
Agenda Austria Studio | Das Weekly· Staffel 1· Folge 40
Dämonisierung Israels: Der Hass gilt dem Westen – mit Martin Engelberg
Freitag, 30. Oktober 2026 · 1 h 03
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Shownotes
„Mit Wokeness, Antikolonialismus und Political Correctness ist Israel plötzlich zu einem weißen Apartheid-Staat geworden. Befeuert wird das durch das Benzin der Finanzierung aus Ländern wie Katar. Das ist eine brandgefährliche Mischung“ – Martin Engelberg
Diese Woche spricht der Psychoanalytiker, Unternehmensberater und ehemalige Nationalratsabgeordnete der ÖVP Martin Engelberg mit Sandra Keplinger über die Dämonisierung Israels und die Rolle, die der Antisemitismus dabei spielt. Anlass ist die Wahl in Israel, nach der weder Benjamin Netanjahu noch der Block seiner Gegner eine Mehrheit hat.
Warum ist Netanjahu im Westen zur Hassfigur geworden? Wann wird Kritik an Israel antisemitisch? Und geht es bei den Protesten auf der Straße und an den Universitäten tatsächlich um Gaza?
Für Engelberg war schon am Abend des 7. Oktober 2023 klar, dass sich die Stimmung gegen Israel innerhalb weniger Tage drehen würde. Ein Beispiel dafür ist die Berichterstattung über das Al-Ahli-Spital in Gaza. Die New York Times meldete einen israelischen Angriff mit 500 Toten und stützte sich dabei auf Angaben der Hamas. Mehrere Untersuchungen kamen später zu dem Schluss, dass eine fehlgeleitete palästinensische Rakete eingeschlagen war. Die Zeitung hat ihren Fehler zwar später eingeräumt, doch die Schlagzeile blieb trotzdem im Gedächtnis – wie so oft, wenn es um Negativschlagzeilen in Bezug auf Israel geht. Engelberg sieht darin ein Muster, das bis heute anhält.
Wie steht Österreich zu Israel?
Zum Schluss geht es um die Lage der jüdischen Gemeinde in Wien, den Kurswechsel der FPÖ gegenüber Israel und die Frage, ob Österreich für den Sitz im UNO-Sicherheitsrat von seiner proisraelischen Linie abrückt.
Die Themen dieser Folge:
– Wie der Westen Benjamin Netanjahu nach der Wahl in Israel sieht
– Patt in Israel: Arabische Parteien, Joint List und der Apartheid-Vorwurf
– Was trennt Netanjahu von seinen früheren Weggefährten im Likud?
– Justizreform, Korruption und der Wehrdienst der Ultraorthodoxen
– Von den Universitäten bis zur New York Times: Wie sich das Bild Israels drehte
– Hat die Hamas den Propagandakrieg gegen Israel gewonnen?
– Ed Sheeran, die Universitäten und der Antisemitismus von links
– Drei Ds und Doppelmoral: Wann wird Kritik an Israel antisemitisch?
– Was Wokeness, Antikolonialismus und Geld aus Katar mit dem Israelhass zu tun haben
– Wie lässt sich der Gaza-Krieg nach Michael Walzer bewerten?
– Der Genozid-Vorwurf gegen Israel und das Kleingedruckte bei Amnesty
– Wie hat sich das Leben für Juden in Wien seit dem 7. Oktober verändert?
– Encampments und Muslimbruderschaft: Wer steht hinter den Protesten?
– FPÖ-Kurswechsel und UNO-Sitz: Wie steht Österreich zu Israel?
Das Weekly – Der Podcast der Agenda Austria
Jeden Freitag sprechen wir mit einem Gast über ein aktuelles Thema aus Wirtschaft, Politik oder Gesellschaft. Unter dem Motto „Make Austria Think Again“ richtet sich der Podcast an alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann. Jetzt abonnieren auf YouTube, Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt.
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Nachdem wir reiner Antisemitismus gegenüber Joden doch sehr tabuisiert is hier zu Land, bietet sich natürlich ein demonisiertes Israel als Hassobjekt wunderbar an.
But I have eighteen immer gedacht, dieser linke Antisemitismus, der mit dem Antikapitalismus hand in hand geht, ist irgendwie überwunden.
Netanyahu wurde, ich glaube, ganz bewusst zu einer, wie soll man sagen, einen Dämon gemacht. Man kann sich an dem ständig abarbeiten.
Aber diese Headlines, die sind halt da. Das merken sich die Leute irgendwie. Und ironischerweise, bei Israel merk man sich diese Dinge anscheinend sehr, sehr viel stärker als bei allen anderen Headlines.
Ich war überrascht über die Deutlichkeit der Worte von Herbert Kegel. Ich habe es begrüßt, ich habe es auch öffentlich gesagt. Aber natürlich, wir müssen jetzt auch noch sozusagen den Worten auch noch Taten folgen.
Das Weekly, Make Austria Think Again. Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann. Heute spreche ich mit meinem Gast Martin Engelberg über die Dämonisierung Israels und welche Rolle der Antisemitismus dabei spielt. Mein Name ist Sandra Keplinger. Willkommen im Studio der Agenda Austria.
Hallo und willkommen im Studio. Mein heutiger Gast Martin Engelberg. Für alle, die seinen Podcast nicht kennen, mache ich eine ganz kurze Vorstellung. Martin Engelberg, du bist gebürtiger Wiener, Psychoanalytiker, Unternehmensberater. Und du warst 2017 bis 2024 Nationalratsabgeordneter der ÖVP.
Stimmt alles, danke für die Einladung. Freue mich da zu sein.
Wir nehmen die Wahlen in Israel zum Anlass. Ich möchte vorweg schicken, die Folge kommt am Freitag heraus. Heute ist Mittwoch, das heißt, wir kennen die Wahlergebnisse. Aber bevor wir uns im Detail über die Innenpolitik in Israel unterhalten, habe ich so eine ganz wichtige Frage. Wie glaubst du, wie würdest du in einem Satz das Bild von Netanyahu im Westen beschreiben, wenn du ein, zwei Sätze hättest?
The entire Satz is total. Netanyahu wurde, ich glaube, ganz bewusst zu einer, wie soll man sagen, Demon gemacht. Man can sich an dem ständig arbeiten, a little asheriffs, as demon, Ben and Smodrich. These are the einzig namens that normally knew about Israelis. And that was so hoch-stilized, as whether they were.
The Name Netanyahu is verbunden. He selber was in a specialine des Generalstabs, auch by Geiselbefreiungsaktionen anders hinter den Linien tätig. Netanyahu had in law derived bewies, dass er unglaublich stamina hat, ein Stevermögen, eine Resilienz. Dazu came out of charismatisches Auftreten, dass er praktisch zweisprachig is.
He is Mutter Sprach English, came in America, had long in America lived, the Sprache, the affinity, of the American. And one of the things that him is the 7th of October, which was not his. Bei allen anderen würde ich verweigern.
Ja, ich meine, die meisten Gäste nehmen ja den Obama, weil der ist the easy way out. Da muss man sich nicht klar deklarieren. Der Kandidat der Mitte. Aber ich hatte jetzt natürlich auch schon, also tatsächlich jemanden, der mit Begeisterung Che Guevara genommen hat. Nein.
Da habe ich eine schöne persönliche Geschichte dazu. Ich habe mir als 17-Jähriger damals in London ein Plakat von Che Guevara gekauft, eben mit ein bisschen Ahnungslosigkeit. Cam nach Wien, habe in meinem Zimmer aufgehängt, and in der Minute kam mein Vater gesagt, das kommt jetzt aber sofort wieder runter.
And erklärt, was der Hintergrund von Che Guevara ist. Es war halt dieses ikonische Bild, nicht drauf ist, dass er auf jedem Plakat bis heute ist. Und ja, schaut natürlich toll and wild aus, aber ist natürlich in Wirklichkeit einer der frühen Terroristen and with viel Blut on the hand?
Kommen wir zur innenpolitischen Situation. Also momentan shows it so as it's a partstellation. It's not really clear where regieren will. In which you have this anti-Netanyahoo Coalition a chance to regieren, or is the Eisencode either practice upgrades?
Okay.
When we're in the deeper game wall, give me a little hine, but I think we have many a Österreich, as it is in Israel to it.
It's shown for long is the problem or the herausford by an Israelis, we mandate the Arabic Partien. Clammer off apropos Apartheid Forwell. So they have 17 or 18 mandate. So from 120, the problem, the herausford is that it's in that fall a while block from three parties, the Arabic parties are the joint list, who either would here in Uster saying, stats-finding parties are.
But it seems like parties with which Yuddish not to. So this is the greatest group. Then had been by the last or four party, Raham, where Mansur Abbas, the one, who had and said, I think Israel is a yuddish state, and I have a frame. And it gave it to the Arabic Bevölker in Israel. So this Mansur Abbas, a very part of the man, was a teil of the coalition for a quick time, where the Bennett and then the Lapid Premier Minister were.
Bennett was in the regering with Netanyahu. And they all request. Und es wäre für die anderen Parteien, glaube ich, auch sinnvoll. Es wäre für den Eisencode ein guter Einstieg. Der war nie Minister, schon gar nicht Premierminister. Wohl Generalstabschef, aber das ist jetzt noch nicht, wie man sagt, it reicht noch nicht for a politisches Amt.
Das heißt, es wäre eine gute Möglichkeit for ihn nach zwei Jahren, sich sozusagen auf einen wichtigen Ministerpost. And it was for the ansehen Israels, glaube ich, a wichtiges Signal.
That is name the gross. There is that Netanyahu diese Angst for den Palästinensen so schürt. And I mache immer gerne einen Schritt zurück und denke mir, yeah, but das liegt ja nicht der Netanyahu, dass man Angst vor den Palästinensern hat. Ich meine, ich finde das ganz interessant zu sehen, wie sozusagen in der öffentlichen Wahrnehmung diese letzten drei Jahre praktisch verwischt sind und man sich um den Wahlkampf herum einfach darauf einigt, naja, die Angst, die Netanyahu schürt, ist schuld an und jetzt kannst du halt einfliegen, was du gerne hättest.
Wie siehst du das?
Ja, ganz genau so. Also ich sage, diese Demonisierung außerhalb Israel is noch einmal ein bisschen eine andere als die innerhalb Israels. Natürlich gibt es in Israel handfeste politische Argumente gegen Netanyahu. Es gab ja eine unglaublich hitzige Diskussion um die sogenannte Justizreform.
Justizreform, eben dieses Versagen am 7. Oktober, die Korruptionsvorwürfe, die er laufen hat.
Ja, wobei die fast lächerlich sind, aber ja, auch die laufen. Und ich glaube, das vierte, was auch noch ein Riesenthema in Israel ist, ist der Wehrdienst der Ultraorthodoxen, wo der Netanyahu, weil das ja wichtige Koalitionspartner von ihm sind, einfach das, obwohl der Oberste Gerichtshof dort schon entschieden hat, die müssen auch Militärdienst leisten müssen, das noch immer nicht wirklich gelöst ist.
Also das war ja ein politischer Atausch, den Netanyahu gemacht hat mit seinem Koalitionspartner. Vielleicht kannst du das kurz in ein paar Settings erklären, was there is or what it is?
We must go in 1948, kurz, after the Holocaust, where these strength-orthodox communities were to be the start of Israel with a very, very clear, strength-orthodox community. And where it gave this off, this tradition of learning of the Dalmuth-Studiums, and so on. And the frame: what machine the judicial character des Landes?
And a wichtiger was institutionen, which are in the judicial tradition, these Dalmut-Hochschulen, and so we are entgegenkommen that they have kept Militärdienst leisten. This was under Bengurion and was either an acceptible, durchaus acceptierte. These communities are heute 15% or the world.
And I think the Grundwertdienst for Burschen is 36 months for 23 years old.
And this is in these last three years, during this fürchterlichen Terrorangriff of the 7th of October and then the Krieg with Gaza, nature total aufgegangen.
Yeah, we're Israel immer so as this Speerspitze an allem, was am Westen schlecht ist, irgendwie so symbolisiert. Und das anscheinend auch in den Universitäten um sich greift. Ich habe mich trotzdem gefragt, wann war es gerade nach dem 7. Oktober, dieser Wendepunkt, where medial gegen Israel so gegangen ist.
Mein Kollege Vitus Ortner hat da eine Hypothese, and we have the New York Times Berichterstandung über das Al-Ali-Spital. Das war Mitte October 2023. Was ist da passiert? In the wahrscheinlich that it was a blindgängerrakete from the palästinensischen Dschihad was. But the New York Times hat damals getitelt: a strike, the Israelis töted 500 people.
Man hat dann in der Redaktion später zugegeben, yeah, da ist man vielleicht zu schnell vermassbar. Propaganda reingefallen. Aber diese Headlines, die sind halt da. Das merken sich die Leute irgendwie. Und ironischerweise, bei Israel merkt man sich diese Dinge anscheinend sehr, sehr viel stärker als bei allen anderen Headlines.
Das ja auch ein interessantes, vielleicht psychologisches Phänomen ist. Aber ich finde es trotzdem verwunderlich, die New York Times als das Qualitätsmedium, als das Leidmedium weltweit für westliche Medien hat da vielleicht wirklich einen Anteil daran, weil sich alle Medien, sogar konservative Medien im Westen, sehr stark an diesem Erfolgsmodell New York Times orientieren.
Ja, nein, ich sehe es genauso. Allerdings muss ich sagen, für mich war es am Abend des 7. October, ja, dass es eine Frage von Tagen ist, bis sich das drehen wird. Und zwar aus folgendem Grund. Schon am Abend des 7. October, auch in Wien haben Leute gefired this Massacre. And the zweite is that Israel should be Palästinenser, civilists, and so we're gonna get it, there had not no Israelis a food in the Gaza Street.
This Schiffer Spital or what was a Musterback. It's that it was a blindganger, a racket from the Islamic Dschihad, had not in the schlagen, but on a parkplatz next to the Spital. When the Hamas said, 'Yeah, there is a family with kids in an angry, so far.' If that stemmed or not, then reverted, or not.
This turned to this demonization of Israel. And it had a clear swing. So the demonization and the delegitimation of Israel is the zeal of propaganda. While when a start like Israel demonized and dilegitimized, it could be into it. Dass es so, also so eine Welle der Delegitimierung und Demonisierung Isaiahs gibt wie jetzt.
Ich finde es sehr spannend, dass auch du das schon gesagt hast. Das war dir klar am 7. October, wie das ausgehen wird, weil ich habe da einen alten Tweet von Hilel Neuer von der UN Watch gefunden, der am 7th of October in Jerusalem sitzen in einem Schutzbunker. And he had damals, Hamas and Islamischer Dschihad von der Islamischen Republik Iran finanziert wissen that the Welt nichts unternehmen wird, bis Israel mit Angriffen auf die Terroristen and ihre Infrastruktur antwortet.
Then wird the UN Human Rights Council active and wirft Israel Kriegsverbrechen und Rassismus vor. Das motiviert die Terroristen und beschert ihnen einen globalen propagandistischen Sieg. Und eigentlich kann man, dieser Tweet ist vom 7. Oktober 2023 and im Endeffekt ist eigentlich alles genau.
Genauso eingetreten, ja. War leider eben vorhersehbar.
Also man kann ja eigentlich sagen, dass die Hamas zwar den Krieg militärisch verloren hat, aber die Propaganda hat sie gewonnen.
Also sagen wir so, gewonnen. Sie haben einfach insofern gewonnen, als sie massiven Schaden angerichtet haben, Image Israels. Wenn wir uns zurück erinnern, an the time for the 7th of October, war Israel auf einem tollen Weg with the Abraham Accords, and Friedensupcom with the Emiraten Bahrain. We said around the corner, also on the ecke an upcoming with Saudi Arabia.
This was end for handled. Also, insofar that it is a folklore. This upcoming with Saudi Arabia is years, and the image besides Israel. Gar nichts. In Wirklichkeit großer Schaden auch für sie. Dass einzelne europäische Staaten sich bemüßigt gefühlt haben, jetzt den Staat Palästina, der nicht existiert, anzuerkennen und in Wirklichkeit damit die Situation nur noch zu verschlimmern.
Also ich glaube nicht, dass das ein großer Erfolg ist.
Aber wie erklärst du dir diese unglaubliche Wucht an Anti-Israel-Bewegung? Weil wir sehen das ja in fast allen Bereichen, also von der Wissenschaft bis zur Popkultur. Also jetzt im Sommer, wenn man das beobachtet hat, dass den Amerika für eine Hysterie geherrscht hat, rund um diese McLamore-Geschichte.
Was ist da kurz passiert? Der große britische Künstler Ed Sheeran ist auf Stadiontour gegangen, hat einen Support Act, der beschlossen hat, er macht jetzt mal Anti-Israel-Propaganda of these concerts. Daraufhin, and we read here really from a million public. Daraufhin hat er Ed Sheeran rausgeschmissen.
And then is the Historiewelle so rich loss gegangen of social media, so really pop kulturell. And then hath the band from Ed Sheeran geworfen and his Stadion-Tour solo zu Ende gebracht. And gleichzeitig siehst du natürlich auch, du hast schon die Uni angesprochen, auch in der wissenschaftlichen Szene setzt sich dieser Frage: Is it Antisemitismus?
Das ist die große Quizfrage, die wir hier stellen müssen leider. Weil vielleicht mache ich noch einen kurzen Exkurs, wie ich in meiner Unizeit, Anfang der 2000er, da war ich in einer linken Studentenbubble unterwegs und da hat man von linkem Antisemitismus eigentlich nichts mehr gespürt. Da war, also wenn man da irgendwo Antisemitismus gerochen hat, wurde das immer so ins rechte und ins blaue Eck geschoben.
Aber ich habe eigentlich immer gedacht, dieser linke Antisemitismus, der irgendwie mit dem Antikapitalismus Hand in Hand geht, der ist irgendwie überwunden. Und jetzt schauen wir uns um und seit 7. Oktober sehen wir, es ist genau das Gegenteil der Fall.
Ja, also sagen wir so, meine Lebenserfahrung came a bit. Für mich war der Moment years, there was the first Lebanon Krieg, and there gave plot a value of antisemitical criticism on Israel from the linker, which me and my people almost totally entered. So, that was there was the one and the frame of the moment, but what is it with them?
Where came this? The antifascist were quite the verbed king for anti-semitism and Nivida. So, what came this? Broder, a deutsch-jüdisist, the gear psychological entlastungsoffensive. Name: when the Israelis, the Yoden, the gleiche with the Palästinensern than the Nazis and Yoden Nazi, that was this slim.
Oder it relativized the school, the elder, growth, what are they doing? Zweite Überlegung: Warum sollten bei Linken more Antisemiten sein or mehr Antisemiten sein als bei den rechten? I am sorry that antisemitische Bodensatz durch all participation. Not even when SPÖ-Mid is not anti-Semit. So the frage is: what does a man with his antisemitical forurteil?
Bietes a demonised Israel as a husband wonderful. That is the one. The other is the demonisier, that Israel is an apartheid staat, Kriegsverbreacher, Genocid, and so on. And the three is the double standards, also the double morale. And that is actually. There gave in few more civil options. There were more than the civil as in Israel, where in real time there a military justice that was very genuine and anklaged when sold in the fail verhalten.
Before they have the strasse and Free Gaza or From the River to the Sea and what is held the mainstream mainstream up to Israel has good off the point.
There are so many two things. And the span of this Michael Water, who really is an institution in the diplomatic, is that anhand des Gaza-Krieges seine Meinung dazu ein bisschen revidiert hat. Also der hat dann vor kurzem in New Yorker einen Artikel darüber geschrieben. I said, Angesichts des Kriegsverlaufs in Gaza hält er die Trennung nicht mehr verhaltbar.
Die Art der Kriegsführung von Israel könne die Gerechtigkeit der Sache selbst, nämlich zerstören. Und das finde ich spannend, weil wir eben nicht über diesen oberflächlichen Mainstream sprechen, wo man sagt, bitte informiert es euch besser. Sondern hier geht es ja um einen Philosophen, der praktisch das Grundwerk geliefert hat für die Bewertung von Kriegen.
Wie erklärst du dir, dass sogar so eine Person sich da irgendwo gegen Israel positioniert?
Also erst einmal, bei allem Respekt, ist das jetzt auch noch nicht die ultimative Autorität über allem.
Nein, nein, das wollte ich auch gar nicht sagen, aber es ist schon spannend zu sehen, dass sich das wirklich durch alle Schichten, alle Bereiche zieht. Also vom Rapper bis zum Philosoph, der diplomatische Werke schreibt.
Ja, ich sehe aber auch das Umgekehrte. Ich sehe auch Leute, die schnell zur Hand waren with Verurteilungen Israels, and in the zwischenzeit beginnen zurückzurudern und zu sagen, yeah, in the historical Rückblende, so it's always and we have the whole point of the hysterie a bit. Give me a look at what they definitely.
It had not an eyesraelian soldier, not an eyelid, it was all, and the Paisans with unfashionable gold, not many in Eusher, had a Singapore. It was the gate invested in this tunnel system and nothing, and so on. And not the 7th October, I was a few months before with a delegation on the grenade. It was a great terminal, a grenad, so a fluffy terminal, where 20 or 30,000 in the Gaza Streifen to Israel came.
And we had so that this is a normal, and je besser this klapped, desto mehr would manage zulassen können. And eigentlich wird dadurch around for the Gaza Streifen möglicherweise. Verrückterweise eine Anmerkung: viele dieser Arbeiter have dann in diesen umliegenden Kibbuzim gearbeitet, and we später herausgestellt, zum Teil ausspioniert, um diesen Angriff vorzubereiten.
And gerade Kibuzim, die besonders friedliebend anders and große Friedensaktivisten and so weiter sind, zum Teil sehr geholfen mit Spielzeug, die Kinder in Spitella gebracht haben in Israel and so weiter. Okay. So, that he was like, the Auslöser des Krieges ist einmal vollkommen klar, and Israel hätte überhaupt keinen Grund gehabt, irgendeinen Krieg gegen den Gazasteifen zu führen.
Also wenn die Palestinen im Gazasteif gesagt hätten, wir möchten in Frieden Seite an Seite mit Israel leben, wäre das sozusagen das ultimative Glück für Israel gewesen. So, jetzt kommt der Krieg, der sein muss. Ich meine, nicht nur dass kriminelle, verbrecherische Regime beseitigt werden muss, waren ja mehrere hundert Geiseln in den handers.
So, this Krieg must geführt werden. And da gibt es sehr, sehr genaue let's definitionen. Also, what is in Kriegsrecht allowed, which angry is allowed, which collateral shades that it's the verhnismäßigation. It's angry that it's um, technically. But so is now the Krieg. Krieg is a kind of thing, there gave the Richtlinien the Kriegsrechts and how a Krieg to my friend, where I was more by the military justice for a briefing, and with the command of the officiers reading.
We had a whole Schwedzer Völkerrecht here to gast in the parliament, who has so analyzed. And Israel pauschal Kriegsverbreak for the world. Or a genocide for unheard. It is a demonisier Israel that really unheards. You have said the Zahlen, zum Beispiel beim Kampf gegen ISIS, sprich der Bände. Daher würde ich mich jetzt diesem Urteil nicht anschließen.
Ich würde ja sogar so weit gehen und sagen, nicht einmal Amnesty International glaubt selber, dass es ein Genozid ist. Wenn man sich da das Kleingedruckte anschaut, würde man feststellen, den Begriff wurde sehr weit ausgedehnt. Sie geben sogar zu, dass es völkerrechtlich nicht hält, dass es sich da um einen Genozid handelt, sondern sie würden ein holistischer Bild zeichnen.
Was in dem Fall ein besonderer Skandal ist, weil der Genozidbegriff ist entstanden im Schatten des Shoah, des Holocaust. Und war das sozusagen das Musterbeispiel der Definition? And im Laufe der Jahre wurde das einfach politisch so hingebogen in verschiedenen Fällen, um das anzuwenden, weil es quasi die ultimative Verdammung ist.
Und das aber jetzt gegen Israel zu verwenden, wo ja keine Rede davon sein kann, wo soll die genozidale Absicht sein? Wenn Israel die genozidale Absicht gehabt hätte gegenüber den Palästinensern im Gaza steifeln, dann wären alle tot. Ich meine, es ist ja nicht so, dass es Israel an den Mitteln fehlte oder an den Möglichkeiten.
Ja, ja, aber diese offensichtlichen Dinge, die sind eben so irgendwie verschwunden und irrational geworden. Wie geht es denn der jüdischen Bevölkerung in Wien, in Österreich, mit der ganzen Situation? Wie haben sich denn die letzten drei Jahre verändert?
Es hat sich verändert und es ist sozusagen ungemütlicher geworden. Ich sage aber gleich im Vergleich zu anderen, vor allem westeuropäischen Ländern und Städten, ist Wien sozusagen wirklich in einer sehr, sehr guten Situation, ich möchte jetzt nicht paradiesisch sagen, aber in einer sehr viel besseren Situation.
Also wenn wir es vergleichen mit Paris, Brüssel and jetzt Berlin. Dort ist es schlimm. Aber auch hier sehen wir zunehmend erstens einmal, vor allem als Juden erkennbare Menschen, also orthodoxe, die beschimpft werden, belästigt werden, vorwiegend von Leuten with Muslim Hintergrund. Quatsch. The best is a hack on a wand.
It is automatically a rechts radical antisemitical answer. By one where the Yuddish Friedhof was quite, and there was a Hack Kreuz, I had fasced, they were not coming. Also by einigen Medien, spreads wie Standard, Falter, auch bei given Redaktionen in ORF. Also the Morgan Journal is zum Beispiel ein Musterbeispiel dafür, die da auch wirklich auf eine fast unerhörte Art und Weise berichten.
Ich glaube, jetzt vor kurzem ist der ORF verurteilt worden, weil ich glaube, im Weltjournal irgendwie eine Anti-Israel-Propaganda gesendet wurde. Also da wird wirklich, da mangelt es an der Sorgfalt. Und das empfinden natürlich jüdische Menschen hier schon als Bedrohung, weil letztlich stachelt das auch die Stimmung gegen Israel auf und dann am Ende werden auch Juden oder auch Israelis hier attackiert.
Aber noch einmal, mir ist es aber wichtig zu betonen, dass hier von Regierungsseite, Polizei, Innenministerium, wirklich das Größtmögliche getan wird. Die jüdischen Objekte werden alle sehr gut geschützt. Und wann immer da irgendetwas passiert, wird sofort eingegriffen. Also man würde sich das in vielen anderen westeuropäischen Städten wünschen, dass so entschlossen auch vorgegangen wird.
Ich meine, in Frankreich scheint es ja wirklich so zu sein, dass die jüdische Bevölkerung jetzt einfach ein Riesreel zieht, weil sie sich so bedroht.
Das ist aber schon vor dem 7. Oktober gewesen. In Frankreich ist es nochmal eine andere Situation. Dort haben wir quasi eine Geschichte der Migration aus nordafrikanischen Ländern, die schon in den 50er, 60er Jahren were. Das ist eine substantielle Bevölkerungsschicht, die inzwischen Franzische Staatsbürger sind.
Aber trotzdem, in the 2.3, 3. And anti-Semitic aged, so that it was like 40 years ago in Frankreich to Israel. In France left the greatest judicial gemeinde in Europa. And that he was noch einmal verstärkt. We have the jüngsten Unruhen gesehen, zum Beispiel in Marseille, that the Demonstranten oder Plünderer oder was auch immer, Randalierer, Listen von jüdischen Geschäften, die sie geplündert haben, also auch ganz gezielt attackiert haben.
Also in Frankreich ist die Situation richtig, glaube ich, unangenehm geworden.
Und vor allem es wirft doch so viele Fragen auf, weil man sich ja schon die Frage stellt, woher kamen diese Listen? Wer hat das so gut organisiert? Waren das wirklich die?
Ja, und da bin ich eben der absoluten Überzeugung, dass alles das gut vorbereitete, gut finanzierte organizationen, Aktivisten, die solche Dings. I was there, in Boston anges, in New York anges, and I was like, they show all gleich. They are the gleich, the gleich program, the gleich music, the gleich up.
And then came to Wien, and there was in Wien, Gott sei Dank, nur one or two days also a Zeltlager, and the first one. And I've been gonna go on the day. And I've been excited. There are organized structures, who bezahled, who provocations, demonstrations, and then mitrezen of Naivity or good gentleman, what are humanism, then mitrezen.
I mean, jetzt in Österreich gesprochen haben wir das ja auch erkannt. We reden ja auch über, leider ist es jetzt irgendwie ein bisschen vom Tisch, ich weiß nicht warum, das Verbot der Moslembruderschaft, die ja eben auch eine ganz klare politische Agenda hat, die gegen unsere westliche Werte-Gemeinschaft gerichtet ist.
Also ich glaube, da müssen wir wirklich sehr, sehr achtsam sein, was da unter unseren Füßen oder Händen und Füßen passiert hier.
Ich meine, wie steht denn sozusagen diese jüdische Community auch jetzt zu diesem Kurswechsel der FPÖ, was das anbelangt? Ich meine, wir erinnern uns, Kickel hat da jetzt in Straßburg Mitte September sich sehr, sehr klar positioniert. Er hat gesagt, er hat also die Worte fielen The Deadliest Days for Jews since the Holocaust, was October 7th, hat er gesagt.
Er hat gesagt, es war ein beispielloses Menschheitsverbrechen, hat bis zum gewissen Grad auch so ein bisschen die Fehler der FPÖ in der Vergangenheit eingestanden. Da kann man jetzt natürlich über Details reden. Die KG scheint darüber ja nicht sonderlich glücklich zu sein. Wie siehst du das? Diesen Wandel, der sich dann in der FPÖ jetzt vieht.
Is it wirklich einer?
Ja, also ich bin da ganz klar in meinen Überlegungen dazu. Ich war überrascht über die Deutlichkeit der Worte von Herbert Kegel. Ich habe es begrüßt, ich habe es auch öffentlich gesagt. Ich finde es good and wichtig, dass er das. Also sowohl to the Vergangenheit, the Nazi, but he's Israel and the solidarity with Israel and the solidarity with the Yuddish Gemeinde, the camp of Antisemitism.
In every Israeli Außenminister, we have this with woolwollen or what to count. It was a wicked zeichence. And we should and jeder Partei einfach das Recht einräumen, aus der Geschichte zu lernen, sich weiterzuentwickeln. Also warum nicht? Auf der anderen Seite muss man über die Geschichte der FPÖ nichts erzählen oder what the entry is, what all is in the world.
I see this he's so and so, and this way. We have this, you know, in Italy with Gianfranco Fini. I don't know where he said, the neofascist party is this way. Alright by Giorgio Meloni had said, God's willing, there's a fascist and what. I think that this in the yuddish should be anerkant. And this verteuf of the FPÖ and this vereinfachte verurteiling, that's all Nazis, and so on.
I think that this is deadly, by allersicht. Niemand will naive sein. But I think that so we in Israel passient. We erlahmed rechte or rechtsextreme personen that in the falsely.
Sind Sie zufrieden mit der aktuellen Position von Österreich? Machen Sie sich sorgen, dass sich da etwas ändern könnte zum Thema Israel?
Gegenüber Israel. Nein. Jetzt muss man natürlich auch geschichtlich folgendes sagen. Österreich war ja eigentlich traditionell immer so araber-palästinenser-freundlich, auch sehr geprägt von Bruno Kreisky, der Arafat damals noch as wirklich Oberterrorist hier hochfähig gemacht hat. Also da wirklich ein bisschen eine unglückliche Rolle in Disbeconomically gespielt hat.
Das haben, muss ich sagen, wir, vor allem mit Sebastian Kurz, dann wirklich in the last 10, 15 years praktisch um 180 Grad gedreht. So Österreich fast einer der engsten Freunde Israels geworden ist in Europa. Und wurde auch sehr anerkannt. Ich war, glaube ich, 20 Mal oder wie oft mit Ministern, Bundeskanzlern in Israel, mit Delegationen, und wo ich wirklich sagen kann, wie im Laufe der Zeit wirklich eine immer engere, wie soll man sagen, Freundschaft entstanden ist.
Ich denke, dass die derzeitige Regierung da gar nicht so groß, wie soll man sagen, die Kartenspiele hat. Diese besondere Wunsch nach freundlichen und engen Beziehungen ist jetzt vielleicht nicht mehr so da. Das, was einen wichtigen Effekt spielt, ist auch dieser Wunsch oder diese Wunschvorstellung von Beate Meinl-Reisinger.
Sicherheitsrat, der jetzt in Erfüllung geht. And auf der Weltbühne sieht seit längerem. Total dominiert von allen Staaten des sogenannten globalen Südens und Diktaturen, die eine grosse Mehrheit haben gegenüber den westlichen Demokratien and der Unterwerfung der westlichen Demokratien under this Diktat.
And so the Frau Außenministerin a bit from unserer pro-israelischen position verkauft had, damit Österreich diesen Sicherheitsratssitz becomes anders behält, or agieren. I think it is not worth it. Under dann auch das Dinge relativiert. Aber natürlich würde ich mir das anders wünschen, aber wer weiß, vielleicht gibt es auch bald einmal die Möglichkeit, auch diesen Kurs wieder zu ändern.
Martin, vielen Dank, dass du da warst. Wir sehen uns nächsten Freitag wieder. Wenn ihr Feedback für diese Folge habt, dann schreibt uns bitte an podcastagenda-austria.at. Bis dahin bleibt uns gewogen. Das Weekly ist eine Produktion des Agenda Austria Studio. Technische Umsetzung, Do Motion. Redaktion Vitus Ordner und Sandra Keplinger.