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Der ERCM Medizin Podcast

Jens Corssen: Persönlichkeitsentwicklung & kognitive Verhaltenstherapie

Freitag, 31. Mai 2024 · 1 h 10

MP3

Shownotes

Lebensfreude, innere Stärke und mentale Gesundheit – warum wir lernen müssen, unser Denken zu führen, bevor es uns führt.

In dieser Folge des ERCM Podcasts, begrüßen wir Herrn Jens Corssen. Jens Corssen ist der renommierteste kognitive Verhaltenstherapeut in Deutschland. Er hat seit 1971 die verhaltenstherapeutische Landschaft in Deutschland maßgeblich geprägt.

Wir werden über die Kernkonzepte seines Buches "Der Selbstentwickler" sprechen und wie diese Menschen dabei helfen, ihre mentale Gesundheit zu verbessern und ein zufriedenes und erfülltes Leben zu führen. Jens Corssen erklärt, wie man durch bewusste Selbstentwicklung und den Einsatz spezifischer kognitiver Techniken Resilienz aufbauen und persönliches Wachstum fördern kann.
Wir diskutieren praktische Strategien zur Steigerung der Lebensqualität und tauchen tiefer in die Welt der kognitiven Verhaltenstherapie ein.

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Jens Corssen
Webseite: selbstentwickler.com
Wikipedia Eintrag: de.wikipedia.org/wiki/Jens_Corssen
Buch "Der Selbstentwickler": amzn.eu/d/dISbjOz
Buch "Lebensfreude": amzn.eu/d/2RAxsBb

Schlüsselthemen:
- Was den „Selbstentwickler“ vom Selbstoptimierer unterscheidet
- Warum Lebensfreude eine bewusste Entscheidung ist
- Opferrolle und Ohnmachtsgefühl: wie wir uns daraus befreien
- Selbstbewusstheit, Selbstverantwortung, Selbstüberwindung
- Gedanken beobachten – statt sich von ihnen beherrschen zu lassen
- Dankbarkeit, Verbundenheit und gehobene Gestimmtheit
- Warum Ärzte (und Patienten) mehr als nur Fachkompetenz brauchen
- Wie innere Haltung Heilung beeinflusst – auch wissenschaftlich messbar

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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Willkommen zu unserer neuen Folge aus dem RZM Podcast. Wir haben heute einen sehr besonderen Gast, Herr Jens Korsen. Herr Jens Korsen ist kognitiver Verhaltenstherapeut. Er hat bereits 1971 die erste Verhaltenstherapeutische Praxis in Deutschland in München eröffnet. Er macht in den letzten Jahren im Wesentlichen High Level Coaching im Bereich der Daxvorstelle der Spitzen-Sportler, also wirklich eine sehr prominente Person in diesem Bereich. Jens hat ein neues Buch geschrieben, Lebensfreude.

Das wollen wir Ihnen hier vorstellen. Wir wollen in unserem heutigen Podcast einen Potbury über die kognitive Verhaltenstherapeut und Persönlichkeitsentwicklung besprechen. Jens, der Selbstentwickler ist einer deiner Markenzeichen schlechthin, eins der ganz erfolgreichen psychologischen Konzepte in Deutschland.

Wie bist du überhaupt auf den Selbstentwickler gekommen? Ich habe ja 1973 eine Praxis eröffnet beim Kollegen als Verhaltenstherapeut. Da kam immer Leute zu mir und das ist wahrscheinlich typisch, wer geht sonst umtherapeuten, die mit dem, was sie erlebt haben, nicht fertig wurden. Die geklagt haben, die sich letztendlich im Opfer gefühlt haben. Opfergefühle und immer nach außen, das darf doch nicht wahr sein.

Das gibt es doch nicht, seitdem ich dich kenne, geht es mit mir back up. Und dann ist mir klar geworden, dass es ja nicht die Situation sind, die uns traurig machen oder wütend machen, sondern unsere Erwartungen an eine Situation. Das Leben ist immer gleich, aber wie Stellung gezielt zum Leben, das bestimmt meine Gestimmt hat.

Und dann bin ich drauf gekommen, dass es weniger Sinn macht, gegen die Windmühlen anzukämpfen, sondern dass man bei sich selber anfängt, weil das die Chance ist, irgendwas in Griff zu kriegen. Also ich kann ja meine Gedanken letztendlich selber steuern, wenn ihr nicht aufpassen, denkt es uns. Das ist so die erste Lektion, dass ich meinen klienten Beigebracht habe, dass sie mal zuschauen, wie es sie denkt, wie das Gehirn konditioniert ist und unsere Werte bestimmte unsere Wahrnehmung.

Und das war die erste Lektion, lerne dich kennen, wie denkst du, wie nimmst du Stellung zu den Dingen da draußen? Die zweite Schritt war, du bist verantwortlich für das, was du denkst und für die Stimmung, die dadurch ausgelöst wird. Und das war die Geburtstunde des Selbstentwicklers. Und dieses Konzept hat meinen klienten Geholfen aus der Unmacht des kleinen Kindes, des Schreien in kleinen, sich begleiten Kindes herauszukommen und erwachsen zu werden.

Und wenn ich das auf einen Punkt bringe, etwas banal, dann ist es so, dass ich Menschen helfen, einfachsten zu werden. Du sagst ja auch immer, ich lasse mich nicht von meinem Hirn kontrollieren, das ist ja ein Gedanken, Gang auf dem kommt man ja nicht so. Ja, das heißt noch genauer, ich lasse mir vor meinem Gehirn nicht alles bestimmen.

Ja, und ich kann in einem Beispiel erzählen, ich bin vorgestern, ich geh so jeden Tag im englischen Garten, einmal um den Großhesslersee. Und du bist eine Gewohnheit und dann geh ich mal links rum und dann denke ich, was du da schauen, was alles so schöne Sachen gibt. Und dann bin ich plötzlich stehen geblieben und hab gedacht, ne, ich geh nicht, links rum, ich geh rechts rum.

Also ich hab zu meinem Gehirn letztendlich so gemacht, ne? Und du sagst nicht, mit mir nicht, ich lasse mir von dir nicht alles gefallen und bin rechts rumgegangen. Und das ist eine große Zuversicht, die wir haben können, dass wir letztendlich bestimmen, wie wir gehen. Du hast es ja in vielen Jahren auch im Gesundheitswesen mit der Selbstentwicklung weiter transportiert.

Was hat jetzt diese Selbstentwicklung generell mit Gesundheit zu tun? Na ja, sehr viel, weil wenn man so schaut, wie die psychosomatischen Störung oder Depressionen zunehmen, die Onen macht, führt natürlich auch zu Hass oder zur Depression. Und es gibt eine ganz klare Korrelation von Opfer gefühlen. Ich bin ausgeliefert, den da oben, das sieht man ja, wie Trump das so geschickt machten, die da oben sind alles verbrecher.

Ich bin der verfolgte, ich bin quasi Jesus und helft mir die Bösen abzusetzen nicht. Und das ist schon auch in der Politik, sehen wir ja, die große Gefahr, dass die Menschen in ihren Unmartsgefühlen Führung brauchen. Und ich habe gesagt, warte nicht auf eine Führung, sondern es führe dich selbst. Der Selbstentwickler führt sich wirksam über die Art, wie er denkt, dass er der Boss seiner Gedanken wird und dass er sich nicht vom Gehirn denken lässt.

Das ist ja auch ein Tenor in vieler Deiner Bücher, wo du sagst, dass die Menschen sich einfach zu sehr beklagen. Ja, das ist denn aber nicht gerade in der heutigen Zeit eine menschliche Reaktion. Es ist nicht nachvollziehbar, wir haben Kriege, wir haben Inflation, wir haben schwierige Zeiten, die Leute haben weniger Geld.

In der Tasche ist doch klar, dass die sich beklagen. Aber das bringt sie natürlich in eine negative Gestimmtheit. Und das ist ja fast so ein Rätchen nach unten. Was kann man denn machen, um aus dieser Saum mal negativ Spirale rauszukommen? Das erste ist die Selbstbewusstheit, dass das erste Werkzeug des Selbstentwicklers und meinem Selbstentwicklerkonzept.

Das erste Werkzeug ist die Selbstbewusstheit, dass ich mir bewusst bin, dass ich sozusagen der Zeuge werde meiner Gedanken. Man kann sich zuschauen, wie man denkt, das kann man trainieren. Und wenn ich mir zuschauere, das es mich klagt, das ist ja ein Automat, wenn ich im Stau stehe. Und ich sage, blöder Stau und Idioten hier, das mache ich doch nicht bewusst.

Ich sitze so dich im Stau uns auf, was denke ich jetzt. Ah ja, ich denke jetzt mal, blöder Stau, sondern es denkt uns automatisch. Und der erste Schritt ist, dass wir die Verantwortung übernehmen für unser automatisches Denken. Gut, das ist natürlich durch die Konditionierung, neuronale Verknüpfung, alles was wir früher erlebt haben, welche Kultur wir groß geworden sind, all das führt dazu, wie wir Stellung beziehen, zu dem, was da draußen ist.

Es hat aus meiner Sicht, weil ich ja behaltes Therapäut bin. Also meine Lehrer sind ja erschienner und Pavlov. Also eher wissenschaftlich, wie ich die wieder nicht freut, Jana oder Jungjana. Ist es ein anderes herangehen an die Probleme in Anführungsstriche? Ich gehe nicht jetzt herunter und sage, wer hat dich zu früh gebadet oder wer hat dich zu früh abgestellt?

Ich bin ein Gegner davon, alles wieder aufzurühren, weil wir dann immer mehr die Opfergefühle verstärken, sondern ich weiß noch so, die ersten Fragen, so als Verhaltenstherapeut bei meinen Klienten, war immer, wo willst du hin? Dann haben die gesagt, ja, mit geht's vielleicht. Ich habe dir noch nicht gefragt, wie sie geht.

Wo wollen sie denn hin? Ja, sie müssen doch erstmal wissen, wie es mir geht, sage ich, nein. Warum sind das schon Leuten erzählt, wie es ihm geht? Ja, meine Schwester, alle wissen schon zwei Therapäuten. Ich habe allen Leuten schon erzählt, wie es mich geht. Es macht mich, es geht mich. Das sage ich, ich muss nicht wissen, wie es ihm geht.

Also fremdbestimmt, quasi. Ja, ich muss es nicht wissen, wie es sie geht. Ich will wissen, wo sie hin wollen. Ja, das weiß ich nicht, sage ich, kein Wunder, dass sie dadurch schlecht gehen. Weil ein Mensch, der morgens aufwacht und ich weiß, was los ist und wo es lang geht, sind nicht so einfach für den, der kriegt Angst.

Also noch mal zu den Methoden, um aus dieser sogenannten Opferdenke rauszukommen, du sagst Selbstmussheit, was gibt's noch für Aspekte, die da... Zweite ist die Selbstverantwortung. Dass ich die Verantwortung für meine Verstimmtheit übernehme. Also ich habe jetzt das mal anders anfangen. Ich habe ja als reiner Verhaltenstherapeut angefangen, Verhaltensmodifikation, wo will ich hin.

Ich habe Sportler, Begleitets, Tennis Spiele, auch Fußballspiele. Im Business, Privat, Leute kommen immer zu mir um einen Ziel zu erreichen. Und dann habe ich Strategien und Waldtherapeut, wie gibt's hier auch tolle Sachen, auch wie man das Gehirn auf die Dauer in den Griff kriegt. Nur ich habe festgestellt, die Strategien in Richtung Karrierecoaching können noch so gut sein.

Es gibt ein ganz großes Hindernis, was mich häufig die Karriere zerstört. Und das ist die Verstimmtheit. Ich habe immer wieder gesehen, dass Menschen, die gegen das Leben sind. Also im Widerstand gegen das Panterae, gegen alles fließt. Stöp und Werte. Das hat gehört immer so schön gesagt, solange du das nicht hast, diese Stöp und Werte, bist du ein trüber Gast auf dieser Erde.

Und die Menschen, die bei mir sitzen, ausnahmslos. Und es werden sie gar nicht bei mir sind gegen das Leben. Sie sind gegen das, was ist. Und das finde ich, also ich bin da manchmal auch etwas provozieren. Sie haben es doch Akademiker und ich meine, ich studiere. Das ist da unter ihrem intellektuellem Niveau sich so zu beklagen.

Also das kann ich doch mal von ihm verlangen, ein bisschen Bewusstheit, sich mal mit der menschlichen Natur zu befassen. Und das ist immer die Pole, gibt's zwischen böse und gut. Dann sagt er ja, ich habe mich ja auch mit vieles so viel befasst. Wir sagen ja, aber dann verstehe ich nicht, dass sie hier sitzen und sich beklagen, über den Oberarzt oder über den Professor da in der Klinik, oder ihre Frau, über die Lehrer, über die Kinder.

Das sind doch gar nicht die Kinder, die sie würden machen, sondern es ist die Erwartung, die sie an ihre Kinder haben. Und sie kommen jetzt in die Opferrolle, in dem sie ihre Schwierigkeiten den Kindern zu schieben und sagen, du vornerstrick. Ich meine, das ist gut für die Psychologen, weil da haben wir was zu tun.

Also es kommt darauf an, dass ich die Verantwortung für meine G-Stimmtheit übernehme. Und wenn ich das nicht mache, dann kann ich noch so kompetenz sein. Ich habe wirklich sehr kompetente Leute beraten. St. Gallen, Harvard, Fontenblow. Kompetenz, ja, toll. Einzerschüler. Und die kam nicht weiter irgendwann. Warum?

Weil sie misst dich drauf, warum das populär auszudrücken. Es fehlt ihnen ja dann offensichtlich auch am Selbstvertrauen. Gerade diese Leute würde man ja erwarten, dass sie eigentlich ein sehr gutes, starkes Selbstvertrauen haben. Sonst werden sie ja vielleicht gar nicht in dieser hohen Position gekommen machen.

Wenn sich so das Selbstvertrauen hätten, dann müssten sie ja vielleicht gar nicht zu dir. Ja, vielleicht können wir es auch in Richtung Ehren selbstwert gehen. Es muss nicht unbedingt sein, dass es ... Also die Karriere mit dem starken Selbstwert gefühlt poryliert. Sondern man hat er festgestellt, dass er ein fehlendes Selbstwert gefühlt.

Die Leute antreibt Karriere zu machen. Also ich zeigst dir, du meinst, wo ich bin blöd. Oder ich bin ein bisschen kleiner als die anderen, aber ich bin wirklich größer als du. Ich zeigst dir. Und es ist also eher so, dass Menschen, die die Inführungspositionen sind, nicht unbedingt ein Selbstwertgefühl haben.

Sondern es ist ein kompensierte Selbstwert. Natürlich gibt es viele Ausnahmen. Aber ich habe festgestellt, dass der Antreiber so sich durchzubeißen. Es ist häufig ein mangnis Selbstwertgefühl. Man versucht dann den Selbstwert, den die Eltern einfach nicht vermittelt haben, Überleistung zu kompensieren.

Also auch Selbstüberwindung. Dann muss ich ja ganz oft aus meiner Komfortzone raus, um einen Schritt weiterzukommen, um mich weiter zu entwickeln. Ja, also ich ... Da tun sich ja viele schwer mit. Ja, aber wenn ich den Antreiber habe, du bist nichts wert, wenn du kein Status hast. Wenn du in Beruf nicht ganz oben bist, dann ist das ja der beste Antreiber auch für die Siplim.

Also wenn man jetzt über die Generation zertredet, wo man so sagt, mein Gott, das sind so schlaffies und verzerrtelt. Und wenn es zu anstrengend ist, kommen sie nicht mehr. Einige stellen sich vor und kommen gar nicht mehr große Klage. Dann kann man sagen, das ist jetzt schwierig für die heute Jugend, die im sehr vieles auch geschenkt bekommen hat.

Auch viele Erden, das ... Ich hatte viel mehr Glück, weil ich eine Kriegsgeneration bin. Und deshalb musste ich mir hier mal anstrengen. Mein Gehirn hat dadurch gelernt, Anstrengung bringt was, die Siplin ja, die heute Jugend, hat es schwerer, weil sie sich nicht mehr so anstrengen müssen, weil sie haben ja schon vieles.

Und jetzt habe ich einen Faden verloren, aber kannst du mir noch mal helfen, was war die Frage? Ob die Selbstüberwindungen nicht auch in dem Zusammenhang ein wichtiger Aspekt ist. Das ist dann mein viertes Werkzeug, ist die Selbstüberwindung vorgekommt oder selbst vertrauen. Und viele Werkzeuge ist selbstüberwindung.

Und da ist so dieses Schlagwort schmerz oder undustjage sofort. Man hat festgestellt, dass viele Pleiten oder auch Scheidungen folgen von Schmerzvermeidungen sind. Man vermeidet die Unlos eines offenen Gesprächs. Das ist ein Schmerz. Ja, oder auch körperliche Schmerzen. Wenn Menschen ihre Bedürfnisse nicht äußern, alles zurückhalten, das weiß man ja, da ziehen sie die Körperzähl zusammen, jeder Gedanke hat ja auch ein Resonanz im Körper.

Und wenn Menschen verdrucks sind, verstimmt sind, dann werden sie auch leichter krank. Und das ist ja auch heute messbar nicht, dass Menschen Angst haben und das sagt, ja, krank werden. Der Tony Robbins, das ja so der bekannteste amerikanische Business Coach der letzten Jahr oder Jahrzehnte unfassbar erfolgreich, der hat diese 90 Sekunden Regel für sich selbst definiert.

Er sagt, ich gebe mir selber 90 Sekunden für einen Problem oder für eine schlechte Stimmung. Und in diesen 90 Sekunden lege ich mich mal auch auf oder schimpfe oder brülle oder was auch immer. Aber nach 90 Sekunden ist Schluss. Ja. Er versucht sich dahin zu konditionieren, dass er sagt, okay, es ist okay, Emotionen zu zeigen, das ist okay, schlechte Lange zu haben.

Aber nicht länger als 90 Sekunden. Das trat er sich selber antrainiert. Ja, das kann man. Das fällt nicht jedem leicht. Aber der vertritt natürlich sehr stark die Teese, so das positiven Denkensessen, natürlich sehr amerikanisch geprägt. Denkt positiv. Du bist ja eher bei lebensbejahender Haltung. Ja, ich würdest du denn das, ist das letztlich das selbe oder würdest du das irgendwie differenzieren?

Ja, es ist nicht das selbe, weil positiv ist denken ist ja, ist ja cognitiv. Das ist ja der Verstand. Also, natürlich kann man das vegetativ, wenn ich ihn griff kriegen und wenn mir irgendwas passiert und ich verliere was oder einer stirbt oder ich werde entlassen. Dann kann ich nicht, weil ich mich viel philosophisch mit ihm stirbt und werde befasst haben.

So, ja, jetzt habe ich ja gewürzt, ja, alles fließt, alles kommt und geht. Ja, das ist nicht möglich. Also, vegetativ werden wir uns ärgern oder traurig sein. Und das hat keinen Sinn, das in Griff zu kriegen, sondern es ist sagen, ich lasse es zu. Und dann, wenn meine Klienten gefragt haben, ja, aber wie machen Sie das denn?

Also ärgern Sie sich nicht, sein natürlich ärgern ich mich aber nicht so lange. Und das ist was da, wobei uns auch entdeckt hat, die Biologie des vegetativ, das muss erst mal raus, die Gefühle müssen raus. Aber Leid ist selbst gemacht. Das ist nicht so einfach zu verstehen. Ich kann noch nicht dafür, mein Mann ist so früh gestorben.

Und ich leide immer noch zehn Jahre, ich leide immer noch. Dann sage ich, naja, für das Leid sind Sie verantwortlich. Aber er koßen. Das ist doch wirklich, Sie werfen mir jetzt vor, dass ich schuld bin, dass ich noch so lange Leide sage. Ich hab ihn nicht gesagt, dass ich schuld bin. Ich hab gesagt, Sie machen sich das Leid.

Ja, das sehe ich nicht. Es gibt dann Unterschied zwischen Trauer und Leid. Leid ist cognitiv. Trauer ist vegetativ, gefühltsmäßig. Leid entsteht über die Rechthaberei, dass das, was ist nicht sein darf. Und dann steht Leid. Das ist cognitiv. Das darf doch nicht wahr sein. Das gibt es doch nicht. Diese ganze Jamersache.

Was machen die, die da oben? Mein Gott ist das ungerecht. Und wenn ich permanent gegen das Leben bin, wie ich vorhin gesagt habe, immer in den Widerstand gehe, dann werde ich krank, seelisch oder körperlich. Und da gibt es natürlich jetzt verschiedene Ausprägungen auf der einen Seite. Ich kann mich irgendwas ärgern, über den Stau, das Wetter, etc.

Aber ich kann ja auch wirklich existenzielle Krisen haben. Oder wie bei uns hier im Medizinzentrum eine schwere Krankheit. Wir haben ja viele unkologische Patienten. Und das ist mit Ängsten verbunden. Aber auch da gibt es natürlich ganz große Unterschiede. Und das sieht man ja täglich. Es gibt Leute, die kommen trotzdem damit relativ gut, die haben ihre Ängste im Griff.

Und es gibt welche, die sind total versunken, die kann man kaum ansprechen, weil man Sorge hat vor einer emotionale Ausbildung. Also was gibt es denn für Strategie? Oder kann ich auch in so schweren persönlichen Krisenmethoden entwickeln, um mit diesen Ängsten zu gehen? Ja, das kann ich dir gleich beantworten.

Vorhin noch, sonst vergesst ich das der Unterschied zwischen positiven Gänken und Lebensbejahen. Das Positive-Denken ist eher cognitiv. Du kannst nur, wenn du willst, streng dich an. Und die Stimmung, was ich meine, als eine lebensbejahende Haltung, ist eher eine Stimmung. Und so kann es bei deren Patienten zu sein.

Das wissen wir ja alle, dass wir ja nun alle nicht gleich sind. Und jeder kommt mit einem bestimmten Thema sogar auf die Erde. Und es gibt genetische Sachen und Soziro. Also wir sind ja konditioniert durch unsere Erfahrungen. Und so reagiert natürlich je nach Veranlagung oder nach Konditionierung reagieren die Menschen anders.

Das weiß man. Und man kann aber es lernen. Und das ist ja in meiner, in meinem Selbst, in wieder Konzept drin. Man kann lernen, mit dem Stirp und Werte, umzugehen, indem man das trainiert. Also wenn Menschen 20 Jahre, bevor sie vielleicht jetzt in Krebsanfall haben, immer sich schon philosophisch oder auch ganz praktisch, damit auseinandergesetzt haben, dass sie sterblich sind, dass sie ja nicht wissen, wann sie sterben.

Mein Ablaufdatum ist mir nicht bekannt. Ich kann ja morgen tot sein. Und das ist relativ naiv, dass Menschen sich nicht mit dem Tod befassen und mit der Vergänglichkeit. Und es kann sein, dass einer Stabiler ist durch seine Veranlagen oder auch Stabiler, weil er vieles so viel erlebt und weil er sich damit befasst hat, dass der Tod ein Teil des Lebens ist.

Und dadurch nicht in Panik verfällt, aber ein Mensch, der sich noch nie damit befasst hat. Der kriegt natürlich einen größeren Schauf. Also deshalb ist es völlig verständlich, dass Menschen verschieden reagieren. Man könnte also fast sagen, wenn man sich öfter mit dem Tod beschäftigt, geht es einem eigentlich besser.

Das klingt irgendwo ein bisschen absurd, aber sich ist es ja so. Ja, weil es demwitiger macht nicht. Also ich hab mal die Idee gehabt, sind richtigen gehobener Gestimmtheit und Dankbarkeit. Ich weiß mal, dass Dankbarkeit an der größten Schlüssel ist für gehobene Gestimmtheit. Also ich nenne die Gegenteil von Verstimmtheit, ist die gehobene Gestimmtheit, die Lebensbejahung.

Und seht ihr mal vor, wenn einer morgens aufwacht, die Bäckerpaus macht und sagt, bingo, ich lebe noch. Keine ist Dankbar, dass er noch lebt, 5 Millionen oder 21 Millionen sterben, pro Nacht. Ja. Und dann wachen die Leute auf. Ich muss wieder raus. Oh Gott, nein, nein. Ja, man gegen das Leben, gegen sich, gegen andere.

Anstatt erst mal, bingo, ich lebe noch. Und das merke ich dann, wenn die Leute dann eine lebensprodukte Krankheit haben, dann wachen sie auf und sagen, oh, mein Gott, der Frühling. Und das, ich spüre das Leben vielmehr, weil sie natürlich merken, es könnte zu Ende gehen und dass sie dann aufwachen und plötzlich das Leben so genießen.

Aber wenn ich nicht aufwache, das hat der Gutschöpf mal ein Bewusstheitslehrer gesagt, in diesem Satz, in der mich sehr geprägt hat, der Mensch wird geboren und stirbt, ohne aufgewacht zu sein. Das heißt, es ist wichtig, um das ist eine meiner, ja, meine Intention, Menschen zu helfen, zum zweiten Mal am Tag aufzuwachen.

Also nicht als Tier, Vermeitung von Unmuss, klagen und Maximierung von Lust, sondern das stämliche jeden Morgen auf dem Stuhl. Das ist ein Rätual, ein Bewusstheitsrätual. Ich stämme mich auf dem Stuhl, nehm Haltung an. Ich gehe auf die Meter Ebene und dann sage ich willkommen Tag. Ich erwähle dich mit allem, was du bringst.

Ich habe das zuerst noch auf Englisch gehört. Das klingt auf Englisch besser, heizuset und nicht erträgt. Also, wenn man es gelernt hat, das Leben zu erwählen, weil wenn ich erwachsen bin, dann ist es schlau. Das Leben, alles, was kommt, habe ich schon erwählt. Also, zum Beispiel, ich bin vor 15 Jahren mit meinem schönen Auto bei Glatteis in den Graben gerutscht, hatte am Morgen aber diese Haltung trainiert.

Wir kommen im Tag, ich erwähle dich mit allem, was du bringst. Und während ich mit dem Auto zur Gegendermaßen langsam in den Graben gerutscht bin, habe ich jetzt wirklich geschafft zu denken, habe ich heute Morgen schon als Möglichkeit der Welt. Und das ist für mich die größte philosophische Hilfe, um nicht ins Jammern zu kommen und nicht im Onen macht, in der Onen macht zu versinken.

Also jetzt etwas auf eine Formel gebracht, wenn das Schicksal kommt, bin ich schon da. Du hast das Schicksal eingeholt, du hast das Schicksal quasi antizipiert. Damit kannst du dir eigentlich gar nicht mehr schauen. Das ist die Sinn für die Sophie des Selbstentwicklers. Die Sinn für die Sophie heißt die Situation ist mein Coach und ich bin ihr Schüler.

Also nicht, dass es unverschämt, dass da doch nicht wahr sein, das gibt es doch nicht, sondern Haltung wahrnehmen. Aha, ich habe das letzte Mal in Köln, ist mir ein Zug weggefahren. Natürlich kam er erstmal Adrenalin und Bundesbaer. Und dann habe ich Haltung wahrgenommen. Vielleicht diese 90 Sekunden von Robbins und habe gesagt, okay, habe ich mich doch heute Morgen schon dafür entschieden, dass der Zug nicht kommt.

Das gehört doch zum Leben dazu. Und das ist so meine Formel, wenn mir irgendwas passiert. Ich glaube, ich denke, das ist am Tag zwei, drei Mal. Gehört dazu. Gehört dazu. Es ist das Leben. Aber die Leute sagen immer, scheiß Leben. Aber ich mein, das gibt es nicht. Es gibt nur Leben. Das Wort denke ich.

Nur das Interesse und warum muss man dafür auf dem Stuhl steilen. Weil es die Meter eben ist, weil ich dann zum zweiten Mal aufwache. Ich gehe nicht als Tierchen durchs Leben, indem ich immer nur vermeiden von Unlust, Maximilien von Lust, umsache ich ja, es denkt mich immer in Richtung vermeiden von Unlust, Maximilien von Lust.

Demaumlich, wo ich zum zweiten Mal aufwache und weiß, dass ich mehr bin als ein Tier. Dass ich mehr bin als eine Mechanik. Ich habe eine Bewusstheit, was man anniehmt, dass das Tier nicht sich reflektiert. Aber ich habe das Bewusstsein, ich habe das Gehirn, das Frontalien. Ich kann mich reflektieren.

Ich wundern mich, wie wenig die Menschen dieses Geschenkles Frontal dient's einsetzen, diesen meistens im Stammien. Und man kann es trainieren, den Vorderen Lappen zu benutzen. Und ich bringe sich den Leuten bei, den diesen Kontext häufiger zu benutzen. Aber das geht natürlich über Bewusstheit. Und jeden Tag auf die Meta-Ebene gehen.

Und zu sagen, willkommen Tag. Aber die meiste sagen, das gibt's doch nicht und blöder Tag. Und wenn ich nur unseren Zuschauer nur ein Tippje gebe, das reicht schon aus. Dann würde ich sagen, ab heute klage ich nicht mehr. Ich klage nicht mehr über das Leben. Also blödes Wetter, blöder, stau, das gibt's doch nicht darf, doch darf doch nicht wahr sein.

Ja, das ist ja ein Wahnsinn, was machen denn die da? Ich klage nicht mehr über das Leben. Ich klage nicht mehr über andere. Ich schimpfe nie mehr über andere. Das ein, was ich sagen könnte, wenn einer sagt, Mensch ist das ein Volldeb. Dann könnte ich sagen, ja, also ich kenne nicht so richtig, aber zugegebenermaßen etwas eigenwilliges Verhalten.

Ja, das kann ich sagen, oder aus meiner Sicht verhält sich der Mensch ungünstig. Aber ich mache ihn nicht fertig. Die Person und das Verhalten wird getrennt. Die Person ist immer okay und das Verhalten ist das meiner Sicht ungünstig. Und das dritte ist, als erst ist nicht mehr klagen über das Leben. Über das hier, das alles kommt und geht.

Zweite nicht mehr klagen über meine Mitmenschen. Das dritte, was also mir sehr auffallend ist, dass Leute sich freiwillig fertig machen. Also, es ist verständlich, wie Leute über sich denken und reden. Und wenn man das in den Griff kriegt, über Bewusstheit. Sie halten gar nicht, man sei ja jetzt beklage ich mich wieder wie ein kleines Kind.

Ja, das darf aber nicht wahr sein. Ja, aber das ist doch. Ja, das gibt's doch nicht. Ja, aber warum, das gibt's doch. Guck mal, das ist doch. Ja, aber das darf nicht wahr sein. Das ist wirklich kindhaft. Also, das ist ja jetzt die bewusste Ebene, die du anspricht. Aber es gibt ja auch die unterbewusste Ebene.

Und das ist ja auch sicherlich bei der Selbstentwicklung. Vielleicht mindestens genauso wichtig. Was ich sehe in meinen Gesprächen täglich mit den Patienten. Man spürt sehr schnell, ob jemand nur hier ist, weil sie oder ihn der Hausarzt geschickt hat oder die Schwester gesagt hat oder lässt sich doch bloß sich operieren.

Hört ihr das normal an? Aber irgendwie gefällt den Leuten das nicht. Es ist den unsimpatisch, mit den Roboter, mit den Strahlen. Und da gibt's so eine innere Aversionshaltung, die man spürt. Und je länger man das macht, desto mehr merkt man das. Und mittlerweile, sage ich, den Leuten, ich des spüre, ich will sie eigentlich jetzt nicht behandeln.

Wir sind ja immer ganz entsetzt und sagen ja, aber manchmal. Ich bin doch der Patient. Ich bestimmt sei es hinein. Das bestimmen wir zusammen. Ja. Und wenn ich bei ihnen merke, dass sie für die Behandlung nicht bereit sind, dann gehen sie lieber nochmal nach Hause, schlafen, eine, zwei oder drei Nächte drüber.

Und dann können wir noch mal reden. Aber momentan ist es nicht so. Und es ist, da kann man die Uhr nachstellen. Wenn man das nicht beachtet und man macht die Behandlung trotzdem, dann kommen die Tage danach, die Wochen danach, Probleme, die überhaupt nichts mit der eigentlichen Behandlung zu tun haben.

Aber alles wird natürlich dann auf die Behandlung fokussiert. Also, wie schätzt du das ein als Verhaltenstherapeut? Das ist, glaube ich, sehr wichtig, dass man da auch im medizinischen Bereich sensibler ist und auch auf dieser Ebene irgendwo agiert. Na ja, das ist ja, wir kommen immer wieder auf die Stimmung zurück.

Man kredo vom Konzept selbst in Wicklung war ja der Untertitel die Persönlichkeit macht den Unterschied. Und jetzt noch 20 Jahren habe ich diesen Untertitel erweitert und sage die Persönlichkeit und die freundliche Ausstrahlung macht den Unterschied. Und die Menschen, die zu dir kommen, bist du genau merken, die sind skeptisch und sind allgemein von der Stimmung, von der Färbung sind die Misstraus und verstimmt, weil sie aus dem Defizit kommen.

Also ich kann das immer fest, ob eine Ausstrahlung fülle kommt, wenige oder aus dem Defizit, aus dem Mangeln und unserer heutigen Gesellschaft kommen die meisten Leute aus dem Mangeln, es fehlt mir noch was. Obwohl sie sehr reich sind, aber es fehlt ihnen immer noch was. Und wenn das mal genau beobacht ist, dann könnte es sein, dass die Menschen, die so skeptisch sind und ja und ich weiß nicht und so, die haben wir auch kein Vertrauen.

Und das ist das, was ich je meine, wenn einer sich entschieden hat und das Bejahrung kommt nicht, wenn du die nicht entschieden hast, das Leben zu bejahnen, dann stirbst du eben und bis gegen das Leben. Das ist eine Entscheidung. Entweder entscheide ich mich bei vollem Bewusstsein. Ich bin für das Leben und ich bin bereit, die Gesetze des Lebens zu akzeptieren und mich damit anzufallen.

Oder ich bin gegen das Leben und Schimpf immer. Ja und ich glaube, da gibt es eben natürlich, ich habe schon gesagt, immer wieder individuelle Unterschiede. Und das ist schon richtig, wenn du skeptisch spürst, wenn einer so richtig bestimmt ist und du musst ihnen jetzt überregen, aber nicht doch bei dir die Behandlung nimmt, hast du mir ja auch schon viele Sachen erzählt, in welche Experimente das ist dann nicht läuft, wenn der Patient nicht mitmacht und seine Stimmung her.

Da gibt es ja, das geht ja in beide Richtungen. Also die Stimmung des Patienten oder Betroffenen ist wichtig, aber auch die Stimmung des Arzt ist es wichtig. Ja, sehr wichtig. Und da gibt es ja hochinteressante Daten. Vielleicht ganz kurz wurde 2019 eine Studie publiziert in Nature. Also noch höher wissenschaftlich geht es nicht, wo sie Ärzten schmerzreise gesetzt haben und diese Schmerzreise wurden mit einer Salbe behandelt.

Und diese Salbe, dies auch irgendwie Thermasalbe, der es quasi wieder gespiegelt hat, das die gut bei Schmerzen durch thermische Schäden wirkt. In Wahrheit war aber in der Salbe gar nichts drin, das war ein Placebo. Aber die Ärzten haben dann die Salbe bekommen. Und dann nach der Salbeauftragung wurde gefragt, ja, wie ist es denn jetzt mit dem Schmerz?

Es war besser, aber was die Ärzte nicht wussten war, dass die Stromschläge im Abend, die die Schmerzen vor uns haben, einfach runtergedreht haben. Und das war also der Effekt für die geringeren Schmerzen. Mit dieser Information ist man dann in die nächste Serie gegangen. Zu Patienten hat den auch wieder Schmerzreize gesetzt am Arm und hat den Ärzten aber gesagt, okay, wir geben dir jetzt hier diese Salbe, die er bei dir sehr gut gewirkt hat.

Die Ärzte haben wohl gemerkt, gedacht, das ist die starke Schmerzalbe. Oder die Ärzte haben einen Placebo bekommen gesagt, das ist das Placebo und das ist ja die Schmerzalbe. Und dann hat man untersucht, wie die Patienten auf die Schmerzsalm reagiert haben. Und interessanterweise war es so, dass die Patienten, die die vermeintliche Schmerzalbe kommen haben, die bei den Patienten bei den Ärzten selber gut angeschlagen hat, haben viel besser auf die Therapie angeschlagen, als die die des Placebo bekommen.

Wobei in beiden Seiten genau das Gleiche drin war, nehme ich nichts. Und dann wurde gemessen, wie die Interaktion war mit Kameras und dann hat man rausgefunden, dass allein die Mimik der Gesichtsausdruck der Ärzte, die Interaktion der Ärzte, das selbstbewusstsein der Ärzte, wie sie sozusagen mit ihrer Therapie umgehen, den Schmerztöten den Effekt hatte.

Aber das Mittel selber hat eigentlich überhaupt nichts bewirkt. Und trotzdem ging es den Leuten dann mit der vermeintlich Schmerzalbe viel besser. Das ist natürlich extrem interessant und zeigt, wie wichtig es ist, wie man auch wirklich mit den Leuten spricht. Und wie wichtig es ist, dass man auch selber von seiner Therapie überzeugt ist.

Es ist keine Therapie, wo ich selber nicht überzeugt bin, kann eine erfolgreiche Therapie sein. Aber in der Realität wird es natürlich oft nicht so gemacht. Nein, man könnte fast etwas übertrieben sagen, wer das Leben bejaht, hat mehr Heilungsschossen. Wer zuversichtlich ist und allgemein in gehobener Gestimmtheit, also es gibt ja so von Neurowissenschaftland diese Beobachtung, das nennt man inkorente Gefühle und koherente Gefühle.

Also ich habe koherente Gefühle, wenn das, was ich mir vorgestellt habe, genauso ist da so. Ich komme nach Hause und ich habe mir vorgestellt. Alles ist schön ruhig, alles ist sauber. Ich krieg ein schönes Essen und der Partner freut sich. Und dann hat man das gemessen. Jetzt etwas populär ausgedrückt, konnte man die Schwingung, die haben wir nie messen.

Jetzt geht es dem Menschen gut. Die Menschen fühlen sich wohl, wenn sie in Koherenz gefühlen sind. In Koherenz heißt, es ist nicht so, wie es mir vorgestellt hat. Dann kann man sich vorstellen, dass wir zu 90 Prozent den inkorenten Gefühlen sind, weil bei unserem Anspruch, wie etwas sein muss, bei dem verwönten Anspruch, sind wir permanent enttäuscht.

Also so habe ich es mir aber nicht vorgestellt. Und ich glaube, dass das Arzt Patientenverhältnis in einem zusätzlichen Blickwinkel angeschaut werden müsste, inwieweit ist zwischen diesen beiden eine koherentische Schwingung, dass man sich angenommen fühlt, dass man sich gesehen fühlt und dass man sich wohl fühlt.

Aber meistens, besonders in Kliniken, wo alle überfordert sind und die Armärze natürlich, es gibt bestimmt Ärzte, die an sich ein freundliches Wesen haben, aber vor lauter Anstrengung und Überspannung und Reformen und Gelddruck. Und es ist Ihnen nicht mehr möglich, freundlich zu sein. Und ich habe vor 20 Jahren eine Phase gehabt, da haben mich viele Ärzte gebucht.

Und sagen wir möchten mal bei Ihnen kurz machen, weil das haben wir langsam gemerkt, dass es nicht nur die medizinische Kompetenz ist, sondern dass es auch die Ausstrahlung ist und die auch heilt. Und das war mal für Ärzte, vielleicht war es vor 20 Jahren noch einer IWA, dass die gemeint haben, wenn Sie die beste Ausbildung haben, sind Sie auch die besten Ärzte und können am besten heilen.

Und dann haben Sie festgestellt, dass das nicht stimmt. Ich entsinn mich noch, dass Sie Leute gesagt haben, der Kollege, der hat Warte Zeiten und alle sprechen über den und der Heilt. Und der war kein guter Student. Und wir verstehen gar nicht, warum der so viel Patient hat. Und dann kam wir raus, dass der ...

sein Qualitätsanspruch, den er hatte oder auch seine Menschenliebe, die hat sich in Nebensechlichkeiten gezeigt, weil der Patient kann ja nicht erkennen, ob jetzt der Arzt wirklich die höchste Fachkompetenz hat, das kann ja nicht erkennen. Der kann also jetzt nur von Nebensechlichkeiten auf das Bewusstsein des Arzt zu schließen.

Und ich habe selber mehr Erlebte in einer Praxis, da bin ich ein paar Mal hin und oben links, weil sie noch für heute hing immer noch die Gardine runter. Das kann ich bei dir, ich kenne dich als Fächzenissen, würde es nach drei Minuten die. Aber nach drei Wochen hing die Gardine runter. Und dann ein Blumenstrauß, den kann ich auch schon.

Der war auch schon eine Woche, zehn Tage drin. Und die andere Rezeption über unfreundlich. Und jetzt ist es die Stimmung. Daum rede ich ja vielmehr über Stimmung. Also ich sage etwas über treten Stimmung macht Umsatz her. Geistig seelischen und materiellen Umsatz. Das wissen ja auch die Vertreter, dass sie ja eher über ihre Ausstahnung und ihre Freundlichkeit das Produkt verkaufen und das Produkt ist gar nicht das Wichtigste, sondern die Person ist das Wichtigste.

Das war für die erste sehr neu. Und haben sie auch erst mit Gewerter gegen. Ja, auch weil sie ja so hierarchisch erzogen worden sind und oben sticht unter und ja. Und das war sehr schwierig zu akzeptieren, dass sie die Nebengeräusche viel wichtiger finden. Also du fliegst ja nicht Lufthansa. Nur weil die Lufthansa, wenn sie startet, dir garantiert, dass sie auch landet.

Ja, und das bindet dich nicht sehr an die Lufthansa, weil das macht auch Jet und meistens landen die ja auch. Das ist nicht das Kriterium. Wir garantieren, dass sie landen. Sondern die freundlichen Stördessen darf es noch was sein und möchten sie was trinken und die Stimmung. Und dass ich merke, ich werde gesehen.

Und da kann ich jetzt viel darüber erzählen, aber das erinnert mich daran, dass du gesagt hast, dass das Gesicht schon sehr wichtig ist, weil das Gesicht strahlt mitgefühl aus. Freundlichkeit oder Skepsis oder des Interesse. Und wenn es einem ist, ist das bestimmt sehr schwierig, wenn Ärzte uns zuhören.

Wenn es einem Arzt gelingt, trotz all diese Ungerechtigkeiten und Wasser da alles erlebt, trotz dem ingehobener Gestimmtheit zu bleiben, dann sind deine Heilungsschausen noch größer. Und ich habe deshalb ein Buch geschrieben, jetzt ist es rausgekommen vor ein paar Monaten. Das heißt, Lebensfreude. Und gerade, weil ich auf jeden Fall mit Managed schon zu tun habe, und die Ärzte sind ja heute auch eher Manager.

Es ist eine Zeit, zack, zack, zack, zack, zack. Wenn ich da nicht ein Gegengewicht habe, es hat keinen Sinn zu den Manager und Ärzten zu sagen, jetzt arbeiten sie mal weniger. Das schaffst du nicht. Hast du deine Pläne und bist doch eher geizig und fühlt sich auch verantwortlich für die Patienten. Und da kann ich nicht einfach sagen, ja, haben sie haben Rechterkorsen.

Ich soll mal so ausruhen, ich arbeite 25 Prozent weniger. Hab ich gesehen, schaffen die Leute nicht, besonders die leidenschaftlich unterwegs sind. Aber das, was man machen kann, das war nicht die Zeit reduziert, sondern dass man sich in einem Akt der Selbstfürsorge sich kommittet auf Neuteutsch. Einmal in der Woche nehme ich mir zwei bis drei Stunden Zeit und roh mich aus.

Ich habe das selber gemacht, dass ich dann irgendwie einen Hotel gegangen bin und da waren netter, indischer Masöer. Und dann habe ich natürlich geschwommen und auch raum schlusshaft mit Säck getrunken und habe die Zeit gelesen. Und ich musste es noch etwas auf drei Stunden, weil ich gemerkt habe, zweieinhalb Stunden war schon wieder Hetze, weil ich musste es drei Stunden machen und es hat mir ungemein geholfen, weil allein die Idee, dass ich was für mich tue und dass ich auch mein Gehirn meinspanne und einfach mal Lebensfreude habe und das finde ich das wichtige, dass wir im Akt der Selbstfürsorge, also es kümmert sich keiner wirklich um dich, wenn du dich nicht um dich kümmest, dass man sich verschreibt und zwar wirklich als Geschäftstermin.

Das mache ich und auch wenn noch so viele Leute sagen, du musst nein, ich werde auf die Dauer krank. Ich habe keine Ausstrahlung mehr. Ich helfe meinen Patienten nicht mehr, wenn ich nicht irgendwann auch mal mir selber Freude war von mich entspanne und da genügend, manchmal nur einmal in der Woche drei Stunden.

Da sind die Leute, ich habe keine Zeit dazu, ich sag, ich komm, nück mich näher. Also du bestimmt doch deine Zeit. Wenn du jetzt sagst, ich habe keine Zeit, da bist du im Kind, ich du bist nicht erwachsen. Du bestimmt doch über deine Zeit. Ja, aber ich muss dahin, nein du musst nicht du willst. Also es ist schwer, ich habe ja selber meine Ausbildung in Großhadern gemacht, war da sieben, acht Jahre.

Und zum einen das was wir gerade besprochen haben, also Kommunikation, Psychologie etc. spielt primär keine Rolle, weder beim Studium noch bei der Ausbildung. Ja, also es spielt nur eine Rolle, wie viel Dienste schaffst du, wie viel Operationen schaffst du, wie viel Publikationen kannst du nebenher machen.

Das ist natürlich extremer Druck und wer dem Druck nicht stand hält, der wird aussortiert. Ja. Wenn man dann, das gibt es heutzutage nicht mehr, aber wir hatten damals zwei bis drei, sechs und dreißig Stunden Dienste die Woche. Also die Faktor schläft man dann nur jeden zweiten Tag. Dann ist es natürlich schon sehr schwer zu sagen, jetzt hier gehobener Gestimmtheit zu sein, und freundlich mal kommt ja selber gerade so durch.

Und du bist verantwortet, kommst nicht drumherum, du musst es nicht machen. Da hat man aber auch, ich gebe dir absolut recht heute, aber das hat man mit 26, 27, haben die meisten zumindest nicht das Selbstbewusstsein, das durchzusetzen. Ja, du musst dich noch nicht mal gegen den Chef und gegen deinen Zeitplan wehren.

Du musst nur gegen deinen Gehirn angehen und die nicht von deinem Gehirn alles gefallen lassen. Wenn du dann nämlich nach Hause kommst, was ich ja von dem Menschen höre, dann hauen die sich vor Fernseher und schauen sich eine Netflix-Serie an. Und da haben sie ja bis sie auch drei Stunden Zeit. Ja. Oder eine Kneipe zu helfen.

Dann kann man auch sagen, okay, ich gehe jetzt da hin, dass wir ich massieren und schwöre bissel und lese mal ein Beletristik, das ist einer der Geheimtipps, um mal abzuschalten und in eine andere Welt zu kommen ist, in Roman zu lesen. Und es ist ja auch nicht, wie Leute die Karriere machen wollen, keine Zeit haben, Roman zu lesen.

Ich behaupte, dass der, der ab und zu Roman liest und sich mal massieren lässt oder durch die Natur geht und auch mal auf dem Fluss gucken, nur zehn Minuten. Ja. Dass der Unter'm Strich in privaten und beruflichen Bereichen eine bessere Karriere macht. Weil er, und jetzt komme ich wieder, weil er die Energie ausstrahlt.

Und das hatte jeder erlebt. Du kommst zu einem Arzt und der lächlet dich an und da fasst dich kurz an und der guckt ja die Augen und es fühlt sich angenommen. Du fühltst dich wohl. Und dann gibt es Leute, die sagen, ich bin da zu dem Arzt und der, ich hab's ja selber erlebt. Erstgespräch. Und da hat mich nicht angeguckt, der Arzt, der gesagt, warum sind sie da reingetippt in seinen Computer vor Erkrankungen?

Und das und so und ja. Hat mich keinem angeguckt. Ich meine, ich weiß, dass sie alles aufschreiben, bis es furchtbar, aber dann habe ich zum Schluss, wie er fertig war. Und ich möchte, jemanden, Feedback habe, wie er in erster Eindruck von mir. Weil ich bin psychologe einfach Seminare mit Ärzten. Ja, erzählen Sie doch mal.

Ihr erst eine Druck ist verheerend, hab ich es. Sehr gut. Also entschauen Sie, wie meinst du das? Also wissen Sie, freundlich macht Umsatz. Und wissen Sie, was freundlich heißt? Das muss man den Leuten sagen, sonst wissen Sie nicht, was das freundlich heißt, Augenkontakt? Freundlich heißt lächeln und nickeln.

Ja? Sind Sie mal vor? Sie fragen mich? Lächeln mich an? Kucken da nicht in Computer? Und die erzählen, was? Lächeln so? Ja. Ja. Ich verstehe sich. Nehm ich Sie an? Ja. Augenkontakt? Mich immer weg. Kucken. Du sagst, ja, Kors, vielen Dank. Das ist ungemein wichtig, was Sie mir da sagen. Eigentlich selbstverständlich.

Ja. Ich bin nicht drauf gekommen, hat nichts. Ja, da muss ich nicht drauf gekommen. Das ist, ich sag also, es ist, also, wenn Sie Patienten halten wollen, dann halten Sie die Patienten über eine emotionale Kundenbindung, wenn man das in der Wirtschaft emotionale Kundenbindung. Das ist ja oft noch schlimmer.

Wir machen ja hier viele auch zwei Beratungsgespräche von Leuten, die jetzt in den großen Kliniken waren und sich für eine Operation informiert haben. Wie sieht es denn da in der Realität aus? Es ist ganz oft so. Dann komme ich in die Sprechstunde, der Operateur, der ist gar nicht da, weil der muss ja operieren.

Dann habe ich eine junge Assistentin, jungen Assistentin, der erklärt mir dann so ein bisschen was gemacht wird und sagt mit dem, beim Rausgehen aus dem Sprechzimmer, vorn am Sekretariat, können sich in Operationstermien geben lassen. Ja. Und wer operiert mich dann? Ja, der Oberarzt, XY. Dann lasse ich mir eine Operationstermien geben.

Dann gehe ich in die Klinik, wenn ich Glück habe, wenn ich ganz viel Glück habe, sehe ich den Operateur vielleicht noch kurz davor. Jetzt aufklärungsgespräch wird auch oft dann vom Assistenten gemacht. Ich weiß also gar nicht, wer mir jetzt denn da den Kopf aufgesägt hat oder wer hat mir jetzt da den Grusquab hing mir öffnet.

Das ist ja leider die pittere Realität. Also da sind wir ganz weit entfernt von empathischer, engler Interaktion, etc. Das steht ja auch in deinem neuen Buch. Ich will jetzt nicht zu viel verraten, aber da wird ja auch auf diese Studie aus Marburg hingewiesen. Und das ist ja auch sehr interessant, wo ein Psychologin Marburg 2017 eine psychologische Studie parallel zur Herzoperation gemacht hat bei Beipassoperationen, wo die eine Gruppe, wurde ganz normal operiert, ohne Großes Gespräch.

Und die andere Gruppe, mit denen wurden vorher gesprochen. Okay, nach drei Wochen ist dein Status so und so. Dann wirst du in der Lage sein, mit der Familie schon spazieren zu gehen. Dann kannst du Gartenarbeit machen, etc. Nach drei Monaten ist deine Prognose so. Da kannst du zum ersten Mal in Urlaub fahren.

Wir haben so schöne Zeit. Also man hat die Leute bewusst auf die Zeit danach eingestellt und hat mit ihnen besprochen, was es dann für angenehbe, positive Dinge geben wird. Und danach hat man gemessen, wie ging es den Leuten wirklich und zwar nicht nur geredet, geredet, sondern man hat Stressvormone, Blutdruck, etc.

Und alles gemessen hat ganz klar nachgewiesen, dass die, die diese positive Aussicht hatten, allein die Aussicht. Und dass irgendwas passiert wäre, hat einen viel besseren, schnelleren Verlauf, als die quasi einfach so ein bisschen frispertmäßig behandelt wurden. Diese, ja, fast automatische Mechanik ist unterbewusst sein, nutzen wir ja, da Verhaltenstherapie ganz stark, das nimmt man die Visionstechnik.

Das hat Marco Aurel, der römische Kaiser schön ausgedrückt, auf Dauer nimmt die Seele, die Farbe deiner Gedanken an. Man hat festgestellt, wenn sich Menschen immer vorstellen, auch bei Verletzungen oder auch bei Golfspielern, den halbes Jahr nicht spielen wegen Verletzungen, die trainieren, dann sich vorzustellen.

Jeden Tag sehen sie sich da und machen so die Schwünge, und stellen sich das ganz sinnlich vor, als ob sie es erleben. Man hat sogar festgestellt, dass diese ganz intensiven Bildvorstellung, als ob man es erlebt, zu neuropnalen Verknüpfung führt. Das ist fantastisch. Das Gehirn kann, also so ein beswindelt werden, man kann ihm Gehirn vorspielen, du machst es, das Gehirn merkt es nicht, ob es jetzt eine bildhafte Vorstellung ist, oder in Wivo.

Und das macht man bei Sportland sehr häufig, bei Verletzungen, aber auch mit meinen Klienten, dass ich sage, sie möchten nach Rom, sie möchten Karriere machen, sie möchten das und das oder mit ihren Kindern besser auskommen, stellen sie sich vor, sie sind so und so, und sie haben es geschafft, sie können zuhören, sie nehmen ihre Kinder in Armen, mache sie das mal, sie nehmen Kinder, wie spürt sich das dann an?

Und das machen die Monate lang beim Einschlafen, färden sie ihr unter, wo es sein mit positiven Bildern und dann ändert sich ihre Stimmung und aus der Stimmung bin ich freundlich, nicht von der Kognition, das ich sage, freundlich macht Umsatz. Wenn ich nur sage, freundlich macht Umsatz, das ist das Kognitiv.

Sondern es geht darum, das Leben zu bejahren, nicht mehr in den Widerstand zu gehen, und auf die Dauer komme ich in eine Stimmung, die dann heilend wirkt. Und wenn ich dann noch die Visionstechnik ist ja auch eine Stimmungsauffellung, das hat das mir zuversicht zu tun, nicht? Also mein Unterbewusstsein hat zuversicht, weil ja, ich sehe mich da am Strand, und das schwimmig da, und die Kinder lassen, so eine Schein, um, um, der lächlich dabei.

Und ich genieße das und nehme das vorweg, und das führt zu einer schnelleren Heilung. Ganz klar. Es gibt sehr viele Erkrankungen, heutzutage, die unheimliche Ausmaß erreichen, zum Beispiel Depressionserkrankungen, ADHS Erkrankungen bei Kinder oder Jugendlichen. Da ist ja auch die Frage, kann ich das auch nicht meiner Lebensfreude pumpensieren?

Und, wie komme ich denn dahin? Wenn ich jetzt, das ist ja ein tatsächliches, großes, gesundheitliches oder Gesundheitssystemproblemen, wenn ich Depressiv bin, oder mit meiner Psychie andere Probleme habe, bekomme ich heute Tage, als Kassenpatient, man muss es ja leider so hat, sagen, kaum ein Termin, weder beim Psychiater, noch beim Psychonogen, wenn ich ganz normal versuche, in München einen Termin zu bekommen, beim Psychiater, als Kassenpatient, dann kann ich froh sein, wenn ich in sechs Monaten einen Termin bekomme.

In sechs Monaten. Daran sieht mir ja schon, wie die Gesamte. Ich habe aber jetzt ein massives Problem. Was kann man denn, was kann man denn den Leuten sagen, haben die selber die Möglichkeit, mit sich an sich zu arbeiten? Oder wie kommen die, denn nicht jeder hat an Jens Korsen? Nein, das ist ja ungerecht.

Nicht so ist es auch nicht. Ungünstig. Es gibt ja dieses Satz, wenn du am bis musst du früher sterben. Weil du Christ nicht so wattest, so lange bist du schon tot bist. Du hast vielleicht auch kein Therapeuten, weil du gar kein Termin bekommst oder weil du es nicht bezahlen kannst. Das ist ungünstig, sozusagen.

Es ist ja ein Beispiel dafür, warum wir so lange warten müssen, bei internisten psychosomatischen Spirungen oder bei Psychiatern oder Psychotherapeuten, weil wir die krankige Gesellschaft sind. Also vor 20 Jahren hast du eine schnelleren Termin gekriegt. Absolut. Aber heute sind das dreifach, vierfach so viele Leute, die psychisch krank sind, oder auch körperlich krank, durch ihre Ängste, durch das gibt es doch alles nicht.

Und deshalb bin ich ja so hinterher, dass ich sage, hör auf zu warten, dass ich was ändert, hör auf zu warten, dass dein Chef sich ändert, hör auf zu warten, dass dein Partner plötzlich so wird, dass ihr vorgestellt hast. Fangen bei dir an. Und der Selbstentwickler unterscheidet sich vom Selbstoptimierer.

Ja, das ist ein ganz wichtiger Punkt, den ich noch erwähnen möchte, weil Selbstoptimierung ist System immer nend. Also, ich möchte noch schöner sein, dass mich mit Botox und Spritzen oder hier tollem Body haben und dann drei Sprachen noch mehr. Also, ich optimiere mein Ego. Ich kann aber psychologisch sagen, dass eine Selbstoptimierung nicht mit Glück korreliert.

Es hat was mit Status zu tun. Ich bin auch toll zufrieden hier und icke, aber somit mit dem Gefühl von zur Friedenheit in Frieden zu leben mit mir. Das kriege ich über Selbstoptimierung nicht hin und die Idee des Selbstentwicklers ist, an sich, ich vorhin gesagt habe, auf dem Stuhl zu stehen und sich bewusst zu werden und zu sagen, was will ich denn wirklich?

Ich habe viele Klienten, die erst spät erfahren, haben durch unsere Gespräche, dass sie ihr Thema sozusagen, ihre einzigartigkeit, nicht gelebt haben bei der Papa, ihn vorgeschrieben haben, du stuttest Jura, ich bin auch Jurist und ich hab dann auch Beziehung, du kannst uns zu Siemens gehen und hat eine gesagt, ja, aber Papa, ich möchte Kunstgeschichte studieren, ich spür das, besiehlt mich, man hat der Papa gesagt, wenn du Kunstgeschichte studierst, das ist ein Blödsinn, da war Dienstag kein Geld.

Du kannst das gerne machen, aber ich unterstütze sich dann. Bezahl deine Miete, dich du küsst kein Geld, weil wenn du so baukig bist, und so ein Unsinn studierst und nicht das machst, was ich als erfahrener Mensch weiß, was gut für dich ist, dann unterstützt dich nicht. Und dann hat er im Jura studiert, ja, und dann hat er sechs Semester länger studiert und er das mit Wirken und auch hingekriegt und ist nie Jurist geworden.

Und ist dann irgendwann zeichner geworden, technischer Zeichner. Und ich hab ganz, ganz viele Klienten, die deshalb nicht infrieden sind, weil sie nicht in ihr Thema kommen, also in ihre einzigartigkeit. Und das ist für mich immer ein sehr schönes Erlebnis, wenn ich Menschen helfen kann, dass sie spüren, wer sie wirklich sind.

Und dass sie plötzlich auch gar nicht mehr den Status brauchen, als Kompensation ihres Unglücks, sondern dass sie vielleicht als einer, ich hab ein Beispiel, da wollte einer immer schrauber werden, nicht, also Porsche-Schrauber, weil es am Papa war bei Porsche. Und das war so seit Trauma und sein positives Trauma Porsche und Papa Schraub da dran.

Und jetzt hatte er aber studiert, und er war bei irgendeiner Versicherung als Jurist und war krank, war depressiv. Und dann hab ich ihm Mut gemacht, ja, was würden Sie denn machen, so über die Augen zu? Lächeln Sie mal. Was würden Sie? Was würden Sie am besten tun? Schrauben. Porsche fahren. Schrauben.

Du sagst ja, warum machen Sie denn das nicht? Ja, ich hab das studiert und das wäre doch jetzt nur rückschritt. Also, der hätte ich doch gar nicht studieren müssen, soll ja nicht stimmt. Aber Sie haben studiert, weil es ein Papa ihm gesagt hat. Sie können doch jederzeit aussteigen. Und das hat es wirklich gemacht.

Das war einer der größten Durchbrüche auch von meiner Unterstützung. Und der hat mir dann briefgeschrieben, großen vielen Dank. Und ich verdiene viel weniger, aber ich bin so glücklich. Ich schraube für mein Leben gern. Ja. Und natürlich hab ich mir einen auch einen gebrauchten Porsche gekauft und mehr brauche ich ja gar nicht.

Und ich glaube, wir werden, wir werden eben, wir leben nicht gesund, wenn wir uns von der Gesellschaft aufdrehen lassen durch dieses ganze Konsum und bei Gotti Jugendlichen die trangen ja nur im Marken und sie ja. Wann trechst du nicht einfach es hemmt? Nein, ich bin nichts wert, wenn ich nicht die Mark getragen kann.

Da kann man jetzt, ich will ja auch nicht jammern, das ist ja das Gegenteil vor dem, was ich sage. Ich bin ja für alles was ist, aber ich muss es nicht mitmachen. Es darf so sein, wie es ist. Aber ich bestimme mein Beitrag dazu und mein Beitrag zu dem Konsum ist, dass ich das nicht brauche. Belingt es dir als Therapeut, besser als anderen, ein höhere Lebensfreude, Lebenszufriedenheit zu haben?

Also, ich bestimme schon. Ich bestimme schon meine Gestämtheit und ich hab das auch geschafft. Ich weiß nicht, ob das alle Kollegen alle Therapeuten zu schaffen, aber meistens ist es ja so, dass man so die Menschen hilft und selber verwarlost. Aber ich hab schon einen Anspruch und ich mache jeden Tag, mache ich so eine Bewusstheitsübung, ich bleib zum Beispiel einmal am Tag, einfach stehen und mach die Augen zu und konzentriere mich auf die Geräusche.

Was höre ich da? Fögellein, Lassenauten. Noch 15 Minuten. Was spüre ich? Die Sonne auf der Glatze. Da meine Hände sind da, mein Fuß da links und hier. Dann gehe ich wieder zurück, dreimal, ich höre, ich spüre, das dauert vielleicht so eineinhalb bis zwei Minuten. Dann bin ich verbunden sozusagen. Ich verbinde mich mit dem Leben und dann bin ich wieder in meiner Routine drin.

Aber allein dieses tägliche sich verbinden mit dem wirklichen Leben. Also nicht im Überlebensmodus. Überleben. Das Gehirn weiß nicht, was Glück ist. Sie überleben, guckt überleben. Konto. Oh, es reicht noch nicht. Da müssen noch ein bisschen mehr haben. Noch mehr. Hab ich es erreicht, ja. Aber die anderen haben mehr, ja.

Und in dem Augenblick, wo du kontinuierlich bis mit der Fügel zu viel zu unterscheiden, was ist ego und was ist vielleicht das selbst, und dann mal kurzzeitig aus dem Ego raus und in die Verbundenheit geht, also meine Definition von Glück ist, wenn ich in die Verbindung, in die Verbundenheit gehe. Das habe ich auch von allen Kländen gehört, die kennen das.

Sie manchmal so eine Bergwarnung machen und dann so irgendwie, so die Sonne getrunter und dann haben du jetzt so ein Gefühl vor. Das ist nicht mehr ego. Plätze sind die so, so Meter Ebene, und kommen in so ein Gefühl von Verbundenheit in drei. Oder mir hat einem Mutter gesagt, wenn ihre Kinder so lachen auf der Schaukel und die Sonne und die Kirchen hängen da, da pütze sich plötzlich so kurzzeitig verwunden.

Und das ist meine Definition von Glück, aber das ist halt noch ein anderes Thema. Also, du machst es ja jetzt schon 50 oder mehr Jahre, als erfolgreicher, ein Terraport, du strahlst so viel positive Energie aus. Das ist ja frappierend. Wenn wir uns verabreden wollen, dann schaust du in dein Terminkalender.

Und dann ist vielleicht mal in sechs oder sieben Wochen in Termin frei. Na ja, du bist extrem viel unterwegs, du bist sehr viel gebucht. Das liegt daran, dass du das natürlich unfassbar transportierst, dass du das liebst, was du tust, das spüren die Leute. Und damit bist du sehr erfolgreich. Hast du mit dieser Lebensfreude für dich selbst, irgendwie kann man das sagen, auf einen Konto eingezahlt?

Damit du so lang, so vital und so glücklich bist. Oder wie würdest du das einschätzen? Ich könnte das natürlich gut verkaufen und könnte sagen, das kommt alles schon mal ein Konzept, das selbst entwickelt hat. Aber da ist bestimmt auch ein bisschen was genetisches dabei. Es kann natürlich auch mit meiner täglichen Beschäftung mit der Psyche oder mit der Bewusstzeit zu tun haben, dass ich auch selber die Übung mache.

Und ich habe seit sechs, sieben Jahren ein Credo, ich mach ganz wichtig, sodass ich diese Parseize je mich so führen. Vor fünf, sechs Jahren den Satz von Picasso gelesen und der hat mich sowas ergriffen und der heißt, sich geboren fühlen in der Ungewissheit. Und das ist das Thema von heute. Und das Synonym für Ungewissheit, oder umgekehrt, das Synonym für Leben ist Ungewissheit.

Change ist ja nur Leben. Wer mich die Firmen buchen, also unser Mitarbeiter, mein Gott, die sind so genin Change. Und sagen Sie den noch mal, die sollen mal ein bisschen mitmachen. Dann freue ich mich jemand, dass es das Wort Change gibt, weil das Change ist ja nur das Leben. Change ist sowas. Oh, bedrohlich.

Nein, Change ist das Leben. Alles fließ, Panterei. Alles ist im Fluss. Und das ist ja nicht plötzlich eine Bedrohung. Und wenn ich das meinen Klienten erzähle, erst verstehen Sie das nicht. Wie soll ich mich denken, geborgen für die Kosten? Ich habe doch gerade Angst vor der Zukunft. Was haben wir denn Angst jetzt?

Ihr wird jetzt put in uns angreifen. Kommt jetzt noch eine größere, oh Gott, Herr Großen, was kommt? Ich sage, die Zuversicht kommt über deine mentale Stabilität, wenn du heute übst, mit ungewissen Dingen umzugehen. Also ich zwinge mich zum Beispiel, in Dinge zu gehen, vor dem, vor dem, mein Gehirn nicht warnt.

Also mein Gehirn sagt, das ist nichts für dich. Und dann sage ich, wenn mein Gehirn sagt, das ist nichts für dich, wenn mein Gehirn nur auf Überleben drauf ist, dann sage ich das ist für mich. Und ich zwinge mich dann in Situationen, in die ich nicht gerne will. Und dann, ich mach so eine Art, Erfahrung schatz ansamen für schlechte Zeiten.

Und deshalb ist Zuversicht, nicht der Liebe Gott wird's richten oder auch Gott nahe irgendwann wird schon werden. Nein, nein, die Zuversicht bekomme ich aus meiner Ansammlung, meiner Erfahrung, dass ich einen so großen Erfahrung schatz habe, dass ich mich zwinge in Situationen zu gehen, wo mein Gehirn sagt, das ist nichts für dich, sei vorsichtig.

Und ich habe immer gespürt, dass alles geht. Also meine Frau leidet da etwas drunter, wenn ich dann sage, wir fahren nach Italien. Ja, haben wir schon ein Hotel, sei ich nein. Ja, wir müssen ein Hotel haben. Sei ich, wo steht das, was wir ein Hotel haben müssen? Wir fahren jetzt nach Italien. Ach, das hat sie dick.

Aber ich lebe immer noch. Ich fahre los und weiß nicht, wohin, aber ich nach Süden schon. Und wir haben immer eine Übernastungsmöglichkeit gefunden. Gut, einmal waren wirklich alle Hotelen. So hat sie denn, ja, jetzt hast du es mal und so. Ihr sagt, komm, und dann haben wir Bad in Breakfast. Und dann haben wir bei so einem netten Italienischen Familie übernachtet.

Und das war doch eine tolle Erfahrung. Und die Erfahrung bereichert mich. Und wenn ich nur ein Netflix-Serieen angucke, und sechentend live, und dann prügen sich Leute und da lieben sich Leute und sex. Ja, das ist ja nur sechentend live. Und ich esse da meine Chips auf dem Sofa. Dann muss ich mich nicht wundern, dass ich Angst vor der Zukunft habe.

Weil man gehieren hier überhaupt keine Herausforderung mehr hat. Und ich muss mein Gehirn zwingen, in Situationen zu gehen, die für mich neu sind, damit mein Gehirn lernt, hey, du überlebst ja alles. Und jedes Ausweichverhalten erhöht dir Angst. Und ich kann immer nur mein Klienten sagen, bauen sie vor, die Zuversicht kommt mit ihrem Erfahrungsschatz.

Dass sie sagen, und wenn was kommt, ich habe schon so viel hingekriegt, ich werde schon hinkriegen. Die Zuversicht kommt mit ihrem Erfahrungsschatz. Ich glaube, das ist ein sehr gutes Schlusswort. Vielen Dank, Ernst Korsen. Freut mich, dass du mich so intelligent gefragt hast. Vielen Dank für ihr heutiges Interesse an unserer Podcast-Serie mit Ernst Korsen.

Wir haben, glaube ich, sehr interessante Themen aus der kognitiven Verhaltenstherapie und Persönlichkeitsentwicklung besprochen. Bitte abonnieren Sie uns bei Apple Podcast, Spotify und YouTube. Damit würden Sie uns sehr helfen. Und wir können damit auch in der Zukunft wieder sicherlich weitere Gäste für Sie einladen. Vielen Dank.

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