Muss man sich das so vorstellen?

Richtig. Und die Bären werden mit handgeschnitzten Stöcken verprügelt. Ja. So, pass auf, jetzt hören wir auf mit der Scheiße, sonst glaubt das noch irgendjemand. Also, alternativer Wolf- und Bärenpark Schwarzwald. Eine ernsthaft sensationelle Einrichtung. Ich war im Rahmen für die Tierheimhelden da mit dem Delphi zusammen.

Und um das mal einmal grob zu erklären, 13 Hektar. Und dort werden Bären und Wölfe gemeinsam gehalten. Und zwar alles Tiere, die aus schlechter menschlicher Haltung gekommen sind. Das bedeutet also vom ehemaligen Zirkusbären, der, wie du gerade beschrieben hast, auf dem Fahrrad fahren musste, über den klassischen Tanzbären, über Bären, die als Babys für Fotos herhalten mussten.

Da sind Wölfe, die in Deutschland, in fucking Germany, als Fotowölfe missbraucht wurden. Das heißt in Deutschland, ey, kein Problem, willst du zwei Wölfe halten, kannst du einfach machen. Das ist alles völlig krank und gestört. Deutschland inzwischen der größte Umschlagplatz Europas für Wildtiere. Deutschland. Weil wir somit die lapidarsten Gesetze haben.

Also noch nicht mal wegen Logistik, sondern einfach, weil es bei uns so wenig Kontrolle gibt. Absolut. In Deutschland kannst du einen Wolf oder einen Wolfs-Hybriden kaufen. 900 Euro, Schwupp, bist du dabei. Ist also wirklich an Absurdität nicht zu überbieten. Und wir waren dort und ich war wirklich sehr gerührt, sehr beeindruckt.

Ich habe da Menschen getroffen und diese Folge von den T-HM-Helden, die wird ja dann irgendwann auch in diesem Jahr ausgestrahlt, lohnt sich total, weil... Ich dort Tierschutz at its best kennengelernt habe. Und zwar, weißt du, was das Konzept ist? Dass die Wölfe und die Bären gemeinsam in Gehegen gehalten werden. Warum?

Weil diese Tiere alle durch die Bank weg, die da sind, die haben Wolfshybriden, die haben Wölfe, die haben Bären, die haben Luchse. Und Wölf und Bären halten die in einem Gehege, um, Achtung, aus den Tieren, die das nie kennengelernt haben, in der Natur zu leben, ein bisschen wieder aus therapeutischen Gründen die natürlichen Instinkte hervorzukitzeln.

Folgender Gedanke, da kommt also ein Bär dahin mit wahnsinniger Stereotypie, der einfach immer am Zaun nur auf und ab läuft, dann kriegt der zu absolut für ihn unkalkulierbaren unterschiedlichsten Zeiten an unterschiedlichsten Stellen auf 13 Hektar verteilt Futter reingeworfen jetzt muss der sich wirklich auf die Suche machen.

Und dann hat der mal was und dann kommen da sechs Wölfe und sagen, ich glaube, wir nehmen das. Und dann fangen die an, den zu ärgern und fischen sich mal ein Rehbein da weg. Das heißt, die stehen in einer leichten Konkurrenzsituation zueinander. Natürlich wird da kein echter Futterdruck produziert, also die kriegen schon genug zu fressen.

Ja genau, die kriegen jetzt nicht so wenig, dass die sich ernsthaft aufs Maul hauen, aber dass die schon in einer gewissen Konkurrenz und in einer gewissen Drucksituation sind, um die eigenen Sinne wieder zu schärfen. Und es ist total faszinierend zu sehen, dass der Bären, die zwölf Jahre in einer Betongarage gelebt haben, in relativ kurzer Zeit wieder anfangen mal auf dem Baum zu klettern und dort ein Stück Fleisch zu bunkern, damit der Wolf da nicht drauf kommt.

Also die kommen raus aus diesen Mustern und deshalb sagen die da wirklich ernsthaft, dass die Wölfe da häufig auch ein bisschen therapeutische Funktionen haben. Ach, das ist ja spannend. Ein mega faszinierendes Projekt. Man kann da auch hin. Die empfangen bis zu 90.000 Besucher im Jahr. Hört sich viel an, ist es aber nicht, weil es ist halt ein Riesenareal.

Und wenn du da im Februar hinkommst, siehst du gar keinen Bären, weil die in der Winterruhe sind. Also total interessant, sehr back to basic, sehr natürlich alles gemacht. Die waren zu Anfang, sind die sehr angegangen worden, so nach dem Motto, die hetzen da Tiere aufeinander in Gefangenschaft. Dem ist aber nicht so. Und das war wirklich, war ein ganz toller Tag mit mit dem Deffi zusammen und es gab einen sehr besonderen oder zwei, drei sehr besondere Momente.

Aber der erste Moment war, Deffi und ich schlenderten da durch den Park, Und da war eine 35 Jahre alte Bärin und die kam so mit zerzaust, übrigens komplette Hands-off-Mentalität. Den Tieren wird kein Medical Training beigebracht, die werden nicht angefasst, die werden nur durch Beobachtungen gecheckt, ob es denen gut geht und wenn es ganz schief läuft, muss man auch mal einen narkotisieren und da rausholen, aber die werden nicht trainiert, also es ist komplette Hands-off.

Und dann laufen wir da lang und dann kommt diese 35 Jahre alte Bärin und der Daffy hatte noch nie einen echten Bären wirklich so aus der Nähe gesehen und dann kommt diese Bärin da so angetapert, uralt, Arthrose, alles was du dir vorstellst und dem Daffy schießen komplett die Tränen ein, und ich denke, was hat er denn jetzt und er sagt, ey ganz ehrlich, Und dieses Tier läuft wie Kai-Uwe. Ja, das wollte ich gerade sagen.

Total. Und weil er ja Kai-Uwe ein paar Tage vorher einschläfern lassen musste, sagt er, das war jetzt so heftig für mich, dass ich da so einen alten, arthritischen Bären da schlindern sehe und eigentlich ist es wie mein Hund. Und das war der Einstieg eigentlich, wo wir dann da waren. Und das waren wirklich zwei sehr, sehr intensive Tage.

Und dann gibt es noch eine sehr besondere Geschichte da auch. Das werden wir bei den Tierheimelden noch ein bisschen genauer erklären. Die Bären, die da sind und die Wölfe, die da sind, die kommen alle aus menschlicher Gefangenschaft und die bekommen dort das schönste Leben, was sie jemals hatten. Es gibt aber eine Bärin dort, sagt dir JJ1 was, sagt dir was Italien, sagt dir Vorfall Italien Bär etwas.

Oh, nee, also es schwand jetzt ganz dunkel was, dass es dort mal einen Vorfall gab, wo jemand ums Leben gekommen ist. Um das jetzt mal einfach passiv zu formulieren. Und aktiv ist es so, dass die Bärin einen Jogger getötet hat. Und diese Bärin hat immer wild in der Freiheit gelebt, hatte Jungtiere und das ist ein Bärengebiet, die Leute, die da leben, wissen das, auch der Jogger wusste das und hat sich aber dann halt an ein paar Spielregeln nicht gehalten, will ich gar nicht verharmlosen, ist totale Dramatik und da geht es auch gar nicht darum, wer ist schuld, wer ist nicht schuld, sondern es geht darum, das ist einfach passiert und das ist ein Mensch getötet worden.

Das Gesetz in Italien sagt, ein Bär, der einen Menschen schädigt, wird betötet. So, jetzt passierte Folgendes. In Italien ist da ein totaler Volksaufstand entstanden und da waren Demonstrationen zugunsten der Bären auf einem Level wie bei uns die Anti-Atomkraft-Demonstrationen in den 80er Jahren. Also da waren hunderttausende Menschen auf der Straße. Meinst du mehr als für Timmy?

Ich glaube doch mehr als die 35 Verrücktgewordenen am Timmelorfer Strand. Und, Da war es eben so, dass aufgrund dessen hat jemand Einspruch eingelegt, hat das gerichtlich durchgeboxt und hat dann bis zum Europäischen Gerichtshof erwirkt, dass diese Bärin nicht getötet wird. So, Achtung und jetzt geht die Scheiße los.

Das ist eine Bärin, die noch nie einen Zaun kannte, die Gefangenschaft nicht kennt. So, jetzt wohin denn mit dem Tier? So, und dann hat der alternative Wolf- und Bärenpark gesagt, hey, wir haben hier einen Hochsicherheitstrakt, weil in einem normalen Bärengehege, wo ein bisschen Strom auf dem Zaun ist und Zaun ist, kannst du so eine Wildbärin nicht halten.

Die rennt einfach durch den Zaun und sagt, danke, schönen Nachmittag, auf Wiedersehen. Jetzt haben die aber so einen Hochsicherheitstrakt da gebaut für genau sowas und das haben die filmisch dokumentiert. Und dass ich nah am Wasser gebaut bin, wissen alle. Als diese Bären aus dem Käfig gelassen wurde und in dieses Gehege gebracht wurde, ich habe noch nie ein einziges Mal in allem, was ich bisher gedreht habe, zum Thema Hund, zum Thema Tierschutz, ein Tier mit mehr Angst gesehen.

Du kannst dir das nicht vorstellen. Die kommt aus dem Käfig raus, rennt in dieses Gehege voller Panik, kracht in den Elektrozaun, knallt zwei Meter zurück, nimmt Anlauf und rennt wieder volle Pulle in diesen Elektrozaun rein. Und zwar x-mal. Irgendwann gerät die hinter den Stromzaun, zwischen dem Metallzaun und hinter dem Stromzaun.

Ich habe so eine Panik in einem Lebewesen noch fucking nie gesehen. Die haben das Tier jetzt seit, Etwas über einem Jahr da und keiner von denen hat, nachdem die jetzt in diesen Freilauf gingen, das Tier jemals wieder gesehen. Weil die tagsüber, wenn die Mitarbeiter zwei Kilometer vom Gelände entfernt ankommen, ist die schon weg.

Die hat solch eine Angst vor Menschen, vor Zäunen, vor allem was da ist. Dass die wirklich nur nachts rauskommt. Also mit Nachtsichtgeräten kann man dann kontrollieren, wie frisst sie, wie läuft sie und so weiter. Es ist so schlimm. Und was die Tierschützer dort in dem Wolf- und Bärenpark sagen, es ist wieder mal ein schönes Beispiel dafür, wenn Emotionen über Verstand stehen. Ja, aus emotionalen Gründen schreit eine Gesellschaft, wir müssen dieses Tier retten.

Aber die sagen, alle anderen Bären, die wir hier haben, die haben vorher unter schlimmsten Bedingungen bei Menschen gelebt, denen haben wir hier ein Paradies gebaut. Denen geht es besser als vorher. Diesem Bären geht es eine Million Mal schlechter als vorher. Also da ist ganz klar die Einschätzung von den Tierschützern da vor Ort, dass da ein Euthanasieren Tierschutz gewesen wäre.

Und das macht diese Folge so unglaublich spannend. Da sind Wölfe mit Wolfshybriden im Gehege. Warum benimmt sich dieser Wolfshybrid, wenn da Besucherhunde kommen, ganz anders als die Wölfe? Eine total spannende Folge wird das. Und wir sehen da wirklich große Momente, wenn Daffy ins Gehege geht und Zäune repariert.

Also wirklich eine ganz, ganz, ganz, ganz tolle Folge wird das. Aber sag mal, wenn du jetzt so von all dem, was du so auch über Angst weißt, wenn du jetzt so überlegst, meinst du nicht doch, also die ist jetzt seit einem Jahr da, dass es doch eine Chance gibt, dass die irgendwann ein bisschen auftaut oder was?

Ich lache deshalb, weil das Erste, was ich gesagt habe, ey, pass mal auf Leute, ich kenne mich echt mit Bären nicht aus. Aber wenn ich jetzt ihr wäre, ich wäre jetzt erstmal sechs Wochen lang, hätte ich mich jeden Tag vor dieses Gehege gelegt, einfach damit die sieht, ich bin da. Das passiert dir nichts, ich bin da.

Die haben mich angeguckt und haben gesagt, hör mal, das ist eine wahnsinnig intelligente Einschätzung, aber dieses Tier... Die zehn Jahre davor nachtaktiv gelebt. Das war auch schon nachtaktiv in der Wildnis. Ich dachte, das hätte jetzt sein Verhalten umgestellt. Nee, nee, pass auf. Und die sagen, wenn wir jetzt noch uns nachts ans Gehege setzen, wann soll dieses Tier eine Sekunde Ruhe geben? Genau.

Und die sagen, wir alle unsere Tiere sind hands-off. Aber natürlich, Wenn ich da mit einem Futtereimer kam, na klar, ich mache den Eimer auf, klack, ein Bär riecht bis zu 20 Kilometer weit. Da mache ich einmal plöpp, dann hat der sofort in der Nase und dann kommen die und gucken, was ist da los. Und das ist da eben total anders. Die haben gesagt, das ist wahrscheinlich weltweit die wichtigste Bärin, die es gibt, um immer wieder darauf aufmerksam zu machen, Leute, ein Bär, der wirklich frei in der Wildnis gelebt hat und wir reden jetzt nicht ein fünf Monate altes Jungtier, sondern jahrelang in der Wildnis gelebt hat, bitte sperrt es nicht nochmal ein. Bitte sperrt es einfach nie wieder ein.

Und das fand ich so wahnsinnig berührend und wahnsinnig für mich auch schön zu sehen, dass da Tierschützer sagen, ja, wir kennen die Kritik, dass wir Wölfe und Bären zusammenhalten. Wir kennen diesen doch kindlich naiven Wunsch, dass wir dieses Tier da wieder reparieren. Das ist aber leider nicht die Realität.

Und das fand ich schon sehr, sehr interessant. Ja, sehr. Letztes Jahr ging das, glaube ich, irgendwie so rum, dass es in Italien, so in den Abruzzen, eine Bärengruppe gibt, die genetisch auch ein bisschen isoliert ist, auch etwas kleiner ist, die... Also die so ein bisschen friedlicher einfach ist und weniger gefährlich.

Also die Menschen gegenüber, die haben mit denen auch immer mal wieder Schwierigkeiten, aber auch von Seiten der Dorfbewohner hat sich irgendwie doch so ein gewisses Wohlwollen entwickelt und man merkt auch, damit kann man vielleicht auch mal ein paar Touristen ins abgelegene Dörfchen ziehen. Ja, aber es ist nicht, da scheint es mir tatsächlich ganz gut aufzugehen.

Also die scheinen irgendwie ganz gut mit denen klar zu kommen. Aus Japan zum Beispiel hörte man jetzt zuletzt immer so negativ Schlagzeilen, dass es da viel mehr Übergriffe gibt, einfach weil die Zivilisation mehr in die Lebensräume der Bären vordringt. Und auch aus anderen Gründen, die auch durchweg Menschen gemacht sind, gab es da jetzt auch gefährliche Begegnungen und auch Todesfälle.

Aber da gilt immer diese Bärengruppe in den Abruzzen gilt immer als so ein kleiner Sonderfall, von dem man sich zum Teil, also abgesehen von diesen genetischen Voraussetzungen, auch ein bisschen was abgucken könnte. Wie man das so menschmäßig macht. Also da ist ganz klar, der Tenor, ein gefüttertes Wildtier ist ein totes Wildtier.

Die sagen also die ganze Scheiße mit dem Bär doch mal Futter geben. Ach so, ah okay, das darf man natürlich nicht machen. Ja genau, aber damit geht das immer los. Also die Nähe der Wölfe, es wird gefüttert, es wird dann doch irgendwo mal was hingeschmissen und so ist das mit den Bären. Und die sagen, an der Stelle, wo die die Scheu verlieren und wo die näher kommen, aber Wildtiere sind, ist es faktisch gefährlich.

Und das ist natürlich immer die Vollkatastrophe. Also mal Wildtiere, bitte einfach Wildtiere sein lassen. Es wird auf jeden Fall eine sensationelle Folge, bin ich mir sicher. Weil ich habe wirklich unfassbar viel gelernt. Also der Daffy und ich, wir standen ja wirklich ganz oft mit offenem Mund da und haben gedacht, das ist wirklich krass, was wir hier alles so hingeworfen kriegen. Also toll, tolles Konzept.

Freue ich mich drauf auf die Folge. Und da sitzt übrigens auch die Mutter des Problembären Bruno, der erschossen wurde. Die Mutter ist ja eigentlich immer schuld, ne? Ja, aber da wird tatsächlich erklärt, warum die Mutter an Brunos Verhalten schuld war und all ihre Nachkommen ähnliches Verhalten wie Bruno gezeigt haben.

Aber dazu muss man sich die Sendung angucken. Sehr gut. Ein Cliffhanger, wie er im Buch steht. Wow. Es gab ja jetzt in den letzten Wochen und Monaten durchwachsene bis tragische Nachrichten von der Ostsee. Immer wieder, schon in den letzten Jahren, klagen ja NaturschützerInnen darüber, dass es in der Ostsee immer mehr so Todeszonen gibt, dass viele Fischbestände dort komplett platt gemacht worden sind.

Und jetzt gibt es mal wieder eine ganz interessante, positive Nachricht aus der Ostsee, wenn auch nicht aus der deutschen Ostsee. Und zwar, der Thunfisch ist zurück. Und jetzt frage ich dich, hättest du den Thunfisch jemals in der Ostsee verortet? Ich habe jetzt überall gelesen, der Thunfisch ist zurück in der Ostsee.

Und ich dachte, hä? Wieso ist er denn da überhaupt? Also er ist jetzt so lange weg gewesen, dass Leute wie ich das gar nicht mehr wissen. Mehr als 50 Jahre lang war nämlich der atlantische Thunfisch aus dem Irrsund, da ist jetzt wieder aufgetaucht, so gut wie verschwunden. Und jetzt ist er wieder da. Und was die da jetzt anbieten, sind Thunfisch-Safaris.

Nein. Nämlich, nein, nein, nein, du musst jetzt nicht schon wieder das Allerschlimmste annehmen. Die tuckern da mit Bötchen durch die Gegend und gucken sich an, wie die aus dem Wasser springen. Also die wiegen ja 300, 400 Kilo und dann werden die aber unter Wasser, keine Ahnung, 50 kmh. Ein Tunfisch wiegt 300 Kilo? Ich hätte jetzt so 200 geschätzt.

Nee, ich glaube, das können richtige Brecher werden. Komm, goggel das mal eben. Also ich hätte jetzt in einer 16-Millionen-Euro-Show. Hättest du doch erstmal mich angerufen. Ja, genau. Das wäre doch mein Problem gewesen. Also ich hätte immer so vermutet, ein durchschnittlicher Thunfisch wiegt 200 Kilo.

Jetzt fängst du schon an, hier runter zu... Ne, wieso? 200 Kilo. Ja, Durchschnitt. Wow, das hättest du nicht gedacht. Der rote Thun, auch großer Thun, nordatlantischer Thun oder Blauflossen-Thunfisch, ist eine Thunfischart und eine bedeutende Speisefischart mit einer Maximallänge von, schätze? 2,75 Meter. 4,50 Meter.

Und ein Maximalgewicht von über 650 Kilogramm ist einer der größten Knochenfische. Ja gut, aber den haben wir ja wohl nicht in der Ostsee. Ja, warte mal. Also hier steht nordatlantischer Thun. Das ist auch der rote Thun. Das ist Tunus. Thynus. Lateinisch ist sein Name. Der lange Thun. Thun. Der Kölsche Tünn, der ist hier am Rhein, wird der gesehen. Der schwimmt in Rud und Wies.

Ja. Und hat das Geweih vom Händnis. Ja, du, das ist das hier, Deutsche Stiftung Mioschutz. Okay, aber 200 Kilo war ich ja echt weit davon entfernt. Ja, also dann ruf mich bei der nächsten 600 Millionen Euro Frage doch einfach. Wahrscheinlich hast du jetzt auch einfach nur die größte Rasse rausgesucht, die es da gibt.

Ja, das ist, das stimmt hier einfach alles, was ich gesagt habe. Ich bin selbst überrascht. Okay. Jedenfalls brettern die dann mit 50 kmh oder so durch das Wasser und wenn die dann eben die Wasseroberfläche durchbrechen, muss das ein gigantisches Naturschauspiel sein. Ja, da bin ich mir sicher. Da bin ich mir wirklich sicher. Achso, genau. Und was ich aber eigentlich sagen wollte, das kommt natürlich nicht von ungefähr.

Und zwar ist das das Ergebnis ganz konsequenter Schutzmaßnahmen, die die Ostsee bei uns auch ganz dringend bräuchte. Und ich habe vor ein paar Jahren mal gesehen, wie sie da im Öresund, das war wirklich komplett, komplett zerstört. Der ganze Meeresboden von so einer Schleppnetz-Fischerei. Und dann haben die das konsequent unter Schutz gestellt.

Und das muss man ja sagen, das ist ja dann auch so die Kinderstube für die ganzen Beutefische, die so ein Thun braucht. So 650 Kilo, kommt nicht von ungefähr, da muss ordentlich gefuttert werden. Und das scheint doch jetzt Früchte zu tragen. Und ich finde, das ist eine schöne Nachricht. Es ist eine spektakuläre Geschichte, finde ich.

Und die zeigt, dass eben noch nicht alles verloren ist. Ja gut, ich meine, wenn du schon mit Zahlen kommst, ich war ja nicht nur im Bärenpark, sondern ich war ja auch, also wir haben ja jetzt zwei, drei sehr, sehr intensive Tage gehabt, ich war ja auch noch woanders und zwar im Erlebnishof Gerhardsbrunn.

Den würde ich gerne übrigens hier verlinken, weil das ist für mich wirklich, also da will ich nicht zu viel von erzählen, aber da kann ich nur sagen. Gründer und Gründerinnen, 26 und 24 Jahre alt, betreiben das seit sechs Jahren. Und wenn ich darüber nachdenke, dass so jemand mit 20 sagt, so ein Ding gründe ich mal, mit 20, da gab es für mich Fußballpartys, Mädels, dralala.

Also wenn du mich am Montag gefragt hättest, was machst du Dienstag, hätte ich gar nicht gewusst. Und die haben für mich ein in Deutschland absolutes Vorzeigeprojekt gebaut. Ein Erlebnishof, ein Lebenshof, trotz alledem vermitteln die Tiere. Aber da habe ich einen Ochsen kennengelernt, den Karl. Und der Karl, wie dein Schwager.

Richtig, aber dieser Ochse wiegt 780 Kilo. Wow. Jetzt kommst du hier mit dem größten Thunfisch. Ich komme mal mit dem Ochsen und du darfst dreimal raten, woher der Ochse stammte. Aus der Zucht natürlich. Und der hat einen Kollegen da stehen, den Oreo. Und der Oreo wiegt auch so um die 700 Kilo. Und der hat, man weiß jetzt schon, also so eine Kuh könnte locker 25 werden und die beiden Kollegen werden so mit 5 verabschiedet.

Derart starke Gelenksprobleme haben, dass der Kopf noch pubertär und jung ist. Aber die Gelenke es nicht mehr tragen werden. Also der Oreo, der hatte von dem Huf nach oben, war der Knochen noch relativ normal. Und dann kamen die Gelenke. Und die Gelenke waren schon mindestens so groß wie ein Handball.

Einfach, weil die Gewichtsmasse gar nicht dafür gemacht ist. Hast du eben gesagt, was das für eine Rasse ist? Ja, die kommen irgendwie aus der Fleischgewinnung. Aber so eine Standard-Zuchtbulle wieder so für unser normales Fleisch. Genau, das war jetzt nicht irgendwie das Mammut unter den Ochsen oder so.

Aber eben für Fleischproduktion gemacht, ein riesen Öschi. Ganz nett ist mit uns spazieren gegangen, hat Diffi quasi die Kartoffeln aus der Hand gemampft. Das war ganz schön alles. Und dieser Erlebnishof Gerhardsbrunn. Unter anderem kommen Kindergruppen dahin, da kriegen Kinder erklärt, wie Natur geht, warum es für diese sieben Kühe gut ist, dass die zwei Hektar haben und was es für eine perverse Scheiße ist mit der Anbindehaltung.

Also das ist ein Thema. Dann kommen viele Jugendgruppen dahin. Dann haben die inzwischen, ich glaube, allein im letzten Jahr über 400 Katzen vermittelt, die sie teilweise auf der Straße eingesammelt haben, Weil man glaubt es ja nicht, Deutschland hat ein Freikatzenpopulationsproblem. Also zwei zauberhafte Menschen. Und wenn die Folge läuft, werden wir die hier nochmal besonders anklingeln.

Und eigentlich könnten die auch mal gute Gäste hier im Podcast sein. Also ich war wirklich verknallt in diese Menschen da. Das ist unglaublich. Das hört sich schön an, ja. Aber dramatisch, dramatisch mit dem Tier. Ich habe jetzt eine Zuschrift bekommen von einer Hörerin. Ich begrüße Sie. Hörerpost. Die Rubrik Höreranliegen.

Freunde, wenn ihr noch was braucht, rufen anderen an. Es war ein Medienbeitrag entweder aus dem US-amerikanischen Raum oder aus Australien. Ich weiß es jetzt nicht mehr genau. Jedenfalls ging es um eine neue Therapie für Brachycephale-Rassen, also plattköpfige, plattnasige Hunderassen. Und dieser Beitrag war irgendwie ein bisschen strange. Der war so aufgemacht, als wäre das alles ja so ein bisschen witzig, dass ja die Hunde auch so viel schnarchen müssen.

Haha, und da kann ja keiner mehr bei schlafen. Und jetzt gibt es offenbar... Ich habe mir das noch nicht genau ansehen können, aber ich werde das natürlich tun. Eine Spritze, die man dem Hund geben kann und die wird in diese Weichteile injiziert, die eben zu viel sind. Also es ist ja ein Teil der Problematik bei den kurzköpfigen Hunden ist ja, dass der Schädel zurückgezüchtet wird.

Aber vieles, was da an Weichteilen, an Zunge und und und ist, ist eigentlich noch dieselbe Masse geblieben und ist insofern auch im Weg, Wenn der Hund eben hecheln will, um sich zu kühlen oder auch einfach nur Luft kriegen möchte. Und da ist jetzt irgendwie die Idee, also ich habe das so verstanden, die haben das in diesem Medienbericht so dargestellt, dass das sozusagen das Gegenteil von Botox ist.

Also das scheint irgendwie für eine gewisse Straffung oder so zu sorgen, sodass die Hunde wieder besser atmen können. Dann hatten die da auch tatsächlich so ein paar einschlägige Hunderassen rumspringen, die auch deutlich weniger Atemgeräusche gezeigt haben, als man das sonst so kennt. Aber wie gesagt, ich gucke es mir nochmal genau an. Wenn es da zur Linderung führt, für die Hunde, die jetzt sowieso schon da sind, ist das ja eine ganz gute Sache.

Aber wenn es so verkauft wird wie, ist ja alles nicht so schlimm. Es gibt ja für alles ein Mittel und wir können hier munter weiterzüchten. Und das befürchte ich so ein bisschen. Es schien mir auch die Tonalität von diesem Beitrag zu sein. Aber mal abwarten. Ich wollte nur sagen, ich werde mir das nochmal genauer ansehen und vielleicht dann in der nächsten oder übernächsten Folge mal darüber berichten, vielleicht auch mal mit Sabine Holland zum Beispiel darüber sprechen, die dazu bestimmt schon eine Meinung hat.

Der Andi, also unser Kameramann Andi Linde, die hatten jetzt ja wirklich zwei Foltertage. Also der erste Drehtag war elf Stunden und mit einer kleinen Mampfepause. Aber wenn so ein Kameramann mal so davon neun Stunden ohne Pause eine Kamera auf der Schulter hat, dann weißt du ja, was gebimmelt hat. Also A, was das für die Konzentration bedeutet, körperlich. Und so hatten wir jetzt zweimal solche vollgepackten Tage.

Aber in einer Pause hat der Andi mich gefragt. Besser, wenn man den, fragt man sich schon auch manchmal mal, den Andi da nicht lieber erlöst, wolltest du jetzt sagen. Eine gezielte Entnahme wäre da sozusagen. Aber es ist total verrückt. Hast du jemals von dem Dingo-Zaun gehört? Dingo-Zaun? Ja. Nee, aber wenn ich jetzt raten müsste, würde ich sagen, dass der irgendwo in Australien ist. Ist aber nicht.

Doch, aber der Andi hat mir davon erzählt und es ist total Panne, dass ich das einfach nicht wusste. oder nicht mehr auf dem Schirm hatte. 1,80 Meter hoch. Und man wollte sozusagen verhindern, dass die Schafpopulation von freiliebenden Dingos nicht dauernd so weggefressen wird. Jetzt darfst du mal raten, wie lang dieser Zaun ist. 1,80 Meter hoch.

Weiß ich nicht. Was kommt jetzt? 5.600 Kilometer. Nein. Die haben einen 5600 Kilometer langen Zaun gebaut. Einmal durch Australien oder was? Ja, fast. Von oben nach unten oder von links nach rechts? So eine kleine Ecke abgetrennt? Ja, so ähnlich. Aber pass auf. Die Idee war, dass die Dingo, also zwei Gründe.

Einmal, dass die Dingoes sich mit den dort lebenden Haushunden nicht weiter verpaaren. Das ist ein Thema gewesen, aber das wohl größere Thema waren wie immer wirtschaftliche Interessen. Denn die Schafweiden wurden da von den Dingoes angeblich dezimiert. Und das ist auch so, pass mal auf, ich lese es dir mal vor, weil das wirklich lustig ist. Die Länge des Dingo-Zauns wird mit ca.

5614 Kilometern angegeben. Damit ist er der längste Zaun und das längste ununterbrochene Bauwerk der Welt. Wie, was ist mit der chinesischen Mauer? Pass auf, die chinesische Mauer ist länger, aber an manchen Stellen unterbrochen. Ach was. Durch natürliche Hindernisse. Zeitweise war der Dingo-Zaun mehr als 8000 Kilometer lang.

Der Zaun befindet sich im größten Teil auf ebenem Wüstengebiet. Er beginnt im Westen auf dem Cliff von Foulers Bay bei Yalata, umgeht die Bergbaustadt Cubapidi, führt im Norden des Lake Torrance vorbei und endet in Queensland in den Darling Downs vor der Ortschaft Jimbo. So, pass auf. Schafe gehören nicht zur ursprünglichen Fauna Australiens und sind eine wesentlich leichtere Beute für die wildlebenden Dingoes als Kängurus oder Emus.

Verständlich. Man hüpft nicht so. Genau. Während die Dingoes keine größere Gefahr für die Rinderzucht darstellten, dezimierten sie die Schafherden im Süden des Kontinents beträchtlich, sodass die Schafproduktion am Ende des 19. Jahrhunderts unmöglich schien. Heute macht man die Wollproduktion in Australien dagegen fast 30% des Weltmarkts aus.

So, pass auf, jetzt ist aber was passiert. Du siehst an dem Zaun entlang, auf der Seite, wo die Dingoes leben, grüne Landschaft. Auf der Seite, wo die Dingo's nicht leben. Karg. Warum? Weil man natürlich so, ja natürlich, die haben so massiv eingegriffen. Rechts wird alles weggefressen, was bei drei nicht auf dem Baum ist.

Wahrscheinlich nicht nur von den Schafen. Du greifst ja komplett in das ganze Nahrungsnetz ein. Auch die ganzen kleineren Viecher, die werden ja auch nicht mehr gerissen. Absolut. Es ist ein super Beispiel dafür, wie Panne das sein kann. Aufgrund von rein wirtschaftlichem Interesse. Also ging es jetzt nicht darum zu sagen, oh, die armen Schäfchen, sondern ja, fuck, die fressen uns hier die Einkommen weg, da so eine Selektion zu betreiben.

Die Wissenschaftler sind sich nicht ganz einig, ob das wirklich an dem Dingo-Zaun liegt, aber trotzdem ist es eben total krass zu sehen. Und ich musste echt wirklich schmunzeln, als ich das heute gelesen habe, weil es eben so passte in die Bären- und Wolfsgeschichte, die wir da erlebt haben und in diese Hysterie zum Thema Walt Timmy, zum Thema Wolf in Deutschland.

Das war für mich nochmal ganz, ganz schön zu sehen, dass alle Tierschützer, die ich in den letzten Tagen getroffen habe dass da der Tenor war, hör mal Leute Tierschutz bedeutet auch, dass wir mal kurz die Emotionen runterkochen, und mal überlegen was wäre denn so eine wissenschaftliche Geschichte dazu.

Und eine Frage, jetzt hat man ja die Erkenntnisse, die liegen ja auf der Hand dieser Dingo-Zaun existiert doch jetzt in dieser Form nicht mehr oder doch oder wird der immer noch gepflegt und ausgebessert. Klar, es gibt, ich sehe hier gerade ein Foto, bei Cuberpedi gibt es ein Schild, da steht immer noch Dogfans.

Dogfans, da im Hintergrund sieht man die Zäune. Ich könnte mir nur vorstellen, man arbeitet jetzt nicht mehr an Ausbesserungen oder so. By the way ist 1,80 Meter für einen jungen Dingo. Ja, oder? Das wollte ich mich eben auch schon fragen. Nicht nur ein Hindernis. Also ich glaube, die, die Bock haben, die gehen da auch drüber.

Aber trotzdem ist es natürlich, welche Motivation sollen die haben? Die haben genug Platz. Ja, also ist ja nicht so, dass die sagen, wir wandern jetzt mal jeden Tag 500 Kilometer, wir haben ja hier genug zu fressen. Es gab ja, ich weiß nicht, ob ich dir das auch schon mal erzählt habe, aber ich bin ja mal tatsächlich auf Hawaii gewesen und zwar für eine Hochzeit.

Und wenn ich diesen Satz isoliert sage, bekommt man ein sehr, sehr verzerrtes Bild von meinem Leben. Zumal es ja kein Bier auf Hawaii gibt. Richtig. Was es auf Hawaii aber gibt und eigentlich auch nicht dahin gehört, Das sind Mungos, die Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt wurden. Ich glaube, da haben wir schon mal drüber gesprochen.

Haben wir schon mal drüber gesprochen. Ich erinnere mich vage. Erzähl nochmal. Also die Geschichte ist so, dass die Zuckerrohrplantagen gebaut haben. Und wo Zuckerrohrplantagen sind, da sind auch schnell Ratten. Und dann hat man sich gedacht, wir könnten Mungos diese furchtlosen kleinen Tiere kaufen, heranschaffen, dass sie die Ratten platt machen.

Und nun hat man an der Stelle nicht bedacht, dass das eine Tier tagaktiv und das andere Tier nachtaktiv ist. So und so hat dieser Mungo alles gemacht, nur nicht die Ratten getötet. Dafür aber jede Menge, tragischerweise einheimischer Vögel, Eier, Meeresschildkröten und, und, und. Oh Mann, oh Mann, oh Mann, oh Mann, oh Mann.

Aber es ist wirklich, du denkst doch immer bei solchen Sachen, warte mal. Also angenommen, ich werde jetzt aus Versehen Politiker und dann sagt jemand, wir haben so ein Problem, wie lösen wir das? Möchte man ja meinen, ich würde dann sagen, warte mal, wie viel kenne ich mich aus mit Mungos? Gar nicht.

Das musst du schon überwinden. Also die Frage ist schon mal grundfalsch, dass du dir die am Anfang überhaupt stellst. Stimmt, das heißt, das erlebe ich ja gerade in der Politik. Auch wieder sehr lustig, die Tierschutzbeauftragte Silvia Breher hat jetzt verkündet, was für ein großer Erfolg es ist, dass in Schlachthöfen, also Alois Reiner, der Metzgermeister, hat ja jetzt das mit vorangetrieben, dass in Schlachthöfen ja Kameras aufgehängt werden.

Und wenn man dann fragt, übrigens, wer kann denn diese Kamerabilder dann mal sehen? Das haben wir auch schon gesprochen. Ja, aber es ist ja so Panne zu sagen, das darf dann nur der Betreiber und der Veterinär sehen und verkauft es dann da als lächerliches Erfolgskonzept. Und das hat eben damit zu tun, dass sich Leute wie Brea und Alois Rainer einfach 0,0 für Tierschutz interessieren und einfach nur mit Industrie kummeln wollen.

Und genau diese Scheiße, ich verstehe das immer nicht. Guck mal, keine Ahnung. Ich habe heute eine Katze getroffen. Und diese Katze ist zweimal vermittelt worden und ist immer wieder zurückgekommen, weil sie sich in Menschen verbissen hat. So, jetzt läuft. Fair Bissen. Ja, Fair Bissen. Und jetzt läuft die da auf diesem Hof rum, auf diesem Erlebnishof, Lebenshof.

Und dann frage ich so, ja, aber ich meine, die hat ja eine Geschichte. Und da sagen die, ja klar, aber warum sollte die sich hier in Menschen verbeißen? Die läuft hier rum, die fängt eine Maus, wenn ihr danach isst und kein Schwein kommt auf die fucking Idee, die auf den Arm zu nehmen. So, fertig, warum soll die sich in Menschen verbeißen? Die hat ja auch wahrscheinlich so eine Träne tätowiert im Gesicht.

Schon deswegen kommt niemand auf die Idee. Genau, und dann saß Klein Martin mit verschränkten Armen auf dem Stuhl und dann dachte sich doch dieses Kätzchen, da kletter ich mal an Martin hoch. Und dann hat sie sich erst auf meinen Kopf gestellt, dann ist sie auf meinen Armen geklettert und hat sich in meine Arme gelegt.

Och, wie süß. Ja, genau. Gibt es davon Bildmaterial? Ja, davon gibt es Bildmaterial und da fiel mir doch gerade nochmal ein, ist es nicht das Tier, das sich in Menschen verbissen hat? Und interessant war, dass alle auf diesem Hof sagten, das hatten wir so jetzt hier noch nicht. Ja, was heißt das? Ist das ein Kompliment?

Wir können nur sagen, wir hatten das so noch nicht. Und dann lag die da und kuschelte sich in mich rein und schnurrte vor sich hin. Und das war wirklich interessant. Ich bin ja eher vorsichtig, wenn es darum geht, ey, das Tier hat schon mal irgendwie was auf dem Kerbholz und so. Ich hatte keine Sekunde, das Gefühl, ich sei in Gefahr.

Und ich kann dir auch sagen, warum ich wahrscheinlich auch keine Sekunde in Gefahr war, weil ich ja gar nicht den Impuls hatte zu sagen, jetzt liegt die auf mir, jetzt streichel ich die mal, jetzt keine Ahnung was. Und die hat wirklich gedöst. Und dann mussten wir nach ein paar Minuten weiterdrehen und dann habe ich mich so leicht nach vorne gekippt, dass du runtergehobst und fertig.

Und das ist eben ganz oft der Schlüssel. Das ist dann einfach die Tiere in Ruhe. Das ist aber ja auch, das ist mir schon öfter aufgefallen, auf gemeinsamen Drehs, dass du ja tatsächlich auch ein Katzenmagnet bist. Und zwar, weil du die in Ruhe lässt. Also das ist bestimmt ein Grund. Das ist ja ganz klar, dass Katzen nicht zu den Leuten gehen, die gebeugt irgendwie hinter ihnen herstampfen, sondern eher zu Leuten, die sie nicht anstarren, die nicht dieses Fordernde irgendwie haben.

Schalten Sie nächste Woche wieder ein, wenn es heißt The Cat Whisperer is in town. Nee, was wir jetzt machen, ist was ganz anderes und ich sehe es schon in deinem Gesicht. Halten wir kurz fest, es ist Dienstagabend, 10 vor 11. Ich bin seit 6.15 Uhr unterwegs, habe einen 11 Stunden Dreh hinter mir und jetzt quälst du mich noch mit so einer Scheiße?

Ich hatte es auch nicht nur einfach heute und deswegen machen wir das jetzt ganz flott. Ich gebe dir jetzt schon einen Hinweis und zwar ist es ganz lustig, ich finde es dockt thematisch recht gut an, an Dinge, die wir schon besprochen haben. Ich sage dir jetzt erstmal ein paar technische Daten. Der Rüde wiegt 17 bis 25 Kilogramm. Also Zahlen kriege ich schon gar nicht mehr genannt oder was?

Achso, das habe ich gerade unterschlagen, weil ich das auswendig gelernt habe. Also es ist jetzt ausnahmsweise mal wieder eine Rasse, die nicht von der FCI anerkannt ist. Aber das ist nicht das erste Mal, dass wir das jetzt hier machen. Und es gibt auch einen aktuellen Anlass. Übrigens an dieser Stelle nochmal herzlichen Dank. Jetzt habe ich alle Zahlen auswendig gelernt.

Das wird dir sicherlich nochmal gelegen kommen. An der Stelle nochmal herzlichen Dank an Tobias, dass du dieses... Das Rasseporträt so nachhält es. Es gibt ja diese Seite, wenn man unseren Podcast sucht bei Instagram, dann findet sich ja eine Seite, die von der Community betrieben wird. Und da wiederum ist verlinkt eine Übersicht über alle Hunderassen, die wir schon besprochen haben.

Richtig toll. Und jetzt gibt es eine neue. Wir freuen uns alle. Der Widerriss beim Rüden. 50 bis 60 Zentimeter. Das Herkunftsland ist Deutschland. Guck, auch das gebe ich dir als Tipp. Die Fellfarbe, Grundsätzlich alle Farben erlaubt, häufig rein schwarz, blau-grau, grau, hellweizen bis weiß. Warte mal, warte mal, nicht so schnell. 50, 60 Zentimeter Deutschland.

Die Farben kannst du nochmal langsam aufzählen. Schwarz? Häufig ist rein schwarz, blau-grau, grau, hellweizen. Warte mal, warte mal, warte, warte, warte, warte. Blau-grau? Was denn blau-grau? Das, was du da anhast, würde ich sagen. Oder ist das schwarz? Achso, hast du ein bisschen öfter gewaschen vielleicht? Ja.

Ja, ja, okay. Blau, grau, grau, Weizen. Mhm, heller Weizen. Braun auch? Das wird ja nicht aufgeführt. Aber wenn du mich fragst, würde ich fast sagen, na zumindest hellbraun habe ich schon gesehen. Also du kennst diese Rasse? Ich kenne diese Rasse. Und du würdest sie auch sofort erkennen. Du siehst sie und sagst, hier, das ist doch der Nürnberger.

Also ich habe mich natürlich jetzt auch reingefuchst. Ich würde nicht sagen, dass ich eine hundertprozentige Treffsicherheit hätte. Ich könnte mir vorstellen, dass ich da auch schon mal ein Mischling falsch positiv durchwinken würde. Aber doch, ich würde mir schon eine gewisse Treffsicherheit zutrauen. Okay.

Zur Fehlbeschaffenheit. Dicht und fest mit langem, zotteligem Deckhaar und dichter Unterwolle, die zum Verfilzen neigt. Warte mal, 50 bis 60, das war, ist so Emmas größere Trievergröße. Ein leicht verfilzbares Fell, grauen, ich habe überhaupt keine Ahnung. Und sie kommt aus Deutschland, sie hat auch einen deutschen Namen?

Ja, sehr, sehr deutsch, würde sagen, das ist ein sehr deutscher Name auch. Zusammengesetzt aus zwei Wörtern, die jeweils auch ein anderes Tier bezeichnen. Der Name des Hundes ist ein zusammengesetzter Name, also ein zusammengesetzter Begriff aus zwei Begriffen, die jeweils auch ein anderes Tier bezeichnen.

So wie Mausehund. Ja. Genauso. Nur anders. Nur ganz anders. Ja, ich wette, dass ich jetzt genau original der Einzige bin, der es nicht weiß. Weiß ich nicht. Ich hatte tatsächlich, bis ich sie am Wochenende getroffen habe, auch wieder vergessen, dass es die gibt. Verfilztes Fell. Aha. Moment mal eben.

Ach nee, Quatsch. Quatsch, nein. Blödsinn, vergiss es. Nee, nee, nee. Das ist ja nicht deutsch. Nee, ich weiß es nicht. Haben wir noch irgendwas anderes, was den älteren Herren dazu bringen könnte, das Rätsel zu lösen? Vielleicht. Also es gibt ja von den altdeutschen Hütehunden gibt es ja verschiedene Schläge.

Und dieser Hund ist einer dieser Schläge. Aber Harzer Fuchs ist doch nicht. Silbergrau. Also nochmal, du hast ja gesagt, beide Namen wäre jeweils eine Hunderasse. Nee, ein Tier, habe ich gesagt. Nicht Hunderasse. Ach, okay. Und zwar auch eine Hunderasse dabei, aber nicht nur. Eine Gelbbacke. Nein. Ein harzer Fuchs haben wir nicht. Aber verfilztes Fell. Welcher Hund hat den verfilztes Fell?

Soll ich auflösen? Ich habe echt keine Ahnung. Ja, löst mal auf. Es ist der Schafbudel. Was macht das jetzt mit dir? Ja, nee, ich muss mal so nachdenken, wo ich an welcher Stelle hätte drauf kommen können. ich hätte jetzt bei verfilzt, weiß ich jetzt gar nicht, ja aber hätte man schon drauf kommen können, so, Sei nicht zu hart mit dir. Es ist wirklich 22.56 Uhr. Vielleicht hättest du es an einem Dienstag um 10.

Als was hättest du den Hund durchgewunken, bevor du dich damit beschäftigt hast? Ich hätte gedacht, dass es ein Mischling ist, wie immer. Aus Schaf und Pudel. Deshalb weiß der auch Schafpudel. Das eben nicht, kurioserweise. Also wenn ich das richtig verstanden habe, dann geht das Wort Pudel gar nicht auf den Pudel zurück, sondern auf das niederdeutsche Wort Fool, was auch für schlammige Pfütze steht, was wiederum ein Hinweis auf die Fellfarbe, die sehr häufig ist bei diesem Hund ist.

Ja, dass er mit Pudeln nichts zu tun hat, das wusste ich oder das habe ich schon oft gehört, aber wahrscheinlich werden viele, wenn man sich sozusagen das Standardfoto anguckt, was ich jetzt hier auch so sehe, bei Wikipedia habe ich das gerade mal eingeben. Das könnte ja auch auf den ersten Blick ein Briar sein. Oder so ein Bearded Collie Mix oder ein mit ein bisschen ungenauig guckend Bobtail Mix.

Also der Schafpudel, das kann ich schon wirklich sagen, kein Hund, wo man jetzt so sagen sollte, der passt zu jedermann. Sehr eigenständig. Also eben nicht hütend im Sinne von, was kann ich für dich tun, was kann ich für dich tun, was kann ich für dich tun, Sondern eher glaube ich auch, dass es mit den altdeutschen Einschlägen eigentlich immer so ist.

Sehr starkköpfig, sehr eigensinnig, sehr klar in dem, was die wollen und was nicht. Und ich glaube, dass nahezu kein Schafbudel, mit dem ich zu tun hatte, gut verträglich war. Jetzt kann man natürlich sagen, deshalb sind sie ja auch bei mir gelandet. Aber die sind schon sehr... Sag ich mal, schon knackig irgendwie so. Also da sind sie schon, finde ich, eher Bria-ähnlich von der Grundstruktur.

Also auf eine Art sehr sensibel, so fast ein bisschen wie ein Bergamasca sind die von der Struktur, finde ich. Sehr eigenständig, aber trotzdem sensibel, sehr robust, gut im Austeilen, schlecht im Einstecken, würde ich sagen. Naja, also mir ist der Hund am vergangenen Wochenende im Wald begegnet. War an der Leine und legte sich, als er Trudi sah, dann so ganz flach auf den Boden und ist dann so, als wir auf selber Höhe waren, hochgeschossen, laut gebellt, Trudi und ich beide auch einen kleinen Schrecken bekommen.

Jetzt hatten die Leute, die dabei waren, die wirkten auch sehr. So als wüssten sie genau, was sie da tun. Die hatten das auch komplett im Griff und wussten, glaube ich, wirklich genau, was sie da an der Leine haben. Aber das hatte mich so vom Verhalten sogar dazu dem Irrtum verleitet, dass das kein Hütehund ist, sondern ein Herdenschutzhund.

Und ich glaube, so ein bisschen könnte es doch vielleicht auch sein, dass die den Job vielleicht auch noch ein bisschen mitgemacht haben oder so? Ja, jetzt muss man dazu sagen, dass eigentlich alle altdeutschen Hütehundarten, und auch jetzt, wenn man so eine Gelbbacke mal nehmen würde, schon auch sehr aufpassen.

Also die sind dann nicht so getaktet wie jetzt ein Border Collie, der nur sagt, wo ist das Schaf, wo ist das Schaf, wo ist das Schaf? Sondern schon auch aufpassen, als Hofhunde meist gut geeignet. Das ist schon so. Also ein Schafpudel kann ohne Hüteaufgabe durchaus sehr glücklich sein, wenn er mit aufs Haus aufpassen kann.

Aber für mich wirklich, also wir hatten bei Hundeprofi auch mal einen Fall, wo man sagen muss, das war schon auch long way to go. Okay. Gut. Tja, hast mich gekriegt, ist nicht schlimm. Gut. Hm, naja, gut, dann quäl mich doch weiter. Ich gehe jetzt ins Bett, aber zunächst. Oder hast du noch irgendwas? Ne, ich habe nichts mehr. Ich würde gerne noch zwei Aufrufe platzieren, aber es wären aber auch schon direkt meine Tipps des Tages.

Und zwar, es ist glaube ich wirklich von uns allen jetzt gefordert, dass wir uns auf unsere Hinterbeine stellen. Und zwar soll das Behindertengleichstellungsgesetz reformiert werden. Morgen, wir zeichnen ja heute 5. Mai auf, morgen ist es zur zweiten Lesung im Bundestag. Damit ist aber noch nicht alles eingetütet, das können wir nur alle hoffen.

Denn was dort geplant wird, das sind wirklich massive Einschnitte, in die viele leben von vielen, vielen Menschen, die eben behindert sind. Da geht es zum Beispiel darum, dass es keine Rampen mehr geben muss, was dann Leuten den Zugang zu, keine Ahnung, öffentlichen Einrichtungen jetzt nicht, aber zum Beispiel zu Kneipen oder zu Geschäften oder oder verwehrt.

Und das ist einfach eine Frage von Gerechtigkeit und Teilhabe. Das dürfen wir so nicht durchgehen lassen. Es geht auch darum, dass man Leute, die eigentlich noch selbstbestimmt zu Hause leben können, aber eine gewisse Form von Assistenz brauchen, diese Assistenz streichen will. Und ich finde, da geht es wirklich an den Kern dessen, was so auch mit Menschenwürde zusammenhängt.

Und wer jetzt so denkt, ja das ist jetzt ein Thema, da kann ich mich nicht auch mit beschäftigen, weil es betrifft mich nicht unmittelbar und ich habe niemanden in meinem Umfeld, ich habe jetzt diese Zahl gehört, drei Prozent der Behinderungen sind angeboren, 97 Prozent der Behinderungen erwirbt man in seinem Leben.

Also es kann auch jeden von uns oder auch unseren Liebsten ja auch jederzeit treffen und letztlich ist es auch eine Frage, in welcher Gesellschaft will man denn eigentlich leben und deswegen würde ich gerne, das würde ich gerne verlinken und damit auch noch verbinden. Es gibt auch noch eine Petition zu der Geschichte mit den Psychotherapeut innen.

Da kann man also auch was tun und das wären meine beiden Tipps für diese Woche. Bei der Gelegenheit hast du gesehen, wie Friedrich Merz mit einer krebskranken Frau umgegangen ist? Ich habe das nur gelesen. Ich habe es nicht gesehen. Ich konnte mir das, ich habe es mir noch nicht ansehen können. Es ist, dir stockt der Atem, wenn du das hörst.

Da meldet sich eine Frau zu Wort, die Hautkrebs im Endstadium hat und sagt, hey, es soll jetzt doch die Früherkennung von Hautkrebs nicht mehr von den Kassen finanziert werden. Das würde unter anderem bedeuten, dass Menschen wie ich, die das dann gar nicht hätten frühzeitig erkennen können, ja noch verkürztes Leben hätten.

Und wir machen doch das was. Hör mal, wenn mich jemand damit konfrontieren würde, wäre mein erster Impuls zu sagen, boah, das tut mir wahnsinnig leid, wie geht es Ihnen eigentlich? Erstmal würde es doch jetzt dann nur darum gehen, zu sagen, boah, fuck die arme Frau. und was ist los mit ihnen? Und er direkt komplett angefressen und sagt dann so Sätze wie, also zu keiner Zeit und zu keinem Zeitpunkt wäre das jetzt überhaupt der Plan gewesen und er würde sie sehr darum bitten, diese falschen Behauptungen und dieses Narrativ hier nicht weiter zu verbreiten.

Und du guckst da, ich habe fast was los auf den Bildschirm geguckt und gesagt, das kann der nicht gemacht haben. Selbst wenn die Frau was Falsches behauptet hätte, dann muss er das natürlich erklären, Aber doch nicht so. Alter, was ist mit dem? Und du siehst, dass der wirklich mit den kleinsten Kleinigkeiten komplett überfordert ist.

Der ist einfach überfordert. Es gibt nichts, was der lösen könnte, weil er mit jedem Kokolores überfordert ist. Wenn der in einer Mensa sitzt und es gibt Erbsenpüree oder Spargel, ist es für den schon echt schwer, eine Entscheidung zu treffen. Ist es für den schon schwierig. Es sei denn, er könnte am Spargel mitverdienen. Also es ist wirklich, also das ist beschämend. Ich habe da gesetzt, ich habe mich wirklich geschämt.

Ich habe mich mitgeschämt für diesen einen Moment. Gruselig. Meine Empfehlungen. Sind was sehr Stumpfes. Ich möchte noch mal daran erinnern, dass die Abschlusstour zugange ist. Die Warm-Ups sind inzwischen alle ausverkauft. Also die größeren Shows, da gibt es noch Tickets, aber die kleineren sind tatsächlich alle voll.

Und ich möchte darauf hinweisen, dass wir in der nächsten Folge eine Gästin haben werden. Kirsten Tönnies, Dr. Kirsten Tönnies, die ich ja seit ein paar Jahren kenne, weil ich mit ihr unter anderem über Welpenhandel gedreht habe. Sie ist einige Male als Zeugin vor Gericht aufgetreten zum Thema Welpenhandel und Hubert Winkel.

Eine Frau, die sehr, sehr klar im Kopf ist, also wirklich Tierschutz lebt und die ja dann verrückterweise zu Wal Timmy bestellt wurde und noch verrückterweise hingefahren ist und eine echte Insiderin ist und Kirsten wird uns in der nächsten Folge mal von A bis Z erzählen, was war da eigentlich los? Stand der Dinge heute ist ja, dass gemunkelt wird, also wir haben jetzt Dienstag 23.05 Uhr, Timmy sei schon tot, ähm, Das kann ich überhaupt nicht beurteilen. Die einen sagen, es gibt immer noch eine Funkverbindung. Die anderen sagen, der ist schon längst über den Jordan quasi.

Kirsten wird Dinge erzählen und wird uns erklären, was ist auf dieser Bartsch eigentlich wirklich passiert? Warum ist der Wal einfach rausgelassen worden, obwohl es überhaupt kein Go dafür gab und so weiter und so fort? Ich freue mich extrem darauf, bin sehr neugierig darauf. Aber wir werden natürlich nicht nur über Timmy mit ihr reden, sondern auch über Tierschutz im Allgemeinen. Also nächste Folge dringend, dringend reinhören.

Dann möchte ich nochmal darauf hinweisen, Leute, viel zu wenige von euch schreiben Wolfgang Petri an. Bitte schreibt Wolfgang Petri bei Instagram an. Er möge sich bei mir melden, weil ich gerne ein Stadionkonzert mit ihm veranstalten möchte. Als Veranstalter trage volles Risiko, möchte ihn gerne buchen.

Und in dem Rahmen möchte ich mir das Lied von Wolle Petri, sieben Tage, sieben Nächte wünschen. Gibt es diese Lieder eigentlich wirklich alle oder denkst du dir jetzt auch weiter Titel aus, von denen du sagst, das ist ein Lied. das hätte Wolfgang Bietri auch schreiben können. Pass mal auf, jetzt sag ich dir mal was zum Thema schreiben können.

Ich hatte eine geniale Idee für einen neuen Ballermann-Song und der Refrain wäre gewesen, Timmy der Wahl will nach Arenal. Und in diesem Lied hätte der Sänger dann quasi erzählt, dass der Timmy sich verschwommen hat und er wollte eigentlich nach Arenal, weil er gehört hat, da am Playa de Palma gibt es die besten Partys, es ist das schönste Ambiente, Und im Grunde hätte ich denen dann in dem Refrain immer wieder, wäre der Refrain gewesen, Timmy Derwal will eigentlich nach Arenal.

Aber er hätte da ein bisschen erklären können, mit dem Augenzwinkern, warum eigentlich so viele verschiedene Leute an ihm rumgezerrt haben, wo er doch eigentlich nur mal Urlaub machen wollte. Ja, einfach mal. Vielleicht hätten es auch viele so makabe gefunden. Aber ich finde den Gedanken, dass Micky Krause singt, Timmy Derwal will nach Arenal, fand ich lustig, ehrlich gesagt.

Ich finde, dass der Gedanke schon so erfolgsversprechend ist, dass ich mich wundere, dass du den jetzt hier einfach so raushaust. Aber... Gut. Ich bin da jetzt nicht so jemand, der so nur an Tantiemen interessiert ist. Ja, stimmt. Also, Rolle bitte melde dich. Genau, und da noch eine weitere Info. Wir nennen es ja auch gerne mal Mitgliederversammlung. Aber am 20.11.

Sind wir ja für unseren einzigen, ja doch, für unseren einzigen öffentlichen Live-Podcast-Termin in Gelsenkirchen, 20. November. Und wer sich da vielleicht für ein Gewinnspiel noch melden möchte, wir hatten ja in der vergangenen Folge gesagt, wir würden 10 Tickets verlosen für Menschen, die entweder schon registriert sind bei der DKMS oder es jetzt gerade getan haben.

Und schreibt uns da gerne eine Mail, wie immer, an podcast.martinrütter.com. Ja, und bitte schreibt es nicht mehr bei Instagram in dem Fall. Ja, da geht es nämlich unter, bei mir nämlich auch, auf meinem Instagram-Kanal auch. Da lohnt es sich zwar auch immer mal wieder drauf zu gucken, weil ich da so sehr wertvolle Bilder von meinem Essen teile oder von meinem Waldspazier ging.

Aber für solche Geschichten wirklich lieber podcast.martinrütter.com kann man auch nachlesen in den Shownotes. Ja, und Tickets für die Veranstaltung übrigens kann man auch erwerben, wenn man jetzt sagt, ich will gar nichts gewinnen, man darf die auch einfach bestellen. Schon so viel gewonnen im Leben.

Ja, richtig. Man ist ja schon alleine Gewinner, wenn man die Liste von Wolle Petri jetzt hier abhört, jeden Tag. Ja, gut. Das heißt, das war auch schon dein Musikwunsch, dann darf ich ja noch einen äußern. Ich würde sagen, Over and Over, das ist mein heutiger Ohrwurm von der Band Hotschip. Legt euch wieder hin. Legt euch wieder hin.

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