Wissensreisende

WR199 - Die Weihnachtsinsel und Captain Cook's letzte Entdeckungsreise

Freitag, 26. Dezember 2025 · 56 min

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Shownotes

Am 24. Dezember 1777 sichtete Captain James Cook mitten im Pazifik eine unbekannte Insel – und gab ihr spontan den Namen, der bis heute geblieben ist: Christmas Island, die Weihnachtsinsel.
Diese Folge nimmt euch mit auf die dritte und letzte große Expedition des berühmten britischen Seefahrers. Wir begleiten Cook von seiner Kindheit als Tagelöhnersohn über seinen unwahrscheinlichen Aufstieg zum gefeierten Entdecker bis zu seiner schicksalhaften Suche nach der legendären Nordwestpassage.
Dabei erleben wir die Entdeckung Hawaiis, die verzweifelte Suche in den eisigen Gewässern der Arktis und das tragische Ende eines Mannes, der die Weltkarte für immer veränderte.
Eine Geschichte von Mut, Entdeckergeist und einem weihnachtlichen Zufall am anderen Ende der Welt.
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Cook's Reise zum live verfolgen:
google.com/maps/d/u/0/viewer?mid=1RYRSmR84OsPB…
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#Captain Cook #Weihnachtsinsel #Nordwestpassage #Frühe Neuzeit #Westeuropa #Ozeanien

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Lass uns mal Jan überraschen. 24 dezember 1777 kiritimati wissensreisende oh, und da kommt er ja auch schon. Bereit wofür eigentlich genau? Du hast mir nur gesagt, es wäre eine Überraschung und dass es mit Weihnachten zu tun hat. Ja, schau mal selbst. Oh. Das ist ein Segelschiff, und zwar ein altes Segelschiff, Masten, riesige Segel. Wir sind ganz offensichtlich auf dem Meer. Ja, und das ist nicht irgendein Schiff, das ist die HMS Resolution und heute ist der 24 dezember 1777. Heiligabend mitten auf dem Ozean. Schau mal nach vorne Richtung Buch. Siehst du den Mann dort?

Ja, er trägt eine blaue Jacke und 3 spitz. Außerdem hält ein Fernrohr und der Start auf sag mal. Ist das Land ja, da ist Land eine flache Insel mit Palmen. Genau, und das ist Captain James Cook und er sieht diese Insel gerade zum allerersten Mal. Cook, der Captain Cook, genau der und er ist jetzt gerade auf seiner dritten großen Pazifikreise, auf der Suche nach der Nordwest Passage und eben genau in diesem Moment hat der Ausguck Land geblättert.

Die Matrosen kommen alle an Deck. Sie zeigen auf die Insel, manche klettern sogar die Takelage, um besser sehen zu können. Ja, sie haben auch monatelang nichts außer Wasser gesehen. Und? Und jetzt, ausgerechnet an Heiligabend, taucht diese Insel. Auf guckt ihm das Fernrohr runter, er sagt etwas zu einem der Offiziere neben ihm, und der schreibt es auf.

Ja, und das wird der Eintrag ins Logbuch und weißt du, wie er diese Insel nennen wird? Ah, wegen dem Datum genau Christmas Island, die Weihnachtsinsel, sie trägt diesen Namen bis heute, auch wenn sie jetzt kiritimati heißt, und das ist auch wirklich Weihnachten, das ist ein Geschenk des Himmels mitten im Pazifik.

Die Mannschaft wird dort die Feiertage verbringen, Schildkröten fangen frisches Wasser holen, unter Palmen rasten. Statt Schnee und Tannenbaum. Tropische Wärme und Kokospalmen aber Weihnachten ist es trotzdem. Ich dachte, du solltest sehen, wie dieser Ort zu seinem Namen kam. Frohe Weihnachten dann. Frohe Weihnachten, Chris.

Ho, ho, ho ho. Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Folge bei Wissensreisende, dem Podcast über Geschichte, Menschen und Hintergründe. Wir sind hier noch richtig in Weihnachtsstimmung, das ist ja auch erst der 26 Dezember, das heißt, Weihnachten ist noch gar nicht vorbei, aber auch wenn heute noch einer der Feiertage ist, hält uns das natürlich nicht davon ab, uns hier im Podcast Studio hinter dem Cockpit unseres Raumzeitschiffs einzufinden, um mal wieder eine neue Geschichte zu hören und. Und ihr habt schon gemerkt, mein Gesprächspartner, der mir gegenübersitzte der Chris.

Ja Hallo ihr lieben, frohe Weihnachten. Der wird es heute auch richtig weihnachtlich machen, denn der bringt uns zur Weihnachtsinsel. Ich bin Jan, ihr seid bei den Wissensreisenden und ich übergebe damit den Staffelstab am besten mal auf die andere Seite vom Tisch und werde mich jetzt besinnlich zurücklehnen und ein bisschen lauschen, was du uns zu Weihnachten mitgebracht hast.

Ihr Lieben. Wie schon gesagt, noch ist Weihnachten und ich finde, das ist eine hervorragende Gelegenheit, mit euch gemeinsam mal wieder eine Reise in die Vergangenheit anzutreten. Während wir heute gemütlich beisammensitzen, unsere Geschenke längst ausgepackt haben und vielleicht noch den Duft von Weihnachtsgebäck in der Nase haben, möchte ich euch von einem Mann erzählen, der vor fast 250 Jahren ebenfalls Weihnachten feierte, allerdings unter ganz anderen Umständen. Stellt euch vor, es ist der 24 Dezember 1777. Und statt eines warmen Kaminfeuers und festlich geschmückter Räume gibt es nichts als das endlose Blau des Pazifischen Ozeans.

Das Knarren der Schiffsplanken und der salzige Wind, der. Über das Deck weht und ich habe mich gerade schon gefragt, hat denn vor 250 Jahren nur einer Weihnachten gefeiert? Aber das war wahrscheinlich einer von den vielen Feiernden. Ja, da kannst du von ausgehen. Der Mann, von dem ich heute sprechen werde, ist Captain James Cook, und das ist einer der bedeutendsten Entdecker und Seefahrer, die je gelebt haben.

Seine dritte und letzte große Pazifikreise, die wir heute gemeinsam erkunden werden, sollte nicht nur sein Vermächtnis als Entdecker krönen, sondern führte ihn auch zu einer Entdeckung, die wie keine andere zu unserem heutigen Festtag passt, nämlich die Entdeckung der Weihnachtsinsel. Doch bevor wir uns den aufregenden Ereignissen dieser letzten großen Expedition widmen, lasst mich euch zunächst den Entdecker vorstellen, denn um seine letzte Reise wirklich verstehen zu können. Müssen wir wissen, woher dieser außergewöhnliche Mann kam und was ihn zu dem gemacht hat, was er war? James Cook erblickte am 27 Oktober 1728 im kleinen Dorf Marten in der englischen Grafschaft Yorkshire das Licht der Welt, wenn ihr heute durch

die Straßen von Middlesbroke geht, findet ihr dort noch Spuren seiner Herkunft, denn Marten ist längst ein Stadtteil dieser größeren Stadt geworden, seine Familie war alles andere als wohlhabend. Sein Vater, ebenfalls James Cook genannt, arbeitete als Tagelöhner und später als Landarbeiter auf den Gütern wohlhabender Grundbesitzer.

Seine Mutter Grace gebar insgesamt 8 Kinder, von denen James der zweitälteste war, seine Mutter Grace gebar insgesamt 8 Kinder, von denen James das zweitälteste war, in einer Zeit, in der die gesellschaftliche Stellung eines Menschen fast ausschließlich durch seine Geburt bestimmt wurde. Schien die Aussicht für den kleinen James Cook nicht besonders vielversprechend.

Das Schicksal eines Landarbeiters, wie sein Vater, das war der Vorgezeichnete Weg für einen Jungen, aus solch einfachen Verhältnissen. Doch das Schicksal hatte andere Pläne für das Kind der Arbeitgeber seines Vaters, ein gewisser Thomas Scottho, erkannte früh das Potenzial des aufgeweckten Jungen und finanzierte ihn dem Besuch der Dorfschule in Great Ayton, wohin die Familie 1736 umgezogen war.

Diese Chance, die den meisten Kindern seiner gesellschaftlichen Schicht verwehrt blieb, nutzte der junge James mit einer Entschlossenheit und einem Wissensdurst, den sein gesamtes späteres Leben prägen sollte. Er lernte Lesen, Schreiben und rechnen, Fähigkeiten, die ihm später von unschätzbarem Wert sein sollten.

Mit 17 Jahren verließ James Cook das elterliche Haus und begann eine Lehre bei einem Kaufmann in dem kleinen Hafenort State, doch die Arbeit hinter dem Ladentisch eines Gemischtwarenladens konnte den Jungen nicht erfüllen, der Blick auf das Meer der. Das an den Klippen von Stave brandete, weckte in ihm die Sehnsucht. Und diese Sehnsucht sollte ihn nie wieder loslassen. Nach nur 18 Monaten gab er die Kaufmannslehre auf und folgte dem Ruf des Ozeans im Jahr 1746 gerade 18 Jahre alt, heuerte James Cook auf einem Kohlenschiff in Whitby an, einem bedeutenden Hafenort an der Küste Yorkshires die Kohlenschiffe, die zwischen Newcastle und London verkehrten, waren keine eleganten Segler, sondern robuste, bauchige Frachtschiffe, die gebaut um

schwere Ladungen durch die oft stürmische Nordsee zu transportieren, für den jungen Cook war diese harte Schule die beste Ausbildung, die er sich hätte wünschen können, er lernte nicht nur das Seemannshandwerk von Grund auf, sondern entwickelte auch ein intuitives Verständnis für die Launen des Meeres und des Wetters, die Räder John und Henry Walker, in deren Diensten er stand, erkannten schnell seine außergewöhnlichen Fähigkeiten und förderten ihn nach Kräften.

Was James Cook von anderen Seeleuten seiner Zeit Unterschied, war sein unstillbarer Wissensdurst. Jeden Abend, wenn seine Kameraden in den Kojen lagen oder sich in Hafenkneipen vergnügten, saß Cook über seinen Büchern. Er brachte sich selbst Mathematik, Astronomie und Navigation bei Wissenschaften, die normalerweise nur den Söhnen wohlhabender Familien zugänglich waren. Ja, und dabei muss man dann echt noch überlegen, autodidaktisch etwas zu lernen ist schon nicht ganz einfach und das muss man auch, das muss man wirklich können, das. Aber hinzu kommt halt auch, dass es so unheimlich schwer in seiner Zeit war, überhaupt an die notwendigen Materialien zu kommen, die du brauchtest, um

überhaupt irgendwie dir selber was beizubringen. Und dann hattest du eine Sache nicht, nämlich jemanden, den du fragen. Konntest absolut und du hattest, wie du schon sagtest, wirklich Probleme. Halt alleine schon an die Bücher zu kommen, weil du hattest nicht mal überall eine Bibliothek und selbst wenn eine da war, war noch lange nicht klar, ob das. Buch zu dem Thema was dich interessierte auch da drin war. Er studierte die Sterne, er lernte ihre Positionen auswendig und er verstand die komplexen Berechnungen, die zur Bestimmung des Längengrades auf sie erforderlich waren. Im Jahr 1755 nach fast 10 Jahren in der Handelsmarine stand Cook an einem Scheideweg, die Walkers boten ihnen das Kommando über eines ihrer Handelsschiffe an,

eine Position, die ihm ein komfortables Leben und ein gutes Einkommen gesichert hätten, doch Cook lehnte ab, er hatte einen anderen Plan. Er wusste, dass nur der Dienst in der Royal Navy ihm die Möglichkeit bieten würde, die Welt zu sehen und gesellschaftlich aufzusteigen. Also trat er als einfacher Matrose in die königliche Marine ein, obwohl dies zunächst einen erheblichen finanziellen Rückschritt bedeutete. Der Zeitpunkt seiner Entscheidung hätte nicht günstiger sein Können, England rüstete gerade für den siebenjährigen Krieg auf und fähige Seeleute wurden dringend gesucht.

Cook wurde der HMS Eagle zugeteilt und stieg innerhalb weniger Jahre vom einfachen Matrosen zum Steuermann Smart auf. Seine Chance, sich wirklich zu beweisen, kam während der Kämpfe um Kanada bei der Belagerung von Quebec im Jahr 1759 fertigte Cook Karten des St. Lorenz Stroms an, die so präzise waren, dass sie den entscheidenden Angriff auf die Stadt erst ermöglichten.

General. Wolf, der Befehlshaber der britischen Truppen, konnte dank Cooks Arbeit seine Soldaten an einer Stelle landen, die die Franzosen für unzugänglich gehalten hatten. Diese kartografischen Meisterleistungen machten die Admiralität auf den talentierten Navigator aufmerksam. In den folgenden Jahren erhielt Cook den Auftrag, die Küsten von Neufundland in Overskosha zu vermessen, seine Karten waren von einer Qualität, die alles übertraf, was man bis dahin gekannt.

Hatte. Manche dieser Karten waren noch bis weit ins 20. Jahrhundert hinein im Gebrauch. Ein Zeugnis für die Genauigkeit und Sorgfalt seiner Arbeit, also auch noch einer, der Halt diverses kann, weil normalerweise schickst du diese Expedition los, die haben dann erfahrene Seeleute dabei. Und erfahrene Kartographen, die die Karten zeichnen, der war dann schon beides.

Richtig, er war Navigator, er war Steuermann, er war Kapitän, er war so vieles. Also der Mann hatte wirklich Talent, was Seefahren im Allgemeinen anging. Na ja, gerade und ich glaube das an das Anfertigen von Karten, das stell ich mir einfach unheimlich. Ganz ehrlich, das stell ich mir als unfassbar schwierige Aufgabe vor. Ja, gerade wenn du mehr genau Lago, du sollst die Küstenlinie zeichnen.

Genau, du bist nicht in einem Flugzeug, sondern es ist alles auf derselben Ebene, die du gerade hast. Das ist wirklich, wirklich schwer. Im Jahr 1768, genau 20 Jahre, nachdem er als Schiffsjunge in Whitby angeheuert hatte, erhielt James Cook den Auftrag, der sein Leben für immer verändern sollte.

Die Royal Society, Englands angesehenste wissenschaftliche Institution, plante eine Expedition nach Tahiti, um den Durchgang des Planeten Venus vor der Sonne zu. Beobachten darüber werden werden wir irgendwann auch noch mal sprechen müssen. Auf jeden Fall. Wir machen das jetzt nur ganz am Rande. Es sind mehrere Themen, die irgendwo da dran hängen.

Ja, aber ich habe mich entschlossen, einfach mal die dritte Expedition wirklich zu beleuchten. Aber die ersten 2 sind eigentlich genauso wichtig. Diese astronomische Messung sollte helfen, die Entfernung zwischen Erde und Sonne zu bestimmen, und das war ein wissenschaftliches Projekt von weltweiter Bedeutung.

Cook, mittlerweile zum Leutnant befördert, erhielt das Kommando über die HMS in Deva und sollte eine Gruppe von Wissenschaftlern sicher nach Tahiti und zurückbringen, doch die Admiralität hatte einen geheimen Zusatzauftrag für ihn, Cook. Cook sollte nach der Venusbeobachtung weiter nach Süden segeln und nach dem sagenhaften Südkontinent suchen, den die Gelehrten Terra Australis nannten und dessen Existenz seit der Antike vermutet wurde.

Die Reise, die am 26 August 1768 in Plymouth begann, sollte fast 3 Jahre dauern und Cook zu einem der berühmtesten Männer seiner Zeit machen, nach der erfolgreichen Beobachtung des Venustransits auf Tahiti segelte Cook nach Neuseeland, dass er als Erster vollständig umrundete und kartografierte er. Dabei bewies er, dass Neuseeland aus 2 großen Inseln besteht und nicht, wie manche vermutet hatten, Teil eines größeren Südkontinents ist. Von dort aus setzte er seinen Kurs nach Westen fort und erreichte im April 1770 die Ostküste Australiens. Er segelte die gesamte Küste entlang nach Norden, kartografierte sie mit seiner gewohnten Präzision und nahm das Land im Namen der britischen Krone in Besitz. Wieder so eine von diesen

Situationen. Ich fahr da hin und nehme das in Besitz. Ich habe eine Stange und ein Stück Stoff, ja meins, die Endeva kehrte im Juli 1771 nach England zurück und Cook wurde als Held gefeiert, nur ein Jahr später, im Jahr 1772, brach Cook zu seiner zweiten großen Expedition auf, diesmal kommandierte er 2 Schiffe, die HMS Resolution und die HMS Adventure und sein Auftrag war noch ehrgeiziger als beim ersten Mal.

Er sollte endgültig klären, ob der legendäre Südkontinent existierte oder nicht. Und was folgte, war eine der kühnsten Seefahrten der Geschichte. Cook segelte weiter nach Süden als je ein Mensch vor ihm, durchquerte 3 mal den südlichen Polarkreis und kam der Antarktis so nahe, dass er Eisberge von gewaltigen Ausmaßen sichtete.

Am 30 Januar 1774 erreichte er bei 71 grad und 10 Minuten südlicher Breite den südlichsten Punkt, den bis dahin vermutlich ein Mensch je erreicht hatte. Obwohl Cook die Antarktis selbst nicht entdeckte. Das blieb späteren Entdeckern vorbehalten, bewies er doch schlüssig, dass der vermutete bewohnbare Südkontinent nicht existierte, was auch immer dort unten liegen mochte, es war kein Land, das für Menschen von Nutzen sein konnte, zumindest nicht in seiner Zeit auch.

Oft der Reise entdeckte Cook außerdem zahlreiche Inseln im Südpazifik, darunter Neukaledonien, die Süd Sandwich Inseln und Südgeorgien. Als er im August 1775 nach England zurückkehrte, hatte er mehr als 110000 Kilometer zurückgelegt, das entspricht fast dreimal dem Erdumfang, also der hat eine Erdumsiedlung gemacht, aber.

Gleich mit mehr Kilometern, deutlich mehr Kilometern. Und er hat auch noch die Insel entdeckt. Wo einige Zeit später ein Clipper von Palm landen wird, das habt ihr ja letzte Woche gehört. Richtig. Ja, so langsam wird unser Netz enger. Ja, was diese beiden reisen besonders bemerkenswert machte, war nicht nur die schiere Menge an geografischen Entdeckungen, sondern auch Cooks revolutionärer Umgang mit der gefürchtetsten Krankheit der Seefahrt, dem Skorbut. Die so durch Vitamin C Mangel verursachte Krankheit hatte auf langen Seereisen oft mehr Menschenleben gefordert als alle Stürme oder Kämpfe zusammen.

Cook bestand gegen den Widerstand seiner Vorgesetzten darauf, seine Mannschaft mit Sauerkraut, Zitrusfrüchten und frischem Gemüse zu versorgen, wann immer das möglich war. Das Ergebnis war sensationell. Von den 112 Männern, die mit ihm auf der zweiten Reise unterwegs waren, starben nur 4 und keiner davon an Skorbut. Das ist wirklich Wahnsinn für so eine lange Seereise zu der Zeit, dass 4 Leute sterben und eben keiner von dieser Krankheit dahin gerafft wird.

Das ist Wahnsinn. Ja, und das ist auch wirklich unerhört. Das hat es vorher eigentlich auf Nein, nicht eigentlich, das hat es vorher auf keiner Seereise gegeben, dass einfach keiner irgendwo daran gelitten hat, vor allen Dingen bei diesen super langen Reisen. Nach seiner Rückkehr war Cook ein noch berühmterer Mann.

Er wurde zum Post Captain befördert, er erhielt einen gut bezahlten Posten im Greenwich Hospital und wurde als Mitglied in die Royal Society aufgenommen. Mit 47 Jahren hätte er jetzt allen Grund gehabt, sich zur Ruhe zu setzen und sein Leben mit seiner Familie zu genießen. Er hatte 1762 Elizabeth Beths geheiratet und das Paar hatte 6 Kinder, von denen allerdings nur 3 des Erwachsenenalter erreichen sollten. Ein ruhiges Leben im Land, umgeben von seiner Familie und geehrt von seinen Landsleuten, das wäre ein würdiger Abschluss für eine außergewöhnliche Karriere gewesen. Doch James Cook war eben einfach nicht ein Mann für ein ruhiges Leben, das Meer rief ihn und er konnte diesem Ruf nicht lange widerstehen, während Cook sich

noch von den Strapazen seiner zweiten Reise erholte, wurde in den Kreisen der Admiralität und der Royal Society bereits ein neues, großes Projekt diskutiert. Seit Jahrhunderten träumten Seefahrer und Kaufleute von einer Nordwestpassage, einem Seeweg, der den Atlantik über die Arktis mit dem Pazifik verbinden würde.

Ein solcher Weg hätte den Handel mit Asien revolutioniert, denn er hätte die gefährliche und zeitraubende Umsegelung von Kap Horn oder dem Kap der guten Hoffnung überflüssig gemacht. Alle bisherigen Versuche, diese Passage vom Atlantik her zu finden, waren gescheitert, die. Die Expeditionen hatten sich in den eisigen Gewässern der kanadischen Arktis verloren oder waren am undurchdringlichen Packeis gescheitert.

Wir hatten da ja auch schon mal die Franklin Expedition, wenn ihr mal ein bisschen zurückspulen möchtet in unserem Werk, naja, jetzt kam halt jemand auf die Idee das von der anderen Seite aus zu versuchen, wenn man die Passage nicht vom Atlantik her finden konnte, warum nicht mal vom Pazifik aus gucken? Die Theorie wurde durch eine russische Karte gestützt, die der Geograph Jakob von Stellin veröffentlicht hatte, das. Sie zeigt Alaska als Insel, getrennt vom amerikanischen Festland durch eine breite Meerenge, durch die Schiffe nach Norden segeln können.

Die Admiralität setzte einen Preis von 20000 Pfund für die Entdeckung der Nordwestpassage aus, dies war eine gewaltige Summe, die etwa dem Jahreseinkommen eines wohlhabenden Adligen entsprach, heute entspräche das fast 5000000€ als die Frage aufkam, wer diese gefährliche Expedition leiten sollte, gab. Gab es eigentlich nur einen Namen, der ernsthaft in Betracht kam?

Captain Blaubär, ja. Genau, Captain Blaubär oder Captain Hook, Nein, aber Cook selbst hat sich dann angeboten, obwohl ihm niemand eine weitere solche Belastung zugemutet hätte. Er schrieb nach. Whitby an seine alten Freunde bei den Walkers. Die Resolution ist im ausgezeichneten Zustand und wird bald ihre nächste Reise antreten, ohne mich.

Doch als die Pläne konkreter wurden, konnte er nicht widerstehen. Der Ruf des Unbekannten war stärker als jede Vernunft. Am 12 Juli 1776 just in jenem Sommer, als auf der anderen Seite des Atlantiks die amerikanischen Kolonien ihre Unabhängigkeit erklärten, lichtete die HMS Resolution im Hafen von Plymouth The Unker Cook stand wieder auf der Brücke des Schiffs, das ihn bereits auf seiner zweiten Reise begleitet hatte.

Die Resolution war ursprünglich ein Kohletransporter gewesen, gebaut in Whitby, jener Stadt, in der Cook einst seine Seemannskarriere begonnen hatte. Sie war 34 Meter lang und 11 Meter breit. Ein robustes, zuverlässiges Schiff, das die Stürme der Südsee ebenso überstanden hatte wie das Packeis der Antarktis. Das zweite Schiff der Expedition, die HMS Discovery, stand in dem Kommando von Captain Charles Clurk, einem erfahrenen Seefahrer, der bereits an Cooks beiden früheren Pazifikreisen teilgenommen hatte. Clurk hatte allerdings Schwierigkeiten, rechtzeitig in See zu stechen, der.

Denn er saß wegen der Schulden seines Bruders im Schuldgefängnis und konnte erst am 1. August aus London aufbrechen. Die beiden Schiffe trafen sich schließlich in Kapstadt, um sich für die lange Reise über den Indischen Ozean zu versorgen, Cooks Mannschaft auf der Resolution war sorgfältig ausgewählt, sein erster Offizier war John Gore, der bereits auf der ersten Pazifikreise mit ihm gesegelt war und auch an Samuel Wallace Weltumsegelung auf der HMS Dolphin teilgenommen hatte, der Schiffsmeister war William Bligh und. Und ja, das ist eben jener William Bligh, der später als Kapitän der HMS Bounty in die Geschichte eingeht. Oh, und dessen Namen für immer mit der berüchtigsten oder berühmtesten Meuterei der

Seefahrtsgeschichte verbunden sein würde also heute wirklich viele Connections und viele Möglichkeiten für zukünftige. Folgen der Schiffsarzt William Anderson fungierte gleichzeitig als Naturforscher und der Maler John Webber dokumentierte die Expedition mit seinen Zeichnungen und Gemälden. Eine Besonderheit dieser Reise war die Anwesenheit von Omay, einem jungen Mann aus Hohahine, einer Insel in der Nähe von Tahiti. Omay war während Cooks zweiter Reise nach England gebracht worden, wo er zum Liebling der Londoner Gesellschaft avanciert war.

König George, der Dritte, hatte ihn persönlich empfangen und er wurde überall als der sogenannte edle Wilde präsentiert, ein lebender Beweis für die Theorien der Philosophien über den Unverdorbenen Naturmenschen. Etwas, wo wir heute wissen. Absoluter Schwachsinn. Das ist jetzt auch nur wiedergegeben aus der Sicht der damaligen Zeit.

Nun sollte Omay in seine Heimat zurückgebracht werden, beladen mit Geschenken des Königs. Überhaupt hatte König George III. Großes Interesse an dieser Expedition gezeigt, er schickte eine ganze Menagerie von Nutztieren mit auf die Reise, Schafe, Rinder, Ziegen und Schweine, die als Geschenke für die Inselbewohner des Pazifiks dienen sollten und dort vielleicht eine neue Lebensgrundlage bieten könnten. Von invasiven Arten hatte man damals noch nicht gehört, aber auch das ist ein anderes Thema.

Oh ja. Die Schiffe glichen zeitweise eher einer schwimmenden Farm als Kriegsschiffen der Royal Navy. Die Route der Expedition führte zunächst über Teneriffa nach Kapstadt, wo sich die Resolution und die Discovery im November 1776 trafen, hier wurden die Schiffe gründlich überholt, denn die Resolution hatte bereits auf der Überfahrt Probleme mit undichten Planken gezeigt, ein Problem, das die gesamte Reise begleiten sollte und Cook zurecht besorgte.

Die Qualität der Werftarbeit, die vor der Abreise an dem Schiff durchgeführt worden war, ließ deutlich zu wünschen übrig. Am 1. Dezember 1776 verließen die beiden Schiffe Kapstadt und nahmen Kurs auf den Indischen Ozean, ihr erstes Ziel waren die cargalan Inseln, eine abgelegene Inselgruppe im südlichen Indischen Ozean, die der französische Entdecker Yves Joseph de Cargalan Tremarek erst 3 Jahre zuvor entdeckt hatte. Cook hatte sie auf seiner zweiten Reise verpasst und wollte sie nun kartografieren.

Die Kergalan Inseln heute manchmal als Desolation Islands, also Inseln der Trostlosigkeit, bezeichnet, erwiesen sich als windgepeitschte, kahle Felsen, die kaum der Erwähnung wert schienen. Doch verbrachte Cook dort eine Woche mit Vermessungsarbeiten, ein Zeichen seiner unermüdlichen wissenschaftlichen Gewissenhaftigkeit.

Er hat alles Kartografiert, auch wenn es ein Klumpen Stein im Meer war. Von den kerkelen Inseln aus segelten die Schiffe weiter nach Osten und erreichten am 26 Januar 1777 Tasmanien, das damals noch van Deamons Land genannt wurde. Hier nahm die Expedition Holz und Wasser auf und hatte erste Kontakte mit den Ureinwohnern, Begegnungen, die Cook in seinem Tagebuch mit der ihm eigenen Mischung aus wissenschaftlicher Neugierde und Respekt beschrieb, auf. Am 12 Februar 1777 erreichte die Expedition Neuseeland, das Cook nun schon zum dritten Mal besuchte. Der Queen Charlotte Sound an der Nordspitze der Südinsel war ein vertrauter Anlaufpunkt für ihn und die Schiffe blieben dort 2 Wochen um Reparaturen

durchzuführen und sich zu versorgen, allerdings waren die Beziehungen zu dem Maori angespannt, denn während Cooks zweiter Reise war es zu gewaltsamen Zusammenstößen gekommen, bei denen mehrere Besatzungsmitglieder der Adventure getötet worden waren. Von Neuseeland aus nahmen die Schiff Cours auf die Freundschaftsinseln, das heutige Tonga, wo sie im Frühjahr 1777 eintrafen.

Cook kannte diese Inseln von seiner zweiten Reise und hatte ihnen auch selbst den Namen gegeben, beeindruckt von der Gastfreundschaft ihrer Bewohner auf Tonga Tapu, der Hauptinsel, war die Expedition Zeuge aufwendiger Zeremonien, bei denen der Häuptling Finao seine Macht demonstrierte. Die Seeleute genossen die Gastfreundschaft der Polynesier, tauschten, waren und erlebten Tänze und Feste.

Was sie nicht wussten hinter der freundlichen Fassade hatte es intensive Beratungen unter den Häuptlingen gegeben, ob man die Fremden nicht überfallen und ihre Schiffe plündern sollte, nur Uneinigkeit unter den Führern verhinderte diesen Angriff oh, im Juli 1777 erreichte die Expedition Tahiti. Jene Insel, die Cook bereits zweimal besucht hatte und die in Europa als paradiesisches Idyll verklärt worden war.

Hier wurde Omai endlich in seine Heimat zurückgebracht, wenn auch nicht nach Tahiti selbst, sondern nach Ruahene, eine der Nachbarinseln, Cook ließ wieder ein Haus bauen und stattete ihn mit Werkzeugen, Waffen und mit einem der mitgebrachten Pferde aus, das Schicksal des jungen Mannes, der einst den König von England getroffen hatte, war allerdings weniger glücklich, als man gehofft hatte, er. Er starb nur wenige Jahre später von seinen Landsleuten nie wieder vollständig akzeptiert nach mehrwöchigem Aufenthalt setzte Cook seine Reise nach Norden fort, nun begann der eigentliche Auftrag der Expedition, die Suche nach der Nordwestpassage, und dann war er gekommen, der 24 Dezember 1777, Heiligabend, die HMS Resolution

und die HMS Discovery segelten nordwärts durch den Zentralpazifik auf dem Weg zur Nordwestküste Amerikas, der. Die Mannschaft befand sich in einer Region des Ozeans, die auf den Seekarten der damaligen Zeit weitgehend als leerer blauer Fleck erschien. Cook legte Kurs auf ein Ziel, das noch tausende Seemeilen entfernt lag, und erwartete auch einfach nichts außer endlosem Wasser.

Doch dann, am Morgen des Weihnachtstages, Erscholl der Ruf, vom Ausguck Land in Sicht die Matrosen, die sich gerade auf ein Weihnachtsfest auf hoher See eingestellt hatten, eilten an Deck, um zu sehen, was der Horizont preisgab und. Und vor ihnen lag ein flaches, von Palmen bestandenes Atoll, das aus dem Blauen Ozean auftauchte wie eine Fata Morgana. Cook befahl, näher heranzufahren, um die Entdeckung zu erkunden, was die Seeleute sahen, als sie sich dem Land näherten, war ein gewaltiges Korallen Atoll, das Größte, das man je gesehen hatte, die Lagune, die sich im Inneren des Atolls erstreckte, war von einer Größe, die selbst den erfahrenen Seefahrer Cook beeindruckte.

Kokospalmen wiegten sich im Wind und das Wasser schimmerte in allen Schattierungen von Türkis. Bis zu einem. Tiefen Blau Kuk schickte Boote aus, um die Insel zu erkunden und nach einem geeigneten Ankerplatz zu suchen. Die Erkundungsmannschaft berichtete, dass die Insel unbewohnt zu sein schien, eine Seltenheit in diesem Teil des Pazifiks, wo fast jedes noch so kleine Eiland von polynesischen Seeleuten entdeckt und besiedelt worden war.

Allerdings fanden die Männer Spuren einer früheren Besiedlung als. Alte Mare, die. Steinernen Kultplätze der Polynesier und etwa 200 Kokospalmen im westlichen Teil des Atolls, die eindeutig von Menschenhand gepflanzt worden waren. Was aus den früheren Bewohnern geworden war und warum sie diese Insel verlassen hatten, blieb ein Rätsel, das Cook nicht lösen konnte. Angesichts des Datums gab Cook der Insel einen Namen, der auf ewig mit dem Weihnachtsfest verbunden bleiben sollte, Christmas Island, die Weihnachtsinsel es war eine spontane Entscheidung, geboren aus dem Moment. Aber sie sollte sich als dauerhafter erweisen als manche seiner sorgfältig überlegten Namensgebung. Die Expedition ankerte vor der

Insel und ging an Land, um die Festtage zu feiern für die Seeleute, die seit Monaten nichts als das Schiff und das Meer gesehen hatten, war dieses tropische Eiland ein willkommenes Geschenk, sie erkundeten die Lagune, sie sammelten Schildkröten und Fische und die Naturforscher dokumentierten die erstaunliche Vielfalt der Seevögel, die auf dieser Insel Nisteten. Cook selbst nutzte die Gelegenheit für astronomische Beobachtungen und Vermessungsarbeiten, wie es halt seine Art war.

Man kann sich vorstellen, wie seltsam und wunderbar zugleich es für die Männer gewesen sein muss, Weihnachten unter Palmen zu feiern, während zu Hause in England der Schnee lag und ihre Familien sich am Feuer wärmten. Der Schiffsarzt William Anderson notierte in seinem Tagebuch die Eigenarten der Insel, während John Webber Skizzen anfertigte, die später als Grundlage für Kupferstiche dienen sollten, für für Kuck, was ein kurzer Moment der Ruhe inmitten einer Reise, die noch viele Herausforderungen behalten sollte. Die Weihnachtsinsel, heute Kiritimati genannt, was in der Sprache Kiribatis nichts anderes bedeutet als Weihnachten, ist bis heute das größte Korallen Atoll der Welt, gemessen an Landfläche mit rund 388

Quadratkilometern ist sie ein geologisches Wunder, eine flache Scheibe aus Korallenkalk, die sich kaum mehr als 13 Meter über dem Meeresspiegel erhebt. Die riesige Lagune, die Koks so beeindruckte, bedeckt mehr als 345 Quadratkilometer. Heute leben etwa 6500 Menschen auf der Insel, die 1979 Teil des unabhängigen Inselstaats Kiribati wurde.

Das Schicksal der Weihnachtsinsel nach Koks Entdeckung war Wechselvoll und nicht immer erfreulich, fast 80 Jahre lang blieb sie nach Koks Besuch unbeachtet, bis im Jahr 1857 ein. Ein amerikanischer Kapitän namens JL Pendelton sie für die Vereinigten Staaten in Besitz nahm. Er berief sich dabei auf den sogenannten Guano Islands Act, ein amerikanisches Gesetz, das es US Bürgern erlaubte, unbewohnte Inseln zu beanspruchen, wenn sich dort Guano befand, der wertvolle Vogelkot, der im 19 Jahrhundert als Düngemittel hochgeschätzt war. 1888 wurde die Insel vom britischen Empire annektiert und später in eine Kronkolonie eingegliedert, das.

Das dunkelste Kapitel in der Geschichte der Weihnachtsinsel begann in den 1950er Jahren, als Großbritannien die abgelegene Lage der Insel nutzte, um dort Kernwaffentests durchzuführen. Denn ja, auch Großbritannien hat das getan zwischen. 1957 und 1958 wurden mehrere Wasserstoffbomben in der Nähe der Insel gezündet, mit Auswirkungen, deren volles Ausmaß bis heute nicht vollständig verstanden ist.

Es ist eine bittere Ironie, dass ein Ort, der seinen Namen einem Fest des Friedens und der Nächstenliebe verdankt, zum Schauplatz solcher Zerstörung wurde. Heute ist die Weihnachtsinsel ein Vogelparadies von weltweiter Bedeutung, schätzungsweise 15000000 Seevögel leben dort, darunter 36, verschiedene. Arten Wow 15000000 Seevögel, das ist eine Menge. Ja, es ist wieder so ein Ding.

Dadurch, dass du halt die Insel als atomares Testgelände hattest, hast du halt im Endeffekt auch. Ausgeschlossen, dass dort erstmal Leute wohnen können oder dass man da nur vorsichtig siedeln kann. Also ist es wieder von der Natur zurückerobert worden. Die Lagune und die umgebenden Gewässer sind reich am Meeresleben und die Insel zieht heute Taucher und Naturliebhaber aus aller Welt an. Der Name den Kucky an jenem Weihnachtstag Sitz in 77 gab, lebt weiter als Hiritimati, als weihnachtliche Kuriosität auf den Landkarten der Welt und.

Und als Erinnerung an jeden Moment, als ein englischer Seefahrer an einem der entlegensten Orte der Erde Weihnachten feierte. Nur wenige Wochen nach der Entdeckung der Weihnachtsinsel sollte Cook eine weitere, weitaus bedeutendere Entdeckung machen, am 18 Januar 1778 sichtete der Expedition Land, das auf keiner Karte verzeichnet war, Inseln von einer Größe und Bedeutung, die alles übertrafen, was Cook bisher im Pazifik gefunden hatte.

Es waren die hawaiianischen Inseln, die kuk zu Ehren seines Förderers, des ersten Lords der Admiralität, John Monte Gueu, Earl of Sandwich Sandwich Insel nannte die Ankunft der Europäer Hawaii war ein Moment von welthistorischer Bedeutung, denn diese Inseln hatten sich über Jahrhunderte hinweg isoliert von der Außenwelt entwickelt. Die polynesischen Siedler, die Hawaii etwa im vierten Jahrhundert nach Christus erreicht hatten, hatten eine eigenständige Kultur geschaffen, mit einer komplexen gesellschaftlichen Hierarchie.

Ausgefeilten religiösen Ritualen und einer Lebensweise, die perfekt an die Bedingungen ihrer Inselwelt angepasst war. Nun, mit der Ankunft Cooks, begann ein Prozess, der diese Welt verändern sollte. Cook landete zunächst auf Kawaii, wo er und seine Männer von den Einheimischen mit einer Mischung aus Ehrfurcht und Neugierde empfangen wurden, die Hawaiianer hatten noch nie Europäer gesehen, noch nie metallgegenstände, noch nie die gewaltigen Segelschiffe, die nun vor ihrer Küste ankerten. Cook.

Cook notierte in seinem Tagebuch, dass er nie zuvor die Eingeborenen irgendeines Ortes so erstaunt gesehen hatte wie diese Menschen waren, als sie ihre Schiffe eintrafen, alles an den Fremden faszinierte sie, ihre Kleidung, ihre Waffen und ihre Bleiche Haut, doch Cook blieb nicht lange, die Suche nach der Nordwest Passage drängte ihn nach Norden und so verließ die Expedition Hawaii bereits am 2.

Februar 1778, um ihren eigentlichen Auftrag zu erfüllen. Die Schiffe nahmen Kurs auf die nordamerikanische Küste, die Cook am 7. März 1778 erstmals sichtete. Die Küste des heutigen Oregon, und auch da schließt sich wieder ein Kreis, denn vor gar nicht so langer Zeit waren wir mit Lewis und Clarke nach Oregon von der anderen Seite aus gekommen, ja, von Oregon aus segelte er nach Norden, immer auf der Suche nach einer Meerenge, die nach Osten führen könnte. Die folgenden Monate waren geprägt von geduldiger, mühsamer Arbeit, Cook Kartografierte die Küste mit seiner gewohnten Präzision für.

Während er jeden Einlass und jede Bucht untersuchte, die eine mögliche Passage nach Osten sein könnte. Im Nutka sunt an der Westküste Vancouver Islands, legte die Expedition einen einmonatigen Aufenthalt ein, um die Schiffe zu überholen. Hier kam die Mannschaft in Kontakt mit den nutka Indianern, deren Kultur und Lebensweise Cook faszinierte und die er sorgfältig dokumentierte.

Die Karte von Jakob von Stellin, die Alaska als Insel zeigte, erwies sich bald als völlig unzuverlässig. Als Cook die Küste entlang fuhr, fand er kein offenes Wasser nach Osten, sondern eine zusammenhängende Landmasse, die sich endlos nach Norden erstreckte. Wütend notierte er in seinem Tagebuch.

In der Tat ist es eine Karte, deren sich der Ungebildetste seiner ungebildeten, seefahrenden Landsleute geschämt hätte, seinen Namen darunter zu setzen. Hohohoho gut, man muss sagen, er hat auch ein sehr hohes Niveau, weil er hat den Anspruch an sich selbst. Nichtsdestotrotz, diese Karte war wohl mehr oder weniger echt ein Fantasieprodukt. In Alaska entdeckte Cook jenen gewaltigen Meeresarm, der heute seinen Namen trägt, den Cook Inland. 2 Wochen lang erkundete er diesen Einlass, in der Hoffnung, dass er sich als die gesuchte Passage entpuppen würde. Doch der Salzgehalt des Wassers nahm stetig ab, ein untrügliches Zeichen dafür, dass sie einen Fluss hinaufsegelten und nicht eine Meerenge durchquerten.

Der junge William Bligh hatte Cook davon abgeraten, in diesen Einlass zu fahren, aber Cook hatte darauf bestanden, aber. Als er schließlich umkehren musste, war wertvolle Zeit verloren gegangen. Die Expedition segelte weiter nach Norden, passierte die Aleuten und stieß am 11 August 1778 durch die Beringstraße in das arktische Meer vor.

Nun war Cook in Gewässern, die kein Europäer zuvor befahren. Hatte mit jedem Tag wuchs die Hoffnung, dass die Passage gefunden werden könnte. Doch am 18 August auf etwa 70 grad und 44 Minuten nördlicher Breite stand die Expedition vor einer unüberwindlichen Barriere ein. Einer Wand aus Packeis, die sich von Horizont zu Horizont erstreckte. Cook beschrieb das Eis als so kompakt wie eine Mauer und mindestens 4 oder 5 Meter hoch.

Es war eine bittere Enttäuschung. Cook erkannte, dass die Nordwestpassage, selbst wenn sie existierte, mit den Schiffen seiner Zeit nicht zu durchfahren war, die Eisbarriere war zu massiv, zu undurchdringlich, er wandte sich nach Westen, erreichte die sibirische Küste und das Kap Deschniow, den östlichen Punkt Asiens, bevor er nach Süden zurückkehrte. Auf der Insel Unalaska in den Alaiuten traf Cook auf russische Pelzhändler, die dort Jagd auf Seeotter machten. Von ihnen erhielt er wertvolle Informationen und Karten über die Region, als der arktische Winternahte entschied, Cook nach Hawaii zurückzukehren, um die Schiffe zu überholen und die Mannschaft ausruhen zu lassen, bevor er im nächsten Sommer einen erneuten Versuch

unternehmen würde. Am 26 Oktober 1778 nahm die Expedition Kurs auf die Sandwich Inseln. Die. Die Reise nach Süden dauerte fast 3 Monate. Zunächst sichtete die Expedition Maoi, die zweitgrößte der hawaiianischen Inseln, doch Cook entschied sich weiter nach einem besseren Ankerplatz zu suchen, schließlich am 17 Januar 1779, liefen die Resolution und Discovery in die KEA Lakekua Bucht an der Westküste der Hauptinsel Hawaii ein, was sie dort erwartete, hatte niemand vorhersehen können. Die.

Die Ankunft der Schiffe fiel zeitlich mit dem Makahiki fest zusammen, einem der wichtigsten religiösen Feste zu Ehren des Gottes Lono, der in. Der hawaiianischen Religion für Fruchtbarkeit, Ernte und Frieden zuständig war. Die Bucht galt als Heiliger Hafen Lonos und für die Dauer des Festes war das sonst Strenge.

Kapu das System religiöser Tabus und Verbote aufgehoben? Es. In diesem Kontext müssen wir die Reaktion der Hawaiianer auf die Ankunft der Fremden verstehen. Oh mein Gott, Oh mein Gott, ich ahne Schreckliches. Was die nämlich jetzt denken, ja. Aber ob die Hawaiianer Kuk tatsächlich für den Gott lono selbst hielten, ist unter Historikern bis heute umstritten. Was aber feststeht, ist, dass die Europäer mit außergewöhnlicher Ehrerbietung empfangen wurden, Tausende von Einheimischen paddelten den Kanus zu den Schiffen, um die Fremden zu begrüßen.

Die Priester führten Kuck zu einem Hayao, einer heiligen Stätte, und vollzogen Rituale, deren Bedeutung die Europäer nur erahnen konnten. Die Hawaiianer versorgten die Schiffe freigebig mit Lebensmitteln, und die Seeleute genossen die Gastfreundschaft nach den entbehrungsreichen Monaten in der Arktis fast einen Monat lang blieben die Schiffe in der Bucht, und während dieser Zeit war eine riesige Menge an Proviant an Bord gebracht worden, Schweine, Früchte, Gemüse, die Hawaiianer gaben mit vollen Händen.

Doch diese Freigebigkeit begann sich irgendwann zu erschöpfen. Die Versorgung zweier großer Schiffe mit über 180 hungrigen Seeleuten stellte eine enorme Belastung für die lokalen Ressourcen dar. Hinzu kam, dass das Verhalten mancher Besatzungsmitglieder die Gastgeber zunehmend verärgerte, es gab Diebstähle, Streitigkeiten und Übergriffe, die üblichen Probleme, die entstanden, wenn Seeleute nach langen Monaten auf See an Land gingen.

Ein besonders schwerwiegender Vorfall ereignete sich, als ein verstorbener Matrose an einem Ort bestattet wurde, der nach hawaiianischem Brauch nur Häuptlingen vorbehalten war. Damit war klar, dass diese Fremden keine Götter waren, sondern sterbliche wie alle anderen Menschen auch. Die Stimmung in der Bucht begann zu kippen, Cook erkannte die angespannte Situation und entschied am 4.

Februar 1779 aufzubrechen die Hawaiianer verabschiedeten die Schiffe mit gemischten Gefühlen er. Erleichtert, dass die Ressourcen zehrenden Gäste endlich gingen, aber auch besorgt über das, was diese Begegnung für ihre eigene Zukunft bedeuten mochte. Doch das Schicksal hatte andere Pläne, nur wenige Tage nach der Abreise geriet die Expedition in einen schweren Sturm der Fockmust der Resolution, der bereits während der gesamten Reise Probleme bereitet hatte, wurde schwer beschädigt, Cook stand vor einer schwierigen Entscheidung, er konnte versuchen, die Reparaturen auf hoher See durchzuführen oder er. Er konnte nach Hawaii zurückkehren, wo er wusste, dass die Bedingungen für umfangreiche

Reparaturen günstiger waren. Und er entschied sich für die Rückkehr. Keine gute Entscheidung, wie sich noch herausstellen sollte, am 11 Februar 1779 liefen die Schiffe wieder in die Bucht ein, die Reaktion der Hawaiianer war diesmal völlig anders als bei der ersten Ankunft, das Makahiki fest war vorüber, die religiöse Ausnahmesituation hatte sich normalisiert und die Ressourcen der Gemeinschaft waren erschöpft. Die Rückkehr der Fremden wurde nicht als göttliche Heimkehr interpretiert, sondern als eine unwillkommene Belastung. Die Atmosphäre war jetzt feindselig, Diebstähle häuften sich und es kam zu offenen Konfrontationen zwischen Seeleuten und Einheimischen.

In der Nacht vom 13 auf den 14 Februar wurde eines der Langboote der Resolution gestohlen, für Cook war dies der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, er hatte auf seinen Reisen bereits Erfahrungen mit solchen Situationen gesammelt und er hatte eine Methode entwickelt, die bisher immer funktioniert hatte er.

Er würde einen Häuptling als Geisel nehmen und ihn erst freilassen, wenn das gestohlene gut zurückgegeben wurde. Diese Taktik hatte auch auf Tahiti und anderen Inseln funktioniert, warum sollte sie also hier scheitern am Morgen des 14 Februars 1779 ließ Cook 6 Boote mit bewaffneten Marinesoldaten die Bucht abriegeln, um zu verhindern, dass Kanus entkommen konnten, dann ging er selbst mit einem kleinen Trupp an Land, oder? Um Kalanyo Puh, den obersten Häuptling der Insel, als Geisel zu nehmen.

Er fand den alten Häuptling noch schlafend, weckte ihn und überzeugte ihn, zunächst freiwillig mitzukommen, kalanyo Puh, schien nichts Böses zu ahnen und begleitete Cook bereitwillig in Richtung Strand, doch während sie durch das Dorf gingen, sammelten sich immer mehr Menschen um sie, die Frau des Häuptlings flehte ihn an, nicht zu gehen, denn.

Dann erreichte die Nachricht den Strand, dass die britischen Boote, die die Bucht blockierten, einen anderen Häuptling erschossen hatten, der versucht hatte, in einem Kanu zu entkommen. Diese Nachricht verbreitete sich jetzt wie ein Lauffeuer durch die Menge und die Stimmung kippte innerhalb von Sekunden von angespannt zu grob feindlich die Menge, die nun mehrere 1000 Menschen umfasste, begannen Cook und seine Männer zu bedrängen, Calanyo Puhu weigerte sich nun weiter zu gehen und es wurde klar, dass die Hawaiianer ihn nicht gehen lassen würden. Cook, der erkannte, dass die Situation außer Kontrolle geriet, gab das Signal zum Rückzug. Doch es war zu spät, als Cook sich zum Strand Zurückwandte, schlug ein Hawaiianer mit einem

traditionellen Dolch nach ihm, Cook feuerte seine Pistole ab, verfehlte den Angreifer jedoch und tötete einen anderen Mann. Dies löste den allgemeinen Angriff aus, die Seeleute, die auf einem schmalen Streifen zwischen der aufgebrachten Menge und dem Wasser gefangen waren, feuerten ihre Gewehre ab, doch sie konnten nicht schnell genug nachladen.

Die Hawaiianer bewachen mit Speeren, Keulen und Dolchen, stürmten auf sie zu. Cook wurde von hinten niedergeschlagen, fiel mit dem Gesicht ins Wasser und wurde dann von mehreren Männern mit Dolchen und Keulen attackiert. 4 seiner Marinesoldaten, Corporal James Thomas und die Gefreiten Theopheles Hinks, Thomas Fatcherd und John Allen wurden ebenfalls getötet, die übrigen Überlebenden schafften es, sich zu den Booten Durchzukämpfen und aufs Schiff zurückzurudern, während sie von der aufgebrachten Menge am Ufer verfolgt wurden. James Cook, der größte Entdecker seiner Zeit, war tot. Er starb am 14 Februar 1779 am Valentinstag im Alter von nur 50 Jahren an einem Strand auf einer Insel, die er selbst erst ein Jahr zuvor entdeckt hatte.

Die Nachricht von Cooks Tod versetzte die Besatzungen beider Schiffe in Schock und Trauer, doch auf die Trauer folgte Zorn und Captain Clarke, der nun das Kommando übernahm, Stand vor der schwierigen Aufgabe, mit der Situation umzugehen. Die Seeleute forderten Rache für ihren geliebten Kapitän und Clurk gab diesem Druck teilweise nach.

In den folgenden Tagen kam es zu Vergeltungsaktionen, die Schiffsgeschütze beschossen das Dorf vom Ufer, stoßtrupps gingen an Land und brannten Häuser nieder, mehrere Hawaiianer wurden getötet, darunter möglicherweise auch Häuptlinge, die an dem Angriff auf Cook beteiligt gewesen waren, es waren Tage der Gewalt und des Bluevergießens, die einen dunklen Schatten über das Ende der Expedition warfen.

Gleichzeitig führte klack Verhandlungen über die Rückgabe von Cooks sterblichen Überresten. Was er erfuhr, war zutiefst verstörend für die europäischen Ohren, entsprach aber hawaiianischen Traditionen. Cooks Leichnam war zerstückelt worden, die einzelnen Teile an verschiedene Häuptlinge und Familien verteilt, manche Teile waren verbrannt worden, für die Hawaiianer war dies eine Ehrenbezeugung, die normalerweise nur ihren größten Häuptlingen zuteil wurde, ein. Ein Versuch, die spirituelle Kraft eines mächtigen Führers auf die Gemeinschaft zu übertragen. Nach mehreren Tagen der Verhandlungen übergaben die Hawaiianer schließlich einige Überreste abgeschabte Knochen von Händen und Füßen sowie Cooks

rechter Hand, die durch eine alte Brandnarbe identifiziert werden konnte, am 21 Februar 1779 wurde für James Cook eine Seebestattung in der Bucht abgehalten, seine sterblichen Überreste wurden dem Meer übergeben. Jenem Element, das sein ganzes Leben bestimmt hatte. Einen Tag nach der Bestattung am 22 Februar 1779 verließen die Resolution und die Discovery Hawaii, doch die Expedition war nicht zu Ende. Clark, obwohl er selbst schwer krank war, erlitt an Tuberkulose, die er sich im Londoner Schuldgefängnis zugezogen hatte, war entschlossen, Cooks Auftrag zu erfüllen und einen zweiten Versuch zu Unternehmen, die Nordwestpassage zu finden.

Die Schiffe segelten erneut nach Norden, zurück in die arktischen Gewässer, die Cook im Vorjahr erkundet hatte. Doch auch dieser Versuch scheiterte am Packeis am 19 August 1779 auf etwa 70 grad und 33 Minuten nördlicher Breite mussten die Schiffe erneut umkehren, das Eis war jetzt noch dichter als im Vorjahr und es wurde endgültig klar, dass die Nordwest Passage zumindest mit den Schiffen und der Technologie der damaligen Zeit nicht zu durchfahren war.

Kurz darauf, am 22 August 1779, starb auch Captain Charles Clarke. Er war erst 38 Jahre alt und hatte sein Leben im Dienst der Entdeckung gegeben. Das Kommando über die Expedition übernahm nun Lieutenant John Gore, ein Veteran aller 3 Cookreisen. Unter seiner Führung segelten die Schiffe nach Petrup Hawslowsk auf der Insel Kamtschatka, wo sie von den Russen freundlich aufgenommen wurden, die.

Die Nachricht von Cooks Tod wurde von hier aus auf dem Landweg nach Europa geschickt und erreichte England ein halbes Jahr vor der Ankunft der Schiffe. Die Resolution Discovery nahm dann Kurs auf die Heimat, die Reise führte sie durch das südchinesische Meer, vorbei an den Kapverden und schließlich nach Hause am 4.

Oktober 1780 liefen die beiden Schiffe in den Hafen von Sharoness in England ein, die dritte Pazifikreise, die am 12 Juli 1776 begonnen hatte, war nach mehr als 4 Jahren zu Ende. Die Nachricht von Cooks Tod hatte England bereits im Januar erreicht und die Nation in tiefe Trauer gestürzt. Cook war ein Nationalheld gewesen, ein Mann, der wie kein anderer die Grenzen des Bekannten erweitert hatte, König George, der Dritte, der die Expedition persönlich gefördert hatte, war zutiefst betroffen, Cooks Witwe Elizabeth erhielt eine großzügige Pension und die Kinder wurden versorgt, doch der Verlust war unermesslich, es. Elizabeth Cook überlebte ihren Mann um mehr als 50 Jahre und starb erst 1835 im Alter von 93

Jahren, ohne je wieder zu heiraten. Ist ein wahnsinniges Alter nicht nur heute, sondern in der damaligen Zeit noch viel mehr? Richtig, die muss echt eine beneidenswerte Konstitution gehabt haben. Die wissenschaftlichen und geographischen Errungenschaften der dritten Reise waren trotz des tragischen Endes beachtlich.

Cook hatte die gesamte Nordwestküste Nordamerikas von Oregon bis Alaska Kartografiert, und das sind viele, viele, viele Kilometer, also viele Tausende. Damit hat er einen riesigen weißen Fleck auf den Weltkarten gefüllt, er hatte bewiesen, dass es keine schiffbare Nordwestpassage gab, zumindest nicht mit den Schiffen, die es damals gab, er hat Hawaii für die westliche Welt entdeckt, mit allen Konsequenzen, die daraus folgen sollten und. Und er hatte fast nebenbei die Weihnachtsinsel gefunden und ihr jenen Namen gegeben, den sie bis heute trägt. Cooks 3 Reisen haben die Weltkarten grundlegend verändert, er hat mehr Küstenlinie kartografiert als jeder andere Entdecker vor oder nach ihm, er hatte den legendären Südkontinent als

Mythos entlarvt und war als erster Mensch über den südlichen Polarkreis gesegelt, er hatte unzählige Inseln entdeckt und dokumentiert, Kontakt mit Kulturen aufgenommen, die der westlichen Welt bis dahin unbekannt waren und. Und dabei mehr als 1000 Arten von Pflanzen und Tieren für die Wissenschaft beschrieben. Sein Einfluss auf die Seefahrt ging weit über die Kartographie hinaus, seine Methoden zur Bekämpfung des Korbuts revolutionierten die Gesundheitsfürsorge auf Schiffen und retteten unzählige Leben, seine Navigationsmethoden und die Verwendung des Chronometers zur Bestimmung des Längengrades setzten neue Standards für die Seefahrt und seine detaillierten Berichte über die Völker, die er

besuchte, legten den Grundstein für die moderne Anthropologie und Ethnologie. Jedoch Cooks Vermächtnis ist nicht unumstritten. Aus der Perspektive der indigenen Völker, die er entdeckte, war seine Ankunft auf der Beginn einer Katastrophe. Die europäischen Seefahrer brachten Krankheiten mit, gegen die die Inselbewohner keinerlei Immunität besaßen, Masern, Grippe, Syphilis und andere Krankheiten rafften in den Jahrzehnten nach den ersten Kontakten große Teile der Bevölkerung dahin.

Die Ankunft der Europäer leiteten auch Prozesse der Kolonialisierung und kulturellen Zerstörung ein, deren Auswirkungen bis heute spürbar sind. Hawaii selbst, jene Inselgruppe, auf der Cook sein Leben ließ, erlebte nach seiner Entdeckung einen dramatischen Wandel, innerhalb weniger Jahrzehnte würde das traditionelle religiöse System zusammenbrechen, amerikanische Missionare würden ankommen und die Inseln würden schließlich von den Vereinigten Staaten annektiert werden.

Heute sehen viele native Hawaiianer den 14 Februar nicht als Valentinstag, sondern als Tag, an dem Cook für seine Übergriffe auf ihre Vorfahren die verdiente Strafe erhielt. Diese kritische Perspektive auf Cook und andere Entdecker des 18 Jahrhunderts ist wichtig und berechtigt, doch sie sollte uns nicht dazu verleiten, die Geschichte in simplen Kategorien von Gut oder böse zu betrachten. Cook war ein Mensch seiner Zeit, geprägt von den Vorstellungen und Vorurteilen seiner Epoche.

Er behandelte die Menschen, denen er begegnete, oft mit mehr Respekt und Neugierde, als es damals üblich war. Seine Anweisungen von der Admiralität betonten ausdrücklich, dass er freundschaftliche Beziehungen zu den Einheimischen aufbauen sollte, doch er war eben auch Teil eines kolonialen Projekts, das auf die Ausbeutung und Unterwerfung fremder Völker abzielte, aber lasst mich noch mal zur Weihnachtsinsel zurückkehren, jener Entdeckung, die so passend zu unserem heutigen Festtag.

Ist. Die Insel, die Kuck am 24 Dezember 1777 sichtete, hat in den fast 250 Jahren seit ihrer Entdeckung eine bewegte Geschichte erlebt. Kiritimati ist heute eines der am weitesten östlich gelegenen Territorien der Welt, tatsächlich war sie lange Zeit der erste bewohnte Ort auf der Erde, der jeden Tag das neue Datum sah, bis Kiribati im Jahr 1995 beschloss, die Datumsgrenze zu verschieben, um sicherzustellen, dass das gesamte Land im gleichen Tag liegt, die.

Diese Entscheidung machte Kiritimati auch zum ersten bewohnten Ort, der das neue Jahrtausend begrüßte. Als am 1. Januar 2000 die Welt gebannt auf dieses abgelegene Atoll blickte. Die Insel ist ein Paradies für Naturliebhaber, die riesige Lagune und die umgebenden Gewässer sind reich an Meeresleben, die Insel selbst einer der wichtigsten Brutplätze für Seevögel, Millionen von Vögeln nisten dort, fregattvögel, Tölpel, Sturmvögel und Seeschwalben, die. Die Korallenriffe, die es Atol umgeben, gehören zu den Unberührtesten der Welt und ziehen Taucher und Schnorchler aus aller Welt an.

Doch die Weihnachtsinsel steht auch symbolisch für die Herausforderungen, denen kleine Inselstaaten im 21 Jahrhundert gegenüber stehen. Der steigende Meeresspiegel, verursacht durch den Klimawandel, bedroht die Existenz des gesamten Atols Kiritimati erhebt sich an seinem höchsten Punkt nur 13 Meter über dem Meeresspiegel.

Und große Teile der Insel liegen deutlich niedriger. Wenn die Prognosen der Klimaforscher eintreffen, könnte die Insel, die Kuck einst entdeckte, noch in diesem Jahrhundert unbewohnbar werden oder sogar ganz verschwinden. Oh ja, und das ist nicht die einzige Insel, der dieses Schicksal potenziell. Droht das ist 100 prozentig richtig, und das ist ganz schön bitter.

Auf jeden Fall. Chris erst mal vielen, vielen Dank, dass du uns sozusagen als Weihnachtsgeschenk eine Geschichte mitgebracht hast, die sowohl gut in den Podcast passt, weil wir mal wieder schön durch die Zeit gereist sind, aber die zeitgleich wenigstens auch noch eine schöne Verbindung zu Weihnachten bringt. Denn natürlich müssen wir jetzt noch mal sagen, wir hoffen, dass ihr schöne Weihnachten hattet und wir hoffen, dass ihr auch den letzten Weihnachtsfeiertag jetzt heute noch schön im Kreis eurer Lieben verbringt und ihn möglichst gut genießt. Da kann ich mich absolut nur anschließen und danke, dass sie uns sozusagen, wenn ihr das heute hört, mit in diesen Kreis aufgenommen habt.

Ja, ganz genau. Ja richtig, dass da kann man sich richtig geehrt fühlen, das finde ich gut. Nun ja, aber auf jeden Fall sind wir dann am Ende dieser Folge und ich muss es auch sagen am Ende dieses Jahres angekommen, was den wissensreisende Podcast angeht, denn die nächste Folge, die gibt es erst nächstes Jahr. Ich.

Ich möchte an dieser Stelle auf jeden Fall auch noch mal all unseren Premium Mitgliedern danke sagen. Ich auf jeden Fall auch ihr seid total super, ihr seid sozusagen die Speerspitze des Tankwagens, der unser Raumzeitschiff mit genügend Kraftstoff versorgt. Vielen, vielen, vielen Lieben Dank. Echt, ihr seid Helden.

Absolut. Ihr seid die Helden des Jahres 25 und dementsprechend wahrscheinlich werdet ihr auch 26 wieder Helden sein. Und wenn ihr das auch möchtet, seid ihr auch gerne eingeladen, Förderer dieses Podcasts zu werden. Ganz genau geht. Feed dazu einfach auf die Webseite Steady, da findet ihr das Projekt Wissensreisende und dort könnt ihr uns unterstützen.

Ihr bekommt dann zusätzlichen Feed, den ihr in eure Podcast App einspielen könnt und dann erhaltet ihr dort auch unsere Premium folgen. Gut, ich würde sagen, damit sind wir am Ende wirklich angekommen der Folge und des Jahres. Wenn ihr uns Feedback geben wollt, dann könnt ihr das über die Kommentare bei Spotify, Apple Podcasts oder auch in den sozialen Medien machen. Ihr könnt uns auch gerne eine E Mail schreiben an feedback@wissensreisende.de oder falls ihr uns einzeln erreichen möchtet, dann nutzt einfach die Mail Adressen Jan at wissensreisende oder Chris ohne h at Wissensreisende ganz genau. Ich kann noch mal sagen, kommt mir gut und sicher ins neue Jahr.

Wir wollen uns alle 2026 wieder und ich möchte an dieser Stelle auch einfach noch mal unseren lieben Freund und Zuhörer Thorsten, der uns aus Australien hört, grüßen, denn das wird der erste sein von all unseren Zuhörern, der das neue Jahr feiert. Auf jeden Fall dir schon mal einen guten Rutsch ins neue Jahr, lieber Thorsten.

Ja, behalte die Terra Australis im Auge, dass da nichts falsch läuft. Richtig Inkognita ist sie ja nicht mehr, aber ja. Das ist super auf. Jeden Fall also kommt gut darüber und. Und wenn ihr vielleicht auch den Namen der heutigen Folge gelesen habt, dann könnt ihr euch vorstellen, dass vielleicht die nächste Folge auch wieder ein bisschen was Besonderes wird.

Aber dazu dann in der nächsten Woche mehr frohe Weihnachten, guten Rutsch ins neue Jahr und wir beenden die Folge und das Jahr sowie alles was wir beenden. Tschüss. Ihr erstes Ziel waren die Kergelen Inseln, eine abgelegene Inselgruppe im südlichen Indischen Ozean, die der französische Entdecker Yves Joseph de Kergelen Trem de Kergelen Tremarek, die der französische Entdecker Yves Joseph Kergelen Tremac Tremarek Tremarek Tremarek Kergelen Tremarek.

Ihr erstes Ziel waren die Cargalan Inseln, eine abgelegene Inselgruppe im südlichen Pazifischen Ozean, die der Französische im. Südlichen indischen nicht, aber er heißt Cargalent Tremarek. Cargalent Tremarek ihr erstes Ziel waren die Cargalent Inseln, eine abgelegene Inselgruppe im südlichen Indischen Ozean, die der französische Entdecker Yves Joseph Cargalent Tremarek erst 3 Jahre.

D in. Cargalent tremarek d. Ihr erstes Ziel waren die Kergelen Inseln, eine abgelegene Inselgruppe im südlichen Indischen Ozean, die der französische Entdecker. Yves Josef de Kergelen Tremarek. Das sind schöne Outtakes.

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