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Shownotes
Philipp und Ralf sind wieder in der gleichen Zeitzone. Das erleichtert einiges nachdem zuletzt vieles auf Kante war. Gerade Philipp merkt, dass ihm die letzten Wochen an die Substanz gingen und er den Fuß ein bisschen vom Gaspedal nehmen muss. Ralf ist gerade aus Vancouver zurück, aber schon wieder auf dem Sprung nach Berlin.
Grund genug für die beiden über Belastung-Entlastung, vernünftiges Sleeptracking und damit verbundene Trainingssteuerung zu sprechen. Die Kunst zu wissen wann weniger mehr ist und wie man Datenanalyse sinnvoll mit Körpergefühl kombinieren kann. Ralf erzählt außerdem von seinen frischen Eindrücken aus Kanada und die dort sehr verankerte Sportkultur.
Außerdem gab es natürlich noch ein großes Thema, dass die letzten Tage für viel Aufregung gesorgt hat: Die jüngst bekanntgegebenen Leichtathletik WM-Normen für kommendes Jahr. Im Netz überschlugen sich die Reaktionen und man wusste zunächst nicht recht ob das ernst gemeint oder ein schlechter Witz sein sollte. Inzwischen stellte sich heraus, dass die Normen für Peking im nächsten Jahr in nie dagewesene Sphären geschraubt werden sollen.
Unser Partner der Folge:
Wo ist geteilte Freude immer doppelte Freude? Wo wächst du über dich hinaus? Wo musst du dich auf andere verlassen? Und kannst es ruhigen Gewissens auch tun? Tirol. Immer für dich da.
Tirol entdecken: tirol.at/energiebuendel-sommer
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Und jetzt zurück zum Sport im Bestzeit-Podcast mit Philipp Flieger und Ralf Scholt. Ja, Philipp, heute kurzer Anfang und eine kurze Rückbesinnung. Wir haben ja letzte Woche eher so eine philosophische Ebene in weiten Teilen gehabt. Ist übrigens sehr gut angenommen worden, die Folge von euch. Es gab ein paar Zuschriften, aber eigentlich wenige tatsächlich.
Vielleicht habt ihr ja noch eine dezidiertere Meinung über diese Veranstaltung. Ich will es jetzt gar nicht Sport nennen oder Gegenentwurf zu irgendwas, sondern diese Veranstaltungen in Las Vegas. Aber da müssen wir uns auch nicht lange mit aufhalten. Wir schauen lieber nach vorne. Was macht dein Tag heute?
Du siehst wieder einigermaßen erholter aus als letzte Woche. Ja, erholter als letzte Woche auf jeden Fall. Weniger wäre, glaube ich, auch echt schwer geworden. Mich haben ein paar Leute gefragt, wie es denn so ist, jetzt zurückzukommen aus Peru, wo wir auch durchaus ein straffes Tagesprogramm hatten und ganz viele auch tolle Eindrücke natürlich mitnehmen durften. Aber wie es denn so mit Jetlag ist, dann habe ich gesagt, ich weiß gar nicht, was Jetlag ist, ich habe keine Zeit für Jetlag.
Es ist so viel gleich wieder los gewesen, klar, dann zu Hause mit der Kleinen und so und das ist ja auch total schön, aber auch arbeitstechnisch ein paar Sachen, die längerfristig geplant waren oder on hold waren, plus ein paar kurzfristige Sachen. Ich durfte ja noch nach Frankfurt fahren für ein sehr, sehr schönes Adidas-Event beim Joost Wiebelhaus, also im Frankfurter Laufshop.
Das hat aber die ganze Sache natürlich jetzt nicht unbedingt entspannt. Deswegen hatten wir auch ja diese sehr für uns bisher einmalige Aufnahmesituation. Also einmal, dass ich leider beim Gespräch mit Professor Beuscher nicht selber dabei sein konnte, aber dann, dass wir das ja aus dem Auto zumindest noch ein Intro gemacht haben und ich habe letzte Woche sehr wenig geschlafen.
Wir hatten für einen Partner von mir, für meinen Uhrenpartner, für Huawei, haben wir auch ein paar Content-Sachen aufgenommen und ein Fokusthema, was inzwischen auch online ist, deswegen kann ich das schon erwähnen, der hat sich eben drum gedreht, speziell um Schlaf, um Erholung, wie man das messen kann, wie man aus den Daten, die man hat.
Natürlich auch sinnvolle Rückschlüsse ziehen kann, die man dann bestenfalls ja natürlich auf sein Leben, aber auch auf vielleicht das Sporttreiben anwenden kann. Und ich dachte mir so, ey Felix, perfekt, wir könnten natürlich letzte Nacht aufnehmen. Da stand aber einfach nur geschlafen, 4 Stunden 45.
Das ist genau so ein Beispiel, wie man es nicht machen soll. Aber auf der anderen Seite ist es halt auch total einfach authentisch. Natürlich kann ich mir jetzt sagen, ich warte jetzt wieder, bis du da irgendeine 8 Stunden plus Nacht hast. Ich glaube, bei ganz vielen zu Hause läuft ja auch nicht immer alles ganz planbar.
Du kannst ja natürlich vornehmen, viel zu schlafen und es ist total sinnvoll, viel zu schlafen, aber das Leben spielt halt manchmal anders und mein Leben ist sowieso sehr... Ich würde mal sagen, turbulent seit einem guten halben, fast dreiviertel Jahr. Viele private Gründe, viele andere Themen, die dazu kommen. Man dann.
Verdichtet sich das manchmal in so Wochen bei mir oft im Frühjahr oder im Herbst mal für vier bis sechs Wochen, wo du halt einfach viele berufliche Themen am Stück hast, also Reisen auch. Ich kann natürlich total viel, und das ist ja auch schön, remote machen. Ich kann ja theoretisch diesen Podcast, den ich heute übrigens auch nicht aus Regensburg aufnehme, von überall machen.
Ich kann viel, was Social Media Themen betrifft von überall machen. Ich liebe aber Events. Ich liebe auch mit echten Menschen echte Sachen machen. Und dann gibt es halt manchmal Phasen, wo das halt sehr, sehr viel ist. Also wenn ich jetzt überlege... Und Hamburg Marathon ist jetzt schon gefühlt in meiner Wahl gar nicht so lange zurück, gerade mal einen Monat wahrscheinlich, aber für mich fühlt sich das an, als ob es schon vor einem halben Jahr war, weil so viel dazwischen passiert ist und wahrscheinlich vergesse ich jetzt die Hälfte, aber dann klar eine Woche oder eine knappe Woche in Hamburg, dann wieder zurück, dann glaube ich mit meiner Kleinen zu meinen Eltern gefahren, die ich immer sehr gerne auch in der schwäbischen Heimat besuche,
hat aber auch Betreuungshintergründe gehabt, weil ich ja dann wieder nach Hamburg musste für das Online-Marketing-Rockstars-Festival, wo ich für die TK sein durfte, dann von da wieder zurück nach Sindelfing, dann von da wieder zurück nach Regensburg, zwei Tage später nach Peru geflogen, nach acht Tagen Peru zurück, dann in Regensburg klar auch die Kleine gehabt, aber gleichzeitig auch so Sachen wie, wir haben einen Drehen Mittenwald, ich hatte mit Felix was zu drehen in Regensburg, am gleichen Abend musste ich aber noch in Frankfurt sein für das Event, jeweils immer nachts zurückgefahren, irgendwie um zwei Uhr nachts zu Hause gewesen, dann halt wie gesagt vier, viereinhalb Stunden gepennt, weil natürlich am nächsten Morgen wieder Kita war,
dann die Kleine in die Kita gebracht, in der Zwischenzeit wieder alles versucht zu verdichten, was in diesen fünf, sechs Stunden möglich ist, weil ich sie nachmittags ja dann auch Zeit mit ihr haben wollte, und da kam bei mir auf jeden Fall Schlaf sehr, sehr zu kurz und ich habe auch am Wochenende dann gemerkt, also letztes Wochenende.
Also das kannst du eine Weile machen, aber ich brauche jetzt mal eine Woche, wo, also in meinem fortgeschrittenen Alter von bald 39 Jahren habe ich gemerkt, also vielleicht ging das früher auch nicht besser, man denkt sich das nur, aber ich habe jetzt auch gemerkt, also du kommst dann schon ein bisschen am Krückstock daher irgendwann, das ist schon so, das geht schon ein bisschen an die Nieren irgendwann und die Augenringe werden tiefer und tiefer und deswegen bin ich wirklich jetzt ganz froh, dass ich gerade mal eine Woche habe, wo ich ein bisschen, natürlich, klar, wir machen einen Podcast, ein, zwei Themen, von dem Content, den wir letzte Woche aufgenommen haben, muss ich eine Vorauswahl treffen, was dann potenziell veröffentlicht werden
kann oder darf oder soll, aber man hat jetzt auch mal wirklich so einen halben, Dreivierteltag, wo du sagst, ich muss jetzt nicht so früh aufstehen, ich kann auch mal bei dem tollen Wetter, was wir hier gerade haben, ich kann auch dann hier irgendwo einfach mal in der Natur sitzen, mir die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und nichts machen.
Herzlich willkommen im Leben. Wir stellen fest, schon nach drei Jahren ist der ehemalige Leistungssportler im normalen Leben angekommen. Absolut, absolut. Ich habe das tatsächlich auch gedacht, wie machen das die ganzen Sportler? Weil ja doch diese Reiserei, dann doch sehr häufig mit Jetlag zu tun hat. Ja.
Also mal eben irgendwo hinjetten, ist ja das eine, dann gleich wieder raus. Aber wenn du zwei, drei Tage oder eine Woche irgendwo bist, dann kommt ja der Jetlag, dann dreht sich das ja rum und dann musst du ja wieder zurück. Ja, ja. Also, na klar gibt es Mechanismen, dass man sagt, okay, man versucht halt bestimmte Rituale einzuhalten und mit Schlafmaske und so weiter und so weiter, versuchen im Flieger zu schlafen, also je nachdem, in welche Richtung der Welt man unterwegs ist, Jetlag-mäßig, aber unterm Strich bleibt es ja eine extreme Belastung für den Körper, ja, also, dass da... Man kann auch angenehmer fliegen.
Ich bin jetzt auch jemand, der wahrscheinlich noch keine fünfmal im Leben. Deshalb konnte ich mir auch nicht selber leisten oder dass jemand für mich gebucht hat oder für einen Job oder ich eingeladen wurde oder sowas, dass man mal Business Class geflogen ist. Aber natürlich, wenn du das mal erlebt hast, dann kriegst du natürlich schon zumindest ein Gespür dafür, dass man natürlich sehr viel angenehmer auch in andere Zeitzonen reisen kann.
Peru bin ich natürlich eco geflogen und je nach Airline, also ich will jetzt auch keine Airline fronten, aber man kann auch mal sagen, wie die Airline war. Ich bin noch nie mit Air Europa geflogen, die da aber wohl im lateinen und südamerikanischen Raum viel machen. Jo, also ich bin 1,89, ist jetzt nicht so super erholsam, wenn die Knie dann halt schon am Vordersitz anstoßen so, vor allem wenn der dann zurückgeklappt ist so irgendwann.
Das ist halt für mich mit Schlafen auch schwierig. Also du kannst dann schon theoretisch dir überlegen, was wäre jetzt gut, wie schlafe ich am besten oder schlafe ich eben auch nicht und versuche wach zu bleiben, damit ich bestmöglich in der anderen Zeitzone ankomme. Wenn man da weiß, man bleibt zum Beispiel eine Woche Aber das macht es dann halt am Rückweg auch nicht einfacher, wenn die Flugsituation die gleiche ist.
Ja, und deshalb habe ich da schon auch eine Menge darüber nachgedacht, dass dann ja Sportler, also Leistungssportler, dann leistungsfähig sein wollen müssen, wie auch immer. Und dann geht es im Zweifel, ganz extrem ist es ja im Tennis, wo es dann halt wirklich von A nach B und B nach C geht. Aber in der Leistung ja auch. Also deshalb nochmal super Props an Mo, Mo Abdillahi.
Der ist halt ja nach Asien geflogen. Ist allerdings, glaube ich, in Asien geblieben. Ist da sehr, sehr gut 3.000 gelaufen. Ist da eine Woche später sehr gute 5.000 gelaufen in der Diamond League. Zweiter geworden. Also wirklich super top. Ja, wieder zurück. Jetzt von Romö. Ja, um die nächsten Wettkämpfe vorzubereiten.
Also das ist halt schon, da muss ich wirklich sagen, das ist eine Belastung, die man immer so schnell vergisst. Wenn man als Wettkampfsportler unterwegs ist auf einem sehr hohen Niveau, vergisst man das schnell. Selbst Trainingslager. Man muss ja auch beim Trainingslager, ich hatte ja quasi gerade ein Trainingslager, kommen wir gleich zu.
Du musst ja gut überlegen, wiegt der Ort, den du wählst, den Jetlag auf? Oder der Aufenthalt und die Länge des Aufenthalts und so weiter. Weil ab wann lohnt es sich, erstmal die Anpassung im Jetlag ja durchzuführen und dann kannst du ja quasi erst mit hartem Training anfangen. Jaja, total. Vielleicht nochmal ein Wort zu der Diamond League.
Du bist natürlich schon viel länger dabei und auch nah dran, an davor natürlich Golden League, jetzt Diamond League. Ich hab's nicht mehr gerade so präsent, ab wann diese Asien-Erweiterung so richtig stattgefunden hat. Die gibt's schon lange. War das immer schon mit dem Wechsel? Weil Golden League war's nicht so auf jeden Fall.
Da gab's die ganzen chinesischen Meetings noch nicht. ist das mit dem Switch zur Diamond League sofort gekommen oder ist das erst nach und nach? Weil Doha kam dann irgendwann und dann ging es weiter. Aber die Meetings gibt es schon sehr lange. Aber natürlich haben die für... China-Meetings gab es früher auch.
Aber die hast du ja nicht wahrgenommen groß, oder? Also zumindest als europäischer Athlet hast du das dann einfach nicht gegeben, oder? Also tatsächlich habe ich das auch immer so ein bisschen... Wie soll ich sagen? Bemängelt ist das das falsche Wort. Aber wenn du die Gelegenheiten hast, da kommen wir gleich noch zu, weil die Gelegenheiten sind nicht so umfangreich, international hochwertig zu starten, dann musst du das als Athlet oder Athletin in Deutschland in den Sportarten, wo wir in der Weltklasse vertreten sind, wahrnehmen.
Und diese Meetings, die sind oft von Stabhochspringern wahrgenommen worden, von Werfern wahrgenommen worden, aber nicht so viel von Läufern. Und vielleicht sind wir da auch genau bei diesem vielleicht doch kleinen Unterschied, dass Laufen dann eine etwas andere Form der Befassung ist, weil du anders in Puls reingehst, den du ja so bei Springen oder Werfen oder bei dynamischen Geschichten nicht hast.
Also ich weiß zum Beispiel, das fällt mir jetzt gerade ein, Silke Spiegelburg, liebe Grüße und ihre Karriere ist schon zwei, drei Tage her, die ist immer dort gesprungen. Genau. Wenn es ging, dann ist sie dort gesprungen, weil in der Regel relativ früh, also im Mai schon gute Bedingungen, plus natürlich die Option, Normen abzuhacken.
Plus natürlich Preisgeld und die Option, eine gute Platzierung zu erreichen und so weiter. Denkst du, dass es für technische Disziplinen ist? Ich wollte gerade sagen, ich muss aufpassen, wie ich es ausdrücke, weil ich möchte nämlich keinen falschen Eindruck vermitteln. Ich sag aber trotzdem, dass es für technische Disziplinen, also oder auch Sprungdisziplinen, Stabhochsprung ist ein sehr gutes Beispiel, Hochsprung ist glaube ich ein gutes Beispiel, Weitsprung etc.
Wäre ein gutes Beispiel, glaubst du, dass es für die leichter ist, mit solchen großen Reisen und auch dem verbundenen potenziellen Jetlag zurecht zu kommen, um trotzdem einen guten Wettkampf zu machen, weil der, also, weil der, ich versuch's jetzt ein bisschen zu erklären, weil der. Und Wettkampf selber eben so eine hohe Konzentrations- und technische Komponente, auf die du dich vielleicht punktuell trotzdem, weil das sind ja im besten Fall sechs Versuche, für diesen Moment einstellen kannst, weil du natürlich vielleicht auch mit Koffein arbeiten kannst für diesen Moment oder wie auch immer, dass du dann trotzdem da bist und wach bist.
Während hingegen natürlich, wenn du sagst, und ich glaube sogar, je länger die Disziplin ist, 800 ist auch bestimmt schwierig, wenn du da irgendwie kacke schläfst und keine Ahnung, nicht in Business hinfliegst und eco und dann bist du da so eingebetscht und dann musst du da dann beim nächsten oder übernächsten Tag dann irgendwie performen.
Aber ich glaube, je länger die Strecken werden, gut 10.000 gibt es jetzt nicht in der Diamond League, aber sagen wir mal eine 5 von Mo. Die 3 fand ich schon krass, die 5, gut, da waren halt schon länger da, aber ich finde, je länger die Strecke wird. Desto offensichtlich ja auch vielleicht belastender ist es ja einfach, was das mit dir macht oder was der Körper, wie bereit ein Körper sein muss, um dann da so eine Höchstleistung abzuliefern.
Glaubst du, dass das schon ein Unterschied ist? Für Sprung tue ich mich schwer, das einzuordnen, weil klar, da kommt es auf Reaktion und natürlich trotzdem auf dann knapp 10 Sekunden Fall-in an, aber ich glaube, dass es für Läufer und für Mittel- und Langstrecke, glaube ich, schon für so krasse Reisen schwieriger ist.
Also tatsächlich sind wir da jetzt ganz, also ich auf jeden Fall, komplett im Glaubensbereich. Also nichts Wissen. Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, ob es dazu eine Untersuchung gibt. Ist aber spannend. Können wir mal nachgucken. Ich habe keine im Kopf dazu. Ich weiß nur, dass die Wahrnehmung von Jetlag individuell sehr unterschiedlich ist.
Auch dieses Anpassen. Weil ich kenne zig Leute, die gar nicht im Flugzeug schlafen können. Und ich kenne aber auch Leute, die setzen sich da rein und pennen sofort. Genau. Also deshalb, das ist glaube ich ein riesen Unterschied. Aber dann auch, wie der Körper auf Jetlag reagiert, also die Tage danach.
Aber jetzt nimm mal die klassischen Marathonläufer, die nach Europa kommen. Wann kommen die? Die kommen drei Tage vorher. Also teilweise die, ich weiß es von den asiatischen Athleten, vor allem aus dem Berlin-Kontext, also die sind eine Woche meistens da, ich weiß nicht, ob es auf Kosten der Veranstalter dann ist oder ob die natürlich, ich nehme mal Japan als Beispiel, sind in aller Regel in sehr gut situierten, also finanzierten Profisystemen, Ökosystemen von irgendwelchen großen bekannten Companies, dass die das denen vielleicht sogar sagen, die sagen, hey, ihr habt jetzt nicht ein halbes Jahr hier auf ein Rennen trainiert, damit ihr drei Tage vorher irgendwie den letzten Flug nehmt, sondern es kann ja sein, dass dann auch die sagen,
wir covern dann eure Extrakosten, dass ihr schon eine Woche dort sein könnt und euch dann entsprechend vom Schlaf hier schon einstellen könnt. Naja, aber auch Amerikaner, die dann zu den Top-Meetings nach Europa kommen, klar, die schlagen oft eine Base auf, dass sie halt irgendwo... Sie sind oft in Leuven in Belgien oder in London sind viele Läufer und fahren dann von da aus zu den Meetings hin. Aber spannend, ist auf jeden Fall spannend.
Weil ich bin ja jetzt auch relativ weit Richtung Jetlag geflogen, also nach Vancouver, also ganz westliche Seite, neun Stunden Zeitunterschied. Das finde ich schon relativ viel, weil du drehst ja einmal den Tag eigentlich rum. Das ist so. Ich habe das ja versucht, ein bisschen abzumildern, indem ich mich an den normalen Tagesrhythmus meiner Tochter angepasst habe, die nicht selten um Viertel vor fünf, fünf Uhr aufsteht, um morgens zu trainieren.
Krass, so ist es halt im Highschool- oder Collegesport und vor allem beim Schwimmen natürlich. Im Schwimmen, vollkommen normaler Tagesablauf. Dann habe ich ja praktisch weniger Jetlag-Anpassung. Also das ist ein Unterschied zu meinem normalen Tagesablauf von grob vier Stunden. Das heißt, ich bin dann nur in An- und Abführung fünf Stunden im Jetlag.
Ja. Ich habe jetzt auch dann versucht, jeden Tag so früh aufstehen, damit ich nicht so weit in Jetlag reinrutsche. Und dennoch fühlst du dich ja jetzt, klar bin ich dann laufen gegangen, Klammer auf, ich bin jeden Tag laufen gegangen, bis auf einen. Fühlst du dich ja nicht irgendwie jetzt super, super fit.
Erster Tag geht immer noch, aber das ist, glaube ich, auch so ein bisschen neue Umgebung. Mal gucken, wie das hier, da, dort ist. Du hast halt Lust, ein bisschen die Gegend zu erkunden. Kann man, finde ich, laufend in der Stadt erkunden. Fantastisch. Morgens früh. Wann war das das erste Mal? fünf nach halb sechs oder was, morgens, ja, Ist halt noch das Licht anders, ja, es ist noch ruhiger in der Stadt, obwohl es ist eine Großstadt, ne, das wacht natürlich dann auch alles schon relativ schnell auf, aber da sind dann halt auch relativ viele Leute schon unterwegs, die spazieren oder mit dem Hund sind oder eben auch viele Jogger schon unterwegs.
Ich finde das immer cool, so eine Stadt zu erleben, also gerade eine Großstadt zu erleben, weil man die anders wahrnimmt, als wenn man irgendwo dann im Shopping-Bereich unterwegs ist und rumläuft oder gar Tourie-Attractions abgeht, was ich jetzt gar nicht gemacht habe. Ich war ein paar Mal vorher schon wegen sportlicher Ereignisse in Vancouver.
Das war jetzt gar kein Punkt. Aber ich finde das eigentlich schön. Würde ich jetzt hier nie machen. Also hier 5 Uhr morgens aufstehen, nee. Und ein Riesenvorteil war natürlich jetzt, dass es hell war. Das heißt, das macht natürlich einen ganz großen Unterschied. Das finde ich auch im Sommer einen großen Unterschied.
Also ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber hier sind halt 30 Grad gewesen die letzten Tage. Wurde mir ja nur erzählt, aber war so. Und es ist halt immer noch sehr, sehr warm. Da ist es natürlich tendenziell ja morgens viel besser zu laufen, weil abends steht die Hitze. Also hier in Köln steht die Hitze. Da wirst du verrückt.
Und dann gehst du halt morgens laufen. Klar kann man auch um 8 Uhr laufen, man muss nicht um 6 Uhr laufen oder um halb sechs laufen, aber das hat dann schon was. Nur da habe ich mir dann immer gedacht, ey, wenn ich jetzt drei Tage später, was ich ja eigentlich vorhatte, da ein 70.3 machen sollte, puh, klar, da stehst du natürlich dann auch wieder sehr früh auf, weil der Start dann halt um 7 Uhr ist, also da stehst du dann ja auch um 4 Uhr auf, aber es bleibt ja dabei, dass du dann halt in einer Jetlag-Anpassung, und der Körper ist ja noch in der Anpassung, dass du dann leistungsfähig sein sollst. Und bei mir war das schon auch so.
Also meine Uhr, die konnte ich natürlich angucken, aber... So richtig geil war das nicht, was da drauf stand. Zu wenig, zu unregelmäßig, nicht erholend, gönn deinem Körper an der Auszeit. So war es die ganze Zeit. Wo du auch denkst, okay, jetzt macht das nichts. Ob ich da jetzt ein bisschen länger schlafe oder nicht schlafe, klar ist das natürlich auch für den Körper insgesamt nicht so geil.
Aber unterm Strich kann ich ja da mich verhalten, wie ich mag. Nur wenn du Sport als deinen Beruf hast, dann ist das eine andere Hausnummer. Und es macht euch nichts vor. Also nicht alle Läuferinnen und Läufer oder Sportlerinnen und Sportler haben die Möglichkeit, die finanziellen Möglichkeiten, dann zu sagen, okay, dann reise ich jetzt mal acht, zehn Tage vorher an.
Nee. Weißt du, gerade hier auf dieser Seite, ich erinnere mich immer an Eugene, das Sportfest in Eugene von Nike. Die hatten ja immer... Das Gesa früh oft gestartet. So, Gesa ist da fast immer hingeflogen. Und da sind einige Deutsche hingeflogen, zum Beispiel auch die Diskuswerfer und auch die Stabhochspringer. Ja.
Und die sind mit kurzem Vorlauf hingeflogen. Das weiß ich, weil das halt immer auch in der Wettkampf-Saison drin war. Die sind dahin geflogen, Mitte der Woche, haben den Wettkampf gemacht und sind wieder zurückgeflogen. Ja. Das ist schon breit. Ich meine, du fliegst ja auch erstmal, der reine Flug sind 10, 11, 12 Stunden.
Genau. Wenn du natürlich das wie Mo verbinden kannst mit einem zweiten Start, macht es natürlich noch ein bisschen mehr Sinn. Also, dass du dann sagst, okay, komm, das ist echt eine weite Reise und wird für den Biorhythmus erst mal eine Herausforderung werden. Aber dann kann man sich zumindest ein bisschen schönreden, dass man sagt, okay.
Und ich fand jetzt auch die Kombi natürlich perfekt. Eine 3 und dann eine 5 ist optimal. Klar, als Aufbau halt auch perfekt. Genau, und die 3 war aber dann auch unabhängig davon überragend gewonnen und so weiter. Also mit deutschem Rekord ist es natürlich dann perfekt, perfekt, perfekt gelaufen. Aber so macht das natürlich Sinn, dass man sagt, okay, dann lohnt sich dieser krasse Trip, wenn ich da bin, schon irgendwo ein bisschen mehr.
Weil ansonsten, genau Eugenio ist ein gutes Beispiel weil es halt auch so ein, Ja gut, okay, du könntest natürlich theoretisch auch sonst auch je nach Saisonplanung sagen, ja, wobei Eugene war schon, ist ja auch immer so im Juni eigentlich rum. Das war auch relativ, also es war nicht in der frühen Saison.
Weil sonst für ins Früh wäre, könntest du das mit einem Trainingslage wiederum von mir aus dem Flagstaff oder so verbinden und sagen, komm, dann mache ich das halt irgendwie dann direkt da. Du kannst, aber mitten in der Saison, Trainingslage in den USA ist halt auch so eine Sache, da gibt es halt dann wenig andere Startgelegenheiten, die man sonst verbinden kann.
Anders als, wie wir es vorher gesagt hatten, wenn die Amerikaner im Hochsommer hier rüberkommen, nach UG, nach irgendwelchen potenziellen Trials, je nach was für ein Jahr ansteht und was für, internationale Highlights anstehen, dass du dann sagst, okay, meine Base ist London, meine Base ist Belgien oder eben auch St.
Moritz, wenn man das möchte, wo du immer einen guten Zugang auch zu Reisemöglichkeiten, Flughafen etc. Hast, das macht dann einfach mehr Sinn, dass du sagst, bei den Australiern ist es ja noch extremer, wenn du guckst, Australier oder Neuseeländer, die ganze, ja gut, China wäre jetzt das Einzige noch, was mir gerade einfällt, aber ansonsten, alles andere spielt nicht in ihrer Hemisphäre so.
Also es ist ja alles, wo für sie relevant ist, wenn du sagst, du bist jetzt irgendwie Läufer, ist ja ganz weit weg von da, wo die herkommen. Klar kannst du sagen, die haben im Winter, in unserem Winter, in ihrem Sommer, gibt es dort unten auch ein paar ganz geile Meetings. Aber nicht in der Dichte. Nicht in der Dichte, 2-3 oder sowas.
Aber da hättest du dann noch ein paar coole Optionen, aber natürlich das, wo es dann drum geht und auch im Hinblick auf den internationalen Höhepunkt, das findet halt schon schwerpunktmäßig eher in Europa statt und da sind die dann oft monatelang irgendwo hier und schlagen Lager auf und starten von hier aus weiter. Ja, absolut.
Ich habe mich irgendwie schon so ein bisschen fast wie in einem Marathon-artigen Trainingszustand gefühlt, weil dass ich quasi jeden Tag laufe, kommt ja auch eigentlich nie vor. Ja, vor allem und Problemfreiheit, das ist ja das Wichtigste. Ja, habe ich natürlich auch versucht, gut vor- und nachzubearbeiten, zweimal Krafttraining gemacht und so weiter, was man so macht, wenn man ein bisschen älter wird. Ne, was ihr alle machen solltet, besser.
Und da wir das ja zum Geburtstag geschenkt bekommen haben, sagen wir heute auch sehr gerne, herzlichen Glückwunsch Kai, der hat nämlich heute Geburtstag, heute ist Mittwoch der, was haben wir heute, 27. Übrigens, ein Tag ist mir natürlich geklaut worden dadurch. Ja, ja, ja. Fliegerei, ne? Ich bin immer, Ich denke immer noch heute ist es Dienstag, aber ist nicht Dienstag. Den habe ich im Flugzeug verbracht quasi.
Also das war irgendwie so ein bisschen hart. Aber wir laden Kai natürlich sehr, sehr herzlich ein, an dem Triathlon teilzunehmen, den du ja schon festgebucht hast in Valencia. Ja, ich wollte gerade sagen. Also das wäre natürlich schön, wenn man das zusammen erleben kann. Ich habe den schon vorher auf meiner Liste gehabt für nächstes Jahr. Ah, wirklich? Ja, ja.
Okay, okay, okay. Okay, also ja, Valencia ist offensichtlich, du musst mir helfen, also die 70.3 ist das so ein richtiges internationales Highlight, weil natürlich Valencia in meiner Wahrnehmung ist bekannt für 10 Kilometer Halbmarathon und Marathonrennen, aber die 70.3 ist ein, ich will es auch nicht sagen, aber es gibt ja schon verschiedene Kategorien von auch Halbdistanzen, manche sind mit mehr hochkarätigen Konkurrenzen.
Also Valencia ist erstmal eine Ironman-Veranstaltung, was jetzt tendenziell schon mal für große Veranstaltungen spricht. Ich glaube 2.800 Starter oder 3.000 Starter, also eine große Veranstaltung in Europa. Auch sehr beliebte Veranstaltung in Europa. Profirennen bin ich gar nicht hundertprozentig sicher, aber ich glaube, es ist auch ein Profirennen.
Weil es ist nicht immer in den Ironman-Serien sind die Rennen auch Profirennen. Und manchmal sind es nur Frauen-Profi-Rennen und manchmal sind es nur Männer-Profi-Rennen aber ich meine, Valencia wäre beides, also sowohl Männer als auch Frauen-Profi, aber ich habe noch nicht geguckt für nächstes Jahr weil sich das auch schon mal von Jahr zu Jahr erinnert, aber es ist auf jeden Fall eine super schöne Veranstaltung, mal davon abgegeben, dass es halt auch eine geile Stadt ist Jaja, das auf jeden Fall, also, Valencia hat auf jeden Fall einiges zu bieten.
Ja, also das wäre doch mal ein schöner Ansatz. Wie gesagt, lauftechnisch bin ich schon wahnsinnig weit. Also insgesamt Sport in Kanada. Wenn ich da nochmal eine ganz kurze Idee geben darf. In jeder Gemeinde gibt es ein Community Center. Also in jeder Gemeinde. Wir reden jetzt nicht von Vancouver. Große Stadt. Da gibt es ja mehrere Städte drumherum.
Jede von diesen Städten drumherum hat ein eigenes Community-Center. Da gibt es in der Regel eine 50-Meter-Schwimmhalle mit noch anderem Quatsch drumherum. Mit Turnhallen für Basketball, Turnen, Tanzen, Gymnastik, name it. Oft auch draußen einen Platz dazu. Entweder also für Fußball und getrennte Plätze natürlich.
Kleinfeld mit Kunstrasen für Ballsportarten, Lacrosse wird ja da viel gespielt und so weiter. Rundbahn. Und natürlich hast du da auch überall Krafttraining in den Dingern drin. So, ich habe bezahlt 4,83 Euro für den Zugang zu einem sehr, sehr, sehr umfangreichen, sehr gut sortierten Gym. Da kannst du nichts sagen. Nee. Und das gibt es halt in jedem größeren Städtchen.
In jedem. Plus, du hast natürlich draußen halt zig Optionen. Park, innen drin ist halt so ein relativ kleines Freibad, jetzt nicht zum Liegen, sondern zum Schwimmen. Also einfach eine 50-Meter-Bahn in einen Park reingebaut. Drumherum ist eine Tatanbahn. Ja, dreieinhalb Kilometer. In dem Park quasi einfach verlegt? Um den Park herum. Geil.
Ja, so, da drin ist dann nochmal ein Stadion. Ein reines Leichtathletik-Stadion. Ein reines Leichtathletik-Stadion. Ja, wo du natürlich auch das über drin laufen kannst. Da gibt es schon auch Zäune. Wolltest du jetzt mal die Frage, kann man da rein, weil das ist ja bei uns immer die... Genau das, genau das. Bei uns sind die alle zu.
Ja, wir haben den Rent hier schon mal gemacht. Ich weiß es ja, ich wollte nur das Positiv-Beispiel immer nennen. Du kannst da rein gehen, kannst da deine Bahn laufen. Klammer auf, warum sollte man das machen wollen, wenn man draußen laufen kann? Aber ist ja wurscht. Manche Leute lieben das ja. Ich kann mir das irgendwie nicht mehr so geil vorstellen, weil ich habe genug Zeit auf so einer Bahn gebracht.
Und dann hast du da einmal in der Woche einen Schulwettkampf und so weiter und so weiter. Also das wird halt eben auch genutzt, das Ding. Bei uns hast du einmal im Jahr einen Schulwettkampf in der Leichterleitung gehabt, wenn es hochkommt. Das stimmt, ja, wenn es hochkommt. Ja, so da ist jede Woche, jede Woche Donnerstag ist da ein Schulwettkampf.
Ja, mit so einer aufsteigenden Tendenz halt dann, also Stadt, Gemeinde, Kreis, Bezirk, bla bla bla. Ja, so da drumherum hast du dann aber ja auch den Park. Fast alles profiliert, weil Vancouver ist halt relativ profiliert insgesamt. Ja, das heißt, du hast immer rauf, runter, rauf, runter. Da drin ist logischerweise auch noch ein kleiner Golfplatz. Ja.
Das ist jetzt nur ein Stadtteil von Greater Vancouver. Und das ist einfach mal kopiert in die anderen Teile rein. Das ist natürlich ein Aufforderungspotenzial an Sporttreiben, das wir so hier nicht haben. Und das geht halt in der Schule los, wo das halt intensiv über alle Sportarten, auch bei kleineren Schulformen.
Kanadier sind ja jetzt auch nicht so viele Menschen auf sehr, sehr großen Fläche. Und dafür ist halt eben auch der Erfolg in vielen, vielen Sportarten sehr erstaunlich. Ja, weil die ja zum Beispiel mit Norwegen und USA und Deutschland im Wintersport auf jeden Fall um die Medaillen mitfighten, plus du hast natürlich da genauso die top nordamerikanischen Profisportarten, die da sehr hoch im Kurs sind, also von Hockey natürlich, also Hockey heißt bei den Eishockey, Football, Basketball und so weiter.
Im College-Bereich viel Lacrosse, das ist halt so, das ist ein Stick. Aber das ist schon ein großer Tango, das muss man echt sagen. Und wie viele Kids dann da schwimmen, das ist halt auch schon absurd. Das habe ich ja in Deutschland auch erlebt. Das ist nicht so, dass da keiner ist. In der Leistele habe ich das anders wahrgenommen und zuletzt halt auch überall gesehen.
Guckt mal auf Landesmeisterschaften, wie viele Leute da noch starten. Das ist nicht so viel. Nee, das ist teilweise richtig traurig geworden. Das war früher schon ein Highlight, finde ich. War ein totales Highlight. Weil alles, was ja nicht auf deutscher Klasse oder auf internationalem Niveau unterwegs ist, für die sind die, ne, mit süddeutschen Meisterschaften, die keine Ahnung, westdeutschen Meisterschaften sind das Highlight.
Das ist relativ früh in der Saison übrigens. In der Regel im Juni. Und danach ist halt für die Klasse, die nicht qualifiziert ist für deutsche Meisterschaft. Auch schon fast Ende in Deutschland. Also da haben wir noch einen Weg vor uns. Vor allen Dingen, wie viele alte Leute da unterwegs sind in diesen Sportanlagen und begriffen haben, dass man nicht nur sich ein bisschen spazierengehend bewegen muss, sondern eben auch Krafttraining machen muss und, und, und, und.
Das ist schon, da sind die ein großes Stück weiter als wir. Am letzten Tag, ich bin flogen am späten Nachmittag und ich war eigentlich schon ein bisschen kaputt, weil ich hatte ja am Sonntag, das hatte ich ja gepostet, bin ich ja mal so einen Trail hochgegangen, jetzt einfach drei Kilometer berghoch und wieder runter.
Aber muss ich dir ja nicht sagen, der Muskelkater ist natürlich beachtlich, den man davon trägt. Das war jetzt ja nur gegangen, ich bin ja schnell hochgegangen und dann so leicht hoppelnd runter. Vom Runterlaufen natürlich. In den Schienenbeinen. Wirklich ekelhaft. Ich mag keinen Schienenbeinmuskelkater. Also vom Fußheber quasi, oder? Also Schienenbein, Vorderseite.
Also ganz ekelhaft habe ich immer noch. Und dann habe ich am Montagmorgen gedacht, heute läuft es immer nicht. Das ist nicht cool. Dann bin ich da zum Frühtraining von meiner Kleinen gefahren. Das war dann auch nicht so schön, leichter Nieselregen. saß ich da unter so einem kleinen Strauch und hab mir das angeguckt.
Und dann liefen aber Leute vorbei. Dann hab ich gedacht, fuck, du hättest doch deine Sachen mitbringen sollen. Dann bin ich halt nochmal zurück zu dem Airbnb, wo ich gewohnt hab und bin dann da noch in den Park gegangen. Laufen. Und auch da, das ist dann halt der nächste Park, irgendwie eine halbe Stunde weiter.
Auch wieder irgendwie fünf Kilometer. Natürlich innen drin alles ausgeschildert. Wo lagen welcher Trail, wie lang der Trail ist und so weiter. Und dann wieder hoch, runter, hoch, runter. Und die Parks auch beleuchtet, theoretisch? Also jetzt brauchen wir die Beleuchtung nicht, aber für Witz oder Zeit oder so?
Also der Central Park, so heißt der, der ist bei weitem nicht so groß wie der Central Park, aber wo das Schwimmbad drin ist und das leichtsätzliche Stadion, da ist die Bahn außenrum beleuchtet. Also die Tartanbarn ist beleuchtet. Ja, ja. Ja, klar, das ist halt, das ist jetzt nicht Nord-Nord, aber das ist natürlich so wie bei uns halt auch.
Irgendwann ab August ist es da dann halt morgens dunkel und nachmittags dunkel. Also morgens nicht, aber abends dann. Nee, der ist beleuchtet, aber sonst sind halt auch einfach relativ nah in der Stadt naturbelassene Parks. Da stehen halt auch Warnhinweise vor Bären. So ist es nicht. Okay. Aber das ist da natürlich nicht beleuchtet, ist ja klar. Also dafür ist die Stadt zu groß, das Land zu groß.
Aber du findest überall solche Gelegenheiten. Dann hast du ja immer noch, da war ich ja noch gar nicht, jetzt zum Laufen, was ja in der Stadt am Wasser endlos Sachen. Endlos. Weil es gibt so viel Wasser. Es gibt einen Fluss und Einbuchtungen vom Meer. Da kannst du überall laufen. Also es ist... Hat was. Du würdest da die ganze Zeit oben ohne. Draußen sein ohne Shirt laufen. Aber Vancouver jetzt?
So wie bei uns das Wetter. Man kann ja gerade, genau, weil ich überlege gerade, man denkt sich immer so, Vancouver, okay, das ist ja quasi Seattle, dann nördlich über die Grenze Vancouver, denkt man sich, uh, ganz weit im Norden. Aber wenn du es mal gucken würdest zu uns, ist es unsere Höhe ungefähr?
Weiß ich nicht ganz genau, aber das Wetter wird ja durch andere Sachen als nur durch den Breitengrad beeinflusst. Sondern eben auch durch Meeresströme und so was. Meeresströme und solche Geschichten. Das Wetter ist oft wie bei uns. Also zum Beispiel schneit es in Vancouver selber sehr selten. Ah, okay. Durch das Meer.
Klar, Whistler ist halt nur anderthalb Stunden entfernt. Da schneit es natürlich dann. Aber da bist du wahrscheinlich auch höhentechnisch gleich mal in einer anderen... Da bist du über 3000. Da geht es halt relativ schnell hoch. Also direkt in Vancouver selber geht es noch relativ steil hoch. Aber ich kann das mal eben kurz nachgucken, wenn du mir sagst, wie weit du mit deinem Schwimmtraining bist.
Ähm, so weit, dass ich mir jetzt schon überlege, einen Teil, nein Spaß, Anzüge zu kaufen. Nee, das ist noch nicht so weit vorangeschritten tatsächlich. Ähm. Weil ich dafür aktuell auf jeden Fall zu viele andere Themen noch im Daily Life zu tun habe, sozusagen. Schon ein mehr Laufen als das, was ich in Mittenwald gemacht habe, wäre schon mal wieder schön.
Da war ich draußen viel in Bewegung und meine Uhr hat mir gesagt, ich hatte, keine Ahnung, 25.000 Schritte. Aber naja, wie das halt so ist, wenn man dreht, läuft es ja nicht so viel. Also läuft es ja nicht so viel am Stück, wie man sonst eigentlich laufen würde. Das mit den Schritten ist ja auch so ein Ding da habe ich auch, weil man hat ja dann irgendwie ein bisschen Zeit über Dinge nachzudenken also erstmal stellst du das ja selber ein, dein Ziel, genau, du kannst sagen 10.000 ist glaube ich die Standardeinstellung die meistens voreingestellt ist und was hast du dann gemacht, dann hast du dich bewegt, ja okay, ja, also da denke ich mir oft ist das besser als rumsitzen.
Wahrscheinlich sind wir da auch aber auch in der falschen Bubble unterwegs, weil natürlich üblicherweise Menschen in unserem Umfeld schon eine hohe Affinität zu Bewegung und zu Sport haben. Wahrscheinlich gibt es aber auch ganz andere Bubbles, wo Leute halt wirklich da gar kein Gespür dafür haben, wo du dann schon versuchst, mit solchen Anreizen...
Oder den Job als die Anlass auf den Stuhl zu bringen. Natürlich, klar, auch das, auch das, dass das schon so eine Schwelle ist oder so ein Anreiz, dass man denen mal bewusst macht, hey, 10.000 Schritte am Tag wäre schon... Besser als nur sitzen, ja. Also ich habe halt voreingestellt, 6000 Schritte und 10 Stockwerke.
Ah ja. Habe ich jetzt nie verändert, aber das wird ja dann irgendwann im Laufe des Tages angezeichnet. Ich denke dann auch immer, okay, jetzt weiß ich, dass ich jetzt nicht nur auf dem Sofa gelegen habe, das hätte ich jetzt aber auch vielleicht gerade selbst noch mitbekommen. Und spätestens, klar, wenn du jetzt einmal joggen gehst oder so, ist das ja vorbei, ne? Ja, ja, klar. Das ist schon so.
Also weiß ich gar nicht, das ist jetzt aus dem Sportkontext, ist das sinnfrei. Es gibt ja auch sehr viele sinnfreie Einstellungen an Uhren, die ich jetzt nicht verstehe. Weil das ist ja kein Maßstab, wenn du jetzt, sagen wir mal, über keine Ahnung, irgendwas zwischen 5 und 10 Stunden Sport in der Woche nachdenkst.
Dann ist das erstmal kein Ansatz. Nee, also wie gesagt, es ist, glaube ich, für eine ganz andere Zielgruppe als die, aus der wir kommen, glaube ich, so eine Hilfestellung, würde ich es vielleicht bezeichnen, dass man die Leute dazu versucht zu animieren, dass man dann so eine Belohnungsanimation am Ende des Tages bekommt, dass man das erreicht hat.
Einfach nur, um dafür vielleicht so eine Art Bewusstsein zu schaffen. Aber in unserer Welt, da geht es ja dann eher meistens darum zu gucken, wie verhält sich das selbst auferlegte Trainingspensum mit irgendwie Schlaf, mit sonstigem Alltagsstress, dass man da irgendwie in einem richtigen Trainingsbereich unterwegs ist, dass man sich eben nicht im Keller trainiert, aber jetzt weniger darum, dass man die 10.000 Schritte voll bekommt.
Weil, wie du schon sagst, da brauchst du ja nur einmal laufen gehen. Und keine Ahnung, hängt natürlich, wie gesagt, von Größe, Schrittlänge etc. Ab. aber wenn du zehn Kilometer irgendwie ab Stück läufst oder acht Kilometer, dann dürftest du dich ja wahrscheinlich schon drin haben. Ja klar, dicke. Aber das Anzeigen von Schlaf und so weiter, also so ein bisschen stresst einen das ja auch.
Man hinterfragt, glaube ich, mehr, ob man sich jetzt scheiße fühlt oder beschissener fühlen sollte dafür. Ich weiß ja, wie lange ich geschlafen habe. Ja. Das muss ich ja jetzt nicht nachgucken. Nee, genau. Letzte Woche war diese Graduiertenfeier da von meiner Tochter. Natürlich war dann da halt, weil nächsten Morgen war Frühtraining.
Ja, ja. Also bis wir beim Essen waren, war es halt halb zehn, dann haben wir was gegessen und bis sie im Bett war, war es halb zwölf. Aufstehen, vier Uhr 45. So, das ist ja klar, dass das halt nicht funktioniert. Und dann war das ein hartes Training und dann noch Krafttraining. Da kann man natürlich drüber diskutieren, macht man dann ein hartes Training?
Das ist aber leider in diesen Gruppen nicht sehr individuell. Das ist halt nicht so individuell. Weil die haben dann halt eine harte Belastungsphase. Und diese harte Belastungsphase mündet dann halt irgendwann in den Top-Wettkämpfen. Ja, machst du dann zwei Tage Pause, weil du gerade jede Feier hast.
Genau, also das ist vor allem auch in dem Alter. Das war ja bei dir auch in der Zeit, als du Abi gemacht hast. Nimmst du da raus. Gehst du dazu wieder Party hin. Hast du auch nicht jede Party aber man hat auch das sowieso nicht und man hat jetzt auch nicht ich habe sicherlich nicht jede Party mitgenommen ich habe aber auch nicht alle ausgelassen ich glaube aber, dass natürlich in so einem Alter, verzeiht einem der Körper relativ viel fühlst du dich dann, wenn du da übernächtigt bist bei einem harten Training gut?
Ich glaube, das ist nur ein subjektives Gefühl ich glaube später wenn du auch mehr am Limit noch bist und vielleicht auch schon älter bist ich denke jetzt mal in die Phase da habe ich das zu der Zeit, weil es die Möglichkeiten vielleicht auch nicht so ausgeprägt gab, jetzt sagen wir mal vor 5, 6, 7 Jahren, ähm.
Da habe ich mein Abi schon gehabt, aber ich glaube, da hätte man mit sowas, also ich finde immer so Daten, Zahlen, Fakten, die können natürlich auch mal verunsichern, wenn man die nicht, wenn man die zu wichtig nimmt, wenn man die vielleicht auch nicht weiß, wie man es 100% richtig deutet. Es kann aber schon manchmal, glaube ich, auch ein Indikator sein, dass man sich auf einem guten oder vielleicht nicht so guten Weg gerade befindet.
Weil ich muss sagen, ich war halt, und das will ich jetzt gar nicht sagen, dass es unbedingt nur gut war, aber ich war schon ein, viel auch ein Gefühl trainieren. Natürlich hast du eine Leistungsdiagnostik hier und da gemacht. Natürlich hast du irgendwie deine Pulswerte im Blick gehabt. Aber zum Beispiel so Schlafsachen haben wir gar nicht groß analysiert.
Und natürlich gibt es Phasen in Trainingslagern, in hohen Belastungsphasen, in der Höhe sowieso, wo du einfach aus verschiedensten Gründen nicht so gut schläfst, auch wenn du richtig erschöpft bist, wie man das vielleicht sollte. Und was ist dann die Konsequenz daraus? Ich habe halt meistens versucht, einfach durchzuziehen.
Außer es war jetzt so weit, dass ich gesagt habe, okay, jetzt werde ich gleich krank. Wenn du schon das Hals kratzen merkst, dann hast du natürlich versucht, einfach mal ein, zwei Tage auszusetzen, um dann zumindest noch zu vermeiden, dass du jetzt komplett flach liegst. Aber das ist eigentlich tatsächlich, wie du schon sagst, zu spät. Und ich glaube, ähm.
Jetzt nicht überbewerten, also nicht jetzt jeden Tag und dann, oh Gott, jetzt habe ich heute 30 Minuten weniger geschlafen oder da war der Wert so und so viel höher. Aber ich glaube, du kriegst schon ein gutes Gespür, wenn das regelmäßig nicht optimal ist oder sehr stark abweicht von den Normwerten, die natürlich, wenn man sowas regelmäßig trägt, ja auch abgespeichert wird.
Da gibt es ja dann so Overlays hier, zum Beispiel bei meiner Huawei WatchFit 5, da ist dann verschiedene Overlays, was ist der Normbereich der letzten, keine Ahnung, 100 Tage und jetzt bist du hier und am nächsten Tag ist es wieder hier und dann gibt es schon manchmal so, dass dann die Uhr auch sagt, heute lieber ruhiges Training oder mal, keine Ahnung, Rücksicht nehmen und natürlich singulär einmal irgendwie sowas machen, übernächtigt ein hartes Training oder so, kann man machen.
Wenn es regelmäßig so ist, dass man zum Beispiel zu wenig Tiefschlaf hat oder was auch immer, ich glaube, dann bist du schon auf einem guten Weg, da in eine Trainingssituation dich zu steuern, die halt nicht hilfreich ist. Ich will jetzt nicht sagen direkt automatisch Übertraining, aber das kann sich auf vielerlei Hinsicht äußern, dass du in irgendein Plateau dich reinarbeitest, wo dann keine Leistungsentwicklung mehr stattfinden kann oder der Infekt sich schon mal anklopft oder dann auch natürlich irgendwelche Verletzungsprobleme dann auftreten können.
Da, glaube ich, kann es schon gut sein, wenn man das regelmäßig einfach im Blick hat, einfach mal wahrnimmt sozusagen. Einzelne Ereignisse, das macht sicherlich nichts. Genauso wenig von einem Wettkampf würde ich mich damit nicht verrückt machen lassen, weil wenn du davor gut trainiert hast, gut geschlafen hast und dann einfach aufgrund der Aufregung oder wie gesagt, vorhin hat man gesagt, hier, du fliegst irgendwo weiters weg und dann hast du da ein Jetlag.
Wenn das nur ein, zwei Tage vorm Rennen ist, ist das glaube ich nicht ein Problem. Aber wenn halt davor schon regelmäßig die Schlafqualität nicht stimmt und du einfach stumpf draufhämmerst und einfach durchziehst, so wie man das vielleicht früher auch beigebracht bekommen hat, vor 30 Jahren bei mir. Kann man es glaube ich einfach besser machen.
Ja, ich habe jetzt gerade nochmal nachgeschaut. Also ich hatte jetzt 100% Schlafscore. Sehr gut, das ist optimal. Verstehst du, jetzt mal an einem Wettkampftag. Ja. Aber wenn er 50 steht... Dann macht das ja was mit einem. Klar, klar. Weil den Tag vorher hatte ich noch nicht mal 50. Klar, das war halt dann die Nacht, wo ich geflogen bin. Obwohl ich, es war halt relativ viel Platz frei.
Ich hatte dann vier Sitze nebeneinander, wo ich mich dann draufgelegt habe. Ja, das ist gut. Das ist trotzdem jetzt nicht wie in dem Bett. Das ist ja Quatsch, weil erstens die Maschine ja laut ist und dann liegst du da halb auf irgendwelchen Gurten drauf. Anschnalldinger. Aber ist ja egal, das ist ja trotzdem schon eine Glückssituation, dass man sich da hinflanschen kann.
Aber es bleibt ja dabei, du denkst dann halt die ganze Zeit auch darüber nach. Klar, wir haben jetzt relativ viel über Schlaf und Erholung und so weiter in den letzten Tagen Sport. Ich habe auch mit der mit der Kleinen halt relativ viel darüber diskutiert, weil wenn du so hart trainierst und dann mehrere Wochen, weil die hatten halt so ein Trainingslager, da hatten sie halt viel Spaß, da haben die halt jede Nacht zu wenig geschlafen.
Zwei Wochen lang. Haben halt irgendwie, keine Ahnung, das Doppelte trainiert. Also das Doppelte von dem, was sie sowieso schon trainieren. Und haben halt jede Nacht nur fünf Stunden gepennt oder sechs Stunden. Das ist halt wenig. Das ist wenig, ja. Da verstehe ich dann halt auch so Gruppentrainings nicht so richtig.
Da muss man, glaube ich, anders drauf schauen. Und es ist irgendwie seltsam, aber in der Sportart ist das nicht so verbreitet. Also individualisiert auf die Sachen drauf zu schauen. Also weder was jetzt die Belastung angeht, noch was die Kontrolle angeht. Das ist schon spannend. Weil halt mehr in Gruppen stattfindet.
Du hast das ja auch oft erzählt, dass ihr euch dann halt auf die Bahn gestellt habt und dann Kapelle. Genau. Und dann die Vorgabe eben nicht individualisiert war oder nur, dann wird aufgeteilt in drei Gruppen. Schneller, mittel, etwas langsamer. Das ist ja noch nicht individualisiert. Das ist eine Differenzierung, aber keine Individualisierung. Das stimmt.
Mag vielleicht sein, dass das halt im US-amerikanischen und vielleicht dann auch kanadischen Welt über diese Schulgeschichten einfach so die gängige Praxis ist, dass du da ja in Gruppen trainierst. Es gibt immer diese School-Teams. Aber das ist ja im Schwimmsport hier auch total üblich. Ja, stimmt. Und in der Leichtathletik eigentlich auch, aber es gibt natürlich einfach oftmals ja nur so kleine Vereine oder kleinere Vereine, wo du einfach gar nicht diese Mannstärke hast an Kids sozusagen.
Weißt du, ich meine, wo du, wenn du natürlich nur fünf Kinder hast, die du betreust oder eine Jugendgruppe von sieben, dann ist natürlich viel leichter vielleicht auch oder sehr viel wahrscheinlicher, dass man dann... Wenn man 30 losrennen oder... Natürlich, genau. Und ich glaube, in den Schulen und sowas, in diesen College- und Highschool-Systemen ist das natürlich einfach eine ganz andere Anzahl, Ich will nicht sagen, dass das in größeren Vereinen hier dann nicht auch größere Gruppen sind, aber...
Zumindest, ich überlege gerade, wie war das beim VfS Sindelfingen früher, da wurde dann schon ab einem gewissen Alter und nach einer gewissen persönlichen Präferenz dann schon auch ein bisschen mehr aufgesplittet, einfach, dass man dann halt, dann war klar, das wird eher so die Werfergruppe mal werden so, oder die schließen sich dann schon jünger den schon Älteren an, die anderen wurden mehr in die Laufgruppe gesteckt, dann gab es die Sprintgruppe, die waren dann in der Summe trotzdem jetzt nicht, wir hatten ja keine 50 Mann, Frau, wie auch immer, Trainingsgruppen, sondern vielleicht maximal, und da hast du dann wahrscheinlich eingeschlossen, 13-Jährige bis, keine Ahnung, 30-Jährige, die ja eh nicht so alle zusammen trainieren können,
vielleicht von 25 bis 30 Personen. Ja. Aber das bringen natürlich jetzt die Uhren halt auch einfacher mit sich, dass man das halt individualisieren kann. Plus, beim Schwimmen, also Schwimmer ziehen ja keine Uhren an. Genau, klar, da hast du das schon mal nicht. Klar geht es. Das ist halt auch ein bisschen die Vorstellung, dass man nichts an der Hand haben will.
Ja, man ist bestimmt, wie sagt man da, Wind schlüpfriger, aber das ist ja Quatsch, Wasserschlüpfriger, wie sagt man das? Der Wasserwiderstand ist natürlich höher mit einer Uhr, aber das müssen wir dann zum Wettkampf abtun. Also Triathleten machen natürlich die Uhr nicht zum Wettkampf ab, ist ja klar.
Triathleten ohne eine Uhr ist was? Du kannst halt nicht auf Strava dann hochladen. Eingeslafen oder tot. Sie haben keinen Puls mehr. Ich glaube, im Schwimmen gibt es wahrscheinlich keine Strava-Mentalität, schätze ich mal. Also das ist wirklich anders. Das ist wirklich ganz anders. Da sind auch die Segmente nicht so abwechslungsreich.
Das ist wohl wahr, ja. Wo warst du? Was hast du gemacht? Ich war wieder 100 Bahnen schwimmen, 50 Meter Bänken. Okay, nächsten Morgen, ja, same, same. Klar, Freiwasser, aber das machen die ja nicht. Nee. Das ist schon crazy. Ja, andere Welten, andere Welten. Hör mal, wir haben uns ja mit der Leichterlinkszene die Augen gerieben, weil ich mir gerade die Augen reibe, als wir die neue, Qualifikationsherangehensweise, oder man muss es mal nennen, des Weltleichterstatterverbandes gelesen habe, das wird liebe Leute, die leichter nicht verändern.
Weil da ein paar Sachen drin sind, die krasse Systemveränderungen bewirken werden und eine krasse, auch andere Planung für sehr, sehr viele Gruppen und sehr, sehr viele Leichtathletinnen und Leichtathletien, sehr viele Läuferinnen und Läufer bewirken werden. Also mal davon abgesehen, dass die Normen einfach gaga sind.
Es gibt ja einmal zu groben Unterscheidungen. Es gibt im Prinzip so dreieinhalb Arten, sich zu qualifizieren für. Wettbewerber, nämlich das eine ist über die Direktnormen, über die Weltrangliste, und über bestimmte Wettkämpfe. Kann man sich direkt qualifizieren. Jetzt hast du, die Normen waren sonst immer der Goldstandard.
Man hat die Normen erreicht und ist gestartet. Die Normen sind aber in Teilen so hoch, ja. Das war früher normal übrigens, also ich komme ja noch aus der Zeit, da gab es gar keine Weltrangliste, da gab es einfach Normen, vielleicht noch eine A- und eine B-Norm natürlich, aber so grundlegend war so der Modus, ich qualifiziere mich für ein internationales Großteil ist, indem ich eine bestimmte Leistung erbringe. Manchmal einmal, manchmal zweimal und dann bist du dabei.
So, jetzt sind die Normen so hoch, dass das eine sehr, sehr kleine Schar von Läuferinnen und Läufern, bleiben wir mal beim Laufbereich, überhaupt erreichen in einer Saison. Das ist echt crazy. Also irgendwas um die vier, fünf Leute. Ja. Und das Ziel ist eigentlich, dass 40 Prozent über die Norm kommen sollen.
Ja. 40 Prozent der Teilnehmenden. So, das ist ja schon ein Gaga. weil das würde bedeuten müssen, dass in allen Disziplinen ein deutlicher Leistungsschub erfolgt. Also nehmen wir mal 5000 Meter der Frauen, der Unterschied zur letzten WM, also nicht vor 10 Jahren, der Unterschied zur letzten WM sind 44 Sekunden in der Direktnorm.
Das ist Wahnsinn, das ist Wahnsinn, das ist absoluter Wahnsinn. Und dann kannst du dir also schon mal gleich ausrechnen, dass das nicht funktionieren wird. Jetzt kommt eine spezielle Geschichte in Deutschland. Bisher war das so, dass Großbritannien, Schweden, Deutschland und so weiter hingegangen sind und gesagt haben, okay, wir adaptieren diese Normen und das sind unsere Normen halt auch.
Stimmt. Ja, so wenn du das machst, dann kannst du eigentlich den A-Kader in Deutschland weitestgehend abmelden. Weil diese Leistungen, die da hinterlegt sind, erreicht ein ganz kleiner Teil in Deutschland, ein ganz kleiner Teil. Das kann also nicht mehr die Herangehensweise sein. Aber im Moment ist es noch so.
Im Moment ist es so, dass du die internationalen Normen erreichen sollst. Das kann nicht mehr der Weg sein für die Athleten in Deutschland. Geht nicht, weil dann werden die Gruppen, die zu Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen geschickt werden, noch nicht mal mehr ein Viertel sein von dem, was sie bisher sind.
So, dann hast du also die Option über die Weltrangliste. Die meisten von euch werden die Weltrangliste noch nie angeschaut haben und werden keine Ahnung haben, wie die Weltrangliste sich zusammensetzt. Selbst für Experten ist es nicht ganz einfach, das herauszubinden, wie sich die Weltrangliste zusammensetzt.
Also es werden halt bestimmte Anzahlen von Leistungen in Punkte umgewandelt und diese Punkte ergeben dann die Weltrangliste. Also wenn man zum Beispiel 5000 Meter läuft, hat man drei Leistungen und die drei Leistungen werden dann aufgrund einer Tabelle in Punkte umgesetzt und dann entsprechend in eine Feldrangliste übersetzt.
Das Problem an diesen Rankings ist, dass dahinter ja Wettkämpfe standen. Also einfach Startgelegenheiten, wo man diese Leistungen erzielen konnte. Jetzt ist der Weltleichtergebnisverband gleichzeitig hingegangen und hat bestimmte Kategorien von Wettkämpfen als nicht mehr normfähig erklärt. Das heißt, du kannst in Plitzhausen nicht mehr Norm laufen.
Das ist auch krass. Ja, du kannst in Heusten nicht mehr Norm laufen. Du kannst da Punkte sammeln für die Weltrangliste, aber du kannst da nicht mehr Norm laufen. Das nimmt natürlich ganz vielen Wettbewerben einfach den Reiz weg und auch die Klasse weg und auch die Startgelegenheiten weg. Weil warum sollen Leute, die unter den jetzigen Normen sind, also immer noch Weltklasse sind, warum sollen die da starten?
Genau, gibt es gar keinen Grund. Und sich um ein paar Punkte zu streiten. Ja, also nehmen wir mal die kleineren Meetings im Sommer, die kleineren Laufmeetings im Sommer in Deutschland und in Mitteleuropa. Die haben ja in den letzten Jahren echt riesen Zulauf gehabt. Nehmen wir Trier und und und, weil viele Internationale eben auch dorthin gekommen sind, um dort Normen zu laufen.
Waren immer hochklassige Meetings auf einem sehr, sehr guten Niveau, aber auch Meetings, wo man als deutsche Läuferinnen und Läufer noch reingekommen ist, weil, du kannst nicht einfach hingehen und sagen, okay, hallo, Diamond League, ich möchte bei euch starten. So ist es leider nicht. Da gibt es eine lange Warteliste. Das ist halt von Managementgruppen so blockiert, die international agieren, das ist wirklich schwierig und das wird vor allen Dingen für deutsche Athletinnen und Athleten sehr, sehr große Auswirkungen haben, weil wir in Deutschland selber keine ausreichende Zahl an Wettkämpfen in der entsprechenden Kategorie haben.
Ich habe es jetzt noch nicht gesehen, aber meiner Ansicht nach ist nur Berlin. Und vielleicht noch das goldene Oval, aber das kommt ja jetzt am kommenden Wochenende. Das sind meiner Ansicht nach die einzigen Wettkämpfe, die das erfüllen. Und Berlin, du meinst sicherlich, Isdorf ist natürlich traditionell relativ spät. Das ist relativ spät, das hilft dir jetzt für Qualifikationen gar nichts.
Das ist schon echt dramatisch. Und alle anderen kannst du nicht mehr Norm laufen. Übrigens auch nicht in der Halle. Wo du eh noch weniger ausweichst. Weil du ja sonst in der Halle zum Beispiel 15 Meter norm laufen konntest. Oder auf der Straße norm laufen konntest. Und da brauchst du jetzt halt eine andere Kategorie an Wettbewerben für.
Also entweder wollen sie die Zahl der Teilnehmenden bei Weltmeisterschaften radikal reduzieren, dann wird das aber aus meiner Sicht auch ein bisschen schwierig, weil wenn du Profis in den Leistungssport betreiben willst, brauchst du ja eine Projektionsfläche. Die Produktionsfläche ist die große Meisterschaft, also entweder EM oder WM in deiner Sportart.
Wenn also sehr viele Leute aus entwickelten Ländern einfach keine Möglichkeit mehr haben, dort zu starten, es aber gleichzeitig ja Länderkontingente gibt, also dass ja aus jedem Land jemand starten darf, auch wenn er keine Normen hat, damit man den globalen Charakter der Leichtätigkeit einfängt, dann wirst du ja mehr Leute aus den nicht entwickelten Ländern haben, die dort starten können, aber viele Profi-Leichtathleten nicht mehr starten können. Das kann ja nicht der andere sein.
Und damit entziehst du dem Sport ja die komplette Basis. Ja, also ich glaube, du musst mal vielleicht für die Leute zu Hause, die nicht ganz so tief drin sind. Du hast das ja gestern ja auch schon mal rumgeschickt und ich dachte im ersten Moment wirklich, das ist eine Fotomontage. Also das ist ein geiler Gag so.
Es ist irgendwie ein bisschen witzig auch, weil es natürlich diesen Trend der letzten Jahre bei World Athletics schon abzeichnet. Aber ich dachte mir, das ist ja so insane. Das kann ja kein Mensch ernst meinen. Bis ich gecheckt habe, nee, das ist die offizielle Veröffentlichung der Entry-Standards für die WM im nächsten Jahr in Peking.
Und im Verlauf des Abends haben mir natürlich mehrere Leute solche Tabellen geschickt. Die, die du geschickt hattest, die erste, die ist ja von Trackstar, also auch so ein, ich sag jetzt mal, Laufsport-Medium. Das ist übrigens auch die Kommentarsektion darunter, sehr entertaining. Kann ich gleich auch nochmal ein, zwei Sachen zum Besten nehmen.
Also nur mal für euch zu Hause, falls ihr jetzt gerade hier zuhört und denkt, Moment, wir haben schon mitgekriegt, das wird die letzten Jahre, wurde das immer heftiger mit den Quali-Zeiten und so weiter, wo liegen wir denn da so? Da kann ich euch sagen, um mal so ein Feeling zu kriegen bei den Männern.
Für 1.500 Meter, wir reden nur von der Qualifikationszeit, um sicher dabei zu sein bei der WM, bei den Männern über 15 Meter müsste man unter 3.30 laufen. Also es ist 3.30.00 bei 5.000. Also ein deutscher Rekord. Deutscher Rekord, richtig, ja. 5.000 Meter ist es 12.50, ist es auch deutscher Rekord. Auch deutscher Rekord.
10.000 Meter ist es 26.48, das ist auch deutscher Rekord. Marathon ist ja richtig entspannt. Marathon musst du nur unter 2,6 laufen. Da sind wir nicht beim deutschen Rekord. Da haben wir sogar 2, 3 Kandidaten, die das laufen können, wenn sie gute Rennen haben. 3000 Meter Hindernis 8,08 bei den Männern.
Und so geht das gerade weiter. Für 100 Meter nur als Beispiel mal. 9,95. Also 9 Sekunden, 95 ist auch deutscher Rekord. Bei den Frauen können wir es wirklich ähnlich machen. 10,96. Bei den Frauen ist insane. Für 1500 Meter müsstest du unter 4 Minuten rennen, nämlich 358 unterbieten, dass du dabei bist. Für 5000 Meter 14, 36.
Wie gesagt, das Entscheidende ist ja da die Steigerung. Also bei 5000, 44 Sekunden schneller. Bei 10.000, eine Minute 20 schneller als davor. Und richtig, richtig krass, weiß nicht, ob du das da noch drauf hast, Siebenkampf. Bisher war beim Siebenkampf, haben gereicht 6075 Punkte, um sich zu qualifizieren.
Und da war schon eine relativ kleine Schar, nämlich 24 Teilnehmerinnen nur beim Siebenkampf, beim Weltmeisterschaften. Das ist ja nicht viel. Jetzt ist das hochgegangen auf 6550 Punkte. Das sind 470 Punkte mehr. Come on! Das erreichen vier, fünf Athletinnen, wenn nicht. Ich habe vor einigen Jahren den Ansatz verstanden, dass die gesagt haben, okay, wir wollen eine Weltrangliste haben, also analog zum Tennis.
Da ist es ja auch schief, wie viele Turniere machst du und welche Ranglistenpunkte gibt es dafür und so weiter. Aber das war der Ansatz, zu sagen, meine Nummer eins der Welt ist XY. Dass man jetzt damit die Weltrangliste stärken will, ist ja nachvollziehbar. Aber dass man gleichzeitig hingeht und die Optionen für die Erfüllung von Normen so krass verändert, dass die Wettkämpfe, die dahinter liegt sind, nämlich die kleinen und mittleren Wettkämpfe, einfach keine Basis mehr dafür haben, damit killst du die.
Damit killst du alle kleinen und mittleren Wettkämpfe. Heute noch so ein Ding gesehen, Boston University ist halt in den USA, in der Laufszene, ein großes Ding, sowohl drinnen als auch draußen. Von New Balance, glaube ich, immer unterstützt, also auf jeden Fall ein großes Ding. Ist eine Kategorie, die in Zukunft nicht mehr fähig ist, um Normen zu liefern.
Warum sollen die Leute da laufen? Für ein paar Weltranglistenpunkte. Du läufst doch nicht da, wenn du weißt, ich kann hier keine Norm erzielen, dann läufst du doch woanders. Und dann ist ja der Druck auf die wenigen in der Kategorie A und B, Schlaffeste, sehr viel größer. Wie sollen die da alle starten?
Nur die Weltklasse in der Leichtathletik sind grob 1500 Leute. Wie soll das gehen? Ja, also das ist ein Wahnsinn. Und ich bin sehr gespannt, wie sich der Deutsche Reichsleiter-Ligverband da positioniert, weil er kann sich nicht nicht positionieren. Nee, das geht diesmal nicht. Und eigentlich brauchst du auch in Deutschland mehr Wettkämpfe in der Kategorie A und B.
Weil wenn du nur ein, maximal zwei hast und das eine davon ist mit Berlin am Ende der Saison, hilft dir das ja nichts. Also du brauchst noch was anderes. ist. Ja. Vielleicht kurzer Ausdruck aus der Kommentarsektion bei Trax da dazu. Also der erste Kommentar ist auch direkt ein Verweis zu den Enhanced Games, weil er meinte so, 995, übersetze das jetzt so frei, 995, being the standard, sagt er quasi, ist verrückt, weil Fred Curley, der die Enhanced Games gewonnen hat, 997 gebraucht hat.
Dann gab es natürlich ganz viele, die auch gesagt haben, 206 im Marathon ist insane. Es gab... Bei den meisten, die verweisen natürlich drauf, dass je nachdem, wo die Kommentierenden herkommen, dass natürlich teilweise das, wie wir es ja auch bei vielen Leistungen beim deutschen Rekord gesagt haben, dass das über dem National Record irgendwie ist, um überhaupt dabei zu sein.
Hier schreibt auch einer 1250 und 2648a insane. Dann hat einer geschrieben, und das ist eigentlich auch ein ganz interessanter, der Brighton Track Club hat geschrieben, ja, sie wollen natürlich offensichtlich quasi die Weltmeisterschaften dahin bewegen, dass es ausschließlich möglich ist, sich mit Weltreinlistenpunkten dafür zu qualifizieren und dass das dann nicht mehr in der Hand von irgendwie, sie meinten, von Countries und Federations liegt.
Ja, also dazu muss man natürlich tatsächlich sagen, es gibt natürlich auch Sportfeste, weil das ja auch am Wochenende bei dieser Enhanced Veranstaltung da in Diskussion war. Es gibt natürlich schon Veranstaltungen, wo man Zweifel an bestimmten Zeitnahmen haben kann, wo auch Bedingungen dann hergestellt werden, die vielleicht nicht so hundertprozentig sind.
Also da gibt es jedes Jahr wieder irgendwo Veranstaltungen, nicht in Deutschland, aber in anderen Ländern, wo sehr zweifelhaft sehr, sehr gute Leistungen erzielt werden, wo du dann denkst, was war denn da los? Ja, gibt es auch die Beispiele. Ich erinnere mich da an ein paar Geschichten in Marokko und sowas von früher.
Ja, und damit wird halt anders gemessen und so weiter und so weiter. Dann sind halt auch oft diese Leistungen nicht anerkannt worden, aber. Das gibt es halt. Also man muss jetzt nicht nur tun, dass es nur eine Seite gibt. Es gibt auch schon eine andere Seite. Nur die Lösung für alles unterhalb der absoluten Top-Top-Top-Elite, die sehe ich da nicht.
Nee, und er sagt halt noch, oder dieser Brighton Track Club schreibt, und das ist auch ein interessanter Punkt, finde ich, du nimmst natürlich potenziellen Future Champs, jegliche Möglichkeit, da irgendwie auch mal dabei zu sein. Und dich zu entwickeln. Weil du kannst ja gar nicht dabei sein, weil du dieses insane Niveau erst mal überhaupt schon haben musst.
Also das macht ja irgendwie, finde ich, schon auch oft den Reiz aus, dass halt so Shooting-Stars dann irgendwie dabei sind und dann beim Turnier selber, bei der Weltmeisterschaft oder was auch immer, erstaunlicherweise überperformen, weil sie dann halt so gut laufen, aber die sind halt gar nicht dabei, weil, also gerade bei den 1250 haben sie ja sehr viele aufgehangen, also 1250, da schreiben sehr, sehr viele, ist komplett unlogisch, also wer, also wie, was, warum, 1250 ist halt auch für Männer wirklich heftig.
Und selbst wenn du sagst, ja okay, dann geh über die Welthangliste, wie sollen jüngere Athleten über die Welthangliste in ein 24er-Feld reinkommen? Das ist vollkommen ausgeschlossen. Plus mal ein Beispiel, Malaika Mihambo, seit Jahren eine absolute Top-Athletin in der Weltklasse. Olympiasiegerin, Weltmeisterin, name it.
Die war bei ihren ersten Weltmeisterschaften in Moskau, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Hat die Quali nicht überstanden, ist 13. gewesen. Sagt für sich selber, war eine ganz wichtige Erfahrung für mich. Im Entwickeln meiner Leistungsfähigkeit. Da kommt man hin, da sind halt die Bedingungen anders und, und, und, und.
Waren ihre ersten Weltmeisterschaften. Solche Athletinnen und Athleten werden es aus entwickelten Nationen nicht mehr schaffen. Wenn du aus einer kleinen Nation bist, hast du halt eine Athlet und eine Athletin frei. Dann kann halt eine Waldspringerin aus Sierra Leone unter Umständen da starten. Ja, und das wird dann irgendwann sehr schief. Ja, ja.
Also wird auf jeden Fall die Szene mächtig durcheinander rütteln und auch die Wettkampfpläne durcheinander rücken. Ja, brutal. Und es wird halt viele von den kleinen Meetings wirklich direkt betreffen. Ist halt schon schade, weil es die, finde ich, diese Meeting-Kultur, ich rede jetzt nicht von einer ganz großen Bühne mit Diamond League und Co., die hat es ja eh die letzten Jahre schon schwer gehabt. Da brauchst du nur nach Deutschland gucken.
Wir haben es gerade schon gesagt. Es gibt viel weniger Optionen. Regensburg ist auch ein gutes Beispiel, wo ich ja früher dann auch als Athlet, ja auch oft selber gestartet bin, aber auch mitgeholfen habe. Da hat er nie irgendeinen Status gehabt. Ist trotzdem zu der Prime-Zeit damals sehr, sehr gut angenommen worden von auch deutschen Top-Leuten.
Da waren auch oft die Nationalmannschafts-Staffeln da und haben irgendwelche Quali-Rennen und sowas gemacht. Das werden eh weniger, weil es weniger Leute auch gibt leider in den Vereinen, die sich sowas ans Bein binden wollen, sowas zu organisieren. Und dann, die, die es noch gibt, haben dann ja praktisch keine sinnvolle Grundlage mehr, warum es die eigentlich geben sollte für den Leistungssport, um irgendwelche zeitenweiten Höhen zu erzielen, die dich potenziell dann für die Nationalmannschaft oder für den Nationalmannschaftseinsatz qualifizieren.
Du hast ja eh schon so ein Bottleneck gehabt, also diese Flaschenhalslogik, dass ja, wie gesagt, in die Diamond League ganz, ganz schwer reinzukommen ist, du hast es schon gesagt, immer in den Managements mit natürlich einem Überangebot an Athleten, dann natürlich die Begrenzung auch, du kannst halt bei einem 5000er oder bei einem 1500er, da hast du halt vielleicht 12 bis 15 Athleten maximal an so einer Startlinie, da ist es halt schwierig einfach da überhaupt eine Gelegenheit zu haben, wenn du keinen Vitamin B hast oder einen guten Manager, da reinzukommen, aber das dann jetzt eben so künstlich noch zu begrenzen, dass alle anderen Meetings gar nicht mehr in Frage kommen, Klar, es gibt ja neben dem Diamond League-Status noch, was weiß ich,
wie die Label heute alle sind. Nord-Tour, European Tour, da gibt es schon noch. Genau, die gehören wahrscheinlich dann dazu. Aber das ist ja auch nicht, das ist insgesamt trotzdem zu wenig. Und sowas wie auch wahrscheinlich dann sowas wie Rehlingen oder sowas, früher auch ein super Sportfest im Pfingsten einmal gewesen, sowas fällt dann halt unter den Tisch. Das ist auf jeden Fall nicht normfähig.
Also die sind nicht normfähig. Gut, Blitzhausen hat die komische Strecke. Und dieser ganze Irrsinn mit einer Zielrichtung, die der Weltleisterinverband hat, wird auch noch mal deutlich, also gleich an Marathon, da kommen wir noch zu, weil ich freue mich jetzt schon auf die Kommentarspalte bei Hendrik.
Die Staffeln, weil du das eben gesagt hast, das war ja tatsächlich so, dass ganz oft auch die internationalen Staffeln dann nach Regensburg gekommen sind. Genau, genau. So, die Staffelqualifikation für die Weltmeisterschaften in Peking 2027 ist quasi abgeschlossen. Ist jetzt schon quasi abgeschlossen. Okay.
Weil selbst der weltoffene, sehr gut informierte Philipp P. aus R., die Staffel-WM in Botswana nicht so wahrgenommen hat. Nee, die weiß nicht ganz so. Verstehst du, die ist halt hier unter Ausschuss der Öffentlichkeit gelaufen. Die war vor drei Wochen. Da waren wir noch nicht in einem leichter-deliktig-Aufmerksamkeitsstadion.
Da waren wir noch in der Marathon-Saison in Mitteleuropa. Da haben die Weltstaffel-Wettbewerbe stattgefunden in Botswana. Übrigens eine fantastische Veranstaltung. Jeden Tag ausverkauft. Die Leute sind komplett steil gegangen, super Wetter, zwischen 25 und 28 Grad die ganze Zeit. Alle deutschen Staffeln sind da gestartet, weil das die Hauptqualifikation war für die Weltmeisterschaften im nächsten Jahr, in 2027.
Bis auf ganz kleine Margen, ich glaube jeweils zwei Staffeln pro Wettbewerb. Und wir haben ja 4x100, 4x100, 4x4, 4x4, 4x4 mixt. Sind, achso, 4x100 Mix kriegen wir jetzt ja auch noch. 4x100 Mix kriegen wir in den nächsten Jahren. Also 4x100 Meter Mix-Staffel wird es 2027 bei der WM geben. Die Deutschen haben sich da auch qualifiziert.
So. Also ein Wettbewerb quasi unterhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle in den normalen großen, leichterigen Nationen, also in Nordamerika null Befassung damit, hier ebenso, ja. Ist schon abgeschlossen. Das kann ja auch nicht der Weg sein. Das kann auch nicht der Weg sein. Na klar ist das ein Wettbewerb, der schon etabliert ist und der auf unterschiedlichen Kontinenten stattfindet, eben nicht in Europa, weil zu dem Zeitpunkt ist das viel zu wetterunsicher.
War dann halt in Bahamas, war jetzt einmal in Asien, war jetzt in Botswana, nochmal war eine tolle Veranstaltung, aber das lief halt unter Ausschuss der Öffentlichkeit, in der Weltöffentlichkeit der Leichtathletik ab. Qualifikation abgeschlossen. Spannende, hochklassige Wettbewerbe finden jetzt quasi auf internationalem Level nicht mehr statt.
In Europa gibt es Europameisterschaften, da finden die natürlich statt, aber hat quasi keine Auswirkungen auf die WM-Qualifikation nächstes Jahr. So, und Marathon. Ja, 206. Hurra. Ja, hurra. 23, 30 glaube ich bei den Frauen. Ja klar, in Deutschland dann haben wir gerade ein Hoch und wir haben halt Kandidatinnen und Kandidaten auf dem Level.
Aber die Diskussion, die sehe ich doch jetzt schon vor mir. Wo kann man das überhaupt erzielen? Das heißt, du musst schon Marathons laufen, die entsprechende Streckenprofile haben. Damit fällt Boston aus, damit fällt natürlich auch New York aus, damit fallen etliche andere Strecken aus. Und du hast den erweiterten Zeitraum im Vergleich zu anderen Disziplinen, hast du ja einfach mehr Zeit, aber eben auch weniger Gelegenheiten, Marathon zu laufen.
Gilt übrigens ja für 10 Kämpfer genauso, die machen auch nicht 10-10 Kämpfer in einer Saison. So, 2.06. Was ist denn jetzt der nächste Weg? Die Weltrangliste? Wie soll das denn gehen? Auch schwierig, klar. Dann fängst du plötzlich an, drei oder vier Wettkämpfe zu machen, um in der Welt lang irgendwie weiterzukommen. Auch wirklich widersinnig im Marathon eigentlich.
Es gibt Ausnahmeathleten, wissen wir ja, die das eine Zeit lang halbwegs erfolgreich praktiziert haben. Aber das ist ja nicht der Weg eigentlich. Und vor allem nicht im Marathon, auch bestimmt nicht sinnvoll. Das willst du ja eigentlich nicht. Du willst ja eine Top-Leistung zu einem Höhepunkt haben. Und bisher war die Kader-Norm angepasst? Angepasst an die WM-Norm. Ja.
Also auch da wird es eine Befassung geben müssen über den Kader. Da freue ich mich jetzt schon auf die Diskussion. Ja. Was zählt jetzt für ein Kader? Ja und vor allem, ich finde... Halbmarathon, Marathon, nur Marathon, Straßenläufe, nicht Straßenläufe, Rings for Life, World Run. Nee, leider nein. Also ich muss auch sagen, kann man jetzt sagen, das ist dann unfair oder auch nicht, aber man könnte auch sagen oder argumentieren, das ist vielleicht die Disziplin mit der größten internationalen Konkurrenz, also sprich Marathon, weil du halt nicht viel dafür benötigst, auch nicht an technischem Equipment und fast überall das ausübbar ist, sozusagen. Ja, aber 100 Meter ist die.
Über den Weltmaßstab größer. Ja, das stimmt wahrscheinlich, aber ich fand trotzdem immer die Argumentation, naja gut, dann war in Rio bei dir, da waren ja dann irgendwie 160 Athleten am Start. Ja, so what? Also, mein Gott, das ist ein... Das ist aber viel. Ich weiß, aber es ist so... Das war ja mehr als in jedem anderen leichtathletischen Wettbewerb.
Ja, das ist schon richtig, aber ich dachte mir dann auch so, was ist denn die Alternative, dass du dann sagst, wir machen so 20 und, also ich meine, wie willst du das denn dann, also wie soll das denn dann aussehen, der Wettkampf? Also ich meine, wir wissen ja, wenn da 20 Athleten, dann rennt jeder für sich seinen Marathon, wird bestimmt richtig geile Bilder, wird richtig spannend dann werden.
Also schon wieder 20 ist ja eigentlich zu klein. Ja, genau. Es ist ja dann eh schon drei Gruppen, die zerfasern dann noch, das ist ja dann irgendwo, also deswegen, da habe ich halt diese extrem künstliche, und du tust ja auch keinem Zeitplan was, weißt du, das war ja sonst auch immer die Argumentation, oh, dann haben wir zu viele Vorläufe und dann Zwischenläufe und das sprengt den Zeitplan und keine Ahnung, das ist ja nun mal beim Marathon nicht, das ist übrigens beim Gehen aber auch nicht, nur hast du halt wahrscheinlich weniger Geher und Geherinnen als Marathonläufer, aber anyway, ich habe das da schon aus diesen Gründen nicht verstanden, aber wenn du das jetzt machst, mit einer 206.
Ja, also da geht es ja wahrscheinlich darum, dass man eine Vergleichbarkeit herstellt zu den anderen Listen. Genau, aber die Blüten, die das treiben wird, ist, dass da irgendwann halt nur noch 30 Leute an der Startlinie stehen. Also, wie sad ist das denn? Wer will das denn angucken? Also, ja, ja, genau, das ist halt der Punkt, ne?
Ja, wir dürfen ja nicht vergessen, drei Pronationen. Das ist ja nicht, wie jetzt vielleicht manche dann zu Hause ist, die würden, ach ja, 206 haben ja trotzdem, wenn ich jetzt in die Weltreinliste gucke, haben wir ja ganz viele, die unter 206 laufen. Ja, aber es sind halt nur drei Pronationen. Ja, also, und klar, du kannst natürlich sagen, im Fernsehbild tauchen sowieso nur die ersten 10 auch. Nur die Spitzengruppe und ja.
Aber ist ja richtig, das ist ja kein Wettkampf. Ich glaube, dass das die WM mittelfristig, dass das das abwerten wird für Marathonläufer. Ich glaube, dass das auch weniger strebenswert ist. Ich finde eine WM auch vielleicht unpopular opinion, aber ich fand eine WM nicht, weil ich dann nie selber dabei war, sondern ich fand die auch unsexy.
War ja ganz lange so, weil halt auch oft in der Vergangenheit jetzt das mehr oder weniger zufällig auch so war, dass die Ausrichterstädte nicht gut waren für einen schnellen Marathon. Also entweder so profilig, oder... Dann im Hochsommer natürlich klassischerweise. Eine EM? Nächstes Jahr hast du ein bisschen ähnlich wie Tokio natürlich, haben wir gesehen, haben wir dann fantastisch gelaufen, aber muss halt auch sagen, das war natürlich zu einem Zeitpunkt, wo dann halt sehr viele auch schon gesagt haben, okay, ich mach die WM nicht, ich laufe halt dann lieber für viel, also aus der absoluten Spitze, ich glaube, laufe lieber die entsprechenden Herbstmarathons.
Genau. Peking ist ja vom Wetter her eher noch schwieriger. Richtig. Ja, plus du wirst da halt auch ein großes Problem haben mit den Profilen. Also ich kann mir nicht vorstellen, dass die ja nur um den Platz des Friedens rumlaufen. Also da wirst du schon auch, das wird schon herausfordernd sein. Aus europäischer Sicht eine EM-Highlight und eine Olympische Spiele, aber nee, genau, für mich nicht.
Wenn du gleichzeitig noch eine Straßenlauf-EM mit einem Marathon und eine Straßenlauf-WM mit einem Marathon veranstalten wirst. Ja. Und nächstes Jahr ist die Straßenlauf-WM in Kopenhagen. Oh, ja. Das klingt jetzt erstmal, für Mitteleuropäer klingt das jetzt erstmal nach einer geilen Veranstaltung. Ja.
Also, Bewegung. Es ist viele Bewegungen drin, ja, Leute. An dieser Stelle würde ich euch gerne in eure Bewegung entlassen wollen, weil ich muss mich gleich noch bewegen, nämlich Richtung Berlin. Weil man gönnt sich ja sonst nichts. Nichts zu Hause rumsitzen, bisschen Freibad und so. Du machst das ähnlich mit dem Jetlag, Ralf. Du versuchst einfach das Jetlag, das findet einfach nicht statt, weil du keine Zeit für Jetlag hast.
Mal gucken, wie es mir heute Nachmittag um fünf so geht, weil das ist ja immer der kritische Punkt. Ich lege mich immer ganz kurz hin, zwei Stunden später. Nachmittag hat mich dann auch immer einen geholt. Also die erste Nacht, ich habe jetzt, wie gesagt, letzte Nacht super geschlafen, aber das ist ja immer, weil du ja aus der nicht geschlafenen Nacht kommst und aus der Ermüdung, also aus der Erschöpfung halt der Reise, die nächsten zwei Nächte entscheiden halt.
Aber wenn man ein bisschen Programm hat, dann überdeckt, das ja schon, ist schon wahr. Absolut. Gut ihr Lieben, dann sagen wir bis nächste Woche und genießt die Sonne, genießt das Leben. Also ich bin ja, ich schließe mich da 100% an, ich bin, großer Sommerfreund und ich würde auch empfehlen, wenn ihr es schafft, wenn ihr es einrichten könnt, vielleicht vor der Arbeit, wie auch immer, genießt diese frühe, ich mag das so, dieses es ist noch so ein bisschen kühl, aber die Sonne ist draußen, der Himmel ist blau, die Sonne fühlt sich warm auf der Haut an, aber es ist noch angenehm zum Laufen und du hast, du fühlst dich so aktiv, wenn du so in den Tag startest und kannst den restlichen Tag vielleicht dann auch nach Feierabend noch irgendwo draußen
genießen, an einem schönen Gewässer oder was auch immer, mit einem kühlen Getränk in der Hand, in diesem Sinne, geht raus, genießt den Sommer, lauft und ja, nehmt euch auch einen Moment mal für euch, um das Leben zu appreciaten, in diesem Sinne, bis nächste Woche in alter Frische, macht's gut ihr Lieben, ciao, ciao.