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Shownotes
Der blanke Wahnsinn in Frankfurt! In der heutigen Folge von BESTZEIT haben Philipp und Ralf die Läuferin der Stunde zu Gast: Blanka Dörfel! Bei ihrem sensationellen Marathon-Debüt am vergangenen Sonntag ist die 24-Jährige in :46h auf Platz zwei der ewigen deutschen Bestenliste gestürmt, im schnellsten Marathondebüt einer deutschen Frau überhaupt. Für Blanka ist es ihre Premiere bei uns – und sie nimmt uns direkt mit hinter die Kulissen dieses historischen Rennens.
Die drei sprechen über ihren sportlichen Background, der überraschenderweise auch im Turnen liegt, und wie sie sich die letzten Jahre gemeinsam mit Trainer Dieter Hogen nach einer Long-Covid-Erkrankung zurückgekämpft hat. Entstanden ist eine außergewöhnliche Saison mit Bestzeiten von 5.000 Metern bis hin zum Marathon. Doch trotz des sportlichen Erfolgs steht für Blanka eines immer im Vordergrund: der Spaß am Laufen, getreu ihrem Lebensmotto „Run with Groove“.
Abseits der Laufbahn lernen wir Blanka von einer ganz privaten Seite kennen. Sie verrät, warum sie in ihrer Freizeit Japanisch lernt, Seilspringen übt und warum sie immer noch problemlos im Handstand gehen kann. Außerdem outet sie sich als leidenschaftlicher Fan von BESTZEIT-Freund Kai Pflaume und seinen TV-Sendungen und dass es für sie ein Traum wäre ihn mal zu treffen.
Schnürt die Laufschuhe, schnappt eure Kopfhörer und verpasst nicht diese packende Episode voller Inspiration, Groove und Gänsehaut!
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Ja Leute, das ist mal die Mutter aller Debüts. Zweiter Platz beim Frankfurt Marathon. Nein, wir reden nicht über Amanda Petros, wir reden über die zweitschnellste Deutsche aller Zeiten beim Frankfurt Marathon im Bestzeit-Podcast mit Philipp Flieger, mir, aber das ist schon ganz falsch rum. Nämlich mit Blanka Döffel. Herzlich willkommen Blanka bei uns.
Sensationelles Ding am Wochenende. Wie geht's hier? Hallo, danke für die Einladung. Ich freue mich sehr. Mir geht es super. Gestern bin ich schon ein bisschen gejoggt und heute auch schön am Park. Wie, was war es? Moment, du warst so laufen, was ist mit dir los? Ja, gestern habe ich halt ein Checkout auf ein Treadmill gemacht und ich fühle mich da einfach besser, wenn ich so ein bisschen meine Beine in Bewegung bleibe.
Und ja, und heute, es gibt ja nichts Schöneres als im Herbst zu rennen. Die Blätter waren so schön und da kriege ich auch einen besseren Kopf. Ich habe so viele Messages bekommen und wenn ich mich gut fühle, dann mache ich es einfach. Also das ist ja schon mal vermittelt auf jeden Fall ein Eindruck, den man auch beim Anschauen der Übertragung hatte.
Nämlich, du sagst eigentlich fast konstant das Rennen sehr bei dir aus, sehr gelöst. Ich möchte fast sagen locker, sofern eine 220 locker sein kann, plus Sprung im Ziel. Also die Beine, nehme ich jetzt mal an, geht es gar nicht so schlecht. Ja, also ich komme super die Treppen runter, ganz normal. Und die Physio nach dem Wettkampf war eigentlich besser, als wo ich angereist bin.
Deswegen kann ich mich nicht beschweren. Ich weiß auch nicht, ich habe gut trainiert, ich habe mich gut vorbereitet. Da denke ich, ist das normal für mich. Okay, Philipp hat schon andere Dinge berichtet, nachdem er Marathon gelaufen ist. Wir schließen daraus, Philipp, du warst halt schlecht vorbereitet.
Ich war schlecht vorbereitet, absolut. Das ist ja nur meine Erfahrung. Ich weiß auch nicht, was man da so macht oder was man nach dem Marathon generell macht. Und ich möchte dann einfach erstmal den Herbst genießen und ich wusste nicht jetzt, was man sowieso nach dem Marathon machen möchte. Und dann will ich erstmal frische Luft schnappen.
Ja, das ist fantastisch. Also du hast uns natürlich erstens alle begeistert. Zu dem Lauf selber kommen wir ja gleich noch sicher auch in Detail. Du hast aber auch sehr, sehr viele Menschen mit deinem Interview im Ziel begeistert. Einfach die klare und frische Art, wie man zusammenfasst, dass Laufen durch, kniehohe Pfützen nicht so richtig cool ist, man es aber einfach dann als kaltes Fußbad beschreiben kann.
Das Wetter war ja gar nicht deins. Du kamst aus Boulder, da war tolles Wetter. Du bist aus der Riege Philipp Flieger, also Schönwetterläuferin. Du liebst die Wärme, möglichst Sonnenschein und so. Und dann kommst du nach Frankfurt und es regnet. Wie war es dir morgens vor dem Lauf? Oh ja, also wir hatten ja alle gehofft, dass vielleicht die Wolken wegziehen oder irgendwie es besser wird noch.
Leider hat sie es genau dann ins Gegenteil umgewandelt. Und ich meine, man kann halt nichts machen. Man sieht halt das Wetter und dann muss man halt damit leben. Ich meine, ich bin überhaupt, wie du ja schon gesagt hast, kein kälter Mensch und da habe ich dann halt die Probleme, aber wenn ich mich jetzt verrückt mache, wird die Situation ja auch nicht besser und, da habe ich dann halt das Beste draus gemacht und ich denke mal für alle war das Wetter relativ schwer, aber das Gute war ja, dass dann ab 12.10 Uhr ungefähr oder so kam mir dann sogar die Sonne raus.
Also es war ja dann für die weiteren Läufe einfach nur super. Also ist okay. Ich bin ja nur zweieinhalb Stunden unterwegs und deswegen kann man das schon mal aushalten. Ich glaube, viele waren natürlich, überrascht, weil natürlich wenige, glaube ich, so ganz krassen Einblick hatten, was du natürlich gemacht hast, wie gut du dich vielleicht gefühlt hast.
Ich glaube, begeistert trifft es auch noch. Aber dann nach dieser extrem krassen Leistung zum Debüt, glaube ich, auch die Frage mit diesen Informationen, die ja auch in der Übertragung vermittelt wurden, dass das eigentlich gar nicht dein Wetter ist. Und ich glaube, auch für alle anderen waren das jetzt nicht Top, Top, Top, Top-Bedingungen. Das geht natürlich schon noch besser für einen Marathon.
Fragen sich die Leute natürlich, was ist denn möglich, wenn es mal Wetter ist, wie Blanka Dörfel das gerne hätte. Ja, ich denke, da ist noch sehr, sehr viel Potenzial drin, weil vor allen Dingen, die letzten fünf Kilometer habe ich mich so steif gefühlt. Alles war einfach kalt. Ich war wahrscheinlich auch unterkühlt und alles und so weiter.
Deswegen bin ich einfach so happy, dass ich diesen roten Carpet erleben konnte. Und es war einfach nur ein schönes Glücksgefühl. Und ich denke, gerade auch bei der Verpflegung, da ist so viel Potenzial drin. Und da freue ich mich einfach auf den nächsten Marathon und sehe mit Freude, einfach auf den nächsten.
Die Frage war ja schon vorher und die Frage hat ja alle fast 20.000 beschäftigt, was ziehe ich denn jetzt an? Weil man wusste ja trotzdem am Morgen nicht so ganz genau, wie wird das jetzt? Es war weniger Wind, als alle befürchtet haben. Aber ihr habt natürlich vorher da wirklich noch in einem fetten Schauer gestanden.
Ja, klar hast du dann versucht, irgendwie da diese Plastiktüte über dich zu lassen und so weiter. Aber die Frage musst du ja trotzdem für dich beantworten. Ziehe ich jetzt ein Langarm-Shirt an? Ziehe ich Ärmlinge an? Ja, du hast dich entschieden für ein Stirnband, ein Buff und ein Langarm-T-Shirt. Ja, ich kann mich erinnern, ich habe mal einen ganz großen Fehler gemacht, weil ich morgens beim Wettrennen mit meinem Vater bei einem Nikolauslauf so gefroren habe, weil ich vielleicht ein bisschen zu spät aus dem Club gekommen war vorher.
Und es war drei Grad, es war wunderschönes Wetter, aber es war drei Grad. Ich habe meine Trainingsklamotten angelassen, weil mir zu kalt war. Hast du irgendwann bereut, was du anhattest oder würdest du im Nachhinein sagen, nee, bei dem Wetter war schon diese Wahl richtig? Also ich hatte kein langärmliges Shirt an, ich hatte so ein Männer-S-T-Shirt von Essex an.
Das ist, ich liebe halt, wenn es weit ist. Ich mag es nicht, wenn es eng ist und deswegen habe ich dann immer gefragt, dass ich immer Männer-S kriege und so weiter. Und dann hatte ich die coolen Armlinge an und wenn ich die anderen gesehen habe, dachte ich so, uff, die sind aber ganz schön kühl im Vergleich zu mir angezogen.
Aber ich glaube, das Einzige, was ich gebräucht hätte, waren Armlinge und Handschuhe, die Gore-Tex sind. Weil einfach durch die Nässe war ich, ich glaube, jeder war einfach klitschnass. Ich denke, meine Wahl war okay, auch wenn mein Sturmband, ich habe das gehört im Livestream, dass du gesagt hast, dass es mal runterrutscht, weil es halt klitschnass ist und dadurch ist es halt schwerer.
Ja, ich weiß auch nicht. Ich habe darüber gar nicht nachgedacht dann am Ende. Ich bin dann einfach nur gerannt und dachte so, es ist ja auch bald vorbei. Und ich meine, ich weiß auch nicht, der nächste Marathon kann nur besser werden hoffentlich. Weil du vorhin angesprochen hattest, dass du denkst, dass die Verpflegung auch noch optimiert werden kann.
Nimm uns mal mit, wer vielleicht am Wochenende nicht zugeschaut hat oder was du damit genau meinst. Du hast ja dir offensichtlich im Vorfeld eine Strategie zurechtgelegt, irgendwie Kohlenhydrate, Flüssigkeit etc. Was wäre für dich noch zu optimieren? Wir haben bei anderen Athleten auf jeden Fall gesehen, in der Übertragung, ich nehme jetzt Amal mal als Beispiel, dass der doch ein paar Probleme hatte, überhaupt seine Flaschen zu bekommen.
Das war gar nicht so smooth mit seinem Fahrrad Begleiter sozusagen. Der hat glaube ich zwei oder drei, Ralf Heff, er hat zwei oder drei Flaschen nicht gekriegt, glaube ich. Also zwei sicher nicht, vor allen Dingen die bei Halbmarathon nicht. Genau. Und die bei 30 nicht. Bei 30. Ja, da kann man ja schon spekulieren, da können wir gleich noch ein Wort drüber verlieren. Wie war es bei dir?
Also ich muss sagen, ich hatte ja einen Radfahrer sogar, das habe ich kurz vorher gesagt bekommen, das war richtig cool und da muss ich sagen, hat alles super geklappt mit der Flaschengreifung aber ich muss sagen durch dieses Klitschnasse. Die Handschubernkeit und meine Hände, konnte ich die Gels nicht mehr quetschen, und ich benutze generell auch im Training nur Gels, weil ich mag diese Zuckerlösung, habe ich noch nicht ausprobiert und ich mag die nicht so, weil ich liebe diesen Spaß mit diesen Gels, weil ich habe halt auch eine Marke gewählt, die so viele Flavors hat, und dadurch habe ich halt jeden 5 Kilometer einen anderen Flavorgeschmack und.
Ich bin dann immer so, Oh, Kilometer 25, da kommt Mocker, das ist mein Lieblingsskill und da will ich mich nochmal richtig fokussieren. Und ja, dadurch habe ich dann halt fast gar nichts mehr aufnehmen können. Ich glaube, wenn vielleicht so 5, 10 Gramm oder so. Ich glaube, insgesamt habe ich vielleicht so 50 Gramm Carbs aufgenommen.
Aber ich meine, am Ende habe ich mir dann so gedacht, oh, wenn ich nur 5 Gramm Carbs-Tipp kriege, ist besser als nichts. und dachte so, okay, ich komme trotzdem durch und mache das Beste. Ich habe mich einfach nicht verrückt machen lassen. Das ist auf jeden Fall ja mal die beste Nummer, weil man hat bei Amman im Gesicht gesehen, dass ihn das dann beschäftigt hat. Also jedes Mal, wenn die Flasche runtergefallen war oder er nicht bekommen hatte, das hat ihn beschäftigt.
Und ich glaube, das Einzige, wohin man kommen muss, ich weiß, leichter gesagt als getan, ist zu sagen, okay, es geht weiter, ist jetzt nicht das ganz große Drama, ist es keine Muskelverletzung oder was auch immer, das ist eine ganz andere Geschichte, aber eine Einschränkung in der durchgehenden Verpflegung ist ja auch eine Einschränkung in der Leistungsfähigkeit, das wissen wir ja nun von den entsprechenden Studien und, schau, wie Amman am Ende eben nicht mehr so die allerletzte Energie hatte, um auf dem ganz harten Kurs zu sein, ist natürlich ein bisschen Spekulation, müssen wir ja gar nicht diskutieren, Du hast auch gestruggelt hinten raus.
Vielleicht mit einer durchgängig besseren Versorgung an Carbs, ein noch anderer Verlauf, das darf man sich ja gar nicht ausmalen, wo dann die Zeit vielleicht schon hingegangen wäre. Das ist ja etwas, was dann für den nächsten oder übernächsten Marathon eben auszuprobieren und dann zu sehen wäre. Ja, aber ich möchte zu den Flaschen noch ein Wort sagen, weil ich das ja auch kritisiert hatte in der Übertragung und es da auch die ein oder andere Zuschrift gab.
Also, es hat nichts mit den Volunteers zu tun. Ja, erst mal, was machen die Volunteers? Die Volunteers, die die Verpflegungsstände insgesamt bedienen, sind normalerweise von Vereinen gestellt. Ja, ich weiß das, mein Verein, Triathlon-Verein in Köln, wir machen halt bei den großen Sachen in Köln halt immer auch mindestens eine Verpflegungsstation.
Da werden alle Vereinsmitglieder aufgerufen, hey, komm vorbei, ja, und dann machen wir den Verpflegungsstand. Das läuft in der Regel so, dass ein größerer Verein sich verantwortlich fühlt für einen Verpflegungsstand. Die Verpflegungsstände, wer schon mal bei so einem Marathon war mit 20.000 Teilnehmern, die sind echt groß, ja. Da braucht man schon richtig viele Leute, ja.
Und nochmal, die haben sechs, sieben Stunden da im Regen gestanden, das ist so. Wie läuft das dann ab? Die kriegen normalerweise einmal eine komplette Einkleidung, also in der Regel T-Shirt, Jacke, Hose und normalerweise auch Schuhe. Stehen aber trotzdem natürlich den ganzen Tag da im Regen rum. Es gibt eine kleine Aufwandsentschädigung für die Volunteers, die da an diesen Geschichten mitwirken.
Und in der Regel gibt es eine Spende, die der Veranstalter dann jeweils an den Verein zahlt. So ist das normalerweise geregelt. Die Radfahrer, die die Elite-Athletinnen und Athleten versorgen, das ist eine etwas andere Hausnummer. Natürlich werden die auch akquiriert. Das sind halt oft Radgruppen oder, Radclubs, die dann halt Leute zur Verfügung stellen, wo mindestens mehrere von diesen Radfahrern schon Erfahrung damit haben, entsprechend Gels weiterzureichen.
Weil das ist ja nicht ganz trivial. Ja, ich weiß, dass in Frankfurt ihr nicht die Gelegenheit hattet, mit denen vorher zu sprechen oder die überhaupt kennenzulernen, die euch auch nicht kennenlernen konnten. Also im Prinzip nicht wussten, okay, wie sieht denn die Blanka überhaupt aus? Die Entscheidung, dass du morgens dann so oder so aussiehst, das kann ja nochmal was verändern. Also was hat man eigentlich für ein T-Shirt an? Auf was muss ich achten?
Ja, da kommt jemand mit einem Stirnband auf mich zu. Aha, ist ja einfacher zu identifizieren, als wenn ich sage, okay, Blanka, wie sieht die denn wohl aus? Du kommst in der Gruppe angerannt. Da sind am Anfang ja locker 20 Leute um dich herum gewesen. All das ist nicht trivial. Und zum Beispiel in Hamburg, da weiß ich sehr genau, aber auch in Berlin, da gibt es vorher ein Zusammentreffen der Eliteathletinnen und Athleten mit ihrem jeweiligen persönlichen Radfahrer.
Und Philipp, wir haben das oft genug, gerade in Hamburg, weil wir da ja sehr tief hinter die Kulissen geblickt haben, halt auch für unseren Livestream. Da wird dann geübt. Da sind die dann halt auf dem Flur, auf und ab gegangen oder gelaufen. Halte ich die Flasche unten, halte ich die Flasche oben, halte ich die Flasche im unteren Drittel.
Halte ich die Flasche ruhig, halte ich sie am ausgestreckten Arm, gehe ich mit eventuell. Das muss man alles ausprobieren, weil das verändert was. Nochmal, wir reden über 20 Stundenkilometer. In der Geschwindigkeit kommt ihr da an, gebrettert. Da ist es nicht trivial, schon gar nicht. Wenn es regnerisch ist. Die Flaschen sind nass, eure Hände sind nass, eure Handschuhe sind nass. Das ist nicht einfach nur so.
Und ich glaube, wenn man vorher mit seinem persönlichen Fahrradfahrer oder Fahrradfahrerin gesprochen hat und was ausgemacht hat, ist es leichter. Das heißt nicht, dass es eine Versicherung ist, dass man jede Flasche kriegt, aber es ist leichter. Weil wir haben gesehen, Amman hat mindestens zwei Flaschen verloren.
Der Bernhard hat mindestens eine Flasche verloren, wenn nicht zwei. Samu Fitfi hat mindestens eine Flasche verloren oder nicht bekommen. Das ist schon ein bisschen viel. Nochmal, Regenwetter tut da schon auch einiges. Ich habe das oft genug gesehen. Bei Triathlon-Veranstaltungen ist es ja noch schlimmer, weil du dann halt irgendwann auf dem Rad bist. Da reden wir dann von 40 kmh plus.
Und wenn zum Beispiel auf Hawaii, das ist so ein Klassiker, Da kommen die Sachen aus einem Eisbecken raus. Das heißt, die kommen an die feuchte Luft und haben sofort einen Taufilm außen dran. Da sind solche Flaschen glitschig wie ein Fisch. Also den dann zu packen, das ist wirklich nicht so einfach. Und Blanka, du hast das gut beschrieben, die Hände sind klamm, die Handschuhe sind nass. Also ganz trivial ist es nicht.
Aber wenn wir über durchgängige Verpflegung mit Kohlenhydraten reden, ist das halt ein wichtiger Punkt. Aber ich kann mich nicht beschweren. Mein Radfahrer war okay. Und ich meine, ich denke, ich habe das ganz gut gemeistert, weil ich habe das auch im Training vorher nicht geübt. Und dann habe ich mich halt immer auf die rechten Seite dann einsortiert, wenn es noch ungefähr ein Kilometer war oder so.
Und ich meine, ich kann mich nicht beklagen. Ist okay. ich meine, wenn andere ein bisschen negative Erfahrungen haben, okay, aber ich kann da jetzt dazu nichts sagen oder musst du gar nicht. Du hast ja nur vorher die schöne Geschichte erzählt, dass Dieter Hugen, dein Trainer, dir normalerweise die Gels anreicht, wenn ihr zum Beispiel lange Läufe macht und da weißt du nicht, was es dann gibt, sondern er greift halt einfach auf den Fahrersitz und reicht dir eins raus, das heißt, es ist so ein bisschen Surprise Gels Versorgung.
Ja, ich bin so froh, dass ich diese Marke kennengelernt habe, weil die halt wirklich viel Variety hat und, da bin ich einfach immer so happy und gucke dann immer drauf, oh, Lemon Lime oder mein Lieblingsgel ist meistens so Orange Mango oder Neutral. Ja, so kann man sich ein bisschen Spaß selber bereiten, wenn man auf die Gates kommt.
Wenn du ganz ehrlich bist. Was war der Erwartungshorizont, was möglich ist? Also ich meine, offensichtlich wärst du jetzt nicht 70 angelaufen, wenn du dir das nicht zugetraut hättest. Und offensichtlich war das ja auch mit Dieter alles entsprechend besprochen, wahrscheinlich die Szenarien nochmal durchgegangen. hat dir so eine Bandbreite eigentlich, glaube ich, gegeben, was in Ordnung ist, wie du anläufst.
Trotzdem erster Marathon. Haben wir jetzt diesen Herbst schon ein paar Beispiele gehabt oder ein prominentes Beispiel, wo im Vorfeld viel spekuliert wurde, was da möglich ist oder nicht. Am Ende war gar nichts möglich. Du bist so ein bisschen eher unterm Radar geflogen. Ich glaube, es war im Vorfeld gar nicht so viel Vorberichterstattung dazu, was, glaube ich, aber auch gar nicht verkehrt war, weil du und dein Team, ihr wusstet, was ihr vorhabt und das habt ihr relativ gut umgesetzt.
Vor dem Hintergrund aber, Wetter, nicht deins. Jetzt haben wir vorher gelernt, 50 Gramm Kohlenhydrate, wenn ich mir das hier richtig aufgeschrieben habe. Insgesamt, nicht pro Stunde. Das ist ja praktisch dann trotzdem nichts. Und du bist trotzdem so extrem gut gelaufen. Was war denn der Plan, was ihr macht?
Also ich glaube, wir hatten uns so vorgestellt, vielleicht so eine Spanne zwischen 2018 und 2025. Okay, das ist ja relativ groß erstmal. Ja, aber weißt du, was daran cool ist? Das lässt sehr viel Raum für deine erste Erfahrung und für Gefühl. Ja, also ich meine, zwar habe ich jetzt auch nur lustig gesagt, ich meine, ich habe keine Ahnung, was ich laufen kann, habe ich ja auch in Mainz beim Halbmarathon nicht gehabt und ich laufe halt schon seit ich denken kann auf Gefühl und auch im Training.
Deswegen war es auch sehr schwer, den Pacer zu sagen, deswegen haben wir uns dann am Ende darauf geeinigt, dass wir dann. So gesagt haben, ihr lauft an, erstmal neben mir und dann sag ich denen, ob ich mich gut fühle oder nicht und dann bleiben sie dort, wo ich bin. Also vielleicht das erste Mal, dass Pacer keine Pace gesagt bekommen haben, aber die Pace war halt mein Feeling und das hat dann halt gut geklappt.
Das hat sehr gut geklappt, kann man sagen. Also du hattest als Pacer einerseits Simon Stützel, den kennen natürlich, glaube ich, ganz viele, die hier zuhören. Der war nur zufällig in der Gruppe drin. Ach so. Ja, Blanke hatte zwei eigene Pacemaker, die tatsächlich am Anfang eher neben mir gelaufen sind.
Ah, okay, dann habe ich das falsch wahrgenommen als Zuschauer sozusagen, weil er hatte ja auch das offizielle Pacer-Shirt an und deswegen war ich mir irgendwie sicher, weil Simon ja in der Vergangenheit schon ganz viele deutsche Frauen ja auch gepacet hat, übrigens auch mich damals und Julian Flügel gepacet hat 2015 in Berlin, weil er selber ein guter Athlet immer war und heutzutage natürlich seine Qualitäten auch als Pacemaker immer noch sehr geschätzt sind.
Ich hätte jetzt gedacht, dass er da dazugehört. Wer waren denn dann eigentlich deine Pacemaker? Ein japanischer Freund von meinem Trainer. Der hat ja schon monatelang vorher angeschrieben und er war sofort begeistert und hat sich gleich vorbereitet. Und ich war so froh, dass ich ihn kennenlernen durfte, weil ich ja sowieso auch vor einem Monat angefangen habe, Japanisch zu lernen.
Oh cool. Und ja, einfach nur, weil ich die Kultur da sehr gerne mag und einfach Japan im Generellen. Ich mag Matcha und Pokémon, deswegen. Hat es gut gepasst. Und der andere war Franklin, das war von Philipp Kopp, der auch mit der Organisation mit dabei war. Und das hat super geklappt. Es war ja so, Philipp und für euch alle, die das vielleicht nicht genau vor Augen haben, Blanca war ja dann in der eigentlich großen Gruppe der Frauen mit drin und die hat der Simon gepacet.
Deshalb war er längere Zeit, aber nicht die ganze Zeit mit in dieser Gruppe drin. Nochmal Shoutout an Simon, dem ging es nicht so gut die ganze Woche über. Ja, er war ein bisschen erkältet, ein bisschen krank, aber es macht schon was, wenn eine große Gruppe von einem sehr erfahrenen Pacer, wie Simon halt geleitet wird, Organisation in so einer Gruppe ist halt ein Punkt, ja.
Ich fand auch, dass du immer Raum hattest, ja. Also manchmal sind diese Gruppen ja so ein bisschen dicht, ja. Und man gerät da natürlich als Frau dann doch durchaus mal in so Struggle rein, wenn die Kurven halt geschnitten werden oder, oder, oder. Aber das war schon so, dass dir da Raum gelassen wurde, ne. Also klar, deine beiden Pacemaker haben natürlich auch dafür gesorgt, weil die so ein bisschen rechts und links so eine Scharnierfunktion hatten.
Naja, ich muss sagen, es war sehr viel Chaos, die ersten zehn. Aber ich finde, das war halt meine erste Erfahrung. Ich laufe ja eigentlich immer alleine im Training. Und da bin ich sehr froh, dass ich das gut gemeistert habe. Ich habe da nochmal Handzeichen gegeben, wenn ich ein bisschen weiter nach rechts wollte.
Weil viele sind auch einfach so links, rechts, links, rechts gelaufen. Und ich wusste halt, dass die Elite-Stationen halt immer rechts sind, die Bottle-Stations. Und da hat es eigentlich von mir, von meiner Seite aus sehr, sehr gut geklappt. Und eins muss ich auch noch sagen, ich hatte bei der Übertragung gehört, dass du gesagt hattest, mit dem Kopfschütteln bei Kilometer 40, bei dem Bottle Station.
Und da kann ich gleich mal sagen, das galt meinem Radfahrer, weil ich gemerkt habe, es hätte keinen Sinn gehabt, dieses Gel oder die Flasche zu nehmen. Meine Hände waren einfach zu kalt. Und da habe ich dann einfach Kopf geschüttelt und gesagt, ist okay. Wir sehen ja von außen immer nur das, was passiert. Also ich versuche ja immer aufmerksam zu sein.
Und dann kann man ja nur deuten, weil ich weiß ja nicht, was dann da gerade los war, aber es war schon cool zu sehen. Für mich ist immer, wenn jemand so wie du reagiert, auf was auch immer, und aufmerksam ist und solche Reaktionen sein, dann sehe ich ja, man ist noch nicht komplett am Anschlag. Weil Leute, die komplett am Anschlag sind, die gucken nur noch gerade aus.
Da passiert dann nichts mehr. Wenn man auch dieses Jahr mal einen kurzen Blick wirft in deine Ergebnisse im Allgemeinen, dann fällt natürlich auf... Dass das jetzt ja ein absolutes Ausnahmejahr war, bezogen auf nicht nur Frankfurt, was natürlich komplett Outstanding war. Wir haben schon gesagt, also bestes Debüt einer deutschen Frau im Marathon überhaupt, zweitschnellste jemals gelaufene Zeit.
Du hast selber Mainz vorhin angesprochen, 1, 0, 8, 0, 6, Halbmarathon dort im Mai gelaufen. Du bist 10.000 Meter in 31, 53 gelaufen, auch im Mai, PB letztes Jahr auf der Straße ähnlich schnell, im Oktober noch. Also wenn wir jetzt mal die letzten zwölf Monate nehmen, inklusive noch 5.000 bist du auch, 15.11, glaube ich, gerannt.
Das ist ja outstanding, von 5.000 bis Marathon-PBs am Fließband. Und was ist die Erklärung? Also du läufst ja schon wahnsinnig lange. Was ist dieses Jahr, welcher Knoten ist geplatzt? Und du arbeitest ja auch schon lange mit Dieter zusammen. Ja, ich kann das gar nicht so sagen. Ich denke, es war einfach die jahrelange Passion for Running.
Ich hatte halt so eine Vierjahresphase wegen Corona, wo ich dann auch mal Rückschläge hatte. Ich glaube, ich hatte so etwas Ähnliches wie so ein bisschen Long Covid. Und das hat mich halt schon mal ein bisschen immer rausgehauen, aber ich denke jetzt so in den letzten anderthalb bis zwei Jahren habe ich gesundheitlich und körperlich mich einfach sehr stabil gemacht und die Läufe wurden immer besser.
Die Trainingslager oder was ich ja auch eigentlich als Urlaub sehe, weil es einfach so schön dort ist, haben sich immer besser angefühlt. Und ich glaube, das ist auch einfach so das Geheimnis, wenn man noch mehr Freude hat, sich ein bisschen mehr gesünder fühlt und so einen super Trainer hat, dann denke ich einfach, kommt alles zusammen.
Gerade wenn man dort trainiert, wo man es am meisten liebt, das ist einfach... Dann denke ich mal an so ein Rezept, was dann zum Erfolg führt. Weil du gesagt hast, du hast dich ein bisschen zetteln müssen nach Corona und, da hat Dieter Hogan ja auch uns erzählt vorher, das war schon schwierig, weil du immer so Einbrüche nach harten Belastungen hattest und dann wirklich da gestruggelt hast, belastungsfähig, also auf Dauer belastungsfähig zu sein.
Hast du auch nochmal Veränderungen, was weiß ich, in Form von Ernährung gemacht oder Rahmenbedingungen, die du anders geschaffen hast für dich? Nee, ehrlich gesagt, Corona hat sich dann eher so gezeigt, dass ich gar nicht trainieren konnte. Ich bin dann halt einmal krank geworden und wenn ich dann einmal krank war, lag ich gefühlt zwei Wochen im Bett. Und ich bin eigentlich so ein Mensch, der sich gerne bewegt und das war halt schon eine Erfahrung, wo ich gesagt habe, wow, was ist jetzt wirklich los?
Aber es hat jetzt sich gut stabilisiert und ich bin froh, dass jetzt keinerlei weiteren Nebenwirkungen mehr sind oder irgendwas. Und ich denke, das ist so okay. Also, was war nochmal genau die Frage? Ob du noch was verändert hast in Richtung Ernährung oder in die Sauna gehst. Es gibt ja Leute, die halt auch noch Dinge drumherum um das eigentliche Training spüren.
Ach ja, genau, also da habe ich eigentlich nichts verändert seit 2020. Seitdem ich Dieter kenne, ernähre ich mich eigentlich immer gleich und ich würde sagen so, dass es mir halt gut geht. Ich esse das, was ich mag und die Nahrungsmittel sind halt einfach nicht so, industriell verpackt oder irgendwas. Ich mag halt lieber so einfach nur eine Süßkartoffel kaufen, anstatt irgendwelche verarbeitenden Sachen.
Aber ich habe da nie was verändert oder irgendwas anders gemacht. Deswegen. Ich nehme gerne heiße Bäder, aber das auch schon immer. Also das macht halt jeder gerne. Es ist halt schön in Spannung und ich meditiere auch gerne, aber ich habe nie irgendwas anders gemacht. Ich bin einfach froh, dass mein Körper sich selber so ein bisschen stabilisiert hat.
Heiße Bäder, möchte ich aber doch noch mal ganz kurz einen kleinen wissenschaftlichen Einschub machen. Es gibt wissenschaftliche Forschung dazu, was als regenerative Maßnahmen wirklich eine Wirkung erzeugt. Bei Ausdauerbelastungen zählen kalte Wasserbäder nicht dazu. Also das heißt dann ja Cold Water Immersions, weil dadurch die mitochondriere Bildung gestoppt wird. Und wenn man lange Ausdauereinheiten macht zum Beispiel, dann will man ja genau das erzielen.
Und Heißwasserbäder sind die beste regenerative Maßnahme mit einer erwiesenen wissenschaftlichen Wirkung. Also nicht nur fürs Wohlfühlen, aber auch sicher fürs Wohlfühlen. Ja, weil ich mache eigentlich alles, was ich so neben dem Sport mache, eigentlich nur, weil ich es halt gerne mache. Und mir ist da egal, was das für Effekte hat oder so.
Wenn ich Grapefood-Saft gerne trinke oder Sanddorn-Saft, dann mache ich es halt, weil es mir schmeckt. Und nicht, weil, oh, da ist Vitamin C drin oder es boostet mein Hormonsystem oder irgendwas. sondern ich mache halt nur das, was mir wirklich auch Spaß macht und Freude und schmeckt. Ja, das ist aber doch schon eine ganze Menge, ja. Ja, ich wollte gerade sagen, es macht auf jeden Fall vieles ja, glaube ich, Sinn und vor allem ist es ja auch, glaube ich, was.
Ich glaube, was nachhaltig ja irgendwie einem gut tut, ist, Dinge zu machen, die einem Spaß und Freude machen. Auch das ist ein Thema, was ja, glaube ich, zuletzt teilweise öffentlich, teilweise in irgendwelchen Insta-Social-Media-Bubbles sehr diskutiert wurde, wie viel Verzicht. Und wie viel Zwang sozusagen, den man sich vielleicht auch selber auferlegt, ist denn überhaupt sinnvoll im Hochleistungssport.
Hochleistungssport ist ja schon durchaus, ich glaube, in Teilen auch ein bisschen eine toxische Kultur, so Survival of the Fittest und sowas, was ja da gerne vorgelebt wird. Und auch gerade nach Berlin war das ja ein großes Thema, wie viel Druck ist denn sinnvoll und wie viel Druck vielleicht ist nicht sinnvoll.
Ich glaube, das, was du so schilderst, dieses Laufen nach Gefühl und Freude am Laufen haben und auch Dinge zu tun außerhalb des reinen Lauftrainings, indem wir es zum Beispiel mit, Japanisch lernen oder sowas, Das sind, glaube ich, alles Sachen, die dir trotzdem als Athletin ja gut tun, dass du dann Dinge hast, mit denen du dich gerne beschäftigst, auch außerhalb des reinen Laufens, dass du eine große Spanne offensichtlich für Frankfurt hattest, 2018 bis 2025, was dir viel Raum lässt für ein Debüt, weil am Ende, ganz ehrlich, wenn du eine 224 gelaufen wärst, ich kann jetzt nicht für dich oder für Dieter sprechen, aber von außen hätte auch jeder gesagt, wenn du eine 224 im ersten Marathon gelaufen wärst, alter Schwede, krass, überragende Leistung,
da hat ja, glaube ich, niemand so ernsthaft, zu träumen, gewagt, dass du da direkt irgendwie so ein Brett raushaust und ich glaube, dass das ein bisschen das Geheimnis ist, dass man, sich da einfach eine gewisse Flexibilität und, wie soll ich sagen, sich ein bisschen Luft lässt einfach. Trotzdem wird es dir nicht ganz in den Schoß gefallen sein. Das sieht man ja hier und da auch auf Instagram.
Ich weiß nicht, inwieweit euer Training Geheimnis ist oder was du auch erzählen darfst, aber ich glaube, alle, die hier zuhören, brennen natürlich darauf zu hören, wie so dein Training aussieht. Wir haben schon gehört, du arbeitest mit Dieter Hogen schon sehr lange zusammen, schon seit sechs Jahren. Das heißt, ihr kennt euch sehr gut. Für diejenigen, die zu Hause, also ich hoffe, die meisten kennen Dieter Hogen, aber auch in Verbindung mit Uta Pimpik.
Sehr erfahrener Trainer, der auch Ostafrikaner, alles Mögliche schon trainiert hat und damit auch schon große Erfolge gefeiert hat. Mit dem arbeitest du jetzt schon relativ lange zusammen. Du bist noch sehr jung, also im Speziellen für eine Marathonläuferin bist du jetzt noch recht jung. Du bist 24, glaube ich, wenn mich meine Recherchen nicht täuschen.
Das heißt, ja genau, früh für Marathon, aber auch lange vorbereitet. Ich weiß aus unserer gemeinsamen Zeit damals noch beim Marathon-Team Berlin, dass du immer schon gesagt hast, du hast so ein Faible ja auch für langes Laufen, für Straßenlaufen, für diese Stimmung. Wenn du erzählen magst, wie sieht denn euer Training so grob aus oder wie sah die Vorbereitung auf Frankfurt aus?
Klar, wir freuen uns alle über Zahlen, Daten, Fakten. Ich weiß nicht, was du erzählen darfst, aber so ein bisschen die Inhalte, Was waren für dich die Favorite Sessions? Was magst du gar nicht? Was hast du gesagt? Das sind die Sachen, die mich auf jeden Fall besser gemacht haben, sehr leistungsbildend. Nimm uns mal mit.
Die Vorbereitung war jetzt so 10 bis 11 Wochen im Boulder Colorado und es war auch nie eine Frage, wo ich das machen möchte, weil Boulder ist halt das, wo ich mich am wohlsten fühle für so eine Vorbereitung. Und die Strecken sind auch einfach perfekt. Und da ist nicht viel Hokuspokus dabei. Ich mache jetzt nicht einen Long Run mit irgendwelchen Intervallen drin oder so.
Also ich mache meine Vorbereitung davor immer, esse einen kleinen Snack, dann lerne ich immer meine 40 Minuten Japanisch oder so, dann mache ich meine Mobility und Flow-Rope und dann starten wir. Natürlich vorher die Gills und so ins Auto schmeißen und alles. Ja, und dann geht es meistens los und ich laufe dann immer auf Gefühl und wenn zum Beispiel, wenn wir Long Run machen, wird es hinten raus, automatisch irgendwie schneller, was ich dann aber erst am Ende weiß, weil ich dann erst am Ende raufgucke und wir wissen auch vorher nicht, wie lang es ungefähr wird, ob es jetzt 35 oder 40 oder 42, ist mir eigentlich relativ egal.
Die Runde war halt 42,3 und viele haben mich dann auch gefragt, wo ich das reingestellt habe, wieso läufst du denn schon Marathon im Training? Und ich so, naja, ich kann ja nichts dafür, wenn die Runde 42,3 ist, dann geht das halt nicht. Und kann ich nicht verkürzen. Und ja, das ist sozusagen der Long-Run-Part, was halt ganz einfach ist.
Einfach nur laufen auf Gefühl und dann am Ende gucken, was die Zeit ist. Und ja, sonst haben wir... So längere Läufe auch gemacht, die etwas schneller waren. Zum Beispiel, das nennen wir DL2 oder auch DL3. Das machen wir immer auf so einer schönen Runde. Die ist ungefähr 3,5 Kilometer. Die ist auch schön asphalt. So konnte ich auch ein bisschen mal die Schuhe testen von Essex.
Und da laufe ich dann ungefähr manchmal auch so 16 Kilometer, also 10 Meilen. Ich laufe manchmal auch gerne in Meilen. Das ist irgendwie lustig. Das ist dann schon relativ schnell, aber es ist auch nur auf Gefühl. Ich laufe los. Was heißt relativ schnell für uns zu Hause? Ich hatte dann, also ich habe mich selber überrascht. Das hätte ich nie gedacht, dass ich das überhaupt schaffen kann.
Das war dann so schon um die so 325 bis 322 Pace. Wow, und man muss sagen, Boulder ist auch Höhe, ne? Ist das nicht so 1600, 1700 Meter auch? Ja, man nennt es auch die Mile High City, also es ist genau 1600. Aber ich weiß auch, es gibt Sessions, die du nicht magst. Das hast du auch erzählt, das musst du jetzt auch noch nie erzählen.
Ja, ich mag Track Sessions, also so ganz schnelle Track Sessions, so 400er. Ich meine, ich würde jetzt nicht sagen, dass ich sie nicht mag. Ich würde sagen, ich bin sehr nervös davor, weil ich weiß auch nicht, diese Bahn ist halt so, Also schon diese Zeit, da kann man nicht so krass auf Gefühl laufen, weil man ja wirklich jede Runde dann, gestoppt wird und dann weiß man, ich weiß auch nicht, aber da ist so ein Kribbeln und diese Schnelligkeit, die mich einfach ein bisschen nervöser macht, aber ich meine, es ist jetzt auch nicht dramatisch, ich meine...
Ich mag ja auch Bahnläufe. Also das war okay. Und ich meine, wir haben diese D3-Läufe gemacht, die Long Runs. Und dann hatten wir auch manchmal so Intervallläufe gemacht. Das waren dann so, ich glaube, sieben mal fünf Minuten oder so mit zwei Minuten Rest. Und das aber auch alles nur auf Gefühl. Und dann habe ich halt am Ende gesehen, wie die Rest Pace war und die Intervall Pace.
Und dann habe ich mich selber immer überrascht und dachte so, oh, ich werde ja hier wirklich langsam fitter und dachte so, dann kann in Frankfurt ja doch vielleicht was gehen. Also, nochmal für euch zu Hause, ja, Blanca gehört zu einer sehr seltenen Spezies unter euch allen, ja. Sie läuft nämlich ohne Uhr. Ja, ich weiß, Philipp hält das für ausgeschlossen und die allermeisten von euch auch. Crazy.
Ja, weil der bedingte Reflex geht immer zur Uhr. Benutze überhaupt eine Uhr oder einfach nur beim Laufen nicht, ja. Weil du hast sehr viel ja schon gesagt, Gefühl. Ich finde das einen überragenden Ansatz, dass man einfach auf sich hört und sich auf sich fokussiert beim Laufen, um, du nennst es Groove, um einen Groove zu bekommen, um ein Gefühl zu bekommen für das, was da passiert und sich nicht von den Zahlen treiben zu lassen.
Die sind ja relativ. Also was ist dein Trainingszustand? Was ist dein Schlafzustand? Was ist für ein Wetter draußen? Was ist für ein Wind draußen? Was ist für ein Untergrund? Und so weiter und so weiter. Alles relativ. Und das Gefühl ist ja immer deins. Das ist ja immer das, was ich selber beim Laufen erfahre, ist immer meins.
Und das ist immer richtig oder falsch. Wie auch immer. Ja, also... Ich laufe mit Uhr, aber ich gucke ja nicht drauf. Oder ich habe auch nicht diese Kilometer-Pieps, die manche haben. Ich habe das ausgestellt, so kriege ich keinerlei irgendwelche Störungen oder so. Weil hinten raus will mein Trainer schon wissen, was da die Pace war oder die Herzfrequenz und so.
Und das Lustige war in Boulder, es war ja so sonnig und es war immer schön warm und wir hatten fast Top-Wetter die ganze Zeit. Und ich habe halt diesen Chorus Armband, was man an diesem Oberarm ran macht und halt meine Kurosuhr und ich hatte halt diesen krassen Tannen. Umdrum und man hat das dann immer gesehen, weil ich laufe halt meine Easy Runs, laufe ich komplett ohne Uhr, weil ich weiß halt, wie lang die Runde ist und warum soll ich da jetzt, oh, ich bin jetzt 4,50, bringt mich nicht weiter, ob ich jetzt 4,50 laufe oder 4,40, wenn es jetzt nur ein Easy Run ist und ich habe aber zu wenig Easy Runs gemacht oder immer bei den Easy Runs war es meistens cloudy, was so selten eigentlich ist, dass der Tan leider nicht nachwachsen konnte und da habe ich immer gesagt,
oh Dieter, wir machen zu wenig Easy Runs, dass ich hier den Tan wegkriege. Ja, es war irgendwie cool. Ich meine, viele haben auch manchmal gesagt, dass sie strugglen damit, ein Nachgefühl zu rennen, aber ich glaube, der beste Faktor ist einfach die Atmung, weil ob man sich noch unterhalten kann, wie man atmet, durch die Nase, durch den Mund und wie halt beim Wettkampf jetzt in Frankfurt.
Die erste Hälfte konnte ich nur, habe ich auch so probiert und ich konnte fast nur durch die Nase atmen, die erste Hälfte und ich habe gemerkt, okay, das fühlt sich jetzt genauso an wie in Boulder und ich habe mich auch in Boulder. Halt so dran erinnert, an die Strecke und habe dann auch gedacht, oh, 20 Kilometer ist da, wo ich in Boulder da bin und habe mich immer so an die Strecke erinnert, in Boulder, die ja natürlich viel jügeliger ist und Dirt Road, was ich ja so liebe.
Aber es hat mir echt sehr geholfen und ich denke, die Atmung ist mit der beste Faktor, wo man sich einfach orientieren kann. Aber nochmal, wenn wir bei den Zeiten sind, ja, also Blanka, die eine Marathon-Leistung von 2,20 erzielt hat, macht die Easy-Runs bei 4,45. Jetzt überprüft ihr euch mal alle kurz selber, ja, bei was ihr eure Easy-Runs macht und dann überlegt ihr nochmal die Pace, die ihr da lauft, ja, oder wie ihr euch wirklich fühlt.
Nee, also da muss ich sagen, ich weiß ja nicht, was ich renne, das habe ich ja nur so gesagt, weil ich habe ja keine Uhr um. Ich weiß jetzt nicht, ob ich in Boulder auch meine Schmerzen dran bin. Vielleicht ist es auch 3,50. Oder mir ist das sowas von schnuppert, weil ich da jetzt an dem Tag eine 6-Minuten-Renne oder eine 4-Minuten-Renne, wenn ich mich locker fühle, mich die ganze Zeit durch die Nase atmen kann, die Natur genießen im Boulder, das ist halt das Wichtigste an diesen Easy-Runs und ich mag das auch halt, ich meine, ich trainiere halt alleine und.
Ich mag das eigentlich sehr und gerade in den Easy-Runs, wenn ich dann alleine renne, kann ich dann nochmal alles rekapitulieren, auch wenn ich davor einen richtig guten Long Run hatte oder, einfach eine harte Session, dann kann ich einfach am besten abschalten und da ist mir einfach egal, welche Pace und diese, wir haben da auch so schön so ein Reservoir und wenn dann so windstill ist, dann ist das richtig glatt, das Wasser und dann spiegeln sich die Berge, ist einfach nur das schönste Gefühl und ich meine, warum muss ich dann am Ende Stopp oder noch, ist mir auch egal, ob es jetzt 16,7 ist oder 17.
Aber du triffst einen Nerv von sehr vielen Strava-Junkies, das ist auf jeden Fall mal so. Vielleicht hatte ich auch vor Frankfurt noch mit einem ehemaligen Verbandstrainer von dir gesprochen und der hat mir vielleicht auch erzählt, dass du das Erleben von Natur erlebst, Sehr gerne auch in Trainingslagern fortgeführt hast, also alleine in die Natur gehen.
Und vielleicht hast du das auch bei solchen Trainingslagern zwischen zwei Sessions gemacht, dass du nochmal ein bisschen wandern gegangen bist. Ja, also das ist für dich aktive Erholung, ja? Äh, davon weiß ich nichts. Also nein, ich habe früher das halt vielleicht ein bisschen übertrieben. Ich war einfach zu, sagen wir mal, nicht leidenschaftlich, aber ich wollte halt mich immer nur bewegen, bewegen, bewegen.
Das kennen vielleicht auch viele, wenn sie so halt einfach nur hyperaktiv sind, so ein bisschen und so halt sofort sich einfach nur bewegen wollen. Ich habe jetzt halt gemerkt, dass das einfach nicht gut ist und ich meditiere viel, mache viele Atemübungen, die mir total gut tun und ich habe das langsam so ein bisschen unter Kontrolle, aber jetzt in den letzten...
Oh, hallo? Ja, wir hören dich. Mein Bildschirm ist gerade schwarz. Ja, wir hören dich. Also wir hören dich auf jeden Fall noch und wir sehen dich schon. Okay, jetzt geht's wieder. Und wo war ich stehen geblieben? Dass du es früher ein bisschen übertrieben hast. Ja, aber jetzt im Griff hast du ja. Ich kann mich jetzt nicht mehr erinnern, dass ich die letzten, also seit ich auch bei meinem Trainer bin, ist mein Schlaf eigentlich der wichtigste.
Und ich bin eine sehr gute Schläferin, also ich schlafe fast über die Hälfte des Tages. Also manchmal schaffe ich es so zehn Stunden meistens, aber ich fühle mich auch sehr, ich kann auch manchmal elf Stunden schlafen oder auch manchmal zwölf Stunden oder also Mittagsschlaf dann noch. Ich glaube, das ist auch so ein bisschen der Recovery Key bei mir und natürlich mit dunkler Schokolade dazu. Und dann ist bei mir eigentlich alles im Lot.
Es war auch nicht Dieter Hogen, der mir das erzählt hat, sondern es war deutlich weiter zurück. Es war noch in deiner Juniorenzeit. Du hast vorhin gesagt, ich laufe ja schon ewig, oder Philipp hat das gesagt, du läufst ja schon ewig, weil mich ganz viele Leute gefragt haben, ey, wer ist das denn? Kanntest du die vorher?
Nimm mal alle mit, wo kommst du her, wie bist du ans Laufen geraten, wie kommt dieses schon ewig Laufen zustande? Ja, da kann ich gleich mal sagen, ich bin Blanka. Ich heiße, ich werde geschrieben B-L-A-N-K-A und nicht irgendwie mit C oder mit I. Das machen so viele falsch. Ich hoffe, ab jetzt nicht mehr.
Und ich wurde in Frankfurt-Oder geboren und kann, seit ich denken kann, eigentlich bin ich nur gerannt. Ich habe halt auch zwei Brüder und ich bin mit einer alleinerziehenden Mutter aufgewachsen. Also dadurch ist halt auch diese besondere Beziehung mit meinem Trainer, da ich halt nie einen Vater hatte und dann sind wir halt, bin ich eigentlich so, die beste Zeit war in Wandlitz, das ist so im Norden von Berlin.
Es ist halt ganz nah in Berlin, aber es gehört zu Brandenburg. Und dort ist es einfach traumhaft zu trainieren. Da ist Wald, da ist ein super See. Und da bin ich eigentlich mit meinen Brüdern, mit meiner Mutter schon immer gelaufen. Immer um den See und bin mit Crossläufen, mit so einem, das nennt man Sparkassencup.
Da gibt es immer so verschiedene Läufe aufgewachsen. Selbst. Von der Frau, von meinem allerersten Trainer bin ich immer noch in Kontakt. Und sie wohnt ja auch dort oben in Wandlitz mit. und ich bin total happy, dass ihr unter mein Bild geschrieben habt und ich bin, das war so emotional und das war einfach toll und durch diese Sparkassen-Cups mit diesen Crossläufen kam ich dann immer mehr und mehr auch mal in die Leichtathletik, auf die Leichtathletik-Bahn.
Das hat mir auch Spaß gemacht und ja, ich habe trotzdem die Crossläufe weiter beibehalten und dann kam ich halt auf die Sportschule und Cottbus, was halt wirklich ganz woanders ist, eigentlich ganz unten im Süden von Berlin. Ich weiß auch nicht direkt, wie das dazu kam. Da habe ich dann mit Trampolin angefangen.
Ich habe keine Ahnung. Ich glaube, meine Mutter hat das irgendwie eingefädelt. Ich meine, ich habe auch mit Touren angefangen früher, wo ich ganz, ganz klein war in Frankfurt, oder? Und da hatte ich halt immer Spaß, so das Seil hochzuklettern oder Ringe zu machen. Aber leider gibt es ja keine Ringe für Frauen.
Aber Ringe und Boden war mein Lieblings Disziplin. Und dann, keine Ahnung, weil kam ich dann irgendwie zu Trampolin, was denn aber eigentlich nur anderthalb Jahre gehalten hat, weil ich habe halt so ein bisschen Nystagmus in den Augen, wo ich dann wo die sich so ein bisschen bewegen, also immer so wackeln, wenn ich mich irgendwie drehe oder so, da kommt der Trampolin überhaupt nicht in Frage.
Schwierig, ja. Dann war klar, ab der siebten Klasse, dass ich dann. Auf die Sportschule für, vorher war ich auf der Grundschule, dann auf die Sportschule für Leichtathletik komme und natürlich nicht Trampolin, weil alle haben gesehen, dass ich auch neben Trampolin immer gelaufen bin und gelaufen bin.
Das hat mich einfach so gefreut und auch mein Trainer dort, Ich weiß nicht, ob er das dann irgendwann hört hier, aber mein alter Trainer. Muss ich ehrlich sagen, verdanke ich auch sehr viel. Und ich bin sehr happy, dass ich dort die Zeit verbracht habe. Es ist ein super Olympiastützpunkt dort. Die haben mich immer sehr unterstützt und mich auch frei laufen lassen.
Auch wenn ich es manchmal übertrieben habe mit den Long Runs und mich ein bisschen zurückhalten mussten. Aber das macht Dieter jetzt nicht mehr so doll, deswegen ist es alles okay. Ja, dann nach der Sportschule, Dieter hat mich dann angesprochen und seitdem bin ich einfach professioneller Athlet und ich hoffe, dass ich das so weitermachen kann.
Ich studiere nicht oder irgendwas. Ich habe mich hundertprozentig auf den Sport konzentriert und hoffe, dass ich das auch machen kann. Ich wollte erst Schauspielerei studieren oder so, aber habe es dann doch nicht gemacht, weil ich habe gemerkt, ich will eigentlich nur laufen und es passt einfach nicht zusammen.
Aber vielleicht, ich habe richtig Interesse, sowas dann mal später zu machen, wie zum Beispiel Kai Pflaume oder so. Ich würde ihn so gerne mal kennenlernen. Vielleicht können wir da was einfädeln. Da bin ich recht zuversichtlich, dass wir das mal arrangiert bekommen. Es würde mich ja wundern, liebe Blanka, wenn Kai nicht sowieso diese Folge hört.
Lieber Kai, wir stellen den Kontakt mal her, glaube ich. Das ist so cool, weil ich liebe auch sowas in Richtung Redaktion oder auch generell YouTube zu gehen. Und ich liebe halt seine Den mit Wer weiß denn sowas oder Klein gegen Groß. Ich wollte mich da auch schon mal bewerben, das ist einfach so cool.
Das ist eigentlich so meine Kurzgeschichte jetzt, also alles mal so im Schnelldurchlauf. Und ich hoffe einfach, dass ich jetzt die nächsten Jahre weiter mit meinem Trainer genießen kann und dass es einfach so weitergeht. Also fantastisch, viele Sachen, die wir noch nicht gehört hatten. Ich glaube Philipp auch nicht. Ja, macht erstmal klar, was du für ein breites Spektrum hast, ja, von der Trampolin-Turnerin zum Marathon-Star, das ist eine sehr, sehr schöne Geschichte.
Übrigens, klein gegen groß, war jetzt am Wochenende ja die Aufzeichnung für die Ausstrahlung im Dezember, glaube ich. Ich weiß, was du sagen willst. Und zwar? Freddy Ruppert. Exakt. Freddy Ruppert war jetzt am Wochenende da. Die Aufzeichnung läuft. Wenn die Folge dann kommt, dann weisen wir nochmal explizit drauf hin. Also der...
Kai ist ja jetzt völlig drin in Laufszene, in Triathlon-Szene und so weiter. Und ich finde es halt doch total cool, wie viele Sportlerinnen und Sportler inzwischen bei ihm auftauchen aus unterschiedlichen Bereichen. Aber das ist halt so eine coole Symbiose, die er da erschafft. Von YouTubern bis zu Fernsehstars, Promis, auch immer wieder neue und aufstrebende Sportlerinnen und Sportler, die zum Beispiel einen großen Erfolg hatten.
Also das ist schon sehr, sehr cool. Also, wir stellen den Kontakt her. Ja, ich auch. Ich weiß es auch nicht. Genau, bin ich gespannt. Ja, weil das stelle ich mir bei Laufen ja gar nicht so einfach vor. Also ich meine, Laufen ist ja doch meistens mit dem Raumgewinn verbunden, es sei denn, es ist irgendwas auf dem Laufband oder so vielleicht.
Nee, also ich habe auch viele andere Talente. Ich wollte mich immer bewerben für Handstand laufen, weil ich habe immer früher, wo ich klein war, halt meine Mutter und mein Bruder mussten immer die Stoppung machen und ich sollte dann immer, habe ich dann halt ohne Wand immer Handstand gemacht und wollte immer meine Zeit schlagen und ich weiß gar nicht, was du meinst.
Ich habe das ewig nicht mehr gemacht. Vielleicht sollte ich mal wieder trainieren. Ich sehe Optionen. Ich glaube, mein Rekord war so bei 80 Sekunden oder so. Wow, das ist nicht schlecht. Mal schauen. Ich sehe da die, obwohl du bist ja dann groß. Ich hatte jetzt gedacht, dass du gegen Fabi Hambüchen da antrittst, aber das wäre ja groß gegen große.
Wir kennen ja die Größe klein gegen einen großen Mann. Oder so, ne? Ja, großartig, Blanka. Hast du schon eine Idee, wo es hingehen soll oder machst du nochmal Urlaub? Wie läuft der Rest des Jahres oder weiß noch nicht? Wir haben uns noch gar keine Gedanken gemacht so direkt, weil wir planen halt immer nicht so weit voraus.
Aber ich würde halt so gerne jetzt wieder nach Neuseeland fliegen, was wir jetzt jedes Jahr bisher gemacht haben, weil da ist es einfach eher so, es gibt keine flachen Strecken gefühlt. Und man hat einen riesen Wald vor sich, super Strecken, wo man so einfach als Adventure-Runs exploren kann. Und da ist es halt auch perfekt, vielleicht auch meine YouTube-Videos mal ein bisschen aufzufrischen.
Ich habe ja lange keine mehr gemacht und auch mal generell einfach ein bisschen mehr abzuschalten, ein bisschen mehr zu meditieren und ein bisschen mehr Japanisch lernen und eventuell vielleicht auch mal surfen lernen. Das wäre richtig cool. Also zu YouTube gleiche kurze Frage. Was ist denn bisher so dein YouTube-Content gewesen?
Weil dann verlinken wir das. Wir werden in den Shownotes ohnehin dein Instagram-Profil verlinken. Das solltet ihr alle hier, die hier zuhört, auf jeden Fall mal reinfolgen. Weil da werdet ihr sicherlich zukünftig noch viel sehen, was Blanka noch so macht und vorhat. Aber dann verlinke ich, schreibe ich mir direkt hier mal in mein schlaues Büchlein, YouTube-Kanal verlinken.
Dann gibt es da vielleicht auch noch mal ein paar neue Abonnenten. Was machst du denn da so bisher? So Trainings-Content oder so? Vlogging? Also ich stelle die gleichen Storys rein wie die Reels in Instagram, aber ich habe halt schon ein paar Videos rausgebracht. Die sind ein bisschen lange schon her, aber ich habe zum Beispiel meinen ersten, wo ich die unter 70 Minuten in den Halbmarathon habe, habe ich zum Beispiel gerecapt oder auch schon mal ein paar Insights von Neuseeland gemacht und...
Jetzt habe ich halt mich entschieden, eine Serie zu starten. Da kommen noch ungefähr fünf Videos, glaube ich. Muss ich aber noch machen. Ich hatte jetzt in der Marathon-Verwaltung noch keine Zeit, aber ich habe schon die Skripts und so alle fertig. Die Serie heißt halt Run with Groove. Und die besteht aus sieben Episoden.
Und ich habe jetzt schon zwei rausgebracht. Die erste ging um die Flow-Rope und die zweite um die Jump-Rope. Und da zeige ich halt einfach, was ich so mache, wie ich es mache, wie Leute das für sich nutzen können und warum ich es mache und warum es auch Spaß machen kann. Dass ich auch zeige, dass man laufen kann und gleichzeitig auch noch andere Sachen, die auch Spaß machen. Und die nächsten Episoden, die kommen.
Werden viele überraschen. Sehr gut. Nimm uns mal mit, Jump Rope, was du da machst und was der Hintergrund ist. Jump Rope mache ich eigentlich nur so ein paar Mal, einfach nur so kleine Sprünge, mal seitlich, mal nicht. Also ich mache es auch manchmal gerne mit Musik, dass ich dann immer so einen Rhythmus mache, aber ich mache es hauptsächlich einfach nur so ein bisschen, dass es Spaß macht und meine Fußgelenke ein bisschen stabilisiert.
Einfach nur, es ist halt ganz anders als einfach wenn man nur läuft, sondern da kann man noch ein bisschen mehr so seine kleinen Muskelgruppen in den Füßen stärken und, ja, ich lerne manchmal ein paar neue Tricks, aber ich habe jetzt einfach so viel zu tun gehabt, auch mit der Marathon-Verarbeitung, dass ich halt, nicht so viel gemacht habe, weil ich habe einfach zu viele Hobbys, habe ich das Gefühl. Ich mache Jump Rope, Flow Rope und da kann ich nicht so viele Tricks auf einmal lernen und ich habe jetzt für mich die Leidenschaft eigentlich eher Flow Rope.
Ich weiß nicht, ob das jeder kennt. Das ist so ein dickeres Seil. Ja, das ist halt nicht eine Jump Rope, sondern eine. Dicke Seil mit einem dicken Knoten an beiden Enden und das schwingt man halt so wie kann man das erklären? In so acht Zirkels um seinen Körper, aber man kann es halt auch nicht nur in acht Zirkel, sondern auch in verschiedenen anderen Sachen. Es gibt so viele Tricks, aber ich habe halt, das erste Video geht darüber und da zeige ich ein paar Basic Moves, die man schon, mit denen man beginnen kann.
Und die habe ich halt von einem Amerikaner, der dort auch im Boulder wohnt, der macht viel mit so ein, ja, beschäftigt sich viel mit Nervensystemen und so und das schult halt, dass man nicht jetzt so Strength Training macht, um irgendwas zu stärken, sondern es soll zu dem natürlichen Movement, was man vielleicht manchmal verlernt hat, wiederfühlen.
Also ich weiß nicht direkt, wie man das sagen kann, aber es ist halt die natürliche Bewegung, die man schon eigentlich mitbekommen hat früher, wo wir als Neandertaler gerannt sind und irgendwie wieder in den Körper führen. Dieses Flow-Gefühl und diese rückmischen Bewegungen. Ich kann es jetzt nicht anders erklären, aber... Muss man sich angucken auf deinem YouTube-Kanal, dann hat man eine Idee. Ja, genau.
Und das machst du mit barfuß, weil du sagtest kleine Muskelgruppen bei kleinen Sprüngen? Ja, am besten ist es eigentlich so barfuß, aber lieber auf so einen schönen Teppich, wo es ein bisschen weich ist. Aber wenn man halt doch erstmal startet oder kleine Probleme vielleicht irgendwo hat, ein paar Nickels oder Kniebeschwerden, würde ich es vielleicht erstmal mit Schuhen machen.
Ja, das sind alles sehr, sehr coole Ansätze. Ich habe schon wieder das Gefühl, du sagst, du schläfst sehr viel, aber dafür hast du ganz schön viele Hobbys und dafür läufst du auch ganz schön viel. Dein Zeitplan ist doch ein bisschen, wie soll ich sagen, angespannt. Aber du nimmst dir das, was du brauchst.
Ja, ich nehme den Tag halt, wie es ist und mache Schritt für Schritt. Deswegen kam jetzt auch die YouTube-Videos zu klein, weil ich mich dann eher fokussiert habe auf andere Dinge. Das war dann Japanisch lernen, weil es mich ein bisschen mehr runtergebracht hat als alles andere. Und ich mache halt das, worauf ich gerade Lust habe und was mir gerade gut tut.
Und bis jetzt bin ich aber relativ zufrieden. Ich überlade mich nicht oder so, sondern ich mache alles in Ruhe. Ich habe jetzt mir auch für die nächsten Wochen mal nach Zahlen bestellt, weil, ich denke, ich mal da mal einsteigen will, um jetzt gerade, wo ich es nutzen kann, ein bisschen, wo ich runterkommen soll und nach den ganzen Interviews und so, da will ich mal schöne japanische Bilder mit Malen nach Zahlen ausmalen und da freue ich mich schon drauf.
Also sowas halt einfach nur was machen, was einem gut tut. Gibt es denn auch schon Anfragen für kommende Rennen oder habt ihr das alles noch abgeblockt? Nein, also ich hatte schon mal ein paar Gespräche, auch dort bei der Pressekonferenz, aber da denken wir noch nicht drüber nach oder irgendwie, ich meine, wenn man so ein großes Rennen gemacht hat, soll man doch erstmal enjoyen und genießen und nicht schon an das Nächste denken.
Deswegen, wir wollen jetzt erstmal Neuseeland, vielleicht, wenn das klappt, das wäre super und vielleicht renne ich auch erst in einem halben Jahr wieder, vielleicht im April, März und das ist, wäre mir egal, ich möchte einfach erstmal mich dann wieder gut aufbauen und gesund bleiben. Aber wir haben keinerlei Pläne.
Das klingt doch erstmal sehr, sehr gut. Vielleicht abschließend noch, weil wir wissen, dass dein Terminplan reichlich eng ist, was die Abfolge von Interviews betrifft und die Kollegen aus dem Fernsehen sich auch gleich noch bei dir melden. Wie muss man sich das vorstellen, weil du vorhin gesagt hast, du bist Profi, schon seit einigen Jahren Klar, ich weiß noch, früher Marathon Team Berlin, inzwischen startest du für Berlin Athletics, glaube ich Dieter ist dein Coach Wie finanzierst du dich?
Also wir wissen, du hast es vorhin schon gesagt, Essex ist dein Ausrüster Hast du darüber hinaus noch einen Manager, der sich um solche Dinge bei dir kümmert, Also nicht nur die Rennen, sondern auch Vermarktungsthemen, Werbepartnerschaften und so weiter Ich könnte mir vorstellen, dass zumindest in den nächsten Wochen vielleicht ein paar mehr Anfragen nochmal reinkommen.
Im Herbst werden immer die neuen Etats vergeben und verplant und ich meine, so jemand, wie soll ich sagen, Lockeres, Befreites, die einfach mal am ersten Mal schon 2020 rennt, die wird da glaube ich sehr beliebt sein, was potenzielle Anfragen betrifft. Ja, ich hatte ja einen sehr guten Adidas-Vertrag, ich glaube für drei, vier Jahre so ungefähr und das hat mein Manager halt auch eingeleitet und mein Manager ist auch gleichzeitig mein Trainer, also das ist alles in einem.
Und da war ich schon sehr gut abgesichert. Das hat mich auch sehr gefreut und ich bin da sehr dankbar über Adidas. Dann bin ich ja leider raus und zwei Jahre lang hatte ich dann halt keine finanzielle Unterstützung. Das wurde dann halt schon knapp jetzt auch und deswegen war es halt so eine sehr krasse Überraschung, dass Essex dann angefragt hat und dass es dann Gespräche mit meinem Manager gab.
Davon wusste ich gar nichts. Erst ein paar Tage, bevor ich überhaupt den Vertrag unterschrieben habe, Also habe ich überhaupt davon erst mitbekommen und das war einfach nur richtig toll zu wissen, dass ich jetzt eventuell ein richtig gutes Backup habe mit Essex. Und jetzt dadurch, dass ich diesen Marathon in 2020 gelaufen bin, habe ich halt noch mehr eine finanzielle Unterstützung. Und das ist halt auch das Einzige, was ich bis jetzt als Space so habe. Also Essex ist schon...
Ein Segen für mich und da bin ich sehr, sehr dankbar. Aber sonst habe ich keinerlei weitere Mittel, wo ich irgendwelche Unterstützung kriege. Aber vielleicht ist es ja in den nächsten Monaten, nächsten Jahren, vielleicht gibt es da irgendwas, wo man ich weiß nicht, von der dunklen Schokoladenfirma geschwimmen sollte.
Das ist auch ein guter Hinweis. Wenn man schon so ein heavy User ist, dann macht das total Sinn. Absolut. Das andere ist ja Kader. Ich bin gar nicht sicher, warst du vorher im Langstreckenkader 10.000 Jahre, oder? Nein, ich war jetzt auch zwei oder zwei Jahre lang nicht im Kader und habe dadurch, leider keine Sporthilfe mehr bekommen, weil halt Straße nicht zählt.
Ich bin ja die letzten Jahre trotzdem relativ gut gerannt, aber halt nur halt Bahn zählt und dadurch bin ich jetzt froh, dass ich die 10.000 Meter wenigstens. Gelaufen bin dieses Jahr, in 31-1-15. Ich glaube, das ist die Kader-Norm. Deswegen kann es sein, dass ich nächstes Jahr wieder Sporthilfe und im Kader bin.
Also die 2.20 kann ich dir helfen, die reichen für einen Kader. Achso, ich dachte, ich habe irgendwie mal, ich weiß nicht, ich habe keine Ahnung, Ralf, es kann sein, dass das mit den Timings, das ist ja immer bei diesen Nominierungsrichtlinien nicht ganz klar, wie lange quasi der Quali-Zeitraum gilt, aber eigentlich müsste ja der Frankfurt dabei sein.
Es würde mich jetzt sehr stark wundern, Es wäre sehr dumm vom DLV. An Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wirst du im nächsten Jahr den Marathon-Kader bereichern. Oh, das würde mich sehr freuen. Ja, das würde auch, glaube ich, den DLV sehr freuen. Das würde auch den DLV sehr freuen, weil wenn man so eine Athletin auf dem Silbertablett präsentiert bekommt, dann darf man da ruhig mal auch als Verband dankbar sein.
Sag mal, aber trotzdem mal so eins, schauen wir mal einmal auf die Träume. Am nächsten Wochenende, also jetzt am Wochenende, ist Philipp ja schon in New York, als wenn diese Folge rauskommt, weil er da ganz heimlich sich an Platz 1 der Olympischen Quali-Liste setzen will, weil er wahrscheinlich noch einen Elite-Startplatz sich erhält. Der Comeback.
Nee, aber tatsächlich gilt ab 1. November der Qualifikationszeitraum für die Olympischen Spiele in Los Angeles 2028. Das ist noch wahnsinnig weit hin. Gibt es solche Fernträume, die du hast? Also ich kenne deine Vorliebe für Bestzeiten in bestimmten Strecken. Da sind sehr ambitionierte Dinge drauf. Aber gibt es auch so ein Ereignisding, wo du sagst, boah, das wäre schon echt cool? Sowas wie Olympia oder, keine Ahnung, Iron Man of Hawaii?
Ja, da leckt es bei mir leider am Schwimmen. Ich kann nicht gut schwimmen. Das habe ich schon mal gehört, ja. Same here. Aber es ist nicht so schlimm. ja, also ich meine, ich bin nicht jetzt als kleines Kind aufgewachsen und habe gesagt, oh, ich will unbedingt zur Olympia. Ich wollte einfach immer nur rennen und das genießen.
Deswegen, aber ich meine, L.A. ist für mich natürlich ein Traum. Also es wird, also mit hoher Wahrscheinlichkeit ist dort sehr warmes Wetter. Und es wird eine wahrscheinlich hügelige Strecke. Und das ist ja perfekt für mich eigentlich. Und man könnte sich super in Boulder auch vorbereiten. Also L.A. ist schon ein.
Ein Wettkampf, wo ich sage, ja, ich denke, da würde ich gerne mal hin. Und das wäre einfach nur toll. Davon wusste ich gar nicht, es ist ja der 1.11., da die Quali ist. Dann habe ich ja leider ganz knapp, ich weiß ja nicht, was die Quali ist, aber vielleicht hätte die Zeit ja gereicht. Tatsächlich wissen wir das auch noch nicht, weil der Weltverband das noch nicht rausgelassen hat.
Die Quali-Zeit wird sehr hoch sein, weil sie ja nicht wollen, dass so viele Läuferinnen dann tatsächlich über die Quali-Zeit reinkommen. 70 Plätze insgesamt nur. Also bereinigt ja dann auf maximal drei Starterinnen pro Nation. Aber geh mal davon aus, dass du schon in dem Bereich, den du jetzt gelaufen bist, laufen müsstest für eine Norm.
Also es wird irgendwo bei 2020 sicher sein, vielleicht 2021. Aber so in der Preisklasse wird das schon liegen, um sich direkt zu qualifizieren und nicht übers Ranking. Sonst ist es halt übers Ranking. Aber es war jetzt nicht der Erste. Nicht der Erste. New York ist ja auch nicht so direkt dafür geeignet, eine sehr, sehr, sehr schnelle Zeit zu laufen.
Philipp versucht es trotzdem. Aber gut, das muss er selber wissen, warum er da hinfährt. Ich habe wie vereinbart, Blanka, Blick auf die Uhr. Du hast darum gebeten, dass wir deinen Zeitplan einhalten. Ah, fünf Minuten habe ich noch. Ja, wir sind da auch normalerweise nicht so. Aber in diesem Fall, die Kolleginnen und Kollegen von RBB wollen heute auch noch mit dir sprechen. Ich hatte davon schon gehört am Wochenende, dass die da natürlich ein gesteigertes Interesse daran haben.
Das soll auch alles so sein, weil das ist cool für dich und wichtig für dich. Und wir sind wahnsinnig stolz und total happy, dass du Zeit für uns hattest und ich glaube, das war nicht nur ein sehr, sehr spannendes, sondern auch ein Gespräch, was viele Sachen über dich zu Tage gefördert hat, die die allermeisten Leute noch nicht wussten. Erstmal herzlichen Dank dafür.
Ja, ich bedanke mich auch ganz herzlich und ich wünsche auf jeden Fall viel Erfolg in New York und ich meine, einen guten Flug. Ich denke mal, New York wird bestimmt richtig cool. Aber er läuft da nicht, er läuft da nicht. Genau, ich bin in New York schon mal gelaufen mit besagtem Kalt Pflaume, vor drei Jahren war das.
Deswegen haben wir da einen ganz guten Draht zu dem auch. Ich bin aber diesmal tatsächlich für einen Sportreiseveranstalter vor Ort, für der Tour, die da mit knapp 500 Leuten, rüberfliegen, die da alle starten dürfen und die darf ich da ein bisschen die Tage vorher noch begleiten, den ein oder anderen Lauf vielleicht noch im Central Park machen und ein bisschen was über Last-Minute-Tipps für einen Marathon erzählen, so in die Richtung.
Deswegen wird das für mich trotzdem schön, weil New York eine coole Stadt ist, aber auch natürlich diese ganze Marathon-Stimmung damals absolut bereichernd war. New York, muss ich sagen, ist stimmungstechnisch auch auf jeden Fall was, was man mal erlebt haben sollte. Du hast ja noch viel vor dir. Also ich bin mir fast sicher, dass es dich irgendwann auch mal vielleicht noch nach New York zum Marathon verschlagen wird.
Da hat ja bestimmt Dieter auch noch sehr gute Connections, kann ich mir vorstellen. Ja, ich schließe mich, Ralf, an. Vielen Dank, Blanka, dass du einmal so schnell geantwortet hast. Damit habe ich nämlich gar nicht gerechnet, weil ich dachte mir, Gott, wenn ich jetzt Blanka schreibe, die wird 37.000 Nachrichten haben.
Also keine Chance, dass wir da irgendwie rechtzeitig, bevor ich fliege, uns austauschen können. Deswegen freut mich das sehr, dass das geklappt hat. Das war ein super cooles Gespräch. Ich appelliere hier nochmal an euch zu Hause. Folgt Blanka gerne auf Instagram und vor allem auch auf YouTube beziehungsweise abonniert sie da gerne. Das alles werden wir in die Shownotes stellen.
Dann seid ihr immer up to date, was ihren weiteren sportlichen Werdegang betrifft und andere Challenges rundherum. Denn das ist, glaube ich, der richtige Ausgleich, wie du schon erzählt hast. Viel Spaß gleich beim Interview mit den Kollegen vom Fernsehen. Und genau, ansonsten dir erstmal eine schöne Auszeit und Erholungsphase und du machst das genau richtig, genieß alles in vollen Zügen.
Danke, vielen lieben Dank und auch noch einen schönen Tag und immer, immer erinnern, run with groove. Ja, weißt du was, pass auf, die kleine Episode erzähle ich noch. Ich bin vielleicht am Sonntag direkt weggeflogen aus Deutschland und bin, wenn ihr so ein kleines Grundrauschen im Hintergrund hört, ich muss euch leider sagen, es ist das Meer.
Das ist ein bisschen lauter hier, weil wir direkt am Meer sind. Heute Morgen wollten wir eine kleine Runde machen, ein halbes Stündchen vor dem Frühstück, kleine Runde drehen, ein bisschen Groove mitbegrühen, so ein bisschen Sonnenaufgang gucken und so. Ist ja echt schön. Vielleicht haben wir uns verlaufen und sind an einer Stelle nicht rechts abgebogen, sondern weiter gerade ausgelaufen.
Es geht hier relativ zackig den Berg hoch und runter. Es war dann sehr trailig. Der steilste Part war natürlich Sand, weil wir an einem falschen Strand wieder angekommen sind. und dann noch mal leider über den Berg mussten. Es war dann statt der halben Stunde eine Stunde und statt gut fünf Kilometern neun Kilometer. Ich hatte Hunger, dass ich schon sehr, sehr schlecht drauf war.
Macht das alles nicht. Macht das alles nicht. Macht es besser. Nach dem Frühstück laufen. Das sind Abenteuer. Das habe ich dann auch immer gehört. Du meinst doch schön hier und so. Ja, super. Ich hatte so Hunger. Leute, macht keinen Blödsinn. Dann noch einen schönen Urlaub. Ja, danke, danke. Macht keinen Blödsinn. Wir hören uns nächste Woche. Blanka, vielen Dank.
Erhol dich und bei allem, was du hast, mach weiter so. Ist alles cool. Dankeschön. Tschüss. Ciao, ciao.