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Working Parents

Beruflich ELTERN, privat Zwillingsmama: Im Gespräch mit ELTERN-Chefredakteurin Claudia Weingärtner

Montag, 2. November 2026 · 56 min

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Shownotes

Claudia Weingärtner wusste schon mit elf, dass sie Journalistin werden will und arbeitete zwölf Jahre als Reporterin bei Axel Springer. Seit Januar 2026 ist sie in Vollzeit Chefredakteurin der Zeitschrift ELTERN. Mit ihrem Mann und ihren zwölfjährigen Zwillingen lebt sie in einer Patchworkfamilie in Hamburg.

Weil ihr Mann in einer anderen Stadt arbeitet, ist sie von Montag bis Donnerstag praktisch alleinerziehend. Ihre Antwort darauf ist radikales Priorisieren: Die Kinder gehen immer vor, der Wäschekorb bleibt dann auch mal voll.

Warum sie Führung im Tandem für einen echten Gamechanger hält, wieso sie ihren Zwillingen jahrelang jede Woche einen Brief geschrieben hat und weshalb die Einschlafbegleitung auch mit zwölf noch ihr liebster Moment des Tages ist, besprechen Claudia und David in dieser Folge Working Parents.

Claudia Weingärtner auf LinkedIn (linkedin.com/in/claudia-weing%C3%A4rtner) & Instagram (instagram.com/claudiaweingaertner)
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Heute spreche ich mit Claudia Weingärtner. Sie hat mir vorher gesagt, sie möchte lieber Cloudy genannt werden und daran halte ich mich in der Folge akribisch. Cloudy ist Chefredakteurin der Zeitschrift Eltern und hat schon eine lange Karriere bei verschiedenen Medienhäusern hinter sich. Sie wohnt mit ihrem Mann ihren Zwillingen in einer Patchwork-Familie in Hamburg und erzählt uns in der heutigen Folge wie sie es schafft radikal zu priorisieren zwischen allen Anforderungen und Erwartungen, die an moderne Eltern bestehen.

Und außerdem wie sie mit der Erschöpfung durch den Mental-Load umgehen kann. Viel Spaß bei der neuen Folge. Working Parents! Schön, dass du da bist, Claudie. Finde ich auch. Danke für die Einladung. Wir starten unsere Folgen immer ganz gleich. Beschreib uns bitte mal deinen gestrigen Tag von morgens bis abends.

Oh Gott, ja. Der Tag war wild. wie viele Tage sind. Mein Sohn hatte Ausfall im ersten Block das heißt er war nicht wie sonst bis zwanzig vor acht zu Hause sondern bis viertel nach neun. Mein erstes Meeting ist immer um acht Uhr dreißig. da treffe ich mich immer mit meiner lieben Kollegin Kim mit der ich zusammen den Job gestartet bin.

also wir sind im Führungstandem sozusagen angetreten am Januar. Wir haben immer morgens ein kleines Meeting zusammen Und dann war Meeting Marathon, wie das halt so ist. Mittwochs haben die Kinder immer um Eins Schule aus, d.h., sie kamen um Eins nach Hause und mein Meeting ging bis zehn vor eins. Dann hab ich noch ganz schnell irgendwas gezaubert.

Das waren Pfannkuchen. Ich hatte aber nur noch zweieinhalb Milliliter Milch. Ich hab den Pfannkurnteig mit Wasser aufgefüllt, hat aber keiner gemerkt. Ja, dann ging's nachmittags weiter mit der Arbeit. Die Kinder haben irgendwie ihr Ding gemacht. Ich hab Zwillinge, die sind zwölf und die sind schon auch selbstständig nachmittag.

Mein Sohn hatte einen Freund da, die haben dann irgendwann Cookies gebacken ... Und die ganze Küche war verbüstet. Abends habe ich das normale Abendprogramm mit den Kindern gemacht, hab sie ins Bett gebracht und hab als sie geschlafen haben tatsächlich auch noch gearbeitet bis ... Dreiundzwanzig? Dreißig würde ich mal schätzen!

und bin dann müde ins Bett gefallen. Ist das Teil deiner normalen Arbeitszeit, dass du sagst, du bist abends noch mal online? Ja meistens gucke ich abends nochmal rein. Ich versuche allerdings nicht jeden Abend bis zum Geht nicht mehr zu arbeiten sondern versuche das wirklich im Rahmen der Arbeitszeit hinzukriegen.

aber wenn da nachmittags irgendwas mit den Kindern ist dann bleibt natürlich irgendwie was liegen und dann schaue ich nochmal rein. Wir haben dich im Intro schon ganz kurz kennengelernt für die Menschen die dich noch nicht kennen. Du bist Vollblutjournalistin, aber beschreib doch mal kurz wer du bist und woher du kommst.

Okay also ja ich bin Vollblutsjournaliste das auch sehr früh gewusst, dass ich Journalistin werden möchte. Mit elf Jahren ne? Ja mit elf oder zwölf war es gar nicht fünftes, sechste Klasse in der Theater AG eine rasende Reporterin gespielt. beim Stück Alibaba und die Vierzig Räuber durfte ich quasi aus der Rolle der Reporterin das Geschehen beschreiben und stand da so mit meinem Blog und dem Stift aus der Bühne und dachte, ist schon cool!

Das will ich eigentlich gerne aber im echten Leben machen. Und dann habe ich nach der Schule ein paar Monate in Spanien als ich wiedergekommen bin, habe ich Journalismus studiert hab das auch fertig gemacht, hab nebenbei immer in Redaktionen gearbeitet als freier Mitarbeiterin und habe dann einen Voluntariat gemacht bei Axel Springer.

Und bin danach tatsächlich auch bei Springer geblieben und hab zwölf Jahre lang als Reporterin bei einer großen deutschen Tageszeitung gearbeitet. Sehr sehr! Genau. Und wenn du den Rest auch wissen willst, dann bin ich ... Gerne! ... im Jahr- und Jahrzehnt, Chefredakteurin geworden von Leben und Erziehen.

Das ist ein Deutschlands ältestes Elternmagazin tatsächlich sehr viel kleiner als Eltern, aber das war gut, da war ich vier Jahre. Da hab' ich die betriebsbedingte Kündigung im Jahr zwölfundvierundzwanzig bekommen, dann habe ich einen kleinen Ausflug gemacht. Zogala war der Ressortleiterin ein paar Monate, jetzt bin ich seit dem ersten ersten Chefredaktörin von Eltern.

Du hast die betriebsbedingte Kündigung mal als geschenktes Himmels beschrieben. Wir machen unsere Recherche, das hast du in der Tat getan! Was bewegt dich dazu? Ja, das war ein super toller Job. Ich hab den total gerne gemacht aber ich habe auch sehr viel gearbeitet und dadurch dass wir relativ kleiner Laden waren, habe ich auch viele verschiedene Dinge getan und da tatsächlich auch fast jeden Abend.

also in dem ersten Jahr habe ich da jeden Abend gearbeitet. Angefangen habe ich in der Corona-Zeit mit dem ersten Lockdown. Das heißt, da war ich tatsächlich tagsüber auch mit den Kindern beschäftigt und damals waren sie fünf. Da blieb mir nichts anderes übrig als mich abends ranzusetzen. Und da hab ich wirklich im ersten Jahr jeden Abend bis zwei, drei Uhr gearbeitet.

Hab dann ein paar Stunden geschlafen und dann ging's um sechs Uhr weiter. Es waren vier coole Jahre aber durchaus viel. Als die betriebsbedingte Kündigung kam hat es mir erst mal ... Total den Boden unter den Füßen weggezogen, weil ich immer gesagt hab das ist so mein Traumjob gewesen. Aber es kam dann eine extrem gute Zeit, weil Ich dann den Sommer hatte um richtig viel Zeit mit den Kindern zu haben und echt schöne Dinge gemacht habe in der Zeit Und Es kam dann verhältnismäßig schnell auch wieder der nächste Job um die Ecke.

Das war deswegen gar nicht so wahnsinnig schlimm. aber ja ist ja dann auch schön das Privileg zu haben mal ein paar Wochen rauszusehen. Wie war denn deine berufliche Situation als du schwanger geworden bist und dein Mama geworden ist? Da war ich bei Springer Und habe tatsächlich als noch nicht bekannt war, dass ich Schwanger mit Zwillingen bin.

Bin ich befördert worden zur Chefreporterin und dann bin ich raus gewesen ... geplant hatte ich ein Jahr Elternzeit. es wurde dann bisschen länger weil ich noch einen Buch geschrieben habe und paar Monate dran gehängt hab. aber als ich zurückkam bin ich in diese Rolle auch zurückgekehrt. Und das hat sich natürlich ein bisschen verschoben, weil tagesaktueller Journalismus halt oft auch bedeutet wenn um neun was passiert dann sitzt du im Flieger und bist irgendwo hin unterwegs und das ging da natürlich nicht mehr ganz so gut mit kleinen Kindern.

Aber ich hab dann eher so größere Serien gemacht oder Interviews und die man ein bisschen besser vorbereiten konnte. Und das war ganz gut, ich war da ganz gerne. Hat Spaß gemacht! Für alle, die sich nichts drunter vorstellen können was macht denn eine Chefreporterin? Wie gut ist es mit dem Leben als Mama vereinbar?

Also für alle, die es sich nicht vorstellen können. Die können an Carla Kolumbna denken? So kann man's sich ungefähr vorstellen! Man ist einfach viel unterwegs und reißt rum und ist da wo Dinge passieren, redet viel mit Menschen und hat einen tollen niemals langweilig werdenden Job, weil man immer wieder in neuer Situationen gerät, die man vorher so noch nicht kannte und bei denen man wahnsinnig viel lernt.

Ja, arbeitet sich dann in relativ kurzer Zeit. In komplexe Sachverhalter ein und versucht die irgendwie so aufzuschreiben dass sie alle verstehen. das habe ich sehr gerne gemacht fehlt mir auch manchmal ehrlich gesagt weil ich auch das was ich jetzt mache natürlich sehr liebe. Das klingt nach einem sehr schönen Job vor allem spannend aber auch reiseintensiv und wahrscheinlich mit einer älternschaft schwierig vereinbar.

wie hast du das gerade am Anfang geschafft, nachdem du dann aus der Elternzeit und der Buchpause zurückgekommen bist? Indem ich Unterstützung von meiner Familie hatte. Die waren zwar immer alle nicht in der Stadt aber trotzdem oft zu Besuch dann mal für ein paar Tage meine Mutter, ein paar Tag mein Vater, ein Paar Tage meine Schwiegereltern... mit meinem damaligen Mann habe ich mich auch irgendwie so abgewechselt, dass es funktionierte wenn ich auch mal zwei drei Tage weg war.

Ich hab tatsächlich auch meine Kinder dreijahrelang gestillt und hab dann irgendwie immer wieder gedacht, wenn ich auf Dienstreisen war. das wars jetzt. aber ich kam wieder ich hatte noch Milch die Kinder hatten noch Lust und hab ihr weitergestellt. also ging erstaunlich gut. Also keine... Keine Probleme gab's im Moment, wo du gesagt hast, aber jetzt irgendwie beruflich zurückschrauben oder sozusagen die Mutterrolle besser verteilen.

Nee, ich fand die Mischung war ganz gut! Ich hab natürlich auch nicht vollzeit gearbeitet in den ersten Jahren oder... Die Mischungen hat mir ganz gut gefallen und ich liebe auch zu sehr das, was ich tue als dass ich jetzt nur zu Hause sein wollen würde. Zumal ja die Kinder dann auch irgendwann in Nikita gegangen sind dort auch beschäftigt waren.

also Das war schon okay so. Und jetzt teilt ihr euch die Rolle in einer Tandem-Rolle oder Tandempführung. Hast du gerade gesagt, wie funktioniert das und wie hast du dich dafür entschieden? Du meinst im aktuellen Job, ne? Also da ist es so. Kim is Managing Director bei Eltern also quasi für Zahlen und all die wirtschaftlichen Dinge verantwortlich und ich als Chefredakteurin für die inhaltlichen redaktionellen Dinge.

Und jetzt vor einem Jahr kannten wir uns tatsächlich noch nicht mal. Aber wir haben uns im Bewerbungsprozess kennengelernt und unseren Chefs war wichtig, dass das menschlich zusammen funktioniert. Das ist ja nicht unbedingt üblich, dass es eine so enge Zusammenarbeit zwischen diesen beiden Bereichen gibt in Verlagen.

Und wir haben uns kennengelernt und haben uns ineinander verliebt. Total schön, jetzt fühlt es sich nicht so an als würden wir uns erst ein Jahr kennen oder nicht mal ein Jahr, sondern ... Wir schreiben uns morgens die erste WhatsApp-und abends die letzte und sind sehr eng miteinander. unsere Kinder lieben sich.

Ich weiß nicht wie oft wir am Tag schreiben über diverse Kanäle und das funktioniert sehr gut. Große Jobliebe! Aber wäre wahrscheinlich... dir die Aufgaben sehr, sehr strikt betreitet? Ja total. Total! Wobei es trotzdem auch so ist dass sie in allen Themen Bescheid weiß, die ich mache und umgekehrt. also das war eine sehr schöne Erfahrung als ich jetzt das erste mal richtig Urlaub gemacht habe im neuen Job im August, dass man wirklich einfach den Rechner zulassen konnte.

Das kannte ich so aus anderen Jobs nicht vor allem aus dem davor nicht weil's da eben keine stellvertretung keinen ponder kennen. Ja, also eine stellvertreterin habe ich tatsächlich auch noch auf der redaktionell Seite und das war total gut zu merken. Man kann jetzt echt auch zwei Wochen raus sein und danach wieder kommen ohne dass irgendwie die Welt untergegangen ist.

ganz gut. Hättet ihr so ne Tandemrolle auch früher im Verlauf deiner Mutterschaft geholfen oder hattest du das gerne? Wärst du gerne mehr und früher eingestiegen? Also bei Springer Ich glaube, ich hätte das nicht so wahnsinnig geholfen. Weil dann arbeitet man sowieso ja immer im Reporter-Team, im Reporterpool.

Also bei großen Geschichten sind immer mehrere involviert und man arbeitet irgendwie sowieso zusammen in der Führungsrolle finde ich es wahnsinnigt toll! Und bin auch unbedingt dafür dass viel mehr Firmen sich dieses Konzept, dieses Modell genauer anschauen tatsächlich auch Stellen so ausschreiben, weil das ist eigentlich ja der einzige Weg für Frauen mit kleinen Kindern Karriere zu machen.

Weil die meisten einfach nicht Vollzeit arbeiten können oder wollen. und sich dann einen Job zuteilen ist ja einfach toll wenn man feste Also ich kenne tatsächlich viele, die das machen, die dann nur eine E-Mail Adresse haben von der sie kommunizieren und mit einem Kürzel arbeiten zum Beispiel Und das finde ich total gut Auf jeden Fall.

Und zusammen ist man weniger allein, ne? Das ist schon einfach toll in jeder Situation so sein Buddy zu haben und auch durch Krisen zusammengehen zu können. Und irgendwie sich nach Meetings einmal austauschen zu können und das ist schon herrlich. Eva und ich machen ja nicht nur den Podcast gemeinsam sondern führen auch unser Unternehmen eine Doppelspitze an.

Ja er kennt es ja auch genau. Ganz genauso die Vereinbarkeit ist eine ganz andere Zwischen Beruf und Familie, weil man wirklich sagen kann, okay, Kind ist krank. Dann kümmere ich mich jetzt einmal komplett, weil ich weiß es wird aufgefangen.". Und diese Leichtigkeit oder die Freiheit findet man sonst leider selten?

Ja das stelle ich mir tatsächlich auch gut vor gerade in der Konstellation Mann-Frau. Also Frau-Frauen ist natürlich auch schön aber uns fehlt manchmal auch die männliche Perspektive ne? Einen Mann in der Redaktion tatsächlich nur und sonst ausschließlich Frauen. Also stehe ich mir gut vor. Also, äh ... Eltern wenig Papa-Perspektive.

holt ihr euch die dann über Interviews oder ist der Mann bei euch im Team? Unser Kollege Christian schreibt auch Newsletter und so, ne? Der bringt schon in die Themenkonferenzen eine Papa- Perspektive Und wir verschließen ja nicht die Augen vor dem was unsere Männer sozusagen haben und was Freunde zu sagen haben.

Aber du hast recht das gestehe ich die Perspektive vor allem persönlich geschriebenen Artikeln ist schon eher weiblicher. Der Kollege muss dann immer herhalten für die Papa-Perspektive, gut dass er da die Stange hält. Du hast mit elf Jahren gewusst, so einfach deine Kinder jetzt sind oder ungefähr elf, zwölf?

Welchen beruflichen Weg du einschlagen würdest. Was mir im Kinderwunsch war das für dich schon immer klar, dass du Kinder haben möchtest? Ist das familiär bei dir schon so... Vorgemerkt gewesen? Ja, ich glaub schon. Ich hab mir witzigerweise nie so richtig Gedanken im Nachhinein drüber gemacht. aber irgendwie war das klar also dass ich irgendwann Mama sein will schon und dann war tatsächlich auch... völlig überraschend im paar Monate nach meiner Hochzeit damals schwanger geworden und hatte leider eine Fehlgeburt.

Und es war wirklich überhaupt nicht geplant, aber als ich dann dieses Baby verloren habe ist der Wunsch extrem gestiegen. Da war irgendwie ... Klar, das fühlte sich so gut an. Das möchte ich jetzt gerne wieder haben. und dann haben wir es irgendwie ein Jahr lang versucht und es hat halt auch mal nicht geklappt.

und genau ein Jahr später. war ich wieder schwanger und als ich dann zum Arzt gegangen bin und erfahren hab, das ist Zwillinge. Das war natürlich schön ne? Da hat man so gedacht okay, jetzt die Wiedergutmachung für die Pflegeburt. War total gut! Und wir haben sehr viele Zwillingen in der Familie. meine Oma ist ein Zwilling und hat nochmal Zwillingsgeschwister.

also meine Urus-Mutter hat damals in einer Zeit wo man es vorher nicht wusste zweimal Zwilling bekommen. Wahnsinn! Es war irgendwie klar dass sich das vielleicht noch mal irgendwann durchsetzt aber trotzdem echt total überrascht. Sag mal ja so, da ist eine Generation überspringt auf... Spannend, dass es dann auch zutrifft.

Über das Thema Fehlgeburt hattest du da schon ... Dein Arbeitgeber damals eine Schwangerschaft kommuniziert? Nee, nein, das war total verrückt. Hast du das Thema für dich behalten? Ja also ich war nicht viele Tage krank in meiner beruflichen Laufwand aber danach war ich tatsächlich mal zwei Tage zu Hause weil... Nur zwei Tage!

Ja also das war wirklich in der siebten Woche oder so sehr sehr früh. Das ist ja schon eine wirkliche Belastung, kann ich mir vorstellen. Hat es du als du dann die Schwangerschaft kommuniziert hast bei der zweiten Schwangersschaft? Hattest du da Sorge vor der Reaktion im Team oder war das für dich schon immer ... Nee, das war irgendwie... Also ich hatte so ein bisschen Sorge dadurch dass ich halt paar Tage vorher befördert worden war, als man es mir noch nicht ansah.

Da hatte ich ein bisschen schlechtes Gewissen. Aber andererseits stand auch die Beförderung schon länger aus und so. Und zwar insgesamt war das ganz reibungslos. Das Thema Elternschaft ist das was. wo also hast du dich für deinen aktuellen Job entschieden? weil dich viele Eltern Themen umtreiben? Aus der Biografie oder was war da so?

der Ja, also erst mal ... Man entscheidet sich ja gar nicht so sehr für Jobs in dieser Zeit. Sondern man ist froh, wenn man was kriegt und das war ein Riesenglück. Also, wenn du mich vor drei Jahren gefragt hättest, was der absolute Traumjob ist? Du darfst richtig groß träumen! Dann hätte ich gesagt Chefredaktion Eltern und dann hat es sich letztes Jahr tatsächlich so ergeben.

Und das ist natürlich ... Es ist der Hammer weil wenn man irgendwie im Beruf Wenn man sich im Job mit den Themen auseinandersetzen kann, die einen täglich ja auch in Familienleben beschäftigen ist das total gut. Es vergeht keine Konferenz ohne dass wir Themen besprechen wo mir nicht irgendwas zu einfällt.

Das ist super ne? Also das macht echt total Spaß und ... Ja also tatsächlich ich hatte letztes Jahr auch noch ein, zwei andere Jobangebote und insofern hab ich mich dann schon entschieden. Aber die Entscheidung ist mir nicht schwer gefallen! Für Eltern? Für Eltern und auch für Funkeriffen. Funke ist echt ein cooler Verlag und alles was ich so mitgekriegt habe in den letzten acht Monaten macht wirklich Spaß her.

Du hast jetzt die interessante Situation das du vor zwölf Jahren Mama geworden bist Am Zaun der Zeit bist, wie sehr haben sich die Themen da verschoben in den letzten zwölf Jahren? Also auf der einen Seite total und auf der anderen Seite gar nicht. Ich glaube viele Themen sind total dargeblieben und einige Themen sind natürlich ganz anders als vor zwölft-reizehn Jahren, als ich schwanger war.

Wir haben aber nicht nur wegen meiner persönlichen Situation uns ganz bewusst gerade dazu entschlossen, die Zielgruppe so ein bisschen zu erweitern. Weil Eltern war ja immer für Schwangere und Eltern mit Babys und mit ganz kleinen Kindern. Und es ist aber ja so dass das Fragen Karussell nie aufhört sich zu drehen ne?

Also es geht her ... Ja, ich hab jetzt nicht weniger Fragen als vor zwölf Jahren. Meine Kinder sind zwölft, sind so ein bisschen vorpuberter und sind gerade in die siebte Klasse gekommen. Da gibt's noch mal ganz andere Themen. Es gibt einfach wahnsinnig viele Angebote für Eltern mit kleinen Kindern aber die Eltern mit pubertierenden Kindern mit Teenagern werden im Stich gelassen.

Deswegen haben wir gesagt ... Wir erweitern die Zielgruppe und haben eine eigene Rubrik Für Teenager Eltern, aber auch für Eltern mit Schulkindern. Weil wir gesagt haben, das sind die Phasen genauso wichtig wie die kleinen Kindphase, wie die Babyphase und die Schwangerphase. Jetzt ist mein Handy runtergefallen?

Ich hoffe, wir kriegen kein Ärger! Nicht schlimm... Also viele Themen haben sich verschoben. Das Gute bei uns ist aber dass wir eine superbreite Spanne haben von Kindern der KollegInnen vor allem. Das jüngste Redaktionsbaby ist gerade mal ein halbes Jahr Die älteste ist über dreißig. Also es gibt quasi keine Situation, in der nicht mindestens einer aus der Redaktion schon mal war.

Deswegen haben wir glaube ich alles ganz gut abgedeckt und auch einen Papa sehr gut. Ja genau. Das du persönlich. eine Situation die glaube ich viele Eltern haben eine Patchwork-Situation. Wie teilt ihr euch auf, wenn es um Mental Load bzw. Keine Arbeit geht? Oh Gott! Das ist eine gefährliche Frage und ich hoffe mein Mann hört das nie.

Ich würde sagen, wir teilen uns gar nicht auf, er würde das anders beantworten aber... Wir haben die Sondersituation also.. Ich liebe meinen Mann sehr. Ich bin aus Gründen mit ihm verheiratet und es ist nicht so wie's ist weil er doof ist sondern weil wir die Sondersituation haben dass er in einer anderen Stadt arbeitet und ich quasi vom Montags bis Donnerstags alleinerziehend bin, weil er einfach nicht da ist.

Und einfach ... Er kommt zwar Dienstagabends nach Hause und dann haben wir mit Glück abends zusammen aber in Sachen Kehrarbeit ist er halt raus an vier Werktagen von fünf. Wahnsinn! Und das macht es für mich natürlich oft ein bisschen anstrengend. Das glaube ich. Dann verstehe ich auch die langen Abende.

Seit wann ist das so? Also wie viele ... Wie Jahre macht ihr das schon? Lange. Also, oh Gott jetzt muss ich mal überlegen zwei drei Jahre. Das heißt also bevor du schon bei Eltern begonnen hast. Es ist dann auch eine Chefredakteurin Rolle anzunehmen mit dem im Hintergrund wahrscheinlich auch keine leichte Entscheidung.

Ne genau aber er ist auch Chefredaktör und er hat ja genauso das Recht im coolen Job zu haben. so Ja, ich versuche da auch nicht allzu böse auf ihn zu sein. Aber das kracht natürlich trotzdem oft wegen dieses Themaes weil es einfach ganz schön viel ist und ja man dann irgendwie versucht das alles hinzukriegen und meistens klappt's auch.

aber bleibt halt nicht so wahnsinnig viel Zeit. also ich gebe gerade viel in den Job Ich gebe Zeit, die verbleibt viel in die Beziehung mit den Kindern. Und dann kannst du dir denken, was auf der Strecke bleibt? Nämlich Die Beziehungen und The Me Time. Das ist natürlich herausräumig. Ich denke immer ... Es ist eine Phase im Leben.

Das kommt auch wieder zurück. Wie gesagt, die Kinder werden selbstständiger und so. In zwei, drei Jahren wollen sie wahrscheinlich gar nicht mehr das ich Sie ins Bett bringe. Dann verkürzt sich der Prozess, den man da abends hat. Und jetzt gerade ... mach ich das halt, weil ich weides gut finde. Ich mag meinen Job und ich mag es wahnsinnig gerne Zeit mit den Kindern zu verbringen.

Und da versuche ich gerade aus beidem, das Maximum rauszuholen. Ich verstehe so langsam warum bei euch in der Redaktion ein Zitat aus einem Podcast für Aufruhr gesorgt hat, dass da lautete Menzil ist es so zu arbeiten als hätte ich keine Kinder und Mama zu sein, als würde ich nicht arbeiten. Das hat für Reaktionen aus eurem Haus gesorgt.

Ja, das ist natürlich... Also genau! Das hat uns alle aufgeregt weil es natürlich bescheuert ist wenn all das nicht sichtbar ist. Natürlich müssen wir's sichtbare machen und natürlich müssen wir das Problem sichtbare machen Und ich möchte weder vor meinen Kindern So tun, als hätte ich keinen Job. Noch möchte ich im Job so tun, also hätte ich keine Kinder.".

Denn in jeder Konferenz geht es um unsere Kinder und jede Meeting auch, dass ich mit externen Kunden oder sonst wem habe, erzähle ich von meinen Kindern. Und wenn meine Tochter oder mein Sohn anruft und mein Handy auf dem Tisch liegt, dann gehe ich immer raus und gehe dran! Das ist mir dann wichtiger.

Genau das da hab' ich kein Verständnis für diesen Satz aber der ... Wir waren ja nicht die einzigen, die sich ein bisschen daran gestört haben... Ich verstehe den. Ich verstehe so ein bisschen den Movents hinten ran hinter dem Satz. Aber es ist schon sehr, sehr überspitzt und ich glaube auch das eine Sichtbar machen, wie du das sagst.

Und gerade in der Führungsposition, wie Du sie innehälst – ne Vorbildrolle! Ist das was, was Dich jeden Tag beschäftigt? Wie Du Deinem Team gegenüber einem Vorbild sein kannst um zu zeigen, wie Vereinbarkeit funktioniert. und wie machst Du das? Also ich glaube Das mache ich, indem ich vorlebe ... Die Kinder sind immer wichtiger.

Egal was ist! Wir sind keine Kinderherz-Gerogen. Es stirbt keiner, wenn wir die Arbeit ... Wenn wir es sein lassen und das morgen machen? Es geht, ne? Also und in dem Ich maximales Verständnis habe für Situationen mit den Kindern, was isst so. Wenn jemand mit dem Kind zum Arzt muss, dann ist das so. sich um das Kind kümmern muss, weil es gerade Nähe braucht.

Dann ist das so. wenn in Konferenzen Kinder dabei sitzen dann ist das bei uns das selbstverständlichste der Welt. unsere Kinder kennen sich tatsächlich aus all den Video Meetings auch irgendwie vom Bildschirm und wir haben letzte Woche einen Team-Event gehabt und hatten die Kinder mit dabei Weil wir gesagt haben Das gehört nun mal dazu Und die Kinder sehen uns immer am Rechner Ist doch schön Wenn sie sich auch mal untereinander kennenlernen Auch die Kollegen mal kennenlernen und irgendwie auch mal sehen, wo wir arbeiten.

Die waren alle im Büro und werden einen sehr lustigen Nachmittag zusammen. Wäre das anders, wenn es nicht die Elternredaktion wäre? Sondern... ...die Jagdwaffen. Es drängt sich auf, dass das bei uns irgendwie natürlich gelebt wird aber grundsätzlich finde ich ist begrüßenswert, wenn in sehr vielen Firmen das so gehandhabt würde.

Ja, begrüßenzwert ja! Aber du bist jetzt gut rumgekommen im Journalismus. Glaubst du, es ist ein Job der gut vereinbar ist gerade auch in einer Festanstaltung? Das kommt total drauf an was man macht also dieses Tagesaktuelle. das ist sicherlich schwieriger als wenn man bei einem Modatsmagazin oder für digital arbeitet.

und da haben ist nun mal die Zukunft, ne? Ich glaube das muss man sich so zurechtbiegen. Das ist funktioniert! Hatten Mann die Freiheiten? Hattest du die Freiheit, dass sie sich zu Recht so biegen wie es die Familie erfordert? Ja zum Glück schon. also jetzt bin ich auch einfach sehr flexibel weil ich auch coole Chefin habe, die selber auch Mütter sind und Also denen auch glaube ich, ohne dass wir das jemals besprochen haben.

Ziemlich egal ist wann ich meine Arbeit mache, Hauptsache ich mach sie. Genau in dem Job vorher war es ähnlich und ... Auch bei Springer gab's eine Betriebskita die Kinder waren irgendwie im Kindergarten Und wenn irgendwas war, war ich in zwei Minuten da. also Ich glaub' Es gibt ja wirklich viele Firmen Die Da schon ein großes Interesse haben das Thema voranzutreiben.

War es? ... härter, zeitintensiver anstrengender. mit Zwillingen schaust du manchmal oder hast du früher Neid erfüllt. auf älteren, frische Eltern von einem Kind geschaut und gedacht auch ja. Nee in der Situation nicht so weil also grundsätzlich finde ich Zwillinge zu bekommen und dann auch noch einen gesunden Jungen und ein gesundes Mädchen ist Jackpot ne?

Also besser geht's ja gar nicht das alles in einem Abwasch durchzumachen und es ist ja nicht Doppelso viel Arbeit wenn du zwei gleichaltrige Kinder hast. Wenn du'n Buch vorliest dann liest es halt nur einmal vor wenn du Lied singst singst du's nur einmal und ja die Windel wechselt zweifach, aber es ist so Faktor eins, fünf würde ich sagen.

Das ist nicht doppelt so anstrengend sondern man hat halt das erste Baby. ja ist zwar krass und das war auch krass weil ich ab Woche zwei oder drei dann irgendwie alleine mit den zwei kleinen Würmern war und mein Mann wieder arbeiten gegangen ist. Aber trotzdem es rentiert sich dann wenn die Kinder anfangen miteinander zu spielen ein gleichaltrigen Buddy, und das war total cool.

Ich hab dann im Nachhinein oft gedacht, was ich nie hatte, war dieses Mamas mit einem Tragetuch losgegangen sind, Bummeln gegangen sind und einfach das Kind dabei hatten und sich in den Kaffee gesetzt haben und die Brust rausgeholt haben gestillt haben. Und ich hatte immer irgendwie ... Den Riesen-Zwillings-Buggy oder Kinderwagen.

Und kam oft nicht durch, weil er so groß war und so dieses Leichte. Aber... Ja. Nach drei Wochen ist dein, da mal wieder arbeiten gewesen? Hatet ihr die Elternzeit noch mal irgendwie aufgeteilt oder war das... Ja genau wir hatten so ein Konstrukt am Anfang bisschen und dann nach einem halben Jahr haben wir Elternzeit gemacht, einen Monat in Südafrika und dann hatte er nochmal zum ersten Geburtstag auch noch einmal vier Wochen also diesen Klassiker Dass die Väter zwei Monate, zwei einzelne Monate nehmen und das ein bisschen verteilen.

So war dann wahrscheinlich relativ viel was bei dir gelegen ist gerade am Anfang der Arbeitsseite. ich hab die Eltern Akademie. Was sind Themen die ihr behandelt, die du dir früher gewünscht hättest als du gerade Mama geworden bist? Also wir haben gerade erst angefangen vor wenigen Wochen. Es gibt noch gar nicht so wahnsinnig viele Kurse, es gibt jetzt ein Geburtsvorbereitungs-Kurs, einen Rückbildungskurs mit Yogaübungen, den besagten Mente-Lotkurs und dann am Webinar zum Thema Kinderernährung.

Und ich hätte mir tatsächlich ... also dieser Mente Lodkurs ist wirklich toll geworden und hilft wirklich! Ich bin selber noch nicht ganz durch aber es gibt wirklich wahnsinnige Echt hilfreiche Tipps und fängt damit an, dass man erst mal überhaupt sichtbar macht. Was mache ich eigentlich? Denn wir machen ja so viel einfach mit und dieses ständig immer an alles mitdenken zu müssen.

Und selbst wenn du... Das Kind zum Kindergeburtstag, weiß ich nicht. Wenn der Opa das Kind zum Geburtstag bringt sind damit verbunden ja trotzdem noch sieben zu duschen. Du musst in einer WhatsApp-Gruppe beantworten ob dein Kind kommt. du musst noch ein Geschenk besorgen und dich für Bilder bedanken die in der WhatsApp Gruppe geschickt werden.

Also es ist so viel was nirgendwo steht was nicht sichtbar ist. Laura empfiehlt halt, das einmal sichtbar zu machen und will nicht zu viel verraten weil es sich wirklich lohnt diesen kurz zu buchen. Aber Posts zu nehmen und einmal verschiedene Themenbereiche zu klassen ein paar Tage lang alles aufzuschreiben was mache ich eigentlich?

Und eine Wand zu nehmen um das alles da dran zu packen und dann einmal zu sortieren. Was fällt eigentlich an und wer übernimmt hier eigentlich was? Und was kann ich weglassen? Bin auch nicht gut drinnen aber man kann vieles weglasen! Das geht, ohne Wütten zu werden in dem Ganzen. Ja und ohne am Ende erschöpft zu sein also und ausgebrannt zu sein das ist einfach weiß.

ich meine nicht umsonst. jetzt kommen ja immer wieder Studien raus. ich glaube acht von zehn Müttern fühlen sich überlastet so acht von zehn achtzig Prozent. manche Studien sagen sogar mehr dass es einfach. das ist eine ganz schöne Menge und wenn ich mir meinen Umfeld angucke, dann würde ich das auch für alle meine Freundinnen so unterschreiben.

Das einfach für alle zu vieles. Weil einfach nie die Herausforderung so groß war, soviel unter einen Hut zu kriegen und der Druck einfach riesig ist man ständig diese Vergleiche hat, ständig bei Instagram sieht dass die anderen es ja auch irgendwie schaffen. Und das ist einfach das Thema ne? Ich habe auch das Gefühl wir arbeiten uns an so vielen Idealbildern ab ... aus den Fünfzögern, der auf einer... vor allem auf einer Mutter lastet.

Das ist der gleiche. Es ist nur noch der aus dem... aus dem einundzwanzigsten Jahrhundert dazugekommen und das ist glaube ich sehr, sehr hart. Hat deine Arbeit als Chefredakteurin auch Auswirkungen auf die Erziehung dein Leben zu Hause oder es ist eher anders? Ja, also garantiert. Weil wir uns natürlich jeden Tag mit irgendwelchen tollen Ratschlägen und Tipps befassen und Interviews mit Experten haben.

Und ich da bestimmt ... Also vielleicht ein bisschen mehr mich hinter Frage, ob ich wirklich alles richtig mache. Weil man so viel Input bekommt und gleichzeitig auch viel dann ausprobiert. Also jetzt gerade haben wir ... Eltern wird sechzig im Oktober und wir haben sechzig Erziehungshacks von Promis und Expertinnen gesammelt.

Und grade heute haben wir veröffentlicht einen Tipp von einem Digitaltrainer der sagt du musst dir oder du sollst dir, du kannst dir, Du solltest dir zehn Minuten in der Woche nehmen um dir seine digitale Welt zeigen zu lassen. Dass darauf hinausläuft, dass ich heute Abend das erste Mal Minecraft spielen werde.

Und ja so was versuche ich dann halt und es sind ganz schön viele Sachen die ich ausprobiere und das merken die Kinder glaube auch. Ich bin sehr gespannt auf deine Eindrücke. Gestern der Tipp war auch gut. er war glaube ich von Caroline Kebekus. Nee, vorher ist dann was. Sie hat gesagt einfach flach auf dem Boden legen, Powernet machen und sich von den Kindern mit Stickern bekleben lassen.

Das war ja auch schön. Ich hab mal echt nicht auf einen TikTok oder an Instagram real gesehen ... sich eine Straße auf den Rücken malen, auf ein T-Shirt und dann hinlegen und mit Autos spielen lassen. Ja das ist auch gut! Wir backen gerne imaginäre Pizzas ja auch so'n Klassiker ne? Gibt's das schöne Lied wir backen eine Pizza dazu.

Das hat schon für entspannte Minuten zumindest gefühlt. Du hast einen apropos digitaler Fußabdruck beziehungsweise digitale Projekte und die Welt der Kinder im Digitalen. Ist ein super spannendes Projekt. dein Block Zwilling-Modi bis ... bis Jahrzehntelundzwanzig, glaube ich. Was hast du da gemacht? Ich finde das eine so schöne Sache!

Also da es so entstanden ist dass mir in der Elternzeit im ersten Jahr tatsächlich das Schreiben sehr gefehlt hat also bevor ich dann meinen Buchvertrag eingetütet hatte habe ich einfach gedacht ich erlebe gerade so viel und ich hab so viele Emotionen. irgendwie müssen die raus und ich habe das schon immer irgendwie durchs Schreiben verarbeitet.

hab dann gedacht, es ist irgendwie schön den Kindern Briefe zu schreiben und das auch öffentlich zu tun. Weil dann gibt man sich Mühe, dass man's wirklich jede Woche macht und dass die in einer Form auch geschrieben werden, die man sich gerne durchliest. Und dann habe ich einmal in der Woche den beiden einfachen Brief geschrieben über ... Die Dinge, die wir so erlebt haben.

Wenn sie nicht Handfußmunt hatten, dann hab ich darüber geschrieben, wenn Sie viel übers Stillen geschrieben über was mich damals beschäftigt hat. Das hat Spaß gemacht, aber dann war irgendwann immer weniger Zeit. Je mehr ich gearbeitet habe, desto weniger Zeit hatte ich dafür. und es ist natürlich auch so dass die Kinder jetzt in einen Alter kommen wo sie irgendwie ein bisschen mehr Privatsphäre brauchen.

wenn man überpasst die Nackenbrei schreibt dann ist das nicht so schlimm. Wenn es um ... weiß ich nicht den ersten Liebeskummer geht Dann möchten meine Kinder vermutlich nicht dass das im Internet zu finden ist diese Geschichte. Deswegen hab ich das beendet. Und haben deine Kinder die Briefe schon gelesen?

Nee, aber ich hab sie tatsächlich ausgedruckt und binden lassen als Buch. Der Plan ist ihnen das irgendwann mal zu überreichen, weil es schon irgendwie ... Das sind Gedanken, die werden mir nicht im Kopf geblieben. Die hätte ich natürlich auch in den Tagebuch schreiben können. Aber dass so an Sie zu adressieren und immer am Ende irgendwie die Botschaft ... aufzuschreiben, dass sie das größte Geschenk der Welt sind.

Und das Beste was mir hier passieren konnte ist irgendwie... Also ich würde es total cool finden wenn ich sowas von meiner Mutter damals hätte weil natürlich kann mir das erzählen aber wie man sich in dem Moment fühlt, das ist halt schon noch mal etwas anderes. Das glaube ich auch sehr besonders. Ich hab tatsächlich dann irgendwann angefangen, bin ein bisschen geärgert das als Video auch zu machen und die Kurz-Version sozusagen, als Video aufzusprechen.

Aber das hätte ich mal von Anfang an machen sollen weil dann hätte man auch schön gesehen wie ich mich vor allem meine Falten dazugekommen sind. Die Augen denken weniger werden wenn die Kinder mehr schlafen zwischenzeitlich. Das ist ein sehr sehr schöne Inspo für alle draußen. Er hat mich auch zum Nachdenken bewegt.

Gibt es bestimmte Werte, die du in deiner Erziehung vermittelt oder vermitteln möchtest? Oh guck mal. das sind so Fragen. da hätte ich mich doch schön drauf vorbereiten können wenn du sie mir vorher geschickt hättest. Ich glaube was meine Mutter mir immer vermittelt oder ja meine Mutter vor allem ist so das Thema ehrlich sein So dass wir einfach so ein Verhältnis haben, das die Kinder wissen egal was ist.

Ich bin da und ich schimpf im Zweifel auch nicht. manchmal schicken sie schon den Satz vorweg Mama ich sag dir etwas aber du kannst nicht schimpfen. Hältst du dich dran? Ja wenn Sie das so ankündigen eigentlich meistens dran. Genau also das ist das eine... Jetzt hab ich was von meiner Mutter gesagt, weil meine Eltern natürlich gleichermaßen liebe und mein Vater auch ein ganz toller Mensch ist.

Genauso wie meine Mutter muss ich auch was von meinem Vater sagen. der hat uns so diese Abenteuerlust vermitteln. wir haben ganz viel. Ja also meine Eltern hatten nicht viel Geld als wir klein waren Und trotzdem haben wir viel Urlaub gemacht. Einfach also Campingurlaub einfache Urlaub sind dann auch mal geflogen aber Das hab ich geliebt als Kind, also meine schönsten Kindheitserinnerungen beziehen sich auf Urlaube und Ferien.

Und das versuch' ich meinen Kindern auch weiterzugeben. Ich habe letztes Jahr mich mehr in der Phase zwischen den zwei Jobs einen ganz großen Traum erfüllt und einen alten Bulli gekauft. Tatsächlich das Modell was meine Eltern damals hatten, als ich so alt war wie meine Kinder jetzt sind. Also einen alten T-III in Rot ... Das liebe ich.

irgendwie mit ihnen unterwegs zu sein, ihnen die Welt zu zeigen und ... Ja. In verschiedenen Perspektiven dadurch zu ermöglichen, das mag ich sehr. Ähm ja, ich glaub das sind so, ja, und das ist maximale Liebe ne? Also das ist mir wirklich wichtig dass sie einfach immer wissen Sie sind. Das größte und sie können machen, also Sie können natürlich nicht machen was sie wollen aber die Liebe ist immer da.

Und die Liebe is unabhängig von Leistungen wie sie bringen oder von Noten, die sie auf dem Zeugnis stehen haben und das ist auch immer so wenn Noten sind mir einfach tatsächlich überhaupt nicht wichtig. So eine Note ist ne Note und ne Momentaufnahme und ja natürlich bin ich stolz wenn es dann Mahne eins gibt Aber ich bin auch mit Abrei genauso zufrieden.

Also das ist ein bisschen dieses. Also gelassen bleiben oder zumindest versuchen gelingt einem sicher nicht immer. Aber das ist vorhin schon was in die Richtung gesagt, dass es so ein Vorbild im Team ging. Die Kinder sind ja immer wichtiger! Das ist der größte Wert. Ja, total! Und was ich wirklich fast schon penetran versuche, ihn Optimismus zu vermitteln auch wenn das in dieser Zeit oft nicht angebracht ist, dass es mir auch bewusst und oft auch ein bisschen naiv ist aber einfach zu versuchen aus den Dingen das Beste zu machen und einfach Dinge auch wenn sie misst laufen... positiv zu sehen, ne?

Und das haben sie glaube ich jetzt mit ihren zwölf auch schon verstanden weil sie mir dann auch ganz oft wenn irgendwas bei mir schief erklärt warum das vielleicht doch gut war. Ja das ist schön, wenn sich das an einem bezahlt. Ja und einfach eine gute Laune haben hilft lachen hilft tanzen hilft singen hilft diese radikale Priorisierung die ich ja sehr sympathisch finde.

bist du damit schon mal an deine Grenzen gestoßen dass gemerkt hast irgendwas muss jetzt gerade runterfallen? Also täglich, ja. Täglich fällt die Wäsche hinten runter und ich weiß nicht wie manche Menschen das machen aber der Wäschekorb ist ja maximal immer für drei Sekunden leer bevor dann die nächste Ladung drinnen landet und das lasse ich jeden Abend liegen.

also es ist ja... Das finde ich so ein Ding was man irgendwann annehmen muss. Man ist nie fertig. Man ist im Job nie fertig und man ist auch zu Hause nie fertig, ich könnte jeden Tag noch fünf Stunden arbeiten, wer trotzdem nicht fertig? Und ich könnte auch zuhause jeden tag noch Wäsche sortieren, irgendwelche Schubladen machen, Aufräumen ... Weiß nicht, Bügel fast gar nicht mehr, aber solche Dinge machen und trotzdem wär man nie fertig!

Deswegen muss man ja an irgendeiner Stelle sagen... Jetzt reicht's, weil jetzt kann ich auch nicht mehr oder will ich auch. Und jetzt brauche ich noch mal einen Moment für mich. und wie gesagt die Momente sind in denen ... Ich sage so jetzt setze ich mich mit dem Tee auf die Karte und mach eine halbe Stunde gar nichts.

Das ist mir in diesem Jahr glaube ich auch noch nicht passiert. Also es kommt eh schon selten genug vor aber irgendwann ist halt auch mal Schluss ne? Wenn man dann noch ein bisschen was von seiner Beziehung haben will das halt auch schön wenn man abends zumindest nochmal irgendwie ein Völkchen-Serie sonst was guckt Dabei sortiere ich tatsächlich gern Wäsche.

Das findet meinen Mann aber immer doof, weil ich da nicht bei ihm bin! Aber wie schafft ihr das? Ich glaube also da sind wir in einer sehr ähnlichen Situationen-Trennung vom anderen Elternteil. Wie schaffst du es in deiner neuen Ehe, das aufrecht zu erhalten die Partnerschaft zu pflegen trotz Kindern, trotz Patchwork mit einem Drum und Dran.

Trotz Mental Load? Also uns ist das beiden glaube ich total bewusst. Wir haben vor Wochen im Kalender geguckt und haben festgestellt, dass wir einfach in den nächsten Wochen keine Zeit zusammenhaben und haben uns für das letzte September-Wochen Ende einen Samstag-State eingetragen gesagt haben. Wir waren aber tatsächlich ... mal ein paar Tage zusammen in Porto, das war mein Geburtstagsgeschenk.

Und diese Inseln muss es halt geben, ne? Im Alltag ist da gerade viel zu wenig Raum für. und wie gesagt wir wissen das beide. Wir sagen uns zum Glück sehr regelmäßig dass wir uns lieben und wir streiten auch häufig aber wir kommen immer wieder an den Punkt, dass uns das klar ist Dass wir sehr bewusst zusammen sind und zusammen bleiben.

Ich glaub man muss irgendwie versuchen sich halt. Ich meine, in sechs, sieben Jahren sind die Kinder alle aus dem Haus und dann bleibt man halt übrig. Wenn man übrig bleibt wenn man sich nicht verloren hat in der Zeit. Und das ist glaube ich die große Herausforderung sich in derzeit nicht zu verlieren Und sich ab und zu, auch wenn es mal abends irgendwie anstrengend ist.

Und man eigentlich gar keinen Bock mehr hat rauszugehen dann doch nochmal irgendwie zum Italiener ums Eck zu gehen oder einen Spaziergang zu machen das reicht ja auch manchmal ne? Einfach um die vier Ecken zu gehen und irgendwie noch einmal miteinander zu reden und Händchen zu halten. Aber es ist nicht leicht.

Eine große Herausforderung. Schätze dich so ein dass du eine große Befriedigung aus deinem Beruf ziehst. Du hast es gerade schon angedeutet, so Zeit für dich. Hast du Hobbys? Machst du Zeit für Hobbies? Es gibt ein Hobby, dass ich mir die Zeit nehme, egal was los ist, weil ich's brauche für meine mentale Gesundheit und das ist laufen.

Weil das finde ich so super unkompliziert. von allen Sportarten, die es gibt, gibt es nichts, was man leichter in den Alltag integrieren kann als das. Man zieht sich die Schuhe an, egal wo man ist und läuft los. Das mach' ich ... sehr regelmäßig und das mache ich auch so, dass ich mich immer zwinge, mich zu irgendwelchen Läufen anzumelden.

Also jetzt im Oktober wieder ein Halbmacher-Ton damit ich einfach im Training bleibe und weiß wenn ich das nicht mache dann schaffe ich diesen Lauf nicht. also bin ich auch ein bisschen gezwungen. Und wie gesagt manchmal morgens manchmal abends manchmal in der Mittagspause wann immer es geht Ich spiele supergerne Klavier, aber das kommt total zu kurz gerade.

Also ich hab als Kind schon gespielt und in den letzten Jahren bei der Klavierlehrerin meiner Kinder auch wieder ein paar Stunden genommen. Das hat total Spaß gemacht. Wenn nicht mehr Zeit hätte, dann würde ich das jetzt wieder machen. Und was ganz Schönes ist, ich spiele Supergerne, also Gesellschaftsspiele.

Ja! Und das kann man natürlich super mit den Kindern machen. zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Und ab heute Abend ein neues Hobby Minecraft? Ja genau, ich bin zweifelis! Ich finde das schrecklich kann es überhaupt nicht nachvollziehen einfach. Abwarten...abwarten im Endehuckt. Ich glaube dass ist ein super guter Ratschlag.

sich selber unter Druck setzen mit so Events sich anmelden um sich selber dazu zu bringen ...diszipliniert da dran zu bleiben. Ja, aber das klingt jetzt so als müsste ich mich dann jedes Mal zwingen... Ich liebe es ne? Also ich krieg dabei so gut den Kopf frei weil ich mal eine halbe Stunde nicht aufs Handy gucke, weil ich irgendwie im Wald bin, also wirklich den Kopf im wahrsten Sinne des Wortes einmal durchpusten lasse.

oft auch. Manchmal höre ich Podcast, manchmal höre Musik. Aber auch ganz bewusst gar nichts. Um den Gedanken freilaufzulassen und irgendwie auf die besten Ideen, wenn ich das mache nicht im Rechnersitz, sondern wenn ich grad nicht weiterkomme und irgendwas Kreatives leisten muss, dann ist der Weg wie es wieder vorangeht.

Und ich liebe das einfach. Ich mag das sehr! Ich glaube es hilft, um sich selber nicht zu vernachlässigen. Ich glaube sehr die eigene Zeit ist das was man schnellstens runter priorisiert und da ist sowas super hilfreich. Ja genau viele sagen ja immer joggen ist so langweilig, ich kann hier überhaupt nicht verstehen aber es geht mir ganz gut.

Es gibt nichts besseres als Langeweile zwischen Arbeiten im Kind. des Langweile lieb ich sehr gerne. Ich laufe auch gerne weil mich immer freue mal nichts mit Menschen zu machen sondern einfach... für mich entweder Musik oder gar nichts. Schreibst du noch hobbymäßig? Oder ist das was, was du komplett den Buch überlegst?

Tagebuch tatsächlich! Ich hab so dieses kennste vielleicht dieses Tagebuch wo du in was fünf Jahre geht und auf einer Seite immer ein ganz begrenzten Platz fünf Zeilen oder so und dann kannst du sehen was habe ich heute vor einem Jahr gemacht? Das mache ich sehr regelmäßig und das liebe ich auch. Texte schreiben kommt ein bisschen kurz gerade, fehlt mir aber sehr mag ich.

Du schreibst bei Eltern oder ihr schreibt bei Eltern jeden Tag über die Sorgen, die Eltern in Deutschland zu haben? Gibt es irgendwas was politisch gesellschaftlich unterschätzt wird, das noch nicht gesehen werden? Ja da können wir glaube ich noch eine Stunde dranhängen. jetzt also... Ich glaube dass.. Was wir gerade schon hatten.. Thema Mental Load ne?

dieses Thema Erschöpfung bei Eltern und dass Eltern irgendwie keine Unterstützung haben. Und oft auch nicht gesehen werden, ganz offensichtlich nicht gesehen von der Politik, wenn man sich anschaut was da in den vergangenen Jahren passiert ist das alle irgendwie das Elterngeld ne? Seit zwei tausend sieben war es glaube ich nicht kein Inzent.

erhöht wurde, dass die Einkommensgrenze herabgesetzt wurde, jetzt muss irgendwie das Familienministerium ja nochmal fünfhundert Millionen einsparen Also, dass da einfach nicht mehr investiert wird. Natürlich meine ich nicht umsonst sinkt die Geburtenrate ne? Ich glaube wir haben den niedrigsten Stand seit der Nachkriegszeit so weil manche sich vielleicht auch einfach nicht leisten können keiner zu kriegen oder nicht mehr leisten wollen.

Und ich glaube, was auch total unterschätzt wird und ein Riesenthema noch größer werden wird in den nächsten Jahren ist das ganze Thema Medienkompetenz. Weil alle Kinder irgendwie sehr früh herangeführt werden an verschiedensten Medien viele ein Handy haben und viele Eltern einfach komplett überfordert damit sind und nicht unter Unterkontrolle haben, was die Kinder da machen.

Das war abgesehen von der Medienzeit. Und jetzt das ganze KI-Thema noch, ne? Letzte Woche hatte meine Tochter ein Klassensprecher treffen zu Hause und ein Mädchen auch zwölf, saß die ganze Zeit mit ihrem Handy da und hat mit Chachy Pity geredet. Die ganze Zeit gefragt hier was Schlagmann namen für unser Klassensprecherteam vor und so.

Die anderen Kinder waren schon total genervt. Also wenn Kinder mit zwölff in unserer zugegebenermaßen sehr behüteten Bubble so unkontrollierten Zugriff haben, dann kann man sich ja vorstellen was vielleicht an der Orts passiert. Kinder sehr viel früher schon Zugang zu technischen Geräten haben und Zugang zum Internet und zu allem ohne jegliche Beschränkung Und ich glaube das ist nicht nur in den Familien sondern auch an Schulen und in Bildungseinrichtungen ein Riesenthema In den nächsten Jahren.

Wie schafft man es als Eltern da ab to date zu bleiben? Ich meine wir sind viele haben die Ursprünge des Internets dann mitbekommen, sind so gerade die aktuelle älteren Generationen so halb damit aufgewachsen. Aber die Entwicklung grade ist eine ganz andere. So das Kinder-Einherdinge erklärt, die man selber nicht weiß und die Kindereinen auch austricksen und irgendwie die Codes knacken.

ich weiß nicht wie aber also wir? unsere Regel war bis vor kurzem zwanzig Minuten Medienzeit am Tag. jetzt haben wir sie erhöht auf dreißig Minuten weil sie einfach auch die Geräte für schulische Zwecke brauchen und zwischendurch auch andere Dinge nachgucken, die halt nicht nur mit Datteln oder Zeitvertreib- und Spielen zu tun haben.

Aber ich glaube man schafft das indem man sich dazu zwingt, sich damit auseinanderzusetzen. Und nicht denkt läuft schon weil dann haben die Kinder sehr schnell Zugriff zu Dingen, die sie nicht sehen sollten. Und ich glaube, dass da muss man. also mache ich auch nicht genug. Ich habe so ein bisschen alles was technisch ist ein bisschen ausgelagert weil mein Mann sich das sehr viel kümmert und auch den Switch Code verweilt hat.

schon immer wenn sie mehr Switch Zeit haben wollen rufen Sie ihn an oder so. aber ich glaube da muss muss muss man einen Blick drauf haben. Ja und mir gefällt dieser Ansatz sehr gut mit den sichttäglich zehn Minuten mal was erklären zu lassen. Ich finde dieses... Nicht immer nur vertäuscheln, was sie machen und ein Verbot drängt es ja dann irgendwie eher in die das nicht mehr kommuniziert wird und ich glaube dass Kommunikation da dann eher weiter hilft.

Bezüglich der Vereinbarkeit wenn du auf die Politik zum Beispiel unseres Thema Elterngeld angeschaut hast ist erwähnt Was könnte man tun, um Vereinbarkeit besser gestaltbar zu machen? Anreize schaffen für Firmen. Ich bin jetzt im ... durfte gerade in der Jury dabei sein beim Vereinbarkeits-Award. Also da irgendwie gucken das Firmen wirklich motiviert sind einfach das Thema mitzudenken komplett selbstverständlich also dass es eine Betriebskita gibt bestimmte Fördermaßnahmen gibt, dass einem der Einstieg wieder leicht gemacht wird.

Dass es in Teilzeit zu arbeiten möglich ist, dass es diese Tandem-Optionen gibt. Also... Vielen lieben Dank! Wir enden immer mit den gleichen beiden Fragen so mit mir, mit der gleichen Frage beginnen. Gibt es ein Ritual, das du mit deinen Kindern pflegst oder ihr als Familie? Ja die Einschlafbegleitung.

Das ist ja klassisch so in den ersten Jahren Aber ich hab damit irgendwie nie aufgehört und mein Mann sagt immer, ich brauch zwei Stunden um die Kinder ins Bett zu bringen. Und ehrlich gesagt hat er recht! Das dauert wirklich immer lange aber... Ich mag das auch so sehr weil es ist jetzt nicht mehr so kuschelintensiv wie's früher mal war, aber ich lege mich trotzdem immer dazu.

Und zwar zu jedem Kind einzeln Quatsch einfach. Und dann erzählen wir unseren Tag, mein Sohn immer sehr ausführlich und sehr detailliert und wirklich von jeder Klassenstunde nochmal wer was gesagt hat und welcher Lehrer und was in der Pause passiert ist und wer wen geärgert hat und so. Es ist auch mein Moment des Tages wo ich ein bisschen in meditative Zustände komme und abschalte ohne Handy und bei den Kindern bin und sie tatsächlich in den Schlaf begleite noch immer Das mögen wir irgendwie alle sehr und da entstehen auch gute Gespräche.

Und manchmal, die Kinder kommen aus der Schule und das kennen sicherlich viele wie was in der Schule gut. Danke so genau weil ich es nicht wissen und dann kommt dabei mal nach hinten raus. unser Ritual ist immer um zehn vor acht Logo zu schauen und dann gehen sie langsam ins Bett und dann dauert das halt aber oft trotzdem bis neun halb zehn zehn weil dann eben der Lavaflash kommt.

Und das ist total cool, dass er noch Bock hat, das zu erzählen und ... möchte ich unbedingt weitermachen, solange Sie da noch Bock drauf haben. Ich drücke die Daumen, dass das so lange ... Ja, bei mir ist es immer ein bisschen ... Also viele, die Kinder unterschiedlichen Alters haben, die haben ja Zeit sich bestimmte Dinge abzugen und bei mir sind dann immer alles auf einmal vorbei.

Und ich schätze, mit dem Eintritt ins Teenager-Alter sehr schnell auch viele Dinge vorbei sind, dann vielleicht auch aus der Mutterperspektive ein bisschen wehtun. Mal gucken! Ich gehe davon aus, so der natürliche Lauf der Dinge. Gibt es einen Kinderbuch das du empfehlen kannst? Empfehlen möchtest? Es gibt viele.

aber eins was meine Kinder geliebt haben über Jahre war und Gott jetzt muss ich aufpassen dass ich den richtigen... ich glaube es heißt die unglaubliche Geschichte der Superbühne oder so. also wenn man das googlet findet man's garantiert ist von einem Dänischen Autor beziehungsweise Illustrator mit ganz, ganz vielen tollen bunten Bildern.

Kennst du es? Geht um ein Kater und Elefanten glaube ich. Um zwei Tiere. die haben so eine Riesenbirne-Höhlen aus und irgendwie landet diese Birne im Meer und sie richten sich die Birne als Haus ein und haben eine abenteuerliche Reise und suchen den verschollenen Bürgermeistern. sehr witzig geschrieben und wirklich hat so ein paar schöne kleine Botschaften mag ich sehr gibt's auch als Film.

Sehr gut ... für Medienkompetenz auf allen Kanälen. Und den genauen Titel muss man mal nachgucken und in die Schonholz packen. Packen wir irgendwie schon aus, im selben Fall! Dann aber auf allen medialen Kanäle in einem anderen Empfehlung. Genau. Claudia, vielen lieben Dank für deine Zeit. Vielen Dank für die Einladung.

Spaß gemacht. Das war ein nettes, erfrischendes Gespräch. Es hat viel Freude gemacht, danke, dass du hier warst. Vielen dank für die einladung! Tschüss! by OMR.

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