Behind Science

Ángela Ruiz Robles: Lernen ohne Last

Samstag, 25. Oktober 2025 · 18 min

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Shownotes

Schulbücher sind einfach zu schwer! Damit Kinder weniger tragen müssen und das Lernen gleichzeitig flexibler wird, entwickelt Ángela Ruiz Robles eine Art Lernkoffer. Auf dem Blog "Zeitsprung" (zeitsprung.substack.com/p/die-vergessene-visio…) von Leo aus unserer Community, könnt ihr ein Bild der Erfindung sehen.

“Behind Science” gibt’s jeden Samstag – am Science-Samstag. Zwischendurch erreicht ihr uns per Mail und Instagram, und hier gibt's unsere Links, die gerade wichtig sind.

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Schönen Science-Samstag. Ach, es ist muckelig. Es ist muckelig hier. Ich habe mir jetzt auch ganz neu, neues Update aus meinem Leben. Ich habe jetzt eine Leseecke, also einen Stuhl auf dem Teppich. Ich finde es ja immer wieder faszinierend, was du uns deinen, wie viel sind das? 35 Quadratmeter. Und dann wieder rausholst. Das ist echt cool.

Ich liebe ja deine Wohnung, ich finde die super schön. Ja, danke. Aber es ist halt sehr kuschelig. Genau. Hier ist es automatisch oft sehr kuschelig, weil nicht viel Platz. Aber genau, ich gebe den Ecken auch immer mal wieder eine neue Bedeutung. Und jetzt ist der Herbst und jetzt gibt es hier eine Leseecke.

Schön. Hast du da auch so Blätter, so gepresste, bunte Blätter aufgehängt? Nee, nicht aufgehängt, aber auf meinen Büchern, sie liegen so übereinander, steht so eine Schale mit Herbstschätzen. Wie süß. Also tatsächlich, ja, da sind auch bewunderte Wetter dabei. Witzig, der Herbst macht auf jeden Fall was mit dir, weil das passt sonst so gar nicht zu dir, weil du sonst eher so die...

Du hast jetzt nicht so die Deko rumliegen. Das ist ja auch vergängliche Deko. Also die ist ja automatisch dann vertrocknet. Und dann kann man es einfach rausschmeißen. Ja, das ist dann biologisch abbaubar draußen. Das geht klar für mich. Es kommt von draußen, es geht wieder zurück. Ich merke es, ich muss noch mal vorbeikommen, um deine neue Ecke zu bestaunen. Ich glaube auch.

Aber eigentlich wollte ich so ein bisschen aufs Thema Lesen rauskommen. Findest du das auch muckelig gerade? Wie sind wir jetzt hier abgebogen? Lesen finde ich ganz muckelig. Ja, ich liebe es natürlich. Ich hatte ja auch viele Jahre lang eine Lesesendung, eine Literatursendung bei 1Live. Also Lesen gehört zu meinem Beruf, aber auch zu meinem Privatleben.

Also ja, da gehe ich auf jeden Fall mit. Das ist sehr muckelig. Und ich träume noch davon, dass ich wie so eine kleine Privatbibliothek mal haben kann. Also ein bisschen größer als deine Ecke. Aber es geht schon in die Richtung. Aber vielleicht bleibt es auch dann am Ende nur eine Ecke. Wer weiß. Oh, schön.

Ja, und dann bist du aber schon auch ein Typ echtes Buch, oder? Ja, wobei ich jetzt teilweise, wenn ich Baby ins Bett bringe, dann mit dem E-Book lese, weil man dann nicht so viel Licht macht. Also dann kann man noch so neben dem Baby liegen und ein bisschen was lesen, weil sonst komme ich gar nicht zum Lesen. Und dann nehme ich da irgendwie das Lichtchen an meine Seiten klemmen und so.

Also ja, das mag ich schon auch. Und vor allem, weil ich auch ja relativ viel mit leichtem Gepäck reise. Also Campingurlaub oder Wanderurlaub oder so. Und da ist ein E-Book natürlich auch super. Und da nutze ich das auch sehr, sehr gerne. Also löse auf beidem gerne. Vor allem, weil das Umlärter der Seiten auch so laut ist. Und das weckt dann auch. Das raschelt halt, wie Herbstlaut.

Oh ja, mein Gott, ey. Wir sind wirklich Herbstverzaubernd. Wusste ich gar nicht. Ja, es stellt sich jetzt gerade so raus. Ja, aber es ist ein schöner Herbst. Ihr hört gerade Podcast. Glückwünsche an euch. Ja, auch super. Lesen natürlich eine gute Alternative, aber jetzt müsst ihr mal hier ranbleiben.

Wir sprechen nämlich heute übers Lesen und zwar sprechen wir über Angela Ruez-Robles, die den Vorläufer des E-Books erfunden hat. Behind Science Geschichten aus der Wissenschaft mit Marie Eickhoff und Luisa Pfeifenschneider. Ja, auf die Idee für diese Folge, das möchten wir hier direkt mal transparent verraten, hat uns Leo gebracht, der uns diesen Vorschlag per Mail geschickt hat.

Könnt ihr auch immer machen an podcast.behindscience.de, schickt da gerne eure Ideen. Und Leo hat nämlich selbst eine Newsletter, der euch vielleicht auch interessieren könnte, Zeitsprung heißt der. Und darin macht er jede Woche einen Sprung in die Vergangenheit zu Persönlichkeiten aus dem 19. und 20. Jahrhundert.

Mir kamen ein paar Bekanntforschern aus unseren Folgen. Vielleicht erkennt ihr auch ein paar wieder. Aber es gibt auch ganz viele neue. Und es gibt auch wirklich immer sonntags neuen Text. Also ihr könntet, wenn ihr Lust habt, direkt morgen da mal auf Leos Seite vorbeischauen. Wir werden die euch auf jeden Fall verlinken.

Ja, finde ich auch einen sehr coolen Abendzeitsprung. Und jetzt kümmern wir uns um die Folge, die sich Leo gewünscht hat. Das war gar nicht so einfach, weil es zu dieser Erfinderin hauptsächlich spanische Quellen gibt. Aber wir beide sprechen kein Spanisch. Ich hatte Französisch in der Schule. Ich weiß gar nicht, du hast auch kurz Französisch gelernt.

Ich hatte auch mal ganz kurz Spanisch. Jetzt habe ich es verraten. Aber das war so gefühlt ein paar Wochen nur. und der Lehrer, wir waren ganz fest kuss, der hat uns hauptsächlich Lieder beigebracht. Also der hatte so eine Gitarre immer dabei. El Condor hieß das Lied. Condor wahrscheinlich. Das kann ich ja gar nicht.

Warte, ich muss ratter, ratter. Ich überlege gerade auch, ich kann ein spanisches Lied, aber jetzt fällt mir beim besten Willen nicht der Text ein. Schade. Doch, es geht irgendwie so. Adios, adios. Adios, adios. Das heißt irgendwie so, auf Wiedersehen, auf Wiedersehen. Wir gehen nach Hause. Auf Wiedersehen, auf Wiedersehen. Wir gehen nach Hause. Wir hatten eine schöne Zeit oder so. Och, ja, schön. Das kann ich am Ende nochmal singen. Als Outro.

Immer, immer einfach jetzt, weil ich so gut den Text kann. Vielleicht kennt das hier jemand, das ist eigentlich ein ganz schönes Lied. Aber zurück zur Geschichte von Angela. Wir hoffen, dass wir ihren Namen richtig aussprechen. Sie wird 1895 geboren, genau genommen am 27. Oktober 1895. Sie hat also quasi übermorgen ihren 130.

Geburtstag, also hätte ihn gehabt. Sehr gute Gelegenheit, um ihre Erfindung vorzustellen, finde ich. Ja, und wir fragen uns ja immer auch, warum und wie sind die Menschen in den Geschichten, die wir euch erzählen, auf ihre Ideen gekommen? Und bei Andrea ist das, ja, bin ich mir ein bisschen sicher, wie das passiert ist.

Ich glaube, das hatte ganz bestimmt auch damit zu tun, dass sie Lehrerin war. In ihren wissenschaftlichen Arbeiten, die sie nebenbei immer mal herausgebracht hat, da ging es ganz oft nämlich um die spanische Sprache. Also sie hat so Veröffentlichungen gemacht, da ging es dann um Abkürzungen, um Rechtschreibung, um Grammatik. Sie wollte auch, also da hat sie lange daran gearbeitet, so eine Art Atlas erstellen für die spanische Sprache.

Ich stelle mir das so ein bisschen vor wie den Duden heute. Also sie hatte da so ganz große Projekte, wo es immer so um dieses Thema Sprache ging und wie kann man das zugänglich machen. Ja, also wirklich so Pädagogien durch und durch, aber die quasi... Wissen nicht nur frontal vermittelt hat, sondern sich da auch noch andere Sachen ausgedacht hat.

Und was sie auch prägt, dass sie Lehrerin an einer besonderen Schule ist und zwar der Schule des Nationalen Waisenhauses für Mädchen. Da unterrichtet sie unverheiratete, schwangere, verlassene Mädchen und versucht ihnen wirklich alles zu vermitteln, was sie kann, damit sie sich gut in der Gesellschaft integrieren können.

Das sind ja damals natürlich Menschen gewesen, die so sehr ausgegrenzt sind von der Gesellschaft und die es sehr schwer hatten und natürlich auch sehr schwer hatten, überhaupt die Schule zu besuchen. Und sie ist eine total engagierte Lehrerin, aber es gibt eine Sache, die sie gar nicht gut sehen kann in der Schule.

Unabhängig von allen persönlichen Schicksalen, die ihr da so begegnen. Und zwar, wie viel Gewicht die Kinder jeden Tag mit sich rumtragen, weil die Schulbücher so schwer sind. Das kenne ich auch sehr, sehr gut. Ich finde, in der weiterführenden Schule wurde das besser. Aber in der Grundschule haben wir uns abgeschleppt. Das weiß ich noch.

Das war auch jedes Mal bei Elternsprechtagen war das Thema, ob man da nicht ein paar Bücher zu Hause lassen könnte. Dann auch Sportzeug und Schwimmzeug und was, nicht alles. Ich bin manchmal auf dem Weg nach Hause, ich hatte auch einen relativ langen Schulweg zu Fuß, bin ich manchmal fast zusammengebrochen.

Also auch so dieses Verhältnis von Kind und Rucksack. Übrigens, was sagst du? Sagst du auch Turnister? Ja, oder Toni. Toni ist es bei mir. Echt, Toni? Ja, es gibt Leute, die kennen das Wort Tonista aber gar nicht. Die kennen nur so Ranzen oder so. Ja, ach so, nee, Ranzen. Schreibt gerne mal, was ihr benutzt.

Tonista, Toni. Aber das ist, glaube ich, wie diese paar Wörter, die es im Deutschen gibt, die regional so komplett unterschiedlich sind. Ja, genau, aber bin ich ja froh, dass wir uns verstehen. Ja, auf jeden Fall. Also der Tonista war auf jeden Fall immer einfach viel zu schwer und viel zu groß. Und gefühlt ging der ja auch bis zu den Ohren und so.

Also war so hoch, so bei Kindern und so. Ich glaube, du konntest alle nachfühlen. Und wie du sagst, in der Grundschule, man hat ja einfach auch gefühlt jede halbe Stunde ein neues Fach. Und für jedes Fach brauchst du dann wieder ein neues Buch. Und irgendwelchen Bastelkram und dann machst du da noch eine Laterne, die du noch oben drauf schnallst und so. Also ja, und dann mit so ein paar Steine auf dem Weg ein.

Ja, Angela hat die Last gesehen, wir haben sie gefühlt. Ja, auf jeden Fall. Und sie möchte die Kinder entlasten von diesem Gesicht. Gute Idee. Von ihren psychischen Problemen, was sie sowieso schon macht. Sie sollen einfach nicht mehr so viele schwere Bücher tragen und überhaupt soll das Lernen im Unterricht mehr Spaß machen und besser zum Niveau jedes einzelnen Kindes passen.

Und deshalb entwirft sie eine Vorrichtung aus Spulen und verschiedenen Schienen für Licht und Text, mit der verschiedene Schriften erstellt werden können. Also das ist quasi ihre Idee, dagegen anzugehen, dass die so viel tragen müssen. Genau, das klingt jetzt so ein bisschen abstrakt. Ich finde. Wir sprechen gleich mal so über die erste Variante davon.

Das sieht so ein bisschen aus wie so ein kleiner Koffer, der aber gar nicht größer ist als ein Buch ungefähr. Ein Koffer, den man aufklappen kann und wo sich dann diese Schienen und Spuren und so drin finden. Sie nennt diese Vorrichtung mechanische Enzyklopädie. Sie bekommt für diese Idee 1949 tatsächlich ein Patent in Spanien und beginnt dann, einen Prototypen zu entwerfen.

Dieses Gerät besteht aus mehreren Teilen. Man kann es so aufklappen. Und da sind jetzt verschiedene Alphabete in mehreren Sprachen teilweise sogar. Und man kann es dann so nutzen, dass du ja verschiedenen Texte zusammensetzen kannst. Und es gibt auch andere Spulen, da sind dann technische Zeichnungen drauf oder Ornamente oder Figuren. Ich stelle mir das so ein bisschen vor, wie wenn du so bei Word kannst du schreiben und du hast vielleicht Sonderzeichen und Symbole.

Also bei ihr waren das dann noch so Spulen, auf denen das so aufgewickelt ist. Und die Idee ist, dass man da jetzt verschiedene Spulen einlegen kann und so einfach immer verschiedenen Inhalt dabei hat und so dann nicht nur... Ein Buch mit sich transportiert, sondern in der Größe von einem normalen Buch, so groß ist das ja nur, verschiedene Inhalte im Apparat hat.

In ihrer weiteren Vorstellung ist das Ganze dann sogar nicht nur jetzt Papier, sondern das wird multimedial. Richtig cool. Richtig, richtig cool. Ihr müsst euch unbedingt ein Foto angucken. Ich konnte mir das irgendwie so, oder bei der Beschreibung, du hast es sehr gut beschrieben. Es sieht wie so Filmrollen aus, die da so eingeregt sind. Oder ist eigentlich ein bisschen wie so ein Medizinköfferchen, wo so Filmrollen drin sind, aber ein bisschen auch wie so ein Geheimkoffer.

Also man muss sich das einmal anschauen, das ist ganz kurios und also richtig cool, was sie sich da ausgedacht hat, auch wie detailliert da alles gestaltet ist und so. Ja, also das hätte ich gerne dabei gehabt. Voll, sehe ich mich auch mit so einem Köfferchen zur Schule gehen. Ihre Vision ist dann, dass auch einfach so neue Versionen von Lernstoff ergänzt werden können.

Also dass man nicht das Buch neu auflegen muss, dass man die zehnte Neuauflage hat, sondern dass es quasi einfach eine neue Spule in den selben Lernkoffer eingesetzt wird und dann ist das Ganze wieder up to date. Und dann ist dieses Lernmaterial einfach viel zeitloser und wird nicht quasi schon während man das lernt wieder alt oder sobald es gedruckt ist wieder alt.

Und ihr Apparat hat auch einen Taschenrechner, das ist auch was ganz Neues, eine Nachtlichtlampe und eine Lupe. Also man kann damit auch ganz andere Sachen sich anschauen und berechnen und so weiter und das alles eben in einem Koffer gebündelt. Also es sieht wirklich so beeindruckend aus. Schaut euch das unbedingt an.

Also sie hat auf jeden Fall Ideen für immer noch mehr Extras auch, die man dann so hinzufügen kann. Das ist richtig schön. Also die Vorstellung macht ja schon Spaß, so einen Koffer zu benutzen. Weil sie möchte auch, dass man so beim Lesen was anfassen kann. Also sie hatte auch so andere Bücher, die sie entworfen hat, wo dann wie so ein...

Ja, die sich wie so aufgefächert haben. Ich sag mal, ein bisschen ein analoger Hyperlink. Also du hast so irgendwie ein Ding und dann klappst du das aus und dann gibt es dahinter noch eine Hintergrundinfo und so, aber wirklich so zum Anfassen, das fand ich einfach viel toller. Und dass du da auch was hörst, was du vielleicht nicht nur sehen und anfassen kannst, sondern im nächsten Schritt auch hören und sehen kannst, einfach damit es interessanter wird. Ja, es ist wie ein Computer.

Es ist wie ein Computer auf Papier. Genau, es gab halt da noch keinen Computer. Deswegen war das so ein bisschen die... Von der Idee her, diese Verschachtelung von Wissen ist eigentlich wie ein Computer. Ja, sie hatte das schon, diese Vision schon, bevor es das real geben konnte. Leider, was sie nicht hat, ist genug Geld, um diese Idee auch dann zu produzieren, das groß zu machen, zu vertreiben.

Aber immerhin diesen Prototyp schafft sie. Und der steht immer noch im Staatlichen Museum für Wissenschaft und Technik. Deswegen gibt es auch diese Fotos davon. Und man kann eigentlich sagen, das ist der Vorreiter, ein bisschen, du hast gerade gesagt, vom heutigen Computer, aber vor allem vom heutigen E-Book.

Denn da ist ja auch so elektronisch dann alles drin. Es ähnelt halt immer noch mehr einem Buch, zumindest in der ... Ersten Beschreibungen. Ja, und es ist keine Lupe da dran. Ich warte darauf, dass in meinem E-Book eine Lupe eingebaut wird. Stimmt, also stimmt. Andrelas Idee hatte noch mehr Funktionen. Ja, voll.

Also ich glaube, ich muss mir das vielleicht mal nachbasteln. Woran mich das auch so ein bisschen erinnert, kennst du diese Fingerspiele, die man so gefaltet hat in der Schule, die man so auf seine Finger gesetzt hat, wo man die so reinschieben konnte. Und dann hat man immer so auf und zu gemacht. Auf zu Himmel und Hölle oder wie das hieß. Ja, genau, Himmel und Hölle.

Und dann konnte man quasi immer sowas aufklappen und dann stand da ein Name darunter und dann musste man noch, es stand da drunter noch dreimal und dann hat man noch dreimal so auf und zu gemacht und dann stand irgendwie der Name darunter, in den man verliebt ist oder sowas. Irgendwie erinnert mich wirklich wichtige Infos, die man da erspielen konnte.

Oder wer in einen verliebt ist wahrscheinlich eher. Genau, Himmel und Hölle. Also so ein bisschen erinnert mich das daran. Also wie so ein kleines, sodass man immer was entdecken kann auch. Also stelle ich mir auf jeden Fall so als Vision total cool vor, so zu lernen, also dass das auch tatsächlich funktionieren kann.

Wir sind überzeugt. Auf jeden Fall. Also wir würden es wahrscheinlich produzieren, wenn wir das nötige Kleingeld hätten. Hier zur Höhle der Löwen ab damit. Oh ja. Das wäre doch was. Das wäre was. Hat sie dann in der Rente versucht, diese Idee tatsächlich noch mal weiter zu verfolgen und hat sie auch vorgestellt auf verschiedenen Events.

Und da war sie oft dann auch die einzige weibliche Erfinderin. Schließlich hat sie dann auch ein Lizenzangebot aus den USA bekommen. Aber sie will, dass die Idee in Spanien bleibt und dass sie den Menschen dort zugutekommt. Ja, und so insgesamt kann man sagen, ihre Vision des Ganzen ist so, das soll eine Erfindung sein, die Lernstoff unterhaltsam vermittelt und wie sie sagt, in a practical, attractive and entertaining way.

Also, dass es praktisch ist, attraktiv und unterhaltsam. Und cool, also wir haben da so viel drüber gesprochen. So viel würde man jetzt über ein einfaches... Spanisch-Buch glaube ich nicht sprechen. Nee, aber das ist ja auch so eine Lernform, die wir uns auch immer hier wünschen. Also deswegen haben wir so viel Spaß, euch diese ganzen Geschichten zu erzählen.

Und ich glaube, alle, die hier zuhören, ihr habt auch genauso Lust, Neues zu lernen. Und wenn wir sowas hätten, dann würde es ja einfach noch viel mehr Spaß machen. Ja, auf jeden Fall. Vielleicht können wir irgendwann mal so einen Behind-Science-Koffer entwickeln, wo dann unterschiedliche Spulen für unterschiedliche Erfinder.

Geschichten, ja, das wäre toll. Also ein Antrieb war auch so ein bisschen, damals war, gab es ja einfach auch noch viel mehr Menschen, die gar nicht lesen konnten und vor allem auch für Frauen war das gar nicht so typisch und auch für die wäre das dann natürlich die Chance gewesen, da so Zugang zu bekommen.

Also ich hatte da echt wichtige Antriebe. Es war nicht nur, es wäre cool, wenn es mehr Spaß machen würde. Und eben leichtere Turnister. Oder Tomis oder wie auch immer ihr das nennen möchtet. Ja, wir lernen auf jeden Fall am allerliebsten mit euch zusammen, ob mit oder ohne Lernkoffer. Am liebsten hier im Podcast, wenn ihr uns zuhört. Aber ihr könnt uns auch total gerne hier was reingeben, so wie Leo das gemacht hat mit dieser Geschichte.

Gerne hören wir uns dann am nächsten Science Samstag wieder. Da könnt ihr den Behind Science Koffer wieder öffnen in eurer Lieblings Podcast App. Bis dahin, macht's euch schön und tschüss. Tschüss.

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