Aufrechte Demokraten· Folge 15

Die Grünen in Venezuela & Hyper-Politik in der „Foundation“-Serie

Dienstag, 6. Januar 2026 · 55 min

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Shownotes

Wer ist eigentlich dieser Volker Recht und was hat er mit der queeren Community in „Foundation“ zu tun???Der US-Angriff auf Venezuelas Hauptstadt Caracas mit über 30 Todesopfern liegt einige Tage zurück und Simon & Ole reflektieren, was seitdem aus den Mündern von europäischen Staatenlenkern gekommen ist. Ist es für das Völkerrecht wichtig, ob ein Staatschef gewählt wurde? Und was sagen die Grünen, und vor allem: Warum sagen sie das? Könnte es sein, dass es dabei primär um den eigenen Imperialismus geht? Nein? Doch! Parallel hat sich Ole in die Apple-TV+-Serie „Foundation“ hineingearbeitet und berichtet von den Hypertrophie-politischen und identitätspolitischen Aspekten der Serie. Die alles entscheidende Frage: Gibt es queere Kämpfe noch im Weltall?

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Hallo, lieber Ole. Hallo Simon. Wie geht es dir? Ich muss ehrlich sagen, es geht war heut n sehr voller Tag, im Guten wie im Schlechten. Also mein Bruder hat n ziemlich schweren Unfall gehabt, ist unverletzt, aber das hat einfach krass gestresst weil wir halt die beste du bekommst irgendwie so ne Notfall push notification so Hey dein Bruder hat n Unfall. Rettungsminister ist gerufen, also alles automatisch wegen so Apple mäßig irgendwelchen Geräten und dann stehst du da und denkst dir erst mal so OK was los und dann ja gehen die Anrufe los und kriegst Nachrichten und man tauscht sich aus und dann war ich irgendwie auf Arbeit und dann bin ich irgendwie nach Hause gefahren und dann habe ich mein Buch eingesprochen, was auch sehr

schön war, aber auch nein um Gottes Willen, aber ich fang, ich habe heute den ersten Tag angefangen es einzusprechen und ja also. Ja. Also ja, erstmal freuen wir uns und die gesamte aufrechte Demokraten Community, dass es deinem Bruder gut geht. Ja, und wir freuen uns, dass diese, dass diese Apple Crash Sensoren funktionieren, weil ich kannte die, also ich ich kannte die, aber ich hätte nicht gedacht, dass die so gut funktionieren. Ja.

Und dann freuen wir uns auf dein Hörbuch. Kommt jetzt gleichzeitig wieder n Buch raus. Das kommt gleichzeitig raus, ja. Wann ist es noch mal? Magst du das verraten, wann dein nächstes Buch erscheint? Ja, vielleicht. Nee, es ist Ende märz, also 26 im März. Brutal fragile Typen wie ist, wie ist der Untertitel noch mal? Männer und Gefühle.

Männer und Gefühle. Oh mein Gott. Wird gut, wird gut, aber jetzt. Da bin ich sicher. Gut wir, aber wir hatten ja zu besprechen. Wohl weil es ist ja nicht nur privat bei mir viel passiert, sondern einfach auch es. Ist auch weltpolitisch viel passiert, nämlich die Reunion von Alex und Vanessa bei Temptation Island. Und ich finde, ihr habt alle drauf gewartet. Das ist das Thema, worauf wir heute warten. Auf geht es ja.

Was wir besprechen müssen. Also was hat es mit dir gemacht? Ja, ich also. Also ich war bewegt und sehr berührt. Ja, und dann hatte man vor lauter Bewegung und Berührung gar keine Zeit mehr, über Venezuela nachzudenken. Ja, Weltpolitik, was ist das? Weltpolitik ist alles nicht so wichtig. Also ich find es schön, dass zum 3.4. 5.6.

Mal innerhalb von n paar Jahren die. Liberale, regelbasierte Weltordnung zusammenbricht und die gleichen Personen sich darüber auslassen, im Internet und in Pressestatements und den Videos, dass sie gar nicht fassen können, dass wieder mal jemand die regelbasierte Weltordnung mit Füßen tritt und man.

Könnte ja sagen, bei Temptation Island gibt es wenigstens sowas wie ne Überraschung. Ja, aber bei dem Bruch der regelbasierten Weltordnung, ich les das so und die Überraschung ist nicht einfach, nicht so stark. Also bei so vielen Zerstörungen der regelbasierten Weltordnung muss man sich halt auch mal fragen, was ist das denn eigentlich für ne Weltordnung, wenn die so oft von allen möglichen Akteuren zerstört wird und abgebaut wird.

Denn du musst die andersrum andersrum fragen. Simon, wie oft muss die Ordnung zerstört werden, bis sie zerstört ist? Das ist die philosophische Frage. OK und hat der Philosoph dann ne Antwort drauf? Ja, ich würde sagen, es liegt eindeutig zwischen 3 und 17 mal. Mhm, Mhm, also noch so wie viele Ölstaaten haben wir noch vor uns.

Ja, genau, ganz. Ja genau, also wir. Wir möchten heute. Wie hast du denn die Nachrichtenlage genau so mitbekommen? Also wie wie war das für dich? Wie war das für dich? Was hab ich getan, als ich als es passiert ist? Ich bin aufgewacht und hab auf mein Handy geschaut und dann waren da so 3 Benachrichtigungen.

Von Focus Online, Weil ja Shame und mich benutze. Focus Online ja, aber du benutzt. Online FOCUS Online genau aus dem Grund. Das ist. Schon aus dem Grund und weil FOCUS Online nämlich eigentlich die schnellsten Eilmeldungen hat, also vielleicht hier. Kleiner Tipp, interagiert am besten gar nicht mit Focus und FOCUS Online, aber die Eilmeldungen der App sind die schnellsten und dann hatte ich folgende Eilmeldungen. Mehrere Explosionen erschüttern Caracas Flugzeuglärm über Venezuelas Hauptstadt, wo ich mich dann schon gefragt hab, ach flugzeuglärm, ach toll, also stell dir vor, dein Wohnhaus wird einfach zerstört und das wird betitelt als Flugzeuglärm dann ne.

Explosion, das hätte auch einfach ne Heizung sein können, also westerböller. Das kann Habecks Heizhammer sein, der auf dein Haus Hinunterschlägt und dann US Sender berichtet. Trump ordnete Angriff auf Venezuela an. Und dann die nächste Benachrichtigung. Präsident Maduro festgenommen und ausgeflogen Trump bestätigt Angriff auf Venezuela und das war so der Dreiklang, mit dem ich aufgewacht bin, und dann hab ich viel von dem restlichen Tag mit irgendwelchen Nachrichtensendern verbracht und ich hatte eigentlich die Twitter App gelöscht von meinem Handy als Gute, als guten Vorsatz für dieses Jahr, weil ich grinde so viel auf Twitter.

Und das hab ich mir vorgenommen, dass ich das nicht mehr mach und deswegen hab ich das. Mach ich zu so einem schlechten Menschen das das? Macht mich zu einem noch schlechteren Menschen und dann wurd ich doch schwach und hab sie mir für den Tag wieder. Runtergeladen nach genau 3 Tagen, ja nach genau 3 Tagen. Abstinenz.

Ich hab sie aber wieder gelöscht mittlerweile aber um so Weltpolitik mitzubekommen ist Twitter tatsächlich immer noch ziemlich gut. Der Goldstandard, möchte man fast sagen. Tatsächlich irgendwie der Goldstandard. Was hast du so gemacht an dem Tag? Ich hab schon wieder vergessen, welcher Tag das war. Aber.

Eher dritte. Dann Samstag, ja, da bin ich einfach in den Zug gestiegen, nach Berlin gefahren für einen Tag und. Dann sahst du den ganzen Tag im Zug und du konntest deine Feeds reloaden und. Nee, wir sind zu zweit gefahren. Wir haben ne Serie fertig geguckt, also es war jetzt nicht so der Crazy Politik Tag und ich meine was soll man dann auch machen also.

Ich hab dann gelesen, ja, es fand ein von Trump angeordneter Angriff statt und du wurdest Quan genommen und das war es. Also was, was gibt es denn da jetzt mehr zu erfahren? Also bisher gab es ja keine weiteren militärischen Bewegungen und dann dachte ich mir, gut, dann dann ist das jetzt so. Ja, hast du, ich?

Möchte, dass du es vorbereitest. Deswegen dachte ich, kann ich mich auch darauf verlassen. Das ist deine kundige Meinung. Ja, natürlich. Ich hab eine sehr kundige Meinung mitgebracht. Hast du mein Video dazu gesehen? Ich habe es gesehen, aber für die, die es nicht gesehen haben, wär vielleicht gut, wenn du noch mal kurz sagst, also das.

Kann ich, kann ich mir natürlich nicht vorstellen, dass hier irgendjemand. Ach Gott, Simon, Helf mir. Dass hier jemand nicht to date ist. Ich hab in dem Video so n bisschen ja die. Das übrigens der ganz subtile Hinweis, Simon David Dressler auf Instagram oder Tik tok zu folgen. Simon ist ja bekannt für seine sehr subtilen Takes.

Für meine subtilen und auch für meine durchdachten und immer die Ambiguitätstoleranz wahrenden takes. Ja, also. Worum ging es? Ich hab über die ich hab so Reingestartet in das Video mit Leute ihr könnt, ihr könnt das gar nicht, ihr werdet es nicht glauben. China ist in Südkorea eingefallen und haben den Präsidenten gekidnappt und jetzt überzieht die EU China mit Sanktionen und liefert Waffen an Südkorea und das war natürlich ein eine wohlplatzierte Pointe und ein. Ein ein genialer Schachzug, um die Leute aufs Glatteis zu führen, um sie dann mit einer rhetorischen Rechten auf den Hosenboden zu nocken und zu sagen, eigentlich geht es gar nicht um China und Südkorea, sondern um die USA und Venezuela.

Und hab dann eben darüber geredet, wie unfassbar handzahm die ganzen europäischen Staatenlenker reagiert haben, unter anderem. Kaja Kallas, also Kaja Kallas, ist die Außenbeauftragte der Europäischen Union. Also die Chefdiplomatin sozusagen. Genau, die Chefdiplomatin der Europäischen Union, die hat geschrieben, we EU is closely Monitoring the Situation in Venezuela, also sie war ungefähr also die EU hat das gleiche gemacht wie 100000000 Twitter User auf der Welt, also sie haben die Situation gemonitored und dann hat ja dann hat sie noch geschrieben, the EU has repeatedly stated that Mister Maduro Lex legitimacy. Also man muss auch noch mal, wenn ich jetzt problemisch wäre, würd ich sagen victim Blaming

betreiben, dem man halt sagt, gut, der ist ja sowieso nicht so ganz demokratisch legitimiert, den kann man halt einfach wegputschen und auf einen Flugzeugträger schleppen, kidnappen und nach New York bringen und in den Knast werfen, lustigerweise anscheinend dasselbe Gefängnis wie P. Diddy und Luigi Mangone also wenn jemand ne neue Reality Sitcom drehen will, dann wäre dieses Gefängnis glaub ich.

Der Ort schlechthin. Temptation Island Temption exakt hart. Temptation Island aber die Island inquestion is Manhattan. Ja. Genau. Und dann hab ich noch so darüber geredet, dass quasi diese anderen europäischen Staatschefs eigentlich alle das gleiche gesagt haben, nämlich dass sie, dass die Maduro quasi nicht als Staatschef von Venezuela anerkannt haben und dass sie sich also große Sorgen machen und. Es wurde jetzt nicht wirklich so n Aggressor benannt so zu. Betonen, das kam von so gut wie allen europäischen Staatschefs. Genau also März, Kirst, damer, Macron, wie gesagt Kaya, Kallas, Christian Stocker, Meloni und es war oft, das ist offensichtlich abgesprochen, also man einigt sich dann anscheinend auf Halt n diplomatisches.

Ist auch erstmal OK als e. U genau ja ja total. Also ich sag nur nur krass, also dass man halt einfach ne jetzt nicht mit der Tür ins Haus fällt und halt sagt gut das ist n glasklarer Völkerrechtsbruch, hier wird einfach hier fällt ne Großmacht in ein Abhängiges ein nicht abhängiges aber in nen. Wirtschaftlich sehr instabiles Land ein und kidnappt einfach den Staatschef und zerrt ihn in ihr, in ihr quasi auf ihr eigenes Staatsgebiet, um ihm da ne Anklage zu machen.

Es wurde jetzt auch die Anklageschrift anscheinend veröffentlicht mit den Sachen, die Nicolas Maduro vorgeworfen werden, unter anderem eben dieses ominöse nako Terrorismus, also n Begriff, den man sich offensichtlich halt für diesen Feldzug ausgedacht hat. Es ist so, dass aus Venezuela nur n Bruchteil der Drogen kommen, die in den USA landen.

Die überwältigende Mehrheit kommt aus Mexiko ein, ein Großteil der Drogen. War das nicht Kolumbien? Ja, Kolumbien und Mexiko, also OK die ich glaube die vielen Kokainlabore stehen hauptsächlich in Kolumbien und dann läuft das halt alles über die mexikanischen Kartelle quasi an die Südgrenze von den USA, die eigentlich oder ja eigentlich die Hauptdroge. Die die USA, wirklich die, die die US amerikanische Bevölkerung maßgeblich schädigt und abhängig Macht, ist Fentanyl so. Fentanyl hat mit Südamerika genau gar nichts zu tun, sondern das ist eine absolut hausgemachte Krise von US amerikanischen Pharmaunternehmen und also die dadurch gestartet wurde und deswegen ist es natürlich ein totaler Quatschbegriff.

Also das ist ein offensichtlicher Vorwand, um da quasi um Maduro irgendwie zu inhaftieren und ihn da wegzuputschen. Dann wurde ihm noch vorgeworfen, Besitz von Maschinengewehren, was ne sehr lustige Klage ist, die man sich in Amerika holen kann, also das entbehrt nicht einer gewissen Komik. Ich hab mein Video dann beendet mit der Aussage, dass die USA nie wirklich anders gehandelt hat, also es ist ja nicht so. Dass die USA die letzten 80 Jahre keine Putschs veranstaltet hätte, die letzten 80 Jahre sind voll von von Staaten, vor allem in Mittel und Südamerika, die irgendeine Form von militärischer Intervention, Invasion, Putsch durch die USA erlebt haben.

Nur früher hatte man eben die, Na ja, das diplomatische Taktgefühl, dass man halt irgendwelche hehren Gründe dafür sich ausdenkt oder auch zum Beispiel beim Irakkrieg, dass man eben ne ja. In Anführungszeichen aufwändige Lüge fabrizieren musste? Von wegen ja, der hat vielleicht Massenvernichtungswaffen, Saddam Hussein und deswegen müssen wir da jetzt einschreiten, weil das ist eine Gefahr für die freie Welt und so weiter und in Vietnam hat man ja auch so n bisschen ging es ja auch um Freiheit und Demokratie und den American Way of Life, und das fällt jetzt halt weg.

Also Trump sagt Halt einfach, also ja, es gibt schon noch diese Klage irgendwie, die Nicolas Maduro da vorgelegt wird. Aber Trump sagt ja ganz offen, es geht hier um die Ölvorkommen. Venezuela hat die größten Ölvorkommen auf der gesamten Welt, es hat riesige Goldvorkommen, und die stehen eben nicht den amerikanischen Konzernen zur Verfügung. Und Trump sagt ganz offen, das ist das, was wir wollen, also das ist das Ziel davon, und dieser, das ist eigentlich der einzige Unterschied zu früheren.

Interventionen, die die USA betrieben haben. Also dass der dass der Vorwand. Genau also der Vorwand. Noch Fadenscheiniger ist oder einfach wegfällt. Genau also der Vorwand fällt halt eigentlich weg und man betreibt jetzt halt einfach die Machtpolitik, die man machen möchte so. Jetzt muss ich aber trotzdem kurz einhaken, wenn ich das darf.

Ja, bitte, denn es geht ja da drum, dass du in deinem Video gesagt hast, ja, mit Südkorea und so weiter und im Namen aller aufrechten Demokratinnen muss ja doch fragen, ob du das wirklich so gleichsetzen kannst. Denn. Ja, Maduro ist ja, wie wir in den vielen Stellungnahmen und Bekundigungen herausgefunden haben, ein autoritärer Machthaber und kein tyrannischer Staat.

Kein. Es ist kein aufrechter Demokrat, also er ist glaub ich keine höhere des Podcasts. Nein, definitiv nicht. Ja, also, und das ist würd ich sagen, das ist schon n ziemlich großer Fehler. Also ist es ist es gerechtfertigt, autoritäre Autokraten aus dem Amt zu putschen? Ja, das ist die Frage. Also völkerrechtlich ist es ja offensichtlich nicht in Ordnung, weil es gibt das Gewaltverbot der UN und da ist es komplett egal, ob jemand eine demokratische Legitimation hat oder nicht.

Ein anderes Land darf trotzdem nicht in einen, also in ein anderes Land einfallen und den Typen einfach kidnappen, das stimmt ja alles, also man das, das mag ja sein, dass Maduro, dass Nicolas Maduro kein liberal demokratisch gewählter. Staatschef ist, wie man sich den in Westeuropa so vorstellt, und das ist eigentlich die perfekte Überleitung in das, was ich jetzt sagen, so den den zweiten Block von meinem Venezuela Blog, den ich so vorbereitet hab. Ich hab nämlich in meinem Video darüber auch geredet, wie sich die Grünen äußern und man sollte sich jetzt sehr genau anschauen, was grüne Politikerinnen über diesen offensichtlichen Völkerrechtsbruch sagen und.

Ich hab danach sehr viele Nachrichten bekommen von Userinnen, die mir Statements geschickt haben, von Franziska Brandner und Felix Banaczak und anderen Leuten. Ich hab jetzt gehört, Felix Banaczak folgt dir auf Instagram. Ja, das stimmt. Man muss übrigens Zugebendermaßen sagen, dass die Statements von den beiden erst nach deinem Video veröffentlicht wurden. Also du hast es nicht wissen können. Genau das stimmt also.

Ich war natürlich mal wieder schneller als die grüne Parteischwitze, aber. Das ist natürlich, wenn man nur keine Ahnung 10 20000€ im Monat zur Verfügung hat. Dann kann man sich auch n bisschen Zeit lassen mit seinen Statements und dann wurden mir eben so n paar Statements von denen geschickt und so und zum Beispiel Franziska Brantner hat ihr Statement literally begonnen damit mit dem Satz Ja Komma Maduro ist ein Tyrann, aber Punkt, Punkt, Punkt und dann geht es weiter. Ich hab mich dann gefragt, das ist doch gar nicht Gegenstand der Diskussion.

Also nicht mal die USA, wie eben schon gesagt, tun so als ginge es hier irgendwie um demokratische Legitimität, also die Frage, der die Frage, wie gut ist Maduro als Staatschef, wie demokratisch ist der, ist ja gar nicht ein Bewertungsparameter bei dieser Invasion. Es ist ja nicht so, dass Trump sich hier hinstellt und glaubhaft sagen würde, wir kümmern uns so viel um die armen Menschen in Venezuela, die hier leiden, und wir müssen die jetzt. Befreien, weil wir sind so aufrechte Demokraten, dass wir das nicht zulassen können.

Das. Reichlich absurd in einem Staat, der von sehr vielen Beobachterinnen als auf dem Weg in, also in n autoritären Staat oder in n protofochismus oder so abgeleitet dort zu sagen, wir sind jetzt hier die großen Kreishüter der Demokratie, das ist ja, das macht Trump ja aus guten Gründen auch nicht, da jetzt die Demokratiefahne zu schwenken, weil er davon selber nicht so viel hält.

Ja, sehr überraschend. Ehrlich. Gut, dass die Grünen das tun. Genau so. Und es ist ja auch so, die USA haben ja auch schon demokratisch gewählte Staatschefs weggeputscht, also ist es ja nicht, also das ist ja einfach überhaupt keine Bewertungskategorie zum Beispiel, man muss noch n paar Länder weiter in Südamerika schauen, Salvador Ayende in Chile in den 70er Jahren war n demokratisch gewählter, ich würde sagen sozialdemokratischer Staatschef.

Der auch n paar Sachen vergesellschaftet hat und das hat den USA nicht gefallen. Und dann haben Sie ihn weggeputscht, der Typ ist gestorben oder wurde ermordet und die USA haben aktiv einen faschistischen Diktator namens Augusto Pinochet installiert, der jetzt auch würd ich sagen, kein aufrechter Demokrat war. Die Frage ob jetzt Maduro ein Tyrann ist oder nicht ist komplett irrelevant für die Frage wie man diese US Invasion bewertet und ich will.

Jetzt vielleicht noch kurz wieder über die Grünen reden, weil ich hab mich ja in den letzten Tagen und Wochen auch so n bisschen in meinen Videos auf die Grünen eingeschossen und ich werde da auch noch n paar Videos zu dem Thema machen, warum? Ja, ich würde nur wenigstens. Noch eine Sache sagen, es geht ja nicht nur um Südamerika. Also 1961 wurde auch Patrice Le Munga umgebracht, Kongolesischer Politiker, auch Kommunist und so von USA also. Ja, ja, die Liste auf.

Verschiedenen Kontinenten. Die Liste ist lang und erstreckt sich glaub ich auf so gut wie jeden Kontinent dieser schönen Erde. Und Franziska Brantner macht dann also weiter und in ihrem Statement und stellt auf so einer Slide, Trump, Putin und Xi Jinping so auf eine Ebene und sagt, das sind quasi die 3 Tyrannen dieser Erde und Europa muss sich quasi in diesem imperialistischen Wettstreit irgendwie. Emanzipieren und emanzipieren ich weiß nicht, ob sie emanzipieren, genau verwendet, aber das klingt ja irgendwie alles erstmal erstmal ganz gut.

Ich muss gestehen, ich finde das auch erstmal schon fragwürdig, Trump, Putin und Xi so auf eine Ebene zu stellen, weil auf dieser Slide geht es dann explizit um so neokolonialismus und territoriale Expansion und Angriffskriege und so weiter und ja, das mit China und Taiwan ist so ne Sache. Aber China hat, abgesehen von dieser, von diesen Androhungen und irgendwelchen Militärmanövern einfach bisher so gut wie keine Kriege geführt. Und dann zu sagen, ja, diese 3 Leute, die quasi hier dauernd irgendwelche Angriffskriege führen, das stimmt ja auf einer faktischen Ebene erstmal.

Ja, man könnte natürlich schon sagen, dass die Neokolonialen Ambitionen, die China gerade in Afrika an den Tag legt, also als solche zu verurteilen sind. Aber ja. Und die die eigentliche Kritik, die dann, die dann ja die da mit mitschwingt, in diesem grünen Statement oder die da quasi rauskommt, ist ja eigentlich also das eigentliche Problem ist, dass Trump nicht mehr auf der Seite der EU steht, das find ich, kann man so konstatieren, weil sonst hätte man kein Problem mit diesem Völkerrechtsbruch, wenn Trump jetzt, sagen wir mal Barack Obama wäre und Barack Obama hat auch jede Menge Dreck am Stecken, wenn es um Kriege, um Drohnenschläge auf Zivilisten geht.

Wenn Trump jetzt so n total liberaler Präsident wäre, sagen wir mal Camela Harris hätte gewonnen und und sie hätte diesen, diesen Staatsstreich in Venezuela durchgeführt, dann hätte man in Europa und auch bei der grünen Partei eigentlich überhaupt kein Problem damit, dass da ganz massiv das Völkerrecht gebrochen wurde, dass da eine absolut wahnwitzige Invasion gestartet wurde und ein Staatschef gekidnappt wurde, sondern das Hauptproblem ist, dass Trump.

Quasi macht, was er will und eben nicht mehr bedingungslos an der Seite des Westens, der Nato und von Europa steht. Also ist eine These, dass wenn jetzt Trump fest an der Seite des transatlantischen Bündnisses stehen würde und über einen Schlag gegen Venezuela in dieser Weise geführt hätte, die Bekundigung von. Kallas, also der der Chefdiplomaten der EU, eben nicht so ausgefallen wäre, dass man sagt, hätte, ja, wir beobachten den Prozess genau, das Völkerrecht muss gewahrt bleiben, wir setzen uns für einen, wie sie immer in den Medien auch wiederholt wurde, für einen friedlichen, demokratischen und inklusiven Prozess ein, sondern sie würde einfach nur noch sagen, wir setzen uns für n demokratischen, friedlichen und inklusiven

Prozess ein und sonst nichts. Nee, auf der auf der Spitzenebene, also auf der Ebene der europäischen Staatschefs, weiß ich nicht, ob man da überhaupt anders reden würde. Aber die Grünen sind ja in der Opposition, also die haben ja momentan in Deutschland keine Regierungsverantwortung, und ich glaube, wenn sie die hätten, dann würden sie auch ganz anders reden, was die Grünen damit nur also oder jemand wie Franziska Brandt da mit ihrem Statement ja eigentlich ausdrücken ist, dass man sich in dieser Welt von imperialistischen Staaten, die man irgendwie erst jetzt erkannt hat, dass hier, dass es hier um Imperialismus geht, dass man sich da quasi eigentlich auf eine Ebene mit diesen Leuten stellt.

Also Franziska Brantner hat in ihrer Parteitagsrede im November bei dem grünen Parteitag ja auch das relativ klar gemacht, dass man eigentlich zwischen Trump und Putin nicht mehr so viel Unterschied macht, man ist quasi eingekesselt eigentlich zwischen diesen Großmächten, und Europa will da mitspielen, also.

Es geht Franziska Brantner und den Grünen offensichtlich nicht darum, dass Europa sich da irgendwie rauszieht und da nicht mitmacht, sondern Europa soll mitmachen und auf auf, also den diesen großen Rechten auf Augenmerk bewegt, ne. Jetzt versteh ich auch, worauf deine Kritik abzielt. Es ist dieser gnadenlos staatstragende Charakter der Linken, der Linken, der der Grünen, ja, die eben eben nicht sagen. Bei diesem Spiel, Wer hat den dickeren Knüppel? Machen wir nicht mit, sondern wir brauchen auch n dicken Knüppel.

Genau. Und das aber könnte. Man natürlich einfach sagen, das ist nun mal realistische Politik. Ja, aber wenn man realistische Politik machen will, dann soll man halt keine Ahnung den. Nicht, nicht links sein dann. Soll man halt nicht links sein, so sorry, dann soll man die Grünen wählen und nicht diesen Grund interessieren. Das führt perfekt auch in das Ende von ihrem Statement, weil dann schreibt sie Wir fordern also Wertz muss jetzt entschlossen handeln.

Also damit endet dieses Statement von Franziska Brantner, der Parteichefin der Grünen. Also, es ist ein Appell an den deutschen Staatschef, dass sich Deutschland in diesem Wettstreit des Imperialismus emanzipiert, dass sie da, dass man da eben mit mit den entsprechenden Gewaltmitteln mitspielt und der einzige Dissens, oder es ist ja kein kompletter Dissens zwischen Grünen und CDU, klar, die CDU ist noch mal n bisschen, würd ich sagen, eher transatlantisch als die Grünen. Aber das liegt würd ich sagen, primär daran, wer gerade regiert, also Grünen und CDU sind sich, sag ich mal unabhängig von jetzt der Frage, wer gerade Regierungsverantwortung hat, relativ einig darin, dass die USA kein verlässlicher Partner

mehr sind. Klar, irgendwann könnte wieder n Demokrat gewinnen in 3 Jahren, wenn da überhaupt ne Wahl stattfindet, aber so n bisschen so, die Ära ist irgendwie vorbei so und ich glaube da sind die sich relativ einig ich. Ja, aber es ist. Ich könnte mir auch vorstellen, dass wenn es andersrum wäre, wenn die Grünen gerade regieren würden und die CDU in der Opposition wäre, dass von der CDU oder von Gewissen Teilen der CDU so ein Push auf quasi Abkopplung europäischer Autonomie kommen würde und die grüne Partei in der Regierungsverantwortung dann so reden würde wie Merz momentan. Also von wegen ja schwierig alles, wir gucken uns das an, das ist ja alles megakomplex und also wir finden das jetzt nicht super, aber.

Alles schwierig und so und so ganz ohne Amerika können wir ja auch nicht. Ja, aber das find ich ne ganz wichtige Frage. Also bei Franziska Brandner ist es ja so, dass sie auch in Übereinstimmung mit der sonstigen Linie der Partei der Grünen sehr stark auf diese europäische Souveränität und Europäische Armee und europäische Sicherheitspolitik und europäische Verteidigungspolitik und so abwehrt.

Ne, Sie möchte Europa als Player unter. Das Russland, China, USA mit etablieren und bei Merz hast du ja gesehen, das war ja vor n paar Wochen eben. Also ja eben dieser Punkt, dass Merz gesagt hat, ja America first ist akzeptabel, aber America alone kann nicht in eurem Interesse liegen und Europa kann n Partner der USA sein und dann hat er gesagt und wenn ihr nichts mit Europa anfangen könnt, dann macht wenigstens Deutschland zu eurem Partner. Ja, März fällt ja ne andere Form von Realismus. Er sagt ich glaube er sieht schon, dass mit dem Europa in seiner jetzigen Form diese Form von europäischer Souveränität, wie sie den Grünen vorschwebt, vorschwebt, nicht zu machen ist. Und deswegen sagt er gut, dann

nehmen wir halt die USA alleine geht auch, ist immer noch die mächtigste Option, sind halt 2 sehr realistische, also realistische, auch im Sinne von Polizistische, also durchaus dem Sieg nicht abgewandte Positionen, die da durchgesetzt werden. Ja. Aber ich würde es halt ich. Verschiedenen mit verschiedenen Bewertungen der Gesamtsituation. Ich will, ich würde mich halt fragen, inwieweit ist das einfach keine Frage der ich mal Ideologie, sondern halt der pragmatischen Frage, wer regiert gerade, wer hat gerade Verantwortung und Merz wird halt. Sehr pragmatisch ist genau, also Merz wird halt sagen, gut natürlich, die USA sind ja offensichtlich kein verlässlicher militärischer und ökonomischer Partner mehr für die Europäische Union und.

Wir können aber nicht ohne die. Also es geht momentan einfach nicht. Wir sind zu abhängig und deswegen sagt er solche Sachen wie das, was du gerade zitiert hast, ist halt quasi auf der anderen Seite und sagt Halt ja nee, wir müssen also das ist dann aber auch kein kein keine Ahnung, progressive Emanzipation aus der Welt der Imperialisten heraus, sondern. Nee, wir müssen da jetzt mitmachen. Wir müssen.

Deswegen ist es auch vielleicht wichtig zu sagen, wenn wir, wenn wir jetzt das pragmatisch nennen, dann heißt es ja nicht, dass es irgendwie ja irgendwie pragmatisch im Sinne von gut und kann man so machen und so weiter denn pragmatisch ist die totale Übernahme der herrschenden Logik für die eigenen Handlungen und strategischen Überlegungen und Setzungen, also das meinten, die sind, sind pragmatisch, totale Information, da ist nichts dran, progressiv oder emanzipatorisch. Ja, ich hab mich dann auch gefragt, was soll Merz denn machen?

Also was was fordert jemand wie Franziska Brantner denn jetzt von Friedrich Merz? Also die EU gegen den Rest der Welt? Ich glaube, das ist halt die Vision, die den diesem grünen EU Imperialismus irgendwie vorschwebt. Aber das würden Sie eben sagen. Genau das ist ja kein Imperialismus. Ja, genau, weil. Wie ist die einzige Bastion in der Welt? Wir machen ja.

Also man selber ist ja immer der einzige, nicht imperialist auf der ganzen Welt. Weil wir haben aus den Lehren des Kolonialismus gelernt. Genau damit haben wir nichts mehr zu tun. Und wenn irgendwelche linksliberalen Podcaster im Lager der Nation Podcast davon reden, dass man halt die Huthys im Jemen auch mal in die Steinzeit zurück Bomben soll, dann ist es auch kein Imperialismus und keine Handelskriege wegen keine Ahnung, weil die Huthys den Zugang zum Suezkanal blockieren, sondern dass es auch dann einfach wertepolitik und wie gesagt, kein Imperialismus. Ich hab vorhin ein Video gesehen von der einer Dame aus dem Junge Union Vorstand Clara von Artusius. Die hat in einem Video gesagt

über die Linken, also die Linkspartei, wie schlimm die wäre, weil ich zitiere, sie wollen, dass die Bundeswehr gar nicht mehr angreifen kann, sondern zu einer Verteidigungsarmee wird. Eigentlich ist für mich ist es eine Wehrlosigkeit, doch. Nein, das hat sie nicht geschrieben. Das hat, das hat sie gesagt, Wort für Wort in so einem Video. Boah.

Sie wollen, dass die Bundeswehr gar nicht mehr angreifen kann. Also da würd ich halt echt wirklich mal problemisch fragen, wann hat ne deutsche Armee eigentlich das letzte Mal jemand angegriffen, wie wie lief das noch mal? Was war da noch mal? War irgendwas also? Und, und sie sagt, das würden. Die europäischen Staaten sicher sehr gerne sehen ne angriffsbereite deutsche Armee.

Ja, und auch alle anderen. Noch mit 30% AFD, die ja jetzt vor 2 Tagen die Umfragegebnisse hatte als stärkste Partei in Deutschland. Ja, und auch der globale Süden würde das richtig geil finden, wenn ein hochgerüstetes Europa einfach mal sagt, gut, wir haben auch, wir haben nicht nur auf ne verteidigungsarmee, wir haben ganz viele Angriffsarmeen, das ist einfach mega, alles mega super.

Und ich möchte diesen Blog vielleicht beenden, mit noch einem kleinen ich les einen kleinen Absatz, den ich aus dem Wallstreet Journal vorlese, vielleicht so für die für so Leute, die manchmal sagen, man kann ach ihr linken, man kann die Welt doch nicht immer nur auf irgendwelche ökonomischen Ausbeutungsdynamiken herunterbrechen und es geht doch nicht immer nur um Kapitalismus und Imperialismus und so weiter und sofort folgendes aus dem Wallstreet Journal.

Überschrift ist Finance Industry Eyes Investment Opportunities in Venezuela. Text someone wallstreet are already considering possible investment opportunities in venezuela following the capture of Nicolas Maduro, according to Charles Meyers, Chairman of Consulting firm, Signum Global Advisor Meyers Set in einem Interview hieß planning at trip to Venezuela with officials from top Patchfonds and Asset Managers. To the weather, there are investment prospects in the country, the trip will feature about twenty officials from definance energy and defense sectors among others. The identitive plan is for the group to travel to when is wailer in March and meet with the new government. Und es ist einfach, ist einfach

toll. Es ist einfach so schön, dass sie da so selbstlos nach Investment Opportunities suchen in diesem. So krass schamlos. In diesem armen, gebeutelten, gebeutelten Land, wo endlich jetzt Demokratie dank der Hedgefonds, Hedgefonds und und Asset Managers. Sprießt. Freut, freut sich das. Nicht also aus einer deutsch deutschen Geschichte kann ich sagen, dass wenn man in arme Gegenden mit sehr viel Kapital geht, nur gute Dinge entstehen?

Ja. Ja, endlich, endlich, sagt es mal jemand. Ich danke dir. Ja, danke gerne. Wir, wir harren also der Dinge, die da noch aus Venezuela kommen. Ich find ja immer nett, dass wir beide unsere Themen eben unabhängig voneinander vorbereiten und sich doch vielleicht auch, weil wir uns schon jetzt ne gute Weile kennen und immer mal wieder auch n Austausch stattfindet, schon auch Parallelen einfach ergeben oder sich die Themen erstaunlich oft zusammenfügen. Weil ich hab mir n etwas abseitiges Thema mitgebracht. Ich hab das letzte Folge angeteasert und es passt aber jetzt einfach noch viel besser.

Ja zu dem was du gesagt hast. Ich habe nämlich eine Serie geschaut und ich würde gerne über diese Serie reden, weil ich glaube, dass sie uns viel darüber erzählen kann, wie wir heute uns auch angewöhnen über Politik nachzudenken oder Politik zu verfolgen und zwar geht es um die Serie Foundation.

Jetzt war es so, dass die also, dass die also die Serie hat jetzt 3 Staffeln, die erste kam 2021 raus und 2021 war auch das Jahr wo Amazon also die Serie ist keine Amazon Serie ist ne Apple Serie aber es geht ja um so n gewisses Gefühl auch in der Branche, dass Amazon Mitte 21 das Amazon Inclusion Playbook rausgebracht hat. Ich weiß nicht ob du dich erinnerst. Es war eben ein ein Dokument was Richtlinien festlegte für die Repräsentation in Serien.

Da gab es auch viel Kritik dran. Ich will jetzt auch nicht wiederholen und ich will jetzt auch nicht irgendwie so n Take machen, der irgendwie gegen Inklusion geht. Ich meine das Playbook ist Anfang 2025 eh wieder eingestellt worden, Donald Trump lässt grüßen, aber es geht mir um vielleicht das was so neoliberal aus dieser Inklusion gemacht worden ist. Also diese neoliberale Farce, die daraus entstanden ist. Und ich würd das gern noch mal neu aufräumen, weil das in Foundation so wahnsinnig.

Klar wurde, was das Problem an dieser Form von Representation politics ist. Also wie gesagt, wir haben jetzt diese diese Staffel, diese Serie, die basiert auf einer Romanreihe von Isaak Asimov, das war n Russisch US, amerikanischer Autor und Herausgeber von insgesamt 500 Büchern, wie ich es rausbekommen habe und 10 tausenden Briefen.

Ich war echt so Alter 500 Bücher mit editiert und geschrieben. OK, aber wenn man, wenn man. In 10 tausenden briefen wollt ich gerade sagen, wenn du halt so auf, wenn du siehst, wieviel Leute einfach so twittern, wieviel Leute auf chatten, also gerade so chatten. Also wenn ich jetzt die Chats von meinen Friends alle nehmen würde und mal in so n Dokument exportieren würde, das wären das wären Tausende Seiten, also wirklich natürlich viel auch blangloser Quatsch, aber ich meine Let's be ones als ob bei 10 tausenden briefen alles hochtrabende Gedanken gewesen wären.

Auf jeden Fall wird diese Serie 21 gestartet. 23 kam die nächste Staffel und jetzt eben in im letzten Jahr 25 die 3. Staffel ist auch n ganz guter Binge Watch, also die Serie ist würd ich sagen gut sie ist nicht sehr gut, sie ist nicht herausragend aber die kann man sich auf jeden Fall anschauen, worum geht es da? Es geht darum, dass die Galaxie von einem Imperium dominiert wird, das wiederum seit 400 Jahren von Klonen regiert wird, die alle Klien heißen oder kliens. Und also praktisch ein, der.

Der erste Klient hat halt gesagt, OK, er ist irgendwie der perfekte Herrscher und das muss sich fortsetzen und dann hat er diese Genetic dynasty, also die genetische Dynastie ausgerufen, die daraus besteht, dass eher n paar Klone von sich angefertigt haben, die immer wieder aufgetaut werden. Also es gibt dann 3 Klone, einen Jungen, einen Mittelalten, einen alten, die dann immer wieder ausgewechselt werden.

Das Imperium ist typisch autoritär aufgebaut, also es gibt ne. Extreme geheimdienstliche Kontrolle über alle Bereiche des Lebens es gibt einen unermesslichen Reichtum, der gerade auch diesen diesen Cleans zur Verfügung steht, und sie haben natürlich, dass, dass sie auch die OTH herrschen, auch ne immense Machtfülle, die wiederum mit einer sehr starken Paranoia einhergeht.

Und jetzt ist eben der auslösende Konflikt, dass da ein Professor, man würde heute sagen, quantitative Sozialforschung ist, der also. Ein statistisches Modell entwickelt für die Vorhersage von der Entwicklung von menschlichen Zivilisationen. Ja, er sagt halt, es gibt so viele Datenpunkte, wir können alles vorausberechnen, und er sagt eben voraus, das Imperium wird fallen, und dann kommt n dunkles Zeitalter der Menschheit, das wird vielleicht 100 Jahre dauern, vielleicht 1000, vielleicht 10 Tausende Jahre, und sein Ansatz ist es, dieses dunkle Zeitalter zu verkürzen. Natürlich, wenn du n machthabender imperator bist und dann irgend ne Statistik drauf kommt und sagt dieses Reich wird fallen, da bist du natürlich

kein Fan davon und sagst erstmal ist n Häretiker, der muss weg und er wird auch entsprechend weggesperrt. Das heißt diese Dynamik die daraus entsteht das Imperium, die Rebellion, das dunkle Zeitalter, die Machtkämpfe dazwischen ist ja erstmal n Plot, der sich total politisch gibt, also die ganzen Vorgänge dieser Handlung sind auch eigentlich. Sehr durchpolitisiert und ich find es erst mal ganz nett zu sehen, dass anders als jetzt bei Star Wars oder Herr der Ringe oder ähnlichen Science Fiction Serien oder Fantasy Serien nicht mehr so ne kalt kalte Kriegslogik da ist. Von auf der einen Seite sind die guten und auf der anderen Seite sind die Bösen also da gibt es schon sehr viele Sidequests und Backstories und ich weiß nicht

ob das auch mit so einer g Culture zu tun hat, also dass so Serien immer so ausschweifend sind. Weiß nicht, ob das so mit so weißt du, dass heute einfach noch so viel so Gaming und Lore Content geht halt irgendwie immer gut und das ist auch gut fürs Franchise und das ist auch gut für das. Ja, das würd ich gerade sagen.

Serienauskopplung, und das kann man auch gut Binge Watchen und dann muss man sich irgendwie informieren und so weiter und sofort. Aber was dabei entsteht, ist auf jeden Fall so ne Dynamik, dass man auch sehr viel so Backstory von den, ich sag mal klassischen Bösewichten mitbekommt und. Da kommt dann sowas wie Interesse bei auf und man merkt, OK, die haben auch ihre menschlichen Qualitäten, die haben ihre Fehlbarkeiten also und das geht bei den guten ganz genauso. Also ja da wird jetzt nichts irgendwie rosarot gezeichnet, das find ich erstmal ganz ganz angenehm, auch wenn die Hauptfiguren die immer n bisschen fad bleiben, also das ist so n bisschen dieser Harry Potter Effekt gell also ich mein es gibt ja so manche Serien, die

schaffen dann einen interessanten Charakter und das war es. Und der Rest ist so n bisschen farblos. Das ist eigentlich auch bei Harry Potter so. Mit Snape würde ich sagen, bei Foundation ist es auch so, dass es eigentlich auch nur mit der Merse, also so ne eine Beraterin von diesen Clients, das ist die eigentlich einzig interessante Figur, aber die richtigen Hauptfiguren müssen glaube ich immer so n bisschen arg fad bleiben, damit man sich mit ihnen identifizieren kann, sonst wenn die zu abgedreht sind, dann fällt das irgendwie weg, dann tragen die nicht über so viele Serien aber gut, ich möchte es nicht ab schweifen. Was hat das nämlich jetzt mit dem Playbook zu tun? Das ist ja die eigentliche

Frage, also wir haben jetzt dieses sehr politische Setting in der Galaxie und in der Zeit produziert, wo eben dieses Playbook ne ziemliche Strahlkraft hatte und das sieht man auch in der Serie Foundation sehr klar. Also es gibt wirklich jedes Alter, jedes Geschlecht, jede Hautfarbe, da sind Menschen mit Behinderung und ohne Behinderung dabei, wir haben Schwule Side Stories, n paar Leute, die mir sehr starke Non binary vibes geben, also da ist wirklich so alles mit dabei und manchmal wirkt das.

Bisschen wieso ne Werbung? Also da gibt es so ne Freundesgruppe und dann ist wirklich dann von jedem was dabei, sag ich jetzt mal. Und jetzt wär ja eigentlich naheliegend mir den Vorwurf zu machen, ohne das ist doch so n konservativer Gedanke, warum sollte gerade ich mich an Diversität stören, gehör ich doch nicht eigentlich zu einem Lager, dass es verteidigen soll, dass sowas passiert und also erstmal ja klar, logisch, also wenn.

Auch wir in Zeiten leben, wo sowas wieder unter Druck gerät oder wo einfach Repräsentation eh nicht so ausgeprägt war, ist es doch sauwichtig, dass Menschen dann in filmischen Gewerken arbeiten können, vor der Kamera, hinter der Kamera, die ihnen einfach auch Kohle gibt und Arbeitsplätze, und dann werden Vorbilder geschaffen und vielleicht sagen die Kids, die das angucken, wow, geil, ich will auch Schauspielerin oder Schauspieler werden und machen das einfach und es wär ja auch sehr engstirnig, wenn man jetzt sich ne futuristische Gesellschaft in der fernen fernen Zukunft vorstellt.

Die halt immer noch so an so Nichtigkeiten wie Sexualität sich aufhängt. Ja, man könnte einfach sagen, wir leben halt in einer Zeit, in der das alles keine Rolle mehr spielt, so das das ist ja erstmal verständlich, wird dann aber so ne, also so n störgeräusch würde ich sagen, weil einem hier ne Ideologie ja nicht aufgedrückt wird, sondern im Gegenteil, hier wird mir ne ideologische Lesart entzogen, also. Pass auf, ich.

Nee, du guckst kritisch, ich will es versuchen das mal n bisschen klarer zu machen. Also wir haben, wir haben eine schwule Side Story, ja da geht es um n General des Imperiums, also wirklich der höchstrangige Militär, der Oberbefehlshaber von so einer ganzen Weltraumkreuzerflotte und der hat halt ne schwule Beziehung mit so einem ziemlichen Basic Gay also der sieht aus wie keine Ahnung so n bisschen diese vollbärtigen muskelbebakten und so weiter wie man die jeden Berg einen so vorne links irgendwie sieht ich bin froh, dass der keinen. Also, na ja, kein kein Lederoutfit anhalten und einfach so alle Uniform.

So, ich fahr dann über die GEL rein oder? Ja ich. Hab geschaut, also es sieht wirklich aus als ob der eigentlich so unterwäschemodel ist und für so ne für so ne Random Gay unterwäschemarke wieso adicte oder so und ansonsten hängt er halt am Wochenende im Bergheim rum, auf jeden Fall, die heulen halt um ihre Liebe und die sind auch irgendwie super süß.

Aber im Endeffekt sieht man dann halt n schwules Pärchen, aber die haben überhaupt keinen schwulen Habitus mehr. Also 0. Das ist einfach nur 2. Das könnten auch 2 hetero Männer sein, die zufällig ineinander verliebt sind und ne Beziehung führen und dann frag ich mich schon oder jetzt könnte man wieder sagen ja aber Ole guck mal in der Zukunft wo das alles keine Rolle mehr spielt braucht es auch keinen subkulturellen Habitus mehr, weil Schwulsein einfach so normal geworden ist, dass es halt.

Kein Diskriminierung mehr gibt. Deswegen gibt es auch keine Counter Culture mehr und deswegen sind alle irgendwie sehr ähnlich. Aber dann frag ich mich, na ja, aber warum sehen wir dann eigentlich 2 schwule Heteromänner so gefühlt und warum sind nicht alle heterosexuell n bisschen Schwuler geworden weißt du, ich meine also ja man nimmt es, man nimmt zu diesen, also man zeigt zwar eine Diversität, aber den eigentlich diversen Impact nimmt man irgendwie komplett raus und da tritt so n normalisierender Charakter zu Tage, den ich kritisieren würde, also da werden Unterschiede eingestampft, Leute sind.

Also also scheinbar unabhängig von den Diskriminierungen, wie wir sie in dieser Welt hier vorfinden. Aber eigentlich sehen wir nur genau die Herrschaftslogik überführt mit n bisschen mehr Farbe sag ich jetzt mal. Also und dann frag ich mich, warum sehen wir das, warum brauchen wir das, ich meine wir, wir leben in einer Welt, in der schwule Männer nicht wie heterosexuelle Männer behandelt werden, in. 60 Ländern steht das weiterhin unter Strafe, in Dutzend Ländern ist es mit dem Tod belegt und wir leben in einer Welt, die von Rassismus geprägt ist, also in der es überhaupt nicht üblich ist, dass Freundesgruppen wie wir, wie wir sie deine Zukunft sehen, dass die irgendwie so Mixed, Trace

und so weiter sind. Also wir leben in einer Welt, in der oder oder auch Sexismus, von mir aus, also in der Frauen eben nicht umstandslos und selbstverständlich in allen Bereichen des Lebens zu finden sind, wir leben in einer Welt, in der Diskriminierung. Aufgrund von äußeren Merkmalen in vielerlei Hinsicht weit verbreitet ist.

Und dann frag ich mich ja, was möchte denn sci fi oder was möchte uns Foundation dann denn eigentlich noch erzählen, weil es soll ja nicht nur n fernes Märchen erzählen, wo man jetzt irgendwie so eskapistisch sich wegdriften lassen kann, sondern sondern es möchte ja trotzdem ne politische Parabel sein, es dreht sich ja alles um Politik, also der ganze Plot ist Politik getrieben, aber die Art. Wie in dieser Welt hier in der realen Welt Politik betrieben wird, ist ja nicht, dass einfach nur Politik so da ist, sondern sie wird immer verbunden mit Geschlecht, mit Race, mit Glas, mit Behinderung, mit Religion, mit Hautfarbe und so weiter das heißt?

Ne macht oder ne n politischen Plot darzustellen, der all diese Unterschiede einebnet und sagt wir machen jetzt hier eine Representation, da spielt alle keine, spielt alles keine Rolle mehr, hat uns politisch eigentlich nichts mehr zu sagen, also kannst du den Gedanken so so folgen. Ja, ich kann ihm folgen. Ich glaube, mir fehlt noch so n bisschen der letzte Step, also weil die Serie verhandelt ja dann schon, aber politische, also es ist ja ne politische Serie in dem Sinne, dass es, dass du ja schon.

Auch so Sachen beschrieben hast wie es gibt quasi n Imperium. Es gibt n Militär, es gibt Überwachung, also es geht ja offensichtlich dann schon um Politik, aber würdest du dann sagen es sind quasi eher so, also da wird werden größere Brötchen gebacken als Sachen wie Politik die mit der Identität zu tun hat, oder ja. Genau.

Und dann darf ich jetzt sagen, also wenn ich jetzt sage, diese, also diese super diverse Zukunft, die jetzt da dargestellt wird, entzieht. Dem Film ganz viel an politischem Potenzial, weil einfach viele politische Lesarten einfach nicht mehr funktionieren. Wie gesagt, in der realen Welt funktioniert viel an Machtpolitik über Kulturkämpfe, über äußere Merkmale, die man politisch irgendwie auflädt und dann so eine Arena aufmacht von wir hier wie innen und außen, ja von die anderen, und wir weißen wir heterosexuellen, wir deutschen und so weiter spielt da alles keine große Rolle mehr. Sondern es gibt nur noch irgendwie das Imperium und die Rebellen.

Aber gleichzeitig wird auch gesagt, ja, wenn die Rebellen erstmal stark genug sind, dann entwickeln die auch autoritäre Strukturen und dann ist das Imperium sozusagen in der Rolle, was es fast schon wieder so n bisschen subversiv macht und dann kehre ich halt eben zurück zu der Frage, warum eine solche Politik der Repräsentation in so großen Hollywood Studios, die Halt durch und durch kapitalistisch sind, so Fuß fassen konnte deswegen, weil sie eben neoliberal komplett zahllos gemacht werden kann. Weil im Endeffekt dampft sich diese gesamte Politik in Foundation auf die einfache Tatsache runter, Machtmonopolisten sind schlecht.

Ja, also wenn jemand zu viel macht, hat das Imperium die Rebellen, ist eigentlich n bisschen wurscht, na ja, dann gibt es Korruption, dann ist es irgendwie autoritär, dann ist die Vielfalt unterdrückt und dann bricht es wieder auf und dann entsteht ein Wettbewerb, wo bisschen die macht umverteilt wird. Und dann kommen die anderen eben hoch und dann bricht es wieder auf, das Monopol und dann hat man eigentlich so ne Art kapitalistischen Kreislauf von, Na ja, Mächte kommen, Mächte gehen und solange der Schumpeterianisch Schumpeterianische die schumpeterianische kreative Zerstörung waltet, ist eigentlich alles irgendwie OK. Ja, und das ist so ne so ne Form von Überpolitik wie ich sie dann auch sehe in so hilflosen

Statements. Die von Politikerinnen kommen, wie eben die, die du gerade zitiert hast, wo dann einfach n Überfall auf n anderes Land kommt. Dann sagt man ja, wir beobachten den Prozess genau, wir setzen uns für einen friedlichen, demokratischen Prozess ein und es ist alles so, ja möchte kommen, möchte gehen, man beobachtet es, man bedauert es. Mit großer Sorge blicken wir auf die Zivilbevölkerung und ich denk mir so, wenn eure Sorge nur daraus besteht, Sorge auszudrücken und in keinster Weise. N politisches Statement zu machen, was in also was in irgendeiner Weise daran etwas ändert, weiß ich nicht. Dann dann kann ich es, dann kann ich es mir auch einfach anschauen wie ne Serie, dann

kann ich es einfach Binge watchen was mir an Statements von Staatslenkern dann zugetragen wird, ich seh da keine große europäische Einheit oder keinen großen europäischen Traum, der irgendwie emanzipativ ist. Ich weiß nicht, ich find es einfach über überpolitisch, also man man man wohnt einer Politik bei.

Die aber eigentlich nur noch ja, dieses freie Spiel der Kräfte relativ neutral verwaltet. Aber wie könnte, wie könnte sich die Foundation Serie ich ich ist es ne Serie oder n Film weil du hast eben ne Serie alterniert du hast auch n paar mal. Story ja, ich guck sehr wenig Serien, es ist ne. Serie OK, also was könnte die Serie denn aber oder wie hätte die Serie diese Identitätsaspekte der Figuren irgendwie produktiv inkorporieren können?

Ja, indem sie sie, indem Sie die politisiert, also indem Sie einfach sagt, Hey, in einer Zukunft werden diese Dinge immer noch eine Rolle spielen, weil die Art und Weise, wie Macht oder Eingriffe oder Kriege oder so gerechtfertigt werden, funktioniert eben über die Abgrenzung der anderen als irgendwie das feindliche und das schlechte und das Böse.

Mhm. Deswegen geht es bei einer. Tation für mich gar nicht so darum, dass man alle Unterschiede nivelliert, weil man dann eigentlich in einem politischen Film überhaupt nichts mehr erzählen kann, was, was Politik in der realen Welt bedeutet, sondern dann ist es einfach nur noch einfach nur ne politische Parabel, die für nichts mehr steht, der man einfach nur noch staunend seiner Aufmerksamkeit widmet, aber eigentlich nur im Spektakel beiwohnt. Und ich hab diese spektakuläre Form von Politik so n bisschen arg satt.

Ja. Also von nicht von nicht Politik. Ja, genau, die sich politisch gibt, die politisch spricht, die mit politischen Vokabeln arbeitet, die mit politischen Institutionen arbeitet, aber die eigentlich nicht mehr politisch wirkt. Ich mein die beiden Akteure, die du ja jetzt quasi angeführt hast, nämlich einmal das Studio, was die Serie produziert.

Du meintest, es wird von kommt von Apple. Genau. Und auf der anderen Seite die Europäischen. Staatschefs Kaja Kallas, Ursula von der Leyen und so weiter als anderer politischer Akteur und die ja beide würd ich sagen, in so einer gewissen Machtlosigkeit gefangen sind. Also diese Machtlosigkeit ist ja eigentlich das, was diese beiden Akteure irgendwie vereint und was sie auch in dieser nicht Politik Haltung vielleicht irgendwie hält. Also Apple ist halt n wahnsinnig reiches Unternehmen und. Amerika.

Haben einfach 200 Milliarden in Cash, gell? Das ist, das ist wirklich crazy. Das ist völlig irre. Ich hab auch neulich, ich hab neulich ein Buch gelesen über China und USA namens Breakneg, was ich auch rezensiert hab auf meinem Kanal. Also du. Fandst es Scheiße, oder? Es war das Ende ist wirklich brutal, weil halt das ganze Buch aus der Perspektive geschrieben ist. Wie kann die USA jetzt genauso stark und produktiv werden wie China, um den Inavitable Krieg zu gewinnen gegen China? Also das ist eigentlich die Prämisse vom Buch, aber es kommt erst so gegen Ende so richtig raus, aber da stehen sehr viele interessante Sachen drin, zum Beispiel in der Phase, wo Apple seine Supply Chain in Shenzhen

in China etabliert hat, hat Apple einfach jeden Tag irgendwie. Keine Ahnung. Also ne ne dreistellige Anzahl an Flugtickets zwischen San Francisco und Shenzhen gebucht, also jeden Tag, das war einfach n standardkontingent was Apple einfach die ganze Zeit gebucht hat, das war so n konstanter Cashflow an ich glaub United Airlines oder so die diese Strecke halt jeden Tag geflogen sind und das war einfach so n so ne ja stehende Buchung von Apple. Wo dann halt jeden jeden Tag irgendwelche Ingenieure oder Manager oder Executives hin und her geflogen sind. Also jeden Tag ne dreistellige Anzahl über Jahre. Also Apple war über Jahre einer der Haupttreiber von dem Umsatz von United Airlines und da sieht

man, dass die also dass diese Stellung, die Apple jetzt momentan auf dem Weltmarkt hat, die da haben, die schon sehr viel. Zeit investiert und Geld investiert und auch jemand wie Donald Trump könnte und wollte wahrscheinlich auch nicht denen den Laden jetzt dicht machen. Das heißt, Apple ist ja nicht komplett machtlos, es ist ja immer noch n wahnsinnig starkes, mächtiges, einflussreiches, kapitalistisch und kapitalistisches unternehmen, was ne Menge an auch Infrastruktur besitzt, wo auch jemand n Machthaber wie Donald Trump abhängig davon ist.

Aber auf der anderen Seite. Sind die natürlich auch seinen Instrumenten und seinen quasi seinem staatlichen, seinem staatlichen Reach irgendwie ausgeliefert und können dann halt nicht, selbst wenn sie wollten, selbst wenn die Drehbuchautoren und Produzenten und Regisseurinnen bei Apple TV Plus da jetzt irgendwie die revolutionären sozialen und identitätspolitischen Fragen erörtern wollen, würden in so einer Serie wie Foundation könnten.

Sie ist ja nicht so richtig, weil sie eben dann doch politisch wahnsinnig abhängig sind, genauso wie die europäischen Staatenlenker immer noch wahnsinnig abhängig sind von den USA, weil es die letzten Jahrzehnte eben so war und man deshalb auch so die wahnsinnigsten Aktionen wie die Entführung von Nicolas Maduro einfach so drüber hinwegschauen kann. Also wir reden jetzt gerade die ganze Zeit übrigens von Nicolas Maduro bei dieser Invasion, mit diesem Angriff auf Caracas, sind über 30 Leute.

Zivilisten und Soldaten in Caracas gestorben es geht hier jetzt nicht nur darum, dass der Staatschef gekidnappt wurde, sondern offensichtlich. Natürlich sind auch viele andere Menschen gestorben, die und die damit überhaupt nichts zu tun hatten und trotz dessen stehen europäische Staatenlenker halt irgendwie daneben und sitzen so auf dem Kack Chair und können halt nicht so wirklich was machen, außer dieser diesen nicht Slash Post, slash hyperpolitischen.

Äußerungen. Ja, und wenn man davon genug hat, dann schaltet man halt solche Serien an und kriegt was ähnliches zu sehen. Also es ich glaube dieses Gefühl der Ohnmacht ist vielleicht auch was, was das alles so n bisschen zusammenhält. Also ich les das so oder ich schau mir diese Serie an und ich weiß einfach nicht mehr was ich damit anfangen soll. Also ich ich ich kann daraus nichts mehr lernen, es ist einfach nur noch OK, ich sehe wie einfach die eine Person oder der eine Protagonist oder eine Präsident irgendwie den dickeren Knüppel hat.

Haut drauf und dann kommt vielleicht ne Gegenreaktion oder auch nicht und am nächsten Tag ist es jemand anderes. Das ist irgendwie so. Also ich muss auch immer aufpassen, dass ich, wenn ich solche politischen Streifzüge mache oder mir so politische Gedanken mache, dass ich nicht in so n Zynismus abfalle, weißt du, weil das bringt es oft mit sich, wenn du dann einfach die Weltlage anschaust.

Ich meine Klima, was ist das ja, also man, man hat sich das letzte Mal irgendjemand ernsthafter mit Klimakrise auseinandergesetzt und ich denk mir so all der. Und sterben hier die Wälder weg wegen Borkenkäfer? Das ist vor der Haustür zu sehen, also wie gesagt, ich war jetzt in in Alpen, ich hab da mit mit einem Käseverkäufer gesprochen, der auch Bergführer ist, und der meinte Ja, also die Gletscher schmelzen, das heißt, da kommen, da tun sich halt riesige Spalten auf, 50 Meter tief, da fällt Wasser rein, das friert, das taut wieder auf, das friert das heute wieder auf, das heißt, der Berg Bröselt einfach ab.

Da werden Dörfer in Schutt und Asche gelegt. Das passiert jetzt schon und wir sind jetzt noch am Anfang. Keine Ahnung, Spanien ein Drittel von Spanien ist glaub ich von Verwüstung bedroht, von Verwüstung, das heißt wenn das passiert ist, ist es einfach, das ist dann wüste Wüste, also das ja das macht dich immer wieder fassungslos und dann einfach zu sehen, ja es interessiert einfach niemanden und wir dürfen in 50 Jahren gucken, wie wir da Leben und alt werden. Oder halt auch nicht alt werden, ja. Oder auch vor allem nicht alt werden. Und was seh ich?

Es werden halt Kriege geführt wegen Ölfeldern, also wir werden wir werden bis auf den letzten Tropfen Öl alles verfeuern was es gibt, da mach ich über mir überhaupt keine Hoffnungen mehr, gar keine. Also ich sehe in keinster Weise irgendeine Richtung, die das irgendwie aufruft und auch keine größer angelegte Serie von Apple zum Beispiel, die irgendeine Form von Gegenpropaganda machen könnte.

Ja, und ich glaube dann genau das ist vielleicht die Verbindung, die ich dann eher ziehen möchte, also diese diese Hoffnungslosigkeit oder diese Ohnmachtsgefühle, die bei Ansicht dieses Politikspektakels aufkommen. Also man man kann da, man kann da tatsächlich nur, also man kann nicht nur fatalistisch werden, aber es ist sehr leicht, sehr fatalistisch zu werden und sich schlimme Dinge auszumalen, die passieren müssen, damit sich irgendwas auf der Welt verändert. Deswegen find ich, dass wir als aufrechte Demokratinnen. Daran arbeiten sollten, dass wir eben nicht sagen, wenn sich 3 imperialistische Machthaber gegenseitig auf den Kopf hauen, dass wir dann sagen, wir wollen die vierte macht sein, die da mitmacht.

Wir sollten auch nicht so tun, als ob politische Sendungen, die uns so n Spektakel vorgaukeln, wirklich politisch sind, sondern wir sollten aufrecht bleiben, demokratisch bleiben und in diesem Sinne die Folge wahrscheinlich beenden, oder? Wir sollten auf jeden Fall auch nächste Woche einschalten, wenn es wieder heißt Hallo und herzlich willkommen bei den aufrechten Demokraten. Wir haben übrigens noch gar nicht frohes neues Jahr gesagt, weil das ist die 1.

Folge dieses Jahr. Ach so, warte mal, neo. Die 1. Folge kam an Silvester raus. Genau, ja. Dann wünschen wir noch mal n Gutes und frohes neues Jahr. Wir. Wünschen ein frohes neues Jahr bleibt uns auch in diesem Jahr treu. Like favorisiert, kommentiert und wir hören uns nächste Woche. Bis dann Tschüss und schönen.

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