
Aufrechte Demokraten· Folge 14
Silvesterfolge: Simons Jahresrückblick & Oles Vorsätze
Mittwoch, 31. Dezember 2025 · 1 h 08
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Shownotes
Ganz ohne Jahresvor- und rückblick geht es auch nichtSimon erzählt von den drei schönsten Momenten in seinem Jahr 2025, und Ole versucht den moralisch verkommenen Kern darin zu erblicken. Sodenn fügt Ole an, wie dey 2026 verbringen möchte und was sich 2025 so verändert hat.
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Es tut mir leid, ich bin nicht so gut mit Vorbereitungen, das ist gut. Ja, also ihr, die ihr uns jetzt zuhört, müsst wissen, wir haben eigentlich ne Absprache für die Serie, für die Serie, für die Folge hier getroffen, dass wir zur zum letzten Tag des Jahres n Jahresrückblick machen und jeder bringt irgendwie 3 Momente des Jahres mit, die uns irgendwie bewegt haben, die wir so was wichtig fanden.
Ist ja super Idee und. Sag Ihnen, was passiert ist. Ole, sag wem? Und Simon so, wir haben gerade, bevor wir die Aufgaben gestartet haben, ist Simon so n Tor gegangen und so, ja und so und ja ich hab mir jetzt 3 Momente überlegt und ich war so ja ich nicht. OK, ja, ich hab. Was Wunderschönes vorbereitet.
Jetzt will ich mir mal überlegen, ob ich das noch irgendwie mir schneller aus meinen Fingern 3 Momente popeln kann oder ob ich einfach sage. Simon redet über das letzte, also das vergangene Jahr, und ich rede einfach über die vergangenen 7 Tage, wo ich einfach so ne Serie durchgebinscht hab und nicht über die Serie was?
Hast du denn eigentlich vorbereitet? Was wäre denn jetzt dein Thema? Ja, die Serie, die ich die letzten 7 Tage durchgebinscht habe. OK, würdest du sagen, ist das interessant? Ja, ja, schon, aber. Sorry, sonst hättest du es ja nicht vorbereitet. Ja, jetzt können wir noch ne Woche. Es kann noch ne Woche warten.
Ich kann ja dir erst mal zuhören während des Jahres 3 Momente und dann werd ich gut ganz spontan entscheiden. Also gut ihr werdet genauso überrascht sein wie du. OK liebe Leute, wir entschuldigen uns vielmals für dieses Chaos direkt am Anfang unserer großen Neujahrsfolge da da. Da da. Herzlich Willkommen. Heute ist der 31.
Dezember 2025 ein Jahr geht vorbei, ein turbulentes Jahr, ein abwechslungsreiches Jahr. Ein durch auch überraschendes Jahr und. Oh Gott, das ist so ne richtige Neujahrsansprache von Simon David Steinmeier Dressler. Ihr Bundespräsident Simon David Kruppalla. Scheiße. Ja, ich dachte mir. Also ihr müsst ja wissen, dass Simon mit im Internet mit Kruppalla verglichen worden sind, weil ja beide böse Populisten sind und? Und ja, genau heißt Simon jetzt in seinen Freundeskreisen nur noch Simon Krupalla.
Weil Simon Tino so, das ist gar nicht so weit weg und genau, also sehr guter Nickname auf jeden Fall ich, wir wollen uns beide bedanken, dass wir, dass ihr ein ganzes Jahr uns zugehört habt. Nein, Spaß sind natürlich nur ungefähr zweieinhalb Monate, die ihr uns zuhört, und ich hab mir ja genau wie gesagt 3 Momente überlegt.
Über die ich gerne sprechen möchte und vielleicht als kleiner kleiner Plot whist es sind gar keine politischen Momente, sondern es sind Momente aus meinem Leben, aus dem Jahr 2025, damit man wirklich auch mal den den Simon David Dressler ganz privat kennenlernt. Wir gehen rein, quasi. Ihm quasi die ihm unter die Haut kriechen kann.
Was bewegt ihn? Also das unter die Haut kriechen ist jetzt nicht unbedingt die beste Metapher, um irgendein aber gut Goa ja, also ich bin noch bin ich Hood. OK, gut, ich möchte starten direkt im Januar im Januar war ich in Prag mit meiner Freundin, mittlerweile ist es nicht mehr meine Freundin, aber damals war es meine Freundin und wir waren in Prag für n paar Tage und Prag ist wunderschön.
Warst du mal in Prag? Ich war mal in Prag, ja. Wie fandest du die Stadt? Ich kann mich nicht mehr erinnern. Es ist also unmöglich, mit dir ein Gespräch. Also wenn alles was um Umreisen geht, bin ich wirklich der schlechteste Mensch auf der Erde, weil ich einfach nie reise. Wir müssen nächstes Jahr. Also wir sind wirklich genau in der Hinsicht sind wir echt das Gegenteil, weil du hast schon wie viele Länder hast du bereist?
Du weißt es, gell? 44. 44 ja, und nicht einfach so, nicht. Nächstes Jahr, das ist mein Neujahrsvorsatz für das kommende Jahr, dass wir beide ne schöne Reise machen. Okay weit? Nein, wir werden, berichten wir. Werden. Wir werden live von dort podcasten? Nein, ich, genau, wir waren in Prag so, wir waren in Prag, Prag ist wunderschön, wir waren an so ner Statue von Franz Kafka, weil der hat ja in Prag gelebt, größtenteils, und das war sehr schön und wir waren eines Abends in einem bisschen feineren Restaurant, weil ich mir so dachte, wenn man schon mal in Prag ist, dann kann man sich auch mal was gönnen, und es gab so. Eine ein Menü mit weinbegleitung also man konnte eine Weinbegleitung zu dem Menü
nehmen und ich hab das noch nie gemacht. Ich dachte mir so komm wenn wir jetzt schon mal hier sind, dann kann ich das jetzt auch machen. Ja, warte mal. Du hast doch dieses Jahr gar nicht getrunken, dachte ich. Ja, ja, das war Anfang. Das war so in den ersten 10 Tagen von. Mir OK, gut, gut. So und hab mich n bisschen du hast oder ja, jetzt hast du schon gespoilert. Na ja, auf jeden Fall.
Ich hab dann diese Weinbegleitung zu diesem Menü mit den keine Ahnung wieviel Gänge das waren, es waren immer so kleine. Gänge ne und ich trink eigentlich auch nicht viel und ich glaub ich vertrag auch nicht wirklich viel, weil ich halt so selten Alkohol trinke und dann hab ich da diese Weinbegleitung gehabt und das war auch alles irgendwie lecker und das war n tolles Erlebnis aber ich sag mal so mir ging es in der Nacht dann nicht allzu gut und es kam bekam mir auch nicht so sonderlich super und dann hab ich mir gedacht ich hör jetzt einfach mal auf zu trinken und das hab ich seitdem. Eingehalten?
Also ich hab dieses Jahr dann einmal getrunken und das war eben wie gesagt N Prag Anfang des Jahres und seitdem hat kein Tropfen Alkohol meine Lippen berührt und ist meine Speiseröhre hinuntergeglitten. Big Medinight. Auch das nicht ist der ist der Alkohol drin. Oh mein Gott, ja. Ich, ich muss, ich muss gestehen, ich bin gar nicht so im Medizingame drin.
Also ich bin auch so n richtiger, ich glaub ich bin so n bisschen. Anthroposophisch, homöopathisch verseucht dass ich so auch ungerne so Ibuprofen und sowas nehme und was Aspirin und so. Also was ich ich nehm so. Gut wie n Schmiermittel. Ja, aber auch du, dieses Gift der Pharmaindustrie nicht in meinen Körper rein.
Oh mein Gott, ich bin, wenn ich es nicht wirklich muss, dann nehm ich wirklich gar nichts so. Du hast auf jeden Fall noch nicht mit Migräne KN zusammengelebt, oder? Nein, gut, hab ich nicht. Also ist eigentlich das ist das ist die, das sind die Kaugummis. Hier die wie heißt dieses Erkältungsmedikament Grippostat C, das so ein richtig 1 was so ein richtig krasser. Das.
Wieder auf die Beine bringt. Gut, auch das hab ich noch nie mir rein reingeorgelt also ich. Nächstes Jahr Vorsätze wir fahren zusammen in Urlaub und bauen uns grippostat rein. Die ganze Zeit high auf dem Grippo nee, und und und seitdem. Bin ich wie gesagt bin ich sehr healthy unterwegs und ich dachte mir ich kann jetzt einfach mal so n bisschen Revue passieren lassen was passiert wenn man einfach mal ein Jahr keinen Alkohol trinkt. Ich weiß nicht wie, also ich möchte dich jetzt hier nicht über deine deine deine Alkoholgewohnheiten ausfragen, aber würdest du sagen du.
Trinkst seit ungefähr 10 Jahren so gut wie gar keinen Alkohol. OK. Also ist natürlich so, dass ich jetzt also. 0 also so ne Art. Also ich bin jetzt nicht trocken oder so, ich hab einfach ich Vertrag es einfach überhaupt nicht gut und ja also lass es mal irgendwie alle 45 Monate trink ich irgendwie n halbes Glas Wein und dann ist aber auch schon wirklich Ende Gelände also das werden im Jahr wirklich nicht mehr als 23 Gläser Sekt sein.
OK, also eher zu feierlichen Anlässen, vielleicht aber mehr als 23 pro Jahr ist es nicht für mich, also du rennst offene Türen ein, ich. Renn ne offene Türen ein OK. Ja es wär jetzt auch n bisschen peinlich gewesen, wenn du mir jetzt quasi on Air gebeichtet hättest, dass wir quasi nach zweieinhalb Jahren Freundschaft so oh ich bin acthly starker Alkoholiker und bin jeden Tag acthly besoffen.
Tatsächlich. Aber ja, und ich. Vielleicht ist das jetzt auch antiklimaktisch, was ich sagen werde und zwar ich merk gar nicht so viel. Unterschied also wie gesagt, ich hab davor auch nicht viel getrunken, also es ist nicht so, dass ich mir irgendwie unter der Woche bei mir zu Hause so abends n Bier aufgemacht hätte oder n Glas Wein oder so. Ist so Feierabend?
Die ist ja eine Sache, aber was ja bei Alkohol ne ganz große Rolle spielt, sind ja gruppendynamiken oder überhaupt Gruppen, also dass man sich gemeinsam irgendwo trifft, also zum Beispiel so Kneipen, ich geh einfach nicht in Kneipen, was soll ich in Kneipen also wirklich, also was soll ich da? Was die arbeitende Bevölkerung kennenlernen.
Hallo. Ja, ach Gott, aber du weißt schon, wie ich meine. Also das ist einfach NN sozialer Ort, in dem der Alkoholkonsum deutlich dazu gehört, sonst ist man irgendwie, na ja, die Fahrerin, man kennt es ja und aber du weißt, ich meine, also es ist. Ja, ja, genau. Also das bricht ja schon gewissermaßen weg. Selbst auch cocktailbars denk ich auch immer so. Ja, muss das jetzt sein?
Also man kann ja nichts anderes. Ja, schon, aber na ja, also dieser soziale Aspekt hast du den. Gespürt also sowohl den Wegfall, also vielleicht manchmal den Druck oder so. Das auf jeden Fall. Aber es ging. Also es ging da wirklich auch nie um nie um Alkohol an sich, also ne, es ist ja dann immer eigentlich nur so dieses Gefühl man man sitzt in der Runde und alle Trinken Alkohol und alle werden so über den Abend hinweg langsam n bisschen enthemmter. Und die Gespräche werden dementsprechend auch irgendwie lockerer und man ne, also die meisten Leute werden das wahrscheinlich kennen was ich was ich damit meine und das würd ich sagen wird schon gestört oder nicht gestört aber verändert sich wenn eine Person
halt einfach nicht mitbringt. Ja. Und diese Dynamik wird dann schon, also sie wird ne andere. Aber ich hab das komische also. Ich hab es mir fällt jetzt, ich hab es auch nachgedacht jetzt im im Vorfeld von von der Aufnahme ob mir da irgendwie ne negative Situation einfällt oder irgendwas was mir was was ich hätte nicht hätte machen können, wo ich mir so dachte Oh jetzt würd ich aber wirklich gerne trinken und es kam mir kam kein einziges Mal vor und das spricht vielleicht auch dafür, dass ich vielleicht n freundesumfeld hab, was jetzt nicht unbedingt dem Alkoholkonsum sehr zugeneigt ist. Man das da halt einfach auch verkraften kann, wenn eine Person halt nicht mittrinkt und dadurch diese sag ich mal alkoholgetränkte Gruppendynamik
gar nicht so sehr aufgebrochen wird. Aber es ist schon ne ne Sache die die sich verändert. Also man merkt diese Veränderung schon, wenn man halt selber einfach den ganzen Abend nüchtern ist und alle um einen herum werden so. Einfach alle immer n bisschen entspannter und redelustiger und so. Und man selber ist halt irgendwie immer gleich, aber gleichzeitig merkt man dann auch, wie man selber so n bisschen eigentlich wieso passiv high wird.
Also man man gleicht sich dann doch n bisschen diese Dynamik eigentlich an, obwohl man ja selber gar nicht getrunken hat und das fand ich dann mehrmals eigentlich ja sehr faszinierend, dass man ja tatsächlich also klingt cheesy, aber tatsächlich einfach gar keinen. Alkohol braucht, um Spaß zu haben, weil man, wenn man genug Leute um sich rum hat, die Alkohol trinken, dann dann braucht man tatsächlich keinen Alkohol. Und das Schöne.
Also ich weiß, also ich würde sagen, die Moral, die man aus dieser Geschichte ziehen kann, ist eine fragwürdige. Man braucht einfach genug Freunde, die einfach also. Ordentlich achtarmig einen Reinorgeln. Richtig, einen Reinorgeln also wie gesagt, ich hab eigentlich ein sehr vernünftiges Umfeld. Von Leuten, die jetzt alle nicht im du plädierst Eigenheim. Unvernünftiges Umfeld.
Ich ich genau. Also man, das ist schon n egoistisches Mindset was ich für was ich hier plädiere, nämlich dass man selber halt den Healthy Lifestyle lebt und selber die Vorteile von dem von kein Alkoholtrinken eigentlich mitnimmt, aber dafür sein Umfeld quasi dem Alkoholismus genau sein Umfeld vergiftet dafür, dass man selber quasi wieso ne?
Man hat dann wieso ne Schutzhülle an an einem Abend von alkoholtrinkenden Freunden und man selber ist quasi von den von den bösen toxischen Einflüssen der Nacht geschützt, aber man selber, aber gerade die so ab irgendwie. Also ich finde so n Kondom aus Alkoholtrinkenden. Die, die, die vor der OK. Vor.
Den vor den STDS der Nacht einen Schützen. Ja, also ich muss ja sagen, dass ich dieses Konzept eines Jahresrückblicks doch eigentlich ganz schön finde, dass wir n Vorsatz nehmen, der über das ganze Jahr durchgehalten wurde, um dann die moralisch verkommenste Interpretation dessen vorzulegen, was da eigentlich ja guten Gewissens durchgezogen wurde. Ja, ja, also bist du jetzt wieder gespannt, wie du jetzt hier wieder den Moralapostel.
Wer ist nicht die Grüne oder was? Ich bin auf jeden Fall Back on Track für den für den zweiten, für die zweite Story. Also ich sehr gut, wir werden. Ich würde sagen, ich würde sagen, die zweite Story schlägt in eine ähnliche Kerbe, und zwar eine selbstoptimierende Kerbe. Und zwar hatte ich irgendwann im, Ich würde sagen im Juni, wo ich dann langsam, also wo, wo meine Masterarbeit schon angemeldet war und bei uns an der Humboldt Uni war es so, dass man ab. Anmeldung der Masterarbeit quasi 5 Monate Zeit hat, um die Masterarbeit zu beenden und ich hatte die Arbeit im Mai irgendwann angemeldet und meine Frist war dann eben der 3. November und dann war es irgendwann Juni, so Anfang Juli und ich hatte noch nix und ich
war so OK, ich hab ja noch Zeit, aber langsam sollte ich schon mal wissen was ich mach. Also ich hatte natürlich n Thema und so so also ne das braucht man ja um es anzumelden aber ich hatte. Noch nichts dafür gearbeitet und dann hab ich mit einem sehr guten Freund von mir geredet und der auch einfach NN krasser Typ ist.
Also der promoviert hat, der unfassbar unfassbar in seinem Job aufgeht, sehr leistungsfähig ist, wahnsinnig intelligent und ich hatte mit ihm so geredet und ich hab ihm darüber, ich hatte ihm davon berichtet, dass ich als Freiberufler es schwer finde, mich in einen geregelten. Tagesablauf irgendwie 1 zu finden, weil es gibt ja niemanden.
Ich mein, du bist ja also klar, du hast einen einen Job, aber. Ich hab jetzt wieder Arzt Job. Ich hatte ja. Auch einen Job. Du hast, du warst über jetzt über längere Zeit Freiberufler. Genau. Und da gibt es ja niemanden, der uns zu Sachen zwingt. Also außer die ökonomische Notwendigkeit, dass wir Miete zahlen und irgendwie essen müssen.
Aber es gibt jetzt keinen, keinen Chef, der einen, der einem irgendwie böse werden kann, wenn man halt morgens mal nicht aufsteht. Und es war dann auch die Phase in meinem Studium, wo ich keine oder fast keine Seminare mehr hatte. Also ich muss wirklich einfach nirgendwo sein und das ist wirklich schwer, also das ist wirklich schwer, dann noch sich irgendwie einen geregelten Tagesablauf zu machen, weil man muss sich selber dann in diese Form prügeln, also man muss sich selber zu allem motivieren, und natürlich ist es so, wenn man sich nicht motiviert, dann also, wenn man nichts macht, dann bekommt man halt kein Geld so.
Ganz einfach ist es und vor allem, wenn der, sag ich mal die das das Einkommen von einem gewissen regelmäßigen Output abhängt. Also wenn ich jetzt sage, ich mach jetzt einfach mal 3 Monate keine Videos, weil ich einfach keinen Bock hab, dann würden auch dementsprechend weniger Anfragen für Interviews, für Sendungen, für Live Events reinkommen, einfach weil man halt weniger präsent ist.
So, und das ist schon ne nicht so ganz gute Mischung, weil. Man gleichzeitig, also man, man hat auf alle auf der einen Seite diesen Druck, diesen Druck, genau diesen produktionsdruck und eben den ökonomischen Druck, und man hat die man man hat, aber die also die Notwendigkeit, dass man sich, dass man sich aus eigener Kraft diesen Tagesablauf, diesen regelmäßigen Tagesablauf irgendwie schafft, der aber so alles andere als regelmäßig irgendwie ist, und davon hatte ich meinem schon besagten Kumpel erzählt. Und er meinte, dass, und das ist mir wahnsinnig im Kopf geblieben, dass man irgendwann, wenn man so n erwachsenes Leben führt, dass man irgendwann merkt, es führt einfach kein Weg drum herum, früh aufzustehen und
er hat dann so gesagt, so, ja, er hasst Margaret Thatcher wie wir alle, aber bei einer Sache hatte sie recht, There is no Alternative, und das ist dieser berühmte Satz von Margaret Thatcher, der damaligen Premierministerin von Großbritannien, aus den 80er 90er Jahren. Und die hat das auf das Wirtschaftssystem bezogen.
Also die war eine der ersten Verfechterinnen des Neoliberalismus, die also andere bekannte Sätze von ihr Waren, zum Beispiel, es gibt keine Gesellschaft, es gibt nur individuelle Männer und Frauen also, die quasi die Vorreiterin von der Hyperindividualisierung, die wir heutzutage haben, also das war sie, ich würde sagen, gemeinsam mit Donald Dragon und ne andere. Berühmte Phrase von ihr war eben der ist No Alternative, also abgekürzt als Tina, TINA und mein Kumpel hat das dann darauf bezogen, dass man früh aufsteht und einfach sich selber in diesen Tagesablauf hinein zwängt, so der ist No alternative to Bed und dann hab ich einfach damit angefangen und die erste Woche war das schon irgendwie n bisschen n bisschen nervig was.
Stehst du auf? Jetzt wie bitte, wann? Stehst du jetzt immer auf? Ey um 7. Um 7. Also das das ist jetzt nicht wahnsinnig früh, aber es ist schon früh und vor allem, wenn man davor eben es gewohnt war, dass man eigentlich gar keinen Wecker hat, weil man keinen Wecker braucht. Und. Dann auch eben sich in an diesen wirklich Luxus sehr gewöhnt hat, dass man halt einfach aufstehen kann wann man will, weil man hat so dieses vage Konzept von einer Masterarbeit vor sich und man hat den den vagen Arbeitsauftrag, jeden Tag mach halt ein Video.
Und wenn nicht, ist aber auch nicht schlimm, weil morgen kannst du auch noch n Video machen, dann ist so der der Umschwung zu. Man steht einfach jeden Tag um 7 auf und setzt sich halt an die Arbeit schon n großer und dann hab ich damit angefangen und hab dann mich erstmal. Also Ironie war, dass ich dann auch noch nicht mit meiner Masterarbeit angefangen hab, sondern einfach einen sehr hohen Video Output hatte und man kann es auch nachverfolgen, das heißt ich hab wirklich die Ergebnisse geliefert, ich hab im Juli jeden Tag ein Video gepostet. Was ich glaub ich noch nie gemacht hatte davor und dann hab ich im war ich im August im Urlaub und dann hab ich nach diesem Urlaub angefangen mit der
Masterarbeit und dann hatte ich so n Tagesablauf, dass ich quasi um 07:00 Uhr aufstehe, dann geh ich ins Gym, dann fahr ich entweder in die Bibliothek der Theologischen Fakultät an der Museumsinsel in Berlin oder in die Stabi West, also die Staatsbibliothek am Potsdamer Platz. Und war dann da. Bis abends um 9 oder 10 Imbiss die Stasi zugemacht hat. Und ich war in diesen 2 Monaten, die ich dann effektiv an meiner Masterarbeit geschrieben hab, war ich so wahnsinnig produktiv, wie glaub ich noch nie in meinem Leben. Also ne Masterarbeit sind ungefähr 60 Seiten. Also ich hab 60 Seiten geschrieben plus eben Anhang, Quellen und so weiter ich hatte eine sehr sehr also. Wahnsinnig große Datenmenge, die
ich aufbereiten musste, wo ich wahrscheinlich hunderte Stunden rein investiert hab. Und das hab ich in ja sogar bisschen weniger als 2 Monaten über die Bühne gebracht und das hätt ich alles gar nicht machen können, wenn mich dieser eine Spruch von meinem Kumpel, nämlich Tina, also nicht mein Kumpel hieß Tina, sondern ne der Spruch, wenn der mich nicht so richtig auf den ja auf den richtigen Weg gebracht hätte, und dann hab ich so. Mir so überlegt, bin ich jetzt eigentlich so NFDP Arschloch geworden und.
Da stellt sich die Frage, wie hat sich dein Sozialleben gestaltet in diesen 2 Monaten und das ist ja so n bisschen auf der Punkt wird gesagt, du musst dich optimieren, du musst früher aufhören, du musst aktiv sein, das kann es ja auch alles sein, aber wenn du das halt durchziehst, kriegst du entweder n, also wahrscheinlich n Burnout und aber also die wichtigsten sozialen Beziehungen in deinem Leben leiden einfach weil du einfach keine Zeit hast um auch einfach mal n bisschen Spaß zu haben mit den Leuten, die dich lieb haben.
Ja, also ich hab in in den 2 Monaten auf jeden Fall, also wo ich ich mal mit Hochdruck an der Masterarbeit geschrieben hab, hab ich schon weniger meine Freunde gesehen. Ja, ist ja auch völlig logisch. Also. Ja, aber ich würde sagen, es war alles noch in einem Rahmen. Also es war. Alles so also, es war auch halt auch allen klar. OK, der Simon ist jetzt quasi gerade. Auf der Aufstation.
Aber dann ist eben genau, aber dann ist eben die Frage, kannst du diesen Zustand auf Dauer schalten und da würde ich sagen, ich glaube es nicht. Also ich finde es trotzdem auch gut früh aufzustehen, also sehr gut sogar ich bin ich bin selber eine Frau die sehr sehr früh aufsteht, sehr gerne, aber ja.
Also ich hab jetzt also jetzt quasi jetzt, wir sind ja gerade zwischen den Jahren, was ich einen wunderschönen Ausdruck finde, also der beschreibt perfekt diese Zeit zwischen Weihnachten und Silvester so, man ist zwischen den Jahren, man ist so in so einer eigentlich Parallelwelt, gerade aber im neuen Jahr werd ich auch weiterhin, also werd ich diesen Rhythmus wieder aufnehmen, dass ich um 7 aufstehe, ins Stream gehe und mich dann entweder zu Hause am Schreibtisch oder in irgendeine Bibliothek setze und halt Videos.
Schreibe und wie wie Videoskripte schreibe und an anderen Projekten arbeite, die ich hier vielleicht noch nicht verkünden darf. Aber auch diese Projekte werd ich wahrscheinlich nicht über die Bühne bringen werden über die Bühne bringen können, wenn ich meinen meinen Alltag und mein Leben nicht wirklich mit eigen aus eigener Kraft wirklich stark Reglement, also nicht reglementiere, sondern einfach in ne in ne Form bringe, die auch bei den kommenden und anstehenden Projekten mir niemand außer mir selber geben kann. Dann wird es dann einfach ne Frist geben von wegen bis dahin muss dieses Projekt fertig sein und was du bis dahin machst ist egal.
So und ich hab dann wie gesagt überlegt ob ich quasi so so einem FDP Mythos eigentlich anheim gefallen bin, weil vieles was von dem was ich gerade gesagt hab, könnte man ja auch eigentlich 1 zu 1 aus dem Mund von jemandem wie Christian Lindner hören, von wegen oder oder absolut auch schlimmer irgendwie Jordan B. Petersen So steh auf, steh früh auf, Geh ins Gym, kümmer dich um dich selber.
Und räum dein Zimmer noch auf. Räum dein Zimmer auf und streichel die Katze, die dir über den Weg läuft. Und ich würde sagen, dass es schade ist, dass die das Attribut von Effektivität und und Effizienz und dem Sinnvollen Benutzen der Zeit so n bisschen von von rechten und Neoliberalen gekapert wurde, was ja logisch ist, wenn man sich deren Ideologie eben anschaut von ökonomischer Verwertung, von Individualisierung aber. Ich glaube, trotzdem kannst du dich ja auch nicht ganz, dem kannst du dich ja nicht ganz erwehren, wenn ich jemand einhaken darf, weil es geht ja immer darum, deine moralische Verkommenheit jetzt zu zeigen, indem du diesen Vorsatz als erfüllt präsentierst.
Denn du hast dir selber gesagt, dass du früh aufgestanden bist und du warst so produktiv wie nie zuvor und du hast Videos gemacht, um Anfragen zu bekommen und du hast ne Masterarbeit geschrieben, für was denn um ein Zertifikat zu bekommen, um was denn um deine ja? Dein Civil Irgendwie aufzupolieren, um vielleicht bessere Berufschancen zu haben, weil warum macht man Abschlüsse, damit dich andere Leute einstellen? Du brauchst ja keinen Abschluss, damit du dir selber sagen kannst, ich hab das alles gelesen, du hast ja alles gelesen und gemacht, also.
Ja, ja, ja klar. Ich mein, man kann sich. Aus diesem System nicht ganz rausziehen, ja. Ich glaube nur, dass die also, dass man meine, dass ich meine Arbeit ja nicht nur mach, also nicht meine, meine Arbeit nicht im Sinne der Masterarbeit, sondern die Arbeit, die wir so machen, also die politische Arbeit, die wir machen.
Die machen wir ja nur, also zumindest für mich kann kann ich das sagen, nur sekundär wegen dem Geld, weil wenn wir jetzt viel Geld damit, wenn wir einfach nur massig Geld mit in Reichweite im Internet verdienen wollen würden, dann machen wir uns, dann hätten wir uns ne andere Nische aussuchen müssen.
Du kannst ja mal, du kannst ja mal sagen, für alle, die vielleicht zuhören, die n Unternehmen haben Simon, wie viele Unternehmenskooperationen hast du denn bis jetzt schon gemacht? Also jetzt nicht mit nicht regierungsorganisationen, nicht mit ja. So, sondern wirklich mit so richtigen Unternehmen.
Ja, also in diesem Jahr hatte ich genau eine kommerzielle Anfrage, und die hab ich auch angenommen, weil ich es einfach wahnsinnig lustig fand und ich gar nicht glauben konnte, dass das so, dass es so passiert, und das war von Warner Music, die wollten, dass ich den neuen Song von, Ich glaub Robin Schulz oder so promote, indem ich ihn einfach im Hintergrund von einem Video als Sound einblende und das hab ich.
Gemacht und ich hab gefragt OK also ich hab ihn gefragt was für n Video soll das denn sein? Also was soll ich in dem Video sagen und die waren. So was du willst, einfach mal. Have fun und dann hab ich wirklich. Gottlos solche Werbeanfragen immer annehmen. Beste. Ja, total. Und ich hab so n Video Skript schon wegen der Kapitalismus bringt uns alle um so also wirklich auf die Kacke gehauen und im Hintergrund halt einfach diesen Happy neuen Robin schult Song und die waren so ja tolles Skript, viel Spaß, viel Spaß beim Posten und ich war so super und dafür hab ich 1000€ bekommen. Und ich muss gestehen, das hat schon geschmeckt. Aber das war die einzige kommerzielle Anfrage und es war halt so auch einfach grotesk und
ich glaube, dass andere kommerzielle Anfragen nicht so ablaufen würden und sonst gar keine. Und wenn ich mir dann denke, was andere Influencerinnen, die ähnlich viel Reichweite haben wie wir, was die pro Kooperation verdienen, nur weil die halt keinen politischen Content machen, also wir schmeißen, wir werfen wirklich einfach.
Geld aus dem Fenster, in dem wir den Content machen, den wir machen. Und ich wollte jetzt eigentlich darauf hinaus, dass die viele Zeit, die wir darauf verwenden, und die Zeit, die ich zum Beispiel im Juli eben darauf verwendet hab, jeden Tag wirklich n gut produziertes Video zu posten, das mach ich ja nicht wegen wegen Geld, also das mach ich ja, weil ich Aktivist bin, und ich hab n politischen Kurs, den ich irgendwie verfolge und.
Videos, und das sind mein Mittel dazu und meine Reichweite, die ich, dass ich dafür einsetze, das ist das Mittel und für so n politischen Aktivismus ist es wahnsinnig wichtig, dass man effizient arbeitet und dass man seine Zeit effektiv einsetzt. Und auf der Oberfläche klingt das dann n bisschen.
Wieso NFDP Mindset von wegen nutz deine Zeit effektiv, steh früh auf, streng dich an, aber für das was was wir wollen und ich schließ die Hörerinnen und Hörer jetzt hier einfach mal mit ein, dass wir irgendwie was gegen die herrschende Politik haben und wir haben auch im Zweifelsfall vielleicht was gegen den Kapitalismus und im besten Fall engagieren wir uns auch noch für unsere politischen Absichten und für so ne Art von Aktivismus ist es glaub ich wahnsinnig wichtig.
Dass man dabei effektiv vorgeht, und das hab ich für die in diesem Jahr so irgendwie sehr, sehr stark vor Augen geführt bekommen, indem ich einfach diesen Change in mir gesehen hab und in meinem Alltag und auf einmal gemerkt hab, wieviel man wirklich in seiner Zeit einfach schaffen kann, wenn man vielleicht auch n bisschen weniger am Handy sitzt.
Ich mein, du meintest neulich, dass du in diesem Jahr deinen Social Media Konsum so wahnsinnig drastisch reduziert hast und ich bin sehr neidisch darauf. Und vielleicht ist es n weiterer Vorsatz, den wir uns alle vornehmen können, den wir schon wahrscheinlich schon in den vergangenen Jahren uns ab und zu vorgenommen haben und eher nicht eingehalten haben. Und ich hab mir noch n dritten Moment ja ja, ja gerne vorstellen möchte, und der ist der, der ist am Jüngsten her, der zwar im September, und der ist vielleicht n bisschen weniger tiefgründig, der ist vielleicht n bisschen. Auch fröhlicher und weniger, so dass man dann Lehre draus zieht. Das war einfach so.
N persönlich schöner Moment, von dem ich gerne erzählen möchte und zwar hatte ich einen Auftritt in Köln im Petershof zum Thema Wehrpflicht. Ich hab vorhin mal nachgezählt, ich hatte in diesem Jahr 18 Liveauftritte, davon waren 15 zum Thema Wehrpflicht. Wow. Weißt du, wie viele Liveauftritte du in diesem Jahr hattest? Nee, muss ich, muss noch meine Steuer nachgucken. Also ich hab vorhin auch in meiner in meiner großen Excel Tabelle nachgeguckt und es war einer von diesen 18 Auftritten in Köln und das war am genau es war am 19. September und ich bin da hingefahren und mir ging es an dem Tag irgendwie nicht gut und ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass mir irgendwie schlecht wird und dass mir schwindlig ist und es war
wahnsinnig warm auch und das war alles irgendwie n bisschen komisch und dann bin ich nach Köln gefahren. Und hab mir da am Bahnhof den neuen Gegenstandpunkt gekauft, weil es ihn in Berlin am Hauptbahnhof nicht gab. Also die neue Ausgabe vom Gegenstandpunktmagazin, ein sehr schönes, eine sehr schöne politische Vierteljahreszeitschrift und dann bin ich in das ehemals besetzte Haus gefahren, in dem ich untergekommen bin für die Nacht. Also mir wurde von den Veranstalterinnen kein Hotel gebucht, sondern ich hab quasi n Zimmer in so einem besetzten Hausprojekt bekommen.
Und ich fand es OK. Was erwartet mich da? Und dann war das so n ja, altes wahrscheinlich im weiteren Sinne objektiv betrachtet sanier Bedürftiges Haus, aber es war wahnsinnig schön, es war so alt und es hatte ganz enge, ganz enge Treppen und so aus aus Holz und die Toiletten waren so auf der quasi auf der Hälfte von der Treppe und in dem Haus waren sind halt keine Ahnung wieviel Leute da gewohnt haben also 5678 keine Ahnung. Und ich hatte n Gästezimmer und es gab ne kleine Katze, die da rumgelaufen ist.
So ne so ne bisschen alt werdende bisschen mollige Katze und die hatte in jeder, in jeder Tür war so ne kleine Katzenklappe wo sie dann immer rein und rein und raus konnte und dann bin ich da angekommen und ich hatte mein Buch in der Hand und eben den neuen die neue Gegenstand Punkt Ausgabe ich hab zu dem Zeitpunkt See der Schöpfung von Rachel Kushner gelesen, das ist n wahnsinnig guter Roman, über den ich vielleicht auch noch irgendwann mal besprechen werde in einem Video oder oder hier mal schauen und dann saß ich da und hab mir so gedacht, OK, gleich ist der Auftritt und dann bin ich zu dem Auftritt hin und dann stand ich da vor der Location und hatte noch mit dem anderen Ole mit Ole Nyman telefoniert und hatten
irgendwie darüber geredet, ob uns vielleicht die neuen Einreisebestimmungen in die USA betreffen könnten, weil da ja es war so ne Zeit, wo dann eben gewisse. Einreiseverbote ausgesprochen wurden für diverse Leute, die sich politisch eben gegen die Trump Regierung geäußert haben. Aber der Ole, der ist doch Büroleitung bei der Antifa GMBH, dacht ich. Ja, das ist also, das darfst du jetzt nicht öffentlich sagen. Also ich bin ja Schatzmeister von der Antifa GMBH, eben, du bist im Aufsichtsrat von der Übergestellten Aktiengesellschaft, Antifa AG, es ist alles nicht so einfach, fuck, jetzt haben wir alle Einreiseverbote in die USA, na ja, auf jeden Fall.
Wir hatten dann telefoniert und hatten so überlegt, ob wir uns quasi diese diese Einreiseverbote irgendwie treffen könnten. Aufgrund unserer politischen Arbeit. Und dann hatte ich den Auftritt und das war wunderschön und ich hab über die Wehrpflicht geredet und das Publikum da war, war total super und wir hatten danach noch tolle Gespräche und dann bin ich mit einem guten Freund, der in Köln wohnt. Mit Ahmad waren wir noch in einem spanischen Restaurant und haben Tapas gegessen.
Und dann bin ich wieder in dieses besetzte Haus und hab die Katze gesehen und bin selig auf in dieser in diesem Zimmer eingeschlafen und das war ne sehr also relativ belebte Gegend und ich hab noch so die Geräusche aus dem spät von einem Spätsommerabend gehört, die so durch das Fenster hindurch diffundiert sind und dann lag ich so da und ich dachte mir so, das ist jetzt irgendwie mein Leben und ich war so glücklich, weil ich mir so dachte das ist so n.
Das ist so n sinnerfülltes Leben und das hat mich in dem Moment glaub ich zum ersten Mal so richtig getroffen, dass das irgendwie das Leben ist, was ich mir so n bisschen geschaffen hab. Und ich bin ja 26 geworden dieses Jahr und ich hab dann zurückgedacht an einen Moment, wo ich 24 war, wo ich zum ersten Mal das Gefühl hatte, dass ich altere, dass ich älter werde und und altere.
Und das war so kurz nach meinem 24. Geburtstag damals, wo ich so da saß, und ich hatte meine Tagebücher in der Hand und ich schreib ja jeden Tag Tagebuch und das seit n paar Jahren. Ich hatte so dann irgendwie 3 von diesen Tagebüchern so in der Hand so, und die sind relativ dick und ich hab da so drauf geschaut, ich war so, wow, das ist echt ne lange Zeit, also da steckt steckt wahnsinnig viel drin und in den vergangenen Jahren hat sich bei mir so wahnsinnig viel verändert, weil die Jahre Anfang 20 sind halt Jahre wo wo sich sehr viel verändert im Leben.
Und dann hat hat mich das damals vor, also mittlerweile bis mehr als 2 Jahren hat mich das so zum ersten Mal getroffen, dass so n gewisser Teil in meinem Leben so n gewisser Abschnitt ist jetzt vorbei, also meine ersten Erwachsenenjahre werde ich immer in Berlin verbracht haben und daran kann ich jetzt nicht mehr so viel ändern. Und natürlich ist es auch so irgendwie in der Schulzeit so, dass man, dass es irgendwie n Lebensabschnitt ist, der dann halt irgendwann vorbei ist und dann kann man daran nicht mehr so viel ändern, aber.
In der Schulzeit hat man sowieso nicht die volle Agency über sein Leben. Also man kann halt nicht voll entscheiden, was man was man macht, weil man einfach nicht volljährig ist. Und dann wird man 18 und in meinem Fall bin ich dann nach Berlin gezogen und hab dies und das gemacht und dann mit 24 war so der erste Moment, wo ich mir so dachte okay ich hab jetzt meinen ich hatte damals meinen Bachelorabschluss gemacht, die ersten paar Jahre meines Erwachsenenlebens sind jetzt rum und die werden für immer so sein. Und daran kann ich jetzt nicht mehr so viel ändern. Das hat mich im ersten Moment irgendwie getroffen, diese diese Unveränderlichkeit, dass manche Dinge jetzt einfach in Stein gemeißelt sind und dieses Gefühl
von Jugendlichkeit und Jugend so langsam schwindet. Ich hab dann überlegt, was bedeutet für mich eigentlich Jugendlichkeit und ich glaube, es ist dieses Gefühl, dass alles so n bisschen Fluide ist. Und alles kann man irgendwie noch verändern und nichts ist in Stein gemeißelt und da hatte ich dann das Gefühl, ja, manche Sachen sind jetzt halt einfach in Stein gemeißelt und dann dachte ich mir so.
Sind das eigentlich gute Sachen? Und dann hab ich so überlegt und dachte mir, ja, ich bin eigentlich ganz zufrieden und dann jetzt im September wie gesagt in Köln in diesem Zimmer von dem besetzten Haus dachte ich mir so, ja jetzt sind weitere 2 Jahre vergangen, ich bin jetzt 26 und jetzt ist es noch mehr in Stein gemeißelt und ich bin noch glücklicher mit dem was in diesem Stein steht als vor 2 Jahren und ich hoffe, dass es im nächsten Jahr. Auch so weitergeht und ich wünschte das natürlich auch jedem, der hier zuhört, dass man dieses Gefühl von älter werden nicht als nicht als bedrohlich betrachtet, weil ich glaube, älter werden ist, also älter werden, ist allgemein irgendwie n bisschen nicht gruselig, aber
ungewohnt, aber ich glaube, es wird nur dann n bisschen bisschen doof und und hakelig, wenn man, wenn man nicht zufrieden ist mit dem, auf was man zurückschaut. Und in diesem, in dieser lauen Sommernacht in Köln im September hatte ich so einen sehr, einen sehr großen Kloß, Zufriedenheit in mir mit dem, auf was ich so zurückschaue, und ich würde sagen, das heißt nicht das Highlight des Jahres, aber es war einer der Highlights des Jahres und davon wollte ich berichten. Dankeschön von meinem.
Von meinem eigentlichen Anliegen, jeden deiner Vorsätze und Erzählungen in den moralischen Abgrund zu reißen, bin ich nach dieser süßen Erzählung jetzt doch abgerückt, weil ich dachte, nee, das kann ich jetzt nicht, Simon auch noch nehmen. Wie, wie würdest du es mir denn nehmen wollen? Was wäre jetzt das Fieseste, was du sagen könntest? Hier mit so einem Shire bist du.
Und dann geb ich irgendwelche alt altväterlichen Sprüche von mir oder so. Du bist gerade mal ein Jahr älter als ich, oder? Fast. Eineinhalb Jahre. Nee, es ist ja schon. Ich musste daran denken, dass natürlich trotzdem Alter sehr verschiedentlich erfahren werden kann. Also ich meine, dass in unserer Gesellschaft Frauen ihre, ihr Altern oder ihr Alter ganz anders erleben und ganz anderen Bewertungen ausgesetzt sind oder Verurteilungen oder Abwendungen ist. Ist ja augenscheinlich so.
Und das ist auch ganz schön hart, so mit mit mitzuerleben. Ich meine nicht, nicht mal ansatzweise in in derselben Intensität oder so merk ich schon, aber auch ne, also ne Alters diskriminierung so in Schulenkreisen das schon sehr deutlich, also gerade wenn es jetzt so um so Dating geht, das ist einfach also der Unterschied von ich jetzt mit 33 und ich mit 23 ist halt. In fucking sain, weil du behandelt wirst. Es ist, das ist nicht mal also, das kann krass, es geht jetzt keine Kuhhaut, also dass ich 23 für Anfragen bekommen habe und wie viele Nachrichten ich bekommen habe. Ich finde es eigentlich so absurd, gerade wenn es um diese Form von sexueller Attraktivität geht, verstehe ich es einfach zunehmend wenig, was da jetzt
eigentlich der der Turn drauf sein soll mit jemandem, der Anfang 20 ist irgendwas zu haben. Also Pflicht und ergreifend, weil die Erfahrungen, die man in all den Jahren gemacht hat, die führen ja dazu, dass du eben auch weißt, so, auf was kann ich zurückblicken, was hat mir gefallen, was hat mir nicht gefallen, was möchte ich eigentlich, was sind Punkte, wo ich ne Grenze ziehen muss, weil ich weiß, dass es mir nicht gut tut, so, gerade wenn es um um Sexualität geht, die ja auch viel mit.
Seinen Körper zu spüren zu tun, hat mit mit, mit Achtsamkeit, mit Zugewandtheit, die mit Erfahrungen zu tun hat, die man macht, die auch n bisschen trainiert werden können oder müssen, unter Umständen, dass da doch eigentlich alles besser wird. Also ich verstehe irgendwie nicht, warum dieser Fokus so sehr visuell ist.
Ich bin auch allgemein, was so sexuelle Sachen angeht, nicht so wahnsinnig visuell, also wenn wenn ich irgendwie merke, es kommt zu einer körperlichen Erregung, dann. Ist für mich Licht eher ne n Störfaktor. Also ich muss meine Augen schließen, weil es mir sonst irgendwie auf dieser Na ja weißt du, kennst du das wenn du so ne sinnliche Überreizung hast? Das ist jetzt nicht n richtiger Schmerz, aber trotzdem gibt es kein anderes Wort als zu sagen, das tut mir irgendwie weh im. Kopf.
Im Kopf und ich muss auf jeden Fall meine Augen zu haben, deswegen guck ich da eh nicht so wirklich hin. Es geht mir um, also beweg ich, ich reagiere sehr auf Bewegungen, also wenn Leute sich bewegen können wie ihre Körperhaltung und so weiter ist und. Ja, ob sie, ob sie sich irgendwie spüren. Und das hat so wenig damit zu tun, ob jetzt irgendwie, also ja OK, mit 20 sitzt dir der Arsch irgendwie anders als mit, weiß ich nicht 40 IC this aber trotzdem, es ist irgendwie in der Qualität, die ich einfach weitaus weniger schätze als den ganz realen Umgang der Körper und deswegen finde ich es in der schwulen Szene besonders irgendwie bestürzend bis befremdlich, dass da so ne starke Altersdiskriminierung
vorherrscht, außer du bist jetzt irgendwie so n. Dom Daddy, Muscle top oder so weißt du dann, dann kann es natürlich auch 4050 60 Jahre alt sein und dann geht das irgendwie alles. Aber wenn du jetzt einfach nur so ein Mensch bist, dann und dich jetzt nicht in so ne schwule Kategorie einfinden kannst wie irgendwie der Daddy top oder der Bottom. Der Bär.
Super Twink oder sowas weißt du dann, dann geht das nicht und ich frag mich, was ist denn eigentlich mit den. Mit den Twinks, die älter werden. Was ist eigentlich mit den Alten? Feststerben die Sterbenden, die sterbenden, Twink Death, also ich. Will den Twink. Death. Ja, ich. Hab neulich die Nachricht auf ne Story bekommen, also die Antwort auf ne Story von wegen ich also ich hatte so geschrieben was sollen meine Vorsätze für nächstes Jahr werden und eine Antwort war ich soll mir doch mal karriereoptionen überlegen für wenn ich den twink Death sterbe.
Und ich mein, das ist ja schon quasi, ist ja eigentlich genau diese Alltagsdiskriminierung, die du in der Schwulenszene ansprichst. Ja, und ich denk mir so hä twink sein ist. Das ist also oder oder n Boy sein oder sowas. Das ist doch voll das Mindset. Also ich kann doch hoffen, also wenn ich jetzt mal diesen diesen neoliberalen Terminus mehr wir wissen noch.
Zu eigenen genau darf ich weiß. Nein, aber im Ernst. Also wenn wir darüber sprechen, was es bedeutet, in würde zu altern. Du hast gesagt, ich bin dann irgendwie ich, ich bin also, die ich merke, dass ich die Jugend so hinter mir lasse, und ich denke mir so, für mich heißt NNN würdevolles altern, sich die Jugend gewissermaßen zu bewahren, und zwar nicht in dem Sinne, als dass man jetzt irgendwie diesen jugendlichen Idealen, also Nachrennt, einen Körper zu haben, die man ihn mit 20 hatte, das Kriege ich nicht mehr hin, und das muss auch überhaupt nicht sein, das kann nicht das Ziel sein, weil sonst. Das ich mich immer in gucke ich mich immer im Spiegel an und bin einfach unzufrieden, sondern es
geht ja da drum diese diese Neugier und diese Lust an der an der Frische und irgendwie also das also auch einfach der bloßen Lebensfreude zu kultivieren und nicht so griesgrämig und verbittert zu sein, immer auf alles was neu anders ist zu schimpfen und so weiter das ist also für mich ist gerade die Tugend der Neugier, die ja nur entstehen kann in der Welt.
Die noch nicht zur Gewohnheit geworden ist, die noch nicht zur Routine verkrustet ist, sondern die immer wieder auffordert, mich zu betätigen und mich an ihr zu versuchen und so, und zwar jetzt nicht in diesem Sinne der kapitalistischen Aneignung, sondern wirklich des ganz offenen Spiels. Das muss doch n Ziel sein für irgendwie n würdevolles Altern, was nicht einfach nur griesgrämig wird und deswegen.
Würde ich mir wünschen, dass sich, dass wir uns immer wieder an der Jugend orientieren, aber eben nicht in dem Sinne, dass es nur um irgendwie den äußerlichen Schein geht, also die Oberfläche. Ja, die Oberfläche ist n gutes Stichwort. Ich würde gerne in der nächsten Folge im neuen Jahr nämlich über Lux Maxing reden.
Über Lux Maxing. Ja, ich möchte über den Lux maxing Trend reden und die politische Dimension davon. Ich bin nämlich momentan. An mich hineinfallen in ein Rabbit hole, was mich wahnsinnig fasziniert, und ich glaube, die Looks maxing Bewegung in all ihrer wahnsinnigen Toxicness und in ihrer, in ihrer Menschenfeindlichkeit, dass die diese Bewegung uns sehr viel verraten kann über den politischen Status quo. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, was das angeht. Freust du dich?
Ich freu mich sehr. Ich glaube auch, dass wir da. Sehr, sehr viele Parallelen zu so Queerness und so Transgeschlechtlichkeit finden werden. Also es ist ja schon lange so n Witz, dass so Bodybuilding ist ne andere Form von Gender affirming Care, da müssen wir auf jeden Fall noch noch länger drüber reden, wir wollen nicht so viel vorgreifen. Da müssen wir, müssen wir reingehen. Gut, möchtest du was?
Möchtest du mir jetzt erzählen? Jetzt ist n bisschen die Frage, weil guck mal, wir machen jetzt nicht so n ewig langen Talk, ins bin ich n bisschen überlegen. Wir haben so n schönes Gespräch wenn ich jetzt wieder so n Monolog rein baller irgendwie fühl ich es gerade nicht so den Monolog glaub ich machen.
Würde glaub ich nicht passen. Würde glaub ich nicht passen und ich glaube deswegen würd ich auch n bisschen über dieses Jahr reden, weil es sich doch eben noch mal gezeigt hat wo. Eigentlich. Meine Prioritäten liegen also, dass dass ich jetzt n Job habe, habe ich ja schon auch schon gesagt, also dass die Auftragslage einfach wahnsinnig schwierig war, weil in Zeiten der ganz aktiven Wende zu Konservativen und und rechten politischen Kräften hin ist es einfach, mit einem progressiven linken oder linksradikalen feministischen Content einfach schwierig bis unmöglich, wenn du nicht sehr groß bist, da entsprechende Aufträge an Land zu ziehen. Ich hab aber gleichzeitig auch gemerkt, dass dieser Fokus auf das Buch schreiben mir
wahnsinnig gut tut. Ich schreibe einfach unglaublich gerne und dann eben als du davon erzählt hast, dass du gesagt hast, na ja, wenn ich dann morgens aufstehe und ich möchte die Videos machen, ich möchte irgendwie eingeladen werden und Sachen machen und so, und dann dachte ich mir, ja, ich manchmal wünschte ich mir, ich hätte so n instrumentelles Verhältnis zu meinen Inhalten und könnte das so aufrechterhalten.
Aber es fällt mir doch tatsächlich extrem schwer. Also wenn. Ich so ein Videos meinst du? Ja genau, also es fällt mir sehr schwer, mich zu wiederholen oder wenn ich gerade merke und Thema ist, gerade nicht so ganz an, ist nicht gerade nicht so ganz mein Ding, dann krieg ich das überhaupt nicht gut hin, mich vor ne Kamera zu stellen, mein Gesicht zu zeigen und irgendwie Interesse zu performen, wo irgendwie keins ist, sondern ja ich mache Videos schon, auch wenn Sie meinen Job wahren. Jetzt einfach nicht mehr so sehr. Also einfach, weil ich keine Anfragen mache und einfach so gut wie kaum Videos gerade produziere. Also fällt es mir tatsächlich schwer n Video machen zu müssen, sondern ich mach es wirklich,
weil es mich gerne und ihn gerade interessiert, weil das Gefühl hab ich hab was zu sagen und wenn ich das, wenn ich das gerade nicht möchte oder Themen habe die mich die ich nicht so gut in 2 Minuten eindampfen kann, dann lass ich es halt auch einfach. Und dann dachte ich ja, OK, vielleicht war diese Phase, kurze Videos auf Social Media zu veröffentlichen, die ja auch viel von dem zusammengefasst haben, was ich über die letzten Jahre gelesen habe.
Also deswegen konnte ich auch konstant so viel Content produzieren, mit keine Ahnung, viel 100 Papern, weil ich diese 100 Hunderte von Paper einfach in den letzten Jahren gelesen habe. So, und das war in meinem Kopf, das war in meinen Notizen, ich hab da einfach sehr ausführliche Notizen zu allem, was ich irgendwie lese, sehe, nachdenke, keine Ahnung und daraus konnte ich irgendwie schöpfen.
Und jetzt, wo ich einfach keine Ahnung 150 200 Videos oder weiß Gott wieviel ich gemacht habe. Jetzt in den letzten einhalb Jahren gemacht habe. Ich hab das Gefühl das war es jetzt erstmal. Ich muss jetzt, ich muss jetzt, ich muss jetzt erstmal ich muss erstmal nachtanken irgendwie und dieses nachtanken und auch ne theoretische Grundlage zu schaffen auf denen ich solche kurzen Videos machen kann ist für mich eigentlich schreiben, also dieses Bücherschreiben ist für mich jetzt nicht so ach ich hab Lust mal Videos ich mach jetzt mal n Buch sondern. Ich ich hab das Gefühl, dass ich durch das Bücherschreiben so Atem schöpfe, weil ich mich theoretisch weiterentwickle. Also mir ist es tatsächlich
aufgefallen, dass Videos schreiben mir zwar hilft, Informationen zu sammeln und sie auch didaktisch zu verwerten, aber Videos machen bringt mich einfach theoretisch nicht weiter, also es es entwickelt meine Weltsicht relativ wenig und ich bin aber so neugierig darauf, immer wieder. Die Art und Weise, wie ich über Dinge nachdenke, zu verändern und anzupassen, und das geht eigentlich nur, indem ich selber nicht nur eben sehr viel lese, sondern auch viel schreibe.
Also ich hab in diesem Jahr noch mal erfahren, wie sehr wichtig Autorenschaft für mich ist in der Art und Weise, wie ich mich durch die Welt bewege, denkend und handelnd, ja, und ich weiß gar nicht, was ich jetzt daraus irgendwie so ziehen soll, außer dass ich jetzt mein drittes Buch angefangen habe.
Und und ich glaub, dass ich einfach so n bisschen süchtig bin, auch nach diesem Schreiben. Ich hab also ich kann schon mal spoilern, das würd ich dann wahrscheinlich nächstes mal dann machen. Ich möchte über die Serie Foundation sprechen und die geht ja zurück auf die Schriften von Isaac Asimov und ich hab seinen Wikipedia Eintrag gelesen und ich war so what The Hell, der hat irgendwie. 500 Bücher gelesen und editiert, gelesen, geschrieben und editiert und 90000 Briefe. Oh man, ich so OK, also ich schreib schon schnell und viel, aber das ist wirklich noch mal absolut next Level. Ja.
Aber ich hab trotzdem, also jetzt unabhängig von dieser unglaublichen Produktivität, aber also so ne Faszination einfach für Menschen, die so sich im im Schreiben durch die Welt bewegen. Es macht irgendwie was und jetzt gar nicht so um es, weil es darum geht, irgendwie n Weltruhm oder sowas zu erlangen, sondern weil ich einfach schon als Kind schon sehr früh gemerkt habe, also Sprache ist mir wahnsinnig wichtig, nicht unbedingt sprachen, also im Sinne der Fremdsprache. Ich bin schon sehr schlecht da drin, Dinge zu wiederholen, deswegen ist Vokabellern für mich die Hölle, die Sprachen die ich spreche, also Deutsch und Englisch spreche ich glaube ich auf einem sehr sehr hohen Niveau, aber ja, na ja, auf jeden Fall, das aber auch
gekoppelt an. Daran, dass sich, wenn ich nicht das Gefühl habe, ich denke präzise und das heißt für mich, ich denke, in präzisen Begriffen macht für mich die Welt auch ein bisschen einfacher. Ich bin ein fauler Mensch, also es gibt diese eine Anekdote von meiner Mama, die finde ich ganz süß, sie hat die mir erzählt, da war ich in der ersten Klasse, ja der kleine, der kleine stöpse, ich war ja wirklich extrem klein so und kam dann gerade frisch aus dem Kindergarten, und dann hat meine Grundschullehrerin mich, also meine Mutter, nach 2 Wochen so kontaktiert, hat gemeint, ja, also.
Der Ole möchte nicht die Arbeiten ausführen, die ihm aufgetragen worden sind. Also weil wie gesagt dann am Anfang noch irgendwelche weiß ich nicht Mandalas ausmalen oder irgendwie so weit was und dann hab ich gesagt, nein ich möchte das nicht machen, ich hab im Kindergarten jetzt genug ausgemalt, ich bin in die Schule gekommen um lesen und schreiben zu lernen, also ich, ich konnte schon lesen, bevor ich in die Schule kam. Aber ja, also so einfach ich wollte genau, also ne was machen und dann so n.
Weiß ich jetzt gar nicht mal so lange Zeit später hat dann meine Lehrerin gesagt, ja, also der Ole hat da irgendwie etwas spezielle ja Wege gefunden, jetzt damit umzugehen, weil ich wurde dann schon ermahnt, ich soll doch bitte ausmalen und so, und das lief dann so ab dann war da so n Bild mit einem keine Ahnung, irgendeinem Mann der irgendwas andere hatte und dann n Baum und. Irgendwie der Himmel und so, also irgendwie der Garten. Und dann hab ich einfach nur den Baum, die die Blätter grün gemalt und den Rasen grün und dann hab ich gesagt, der Mann trägt ne weiße Hose und weißes T Shirt, der Baum ist ne Birke und der Himmel ist bewölkt.
Und ich? Liebe, diese Anekdote. Weil die, weil diese Form von einfach kreative Arbeitsverweigerung. Ja, work Smart, Not hard. Ja, die ist irgendwie hängen geblieben. Also ich bin einfach so, ich bin einfach so notorisch schlecht, Dinge durchzuziehen, die mich nicht interessieren und schreiben ist einfach der allerbeste Weg, also schreiben und lesen, um mich interessiert zu halten, weil ich kann schreiben was ich will, also was ich interessant finde, ich kann lesen was ich will, also was ich interessant finde.
Und das ist diesen Verwertungslogiken oder Produktionslogiken von Social Media einfach nicht so unterworfen. Und deswegen hab ich so n sehr ambivalentes Verhältnis zu Social Media. Also weil ich, ich konsumiere es nicht gerne, also weil mir einfach diese 2 Minuten Videos extrem gegen den Strich gehen, ist überhaupt nicht meine Weise Inhalte zu konsumieren.
Also ich bin wirklich Liebe lesen und. Wenn ich zuhöre, was ich auch sehr gerne tue, halt nur in Podcasts, die mindestens eine Stunde dauern, weil wenn die unter einer Stunde sind, hab ich das Gefühl, da wird nichts Substanzielles verhandelt. Also jetzt nicht. Klar, wir jetzt machen jetzt unseren ne so n so n halb vorbereitet halt labber Podcast. Aber du weißt schon was ich meine, also. Ja, wir sind ja ungefähr ne Stunde. Genau, ja, aber ich ich will, ich mag eigentlich monothymatische Podcasts, die mindestens ein am besten 3 bis 5 Stunden dauern und wenn ich dann einfach so merke, ja, also ich. Ich krieg das einfach nicht so ganz auf die Kette. Dann dann lass ich es halt auch einfach und finde das so bewundernswert, wenn ich dann
seh wie du dann einfach so konsequent jeden Tag ein Video machst. Ich find das so krass, ich könnte das gar nicht. Ja, ich muss mich auch. Also ich muss mich ja wirklich auch dazu zwingen, es ist ja schon so, dass auch ich eigentlich. Das kann ich einfach nicht. Also da hab ich einfach die Disziplin. Also ich hab Disziplin Bücher zu schreiben, also wirklich viel zu schreiben, aber Videos zu machen, das Krieg ich nicht hin. Na ja, ich also es gibt hier wirklich Leute. Ich hab jetzt auch Influencerinnen kennengelernt, die denen Videos machen, wirklich Spaß macht, also denen dieser ganze Kram wirklich Spaß macht. Die die Spaß daran haben Instastories zu machen, die Spaß daran haben, ihr Leben
festzuhalten, die Spaß daran haben, also die da wirklich ne Form von kreativem Ausdruck finden. Ja und dazu gehör ich nicht, also mir macht Videos machen keinen Spaß. Ja, wir auch nicht. Ich hab schon also Videos schneiden oder so am Computer, das ist schon irgendwie cool, weil man hat quasi so n keine Ahnung 15 Minuten raw Aufnahme und man lädt die dann in das Schnittprogramm rein und dann. Und dann verwustet man so einfach so und. Dann wird das, dann wird daraus quasi aus diesem unförmigen Block wird so n fertiges Produkt und das ist irgendwie satisfying, weil man wird ja auch jedes Mal irgendwie n klein, bisschen effektiver im Videoschnitt, man lernt jedes Mal n bisschen mehr dazu.
Auch jetzt noch nach irgendwie ein 23 Jahren, weiß nicht wie lang man halt schon Videos schneidet. Also ich schneide seit diesem Jahr am Computer und nicht mehr am Handy, was für mich auch n großer Step war, da hast du mich reingemobbt. Wie er ja. Ausgelacht hattest, weil ich meine Videos immer noch am Handy schneide. Und du warst so dieses.
Gefummel gemacht. Das ist mit Simon so n Workshop zusammen gemacht. Wir haben für die Rosa Luxemburg, in Rostock haben wir halt ja eben für also Videos machen für Linke. Aktivistinnen und so weiter also wie kann man das irgendwie tun? Und dann haben wir gesagt, OK, wir zeigen jetzt capcard ich hab auch mit mit meinem Programm geschnitten, Scheiß egal. Auf jeden Fall wollten wir halt gucken, wie kann man das machen und ich so ja ich hab halt noch nie in meinem Handy geschnitten und dann Simon so ja also ich stand das nur am Handy ich so bitte das hast du doch nu und dann hab ich gesehen wie Simon arbeitet also dieses gibt also.
Bis du da mal ne Schnittmarke ordentlich gesetzt hast. Alter musst du 20 mal ansetzen bis du den Atmer kriegst und ich denke so das gibt sich doch kein Mensch, der noch bei Sinn ist. Und dann hab ich Simon so hart dafür geschämt und. Das hab ich 3 Jahre lang gemacht. Ich. Hab 3 Jahre mit einem Handy schneiden help me. Und dann hab ich im Januar, also ich hab wirklich wir, wir hatten unser unser unseren Workshop haben wir im Januar gehalten und ich hab im Januar dann ich bin nach Hause und ich hab angefangen auf dem Laptop zu schneiden. Und es ist wirklich.
Also natürlich hattest du recht, es ist tausendmal schneller, besser. Also meine Videos sehen tausendmal besser aus und ich würde, ich würde, ich wollte noch auch noch sagen, ich hab würd ich sagen dieses Jahr große Professionalisierungsschritte gemacht, ich hätte ja auch so n schönen quasi so ne wie wie heißt das so ne Beauty dish wie du also quasi so ne Runde Softlystation kauft n richtigen Scheinwerfer n paar ordentliche Mikrofone.
Und Film jetzt mit der also Rückkamera, also mit der richtigen iphone Kamera nicht mehr mit der Frontkamera. Ich schneide am am Laptop also ich bin wirklich in diesem Jahr professionalisierungstechnisch durch die Decke gegangen und das Macht schon also am Computer Video schneiden, das macht schon irgendwie bisschen Spaß weil man ne man hat halt dieses unfertige Ding und am Ende hat man so n fertiges Video und man ist zufrieden damit und man kann das Posten.
Und ich schaue ja zum Beispiel auch gar nicht mehr, wie Videos performen. Ich weiß auch gar nicht, wieviel Views meine letzten Videos hatten, ich weiß nicht, was die Leute geschrieben haben, weil ich merke, es beeinflusst mich halt nur negativ, wenn ich mich damit befasse, wie meine Sachen performen, weil dann denk ich, oh Gott, warum hat das nicht performt, warum hat das performt so und es gibt darauf keine keine Antwort. Also es ist ja nicht so, dass man daraus irgendwas lernen könnte, so, es gibt einfach keine Antwort, deshalb tu ich mir das einfach ein, alles gar nicht mehr an. Aber alles andere eigentlich, also das Gesamtkonzept von Videos im Internet machen, geht mir schon ziemlich auf die Nerven und ich werde auch die
erste Ausfahrt aus diesem Leben, die ich finde werd ich auch nehmen, deshalb versteh ich es sehr gut, dass du dich quasi jetzt in dem Lesen und schreiben wieder findest. Ja, das ist natürlich auch so. N hat so was, das Teil ist, weil ich schon auch verstehe, dass das Buch lesen einfach etwas ist, was Leute zunehmen, weniger tun.
Ja, also das muss man einfach sagen. Weil Leute einfach allgemein weniger lesen. Das ist so. Also ich find es jetzt erst mal, kann man schade finden, kann man doof finden, da muss man einfach früh anfangen bis man da einigermaßen es gibt auch einfach mehr Angebote heute und wir nehmen ja nicht umsonst n Podcast auf anstatt n Briefwechsel zu veröffentlichen ja. Der erscheint dann in 3 Jahren bei Diogenhess. Nein, der erscheint 3 Jahre in unserem Tod posthum bei Suhrkamp oder so.
Also weißt du, wenn wir. Nicht mehr gekämpft wird ja. Genau, aber so läuft das mit Briefwechseln ja. Ja, ja. Genau. Und dann wird auch noch ich hab bisher hier was ist Ingeborg Bachmann und und Porzellan wurde auch der Briefwechsel irgendwie veröffentlicht gegen den Willen von Ingeborg Bachmann und dann wurde das irgendwie von also ich glaub das waren die beiden und da wurde es irgendwie von dem von von Suhrkamp so Verargumentiert wie ja Bachmann ging es ja eh nicht mehr so gut und die war eh so n bisschen nicht mehr ganz zurechnungsfähig und ich dachte mir so Alter egal ja genau sehr gut über die über die psychische Gesundheit von Frauen zu verfügen nach ihrem Tod, das kommt besonders gut. In geprägten Gesellschaften aber
egal. Auf jeden Fall warte ich. Ich hatte gerade noch einen Faden, der sich mit dem Buchschreiben beschäftigt, dieses dieses Video machen ja genau, weil es ja schon einfach so ist, dass eine Politisierung einfach viel über Kurzvideos läuft und deswegen, wie kann aktivistische Arbeit am besten erfolgen, eben so.
Über Videos. Über Videos ich mein, Ich will jetzt auch nicht sagen, OK Leute, der Jahresrückblick von Ole Liebe heißt Mach nie wieder ein Video es stimmt einfach nicht, aber es sind einfach ich hab also ich hab jetzt mein letztes Video vor einem Monat veröffentlicht, ich hab einfach ich hab weder Zeit noch Interesse gehabt 1 zu machen und dann ist auch OK aber ich hör nicht auf ich werde weiter denken weiter weiter mit dir reden und mich daran erfreuen.
Weil auch im neuen Jahr. Auch im neuen Jahr. Das find ich schön. Also ich denk mir halt immer. Weißt du, wir haben diese Reichweite und wir haben dieses große Privileg, dass wir so viele Leute erreichen und ich glaube, dass wir wirklich, das würde ich sagen, ist mein finales Takeaway von diesem Jahr.
Wir leben wirklich in einer Zeit, in der wahnsinnig viel zu Bruch geht in unserer Welt, aber wir leben auch in einer Zeit, in der wahnsinnig viel möglich ist, weil nur in einer Welt, die eben instabil wird, kann große Veränderung passieren, und ich hatte eine Sendung dieses Jahr mit. Roderich Kiesewetter mit dem großartigen CDU Verteidigungspolitiker Achtung, Ironie und Wir waren bei der ARD in diesem Twitch Livestream und wir sind danach quasi gemeinsam aus diesem Studio raus und er meinte so ja er hat mich gefragt wie alt ich bin. Ich war sehr ich bin 26 und er so ah ja als er 26 war war ungefähr 19891990 also Mauerfall Ende vom Kalten Krieg, Ende der Geschichte, Zerfall der Sowjetunion dann 2 Jahre später. Und ich hab ihn dann gefragt,
was er glaubt, ob er glaubt, dass damals quasi die geschichtlichen, historischen, geopolitischen Umbrüche größer wären oder heute. Und er meinte so ohne zu zögern heute, und das kann man natürlich natürlich aus, da muss man jetzt sagen, ja, OK, das ist, sagt Roderich Kiesewetter, der hat auch ne politische Agenda, die mit der er nicht hinterm Berg hält, das ist jemand, mit dem wir politisch ungefähr 0,0 Überschneidungen haben und.
Gleichzeitig hat er dann so also fast schon so altväterlich mich mich angeschaut und und meinte so so ich weiß nicht mehr was er genau gesagt hat. Ich glaub sowas irgendwie so, also sie haben viele Möglichkeiten, machen sie was draus und das ist ja wirklich auch jemand mit dem ich, also der der ja wusste, das war ja nach unserer Sendung, der wusste ja wie wenig politische Überschneidungen er mit mir hatte und trotzdem hat er sowas in die Richtung gesagt von wegen ne, also sie haben jetzt viele Möglichkeiten, weil jetzt gerade passiert eben so viel und so viel ist möglich und.
Das find ich dann doch vielleicht n schönes Schlusswort für dieses Jahr und das wird im nächsten Jahr nicht anders werden, weil die Umbrüche die Zeiten wenden. Wenn ich jetzt mal pathetisch werden darf, die werden ja nicht kleiner und deshalb sollten wir alle unser Möglichstes tun, dass wir die Veränderungen nach unserem Sinn gestalten, und daran werden wir, würden wir uns freuen, wenn ihr uns weiter begleitet. Ich möcht trotzdem noch was noch. Ich find das n sehr schönes Schlusswort Simon also ich hab dir erstmal so nichts hinzuzufügen so ich möchte trotz oder ich möcht es eigentlich noch mal wiederholen, nur mit einem etwas anderen Engel weil ich hab doch einen ich hab n redet man jetzt schon über
Vorsätze nee ja noch nicht so ganz. Doch, doch, doch. Doch oder eigentlich? Ja, jetzt müssen wir doch. Jetzt ist mein letzter Tag, um hier drüber zu reden. Ja, ja, ja, ja. Oder hast du n Vorsatz? Nee, die die BAG Chason weiterhin noch noch berühmter werden. Das ist. So ein Vorsatz. Also ich habe ich habe ich hab ich hab auf jeden Fall 2 Vorsätze also ich hab noch private Vorsätze, aber die möchte ich nicht wiederholen, also nicht hier im Podcast nennen, weil mir das so persönlich ist.
Aber ich hab 2 zumindest was so meine, was so Öffentlichkeit angeht 2 Vorsätze also erstens ich möchte mein drittes Buch fertig schreiben nächstes Jahr, ich kann auf jeden Fall sagen, dass ich es nicht alleine schreibe und oha es es wird auf jeden Fall, wir werden sehen was es wird, aber es ist ganz spannend in nen in nen gemeinschaftlichen Schreibprozess zu gehen ich kann nicht ein einziges Wort mehr sagen, weil davon noch gar nichts offiziell ist.
Also das erste Mal, dass ich öffentlich über meinen. Das ist auch das erste Mal, dass ich, dass ich davon höre. Ja, das ist das erste Mal. Also nicht mal meine Agentin weiß irgendwas ja doch, doch die weiß glaub ich nein, aber nur so halb auf jeden Fall, das möchte ich, das möchte ich auf jeden Fall hinbekommen und ihr werdet dann davon hören, das wird auf jeden Fall sucucy und die andere Sache ist, ich möchte ein ein größeres Video produzieren und ich glaube es ist es hat exakt gar nichts damit zu tun, was ich sonst an Inhalten veröffentliche, aber. Ich arbeite seit ich würde jetzt sagen, also mit einem mit einem Macbook.
Seit Gott 2016, glaube ich, und ich muss sagen, über die Jahre habe ich dieses macbook, mit dem ich, also ich hab jetzt neueres Modell, aber. Habe ich die Art und Weise mit einem macbook zu arbeiten, auf eine Weise perfektioniert, von der ich glaube, dass es die beste Weise ist, mit der man mit Computern arbeiten kann und und wenn wir schon mal so produktivitätssachen sind? Ich mach mal das Fenster auf, weil Eigenlob stinkt. Aber wirklich, ich möchte ein Video produzieren, in dem ich der Welt mitteile, wie ich meinen Computer bediene. Weil ich glaube, dass es die schnellste und beste Möglichkeit ist, es zu tun, egal welche Anwendungsbereiche. Das hat echt nichts mit dem Content zu tun, aber ich finde es irgendwie so lustig, so out
of nowhere, einfach so, hey, hier ist n produktivitäts. Wir sind heute wirklich so FDP Code, das geht ja wirklich. Also. Wie arbeitet ihr richtig mit eurem macbook Pro 2025? Nee das das die Version ist tatsächlich relativ egal, aber es ist es ist es ist einfach absoluter nish Content. Aber jetzt wo ich wieder praktisch einfach stinknormale sys Admin also systemadministration Aufgaben IT Job mache ist mein Hass auf Windows ins Unermessliche gewachsen.
Ja, also wirklich es. Es hört einfach nicht auf, meinen Hass auf Windows. Ich werd irgendwann noch mal, muss ich auch mal den aufrechten Demokraten noch mal wirklich muss ich einfach 30 Minuten lang rumschreien, weil ich das Unternehmen so sehr hasse und dann, das wollte ich auch noch politisch verbinden mit Open Source und so weiter da wird noch da hab ich n paar Sachen die ich politisch loswerden möchte, aber das ist mein Vorsatz für zumindest beim Content für 2025 das absolut nerdigste Nerd Video zu machen wie man sein macbook bedienen kann.
Das ist so geil und ich, ich werde mich so darauf freuen. Ich werde alles daran, ich werde alles daran. Leben. Ich will versuchen, es so unterhaltsam wie möglich zu machen, also mit guten Jogs und richtigen Porn. Also es soll n richtig nice Video sein. Aber so auf tik tok oder Youtube? Nee, das auf das ist, das ist auf jeden Fall youtube Content. OK ja krass OK, ja gut OK soll ich mir auch noch n irgendein absurdes Abseitiges Videoprojekt überlegen was ich machen kann. Das ist so witzig, irgendwas, was sogar nichts mit deinen Inhalten zu tun hat und da einfach random Posten und sagen, ey, übrigens Leute.
Ich, ich will ja immer noch so n eigentlich n GYM Vlog mal aufnehmen mit irgendjemand, den man sogar nicht im Gym erwartet. Also so Simon David Ressler du immer mit deinem Steinmeier so irgendwie Simon David Ressler und XYZ gehen ins Gym und dann mach ich daraus so n Vlog. Find ich sehr gut. Ich glaube, das sollte ich machen.
So richtig so. Richtig so schlimm der P. Mac. Punkt Mac Punkt. Wir sind wirklich coked wir sind wirklich coked also. Ich freu mich auf jeden Fall, wenn nächstes nächste Woche über looks, maxing und Transit so geil vielleicht n bisschen. Liebe Leute, wenn ihr das hört, startet gut in das neue Jahr.
Kommt gut rein, böllert euch nicht die Hand weg und trinkt nicht so viel und passt auf euch auf und bleibt auch aufrecht. Bleibt aufrecht. Eine allerletzte Frage muss ich auch noch stellen, wir müssen n bisschen Überlänge machen, Simon, das, wie verbringst du dein Silvester? Ich bin bei Ole Nymon in Leipzig und wir gehen in das Gewandhaus und hören uns ein Beethoven Konzert an und machen Raclette und dann gehen wir noch auf irgendeine Hausparty.
Da lass ich mich aber von Ole überraschen. Sehr gut du Kamin stricken, Titanic. Oh geil. Geil, Oh ich, ich beneide dich, dass du Titanic schon gucken darfst. In diesem Sinne Simon ein aufrechtes neues Jahr wünsche ich dir und viel Spaß mit Ole. Das wünsche ich dir auch. Adieu. Tschüss.