
Dr. Martin Marianowicz: Ist das deutsche Gesundheitssystem noch zu retten?
Freitag, 30. August 2024 · 1 h 03
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Shownotes
Deutschland hat eines der teuersten Gesundheitssysteme Europas – und trotzdem die niedrigste Lebenserwartung in Westeuropa. Wie passt das zusammen?
In dieser spannenden Folge des ERCM Podcast, begrüßen wir erneut Dr. med. Martin Marianowicz, Wirbelsäulenspezialist und Kenner des deutschen Gesundheitssystems.
Wir diskutieren die Stärken und Schwächen des aktuellen Gesundheitssystems in Deutschland, beleuchten die Hintergründe der hohen Kosten und analysieren, warum Deutschland trotz hoher Ausgaben nur mittelmäßige Ergebnisse im internationalen Ranking erzielt. Dr. Marianowicz spricht über die Notwendigkeit grundlegender Reformen, um die Zukunft der medizinischen Versorgung in Deutschland zu sichern. Wir zeigen konkrete Vorschläge auf, wie das System verbessert werden könnte und welche Anreize hilfreich wären, dies zu realisieren.
Ein Muss für alle, die sich für die Zukunft der Medizin und des Gesundheitssystems in Deutschland interessieren.
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Dr. Martin Marianowicz
Webseite: marianowicz.de
Buch
Die Gesundheitslüge: amazon.de/Die-Gesundheitsl%C3%BCge-Risiken-Neb…
Schlüsselthemen:
- Was unser Gesundheitssystem so teuer macht – und warum das Ergebnis enttäuscht
- Operieren statt zuhören: Wie ökonomische Anreize die Therapie beeinflussen
- Die Rolle von Bürokratie, Lobbyismus und Digitalisierung in der Versorgung
- Warum konservative Medizin kaum überleben kann
- Wie Patienten ihre Rechte kennen – und einfordern sollten
- Was andere Länder besser machen: Prävention, Qualitätssicherung, Aufklärung
- Warum die Zukunft der Medizin auch bei Apple, Google & Co. entschieden wird
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Willkommen zu unserer neuen Podcastfolge. Unser heutiger Gast ist Dr. Martin Marianovic. Dr. Marianovic ist ein Experte für die Wirbelsäule und auch ein besonderer Kennert des deutschen Gesundheitssystems. Wir werden heute gemeinsam die Möglichkeiten, aber auch die Limitation des Gesundheitssystems in Deutschland erörtern. Dr. Marianovic hat ein Buch geschrieben, die Gesundheitslüge. Das ist schon ein bisschen älteres Buch. Er arbeitet momentan an einem neuen Projekt. Den Namen dürfen wir noch nicht nennen, aber das wird sich den Nächster rausstellen und Teile dieses Buches werden wir heute hier gemeinsam diskutieren. Martin, du bist renommierter. Wir soll ein Spezialist überregional bekannt, aber auch ein Kennert des Deutschen Gesundheitssystems.
Du hast Bücher darüber geschrieben, die Gesundheitslüge, du bist momentan an einen neuen Projekt. Wenn wir vielleicht gleich ein bisschen was darüber, warum treibt dich dieses Thema eigentlich so um? Weil ich nicht verstehen kann, dass eigentlich das, was in unsere Gesellschaft des entscheidende Seinwirt für unsere Zukunft, wir dürfen nicht vergessen. Wir sind die neben den Japanern. Das ist immer so ein bisschen, wir konkurrieren miteinander. Manche Statistik sagen, die Japaner sind älter, manche wir, aber wir sind auf jeden Fall mit die älteste Gesellschaft der Welt und wir verdrängen unsere Hauptprobleme für die Zukunft. Und die Hauptprobleme für die Zukunft werden sein, Gesundheit um Pflege. Die kommen ja in den ganzen politischen Debatten überhaupt
nicht vor. Und wenn in der Gesundheitspolitik heute was passiert, dann sind es so maginale Dinge, wie unser Gesundheitsminister beschäftigt sich mit Cannabis und dem Vermessen von 100 Metern vom Schulhof. Das Apotheken sterben, also das heißt die sogenannte Apothekenrefer, die wurde jetzt wieder verschoben. Und die Digitalisierung der Medizin, die seit 2005 in der Agenda der Regierungen ist. Noch unter Merkel? Noch unter Merkel. Merkel hat einmal gesagt, das Leuchtturmprojekt, der der nächsten Kanzlerschaft, wird die Digitalisierung sein, der deutschen Medizin. Und wir werden der Welt zeigen, was Deutschland eben dieser Digitalisierung fähig ist zu tun. Das war da die sogenannte Gematik. Seit 2005 hat uns bis jetzt 700 Millionen Euro gekostet und passiert
es nix. Es wird als große Erfolg gewertet, dass wir jetzt eine Patientkarte haben auf dem Geburtsdatum oder Dresse steht und die Versichertnummern. Und wir haben ein Gesundheitssystem, das ist auch typisch für uns. Wir meinen, weil wir von vielen, vielen haben, muss es auch gut sein. Wir haben die meisten Großgeräte, wir haben die meisten Krankenhausbetten, wir haben die meisten Krankenwagen.
Dafür geben wir ein wahnsinniges Geld aus. Wir sind die mit Abstand teuerste Gesellschaft, also was Gesundheitskosten angeht oder Kosten der Gesundheitspolitik in Europa und bekommen dafür ein sehr, sehr schwaches Ergebnis. Das heißt, von 28 europäischen Staaten dazu nehmen wir jetzt einfach mal die Schweiz dazu. Die Schweiz ist billiger als wir, offiziell ist echt heuerer, aber werungsbereinigt sind sie billiger als wir. Von diesen 28 Staaten sind wir und jetzt werden alle erschrecken, Nummer 21. Es gibt kein Westeuropäisches Land, dass eine niedrigere Lebenserwartung hat als wir. Und dann ist es ja noch so, dass in den meisten europäischen Ländern auch, wenn man vermeintlich darüber nölt, das Gesundheitssystem steuerfinanziert ist.
Bei uns ist es nicht steuerfinanziert, bei uns zahlen die Leute, die gezwungenen, wenn man so will Mitglieder des gesetzlichen Gesundheitssystemen 17,5 Prozent ihrer Einnahmen drauf und das reicht ja auch noch nicht, weil dann wird ja noch das große Defizit, das zwischen zwei und drei Milliarden liegt, wird ja dann über die Steuer ausgeglichen. Und wir merken ja auch im täglichen Leben, wie dieses Gesundheitssystem an seine Grenzen kommt, lange Wartezeiten auf Untersuchungen, beim Arzt, die Ärzte, schließnere Praxen vor dem Ende des Quartals, weil es einfach nicht mehr vergütet wird und trotzdem sind die Menschen unzufrieden. Und wir müssen uns jetzt endlich mal wirklich damit beschäftigen, weil sonst wird dieses Gesundheitssystem, was es jetzt schon ist an der Grenze,
es wird einfach platzen. Und das ist das, was wir für die Zukunft brauchen. Es gibt ja da diesen Gesundheitsindex 2013, wo nach der Zufriedenheit der Bevölkerung für das Gesundheitssystem geforscht wurde, da haben wir jetzt eine Unzufriedenheit von 60 Prozent erreicht. 2020 habe ich gelesen, war uns noch 30 Prozent. Also das hat sich allein in drei Jahren verdoppelt. Und das ist ja schon sehr bedauerlich, wenn man denkt, dass wir ja eigentlich in einer absoluten Wumzeit technologisch, Medikamenteus, konservativ, operatives gibt ja jedes Jahr mehr Möglichkeiten, aber die Leute sind immer unzufriedener. Woran liegt das denn jetzt aus deiner Sicht? Ganz genau, was sind die ganz großen Knackpunkte, was bei uns schiefläuft? Oh, wie viel Zeit hast du?
Alle Zeit. So viel Geduld kann man gar nicht sagen. Es geht dazu, darum, dass es ja auch ein Steiner-Themen, dass, dass oft die Leute des Gefühlamm A, es wird sich nicht gut um mich gekümmert. Und B, ich bekomme Therapien, auch gerade vielleicht operative Therapien, die mir eigentlich nicht recht sind, die ich gar nicht will. Ich habe das Gefühl, wir haben ja setze Maschen darüber gesprochen, dass natürlich wenig Zeit da ist für mich mit Gespräch und dann auch für konservative Therapien, die nicht wirklich oft in Betracht gezogen werden, sondern nach dem Motto ganz schnell muss operiert werden. Und dann ist das Problem gelöst. Das ist ja wahrscheinlich eins der Probleme, eins der Probleme für die Unzufriedenheit und auch eins der weiterführenden
Probleme, weil das generiert ja auch wieder Kosten, mehr Kosten, also wenn man jetzt keine operative, die habe ich mir machen, wie kriegt man denn diesen Knackpunkt so ein bisschen raus? Also gut, fangen wir erst mal damit an, wo gehen denn die ganzen Gelder hin? Es ist ja nicht so, dass die eins zu eins in die Behandlung geht. Wir haben ja einen völlig überbordenden Verwaltungsapparat, wenn ich dir mal zeigen würde, wie der deutsche Gesundheitssystem aufgebaut ist, es ist gesetzliche.
Da braucht es so eine Woche, um das überhaupt zu verstehen. Und wenn bei uns in Deutschland irgendwas verbessert werden soll, was wird gemacht, es entsteht eine neue Institution. Und wir haben ja ein Verwaltungssystem, das hier überhaupt nicht nachvollziehbar ist, um die hundert gesetzlichen Krankenversicherung, die alle eigentlich gesetzlich, weil die des EBM ist ja ein Gesetz, was darf ich medizinisch machen, was darf ich medizinisch richten? Was kann ich abrechnen?
Ist natürlich völlig veraltet und es kann die Ärzte heute nicht mehr nähern, aber wir sind wieder bei der Frage, wo geht es Geld hin? Man darf ja nicht vergessen, wer braucht heutzutage? Hundert Versicherung mit Vorständen, mit drei Leuten im Vorstand, mit dem ganzen Apparat. Wir haben vom Aufbau hier eine autonomes Gesundheitssystem, 17 kassenärztliche Vereinigungen, 17 Ärztekammern, 17 zahnärztliche Vereinigungen, 12 psychotherapeutische Kassenvereinigung, 18 Apothekerverbände und da kommen auch die Bundesärztekammer drauf, die Bundesärztliche Kassenvereinigung und man darf nicht vergessen, das sind die haben alle ihre Hauptsätze, die deutsche Krankenhausgesellschaften, eine drüber, eine Bundeskrankhausgesellschaft und die Vorstände
verdienen alle um die 300.000 Euro. Die wollen sie natürlich nicht abschaffen. Wir haben ein unglaublich kompliziertes Vergütungssystem für die Ärzte, die jeden Tag in ihrem Praxen stehen, das auf Pugten aufgebaut. Ich kann das gar nicht erklären, weil kein Mensch wird heute das noch verstehen. Das kommt aus Zeiten von Bismarck, wo es sinnvoll war, aber es ist heute völlig überleben. Man muss ja überlegen, um das zu errechnen, was ein Arzt heute leistet und was er ohne zu wissen, in einem halben Jahr bekommt, weil das alles dann geteilt wird über die Ärzte, daran arbeiten 12.000 Menschen im digitalen Seidalter. Das ist überhaupt nicht danach zu vollziehen.
Und da geht natürlich ein Großteil des Geldes hin. Dann gibt es X Institutionen, Robert Koch, Paul Ehrlich, Y, Y, Y und es kommt immer noch welche dazu. Das ist mal Nummer 1. Also du würdest sagen, schon zu Punkt Nummer 1, möglicherweise hat das System gar kein Interesse an großen Innovation oder Änderungen, weil dann würden sie sich ja möglicherweise ins Eigenfleisch nähen. Ganz genau so ist es. Genauso ist es. Solange es gedügen Leute gibt, wir an diesem System oder von diesem System gut leben, solange wird es keine Änderung geben. Wir haben den Lobbyismus, wir geben wie kein anderes Land in Europa, Geld für Medikamente aus. Also wenn man sich überlegt, dass wir ungefähr beim 20 Fachen von, von, was Medikamente angeht, von den Kosten von Schweden sind und beim 3-4
Fachen der Frazosen, dann muss man sich natürlich fragen, warum sind bei uns die Medikamente so stark? Aber wenn man die alte Geschichte vom, vom Jens Spahn kennt, der eigentlich irgendwann mal aus dem regionalen Bankensektor kam und dann gesundheitspolitiker-Sprecher der CDU wurde und gleichzeitig im so-ge-dann-bundes, im gemeinsamen Bundesausschuss saß und nebenher eine Pharma-Lobbyismus-Firma-Betrieb, dann weiß man, wo die Reise hingeht. Und der Kritiker, es gibt da ein Institut, das heißt, Iquick, das ist ein Institut für die Qualitätssicherung und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitssystem, der Kritiker, der dort saß und gesagt hat, wir lassen nicht jedes Mal neue Medikamente zu, die zu euch zu hohem Preisen weiterverkauft haben, der würde dann wegen ein paar Tankrechnungen,
wurde dir eigentlich geschast. Das ist ein, das ist ein großes Thema und da muss man auch generell mal überlegen, warum diese Nebentätigkeiten nicht wirklich genau aufgeführt werden, vor allem im Gesundheitssystem. Was mir noch einfällt bei diesen Institutionen, weil wir gerade auch so ein bisschen über die Macht oder vielleicht auch die Machtlosigkeit der Ärzte oder auch der Patienten sprechen, man hat ja auch als normaler Arzt keine Möglichkeit, mit diesen Institutionen oder aus des Iquick genannt in Berlin, in Kontakt zu treten. Das geht ja nur dann über die Interessensgesellschaften, aber wenn man jetzt selber, vielleicht in seiner Berufsgruppe, als leitender Orthopäte sagt, okay, ich muss jetzt unbedingt hier was bei mir im orthopädischen
Bereich ändern, dann kann ich mit denen nicht mal reden. Es ist unmöglich, das sind geschlossene Türen, das haben wir selber erlebt hier. Im letzten Jahr, du hast keine Möglichkeit, irgendwo da deine Sachen überhaupt nur anzubringen. Das ist richtig, aber auch wenn du dort durch die Tür kommen würdest, würde es wahrscheinlich nichts ändern. Wir haben ja dieses GBA, das ist der gemeinsame Bundesausschuss für Gesundheit und da sitzen ja die großen Spieler des Gesundheitssystems.
Autonomen, Aufsichtsbehörde ist das Gesundheitsministerium, die sitzen da drin autonom und da sind der Vorstand unabhängig und ansonsten sitzen fünf Vertreter der Leistungsabringer und fünf Vertreter der Leistungszahler. Das heißt, die Krankenhausgesellschaften, die kassenärztlichen Vereinigung und natürlich die Kassen, die Versicherung. Die Patientenvertreter haben ein Vorschlagsrecht, die das alles bezahlen. Das muss man sich auch mal geben. Die haben keine Stimme. Es wird über sie entschieden und über die Gelder entschieden und genauso sind die ganzen sanften Therapien, Physiotherapeuten, osteoparten, auch die Orte-Bedie-Techniker. Die sind da überhaupt nicht vertreten und da darf man sie nicht wundern, dass wir in ein System abrutschen, dass natürlich absolut Krankenhaus und
Operationshöriges. Ich kann ja nur mal ein Beispiel sagen. Ein niedergelassener Arzt wie der Praxis bekommt als Grundvergütung für einen Patienten. Das ist sehr ähnlich. Wir reden von ein, zwei Euro Unterschied. Ich habe das jetzt Kadiologie, Orologie, Gynekologie oder Orte-Bedies, bekommen als Grundvergütung bis zu fünf Jahren und über 16 Euro zwischen fünf und 60 Jahren, 20 Euro und danach 22 Euro. Im Quartal. Im Quartal. Für drei Monate und dem wird zugrunde gelegt, Zeittaffeln um zu kontrollieren, ob der nicht Dinge abrechnet, die er zeitlich gar nicht gemacht hat.
Ich komme aus der Wirbelsäule, aber muss ich mal geben, wie absurd das ist. Ein Orthopäde für die Behandlung eines chronischen Rückenleibens im Quartal. Bekommt zwölf Minuten für die Untersuchung und 15 Minuten im Quartal für die Behandlung. Völlig, völlig unmöglich. Und in dem Moment, wenn wir in den operativen Bereich gehen, dreht sich das Ganze um und dann wird plötzlich der Patient, wird interessant. Deswegen gibt es auch kaum mehr konservativen Therapien. Es gibt keine konservativen Therapien an großen Kliniken, weil der Patient fehlbelegt ist. Der muss er auf Hebe kommen, damit dieses unheilvolle Diagie. Ich hoffe, ich bin nicht zu kompliziert. In den Kliniken werden Diagnose bezogene Fallpauschalen bezahlt. Das wurde mal in Australien vor vielen Jahren
entwickelt. Inzwischen gibt es, glaube ich, nur noch ein Land, dass diese Diagie ist. Das ist ein Buch von 3.000 Seiten, oder besser drei Bücher von 1.000 Seiten. Wir sind die letzten, die daran hängen. Und das frisst dem Gesundheitssystem in unnötigen Operationen und Eingriffen des Geldweg. In dem Zusammenhang habe ich ein schönes Zitat gelesen, vom Professor Kasten Perker, Erzieldirektor des Zentrums für Musculoskeletale Chirurgie an der Charité Berlin. Der hat gesagt, wir bilden Ärzte aus, die vor allem in der ambulanten Versorgung ihre Patientin nicht mehr adäquat betreuen können. Und deshalb zum Beispiel zu häufig, zu Operationenraten, weil sie anderen Behandlungsoperationen gar nicht mehr ausreichend, kändnisreich gegenüberstehen.
Absolut. Siehst du das wirklich auch so? Eins zu eins. Es ist erschreckend, weil die durch dieses Vergütungssystem die Ausbildung in den Kliniken nur noch operativ verzichtet. Und das wurde nochmal, wenn man so will, das wurde noch mal ein Quadrat verstärkt als der klassischer Topede, so die ich noch gehöre. Und darauf bin ich auch gesagt, dass die klassischer Topede ersetzt wurde durch den Facharzt für Unfolkirurgienotapiti.
Das heißt, die Ausbildung findet eigentlich rein im OP statt. Und das kann man den Kollegen gar nicht vorwerfen. Das ist deren Mindset. Und dieses Mindset leben sie. Und das wird doch verstärkt durch das Vergütungssystem. Das ist ja eine konservative Therapie. In München, in der konservative Therapie, kannst du ja als ATP dir gar nicht überleben, bei denen Mietkosten, Personalkosten. Und dann haben wir ja vorher ja 20 Prozent Grundvergütung. Jetzt 20 Jahre Grundvergütung. Wie soll das funktionieren? Klar. Was sehr viel Geld aufrüst, sind die Doppeluntersuchungen. Das liegt natürlich jetzt, sind wir irgendwie wieder bei der Digitalisierung. Man darf ja eines nicht vergessen. Ich sage, in Deutschland, warum wir so schlecht sind, ist unser, das ist ja hier wie ein Götze.
Das ist die mangelde Digitalisierung. Und die nicht bereit schafft die Daten, die man jeden Tag über Facebook und über jedes Mal, wenn man bei Google eintippt, herausgebt. Also der Datenschutz kostet in Deutschland ganz, ganz viel Leben. Das verstehen die Menschen nicht. Man muss es ihnen mal erklären. Wir haben keine Patientenkarte. Also das Ding, was wir da haben, das ist ja gerade zu protest, kannst du klar, wie sieben Karte nehmen. Und es wird auch noch von unserem Gesundheitsminister als großer Erfolg gewiertet. Ich glaube, der hat in seinem Leben noch kein Patienten in der Hand gehabt, aber gut. Wir nehmen einfach ein Beispiel. Du fällst morgen am Stachos um, du kollabierst.
Der Notarzt kommt, der Notarzt sagt, was kann denn der Kerl haben? Erst mal wissen wir, gar nicht, wer da ist. Und zwar kennen wir überhaupt keine Krankengeschichte von dem. Das heißt, es geht ab ins nächste Krankenhaus. Im Krankenhaus wird jetzt die Nadel im Heuhaufen gesucht. Alle Kernspinslaufen, alle ZT-Slaufen, du bist jung. Also die muss man irgendwann im Leben erhalten.
Das kostet Geld. Das könnte man sich auch ganz anders ersparen. Man könnte z.B. versicherten Karte bei sich haben, wie den digitalisierten Ländern. Und dann wüssten die, dass du z.B. zu unterzug an eixst. Kann ja sein, dass du schon zwei, drei mal passiert ist. Da ist ganz einfach, es gibt eine Infusion und dann wirst du wieder nach Hause geschickt. So ist das stationäre Aufnahme. Der Kadiologe wird geholt, alles wird in Notfallmodus gesetzt. Und das kostet Geld. Und es kostet nicht nur Geld. Es kostet vor allen Dingen Leben. Da ist Apple weiter als das deutsche Gesundheitssystem.
Ich kann ja auf meinem iPhone mittlerweile so ein Notfallpass ausstellen. Ich habe es mit Zuflich heute genau angeguckt. Und da kannst du alles schön auflisten, wenn du möchtest und freiwillig natürlich. Und du kannst es freischalten und du kannst es so machen, dass wenn ein Notarzt kommt und mit der mit deinem händigen Kontakte dann halt alle ganzen Daten. Das ist ja genau das, was wir eigentlich wollen. Ja. Auf dem iPhone geht es, aber in Deutschland wegen dem Datenschutz auch meine versicherten Karte geht es nicht. Geht es nicht. Geht es nicht. Wir es geht ja doch weiter. Es geht ja noch weiter. Ältere Menschen bekommen ja gehen ja oft, wenn sie Beschwerden haben, Schmerzen haben, nicht mehr richtig laufen können. Gehen oft zu Ärzten,
übrigens Deutschland, das Land in Europa. Wir kommen von einem zum anderen, Deutschland in Europa, das Land mit den meisten Arztbesuchen. Und der Kürz hasten Verwalt, aber wir marzt. Da koffergläte war dazu. Der Arzt weiß nicht, was der Patient bis jetzt einmal die Kamenten bekommen hat, weil entweder der Ring ins Hittl zettel dabei, der zusammengeknaut ist oder hat von einem anderen ein bisschen was bekommen. Aber im Endeffekt weiß das nicht.
Das ist nicht zuverlässig ist da. Er kann auch nicht den anderen Praxis anrufen, weil die können aus Daten schon ziemlich nichts überschicken. D.h. der kriegt noch Medikament verschrieben. Man geht davon aus, dass etwa 10 bis 15 Prozent der Todesfälle von Menschen über 80 durch Medikamenten Unverträglichkeiten zustande kommen, weil es keinen Austausch gibt. Es gibt nicht eine Patientenkarte, die man rein schiebt und sagt, Ach, der Kollege vorher, der hat ihm ja schon das und das verschrieben. Wir tappen ja immer im dunklen. Und wenn es zum Beispiel zu mir ein Patient kommt, am Montag in der Früh, der am Wochenende sich sein Sprunggelenk vertreten hat oder seine Schultern luxiert hat, dann kann ich ja nicht mal in der Klinik anrufen, der keine Bilder dabei
und sagen, könnte ich mal die Bilder haben, weil sie sagen, wir können ihn gar nicht sagen, ob der da war, schicken Sie uns eine Schweigepflichtzentbindung und eine Form von Patienten. Und dann krieg es also was passiert, sagt der Patient, machen Sie es nochmal. Und so entstehen diese enormen Kosten, Doppeluntersuchungen, in dreifachuntersuchungen. Patienten, die zu mir kommen und innerhalb von drei Wochen vier Kernspins von ihrer Wirbelsäule bekommen haben. Und so geht das Geld dahin, was wir vorher, kurz, was ich kurz angeressten habe, die Zeit des Arztbesuches. Also die Deutschen gehen im Durchschnitt im Jahr zehnmal zum Arzt. Das muss man sich mal über die Bevölkerung, dass es viel.
Die Schweden, die mit die höchste Lebenserwartung haben, gehen im Durchschnitt 2,4 mal zum Arzt. Gut, das ist gar nicht so dicht besiedelt, aber man muss ja nicht unbedingt gehen, das ist ja auch ein Vorteil oft. Wir haben ja schon mal darüber gesprochen, dass bei Rückgangoperationen ist die Entfernung vom Operateurheil. Die Verwaltauer beim Arzt sind Deutschland sieben Minuten.
Die Verwaltauer in Schweden ist 24 genug. Dazwischen liegen noch die ganzen anderen Länder, die weit vorne sind, Lebenserwartungen, die Fingern, die Spanier, die Ästen, aber die haben auch ein hohen Digitalisierungstand. Und was macht unser Bundesgesundheitsminister? Wenn er schon was tut, dann macht er ein, wie er es des Patienten Versorgungsstärkungsgesetz, was die Erze dazu verpflichten soll, noch mehr Termine zu vergeben. Und ich verstehe gar nicht, hat er mal reingeschaut, was da so passiert, dann werden noch mehr Patienten aufgenommen. Und die Verwaltauer beim Arzt wird von sieben auf wahrscheinlich fünf und ein halben Minuten reduziert. Also Handschlag und wieder gehen.
Und es sagen mir auch wahnsinnig viel Patienten. Die Ärzte haben einfach bei den Vergütungen und bei dem Druck überhaupt keine Zeit mehr vernünftige Medizin. Das kann man denen nicht immer alles, die sind, sind nicht alles böse Menschen, sondern das System zwingt sie so zu handeln, wie sie handeln. Gut, das natürlich gerade München in einigen Bereichen, in der Kasselmedizin, in der Katastrophe, muss man sagen, ich versuche ja auch gelegentlich an einem bekannten Kreis zum Beispiel in Termin, beim Niedergelassene Neurologen oder vielleicht beim Psychiater. Also am allerschlimmsten, wenn man Kassenpatient ist und ein Termin beim Psychiater möchte und dann hat man ja meist ein richtiges Problem. Also schwere Depression oder ähnliches. Da bekomme ich in Termine im halben Jahr. Da werden
mir bewusst als Kassenpatient leider späteterminige geben, weil es gibt hier natürlich viele privat Patienten, die werden vorgezogen. Das ist ethisch nicht korrekt, aber teilweise wirtschaftlich, erfordernlich. Und das ist natürlich ein absolut inakzeptabeler Zustand. Das ist richtig. In München, aber in München ist es wenigstens noch so, dass die Praxen leben. Ich habe ganz viele Patienten. Das sind Ärzte, verschiedene Fachrichtungen aus dem Umkreis, aus Niederbayern, aus der Oberpfalz, aus Franken. Da gibt es gar keine Ärzte mehr. Da gibt es gar keine Ärzte mehr. Die sind jetzt viele, sind in meinem Alter, die sagen, ich würde die Praxis gerne weitergeben, aber es will keiner machen. Das heißt, dort passiert etwas anderes. Es wird eine normes Praxissterben geben,
zahnärztig in Ause. Und wenn wir das System nicht wirklich mal reformieren, und es passiert nicht mit solchen, dieses Krankenhausreformsystem vom Lauterbach. Das ist ja von seinen Ideen. Das muss ich sagen, das ist das einzige, was ich gehört habe, was Sinn macht, was er jemals gesagt hat. Es wird das System nicht ändern. Und dieses Gesundheitssystem muss einfach niedergerissen werden, um komplett neu aufgebaut werden. Das ist ein bisschen rumdokter. Hier und da und dann gibt es ein bisschen mehr für die Tablette und dann das wird uns nicht retten. Und wir brauchen ein Gesundheitssystem für die Zukunft einer alternden Gesellschaft. Die Frauen werden um die 84, die Männer werden am knapp 80. Das wird sich in den nächsten 10 Jahren auf Steigern,
durch die bessere Nährung. Aber so kannst nicht weitergehen. Aber jetzt mal stand heute. Wie ist denn jetzt das aus deiner Sicht und aus der Sicht dann das Patienten? Was kann denn der individuelle Patient tun? Wie kann er sich vielleicht schützen? Und wie kann er sich selber seine Macht im System wiederholen oder wieder erarbeiten? Oder ist es so, dass alles von oben auf optruiert ist und ich bin komplett hilflos und bin der Sache ausgewert? Oder kann ich nicht doch irgendwo in einzelnen Bereichen selber proaktiv die Sache angehen? Sehr schwierig, sehr schwierig, weil natürlich wenig Zeit bleibt auch Druck aus sieben. Ich denke, es geht nur darüber, dass die Menschen der Politik klar machen wie wichtig dieses Thema in unserer Gesellschaft sein muss,
so wie die Pflege. Ansonsten muss man sich selbst helfen. Hilfe zur Selbsthilfe, wir haben auch das Internet. Wie suche ich mir die richtigen Arzt? Was forder ich ein? Welche Therapien möchte ich? Welche Therapien möchte ich nicht? Und man muss mal dazu kommen, dass man das auch äußert, dass man sagt, ich bin der Bezahler. Ich bin der Bezahler, der die Patienten bezahlen des System. Und dann kommen sie hin und werden behandelt wie Allmosenempfänger. Lassen sich dann aber auch so behandeln.
Lassen sich auch so behandeln. Das ist ein Problem. Das ist so erzogen worden. Ich habe mich gestern Abend mit einem Bekannten. Den kennst du auch gut, denn sehr intellektueller Herr über das Thema unterhalten. Und selbst der sagt ja, wenn ich zum Arzt gehe und der sagt mir das so und so, dann stelle ich das nicht groß in Frage, sondern macht das dann so. Das ist leider mittlerweile ein Fehler. Nicht unbedingt, weil der Arzt jetzt schlecht berät, sondern weil einfach die Medizin so groß geworden ist, weil es so ein immense Wissen gibt, das kann ich mir jeder ein, der Arzt alles wissen. Das heißt, Stichwort, Zweitmeinung ist einfach enorm wichtig. Ich würde sogar sagen, vielleicht dritt oder viert Meinung. Gibt es eine sehr interessante Untersuchung von der AOK
in deinem Bereich, dass ihr obst du gelesen hast, Zweitmeinung, Rückenoperation, wenn ich eine Zweitmeinung einhole, bezüglich einer Rückenoperation, weil anscheibenvorfall oder ähnlichen habe ich ein 48%ig geringeres Risiko tatsächlich operiert zu werden. Und das ist natürlich auch interessant. Und das müsste eigentlich alle Leute aufschrecken und überzeugen, dass ich wirklich sage, okay, ich hör mir das an, ich hör mir aber auch das und das noch mal an. Und kommt dann erst zu einer abschließenden Meinung, wie ich mich wirklich behandeln lassen möchte. Es gibt ja eine ähnliche Studie, die ich schon hält, von der Techniker krank hast, die sogar so weit ging, dass 80% der Indikationen, also der Empfehlungen für Operationen am Rücken über Therapien waren. Also das war
sehr, sehr, sehr, sehr starke Studie. Und ich empfehl jeden Patienten, das sage ich auch. Ich bin lange Zeit in USA gewesen. Da ist natürlich auch nicht alles okay mit dem Gesundheitssystem, warum man nicht überzureteten, aber für einen amerikanischen Patienten ist es völlig klar, man geht zu einer zweiten Meinung. Hier hat man oft so das Gefühl, das ist so verrat am behandlichen Arzt, man traut sich nicht sich seine Bilder geben zu lassen. Da machten wieder eine doppel Untersuchung, weil man nicht vorne am Tresen dumm angeredet werden will. Aber auf jeden Fall ist das bei den enormen OP-Zahlen, die wir in Deutschland haben, die ja in jedem Bereich, ob das jetzt keiser Schnitt des sind, ob das Blindermes, ob das in meinen Bereich Rücken Operationen sind. Auch
bei Hüftopees. Wir haben die Jüngste, wir haben die Jüngste klientel an Hüftoperierten in ganze Europa. Also bei uns wird sehr schnell, also Bild und die Leute klar, die Bevölkerung kann man nicht vergrößern, aber die Operierten kann man für Jüngen. Und dann muss man wirklich sehr achtsam sein, sehr wachsam sein und sich zweite Meinung holen. Der deutsche Patient ist aber auch finde ich sehr loyal, oft dazu loyal zu seinem Hausarzt oder vielleicht behandeln Urologen. Ich seh das hier. Oft da, wenn wir über Prostata-Behandlungen, sprechen Prostata-Behandlungen, mit Zeibernalfeln sehr jahemer Urologer hat gesagt. Ich soll mich operieren lassen. Ich will aber eigentlich nicht zu ingekommen. Das ist mir sympathischer mit der Zeibernalf-Technik. Aber ich sage ihm das jetzt mal
nicht. Ich mach das trotzdem und ich weiß noch nicht, ob ich dann wieder zurückgehe. Dann sage ich, warum? Wo ist das Problem? Es ist ihre Prostata. Sie können über ihre Prostata niemand anders. Ja, aber das ist mir vielleicht böse. Ich sage, der hat nicht böse zu sein. Der hat nicht über sie zu bestimmen. Aber in der Tat gibt es ja Ärzte im Kollegenkreis. Das kennst du auch, die dann beleidigt reagieren, wenn ich genau das gemacht wird, was sie vorgeschlagen haben. Aber das darf natürlich überhaupt keine Rolle spielen, aber die Leute lassen sich davon irgendwo beeinflussen. Ich sage, ich nenne immer das Beispiel von Restaurant, in dem man nicht zufrieden ist. Der Amerikaner geht aus dem Restaurant und sagt, klar, der Kellner. Und hat es geschmeckt, sagt er, nein, nein, das hat mehr
nicht geschmeckt. Dann sagt er, das tut mir etwas sehr leid. Wissen Sie was? Wir rechnen das nicht ab und bitte kommen sie wieder. Der Deutsche, der kommt der Kellner, ist nicht zufrieden, sagt der Kellner und wie hat es geschmeckt, sagt er, er geht aus dem Restaurant und sagt, das war so schlecht, da gehe ich nie wieder hin. Das ist, das ist die Mentalität, es ist Mentalität, es ist die Angst vor der Konfrontation und dieses, dass man eigentlich, will sie es nicht verschärzt. Genau. Ich möchte noch mal ein bisschen über Kosten reden, weil das ist glaube ich auch einfach ein Riesen-Zukunftsthema. Wir haben ja, wir bekommen ja auch von der Politik schon immer suggeriert, dass mit meinem Beitrag,
der AOK oder Techniker, der Barmar, wir auch immer mit meinen 350, 400 Euro im Monat die Versorgung sicher ist und ich bekommen alles bezahlt. Das ist ja heute schon nicht mehr der Fall, wird aber in der Zukunft, meines achtens absolut unmöglich sein. Es gibt da dieses wunderbare Buch von dem Thomas Schulz. Ich weiß nicht, ob du es kennst, Zukunft der Medizin ist hochinteressant. Die Zukunft der Medizin wird nach seiner Meinung übrigens nicht von den großen Pharma-Industrien oder Forschungseinrichtungen stellt, sondern die wird von Apple, Google und Facebook bestimmt, weil dort sind die entsprechenden Labore, die momentan aufgebaut werden und die haben natürlich so ein großes Budget, das die sich alle Topwissenschaftler zusammen kaufen und da die Zukunft der Medizin bestimmen. Das heißt,
die ganzen gentechnologischen Anwendungen oder diese mRNA-Technik, wie wir es jetzt von der Corona-Impfung kennen, das soll ja dann angewandt werden bei individualisierten Tumortherapien. Das wird hochinteressant, aber auch unwahrscheinlich teuer. Es gibt ja da einst der ersten gentechnologischen Medikamente bei der sogenannten Retinitis-Pigmentosa, also bei der erblichen Form der Blindheit. Das geht ja relativ früh im Leben los, weil einfach dann die an der Netzao, die Stäbchen langsam absterben, um mit diesen Medikament, das heißt LuxTourna kann ich quasi mit einer Indiektion diese Stäbchen wieder aktivieren und ich kann wieder sehen, das ist natürlich fantastisch.
Das Medikament kostet aber für beide Augen 850.000 Euro. Ist zugelassen, müssen die Krankenkassen dann auch zahlen, aber wenn das im größeren Stil kommt und das wird natürlich kommen, wie soll das System denn das bezahlen? Also das ist was, was, wo ich glaube noch keiner wirklich eine gute Antwort drauf haben kann, aber auch damit muss man die Menschen irgendwie konfrontieren.
Absolut, aber ich glaube, dass es nicht, ich kann jetzt nicht, ich kann es jetzt nicht hier durch gleich denken, weil ich glaube, dass das nicht das größte Problem ist. Ich glaube, das ist immer die Sache, wie im Haushalt. Ich kann auch schon mal was größeres ausgeben, wenn ich sinnlose an anderer Stelle ansprache, das sind wir wieder bei unseren Gesundheitssystemen. Das sind die auch jetzt nicht Millionen von Menschen. Was du richtig gesagt hast, es gibt heute niemanden, der so viel in medizinische Forschung steckt, wie die großen Internetkonzerne kaufen, alle Firmen auf, die aussichtsreich sind, steckt unglaublich viel. Die haben natürlich auch wahnsinnig viel Geld, ist ja klar. Die haben ja aber Milliarden. Da können wir uns alle ja täglich drum. Genau,
und das Gesundheitssystem oder besser die Gesundheit, die Medizin ist eines der, wo sie im Fokus drauf gelegt haben. Die sind natürlich auch schnell und die sind natürlich auch sehr geredet. Ist ja gut so. Weil die haben die Ressourcen, dass das schnell hinzubekommen und wir suchen alle Nachmittekament für Alzheimer, etc. Wenn es einer schafft, dann werden die schaffen. Bei uns ist ja sowieso so. Das ist ja bei uns, bis eine neue Therapie überhaupt mal zugelassen ist.
Corona war ja die Ausnahme. Absolut. Drauert ihr bei uns in Deutschland 15 Jahre? Ich erlebe es ja jeden Tag. In USA ist eine Methode seit zehn Jahren gängig. Hier antwortet die Regierung von Oberbayern, dass sie die Zulassung prüfen müssen, aber dass wir ein Jahr warten müssen, weil sie wegen Krankheit und wegen Mangel der Mitarbeiter das gar nicht bearbeiten können.
Aber ich glaube, es ist wirklich eine Sache. Wo geben wir das Geld aus? Wir reden ja auch zum Beispiel. Ich habe vorher gesagt, dieses die Krankenhausreffant. Wir haben ja in Deutschland so viele Krankenhausbetten wie kein anderes Land in Europa. Wir haben pro 1000 Einwohner acht Krankenhausbetten. Das muss man sich mal geben. Die alle gefüllt werden müssen. Also du sagst, wir haben zu viele Betten. Viel zu viele Betten. Wir denken ja, dass viele Betten, wo ich jetzt Krankenhäuser auf dem Land, etc. zunehmend schließen, schließen müssen. Das ist nicht schlecht.
Es geht ja nicht nur auf Betten. Es geht ja auch um die Qualität. Wir haben ja durch die mangelnde Digitalisierung überhaupt keine Messzahl. Zum Beispiel Hollander, die machen das ganz strict. Die sind sehr gut digitalisiert. Übrigens unser, es gibt so einen, einen Helf, einen digitalen Helfbarometer. Da sind die Kanadien bei 80. Da sind die Ästen auch bei 80.
Die Israelis bei 74. Wir sind von allen Europäern mit 30 die niedrigsten. Hinter uns kommen nur noch die Polen. 29. Das heißt, wir wissen gar nicht, welche Qualität ein Krankenhaus abliefert. Wir haben sogenannte Mindestregelgrößen. Aber wenn man dir als Mediziner mal ließ, dass ein Kreis Krankenhaus um Endoprotätik machen zu können. Als Mindestmenge, so heißt es Mindestmenge, 50 Protäsen im Jahr implantieren muss, dann dürfen sie es tun, dann ist es keine Qualität. Und durch unseren Datenschutz ist es ja gar nicht zugänglich. Es gibt zum Beispiel Regionen in Deutschland, da ist Kassel, Fulda. Das sind die Höchstoperierer, was wir haben gesagt. Die operieren zwölfweise viel als zum Beispiel ein Rostock oder in
der Region Freiburg. Jetzt fragt man sich, warum ist das so? Gut, wir haben die alten Zahlen, Entfernung, Zahl der Operatüre, Zahl der Operationen, Seele, Zahl der Kernspins. Das sind wir ja auch ganz oben. Wir haben 34 Kernspins pro eine Million Einwohner. Die Schweden haben 2,4 Kernspins pro eine Million Einwohner. Leben aber deutlich länger. Also diese überbordende Technologie, von der wir denken, die verlängert unser Leben, führt natürlich auf der anderen Seite zu diesem sogenannten Feind-Enfix. Du musst nur lang genug untersuchen und dann findest du einen Therapiewürding befund und dann geht's los. Und so verbraten wir unser Geld, würden wir das vernünftiger machen. Konservativ würden nicht bei jedem immer gleichen Kernspin machen und die
ganze Gerätemedizin auch mal sprechen. Es ist keine Zeit. Viele meiner Patienten sagen einfach, sie sind die erste, die mich ausgezogen hat. Ich bin noch nie ausgezogen worden. Es wird immer da das Bild angeschaut, dann wird mit der Therapieempfehlung. Also du sagst, wenn man einen richtigen Stellen einspart, dann kann man auch in der Zukunft teure Medikamente, ich bin voraussichtlich über das System finanzieren. Ich bin überzeugt davon, aber es ist natürlich auch so, dass durch dieses System, der auch der Lobbyismus, der verschiedene Berufsgruppen, das darf man nicht vergessen, wir reden gerade von dir, der ich spreche, gerade von dir, mit dem CyberKnife bei Prostlata. Also ich würde mal sagen, 90 Prozent aller Betroffenen haben wir auch keine Ahnung, weil es wird die
nörglich vermittelt. Jetzt hat man Gott sei Dank des Internet, man kann ja mal googling und schauen. Aber du bist ja für die Urologen ein Disaster. Für die meisten ja. Für die meisten ein Disaster und vor allen Dingen, für die ganzen Betzen, die dahinterstehen. Ja, das ist nur für die Kinder. Ich bin auch für die Nörgredeugen auf dem Disaster. Und ich bin stolz darauf. Jeden天chen, ich war der Schöpfekrieg, freue ich mich immer wie ein kleines Kind. Und weil man muss ja sehen, was da alles dahinter hängt, die Betten, die da gefüllt werden müssen. Du bist ein Feind. Und das ist ja nicht nur, das ist ja nicht nur in unserem Fachrichtungen so. Das ist auch in anderen Fachrichtungen, lässt sich das fortführen. Auf jeden Fall. Ich denke, es können aber wie immer alle Player in dem
System dazu, das System muss reformiert werden. Aber auch ich möchte nochmal ein bisschen auf die Eigenverantwortung der Patienten zu kommen. Aber ich habe auch eine interessante Untersuchung gelesen aus den USA 100 Milliarden Zusatzkosten in den USA 100 Milliarden pro Jahr, weil die Leute ihre verschriebenen Medikamente nicht regelmäßig reinnehmen. Und man kennt das ja ein bisschen. Man hat ein Problem, man geht zum Arzt, dann sagt okay, du musst ein oder zwei oder drei von diesen Tabletten nehmen. Und in einem Jahr kommst du wieder und dann schauen wir mal, was die Werte machen. Das macht man dann, wir wochen, zwei, wochen, drei, wochen, vier, wochen, vierten Worte, jetzt muss ich schon wieder diese drei Tabletten nehmen, habe ich ja gar keine Lust und ich mag so
so keine Tabletten und die böse Pharmaindustrie und dann lassen sie es weg. Und dann kommen sie ja später, dann geht es ihnen aber schlechter möglicherweise als vorher und sie brauchen noch stärkere Medikamente, noch teure Medikamente oder doch eine Operation. Und das sind auch enorme Kosten, die anfallen und ich finde das ist auch was, was man absolut bemerken muss und da kann jeder auch selber ein bisschen natürlich was tun. Was in dem Zusammenhang sehr interessant ist, um das ein bisschen zu monitorn. Ich weiß nicht, ob du das gehört, das gibt es die digitale Pille. Das heißt, wenn es jetzt wirklich wichtig ist, dass man das Medikament jeden Tag einnimmt, dann nimmst du diese digitale Pille. Diese digitale Pille geht in den Marken, dort
reagiert sie mit der Marken säure. Das gibt ein Signal an deinen Bluetooth-ärmchen und das wird dann in deine Wenz, wenn wir ein digitales System haben. Das wird dann im digitalen System gespeichert und dann weiß der Arzt, aha, mein Herr Meier hat brav morgens, seine Tabletten genommen, das alles gut. Ob das okay ist oder ob das etisch schwieriges weiß ich nicht, aber es auf jeden Fall mal interessant und ist eine echte Innovation und Möglichkeit tatsächlich den Patienten quasi zu monitorn und zwar nicht unbedingt jetzt nur im Sinne von negativ überwachen, sondern ich kümmere mich darum, dass das wirklich nimmt. Also das finde ich ein ganz interessanten Aspekt. Ich wusste so nicht, aber ich finde das eine gute Idee. Da sind wir ja auch wieder bei der
Digitalisierung, auch mit der Patientenkarte, aber wenn wir jetzt, wo soll das Geld herkommen für moderne, terapäutische Maßnahmen, die viel Geld kosten, wir müssen unser Gesundheitssystem, was z. B. die Skandinavischen Länder gemacht haben. Wir müssen weg von der Kaskonventalität, also wir müssen weg vom Therapieren, wir müssen hin zur Prävention. Absolut. Wir geben in Deutschland, das muss man sie mir vorstellen zwischen drei und vier Prozent für Prävention aus. Es ist nicht nachvollziehbar, man geht ja auch zum TÜV und wenn man ihn nicht bekommt, darf man das Auto nicht fahren und wartet nicht, bis man mit kaputtem Bremsen dem Vordermann hinten drauf fährt. Und in den Ländern, in das gemacht worden ist, das waren vor allem die Skandinavia, die haben große Aufklärungskampagne
gemacht, weil die hatten früher sehr hohe Raten an Herzinfakten. Die damals ungesundes Essen haben, also viel Geld investiert in Aufklärung, in Trainingsprogramme und haben die Herzinfaktrate um fast 60 Prozent gesenkt. Und da müssten wir hin, wenn wir nicht des reparieren bezahlen müssten, sondern die Vorsorge, dann würden wir uns so unheimlich viel Geld sparen, würden viel älter werden und würden uns so viel Geld sparen, dass ich die Überzeugung bin, dass wir solche Therapien für Leute, die es wirklich brauchen, auch bezahlen könnten. Aber dafür muss man das gesamte, bordelle Gesundheitssystem völlig umbauen. Man muss das ganze System umbauen, man muss auch die ganze Denke der Medizin quasi umbauen. Also das ist natürlich ein ganz großes übergeordnete
Projekt, wenn man so möchte, aber denke ich auch absolut erforderlich. Da gibt es ja dieses wunderbare Buch von dem Doktor Peter Atia, ich weiß nicht, was kennt Outlive, das ist ein dicker Schink, am Anfang erschrickt man ein bisschen, es ist aber unwahrscheinlich gut zu lesen und das ist genau das, was er darin beschreibt und zwar der Weg von Medizin 2.0 zu Medizin 3.0. Also Medizin 2.0 ist, ich warte so lang, bis ich irgendwie ein Problem habe und lasst es dann reparieren.
Oder ich gebraf immer wieder zum TÜV, das heißt Medizin 3.0, ich gucke, das ist erst gar nicht zu dem Problem, kommt. Und irgendwie ist das ja völlig klar, dass das der bessere Weg ist, aber wir sind gedanklich da noch nicht angekommen und man fragt sich manchmal, ob auch überhaupt das gewünscht ist, also wenn jetzt jemand jahrelang ungesund lebt, zuckerhaltige Getränke, etc. und dann ein Diabetes entwickelt, dann kriegt er für den Rest seines Lebens, für 100.000 Euro insolien verschrieben, ist überhaupt kein Problem, aber eine Aufklärungskampagne, damit ich überhaupt erst kein Diabetes bekommt, das wird quasi nicht bezahlt. Genau. Und da muss man ansetzen, ist nicht ganz klar, wie man das genau macht, aber da kann auch jeder Einzelne wieder viel für
sich selber tun und die Leute müssen bewusst sein, entwickeln für sich ihre Gesundheit, ihren Körper und das ist nicht so, dass man das immer nur vom Arzt hören müsst, finde ich, da kann man auch selber mal ein bisschen Hand anlegen und sich überlegen, was mache ich eigentlich hier, richtig und falsch mit meinem Leben, was muss ich machen, um länger gesund zu bleiben und da kann man unheimlich viel tun. Also ich habe das Gefühl, wenn ich jetzt aber gut, das ist natürlich auch nicht die gesamte Bevölkerung, habe ich schon so das Gefühl, dass die Menschen ein bisschen von Mein Z, oh, das ist ein Wort, das wird jetzt so viel benutzt, von Mein Z, bisschen mehr Verantwortung übernehmen wollen. Wir sind aufgeklärter, was eine Ernährung angeht, machen auch,
machen auch, gehen auch Jobben, machen ihre Übungen, aber das trifft sich ja nicht auf Großteile der Bevölkerung zu und genau an diesem Teil oder an der Bevölkerung muss man arbeiten und wie man das genau, wie man das genau anstellt, ist natürlich schwierig, weil wir ja wieder dabei sind, zum Beispiel man müsste die Menschen auffordern, nach einer gewissen Zeit wieder zur Markentarmspiegelung zu gehen, eine der sinnvollsten Untersuchungen, die überhaupt gibt, was Lebensverlängern ist und was harmlos ist und was hilft. Und da müsste man ein System entwickeln, aber da haben wir ja wieder einen Datenschutz, dass man das dann wieder nicht darf. Das kann man sich ja über die Krankenkassen steuern,
das kann und muss man glaube ich über die Krankenkassen steuern. Das heißt, wenn man nicht regelmäßig zu den Präventionsuntersuchungen geht, dann wird man quasi bestraft über die Krankenkasse. Am Ende des Tages geht es wie immer eigentlich nur ums Geld. Aber wenn das ist sehr unpopulär, aber sonst begreift man's einfach nicht. Und das ist natürlich nicht alles. Ich denke, dass wir das auch das muss schon in den Schulen losgehen. Das kann ja, das kann man ja schon im Kindergarten in den Schulen irgendwie versuchen beizubringen und ins Bewusstsein zu bringen. Aber was ist hier, der im Schulunterricht, der Sportunterricht fällt ständig aus, weil es wieder keine Sportlehrer gibt oder weil die Sporthalle so Marode ist,
dass man sie nicht benutzen kann, etc. Das sind ja solche Banalitäten. Aber das sind die ganz wichtigen Dinge. Und ich glaube, das muss man wirklich gesamtgesellschaftlich aus verschiedenen Ecken angehen und dann gibt es dafür aber auch eine gute Chance. Ich glaube, es muss da jetzt irgendjemand mal her. Und dass die Frage, ob das in unserem Parteiensystem möglich ist, der nicht nur wirklich die Ärmel hochkommt, der muss aus dem System sein, der muss ich ausgehen. Also die ganzen Theoretiker, die bis jetzt Gesundheitsminister gewesen sind und da zähl ich auch detan lauterbracht dazu. Also mein Arzt, aber epidemologer.
epidemologer, okay. Dass einer wirklich und die Zeit vor allen Dingen bekommt. So was lässt sich natürlich nicht in zwei Jahren machen, weil so ist ja die Legislaturperiode ein Jahr bis losgeht, zwei Jahre und dann wieder ein Jahr vor der Wahl. Wenn wir das nicht tun, werden wir das nicht mehr bezahlen können. Und du hast zwar gesagt, drei, vierhundert Euro. Aber stimmt ja nicht, einer Leinstehender, gut verdiene, zahlt doch seine 800 Euro. Der ist nicht, der zahlt nicht weniger als in der privaten Krankasse und wartet trotzdem zwei oder drei Monate auf dem Arzt am ihn. Also das muss grundlegend, muss das verändert werden und z.B. was die, wenn wir jetzt noch zurückkommen zu den Krankenhäuser haben, die Dänen haben ein System gemacht, das heißt
Fahr vorbei. Das fragt man sich, was heißt Fahr vorbei. Dass man wirklich so wie es gedacht war, man muss nicht dann jeder Klinik jede oder nicht dann jeden Kreiskrankenhaus jede Fachrichtung haben, die man ja personell und auch ärztlich personell, gar nicht bedienen kann. Man kann ja keine vier, zwanzig Stunden. Das heißt, wenn man dahin kommt, man hat einen Schlaganfall, der wird erst mal der Neurologe gerufen, der hat dann der braucht eine halbe Stunde bis er kommt. Time is brain, dann ist eh schon durch, sondern Fahr vorbei heißt, wenn ich irgendwo auf einen Land einen Schlaganfall hab, fahre ich lieber durch und fahre in die Stroke unit vom Klinik am rechts der Isar, wo ich 24 Stunden Fachärzt der habe und man muss diese Krankhäuser begrenzen auf die
Grundversorgung, stittwunden, kleine Knochenbrüche, mal Miniskus, aber die eigentliche, die eigentliche hochspezielle Behandlung in Zentren und wenn man, ich sage immer, ich sage immer, bevor wir so viel Geld ausgeben, kaufen wir lieber 500 Helikopter. Also das ist natürlich ein fastbar komplexes Helikopter. Das ist ja ein Jahrzehnten dann gearbeitet. Ich glaube, wir haben jetzt wirklich ein paar wesentliche Punkte angesprochen, ob man, ob man dann einen schnellen System wechsel hinbekommen bin ich sehr skeptisch, aber ich glaube, dass man mit einigen, einigen Aspekten hier auf jeden Fall weiterkommt, also jeder sollte ein bisschen selbst überlegen, selbst Beantwortung, was kann ich für mich tun? Wir brauchen eine bessere Vergütung für Schonendere und konservative Therapien,
wir müssen unbedingt die Bürokratie reduzieren, uns erschlägt uns das, wir haben keine Chance. 30 Prozent der täglichen, es gibt der Statistiken, 30 Prozent der täglichen Arbeit eines Kassenarztes ist Bürokratie, 30 Prozent. Das ist aber was, was mich generell umtreibt, es wird jetzt hier zu weit, aber ich meine vor jeder Wahl, sagen die Parteien immer, ja, wir haben zu viel Bürokratie, wir müssen mit seit Jahrzehnten hört man, dass wir müssen die Bürokratie reduzieren, ich frag mich nur warum es keiner macht, es wird ja nur immer schlimmer und nicht besser. Es ist ja so, dass wir heutzutage nicht nur selbstverständlich einen Aufklärungszettel haben, sondern wir müssen auch noch einen Zettel haben und zwar nicht digital, sondern ausgedruckt einen Zettel haben,
wo drauf bestätigt wird, dass man den Patienten den Aufklärungszettel ausgehendigt hat. Genau, mit unserer Zeit. Ja, der Art und Urzeit-Unterschrift, also den Zettel vom Zettel und solche absurden Dinge werden uns natürlich überhaupt nicht weiterbringen und da gibt es Tausende von Beispielen, aber wir haben bei uns in der Praxis sehr so, wir müssen ja den Patienten jedes Mal, wenn er zum Beispiel eine Infiltration bekommt, immer wieder da aufklären. Das heißt, wir stapeln, obwohl wir es digital auch haben, wir stapeln garagenweise Papier, das nie mehr angeschaut werden wird und trotzdem müssen wir es tun. Es ist, also das ist ein grießen Punkt, Bürokratie muss reduziert werden und dann muss natürlich an die Innovationen gedacht werden,
die Digitalisierung muss vorangetrieben werden. Da es in Deutschland kein Angebot gibt für Digitalisierung, für niedergelassene Ärztung. Wir uns zum Beispiel jetzt entschieden, das selber zu machen. Wir machen unser eigenes Digitalisierungsprojekt. Das ist sehr aufwendig, das geht aber, ist natürlich auch sehr kostenintensiv. Das kann man auch nicht in jeder Praxis ohne weiteres machen, aber auch ohne Digitalisierung wird ein Zukunftsmedizinbetrieb nicht überlebensfähig sein. Und weg vom DIG und Förderung der Konservativen, der frühen Fachrichtungen und vor allen Dingen Prävention und Prävention und nicht Reparatur. Das war ein schönes Schlusswort. Vielen Dank Martin Mayanovic. Vielen Dank für die Einladung. Vielen Dank für ihr heutiges Interesse an
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