Der SPORT1 DOPPELPASS· Folge 267

Der SPORT1 DOPPELPASS vom 25.10.2026 mit Rouven Schröder & Stefan Effenberg

Sonntag, 25. Oktober 2026 · 1 h 51

MP3

Shownotes

Für alle, die den SPORT1 DOPPELPASS verpasst haben: Hier gibt es jeden Sonntag die neue Folge des Doppelpass zum Nachhören als Podcast.

In der aktuellen Folge sind die Gäste: Rouven Schröder (Sportchef Borussia Mönchengladbach), Sebastian Lange (Geschäftsführer Sport SC Paderborn 07), Patrick Ittrich (ehemaliger Bundesliga-Schiedsrichter, TV-Experte), Sebastian 'Basti' Red (Podcaster (open.spotify.com/show/5q1izTiixDNp22gxkeTdwk?s…) und Autor) sowie der SPORT1-Experte Stefan Effenberg.

In der neuen Folge des Doppelpass diskutieren sie unter anderem über die Themen:
• – Begrüßung und Vorstellung
• – Der BVB-Sieg gegen Frankfurt
• – Der Zusammenbruch von Kompany
• – Sebastian Lange und der FC Paderborn
• – Rouven Schröder und Borussia Mönchengladbach
• – Ballon d’Or für Harry Kane?

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🎧 Die Bayern-Woche - Der Podcast zum FC Bayern - Hier anhören! (open.spotify.com/show/5OCzxfTjpFlSeS6tJBBzwK)
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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Große Erleichterung. Gladbach holt die ersten Punkte der Saison. Große Sorgen. Bayern unter Schock nach Kompanies Zusammenbruch. Große Freude. BVB schlägt Frankfurt und steht auf Platz 1. Das alles live im Doppelpass mit Florian König. Guten Morgen, meine Damen und Herren. Freut mich, dass Sie dabei sind beim Doppelpass am heutigen Sonntag.

Wir sind wie immer am Airport Hilton in München, wie immer bester Stimmung, liegt an unserem Publikum und natürlich an unseren Gästen, und auf die beiden freue ich mich, zwei sportlich Verantwortliche aus der Bundesliga, von Borussia Mönchengladbach. Ich muss erst mal sagen, du scheinst ein angstfreier Mensch zu sein.

Du hast den Besuch hier zugesagt, bevor ihr in Stuttgart gewonnen habt. Wenn ihr das Spiel in Stuttgart verloren hättet, hättet ihr den historisch schlechtesten Saisonstart aller Zeiten hingelegt. Du hast gesagt, auch wenn es so kommen sollte, komme ich. Ich bin ein sehr guter Mensch. Ich bin ein sehr guter Mensch.

Aber du wusstest, dass da was geht? Im Endeffekt ein sehr positiver Mensch. Nach 5 Minuten ging mir natürlich auch du und der Doppelquass. Aber es ist gut gegangen. Es ist ein ganz anderes jetzt, hier aufzutreten. Aber wir haben noch eine Menge zu tun. Wir haben die Bilder gesehen. Dieser Jubel. Wir wollen das nochmal zeigen hier. Alex Plissin und du. Da war irgendwie Energie drin. Und das ohne Meniskus.

Ja, im Endeffekt ist ja klar. Ich glaube, da kommen wir später auch nochmal dazu. Das Thema Druck im Leistungssport generell, was auf allen Personen lastet, ist ja verantwortlich ein Stück weit für Erfolge, aber ein Stück weit auch ganz klar auch für Misserfolge. Und da stehe ich auch zu. Und da geht natürlich auch einiges durch den Kopf. Und es ist ja klar, dass man sich auch für die Mitarbeiter und den Club freut.

Sebastian, ihr habt auch gewonnen. Auch wichtig gegen den HSV. Jetzt haben wir Jubelbilder gesucht, wo du irgendwie drauf bist. Aber wir haben nur euren Trainer gefunden. Wo warst du denn in dem Moment, als ihr das Ding gezogen habt? Ja, für uns auch wichtig. Ich habe ein bisschen gelernt, mich zurückzuhalten.

Wir müssen ja immer noch gucken, was dann der Referee sagt. Der Assistent dann, Videoassistent. War schon eine Situation, wo man vielleicht hätte abpfeifen können. Ich war dann eher wieder schon beim Bildschirm. Und die Erleichterung kam dann nochmal so 30 Sekunden später. Da sprechen wir nochmal drüber. Es hätte sein können, dass da ein Foulspiel dem Tor vorangegangen wäre.

Oder man hätte das so entscheiden können. Wir sprechen darüber gleich. Ich freue mich auf jeden Fall, dass ihr beide da seid. Bleibt bei mir. Ich möchte den Rest der Runde vorstellen. Ich kann sich durchaus sehen lassen, meine Damen und Herren. Zum einen Patrick Ittrich, Ex-Chiri. Gerade erst Ex-Chiri.

Und jetzt Schiedsrichter-Experte. Er sagt Blick voraus auf Morgan Kane verdient. Den Ballon d'Or. Keynes Ausnahmeleistung verdienen den Ballon d'Or, auch ohne große Titel. Dann freue ich mich auf den Podcaster Basti Red. Basti, grüße dich. Er ist ja. Frankfurter, der sagt, Frankfurts Party ist erst mal vorbei, ich bin gespannt, was jetzt kommt.

Auch über die Eintracht sprechen wir natürlich in dieser Sendung. Und das hier, meine Damen und Herren, ist unser Experte Stefan Effenberg. Und er sagt über Borussia Mönchengladbach, Stuttgart war ein guter Anfang. Jetzt muss Gladbach aber die nächsten beiden Spiele, nämlich im Pokal und in der Bundesliga, gewinnen.

Also, das ist unsere Runde. Und integraler Bestandteil der Runde heute, meine liebe Kollegin Ruth Hofmann. Und die Frage der Woche, Wunsch. Freut mich sehr. Wunderschönen guten Morgen, hallo zusammen. Also morgen richtet sich der Blick der Fußballwelt nach London, dann wird wieder der Ballon d'Or vergeben, die höchste individuelle Auszeichnung.

Wer wird Weltfußballer der Saison? Es wird mit eingerechnet der Bereich von Juli 2025 bis nach der WM 2026 im Juli. Und da gibt es natürlich diverse Favoriten. Es ist wirklich sehr eng in diesem Jahr. Wir haben ein paar hier auf dieses Picto genommen. Lamin Jamal als Weltmeister und natürlich spanischer Meister.

Kylan Mbappé, man kann aber auch Rodri mit dazu nehmen. Michael Ullisse und Harry Kane, der hier schon angeklungen ist. Weil Patrick Ittrich ihn auch zu den absoluten Favoriten zählt und sagt, er muss den Ballon d'Or gewinnen. Er ist natürlich die Tormaschine schlechthin, wenn wir nochmal drauf gucken.

73 Tore in 65 Spielen mit Bayern und England. Er hat schon zum zweiten Mal in Folge den goldenen Schuh als bester Torjäger Europas gewonnen. und er trifft einfach wie am Schnürchen. Aber es fehlen ihm Champions League und eben Nationalmannschaftstitel. Und demnach die Frage, sollte Harry Kane den Ballon d'Or gewinnen, sagen sie ja, er hat es jetzt verdient mit diesen 33 Jahren, die er schon hatte. Führt kein Weg an ihm vorbei, diesem Ausnahmekünstler.

Oder sagen sie, nee, die ganz großen Titel fehlen, also hat es ein anderer mehr verdient. 01379 011 011. Danke fürs Mitmachen. Kommen wir später in der Sendung dann dazu. Interessiert mich natürlich auch, die Meinung der Runde. Du hast ja schon gesagt, dass du glaubst, er sollte den dieses Jahr gewinnen. Aber wir beginnen, Stefan, mit dem Topspiel des gestrigen Abends.

BVB hat ein bisschen gebraucht, das Ding aber dann aus deiner Sicht verdient gewonnen? Ja, auf jeden Fall. Aufgrund der zweiten Halbzeit war es dann doch verdient. Das 1-0 hört sich ein bisschen anders an, aber es war ein verdienter Sieg. Bayer hat den Unterschied dann ausgemacht. Nach seiner Einwechslung hat er schon des Öfteren.

Ganz, ganz wichtig, vor allen Dingen vor dem Topspiel gegen den FC Bayern jetzt, mit dem Sieg dahin zu fahren. Wichtig gewesen, um sich die Führung wieder zurückzuholen in der Tabelle. Ja, und ganz egal, was die Bayern heute machen, die beiden Mannschaften werden, wenn die Bayern gewinnen, punktgleich sein.

Entweder du gehst mit drei Vorsprung in das Topspiel oder mit zwei oder punktgleich. Das ist aber schon eine ganz gute Ausgangsposition. Und nach den schwierigen Wochen für die Dortmunder war das ein ganz, ganz wichtiger Sack. War sie für dich trotzdem einen Schritt nach vorne bei der Eintracht oder eher nicht?

Tatsächlich. Also im Vergleich zum Leipzig-Spiel, da hatte man ja dann schon ein bisschen Angst, wenn man ja jetzt in Dortmund wieder so einen Riss kriegt, dass das dann quasi nicht nur eine Niederlage ist, sondern dass du das auch unter der Woche mitschleppst. Das war ja nach dem Leipzig-Spiel so. Es gab diese Auswechslung von Robin Koch.

Es gab viele Diskussionen. Es war sehr viel Druck vor dem Köln-Spiel auf dem Kessel. Und ich glaube, dass die Eintracht zufrieden sein kann mit dieser Leistung. Weil du hast gesagt, die haben verdient gewonnen, aber wenn die Eintracht am Anfang ein bisschen mehr Glück hat, ein bisschen mehr Zutrauen, dann gehst du da in Führung, vielleicht sogar 1 oder 2-0.

Und dann ist es vielleicht ein anderes Spiel, nachdem Dortmund irgendwie, keine Ahnung, 10.000 Kilometer gereist ist. Es wäre was drin gewesen, aber ich habe es ja auch eingangs in meinem Setmiss schon gesagt, die Party ist erst mal vorbei. Das heißt, auch als Fan hat man das Gefühl, momentan hat die Eintracht diese richtig krassen Dinger nicht im Tank. Und das wäre gestern ein richtig krasses Ding gewesen.

Da müssen wir uns dann auf die Heimspiele gegen den HSV, was jetzt kommt, konzentrieren. Wir gucken mal auf die Eintracht, da war ja eine ganze Menge los. Auch mit dem Abschied von Markus Krösche. Philipp Reichelt über die Eintracht am Scheideweg. Es war dann doch ein bisschen wenig, um in Dortmund etwas mitzunehmen.

0 zu 1. Und die Eintracht sogar noch zweimal im Lattenglück. Adi Hütter ist es in den vergangenen Wochen gelungen, eine der schlechtesten Defensiven der Liga etwas sattelfester zu bekommen. Doch dafür ist Frankfurt jetzt in der Offensive zu harmlos. Diese Eintracht sorgt gerade für wenig Furcht bei den Gegnern.

Das war vor nicht allzu langer Zeit noch ganz anders. Die Eintracht attraktiv, offensiv und Stammgast in den europäischen Wettbewerben. Der Höhepunkt der Europa-League-Sieg 2022. Doch Sportvorstand Markus Krösche, der den Pokal damals stolz im Doppelpass präsentierte, nun Geschichte. Unter der Woche der tränenreiche Abschied auf der Mitgliederversammlung.

Ich war in den letzten Jahren ein Eintrachtler und ich werde immer ein Eintrachtler bleiben. Und das ist das, was für mich wichtig ist. Unter Krösche die Eintracht nicht nur sportlich erfolgreich, sondern vor allem auch finanziell. Jahr für Jahr wurden die besten Spieler für hohe Ablösesummen zu den Top-Klubs transferiert.

Und immer wieder gelang es der Eintracht, diese Abgänge aufzufangen. Doch Krösche hatte zuletzt sein goldenes Händchen verloren. Und das nicht nur bei Spielern, sondern auch bei Trainern. Dino Topmeller mit dem exzentrischen Spanier Albert Riera zu ersetzen, ein absoluter Fehlgriff. Der Spanier eckte nur an und brachte die Mannschaft nicht wirklich voran.

Der Riera-Flop beschädigte Krösches Ansehen. Markus Kröscher hinterlässt seinem Nachfolger riesengroße Fußstapfen, die erstmal gefüllt werden müssen und nur schwierig zu toppen sind. Denn die Eintracht steckt neben ihren sportlichen Problemen mitten in einem Umbruch. Die Zeiten, in denen man in Topspielen Gegnern wie Dortmund die Stirn geboten hat, Vergangenheit.

Denn die fetten Jahre in Frankfurt sind erst einmal vorbei. Das konstatieren wir. Ruben, du kennst es ja selber, wenn du jetzt deinen Kollegen Markus Grosche und diese Entscheidung nimmst, du weißt, wie das ist manchmal, wenn man sich dann nicht mehr am richtigen Platz fühlt oder vielleicht auch nicht mehr selber das Gefühl hat, man hat den Einfluss, den man braucht.

Glaubst du, dass die Eintracht einfach auffangen kann oder dass das schwierig wird, so eine Situation dann positiv in die Zukunft zu führen? Schwierig wird es auf jeden Fall, der Markus hat über Jahre einen Job gemacht, aber nicht nur Markus, das muss man ja auch sagen, sondern auch die Leute, die ihm auch zugearbeitet haben, da stecken ja ganz viele Menschen dahinter, Markus hat einfach ein unglaublich gutes Händchen auch bewiesen mit seinen Leuten, Antwerp Frankfurt hat sowieso eine unfassbare Entwicklung auch genommen, wir haben es ja eben auch im Trailer gesehen, was hatten die für tolle Spiele, es war begeisternd, man war donnerstags im Europapokal dann auch mit dabei oder dann auch unter der Woche Dienstag, Mittwoch Champions League,

die Erwartungshaltung wird automatisiert, das nimmt man ja sofort mit in den Preis und wenn es einmal nicht so ganz funktioniert. Und wir sind natürlich alles dann auch ein Stück weit Vereine, die verkaufen müssen. Denn um das ganze Rädchen dann weiterlaufen zu lassen, die Gehälter steigen, die Kaderkosten werden höher, wie gesagt mal, plus die Erwartungshaltung.

Und wenn du dann mal ein-, zweimal mit gewissen Themen nicht sozusagen dann erfolgreich bist, plus. Und das ist ja das Spannende dann von außen. Du liest ja dann diese Endsumme, die angeblich fließen soll, aber die bleibt ja nie beim Verein. Da ist der Spieler mit dabei, Familienangehörige mit dabei, Berater mit dabei, der Vorgängerclub mit dabei.

Und im Endeffekt relativiert sich das Ganze wieder. Und du denkst ja, warum investiert er nicht mehr? Konkurrenz wird größer. Und wenn die Engländer jetzt so weitermachen, in dem Transferfenster haben wir schon gesehen, wenn die sich mehr auf den indischen, englischen Markt konzentrieren, dann fehlt der Abnehmer und dann Einnahmequelle.

Und da können wir bei Borussia Mönchengladbach ja dann auch von erzählen. Ja, ihr seid in einer ähnlichen Situation. Vielleicht noch ein bisschen... Wir sind schon weiter. Ja, ja, schon klar. Aber trotzdem auch ein Verein, der mit Spielern Werte generieren muss, verkaufen muss, um eben Geld einzunehmen.

SC Paderborn ist da nochmal anders unterwegs, auf einer ganz anderen Flughöhe. Trotzdem, wie schwer und wie, sagen wir mal, auch unfair ist das, dass wir alle denken, das geht immer so weiter bei der Eintracht. Weil wenn du über Jahre deine besten Spieler immer abgibst, für wahnsinnige Summen natürlich, die dann unter Umständen gar nicht komplett beim Verein bleiben.

Dann kann es ja fast nicht aufgehen, dass du immer alles eins zu eins ersetzt und sozusagen die Flughöhe behältst, oder? Die Frankfurter haben das ja dann, wie gerade schon gesagt, über Jahre herausragend gemacht mit Markus an der Spitze und seinem Team. Es wird sich ja jetzt auch dann zeigen, ob er nur die Eintracht verlässt.

Es sind ja viele beteiligt, die auch Mitarbeiter, die ja mit ihm gewachsen sind und mit dem Klub gewachsen sind. Wir sind sehr früh in der Saison. Man muss trotzdem auch sehen, wie entwickelt sich die Mannschaft jetzt unter Adi Hütter, der ja auch erst im Sommer dann seine Arbeit aufgenommen hat und auch da vielleicht ein bisschen Zeit braucht.

Genauso wie die Transfers, die dann auch später vielleicht auch erst voll einsteigen. Ich meine, du bist ja auch ein Sportdirektor, der sehr stark datenbasiert scouten lässt, der die ganzen modernen Dinge mit einfließen lässt. Markus ja auch, hat eigene Algorithmen gebaut. Wie kann man das denn eigentlich optimieren?

Wie kann man als Verein jetzt wie Eintracht Frankfurt immer wieder diese außergewöhnlichen Spieler finden, diese Perlen finden, die sich im Wert vervielfachen? Ja, Daten sind ja das eine. Die sind im Fußball auch nicht mehr wegzudenken. Jeder Klub arbeitet damit, hat auch seinen eigenen Prozess. Für uns in Paderborn ist es dann auch normal, damit zu arbeiten.

Es ist eine Prozesskette, die dir dann das Ergebnis am Ende liefert. Wenn du an der Spitze bist mit deinem Team, geht es immer darum, diesen Prozess natürlich dauerhaft weiterzuentwickeln und zu optimieren. Und das wird in Frankfurt genauso sein, dass sich der Club natürlich jetzt auch wieder vielleicht ein bisschen neu erfinden muss, weiterentwickeln möchte und dann in die Zukunft gehen.

Wasti, wie kann man das eigentlich jetzt, dieses Auseinandergehen, was ich ja angedeutet hatte, schon länger, wie kann man das auf irgendwas zurückführen? Was hat an dieser Traumehe dann am Ende doch nicht mehr so funktioniert? Ich glaube, dass das ein Mix aus vielen, vielen kleinen Dingen ist. Deswegen fällt es auch so schwer, irgendwie einen Punkt zu benennen.

Also es gab jetzt, glaube ich, nicht diesen einen großen Knall, wo man sagen konnte, okay, deswegen ist es irgendwie gescheitert. Es gab kleine Fehlentscheidungen, aber die auch normal sind. Und deswegen finde ich gut, dass sie das so seriös eingeordnet hat in dem Sinne, dass man sagen kann, ey, nur weil jemand die ganze Zeit so geil gemacht hat, kann man nicht erwarten, dass das jetzt immer so weiterläuft.

Und wenn es dann mal normal läuft, und ich glaube, momentan ist sie einfach in einem normalen Zustand und nicht in einer Krise, dass man quasi das auch richtig einschätzt. Ich glaube, da sind viele kleine Entscheidungen falsch getroffen worden. Und ich finde auch, dass Markus Kröschel selber, das hat er auch auf der Mitgliederversammlung gesagt, auch viel Energie aufgewendet hat für diese fünf Jahre.

Also ich habe es ja als Fan selber miterlebt und ich muss ja gar nichts machen. Ich lasse mich emotional darauf ein, ich erlebe das alles mit. Ich fliege irgendwo mal in eine andere Stadt, mache da ein bisschen Party und dann kann ich wieder nach Hause. Der muss ja jedes Mal unter Hochspannung genau diese Dinge erleben.

Der holt Spieler, der macht Fehler und so weiter. Das heißt, ich glaube auch, dass er ein bisschen ausgebrannt war. Und dass er das selber auch so kommuniziert hatte. Und dann kommen halt viele Dinge zusammen, dann haben Dinge nicht geklappt, dann kommt Unruhe auf und so weiter und so weiter. Ich glaube, dass das jetzt eigentlich auch ein idealer Zeitpunkt war, um zu sagen, hey, wir müssen was Neues anfangen.

Weil die Eintracht dieses Level, was sie da hatte, glaube ich auch realistisch gesehen so lange nicht mehr halten konnte, sondern man hätte dann wie du hast es vorhin gesagt, man hätte immer weiter dieses Risiko eingehen müssen, weil man muss ja mal eine Sache sagen Vereine wie Gladbach, Vereine wie Frankfurt und Paderborn sowieso, die haben, was quasi diese europäischen Ränge betrifft, ja auch einen Nachteil gegenüber Vereinen, die vielleicht finanziell besser aufgestellt sind dann musst du die ganze Zeit so ins Risiko gehen, und wenn das dann halt einmal nicht klappt dann hast du sofort irgendwie so eine Downphase, die du nicht beschreiben kannst und ich glaube Aber daraus hat sich so ein bisschen dieser Abschied entwickelt, dass Krösche gesagt hat,

ey, boah Leute, ich muss mal durchatmen. Ich finde, das hat man ihm auch angesehen. Er hat es auch in der Mitgliederversammlung gesagt, er hat gesagt, ey. Ihr kennt mich als diesen eiskalten, datenbasierten Markus Kröscher, bla bla. Und auf einmal wundert sich jeder, dass dieser Mann auch Gefühle hat.

Ja, also denke ich mir so, okay, für ihn war das auch eine harte Zeit. Und gleichzeitig muss man halt auch sagen, und das weiß er auch, hat er an gewissen Stellen halt Fehler gemacht, die dazu geführt haben, dass die Eintracht sowohl sportlich, aber als auch neben dem Platz kein gutes Bild abgegeben hat.

Weil was halt auch im Verein anfängt, das will ich abschließend noch sagen, ist natürlich, wenn es dem Misserfolg dann irgendwie ein bisschen unruhig wird, dann fängt halt auch jeder an, in irgendeiner Art und Weise seine Narrative zu sichern. Der eine sagt hier, der ist schuld, der eine sagt, der ist schuld, dann hast du einen verrückten Trainer, dann ist der schuld.

Ich glaube, dass da schon irgendwie auch so ein bisschen Unruhe war, wo die Eintracht kein gutes Bild abgegeben hat. Das hat sie auch selber zugegeben, aber das muss man halt deutlich sagen. Da sind schon Dinge schiefgelaufen und dann das so zu beenden, finde ich dann umso besser, weil man dann das Gefühl hat, das war absolut würdig für diese unglaublich geile Zeit, die Markus Grösche der Eintracht beschert hat.

Was bleibt für dich, Stefan, von der Ära Markus Grösche? Erstmal ein großartiger Abschied. Ich finde, das war absolut sauber, wie sie das gemacht haben. Und das hat er auch verdient. Ich finde, dass man nicht sagen sollte, er hat zu viele Fehler gemacht. Natürlich ist da ein oder andere Fehler. Ich glaube, Riera können wir da rausnehmen, diese Trainerverpflichtungen. Aber ich glaube, insgesamt hat er einen herausragenden Job gemacht für Eintracht Frankfurt, gegipfelt in dem Gewinn der Euroleague.

Das musst du erst mal hinkriegen. Und das kriegst du ja auf Strecke nur hin, wenn du richtig gut arbeitest. Und das hat er gemacht. Ich glaube, diesen Abschied hat er auch verdient. Das war ein würdiger Abschied für ihn in den fünf Jahren, die er dann bei der Eintracht war. Und ich glaube, ihr werdet noch oft an ihn zurückdenken in den nächsten Jahren.

Wie schön es war unter Krösche. Mal gucken, was kommt. Ja, gucken wir mal. Und für Markus Krösche kommt vielleicht die Serie A, AC Milan. Die Gespräche laufen ja schon länger und man hört, dass man sich da vielleicht näher kommt. Ja, und wer könnte der Nachfolger werden? Axel Hellmann hat gestern bei den Kollegen von Sky gesagt, es gibt eine Liste mit drei Namen. Wir haben jetzt mal drei rausgesucht. Christoph Spicher, Hroti, Schatzia, Lexio und Benni Weber.

Was glaubst du, wer könnte einer sein? Auf wen läuft es raus? Das ist eine sehr, sehr gute Frage, weil es auch eine entscheidende Frage ist. Weil die Eintracht ist jetzt in einer sehr, sehr wichtigen Phase, was dieser... Sebastian grinst so als... Ist die Liste falsch? Erzähl, erzähl. Komm. Kommst du vielleicht. Auf jeden Fall eine interessante Liste, ja. Ist dein Name, hätte da drauf gehört? Oder deiner? Nee, nee.

Gute Liste. Ich glaube, dass das eine wichtige Phase ist, weil die Eintracht jetzt auch aufpassen muss, dass das nicht in die komplett falsche Richtung geht. Und ich meine, in Gladbach hat man gesehen, was passiert, wenn du in so einer Phase bist und dann die finanziellen Mittel werden kleiner. Die Unruhe wird gleichzeitig aber größer.

Das heißt, ich beneide auch den neuen Sportvorstand gar nicht um seine Aufgabe. Deswegen ist nur mein Bauchgefühl, könnte ich mir Christoph Spischer sehr gut vorstellen. Der hat bei uns als Kapitän schon eine sehr große Ruhe ausgestrahlt, weil ich glaube, die wirst du jetzt brauchen. Gleichzeitig gibt es natürlich auch... Der hat aber Anteile bei Ebay, bei Young Boys Bern. Also ihm gehört ein Teil des Vereins.

Ja gut, ich glaube, das wird man lösen können. Wenn ich kaufe, ich die und dann kann er das irgendwie... Hast du, ja? Ich sehe da nur Hartgeld bei dir liegen. Applaus. Ich drücke mich natürlich auch ein bisschen von den Nachnamen von Joti aus. Kannst du es mir nochmal sagen? Schatzi Alexiu. Schatzi Alexiu. Weil der natürlich auch einen sehr, sehr interessanten Track-Record hat, was junge Spieler betrifft und auch Geduld bewiesen hat.

Ich erinnere mich, dass es sehr viel Kritik an Miro Klose gab. Er hat die Ruhe bewahrt. Er hat gesagt, wir müssen gewisse Dinge aufbauen. Und das ist ja genau das, was der Eintracht jetzt braucht. Das heißt, die zwei Kandidaten würden mich ruhig schlafen lassen. Und ich bin sehr, sehr gespannt. Ich habe ja vorhin gesagt, die Party ist vorbei.

Aber das heißt ja nicht, dass jetzt nicht was Geiles kommen kann. Weil so geil dieser Rausch war, wenn man jetzt sagt, okay, ich habe vielleicht ein bisschen zu viel gefeiert, ich mache jetzt mal ein bisschen Sport und mache mal ein bisschen hier, ein bisschen da. Man kann ja auch aus anderen Quellen Freude ziehen. Und wenn die Eintracht es schafft, mit Christoph Spiecher jemanden zu verpflichten, der hier Kapitän war bei uns, dann ist das, glaube ich, auch für diese 0-6-9-Mentalität, die wir so ein bisschen vermisst haben, auch in diesem datenbasierten Jahr.

Das gehört so weit auch dazu. Wenn er das mitbringen kann, Schatz Alexiu ist auch Frankfurter gewesen. Also von daher, ganz ehrlich, wenn jemand aus Frankfurt ist, hat er meinen Seen. Patrick, wer wird es denn? Ja, gut. Du musst es doch wissen. Eigentlich muss ich es wissen. Vielleicht soll ich da auch mal rein in die Nummer.

Aber du kannst ja mal den Video-Assistent fragen. Ja, vielleicht. Das ist eine Idee, oder? Wir fragen mal im Kölner Keller nach. Wir machen eine kurze Pause und sind dann wieder zurück beim Doppelpass. Sprechen über Vincent-Companies Zusammenbruch und wollen hier auf gar keinen Fall in irgendwelche Spekulationen.

Aber eins muss man schon sagen, nach dem, was auch Max Eberle in der Pressekonferenz gesagt hat. Flughafen im Airport Hilton mit Hajo von Hadeln und Band in unserer Runde. Und ich habe es Ihnen vor der Pause gesagt, wir wollen über Winsen und Kompanie sprechen. Und bevor wir das tun, bringt uns Ruth erstmal auf den Stand.

Sehr gerne, Winsen und Kompanie. Es ist halt Freitag im Krankenhaus. Er ist während des Trainings der U23 auf dem Vereinsgelände am Freitag zusammengebrochen und dann von einem Krankenwagen in Münchner Klinik gebracht worden und wird dort auch noch eine Weile bleiben müssen. Die Ursachen sind noch nicht ganz geklärt, aber er war ja schon in Wochen zuvor mit dieser Virusinfektion geplagt.

Beim Spiel gegen RB Leipzig saß er deswegen ja auch hauptsächlich, weil sich das eben auch auf den Körper ausgewirkt hat. Er hat dann zwei Tage Pause gemacht und war beim Spiel gegen Arsenal wieder da und sagt dann, ich habe einen ziemlich saftigen Virus bekommen letzte Woche, habe dann natürlich nicht auf meinen Körper gehört.

Und dann hat der Körper irgendwann gesagt, jetzt hör mal auf. Klar, das kennen wir, dass der Körper dann selbst die Reißleine zieht. Und jetzt ist so ein bisschen die Frage, hätte der FC Bayern, hätte man das ahnen können und vielleicht ihn vor sich selbst auch irgendwie schützen und ihn da zurückhalten? Max Ebel hat sich sehr, sehr deutlich und ausführlich zum ganzen Vorfall geäußert.

Wir haben ihn schon zurückgehalten zwei Tage, der Trainerstab hat ihn zurückgehalten zwei Tage vor dem Arsenal-Spiel, weil wir von diesem Virus wussten. Und er war aber gut erholt, er fühlte sich wohl und dann ist es schwierig, ihm zu sagen, du machst das nicht. Weil er hat natürlich auch seine eigene Stimme und sein eigenes Recht, Dinge zu formulieren. Und er wollte das Spiel machen und es war auch alles in Ordnung, er fühlte sich gut.

Aber jetzt ist eben das passiert. Und natürlich, das ist natürlich schon ein Stück weit auch die Verantwortung eines jeden selber, dann zu sagen, ich will jetzt auch nicht mehr und ich kann jetzt nicht mehr. Und Winnie, glaube ich, ist eine so großartige Persönlichkeit. Er ist so ein unfassbarer Arbeiter, der dann halt auch über diesen Punkt hinweg geht. Das ist so ein bisschen in unserer Gesellschaft vielleicht an der Einstelle verloren gegangen.

Aber es gibt noch diese Typen, die einfach sagen, ich will machen, ich will tun. Und es gibt halt auch einen schönen Spruch, wenn die leisesten Zeichen deines Körpers nicht gehört werden, dann schreit dein Körper irgendwann. Und das hat er eben jetzt getan. Und das haben wir alle auch zu respektieren und würde auch freuen, wenn wir, natürlich sind die Fragen, die wir beantworten können, beantworten wir, aber ich würde mich auch sehr, sehr freuen, wenn wir versuchen, jetzt auch die Zeit zu geben allen Beteiligten, weil das ist auch für uns keine leichte Situation.

Natürlich stehen wir Rede und Antwort und wir versuchen auch ins Licht ins Dunkel zu bringen, so weit wir es können. Aber einfach, dass wir jetzt auch diese Zeit geben und die Zeit wird Winnie bekommen. Die Zeit wird Winnie bekommen, ja. Und wir werden auch weiter versuchen, jetzt vielleicht ein bisschen mehr als es davor war, ihn natürlich auch vor sich selber zu schützen, in Anführungsstrichen.

Ja, die Bayern-Familie steht da natürlich jetzt auch zusammen. Max Ebel hat ihn natürlich im Krankenhaus besucht. Auch Uli Hoeneß hat vorbeigeschaut, dass es überliefert, dank dieses Fotos hier. Da sehen wir, er bringt also auch was wahrscheinlich zu essen mit. Was genau der Inhalt der Tüte ist, kann ich Ihnen nicht sagen.

Hoffentlich etwas, was ihn stärkt. Und natürlich gibt es Genesungswünsche aus der ganzen Welt. Aber die Frage auch an euch an die Runde ist, wie groß muss das Warnsignal von diesem Vorfall eben sein? Danke dir, Ruth. Ja, wollen wir besprechen. Stefan, du hast mir immer mal wieder, wenn ich dich gefragt habe, hast du noch mal Lust, Trainer zu machen, immer gesagt, auf keinen Fall.

Warum? Ist dieser Job so menschenfressend, in Anführungszeichen? Ja, es kostet auf jeden Fall unfassbar viel Energie. Es ist ja nicht so wie ein Spieler, der zum Training kommt, sich ein bisschen vorbereitet, dann die Trainingseinheit macht, dann sich pflegen lässt und dann im Endeffekt nach Hause fährt. Für den Trainer sind ja ganz andere Aufgaben noch dazu.

In der Planung und Vorbereitung des Trainings, Aufbau und so weiter. Dann natürlich die Spieler, du hast 25 oder 28 in der Regel in deinem Kader. Ich sage immer, das sind so wie kleine Kinder, die du ja auch noch mitführen musst. Dann hast du die PKs vor dem Spiel, nach dem Spiel. Das frisst dich dann schon auf. Also das kostet auf jeden Fall Energie.

Ich wünsche auf jeden Fall Winnie Kompanie erstmal auch von hier alles, alles Gute, gute Besserung. Dass er schnell wieder auf die Beine kommt, aber auch in Zukunft, dass er wirklich auf seinen Körper hört. Da ist dann das Ärzteteam ganz entscheidend beim FC Bayern, die da auch dann vielleicht mal einen Riegel vorschieben müssen. Natürlich, und ich verstehe das als Trainer, du willst bei solchen Spielen dabei sein. Du bist in der Bundesliga, du bist in der Champions League, du hast Arsenal vor der Brust.

Eigentlich solltest du nicht da sein, aber er will es. Ich kann das schon nachvollziehen, aber das ist hoffentlich mal so ein Zeichen, wo man wirklich drüber nachdenkt. Es gibt nichts Wichtigeres als die Gesundheit, wenn du die nicht mehr hast. Ich spreche aus eigener Erfahrung. Meiner Frau ist sowas auch passiert vor ein paar Wochen. Und das sind Zeichen, wo du die Dinge dann auch auf einmal anders siehst. Und wenn du dich damit beschäftigst und auseinandersetzt.

Ich glaube, noch ein gutes Beispiel. Jürgen Klinsmann war mal Trainer bei Bayern München. Und der Uli Hoeneß hat ihn mal über die Öffentlichkeit hingewiesen, mal ein bisschen runterzufahren und nicht alles machen zu wollen. Dafür hat er auch sein Trainerteam und er hat da nicht drauf gehört. Ihm ist das jetzt nicht passiert, aber ich glaube, das sind schon Dinge, wo man wirklich drüber nachdenken sollte, eben alles irgendwie im Rahmen zu halten.

Ich glaube, das ist ganz, ganz wichtig. Robben, du bist lange im Geschäft. Sportdirektoren, Sportvorstände sind ja auch unter Dauerfeuer. Du arbeitest mit den Trainern zusammen. Wie schwer ist es wirklich für sich diese Ruhepausen, diese Erholung einzuplanen und sich auch mal abzugrenzen, das Telefon zur Seite zu lassen oder als Trainer zu sagen, heute bleibe ich mal nicht, bis in die Puppen im Trainingsgelände und bereite das nächste Spiel vor, sondern heute brauche ich das mal Zeit für mich mit meiner Familie.

Ja, tatsächlich schwierig, einfach da rauszukommen. Man spricht ja von diesem, Hamsterrad und am Endeffekt ist es so, man dreht sich da ein Stück weit dann auch im Kreis. Es lässt sich dann natürlich besser einfach auch empfinden, wenn du Erfolg hast, wenn du es nicht hast. Alle ziehen und zerren an dir. Du hast auch die Verpflichtung gegenüber den Sponsoren, gegenüber dem Klub auch überall daran teilzunehmen.

Der Winnie hat jetzt alle drei Tage sein Spiel. Du kannst dich ja über gewisse Spiele gar nicht mehr freuen. Das ist ja quasi eine Art Abhaken. Der Fan kann sich das ja gar nicht vorstellen. Du spielst ein Spiel am Wochenende, da ist erst mal schon mal Druck auf dem Kessel. Dann gewinnst du das Spiel vielleicht auch. Dann hat Bayernstelle vielleicht nicht 4-1, sondern 2-1. Dann machst du den Haken dahinter, gehst in die Kabine rein, machst für dich den ersten Klick und denkst dir, okay, jetzt haben wir die Vorbereitung für Vikings da, auf dem nicht offiziellen Rasen, sondern auf dem Kunstrasen. wer spielt denn da überhaupt?

Hast quasi die nächste Vorbereitung, Trainer sind und das Winnie auch, den ich auch persönlich kenne, ein absoluter Perfektionist, der einfach alles richtig machen will. Und wenn du dann natürlich, und das finde ich das größte Alarmzeichen eigentlich, das sind Menschen, der wie Winnie ist, wie das ausstrahlt, das ist ein Fels, eigentlich ein Fels.

Wir haben alle, für unsere Branche, sag ich, oder für jeden Trainer, sag ich immer, schau dir mal eine Winnie-Kompanie an, wie der mit Druck umgeht, wie der auf gewisse Fragen fallen, nicht reinfällt, der sich bewusst zurückhält, der ganz sachlich bleibt, der auch mal eine Frage weiterschiebt. Es prallt gefühlt alles an ihm ab. Auf einmal merken wir jetzt, selbst der Fels ist quasi jetzt mal so ein bisschen angreifbar.

Und tatsächlich musst du dann einfach wirklich auch mal dem Trainer sagen, so jetzt ist mal 14 Uhr, jetzt fahr mal nach Hause und mach dir keine Gedanken. Und wenn der Reporter jetzt schreibt, der geht um 15 Uhr nach Hause, der ist nicht ganz so fleißig, was ja oftmals auch suggeriert wird. Tatsächlich müssen wir selber persönlich arbeiten, auch Schwächen mal zulassen, auch dann mit den Leuten mal sprechen, um zu sagen, mir geht's, Entschuldigung auf Deutsch, Scheiße.

Ich muss das besprechen, und muss es auch jedem Mitarbeiter zugestehen, mal zu sagen, ganz ehrlich, nehme ich mal zurück, du machst einen ganz, ganz grausamen Eindruck. Und so von daher ist, glaube ich, wichtig, über Gefühle zu sprechen. Und wir wachen ja meistens, was normal ist, einfach in der Gesellschaft dann auch, wenn was passiert. Wenn was passiert, genau.

Patrick, als Schiedsrichter ist man ja auch unter massivem Druck. Man muss die Entscheidungen treffen, man wird angefeindet. Im Grunde spricht die Öffentlichkeit nur über einen, wenn man Fehler macht. Du kannst es wahrscheinlich nachvollziehen, wie schwer es ist, dann mal zu sagen, Ich bin angeschlagen, ich möchte raus, ich brauche mal ein bisschen Zeit für mich. Ich glaube, jeder kennt das Gefühl, wenn man mal nach Hause will. Das ist klar.

Ich glaube, Winnie wird wieder gesund. Da bin ich relativ sicher. Ich bin ein hervorragender Mensch. Vielleicht ist es aber auch gut, dass so etwas so einer Person passiert. Weil dann alle vielleicht ein bisschen mehr nachdenken darüber, was passieren kann. Das geht tausend Menschen in Deutschland so.

Ja, klar. Das ist nicht auf den Fußball begrenzt. Und alle, die hier so etwas schon erlebt haben, die denken, klar, ist mir auch schon passiert. Das kann doch wohl nicht wahr sein. Das ist, glaube ich, auch so ein gesellschaftliches Hamztagrad, in dem wir uns befinden. Das ist nicht nur auf den Fußball begrenzt.

Ich finde es ganz gut, dass man auch mal sieht, dass solchen Menschen das passieren kann. Dass man sich vielleicht selber einmal hinterfragt, ob das alles so gut ist. Mir ist letztens 24 Stunden mein Handy ausgefallen. Ich habe gedacht, ich bin abgeschnitten vom Leben. Ich konnte es nicht mehr anmachen. Es ging nicht, es war kaputt.

Ich war auf der Autobahn Richtung Emsland. Im Nichts. Ja, das ist eckerlich. Das ist wirklich ein richtiges Problem. Und jetzt stellt euch mal vor, du bist auf der Autobahn im Emsland und willst abbiegen nach Emsdetten. Aber weil es nicht ausgeschildert ist. Du hast keinen Atlas mehr, gar nichts mehr. Das war sensationell für mich.

Ich habe mich gefreut, mal zurückfahren, runterfahren und vielleicht ist das das beste Beispiel dafür. Wir wollen mal hören, was, und das haben sich ja viele gemeldet, aus der Bundesliga und Genesungswünsche geschickt, was Niko Kovac gestern auf der Pressekonferenz gesagt hat. Ja, also auch von meiner Seite, das habe ich ihm heute Morgen auch noch in der SMS geschrieben, wünsche ich natürlich schnelle Genesungswünsche, weil wir Menschen oder wir Sportler brauchen die Gesundheit, um letzten Endes zu performen und wenn die Gesundheit, nicht da ist, dann ist alles andere total unwichtig und ich weiß selbst, Fußball ist eine schöne Geschichte, aber es soll dann auch die schönste Nebensache der Welt sein, wenn es gerade um die Gesundheit geht und von meiner Seite aus, wie gesagt, alles Gute.

Ich hoffe, er kommt schnell wieder, denn der Stress in der Bundesliga oder allgemein in unserem Geschäft ist sicherlich sehr groß. Und deswegen, wer passt schon auf den Trainer auf? Wenn der Trainer nicht alleine auf sich aufpasst, beziehungsweise die Familie, dann ist es, glaube ich, ein bisschen schwieriger. Deswegen muss die Familie immer mal wieder auch eingreifen.

Ja, das ist, finde ich, sehr bedenkenswert, was Niko Kovac da sagt. Wer passt eigentlich auf den Trainer auf, wenn der Trainer nicht selber aufpasst? Seht ihr euch? Siehst du dich da auch in der Verantwortung? Ihr habt auch einen hochenergetischen Trainer in Paderborn, der wahrscheinlich, also ich kenne ihn jetzt nicht gut, aber wahrscheinlich auch keiner ist, der sagt, ich mache mal jetzt langsam oder ich achte mal auf mich.

Ja, in jedem Fall. Wobei es betrifft da nicht nur den Trainer, sondern alle Mitarbeiter. Und im Fußball ist es so, in dem Kalender, den wir haben, bei uns ist es so, Wir spielen nicht international, nur in der Bundesliga, aber der Kalender ist sehr, sehr voll. Von Spiel zu Spiel, von Termin zu Termin. Und die Mitarbeiter und Trainer, alle in dem Umfeld, passen sich auch irgendwo an und wollen da sein, wollen fleißig sein, sind total ambitioniert, wollen weiterkommen.

Vor allem in einem jungen, dynamischen Umfeld. Und da sehe ich mich auch in der Pflicht, in jedem Fall auch in Paderborn, mal jemandem zu sagen, reicht für heute, jetzt geh doch mal nach Hause, macht mal ruhiger. Letzten Endes kommt es auch immer auf die... Ist es die Fähigkeit, delegieren zu können auch?

Ja, auch. Und aber auch mal vorzunehmen, zu sagen, jetzt ist einfach mal gut, weil es geht auch immer um Qualität. Nur da sein ist nicht das eine, sondern wenn wir da sind, wollen wir die Leute auch haben, dass sie einfach in ihrer Arbeit auch qualitativ arbeiten. Jeder muss da aber auch für sich irgendwo Strategien finden beim eigenen Ehrgeiz.

Ja, und man ist auf jeden Fall auch als Klub da gefragt und genauso dem Cheftrainer gegenüber, wenn man natürlich gewisse Dinge beobachtet, dass es zu viel wird. Ich glaube, das, was Nico gesagt hat, er bezieht das ja auf die Trainer. Ich glaube, hier muss man einfach unterscheiden zwischen Druck bei Spielern und Druck bei Trainern. Das ist ein großer Unterschied.

Die Spieler haben natürlich Druck, wenn sie nicht performen und nicht ihre Leistungen abrufen können, was passiert? Sie sitzen entweder auf der Bank oder vielleicht mal auf der Tribüne, werden verkauft, kein Problem. Irgendeiner wird sich schon finden. Beim Trainer ist es ja so, wenn es nicht läuft, bist du weg.

Und das ist nochmal ein anderer Druck beim Trainer als beim Spieler. Vor allen Dingen, weil es ja auch jetzt irgendwie gar nicht kultiviert ist, ist mir auch jetzt in den Kopf gekommen, wir haben vor der Sendung kurz darüber gesprochen, dass beim Trainer ist so eine Ausfallzeit gar nicht selbstverständlich, wie es beim Spieler ist.

War so das Gefühl, ich meine, ist erst mal sechs Wochen weg, kann sich irgendwie chillen. Und vielleicht bei Schiedsrichtern weiß ich nicht, wie es ist. Da ist man verletzt und dann wird man nicht eingesetzt. Alles in Ordnung. Beim Trainer ist es ja so, ich kann jetzt nicht sagen, das ist ja überhaupt kein normaler Begriff, wenn man jetzt irgendwie über die Saison spricht.

Ja, da hat Gladbach aber Pech gehabt, da ist ja Trainer zehn Wochen ausgefallen und bla bla. Das hat man ja bei Stürmern wie selbstverständlich. Also wenn jetzt quasi in Köln die beiden Stürmer ausfallen, dann reden wir drüber, ja Pech gehabt, da Linke Ache sind verletzt, bla bla. Diese Wortlaute gibt es ja bei Trainern gar nicht. Zu denken, das war eine komische Saison, da ist der Trainer ein halbes Jahr ausgefallen.

Das ist tatsächlich ein bisschen strange. Ich finde gut, dass Thijun hat es, glaube ich, auch angesprochen. Aber bei dieser Kompanie-Geschichte, mir fällt es unglaublich schwer, darüber was zu sagen, weil wir überhaupt nicht wissen, was es ist. Ist das überhaupt stressbedingt? Wir reden jetzt die ganze Zeit über Stress und am Ende hat er eine Virusinfektion und sagt, ey, ich bin mental topfit.

Ich würde da tatsächlich aus Respekt vor Vincent und Kompanie einfach gar nichts sagen. Gucken, dass er wieder fresh wird und dass er quasi in dem Zustand, in dem er zurückgekommen ist, selber jetzt lernt, okay, wenn mein Körper mir sagt, chill, dann werde ich chillen. Und er ist ja auch jemand, einer von euch hat es gesagt, der ist dermaßen eloquent, Der hat ein sehr gutes Gespür und am Ende ist er, glaube ich, auch eine gute Person, die Vorbild für viele sein kann, weil er das auch in anderen Themen schon gezeigt hat und sagen kann, okay, nicht mit zu viel Pathos, sondern einfach sagen, hey Leute, wenn ihr zu Hause seid und ihr habt irgendwie ein bisschen Schwindel oder so, chillt mal, geht einen Schritt zurück, weil ich glaube, er ist ein authentischer

Botschafter für diese Geschichte. Und am Ende habt ihr es gesagt, der wird wieder mit Power zurückkommen und dann können wir uns freuen, dass er wieder da ist. Aber was ist die Lösung? Die Lösung könnte ja dann theoretisch nur sein, gewisse Verantwortung, nicht die Hauptverantwortung, also sprich die PKs zu führen, vor dem Spiel, nach dem Spiel, die Mannschaft zu coachen, aber vielleicht in den Trainingseinheiten ein bisschen Verantwortung abzugeben an dein Trainerteam, die ja mittlerweile bestehen aus sechs, acht Leute, keine Ahnung, vielleicht dahin gehen ein bisschen.

Im Endeffekt auch ein bisschen entschleunigen, in dem Sinn, dass man mal, wenn ein Trainer nicht vor Ort ist, dass man einfach nicht sofort eine Geschichte rausmacht. Das ist ja so ein bisschen auch dieser Druck. Ich warne ja jetzt schon davor, wenn Bayern München aus irgendwelchen Gründen in den nächsten Wochen mal irgendwo einen Punkt dann lässt, dass es dann schon wieder in der Verbindung ist, die Kompanie ist nicht da, guck mal, spricht der Co-Trainer gestern die PK komplett auf Englisch, verstehen die ihn überhaupt alle und wollen die überhaupt, muss man nicht da eine Zwischenlösung finden.

Da stricken wir ja schon mal wieder weiter und ich finde, wenn du dann in der Verantwortung bist, so auch gestrickt bist und so erzogen bist, dann kommt ja der Rattenschwanz wieder zu sagen, ich muss zurück, ich glaube, ich muss jetzt helfen. Ich meine, ohne mich geht es jetzt nicht. Und das ist die Gefahr. Wir müssen ja gar nicht so weit zurückgehen.

Lagelsmann war Trainer bei Bayern München. Die Jungs hatten trainingsfrei und er war im Skiurlaub. Du kennst die Diskussion, die hatten wir hier. Und es wurde gesagt, wie, der muss doch an der Säbener Straße sein, das kann nicht sein, also der kann ja jetzt nicht da einen Kurzurlaub machen. Doch, sollte er in Zukunft schon. Ja, diese Diskussionen gibt es.

Wenn Max Eberl sagt, ich mache manchmal am Nachmittag mein Handy aus, dann gibt es auch die Diskussionen. Kannst du dir das eigentlich erlauben als Sportverstand beim FC Bayern? Du musst eigentlich, oder Oli Kahn, zehn Stunden arbeiten, reicht nicht. Man muss aber eine Sache auch klar sagen. Wir müssen uns da nur ehrlich machen.

Aber auch ein Job mit hoher Verantwortung. Man muss jetzt auch schon auch mal da sein. Man muss das ins Verhältnis setzen. Das richtige Maß. Und deswegen nochmal, ich glaube, das ist ein gutes Beispiel, wenn eine Person aus der Öffentlichkeit so aus dem Leben geschossen wird, dass man das Bewusstsein dafür schärft. Und nichtsdestotrotz gibt es Jobprofile, die musst du halt bringen. Ja, aber jetzt stell dir doch mal vor, der wäre nicht mehr aufgestanden.

Ja, also. Ja, dann haben wir eine ganz andere Diskussion. Ja, also. Zum Glück ist er stabil und zum Glück ist es nicht passiert. Absolut. Aber es hätte ja passieren können. Das stimmt. Das kann natürlich immer passieren. Und wir sind froh, dass es nicht passiert ist und hoffen, dass er auch schnell mit voller Power zurückkommt.

Aber dass er sich vor allem, lass uns ganz kurz, und vor allem, dass er sich die Zeit nimmt, die es auch braucht, um wirklich wieder gesund zu sein. Und eben nicht, ich muss spätestens in zwei Wochen wieder auf dem Trainingsplatz stehen. Wir machen eine kurze Unterbrechung. Ein paar Hinweise von unserem Sportweltpartner und sprechen dann weiter.

Weil beim FC Bayern gab es jetzt echt ein paar Einschläge, muss man sagen. Also Musiala mit seinen Zusammenbrüchen, Kompanie jetzt, der Trauerfall in der Familie von Jo Kimmich. Also heute spielen sie, Co-Trainer ist dann an der Seite. Wir sprechen über die Auswirkungen ganz generell dieser Situation, die der FC Bayern gerade erlebt. wo der FC Bayern auch zeigen muss, noch mal mehr, dass sie echt eine Bayern-Familie sind. Nach 90 Sekunden sind wir wieder da.

Willkommen zurück beim Doppelpass am heutigen Sonntag. Schön, dass Sie weiter dabei sind, meine Damen und Herren. Wir sprechen über den FC Bayern München und wollen dazu unseren FC Bayern-Reporter von Sport1, Stefan Kumberger mal kurz per Schalte in die Runde holen. Stefan, grüß dich. Du hast ja zugehört und ich habe gerade auch gesagt, beim FC Bayern ist momentan vieles passiert, was so ein Verein neben dem Programm, was man hat, Champions League, Pokal, Bundesliga, neben dem sportlichen, einfach richtig fordert.

Die Bayern-Familie muss jetzt richtig zusammenstehen. Wie erlebst du den FC Bayern in diesen Tagen? Ja, die Häufung halte ich jetzt erstmal für Zufall, denn es sind ja drei völlig verschiedene Dinge. Der Trauerfall in der Familie von Joshua Kimmich, die Absenzen von Jamal Musiala und jetzt der Zusammenbruch von Vincent Kompany.

Aber es stellt den Verein natürlich schon vor dicke Herausforderungen. Es ist jetzt nicht unsere Aufgabe, irgendwie zu spekulieren, was Vincent Kompany dazu gebracht hat, dass er zusammenbricht. Aber unsere Aufgabe ist jetzt zu analysieren, welche sportlichen Auswirkungen hat das? Und bei allem Respekt vor Aaron Dengs und dem restlichen Trainerteam.

Vincent Kompany ist Vincent Kompany. Jeder misst in München eben einen riesigen Einfluss bei. Karl-Heinz Rominicke hat ihn zuletzt den Spiritus Rector genannt. Und wenn so ein Mann auf der Kommandobrücke fehlt, dann hat das natürlich Auswirkungen auf die Mannschaft, auf den ganzen Verein. Aber die Bayern betonen die Bayern-Familie immer wieder.

Jetzt haben sie die Gelegenheit, das auch wirklich zu beweisen. Nun ist es aber vielleicht ja auch so, dass gerade in so einer Situation, Wenn der Trainer ausfällt und die Beziehung zwischen den Spielern und Vincent Kompany ist ja hier in der Sendung, unter anderem hier in der Sendung ja hinreichend beschrieben worden, ist außergewöhnlich eng und außergewöhnlich positiv.

Gerade in diesem Fall, will man vielleicht extra für ihn das besonders gut machen in den Wochen, die er fehlt? Ja, auf jeden Fall. Also ich kann mir auch vorstellen, dass es so ein paar symbolische Gesten dann in Freiburg geben wird, die in Richtung Trainer gehen. Da gehe ich jetzt mal fest davon aus, denn Vincent Kompany hat ja diesen Verein nach der Ära Tuchel schon ein bisschen aus seinem großen Loch rausgeholt.

Umso dankbarer ist man ihm eben. Und mit Aaron Denks und dem restlichen Trainerteam gibt es natürlich auch einen Mann, der, viel Einfluss hatte und viel Verantwortung getragen hat, Der ja auch beim Spiel bei PSG, das ging zwar verloren, allerdings hat er sich da sehr viel Respekt geholt. Und er hat gestern auf der Pressekonferenz gesagt, wir konzentrieren uns jetzt auf unsere Abläufe, auf all die Dinge, die wir mit Vincent Kompany gemeinsam erarbeitet haben.

Und das ist quasi unser Notfallplan, weil je mehr Routinen wir haben, je mehr genärnte Abläufe wir haben, desto geringer ist die Chance oder die Gefahr, dass wir eben nicht Punkte holen, wie wir es müssen als FC Bayern. Und so ehrlich muss man ja auch sein. FC Bayern spielt heute in Freiburg sowieso ein schwieriges Spiel.

Jetzt gibt es noch weitere Ausfälle. Pavlovic offensichtlich, Neuer noch nicht. Also man ist schon gebeutelt. Ja, richtig, man ist gebeutelt und ich würde jetzt nicht so weit gehen, die Diskussion wieder aufzumachen, ob der Kader zu klein ist oder zu groß ist. Das ist nun mal eine schwere Phase, die man jetzt hat. Man darf nicht vergessen, es gab ja auch diese Belastungen durch die Weltmeisterschaft.

Ich glaube, es war vielen im FC Bayern klar, dass dieser Herbst ein schwerer Herbst werden würde, aber dass es so dick kommt mit dieser Häufung an Verletzungen, an normalen Sportverletzungen, wie bei Min-Jae Kim, bei Luis Diaz oder Alexander Pavlovic oder auch Manuel Neuer, Damit darf man rechnen, aber natürlich, mit so fußballfremden Fällen wie bei Jamal Musiala, Vincent Kompany und Joshua Kimmich, damit kann man nicht rechnen.

Eine Sache gab es ja auch noch beim Spiel der Bayern gegen Arsenal. Der Bundestrainer in der Halbzeit gesprochen bei den Kollegen von The Zone und hat da so ein paar Aussagen losgelassen, Jürgen Klopp, die so als Kritik an der Taktik von Kompany gewertet wurden. Wie ist das eigentlich beim FC Bayern angekommen? Vincent Kompany hat da in der Pressekonferenz gesagt, dazu sage ich nichts. Nächste Frage, was hast du da gehört? War man da ein bisschen irritiert oder geht man drüber hinweg?

Also öffentlich hat Vincent Kompany den Deckel draufgedrückt nach dem Spiel gegen Arsenal und er mag das ja sowieso nicht, wenn er auf Meinungen von TV-Experten oder von Journalisten angesprochen wird. Das hat er also in alter Manier weggebügelt, aber das hatte schon eine besondere Qualität, dass er sofort dann auch nach der nächsten Frage gefragt hat.

Beim FC Bayern hinter den Kulissen war man durchaus irritiert. Man möchte jetzt Jürgen Klopp nicht unbedingt schlechte Absichten unterstellen. Aber die Frage darf natürlich schon erlaubt sein, ob ein Bundestrainer, ob das die Rolle eines Bundestrainer ist, sich in der Halbzeitpause so über die taktischen Ideen eines Kollegen, eines wichtigen Kollegen zu äußern.

Und die Tatsache, dass Jürgen Klopp ja manche Sätze gar nicht fertig gesprochen hat, lässt natürlich Interpretationsspielraum. Und ein Bundestrainer sollte eigentlich nicht sich so äußern, dass die ganze Welt irgendwas hineininterpretieren soll und kann, sondern wenn er Klagtext gesprochen hätte, dann hätten wir dieses Thema wahrscheinlich nicht.

Ja, hast du, glaube ich, einen Punkt. Stefan Kumberger, danke dir für deine Einschätzung am heutigen Sonntag. Du machst dich heute noch auf den Weg nach London zum Ballon d'Or und kommst zurück mit einem glücklichen Hurricane. Was glaubst du? Ja, wir fliegen in getrennten Maschinen. Ich glaube, das ist nachvollziehbar.

Deswegen bringe ich ihn nicht mit. Aber die Chancen stehen natürlich gut, dass Harry Kane tatsächlich diesen goldenen Ball gewinnt. Und man darf, glaube ich, in der ganzen Fußballwelt froh sein, wenn dann endlich dieser Ball vergeben ist. Denn die Diskussionen und all die Werbung, die da auch von verschiedenen Spielern ausgegangen ist, das hat schon für viel Wirbel gesorgt. Und wenn dann Montagabend endlich der Ball vergeben ist, dann können wir uns alle wieder auf das konzentrieren, was auf dem Platz passiert.

Machen wir. Stefan Kumberger, vielen Dank. Schönen Tag noch. Stefan, Oliver Kahn hat unter der Woche gesagt, ich habe nachdenken müssen, und da sind wir wieder bei der Aussage von Jürgen Klopp, oder bei den Aussagen nachdenken müssen, ob er Nationaltrainer ist oder immer noch Fußballexperte bei einem TV-Sender.

Wie hast du das empfunden? War das zu viel? Ist er da zu kritisch oder zu wenig neutral gewesen als Nationaltrainer bei diesen Äußerungen in der Pause? Also ich bin 100 Prozent bei Olli, weil Jürgen Klopp extrem in die Analyse reingegangen ist, in die tiefe Analyse, wo er Dinge herausgeholt hat, die ihm da nicht gefallen hat, beziehungsweise die er nicht versteht.

Ich habe beim Länderspiel gegen Griechenland das auch nicht verstanden, was Klopp da wollte. Sollte er nicht tun als Bundestrainer, sollte er nicht. Ich habe auch in Erinnerung, ob es Joke Löw war, ob es Nagelsmann war als Bundestrainer, die sich immer relativ... Neutral gehalten haben, wenn sie in eine kurze Analyse gegangen sind, wenn sie ein Länderspiel oder ein Spiel eines Top-Teams, Dortmund oder Bayern München, geschaut haben.

Das war extrem. Also da bin ich 100 Prozent bei Oliver Kahn. Wie seht ihr das? Ja, also ich habe mich ein Stück weit gewundert, weil der Jürgen das ja schon mal hatte, dann bei der WM, wo er beim Juli mit dem Noch, wo er so ein bisschen was offengelassen hat. Und ich glaube, mit dem Bundesnationaltrainer am Ende des Tages bin ich bei Effe.

Ganz klar, der Satz war überflüssig. Von daher finde ich, kann er sich sparen. Man hatte auch das Gefühl, dass der quasi in diese Ausführung so reingestolpert ist. Wir haben es ja vorhin gehört, die Sätze nicht beendet. Und du wusstest ja am Anfang gar nicht, was will er jetzt. Und dann ist das irgendwie tatsächlich ein bisschen merkwürdig rübergekommen.

Aber vielleicht ist das auch der Preis, den man zahlen muss, wenn wir diese Leute wie Klopp haben wollen, die quasi einfach immer alles raushasten. Wo man irgendwie sich ein bisschen mit dieser Authentizität identifizieren kann. Vielleicht ist das der Preis, den man zahlen muss, aber wenn ich Wissenskompagnie gewesen wäre, hätte ich, glaube ich, genau so reagiert. Ich hätte gesagt, Digga, was? Hättest dich genervt wahrscheinlich, oder? Ich hätte gesagt, Digga, was ist denn so?

Digga, Digga. Was ist los mit dir? Es ist ja komplett kontextlos auch. Es gab keine Vorgeschichte, es gibt keine Nachgeschichte. Und dass Jürgen Klopp irgendwie nicht versteht, wie Harry Kane anläuft, weiß nicht, gab es irgendjemanden in Deutschland, der gedacht hat, jetzt würde ich gerne wissen, wie der Jürgen Klopp das denkt, was Harry Kane jetzt hier im Spiel zu tun hat. Niemand saß da.

Das heißt, so etwas Unnötiges habe ich auch selten gesehen. Weil normalerweise haben wir ja so Diskussionen, die vielleicht irgendwie so Reibung erzeugen, ja irgendeinen Sinn, die hat gar keinen. Weil er kann Harry Kane ja nicht mal nominieren. Lass doch Harry Kane in Ruhe. Wo ist dein Thema? Gut, du bist bei einem Bayern-Fame, oder wo?

Ich mische mich hier unter die Zuschauer, denn die haben natürlich ihre Themen im Moment und vor allem ihre Gedanken rund um Vincent Kompany. Ich starte mal bei euch hier am Bayern-Tisch. Wie geht es dir? Bist du irritiert, in Sorge, oder wie siehst du gerade die Situation rund um Vincent Kompany? Und im Trainern grundsätzlich war ich einmal überrascht, dass bei einer medizinischen Versorgung wie beim FC Bayern, wo die Spieler sicherlich sehr gut untersucht werden, dass das dem Trainer nicht der Fall ist, dass das überhaupt passieren konnte.

Und andererseits sieht man dann natürlich auch den Druck, ein Trainer, der nach außen hin sehr ruhig gelassen auftritt, dass der Druck schon extrem hoch sein muss. Vielen Dank und da sprichst du wirklich was Gutes an. Die Bild-Zeitung hat veröffentlicht, wir haben ein Interview mit dem Vater von Vincent Kompany gemacht und der hat gesagt, dass Vincent Kompany meist 18 Stunden am Tag arbeitet. Also man merkt es ihm nicht an, aber der Druck ist doch wahnsinnig hoch. Welche Gedanken gehen dir dabei durch den Kopf?

Ich finde, Max hat es gestern in der Pressekonferenz gut gesagt. Er hat gesagt, Bayern-Familie muss zusammenhalten. Und ich glaube, Delvini soll eine Unterstützung bekommen, die er braucht. Und auch genug Zeit, um wieder zurückzukommen. Weil beim Fußball ist es auch so, wenn du zu früh anfängst, verlässt er dich vielleicht noch schlimmer und fällt es dann noch länger aus. Und wir brauchen den Vincent Kompany auf jeden Fall in wichtigen Spielen.

Sehr schön. Also die Zeit soll er bekommen, die er braucht. Aber geht es dir auch so, dass du jetzt merkst, okay, der Job scheint doch herausfordernder zu sein, als viele annehmen? Ich bin sehr gespannt, dass ich mich nicht so gut fühle. Stefan hat es uns gut gesagt, du bist immer unter Druck. Du hast immer die höchsten Ansprüche. Man merkt schon, selbst Spieler, die Top-Niveau gespielt haben, die Top-Trainer sind, haben auch den Druck.

Ja, ich glaube, das ist ganz gut rausgekommen, auch in unserer Diskussion hier, dass die Herausforderung ist, zum einen sich Pausen zu schaffen und es auch zu schaffen, mal abzuschalten, dass der Kopf mal ruhig wird, dass nicht immer das Gedankenkarussell am Rasen ist. Das ist schwierig, aber da wird jeder seine Methoden und seine Mechanismen entwickeln müssen, um lange in diesem Geschäft bleiben zu können.

Und wir, das haben wir auch gesagt, ich möchte das auch noch erwähnen, hoffen, dass Vincent Kompany ganz bald wieder gesund an der Seitenlinie des FC Bayern steht. Also gute Besserung. Und gleich nach der Pause sprechen wir unter anderem über den SC Paderborn und über Borussia Mönchengladbach. Da gibt es ja einen ganz interessanten, noch sehr jungen Spieler, 17 Jahre alt.

Wir haben uns mit der Runde mit Rubensschilder und Sebastian Lange. Wir sprechen gleich über Borussia Mönchengladbach, wie wichtig dieser Sieg am, Freitag in Stuttgart war. Aber wir wollen uns erst mal dem Aufsteiger zuwenden, dem SC Paderborn. Und Norman Solida hat geguckt, wie es da ausschaut. In Paderborn kommen sie aus dem Jubeln gar nicht mehr raus. Aktuell Heimsieg gegen den HSV.

Und vor fünf Monaten? Der bereits dritte Bundesliga-Aufstieg der Ostwestfalen. Das sind echte Wiederholungstäter. Eine Wiederholung wollen sie sich wahrscheinlich sparen. Bei den ersten Bundesliga-Aufstiegen sind die Paderborner jedes Mal sofort wieder abgestiegen. Doch dieses Mal wollen sie sich in der Liga festbeißen.

So schaut's aus. Als Paderborn 2014 zum ersten Mal erstklassig war, nannten böse Zungen den Verein noch Pader Boring und behaupteten, dass man dort als Fußballer nicht tot überm Zaun hängen möchte. Eine Unverschämtheit, denn hier geht's rund. Der SC Paderborn hat auch viele tolle Spieler hervorgebracht.

Markus Krösche, Patrick Ovomoyela und ganz frisch Jung-Nationalspieler Mika Bauer. Alles Paderborner und alle sind wieder gegangen. Vielleicht war es ja doch zu Pader Boring. So schaut's aus. Breitenreiter Baumgart Effenberg. Paderborn hatte auch schon sehr prominente Trainer. Große Namen, die man nicht so schnell vergisst.

Aktuell gibt Aufstiegstrainer Ralf Kettemann den Ton an. Ein Mann, der das Herz der Spieler erreicht. Viel Spaß drauf. Genießt die Scheiße, Männer. Auf geht's. 1, 2, 3. Team! Team! So schaut's aus. Die Bundesliga war und ist das große Ziel. Doch der SC Paderborn ist neuerdings auch international unterwegs.

Einfach mal neue Bälle in den USA kennenlernen und demonstrieren, dass man hier weit über den ostwestfälischen Tellerrand hinausschaut. So schaut's aus. Nach dem Sieg gegen den HSV liegt Paderborn in der Heimat aktuell bombensicher auf Platz 12. Vor Stuttgart, vor Gladbach, vor Hamburg und vor Frankfurt. Das heißt, das wird Respekt, klingt nach Klassenerhalt. Musikalisch sind die Ostwestfalen reif für die Champions League.

Denn niemand singt den eigenen Vereinsnamen so schön wie der ... SDV! So schaut's aus. Ich muss mich entschuldigen für die Singstimme meines Kollegen. Ja, läuft doch, oder, bei euch? Ja, tolle Einspieler, muss ich sagen. Du saßt aber die ganze Zeit so ein bisschen wie bei Turbulenzen im Flugzeug. Hast du was befürchtet? Nein, also der SC Paderborn, ihr steht doch so da, wie man sich das eigentlich wünscht als Aufsteiger, oder?

Ja, wir erleben die Liga gerade. Sieben Spiele gespielt, jetzt acht Punkte. Gestern der Sieg tat wirklich gut, weil gerade jetzt zum Start muss man auch sehen, dass man die Punkte sammelt und auch allen irgendwo zeigt und uns auch selbst und der Mannschaft, dass wir sehr konkurrenzfähig sind. Woraus zieht ihr eure Konkurrenzfähigkeit? Das ist ja nicht eine Sache, dass man sagt, wir haben das dickste Scheckbuch, wir haben nur Stars hier eingekauft, sondern ihr müsst ja andere Tugenden und Attribute, an den Tag legen, um erfolgreich zu sein. Ja, wir wissen, was wir können.

Was könnt ihr denn? Das ist ein Aufstieg, der ist organisch gewachsen. Wir wissen, was wir können, einfach nur, weil wir noch nicht gezahlt haben. Mach ich gerne. Und Tusch, jawohl. Also für uns ist es natürlich ein Highlight in der Bundesliga zu spielen. Gar keine Frage. Es ist aber auch so, dass es organisch gewachsen ist in den letzten Jahren mit allen Leuten, die daran beteiligt gewesen sind.

Und wir haben vor allen Dingen bei uns in Paderborn Kontinuität in unseren Gremien, angefangen bei unserem Präsidenten, der alles zusammenhält. Und wir können dadurch auch sehr, sehr gut arbeiten. Alle Mitarbeiter haben viel Vertrauen, wir haben die Ruhe und können dann auch an einem Standort uns kontinuierlich weiterentwickeln.

Und das ist dann passiert, aufgestiegen in die Bundesliga. Wir sind auch da jetzt sehr emotioniert, sehen das als historische Chance für uns, mit dem Kader, den wir haben, mit dem Potenzial, was wir haben in der Mannschaft, dann im dritten Anlauf auch die Klasse zu halten. Du bist gekommen, Kettemann ist gekommen, gleichzeitig und, diese Entscheidung, also einen Trainer zu nehmen, der bis dahin nicht als Cheftrainer in einer Profimannschaft gearbeitet hat, sondern eher Jugendfußball oder Juniorenfußball gemacht hat, ist mutig.

Ist dieser Mut, der auch vor deiner Zeit war, ist das sinnbildlich für den SC Paderborn? Auf jeden Fall und gehört auch zu unserer Geschichte, Menschen eine Chance zu geben. Immer und immer wieder. Es ist bei vielen Trainern passiert, bei den Spielern und auch bei den Spielern. Also gerade bei den Jungs, es geht immer darum, dass sie morgen besser sind als heute.

Dass wir in Potenzialen denken. Und wie eben gesagt, der Standort lässt das dann eben zu, über eine bestimmte Art und Weise auch Fußball zu spielen. Dass wir sehr aktiv sein wollen. Und das ist auch der Weg jetzt für uns in der Liga. Dass wir erst mal sagen, in jedem Spiel geht es auch darum, ein offenes Spiel herzustellen, auch wenn natürlich die Vereine in der Regel deutlich größer sind.

Aber genau darin liegt dann die Chance für uns, dass wir uns dann weiterentwickeln können. Die Entscheidung mit Kettemann, die hat noch Benni Weber getroffen, der jetzt auf der Kandidatenliste steht bei der Eintracht, momentan beim FC Augsburg ist. Stefan, schauen wir mal auf gestern, schauen wir mal aufs Tor.

Philipp, ausgerechnet ein Leihspieler vom HSV, macht das Tor gegen den HSV. Ja. Er hätte ja noch einen zweiten machen können, aber den macht er gut. Ich glaube, Heuer-Fernandes sieht ihn nicht wirklich. Er zuckt kurz in die kurze Ecke und dann fehlt ihm eben die Länge bei dem Torschuss. War für ihn natürlich ein wunderschönes Gefühl.

Wollte ja auch gar nicht weg vom HSV. Jetzt macht er das entscheidende Tor. Hätte er das zweite noch machen können. Aber hier mit der Hacke, ne? Für auch Start, oder? Ja, der HSV halt ein bisschen zu passiv. Aber nochmal zurück zu Paderborn. Es wird für Paderborn nur funktionierende Klasse zu halten.

Im Kollektiv. Ich glaube, das ist ganz, ganz entscheidend. Wenn sie da funktionieren, wirklich die ganze Bereitschaft reinzuhauen in jedem Spiel, dann rede ich von Laufbereitschaft, den Kampf anzunehmen, die Zweikämpfe führen. Ich glaube, das ist erst mal das Allerwichtigste, weil qualitativ sind viele andere Vereine besser aufgestellt.

Es geht nur im Kollektiv und wenn sie so spielen, vor allen Dingen wie in der zweiten Halbzeit gegen den HSV, dann könnte das klappen. Wir wollen uns aber dieses Tor noch mal genauer anschauen mit ein Wir haben noch ein bisschen mehr Vorlauf. Weil es ja durchaus die Diskussion gab, war vorab nicht ein Foul von Felix Götze im Spiel.

Wir gucken uns das jetzt nochmal ein bisschen länger an und fragen mal einen Schiedsrichter bei uns in der Runde. Ja, was würdest du sagen? Ja, lass mal nochmal sehen. Ich habe die Situation gestern schon gesehen. Ich bin gespannt, was du gesagt hast. Für mich auch gestern schon bewertet. Für mich ist das eher ein Foul.

Das heißt aber nicht... Weil Felix Götze nur in den Mann geht? Also für mich spielt einer den Ball, das ist der HSV. Und der andere Spieler macht nichts und geht in den Mann rein. Jetzt ist es aber folgendermaßen. Und jetzt kommt Rucksackwissen. In der Regel 12, da geht es ja um Foulspiel, steht nach Einschätzung der Schiedsrichters...

Rücksichtslos oder fahrlässig ist. Und wenn der Schiedsrichter für sich eine Linie hat und in dem Spiel eine großzügige Linie hat oder eine kleinliche Linie hat, dann muss er sich daran orientieren. Jetzt kommt von HSV-Seiten, der hat eine super kleinliche Linie. Das haben wir vorhin gesprochen, jetzt hieß es, der hat aber eine großzügige Linie gehabt.

Also jeder bewährt es unterschiedlich. Am Ende kommt es auf den Schiedsrichter an. Aus Schiedsrichtersicht, und so beurteile ich das immer, hätte der Schiedsrichter sich einen Gefallen getan, für seine Spielleitung das wegzupfeifen, weil da wäre gar nichts passiert. Dann wäre auch das Tor nicht gefallen, der hätte noch nicht gejubelt, keine Ahnung was alles. Aber wenn für den Schiedsrichter... Paderborn hätte zwei Punkte weniger. Dann hätte Paderborn zwei Punkte weniger.

Aber ich denke ja aus Schiedsrichtersicht. Jetzt hat der Schiedsrichter ja Riesentheater, alle diskutieren darüber. Aber wenn für ihn feststeht, das ist für mich kein Foulspiel, dann ist es auch klar. Und nochmal, jetzt hast du ja auch gesagt, du hast kurz gewartet, weil VAR, wir müssen uns festhalten, dann kommt der VAR jetzt. Das ist nichts für einen VAR.

Also hättest du gepfiffen? Für mich, ich hätte eher gepfiffen, ja. Eher gepfiffen? Ich hätte eher gefiffen. Es ist nicht klar. Nach Einschätzung des Schiedsrichters, es ist eine Ermessenssache. Fußball ist ein Ermessenssport. Und wenn der Schiedsrichter sagt, für ihn ist es kein Foulspiel, er lässt es so weiterlaufen, es passt in seine Linie, es ist wunderbar.

Für mich, ich hätte es weggefiffen, dann hätte ich kein Theater gehabt. Aber wenn es nicht klar ist, wieso hättest du denn gefiffen? Verstehe ich nicht. Nein, stopp. Es ist am Ende nicht klar, um für den Videoassistent einzugreifen. Das hast du ja ausgeschlossen. Nein, genau, das habe ich ausgeschlossen.

Für mich ist es eher ein Foulspiel. Ja, ich bin eigentlich froh, dass er jetzt nicht gepfiffen hat, muss ich ganz ehrlich sagen, nicht, weil ich jetzt für Paderborn und gegen Hamburg bin, sondern weil wir eine Situation ja auch hatten im Derby mit Tashioka und mit Kraus, wo das El-Mala-Tor passiert, wo da ein ähnlicher Kontakt entsteht.

Da habe ich mich natürlich auch gewundert, warum es dann nicht gepfiffen wird. Das nenne ich jetzt mal dann eine Konsequenz in den nächsten Spielen, das dann auch nicht. Dann kann ich es vielleicht nochmal eher ertragen als eh schon schlimm. Also von daher war das ein ähnlicher Kontakt, wurde auch nicht gepfiffen und von daher fand ich das reguläres Tor. Ich hätte es auch nicht gepfiffen, die Jungs sollen mal ein bisschen stabiler werden. Ich hätte es sowieso nicht gepfiffen.

Das ist die subjektive Sicht auf die Szene. Vielleicht eine Sache noch ganz kurz. Ich finde es auch grundsätzlich nicht schlecht. Wir wollen ja auch im Endeffekt... Fußball haben, wo auch Zweikämpfe zugelassen werden. Und wir haben es ja auch eigentlich beim Spieler gesehen, interessanterweise. Der wird gefoult für sich, dann kriegt der den Pfiff nicht und relativ schnell, nach dreimal rollen, ist auch wieder da.

Also da muss man auch gucken, dass man das vielleicht irgendwann aus dem Sport rausgibt, wobei das eine mit dem anderen nichts zu tun hat. Wenn es ein klares Foulspiel ist und ich ziemlich zehnmal rolle, muss ich vielleicht den Spieler hinterfragen, kann trotzdem ein Foulspiel sein. Also das sind zwei Paar Schuhe.

Ich muss sagen, diese Diskussion bei Schiedsrichtern finde ich unglaublich schwierig, weil deine Ausführungen gerade, ich habe die alle verstanden, aber die haben mich als Fan an gewissen Stellen auch fast sauer gemacht. Weil das ist diese Geschichte, das hat heute nicht zu meiner Linie gepasst. Ich erinnere mich an viele Eintrachtsspiele, wo ich mir dann denke, dann bin ich als Fan auch davon abhängig, welcher Schiedsrichter pfeift das und wie ist der an dem Tag drauf.

Ich glaube, du hattest mal eine Diskussion. Aber das gilt für Spiele auch übrigens. Ja, natürlich, aber das ist trotzdem irgendwie ein anderes Ungerechtigkeitsgefühl, was man da hat. Ich glaube, es gab mal Diskussionen, da hast du gesagt, bei solchen Bannern habe ich eine kurze Zündschnur, dann hast du die irgendwie abhängen lassen oder irgendwie bla bla.

Das ist schon an gewissen Stellen so, wo ich sagen muss, nur aus meiner Perspektive, wo du sagst, boah, das ist schon schwierig. Weil wenn Paderborn, ich meine, es geht dir um wichtige Punkte, dann ist da ein anderer, dann bist du Schiedsrichter, ja, dann gewinnen die das Spiel nicht, weißt du? Also ich glaube, ich weiß nicht, ob es umsetzbar ist, aber vom Gefühl her würde es halt schon leichter fallen mir, wenn man sagen würde, es gibt eine Regel, jeder Schiedsrichter pfeift das Gleiche und ich bin jetzt nicht davon abhängig, ob Patrick Ittrich kommt oder welcher Schiedsrichter kommt. Das wird aber nicht funktionieren.

Aber lass uns nicht zu sehr, wir sind ja bei Paderborn, wir sind ja nicht nur beim Schiri-Thema. Du hast ja gesagt, du warst froh. Dass es nicht gepfiffen hat, nicht nur, glaube ich, weil ihr dadurch ein Tor erzielt habt, sondern auch aus deiner inneren Überzeugung, ganz generell. Also wenn es gegen euch gewesen wäre, wärst du auch froh, weil Merlin Folzin hat sich anders geäußert. Erzähl mal kurz.

Ja gut, während des Spiels haben die Hamburger natürlich reklamiert. Ich hatte aber auch nicht das Gefühl, dass im Nachhinein diese Situation jetzt noch ein großes Thema war, auch unter den Spielern. Also das passte schon. Und für uns war es natürlich super. Ich sehe das so, dass der Sieg gestern schon verdient gewesen ist.

In der ersten Halbzeit haben wir... Viel Ballbesitz gehabt, es war noch ein kontrolliertes Spiel, haben dann aber auch den Rhythmus in der zweiten Halbzeit einfach hochgefahren, viele Situationen nach vorne gehabt, sodass sich das Tor dann auch abgezeichnet hat. Und für Ryan, der dann sein erstes Tor für uns schießt, natürlich eine ganz tolle Geschichte und für die Jungs, sondern auch mit dem späten Tor, dass sie sich da einfach belohnen.

Wenn wir über euren Trainer noch mal ein bisschen sprechen können. Er wirkt sehr energetisch, unheimlich, viel Power. Wenn man so ein Bild verkörpert nach außen, kommt manchmal in der öffentlichen Beurteilung manches zu kurz. Was ist er denn für ein Trainer? Wie arbeitet er mit der Mannschaft? Was macht ihn so wertvoll für euch?

Seine große Stärke ist in jedem Fall der Umgang. Damit meine ich nicht nur die Spieler, sondern er tut dem ganzen Gebäude gut, auch den Mitarbeitern im Verein, weil er sehr nahbar ist. einen guten Draht zu den Menschen hat und das überträgt sich dann. Die Qualität in der Mannschaft ist hoch, davon sind wir absolut überzeugt.

Und die Kunst eines Trainers ist dann natürlich auch, dass die Spieler in den passenden Momenten in einer guten Form sind. Und es ist nicht immer nur Taktik, sondern ganz viel auch Nähe und den Menschen anzünden. Wir können mal einen Satz aus der Pressekonferenz von gestern hören, von ihm über den Torschützen.

Und der klingt jetzt erstmal gar nicht so positiv, weil er durchaus was auszusetzen hat an ihm. Aber ich glaube, man nimmt es ihm nicht krumm, den Trainer von Paderborn. Mich freut es natürlich einfach für ihn, weil unabhängig jetzt, ich meine, es ist wahrscheinlich nie ganz einfach Ende August einen Verein dann, zu verlassen, irgendwo neu hinzukommen, weil man immer auch eine Family hat und so. Also mal rein, diese Geschichte ist bestimmt nicht einfach.

Und er hat auch jetzt keinen einfachen Stand bei uns, bei mir. Ich sehe ihn einfach in vielen Dingen kritisch, aber er nimmt das an. Also es gilt ihn einfach besser zu machen. Und deswegen freut es mich für ihn. Ich hoffe, es gibt ihm einfach einen Push und ein gutes Gefühl. Ja, weil er ist einfach auch nicht lang da. Und von dem her, ja, Punkt.

Von dem her, Punkt. Ja, aber... Seine Ansprüche an Spieler auch so zu äußern in der Pressekonferenz auf eine sympathische Art und Weise, finde ich voll okay. Ja, ist auch okay. Manche Spieler musst du so anpacken, wie er das gerade überliefert hat. Manche musst du eher streicheln. Das weiß er natürlich am allerbesten, weil er ihn kennt.

Aber er will ihn, glaube ich, auch ein bisschen kitzeln und reizen dadurch. Wir haben vorhin in dem Beitrag ja auch gesehen, was für Spieler über die Jahre, in Paderborn hervorgebracht wurden. Und Mika Bauer ist ein gutes Beispiel, hat auch dann ordentlich Geld gebracht. Aber an den hat vorher auch niemand so richtig geglaubt.

Und jetzt ist er Nationalspieler. Ja, hatte nicht den allerbesten Start in Paderborn. Wir sind dann auch nochmal einen Umweg mit ihm gegangen, mit einer Laie in die dritte Liga zu Dresden. Dann kam er wieder und war von dem Moment an absoluter Stammspieler. Ein junger Spieler zu dem Zeitpunkt. Sinnbildlich auch für die letzte Saison, für unseren Weg nach oben.

Und letzten Endes ist es jetzt auch für uns als Verein eine super Sache, auch wenn er nicht mehr bei uns ist, dass er nominiert wurde, auch wenn es diesmal, glaube ich, 44 Spieler gewesen sind, dass das dann ein bisschen probiert wird. Aber auch schön, dass es wahrgenommen wird. Und das ist ja auch dann Arbeit des SC Paderborn in den zurückliegenden zwei Jahren gewesen, dass sich Mika bei uns toll entwickeln konnte. Freuen wir uns sehr drüber.

Und es sind nicht nur Spieler, sondern eben auch Trainer und Sportdirektoren, die in Paderborn sich entwickeln konnten. Wir haben ein paar bekannte Köpfe aus den letzten Jahren, Jahrzehnten genommen. Ja gut, unser Bundesgesundheitsminister ist auch drauf. Ich glaube, im Aufsichtsrat ist. Aber eben viele, viele über Roger Schmidt, über Krösche, über Quasniok und so weiter. Sie sehen, du warst auch mal da.

Stefan Wohlgemuth ist beim VfB Stuttgart. Warum ist Paderborn so ein Pflaster, wo man sich entwickeln kann? Weil du ein ruhiges Umfeld hast. Ich glaube, das ist ganz, ganz entscheidend. Wie so viele Bundesligisten, so wie Augsburg oder Freiburg vielleicht. Ja, genau, die wirklich in Ruhe auch arbeiten können. Wo du vielleicht auch mal, wenn du zwei, drei Spiele eben nicht gewinnst, wo es ruhig bleibt.

Das ist in München-Gladbach ein bisschen anders. Da ist ein bisschen oder mehr Tradition. Da geht das natürlich zur Sache, wenn du mal dreimal hintereinander verlierst. Ich glaube, das tut den Spielern dann auch gut, wenn du in so einem Umfeld und dem Trainer auch, auch wenn du in so einem Umfeld arbeiten kannst, um dich auch weiterzuentwickeln.

Das Duell wird es jetzt in Kürze geben. Paderborn, Gladbach. Was ist Paderborn für ein Gegner? Was ist Paderborn für eine Mannschaft von außen betrachtet? Haben wir darüber gesprochen. Ich glaube, genau so werden sie ihren Weg gehen. Wir nehmen Paderborn demütig, aber sehr selbstbewusst wahr. Ich glaube, Sebastian und ich, wir kennen uns auch schon lange, schätzen uns sehr, haben einen Weg miteinander auch bestritten, wo wir uns immer auch gegenseitig unterstützen.

Ich weiß, wie Sebastian, wie fleißig auch er ist mit seinem Team. Und Kettemann ist für mich jetzt keine Überraschung gewesen, dass er seinen Weg geht, weil er in Karlsruhe schon herausragend auch gearbeitet hat. Und das sind genau die Dinge, die man anpacken muss, das Kollektiv zu schüren, einfach eine gute Entscheidung zu treffen, auch mal eine Fehlentscheidung nicht so groß werden zu lassen.

Ein Bauer mehr oder weniger, mittlerweile sieht man ja, was für Ablösungen er auch dann schon wechselt. Ist einfach ein unglaublich gutes Sprungbrett in dem Sinne, aber auch gleichzeitig eine riesen Chance in der Liga zu bleiben, um sich dann einfach zu konsolidieren, beziehungsweise auch weiterzugehen. Und von daher wird das ein Spiel, wir haben erstmal Pokal, das ist, glaube ich, für uns erstmal wichtig.

Wir gucken, ob ein Spieler mal zurückkommt. Aber das wird ein Spiel ein Stück weit auf Augenhöhe sein. Die Erwartungshaltung, Paderborn, acht Punkte, kommen in den nächsten Borussia-Park. Wir als Borussia können so kein Spiel hier einfach nehmen. Es wird ein enges Spiel und wir hoffen uns natürlich auch, uns durchzusetzen.

Ihr spielt jetzt im Pokal Stuttgart. Die habt ihr in der Liga auch schon gehabt. Klingt erst mal schwierig, aber so deutlich war es ja gar nicht. Ja, toller Wettbewerb. Wir freuen uns am Mittwoch auf das Spiel. Stuttgart war erst bei uns vor zwei Wochen. Wir waren nah dran, haben klar 2-0 verloren, aber hatten auch unsere Möglichkeiten.

Und in einem Heimspiel geht es wieder, eine Energie auf den Platz zu bringen. Wir haben eine tolle Gruppe mit einer gewissen Dynamik. Wir werden uns darauf freuen. Ist ein kleines Stadion bei uns, immer voll. Auch das ist besonders so ein bisschen in der Liga, wenn man nach Paderborn kommt. Ja, und wir rechnen uns da in jedem Fall was aus. Wir sind gespannt, wie der Weg weitergeht in dieser Bundesliga-Saison, natürlich in der Pokal-Runde auch.

Danken erstmal, bleibt natürlich bei uns und wir werden weiter sprechen. Vor allem dann jetzt im nächsten Part über Borussia Mönchengladbach. Wie gesagt, der Negativlauf ist gestoppt mit einer absoluten Energieleistung. Und wir wollen uns Borussia Mönchengladbach nähern. Auf die ganz eigene Art von Norman Solider.

Mit Hackelspitze 1-2-3 den Super-GAU abgewendet. Gladbach kann doch noch punkten. Und Ruven Schröder feiert den ersten Saisonsieg, wie wenn der Klassenerhalt schon perfekt wäre. Gladbach ist wieder im Spiel und die Tasmania bleibt vorerst die alleinige Mutter des Misserfolgs. Doch bei aller verständlichen Freude, der Saisonstart der Gladbacher ist und bleibt miserabel.

Die Verantwortung für die aktuelle Misere übernimmt Sportchef Ruven Schröder. Doch streng genommen hat sich die Abwärtsspirale der Borussia schon lange vor ihm gedreht. Auch Max Eberl und Roland Wirkus konnten den schleichenden Misserfolg seit 2021 nicht aufhalten. Schröder muss auch ausbaden, was ihm seine Vorgänger eingebrockt haben.

Schröder kam 2025 als Krisenmanager. Seine Bilanz nach einem Jahr ist mager. Ein Trainerwechsel ohne Soforteffekt und wenig Glück bei den Transfers. Klub-Legende Reitz verkauft, Elwedi verkauft, Torjäger Tabakovic, der die Borussia mit 13 Toren in der Liga hielt, nicht gekauft, dafür mit Liedberg einen Stürmer geholt, der bis jetzt mit einem Tor die Liga nicht gerade in Grund und Boden schießt.

Ein glückliches Händchen sieht anders aus. Dazu kommen ungewöhnlich viele Verletzte und ein Kapitän, der entweder auch verletzt ist oder vom Platz fliegt oder das Team mit öffentlichen Brandreden zusätzlich verunsichert. Einfach eine Schande. Also das darf halt im Leben nicht passieren. Das sind halt Totalausfälle und das ist halt das, was einfach nervt.

Ich weiß nicht, ob manche kurze, weiß ich nicht, Stromausfälle haben. Ich habe das Gefühl, dass wir immer die Tore für den Gegner schießen. Kleindienst agiert eher destruktiv als konstruktiv. Und die Vereinsführung wirkt auch nicht gerade erfrischend optimistisch. Sieben Spiele sind gespielt, ein Fünftel der Saison. Doch seit diesem Spieltag ist die Hoffnung zurück.

Gladbach vermeidet den Start-Minus-Rekord und stellt mit 128 Laufkilometern dafür einen neuen Saisonrekord auf. Und ein 17-Jähriger wird zum Matchwinner. Und Ruben Schröder möchte plötzlich die ganze Welt umarmen. Wir fragen, was macht Ihnen gerade jetzt neue Hoffnung, Herr Schröder? Fragen wir gleich. Aber zunächst möchte ich dich fragen, Stefan.

Bist du eher Team Hoffnung oder bist du eher so unterwegs wie unser Autor? Erst mal zu gucken, was alles bisher in der Saison nicht gelaufen ist. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Drei Euro, danke schön. Der musste sein, aber war doch Absicht. Das weiß ich doch. Nein, dass da auf jeden Fall eine Qualität vorhanden ist, ist ja unbestritten.

Sie haben viele Verletzte, sollte allerdings kein Argument sein. Das haben andere Vereine auch und vor allen Dingen nicht als Ausrede gelten lassen. Ich glaube, diese zweite Halbzeit in Stuttgart, genau so musst du die Spiele angehen und auch nehmen. Wenn du qualitativ oder von den Abläufen hier, wenn etwas nicht so funktioniert oder noch nicht funktioniert, musst du aber alles auf den Platz lassen.

Das haben die Gladbacher gegen Stuttgart geschafft in der zweiten Halbzeit. Darf nicht vergessen, vorher hat Stuttgart gegen Atletico gespielt und richtig gut gespielt und dann kommt Gladbach, wo du eigentlich denkst vom Kopf her, die machen wir weg. Aber Gladbach eben aufgrund der zweiten Halbzeit, das war die erste Halbzeit, wo ich gesagt habe, das kann man sich mal wieder angucken. Die sechs Spiele davor konnte man sich nicht wirklich angucken, die Ergebnisse sprechen für sich.

Und da gilt auch genau das, was ich bei Paderborn gesagt habe, nur im Kollektiv funktioniert es. Du hast halt keinen Spieler oder zwei, drei Spieler, die den Unterschied qualitativ ausmachen, sondern du musst als Kollektiv funktionieren. Und dann kriegst du so eine Leistung hin wie gegen Stuttgart, so ein Ergebnis hin wie gegen Stuttgart. Aber, und jetzt kommt das Entscheidende, die zwei Spiele, jetzt gegen KSC im Pokal und dann gegen Paderborn zu Hause, Das sind Spiele, die du gewinnen musst, um in den Lauf reinzukommen.

Was habt ihr besser gemacht als bisher in der Saison in Stuttgart? Und was gibt dir, um anzuknüpfen an diese Schlusstafel unseres Beitrags, Hoffnung? Also erstmal habe ich mich auf den Beitrag gefreut, muss ich ganz ehrlich sagen. Ich habe schon mal hier gesessen, da ist natürlich super viel drin. Normal bräuchten wir jetzt eine Sondersendung, weil da waren ganz viele Dinge, die kann man, glaube ich, nicht pauschal gar nicht so beantworten.

Denn es gibt sicherlich Dinge, die nicht gut gelaufen sind und Dinge natürlich auch, die man erklären kann. Grundsätzlich hat das uns natürlich, und das hat keiner von uns erwartet jetzt gegen Stuttgart, da ging es eigentlich nur darum, dass wir die sieben Spiele dann halt einfach dann verlieren und dass man sich dementsprechend dafür dann auch zu Recht rechtfertigen muss.

Und Stuttgart geht dann auch noch früh in Führung? Ja, genau. Und trotzdem war es einfach eine Reaktion der Mannschaft, die wir sehen wollten. Unabhängig hat Effe 100 Prozent recht. Ich glaube, das haben wir nie im Mund genommen, dass wir neun oder zehn verletzt haben. Das spielt auch keine Rolle. Die Mannschaft ist Bundesliga-tauglich. Das muss sie beweisen.

Das hat sie auf den Platz gebracht. Leidenschaft, auch sich zu quälen und einfach keine Angst zu haben. Da ist Alex Bessin jemand, der das auch einfordert, auch ebenfalls sehr energetisch, dann sich nicht zurückzuziehen und einfach dran zu bleiben. Also sonst hast du in der Bundesliga gegen keinen Gegner eine Chance.

Hast du den Beitrag jetzt gut gefunden oder schlecht? Nee, wirklich gut. Wirklich? Nee, fand ich schon so, weil da war ja auch einiges drin. Also ich habe ja auch gesagt, das Thema der Krise nehme ich komplett auf meine Kapuze. Das ist, weil du in deiner Verantwortung auch stehst. Für mich war klar mit der Unterschrift bei Borussia Mönchengladbach, welchen Weg eingeschlagen wird. Für mich war vollkommen klar.

Dass wir Transferüberschuss und einen gehörigen Überschuss erzielen müssen, um zu investieren zu können. Das ist immer das Erste. Das Zweite gleichzeitig, die Gehälter haben wir mittlerweile über 10 Millionen runtergebracht. Auch da kein Alibi dafür. Aber trotzdem ist es ein Weg, den Borussia einschlagen muss, weil wir einfach nicht mehr die Gelder so generieren.

Und wir hatten eben über Eintracht Frankfurt, die noch meilenweit voraus sind, gesprochen. Aber es war uns bewusst, trotzdem kannst du bessere Entscheidungen auch treffen. Wir sind letztes Jahr ebenfalls, das waren sogar acht Spiele, drei Punkte, mit neun Punkten über dem Strich gestanden. Auch dafür kein Lob, aber wir haben es geschafft.

Und jetzt ist einfach relativ viel zusammengekommen. Wir haben eine Achse verloren, die wurde ebenfalls auch angesprochen. Ruckereiz mussten wir verkaufen, das ist glaube ich klar, um dementsprechend, agieren zu können. 20 Millionen ungefähr. Engelhardt ausgeliehen, dementsprechend ohne Option, 8 Millionen nach Freiburg.

Wir hatten Tabakovic im Alter von 32, der was verdienen will, wo Tim Kleindienst geplant war auf der 1, der setzt sich nicht auf die Bank. Wir haben mit Nicole Wedi, unserem besten Abwehrspieler, mit einem Restvertrag. Auch da jemand wie Black, wir haben einen Restvertrag zu verkaufen und haben versucht zu ersetzen. Keine Frage, Reiz, Kastrup, Kastrup, Schulter raus, Itakura nicht auf dem Damm, so wie Elwedi. Also es gibt Gründe und trotzdem müssen wir es einfach besser machen. Da versteckt sich keiner und daran packen wir an.

War es ein Fehler von dir, mit Eugen Polanski in die Saison zu gehen? Hätte man im Sommer wechseln können, sollen? Weil die Kritik an ihm, also ich sage mal zumindest medial, gab es ja auch schon in der vergangenen Saison. Ja, ich glaube am Ende ist es die schwierigste Entscheidung, wenn es ziemlich viele Strömungen gibt und so weiter und so fort.

Für mich war klar, Eugen hatte den Auftrag, den Gladbach in der Liga zu halten, hat es mit neun Punkten geschafft. Er hatte keine Vorbereitung, Eugen hat sich wirklich in diesen Job reingearbeitet und ich bin jemand, der den Menschen ein Stück weit auch den Rücken stärkt und nicht sofort, wenn einer schreit, entlass den Trainer, dass man das auch tut, dass es dann nicht allen gefallen hat. Und für uns war klar, wir brauchen einen guten Saisonstart.

Wir haben einfach daran geglaubt, hatten dann, muss ich sagen, das Knackspiel war für uns definitiv das Spiel Elversberg, wo wir 3-1 führen, nach 72 Minuten alles im Griff haben. Wir hatten 25 Torschüsse und spielen gegen einen total befreiten Elversberg. Verlieren wir in der 95, es geht der Ball hinten rechts in die Masche zum 3-4.

Hatten wir eben darüber gesprochen, da war eine negative Energie in dem Stadion, weil wir alle uns schon wieder diesen nächsten Schritt gewünscht haben. Und ab dem Zeitpunkt kamen wir wirklich in diesen Downfall. Und trotzdem ist es so im Sport. Ich sage es immer wieder, wir können da ganz viel drüber diskutieren. Wir müssen kritisch bleiben mit uns selber.

Und das zum Beispiel heute. Deswegen bin ich halt auch so hochgesprungen, wie ich gesprungen bin, weil ich einfach mich mit für alle gefreut habe. Weil man kann sich das schon nicht so vorstellen, wenn du... Ja, aber nicht schlecht, dass du noch so hochspringen kannst. Ja, das ist nicht schlecht. Aber wenn man wirklich jetzt jeden Tag durch die Geschäftsstelle geht, dann merkst du irgendwann nach der fünften Niederlage, ja, jetzt bist du ja nicht mehr so euphorisch begrüßt wie vielleicht am Anfang.

Das spielt ja auch diese Verantwortung auch dem Klub, auch den Fans, den Mitgliedern gegenüber. Von daher habe ich mich dann... Das ist schon nicht schlecht. Das Foto ist echt gut. Kann im Endeffekt auch nur der erste Sprung sein. Wir sind immer noch letzter. Wir haben drei Punkte. Nicht zu früh zu freuen. Wie gesagt, wir haben ambitionierte Gegner jetzt.

Warum habt ihr euch und du dich für Alex Blessin entschieden? Ich habe nochmal so ein bisschen geguckt in seiner Historie. Bei St.G. Loire ist eigentlich überperformed. Bei St. Pauli im ersten Jahr überperformed. Ja, sagen wir mal, Maximum rausholt oder mehr teilweise als drinsteckt. Ist das der Grund gewesen, dass er, weil wir haben durchaus auch drüber geredet, einen Absteigertrainer zu holen ist auch nicht jetzt unbedingt immer allererste Wahl. Aber war die Geschichte aus St.Geloas und aus St. Pauli erstes Jahr für dich entscheidend?

Ist ja grundsätzlich in der Auswahl unheimlich schwierig, weil du findest ja über jede Person irgendwas, wo du sagen könntest, da knackt es aber ein bisschen und so weiter. Für mich war das Thema Abstieg mit St. Pauli, ich habe das erste Jahr vom Alex gesehen, Die Gespräche waren, also erstmal war er unfassbar gut vorbereitet, erwartet man vielleicht, aber trotzdem, er war im Detail.

Alex, absolut energetisch, absolut auch fordernd. Also wir haben auch darüber gesprochen, wenn man sieht, allein wie er jedes Training gerade auch am Anfang selber lebt und vorgibt, hohe Intensität, Anlaufverhalten und das Einfordern von einfach den Basics, die stimmen müssen. Und das ist, glaube ich, tut unserer Mannschaft einfach gut, weil da hast du den nächsten Leader, der vorweg ist.

Und von daher war es klar, dass Alex auch der Richtige ist, mit der richtigen Ansprache. Und das ist ein Mann, der steht im Wind und das brauchen wir definitiv. Aber wenn einer als Trainer abgestiegen ist, was macht das mit der Mannschaft? Ist das ein Thema, was Glaubwürdigkeit angeht? Nein, das glaube ich nicht. Ist das für die Spieler egal? Nein, das ist egal. Ich glaube, die erste Ansprache und die Kommunikation ist entscheidend dann, wenn er das Amt antritt.

Ich glaube, es gibt ein gutes Beispiel. Also wir gehen mal zum anderen Level. Weil Ancelotti hat bei Bayern München auch nicht wirklich funktioniert. Also die Garantie hast du sowieso nicht. Ich glaube, dass er von der Ansprache einfach die Jungs jetzt trifft. Dieser Sieg ist natürlich wichtig, um auch glaubwürdiger zu werden in allem, was man sagt.

Aber ich bin natürlich gespannt, weil bei Pauli, wenn du das letzte Jahr Pauli gesehen hast, die sind unfassbar gut mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen in die Saison gestartet. Danach bis zum Winter kein Sieg mehr eingefahren und im Endeffekt sind sie abgestiegen. Natürlich hat man das so ein bisschen im Hinterkopf, aber man muss ja auch die ehrliche Chance geben, hier etwas zu bewirken. Und er sollte immer appellieren an die Bereitschaft der Jungs, alles zu geben auf dem Platz.

Und das haben sie am Freitag gezeigt gegen Stuttgart, 128 Kilometer gelaufen. Damit fängt der Fußball an. Damit fängt der Fußball an. Und alles andere baust du auf. Und das hat man ja tatsächlich auch gesehen am Freitag. Du hast es gerade richtigerweise gesagt, diese 128 Kilometer sind ein deutlicher Beleg dafür, dass die Mannschaft verstanden hat, dass es eben mit diesen Basics und der gegnerische Trainer Sebastian Hoeneß hat es umgekehrt gesagt beim VfB Stuttgart, wir müssen es verstehen, dass es nicht reicht, sondern dass wir wirklich jetzt die Basics wieder ins Spiel bringen.

Bei denen war es nicht so gut, bei Gladbach war es hervorragend, zumindest in der zweiten Hälfte. Wir sind nach einem Spot wieder da, schauen dann nochmal auf die Szenen aus dem Spiel und auch auf einen sehr, sehr interessanten Jungmann. Er ist 17 Jahre alt, mit großen Fähigkeiten. Bis gleich. Wir, wollen jetzt gleich über einen jungen Mann sprechen, der uns, und nicht nur uns, viele verzaubert hat. Wie heißt der Vorname?

We Whale Watcher. Sozusagen. Okay. Ich möchte ja nur das richtig aussprechen. Ich werde hier auf dem Ohr angebrüllt von dem Leiter der Sendung. Ich brauche solche Eselsbrücken, damit ich das in Zukunft immer richtig sage. Das ist der erste Saisonsieg. Das ist der erste Saisonsieg. Unser Leistungscheck.

Sehr schön, Flo. Jetzt werden wir den Namen nicht mehr vergessen. Wail Moja ist der Matchwinner gegen Stuttgart. Er verdankt den ersten Saisonsieg einem 17-jährigen Youngster. Er hat das 1-zu-1 eingeleitet, das 1-zu-2 vorbereitet. Und das 1 zu 3 dann selber gemacht. Da sehen wir ihn am Ball und dann wehrt erstmal der Stuttgarter Keeper naja, nicht so hervorragend ab.

Dann gibt es ein bisschen Gestöcher und Und dann macht Zoell mit dem Kopf. Er ist der jüngste Torschütze und auch der jüngste Bundesligaspieler der Geschichte der Gladbacher. Und er war an den meisten Abschussaktionen beteiligt, hat 73 Prozent der Zweikämpfe gewonnen, hat die meisten Sprints gemacht.

Und natürlich hat sich das Kamerascheinwerferlicht jetzt auf ihn gerichtet, weil er so ein interessanter junger Mann ist. Er ist ja aus dem Fohlenstall, also ein Eigengewächs, ist schon U17 deutscher Meister geworden mit den Gladbachern. Und natürlich einer, der jetzt sehr, sehr interessant ist. Ruben sagte gerade, zum Friseur muss er gehen.

Das können wir gleich noch besprechen. Aber viel wichtiger ist natürlich, was macht man jetzt mit so einem Talent? Uns wird ja oft vorgeworfen, dass man junge Spieler zu sehr, zu schnell hypt. Aber das machen die Gladbacher schon selber. Auf dem TikTok-Kanal sah das so aus. Mit Whale Moir geht in Gladbach die Sonne auf.

Whale Moir, ja, da habt ihr auf TikTok gleich mal die Sonne aufgehen lassen. Ja, ich hab die Sonne nicht gesehen, aber... Aber, TikTok? Ich kenn nur Tiktak. Tikt, Trick und Track kennst du, oder? Ja, das ist auch. Das ist auch so. Das ist auch so. Wie geht ihr denn mit so einem Jungen ganz generell um? Die Kollegen haben mir das gerade nochmal aufgeschrieben. 31.12.2008 geboren. Da drehen mir die Augen.

17 Jahre alt, so außergewöhnlich talentiert. Aber man muss ja gucken, dass man auch eine Erwartungshaltung moderiert. Dass man dem eine Möglichkeit gibt, sich zu entwickeln. und nicht überhöht. Ja, das mit dem TikTok und mit der Sonne. Ich glaube, selbst wenn der Whale das sehen würde, das wäre kein Problem, weil er einfach unglaublich gut erzogen ist. Er hat ein tolles Elternhaus, wirklich auch entschleunigt.

Der Whale ist ein unglaublich guter Charakter. Das muss man einfach sehen. Wir beobachten das natürlich auch noch ein Stück weit, wie er damit umgeht. Da machen wir uns gar keine Sorgen. Und das ist halt für uns der beste Vorreiter einfach für alle, die nachkommen. Wir haben jetzt einen einen oder anderen jungen Spiel natürlich jetzt im Kader aus der Akademie. Und die nehmen Whale natürlich auch als Beispiel, dass man da nicht abhebt.

Und der Whale gibt uns natürlich mit seiner Lockerheit auf dem Feld, er traut sich, egal wie groß der Druck ist, das muss man sich vorstellen, wie gesagt, mit 17 Jahren da als Hoffnungsträger von Borussia. Aber er geht da gut mit um, er wird gut betreut, auch dahingehend wird er noch ein Stück weiter von uns auch unter der Woche behütet, sozusagen, wenn irgendwas ist.

Aber er geht da mit um, man bremst ihn auch nicht, muss man auch nicht. Und ein gutes Zeichen ist immer, er ist unfassbar beliebt in der Mannschaft. Da ist keiner dabei, sagt, oh, unser Jungstar, das Jungfohlen läuft jetzt los, sondern er ist einfach so, wie er ist. Er trägt noch immer die Kiste und die zweite Kiste noch hinterher, das muss man ihm nicht sagen.

Das sind so Kleinigkeiten und von daher ist er ein toller Vorreiter aus der Akademie. Trotzdem, wenn man draufschaut, vielleicht auch Basti, jetzt aus meiner Perspektive würde ich sagen, mach den Jungen nicht so groß, lass ihn doch erstmal wachsen. Vielleicht sehen wir das aber auch zu kritisch, da irgendeine TikTok-Sonne, die da aufgeht.

Oder wie schaust du da drauf? Ja, ich glaube, dass so eine TikTok-Sonne nicht das Entscheidende ist, sondern wenn es läuft, dann läuft es und wenn nicht, dann läuft es halt nicht. Weil diese TikTok-Sonne würde nicht entscheiden, ob er im nächsten Spiel gut spielt oder nicht. Also das fliegt dir dann vielleicht um die Ohren, aber eigentlich ist es ja völlig egal, da jetzt irgendwas reinzugeistern. Ich würde einfach den Jungen in Ruhe lassen, ehrlich gesagt, dann mich daran zu erfreuen, dass er so geil spielt. Als Gladbach-Fan stelle ich es mir unglaublich wichtig vor, dass du sowas hast.

Weil was wäre denn, wenn das Spiel jetzt in Stuttgart nicht stattfindet? Ich habe das Spiel gegen Hoffenheim, war es glaube ich, gesehen. Da hast du nach dem Spiel nicht mal mehr Pfiffe gehabt. Da saßen einfach da Leute und du hast gedacht, da ist gerade jemand verstorben. Wahrscheinlich, weil sich manche Leute auch so ein bisschen so angefühlt hat.

Und wenn du dann diese Story hast, ich glaube, als Fan genießt du es sehr, sehr, sehr, aber ich würde ihn jetzt in Ruhe lassen, weil er alleine, das muss man auch sagen, er wird Gladbach jetzt nicht retten, sondern ihm muss quasi irgendwie ein Gebilde da drum rumgestellt werden, dass er sich da entwickeln kann.

Und da fehlt es mir in Gladbach tatsächlich an anderen Stellen, also ich würde ihn jetzt mal außen vor lassen, weil in Gladbach ganz kurz, kannst du mit Frankfurt vergleichen, wir haben auch eine wilde Situation gerade, da ist Axel Hellmann aber da, der sitzt da, auch gegen den Wind, und in Gladbach ehrlich gesagt, no disrespect, weil du bist ja jetzt noch nicht so lange da, wer ist denn da eigentlich derjenige, den ich ansprechen kann als Fan, wenn es hier nicht läuft.

Keine Ahnung, Rainer Bonhoff habe ich zuletzt bei der WM 90 gesehen. Ich habe keine Ahnung, wo da derjenige ist, der sagt, wo es lang geht. Deswegen, ich würde den Jungen in Ruhe lassen und würde aber drumherum ein Gebilde bauen, wo er sagt, hier kann ich mich entwickeln. Wenn wir ein bisschen abschweifen, Uli Hoeneß hat heute in einem Welt-am-Sonntag-Interview gesagt, ich muss mir den Lennart Kahl mal schnappen und mit dem ein ernstes Wörtchen reden.

Ist das vergleichbar, ist es schwierig, solche Jungs, die außergewöhnliche Fähigkeiten haben, die früh irgendwie auffallen, so zu führen, dass sie einen optimalen Karriereweg haben? Ich glaube, das sind drei Dinge ganz wichtig. Einmal das Elternhaus, das hast du ja gerade bestätigt, dass er da sehr, sehr gut geführt wird.

Dann ist es das Trainerteam bzw. der Trainer als ersten Ansprechpartner, der ihn da auch mit begleitet und dann die Führungsspieler innerhalb der Mannschaft, dass er eben nicht abhebt. Uli Hoeneß steht dafür und das war früher schon so, das war vor 20, 30 Jahren schon so, dass er sich immer mal gerne einen rausgepickt hat, in dem Fall hier Lennart Kahl, um mal die Leviten zu lesen.

Aber das musst du eigentlich annehmen, weil es spricht halt Uli Hoeneß zu dir. Und dann sollte man schon zuhören. Er meint das ja auch nicht böse. Nur wenn du stockst in deiner Entwicklung, dann musst du ja irgendwo ansetzen. Also jetzt feiern wir Whale. Whale, genau. Siehst du, hast du ja auch gemerkt mit meiner Eselsbrücke.

Ja, natürlich. Ja, gut. Ich wusste das aber auch schon vorher, dass er so heißt. In der Besprechung vorher. Aber du solltest so einen jungen Spieler auch nicht bremsen. Also du musst ihn schon laufen lassen, weil sonst denkt er zu viel nach. Und das ist nicht gut, auch nicht für ältere Spieler, vor allen Dingen nicht für jüngere Spieler.

Du musst ihn laufen lassen, sodass er unbekümmert weiterhin ist. Ich glaube, er macht jetzt gerade so ein bisschen den Unterschied. Auch im letzten Spiel gegen Hoffenheim hat er getroffen, jetzt einen aufgelegt, getroffen, das entscheidende Tor gemacht. Lass ihn von alleine. Wir können ja nochmal auf das Tor schauen, was er auflegt.

Vielleicht auch mit einem Blick auf dich. Patrick, war das vielleicht ein... Hallo? Ich möchte mir ganz gerne die Situation anschauen. Normalerweise springst du sofort an. Ja, ich habe mir gedacht, jetzt kommt die Situation. Ich kann beurteilen, ich habe es nicht gesehen. Ach so. Ja gut, dann guck mal genau hin. Also hier, Vail-Moyer im Duell mit Assignan.

Ach ja. Ja. Ich habe es doch gesehen. Gänzwertig. Ja? Ja, finde ich schon, aber auch hier. Ja, reißt der ihn um oder lehnt sich Assignan in ihn rein und Vail geht zur Seite und Assignan fällt um? Was sagst du, Ruf? Mich musst du jetzt nicht fragen. Also war kein Foul. Nein, nein, das ist schon alles richtig.

Nochmal, der Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck steht, keine Ahnung, vier Meter daneben und beurteilt das für sich. Und nach Einschätzung des Schiedsrichters, und das habe ich ja eben schon gesagt, ist das für ihn okay? Gut, aber so können wir ja jede Szene abmoderieren. Der Schiedsrichter hat das so beurteilt.

Ich habe das Gefühl, ihr beide hättet eine sehr schwierige Sendung gehabt, wenn Patrick Ittrich in den beiden Spielen Schiedsrichter geworden wäre. Das kennen wir. Aus dem letzten Jahr. Was war denn da? Es gab schon so ein Spiel. Ich habe die meisten roten Karten gegen den SC Paderborn in meiner Karriere gegeben. Das ist wirklich nicht schön.

Aber ich fasse ihn noch um. Aber sag doch, was war denn letztes Jahr? War das gegen Bielefeld? Ja, Bielefeld haben wir uns ein bisschen gestritten, aber es gehört auch dazu und danach war wieder gut. Ja, da wurde es ein bisschen laut im Gabingang, muss ich sagen. Ja? Ja. Komm, jetzt nimmt uns doch mal mit, das ist doch die Vergangenheit.

Sebastian, du bist laut geworden, kann ich mir bei dir gar nicht vorstellen. Der ein oder andere bei uns, würde ich mal sagen. Ja, also du nicht. Nee? Ich bin laut geworden, definitiv, und noch jemand anderes ist laut geworden. Aber das lassen wir außen vor. Aber am Ende hat es sich geklärt. Ich finde immer, manchmal, man kann ja über alles reden, Aber dann sollten vielleicht diejenigen darüber reden, die vielleicht auch unmittelbar beteiligt sind und nicht andere. Aber ist auch egal.

Ich finde, hier in dem Moment, ich finde, er hat es beurteilt. Und ich finde es okay, das weiterlaufen zu lassen, weil es zu viele Fragezeichen gibt. Stefan, das wäre, glaube ich, wenn ich mich recht erinnere, an unsere Vorbesprechung, für dich eher als die Geschichte vorhin von Felix Götze abzupfeifen gewesen?

Nee, für mich ist das kein Foul. Auch nicht? Ich habe ja eine Gladbach-Vergangenheit. Gut doch. Also ich... Ich glaube, du siehst immer an den Stuttgart-Spielern auch, wenn die nicht reklamieren, und der Schiedsrichter das so beurteilt, es steht vier oder fünf Meter weg und die Stuttgarter reklamieren nicht, dann ist er sich ziemlich sicher gewesen in der Entscheidung.

Eigentlich ist immer klar, wenn zehn Leute sagen, ich weiß nicht und ich bin mir nicht sicher, dann ist es immer besser, weiterlaufen zu lassen für den Schiedsrichter. Und das ist die Entscheidung richtig und das ist auch okay so. Also, wir sprechen gleich weiter hier im Doppelpass über Borussia Mönchengladbach Und natürlich auch über Harry Kane.

Vielleicht morgen schon Ballon d'Or-Gewinner. Wer weiß. Gleich mehr hier bei uns aus München aus dem Airport Hilton. Und Sie machen mit bei uns am Gewinnspiel. Es lohnt sich auf jeden Fall. Von Band und Band und Ruben Schröder. Wir haben über Bail Moja gesprochen. Vertrag läuft, glaube ich, bis 28. Da muss man ja auch bald wieder anfangen zu verlängern, oder? Oder wie sieht das nach der Saison dann?

Weiß ich gar nicht, ob der bis 28 läuft. Ich weiß gar nicht. Ich habe es bei Transfermarkt gelesen. Sie sind ja gut informiert. Aber, ist das dann für Gladbach-Anhänger vielleicht so dieses Problem, dass du sagst, da haben wir dann wieder einen, den haben wir entwickelt und den müssen Das müssen wir vielleicht irgendwann mal wieder zu Gelb machen?

Ich glaube, es hält sich ein Stück weit auch gar nicht auf, wenn er so performt. Und das ist ja auch dementsprechend für uns wichtig für die nächsten Jahre, dass wir jedes Jahr einfach auch diese Transferüberschüsse dann auch erzielen. Das möchte der Fan natürlich nicht hören, aber trotzdem kann es sich entscheiden, kurzfristiger Erfolg oder mittelfristig das Thema, dass der Klub einfach genau auf der Ebene weitermacht.

Weil ist für uns ein wichtiger Spieler. Wir sind mit den Eltern im Austausch, mit seinem Beraterteam. Das ist übrigens auch wunderbar. Das ist auch noch ein wichtiger Kieppunkt, dass die Agentur dann auch noch passt und vernünftig mit den Dingen nacheinander plant. Wir sind da in Gesprächen. Weil fühlt sich Pudel wohl. Ist wie gesagt ein Jungfuhl sozusagen.

Aber eins ist auch klar, der wird sein Leben lang nicht nur bei Borussia Mönchengladbach spielen. Das ist schmerzhaft im Blick des Fans. Und trotzdem freuen wir uns erstmal, wie Erf es auch gesagt hat, dass er jetzt da ist. Einfach Gas gibt, sich wohlfühlt und dann werden wir die Schritte nach und nach gehen.

Muss der Gladbach-Fan irgendwie so seine Erwartungshaltung auch ein bisschen runterschrauben. Weil gedanklich ist das noch nicht so ewig her, dass Borussia in der Champions League gespielt hat. Große Namen da unterwegs waren von den 70er Jahren, wollen wir gar nicht sprechen. Die Thematik ist ja immer, wenn man das ein bisschen einschätzt und ein bisschen auf den Boden haut oder bringt, dann heißt es immer, die sind nicht ambitioniert.

Das stimmt ja nicht. Wir wollen alle maximalen Erfolg. Als Sportdirektor, als Trainer, als Spieler, du willst Erfolge feiern, weil das Leben fühlt sich auch einfach anders an. Allein so einen Sieg am Freitag gibt einem ja beim Samstagmorgen aufstehen einfach mal einen anderen Schlaf. Selbst am Sonntag habe ich das Gefühl, das tut dir noch ganz gut. Ja, natürlich. Es ist lebenslöslich, wenn du da einfach jeden Tag dafür lebst. Das ist doch vollkommen klar.

Von daher ist es absolut, die Zeiten Champions League und Europa League, da müssen wir einfach hinarbeiten. Das haben aber viele Vereine auch geschafft in der Vergangenheit. Nur, wir haben einfach alle keine Zeit, keine Geduld. Wir werden am Ergebnis am Wochenende einfach gemessen. Das geht am Dienstag schon abends dringend KSC zu Hause im Pokal los, wie er es gesagt hat, Druck ist aufgebaut, Paderborn daheim, ganz schwer.

Wie gesagt, nochmal, das sind einfach Dinge, mit denen muss klar werden, aber Erwartungen runter. Du hast ja, Stefan, auch gerade nochmal erwähnt, also diese zwei Spiele hast du gesagt, die jetzt extrem wichtig sind. Diese Intensität, dieses echt ans Limit und drüber gehen, kann es die Mannschaft jetzt Woche für Woche machen?

Ja, wir müssen jetzt erstmal gucken und auch da müssen wir uns auch realistisch bleiben. Also von den Szenen, die jetzt ausgefallen sind, sozusagen, da werden jetzt auch nicht so viele am Dienstag, aber auch nicht am Samstag zurückkommen. Das hat ja nichts mit, von wegen, das ist aber auch so, das ist Fakt. Und trotzdem hat es die Mannschaft bewiesen.

Wir werden natürlich händeringend hoffen, dass dann welche zurückkommen und auch da, dass die Konkurrenzsituation wieder größer wird. Aber das ist egal. Wir müssen auf uns gucken, uns gut vorbereiten und das ist der Standard. Der Trainer hat es gesagt, wenn das einmal gelaufen ist, das ist dann ein Anspruch für uns selber. Und so von daher versuchen wir dich anzuknüpfen.

Also das ist nicht ganz einfach alles da, ne Stefan? Was da kommt in den nächsten Wochen? Nein. Selbst das Pokalspiel in Karlsruhe? Nein, in der Situation, in der Borussia Mönchengladbach sich befindet, mit Sicherheit nicht. Aber wir spielen auf jeden Fall zu Hause, nicht als einer nach Karlsruhe fährt.

Das ist da falsch eingezeichnet oder habe ich es falsch gelesen? Aber hast du das nicht gemacht? No way. Nee, ich habe das nicht gemacht. Aber durch den Sieg jetzt am Freitag gegen Stuttgart sind das schon drei Spiele, wo du auf jeden Fall was ziehen musst. Vor allen Dingen die nächsten zwei mit KSC im Pokal zu Hause in Gladbach und gegen Paderborn.

Also tut mir leid, aber das muss Gladbach gewinnen, um eben diese Euphorie, die jetzt so ein bisschen wieder entsteht, eben auch am Leben zu halten bis zur Winterpause. Rufen, du hast dich auf die Frage, ob der Vertrag von Blessin auch in der zweiten Liga gilt, aufgenommen. Warum hast du das bewusst gesagt, warum hast du nicht gesagt, über Vertragsinhalt spreche ich nicht, das kannst du ja auch.

Wenn man jetzt sagt, definitiv ist ja auch ein Vertrauensbekenntnis zu sagen, wir sind von dem Trainer überzeugt, keiner möchte als Borussia Mönchengladbach. Ich glaube, als Verantwortlicher, wenn ich sage, wir planen schon für die zweite Liga, dann ist der Stuhl weg. Das ist ja klar. Aber trotzdem finde ich es nicht schlimm zu sagen, dass er auch Vertrag hat.

Das ist grundsätzlich so, dass wir einfach Vertrauen in den Trainer haben. Und der Hürden-Zweiliga-Vertrag würde dazugehören, rein formell. Aber wir möchten natürlich in der Liga haben, das sehe ich überhaupt kein Negativ. Okay, haben wir das geklärt. Dann gucken wir noch kurz, Stefan, auf Borussia Dortmund.

Eine Szene, wir haben vorhin das Tor ja schon gesehen von Maxi Bayer, eine Szene, und da brauchen wir dich wieder, können wir auch nochmal sprechen. Da gab es einen Tritt gegen Benze Bainer. Die Fernsehbilder lösen das nur so bedingt auf. Hier sieht es noch vielleicht aus wie eine Schwalbe. Es gibt eine ganz gute Kameraeinstellung. Genau, einmal hier.

Und dann gibt es eigentlich noch eine andere Kameraeinstellung. Ja, das war, glaube ich, die hatte, glaube ich, nur Sky. Deswegen, die war nicht im World Field drin. Genau, die gab es noch woanders. Hier sieht man es leider nicht. Aber es ist auch irrelevant. Burkhard Latschin auf dem Fuß. Ja, dann ist es Elfer.

Und je öfter ich die Szene gesehen habe, gestern war ich noch bei, man muss es unterscheiden, wenn zwei Spiele einen gleichen Bewegungsablauf haben und da passiert irgendwas, dann ist es normalerweise kein Foulspiel. Aber wir müssen vielleicht eine Einheitlichkeit herstellen und wenn der dem einfach hinten auf dem Fuß latscht, dann ist es eigentlich eher Strafstoß. Ich glaube, dass...

Er wollte das gar nicht, aber das ist egal. Natürlich wollte er das nicht, aber ein Schiedsrichter muss doch eigentlich auch, wenn Benzevaini so da liegen bleibt, also da spielt es ja nicht den sterbenden Spahn. Nein, nein, nein, nein. Muss er doch wissen, dass es da unten auf jeden Fall einen Kontakt gegeben hat.

100 Prozent. Also Sven steht ja auch relativ gut zu der Szene, aber ich glaube, dass du in der Schnelligkeit diesen Kontakt gar nicht siehst als Schiedsrichter. Weil wir brauchen ja auch 15 Zeitlupen. Aber jetzt kommt der Videoassistent ins Spiel. Und jetzt beurteilt ja der Schiedsrichter und sagt, pass auf, für mich normaler Bewegungsablauf. Für mich laufen die beide zum Ballen und für mich ist das okay.

Und dann muss der sagen, okay, wir haben eine hohe Eingriffsschwelle. Die haben wir ja momentan. Also die loben ja auch alle, dass wir sagen, wir wollen nicht mehr so viele Eingriffe haben. Der Fußball wird weitergespielt. Aber hier in dem Fall muss man sagen, wenn wir eine Einheitlichkeit herstellen wollen, muss der eigentlich reingreifen. Für mich muss der VAR in dem Fall Sven Jablonski, die einem unserer besten Schiris aus meiner Sicht echt helfen, oder?

Nee, aber warum pfeift der Schiedsrichter jetzt nicht in dieser Szene? Weil er es nicht gesehen hat. Weil er es nicht gesehen hat. Ja, aber er sieht ja, wie Ben Sebaini wirklich da mit Schmerzen am Boden liegt. Das erkennst du ja. Aber was soll er pfeifen? Den Kontakt? Den sieht er ja nicht. Stefan, den siehst du im laufenden Spiel.

Das wäre Bauchgefühlentscheidung. Das können wir nicht machen. Meine Frage ist ja jetzt, pfeifen, sich das OK holen von unten und zu sagen, gibt das da den Kontakt? Ist das ein Elfmeter? Ja, es ist einer und dann bleibst du bei deiner Entscheidung stehen. Das wäre Willkür, weil du kannst nur das pfeifen, was du siehst.

Und das ist immer schon, das ist von der Kreislaste bis zur Bundesliga so, ich pfeife nur das, was ich sehe. Und je näher du Richtung Strafraum kommst, desto klarer muss die Entscheidung sein. Man kann mal im Mittelfeld mal den hier machen, das ist auch kein Problem. Jetzt die Jugendlichen nicht mehr, da denken wir mal was anderes.

Six, seven. Ja, gut. Hey, Stefan. Aber je näher es zu entscheidenden Situationen im Strafraum, vor dem Strafraum kommt und die Konsequenz der Entscheidung riesengroß ist, und ich bin mir nicht sicher, dann lasse ich es immer laufen. Und dann werde ich vom Video erst dann korrigiert. Und nochmal, Ermessenssport, wie gesagt, wir müssen gucken, dass wir eine Einheitlichkeit gerade bei diesen Situationen, es gab in Stuttgart übrigens beim Champions-League-Spiel eine ganz ähnliche Situation, kurz vor Ende, wurde nirgendswo gezeigt, genauso ein Draufgelatsche von hinten, vom Stuttgarter Spieler gegen den Athletikospieler hätte meines Erachtens auch eigentlich einen Strafschluss geben müssen.

Ja, wir bleiben mal bei dem Spiel. Das ist genau das Gleiche. Wenn du aber sagst, es wäre, bitte, ich setze mich auch bald dahin. Dann mache ich den Experten. Ich weiß nicht, ob sich da was verbessert. Wenn du jetzt sagst, es wäre ja Willkür, wenn er dort gefiffen hätte, weil er hat das ja nicht erkannt. Ja.

Wenn ein Spieler aber so extrem zu Boden geht, dann muss es ja einen Kontakt gegeben haben. Das ist ja dein Instinkt für einen Schiedsrichter, wo er dann pfeifen würde. Im Umkehrschluss, wenn du sagst, das wäre Willkür... Und da steht der Linienrichter, der sieht, hat Augenblick. Abschuldigung, jetzt rede ich dir auch noch dazwischen.

Es hätte ja so sein müssen, dass er, wenn sie Waini, also er hätte pfeifen müssen und ihm die gelbe Karte wegen... Schwalbe. Schwalbe. Nein, dann hätte er Schwalbe beurteilt. Also ich gehe davon aus, dass Sven... Ja, aber wenn er den Kontakt nicht gesehen hat, dann heißt das ja aus, dass er den Kontakt nicht gesehen hat.

Ich habe nicht mit ihm telefoniert. Ich gehe davon aus, dass er den Kontakt nicht gesehen hat oder den Kontakt nicht als strafwürdig wahrgenommen hat. Nur die beiden Möglichkeiten gibt es. Deswegen hätte er ja nicht gepfiffen. Und wenn er was nicht wahrnimmt und der Videoassistent sagt, es ist aber nicht so viel, um reinzugehen, geht er nicht rein.

Wenn Sven sagt, ich habe es aber wahrgenommen, reicht mir nicht, dann geht er erst recht nicht rein. Woben, wie geht es dir denn so? Mir geht es gut. Hier, Sebastian. Ist doch alles okay? Er hat doch relativ wenig Redezeit gehabt, die ersten anderthalb Stunden. Jetzt wollte ich ihn mal mit reinnehmen.

Endlich erkennt das immer einer. Vielleicht setzen wir uns da irgendwann beide dahinter. Nach der Sendung sagst du, ich sitze da, rede zwei Minuten und jetzt fliege ich wieder zurück nach Hamburg. Aber man muss ja dann was sagen, wenn es wichtig ist. War das jetzt wichtig? Das ist die Frage, Sebastian.

Hast du es jetzt final verstanden? Ich habe es verstanden. Ich glaube, wir können das so stehen lassen. Danke. Das ist sehr, sehr gut. Danke schön. Ein Exklusivspot, 15 Sekunden, dann sind wir gleich zurück. Und Sie ahnen es, Stefan und Patrick sind immer noch nicht einer Meinung. Aber es geht jetzt um was ganz anderes, nämlich um den Ballon d'Or.

Ja, und unsere Zuschauer und Fans sind sich da ziemlich einig. Wir hatten ja gefragt, sollte Harry Kane den Ballon d'Or gewinnen? Also die Weltfußballer-Wahl. Und da sagen 85 Prozent ja. Also da ist man sich schon sehr einig, dass er das mit all seinen Toren jetzt auch wirklich verdient hat. Gegenreden gab es da eher weniger.

Aber die gibt es trotzdem auch. Mal schauen, vielleicht ja beim D'Operfon. Für mich ist es eindeutig, dass Harry Kane den Ballon d'Or gewinnen sollte. Er hat das Stürmerspiel auf der Neuen revolutioniert. Er hat sich selbst neu erfunden und gibt der Mannschaft sowohl in der defensive Mittelfeld als auch in der offensive unglaublichen Input, den es so auf dieser Position nie gegeben hat.

Ich finde nicht, dass er das verdient hat. Er ist viel Abstaubar, hat viel Elfmeter geschossen, also nicht Weltfußballer. Der Ballon d'Or, der wird ja nicht nur für die sportliche Leistung vergeben, sondern auch für die Persönlichkeit und den Charakter eines Sportlers. Und ich denke, Harry Kane hat da den anderen Bewerbern sicherlich eine Menge voraus.

Harry Kane sollte nicht Weltfußballer werden. Ihm fehlen die großen Titel. Harry Kane hat den Titel eindeutig verdient. Er ist über längere Zeit hinweg beste Spieler. Alles dabei. Nur Abstaubertore. Lass uns die Runde gleich diskutieren in 15 Sekunden. Na, wie immer, Rutt, war alles dabei, ne? Im Doperfon. War alles dabei, aber Harry Kane ... Aber die 85 Prozent, die fand ich schon bemerkenswert.

Aber es ist ja eine Journalistenwahl, eine internationale Journalistenwahl. Glaubst du, er schafft es wirklich dieses Jahr, dass die Leute auch sehen, was Harry Kane ... Da wurde ja auch gesagt, das Mittelstürmer-Spiel auf ein neues Level gehoben. Das ist ja sicherlich richtig. Glaubst du, dass sich das auch durchsetzt?

Also wenn ich die drei zur Auswahl habe, die da oben gezeigt werden, Muss ich sagen, würde ich auf jeden Fall Harry Kane nehmen. Aber mir fehlt einer und das ist Rotri. Der hat immer den Unterschied ausgemacht. Egal in welchen Vereinsmannschaften er gespielt hat, wurde Weltmeister. Spanien wäre kein Weltmeister ohne Rotri.

Der gibt alles vor, den Rhythmus, die Balance im Spiel. Für mich auch herausragend. Also entweder Harry Kane oder Rotri. Es sind ja 30 Kandidaten. Wir haben jetzt nur so die, die am häufigsten genannt wurden. Ist die Bundesliga als Liga nicht so sehr im Fokus? Macht es dadurch für Harry Kane vielleicht schwieriger, so einen Titel zu gewinnen?

Weiß ich jetzt gar nicht. Mit dem einen, dass er nicht genug Titel geholt hat, das stimmt ein Stück weit. Deswegen hat Rodri natürlich fast alles gewonnen. Ich finde die Bundesliga weiterhin attraktiv. Natürlich auch dahingehend, muss man jetzt sehen, ich wäre auch ganz klar für Harry Kane, weil er einfach außergewöhnlich performt hat, auch international mit England vorweg geht.

Das ist dazu für mich, was auch noch zählt, einfach auch das Komplettpaket für mich. Das ist eine große Herausforderung. Das ist eine große Herausforderung. Das ist unglaublich. Du hörst da gar nichts. Ein Vollprofi ist immer dort. Jeder spricht lobend über ihn. Er macht mittlerweile auch die Abschläge. Von daher hat er relativ viel.

Das hat Thierry Aurie auch sehr beeindruckt, dass Mittelstürme Abschläge macht. Also, sag mal, Cain? Ich glaube an Cain. Du auch Cain? Stefan? Cain? Oder Rodri? Ich glaube, wir waren auch ungefähr bei 80 Prozent. Ich habe ja keine Stimme. Eine Szene, die hat uns gestern echt ordentlich mitgenommen, als die beiden Schalker zusammengeprallt sind im Spiel gegen den 1.

FC Köln. Seid El Mahler hat sich auch hinterher entschuldigt, weil er da so ein bisschen geschoben hat. Beide, das sind die Diagnosen mit Nasenbeinbruch und Schürfwunden. Al-Fausi hat den Nasenbeinbruch. Goßens auch schwer getroffen, letztlich. Ja, aber ich glaube, El-Mala hat nicht und sagt, ich mache jetzt genau das, weil der von da kommt und brechen lässt, dass die zusammenbleiben hat.

Das wird nicht der Fall sein. Das ist natürlich nicht schön, was er gemacht hat. Eine Sache noch vielleicht ganz, ganz wichtig. Ich glaube, das wird der Auslöser sein, dass wir in der nächsten Saison für eine Kopfverletzung eine sechste Auswechslung haben werden, so wie bei der WM. Weil ich finde es extrem wichtig, weil die Mannschaft so geschwächt ist jetzt durch zwei Ausfälle durch eine Kopfverletzung, dass ich finde, eine sechste Auswechslung für eine Kopfverletzung extrem wichtig wäre.

Durfte man direkt einwechseln oder musste man eine Minute warten? Das hat das Thema auch noch mit. Ja, ganz ehrlich, das ist auch so ein Thema für mich. Das ist immer mit Kanonen und Spatzen schießen. Wenn ich als Spieler verletzt bin und dann noch im Nachteil gerate und noch eine Minute draußen warten muss, dann muss man das ein bisschen handeln als Schiedsrichter und sagen, pass auf, du jetzt nicht, aber du vielleicht, weil du es, keine Ahnung, du brauchst die Minute oder weil du es provoziert hast, du bleibst draußen. Wenn du behandelt wirst, dann bist du eine Minute in der Unterzahl.

Im Prinzip ja, richtig, aber das muss man auch mal ein bisschen mit dem Augenbrauch machen. Wir wünschen auf jeden Fall EVC und Gossens schleunige Besserung. Also es sah schlimm aus und wir hoffen, dass es letztlich dann schlimmer aussah, als es im Endeffekt dann ist. Jetzt hast du, Ruth, ein paar Spenden gesammelt. Ja, und wir laden ja unsere Zuschauer auch immer ein, mal online zu gucken. Dopa geht on Tour.

Das wissen Sie, das kennen Sie vielleicht auch bei Ihnen in der Nähe, in der Stadt. Also gerne mal nach Terminen gucken. Diskutieren wir ja immer fleißig weiter. Dann wurde heute auch wieder gespendet. Vielen herzlichen Dank. Alte Herren Eski Bertholz-Hofen-Sulz-Schneid. Zahlreich Vertreter, super. Jörg Bettin und Andreas Liebig. Hertha Cottbus-Freunde Chris und Arne aus Potsdam.

Dann Zeltfest MNK hat gespendet. STGB heißt Stammtisch Gesunde Brüder aus Manrode, Ostwestfalen. Vielen herzlichen Dank. Danke dir, Ruth. Und ich sehe, Basti, du hast irgendwas mitgebracht. Ja, ich habe euch alle mein neues Buch, zusammen mit Georg Haas, übrigens Bayern-Fan, das wird vielleicht gut ankommen, ein Buch geschrieben, wie die Bundesliga noch ein bisschen besser werden kann.

Das erste Buch kriegst du, Stefan. Das zweite geht aber direkt nach Portobahn. Weil ihr habt schon den Anfang gemacht, in dem wir den VfL Wolfsburg in die zwei Liga geschossen haben. Vielen Dank. Danke für dich. Ich hoffe, dass du hier mit Wolfsburg-Farben anhaltest. Ein kleiner Gruß nach Wolfsburg. Oh, okay.

Sorry. Heute gibt es noch ein tolles Sportprogramm bei Sport1 um 19 Uhr.

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