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Shownotes
Operieren ohne Schmerzen, das klingt Jahrtausende lang wie ein (zu) schöner Traum. Bis Friedrich Sertürner in einem rudimentär eingerichteten Labor Opium auskocht und ein ominöses graues Pulver gewinnt. Ob es sich dabei um den Stoff handelt, der Menschen schläfrig macht, muss er allerdings zunächst im Selbstversuch testen und das kostet in fast das Leben...
Hier (open.spotify.com/episode/1vcgYjf1M4dsDYc1XwHEW… ) geht's zur Folge über Horace Wells und seine spektakulären Lachgas-Partys. Und hier (open.spotify.com/episode/4c1kKXJxDuxNBGp5tWDzO… ) könnt ihr die Folge über Albert Hofmann und seinen berühmten Selbstversuch mit LSD nachhören.
Am 22.11.2025 findet am 14 Uhr das Brainwaves Podcastfestival im Haus Overbach in Jülich statt. Wir sind auch am Start! Der Eintritt ist kostenfrei. Weitere Infos findet ihr hier: brainwaves-festival.de
“Behind Science” gibt’s jeden Samstag – am Science-Samstag. Zwischendurch erreicht ihr uns per Mail und Instagram, und hier gibt's unsere Links, die gerade wichtig sind.
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Schönen Science-Samstag zusammen. Wir haben so viel schönes Feedback zu unserer letzten Folge bekommen. Also bekommen wir meistens, aber ich glaube, da war es noch mal ein bisschen mehr. Weil du, Marie, was ganz Persönliches erzählt hast. Du hast eine Ausbildungs-Rettungssanitäterin gemacht. Alle, die die Folge davor gehört haben, wissen das natürlich schon längst oder die uns bei Instagram folgen.
Und da kamen so superschöne Nachrichten zu. Also richtig cool irgendwie. Ja, ich hatte das Gefühl, wir haben das schon mal gemacht. tatsächlich auch so ein paar Menschen vielleicht inspiriert, das auch zu machen. Oder manche haben auch erzählt, dass sie es schon gemacht haben. Ja, einer hat erzählt, dass sie es während sie das Abi gemacht hat, noch nebenher Rettungssanitäterinnen-Ausbildung gemacht hat.
So, wow. Voll schön. Respekt. Ja, richtig cool. Also danke, dass ihr das mit uns geteilt habt. Ja, vielen, vielen Dank. Und weiterhin, wenn ihr irgendwie sowas ganz anderes mal macht, was irgendwie nichts mit dem Job zu tun hat, den ihr gelernt habt, dann schreibt uns doch total gerne. Oder muss ja auch nicht der Job sein, kann ja auch ein ganz krasses Hobby sein oder so.
Also ja, da kamen auf jeden Fall einige richtig schöne Geschichten zu. Und unter anderem haben wir auch eine Mail bekommen, weil wir ja auch darüber gesprochen haben, wie wichtig das ist, in erster Hilfe irgendwie gut zu sein. Und bewandert zu sein, weil immer ja was passieren kann. Und zwar haben wir einen richtig guten Tipp dazu bekommen in einer Mail.
Hallo ihr beiden, vielen, vielen Dank für eure vielen tollen Folgen. Sehr, sehr gerne. Ich höre gerade die Folge zum Notruf. Dazu ist mir ein Tipp eingefallen, den ich gerne mit euch bzw. Der Community teilen möchte. Ich habe mir einen monatlichen Termin in meinen Kalender geschrieben für die Herzdruckmassage, direkt mit Link zum Anleitungsvideo.
Im Termintitel die Stichworte Happy und Stayin' Alive, das ist jetzt so ein kleiner Insider, nämlich in diesem Rhythmus von Happy und Stayin' Alive, dieses Stayin' Alive, Stayin' Alive, muss man quasi diese Herzdruckmassage durchführen. Und es ist einfach so kreativ, so dann den Termin zu benennen. Das Hammer-Tipp, richtig gut. Es ist richtig, richtig cool.
Und dann schreibt sie weiter, das mache ich seit einem Jahr und fühle mich seitdem gut vorbereitet. Viele Grüße, Anna. Total cool. Also sie hat quasi jetzt schon zwölf Mal das Ganze geübt. Und das, also besser geht es nicht. Das ist richtig gut. Alle vier Wochen wiederholen, das ist mega. Also auf Anna kann man sich, glaube ich, in dem Fall verlassen.
Und vielleicht guckt sich der ein oder andere diesen Tipp ab. Das finde ich total cool. Auch das so fix im Kalender stehen zu haben. Lass uns das einfach alle eintragen. Dann haben wir quasi einen Community-Termin. Ihr könnt das ja vielleicht auch auf einen Science-Samstag legen. Das wäre doch eigentlich ganz krassend. Während man eine Folge hört.
Ja, das wäre ein bisschen krass, ja. Oder vielleicht halt davor oder danach, so direkt als festen Termin. Stimmt, das ist dann das Ritual. Genau, und das ist super, weil wir hatten ja noch so überlegt, boah, irgendwie, ehrlich gesagt, unser letztes Mal Erste-Hilfe-Kurs war auch beim Führerschein vorher.
Und ich glaube, das geht ganz vielen so. Also ist das so vielleicht echt ein super Tipp oder Trick auch, um sich selber da so ab und zu dran zu erinnern. Auf jeden Fall. Wie das nochmal geht. Ja, und ich glaube, sonst verarscht man sich so ein bisschen selber auch, dass man denkt, ja mein Gott, war doch nur drücken.
Ja stimmt, dieses mit Stayin' Alive irgendwie. Aber sich dann nochmal ein Video anzugucken, sich nochmal diesen Rhythmus irgendwie ins Gedächtnis zu rufen, wie oft Pumpen für wie viel mal beatmen und so, das ist nicht schlecht. Ja, und ich meine, zur Not übt man es mal an einem Kissen. Also drückt auch wirklich, glaube ich, mal mit zu so einem Lied.
Stimmt, ja. Also, sehr gut. Wir bereiten uns jetzt weiterhin vor. Wir sollten es ja so machen, wer jemand aus unserer Community trifft, ist direkt gut versorgt. Ich glaube, das können wir schaffen. Stimmt, ja. Behind-Science-Community rettet Leben. Oh ja, das ist auch ein gutes Ziel. Das ist toll. Ja, und weil hier so viele nette Nachrichten von euch kamen, haben wir uns auch einfach mal noch mal wieder an einem Vorschlag von euch bedient, weil ihr liefert uns hiermit die besten Ideen.
Und zwar gab es schon etwas länger einen Wunsch für eine Folge über eine Person, die sich ganz gut hier einreiht, auch in die Medizinwelt. Und zwar von Belly the Bee kam dieser Vorschlag. Vielen Dank, wir erfüllen jetzt deinen Wunsch. Oh ja, wir sprechen heute über Friedrich Wilhelm Sertürner, den Entdecker des Morphiums.
Behind Science – Geschichten aus der Wissenschaft mit Marie Eickhoff und Luisa Pfeifenschneider. Mit dieser Folge schlagen wir ein richtig neues Kapitel der Medizingeschichte nochmal auf. Das klingt jetzt schon mal direkt nach einem richtig großen Einstieg und ist eigentlich verrückt, weil dieser Name, Sertürner, ich hatte den vorher, glaube ich, noch gar nicht gehört.
Also Morphium ist ja super bekannt, aber der Name von dem Erfinder. Friedrich Wilhelm, sehr schöner, kannte ich vorher nicht. War mir auch kein Begriff, nee. Aber das werden wir jetzt gemeinsam ändern. Ihr könnt euch schon mal darauf einstellen, Friedrich ist kein ganz einfacher Mensch, aber er ist sehr klug und sehr vorausschauend.
Und am Ende der Geschichte wird ihm aber sowohl sein Charakter als auch seine Erfindung noch zum Verhängnis werden. Ja, großer, großer Teaser. Es ist eine Errungenschaft der modernen Medizin, dass wir schmerzfrei, also dass sie schmerzfrei verläuft. Also natürlich alles, was quasi uns wieder gesund macht, was uns von Dingen befreit, von Dingen heilt, ist schon eine Errungenschaft.
Aber dass das Ganze halt schmerzfrei ablaufen darf, also wenn man sich mal so alte Bücher durchliest, so Medikus oder so, wo Menschen, keine Ahnung, zum Beispiel auch so Amputationen ohne Schmerzmittel gemacht bekommen mussten, das ist wirklich kaum auszuhalten, sowas zu lesen. Kann man sich gar nicht vorstellen.
Dann kriegt man irgendwie so einen Holzblock in den Mund gestopft, damit man sich nicht selber die Zunge abweißt. Und das war dann quasi das Einzige, was man tun konnte oder man durfte irgendwie... Weiß nicht, ganz fest in irgendwas reindrücken oder so. Da ist es halt ohnmächtig geworden. Einfach so ein Selbstschutz des Körpers.
Aber einfach wirklich schlimm oder Zähne ziehen. Ah, nee. Schlimm. Okay, wir hören auf. Wir können uns alle vorstellen, wie schlimm es war vorher. Es ist so möglich, heutzutage mit Schmerzmitteln zum Beispiel zu operieren. Also Dinge am Körper vorzunehmen, ohne dass wir davon was mitbekommen, weil wir quasi schlafen oder weil die Stelle lokal betäubt wird oder so.
Ja, wenn man sich das nochmal vor Augen führt, was da quasi passiert ist in dieser Zwischenzeit, ist das schon wirklich beeindruckend. Und daran beteiligt ist eben unter anderem Friedrich Wilhelm Seertürner. Ja, es gibt einen anderen, den ihr hier aus unseren Folgen schon kennt, der sich auch mit was beschäftigt hat, was man zum Betäuben verwenden kann.
Und zwar Horace Wells, der ist so legendär geworden für Lachgas Partys, die er auch so veranstaltet hat mit seinem Schmerzmittel, nenne ich es jetzt mal. Also Lachgas, daran hat er geforscht. Friedrich, der wird ein paar Jahre vor Horace in Deutschland geboren. Und zwar 1783 in Neuhaus. Das war vor 242 Jahren.
Und Neuhaus, das liegt bei Paderborn, beziehungsweise ist es mittlerweile sogar ein Stadtteil von Paderborn. Dort bleibt er aber nicht sein Leben lang, sondern zieht 22 Jahre später ein paar Kilometer weiter nach Einbeck. Da müsst ihr ihn verorten. Genau, und Einbeck bleibt auch erst mal seine feste Heimat.
Da findet man auch noch einige Gedenktafeln und auch andere Erinnerungen an ihn. Und er macht nach seiner Ankunft sofort den ortsansässigen Apotheker ausfindig und darf zum Glück bei ihm arbeiten. Also erst mal aushelfen und arbeitet sich dann irgendwie so hoch. Aber in seiner Freizeit forscht er auch noch weiter. Also da ist er schon sehr angefixt von und da hat er auch ein Händchen für und ja, steht einfach gerne im Labor und überlegt sich neue Sachen und tüftelt mit neuen Sachen.
Sachen an neuen Medikamenten und so weiter. Und ja, dass sein Weg aber so verläuft, dass er quasi im Labor was ganz Geniales rausfindet, war anfangs überhaupt nicht so abzusehen. Ja, und eigentlich auch gar nicht, dass er überhaupt mal in einer Apotheke stehen wird. Denn ursprünglich möchte er beruflich was ganz anderes machen.
Sein Vater ist Landvermesser. Und das findet Friedrich viel, viel spannender. Das würde er am liebsten auch beruflich machen. Aber sein Vater stirbt, als Friedrich erst 15 ist und danach verändert sich ganz viel, denn Friedrichs Mutter hat kein Geld, so eine teure Ausbildung wie zum Landvermesser zu bezahlen.
Sie muss noch sechs weitere Kinder versorgen und deshalb beginnt Friedrich eine Lehre zum Hofapotheker in Paderborn. Dafür ist damals kein Studium notwendig. Das ist also die günstigere Variante und die Ausbildung ist damals drin. Aber das bedeutet auch, eigentlich ist dieser Weg, den Friedrich einschlägt, eher so aus der Not herausgeboren. Er landet jetzt in der Apotheke.
Man könnte es so sagen, vielleicht hat er oder wir auch Glück im Unglück. Ja, Glück für viele Menschen, die schmerzfrei behandelt werden können, Dank seiner Entdeckung. Ja, eben sein persönliches Unglück natürlich. Ob dieser Weg für ihn selbst jetzt aber auch der Glücklichste sein sollte, das müsst ihr am Ende bewerten.
Er kommt auf jeden Fall jetzt bei seiner ersten Station in der Apotheke schon in Kontakt mit. Opium, aus dem später das Morphium extrahiert wird. In so einem sehr rudimentär eingerichteten Labor erforscht er dann dessen Wirkungsweise. Opium ist damals komplett frei verkäuflich und wird als Schlaf- und Schmerzmittel eingesetzt.
Und das findet er ganz spannend und das lässt ihn irgendwie jetzt auch nicht mehr so richtig los. Und da begibt er sich jetzt quasi auf dieses Forschungsgebiet rund um das Opium. Ja, und das gehört damals auch schon so komplett zur Standardausrüstung in jeder Apotheke und das, obwohl man damals noch gar nicht weiß, wie es eigentlich genau wirkt und warum es bei manchen Menschen gut und bei anderen weniger gut wirkt.
Heute wissen wir da ein bisschen mehr. Opium ist der eingetrocknete Milchsaft, gewonnen aus den unreifen Kapseln des Schlafmonds. Das habt ihr bestimmt auch schon gehört, dass das mit dem Schlafmond zusammenhängt. Und dieses Rohopium enthält 25 verschiedene Alkaloide, also giftige, basisch reagierende, stickstoffhaltige Substanzen.
Und nur eines dieser Alkaloide, und zwar das wirksamste von ihnen, ist das Morphin. Und damals wusste man halt eben nur, okay, wenn man Opium nimmt, dann kann man da ganz gut mit schlafen. Oder hat vielleicht auch weniger Schmerzen, man ist irgendwie vielleicht auch so ein bisschen leichter drauf. Aber dass da das Morphin für zuständig ist, wusste man eben noch nicht.
Das war komplett unbekannt. Es gibt aber schon so einen kleinen Wettlauf unter Apothekern, um herauszufinden, wie die Wirkweise des Opiums genau funktioniert. Weil man irgendwie schon den richtigen Riecher hat dass das vielleicht eine größere Sache werden könnte. Das bringt schon mal Spannung hier rein, so ein Wettlauf. Oh ja, auf jeden Fall hatten wir ja auch schon mal so ein paar Wettläufe in der Medizin oder in der Geschichte überhaupt, in der Wissenschaftsgeschichte.
Zum Beispiel bei der Atombombe, das ist natürlich ein ganz anderes Kaliber gewesen. Und Apotheker haben ihre Ratslein damals auch komplett selbst hergestellt. Das heißt, sie hatten da auch irgendwie schon ein Händchen für und hatten deshalb auch eigene Labore. Das ist ja heutzutage eigentlich nicht mehr so. Also vielleicht mischen die nochmal eigene Cremes oder Tees an, aber dass die so komplett Medikamente selbst anrühren, das gibt es eigentlich jetzt so nicht mehr.
Ja und diese Labore sind aber wie gesagt sehr rudimentär, sehen jetzt nicht aus wie heutige Labore. Ein bisschen kann man sich das aus heutiger Sicht sogar vorstellen wie so eine Art Zauberküche, nenne ich es jetzt mal. Denn da gibt es wirklich noch so Arzneien, die ein bisschen aus dem Mittelalter es mit in die Zeit geschafft haben.
Und die haben mehr mit Aberglauben als mit Medizin zu tun. Da gibt es dann Hasenpfoten, Igelschmalz. Ich weiß nicht mal genau, was das ist. Das ist teilweise. Gedörrte Kröten, Gänzekot, Wipanfett und so was wie menschliche Hirnschale. Und das wird dann für allerlei Wehwehchen oder auch größere Sachen eingesetzt.
Wie gesagt, hat mehr mit Aberglaube als mit Medizin zu tun. Und so kann man sich dann aber auch die Labore da vorstellen. Also in so ... In dieser Umgebung hat Friedrich dann quasi seine Untersuchungen da zum Opium dann durchgeführt. Ja, genau. In dieser Umgebung beschäftigt er sich genau genau mit dem Rohopium.
Und deshalb kann man sich auch vorstellen, die Möglichkeiten, die ihm da zur Verfügung stehen, um zu experimentieren, die sind sehr einfach irgendwie. Er zerreißt zum Beispiel Zeitungspapier und nutzt das als Filterblättchen, um seine Substanzen dadurch zu filtern. Also nicht mal so Filterpapier hat er da. Und das Rohopium, das kocht er zum Beispiel einfach über dem Feuer aus.
Also ja, wirklich, da fehlt nur noch so ein Zauberkessel. Ja, so wird er das gemacht. Also ich schätze, er wird das mit so einem Kessel gemacht haben. Also ich stelle es mir wirklich vor wie so eine Zauberküche. Aber gut, besser so als gar nicht zu forschen. Absolut, das hat sich ja total gelohnt. Ja, und beim Auskochen des Rohopiums bleibt jetzt ein Filtrat und ein grauer Rückstand dieses Rohopiums zurück, also ein ganz feines Pulver.
Untersucht er jetzt quasi ganz genau. Also er findet da schon raus, dass da was zurückbleibt und kommt jetzt auf eine geniale Idee. Das ist so der nächste Schritt und zwar verflüssigt er diesen grauen Rückstand wieder, indem er Essigsäure zugibt und das Pulver löst sich dann darin auf. Seine Schlussfolgerung darauf, es muss sich um eine alkalische Substanz handeln, weil sie sich quasi ja löst in dieser Essigsäure.
Jetzt muss er aber noch testen, ob die von ihm synthetisierte Substanz tatsächlich eine einschläfernde und schmerzlindernde Wirkung hat. Weil das war ja das Ziel. Also es sollte herausgefunden werden, was genau in diesem Opium, in diesem Rohopium dafür sorgt, dass das einen zum Einschlafen bringt. Und jetzt braucht er ein Experiment, um herauszufinden, ob das, was er da rausfiltriert hat, dafür sorgt, dass wir ganz schläfrig davon werden.
Ja, vielleicht erinnert ihr euch noch an Albert Hoffmann, der hat ja damals sein LSD einfach selber getestet, an sich hat da sehr wilde Erfahrungen gemacht. Die Folge kümmert, ja, die müssen wir euch nochmal verlinken, die Folge. Bei Friedrich läuft das jetzt in eine ähnliche Richtung, aber er nimmt das Pulver nicht selber, sondern verabreicht das erst mal einem Hund.
Und dafür löst er das Pulver jetzt in Alkohol auf und versüßt es mit Zuckersaft, damit der Hund das auch wirklich isst. Und nach einiger Zeit wird der Hund dann so richtig schläfrig, so sehr, dass er quasi droht umzufallen. Friedrich wiederholt den Versuch, noch mit verschiedenen Dosierungen. Immer derselbe Effekt. Er hat es also wirklich geschafft. Er kann beweisen, ja, dieses Pulver, das macht schläfrig.
Das ist ein Riesenerfolg in der Medizin. Ja, dieses Pulver ist quasi der Schlüssel. Und er hat diesen Durchbruch und benennt das Ganze jetzt direkt. Und zwar nennt er das Morphium. Der Name ist abgeleitet von Morphois, dem griechischen Gott des Schlafes und der Träume. Das finde ich irgendwie auch total kreativ.
Also hatte ich auch nicht den Zusammenhang. Heute wissen wir, das Schmerzmittel funktioniert wie folgt. Schmerz entsteht nämlich in der Regel in der Peripherie, also an den äußeren Körperteilen oder am peripheren Nervensystem. Von da aus läuft er über das Rückenmark ins zentrale Nervensystem, also ins Gehirn.
Und dort wird es dann irgendwann als Schmerz wahrgenommen. Also zum Beispiel, wenn wir uns an einer heißen Herdplatte verbrennen oder so. Dann wird das quasi weitergeleitet von den Rezeptoren auf der Haut und kommt dann irgendwann sehr, sehr schnell in unserem Gehirn an. Und Opioide unterbrechen jetzt den Weg des Schmerzes, also diese Weiterleitung.
Dadurch unterbrechen sie auch das Schmerzempfinden und senken den Schmerz. Also selbst wenn man das noch als Schmerz wahrnimmt, ist der nicht mehr so brennend. Oder noch detaillierter, wie diese Unterbrechung genau abläuft, Morphium bindet im Körper an sogenannte Opioidrezeptoren und täuscht dadurch eine Wirkung körpereigener schmerzstillender Opioide vor.
Also auch der Körper selber kann diese schmerzstillenden Opioide herstellen und durch das Opioid, was von außen zugeführt wird, wird das jetzt sozusagen vorgetäuscht, dass das da ist und dadurch wird die Weiterleitung des Schmerzes verhindert und der Schmerz unterdrückt. Das wissen wir heute. So genau wusste man das nicht. Man wusste nur, es wirkt. Das wirkt, das Ding.
Und auch das war halt schon eine riesige Erkenntnis. Und wirklich unglaublich für die Zeit damals. Und es wäre die Chance gewesen für Friedrich, damit weltberühmt zu werden. Er möchte deshalb seine Ergebnisse ein Jahr später auch auf jeden Fall veröffentlichen und schickt sie an die damals führende pharmazeutische Zeitschrift in Erfurt.
Eigentlich ist das halt der gängige, beste Weg, wenn man eine wissenschaftliche Erkenntnis publik machen möchte damals. Der Chefredakteur, ein sehr schlauer, angesehener Typ, der denkt sich, ach, was soll denn hier dieser Typ aus der Provinz, also unser Friedrich, da schon groß entdeckt haben. Er glaubt ihm nicht, dass er da wirklich was entdeckt hat.
Und der Artikel wird zwar gedruckt, Aber der Herausgeber der Zeitschrift hält sich mit einem Urteil zurück, beziehungsweise er kommentiert die Erkenntnisse von Friedrich fast schon herablassend und dementsprechend bekommt diese große Erkenntnis überhaupt keine Aufmerksamkeit. Es ist so bitter und es ist wirklich wie alte Leier.
Ja, es geht dann einfach unter. Ja, es erinnert mich so ein bisschen an die Geschichte auch von Louis Brey. Das war eine allerersten Folgen, der die Brey-Schrift entwickelt hat, also die Schrift, die blinde Menschen... Ja, in Ziffern und lesen können. Und er war ja einfach noch super jung und deswegen wurde ihm ja damals nicht abgekauft, dass er da ein geniales System entwickelt hat.
Und ja, ist hier so ein bisschen ähnlich. Also einfach so, ach, was soll der da? Der hat doch nicht mal studiert. Und genau, der hat sich das so selbst beigebracht irgendwie. Nee, glaube ich nicht, dass da jetzt was bei rumgekommen ist. Ja, Friedrich ist auch total gekränkt. Das gehört irgendwie auch so ein bisschen zu seinem Charakter.
Also er ist da nicht so einer, an dem das so abperlt, der irgendwie so ein dickes Fell hat. Und der lässt jetzt erst mal von seinem Forschungsprojekt ab. Schade. Außerdem hat er jetzt aber auch anderes im Kopf. Denn die Eroberungskriege von Napoleon führen zur Gründung des Königreichs Westfalen. Kleine Geschichtsstunde jetzt hier.
Und ab diesem Moment gilt napoleonisches Recht. Was bedeutet Gewerbefreiheit für jedermann, was sehr gut ist für Friedrich. Dementsprechend darf er nämlich sich selbstständig machen und eine eigene Apotheke eröffnen. Das macht er auch. Deswegen ist er jetzt auch irgendwie erst mal anders beschäftigt.
Er muss also nicht mehr als Angestellter bei der ersten Apotheke arbeiten, wo er damals gearbeitet hat, sondern kann sein eigenes Geschäft eröffnen. Und deswegen floriert das Geschäft. Ihm geht es irgendwie ganz gut. Er ist aber jetzt mehr... Der Apotheker, der eben eine Apotheke leitet und nicht mehr der, der im Labor stehen kann und so viel Zeit in die Forschung investieren kann.
Ja, trotzdem glaube ich echt ein Erfolg für ihn, der aber nur wenige Jahre anhält. Denn dann ändert sich geschichtlich schon wieder was, dann wird das Königreich Hannover neu gegründet und die Gewerbefreiheit wird wieder gekippt. Es darf also doch wieder nur eine Apotheke geben. Und ja, jetzt folgt ein sehr zermürbender und auch schmutziger Rechtsstreit zwischen den beiden Apothekern von Einbeck, die es damals gibt, weil keiner von beiden seine Apotheke abgeben möchte.
Friedrich nutzt da wohl auch so die ein oder andere Methode, die nicht so das schönste Mittel ist, um seinen Konkurrenten auszustechen und umgekehrt aber auch. Also ja, gibt es jetzt ein bisschen Gerangel, wer der Apotheker von Allenbeck sein darf. Ja, man kann es natürlich auch verstehen. Aber ja, die Methoden waren da wohl schon sehr, sehr schmutzig, richtig heftig.
Und am Schluss eskaliert dieser Streit so sehr, dass die Landesregierung eingeschaltet wird und jetzt eine Entscheidung fällen muss. Und sie entscheidet, keiner von beiden soll seine Apotheke behalten, sondern, ich nenne es mal, der lachende Dritte soll sie bekommen. Das ist eigentlich schon eine sehr schlaue Entscheidung, weil so kann keiner sagen, die haben sich jetzt auf irgendeine Seite geschlagen.
Aber für Friedrich natürlich fatal, er muss sein Geschäft aufgeben. Steht ohne Job da und weiß erst mal nicht, wohin mit sich. profitiert dann aber am Ende, Und lustigerweise von diesem Dritten, der dann die Apotheke bekommen hat, weil der ihn wiederum anstellt und damit kommt er dann ganz gut über die Runden.
Aber ja, es ging ihm auf jeden Fall schon mal besser. Also das ist jetzt wieder so ein kleiner Rückschlag in seinem Leben. Der zweite, der dritte oder wie auch immer, wie man es sehen will. Ja, und er hätte ja schon eigentlich auch weltberühmt sein können, reich sein können. Aber er hat irgendwie eine Wendung hier nach der anderen und muss richtig um seine Existenz nochmal ringen.
Als sich dann die Wogen geglättet haben, nimmt Friedrich seine Forschung mit Opium aber wieder auf. Und er hat das Ganze jetzt schon mit Hunden getestet, habt ihr gehört. Aber jetzt muss natürlich auch getestet werden, ob Morphium bei Menschen wirkt. Und jetzt geht es in die Richtung von Albert Hoffmann mit seinem LSD, da sind wir wieder.
Denn Friedrich unternimmt jetzt doch einen Selbstversuch. Ja, richtig, richtig gruselig. Aber natürlich auch der einzige Weg, um dieses Mittel zu testen. Ja, voll. Und ich glaube, vielleicht, wenn man dann so tief in diesem Thema steckt, denkt man sich auch so, ach mein Gott, was soll schon passieren?
Ja, finde ich eigentlich auch besser so, das an sich selbst zu testen, als an Menschen, die sich nicht wehren können. Stimmt. Gibt es ja auch die ein oder andere Geschichte in der, vor allem Medizingeschichte, aber auch in der Wissenschaftsgeschichte an sich. Ja, und deswegen testet jetzt Friedrich das Morphium an sich selbst und lädt sich noch zwei Freunde ein.
Klingt ein bisschen nach so einer Lachgas-Party, von der wir am Anfang gesprochen haben. Kleine Morphium-Party. Ja, diese Einladung zu dem speziellen Treffen stelle ich mir dann auch eher abenteuerlich vor. Ja, was sagt man da so? Hey, habt ihr Lust, Morphium mit mir zu testen? Und eventuell für immer zu schlafen?
Ja, würde mich mal interessieren, wie er das verkauft hat. Ja, war die dann auch schön gestaltet, die Einladung? Oder hat er einfach so gesagt, jo, Leute, komm vorbei? Auf jeden Fall, alle drei nehmen das Morphium und diese zwei Freunde von ihm, die er da mit reingezogen hat, haut es direkt voll um. Nur Friedrich bleibt gerade noch so bei Sinnen. Also auch der torkelt da schon rum und kann sich kaum mehr auf den Beinen halten, rauft sich aber eben noch so zusammen mit dem letzten Fünkchen, was er so aufraffen kann, um allen dreien ein Brechmittel zu verabreichen und das rettet ihnen tatsächlich allen dreien das Leben, denn, so weiß man aus den Unterlagen, die er da geführt hat, diese Dosis, die die drei da genommen haben, ist viel zu hoch und hätte sie auf jeden Fall
umgebracht, wenn er da nicht so, geistesgegenwärtig gehandelt hätte und ja, wahrscheinlich war sie bei ihm so ein bisschen geringer, dass er da noch gerade stehen und mal eben so das Brechmittel daher bringen konnte. Also ja, richtig, richtig viel Glück gehabt. Gerade noch mal gut gegangen. Also vielleicht wäre es besser gewesen, wenn einer von den dreien so, Einfach der Aufpasser gewesen wäre? Ja, das verstehe ich gar nicht so ganz an dem Versuchsaufbau. Hä? Oh.
Na ja, gut. Sie haben es geschafft. Hinterher ist man immer schlauer. Ja, jetzt ist es leicht zu sagen. Ja, genau, genau. Aber immerhin, er hat jetzt quasi einen menschlichen Beweis und veröffentlicht seine Ergebnisse erneut in den Annalen der Physik. Das ist ein anderes Fachjournal damals. Und endlich wird das Potenzial seiner Entdeckung erkannt.
Allerdings erst über einen Umweg nach Frankreich, den gibt es da auch noch in der Geschichte. Denn ein französischer Chemiker erkennt die Bedeutung seiner Arbeit und plötzlich wird der wissenschaftliche Autodidakt Friedrich, der nie eine Uni besucht hat, so richtig für seine Forschung gefeiert. Ja, also dank dieses französischen Wissenschaftlers quasi gab es da nochmal so diesen Segen.
Das, was der da herausgefunden hat. Genau, ist wirklich was wert, Leute. Also nehmt euch das mal zur Lektüre. Ja, er wird jetzt gefeiert und ausgezeichnet und sozusagen Dank überschüttet. Die Uni Jena erkennt seine Publikation als Dissertation an und promoviert ihn zum Dr. Phil. Also er bekommt da wirklich noch den Doktor, für den er ja eigentlich hätte studieren müssen und quasi als Autodidakt, mit einem kleinen Umweg bekommt er den, er bekommt Zuspruch aus der ganzen Welt und seine Entdeckung schlägt jetzt wirklich, wir haben es am Anfang auch schon gesagt, ein neues Kapitel der Medizin auf.
Bis heute wird Morphium in der Schmerztherapie genutzt, aber bei allen Auszeichnungen und Ehren leben kann Friedrich von seiner Entdeckung nicht. Also reich wird er damit trotzdem noch nicht. Aber zum Glück trifft er eine reiche Frau und zwar heiratet er eine wohlhabende Offizierstochter und so kann er sich dann endlich eine Apotheke in Hameln in Niedersachsen kaufen.
Das ist die Ratsapotheke, die übernimmt er, aber am liebsten steht er auch, als er diese Apotheke hat im Labor und gründet sogar auch selber eine wissenschaftliche Zeitung. Es ist so ein bisschen, als würde er so seine ganzen Full-Circle-Moments da noch mal so abfeiern. Ja, stimmt. Eigenapotheke, Check, kann mir keiner mehr nehmen. Er holt sich das alles zurück.
Wissenschaftliche Zeitungen, wo ich entscheiden kann, was publiziert wird und Check, quasi niemand sich über mich hinwegsetzen kann. Ja, stimmt. Ja. Dann macht er seine kleine Bucketlist noch mal voll. Total und es ist auch total spannend, mit was er sich dann noch so befasst, denn unter anderem mit Cholera und er schlussfolgert, dass Cholera über, so nennt er es, ein kleines belebtes Wesen übertragen wird, daraus leitet er dann Hygieneforderungen ab, zum Beispiel rät er den Menschen, wascht bitte euer Gemüse vor dem Essen, kocht lieber alles ab, haltet alles sauber und so weiter.
Und damit denkt er total voraus, was lange Zeit nach ihm erst so richtig erkannt wird, zum Beispiel von Menschen wie Robert Koch dann. Also das kennt ihr ja hier auch schon, dieses Hygienethema aus unseren Geschichten. Und das ist einfach nur genial, dass er auch das damals schon beobachtet. Er ist damit sehr früh für seine Zeit. Leider glaubt ihm damals wieder mal niemand.
Aber rückblickend war er da echt weit voraus. Vorreiter. Ja, total bitter. Das zieht sich wirklich durch sein Leben, dass er wirklich viele gute Gedanken hat, aber ihm nicht geglaubt wird. Und es ist nur Glück, dass er bei dem Morphium noch mal einen 2. Anlauf gestartet hat. Und ich habe schon gesagt, er ist auch wohl ein sehr empfindlicher Charakter.
Und ihn frustriert das alles sehr und verstößt irgendwie jetzt auch so ein bisschen die Leute um ihn herum, ist frustriert, zieht sich zurück. Er kann auch nicht gut mit Kritik umgehen und zieht sich immer stärker zurück. Und es heißt, dass er in den letzten Jahren seines Lebens wohl auch selber morphiumabhängig ist.
Er kann das Zeug ja dann auch irgendwie selber herstellen, extrahieren. Er soll aber auch unter Gicht gelitten haben und gegen die Schmerzen nimmt er dann auch Morphium. Also es ist so eine Mischung aus, er behandelt damit seine eigenen Schmerzen und er ist dann auch irgendwie so ein bisschen deprimiert, sodass er dann da ja auch morphiumabhängig ist.
Damals macht man sich natürlich noch keine Gedanken, wenn man quasi sowas startet, weil man unter Schmerzen leidet, dass man davon abhängig werden kann. Aber heute wissen wir, dass man das natürlich nicht zu oft nehmen sollte, damit man davon nicht abhängig wird. Erst über 100 Jahre nach Friedrichs Entdeckung wird Morphium dann tatsächlich verschreibungspflichtig. Was auch sehr, sehr gut ist, weil es eben oft missbraucht wird und dann eine Abhängigkeit entsteht.
Aber ja, also ein bisschen traurig geht es dann schon zu Ende, zieht sich leider so ein bisschen durch sein Leben, was auch…, mit wohl seinem schwierigen Charakter zusammenhängt, dass er sich so runterziehen lässt und sich so leicht frustrieren lässt. Aber es gibt natürlich auch einige Frustrationsmomente in seinem Leben. Absolut, ja.
Und er stirbt dann auch recht früh. Weiß man jetzt rückblickend auch nicht, ob das vielleicht sogar eine Folge war von seinem Morphiumkonsum. Aber wir können vielleicht festhalten, dass er ihm selbst hat seine Entdeckung nicht unbedingt nur Glück gebracht, sondern auch oft geschadet, gar nicht so sehr genutzt.
Aber trotzdem sind wir natürlich heute sehr dankbar, dass er uns diese schmerzfreie Medizin gebracht hat, dass er ein neues Kapitel aufgeschlagen hat und so ein Vordenker war. Ja, auf jeden Fall. Ja, das war die Geschichte von Friedrich Wilhelm Sertürner. Ein neues Kapitel oder ein weiteres Kapitel in der Medizingeschichte.
Könnt ihr uns ja mal schreiben, ob ihr Sertürner kanntet. Vielleicht kommt ihr ja auch aus der Nähe von Paderborn und sagt jetzt, hä, ich war auf dem Sertürner-Gymnasium, wie ihr kanntet den nicht? Ganz klar. Ja, da schreibt uns total gerne so Verbindungen, die ihr persönlich habt, sind ja immer am allerschönsten.
Und wir müssen noch einen kleinen Werbeblock hier ans Ende hängen. Ja, eine Einladung. Ganz anderes, eine Einladung, genau. Quatsch, Werbeblock, eine Einladung. Und zwar zum Brainwaves Podcast Festival am 22. November, also noch in diesem Jahr. Ganz bald, ab 14 Uhr gibt es da im Science College in Oberbach, das ist in Jülich, gibt es da ein Podcast-Festival mit Wissenschafts-Podcasts.
Also wenn ihr aus der Nähe von Jülich kommt, dann fahrt da unbedingt mal hin. Das ist eine superschöne Location. Und das ist das allererste Mal, dass da Podcasts auf die Bühne gebracht werden. Das wird richtig schön. Ganz, ganz viele Kollegen-Podcasts hier, zum Beispiel Raum und Zeit und Faktab. Also auch Kollegen, die ihr vielleicht schon bei uns gehört habt.
Viele weitere. Und auch wir werden da sein, wenn auch nur mit halber Besetzung. Also ich werde da sein und auf der Bühne ein Interview führen und zwar mit Julian Spinnrath, der ist Projektmanager bei ETC. Das ist in Jülich ein Unternehmen, der wichtige Bauteile für die Ariane 6 Rakete baut und mitentwickelt, mit der Satelliten ins All geschossen werden.
Und wirklich, wenn man ihm zuhört, ist es einfach nur spannend. Man bekommt richtig Gänsehaut, weil er auch zum Beispiel mit gesehen hat, wie dann die Ariane-6-Rakete ja quasi losgeflogen ist. Und er erzählt das so sehr emotional. Und ich werde da mit ihm ein Interview führen. Und genau, ihr könnt...
Dieses Interview hören und aber auch alle anderen Live-Podcasts und euch austauschen. Wird Essensstände, Getränkensstände geben und so weiter. Und das Ganze ist kostenfrei. Ja, das ist der Hammer. Das ist der Hammer, das ist das Beste. Also am 22. November ist ein Samstag ab 14 Uhr. Ja, es ist nächsten Samstag.
Genau, es ist nächsten Samstag. Es ist der Tag vor dem nächsten Science, nee, es ist der Tag vom nächsten Science-Samstag. Richtig, ein guter Tag. Da könnt ihr auf jeden Fall gerne mit dabei sein. Wir hängen euch den Link hier nochmal unter diese Folge. Kommt sehr, sehr gerne hin. Und das war jetzt die Einladung zum Brainwills Podcast Festival.
Wir hören uns definitiv auch am 22. November hier wieder, nicht live, aber quasi live mit einer neuen Folge Behind Science. Bis dahin.