
Der SPORT1 DOPPELPASS· Folge 266
Der SPORT1 DOPPELPASS vom 18.10.2026 mit Ralf Fährmann & Stefan Effenberg
Sonntag, 18. Oktober 2026 · 1 h 54
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Shownotes
Für alle, die den SPORT1 DOPPELPASS verpasst haben: Hier gibt es jeden Sonntag die neue Folge des Doppelpass zum Nachhören als Podcast.
In der aktuellen Folge sind die Gäste: Ralf Fährmann (289 Pflichtspiele für Schalke 04), Wotan Wilke Möhring (Schauspieler & leidenschaftlicher BVB-Fan), Yvonne Gabriel (Chefreporterin Bild Leipzig), Tobias Holtkamp (Kolumnist & Podcaster) sowie der SPORT1-Experte Stefan Effenberg.
In der neuen Folge des Doppelpass diskutieren sie unter anderem über die Themen:
– Begrüßung und Vorstellung
– Bayern dominiert Leipzig
– Blick auf Leipzig und Demichelis
– Steht sich Dortmund selbst im Weg?
– Schalke in wichtiger Phase
– Buchbesprechung: Ralf Fährmann
– Hamburg mit Siegesserie
– Füllkrug performt
– Frage der Woche/Abschluss
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🎧 Die Bayern-Woche - Der Podcast zum FC Bayern - Hier anhören! (open.spotify.com/show/5OCzxfTjpFlSeS6tJBBzwK)
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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Wie immer aus dem Airport hinten in München und wie immer mit bester Stimmung und viel Rückenwind durch unser Publikum und wir haben da auch jede Menge zu besprechen. Wir hatten ein tolles Topspiel gestern Abend und wir haben einen Gast, der eine beeindruckende Karriere beim FC Schalke 04 hingelegt hat, 289 Spiele im Torstand.
Jetzt hat er ein Buch geschrieben mit einigen kontroversen Szenen. Wir freuen uns auf Ralf Pferd. Ah, ich hab's erkannt. Hast du's auch erkannt? Ich wollte schon mit sich. Schön, dass du da bist. Ich habe gesagt, du hast ein Buch geschrieben, über das sprechen wir natürlich nachher. Was sagst du denn zu Schalke in der Saison bisher und jetzt auch zu gestern?
Ich finde, man sieht sich selbst viel zu kritisch. Auch die Interview nach dem letzten Spiel von Miro Muslich, ich glaube, das hat man gar nicht nötig. Ich glaube, jeder weiß, wo Schalke in den letzten Jahren herkommt. Und ich finde, das ist sehr, sehr stabil geworden. Und man ist trotzdem gut in die Saison gestartet.
Also wir werden auch über Schalke sprechen, über dein Buch, über viele Themen und zwar mit folgender Runde. Ich freue mich auf unsere Gäste heute. Sie ist bei der BILD die Expertin für Leipzig, Yvonne Gabriel. Und sie sagt, Mensch, eigentlich waren wir doch, oder RB unter Ole Werner, schon weiter. Ich freue mich auf den Kolumnisten und Podcaster Tobi Holtkamp. Guten Morgen, hallo.
Der BVB ist mal wieder selbst sein größter Gegner, sagt er, und könnte damit Recht haben. Und da ist er, unser Topofas-Experte, Stefan Hüttenberg. Und auch Stefan hat sich wirklich was ausgedacht. Da muss man erst mal drauf kommen. Er sagt nämlich mal was Neues. Die Meisterschaft geht nur über den FC Bayern. Bravo Stefan!
Aber wir hätten gerne noch einen Herrn heute hier bei uns in der Runde begrüßt. Der ist aber leider nur zu Hause zugeschaltet. Wotan Wilke-Möhring. Hallo Wotan. Großer Schauspieler und großer BVB-Fan. Wotan, was ist dazwischen gekommen? Wir hätten dich gerne hier auf einem der roten Sessel gehabt. Was hat nicht geklappt?
Ja, ich wäre auch gerne gekommen, ganz ehrlich. Erstmal guten Morgen und, tut mir sehr leid. Aber es war nicht meine Schuld. Es war eine bekannte deutsche Fluglinie, die ein Kranich im Symbol hat. Und da war die Meldung, ein Kabel ist kaputt. Und dann haben wir gewartet und jetzt wurde die Maschine ganz abgesagt.
Und ich habe mir gedacht, lieber am Boden das kaputte Kabel merken als in der Luft. Deswegen bin ich jetzt so dabei. Und da freuen wir uns, dass du so per Schalte teilnimmst. Wir werden uns nachher wieder melden, wenn es um den BVB geht. Da hast du ja die größte Expertise. Und jetzt fehlt uns nur noch Katharina Kleinfeld und die Frage der Woche.
Katharina, guten Morgen. Guten Morgen. Einen wunderschönen guten Morgen auch an Sie zu Hause. Wir richten den Blick nochmal auf das Topspiel, das gestrige. Und so berauschend dieser Bayern-Sieg auf der einen Seite war, so sehr richtet sich jetzt der Blick auf der anderen Seite auf den RB Leipzig-Trainer, auf Demi Celes.
Wenn wir nochmal zurückschauen, überraschend war das schon, dass Ole Werner gehen musste im Sommer. Er war beliebt, er war erfolgreich. Dann kam Martin Demi Celes und hat eine Achterbahnfahrt erleben müssen, hingelegt mit seiner Mannschaft, wie man auch möchte. Zuletzt, nach dem Erfolg gegen Eintracht Frankfurt, schien alles wieder in der Reihe zu sein.
Gestern Abend wurde dann der Tiefpunkt erreicht, das Desaster gegen die Bayern. Und genau deshalb wollen wir gemeinsam mit Ihnen diskutieren, ist Demi Celes der richtige Trainer für Leipzig? Wir haben zwei Antwortmöglichkeiten. Entweder Sie sagen A, ja, er benötigt nur etwas mehr Zeit. Oder Sie sagen B, nein, Leipzig braucht einen anderen Trainer. Machen Sie gerne mit unter der 01379 011 011 sind Sie mit dabei am Doperfonds.
Lassen Sie uns Ihre Einschätzung wissen, meine Damen und Herren, da wollen wir auf jeden Fall gerne von Ihnen hören, ob Sie da denken, Mensch, da müsste sich vielleicht dann doch irgendwann wieder was tun auf der Trainerposition in Leipzig. Wir wollen auf dieses Spiel schauen. Die Bayern haben das souverän gewonnen und wir wollen es ein bisschen zweiteilen.
Zum einen auf die überragenden Bayern schauen, später auf die Probleme von Leipzig und wir beginnen eben mit dem FC Bayern. Norman Solida hat das Spiel beobachtet und festgestellt, Vincent Compagny war ja in den letzten Wochen in seinen Aussagen und auch in seinem Coaching ein bisschen aggressiver als sonst unterwegs. Gestern war er wieder ganz ruhig.
Na also, es geht doch. So was nennt man voll rehabilitiert. Bayern zerlegt Leipzig und springt nach einer durchwachsenen Woche wieder mal an die Tabellenspitze. Kompany forderte eine Reaktion und bekam eine Reaktion. Denn eine ganze Woche musste er sich tierisch über sein Team ärgern. In Augsburg teilweise haarsträubend und fahrig.
Und in der Champions League auch. Und der nette Vincent mutierte zum ungewöhnlich kritischen Kompanie, der klar ansprach, was ihm nicht passte. Ja, Fehler ist gemacht, die man nicht machen darf. In wichtigen Momenten einfach zu große Fehler gemacht. Aber du verdienst das Spiel nicht zu gewinnen. Die Fehler sind einfach zu groß.
Gegen Leipzig spielte Bayern mehr oder weniger fehlerfrei. Und auch Michael Olyse versuchte mutmaßlich mit schlechtem Gewissen seinen dummen Platzverweis in Starwanger wiedergutzumachen. Das ist 100% sein Fehler und er weiß das auch. Wenn Fehler so ausgebügelt werden, kann Kompany sie wahrscheinlich auch schnell wieder verzeihen.
Der Trainer hat unter der Woche Tacheles geredet und seine Mannschaft gegen Leipzig sehr schnell wieder in die Spur gebracht. Und Kompany ist ganz offensichtlich ein sehr geschickter Problemlöser. Stefan, ist, diese etwas andere Art von Kompanie bei den letzten Spielen, ist das eine Strategie gewesen letztlich und auch das, was er nach dem Spiel, in Norwegen gesagt hat, um seine Mannschaft wieder zu so einer Leistung anzuspornen?
Ich glaube ganz einfach, um die Sinne zu schärfen. Ich meine, das Spiel gegen Starwanger und das 3-3 gegen Augsburg waren schon Spiele, wo du eigentlich reingehst als der FC Bayern München, dominierst und das Spiel auch auf deine Seite ziehst. Das haben sie nicht geschafft. Im letzten Jahr gab es ja überhaupt keinen Anlass, mal kritische Worte zu wählen.
Aber jetzt hat er das genommen. Und es ist seine Aufgabe und auch seine Pflicht als Trainer, das zu tun, um die Sinne zu schärfen bei den Spielern. Und ich glaube, gestern haben sie eine hervorragende Reaktion gezeigt mit dem 6-1-Sieg gegen Leipzig. Ab und zu musst du das tun als Trainer. Es wird nicht häufig passieren beim FC Bayern. Das werden wir auch nicht häufig hören bei KOMPANI.
Aber wenn es mal angebracht ist, in einer ganz wichtigen Phase der Saison, hat er den richtigen Punkt auch getroffen. Was haben Sie denn gestern so viel besser gemacht als unter der Woche zum Beispiel? Ja, sie waren als Mannschaft, also als Team bereit, vor allen Dingen dieses Pressing, diese Abstände zu halten. Ich glaube, das ist ganz entscheidend für die Spielweise bei Bayern München. Das haben sie hingekriegt und dann haben sie halt auch die Qualität, die den Unterschied dann ausmachen.
Und sie haben wirklich von, ich war ja gestern im Stadion von der ersten bis zur letzten Minute wirklich durchgezogen, so wie wir es kennen. Und in den anderen Spielen gegen Augsburg oder auch gegen Starwanger war hier und da in der Spielsituation so ein Schlendrian drin, wo du gesagt hast, das kennen wir jetzt von dem FC Bayern nicht.
Und das wollte er eben durch diese Ansprache auch rausholen, sodass man wirklich wieder bei 100 Prozent ist. Nicht nur körperlich auf dem Platz, sondern auch vom Kopf. Und das haben sie gestern gezeigt. Tobi, es ist ja durchaus typisch für die Bayern, dass sie reagieren nach so kleinen Minidellen, oder?
Ja, also ich würde sagen, gerade Kompanie, ganz großer Faktor. Deswegen sehr gut, dass der Bericht auch darauf abzielte. So ein bisschen dieses Gewusst-Wie, aber gerade auch Gewusst-Wann. Und das war jetzt, es gab zwei, drei Vorlagen aus der Mannschaft, die es nötig machten, dass er, glaube ich, so ein bisschen das nächste Level Company freigeschaltet hat.
Und die Mannschaft hat direkt reagiert. Deswegen vielleicht im Rückblick auf die Saison können diese Tage vor dem Leipzig-Spiel als auch das Spiel gestern eine ganz, ganz bedeutende Rolle einnehmen. Weil da ist jetzt wieder ein bisschen was passiert, wenn du den Kapitän Kimmich danach auch gehört hast und sowas.
Also die waren schon sehr, sehr glücklich mit dem, was ihnen gelungen ist. Gar nicht deswegen, weil Leipzig schwach war, sondern weil sie einfach auf höchstem Level performt haben, nachdem es eingefordert wurde. Und das zeichnet eine Top-Mannschaft aus. Ehrlicherweise, ich habe relativ viele Leute so in der Woche gehört, die gesagt haben, oh, das ist noch gar nicht so safe, dass die gegen Leipzig wieder gut spielen.
Hat man sich in Leipzig eine ganze Menge ausgerechnet gegen die Bayern, die vermeintlich in einem kleinen Tief war? Ja, die Brust war jetzt breiter nach den letzten beiden Spielen. Man hat sich da natürlich auch ein bisschen was ausgerechnet. Immer, man möchte in diesen Spielen da sein. Es ist lange her, dass man mal richtig große Teams geschlagen hat, national wie international.
Natürlich erwartet man da schon eine gute Leistung. Sie haben eine sehr, sehr gute Heimbilanz, eine sehr schlechte Auswärtsbilanz. Da spielt da alles rein. Die Fans haben ja gesungen nach dem Eindhoven-Sieg schon, zieht den Bayern die Lederhosen aus. Also wie gesagt, das hat da nicht so ganz geklappt.
Gucken wir mal auf einen Mann, den man immer so in der letzten Zeit vorgeworfen hat. Er trifft das Tor nicht mehr richtig. Diaz hat gestern dreimal getroffen und tolle Tore gemacht. Wie hast du das Spiel überhaupt wahrgenommen und auch seine Leistung? Ich war auch im Stadion und muss einfach sagen, die Bayern allgemein haben gezeigt, dass sie ganz klar die Meisterschaft holen werden leider und dass der Abstand zu den anderen Teams, wie jetzt Leipzig ist ein Champions-League-Teilnehmer.
Aber es war einfach so ein Riesenunterschied und gerade Spieler wie Dias, die entscheiden die Spiele gefühlt manchmal alleine. Und was ein geiler Fußballer, es macht richtig Spaß. Und die haben noch ein paar andere geile Fußballer. Leider kommt das dazu noch, aber für ihn hat es mich richtig gefreut. Und ich glaube, es ist aber auch so ein Gesicht und ein Typ, der super ist für die Bundesliga, ist ein Weltstar.
Und wir können uns freuen, einfach Spiele von ihm zu sehen. Ja, und wir wollen uns seine Leistung noch ein bisschen genauer anschauen in unserem Leistungscheck von Mewa. Der Leistungscheck wird Ihnen präsentiert von MEWA, Berufskleidung im Rundum-Service. Ja, wir wollen uns natürlich diese Tore nochmal auf der Zunge zergehen lassen, nochmal en Detail auf die Slumierungen schauen. Drei Tore, ein Assist, das ist wirklich aller Ehren wert, was er da gestern hingelegt hat.
Es ist übrigens auch erst sein zweiter Dreierpack in seiner Bundesliga-Historie. Nach vielen vergebenen Chancen in den letzten Wochen ist er gerade auch schon so ein bisschen angeklungen. Scheint jetzt so langsam der Knoten geplatzt zu sein beim Kolumbianer. Wir gucken auch gerne noch mal, nachdem wir hier, wie gesagt, in aller Ausführlichkeit auch diese Treffer noch mal angeschaut haben, auf die Statistiken von gestern, also die Treffer, grundsätzlich haben wir die ja gerade angesprochen.
Aber da kommt noch ein bisschen mehr dazu. Meiste Torschüsse abgegeben mit den sechs, meiste Sprints hingelegt mit den 23 und gewonnene Zweikämpfe, da ist er auch bei 56 Prozent. Also das ist aller Ehren wert und lohnt sich noch mal herauszustellen. Und ein Grund für diese Leistungsexplosion jetzt, die könnte vielleicht auch darin begründet sein, dass er nicht auf Länderspielreise gegangen ist.
Sie haben Christoph Freund dazu befragt. Absolut. Ich glaube, der Lutscher hat sehr, sehr viele Spiele letztes Jahr gemacht an die Weltmeisterschaft, wo er auch durchgezogen hat. Und die Pause war nicht so lange. Von dem her, ja, ist einfach ein Spiel. Er will auch immer spielen, er will die Minuten haben, aber es war trotzdem, glaube ich, jetzt mal richtig gut, auch für die Psyche ein bisschen durchzuschnaufen.
Das hat er gut genützt und er hat die letzten Spiele nicht so oft getroffen und jetzt einen Hattrick geschossen. Er hat wieder gezeigt, was er zu leisten im Stande ist. Lucho Dias, wir gucken auf die 12. Minute, auf sein erstes Tor. In der Tat hat Leipzig in der Defensivarbeit es den Bayern auch nicht immer richtig schwer gemacht. Trotzdem lasst uns bei den Qualitäten von Dias bleiben.
Also der Chipball von Kimmich, die Annahme, der Abschluss. Der erste Kontakt ist schon perfekt. Zieht dann in die Mitte rein. Ich meine, dass er technisch auf allerhöchstem Niveau Fußball spielen kann, das wissen wir. Er hatte jetzt mal so eine kleine Delle, wo es nicht so gepasst hat. Dann machen wir ihn direkt fest, oh, er trifft das Tor nicht. Ich glaube, gestern war die perfekte Antwort von ihm.
Und das muss man dem Spieler auch mal zugestehen. Nach wirklich einem stressigen Sommer mit der WM. Und ist ja auch ein Spieler, der viele Wege geht. Also natürlich will er mal vorne glänzen und in der Vorwärtsbewegung. Aber er geht ja auch die Wege nach hinten, die wehtun. Und das hat er gestern wieder geschafft. Und dann belohnt du dich halt im Spiel.
Wir können auf das Vierte auch mal schauen, 47. Minute. Ralf, wenn wir gemeinsam drauf schauen, Dias, eines seiner drei Tore. Und diese Bewegung und der Abschluss, es sieht dann so aus, als ob der Abwehrspieler, das doch wissen müsste, dass er nach innen zieht. Aber es ist schwer zu verteidigen, oder? Es ist brutal schwer zu verteidigen.
Ich liebe es bei Fußballern oder gerade bei den absoluten Topspielern, wenn sie den Fußball so ganz einfach aussehen lassen. Und da sieht man in dieser Szene, wie er den Haken schlägt. Der Verteidiger weiß das ja eigentlich, aber trotzdem hast du keine Chance. Und hier zack und direkt auch den Abschluss sucht.
Das heißt, der Verteidiger hat nicht mal eine Chance, noch einen Schritt zur Seite zu machen. Er ist einfach absolute Weltklasse und perfekt noch platziert. Es macht einfach Spaß zuzugucken. Auch so stark in Szene gesetzt einfach, muss man mal sagen. Also von Harry Kane, Kimmich hat eine andere Vorlage gegeben.
Also das sind dann letztendlich die, über die wir jetzt sprechen, die das Ding vollenden. Aber die Hälfte des Tores gehört wirklich denen, die da diese Räume auch sehen. Und das ist schon sehr, sehr stark. Ich sehe den Wert auch von Dias in den Spielen, wo er nicht trifft, extrem groß. Weil er zieht natürlich trotzdem Aufmerksamkeit. Du weißt ja nicht, es ist das Spiel, in dem er explodiert.
Oder indem er eben Spieler zieht und damit Räume für andere freimacht in der Bayern-Offensive. Also die sind wirklich wow, wie die ausgestattet sind. Klostermann wird ein paar Albträume haben von ihm, oder? Ja, der hat ein Ohrwurm heute Nacht von Jabba Dabba Doo. Genau, das aber auch, er sah nicht gut aus bei den meisten direkten Duellen gegen Diaz.
Jetzt schauen wir noch auf einen anderen Spieler, der die Bundesliga immer wieder verzaubert. Mittlerweile natürlich die ganze Welt verzaubert, die französische Nationalmannschaft. Der jetzt nach dem Platzverweis unter der Woche auch wieder zeigen wollte, was er kann. Michael Ullise, Ballannahme. Lockerer Abschluss, Stefan, das ist einfach genial, oder?
Das ist genial, das ist so ein bisschen wie im Training, wenn man das nochmal sieht. Er wird ja jetzt gleich eingesetzt vom Harry Kane, er läuft durch die zwei durch. Was machen die Leipziger da? Die schalten ja komplett ab, also geben ihm eigentlich den Raum, durchs Zentrum zu kommen. Und dass er dann die Schusstechnik auch hat zu vollenden, das wissen wir.
Das wussten vielleicht die Leipziger nicht, aber sollten sie eigentlich auch wissen. Das ist eine große Herausforderung. Das ist eine große Herausforderung. An sich hat das jeder mitbekommen. Die Frage, die man sich eigentlich stellt, wenn man jetzt weit schaut, wir wissen, die Bayern wollen ihn unbedingt halten.
Aber wird das klappen, wird das gehen, diesen Mann in der Bundesliga zu? Du schüttelst schon den Kopf? Ja, ich glaube nicht. Sie versuchen es ja schon länger, weil er verdient im Moment relativ wenig im Verhältnis zu dem, was jetzt ein Musikalamt Ich habe 14 Millionen Euro gelesen. Ja gut, und Musiala trägt pro Monat zwei Millionen raus sozusagen, also nicht bei 25, 26 Millionen.
Da hätte er ja auch schon sein können, wenn er denn das Angebot oder die Offerten der Bayern angenommen hätte. Bisher, er und sein Beraterteam machen das nicht. In meinen Augen kann er sich den nächsten Superclub aussuchen und ist einfach jemand, der zu einem Real passt passt oder zu dem absolut obersten Regal, auch PSG.
Also insofern wird das viel, viel schwieriger für die Bayern, ihn zu verlängern als Harry Kane. Und wenn ich setzen müsste, würde ich sagen, das wird ihnen nicht gelingen. Glaubst du auch, Stefan? Also erst mal, er hat ja noch einen langfristigen Vertrag. Er hat ja erst mal noch Vertrag. Und dass er jetzt nicht in die Vertragsverhandlungen reingeht, Das ist okay, weil der läuft noch bis 29, bin ich mir ziemlich sicher.
Also ist das noch eine gewisse Zeit. Also du sagst PSG, oberste Regal, Real Madrid, wo ist dann Bayern München? Und das ist das Regal? Nee, auch oberstes Regal, aber selbst da. Ich glaube, nach wie vor ist ja auch eine spannende Diskussion. Müssen wir jetzt mal sehen, wie es dann ausgeht mit dem Ballon d'Or und Harry Kane.
Auch da glaube ich nicht wirklich dran. Ich weiß, die Bayern-Fans haben da jetzt ein Thema mit, mit dem, was ich hier gerade so sage. Aber ich glaube, es gibt einfach noch einen anderen Fokus auf Klubs wie PSG oder Real Madrid, wenn es für dich darum geht, den Titel des Weltfußballers zum Beispiel zu holen.
Und du sagst, er hat jetzt keinen Druck, weil er hat ja noch einen laufenden Vertrag. Trotzdem würde ich mal behaupten, wenn er die Chance hat, von 14 auf 25, 26, 27 Millionen jährlich zu gehen, dann würde er die Chance auch nutzen. Also die Chance hat er, aber er weiß nicht. Jetzt mal Ballon d'Or. Viel wichtiger ist doch für Ulysse, dass er in einem Mannschaftsspiel, wo die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass du die Champions League gewinnst, oder?
Das hat doch die viel höhere Bedeutung für einen Spieler als ein Ballon d'Or. Ist ja bei Real und PSG auch gegeben. Bitte? Ist ja bei PSG und Real auch gegeben. Ja, ja. Und bei Bayern, weil das ist ja das Müsste Regal. Oder nicht? Beißt dich da fest, Stefan. Du hast vorhin schon gesagt, völlig zu Recht, dass möglicherweise diese Saisonphase und auch dieses Spiel jetzt noch ganz, ganz wichtig werden könnte.
Wir gucken mal auf das Programm der Bayern. Stefan, wenn wir da sehen, was da so jetzt bevorsteht, also Arsenal zu Hause in der Champions League, dann Freiburg auswärts, Pokal Magdeburg, okay, lass mal weg, aber dann Dortmund. Das heißt, es sind jetzt schon Wochen, die irgendwo letztlich zeigen, wo es hingeht?
Was ist das für ein Spiel? Erst mal das nächste Spiel, Mittwoch gegen Arsenal. Du hast zwei Spiele gespielt, hast vier Punkte auf deinem Konto. Das ist schon so ein Spiel, was du auf keinen Fall verlieren solltest. Was du eigentlich. Gewinnen musst. Na ja, muss doch noch nichts, sind ja noch ein paar Spieltage.
Aber ich glaube Freiburg, weil du hast so Dortmund betont, ich glaube, Freiburg wird die größte Herausforderung auswärts in Freiburg gegen eine Top-Mannschaft auch in der Bundesliga. Ja, ich glaube, das ist somit die höchste und schwierigste Aufgabe in diesem Programm. Ist auf jeden Fall ganz interessant, das zu beobachten und jetzt zu lesen, was da so in den nächsten Wochen ansteht.
Es gab, Ralf, in dieser Woche viele Diskussionen um Urbich Neuer. Nach dem Fehler von Neuer, den wir vorhin auch gesehen haben, in Augsburg. Viele gesagt haben, Mensch, vielleicht muss der Übergang früher passieren. Oliver Kahn hat gesagt, irgendwann kommt der Moment, da entscheidest du es dann nicht mehr selber als Manuel Neuer.
Wie siehst du das denn? Ist Jonas Urbig schon bereit, die Nummer 1 der Bayern zu werden? Also ich sehe das sehr kritisch, um ehrlich zu sein. Inwiefern kritisch. Ja, also Jonas Obich ist ein herausragender Torwart, der wirklich die Abläufe abprogrammiert hat wie ein Roboter und wirklich top ist. Aber wir reden über Bayern München und ich glaube, bei Bayern München reicht es nicht aus, einfach nur ein perfekter Torhüter zu sein, sondern du brauchst eine gewisse Aura, du brauchst Erfahrung, du brauchst eine Strahlkraft.
Das Beispiel, woran ich das auch festmache, ist zum Beispiel Jan Sommer. Also er war bei Bayern München schon kritisch gesehen. Er hat danach nur die Champions League gewonnen, war bei Inter Mailand und ein herausragender Torwart. Und da sieht man einfach mal, welche Klasse Manu dann doch hat. Selbst mit, lass es 80, 90 Prozent sein, ist er trotzdem noch so viel besser.
Und deswegen glaube ich, auch aus der Vergangenheit, man hat das gesehen mit Michael Rensing oder Thomas Kraft, es ist schwierig, aus den eigenen Reihen jemanden heranzuzüchten, der dann einfach diese Wucht auch von Bayern München tragen kann. Ich meine, du hast ja mit Manuel Neuer in der Jugend schon, Und obwohl ihr nicht der gleiche Jahrgang seid, in der Knappenspiele zusammen trainiert, du hast seinen Weg verfolgt und er ist für dich, das hast du mir vorhin so gesagt, sowas wie Mohamed Ali fürs Boxen, ist er fürs Torwartspiel.
Da ist es ja auch letztlich ein bisschen unfair von einem jungen Torhüter zu erwarten, das jetzt schon 1 zu 1 zu ersetzen und gleichzeitig gedanklich, wenn wir überlegen, wie alt war Manuel Neuer, als er bei den Bayern die Nummer 1 wurde, Auch der war ein junger Torhüter und hat dann noch einen Weg hinter sich gebracht.
Also das könnte ja bei Jonas Urbig vielleicht auch so gehen. Definitiv. Also ich möchte nicht sagen, dass ich jetzt Kritik äußere an Jonas Urbig, aber Manuel Neuer hat trotzdem schon sehr, sehr viele Spiele bei Schalke gehabt, hat Tchermitzi gespielt, war bei der Nationalmannschaft dabei und hatte schon ein gewisses Standing. Hinzu kommt bei Manuel.
Und kam für eine riesige Millionenablöse damals. Das ist natürlich auch so ein Entree. Definitiv. Es ist ein Statement auch im Verein, gar keine Frage. Aber er hatte schon diese Erfahrung und er hat diese Präsenz und er hat es schon gezeigt. Und das sehe ich einfach bei Jonas Obich nicht und ich glaube, dass Bayern München auch die Ansprüche hat, einen Welttorhüter in den eigenen Reihen zu haben und nicht einer, der das eventuell mal werden kann.
Weil am Anfang der Saison mag das vielleicht noch gut gehen, aber spätestens, wenn es in die Champions League geht, wenn es in die entscheidenden Spiele geht, brauchst du einfach jemanden. Und da glaube ich, dass Bayern München dann einfach sich eine absoluten Top-Torhüter-Nummer kaufen wird, der einfach auch dann richtig Geld kosten wird.
Also wir schauen, dass natürlich... Das glaube ich nicht, aber ist okay. Aber ich glaube, von Torgütern hat er ja relativ viel... Das, was der Ralf gesagt hat, ist ja richtig. Aber man darf hier auch nicht vergessen, Urbik hat sehr wohl seine Spiele in der Bundesliga gehabt, sehr wohl auf höchstem Niveau in der Champions League, in K.O. Spielen. Auch seine Spiele gehabt.
Er ist Teil der Nationalmannschaft. Also alle Punkte, die eigentlich du aufgezählt hast, treffen ja zu bei Urbik. Und deswegen würde ich jetzt mal sagen, ist Urbik auch mit das höchste Regal. Aber du würdest auch ... Ihr zwei, normal sitzt ihr nebeneinander. Das ist ja ein Plan. Der FC Bayern München verfolgt ja einen Plan. Darauf will ich ja raus.
Weil manche ja gesagt haben, vielleicht muss der Übergang jetzt früher passieren. Vielleicht muss Urbich jetzt doch mehr Spiele kriegen. Vielleicht ist Neuer doch nicht mehr so gut, wie wir ihn gerne noch hätten. Und deswegen, also würdest du sagen, bleibt bei eurem Plan? Absolut, absolut. Und er wird auch auf eine größere Anzahl der Spiele kommen in diesem Jahr. Das ist auch so abgemacht und abgesprochen, auch mit Manuel Neuer.
Und das ist auch der richtige Weg. Und es gibt doch für einen jungen Spieler wie Ubig nichts Besseres und Lehrreicheres, Zu lernen an der Seite von Manuel Neuert, der das auch zulässt. Wir kennen auch eine Konstellation in der Torwartproblematik, wo er es nicht so zugelassen hat. Bei Nübel. Hier lässt er das aber zu. Und das ist noch mal ein Fund mehr zu sagen, ich vertraue diesem Torwart.
Und ich glaube, dass es auch richtig ist, nicht die Tür zuzumachen. Gesundheit, ja. Die Tür zuzumachen und ihm einen erfahrenen Torwart wieder vor die Nase zu setzen, der 20, 30 oder 50 Millionen kommt. Deswegen ist die Personale urwichtig, glaube ich. Kurz, Tobi, weil... Nee, mach kurz. Also ich denke, dass die Personalie Urbich deswegen auch nicht zu vergleichen ist mit vielen anderen Ersatztorhütern vorher, weil Manuel Neuer, nun der Muhammad Ali des deutschen Torwartspiels, ihn halt auserkoren hat.
Und er hat schon die letzten Jahre in die Ausbildung seines Nachfolgers und in einen möglichst geräuschlosen Übergang investiert. Mit viel Freundschaft, mit viel Gesprächen, auch rund um die Trainingseinheiten. Und insofern denke ich schon, dass das ein Bayern-Plan ist, der aufgehen kann und aufgehen wird, würde ich sagen. Ganz kurz. Ganz kurz.
Natürlich hat Obich diese Klasse und hat die Qualitäten, aber ich glaube, man darf nicht unterschätzen, wie groß der Schatten von Manuel Neuer ist. Und wenn Manuel einmal nicht da ist, natürlich sollst du den Plan verfolgen, Obich heranzuzüchten und das Beste draus machen. Aber ob der Plan am Ende klappt, das sehe ich kritisch. Und das werden wir aber sehen.
Und ich glaube, es wird spannend. Aber die Garantie hast du ja auch nicht, wenn du einen holst für 30 oder 50 Millionen, der 28 oder 30 ist. Die Erfahrung hat die Garantie. Naja, wenn du jemanden holst, der 80 Länderspiele hat, zweimal die Champions League gewonnen, keine Ahnung, ein Top-Tor, dann vielleicht hast du eine größere Garantie.
Das könnte schon sein, oder? Ich bin mir aber, also ich bin voll davon überzeugt, dass der FC Bayern genau diesen Weg gehen wird. Ist angekommen und wir machen jetzt trotzdem eine kurze Unterbrechung, sind gleich wieder zurück bei uns hier im Doppelpass und wollen dann von der Leipziger Perspektive aus auf dieses 6 zu 1 schauen und auch aus der Perspektive von Martin Demicellis.
Der hat schon so ein bisschen gewackelt, da ging der Name Nagelsmann schon so ein bisschen, schwebte da rum am Kotterweg und jetzt vielleicht wieder das und vieles mehr nach einer kurzen Pause bei uns hier im Doppelpass. Und Ralf Fehrmann, wir sind noch in der Analyse, in der Nachbesprechung des gestrigen Bundesliga-Topspiels. Bayern hat Leipzig wirklich richtig auseinandergenommen, 6 zu 1 gewonnen.
Und Martin Demitschelis muss sich jetzt wieder mehr Fragen stellen lassen. Norman Solida. Er dürfte wieder deutlich intensiver in den Fokus rücken, als ihm lieb ist. Was seine Bosse in München gesehen haben, stärkt die Position von Martin Demicielis ganz bestimmt nicht. Nach zwei Siegen in Folge erlebte RB in München ein Debakel.
Das kurze Leipziger Zwischenhoch war nur ein Strohfeuer. RB lässt sich von den Bayern komplett den Schneid abkaufen und Demicelis fand dagegen 90 Minuten kein taktisches Mittel. Hinten zu passiv, vorne meist völlig harmlos. Und wenn der Torwart mit sechs Gegentoren trotzdem elf Superparaden zeigt, sagt das einiges.
Wenn Demicelis verhindern will, dass er sich bald von seinen Spielern verabschieden muss, sollte er mit dem Team schnell von Platz 7 wegkommen. Wir glauben, ein Auf und Ab wie zuletzt kann sich Demicelis nicht mehr leisten. Wenn man die Bilder sieht, wenn man Oliver Minzlaff mit Roger Schmidt da auf der Tribüne sieht, dann kann man sich schon vorstellen, was da für Diskussionen stattfinden.
Yvonne, wie brenzlig ist die Situation für Demicele und was wirft man ihm vor im Umfeld und auch im Verein? Ich sehe die Situation sehr brenzlig mit der ganzen Herleitung dieser Personalie. Man weiß, dass es im Sommer diesen Trainerwechsel gab und wenn du ihn vornimmst, das hat ihn kaum einer verstanden, dann brauchst du natürlich auch diesen maximalen Erfolg.
Und dann wird natürlich jeder Schritt, jedes Spiel doppelt kritisch gesehen. Es war von vornherein Druck drauf auf Demi Celes, aber du hast dich von Ole Werner getrennt, weil du meintest, die Ausstrahlung ist nicht so richtig da, die Strahlkraft ist nicht richtig da. Und für die ganz großen Ziele, und die hast du ja immer, die gibst du ja immer wieder aus. Also du willst Top Ten in Europa, du willst ganz oben mitspielen.
Also da sehe ich eine Riesenlücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit gerade. Und wie gesagt, du sagst, Ole Werner, trauen wir diese ganz großen Ziele nicht zu, die traue ich ihm auch nicht zu, das muss ich ehrlich sagen. Traut man ihm im Verein, traut man ihm im RB-Kosmos, da ist jetzt diese Woche wieder großes Meeting, da werden die Finanzzahlen geprüft, da geht es um Budgets.
Viele waren gestern da, haben das gesehen, dass sie chancenlos waren, über 90 Minuten. Traut man ihm zu, das Ding noch nachhaltig zu drehen und wieder auf Kurs zu bringen. Er steht jetzt in jedem Spiel unter Beobachtung. Das ist Fakt. Die Reißleine war zuletzt sehr kurz bei Trainerwechseln. Also ich glaube in fünf Jahren fünf Trainer zuletzt.
Das ist schon für, also es ist ungewöhnlich, auch für Leipzig sehr ungewöhnlich, wenn man die ersten Jahre sieht. Es gab von vornherein schon auch Skepsis, gerade was bei ihm die Lösungen mit dem Spiel mit dem Ball angeht. Das sieht man ja jetzt auch. Und mich alarmieren so verschiedenste Dinge. Also die Aufstellung, wir haben ja Lukas Klostermann schon angesprochen. Also es gab ja keinen, der das verstanden hat.
Und Matthias Lukas dann gesehen, wie er abgeklatscht hat bei der Auswechslung nach. Endlich mal erlöst nach einer Stunde. Der hat ja nicht mal jemanden in die Augen geguckt. Der tat ja mir fast leid. Romulo, vorne der Brasilianer, da wird wochenlang drüber geredet, wie wichtig der ist, wie viel der arbeitet für die Mannschaft, wie er Lücken reißt.
Das Gefühl, der wichtigste Spieler fürs Pressing-Spiel, was sie wollen, der sitzt gestern auf der Bank. Also das sind A schon mal das Personal, wo ich auch keine Führungsspieler sehe. Ich habe gesagt, David Raum will das sein, ist es aktuell in meinen Augen nicht. Und dann, was mich so total alarmiert ist, er redet immer von Leidenschaft und Intensität. Die sehe ich gar nicht.
Also sieben Kilometer am Ende weniger gelaufen, zur Halbzeit fünf. Das war ja gestern Superlative in der Kritik von Trainingsspiel zu Demütigung. Und dass er, der immer ... Die haben am Trainingsplatz und in der Akademie, an jeder Wand ist gepinselt, Intensity is our identity. Genau, Intensität ist unsere Identität. Das kommt aber noch aus der Ära Klopp im Grunde.
Ja, aber das ist ja das, wofür Sie stehen wollen. Und das ist das Alarmierende, dass er, der so viel über Leidenschaft redet. In Bremen, das ist bodenlos. Das sind genau die Spiele, also gerade Como und, Bayern, das sind die Spiele, wo natürlich auch europaweit auf RB geguckt wird. Und wo sie genau das eben nicht liefern können, wofür sie stehen wollen, nämlich, dass sie auf Augenhöhe zu Bayern sein wollen. Ich weiß nicht, 17 Gegentore in den letzten drei Spielen gegen Bayern. Also es ist wirklich ein Klassenunterschied.
Das muss man ja mal so sagen. Und wer Oliver Minzlaff ein bisschen kennt und auch die, die da oben sitzen, und das ist für sie. Und dann siehst du, nach dem Spiel machst du Kicker auf, hoffentlich machen sie es nicht auf, machst du Bild.de auf und liest in größten Buchstaben Demütigung überall. Das ist schon heftig. Aber Flo, wenn du sagst, diese Woche sprechen sie über die Finanzen, das ist ja eben diese Kehrseite der Medaille, das Wirtschaftliche.
Sie haben in den letzten beiden Jahren, meine ich, 350, 360, 370 Millionen nur über Spielerverkäufe eingenommen. Ja, klar. Sie geben ihre besten Spieler ab. Als Firma, Fußballfirma geht es ja auf. Also da wirst du ja an den Zahlen gemessen in erster Linie. Aber ich glaube, Oliver Minzler, Das ist eine große Herausforderung.
Das ist eine große Herausforderung. Wenn die Bayern mal eine Tür aufmachen, dass wir durchgehen. Aber, mit dem Anspruch sind Sie ja da. Dass Sie sich nicht nur für die Champions League qualifizieren. Also da ist schon das, was du sagst, Anspruch und Wirklichkeit. Dann musst du deine Topspieler mal halten. Dann musst du dich wirklich für vier, fünf Jahre mal dazu bereit erklären, den nächsten sportlichen Schritt zu machen, wieder ins oberste Regal.
Das hatten wir nun schon ein, zwei Mal, aber da kommst du nur an, wenn du die Diamandis und wie sie heißen, Sescos, wenn du die mal hältst. Wenn du die vier, fünf Topspieler, die du in den letzten zwei Jahren verkauft hast, die alle bei Superclubs jetzt unterwegs sind, wenn du die noch im Kader hättest, in der Mannschaft hättest, dann würdest du auch den Bayern in einer anderen Form auf Augenhöhe begegnen, bin ich mir ganz sicher.
Aber du lockst sie ja hin mit dem Versprechen, dass sie den nächsten Schritt dann gehen können. Also das ist ja Grundbasis, dass du die Leute bekommst. Aber ganz kurz, du sagst, die Spieler halten. Sie hätten anfangen müssen, mit dem Trainer weiterzumachen. Ja, natürlich mit Ole Werner weiterzumachen. Das wollte Jürgen Klopp nicht.
Ja, dann ist das sein Problem. Nein, nicht mehr. Aber du hast ja eine Entwicklung gesehen. Also natürlich ohne internationale Belastung. Aber du hast dich direkt qualifiziert für die Champions League. Du wurdest Dritter in der Bundesliga und bist im Pokal gegen Bayern München ausgeschieden. Das ist aber in Ordnung.
Das Ziel, das Große, haben sie aber erreicht unter Ole Werner. Und ich glaube, wir haben schon häufiger hier diskutiert, dass niemand verstanden hat, warum Ole Werner jetzt entlassen wird. Klar, wir wollen eine neue Philosophie schreiben mit Demit Kehles. Das ist eine große Herausforderung. Zu sagen, wir wollen intensiveren Fußball mit hohem Pressing, kurze Abstände usw.
Aber wenn du das nicht siehst, dann auf dem Platz sage ich, die Spieler kannst du nicht immer halten. Aber du hättest den Trainer halten müssen. Das ist meine Meinung. Welchen Anteil hat unser Bundestrainer an der Situation, die man jetzt in Leipzig vorfindet? Ist ja ein offenes Geheimnis, dass er da schon auch seine Probleme hatte mit Ole Werner.
Er stand oben drüber, war beratend in dieser Rolle tätig, hat natürlich da auch nach Leipzig geguckt. Es wird viel geredet, dass seit Januar kein Kontakt mehr war, dass Ole Werner dann von vielen Grundprinzipien, die Jürgen Klopp sehen wollte, auch mehr und mehr die aufgeweicht hat, für sich vielleicht auch selber eigene Ansätze gesucht hat.
Angeblich war es dann auch im Mai so, dass Ole Werner mal gesagt haben soll, er würde auch mal Dreierkette spielen nächste Saison. Da soll, so wird es sich erzählt, dann Jürgen Klopp völlig desillusioniert gewesen sein, weil Dreierkette ist für ihn gar nicht verhandelbar. Also ja, da hat sich Ole Werner ein bisschen emanzipiert, aber nochmal, der Erfolg hat für ihn gesprochen, das ist einfach so.
Es ist jetzt immer einfach zu sagen, der Klopp war schuld, der Klopp ist nicht mehr da, Aber sie haben sehr, sehr viele Bosse in und um Leipzig, die das alles mitgetragen haben. Und wenn du so einen Übertrainer über dir hast, wie Jürgen Klopp, dann ist doch der einzige Weg, dass du dich emanzipierst, in meinen Augen, deinen Weg findest. Weil sonst bist du letztendlich ein ausführender Co-Trainer da unten, der genau das macht.
Und das ist auch jetzt wieder die Situation. Jetzt sitzt natürlich Roger Schmidt da seit einigen Wochen. Ein absolut erfahrener Topmann europäisch im Weltfußball zu Hause. Sagt aber auch, er mischt sich da natürlich nicht ein. Natürlich nicht, aber trotzdem macht es das Arbeiten. Für denjenigen an der Seitenlinie doch so schwierig, wenn du weißt, dass da oben einer sitzt, der im Zweifel nicht nur seit vielen, vielen Jahren unterwegs ist im europäischen Top-Fußball, sondern natürlich auch seine Sichtweisen und seine Perspektiven hat.
Also das ist im Grunde zum Scheitern verurteilt. Aber ich glaube, er passt jetzt besser hin, Roger Schmidt. Ja. Weil er kennt diese globale, durch Japan, da war er tätig oder ist er tätig als Berater, er kennt das besser. Und, ich sage es mal salopp, er kennt den Laden auch schon ein bisschen. Das ist richtig, das Arbeiten unter so einem Top-Trainer ist aber auch schwierig.
Wir schauen gleich auf die Abwehrthematiken, die Leipzig angeboten hat. Wie gesagt, das Spiel nach vorne war weitestgehend nicht existent. Aber man hat eben auch im Defensivverbund nicht funktioniert. Wir haben da ein paar exemplarische Szenen. Aber vorher nicht mal ganz 90 Sekunden. Kurze Unterbrechung, ein paar Hinweise von unserem Sportbettpartner.
Dann sind wir gleich zurück beim Doppelpass am heutigen Sonntag. Also bleiben Sie dran. Schön, dass Sie weiter dabei sind, meine Damen und Herren. Wir sehen immer noch bei Bayern gegen Leipzig. Zur Wahrheit gehört natürlich auch dazu, dass auch unter Ole Werner in der letzten Saison die Spiele gegen Bayern sehr deutlich verloren wurden.
Trotzdem schauen wir noch mal rein. Stefan, das 2 zu 0. Pavlovic war es, der letztlich das Tor macht. Was bot Leipzig gestern alles an? Ja, definitiv zu viele Räume. Also du musst ja irgendwann deinen Gegner auch mal stellen und nicht nur begleiten. Das ist ja fatal, vor allen Dingen, wenn du solche Spieler hast wie ein Ulysses oder ein Dias.
Guck mal, Kane von ganz hinten wieder. Genau, das ist der Punkt. Er holt ihn jetzt von hinten ab, öffnet das Spiel. Hier die Bewegung von Dias, Klostermann, keine Ahnung, wo er war mit seinen Gedanken, obwohl wir nicht alles auf Klostermann einwälzen sollten, weil der andere Außenverteidiger mit Raum war auch überhaupt nicht im Spiel.
Und wenn du weißt, da kommt ein Dias, da kommt ein Ulysses, dann sind sie natürlich verloren. Also das ist dann eine andere Qualität einfach. Die Frage ist ja hier bei dem Tor, verfolge ich Kane, auch wenn er den Ball hinten abholt? Spielst du eins gegen eins und das ganze Feld oder nicht? Genau, Mann gegen Mann, auch in der eigenen Hälfte.
Dagegen haben sie sich entschieden, aber da muss ich die Räume hinten zukriegen. Und dann kannst du nicht mit einem Pass über 40 Meter so aufgerissen werden und ein Ballkontakt von Giers, dass du das zweite Tor fängst. Ich meine, das war das spielentscheidende Tor. Wo ist die Grün-Tore? Ja, RB kommt nicht mehr zurück. Du hast keine Körpersprache gehabt. Also da lief wirklich sehr, sehr viel schief bei RB.
Mit anderen Ansprüchen in die Allianz Arena gekommen. Und wenn du so eine Leistung dann ablieferst, dann hat das auch mit Europa nichts zu tun. Gucken wir mal, während wir hier noch die Zeitlupe sehen, den Abschluss auf das 5-0. Es haben viele gewartet, bis Harry Kane dann auch mal trifft. Aber der Abschluss ist es dann eher nicht, sondern auch hier dieses ganz einfache Nene Braun, der dann frei steht.
Die Wachsamkeit in der Abwehr von Leipzig hat mir da gefehlt. Ja, also ich glaube allgemein, die Micheles hat es ja gesagt, es war ein Tag, wo man eigentlich alles vergessen soll oder kann auch. Es ist super herausgespielt, aber einfach zu passiv. Du kommst nicht richtig in die Zweikämpfe, aber auch die Bewegung von Kane vorher, wie er sich freiläuft, ist einfach auch gut. Ja, natürlich ist der gut.
Aber ich glaube, wenn du in München, oder ich kann es leider aus eigener Erfahrung sagen, wenn du relativ zeitig 3-0 hinten liegst, du weißt, du hast kein richtiges Selbstvertrauen. Es läuft nicht so richtig im Spiel. Und diese Bayern, die hören ja nicht auf. Das ist das Problem und das ist auch gerade das, was für den Zuschauer vielleicht schön macht, aber umso härter für den Gegner.
Und Leipzig hat ja gewusst, selbst wenn wir jetzt das 3-1 machen oder selbst für ein 3-2, die Bayern schalten nochmal einen Gang höher und hast einfach, also du warst ja chancenlos und, nochmal, ich will mich da nicht wiederholen, aber es ist halt schade, dass wir über den Champions-League-Teilnehmer sprechen, der von Bayern München so vorgeführt wird und das zeigt auch wieder, wie es in der Bundesliga aussieht.
Aber apropos Champions League, der nächste Gegner ist Real Madrid in Madrid. Da kannst du dir nochmal so eine Klatsche einfangen, dann stehst du nämlich gar nicht mehr auf. So ist es und dann wird es auf das Thema, mit dem wir begonnen haben bei Leipzig, dann wird es für Martin Demicelis immer schwerer und immer schwerer.
Wir schauen mal, was Marcel Schäfer gesagt hat nach dem Spiel. Wir haben das Zitat da und das ist dann schon eine schonungslose Analyse. Wir waren in allen Bereichen chancenlos. Das war ein komplettes Versagen von uns. Und deshalb ist das Ergebnis auch so, wie es ist. Also was Härteres? Wenn man jetzt weiß, dass Marcel Schäfer ja wirklich bis zuletzt sich auch für Ole Werner und für den Das ist eine gewisse Spannung, dass die Führung auf den Fußballchef Jürgen Klopp gehört hat.
Statt auf den Geschäftsführer Sport vor Ort. Das ist eine gewisse Spannung. Da wird jetzt jede Aussage natürlich von uns besprochen, aber du hast hier eine Baustelle geschaffen, die deiner Saison nicht guttun wird. Wir haben ja alle Martin Demitschelis als Spieler kennengelernt in der Bundesliga, sehr geschätzt, ist ein unglaublich angenehmer Mensch.
Es ist natürlich, wenn man auch seine Interviews hört, schon so, dass das Deutsch ist so lala, das Englisch ist auch nicht so richtig gut. Also die Kommunikation könnte möglicherweise schwierig sein. Wir hören mal rein in seine Analyse. Wir waren nicht einfach präsent gegen den Ball und auch nicht mutig.
Mit dem Ball hat diese Spielaktivität viel gefehlt. Du musst hier einfach. Mit dem Ball auch Chance kriegen, aber für das brauchst du den Ball besetzt. Du kannst nicht jeden Ball verlieren oder den Ball so lange wie möglich schießen. Soweit also Martin Demitschelis. Und natürlich ist das vielleicht auch zu einfach zu sagen, jetzt haben sie verloren, jetzt liegt es daran, dass der Trainer nicht super gut Deutsch spricht.
Aber kann das ein Problem sein, wenn sozusagen die Kommunikation mit der Mannschaft nicht so einfach und natürlich funktioniert? Ich sage mal so, es macht die Situation in so einer schwierigen Phase mit Sicherheit schwieriger. Das ist ganz klar. Wenn du von Sieg zu Sieg eilst, dann sind wenig Worte immer richtig und auch angebracht.
Wenn du aber den Punkt relativ schnell packen musst oder finden musst in der Halbzeit, das ist ja nur ein Smalltalk, den du da führst. Das ist kurze Zeit. Ja, 45 Sekunden, eine Minute, redet der Trainer, also in meiner Karriere war das so, und musst du genau diese Punkte relativ schnell finden. Dann ist das natürlich schon auch eine Baustelle.
Ich würde das aber nicht festmachen. Sondern ich erwarte eigentlich immer von den Spielern, dass sie eine eigene Grundeinstellung zu einem Gegner, zu einem Spiel haben. Und wenn du die nicht findest, so wie RB, wir haben die Spiele genannt, ob es Komo war, ob es Bremen war, ob es jetzt vor allen Dingen gegen Bayern München und wahrscheinlich am Mittwoch gegen Real auch sein wird, dann ist der Trainer, ich bezahle jetzt drei Euro, das schwächste Glied in der Nähe.
Also da erwarte ich schon eine eigene Verantwortung, auch von den Anbietern. Aber auf der anderen Seite, das wussten ja die Verantwortlichen auch vorher. Das ist ja jetzt nicht irgendetwas, was jetzt seit zwei Wochen so ist. Nee, natürlich nicht. Hier kannst du auch reinschmeißen. Hast du drei Euro? Schon vorher? Ein Quatsch.
Das ist ein fauler Hund. Ich habe Rückenprobleme. Wirklich? Ja. So wie Vincent Compagnie, der hat es, glaube ich, an der Hüfte oder so was. Ja, genau. Nein, aber dieses Thema Kommunikation mit der Mannschaft, Mannschaft mitnehmen, er hat natürlich, ein Pfund, hat er auf jeden Fall, er hat das selbst auf aller, aller, allerhöchstem Niveau gespielt, das wissen alle, deswegen hat er da schon, glaube ich, sehr, sehr viel natürliche Autorität.
Trotzdem ist die Kommunikation in der Kabine, wo Spieler aus aller Herren Länder kommen, wo der Trainer vielleicht in Englisch und in Deutsch nicht super gut kommunizieren kann, ein Thema, oder? Ich bin da komplett bei Stefan. Das ist jetzt nicht der Riesenfaktor, aber natürlich spielt das mit rein. Also ich war anfangs, bin ich ehrlich, sehr, sehr überrascht.
Also A, über das Deutsch, klar, er ist kein Muttersprachler, aber auch, dass kein Englisch existent ist. Er hat ja auch in England gespielt, da war ich schon überrascht. Und ich war jetzt nie in einer Fußballkabine, aber natürlich könnte ich mir schon auch vorstellen, es wiederholt sich in seinen Aussagen sehr viel und es geht manchmal auch nicht so richtig in die Tiefe, das merke ich in Gesprächen, in Pressekonferenzen, in Medienrunden, und ich glaube, dass es an der Stelle schwierig wird, weil seine Idee vom Fußball, da geht es auch viel um Nuancen, um Abstimmung, die musst du ja auch irgendwie vermitteln und, man hat ja prinzipiell das Gefühl, sie verstehen ihn dann auch nicht, also die Spieler sagten gestern hinterher, sie wollten Mann gegen Mann pressen,
also das hat ja irgendwie gar nicht funktioniert. Das sah nicht so aus, ne? Also mit dem Deutsch, das ist immer so ein Thema, der spricht deutlich besser Deutsch als wahrscheinlich wir alle Spanisch, weiß ich jetzt nicht. Das ist klar. Richtig. Spanisch spreche ich nicht, aber ganz gut Englisch zum Beispiel.
Du auch, oder? Ja, Englisch, ja. Und das ist, glaube ich, der entscheidende Punkt, weil das Deutsch für die Medien sozusagen, das ist ja völlig okay. Aber die Sprache in der Kabine, das muss man ja manchmal, die Illusion muss man ja manchmal den Leuten auch nehmen. Auch wenn ich jetzt gestern in der Bild, glaube ich, im Artikel wieder gelesen habe, da waren die Sachsen chancenlos.
Mit den Sachsen hat RB Leipzig nicht wirklich viel zu tun, außer dass Leipzig eine Stadt in Sachsen ist. Aber ansonsten weiß ich nicht, ob da ein Sachs im Kader steht, wahrscheinlich nicht. Sondern die Sprache in der Kabine ist Englisch. Ja, war bei Ole Werner auch, der hat seine Ansprache auf Englisch gehalten.
Ja, genau, sprich Top-Englisch sozusagen. Und da wird es, glaube ich, zum Problem, gerade in der Phase, wo es um kleine Stellschrauben und um Details geht und um auf den Punkt drei Sätze sagen, die wirken. Da gibt es definitiv ein Problem. Ja, also ich sehe das ähnlich. Es kommt ja oft in der Halbzeit darauf an, dass der Trainer ein, zwei Sachen sagt. Aber wie ist denn heutzutage ein Trainerteam überhaupt aufgestellt?
Es ist ja nicht mehr so, dass du bloß noch einen Trainer hast. Du hast ja eher wie einen Manager, wie man das in England so sagt. Und du hast ja so viele Co-Trainern, die für Taktik, für Defensive, für Standards zuständig sind. Und ich glaube, da wäre es zu einfach, wenn man bloß sagt, okay, die Micheles kann nicht die richtigen Worte finden, aber er hat einen kompletten Staff und ein komplettes Team um sich herum, was man nicht vergessen darf.
Das haben Sie uns darauf ausgerichtet. Der Fjell ist ja zum Beispiel dafür da, um da auch ein bisschen zu vermitteln. Absolut. Katharina. Du hast was ganz Interessantes gefunden, ganz lustig. Ja, Social Media ist immer sehr, sehr schnell, wenn es in die Extremen geht. Also wir erinnern uns nochmal zurück an vergangenes Wochenende, als RB Leipzig gegen Eintracht Frankfurt gewann. So, da sind wir jetzt bei dem linken Post hier, denn das Ganze hat sich ja wiederholt.
Und da hat RB Leipzig dann am 10. Oktober gepostet, ist das schon Tradition? Also das 6 zu 0, so wie in der vorherigen Saison hingelegt und dieser Adler, der ein bisschen verdutzt schaut. Also haben sie sich eine kleine Spitze erlaubt. Und dann war jetzt Eintracht Frankfurt gestern aber ganz schnell auf Social Media.
Und hat dann nochmal gepostet, ist das denn jetzt auch schon Tradition? Denn an dieses 6 zu 0 aus dem ersten Spieltag der vergangenen Saison erinnern wir uns auch noch, als die Bayern RB Leipzig geschlagen haben. Ja, so ist das. Und kreativ sind einige Influencer da auch. Wir haben auch da was gefunden, was wir Ihnen nicht vorenthalten wollten.
Yes! Ja, Mann! Da ist es 1 zu 0. Da wird es heute noch safe so viel mehr Tore geben. Ich hab so Bock. Nein, bitte nicht. Nein, bitte nicht. Ich hab das in den letzten drei Spielen in eurem Stadion 13 Mal. Ja, sehr schön. Also, die Leipzig-Fans werden diesen Bänger so schnell nicht mehr los, haben wir da gerade gelesen.
Und dann hat Stefan es ja gerade auch schon angesprochen, am Mittwoch ist es dann soweit, das Champions-League-Spiel im Bernabeu wartet gegen Real Madrid. Also, da sind wir alle sehr gespannt, ob sich Martin Demicellis Mannschaft bis dahin wieder rappelt. Das wird Thema sein bei uns im Fantalk, genauso wie dann ja auch noch die Bayern, die auf Arsenal treffen.
Also, gerne mit einschalten. 2015 geht es da los. Und dann sind sie natürlich bestens versorgt, was die Königsklasse bei uns angeht. Faintalk am Mittwoch vormerken. Und wir machen hier gleich weiter mit einem Blick ins Ruhrgebiet. Sowohl auf den BVB als auch auf S04. Das ist immer noch dein Herzensverein natürlich.
Dortmund, ja, das war nicht so richtig prickelnd. Wir sind in unserer Runde und wollen gleich auf den BVB schauen. Aber einen Gedanken bei RB haben wir schon noch. Ich habe vorhin den Namen gesagt, Julian Nagelsmann. Das Name schwebt schon so ein bisschen über Leipzig. Und du bist, glaube ich, Yvonne, eine, die sich das wünschen würde, dass er noch mal zurückkehrt irgendwann.
Ich wollte es mir noch mal angucken. Ja, tatsächlich. Es ging ja sehr abrupt damals zu Ende für eigentlich für alle Begriffe, also für alle Beteiligten zu früh. Waren damals natürlich dann auch Handschlagvereinbarungen, dass er gehen darf, wenn die Anfrage kommt. Es floss ja auch sehr, sehr viel Geld.
Aber ja, in dieser ganzen Bewertung der Situation in Leipzig im Blick auf die nächsten Wochen wird natürlich nochmal noch, um mal mit Jürgen Klopp sprechen zu reden, ist ja Demichelis Trainer. Das ist ja so, dass es nicht klappt, aber natürlich gibt es dann, wenn man drüber nachdenkt, auch immer die Frage nach Alternativen.
Und da sehe ich aus RB Sicht nur Julian Nagelsmann. Das ist ja dann manchmal wie in der Liebe. Weil es halt schon mal geklappt hat. Wie in der Liebe. Man ist mit dem auch nicht so ganz unzufrieden, aber so richtig ist es auch nicht. Und dann ist da jemand, mit dem war man schon mal glücklich. Das war so eine aufgewärmte Liebe.
Hat so schöne Erinnerungen gehabt. Und jetzt ist er auch noch gerade nicht vergeben. Das ist ja verrückt. Das ist eine gute Idee. Ich habe das Gefühl, dass das klappen könnte. Glaubst du, dass das klappen könnte, Stefan? Wir sind schon wieder drauf übrigens. Ob das klappen könnte? Ja, ob so eine Rückkehraktion vielleicht, ob das für Julian auch in seiner Karrierephase ... Aber du kennst mich jetzt auch ein paar Jahre. Ich bin ja keiner, der irgendwelche Trainerspekulationen oder wie auch immer.
Ich glaube, dass man Demicheles jetzt erst mal die Möglichkeit noch mal geben sollte, in der Hoffnung, dass er aus den Fehlern, die gemacht wurden auf dem Feld, eben lernt und das umsetzt mit seinen Jungs. Und dann wird man sehen. Danke schön, meine Damen und Herren. Das war das Wort zum Sonntag. Nein, du hast ja recht. Es ist in Ordnung. Ich kenne dich schon ein paar Jahre.
Ich weiß, dass du so tickst. Und ich weiß auch, dass du ihm Martin Demicelis Erfolg wünschst. Also ich halte dagegen, dass du sagst, aufgewärmte Liebe. Also wir hatten Jupp Heynckes auch mal des Öfteren bei Bayern München. Und es war sehr, sehr erfolgreich beim zweiten Mal. Da würde ich jetzt mal dagegen halten. Ich sehe es auch so. Es ist sehr spekulativ.
Er ist wirklich ein guter Kerl. Aber wie gesagt, es gab die Vorgeschichte. Es gab den tollen Erfolg mit Nagelsmann. Jetzt haben sich zuletzt RB nicht zum Guten entwickelt. Und Nagelsmann auch nicht. Zwingend. Aber Minus und Minus ergibt ja Plus. Dann waren auch drei Euro. Endlich. Das ist eine gute Idee. Wenn ich das Stefan anreiche, dann auch. Ich habe gesagt, wir kommen zum BVB.
Dann wollen wir auch die Schalte wieder aufmachen zu Wotan Wilke Möhring, den wir noch mal begrüßen. Ich höre von vielen BVB-Fans so, jetzt geht das so langsam abwärts. Das ging doch so gut los in der Saison. Und jetzt werden wir wieder den Anschluss verlieren an die Bayern. Punktemäßig ist es ja noch nicht so.
Aber dieses Gefühl, erreicht das jetzt auch schon so ein bisschen? Nee, tatsächlich nicht. Also da haben wir ganz andere Leidensphasen durchgemacht. Wir sind ja super gestartet. hatten. In dem Moment, wo ich es gelesen habe, dass es noch nie ein Unentschieden gab gegen Union, ein Torloses, habe ich genau gewusst.
Das ist ja immer dann so, plötzlich ist es da gewesen, fürchterlich. Klar, waren jetzt ein paar Spiele, wo wir gar nicht, zum Beispiel Bremen, zweite Halbzeit, bis auf die letzten sieben Minuten, gar nicht so schlecht. Aber man muss auch ehrlich sagen, dass die, wir hatten bisher so eine richtig gute Halbzeit, das war im ersten Spieltag gegen HSV.
Ansonsten hat es halt irgendwie immer gereicht. Und das reicht eben nicht mehr. Gerade wenn wir sich gegnertief hinten reinstellen, kompakt stehen, dann muss uns das, was uns vorher ausgemacht hat, wieder neu erreichen. Vorher haben wir immer vorne eins mehr geschossen als hinten gekriegt. Jetzt kriegen wir hinten viel weniger. Das hat Kovac geschafft, die Defensive zu stabilisieren.
Aber jetzt müssen wir halt vorne Lösungen finden. Und da sind wir gar nicht so gut dabei, ganz ehrlich. Wir sprechen gleich weiter, gucken uns den Bericht von Philipp Strube an. Dieses 0 zu 0 bei Union. Und da sieht man eben, wie schwierig es war, da vorne irgendwie was durchschlagskräftiges ins Spiel zu bringen.
Es hat nicht funktioniert. 0 zu 0 ist das Spiel ausgegangen. Diese Gesichter sagen alles. Das 0 zu 0 in Berlin, der nächste Dämpfer für den BVB, der seine erste echte Ergebniskrise in dieser Saison erlebt. Hinter dem BVB liegt eine Woche zum Vergessen. Zunächst das 2 zu 2 gegen Bremen trotz 2 zu 0 Führung, dann der 0 zu 1 Ausrutscher bei Bodo Glimm in der Champions League und nun die nächste biedere Vorstellung in der Liga bei Union Berlin.
Das späte Schockerlebnis gegen Werder scheint die Truppe von Kovac gehörig ins Wanken gebracht zu haben. Denn sowohl am Mittwoch in der Königsklasse als auch gestern zeigt der BVB eine offensive Harmlosigkeit, die auch der Coach bemerkt hat. Wir müssen die wenigen Trainingsanheiten, die wir haben, schon so nutzen, dass wir im letzten Angriffsdrittel, im gegnerischen Abwehrdrittel, einfach sehr viel genauer, sehr viel präziser, sehr viel automatisierter spielen.
Der tolle Saisonstart verpufft so langsam, nicht nur ergebnistechnisch, sondern auch spielerisch. Zeigte sich der BVB zu Beginn der Saison vor allem offensiv in einen neuen Look, wirken die letzten Auftritte wie ein Rückfall in alte Zeiten. Klar, Verletzungen spielen eine Rolle, vielleicht sind die Dortmunder aber auch einfach nicht so gut, wie sie zu Beginn gemacht wurden.
Deshalb fragen wir… War der furiose Saisonstart des BVB vielleicht ein Trugschluss? Kobi, du hast gesagt, der BVB ist eigentlich sein schwerster Gegner wieder selbst. Sie machen sich selbst das Leben schwer. Woran machst du das fest? Trugschluss ist ja ein ganz gutes Wort oder eine gute Vorlage im Grunde.
Ich glaube, es war die ganz große Hoffnung, dass es diesmal anders läuft. Die war zum Saisonstart da. Letztendlich hat der BVB, ähnlich wie Leipzig, immer das Thema, dass sie wieder ein neues Puzzle zusammensetzen müssen. Also jedes Mal verlassen, ein, zwei wirklich relevante Spieler den Kader. Man holt Spieler dazu, die auch direkt in die Liederrollen eigentlich gehen sollen mit Fährmann und sowas, also auf dessen Schultern einiges abgeladen wird.
Auch Caretzas sollte direkt derjenige sein, der jetzt vorne eben diese 1-zu-1-Situation durch die dicht gestaffelten Abwehrreihen schafft. Die Verletzung von Zertilias natürlich. Genau, da kamen Verletzungen dazu. Man hat gehofft, diesmal geht das auf und das Puzzle passt. Aber irgendwie, jetzt kommen wir im Herbst an, passiert das, was Dortmund zu häufig passiert.
Sie stehen sich irgendwo selbst wieder im Weg. Natürlich müssen die Spiele in Bremen und Union bei dem Anspruch, den der BVB hat, nämlich dann da zu sein, wenn die Bayern mal schwächeln. Die Bayern haben da kleine Vorlagen gegeben, dann müssen sie da sein. Dann haben sie vier Punkte verloren gegen Bremen und gegen Union.
Dann haben sie in Norwegen geschwächelt. So, und jetzt alles andere als drei Siege in den nächsten drei Spielen, nämlich Champions League in Aserbaidschan, dann zu Hause gegen Frankfurt, als auch der FB-Pokal zu Hause mit einem gewissen Druck im Rucksack gegen Bremen wieder. Das müssen drei Siege sein, sonst hast du wieder diesen Wackel-Krisel-BVB und auf den haben die Dortmunder, die ja nun mal auch die Fans eben zu denen zählen, die sehr, sehr schnell reagieren in beide Richtungen, haben die gar keine Lust.
Wenn du die Spiele schon aufzählst, wir haben das auch noch mal grafisch vorbereitet, damit man das sieht. Stefan, du gehst da eigentlich in die gleiche Richtung. Zumindest die beiden Bundesligaspiele müssen gewonnen werden. Dann ist man mutmaßlich vor dem Duell dann gegen die Bayern eben punktgleich.
Das wäre natürlich dann alles in Ordnung wieder, oder? Das wäre auf jeden Fall ein Fortschritt. Ich sehe das Unentschieden gegen Union gar nicht so dramatisch. Dramatischer hätte ich dieses Unentschieden gegen Werder Bremen zu Hause. Oder sehe ich dramatischer, weil du führst eigentlich in der 4.85. Minute 2-0. Das musst du ziehen. Da musst du die drei Punkte ziehen.
Aber hier sehen wir ja die Begegnung. Also die nächsten drei auf jeden Fall. Musst du gewinnen. Das sind auch die Ansprüche vom BVB. Und dann kannst du, glaube ich, auch mit einer relativ breiten Brust dann nach München fahren, wo es dann hier zum Duell kommt in der Allianz Arena. Das, glaube ich, ist die Voraussetzung jetzt in den nächsten drei Spielen für den BVB.
Aber es tut BVB schon weh, wenn du, Carezas und Konstantelias, zwei wirklich kreative Spieler hast, die schon einen Unterschied ausmachen können, die auch Spiele mitentscheiden können. Wenn die dir natürlich dann so früh in einer Saison wegbrechen, dann tut das schon weh. Und dann kommen halt die, die hinten dran sind, oder ein Bayer dann, oder Vaneri, der liefern muss, die sind dann vielleicht noch nicht so weit.
Bayer schon, Vaneri noch nicht. Und dann wird es halt eng. Es gibt noch keine Diagnose bei Carezas, Es ist keine weitergehende Diagnose, wenn das im Laufe der Sendung kommt, wenn wir das natürlich rüber melden. Ja, Wurten, glaubst du, da sehen wir die Verletzung in der eigenen Hälfte, an der eigenen Torlinie, da muss der dann raus.
Glaubst du, dass sich durch diese Probleme, diese gesundheitlichen Probleme der beiden Griechen und das, was Stefan auch noch angesprochen hat, erklären lässt, warum es offensiv gerade so schwierig ist für den BVB? Ja, zum Teil ja. Also erst mal muss ich dem, was Tobias gesagt hat, recht geben. Der BVB ist sein stärkster Gegner.
Weil ich muss ganz ehrlich sagen, seit 2023, wo wir da gegen Mainz das selber aus der Hand gegeben haben, Das war schon Knack durch die Fangemeinde auch, als ob man nicht will. Das war ja alles vorbereitet. Und jetzt ist auch wieder, ich glaube, so ein bisschen das Problem ist, wenn Dortmund auch gerade mit dem jungen Kader sich selber auch den Druck einredet, also unter Druck steht, was ja bisher eben nicht war. Jetzt war die Chance auf Vereinsrekord da mit Siegen und so.
Ich glaube, man muss den Druck schon fernhalten von der Mannschaft, von dem Druck von außen, die Erwartungshaltung von außen, die die Dortmunder total haben. Also ich nehme mich da nicht raus. Man träumt immer noch von alten Zeiten. Aber man muss denen natürlich trotzdem auch Zeit geben. Und dann, dass dann so Verletzungen jetzt eher zum zweiten Mark, Herr Ritzers, nach, glaube ich, noch nicht mal zehn Minuten Knie verdreht, ohne Fremdeinwirkung, ist natürlich.
Aber. Das müssen einfach andere dann, also dafür hat man auch breit genug Kader, auch wenn die, wie gesagt, alle sehr jung sind. Man muss versuchen, den Sturm wieder mit reinzuholen, der war ein bisschen draußen, der muss bedient werden, dann knipst er auch. Und wir haben ja gezeigt, auch in der Vielzahl, der Schützen, da können ganz viele ein Tor schießen.
Aber man muss eben Druck machen und zwar kreativen Druck. Also jetzt haben wir hinten, das sind wir ziemlich sicher, aber die Kreativität fehlt. Die Kreativität und auch dieser unbedingte Wille. Also wenn ich dann, wie gesagt, da gebe ich auch Stefan total recht, also gegen Bremen, das muss man machen. Und dass dann Fülle auch noch das zweite Tor macht, das hat mich total genervt.
Ja wirklich, also das darf man sich nicht vom Teller ziehen, das Ding da. Weil gegen Union, wie gesagt, das war auch nicht schlecht, auch hoher Ballbesitz und so. Und Union kann super zu Hause verteidigen, das haben wir schon ein paar Mal gesehen. Es ist immer noch so, als ob die nicht so richtig freisen im Kopf. So kommt es mir vor.
Also erst mal ist diese Mannschaft noch nicht in dem Bereich angekommen, wo Bayern ist, was das Team angeht. Weil bei uns gehen, und wir haben ja eine hohe Fluktuation, da kommen Leute, die gehen dann wieder schnell, und die bleiben nicht in der Saison. Wenn die gut sind, dann gehen die woanders hin.
Im Bayern-Kader hat keiner die Ambition, woanders hinzugehen. Weil die sind da, wo sie, also deswegen sind die natürlich deutlich eingespielter und haben da durch andere Möglichkeiten. Aber da muss eine Spielfreude, ein Spielwitz, was mit Kreativität gemeint ist, der muss da unbedingt wieder rein. Ich will auch sehen, dass die Bock haben.
Da kann man dann auch mal null und unentschieden machen, aber ich will vor allen Dingen sehen, dass die Bock haben und Lust haben und den letzten Meter noch gehen und Ideen haben und nicht den Ball mit Rekordballstafetten hin und her schieben. Aber eine Krise ist das nicht. Also eine Krise wird ja auch von außen gemacht.
Warte kurz, ich muss einmal kurz drei Euro für Wotan einwerfen, weil ich glaube, da war was, darf man sich nicht mehr vom Teller ziehen lassen oder sowas, war da irgendwie drin? Jetzt Tobi. Ich glaube, er will was zu den drei Euro sagen, glaube ich. Ich hatte ja vor, endlos Phrasen zu ballern, weil ich von hier aus nichts einzahlen muss, aber das überlegen.
Mach ruhig, mach ruhig. Ich habe hier ordentlich Geld liegen. Vielleicht müssen wir die Kirche einfach mal im Dorf lassen. Da scheint einer ordentlich eingepackt zu haben. Mit vollen Hosen ist gut stinken, Tobias. Ich werde auch noch was rein. Gut. Genau, in Dortmund dauert das Spiel nur 90 Minuten. So, jetzt reicht es aber. Inflation hier.
Du wolltest doch noch was sagen. Nein, ich fand diesen Punkt sehr gut, dass die Spieler immer weiterziehen. Und das ist so ein bisschen dieses DNA-Thema, das in Dortmund eine Rolle spielt, wie auch in Leipzig eine Rolle spielt. Also gehst du zum BVB, um Titel zu gewinnen oder gehst du als Top-Spieler, Top-Talent zum BVB, um den nächsten Karriereschritt zu machen?
Also was ist da so dieser First Call? Und es gibt den Begriff der Trading Clubs, also dieser Ausbildungsvereine, die es sich zum Geschäftsmodell gemacht haben, auf höchstem Niveau eben zu traden. Also Spieler, Top-Talente zu holen, die du mit einem großen Gewinn weiterverkaufst. Und da sehe ich den BVB in den letzten Jahren und glaube ich auch, das ist so ein bisschen das Bild, das sie in Europa haben, da sehe ich ihn auch an vorderster Front. Das war über ganz viele Jahre Ajax, Amsterdam, da gibt es so fünf, sechs, sieben Vereine in Europa, die dafür stehen.
Das ist super gut, aber das kann halt auch ein Thema und ein Problem sein. Und, das erlebe ich und fühle ich. Ja, und das ist ja der entscheidende Punkt. Das hast du bei Bayern München nicht. Aber es ist der einzige Verein. Ja, weil das höchste Regal. Ja, da haben wir es nochmal. Ralf, du als, Schalker, echter, vom Herzen gefühlter Schalker, wünschst du dem BVB eigentlich nur das Schlechteste?
Ich will jetzt gar nicht zu sehr auf die Frage eingehen. Was ist das denn? Ich glaube, dass der Fußball hat sich ja in Deutschland sowieso so entwickelt, weil du einfach nicht die Fernsehgelder hast wie in England zum Beispiel, dass du einfach junge Spieler holen musst, die spielen lassen musst und teure verkaufen musst.
Bayern München muss das halt nicht. und deswegen sind sie halt da oben und deswegen scheitern alle anderen Vereine, um diese da hinzukommen und diesen Step zu machen. Und ich glaube, dass diese Gap sich halt auch in den nächsten Jahren leider nicht so schnell schließen wird. Um jetzt aber auf die unangenehme Frage zurückzukommen, ich glaube, selbst als Schalker, auch wenn es einem schwerfällt, muss man sagen, dass Dortmund trotzdem guten Fußball spielt und sich gut entwickelt hat in den letzten Jahren und einfach immer ganz, ganz oben ist und die Mannschaft ist, die den Bayern am nächsten immer gekommen ist in den letzten Jahren und ja, da muss auch ich Respekt aussprechen.
Na wunderbar, geht doch. Guck mal, Wotan ist ganz glücklich. Ich muss ja auch sagen, Ralf, das perfekteste Jahr war 97, beide Pötte im Pott, das fand ich super. Und ich freue mich einfach auf schöne Derbys und jetzt auf den Klassiker. Also man muss schon sagen, auch jetzt an alle, ich habe gesehen, viele rote Trikots da im Saal, Aber diese Jagd, diesen Neid, den muss man sich erst mal erarbeiten.
Also deswegen machen die da schon eine super Arbeit. Auch mit Kompanie, ein Glücksgriff vom anderen Stern, auch mit Kane. Deswegen schon Respekt auch. Sehr gut. Wotan. Wenn du hier gewesen wärst, hätten wir noch ein bisschen mehr Werbung gemacht für den Film, der mit dir jetzt ins Kino kommt. Ich gebe dir aber trotzdem die Chance, jetzt nochmal darauf hinzuweisen, was da Tolles in den Kinos, ich glaube ab Donnerstag, oder?
Zu sehen sein wird. Erzähl uns ganz kurz, wie das Ding heißt und worum es geht. Genau, das Ding heißt Der perfekte Urlaub und es geht in keiner Weise um Fußball. Und das ist quasi eine Art Fortsetzung von dem erfolgreichen Film Das perfekte Geheimnis, bei dem ich noch eine Fußballanekdote habe, weil zu der Zeit habe ich in München gedreht, im Studio und da war ich beim Spiel im Stadion bei den Bayern gegen Dortmund und da haben wir eine 5-0-Packung gekriegt, da habe ich zum ersten Mal überlegt, ob ich bei 4-0 zur Halbzeit rausgehe, aber das macht man nicht, das ist mir vorhin noch eingefallen, da hat man noch Favre als Trainer, der gesagt hat, Sein Unterschied reicht, das war auch alles Mist.
Auf jeden Fall, der Film kann ich allen nur empfehlen. Macht Riesenspaß und passt ganz viel Action. Und natürlich ein Star-Ensemble, als wäre es der FC Bayern. Dann gucken wir mal ganz kurz in den Trailer rein. Applaus. Wie viel Wahrheit verträgt eine Freundschaft? Oder eine Beziehung. Seit diesem Scheißspiel ist alles so kompliziert geworden. Von den Machern von Das perfekte Geheimnis. Nee, alles einzig schleppen. Nee, wohnen kann man hier nicht mehr.
Sind das drei Sterne? Das sind drei Muscheln. Ich glaube, wenn man keine Sterne bekommt, dann klebt man sich Muscheln dran. So Leute, Regel Nummer eins im Cluburlaub immer. Auf Bege bleiben. Ich hab dein zweiter Handy gefunden, Schatz. Der perfekte Urlaub. Es ist original wie immer bei euch. Im Kino.
Also, ab dem 22.10. im Kino und ich hab noch mal drei Euro, jetzt bin ich aber wirklich, jetzt bin ich pleite. Für Neid muss man sich erarbeiten von dir, Botan. Liebe Grüße und du kannst hoffentlich irgendwann noch mal zu uns kommen. Wir würden uns sehr freuen, dich in dieser Runde zu begrüßen, aber danke dafür, dass du dich hast zuschalten lassen. Liebe Grüße und schönen Sonntag noch.
Und bei uns geht es gleich weiter mit deinem Buch mit dem FC Schalke 04 und jetzt mit einem Angebot an Sie, tolles Gewinnspiel, wie es geht, erfahren Sie jetzt unser Partner Erwin Müller. Wir freuen uns sehr, dass Sie weiter dabei sind, dass Ralf Fährmann bei uns ist. Aber erst ist Katharina dran. Und das mit dem Hinweis auf weitere tolle Gäste. Also wenn Sie hier ein bisschen Interesse dran haben, an dem Doppelpass, dann sicherlich auch an dem Dopa on Tour. Mitte November geht es wieder los und damit Sie genau wissen, wo wir überall vorbeikommen, können Sie sich gerne einmal durchklicken.
Die Website sollte jetzt gleich eingeblendet sein, damit Sie da auch genau sehen, an welchen Standorten wir sind. Thomas Helmer, dann haben wir Mario Basler natürlich immer regelmäßig mit vor Ort und weitere tolle Gäste. Ich glaube, Tobi, du bist auch immer wieder da, ne? Mal. Mal. Also Sie sehen schon, gerne einmal durchklicken und dann finden Sie bestimmt was bei Ihnen in der Nähe.
So und jetzt wollen wir ein bisschen über unseren heutigen Hauptgast sprechen, über Ralf Fährmann nämlich und seinen Werdegang. Denn er hat wirklich den Großteil seiner Karriere bei Schalke verbracht. Er kam 2005 damals von der Chemnitzer Jugend in die Schalker U17 und dann gab es eigentlich auch nur kurze Unterbrechungen bei Antracht Frankfurt, bei Norwich City und in Norwegen beim Klub SK Brann.
Und ansonsten waren es für die Schalker 212 Bundesligaspiele, 15 Zweitligaspiele. Er ist Vizemeister geworden 2018 mit Königsblau Champions League auch noch mitgenommen und hat übrigens seinen ersten Einsatz, sein erstes Pflichtspiel für die Schalker direkt gegen den BVB absolviert. Not too bad, also so kann man mal reingehen. Das war übrigens der 13. September 2008.
Wir haben natürlich Bilder rausgesucht, die dann auch noch mal ein bisschen Spaß machen hier. So und dann wurde der Abschied gefeiert am 18. Mai 2025 vor dem letzten Heimspiel der Saison gegen die SV Elversberg, was dann jetzt gleich kommt. Ja, nehmen wir hier natürlich nochmal mit. So und gerne den Applaus.
Ja, und dann haben wir eingangs, ganz zu Beginn der Sendung, Ralf schon gehört, dass du das gar nicht so negativ siehst, wie die Schalker momentan dastehen. Vor allem nach diesem Spiel gestern gegen die Mainzer, wo vor allem die Spieler ja extrem negativ dann auch sich geäußert haben, gesagt haben, hey, wir haben wirklich 60 Minuten gepennt.
Der Trainer hat sich aber auch da wieder so ein bisschen Vorsicht gestellt. Was macht dich denn optimistisch bei den Schalkern? Also ich glaube, man muss ja sehen, wo kommt man her und wie hat man sich entwickelt im letzten Jahr. Und ich glaube, Schalke macht das trotzdem richtig, richtig gut. Ich glaube, die Spieler spielen einfach absolut am Limit.
Und jede Woche für Woche dieses Limit abzurufen, ist halt auch einfach schwer. Und ich finde, man muss gar nicht so selbstkritisch zu sich sein, zumindest in der Öffentlichkeit nicht so, weil man das einfach gar nicht braucht. Ich finde, die Spielweise stimmt, die Art und Weise stimmt, der Charakter stimmt.
Man hat die Fans wieder zurück, man ist eine Einheit geworden. Und ich glaube, dass das einfach eine richtig gute Basis ist, um in der Bundesliga zu bleiben. Und das ist ja das bekannte Ziel. Trotzdem hat man auch gestern gesehen, dass es offensiv durchaus Dinge zu verbessern gibt. Man schießt zu wenig Tore. Mainz hat eins gemacht, deshalb hat man das Spiel gestern verloren.
Schalke versaut sich seinen guten Saisonstart. Nach der zweiten Bundesliga-Niederlage in Folge ist die königsblaue Euphorie deutlich abgekühlt und, Schalke steckt auf einmal mittendrin im Abstiegskampf. Dabei deutete sich nach dem Schalker Aufstieg eigentlich eine stabile Saison an. Das Gesamtpaket ist solide geschnürt und Miron Muslic hat seinem Team eine sehr wichtige Fähigkeit vermittelt.
Mit dieser Widerstandsfähigkeit hat der Aufsteiger sogar gegen die Bayern zu Null gespielt, als einziges Bundesliga-Team in den letzten eineinhalb Jahren. Defensiv hat Schalke seine Ligatauglichkeit schon bewiesen. Auch weil mit Loris Karius ein überdurchschnittlicher Torwart im Kasten steht, der auch gegen Mainz wieder der mit Abstand beste Schalker auf dem Platz war.
Karius hält Schalke schon die ganze Saison immer wieder alleine im Spiel. Das Schalker-Problem beginnt in der gegnerischen Hälfte. Offensiv geht kaum Gefahr von den Königsblauen aus. Und Silla ist außerdem noch verletzt. Und Dzeko mit 40 wohl doch nicht mehr spritzig genug. Nur vier Tore in sechs Spielen, darunter kein Stürmertor und kein einziges Zuhause.
Wir fürchten, so ist der Schalker Sturm nicht wirklich Bundesliga-tauglich. Ralf, aus deiner Sicht ist das eine Frage der Personalien, also der Spieler, die da offensiv da sind, oder der Form dieser Spieler? Ich glaube, man muss sich ja die Frage stellen, was war das Saisonziel? Und das war nicht abzusteigen und in der Liga zu bleiben. Und da ist man jetzt voll im Soll.
Natürlich hat man in den ersten Spielen überperformed ein Stück weit und die Euphorie ist natürlich sofort wieder hochgekommen, gerade was auf Schalke aber auch völlig normal ist. Die Defensive steht ja trotzdem, auch aufgrund von einem überragenden Loris Carbius, gar keine Frage. Aber auch sonst steht das und macht einen stabilen Eindruck.
Und natürlich spielt man nach vorne hin, hat man so die Schwierigkeit momentan. Aber ich glaube, dass das in der Entwicklungsphase in der Saison immer einfacher ist, sich in der Offensive zu entwickeln, wie wenn man auf einmal die Schießbude der Liga ist und das abstellen muss. Ich glaube, dass das auch ein ganz normaler Prozess ist, der jetzt einfach stattfinden muss.
Und die zweite Liga ist anders wie die erste Liga und man findet sich gerade rein. Und deswegen bin ich sehr, sehr optimistisch, dass das so klappen wird, wie wir uns das alle wünschen. Gehst du da mit bei dem Optimismus? Ist dein Gefühl ähnlich bei Schalke 04 wie das von Ralf? Ja, ich gehe da schon mit. Doch, weil das Ziel war ja vor der Saison, wir müssen diese Liga halten. Entweder auf Platz 16 durch oder über eine Relegation oder direkt auf Platz 15 oder noch besser.
Und deswegen ist der Bericht, da wurde ja gesagt, Schalke 04 steckt im Abstiegskampf. Also ich bin mir ziemlich sicher, dass sie es vorher wussten, dass es genau darum geht. Und das ist schon mal gut. Gefährlicher ist es für Mannschaften, die reinrutschen, etwas sich anders ausgerechnet haben und auf einmal da drin stecken. So wie Hoffenheim jetzt gerade oder Borussia Mönchengladbach gerade in der Phase.
Ich glaube, der Schalke genau weiß, was sie machen müssen, um diese Liga oder diese Klasse zu halten. Offensiv, natürlich haben sie da Schwächen. Also wenig kreativ. Karamann kommt dazu, der eigentlich in der zweiten Liga geglänzt hat, der Unterschiedspieler war mit Dzeko. Aber die erste Liga ist ein bisschen anders mit den Verteidigern, die einfach eine andere Qualität haben und keine Probleme haben, die in Schach zu halten.
Da gibt das Entwicklungspotenzial. Da kannst du besser dran arbeiten als die Defensive. Da gebe ich mir die Rechnung. Ganz kurz, lass mich kurz Yvonne reinnehmen. Du hast vorhin bei Leipzig von Anspruch und Wirklichkeit gesprochen. Hier müsste das eigentlich deckungsgleich sein bei Schalke, oder? Ja, sehe ich ähnlich. Es war klar, dass das ein schwieriges Jahr werden wird.
Die Euphorie vom ganz Anfang ist dann auch so ein bisschen, die ebbt dann auch nach und nach ein bisschen ab. Insofern bin ich da auch bei den anderen, dass das jetzt einfach nur das Erwartbare war. Und Abstiegskampf, ja, was hat man denn erwartet? Ich muss ein bisschen widersprechen. Also ich habe bei den Schalkern schon das Gefühl, dass sie gerade in einer sehr entscheidenden Phase sind.
Klar, wenn wir den großen Bogen spannen, alles top. Wo Schalke wieder ist im Vergleich zu vor zwei, drei, vier Jahren. Und auch wie auch wirtschaftlicher Seite alles wieder in die richtigen Bahnen geht. Und dass wir uns freuen, dass Sie wieder in der Bundesliga sind, dass diese starke Marke, dieser wahnsinnige Klub wieder da ist.
Momentan für diese Saison, glaube ich, eine sehr entscheidende Phase. Kein Verein in Deutschland, würde ich mal behaupten, braucht Euphorie so sehr wie Schalke. So, jetzt hat Schalke aktuell das Thema, wenn du auch gerade die Gesichter gesehen hast, der Spieler, die da vor der Kurve dann gestern standen und sowas.
Da sind jetzt die Mundwinkel nach unten und sowas. Da kann jetzt so ein ganz widerlicher und schwieriger Virus so ein bisschen einziehen. In die Köpfe der Spieler, auch in das Umfeld, was die nächsten Wochen angeht. Jetzt wird darüber gesprochen, dass sie kein Tor schießen. Das Schleich ist ja auch alles so ein schleichendes Thema.
Daher, die beiden anderen Aufsteiger performen total gut. Also Elversberg, auch Paderborn, gestern in Bremen wirklich viele gute Szenen gehabt. Die können beide nur gewinnen, die beiden Aufsteiger, wenn sie die Klasse halten, wenn sie im Mittelfeld stehen. Schalke kann im Grunde nur verlieren, weil ein Abstieg von Schalke wäre schon eine Derbischlappe, würde ich sagen, wenn sie wirklich wieder abgehen.
Also du siehst es anders, oder? Ich sehe es ein bisschen anders. Ich verstehe total, was du meinst mit der Euphorie. Aber ich glaube, es ist eine Euphorie im letzten Jahr entstanden, die über einen längeren Zeitraum besteht. Und ich glaube, man hat auch gelernt, dass man nicht so emotional zu schnell reagieren soll.
Und ich glaube auch, dass Schalker Herz oder die Schalker Fans sind ja wirklich eine komplette Einheit geworden mit der Mannschaft. Und ihr habt einen stabilen Trainer, der das ja auch vorlebt, oder? Also nicht nur einen stabilen Trainer, also ich finde, er macht einen klasse Job. Er ist ein, Das ist ein eigener Charakter, er bringt was in die Liga, was es vorher noch nicht gab.
Schalke ist wieder cool geworden, muss man ja so sagen. Auch wenn ihr das hier vielleicht nicht so gerne sagt. Ich glaube, diese Euphorie hat man mitgenommen. Die Fans sind geduldiger geworden. Das ist aufgrund des letzten Jahres und der Entwicklung gesehen. Deswegen bin ich da echt zuversichtlich. Die Frage ist, wird das so bleiben?
Natürlich sind sie momentan geduldiger geworden, aber jetzt spielen sie in Köln, am nächsten Wochenende wird es auch richtig brennen im Stadion in Mürmersdorf. Wenn es da die nächste Niederlage gibt, wie lange hält das? Weil natürlich kommen sie auch aus einer Phase in der zweiten Liga mit vielen Erfolgserlebnissen und sowas.
Und da sehe ich halt bei Schalke immer eine potenzielle Depression, Ich glaube trotzdem, ich persönlich, dass sich da ein bisschen was auch geändert hat, in Hinsicht, was du sagst. Lass uns mal kurz reinschauen ins Spiel. Ich würde gerne das Tor von Mainz einmal anschauen, weil wir ja so viel darüber reden, wie gut Schalke verteidigt.
Da verteidigen sie eigentlich richtig schlecht. Genau, und das war eigentlich entscheidend. Du darfst den Gegnern natürlich keinen Platz und keine Lücken geben. Die ganze rechte Angriffsseite von Mainz ist eigentlich frei. Das ist komplett blank. Mit einem Spiel kannst du sie schon aushebeln. Das kann nicht sein, dieses extreme Verschieben, 16 Meter vor dem Tor. Und genau dadurch entsteht jetzt das Tor, leider Gottes.
Also wenn du vorne nichts kreierst und nicht zu großen Torchancen kommst, musst du hinten aber deinen Laden dicht haben. Und das ist das Allerwichtigste für Schalke 04. Allerdings muss ich dazu sagen. Du hast gerade was gesagt mit Schalke, du machst dir Sorgen. Es ist ja schön, dass du dir Sorgen machst, aber das ist ja ein anderes Regal als jetzt Bayern München oder die Oben.
Der lässt den Knochen nicht mehr los. Du hast recht mit Paderborn. Ist das das Billy-Regal bei Schalke? Sie haben das Momentum. Aber im Fußball, der HSV ist gestartet mit drei Niederlagen. Ich bin mir ziemlich sicher, wärst du vor drei Wochen hier oder vor vier oder fünf, hättest du gesagt, HSV steigt ab. Was ist passiert im Fußball?
Wie schnell geht es? Wir haben jetzt dreimal hintereinander gewonnen. Was die Schalker niemals machen dürfen, den Glaube verlieren. Also nicht zu hoffen. Hoffen ist schlecht im Fußball, wenn du aktiv bist. Du musst dran glauben, dass du schaffst. Und ich glaube, dass Schalke auch einen Pfund in der Tasche hat. Genauso wie der HSV, genauso wie Köln.
Und das sind die Fans. Und das ist nicht nur zu Hause und in Gelsenkirchen oder auf Schalke, sondern auch bei den Auswärtsspielen. Und das ist ein ganz entscheidender Faktor. Ein sehr guter Punkt. Ja, danke, Tobi. Experte aus dem Torstenregal. Kann ein ganz entscheidender Punkt und Faktor sein, die Liga oder die Klasse zu halten. Ralf, du hast vorhin schon über Loris Karies gesprochen.
Wir haben uns vorhin hinten in unserem Besprechungsraum kurz unterhalten. Es ist oft so, dass wir Journalisten über Spieler urteilen und das so semi-gut beurteilen können. Bei Torhütern können wir es noch weniger beurteilen häufig. Wir sehen natürlich, dass der Bälle hält, dass der viele Paraden macht.
Aber was, wenn du das jetzt rein torwarttechnisch beurteilst, was macht Loris Karius aus deiner Sicht zu so einem wichtigen Faktor für den FC Schalke 04? Also ich finde momentan das Beeindruckendste ist, dass er einfach in den entscheidenden Situationen ruhig bleibt. Er hat sehr, sehr viel zu tun und oft sind dann Torhüter, die dann so ein bisschen überpacen, aber er hat einfach diese Ruhe.
Ist das die Erfahrung, sein Alter, die Karriere, die er hinter sich hat? Sowohl als auch. Also es ist jetzt nicht bloß so, dass er so gut ist, weil er die Erfahrung hat, sondern auch einfach, weil er ein hervorragender Torhüter ist. Und weil er auch gut in dieses ganze Konstrukt einfach passt und gut in der Regie angekommen ist und dieses Gesamtkonzept macht ihm einfach gerade zum absoluten Top-Tor in der Bundesliga.
Und da strahlt ja auf die Mannschaft aus. Also wenn du diese Sicherheit hast im Tor, ich erinnere an Eintracht Frankfurt im letzten Jahr mit diesem ständigen Torwartwechsel, ZR, Santos wieder zurück, also ich glaube vier oder fünf mal gedreht, weil sie sich nicht sicher waren, was passiert. Die ganze Defensive, das ganze Kollektiv Das ist wichtig für Schalke, dass sie einen Top-Torhüter haben. Der strahlt sich auf.
Um das kurz aufzugreifen. Karius vermittelt den Glaube an die Mannschaft, an das Team, an die Fans, aber genauso auch der Trainer. Und deswegen ist das so, glaube ich, ist nicht so, dass der Trainer in Frage gestellt wird, dass da Trainer-Diskussionen kommen. Die Mannschaft ist total überzeugt vom Trainer, von dem. Und wie gesagt, dieses ganze Konstrukt passt einfach gerade.
Und diese Szene, die wir gerade gezeigt haben, die war ja ganz zu Anfang des Spiels. Und Miron Muslisch hat sich dazu geäußert, wie wichtig das ist, dass Loris Karius auch von Anfang an auf dem Feld war, Also richtig sich gezeigt hat und dass das bei den Feldspielern nicht ganz so war. So hat er es formuliert.
Es war ja letzte Saison und essentiell wird auch diese Saison sein und ich habe das selbstverständlich abgefeiert, weil ich gesehen habe, Lolis ist am Platz. Er ist am Platz mit seiner Erfahrung, mit seiner Aura, mit seinem Charisma, dass er ausstrahlt. Und ich hätte gerne den einen oder anderen heute noch am Platz gesehen und leider habe ich diese Reaktion nicht bekommen.
Ja, das ist schon wichtig, dass er zumindest einen immer hat, auf den er sich 1000 Prozent verlassen kann. Ja, der auch ein bisschen Vorbildfunktion ganz sicher hat für die Mannschaft. Also an Erfahrung kann man ihm ja wirklich gar nichts vormachen. Ganz im Gegenteil, der ist für eine Rekordablöse damals aus Mainz zu Liverpool, hat unter Klopp da gespielt. Das hat überhaupt nicht funktioniert.
Der hat ihn dann rausgenommen, weil er einen wichtigen Patzer in einem wahrscheinlich wichtigsten Spiel seiner Karriere damals gemacht hat. Dann war er arbeitslos mal eine Phase. Mit Sophia Tomala hat er zusammen gewesen, viele Schlagzeilen gehabt. Dieses öffentliche Leben da auch noch handeln müssen. Der hat nun wirklich alles schon erlebt.
Und dementsprechend ein ultra wichtiger Faktor für Schalke. Und auch total schön für ihn, dass sich die Karriere da wieder so mega ins Positive gedreht hat. Wir sprechen gleich über dieses Buch. Vor wenigen Tagen rausgekommen. Ralf Fehrmann schreibt, Schalke und ich eine Liebesgeschichte. Und was ganz schön ist, das zeige ich jetzt schon mal.
Das ist drinnen blau auf weiß. Also keine schwarzen Buchstaben da drin, sondern natürlich in Schalke-Farben gehalten. Aber es hat durchaus auch schon, weil ja immer so ein paar Ausschnitte vorher veröffentlicht werden, für Kontroversen gesorgt, weil du sehr ehrlich und sehr offen aus der Kabine berichtest.
Und manche sagen, das sei eine Abrechnung. Wir wollen euch zu Hause auch mal fragen auf unserer Instagram-Seite, wenn ihr Lust habt, gebt uns euer Feedback. Das ist eine Frage der Ehre, dass man solche Dinge nicht nach draußen gibt. Wir sprechen gleich mit Ralf Fehrmann über dieses Buch. In. 90 Sekunden sind wir wieder da.
Wir sind zurück bei uns im Doppelpass hier bei Sport1 am heutigen Sonntag. Wir sprechen gleich mit Ralf Fehrmann über sein Buch. Und du hast das auch in der Hand, Katharina. Ja, wir wollen noch ein bisschen den Transfer schlagen zu Vorgängern, die auch schon Biografien rausgebracht haben und die natürlich für extremen Wirbel in der Medienlandschaft gesorgt haben.
Toni Schumacher beispielsweise. Wir haben hier seinen Anpfiff nochmal mit raufgepackt auf diese Grafik. Und Lothar Matthäus, mein Tagebuch, auch das darf hier natürlich nicht fehlen. Bei Toni Schumacher haben wir uns nochmal zwei Zitate rausgesucht. Eins davon, auch in der Fußballwelt gibt es Doping. Natürlich totgeschwiegen, klammheimlich, ein Tabu.
Und zu Paul Breitner hat er gesagt, er soff wie ein Kosacke. Also, das sind, wie gesagt, nur mal zwei Zitate, die wir da von Toni Schumacher hatten. Lothar Matthäus, der hat im Sommer 97 dieses Buch ja rausgebracht und damals, hat das ganze Taktikkritik enthalten, außerdem kabineninterner Bemerkungen über Mitspieler.
Und der Höhepunkt dessen ist ja eigentlich, wenn man nochmal zurückguckt, das war ja während seiner aktiven Karriere, die Konsequenz dann, er wurde abgesetzt als Kapitän. Ja, also das nochmal zu den Vorgängern. Und jetzt kommen wir eben zu dem Buch, um das es heute geht, um Ralf Fährmann. Und da wollte ich gerne einmal ins Vorwort schauen und da nochmal draus zitieren.
Denn ich glaube, das ist auch ganz wichtig bei den Zitaten, die wir dann gleich nochmal bemühen werden. Also er hat hier Friedrich Nietzsche auch schon zitiert. Der sagte, es gibt keine Fakten, nur Interpretationen. Und jetzt zu dem Vorwort von Ralf Fährmann. Da schreibt er, dies ist meine Biografie und daher ist, was hier geschrieben steht, auch meine Wahrheit. Die handelnden Personen, die in diesem Buch vorkommen, mögen eine andere haben.
Denn im Leben gibt es so viele Wahrheiten wie Betrachtungsweisen. Das ist mir wichtig zu sagen, denn nichts ist subjektiver als eine Biografie. Und jetzt würde ich sagen, können wir reingehen. Rennen wir drüber. Über dieses, du nennst es selbst, über diese Liebesgeschichte. Warum hast du gesagt, ich möchte das mal alles aufschreiben?
Mit Hilfe von Stefan Bax, deinem Berater, habt ihr euch hingesetzt. Und du hast dir mal alles von der Seele geredet, glaube ich. Warum wolltest du das gerne mitteilen? Also ich glaube, ich war insgesamt über 20 Jahre beim emotionalsten Verein der Welt eventuell oder Europas, habe einfach alles erlebt, was man erleben kann, bis auf große Titel aus dem oberen Regal, wie du es gesagt hast.
Aber ich glaube, nein, da muss man nicht applaudieren. Stefan hat das Publikum hier gut gemacht. Aber ich glaube, es ist einfach total interessant und ich wollte den Leser einfach mitnehmen, wie es hinter den Kulissen oder auch hinter mir aussieht. Ich bin auch nur ein Mensch, ich habe meine Ängste, ich habe Selbstzweifel, ich habe...
Pure Leidenschaft, Stolz erlebt, aber natürlich auch Enttäuschungen und Niederlagen miterlebt. Wie tickst du als Spieler, wie tickst du als Mensch? Ich habe so viele Momente erlebt, aber ich wollte auch in dem Buch beschreiben, was die Momente mit mir gemacht haben und einfach mal eine andere Blickweise zeigen.
Und ich glaube, das ist mir ganz gut gelungen mit dem Buch. Wir wollen gleich auch ein paar Zitate rausnehmen, die auch schon so ein bisschen kontrovers diskutiert wurden. Hast du überlegt, wie viel soll ich die Leute, die mit mir gemeinsam Teile meiner Karriere bei Schalke waren, wie viel soll ich die schützen oder wie viel möchte ich ganz ungeschminkt einfach mitteilen?
Also ich glaube, es ist ja ganz normal, dass wenn du eine Liebesgeschichte über 20 Jahre hast, dass es da jede Menge schöne Momente gibt, aber natürlich auch Momente, die einfach wehtaten. Ich glaube, wenn ich die harten oder schlechten Momente weggelassen hätte, wäre es auch bloß die halbe Wahrheit gewesen. Und deswegen war es mir einfach wichtig, die gesamte Geschichte zu erzählen, so wie ich sie wahrgenommen habe, aus meiner Perspektive.
Und ich glaube, dass das auch das ist, was für den Leser so einmalig macht. Was ich sagen kann, wenn man es liest, ist sehr viel mit Selbstironie auch, du machst dich selber auch nicht größer, als du warst. Und ich finde das eine sehr, sehr ehrliche Bestandsaufnahme. Wir haben ein paar Sachen rausgesucht, natürlich. Also zum Beispiel über Dimitris Kramozis hast du dich geäußert, er war dein Trainer.
Er hat da wohl gesagt, ihr wollt mich F-Punkt, also Icken, ihr wollt meinen Staff Icken, ihr könnt eure Insta-Bräute Icken, aber nicht mich. Das ist schon so Klartext, wurde und wird gesprochen in der Kabine, ja? Ja, natürlich wird so Klartext gesprochen. Ich glaube, wie gesagt, ihr wart doch eine brave Mannschaft damals eigentlich, oder?
Was ist eine brave Mannschaft? Ich glaube, du musst auch gewisse Trecksäcke der Mannschaft haben, um Erfolg zu haben. Und ich glaube, wie gesagt, ich wollte einfach den Leser auch hinter die Kulissen mal mitnehmen und einfach mal, ich glaube, das gibt es ja heutzutage gar nicht mehr, dass man mal hinter die Kulissen blicken kann, dass man sehen kann, okay, wie geht es da wirklich ab? Wie sind die Gedankengänge?
Wie sind die handelnden Personen so wirklich? Und ich glaube, dass mir das einfach gelungen ist in dem Buch. Ich habe mich über die Frage, dass ich mich über die Frage Über Domenico Tedesco, der auch Trainer war eine Zeit lang, da ging es darum, du wirst rausgenommen, es gibt einen Torwartwechsel, Alex Nübel wird die neue Nummer eins.
Da sagst du ihm, vielleicht kannst du es selber sagen, du weißt es ja noch, du hast ihm dann gesagt Trainer? Ja, also vorweg muss ich ja sagen, wie du es ja gesagt hast, das Buch hat ja, finde ich, sehr viel Humor, aber auch Es war einer der emotionalsten oder der härtesten Momente auch in meiner Karriere.
Ich habe fünf Jahre gespielt, war Kapitän und Domenico Tedesco hat mich aus dem Tor genommen. Auch für mich aus einer ganz, ganz. Unerwarteten Situation heraus und hat mir dann natürlich meine Fehler vorgeworfen und alles aufgezählt. Und da hatte ich dann bloß gesagt, Trainer, kommt mir jetzt gerade so vor, als ob Sie das Haar der Suppe suchen.
Und ja, die überragende Antwort oder die einfach schlagkräftige Antwort von ihm war, ja, ist ja bei dir schon eine ganze Perücke. Das war ein Punkt Tedesco, würde ich sagen. Definitiv Punkt Tedesco. Und eins noch, Peter Knebel, der damals in der Geschäftsleitung war bei Schalke, da hatte er ein legendäres Sack hoch.
Was mal hier hing, was mal da hing offensichtlich. Und was habt ihr da, erzähl das mal, die ganze Story. Ja, das ist ja auch so eine witzige Anekdote. Es hing überall und dann haben wir gefragt, warum hängt das denn überall? Was heißt überall? Es hing mal, neben dem Massagetisch und dann mal im Kraftraum und dann in der Kabine?
Ja, also gefühlt das Einzige, wo es nicht hing, war es die Dusche. Aber ja, es waren so witzige Momente und dann kam man die Stimmung auf, vielleicht ist da ja ein Mikrofon drin oder so als Spaß. Und so hat sich das dann durch die Saison gezogen. Okay, also ihr hattet das Gefühl, vielleicht hört er uns ab.
Aber das sagt ja auch ein bisschen was zum Verhältnis zwischen der Geschäftsleitung und der Mannschaft in der Zeit, oder? Ja, also in dem Fall war es einfach mit Humor genommen und mit Spaß genommen. Aber wie schon gesagt, ich glaube, es ist ja normal, dass du in so einer langen Zeit bei so einem emotionalen Verein auch Personen triffst, mit denen du besser klarkommst, mit denen du halt weniger klarkommst.
Also wir wollen gleich ein bisschen drüber sprechen, ist das okay, so aus dem Nähkästchen zu plaudern oder nicht? Vielleicht gibt es da unterschiedliche Haltungen hier in der Runde. Auf keinen Fall, das ist eine Frechheit. Also wirklich. Sagt der, naja. Wurstel. Wurstel. Wir schauen dann gleich auch nachdem wir das besprochen haben auf den Hamburger Sportverein, der jetzt dreimal in Folge gewonnen hat.
Jetzt gegen Stuttgart wieder Muhain Bass, der das Tor geschossen hat. Also uns gehen die Themen nicht aus, wir freuen uns gleich weiter. Willkommen zurück in München, im Airport Hilton zum Doppelfass. Hallo von Adeln und Ben. Geben nach wie vor Gas, wie in der Runde auch. Und Katharina ebenso. Ja, wir sind natürlich auch ganz gespannt, was die Zuschauer hier bei uns sagen zu Ralf Fährmann.
Da hat sich Tim schon mal bereit gemacht. Aber bevor wir auf dich eingehen, Tim, schauen wir mal, was auch sonst so rein kam. Denn es gab da ja auch einen kleinen Austausch, keine Frotzelei zwischen Kevin Großkreutz und Ralf Fährmann. Denn das Ganze wurde thematisiert im Podcast von Conny Küpper und Kevin Großkreutz.
Was Trainer oder Mitspieler erzählen, das plappert man nicht in die Öffentlichkeit weiter, außer es wurde vorher abgestimmt. Das hat was mit Ehre zu tun, das hatte Kevin Großkreutz gesagt. Und dann gab es direkt auch die Einladung für Sie, Ralf, für dich, Ralf, dort aufzutauchen in dem Podcast. Und die wurde auch angenommen, wenn ich das richtig verstanden habe.
Kommen wir gleich nochmal drauf zurück. Und das waren dann noch weitere Reaktionen, die wir hier gerade hatten. Vielleicht bekommen wir die nochmal. Genau, Ralf Fährmann ist für mich eine Schalke-Legende. Daran wird auch sein Buch nichts ändern. Aber muss man deshalb alles gut heißen, was eine Vereinslegende macht?
Ganz sicher nicht. Kaum ein Ex-Spieler löst bei mir aktuell so widersprüchliche Gefühle aus. So, und dann haben wir aber jemanden, der noch sagt, die Ausschnitte der Biografie, die lesen sich sehr vielversprechend. Und ja, also wie gesagt, in beide Richtungen geht das Ganze hier. Deswegen bin ich jetzt sehr gespannt, wie es bei Tim ist. Schön, dass du da bist. Schalker Fan, nicht zu verkennen. Ich halte es gerne fest.
Wobei, kannst du gerne auch selbst nehmen? Das ist doch so. Wie siehst du das? Eine solche Biografie mit dann auch solchen teilweise internas, mit intimen Momenten rauszugeben, die ja aber auch unterhaltsam sind. Was sagst du dazu? Also ich finde es auf jeden Fall super, gerade aus Fansicht, dass man mal ein bisschen tieferen Einblick bekommt. Ich habe es auch schon auf meiner Amazon-Liste.
Also kommt auch die nächste in meinen Besitz auf jeden Fall. Und ich fand es gerade spannend, das Zitat, was auch vorgelesen wurde von Gramotzis, der wirkt ja nach außen immer sehr cool und kühl irgendwie dann auch. Das war aber auch nicht wahr. Wenn jemand das Recht hat, darüber zu schreiben, dann bist du es.
Du wurdest vom Verein nicht immer fair behandelt. So, der Wien auch, ein Applaus. Tim, danke schön für deine Meinung heute. Finde ich auch schön, dass wir auf diese Seite abbilden, denn ich habe das gerade zu dir gesagt, also wenn davon gesprochen wird, da bringt jemand ein Buch raus, das ist eine Abrechnung, da wird immer erstmal draufgehauen, aber man muss eben sich auch damit beschäftigen und deswegen kann man dann auch eine solche Meinung haben. Also, danke schön, Tim.
Und jetzt der Ball, der Querpass nochmal rüber, also die Einladung von Kevin Großkreutz und Conny Küpper, die steht, wann wird es stattfinden, das Meeting? Also ich habe ja gesagt, dass ich gerne vorbeikommen würde, um alles zu erklären, über das Buch zu sprechen. Sie haben gesagt, Sie melden sich, bis jetzt kam noch nichts.
Aber ich glaube, jetzt haben Sie Angst vor dir. Nein, das glaube ich nicht. Ich glaube, vielleicht vom Timing her wird es bestimmt irgendwas ums Derby rum werden. Würde ja passen, glaube ich. Aber ich glaube, das ist auch bald. Also bis jetzt bald was kommt. Mal sehen. Tobi, bei dir glaube ich, du bist der Überzeugung, dass man sowas durchaus machen kann. Total. Auch mal ein bisschen Klartext, wenn das alles mit leichter Feder und vor allem mit ein bisschen Humor kommt, oder?
Es heißt ja immer Abrechnung, aber das ist halt der Blick von draußen. Und wenn man jetzt wirklich sich das Buch mal anguckt, du hast gesagt, Liebesgeschichte sozusagen. Du bist Schalker durch und durch. Und da haben wir auch vorhin drüber gesprochen. In den letzten Jahren gab es jetzt nicht mehr so viel Kontakt.
Und ich meine auch irgendwo, das würdest du gerne ändern. Das tut dir schon so ein bisschen weh. Das ist immer deine Liebe, wie du ja auch sagst. Dementsprechend bin ich mal vorsichtig, sowas direkt zu deklarieren als Abrechnung. Und ich weiß, natürlich sind es Geschichten außer Kabine, aber auch wohl überlegt, was man sagt und was man nicht sagt, glaube ich.
Das ist wirklich eine gute Unterhaltung, aber das ist auch keine Hinrichtung jetzt von einzelnen Personen oder die sich jetzt nicht mehr in der Öffentlichkeit zeigen können oder kein Outing von irgendwem, der nicht über irgendwas sprechen wollte oder sonst irgendwas. Einfach richtig gute Unterhaltung und wir sind ein Fußball, deswegen sitzen wir hier seit, ein Doppelpass gibt es seit über 30 Jahren, genau deswegen, weil wir immer mal wieder fachlich eintauchen, das machen die Experten aus dem obersten Regal und weil wir halt auch immer mal wieder gute Themen aus dem Bereich der Fußballunterhaltung haben.
Und da gehört das eben auch dazu. Wenn wir dann erfahren, dass Jefferson verfahren mit irgendwelchen Kumpels in die Kabine kommt, die ihm die Hose runterziehen zur Massage und ihm hinterher die Hose wieder hochziehen, ist doch nicht schlimm, oder? Meine Lieblingsstory aus dem Buch bis jetzt, ich habe ja auch die Auszüge gelesen.
Ich schaue auf das Buch drauf, bin jetzt nicht involviert in dem Sinne. Ich finde, es ist sehr, sehr schön geschrieben. Es ist unterhaltsam. Du nimmst dich selbst nicht zu ernst. Das hast du ja selber schon gesagt. Und wichtig ist, wen du adressierst. Und das sind ja zum Beispiel Fans, wie wir eben gehört haben, bei denen das gut ankommt.
Man hat so schon nicht viel Einblick mehr in diese Fußballwelt immer. Ich glaube, es ist ein sehr tiefes Buch mit sehr viel Emotionen und Humor und Selbstironie. Ich glaube, man darf sich selbst nicht zu ernst nehmen, aber auch nicht zu griechskimmig durch die Welt gehen. Jetzt kommt wieder einer. Doch, ich sehe es doch schon. Ich bin ein sehr tiefes Buch mit sehr viel Emotionen und Humor und Selbstironie.
Das ist schön. Lass uns zurückkommen zum Bundesligaspieltag. Und zum Hamburger Sportverein, die Stuttgart geschlagen haben, jetzt dreimal in Folge gewonnen haben, neun Punkte gemacht haben nach der Verlängerung von Paul Ziehn. Das ist schon stark, wie die das Momentum gedreht haben in der Saison. Absolut. Vor allem, wenn du an den ersten Sieg denkst, gegen Köln war wirklich ein Arbeitssieg. Sie mussten unfassbar viel investieren.
Dann haben sie Moral gezeigt gegen Hoffenheim, mit dem Sieg in Hoffenheim, das Spiel noch zu drehen. Lagen hinten, drehen es, zwar in Überzahl, aber egal, musst du auch jetzt mal schaffen. Und gestern gegen Champions-League-Teilnehmer VfB Stuttgart 1 zu 0 zu gewinnen zu Hause. Daran siehst du, die Mannschaft funktioniert und folgt dem Trainer.
Wir können uns das Tor mal anschauen. Muham, der hat ja auch am vergangenen Wochenende den Siegtreffer gemacht. Ist schon ein wichtiger Spieler momentan für den HSV. Und was Sie halt machen, dieses schnelle Umschalten in der Situation, Stefan, das ist schon richtig gut. Genau, sie haben ein Tempo drin und haben dann auch den Mut, also du musst ja auch den Mut haben, da abzuziehen.
Du kannst dann nochmal quer spielen oder versuchen nochmal Pass zu spielen. Das hat er hier nicht. Muhlheim war letzte Woche gegen Hoffenheim, hat er einen gemacht, einen vorbereitet. Sie haben Selbstvertrauen und haben da einen Lauf und das freut mich wirklich für den HSV. Aber auch hier der Punkt der Fans, also im Stadion wirklich eine Macht, es ist auch nicht einfach zu spielen oder zu gewinnen in Hamburg.
Fans und Trainer, wie wir es eben hatten. Auch bei Schalke. Wie ist das zu erklären, dass der VfB Stuttgart nicht so richtig in Schwung kommt in dieser Saison in der Bundesliga? In der Champions League sind sie ja optimal gestartet. Ja, das hast du ja häufig im Fußball, wenn man noch so die letzten Jahre zurückguckt, dass gewisse Mannschaften, die jetzt erstmals sozusagen in diese, ich finde Doppelbelastung immer ein schwieriges Wort. Aber das ist ja bei Stuttgart nicht wirklich so.
Das erstmals? Also so ganz ungewöhnlich ist es nicht. Aber ich sage mal so, die es nicht in ihrer DNA haben, dass es immer Mittwoch, Samstag ist. Und dann sind natürlich die Spiele am Samstagnachmittag, wo dann eben kein großes Flutlicht, keine Champions-League-Bühne, die sind eine sehr besondere Herausforderung.
Und in Hamburg, was Stefan gerade gesagt hat, da fliegt das Dach weg. Also da ist eine Euphorie zu spüren, wie wir sie auch aus den ganz anderen, vermeintlich größeren stimmungsgeladenen Arenen in Deutschland kennen. Hamburg ist da mittlerweile total weit vorne. Das war sehr laut. Unter der Woche ging ein Video viral, wo Undaf und seine Kollegen sprachen, in welchem Stadion sie die Torhymne am besten finden.
Da haben sie gesagt, in Hamburg ist es immer geil, wenn ein Scooter kommt. Ich weiß nicht, wie sehr sie sich gestern gefreut haben. Aber Tobi, die Frage war, warum läuft das nicht in Stuttgart? Das war seine Frage. Vielen Dank, Stefan. Wann nochmal. Das ist ja nicht so gut. Das ist ja nicht so gut. Aber er hat ja ein bisschen was gesagt, dieser Wechsel zwischen Champions League und der Woche Bratislava.
Also die Belastung. Naja, nicht die Belastung. Aber es ist schon eine mentale Herausforderung. Du hast ein Auswärtsspiel in Hamburg. Jetzt spielst du zu Hause gegen Atletico Madrid. Ganz easy ist das nicht. Aber das hatten sie doch die letzten Jahre auch. Und haben sich immer wieder qualifiziert. Also dann erklär uns, warum es aus deiner Sicht nicht so gut läuft in der Bundesliga.
Wir haben in Paderborn gewonnen, in Köln gewonnen. Dementsprechend stellst du ja auch deinen Kader auf. Du gehst ja jetzt nicht mehr mit einem Kader von 3, 4 oder 25 durch die Saison, sondern du stockst den ja auf, aufgrund der Belastung. Warum das so ist? Warum können Sie das in der Bundesliga nicht abrufen?
In der Champions League sehr wohl. Müssen wir den weiteren Verlauf der Champions League gucken. Wir haben noch sechs Spieltage. Kann ja auch sich noch drehen. Hoffentlich nicht im negativen Sinne. Das heißt, es könnte insgesamt eine schwierige Saison für deinen VfB werden noch? Ja, es sieht so aus. Ich bin mir aber auch sicher, weil Sebastian Höhnisch schon der Trainer ist, gewisse Dinge zu erkennen und da auch ein bisschen.
Ja, zu reagieren auf eine schwierige Phase, das hat er im letzten Jahr auch gehabt, wo es in der Bundesliga nicht so lief, haben aber dann in den Pokal, also nicht letztes Jahr, sondern das Jahr davor, wo sie in den Pokalsieger wurden. Also er war schon in Situationen an den Rädchen zu drehen. Also ich gehe davon aus, dass sich der VfB Stuttgart freischwimmt.
Warum das so ist, ich würde das jetzt wirklich relativ einfach halten und sagen, das ist die Situation gerade, in der sie sich befinden. Und ganz kurz nur, ganz kurz, Sie haben gestern wirklich nicht schlecht gespielt, also das Spiel, das dürfen Sie aus Stuttgarter Sicht, und die ist auch nachvollziehbar, dürfen Sie nicht verlieren, Sie haben sich ja Chancen heraus, darum geht es, und dann, gibt es Spiele, da rollt der erste rein und dann ist auch der zweite und dritte und vierte Schussentor, gestern war das nicht der Fall und das zieht sich so ein bisschen durch, aber ich sehe da keine spielerische Krise beim VfB überhaupt nicht.
Ich will überhaupt keine Torwart-Diskussion aufmachen. Aber? Naja, Alex Nübel ist weg. Das spielt ja vielleicht auch eine Rolle in einer gewissen Weise, oder? Also ich glaube schon, dass Alex Nübel perfekt in dieses System reingepasst hat. Und perfekt, er war ja auch seit dem Wiederaufstieg sofort da gewesen und ist diese ganze Euphorie alles mitgenommen.
Natürlich spielt das eine entscheidende Rolle. Aber ich glaube schon, dass Stuttgart so gut aufgestellt ist, vereinsintern auch aus dem Trainerteam her, dass sie das auch gut lösen können. Und auch die Lücke, vielleicht nicht 1 zu 1, aber gut geschlossen haben. Und wie du es ja gerade gesagt hast, es ist ja jetzt nicht so, dass Stuttgart...
Guck mal rein. Also das ist natürlich ein echter Strahl. Kann man den halten? Es ist schwierig zu sagen, ich glaube, es ist ja auch eine Philosophiefrage, welcher Torhüter willst du sein, welcher Torhüter willst du haben, willst du einen haben, der viele Schüsse erhält, willst du einen spielerischen guten Torhüter haben.
Am besten beides, oder? Der wäre dann aber ein bisschen teurer, glaube ich. Nein, also ich glaube, das ist einfach ein geiles Tor, ein geiler Schuss. Ich glaube auch noch zu dieser Zeit, in der Nachspielzeit, einfach geil. Dafür lieben wir doch den Fußball, um genau solche Momente zu haben. Also kein Torwartfehler.
Und aber nochmal sagen, auch diese Szene, Ja, Stuttgart hätte ja vorher schon drei, vier Vs machen können, die zehn unterbinden aus einem eigenen Standard. Ist einfach hart. Sie waren die klar bessere Mannschaft in dem Spiel. Von daher glaube ich, wird es vielleicht nicht ganz so eine erfolgreiche Saison, weil sie einfach ein bisschen strugglen. Aber spielerisch ist es ja trotzdem top, was sie abliefern.
Ja, und die Qualität in der Mannschaft und im Kader ist nach wie vor sehr, sehr groß. Und über die Qualität des Trainers haben wir hier in der Runde auch schon häufig genug gesprochen. Wir wollen gleich noch einen Blick werfen auf Niklas Vöhlkrug. Der trifft und trifft und trifft. Pause verabschiedet haben. Wir wollen über Niklas Vylkug sprechen.
Tobi, ich weiß, du bist aus Bremen oder aus der Gegend von Bremen dort sozialisiert worden. Eben geboren. Weserstadion. Hast du gedacht, dass Fülle so gut jetzt wieder funktioniert bei Werder? Er hat jetzt sechs Tore geschossen. Gehofft, ja. Du nimmst schon Geld in die Hand? Nein, nein, damit wir zu sehen.
Achso, es sah so aus gerade. Wir haben alles gesagt. Okay. Also wirklich. Wer im Glashaus sitzt. Ja, bitte. Also ich habe es natürlich, ich habe glaube ich nichts mehr. Hast du nichts mehr? Ich habe es auch nicht mehr. Au, warte, komm, ich helfe dir auch. Doch. Ja, zwei. Oh, ein Cent. Ich weiß nicht, wo der herkam.
Nein, also ich habe es natürlich gehofft. Ich habe durchaus ein grün-weißes Herz. Aber gedacht, hatte ich es mir in der Form nicht. Weil wir haben vorhin schon über Rückholaktionen gesprochen. Also das ist mittlerweile wirklich eher selten der Fall. Dass das funktioniert. Andererseits, wer die Beziehung von Niklas Völkrupp zu Werder Bremen kennt und gerade auch andersrum.
Und dass eben kein klassischer Arbeitgeber für ihn ist, wo er sich von Tag 1 vielleicht auch unter Druck fühlt, unbedingt liefern zu müssen. Sondern hier hat er wirklich seine, ja, Wohlfühlwelt klingt jetzt auch ein bisschen zu weich, aber die Stadt liebt ihn, die Trainer, der ganze Staff, gibt ihm das, was er braucht, um zu performen.
Und so, und dann kommst du in den Lauf, wenn das erste Das ist der erste Tor. Das ist der erste Tor. Das ist der erste Tor. Dementsprechend hilft Werder ihm. Er hilft Werder sehr. Die in West Ham sitzen ja auch. Er ist ja nur ausgeliehen. Er hat ja keine Kaufoptionen vereinbaren können. Das ist schon gut. Und Ralf, du schreibst es in deinem Buch ja auch, dass es, wie es einem geht, wie es in einem aussieht, eben auch für die eigene Leistung extrem wichtig ist.
Und das scheint jetzt eben wieder zu passen oder deckungsgleich zu sein. Er fühlt sich wohl und dann performt er auch wieder. Definitiv. Also es geht ja jetzt gar nicht darum, dass du als Spieler eine Wohlfühloase um dich herum hast. Aber ich glaube, gerade bei diesem Beispiel von Niklas Vöckrug ist es spannend auch zu sehen, weil er bei Werder ja brutal funktioniert hat.
Bei anderen Vereinen dann nicht ganz so geklärt. Jetzt kommt er wieder zurück und bombt wieder. Ist einfach eine wahnsinnig interessante Geschichte. Total. Und natürlich für so eine Mannschaft, Stefan, wenn du einen hast, wo du weißt, der macht die Dinger auch. Du liegst wieder hinten, aber wir haben ja Fülle sozusagen noch, auch total wichtig.
Ja, wichtig war, glaube ich, erstmal, dass die Euphorie entfacht wurde. Wow, er kommt zurück und jetzt wünschen wir uns, dass er trifft. Ich glaube, das war ganz entscheidend, dass er jetzt diese Quote aufweist oder diese Statistik an Toren machen wir ihn ja fest, aber ich glaube, da gehört noch viel mehr dazu.
Ich glaube, letzte Woche bei dem Spiel oder nach dem Spiel, wo er gesagt hat, lobt nicht nur mich, sondern die Arbeit, die wirklich verrichtet wird, das macht die Abwehr oder die Defensive, die müssen eigentlich das Lob bekommen und dann schiebt er das ja schon wieder rüber. Also er macht das auch taktisch wirklich clever.
Schauen wir mal, wie er weiter trifft und ob er dann vielleicht wirklich schon im November wieder eine Option Das ist eine große Herausforderung für die Nationalmannschaft. Daniel Thun, der Trainer, hat es ja ganz schön gesagt. Wenn Jürgen Klopp weiter ein Team für die Zukunft bauen will, dann braucht er sich wahrscheinlich nicht melden. Wenn er einen braucht, der verlässlich trifft, dann hat er seine Nummer. Den braucht er ja eigentlich.
Den braucht er nicht. Brauche doch. Ich habe es Ihnen gesagt, 15 Sekunden, die sind schnell vorbei. Katharina hat Platz genommen bei uns. Heute ist die Sendung eh so an mir vorbeigerauscht. Immer ein gutes Zeichen, wenn es schnell geht oder sich schnell anfühlt. Katharina, du hast Spenden gesammelt. Ja, da ist einiges reingekommen. Ich glaube, der Anreiz war ganz gut, dass man hier dann auch noch mit einem Buch von Ralph Fährmann rausgehen kann.
Also, ich fliege einmal durch. Junobau aus Sprengberg hat gespendet. Außerdem Elke und Jürg aus Strausberg. Mir ist an mir Finsing-Fanclub, Bayern-Fanclub Zürich, Sunseeker Robotics, Habern-Immobilien in Deggendorf, Gasthaus Goldener Engel in Deggendorf, Tobi und Michi, VfB-Freunde, Stockhacht, Schneiders Jobagentur, Silvia und Marc, Firma Junge Stein Design, HG Feinest und Peter, Ralf, Stefan, Zapf aus Bad Staffelstein.
Also vielen Dank an euch alle und jetzt nochmal. Einen besonderen Dank an Franzika Robotics, an HG Feinness und Tobi und Michi. Das waren nämlich diejenigen, die am meisten gespendet haben heute. Und ganz interessant übrigens auch ein BVB-Fan. Ich sehe es schon, ja. Hat mir die Jacke ziemlich weit zugemacht.
Also ganz gerne einmal zur Übergabe rübergehen. Vielen Dank an euch. Also viel Spaß beim Nächsten. Ja, da gibt es ein bisschen was zu lesen. Und dann hatten. Wir ja heute außerdem noch bei der Frage der Woche folgende formuliert. Ist Martin Demicellis der richtige Trainer für Leipzig? Online wurde das Ganze folgendermaßen dann bewertet von unseren Zuschauern beziehungsweise von den Leuten, die abgestimmt haben. 37 Prozent sagen, ja, er benötigt nur etwas mehr Zeit.
Und 63 Prozent sagen, Leipzig braucht einen neuen Trainer. Also jetzt ist der Teilpunkt für das Superfuhren. Hören wir mal, ob da die Verteilung ebenfalls so ist. Demichelis ist definitiv der falsche Trainer für Leipzig. Die Auswärtsspiele sprechen gegen ihn und ich frage mich bis heute, warum Ole Werner entlassen wurde. Das war völliger Bullshit.
Der Demichelis, der passt überhaupt nicht zu Leipzig. Das hat man anfangs gedacht, vor allem den Klopp hat das gedacht, aber man entlässt auch keinen, der immer besser mit der Mannschaft wurde und mit dem sich die Mannschaft gut verstanden hat. Ich weiß nicht, warum man Ole Werner rausgeschmissen hat, den Leipzig, der so erfolgreich war. Ich hätte Ole Werner behalten und nicht den Micheles geholt, weil er bringt Leipzig nicht weiter.
Also ich finde, es ist noch zu früh, um das abschließend zu beurteilen. Schon gar nicht sollte man das gestrige Spiel zum Maßstab nehmen. Okay, 6 zu 1, klingt nach einem krassen Desaster. Das sollte man aber jetzt nicht zu hoch hängen. Ich würde ihm erstmal weiterhin vertrauen. Wenn ich noch Geld hätte, würde ich drei Euro für, das sollte man nicht zu hoch hängen, noch einwerfen.
Also, ich würde sagen, die Zuschauer hatten damit am Dopafon das letzte Wort. Das war sehr angenehm mit euch und wir haben eine schöne Doppelpassrunde heute gehabt. Wir wollen mal anstoßen zum Schluss dieser Sendung. Nicht ohne darauf hinzuweisen, dass wir natürlich am kommenden Sonntag wieder eine Sendung haben.
Da ist unter anderem Sebastian Lange da, der Sportdirektor vom SC Paderborn. Trinkst du Bier oder bist du antialkoholisch? Nee? Anstoßen, können wir. Dankeschön Yvonne, Prosit, Ihnen auch einen schönen Sonntag noch.