BESTZEIT· Folge 344

#344 BESTZEIT auf der Strecke: Podcast-Staffel beim München-Marathon

Freitag, 16. Oktober 2026 · 1 h 28

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Shownotes

Was für ein tolles Lauf-Wochenende in München! Ralf und Philipp liefen gemeinsam mit Felix und Marvin als BESTZEIT-Podcast-Staffel beim München-Marathon. Sie erzählen von der großartigen Stimmung entlang der Strecke und davon, was diesen Lauf für sie so besonders gemacht hat.
Ralf berichtet außerdem von seiner schwierigen Vorbereitung mit Achillessehnenproblemen, dementsprechend wenig Laufkilometern und seinem alternativen Ansatz mit Radfahren, Krafttraining und Atemübungen. Außerdem blicken Philipp und Ralf auf zwei weitere große Sportereignisse des vergangenen Wochenendes: die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii und den Chicago-Marathon inklusive aller Highlights, Dramen und Überraschungen.

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Herzlich Willkommen auf der weiteren Zwischenstation unserer wunderbaren Herbsttournee durch die Lauf- und Marathon-Orte dieser Republik. Im Bestzeit-Podcast von Philipp Flieger, dem rasenden Staffelläufer und Ralf Scholt, dem nicht so rasenden Staffelläufer. So, jetzt erstmal eine ehrliche Frage, wie geht's dir? Ey du, ich hab ein bisschen Muskelkater, Ralf. Ah, jawohl, jawohl, das wollte ich hören.

Ich war wirklich Sonntagabend erst mal sehr beseelt von dem tollen Erlebnis in München, aber dann auch einigermaßen verwundert und zwar positiv, dass ich gar nichts merke. Ich dachte mir so, krass, okay, ist jetzt ja auch nicht ganz so regelmäßig, dass ich aktuell so über 20 Kilometer laufe. Und mit Felix sind wir dann ja die zweite Hälfte sozusagen des Staffelmarathons gemeinsam gelaufen und vier Minuten auf dem Kilometer ist jetzt, okay, ist jetzt nicht rasend, aber ist jetzt auch nicht ganz langsam und dachte mir so, Mensch, ich fühle mich ja richtig gut, wie kann das denn sein?

Aber heute ist ja Dienstag, wenn wir aufnehmen und es hat sich einmal mehr bewahrheitet. Diese klassische Regel, wenn man irgendwann Muskelkater verspürt, dann in aller Regel zwei Tage danach macht sich das spätestens richtig bemerkbar und ich bin heute Morgen so ein bisschen semidynamisch die Treppe runtergelaufen und dachte mir einfach, so, ah, Mensch du, also die Waden sind doch ein bisschen fest irgendwie, und dabei habe ich jetzt nicht mehr die ganz krassen Schuhe angehabt, sondern eher so ein Hybrid-Modell, sage ich mal, zwischen komfortabel, aber auch ein bisschen Spaß und nämlich hier, die Leute unter euch, die werden den schon sicherlich kennen, Adi Zero Boston, und ne, ein bisschen merke ich schon. Ich habe so gut tonisierte Waden, würde ich sagen.

Ja, was soll ich sagen? Ich bin eher im Bereich ordentlicher Muskelkater rechts wie links. Wade oder Oberschenkel? Nee, Wade nicht. Aber Oberschenkel. Oberschenkel. Also, pass auf. Jetzt muss ich ja dir erstmal ein Geständnis machen und euch auch. Ich wollte mich ja vorbereiten. Das war der Plan. Auf dieses Staffel-Event. Hatte auch eine Idee, wie ich das manchmal habe, wie sowas funktionieren kann.

Hatte auch guten Willen, wie das funktionieren kann, aber hatte schwaches Fleisch. Zu deutsch, das letzte Mal, dass ich gelaufen bin, vor Samstag, war am 13. September. Also ziemlich genau vor einem Monat. Okay. Seitdem konnte ich einfach nicht laufen, weil ich permanent Schmerzen an der rechten Sehne, Achillessehne, aber nicht an der Sehne selber, sondern neben der Sehne hatte.

Die dann halt ausgestrahlt hat auf die seitliche Wadenmuskulatur und sich fortgesetzt hat in der ganzen Kette das rechte Bein hoch. Zu deutlich, ich bin einfach nicht gelaufen in der gesamten Vorbereitung. So, das ist natürlich eigentlich... Unfug dann, aber ich wollte ja euch nicht hängen lassen und ja auch da sein, weil ich das ja auch als Event sehr cool fand, da beim München-Marathon einfach mal mitzulaufen.

Wir hatten es versprochen und so weiter und so weiter. Das sind ja so typische Sachen, wo man sich selbst, wie soll ich sagen, auch ein Stück unter Druck setzt. Dass man sagt, okay, ich möchte da unbedingt hin. Und das hat ja wahrscheinlich schon jeder von euch zu Hause mal irgendwie erlebt, dass man denkt, okay, eigentlich ist das keine Vorbereitung, eigentlich ist das jetzt Quatsch.

Aber man will es halt trotzdem versuchen. So, wie habe ich mich jetzt dem genähert in den letzten vier Wochen? Das ist ja doch ein relativ langer Zeitraum, ja. Also erstmal habe ich mich relativ intensiv behandeln lassen, zwei- bis dreimal die Woche. Das hat natürlich zu einer Verbesserung geführt, klar, aber es war zäh.

Also nicht so, dass man denkt, okay, jetzt macht es einen Riesenschritt vorwärts. Ich war nicht beim Arzt, muss man auch sagen, weil ich da jetzt nicht ganz gesehen habe, wie mir das weiterhelfen soll. Ja, weil was soll jetzt ein Arzt anderes machen? Na klar, könnte man über eine Stoßwelle nachdenken oder.

Irgendwas injizieren, was die Entzündung irgendwie rausnimmt oder so, wollte ich aber eigentlich nicht machen und habe dann versucht, das anders zu bewerkstelligen, nämlich über diese Physiotherapie. Ja, ich bin, das habe ich ja schon ein paar Mal hier erzählt, in Leverkusen, da bei Leuten, die eben sich permanent mit, Sportlerinnen und Sportlern auseinandersetzen und die sind schon sehr, sehr erfahren, was solche Sachen angeht.

Aber es bleibt ja das Problem, dass man auch einigermaßen fit sein muss, weil ich ja den ganzen Sommer über, das hatte ich ja auch schon mal gesagt, praktisch nichts gemacht habe oder sehr, sehr, sehr wenig gemacht habe. Also ich war zu dem Zeitpunkt, als ich angefangen habe, und ich war dann genau zweieinhalb Mal laufen und dann tat mir halt diese Scheiße da weh, war ich halt echt nicht fit.

Also habe ich eine Kombination aus Radfahren und Krafttraining und Atemübungen gemacht. Philipp schaut mich jetzt schon so ein bisschen an, als würde er sagen, okay, der Typ wird langsam komisch. Ich bin sehr gespannt. Also das ist auf jeden Fall ein Puzzleteil, was ich jetzt nicht erwartet hatte. Ja, aber ist ganz cool. Vielleicht auch etwas, wo man ...

Im gesamten Leben ein bisschen zu wenig drauf schaut und was einem tatsächlich auch in der Vorbereitung auf solche sportlichen Herausforderungen wirklich helfen kann. Also habe ich natürlich jetzt erstmal versucht, eine Basis auf dem Rad herzustellen, sowohl mit längeren, ruhigen Ausfahrten als auch mit Intervallen.

Soweit ja nichts Außergewöhnliches mache ich ja sonst durchaus auch, wenn ich auf irgendein Triathlon-Event hinarbeite. Das ist das eine, aber ersetzt natürlich das Laufen nicht. Das ist ja auch klar, sondern du kannst den Motor entwickeln, aber viel mehr ja auch nicht. Dann habe ich versucht, das mit entsprechend Krafttraining zu begleiten.

Und zwar in der Regel zweimal die Woche. Von Allgemeinkraft natürlich, aber eben auch spezifische Kraft, heißt Ausfallschritte, Kniebeugen, Kniebeugen in Ausfallschritte, durchaus auch mit ordentlich Gewicht, bis hin zu sehr harten. Wenigen Belastungen in der Rennwoche. Das heißt, da habe ich dann am Schlitten, keine Ahnung, irgendwas mit 250 Kilo oder sowas, drei, vier Wiederholungen, um halt den Oberschenkel auf sowas wie diese Stoßbelastung vorzubereiten.

Plus ich bin ja eine Woche vorher das Radrennen gefahren, auch unter der Maßgabe, dass ich ja nochmal irgendwas Intensives machen musste. Das ist auf dem Rad ja nicht so intensiv wie beim Laufen. Also das kann man nicht vergleichen. Das heißt, bis ich auf dem Rad mal in eine ordentlich intensive Belastung reinkomme, da muss ich schon richtig feuern.

Und du hattest ja mal irgendwann gesagt, eine Woche vorher einen kleinen Fünfer laufen. Zum Beispiel, oder zwei Wochen vorher, zum Beispiel in Berlin an dem Wochenende. Ist ja gar nicht so schlecht. Aber da hätte ich tatsächlich nicht laufen können an dem Wochenende. Da hatte ich beim Gehen schon Probleme.

Und dann habe ich halt dieses Radrennen gemacht und nach dem Radrennen hatte ich tatsächlich auch Muskelkater in den Oberschenkeln. Also da habe ich schon, ordentlich Gas gegeben. Das war eine knapp zweistündige Belastung, ist natürlich schon auch dann nochmal was anderes, aber zwei Stunden Belastung im intensiven Bereich, hilft natürlich trotzdem, ist ja gar keine Frage und dann habe ich halt in der Woche ein bisschen weniger Rad gemacht und noch zweimal Krafttraining, wie gesagt, mit der Spitzenbelastung, am Schlitten drei Tage vorher so, das war jetzt erstmal die Vorbereitung, ja, in der Hoffnung, dass ich halt dann schmerzfrei laufen kann.

Weil das eine ist ja, laufen können, laufen mit Beschwerden, wo man dann nachher weiß, okay, ich komme jetzt hier irgendwie durch, aber wenn ich aufhöre, wird es nicht besser werden. Haben wir alles schon gemacht, oder? Haben wir alles schon gemacht. 100 Prozent. Also ich kann mich, glaube ich, an wenige Ereignisse erinnern, wo es weg war. Es gab das aber.

Ich weiß nicht, was da im Körper für ein Prozess dann abläuft, also wo du wirklich teilweise über längere Zeit, Wochen, irgendein Problem hast, von Patella irgendwas und dann irgendwann trainierst du da drüber oder machst dann halt ein Rennen, weil du denkst, das geht jetzt nicht an, das muss ich halt irgendwie machen und danach war es weg.

Also das ist sehr selten, dass das vorkommt, aber ist auch mal vorgekommen. Leider ist es in aller Regel aber so, dass es das deutlich schlechter macht. Und ich hatte ehrlicherweise damit gerechnet, weil ich halt auch bei den Dingen, ich komme ja gleich nochmal zu den Atemübungen, da habe ich halt immer noch was gemerkt im Laufe der Woche und so.

Und ich hatte damit gerechnet, okay, ich werde halt irgendwie loslaufen und, nach zwei, drei, vier Kilometern spätestens werde ich das merken und dann wird das nicht besser werden und irgendwie werde ich da durchkommen und wenn ich mal zwischendurch laufen muss, dann muss ich mal, also gehen muss, dann muss ich mal gehen.

Aber irgendwie werde ich es schon schaffen, den Staffelstab zu übergeben. Wobei ich natürlich schon sagen muss, also zehn Kilometer sind für mich jetzt kein Pappenstiel. Es waren für dich sogar 11, oder? Waren es nicht sogar 11 bei dir? Dazu kommen wir ja gleich nochmal, Herr Flieger. Das ist halt schon eine Laufdistanz. Ich habe dir jetzt nochmal nachgeguckt.

Das letzte Mal, dass ich so lange gelaufen bin, war vor über einem Jahr. Oh ja, okay. Und zwar beim Triathlon in Münster im vergangenen Jahr. Das heißt, das ist eine vollkommen untypische Ausdauerbelastung für mich. So, jetzt bevor wir zum Sonntag selber kommen, jetzt nochmal zu den Atemübungen. Dem liegt, eine Versuchsanordnung zugrunde, mit der man VO2 Max verbessern kann.

Ohne aufs Rad zu gehen, zu laufen oder zu schwimmen oder sonst was zu machen. Okay. Klingt erstmal spannend, ne? Das klingt sehr spannend. Und ich fand es allein schon, weil es spannend war, hätte ich es auch gemacht, selbst wenn der Staffellauf dann nicht angestanden hätte. Ja, weil es tatsächlich spannend ist.

Versuchsanordnung läuft folgendermaßen. Man atmet 30 Mal in schneller Folge ein und aus. Ein- und Ausatmung roundabouts jeweils 2 Sekunden. Also das ist so ein Atemrhythmus, wie man ihn beim Flottenlaufen hätte. Man steht dabei oder sitzt dabei. Also Atmung ist dann, vielleicht einen Hauch langsamer. 30 Mal.

Nach den 30 Mal einmal tief einatmen, Luft anhalten und losgehen. Wenn man meint, okay, so ganz lange geht es vielleicht nicht mehr, leicht anfangen zu traben. Okay. Wenn man meint, okay, jetzt wird es langsam ernst, schneller laufen. Ja, so lange, bis man nicht mehr kann. Das Ganze dreimal. So, da habe ich mich auch erst herangetastet. Also ich habe halt in der ersten Woche das immer einmal gemacht pro Tag, dann einmal morgens und einmal nachmittags, dann zweimal hintereinander und dann die restlichen Wochen so wie in der Grundanordnung, also dreimal in Folge diesen Circle durch.

Ja, so ihr habt ja schon gemerkt, okay, an irgendeiner Stelle fange ich ja dann wieder an zu laufen. Am Anfang war das halt so, dass ich gedacht habe, okay, länger als 10 Sekunden, ist jetzt auch nicht gut, weil dann wird es halt mit dem Fuß nicht besser. Tatsächlich war das dann in der Rennwoche und nochmal, das habe ich täglich gemacht dann einigermaßen okay, aber wir reden ja von 10, vielleicht 15 Sekunden, easy joggen bis ein Hauch schneller joggen, mehr ist es ja nicht weil versucht mal eure Luft anzuhalten, sehr sehr lange haltet ihr die Luft dann nicht mehr an das ist so, und deshalb war ich, atemtechnisch ganz gut, aber im Kopf natürlich immer noch sehr unsicher, was das dann werden würde am Sonntagmorgen.

Hast du mal Atemübungen gemacht, konsequent? Nee, also zumindest nicht als aktiver Athlet. Philipp denkt immer noch darüber nach, ob er weiterhin mit mir diesen Podcast machen möchte, seitdem ich Atemübungen mache. In jüngeren Jahren wäre ich dem Ganzen vielleicht tatsächlich unberechtigterweise kritischer gegenübergestanden und hätte es ein bisschen als Hokuspokus abgetan. So bin ich nicht mehr.

Ich muss sagen, ich habe früher auch leider als Läufer nicht so den Zugang zu Yoga gehabt. Mangels, weiß ich gar nicht, einfach Mangels hat man irgendwie nicht so die, weiß ich nicht, die Offenheit vielleicht mitgebracht oder die Angebote gehabt und ab und an, vor allem wenn ich mit Adidas irgendwie unterwegs war, gab es die Option, zum Beispiel sagen, ja wir machen einen Morning Run, klar das wäre jetzt irgendwie, die erwartbare Choice, aber ich habe das jetzt auch ein paar Mal gemacht, dass ich gesagt habe, nee wenn es, die Möglichkeit gibt, dass da irgendwie eine Yoga-Lehrerin oder so ist, dass ich da mal die Yoga-Session morgens mitmache zum Start, in den Tag, da geht es ja auch viel um bewusstes Atmen und solche Dinge und

ich muss sagen, ich fand das echt gut. Hat mir auch echt was gegeben irgendwie und wenn man da mit einer grundsätzlichen Offenheit erstmal rangeht und nicht mit dieser Aberhaltung so, ah ja, Yoga, also ich muss sagen, ich habe das nur nicht aus dem Performance Aspekt gesehen, sondern eher aus diesem.

Entspannungs- Wellbeing Aspekt so und mir hat das echt gut getan, ich fand das super und von dem her ist das ein spannender Ansatz, und ich weiß jetzt nicht, Dunkelziffer müssen wir mal zukünftig öfters unsere Gäste hier fragen, die im Lauf oder im Triathlon-Game tief drin sind, ob das Teil ihrer Routine ist.

Wahrscheinlich gibt es da auch eine Dunkelziffer, die womöglich höher ist, als das der Öffentlichkeit bekannt ist, aber ich finde das spannend, also ich finde das total spannend. Also was ja passiert bei diesen Atemübungen, ist natürlich erstmal, dass man bewusst atmet und so weiter, aber durch das Luftanhalten und sich dann bewegen oder leicht joggen, tritt natürlich eine Übersäuerung ein.

Also es tritt Laktat ein. Also du spürst das halt so. Also wenn du eine Idee hast, wie Laktat kommt, dann spürst du das halt. Das setzt sich in den ganzen Körper fort. Also das ist schon so. Ist dann mal wieder eine spannende Erfahrung, weil ich meine, wer von uns euch geht denn halt wirklich ins Laktat?

Wahrscheinlich zu wenige, um das mal so zu formulieren. Ist auf jeden Fall ein sehr spannender Ansatz. Ich kann euch gleich noch einen anderen sehr spannenden Ansatz, erläutern, den ich jetzt gerade so anfange ein bisschen zu verfolgen. Danach wird Philipp mich noch seltsamer anschauen, da bin ich relativ sicher.

So, dann sind wir also nach München und ich hatte da wirklich auch Lust drauf, weil erstens, ihr Lieben, habt ihr uns natürlich eingeladen. Zweitens, es ist schon spannend, halt auch eine neue Szene, einen neuen Ansatz, in diesem Marathonumfeld da kennenzulernen. Wir waren ja beide noch nicht bei dem Marathon in München zu den Europameisterschaftsrennen, ja, aber eben nicht zu den normalen Austragungen.

Deshalb war das sicher alles für uns sehr spannend und ich war, wirklich betrübt, dass der Samstag leider vom Wetter so schlecht war, weil das war toll aufgebaut da im Olympiapark, da waren ja noch die Kinderläufe und der, Coffee Run und so weiter und so weiter und es hat leider geschüttet in Strömen, das war wirklich, sehr, sehr bedauerlich, weil das habe ich natürlich niemandem gegönnt.

Und dafür war der Sonntag toll. Und ich glaube auch, dass es halt insgesamt eine sehr coole Veranstaltung war. Ich finde, weil ich war vor ganz vielen Jahren, also wirklich wahrscheinlich zehn reich nicht, war ich schon mal beim München-Marathon für, ich glaube, für einen ehemaligen Sponsor von mir. Und auch eben auf der Expo, die damals noch in der Olympiahalle war.

Und da muss ich fairerweise sagen, Und also, wenn man sonst so irgendwie Berlin und so, ist jetzt vielleicht auch nicht ein bisschen unfair der Maßstab, aber so dieses Spektakel gewöhnt ist oder selbst sowas wie Hamburg da in den Messehallen, dann war das schon damals echt. Sagen wir mal, ein bisschen provinzieller und nicht sonderlich sexy, dass du da jetzt Lust gehabt hättest, da groß mehr als nötig Zeit drin zu verbringen.

Insofern fand ich den Ansatz der jetzigen Veranstalter, zu sagen, hey, lasst uns doch gucken, wir haben ja so ein geiles Gelände vor der Tür mit Olympiapark und diesem ganzen Setup rund um den Hans-Jürgen Vogelplatz ist er, glaube ich. Lasst uns doch versuchen, das zu nutzen. Und dann gab es auch dieses zeltartige Konstrukt und diese Außenstände. Ich fand die Idee schon mal super geil.

Mir hat es so leid getan, dass das Wetter am Samstag so bescheiden war und einfach, ja, wie du schon gesagt hast, in Strömen geregnet hat. Aber jetzt lass mal vorstellen, es wäre so ein richtig goldener Oktober gewesen am Samstag. So Nachmittag vielleicht sogar noch 15 Grad, blauer Himmel, so wie man es aus München kennt.

Wie geil das dann gewesen wäre, dass das eben alles draußen ist. Also ich setze da auf die Zukunft. Hoffentlich dürfen die das eben weitermachen und hoffentlich werden die dann auch mit gutem Wetter mal belohnt, weil dann ist das natürlich Freitag, Samstag richtig geil. So wichtig, wie wir im Podcast ja auch gehört haben, so ein bisschen als Running Festival inszeniert und wo auch ein Begegnungspunkt von allen Leuten, die halt gerne sind, von laufbegeisterten Menschen.

Insofern, das hat mir auch ein bisschen das Herz gebrochen, muss ich sagen, Samstag, dass ich dachte, ah, okay, das ist wirklich einfach unglücklich jetzt. Dafür muss man ja sagen, und da kommst du jetzt ja dazu, Sonntag war es Wetter, also für Laufen eigentlich perfekt. Es war teilweise ein bisschen böiger Wind, ja, also ich meine, wenn du einen Marathon rennst, ist das sicherlich teilweise ein bisschen störend gewesen.

Für diejenigen wie mich, die ja dann nur in einer Staffel unterwegs waren, war es teilweise spürbar, aber natürlich aufgrund der Kürze unseres, wie soll ich sagen. Laufanteils war es jetzt verschmerzbar, aber unabhängig davon waren die Temperaturen, und das Wetter an sich ja echt ein Traum. Ich habe meinen Freund Augen auf bei der Streckenwahl. Wieso war es bei dir nicht so gut? Nein, im Gegenteil. Achso, bei dir war es sehr gut.

Also, dann kommen wir mal zu der Staffel. Wir waren dann ja zu viert, also Felix, Philipp und Marvin, der freundlicherweise sich ja da in der Woche noch eingeklingt hat. Ich habe dann die Startnummern abgeholt und so weiter, dann treffen wir uns am Samstag und Marvin kommt und ich war nicht ganz sicher, ob er es als Scherz meinte und ich fürchte, er meinte es nicht als Scherz.

Er meinte, sag mal, was avisieren wir denn für eine Endzeit, so Richtung 2020 und ich gucke ihn so an, ich kenne ihn leider nicht gut genug, um das jetzt als Ironie direkt zu dechiffrieren, und ich glaube, es war nicht so viel Ironie dabei, fürchte ich. Und ich so, Moment, stopp. Also, die anderen drei wussten ja nichts von der von der, sagen wir mal, wenig intensiven Vorbereitung.

Aber ich bin natürlich auch, selbst wenn ich fit bin, nicht in der Lage, 35 Minuten auf 7.000 Meter zu laufen. Also ich habe mir dann gleich gesagt, pass mal auf, wenn ich eine Stunde laufe, dann ist gut. Weil das war für mich halt auch durchaus das Einzige, was realistisch war, dass ich einen 6er Schnitt laufe.

Also sowas, was ich sonst so in der Grundlage irgendwie halbwegs passabel laufen kann. Alles andere war für mich total utopisch, Weil, wie soll das gehen, ohne Laufen einen Monat und davor dreimal und davor sechs Wochen nicht. Also, das kann ja nicht funktionieren. Gut, dann habe ich euch und ihnen diesen Zahn mal gezogen, dass ihr mich da halt irgendwie nach 40 Minuten oder was irgendwo erwartet.

Dann wird es ein bisschen frisch untenrum, Jungs. Ja. Aber ich hatte natürlich durchaus meine Fähigkeiten als Kartenleser. Und sagen wir mal jetzt nicht unkundig, was die Topografie in München angeht. Da hatte ich mich jetzt schon vorbereitet. Und deshalb hatte ich ja gleich darum gebeten, mit einem Hintergedanken, dass ich den zweiten Part laufen dürfte, wollte, sollte.

Also erstens war das relativ nah zum Hotel und wir mussten ja dann auch wieder zurück nach Köln. Also das spielt ja dann auch bei der abreise durchaus eine rolle aber das ist vor allen dingen teil der erst auf der michael freiheit ja, und dann vor allen dingen im englischen garten stattgefunden hat da spielte, wind gar keine rolle das war schon mal ein großer vorteil.

Es war ganz toll, muss ich wirklich sagen, weil wir waren ja da an der Stelle, ja, thanks to und nochmal Chapeau an Marvin, mittendrin, ja, im wilden Marathonfeld, also wir waren ja irgendwo so zwischen drei Stunden und drei Stunden 15 Läufern, so in dem Bereich waren wir unterwegs. Und der Start war ja 25 Minuten später, musst du ja sagen. Ja genau, wir sind 25 Minuten später als das Hauptfeld gestartet, also weil der Marvin sehr schnell gelaufen ist, nochmal Kudos dafür, waren wir in diesem Bereich unterwegs, zwischen 3 und 3.15.

Wo ich natürlich auch viele Läuferinnen und Läufer an mir vorbeiziehen lassen musste und vorbeiziehen gesehen habe wo ich auch dachte, ey Leute, ihr seid ganz schön viele dafür, dass ihr doch vergleichsweise schnell lauft ja, also come on, ja und da war, es war wirklich, es war wirklich total cool weil ich bin da so vor mich hingelaufen und hab da so meine Beobachtungen gemacht das war wirklich lustig.

In kompletter Wiesen-Outfit, in einem fetten Trainingsanzug mit einem innen gefütterten Hoodie über natürlich, Laufklamotten, keine Ahnung. Ich hatte ja eine kurze Hose und ein Singlet an. Also was soll ich denn sonst anziehen? Mir wird dann relativ schnell warm. Ich habe jetzt auch nicht so ein Friergefühl so schnell.

Jedenfalls waren da sehr, sehr unterschiedliche Leute, sehr viele, die sich unterhalten haben und alles Mögliche bei einem ja doch respektablen Marathon-Tempo logischerweise. Und ich habe dann ja eben von Kilometer 10 bis 21 gemacht. Also, ne, wenn euch jemand sagt, ist ein Zehner und es sind dann doch elf, ist echt scheiße.

Ich glaube sogar, Ralf, dass es ein bisschen länger als Halbmarathon war. Ich weiß nicht, du musst wahrscheinlich das Halbmarathon Halbmarathon-Markierung passiert haben. Ja, habe ich passiert. Genau, weil wir dachten schon irgendwie so, also wir haben es nicht mehr, also wir haben es nicht gesehen, als Felix und ich dann losgelaufen sind. Und ja, also da war schon, also bei uns war es so, Wir sind ja quasi, wir sind im Olympiapark erstmal gewesen, haben da unsere Sachen ein bisschen abgestellt und haben uns dann auf den Weg gemacht, was tatsächlich eigentlich ziemlich praktisch ist.

Du nimmst halt die U-Bahn, dann sind wir irgendwie vier Stationen gefahren, dann nochmal anderthalb Kilometer zu Fuß gegangen von der Gisela-Straße durch den Englischen Garten zum Wechselpunkt. Und also es waren schon in der U-Bahn Menschenmassen unterwegs, muss man sagen, weil natürlich ganz überraschend nicht nur wir zu diesem Wechselpunkt gegangen sind oder an die Strecke zum Anfeuern.

Und eben auch als wir aus der U-Bahn rauskamen, waren wir ja schon relativ schnell wieder an der Strecke und es war voll, es war da, wo wir waren, war es voll, es war laut, die Leute waren, richtig enthusiastisch an der Strecke, richtig krass am Anfeuern, wir sind durch den Englischen Garten, da war es dann kurz ein bisschen ruhiger, bis wir auf die andere Seite vom Englischen Garten kamen und da hast du schon aus weiter Ferne, geile Mucke gehört und DJ-Sets und Menschen, die da übelst am Anfeuern waren und das hat richtig Bock gemacht.

Die Stimmung in München war richtig geil, muss ich sagen. Und das hat mich irgendwie ein bisschen überrascht, weil ich in der Vergangenheit immer schon so ein bisschen... Ja, rausgehört hatte, dass München da ja ein bisschen abfällt im Vergleich zu manch anderem deutschen großen Marathon. Und das kann ich auf jeden Fall jetzt aus eigener Erfahrung überhaupt nicht teilen. Das war so geil.

Auch generell, Felix und ich sind ja zusammen die zweite Hälfte gelaufen. Das war, es war voll. Also da, wo wir gelaufen sind, muss man sagen, klar, wir sind ja nur Staffel gelaufen. Wir haben dann relativ viele Leute noch überholt, die halt dann Marathon gelaufen sind, beziehungsweise später am Marienplatz ungefähr kam ja dann auch, glaube ich, das müsste ja der Halbmarathon gewesen sein, wieder zusammen zu uns.

Also da war dann spätestens echt teilweise auch schwer durchzukommen. Also gar nicht unbedingt als Kritik verstanden wissen, aber das war einfach eine Beobachtung, sage ich jetzt mal. Also es gibt keine gute, perfekte Lösung wahrscheinlich für, du musst ja irgendwie die Leute wieder ins Ziel bringen. Irgendwann kommt das ja dann zusammen vermutlich und dann sind halt sehr unterschiedliche Geschwindigkeiten aufgrund der unterschiedlichen Streckenlängen, die da einfach zusammengeführt werden.

Es gab zwei, drei Stellen, auch im Werksviertel muss ich sagen, wo ich dachte, oi, da sind ja also viele Menschen unterwegs und dafür ist es fast zu schmal, also weil da teilweise Straßen waren, die halt dann nur quasi eine Spur waren, wo es einfach nicht viel Platz war. Aber spricht ja auch erstmal für die Veranstaltung selber, dass die eben 40% Zuwachs verzeichnet haben von letztem Jahr auf dieses Jahr und in Summe glaube ich um die 40.000 Teilnehmenden jetzt ja über die verschiedenen Strecken unterwegs waren, das ist ja erstmal, absoluter Ritterschlag und zeugt ja davon, dass das offensichtlich sehr, sehr gut angenommen wird.

Ja, Stimmung habe ich schon gesagt, outstanding, ich glaube auch der Ansatz, den die Veranstalter erfahren und das haben sie ja bei uns im Podcast auch erzählt, zu sagen wir begrüßen eigentlich alle, auch im Spezial alle Running Communities, Run-Crews nicht nur teilzunehmen, natürlich, klar, dürfen sie gerne an der Veranstaltung teilnehmen, aber auch, wenn sie sagen, sie möchten an der Strecke einen Stimmungsnest machen, das tut uns nur gut.

Muss man ja sagen, ist ja auch nicht bei allen Marathons so, weil ja natürlich manche Run-Crews vielleicht auch mit gewissen. Mit Brandpartnern zusammenarbeiten, die vielleicht nicht die Brandpartner sind der Veranstaltung, da wird ja manchmal teilweise auch versucht, das aktiv zu unterbinden und in München offensichtlich ganz anderer Ansatz zu sagen, ja, nee, alle welcome, freuen wir uns, wenn ihr da was macht und ich finde, das hat man echt gemerkt.

Also ich fand das wirklich, wirklich geil, wie viele Menschen da Bock hatten, an der Strecke zu stehen und geile Stimmung zu machen und ich kann gar nicht sagen, ich habe mal am Anfang gedacht, hey, ich versuche mal mitzuzählen, wie viel, punkte ich mit lauter Musik und irgendwie, wo du gemerkt hast, das ist irgendeine Zusammengehörigkeit offensichtlich, das ist besprochen oder abgesprochen, dass die jetzt gesagt haben, an der Stelle treffen wir uns und supporten hier alle Läuferinnen und Läufer auf der Strecke.

Ich habe es dann irgendwann aufgegeben, weil es so viel war. Und das fand ich schon richtig cool. Das hat richtig Laune gemacht. Also wir haben ja keine Vergleichswerte logischerweise, weil wir beide die letzten Jahre nicht da waren. Wir haben natürlich Vergleichswerte zu anderen Städten. Das hinkt aber immer, weil tatsächlich, wenn du ja nicht selber läufst, hast du ja einen völlig anderen Eindruck, weil du hast ja dann immer nur einen punktuellen Eindruck.

Also selbst wenn du an zwei oder drei unterschiedlichen Punkten an einer Strecke bist, ist ja eine vollkommen andere Wahrnehmung. Und deshalb wollte ich da ja auch unbedingt laufen, um mal das Gefühl zu kriegen, wie ist denn das da drin? Um es direkt zu sagen, ich kann mir jetzt noch viel weniger vorstellen, einen Marathon zu laufen.

Also nicht wegen der Stimmung, sondern weil ich gedacht habe, ey, das soll ich jetzt hier noch dreimal hintereinander weitermachen? Nee. Aber das liegt ja auch an meiner herausragenden, tiefenfundierten Grundvorbereitung des Laufens, die ich euch ja schon geschildert habe, ja. Also das auf der Strecke war wirklich ein fantastisches Erlebnis.

Also ein paar Veranstaltungen mit Triathlon- und Laufveranstaltungen habe ich ja auch als Teilnehmer schon doch vorzuweisen. Aber das war schon sehr, sehr cool, muss ich wirklich sagen. Also eine Mischung aus diesen vorher organisierten Stimmungspunkten. Und da war alles dabei, von Techno über Blasmusik, bis hin zu Menschen, die da halt ihre Boxen aufgestellt haben.

Kurz vor dem Wechsel tatsächlich, weil ich beim Hinfahren fälschlicherweise schon an eurem Wechsel angehalten hatte. Wir haben es gelesen, dachte schon, oh Gott, der arme Marvin. Weil ich kurz dachte, hier bin ich richtig. Ach nee, doch nicht. Jedenfalls war da auch ein DJ-Set aufgebaut und die haben mich dann gleich gefragt, ja, wann kommst du denn dann hier und so weiter und so weiter. dann habe ich das kurz hochgerechnet und habe mir ein Lied gewünscht.

Ich habe das Lied dann nicht gehört, das lag aber tatsächlich daran, dass ich schneller war, als ich gedacht habe. Dazu gleich nochmal ein paar Sätze, aber, Erstmal zu der Stimmung. Also es waren durchgängig Menschen. Ja klar, vorne natürlich auf der Partymeile war natürlich was los, aber was wirklich krank war, und da bist du ja auch nicht langgelaufen und Felix auch nicht, der zweite Teil im Englischen Garten.

Ich weiß gar nicht genau, warum, aber jetzt mal so grob. Von den Biergarten-Geschichten, die ja relativ mittig im Englischen Garten sind, bis zum Ausgang Tivoli-Straße. Crazy, absolut crazy. Also da wurde es dann halt auch tatsächlich eng für uns alle Laufenden, weil da standen Menschenmassen. Wirklich unfassbar. Und ich habe immer gedacht, okay, jetzt sind hier so viele Leute, jetzt ist gleich.

Der Park endlich vorbei und dann endlich raus und so. Ich dachte, okay, ich dachte 10 Kilometer, aber leider nicht 10 Kilometer. Und dann noch einen Kilometer weiter. Und die ganze Zeit wirklich krass, krass voll. Und das hat total Spaß gemacht, da zu laufen. Jetzt nochmal zu meinem Laufen selber. Wenn man dann losläuft, dann weiß man ja nicht, was passiert.

Weil das hast du dir ja die ganze Zeit dann die Wochen vorher visualisiert, was passiert dann? Was machst du dann? Was ist? Und so weiter. Ich habe mich nicht eingelaufen, gar nichts. Ich habe vorher ein bisschen mobilisiert und bin dann halt einfach losgelaufen. Ich hatte gar keine Probleme mit dieser Stelle. Also null.

Ich habe mich bemüht, vernünftige Positionen zu laufen und so weiter und so weiter. Ja, alles okay. Nicht so einen sehr langen Schritt zu machen, um nicht, den Stoßimpact zu groß zu haben, wenn man zu lange, raumgreifende Schritte macht. Ja, das ist zwar eigentlich Quatsch bei meiner Länge, aber habe ich halt so gemacht.

Und bin sehr gut zurechtgekommen. Ich bin durchgängig 15 Sekunden schneller gelaufen, als ich dachte, dass ich das könnte. Das fühlte sich komplett easy an und war vollkommen unproblematisch. Das heißt, auch mit einer sehr rudimentären Vorbereitung kann man ein durchaus vernünftiges Ergebnis erreichen.

Minus der Muskelkater anschließend. Weil das ist dann schon was anderes. Du kannst halt, ihr müsst euch ja immer vorstellen, Laufen ab einer gewissen Geschwindigkeit ist ja nichts anderes als Einbeinsprünge in Folge. Es ist immer Einbeinsprung, Einbeinsprung, immer in Folge. Und das kannst du schwer durch andere Dinge als durch Sprünge oder durch Laufen simulieren. Das ist halt einfach so. Die Stoßbelastungen sind halt einfach anders auf die Muskulatur.

Dann habe ich natürlich auch noch, weil wenn ich schon mal dabei bin, dann bin ich halt dabei, noch mit ein paar anderen Vorbereitungen experimentiert, die zu einem sehr besonderen und sehr wundersamen Pulsverlauf geführt haben bei mir, den ich auch noch nicht erklären kann. Vielleicht kannst du mir da... Ja, das ist wirklich super spannend.

Also, was habe ich gemacht? Was man ja normalerweise immer macht, also zumindest im Triathlon-Bereich, man macht halt ja die drei, vier Tage vorher rote Beete-Saft-Kur. Hast du schon mal gemacht? Nee, das war mir zu ekelhaft. Auf die Prozente habe ich immer verzichtet. Rote Beete, ultra geil, mag ich sehr gerne als Gemüse in einem Salat oder sowas.

Rote Beete-Scheiben oder so, finde ich super. Aber Rote Beete-Saft, da hat es bei mir aufgehört. Da habe ich gesagt, Freunde, dann wird es doch kein Weltrekord bei mir, sorry. Ah, Hilfe, ich kriege schon einen Krampf. Nee, also ich finde den tatsächlich relativ lecker, den Rote Beete-Saft. Ja, und, Also ich habe gute Erfahrungen damit gemacht. Also auch bei den Halbdistanzen, die ich gemacht habe, das spielt auch eher in die längeren Belastungen rein.

Also jetzt hatte ich ja dann doch unter einer Stunde, dann ist das natürlich, nicht so eine große Auswirkung. Aber habe ich trotzdem gemacht, gibt einem ein gutes Gefühl, schmeckt lecker und macht Spaß. Wenn ihr Rote-Beete-Kur macht, vor einem Wettkampf oder einem Lauf oder einem Triathlon, denkt dran.

Mindestens eine halbe Stunde Pause zu Koffein-Intake. Sonst keine Wirkung. Also kein Kaffee, kein Tein und so weiter. Sonst verpufft die Wirkung. Das nur als Idee. Dann habe ich darüber hinaus etwas gemacht, was als ein sehr spannender Ansatz in der Literatur beschrieben wurde. Und zwar Picklejuice. Da habe ich... Oh, warte mal, warte mal, warte mal, warte mal.

Pickle Juice, da habe ich irgendwas gelesen. Also in Deutsch übersetzt Gurkenwasser. Gurkenwasser. Also es geht natürlich auch mit diesen Mixed Pickles, also wo dann halt Zwiebeln, Möhren und so eingelegt sind. Da habe ich die letzten Tage entweder auf Insta oder Let's Run oder irgendwas habe ich gelesen, aber ich kriege es nicht mehr zusammen. Bringt irgendeine Brand das irgendwas raus oder irgendwas war da? Weiß ich nicht.

Weiß ich nicht. Brand weiß ich nicht. Bei uns gab es das im Hotel logischerweise. Also ich wollte mir eigentlich am Abend vorher noch einfach ein Glas Gurken kaufen. Was soll der Effekt davon sein, weil bei Rote Bete mit Sauerstoffaufnahme, das ist ja klar. Sag ich gleich noch, aber wir waren dann natürlich zu lange beim Italiener und bis wir unsere Flasche Wein ausgetrunken hatten, das war der vielleicht nicht so günstige Vorbereitungspart, den wir haben, aber wir hatten ein sehr schönes Abendessen und das ist ja vielleicht noch wichtiger.

Wir haben ja jetzt nicht jeder eine Flasche Wein getrunken. Wir haben sie uns geteilt zu viert. Also das war schon okay. Und dann war Rewe zu. Und dann habe ich schon gedacht, okay, ja, vielleicht geht es nicht. Aber dann habe ich gedacht, morgens habe ich nicht Pickles beim Frühstück gesehen, weil das war tatsächlich ein sehr, sehr gutes Frühstücksbuffet.

Ja, das war top. Und es gab halt eine Schüssel mit unterschiedlichen Pickles, also wie gesagt, mit Zwiebeln, mit eingelegten Gurken und so weiter und so weiter. Und das schwamm halt alles noch in dem Pickelwasser. Und da habe ich mir dann einfach ein Glas von rausgeschüttet. Und habe das dann, bevor wir losgegangen sind, zu dem Wechselpunkt getrunken.

Was passiert da? Da passiert eine Plasma-Erweiterung. Und das senkt die Heart Rate in der Belastung. Okay, spannend. Ich kann das mal, ich kann die entsprechende Forschungsanordnung dazu mal hier, in die Show Notes reinstellen. Also ganz spannender Ansatz. So. Dann Laktatgel. Also du merkst schon, wenn schon, dann richtig.

Also an den Puzzletallen drumherum hat es auf jeden Fall nicht gefehlt. Nein. Also Laktatgel ist ja, ihr habt das vielleicht ja verfolgt, vielleicht auch nicht verfolgt, ist ja ein Baustein der Fueling-Strategie von Sebastian Sabe und Jürgen Milf Kirchelscher gewesen bei den beiden Sub-Zwei-Stunden- Marathons in London.

Ja, es gibt halt ein, zwei Firmen, die das jetzt inzwischen anbieten, also Gels, die auch Laktat enthalten. 5% glaube ich, 5% Laktat. Da ist noch nicht so ganz klar, an welcher Stelle man das am besten zu sich nimmt. Ich habe dann halt eine Variante gewählt, die aber in deren eigener Literatur, also von dem Hersteller, beschrieben ist, dass man einen Teil unmittelbar vor dem Lauf als letzte Verpflegung zu sich nimmt und dann noch mal während des Laufes.

Bis wann vor einem Lauf nimmst du normalerweise was zu dir? Also ich habe auch jetzt hier bei dem Halbmarathon ein Gel genommen. Ich würde mal sagen, also wenn ich jetzt weiß, wann die Startzeit ist, das ist natürlich bei der Staffel nicht ganz so planbar, aber würde ich so sagen, so eine Viertelstunde vorher, zehn Minuten vorher.

Und das war jetzt Zufall, aber ich denke, das ist bei uns in dem Fall jetzt auch mit zehn Minuten relativ gut hingekommen. Ja, also das habe ich auch gemacht. Also ich habe eine Hälfte von diesem Laktatgel, was ich dabei hatte, so roundabout eine Viertelstunde vorher genommen. Und das nächste dann bei Kilometer...

5, 6, irgendwo da war eine Verpflegungsstation. Weil ich habe halt ja immer so ein bisschen Schluckprobleme. Und ich brauche dann, das Gel ist relativ dickflüssig. Das schmeckt auch sehr intensiv. Nachher schmeckt das? Das schmeckt schon süß intensiv, aber es schmeckt relativ intensiv. So ein bisschen wie Maronenmus. Kennt das jemand von euch?

Also das schmeckt für mich sehr intensiv. Also ich habe das so in Erinnerung gehabt mit Maronenmus. Und ich muss dann unbedingt was dazu trinken, weil sonst geht das nicht. Und deshalb habe ich halt gewartet bis kurz vor einer Verpflegungsstelle und, habe mir dann da den Rest davon reingedrückt und dann halt Wasser dazu getrunken.

Dabei habe ich mich halt total verschluckt. Und da habe ich dann wirklich länger Probleme mit, wenn man sich beim Laufen verschluckt und dann aber weiterläuft. Kriegst du auch relativ schnell dann Seitenstechen und so. Ja, das hatte ich zum Glück nicht, aber ich habe mich da verschluckt und dann habe ich schon gemerkt, okay, dann geht natürlich der Puls hoch, wenn man sich verschluckt hat und weiterläuft.

Das Lustige, aber das Erstaunliche und Bemerkenswerte, und das muss ich mir wirklich nochmal genau angucken, weil das ist ganz crazy, der Verlauf. Bis dahin, Philipp, hatte ich einen Puls unter 120. Was? Das kann ich sagen. Ist aber so. Hast du einen Pulsgut gehabt? Nee, aber ich habe meine Uhr, die habe ich ja immer an und das ist ja die Referenz.

Und ich habe die zum Lauf fest um den Arm gemacht und die fängt ja jetzt nicht dann plötzlich bei dem Lauf an, anders zu messen als sonst. Okay, krass. Ich habe die ganze Zeit einen Puls unter 120, maximal 120 gehabt. Bei einer Laufgeschwindigkeit, die für mich schon einfach jetzt auch muskulär und vom Trainingsansatz her im oberen Drittel war.

Das war sicher jetzt nicht all out, weil das nochmal Vorgeschichte, bla, ja, so. Aber ich habe mehrfach drauf geguckt, habe gedacht, Puh, das ist aber erstaunlich. Das ist ja nix. Puls oder 20 habe ich, wenn ich auf die A3 fahre. Einfach so, im Sitzen. Na klar. Und zwar bis dahin, bis Kilometer 6. Das ist ja richtig, richtig low.

Also ganz spannend. Mein Problem ist jetzt ein bisschen, ich habe so viele unterschiedliche Sachen vorher gemacht, dass ich nicht mehr so genau Ursache-Wirkung, Korrelation-Ursache-Wirkung. Was war das Entscheidende jetzt am Ende? Ja, das ist genau das Entscheidende. Da bedarf es jetzt nochmal einer Folge-Experimental-Phase. Jedenfalls.

Mit diesem Verschlucken dann da und dem Kämpfen um wieder gleichmäßige Atmung, hatte ich dann einen Kilometer, der auch einen Hauch langsamer war. Klar, ja, das ist ja normal. Da ging dann mein Puls hoch. Und zwar auf 150. Also was auch ein Gap. Bei gleicher Geschwindigkeit. Danach bin ich mit gleicher Geschwindigkeit weitergelaufen.

Und von da an habe ich die ganze Zeit Puls 150 gehabt. Okay, das ist auch interessant, ja. Weil das ist ja schon ein sprunghafter Anstieg zu 120, muss ich ja sagen. Also 30 Schläge ist ja heftig. Ja, also ich habe mich jetzt da nicht scheiße, scheiße gefühlt, sondern ich habe mich so gefühlt, wie ich eigentlich erwartet hätte, dass ich den ganzen Lauf über das Tempo, was ich gelaufen bin, dann einen Puls hätte. So anfühlt, ja.

Also irgendwas zwischen 145 und 155. Das Überraschende war für mich ja dieser unfassbar niedrige Puls vorher. Ja, also wirklich sehr spannend. Der Puls ging dann nochmal ein bisschen hoch, als ich euch gesehen habe. Ja, aus Angst. Naja, aber tatsächlich war ja das letzte Stück so ganz leicht bergauf und ich bin natürlich dann nochmal ein bisschen schneller zu euch gelaufen, weil ich gedacht habe, wir machen jetzt mal einen flüssigen Wechsel, ja, also richtig so mit Staffelübergabe wie bei einer 4x4-Staffel.

Und wir wollten erst mal ein Foto machen zu dritt. Und die beiden so, ja, Mensch, schön, dass du da bist. Komm, lass erst mal ein Foto machen, nee, hier in die Mitte und mach nochmal eben deine Haare und ein bisschen noch abpudern und ich sag mal, ich wollte mal loslaufen oder was? Ja, das war sehr schön, genau. Wir hatten dann bis dato auch die Tracking-App, des Marathon Münchens verwendet, die war relativ gut, bei 20 waren wir uns mal kurz nicht sicher, weil du einfach nicht mehr den Punkt, der sich nicht mehr bewegt hat, da dachten wir schon, okay.

Da hat ja Mary, die ja bei euch war, gesagt, oh scheiße, die Säme. Genau. Jetzt kann er nicht mehr, er muss gehen oder muss anhalten oder was auch immer. Haben wir schon Sorgen gemacht. Tatsächlich, Philipp, war das ja die ganze Zeit natürlich auch meine Sorge, dass es halt so schlimm wird und so wehtut, dass ich halt nicht mehr weiterlaufen kann oder es einfach nicht vernünftig gewesen wäre, weiterzulaufen.

Aber du hast ja dann den richtigen Schluss gezogen. Ich hatte ja ein Telefon dabei, natürlich würde ich euch ja anrufen. Klar, also ich dachte mir, da hätte ich ja gesagt, hol mich ab. Gehen wir einen Kilometer die Strecke zurück und dann wären wir von da losgelaufen, das wäre ja auch kein Problem gewesen.

Nee, wir haben uns sehr gefreut und du saßt jetzt ja auch, also das war ja, wie gesagt, deutlich schneller, als du dir das jetzt im Vorfeld erhofft hattest eigentlich, jetzt auch mit der ganzen schwierigen Vorbereitung. Du warst jetzt ja auch nicht da irgendwie komplett hinüber, ganz im Gegenteil. Nee, nee, gar nicht, gar nicht.

Mir ging es dann ja gut und ich habe gedacht, okay, wenn ich das jetzt ich sie so durchlaufen kann, dann hab ich ein schönes Erlebnis. Und darum ging es mir und uns ja in erster Linie. Weil 2020 war halt unrealistisch. Da konnte ich Marvin auch beruhigen, weil er gesagt hat, was habt ihr denn vor? Wie passe ich da zu euch da überhaupt dazu? Und wenn ihr so ambitioniert seid, dann hab ich gesagt, du Marvin, ich glaub, der ambitionierteste von uns vier wirst du sein wahrscheinlich.

Weil ich hatte mit Felix das Gespräch, am Freitag war das, glaub ich, noch, wo ich dann gesagt hab, Felix lass uns doch zusammenlaufen, weil Felix auch erst meinte, ja, dann macht der auch eine 10, das reicht ja auch, weil er ist jetzt nach dem Berlin-Marathon mit Kai Pflaume zusammen jetzt auch nicht mehr viel gelaufen.

Dann dachte er, komm, lass uns doch den halben zusammenlaufen. Dann ist es ein ordentlicher, für mich aktuell ja fast Long Run eigentlich so, und für ihn ja auch der längste Lauf seit längerer Zeit. Und wir haben ja ein schönes Video dank eurer weiteren Dreharbeiten. Genau, dann haben wir gesagt, wir können noch ein bisschen was filmen und dann machen wir ein schönes Video dazu und versuchen so ein bisschen die Stimmung auch zu transportieren und aber dann war es auch so, dann hat Felix schon so gefragt, ja also, wie schnell willst du denn laufen so, willst du so Richtung Viererschnitt laufen?

Nee, du, wir können doch chillen, lass doch ganz entspannt, wir laufen mal los, so 4.30 ist ja auch in Ordnung so. Ja gut, erster Kilometer war 4.0 und dann sind wir einfach so weitergelaufen. Aber, aber was ihr zu Hause ja nicht wisst, Nochmal, immer vorher gucken, welchen Part man macht oder welchen man nicht macht.

Also an der Stelle, wo der Wechsel war, musste ich schon ein kleines Stück, aber wirklich nur ein kleines Stückchen leicht bergan laufen. Aber die beiden mussten länger bergan laufen, weil das ist eigentlich die einzige wirklich anzunehmende Steigung in dem Marathonkurs. Aber die ist schon fies. Also für die Leute, die dann da sind, das ist halt kurz nach Halbmarathon, ist das schon fies. Ja, muss man sagen, weil die zieht sich.

Und Felix hat ja da in der Nähe mal gewohnt. Richtig. Ja, und hat noch gesagt, ja, also meine Long Runs, die habe ich immer unten an der Steigung beendet und bin den Rest hochgegangen. Und das war so witzig, weil wir sind halt da hochgelaufen und halt wieder, als so ist, man läuft motiviert los, hat Bock.

Dann kam dieser Berg, aber dann irgendwie merkst du das jetzt nicht gleich. Und dann rennst du das hoch und dann nach Kilometer eins oder anderthalb finde ich so, boah, irgendwie pfeift so meine Lunge. Ist das normal? Soll das so sein? Nee, ich glaube, das soll nicht so sein, aber bei mir ist das auch so.

Ich habe gedacht, das wäre ein Stimmungsnest, aber war eure Lunge. Das war unsere Lunge und dann ging es aber dann eine längere Passage im Anschluss in einer sehr angenehmen Neigung runter und dann bist du irgendwie auf diesem Tempo geblieben und wir hatten dann für den Halbmarathon auch irgendwie 4-0 durchgehend irgendwie so plus minus immer.

Das war dann auch echt okay, man hat sich da gut eingegroovt. Und irgendwie trägt es einen ja auch, klar, hast du dann, oder haben wir ja dann viele überholt, wie gesagt, weil die meisten dann mit uns Marathon laufen, und wir eben nicht und wiederum konntest du ganz gut natürlich die Staffelläufe identifizieren, weil die ja hinten die Staffel.

Ja, weil die liefen in der Regel vorbei, das war ja bei mir auch so. Also ich nicht, anderen Leuten vorbei, aber die anderen. Die hatten dann ja die Nummer auf dem Rücken, da konnte man immer identifizieren, da vorne ist wieder jemand, den schnappen wir uns und so weiter. Kleine Anmerkung vielleicht für die Veranstalter, fürs nächste Jahr, ich bin, Felix und ich waren uns da eigentlich einig, ich glaube farbige Nummern wären noch ein bisschen hilfreicher, sowohl vorne als auch hinten, um das noch ein bisschen visueller zu unterscheiden, klar siehst du natürlich.

Also tatsächlich waren die farbig, weil die Marathon-Nummern waren, die Marathon-Nummern waren weiß und wir waren ja mit so einem grünen Balken, mittelblau. Mittelblau, oder mittelblau, wir waren mittelblau, genau, und die anderen waren glaube ich grün, Naja, aber du kannst ja auch die Nummer theoretisch einfach farbig machen, weißt du, die, also das wäre vielleicht noch ein bisschen was, wo du es vielleicht noch, aber ja, Kleinigkeiten, weil wir haben auch ein paar Leute gesehen.

Die, also die, ich will nicht Absicht unterstellen, aber vielleicht auch mangelndes Mitdenken sozusagen, also es gab ja auch Leute, ein, zwei, aber nur die, wo wir gesehen haben, die, keine Nummer hinten getragen haben, die wir dann identifiziert haben, bei uns ging es jetzt auch um nichts, ich weiß gar nicht, was wir für einen Platz am Ende hatten, aber natürlich haben Felix und ich versucht trotzdem, nicht mit dem Messer zwischen zehn, aber natürlich noch ein paar Leute einzuholen.

Wir waren, glaube ich, noch Top 15 mit der Staffel. Oder sogar Top 15, ja. Wir haben natürlich schon versucht, ein paar Leute noch einzusammeln. Und dann hatten wir auch ein paar Leute gesehen, die nur diesen, die wir anhand des Staffelstabs, was ja kein Stab ist, aber diese Rolle, identifiziert haben, die keine Nummer hinten hatten.

Und das ist natürlich ein bisschen, ich sage jetzt nicht uncool, aber es soll ja der Erkennbarkeit dienen, dass die Nummer hinten dran ist, dass da Staffel steht, damit du weißt, das ist potenziell jemand, der gegen den, in Anführungszeichen, laufe ich oder auch nicht. Genau, deswegen sollte man halt diese Nummern glaube ich auch tragen, um sich da erkenntlich zu machen, aber nur ansonsten war das richtig geil und klar, gab es auch ein paar Leute, die einen ja dann, angesprochen haben an der Strecke, ein paar Leute, da bin ich mir ganz sicher, haben uns auch nur angesprochen, die wussten nicht, wer wir sind, aber die haben natürlich die Namen auf der Nummer vorgelesen und das war dann oft so,

ja, auf geht's Felix, super Philipp, boah, und dann guck mal die an, wie schnell die sind und wir immer so, wir laufen nur Staffeln. Wir sind gar nicht so schnell. Also jedenfalls, die Namen vorne drauf ist super. Das war natürlich durchgängig so. Die Leute haben total angefeuert. Das war vollkommen cool. Plus, ähm, Es haben uns schon auch ein paar Leute erkannt. Also da haben auch viele Bestseite-Grufe und so weiter. Ich habe eine Minute vor unserem Exel noch ein Foto gemacht am Staffelpunkt.

Da kam auch jemand, kann ich nur kurz ein Foto machen? Ja, so schnell dann, weil ich glaube, Ralf kommt jetzt jeden Augenblick, dann müssen wir weiterlaufen. Nee, das stimmt schon. Das war cool und ich habe auch von einigen Jahren im Nachgang haben wir auf dem Bestseite-Account oder auf meinem Account auch Nachrichten bekommen, dass sie uns gerne gesehen hätten, aber wie gesagt, der Samstag waren wir jetzt nicht lange.

Du warst ja auf der Expo, um unsere Startunterlagen zu holen. Ich habe es mir dann doch verkniffen, mit der Kleinen da irgendwie länger im Regen rumzustapfen. Aber ich schließe nicht aus, dass wir das ja mal wieder machen können vielleicht. Und dann freut es uns natürlich auch immer, wenn wir Leute aus unserer Hörerschaft treffen.

Also die Rückmeldungen auch in der lokalen Presse habe ich natürlich jetzt auch ein bisschen verfolgt, die waren durchaus euphorisch, weil dieser Change in Richtung mehr Publikum, anderes Publikum, sehr stimmungsvolle Veranstaltung insgesamt, hat ja offensichtlich auch in München, nochmal intensiv stattgefunden.

Also ich fand, das war eine Fortsetzung von dem, was ich in Köln beobachtet habe. Berlin ist immer so ein bisschen anders, weil das da vielleicht noch ein bisschen etablierter war, dass relativ viele Menschen an der Strecke stehen. Und ich war halt auch auf dem Kudamm, wo kein Stimmungsnest eigentlich ist, sondern da war ja von Schneider Electric ein Stimmungsnest gebaut worden.

Also das war ein bisschen untypisch, deshalb konnte ich das da nicht so genau vergleichen, aber bei Köln und bei München jetzt hatte ich wirklich auch diese, Idee, dass da was passiert in Richtung Wandel, nochmal Wandel. Der Menschen da drumherum, Wandel, was halt insgesamt passiert, Wandel auch der Wahrnehmung in der Stadt halt als Event.

Gar nicht als Lauf, sondern als Event. Und dazu kommt noch. Dass halt einfach unfassbar viele Menschen das machen. Also nochmal Respekt, vor allen, die so um mich herum waren. Also in dem Bereich 300 bis 3 15, 320, keine Ahnung. Chapeau, Leute. Wie easy ihr das da in den allermeisten Teilen abgespult habt. Cool, wirklich cool.

So, pass auf. Bevor wir uns jetzt noch mit dem ein oder anderen weiteren sportlichen Treiben befassen, ich offenbare euch jetzt noch kurz eine weitere Technik, die ich gerade ausprobiere. Und wahrscheinlich wird Philipp mich jetzt noch schräger angucken. Es kommt gleich so, ich chille gerne neuerdings auf meinem Nagelbrett.

Es ist nicht unähnlich. Ich würde euch auch vielleicht empfehlen, diese Technik nicht direkt in der Öffentlichkeit oder an eurem Arbeitsplatz auszuprobieren. Ich bin schon gespannt. Es geht um Regeneration. Es geht um Regeneration und um die Innervierung des Sympathikusnervs. Ja? Auch das sind keine neuen Techniken, sondern das sind halt Sachen, die tatsächlich auch teilweise in der Sowjetunion schon ausprobiert worden sind und dort, nicht nur intensiv erforscht, sondern auch angewandt worden sind. So.

Was ist die Technik? Die Technik ist eine 40-sekündige bewusste Körperhaltung, die dazu führt, dass Stressreduktion, dass der Sympathikus angesprochen wird, dass es eine Entspannung gibt, ein Reduzieren von Cortisol, ganz wichtig, nach sehr harten Einheiten, nach Läufen, nach Stress im Leben, im Alltag, im Beruf.

Was macht man dafür? Philipp hat keine Ahnung. Also ich bin schon bei Sowjetunion ausgestiegen, da habe ich kurz an den Konsum von Meth-Amphetamin gesagt, aber um den Sympathikus zu, also aber ansonsten, bin ich sehr gespannt, bei der Körperhaltung war ich dann raus, 40 Sekunden bewusste Körperhaltung, Kopfstand vielleicht oder sowas irgendwie.

Ganz einfach, 40 Sekunden lang Zunge rausstrecken. Und das soll was nochmal machen, den Sympathikus? Was ich alles gerade beschrieben habe. Also, okay. In welcher Studie ist das dokumentiert oder ist das mehr so ein Hörensagen? Ich hänge die Studie auch hier in die Shownotes rein. Ja. Nochmal. Macht es nicht direkt an eurem Arbeitsplatz. Und vielleicht auch nicht an der Bushaltestelle. Ihr könntet als seltsam wahrgenommen werden.

Aber probiert es mal aus. Es ist spannend. Okay, krass. Es ist wirklich spannend. Nochmal. Wenn ihr abends irgendwie noch vibriert vom Tag, vom Training, was auch immer, probiert es mal aus. Einfach 40 Sekunden Zunge rausstrecken. Also richtig rausstrecken. So wie Gene Simmons von KISS. Deshalb hat er das immer gemacht. Der wollte sich ein bisschen regulieren.

Verstehst du. Der hat sich runtergeatmet. Ja, ja. Also ganz spannend. Sag mal, in München haben ja auch unsere Bestzeit-Podcast Gäste, also weiblichen Gäste, reüssiert. Nina Reuter hat gewonnen bei den Frauen. Und Katharina hatte ja schon gesagt, dass sie nicht in der Form ist, ganz weit vorne zu laufen, hatte auch, glaube ich, relativ große Probleme.

Aber auch sie hat die Stimmung angetrieben, überhaupt zu Ende zu laufen. Zweite geworden. Genau, haben jedenfalls Platz 1 und 2 belegt. Und ja, also insgesamt, glaube ich, ein. Deutlicher Schritt nach vorne, was das Gesamtevent angeht, haben wir ja schon gesagt, aber auch eine klare Richtung, was sportlich den Weg angeht.

Und ich bin sehr gespannt, wie die sich da Köln und München in den nächsten Jahren positionieren oder weiterentwickeln wollen. Und in Frankfurt erwarten wir dann ja das ultimative Aufeinandertreffen der drei besten deutschen Männer. Richard Ringer, Armand Petrus und Samuel Fitwi. Richard Ringer war übrigens auch bei der Veranstaltung am Samstagnachmittag.

Auch das so ein Beleg. Richard ist bei einer anderen Brand, also nicht bei der, Vertragsbrand des München-Marathons. München-Marathon ist mit Brooks. Richard ist ja bei Asics. Aber das zeigt halt die Offenheit, mit der man da rangehen kann. Und ich glaube, das ist auch ein vernünftiger Ansatz zu sagen, okay, wir sind die Lauf-Community.

Weil wenn man sich selbst einschränkt, dann ist das halt ein Weg. Und vielleicht gibt es da auch bei dem nächsten großen deutschen Marathon bald einen Wechsel, was das angeht, habe ich auch schon gehört, aber dazu dann vielleicht nochmal mehr. Das ist mir auch schon zugetragen worden, ja. Ein interessanter Move einer Marke, die jetzt fand ich zuletzt.

Nicht mehr sonderlich groß in Erscheinung getreten ist in der Laufsportwelt, also im Vergleich zu wie das schon mal war. Von dem her sollte es so kommen, interessante Entscheidung und interessante Wahl der Veranstaltung. Ja, unbedingt. Ja, dann gab es natürlich noch den Lissabon-Marathon, den ich auch sehr intensiv verfolgt habe.

Also nicht, weil da besonders herausragende Leistungen an der Spitze waren, sondern weil Philipp Vogel da gelaufen ist. Also der hat sich nach seinem Erlebnis in Roth ja dem ein oder anderen weiteren, Ausdauerevent zugewandt und ist da hingeflogen hat da Marathon absolviert ganz tolle Strecke, sagt er super Panorama klar, Lissabon ist natürlich eine fantastische Stadt ist glaube ich 3 Stunden 30 gelaufen also wirklich cool, Dann haben wir natürlich den Drei-Länder-Marathon noch zu beachten.

Ein weiteres Highlight, denn da sind ja ehemalige Kolleginnen von mir am Start gewesen, nämlich Rabea und Debbie Schöneborn. Und Debbie hat das auch gewonnen. Ja, also ich kannte den als Begrifflichkeit, aber das Profil sagt mir nichts. Bist du da mal gelaufen oder hast du eine Idee, wie das da abgeht?

Also ich glaube, mein Vater ist mal da gelaufen. Deswegen kannte ich das als Begrifflichkeit Drei-Länder-Marathon schon. Aber ich bin selber nie dort gelaufen. Und ich habe auch, also die haben jetzt ja in der Vergangenheit, glaube ich, also Ode, es ist komplett an mir vorbeigegangen, ist nicht wahnsinnig auf die Karte Spitzensport gesetzt.

Deswegen fand ich die Entscheidung jetzt von Debbie und Raber, die Jan Tegerns ja auch getroffen hat beim Halbmarathon, interessant. Und ne, genau, also ist ja schön. Also wenn es da auch Anreize gibt, dort zu starten. Ich hatte nur gelesen, war nicht am Wochenende auch Essen. Baldeneysee-Marathon, da gab es, glaube ich, irgendwelche Probleme mit der Strecke, habe ich nur gelesen.

Ich habe es jetzt nicht mehr ganz nachverfolgt, ob es sich bestätigt hat oder nicht. Ja, wo wir schon bei Vätern sind, da ist ja tatsächlich mein Vater vor langer, langer Zeit seinen besten Marathon gelaufen. Wir hatten das ja auch in den letzten Jahren auf jeden Fall so am Rande immer mal wieder verfolgt.

Ja, da ist leider was Doofes passiert. Und zwar ist da ein Mensch mit dem Fahrrad vor der Spitzengruppe hergefahren, und hat einen falschen Abzweig genommen. Und dadurch ist die Strecke dann zu lang geworden. Dann haben sie trotzdem noch was Kluges gemacht, das war halt auch schon mal in München bei dem alten Veranstalter, nicht unähnlich, sie haben es halt gemerkt unterwegs und haben halt versucht durch eine Verkürzung an einer anderen Stelle, das zu viel Gelaufene wieder reinzuholen, aber am Ende war es dann doch wohl einen Tag zu viel also irgendwas eher so in Richtung 43 Kilometer Vor allen Dingen aber ist ja dann die vermessene Strecke nicht mehr gelaufen worden und dadurch sind alle Leistungen nicht bestenlistenfähig.

Und das ist natürlich... Ja, Tom Förster hat er gewonnen aus Braunschweig. Das ist ein Debüt, glaube ich, oder? Ja, ich meine ja. Der ist Jahrgang 2002, also der ist jetzt auch noch nicht so lange im Game. Und wenn du das dann machst und läufst in 2018, was ja jetzt erstmal, als Einstieg auf einer Strecke, die jetzt zwar flach ist, aber jetzt nicht als Hochgeschwindigkeits-Stadtmarathon durchgeht, ist das schon natürlich bedauerlich müssen wir ja gar nicht diskutieren die Veranstalter haben sich tausendmal entschuldigt, bei den Frauen hat Alexandra Krämer aus Dortmund gewonnen mit 2,47 aber das nervt natürlich, kannst du dir ja vorstellen, dass es da auch durchaus den einen oder die andere gab, die ein bisschen unleidlich waren jetzt mit dem Veranstalter, aber nochmal,

wo Menschen sind, werden Fehler gemacht natürlich Natürlich haben die dafür bezahlt, um einen bestenlistenfähigen, Marathon zu haben, um ein Ergebnis zu haben und so weiter und so weiter. Ich glaube, es spielt für die allermeisten Leute dahinter jetzt nicht eine ganz wesentliche Rolle. Für die Leute, die das leistungssportlich vorne machen, natürlich schon.

Und die haben natürlich auch jetzt dann üblicherweise drei, vier Monate da investiert. Da ist es schon natürlich bitter. Aber du kannst es ja nicht rückgängig machen. Also da auch offen zu sein und nicht rumzumachen und zu sagen, okay Leute, Fehler, sorry, wir versuchen das hier wieder gerade zu biegen, indem wir die Strecke anpassen und so und dann offen kommunizieren.

Und dass es da passiert, finde ich, vollkommen in Ordnung. Ich finde es immer in Ordnung, wenn jemand sagt, meiner, Verantwortlichkeit nimmt. Und nochmal, wer keine Fehler macht in seinem Leben und in seinem Job, der hebe die Hand und alle, die das jetzt machen, würde ich nochmal ganz kurz überlegen, ob das stimmt.

40 Sekunden Zunge raus. Ja und dann gab es ja noch die kleine Veranstaltung in Chicago Ich wollte gerade sagen, so einen kleinen Marathon in Chicago Da gab es auch mehrere Seiten der Medaille, Bezogen auf, jetzt bin ich sehr gespannt, weil ich habe natürlich logischerweise aus der Ferne das verfolgt und auch die ein oder anderen Ergebnisse nachträglich noch studiert, Hendrik Pfeifers dort gelaufen, hat ein relativ schweres Rennen gehabt, also natürlich angelaufen auf Kadernorm, und knapp über 1.03 Halbmarathon durch, Natürlich hatte er dann ab 2025 vermehrt, zu kämpfen und ist eine 2.10 gelaufen, was vor einigen Jahren ja immer noch, eine sehr veritable Zeit gewesen wäre, aber jetzt eben nicht für den Bundeskader vermutlich reichen wird oder für die

Spitzensportförderung der Bundeswehr. Aber der war dann quasi der beste deutsche Teilnehmer und auch, das ist eine interessante Statistik, er ist jetzt hier alle Major-Marathons gelaufen jetzt über die Jahre und ist, boah, ist es jetzt dritt- oder viert-schnellste Zeit? Ich glaube, die viert-schnellste Zeit-Average sozusagen gelaufen von einem Six-Star-Finisher und da gab es jetzt nicht so viele eben, wie ich schon gesagt habe, vor ihm, unter anderem eben nur einen Eliud Kipchoge und ich glaube ein, zwei andere.

Das ist ja trotzdem auch eine gute Leistung. Ansonsten fand ich interessant. Die sind vorne auf Weltrekord angegangen. Das war schon relativ crazy. Genau, da wollte ich gleich drauf zukommen. Ich habe noch einen anderen Starter entdeckt, der, finde ich, für mich ein bisschen ins Auge gestochen ist und Schlagzeilen gemacht hat.

Nämlich einen alten Bekannten, den viele, die hier zuhören, bestimmt noch kennen werden, aber der die letzten Jahre nicht mehr ganz so von sich reden gemacht hat. Nämlich, Garen Rupp ist ja noch ein Kandidat für LXL. EA28, der ist allerdings schon 40 Jahre alt, ist aber jetzt eine 206 gelaufen wieder, nachdem er das einige Jahre nicht mehr geschafft hat und das müsste glaube ich sogar US Masters Rekord gewesen sein.

Und das heißt, der ist jetzt auf jeden Fall wieder einer der Top-Contender sozusagen auch für einen Spot im US-Team hinsichtlich Olympia. Und ich glaube, das wären dann sogar seine fünften Spiele. Da gab es nicht viele, die das schon geschafft haben. Alisson Felix und ich glaube, Abdi Rahman, der könnte es auch, glaube ich, geschafft haben. Aber das waren, glaube ich, aus leichtathletischer Sicht die einzigen, denen es gelungen ist, schon mal fünfmal bei Olympischen Spielen zu starten.

Wenn er es denn dann auch schafft bei den Trials. Er war aber, glaube ich, hilf mir, viertbester Ami nur in Chicago. Er war auf jeden Fall Elfter insgesamt. Ich weiß nicht, ob er dann nur Vierter war. Ich glaube, er muss besser gewesen sein, weil... Vielleicht war er Dritter. Also Clayton Young war natürlich vor ihm, das ist klar.

Und ein gewisser Vincent Morey war auch vor ihm. Genau, genau. Der ist allerdings nicht ganz so gut gelaufen, wie er sich das vorgenommen hatte. Aber Leute, das ist ein Namen, den müsst ihr euch unbedingt merken. Also wir werfen ja hier gerne so mit irgendwelchen Namen um uns, aber den müsst ihr euch aus einem anderen Grund merken.

Der Typ ist speziell, aus vielerlei Hinsicht. Erstens ist er noch jung, der ist gerade Anfang 20. Zweitens, der ist auch ein bisschen anders als andere Kinder. Der läuft alles gut. Alles in einer Marathon-Vorbereitung auf dem Laufband. Komplett Laufband. Das ist krass, ja. Das ist wirklich krass. Und weil er nur ein Laufband hat, das bis 20 kmh geht, das hatten wir, irgendwann hast du das in irgendeiner Folge auch mal geschildert, wahrscheinlich als du dein Laufband bekommen hast, weil das ist ja, die allermeisten Laufbänder gehen nur bis 20 kmh.

Klammer auf, wer von uns müsste schneller laufen. Niemand. Oder überhaupt so schnell laufen. Wer kann überhaupt so schnell laufen? So geht es mal los. Aber klar, wenn ich jetzt halt in dem Bereich, wo der Kollege hin wollte, hin will und sich schon befindet, laufen will, dann ist das halt in Teilen zu langsam.

Dennoch hat er alles darauf gemacht. Was hat er gemacht? Er hat dann halt einfach 50 Kilometer auf dem Laufband gemacht. Weil das eben auch nicht diese Geschwindigkeit haben konnte, die man teilweise in dem Top-Top-Bereich mal anschlagen müsste. Der Junge ist das erste Mal Marathon gelaufen bei einem Wald- und Wiesen-Marathon irgendwo in den USA und ist eine 2.05 gelaufen.

Eine 2.05. Wenn ihr den seht, der sieht aus wie der Junge aus der Nachbarschaft. Total unauffällig, klar kleiner, relativ dünner, aber jung wirkender Typ, würdest du nie, nie, niemals als Weltklasse-Marathonläufer einordnen. Ist natürlich ein Monster-Hype um den in der amerikanischen Laufszene als der diese 2.05 gelaufen ist dann erst, kann nicht sein, da stimmte irgendwas nicht, da war dann tatsächlich auch da fehlte eine, Zeit auf dem Protokoll eine Chipzeit auf dem Protokoll, irgendwas, Roundabout-Halb-Marathon fehlte bei diesem kleinen Marathon ist aber nachgeprüft worden, Zeit stimmte und der ist angelaufen auf amerikanischen Rekord, Also in Richtung 203, 204 ist der angelaufen.

Hat dann unterwegs tatsächlich einen Rekord aufgestellt. Nämlich den amerikanischen Rekord über 30 Kilometer. Ach komm, echt krass. 1,28,15 für 30 Kilometer. Nur mal so für euch. Das ist tatsächlich nicht so ungewöhnlich, dass wenn man in einem Rekordtempo unterwegs ist, en passant 25 Kilometer oder 30 Kilometer Rekorde läuft.

Also das ist nicht ganz so ungewöhnlich. Aber nur mal als Idee. Und der ist da wirklich angekachelt, als gäbe es kein Morgen. Aber dann ist es ein bisschen ähnlich gewesen wie bei Hendrik auch. Es war halt dann schon warm hinten raus. Und da haben alle, auch alle Amerikaner, die waren in einer Gruppe zusammen, die haben da richtig bezahlt.

Und er ist dann eine richtige Scheißzeit gelaufen. Also nicht natürlich. Sondern der ist eine 206,45 gelaufen. Bei seinem ersten großen Marathon in einem Elitefeld. Das ist schon crazy. Er hat jetzt gerade einen neuen Sponsor. Bekommen, aber ich lese noch nichts von einem neuen Laufband. Er hat immer noch das alte, das nur bis 20 kmh geht.

Er hat jetzt einen Schuhvertrag bekommen, er hat jetzt einen Nutrition Vertrag bekommen. Also alles sowas. Aber der Typ ist wirklich crazy. Winnie Morrie, M-A-U-R-I, wenn ihr den Namen nochmal hört, schaut euch da mal um. Läuft einfach ganz crazy Sachen. Sehr lange Sachen, sehr schnelle Sachen und alles auf dem Laufband.

Das ist wirklich gar gar. Also von daher, es war eine Menge los an diesem Wochenende. Nicht zuletzt waren 200 Leute in Grand Canyon eingeschlossen bei einer Trail-Veranstaltung. Da hast du mir was geschickt, ein Video, das sah schlimm aus. Ja, da gab es dann während der Veranstaltung Überflutung, haben sie zum Glück abgebrochen, haben die Leute in Sicherheit gebracht. Die mussten allerdings im Canyon übernachten, also mehr oder weniger in so einem Zelt Ding übernachten, weil sie nicht mehr rausgekommen sind.

Zum Glück ist nichts passiert und niemandem was passiert. Das ist ja nicht selbstverständlich, dass das dabei herauskommt. Achso, wir hatten ja noch eine totale crazy Veranstaltung. War noch was? Ja, Iron Man! Ich weiß. Was haben Lendita ist schon wieder abgezogen für eine Monster. Also Show ist ja der falsche Begriff für einen Monster-Drama.

Drama muss man eigentlich sagen, ja. Brutal. Bis zum bitteren Ende. Aber dann auch eine starke, also auch, da sind ja einige Momente im Kopf geblieben, ne? Also von der führenden Solveig, die einen Kilometer oder was war es vor Ziel? Noch nicht mal einen Kilometer vor dem Ziel. Wirklich, ja, am Boden war ihm sprichwörtlich.

Nicht sprichwörtlich, sondern ganz tatsächlich. Die da nicht mehr bei sich war, getorkelt ist, Probleme im Bewusstsein hatte, dann aufgestanden ist nach 20 Minuten oder was und das noch beendet hat, immer noch als Achte. Patrick Lange leider auch nicht so einen guten Tag gehabt, aber dann später, das hat man ja auch sehr viel gesehen im Internet, als Volontär an der Strecke noch war und die anderen Starter mit Getränken versorgt hat.

Viel Drama. Ich weiß noch, dass wir beim Essen den Schwimmstart ja angeschaut hatten und dann uns noch so dachten beim Wechsel aufs Rad, Laura Philipp, wird wahrscheinlich nicht so einfach werden, da noch eine gute Platzierung zu erreichen, jetzt mit dem Auftakt des Rennens und am Ende noch Zweite geworden, also ja, wirklich krasse Leistung, einmal mehr von ihr.

Also das Schöne ist ja, dass so ein Triathlon mit Schwimmen anfängt, das ist ja das, wo du auch richtig Bock drauf hast. Ja, total. Weil es war dieses Jahr wohl anders als sehr oft in Hawaii. Es war nämlich wellig. Ein paar Tage vorher war es richtig wellig und da habe ich schon gedacht, geil, das wäre mein Wetter. Also ich hätte da Bock drauf, aber die allermeisten haben da gar keinen Bock drauf.

Und es ist tatsächlich für nicht ganz, wie soll ich sagen, es geht gar nicht um geübte Schwimmer, weil alle, die da sind, die können natürlich schwimmen und das ist alles okay. Aber wenn man sich nicht sehr wohl fühlt in Meerwasser mit Wellen, und da gibt es eine Menge Leute, die das nicht tun, dann ist das was anderes.

Und man darf einzig unterschätzen, das hat man vielleicht nicht so auf dem Schirm. Man kann seekrank werden beim Schwimmen. Und das ist Laura passiert. Und das ist nicht so selten. Das passiert relativ vielen. Ihr müsst euch das mal vorstellen, ihr schwimmt halt, also ihr seid waagerecht im Wasser. Und das Wasser bewegt sich die ganze Zeit rauf und runter.

Aber euer Gleichgewichtsorgan nimmt das ja nicht wahr. Also man sieht es ja nicht. Das ist ja so ähnlich wie auf dem Schiff oder in dem Flugzeug, wenn es halt anfängt zu wackeln. Das Gleichgewichtsorgan macht ja das Problem. Davon wird man dann ja sehkrank. Und ihr ist das halt auch so gegangen. Die Folge ist halt jetzt auch nicht so schön. Man muss sich nämlich übergeben. Mhm.

Das stellen wir beim Schwimmen auch nicht cool vor, ja. Im Wasser. Und übrigens schwimmen da noch andere. Das macht es jetzt noch attraktiver, diese Vorstellung, dass ich das mal unbedingt ausprobieren möchte. Vielleicht fängst du nicht mit einem Meer an, wo das halt schon mal, ja, ein See ist ja ganz anders. Obwohl, ein See kann mit Wind halt auch wellig sein.

Aber es ist tatsächlich in Hawaii nicht so unüblich, Weil selbst bei guten Bedingungen hast du immer diese Grunddünnung. Und diese Grunddünnung ist ja das, was dich seelkrank werden lässt. Jedenfalls hatte sie halt große Probleme damit, mit diesen. Symptomen und war sehr, sehr weit hinten aus dem Wasser raus.

Ich glaube, achteinhalb Minuten oder sowas schon und hat das dann die ganze Zeit auf dem Rad so bei zwischen neun und zehn Minuten halten können, ja, den Abstand, ist aber die ganze Zeit völlig alleine gefahren. Im Nachhinein hat sie das halt als Vorteil beschrieben, weil sie sich nicht an dem Racing beteiligt hat.

Die anderen hatten ein Racing, also durchaus, dass man eine nach vorne ging, eine Attacke gesetzt hat und so weiter und da haben die sich zerschossen, wie im letzten Jahr auch. Lucy Charles Barkley lange mit Taylor Nipp und Solvay zusammen vorne wieder im Energy Lab. Also 10 Kilometer vor dem Ende. Nochmal.

3,8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Radfahren, 30 Kilometer gelaufen. Ende. Aus. Feierabend. Zum zweiten Mal in Folge. Macht was mit einem. Macht was mit einem. Taylor Nipp läuft los. Wird überholt von der Titelverteidigung. So wie ihr löstet. Ist sich schon sicher, okay, das war's. Läuft die letzte Gefällsstrecke runter, ins Zentrum von Kona rein.

Achtung, jetzt wird es wieder schön. Muss bei diesem Abwärtslaufen sich im Laufen übergeben. Also es ist wirklich eine sehr schöne, auch optisch sehr ansprechende Sportart. Also tatsächlich so. Es war halt durch den Regen den ganzen Tag über. Es hat halt geschüttet morgens. Sehr, sehr Luftfeucht. Und das macht halt auch was mit dem Organismus.

Jedenfalls hast du dann unten einen Linksknick. Sie macht den Linksknick. Also Taylor Dipp nochmal, die Amerikanerin, die von Dan Laurent trainiert wird, dem früheren Trainer von Anne Haug und Jan Frodeno. Läuft 100 Meter und da liegt die Säuwei auf dem Boden. Dieselbe Erfahrung, die sie, Taylor Nipp, im vergangenen Jahr gemacht hat.

Ich meine, das ist ja natürlich auch ein Gefühlskopf und Emotionskino und eine Achterbahn, das ist Wahnsinn. Und ähnlich ja dann für Laura. Also Laura ist ja dann Stück um Stück um Stück immer weiter nach vorne gelaufen, ist einen sehr guten, sehr stabilen Marathon gelaufen, und läuft dann halt auch an der Solvay vorbei, die dann immer noch auf dem Boden lag. Fünf, sechs Minuten später.

Und ist dann Zweiter geworden, war sehr, sehr happy, hat jetzt einmal Gold, Silber, Bronze bei den Wettbewerbschaften. Ich habe noch nicht gehört, aber auf jeden Fall muss es ja jetzt so sein, Kai, der ja die ganze Zeit dabei war, muss ja jetzt einen Triathlon machen. Ich habe es jetzt noch nicht aufgelöst gehört, aber wir werden es ja sicher in den nächsten Tagen erfahren.

Da freuen wir uns nun drauf. Bei den Männern übrigens nicht unähnlich. Da musste ja der Ditlev in Führung liegen, da halt auch, alles hinter sich lassen und ist nicht ins Ziel gekommen. Auch der hatte nur noch 8 Kilometer oder 9 Kilometer. Das ist schon Wahnsinn. Das macht nochmal andere Sachen als. Nur eine An- und Abführung, ein Marathon. Ich habe, durchaus noch mehr Respekt bekommen, aber noch mehr Hochachtung halt vor allem von euch, die diesen Quatsch da andauernd machen.

Aber es ist cool. War super cool. Also wir hatten ein cooles Wochenende. Es war ein krasses Sportwochenende auf jeden Fall. Ich habe jetzt schon die ganze Zeit geguckt, wo ich jetzt am nächsten Wochenende Sport treiben kann. Also Laufen, Radfahren, Triathlon, was auch immer. Ich habe schon ein paar Sachen gefunden. Ich werde nächste Woche berichten.

Okay, dann lasse ich mich überraschen, weil ich glaube, diese Woche fällt mir jetzt gar nicht so viel ein. Ja, du hast da jetzt nicht so intensiv geguckt, nehme ich mal an. Ich musste auch ein bisschen gucken. Aber wir reden von Laufen oder reden wir von, weil Triathlon ist ja schon ein bisschen vorbei jetzt in Deutschland, würde ich mal sagen.

Wir reden von Allet. Ui, okay. Also wir reden sowohl von Laufen als auch von Radfahren. Und wir reden auch von Schwimmen, Laufen, Radfahren. Also Schwimmen, Radfahren, Laufen, Zorro. Da bin ich schon gespannt. Also es gibt Optionen. Welche ich jetzt wähle, weiß ich noch nicht genau, aber es gibt Optionen.

Das klingt sehr gut. Ja, dann lasst uns doch mal wissen, was eure Optionen sind, was die nächsten Starts betrifft. Ich gehe fast davon aus, einige von euch werden sicherlich in Frankfurt sein, und den Marathon laufen. Da könnt ihr bestimmt auch Ralf treffen, vermute ich jetzt einfach mal, ohne dass ich es weiß.

Aber du wirst ja im Einsatz sein für den hessischen Rundfunk, also gehe ich mal davon aus, du wirst da auch Ich bin aber nicht so viel an der Location weil wir kommentieren tatsächlich ja aus der, aus dem Sender aus dem Sender, ja aber PK? Da kriegt man sehr viel weniger mit Pressegespräche am Donnerstag PK am Freitag und so weiter also bin schon irgendwo da around, aber nicht so viel da in der.

In dem Bereich der Laufstrecke. Laufstrecke, Expo etc. Genau, nee, ansonsten, klar, was haben wir noch? New York steht an, da freue ich mich schon drauf. Da darf ich nämlich mit der Tour Sports ist nochmal die Woche später, ne? Ist nochmal die Woche später hinfliegen und unsere Abordnung an Startenden begleiten und hoffentlich perfekt vorbereiten auf ihr Highlight.

Und was haben wir dann noch? Ja, dann wird es langsam schon dünner. Was haben wir noch? Valencia wird es noch geben, natürlich. Klar wissen wir, Florenz ist, glaube ich, auch immer relativ spät, aber das müsste auch eher Anfang November schon sein. Also lasst uns gerne mal wissen, was bei euch vielleicht noch ansteht, also vielleicht nicht ein Silvesterlauf. Oh, jetzt am Wochenende ist übrigens noch was, nämlich der Mallorca-Marathon. Ah, okay.

Also da habe ich aber nichts mit zu tun, um das schon mal gleich zu sagen. Und wir werden im November noch unterwegs sein, Ralf und ich, nämlich Let Me See, das ist Datum. Genau, am 8. Wieder beim Stairp Run, da wäre ich gern letztes Jahr gewesen, konnte dann leider nicht. Ralf war ja schon da, ein Spendenlauf in Stuttgart und wir werden oder sind gerade dabei zu gucken, ob wir da auch wieder ein Podcast Team machen können, also Bestzeit Podcast Team in Stuttgart.

Ralf checkt gerade seine Terminpläne ab, ich plane ein Wochenende in der schwäbischen Heimat ein, also, werde dann dort vor Ort sein und mitlaufen, also alle, in und um Stuttgart oder gerne auch von weiters her, schaut euch das an, wir werden das in den Shownotes mal noch verlinken und sind dann dran, hoffentlich ein Bestzeit Team zu kreieren und ein paar Spenden zu sammeln, gemeinsam mit Bewegung.

Also das vielleicht schon mal im Hinterkopf behalten. Ja und ansonsten würde ich sagen, auf die Plätze fertig, Zunge raus. Bis nächste Woche. Alle schon mal ausprobieren und dann berichten, wie es bei euch gewirkt hat. In diesem Sinne, passt auf euch auf, bleibt gesund, habt Spaß am Laufen und dann hören wir uns nächste Woche wieder in Alter Frische. Macht's gut, ihr Lieben. Ciao, ciao.

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