Behind Science

Lancelot Hogben: Ein Frosch im Labor

Samstag, 29. November 2025 · 38 min

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Shownotes

Lancelot Hogben ein gefeierter Wissenschaftler?! Diesen Satz hätte Lancelot als Kind wohl kaum geglaubt. Aufgewachsen in einem streng gläubigen Elternhaus, in dem die Bibel das einzig zugelassene Buch war, blieb wissenschaftliche Bildung für ihn lange Zeit ein ferner Traum. Bis zu einem Schicksalsschlag, durch den er plötzlich viel Zeit Zuhause und mit den Büchern seines Cousins verbringen musste. Er saugte den Inhalt dieser Bücher auf und war von diesem Moment an wie ein Schwamm für Wissen. Sein Name wurde weltweit in der Wissenschaftswelt bekannt, aber nicht alle seine Entdeckungen hatten rein positive Seiten...

Schickt uns gern euer Lieblingszitat aus der Wissenschaft und vielleicht verstecken wir es hinter unserem Behind Science Adventskalender.

“Behind Science” gibt’s jeden Samstag – am Science-Samstag. Zwischendurch erreicht ihr uns per Mail und Instagram, und hier gibt's unsere Links, die gerade wichtig sind.

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Einen schönen Science-Samstag. Also heute ist der Samstag, ja auch für dich, Louis, wahrscheinlich ein bisschen entspannter als letzte Woche. Da war was los. Da war was los. Leider war ich da alleine unterwegs. Ich hätte dich da sehr, sehr gerne dabei gehabt. Aber alleine warst du nicht. Ich war nicht alleine, alleine. Ich habe mir jemanden mit auf die Bühne geholt, Julian Spinnrath.

Ich bin da mit Behind Science aufgetreten, aber quasi ja nur mit 50 Prozent Behind Science, genau, weil du nicht dabei warst. Aber ja, Julian hat diese Lehrstelle ganz gut ausgefüllt, muss man sagen. Du hast ja auch das Interview nachgehört. Ja, das war für mich auch cool, weil ich so diese Folge von Mittwoch echt so hören konnte, wie alle anderen das immer hören. Wie alle anderen, ja genau.

Mega spannend, also dieses, was er erzählt hat da von dem Raketenstart, den er beobachtet hat und so, das war so cool. Voll, oder da denkt man direkt so, boah, ich will auch mal einen Raketenstart miterleben, das muss ja total fantastisch sein und das Video dazu kann ich auch sehr empfehlen. Ich habe es auch angeguckt.

Ja, okay. Es ist irgendwie, ich weiß nicht, wie er das so rüberbringt. Gebracht hat, aber er erzählt, man kriegt richtig Gänsehaut. Also, ja, hat richtig Spaß gemacht. Ehrlich gesagt, ich hatte mehr Gänsehaut von seiner Erzählung als vom Video, weil ihm das so viel auch bedeutet hat, das glaube ich so zu sehen und das dann so beides gleichzeitig, das war echt sehr cool.

Ja, ach voll schön, dass es dir gefallen hat und euch hoffentlich auch am Mittwoch ist die Folge erschienen. Es war ein Interview mit Julian Spinnrath, so viel haben wir schon gesagt. Der hat für die Ariane-6-Rakete, so ganz spezielle Teile hergestellt. Alles Weitere könnt ihr in dem Interview hören und deswegen hat er eben auch den Raketenstart dann miterlebt, im Französisch Guyana.

Super cooler Dienstausflug, stelle ich mir so vor. Also, falls euch das interessiert und ihr die Folge noch nicht gehört habt, hört doch super gerne mal nach. Das ist quasi die Vor- dieser Folge. Das war ein Spezial in dieser Woche, endlich ich mal wieder. Das war schön. Und du hast ja auch nur tolle Leute getroffen da beim Brainwave-Festival, ne?

Ja, das war aufregend, das stimmt. Gute Kollegen und aber auch Menschen aus der… Ja, Climate-Gossip habe ich getroffen, aus der Community habe ich Leute getroffen. Tore war, glaube ich, da, der hat uns geschrieben, genau. Richtig schön, ja. Och Gott, das ist immer so voll schön fürs Herz. Und danach merkt man so….

Ich bin müde, aber nicht in a good way. Ich bin irgendwie erfüllt von diesen tollen Eindrücken, von diesen inspirierenden Menschen vor und hinter Mikrofon. Ja, war richtig schön, aber ja, auch ganz gut, dass dieser Samstag mal so ein bisschen besinnlicher und mehr mit Beinen hoch ist. Du warst voll von Glück und jetzt machen wir es uns hier wieder gemütlich und nehmen heute ein Thema auf, das auch so von euch kommt, auch aus der Community wieder.

Und das schon eine Weile auch jetzt bei uns in der Liste liegt und wo wir immer gedacht haben, boah, das müssen wir auch echt mal angehen, weil das so kurios auch klingt. Pass auf. Und zwar hat uns Caro geschrieben, die hat uns eine Mail geschickt und hat geschrieben, mich hat es mittlerweile in die Stadt verschlagen und vor kurzem war ich mit meinen Töchtern im Zoo.

Es gibt dort einen neuen Bereich für Lurche, super cool, falls ihr mal in Hannover seid, also das war scheinbar der Zoo in Hannover. Kleiner Ausflugstipp. Genau, Ausflugstipp. Und da haben die zusammen entdeckt, dass es da auch Kurzbiografien von Forschenden gibt. Sie hat geschrieben, alle spannend, aber vor allem die von Lancelot Hopkin.

Klammern, was für ein Name. Oh ja, das habe ich mir auch direkt gedacht. Ja, Lancelot, das ist wirklich so ein cooler Name. Super Name und super spannend. Das fand Caro auch. Und sie schreibt dazu, ich bin mir nicht ganz sicher, ob ihr ihn in eurer ersten Folge schon erwähnt habt, aber er ist sicher eine ganze Folge wert.

Ich freue mich auf viele weitere Folgen. Liebe Grüße, Caro. Oh ja, da hat Caro richtig gut aufgepasst. Es ist nämlich quasi hier so ein Full-Circle-Moment, weil ja, wir haben diesen Lancelot Hockton schon in der allerersten Folge erwähnt. Da ging es um Margaret Crane. Das ist immer noch eine meiner absoluten Lieblingsfolgen.

Sie hat sich quasi ausgedacht, wie man den Schwangerschaftstest in einem kleinen Format nochmal nachbauen kann, um den zu Hause durchzuführen. Super spannende Geschichte. Also hört euch das unbedingt an, wenn ihr die Folge noch nicht kennt. Vielleicht klingen wir da noch ein bisschen anders. Ist auch nicht ganz unspannend von unserer Historie.

Jedenfalls ging es da auch um Lancelot. Und wir werden heute über ihn sprechen, also wie gesagt, Full-Circle-Moment für BehindScience. Vielen, vielen Dank für diesen Tipp. Wir sprechen heute über Lancelot Hockbin, der unter anderem mit Krallenfröschen geforscht hat und sich für Wissenschaft für alle eingesetzt hat.

Ja, hier schließt sich heute wieder ein kleiner Kreis und in der Folge zu Margaret Crane, die wir euch auf jeden Fall nochmal verlinken, haben wir euch ja damals schon erzählt, dass Frösche früher die Früherkennung von Schwangerschaften genutzt wurden. Bis dann irgendwann dieser super einfache Test für zu Hause von Margaret auf den Markt kam.

Aber bis dahin war es einfach normal, dass es in Apotheken Frösche gab. Genau genommen waren das meist die afrikanischen Krallenfrösche. Dazu erzählen wir euch später noch mal mehr. Es war super praktisch, was diese Frösche konnten. Leider hat der Import nach Europa aber auch zum größten Aussterben vieler Amphibienarten geführt.

Und das war sicher nicht der Plan von Lenzel. Oder besser gesagt, hätte er das vorher gewusst, dann hätte er die Idee mit den Krallenfröschen vielleicht nicht unbedingt verfolgt. Aber das, genau, wusste er vorher halt nicht. Ja, leider, leider wusste er das vorher nicht. Er war nämlich ziemlicher Amphibien-Fan und deswegen hätte er das auf jeden Fall irgendwie versucht zu unterbinden, dass das passiert, was dann da am Ende passiert ist.

Wir müssen übrigens hier total aufpassen, nicht Knallfrösche statt Krallenfrösche zu sagen. Irgendwie rutscht mir das immer wieder raus, Knallfrösche. Die gibt es am 31. Dezember, hier gibt es die Krallenfrösche. Nein, Knallerbsen gibt es dann. Ja, aber Knallfrösche gibt es auch. Stimmt, ja. Es geht auf Ende des Jahres zu.

Rallenfrösche, oh ja, man merkt es auch wirklich an der Gehirnkapazität. Auf jeden Fall startet unser Lancelot mit, naja, Voraussetzungen, die jetzt nicht so optimal sind, zum, ja, wirklichen Wissenschaftler zu werden. Seine Eltern, die wollen ihn in eine ganz andere Richtung leiten. Und zwar, ja, manche.

Fangen wir mal von vorne an. Lancelot wird 1895, also vor 130 Jahren in England geboren und er wächst in einem strengen methodistischen Elternhaus auf. Methodismus, das ist eine sehr strenge Auslegung des christlichen Glaubens, also tägliche Gebete, ganz strenge Regeln und kontrollierte Bücher, die prägen eben dann auch Lancelots Kindheit.

Also sowas wie fiktive Romane sind ein No-Go, genauso wie wissenschaftliche Bücher. Die Regel ist, keine Belletristik, in der unverheiratete Mütter vorkommen. Aus heutiger Perspektive denkt man so, oh mein Gott, das könnte den Jungen ja komplett sein Weltbild erschüttern. Aber ja, damals war das eben eine Sünde, nicht verheiratet Mutter zu werden.

Oder auch so Werke, die den Darwinismus oder vom Darwinismus beeinflusst sind, die waren auf jeden Fall absolut tabu für ihn. Die Bibel ist das Allerwichtigste. Genau. Evolution ohne Gott, so war quasi gar nicht denkbar. Wie soll das gehen, genau. Und seine Eltern bestimmen auch ganz früh, was er werden soll.

Und zwar sagen sie, der wird mal ein bisschen nah. Also der tritt quasi in unsere Fußstapfen und soll andere Menschen auch dafür begeistern und dafür gewinnen. Und deswegen schicken sie ihn auch auf so eine ganz kleine Privatschule, die ihn auch von anderen Kindern isolieren soll. Ihm aber tatsächlich leider kaum noch richtige Bildung vermittelt.

Ja, so viel zu seinem Staat. Das ist so schade, weil er ein so wissbegieriger Mensch ist. Er würde am liebsten alles lernen. Aber so viel können wir euch verraten. Seine Zeit, die wird noch kommen. Denn sonst würden wir hier wahrscheinlich auch heute nicht über ihn sprechen. Ihr wisst also schon, er lebt recht eingeschränkt, findet aber auch gleichzeitig früh schon ein kleines Schlupfloch aus diesem eingeschränkten Leben raus.

Und zwar findet er diesen Kanal bei seinem Großvater auf dem Land. Dort sammelt er alles, was ihm in die Finger kommt. Pflanzen, Tiere, kann da draußen sein, kann alles, was er findet, klassifizieren, entdecken und kann da so richtig seiner Leidenschaft für Naturbeobachtung nachgehen. Und diese Leidenschaft, die wird ihn auch nie wieder loslassen.

Die begleitet ihn sein Leben lang. Und ich musste auch so dran denken, dass man bei seinen Großeltern mal so Dinge machen darf, die man nirgendwo anders machen darf. Das ist ja oft so, ne? Ja, total. Also bei mir war es, glaube ich, nicht ganz so extrem. Ich glaube, es gibt auch so Süßigkeiten, Großeltern. Da denke ich so direkt dran.

Aber auf jeden Fall war es bei mir auch Fernsehen gucken. Wir haben immer unser Charlie und Hallo, Robby geguckt. Und wer wird Millionär? Und meine Oma wusste alles. Die ist nach wie vor immer noch eine der schlauesten Personen, die ich kenne. Die hatte so ein Riesenwissen einfach. Und das war natürlich total cool.

Wer wird Millionär? Und dann hat sie immer so ein Mitgefühl mit den Kandidaten und so. Und das war auch was, was wir zu Hause nicht durften. Und das war dann einfach so richtig was Besonderes bei der Oma. Wobei wir auch oft dann ein Deal gemacht haben, dass wir so erst unser Shady geguckt haben oder sowas. und danach kam dann Musikantenstadel.

Das noch so ein bisschen für die Bildung. Genau. Nee, vor allem so zum Rumkommen. Also ich glaube, für meine Großeltern waren diese Sendungen auch oft, oder wenn dann, ich weiß nicht, wie diese Musiksendungen da hießen, wo die dann irgendwie durch verschiedene Berge da reisen. Das war so, glaube ich, auch zum Teil so eine Art, guckt mal Mädels, so sieht die Welt aus. Ah, okay, ja, das ist schön. Da sieht man schöne Orte.

Ach, toll. Aber gab es noch was anderes, wo dich deine Großeltern so ein bisschen zu auch inspiriert haben? Jetzt vielleicht gar nicht unbedingt, dass es zu Hause verboten war. Aber wo du sagst, sie haben dir da so den Kanal eröffnet. Ich glaube schon so dieses ... Draußen sein. Also zum Beispiel habe ich auch Fahrradfahren von meinem Opa gelernt.

Wir haben immer so Touren gemacht zu meinem kleinsten Rädchen. Also ich kenne so ganz viele Wege in der Gegend und so, glaube ich, weil ich die dann auch so zum Teil mit denen gesehen habe. Die haben mir so da einfach alles gezeigt, was sie wussten oder wie man Gärten hat oder so. Also geht schon in die Richtung hier von unserem Lancelot. Ja.

Ja, richtig cool, dass er da diesen Kanal hatte, dass ihm da so ein bisschen die Welt vergrößert wird und das ist erst der Anfang. So viel können wir euch wirklich sagen. Und ja, er bringt ihm jetzt bei, dass da noch viel mehr ist als quasi das Wissen aus der Bibel und auch viel mehr als so die klassische Schulbildung.

Aber auch seine klassische Schulbildung wird dann jetzt im nächsten Zuge besser und zwar nach einem Umzug. Da besucht er dann eine Secondary School, aber er bleibt anfangs echt eher ein schwacher Schüler, bis er ziemliches Glück im Unglück hat. Und das kommt jetzt wirklich so ein bisschen unerwartet. Er bekommt eine längere Scharlach-Erkrankung.

Würde man jetzt erstmal denken, verdammt, blöd, jetzt kann er nicht mehr in die Schule gehen. Aber diese Erkrankung verändert tatsächlich alles, weil er auf einmal total viel Zeit zu Hause verbringt und während seiner Genesung, das ist wohl eine längere Geschichte, bringt er sich mithilfe der Bücher seines Cousins Der ist Lehrer und die liegen da irgendwie zu Hause rum, selbst viele Fächer bei und als er dann in die Schule zurückkehrt, ist er plötzlich Klassenbester.

Das ist so krass, wirklich wie so ein Phönix aus der Asche, der kommt irgendwie nach ein paar Wochen wieder zur Schule und... Er hat auf einmal den riesen Wissensschatz und damit ist sein Wissensdurst wirklich komplett entfacht und er ist nicht mehr aufzuhalten. Er verbringt ab diesem Moment super viel Zeit, zum Beispiel auch in der Bibliothek und liest dann auch trotz der Verbote durch seine Eltern so Biologie, Philosophie, Bücher und auch Romane.

Vielleicht auch mal eine geschiedene Frau. Geschieden sogar? Das ist es ja, oh mein Gott, eine unverheiratete Frau. Ja, wer weiß, was da noch so für Sachen, für verbotene Dinge vorkamen. Also er bildet sich komplett selbst weiter und nutzt diese Kanäle, die einfach so frei verfügbar sind. Büchereien sind ja auch super Lernorte, die auch eigentlich so ein bisschen die Demokratie ermöglichen. Und ich weiß nicht, ob du das so als Lernort genutzt hast.

Ja. Für mich war das gar nicht so ein bedeutender Ort, muss ich sagen. Also ich habe da Bücher und Dinge schon ausgedient und mit nach Hause genommen. Ich habe die, glaube ich, nicht unbedingt da jetzt gelesen, aber ich weiß zum Beispiel noch genau den Geruch von unserer Bücherei im Dorf. Schön. Den habe ich noch ganz doll in der Nase. Und...

Also es war ein schönes Gefühl für mich, da hinzugehen. Es war immer toll. Und dann so dieses Lernen an so einem Ort voller Bücher, das kam eigentlich erst in der Uni. Ah, ja, das stimmt. Und ich muss. Es strahlt ja auch so eine Ruhe aus. Ja, und hier, Leute, wir müssen euch was Trauriges erzählen. Also ich finde, es ist ein bisschen traurig.

Diese Bibliothek, wo du und ich zusammensaßen in der Uni, die ist einfach abgerissen worden, weil die jetzt erneuert werden soll. Aber die ist einfach weg gerade. Stimmt, in Dortmund. Ja, da hast du mir ja noch ein Video geschickt, wie die da gerade von Baggern wissen wird. Also ja, schon traurig, aber toll, dass da halt ein neuer Lernort hinkommt.

Die war auch schon echt ein bisschen heruntergekommen, muss man sagen. Also diese orangenen Toiletten und so, dieser gelbe Teppichboden, ja, es war 70er. Retro. Genau, retro. Olras, wie mein Oma sagen würde. Aber ja, klar, schade, dass der jetzt temporär weg ist. Ich habe auch Bücher ausgeliehen, aber genau, dass man das so wirklich sich selbst beigebracht hätte, das hatte ich jetzt nicht.

Es zeigt aber auf jeden Fall, dass Lancelot so ein Mensch war, der so total vernunftbegabt ist oder er zeigt, dass Menschen vernunftbegabt sind, also dass er selbst aus so einer intrinsischen Motivation sich so Wissen aneignet und das finde ich total spannend. Also eigentlich wird ihm ja vom Elternhaus quasi so der Weg so vorgegeben, die vermitteln ihm ja auch Wissen, aber auf einem ganz anderen Gebiet, also christliches Wissen.

Und er hat einfach so viel Spaß am Lernen und am Wissen, dass er eben alle Kanäle nutzt, die ihm so gegeben werden. Und das finde ich irgendwie, ist irgendwie auch so ein bisschen vom Tellerwäscher zum Millionär auf so einer Wissens... Ebene quasi. Also finde ich ganz, finde ich ganz faszinierend an ihm.

Ja, und das hat echt total was losgetreten bei ihm, weil man merkt das jetzt auch einfach an seinen Leistungen. Also er besteht auf einmal alle Prüfungen auch in mehreren naturwissenschaftlichen Fächern, wo er ja vorher gar keine Bücher drüber lesen durfte. Und das führt dazu, dass er ein Stipendium für das Trinity College in Cambridge bekommt.

Und dort trifft er jetzt auch einfach nochmal auf ganz neue Menschen, die ihn wieder beeinflussen. Er hat zum Beispiel einen Tutor, der bringt ihnen die Begegnungen und alles, was er ihm erzählt, auch wirklich weg von diesen fundamentalistischen Glaubensvorstellungen seiner Eltern. Und das finde ich schon auch, also da sieht man einfach, was so einen Einfluss dann auch so eine Person haben kann, die du triffst. Ja, stimmt.

Ja, ja. Und dass auch das Elternhaus natürlich total wichtig ist. Ja. Und die Eltern das ja auch nicht irgendwie böse gemeint haben oder ihm schaden wollten. Die dachten ja, das wäre im besten Sinne. Aber dass, wenn man davon auch mal wegkommt, dass es dann auch noch so viele neue Welten gibt, die sich da eröffnen.

Und er war einfach auch ein sehr offener Geist, der die Ding quasi auch so zugelassen hat, diese neuen Dinge. Kennst du so eine Person in deinem Leben, die dir mal was gezeigt hat, was du so gar nicht von zu Hause kanntest? Ja, ist ja so ähnlich wie mit Großeltern, das war so das erste, das zweite Zuhause quasi.

Also ich hatte eine ganz tolle Deutschlehrerin ab der fünften Klasse und die hat mir eigentlich beigebracht, wie man kreativ ist, also wie man kreativ schreiben kann. Und die hat sich so über alle Lehrpläne hinweggesetzt und hat einfach jede, es war wirklich so perfekt für mich, jede Deutscharbeit war eine kreative Schreibarbeit.

Wir haben eine Grammatikarbeit geschrieben. Das war bei mir die am schlechtesten bewertet war. Ich weiß nicht mehr, was ich da dann hatte, aber es war für mich in Deutsch wirklich schlecht. Und alle anderen, da habe ich halt ziemlich gut abgeschnitten, weil ich dieses kreative Schreiben einfach so gut konnte.

Und sie hat mir halt beigebracht, dass das einen Wert hat, also kreativ zu sein und dass das ja auch was ist, was man lernen kann und wo man auch besser drin werden kann und so, weil das häufig ja in der Schule werden ja so diese Fakten abgefragt, aber dieses so seinen Geist irgendwie mal kreativ werden zu lassen, ja häufig nicht, also das würde ich sagen ist sowas.

Oh, wie schön. Das finde ich ganz schön. Und da profitieren wir ja jetzt auch alle noch von. Ich hoffe, ja. Meinst du, die hört das? Boah, falls sie es hört, sie weiß ganz genau, dass sie gemeint ist. Wir haben ab und zu auch irgendwie noch mal so Überschneidungen. Ja, dann muss man das mal zukommen lassen. Stimmt, ja.

Unser Lancelot ist auf jeden Fall auch jemand, der bemerkt, dass es ihm total Spaß macht, sich so selber immer noch mehr beizubringen. Und deswegen besucht er zum Beispiel Vorträge von berühmten Philosophen wie Roussel und er wird zu einem der besten Studenten seines Jahrgangs. Also richtig gut. So ein Aufstieg. Ja, richtiger Aufstieg.

Als dann der Erste Weltkrieg ausbricht, schließt er sich den Quäkern an, weil deren pazifistische Haltung seinen eigenen Überzeugungen entspricht. Und er arbeitet zunächst freiwillig in Quäkerhilfsdiensten, verweigert aber dann nach Einführung der Wehrpflicht jede Form von Kriegsarbeit und wird deshalb inhaftiert.

Irgendwann wird er auch wieder entlassen. Und als er entlassen ist. Sucht er sich dann einen neuen Job. Und zwar wird er das, was wir heute sind. Er wird Journalist. Und kurz darauf Dozent für, jetzt kommt wieder was Neues, Zoologie am Burbank College. Also irgendwie ein ganz verschlungener Weg, an dessen Ende er jetzt auf einmal Dozent für Zoologie ist.

Ja, ich finde es auch ganz verrückt. Ich meine, irgendwie ist es auch naheliegend. Journalisten haben ja auch die diversesten Wege. Ja, aber schon spannend, dass er da irgendwie so viele Stationen hatte. Und in London trifft er jetzt seine frühere Cambridge-Bekannte Annette wieder. Das ist eine leidenschaftliche Sozialistin. Und dieser Sozialismus, der wird quasi jetzt auch bei ihm spannend und nimmt einen sehr großen Stellenwert ein.

Der ersetzt jetzt auch immer stärker so die Leerstelle, die die Religion hinterlassen hat. Also es hat ihm schon sehr gefehlt, da sowas zu haben, dem er so hinterherkommt. Oder was so seine Seele erfüllt hat. Und an diese Stelle tritt jetzt quasi der Sozialismus. Und die beiden heiraten auch und bekommen vier Kinder.

Und er stürzt sich jetzt neben seinem Interesse am Sozialismus auch immer stärker in die Forschung. Also bei ihm ist es wirklich so ganz oder gar nicht. Also er stürzt sich dann immer so richtig in neues Wissen und lehrt jetzt zunächst dann auch am Royal College of Science, studiert nebenbei aber auch noch höhere Mathematik und geht dann nach Edinburgh.

Um weiter zoologisch zu forschen. Also er geht immer aufs Ganze. Da gibt es wirklich nicht so, oh ja, ich gucke mir jetzt hier mal ein paar Bücher an, sondern ich studiere mal eben nebenbei höhere Mathematik. Genau. Ja, und weil er aufs Ganze geht, führt ihn sein Weg irgendwann dann nach Südafrika, wo er jetzt den Lehrstuhl für Zoologie übernehmen kann.

Und dort findet er einfach die idealen Bedingungen für seine Forschung und entwickelt auch neue Lehrmethoden. Seine Vorlesungen bilden dann auch den Kern eines Buchs, das er später schreiben wird. Mathematics for the Million heißt das. Und das wird nicht nur ein bisschen bekannt, das wird weltberühmt werden, weil er damit wirklich so viele Menschen erreicht.

Und an der Stelle muss man vielleicht auch dazu sagen, dass seine Frau Mathe studiert hat. Also vielleicht helfen da auch so die Gespräche, die er dann noch mal mit ihr hat, eben dieses Buch zu schreiben. Also er kann sich mit ihr einfach auch sehr gut darüber austauschen und schafft es gleichzeitig, obwohl die ja wahrscheinlich auch viele Fachgespräche dann führen.

So den Grundsatz seiner Arbeit die ganze Zeit beizubehalten und das ist es, er möchte sein. Wissen für alle verfügbar machen. Also das ist ja was, was er sich wahrscheinlich auch selber früher gewünscht hätte, dass er so diesen Zugang gehabt hätte, dass er das alles verstanden hätte, obwohl es ihm vielleicht am Anfang niemand erklärt hat, dass er das direkt verstanden hätte aus Büchern.

Und deshalb wird er noch ein Buch auch rausbringen. Das heißt Science for Citizen, also quasi auch Wissenschaft für Bürger. Und das ist echt so sein Thema. Ja, das ist sein Thema. und das ist natürlich auch aus seiner eigenen Geschichte komplett erwachsen. Ja, und das zeigt eben auch dieses, dass ja Büchereien einfach ein wahnsinnig toller, demokratiefördernder Ort sind und auf jeden Fall geschützt werden müssen.

Ja, dass man einfach die Möglichkeit hat, Ja, zu vernunft, also vernunftbegabt zu wirken, also sich Dinge selbst beizubringen. Ich meine, heutzutage steht uns das Internet offen, das ist ja einfach auch ein wahnsinnig toller Ort, aber damals waren es eben Büchereien, Bücher generell. Und er betont auch immer wieder, wie wichtig Mathematik und Naturwissenschaften beziehungsweise eben diese Bildung generell für eine gute demokratische Gesellschaft auch sind. Das erkennt er ganz früh.

Es hängt für ihn direkt zusammen und dazu möchte er beitragen. Und er erforscht unter anderem ein Lebewesen, von dem wir heute schon gesprochen haben, den afrikanischen Krallenfrosch, nicht Knallfrosch. Und er untersucht bei dem die Auswirkungen von Hormonen auf die Reproduktion und Schwangerschaftszyklen bei Wirbeltieren.

Seine Ergebnisse sind dann wichtig für die spätere Entwicklung von hormonbasierten Verhütungsmitteln und Schwangerschaftstests. Und auf ihn geht der sogenannte Hockbin-Test zurück. Sein Name, also er hat ihn dann erfunden. Und der läuft so ab. Weiblichen Fröschen wird Urin injiziert, worauf sie innerhalb von 12 bis 24 Stunden laichen, wenn die Frau schwanger ist.

Also die Frau, deren Urin quasi injiziert wurde, gespritzt wurde. Grund dafür ist, dass die Frösche, also die Leichen, ist das Hormon HCG. Umgangssprachlich wird es auch Schwangerschaftshormon genannt, weil das während der beginnenden Schwangerschaft ja auch gebildet wird, damit der Körper sich auf die Schwangerschaft einstellen kann.

Und deshalb ist das der perfekte Indikator für eine Schwangerschaft. Also auch heute funktionieren viele Schwangerschaftstests noch, weil sie diese HCG, dieses Hormon HCG erkennen. Und damals war das quasi auch schon... So der erste Schwangerschaftstest, also der Ursprung quasi. Genau. Das ist so verrückt. Weil die weiblichen Frösche dann auf dieses HCG im Urin der schwangeren Frauen reagieren. Echt krass.

Wie man das rausfindet, finde ich so beeindruckend. Also ja, absolut Meisterleistung. Und es wird auch noch ein Upgrade geben von diesem Test. Der heißt Galdimannini-Test. Und dann gibt es das Ergebnis noch schneller. Also dieser Schwangerschaftstest funktioniert noch ein bisschen flotter. Erfunden hat den der südamerikanische Arzt Gallimanini, also wie dann einfach nach dem Namen benannt.

Und bei diesem Test wird den männlichen afrikanischen Krallenfröschen Urin wieder von den möglicherweise schwangeren Frauen in den Lymphsack gespritzt. Und wenn die Frau wirklich schwanger ist, dann setzen die Frösche innerhalb von drei Stunden Spermien ab. Also man muss nicht mehr zwölf bis 24 Stunden warten, sondern hat schon nach drei Stunden ein Ergebnis.

Und diese Frösche, die gibt es deshalb in den 1960er Jahren fast wirklich in jeder Apotheke. Die heißen deswegen auch einfach Apothekerfrösche. Also ich glaube, man ist wirklich hingegangen und hat gesagt, hallo, ich hätte gerne einen Frosch. Ich glaube, das hat schon immer noch der Apotheker dann durchgeführt.

Aber ja, so in dem Spiel schon, ja. Ja, also halt geschwoscht. Das waren halt damals die Schwangerschaftszeiten. Wahrscheinlich war das auch gar nicht so, ist man nicht da rein spaziert und hat das mal eben gesagt, sondern es war wahrscheinlich noch mit viel mehr Scham behaftet, auch dass du das dann an diesem Ort nur machen konntest und so.

Aber irgendwie schon kurios mit diesem Forschung. Auf jeden Fall. Wie quasi diese Schwangerschaftstests dann weiterentwickelt wurden, könnt ihr bei Margaret Crane in der Folge hören. Wie gesagt, die allererste Folge. Also einmal bis ganz unten scrollen, dann könnt ihr die nachhören. Ich liebe diese Folge immer noch.

Jedenfalls hatten diese Apothekerfrösche, die ja überall in jeder Apotheke gequakt haben, einen ziemlich schrecklichen Nachteil. Die Frösche mussten nämlich extra aus Afrika importiert werden und waren oft mit dem Chitritpilz befallen. Und durch die Schwangerschaftstests werden darum eben nicht nur Frösche, sondern auch dieser Pilz weltweit verbreitet.

Und dieser Pilz gilt als eine der zentralen Ursachen für das globale Amphibiensterben. 90 Amphibienarten sterben aus und 500 Arten werden stark dezimiert. Also unglaublich, was das für einen Riesenimpact hatte. Also ja, auch für die Amphibien insgesamt auf der gesamten Welt ist es gut, dass wir eine Alternative gefunden haben.

Aber ja, natürlich auch noch aus vielen anderen Gründen. Aber das ist wirklich richtig, richtig schrecklich. Und es ist immer noch zu spüren, dieses riesige Artensterben. Ja, nee, das hat sich Lancelot natürlich gar nicht gewünscht, dass seine Forschung dazu führt. Weil dafür ist er eigentlich viel zu sehr Amphibien-Fan. Also er macht auch Untersuchungen zum Beispiel zu den Farbwechselmechanismen bei Amphibien und Reptilien, weil er das alles so super spannend findet.

Und parallel zu diesen Forschungen, die er da jetzt mit den Fröschen macht, verstärkt er auch noch seine politischen Überzeugungen, denn er lehnt die entstehende Apartheid, die zu der gleichen Zeit jetzt sehr stark ansteigt, strickt ab und behandelt alle Menschen gleich. Und das ist in Südafrika zunehmend sehr riskant.

Aber für ihn ist das ganz klar. Und 1930 kehrt er dann nach England zurück und übernimmt da den Lehrstuhl für Sozialbiologie an der London School of Economics. Also verbindet dann auch so ein bisschen das Soziale mit der Biologie. Ja, genau. Also ja, auch sehr politisch engagiert. Jetzt vielleicht nicht der, der ständig auf die Straße gegangen ist, aber einer, der...

Immer eine sehr klare Haltung zu vielen Dingen hatte. Ja, und trotz gesundheitlicher Probleme schreibt er während eines anderen Krankenhausaufenthalts. Die Phasen nutzt er immer, ne? Genau, immer wieder so ein Motor gewesen zu sein. Dann die Mathematiknotizen aus vielen Jahren auf und aus denen entsteht dann später Mathematics for the Million.

Das Buch erscheint 1936, wird ein Bestseller, geht komplett durch die Decke und macht ihn international bekannt. Also erst über dieses Buch ist er bekannt geworden, mit einem Mathebuch, kannst du dir das vorstellen, das ist so krass. Und im selben Jahr wird er dann endlich in die Royal Society gewählt.

Darüber ist er zwar sehr erfreut, fühlt sich sehr geehrt, aber gleichzeitig ist er gefrustet, weil er seine Wahl in diese Royal Society schon viel früher erwartet hatte. Also er ist dann auch immer wieder frustriert, wenn er hört, XY wurde mir vorgezogen und so. Also da ist er leider sehr, sehr eigen.

Er hat sogar tatsächlich mit der Veröffentlichung von diesem Mathematics for the Million gewartet, beziehungsweise hatte so das Gefühl. Lieber veröffentliche ich das mal anonym, weil so ein populärwissenschaftliches Buch bringt mich bestimmt nicht in die Royal Society. Also er bietet dann quasi das Buch, Ja, genau, ist für die Massen, also ist es quasi nicht für den Elfenbeinturm gedacht.

Bietet dann die Veröffentlichung anonym an, das wird aber abgelehnt mit der Begründung, Mathematik sei kein Verkaufsschlager. Ja, ihr wisst, wie das Ding ausgegangen ist. Da geht es denen wahrscheinlich wie den Produzenten, die irgendwie Queen abgelehnt haben oder so. Und nach der Veröffentlichung von Mathematics of the Million wird es wirklich ein kompletter Kassenschlager, könnte man so sagen.

Also das hat sich auf jeden Fall gelohnt, da dran zu bleiben. Das hat sich gelohnt. Ja, man ist ja eigentlich schon mit diesem Namen Lancelot ist man natürlich auch eigentlich, sehe ich das schon auch in so einer Royal Society-Scene. Ja, stimmt. Hat das schon recht. So ein Rittername auf der Linie. Ich finde auch, der hat auf jeden Fall was. Und er ist ja dann darin gelandet und zieht sich 1961 dann so ein bisschen aus der Uni zurück, bleibt aber als Senior Fellow noch aktiv und schreibt auch weiter über Wissenschaft, über Sprache und Gesellschaft, oft auch in Büchern für Kinder.

Also echt so, ja, er versucht, alle damit zu erreichen, auch schon Kinder neugierig zu machen. Und später arbeitet er dann als Vizekanzler beim Aufbau der Universität von Guyana. Und das ist wirklich so, ich sag mal jetzt, ein kleiner Ritt, den wir gemacht haben durch sein Leben. Es war auf jeden Fall ein sehr spannendes.

Wir haben ja am Anfang gesagt, er war eigentlich kein guter Schüler. Umso beeindruckender ist, was er irgendwie da am Ende alles abgerockt hat. Und es gibt auch einen Kollegen von ihm, der hat mal was darüber gesagt, was er so konnte. Und der hat auch bestätigt, dass Lancelot so jemand war, der alles konnte.

Ja, 1000 Sasser. Also er hat gesagt, seine, Lancelots, unermüdliche Anwälte. Die Aktivität ist legendär, ebenso wie die Bandbreite seiner Interessen, die sogar noch größer war als die Bandbreite seiner Veröffentlichung. Und er macht da so ein paar Beispiele. Er sagt zum Beispiel, die meisten Möbel in seinen verschiedenen Cottages hatte er selbst hergestellt.

Er scheint also auch so handwerklich begabt gewesen zu sein. Außerdem schrieb er zwei Gedichtbände, er spielte Blockflöte, er wanderte und arbeitete im Garten, hatte aber keine Neigung zu organisierten Sportarten oder Spielen. Da bin ich ein bisschen beruhigt, dass es auch noch was gab, was er nicht so gut konnte.

Eine Sache, die er nicht konnte, aber sonst, ich finde es so lustig, dieses, hat Möbel gebaut, konnte aber auch Blockflöte spielen, Er hat Gedichte geschrieben. Er wollte wirklich in allem gut sein. Das, was er in seiner Kindheit verpasst hat, hat er... Mal hundert aufgeholt, als er selber in der Lage war, sich Wissen beizubringen.

Also sehr beeindruckend, was der sich so drauf geschafft hat in seinem Leben. Er wusste das wohl scheinbar auch selber ganz gut, dass er da jetzt mittlerweile ziemlich viel drauf hatte und ziemlich wusste, das hat ihn wohl manchmal nicht so sympathisch gemacht, weil er dann auch manchmal Sachen besser wusste, also auch in seinen Augen vor allem.

Und er war dann, du hattest es ja eben schon mal erwähnt, auch manchmal so ein bisschen gefrustet oder gekränkt, wenn andere das dann nicht so gesehen haben. Aber ich glaube, im Kern wollte er ja immer nur das Beste und das nicht nur für sich, sondern für die gesamte Gesellschaft. Ja, genau. Also er hat sich gerne auch mal in die Fachbereiche von anderen Kollegen reingemischt und so. Und das ist natürlich immer so ein bisschen das Eis.

Ja, da hatte er nicht ganz so ein gutes Gespür für. Aber ja, du hast es gesagt, er wollte eigentlich immer das Beste. Und hat es, glaube ich, in den meisten Fällen jetzt irgendwie nicht böse gemeint oder so, sondern er war sich halt sicher, ich weiß es besser. Also sage ich jetzt einfach dem Kollegen, dass es so besser geht.

Ich weiß es wirklich besser, genau. Ja, also ein Kollege, der sicherlich jetzt auch nicht komplett immer einfach war. Er hat sein Wissen geteilt. Genau, was er gemacht hat, ist auf jeden Fall beeindruckend. Bis heute, finde ich. Nächste Woche gehen wir in einen Bereich, in dem Lancelot sich nicht so wohl gefühlt hätte.

Jetzt gerade bei dem Zitat hast du es schon gesagt. Also Sport und Spiele und sowas, das lag ihm nicht so. Also ja, vielleicht eine Aktivität, die ihr schon mal gemacht habt oder da schon von gehört habt. Bestimmt. Aber Lancelot wäre da sicherlich jetzt nicht so dabei gewesen. Der wäre lieber in die Bibliothek gegangen.

Machen es ein bisschen spannend. Darum geht es auf jeden Fall nächste Woche. Ja, und wir haben noch eine kleine Ankündigung. Oh ja, eine schöne. Denn nächste Woche wird noch was passieren. Wir haben ja einen Monatswechsel, also ab Montag ist ja Dezember, ich weiß nicht, ob ihr das schon im Blick habt.

Und wir haben uns überlegt, damit wir jetzt hier alle noch gut durch den letzten Monat des Jahres kommen, machen wir einen Adventskalender. Ja, wir machen den schönsten Adventskalender, den die Adventskalenderwelt je gesehen hat, würde ich sagen. Ihr müsst dafür keine Schokolade essen, ihr müsst dafür keine 24...

Päckchen auspacken, wo ihr erst denkt, cool und dann denkt, ach, das ist was rumstaubt, genau. Nichts gegen selbstgemachte Adventskalender, es ist ein superschönes Geschenk, aber hier diesen Kalender, das ist einer für die Ohren und der soll euch inspirieren und durch diese Zeit tragen. Und zwar wollen wir euch jeden Tag ein kleines Zitat mitbringen von einer Person aus den Folgen von uns.

Wir haben uns 24 Zitate überlegt, beziehungsweise, nein, das stimmt gar nicht, wir haben uns nicht 24 Zitate überlegt. Wir haben uns ein paar Zitate überlegt und würden euch bitten, die auszufüllen. Also wenn ihr Zitate habt von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Vielleicht aber auch von Menschen aus eurer Umgebung, die so ein bisschen was mit diesem Podcast auch zu tun haben, die euch inspirieren, die was Neues irgendwie in euch ausgelöst haben, dann schickt uns die total gerne und dann würden wir mit diesem Zitat ein neues Türchen öffnen.

Vielleicht sind es ja sogar so Sätze, die ihr echt mit durch euer Leben nehmt, also die euch so richtig hängenbleiben und in manchen Momenten so voll krass motivieren, wo ihr euch an den einen Satz erinnert oder so. Müssen auch keine Menschen sein, über die wir schon Folgen gemacht haben, vielleicht holen wir das ja dann auch nach. Genau.

Also, wir gestalten hier den Kalender und ihr dürft mitgestalten. Schickt uns das total gerne per Mail, per Instagram oder kommentiert hier bei Spotify, falls ihr bei Spotify hört. Ihr findet alle Wege, wie ihr uns erreicht, hier unten in den Shownotes. Da würden wir uns wirklich sehr, sehr, sehr drüber freuen.

Bis dahin, macht euch schön und tschüss. Tschüss. Bis zum nächsten Mal.

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