040 Streng vertraulich: Die Lage in Hamburg· Folge 31

Der Fall Block oder: Wenn Medien kurzen Prozess machen

Freitag, 28. November 2025 · 32 min

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Shownotes

Der Prozess gegen Christina Block geht offiziell in die Pause – aber die Enthüllungen in den Medien reißen nicht ab! Matthias Iken und Lars Haider diskutieren die neuesten Entwicklungen. Außerdem: Wer steckt hinter den seltsamen Unterschriften gegen die neue Oper? Wie entwickelt sich der Hauptbahnhof? Und warum ist die Verteilung der Gymnasiasten in Hamburg so ungleich? Jetzt reinhören und alle wichtigen 040-Themen der Woche verstehen!

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Willkommen. Mein Name ist Lars Haider. Und mein Name ist Matthias Igen. Und lieber Matthias, wir beide müssen zugeben, dass wir uns einmal mehr geehrt haben. Nee, vielleicht das erste Mal so richtig geehrt haben, denn in der vergangenen Woche, ich glaube, ich habe das gesagt, ich habe gesagt, weißt du was, Matthias, und in der nächsten Woche sprechen wir mal nicht über den Blog-Prozess und über Christina Block, denn dieser Prozess ist ja offiziell in einer Pause bis zum 10.

Dezember. Aber tatsächlich ist es mal wieder genau anders gekommen. Man hat das Gefühl, der Prozess ist inoffiziell medial mit einer Wucht weitergegangen, wie wir es bisher noch nicht erlebt haben. Und darüber wollen wir gleich sprechen. Und ich würde dann gern von dir wissen, wie du das siehst, ob tatsächlich durch das, was jetzt passiert ist, eine Art Vorentscheidung in diesem Prozess gefallen ist.

Das ist eines der Themen. Das zweite Thema sind 10.000 Unterschriften, wie es gegen die Oper, gegen den Operneubau von Klaus Michael Kühne gegeben hat und die Entscheidung der Bürgerschaft oder auch nicht. Sprechen wir gleich drüber und die Entscheidung der Bürgerschaft dazu. Das dritte Thema, wir wollen sprechen über die Verteilung der Gymnasiasten und Stadtteilschüler auf die einzelnen Stadtteilschulen.

Da gibt es eine neue Statistik, die erstaunlich ist und die leider ein, das ist gar kein böses Vorurteil, sondern eine alte Erkenntnis belegt, die insbesondere Sozialdemokraten nicht belegt. Freuen wird. Viertes Thema. Viertes Thema ist die Entwicklung am Hauptbahnhof, wo es unter anderem eine riesige Werbetafel geben soll, wo es ein bisschen Proteste gibt.

Und dann, lieber Matthias, ganz zum Schluss willst du ein Geständnis ableben, denn du planst einen Zug durch die Gemeinde und willst das auch noch in deiner Arbeitszeit machen. Ich weiß nicht, wer das genehmigt hat. Ich weiß nicht, wer das genehmigt hat, aber wir werden das alles klären. Ich glaube, da war keiner. Wir fangen mal an mit dem Fall Block.

Es ist doch am Ende so gekommen, wie du es so gesagt hast, diese Befragung des vermeintlichen Haupttäters, des vermeintlichen Verantwortlichen für die Entführung der Blockkinder, die ja in Hamburg still und heimlich abgehalten wurde, die dann festgehalten wurde in mehr als 300 Seiten Protokoll, die ist jetzt einfach öffentlich geworden.

Und all das, was dieser, oder vieles von dem, was dieser Mann gesagt hat, gesagt haben soll, stand plötzlich, ich würde fast sagen, in den üblich verdächtigen Zeitungen. Das fand ja eigentlich überall. Das war ja nicht, also, man konnte ihm kaum entgehen, diesen Informationen, weil das also so munter durchgestochen wurde.

Wir haben ja schon über die Durchstechereien gesprochen, klar, wir sind ja auch Profiteure, aber ich bin ja auch ein Anhänger des Rechtsstaates und es gibt ja gute Gründe. warum das unter quasi Strafe steht. Also wer erwischt würde, würde dann mit juristischen Folgen zu rechnen haben, weil das natürlich schon ein Prozess massiv beeinflusst.

Das haben wir jetzt ja in den vergangenen Monaten auch gesehen. Und das Interessante ist ja, dass man sich klar macht, also die Blogseite kann gar kein Interesse daran gehabt haben, dass diese Informationen an die Öffentlichkeit gelangen. Von denen wird es mit Sicherheit nicht gekommen sein, also wird es von irgendjemand anders gekommen sein, der diese Verhörprotokolle erhalten hat.

Das Interessante ist, finde ich, was man dann, ich habe gestern nochmal ein Buch von Ferdinand von Schirach nachgelesen, wo es um ähnliche Vorverurteilungsfälle geht, wo es dann darum geht, dass es medial sich dann ein Urteil schon bildet. Er hat den Fall Kachelmann von Jörg Kachelmann genommen und hat gesagt, am Ende war es völlig irrelevant, wie dieser Prozess vor Gericht ausging, nämlich der ging ja für Jörg Kachelmann aus.

Sagte er, die Verurteilung stand vorher statt und das ist einerseits der große Nachteil unseres Systems, andererseits ist dieses System halt auch nicht vorstellbar, wenn die Öffentlichkeit bei Gerichtsprozessen außen vor gelassen werden würde, weil dann wieder der Eindruck entstände, oh, die kugeln da irgendwie.

Es ist schwierig, aber was da jetzt passiert ist, ist ja, also erstmal für eigentlich kaum noch, wie will man das jetzt als Verteidigung von Christina Block noch einfangen? Was sie alle versucht haben ist, also alle Medien haben glaube ich Informationsschreiben bekommen, dass man das und das nicht berichten soll, darf und so weiter, aber da war alles schon in der Welt.

Das ist halt genau der Punkt. Also du kannst am Ende nur noch versuchen, eine Lawine, die schon quasi den Berg runterrollt, zu stoppen. Und wie bei Lawinen ist das so äußerst schwierig. Da sind die Dinge in der Welt, die sind natürlich auch, muss man sagen, nicht in ihrer Ganzheit, so wie das das Gericht mitbekommt, wie das auch die Schöffen mitbekommen in der Welt, sondern es sind ja Auszüge.

Und diese Auszüge sind, und das wissen wir als Journalisten auch, die spannendsten Thesen oder mitunter sogar die zugespitzten Thesen. Und damit kann man natürlich Politik machen und damit wird Politik gemacht. Und in diesem Prozess, das ist nicht der erste, aber es ist besonders deutlich und ich finde dein Beispiel mit Kachelmann sollte eigentlich Warnung genug sein.

Auch wenn inhaltlich natürlich jetzt wahrscheinlich sich jeder fragt, ja, wie soll sie sich jetzt noch verteidigen, die Angeklagte, nachdem ja irgendwie offenbar ein Zeuge jetzt sagt, doch, sie hat es beauftragt. Das war ja bislang immer so ein bisschen die Strategie zu sagen, es gibt keinen klaren Auftrag, die waren so ein bisschen auf eigene Faust unterwegs.

Aber das ist ja, glaube ich, das Kernproblem, was sich jetzt zeigt, ist, dass eben diese Vorwürfe im Raum stehen und anders als vor Gericht eben die Beschuldigten darauf nicht reagieren können. Und dass das jetzt erstmal so stehen bleibt und zwar mindestens für die nächsten zehn Tage und dann dieser Prozess von vorne losgeht oder wieder losgeht, eigentlich gefühlt von vorne, weil tatsächlich zum ersten Mal ja eine Aussage da ist, die offensichtlich, muss man immer sagen, Christina Block belastet.

Und trotzdem muss man natürlich fragen, diese Aussagen sind jetzt an die Öffentlichkeit gelangt auf dem Weg einer strafbaren Handlung. Die Frage ist, wie kann sowas dann bewertet werden? Ja, also es wird ja spannend sein, wie also das, was die Öffentlichkeit erfahren hat, durch halt kleine Auszüge aus diesen Vernehmungen, sich mit dem zu 100 Prozent deckt, was dann im Prozess und in den gesamten Akten auftaucht.

Das wird noch ganz spannend, aber wie gesagt, die Lawine kannst du nicht wieder den Berg hochrollen und die ist jetzt schon runtergerollt und die wird wahrscheinlich die Angeklagte auch überrollen. Wobei mich dann auch interessiert, wie eigentlich das Gericht jetzt auch damit umgehen will, dass es selber ja nicht die große Rolle mehr spielt, offenbar, weil in den Medien dieser Prozess ja schon ausgetragen wird.

Also ob da jetzt mal... Ermittlungen kommen gegen die Durchsächereien. Ich bin gespannt. Müsste es ja eigentlich geben und es ist ja interessanterweise auch verrückt eigentlich, dass diese Befragungen jetzt erst stattgefunden haben. Entweder hat man es vorher nicht vernünftig genug probiert oder hat das irgendwie nicht hinbekommen.

Aber eigentlich, ich glaube, wenn ich das sage, der Prozess beginnt von vorn. Das kann man ja so sagen, weil es ist jetzt etwas da, tatsächlich so etwas wie eine belastende Aussage. Aber, und jetzt kommen wir zu den nächsten Fragen, nach wie vor, wir haben es ja immer gesagt, man müsste finden, Geldzahlungen, die von der Blogseite an die Entführer geleistet worden sind.

Da sind jetzt Zahlen im Spiel, die ich jetzt auch nicht sage, weil ich sie nur aus anderen Medien habe und nicht gesehen habe. Aber die Zahlen, die da spekuliert werden, sind, wenn man mit Experten spricht, doch sehr, sehr niedrig. Also alle sagen, wenn du normalerweise so etwas in Auftrag gibst, dann bist du da irgendwo im siebenstelligen Bereich dabei.

1, 2, 3 Millionen Euro, das kriegst du jetzt nicht für irgendwie 100, 200, 300.000 Euro. Ich habe so nicht in Auftrag gegeben, von daher erkenne ich mich mit den Preisen da nicht so aus. Also wenn du es bei Spezialisten in Auftrag gibst. Und natürlich ist trotzdem die Frage, man muss ja diese Geldströme nachweisen können. Und selbst wenn das nur Geldströme im sechsstelligen Bereich sind, ist es ja nichts, was man mal eben so zu Hause liegen hat.

Auch das müsste jetzt noch nachgewiesen werden, weil das eine ist jetzt die Aussage und das andere ist irgendwie diese Beweise zu finden. Das heißt, auch da muss eigentlich die Staatsanwaltschaft wieder von vorne anfangen. Also ich vermute auch da, gerade bei den Kosten, die du eben kolportiert hast, kann man davon ausgehen, dass die auch relativ professionell sind, da die Spuren zu verwischen.

Aber natürlich muss man auch bei dieser Aussage so ein bisschen sich die Frage stellen, also was nützt jetzt dem Mann zu sagen? Also die Theorie oder die Taktik zu sagen, die haben sich so ein bisschen selbstständig gemacht, ist ja nicht für ihn die allerbeste Aussage, zu sagen, ich habe gedacht, die arme Frau, ich hole mal die Kinder da ab.

Also das als Auftrag zu verkaufen, ist auf jeden Fall für ihn deutlich klüger. Also man muss immer, glaube ich, die ganzen Interessen, die da im Spiel sind und die immer unüberschaubarer werden, mit im Blick haben. Und es ist am Ende, wie du sagst, also wenn man halt eine Überweisung findet und sei es irgendwie Bitcoin, dann ist natürlich der letzte Beweis erbracht, dass das eine Beauftragte in Führung ist und dann sieht es bitte aus für die Angeklagte.

Meinst du denn, dass die Staatsanwaltschaft oder die Beteiligten genauso intensiv versuchen werden, rauszufinden, wer das so durchgestochen hat, weil es ist ja nicht das erste Mal, Und es gibt ja schon, ohne zu sagen, dass er damit jetzt was zu tun hat, aber es gibt ja schon ein Verfahren gegen Stefan Hänsel.

Der, das steht ja wohl fest, zumindest die Anklage an seine Frau weitergegeben hat. Das ist, glaube ich, unstrittig. Also wird man das versuchen, das jetzt auch noch auf den Weg zu bringen, um sowas künftig zu verhindern? Weil es wirkt so ein bisschen, als sei das ein Kavaliersdelikt. Als würde das jetzt irgendwie, ja, das ist halt so in der heutigen Öffentlichen-Medien-Gesellschaft.

Vielleicht ist es auch so. Vielleicht ist es auch tatsächlich so. Es wird ja sogar eingesetzt. Ich denke da immer noch an den Fall Zumwinkel. Ich weiß nicht, ob du dich daran erinnerst, dass das ZDF-Team schon quasi zur Hausdurchsuchung mit vor der Tür stand. Und da gab es ja auch Hinweise, dass es sogar direkt aus der Staatsanwaltschaft, so nach dem Motto, hallo wach, wenn ihr irgendwie Steuern gezogen habt, dann meldet euch jetzt ganz schnell.

Also quasi auch lanciert wurde. Das ist jetzt auch nicht ganz neu, aber ich finde, es hat in diesem Fall, und ich habe ja vorhin schon gesagt, das schlagen zwei Herzen unserer Brust, wir leben ja teilweise auch davon, aber da muss man auch als Journalist sich die Frage stellen, wenn ich jetzt da der Angeklagte wäre, Wie würde ich damit umgehen, dass einfach die Regeln unseres Rechtsstaates immer wieder massiv verletzt werden, weil das ist schon kein, ja ich weiß nicht, ob es ein fairer Prozess ist, ich glaube schon, dass alle Beteiligten, die Richter, die Staatsanwaltschaft sich schon viel Mühe geben, dass das ein fairer Prozess wird.

Aber kann er es sein angesichts dieser massiven Veröffentlichungen? Das ist auch eine Frage, auf die ich da mir eine Antwort verspreche. Und interessant ist natürlich auch, dass die Blockfamilie sich mit Bela Ander ja extra so jemanden dazugeholt hat, der so diese ganzen Medien drumherum so ein bisschen betreuen soll, der da anscheinend gar nicht im Moment gegen ankommt oder den das auch überrollt, der zu spät dazugezogen wird. Aber sie können das auch machen, Herr Ruckröft.

Das ist nicht fair und ich biete euch vielleicht mal hier ein Hintergrundgespräch und da an, aber die heißere Ware hat, sage ich mal, die Seite, die ständig wieder interner ausplaudern will. Das ist halt immer so. Also die Geheiminformation, sage ich mal, ist deutlich interessanter als die offen verfügbare.

Und davon leben derzeit sehr, sehr viele in diesem Prozess. So ist es. Erstes Thema Haken hinter. Zweites Thema, da geht es nochmal um die neue Oper. Für die, die nicht ganz an dem Thema sind, der Unternehmer Klaus Michael Kühne will Hamburg eine Oper schenken bis zu einer bestimmten Summe. Du weißt sie auswendig, 340 Millionen. 140 Millionen.

Das ist zumindest in dem Vertrag. Wir warten jetzt mal auf die Kostenschätzung ab. Ich garantiere dir, das werden nicht 340 Millionen bleiben. Und die spannende Frage ist, wie weit darf dieses Delta, darf diese Summe entfernt sein von den 340 Millionen? Weil die Stadt ja gesagt hat, wir richten das Grundstück her.

143 Millionen und mehr geben wir nicht. Und da die Stadt an dieses Vorort noch viel mehr gebunden ist als der Gifter, sind wir mal gespannt, was da jetzt rauskommt. Aber die Bürgerschaft hat das jetzt auch offiziell auf den Weg gebracht, also diesen Plänen zugestimmt. Das heißt, das ist jetzt der nächste Schritt gegangen.

Und dann hast du über etwas berichtet, was ich interessant fand. Das musst du mal ein bisschen ausführen. Nämlich es gab plötzlich eine Unterschriftenliste. Es gab 10.000 Unterschriften, nicht ganz 10.000 Unterschriften. Es wurden als 10.000 verkauft, es waren 9.800 irgendwas, gegen diese Oper. Die kamen so aus dem linken Spektrum und man dachte, naja, jetzt geht's los, jetzt formieren sich die Gegner.

Ich selber, was ich mir schon erzählt habe, bin ja neulich mal ganz überrascht gewesen. Ich hatte ein Interview gehabt mit einem Medienmagazin eines öffentlich-rechtlichen Senders. Und da wurde ich dann gefragt, es ging um die Bedeutung von guten und schlechten Nachrichten, Und die wichtigsten gute Nachrichten seien, weil wir gesagt haben, dass eben gute Nachrichten gerade in diesen Zeiten halt besonders wichtig sind und nahm dann als Beispiel eine gute Nachricht, dass die Stadt die Oper geschenkt bekommt.

Und die Kollegin am anderen Ende des Mikros sagte, Moment mal, aber das ist doch keine gute Nachricht, das ist doch eine schlechte Nachricht. Und ich war völlig konsterniert und dachte, wieso ist das eine schlechte Nachricht? Ja, weil doch das von Klaus Michael Kühne kommt. Und wenn man sich doch als Stadt eigentlich sowas nicht schenken lassen darf und dann schon gar nicht von. Und da kam die ganze Litanei über Kühne.

Da staunte ich auch, wie man auf dieses Operngeschenk gucken kann. Das staunte ich überhaupt nicht. Das ist in unserer Branche relativ weit verbreitet, weil die halt eine sehr spezielle Sicht auf die Wirklichkeit hat. Nämlich? Das ist ja das, was wir auch schon oft besungen und oft kritisiert haben, dass wir insgesamt verlernt haben, natürlich gibt es ganz viele Gegenbeispiele auch, in der Medienbranche ausgeglichen, ausgewogen auf Dinge zu schauen.

Es gibt einfach da, und das zeigen ja auch alle Studien, ein Übermaß von einer besonderen Seite auf die Welt zu schauen. Das hat natürlich dann auch immer damit zu tun, wie man dann am Ende Wirklichkeit sieht und wie man die Wirklichkeit dann darstellt. Aber das ist ein anderes, sehr, sehr großes Thema.

Aber bei der Oper fällt es schon auf, weil das war dieses 10.000 Unterschriften gegen die Oper, wie ich finde, ein schönes Beispiel. Ich war erst mal... Und überrascht, dachte, oh Mensch, habe ich gar nicht mitbekommen, dass sie Unterschriften gesammelt haben. Das ist ja spannend. Dann habe ich auch bei der Linkspartei mal nachgefragt.

Ich sage, Mensch, wo kommen denn die Unterschriften her, die da morgen übergeben werden? Da sagt er ja aus dem Internet. Da habe ich gerade Unterschriften aus dem Internet, weil diese Zahl 10.000 hat ja eine gewisse Bedeutung. Da denkt ja der Hamburger, ui, gibt es am Ende sogar ein Volksbegehren oder ein Volksentscheid, weil die erste Stufe sind 10.000 Unterschriften.

Wenn man jetzt aber weiß, dass die 10.000 Unterschriften aus dem Internet kommen, dann musst du einfach nur deine E-Mail angeben, deinen Namen und halt eine E-Mail dann bestätigen, die kommt, dann bist du gezählt. Und wenn du dann schaust auf dieser Website, die schon vor über zwei Monaten freigeschaltet wurde, wer da alles gegen die Oper mobil macht, merkst du, das ist überhaupt keine Hamburger Initiative, sondern das ist eine Initiative, die von, also sie kommt aus Hamburg, wird aber quasi nicht nur Bundes, sondern sogar weltweit unterstützt.

Da hast du also auch noch die Antikolonialismus-Kämpfer aus Bielefeld, aus Rostock, aus Berlin und namibische Gruppen, die also dazu aufrufen, dass das jetzt hier unterzeichnet wird, übrigens auch in mehreren Sprachen. Und dann so den Eindruck zu erwecken, wir haben alle Hamburger Bürgerinnen und Bürger quasi.

Die Möglichkeit gegeben, ihren Protest kundzutun, das finde ich hat schon eine Schlagseite, dass man nicht mehr vernünftig informiert. Und wenn ich dann sehe, dass ganz viele Medien einfach nur schreiben 10.000 Überschriften wurden überreicht, dann ist das natürlich nicht unbedingt das, was man sich darunter vorstellt.

Und da habe ich einen relativ scharfen Kommentar geschrieben, kam jetzt auch nicht überall so gut an. Was haben denn die Organisatoren dazu gesagt? Weil das ist ja wirklich so, man tut ja so, Also das ist ja, man tut ja so, als seien das tatsächlich, genau wie du gesagt hast, seien das 10.000 Hamburger, weil man denkt sich, was interessiert das Menschen in Namibia oder in Bayern oder sonst wo, ob in Hamburg eine Oper gebaut wird.

Was haben die dazu gesagt? Wir haben da gar nicht viel zu gesagt. Sie haben ja erst mal das ganz geschickt gemacht, wie Sie es also quasi kommuniziert haben. Ich kann das sogar noch mal vorlesen. Das ist nämlich hier. 10.000 Unterschriften übergibt die Initiative zu den Opernplänen am Mittwoch, bla bla bla.

Anders ist die entscheidende Abstimmung, die war ja. Die Aktion wird von einem breiten Bündnis getragen, das die vielen Kritikpunkte an den Opernplänen in einem Positionspapier gebündelt und alle HamburgerInnen eingeladen hat, sich mit der Unterzeichnung der Online-Petition anzuschließen. Alles nicht falsch, eingeladen haben sie. Ja, das ist sehr geschickt formuliert.

Alle sind eingeladen, aber es sind noch ein paar mehr gekommen zur Party, die aber nicht aus Hamburg kamen. Und das finde ich einfach, vielleicht bin ich da auch irgendwie konservativ, aber wenn der Eindruck erweckt wird, es gibt eine breite Bewegung. Und das ist ja auch so eins zu eins in den Agenturen, in den Zeitungen, im Rundfunk auch quasi übernommen worden.

Ein breites Bündnis stimmt, es ist ein breites Bündnis. Aber die Zusatzinformation ist, das breite Bündnis ist so breit, dass es bis nach Namibia reicht. Und es sind halt keine Unterschriften, sondern es sind Menschen, die bei einer Online-Abstimmung haben einen großen Unterschied. Kannst du dir auch relativ leicht bei diesen Unterschriftenlisten, da musst du ja keinen Ausweis hochladen, der dann quasi damit verglichen wird.

Kannst du relativ einfach auch faken. Also das ist eigentlich, weil natürlich ist die Diskussion wichtig und ich finde, es gibt auch Argumente, ich finde sie nicht stark, aber es gibt Argumente dagegen und natürlich hat auch die Linkspartei recht, wenn sie diese Themen voranbringt, nur da tut sie sich selber keinen Gefallen, wenn sie das, ja sag ich mal, so ein bisschen halbseiden, wie in diesem Fall macht.

Die Chance, dass die Oper tatsächlich kommt, ist sie gestiegen durch die Zustimmung der Bundeswehr. Oh Gott, oh Gott. Der Bundeswehr, der Bürgerschaft. Der Bürgerschaft, wo ist sie aus deiner Sicht? Du bist der größte Experte da im Moment. Wie viel Prozent? Die Wahrscheinlichkeit ist sie geballt. Ich würde mal sagen 65 Prozent.

65 Prozent. Das ist immerhin schon nicht wenig. Thema Nummer drei. Da gibt es diese Woche, da hat die liebe Kollegin Insa Gahl eine Statistik veröffentlicht. Und die fand ich hochinteressant. Warum? Weil eines der großen Themen der Sozialdemokraten ist ja in Hamburg und anderswo die Chancengleichheit im Bildungssystem.

Und die Idee ist immer noch da und dafür kann man, glaube ich, gerade Sozialdemokraten immer begeistern zu sagen, komm, wenn wir es nur richtig anpacken, dann kann jeder werden, was er will, woher er kommt. Das hat mit der häuslichen Herkunft nichts zu tun. Und nun gibt es eine Übersicht, in welchen Stadtteilen kommen die meisten Kinder auf ein Gymnasium.

Und ich lese das mal vor, weil danach muss man fast gar nichts mehr sagen. Also in diesen Stadtteilen besuchen die meisten Kinder ein Gymnasium. Groß Flottbeck, Blankenese, Harvestehude, Roter Baum, Rohluftost. Wohldorf-Ohlstedt, Ottmarschen, Eppendorf, Niensteten, Wenningsbüttel. Das geht von, das ist irre, 86,8 Prozent in Groß Flottbeck.

Da muss man sagen, da gehen, ich will nicht sagen fast alle, aber nahezu alle Kinder ab der 5. Klasse aufs Gymnasium. In Wenningsbüttel sind es immerhin noch 72,3 Prozent. Und jetzt der Anteil der Schülerinnen und Schüler an Stadtteilschulen, also an Schulen, die auch den Weg zum Abitur ermöglichen, aber eben, wo man auch andere Abschlüsse machen kann.

Ich lese nochmal vor, in diesen Stadtteilen besuchen die meisten Schülerinnen eine Stadtteilschule. Billbrook, Vettel, Dulzberg, Billwerder, Neuland und Guttmoor, Steilzob, Rotenburgsort, Hammerbrook, Jenfeld und Harburg. Ein bisschen so ähnlich wie eben oben in Billbrook sind es fast 80 Prozent, in Harburg fast 70 Prozent.

Das ist wirklich, da muss man einfach sagen, es hat sich an dem Vorteil, den Kinder haben, die aus einem bildungsnahen Elternhaus kommen, aus einem sozial vielleicht besser gestellten Elternhaus, nichts verändert. Und was ich nicht wusste ist, dass dieses Zusammenhang zwischen bildungsnahes Elternhaus und eigener Bildungskarriere in keinem Land in Europa so stark ausgeprägt ist wie in Deutschland.

Aber richtig überraschend kommt das ja auch nicht, oder? Es ist ja letztlich eine Fortschreibung der Zahlen, die wir auch schon vor zehn Jahren gesagt haben. Wenn wir davon ausgehen, dass Intelligenz immer noch relativ gleichmäßig verteilt ist, zeigt das aber schon, dass natürlich ein System dann auch irgendwie nicht mehr chancengleich ist.

Ich habe das mal überlegt, als ich Abitur gemacht habe, waren irgendwie 28 Prozent, die Abitur gemacht haben. Und da war ein gutes Drittel auf der Volksschule. Intelligenz gleich verteilt ist, würde das ja heißen, dass in Großflottbeck auch noch die früheren Hauptschüler mit aufs Gymnasium gehen. Und das heißt dann ungefähr, wie der Leistungsstand in den anderen Schulen sein muss.

Und genauso andersrum mit dem Billbrook, muss man sagen, ist dann der Anteil der Gymnasiasten halt völlig unterdurchschnittlich. Und doch am Ende des Tages, weil es ja auch schon so lange ist, stellt sich die Frage, wie willst du das drehen? Dann musst du wirklich anfangen, so ein Bussing, was ja in den USA teilweise gemacht wird, musst du die Schüler aus Bilbrook nach Großflott wegbringen.

Und zwar ab der Grundschule, damit sie dann vielleicht eine Chance haben, auch auf das Gymnasium zu kommen. Du meinst, das würde was ändern tatsächlich, wenn sie in einem anderen Umfeld aufwachsen würden, weil das Elternhaus bliebe ja dasselbe. Das Elternhausbibel ist selbe und das darf man auch nicht kleinreden.

Es gibt ja noch viel, viel einfacher, da muss man gar nicht auf die Durchschnittseinkommen gucken. Man muss einfach auf die Zahl der Bücher schauen, die in einem Haushalt stehen. Und wenn die Zahl irgendwie über 100 ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind später Abitur und Studieren wird exorbitant höher, als wenn das nicht der Fall ist.

Da reicht es aber nicht, liebe Zuhörer, wenn ihr euch jetzt 99 Bücher auf dem Flohmarkt kauft, man muss sie auch gelesen haben. Nein, also das spielt eine Rolle, aber natürlich spielt es auch eine Rolle, wo du groß wirst und wo deine Qualifikationen, die du hast, vielleicht auch gefördert werden. Und ich glaube, es ist für einen Grundschüler mit einer durchschnittlichen Intelligenz in Billbrook fast unmöglich, auf dem Gymnasium zu landen.

Und bei dem genauso schlauen Grundschüler in Glossflotbeck kannst du davon ausgehen, der der Abitur macht. Und dazu kommt, das habe ich neulich erlebt mit einer Leserin. Mit der ich so ins Gespräch kam, die ein Kind hat, wo die Lehrerin gesagt hat, nach der vierten Kasse, dieses Kind muss aufs Gymnasium.

Unbedingt, super, nur eins und zwei, das schafft es aufs Gymnasium. Und die Mutter hat das Kind am Ende aber eben nicht ausgenasen, sondern auf eine Stadtteilschule geschickt. Warum? Weil sie sagt, ich traue mir das selber nicht zu. Ich habe selber kein Abitur gemacht. Ich traue mir nicht zu, mein Kind in den nächsten Jahren so betreuen zu können.

Dann gehe ich lieber auf Nummer Sicherheit. Und das ist ja genau ein, das ist jetzt ein Einzelfall, aber so ein Fall, wo es zeigt, was das dann auch bedeuten kann. Selbst wenn man vielleicht die Möglichkeiten hat als Kind, wenn die Eltern sich entscheiden, mach mal lieber auf Nummer sicher, dann ist es so. Kann immer noch kommen.

Das ist ja der große Vorteil, dass man an den Stadtteilschulen irgendwie auch noch das Abitur machen kann. Das ist, glaube ich, in Hamburg dann auch eine gute Struktur. Ich finde ja, dass unsere Schulstruktur dafür nicht verantwortlich ist. Das Ziel müsste eigentlich sein, dass man Menschen aus bildungsfernen Haushalten.

An die Bildung bekommt. Und das ist natürlich extrem schwierig, aber da waren wir schon mal weiter. Wenn ich sehe, dass selbst im 19. Jahrhundert sich schon Arbeiterbildungsvereine gebildet haben. Ich meine, ich kann selbst in meiner Familie gucken. Meine Mutter hat acht Jahre Volksschule gemacht. Mehr ging nicht, weil kein Geld da war. Aber den Hunger nach Bildung und diesen Hunger nach Bildung, den vermisse ich und da kann dann der Staat auch nur noch begrenzt Einfluss ausüben.

Natürlich auch bei manchen Eltern, an denen das halt völlig egal ist. Und das ist ein Problem, das kannst du wahrscheinlich auch mit dem besten Bildungssystem kaum heilen. Da musst du wirklich versuchen, über die Eltern einen Hunger nach Bildung irgendwie zu wecken. Aber schwierig ist das. Nicht egal ist uns allen auch der Hamburger Hauptbahnhof, der am meisten frequentierte Bahnhof in Europa.

500.000 Menschen jeden Tag. Wahnsinn. Diese Woche bekannt geworden. Erstens, der Hauptbahnhof, hast du es mitgekriegt, wie der Hauptbahnhof, wie die Wandelhalle künftig heißen wird? Ich weiß nicht, was so wie die Wand heißt. Wie heißt die Wandelhalle? Die Wandelhalle heißt The Grand Hall, heißt die künftig.

So ein bisschen nach New Yorker Vorbild. Wer sieht denn das aus? Da sollen 15 bis 20 Millionen Euro investiert werden. Kann man alles genau nachlesen im Abendblatt, wofür. Und neben der Grand Hall hat The Whale, so heißt es, The Whale. So Schlagzeilen gesorgt ist das falsche Wort. Es soll eine 342 Quadratmeter große Werbetafel im Hauptbahnhof kommen.

Und ich dachte irgendwie, cool, das ist doch cool. Das ist der größte 3D-Screen in Deutschland. Und wenn man da auf den Zug wartet, und ich kann sagen, das kann passieren, dann ist es doch cool, dass da irgendwas flimmert und so. Das finde ich ganz gut. Aber es gibt ja die Initiative Hamburg Werbefrei. Und die sagt unter anderem, ich zitiere mal, als ob es Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer nicht schon schwer genug hätten.

Der Monster Screen bedeutet noch mehr Stress und Belästigung für Reisende. Der Hauptbahnhof wird dadurch zu einem noch unangenehmeren Ort. Und noch ein weiteres Zitat, es ist unangenehm genug auf volle Züge zu warten, dass wir dabei immer mehr mit greller, bewegter Werbung zugeballert werden ist für viele schon jetzt schier unträglich dass der Whale sei ein kolossaler Stinkefinger an die Reisenden die weder gefragt wurden, noch sich der Werbung entziehen können.

Denke ich mir so, also ich bin auch nicht gefragt worden und kann mich der Werbung nicht entziehen ich finde es aber ganz cool eigentlich Da fand ich es ganz einfach, da du ja nicht in einem komplett ummantelten Werbebereich bist, kannst du dich einfach umdrehen, da musst du The Whale nicht sehen. Es ist also wirklich grenzwertig, finde ich, wie einige da unterwegs sind.

Ist der Punkt berechtigt, dass also ein Bahnhof, eine Stadt auch keine permanente Werbefläche ist. Aber wenn man weiß, dass sogar schon Anfang des 20. Jahrhunderts da die Großbuchstaben gingen, weiß man auch, dass gerade an Bahnhöfen Werbung eine gewisse Historie hat. Und ich meine, wie lange haben wir mit dem Philips-Schriftzug gelebt?

Mehrere Jahrzehnte, den werde ich auch ein bisschen vermissen. Das ist ja, glaube ich, an der Stelle, wo er vorher hing, wo jetzt Stimple Whale prangt. Also wir haben wirklich viele Probleme und gerade die Bahn, du hast es angesprochen, hat viele Probleme. Das ist der lausige Service, das sind dreckige, überfüllte Züge, das sind Verspätungen.

The Whale ist eines der kleinsten Probleme, was die Bahn hat. Und wenn da jetzt noch ein paar Euro vielleicht der Bahn zufließen, dann kann die das Geld ja nutzen, um vielleicht die Verbindung zu verbessern. Also ich rate da immer auch zu etwas mehr Gelassenheit und dass wir uns über solche großen Werbewände in der übrigens Werbehauptstadt Hamburgs aufregen, zeigt auch ein bisschen, dass wir noch nicht ganz begriffen haben, welchen Problemen wir eigentlich zu tun haben.

Übrigens ganz interessant, das habe ich neulich erfahren, das wusste ich nicht, dass Hamburg nach Sao Paulo in Sachen Werbung die zweitwichtigste Stadt auf der Welt ist. Und du hast es ja gesagt, wenn man den Hauptbahnhof kennt, jedes Gleis führt sozusagen, du kannst auf jedem Gleis dich irgendwo hinstellen, wo du nicht in der Wandelhalle bist und dir nicht The Whale angucken musst.

Und das ist auch immer gut, weil sie immer weiterlaufen auf den Gleisen, desto weit außer. Du kannst auch im Freien stehen, im schönen Hamburger Nieselregen, wo inzwischen da die Gleise so verlängert haben. Also es ist so ein bisschen wirklich spätrömische Dekadenz, sich darüber zu empören. Und das Gute ist, dass wir einen super Übergang haben, denn du machst einen Zug durch die Gemeinde, aber es hat rein gar nichts mit der Deutschen Bahn zu tun.

Lieber Matthias, was machst du und womit muss ich jetzt rechnen, wenn wir heute in einer Woche sprechen? Ja, kann ich vielleicht erzählen. Ich weiß ja nicht, was auf mich zukommt, aber es ist so ein bisschen jetzt mein Alterswerk. Hamburg hat ja 105 Stadtteile und ich habe mir überlegt, dass ich so einmal im Monat, Pi mal Daumen, in eine Kneipe, in einen Café, in einen Nachbarschaftsladen, vielleicht auch mal in einen türkischen Kulturladen gehe, um einfach mit Menschen aus den Stadtteilen zu sprechen, ein Bier oder einen Tee zu trinken.

Und das, was uns Journalisten ja manchmal auch zu Recht vorgeworfen wird, dass wir in unseren elitären Blasen leben und weit weg von den Realitäten, dass ich mal genau das Gegenteil mache und mich genau dahin bewege, wo man ja oft sogar die Nase rümpft, so an den Stammtisch und so, wie geht es den Leuten da, was sind die Themen im Stadtteil, was sind die Sorgen, die Nöte.

Ich weiß gar nicht, wie das wird. Vielleicht wird es auch doof und du sagst, ja, war eine schöne Idee, aber mach mal wieder was anderes. Vielleicht wird es auch ganz faszinierend. Ich fange heute auf jeden Fall in Steils Hob an. Das Steils Hobereck feiert seinen 40. Geburtstag und ich feiere da mit. Da wurden schon ein paar Zelte aufgebaut. An meiner Seite ist ein Abgeordneter aus der Gegend, der sich da auch gut auskennt.

Und ich bin echt, muss ich sagen, so als Reporter wirklich mal wieder gespannt, weil das mal wieder so back to the roots ist. Ich habe als freier Mitarbeiter, als ich jung war, mal so eine Serie machen müssen, nicht machen wollen. Die hieß irgendwie so Stammtische. Da habe ich dann irgendwelche Leute, die zusammen kamen, porträtiert. Das ist nicht mein Ziel.

Mein Ziel ist wirklich, mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Und meine These ist ja auch, dass man wirklich gerade in Kneipen noch sehr gut über ganz viele verschiedene Themen sprechen kann. Und ja, ist ein neuer Blick auf Hamburg, quasi durchs Bierglas durch. Da werden einige wahrscheinlich auch die Nase rümpfen. Sollen sie? Ich freue mich drauf.

Und wir freuen uns darüber, dass wir beide darüber nächste Woche schon mal einen ersten Eindruck bekommen können. Alle Hörer und Hörern, vielen Dank. Abonnieren Sie gerne diesen Podcast. Wir freuen uns, dass das so viele tausende Menschen jede Woche hören. Und wir hören uns nächste Woche wieder. Bis dahin. Tschüss. Tschüss.

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