040 Streng vertraulich: Die Lage in Hamburg· Folge 49

Olympia ist kein Müsliriegel

Freitag, 27. März 2026 · 33 min

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Shownotes

Hamburg steht erneut vor der großen Standortbestimmung: 2036, 2040 oder doch erst 2044? Während die Stadt über eine Bewerbung für die Olympischen Spiele grübelt, wächst die Skepsis in der Bevölkerung. Matthias Iken und Abendblatt-Sportchef Alexander Laux analysieren die Fehler der aktuellen Kampagne, diskutieren die Favoriten des DOSB und wagen eine mutige Prognose für das Referendum am 31. Mai.

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Hallo, moin moin und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unseres Podcastes 040. Sie hören schon, wenn ich hier spreche, ist irgendwas anders. Mein Name ist Matthias Iken und ich spreche heute mit unserem Sportchef und das ist? Ja, Alexander Lauchs mein Name. Ich freue mich, Matthias, dass wir zusammen über ein ganz spezielles Thema gleich reden können.

Genau, und zwar haben wir uns entschlossen, weil der liebe Lars Haider im Urlaub ist, dass wir heute mal was anderes machen. Wir werden nicht über den Blockprozess reden. Wir werden auch nicht über den Elbdauer reden, sondern über ein Thema reden, was eigentlich jeden Hamburger bewegen sollte, nämlich ...

Ja, die mögliche Bewerbung von olympischen und paralympischen Spielen in Hamburg. In ferner Zukunft könnte man noch hinzufügen. Das muss man inzwischen sagen. Ich habe deinen Kommentar, der ist vielfach zitiert worden, noch ein bisschen im Ohr. Du hast gesagt, jetzt steht es 0 zu 3 nicht für, sondern gegen Hamburg. Warum?

Das sollte so ein verkürztes Ding sein, natürlich um die Leute anzulocken. Wieso steht es jetzt 0 zu 3? Aber es ist einfach, sollte zeigen, es ist ein deutlicher Rückstand für die Befürworter von einer Bewerbung für Hamburg. Es gab jetzt ja gerade die NDR-Umfrage und das ist ein Stimmungsbild, muss man sagen.

Und man muss ja auch, können wir ja gleich noch drüber sprechen, natürlich schauen, wie wurde denn gefragt, was wurde nicht, also wie wird sortiert. Das ist ja auch immer so ein Problem und da war ein klares Stimmungsbild, 50 Prozent der Menschen in Hamburg haben gesagt, nein, wir sehen die Bewerbung eher schlecht.

Genau, ich fand die Frage ein bisschen komisch, weil vielleicht fangen wir da gleich an. Und ich hätte nachvollziehen können, wenn Infratest-DiMap gefragt hätte, stimmen Sie für die Spiele, stimmen Sie dagegen oder wissen Sie es noch nicht? Das ist so eine eher schlecht, eher gut Formulierung, da finde ich, das ist sehr, sehr luftig, oder?

Absolut, deswegen heißt es auch Trend und Stimmungsbildner muss man natürlich aufpassen. Ich fand das schon, trotzdem würde ich gleich gerne nochmal ein bisschen näher erläutern, ein katastrophales Signal, das finde ich schon. Aber es wurde zum Beispiel nicht gefragt, gehen Sie denn zur Wahl oder nicht, sondern finden Sie es eher schlecht oder nicht.

Und da gehen andere Meinungsinstitute anders vor. Niemand sagt, ich gehe gar nicht wählen, dann fällt er raus, weil er dann auch natürlich nicht ins Gewicht fällt. Trotzdem sagt das schon diese Umfrage einiges aus darüber, wie das Stimmungsbild, wie gesagt, eigentlich in der Stadt ist. Mich würde interessieren, in deinem Umfeld sprechen denn die Leute darüber oder welche Rückmeldung bekommst du denn eigentlich? Ja, das Interessante ist, es ist anders als 2015.

Und 2015 ist es ja quasi schlecht gelaufen. Damals war es viel mehr Thema in meinem Umfeld. Das war viel mehr so, ja, einfach mal, dass man, wenn man Nachbarn traf, über das Thema sprach, dass wenn man Freunde abends in der Kneipe sah und auf das Thema kam, das ist jetzt viel weniger. Das Thema olympische Spiele in Hamburg ist, abgesehen von einer kleinen, sage ich mal, Schicht weit weg.

Ich habe die Woche mit der zweiten Bürgermeisterin gesprochen, die sagte, dass ihr Bruder noch gar nicht mitbekommen habe, dass Hamburg sich um olympische Spiele bewirbt. Also das zeigt, dass wirklich, glaube ich, ganz viele noch nicht von diesem Jahr. Den olympischen Gedanken überhaupt berührt worden sind.

Und das ist natürlich angesichts der Tatsache, dass wir in wenigen Wochen entscheiden müssen, schon seltsam. Wie nimmst du das denn wahr? Ich glaube, du sprichst damit ein Kernproblem an, der Kampagne des Senats. Wobei wir auch noch darüber reden könnten, ist das Wort überhaupt richtig gewählt? Kampagne.

Also ich will jemanden überzeugen, du musst jetzt zustimmen, das ist toll, was wir hier planen. Und die Kampagne dringt aber nicht durch bei den Menschen. Und ich glaube, sie haben gesagt, okay, wir wollen einen komprimierten Wahlkampf machen. Jetzt in den Wochen bis zum Verschicken der Briefwahlunterlagen am 24. April.

Kann man natürlich auch vertreten. Aber man muss auch feststellen, ja, schau dich mal um in der Stadt, geh mal irgendwo, wo findest du denn das Thema Olympische Spiele, Paralympische Spiele muss man ja immer mitnennen. Das ist auch ein wichtiger Punkt, was auch gerade die Planung für Barrierefreiheit betrifft.

Es findet einfach überhaupt nicht statt. Ich gebe mal ein Beispiel. In München haben die vor der Abstimmung was auf dem Marienplatz gemacht. Da konnte man kleine Spielchen machen, niedschrigschwellig, man könnte sagen banal und das so ein bisschen abwerten. Aber da sind tausende Menschen jeden Tag vorbeigegangen und haben das irgendwie mitbekommen. Und die emotionale Bindung hat, Zu der Kampagne fehlten meines Erachtens völlig. Das ging ja schon, muss man sagen, schlecht los in meinen Augen.

Ich fand die Drohnenshow großartig. Wenn du die Bilder gesehen hast, begeisternd. Problem war nur, es hat keiner mitbekommen. Ja, das war schon ein Problem. Eigentlich könnte man fast sagen ein Eigentor, weil ich war vor Ort bei der Veranstaltung. Du gehörtest zu den Auserwählen. Ich wollte die Auserwählen, genau.

Es gab aber nur ein paar Schnittchen. Also es gab keinen Lachs oder Scampi oder sonst irgendwas und der Schantikor hat gesungen und damit dachten sie, haben sie ja jetzt nichts Elitäres gemacht. Letztlich kam es bei vielen Leuten aber so rüber, weil ich glaube, sie hatten Sicherheitsbedingungen, sie hatten Angst vor.

Das ist der Punkt, sie hatten Angst, dass diese Drohnen-Show gestört wird. Angst ist immer ein schlechter Ratgeber bei sowas, mutig sein und sagen, komm, wir laden euch ein, wir haben da was ganz Tolles, sah wirklich beeindruckend aus, 900 Drohnen haben sie da in die Luft gejagt, das hat aber kaum einer gesehen, sie haben schöne Bilder, die ab und zu nochmal auch genommen werden.

Aber das steht ein bisschen symptomatisch dafür, dass sie die Leute noch nicht richtig mitgenommen haben. Mir fehlt dieser Schuss Kreativität und so ein Charme, um auch Emotionales eben auch hervorzurufen. Neben den ganzen Fakten, die die Hamburgerinnen und Hamburger natürlich auch haben wollen, das muss man ja auch ganz klar sagen.

Die Leute wollen transparent informiert werden und völlig zu Recht. Aber haben wir nicht eher ein Übergewicht derzeit, dass wir also, finde ich, für den Kopf genug Argumente bekommen, aber fürs Gefühl, fürs Herz die Argumente fehlen? Ich habe in Vorbereitung hier für unseren Podcast mit meiner jüngsten Tochter, die ist 13 gesprochen, gesagt, weißt du denn, dass wir uns Olympische Spiele bewerben?

Ja, habe ich irgendwo mal gehört. Hab ich gesagt, habt ihr das in der Schule gemacht? Habt ihr das in deinem Sportverein gemacht? Nö. Also das heißt, die Begeisterung wächst gar nicht da, wo sie eigentlich wachsen könnte von unten, sondern wird von oben quasi den Leuten vorgegeben und das ist natürlich schwierig.

Genau. Umfragen zeigen ja, dass vor allem jüngere Menschen zu begeistern sind für so eine Idee oder da es den größten Zuspruch gibt. Aber dann muss ich mich auch dort bewegen, wo die jungen Menschen sind. Unter anderem auf Social Media, aber auch bei Veranstaltungen. Du hast ja ein gutes Beispiel genannt.

Und das meine ich so ein bisschen damit. Da fehlt mir das bei Sportveranstaltungen. Jetzt ist es am Wochenende, spielen die Basketballer der Towers gegen Bayern München in der Barclays Arena 12.000 Zuschauer. Und da gibt es dann auch im Vorprogramm, darf dann der Bewerbungschef Steffen Rüge, so habe ich das gehört, noch was sagen. Immerhin.

Ja, aber das ist ja alles gut und schön. Aber damit erzeuge ich eben keine Emotionen. Wenn man es zum Beispiel Marvin Velobi macht, Von den Towers kennt ja Dirk Nowitzki ganz gut. Ich bin jetzt mal rum. Ja, und Willoughby ist ja ein großer Befürworter der Spieler. Genau. Also, wenn es irgendwie möglich wäre, würde ich sagen, Dirk, schick mir mal ein kleines Video, 30 Sekunden und sag, warum du es gut fändest, wenn Olympiospiele in Deutschland stattfinden würden.

Muss ja gar nicht unbedingt Hamburg sein. Und dass du sagst, dann bin ich auch am Start irgendwie. Und Basketball, 3x3 Basketball soll ja auch da hinten stattfinden. Das holt die Leute ab. Und nicht bei allem Respekt, Wenn ein Steffen Rülke sagt, schöne, nette Worte findet und versucht, die Leute heiß zu machen, dann erzeugst du eben nicht die Emotionen.

Dafür brauchst du einen Namen, damit brauchst du ein paar Prominente, auch Prominente der Stadt und es müssen eben nicht nur Sportlerinnen und Sportler sein. Es könnten andere Menschen, die die Stadt prägen, auch sein, die dann eher, ich will jetzt gar kein Plädoyer halten, ich nehme nur ein bisschen die Kampagne auseinander.

Und ich finde auch, die Leute sollen sich informieren, die sollen Interesse haben daran, weil es eine wichtige Entscheidung ist. Und man kann am Ende auch, wirklich meine Tiefe als Sportchef, klar, du sitzt hier jetzt mit dem Sportchef, natürlich fände ich es prinzipiell gut, wenn so ein Event da wäre, aber ich finde auch, nur unter bestimmten Voraussetzungen, ich finde auch, man muss die Sorgen und Ängste auch ernst nehmen, die es ja auch gibt, es gibt berechtigte Kritik auch am Austragen von so einem Event, man kann am Ende auch sagen, nee, das möchte ich nicht in meiner Stadt, akzeptiere ich voll und ganz.

Wobei München ja zu einer ganz anderen Erkenntnis gekommen ist. Es ist ja spannend, weil München ja, weil sie Austragungsort Olympischer Spiele 72 waren, sich jetzt nochmal bewerben wollen. Die wissen, was solche Spiele bewegen können. Ja, aber was glaubst du, ich kriege viele, ich würde gerne ein kleines Quiz mit dir machen.

Ich kriege sehr viele Mails aufgrund unserer Berichterstattung und nicht nur im Sport, sondern wir machen ja viel. Was sind deiner Meinung nach die Hauptargumente der Leute, die diese Bewerbung kritisieren? Wir haben andere Probleme. Das zeigt aber auch schon ungefähr so die Launenfarbe, sage ich mal, der Leserbriefschreiberinnen und Schreiber.

Mit Verlaub, schreiben Sie uns weiterhin, äußern Sie Ihre Kritik. Aber ich glaube, insgesamt ist das im Augenblick auch eine Mentalitätsfrage in diesem Land und erst recht in dieser Stadt. Dass wir wirklich grundsätzlich das Glas halbleer sehen, dass wir immer die Probleme und nie die Chancen sehen. Und das ist natürlich gerade bei so einem Wagnis wie Olympia das Problem.

Absolut, sehe ich ganz genauso. Aber die Argumentation ähnelt sich häufig. Wir haben doch jetzt schon so viele Probleme, die wir nicht gelöst bekommen. Wir haben Schlagloch-Slalom, wir haben Verkehrsproblematik, keine Leitlinien etc. Etc. Wir kriegen Großprojekte nicht in der Zeit gestemmt. Wie soll denn das funktionieren dann mit so einem Projekt?

Was mich immer ein bisschen wundert, ist, dass bei Olympia immer diese Geldfrage gestellt wird. Ich will jetzt überhaupt nicht über die Geldfrage hinweggehen. Das ist natürlich zentral und man kann sich ja auch Zweifel haben, ob diese Rechnung des Senates, das geht am Ende irgendwie plus minus null, vielleicht sogar mit einem kleinen Gewinn raus, ob das am Ende so stimmt, muss man sehen.

Aber was ich interessant finde, ich höre ständig die Debatte um Geld. Ich höre aber in ganz vielen anderen Politikfeldern nie die Debatte um Geld. Was die Energiewende kostet, was die Flüchtlingspolitik kostet, was die massive Aufrüstung kostet. Alles das Hundertfache oder das Zehnfache dessen, was wir hier gerade diskutieren, wird nie über Geld diskutiert.

Und nur bei Olympia spitzen alle den Stift und sagen, können wir uns nicht leisten. Dabei sind ja die Investments da, und deshalb plädiere ich jetzt auch mal für die Spiele, wirklich in eine nachhaltige Infrastruktur. Die Leute sagen, wir haben das Geld nicht, Wir brauchen das für Straßen, wir brauchen das für Häuser, wir brauchen das für Kitas.

Und die Antwort ist, genau das machen wir mit dem Geld, was wir für Olympia zur Verfügung stellen. Das Schöne ist ja, das Geld kommt nicht irgendwie quasi aus den Geldtaschen der Hamburger, sondern kommt auch vom Bund, nämlich von allen. Das ist eigentlich für jede Stadt, jetzt plädiere ich doch mal dafür, eine große Win-Win-Situation.

Aber was hilft es, wenn wir die Herzen nicht erreichen? Also vielleicht nochmal, ich möchte dich auch fragen, du bist ja auch nah dran an den großen Fußballvereinen. Also mein Verein, der FC St. Pauli, macht ja inzwischen eigentlich jede Saison irgendwie ein Trikot für einen besonderen Anlass. Jetzt hatten wir gerade letztes Mal gegen Rassismus, finde ich wichtig, davor irgendwie fürs Gendern.

Da stelle ich mir manchmal schon die Frage, warum macht nicht auch ein Verein, der vom Sport lebt und der natürlich auch von Spielen profitieren würde, meine Kampagne Pro Olympia? Ein Trikot, Hamburg als Olympiastadt. Also das wäre schon mutig von Uke Göttlich. Man kann ja mal mutig sein. Das muss ich nur nochmal unterstreichen. Also der Mut, Dinge auch anzugehen, auch ins Risiko zu gehen, wird das glaube ich ganz zentral.

Der ist sehr gering ausgeprägt in der Stadt. Und auch zu sagen, wir wollen jetzt was machen, nicht koste es, was es wolle, aber wir sehen eher die Chance als das Risiko. Und da zeigt sich das wieder. Und auch die Bereitschaft, sich auf eine Diskussion einzulassen und zu sagen, ich höre mir das mal an, ich informiere mich. Meine These wäre, dass wahrscheinlich das Kräfteverhältnis ähnlich ist wie vorher auch.

Die Leute, die damals schon gegen Olympia waren, sind es immer noch und da wird sich nicht viel geändert haben. Und jetzt komme ich zurück, das ist ja auch bei St. Pauli, auch wenn du schaust, du bist ja regelmäßig da, wer geht denn da zu St. Pauli, welches Klientel bediene ich da? Da gibt es auch, glaube ich, sehr, sehr große Unterschiede. Ich sehe immer von der Fotoagentur Witters, jedes Wochenende, wenn die zu Hause spielen, sie ist so nur Olympia-Transparent.

Da ist schon auch viel, da herrscht glaube ich bei vielen Menschen die Meinung vor, dass so Großveranstaltungen, Commerzveranstaltungen, das Geld geht irgendwo hin, das ist auch dieses Misstrauen gegen so IOC, FIFA etc., DFB, DFL. Weil das ist gerade, glaube ich, in den Clubs, und das wird beim HSV auch nicht viel anders sein, das sind nicht die gleichen Fangruppen, aber da ist das Misstrauen auch da.

Und dann, es findet in dem Verein, ich unterstütze die These, es wäre klug, wenn man Informationsveranstaltungen machen würde, der HSV hat es schon gemacht, San Pauli macht es, glaube ich, nicht. Und sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, Was hätten wir eigentlich davon? Und das ist ja mein Thema, dass man sagt ...

Und welche Chancen könnten wir eigentlich bekommen? Wie können wir das so hindrehen, dass es für uns auch gut ist? Und das ist aber auch, ich weiß nicht, würde mich mal auch interessieren, es geht ja gar nicht anders, dass der Senat auch sagt, da und da könnte das stattfinden. Und das könnten wir uns vorstellen, was auch die Stadtentwicklung betrifft.

Aber dadurch ist es eben eine Bewegung von den Regierenden. Und das ist ein Riesenproblem, glaube ich. Und das ist glaube ich auch ein bisschen das Problem im Vergleich zu 2015. Auch da ist es gescheitert. Ich bin ja weiterhin der festen Meinung, es ist nur gescheitert, weil das Timing einfach katastrophal war.

Die Abstimmung im November, kurz nach den Anschlägen im Stade de France und in dem Club in Frankreich, quasi auf dem Hochpunkt der Flüchtlingskrise. Ich glaube, da hätte man auch eine Abstimmung verloren, die gesagt hätte, jeder Bürger kriegt 100 Euro geschenkt. Wahrscheinlich hätte auch Leute gesagt, wo kommt denn das Geld her?

Also das Interessante ist, damals gab es ja schon eine Begeisterung, die über das hinausging, was jetzt, sage ich mal, diese Stadtelite betrifft. Wir hatten die Aktionen mit den Fackeln an der Alster. Wir hatten diese Olympischen Ringe. Total, finde ich, faszinierend im Stadtpark, wo dann so ein paar verschränkte Gegner dazukamen, ein Problem hatten, das No zu bilden, also Leute zu finden, die No Olympia machen und da hatten dann die Brüder Braun, die das organisiert hatten, noch schnell ein W dazu gestellt, Olympia Now.

Da habe ich so gedacht, wow, da kommen irgendwie Tausende für eine Aktion, weil sie die toll finden. Und jetzt frage ich mich, wo sind jetzt die Aktionen? Wenn ich einfach ein ganz normaler Hamburger bin und ich finde die Idee toll, wo bekomme ich dann dieses wohlige Gefühl, hey, ich bin nicht allein.

Eben, das gibt es nicht. Es kann natürlich jetzt der Trend, ich merke schon, dass das Interesse auch anzieht und dass vielleicht viele, die so sagen, ach ja, finde ich eigentlich ganz gut, aber ist noch weit weg das Thema. Ich meine, wir reden von Spielen 236, 40, also 36 eher unrealistisch, 40, 44. Aber dass jetzt einige Leute aufgeschreckt sind, die eigentlich dafür sind oder tendenziell dafür sind und sagen, okay, alles klar, wir müssen jetzt was tun.

Nun, es wird auch eine Veranstaltung geben am Jungfernstieg, da bildet sich gerade auch was. Am 24. April. Genau, auch ein wichtiges Datum. Man muss ja auch wissen, Matthias, zwischen dem 24. April und, sag ich mal, 27, 28. April, da entscheidet sich das. Es entscheidet sich nicht am 31. Mai, weil 90 Prozent, die Briefwahlunterlagen werden ja automatisch verschickt. 90% werden bummelig.

Ihre Stimme dann abgeben und nicht am 31. Mai. Diesmal ist es ja einfacher als vor elf Jahren, weil da hatte man ja die Briefwahlunterlagen beantragen müssen, wenn ich das recht erinnere. Ja, genau. Da hat man quasi viele Ja-Aber-Leute verloren. Die, die dagegen waren, sind hingerannt. Und die, die Ja-Aber sagten, haben gesagt, ach, wir sind heute noch ins Wahllokal, das ist mir zu anstrengend.

Also interessant finde ich auch, wenn wir jetzt so über Stimmungsbilder gesprochen haben, beim DOSB, die geben natürlich ihre Umfragewerte nicht raus, aber wir haben schon gehört, auch die messen immer, wie sieht es denn aus so in den Bewerberstädten und die haben bessere Werte in Hamburg auch. Bedeutet nicht, dass es jetzt überragend ist, keine 60 plus X, aber da liegt das deutlich in den 50ern, was wir gehört haben.

Und natürlich brauchst du, es wird eine Matrix geben, da fliegt so, es gibt so ein Punktesystem beim DOSB und da fließt das Ergebnis des Referendums ein. Nachdem München 66 Prozent erreicht hat, bräuchtest du in Hamburg mindestens 55, besser 58 Prozent, um punktemäßig nicht so in Rückstand zu geraten.

Aber es heißt doch immer, dass die Hamburger Bewerbung, wenn wir diese Hürde, die höchste Hürde, nämlich das Referendum nehmen, dass unsere Bewerbung mit dem Konzept der kurzen Wege, der kompakten Spiele, der Spiele am Wasser, dass man damit eigentlich München überlegen ist. Ich finde, das Konzept hat auch diesen Charme bei einigen offenen Punkten, aber diese kurzen Wege, ich glaube 80 Prozent kannst du innerhalb von wenigen Kilometern erreichen.

Das ist eigentlich genau das, was ja auch gefordert wird vom IOC. Es sind eben wirklich viele Dinge anders als 2015. Du sollst nicht für zig Milliarden Neubauten machen, gut das Stadion, das Leichtathletikstadion ist so ein bisschen ungelöstes Thema für mich. Natürlich, die sagen, ja das kommt ja sowieso, aber natürlich kommt ein Leichtathletikstadion, weil die Olympia-Bewerbung geplant ist.

Aber wenn Hamburg, sage ich mal, 54 Prozent holt, sind die punktemäßig so weit hinten, da kann das Konzept noch so charmant sein, das ist kaum aufzuholen. Dann wird der DOSB eine Empfehlung abgeben bei der Mitgliederversammlung im September und mir fehlt die Fantasie, dass dann die Empfehlung für Hamburg ausfällt. Bei München hat es 66.

66 Prozent. Und München hat Söder. Sie haben Söder, aber sie wollen ja auch, das ist auch besser, finde ich, beim DUSB, klingt ja auch so ein bisschen nach sperrigem Verband, die haben ein ganz transparentes Bewerbungsverfahren und sagen, wir wollen nicht irgendwie, dass dann im stillen Kämmerlein da was entschieden wird und sagen die Unterlegenen, es soll ja eine deutsche Bewerbung sein, wie kann das angehen, wieso habt ihr uns nicht genommen?

Und deswegen haben sie sich ganz transparent so eine Matrix überlegt und haben gesagt, das und das sind die Punkte, das wird so bewertet und daraufhin werden wir eine Empfehlung geben. Das ist ja ganz spannend, du kennst ja den DOSB auch ein bisschen und das ist ja nicht unsere erste Bewerbung, sondern eigentlich schon unsere dritte.

Die erste ist ja, muss man wirklich sagen, an der Politik gescheitert. Es gab keine Finanzierungszusage. hat, es muss der Osten sein. Und vielleicht noch an dem Musizieren von Herrn Tiefensee damals als Seipziger Bürgermeister. Aber das war politisch gewollt, oder? Ja, klar. Obwohl damals sogar noch der Spiegel, man mag es kaum glauben, vor 25 Jahren noch eine große Geschichte gemacht hatte, warnend, dass Leipzig viel zu klein ist, das hat glaube ich damals Herr Rogge also auch gesagt, würde niemals reichen, könnte gar nicht Olympiastadt werden.

Und so kam es dann ja auch. Die Bewerbung wurde gar nicht zugelassen. Also dieser politische Druck ist heute wahrscheinlich nicht mehr so einfach einlösbar, oder? Also das kann man nicht jetzt sagen, Merz und Söder haben im Hinterzimmer gesagt, das ist Teil der Koalitionsvereinbarung, eine Nichtvereinbarung, die wir aufschreiben.

Die Spiele gehen nach München? Nee, glaube ich eher nicht, dass der DOSB sich davon wirklich stark beeinflussen lässt. Das können die sich auch nicht leisten, weil sie damit wirklich ein großes Glaubwürdigkeitsproblem hätten. Und insofern ist das wirklich an dem Referendum, ist doch auch klar, der DOSB möchte eine breite Unterstützung haben, eine breite Mehrheit haben, dass die Leute in der jeweiligen Stadt auch sagen, wir wollen das haben, wir unterstützen das und das ist auch nachvollziehbar, sonst braucht man da ja nicht hingehen.

Was ich auch ein bisschen vermisse ist, also Stichwort Politik, Stichwort Wahlkampf, dass Hamburg nicht ein bisschen stärker auch einfach die Verbündeten nutzt, also ich traf kürzlich den Wirtschaftschef von Malmö und er sagt, er findet es total toll, dass Hamburg sich bewirbt und da fiel mir erst auf, stimmt, wir haben ja auch viele Städte quasi im Ostseeraum, für die diese Spiele dann ja auch nah dabei wären, warum nutzt man das nicht?

Warum bringt man nicht den Kopenhagen der Bürgermeister im kleinen Clip, der sagt, ich drücke Hamburg die Daumen? Wäre doch ein cooles Signal. Der Bürgermeister von Oslo, von Malmö, von Stockholm, ich weiß es nicht. Warum versucht man nicht diese Bewerbung ein bisschen größer zu fassen, dass sie aus dem Rathaus rauskommt, rein in die Welt geht?

Du hast gerade eine Bewerbungsrede gehalten, dass du noch kurzfristig in das Bewerbungsteam eintrittst. Das sind ja solche Dinge natürlich, die mir auch fehlen. Ich muss gerade an die Auftaktveranstaltung denken, auch in der HafenCity-Uni, als man so das erste Event hatte und die Bürgerbefragung gestartet hat.

Und das war als großes Event angekündigt und da kamen dann, wenn man wohlwollend das zusammenzählt, ein paar hundert Leute, aber da fehlt natürlich die Strahlkraft und dass man auch wirklich das ein bisschen größer denkt und es wird ja auch noch einiges geben, es wird Plakate geben, es wird Kinospots geben, also ich glaube schon.

Aber das ist doch kein Müsli-Riegel. Olympia ist kein Müsli-Riegel, also ich glaube, da reicht keine Plakatwand. Genau, hätte ich jetzt auch gesagt. Wir sind uns so einig, wir müssen Herrn Maudrich dazuladen von Olympia, der kann uns dann erzählen, warum das ganz böses Gedankengut ist, diese Olympischen Spiele.

Ja, aber man überlässt natürlich ein bisschen das Feld. Ich war jetzt in dieser Woche bei einer Veranstaltung der Handwerkskammer, da war auch Maudrich Sudmann. Finanzsenator und Rüke und das war eine sehr lebendige Diskussion mit Zuschauerfragen und da kamen verschiedenste Argumente auch zu Wort sorgen. Das hat mir sehr gut gefallen.

Häufig haben aber die auch so die Linken und so weiter, die machen da ordentlich Wirbel, nur Olympia-Kampagne und die Befürworter haben häufig nicht so eine Stimme. Also ich rede jetzt nicht vom Senat und Rüge und ich habe ja gesagt, es müssen auch andere mal was sagen und ihre Meinung kundgeben und sich aktiv an dieser Diskussion beteiligen.

Und das findet viel zu wenig statt. Und weißt du, wenn das noch nicht mal in der Stadt funktioniert, dann brauche ich nicht nach Malmö gehen oder Dänemark und so. Das stimmt. Dann muss ich erst mal hier in Hamburg zu Hause meine Hausaufgaben machen. Also ich frage mich, Also wenn du jetzt Bewerbungschef wärst und du weißt, okay, ich habe jetzt diesen Trend, der sieht nicht wirklich gut aus und ich habe jetzt vier Wochen Zeit, um das ganze Ding zu drehen, Akzente zu setzen.

Man muss ja auch kritisch sein. Es ist auch leicht stinken, wenn man von außen sagt, immer kritisiert und sagt, das funktioniert nicht, das funktioniert nicht. Also das will ich auch sagen, es ist nicht so einfach, aber trotzdem haben sie jetzt noch die Möglichkeit, auch aktiver zu werden und zu sagen, okay, was fehlt uns denn?

Die müssen die Kritik aufnehmen und nicht beleidigt sein und sagen. Wobei ich nochmal, ich bin ein Beobachter, ich bin ja nicht dafür da, der Kampagne zu einem Erfolg zu verhelfen und so, aber aus deren Sicht muss ich sagen, ja was, ich muss die Kritik ernst nehmen, ich muss die Sorgen ernst nehmen, da muss ich drauf eingehen und vor allem muss ich schauen, okay, wo kann ich denn jetzt was holen?

Die, die dagegen sind, sage ich dir, da kannst du nichts mehr gewinnen, die kannst du nicht drehen, du musst da aktiv werden, bei den Jüngeren, bei denen, die unsicher sind und da, die musst du aktivieren und wie kann ich die Menschen aktivieren und da braucht es einfach mehr. Also da finde ich, da bräuchte es, keine Ahnung, ein roter, jetzt kommt hier mein Alter durch, wie ist das noch, das rote Spielmobil, was früher irgendwie im Fernsehen auffordert, wenn das quasi zu den Jugendvereinen fahren würde, beim Fußballtraining und einfach ein bisschen den Leuten erstmal Olympia nahe bringen, nochmal ausgehend von meiner Tochter, die das irgendwie nur ganz am Rande erreicht hat, die Idee, hey, die Welt kommt hierher.

Das Spannende ist ja, guck dir einfach mal den Medaillenspiegel an, das wirst du wissen. Da, wo die Olympischen Spiele landen, gibt es plötzlich eine totale Bewegung und die Jugend dieser Stadt und dieses Landes gewinnt danach Medaillen, weil sie sich total anstrengen, weil es ein Riesenansporn ist. Und deshalb muss man doch bei diesen jungen Leuten, ich bin jetzt auch kein Bewerbungschef, aber du siehst, ich habe da schon eine Meinung, muss man doch da versuchen anzufangen.

Ja und dann ärgern sich vielleicht die Eltern, vielleicht ärgert sich auch einer im Verein, dass da Wärmung gemacht wird, aber wo, wenn nicht da und auch wenn die nicht abstimmen dürfen, wenn die die Begeisterung haben, Mama, Papa, ich fände es cool, wenn die Spiele 2040 kämen, dann würden vielleicht Mama und Papa eher Ja sagen als eher Nein.

Das ist doch logisch, genau wie du sagst, es braucht Leuchtturmprojekte, dass du sagst, okay, ich arbeite auf irgendwie ein Ziel hin, ich finde das cool und natürlich wäre es so, dass die ganze Sportinfrastruktur sich deutlich verbessern würde mit so einem Ding, was, ich meine es klingt immer so weit weg, 14 Jahre oder 18 Jahre lang.

Aber natürlich würde sich da viel tun, neben vielen anderen Strukturprojekten. Das Gegenargument wäre dann wahrscheinlich, ja, mach das doch trotzdem. Das bringt doch nicht von so einem Großereignis ab, ob ich dann in die Sportinfrastruktur, ob ich Trainingsstätten, ob ich sage für Kinder, es gibt lange Wartelisten, du weißt das.

Bei Vereinen, die Leute können nicht Sport treiben. Die Argumente sind ja alle bekannt. Sport ist ein extrem wichtiger Faktor. Ich rede jetzt von Breitensport für die Gesellschaft. Da kommen die Menschen zusammen. Fitness, Gesundheit etc. Einfach Bolzplätze. Wir haben so viele Bolzplätze, die einfach frei zugänglich waren, bebaut.

Wir haben heute schöne Kunstrasenplätze für die Vereine. Da kommt aber keiner mit seinen Kumpels nachmittags hin und spielt Fußball. Also ich finde, Sportstadt heißt halt mehr als diese Idee zu haben, wir gehen jetzt auf fünf Sportstunden pro Woche in der Schule. Also da muss ich auch ganz ehrlich sagen, das ist ja früher mal ein Albtraum gewesen, statt zwei, fünf Stunden.

Also ich glaube nicht, dass man damit die Leute abholt. Man muss Möglichkeiten schaffen, in der Stadt überall Sport zu treiben. Deshalb bin ich ja auch ein Fan von diesem Schwimmbad in der Alster, zu sagen, warum schwimmen wir da nicht? Auch das ist Bewegung, auch das ist Sportstadt, auch das sendet coole Bilder einer Stadt. Aber wir sind im Augenblick so verkopft bei der Sache und ich glaube, wir müssen schon zum Ende kommen und da würde ich gerne nochmal deine Meinung hören.

Hat das vielleicht was damit zu tun, dass wir zu viel aus 2015 gelernt haben? Damals war es ja wirklich so, in meiner Wahrnehmung, die ganze Elite in Anführungsstrichen in der Stadt, die Wirtschaft, die Handelskammer, die Parteien. Die Verbandschefs haben gesagt, wir wollen diese Spiele. Und zwar mit einer, muss man auch sagen, brachialen Begeisterung.

Und das Nein oder das Ja-Aber wurde gar nicht gehört. Und jetzt ist meine Wahrnehmung, dass wir jede Kritik unbedingt hören wollen und denen ganz viel Raum geben und dabei genau das vergessen, was wir brauchen, nämlich die Emotionen. Ja, sie haben ja wirklich, das werden die wenigsten gemacht haben, weil es einfach auch, ja, ich bin nicht diese Pressekonferenzen.

Landespressekonferenz besuchen können und so, die haben schon ihre Hausaufgaben in vielen Bereichen gemacht, fand ich. Sie haben versucht viele argumente abzuräumen finanzkonzept vorgestellt und so weiter das ist alles das musst du auch machen aber es ist eben so dass sie zu sehr aus dieser perspektive gedacht haben und nicht aus der aus ihrer zielgruppe die sie erreichen wollen aus den menschen dass sie sagen okay was was wollen die eigentlich und.

Eben auch mal eine andere Meinung, das Landessportamt, ich hätte ehrlicherweise, da muss ich doch noch irgendwie von außen einen Ratschlag geben, ich hätte so ein paar Marketing-Experten auch, die Dinge mal anders denken, auch reingeholt. So ein Oliver Wurm zum Beispiel, der in der Stadt lebt und viele auch mutige Grundgesetz-Magazin, der Sachen ganz anders denkt und auch anders vermarktet nebenbei.

Und da gibt es viele andere kluge Köpfe, die sagen, komm, wir haben jetzt das Thema, was machen wir damit? Wir machen unsere Hausaufgaben, aber wie wollen wir Interesse erzeugen? Das ist ja gar nicht so einfach. Das ist unser Thema auch mit dem Abendblatt. Wir müssen auch überlegen, wo kriegen wir die jungen Leute, wie können wir sie für unsere Themen begeistern? Das hat sich eben verändert.

Früher haben wir nur was geschrieben für die Zeitung und haben gesagt, der Rest interessiert uns nicht. Lies mal, heute ist das eigentlich nur die Hälfte, wenn überhaupt die Hälfte. Jetzt müssen wir gucken, okay, jetzt haben wir den Inhalt, was machen wir damit? Und genau das, vor der Herausforderung steht eigentlich auch die Kampagne.

Wie werden wir sichtbar? Und da haben sie nicht genug gemacht. Letzte Frage. Ich könnte mir noch eine Stunde weiterreden mit dir. Vielleicht machen wir das auch nochmal, weil es ist ja noch ein bisschen Zeit bis April. Aber tipp doch mal, wie viel Prozent sagen Ja zu Olympia? Der Blick in die Glaskugel? Ja, der gehört dazu. Ja, 51,9.

Ach, ich wollte 52 sagen. Dann sage ich jetzt mal was ganz Optimistisches. 54 Prozent. Wir haben vorhin gehört, wahrscheinlich reicht auch das nicht. Aber mal sehen, was rauskommt. Ja, Alexander Lauchs, vielen Dank. Dass du die Zeit genommen hast, hier Lars Haider zu vertreten. Und mal sehen, welches Thema wir nächste Woche ansprechen in 040.

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