
AstroGeo - Geschichten aus Astronomie und Geologie· Staffel 2· Folge 149
AstroGeoPlänkel: Vom mysteriösen Merkur zu fernen Welteninseln
Donnerstag, 29. Oktober 2026 · 50 min
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Shownotes
Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke! (astrogeo.de/unterstuetze-uns)
In dieser Folge widmen sich Franzi und Karl dem Feedback zu den letzten Folgen im AstroGeo Podcast. Zuerst geht es aber um den Effekt, dass ihr Hörerinnen und Hörer uns und unsere Stimme sehr gut kennt, während wir kaum etwas von euch wissen. Wir sprechen in freudiger Erwartung des AstroGeo-Wandertags, der zum Aufnahmezeitpunkt bevorstand: Mehr darüber gibt’s in einer kommenden Folge!
Für dieses Geplänkel gab es nochmal Fragen zur zweiten Stufe der kosmischen Entfernungsleiter, den Cepheiden. Danach sprechen wir über den mysteriösen Planeten Merkur und warum eine Raumsonde auf dem Weg zum ihm abgebremst und nicht etwa beschleunigt werden muss. Darüber hinaus gab es Fragen zur Umlaufbahn des Merkurs um die Sonne, und warum diese im Verhältnis 3:2 an die Tageslänge auf dem Planeten gekoppelt ist.
Dann müssen wir kurz über David Hilbert sprechen, der Albert Einstein 1915 zur Publikation der Allgemeinen Relativitätstheorie gratuliert hatte: Karl hatte Hilbert zu unrecht als Physiker bezeichnet. Der war stattdessen einer der kreativsten Mathematiker des letzten Jahrhunderts, beschäftigte sich allerdings intensiv mit Physik und hatte sogar fast zeitgleich zu Einstein über allgemeine Relativität publiziert.
Danach sprechen wir über die Suche nach Welteninseln – also Galaxien. Das dafür von Edwin Hubble in den 1920er-Jahren genutzte Mount-Wilson-Observatorium war damals nur für Männer zugänglich, weswegen auch profilierte Astrophysikerinnen wie Margaret Burbidge noch 1947 von der Arbeit an den Teleskopen des Observatoriums ausgeschlossen wurden.
Auf das zuvor größte Teleskop der Welt, dem Leviathan im irischen Birr, hatte dagegen eine Frau entscheidenden Einfluss. Mary Rosse war Gattin des 3. Earl of Ross, finanzierte mit ihrem Vermögen das große Teleskop und war selbst eine erfolgreiche Fotografin.
Zuletzt sprechen wir über die korrekte Aussprache von Namen, bei der ihr uns immer und jederzeit verbessern dürft. Und wir besprechen eure astro-geologischen Musik-Empfehlungen – natürlich am Ende, damit ihr die Folge stimmig ausklingen lassen könnt.
Weiterhören bei AstroGeo
• Folge 145: Kosmisches Lineal: Wie Cepheiden zu Standardkerzen wurden (astrogeo.de/ein-lineal-fuer-den-kosmos-wie-cep…)
• Folge 147: Mysteriöser Merkur – der kleinste Planet wirft große Fragen auf (astrogeo.de/merkur-ist-aussenseiter-warum-wirf…)
• Folge 148: Extragalaktische Nebel: Ein Universum voller Welteninseln? (astrogeo.de/extragalaktische-nebel-ein-univers…)
• AstroGeo: Folgen aus unserem Planetensystem (ohne Erde und Sonne) (astrogeo.de/category/planetensystem)
Weiterführende Links
• WP: (de.wikipedia.org/wiki/MESSENGER) de.wikipedia.org/wiki/Merkur_(Planet)
• WP: David Hilbert (de.wikipedia.org/wiki/David_Hilbert)
• WP: de.wikipedia.org/wiki/Mount-Wilson-Observatorium
• WP: Margaret Burbidge (de.wikipedia.org/wiki/Margaret_Burbidge)
• Birr Castle: Mary Ross and Mary Ward’s Story from Birr Castle (birrcastle.com/women-in-science)
Musikempfehlungen
• Swallow the Sun: Moonflowers Bloom in Misery [YoutTube (youtube.com/watch?v=Q1YwoFCYFLs)]
• Draconian: Stellar Tombs [YoutTube (youtube.com/watch?v=bQlboFvHGQ4)]
• Shylmagoghnar: Emergence [YouTube (youtube.com/watch?v=lMGo-9tKb90)]
• Sólstafir: Fjara [YouTube (youtube.com/watch?v=tsJEtPtCxVU)]
• Wedard: Black Hole Sagittarius Alpha [YouTube (youtube.com/watch?v=0KRp-Tcefq8)]
Episodenbild: CC BY-SA 3.0 IGO ESA/BepiColombo/MTM; ESA/Hubble and Digitized Sky Survey; Mahdi Zamani (ESA/Hubble)
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Karl Urban Hallo bei Astrogeo, dem Podcast der Weltraumreporter. Ich bin Karl Urban.
Franziska Konitzer Und ich bin Franzi Kronitzer.
Karl Urban Und wir sind zwei Wissenschaftsjournalisten, die sich hier abwechselnd eine Geschichte aus der Astrophysik und aus der Geologie erzählen. Und heute ist es wieder Zeit, dass wir uns mit eurem Feedback zu unseren Geschichten beschäftigen. Es gibt also heute noch keine neue Geschichte.
Franziska Konitzer Dass wir mit uns mit eurem Feedback, also unserem Feedback, was ich auch nicht schlecht finde.
Karl Urban Achso, also wir beschäftigen uns mit eurem Feedback, genau. Es gibt also heute keine neue Geschichte. Stattdessen gibt es eure Rückmeldungen in Form des Astrogeo-Plenkels.
Franziska Konitzer Das ist die Folge 149 von Astrogeo und wenn ihr euch nicht fürs Feedback interessiert oder ihr die vorangegangenen zwei Folgen noch nicht gehört habt, dann könnt ihr, wahlweise zwei Folgen zurückspringen und erstmal die anhören oder ihr überspringt einfach das heutige Astrogeo-Plenkel und wartet auf die nächste Geschichte, denn die gibt es voraussichtlich, schon in zwei Wochen und Karl und ich sind auch schon am Ort des Geschehens, der nächsten Geschichte.
Karl Urban Genau, falls wir heute etwas anders klingen, ich glaube, es ist in unserer gemeinsamen Podcast-Geschichte genau das zweite Mal, dass wir im gleichen Raum sitzen, um eine Folge aufzunehmen.
Franziska Konitzer Das ist richtig und das ist das erste Mal, dass ich Straßenschuhe für eine Podcast...
Karl Urban Das fühlt sich falsch an.
Franziska Konitzer Ja, irgendwie, irgendwie, oh Gott, so viel kann ich verraten. Karl war so wohl organisiert, dass er tatsächlich ein paar Hausschuhe eingepackt hat und ich bin fassungslos.
Karl Urban Also so privat wie heute wird das nicht mehr in diesem Podcast.
Franziska Konitzer Mit diesen eigenschaftslosen Hausschuhen. Aber erst mal zum Geplänkel.
Karl Urban Genau. Und wir fangen an mit dem Feedback des Geplänkels. Das passt auch so ein bisschen zum heutigen Anlass. Soll ich das mal vorlesen?
Franziska Konitzer Das kannst du sehr gerne machen.
Karl Urban Genau. Leslie schreibt uns. Da ich euch so regelmäßig höre, kommt es zu dem merkwürdigen Effekt, dass man das Gefühl hat... Euch so gut zu kennen und ihr mich gleichzeitig nicht kennt. Ich höre euren Podcast enorm gerne und habe nicht zu meckern. Dabei freue ich mich sowohl über die Astro- als auch über die Geogeschichten.
Karl Urban Meine Söhne haben neben den 1000 Dino-Büchern am meisten Bücher über das Universum, welches immer eine Faszination auf uns Menschen auszuüben scheint. Umso mehr freue ich mich, mehr über Geologie zu erfahren, die in meiner Schulbildung erstaunlich kurz gekommen ist und die ich mit jeder Geschichte faszinierender finde.
Karl Urban Ja, sehr schön. Und ich wollte, ich habe gedacht, wir setzen mal dieses nette Feedback von Leslie an den Anfang, weil dieser komische Effekt, dass ihr meint, uns zu kennen, also zumindest so wie wir im Podcast miteinander reden und mit euch, zu euch, das geht uns ja genauso. Also wir haben, wenn wir mal gelegentlich manche von euch treffen, auch das Gefühl, ihr kennt uns, während wir euch nicht kennen.
Karl Urban Und wir sitzen heute in einem Hotel in Nördlingen, wo ab Aufnahmetermin, ab übermorgen, der Astrogeo-Wandertag startet.
Franziska Konitzer Yes, du hast Wandertag gesagt und nicht Exkursions.
Karl Urban Das habe ich nur für dich gemacht.
Franziska Konitzer Ja, danke dir.
Karl Urban Genau, und ich bin ehrlich gesagt total aufgeregt, dass wir da 20 von euch Hörern treffen können. Also das ist auch für mich irgendwie erzeugtes Herzklopfen und ich weiß nicht wieso. Es ist ja davon auszugehen, dass die Menschen, die wir da treffen, uns sehr wohlgesonnen sind und sie uns ja oft auf den Ohren haben, aber irgendwie bedeutet es mir irgendwas, auf jeden Fall.
Franziska Konitzer Ja, ich bin immer noch von deinen Hausschuhen. Nein, auch ich bin wirklich ziemlich gespannt, bin aber gleichzeitig auch immer noch geflasht hier für die Geplänkel-Folge, dass wir im selben Raum sitzen. Das fühlt sich tatsächlich komisch an. Also sollte nicht, weil so eine gemeinsame Podcast-Aufnahme sollte sich ja wie ein natürliches Gespräch anhören, oder finde ich.
Franziska Konitzer Aber das ist irgendwie so, das ist komisch. Irgendwie, also es ist cool, aber auch komisch. Von daher, ja, ich bin gespannt. Genauso wie ich auf diesen Wandertag gespannt bin über, weil es ja hier im Nördlingen Ries unüberraschenderweise eher über ... Geologie geht, also über den Geo-Anteil von Astrogeo und was Karl uns allen dann erzählt.
Franziska Konitzer Vor allen Dingen du erzählst, ich bin, weil ich weiß es selber noch nicht. Ich weiß, dass du sehr viele Paper und sehr viele Bücher gewälzt hast und die Bücher hatten für mich sehr exotische Titel.
Karl Urban Das ist immer so, ne?
Franziska Konitzer Ja. Von daher, ich bin gespannt und ja, wenn alles klappt, dann?
Karl Urban Dann werdet ihr alle anderen von euch, die nicht dabei sein können, weil wir leider nur 20 Plätze anbieten konnten. Und wenn die ganze Technik mitspielt, dann werdet ihr in der nächsten Geschichte einen Teil des Wandertags mithören können. Also zumindest die Geschichten, kleineren Geschichten aus dem Ries, die ich vorhabe zu erzählen.
Franziska Konitzer Aber das muss eigentlich fast klappen, technisch. Ich habe jetzt mal eben kurz überschlagen, wir haben insgesamt sieben Aufnahmegeräte dabei.
Karl Urban Ja, wir machen einfach alle an, oder?
Franziska Konitzer Neun, wenn man die Handys noch mitzählt.
Karl Urban Das kann einfach nicht schief gehen.
Franziska Konitzer Wir können die eigene Pressekonferenz veranstalten, sozusagen mit der Anzahl an Mikros.
Karl Urban Ja, ich bin ja ein Anhänger von Murphys Lore, aber vielleicht können wir Murphy besiegen dieses Mal.
Franziska Konitzer Ich bin wohlgemut, das wird. Aber dann biegen wir erst mal zum Geplänkel und zum Feedback der letzten beiden Folgen ab.
Karl Urban Genau, wobei es gibt sogar noch ein Feedback zu deiner vorletzten Folge. Astrogeo 145 zum kosmischen Lineal, also zur ersten, nein, zur zweiten Stufe der kosmischen Entfernungsskala, korrekt?
Franziska Konitzer Ja, die zweite Stufe auf der kosmischen Entfernungsskala.
Karl Urban Leiter, was habe ich gesagt?
Franziska Konitzer Skala.
Karl Urban Skala, Leiter.
Franziska Konitzer Das ist auch nicht falsch.
Karl Urban Leiter ist schöner, ne?
Franziska Konitzer Ja, eine Leiter hat eine Stufe.
Karl Urban Ja, stimmt. Skala hat, na egal, Striche. Auf jeden Fall gab es da noch zwei Fragen von Max, die ich noch vorlesen wollte. Ich fange mal mit der ersten an. Max fragt, woher kommt es, dass Cephien periodisch leuchten und wieso können wir sicher sein, dass wirklich alle das gleiche Verhältnis, Abstand, scheinbare Helligkeit haben?
Karl Urban Was wäre, wenn sich eine Klasse an Zephiiden in die modernen Messungen eingeschlichen hätte, die ganz wenige Repräsentanten hat, aber ein anderes Verhältnis dieser zwei Größen hätten? Oder kann man das ausschließen?
Franziska Konitzer Wenn du magst, kannst du die zweite Frage von Max auch noch gleich vorlesen, weil die Antwort…, die ich geben werde, passt auf beide Fragen.
Karl Urban Okay, dann die zweite Frage von Max ist, warum ist das Verhältnis scheinbare Helligkeit zu absolute Helligkeit nur von der Entfernung abhängig? Gibt es wirklich keine sonstigen Störfaktoren oder werden die vernachlässigt, weil sie statistisch nicht relevant sind? Oder wurde nur damals mit einer vereinfachten Annahme gearbeitet?
Karl Urban Vielleicht aus Unkenntnis.
Franziska Konitzer Ja, lieber Max, danke für diese ausgezeichneten Fragen, Die ich alle in der nächsten Folge beantworten werde. Also nicht in der nächsten Folge von Astrogeo. Aber ja, es wird eine Trilogie zu Zephyden als Standardkerzen werden. Die zweite Folge oder die zweite Geschichte, daraus hatte ich ja auch schon erzählt und da hatte ich ja am Ende der Folge auch gesagt, dass ich noch diverse Antworten schuldig bin, wie zum Beispiel, was Zephiiden nun eigentlich sind, was dahinter steckt und was ich ja auch schon angedeutet hatte, ist, dass Edwin Hubble zum Beispiel ja mit seinen, Messungen von Zephiiden zum Beispiel im Andromeda-Nebel eine Entfernung von 285.000 Parsec, also so 920.000, 930.000 Lichtjahren errechnet hatte.
Franziska Konitzer Und ja, Spoiler, das ist nicht die heutig bekannte Entfernung zur Andromeda-Galaxie.
Karl Urban Ist leicht daneben, ich habe es auch mal nachgeschlagen.
Franziska Konitzer Das war Absicht und alle deine Fragen werde ich in der nächsten Geschichte zu den Zephiiten beantworten.
Karl Urban Ich freue mich schon.
Franziska Konitzer Ja, ich mich auch. Dann kommen wir zum Feedback zu deiner letzten Geschichte, zu Folge 147, zum mysteriösen Merkur, dem kleinsten Planet in unserem Sonnensystem, der große Fragen aufwirft. Wo du so verheißungsvoll mit der allgemeinen Relativitätstheorie angefangen hattest und dich schon gehofft hast, oh, sehr gut, Karl kümmert sich drum.
Karl Urban Das hättest du nicht gewollt.
Franziska Konitzer Wenn du möchtest, kann ich das Feedback vorlesen.
Karl Urban Sehr gerne.
Franziska Konitzer Auf Mastodon haben wir Feedback von Entropy Sloth. Das ist ein herrlicher Username.
Karl Urban Sehr schön.
Franziska Konitzer Ich höre die Folge gerade wie immer mit großem Genuss. Danke, dass ihr diesen Podcast macht. Es macht so viel Spaß, euch zuzuhören und dann noch ein Emoji Herzhände. Ja, bitte, bitte. Sehr gerne. Oh, es gibt noch ein bisschen mehr Oh, oh, du kriegst das ganze Lob ab.
Karl Urban Nein, du kriegst auch noch welches.
Franziska Konitzer Martin schreibt auf der Webseite, daran erkennt man eben, was einen fundierten und seriösen Wissenschaftsjournalismus ausmacht und dabei auch noch spannend und witzig. Ist immer noch mein Lieblingspodcast und das seit zwei Jahren. Das ist tatsächlich sehr groß.
Karl Urban Das ist toll, ja.
Franziska Konitzer Danke für die Blumen. Chris schreibt auf der Webseite, auch Merkur zeigt, dass wir selbst unser eigenes Sonnensystem noch nicht ganz verstanden haben. Wann kommt denn eigentlich der Reiseführer fürs Sonnensystem raus mit den besten Geheimtipps pro Planet?
Karl Urban Genau und dazu passt, das kann ich gleich gerade vorlesen, die Frage von Manda. Gibt es noch mehr Folgen zu einzelnen Planeten? Ich mache mich direkt auf die Suche in eurer Episodenliste. Und diese zwei Kommentare von Chris und von Manda habe ich mal zum Anlass genommen, Folgen rauszusuchen zu Objekten im Sonnensystem im weiteren Sinne.
Karl Urban Und ich habe meine Liste angelegt. Ich kam auf 28 Folgen zu irgendwelchen Orten im Planetensystem außer Sonne und außer Erde natürlich. Das ist ja eine eigene Kategorie jeweils. Und da sind einige Folgen aus der ersten Staffel drin, die ich noch allein bestritten habe, ohne Franzi. Es gibt noch ein paar Folgen, wo es dann eher so zu Einzelaspekten auf einem Planeten, wo es darum geht, zum Beispiel zu Geräuschen auf dem Mars oder zu dessen Atmosphäre.
Karl Urban Es gibt Folgen, die ich mal zu einzelnen Monden gemacht habe oder zu Zwergplaneten. Und dabei ist mir aufgefallen, diese Merkur-Folge war tatsächlich die erste Folge, wo ich mich wirklich eine ganze Folge lang nur mit einem Planeten und Gänze beschäftige.
Franziska Konitzer Uranus und Neptun, sage ich, die stehen auf meiner Wunschliste für dich.
Karl Urban Ja, aber Uranus und Neptun sind keine Gesteinsplaneten. Und da ist der Geologe ja dann schon wieder so ein bisschen, ich bin ja kein Gasologe. aber ja, da gibt es auch spannende Monde insofern muss man vielleicht dieses Thema Nein, scheiß auf die Monde, Wobei diese Eisriesen die haben wahrscheinlich ja auch irgendwelche festen Kerne, Die haben alle feste Kerne.
Franziska Konitzer Alle Planeten haben Eisen-Nickel-Kerne von daher heran an die Buletten.
Karl Urban Hat nicht der Jupiter auch irgendwie so metallischen Wasserstoff und so noch?
Franziska Konitzer Den soll der in der Schicht drüber Metallischer Wasserstoff vom Jupiter das schreibe ich mir gleich auf mit diesem sehr pinken Stift Metallischer Wasserstoff. Das wäre doch auch mal überhaupt metallischer Wasserstoff.
Karl Urban Ihr kriegt heute Details mit, ne? Also Karls Hausschuhe, Franzis, pinker Stift.
Franziska Konitzer Da sind, da ist die Lieder drauf.
Karl Urban Jetzt machen wir keine Schleichwerbung hier.
Franziska Konitzer Oh, Verzeihung. Der Stift ist pink, aber er schreibt blau. Ich schreibe metallischer Wasserstoff. Jupiter, das hatte ich nämlich neulich auch gelesen. Das ist sehr cool.
Karl Urban Genau. Also schreibst du jetzt aber für dich auf. Oder für mich.
Franziska Konitzer Ich kann es dir hinterher auch nochmal sagen.
Karl Urban Nee, ich meine, also machst du dann die Folge oder muss ich die machen?
Franziska Konitzer Da können wir hinterher drüber knobeln.
Karl Urban Machen wir schnick, schnick, schnuck. Also es gibt auf jeden Fall diese Liste, mit Folgen, die also in den Kategorien ganz unten links auf der Webseite findet ihr die auch. Wir verlinken die euch auch. Also falls euch dieser, das ist noch kein ganzer Reiseführer und ich würde das jetzt mal zum Anlass nehmen, mir auch mal noch andere Planeten im Sonnensystem so ein Gänze mal vorzunehmen.
Karl Urban Zum Beispiel vielleicht Gasriesen.
Franziska Konitzer Ja, aber das ist eigentlich sehr cool, wenn es der Reiseführer so eine Art Audio-Guide.
Karl Urban Genau, genau. Also wenn ihr dann mal zum Uranus fliegt, dann könnt ihr uns mitnehmen.
Franziska Konitzer Ja. Ralf schreibt auf der Webseite, wow, das ist ein Insider. Also um das zu verstehen, muss man wissen, dass Karl erzählt hat, dass es Löcher auf dem Merkur gibt. Die Hollows. Die Hollows. Ralf schreibt, schade, dass die Löcher nicht Spiracles heißen. Das sind die Löcher auf Insekten, wo die Tracheen münden.
Franziska Konitzer Dann hätten wir den Schrumpfplanet gleich mit erklärt. Merkur hat die letzten zehn Millionen Jahre ausgeatmet.
Karl Urban Genau, und man muss wissen, dass die Tracheen das Atmungssystem der Insekten sind.
Franziska Konitzer Danke, weil ich habe mich jetzt nicht getraut zu fragen.
Karl Urban Genau, aber das ist dieser komische Crossover-Podcast, wo es schon Folgen gab zu Planeten und zu Bienen. Und dann funktioniert so ein Kommentar. Das ist lustig.
Franziska Konitzer Das finde ich nicht schlecht. Madmax The Only schreibt aus Spotify, danke Karl, jeder Raumkörper ist ein eigenes Universum, man muss nur genug Informationen dazu sammeln. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie aufgrund von chemischer und physikalischer Effekte tote Materie zu einem geologisch aktiven Zusammenspiel führt.
Karl Urban Das ging mir aber auch in der Vorbereitung der Folge so, weil irgendwie denkt man ja schon, wenn man an Merkur denkt, so an diesen Körper, der wie der Mond aussieht und wo irgendwie nichts los ist. Also das ist schon, es ist echt das Gegenteil davon. Also es hat mich auch nochmal umgehauen, obwohl ich es vielleicht grob wusste, aber...
Franziska Konitzer Ja, aber jetzt mal den Blick ist so ganz so... Hat man im Sonnensystem, haben wir Menschen schon mal einen Himmelskörper untersucht, wo man sich gedacht hat, hier ist wirklich überhaupt nichts los, langweilig, passt.
Karl Urban Also ich meine, los im Sinne von heute nicht mehr viel los, da würde mir schon der Mond einfallen. Also da ist irgendwie Vokandismus weg, es gibt noch ein paar Meteoriteneinschläge, aber der ist jetzt ja nur noch dabei abzukühlen, also sonst passiert auf dem nicht mehr viel. Also in der Vergangenheit war da einiges los, aber genau.
Karl Urban Und ich meine, gut, Merkur an der Oberfläche hat man ja genau das gedacht, bis man dann die Holos gefunden hat. Insofern, ja, schon spannend.
Franziska Konitzer Ich finde das sonder interessant, weil auch bei Pluto hat man ja eigentlich gedacht, beim Zwergplaneten, da ist nichts los und dann, weil so weit weg und, das Gegenteil ist der Fall. Also das ist schon cool. Uwe schreibt auf Spotify, ist denn die Nähe zur Sonne nicht ein wesentlicher Grund für Merkurs Besonderheiten, zum Beispiel die hohe Dichte verursacht durch die hohe Gravitation, Sonnenstürme etc.?
Karl Urban Also das hatten wir so ein bisschen diskutiert in der Folge. Also ich denke schon, dass die Nähe der Sonne einen Faktor hat. Wir sprechen auch gleich noch über den Orbit nochmal, da ist das ja auch ein großer Faktor. Aber ich glaube, also in dem heutigen Sonnensystem ist sozusagen die Nähe der Sonne eigentlich gar nicht so entscheidend, weil die ganze Zusammensetzung der inneren Aufbau ist ja was, was sozusagen, in der ersten Jahrmillionen oder so vom Planetensystem sich herausbildet.
Karl Urban Und wir müssen sozusagen heute verstehen, was damals passiert ist. Und da ist sozusagen bei Merkur die Frage, ob so nah an der Sonne andere Effekte eine Rolle gespielt haben als in einem Erdabstand oder in einem Venusabstand. Und da war ja die Frage, ist das irgendwie mit bestimmte Metalle können sich da in diesen Orbits irgendwie besser halten? Und weil auch irgendwie Magnetfelder vielleicht von der Sonne eine Rolle gespielt haben in der Zeit und so.
Karl Urban Und genau das ist tatsächlich die Frage und das ist das, wo ich in der Folge gesagt habe, ja, man kann es bloß leider nicht simulieren, weil es so wahnsinnig komplex ist und deswegen kommt man da noch nicht so ran und vielleicht sehen wir das irgendwann in, protoplanetaren Scheiben von irgendwelchen Exoplaneten, wenn man die noch besser auflösen oder spektroskopisch sich einschauen kann oder so.
Karl Urban Das ist wahrscheinlich realistischer.
Franziska Konitzer Spannend. Heribert schreibt, schöne Podcast-Folge über den innersten Planeten, hat mir einige neue Erkenntnisse geliefert, war allerdings etwas erstaunt, dass mehrmals erwähnt wurde, dass mit Swing-By-Manövern die Messenger-Sonde beschleunigt wurde. Um zu den inneren Planeten zu gelangen, muss doch mit Swing-By die Absolutgeschwindigkeit abgebaut werden. Nur bei den Reisen ins äußere Sonnensystem, siehe Voyager, wurden Swing-By-Manöver zur Beschleunigung genutzt.
Karl Urban Ja, da hast du einen Geologen gewischt, Friedrich Bert, also Bahnmechanik. Was mich glaube ich, ich habe das nicht im Detail durchdacht tatsächlich in dem Moment, weil ich dachte, na gut, der Merkur hat eine höhere Bahngeschwindigkeit als die Erde, also muss man ja irgendwie schneller werden, wenn man zu Merkur fliegt, aber es ist Quatsch, weil, wenn eine Sonde Richtung Sonde fliegt, dann verliert sie ja vor allem auch potenzielle Energie, weil sie sozusagen ins schwere Feld reinfliegt. und deswegen muss man sie vor allen Dingen bremsen.
Franziska Konitzer Also eigentlich ist es, also mir ist es auch durchgerutscht als Physikerin. Das ist tatsächlich ein Bremsmanöver und ich glaube, man muss sie auch abbremsen, weil das Endziel ist ja, dass die in eine Umlaufbahn um den Merkur einschwenkt und die Anziehungskraft vom Merkur ist ja so gering, dass der das nicht schaffen würde, wäre die Geschwindigkeit der Sonde zu hoch.
Karl Urban Du darfst nicht zu schnell näher kommen, sonst fliegst du einfach weiter.
Franziska Konitzer Richtig, ja, genau. Also von daher, danke für den Hinweis. Das ist uns beiden durchgerutscht, aber hast absolut recht. Schubsel Wubsel schreibt aus Spotify, sehr schöne Folge, aber Hilbert war Mathematiker, einer der größten des 20. Jahrhunderts, auch wenn er viel mathematische Physik gemacht hat. Hattest du oder ich, haben wir Hilbert als Physiker bezeichnet?
Karl Urban Genau, das war mein physikalischer Einstieg in die Folge, wo ich auch ein ganz kurzes Zitat von Hilbert hatte, der ihn dann gratuliert hat zu seiner allgemeinen Relativitätstheorie und, ich bin dann versackt in diesem Wikipedia-Eintrag zu David Hilbert. Der Typ ist, also alleine da ist so ein Foto von Hilbert, der so einen Hut auf hat.
Karl Urban Also heute würde man sagen, es ist ein Damenhut. Das ist total witzig. Also ich glaube, das war ein lustiger Typ. Und es gibt auch sehr lustige Anekdoten zu ihm. Und ich glaube, es war auch einfach ein extrem schlauer. Also der hat wirklich eine Bandbreite von Themen bearbeitet, ohne jetzt das im Detail recherchiert zu haben.
Karl Urban Aber Hilbert hat ja kurz, also zehn Jahre später, ist er ja einer der Mitbegründer der Quantenmechanik. Und 1915, und zwar fünf Tage bevor Einstein diesen Vortrag in Berlin gehalten hat, hat ja Hilbert auch eine Arbeit zur allgemeinen Relativitätstheorie eingereicht. Und die ist wohl auch äquivalent zur Einsteins Theorie. Also irgendwie fehlen irgendwelche Feldgleichungen, aber man könnte sie daraus auch ableiten, was Hilbert gemacht hat.
Karl Urban Die haben sich aber irgendwie trotzdem vertragen. Also Hilbert hat sozusagen trotzdem Einsteins. Hauptursprung, wie sagt man, Urheberschaft der Theorie nicht angefochten und haben sich wohl, also es nicht überliefert, dass sie sich darüber gestritten hätten. Aber Hilbert scheint da wirklich auch sehr nah dran gewesen zu sein an dem Thema.
Karl Urban Also aber als Mathematiker, nicht als Physiker. Also er war eigentlich Mathematiker. Definitiv.
Franziska Konitzer Entschuldigung, in den Notizen, Hilbert hat aber Einstein wohl die Autorenschaft an der AT streitig gemacht.
Karl Urban Nicht.
Franziska Konitzer Okay, dann passt es. Markus schreibt auf der Webseite von mir leider immer nur Basic-Fragen. Oh, das sind meistens die schwierigsten.
Karl Urban Das sind aber meistens die guten.
Franziska Konitzer Ja, eben die guten. Habe ich dich richtig verstanden, dass es die relativ stark elliptische Form der Merkur-Bahn um die Sonne ist, die zu dieser Resonanz zwischen Umlaufbahn und Eigenrotation führt? Aber dann gibt es doch zwei beziehungsweise vier Phasen zweimal nah an der Sonne, zweimal weiter weg. Wie kommt das dann zu diesem Verhältnis von drei zu zwei?
Franziska Konitzer Viel Spaß.
Karl Urban Markus, vielleicht so viel dazu. Ganz hundertprozentig habe ich es auch nicht verstanden, sage ich jetzt ganz offen, weil möglicherweise bin ich nicht der Richtige, die man zur Bahnmechanik befragt.
Franziska Konitzer Ich auch nicht, wenn du mich so anschaust, ich bin raus.
Karl Urban Nee, ich meine, das habe ich ja mit der anderen Geschichte, mit der Geschwindigkeit schon zu Genüge bewiesen. Ich habe nur noch mal versucht, wenn jemand die letzte Frage von Markus beantworten kann, sehr gerne in die Kommentare. Dann können wir das da weiter diskutieren. Ich habe nur noch mal versucht nachzuvollziehen, welche Faktoren eine Rolle spielen, dass sich so eine Resonanz einstellt.
Karl Urban Weil wir haben auch noch einen anderen Kommentar, den ich jetzt hier nicht eingebaut habe, von Klaus auf der Webseite gehabt. Jetzt ganz kürzlich, der auch überrascht war, dass überhaupt so eine 3 zu 2 Resonanz zwischen Tageslänge und Umlaufzeit um die Sonne eine Option ist bei Planeten, weil er kannte das nur von Monden bis jetzt, hat er noch gar nicht gehört, dass Merkur das auch macht.
Karl Urban Aber wie sowas entsteht, ist ja, du hast sozusagen am Anfang der Geschichte vom Sonnensystem, hast du einen schnell kreisenden Planeten, der auch noch eine hohe Eigenrotation hat. Und wenn der jetzt, wie der Merkur, sehr nah am Massezentrum des Sonnensystems, also an der Sonne dran ist, dann wird er mit der Zeit abgebremst, weil es einfach interne Gezeitenkräfte gibt und dann wird er abgebremst.
Karl Urban und dann gibt es irgendwo einen Punkt, wo so ein Optimum erreicht ist. Und wenn du ein ganz einfaches System hast, wie Erde und Mond und die haben, doch noch eine einigermaßen homogene Massenverteilung und sie haben vor allen Dingen, hat der Mond eine relativ kreisförmige Bahn um die Erde, dann ist das klar, dass das Optimum dann bei einer gebundenen Rotation liegt.
Karl Urban Also sozusagen eine Umdrehung um die Erde ist eine Eigendrehung des Mondes. Bei Merkur ist das komplizierter, vor allen Dingen, weil er eben diese elliptische Bahn hat um die Sonne. Und ein anderer Faktor ist, dass er keine so homogene Massenverteilung hat, wie zum Beispiel der Mond, weil der Merkur ja aus einem riesengroßen Kern besteht und dann noch so einem relativ dünnen Mantel.
Karl Urban Und das zusammen bedingt, dass es dann manchmal auch ein Optimum geben kann, was irgendwo anders liegt. Also das ist vielleicht nicht das stabilste Optimum, aber so ein Metastabiles, wo der Planet dann stecken bleibt und dann diese Resonanz bestehen bleibt. Genau. Und das sind die Faktoren. Und wie das genau funktioniert und warum genau dieses Verhältnis sich einstellt, da müsste man wahrscheinlich wirklich einen Bahnmechaniker fragen oder so.
Franziska Konitzer Ich habe irgendwie den Traum, also es wäre vielleicht keine Astrogeo-Folge, aber wenn ich das jetzt so mir anhöre und auch, okay, wie fliegt man überhaupt zum Merkur? Bei Bibi Colombo war es ja auch so, dass dann die, die muss die Bahn ja neu berechnen. Die Reise hat sich ja um elf Monate verlängert, weil die Triebwerke nicht ganz so gut gearbeitet haben, wie man eigentlich dachte.
Franziska Konitzer Da gab es einen Fehler. Für mich klang es wie Kriegström im All. Und dann mussten die die Bahn neu berechnen. Und deshalb hat das Raumschiff 11 Monate länger gebraucht. Und das war ja das ESA Flight Dynamics Team. Und ich frage mich, ob es eine Person in diesem Team gibt, die man anfragen könnte, die einem diese Geschichte erzählt, was da eigentlich alles reinfließt, wie das geht.
Franziska Konitzer Weil ansonsten habe ich immer nur das Bild aus Star Trek im Kopf. So, berechnen Sie einen neuen Kurs? Und dann so, okay. und los geht's.
Karl Urban Also mir würde da eine Person einfallen, vielleicht machen wir das mal als Sonderfolge.
Franziska Konitzer Aber vielleicht wäre das mal echt was spannend und dann könnte man diese ganzen Fragen erklären mal unter so einem, Naja, jetzt fliegt nicht unbedingt Merkur-Rotation, aber auch so einen ganz praktischen Aspekt. So, ich möchte dahin und jetzt muss ich was Neues berechnen und dann, wie funktioniert das? Also eher echt unter dem praktischen Aspekt statt.
Franziska Konitzer Theoretisch wende ich vielleicht mal ganz spannend als Geschichte.
Karl Urban Also wo mir das auch begegnet ist, sind die großen Jupitermonde. Das ist auch verrückt. Also da gibt es ja teilweise gebunden, teilweise nicht. Und dann gibt es Wechselwirkung. Und dann haben die noch die internen Ozeane und das Wechsel wirkt ja dann noch mehr. Ja, also das, genau. Das wäre wirklich mal was. Mal überlegen.
Franziska Konitzer Das wäre was für dich.
Karl Urban Ja, dann sammeln wir noch ein paar Fragen und dann fragen wir mal bei der ESA an, warum nicht.
Franziska Konitzer Ja, oder einfach erzählen lassen. So, Riedemeyer schreibt über Spotify, das ist wieder eine ganz großartige Folge. Eine Frage zum Verständnis habe ich jedoch, wenn ihr von Metallen sprecht, nach welcher Definition?
Karl Urban Das finde ich eine super Frage.
Franziska Konitzer Allgemein, wenn ich von Metallen spreche, wenn ich Metalle im astronomischen, astrophysikalischen Sinn meine, dann sage ich das vorher. Und ansonsten sprechen wir von Metallen im Sinne von Periodensystem. Was ist denn die geologische Definition von Metallen?
Karl Urban Na, wie die Chemiker halt.
Franziska Konitzer Und was ist die Chemische?
Karl Urban Jetzt sind wir wieder bei der Chemie. Bei Dummts.
Franziska Konitzer Wir meinen in aller Regel nicht die astronomische Definition oder die astronomische, sprachlicher Gebrauch von Metall, wo als Metalle alles zählt, was nicht Wasserstoff oder Helium ist. Das würden wir vorher sagen. Oder das würde ich dann am Anfang einer Geschichte sagen.
Karl Urban Ich finde ja die, also ich habe jetzt mal nachgeguckt, chemisch, Metall, das ist eine komische Definition. Also zumindest laut Wikipedia sind das die chemischen Elemente, die sich im Periodensystem links und unterhalb der Trennungslinie von Bohr bis Astat befinden.
Franziska Konitzer Das ist ja sowas von wenig aussagekräftig, was eigentlich vom Aufbau her der Unterschied ist.
Karl Urban Und das ist ja auch nicht viel besser als die Definition der Astronomen. alles was nicht Wasserstoff und Helium ist naja, Naja, wir verscherzen uns mal nicht mit den Chemikern.
Franziska Konitzer Vielleicht brauchen wir sie noch. Crossover. Oliver schreibt auf der Webseite, du hattest in einem Nebensatz erwähnt, dass Graphit auch in Reaktoren wie in Tschernobyl als Moderator eingesetzt wird. Das stimmt zwar, aber dieses Reaktor-Graphit ist ein speziell behandeltes und synthetisch gereinigtes Material, um Verunreinigungen, insbesondere Spuren von Bohr, oh guck mal, das ist wieder, im PPM, also Parts-per-Million-Bereich, praktisch vollständig zu eliminieren.
Franziska Konitzer Das ist also kein gewöhnliches Naturprodukt, wie auf dem Merkur, sondern ein künstlich hergestelltes Hightech-Reinstkohlenstoffprodukt. Wäre das dann der beste Bleistift der Welt?
Karl Urban Vielleicht, aber ich weiß nicht, ob er wirklich besser schreibt, als wenn noch Verunreinigungen sind. Vielleicht weicher? Vielleicht, ja.
Franziska Konitzer Dunkler?
Karl Urban Ich glaube, du würdest wahrscheinlich den Unterschied nicht merken. Keine Ahnung, was die Weichheit ausmacht. Das ist wahrscheinlich eher die Grobheit der Partikel, aber ich weiß es nicht.
Franziska Konitzer Ja, aber auf jeden Fall, danke für die Info. Das ist ja total, also ich finde das total interessant.
Karl Urban Genau, da gab es noch ein, also er hat noch deutlich mehr geschrieben, aber den zweiten Tag kann man auch noch vorlesen. Übrigens, auch von Oliver, übrigens war Grafit in den Anfangstagen der Kerntechnik, sowohl in Deutschland als auch in den USA als Neutronenmoderator für die ersten Versuchsreaktoren im Gespräch bei den deutschen Messungen durch Walter Bote, zeigte sich jedoch ein Neutronen, Absorptionsquerschnitt, der deutlich höher lag als theoretisch vorhergesagt.
Karl Urban Darauf verwarf man Grafit und legte sich auf schweres Wasser fest. Und dann hat er noch mehr geschrieben, dass das schwere Wasser aber total schwer zu bekommen war damals und dann auch limitierender Faktor war.
Franziska Konitzer Das weiß ich, dass Schwereswasser schwer zu bekommen war, das habe ich mal, weil die hatten irgendeinen, ich glaube in Kanada hatten die den, nicht den Kamiokando, weil der war ja in Japan, irgendeinen Neutrino-Detektor hatten die mit, oder war es sogar überschweres Wasser gefüllt und das haben sie sich dann ausgeliehen von irgendjemandem in Kanada.
Franziska Konitzer Also die haben das nicht, weil das halt so selten ist und das auch auszukonzentrieren.
Karl Urban Die konnten es nicht kaufen, sondern kann ich mal deine paar Liter.
Franziska Konitzer Ja, aber die Story ist also ein paar, also ich weiß nicht, ob das so stimmt, aber das ist ja schweres Wasser ist, ja. Boah. Das ist alles so kompliziert, komm, wir retten uns ins extragalaktische Universum.
Karl Urban Genau, machen wir mal was Einfaches.
Franziska Konitzer Ja.
Karl Urban Genau, Feedback, das war übrigens nicht despektierlich gemeint. Und das ist, glaube ich, auch gar nicht einfach. Was Einfaches. Das mit der Astrophysik. Du sagst es ja manchmal, Skeologie sehr schwierig ist. Für mich ist es.
Franziska Konitzer Ob ich das despektierlich mag, dass ich das...
Karl Urban Nein, ob du das despektierlich gerade fandest.
Franziska Konitzer Nee, überhaupt nicht, nie. Ich finde das tatsächlich sehr, ich habe das halt nicht, ich habe das nicht studiert Und auch mein geologisches Interesse, in my impressionable youth war gering, muss ich zugeben. Und ich finde das tatsächlich schwierig, weil ich habe auch den Eindruck, dass es Geologie, ehe man damit wirklich auch was arbeiten kann und ums Verstehen kann, ist mehr, ein Lernfach als Physik und Astrophysik.
Franziska Konitzer Also ich muss mehr lernen, ähnlich wie in Biologie. Ich muss erst mal viel mehr lernen, bevor ich anfange kann, Verbindungen herzustellen. Und im Vergleich dazu ist Astrophysik viel mehr, man kommt schneller ans Verständnis ran, weil es da, ich meine, ein Stern ist ein Stern ist ein Stern. Und außerdem super einfach aufgebaut.
Karl Urban Du kannst auch eher Dinge herleiten, was in der Physik ja oft geht.
Franziska Konitzer Ja, ich meine, das konnte ich auch nie, aber ich habe auch nicht gesagt, dass ich eine gute Astrophysikerin war im Studium, aber, Ein Stern ist super simpel im Vergleich zu einem ausdifferenzierten Planeten wie der Erde mit den ganzen Details und etc. pp. Von daher, ich höre da keine Despektierlichkeit raus, will ich damit sagen.
Karl Urban Das ist sehr gut, genau.
Franziska Konitzer Ich meine das auch wirklich so, extragalaktisch finde ich einfacher als, ist ja klar.
Karl Urban Und mir geht es bei der Geologie ja auch genauso. Also ich habe ja auch so eine hohe Affinität zur Astronomie, die hatte ich deutlich vor meiner geologischen. und ich finde auch, dass das schon manchmal sehr viel Fantasie braucht, ja, was da abgeleitet wird aus den Erkenntnissen oder, ja, man muss um sehr viele Ecken denken, um irgendwie dann zu dem Schluss zu kommen.
Franziska Konitzer Ja, aber alleine die Alpenentstehung, also ich meine, ich finde, eine Sternentstehung ist halt, das ist halt echt simpel dagegen. Sorry, aber alleine wie die Alpen entstanden sind, das ist mindblowing. Von daher, nö.
Karl Urban Genau, insofern kommen wir jetzt zum Feedback zu deiner letzten Folge Astrogeo 148 über extragalaktische Nebel, und die Frage, ob es jetzt ein Universum voller Welteninseln gibt oder ob diese, Spiralnebel am Himmel irgendwelche Objekte in unserer Milchstraße sind.
Franziska Konitzer Mhm.
Karl Urban Genau. Und es gibt ganz viel Lob, Franzi. Volkes schreibt wie immer eine gute Folge. Moritz schreibt eine richtig coole Folge. Ich habe mir die Folge direkt zweimal angehört.
Franziska Konitzer Ja, cool. Danke.
Karl Urban Fri schreibt, auch auf Spotify, wie die anderen beiden, danke für die gute Folge. Turgon schreibt uns auf Mastodon das folgende. Wieder eine sehr schöne Folge. K. hat übrigens in Bezug auf das Overwhelmingly Large Telescope, jetzt kann ich richtig schön Denglisch sprechen, hat er recht. Das war ein Projekt der ESO, das unter anderem beim Tag der offenen Tür der ESO im Jahr 2005 kurz vorgestellt wurde. Also damals war es offenbar noch geplant.
Franziska Konitzer Ja, weil wir hatten es in der Folge davon, dass das derzeitige Großteleskop im optischen Nahen Infrarotbereich der ESO heißt VLT, das Very Large Telescope, das künftige Teleskop, wird dann das ILT sein, das Extremely Large Telescope und dann hast du eben von dem Overwhelmingly Large und ich habe nicht mehr zusammenbekommen, ob das das ESO Teleskop sein sollte oder das Teleskop, der USA, aber ich glaube, das, heißt TMT, 30 Meter Telescope.
Karl Urban Ja, und da ist OWL schon das bessere Akronym. Definitiv.
Franziska Konitzer Overwhelmingly Large Telescope.
Karl Urban Sie haben es nur OWL genannt.
Franziska Konitzer OWL.
Karl Urban I'm sorry, it's an OWL. Okay, apropos Akronyme und englische Wörter. Klingens schreibt uns auf Apple Podcasts, wenn die Nebel nur Absorptionslinien haben, warum konnte man die damals nicht von den Galaxiennebeln mit deren zusätzlichen Emissionslinien unterscheiden?
Franziska Konitzer Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Frage in ihrer Gänze verstehe.
Karl Urban Ich glaube, es ging ja darum, dass was ich noch eingestreut hatte und ich glaube, dich ein bisschen aus dem Konzept gebracht hatte in der Folge war, dass ja Nebel, also echte Gasnebel in der Milchstraße ein Emissionsspektrum haben, also nur einzelne Linien zum Beispiel von Wasserstoff.
Franziska Konitzer Planetarische Nebel, ja.
Karl Urban Planetarische Nebel. Und unsere Sonne zum Beispiel hat ein Absorptionsspektrum, also ein kontinuierliches Spektrum, wo einzelne schwarze Linien drin sind, Absorptionslinien drin sind. Und die Frage von Klingens ist, warum man nicht diese, so eine Galaxie besteht ja aus vielen Sternen. Also warum man nicht gesagt hat, die haben aber auch ein Absorptionsspektrum, also müssen die aus Sternen bestehen.
Franziska Konitzer Ja, das kann man ja sagen. Aber dadurch kennst du ja aber trotzdem die Entfernung nicht.
Karl Urban Ja, okay.
Franziska Konitzer Du kannst ja sagen, ein Spiralnebel, ein Kugelsternhaufen ist ja auch, wenn du das Spektrum von einem Kugelsternhaufen, das wird ein bisschen anders ausschauen als von einem Spiralnebel, aber ein Kugelsternhaufen besteht aus lauter Sternen und das würdest du auch im Spektrum sehen, aber das befindet sich trotzdem in unserer Galaxie.
Franziska Konitzer Deshalb kannst du per se zwischen diesen beiden von Arten Himmelskörpern unterscheiden, aber das hilft dir in dem Falle nicht, die Frage zu beantworten. Und natürlich kannst du eigentlich darauf schließen, dass du argumentierst, okay, aufgrund des Spektrums mit den Absorptionslinien sehe ich, dass das aus Sternen besteht und mein Teleskop ist so und so stark und das kann diesen Nebel aber immer noch nicht auflösen.
Franziska Konitzer Ergo sollte dieser Nebel recht weit weg sein und das hat man auch gemacht. Ich denke, das war eines der Hauptargumente, gerade mit den Spektren von Heber Curtis, demjenigen, welchen Forscher in dieser großen Debatte war. Der, der, der die wissenschaftliche Meinung vertreten hat, dass Spiralnebel eben eigentlich denn die Galaxien sind.
Franziska Konitzer Aber das ist alles nicht das entscheidende Kriterium, um sagen zu können, ob das nun ein extragalaktisches Objekt ist oder nicht.
Karl Urban Ich bin mir auch gar nicht sicher, ob man in den 20er Jahren schon Spektroskopie von so ausgedehnten Objekten machen konnte. Ich meine, bei einem Stern hast du ja eine hohe, also pro Fläche eine sehr hohe Helligkeit, weil du ja wirklich nur den Punkt messen musst. Während von so einem Gasnebel, der ja deutlich ausgedehnter ist, oder einem Spiralnebel, also einer Galaxie, hast du ja viel weniger Licht pro Fläche. Also ich glaube, das ist auch wahrscheinlich eine Herausforderung.
Franziska Konitzer Da kenne ich mich auch mit Spektroskopie zu wenig. aus, also ich weiß, dass ja zum Beispiel, als Spektroskopierecht neu war, da haben sie das ja schon eigentlich auf ziemlich alles drauf gehalten. Ich weiß nicht, ob man da nicht einfach hätte länger belichten können müssen. Musste halt einfach länger drauf halten, um mehr Licht zu sammeln.
Franziska Konitzer Da kenne ich mich zu wenig aus. Das weiß ich tatsächlich nicht. Aber um die Frage zu beantworten, also man konnte sicherlich zwischen ihnen unterscheiden, aber das beantwortet die eigentlich die Frage nicht, ob es sich dabei um eine Galaxie oder um einen Nebel innerhalb der Milchstraße genau.
Karl Urban Und über die Distanz sagt es dir vor allen Dingen nichts. Also es gibt ja sternenreiche Objekte, du hast ja gerade Kugelsternhaufen gesagt, die eigentlich auch noch zur Milchstraße gehören.
Franziska Konitzer Der offene Sternhaufen in der Milchstraße oder es gibt ja auch zum Beispiel die Norionnebel, da hast du einzelne Sterne und halt aber Nebelnebel. Ich habe auch nicht im Kopf, wie das Spektrum von Norionnebel jetzt ausschaut, aber da hast du beides.
Karl Urban Genau. Also, es ist nicht so einfach, ja. Die nächste Frage kommt von Markus auf unserer Webseite. Der fragt, ah, der hat einen Kommentar. Er schreibt, dass er etwas in Wikipedia gelesen hat über das Mount Wilson Observatorium, von dem du ja erzählt hast und deinen Einstieg erzählt hast, was man heute noch buchen kann.
Karl Urban Und in Hubble-Zeiten war es das größte Teleskop. Der Welt, ja.
Franziska Konitzer Optisch für den optischen Bereich war es das größte Teleskop der Welt.
Karl Urban Genau. Und er schreibt oder er zitiert hier aus der Wikipedia, es war Frauen jahrzehntelang nicht erlaubt, das Mount Wilson Observatorium zu benutzen. So wurde die für den Nobelpreis nominierte Astrophysikerin Margaret Burbidge, die spricht man so, 1947 für ein postgraduierten Programm abgelehnt, weil die Arbeit mit Besuchen des Observatoriums verbunden gewesen wäre.
Franziska Konitzer Was Karl jetzt unterschragen hat, ist, dass Markus geschrieben hat, er hat das Ganze als krassen Scheiß bezeichnet.
Karl Urban Ja, okay, das kann man schon sagen.
Franziska Konitzer Ja, das habe ich natürlich, auch gelesen und weiß ich auch. Es war so. Kann man nicht anders sagen.
Karl Urban Es war eine andere Zeit, genau. Genau, und dazu gab es dann auch noch einen Kommentar von Manfred, den ich auch gerne noch vorlesen würde, der auch sehr schön ist, ein bisschen in die andere Richtung. Und zwar hattest du die Herschels erwähnt, die Wilhelmine Herschel, die ja auch...
Franziska Konitzer Caroline hieß sie. Wilhelmine Herschel und Caroline Herschel, seine Schwester.
Karl Urban Ja, ja, ja, genau. Es gab irgendeine Astrophysikerin, auch so eine früher im 18. und 19. Jahrhundert. Ah egal, vielleicht verwechsler Fleming.
Franziska Konitzer Fleming, ja, ich denke.
Karl Urban Genau, okay. Ich fange nochmal neu an. Also, da waren nicht nur die Herrschilds weiter, also was die Rolle von Astronominnen angeht, sondern auch der dritte Earl of Ross, der Erbauerbetreiber des Leviathan, also dieses großen Teleskops, im 19. Jahrhundert.
Franziska Konitzer Ja, das war vor dem Mount Wilson, vor dem Hooker Reflektor am Mount Wilson Observatorium war der, war dieser Leviathan, dieses Teleskop, war es das bis dato größte Teleskop der Welt, fertiggestellt 1845.
Karl Urban Genau. Und Manfred schreibt weiter, wie Franzi schon sagt, war seine Frau Mary, Countess of Ross, ebenfalls astronomisch interessiert. Übrigens war es ihr Geld, das sie in die Ehe einbrachte, das dem Earl den Bau des Teleskops überhaupt erst ermöglichte. Vor allem war Mary aber eine Pionierin der Fotografie. Sie machte viele Alle Aufnahmen des Leviathan, aber auch Porträts, Landschaftsaufnahmen und dergleichen.
Karl Urban Für ihre fotografischen Aktivitäten wurde Mary Ross von der Photographic Society of Ireland 1859 als erste Person, männlich oder weiblich, eine Silmar-Medaille verliehen. Im heutigen Historic Science Center von Birk Castle, dem Standort des Libertan, gibt es nicht nur astronomische Exponate, darunter die Zeichnungen der Spiralgalaxien, sondern auch Fotos und Fotoapparate von Mary, die komplette Dunkelkammer und die besagte Medaille.
Franziska Konitzer Ja, vielen, vielen lieben Dank für den Kommentar, Manfred, weil diese Details über Mary, die Countess of Ross, die musste ich in der eigentlichen Geschichte alle aus Längen- und Zeitgründen unterschlagen. Aber ich habe das auch gelesen und fand es sehr, sehr, sehr cool, eine sehr, sehr coole Geschichte und habe mir auch gedacht, sollte es mich irgendwann mal nach Irland aus touristischen Gründen verschlagen, dann, würde ich da den Weg dorthin machen, weil dieses Teleskop, der Leviathan an sich, den gab es eigentlich schon lange nicht mehr.
Franziska Konitzer aber der wurde rekonstruiert oder ein Neubau, ja, wie nennt man das denn dann? Also man hat's halt, man hat ihn nicht wieder aufgebaut.
Karl Urban Modernes Mock-Up oder so.
Franziska Konitzer Ja, aber es steht wohl wieder und ich würde mir das echt gerne angucken und ich finde das auch sehr cool. Und Birkastle ist auch weiterhin von diesen Earls of Ross und ihren Familien, das ist bewohnt, also da wohnen die Leute halt, also jetzt offensichtlich nicht die aus dem 19. Jahrhundert, aber der derzeitige Earl of Ross, dessen Nummer ich vergessen habe. Verzeihung dafür.
Franziska Konitzer Aber ja, danke für den Kommentar. Manfred.
Karl Urban Ja, dann kommen wir nur noch zu so ein bisschen allgemeinem Feedback, was jetzt nicht konkret, wo es sich nicht konkret um einzelne Folgen gedreht hat.
Franziska Konitzer Oh, guck mal, das kann ich vorschlägen. Yves schreibt auf Spotify, ihr macht so tolle Podcasts. Die Kirsche auf der Sahne dieses großen Podcast-Eisbechers wäre es, wenn ihr die Aussprache der Namen der beteiligten Protagonisten recherchieren würdet, Smiley. Lieber Yves, wenn ich jetzt gemein wäre, würde ich sagen, das können wir sofort machen, solange du Kommentare schreibst, indem du Podcasts richtig schreibst und dich nicht vertippt hast. Aber ich bin nicht gemein und dafür danke ich dir erst mal.
Karl Urban Och, Franzi.
Franziska Konitzer Nein, tatsächlich, danke für den Hinweis. Aber es wäre dann wirklich hilfreich oder nett, wenn du oder ihr uns schreiben würdet, was wir falsch ausgesprochen haben.
Karl Urban Genau.
Franziska Konitzer Weil dann können wir es berichtigen für die Zukunft. Genau.
Karl Urban Dafür ist das Geplinkel da. Also wenn euch was auffällt, sagt gerne Bescheid. Ich habe vorhin im Vorgespräch gesagt, bei den holländischen Astronomen, da habe ich mir schon mal die Zunge gebrochen. Möglicherweise gibt es manchmal Fälle, wo wir dann doch selber entscheiden, wie wir Namen aussprechen. Manchmal ist es ja auch gar nicht so einfach, weil dann ist es ein französischer, nee, wir hatten vorhin das Beispiel, Herschel, ein deutscher Astronom, der dann aber hauptsächlich in England gewirkt hat.
Karl Urban Manchmal gibt es auch mehrere Lösungen. Und manchmal sind wir auch überkreativ.
Franziska Konitzer Ich sage jetzt William Herschel, was eigentlich doppelt falsch ist, weil ich sage William und nicht Wilhelm. Aber Herschel, also ich müsste dann eigentlich entweder William Herschel sagen oder Wilhelm Herschel. Aber Wilhelm Herschel klingt echt doof. Und Herschel, das halte ich nicht durch, wenn ich ansonsten nur Deutsch spreche.
Franziska Konitzer Aber ja, also wie gesagt, wir freuen uns über jegliche Korrekturen. Aber ich muss auch zugeben, wenn ich dann eine Folge geschrieben habe, ich denke dann auch nicht eben immer daran, dass ich dann in die Aussprache-Datenbank schaue. Von Christian. Oh, darf ich die vorlesen?
Karl Urban Du darfst die nächsten zwei. Das sind auch die letzten zwei Kommentare vorlesen, weil uns wurde ja empfohlen, Musikempfehlungen ganz ans Ende zu stellen.
Franziska Konitzer Ja genau, uns wurde empfohlen, aber die Person, die sie uns empfohlen hat, hat nämlich auch wieder Metal-Empfehlungen zurückgeschrieben. Und erstmal vielen lieben Dank, Christian. Metal-Empfehlungen von Metal-Bands. Einmal Swallow the Sun mit dem Album Moonflowers Bloom in Misery. Danke dafür. Den habe ich mir schon gekauft.
Franziska Konitzer das. Also das Album habe ich mir schon gekauft. Das ist ein bisschen Doom, das ist schön. Und eine Band namens Draconian mit dem Track Stellar Toomes. Das ist mit einer Sängerin. Da hat Christian dazu geschrieben, könnte Karl besser gefallen.
Karl Urban Ich muss noch reinhören.
Franziska Konitzer Aber es ist keine Opernjodelei wie bei klassischem Symphonic Metal. Es ist gar kein Symphonic Metal. Auch das ist sehr gut, steht auf meiner Wunschliste. Und Deutzit, Deuzit schreibt uns über Spotify von einer Band, die hat auch Christian schon geschrieben. Black Metal Drop, Schülma Gogner. Und da habe ich auch schon mal reingehört mit Emergence und Solstafir mit FIARA.
Franziska Konitzer Solstafir habe ich auf Festivals bislang immer verpasst und muss das noch nachholen.
Karl Urban Ich hoffe ja sehr, dass diese zwei Titel einen Astro-Geo-Bezug haben, weil die Namen sagen wir gar nicht.
Franziska Konitzer Solstafir ist so, ja, es ist alles so. Also es ist hier alle Bands, weil ich hatte in der Folge über, das war eine Black-Metal-Band und deshalb sind diese Musikempfehlungen alle entfernt Black-Metal. Also es hat jetzt mit Viking-Party-Metal oder Symphonic-Metal, wie zum Beispiel Nightwish wenig bis nichts zu tun oder wie eine Verwandte auch schon mal gesagt hat.
Franziska Konitzer Also das ist schon alles Krach, oder? Und ich so, ja Mama, das ist schon alles Krach. So, und dann noch als letztes Black Hole Sagittarius Alpha, echt? Heißt die ganze Band wirklich so? Das muss ich jetzt ganz kurz googeln und anschauen, wie das Band-Logo dazu ausschauen würde. Das müsste ja unleserlich und sehr, sehr lang sein. Und, Das interessiert mich jetzt. Also das interessiert mich auch so.
Franziska Konitzer Black Hole, Sagittarius, Alpha. Ja, aber das müsst ihr ja zusammenholen. Da kriege ich natürlich nur Bilder von unserem schwarzen Loch, was Sagittarius, A-Stern, Mist. Aber tatsächlich.
Karl Urban Ein gutes Album.
Franziska Konitzer Band.
Karl Urban Direkt aus dem Zentrum der Milchstraße.
Franziska Konitzer Wedart. Ach, ich hatte mir schon gedacht, das wäre nämlich... Ah, die Band heißt Wedart oder Weedart.
Karl Urban Ach, die Band heißt...
Franziska Konitzer Und der Track heißt Black Hole, Sagittarius, Alpha. Und jetzt mache ich das aus. Wedart, würde ich sagen. Und das werde ich mir nachher anhören. Vielen herzlichen lieben Dank. Und wir haben sie extra zum Schluss geplicht.
Karl Urban Wir müssen mal irgendwann so eine Spotify Playlist machen oder so. Also jetzt haben wir schon so viele Empfehlungen bekommen.
Franziska Konitzer Könnte ich machen, wenn ich selber Spotify nutze.
Karl Urban Ja, das Problem habe ich auch. Ich habe ein Konto vielleicht.
Franziska Konitzer Ja, aber es wäre tatsächlich nett, das zu verlinken. Vielleicht könnten wir einfach eine Playlist machen, weil ich benutze selber einen anderen Streaming-Service und ansonsten sehr viel. Ich bin altmodisch, ich kaufe meine Sachen auf Platte oder auf Bandcamp oder so.
Karl Urban Gibt es denn eine Möglichkeit, Streaming-Anbieter neutral eine Playlist zu teilen?
Franziska Konitzer Das ist aber das ist total aufwendig für jeden, der sich das also klar kannst du irgendwie ein Playlist-Format anlegen und dann lernt man sich das das ist tüdelig, aber vielleicht könnten wir einfach mal in.
Karl Urban Vielleicht machen wir einfach eine Seite auf unseren Blog und listen da mal alle Titel und Bands auf.
Franziska Konitzer Astrogeo hat ja, als Astrogeo haben wir ja ein Konto, dann könnten wir auch eine Spotify-Playlist machen und ich kann eine Playlist mit dem Streaming-Anbieter machen den ich nutze, und das würden wir dann halt auch falls wir sowas mal machen, können wir sehr gerne würde ich das auch dazu schreiben, das ist absolut, werbefrei oder also das ist jetzt nicht werbefrei, dass ich jetzt sage, ich will Werbung für Spotify machen oder für wen auch immer, sondern einfach Ease of Use und wenn YouTube Music lässt, ein bisschen auch Playlists erstellen und teilen, aber das kann ich sehr gerne mal machen.
Karl Urban Bei dieser Musik ist ja auch immer die Frage, auf welchen Plattformen welche Band findet, das ist ja auch immer gar nicht so einfach.
Franziska Konitzer Ja, das sind eigentlich schon alle.
Karl Urban Bei den Großen. Bei den Großen. Okay, also wir finden da eine neutrale Möglichkeit irgendwie oder eine mit mehreren Möglichkeiten da anzudocken.
Franziska Konitzer Oder decken einfach alles ab.
Karl Urban Genau.
Franziska Konitzer Aber dann haben wir es für heute.
Karl Urban Oder? Dann ist es zum Schluss wieder Zeit, Danke zu sagen an alle von euch, die uns schon finanziell unterstützen und vor allen Dingen auch an unsere neuen Unterstützer.
Franziska Konitzer Vielen lieben Dank an Pierre, Maik, Svenna, Benjamin und Leslie. Herzlichen Dank.
Karl Urban Ja, von mir auch. Großen Dank. Und dann war sie das, die 149. Ausgabe von Astrogeo. Die zweite Ausgabe jemals, wo wir im gleichen Raum saßen.
Franziska Konitzer Im selben sogar.
Karl Urban Sogar im selben Raum, aber es war nicht der Hilbert-Raum. Schickt uns gerne, ich habe keine Ahnung, was der Hilbert-Raum ist, aber es klingt gut, ne? Das gibt's, glaube ich. Schickt uns gerne weiter mehr Feedback auf allen Kanälen. Das kommt denn hier rein in Zukunft. Und bis dahin sagen wir Tschüss, macht's gut.
Franziska Konitzer Ad Astra.
Karl Urban Und Glück auf.
Franziska Konitzer Du musst bis zum nächsten Mal sagen.
Karl Urban Bis zum nächsten Mal. Super. Du.
Franziska Konitzer Also wir können es so vormachen. Oder ich habe die Melodie vergessen.
Karl Urban Das Instrumentale, ja. Ich kann mich auch noch an die erinnern. Egal.
Franziska Konitzer Wir können jetzt eine Folge irgendwie aufmachen.
Karl Urban Ich mache den Mars Rover.
Franziska Konitzer We didn't only land once, we didn't land it twice. So geil. Los geht's.