
Der SPORT1 DOPPELPASS· Folge 265
Der SPORT1 DOPPELPASS vom 11.10.2026 mit Rudi Völler & Stefan Effenberg
Sonntag, 11. Oktober 2026 · 1 h 52
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Shownotes
Für alle, die den SPORT1 DOPPELPASS verpasst haben: Hier gibt es jeden Sonntag die neue Folge des Doppelpass zum Nachhören als Podcast.
In der aktuellen Folge sind die Gäste: Rudi Völler (Sportdirektor A-Nationalmannschaft), Benjamin „Benni“ Weber (Sportdirektor FC Augsburg), Manfred Sedlbauer (Nationalmannschaftsreporter SPORT1), sowie die SPORT1-Experten Alfred Draxler und Stefan Effenberg.
In der neuen Folge des Doppelpass diskutieren sie unter anderem über die Themen:
– Begrüßung und Vorstellung
– Eintracht Frankfurt: Die Probleme bleiben
– Kurioses Tor in Augsburg / Abseitsdiskussion
– FC Augsburg mit super Saison
– Blick auf Klopp und den DFB
– HSV nach holprigem Saisonstart: Geht es aufwärts?
– Die Frage der Woche
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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Neuer Patzt in Augsburg. Plötzlich ist der Bayern-Keeper in Erklärungsnot. Hütter kommt in Leipzig unter die Räder. Plötzlich ist die Eintracht die Schießbude der Liga. Füllgrub trifft in Serie. Plötzlich ist er wieder Deutschlands Sturmhoffnung Nummer 1. Das alles live im Fire Rocks Doppelpass mit Florian König.
Guten Morgen meine Damen und Herren, hier ist der Fire Rocks Doppelfass am heutigen Sonntag. Wehmaus im Airport Hilton in München. Endlich wieder Bundesliga. Nach dieser XXL Länderspielpause legt die Bundesliga auch richtig los. Ich habe mal nachgezählt 29 Tore und jede Menge gute Geschichten, die wir hier heute besprechen wollen. Mit tollen Gästen.
Die ersten beiden sind Sportdirektoren. Der eine beim FC Augsburg, der andere beim DFB. Ich begrüße Benni Weber und Rudi Völler. Wir haben uns so Kreuze dahin geklebt. Schön, dass ihr da seid. Darf ich Benni sagen? Unbedingt. Benni wäre gut. Wenn die Mama böse war. Dann muss ich auch nicht Rudolf sagen.
Wir freuen uns sehr darauf, auf diese 2,5 Stunden Talk über die Fußball-Bundesliga, auch über die Nationalmannschaft, auch darüber, ob das Sinn gemacht hat, so eine lange Abstellperiode zu machen. Es ist ganz gut, dass du mit so einem Punkt gegen die Bayern hierher kommst. Hast du Sorge, dass du eine Niederlage verkaufen musst?
Sorge nicht, aber das kann natürlich passieren, wenn man gegen die Bayern spielt. So ein Punkt ist auf jeden Fall angenehmer. Es hätte ja sogar ein Sieg sein können. Also insofern sind wir zufrieden. Udi, hast du diese 8,4 Sekunden? Hast du das Tor gesehen oder warst du noch nicht ganz bereit? Ja, ich glaube, wie viele gestern, die sich natürlich intensiv auf das Spiel oder auf die Konferenz dann auch vorbereitet haben.
Gerade meinen Kaffee, meinen Cappuccino und den Käsekuchen gerade noch auf den Tisch gestellt. Und dann ist mir fast die Tasse aus der Hand gefallen, als der Ball auf einmal am Netz war. Ja, das ist halt manchmal so. Auch darüber sprechen wir mit euch beiden, aber mit einer tollen Runde. Und ich möchte Ihnen die weiteren Gäste heute vorstellen. Zum einen Manfred Sedelbauer, mein lieber Kollege von Sport1.
Und er sagt, Jonas Urbig steht meiner Meinung nach bei der EM im Tor der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Ich freue mich sehr auf Alfred Draxler. Alfred, schön, dass du da bist. Und da geht es eher Richtung Sturm, also nicht Tor. Deutschland hat momentan keinen internationalen Top-Stürmer und das ist ein Problem.
Und mein, unser, ihr Doppelfass-Experte Stefan Uffenberg. Ja, die Eintracht hat gestern sechs Stück bekommen, er sagt aber, bei der Eintracht aus Frankfurt ist nicht der Trainer das Problem, sondern andere Dinge. Also, viel zu besprechen in dieser Sendung und jetzt kommt Katharina Kleinfeld mit der Frage der Woche.
Aber du hast vorher noch eine traurige Nachricht, ne? Einen schönen guten Morgen erst mal an Sie zu Hause. Schön, dass Sie mit dabei sind an diesem Sonntagmorgen. Und ja, es sind erst mal traurige Nachrichten. Denn wir haben gerade beim HSV auf der Website diese Meldung hier gefunden. Jetzt herrscht Gewissheit. Nikolai Remberg, der Kapitän des HSV, hat sich gestern bei der Auswärtspartie bei der TSG Hoffenheim einen Kreuzbandriss zugezogen.
Also da musste erst mal dann noch die Untersuchung gemacht werden. Wir haben eben, wie gesagt, gerade noch gucken wollen, wie schnell da die Meldung kommt. Und taufrisch, 11 Uhr, sind sie dann mit rausgegangen. Das ist natürlich ein herber Verlust, den der HSV da jetzt erstmal wegstecken muss. Das ist ausgerechnet auch noch der Unkaputtbare, der noch nie in seiner Karriere eine solche Verletzung hinnehmen musste.
Also das erstmal die Meldung zu Beginn hier an dieser Stelle. Und dann kommen wir zu unserer Frage der Woche. Und die dreht sich natürlich um dieses kuriose Tor, was wir da gestern in Augsburg miterlebt haben. Und ich denke, es wird vielen von Ihnen so gegangen sein, wie Rudi Völler das gerade beschrieben hat.
Wahrscheinlich hat der ein oder andere noch gar nicht richtig gesessen oder hatte eben das Bier noch nicht geöffnet oder den Cappuccino noch nicht hingestellt und sich dann wirklich nochmal die Augen reiben müssen. Was ist da passiert? Warte kurz, es steht wirklich 1 zu 0 für Augsburg gegen die Bayern.
Ja, 8,4 Sekunden waren es nur und da war dann schon dieser neue Rekordtreffer aufgestellt. Wir werden das Ganze natürlich hier gleich noch ein bisschen diskutieren. Es dreht sich alles um Manuel Neuer, der dort natürlich dann auch daran beteiligt war. Auf der anderen Seite durfte man aber auch Robin Fellhauer gratulieren.
Allerdings war Manuel Neuer nicht nur an diesem Gegentreffer beteiligt, auch an dem zweiten. Entsprechend ist das hier unsere Frage der Woche. Zwei Patzer gegen Augsburg. Bleibt Manuel Neuer für die großen Bayern-Ziele der richtige Keeper? Was sagen Sie? Antwortmöglichkeit A, ja. Können und Erfahrung sprechen für sich.
Antwortmöglichkeit B, nein. Urbig wird ihm den Rang ablaufen. Also gerne mitmachen unter der gewohnten Nummer 01379 011 011. Dann sind Sie dabei am Dopaphon. Wie immer der Hinweis, Ihre Meinung ist uns wichtig. Wir kommen zu diesem Thema, zu dem Spiel von Augsburg gegen die Bayern später in der Sendung.
Wir beginnen aber mit Frankfurt. Sechs Stück bekommen in Leipzig und die Probleme bleiben die alten. So unterschiedlich sind die Trainerwelten. Für Martin Demicele ist ein beeindruckender Befreiungsschlag, für Adi Hütter ein harter Nackenschlag. Genauer gesagt eigentlich gleich sechs davon. 0 zu 6 in Leipzig, 0 zu 2 schon nach fünf Minuten, 0 zu 4 zur Pause.
Die Eintracht einfach weggepustet. Frankfurt hat zwar einen neuen Trainer, aber immer noch die alten Defensivprobleme. Schon in der vergangenen Saison kassierte die Eintracht fatale 65 Gegentreffer. In dieser sind es nach fünf Spieltagen schon 16. Neuer Vereins-Negativ-Rekord. Nur Gladbach und Union kassierten in dieser Saison noch mehr.
Mit Hütter ist noch nichts so wirklich besser geworden. Nicht die Leistung und auch nicht die Ergebnisse. Nur fünf Punkte nach fünf Spieltagen. Bis auf den 3-1-Sieg gegen Mainz am dritten Spieltag noch kein wirklich überzeugender Auftritt in der Liga. Für den Linksverteidiger Nathaniel Brown kassierte die Eintracht zwar 50 Millionen Euro.
Sportlich konnte man den Linksverteidiger der deutschen Nationalmannschaft aber nicht ersetzen. Der Kader wirkt unausgewogen, weil er offensiv ganz passabel, dafür aber hinten überhaupt nicht funktioniert. Schon beim 1-4 gegen Augsburg am zweiten Spieltag war die Eintracht defensiv förmlich auseinandergefallen.
Und das wurde beim 0-6 im Samstagabendspiel in Leipzig sogar noch einmal übertroffen. Adi Hütter braucht schnell Lösungen für seine wackelige Hintermannschaft. Denn mit dieser Defensive ist in dieser Saison nicht viel zu holen. Stefan, du hast ja gesagt, ich habe deine These ja vorhin schon vorgetragen, Hütter ist nicht das Problem. Was ist das Problem bei der Eintracht?
Weil die Themen, die kennen wir schon aus den vergangenen Spielzeiten. Was ist das Problem, wenn du in der Innenverteidigung einen Kapitän hast, einen Führungsspieler wie Robin Koch, und er nicht funktioniert mit seinen. Wenn das nicht funktioniert, dann hast du eine riesen Baustelle. Das hat die Hütte auch angesprochen.
Nach dem Spiel hat er auch reagiert. In der Halbzeit hat er sogar ausgewechselt. Das ist natürlich die Frage, ob du das machst mit einem Kapitän. Ich bin kein Freund davon, Kapitän vom Feld zu holen in der Halbzeit. Aber er ist natürlich hauptverantwortlich, dass diese Stabilität und Kompaktheit und vor allen Dingen auch diese Abstände, dass die gehalten werden gegen eine Konterstarke. Das weiß man Leipziger Mannschaft.
Und wenn du denen das anbietest, dann kriegst du eben in so einem Spiel eben sechs Stück. Aber da ist natürlich der Hauptverantwortliche dann schon der Kapitän in diesem Sinne, Robin Koch. Komm, wir gucken mal rein in die Szenen. Ein paar haben wir ja schon gesehen in dem Beitrag gerade von Philipp Reichelt.
Wann Susi, erste Minute noch das Tor für Leipzig. Man hat das Gefühl, die Eintracht ist gar nicht so richtig auf dem Platz. Sie sind zu weit weg. Was für Themen erkennst du? Du gibst ihnen ja die Räume. Du bist ja eigentlich in der Überzahl, in der Verteidigung oder im eigenen Strafraum. Aber du stellst die Räume nicht richtig zu und du gehst nicht in die Zweikämpfe.
Und das muss ein Führungsspieler, Robin Koch, eben führen und auch ansprechen. Und das hat er in dem Spiel definitiv nicht geschafft. Ich glaube, sie verlassen sich auch immer auf den anderen. Der eine auf den anderen, dann den nächsten. Und dann hast du eben diese Löcher. Und wenn du weißt, wie RB Leipzig Fußball spielt, eben auch ausgelegt auf Konter, dann musst du schon die Räume zukriegen und zum Teil auch doppeln gegen diese Spieler von RB. Das haben sie eben nicht hingekriegt.
Du kriegst nach fünf Minuten zwei Stück, zur Halbzeit vier Stück. Was bleibt denn Adi Hütter anderes übrig, als dann in der Halbzeit zu reagieren? Wir gucken uns das zweite Mal an, Rudi. Du hast die Eintracht ja auch schon mal selbst gesehen im Stadion, glaube ich, gegen euch. Das Spiel Augsburg. Ich meine, hier ein bisschen mangelnde Robustheit von Namdi Collins.
Was fällt dir auf bei der Eintracht? Was passt da alles nicht? Ja, ich habe das Spiel gestern auch gesehen, auch das Spiel gegen Augsburg in Frankfurt. Da hat die Eintracht eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, hätten eigentlich hochführen müssen. Augsburg hat es dann in der zweiten Halbzeit ganz toll gemacht, hat dann auch verdient das Spiel gewonnen.
Ja, einfach schlecht verteidigt, das Stefan hat es ja gut erklärt. Nicht nur bei dieser Situation, auch vorher schon zu spät mit eingerückt nach hinten und steht dann beim ersten Tor einer frei. Und wenn du dann 2-0 hinten liegst nach acht oder neun Minuten, dann ist es natürlich gerade wie gegen so eine Mannschaft wie Leibniz, die natürlich unglaubliche Geschwindigkeit haben bei Konterspiel.
Dann wird es natürlich schwer, dann kannst du dich auch mal untergehen. Wir wollen mal hören, was Adi Hütter gesagt hat. Und da sind so ein paar Schlüsselbegriffe gefallen von der mangelnden Bundesliga-Tauglichkeit, was die Abwehr angeht. Wenn du natürlich ein Spiel wieder so startest wie wir, nach fünf Minuten, wo wir uns die Woche gut vorbereitet haben, ist natürlich dann alles ein bisschen.
Durch den Haufen geworfen. Die Tore einfach viel zu einfach, wir haben schlecht verteidigt. Zwischendurch, finde ich, haben wir guten Fußball sogar gespielt. Ich denke, nach dem 2-0 können wir das Anschluss-Tor erzielen. Aber in Summe, wenn du so verteidigst, wenn du solch in Konter rennst hier in Leipzig, dann ist es, was das Verteidigen betrifft, einfach nicht Bundesliga ertauglich genug.
Was Schlimmeres kannst du eigentlich sagen, ne? Nein, und das ist ja auch nicht neu. Wir reden ja also bei Frankfurt über die Defensivprobleme seit Topmüller, also seit zwei Jahren ungefähr. Und ich glaube, das ist nicht das Problem, ob da jetzt Koch oder nicht Koch spielt, sondern es liegt im System.
Die Frankfurter wurden ja gefeiert für ihre Transferpolitik. Sie haben Spiele entwickelt und sehr gut und sehr teuer verkauft. Das waren mehrere hundert Millionen. Aber meine These ist ja, wer immer nur verkauft, hat irgendwann keine Mannschaft mehr. Und das ist bei Eintracht Frankfurt, glaube ich, der Fall.
Weil das Geld, was eingenommen wurde, nicht zielgerecht reinvestiert wurde. Also die Abwehr wurde nie verstärkt. Und deswegen steht da jetzt eine Mannschaft, die einfach für die oberen Ränge zumindest nicht mehr in Frage kommt. Markus Grösche sagt, wir haben eine junge Mannschaft. Das ist eben der Weg, den wir gehen wollen. Wir müssen akzeptieren, dass die Jungs Fehler machen.
Aber daraus müssen sie dann auch lernen. aber sechs Stück musst und darfst du trotzdem nicht kriegen, oder? Nee, auf gar keinen Fall. Und wie Alfred schon gesagt hat, die Frankfurter waren in der vergangenen Saison die drittschlechteste Defensivmannschaft. Also haben auch unfassbar viele Gegentore kassiert. Und dann reicht es eben nicht aus, einen Innenverteidiger zu holen, eine neue Doppel-Sex zu bilden.
Und ja, das reicht dann eben nicht. Und das hast du halt dann gestern ganz, ganz deutlich gesehen. Und wenn dann eben Spieler, du hast schon einen angesprochen, dann in der Defensive nicht mal ein Normalniveau haben damit nicht in die Zweikämpfe gehen, dann bekommst du halt gegen sehr, sehr offensiv starke Leipziger sechs Stück. Aber diese Führungsspiele, die müssen ja die Situation, die Spielsituation erkennen.
Und da zählt nun mal ein Robin Koch dazu, zu erkennen und sofort zu handeln auf dem Platz. Das ist schwierig für den Trainer draußen. Natürlich hat er die Möglichkeit, ein bisschen was am System zu verändern. Aber dann sind die Führungsspieler gefordert, diese Situation zu erkennen, dementsprechend zu handeln.
Das ist ja kein Problem erst seit fünf Spieltagen oder vier Spieltagen. Das hast du Alfred sagt. Genau, letztes Jahr 65, dieses Jahr schon 16 gekriegt. Also es ist ja eine Baustelle, wo du hättest dran arbeiten müssen in der Vorbereitung zur neuen Saison. Und jetzt auch vielleicht ein Stück weit, obwohl das schwierig ist, mit Abstellung der Nationalspieler in dieser Pause.
Aber dass du dann so dich eigentlich aufgibst. Und ich habe auch ein bisschen ein Problem damit, im Nachhinein zu hören, wir hatten gute Phasen im Spiel beim 06. Das ist schwer zu verstehen. Oder wir hätten auf zwei einstellen können. Ja, mit Sicherheit. Mit der einen guten Möglichkeiten. Aber Fakt ist, du hast sechs Stück gekriegt.
Ich glaube, dass es schwierig wird, bis zum Winter wirklich mit dem Material und das kompakter hinzukriegen, das wage ich fast zu bezweifeln. Aber das ist doch eine Fehlplanung von den Verantwortlichen. Absolut. Also wenn ich so viel Geld ja einnehme, ich sage es nochmal, das waren mehrere hundert Millionen und ich stehe ohne Abwehr da praktisch, ist das eine Fehlplanung?
Ja, und wenn Krösche dann sagt, und das irritiert mich auch ein bisschen. Es ist eine sehr, sehr junge Mannschaft und die Fehler haben wir eingeplant. Nur das ist gefährlich, weil man ja Ansprüche hat. Und die wirst du nicht erreichen, wenn du genau so eine Mannschaft aufraust. Das ist eine große Gefahr.
Lass uns noch ein Tor kurz anschauen, das 4-0. Also ein Kunku sowieso natürlich, ein Superspieler, der auch in der Bundesliga bei Leipzig wieder so funktioniert, wie wir ihn da zuletzt auch gesehen haben. Macht diese Tore. Atobolo, in dem Fall vielleicht die Abwehr ein bisschen mehr zur Seite, wäre besser gewesen. 4-0 zur Pause.
Dann reagiert Hütter, nimmt Koch raus, den Kapitän. Und er hat dann später in der Pressekonferenz auch darüber gesprochen. Du hast es gerade schon ein bisschen angedeutet, Stefan. Und wir wollen uns, wenn wir die Zeitlupen hier gesehen haben, diese Aussage auch mal anhören. Und dann interessiert mich eure Meinung, ob das okay ist vom Trainer oder nicht.
Und ich habe den Robin Koch auch erlöst, weil ich erwarte mir von einem Führungsspieler und Kapitän einfach ganz etwas anderes. Und wenn du 16 Tore bekommst, Leader bist in der Abwehr, dann setze ich halt irgendwann auch mal ein Zeichen. Und das hat mir einfach überhaupt nicht gefallen. Und deswegen habe ich ihn rausgenommen, weil ich mir auch von Robin einfach mehr erwarte.
Und er soll der Leader in der Abwehr sein, wir kriegen zu viele Gegentore. Deswegen habe ich jetzt dahingehend einmal ein Zeichen gesetzt. Aber wir gewinnen und wir verlieren als Mannschaft. Ich bin der Verantwortliche dafür. In erster Linie soll die Kritik einmal an mich gehen. Das schiebt ja dann hinterher, dass wir ja eigentlich gemeinsam gewinnen und verlieren und dass die Kritik an den Trainer gehen soll. Aber Stefan, du warst selbst Kapitän, lange Jahre in deinen Mannschaften. Rudi ja auch.
Ich glaube und hoffe, wir sprechen eine Sprache. Du nimmst einen Kapitän, auch wenn das Spiel 0-4 steht oder 4-0 für den Gegner zur Halbzeit. Du nimmst deinen Kapitän nicht vom Platz, weil du erwartest dann vom Kapitän in einer schwierigen Phase, dass der gewisse Dinge nochmal versucht zu regeln in der zweiten Halbzeit.
Das ist ein Zeichen, was klar und deutlich ist. Natürlich, hat er ja auch gerade gesagt, ich wollte ein Zeichen setzen. Deswegen habe ich den Kapitän runtergenommen. Ich bin da überhaupt kein Freund von, das zu tun. Da hätte ich fünf andere oder sieben ausgewechselt. Sieben geht nicht, aber ich hätte einige ausgewechselt.
Aber nicht meinen Kapitän, den hätte ich draufgelassen. Also, bis dann ein Kapitän. Nicht nur durch die Auswechslung, sondern auch durch die Aussagen in der Pressekonferenz nachhaltig beschädigt, auch für die nächste Trainingswoche, für die Phase, die jetzt kommt in der Saison? Ja, oder es ist nochmal ein Ruck, der dann mit ihm durch die Mannschaft geht.
Aber ich war jetzt im Gegensatz zu euch nie Kapitän. Das hatte Gründe. Ja. Du warst der Kapitän auf der Nachrichtenbrücke. Ich kann das verstehen und nachvollziehen auch. Man kann doch nicht sagen, dass ein Kapitän keine Kritik bekommen kann und nicht ausgewechselt werden kann. Aber da ist vielleicht auch was vorausgegangen.
Die haben jetzt schon 16 Gegentore. Und das war im letzten Spiel, ich habe es nicht gesehen, aber möglicherweise auch schon nicht optimal. Vielleicht plant er da auch eine Veränderung. Also ich kenne ja so ein bisschen Robin Koch, er hat ja auch einige Länderspiele gemacht die letzten Jahre. Natürlich ist das normalerweise ein sehr guter Innenverteidiger.
Er kann, das ist auch ein guter Kapitän. Ist vielleicht als Typ, jetzt vielleicht nicht so wie du, Stefan, ein sehr ruhiger Kapitän. Vielleicht ein Tick zu ruhig. Der so ein bisschen, vielleicht nicht jetzt der Typ war, der jetzt auch in der Halbzeit noch mal das Wort ergreift und dann auch mal sagt, so geht es nicht weiter.
Vielleicht hat ihn auch deshalb dann der Trainer rausgenommen, um ihn auch, ja, am Ende auch für die nächsten Spiele, wie du schon gesagt hast, ein bisschen nicht aufzubauen oder so ein bisschen zu kitzeln, dass da ein bisschen mehr kommt. Ich glaube, das ist das größte Problem von Robin. Er ist ja, so wie ich ihn kennengelernt habe, ein sehr guter Kopfballspieler, eigentlich ein guter Zweikämpfer auch.
Aber ihm fehlt ein bisschen die körperliche Ausstrahlung. Ich muss auch ein bisschen reden, ich muss mit den Mitspielern kommunizieren. Das fehlt ihm ein bisschen. Es kommt irgendwie auch nicht von ungefähr. Also Adi Hütter hat letzte Woche auf der Pressekonferenz auch schon so ein kleines vergiftetes Lob, nenne ich es jetzt mal, verteilt.
Also gesagt hat, bei Robin Koch ist noch ein bisschen Luft nach oben, er ist aber auf einem guten Weg. Also ich meine, der ist Kapitän, Innenverteidiger, 30 Jahre alt, also wenn der noch auf einem guten Weg ist, dann ist das, finde ich, für mich schon eine Art von Kritik und ich meine, 2025 im Sommer wurde er Kapitän, davor überragend gespielt, Frankfurt ist in die Champions League gekommen und seit er die Binde hat, ist er aber ein Stück weit gehemmt, also ist er nicht mehr der Innenverteidiger, der er mal war und vielleicht ist das jetzt auch ein Zeichen oder das ist auch ein guter Moment, den Kapitän, auch wenn das natürlich...
Schon heftig ist, zu wechseln. Ich weiß nicht, ob das gar umgebe ist. Das ist natürlich ein Schlag. Das ist natürlich dann auch, wie kommunizierst du das? Aber vielleicht muss Robin Koch dann auch von sich aus sagen, vielleicht gebe ich die Binde jemand anders und konzentriere mich wieder auf meine Leistungen.
Penny, du hast ja auch mit vielen Trainern gearbeitet, hast begonnen in Mainz, unter Jürgen Klopp als Analyst, dann Andersen Tuchel. Bis mit ihm nach Paris und Chelsea und dann in Paderborn gearbeitet, jetzt in Augsburg. Wie siehst du das? Ist das okay oder hätte er sich eins von beiden sparen können, ihn vielleicht zur Pause rausnehmen, aber in der Pressekonferenz ein bisschen schützen?
Ja, es ist schwierig, was zu sagen, weil ich natürlich nicht in Frankfurt bin. Erstens, wo ich beim Spiel war. Generell finde ich, dieses Kapitänsamt hat sich auf jeden Fall verändert in den letzten Jahren, weil die Charaktere, die wir hier sitzen haben, einfach seltener geworden sind. Weil ich einfach glaube, dass diese Selbstregulation auf dem Platz ganz selten stattfindet.
Das liegt schon daran, dass wir in den NLZ alles den Spielern abnehmen und dann aber Eigenverantwortung auf dem Platz erwarten. Das passt nicht zusammen. Man kann nicht erwarten, dass Dinge auf dem Platz selbst gelöst werden, aber wir ziehen die Spieler nicht dahin. Insofern ist dieses Kapitänsthema sowieso ein sehr eigenes, wie ich persönlich finde.
Verantwortung wird mittlerweile auf mehrere Schultern verteilt. Das ist auch total in Ordnung. Diese Kapitänsbinde hat eine andere Bedeutung, als es früher hatte, ist meine Meinung. Und was die Leistung betrifft, eine Halbzeit Spiele rauszunehmen, das gehört im Leistungssport dazu. Und dennoch kenne ich die Hintergründe jetzt nicht.
Aber Fakt ist, wenn man auf jeden Fall so zurückliegt, dann muss man reagieren. Muss man was machen als Trainer, ist ja klar. Es sind ja auch noch zehn andere auf dem Feld. Also jetzt alles auf Robin so abzuwälzen, wäre auch nicht richtig mit Sicherheit. Das ist die Möglichkeit, auch für Adjo Hütter, vielleicht heute in der Besprechung nicht.
Da standen noch 10 andere, die haben auch nicht funktioniert. Auf jeden Fall. Jetzt wollen wir unseren MEWA-Leistungscheck machen mit Katharina. Sauber analysiert. Der Leistungscheck wird Ihnen präsentiert von MEDA. Berufskleidung im Rundum-Service. Vor diesem Leipzig-Spiel hat uns die Eintracht auf jeden Fall ein schönes Halbzeit-Rätsel aufgegeben.
Denn in den ersten vier Spielen wären sie Tabellenführer gewesen nach der ersten Halbzeit. Wenn wir uns das Ganze mal zusammen anschauen, da waren es nämlich 7 zu 2 Tore mit 4 Siegen. Und die zweite Halbzeit, Rang 17 mit einem Punkt und zwei zu acht Toren. Also relativ eindeutig diese Geschichte, was Adi Hütter natürlich auch aufgefallen ist, vor diesem Spiel, wie gesagt, gegen Leipzig.
Und er hatte dann auch nochmal einen Bezug auf unseren Doppelpass genommen, denn er hat letzten Sonntag ganz genau zugeschaut und zugehört und folgendes dann nochmal dazu gesagt. Ich habe jetzt am Wochenende einen Doppelpass gesehen mit Peter Neuerohrer. Ich weiß nicht, ob ihr das gehört habt, der dann gesagt hat, es ist ihm auch mal passiert, dass sie nach der Pause zehn Tore bekommen haben.
Und er sich dann entschieden hat, die Mannschaft gar nicht mehr in die Halbzeit reinzulassen, sondern gleich draußen zu lassen. Und haben dann aber erst in der 75. Minute das Tor bekommen. Habe ich sehr, sehr lustig empfunden. Gut, dazu konnte es jetzt gar nicht kommen. In diesem Fall gegen Leipzig sind ja schon vier Tore vor der Halbzeitpause gefallen. Aber trotzdem eine ganz nette Geschichte und wie gesagt, er hat ganz offensichtlich schön zugeguckt hier beim Doppelfass.
Die Probleme bei Eintracht, sind mannigfaltig. Auf der anderen Seite steht eine Mannschaft, wo auch schon ein bisschen Graune war, ob der neue Trainer der richtige ist. Jetzt gewinnen die zu Hause 6-0. Wir gucken uns mal das 5. an. Stefan, wenn Sie so spielen, dann ist das eine sehr attraktive Spielweise.
Also eine attraktive Mannschaft. Wie hast du Leipzig gesehen? Hat es die Eintracht Ihnen zu leicht gemacht? Oder was sind Ihre eigenen Stärken, die dazu geführt haben, dass Sie so gewonnen haben? Ich glaube, da kommt vieles zusammen. Aber natürlich hat Leipzig eine unfassbar hohe Qualität, individuelle Klasse in der Offensive hier mit Nusa.
Mit seinem Tempo auch im 1 gegen 1. Der kann schon den Unterschied auf jeden Fall ausmachen. Kuku haben sie zurückgeholt. Auch ein Unterschiedsspieler. Nicht nur in dem Spiel, mit Sicherheit auch in der Zukunft. Ich bin gespannt. Nächste Woche kommt es zum Duell. Bayern München gegen RB. Das wird ein richtiger Test für RB. Mal gucken, wo dann die Reise hingeht.
Sie haben keine Belastung. International, was mit Sicherheit auch ein Vorteil ist. Es könnte eine gute Saison werden. Zu Hause klappt es gut. Ja, die haben 3-0 gegen Gladbach, 5-0 gegen HSV, 6-0 gegen Frankfurt. Zu Hause klappt es gut. Aber wo die Reise hingeht, Stefan? Drei Euro treten von dir die Reise an. Ja, genau.
Trotzdem, es wurde ja jetzt schon über den Mikelis gesprochen. Der Name Nagelsmann geisterte wieder so ein bisschen durch die Gegend. Rudi, du hast ja auch immer gesagt, du bist sehr sicher, dass er bald wieder einen guten Job kriegt, weil du findest, er ist zu hart kritisiert worden, teilweise ungerecht. Da wollen wir später noch ein bisschen drüber sprechen.
Aber ganz generell, ist das nicht ein bisschen schnell? Sind wir da nicht ein bisschen schnell unterwegs, dass man jetzt schon über Demichelis spricht, wenn noch nicht alles funktioniert? Ja, glaube ich auch. Unabhängig von dem Spiel gestern, sollte man jedem Trainer, auch jetzt in Leipzig, auch Demichelis, die Chance geben, sich zu beweisen.
Demichelis heißt er ja mittlerweile. Wir sagen alle mehr Demichelis. Ich habe das auch noch von früher drin. Nein, das war ja auch gestern sehr eindrucksvoll. Klar, wir können jetzt darüber reden, die Defensive-Fehler von Eintracht Frankfurt, da muss man natürlich auch sagen, die Leipzig haben das unglaublich gut gemacht.
Mit ihrer Geschwindigkeit vor allen Dingen. Nee, der macht das gut. Auch wenn am Anfang die Ergebnisse vielleicht noch nicht so da waren. Aber nee, nee, hat ja noch Zeit. Wie viel spielt da Alfred eine Rolle, dass die Fußballöffentlichkeit in Deutschland in weiten Teilen nicht verstanden hat, dass man Ole Werner vom Hof gejagt hat, nachdem er letztes Jahr Dritter geworden ist?
Spielt was eine Rolle? Nein, eine Rolle, dass man dann sagt, jetzt gucken wir mal genauer hin, ob der Demicell ist, ob das der Weisheit letzter Schluss. Ach du Jammer. Ich hab das auch nicht verstanden. Drei Euro. Ich habe das auch nicht verstanden mit die Trennung von Ole Werner. Ich habe da lange mit Oliver Minzlaff drüber gesprochen und da gab es Gründe, die ich auch nicht ganz nachvollziehen konnte.
Aber in Leipzig ist es ja immer so, ich glaube, seit dem Abgang von Nagelsmann war man immer auf der Suche nach dem richtigen Trainer, aber auch nach der richtigen Spielphilosophie. Leipzig ist ja da ein besonderer Klub. Demichelis muss natürlich da liefern. Und ich glaube, dass Rudi recht hat, man muss ihm die Zeit auch dafür geben.
Also Ole Werner, ich habe es nicht verstanden, aber es ist es halt so. Und jetzt muss man Demichelis auch wirklich mal die Chance geben. Hat ja unser Bundestrainer entschieden damals noch, ne? Ja, hat auf jeden Fall auch seinen Anteil. Also entschieden ist ja immer so eine Sache. Beides hat er entschieden, dass er gekommen ist und dass er dann wieder gegangen ist. Beides.
Ja, hat auch seinen Anteil. Ich glaube, Demi Celes hat von Anfang an einfach einen wahnsinnig schweren Stand gehabt, auch bei den Fans. Ole Werner war super beliebt, sie sind ja auch dann Dritter geworden. Also da war ja der Erfolg, sage ich mal, da. Aber Leipzig wollte halt ein bisschen mehr sexy werden, ein bisschen attraktiver werden, wie die Bayern mit Company, wie Alumso damals in Leverkusen und so.
Und da merken sie halt jetzt, dass es halt nicht so läuft und dann geht das halt sehr, sehr schnell. Und wenn die Fans dann auch noch an den Vorgänger denken und den so ein bisschen vermissen, Das ist eine sehr gute Leistung. Das ist eine sehr gute Leistung. Wir machen eine kurze Unterbrechung. Und es wird hier langsam das Teamwork, das sporteinsinterne Teamwork untergraben, Stefan, durch solche hämischen Aktionen, die wir dir jetzt nochmal in Zeitlupe zeigen.
Ich bin enttäuscht, dass die Kollegen das raussuchen mussten, dass du applaudierst, wenn ich drei Euro reinwerfen muss. Als Kapitän hier ... Ja, aber das war keine Zeitlupe, ich hab wirklich so langsam gebeten. Das war schon Maximalgeschwindigkeit, ja? Das war Maximal. Schneller kann er nicht mehr. Na gut.
Ich hoffe es. Vielen Dank. Apropos schnell. Katharina, schnellste Tor der Bundesliga-Geschichte. Wir wollen es uns noch mal in Ruhe anschauen. Das machen wir ganz in Ruhe. Vorher noch ganz schnell der Hinweis auf unseren Fan-Talk. In der Champions League-Woche wird der Fan-Talk wieder am Start sein. Und deswegen hier der kleine Sendehinweis für Sie. Lisa Ramoschkat wird es dann als Moderatorin durch die Sendung führen.
Mit den gewohnten Gästen, die Sie kennen. Peter Neurohrer, Mario Barsler, jetzt aber wieder langsam, sind dann unter anderem mit am Start. Wir haben die Dortmunder ja im Einsatz gegen Bodo Glimt. Wir haben die Stuttgarter in Bratislava. Also da wird wieder Unterhaltung geboten sein. Das Ganze auch in einer neuen Location in der Lovers Lane in Altobelli in Essen.
Ich habe mir sagen lassen, das ist dem einen oder anderen ein Begriff. Das muss jetzt jeder selbst für sich dann entscheiden. Und jetzt kommen wir zu den Statistiken, die dann gestern nochmal rausgekramt wurden. Zu dem schnellsten Bundesliga-Tor der Geschichte. Jetzt wurde nämlich dieser Treffer und ein weiterer von ganz oben verdrängt.
Also Kevin Vorland war mit Hoffenheim gegen die Bayern im Angust 2015 nach 9 Sekunden treffsicher und erfolgreich. Dann hatten wir Karim Bellarabi für Leverkusen in Dortmund im August 2014. Das war der Kurs von Köln. Der Kurs war mit 9 Sekunden erfolgreich und treffsicher. Die beiden wurden von Platz 1 verschoben. Ulf Kirsten, da mussten wir noch mal weiter zurückschauen.
In das Jahr 2002 traf für Leverkusen gegen Kaiserslautern damals nach nur 11 Sekunden. Wenn wir da noch mal genau hingeschaut haben, dann war es dort jeweils so. Das muss ich selbst noch mal überlegen. Wir haben nämlich bei den Bayern jetzt die Bayern als Anstoßende gehabt. Und hier war es jeweils der Gegner.
Genau, also das ist nämlich der große Unterschied jetzt zu dem, was wir uns jetzt anschauen. Also zu dem Treffer, der nämlich jetzt in die Geschichtsbücher eingetragen wurde. Manuel Neuer war hier dann ja letztlich der Leidtragende, der relativ schnell den Ball von den eigenen Mitspielern zugespielt bekommen hat.
Und zack, Robin Fellhauer da nach nur 8,4 Sekunden. Nach Anpfiff zappelte der Ball dann letztlich im Netz mit dieser großen Mithilfe durch Manuel Neuer und Robin Fellhauer. Der konnte das gar nicht so richtig glauben und musste darauf dann auch erst noch mal hingewiesen werden, wie er uns später verraten hat, dass er da jetzt sich in die Geschichtsbücher eingetragen hat.
Das ist ein unbeschreibliches Gefühl. Ich realisiere das jetzt so langsam erst. Im Spiel selber habe ich es nicht wahrgenommen, bis zur ersten Verletzungsunterbrechung, als Gregorl zu mir kam und gesagt hat, Glückwunsch, du kannst einen ausgeben, das war das schnellste Tor. Ich habe gesagt, ja, mach ich, aber Quatsch mal nach dem Spiel.
Deswegen, es ist unbeschreiblich, weil ich einfach jetzt bei einer Statistik dabei bin, oder einfach ein Teil von etwas ganz, ganz Großem bin. Hat er denn schon was ausgegeben? Ich war heute Morgen nicht beim Frühstück dabei, ich kann es nicht sagen, aber ich hoffe, er wartet auf mich. Rudi hatte den Käsekuchen noch gar nicht richtig hingestellt.
Wie war es bei dir? Ich saß tatsächlich auf der Bank und habe es mitbekommen und konnte es aber auch nicht wirklich glauben. Ich bin da selten wirklich am Jubeln, weil ich finde, immer die Bühne gehören anderen. Aber da bin ich tatsächlich aufgestanden, weil ich echt gedacht habe, krass, was hier heute abgeht.
Ja, dankend angenommen. Und unser Reporter? Ich dachte, wir sprechen nicht darüber. Ja, okay. Er hat es nämlich verpasst, aber dann hinterher noch gesehen. War im Stadion, aber ja, es passiert den Besten. Ich hatte Zeit, ich bin dir nur eingesprungen. Hast du noch einen Flüsschenstand? Ja, ja, gerade eingeparkt.
Genau, Stau Richtung Augsburg und dann verpasst man das mal. So ist das manchmal. Danke, Flo. Aber es ist ja trotzdem so, dass Robin, nicht in diesem Ausschnitt, aber in einem anderen Interview hat er gesagt, es ist noch darüber gesprochen worden, wie wir anlaufen wollen nach dem Anstoß. Aber letztlich nur, um den langen Ball zu verhindern und dass daraus ein Tor entsteht, da brauchte es schon Manuel Neuer dafür, in dem Fall, mit dem Fehler. Ja, aber halt auch Fälle auch.
Also generell erstmal die Idee, dass wir das machen vom Trainerteam und dann aber auch ins Pressing zu gehen. Also wenn man passiv zurückgeht, dann kann man den Ball dann nicht gewinnen. Das ist auch ein Ballgewinn von Robin. Wir reden in Deutschland sehr gerne darüber, dass es ein Fehler ist von Manuel Neuer. Das ist schön aus unserer Sicht, aus Augsburger Sicht. Das ist eine Ballerwohrung von Fälle.
Ich dachte mir nur, man schießt dann endlich rein. Aber 8,4 Sekunden ist ja trotzdem schnell genug. Er hätte noch früher. Er hätte noch ein bisschen schneller angeschüttet. Er wollte sicher gehen, dass er Ball ins Tor geht. Das ist ja wichtiger als die Rekorde. Stefan. Die Diskussion, die jetzt geführt wird über Manuel Neuer, logischerweise geführt wird nach so einem Fehler.
Was hat denn überhaupt zu diesen Dingen geführt? War es dieser erste Kontakt? Oder dass er dann zu viel Risiko geht? Wie würdest du das auseinandernehmen? Ja, zwei Dinge. Also einmal der erste Kontakt, wo er relativ weit weg springt. Der Ball, wo er dann hinterher musste, dann wird er unter Druck gesetzt und er wollte das eigentlich schön lösen, sage ich mal.
Aber ein Torhüter sollte es wissen. Und das weiß Manuel ja auch, dass es ein Riesen-Bock war. Sollte manche Situationen nicht schön lösen, sondern einfach rustikal oder wie auch immer lösen. Das hat er hier nicht versucht. Er wollte das wieder spielerisch machen. Das kennen wir auch von ihm. Aber wo wollen wir jetzt hin? Ihn kritisieren dafür. Er hat direkt die Arme hochgenommen, hat gesagt, natürlich ein Riesen-Bock.
Es war nach ein paar Sekunden. Es war jetzt nicht nach 80 Minuten oder 85 Minuten nach dem Anstoß. Ja, das ist übrigens auch das Geschichtsträchtige, dass Manuel Neuer einen eigenen Fehler zugibt. Das habe ich tatsächlich auch noch nicht allzu oft erlebt. Aber bei der Geschichte nicht zuzugehen, finde ich auch, das wäre hochgebogen. Finde ich auch.
Aber er hat es selbst dann wie folgt geschildert. Ich muss den Ball hier auf links legen, weil ich von rechts von zwei Leuten auch angelaufen wurde Und dann war der Spieler auch sofort da. Und ja, dann treffe ich die falsche Entscheidung und schieße ihn an. Und dann habe ich natürlich einen bösen Fehler gemacht.
Das ist der Fall. Jetzt gucken wir mal das 2. Augsburger Tor an. Ribeiro nach dem Schuss, den Manuel abwehrt in die Mitte. Ist er da auch mit in der Verlosung? Bei Manuel, Neuer ist man natürlich durch die letzten 20 Jahre andere Dinge gewohnt. Ich finde es nicht, dass es ein Fehler war. Der war nicht ganz so einfach.
Aber wie gesagt, bei Manuel ist man natürlich immer gewohnt, dass er fast alles richtig macht. Bei anderen Torhüter hätte man wahrscheinlich nichts gesagt. Ja, unglücklich, aber so richtig schuld hat er den Tor nicht. Alfred, dein Kollege Walter M. Straten hat heute in der Bild geschrieben, man muss sich jetzt Gedanken machen bei den Bayern, wie man den Übergang zu Urbich vielleicht in dieser Saison und vielleicht früher als geplant moderiert. Siehst du das ähnlich?
Man muss das jetzt verfolgen, die weitere Entwicklung, denke ich. Aber ich gebe da meinem Kollegen nicht hundertprozentig recht. Man sagt das ja auch, wenn ich da zahlführe. So was kann natürlich passieren, wie das erste Tor. So was kann passieren. Aber ich glaube, es ist eine, Gudi und ich haben da vorher drüber gesprochen.
Und natürlich kommen dann nach solchen Dingen Diskussionen auf. Und wir reden jetzt über das zweite Tor auch. Und da gebe ich Rudi recht, da kann man ja nicht sagen, das ist ein Riesenbock. Aber das wird jetzt bei Neuer, bei jeder Aktion, wo man so ein bisschen kritisch ist, wird man diese Diskussion aufmachen.
Und ich weiß nicht, ob das ihm hilft, ob das dem FC Bayern hilft. Dass Manuel Neuer nach wie vor ein guter Torwart ist. Das Spiel gegen Real Madrid, dieses Weltklassespiel, ist ein paar Monate her. Also das ist ja nicht so, dass der jetzt den Ball nicht mehr halten kann. Absolut, aber wir haben natürlich und ich denke viele Leute zu Hause auch diese Länderspiele gesehen, haben auch gesehen, dass Jonas Urbich zweimal gespielt hat, zweimal gut gespielt hat, was für eine Ausstrahlung er hat.
Rudi, du hast den aus nächster Nähe erlebt. Das ist schon einer, der nicht nur für die Nationalmannschaft, sondern auch für die Bayern natürlich wichtig sein wird. Das spielt auch eine Rolle in der Beurteilung, wenn dann Manuel spielt und dann, eben einen klaren Fehler und so ein anderes Ding macht, Aber der Plan ist ja richtig, oder die Idee der Bayern ist ja richtig, das Übergangsjahr als Übergangsjahr zu nehmen, wird sicherlich etwas, ja, weiß ich nicht, wahrscheinlich etwas mehr Einsätze bekommen als im letzten Jahr.
Aber trotzdem, trotz dieses Gegentor ist Manuel Leuer immer noch ein klasse Torwart. Also da gibt es keine Diskussion. Das schließt sich ja auch nicht aus, das, was Rudi sagt, wenn deine These, wenn nicht nur du davon ausgehst, dass er die neue Nummer 1 der Nationalmannschaft werden wird, spätestens beim kommenden Europameisterschaftsturnier.
Ja, ich denke, ab nächsten Sommer ist Jonas Uwig die Nummer 1 des FC Bayern spätestens. Und ich fand diese Argumentation von Jürgen Klopp ein bisschen fadenscheinig, nenne ich es jetzt mal, zu sagen, wir geben ihm in der Nationalmannschaft Spielpraxis, das ist nicht die Rolle des DFB, einen Spieler, der im Verein nicht spielt, Spielpraxis zu geben für mich.
Und ich glaube deshalb, dass Jürgen Klopp ihn auf einer Stufe vielleicht sogar mit Marc Ter Stegen schon sieht oder knapp dahinter. Und bei der Euro ist er 24, Marc Ter Stegen 36. Und ich glaube, da geht dann auch schon der Gedanke Richtung Weltmeisterschaft und so weiter. Und da ist für mich dann eigentlich klar, so leid es mir dann auch tut für Ter Stegen, dass Jonas Urbich als Nummer eins dann in die Europameisterschaft geht.
Wenn ihr euer Torhüter gestern Glück gehabt habt, dass sein Bock zurückgepfiffen wurde. Trotzdem war Finn Dahmen einer derjenigen, der von dem 44er Kader die ganze Zeit dabei blieb. Wart ihr enttäuscht, dass er kein Spiel bekommen hat? Natürlich, wenn man nicht spielt, ist man auf jeden Fall enttäuscht.
Ich finde, dass Finn sich es auf jeden Fall verdient hatte, dabei zu sein. Erstens, weil die ersten vier Spiele überragend waren und wahrscheinlich auch wirklich richtig in der Form war, auch da dabei zu sein. Und er hätte auch bestimmt geliefert, hätte er das Spiel bekommen. Und dennoch ist es für uns auch eine Wertschätzung, dass wir nicht nur einen dabei hatten, sondern zwei, eventuell sogar drei bei der Ader-Zenar-Mannschaft.
Das ist auch nicht selbstverständlich für den FC Augsburg. Überhaupt nicht. Nun wird der auch immer diskutiert oder medial gespielt. Der FC Bayern sucht eine neue Nummer zwei hinter Jonas Urbig für die Zukunft. Auch der Name Finn Damenfelter. Wie überzeugst du ihn davon, dass das kein guter Weg ist für ihn?
Da geht es eigentlich um mehrere Überzeugungen, auch von ihm und auch von mehreren Seiten mittlerweile. Wir sind da wirklich, wie man immer so schön sagt, in guten Gesprächen. Das ist wirklich so. Das ist knapp an drei Euro vom Markt. Ja, ich zahle es, wenn ich am Ende dann doch nichts habe, zahle ich es gerne.
Wir haben, eine neue Torwartgruppe seit dieser Saison. Das ist uns auch wichtig gewesen, mit dem neuen Torwarttrainer und dem Assistenten diese neue Torwartgruppe zu bewerten. Wir haben einen sehr guten Austausch. Wir machen uns keine Sorgen, dass da jetzt andere kommen. Dass da mehrere Namen in der Saison kommen, dass da jetzt andere kommen.
Das ist eine gute Frage. Wir machen eine kurze Pause. Hinweise von unserem Sportbettpartner. Dann sprechen wir weiter. Auch über die Szene, wo Fynn Dahmen Glück hatte. Weil sein Danebengreifen zunächst zum Tor geführt hat. Aber das zurückgepfiffen wurde wegen Abseits. Das ist nicht unumstritten. Willkommen zurück, meine Damen und Herren, beim Firewalks Doppelpass.
Der FC Bayern hatte ja gestern so ein Spiel. Vier Tore wegen Abseits-Situation zurückgepfiffen. Insgesamt über fünf X-Goals. Das war alles sehr, sehr knapp. Und eines war eben dieses Tor von Dias in der 51. Minute. Das wollen wir uns jetzt mal anschauen, Stefan. Ja, klar, Abseits. Ja, ja, Moment. Das ist ein Tor. Hier kommt der Ball gleich noch mal rein.
Dann fällt das Tor. Damen mit seinem Bock greift daneben. Aber die Frage, die sich stellt, das Abseits ist eben hier. Da ist es klar Abseits. Dann kommt aber noch mal ein Augsburger ran. Und die Frage ist, für viele ist dadurch nicht eine neue Spielsituation entstanden und dieses Upside sozusagen spielt keine Rolle mehr.
Wie ist deine Haltung jetzt mal unabhängig davon, dass ihr da beteiligt wart und dass es für euch besser war, dass dieses Tor nicht gezählt hat? Live bin ich davon ausgegangen, dass das Tor zählt, muss ich klar sagen, weil ich auch das Gefühl hatte, dass das alle so auf dem Spielfeld gesehen haben. Wir hatten aber dann ein Video auch gesehen, dass das abseits vorher war.
Und dann ist ja immer dieser Messensspielraum, wo dann irgendwie immer eine Grauzone ist, wo es mehrere Meinungen gibt und die dann auch zugelassen werden. Und aus meiner Sicht würde ich mir wünschen, dass die Schiedsrichter, die ja im Stadion sind, das dann auch entscheiden. Aber generell, da stehen wir für, es gibt Schwarz-Weiß-Entscheidungen, es sieht jetzt anders aus mittlerweile, da haben wir die Hilfsmittel.
Das heißt, der VAR hätte sich nicht einmischen sollen in dem Fall aus deiner Sicht? In Zukunft würden wir uns das wünschen, auf jeden Fall. Ihr seid ja sowieso nicht so sehr pro Verleiher im Verein. Oder einzelnes Bereich. Ja, wir haben auch mal unterschiedliche Meinungen, Michael und ich, aber in dem Fall sind wir uns tatsächlich einig, weil es gibt eben Entscheidungen, die sind schwarz-weiß, da ist ein Ball im Aus oder nicht, oder da ist ein Abseits oder nicht.
Das ist klar. Und dann finde ich, dann brauchen wir mittlerweile diese technischen Hilfsmittel. Aber es gibt auch Entscheidungen, die werden mit Video. Wir haben mittlerweile 20.000 Kameras im Stadion. Die Geschichten, die früher bei euch passiert sind, da gab es drei Kameras, das hat man dann gar nicht gesehen. Heute sieht man alles.
Man hört auch alles. Wir haben mittlerweile so viele Menschen involviert, Schiedsrichter. Wir haben mittlerweile acht, keine Ahnung, gefühlt dann irgendwie noch zwei Kabinen für Schiedsrichter und noch einen Keller. Ganz ehrlich, wie viel wollen wir denn noch haben in den ganzen Entscheidungen da drin?
Herr Brudi, hat er recht? Das Problem bei so einer Situation ist, da sind ja selbst die Top-Schiedsrichter sich nicht einig. Ab wann ist was eine neue Spielsituation? Herr Patrick, der jetzt gerade aufgehört hat, sagt, es ist eine neue Spielsituation. Ab wann, und das ist ja das Allerwichtigste, ab wann ist es eine krasse Fehlentscheidung. Der VAR soll ja, wissen wir ja alle, nur eingreifen, wenn es eine klare Fehlentscheidung ist.
Und da sind wir alle hier, hat jeder so sein eigenes Gefühl. Wann ist es eine richtige Fehlentscheidung, eine klare oder nur eine kleine Fehlentscheidung. Und das wird dich auch nicht lösen. Das wird dich nicht lösen können. Deshalb, also ich bin ehrlich, im ersten Moment, so wie du, hab auch gedacht, na gut, mal Tor, blöd für Finn.
Und dann im ersten Moment das Abseits gesehen. Klar, Abseits. Dann beim dritten Mal gesehen, das war ja eine neue Spielsituation. Aber man ist ja selbst ein bisschen unsicher, wie man sowas bewerten soll. Schwierig. Aber ich glaube, in dem Fall war es ja klar. Der. Augsburger Spieler hat ja ... Nimmt den Ball mit der Brust. Nimmt den Ball mit der Brust, spielt ihn raus aus dem Strafraum.
Also was ist denn dann eine neue Spielsituation? Genau. Was ich sehr gut finde, ist, dass es von deiner Seite diskutiert wird, ohne dass du auf die eigene Situation des eigenen Vereins achtest. Weil das finde ich manchmal auch schwierig, dass man immer auf den VAR schimpft, wenn er gegen einen entscheidet und in VAR lobt, wenn es für einen gut ist.
Also da müssen wir schon auch gucken, dass das neutral betrachtet wird. Ich fand es auch ganz interessant im Stadion gestern. Ich meine, ihr habt offensichtlich profitiert vom VAR, vier Abseits-Tore. Ich glaube, drei innerhalb von 20 Minuten haben wir uns davor unterhalten, also innerhalb kürzester Zeit. Und dann haben trotzdem eure Fans gesungen, ihr macht unseren Sport kaputt.
Und da merkt man, obwohl ihr ja so davon profitiert habt, dass euch das einfach nicht gefällt. Was dir da auffällt, glaube ich. Wir reden jetzt dann irgendwie nicht mehr über ein Gegentor, wie es entsteht, sondern nur noch irgendwie, ob der VAR recht hat oder nicht. Also das ist Wahnsinn. Wir reden gar nicht mehr, ob es gut oder schlecht verteidigt worden ist oder irgendwas. Schlecht. Schlecht.
Schlecht. Danke. Dann gucken wir mal auf ein Tor der Bayern gegen euch und dann können wir auch da ein bisschen fußballfachlicher drüber sprechen, weil da hat jetzt der Schiedsrichter und der VHR nichts mit zu tun, Cain mit einer tollen Ballannahme und auch Saibari macht das gut. Was macht der FC Augsburg da vielleicht nicht optimal?
Oder gibt es so Tore, die du nicht verteidigen kannst? Ja, generell ist, ich glaube, was man nicht mehr verteidigen kann, ist der erste Kontakt dort. Und der zweite, das ist einfach top gemacht, vorher, entweder vielleicht ein bisschen früher Druck auf den Ball führen und zu bekommen, damit dieser Chipball nicht kommt.
Und dann natürlich der zentrale Innenverteidiger da raus verteidigt, wo er vielleicht irgendwie dann den tiefen Laufweg damit aufnehmen muss. Aber wir hatten so viele Situationen, die wir gut verteidigt haben. Wären wir lieber, wenn wir positiv über unsere Verteidigungsleistung sprechen, als jetzt in dem Fall.
Die Qualität des FC Bayern ist unglaublich, was dann auch noch von der Bank kommt. Und ehrlicherweise, ich hatte gestern das Gefühl, weiß nicht, wie es euch ging, die wollten gestern unbedingt gewinnen. Das ist ein großer Unterschied, ob man das Spiel einfach mal so hinnimmt, sondern die haben alles versucht, von der Bank, in jedem Moment. Und trotzdem haben wir uns dagegen gestemmt und den Punkt mitgenommen. Deswegen sind wir froh.
Und du hast ja in deiner Zeit als Videoanalyst mit Thomas Tuchel bei Chelsea, bei Paris Saint-Germain gearbeitet und weißt, dass große Mannschaften auch manchmal ein bisschen Gang rausnehmen. In dem Fall hat man gemerkt, dass die Bayern das nicht wollten. Trotzdem, wenn du jetzt als Analyst drauf schaust, was bringt eigentlich jetzt dem FC Augsburg mehr, die Dinger anzuschauen, die du gut machst oder die Dinger, wo du Fehler gemacht hast? Oder ist das eine gesunde Mischung?
Wie hast du das angelegt in deiner Zeit? Ich glaube, wenn man gute Resultate hat, ist es besonders gut, auch kritisch reinzugehen. Weil ich glaube, das ist ganz easy, wenn man eine Niederlage hat und dann zu sagen, das war schlecht. Das ist das, was jeder Spieler erwartet, dass dann den Trainer reingeht.
Aber gerade in den guten Momenten auch weiter kritisch zu bleiben, das ist ganz wichtig. Da waren viele Dinge, die wir sehr gut gemacht haben. Aber das Spiel nächste Woche in Elversberg ist ein ganz anderer Kontext. Absolut. Wir sprechen gleich weiter über dieses Spiel, auch über den FC Augsburg. Es ist ja wirklich bemerkenswert, wie das in dieser Saison bisher läuft.
Stefan, das muss man ja schon auch sagen, was Sie da sagen. Was Sie da auf die Beine stellen, mit relativ überschaubaren Mitteln, mit einer klaren Idee. Das sah ja vor nicht allzu langer Zeit auch nochmal ein bisschen anders aus. Wir erinnern uns an die schwierige Phase unter Wagner. Ja, vor einem Jahr.
Oder weniger. Genau vor einem Jahr, wo ihr die Entscheidung treffen musstet, sich zu trennen von Wagner. Und wen nehmen wir jetzt? Wir nehmen einen aus den eigenen Reihen. Das war dann Baum als Trainer, der das dann auch übernommen hat. Aber zum Ende der Saison gesagt hat, ich weiß gar nicht, ob es weitergeht.
Anscheinend hat er sehr viel Spaß daran, mit den Jungs zusammenzuarbeiten. Und du hast sofort diese Euphorie gehabt. Und dann auch die Ergebnisse, die natürlich dann auch wichtig sind. Und dann muss ich sagen, auch die Weiterentwicklung, wie sie mittlerweile Fußball spielen. Wir kennen Augsburg noch vor vier, fünf Jahren, wo eher so die Defensive ganz, ganz wichtig war.
Und im Spiel nach vorne eher, das war jetzt nicht unser großes Hauptaugenmerk, wir wollen die Klasse halten und so habt ihr eigentlich auch Fußball gespielt. Mittlerweile habt ihr euch weiterentwickelt, ihr spielt richtig guten Fußball, habt die Qualität dazu innerhalb der Mannschaft. Also es macht mittlerweile auch, früher hat es nicht so viel Spaß gemacht zuzuschauen, muss ich sagen.
Mittlerweile macht es wirklich sehr viel Spaß zuzuschauen und da ist Baum auf jeden Fall der entscheidende Faktor gewesen, ihn zu installieren und darüber hinaus ihn auch zu halten und mit ihm in die neue Saison zu gehen. Wir sprechen gleich weiter über den FC Augsburg mit dem Sportdirektor Benni Weber.
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Und wir wollen uns dem FC Augsburg noch mal ein bisschen nähern. Norman Soleda über die Entwicklungen der Fuggerstädte. Bei genauerer Betrachtung stellt man fest, der FC Augsburg hat keine Angst vor großen Namen und bleibt selbst gegen Bayern ganz cool und ruhig. Finanziell sind die Schwaben zwar immer noch ein Zwerg, aber ...
Selbst die Riesen der Liga tun sich schwer gegen den FCA. Es ist immer so ein Gefühl, dass du dir nie sicher sein kannst, dass du diese Spiele gewinnst. Baum's Team setzt auf Mentalität total. Gegen Superstars wie Kane steht Augsburg manchmal sehr tief und geht grundsätzlich maximal kompromisslos zur Sache.
Dazu kommt in dieser Saison allerdings auch eine erstaunliche Torgefahrung. 13 Tore nach fünf Spielen sind Vereinsrekord. Weil Augsburg wenig Geld hat, hofft man auf Talente aus eigener Produktion. Beim FCA helfen daher sogar die Profis mit, um die Attraktivität des Nachwuchsleistungszentrums zu steigern.
Wenn wir so was haben, was wir gerade jetzt hier auf die Beine stellen, dann glaube ich schon, dass es sehr, sehr lukrativ ist für andere Talente, dann auch zu sagen, wir wollen hier beim FCA ausgebildet werden. Und Manuel Baum hat das Profi-Team inzwischen auch deutlich verjüngt. Und aktuell lassen sich die Schwaben noch nicht einmal von den Bayern die Lederhosen ausziehen.
Im Gegenteil, Augsburg ist die einzige deutsche Mannschaft, gegen die Bayern in diesem Kalenderjahr eine negative Bilanz hat. Bis jetzt spielt der FCA eine Hammersaison. Und Manuel Baum hat daran einen erheblichen Anteil. Wir fragen, warum passt Manuel Baum zum FC Augsburg wie Arsch auf Eimer? Herr Weber.
Oder Faust auf Auge, ist ja egal. Warum passt das so gut? Ja, erst mal, weil Manu natürlich den Verein schon lange kennt, auch die handelnden Personen kennt. Das hat natürlich den Übergang extrem leicht gemacht, weil er genau wusste, mit wem er spricht. Aber auch unsere Identität, auch komplett mitlebt, unsere DNA, da, wo wir hinwollen.
Er ist ja Teil dieser Entwicklung gewesen und ist ja dann wieder gestartet. Und man muss einfach sagen, dass das Gesamtkonstrukt, auch dann so diese Verbindung mit dem NLZ, uns sehr, sehr wichtig ist. Auch gesamtheitlich was zu schaffen im Verein und nicht nur an das Wochenende zu denken, sondern wirklich dem Verein zu helfen, jeder für sich da auf ein neues Level zu kommen.
Man hatte ja so das Gefühl von außen betrachtet, dass mit Sandro Wagner, mit der Verpflichtung von Sandro Wagner, dass der FC Augsburg so einen anderen Weg einschlagen wollte. Also die eigene DNA, das wofür man steht, vielleicht so ein bisschen verlassen hat, um attraktiver zu spielen, um vielleicht auch in andere Regionen zu kommen.
Ist das wirklich schiefgegangen oder ist dieser Blick von außen nicht ganz korrekt sozusagen, dass man damals vorhatte, sich auch wirklich zu verändern und jetzt wieder zurück ist praktisch bei dem, was den FCA eigentlich ausmacht? Also was den Fall betrifft, das hat nicht geklappt. Das haben wir auch offen und ehrlich zugegeben und dann mussten wir handeln. Aber generell wurde ja im Sommer sehr, sehr viel verändert.
Und ich finde es auch ganz, ganz wichtig, dass man im Verein auch mutig ist und auch mutig bleibt. Wir wollen weiter mutig sein und die Dinge auch ausprobieren. In unseren Rahmenbedingungen. Die Rahmenbedingungen sind auch hervorragend. Der Verein ist sehr stabil seit Jahrzehnten. Es geht darum, dass man bekannter wird. Wir wollen besser werden.
Wenn man besser wird, bekommt man Aufmerksamkeit. Das gehört dazu. Ja. Das ist ein Problem. Mutig war Sandro auch, Alfred, ne? Was ich auch. Nee, Sandro war ja auch mutig. Ja, aber ich glaube schon, dass der FCA lebte ja, ist das Wort der in Erster gerade gefallen, ganz konsequent über Jahre haben sie das gemacht, was sie können und haben sich versucht, ständig zu steigern.
Aber du musst schon zugeben, dass ihr mit Sandro Wagner nicht nur sportlich vorankommen wolltet, ihr wolltet auch ein bisschen weg vom Gauen-Maus-Image. Ihr wollt ein bisschen strahlender werden, ein bisschen attraktiver. Und das ist halt schiefgegangen. Es ist nicht schiefgegangen, was unser Image betrifft. Oder dass es jetzt nur eine Imageentscheidung war. Das würde ich jetzt nicht sagen.
Natürlich hat der Sandro eine Bühne mit von sich aus. Aber es war das Gesamtkonzept, wo ich noch nicht im Verein war. Deswegen ist es auch wichtig zu betonen. Und trotzdem war es so, dass der Sandro inhaltlich überzeugt hat mit seiner Idee. Und das hat nicht geklappt. Aber natürlich bringt Sandro, wenn man solche Namen holt, auch eine gewisse Öffentlichkeit mit.
Das ist ganz normal und deswegen heißt es aber nicht, dass solche Entscheidungen in Zukunft nicht mehr richtig sind als Trainer, Spieler oder was auch immer. Wir sollten uns wirklich weiter zutrauen, da mutig zu sein. Und natürlich hat aber Sandro diese Bühne mitgebracht. Manuel war ja zunächst mal als temporäre Lösung gedacht.
Ihr habt euch dann entschieden, das längerfristig zu machen. Und er musste sich, glaube ich, auch erst damit anfreunden, weiter Cheftrainer zu bleiben. Wie war dieser Prozess, wenn du da zurückblickst? Was ist das für mich? Erst mal ehrlich, es war nicht schön. Stefan hat es gesagt, es ist nicht lange her, dass Michael Schroll saß und über diese Trainerentscheidung, Rede und Antwort gestanden ist.
Ich war selbst jahrelang in einem Trainerteam. Auf einmal muss man einem Trainerteam sagen, dass es nicht weitergeht. Das ist kein schöner Moment. Auch wenn die Co-Trainer mit dabei sind. Das ist nicht schön, macht man nicht gerne. Das überlegt man sich sehr gut. Dennoch war es so, dass wir mit Manu eine recht schnell eine Lösung für uns parat hatten, um zu sagen, wir haben bis Winter die Zeit, mit Manu gemeinsam, die Dinge wieder in die richtige Richtung zu bringen.
Und Manu war ja selbst nicht als Trainer gekommen, sondern in einer ganz anderen Funktion, leider Entwicklung und Innovation. Und dementsprechend wusste man auch erst wieder ein Gefühl dafür bekommen, wie das funktionieren kann. Manu war ja auch lange nicht Trainer, also da auch wieder ein Gefühl für ihn zu bekommen von unserer Seite.
Und insofern haben wir das bis Winter gemacht und da lief es einfach gut. Und deswegen haben wir dann im Winter gemeinsam entschieden, diesen Weg bis Sommer weiterzugehen. Und ich glaube, in den Etappen zu denken, machen wir ja sowieso und hat uns auch in dem Fall geholfen. Jetzt wollen wir noch mal Katharina ins Spiel bringen.
Du hast ein paar Zahlen, die sehr deutlich machen, dass der FC Augsburg gut, sehr gut sogar arbeitet mit dem, was sie zur Verfügung haben. Wirtschaftet, ja, wenn man so möchte. Und da dürfen wir noch mal gratulieren, denn Sie sind letzte Saison Deutscher Meister geworden, nämlich der Effizienztabelle.
Wir schauen uns das einmal gemeinsam an. Hier werden die Gesamtkosten den Punkten gegenübergestellt. Und da sehen wir den FCA ganz oben. Also 2,9 Millionen Euro werden da pro Punkt ausgegeben. Ganz unten die Bayern. Klar, größeres Budget, aber da werden eben dann auch mehr Millionen pro Punkt letztlich gelassen. Also da sind es 9,9 pro Zähler.
Das heißt also, der FC Augsburg, der macht aus seinem Budget so viel wie kein anderer Bundesligist. Oder wenn man so möchte, die Verantwortlichen, die gehen sehr gewissenhaft mit dem Budget der Vorgaststädter um, wenn man so möchte. Ihr überperformt eigentlich momentan, wenn man die Tabellensituation mit der Tabelle vergleicht, wo ihr budgetär steht.
Ja, das ist schön nochmal zu lesen. Natürlich ist es genau auch unsere Art und Weise, dass wir schon immer schauen, dass wir Spieler bekommen, die vielleicht jetzt noch nicht auf dem Level sind, sondern mit uns den nächsten Karriereschritt sehen. Das ist uns immer sehr, sehr wichtig, dass ein Spieler, der zu uns kommt, in einem ähnlichen Entwicklungsstatus ist wie wir als Klub.
So ist es nämlich gesund und im besten Fall entwickelt sich ein Spieler dann so schnell weiter, dass er dann irgendwann mal woanders hin kann. Dass man sich mit uns gemeinsam machen soll. Vielleicht aber auch mit uns gemeinsam. Aber so bleibt es gesund. So hat der Spieler Lust auf uns und wir Lust auf den Spieler.
Wobei ich auch das Gefühl bei euch habe, dass ihr euch mittlerweile auch traut, dann mal Neid zu sagen. Ich glaube, in dem Sommer Mats Sima beispielsweise, Claude Maurice, super spannende Spieler. Und ich glaube, mittlerweile seid ihr auch in der Position zu sagen, die lassen wir bei uns. Eine Frage habe ich vielleicht noch. Vor einigen Jahren gab es in Augsburg immer so, gerade so einer Medienberater-Bubble so, dass man euch als Alcatraz bezeichnet hat, weil es gar nicht so leicht war, aus Augsburg wegzukommen als Spieler, selbst wenn man das wollte.
Ist das nach wie vor so? Nee, überhaupt nicht. Das haben wir ja auch bewiesen in den letzten Jahren. Ehrlicherweise auch jetzt gerade im Sommer mit zwei Abgängen, mit Ceziger oder Schlotterbeck, die nicht geplant waren, auch im Winter. Also das ist auf keinen Fall so. Es muss halt immer passen. Wenn wir im Driver-Seed sind, entscheiden wir, wann der Moment ist. Und natürlich wollen wir auch Spieler ausbilden und den nächsten Karriere zulassen. Das soll unsere Identität sein.
Ich weiß schon sehr gut, wo das herkommt. Ist auch schon sehr, sehr lange her. Aber das haben wir schon sehr oft widerlegt. Da war ich noch, glaube ich, im Ausland tätig. Stefan, aber eins muss man ja schon sagen. Wenn man den Kader durchschaut, sind viele gute, junge deutsche Spieler. Wir haben jetzt ja auch vorhin schon darüber gesprochen, auch neue Nationalspieler dabei. Auch gestern die Mannschaft 24, Durchschnittsalter, also der Kader, die Truppe hat Zukunft.
Auf jeden Fall. Sie sind hungrig und spielen dementsprechend auch Fußball. Ich glaube, wichtig ist immer die Philosophie, auch von Manuel Baum, der das ja schon im NLZ mit durchgemacht hat. Also wusste er, wo er eventuell drauf zurückgreifen kann oder tut er, Stück für Stück. Und das ist ja auch der richtige Weg. Und auch nicht in Panik zu verfallen, wenn du einen Schlotterbeck, auch einen Führungsspieler, eigentlich verlierst.
Nicht in Panik zu verfallen, sondern sagen, wir haben etwas auch als Backup und denen geben wir jetzt auch die Möglichkeit. Ich glaube, ganz wichtig auch für Augsburg ist dieses Umfeld, dieses Ruhige. Warum war Hoffenheim auch letztes Jahr so erfolgreich in der Bundesliga? Weil sie guten Fußball gespielt haben, weil sie die Qualität dazu haben, aber weil sie immer Ruhe hatten im Umfeld.
Und das ist bei, ja, es war mal ein bisschen lauter, als es Sportlich nicht funktioniert hat. Aber ich glaube, das ist... Darf ich weiterreden? Ja, ja, klar, logisch. Ich sag nur, also die haben um die Mannschaft die Ruhe gehabt, aber im Verein hatten sie sicher keine Ruhe. Nein, im Verein untereinander nicht. Aber im Umfeld finde ich schon, es ist immer wichtig für einen Verein, wenn du auf Talente setzt, eben, dass du die Ruhe auch hast und die Zeit bekommst.
Die bekommst du natürlich nicht in Dortmund oder bei Bayern München oder bei Vereinen mit hohen Ansprüchen in Augsburg bekommst du das. Und das ist richtig und gut für eben junge Talente. Wir wollen gleich über die deutsche Fußball-Nationalmannschaft sprechen. Nach dieser XXL-Abstellperiode, nach diesen vier Spielen, nach diesem Casting mit 44 Spielern in zwei Kadern.
Und natürlich auch von Rudi Völler wissen, was seine Rolle ist in diesem neuen, Trainerteam rund um Jürgen Klopp, wie es im DFB weitergeht. Und wir schauen uns erst mal an von Norman Solleder, was er so zusammengetragen hat. Rudi Völler bildet jetzt ein Team mit Jürgen Klopp. Vor dreieinhalb Monaten musste Rudi den WM-Experten Klopp noch öffentlich maßregeln, um Julian Nagelsmann zu schützen.
Bei euch beiden immer ein bisschen schwieriger. Ihr seid ja so mal ein bisschen mehr für die Komik zuständig, deshalb muss ich immer ein bisschen aufpassen. Aus Komik wurde danach schnell ernst. Heute ist Klopp Bundestrainer und Rudi ist Sportdirektor geblieben. Doch Nagelsmann nimmt er immer noch in Schutz.
Julian ist ungerecht und zu hart kritisiert worden. Wohl auch von Jürgen Klopp, der später als Nagelsmann-Nachfolger auf Rudi Völler nicht verzichten wollte. Sein Grinsen in den richtigen Momenten, sein Sau sein in den richtigen Momenten, das möchte ich gerne mit in unserem Team haben. Und er hat mir versprochen, dass er, und das ist für mich wirklich nicht leicht, Ich dachte, ich kenne alle alten Fußballgeschichten, dass er noch ein paar erzählen kann, die ich noch nicht kenne und die trotzdem witzig sind.
Und Rudi wollte wohl auch nicht so nach einem blamablen WM-Aus einfach aufhören. Nagelsmanns Fehler konnte er nicht alle verhindern. Doch jetzt gibt es ein neues Team. Aber wie ist das Verhältnis zwischen Weltmeister und Welttrainer? Und haben sie eigentlich, wie die Spieler, jetzt auch wieder mehr Spaß? Herr Völler?
Was hat sich geändert seit dem 15.8. für Rudi Völler, für den Sportdirektor des DFB? Nicht nur, dass wir einen neuen Bundestrainer haben. Auch für mich, auch zu Recht. Auch wenn ich, kam ja eben gut rüber. Natürlich versuche ich Julian Nagelsmann immer noch ein bisschen zu schützen. Ich stehe auch zu meinen Aussagen, dass er sich nicht mehr so gut ist.
Teilweise auch vor der WM schon, auch wenn er hin und wieder mal medial ein, paar Fehler gemacht hat, aber ein Stück zu hart kritisiert worden ist. Natürlich, am Ende musste er natürlich auch den sportlichen Resultaten stellen und die waren einfach dann nicht gut. Das ist einfach so und deshalb ging es auch nicht weiter. Das gehört auch zum Fußball dazu.
Und jetzt haben wir einen neuen Bundestrainer und wie man ja auch die letzten Wochen sehen, erleben und hören konnte, macht er das sehr gut. Auch wenn die Ergebnisse jetzt nicht perfekt waren, aber das wäre auch nicht so, oder wäre schön gewesen, aber auch nicht geplant. Deshalb gab es ja auch diese zwei großen Kader, also zwei Kader im Grunde über die zweieinhalb Wochen.
Das war die richtige Idee, auch wenn, da will man natürlich trotzdem gewinnen, aber man muss alles mal kennenlernen. Vor allem auch seine Spielidee, und das ist ja letztendlich die Basis von allem. Deshalb ist er ja auch die richtige Person. Das hat er unglaublich gut erklärt, ob in den Trainingseinheiten und dann auch mir selbst. Für mich war das ja auch neu, ich war auch ein bisschen neugierig.
Wir hatten zwar über die Jahre, Jahrzehnte natürlich immer wieder mal Kontakt. Aber die Art und Weise, wie er auf dem Trainingsplatz mit seinem Trainerteam oder auch in den Besprechungen den jungen Spielern versucht, das beizubringen, das war schon beeindruckend. Inwiefern? Was macht er da? Ja, einfach die Art und Weise, wie er halt spielen lassen. Das konnte man ja sehen in dem einen oder anderen Spiel.
Hat noch nicht alles geklappt. Da muss man ein bisschen Geduld haben. Und das war eindrucksvoll. Also das hat mir schon gefallen, weil es nutzt ja nichts dazu sagen, jetzt nach der dritten WM, die nicht gut war, wir machen es einfach jetzt so ein bisschen so weiter. Man muss einfach ein bisschen was verändern von der Art und Weise, wie wir spielen lassen wollen.
Das hat er gut gemacht, gut erklärt. Die einen oder anderen guten Szenen waren dabei. War nicht alles überragend gut. Aber schon so konnte man sehen, dass wir sie nicht dann... Und das ist ja das Entscheidende. Es muss auch jetzt nicht sofort sehr gut klappen. Es muss klappen dann bei dem Turnier. Und da musst du dir auch alle zwei Jahre dann auch gefallen lassen, wie es funktioniert. und dann wird abgerechnet. Genau.
Dann machen wir mal drei Euro rein. Aber ... Jürgen Klopp ... ist natürlich sehr präsent, nimmt viel Raum ein. Ist da noch Platz für Rudi Völler? Auf meine Art und Weise. Das habe ich schon bei Hansi Flick gemacht zu Beginn, als ich damals von der Taskforce ausgeguckt wurde, da ein bisschen auszuhelfen.
Natürlich auch bei Jülern sowieso. Und jetzt auch wieder. Die Grundkonstellation war eine etwas andere, als ich damals installiert worden bin. Bei Hansi war eigentlich klar, ich mache das jetzt noch die anderthalb Jahre mit Hansi und dann die EM. Und dann gehe ich wieder zurück in den Aufstiegsrat zu Bayer Leverkusen und gucke mir dann gemütliche Spiele auf der Tribüne an.
Ist dann anders gekommen, alle wollten, dass ich weitermache. Es hat mir auch gut gefallen, Julian kam. Es war ja auch zu Beginn mit Julian auch toll. War auch eine Aufbruchstimmung, oder? Auch eine Aufbruchstimmung. Und für mich war auch dann völlig unaufgeregt. Da bin ich auch dann ehrlich, weil ich war ja auch dabei jetzt, weil das hat ja nicht funktioniert, ich war ja auch ein Teil von dem Ganzen, war für mich klar, gut, dann höre ich wahrscheinlich auch auf.
Und dann auch, ich habe es ja schon einige Male gesagt, ich kann dann auch bei solchen Dingen schwer Nein sagen. Und dann jetzt bei Neuendorf, Aki Watzke, auch viele aus der Liga, das fand ich auch Jürgen Klopp selbst, hat ja gerade noch gesagt, hätte gerne, dass ich weitermache. Und dann kann ich hinein sagen, kommt ja noch, wahrscheinlich kommen wir später auch noch zu, dann wissen wir ja, dass Andreas Rettig jetzt aufhört als Geschäftsführer.
Herr Mertersacker kommt. Mert Per kommt. Manche sagen, warum erst zum neuen Jahr. Ich werde dann auch, sie will ich dann auch ein bisschen mithelfen. Ich mit Per hatten wir jetzt auch schon nicht so den ersten Kontakt. Ich muss sagen, ich hatte schon vor zwei Jahren mich mit Per schon getroffen in London.
Da war er noch nicht so weit, zum DFB zu kommen. Jetzt ist da genau der richtige Moment. Muss aber auch sagen, ich weiß, du bist ja bei Andreas Rettig ein bisschen kritisch, hat ja auch ein paar Dinge vor seiner Zeit... Bisschen kannst du streichen. Ja, ja, gut, okay. Hat ja auch ein paar Dinge gesagt vor seiner Installation zum Geschäftsführer, die mir auch nicht gefallen haben, das weiß er auch.
Bin ja auch manchmal ein bisschen kritisch gewesen bei ihm, aber ich muss trotzdem sagen, die Art und Weise, wie er das jetzt gemacht hat und wie wir zusammengearbeitet haben, das hat er sehr gut gemacht. Das ist absolut Gut, das ist für mich außer Zweifel, aber es ist jetzt auch vorbei. Und jetzt kommt der Pär und ja, wir waren jetzt zusammen bei der U21 in Bielefeld, haben ein schönes Spiel gesehen von unseren Nachwuchskickern.
Haben wir schon Nachmittag zusammengesessen mit Hannes Wolf, haben einen kleinen Workshop gemacht, ein paar Dinge schon besprochen. Er fängt zwar erst offiziell im Januar an, aber wir arbeiten schon dran. Und wir sind noch zusammen zurückgefahren. Ich habe ihn sogar gefahren. Am Abend noch nach Düsseldorf zurück zu seinem Hotel. Da konnten wir lange noch...
Man fährt noch selbst als Sportdirektor. Ich fahre noch selbst. Ich sehe nicht mehr ganz so gut abends, aber kein Problem. Das Vertrauen hätte er dann doch zu mir gehabt. Nein, nein, Spaß. Also wir sind noch zurückgefahren. Natürlich wird dann viel gesprochen über seine Arbeit bei Arsenal. und deswegen ist es auch gut, dass ein bisschen frischer Wind reinkommt.
Aber trotzdem, am Ende des Tages, das ist ja auch so ein bisschen meine Aufgabe. Nicht, dass ich immer jeden und alles in Schutz nehmen muss, aber ein Teil meiner Aufgabe ist es natürlich schon. Und es gehört sich auch so, dass man einfach nicht, weil einer jetzt nicht mehr da ist, dann sagt, jetzt vorher war alles schlecht.
Auch jetzt noch, immer noch beim DFB, ich finde auch manchmal die Kritik generell, zu sagen jetzt, beim DFB jetzt ist wieder die Weltmeisterschaft, ist nicht gut gelaufen. Was haben die Trottel da beim DFB wieder gemacht? Das stimmt ja nicht. Das war schon vor meiner Zeit so. Also es ist nicht so, da sind schon absolut fähige Leute, die das gut machen.
Auch Hannes Wolf, der ja Direktor ist für Nachwuchs, für Training, für Ausbildung, der hat sehr, sehr gute Ideen. Ich weiß, da gibt es einige, die sehen das dann ein bisschen anders, aber der glaubt es mir. Und deswegen, gerade jetzt, weil Jürgen Klopp kommt, die kennen sich gut, der wird das gut machen. Der Pär sowieso, der hat jetzt schon Einblicke gehabt, dass beim DFB nicht alles schlecht ist. Also es gibt auch Dinge, die funktionieren und ...
Aber Rudi, ich schlag dich mal für einen Friedensnobelpreis. Du nimmst ja inzwischen ... Du, du ... Du nimmst ja jetzt nicht alle in Schiff. Alle. Und dann sagst du mir, ich würde Andreas Rettig zu kritisch sehen und du hast ihn mal Schweinchen schlau genannt. Vergessen wir auch nicht. Stimmt, ich stehe ja auch dazu. Nein.
Ich habe ja auch gesagt, ein paar Dinge, die Andreas vorher gesagt hat, sehe ich jetzt auch nicht so, dann bin ich ja bei dir. Aber es ändert ja nichts an seiner Arbeit, die er jetzt gemacht hat beim DFB, dass er die sehr gut gemacht hat. Alfred, es gab viele Leute, die gesagt haben, wenn Klopp kommt, das kann nicht gehen mit Rudi Völler zusammen.
Wie hast du dich da positioniert? Ich habe gesagt, das wird wunderbar gehen, weil Jürgen Klopp ja sicherlich die. Aufbruchsstimmung und er ist ja sehr impulsiv, was wir ja auch teilweise bei der WM als TV-Experte gesehen haben, wo Rudi ja auch eingreifen musste. Und Rudi ist da das genau richtige Gegenpart dafür. Das erleben wir jetzt auch gerade. Er beschwichtigt alles, er ist wirklich auch ja von seiner Fachkompetenz mal ganz abgesehen, die ist ja eh ohne Frage.
Aber ich glaube, dass die beiden wirklich ein Dreamteam sein können. Und ich glaube, das klappt auch gut mit euch, oder? Ja, nee, bis jetzt, wir haben vorgestern noch zusammen. Oder ist er immer noch ein Komiker in deinen Augen? Bitte? Ist er immer noch ein Komiker in deinen Augen? Für die Komik zuständig.
Bin ich ja auch irgendwie, wenn wir, Jürgen hat es ja gut erzählt, wenn wir den Abend zusammensitzen, du kennst das bei all den Geschichten von früher zu erzählen. Aber nochmal, also wirklich auch Spaß beiseite, ist ja auch trotzdem, dass mir wirklich ein Anliegen auch, weil es ja immer so aussieht, als würde auch beim DFB viele Dinge nicht funktionieren.
Das stimmt nicht. Weil auch jetzt mit dem Per drüber gesprochen, wenn das mal ein lustiges Beispiel oder ein ernstes Beispiel. Per wird jetzt ein bisschen frischen Wind reinbringen, ein paar Dinge funktionieren schon sehr gut beim DFB. Weil wir ja auch immer dieses Thema haben, schon seit vielen Jahren nicht diesen klassischen Mittelstürmer. Der ist noch vor vielen Jahren gegangen.
Da sprechen wir gleich noch drüber. Aber selbst stelle ich dir jetzt die Frage, Alfred, wenn du jetzt so per Kompi, jetzt so einen frischen Rind herabbringen, hat das gut gemacht in der Akademie, in zehn Jahren lang bei Arsenal London. Wer ist denn der Mittelstürmer von Arsenal London im Moment? Wer ist der Mittelstürmer, der aktuelle?
Kai Havertz vielleicht, oder? Ja, aber er ist ja kein richtiger Mittelstürmer. Der Mittelstürmer. Ich komme wieder auf den DFB zurück, das ist ja meine, was ich gerade erklären möchte, obwohl der Pair da super Arbeit macht in der Akademie von Arsenal London, kaufen die für viel Geld einen Mittelstimmer.
Rudi sagt doch, man kann sich keine Spieler backen, dann haben wir wieder drei Euro. Nein, dann mache ich gleich. Die Wahrheit liegt sowieso auf dem Platz. Ah! Was ich denke, was ich das mir wichtig... Weil es ist halt auch alles nicht immer ganz so einfach zu sagen, jetzt kommt jemand und dann mit auch Au-Pair ein bisschen zu schützen.
Und wenn automatisch in fünf oder zehn Jahren sind, ist dann dann irgendwelche Stürmer wieder vorhanden, die es vielleicht jetzt... Naja, so ein Aufbau über zehn Jahre könnte ja schon, aber bis zur nächsten EM... Aber es ist auch nicht so einfach. Aber am Ende, ich will nur als Beispiel nochmal, Kai Havertz ist der Mittelstämmer von Arsenal London, der beim DFB und bei Bayer Leverkusen ausgebildet worden ist, über zehn Jahre.
Also ich will ja nur versuchen, nicht weil ich ihm alles in Schutz nehmen will, ich finde einfach diese komplette Kritik an einen Verband oder auch an einen Ex-Bundestrainer in der extremen Form, dass alles falsch war, das finde ich halt nicht gerecht. Das ist halt so ein bisschen meine grundsätzliche Meinung. Das heißt nicht, wie schon gesagt, dass Julian, dass es am Ende jetzt nicht mehr weiterging und dass er auch Fehler gemacht hat, das ist ja klar. Dann geht es halt auch nicht mehr weiter.
Diesem Gesetz oder diesem Druck, da muss sich jeder Vereinstrainer und jeder Bundestrainer stellen. Kai Aratz hat dich zum Champions-League-Sieger gemacht, ne? Naja, uns, aber ja, ich wollte es gerade schon einladen, so ein schlechter Stürmer ist er nicht. Es reicht zumindest, um die Champions League zu gewinnen und die Meisterschaft.
Kai ist ein super Typ, super ausgebildet. Ich glaube, dass es ja generell darum geht, welche Spieler hat man und einen guten Trainerzeichen daraus sich da anzupassen und dementsprechend was dann auf den Platz zu bringen. Ehrlicherweise hat Jürgen Klopp mit Firmino auf der Neuen gespielt und hat Titel geholt bei Liverpool.
Am Ende geht es darum zu schauen, was man hat und da das Bestmögliche daraus zu bauen und Kai Havertz tatsächlich 29. Mai 2021 in Porto. Wir haben gerade die Fotos hinten. Ja, ja. Manni, du begleitest ja die Nationalmannschaft schon länger, du warst auch beim Turnier in den USA mit dabei. Was hast du gespürt jetzt bei dieser Pause, bei diesen vier Spielen?
Wie viel Aufbruchstimmung war da und wie viel ist vielleicht auch von uns medial gemacht worden? Ja, 100 Prozent Aufbruchstimmung. Ich glaube, es gibt ja keinen Mann wahrscheinlich in Deutschland, der beliebter ist als Jürgen Klopp. Trotz der Beschäftigung bei Red Bull hat er einen wahnsinnigen Kredit.
Und das hast du überall gespürt. Und ich glaube jetzt auch so Ergebnisse, die Verzeiht ihm jeder, weil er einfach so einen immensen Kredit hat, weil er es natürlich auch gut verkauft. Ich finde auch mit den beiden Kadern hat er sich so ein bisschen kein Alibi verschafft, aber da war es klar, dass das alles noch nicht laufen kann, dass das Zeit braucht.
Und deshalb ja, Aufbruchsstimmung zu 100 Prozent. Wir sind gleich zurück, sprechen weiter über die deutsche Fußballnationalmannschaft, über den neuen Bundestrainer, der ja nicht nur in den Pressekonferenzen sehr wortgewaltig ist, sondern auch im Training immer wieder lautstark seine Mannschaft einstellt und für Engagement und Dynamik sorgt.
Man kann da schön zuhören. Schössi, ciao! Also, so kennst du ihn auch aus Mainz, würde ich sagen. Wir springen weiter gleich hier über die deutsche Fußball-Nationalmannschaft, über das, was alles passieren muss im deutschen Fußball. Und Sie haben die Chance, mit unserem Partner ErwinMüller.de ein, tolles Set an Handtüchern zu gewinnen, wie es genau funktioniert und was Sie machen müssen, um zu gewinnen, zeigen wir Ihnen jetzt. Und dann sind wir gleich zurück bei uns im Fyrox Doppelpass. Bis gleich.
Zurück in München, Erfurt-Wilten. Ein Doppelfass. Stefan, du hast dich zurückgehalten beim Nationalmannschaftsthema. Du bist noch nicht so ganz klar für dich, ob das jetzt alles ... Ich kann ja auch mal zuhören. Wenn andere reden, gehört es nicht so. Jetzt wollte ich dich trotzdem noch mal versuchen, ein bisschen in dieses Thema reinzulocken.
Wie überzeugt bist du von dem, was du bisher gesehen hast und was Jürgen Klopp, mit seinem Team und Rudi Völler auf die Beine stellen und das, was Rudi so erklärt hat gerade? Also zurück zu dir mit der Aufbruchstimmung auf jeden Fall richtig. Diese Euphorie, die er auf jeden Fall entfacht hat. Dann mit den zwei Kadern.
Ich glaube, das war auch ein guter Move von ihm, eben herauszufiltern, mit wem will ich jetzt in die Zukunft gehen zum turnier 28 die vier spiele ich würde jetzt mal sagen licht und schatten da war alles dabei gegen gegen die niederlanden schatten gesagt, licht und schatten ja ja. Der fc augsburg, Sie haben so einen Egel in der Tasche. Ich muss ja nicht richtig was vorgenommen.
Gegen die Niederlande, das Ergebnis war glücklich. Du hast Ansätze gesehen. Dann hast du Niederlage gegen Griechenland hier in Augsburg. Das war ein Dämpfer, finde ich. Und dann gehst du mit dem zweiten Kader ins dritte Spiel hier in München gegen Serbien. Das war okay, würde ich jetzt mal sagen. Okay ist aber auch nicht wirklich gut.
Gegen wahrscheinlich die schwächste Mannschaft in der Gruppe. Genau. Und dann das 0-0 in Griechenland, wo ich sage, das war spielerisch, das hat mir wirklich gefallen. Die erste Hälfte war super, fand ich auch. Ja, ich finde, über 90 Minuten muss man das sehen. Klar, du kommst mal unter Druck gegen die Griechen, aber das war ein gutes Spiel.
Das hat mir eigentlich das gute Gefühl gegeben für die Zukunft, für die nächsten zwei Länderspiele im November, dass sich etwas entwickelt. Und diese Geduld müssen wir einfach aufbringen. Das geht ja nicht von heute auf morgen. Oh, Klopp ist da, jetzt werden wir Europameister in zwei Jahren und jetzt schießen wir auch alles in Grund und Boden. Das ist ja Quatsch, das ist eine Entwicklung.
Das Entscheidende ist doch, dass wir verstehen müssen und das realistisch einordnen müssen, welche Qualität haben wir im Kader der deutschen Nationalmannschaft und reicht es für die Weltspitze? Nein, noch nicht. Wir wollen ja wieder dahin. Die Qualität ist entscheidend. Und da sind uns viele Vereine oder Nationen weit voraus.
Aber wir müssen Geduld haben. Und im Endeffekt, ja, Glaube und Hoffen, das waren ja immer so zwei Worte, die hier gefallen sind, bezogen auf die Nationalmannschaft. Der Glaube ist da durch Klopp. Hoffen tun wir alle, dass es besser wird. Aber ich glaube schon, dass wir die Schritte machen, dass wir wieder eine vernünftige EM spielen.
Rudi, du hattest eine Diskussion in Hamburg, glaube ich, mit Felix Magath, wo man so die letzten Jahre durchgegangen wurde. Da hat man gesagt, die EM war jetzt nicht so schlecht im eigenen Land. Für mich war sie okay und auch nicht besser. Du bist gegen einen Gegner ausgeschieden, der einfach die Welt beherrscht im Fußball.
Dann hast du diese Nations League gehabt, diese Final Four im eigenen Land und da muss ich sagen, da hatte ich das erste Mal so richtig Bauchschmerzen im eigenen Land und du wirst von vier Mannschaften wirst du vierter. Das war ein Rückschlag. Und dann hast du die WM und das war der nächste Rückschlag.
Schlimmer kann es ja gar nicht werden. Deswegen die richtige Entscheidung auch von euch zu sagen, wir gehen zu Klopp. Jeder will es und jetzt müssen Das müssen wir hoffen. Geduld an den Tag legen, dass es besser wird. Du hast es sehr gut gemacht. Einen großen Bogen geschlagen. Dafür, dass du nicht wolltest. Respekt.
Schon mit seiner AntrittspK hat Jürgen Klopp aber gesprochen, wann er wieder weg ist. Wenn bestimmte Dinge passieren. Ich glaube, da war er im Nachhinein nicht richtig glücklich. An dem Tag, an dem ihr das nicht mehr wollt, sagt ihr es und ich bin weg. Ohne Abfindung. Wenn ihr morgen sagt, der ist scheiße, bin ich weg.
Also es sind nicht Einzelne, es sollen sich schon ein paar mehr. Also einer reicht nicht. Wenn der DfB sagt, so machen wir nicht weiter, bin ich weg. Wenn ihr euch daneben benehmt und meine Familie nicht in Ruhe lasst, bin ich weg. Um es klar zu machen. Weil ich mache den Job, obwohl ich mitbekommen habe, wie er mit Julian umgeht, obwohl ich mitbekommen habe, wie England mit Tuchel umgeht, in einer Situation, wo nur der sportliche Erfolg ist.
Und es gibt andere Länder, wo es vielleicht sogar noch schlimmer ist, da habe ich nichts gelesen drüber. Fand ich schon interessant, du auch, weiß ich. Vor allem der Part, wo er sagt, wie ihr mit Julian umgegangen seid. Weil eigentlich, der, der am schlimmsten mit Julian umgegangen ist, ist er selbst, der dieses noch gesagt hat.
Ja, ich tue mir generell immer ein bisschen schwer mit so Medien, Medienschelte, logischerweise. Aber ja, ich glaube, er hat sich nicht ganz glücklich ausgedrückt. Ich glaube, er bereut es auch so ein Stück weit, dass er es so deutlich gemacht hat. Aber allein durch dieses Noch-Thema, er ist noch Bundestrainer und dann kommt Thomas Müller und sagt so, wir sind noch nicht im September, wie auch immer, hat er ja diese Diskussion dann auch erst so richtig angeheizt.
Also, ja, fand es ein bisschen schwierig, dass er dann nur auf uns Medien und auf die Öffentlichkeit gedeutet hat. Also ich glaube auch, dass er selbst weiß, dass das voll daneben war. Also das war ja keine Journalisten-Schelte. Das war ja einfach, ich weiß gar nicht, was das war. Wenn ihr meine Familie nicht in Ruhe lasst, Der ist jetzt seit wie vielen Jahren, Welttrainer, 20 Jahre oder so.
Wir haben die Familie immer in Ruhe gelassen. Ich weiß gar nicht, wie er darauf kommt. Und wenn das nicht, dann bin ich weg. Was heißt das denn? Also wenn ein paar von uns Journalisten sagen, schleicht die, dann ist er weg. Dann könnten wir ja mal, wenn es mal so weit ist, einen Deal machen, dann spart er die Abfindung.
Gute Idee, Alfred. Dann nehmen wir ein bisschen Geld dafür. Nein, das war einfach komplett daneben. Das war genauso daneben wie damals bei Nagelsmann mit dem Noch. Manchmal plappert er halt ein bisschen zu viel da. Also was ich wirklich oft erlebe, ist, dass Leute mich fragen, sagen Sie mal, das Noch?
Wusste der das schon damals, dass er Bundestrainer wird? Rudi, du kannst das ja wissen. Nein, der wusste es natürlich nicht. Nein, muss ich ehrlich sagen. Und ich weiß ja aus Gesprächen mit ihm, wir haben ja dann auch kurz danach gesprochen, auch telefoniert noch in Amerika. Natürlich hat ihm das leid getan. Vor allem auch die Bucht. Aber ihr wart sauer, oder?
Ja, in dem Moment, wo er es gesagt hat, war es ja nicht angenehm. Ja, klar. Dafür bin ich ja dann auch da. Und das will er ja auch, dass ich ja noch dabei bleibe. Aber der weiß ja auch, dass das natürlich falsch war. Das war das Eröffnungsspiel, das war ganz früh. Aber er hat ja auch sofort gemerkt, dass es falsch war. Aber ist auch jetzt.
Kein Weltuntergang. Es geht dann trotzdem weiter. Doch, das hat die WM schon beeinflusst, dieses Thema. Nagelsmann stand von Anfang an dann irgendwo da im Feuer. Ja, er stand schon mit dem Rücken an der Wand. Ich sage dir, die Entschuldigung ... Aber nicht nur das, das war ja ... Klar, das hat dazu beigefallen, aber es war natürlich auch ...
Ich habe es ja vorhin schon gesagt, bei Julian, ich wollte es eigentlich nicht mehr sagen, aber es war ja auch schon davor, wo er hat ... Ja, aber er hat es angestoßen dadurch. Und die Entschuldigung, die er danach geschoben hat, die war ja auch keine richtige Entschuldigung. Das war ja auch so und so und so.
Das war nicht in Ordnung. Nee, und hat das Turnier mit Sicherheit auch beeinflusst für die Spieler. Da kann man ja nicht sagen, die Spieler schieben das zur Seite. Das bekommen die ja mit. Da musst du aber ganz klar als DFB dann auch zu dem Trainer stehen, zu 100 Prozent und in der Einheit. Aber mehr als Rudi da gemacht hat für Julian geht ja nicht. Berti Vogts 94 stand so auf der Kippe und hat sie richtig gekriegt. Auch von euch und Stefan Raab und hast du nicht gesehen. Vor dem Turnier. Und Franz Beckenbauer.
Und er ist da durch. Und es war kein gutes Turnier. Aber der DFB stand zu 100 Prozent hinter Berti Vogts. Was ist zwei Jahre später passiert? Wurde er Europameister. Also ich glaube, dass die Einheit dann nicht funktioniert hat, beim DFB zu sagen, wir stehen 100 Prozent weiterhin zu Julian Nagelsmann.
Sonst hätte man ja die Entscheidung nicht getroffen. Naja gut, da gab es ja diese... Also ich glaube, wenn das sportlich anders gelaufen wäre... Ja, sportlich lief es zu Berti Vogts 1994 auch nicht toll. Aber der DFB stand einheitlich hinter Berti Vogts weiterhin. Und dann wurden sie Europameister. Aber sowas ist ja eine Katastrophe für eine Mannschaft, die zum Turnier geht, startet, Eröffnungsspiel.
Und dann wirst du da so abgewatscht in der Öffentlichkeit von den beiden. Das hast du ja in dem Interview auch gesagt. Das ist ja nicht irgendwer. Also wenn das jetzt irgendwer sagt, dann... Nein, nein. Aber da steht ein Weltmeister und ein Welttrainer haben ja gerade in den Beitrag gehört. Das habe ich mitgekriegt. Aber das ist natürlich bei Trainerwechseln, das ist ja in der Liga so. Das beruhigt mich.
Bei der Liga so, aber auch vor allem bei Nationalmannschaften, nicht nur bei uns in Deutschland, in anderen Ländern auch. Das sieht man jetzt bei Deschamps und Zidane, der Nachfolger wird. So ist es natürlich auch oftmals beim DFB eine Frage der Top-Alternative. Wen hast du? Deshalb war das jetzt auch von Nöten, oder es war auch richtig so, dass jetzt Jürgen Klopp gekommen ist.
Genauso wie es damals richtig war, als Jürgen Langtsmann auf dem Markt war, wie jetzt Jürgen Klopp auf dem Markt war, dass du dann auch zugreifst. Weil es einfach dann Top-Trainer sind. Ähnlich wie bei Hansi Flick, das vergisst man ja auch immer. Hansi war ja dann auch, das ist halt immer dieses schlechte Turnier, dass dann dieser Rucksack, der auf den Schultern liegt. Das war ja damals in Katar, kann man sagen, unglücklich ausgeschieden, war ja wirklich so.
Aber ich habe es ja gemerkt, die ersten Monate schon mit Hansi, dass es doch ein großer Rucksack war, dass es doch eine große Belastung war. Vor allem, wenn die ersten Spiele da nicht so richtig funktionieren. Und jetzt sieht man ja auch bei Hansi, wie wunderbar der das macht in Barcelona. Das Gefühl wird jetzt schon fast schon wieder Meister. Wir sind schon nach ein paar Spielen.
Bei Julian wird das ja auch so sein. Der wird wieder einen Top-Klub bekommen, wird das in einem Vereinsfußball wunderbar machen. Und Jürgen Klub hat es ja auch schon bewiesen, dass er es kam. Wir sprechen gleich weiter über die Stürmerkrise, die es gibt beim DFB. Da gibt es aber einen, der wieder ganz gut trifft mit Niklas Vöckrug, der vielleicht wieder eine Alternative sein könnte. Außerdem sprechen wir über den HSV.
Da gibt es diese Hiobsbotschaft, Kreuzbandriss bei Remberg. Aber später Sieg nach der Verlängerung mit dem Trainer funktioniert es wieder bei den Hanseaten. Und das nach einer wirklich kurzen Unterbrechung, nicht mal anderthalb Minuten Hinweise von unserem Sportwettpartner. Und dann geht es gleich weiter im Doppelpass. Also dranbleiben.
Willkommen zurück im Doppelfass. Das ist immer so schön. In den kurzen Pausen, geht hier das Gespräch weiter. Benni Weber und Rudi Völler haben sich gerade unterhalten über die Schwierigkeit, gute U-Spieler auch zu integrieren in die Bundesliga-Managertagung. Ich habe darüber auch gesprochen. Warum tun wir uns da schwerer als andere Nationen?
In Spanien funktioniert das offensichtlich besser. Vielleicht haben die auch mehr Talente, aber die spielen auch häufiger in der Liga. Manche machen vielleicht aus der Not eine Tugend. Bei uns ist es auf jeden Fall so, wir müssen uns da an die Spanier halten, die sehr erfolgreich sind in den U-Mannschaften, auch in der A-Nationalmannschaft. Und wir Sportdirektoren sitzen da zusammen, 36 und alles halbe Jahr und reden darüber, was man machen könnte.
Aber wir setzen es nicht um. Und das ist halt unsere Verantwortung auch der Liga, unsere Sportdirektoren anzulagen. Aber was wäre deine Idee? Wie könnte man es umsetzen? Wir haben uns darüber gesprochen, man könnte den Kader verkleinern, dass dementsprechend dann aus dem NLZ die Spieler nachgeschoben werden. Man könnte, in anderen Ländern gibt es das, dass U23-Spieler in Einsatzzeiten bekommen müssen.
Wir haben ein gutes Vorbild mit Bayern München, die Spieler aus den eigenen Reihen auf die Bank bringen. Aktuell ist es so, jeder Verein hat eigene Regeln, die haben wir für uns auch. Das ist auch gut so, aber prinzipiell brauchen wir Rahmenbedingungen in Deutschland, damit auch der deutsche Fußball am Ende, ich traue mich nicht über den DFB zu sprechen, da sind hier Weltmeister etc.
Alle dabei, also im Himmels Willen, aber wir im Verein sind die Basis dafür, den jungen Spielern die Spielzeit zu geben auf höchstmöglichem Niveau. Und die Spanier machen es uns vor und wir hinken hinterher. Und solange ihr euch da in den Sportdirektorenkreis nicht einigt, wird sich nichts ändern. Wir haben jetzt auch jemanden noch mal sportliche Expertise dazubekommen, dass wir die Dinge jetzt nicht nur besprechen, sondern wirklich auch umsetzen.
Ehrlicherweise, O-Ton von mir, deswegen darf ich sagen, wenn wir jetzt im halben Jahr oder im Jahr wieder diskutieren und wieder warten, wie die Meinung sind, ist ein Drittel von uns Sportlektoren entlassen. Das ist ja die Wahrheit. Das muss man ja echt so sagen. Da fangen wir wieder an zu diskutieren. Wir müssen jetzt anfangen, wenn wir hier in dem Kreis noch erleben wollen, Das ist eine große Herausforderung. Wir werden auch wieder am Römer stehen.
Schön wäre es. Wir würden uns sehr freuen. Erst nächstes Jahr. Dafür brauchen wir Leute, die das Tor treffen. Wir brauchen gute Stürmer. Es gibt ein paar Junge. Aber es gibt einen, der sich in der Frühphase der Saison wieder in Erinnerung bringt. Nämlich Niklas Füllkrug, der bei Werder ordentlich trifft und spät den Punkt in Dortmund noch gesichert hat.
Niklas Vöckrug setzt den Schlusspunkt in einem wilden Spiel am Freitagabend. Gegen seinen Ex-Klub Dortmund. Ausgerechnet. Aber überraschend ist das nicht. Es ist Vöckrugs fünftes Tor im sechsten Pflichtspiel seit seiner Rückkehr. Das vierte nach einer Standardsituation. Er ist Lokführer bei uns, er zieht die ganzen anderen Jungs mit.
Was waren das für kuriose Schlussminuten in Dortmund? Der BVB geht in den Minuten 80 und 85 mit 2 zu 0 in Führung. Ludovic Reis sorgt in der 88. Minute für neue Werder-Hoffnung, die Niklas Vöckrug in der zweiten Minute der Nachspielzeit erfüllt. Vöckrug ist wieder da, wo er sich am wohlsten fühlt. In Bremen.
Viele haben ja auch dann irgendwo ein Fragezeichen an diese ganze Geschichte gepackt, weil sie gefragt haben, ob es überhaupt funktionieren kann. Und Niklas Vöckrug funktioniert bei uns. Die Skepsis-Vieler war nicht ganz unberechtigt. Vöckrug in den letzten Jahren viel von Verletzungen zurückgeworfen.
In der letzten Saison hatte er für West Ham und AC Mailand nur einmal getroffen. Die Rückholaktion hätte auch mehr Nostalgie als sportlichen Mehrwert liefern können. Doch Vöhlkrug ist mit seinen vier Treffern gemeinsam mit Frankfurts Younes Ibn Talib der beste deutsche Stürmer in der Bundesliga und in dieser Form natürlich auch wieder ein Kandidat für die Nationalmannschaft.
Wenn mein Land mich braucht, dann bin ich für mein Land da, sagt Vöhlkrug nach dem Spiel in Dortmund. Er stellt keine Forderung, könnte aber tatsächlich im deutschen Sturm eine Lücke füllen, die sich bei den bisherigen Länderspielen unter Klopp in der Offensive gezeigt hat. Ist Niklas Füllkrug doch die Lösung für den deutschen Sturm?
Rudi, du kennst Niklas gut. Er kommt in Form, er trifft. Also, ist er eine Lösung oder eine Ergänzung für die deutsche Fußballnationalmannschaft? Also, wenn er solche Tore erzielt, also köpfen kann er. Das ist schon mal Fakt, das würde man ja gut sehen. Ja, warum nicht? Jürgen Glaubt wird das verfolgen, die Nächsten.
Man muss natürlich immer wissen, wir reden jetzt von der Europameisterschaft in knapp zwei Jahren. Wenn er noch mal zwei Jahre älter. Aber auch in den Länderspielen bis dahin wollte er Tore schießen, oder? Ja, aber trotzdem, das ist schon wichtig. Am Ende ist die EM dann das Wichtige. Aber klar, wenn so die Quote weitergeht, und, das haben wir ja schon erlebt mit ihm, auch bei der Europameisterschaft, wenn du einen Stürmer hast, den du nochmal reinschmeißen kannst, der so eine Kopfballqualität hat, das ist auch im modernen Fußball, wie man so schön sagt, das hat sich ja vieles verändert, aber das ist immer noch enorm wichtig.
Aber es geht ja auch für viele andere auch. Also nicht nur für Fülle, sondern der eine oder andere, der vielleicht auch jetzt nicht nominiert worden ist, gute Leistungen der Bundesliga helfen. Als Joker ein unfassbarer Kicker. Ich glaube auch so von seiner Art her, ich glaube nicht nur für jede Medienabteilung, auch für uns, ist das natürlich ein Segen. Und er ist schon auch ein Fuchs.
Angesprochen auf Nationalmannschaft sagt er immer, ich möchte mich damit gar nicht beschäftigen. Ich rede da nicht so gerne drüber. Hat dann aber auch nach diesem Dortmund-Spiel so ein bisschen ganz geheim, so ganz still und heimlich aber auch Werbung für sich gemacht. Hat dann gesagt, ich stehe bereit.
Und dann hat er noch aufgezählt, was er jetzt richtig gut kann, weil eigentlich denkt man ja, Niklas Füllkug passt nicht so ganz in das System von Klopp, gerade gegen Pressing, gerade 90 Minuten marschieren und sagt dann aber auch bei der nächsten Frage, was wie, gegen Augsburg ist er nonstop marschiert, ist über 11,5 Kilometer gelaufen.
Also wirft da schon so still und heimlich Argumente für sich rein und ja, bei den aktuellen Stürmen in der Nationalmannschaft haben wir gesehen, dass wir so einen echt richtig gut gebrauchen könnten. Also das hilft natürlich auch nicht. Ich glaube schon, das tut ja immer gut, wenn du unumstritten bist.
In so einer Position auch im Klub. Deshalb ist er auch wieder zu Werder Bremen zurückgegangen. Das war in England nicht, das war in Italien nicht. Das ist er jetzt wieder. Auch so ein Spiel wie jetzt. Er hat ja vorher auch viel gearbeitet, viel getan, viel gemacht. Aber klar, wenn du dann vorher beim ACM Eiland bist oder in England bei West Ham, dann wirst du vielleicht noch eine Stunde ausgewechselt.
Dann kommst du gar nicht in diese Situation, kurz vor Schluss dann noch einen Kopfball zu erzielen. Also er bleibt dann auf dem Platz und hat dann noch die Chance, weil auch der Tune das auch gut macht, der weiß, die eine Aktion, die eine Freistoßflanke, der Eckball, der kommt dann noch und dann kann er vielleicht reinkommen.
Aber wir brauchen Leute, die das Tor treffen in der deutschen Fußballnationalmannschaft. Katharina. Absolut. Bevor ich allerdings da auf eine richtig schöne Grafik zu sprechen komme, haben wir noch an der Stelle schnell den Hinweis für Dopa on Tour. Denn ab dem 17. November geht es wieder los. Wir sind ja mittendrin im Herbst schon. 30 Städte haben wir da für Sie im Angebot.
Da können Sie sich gerne online mal durchklicken, wo wir überall zugegen sind. Das heißt, wir Thomas Helmer, Mario Basler und weitere sehr spannende Gäste gerne einmal bei sport1.de da ein bisschen reinschauen. Und jetzt kommen wir eben genau zu dieser Torjäger-Thematik. Nach der letzten Abstellungsperiode hat nämlich Wumms, also unsere Kollegen von Wumms, das so nochmal zusammengefasst. Das ist die Torjäger-Liste.
Harry Kane führt diese erstmal an mit sechs Treffern. Dann haben wir Michael Ulyse mit vier. Lamin Jamal mit vier. Deutschland wird dort einfach komplett zusammengefasst, die gesamte Nation. Also da wird kein Torjäger genannt, denn es waren eben nur drei Treffer. Und wir haben es gerade von Manni nochmal gehört. Wir brauchen dringend da vorne nochmal ein bisschen mehr Wumms, wenn man so möchte.
Hier nochmal Woltemade, Abnur Talib und Burkhard aufgelistet als die klassischen Neuner dort vorne. Aber ja, ich glaube, die Frage können wir vielleicht so ein bisschen an Rudi Völler noch mal weitergeben, woran es denn dort vorne eigentlich hakt. Unter anderem natürlich daran, dass sich Kai Havertz früh verletzt hat und dann abreisen musste.
Aber trotzdem, es ist ja, glaube ich, auch wenn man es ganz nüchtern betrachtet, keine Position, wo wir momentan durchgängig Weltklasse haben, zweifach, dreifach besetzt in der Sturmspitze. Ja, ich habe es ja vorhin schon erklärt, es ist auch nicht so einfach immer jetzt zu sagen, jetzt bilden wir einen aus.
Aber ich finde es schon mal ein bisschen optimistischer, auch jetzt, die dabei waren. Die haben das wirklich nicht, weil ich jetzt mal verteidige, aber die haben es wirklich gut gemacht. Guckert hatte das Pech mit dem nicht gegebenen Tor. Das war ja ein wunderbares, Tor, der sie erzielt hat in Griechenland. Das hätte natürlich auch geholfen.
Ja, wir müssen einfach ein bisschen geduldig sein. Das ist das ganze Geheimnis. Sag mal, wie hat euch eigentlich, wenn ich dich mal fragen darf, diese XXL-Pause gefallen? Das waren jetzt fast drei Wochen ohne Bundesliga-Fußball, vier Länderspiele. Ich glaube, das war eine gute Gelegenheit für ein neues Trainerteam, die Spieler kennen zu lernen.
Man kann nicht erwarten, dass alles sofort funktioniert. Aber man kriegt ein Gefühl für die Spieler, was man so nicht bekommt. Und deswegen glaube ich, ich glaube, das war eine sehr gute Gelegenheit für ein neues Trainerteam, die Spieler kennenzulernen. Deswegen kann man nicht erwarten, dass alles sofort funktioniert.
Aber man kriegt ein Gefühl für die Spieler, was man so vielleicht nicht bekommt. Und deswegen glaube ich schon, dass das wahrscheinlich intern gesehen gelungen war. Man hat ein Bild zu allen Spielern. Es ist was Neues auf jeden Fall. Ich glaube, nächstes Jahr ist es eventuell ähnlich geplant, was ich so gehört habe.
Ja, also ich habe das nicht kritisch gesehen. Für uns war es so, wir konnten ein super Testspiel machen und haben unseren Rhythmus insofern behalten und konnten mal durchatmen. Aber wie gesagt, für ein neues Trainerteam, für ein neues Konstrukt war es sehr, sehr gut, um sich zeigen zu können. Wir haben aber in Griechenland, haben wir uns gesehen, haben auch darüber gesprochen.
Das war auch ein Spiel zu lang, oder? Im Nachhinein sowieso. Damals haben wir schon erst ein, zwei Spiele gehabt. Ich habe auch mit Jürgen Klopp noch lange telefoniert, wegen diesen vier Spielen, der das auch so sieht. Es war ja so, wir hatten im September zwei Spiele, Oktober zwei Spiele, November zwei Spiele. Das war bisher.
In vielen Jahrzehnten. Und schon war das, es waren natürlich viele auch ein Bronner im Auge. Auch vielen Vereinstrenner oder Vereinen, das ein bisschen zu verkürzen, nur auf zwei Abstellungen, was ja jetzt passiert ist. Aber diese Lösung ist natürlich nicht gut. Also vier jetzt und dann im November dann nochmal zwei, das ist dann wieder okay.
Aber jetzt die vier haben schwippt, das ist einfach nicht gut gewesen. Wir haben es gut geregelt. Der Schürgen Klopp und sein Trainerteam, das es natürlich auf zwei Kader reduziert hat. Dann geht das. Auch für die Vereine war das natürlich okay. Aber viele Länder können das gar nicht. Die müssen permanent durchspielen.
Und dann ist natürlich auch die Verletzungsgefahr enorm. Jetzt kann man ja auch sagen, jetzt ist Nations League. Da kann man zur Not noch, aber dann, wenn Quali ist. Im nächsten Jahr wird es ja auch problematisch, auch für uns. Auch da habe ich mit Jürgen schon drüber gesprochen. Dann haben wir wahrscheinlich vier Quali-Spieler.
Stück, dann im September, Oktober, ja, da kannst du nicht mehr rotieren. Na, jetzt, Nächsten ist es ein bisschen anders, na, dann ist es auch, klar will man gewinnen, aber ist auch nicht so tragisch, wenn mal ein, zwei Spiele dann nicht funktionieren, aber wenn dann die Qualifikation anschließt, du willst ja beim Turnier dabei sein, ja, da musst du natürlich permanent fast immer die gleichen Spiele aufstellen und das, deshalb, ich hoffe, oder wir hoffen alle, sicherlich auch die Vereine, das habe ich ja schon gemerkt jetzt aus vielen Kommentaren, das, obwohl ich es ja im Moment schon feststeht, dass es so sein wird, dass die FIFA oder beziehungsweise UEFA das nochmal überdenkt.
Und das vielleicht wieder ändert. Weil das kann es nicht sein. Dann lieber 3 und 3 oder wieder zurückkommen zur alten Regelung. Okay, also wir werden das verfolgen, ob da noch eine Änderung kommt. Auf jeden Fall Rudi Völlers Fazit eher nicht so gelungen. Wir sprechen gleich über den HSV. Da hat Merlin Polzin ja den Vertrag spät verlängert und seitdem funktioniert es.
Wenn auch spät gestern und jetzt kommt nochmal der Dot rein. König Solutions, der Partner für SAP-Transformationsprojekte, bringt 50.000 Euro, die Sie gewinnen können, Katharina und der Dot. Und du, ihr seid ein Traum-Duo, würde ich sagen. Ja, oder? Ich bin nicht ganz so groß, aber ich nehme gerne die 50.000 Euro nochmal für Sie entgegen.
Wir sprechen über den HSV, Stefan Seidpolzin. Verlängert hat er zweimal gewonnen, jetzt spät. Wir wollen uns das Tor von Murheim mal anschauen. 90. plus 4. Und dann ist der Volkspark ja explodiert. Also fast, ne? Der Volkspark? Ach so, es war in Hoffenheim, du hast recht. Aber in Hamburg werden Sie sich trotzdem auch gefreut haben.
Das ist kurz vor halb zwei. War, glaube ich, auch 15.000 Hamburg. Enorm wichtig. Ich meine, der Start war nicht gut. Die ersten drei Spiele, dann das Spiel gegen Köln zu Hause gewonnen vor der langen Pause und jetzt natürlich das Spiel nochmal gedreht. Er nimmt ein volles Risiko. Ich glaube, das wäre auch der letzte Schuss gewesen.
Das wusste er vielleicht auch. Legt das 2-2 noch auf, macht hier das 3-2 enorm wichtig für den HSV. Ganz wichtige drei Punkte. Für Hoffenheim natürlich ein Katastrophenstart. Das muss man dazu aussagen. Aber für HSV als Hamburger tut das auch gut. Auch wenn es in Hoffenheim passiert ist, wie ich fälschlicherweise gerade in dem Moment nicht auf der Uhr hatte.
Ja, Paul Zinn, du hast mir vorhin zugerufen, manchmal muss man sich noch vor Augen führen, wie jung der eigentlich noch ist. Total, ich finde, der macht das so gut, auch rhetorisch und in jeder Pressekonferenz und nach dem Spiel total sachlich. Und trotzdem verkörpert er natürlich den HSV, weil er da auch schon lange ist, aber auch einfach so diese Lust am Fußball. Also dem kauft man das wirklich ab und macht das sensationell, finde ich.
Ja, wir gucken mal auf das erste Tor des HSV. Das war Paulsen in der 12. Minute. Muss er natürlich dann auch einfach nur noch gut reagieren. HSV also in Führung in Hoffenheim 0 zu 1. Alfred, der Saisonstart war erst schwierig. Jetzt scheinen Sie ein bisschen in Spur zu kommen. Was hast du für einen Eindruck vom HSV?
Also ich hatte ja gedacht, dass es schwierig wird die ganze Saison. Ich bin auch noch nicht sicher, dass das jetzt leicht wird. Zumal jetzt ja die Verletzung sicherlich wehtut. Von Remberg, ja. Letztes Jahr sind sie ja auch wirklich katastrophal gestartet. Ich habe das Spiel damals gegen, Heimspiel gegen Pauli gesehen, was sie verloren haben.
Da habe ich gedacht, die gewinnen nicht ein einziges Spiel in der Saison. Und haben sich dann aber doch gut gefangen. Und ich glaube, dass die Mannschaft aber stabil genug ist und gibt ja recht, der Trainer gut genug, damit der Klassenerhalt wirklich kein Problem wird. Und sie haben einen Pfund. Und das ist wirklich das Publikum.
Nicht nur zu Hause in Hamburg. Wir hatten jetzt auch Fans mit. Immer. Bei jedem Auswärtsspiel. Und das ist ein Pfund. Das ist wirklich auch für die Schalker enorm wichtig, um eventuell die Klasse zu halten. Wir gucken mal auf das 1 zu 1. Das ist ein Eigentum von Bornau. 45. plus 6. Kopfball Lemperle. Und wir zeigen es deswegen, Stefan, weil du sagst, Das heißt, er hätte da eigentlich Lemperley schon gar nicht mehr auf dem Feld stehen dürfen, aus deiner Sicht? Genau.
In meinen Augen ja. Also in die Aktion wäre er gar nicht mehr gekommen, weil er eigentlich in meinen Augen hätte vorher rot kriegen müssen bei dem 1-1, was aberkannt wurde. Jetzt gucken wir mal rein. Genau, das ist die Szene, die er dann auch mit vorlegt. So, jetzt fällt das Tor. Und gleich kommt der Videoassistent, unser aller Freund, greift da ein, er sieht das, schaut es sich an.
Und dieser Tritt mit dem rechten Fuß, da hättest du gesagt, es gab dann keine Strafe von Hamburg. Ich habe das Spiel gestern geguckt und was mich irritiert hat, er hat alles richtig gemacht. Er schaut es sich an, sieht die Situation, nimmt das Tor zurück aufgrund des Fouls. Was für mich aber nicht verständlich ist, ist, dass er dieses Foul nicht bestraft.
Also keine individuelle Strafe für Lempere. Ja klar, also das ist für mich ein Foul, weil der Ball geht für Lempere in seine Spielrichtung, wo er eigentlich abdreht, er geht aber ganz bewusst. Und das sieht man jetzt noch mal, glaube ich, in der Zeitlupe. Aber glaubst du, dass das Rot nicht zu hart ist? Er tritt doch voll auf den Knöchel.
Wenn er richtig mit vollem Gewicht draufgeht, ist der Knöchel durch. Aber es war nicht so, die Intensität war jetzt nicht so wie, also so mit gestrecktem Fischbein, da habe ich auch ein Problem mit. Bei solchen Dingern finde ich, weil es eben gewollt ist, ist ja nicht unglücklich, ist ja definitiv nicht unglücklich. Da würde ich differenzieren.
Schönes Thema, kurz vor Sendeschluss. Glück gehabt in dem Fall Lemperle, kein Glück hatte Remberg. Katharina, du bist noch mal dran. Zum Glück hat HSV das Spiel gewonnen. Ja, sonst hätten wir noch anders über die Szene geredet. Katharina, trotzdem. Genau, also wir haben eingangs der Sendung ja die Meldung reinbekommen vom HSV, dass sich die schlimmsten Befürchtungen bestätigt haben.
Also falls Sie zwischendurch jetzt erst dazu gestoßen sind, es ist wirklich ein Kreuzbandriss geworden bei Nikolai Remberg, dem Kapitän des HSV, der zur laufenden Saison ja auch erst zum Spielführer ernannt wurde, von Merlin Polzin, der auch nochmal hier folgendermaßen zitiert wurde. Es ist ein bitterer Moment für ihn persönlich und für uns als Mannschaft, weil er genau der Spieler ist, der verkörpert, was den neuen HSV ausmachen soll.
So also das Zitat auf der Website des HSV und unter unserem Instagram-Post, beziehungsweise dem des HSV in diesem Fall auch. Da sammeln sich natürlich die Genesungswünsche einerseits von der TSG Hoffenheim, Also das ist wirklich ein fairer Move. Sie schreiben gute Besserung. Dann auch alte Weggefährten, Freunde, Louis Holtby beispielsweise.
Weiter unten geht es auch noch weiter mit weiteren. Also Sie sehen, dass hier wirklich einige, die da Anteil nehmen und die alle sagen, das ist wirklich scheiße gelaufen auf gut Deutsch und wir wünschen dir alles Gute. Also auch gute Besserung von Sport1 natürlich. Wir drücken die Daumen, dass die Reha gut verläuft.
Mehrere Monate wird hier erstmal gesagt, wir alle wissen, Kreuzbandrisse, das dauert eine Weile. Das ist ein sehr guter Mann, das ist ein sehr guter Mann. Das ist immer bitter, für den Einzelnen, aber natürlich auch für die Mannschaft. Wir machen noch mal ganz kurz einen Exklusivspot, 15 Sekunden, und dann sind wir zurück beim Doppelpass, sprechen gleich weiter über den HSV und wollen natürlich auch noch unsere Frage der Woche auflösen. Also bis gleich.
Punktlandung. Katharina hat gerade Platz genommen bei uns in der Runde. Dieser Kreuzbandriss, was für Auswirkungen wird er haben für die Performance des HSV, deiner Meinung nach? Es ist schon ein extrem wichtiger Spieler. Extrem wichtiger Spieler, ist zum Führungsspieler wirklich gereift, Kapitän geworden. Also das spricht ja auch dafür, spielt eine zentrale Rolle im Mittelfeld.
Dass er jetzt ausfällt, das tut ganz HSV-Weg, muss aber jetzt im Umkehrschluss auf jeden Fall zusammenschweißen. All das, was wir jetzt machen, machen wir für ihn, solange er verletzt ist oder in der Reha dann auch, bis er zurückkommt. Echt bitter. Und man hat schon auch gemerkt, nach der Verletzung, als er dann raus musste, hat der HSV auch so von der Mentalität auch schon so genau weitergespielt.
Also ich glaube, das macht schon Hoffnung. Ansonsten ist es ein Spieler, der Gefühl von der Mentalität genauso tickt wie sein Trainer an der Seitenlinie. Also unfassbar wichtig. Aber das kann, glaube ich, den Hamburgern schon Hoffnung machen, dass es davon mehr Spieler gibt als nicht. Also wir drücken die Daumen, dass OP und dann Reha gut laufen und dass er möglichst schnell wieder dabei ist. Katharina, du hast Spenden gesammelt.
Ja, ich genauso wie ihr auch. Also legt los. Ihr habt ja auch ein paar Spenden hier gesammelt am Tisch. Aber es ist ein bisschen was reingekommen von unseren Zuschauern. Wir bedanken uns bei dem Münchner Gsindl, dem Bayern-Fanclub. Danke schön. Sarah, Korbinian, Felix und Kaiser haben gespendet. Außerdem Andreas aus Bayreuth. Igels Golfers, Dribbeldebach hat gespendet.
Aus der Silvio, Mondello, Simone und Lukas Reich, Redl, Malerei vom Bodensee aus der Schweiz, RSV, Unterschleichach, VfR, Hermannsberg, Breitbrunn, außerdem die Spielvereinigung Wellheim-Kohnstein und der erste Fanclub von Benni aus der Hegewiese. Der Onkel ist mit dabei, habe ich gehört. Also der hat auch noch mal gespendet. Vielen Dank dafür.
620 Euro sind da zusammengekommen. Also vielen Dank an der Stelle. Und genau die Frage der Woche, die wollen wir natürlich auch noch auflösen. Die lautete heute, bleibt Manuel Neuer für die großen Bayern-Ziele der richtige Keeper? Das ist online relativ deutlich ausgefallen in Richtung Nein. Urbig wird ihm den Rang ablaufen. 80 Prozent gehen nämlich in diese Richtung.
Nur 20 Prozent sagen Ja, Können und Erfahrung sprechen für sich bei Manuel Neuer. Also ich bin gespannt, ob es ebenfalls so eindeutig Amdo Parfon klang. Neuer ist nicht mehr der Mann, mit dem Bayern die großen Ziele erreichen kann. Er hat seinen Zenit weit überschüttet. Neuers Zeit ist vorbei. Ich würde da jetzt nicht so ein Fass aufmachen, weil Manuel Neuer da mal einen Fehler gemacht hat. Viele andere Torleute machen auch Fehler.
Das steht dann nicht so im Mittelpunkt. Also er wird weiterhin eine gute Saison spielen. Die Zeit für Neuer ist abgelaufen. Unumstritten die Nummer 1 gewesen. Er macht zu viele Fehler. Manuel Neuer, bei allem Respekt, hätte vor der Saison zurücktreten sollen. Er ist in einem guten Alter jetzt eine andere Rolle, bei einem Verein oder beim DFB einzunehmen.
Neuer hätte schon früher aufhören müssen. Er hat immer wieder mal Fehler gemacht, hat auch zwar gut gehalten, aber seine Zeit ist vorbei. Manuel Neuer hat den richtigen Zeitpunkt verpasst aufzuhören. Und für Bayern wird es schwierig, ihm das zu sagen. Mich überraschen die 80 %. Wie ist das bei dir? 80, schon viel, würde ich sagen. Ich kenne den Fahrplan der Bayern mit Manuel Neuer.
Das wird bis zum Saisonende so bleiben. Obik wird mehr Spielzeiten bekommen als im letzten Jahr. Dann wird der Wechsel vollzogen. Wer spielt denn dann, wenn die Bayern im Halbfinale gegen Real oder Paris sind in der Champions League. Das ist Neuer Viert, spielt Manuel Neuer. Okay, schauen wir mal. Aber dass es immer schwierig ist, aufzuhören, den Moment zu erkennen, kriegen wir ja gerade auch ein bisschen in Portugal mit, Ruti.
Das ist. Eine große Freude, dich hier in der Runde begrüßen zu dürfen und Benni ebenso, gerne wiederkommen, hat sehr viel Spaß gemacht, euch allen Dankeschön für den heutigen Tag. Stefan und wir freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Sendungen, wird immer wieder gefragt, habt ihr eigentlich Beef, der Stefan?
Und wir sagen, nein, zwischen uns passt kein Blatt. Aber wenn man sich mag, darf man auch zueinander frech sein. So, komm, wir stoßen mal an.