
WR183 - Sir Walter Raleigh und die Suche nach El Dorado
Freitag, 27. Juni 2025 · 1 h 07
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Shownotes
El Dorado, diesen Namen hat irgendwie schon jeder einmal gehört. Doch woher stammen all diese Legenden, die diesen sagenhaften Ort umranken.
Einer der Menschen, die diesen Traum nicht nur für eine Wirklichkeit hielten, sondern auch aktiv danach gesucht haben, war Sie Walter Raleigh. Ein faszinierender Mensch, der es in der elisabethanischen Ära schaffte, von einem Jungen, der auf einem Bauernhof aufwuchs, sich bis in die obersten Ränke am Hof hinauf zu arbreiten.
Als ein geschätzter Berater und Höfling wurde er ein Vertrauter seiner Königin. Doch schon bald würden sich die Dinge ändern und ganz am Ende würde Walter dafür seinen Kopf verlieren...
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#Walter Raleigh #El Dorado #Elisabeth I. #Frühe Neuzeit #Westeuropa #Lateinamerika und Karibik
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Was ist Eldorado? Wie sehr hat so Walter Rolli daran geglaubt und danach gesucht? Und wurde es je gefunden? Das ist Wissensreisende der Podcast für Geschichte, Menschen und Hintergründe aus Raum und Zeit willkommen liebe Hörerinnen und Hörer, der Sommer ist da, es wird immer wärmer und es ist auch wieder Freitag, das heißt Zeit für eine neue Folge bei den Wissensreisenden, auch wenn wir uns so langsam aber sicher auf die Sommerpause zu bewegen, dann.
Noch sind wir aber beide hier beide, das sind wir immer, der Christ, der mir gegenüber sitzt. Hallo ihr Lieben da draußen. Und ich bin der Jan und ihr wisst schon, wie das Ganze läuft. Wir schnacken jetzt gar nicht so lange um einen heißen Brei rum, ich übergebe das Mikro jetzt an Chris und sag Chris, du bist dran, du hast eine Geschichte mitgebracht, dementsprechend leg los, was hast du heute für uns, also für mich und die Hörer dabei?
Naja, um ein wenig in das Thema und in die Zeit einzutauchen, die ich euch heute entführen möchte. Lass ich mal einen fiktiven Zeitzeugen sprechen, denn der kann die Dinge aus seiner Perspektive am besten erklären. Hier kommt der Bericht in den letzten Jahren der glorreichen Herrschaft unserer Herrscherin Elisabeth hat keine Geschichte die Herzen der englischen Gentlemen so bewegt wie die von der großen und goldenen Stadt, die die Spanier Eldorado und die einheimischen Manoa nennen. Dieses mächtige Reich von Guayana, das Jenseits des riesigen Urinoko in diesem unbekannten Viertel der Welt liegt, verspricht Reichtümer, die die Schätze von Peru übertreffen und jeden Prinzen, der es besitzt, zum Herrn über mehr Gold machen als den König
von Spanien oder den großen Turkinseln Sir Water Rawleys Bericht über seine Entdeckung hat ganz England mit goldenen Träumen in Brand gesetzt, in seiner Entdeckung von Guayana, das ist das Buch, was er geschrieben hat. Beschreibt dieser würdige Herr, wie er von spanischen Gefangenen und weisen Karziken von einer Stadt erfuhr, die so prächtig ist, dass ein Mann von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang durch ihre Straßen reisen und den Palast des Kaisers nicht erreichen könnte.
Auch Juan Martinez, der spanische Schießpulvermeister, der als einziger Europäer die Pracht manoas gesehen haben will, berichtet von Tempeln mit goldenen Bildern, von goldenen Tellern und Rüstungen, die in Kriegen verwendet werden. Und von Zeremonien, bei denen die Adligen des Kaisers mit kostbarem Balsam gesalbt und mit Goldstaub bestäubt werden, bis sie wie Götter glänzen. Die Stadt liegt an einem 200, Meilen langen Salzwassersee, der unserem Mare Caspium ähnelt, in den Hochladen von Guajana, die zwischen den großen Flüssen Orinoko und Amazonas liegen. Dort hat der Nachfahre des großen, Inka Guanja Kapak, nach den Informationen, die Sir Walter von antonio.de Berio, dem spanischen Gouverneur, den er in
Trididad gefangen genommen hat, erhalten hat, seinen Sitz errichtet und an den Gewässern diesen Sitz gegründet, wo sein Volk Gold, so sagt man in Körnern, von vollkommener Reinheit und in Stücken so groß wie kleine Käse sammelt. Am Wundersamsten aber sind die Trinkzeremonien, die Eldorado seinen Namen geben. Wenn der Kaiser mit seinen Hauptmännern Gouverneuren Zecht, geht es folgendermaßen zu.
Alle, die ihm die Treue schwören, werden zuerst nackt ausgezogen und mit einem weißen Balsam namens Kurka gesalbt, woraufhin Diener des Kaisers Goldstaub durch hohle Stöcke auf ihren nackten Körper blasen, bis sie von Kopf bis Fuß glänzen. In diesem goldenen Zustand sitzen sie zu 20 oder zu hunderten und fallen manchmal 6 oder 7 Tage lang.
Als Martinez diesen Reichtum an Gold in Tempeln, Palästen und im Fleisch der Menschen sah, taufte er den Ort Eldorado, das Goldene, der alte König Tupivari, den Sir Water für den Stolzesten und Weisesten A La Oreno Kipponi hielt, bestätigt dieses Wunder aus eigenem Wissen. Dieser uralte Karzike, der über 100 Jahre alt war, erzählte, wie die Epo REMAI das goldene Volk, das von den Kaisern Perus abstammte zur Zeit seines Vaters eingedrungen war, große Städte am Fuße des Berges errichtet und 3000 Mann zur Verteidigung ihrer Grenzen unterhalten haben soll. All die Goldplatten, die über die Grenzstämme verstreut waren, stammen nur aus der ersten Stadt des Reiches. Während die Städte im Landesinneren viel feinere Reichtümer enthielten.
Mit goldenen Bildern, die nach Menschen, Tieren, Vögeln und fischen gestaltet waren. Selbst die spanischen Gefangenen, die die englischen Pläne nur ungern unterstützten, mussten die Pracht der Stadt anerkennenantonio.de Berio selbst, der in 3 Expeditionen 300000 Dukaten für diese Beute ausgegeben hatte. War im Besitz von Dokumenten aus der Kanzlei von San juan.de, Puerto Rico, in denen Martinez Conto detailliert beschrieben wird.
Der spanische Bericht beschreibt, wie dieser unglückliche Mann 7 Monate in Manoa lebte, die Sprache und die Sitten lernte, bis der Inka ihn fragte, ob er in sein eigenes Land zurückkehren oder für immer in diesem Goldenen Reich bleiben wolle. Welche Chance bietet sich unserer Nation, wenn wir sie nur entschlossen ergreifen, wo die Spanier Mexiko in Peru gefunden hatten?
Könnten wir ein Reich entdecken, das sie an Reichtum und Schönheit übertrifft? Sir Water verspricht, dass jene Feldherren und Häuptlinge, die nach Ehre und Überfluss streben, dort mehr reiche und schöne Städte mehr mit goldenen Bildern geschmückte Tempel und mehr mit Schätzen gefüllte Gräber finden werde als Cortez in Mexiko oder Pizarro in Peru vorgefunden haben. Der geografische Vorteil liegt klar vor uns über den großen Fluss Orinoco und seinen Nebenfluss Karoni können englische Schiffe die Grenzen dieses Goldenen Reiches erreichen.
Und dabei die spanischen Festungen umgehen, die die westlichen Zugänge bewachen. Selbst die Kaziken und die Könige an den Grenzen haben sich bereits zu Vasallen Ihrer Majestät erklärt und ziehen das protestantische England dem katholischen Spanien vor, wo spanische Grausamkeit Hass erzeugt hat, kann die englische Gerechtigkeit verbündete gewinnen, die uns zu jenen Seen im Hochland führen, wo sich die goldenen Türme von Manor in den Gewässern spiegeln, die den kaiserlichen Ruhm versprechen. Dieses Unternehmen dient nicht nur dem privaten Gewinn, sondern der Verbreitung des Evangeliums Christi und der Ehre Englands. Richard Hackleyott selbst hat gezeigt, dass das spanische Gold es ist, dass alle Völker Europas
gefährdet und beunruhigt durch den Besitz des Reiches von Guyana wird England nicht nur seine Staatskasse bereichern, sondern auch das Fundament der habsburgischen Macht angreifen. Außerdem könnten diese Völker, die bereits vor der spanischen Tyrannei geflohen und Nachliegbar sind, als jene, die durch Eroberung gebrochen wurden, den wahren Protestantischen Glauben leichter annehmen als jede andere Nation, die die Spanier unterworfen hatten.
Die Beweise häufen sich in jeder Beziehung, jedem Zeugnis, jeden goldenen Artefakt, das aus den Grenzgebieten mitgebracht wird. Wo einst nur spanische Erzählungen und Legenden der Eingeborenen existierten, hat Sir Walters edle Expeditionen, Karten, Zeugnisse und Proben von Erzen geliefert, die Reich genug sind, um die Realität des Reiches zu beweisen.
Der große Pariser See erscheint nun auf unseren Karten, die Routen durch die Gewässer des Orinoco sind vermessen und die Könige, die unsere Verbündete sein werden, haben der Krone Englands ihren Glauben geschworen. Was bleibt da anderes übrig als die Entschlossenheit, das zu ergreifen, was die Vorsehung für englische Hände vorbereitet hat in diesen letzten Jahren der Herrschaft unserer jungfräulichen Königin, in denen Spanien mit seinem amerikanischen Gold täglich gefährlicher wird, bietet Eldorado nicht nur Reichtum, sondern die Grundlage eines Reiches, das Englands Namen unter den Völkern der Erde verewigen wird. So sprachen die Gelehrten Herren unseres Zeitalters, deren Herzen durch Sir Walters Goldene Vision
entflammt und deren Verstand durch spanische und natürliche Zeugnisse überzeugt war, als sie den größten Preis betrachteten, den das Glück dem englischen Unternehmertum je bot. Es geht heute um das sagenumwobene Eldorado und um einen der prominentesten Suchenden, den britischen Entdecker Walter Rawley, der eine beispiellose Karriere hingelegt hat, die ihn aber am Ende nicht von dem Richtblock retten konnte. Also was sagt die Eldorado?
Eldorado sagt mir einfach tatsächlich nur Gold und es ist eigentlich aus welcher aus welcher Zeit stammt der Text, den du da jetzt hattest? Der stammt quasi aus der Zeit. Aus dem 17 Jahrhundert irgendwo, oder? Er stammt aus der Zeit des Walter Rolli selber. Ja, und über dessen gesamtes Leben und auch die Jahreszeiten kommen wir später hin und. Aber letztendlich bewegen wir uns in der goldenen Zeit der der englischen Eroberungen in Südamerika. Dementsprechend sind wir am Ende des 16. Jahrhunderts.
Ja, und vor allem so geopolitisch. Was Spanien alles an Gold nach Europa gebracht hat war echt, wie man daraus ja schon hören kann, wirklich schon gefährdend für die anderen Königshäuser. Auf jeden Fall. Das ist etwas, was man immer sogar nicht erst mal auf dem Schirm hat, dass die Tatsache, dass Irgendeins dieser Kolonialreiche plötzlich Zugang zu reichen Mineralquellen hat, im Endeffekt gleichzeitig bedeutet, die haben jetzt mehr Geld zur Verfügung, also können sie eben auch agieren, und das meistens natürlich auch gegen die anderen Europäer, die ja auch gerade dabei sind, dort zu versuchen, alles auszubeuten, was irgendwie geht. Ja, ansonsten ganz ehrlich wie Eldorado, die die Stadt aus Gold so so kenne ich es halt.
Und einfach nur die Sache von ja, dass es eine Legende ist, weil irgendwie gefunden statt aus Gold wären wir neu. Das ist richtig, das ist auch so ein Ding heutzutage, wo wir halt im Endeffekt von der Erdoberfläche so ziemlich jeden Fleck hätten, zumindest jeden, wo du irgendwie hinreisen kannst, der in irgendeiner Form interessant sein könnte.
Erscheint es halt vollkommen wahnwitzig, dass es da irgendwo eine Stadt aus Gold quasi geben solle und keiner weiß wo die ist. Auf der anderen Seite war Südamerika zu dem Zeitpunkt, als dort das erste Mal Leute angefangen haben, diesen Kontinent zu kartografieren, zu erforschen, so groß und so unbekannt und gleichzeitig auch so fremd gegen gegenüber allem, was du in Europa finden konntest. Ich sag nur Dschungel, ja, dass das im Grunde. Etwas war das möglich war, aus der Sicht der Leute damals absolut und gerade auch.
Ich meine, du hattest vorher schon Cortez, der im Endeffekt riesige Reichtümer gefunden hat, also es war schon klar, dass dieser Kontinent eine Menge Gold zu bieten hat und auch eben viele Edelsteine und von daher Fantasie und Gier, aber da kommen wir gleich noch zu, ich bin erst mal der Frage nachgegangen, woher dieser Mythos eigentlich stammt und wie er sich so entwickelt hat. Und wie ich gerade schon sagte, Gier war natürlich eine der größten Triebfedern dabei.
Die Obsession der europäischen Eroberer mit dem sagenhaften Goldreich offenbart die Psychologie einer Epoche zwischen Kreuzzug und Kapitalismus. Es waren gewaltige Umbrüche im Gange und vieles schien möglich zu sein, jeder, der konnte, versuchte sein Glück in die eigenen Hände zu nehmen, und das ist ein idealer Nährboden für die Entstehung von Gerüchten, die dann auch gerne mal zur Legende werden können. Aus einem einfachen, moiska Ritual am Guatavita See entwickelte sich so der mächtige Mythos der Kolonialzeit, eine Projektion europäischer Träume auf das unbekannte Amerika, das jahrhundertelang Expeditionen, Antrieb und Tausende von Leben kosten sollte.
Die Eldorado Fantasie zeigt, wie sich fragmentierte Informationen und Beobachtungen durch Goldgier Reconquistermentalität und Renaissance Entdeckergeist der. Zu einer kollektiven Wahnvorstellung verdichten die ganze Kontinente in Bewegung setzen konnte. Die Wurzeln des Eldorado Mythos liegen in einer realen, aber völlig missverstandenen Zeremonie der moiska Kultur im kolumbianischen Hochland.
Das ursprüngliche Ritual der goldenen Person oder elombre.de Juado, also der goldene Mann, war eine Amtseinführungszeremonie für neue Herrscher am Heiligen Guatavita See. Der designierte Nachfolger musste sich zunächst 6 Jahre lang in eine Höhle zurückziehen, durfte kein Salz oder Chili essen und nicht bei Tageslicht ins Freie gehen. Bei der eigentlichen Zeremonie dann wurde der nackte Thronfolger mit klebrigem Lehm bestrichen und dann vollständig mit Goldstaub bedeckt, bis er golden glänzte. Juan Rodriguez Fraile, der Sohn eines spanischen Eroberers und wichtigster Chronist der moiska Kultur, beschrieb 1636 die Zeremonie detailliert, die.
Sie entkleideten den Nachfolger, bestrichen ihn mit klebrigem Lehm und Bestreuten ihn mit Goldpulver, so dass das ganze Floß, auf dem er war, mit diesem Metall bedeckt war. Bei Sonnenaufgang tauchte der neue Herrscher in den See und Wusch das Gold ab, während Priester und Zuschauer Opfergaben aus Gold, smaragden und anderen Kostbarkeiten in den See warfen, das berühmte Muska Floß im Goldmuseum in Bogota, das 1969 entdeckt wurde, bestätigt diese Praxis eindrucksvoll, also es ist nicht das.
Ganze Floß, wo die da damals wirklich die Leute drauf halt mit Gold bestäubt haben, sondern das ist ein kleines Kunstwerk, das ist 19,5 Zentimeter lang, also gar nicht so klein und es besteht aus einer Achtzigprozentigen Goldlegierung und es zeigt eine zentrale Herrscherfigur, umgeben von 12 Priestern mit Jaguar Masken und das.
Ist ein archäologischer Beweis für die Realität dieses Mythos, also sprich für diese Tatsache, dass es dort mal ein solches Ritual gegeben hat? Und ja, wenn Gold nicht wirklich ein Zahlungsmittel ist, sondern etwas Dekoratives und Königliches in deiner Kultur, wovon auch noch ne ganze Menge da ist, ist das auch gar nicht so abwegig, einen neuen Herrscher irgendwie mit Goldstaub zu bedecken.
Überhaupt nicht. Wenn du dann aber aus der europäischen Brille drauf guckst, wozu der Zeit es glaub ich kaum irgendwas wertvolleres in Europa gab als Gold. Richtig, es ist. Ist es etwas, wo du einfach zwangsläufig einen Mythos draus machen musst? Das ist so weit weg von der Realität der Europäer.
Die Transformation des Eldorado Konzepts von einer rituellen Person zu einer mythischen Stadt erfolgte durch systematische europäische Missverständnisse und Projektionen. Gonzalofernandez.de Oviedo beschrieb 1541 erstmals schriftlich den großen Herren oder Monarchen, der sich ständig von Kopf bis Fuß mit Gold bedeckte, so fein wie gemahlenes Salz. Diese Beschreibung des goldenen Herrschers wurde von nachfolgenden Chronisten kontinuierlich ausgeschmückt und auch geographisch erweitert.
Bereits in den frühen Expeditionen zeigten sich charakteristische Verzerrungen, Gonzalo Bezalo beschrieb Eldorado 1541 als einen seepedro.de, chiezza.de, Leon als ein Tal und andere wiederum als eine ganze Stadt, je nach psychologischer Projektion des Berichterstatters. Die Spanier übertrugen ihre eigene Vorstellung von Reichtum und urbaner Pracht auf die fragmentierten Berichte über goldene Zeremonien. Die zeitgenössischen Berichte der Conquistadores offenbaren die Entwicklung einer kollektiven Obsession Francisco di Oreia der 1541 als Gonzalo Pizardos Stellvertreter den Amazonas Hinabfuhr, suchte ursprünglich nach Eldorado und dem, was er das Land des Zimt nannte. Sein kaplangaspar.de Cavallal
dokumentierte in seiner Chronik große Siedlungen als Grandis Poblacionis entlang des Amazonas, Beschreibungen, die moderne Archäologie teilweise sogar bestätigen kann. Gonzado Pissaro selbst startete 1541, die erste explizite Eldorado Expedition mit 340 Spaniern und 4000 Einheimischen von Quito aus. Seine Berichte zeigen die brutale Realität hinter der Goldgier.
Von seinen ursprünglich 340 Männern überlebten nur 80 die Strapazen des Dschungels. In seinem Brief an Kaiser Karl, den fünften aus dem Jahr 1542, beschreibt er die Expedition als geprägt von Härte, Hunger und Elend, doch die Hoffnung auf Gold trieb ihn immer weiter, und ganz spannend finde ich auch, dass wir hier die Information haben, dass von den 340 Spaniern 80 überlebt haben. Ich fände es mal spannend rauszufinden, wieviel von den 4000 einheimischen denn nach Hause gekommen sind, aber das steht natürlich mal wieder nicht in der Geschichte. Sirwater Rally entwickelte die Elaborierteste Version von Eldorado als Manor einer imperialen Goldstadt am mythischen Parimesee.
In seinem Werk The Discovery of Guayana von 1596 beschrieb er das Reich Guayana, hat mehr Goldüberfluss als jeder Teil Perus und ebenso viele oder mehr große Städte als Peru je hatte, als es am meisten blühte. Rally lokalisierte Eldorado präzise im Guayana Hochland und beschrieb eine Stadt, die. An einem Salzwassersee von 200 Legas Länge wie das Kaspische Meer die europäischen Vorstellungen von Eldorado entwickelten sich zu detaillierten architektonischen Fantasien. Die Renaissance Idealstätte mit mittelamerikanischen Goldschätzen verbanden die Eroberer projizierten ihre Erfahrungen mit den Nordstädlern der aztekischen Hauptstadt mit ihren goldverkleideten Tempeln auf ihre Eldorado Visionen, sie erwarteten eine Stadt, die sogar
die Pracht der Azteken übertreffen würde. Voltaires literarische Darstellung in Candidae aus dem Jahr 1759 zeigt die Vollendung dieser Fantasien. Die Tür war nur aus Silber und die Decken waren nur aus Gold, aber so elegant gearbeitet, dass sie mit den reichsten wetteiferten. Das Amtszimmer war mit Rubinen und Smaragden überzogen, diese Beschreibung vereint europäische Ästhetik mit dem goldreichtum Mittel und Südamerikas zu einer wahrlich utopischen Vision. Die kartografische Darstellung des Parimesees mit der Stadt Manor blieb über 150 Jahre lang ein Standard auf europäischen Karten.
Also man muss jetzt wirklich sich mal so reinziehen, die haben diese Stadt einfach mal eingezeichnet auf den Karten, also für jemanden, der da gar keine Ahnung von hatte, war das ganz klar, das ist der See, das ist die Stadt auf die Karte genau muss es ja geben, Kartographen wie Judokus Hondius und Pierre Duval zeichneten detaillierte Karten des Königreichs des Goldkönigs. Diese Karten zeigten nicht nur die vermeintliche Stadt, sondern auch ganze Flussläufe und Bergketten als natürliche Grenzen des Goldreiches.
Die Eldorado Obsession Wurzelte in der existenziellen Verzweiflung des spanischen Imperiums Ende des 15 Jahrhunderts war Gold in Europa so knapp, dass das gesamte europäische Gold nur einen 2 Meter Würfel gefüllt hätte. Wow, ja, es ist einfach alles, alles Gold, was in Europa existierte, wären ein 2 Meter mal 2 Meter mal 2 Meter Würfel, wow, das. Wenn man sich dann alleine nur überlegt, wie katholische Kirchen ausgesehen haben.
Da weißt du auch, wo es war. Oh mein Gott, und wo es hergekommen ist. Spannend einmal der Vergleich Jan Du als Beauftragter für Edelmetallfragen bei den Wissensreisenden kannst du uns doch ganz sicher sagen, wie groß der Würfel wäre, wenn man alles Gold, das bisher von der Menschheit gefördert wurde und das noch als physisches Gold existiert, zusammentragen würde. Nee.
Also genau das kann ich nicht. Wenn du nach Aluminium gefragt hättest, wäre es gegangen, aber Gold, da bin ich nicht darauf vorbereitet. Gut, das heißt, jetzt muss dringend mal eine Folge über Aluminium schreiben. Bis dahin habe ich das aber bestimmt vergessen. Naja, du kannst es ja jeden Abend irgendwie so vor dir aufsagen und die Zahlung wohin schreiben, dass wenn ich dich dann danach frage du doch hast. Aber schauen wir mal weiter diese Kantenlänge des Würfels wäre ein wenig mehr als 22 Meter und das Ding würde stattliche 35 600 Tonnen wiegen.
Und auf der anderen Seite, wo man sich überlegt, das ist das ganze Gold, was jetzt gerade als Gold vorliegt, so viel ist das gar nicht, das ist global. Wir reden von weltweit, von 35600 Tonnen, und wie gesagt, das wären Würfel von 22 Meter Kantenlänge. Wow, auch überschaubar, tatsächlich überschaubar, wenn man sich überlegt, wieviel man davon sehen kann, irgendwo. Richtig.
Gut, auf der anderen Seite natürlich viel Schmuckgold ist Legiert. Klar, ja, da ist viel anderes Metall drin und es gibt natürlich noch viel, viel, viel, viel mehr Gold, das gefördert wurde, das aber eben einfach verarbeitet worden ist. Naja, die spanische Krone jedenfalls benötigte dringend Gold zur Finanzierung von Armeen und Pulverwaffen der Erfolg von Cortez Aztekeneroberung ab 1519 und Pizarro, Peru, Eroberung von 1531 bis 1533.
Erzeugte ein regelrechtes Goldfieber für die Suchenden war es eine stete Gewissheit, dass der nächste große Fund immer kurz bevorstand. Die Reconquistamentalität prägte die Conquista Doris fundamental. Die jahrhundertelange Rückeroberung Spaniens wir erinnern uns noch an die Elsith Folge von den Mauren von 711 bis 1492 schuf eine spezifische Kriegspsychologie. Kastilische Männer waren hart, arrogant, schnell beleidigt, furchtlos vor Gefahr und Entbehrung und extravagant in ihren Handlungen, beschreibt eine zeitgenössische Quelle die Eroberung granadas 1492 im selben Jahr wie Kolumbus Entdeckung wurde als göttliches Zeichen interpretiert diese Kreuzzugmentalität übertrug sich nahtlos auf die neue Welt mit dem Motto für Gold, für Gott,
für Ruhm. Die neue Welt bot beispiellose Möglichkeiten für sozialen Aufstieg. Hidalgos das waren die Angehörigen des niedrigen Adels mit begrenzten Aufstiegschancen in Europa, konnten durch eine erfolgreiche Expedition zu Reichtum und höheren Adelstiteln gelangen. Diese extreme soziale Mobilität verstärkte risikoloses Verhalten und Gewaltbereitschaft, die Vorstellung unsterblichen Ruhms, geprägt von Balladen über Helden von Karl dem Großen bis Alexander, wirkte kraftvoll auf Menschen in einem Umfeld extremer Möglichkeiten.
Eldorado entwickelte sich sogar zu einem Komplex verschiedener Goldstädte mit jeweils eigener Charakteristik. Neben dem ursprünglichen kolumbianischen Eldorado entstanden so Manoa in den Guayanas Rawleys, imperiale Goldstadt am Parimesee mit goldenen Palästen und Straßen und einem Herrscher mit unermesslichem Reichtum, dann Paititi im peruanischen Amazonas, die letzte Inkarstadt als Zufluchtsort der Inkaelite im dichten Dschungel und bis heute Ziel moderner Suchexpeditionen.
Dann die Stadt der Cäsaren in Patagonien, eine so bezeichnete wandernde Stadt mit weißen Riesen als Bewohnern, die zeitweise erscheint und bei zufälligen Zeugen ein völliges Vergessen verursacht. Ach ja, ist ja. Verrückt. Ich hab die gesehen. Ach nee, weiß ich gar nicht, hab mich mich gar nicht dran erinnert, diese regionalen Varianten spiegelten lokale Gegebenheiten und kulturelle Erwartungen wider.
Andine Varianten betonten Inka Verbindungen und Bergverstecke Guayana Varianten, flache Seenlandschaften und Handelsverbindungen und patagonische Varianten, Europäische Gründungslegenden und mystische Eigenschaften. Die Berichte der Conquista Doris zeigen systematische Übertreibungen und Verzerrungen, Juan Matinez behauptete, eine prächtige Goldstadt gesehen zu haben, Rawley berichtete von kopflosen Kriegern mit Augen und Mündern auf der Brust.
Chronisten verfälschten immer wieder Berichte, um Eroberungsleistungen zu rechtfertigen und die Narrative weiter zu beleben. Dieser stille Posteffekt verstärkte zudem natürlich auch die Mythologisierung jeder Berichterstatter fügte seine eigenen Details hinzu, übertrieb Dimensionen und projizierte eigene Erwartungen auf die sowieso schon fragmentierten Informationen, also sprich, wir haben einfach nur einen Haufen von irgendwelchen gefährlichen Halbwissen, das von Leuten auch noch.
Irgendwie prachtvoll zusammengelötet worden ist. Und einfach alles größer gemacht wird. Natürlich. Ökonomische Anreize rechtfertigten natürlich weitere Expeditionen und übertriebene Berichte lockten Investoren und königliche Unterstützung. Antonio.de Berio führte zwischen 1583 und 1590 gleich 3 Expeditionen nach Eldorado durch.
Seine Berichte zeigen die Hartnäckigkeit der Goldsucher. Gefangene Einheimische bestätigten unter Verhören große Siedlungen in den Guayana, Hochländern mit großen Reichtümern an Gold und Edelsteinen, Berio gründete 1592 San josé.de Orunya in Trinidad als Expeditionsbasis. Auch bei diesen netten Verhören war mit Sicherheit auch Folter im Einsatz, bis die Leute dir einfach auf jeden Fall das erzählen, was du hören möchtest. Natürlich, die waren ja gerade richtig gut da drin, Leute zu foltern.
Genau das hatten sie auch zu Hause schon gut durchgeführt und gut eingeführt und perfektioniert. Aber so langsam änderte sich dann auch die Wahrnehmung von Eldorado, dass sich einfach hartnäckig weigerte, von irgendjemandem wirklich gefunden zu werden. Alexander von Humboldt widerlegte zum Beispiel dann im Jahr 1800 endgültig die Existenz des Perimeseses und damit die geografische Grundlage der Manoir Legende und.
Und trotzdem schätzte er 1801 den Wert, der im Guatavita See verbliebenen Schätze auf $300000000. Und die könnte man heute auf etwa 1,5 Milliarden Dollar hochrechnen. Wow, denn wir erinnern uns daran, es war ja dieser kleine Nukleus, der da war als wahrer Kern, dass es dort ein Ritual gab, bei dem Halt Gold und Edelsteine in den See geschmissen wurden, mehrere Versuche, den Guatavita See zu entleeren.
Bestätigten den Goldreichtum der ursprünglichen Zeremonien schon 1545, senkten Lazaro Fronto und ernannte Pereste Quesada den Wasserspiegel um 3 Meter und bargen Gold im Wert von etwa 100000 US Dollar. Wow und wir reden hier 1545 das war wirklich der wahre Schatz dort 1580 setzteantonio.de se pulveda 8000 arbeiter ein senkte den Wasserspiegel um 20 Meter.
Und fand trotz eines Tunneleinsturzes mit vielen Todesopfern, Smaragde und Goldornamente die Eldorado Obsession offenbart die komplexe Psychologie der Eroberer, Epoche, Renaissance, Optimismus und wissenschaftliche Neugier vermischten sich mit mittelalterlichen Mythen und imperialer Gewalt. Die Goldgier war nicht nur eine materielle Gier, sondern eine psychologische Notwendigkeit, es war die Rechtfertigung extremer Gewalt und Entbehrung in einer unbekannten Welt. Das ist ja auch immer noch so das Ding. Die sind ja einfach fürchterlich bösartig gegenüber der Bevölkerung vorgegangen und letztendlich brauchten sie immer eine Rechtfertigung dafür und du hattest einfach so 2 Wege. Der eine Weg war, das sind ja
alles die armen Heiden und wir müssen Ihnen den wahren Glauben bringen und das andere war, die haben dieses ganze Gold, das brauchen die gar nicht, das brauchen wir ja, also beides, beides von einer Arroganz gefärbt, die kaum auf eine Kuhhaut geht, die Fantasie vom Goldland funktionierte als mächtiger Antrieb für die Kolonialisierung.
Sie mobilisierte Tausende von Männern, finanzierte Expeditionen und legitimierte die Zerstörung indigener Kulturen. Gleichzeitig führte sie aber auch zur Kartierung großer Teile Südamerikas und zu ethnografischen Beobachtungen, die bis heute durchaus wertvoll sind. Klar sind sie wertvoll, das ist nämlich alles, was von vielen Völkern einfach übergeblieben ist. Schlimmerweise die Europäischen Eldorado Vorstellungen zeigen die Macht kultureller Projektionen. Fragmentierte Beobachtungen der moiska Kultur wurden durch europäische Goldgier, Reconquista Mentalität und Renaissance Entdeckergeist zu einer kollektiven Wahnvorstellung verdichtet.
Denn das ist ja wirklich so, wenn man darüber nachdenkt, ist es einfach nur Wahn, ja der Halt klar schwieriger zu entlarven ist, weil du einfach keine anderen Informationen hast. Wenn du in so was rein wächst, hörst du nur von allen Seiten, Hey Eldorado ist immer noch nicht gefunden worden, aber wir haben immer wieder Gold gefunden, es ist alles großartig da auf geht's naja Eldorado. War letztendlich weniger eine geografische Realität als ein Motor für die arrogante Eroberung der Amerikas durch die Europäer?
Die Obsession mit dem legendären Goldreich offenbart eine Epoche im Übergang zwischen mittelalterlicher Kreuzzugmentalität und frühkapitalistischer Expansion, weil wir sind genau dazwischen Kapitalismus gab es noch nicht, das war noch nicht erfunden, das Konzept in der Form wurde auch noch nicht gelebt. Und wir sind gerade erst mit den Kreuzzügen fertig. Also es ist eine merkwürdige Umbruchszeit, in der wir da sind, und die Kreuzzüge hatten ja letztendlich auch wieder diese beiden großen Missionen a.
Wir brauchen Gold B. Wir müssen dringend unsere Religion weitertragen, ja. Aus einem einfachen und wenn auch wirklich sagenhaften miska Ritual entwickelte sich der mächtigste Mythos der Kolonialzeit, der die Eroberung zweier Kontinente Antrieb und die Fantasien von Generationen europäischer Abenteurer beflügelte.
Denn das ist auch wichtig, das ist wirklich ein Zeitraum, die gegenüber Generationen, und das Macht ja noch mehr, diese, diese mythenbildung, du weißt es nicht nur von jemandem, den du gerade irgendwo in der Taverne getroffen hast. Nein, dein Vater und dein Großvater. Es ist eine Wahrheit, die schon lange in der Familie weiter getragen wird. Die Faszination mit Eldorado zeigt, wie sich kulturelle Missverständnisse, wirtschaftliche Verzweiflung und imperiale Ambitionen zu einer Kraft verdichten können. Die ganze Welt in Bewegung setzt. Ich glaube, Eldorado können wir jetzt ganz gut einordnen, also ist es jetzt an der Zeit, einen Mann ausgiebiger zu beleuchten, dessen Name jetzt immer wieder
aufgetaucht ist. Und das ist Walter Rawley, der selbst zur Legende werden sollte, dies liegt an seinem ungewöhnlichen Leben, gleich mehrere Karrieren. Und sehr intensiven Erfahrungen mit der britischen Monarchie. Walter Rawleys außergewöhnliches Leben beginnt in den sanften Hügeln von Devon, während einer der turbulentesten Zeiten Englands, geboren um 1552 auf dem Bauernhof Hayes Barton in East Butley, wurde Walter in eine Welt hineingeworfen, in der der religiöse Glaube, überleben und Tod entscheiden konnte, der militante Protestantismus seiner Familie und ihre Verbindungen zum Hof prägten den ehrgeizigen Höfling, Entdecker und Dichter der. Der Königin Elisabeth I.
Faszinierte und das imperiale Schicksal Englands neu gestaltete, das England von Rawleys Kindheit war eine Nation, die unter religiösen Umwälzungen litt und in der der Besitz einer englischen Bibel unter der katholischen Königin Maria I. Mit dem Tod auf dem Scheiterhaufen bestraft werden konnte.
Doch dieser Schmelztiegel aus Verfolgung und Möglichkeiten sollte sich als perfekte Schmiede für eine der komplexesten Figuren der Renaissance erweisen, einem Mann, dessen früher Erfahrung mit religiösem Terror, der. Familiärem Ehrgeiz und Intellektuellem erwachen ihn an die Spitze des Elisabethanischen Hoflebens und schließlich auf das Schaffot treiben würde. Walter kam als jüngstes Kind einer bemerkenswerten Patchwork Familie in Hays Barton zur Welt, einem Bauernhaus im Tudor Stil, das heute als denkmalgeschütztes Gebäude immer noch erhalten ist. Sein Vater Walter Rally Senior war ein Landadliger, der dreimal verheiratet war und schließlich Catherine Shamparone heiratete. Eine Witwe aus einer der
politisch einflussreichsten Familie Devons diese Heirat veränderte die Aussichten der Familie Rollig grundlegend. Catherine brachte nicht nur Reichtum und Status mit, denn sie war die Tochter von Sir Philip Camparone, Lord des Modbury Manner, sondern auch vor allen Dingen den direkten Zugang zum Königshof durch ihre Tante Cat Ashley, die Gouvernante von Prinzessin Elisabeth. Durch Catherins erste Ehe mit Other Gilbert gewann Walter 3 einflussreiche Halbbrüder, Sir Humphrey Gilbert, einen berühmten Entdecker, Sir John Gilbert, der Sheriff und Vizeadmiral von Devon wurde, und Adrian Gilbert, ebenfalls Seefahrer und Entdecker.
Und wer gerade genau aufgepasst hat, da sind auch schon 2 Sirs drin. Die Familie besaß umfangreiche Ländereien, darunter Fardell Mannor in Cornwood, ein mittelalterliches Anwesen. Das im Dome's Day Book erwähnt wird und pachtete Hayes Barton, wo Walter seine Kindheit verbrachte. Als protestantischer Landadel nahm sie eine wichtige Mittelstellung zwischen Aristokratie und Kleinadel ein, Reich genug, um politisch zu zählen, aber ehrgeizig genug, um durch den Dienst am Königshaus auch nach Höherem zu streben. Walters Erziehung wurde geprägt von diesem großen, ehrgeizigen Haushalt in.
Indem er mit seinen Halbbrüdern aus der früheren Ehe seiner Mutter Vorbilder für Abenteurer und den Aufstieg am Hof sah. Die Familiendynamik war geprägt von gegenseitiger Unterstützung und gemeinsamen Ambitionen, wobei die frühen Erfolge der Gilbert Brüder Walter den Weg ebneten, den er später auch einschlagen würde und sie noch übertreffen sollte.
Die prägendste Erfahrung in Walters früher Kindheit war die Verfolgung seiner Familie während der Regierungszeit der katholischen Königin Maria, der ersten von 1553 bis 1558, als gläubige Protestanten in einer Grafschaft, in der kurz zuvor katholische Aufstände ausgebrochen waren, lebten die Ralleys unter ständiger Bedrohung.
Der Terror wurde persönlicher, als Walter Senior sich in seinem Turm verstecken musste, um der Hinrichtung zu entgehen. Während in ganz England über 280 protestantische Ketzer auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden. Dieses frühe Trauma prägte Walter mit einem lebenslangen Hass auf den Katholizismus, der seine politische und militärische Karriere bestimmen sollte, die Erfahrungen der Familie während der Regierungszeit von Mary waren nicht nur persönlicher Natur.
Sondern auch Teil eines umfassenderen Musters religiöser Gewalt, das England seit Jahrzehnten zerriss. Water wuchs mit dem Verständnis auf, dass die religiöse Identität buchstäblich überleben und Tod entscheiden konnte und dieses Klima, dass man in der ständigen Gefahr lebte und dass plötzlich einfach die Religionen immer wieder wechselten und man dann mal auf der guten und mal auf der schlechten Seite stand.
Das ist etwas, was auch in Jans Folge über den Gun Powder Plot gut nachzuvollziehen ist. Also, das ist so ein Ding, da kann man auch ruhig noch mal nachhören, um noch mehr aus dieser Zeit zu erfahren. Die protestantische Militanz der Familie war stets aktiv, die blieben nicht passiv, die haben für das gestanden, was sie geglaubt haben während der Gebetsbuchrebellion von 1549 als katholische Rebellen gegen protestantische Reformen aufstanden wurde über Walters Senior dokumentiert, wie er katholischen Dissidenten gegenüberstand. In einem Fall tadelte er eine alte Frau, die katholische Gebetsperlen bei sich trug, und demonstrierte damit sichtbar das Engagement der Familie für protestantische Anliegen. Selbst wenn dies gefährlich war.
Als Elisabeth I. 1558 den Thron bestieg, wurde der sechsjährige Walter Zeuge der Befreiung seiner Familie und der Wiederherstellung des Protestantismus. Diese Erfahrung lehrte ihn, dass sich das politische Glück schnell wenden kann und dass man zum Überleben sowohl Prinzipien als auch Anpassungsfähigkeit braucht.
Lektionen, die ihm während seiner wechselvollen Karriere am Hofe Elisabeths zugute kommen sollten. Walter wuchs in einer Zeit auf, in der England einen dramatischen Wandel vom mittelalterlichen Feudalismus hin zur Dynamik der Renaissance durchlief. Die 15 60er und 15 70er Jahre waren geprägt von einer beispiellosen sozialen Mobilität, wirtschaftlicher Expansion und intellektueller Unruhe.
Die Bevölkerung explodierte regelrecht und wuchs von 2,4 Millionen auf über 3,3 Millionen Menschen, was sowohl Chancen als auch Umbrüche mit sich brachte. Für ambitionierte junge Gentlemen wie Walter wichen traditionelle Hierarchien einer leistungsorientierten Aufstiegsgesellschaft. Die Auflösung der Klöster unter Heinrich dem achten hatte riesige Ländereien auf den Markt gebracht und damit neuen Reichtum für clevere Familien geschaffen.
Der Handel dehnte sich über Europa hinaus nach Russland, in den Nahen Osten, in die neue Welt aus, und das Dank der neuen Erfindung der Aktiengesellschaften Sir Francis Drake, Sohn einer Bauernfamilie aus Devon, wurde zu einem der größten Admirale Elisabeths und bewies, dass Talent über die Herkunft triumphieren konnte. Dieser Wohlstand war jedoch von starken Gegensätzen geprägt. Während der Landadel durch steigende Pachtzinsen und profitablen Handel reich wurde, wurde das Königreich von Inflation heimgesucht, die Lebensmittelpreise stiegen zwischen 1516 100 um das Sechsfache, was zu einer Kluft zwischen Gewinnern und Verlierern des wirtschaftlichen Wandels in England führte, für einen jungen Mann mit Walters Hintergrund Landadel, aber nicht
wohlhabender Aristokratie. Bot diese wirtschaftliche Dynamik Wege zum Reichtum, die sich frühere Generationen niemals hätten vorstellen können? Die intellektuelle Atmosphäre war ebenso Elektrisierend für den jungen Walter, der Humanismus der Renaissance hatte endgültig Fuß gefasst und legte Wert auf klassische Bildung und individuelle Leistungen, die Zahl der Gymnasien stieg rapide an, allein in den 15 60er Jahren wurden 42 neue gegründet.
In Oxford und Cambridge eigneten sich junge Gentleman nicht nur klassische Sprachen an, sondern auch neue Ideen über Geografie, Navigation und Naturphilosophie. Walters formale Ausbildung begann vor Ort möglicherweise unter dem Pfarrer John Ford in East Butley oder in der Schule von Ottery St. Mary, seine eigentliche Ausbildung in der weiten Welt begann jedoch auf dramatische Weise im Alter von 17 Jahren.
Als er England verließ, um während der französischen Religionskriege auf Seiten der Hugenotten zu kämpfen. Diese Entscheidung spiegelte sowohl den militanten Protestantismus seiner Familie als auch seinen Hunger nach militärischer Erfahrung wider. An der Seite seines Verwandten Henry Shomperon nahm Walter wahrscheinlich an den Schlachten von Jean nac und Montcontur Teil, beides Siege der Katholiken, die ihm harte Lektionen über Krieg und religiöse Konflikte lehrten. Er war Zeuge des Massakers der Bartholomäusnacht 1572 in dem katholischen Mops.
Tausende von Hugenotten niedermetzelten eine Erfahrung, die seine antikatholischen Überzeugungen nochmal vertiefte und sein Verständnis von Religionskriegen prägte. Die Erfahrungen in Frankreich waren prägend für ihn, da er dort mit kontinentalen Militärstrategien, anderen Kulturen und den europäischen Konflikt zwischen katholischen und protestantischen Mächten in Berührung kam.
Sie zeigten ihm die internationale Dimension religiöser Konflikte und legten den Grundstein für sein späteres Engagement im Kampf Englands gegen das katholische Spanien. Nach seiner Rückkehr nach England um 1572 trahlt Walter in das Orielle College in Oxford ein, eine der renommiertesten Einrichtungen der Universität, obwohl er 1574 diese ohne Abschluss verließ. Und das war unter Gentleman seiner Zeit durchaus üblich, waren seine 2 Jahre in Oxford intellektuell prägend. Es war damals so ein Ding, dass du nicht danach unbedingt gestrebt hast, den Abschluss zu erreichen, sondern eher geguckt hast, dass du dir hier und da bei den besten Universitäten so ein bisschen was rauspickst.
Der humanistische Lehrplan brachte ihn mit klassischer Bildung in Berührung, während er in der Atmosphäre des Colleges gleichgesinnte junge Männer kennenlernte, die sich für Literatur, Entdeckungsreisen und für neues Wissen ganz generell interessierten. In Oxford las Walter die Abhandlung Queen Elizabeth Academy seines Halbbruders Gilbert, der sein Interesse am Hofleben und am Dienst für die Krone weckte. Die Universität förderte auch seine lebenslange Liebe zur Poesie und weckte seine intellektuellen Interessen, die ihn später zu einer zentralen Figur der Elisabethanischen Hofkultur machen sollte.
Nach Oxford setzte Walter seine Ausbildung an den ins of Court in London fort, wo er ab 1575 am Lions Inn und anschließend am Middletempel studierte. Obwohl er nie als Anwalt tätig war, vermittelte ihm diese juristische Ausbildung wertvolle Fähigkeiten in Argumentation und Rhetorik, die ihm als Höfling und Politiker zugute kamen. Noch wichtiger war es, dass er in London mit der hochentwickelten literarischen Kultur der Hauptstadt in Berührung kommen konnte.
Sein Frühstes bekanntes Gedicht erschien 1576 als Vorwort zu George Gascoins The Steel Glass und markierte den Beginn seiner literarischen Karriere und demonstrierte außerdem seine Fähigkeit, sich in intellektuellen Kreisen problemlos zu bewegen. Diese Veröffentlichung verkündete sein Debüt als Gelehrter und Dichter Fähigkeiten, die sich für seinen Erfolg am Hofe Elisabeths als unerlässlich erweisen sollten. Walters praktische Ausbildung in der Seefahrt begann dann 1578, als er sich seinem Halbbruder Humphrey Gilbert auf einer Reise zur Suche nach der Nordwestpassage nach Asien anschloss.
Obwohl die Expedition scheiterte und in der Kaperfahrt gegen spanische Schiffe ausartete, gab sie Walter einen ersten Einblick in die Seefahrt und in die Seekriegsführung. Die Reise machte ihn mit den Herausforderungen der Fernsehfahrt, der Politik, der Entdeckungsreisen und den Möglichkeiten der Kolonialisierung der neuen Welt vertraut. Noch prägender war sein Militärdienst in Irland von 1579 bis 1583 während der Niederschlagung der Desmond Rebellion.
Diese Erfahrung offenbarte den rücksichtslosen Pragmatismus, der seine Karriere prägen sollte bei der Belagerung von Smirrick im November 1580 führte Walter die Truppen an die. Die etwa 600 spanische und italienische Soldaten Enthauptete, die sich ergeben hatten. Dieses Massaker begründete seinen Ruf als militärisch effektiver und brutaler Effizienzfanatiker und lehrte ihm gleichzeitig die harte Realität der Kolonialkriege durch seinen Dienst. In Irland kam er aber auch mit anderen bedeutenden Persönlichkeiten in Kontakt, darunter dem Dichter Edwin Spencer und.
Walters unverblümte Kritik an der Umsetzung der englischen Politik in Irland machte Königin Elisabeth auf ihn aufmerksam und markierte den Beginn seines Aufstiegs in die königliche Gunst. Walters Aufstieg vom Soldaten zum Höfling wurde durch das größte Kapital seiner Familie erleichtert, der Verbindung zur Königin Elisabeth I.
Über Cat Ashley, seine Familie hatte ihm die wesentlichen Voraussetzungen für den Erfolg am Hof verschafft. Protestantische Militanz, die mit Elisabeths Politik übereinstimmte, militärische Erfahrung, die seine Fähigkeiten unter Beweis stellte, eine klassische Ausbildung, die seinen intellektuellen Wert demonstrierte und das persönliche Charisma, das ihn unter den ehrgeizigen Höflingen hervorstechen ließ, kommt alles zusammen.
Ja, er hatte einfach alles, der Mann bis 1582 war er zu einem der Günstlinge Elisabeths geworden, sein Aufstieg war Kometenhaft. Groß, gutaussehend und äußerst selbstbewusst verkörperte er das Renaissance ideal des Höflings Soldaten und gelehrten 1583 gewährte Elisabeth ihm die Pacht für Durham House, ein palastartiges Herrenhaus an der Themse, das zum Zentrum eines der bemerkenswertesten intellektuellen Kreise der Elisabethanischen Zeit wurde.
Hier versammelte Walter brillante Köpfe wie den Mathematiker Thomas Harriott, den Propagandisten Richard Hacklard und verschiedene Seefahrer und Entdecker diese. School of Night, wie er sie nannte, Stand für die Avantgarde. Renaissancebildung studierte Wissenschaft, Philosophie, Mathematik und Religion und sprengte dabei Grenzen, die konservative Beobachter unbehaglich werden ließ. Bis 1584 hatte Walter Rawley eine Reihe bemerkenswerter, prägender Erfahrungen gemacht, die ihn verändert hatten, seine frühen Erfahrungen mit religiöser Verfolgung hatten ihn zum leidenschaftlichen protestantischen Kämpfer gemacht.
Und er hatte ein tiefes Misstrauen gegenüber allem, was mit Katholizismus zu tun hat. Sein Militärdienst in Frankreich und Irland hatte ihn sowohl die Möglichkeiten als auch die Kosten gewaltsamer Eroberungen gelehrt, seine Ausbildung in Oxford und einen ins of Court hatte seine intellektuellen Fähigkeiten und rhetorischen Fähigkeiten entwickelt.
Am Entscheidendsten jedoch war seine Beziehung zu Humfrey Gilbert. Der sein Interesse an der Erforschung neuer Gebiete geweckt und ihn gelehrt hatte, in großen Projekten und langfristigen Plänen zu denken. Als Gilbert 1583 auf See er trank, erbte Walter sowohl seine Kolonisationsurkunde als auch seinen Traum vom amerikanischen Imperium, so eine Kolonisationsurkunde heißt im Übrigen nichts weiter als die Tatsache, dass du damit das königliche Recht hast, irgendwo anzukommen, deine Fahne in den Boden zu rammen und zu sagen, England.
Oh, das ist so. Ein bisschen wie der Freibrief, den die Piraten bekommen haben. Du darfst jetzt Pirat sein, ja, richtig. Du hast das Recht, mehr Land für unser Imperium einzunehmen. Die Kombination aus familiärer Verfolgung, militärischer Erfahrung, klassischer Bildung, Verbindung zum Hof und persönlicher Ausstrahlung hatte inzwischen jedoch eine einzigartige Persönlichkeit hervorgebracht, die bereit war, sich den Herausforderungen des Elisabethanischen Englands zu stellen.
Walter hatte die komplizierten Machtverhältnisse, Patronageverhältnisse und Persönlichkeiten kennengelernt, die die Politik der Tudors prägten und gleichzeitig das intellektuelle Gerüst und die praktische Erfahrung entwickelt, die für seine ehrgeizigen Kolonialprojekte notwendig waren. Nachdem wir Walter Rawlys außergewöhnliche Anfänge verfolgt haben, von einem Bauernhof in Devon bis hinzu einem der bekanntesten Höflinge Elisabeths I, führt uns die Geschichte nun durch die Höhen und auch dann zu den Tiefen. Einer der dramatischsten Karrieren der englischen Geschichte.
Doch was als märchenhafte Verwandlung vom Provinzedelmann zum königlichen Favoriten begann, würde schließlich in einer der tragischsten Hinrichtungen der Steward Zeit enden. Bis 1584 hatte Waterwally alles erreicht, wovon ein ambitionierter Edelmann träumen konnte. Seine Rückkehr aus Irland als Kriegsheld hatte ihm die volle Aufmerksamkeit von Königin Elisabeth II. Eingebracht.
Der große und überaus gutaussehende Mann mit seinem selbstbewussten Auftreten verkörperte für sie schlichtweg das Renaissance ideal und war für sie der perfekte Höfling, ein Soldat und Gelehrter. Elisabeths Belohnungen überschütteten ihn wie ein goldener Regen, 1583 hatte er bereits dieses Durim House am Themse Ufer zur Pacht bekommen und dazu kam jetzt auch noch das Weinmonopol von 1583 und das erlaubte ihm. Von jedem Weinhändler in England jedes Jahr ein Pfund zu bekommen und ein Pfund war damals wirklich noch viel Geld und wie gesagt, von jedem Weinhändler in England, das ist echt eine ganz schön gute Einnahmequelle.
Oh ja, ist gleichzeitig auch wieder so ein dreistes königliches Ding. Du willst die mal belohnen, dass du sagst, Hey, du hast das Recht von jedem Automechaniker jedes Jahr eine Packung Schraubenschlüssel zu bekommen, ja, einfach so dieses Ding von lass die mal bezahlen, ja hier hast du ein Recht dazu. Naja, seine Ernennung zum Stanery warden, das war der Aufseher der Cornischen Zinnminen, folgte dann und danach wurde er auch noch Leutnant von Cornwall und Vizeadmiral von Devon und Cornwall. Und das alles in rascher Folge am 6. Januar 1585 wurde er zum Night Bachelor geschlagen und 1587 erreichte er den Höhepunkt seiner Hofkarriere als Captain of the Queens Guard, der persönliche Beschützer der Königin.
In einem berühmten Porträt von 1588 präsentiert sich Rawley als ergebener Diener der Königin, gekleidet in ihre Farben Schwarz und Weiß und mit ihrer Perle im linken Ohr. Garam House wurde unter rawleys Führung ja zu einem der bemerkenswertesten intellektuellen Zentren seiner Zeit, aber konservative Beobachter blickten inzwischen mit wachsendem Misstrauen auf seine Aktivitäten, ein jesuitisches Pamphlet von 1592 beschuldigte Rawley eine Schule des Atheismus zu unterhalten. Obwohl er kein Atheist im modernen Sinne war, war Rally ein kühner Denker, interessiert an skeptischer Philosophie und ein ernsthafter Student der Mathematik und der Chemie. Rallys größtes Projekt aber war die Kolonisierung Amerikas nach dem Tod seines Halbbruders erbte
er ja diese Kolonisations Charta, also sprich dieses Schreiben, das einfach sagt, du darfst das Imperium erweitern und dementsprechend hatte er jetzt diesen Traum des amerikanischen Imperiums für die englische Krone der. Zwischen 1584 und 1589 organisierte er 3 Expeditionen nach Row North Island vor der Küste des heutigen North Carolina. Die erste Expedition von 1584 unter Philip Emadas und Arthur Barlow war eine erkundungsmission, sie kehrten mit glühenden Berichten über das neue Land zurück und brachten 2 indigene Botschafter mit Manteo und Vanchessi. Raleigh berichtete der Königin von der Landung und das Territorium wurde zu Ehren von Elisabeth der ersten, der jungfräulichen Königin Virginia,
genannt. 1585 folgte die zweite Expedition unter Sir Richard Granville mit 108 Kolonisten unter der Führung von Ralph Lane. Diese Siedlung überlebte ein Jahr, aber Versorgungsengpässe und Konflikte mit lokalen Stämmen führten dazu, dass die Kolonisten 1586 mit Sir Francis Drake nach England zurückkamen. Die dritte und tragischste Expedition fand dann 1587 unter John White statt und sie brachte 118 Männer, Frauen und Kinder, darunter Whites schwangere Tochter Elonard Dare Virginia Dare, die am 18 August 1587 geboren wurde, war das erste englische Kind, das in Amerika geboren wurde. Doch als White 1590 nach einer durch die spanische Amada verursachten Verzögerung zurückkehrte, war die gesamte Kolonie verschwunden.
Nur das Wort Creatuan in einen Pfosten geritzt, blieb als Hinweis zurück, dass es hier jemals eine Kolonie gegeben hatte. Und ja, auch Ronoke wäre sicherlich mal eine interessante Folge wert, aber wir gehen weiter in Sir Water rallys leben am 31 Mai 1592 heiratete Ralley heimlich Elizabeth Frog Morton, eine Hofdame der Königin es, wie sie genannt wurde, war bereits schwanger, ein Detail, das die Heimlichkeit ihrer Hochzeit erklärte.
Die 27 jährige Bess entstammte einer mächtigen Hofsfamilie. Ihr Vater Sir Nicholas Frog Morton war ein prominenter Diplomat gewesen. Die Entdeckung der Ehe fast ein Jahr später warf Königin Elisabeth in eine eifersüchtige Wut die Königin, die absolute Loyalität forderte, war wütend zu erfahren, dass Sir Walter heimlich eine ihrer Hofdamen geheiratet hatte und noch schlimmer, sie hatten einen neugeborenen Sohn, dem Ray Roady.
Walter und Bass wurden im Juli 1592 mit ihrem Baby in den Tower of London geschickt. Also die war wohl wirklich, wirklich so richtig. Sauer Not a Muse, sagt man. Daher glaube ich ne you very. Much so. Tragischerweise starb das Baby nach einem Pestausbruch und die Königin voller Mitleid für die trauernde Mutter, ließ Bass bald frei. Walter wurde nach einigen weiteren Monaten freigelassen, aber für 5 Jahre vom Hofverband.
Die Beziehung zwischen Rawley und Elisabeth würde nie wieder dieselbe sein. Während seines Exils zog sich Rawley zum Schreiben zurück und gründete seine berühmte Gemeinschaft des wissenschaftlichen und künstlerischen Austauschs. 1593 wurde ein zweites Kind, ein Sohn Walter, geboren und 1604 oder 5 ein weiterer Sohn, carro 1595, führte Rawley eine weitere Expedition aus Südamerika an, um das sagenhafte goldene Land Eldorado zu suchen.
Die Expedition erforschte den Orinokofluss, jedoch ohne die legendäre Stadt Manora zu finden. Nach seiner Rückkehr nach England publizierte rawley 1596 seinen übertriebenen Reisebericht The Discovery of the Large Rich and Beautiful Empire of Guyana, der zu einem Bestseller wurde, also das Buch hieß die Entdeckung des Großen, Reichen und schönen Imperiums von Guyana, das er halt nicht entdeckt hatte, egal. Das Buch jedenfalls malte ein verlockendes Bild der Region und ermutigte weiteres britisches Interesse an der Kolonialisierung.
Man könnte sagen, dass das Buch durchaus ein Versuch war, seinen potenziellen Wert für seine Königin zu unterstreichen und wieder in der Beliebtheit zu steigen, trotz seines literarischen Erfolgs gewann es allerdings nicht die Gunst der Königin zurück, erst der Niedergang seines Hauptrivalen Robert Deveroe Earl of Asex ermöglichte Rollis Rückkehr an den Hof. 1596 kommandierte Rawley zusammen mit Essex eine Flotte, die die spanische Hafenstadt Cadiz erfolgreich angriff. 1597 kehrte er an den Hof zurück, erlangte aber dennoch nie wieder die Macht und den Einfluss, die er einst genossen hatte, als Elisabeth I. Am 24 März 1603 starb, endete damit auch rawleys Welt, und das konnte man wirklich so
dramatisch sagen, alles, was Walter aufgebaut hatte. Hatte einen direkten Bezug zum Hof und der Gnade seiner Königin Jakob, der Sechste von Schottland wurde jetzt als Jakob der erste von England König und Ralley, verlor sofort jede wichtige Verbindung zu Reichtum und Macht. Der neue König war ralleys Scham nicht so zugänglich wie Elisabeth, Jakob wollte Frieden mit Spanien, nicht Konflikt.
Rallys, protestantischer Eifer, seine Beteiligung an anti spanischen Politiken und seine Geschichte der Intrigen machten ihn zu einem Außenseiter an Jakobshof. Nach der Führung des Trauerzugs bei Elizabeths Beerdigung wurde er als Captain of the Guard abgesetzt, der König hob dann rallys Recht auf, Weinabgaben zu erheben und nahm dann auch noch duram House ab. 1603 wurde Rawley in den sogenannten Main Plot verwickelt, eine nebulöse Verschwörung zur Absetzung von Jakob und zur Einsetzung seiner Cousine Lady Arabella Stewart.
Die Anklage besagte, dass Henry Brook Lord Copam mit einem niederländischen Prinzen verhandelte, um von den Spaniern riesige Geldsummen zu erhalten, um Aufruhr in England zu schüren, am 17 November 1603 wurde Rawley in der Great half in Winchester Castle wegen Hochverrats vor Gericht gestellt. Die Beweise gegen ihn waren bestenfalls dürftig und basierten ausschließlich auf Kophams schriftlicher Aussage, der nie vor Rolly aussagte.
Für einen Mann, der Englands größten Beitrag zu Englands Krieg gegen Spanien geleistet hatte, war die Anklage, er habe spanische Gelder zur Untergrabung der englischen Krone akzeptiert, unglaubwürdig. Rolly wurde jedenfalls trotzdem. Zum Tode durch hängen, Ausweiden und Vierteilen verurteilt, aber in letzter Minute gewährte Jakob eine Begnadigung in Form einer lebenslangen Haft. Als Jakob 1603 Gnade zeigte und sein Todesurteil umwandelte, wurde Rawley für die nächsten 13 Jahre in den Tower of London geschickt.
Oh, nicht schön, naja, nicht schön auf der einen Seite, auf der anderen Seite immer noch besser als hingerichtet zu werden, gerade noch auf die Art und Weise und außerdem. Ist es ja auch noch so ein Ding. Es gab ja im Tower of London durchaus unterschiedliche, sagen wir mal, Unterbringungsoptionen und als Mann seines Reichtums und Status erhielt er 2 Zimmer im Obergeschoss des Bloody Tower, der damals noch als Garden Tower bekannt war und diese Zimmer waren gut möbliert und relativ geräumig, seine ergebene Frau Bass, der Sohn Walter und 3 Diener durften sich ihm Tower anschließen.
Ihr zweiter Sohn Caro wurde 1605 in der Festung gezeugt und in einem Haus auf Tower Hill geboren, das Bess gemietet hatte. Also sie durfte auch rein und raus, er war der einzige, der den Tower nicht verlassen durfte, trotz seines relativen Komforts waren Sir Walters Moral und Gesundheit schlecht und sehr früh in seiner Haft versuchte er Selbstmord mit einem Tischmesser zu begehen, der Leutnant des Tower, Sir John Payton, kommentierte er.
Ich habe nie einen so seltsam niedergeschlagenen Geist gesehen wie bei Sir Walter Ralley Ralley nutzte seine Gefangenschaft auch zum Schreiben von Gedichten und zum Studium der Chemie und der Geschichte, er hatte Zugang zu 500 Büchern in der Tower Bibliothek und begann 1614 mit der Arbeit an The History of the World. Ursprünglich war es zur Unterstützung der Erziehung von Prinz Henry gedacht, aber als der junge Prinz 1612 starb, wurde dieses Projekt aufgegeben.
Nichtsdestotrotz schrieb er weiter daran, also nichts Geringeres als die Geschichte der Welt. Die ersten 5 vollendeten Bände wurden 1614 veröffentlicht und enthüllten Rawleys verständlichen Zynismus über die Monarchie Jacob I. Und der Erzbischof von Canterbury, George Abbot, verlangten, dass Exemplare beschlagnahmt und die Veröffentlichung verboten werden sollte. Trotz ihrer Bemühungen wurde das Buch sehr populär und während des 17 Jahrhunderts viele, viele Male nachgedruckt. Als Gefangener von hohem Status erhielt Sowater rawley Zugang zu einem Innenhof außerhalb des Bloody Tower, wo er einen kleinen Garten anlegte.
Rawley nutzte diesen Garten für Sport und um exotische Pflanzen anzubauen, für die er sich während seiner Abenteuer in Südamerika bereits interessiert hatte. Rawley erlangte weite Berühmtheit für seine medizinischen Salben Great Cordiel und Balsam of Guyana okay. Obwohl er im Tower gefangen war, wurde das Great Cordial zur Behandlung von Mitgliedern der königlichen Familie verwendet. Zu den Inhaltsstoffen gehörten das Horn eines männlichen Hirsches, Gallensteine von Ziegen und Ambra aus den Eingeweihten eines Pottwals.
Neben diesen weniger vertrauten Inhaltsstoffen waren 40 Pflanzen und Kräuter, die wir heute noch verwenden, wie Rosmarin, Ringelblume, Minze, Majoran, Zitronenmelisse und Safran dabei. Also er hat sich einfach einen Garten angelegt mit tatsächlichen Medizinalpflanzen und der Rest ist halt so ein bisschen Magie.
Ja, 1612 bereitet Rawley ein Stärkungsmittel für den jungen Prinzen von Wales zu, der schwer krank war. Rawley behauptete, dass das Stärkungsmittel nur helfen würde, wenn die Krankheit natürlichen Ursprungs sei. Als der junge Prinz später starb, wurde vermutet, dass er tatsächlich an einer unnatürlichen Krankheit gelitten hatte und dementsprechend möglicherweise vergiftet worden war. 1617 entließ Jacob Rawley aus dem Tower und erteilte ihm die Erlaubnis, nach Guayana zurückzukehren, um endlich eine Goldmine zu finden und da war er wieder, der Traum von Eldorado und dem unermesslichen Reichtum dieses Ortes.
Eldorado würde sein Ansehen ein für alle mal wiederherstellen und ihm die Gunst seines Königs für alle Zeiten sichern. Aber der König gab ihm noch etwas mit auf den Weg. Etwas wirklich wichtiges Rally hatte explizite Anweisungen, die spanischen Streitkräfte nicht anzugreifen. Jacobs Politik gegenüber Spanien war eine des Friedens und der Versöhnung, Rally segelte am 12 Juni 1617 von Plymouth mit 14 Schiffen unter seinem Kommando, mit ihm waren der unermüdliche Lawrence Kemes und rallys 22 jähriger Sohn Watt.
Krankheit auf der Reise über den Atlantik kostete schon 42 Männer das Leben, einschließlich Rallys. Stellvertreter John Piggot Rally selbst brach auf dem Deck zusammen und schlug sich den Kopf an, er konnte 20 Tage oder länger keine feste Nahrung zu sich nehmen und überlebte, wie er selber sagte, von gelegentlichen Gedünsteten Pflaumen. Am 10 Dezember begannen sie mit der Fahrt in Orinoco hinauf, nur 3 der 5 Schiffe überlebten die mächtigen Strömungen und Untiefen des Deltas und.
Und sie erreichten Santo tomé.de Guayana am 2. Januar. 1618 ralleys Vorbereitungen für die Expedition waren sowohl gründlich als auch langwierig gewesen, und ja, sie waren auch ziemlich öffentlich gewesen, die Spanier wussten Bescheid, werden Orinoco hinauf gekommen war und was er vorhatte, letztendlich war Ralley aber nicht mit den Orinoco hinauf gefahren, sondern an der Küste geblieben, er hat erstmal quasi eine explorationstruppe Vorangeschickt. Und diese Gruppe wiederum war unter dem Befehl von Lawrence Kemes und kemes Männer wurden dann tatsächlich von einem Hinterhalt überrascht, als die Sonne unterging, die spanische Garnison dort war klein, sie umfasste nur 57 Mann, und das schon einschließlich eine Anzahl
von Invaliden später nach Mitternacht, wie gesagt wurde und sicherlich nach vielen Debatten, stürmten die englischen Entdecker die Stadt. What Rawley, der die Pigenira anführte, leitete den Angriff und wurde von einer Musketenkugel in die Kehle getroffen. 4 weitere Engländer starben bei der Einnahme der Stadt, Kirmes ließ sie alle in der dortigen Kirche begraben und ward beim Hochaltar an der Küste zurückgeblieben, wusste Rawley einen Monat lang nichts von diesen Vorkommnissen, dann hörte er am 31 Januar von einheimischen Quellen, dass 2 seiner 5 Kapitäne in den Kämpfen gestorben waren. Als Kemes zurückkehrte und Rollie die schreckliche Nachricht überbrachte, war der alte Seefahrer am Boden zerstört.
Rollie warf Kemes vor, seinen expliziten Befehl missachtet zu haben, unfähig, das Gewicht seines Versagens zu ertragen, beging Kemes Selbstmord, indem er sich mit einer Pistole in die Brust schoß und als das nicht sofort tödlich war, sich danach mit einem Messer ins Herz stach. Bei Ralleys Rückkehr nach England forderte Count Gondomas, der spanische Botschafter, dass sein Todesurteil von 1603 wieder in Kraft gesetzt werden sollte.
Jakob hatte wenig andere Wahl, als zu gehorchen der Angriff auf Santo tomé verletzte direkt die Bedingungen von ralleys Begnadigung und Jakobs Friedenspolitik mit Spanien, dass die Spanier zuerst angegriffen hatten, machte da keinerlei Unterschied mehr, auch dass seine Untergebenen auf eigene Faust gehandelt hatten, änderte nichts an der Tatsache, dass er der Kommandant gewesen war.
Rolly wurde von Sir Louis Duckley von Plymouth nach London gebracht, wo er zahlreiche Gelegenheiten zu einer erfolgversprechenden Flucht ausließ, also der als Duckley hat wirklich versucht, ihm die Gelegenheit zu geben, einfach zu fliehen, aber rolly sah das nicht als ehrenhaft an. Ja, das ist dann so das komische Ehrverständnis des Briten.
Ja, oder eines Mannes seiner Zeit und seines Standes. Oder das? Ja, du hast recht. Einige glaubten. Dass er dieses Todesurteil und damit den Tod als Märtyrer einfach vorgezogen hat, und das wird auch so gewesen sein, was dann letztendlich die kleinen Entscheidungen waren, das wissen wir natürlich nicht, aber letztendlich war er bereit, diesem Schicksal entgegenzusehen und eine kleine Gnade konnte ihm der König dann dennoch gewähren, statt den Entwürdigenden und extrem schmerzhaften Todbehängen Ausweiden und Vierteilen gewährt er ihm den Tod auf dem Block.
Am Morgen des 29 Oktober 1618 wurde Sir Walter Ralley im Old Palace Yard im Palast von Westminster enthauptet. Er trug extravagante Kleidung und war trotz der Umstände bei guter Laune. Der 66 jährige Ralley traf seinen Tod mit Beispielhaftem Mut, als ihm die Axt gezeigt wurde, mit der er enthauptet werden sollte, sagte er Berichten zufolge. Dies ist eine scharfe Medizin, aber sie ist ein Arzt für alle Krankheiten und leiden hahahahahaha. Das ist ein krasser Satz, ja.
Er hielt eine lange Rede vor der versammelten Menge, in der er seine Unschuld beteuerte und seine Loyalität zu England bekräftigte. Seine letzten Worte waren angeblich an den Henker gerichtet, als dieser einen Moment zögerte, Schlag zu Mann, Schlag zu rollis Kopf wurde in eine rote Ledertasche gelegt, der Körper wurde von seinem Samtmantel bedeckt, beides wurden in Lady Rollis Trauerkutsche weggebracht. Es schrieb an ihrem Bruder Nicholas Frog Mountain und bat ihn, den Körper in Baddington zu begraben, aber er weigerte sich, die Leiche anzunehmen und Walter wurde so in der St. Margrets Church in London begraben. Lady Rawley ließ den Kopf ihres Mannes Einbalsamieren und in der roten Tasche konservieren, er
wurde in einem Schrank aufbewahrt und Besuchern gezeigt, die sein Andenken verehrten bis zu ihrem Tod 29 Jahre später Walter Rawleys Tod markierte das Ende einer Ära. Der Mann, der als Bauernjunge in Devon geboren wurde und zum Höfling, Entdecker, Dichter und Visionär Aufstieg, verkörperte sowohl die Möglichkeiten als auch die Gefahren des Elisabethanischen Zeitalters. Seine frühe Terror Erfahrung der katholischen Verfolgung hatte ihm lebenslang antikatholische Überzeugungen und tiefes Misstrauen gegenüber der katholischen Macht gegeben, seine militärische Dienstzeit in Frankreich und Irland hatte ihm sowohl die Möglichkeiten als auch die Kosten gewaltsamer Eroberung Erlehrt.
Seine Bildung in Oxford und an den ins of Court hatten seine intellektuellen Fähigkeiten und rhetorischen Fähigkeiten entwickelt. Seine Beziehung zu Hunthrey Gilbert hatte sein Interesse an der Erkundung geweckt und ihn gelehrt, in Begriffen großangelegter Projekte und langfristiger Pläne zu denken, was wirklich etwas Wichtiges war, was auch letztendlich Leute mit weniger stand gar nicht konnten, weil sie gar nicht wussten, wie lange sie leben würden und ob sie die Mittel überhaupt hatten.
Er brauchte damals erst mal überhaupt Geld als Sicherheit, um zu denken. Water Rally war ein Mann, der seiner Zeit voraus war, ein echter Visionär, der Amerikas Potenzial sah. Ein Wissenschaftler, der an den Grenzen des Wissens arbeitete, ein Schriftsteller, der Worte wie ein Maler verwendete, und doch war er auch nur ein Produkt seiner gewalttätigen Zeit, fähig zu größter Grausamkeit im Dienste seiner Träume. Sein Vermächtnis ist komplex, so war er Gründer der ersten englischen Kolonie in Amerika, der Mann, der England für die neue Welt eröffnete, der.
Der Entdecker, der Eldorado nie fand, aber eine Tradition der englischen Erkundung begründete, die Jahrhunderte dauern würde. Vor allem war er aber ein Träumer, dessen Visionen von englischer Größe die Grundlagen für ein Imperium legte, das die Welt umspannen würde und damit Ende ich meinen kleinen Beitrag über Eldorado und Sir What A rolli.
Wow, krass, ich. Eldorado ist halt wirklich so n Begriff der absolut in die Kultur übergegangen ist als etwas wo man sofort wirklich also bei mir ist es zumindest so n Bild im Kopf hat ja vielleicht auch durch Filme und so weiter geprägt. Das kann natürlich wirklich gut sein, aber so Walter Rolly hat mir nichts gesagt, aber auf jeden Fall n spannender Typ. Hundertprozentig, weil ich muss ganz ehrlich, sagen ich. Kannte zwar, so Walter Ralley, ich wusste auch seine Obsession von von Eldorado und auch die Tatsache seiner Verbindung mit Rawnog und so weiter aber letztendlich, was ich nicht wusste war, dass neben dem Eroberer und Höfling Walter Ralley es eben auch noch derselbe Typ war, der ein Dichter war, der schon zu seiner
eigenen Zeit publiziert hat und bekannt war als solcher und eben auch Wissenschaftler war. Ja, der Universalgelehrte ja noch vor dem viktorianischen Zeitalter. Richtig, richtig. Also wirklich an der Zeit heraus. Sehr, sehr cool. Auf jeden Fall vielen Dank für die Geschichte, vielen Dank für die wahrscheinlich sehr intensive Recherche, weil gerade ein Leben, das so viele Stationen und so viele spannende Aspekte umfasst. Da gibt es eigentlich immer doch noch ganz viel, was man eigentlich eher weggelassen hat, statt es mitzubringen. Selbstverständlich natürlich.
Ich sage auf jeden Fall vielen, vielen Dank, wenn es euch genauso gut gefallen hat wie mir, lasst es uns und lasst es den Chris gerne wissen, lasst uns Sterne da oder unterstützt uns, indem ihr eine Premium Mitgliedschaft bei Steady abschließt, das hilft auf jeden Fall immer am meisten. Es könnte ja auch alternativ bei Spotify tun und wer das Macht, hat auch am nächsten Freitag wieder eine Folge, denn dann ist wieder Premium Zeit. Das heißt, dann gibt es wieder eine Folge, die nur unsere Förderer hören können.
Ganz genau. Ich würde sagen, bis dahin Chris. So wie jede Woche gibt es ein Wort, mit dem wir uns verabschieden. Und das lautet genauso wie jedes Mal. Tschüss.