
Der SPORT1 DOPPELPASS· Folge 260
Der FIROCKX DOPPELPASS vom 06.09.2026 mit Jan-Christian Dreesen & Stefan Effenberg
Sonntag, 6. September 2026 · 1 h 58
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Shownotes
Für alle, die den FIROCKX DOPPELPASS verpasst haben: Hier gibt es jeden Sonntag die neue Folge des Doppelpass zum Nachhören als Podcast.
In der aktuellen Folge sind die Gäste: Jan-Christian Dreesen (Vorstandsvorsitzender FC Bayern München AG), Wolff-Christoph Fuss (Kommentator), Kevin Pinnow (Ruhr Nachrichten), Stefan Kumberger (SPORT1-Chefreporter) sowie der SPORT1-Experte Stefan Effenberg.
In der neuen Folge des Doppelpass diskutieren sie unter anderem über die Themen:
– Begrüßung und Vorstellung
– Die Topform von Guirassy - Dortmund als Bayern-Konkurrent?
– Schalte zu Schiedsrichter-Boss Knut Kirchern und Schiri Richard Hempel
– Dreesen und das Bayern-Spiel auf Schalke
– Die Pfiffe gegen Neuer und der Stand bei Musiala
– Schalte zu DFB-Co-Trainer Lars Stindl
– Bayern-Boss Dreesen über die Zukunft von Olise und Kane
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🎧 Die Bayern-Woche - Der Podcast zum FC Bayern - Hier anhören! (open.spotify.com/show/5OCzxfTjpFlSeS6tJBBzwK)
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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Guten Morgen meine Damen und Herren, hier ist der Fire Rock Stop It Pass am zweiten Spieltag. Schön, dass Sie alle dabei sind, wir haben viel zu besprechen. War ja super unterhaltsam, was die Bundesliga uns da geliefert hat und ich freue mich auf eine Premiere. Schön, dass Sie da sind, das erste Mal, endlich ist es soweit.
Ich habe mich 15 Jahre erfolgreich gedrückt. Ja, aber Sie werden merken, es tut gar nicht mehr. Ich hoffe. Vorgestern Geburtstag gehabt, habe ich gehört. Richtig, zarte 59. 59 Jahre, ich würde sagen. Können wir da ein Ständchen? Könnt ihr das? Ich kann mich nur entschuldigen, ich kann nicht singen. Ich bin 59 geworden, nicht 89. Das geht schneller.
Das war schon so ein bisschen, man hatte was von einem Trauermarsch. Das ist völlig unnötig. Sie kommen ja von den Zahlen. Deswegen hatten wir uns überlegt, ob Sie vielleicht heute mal beim Phrasenschwein unseren Finanzwart machen könnten. Was schon drin ist oder was noch reinkommt? Ja, dass wir ordentlich was reinkriegen.
Dass Sie aufpassen, wer irgendwie Blödsinn redet und dann, dass wir nachher auch einen ordentlichen Kassensturz hinkriegen. Ich darf mich auch versehen, dass mehr reinkommt. Ja, ja, ja, das dürfen Sie natürlich jederzeit machen. Also ich freue mich, dass Sie da sind. Ich wollte Ihnen noch, Ihnen und unserem Publikum gerne vorstellen, wer sonst noch mitdiskutiert.
Das ist unsere Runde. Er ist auch ein Debutant. Ich freue mich sehr von den Ruhrnachrichten auf Kevin Pino. So, schönen guten Morgen. Und er sagt in seiner These, den wichtigsten Neuzugang hat der BVB schon im März gemacht, nämlich Ole Boog. Dann unser Sportleins-Chefreporter Stefan Kumberger. Er hat eine These eher zum FC Bayern, sagt Sachfragen werden dort auch manchmal zu Machtfragen.
Werden wir mal gucken, was wir darüber besprechen. Dann die Stimme des Fußballs überhaupt. Top-Kommentator von Sky und RTL, Wolf Fuß. Schönen guten Morgen, Wolf. Er hat gestern das 0 zu 0 in Gelsenkirchen kommentiert. Königsglau hat mich überzeugt. So hält Schalke die Klasse. Und jetzt natürlich mein Tor.
Und sie sind eine Bereicherung, wie sie Fußball spielen, die Aufsteiger aus dem Saarland. Wir schalten gleich noch zum Wochenende der Amateure. Wir haben da Knut Kircher, den Schiri-Boss, Richard Tempel, einen Schiri und Lars Stindl in der Schalte. Und jetzt fehlt uns nur noch Ruth Hofmann und die Frage der Woche.
Schönen guten Morgen, Ruth. Sehr gerne. Einen wunderschönen guten Morgen. Hallo zusammen. Dankeschön. Ja, unser Publikum ist hier wirklich sehr wohlwollend. Wir wissen das zu schätzen. Ganz anders war der Empfang von Manuel Neuer in seiner alten Heimat. Gestern auf Schalke, da hat das nämlich so geklungen beim Aufwärmen.
Da gab es Pfiffe und Beleidigungen. Und es ist anscheinend der Ärger auch nach 15 Jahren noch nicht verflogen und nicht verjährt. Er ist ja in Gelsenkirchen geboren, in der Schalker Jugend groß geworden, zum Profi geworden auf Schalke. Und dann 2011 zu den Bayern gewechselt. Und das nehmen sie ihm immer noch krumm.
Was sagen Sie, liebe Zuschauer, unsere Frage der Woche? Pfeif-Konzert gegen Manuel Neuer. Ist das in Ordnung? Sagen Sie, das gehört dazu? Oder nein, das geht gar nicht. 0137 90 11 011. Dankeschön. Das ist die Frage der Woche. Also gerne mitmachen, anrufen am Doperfone und natürlich abstimmen. und wir sind gespannt, was da für ein Meinungsbild zustande kommt. Zu Schalke, Bayern kommen wir gleich, aber wir wollen beginnen mit dem BVB.
Spät das Spiel gedreht, Philipp Strube über den BVB und einen Mann, der im Sturmzentrum richtig gut agiert. So sehen ihn die Dortmunder am liebsten freudestrahlend und gut gelaunt. Siru Girassi zeigt in Hoffenheim einmal mehr seinen Wert für dieses Team und bekommt völlig zu Recht die Man-of-the-Match-Trophäe.
Die Trophäe ist nicht so wichtig. Wir haben gegen einen sehr guten Gegner gespielt und es ist immer schwer hier zu spielen. Das Spiel bei der TSG läuft bis zur 61. Minute komplett anders, als sich der BVB das vorgestellt hat. Die Dortmunder weitestgehend chancenlos liegen verdient mit 0 zu 2 zurück. Sogar das 0 zu 3 liegt in der Luft.
Ich finde, ab der 55. Minute nach dem 0 zu 2 ging es dann ruck durch meine Mannschaft. Wir haben in der Halbzeitpause einiges verändert. Vor allem besinnt sich Girassi aber auf seine Stärken. Der Stürmer macht erst den Anschlusstreffer und bereitet dann das 2 zu 2 des gerade von Kovac eingewechselten Fabio Silva Weltklasse vor.
Beim viel umjubelten Siegtreffer hat er dann zwar nicht seine Füße im Spiel, aber ohne seine Aktionen wäre der BVB in Hoffenheim sicherlich nicht als Sieger vom Platz gegangen. In 65 Bundesligaspielen für den BVB hat Girassi nun 40 Tore gemacht, eine Quote, die nur von Harry Kane getoppt wird. Die Wechselspekulationen sind zumindest bis zum Winter vom Tisch und Girassi ist mit seinem Kopf offensichtlich voll in Dortmund.
Deswegen fragen wir, kann der BVB den Bayern mit diesem Girassi gefährlich werden? Da hat Jan-Christian Dresen gleich den Kopf so ein bisschen zur Seite gelegt. Kann der BVB den Bayern gefährlich werden, wenn ihre Schlüsselspieler so performen? Du musst Dortmund immer auf der Matte haben. Dortmund ist für uns einer der ernstzunehmendsten Gegner. Und das haben wir ja gestern gesehen, wie sie mit Rückständen auch umgehen können.
Also natürlich, ja. Wie siehst du das denn, Stefan? Gehört ein bisschen mehr dazu. Er ist natürlich ein ganz, ganz wichtiger Spieler. Das hat er gestern gezeigt. Aber da muss schon dann auch viel, viel funktionieren. Ich glaube, der entscheidende Punkt gestern in dem Spiel waren einfach die Einwechslungen, die das Spiel dann verändert haben zugunsten vom BVB ab der 60.
Minute. Sie haben 60 Minuten kein gutes Spiel gemacht, wo du gesagt hast. Ist das wirklich der BVB mit den Ansprüchen? Aber den 30 haben sie dann gezeigt, wozu sie fähig sind. Aber es ist nicht nur Girassi, alles muss zusammenpassen. Aber im Endeffekt liegt das nur alleine an den FC Bayern, wer Deutscher Meister wird.
Kevin, Girassi war ja schon im Kopf auch ein paar Mal weg wieder vom BVB. Ist er denn, wie wir es in dem Beitrag gesagt haben, wieder voll da, voll beim BVB, auch mit allem, was er geben kann? Ja, ist er, weil er, glaube ich, überzeugt worden ist von einer Vision, die Borussia Dortmund in einem auch aufgezeigt hat. Wie sieht die aus?
Ja, einen Caretza zu holen, einen Konstantelias zu holen. Also Leute, mit denen er Fußball spielen kann, weil das möchte er machen. Dieser destruktive Ansatz aus der vergangenen Saison, das hat für Unmut bei ihm gesorgt. Deswegen gab es eben auch die Diskussion um den Abgang und dann haben sie sich zusammengesetzt, ehrlich miteinander gesprochen. Und ich glaube, sie sind auf einem sehr, sehr guten Weg. Und diesen strahlenden Serogirassi, den haben wir in der vergangenen Saison nicht so häufig gesehen.
Trotzdem hat er geknipst. Wenn er jetzt noch gute Laune hat und so Fußball spielt, wird es vielleicht noch interessanter. Also es ist schon so ein bisschen ein Stilistikwechsel bei Niko Kovac und dem BVB? Ja, also zumindest haben sie die vergangene Saison entsprechend beurteilt und ihre Schlüsse draus gezogen.
Also wenn du überlegst, jetzt Konstantelias hat sich ja jetzt leider verletzt, aber sein Nachfolger, der kurz vor Toreschluss noch geholt wurde, war zumindest am Siegtreffer nicht unbeteiligt. Also ich glaube, es geht schon darum. Das ist wichtig, dass eine Vision im Umfeld erhalten bleibt. Das, was gehen kann.
Ich finde diese Frage am zweiten Spieltag arg überspitzt. Aber das ist völlig in Ordnung. Die Dortmunder wollen einfach mal wieder davon träumen, dass es möglich ist. Ob es jetzt die Deutsche Meisterschaft ist, ob es mal ein Sieg gegen die Bayern ist, oder ob es ein Sieg gegen Real Madrid ist. Das ist wichtig, dass es möglich ist.
Diese Vision wurde ihnen durch die Spielweise der vergangenen Saison so ein bisschen genommen. Wobei man trotzdem sagen muss, meiner Meinung nach hat Dortmund in der vergangenen Runde schon am Anschlag performt. Also man kann ihnen zwei Spiele vorwerfen, das ist die Niederlage in Bergamo, resultierend aus einer Fülle an individuellen Fehlern und das ist das Aus im DFB-Pokal am Bayer Leverkusen.
Aber in der Bundesliga 73 Punkte geholt. Also es hat Jahre gegeben, da haben 73 Punkte gereicht. Die Bayern reichen 73 Punkte nicht. Aber grundsätzlich glaube ich, dass man in Dortmund erkannt hat, man muss die Leute wieder träumen lassen. Und da sind sie jetzt dabei. Solche Ergebnisse wie gestern gehören mit dazu.
Da sind sie auf einem sehr guten Weg. Diese Euphorie, die sie entfacht haben mit dieser alten DNA, das ist ja eigentlich nur etwas, was sie wieder zum Leben erwecken. Das hat ja die BVB so stark gemacht in den Zeiten, wo sie dann auch wirklich ganz oben mitgespielt haben. Und jetzt eben mit den jungen Wilden, in Anführungsstrichen, die nun natürlich auch Zeit einräumen mussten, haben sie aber diese Euphorie geschaffen. Und man glaubt tatsächlich zumindest in Fankreisen wieder an das große Ganze.
Im Verein ist man noch ein bisschen ruhiger. Und ist beim FC Bayern ja auch so, dass dieses Spektakel, dass dieses schöne Spiel sozusagen auch eine große Auswirkung hat, eben das Stadion anzuzünden und Sympathien zu gewinnen. Und das ist beim BVB eben das Ziel für diese Saison. Es ist noch alles sehr, sehr früh.
Stefan, wir schauen mal auf die Tore. Gerasi, 61. Minute, war das 2 zu 1 für den BVB, der erste Treffer vom BVB, also das 1 zu 2 sozusagen aus Dortmunder Sicht. Macht er natürlich eiskalt, aber entscheidend war ja der Zweikampf von Anton, der eben in der Vorwärtsbewegung nicht abstoppt, sondern durchdeckt und den Ball gewinnt. Das sehen wir jetzt hier in dieser Szene. Oft bleiben Innenverteidiger dann eben weg und das war entscheidend.
Und Gerasi, ja, er hat Optionen gehabt, entscheidet sich für eine schöne Option. Eine schöne, absolut. Und macht das eiskalt. Aber viel wichtiger war in dieser Situation auch, dass Dortmund gesagt hat, wir machen jetzt weiter und wir decken noch offensiver und noch höher. Und dann haben sie sich im Endeffekt auch belohnt. Aber wir kennen Gürassi für schöne Tore, das gehört auf jeden Fall dazu. Also sehr schönes Tor, der Abschluss dieser Chip, aber noch schöner.
Ich fand den ersten Kontakt vor dem Pass zu Silva zum 2 zu 2. Das ist schon Weltklasse. Das so sauber hinzukriegen, sodass der Ball dann auch liegt für diesen Pass auf Silva. Und auch den Ball hier so zu treffen. Du hast eine Tür, die ist vielleicht so weit auf bei dem Schuss, wo du genau treffen musst. Das hat er gemacht.
Viele haben ja gesagt, das passt nicht mit Gerasi und Silva. Ich finde schon, dass die sich verstehen und dass das auch passt. Von der Vorbereitung her absolute Weltklasse. Auch Silva war ja auch in dem Transferfenster immer noch einer, wo man damit rechnen musste, dass er vielleicht noch geht. Aber er scheint ja mehr und mehr zu funktionieren. Also den Eindruck kann man haben, zumindest was seine Statistik jetzt angeht.
War tatsächlich Spitz auf Knopf. Also Sie haben bis in die letzten Stunden hinein nochmal geschaut, ob es irgendeine Lösung gibt. Weil der Berater auch gerne einen Wechsel forciert hätte natürlich. Das war klar zu vernehmen aus dem Lager. Aber auch da, und das möchte ich dann auch Ole Burg zugute halten zusammen mit Lars Ricken, hat man sich wieder an einen Tisch gesetzt und hat dann auch klar aufgemacht, was Niko Kovac ja dann auch auf der PK nochmal öffentlich gemacht hat, okay, Girassi ist unser Stürmer Nummer 1, aber du bist derjenige, der hinten dran ist.
Und dann auch von dem Silva ein klares Commitment zu bekommen und zu sagen, okay, ich hänge mich jetzt voll rein für den BVB. Tor im Pokal will ich jetzt nicht überbewerten, aber den gestern, den macht er dann richtig, richtig stark. Und der hat vor allem den entscheidenden Impuls auch gegeben mit der Offensivstärke, die er dann noch mitbringt.
Wir gucken auf das Siegtor, das Eigentor von Haidari. Hat das vorbereitet. Das war jetzt nicht unbedingt eine Szene, die man jetzt besonders hervorheben muss. Trotzdem ist es ja auch da dem BVB gelungen, sehr schnell und unter extremen Druck einen adäquaten Ersatz für den mit Kreuzbandriss jetzt länger fehlenden Konstantelias zu finden.
Das ist schon gute Arbeit von Oleburg. Deswegen hast du auch in deiner These gesagt, sein, Seine Verpflichtung ist für dich extrem wichtig. Genau, darauf stützt meine These eigentlich. Also Ole Burg hat es immer geschafft, in diesem Transferfenster in Anführungsstrichen einen Plan B bereitzuhalten. Das war in den vergangenen Jahren bei Borussia Dortmund oftmals nicht so.
Da hat man dann, nachdem sich das eine zerschlagen hat, angefangen, nach einer anderen Alternative zu suchen. Und diesmal hatten sie ein klares Portfolio an Spielern, die sie eben holen wollten und haben es dann auch geschafft, solche Spiele auch bei Laune zu halten. Also es war klar, dass sie natürlich auf El Mala gehen wollten, dann aber einen Konstantin Dejas und auch einen Vermahn im Hintergrund zu haben, die sagen, ja, okay, wenn er nicht kommt, dann würden wir das auf jeden Fall machen.
Und sie haben es ja tatsächlich dann noch in den letzten Stunden auch geschafft, mit Regula auch noch einen Plan B hinter Van Arizer. Ja. Ich will das jetzt nicht Jan-Christian Dresen fragen, sondern wie wichtig ist eigentlich für die Bayern, dass sie einen echten Konkurrenten haben, dass sie eine richtige, eine zweite starke Kraft in der Bundesliga haben?
Oder ist es ihnen eigentlich lieber, wenn sie vorne weglaufen und keiner mit kann? Ja, auf der einen Seite ist es für die Bayern ganz gut, wenn sie keinen Konkurrenten haben, weil dann können sie ab März sich komplett auf die Champions League konzentrieren. Auf der anderen Seite ist es natürlich schon so, da muss ich aufpassen, Wettbewerb, Konkurrenz belebt das Geschäft. Ja, da haben wir.
Sie passen auch auf. Die ersten drei haben wir schon. Wollte Ihnen den Start erleichtern als Finanzwart. Ich bin der Meinung, eigentlich müssten die Bayern froh sein, wenn sie Konkurrenz haben, weil das macht das Produkt Bundesliga deutlich attraktiver. Dann kann man auch im Ausland wieder mehr Geld verlangen, weil immer Bayern Meister, glaube ich, ist nicht so langweilig, sondern das Problem ist, dass es im März oder im April immer entschieden ist. Und ich glaube, das würde der Bundesliga gut tun.
Die Bayern müssen nicht schlechter werden, aber sie müssen mehr Luft lassen den Gegnern. Ja, können Sie da mitgehen? Also erstens mal tut uns Konkurrenz wirklich gut und wir brauchen auch eine Herausforderung in der Liga. Ich kann mich gut erinnern, als Pep Guardiola noch bei uns war. Das war 2016, wir haben gegen Augsburg in Augsburg gespielt.
Ich weiß nicht mehr, welcher Spieltag das war, aber wir waren qualifiziert für das Halbfinale Champions League und er hat mit Jugend forscht in Augsburg gespielt. Wir haben verloren, logischerweise, aber wir haben ja auch das Halbfinale verloren. Und ich glaube, das funktioniert so nicht. Ich glaube nicht, dass man das so ausrechnen kann.
Ich glaube auch nicht, dass man in dieser Belastungssteuerung das so fein austarieren kann, dass die Spieler dann immer auf dem Punkt dann dastehen und ihre hundertprozentige Leistung abrufen können. Insofern ist Konkurrenz für uns gut. Das bringt uns zu noch besserer Leistung, weil letzten Endes wollen wir dann doch immer oben stehen.
Und dann kommen wir zu Ruth in unserer Rubrik von MEWA. Ja, die Dortmunder wollen ja dieser Konkurrent sein. Und sie haben einen richtig erfolgreichen Trainer mit Niko Kovac, der jetzt bei seinem Jubiläumsspiel einen Vereinsrekord aufgestellt hat. Kein anderer BVB-Trainer hat in seinen ersten 50 Bundesligaspielen so viele Punkte geholt und war so erfolgreich wie Niko Kovac.
Damit führt er die Liste hier an. 2,14 Punkte hat er geholt vor. Tuchel, Favre, Rose, Terzic, Klopp und Hitzfeld kommen erst danach. Also auch diese 66 Prozent Siegquote sind unerreicht. Er hat jetzt den 33. Sieg gegen Hoffenheim eingefahren. Also das stimmt alles. Jetzt fehlt nur noch ein Titel für ihn.
Er war ja immer wieder oder ist auch wegen seiner sehr pragmatischen Art dann in der Kritik und man wünscht sich noch mehr spielerische Freude und Leichtigkeit. Aber in Wahrheit zeigt sich das schon mal auf dem Platz, dass er da wirklich sehr erfolgreich mit seiner Mannschaft agiert. Und das sagt er selbst zu diesem Rekord.
Das ist eine Statistik, die ist jetzt da. Und wenn ich dann nicht mal hier bin, würde es ein anderer wieder besser machen. Und okay, nehmen wir mit, die Blumen, aber damit gewinnt es nicht viel. Pragmatisch, wie er halt ist. Aber wie gesagt, er führt die Liste der BVB-Trainer an. Für mich, finde ich, auch wenn mir das ein kurzer Ausschnitt war aus dieser Pressekonferenz, ich finde, Niko Kovac ist ähnlich gut wie Vincent Kompany in diesen Pressekonferenz.
Er ist echt locker geworden, er ist entspannt geworden. Findest du das nicht oder ist das ein Eindruck, weil du guckst so ein bisschen skeptisch? Nö, ich nicht. Weil er hatte ja ein anderes Image und ich finde, er hat sich jetzt entwickelt. Ja, aber so... Er widersprecht mir ruhig. Es kann sein, dass er authentischer geworden ist. Also das mag sein. Also Vincent Kompany nicht?
Die Liga ist er noch nicht für dich? Nö, das ist auch authentisch. Es sind ja zwei unterschiedliche Persönlichkeiten, die sich dann dementsprechend auch unterschiedlich präsentieren. Ich finde, dass er das sehr gut macht, dass er da auch immer noch mal den Dampf rausholt, um nicht zu viel Euphorie aufkommen zu lassen, sondern schön seinen Tanzbereich kennt mit seiner Mannschaft und sagt, lass uns entwickeln, lass uns weitergehen.
Die haben jetzt toll verpflichtet, und das greift ein bisschen zu kurz, Ole Bog hat fantastisch verpflichtet. Der kommt aus Helversberg. Da wird jetzt auch nicht mit Nüssen bezahlt. Aber diese Flughöhe war er nicht gewohnt. Und jetzt auf einmal soll er 20, 30 Millionen Transfers realisieren. Herr Dresden, Sie müssen da besser aufpassen. Mit Nüssen bezahlen. Ja, das kostet.
Ja, das kostet. Nüsse kosten. Da können Sie sofort reingreifen. War mir nicht bewusst, das müsste hier auch kosten. Naja, ist gut. Es ist für einen guten Zweck, Wolf. Also toll verpflichtet und er profitiert jetzt davon. Da ist offensichtlich eine Saisonanalyse passiert, die sehr strategisch war, auch in der Ausrichtung.
Und er bleibt sich, finde ich, treu. Also jetzt nicht eskalierend, das ist er nicht, sondern pragmatischer Ansatz und dann geht es Schritt für Schritt. Ich glaube, da hilft ihm auch seine Zeit in München mit dem Niko Kovac. Weil in München hat er erlebt, wie man mit der Presse nicht umgehen sollte, wie man mit seinen Vorgesetzten nicht umgehen sollte, wie man über seine eigenen Spieler nicht reden sollte.
Also ich glaube, in München hat Niko Kovac so viel Lerneffekt mitgenommen, dass er jetzt, glaube ich, auf der ganzen Welt Trainer sein kann und authentisch sein kann. Der Verdienst des FC Bayern quasi. Er hat gelitten in München, er hat gelitten. Wir werden Aki eine Rechnung schreiben. Es geht schon wieder ums Geld, das ist ja verrückt. Aber ist er denn in Dortmund?
Die Fans, als er damals verpflichtet wurde, waren nicht alle sofort total begeistert, als Sie gehört haben, Niko Kovac, da gab es viele, die gesagt haben, der passt doch nicht zu uns. Kovac-Fußball ist kein BVB-Fußball, hat sich das ein bisschen gedreht? Er hat sie noch nicht alle auf seiner Seite, muss man ganz klar sagen.
Ich glaube, dieses Spiel ist dann auch symptomatisch für seine Zeit bei Borussia Dortmund. Also 60 Minuten genau diese Diskussion, die du oft geführt hast, dass sie eben zu träge sind, dann auch im Spielaufbau diese Mittel nicht mitbringen und dann aber dann doch wieder so ein Spiel gewinnen und punktetechnisch richtig gut dastehen.
Ich glaube, er muss sich noch ein bisschen mehr trauen, aber sie haben den Weg jetzt schon mal zumindest geebnet mit den Transfers, die Ole Burg getätigt hat. Und auch er verfolgt einen etwas mutigeren Ansatz in den ersten Spielen. Aber ich finde schon, dass es falsch ist, wenn man sagt, der Kovac-Fußball ist kein BVB-Fußball.
Du darfst nicht vergessen, in welcher Situation ... Aber die Stimmen gab es damals, ne? Ja, aber in welcher Situation kam er? In einer für den BVB unfassbar. Schwierigen Situation. Und was hat er gemacht? Er hat die ganze Truppe stabilisiert. Das war das A und O für die Qualifikation für die Champions League.
Das hat er erreicht. Jetzt baut er auf. Im letzten Jahr hast du schon einen Fortschritt gesehen. Ich glaube, das Abschneiden in der Champions League, da muss mehr kommen auf jeden Fall. Aber ich glaube auch, der nächste Schritt mit diesen offensiven Flügelspielern. Und wenn er das noch umsetzt, dann hat er beim BVB-Stand jetzt so ziemlich alles richtig gemacht. Das macht ja diese Punkte aus, Leute, auch nochmal besonders. Ja.
Also er hat sich ja genau in dieser schwierigen Phase übernommen und nicht in den Tuchel wie in den Favre einen komplett fertiggestellten Kader zur Verfügung bekommen. Sondern er musste ja erst mal sich finden, seine Mannschaft finden und da dann so zu performen. Absolut. Gut, wir sprechen gleich weiter hier im Fyrox Doppelpass über den großen Revierrivalen, der endlich wieder in der Bundesliga ist, den FC Schalke 04 gestern.
Ein echtes Achtungszeichen, der Punkt gegen die Bayern mit einem überragenden Loris Karius. Und wir schalten gleich noch an den DFB Campus unterwegs. Im Airport Hilton in München zum Five Rocks Doppelfase am heutigen Sonntag. Zweiter Spieltag der Fußball-Bundesliga nach dem 0 zu 0. Auf Schalke ist der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern, Jan Christian Dresen, heute bei uns.
Aber wir schalten jetzt erstmal nach Frankfurt an den DFB Campus. Da gibt es gestern und heute das Wochenende des Amateurfußballs. Auf dem Platz oder daneben trifft man sich die ganze Fußballfamilie von der Basis bis zur Spitze. Und was die Spitze des Schiedsrichterwesens angeht, sind wir jetzt hervorragend vertreten. Knut Kircher und Richard Hempel sind uns zugeschaltet.
Schönen guten Morgen, Grüße aus München nach Frankfurt. Grüße aus Frankfurt zurück nach München, hallo in die Runde. Guten Morgen. Knut Kircher ist der Schiri-Boss. Richard Hempel ist eine Schiedsrichter-Hoffnung, hat das Spiel der Bayern. Im Pokal Osnabrück gibt Pfiffen. Knut, vielleicht mit dir mal beginnend.
Was findet da statt? Ich habe es ja so ein bisschen überrissen, aber du bist ja vor Ort. Ihr seid vor Ort. Was erlebt ihr da? Wie viele Leute sind da? Was ist das Programm an diesem Wochenende des Amateurfußballs? Ja, der DFB öffnet seine Pforten am Campus für zwei Tage, gestern und heute. Es finden vom Jugendbereich bis zu dem Amateurbereich Spiele statt, Spielformen statt.
Es ist ja weitaus mehr als nur 11 gegen 11 und das versucht der DFB eben dann auch zu präsentieren, die Pforten zu öffnen für die Amateure. Wir haben ja alle Wurzeln bei den Amateuren, um so dann einfach Werbung auch für den Fußball zu machen. Bei Kaiserwetter natürlich eine tolle Veranstaltung. Die Schiedsrichter haben auch einen Infostand, ist auch klar.
Ja, und da sind jetzt gerade noch überschaubar viele Zuschauer. Gestern waren einige da. Heute werden es auch noch mehr werden. Einfach eine tolle Gelegenheit für Frankfurt und den Großraum. Also wer vielleicht noch ein bisschen Luft hat nach dem Doppelpass. Gestern gehabt, also da sind schon einige da.
Sehr gut. Also ich wollte es gerade noch sagen, wer vielleicht noch heute Nachmittag Zeit hat aus der Region, das lohnt sich da vorbeizugehen. Könnt ihr Werbung machen für die Schiedsrichterei? Wie ist es überhaupt um den Nachwuchs bestellt? Gerade die Basis, wenn man im Amateurfußball, im Jugendfußball pfeifen muss. Oft ist es ja schwierig, Leute zu finden, die dann Spiele leiten wollen. Wie sieht es da aus, ganz generell?
Also grundsätzlich haben wir ein bisschen eine Trendwende einläuten können. Wir haben jetzt etwas mehr wie 64.000 Schiedsrichter in ganz Deutschland. Das ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr durch die Maßnahmen, durch die Werbung. Wir machen natürlich auch hier Werbung schon allein, dass wir präsent sind, ansprechbar sind. ganz normale Menschen sind, die dem Amateursport auch zugewandt sind.
Und es ist immer schwierig, gerade die Schiedsrichterei heutzutage auch Nachwuchs zu gewinnen. Das ist aber im Fußballsport grundsätzlich so. Wir erleben das an den Mannschaften, an den Jugendmannschaften, an Spielgemeinschaften. Und deshalb ist es umso wichtiger. Und wer Spaß hat, dann auch mal Entscheidungen treffen und nicht nur für den Fußball, sondern auch für die Lebensschule etwas mitzunehmen.
Dem sei durchaus angeraten, auch mal die Sichtweise der Schiedsrichter einzunehmen. Aber wir haben gesehen, Knut, als du gesagt hast, Schiedsrichter sind auch ganz normale Menschen. Richard Hempel, neben dir gelacht. Du würdest es aber bestätigen, oder, dass ihr normale Menschen seid? Oder hast du da eine andere Sicht? Bestätigendes Lächeln, ja. Ja, klar.
Knut, du müsstest ihm mal das Mikrofon rübergeben, damit er was sagen kann. Ich habe es schon genommen. Das ist ganz richtig. Wir sind natürlich ganz, ganz normale Menschen und lieben den Fußball genauso wie alle anderen auch. Das sind aber drei Euro. Drei Euro, ja, das stimmt. Ja, ja, ja, sehr gut. Wir haben zwei Finanzverantwortliche hier. Ich werfe mal rein für die Schiedsrichter.
Das machen wir über den direkten Weg dann. Richard, du hast 2017, glaube ich, angefangen mit der Schiedsrichterei, bist durch die Klassen hochmarschiert, jetzt Richtung Bundesliga, das Pokalspiel der Bayern angesprochen. Hättest du dir vorstellen können, dass die Karriere so steil nach oben geht? Das war immer ein Traum von mir, irgendwann mal in der Bundesliga stehen zu dürfen. Und das blieb auch lange Traum.
Und irgendwann ist es dann zu so einem greifbaren Ziel geworden. Und es macht mich unglaublich stolz, dass ich jetzt in der Sommerpause dann, den Aufstieg feiern durfte. Und wir wollen uns mal anschauen, wie sich das anhört, wie das aussieht, wenn du ein Spiel leitest. Jetzt haben da einen kurzen Einspieler.
Jetzt los in 3, 2, 1. Komm her, komm her. Gut, okay. Das hätte ich dir noch geholfen. Aber du brauchst dich nicht über den Zweikampf aufregen, sonst reg ich mich über deinen Fehlpass auf, okay? Danke. Danke euch, Spaß gemacht. Ganz normale Menschen. Und Wolf, ganz normale Kommunikation. Das stelle ich immer wieder fest, das ist das A und O.
Wie die Schiedsrichter mit Spielern sprechen, ist ganz häufig dafür stellvertretend, was für ein Standing sie haben bei den Spielern. Ja, das hilft. Es geht ja letztlich um Augenhöhe. Teil des Spiels zu sein. Und da ist die Kommunikation ein ganz wichtiger Faktor. an Zeiten erinnern, da waren Imperatoren auf dem Platz, die nicht mit sich haben reden lassen, die haben die gelbe Karte nicht gezeigt, sondern kredenzt.
Also diese Zeiten hat es auch mal gegeben. Es gibt nach wie vor Fehlentscheidungen, aber es sind ganz normale Menschen mit Fehlern, die Fehler machen, wie du und ich. Aber die Basis für alles ist eine gesunde Kommunikation und ich denke, da haben sie im Schiedsrichterwesen sehr stark dran gearbeitet.
Ja. Ja, den Eindruck teilen wir hier auf jeden Fall. Aber wenn wir zwei so hochkarätige Schiris da haben, wollen wir mal auf ein paar Szenen aus dem Spieltag schauen. Aber zunächst ganz kurz, Ritchie Hempel, dieses Spiel der Bayern im Pokal ohne VAR. Was hat das eigentlich geändert für dich, auch hinterher zu sehen, Ulyse hätte man vielleicht Handspiel geben können.
Du bist ja ein Schiedsrichter, der hochgewandert ist durch die Klassen, eigentlich fast nur mit VHR. Wie war das, ohne pfeifen zu müssen? Naja, also in erster Linie gehen wir an so Spiele ran und wollen den VAR immer ausblenden. Also ich bin ja Schiedsrichter geworden, um Entscheidungen zu treffen. Und genau in dem Fall war es aus meiner Position einfach nicht zu sehen, dass das Olysee da den Ball an den Arm bekommt.
Das ist natürlich kein absichtliches Handspiel, aber die Regel besagt eben, dass wenn unmittelbar vorher der Arm am Ball ist, dann darf danach das Tor dann nicht zählen. Und das ist genau so eine Situation gewesen, in der ich mir den Videoassistenten gewünscht hätte, weil das ist genau so ein Handspiel, wird in den allermeisten Fällen dann durch den VR gelöst. Und ja, das hätte es dann für mich dann auch am Ende die richtige Entscheidung bedeutet.
Okay, jetzt gucken wir auf eine Szene aus dem Spiel zwischen Gladbach und Elversberg, auf das 2 zu 1 von Bolin von gestern. Da gibt es davor einen Einwurf und den schnappt sich Tim Kleindienst, wirft den Ball und in der Folge entsteht das Tor. Wir werden gleich in den Zeitlupen sehen, dass die Einwurfentscheidung falsch war. Stefan.
Was bedeutet das? Also es gab ja schon Diskussionen darüber, ob das clever ist von Kleindienst, ob das unsportlich ist. Was hätte der Spieler von Elversberg vielleicht machen können, um zu verhindern, dass er einwirft? Wie siehst du das als Ex-Spieler? Also Fakt ist ja, dass hier der Videoassistent nicht eingreifen kann, darf.
Hier in so einem Fall muss ich sagen, sollte das der Schiedsrichter auf dem Spielfeld sehen. Und dementsprechend die Entscheidung treffen. Er hat das nicht gesehen. Man sagt ja auch, es ist eine einfache Tatsachenentscheidung. Anscheinend ist es doch nicht so einfach, wie man hier sieht, weil es eine Fehlentscheidung war.
Aber ja, wir können hoch und runter diskutieren. Sollte da in Zukunft der Videoassistent eingreifen, eingreifen dürfen, sollen wir es dabei belassen. Ich glaube, wir sind auf einem guten Weg, wenn wir sagen, solche Entscheidungen sollen die Schiedsrichter selber entscheiden. Das ist ein Tor, das ist ein Tor, das ist ein Tor. Hier hat er jetzt mal einen Fehler gemacht. Zum Glück hat Elversberg das Spiel noch gedreht.
Aber trotzdem, die Diskussionen gibt es ja. Bei der WM wurden auch Eckballentscheidungen überprüft. In der Bundesliga ist das nicht so. Naja, letztendlich geht es nicht nur um unsere Haltung in der DFB-Chiri GmbH, sondern was den Einsatz und die Einzelheiten im Einsatz des VAR betreffen, richten wir uns in erster Linie nach dem VAR-Protokoll.
Und das VAR-Protokoll sieht halt eben bis dato nicht vor, dass irgendwelche Einwürfe gecheckt werden auf die dementsprechende Richtung oder aus oder innerhalb des Spielfeldes. Und das Zweite ist, dass wir ganz eng abgestimmt sind, immer mit der Kommission Fußball, das heißt die Managervertreter der Bundesliga entscheiden dann über Optionalitäten zum Einsatz des VAR und, dieser Check des Eckstoßes unmittelbar vor der Ausführung, um diese nicht aufzuhalten.
War dann auch besprochen. Und das Credo ist grundsätzlich in die Richtung, dass wir weniger VRR-Eingriffe und Regularien haben wollen. Und deshalb haben wir gesagt, dann mit der Kommission Fußball, das wird in Deutschland nicht gecheckt werden. Und damit sind wir auf einer Linie auch mit der Premier League in England.
Wollen wir noch eine weitere Szene aus diesem Spiel uns gemeinsam anschauen, Stefan. Elversbergs Trainer Wagner wurde mit Gelb-Rot auf die Tribüne geschickt, hat zwei gelbe Karten bekommen. Wir gucken uns das mal kurz an und auch da interessiert mich deine Einschätzung. Also zunächst geht es darum, dass er auf dem Feld ist und dann eine gelbe Karte ist dann was. Er wollte ja den Check, diese Überprüfung von diesem Einwurf. Nach diesem Einwurf.
Was er eigentlich hätte wissen müssen, dass das so nicht funktioniert. Deswegen ist er aufs Feld gegangen. Dafür hat er Geld bekommen. Dann aber geht er noch mal aufs Feld. Allerdings ist da schon abgepfiffen zur Pause. Ja, und die Erklärung ist ein bisschen schräg vom Schiedsrichter, denn er ist auf mich zugekommen. Also der Wagner hat ja auch nach dem Spiel klar und deutlich gesagt, es war ein stiller Protest. Also ich habe jetzt nicht gelb-rot bekommen für etwas, was ich gesagt habe, was unsportlich ist.
Da würde ich jetzt sagen, bin ich ein Freund von Fingerspitzengefühl, so schön wie wir immer sagen, vielleicht zu sagen, lass uns mal kurz in die Kommunikation gehen, lass uns das mal ganz kurz austauschen zwischen Schiedsrichter und dem Trainer, denn hätte man hier in meinen Augen eigentlich nicht gelb-rot zeigen sollen.
Das Zitat von Martin Petersen, er hat mich zwar nicht mit irgendwas konfrontiert, das wäre da sogar rot gewesen, aber er läuft in meine Richtung und das ist eben eine Unsportlichkeit und somit dann gelb-rot. Knut, ist das vielleicht ein bisschen hart, die Auslegung oder auch die Aussage von Martin Petersen zum Verhalten von Wagner?
Also in erster Linie müssen wir dem dann ja auch vertrauen, beziehungsweise das Selbstverständnis haben, dass wenn Schiedsrichter auf dem Platz sind, dass sie es so regeln und handeln, wie sie es empfinden in dem Moment. Das Regelwerk sagt da, wenn nach Empfinden des Schiedsrichters es sich um ein unsportliches Verhalten handelt, dann ist es eben mit einer Verwarnung zu bedienen.
Wenn man die ganze Situation im Nachgang betrachtet, dann wären hier an der einen oder anderen Stelle mit Persönlichkeit, Möglichkeiten da gewesen, die hätten gezogen werden können, sodass es am Ende vielleicht nicht zu dieser gelb-roten Karte hätte kommen müssen. Das ganze Kind ist in den Brunnen gefallen ab dem Zeitpunkt, ab dem der falsche Einwurf detektiert wurde und dann das Tor daraus gefallen wurde oder ist.
Und am Ende des Tages wirklich in Summe eine unglückliche Situation. Okay, da können wir uns, glaube ich, anschließen. Wäre, glaube ich, sinnvoller gewesen, das irgendwie mit Fingerspitzengefühl oder mit Persönlichkeit, wie Knut Kircher das sagt, zu regeln. Weil ich zumindest in den Bildern nichts Aggressives von Vincent Wagner sehe.
Es wäre ja möglich, für das nächste Spiel statt der Sperre keine Sperre auszusprechen. Weil dem Spiel gegen uns ist er, glaube ich, gesperrt. Ja. Wenn das alle so sehen. Wir gucken, wie sich das weiterentwickelt. Wir danken auf jeden Fall Richard Tempel und Knut Kircher für die Zeit und wünschen sehr, sehr viel Spaß noch beim Wochenende des Amateurfußballs am DFB Campus. Wir werden nachher nochmal hinschalten.
Lars Schindl, Ex-Gladbacher, mittlerweile Co-Trainer der U20-Nationalmannschaft, wird auch zugeschaltet sein. Auch da gibt es natürlich ein paar Themen auch aus diesem Spiel, nämlich die Krise bei Gladbach. Und jetzt machen wir eine kurze Unterbrechung. Danke an die beiden Herren. Grüße nach Frankfurt.
Und jetzt ein Spot mit Hinweisen zum Spieltag von unserem Sportwettpartner. Und in nicht mal 90 Sekunden geht es hier weiter beim FireRox Doppelpass. Also dranbleiben, bis gleich. Willkommen zurück beim Firewalks Doppelpass, heute mit Jan-Christian Dresen und wir schauen auf das Spiel auf Schalke, auf das 0 zu 0.
Ein 0 zu 0, was zumindest einer Mannschaft, nämlich der in Königsblau, jede Menge bedeutet. Norman Soleda. Die schlechte Nachricht lautet, Schalke ist das erste Team in dieser Saison, dem gegen den FC Bayern kein Tor gelingt. Die gute Nachricht lautet, Schalke ist das erste Team seit 15 Monaten, das von den Bayern kein Tor bekommt.
Schalke 04 bringt die Bayern-Stürmer zur Verzweiflung. Und den eigenen Anhang zur Ekstase. Davon hat man drei Jahre in der zweiten Liga geträumt. Aufsteigen und dann sofort die Großen ärgern. Und er ist der Partycrasher Nummer 1. Von Loris Karius werden Kane, Olisse, Diaz und Co. Albträume bekommen. Der Schalke-Torhüter entnervt aber nicht nur den Münchner Wundersturm.
Er und seine Kollegen senden ihren Fans eine glasklare Botschaft für diese Saison. Schalke ist aufgestiegen, um sehr, sehr lange zu bleiben. Das zumindest ist das erklärte Ziel. Es ist auch nicht unmöglich nach dem, was wir gestern gesehen haben. Wie gut war denn Schalke? Wie viel Herzblut, wie viel Einsatz, wie viel bedingungslose Power? War das das Wort, was ich gesucht habe?
Ich glaube schon. Ich nehme es mal. Danke. Ich glaube, wenn du da im Stadion warst und hast diese Atmosphäre erlebt, erstens mal von den Fans, dann hat sich das auf die eigene Mannschaft übertragen. Die sind gerannt um ihr Leben. Jeden Meter haben sie versucht zu verteidigen, haben kompakt gestanden, haben es uns dadurch echt schwer gemacht.
Und ja, wir haben trotzdem unsere Chancen gehabt. Und dann haben sie natürlich einen Loris Karius gestern, der in einer unfassbaren Form gestern war. Und ja, und so holst du dann auch einen Punkt gegen Bayern. Das war das, was ein Aufsteiger spielen muss gegen so einen eigentlich übermächtigen Gegner?
Wahrscheinlich ja. Also es war ja fast Pokalatmosphäre. Ich habe dann irgendwann gesagt, Schalke hat 0 zu 0 gewonnen. Also wir sind erstmal für das 0 zu 0 angereist. War ein faszinierendes Erlebnis. Und man hat sich als Neutraler hinten raus gedacht, jetzt hoffentlich machen die Bayern nicht noch das 1 zu 0, um diese Magie des Moments zu zerstören.
Und sie haben sich dann auch dankenswerterweise daran gehalten. Also so war das ein Happy-Empfeil. Das war jetzt kein Phrasenschein, oder? Nein, noch nicht. Nein, also genau so muss Schalke spielen, um in der Liga zu überleben. Und dass sie dazu in der Lage sind, haben sie gestern bewiesen. Dass sie dazu in der Lage sind, haben sie in der vergangenen Saison mehrfach bewiesen.
Das ist nicht die Garantie dafür, dass sie die Klasse halten, aber das ist die Grundlage dafür. Und ein Torhüter, der gestern einen absolut perfekten Tag gehabt hat. Wir können uns die Chancen mal anschauen, die größten. 13. Minute Nene Brown, den er sehr gut rausholt. Aber den Angriff, die Bayern auch wirklich toll spielen eigentlich.
Das kennen wir ja vom FC Bayern, dass sie Angriffe toll spielen und eigentlich auch vollenden. Das ist ihnen aber gestern nicht gelungen, weil sie eben Karius im Tor hatten. Aber ich glaube, die ganze Defensive, und das sind nicht nur die Innenverteidiger, sondern wirklich im Verbund haben sie das richtig gut gemacht, haben sich wirklich diesen Punkt erkämpft, nicht wirklich erspielt.
Aber darum geht das auch auf Schalke. Und sie haben die Wucht des Publikums, was auch wirklich ein Pfund ist, für Schalke eventuell die Klasse zu halten. Du hast den ersten Spieltag gehabt in Augsburg, jetzt hast du einen Punkt geholt, gegen Bayern. Du spielst 0-0. Das kann dir auch diesen Mut geben für die nächsten zwei wichtigen Spiele.
Sie müssen jetzt zur Union nach Berlin und kriegen dann Elversberg. Dann musst du aber punkten. Und zwar nicht nur einfach, sondern ein paar drauflegen, um diesen Punkt gegen Bayern zu vergoldnen. Also Loris Karius und eigentlich, also Wolf hat es ja gesagt, ging man davon aus, so 70. da kommen die Stars und die Bayern ziehen das.
Was bedeutet das, dass das jetzt nicht geklappt hat? Ja, es bedeutet, dass der FC Bayern dann doch irgendwie so einen zweiten Anzug hat. Also wir, Wolf und ich, haben vorher darüber gesprochen, es ist schon bemerkenswert, wen die Bayern dann reinbringen können, auch schon gegen Stuttgart. Wenn dann in der 87. Minute drei deutsche Nationalspieler reingebracht werden, dann siehst du, was die Qualität haben die Bayern.
Aber es ist nun mal ein Unterschied, ob du einen Harry Kane von Anfang an spielen lässt oder nicht. Kein Vorwurf an Vincent Kompany. Ich glaube, am zweiten Spieltag auf Schalke kann man einen Harry Kane mal rauslassen und auch einen Mike Luise. Aber es ist dann eben eine andere Bayern-Mannschaft, der vielleicht zwei, drei Prozent fehlen.
Ruth, möchte ich noch mal mit ins Spiel bringen. Du guckst noch mal auf die Torhüter, vor allem auf Floris Carius. Ja, ihr habt ihn angesprochen. Er wurde ja zu Recht abgefeiert für sein Zu-Null-Spiel. Hat ja gegen Augsburg noch drei Tore schlucken müssen. Aber jetzt eben tolle Paraden gegen die Bayern.
Und demnach zu Recht seine erste weiße Weste abgeholt. Dieses Ranking gibt es auch in dieser Saison wieder bei uns. Pro Zu-Null-Spiel also 50 Euro ins Frasenschwein. Und da sehen wir natürlich zu Beginn der Saison eine ganze Menge von Torhütern, die sich da schon aufreihen. Aber Loris Karö ist eben mit dabei.
Und sogar eine weiße Weste gegen die Bayern. Das ist natürlich fast doppelt so viel wert, klar. Und jetzt wird er schon in Richtung Nationalmannschaft geworfen. Juri Mölder hat da sogar schon gesagt, der ist doch einer, bringt die Qualitäten mit. Ich dachte mir, ich spaziere mal ganz kurz darüber, wenn ich darf.
Da habe ich nämlich einen Schalke-Fan entdeckt. Umrahmt von zwei Bayern-Fans. Geht das friedlich zu da bei euch? Ja, ja, alles hervorragend. Du darfst gerne aufstehen, wenn du möchtest. Sag mal, Loris Karius, ist das einer tatsächlich für die deutsche Nationalmannschaft? Ja, finde ich auf jeden Fall. Er hat ja nicht nur gestern gut gehalten, sondern auch die letzten Saison in der 2. Liga sehr gut gehalten.
Also ich finde, man könnte ihn mal einladen, wieso nicht? Das müssen wir doch unbedingt mal diskutieren. Gerne an die Runde. Das war aber ein Schalker mit fränkischem Akzent, würde ich sagen. Ja, ist das, Stefan, also Loris Karius ist ein guter Torhüter, ein sehr guter Torhüter. Gestern hat er das nachgewiesen und auch in der vergangenen Zweitligasaison.
Jetzt in dem Vakuum nach dem Abschied von Neuer wird ja jeder, der gut spielt, irgendwie da reingeworfen. Ja, ich muss ja immer innerlich schmunzeln, dass wenn einer mal 60 Minuten oder über 90 Minuten ein gutes Spiel macht, direkt rein in die Nationalmannschaft, wir haben einen neuen Nationalcoach, da muss er hin.
Sowas musst du ja auf Strecke bringen, um dich zu bewerben, eventuell mal dafür. Also dafür reicht es? Das war keine gute Frage, ganz einfach. Was, ist denn mit dir los? Hat der doch die kratzige Unterhose wieder an? Das gibt es doch gar nicht. Bitte? Ich fand die Frage durchaus berechtigt. Ich habe deine Frage auch gehört. Ich fand die nicht gut.
Aber ich mag dich. Es hängt ja auch nicht an der Frage. Aber merkst du, sie gibt das nicht zurück, mit dem ich mag dich. Nee, das regeln wir später. Aber es geht ja grundsätzlich, nicht nur jetzt, bezogen auf die Personalie Karius, was wir diskutiert haben vor der WM. Und wer muss noch mit rein? Da wurden ja Namen genannt, wo ich gedacht habe, Halleluja.
Du hast auch mal Heuer Fernandes. Man muss aber über Jahre Leistung bringen. Und er kommt jetzt gerade aus der zweiten Liga. Gestern hat er Weltklasse gehalten. Also nicht falsch verstehen, aber das bitte auf Strecke, um irgendwann mal Nationalspieler zu werden. Und er hat natürlich auch schon ein gewisses Alter. Und ich glaube, auch auf der Torhüterposition geht es eher Richtung Neuanfang und Perspektive. Oder?
Wie siehst du das als unter anderem Kommentator der Nationalmannschaft? Da hat sich Jürgen Klopp noch nicht konkret zu geäußert. Hätte er ja erstmal gesagt, jeder, der einen deutschen Pass hat und gegen Ball tritt, hat die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Loris Karius hat sich gestern auf höchstem Level präsentiert.
Also ich würde es jetzt nicht komplett ausschließen, aber halte es für relativ unwahrscheinlich. Wir wollen aber einmal nochmal zurück Richtung Schalke, etwas globaler. Der Trainer spielt ja auch eine große Rolle und er hat sowas gesagt, was in deine Richtung geht. Und so ein Ergebnis kann den Glauben an die eigenen Fähigkeiten deutlich stärken.
Und so hat sich das bei ihm angehört. Ich habe doch letztes Jahr nicht an uns geglaubt, aber das hat uns kalt gelassen. Leute, die uns letztes Jahr nicht zugetraut haben, haben uns vielleicht zu Beginn der Saison zu viel zugetraut. Aber wir haben schon eine gesunde Selbsteinschätzung. Wir sind Bundesliga-Aufsteiger.
Wir werden die nächsten zehn Monate alles in die Waagschale werfen müssen. Genauso wie heute, damit wir auch Bundesligist bleiben. Und mit dieser Klarheit gehen wir die nächsten Wochen und Monate an. Er bringt das schon auf den Punkt, wie die Situation wirklich ist, wirklich? Ja, und er fängt die Schalker so ein bisschen ein, die ja auch dann sofort wieder anfangen zu träumen. Also ist ja logisch, im Fanumfeld sprichst du sofort von Europacup.
Er ist, glaube ich, zum jetzigen Zeitpunkt einfach der richtige Mann am richtigen Ort. Gepaart mit dieser unheimlichen Wucht der Fans, ist es, glaube ich, gerade ein gutes Zusammenspiel. Herr Dresen, richtiger Mann am richtigen Ort, würden Sie sagen, muss man dafür zahlen? Ja. Sagen Sie ja. Drei Euro eindeutig.
Ich finde aber, so im Doppelpass funktioniert das ganz gut. Also wenn wir beide aufpassen, dann kriegen wir ordentlich Geld rein in unser Schweinchen. Ja, also Schalke, du hast das ja schon gesagt, Stefan, Union auswärts, dann zu Hause Elversberg. Das sind dann eher die Spiele, wo du wirklich mal punkten musst.
Genau, also wie gesagt, für das Spiel gestern gegen Bayern, großen Applaus für Schalke, wie sie es gemacht haben. Aber jetzt musst du natürlich auch die Punkte ziehen, um dann auch da unten Stück für Stück rauszukommen. Die Saison ist noch jung, aber das weiß der Trainer ja auch. Und du musst es halt auf Strecke bringen, also nicht nur diesen einen schönen Abend, wo man sich vielleicht noch lange dran erinnert, die Punkte musst du auf dein Konto holen.
Wir sprechen gleich weiter hier im Firox-Doppelpass. Unter anderem über einen Mann, wo wir uns sehr gefreut haben, dass er gestern wieder Minuten gesammelt hat beim FC Bayern. Jamal Mousiala nach seinen zwei Zusammenbrüchen. Also wieder auf dem Feld, wird er wieder ganz der Alte. Können Sie auch gerne bei uns bei Instagram Ihre Meinung dalassen.
Sind wir sehr gespannt, was es da für ein Meinungsbild gibt. Und Sie können jetzt bei uns was gewinnen. Unser Partner Erwin Müller stellt wieder tolle Preise zur Verfügung. Wie es genau geht, sehen Sie jetzt und wir melden uns dann gleich wieder hier aus München. Moment Geduld, dann geht es weiter im Doppelpass.
Hier ist das Airport Hilton in München. Die Sonne scheint und die Stimmung hier drin ist dazu absolut passend. Heio von Hadeln und Band tun das Übrige dazu. Und unsere Runde auch rund um Jan-Christian Dresen. Wir haben gestern erlebt, dass Manuel Neuer ausgepfiffen wurde. Es gab unterschiedliche Reaktionen. Wie war Ihre?
Ja, ich finde das überflüssig nach 15 Jahren. Manuel hat so viele fantastische Spiele für dieses Land bestritten als Nationaltorwart. Ich glaube nicht, dass er diese Karriere hier gemacht hätte, wenn er bei Schalke geblieben wäre. Und dass sich so ein Torwart dann mal anders entscheidet, das ist, glaube ich, ganz normal. Also aus meiner Sicht nicht nötig.
Stefan, du warst auch einer, der, wenn du nicht in München oder auswärts, hast du schon auch mal ein paar Pfiffe bekommen. Ja, ich habe das als Motivation genommen. Das macht Manuel auch so. Genau, so musst du das machen. Ich meine, früher ja auch, Oliver Kahn im Tor flogen 500 Bananen erstmal in seinen Strafraum, bevor er sich überhaupt warm machen konnte.
Und ich habe mich so oft ausgetauscht mit ihm. Das musst du als Motivation nehmen und deine Motivation rausziehen. Das ist ganz wichtig. Aber ich erinnere mich an Fabian Rehse, der vor kurzem mal bei Wolfsburg in der 2. Liga, der sagt, das geht mir trotzdem nah. Ich bin ja ein Mensch. Ja, also das ist auch nachvollziehbar. Umso bemerkenswerter finde ich, wie Manuel Neuer gestern damit umgegangen ist. Der ist ja wahrhaftig gestern 90 Minuten nicht nur ausgefiffen worden, sondern durchbeleidigt worden.
Und jeder Pfiff und jede Beleidigung, Kompliment analog, Oliver Kahn, jede Banane, Das zeigt, wie sehr sie ihn verehrt haben. Und wie er es dann auch retourniert hat. Rhetorisch im Anschluss. Das zeigt einfach Größe, finde ich. Manuel Neuer hat das einfach umgedreht. Die Pfiffe sind was anderes. Sie war es natürlich auch ein Stück weit nach Hause gekommen.
Sie wurden bei jedem Ballkontakt mit Pfiffen begleitet. Trifft Sie sowas? Nein, das ist ja Liebe, das weiß ich. Und dementsprechend war das eigentlich ein Kompliment. Liebe von den Schalker Fans, weil es immer noch wehtut, dass Sie damals gegangen sind. Er wirkt nicht wie ein gebrochener Mann. Viel wichtiger für Manuel Neuer ist doch, wir dürfen nicht vergessen, als er zum FC Bayern kam, wie er hier empfangen wurde. Also das war nicht freundlich. Und dass sich das gedreht hat, das ist doch das Entscheidende für ihn.
Ja, noch ganz gedreht hat es sich nicht. Also Manuel Neuer hat vor zwei Jahren auch schon mal erzählt, dass es aus der Südkurve immer noch Beschimpfungen auch manchmal gibt, weil natürlich seine Ultra-Vergangenheit auf Schalke das Problem ist. Deswegen ist er so ein Sonderfall, weil die Schalker Ultras sagen, du warst nicht nur ein Schalker, du bist nicht nur aus der Knappenschmiede, sondern du bist einer von uns gewesen.
Du hast diese Kultur gelebt. Und dann hat er auch 2011 damals gesagt, vor zehn Jahren hätte ich über so einen Wechsel anders nachgedacht. Aber jetzt bin ich ja Profi und das nehmen sie ihm auf Schalke immer noch übel. Deswegen ist er so ein ganz besonderer Fall. Und wie gesagt, viele Ultras in München finden ihn immer noch nicht toll.
Umso bemerkenswerter. Ja, aber Schalke ist ja nur einmal im Jahr. Vielleicht. Vielleicht Pokal. Ich sag mal, es ist nichts oder was? Doch, das ist eindeutig. Ich muss nur ein bisschen bezahlen. Also wirklich, Stefan, also wirklich, wer nicht weiß, dass es Hin- und Rückrunde gibt, der muss auf jeden Fall bezahlen.
Ja, aber nur einmal auf Schalke. Ja, aber denkst du, hier kommen keine Schalker-Fans? Du hast ja recht. Aber danke für dein Geld. Ja, bitte. Er gibt uns sein Bestes. Seine Kohle. Aber Max Eberl hat sich auch noch mal geäußert, weil wir haben ja nur, also ich zumindest, im Fernsehschirm habe nur die Pfiffe gehört und nicht das, was auch noch so gerufen wird.
Er hat dazu Folgendes gesagt, diese Kraftausdrücke, sagt er, also da gehören diese Kraftausdrücke, gehören sich nicht. Man kann pfeifen, wenn man gegen die Bayern ist, aber diese Ausdrücke braucht es nicht. Also offensichtlich gab es da mehr. Und das ist leider Gottes eben Usus. Aber Kraftausbrücke im Fußballstadion verbieten wollen. Nein, naja, also ich glaube, da gibt es schon, ich glaube, er meinte nicht, du Doofmann oder sowas. Ja, ja, du Blödi. Ja, genau, Blödi.
Das hat Schalke ja auch gar nicht nötig, Wolf hat es ja gesagt. Also die haben ja die Hütte gestern angezündet. Das war das große Bundesliga-Comeback in der Felddienstarena. Macht euch einen schönen Abend, lasst den Spieler in Ruhe und alles ist gut. Ja, aber Schalke ist ein Traditionsverein und Tradition ist es auch, Manuel Neuer auszupfeifen. Von dem her werden wir das wahrscheinlich noch länger erleben.
Es wird ein Ritual bleiben. Das ist so sicher wie Samen in der Kiste. Ja, ich finde, es wird leider ein Ritual bleiben. Aber es ist auch, wenn er es offensichtlich so wegsteckt, wie er es da sehr glaubwürdig geäußert hat, auch kein großes Problem für ihn. Worüber, und das habe ich vorhin schon gesagt, sich viele gefreut haben, ist, dass Jamal Musiala wieder auf dem Feld stand.
Und wie geht es Ihnen bei diesen Bildern, nach diesen dramatischen Bildern vor der Saison, wo er zusammenbrach, als öffentlich wurde, dass er diese Absencen hat, dass er wieder spielen kann? Wie geht der FC Bayern ganz generell mit dem Mann um, der ja das Gesicht der Zukunft des FC Bayern sein sollte und weiter sein soll?
Also man ist ja sehr hoffnungsfroh, dass er wieder an alte Klasse anknüpft und wieder der ganz der alte wird. Wie gehen Sie mit ihm um? Das waren jetzt ja mehrere Fragen eigentlich da drin. Ja, das stimmt. Also erstens mal finde ich das... Bin schuldig. Vincent Kompany ist, glaube ich, 100% richtig getroffen hat in der vorletzten Konferenz, glaube ich.
Er hat nämlich eigentlich von sich gegeben, wir wissen nicht, ob mal wieder so eine Absence sein kann, aber wir wollen ganz normal mit ihm umgehen, weil er will Fußball spielen. Die Ärzte sagen, er kann Fußball spielen und das ist das, was er möchte. Und deswegen fand ich es klasse, dass er ihn gestern mitgenommen hat in den Kader.
Nach Gelsenkirchen auf Schalke, weil er einfach super trainiert hat und dass er dann ihm auch Minuten gibt. In einem Spiel, das ja gar nicht klar war. Normalerweise denkst du, okay, dann bringst du so einen Spieler und man sagt, er wird ja eingewöhnt, wenn du führst und wenn das Spiel klar ist. Aber nein, er hat genau das Gegenteil getan. Das zeigt das Vertrauen, dass Vincent und das wir alle im Club zu Jamal haben und deswegen, was wir tun können, ihn zu unterstützen, tun wir.
Und die medizinische Seite ist soweit jetzt geklärt. Man hat ja gehört, die Medikation wurde angepasst. Er ist weitestgehend anfallsfrei, wenn man das so sagen kann. Also auch da ist die Hoffnung, dass man jetzt irgendwie was erreicht hat. Die Ärzte hätten ihn nicht spielen lassen. Wir hätten ihn nicht spielen lassen, wenn nicht dann ganz klar ist, dass das nicht zum Schaden, sondern eher zum Guten für ihn ist. Und dass da keinerlei Zweifel sind, dass er Fußball spielen kann.
Es ist ja für ihn wahrscheinlich sowieso die schwierigste Situation, mental mit dem Ganzen klarzukommen. Wie war es für dich, wenn du so ein Spiel kommentierst und er kommt rein? Beobachtest du ihn genauso wie vorher oder spielt das eine Rolle für dich, dass diese zwei Vorfälle eben passiert sind? Naja, die Sinne sind natürlich geschärft, das muss man ehrlich sagen.
Aber ich kann jetzt nicht sagen, dass ich ihn irgendwie anders gesehen habe oder anders beurteilen kann, wenn ich einfach davon ausgehe, er ist medizinisch in so guten Händen, er wird auch von den Bayern, optimal begleitet, dass wenn es irgendeinen Zweifel gibt, kommt er nicht. Und wenn wir tatsächlich gesehen haben, in welcher Situation er gestern reingekommen ist, und wenn du dann auch so die ersten 10, 15 Minuten von ihm verfolgt hast, er wirkte frisch, er wirkte schnell, er wirkte technisch stark, auch überzeugt, dann dafür bin ich dann medizinisch auch zu sehr Laie, um das jetzt auf die Goldwaage zu legen oder unter das Mikroskop zu legen und in irgendeiner Form zu beurteilen. Ich freue mich, ihn so zu sehen.
Idealerweise wird die Form noch besser, dass auch die Nationalmannschaft profitiert. Und alles andere haben dann hoffentlich die Mediziner bestmöglich im Griff. Aber natürlich muss man sich, wir als Fußballöffentlichkeit, als Fußballfans auch erst an diese Situation gewöhnen. Der Verein musste sich daran gewöhnen.
Wir haben gesagt, jetzt ist es öffentlich. Irgendwann wird es Normalität werden. Und wir schauen nicht mehr, wie geht es Jamal Musiala. Wir freuen uns nur noch an seiner Leistung. Wir haben gefragt. Ich glaube, dass es gut ist, dass es öffentlich wurde. Das war ja auch eine Bedingung vom FC Bayern, wenn es nochmal passiert.
Dass es öffentlich wird und ich glaube, dem Spieler entlastet es auch. Weil sich dann dauernd zu verstecken oder auf den Moment zu warten, wo wieder so eine Situation entsteht, das ist viel belastender, als damit ganz öffentlich umzugehen. Und wir dürfen auch nicht vergessen, er kommt aus einer schweren Verletzung zurück. Er hat jetzt erst die Platte rausgekriegt vor einiger Zeit von unten aus dem Fuß. Also ich bin sehr hoffnungsfroh, dass er sich noch weiter zum alten Jamal wiederentwickeln wird.
Was sagen denn unsere User, unsere Zuschauer? Ja, sehr interessant. Die sind wahnsinnig geduldig. Wir haben ja auf Instagram von Ihnen, von euch wissen wollen, wie schnell kommt Musiala wieder in Topform. Und da heißt es fast schon mehrheitlich, gebt ihm die Zeit. Gesundheit ist das Wichtigste. Lass den erst mal wieder ganz auf die Beine kommen.
Und die Form ist dann zweitrangig. Auch hier, selbst von einem BVB-Fan, ich finde das Allerwichtigste ist doch erst mal, Dass der Junge gesund wird und dann lasst ihn doch halbwegs in Ruhe zurückkehren. Wichtiger ist die Gesundheit, wenn er das in den Griff bekommt, ist es eine Frage der Zeit, bis Bambi wieder durch die Abwehr rein schlängelt.
Also wir sehen, man traut ihm nach wie vor Großes zu, weil er einfach so ein wunderbarer Fußballer und talentierter Fußballer ist. Aber die Gesundheit steht im Vordergrund und da wünscht man sich einfach auch geduldig mit ihm umzugehen. Schön, dass Sie sehen, dass es da so ein einhelliges Meinungsbild gibt von ganz Fußball Deutschland.
Natürlich kann er, was das angeht, nicht gesund werden in dem Sinne, weil es etwas Chronisches ist. Aber man kann das so im Griff behalten, dass es eben überhaupt kein Problem mehr ist. Stefan, es ist ja gerade angesprochen worden, die Verletzungen bei der Club-WM im letzten Sommer. Wir haben ja so seine wechselhaften Leistungen im vergangenen Jahr immer auf diese Geschichte. und auf die Rekonvaleszenz zurückgeführt. Jetzt ist das andere öffentlich geworden.
Glaubst du auch, wie Jan-Christian Dresen, dass es Jamal gut tut, dass er sich jetzt nicht mehr in Anführungszeichen verstecken muss, dass er das nicht mehr geheim halten muss, sondern dass jetzt die Katze aus dem Sack ist? Jawohl. Großartig. Schande. Dafür gebe ich sogar 4 Euro. Ich glaube, ganz wichtig war hier die Transparenz. Die Transparenz vom FC Bayern, das auch öffentlich zu kommunizieren, auch von den Ärzten, die das den Leuten im Endeffekt dann auch erklärt haben.
Und ich glaube, jetzt weiß auch jeder Fußballfan, egal ob man jetzt Bayern-Fan ist oder nicht, wo dran man ist. Und ich glaube, er ist in den besten Händen. Ich glaube, das war ganz, ganz wichtig. Und noch viel wichtiger für Jamal ist ja einfach dieses Vertrauen, nicht nur von Kompanie, sondern vom ganzen Team, die ihn da ja auch mit begleiten und unterstützen. Ich glaube, das ist ganz, ganz wichtig. Jetzt ist die Platte raus.
Die WM war ja auch nicht einfach für ihn. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass er in den nächsten Wochen auch wieder der alte Jamal Musiala ist, so wie wir ihn kennen. Sie haben ja gerade schon ein bisschen erzählt, wie wichtig das ist, dass der Trainer ihm auch Minuten gibt. Wie hat er überhaupt, Vincent Kompany, wir erleben ihn oder ich erlebe ihn ja nur in Pressekonferenzen, in den Interviews, wenn man mal selber mit ihm ein Interview führt.
Wie hat er diese schwierige Zeit für Jamal Musiala als Trainer, als väterliche Figur begleitet? Na gut, so wie man das als Trainer, der man ja nicht nur Fußball versucht zu vermitteln, sondern auch gleichzeitig ein Stück weit Psychologe, Vaterfigur und was weiß ich noch alles ist, macht er. Er ist, glaube ich, enang nie dran gewesen, hat ihm das Vertrauen geschenkt, hat ihn ja auch immer wieder gebracht.
Auch im Bewusstsein, als es noch nicht öffentlich war, das Theoretische, und es ja dann auch passiert, auf dem Platz mal wieder so eine Absence passieren kann. Und ich glaube, ein größeres Vertrauen von deinem Chef, wenn du so willst, und Vincent ist der Boss für jeden von denen, manche sagen es ja so auch wie Harry, weil er es so gewohnt ist aus England, ein größeres Vertrauen kannst du nicht bekommen.
Und das ist die beste Medizin, die du auch als Spieler kriegen kannst. Ja, und ganz wichtig für Jamal war auch, glaube ich, dass nicht so eine Spanne von sechs, acht oder zwölf Wochen dazwischen lag, um wieder sich zu präsentieren auf dem Platz, sondern es war ein kurzer Zeitraum. Ich glaube, das ist auch wichtig für den Kopf.
Dann gehe ich mich noch mal rüber zu Ruth. Wir sind bei Vincent Kompany. Absolut. Er ist ja wirklich ein sehr umgänglicher, würde ich es mal ausdrücken, Trainer, der auch sehr fannah ist. Er hat ja schon viele Autogramme in seinem Leben geschrieben, auch schon als aktiver Fußballer. Aber ich weiß nicht, wie oft ihm das hier passiert ist, dass ein Fan wollte.
Auf seiner Platze eine Unterschrift zu erhalten. Ich weiß nicht, ob das ein wasserfester Stift ist oder gleich eingraviert, aber so sieht das dann am Ende aus. Also auch schön. Eine Idee für alle, die eine Glatze tragen. Unterschriften passen da auch gut. Und dann haben wir gerade schon auch seine kommunikative Art angesprochen, die natürlich auch herausragend ist. Unser Chefreporter Stefan Kumberger trifft ihn ja regelmäßig auf Pressekonferenzen und hat ihn gefragt, wie es denn mit einem dritten Transfer bei den Bayern aussehen würde.
Und da hat Vincent Kompanie sehr umfassend geantwortet. Stimmt es, dass Sie sich einen dritten großen Transfer gewünscht haben nach Nene Brown und Saibari? Das klingt nämlich so, als hätten Sie wieder nur Apfelkuchen bekommen. Nein, also das kommt völlig aus der Welt, würde ich sagen. Das hast du aus der KI-Wölke geholt, diese Information. Das war Bild.
Also ich bin nicht einmal aufgestanden mit diesem Gedanke, wirklich, in den letzten drei Monaten. Und, dann ist es ganz ehrlich, du weißt, ich... Aber wir reden jeden Tag, magst du ihn ja nicht und darüber haben wir nie gesprochen. Darum hat es uns auch sehr verwundert. Dann hat Christoph das jetzt erst erfahren.
Ist es denn vielleicht auch ein Vorteil, wenn man nur ein bisschen einkauft, weil man dann die Stärken aus der vergangenen Saison... Es ist ein Vorteil, wenn man die Presse nicht lest. Weil, ja, wirklich, nein, aber du machst Qualitätsarbeit, aber es gibt zwei Millionen Robots, die jetzt Konkurrenz machen mit deiner Arbeit.
Es ist keine Vorwürfe für deine Arbeit. Zum Glück haben wir euch. Aber genau, das haben wir gut gedreht. Die Kurve noch gekriegt, genau. Aber Herr Dresen, jetzt haben Sie schon gesagt, also Psychologe, Mentor, ein bisschen Philosoph ist er auch, oder, Herr Trainer? Ja, aber der kam deswegen so gut rüber, weil das komplette Wahrheit war, was davon sich gegeben hat. Also noch authentischer kann man nicht sein.
Er ist ja schon, also er macht erst, er sagt, hängen geblieben für dich ist, du machst Qualitätsarbeit. Genau, das ist mir schon klar. Das ist die Aussage der Pressekonferenz. Das ist klar. Und Jan-Christian Rees hat auch noch gesagt, das ist alles Wahre, was er gesagt hat. Ja, genau. Ich schwebe heute hier raus. Er hat ja eine Fähigkeit, er sagt erst, es ist gut, wenn man die Presse nicht liest.
Dann sagt er, das hast du aus der KI-Wolke. Und dann merkt er, oh. Dann sagt er, aber du machst gute Arbeit. Und wir sind ja froh, dass wir euch Journalisten haben. Also er hat schon eine Fähigkeit, die Dinge abzumoderieren. Und wenn wir das vergleichen zu der Zeit von Tuchel und Nagelsmann, Sind die PKs anders?
Ist die Atmosphäre anders? Wie ist sie anders? Jetzt kannst du zeigen, dass du Qualitätsarbeit leistest mit einer guten Antwort. Ist die Frage ernst gemeint? Ja, sicher. An der Säbener Straße, als Thomas Tuchel Trainer war, war jeder Freitag dazu geeignet, den Verein in Brand zu setzen. Das war so. Und bei Julian Nagelsmann wusste man auch, heute darf man sich vielleicht auf ein paar Bonbons freuen, die dann wieder ein paar Wochen lang die Schlagzeilen füllen.
Und bei Vincent Kompany ist es nicht so. Also ich glaube, viele im Verein sind, richtig froh, dass sie einen Trainer haben, der kommunikativ vieles und fast alles im Griff hat, charmant ist. Ich weiß jetzt nicht, wie Thomas Tuchel geantwortet hätte auf die Frage nach dem dritten Transfer. Hätte Thomas Tuchel gesagt, dass du Qualitätsarbeit machst, das ist die große Frage.
Davon auch gehe ich jetzt mal aus, ja. Das ist ein unerschütterlicher Satz. Also ich, jetzt Kronzeuge Uli Hoeneß, der hat ja gesagt, der Thomas Tuchel, sinngemäß, der möchte immer nur einkaufen, einkaufen, einkaufen. Ich traue mich wetten, dass der auf die Frage gesagt hätte, ja, ein Dritter wäre nicht ganz schlecht gewesen, ein Dritter Transfer. Ist nur nur drei. Genau.
Ja, aber wussten Sie das denn, dass der Vincent Kompany das so gut kam? Also es ist ja schon so ein bisschen, manche sagen, das ist ja eigentlich ein Sechser im Lotto, den ihr da erwischt habt mit diesem Trainer. Nein, das kann man vorher so nicht wissen. Wer das behauptet, ich glaube, das wäre auch nicht richtig, dass das so gut funktioniert und dass Vincent diese Kommunikation, so elegant beherrscht, einmal nach innen, weil den FC Bayern darfst du nicht unterschätzen, weil da ist immer irgendwo irgendwas los und das ist, glaube ich, das, was der, Herr Kumberger gerade auch ein Stück weit mit dem Brandsetzen gemeint hat, das nach innen so zu beherrschen und gleichzeitig aber auch nach außen verbindlich zu sein.
Aber es gibt ja, ich kenne jedenfalls keinen, der den Vincent nicht mögen würde, obwohl er vielleicht auch nicht immer alles sagt. Also der ist ja dann nur elegant im Abmoderieren. Das ist schon ein echter Glücksfall und das haben wir vorher so nicht gewusst. Ein Glücksfall für den FC Bayern München, Vincent Kompany.
Wir sprechen gleich weiter, wie die Vertragsgespräche, die Verlängerungsgespräche mit Harry Kane aussehen. Wir schalten nochmal an den DFB-Campus zu Lars Stindl. Uns gehen die Themen nicht aus. Wir haben auch noch ein paar ganz interessante Geschichten aus der Zahlenwelt. Wenn wir diese Summen, die die Premier League jetzt bewegt hat in der Transferphase mit denen der Bundesliga vergleichen, dann lassen sich daraus sicherlich ein paar Themen für Jan Christian Dresen ableiten.
Zu den Themen rund um den FC Bayern, zu den Vertragsgesprächen mit Harry Kane und so weiter. Aber vorher wollen wir nochmal nach Frankfurt schalten an den DFB Campus. Da ist uns jetzt dankenswerterweise Lars Stindl zugeschaltet, mittlerweile Co-Trainer der U20-Nationalmannschaft. Und wir sagen schönen Sonntagmittag, lieber Lars. Grüße nach Frankfurt, Applaus aus München für dich.
Lars, wir hatten vorhin schon die beiden Schiris. Was ist deine Rolle an diesem Wochenende der Amateure? Was treibst du da? Ja, das ist ein ganz großes Angebot über die beiden Tage. Ich bin jetzt gleich noch in einem DFB-Talk. Und mein absolutes Highlight ist gleich an der Tech-Ball-Platte. Da werde ich mal gucken, ob ich noch ein bisschen Fußball spielen kann.
Kannst du uns ein bisschen helfen? Also nicht jeder weiß, was eine Tech-Ball-Platte ist. Eine umgewandelte, abgerundete Tischtennisplatte. Ich glaube, kennt man ein paar Instagram-Videos von den Brasilianern damals, die das in der WM-Zeit immer ausgespielt haben. Und die verschiedensten Möglichkeiten gibt es heute auch. Also wir haben Beachvolleyball, wir haben Fußball, wir haben Tech-Ball-Platten aufgebaut. Und da darf ich nachher mit ein paar Jungs und Mädels mich versuchen.
Versuchen heißt, du bist da noch kein Experte, du hast da kein Profi-Niveau oder hast du das schon häufiger gemacht? Für mich ist es auch ganz neu. Klar, Fußball, Tennis, das ist öfter schon gespielt. Auch in der aktiven Karriere, ab und zu mal sonntags morgens, wenn das Spiel ganz gut gelaufen ist. Aber grundsätzlich jetzt noch keine Erfahrung gemacht. Total spannend.
Wie viele Stationen hier, wo man mal ein bisschen Neuland ausmacht. Wir haben auch gerade beim Beachvolleyball, auch Footvolley nennt sich das, glaube ich, Ganze. Sehr interessanter Sport. Oder auch die Techball-Platte nachher, die ich ausprobieren werde. Ich werde mein Bestes geben und werde berichten, ob es funktioniert hat.
Ja, sehr schön. Dann wünsche ich dir dabei auf jeden Fall viel Spaß und lass die anderen, die da mitmachen, auch vielleicht so ein paar Erfolgserlebnisse haben. Das ist ja vielleicht auch nicht schlecht. Du bist 222 Mal in der Bundesliga für Borussia Mönchengladbach aufgelaufen, hast 62 Tore dabei erzielt und dementsprechend nah dran an der Borussia vom Niederrhein.
Wie bewertest du diesen Saisonstart? Klar, wir haben das schon mitgekriegt, dass sie zweimal verloren haben. Aber es ist leistungsmäßig auch besorgniserregend. Es wird ja viel diskutiert rund um die Borussia. Eugen Polanski hat sein Trainerteam erneuert, hat neue Co-Trainer dazugenommen. Aber jetzt eben zweimal verloren, jetzt gegen Elversberg spät verloren, nachdem man schon geführt hat.
Wie siehst du die Situation bei deinem Ex-Verein? Ja, natürlich eine sehr schwierige Situation momentan, ihr habt es ja gerade angesprochen. Ich glaube, da hat sich schon ein bisschen was getan im Sommer bei der Borussia. Eugen Polanski hat sein Trainerteam nochmal umstrukturiert, hat neue Leute hinzugeholt.
Es wurden sehr, sehr spannende Transfers getätigt. Ich war an der Vorbereitung vor Ort, hat mir nochmal ein Bild gemacht. Die Stimmung war eigentlich sehr positiv, was die neue Saison betrifft, so ein bisschen die Suche nach Stabilität, nach Ruhe. Man hat sich viel vorgenommen, sehr intensiv daran gearbeitet, auch die Haltung so ein bisschen zu verändern, was Eugen Polanski auch angekreidet hat in vielen Spielen der vergangenen Saison.
Er ist nämlich maximal unglücklich. Man kann es jetzt differenziert betrachten. Erster Halbzeit in Leipzig war ganz gut. Gestern bis zum 3-1 war das eigentlich sehr ordentlich für das erste Heimspiel. Aber natürlich die Fehler, und ich glaube, ihr habt es alle mitbekommen, Tim Kleindienst hat ja auch das eine oder andere angesprochen, diese gravierenden Fehler, die sich da häufen momentan mit den sieben Gegentoren, das ist einfach zu viel.
Und so kommen die Ergebnisse zustande und ist natürlich jetzt maximal unglücklich momentan. Lars, wir können mal reinhören. Wir haben so ein bisschen zusammengeschnitten die Aussagen von Tim Kleindienst nach diesem Spiel. Und das ist schon alarmierend. Also das ist einfach eine Schande. Also das darf halt im Leben nicht passieren.
Das sind halt Totalausfälle. Und das ist halt das, was einfach nervt. Weil du kannst erzählen, machen. Aber wir müssen halt machen. Und wenn wir nicht machen, dann wird es halt schwierig. Also ich weiß nicht, ob manche kurz, weiß ich nicht, Stromausfälle haben. Oder ich weiß nicht, ob wir mal vergessen, was sie zu tun haben.
Und das ist halt, weiß ich nicht. Also wenn dann keinen Bock hast, zu verteidigen bis 90 plus X. Also wie gesagt, wir waren ja schon in der Nachspielzeit, dann steht der da am 16er und kann sich eine Stunde lang aussuchen, wo er einschießen will. Und das kann ich halt nicht verstehen, wie sowas halt passieren kann.
Also ich habe das Gefühl, dass wir immer die Tore für den Gegner schießen, weil wir 80 Prozent Anteile an den Gegentoren haben. Und das ist halt auf lange Sicht bricht dir sowas das Genick. Das ist aber harter Tobak. Stefan, da war er schon geduscht, da war er schon umgezogen. Und es hat trotzdem noch gebrodelt. Ist das okay oder too much?
Ich hoffe für ihn, dass er die Worte vorher in der Kabine mit Tür zugewählt hat. Ich glaube, das hat noch mal mehr Gewicht. Das hoffe ich für ihn. Grundsätzlich ist es ja gut, dass du Dinge ansprichst in der Öffentlichkeit. Aber wo ich jetzt kein Freund von bin, ist, dass du wirklich punktuell auf Spieler oder die Defensive gehst oder die Innenverteidiger.
Und die da dann öffentlich so hinstellst, dann funktioniert das Team nicht. Also ein Team funktioniert anders. Der Lars hat ja gerade gesagt, maximal unglücklich. Ich finde das gar nicht maximal unglücklich. Das ist einfach dann auch nicht Bundesliga-tauglich, was sie gestern gemacht haben. Du führst 3-1, verlierst noch 4-3. Da kommt ein Aufsteiger, ein Frecher, der Fußball spielen kann.
Und du hast eigentlich in der Vorbereitung diese Vorfreude gehabt, diese Ruhe, diese Stabilität. Und nach zwei Spieltagen ist sie weg. Jetzt fahren sie nach Freiburg. Also ich mache mir wieder mal große Sorgen um Borussia Mönchenglückbach. Auch dein Ex-Verein, deine Borussia Lars. Wie sind diese Worte von Tim bei dir angekommen und was glaubst du, wie das die Mannschaft erreicht?
Ja, schon drastisch in der Sprache und der Art und Weise, wie er sich dann ausgedrückt hat. Aber wer Tim so ein bisschen kennt, das ist schon authentisch, das ist auch seine Sprache, die er wählt. Ich glaube, er ist jetzt nicht letztes Jahr, aber dieses Jahr davor ganz gut damit gefahren, so seine Führung in der Situation so auszuleben.
Und ich bin überzeugt davon, dass er diese Worte auch intern gewählt hat, vielleicht extern nochmal, um die Wichtigkeit, um in erster Lage nochmal zu verdeutlichen, weil man ganz andere Ambitionen hatte, maximal unglücklich, habe ich jetzt eben formuliert, Das war natürlich ein absoluter Fehlstart für die Borussia.
Und da will er einfach nur mal die Sinne schärfen, auch die Jungs wachrütteln. Und das ist seine Art und Weise. Da muss jeder für sich finden, wie er damit umgeht, wie er damit klarkommt. Ich bin auch kein Freund, einzelne Spieler an die Wand zu nageln. Aber insgesamt glaube ich schon, dass er einfach nur wachrütteln möchte für die Situation, die bei der Borussia gerade herrscht. Und wie wichtig diese kleinen Dinge sind im Fußball, dass du dir diese Dinge einfach nicht erlauben darfst, egal auf welchem Niveau.
Lars, ein Satz noch, bevor wir dich gleich entlassen. Du bist Co-Trainer der U20-Nationalmannschaft mit Hannes Wolf, der ja auch ein neues Nachwuchskonzept neu, also ist ja schon ein bisschen länger implementiert, erstellt hat mit Hilfe anderer. Wir haben nach der WM viel diskutiert über das, was sich alles ändern muss.
Ist jetzt mit Jürgen Klopp und seinem Team schon zu spüren, dass da ein bisschen frischer Wind in den Campus kommt, in den DFB? Ja, grundsätzlich ist seine Präsenz schon was Besonderes hier am Campus. Ich glaube nicht nur intern, sondern auch extern. Ich glaube, er und sein Team geben Vollgas. Es sind sehr viele unterwegs gerade bei den Vereinen, versuchen da alle mitzunehmen.
Wir sind sehr gut in der Kommunikation, weil wir da natürlich sehr angewiesen sind auch auf die Vereine, dass wir gemeinsam wieder dorthin kommen, wo wir uns auch selbst so ein bisschen sehen. Aber auch intern die ersten Ansprachen, die Leute, die Mitarbeiter, auch so das Ganze, den ganzen DFB mitzunehmen, an einem Strang zu ziehen.
Das ist schon ein Paradebeispiel, wie sie es gerade machen. Und da versuchen wir natürlich mit den U-Mannschaften unseren Beitrag zu leisten. Und freuen uns jetzt, glaube ich, alle, wenn jetzt im September die Länderspielsaison losgeht und die ersten Nominierungen stattfinden. Da sind wir sehr gespannt, wie dann der erste Kader von Jürgen Klopp aussieht.
Wir sagen Dankeschön, Lars Stindl und viel Spaß bei was auch immer du da alles noch Sportliches machst. Gleich. Grüße. Jürgen Klopp war ja auch beim FC Bayern. Was war der Eindruck? Habt ihr das wahrgenommen? Er war an dem Sonntag bei uns, nach dem Spiel gegen Stuttgart. Da war ich nicht da morgens, aber was ich gehört habe, war sehr professionell, hat ausgesprochen ein gutes Gespräch mit Vincent gehabt, auch mit der sportlichen Leichtung.
Für uns ist das wichtig, dass wir einen guten Austausch haben mit der Nationalmannschaft, mit dem Nationaltrainer, mit dem DFB, weil wir ja doch immer auch den Anspruch haben als FC Bayern, dass wir. Ein ordentliches gerüttelt Maß auch beitragen bei dieser Mannschaft. Und von daher ist es gut. Ich hatte mit ihm gesprochen an dem Freitagabend, als wir gegen Stuttgart gespielt haben. Er ist total aufgeräumt.
Ich meine, wer ihn länger kennt, dass der eine Aufbruchstimmung verursacht, dass der mit seinem Team natürlich auch Menschen fangen kann. Das wussten alle vorher und das ist ja da auch einer der wesentlichen Gründe, dass er jetzt da ist. Das ist gut so. Nun hat ja Uli Hoeneß gesagt, Jürgen Klopp und sein Team mit Marc Kosicke und anderen hätten einen friendly Takeover sozusagen gemacht beim DFB.
Und Aki Watzke hat darauf so reagiert. Und darüber können wir gleich auch nochmal sprechen. Ja, ich habe das ja auch gelesen, aber da habe ich eben einen anderen Malen. Ich weiß nicht, was das mit friendly Takeover zu tun hat. Wir haben die letzten beiden Bundestrainer, die wir ausgewählt haben, kamen vom FC Bayern, Julian und Hansi Flick.
Da hat auch keiner gesagt, das ist jetzt ein friendly takeover des FC Bayern oder so. Und das ist ja auch dem FC Bayern nie in irgendeiner Weise verwehrt worden, im DFB oder in der Bundesliga Posten zu bekleiden. Also insofern, das war mir ehrlich gesagt ein bisschen zu viel. Wie ist es denn diese freundliche Übernahme, wie man in der Wirtschaft sagt?
Ja, ich glaube nicht, dass Uli den Jürgen Klopp damit gemeint hat, sondern eher das Umfeld und in dem Fall dann ein Berater von Jürgen. Aber die Dinge wären viel zu hoch gehangen. Das ist auch weiterhin ein externer Berater. Das ist weder ein Takeover noch Friendly. Und so muss man es auch belassen. Und der FC Bayern ist mit der Wahl Jürgen Klopp sowieso zufrieden.
Wir sind damit sehr zufrieden. Und weil uns geht es darum, dass auch die Nationalmannschaft auf Top-Niveau spielt. Und Jürgen hat an vielen Stationen bewiesen, dass er einer hervorragender Trainer ist. Und er wird es auch hinbekommen. Wir haben ja jetzt schon in einer Stunde 45 Sie ein bisschen besser kennengelernt.
Werden wir gleich noch vertiefen. Wir haben noch ein bisschen was vorbereitet über Jan-Christian Dresen. Aber vorher nochmal ein Spot mit Hinweisen zum Spieltag von unserem Sportwettpartner. Und in nicht mal 90 Sekunden geht es hier weiter mit dem FC Bayern und seinem Vorstandsvorsitzenden. Wir sind zurück beim Fire Rocks Doppelpass am heutigen Sonntag.
Zweiter Spieltag. Und ich habe es Ihnen gesagt, wir wollen uns Jan-Christian Dresen auch filmisch noch mal nähern. Norman Solider über den VV des FCB. Jan-Christian Dresen ist seit drei Jahren Vorstandsboss beim FC Bayern. Und nach eingehender Beobachtung durch den Aufsichtsrat wird er das wohl noch drei weitere Jahre bleiben.
Denn der FC Bayern hat die Verträge von Dresen und Eberl bis 2029 verlängert. Nach Karl-Heinz Rummenigge und Oliver Kahn ist Dresen tatsächlich der erste Bayern-Vorstandsvorsitzende, der nicht wenigstens Vizeweltmeister war. Seine Kernkompetenz liegt außerhalb des Platzes. Unheimlich beliebt bei den Mitarbeitern, ist ein Faktor für Stabilität und für Sicherheit.
Auch das können wir sehr gut im Moment bei unserer Belegschaft brauchen. Fußball gespielt hat er aber auch, und zwar bei der Sportvereinigung Aurich. Ich habe unglaublich gerne gespielt, mit viel Leidenschaft und mittelmäßigen Talent. Aber in der Tat so mehr als Amateur-Kicker hat es nicht gereicht. Dresen war zwar kein großer Fußballer, aber rechnen kann er wie ein Riese.
Die Zahlen stimmen beim FC Bayern unter Dresen. Jedes Jahr ein neuer Umsatzrekord. Ehrensache. Und Titel werden natürlich auch fleißig gesammelt. Jetzt müsste nur noch bei Zeiten Harry Kane seinen Vertrag verlängern. Dann würde Dresen sicher wieder ein Fass aufmachen. Aber er muss Bayern auch gegen die Premier League finanziell konkurrenzfähig halten, damit auch künftig Stars nach München kommen.
Jan-Christian Dresen ist übrigens Ostfriese und nach Otto Walkes wahrscheinlich der zweitberühmteste. Bayern-Fan war er trotzdem seit frühester Jugend. Ja, ich hatte einen Freund in der 5. Klasse. Wir haben jede freie Minute zusammen verbracht. Und der war Bayern-Fan. Ich bin dadurch Bayern-Fan geworden. Wir waren aber auch die Einzelnen an der Schule.
Bleibt die Frage, wie ein Ostfriese ausgerechnet bei Bayern München Karriere machen konnte. Vielleicht, weil er so smart ist, dass er einem ein Strandgrundstück bei Ebbe verkaufen kann. Aber fragen wir ihn einfach selbst. Wie findet ein Ostfriese in Bayern sein Glück, Herr Dresen? Horst-Friesen-Witze sind übrigens verboten für heute.
Nein, aber wie haben wir, also es ist ja schon zwischen dem FC Bayern und Aurich, ist ja auch mentalitätsmäßig ein kleiner Unterschied. Also wie haben Sie das überbrückt? Also es war nie mein Lebensplan, beim FC Bayern zu arbeiten. Das ist wirklich an verschiedenen Umständen geschuldet und ich bin sehr, sehr froh darüber.
Weil wenn du das bist, was ich jetzt machen darf, das ist natürlich die Erfüllung schon auch eines Traums. Ja, von Ostfriesland nach Bayern bin ich durch meine vorherige berufliche Laufbahn gekommen, durch die Bank. Und ich habe hier viele Jahre für die Hypo-Vereinsbank, EED im Bayerische Vereinsbank gearbeitet.
Und dadurch bin ich nach München gekommen und habe das hier Leben und Lieben gelernt. Und die Bayern und die Ostfriesen haben durchaus an der einen oder anderen Stelle, mindestens was den Sturkopf betrifft, Gemeinsamkeiten. Ja, das stimmt. Das ist wahr. Aber ist das das Einzige oder fallen Ihnen noch mehr Parallelen ein? Mit den Ostfriesen? Ja.
Boah, nein. Die nicht so standhaft, wenn der Wind von vorne weht. Die Ostfriesen sind sehr standhaft, vor allem wenn der Wind von vorne weht. Das braucht man auch beim FC Bayern. Und ich denke schon, dass der Menschenschlag schon ähnlich ist, weil wenn man einmal einen Freund gewonnen hat, dann bleibt er auch, auch wenn es stürmisch wird und wenn der Wind von vorne kommt und wenn die Zeit mal nicht so gut ist. Und das können die Bayern, glaube ich, ganz genauso gut.
Nun hat man, das ist auch in dem Beitrag erwähnt worden, die Verträge verlängert, der Aufsichtsrat hat den Daumen hochgegeben, auch bei Max Eberl, da hat der Uli Hoeneß noch mal vor einiger Zeit 60, 40 Prozent, dann auf 100 Prozent erhöht. Das war jetzt logisch und. Unproblematisch oder? Bei Jan-Christian Dresen schon.
Also, dass es bei Max Eberl teilweise spitz auf Knopf stand und dass da die Chancen 60-40 waren zwischendrin, ist ja bekannt. Aber ich habe über Jan-Christian Dresen in den letzten Monaten jetzt nichts Negatives gehört, dass irgendjemand da Zweifel an seiner Eignung als CEO gehabt hätte. Und es ist kein, es ist ja schon angeklungen, es ist kein einfacher Job, weil man natürlich, man hat ein Amt als CEO, hat aber selber nicht Profifußball gespielt, kommt eigentlich aus den Zahlen.
Dann hast du gleichzeitig einen Aufsichtsratsvorsitzenden, der mal ein Weltunternehmen geleitet hat. Dann hast du zwei sehr prominente Aufsichtsräte, die immer noch was zu sagen haben. Du hast einen Sportvorstand, du hast einen Sportdirektor und sich da zu bewegen und auch noch Lederhosen tauglich zu sein und nicht verkleidet auszusehen, das braucht man, um dann CEO sein zu dürfen.
Du hast ja eine These mitgebracht. Du hast gesagt, Sachfragen beim FC Bayern, sind gern auch mal Machtfragen. Wie hast du das gemeint, auch in diesem Kontext? Also da gibt es natürlich jetzt viele Anekdoten, die man bringen könnte. Die Sache ist natürlich schon die, bei all diesen Führungsköpfen, die man hat, bei diesen Alphatieren, da wird natürlich immer, jeder hat so eine gewisse Not, seine Relevanz nachzuweisen und möchte natürlich, dass die guten Sachen, die er macht, auch wirklich in der Öffentlichkeit landen.
Und dann geht es natürlich um Sachfragen, brauchen wir einen Backup für Lucho Dias zum Beispiel. Dann gibt es natürlich Leute, die sagen, brauchen wir nicht, weil der ist ja nie verletzt. Andere sagen, doch, brauchen wir schon. Vielleicht ist er irgendwann mal verletzt. Also es geht dann immer auf die Machtebene, wer hat mehr zu sagen als der andere.
Da kann man natürlich sagen. Ist schon okay, aber wenn du so viele mächtige Köpfe hast, dann brauchst du schon einen Trainer wie Vincent Kompany, der das Sportliche abgekoppelt davon im Griff hat. Und das hat man bei Max Eberl gemerkt. Da geht es dann darum, steht er auf irgendwelchen Mails zwischen München und Stuttgart auf CC oder steht er im oberen Feld und so weiter. Wobei das eine komplette Nonsens-Diskussion war.
Ob einer auf CC oder nicht CC steht. Da sind auch Sachen draus gemacht worden und reingelesen. Die waren wirklich falsch. Um was ging es denn da? Damals Wolltemade? Genau, Wolltemade, da wurde dann kolportiert. Also die Verhandlungen, die führt jetzt nur noch der Jan-Christian Dresen und der Max Eberl als Sportvorstand steht nur noch auf CC. Das hat natürlich auch ein bisschen an der Autorität von Max Eberl geknabbert. Und das lässt sich ja fortführen.
Wobei das natürlich Quatsch ist, weil wir haben uns arbeitsteilig aufgeteilt und damit der andere informiert ist, setzt du ihn halt mit in die Mail rein. Das ist eigentlich was völlig Normales. Die Frage ist halt eigentlich schon eher, wer es daran interessiert, so etwas dann in die Öffentlichkeit zu bringen und daraus eine Geschichte zu machen. Wer hat das denn in die Öffentlichkeit gemacht?
Derjenige will demjenigen dann auch schaden. Das wissen wir nicht, wer das gemacht hat. Ja, aber auch bei der Mail waren ja nicht viele dabei. Aber ich sage jetzt mal. Dieses Machtkonstrukt FC Bayern, das wird ja immer wieder neu verhandelt. Und das ist ja auch gar nichts Schlimmes. Aber wenn du dann sportlich keinen Erfolg hast, dann fliegt dir das natürlich um die Ohren.
Umso mehr Lob jetzt der aktuellen Riege, dass man derzeit sportlich so erfolgreich ist. Wie lange haben Sie gebraucht, um sich in diesem Machtfeld oder in diesem Spannungsfeld der Alphatiere zurechtzufinden und zu behaupten? Ja, schon ein bisschen. Ich bin ja 2013 gekommen. Und ehrlicherweise hat auf mich auch keiner gewartet. Ich bin gekommen als Nachfolger von Karl Hopfner und heute haben wir alles ganz modern, Onboarding-Prozess und Ähnliches.
Und ich war dann da den ersten Tag und ich merkte, okay, außer der Sekretärin weiß keiner, dass du kommst. Und dann hat freundlicherweise Karl-Heinz dann noch spontan in der damaligen Kantine mit den Abteilungsleitern so ein Weißwurstfrühstück gemacht. Und das war es dann auch. Und dann habe ich alleine schwimmen müssen.
Ich mag Menschen und ich komme gut mit Menschen aus und das hat mir sehr geholfen und auch das, was mir Karl Hopfner mitgegeben hat. Und ich habe dann das Glück gehabt, wirklich viele Jahre gemeinsam mit Karl-Heinz zusammenarbeiten zu dürfen. Uli Hoeneß war noch Präsident, als ich angefangen habe, 2013.
Dann gewöhnst du dich an diese Schwingungen und du musst dich auch dran gewöhnen und dich auch darauf einlassen. Und ich glaube, das eigentliche Geheimnis ist, sich selber treu zu bleiben, weil dann steht man für eine Meinung, dann steht man auch für eine Einstellung und Einschätzung und wenn man die dann auch durchhält, dann sind die Protagonisten alle miteinander, so habe ich sie kennengelernt, so dass sie das auch akzeptieren und auch respektieren, auch wenn es eine andere ist.
Und dann ist man auch kalkulierbar für alle anderen, weil man eben stringent ist in dem, was man sagt und was man für eine Haltung hat. Absolut. Der Herbert Heiner hat es vorhin in dem Einspieler gesagt, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ich glaube, es gibt nichts Schlimmeres, als nicht berechenbar zu sein als Führungskraft. Es kommt gar nicht darauf an, ob gute oder schlechte Nachrichten gibt, aber um es berechenbar zu sein und verlässlich zu sein.
Und dann kann man auch durch schwierige Zeiten gemeinsam gehen. Und natürlich, wenn ich das noch sagen darf, es hat sich dann verändert, nachdem ich dann Vorstandsvorsitzender wurde, dann hat sich die Rolle verändert und dann hast du auch nochmal eine andere Öffentlichkeit und bist auch nochmal mehr im Brennglas. Das ist schon anspruchsvoller.
Wir wollen nochmal aus diesem Interview mit Aki Watzke einen Teil zeigen, wo er ein bisschen darüber. Sich auslässt, wie groß der Unterschied zwischen der Nummer 1 in Deutschland und dem BVB ist und woran das liegt aus seiner Sicht. Man muss ja ehrlich sein. Wir haben letztes Jahr eine gute Bundesligasaison gespielt, hatten 73 Punkte, da waren wir früher mit Meister geworden.
Das geht heute nicht mehr, weil der FC Bayern eben halt alles dominiert. Das können wir aber bei Borussia Dortmund auch nur bedingt ändern, weil wir haben uns ökonomisch so weit auseinanderentwickelt, der Erste und der Zweite Deutschlands, dass es einfach unter normalen Voraussetzungen, schwierig ist, die Nummer Eins zu werden.
Bayern ist auch der Speckgürtel Deutschlands. Das kommt auch dazu. Dann kommt es dazu, die machen es aber auch seit 40, 50 Jahren hervorragend. Dann haben sie dieses reichste Bundesland, was wir haben, auch noch in ihrem Namen. Das heißt, da fließt natürlich aus Bayern auch alles rein, weil das ja jeder damit rechtfertigen kann. Das tun wir ja auch für unser Land.
Und Gott mit dir, Land der Bayern oder was auch immer. Und diese Struktur haben wir nicht. In dem Bundesland Bayern fließt alles Richtung Bayern München. Und hier hast du natürlich nicht ganz so erfolgreich, aber trotzdem sehr veritable Traditionsklubs rechts und links und überall. Ob das jetzt Schalk ist oder ob das Köln ist oder ob das Gladbach ist und so.
Das ist eine ganz andere Struktur in NRW. Hier kann auch sich eine Landesregierung nicht sagen, okay, wir fokussieren uns. Aber es geht auf das GVP. Funktioniert nicht. Also, es ist eigentlich ganz einfach alles vom FC Bayern. Es fließt alles automatisch in eure Richtung. Ja, es ist das Land, wo Milch und Honig fließen. Aber Spaß beiseite.
Ich habe die Sendung auch gesehen damals. Und als ich das gesehen habe, habe ich das ein Stück weit natürlich als Lob genommen. Er hat es ja selber gesagt, die letzten 40, 50 Jahre haben wir es wirklich gut gemacht. Und das ist natürlich Teil unserer Erfolgsgeschichte, dass wirklich viele hervorragende Arbeit geleistet haben.
Auf dem Platz, neben dem Platz, in der Verwaltung und das macht unsere Stärke aus, aber wir haben es eben auch selber erarbeitet. An einigen Stellen bin ich nicht seiner Meinung, weil wenn man sich die Zahlen mal genauer anschaut, auch weil er NRW ein Stückchen so ganz klein gemacht hat, kann ich nicht nachvollziehen. Also NRW hat 5 Millionen mehr Einwohner.
Das Westfalenstadion, was ein reines Fußballstadion ist, ist seit 1974 da. Also eigentlich ein riesen Standortvorteil gegenüber dem FC Bayern, der erst in 2005 ein echtes Stadion bekommen hat. Aber Sie nehmen pro Spiel ungefähr 2,5 Millionen weniger ein als der FC Bayern. Logen fehlen andere Dinge. Ich glaube, der wesentlichste Grund, 2,5 Millionen stimmt nicht.
Das sagt Aki zwar, aber das habe ich ihm letztes Mal, als wir Supercup gespielt haben, vorgerechnet, dass es falsch ist. Ja, mit Zahlen, da können Sie sich ja auch. Aber klar, wir haben mehr Losen. Das stimmt. Das ist auch so ein bisschen das, was dem Aki weh tut, dass das so auch in dem Stadion dort nicht möglich ist.
Aber die Standortvorteile, die Dortmund ehe Deben hatte, die haben wir halt aufgeholt. Und ich kann nicht beurteilen, ob wir einen wirtschaftlichen Vorteil haben, der nicht mehr aufholbar ist. Aber klar ist, in NRW gibt es zwölf DAX-Konzerne, in Bayern gibt es neun. Also da kann man nicht sagen, dass hier nur der Speckgürtel ist.
Er hat aber in einem Recht. In NRW gibt es sechs Bundesliga-Klubs, Erste Liga, und bei uns gibt es nur zwei. Aber deswegen sind trotzdem nicht alle Bayern Bayern-Fans. Das stimmt, ja. Und auch nicht alle Münchner sind Bayern-Fans. Ist das so ein ganz klein wenig, ich möchte das Wort jetzt nicht zu hoch hängen, aber ist das so ein bisschen der Komplex des Zweiten?
Hans-Joachim Watzke wird nie müde, das zu betonen, was er gerade da sehr ausführlich gebildet hat. Also das macht er auch schon seit vielen Jahren. Das ist aber in erster Linie natürlich auch Anerkennung Richtung München, natürlich auch in gewisser Weise eine Rechtfertigung dafür, dass sie da eben nicht drankommen.
Ist denn dieser Unterschied zwischen 1 und 2, wir können ja auch noch mal ein paar Zahlen, Umsatzzahlen reinnehmen. FC Bayern ist ja auch, was den Umsatz angeht, der Konkurrenz weit enteilt. Wir haben hier die Zahlen, da ist der FC Bayern oben mit diesen 955 Millionen. Das ist die Saison 2024-2025. Es gibt natürlich noch aktuellere Zahlen, die haben wir aber jetzt nicht.
Aber Platz 9 bis 18 haben weniger Umsatz, also die untere Hälfte der Bundesliga-Tabelle hat weniger Umsatz als der FC Bayern oben. Und auch wenn man es jetzt zwischen Bayern und Dortmund nimmt, das ist auch fast doppelt so viel. Also deswegen die These, wir können die Lücke nicht schließen, der kann man schon folgen, theoretisch. Also von Watzke.
Ja, die Frage ist, ob diese Lücke aber ausschließlich dafür verantwortlich ist, dann auch sportlich ebenbürtig zu sein. Das glaube ich halt nicht. Weil wir haben ja umgekehrt gegenüber anderen Clubs international auch erhebliche sportliche, also wirtschaftliche Lücken und müssen trotzdem uns sportlich auf demselben Niveau versuchen zu behaupten. Und.
Es ist nur immer auf die Euros zu reduzieren, das halte ich halt für falsch. Und das sieht man ja immer wieder. Na gut, wir hatten die Leverkusener Saison zum Beispiel. Ja, genauso auch 23. Ich meine, das hätten wir ja niemals die Meisterschaft gewinnen dürfen in der Saison. Da hat ja Dortmund sich im Prinzip im letzten Spiel selber ein Bein gestellt und wir haben auch nicht damit gerechnet.
Es ist also nicht unmöglich, den FC Bayern vom Thron zu stürzen. Das sollte uns doch Hoffnung geben. Ja, naja, also so richtig große Hoffnung habe ich nicht. Ehrlicherweise. Die Unterschiede sind groß, selbst erarbeitet groß. Also da muss sich der FC Bayern in der Saison schon mal eine Auszeit gönnen, um über eine komplette Saison eine Auszeit gönnen, um da irgendeinen Herausforderer zumindest mal schnuppern zu lassen.
Und wir können ja gerade das nochmal aufnehmen, was Herr Christian Dresen gesagt hat, zu der Differenz im internationalen Vergleich. Wenn wir allein die Zahlen aus dieser Transferphase nehmen, Ruth, da wird es uns ganz schwindelig, weil die Premier League ja sowas von weit enteilt ist, aber du hast die genauen Zahlen.
Ja, also das ist schon irre, wenn man da in den internationalen, vor allem im europäischen Bereich blickt und auf die Premier League das Augenmerk lenkt, dann denkt man sich, wie ist das denn jeweils erreichbar? Also da haben wir jetzt die Transferbilanz. Ich würde aber einmal gerne erst mal auf die Ausgaben eingehen. Die Premier League hat allein mehr ausgegeben als alle vier nachfolgenden Ligen aus den Top 5.
Überhaupt also über 4 Milliarden und haben dann auch noch, gucken Sie mal hier, Premier League minus 1,5 Milliarden gemacht. Also ist dann alles irgendwie egal. Man macht einfach den Geldbeutel auf. Die Bundesliga hat sogar noch einen Plus erwirtschaftet, hat ausgegeben 783 Millionen rund und dann einen Plus gemacht.
Aber die Premier League, wenn man Man City ansieht, eine halbe Milliarde insgesamt. Ausgegeben, Enzo Fernandes 145 Millionen und solche Zahlen, da kennen die nichts quasi. Und dann muss man sich schon fragen, wie schließt man diese Lücke? Herr Dresen, was fällt Ihnen da ein, wenn man die Summen sieht, die die Premier League bewegt?
Also es ist so, die Premier League, weil da war die Nettozahl, hat über vier Milliarden Auslands- und Inlandstransfers ausgegeben. Das sind unglaubliche Zahlen, die werden wir auch nicht erreichen können, brauchen wir auch nicht erreichen, glaube ich. Unsere Antwort darauf ist, erst mal nicht jammern und zweitens kreativ zu sein, und eigentlich unsere Möglichkeiten nutzen.
Wir haben einen Erlösmix, den haben wir über Jahre verändert, weg von dieser Orientierung nur auf die Medienrechte-Einnahme hin zu den Dingen, die wir selber beeinflussen können. Das ist Sponsoring, das ist das Thema Marketing, das ist das Thema Merchandising. Wir verkaufen mehr Trikots als FC Bayern als der Rest der Bundesliga zusammen.
Das ist eine Riesenzahl und das hat nichts mit wirtschaftlicher Kraft der Einwohnerinnen und Einwohner in Bayern zu tun. Das hat was mit den Fans zu tun und der Überzeugung für seinen Klub, auch das Trikot tragen zu wollen. Und das sind unsere Antworten, kombiniert natürlich mit einer viel intensiveren Arbeit am Campus.
Wo wir in der jüngeren Vergangenheit den einen oder anderen Spieler entwickeln konnten und wirklich eine gute Quote haben, auch bei der Entwicklung von Profispielern. Wir haben nicht alle Spieler bei uns, aber wir entwickeln Profispieler, die wir dann auch veräußern können, wo wir wieder Transfereinnahmen haben.
Und letzten Endes ist es Kostendisziplin. Wir können es uns halt nicht leisten, zu viele Fehler zu machen und zu viel Geld auszugeben an Stellen, wo wir es besser nicht tun. Ich habe mal gesagt, wir können jeden Spieler kaufen, den wir wollen. Aber der entscheidende zweite Satz, der ist dann oft weggelassen worden.
Aber wir wollen uns nicht jeden leisten. Das ist übrigens der Grund gewesen, warum wir Woltemade nicht gekauft haben. Und er nach Newcastle gegangen ist und dort nicht glücklich geworden ist. Also nicht jammern, gute Arbeit machen und andere Erlösstrukturen. Trotzdem ist denn dieser, ich sag mal Wahnsinn, ist der in irgendeiner Form eindämmbar, ist der aufhaltbar?
Weil es gibt ja auch beim FC Bayern Spieler, die die Fantasie wecken, dass irgendjemand vielleicht kommt und dann mal 200 Millionen für Ulysses auf den Tisch legt oder 250 Millionen. Ist man da dann standhaft und sagt, wir verkaufen auch nicht, egal welche Wahnsinnssumme uns vielleicht irgendwann mal als Karotte vor die Nase gehalten wird?
Ja gut, wir tragen ja immer wieder nach außen, dass wir ein Käufer und kein Verkäuferverein sind, auch wenn wir verkaufen. Es ist ja nicht so, dass wir nur kaufen. Das können wir uns im Übrigen auch nicht leisten. Wir wollen ja damit was anderes sagen. Wir wollen sagen, dass wir kein Klub sind, der Spieler entwickelt, um sie zu verkaufen, sondern wenn wir Top-Spieler haben, dann geht es immer darum, dass wir gewinnen wollen.
Und wenn du die dann verkaufst, kannst du nicht dauerhaft an der Spitze bleiben. Und darum geht es. Und dass wir die dann dauerhaft bezahlen können, dafür müssen wir kreativ sein. Und die ein, zwei Sätze vielleicht zu diesen Irrsinnszahlen im Transfermarkt, Mich erschrecken diese Zahlen auch, aber das eigentliche Problem sind nicht die großen Transfersummen, weil die meandern ja zwischen den Klubs.
Also sieht man ja wunderbar in England, wenn da die ersten ein, zwei Dominosteine gefallen sind mit großen Transfers innerhalb der Liga, dann kommen die anderen wieder. Und das Geld wird eigentlich nur zwischen den Klubs hin und her gereicht. Und manches landet auch in der Bundesliga. Und manches landet davon in der Bundesliga, klar. Und.
Das eigentliche Thema ist, dass wir uns darüber Gedanken machen müssen, Und das ist sehr schwer mit dem europäischen Wettbewerbsrecht und der Freiheit der Entscheidungsarbeitsplatzes, was das Thema Salary Caps betrifft. Also ob es nicht irgendwo Obergrenzen gibt für Gehälter. Und das ist genau auch eine Riesenzahl, wenn man sich überlegt, in dem letzten Sommertransferfenster sind ungefähr 1,3 Milliarden an Dollar für Berater geflossen. Und vor fünf Jahren waren es 500.
Und dieses Geld ist weg. Das Geld ist aus dem Kreislauf raus, aus dem System heraus. Und da können die Vereine auch nichts mit anfangen. Und das ist eigentlich das, wo wir uns beschäftigen müssen. Allerdings auf Deutschland alleine ist es lächerlich, das zu glauben. Du musst es in einem europäischen Kontext schaffen.
Weil auch Gehälter, gutes Stichpunkt, aber der FC Bayern zahlt ja eigentlich für den Mittelbau auch teilweise zu viel. Also sie haben Topstars mit Harry Kane, Michael Olyse und Co. Aber das wissen die wenigsten. Der FC Bayern kann in Sachen Gehältern beim Mittelbau locker mit England mithalten. Das ist richtig, das habe ich ja auch mal vor kurzem öffentlich gesagt, aber da arbeiten wir ja dran, Max arbeitet da stark, gemeinsam arbeiten wir da dran und wir kommen auch Schritt für Schritt voneinander, vorwärts, weil wir sind ja in bestehenden Verträgen drin, du kannst ja immer nur bei einer neuen Verlängerung oder bei einem Neueinkauf deine Struktur im Kader auch ändern, ich bin zutiefst überzeugt, dass Topspieler,
top verdienen müssen, sonst sind sie nämlich nicht bei uns und die Liga und wir brauchen Stars, internationale Stars. Und du musst nur aufpassen, dass du nicht einen durchschnittlichen Bundesligaspieler, dass der zu hoch bezahlt wird. Und das ist auch schnell möglich, weil man ja auch leichter Ja als Nein sagt.
Ja genau, und das runterzufahren ist eben schwierig, Menschen zu überzeugen von einem gewissen Niveau abzurüsten, ist einfach schwierig. Trotzdem die Frage zu Ulysse nochmal ganz deutlich. Ist das vielleicht im nächsten Sommer dann nicht mehr machbar, dass der bleibt? oder können Sie den Bayern-Fans versprechen?
Also erstens in dem Geschäft, was zu versprechen, ist eine heikle Geschichte, ohne dass jetzt jeder irgendwas schreibt. Aber genau so ein Unfug war, dass dieses Jahr im Sommer uns, weiß ich nicht, dutzendweise Angebote auf dem Tisch gelegt haben. Das stimmte einfach nicht. Deswegen habe ich das auch einmal öffentlich dann gesagt. Das stimmte einfach nicht. Aber ein paar wird es gegeben haben.
Ulisse, wir haben kein Angebot auf dem Tisch gehabt. Und wir haben allerdings auch immer gesagt, dass uns das nicht interessiert. Und genau das ist unsere Einstellung. Ulisse ist für diese Mannschaft enorm wichtig. Er ist ein Zauberer auf diesem Platz. Und diese Mannschaft funktioniert so hervorragend zusammen.
Ob wir ihn dauerhaft werden halten können, das werden wir dann im nächsten Jahr im Sommer wieder neu besprechen. Werden Sie Harry Kane jetzt verlängern in Kürze? Weil die Gespräche laufen. Ich weiß, Sie waren damals auch in den Gesprächen involviert mit Todd Böhli damals bei Tottenham. Wie sieht es jetzt aus? Geben Sie uns eine möglichst offenherzige Wasserstandsbewegung.
Da wäre ich, glaube ich, der erste FC Bayern-Vertreter, der hier über Verhandlungen seine Details preisgibt. Diese Tradition möchte ich nicht brechen. Aber wir haben erste Gespräche geführt, das stimmt. Und wir haben ein wirklich entspanntes Verhältnis miteinander, weil wir voneinander, nicht nur eine hohe Wertschätzung haben, weil es spürbar war, auch in diesem Gespräch, auch mit dem Vater und dem Bruder, das sind ja die beiden, die das für ihn machen, dass beide Seiten das wollen.
Und dann gibt es halt Kleinigkeiten, über die muss man halt reden. Und wenn man keinen Stress hat, dann macht man das halt mal eine Woche später. Und im Sommer haben wir das nicht gemacht, weil wir wollten sich auf die WM konzentrieren. Aber eine Kleinigkeit können Sie uns doch verraten. Das ist vielleicht die Vertragslaufzeit.
Ach Gott. Ja, das ist eben eine von den Kleinigkeiten, über die ich hier nicht spreche. Stefan, jetzt rein aus der sportlichen Beobachtung. Harry Kane hat ein gewisses Alter. Mega performt. Was würdest du sagen, was macht Sinn? Wie lange sollte man ihm geben in einem Vertrag? Ich glaube, wie lange ist nicht so die Frage. Hauptsache er verlängert.
Ich glaube, dass Bayern München, ich will nicht sagen zu 100 Prozent, aber sehr abhängig ist von diesen drei da vorne. Nämlich Dias, Harry Kane und auch Michael Ulysses. Das sind schon die, die auch Spiele drehen können und auch entscheiden. Und ich glaube, das ist wichtig, um einfach diese Spielfreude zu haben und auch erfolgreich zu sein. Ich habe mal in der Sendung gesagt, vor einem halben Jahr spannend wird das, wenn die drei Mann nicht mehr das Trikot von Bayern München tragen.
Dann wirst du natürlich jetzt antworten, den Männern es drei große andere tragen. Aber ich glaube, wenn sie sich wohlfühlen, und ich glaube, das ist bei Bayern München auch der Fall, so wie bei Harry Kane oder auch Michael Ulyse, was spricht denn dagegen, hier nochmal für ein Jahr oder zwei oder vielleicht auch noch drei zu verlängern?
Aber Stefan, du weißt, dass früher gab es mal die Regel, über 30 gibt es eigentlich nur noch Einjahresverträge. Aber die Regel habt ihr euch ausgedacht. In der Zeit, wo ich da bin, stand die mir hin. Ich dachte, du bist ein Qualitätsjournalist. Zeiten ändern sich natürlich. Und ich verstehe, dass das natürlich ein unangenehmes Thema ist, das Thema Vertragslaufzeit.
Weil wir reden über den aktuellen Harry Kane. Aber man muss natürlich ein bisschen mitdenken, ist der in zwei, drei Jahren auch noch so gut? Weil auch an ihm nagt der Zahn der Zeit. Das ist aber mindestens drei Euro. Du hilfst mir. Also ich finde der Erfüllungsgrünste. Derweil kann ich weiterreden. Es ist natürlich schlecht, wenn Herr Dresen jetzt in die Verhandlungen ginge und sagen würde, Harry, zwei Jahre hast du noch im Tank, aber im dritten Jahr wird es schwierig.
Weil dann sagt Harry Kane oder sein Bruder oder sein Vater, Freunde, wo ist der nächste Flieger? Wir fahren wieder zurück oder wir fliegen zurück nach London. Aber dann ist es gut, wenn man dann mit ihnen tatsächlich selber spricht, weil sowohl Harry als auch Vater und Bruder planen eigentlich länger als drei Jahre. Also von daher, die haben eine längere Karriere vor.
Also vier Jahre. Von daher, wo auch immer. Da ist doch noch eine News. Vielen Dank. Also ich kenne das übrigens auch nicht mit dem Einjahr. Also ich habe das früher. Bei dir war es doch auch nicht so. Nein, das gab es auch früher. Wann bist du von Bayern weggegangen? Ja, ist schon länger her. Aber trotzdem gab es das zu meiner Zeit. Und da waren ja auch viele, die kamen und so weiter oder verlängert haben.
Also ich kenne das jetzt mit dem Einjahr jetzt. Vielleicht war das einfach nur gute Propaganda von Uli Hoeneß damals, dass er behauptet hat, er würde mit euch so knallhart umgehen, da war er doch die Verträge verteilt. Nein, auch der Uli wusste früher, wenn ich eine Qualität habe als Spieler, dann bin ich ja blöd, wenn ich nicht zwei oder drei Jahre mit dem Spieler verlängern, wenn beide Seiten es unbedingt wollen.
Und es gibt ja die wildesten Klauseln heutzutage. Alle Möglichkeiten, das darf ja kein Argument sein, wenn du diese Qualität hast. Ja, also sowas gibt es schon. Klauseln und solche. Oder ist das auch eine Erfindung? Der Kreativität sind keine Grenzen. gesetzt. Aber es braucht ja manchmal nicht nur sogar, es braucht ja manchmal nicht einmal Klauseln, weil wenn doch für beide Seiten klar ist, dass wenn die Dinge sich ändern sollten, dass man dann auch einander vertrauen kann, und dann eine andere Möglichkeit zulässt, warum soll man das denn nicht machen?
Haben Sie denn einen Zeithorizont für uns? Ach, Herr Kumberger. Macht das, Kumbi, wir machen das folgendermaßen. Das ist jetzt aber kein Qualitätsjournalist. Herr Dresenbender. Sie machen es uns ja dann leichter. Aber je länger es dauert, umso mehr habt ihr zum Schreiben. Ja, aber wenn Sie jetzt sagen, warten Sie bis Weihnachten ab, dann warten wir. Dann fragen wir das da einen gar nicht mehr. Da kenne ich dich aber besser.
Aber gut, also wir haben es versucht und Sie haben das sehr gut pariert. Und wir sind eigentlich alle der Meinung, dass man zueinander kommen wird mit Harry Kane und dem FC Bayern. Weil man weiß, was man aneinander hat. Wir sind gleich wieder zurück hier beim... Weiter dabei sind beim Fyrox Doppelpass. Und Stefan, du hast, zum Anfang oder ich habe deine These vorgetragen, die SV Elbersberg ist eine Bereicherung, weil sie auch Fußball spielen und nicht nur Fußball kämpfen oder arbeiten.
Wenn wir mal reinschauen, das 3 zu 2, die lagen 1, 3 hinten und kommen dann zurück, weil sie noch was machen und was wollen. Wenn du so zurückkommst, Dann legst du erst mal eine große Moral an den Tag und Mentalität. Du funktionierst als Team, funktionierst du nicht, kommst du nicht zurück. Und sie haben diese Spielfreude. Ich glaube, das haben sie in der zweiten Liga auch schon gezeigt. Also dieser fußballerische Ansatz, da waren die schon top in der zweiten Liga. Die haben einen Plan, die haben einen Spielplan.
Das ist nicht auf Glück aufgebaut. Und ich glaube, das hat man im ersten Spiel gegen Leverkusen gesehen. Da hat man gedacht, okay, jetzt bestätigt im Auswärtsspiel gegen Gladbach. Und so zurückzukommen, das kann dahindeuten tatsächlich, dass es so eine sorgenfreie Saison wird für Elversberg, so wie Heidenheim eigentlich, als sie aufgestiegen sind und auf einmal Platz 8 standen und gedacht haben, okay.
Also du siehst die pure Spielfreude mit einem klaren Plan vom Trainer Wagner. Glaubst du, dass sie diesen spielerischen Ansatz auch weiter durchziehen können oder hilft ihnen jetzt gerade, dass sie vielleicht noch unterschätzt werden? Ob sie es können, ist die Frage. Ich glaube, dass niemand hinfährt und sie offensichtlich unterschätzt.
Und trotzdem ist es so, wenn du Elversberg im Borussia-Park hast oder an die Kaiserlinde fährst und dann siehst, da gibt es zwei Tankstellen, einen großen Baum, das ist eigentlich eine Baustelle. Dann ist es so, dass du das Gefühl hast, das wird schon irgendwie funktionieren. Davon profitieren sie im Moment noch, aber es springt zu kurz, um Elversberg zu umschreiben.
Weil das, was im letzten Jahr passiert ist, ist ja nicht plötzlich passiert, sondern ist Teil einer Entwicklung, wo auch Ole Burg eben mitbeteiligt war. Sie haben in der Relegation vor zwei Jahren knapp gescheitert. Also sie haben in diesem Prozess quasi die leitenden Verantwortlichen gewechselt. Trainerposition, den sportlich Verantwortlichen und es läuft trotzdem weiter.
Das heißt, es gibt einen klaren Plan, sehr viele kreative Transfers, sie sind wirtschaftlich, jetzt nicht eingeschränkt handlungsfähig, sagen wir es mal so, aber sie sind sehr schlau und sehr gewissenhaft in der Umsetzung und das alles mit den genannten Punkten macht sie für mich zu einem verretablen Bundesliga teilnehmen.
Was ich halt genial finde, wenn du dann Wir haben das 3 zu 3, wir haben das gerade gezeigt, diesen Freistoß, erzielst, dass du weiter auf Sieg spielst. Dass sie unbedingt noch das Vierte machen wollten und es ja dann auch erzielt haben. Naja, eine Mentalität, die nicht jeder Aufsteiger mitbringt. Ja, es ist Mentalität und es ist Glaube und aus Tradition. Also wir wollen, wenn wir jetzt schon mal hier sind, dann können wir das Spiel auch gewinnen.
Also das ist, ja, aber das machst du natürlich auch in Elversberg. Das sind biotopische Verhältnisse. Du hast nicht so eine Medienpräsenz, aber du hast einen großen Profi-Standort. Und den hast du schon seit ein paar Jahren. Und dann irgendwann wird geerntet. Und jetzt im Moment ist Erntezeit. Wie weit sie das bringt?
Keine Ahnung. Aber ich finde auch den Vergleich mit Heidenheim absolut zulässig, weil es... Das ist eine andere Spielweise. Also stilistisch nicht zu vergleichen, eins zu eins, aber auch da ist sehr klar vorgespurt. Und wenn wir vorhin über kreative Transfers gesprochen haben oder Kreativität, auch im Nachwuchsgeschäft gesprochen haben, was die Bayern eben leisten müssen zu den anderen Blaublütern im europäischen Fußball, die einfach mehr wirtschaftliches Volumen zur Verfügung haben.
Das müssen natürlich Standorte wie Heidenheim oder Elversberg in einem ganz besonderen Maße machen. Und das nötigt mir allergrößten Respekt. Ich glaube auch, dass Elversberg die Klasse halten wird. Wir schauen mal auf die Tabelle. Die hat am zweiten Spieltag natürlich noch keine große Aussagekraft. Aber es ist einfach trotzdem schön zu sehen, dass der FC Bayern der erste Elfersberg-Verfolger ist. Aber.
Kommende Woche dann das direkte Duell. Wie geht man da rein als der große FC Bayern? Erst mal muss ich auch noch das Lob loswerden, Was Herr Fuß gerade sagte, weil ich finde schon, dass Elfersberg das hervorragend macht. Auch dort allen voran Dominik Holzer, dann als Präsident, total geerdet. Und wie gesagt, in der zweiten Liga werden sie ja schon einmal fast aufgestiegen, sind dann in der Relegation gescheitert.
Aller Ehren wert. Und wer das Saarland so ein bisschen kennt, die sind natürlich jetzt alle unglaublich stolz auf diese Mannschaft. Rieseneuphorie. Ja klar, wir nehmen diese Mannschaft natürlich ernst, wie wir jeden Gegner ernst nehmen und wollen gewinnen. Und jetzt, nachdem wir gestern unentschieden gespielt haben, erst recht, weil wir wollen ja in der Tabelle ein bisschen nach oben kommen.
Also freuen wir uns schon drauf auf dieses Spiel. Unter anderem eines der Highlights des nächsten Spieltages. Jetzt ein Exklusivspot, 15 Sekunden und dann geht es weiter hier im Doppelpass. Quatsch, weil die Kapelle ist sowas auch nicht aussagend. Und dann sind wir schon wieder zurück bei uns in der Runde. Heute mit Jan-Christian Dresen und jetzt Ruth.
Du hast Spenden, Dopafonen, alles leg los. Und zwar nicht bei euch in der Runde, weil ich bringe die Spenden mit, aber ich habe noch einen Zuschauer entdeckt, der hat quasi ein Phrasenshirt an. Jetzt wollte ich natürlich mal von dir wissen, da stehen alle möglichen Phrasen drauf. Wie kommt es dazu? Ja, einfach Idee.
Und danach nicht schlafen können und dann entsteht sowas. Aber du weißt, das sind rund sieben Phrasen, das kostet natürlich über 20 Euro, gell? Ja, genau. Ich spende auch 30 Euro. Spendest du ins Phrasenschwein, das ist super, das ärzt dich, schön, dass du da bist. Und an der Stelle natürlich auch Freunde der Sonne, ja natürlich, Freunde der Sonne haben wir wahrgenommen für Effe.
So, Familie Lache hat gespendet, außerdem Pfleger Peter, Grüße an das Schwesternzimmer Klinik Dr. Fötisch, Andrea und Rüdiger aus Xanten, Münchner Homies, Christian und Daniel, Kicktipp Rundehau daneben, Tirk und Edith Eichelbaum und dann Wolfi, das ist für dich. Grüße an dich, weil du immer so schön kommentierst und die Zuschauer amüsierst von einem Gladbach-Fan und Grüße aus Mecklenburg von den Hansa-Fans, Achmed, Petra und Reno. Vielen herzlichen Dank für alle, die gespendet haben, auch an dich. Schön, dass ihr da seid.
Und die Frage der Woche, schnell aufgelöst, rund 70 Prozent sagen, das ist ein bisschen zu hart, Manuel Neuer da immer noch nach 15 Jahren auf Schalke auszupfeifen und wir hören noch ins Dopafon rein. Ich finde, Manuel Neuer hat die FIFA nicht verdient. Er hat 20 Jahre für Schalke gespielt und ist immer noch Schalke-Fan.
Außerdem hat er für Schalke beim Wechsel eine hohe Ablöse eingebracht und das sollte man nicht vergessen. Ich finde, man kann nicht von der Jugend her in der Nordkurve stehen und immer schreien, ich würde nie im Leben zum FC Bayern gehen. Dass die Leute ihm das krumm nehmen, ist doch ganz normal. Man geht halt nicht nach dem BVB und man geht auch nicht zu den Bayern und schon gar nicht als Gelsenkirchener Junge.
Wenn ich sehe, dass ein Torwart Manuel Neuer so einen Weg geht in München, dann wäre ich als Schalker stolz auf den und den Applaus spenden. Wenn man bedenkt, was er mal für Schalke alles gegeben hat, sei es der Gewinn des DFB-Pokals oder die supertollen Champions-League-Nächte, da ist es nach so vielen Jahren, die seit dem Vergangenen sind, absolut unverständlich von den Leuten, die sich Schalke-Fans nennen.
Denn am Ende ist es immer noch Fußball. Danke Ihnen allen, wie immer, für die Beteiligung am Dopa-Fohn. Und wir sind schon am Ende. Jetzt haben wir gar nicht über die Fiesmann-Beteiligung gesprochen, die 5 Prozent, die der FC Bayern noch verkaufen wird. Machen wir beim nächsten Mal, wenn es dann eingetütet ist.
Vielen, vielen Dank, Jan-Christian Dresen, für den Besuch. Wie ich gesagt habe, hat nicht wehgetan. Hat nicht wehgetan, war gerne hier. Auch du hattest den Fühl. Danke dafür. Danke für eine sehr engagierte Diskussion heute. Ich hoffe, Sie kommen wieder, oder? Gerne. Das ist sehr schön. Nehmen wir zur Kenntnis, erfreut zur Kenntnis.
Und dann stoßen wir einmal an. Vielen Dank für den Besuch. Danke euch allen. Danke Ihnen für den Besuch.