
Der SPORT1 DOPPELPASS· Folge 261
Der FIROCKX DOPPELPASS vom 13.09.2026 mit Clemens Fritz & Stefan Effenberg
Sonntag, 13. September 2026 · 1 h 52
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Shownotes
Für alle, die den FIROCKX DOPPELPASS verpasst haben: Hier gibt es jeden Sonntag die neue Folge des Doppelpass zum Nachhören als Podcast.
In der aktuellen Folge sind die Gäste: Clemens Fritz (Geschäftsführer Fußball Werder Bremen), Michael Leopold (Moderator und Sky-Kommentator), Cedric Pick (Reporter Magenta/Sky & Podcaster) sowie die SPORT1-Experten Alfred Draxler & Stefan Effenberg.
In der neuen Folge des Doppelpass diskutieren sie unter anderem über die Themen:
– Trainerentlassung: Die Situation in Mönchengladbach
– Der grandiose Auftakt des SC Freiburg
– Clemens Fritz über Werder und Füllkrug
– Der BVB: Souverän und spektakulär
– Die Torwartfrage für Klopp: Ist Karius ein Kandidat?
– Die Situation von Undav
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Es war ein bisschen wild hier heute Morgen bei der Findungsphase der Frage der Woche. Aber sie kann sich natürlich nur um Borussia Mönchengladbach drehen. Und da nochmal mit dem Blick zurück auf den gestrigen Samstag. Da haben die Fohlen schon ein sehr bitteres Bild abgegeben in Freiburg. Sie sind mit der Hoffnung hingefahren, den Turnaround hinzubekommen, mussten aber mit einer 0 zu 5 Klatsche nach Hause reisen.
Jetzt steht zu Buche 12 Gegentore nach drei Spielen. Ein Kapitän, der mit Gelb-Rot vom Platz geflogen ist. Und der Frage, wie geht es jetzt eigentlich weiter auf der Trainerposition? Wir wollen das Ganze natürlich mit Ihnen zu Hause diskutieren. Deswegen lautet unsere Frage der Woche, wer trägt die Hauptschuld an der Gladbacher Krise? Und wir geben Ihnen da drei Antwortmöglichkeiten. A.
Trainer Eugen Polanski. B. Die sportliche Führung um Ruven Schröder. Oder C. Die Mannschaft um Kapitän Tim Kleindienst. Also rufen Sie gerne durch unter der 01379 011 011. Dann sind wir sehr gespannt, was Sie am Dopafon dazu zu sagen haben. Und wir müssen natürlich logischerweise und zwangsweise mit diesem Thema Borussia Mönchengladbach und Eugen Polanski einsteigen, denn die Situation ist extrem unangenehm und für den Trainer sogar sehr, sehr ungemütlich.
Ein Trainer ist geschockt. Eugen Polanski erlebt das Debakel seiner Mannschaft in einem Zustand der Erstarrung. Die bittere Bilanz nach drei Spieltagen, null Punkte, zwölf Gegentore. Polanski erlebt den schlechtesten Saisonstart der Mönchengladbacher Vereinsgeschichte. Und wirkt 90 Minuten lang seltsam, unentschlossen und ratlos, wie er sein Team in die Spur bringen könnte.
Gladbach beugt sich zu keiner Sekunde wirklich auf. Und der Trainer? Beugt er sich auf? Eugen Polanski wirkt so passiv wie sein Team. Tatsächlich mich beurteilen von der Arbeit her, von den Besprechungen, von den Trainingsleistungen, von Trainingsinhalten können ja dann trotzdem nur wenige. Und trotzdem müssen wir das sehr ehrlich miteinander ansprechen und diskutieren, ob das dann auch noch der richtige Weg ist, das definitiv.
Als er sich nach dem Spiel verabschiedete, tat er das womöglich bereits mit großen Zweifeln, ob er nach dieser Klatsche ohne Gegenwehr eine weitere Chance zur Wiedergutmachung erhalten würde. Und ehrlich gesagt, da er aus der letzten Saison nicht mehr viel Kredit übrig hat, glauben wir, Polanskis Entlassung käme zwar sehr früh, aber nicht sehr überraschend.
Das Ganze ist natürlich dann auch eine Art Déjà-vu für Borussia Mönchengladbach, weil vergangene Saison ebenfalls nach drei Spieltagen Tirado Ceoane gehen musste. Also die Situation, die sich da wiederholt, stellen wir gleich die Frage, ob man da aus Fehlern vielleicht nicht gelernt hat. Erstmal natürlich über Eugen Polanski. Stefan, wie hast du ihn jetzt wahrgenommen bei den Spielen und auch jetzt danach vielleicht bei der Pressekonferenz und den Interviews?
Ja, nehmen wir mal die Pressekonferenz von gestern. Du hast Selbstzweifel rausgehört. Und wenn du Selbstzweifel beim Trainer hast, der das dann auch so öffentlich äußert, dann ist es ganz, ganz eng. Und dann hast du eigentlich oder bist an einem Punkt, wo du dann eigentlich handeln musst. Ich bin aber hier ganz klar auch der Meinung, es ist nicht nur der Trainer.
Wir hatten ja die Frage der Woche am Anfang der Sendung, wo A, B und C genannt wurde. Also Mannschaft, Trainer oder die sportliche Führung. Es gibt kein Oder. Es ist A, B und C. Denn es gehört zusammen bei Borussia Mönchengladbach. Ich habe keine Entwicklung gesehen. Und von daher ist es wahrscheinlich die logische Konsequenz, dass man sich dann vom Trainer trennt oder trennen muss.
Du hast gesagt, dass diese Selbstzweifel, die damit geschwungen sind. Wir hören gleich nochmal eine Aussage von Eugen Polanski und werten Sie dann auch dahingehend. Die Diskussion kann ich absolut nachvollziehen, definitiv. Wir haben deutlich zu wenige Punkte. Dementsprechend ist es absolut auch gerechtfertigt, bin da mitverantwortlich für und stelle mich der gesamten Sache, so wie ich es letzte Saison gemacht habe und die ganze Zeit auch gesehen habe, will ich mich gar nicht rausreden.
Und wichtig ist, glaube ich, dass man sich mit den Leuten zusammensetzt, die es dann auch betrifft. Und das ist dann eher der interne Kreis, als dass wir über die Diskussionen sprechen. Es sind immer so viele Leute, die mitreden wollen und am Ende tatsächlich mich beurteilen von der Arbeit her, von den Besprechungen, von den Trainingsleistungen, von Trainingsinhalten können ja dann trotzdem nur wenige.
Und trotzdem müssen wir das sehr, sehr ehrlich auch miteinander ansprechen und diskutieren, ob das dann auch noch der richtige Weg ist. Das definitiv. Eugen, ich hake noch einmal nach. Gehst du denn Stand jetzt davon aus, dass du Freitag auf der Trainerbank sitzt und schließt du auch aus, dass du jetzt von dir aus sagst, dass du irgendwie Mannschaft nicht mehr erreichst etc.
Pp. Da gibt es ja viele Punkte. Ja nochmal, ich bleibe dabei. Wir machen es genauso wie nach jedem Bundesligaspieltag. Da sprechen Ruven und ich uns zusammen, diskutieren die Sache und es sollte dann glaube ich auch erstmal so geklärt werden, bevor wir irgendwas anderes diskutieren. Alfred, was liest du daraus und was wäre für dich die Konsequenz?
Ja, ich glaube, die Konsequenz ist schon da. Also das ist beendet mit Roman Polanski. Eugen. Entschuldigung, Eugen Polanski. Habe ich Roman gesagt? Hast du. Ja gut, dann. Stefan hat ja recht, dass der Trainer selten alleine der Schuldige ist. Aber in dem Fall muss man sagen, die Probleme gab es ja schon letztes Jahr.
Und ehrlich gesagt habe ich mich schon gewundert, dass sie mit Polanski in die Saison gegangen sind. Also wenn der HSV heute verliert, haben wir ja zwei große Klubs mit Nullpunkten hinten. Nur beim HSV habe ich nicht das Gefühl, dass der Trainer das Problem ist. Bei Gladbach schon. Und das war letztes Jahr schon, hat sich schon angedeutet.
Und ich glaube, es war ein Fehler, genau wie letztes Jahr mit Sohane, das nochmal zu versuchen. Aber ich finde schon für Roman Polanski drei Euro. Roman Polanski? Ah, das ist... Das ist... Oh, mein Problem. Stefan ist hart. Stefan ist hart, aber was Stefan sagt, ist natürlich Gesetz im Topfass. Also es ist natürlich ein Regisseur, die Älteren werden ihn kennen.
Ich bring dir da gerne. Bitte nicht nur die Älteren. Ja. Alfred hat gesagt, es war ein Fehler, mit ihm in die Saison zu gehen. Cedric, du kommst ja aus dem Umfeld Gladbach, hast ja auch eine örtliche Nähe. Wie siehst du es? War es ein Fehler? Ja, im Nachhinein natürlich. Ob man das hätte so kommen sehen können, ist immer die Frage.
Was mir bei Gladbach auffällt, ist, dass man überraschend wenig dafür getan hat, dass sich die Offensivproblematik ändert. Das ist jetzt natürlich nicht eine Trainerthematik. Man hat in der vergangenen Saison 42 Tore geschossen. Das ist der niedrigste Wert seit 2008, seit 2009. Also man hat da wirklich ein Strukturproblem. Das ist jetzt nicht irgendwie ein kurzfristiges Symptom.
Und da hat auch die Vereinsführung, alle, die da beteiligt sind an Transfers, die das hätten verbessern können, die haben da eben auch nicht die Hausaufgaben gemacht. Und das ist eben nicht nur Trainersache. Was Trainersache ist und deswegen halte ich es auch für folgerichtig, dass der Trainer entlassen wurde oder seinen Rücktritt angeboten hat, das muss man korrekt formulieren und der dann auch angenommen wurde, ist, dass er der Mannschaft nichts hat mitgeben können, was bei Rückschlägen Kraft gegeben hat.
Also du musst als jemand, der eine Mannschaft führt, als Trainer. Den Profisportlern Ankerpunkte geben, die bei Rückschlägen funktionieren. Dass du dann eben mit Körpersprache, mit dem, was du ausstrahlst und auch wirklich denkst und fühlst, den Weg nach vorne antreten kannst, unabhängig davon, welches Ergebnis erfolgt.
Und das ist eben nicht passiert. Nach den Gegentoren ist die Mannschaft immer zusammengebrochen und das war das Spiel 1, 2, 3, immer das Gleiche. Und das ist dann schon Trainersache. Er mag ein guter Trainer sein, nicht für die jetzige Situation in Gladbach, deswegen der Abgang folgerichtig. Aber wenn du über Ankerpunkte sprichst, brauchst du auch Ankerspieler.
Und mir kommt dieser Abgang von Rocco Reitz und vor allem auch der, weil du sprichst über die Offensive, ich denke an Stabilität von Elwedi, der wird mir viel zu wenig diskutiert. Das sind zwei absolute Säulen gewesen und wir werden sicherlich bei Werder Bremer noch darüber sprechen, aber Reitz musst du verkaufen, um handlungsfähig zu sein.
Elwedi geht ja von der Stange, ein Spieler, der ein Jahrzehnt da war, absolute Säule. Und ja, du musst Ankerpunkte mitgeben, aber du brauchst auch Ankerspieler. Ich kann den Kader, muss ich ganz ehrlich sagen, zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison noch nicht final greifen. Wie gut können sie sein? Ich weiß es nicht. Fakt ist aber natürlich auch, und da schließt sich der Kreis, wenn du im Kalenderjahr fünf Spiele gewinnst von 22, dann gehen dir als Trainer irgendwann die Argumente aus.
Lass uns kurz, bevor du zu deinem Beitrag kommst, denn eben in diesem Moment kriege ich aufs Ohr, jetzt ist es offiziell. Tatsächlich ist ab sofort Eugen Polanski nicht mehr Trainer von Borussia Mönchengladbach. Wir holen gerade noch Informationen ein, wie es denn auch weitergeht. Der Verein muss ja einen Plan entwickeln und diese Führungsspieler-Problematik, sage ich jetzt mal, die besprechen wir auch gleich.
Wir wollen kurz bei der Trainerthematik bleiben und deswegen zu Katharina rübergeben. Und da noch einmal auf die vergangene Saison schauen, denn da kommen natürlich Erinnerungen hoch an Gerardo Ceoane. Um da genau mal hinzugucken, wie haben denn jetzt beide Trainer eigentlich zu Beginn der Saison abgeschnitten, dann sehen wir diesen Vergleich hier. Also jeweils drei Spiele absolviert.
Ceoane hat damals immerhin einen Punkt geholt. Es war nur in Anführungszeichen eine Bilanz von 0 zu 5 Toren nach diesen drei Spielen. Er wurde damals ja nach dem Spiel gegen Werder Bremen, nach diesem 0 zu 4, dann entlassen. Hier war es jetzt nach dem 0 zu 5 gegen Freiburg der Fall. Und die Bilanz, vor allem was die Gegentore anbelangt, die ist natürlich extrem deutlich. Und auch so schlecht wie noch nie bei der Borussia.
Und damit wieder zu dir, Cedric. Inwiefern hat der Verein dann den Fehler wiederholt, den man vielleicht letzte Saison gemacht hat? Oder sind es andere Fehler? Ja, wie gesagt, von der Struktur her sind es die gleichen Fehler. Man hat einfach den Kader nicht so aufgestellt, als dass er in Stresssituationen funktioniert. Die Offensivproblematik habe ich angesprochen, du hast recht. Es geht auch darum, defensive Stabilität, Spielstil ist auch so ein Thema.
Ich fand, das habe ich herausgelesen, war nicht immer ganz einfach für mich. Vielleicht habt ihr da was anderes gesehen. Für was für einen Fußball will Gladbach stehen. Das war dann schon so ein bisschen der offensive Ansatz mit jungen Spielern, mit Spielern, die es aber nicht haben umsetzen können. Und da bin ich bei dir, Michael. Natürlich geht es darum, dass du erstmal die Spieler brauchst, die Verantwortung übernehmen, die nach Rückschlägen, die Mannschaft führen, diese Ankerspieler.
Aber auch die formst du dir als Trainer. Als sportlich Verantwortlicher guckst du die Charaktere raus und formst sie in die Richtung. Das sind die Entwicklungsschritte, die du als Spieler mit dem Trainer gehst und das ist offensichtlich in ausreichender Form auch nicht passiert. Aber diese Ankerspieler sind ja nicht vom Erdboden verschwunden.
Also wenn ich sehe, dass die Abwehr da wie ein Hühnerhaufen gerade wirkt, Ihtar Kura ist ja ein Ankerspieler und der war bei Gladbach immer ein sehr wichtiger. Nur jetzt ist er gerade außer Rand und Band und man versteht das nicht, wenn er in Amsterdam da nicht. Keine Ahnung, irgendwas Gravierendes falsch gemacht hat, müsste er eigentlich die Abwehr zusammenhalten können, so wie er es früher getan hat.
Frage ist, warum gelingt das nicht mehr? Genau, also du hast ja diese Führungsspieler, ich glaube, das ist ein ganz entscheidendes Thema. Erstmal hast du zwei Abgänger mit Elwedi und mit Orko Reitz, das ist eine gewisse Zentrale, die dir da weggebrochen ist. aber du hast Führungsspieler oder sie denken, dass sie Führungsspieler sind.
Da hast du einen Kleindienst, der unterperformt. Du hast eigentlich Nikolas, wir können uns erinnern, im letzten Jahr eigentlich hauptverantwortlich dafür, dass eine gewisse Stabilität da war, ist mittlerweile auch am Wackeln. Das ist das zweite Problem. Dann schreibst du deine Philosophie ab, um vor Beginn der Saison mit mehr Talenten, also entwicklungsfähigen Spielern, eine gute Saison zu spielen.
Nur die brauchen ja die Führung. Und wenn du die nicht hast, also du kannst dir als Trainer Führungsspieler nicht formen. Die musst du schon haben mit einer gewissen Erfahrung und dann musst du ihnen vertrauen. Und dann müssen sie es zurückzahlen auf dem Platz. Und das schaffen sie gerade nicht. Wichtig ist eigentlich erstmal, und ich bin da anderer Meinung, ich glaube schon, Gladbach ist eher offensiv gut aufgestellt mit den ganzen Spielern, die sie haben. Kleindienst, wenn er bei 100 Prozent ist.
Liebberg als Backup-Maschino. Das ist das Problem, das ist das wahre Problem. Das ist das wahre Problem. Die Gegentore sprechen ganz klar dafür. Das ist das wahre Problem. Und du siehst auch, dass es eine total verunsicherte Mannschaft ist. Und wenn du verunsichert bist, ist die ärmste Sau der Trainer da draußen.
Dann brauchst du die Spieler, die funktionieren müssen auf dem Platz, aber sie können es nicht abrufen. Wir haben viele Entwicklungsschritte jetzt gerade durchgesprochen, auch von den vergangenen Jahren. Es gibt eine interessante Entwicklung auf der Trainerposition und bezüglich der Durchschnittspunkte, die jeder Trainer geholt hat.
Wir haben das mal aufgearbeitet und ich gebe Ihnen und euch den Hinweis. Der Abwärtstrend auf der Bank. Das Interessante ist, wir fangen oben mit Marco Rose an und da könnten wir auch drüber schreiben, das war früher, Polanski ist heute. Das ist eine chronologische Entwicklung. Mit jedem Trainer hat der Punkteschnitt bei Borussia Mönchengladbach nachgelassen.
Clemens, ich weiß, es ist schwer, da ein Bild zu entwickeln, vor allem, weil es gar nicht deine Hausaufgaben sind. Aber grundsätzlich, wenn der Verein so viele Punkte hat, Misserfolg, Trainerposition, Führungsspieler, Wo setzt die Führungsriege, und das ist ja als Werder Bremen für dich dann in so einem Fall nicht anders, wo setzt die Führungsriege, dann auch du, den Hebel an?
Wie macht man das? Wie arbeitet man so etwas auf? Ich glaube, was auch noch ein Stück weit bei den Gladbachern mit reinspielt, sie haben auch eine Verletzungsthematik gehabt, haben sie nach wie vor einige Spieler, die sicherlich auch noch nicht, auch in diesem Jahr, gerade im Mittelfeld, einige Spieler, die auch noch nicht bei 100 Prozent sind.
Ich meine, das Wichtige ist im Endeffekt, wenn du die Themen hast, und das braucht auch kein Mensch, Also es braucht kein Klub, am dritten Spieltag dann auf einmal eine Trainerdiskussion zu haben. Aber für mich ist immer das Entscheidende, dass du bei dir bleibst, dass du das natürlich klar analysierst, dass du es intern besprichst und dann eben auch klar bist in der Entscheidung, die du triffst.
Und das dann auch mit einer totalen Überzeugung. Wir hatten es eben, ich glaube Stefan, du hast es gesagt, eine Mannschaft braucht einen Trainer, der eine Überzeugung ausstrahlt, der... Themen von der Mannschaft auch wegnehmen kann. Ich glaube, das ist das alles Entscheidende, weil du musst den Jungs auch wieder Sicherheit geben.
Da reden wir wieder über den Anker, den die Spieler auch brauchen, um die Sicherheit wieder für ihr Spiel zurückgewinnen. Und da ist für mich das alles Entscheidende, zusammenzubleiben, intern zu sprechen und natürlich auch mit einer Klarheit und Überzeugung die Entscheidung zu treffen. Es werden jetzt natürlich schon Namen kolportiert, seit Tagen schwirrender Namen im Gladbacher Kosmos. Zwei ehemalige Bremer, Ole Werner zum Beispiel oder auch Steffen, die du ja kennst. Beides gute Trainer. Beides gute Trainer.
Wer verkörpert das, was du gerade gesagt hast, dieses Überzeugung, erste Linie, auch Druck von der Mannschaft wegnehmen, mehr in deinen Augen? Ich meine, ich habe dreieinhalb Jahre wirklich sehr eng mit Ole Werner zusammengearbeitet. Wir haben das auch bei uns gesehen. Wir hatten ein sehr, sehr stabiles Konstrukt, klare Abläufe. Das hat er in Leipzig auch reingebracht. Ich meine, die Leipziger haben letztes Jahr die beste Bundesligasaison gespielt.
Also Ole ist schon ein guter Trainer. Horst ist menschlich, inhaltlich, wie er den Umgang auch schürt mit den Spielern ebenfalls super. Muss man ehrlicherweise sagen, für ihn war es in der vergangenen Saison natürlich auch nicht ganz einfach bei uns, weil natürlich auch viele Transfers erst spät, viele Verletzungsthemen gehabt. Also auch der Start, muss man ehrlicherweise sagen, für ihn bei uns in Bremen, bin ich auch für verantwortlich, war nicht ganz einfach.
Wir waren auch da im engen Austausch, aber ich schätze beide wirklich extrem. Deswegen habt ihr ja auch relativ schnelle Klassen dann auch. Ja, irgendwann bist du natürlich dann an einem Punkt. Und wir waren ja damals auch in der Phase, zehn Niederlagen in Folge. Und dann musst du halt, wie gesagt, du musst dann auch Entscheidungen im Endeffekt treffen.
Und Sie können sich aber sicher sein, die Entscheidung ist mir wirklich sehr, sehr schwer gefallen. Aber die spannende Frage, finde ich, Clemens, weil du ihn ja sehr gut kennst, ich oute mich, ich bin Ole-Werner-Fan, ist, würde er das überhaupt machen? Weil ich glaube, er wollte ja immer den nächsten Schritt gehen.
Du lachst schon, das war, glaube ich, auch ein großes Thema zwischen euch beiden. Die Frage kann ich auch nicht beantworten. Es war ja in Bremen das Thema auch. Aber die entscheidende Frage, die sich ein neuer Trainer, egal wer es jetzt wird, bei Borussia Mönchengladbach immer stellt und stellen muss, ist doch, was gibt die Qualität im Kader überhaupt her?
Und wie kann ich das richtig einordnen und einschätzen? Also wenn wir reden von einer sorgenfreien Saison bei Borussia Mönchengladbach, ich glaube, jeder ist eines des Besseren belehrt worden nach drei Spieltagen. Natürlich kann das noch in die andere Richtung gehen, aber die Trainer werden ja immer die Kader einordnen und sagen, welche Qualität und was ist ein realistisches Ziel?
Und da gibt es bei Borussia Mönchengladbach nicht viel mehr her, als der Kampf wahrscheinlich gegen den Abstieg. Das ist halt meine Frage. Aber der Klassenhalt ist drin und das wahrscheinlich mit einem Trainer, der sehr pragmatisch ist. also vor allem eben für Ruhe, Stabilität und Sicherheit in der Mannschaft sorgt. Und da sind beide, glaube ich, gut.
Ich würde auch eher zu Ole Werner tendieren, aber ich glaube, der ist momentan auch irgendwie gut positioniert bei Leipzig. Man merkt halt schon auch, wie schnell das alles geht. Wir sind jetzt am dritten Spieltag, reden jetzt über Klassenerhalt. Im Endeffekt, das sind zwei Siege. Und dann stehst du wieder anders da. Dann fühlen wir ja andere.
Und was man ja auch sagen muss, Gladbach hat, wenn man die Spiele mal sieht, alle über 90 Minuten, die haben ja nie schlecht angefangen. Es ging immer bis zu dem Zeitpunkt, wo das erste Gegentor fiel. Und dann brach alles zusammen. Deswegen auch diese exorbitant hohe Zahl an Gegentoren. Bis dahin war auch schon viel Gutes zu erkennen. Also es ist ja nicht so, dass sie nicht kicken können, sondern es braucht wirklich da den Plan, was passiert bei Rückschlägen, dass du dann auch einfach mal dagegen hältst, noch einen Punkt holst, das Spiel drehst.
Und das ist, glaube ich, schon möglich, um genug Punkte zu bekommen, um irgendwo zwischen 12 und 15 zu landen. Aber Fakt ist, es ist schade für Roman Polanski. Die Pferde ist schön. Muss ich erst mal klicken. Wirklich schön abgebunden. Wir haben so viele Themen bei Gladbach. Jetzt kommt es auch bei dir. So zwei Minuten später.
Ich lade schon seit zwei Minuten, Stefan. Das Publikum ist auch on fire. Wir gehen direkt ins Publikum. Denn die Fansäle ist für uns natürlich ganz entscheidend. Und wenn ich es richtig sehe, ist unser Gladbach-Fan bei Katharina in einem Trikot gekleidet, das zu deiner Zeit von damals gepasst hat. Ja, das ist ein Klassiker. Muss er sich auch noch mal umdrehen?
Nee, ist nicht beflockt. Aber die Optik ist sofort erkannt worden. Maxi ist da, ganz offensichtlich Gladbach-Fan und hat mit Sicherheit auch eine große Meinung zu dem, was jetzt heute ja alles passiert, was gestern passiert ist in den letzten Wochen. Eins nach dem anderen. Erstmal, wie ist deine Meinung?
So wie bei Stefan, dass du sagst, da sind wirklich alle insgesamt dran beteiligt, das heißt sportliche Führung, der Trainer und das Team, oder hast du eher einen, wo du sagst, Da sehe ich schon die Hauptschuld. Ich glaube auch, dass man da niemand rauspicken kann. Das geht seit Jahren bergab. Da müssen sich irgendwie alle an die Nase fassen. Da kann man niemandem den schwarzen Peter zuschieben.
Würdest du sagen, ist das trotzdem jetzt die richtige Konsequenz, auch wenn es früh in der Saison ist, nach der Bilanz, jetzt sich von Eugen Polanski zu trennen? Der Trainer ist immer die einfachste Patrone, oder? Kostet das eigentlich drei Euro? Hast du was dabei? Die einfachste, da kriegst du einen Applaus her.
Ich drücke mal den Tasten. Die einfachste, aber die Frage ist eben, ist es auch die richtige? Ja, der Zeitpunkt ist halt optimal, oder? Also die spielen jetzt noch gegen Mainz, dann kommt eine relativ lange Länderspielpause, also wenn nicht jetzt, wann dann? Okay, also du bist der Meinung, dass da jetzt erstmal im ersten Schritt zumindest alles richtig gemacht wurde.
Was würdest du dir wünschen, auch mit Blick auf die Mannschaft, Tim Kleindienst, der da jetzt auch harsche Kritik an der eigenen Mannschaft geübt hat, der dann gestern nicht ganz so glücklich aussah mit seiner gelb-roten Karte. Was würdest du dir von ihm und der Mannschaft wünschen? Also eine gelb-rote Karte beim Stürmer sieht immer doof aus, aber kann passieren.
Bisschen mehr vielleicht in der Kabine klären als in der Öffentlichkeit. Okay, also da hast du auch eine klare Meinung zu. Danke dir und das mit dem Paypal-Account kriegen wir hin. Danke, Maxi. Vielen Dank, Maxi. Nehmen wir natürlich mit. Wir setzen auch irgendwo den Hebel an, was denn bei Gladbach jetzt umzustellen ist, was man anders machen muss.
Und die Thematik Kleindienst, die beschäftigt natürlich alle in Gladbach. Denn da ist nicht nur ein Trainerthema, sondern auch eben ein Führungsspieler und ein Kapitänsthema. Nach öffentlicher Kritik an der eigenen Mannschaft. Und natürlich sprechen wir immer noch über den Tabellenletzten Borussia Mönchengladbach und wollen natürlich auch Volkes Stimme hören.
Was sagen die Menschen da draußen? Sie, liebe Zuschauer, Katharina Kleinfeld. Ja, wir haben hier jemanden mit Michael Gartmann, der da eine, wie er schreibt, ganz sachliche Analyse gemacht hat, die sehr viele Punkte umfasst, die, glaube ich, hier als gute Vorlage für die Runde dient. Wir gehen das Ganze mal durch. Also die Spieler, die abgegeben wurden, wurden ja hier auch schon gerade thematisiert.
Rund um Rocco Reitz beispielsweise, mittelmäßige Neuzugänge. Also das ist sicherlich etwas, was man hier gleich mal besprechen kann. Ein Spielführer, dem seine Lobeshymnen völlig zu Kopf gestiegen sind. Gefühlt keine Führungsfigur vorhanden. Verletzungspech, also auch da Hashioka, Leopold, Kühn beispielsweise.
Das sind ja jetzt Namen, die man da auch mal nennen muss, die natürlich auch gewissermaßen reinhauen. Natürlich wird der Trainer hier dann auch noch mal genannt. Ich glaube, das sind wie gesagt viele Dinge, die dann zusammenkommen. Aber das mal auseinanderzunehmen, was da vielleicht auch am schwersten wiegt, ist, wie gesagt, möglicherweise eine ganz gute Vorlage für euch.
Vor allem nachdem wir über die Trainerpersonale natürlich jetzt schon gesprochen haben und auch Stefan gesagt hat, es fängt drüber an. Alfred, wo muss Gladbach anfangen? Naja, es gibt ja keine Möglichkeiten. Also man kann ja keine neuen Spieler kaufen. Also ist die Voraussetzung jetzt, dass Sie bei der Trainerwahl ein glückliches Händchen haben und jemanden holen, der da vor allen Dingen wieder... Mir ist ja Polanski...
Ja, Polanski ist korrekt. Ja, ja. Das ist ja richtig. Alles gut. Alles gut, weiter. Auf Englisch UG. Mir ist er auch ein bisschen zu wenig. Da ist zu wenig Dampf hinter, finde ich. Er ist ja sehr gesetzt. Aber heißt das, dass das oben alles so bleiben sollte in der Führung? Dann drüber, über der Trainerposition?
Du kannst, du willst jetzt Rufen-Schröder rausschmeißen oder so. Das ist ja dann, weiß ich nicht, also schwer. Aber trotzdem, die Trainerwahl ist jetzt erst mal das Wichtigste. Und ich hoffe, dass Sie da, wenn Gladbach natürlich ein Klub ist, den wir da unten nicht sehen wollen, hoffe ich wirklich, dass sie da einen vernünftigen Trainer finden. Ich würde Rüben Schröder auf gar keinen Fall angehen, weil als er das Amt übernommen hat, war Polanski ja schon Trainer.
Da war es auch eben so die Frage, bleibt er, bleibt er nicht. Dann hat er ihm das Vertrauen ausgesprochen und dann haben sie die Klasse gehalten. Und dann hat man eben auch viele Argumente anführen können, warum es nicht zu mehr gereicht hat. Dann hat er die volle Sommerpause gehabt. Jetzt wurde die Konsequenz gezogen.
Und jetzt kann sich Rüben Schröder beweisen, wie stellt er den Kader um, beziehungsweise mit welcher Traineridee geht er rein, mit welcher Trainerpersönlichkeit will er die Zukunft gestalten. Also jetzt ist so gerade so eine vakante Situation, das kann auch durchaus ins Positive gehen. Und das ist die Bewerbungsprobe für Schröder auf Gladbach zum ersten Mal so richtig.
Stefan, deine These zu Beginn der Sendung fängt aber eben genau drüber an, über der Trainerposition. Was meinst du damit genau? Ja, in der Kaderzusammenstellung. Also ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass Polanski gesagt hat, diese Spieler möchte ich haben, unbedingt zu jedem Preis. Also das wird ja dann die Hörige, also der CEO und.
Dann auch Uwe Schröder zusammenstellen mit einer Philosophie, die sie schreiben wollen, nämlich eben mit jüngeren Spielern, Talenten, etwas entwickeln. In der Hoffnung, dass es sportlich nach vorne geht und dann wahrscheinlich die jungen Spieler zu einem guten Preis wieder verkaufen. Also bei Borussia Mönchengladbach ist es ja jetzt nicht so, dass sie 5, 7 oder 10 Millionen ausgeben können, jetzt in der Not, um neue Spieler zu holen.
Das geht ja nicht. Also müssen sie sich irgendetwas basteln. Und dafür hat ja der Trainer eher wenig Einfluss oder weniger Einfluss. Und dafür sind die Verantwortlichen dann der Head of Sports, so wie sich ja Rufen Schröder nennt, oder dann auch der Vorstand und alle, die dazugehören. Hauptverantwortlich, das ist nicht der Trainer. Die dann aber nach dieser Trainerposition, die jetzt möglicherweise oder höchstwahrscheinlich verändert wird, dann auch erst wieder im Winter agieren können, weil da dann das Transferfenster wieder öffnet.
Lasst uns sportlich werden und auf die Gegentore schauen. Exemplarisch mal das 0 zu 4, also 4 zu 0 für Freiburg. Stefan, und die Bitte an dich um die Analyse, was du da entdeckt bzw. gesehen hast. Ja gut, also so blank zu stehen, 16 Meter vor Tor, den Ball noch zu kontrollieren, dann noch zu überlegen, schieße ich ihn rechts oder links, null Druck drauf.
Sie verteidigen ja viel zu tief. Natürlich sind sie hier in Unterzahl, das muss dazu gesagt werden, aber dann fehlen mir eben die Spieler. Also du kannst jetzt nicht mit vier oder fünf Mann im eigenen Sechzehner sein und verteidigen, sondern du musst schon ein bisschen in die Vorwärtsbewegung gehen. Das tun sie nicht.
Und noch fataler ist einfach, dass du das Zentrum, das immer geschlossen sein muss, komplett aufmachst eben für diesen Schuss. Aber das muss man differenzierter sehen, wie gesagt, in Unterzahl und schon fast so hoffentlich pfeift er gleich ab. Aber auch das darf nicht passieren, ja. Und gibt das Bälle in diese gefährliche Zone, sehen wir in dieser Saison, glaube ich, auch zum dritten, vierten, fünften Mal, dass Freiburg da dieses...
Genau, das macht er ja auch mit Matanovic bei seinem Tor, was er schießt in der ersten Halbzeit ja auch. Das ist bekannt, darauf musst du auch eingehen. Aber Fakt ist, dass jede Mannschaft, und jetzt reden wir mal nicht nur von der ersten Bundesliga, sondern auch die da drunter, dass du eigentlich immer das Zentrum zumachen musst.
Vor allen Dingen, wenn ich in Unterzahl bin. So, und jetzt geht es natürlich um die Frage, wir haben die Führungsspieler schon angesprochen, wenn wir das 1 zu 0 reinnehmen, Torhüter Nikolas, der sich da offenbar von dieser Stimmung und der Negativität dann auch ein bisschen anstecken lässt. Cedric, wie nimmst du das wahr?
Keine Führungsspieler da und jetzt machen die Säulen auch noch Fehler. Ja, das ist dann irgendwann auch dieser vakante Punkt, dass dann so ein bisschen Stress reinkommt, der auch für Führungsspieler dieser Couleur zu viel ist. Also bei Tim Kleindienst ist es ja die gleiche Nummer. Ein normal funktionierender, in Anführungsstrichen, Tim Kleindienst, der wäre jetzt nicht vom Platz geflogen.
Ich glaube, dass den das auch unfassbar nervt, was für Fehler gemacht werden, dass es schon wieder unfassbar schlecht losgeht in die Saison, dass die Mannschaft sich nicht aufbäumen kann, keine Reaktion zeigt auf solche Rückschläge wie das Gegentor zum 0-1. Und das sieht er, das spürt er und er merkt auch, da kommt da nichts und will dann vielleicht dieses Zeichen setzen.
Ich gehe jetzt voran und ich nehme das jetzt in die Hand. Und das ist dann dieses kleine Überpacen und es geht dann auch keiner mit und dann führt zum Platzverweis. Das ist die Verkettung von negativen Dingen, die dann eben schnell mal aufkommt, wenn wirklich gar nichts funktioniert. Aber worauf willst du jetzt hinaus bei dem Tor?
Ja, ich rede mit dir. Ja, ich wollte aus Höflichkeitskultur erst mal eine erste Antwort lassen. Ich wollte nur sagen, zu Kleindienst, bevor mir in die Tränen kommen. Seine Leistungen sind aber auch nicht so, dass ich jetzt sagen muss. Sich nicht aufzufrieden mit sich selber. Ja, absolut. So, jetzt kann ich deine Frage beantworten. Wir wollten das Tor natürlich zeigen.
Und der Fehler von Nikolas. Und meine Frage war, dass sich eben Säulen nicht mehr so präsentieren, Auf die eigentlich immer Verlass war, so wie bei Nikola Lasz. Nicht nur bei dem Tor, auch bei dem fünften noch gravierender finde ich. Natürlich weiß er auch heute, wahrscheinlich hätte ich gar nicht rausgehen dürfen.
Aber das ist ein 1-1 und bei 1-1 heißt das sehr wohl auch Zweikämpfe zu führen, anzunehmen und den Gegner zu bekämpfen. Und wenn du das nicht machst in dieser Situation bei dem 1-0, damit fängt ja das Dilemma an, wenn du die Zweikämpfe nicht annimmst. Das ist das Fußball-ABC-Gruppe. Ja, den hätte er vor im letzten Jahr im April, Mai locker, hätte den festgehalten und hätte das Spiel sofort wieder aufgebaut. So, er ist in einer Situation, die jetzt auch sportlich für ihn schwierig ist.
Aber nach wie vor, finde ich, ist er noch ein wichtiger Bestandteil dieser Mannschaft. Und ich hoffe auch, dass er schnell wieder zu seiner Form zurückkommt. Aber das ist auch so, das kommt dann on top dazu. Das wollte ich mit meiner Frage. Die habe ich dir gerade beantwortet. Hast du mich gerettet. Aber wir diskutieren natürlich jetzt auch sehr viel rückwärtsgewand.
Mit heute, wenn du den Cut setzt, jetzt muss einfach der Gedanke sein, so pragmatisch, welcher Trainer, passt in Anführungszeichen, wer hat irgendeine Idee, eine Philosophie mit diesem vorhandenen Kader arbeiten zu wollen, vor allem zu wollen, nicht nur zu können, sondern zu wollen. Das ist der erste Schritt und ich habe halt gezuckt bei Kleindienst Aussagen.
Also hier sitzt einer, der weiß sehr wohl, was darf ein Kapitän sagen, was soll er sagen, was muss er sagen. Da habe ich mir im ersten Moment gedacht, kann ein reinigendes Gewitter sein. Aber wenn du mal genau hinguckst, Wortwahl, TikTok, Kindergarten, Fußball, Stromausfall, ist das dann auch schon ein Indiz dafür, dass du in der Kabine einen Alt-Jung-Konflikt hast, der nie gut ist.
Und das macht mir z.B. dann auch mit Blick Richtung Gladbach eher auch mal Sorgen. Und da geht es eben darum, jetzt pragmatisch Lösungen zu finden. Ich sage dir jetzt mal, weil das wird ja viel diskutiert, dieses Interview von Kleindienst nach dem Spiel. Als ich Kapitän war bei Borussia Mönchengladbach und wir waren auch in einer sportlich extrem schwierigen Situation, im Abstiegskampf wirklich tief drin, und wir hatten eine Besprechung einen Tag vor dem Spiel.
Wir haben in Karlsruhe gespielt und ich habe die Mannschaft zusammengeholt und habe die nicht zusammengenagelt, aber ich habe an deren Ehre appelliert, weil Fußball ist gar nicht so kompliziert. Das ist nicht kompliziert, sondern es geht um gewisse Dinge, wenn du mit dem Rücken zur Wand stehst, die du an den Tag legen musst.
Und daran habe ich appelliert. Und die haben mir zugehört und wir haben es umgesetzt. Wir haben 5-1 dann in Karlsruhe gewonnen. So kann man die Dinge auch lösen. Also nach dem Spiel hinzugehen, und ich wiederhole mich, und dann auf Mannschaftsteile oder. Spieler zu gehen, das halte ich für grenzwertig, wenn du auch nicht selber in so einer Verfassung bist, dass du vorangehen kannst. Aber das sind 3 Euro.
Da muss ich aber natürlich mal den Gast nicht sagen. Bitte? Das sind 3 Euro. Fußball ist nicht so kompliziert. Hm, ja ... Okay, Roman. Und unser Anspruch ist es ja immer, alle Zuschauer mitzunehmen und alle auf Stand zu bringen. Bevor wir zu tief, ohne es nochmal nachzuerzählen, in diese Thematik Kleindienst einsteigen, werden wir sie eben von A bis Z aufrollen.
Denn Tim Kleindienst hat sich in den vergangenen Tagen nicht so präsentiert, wie er es selber auch von der Mannschaft erwartet hat. Jetzt entlädt sich der Frust des Tim Kleindienst sogar auf dem Platz. Gegen Freiburg sieht Gladbachs Kapitän in der 13. Minute gelb und in der 52. Gelb-Rot. Damit erweist Kleindienst seiner Mannschaft einen Bärendienst.
Die zweite gelbe Karte ist für mich eindeutig zu hart. Er gehört glaube ich zu seinem Spiel dazu. Auch die Anzahl der Fouls war vielleicht ein Ticken drüber. Mit anderen Worten übermotiviert. Und das nur eine Woche nach seiner großen Frustabrechnung beim 3 zu 4 gegen Elversberg. Was heißt frustrierend? Also das ist einfach eine Schande. Das sind halt Totalausfälle.
Wenn wir defensiv den Job nicht noch so umsetzen bis zum Schluss, 90 Minuten plus x, dann wird es schwer, ein Spiel zu gewinnen. Das ist halt einfach was total Abfuck. Kleindienst geht sogar noch weiter und seine Mitspieler an. Wir sollten mal schnell unseren Fokus so hochfahren, dass er auch 90 Minuten hält. Weniger TikTok gucken.
Er fordert von seinen Mitspielern Fokus und Konzentration, verliert sie eine Woche später, aber selbst. Ist Kleindienst mehr Unruhestifter als Kapitän? Clemens, du warst selber Kapitän und bist jetzt eben zwei Stufen drüber in der Führung eines Bundesligisten. Wie geht man mit einem Kapitän, mit einem Führungsspieler um, der a. die Mannschaft öffentlich angreift und sich dann b. so präsentiert?
Ich habe das ja vorhin gesagt, wenn eine große Verunsicherung da ist, dann musst du gucken, dass du bei dir bleibst. Und für mich ist dann das Entscheidende, dass du diese Themen intern besprichst. Es hilft dir nichts, es hilft der Mannschaft nicht, weil so löst sie diese Themen eben auch nicht. Und deswegen, ich weiß es nicht, ich kann es nicht beurteilen, ob intern schon gesprochen wurde.
Ja, wurde offenbar vor dem Spiel am Schluss. Ja, ich weiß nicht, ob es vorher besprochen wurde, dass er vielleicht auch ein Thema hat, TikTok und, und, und. Dann kommt natürlich immer alles zusammen und man schmeißt dann alles in die Tonne rein, was dann vielleicht auch nicht so gut läuft. Aber ich finde dann erst mal intern, bevor du dich dann auch extern äußern kannst, solltest, das weiß ich nicht, wie das abgelaufen ist.
Aber ich glaube, es ist immer gut, die Themen zu besprechen, klar anzusprechen, miteinander zu sprechen. Und wie gesagt, das kann ich immer nur wiederholen, intern macht dann auch am meisten Sinn. Aber ich muss hier mal ganz kurz das sagen, weil Unruhe stifter, das ist ja definitiv nicht. Ich glaube, dass wenn man ihn in zwei Monaten auf diese Dinge anspricht, dass er dann auch sagt, das war hier falsch und da war ich ein bisschen drüber und das hätte ich lassen sollen.
Es ist einfach diese Kombination aus vielen Dingen, die momentan emotionsgesteuert ist und nicht rational. Wenn er diese Kritik los wird, ich glaube, tief im Innern meint er auch sich selber damit, auch wenn er diesen Nachsatz, und das gilt auch für mich, nicht bringt. Ich glaube schon, er hat selber auch eine hohe Erwartungshaltung an sich selber.
Er ist aus einer Verletzung zurückgekommen, die langwierig war, die schwierig war und will natürlich genauso performen wie in der Saison 24, 25, wo er noch 16 Tore geschossen hat für Gladbach. Und das funktioniert nicht, die Mannschaft funktioniert nicht. Und dann sind es diese kleinen Details, dass der Kollege neben ihm sitzt in der Kabine und trotz miserabler sportlicher Situation bei TikTok scrollt.
Und das sieht er dann und da kann ich das total verstehen, dass es mit ihm durchgeht. So nach dem Motto, Junge, hast den Schuss nicht gehört, das ist hier gerade super ernst, was machst du da? Und das entlädt sich in solchen Interviews. Das ist so die Ebene drüber, wo er dann mit ein bisschen Ruhe sagen würde, ja, hätte ich trotzdem anders kommunizieren müssen und im Grunde genommen, klar, meine eigene Leistung passt auch nicht. Das weiß er, glaube ich.
Also ich glaube, zu harsch sollte man da nicht mit ihm ins Gericht gehen. Die Frage ist nur, ob das sachlich ist. Das mit TikTok finde ich jetzt irgendwie... Doch, muss ich ganz klar sagen. Gehen wir mal ein paar Jahre zurück zu deiner Zeit, was du denn gemacht hast. Wir nehmen dir einen Spieler bei TikTok, Instagram usw.
Und auf dem Platz läuft es nicht. Ja, wenn das auf dem Platz ist, man kann doch den Leuten den TikTok nicht verbieten. Ja, aber man kann mal für eine gewisse Zeit diesen Ding mal einschränken. Wir wissen doch nicht, ob da einer in der Kabine sitzt und da rummacht. Das wissen wir doch gar nicht. Das kriegst du heutzutage nicht mehr raus.
Das Thema ist ja, wir diskutieren ja. Es muss doch ein bisschen sachlich bleiben. Aber Stefan war dabei, als es bei Bayern hieß, sie essen zu viel Scampi. Weißt du noch, Stefan? Da warst du dabei. Das ist ein schöner Moment. Die Emotionen werden wir noch steigern können. Es sind so viele Fragen, ob man ihn in Schutz nehmen muss und ob er mit Abstand sagen wird, jetzt ist Ruhe drin und ich habe einen Fehler gemacht.
Vielleicht sollte er das aber auch vorher wissen, gerade in seiner Funktion als Führungsspieler, als Kapitän. Er ist jetzt auch nicht mehr Anfang 20. Das sind Dinge, die wir diskutieren müssen. Wir tun das nach einem Spot mit Informationen von unserem Sportwettpartner. Wie versprochen, war noch eine ganz kurze Unterbrechung und die Emotionen und der Talk, der ging hier weiter.
Ich will dich noch mal fragen. Stefan sagte, er ist ja gar kein Unruhestifter. Er hat aber trotzdem für eine Unruhe gesorgt. Wie siehst du es? Ja, ich bin schon tendenziell bei Stefan. Du merkst halt, es gärt was. Du merkst, es gärt was. Ich habe ja schon angesprochen, wenn es ein Konflikt alt-jung wäre, tut keiner Kabine in keiner Sportart gut.
Und ich finde halt Ursache-Wirkung ist halt extrem wichtig zu beachten und wie gesagt, es gärt was, es ärgert ihn was, aber was bewirkst du? Du sprichst, Stefan hat auch vorhin mal gesagt, du musst alle mit reinholen, also du musst in der Wir-Form sprechen, du zählst ja klar, in der Mannschaft weiß ja gefühlt jeder, wer gemeint ist und wen er anzählt und was hat das für eine Wirkung?
Die Wirkung, die siehst du hier im Doppelpass, wir sprechen halt jetzt gefühlt 20 Minuten darüber, über seine Aussagen Und damit ist halt in Gladbach und in der Kabine keinem geholfen. Und genau das ist der eine Punkt und das haben wir vergangene Woche schon besprochen. Und jetzt kommt eben diese erste gelbe Karte nach noch nicht mal einer Viertelstunde, wo er sich von Matthias Ginter nach einem Zweikampf in der Nähe der Mittlinie so reizen lässt.
Das war die Anzahl am Ende natürlich logischerweise in dem Spiel. Natürlich ist die zweite gelbe, wo du sagst, könnte... Lass uns bei der ersten bleiben, die zweite machen wir gleich. Also er lässt sich halt total reizen. Völlig unnötig, also das ist... Ja, aber du merkst halt auch, dass da ist was in ihm, ja? Ja.
Alfred sagt völlig unnötig. Clemens, wie reagiert man da als Führung eines Vereins? Wenn du auf der Tribüne sitzt und dein Kapitän macht das nach nicht mal 15 Minuten. Herr Michael hat es gerade gesagt, da gärt was, da ist eine Unzufriedenheit da. Und das ist natürlich sehr früh in der Saison. Wir reden jetzt nach den Aussagen, die nach außen getroffen wurden, eine Woche später noch über TikTok-Aussagen, die natürlich den Gladbacherern auch nicht helfen. Und das brauchst du nicht, das braucht die Mannschaft nicht, das braucht der Trainer nicht.
Das brauchst du im Management nicht und deswegen ist es umso wichtiger, die Themen klar anzusprechen. Das ist ein ganz entscheidender Punkt, gerade wenn du dich in solch einer Situation befindest und natürlich jetzt auch am heutigen Tag dann der Trainer entlassen wurde oder selber gegangen ist. Das weiß ich jetzt noch nicht so ganz genau. Wir klären noch auf. Ja.
Die zweite gelbe Karte, die dann die Folge gelb-rot hatte. Stefan, erstmal, ist es für dich dann tatsächlich in der Situation eine gelbe und somit eine gelb-rote Karte? Zurück zur ersten das war gelb danach hat er mehr faul spiele gemacht also die zahl hat das ja im endeffekt war ausschlaggebend dafür dass er dann hier für dieses faul, gelb rot kriegt wäre das darauf folgen das erste hätte ich mir gedacht Der Schiedsrichter, sagt, fahr runter oder lass dich auswechseln.
Beim nächsten Mal muss ich dich herunterschicken. Aber wegen der Anzahl war das eine logische Schlussfolgerung. In dem Sinne, gelb-rot und dann auch korrigiert. Und ich weiß, du hättest sowas nie so extern und auch so gelöst, aber in seiner Situation, du als auch Ex-Kapitän, wie würdest du jetzt deiner Mannschaft gegenüber treten?
Würdest du dich entschuldigen, würdest du sagen, hey, auch mal mein Fehler oder lass uns das ausräumen? Was wäre dein Weg gewesen an Kleindienststelle? Aber sich entschuldigen für eine gelbe oder gelb-rote Karte, weiß ich nicht. Also, dann hätte ich mich ja nur entschuldigen müssen. Vielen Dank. Ich glaube, für den Kleindienst ist es jetzt wichtig, natürlich vielleicht zur Mannschaft zu sprechen und zu sagen, wir müssen zusammenhalten.
Der Zusammenhalt, und das hat der Clemens ja auch schon des Öfteren angesprochen, ist enorm wichtig. Lasst uns nicht auseinander dividieren. Wir müssen zusammenhalten. Ja, es war ein Fehler von mir. Ja, ich werde nächste Woche fehlen. Jetzt seid für mich da. Und wenn ich zurückkomme, bin ich wieder für euch da.
Und dann machen wir das zusammen. Das würde ich so sagen. Ich glaube, ein schöner Abschluss dieses Themenkomplexes. Und dann spielen wir nochmal den Ball rüber zu Katharina. Und da gucken wir zusammen nochmal auf ein paar Reaktionen, die sehr deutlich ausgefallen sind, in beide Richtungen, um ehrlich zu sein. Was Tim Kleindienst erstmal, was diese Aussagen angeht, anbelangt und dann aber auch diesen gelb-roten Platzverweis.
Können wir uns mal zusammen anschauen. Also einerseits, wie gesagt, positiv, andererseits sehr negativ. Also hier sagt einer, ja, wieso nicht? Er war der einzige Spieler, der sich in jeden Zweikampf reingehauen hat. Und dann wiederum bei den anderen beiden hier, die stellvertretend für sehr viele stehen, die sagen, nein, er ist eher überfordert nach so einer langen Verletzung, soll er sich mal ausschließlich auf seine Leistung konzentrieren.
Also wir sehen schon, in welche Richtung das dann hier geht. Ich fand auch ganz interessant, was ich noch gefunden habe hier, dass es auch einige gibt, die sagen, wir wollen doch immer Typen. Und zu einer anderen Zeit, beispielsweise der von Stefan Elfenberg, da war das vielleicht auch eher gewollt und auch gefordert, dass wir diese Typen haben, die dann kernige Aussagen treffen, die sich auch so in Zweikämpfe reinwerfen.
Aber die große Frage, und das gebe ich gerne mal zurück, vielleicht auch an Clemens, wo ist da dann die Grenze? Also nicht nur jetzt auf dem Platz, sondern auch, wenn es dann wieder in Richtung der Interviews geht. Weil man möchte einen Spieler, der vorausgeht, der diese Interviews auch geben muss als Kapitän.
Wie soll er sich dann in Zukunft jetzt am Mikrofon verhalten? Nach wie vor authentisch, so sehe ich ihn und es ist auch okay, wenn du als Kapitän dann auch mal eine Aussage tätigst, aber trotzdem muss dir als Kapitän auch bewusst sein, was löse ich damit aus. Und meine Erwartungshaltung an den Kapitän ist, dass er schon so ein Stück weit auch eine Sensibilität dafür hat, einschätzen zu können, was meine Aussagen dann eben auch für eine Wirkung haben.
Und in dem Moment aktuell brauchst du das nicht, aber trotzdem finde ich es wichtig, dass er bei sich bleibt, authentisch bleibt und auch als Kapitän seine Meinung kundtut. Also es gibt bei der Bundeswehr eine interessante Regel, wenn du dich über einen Vorgesetzten beschweren möchtest, dann schlaf eine Nacht drüber und wenn du es dann immer noch tun möchtest, dann mach es.
Aber ganz oft ist es so, zu 90 Prozent der Fälle, dass man am nächsten Tag mit klarem Kopf sagt, ja ich schätze es jetzt doch anders an, da war ein bisschen viel Emotion im Spiel und macht es dann eben nicht. Das kann es natürlich im Profifußball nicht anwenden. Also da wartet keiner mit dem Interview für nach dem Spiel 24 Stunden.
Aber das ist dann eben das, was passiert. Und das gehört dann zu der Entwicklung eines Menschen, auch eines Profifußballers dazu, dass er da vielleicht sich anders reguliert emotional. Und natürlich macht er viele Fehler, aber die macht er nicht, weil er da irgendwie von allen guten Geistern, sondern eben, weil diese Emotionalität ihm momentan bestimmt, was noch krasser ist, wenn es negativ läuft, als wenn es positiv läuft. Das muss man ihm zugutehalten.
Wir sprechen natürlich noch über ganz andere Themen. Das ist eine kuriose Situation, dass Clemens erst mal so viele Fragen über Borussia Mönchengladbach beantworten müsste. Aber wir sprechen natürlich über Werder Bremen, Punkt geholt in Köln, Füllkrug erfolgreich zurückgekehrt. Ganz großer Themenkomplex bei uns.
Wir sprechen über den Gegner der Gladbacher, denn die haben das alles erst provoziert mit einem 5 zu 0. Die Freiburger sind Tabellenführer und Borussia Dortmund ebenfalls makellos unterwegs. Fallrückzieher und Matcher und noch niemand spricht so richtig darüber, ob vielleicht die Doppelspitze jetzt bei Dortmund.
Borussia Mönchengladbach. Wir schulden Ihnen aber noch das offizielle Statement des Klubs. Katha. Genau, wir schauen uns das einmal gemeinsam an und wie auch die Aussagen der Verantwortlichen dort aussehen. Also es heißt als Überschrift, Borussia trennt sich von dem Trainer Eugen Polanski. Auch in der Aussage vom Sportchef Ruven Schröder ist erstmal nichts rauszulesen, dass Eugen Polanski seinen Rücktritt angeboten hatte, was ja in verschiedensten Medienberichten gemutmaßt wurde.
Also da sind wir auch noch dran, um das möglicherweise zu bestätigen. Hier wird erstmal von Ruven Schröder Folgendes gesagt. Die zuletzt gezeigten Leistungen haben zu der Entscheidung geführt, Eugen mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben zu entbinden. Eugen ist Borussia durch und durch. Wir bedanken uns bei ihm und auch bei Tobias Trulsen für ihren Einsatz für Borussia. Also Trulsen, der Co-Trainer, wird ebenfalls von seinen Aufgaben entbunden.
Es wird dann jetzt vorerst bis der nächste Cheftrainer gefunden wird, so wird es hier auch gesagt, auf Jan Moritz Lichte ankommen, der gerade erst mit Markus Gellerhaus als Co-Trainer angefangen hatte. Also beide als Co-Trainer hatten erst im Sommer jetzt gestartet bei der Borussia. Und die beiden, die werden also jetzt gegen Mainz das Ganze mindestens gegen Mainz verantworten, bis dann, wie gesagt, jemand Neues gefunden wird.
Eugen Polanski selbst sagte noch, Borussia Mönchengladbach war und bleibt mein Verein, deshalb tut es so wahnsinnig weh, dass es nun so gekommen ist. Also wir hatten auch nochmal Kontakt mit Borussia Mönchengladbach, um vielleicht auch nochmal einen der Verantwortlichen selbst ans Telefon zu bekommen. Allerdings wurde da gerade darauf hingewiesen, bitte habt Geduld, wir müssen uns gerade noch etwas sortieren. Wir sind da aber natürlich dran für Sie.
Damit schauen wir auf die Verursacher, die das angerichtet haben bei Borussia Mönchengladbach, nämlich Freiburg. Tabellenführer, noch nie so gut gestartet, drei Siege zum Auftakt. Und Julian Schuster, der Trainer, ist jetzt der beste Freiburger Trainer aller Zeiten. Das kann man auch in Zahlen nachweisen.
Leo, du hast gesagt, er ist Champions League-fähig. Ich habe gesagt, er hat Champions League-Format. Wie krass ist das, was Julian Schuster da in Freiburg geleistet hat? Vor allem mit dem Erbe, mit diesen großen Fußstapfen. Also zunächst mal, wie er reflektiert, wie er auftritt, wie er Dinge einordnet, das meine ich mit Format. Das ist einfach eine glatte Eins und dann kommt einfach, und das wird immer wieder betont, aber ich würde es heute auch gerne mal an einem Beispiel festmachen, kommt eben on top.
Das ist der SC Freiburg in Reinkultur und er spiegelt das wieder, was diesen Klub seit Jahrzehnten inzwischen ausmacht. Das war ja nicht Christian Streich alleine. Du hast Clemens Hartenbach, du hast Jochen Seier, du hast aber auch einen Florian Bruns, einen Lars Vossler. Achtung, einen Martin, nicht Jochen, Martin Schweizer, der seit Ewigkeiten die Fußballschule leitet.
Und die verkörpern Werte, die sie nicht nur irgendwo in der PowerPoint mal präsentieren, wenn du da hingehst, oder die sie einfach mal so rausblasen, sondern sie leben das. Und er ist ein Beispiel dafür. Und wenn man mal zurückdenkt, er war Kapitän. Als seine Spielerkarriere dem Ende entgegenging, saß er öfter mal auf der Bank. Hast du was gehört?
Kein Wort. Chico Höfler, Säule dieser Mannschaft. Als es weniger wurde, saß er öfter auf der Bank. Hast du irgendwas gehört? Nee. Was macht er? Jetzt spielt er U23, hilft den Jungen, wird anschließend wahrscheinlich in den Vereinen eingebunden. Geht auch jetzt für Griepe und Günther. Günther wollte ich gerade eben sagen, hörst du was? Der ist Kapitän, sitzt auf der Bank, hörst du irgendwas?
Und das ist Freiburg und das verkörpert er in Reinkultur und deshalb hat er für mich Champions League Format. Die besten fünf Freiburger Trainer, das waren ja nur fünf in dieser Bundesliga-Zeit. Es sind bekannte Namen, teilweise mit einer Ära, die geprägt wurde. Und da hat sich jetzt eben Julian Schuster darüber gestellt.
Wir haben es mal aufgezeigt, was den Punkteschnitt angeht. Markus Hork, Robin Dutt, Volker Finke. Nach ihm dachte man ja schon, so eine lange und erfolgreiche Zeit wird es vielleicht nicht mehr geben. Christian Streich hat das getoppt und Julian Schuster jetzt als Erbe, der sich da an die Nummer eins geklemmt hat. Auf dem Platz ist es eine Mannschaft, die funktioniert.
Alle ziehen an einem Strang, es funktioniert. Und ganz, ganz vorne ist ein Igor Matanovic, der knipst ohne Ende. Und jetzt schon von den Fans Igor, der Bestrafer getauft wurde. Stefan, wie genial war dieses Tor für dich? Das war wirklich klasse, auf jeden Fall. Ich glaube, 80 Prozent der Stürmer nehmen diesen Ball erst mal an und wollen ihn am Fuß haben.
Er zieht direkt ab, der spricht für das Selbstbewusstsein von Matanovic, aber auch das Selbstbewusstsein von der Mannschaft. War nicht einfach, weil er fest gespielt wurde von Ginter. Aber sie haben diese breite Brust und das war technisch perfekt. Der Trainer wurde dann natürlich darauf angesprochen, wie das so ist, weil Matanovic jetzt auch solche anspruchsvollen Bälle ohne Probleme verwertet und als der Bestrafer für andere Vereine gilt.
Und Julian Schuster hat aber danach Folgendes zu Situationen wie dieser gesagt. Das Wichtigste ist, sich dessen bewusst zu sein, dass das eine das andere bedingt. Und wenn du genau diese Arbeit eben auch verrichtest, dann ist es kein Zufall, dass du Momente eben auch mit dem Ball hast, dass du dir ein gewisses Gefühl, erarbeitest, dass du dann, wenn du auch so im Spiel dann auch drin bist, wie es Eugen auch gerade angesprochen hast, so einen Ball dann eben auch direkt nimmst.
Und deshalb ist es wichtig, sich dessen bewusst zu sein. Und da war ich letzte Woche nicht 100%ig eben auch zufrieden. Und das kann er mehr. Das hat er eben schon öfters eben auch bewiesen. Den Anspruch, dieses Limit hat er sich erarbeitet und an dem wird er eben auch gemessen. Und deshalb muss er genau das eben auch verrichten. Das hat er heute getan.
Und wie gesagt, das hat kein Zufall, dass er eben auch dann die offensive Möglichkeiten, entsprechend auch bekommt. In einer Ruhe. Irgendwo war schon auch Lob dabei, aber mehr. Das ist ja normal, das erwarte ich von ihm. Wie siehst du es? Ja, wir müssten vor allen Dingen eins mal aufhören. Wir haben ja jahrelang immer voller Bewunderung gesagt, die kleinen Freiburger, was die da machen, das ist ganz toll.
Es gibt keine kleinen Freiburger mehr. Also das ist ein großer Klub inzwischen. Das Festgeldkonto ist satter als das des FC Bayern im Moment und die Mannschaft ist wirklich, so wie sie da steht, Champions League reif auch, muss man sagen. Also das ist kein kleiner Club mehr, es ist ein großer Club. Und das werden wir in den nächsten Jahren erleben, da bin ich ganz sicher.
Leo sagte Champions-League-Format, also Julian Schuster. Der Trainer meinte er. Ich meine der Verein. Du sagst der Verein, also hat der Verein für dich schon Champions-League-Format? Ja, aber wie sie gestartet sind jetzt in die Saison und wie sie spielen, das ist ja alles beeindruckend. Ich sehe die da oben irgendwie mitspielen.
Gegenstimmen? Nein, das ist ja eine Entwicklung. Ich meine, sie standen im Euroleague-Finale. Das heißt ja, was ist der nächste Schritt in der Entwicklung? Das ist ja dann das Ziel, dass man sich qualifiziert für die Champions League. Die haben wir schon ein paar Mal angeklopft. Genau, sie haben ein neues Stadion, kommt ja auch noch dazu. Aber was wichtig ist in Freiburg, ist, glaube ich, das Umfeld, dass du Ruhe hast im Umfeld. Also du hast nicht diese Medienlandschaft wie in Hamburg, wie in Köln, in München natürlich.
Da kannst du noch auch ein Stück weit in Ruhe arbeiten, auch wenn das kein kleiner Klub mehr ist. Ein Punkt ist natürlich die Freiburger Fußballschule, wo sie immer wieder auch eine hohe Durchlässigkeit haben, wo sie immer wieder Qualität auch mit in die erste Mannschaft ziehen. Das ist einfach sensationell gut. Ich glaube, da haben sie schon ein Stück weit ein Alleinstellungsmerkmal auch in Deutschland.
Und diese Ausgewogenheit des Kaders, du hast überall Konkurrenzkampf. Da brennt jeder in jeder Minute, weil er genau weiß, ein bisschen zurückstehen und ein bisschen weniger Qualität abrufen. Dann ist der Konkurrent sofort da. Also super ausgewogen. Auch das wird die Überläsung tragen. Inwiefern können diese Punkte alle für euch eine Art Vorbild sein, dass ihr euch da ein Beispiel an Freiburg nehmt? Ich glaube.
Wir haben unsere Themen und wir haben sicherlich auch Fehler gemacht in der Vergangenheit, das muss man auch ganz klar sagen. Und man kann schon nach Freiburg schauen, weil Freiburg, es wirkt auf mich alles sehr gefestigt. Wir haben vorhin über eine Achse gesprochen, die Achse ist zweifelsohne da und sie schaffen es halt auch immer wieder, junge Spieler zu entwickeln, aus dem Leistungszentrum in die Bundesliga zu bringen, Werte zu schaffen, dementsprechende Transfer-Einnahmen auch zu erzielen.
Von daher, ich finde, Freiburg, die machen wirklich einen Top-Job. Und damit sind wir bei euch, denn das, was Matanovic aktuell für die Freiburger ist, ist Rückkehrer Niklas Füllkrug für Werder-Brim. Werder Bremen hat einen neuen alten Liebling. Niklas Füllkrug hat die Herzen der Fans im Sturm erobert und sich umgehend mit wichtigen Toren für die grün-weiße Zuneigung bedankt.
Füllkrug trifft wieder wie in den guten alten Zeiten. Der Ausgleichstreffer in Köln, schon sein drittes Pflichtspiel-Tor im vierten Spiel. So treffsicher war er seit Jahren nicht mehr. Bremen und Füllkrug helfen sich womöglich gegenseitig, Werder bringt seine Karriere wieder in Gang und Füllkrug belebt den zuletzt schwachen Bremer Sturm.
Dabei wird er tatkräftig von Ehren Dintschi unterstützt, auch diese Laie hat bis jetzt voll eingeschlagen. Noch ein Rückkehrer, noch mal volle Identifikation mit dem Klub. Und obwohl das Spiel gegen Köln nur unentschieden ausgeht, glauben wir, mit Füllgrug und Ding Chi hat sich Clemens Fritz zwei absolute Winnertypen geliehen.
War das dein Gedanke, als du die beiden zurückgeholt hast? Was für uns in diesem Jahr ganz wichtig war, war Charakter, Mentalität, Einstellung. Wir haben auch in der Saisonanalyse festgestellt, das habe ich der Mannschaft auch gesagt. Im vergangenen Jahr musste oft die Energie, von der Tribüne auf den Platz überschwappen und das kann nicht sein.
Unser Anspruch muss es sein, die Energie, die muss auf dem Platz sein und wir müssen das Stadion anzünden. Und da ist es natürlich enorm wichtig, diese Leidenschaft, diese Energie, Intensität, Aggressivität auf den Platz zu bringen. Und mit Niklas und Ehren, das sind natürlich zwei emotionale Laien, das muss man auch ganz klar sagen.
Sie haben beide eine Vergangenheit. In Bremen sind Werder enorm tief verbunden. Und da weißt du natürlich auch, zum einen kenne ich die Jungs beide ganz gut und du weißt auch, was du dann eben auch für Werder kriegst. Du kannst wissen, wie das auch funktioniert und was es auch mit dem Image macht, mit den Fans macht, wenn ein Füllguck zurückkommt, ein Ding-Cheat zurückkommt.
Wie einfach war es denn, die zu holen? Boah, war tatsächlich beides nicht so ganz einfach, ehrlicherweise. Und zum einen waren natürlich auch gerade bei Ehren andere Interessenten da. Da haben wir viele Gespräche geführt, natürlich auch mit den Freiburgern, aber auch mit Ehren. Bei Niklas war es so, wir sind, kann ich auch ganz ehrlich sagen, wir waren im Winter schon im Kontakt, zu Beginn des Sommers auch schon.
Es hat sich jetzt ein Stück weit auch gezogen, dass so eine Laie dann eben auch umsetzbar ist. Und man muss auch da ehrlicherweise sagen, ohne Niklas zutun. Also wenn er nicht auf viel Geld verzichtet hätte, wäre diese Laie gar nicht möglich gewesen. Er hat es auch auf der Pressekonferenz gesagt, als er bei uns vorgestellt wurde.
Er wird jetzt anders bezahlt, er wird mehr an Emotionen bezahlt. Und wenn man dann die Bilder auch sieht, die Freude in seinem Gesicht, mit wie viel Herz und mit wie viel Leidenschaft er dann auch dabei ist. Das freut uns zu sehen und umso schöner ist es natürlich auch, wenn er die Tore macht, die uns natürlich auch sehr, sehr gut tun.
Du schaust immer da vorne auf den Monitor. Ich glaube, du wartest, bis wir das Tor von Niklas Brückuck von gestern Abend einspielen. Machen wir natürlich direkt. Und da sieht man ja das, was du auch beschrieben hast, diese Freude. Gibt es eine Analyse, Stefan, etwas, was dir aufgefallen ist? Ja, ein Stück weit, dass er auch ein Instinkt-Fußballer ist.
Also, dass er genau weiß, da könnte der Ball runterfallen. Wenn das so ist, muss ich genau da stehen und schließe sofort ab. Viel mehr gibt es da zu dem Tor eigentlich gar nicht zu sagen. Er ist der Einzige, der sich zum Ball bewegt in der Situation, als er runterfährt. Genau, alle schauen und er hat halt diesen Instinkt und das spricht ja auch für ihn.
Also nicht nur sein Kopfballspiel und Mitspielen und so weiter, sondern auch dieser Instinkt ist, glaube ich, ganz entscheidend. Viel wichtiger ist aber bei Werder Bremen, dass diese Emotionen und dafür muss ich dir auch in der Hauptverantwortung wirklich ein Kompliment machen. Du saßt schon mal hier in einer Situation, die nicht so einfach ist, wo wir diskutiert haben über Boniface und es ist überhaupt der Richtige.
Ich glaube, er hat zwei Volltreffer gelandet mit Dingschi und mit Füllkrug, die einfach sofort reinpassen. Sie brauchen keine Zeit, sich einzugewöhnen oder wie auch immer, sondern das funktioniert sofort. Und du gibst ein Zeichen an das Publikum, weil die wollten genau das haben und das ist deren Traum.
Und wenn du das dann umwandelst in Leistung, dann kann das wirklich eine sorgenfreie Saison werden. Also großes Kompliment. Und er ist auch, muss man auch ehrlicherweise sagen, er ist auch enorm wichtig für die Kabine. Das wollte ich auch sagen. Wie Niklas sich auf das Training vorbereitet, wie er sich nachbereitet.
Und das ist eben auch wieder für unsere jungen Spieler, dann auch dahin zu schauen, zu sehen, hey, Niklas Füllkrug, wie setzt er das eigentlich um? Da können die auch wachsen, auch in seinem Schatten. Im Endeffekt deckt er drei Pakete ab. Auf dem Platz, in der Kabine und die Kurve. Und mehr kannst du nicht bekommen. Und ich glaube, wenn du in der Kabine sitzt und du hast Niklas in der Kabine und auch vor allem, wenn du dann rausgehst Richtung Platz und du weißt, der steht in der Reihe, fühlst du dich halt auch als Mitspieler einfach besser.
Noch ein vierter Faktor vielleicht, auf der Bank ausgewechselt ist. Und dann mitcoacht und junge Spieler mitreist und auf dem Platz Input gibt, weil er eben Werder lebt. So hat man den Eindruck. Insofern war das natürlich alles, was ihr sagtest, total nachvollziehbar, ihn zurückzuholen. Gab es denn auch irgendwo ein Risiko bei diesem Transfer? Ich bin ja immer bei Romantik-Transfers, zuckt man ja im ersten Moment, aber das ist ein absoluter, Volltreffer, auch Ehren.
Generell ist ja bei Werder, ich bin ein großer Freund des Graubereichs in den Diskussionen. Stefan, wie man sieht optisch, ist ja auch ein Freund von Grautönen. Zu diesen Transfers, die wir hinlänglich besprochen haben, wir haben ja oft auch mehrere Wahrheiten. Und natürlich hätte einiges besser laufen können in der Vergangenheit.
Und natürlich, glaube ich, hat auch der eine oder andere vielleicht eine Strategie vermisst, um zu erkennen bei den Transfers, wo wollen wir hin? Aber ihr habt halt auch einfach, ihr habt auch ein paar Zwänge zu erfüllen. Und da geht es um strukturelle Defizite. Und ich weiß nicht, wie viel du sagen möchtest, damit es sich nicht wie eine Entschuldigung anhört, Aber wenn du einen neuen Mann für Kaderplanung und Strategie holst, Achtung, nicht Jörg Pilawa, sondern Markus Pilawa, auch da ist der Name gefährlich.
Und du erzählst dem, den Backhaus-Transfer, den verrechnen wir erst mal im alten Geschäftsjahr, weil wir den da noch brauchen. Und jetzt fangen wir auf dem Transfermarkt an mit 15 Mio, aber übrigens bei minus 15 Mio, bis wir handlungsfähig sind. Das gehört ja auch alles zur Wahrheit. Und insofern musst du halt auch mal kreativ sein. Und wenn dann ein Romantik-Transfer sich so anbietet wie die beiden, dann hast du alles richtig gemacht.
Clemens Nick, die ganze Zeit schon zustimmend. Das Transferthema ist natürlich ein großes... Ich wollte nicht vorgreifen. Hast du, aber nicht schlimm. Es ist natürlich alles auch richtig. Du noch kurz zu Völkuk. Ja, genau, weil auf den ersten Blick sagt man ja, klar, das passt. Er war da erfolgreich und jetzt holt man ihn zurück. Aber auf den zweiten Blick, was für mich dann doch irgendwo...
Ich nenne ihn jetzt einfach mal mutig, weil die letzten Jahre bei West Ham, bei Mailand, hat er nicht performt. Das hatte Gründe, aber drei Tore im Ausland und man hat sich viel von ihm versprochen. Und unter dem Gesichtspunkt ihn dann zurückzuholen, ist dann schon auch ein richtig, richtig, richtig starker Move.
Verbunden eben auch mit der Herangehensweise. Man fährt hin, man trifft sich, man spricht mit den Spielern und holt sie auch, weil sie charakteristisch in diese Mannschaft passen. Da kannst du gleich nochmal was zu sagen, eben zum Verein. Aus voller Überzeugung. Also da läuft vieles richtig. Er hat ja jetzt schon drei Tore gemacht in diesen wenigen Pflichtspielen, also mehr als bei den Vereinen, die du genannt hast zuvor. Aber vielleicht ist Werder Bremen einfach eine schöne Spielwiese für Comebacker, für Rückkehrer.
Auf die wir sehr gerne einmal schauen, aber erstmal müssen wir noch ein Foto zeigen von der Unterstützung, die Werder Bremen gestern im Auswärtsblock hatte. Das ist nämlich nicht irgendeine Frau, die wir hier sehen, sondern das ist die Schwester von Flo Wirz, Juliane Wirz, die ihrerseits selbst Fußballerin bei Werder Bremen ist und am Tag zuvor auch nochmal kurz den Derbysieg gegen den HSV eingetütet hat.
Deswegen hier auch nochmal Derbysiegerin Support, wie Werder Bremen das formuliert. Also das nochmal eine schöne Geschichte, die wir natürlich auch noch mitgeben wollten. Und dann, ja, wir kommen zu Rückkehrern, die gut funktioniert haben bei Werder Bremen und die sehr prominent sind. Claudio Pizarro, wenn Sie mal überlegen, wie oft war der bei Werder Bremen?
Ja, ganze fünfmal. Viermal ist er zurückgekehrt. Er ist also womöglich derjenige, der dort die Liste ganz oben anführen darf. Dann haben wir Tim Borowski, der die meiste Zeit seiner Karriere auch beim SV Werder Bremen verbrachte. 2004 er ja deutscher Meister wurde. Selbst nach einer Station bei den Bayern dann nochmal zurückkam.
Hat ihm nämlich sehr gut gefallen. Thorsten Frings ebenfalls, der war aber nicht nur bei den Bayern zwischenzeitlich, sondern auch noch bei Borussia Dortmund, hat ja später dann auch noch ein Traineramt übernommen bei Werder Bremen. Und dann haben wir noch Andreas Herzog, der wurde vorhin bei uns in der Besprechung gemutmaßt, na gut, der war auch bei den Bayern, war nur eine kurze Station, ein Jahr.
Könnte vielleicht auch an Oliver Kahn gelegen haben, dass er dann so schnell wieder zurück wollte. Hier wird schon gelacht, vielleicht finden wir auch noch mal ein paar Fotos. Also da geht es um die Geschichte, dass er da vielleicht mal ein bisschen durchgeschüttelt wurde bei dem Spiel gegen den VfB Stuttgart.
Weil nicht ganz gefallen hat, zumindest Oliver Kahn nicht gefallen hat, wie er da agiert hat. Also er ist auch zurückgekehrt zu Werder Bremen und dann nochmal fünf Jahre dort mit Grün-Weiß gespielt und war, glaube ich, auch ganz happy, dann wieder zurückkehren zu dürfen. Vielleicht stellen wir mal an Clemens Fritz die Frage, warum das so gut funktioniert bei Werder Bremen mit den Rückkehrern, im Vergleich auch zu anderen Klubs.
Ich glaube, die haben alle festgestellt, als sie dann aus Bremen weg waren, wie schön es denn doch in Bremen ist. Und deswegen sind sie alle wieder zurückgekommen. Kurze Antwort, aber... Nein, Cedric, du hast es gerade gesagt, gerade bei Niklas jetzt in den letzten Jahren, als er weg war, oder bei Westheim oder auch AC Meiler, der hat natürlich nicht die Spielzeit gehabt.
Und natürlich ist das, du hast vorhin nach einem Risiko gefragt, natürlich ist das auch ein Stück weit ein Risiko. Und da ist es dann eben umso wichtiger, auch in den Gesprächen, die wir geführt haben mit ihm, es war eine totale Überzeugung da. Niklas hat gebrannt und du hast gemerkt, der ist fit, der ist heiß, er will es sich nochmal beweisen, er will es allen anderen beweisen und diese Energie dann eben auch zu spüren, war für uns enorm wichtig, auch dieses Commitment von ihm zu bekommen.
Von daher waren wir uns dann auch alle sehr, sehr schnell einig, dass wir das umsetzen sollen und dass es natürlich dann jetzt auch so klappt, davon hätten wir jetzt auch nicht ausgehen können. Niklas hat zwar eine Vorbereitung gespielt, jetzt keine Testspiele gehabt in der Vorbereitung, diesen Spielrhythmus, den du dann auch brauchst, um dann deine bestmöglichen Leistungen zu bringen und umso schöner ist, dass es aktuell funktioniert.
Wichtig ist aber auch, dass wir ihm den Rucksack nicht zu schwer werden lassen, weil es ist nicht nur Niklas Völkrug, es sind auch andere Spieler, die Führung übernehmen müssen, die sich auch vor die Mannschaft stellen müssen, um dann auch gemeinsam diesen Weg dann auch weiter zu gehen. Gott, also für den Rucksack nicht schwer werden lassen. Das mache ich sehr gerne.
Ein bisschen von eurer kleinen Kasse rausnehmen. Und sprechen natürlich über die Auflagen, die Leo schon angesprochen hat, da bei Werder Bremen und alles was im Sommer so passiert ist, wann was passiert ist und warum etwas passiert ist und auch über das Spiel von gestern Abend, Köln, Werder 1. Und haben kurz vor unserer Unterbrechung gesagt, das Spiel an sich beim 1.
FC Köln begann ja für Werder alles andere als leicht. Unter anderem mit dieser zehnte, sechste Minute, Recher, Handspiel und Elfmeterpfiff für Köln. Sieht es jemand von euch so, als dass er sagt, Fehlentscheidung, kein Handspiel? Können die Situation gleich nochmal aus einer anderen Einstellung. Schiedsrichter war sich sehr sicher, hier kommt der Ball. Ja, ich glaube nach den Regeln ist das richtig, aber ich finde diese Regel halt nach wie vor merkwürdig.
Clemens, hast du es gestern anders wahrgenommen, gesehen? Ja, oder? Ich bin ehrlich, ich sehe es jetzt wirklich tatsächlich zum ersten Mal. Ich wollte gestern nicht mehr hinschauen, weil ich irgendwie schon so ein Gefühl hatte. Und ich habe auch das Gefühl nach wie vor, wenn ich das so sehe, dass er eigentlich.
Den Arm wegziehen will. Aber Krauzone. Krauzone. Wie mein Anzug. Sehr schön. Nee, dunkler Grau. Komm noch mal, du kannst gerne noch mal hinschauen. Wird natürlich jetzt von Skiri verdeckt. Das ist ein Torschuss. Natürlich nicht gewollt, der Block. Ja, ich mache den Regeln ja. Ein Glück für Werder, dass der Elfer nicht reinging. Wir haben den Elfer von Dalinga, achte Minute.
Hast du da hingesehen, Clemens? Ja, tatsächlich ja. Hervorragend gehalten. Also wir wissen, dass wir in Karl einen sehr, sehr guten Torhüter haben. Und das hat man auch gemerkt, tat ihm auch gut. Ich weiß gar nicht, wann wir das letzte Mal den Elfmeter gehalten haben. Das ist, glaube ich, schon sehr, sehr lange her.
Von daher, es war auch ein wichtiger Moment für uns im Spiel. Ich muss aber auch ehrlich sein, ich hatte danach so ein Stück weit die Hoffnung, dass wir das Momentum dadurch auch auf unsere Seite ziehen können. Und den Vorwurf müssen wir uns machen, weil das ist uns in dem Moment nicht gelungen. weil die Kölner dann in so eine Druckphase reingekommen sind, die wir hätten auch besser auflösen müssen.
Bevor wir zu diesem Tor kommen, das dann die Konsequenz aus dieser Druckphase war, Heinen als Torwart, ihr habt auch noch Schlager, also den österreichischen WM-Torhüter geholt, habt ihr jetzt auf dieser Position nach Backhaus doppelt gut besetzt. War da auch Risiko dabei? Oder war das ganz klar von Anfang an, Heinen die Eins und Schlager die Zwei, als ihr ihn geholt hattet?
Also ich glaube, es ist eine Grundvoraussetzung, über zwei gute Torhüter im, Kader zu verfügen. Wir haben auch noch einen dritten mit Kolle. Aber auch im letzten Jahr, wir hatten mit Mio natürlich einen Torhüter, Karl dahinter, wirklich schon eine hohe Qualität und das war schon auch unser Anspruch, das in diesem Jahr auch wieder reinzubringen.
Und ich finde, es ist immer enorm wichtig, auch dieses Charakterliche, dass du eine gute, homogene Torhütergruppe auch hast, dass die sich gegenseitig pushen. Und ich bin super happy, dass es uns gelungen ist, auch Alex Schlager dann dazu zu holen. Das war auch nicht selbstverständlich als WM-Torhüter, aber wenn ich das auch sehe im Training, der kam erst im ersten Training, der kannte jeden Namen, der hat sofort angefangen zu pushen, zu motivieren.
Und das willst du dann im Endeffekt auch sehen. Und da fühlen wir uns schon sehr, sehr gut aufgestellt auf dieser Position. Aber spielen will er nicht immer? Oder akzeptiert er die Zweierrolle da als Nummer zwei? Ist ja nicht einfach für einen Torhüter. Wir haben schon von Anfang an gesagt, dass Kahn natürlich auch mit einem Vorschuss in die Vorbereitung reingeht. Er hat das bestätigt. Er bestätigt es nach wie vor mit guten Leistungen.
Aber trotz alldem ist es auch wichtig, dass er gepusht wird, dass er spürt. Da hängt einer bei mir im Nacken drin. Ich muss auch in jedem Training meine bestmögliche Leistung abrufen in den Spielen. Am Wochenende dann natürlich sowieso. Und von daher ein guter, gesunder Konkurrenzkampf, auch auf der Torhüterposition, der tut schon auch gut.
Und dann kam dieses Tor, das du angesprochen hast, die Konsequenz des Drückens von Köln. Eine Druckphase und das Tor von Maina. Stefan, wie hätte Werder das besser verteidigen können? Ja, wir haben ja den Pass gesehen in der Spieleröffnung, der natürlich dann mit dem Tor fatal war. Du gehst sofort in die andere Richtung und in die Bewegung.
So ein Ball darf dir eigentlich nicht passieren, wir hätten es anders lösen können. Ich meine, das ist ein Spielplan, so wollen wir eröffnen. Aber manchmal ist es auch ein guter langer Ball, wenn ich einen Füllprobe vorne drin habe, da zu spielen und auf den zweiten zu gehen. Aber das war eine schwierige Phase für Werder Bremen überhaupt im Spiel.
Also es hätte dann auch auf 2-0, hätten die Kölner stellen können, das haben sie dann nicht geschafft. Und dann kam Werder Bremen so Stück für Stück zurück ins Spiel und haben sich belohnt dann mit dem 1-1 durch Füllkrug kam. Aber in dieser Phase, das hat man eben auch gesehen bei dem Pass, wir hatten auch totale Positionierungsprobleme. Wir haben drei Leute eigentlich, die den gleichen Raum belaufen.
Dadurch machst du das Spielfeld wieder eng, dann kommt es zum Fehlpass zustande. Sicherlich in der Situation darfst du den auch nicht spielen. Aber auch da hatten wir Themen in der ersten Halbzeit, was die Positionierung angeht. Tschuki, Ehren viel zu dicht aufeinander. Das hätten wir einfach auch in Summe. Natürlich musst du das noch besser lösen.
Es waren ja mehrere Fehler, also gerade im Spielaufbau. Das hat dann auch Füllkrug im Nachhinein angesprochen, aber natürlich auch ganz anders kritisiert als Kleindienst, den wir vorhin als Thema hatten. Sondern so eine Kritik, die dann Füllkrug äußert und auch äußern darf und auch so temperiert, dass sie nicht als böse Kritik wahrgenommen wird.
Inwiefern nimmt er da dann tatsächlich alle mit oder ärgert euch, wenn er dann kritisiert gleich nach so einem Spiel? Nein, es gehört dazu. Ich finde es auch gut, wenn die Sachen klar angesprochen werden. Das ist natürlich immer die Frage vom Wording. Wie sprichst du zusammen? Wie bringst du das rüber? Und es ist ja auch wichtig, dass wir da auch eine Klarheit drin haben. Und das ist das, was ich auch vorhin gesagt habe.
Niklas ist reifer geworden. Er ist eher auch auf der Sachebene, weniger auf der emotionalen Ebene unterwegs. Und dann ist das total legitim, das in der Form eben auch anzusprechen. Ich meine, wir müssen es ansprechen, wir wollen es verbessern. Und wenn wir dann solche Fehler machen, die vorher auch natürlich, oder wo klar auch gesagt wurde, so wollen wir eröffnen, so soll unsere Positionierung sein. Und wenn wir es dann eben auch falsch machen, dann müssen wir drüber reden.
Was ist für dich der Unterschied zwischen der Kritik, die Füllkrug sanft geäußert hat und der die Kleindienst vergangene Woche geäußert hat? Was macht Füllkrug besser? Was macht er besser? Ich glaube, er spricht hier ja einen gewissen Punkt an, dass wir eben in dieser Spieleröffnung das besser lösen müssen.
Und da gehören ja alle dazu. Er ist ja ein Teil von dem Ganzen. Und Kleindienst ist halt, und nochmal auf das Thema, und dann schließen wir das aber auch ab, auf Spieler draufgegangen. Also nicht nur im Verbund, sondern wirklich auf Mannschaftsteile. Und das darfst du halt nicht machen. Das hört sich natürlich anders an, wenn du einen Punkt aus Köln mitnimmst oder du hast eine Niederlage gegen Elbersberg im Gepäck, dann hört sich das sowieso ein Stück weit anders an.
Stefan erinnert sich an den Anfang der Show und hat gesagt, in der Wir-Form. Und genau das hat er gemacht. Er hat in der Wir-Form gesprochen, hat es total sachlich erhalten. Er hat gesagt, wir müssen Dinge qualitativ besser zu Ende spielen. Also wenn du das nicht mehr sagen darfst, dann... Darf er. Ich sage nur, top formuliert und alles ist gut.
Rückkehr von Mitch Weiser. Aber wir haben die Tränen gesehen, wir haben sie natürlich auch da. Was bedeutet es für ihn, Clemens, und auch für euch als Verein, dass er wieder zurück ist als Spieler und als Mensch? Zum einen hat er eine enorm hohe Qualität. Für mich ist er ein Instinktfußballer, der das Spiel fühlt. Er weiß ganz genau, wie er sich in welchen Situationen bewegen muss.
Er ist ein polyvalenter Spieler, der mehrere Positionen auch spielen kann, was für uns auch enorm wichtig ist. Und wenn du nach, weiß ich nicht, 480 Tagen, du liebst das Spiel, du kommst nach 480 Tagen zurück, du willst wieder auf den Platz. Und es ist einfach schön zu sehen, wie es dann auch ein Stück weit aus dir rausbricht, nach all der Arbeit in der Reha.
Weil das ist natürlich auch ein Weg, den du dann durchschreiten musst. Deswegen, wir sind alle super happy, dass er wieder da ist und auch, dass wir gestern dann mit einem Punkt nach Hause fahren konnten. Dann war die Stimmung im Bus dann auch besser. Das ist eine große Herausforderung. Das ist eine große Herausforderung. Das ist eine große Herausforderung.
Du kriegst es dann mit, wie die Stimmung im Bus ist? Du warst doch gar nicht dabei, oder? Ich gehe davon aus, dass die Stimmung nach einem Unentschieden besser ist als nach einer Niederlage. Ich dachte schon, es gab eine Busfeier, von der wir nicht wissen. Aber das spielt alles in diesen Faktor Menschlichkeit ein, den der Verein offensichtlich hat.
Denn dieser Umgang miteinander, dieses sich gegenseitig aufrichten, miteinander sprechen, das muss ja irgendwas sein. Wir haben gerade von Katharina die Liste gehört, derer, die permanent zurückkommen. Wir sehen jetzt bei Füllkrug, nachdem er irgendwie vorher jahrelang oder einige Zeit im Ausland nicht funktioniert hat, dass er jetzt wieder funktioniert.
Wir sehen bei Mitchell Weiser, dass er in Tränen ausbricht, weil er nicht nur wieder Fußball spielen kann, sondern das eben auch bei Werder machen kann. Ich glaube, das ist ein Faktor für seine Tränen. Und das alles spielt ein in die Karte Menschlichkeit und super Umgang. Und das in diesem sehr volatilen, hochprofessionellen, super gehypten Geschäft, als Wert noch so vertreten zu können. Und du siehst es immer wieder an einzelnen Charakteren.
Ich finde, das ist was, was Bremen einzigartig macht. Und ja, da kann man echt mal Komplimenter spielen. Und du gewinnst ja auch an Qualität. Also Weißer hat ja, als er fit war, wirklich auch mit den Unterschied ausgemacht. Ich glaube, Schlotterbeck ist jetzt zurückgekommen beim BVB-Stand in der Startelf.
Du hebst ja sofort die Qualität an. Und das ist nicht nur von der menschlichen Seite. Klar, du hast eine Leidenszeit, du bist isoliert, du machst eine Reha, und du kommst wieder zurück zum Team und betrittst wieder diesen grünen Rasen, was wir erleben und lieben. Ich glaube, das sind so Momente. Und ich glaube, bei Schlotterbeck genau dasselbe.
Nach einer langen Leidenszeit bei der WM sich verletzt. Und jetzt steht er wieder da. Du hebst sofort das Niveau der eigenen Mannschaft an. Und insofern ist Weiser im Grunde ein gefühlter Neuzugang, also ein Transfer, den man gar nicht tätigen musste. Und jetzt schauen wir gleich auf die Transfers von Werder Brim und auch die Finanzthemen, die wir vorhin schon angesprochen haben, machen das nach einem einzigen Spot.
Wir sind zurück mit den Themen, die wir im Sommer beschäftigt haben. Wir sind zurück mit den Themen, die wir im Sommer beschäftigt haben. Clemens Fritz konnte es vor der Saison den Bremer Fans nicht recht machen. Er musste mit Koulibaly, Backhaus und Schmied drei absolute Leistungsträger verkaufen, durfte aber aus dem Transfererlös von über 40 Millionen Euro nicht mal 8 Millionen in Neuzugänge investieren.
Es lag an der prekären Kassenlage. Fritz musste deutlich mehr einnehmen, als er ausgeben durfte. Er sorgte so zwar für Entspannung auf dem Konto, aber für Unruhe bei Fans und Medien, die sich Sorgen machten, ob der Bremer Kader ohne teure Neuverpflichtungen überhaupt Bundesliga-tauglich ist. Seit dem Punkt in Köln und dem Sieg gegen Leipzig sind diese Sorgen zwar wohl etwas kleiner geworden, aber...
Der Marktwert des Bremer Kaders ist dramatisch gesunken. Ein sportliches Risiko und ein Bremsklotz für die Entwicklung des Klubs. Nur Abstiegskampf kann eigentlich nicht die Bremer Perspektive sein. Die Fans sehnen sich nach mehr Party. Wir fragen daher, wie lange muss der SV Werder noch so kleine Brötchen backen, Herr Fritz?
Wie lange müsst ihr kleine Brötchen backen? Oder wie lange darfst du weniger ausgeben, als du einnimmst? Also man muss ja sagen, die Erwartungshaltung im Umfeld ist schon sehr hoch. Wir sind damals nach dem Jahr in der zweiten Liga aufgestiegen, waren sehr, sehr stabil, haben gute Abläufe gehabt, auch in unserer Art des Spiels oder wie wir auch gespielt haben.
Trotz alledem, wir haben wenig Werte geschaffen. Und das hat uns so ein Stück weit natürlich auch dann in Schwierigkeiten gebracht, weil wir in den vergangenen Jahren nicht die nötigen Transfereinnahmen erzielt haben, die wir hätten erzielen müssen. Wir haben dann vor zwei Jahren gesagt, wir müssen unsere Strategie ein Stück weit ändern.
Wir müssen junge Spieler einbauen, wir müssen Werte schaffen und natürlich ist der Marktwert des Kaders gesunken. Aber das ist jetzt wieder unsere Aufgabe, den eben über die Saison hinweg auch wieder zu steigern. Und das ist natürlich so der schmale Grad, den du hast in der sportlichen Stabilität, aber eben auch junge Spieler zu entwickeln. Da brauchst du ein stabiles Gerüst natürlich auch dafür. Das war natürlich im letzten Jahr auch nicht vorhanden bei uns.
Deswegen war es für uns in diesem Jahr auch umso wichtiger, eine stabile Achse zu haben aus Führungsspielern, damit die jungen Spielern dann auch nebendran reifen können. Und natürlich ist unser Ziel, so schnell wie möglich auch wieder vielleicht. In anderen Sphären zu denken. Trotzdem ist es umso wichtiger, aktuell auch in der Realität zu bleiben.
Wir müssen hanseatisch wirtschaften. Wir werden keine verrückten Sachen machen. Das muss man auch ehrlicherweise sagen. Aber trotz all dem wollen wir uns auch weiterentwickeln und den Blick nach vorne richten. Michael hat vorhin ein paar Themen so angerissen. Das sind ja Vorgaben. Du sagst ja auch, wir müssen diese Vorgaben erfüllen.
Für die, die es vielleicht nicht einordnen können, dieser Transfersommer hat euch ein Plus von über 30 Millionen beschert. Diese Abgänge mit Backhaus, mit Schmid, mit Koulibaly. Da könnte man ja jetzt, wenn man es simpel betrachtet, sagen, da muss doch Geld da sein. Warum steht dir nicht diese gesamte Kohle für den Kader zur Verfügung? Wo geht dieses Geld, dieser Überschuss hin?
Also mein, muss man auch ehrlicherweise sagen, ein ablöserfreier Wechsel ist ja auch kein ablösefreier Wechsel mehr heutzutage. Das fällt ja auch ins Geschäftsrein. Wir haben Beraterkosten, die dazukommen. Es ist jetzt nicht so, dass wir kein Geld investieren. Soll Handgeld geben bei Transfers. Kommt auch noch dazu. Also wir sind in diesem Jahr auch schon ins Risiko gegangen, bei Investitionen. Irgendwann kommst du an einen Punkt und sagst, jetzt brauchst du erst mal Verkäufer, um dann auch nochmal was machen zu können.
Wo geht das Geld hin? Wir haben natürlich auch in den vergangenen Jahren enorm in die Infrastruktur investieren müssen. Wir haben unsere Plätze komplett neu gemacht. Wir sind gerade im Bau eines neuen Leistungszentrums, unser Platz 11, das Funktionsgebäude musste neu gebaut werden. Wir haben eine Anleihe noch aus Corona, die natürlich auch bedient werden muss.
Und wir haben natürlich auch noch Kredite auf dem Stadion liegen, die natürlich auch finanziert werden müssen. Das sind natürlich Themen, wo du dann eben auch deine Verbindlichkeiten hast. Und das, ich habe es eingangs gesagt, wir haben in den letzten Jahren nicht die Transfereinnahmen erzielt, die hätten erzielt werden müssen.
Und deswegen war es in diesem Sommer eben auch so, dass wir nicht aus dem Vollen schöpfen könnten, aber auch in den nächsten Jahren. Wir haben nach wie vor Abstieg, Zweite Liga, TV-Einnahmen. Da klafft nach wie vor eine Lücke von 10 Millionen zuvor dem Abstieg und heute. Das können manchmal ein, zwei, drei Plätze sein, aber das ist eben das.
Mannschaft entwickeln, in der Tabelle gerne hochkrabbeln, um dann da auch wieder mehr TV-Einhaben zu machen. Das nennt sich negatives Eigenkapital, glaube ich. Das ist tatsächlich positiv noch. Aber wir müssen aufpassen, dass es nicht negativ wird, ja. Wenn es dann zu negativ wird, gibt es einen Punktabzug. Und deswegen muss es jederzeit, auf dem Transfermarkt müssen Überschüsse erwirtschaftet werden.
Strukturelles Defizit, habe ich immer gehört. Aber zu weit gehört ja auch dazu, wir sind ja nicht der einzige Verein. Ich will auch nicht hier sitzen und klagen, trotz alldem. Das sind Herausforderungen, mit denen wir leben müssen. Und wir natürlich dann versuchen, die bestmöglichen Kaderentscheidungen zu treffen. Und dann hat man noch eine Mannschaft in der Frauenfußball-Bundesliga.
Noch eine ambitionierte zweite Mannschaft kostet ja auch alles Geld. Das ist tatsächlich so, ja. Inwiefern, Michael, siehst du da ein Risiko, wenn man natürlich nur begrenztes Geld zur Verfügung hat, einen Kader zu verbessern? Inwiefern ist das Risiko da, dass dann halt ein weiterer Abstieg eine Konsequenz wäre, wenn wir nicht mehr ins Gewicht fallen?
Ja, klar. Kremlens hat es ja angesprochen, du musst halt die Balance finden. Und das ist schwer. Deshalb hatte ich ja vorhin auch von den Grautönen gesprochen. Fakt ist, ich sage es jetzt einfach nochmal, wie gesagt, weil du von den Transfereinnahmen gesprochen hast, der Backhaus wird im alten Geschäftsjahr verrechnet.
Da bleibt von dem Transfer gar nicht mehr so viel übrig. Das sind ja Sachen, die muss man vielleicht auch mal nach außen erzählen, damit die Fans dann auch wahrnehmen und verstehen. Aber du hast natürlich vollkommen recht, du bist eigentlich die Einzige und man muss einfach kreativ sein. Und das, was ich vorhin angesprochen habe, mit Verlaub, das wirst du ja schon mal gehört haben, wahrscheinlich wollen die Leute im Verein und auch die Fans halt irgendwie eine Strategie mal erkennen auf dem Transfermarkt.
Es sah bei euch ab und an so aus, ihr habt dann reagiert, wenn es notwendig war. Und ich glaube, so gefühlt sehen sich die Werder-Fans und ich habe tatsächlich einige im Freundeskreis, sondern eine Strategie zu erkennen, okay, da wollen wir in zwei, drei Jahren mit dieser Mannschaft sein. Und ich habe den neuen Kaderplaner angesprochen, der ein gutes Renommee hat.
Und mit Wojcik, mit Stalmach, mit Schuki, hast du jetzt erste Ideen? Das sind junge Spieler, da kannst du mit Karton Werte generieren. Ob die Geschichte dann aufgeht, ist wieder eine andere. Aber das ist zumindest mal erkennbar, dass da eine Idee dahintersteckt. Wir haben gerade zwei Leihspieler gefeiert.
Die kommen ja on top. Ja gut, die on top. Aber man muss ja auch sagen, das ist trotzdem immer ein zweischneidiges Schwert, weil die Leihspieler sind nach einem Jahr wahrscheinlich auch weg. Oder du musst dann tief in die Tasche gehalten. Ich kann das auch verstehen, wenn eine Strategie bemerkert wird. Wir hatten schon auch im letzten Jahr und auch in diesem Jahr eine ganz klare Strategie.
Was natürlich auch zur Wahrheit dazu gehört, in diesem Jahr war es auch nicht unsere Strategie, fünf Leichtspieler zu haben. Aber wir mussten dann eben auch auf gewisse Themen reagieren. Wir haben einen Jens Day, der sich drei Tage vor Transferschluss verletzt hat. Den kannst du nicht eins zu eins ersetzen.
Am Deadline-Day verletzt sich dann noch ein Justin Jinmar. Wir haben natürlich auch einen Mitchell Weiser, wir haben gerade darüber gesprochen, 483 Tage ausgefallen. Ein Felix Agu, Außenverteidigerposition, die uns dann auch nicht zur Verfügung stand, wo wir dann einfach auch gesagt haben, wir müssen auf den Außenverteidigerpositionen schon nochmal mit einer weiteren Laie reagieren, weil dieses Risiko können wir sonst nicht eingehen.
Die Frage wäre vielleicht in dem Sinne auch, also das ist alles total nachvollziehbar. Der Stay war etwas, was nicht planbar war. Für den war es ja auch so, da musstet ihr erst mal den Sommer Überzeugungsarbeit leisten, ob er überhaupt bleiben möchte. Und bleibt bei Bremen euer wichtigster Offensivmann.
Es gibt die Frage, wann hattest du Planungssicherheit? Mit welchem Geld du einen Kader zusammenstellen kannst? Weil es gibt natürlich Bundesligisten, die wir in die gleichen Schublade einordnen würden bei euch. Auf Augsburg, vielleicht Mainz, vielleicht Freiburg, wahrscheinlich über euch, was das Finanzielle angeht.
Aber die machen ihren Kader viel früher fertig, als du es wahrscheinlich konntest. Wann konntest du deinen Kader fertig planen? Du hast drei Last-Minute-Transfers tätigen müssen. Ja, das ist ja das, was ich eingangs gesagt habe. Wir haben darüber gesprochen, Mio Backhaus ging noch ins letzte Geschäftsjahr.
Also zunächst einmal war natürlich auch die Vorgabe, das alte Geschäftsjahr glatt zu ziehen. Das ist uns gelungen mit dem Transfer von Mio Backhaus. Wir haben dann relativ frühzeitig auch Transfers getätigt mit einem Tschucki, mit einem Queton, mit einem Karl-Hein in der Nachbesetzung. Und ich habe es auch gesagt, also wir sind da schon auch ins Risiko gegangen und ich wusste schon im Mai, was wir einnehmen müssen und was wir ausgeben können und wir haben Geld auch ausgegeben, ohne dass wir schon die Einnahmen hatten, also da war auch ein gewisses Risiko dabei, bevor wir eben auch die Einnahmen generieren konnten, dann hast du Romano Schmid verkauft und natürlich etwas unter Marktwert, wenn man den Wert im Internet
muss man aber auch wieder sagen, auslaufender Vertrag, mir war schon auch bewusst, es wird schwierig, den Vertrag dann eben auch zu verlängern und dann musst du auch eine Entscheidung treffen. Romano war für uns ein unheimlich wichtiger Spieler. Ich sitze dann auch nicht im Büro, freue mich, dass wir so einen Spieler wie Romano verkauft haben. Aber das gehört eben auch zum Geschäft dazu.
Und ich sage auch, du musst dann auch diesen Mut haben, Spieler zu verkaufen, die Überzeugung haben, dass du es gut nachbesetzen kannst. Und das sind eben alles Themen. Das ist oft ein Tanz auf der Rasierklinge. Dann auch hinten raus, wenn du sagst. Wir müssen noch was machen, wir müssen noch mal in den Kader investieren, wir müssen den Kader noch mal verstärken, aber eben auch mit den finanziellen Mitteln, die dir dann eben auch zur Verfügung stehen.
Abschließend zu diesen Transfers, wenn du sagst, du wolltest Schmid auch nicht wahrscheinlich für den Preis verkaufen, das ist auch bei Backhaus und bei Koulibaly, dass sie unter dem Marktwert weggegangen sind. Wie moderierst du das mit dem Trainer? Der Trainer möchte ja seine besten Spieler halten und den bestmöglichen Kader haben.
Wie ist da der Austausch mit Daniel Thun, dass du sagst, ich muss, du darfst nicht mit dem Spieler planen? Nein, also sehr eng, sehr intensiv, geradezu Transferphasen. Da bist du natürlich mit deinem Trainer tagtäglich im Austausch. Und ich habe auch zu Daniel gesagt, als er dann im U-Lab war, ich rufe dich an, wenn ich dich brauche. Da willst du den Trainer natürlich auch mal ein bisschen in Ruhe lassen, dass er sich erholt.
Er war in alle Prozesse, in alle Abläufe zu 100 Prozent involviert. Wir haben dann einen sehr, sehr engen Austausch auch miteinander. Bei mir ist es auch wichtig, die Trainermeinung zu haben. Aber der Trainer muss auch verstehen, was ist umsetzbar und was ist eben auch nicht umsetzbar. Und das hat funktioniert ohne Knall? Das hat sehr gut funktioniert, ja. Wunderbar. Dann wissen wir das auch, wie Daniel Thun dann in diese Saison gegangen ist und haben noch weitere Themen bzw.
Weitere Bundesligisten. Der Leistungscheck bei Katharina. Und da gucken wir mal auf Michael Gregoritsch, der nämlich gestern seinen 38. Treffer für die Augsburger erzielt hat. Und das ist insofern besonders, als dass er jetzt alleiniger Rekordtorschütze des FCA ist. Und zwar vor, das wissen bestimmt sehr viele von ihm, Alfred Finnbogason.
Und der ist inzwischen übrigens dann auch immer weiter nach vorne gerutscht, insgesamt, was die Bundesliga-Torschützen aus Österreich anbelangt. Aber einer, da kommt er noch nicht ran, der hat nämlich 68 Mal getroffen, nein, 90 Mal getroffen, er selbst hat 68 Mal getroffen. Also da ist noch ein bisschen was offen zu.
Toni Polster, er selbst, also Gregoritsch, sagte übrigens dann gestern, vor lauter Freude, ich bin großer Fan der österreichischen Küche, deswegen wird es jetzt mal Zeit, gute Käsekreiner nach Augsburg zu bringen. Alle, die kommen wollen, auch aus der Geschäftsstelle, sind herzlich eingeladen dazu. Bester Saisonstart bei den Augsburgern, läuft natürlich prima, ist wahrscheinlich auch noch eine Momentaufnahme, aber was hat Augsburg, was ihr momentan vielleicht nicht so habt, wo sind die euch voraus?
Ähnliche Voraussetzungen, oder? Ein paar Punkte mehr auf dem Konto aktuell. Ich finde, sie sind sehr stabil, sie machen es wirklich gut, haben auch immer so eine unangenehme Art, ich meine, die kommen ja nächste Woche dann auch zu uns nach Bremen, immer auch so eine unangenehme Art, verteidigen es gut weg, stehen sehr, was Stefan auch gesagt hat, haben auch das Zentrum relativ dicht.
Haben die mehr Möglichkeiten als ihr? Das weiß ich nicht. Keine Ahnung. Fakt ist aber, sie haben mehr Punkte als wir und stehen vor uns in der Tabelle und wir würden ganz gerne, dass sie in der kommenden Woche dann noch ein bisschen diese Lücke dann schließen wollen. Ich finde, sie sind sehr breit geworden inzwischen. Wenn du auch mal die Bank anguckst, was sie nachschieben können, sie haben schon einen sehr breiten und stabilen Kader inzwischen und das muss man schon honorieren und das würde ich auf alle Fälle mit Blick nach Augsburg einschieben.
Du begleitest sie ja öfter. Wie weit kann es für Augsburg gehen und für Manuel Baum? Du hast ja noch was im Hinterkopf zu Manuel Baum. Was habe ich im Hinterkopf? Haben wir doch vorhin drüber gesprochen. Manuel Baum, mit dem hast du doch gestern gesprochen. Ach, weil ich ihn gestern in der Sendung auf ein Telefonat angesprochen habe.
Ich habe über zwei Ecken gehört, dass Uli Hoeneß angerufen hat und seine Wertschätzung kundgetan hat zu seiner Arbeit. Manuel hat gesagt, verzeih mir, verstehe ich auch, dass wir über Inhalte nicht sprechen. Aber als ich dann nachgefragt habe, Ob Uli seine Wertschätzung ausgedrückt hat, hat er gesagt, so kann man das ausdrücken. Insofern wird es diesen Anruf gegeben haben. Wie gesagt, ich habe das über zwei Ecken gehört.
Ich glaube, du nutzt sowas ja auch als Trainer. Klopp war im Stadion. Das würde ich auch machen. Und wie kommt sowas dann raus? Machen du deine Spieler heiß? Sagst du, guck mal her, FC Augsburg, Klopp ist im Stadion, Uli ruft an, die nehmen euch schon wahr hier. Die gucken schon auch alle hin, was das für eine Bühne für euch sein kann.
Ist das der Grund, warum ich es gehört habe? Es wird auf jeden Fall was dran sein. Er hat es ja nicht verneint. Nein, er hat es letztendlich bestätigt. Er hat es bestätigt. David, schauen wir auf Borussia Dortmund. Denn die Dortmunder wollen natürlich naturgemäß immer eine große Rolle spielen. Auch die, genauso wie die Freiburger, bisher makellos in dieser Saison.
Und auch nun spektakulär. Wir haben das Tor von Metzscher vorbereitet. Insgesamt war es ein souveräner Auftritt. Stefan, wie ordnest du, wie siehst du Matcher für Dortmund und auch für die Nationalmannschaft? Nein, schon ein wichtiger Spieler, musste sich jetzt ein bisschen hinten anstellen. Belastungssteuerung, hat ja Niko Kovac gesagt, hat Gesetz jetzt auf Fehrmann und auf Bellingham, aber er ist ein enorm wichtiger Spieler in der Zentrale, und ich glaube auch ein ganz, ganz wichtiger Spieler in der Nationalmannschaft.
Das ist natürlich ein Traumtor, macht er wahrscheinlich einmal im Leben, Aber ein ganz wichtiger physischer Spieler, den du auch brauchst, der wichtig ist für das Zentrum. Doppelpack bei Ihnen? Ja, von der Bank gekommen. Das wünscht sich ja jeder Trainer, dass man dann antwortet mit einer guten Leistung.
Wenn du reinkommst und noch zwei Tore schießt und dann Ruhe hast. Es war ja ein langer 1-0. War so ein Spiel, was vielleicht auch in die andere Richtung gehen kann. Aber er hat dann halt den Unterschied ausgemacht und hat die Rolle dann angenommen und reagiert. Er hat die richtige Reaktion gezeigt in der Zeit, wo er auf dem Platz war.
Für mich in der Entwicklung ein sehr, sehr guter Spieler und ein wichtiger Spieler auch für den BVB. Das erste Tor für die Dortmunder hat Silva erzielt in der fünften Minute. Alfred, da möchte ich dich an deine Aussage vom Beginn dieser Saison erinnern, als du gesagt hast, Dortmund muss dringend vorne in der Offensive nochmal auf dem Transfermarkt nachlegen.
Siehst du das immer noch so oder ist Silva jetzt der, der Gerasi tatsächlich backupen kann und an seiner Seite? Sie haben nicht nachgelegt, aber sie haben natürlich was Neues. Sie haben ja, was gar nicht Kovacs Art ist, jetzt mit Silva und Gerasi, zwei da vorne. Und das funktioniert ja offensichtlich gut.
Das wird Liko Kovac, so wie ich ihn kenne, nicht in jedem Spiel machen. Aber in den einem oder anderen wird das sicherlich so sein. Das hängt natürlich auch mit den Ausfällen zusammen von Gretzers zum Beispiel, die jetzt über Wochen vielleicht auch Monate wegbrechen. Bayer durfte mal. Auf der Bank Platz nehmen. Und er hat ja die Option, entweder ich stelle ein, das ist der Gürassi, das ist Stürmer Nummer 1 und gehe mir über die Außen.
Die Option hat er jetzt nicht durch diese Verletzungen, die die Jungs halt haben. Oder ich gehe auf die Doppelspitze und verändere ein bisschen das System. Dafür hat er sich gestern entschieden gegen Paderborn, ist auch aufgegangen. Ich finde bei Silva, muss ich sagen, der ist charakterlich halt absolut unbekannt.
Seine Rolle war nie einfach, kam oft von der Bank, hat die Rolle aber irgendwie angenommen und Kovac belohnt dann Trainingseinheiten, die er sieht, indem er nämlich alles gibt und hat ihm jetzt die Möglichkeit gegeben, von Anfang an zu spielen. Ja, das passt, ob er jetzt zwei Stürmer stellt oder eben nur einen.
Das Besondere bei den beiden ist ja, dass sie sich was gönnen und das ist ja, bei Offensivspielern schon sehr, sehr wichtig. Und du hast bei den beiden schon das Gefühl, hat man auch in der Champions League explizit gesehen, die gönnen sich was. Bei Gerasi finde ich es immer verwunderlich. Also ich verstehe, dass er nicht der Publikumsliebling schlechthin ist, weil er ab und zu in der Körpersprache auch mal so ein bisschen daneben lag. Aber vor dem Spiel waren es 64 Tore in 100 Pflichtspielen.
Also da würde man bei anderen Spielern die Konfetti-Kanone zünden. Und bei ihm wird immer noch so ein bisschen hingeguckt. Also das ist schon auch exzellent. Berühmt. Berühmte Frage auch rund um Borussia Dortmund oft zu Beginn der Saison gestellt. Cedric, wie nah können Sie an den FC Bayern rankommen in dieser Saison?
Also es gibt zwei deutsche Meister, bei denen ich mich festlegen würde im deutschen Sport. Einmal Remschadner TV-Judo-Team im Judo und der FC Bayern München im Fußball. Aber ich glaube, diesmal wird es nicht so dieser ganz große Abstand sein, hoffe ich zumindest. Also wenn sie diese Energie durchtragen durch die Saison und wir haben einfach einen Wahnsinns-Trainer. wir haben ja wahrscheinlich in den letzten Sendungen auch oftmals über diesen Punkterekord gesprochen, dann sage ich, wird es wieder für die Bayern reichen, aber deutlich knapper als letzte Spielzeit.
Gibt es jemand von euch in der Runde, der der Meinung ist, dass Dortmund den Bayern tatsächlich gefährlich werden kann in dieser Saison? Bayern muss ja heute erstmal nachlegen. Also zwei Grüßen von oben mit neun Punkten. Ich glaube, dass es sehr wichtig ist psychologisch für Dortmund, dass sie jetzt neun Punkte auf dem Konto haben, und Bayern muss nachziehen. Sie stehen Stand jetzt auf vier Punkte.
Ich glaube schon, dass Bayern München in Elversberg gewinnen wird. Aber Dortmund muss es schaffen, so lange wie möglich den Druck hochzuhalten. Und das müssen sie selber machen, nicht auf Bayern gucken. Und das haben sie Stand jetzt in der Bundesliga geschafft. Aber wenn Elversberg 7 zu 0 gewinnt, sind die Tabellenfluche.
Vornamen ist ja noch nicht so gut, aber in Mathe hat er aufgepasst. Es gibt von diesem Wochenende noch einige Szenen, die wir besprechen wollen und zwar strittige Szenen rund um beispielsweise Hoffenheim gegen Stammt. Und eine Frage, die wir oft stellen, war das Elfmeter oder war es keiner? Wir haben es vorhin kurz gezeigt, zeigen die Situation natürlich gerne nochmal.
Hoffenheim, Stuttgart, Kabak gegen Stiller. Stefan, war es für dich ein Elfmeter? War es für dich ein Foul? Ja, für mich ist es ein Elfmeter, weil es einen klaren Kontakt nicht gewollt, aber trotzdem den Kontakt gab, Knie an Knie. Stiller legt ihn sich auf seinen linken Fuß einig, um die Aktion weiterzuführen oder zu schießen. und durch den Kontakt für mich dann Elfmeter.
Wenn ich sage Unfall, Unfall ist dann auch ein Kontakt, dementsprechend Elfmeter. Schiedsrichter hatten es anders eingeordnet. Jablonski war der Schiedsrichter, im realen Spielablauf aus der Position. Er steht natürlich richtig, schwer einzuordnen. Vorwurf an den Schiedsrichter oder an sein Team, dass er es anders gesehen hat?
Also ich bin bei Stefan, ich sehe da auch ein Elfmeter, Ob das einen Vorwurf machen kann, weiß ich nicht. Wir machen ihn auch keinen Vorwurf. Nein, darum geht es gar nicht. Er ist ein herausragender Schiedsrichter, der jetzt hier mal eine wahrscheinlich Fehlentscheidung. Mich würde interessieren, wie er das heute sieht oder mit den Bildern.
Aber er ist ja ein herausragender Schiedsrichter. Wenn es schwer zu erkennen ist aus seiner Position, müsste der VAR dann... Ja, das ist der Punkt. Und Knie auf Knie tut richtig weh. Tut richtig, richtig weh. Wir haben noch eine Szene, bei der es Elfmeter gab. Bei Mainz gegen Frankfurt. Onyedika, der der gerade gezeigt hat. Und Geraldo Becker.
Cedric. Müsste ich jetzt noch mal in der Wiederholung sehen. Machen wir. Ah, nein, ist für mich kein Elfmeter. Also ich sehe den entscheidenden, hier werden die Wege zugestellt, aber ich sehe jetzt den Punkt nicht, in dem er getroffen wird von einem der Beine. Und er wollte den, ne? Oben, also Onjedica zieht an der Schulter.
Ja, aber das ist noch handelsüblich, würde ich sagen, oder? Ja, und wenn man so sich hinfallen lässt, mit einem leichten Kontakt, dann guckt man bei jeder Standardsituation, bei jedem Eckball, da bist du nur noch am Pfeifen. Also für mich ist das auch kein... Vielleicht freut er sich deswegen so, dass er diesen Elfmeter bekommen hat.
Aber macht ja nichts, wird ja gehalten. Das ist der Punkt. Katharina. Wir gucken da nämlich mal ein bisschen genauer drauf. Also erstmal auch auf einen ganz prominenten Gast, der ja momentan in vielen Stadien unterwegs ist. Der Bundestrainer hat sich nämlich auch dieses Spiel angeschaut, das Rhein-Main-Derby.
Jürgen Klopp war in Mainz und hat mitbeobachten können, dass die Frankfurter. Laune insgesamt, glaube ich, wieder ein bisschen besser war jetzt nach diesem 3-2-1-Erfolg gegen die Mainzer. Und dann hatte er natürlich auch genügend Gelegenheit, sich dort potenzielle oder auch schon Nationalspieler anzuschauen. unter anderem zwei, die dann auch gleich in einem direkten Duell jetzt aufeinandertrafen.
Noah Artobolo und Nadiem Amiri. Wir gucken mal zusammen darauf. Da gab es nämlich so einen kleinen Staring-Contest vor diesem Elfmeter, der jetzt gleich stattfand. Darüber haben sie dann im Nachgang auch gesprochen. Amiri dann schon gesagt hat, ja, so ein bisschen wollte er mich, glaube ich, provozieren.
Da sieht man auch, da wird nochmal ein bisschen gelächelt. Also er trat an zu diesem Elfmeter, hatte übrigens die zehn vorherigen, zu denen er angetreten war, War nacheinander verwandelt, ja auch gegen Paraguay angetreten, hatte damals getroffen. Und in diesem Fall wurde er gestoppt von Noah Atubolo, der da übrigens einmal mehr gezeigt hat, warum das seine Spezialität ist. Er ist ein absoluter Elferkiller, hat jetzt den sechsten in Folge gehalten.
Ja, absoluter Wahnsinn. Und das zeigt sich übrigens dann auch in der historischen, Tabelle, was das anbelangt. Denn dort steht er ganz oben mit diesen sechs Gehaltenen vor Bernd Leno, vor Frank Rost, Jörg Butt, Thomas Zander. Also schöne Szene an sich, aber auch einfach Wahnsinn, was Atobolo da aktuell, zumindest bei den Elfmetern vor allem, auch hinlegt.
Nach langer Zeit mal wieder 1860 München in unserer Sendung. Michael, wenn ein Torwart gesucht in Frankfurt, habe ich gehört. Wenn ein Torhüter in der Bundesliga sechs Elfer in Folge hält, wie hoch muss man das hängen? Ich würde sagen, das ist sehr gut. Da wird mir wahrscheinlich auch keiner widersprechen, wie er es macht. Ich glaube, dass es als Schütze natürlich immer auch an dir liegt. Volle Überzeugung.
Er turnt dir so ein bisschen auf der Linie hin und her, macht das Tor kleiner für dich. Psychologie, Spielchen. Aber natürlich ist das exzellent. Amiri, Katta hat es gesagt, zehn in Folge verwandelt, war auch einer der Schützen gegen Paraguay, der für Deutschland angetreten ist. Ein sicherer Schütze vom Punkt.
Jetzt war Jürgen Klopp im Stadion. Bezüglich Atubolu, deine Einschätzung, Alfred. Er war ja schon mal dabei, unter Nagelsmann. Ja, er ist dabei. Ich glaube, er wird auch wieder dabei sein. Aber ich habe einen anderen Favoriten, für Klopp. Also ich würde ja, Loris Karius zurück, also in die Nationalmannschaft holen zum ersten Mal.
Wir wissen, er hat mal mit Kloppen ein schlechtes Champions-League-Finale gehabt, aber das ist, glaube ich, acht Jahre her. Und was er letztes Jahr in der zweiten Liga und jetzt in den ersten drei Spielen gezeigt hat, ist absolut klasse. Also ich würde ihn auf jeden Fall zu den drei Torhütern nehmen, die Kloppe nominieren wird. Artubolu oder Karius für dich?
Hä? Artubolu oder Karius für dich? Ja, da ja drei nominiert werden, vielleicht beide. Da brauchst du aber eine Nummer eins. Also ich glaube schon, dass du einen da reinsetzen musst, der es nicht nur in der zweiten Liga, sondern wirklich auch in der Bundesliga und auch international bewiesen hat, der das schon hinterlegt hat.
Da bin ich, muss ich sagen, bei der Frage wirklich selber gespannt. Aber wen willst du denn da reinstellen? Bitte? Wen willst du denn da reinstellen? Ich glaube, dass es heute darauf ankommt, Urbic sollte im Tor stehen heute. Wenn das nicht der Fall ist, dann sollte man ihn dann nicht nominieren. Aber er braucht natürlich Spiele. Er hat das ein oder andere Spiel gehabt.
Wenn er das heute nicht bekommt und das auch unter Beweis stellt, dann wird er ihn wahrscheinlich nicht nominieren. Ansonsten wäre ich ein Freund davon, das zu tun, weil du nimmst drei mit. Ja, du hast natürlich die genannten Artobolo ist einer. Karius würde ich jetzt sagen, bring das auf Strecke. dann kann er schon nochmal in das Blickfeld kommen. Baumann?
Ja, das sind ja die Fragen. Die muss ich ja jetzt so in dem Sinne nicht beantworten. Das ist unglaublich schwer. Die spannendste Kaderposition. Danke, da hast du mir jetzt geholfen. Ich tue, was ich kann, Stefan. Atobolo auf jeden Fall, auch aufgrund der letzten Monate, wo er so viele Rückschläge ja auch hat wegstecken müssen.
Das vergisst man immer schnell, aber in Freiburg stand er mal so dermaßen in der Kritik, hat der Verein ihn gestützt weiterspielen lassen. Er ist da rausgekommen. Das schaffst du nur, wenn du total an dich selbst glaubst und das auch mental verarbeiten kannst. Und jetzt auch hier in Frankfurt war er mit ein, zwei Fehlern mit dabei, direkt am Anfang, was dann erstmal schwerwiegt.
Und trotzdem hält er die Dinger mit einer kompletten Überzeugung. Also ich finde so diese Stressresilienz und dieses, ich packe das und ich werde dann noch einen Spur besser, das spricht total für ihn. Dauert nicht mehr allzu lange, bis Jürgen Klopp nominiert und dann werden wir darauf eine Antwort bekommen.
Wir schauen auf den VfB Stuttgart bzw. den neuen Kapitän, Dennis Undaff. Denn der ist gefühlt nicht mehr der, der er davor war. Nach einem Spot, wenige Sekunden, sind wir zurück. Dennis Undaff, Fanliebling bei der Nationalmannschaft und beim VfB Stuttgart. Jetzt ist er Kapitän, aber er scheint nicht der Alte zu sein.
Plötzlich Bankdrücker. Dennis Undaff, erstmals seit Februar. Aus Gründen der Belastungssteuerung. Vielleicht aber auch, weil der neue VfB-Kapitän seiner Form hinterherläuft. Null Tore, nur ein Torschuss. Und eigentlich hätte in Hoffenheim in der 72. Minute ein Zweiter dazukommen müssen. Ein Undaff in Topform zieht diesen Ball wahrscheinlich selbst aufs Tor.
Eine Szene, die zu seinem Saisonstart passt. Also ich muss jetzt langsam mal hier irgendwo einen Flock reinsetzen. Mir geht es ein bisschen zu schnell mit Dennis Undorff. So katastrophal, wie jetzt hier teilweise die Berichterstattung über ihn ist, hat er auch nicht gespielt. Immerhin kommt er in dieser Saison auf vier Assists. Zwei im Pokal, zwei in der Champions League, aber eben noch nicht in der Bundesliga.
Wer anfängt und versuchen möchte, Dennis Undorff über Statistiken oder über, irgendwelche anderen Dinge zu erklären, der hat schon verloren aus meiner Sicht. Das ist unser Kapitän, der das Spiel unglaublich gut versteht und lesen kann. Doch Instinktstürmer Undaf fehlt momentan das Selbstverständnis. So drängt sich die Konkurrenz in den Vordergrund, die in dieser Saison schon Tore erzielt und Spiele entschieden hat.
Die Binde macht den Nationalstürmer zum Anführer, aber nicht unantastbar. Wann sehen wir den alten Dennis Undaf wieder? Die Frage drückt natürlich viele. Was glaubst du, was ist mit ihm los? Siehst du es überhaupt so problematisch? Waren wir nicht schon mal im Graubereich heute. Und ja, natürlich kann er besser spielen. Aber Fakt ist auch, genau das, was der Coach sagt, der hat einen unglaublichen Wert für die Mannschaft.
Und ich sage es mal so, Elkanus hat zuletzt auch nicht ganz schlecht Fußball gespielt und war gestern auch erst mal draußen. Also der hatte da vorne auch in Anführungszeichen freie Ausmalen im Moment. Das ist eine englische Woche. Ich würde es auch nicht überbewerten. Und ich würde auch sagen, schauen wir mal.
Das wäre zum ersten Mal, das ich zahlen muss. Schauen wir mal. Oh, Alfred schüttelt Gönnerisch den Kopf. Die Phrasenschwein-Polizei sagt nein. Er hat nie eine Phrase gebraucht. Aber wie wird Tore hat Harry Kane bis jetzt in der Bundesliga? Wir machen das bei UNDAF fest. Ich glaube, UNDAF ist nicht der Vollstrecker.
UNDAF ist ein Spieler wie Saibari, die auch von den Vorlagen und Mitspielen leben. Aber vergangenen Saison, glaube ich, schon 18 Saisontore. Ja, aber wir sind Spieltag 3. Wenn wir Spieltag 20, 25, wird er auch seine 10, 12 oder 15 Tore auf dem Konto haben. Er ist mehr als dieser Stürmer, den man daran festmachen muss.
Von ihm erwarte ich 15, 18 oder 20 Tore. Er ist ein anderer Spielertyp. Und ich glaube, Sebastian Hoeneß hat das sehr, sehr gut ausgedrückt. Hat das, du nix schon, aber hat das vielleicht, wir konstruieren ja auch oft, aber er hat jetzt die Binde, das ist eine neue Situation für ihn, die Konkurrenzsituation, einen Sturm, Pejcinovic geholt, der sie dann super eingefügt hat, kann so etwas Auswirkung haben?
Kann ich nicht sagen, weiß ich nicht. Ich sage nein. Er war ja letztens schon unterm Brenn. Das ist ja nicht so, dass jetzt plötzlich alle auf Unterf gucken. Da haben wir ja letztes Jahr schon alle drauf geguckt. Er war immer schon ein besonderer Spieler. Also ich sage nein. Aber gerade in der Position des Mittelstürmers haben wir ja immer wieder erlebt, dass es Phasen gibt, wo ein Mittelstürmer mal nicht trifft.
Und vielleicht muss er da einfach mal durch. Und Stefan hat ja recht, am Ende der Saison wieder sicherlich, einige Tore auf dem Konto haben. Und Wettbewerb hin oder her in den Pokalen und in der Champions League hat er ja geliefert. Da kann man auch mal einen Punkt machen und nicht, aber in der Bundesliga nicht.
Insofern, alles gut. Ich wollte auch den Pflok setzen, um Sebastian Hülsen nochmal zu zitieren. Wie gesagt, wir diskutieren da, wir sind am dritten Spieltag und wir tun so, als wäre es jetzt völlig überraschend, dass plötzlich alle auf Dennis Undorf gucken und das könnte ihn ja erdrücken. Wer ihn schon mal erlebt hat, auch vom Typ her.
Mehr lässig geht nicht. Und nochmal, der war auch vor dieser Saison schon unterm Brennglas. Ja, ich glaube auch. Einmal durchatmen. Wir haben ja die letzte Sendung am 20. Dezember hier, kurz vor Weihnachten. Wenn er da auf Null steht, dann können wir nochmal das Thema aufmachen. Alles gut. Guter Abschluss dieses Themas, Dennis Unlach. Und Katharina ist zu uns in die Runde gekommen. Wir haben noch Auflösung, Frage der Woche, Spenden bei dir.
Und die Spenden, mit denen fange ich erstmal an. Wir wollen uns nämlich bedanken bei denjenigen, die heute gespendet haben. Vielen Dank an Bamba, Mo von den Kirschentippern aus Mur. Dann haben Prissi und Kinski vom Klosterfinken SV Uelberg gespendet. Außerdem Sören Kaminski aus Eckernförde, der VfB Stammtisch Wächtersberg, Nele, Frederike und Niklas aus Rostock, Achim und Claudia Stolzer, Steffen und Bea Höche, Eintracht-Trio-Fanclub Die Strolche, der SV Megesheim, und Petz View. Ich hoffe, ich habe es richtig ausgesprochen.
Vielen Dank an euch alle, dass ihr gespendet habt. Dann haben wir im Publikum übrigens heute einen Kollegen, der mich gerade noch mal darauf hingewiesen hat. Rollo Vohmann ist nämlich da. Schöne Grüße an den Tisch dort hinten. Der hat gerade noch mal gesagt, ich glaube, der Leo, der hat da eben auch noch mal handelsüblich gesagt. Kommt da nicht auch noch was hier rein ins Schweinchen?
Ich werfe ein Zehner rein. Ich muss noch nie zahlen. Da haben wir, ihn noch. Handelsüblich, ist schon sehr kritisch. Aber wenn Rollo das sagt, dann züge ich sofort Geld. Und wie gesagt, ich habe mein Portemonnaie jetzt nicht, sonst hätte ich die Herren von Rollo noch mehr reingetan. Hervorragend. So, und dann haben wir insgesamt natürlich auch noch jetzt die Auflösung der Frage der Woche, die sich heute um Borussia Mönchengladbach drehte.
Wer trägt die Hauptschuld an der Gladbach-Krise, haben wir gefragt, mit drei Antwortmöglichkeiten. Ich finde überraschend, wenig haben hier für Eugen Polanski als den Hauptschuldigen gestimmt, nämlich nur 20%. Die Mehrheit spricht sich da sowohl für die sportliche Führung um Ruven Schröder als auch die Mannschaft rund um Tim Kleindienst aus.
Also da geht es so ein bisschen in die Richtung, die Stefan Elfenberg ja vorhin angeregt hatte, dass es eher alles zusammen ist. Aber wie gesagt, der Trainer, der kriegt es jetzt hier nicht ganz so doll ab. Wir hören mal am Dopafone, wie es da aussieht. Die Hauptschuld bei meiner Borussia liegt beim Trainer Eugen Polanski, der nie hätte eine Vertragsverlängerung bekommen dürfen, bei Rufen Schröder, der diese mit zu verantworten hat, sowie beim Vorstand und beim Aufsichtsrat, die nicht eingegriffen haben.
Ja, meiner Meinung nach ist die Mannschaft schuld. Ich glaube, wir können Trainer dahin stehen, wenn wir möchten. Mit der Mannschaft wird das so oder so nicht mehr. Ich denke, es ist B, die Leistung des Vereins, um Rufen Schröder, Polanski, junger, unerfahrener Trainer, aber in meinen Augen mit guten Ansätzen.
Polanski war nie der geeignete Trainer für diesen einstmal stolzen Klub und war vollkommen überfordert. Aber noch als Schöpferner ist diese Entwicklung in diesem Verein, da wird sehenden Auges, werden katastrophale Fehlentscheidungen getroffen. Das gilt für Bonhoff und Konsorten. Und wie es bei Gladbach dann weitergeht, erfahren Sie natürlich bei sport1.de.
Abschließend möchte ich unseren Stargast nochmal zu Werder Bremen fragen. Natürlich, ab welchem Ereignis, ab welchem Erreichten wirst du mit der Saison von Werder. 40 Punkte einsammeln, weil dann kann es eine relativ entspannte Saison werden und natürlich willst du immer einen gewissen Abstand zu den Abstiegspelzen haben.
Aber ich will gar nicht über Abstiegskampf sprechen, wir will ja nach vorne schauen. Wir wollen eine ruhige Saison spielen und uns so schnell wie möglich natürlich auch in der Klasse sichern. Und je früher man das erreicht, desto mehr Luft hat man noch für mehr nach oben. Vielen Dank, dass du da warst. Danke schön.
Ganz schön, ja. Also, das ist deins. Das haben mich schon vergriffen, aber da passt der Leo natürlich auf.