
DERMOBILIST E-Mobilität und Elektroauto ohne Mythen· Staffel 2026· Folge 30
German Reichweitenangst: Wie aus Spott ein Umdenken wurde (#030)
Donnerstag, 3. September 2026 · 1 h 12
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Shownotes
Wolfgang Paul hat ein Buch über Dieter geschrieben, den Mann, der nie elektrisch fahren wollte und dann einen Ersatzwagen bekam. Im Gespräch mit Volker Fröse wird daraus eine Bestandsaufnahme: Chinas früher Technologiefokus, Zellchemie als Schlüssel, E-Fuels als Rechnung, die nicht aufgeht, und ein Automarkt, in dem das Auto zum Wohnzimmer wird. Sarkastisch, sachlich und mit vielen konkreten Beispielen.
Key Takeaways
- Die Buchidee: Ein Diesel geht in die Werkstatt, der Ersatzwagen ist elektrisch, und Dieters Weltbild beginnt zu wackeln.
- China schrieb keinen Plan der Technologieoffenheit, sondern einen Technologiefokus, sagt Wolfgang Paul.
- Verbrennungsprozesse setzen Schadstoffe frei, deshalb greift der Begriff Klimaneutralität bei E-Fuels zu kurz.
- Deutsche Hersteller gaben in China alles weiter, nur den Motor nicht. Genau den brauchte es dann nicht mehr.
- In Hongkong sind die Wohnungen klein, deshalb wird das Auto zum Wohnzimmer, mit Massagesitzen, Karaoke und Bildschirmen.
Weitere Themen
- Tesla fahren und die Moraldebatte um Elon Musk, inklusive Blick auf Lieferketten und Kobalt.
- Warum die Spaltmasse wichtiger genommen wurde als das Gesamtprodukt.
- Erste eigene Elektroautos, Preise, Gebrauchtkauf und der Hundemodus im Alltag.
- Kai Ebel, Stern TV und ein Ladeversuch im Regen ohne Vorbereitung.
- Subventionen in die Fossilindustrie, Nostalgiewerbung und Investoren, die auf beiden Feldern spielen.
- Die Wertschöpfung wandert, weil der mechanische Teil ausläuft und Software zur neuen Sprache wird.
- Tankstellen werden verkauft, Ladeparks und kleine Supermärkte übernehmen.
Zu Gast: Wolfgang Paul, Co-Autor „German Reichweitenangst" (mit Stefan Schwunk). Er fährt seit 2018 elektrisch und hat als Divisionsmanager eines Automobilzulieferers viele Jahre China erlebt.
linkedin.com/in/wolfgang-paul-08485b207
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Elektromobilität, China Automarkt, Zellchemie, E-Fuels, Ladeinfrastruktur, German Reichweitenangst
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Vom Aldi, Liede, Edeka, jeder große Parkplatz wird das aufbauen und wird eine Ladeinfrastruktur bieten. Wir haben 65 Milliarden, 7 Billionen in Dollar jetzt gerechnet, weltweit in die Fossilindustrie, die wird da reingepumpt, in die fossilen. Diese moralinsaure Gesellschaft, die sich dann erhebt zum Richter und sagt: Nee, also das an der Stelle, da darfst du nicht einen Tesla fahren.
Herzlich willkommen bei der Mobilist, dem Podcast für E-Mobility und Themen rund um die Mobilität von morgen. Mein Name ist Volker und ich begleite dich durch diese Folge. Lass uns loslegen. Die Folge heute könnte hier und da mal ein bisschen sarkastisch werden. Und wir haben ja gerade eben in der Vorbesprechung festgestellt, dass wir beide so ein bisschen sarkastisch drauf sein können.
Deswegen warne ich euch vor. Und es geht heute um die German Reichweitenangst. Also nicht nur. Es geht auch um den Wolfgang, der nämlich das zugehörige Buch geschrieben hat. Und vorhin hatte ich mich gerade gefragt, wie bist du auf mich gekommen? Ich sagte, ja klar, wegen deinem Buch. Und auf LinkedIn, wo er Werbung macht für das Buch.
Und dann habe ich mir damals gesagt, komm, den lade ich ein, mit dem möchte ich mich unterhalten, das wird sicher lustig. Und ich glaube, nach dem ein paar Minuten Vorbesprechen wird das lustig. Hallo Wolfgang, stell dich mal vor. Hallo Volker.
Das hoffen wir mal, ne? Wir werden sehen, wo das endet. Ja, die Erwartungshalten ist hoch jetzt. Ich halte die Horfane dann immer hoch und dann muss das Publikum im Hintergrund klatschen. Ja, John Reichweitenangst. Ja, das im Vorfeld fand ich sehr nett, wie wir gerade das eröffnet hatten, wie wir das geschrieben haben.
Das habe ich ja mit dem Co-Autor der Stefan Schwung, sehr geschätzter Mensch, geschrieben. Und der ist Ingenieur bei VW, Ellie Lilly, und kümmern wir zu um die Ladeson. Und der hat seinen Input natürlich dann technisch reingegeben in das Buch. Und ich konnte eben diese Spur von Humor reinbringen, weil ich immer ein Humorbuch geschrieben hatte.
Und das hat er wohl gesehen, bevor wir zusammenkamen. Und wie wir zusammenkamen, sagte, das muss genauso laufen wie in dem Buch, was du da mal rausgebracht hast, so ein bisschen, dass wir die Glocke drüber legen und nicht nur den Zeigefinger heben und sagen, Elektromobilität ist so schön, so wunderbar.
Sondern das muss irgendwie dem Protagonisten, wie wir alle durchgelaufen sind, mit diesen Schmerzen, man stellt sich dann in diesen ganzen Fragen, wieso konntest du nur sowas tun? Das ist ja komplett unverständlich für die Menschheit und für die Freunde um mich herum, muss man ehrlich sagen, war das, das ging schon fast ein bisschen unerträglich.
Wie kann man sowas kaufen? Wie kann man sowas fahren? Was soll so ein Elektroantrieb? Natürlich hatte keiner die Ahnung davon, niemand ist gefahren. Ich habe ein paar Leute fahren lassen, die dann ganz überrascht waren, dass ich ein ganz normales Fahrzeug habe, nur mit einem anderen Antrieb drin. Also war schon sehr lustig der Beginn.
Und in der Story haben wir genau das verankert, dass wir dem sogenannten, das war echt witzig, ich hatte den Protagonisten, ohne dass ich es wusste, Klaus Dieter Pascal genannt. Und der Stefan, der ja schon einer der Early-Adopter war, in der Elektromobilität sagt, wusstest du da nicht, Klaus Dieter, das ist doch ja diese Dieter, das kennt doch jeder.
Ich kannte das gar nicht so. Also kann man es sehen, in dieser Welt habe ich noch gar nicht so tief gelebt. Und ich habe das eher intuitiv geschrieben, die Namen, suche ich mir ja intuitiv aus. Und den haben wir durch die Leidensgeschichte einfach mal durchgejagt.
Jetzt gibt es ja sicher noch ein paar Leute, die das Buch vielleicht noch nicht gelesen haben. Also haben wir über mich, ich gehöre dazu, ich habe mich aber schon geoutet. Ich habe es aber schon bestellt. Das habe ich vor unserem Gespräch gerade noch gemacht, damit ich immerhin das sagen kann. Und sag doch mal kurz, um was geht es genau in dem Buch?
So machen wir so einen kurzen Abriss. So ein, wie nennt man das so, der Klappentext oder den Buchdeckeltext.
Der Klappentext, genau, man könnte so wirklich sagen, ich habe es schon angerissen, der Protagonist ist ja, eigentlich nehmen wir uns ja selber mit auf die Chip ein bisschen, weil wir ja genauso durchlaufen. Wir haben einen Diesel gehabt, man gibt ihn zur Werkstatt, so ist unser Protagonist zu dem Wagen gekommen, der Werkstattmeister sagte, ich habe geguckt, wir haben nur noch einen Elektrowagen.
Der kennt diese ganzen, ich sag mal, den Chorus von seinen Freunden ja genauso und sagt, bitte, in diesem Leben darfst du wirklich eins nie tun, du darfst kein Elektrofahrzeug fahren. Oder steige nie um. Jetzt kriegt er ein Elektrofahrzeug und in seinem Kopf geht das natürlich das ganze Szenarium, okay, ich habe zwar einen Leihwagen, aber wie verkaufe ich das, wenn mich jemand sieht?
Man schämt sich ja förmlich davor. In den damaligen Jahren war das ja fast schon so gewesen, dass man eine Rechtfertig haben musste. Wie kann das sein, dass du Elektrofahrzeug fährst? Also er kriegt von der Werkzeug, den Meister, kriegt er den Ersatzwagen ein Elektrofahrzeug und er lebt so Stück für Stück ganz langsam, was das bedeutet, dass das doch eine Bedeutung auch für ihn hat.
Dieses schnelle, lautlose Fahren, guckt den Rückspiegel und alle sind weg beim Beschleunigen an der Ampe, so wie wir das eben jetzt heute mit aller Natürlichkeit kennen. Das macht er dann mit und Stück für Stück denkt er, wo sind denn die Vorbehalte? Die brücken so langsam. Das bröckelt so von Geschichte zu Geschichte irgendwann weg und am Ende bleibt natürlich ein ganz logischer Schluss, der ihm rational im Prinzip auch noch bleibt und sagt, wogegen habe ich mich die ganze Zeit gestemmt?
Das ist doch alles super und alles toll. Und der kommt natürlich dann genau zu dem Schluss. Mein nächstes Fahrzeug könnte auch ein Elektrofahrzeug werden.
So wie es relativ vielen geht, wenn sie es denn einfach mal erfahren haben. Und ich glaube, da dieses Erfahren, das ist so das doppeldeutige Wort dabei. Ist das, du hast vorhin gesagt, in der Vorbesprechung, du bist seit 2018 elektrisch unterwegs.
Korrekt.
Und mittlerweile mit dem Facelift, willst du das sagen? Man muss sich ja auch momentan fast immer noch schämen für unsere Marke.
Nee, sehe ich nicht so. Also alles, was ich in meinem Leben gemacht habe, da stand ich auch zu. Und hier schäme ich mich gar nicht zu sagen, dass ich ein Auto fahre von einer Marke. Wenn man diesen Schritt geht, da war ich mal der Meinung, ich kenne diese Diskussion ja Elon Musk, also ich fahre Tesla, Motto 3 in Facelift.
Und da muss man auch eine Diskussion, die habe ich schon mit einem Freund geführt und sagt, ja, wie kannst du nur? Guck die politische Gesinnung und sage, Moment mal, wenn du das fast aufmachst, dann müssen wir die Lieferketten deutscher Hersteller nehmen, wo sie ihr Kobalt bezogen haben, nicht verwechseln mit Kobold, der Kundenpolitikerin an Alena Baerbock.
Da muss man schon aufpassen, dass man nicht in der Batterie mal dran hört und so, wo sind die ganzen Kobolte geblieben. Arbeitsverweigerung oder wann. Also dieser Unsinn, der sich dann erzeugt von Cobalt auf Kobold. Aber jetzt zurück zum Kobalt. Wir wussten doch alle, dass das immer eine schwierige Sache war, dass das nicht rechtmäßig war, was dann in Minen mit Menschen passiert, die nach Kuba da graben müssen.
Und die Bedingungen, die sind äußerst schwierig gewesen. Das war aber noch vor dem Elektroauto. Aber dass sich Moral dann immer dann erhebt, wenn irgendwas unliebsam ist, das finde ich ein bisschen eigenartig. Diese moralinsaure Gesellschaft, die sich dann erhebt zum Richter und sagt, nee, also das an der Stelle, da darfst du nicht ein Tesla-Farmen, nur weil was hat er gemacht, er hat den Arm gehoben.
Da war eine Geste, die war jetzt bestimmt nicht, dass er die hätte vertreten müssen. Mir ist das auch im Prinzip egal, was der da macht. Der ist ein genialer Typ. Der hat seine Aussetzer schon, das sieht man, aber er bleibt genial unterm Strich. Und wenn man guckt auf die Person Mass, die bleibt einfach beeindruckend.
Der geht in verschiedene Richtungen. Der ist in Vorwärtsbewegung, all das, was wir hier in Deutschland nicht mehr so sehen, was hier fehlt, wo man das Risiko eingeht, das Risiko bewertet, ganz schnell sagt, er ging ja damals mit einem Eigenkapital in ein Risiko rein mit Tesla. Das haben auch viele vergessen.
Und wenn man sowas macht, dann darf er auch einige, sich vielleicht auch einige Eskapaden leisten. Was der politisch macht, das trenne ich vom Auto, wie gesagt, sonst müsste man diese Politik auch auf die komplette deutschen Hersteller, die auch nicht As rein agiert haben, in ihren Lieferketten, wie sie mit Menschen umgehen, wie die Bedingungen sind.
Wenn wer das Thema aufmacht, der wird bestimmt nicht um hinkommen, klar zu gucken und sagt, oh, da ist einiges, das ist vielleicht noch schlimmer, als was der Master an politischen Eskapaden da gemacht hat.
Ja, und da kommen wir dann so ganz witzigen Sachen auch. Ich meine, wer hat schon mal, wer hat noch nie bei Amazon bestellt? Wer hat sich noch nicht überlegt, mal bei Temo zu bestellen? Da kommen ganz viele Sachen um die Ecke. Also ich glaube, wenn wir das machen, dann müssen wir wirklich zu Fuß in den handgestricten Biolatschen in den Bioladen laufen und dort dann aber auch schon ganz gut aufpassen, mit was der Kühlschrank betrieben wird.
Und ich meine, das hört ja dann irgendwann gar nicht mehr auf. Und ich habe irgendwo mal gesagt, ich glaube auch in dem Podcast, weil ich weiß schon gar nicht mehr, Genie und Wahnsinn gehören ja liegen ja relativ nah zusammen. Und ich meine, ja, der ist halt durchgeknallt, aber das in alle Richtungen.
Ja, aber wir haben doch immer, wir waren doch eine Leistungsgesellschaft, wir haben doch immer Daten gemessen an dem Output, wenn wir jetzt mal so ein bisschen ins Englische reingehen, der Output, also der hat dann eine leisten, eine Abgabe gehabt, ne, Mass. So sehe ich das immer. Er stellt ein Auto in 2012 auf die Beine.
Was machen Deutsche, die gucken nach und gehen dann rum in das Auto mit der Chip-Lehre und sagen, nee, die Spaltmasse. Man guckt also nicht auf das Gesamtprodukt und sagt, Moment mal, was hat der denn überhaupt da gebaut? Der macht Haube auf, vorne kein Motor zu sehen, Front. Diese Front, Trunk, diese Kombination aus diesen beiden Wörtern, finde ich auch mehr oder weniger geschickt gemacht.
Vorne hast du jetzt einen Zusatzkofferum. Bei dem Platz, da ist kein Motor mehr drin. Der Motor sitzt an einer anderen Stelle auf der Hinterachse, der kann den an verschiedenen Stellen sehr tief setzen, du hast viel mehr Platz, der Kaderntunnel fehlt. Und jetzt müsste man sich ja die Frage stellen, okay, was kann das Auto?
Wir müssen doch ein Produkt in das andere, in den Spezifikationen ja vergleichen. Wenn ich früher hingegangen bin, ich habe mir irgendwas gekauft, was sogenannte Spezifikationen hat, also ein Receiver oder irgendwas anderes, und dann kaufst du was, oh, da ist ja was im Angebot, dann gehst du ja nicht hin und sagst, wegen dem Preis, sondern du vergleichst dann erstmal die Spezifikationen, hältst du ja nebeneinander.
Das wäre da eine Möglichkeit und dann kämen wir ja drauf und sagen, Moment mal, die Leistung ist viel größer als bei einem Durchschnittsauto zu diesem Preis und der kann mehr, der hatte schon Ledersitze, er hat elektrische Sitze, wir kennen das ja. Ich habe ja in den ersten jetzt, wie gesagt, ausreichend gefahren.
Ich habe den übrigens gestresst nach drei Jahren. Ich habe nichts gedacht. Ich habe noch nie mal einen Pollenfilter gewechselt. Weil ich wollte das einfach mal stressen, einfach mal gucken, was kann man mit dem Auto machen. Der ist über TÜV gegangen, der hatte also nichts an Querlenker, der hatte gar keine Mängel.
Und dann sieht man, auch das hat funktioniert. Klar, da war die erste Serie, da hat er für billiger, ich glaube, sieben Cent am Querlenker gespart. Das waren ja die, die im ADAC später bewertet wurden, dass die entsprechenden Durchgänge von den Autos so bemängelt wurden, die waren nicht mehr so gut. Und die zweite Folge war, 7 Cent hat er dann investiert, bessere Querlenker.
Das Thema war gegessen, alles wunderbar. Also das Auto ist wirklich ein gutes Fahrzeug. Ich fahre es mit Begeisterung, ich bin immer froh. Jedes Mal, wenn man einsteigt, wir haben natürlich auch eine eigene Anlage, können das natürlich hier auch selber betanken, beladen. Und ein gutes Produkt. Also man hätte die Produkte nebeneinander stehen, können sich dann langsam klar werden müssen.
Elektromobilität, ist das nicht was, was vielleicht da so aufkommt? Dann haben wir gleichzeitig 2009 gesehen, viele haben das ja gesehen im Hintergrund. Noch davor ist ja dieser Masterplan der Chinesen geschrieben worden. Und die haben sich ja voll auf die Elektromobilität aus zwei Gründen bezogen. Auch clever.
Ich konnte ja einige Recherchen, ich muss ja sagen, immer so eine lange Recherche machen wir einen Rückwärts. Was war denn die Intention? Das war dann nicht nur Elektromobilität. Ja, man konnte sich unabhängiger vom Öl machen und man konnte aus dem Druck dieser Technik sich mit einem Kolbenmotor zu messen.
Den hätte man nie schlagen können. Das haben die Chinesen schnell begriffen, haben gesehen, die Deutschen mit dieser Technik, Ingenieurtechnik, ist einfach, dies nicht zu schlagen. Aber den Elektromotor, das ist doch ein Antrieb, den kann man doch gehen. Dann hat man doch zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
Man braucht dazu einen Akku, man muss in diese Technologie natürlich auch ein. Man nimmt den Elektromotor, ein sehr vereinfachtes Prinzip, kennt man, ist sehr gut etabliert in dieser Kombination und ist vom Öl, kann man sich stufenweise eine gewisse Unabhängigkeit verschaffen. Das hat China früher erkannt und konnten in ihrem Plan eins festschreiben und das ist nicht Technologieoffenheit.
Die haben genau das Gegenteil gemacht. Die haben den Technologiefokus geschrieben. Und dieser Fokus, ich kann das Wort Technologieoffenheit, muss man sagen, ehrlich gesagt. Ich kann es nicht mehr hören, ich kann es nicht mehr lesen. Das ist für mich der Offenbarungseid. Man will nicht nach vorne.
Fast so schlimm wie der hocheffiziente Verbrenner.
Genau, dieses Einhorn der Industrie, wenn man so öder fragt, okay, dann beantworten Sie, was soll denn ein hocheffizienter Verbrenner sein? Dann wird der natürlich irgendwas wie auf der Bundespressekonferenz sagen, ja, ein Verbrenner, der hocheffizient ist. In so einem proprietären infantilen Sprech wird man dann antworten und kann das nicht beantworten.
Der ist effizient, der Verbrenner gewesen, bis zu einer Stufe, wo es eben einen physikalischen Motor gab, der nicht in Verbrennung alles umsetzt, sondern das Ganze auf die Achse bringt. Und dann wäre das Thema da durch gewesen. Rational kann man da heute gerne erklären, warum man überhaupt noch ein Verbrenner fährt.
Ich verstehe allerdings die Leute, ich habe ja, wir kommen ja alle, wir sind ja nie aus dem Ei in das Elektroauto ausgebrütet worden und sind im Elektroauto direkt gefahren. Wir haben ja alle mal einen Diesel und Benzine gefahren. Ich habe die lange beide gefahren und mit einer wirklich Begeisterung für die Fahrzeuge.
Aber irgendwann war das Thema durch. Wie ich in dem ersten Elektroauto, ein Smart EQ gefahren habe, da war für mich schon klar, für mich ist das Ding durch.
Also mein erster Elektroid, wo ich mehr als einfach mal ein paar Meter gefahren bin, war kein eigener, das war damals ein Firmenfahrzeug, ein BMW i3 mit Range Extender damals, weil die Geschäftsleitung hatte doch ein bisschen Angst, ob das nun wirklich geht mit dem Elektro. Das kennt man ja auch noch gut.
Genau. Und aber da allein schon die Beschleunigung, dann einfach das erste Grinsen um die Ecke, und der hat ja unheimlich schmale Rädchen gehabt. Also das war ja schon ein bisschen beängstigend. Aber das hat so Spaß gemacht und da war das Thema durch. Ab dem Moment war wirklich nur noch ein Abwarten, dass endlich der Elektro kommt, was bei uns dann noch relativ lang gedauert hat, zu meiner Schande.
Also obwohl ich da schon lange in der Elektromobilität tätig war. Ich bin effektiv eingestiegen mal vor drei Jahren. 2023 habe ich mein erstes eigenes Elektroauto gehabt. Davor hatten wir wirklich das Problem, so Familie, zwei Kinder, zwei Hunde, damals noch ein Hund, aber am Großen hätten wir jetzt nicht wirklich in ein Auto reinbekommen.
Beziehungsweise das, wo wir es reinbekommen hatten, das fahren wir jetzt auch in Model X, der war einfach noch zu teuer zu der Zeit. Und dann wurden die deutlich günstiger und dann haben wir eingetauscht.
Ja, das waren bei mir ja, muss man sagen, auch ähnlich. Im Motto 3, wir sind auf der Standard Range einfach geschossen. Wir haben gesagt, das ist ein bezahlbares gutes Auto. Der nächste wäre schöner gewesen alleine, weil wir auch gerne Musik hören. Und der hat bei mir über 20 Lautsprecher drin. Der nächste, das war bei diesen jetzt genauso.
Ja, wir hätten gerne in Rot. Ja, in Rot gibt es ja das Standardmodell dann nicht. Dann musst du schon die 10.000, 12.000er locker machen. Um nicht nur die Farbe kriegst du natürlich, also nicht, dass der Eindruck jetzt erzeugt, für die Farbe bezahlt man 12.000 Euro. Nee, du zahlst das wegen dem Modellwechsel, weil du gleichzeitig natürlich den Dualantrieb ein höherwertiges Fahrzeug bekommst mit mehr Lautsprechern, mit mehr Motoren, mehr Leistungen.
Dann ein paar Komponenten sind dann einfach mehr. Aber nicht einfach, dass ihr gesagt habt in der Standard Range, ja, den hätte ich gerne in Rot, im Blau oder in der Farbe. Das hat er sehr pragmatisch gelöst, sondern nee, den kannst du in verschiedenen Farben zwar haben. Ich weiß jetzt nicht, was noch eine Ausweichfarbe gewesen wäre, aber es gibt eben ein sehr vereinfachtes Prinzip bei Tesla, das finde ich einfach klasse.
Du hast nicht eine unglaublich lange Zubehörliste, wo du sagst, ja, wenn du das Paket nimmst, ja in dem Paket Lautsprecher ist dann irgendwann eine Achsaufhängung oder ich weiß nicht, was alles da drin, so ein Sonderpaket, ja, aber sie haben doch da drin dieses und jenes, dann zahlt 6000 Euro. Und am Ende landest du in einer sehr hochpreisigen Ausstattungsmarge und dann sagst du, ja, da wolltest du ja gar nicht hin.
Tesla macht es eben sehr einfach, du hast verschiedene Konfigurationen. Eine Grundkonfiguration ist quasi immer gleich. Und wenn du einen Wechsel hast, dann höchstens auf einem zweiten oder einen anderen Motor, also einen Dual-Motor und du hast ein anderes, etwas anderes Fahrzeug, aber die Innenausstattung, die sind bis auf wenige Sachen dann vollkommen identisch.
Man weiß offenbar, dass man sie einlässt und auf welche Spezifikation beim Tesla und dass das Fahrzeug gut ist mittlerweile. Das sieht man an dem Verkauf und das einzige Hersteller, der jetzt in China als ausländischer Hersteller mit in der Top Ten drin ist.
Und das Tolle ist, also wir fahren ja mittlerweile zwei, das Model S haben wir auch noch. Beide übrigens Gebrauch gekauft, wo ich jedem empfehlen würde. Das ist also, ich habe es, glaube ich, schon ein paar Mal gesagt, schlagt mich dafür. Ich habe ihn, der hat neu 130.000 gekostet. Und ich habe ihn für unter 30.000 bekommen.
Und das ist genial. Also das Auto war sechs Jahre alt. Stromfreiheit.
Erstmal nachfragen Gratis-Strom, hast du den noch dann?
Nee, nee, der war nicht dabei. Das war, der ist ein 2019er, das ist glaube ich vor dem Modellwechsel. Haben sie das aufgehört. Aber ich kenne Leute, die haben sich einen 2016er gekauft, wo das dabei war. Dann haben sie einen neuen gekauft und haben sich das übertragen lassen und haben dann den alten wieder verkauft.
Ohne den Gratisstrom. Und haben da je nachdem sogar gleich viel wieder rausbekommen. Also die haben den nur kurz besessen, damit sie den Gratisstrom übertragen können.
Aber bei denen lohnt sich das. Bei dem ersten Kauf war im Dezember haben wir den bekommen und dann machen die ja immer eine Art, ich nenne das jetzt mal Abverkauf, wenige Quartalzahlen, um ihre Quartalzahlen nochmal zu pushen. Ja, und dann wollte ich ihn kaufen und dann sagen, ich möchte ihn gerne in den der Farbe haben.
Dann kriegte ich den nicht in der Umgebung. Wenn sie aber dahin fahren, also von mir aus, ich glaube, Detma oder wo das war, oder Darmstadt, wo die ihr Center da hatten, von mir aus weiter weg, ich bin ja im Kölner Umgebungskreis. Aber dann kriegen sie 10.000 Freikilometer und sie kriegen 19 Zöller. Und dann überlegen und sagen, okay, ein Freund gefragt, er hat mich dann auch da hingefahren, da könnte ich das Fahrzeug abholen.
Und da sind wir lange mit Freikilometern dann gefahren, also das war schon. Schon auch ein gutes Gefühl und auch um die Ladeinfrastruktur, die ja bis heute, die ist ja einfach beispielhaft.
Ja, das ist da, weil komme ich immer in die Falle wieder, wo dann andere sagen, ja, aber Laden und so unterwegs und das ist kompliziert mit den Karten und so weiter. Was Karten? Es ist irgendwie so, nee, einsteckig fertig. Da muss man dann schon auch immer wieder sagen, ja gut, also wenn ihr, wenn ihr dann VW fahrt oder wenn ihr dann, was haben jetzt Kollegen haben sich jetzt den Lead-Motor bestellt.
Und ja, Weihnachts. Also ich habe den vorher noch gar nicht im Schirm gehabt, aber dann mal genauer angeschaut, cooles Auto. Also auch da, der hat noch Anfangsschwierigkeiten, der hat noch dieses und jenes, der hat irgendwie die Klimaanlage, nur ein Zonen-Klimaanlage. Auf der anderen Seite, hey, es ist noch gar nicht so lange her, da war zwei Zonen Klimaanlage noch irgendwelchen teuren Mercedes-Vorbehalten und ehrlich gesagt, wie oft brauchen wir die zwei Zonen Klimaanlage oder die drei Zonen, irgendwie, dass die hintere, die Rückbank eine andere Klimazone hat.
Naja, sei es drum. Ich bin froh um den Hundemodus. Da bin ich immer happy. Der ist wirklich genial. Und auch da habe ich schon mehrfach gesagt, der stand den ganzen Tag am Hundesport und die Klimaanlage lief. Weil die Hunde mussten immer wieder zwischendurch, mussten wir die mal wieder ins Auto tun. Wenn man dann irgendwie bei diesen, was war das damals?
War eine Prüfung, wo wir hatten. Und dann kam die auch, ja, kommst du wieder nach Hause jetzt? Ja, wieso? Ja, den ganzen Tag lief die Klimaanlage, da braucht doch Strom. 30 Kilometer. Also 30 Kilometer weniger. Noch 30 übrig. Aber du, wir haben es vorhin mal angesprochen, so diese ganze, was wäre denn gewesen, wenn das anders wäre.
Kennst du diesen englischen Komiker, der da mal in einer Talkshow gesagt hat, lass uns doch mal überlegen, wenn jetzt alles elektrisch wäre. Und jetzt kommt ein Ingenieur um die Ecke und sagt, ich habe da was Neues. Ein Verbrennungsmotor. Kennst du denn?
Ja, der hat das gedreht und das war sehr. Ich finde, genau durch sowas kann man Überzeugungen besser schaffen. Weil dann bewusst wird und sagt, Moment mal, was haben wir uns eingelassen? Wir dürfen es nicht verteufeln, wir sind es ja alle lang genug gefahren. Ich finde, darum geht es nicht. Es geht ja um das Umdenken.
Ob jetzt Klima, CO2 ein Thema ist, das diskutieren wir ja auch unter Freunden und so. Der eine sagt, nee, die Menge mit 0,04 Prozent oder was in der Atmosphäre ist es klein. Der andere sagt, nee, das muss man schon wie ein Thermostat sehen. Aber worauf wir uns doch gemeinsam, wir brauchen immer einen gemeinsamen Hauptmänner, auf den wir uns richten können, ist doch, wir haben hier toxische Abgase.
Wenn wir mal nicht CO2 nur alleine nehmen in den Fokus nehmen, dann nehmen wir die toxischen Abgase. Was ist mit geopolitischen Kriegen um Örum? Wir wissen erstmal, das ist eine Ressource, die sich aufbraucht. Das mag vielleicht noch 50 Jahre jetzt halten, aber wir brauchen die irgendwann auf. Das ist schon das nächste Punkt.
Dann die toxischen Abgase, die Kriege, Havarien. Ist uns das alles nicht mehr präsent? Was ist mit Asthmakranken? Was ist mit der Verdreckung von ganzen Straßenzügen, von Städten, das atmen wir alle ein, das ist doch nicht schön. Da freut man sich doch, wenn es eine Alternative gibt und sagt, hör mal, wir haben einen Antrieb, der ist auf jeden Fall emissionsfrei.
Jetzt werden die Kritiker nach, der kennst du aus der Schwedenstudie, sagt, nein, das stimmt überhaupt nicht. Das ist so ein hohes Package an CO2 und sage, ja, das war aber der Prototyp. Das hast du gesehen in der Schwedenstudie. Wenn eine Produktion in die Volumina geht, dann sehen die Sachen anders aus, dann haben die neu berechnet und auf einmal drückten sich die Daten, das konnte man ja sehen, dann waren die sehr klein.
Wir ist mittlerweile in einem Elektroauto in der Volumenproduktion runter, ich glaube auf unter 50.000 oder 40.000 sogar drunter und so, dann haben die ihr sogenanntes Package CO2 abgefahren, während aber ein Verbrenner weiter die toxischen Abgase immer bis zum Lebensende des Fahrzeugs erzeugt.
Das muss nur aber klar werden. Und das selbst mit E-Fuels. Da kommen ja dann immer, ich will es jetzt nicht verteufeln, aber dann kommen da so ein paar Petrol Hats um die Ecke und sagen, ja, wir können ja E-Fuels verfahren. Die sind ja dann CO2-frei. Also zumindest in der Gesamtbilanz und sage ich, joi.
Klimaneutral ist es, ja.
Genau, also neutral wegen mir. Aber so eine halbe Stunde das Zeug einatmen willst du auch nicht. Weil da kommt dann ganz üble Materialien da hinten raus, die das ist nicht neutral. Also Verbrennungsprozesse setzen ganz einfach Schadstoffe frei.
Exakt, so ist das. Also ich bin Chemiemeister. Okay, das habe ich auch mal gelernt nebenbei. Und wenn der Formen sieht, Verbrennung, was in Verbrennung nachher entsteht an Komponenten, dann bleibt auch bei einem sogenannten, und das kann man nur sagen, das ist keine Klimaneutralität. Klimaneutralität wäre ja, wenn es wirklich keine Schadstoffe erzeugen würde.
Dann wäre es ja zum Klima, zum äußeren Klima, wie gesagt, Spezifikation des Klimas, die müsste jeder kennen. Welche Komponenten sind in Umluft klimatisch drin? Da muss man sagen, da muss man auf dieselben Komponenten kommen. Aber wenn man eine Verbrennung hat, also bitte, über was diskutiert man da dieser Nonsens?
Klar, man braucht wahrscheinlich für größere, spätere größere Maschinen vielleicht noch die Komponente E-Fuels. Wie immer sie erzeugt werden, da gibt es das sogenannte Fischer-Tropsch-Verfahren. Wer das sich anguckt, allein der Katalysator. Katalysatoren sind ja Beschleuniger oder Kontaktgeber, damit überhaupt Reaktionen stattfinden.
Die sind hoch. Dann ist das teuer, dann ist es unglaublich energieaufwendig. Das kann man sich mal angucken. Mit der Energie kriegst du, ich weiß nicht, wie viele E-Autos direkt geschweißt. Ich verstehe, dass man sagt, was macht man mit großen Maschinen oder Flugzeugen oder ja, aber wir leben doch in einer Welt, die sich ständig, wir haben es doch jetzt gesehen an den Batterien, an den Akkus, die sich ständig ganz, ganz rasant weiterentwickelt.
Die Chinesen haben es lange abgehangen. Die Akkutechnologie ist jetzt weggedriftet in die sogenannte Zellchemie. Das ist ja ein Basisteil des Akkus, ist die Zellchemie, also nicht abgedriftet, wie gesagt, das ist eine Kernkomponente. Und wer die beherrscht, der beherrscht die Zukunft. Und das muss doch in die Köpfe der Menschen.
Das muss doch ein. Und das ist eben das, was die, ich nenne das immer so Fossildeutschland, diese wie bei Asterix und Digalia, dieses kleine Dörfchen in Deutschland, stemmt sich bis zum Schluss dagegen. Nee, nee, das funktioniert ja alles super. Man sieht das an Michael Leiters, der jetzt mit dem Porsche 911, den erklärt er jetzt zum Heiligen Gral.
Klar, wunderbares Fahrzeug. Eine Spitzeningenieurtechnologie, die haben wir alle mal gehabt. Wir wissen, dass es ein tolles Auto ist. Aber wenn du schau mal allein auf den Xiaomi SU7. So, Xiaomi, der ist Chinese, der hat das innerhalb von, ich glaube, 18 Monaten hat er ein Auto vom Softwarehersteller Handy, die machen Software und Handys, hat er sie als Autohersteller im Namen gemacht.
Die Bestellung in China, wie das erste Auto nach 18 Monaten rauskam, die waren, glaube ich, in die Hunderttausenden, weil die direkt gesehen haben, da kannst du einen Porsche daneben stellen, dann bleibt Porsche ein wunderbares Fahrzeug. Das ist unbenommen, das wollen wir gar nicht zu diskutieren. Du kriegst sie aber nicht mehr verkauf, weil der Chineser einfach sagt, ja, schönes Fahrzeug, super, sieht alles toll aus.
Aber hier haben wir einen Xiaomi, der hat bessere Leistungangaben, der hat die Spezifikation eines Tesla Model S, ja, zu einem Preis von einem, ich nenne das mal so, VW Kleinpreis, ja. Und da kriegst du einen Platte vom Preis, kriegst du einen Xiaomi 7 mit Angaben, Spezifikationen, Beschleunungswerten, Ausstattung ist bestimmt mindestens auch Software so überlegen, weil VW hat es nicht hinbekommen.
Weder mit Revian noch mit dem früheren, jetzt habe ich den Namen vergessen, dem früheren Software Carriat, ich glaube Kariat war es. Die haben es nicht hinbekommen, die liegen auch da zurück. Die Software, wer die nicht beherrscht, wer Zelchimi nicht beherrscht, wer KI nicht beherrscht, kann sich morgen anschleren in die Reihe und gucken, wo er seinen Platz noch findet.
So sieht das aus.
Das ist exakt so. Und wir haben ja jetzt, ich habe es jetzt gerade irgendwo gesehen, der Porsche Taikan wird nicht mehr produziert.
Genau. Ich weiß nicht, die bekennen sich ja alle. Das macht ja nicht nur Michael Leiters, das macht ja auch Blume von VW, das macht Döner, glaube ich, von Audi und wie die alle heißen, die Köpfe. Wir bekennen uns natürlich zur Elektromobilität. Und dann sieht man im Hintergrund, welche Zweigleisigkeit oder Dreigleisigkeit, Hybrid Verbrenner, Elektromobilität auf Straßen gefahren wird, wenn die Chinesen sagen, wir fahren eine Straße und gut ist.
Jetzt werden natürlich wieder Kritiker sagen, ja, aber die haben ja auch Verbrenner und die verkaufen Verbrenner. Ja, aber die Marke wie Philipp Rach, den wir hier im LinkedIn sehen, der war ja mittlerweile bei Lanz, der hat das meines Erachtens total richtig erklärt. Der sagt, der Drops ist gelutscht, die Marke ist gesetzt.
An die Leitmarke Elektromobilität, die haben die Chinesen eingeklopft, wie eine Leitmarke in den Boden, der sich nicht dran hält, muss morgen sehen, wo er bleibt.
Und es ist nur konsequent. Also ich meine, hätten wir jetzt in Europa oder in Deutschland unheimlich viel Öl und könnten das selbst aus dem Boden holen und sagen, ja, aber das haben wir und da müssen wir keine Akkus kaufen und whatever, dann wäre das ja noch irgendwo nachvollziehbar. Aber dieses reine Angst vor, die Kunden kaufen meine Autos nicht mehr oder sie kaufen dann nur noch die Autos der Konkurrenz, wenn ich wechsle.
Doch, ich verstehe es, aber ich kann es nicht nachvollziehen.
Ja, nachvollziehen, wir müssen das eigentlich nachvollziehen können, wir sind ja Deutsche, wir haben das ja erlebt, wo wir mittlerweile in unserer Denkweise stehen. Wir sind stehen geblieben, wir ruhen uns auf diesen 18er Jahren aus. Ich bin ja noch so ein Kind, der das miterlebt hat, der Aufschwung.
Und auf einmal gab es so eine, wir waren unschlagbar, die Bildung war sehr hoch, die Bereitschaft für Start-ups war sehr hoch. Wir waren einfach immer nur führend in fast allem. Dann haben wir so eine Politik gehabt, ich nenne sie unsere sogenannte Rautenträgerin, die das dann eingeklopft hat. Das geht schon immer weiter so.
Ich will jetzt die Migration jetzt nicht in Forderung drücken, aber zumindest aber den Spruch, wir schaffen das. Nach meiner Recherche kommt ja auch nicht von Merkel, sondern von Bob, der Baumeister, der hat dann gesagt, jo, wir schaffen das. Dann hat sie die Raute darüber gelegt und es ist ihr Wahlspruch.
So war nur zum Ex-Kurs, Merkel. Wir schaffen das. Ja, das mag damals bestimmt nur für Jahre gegolten haben. Aber wenn ich dann nach rechts und links gucke, und auch das hat Philipp Raasch, der Autorpreneur, sehr gut beschrieben, gesagt, ich möchte nicht sagen, wir haben das verschlafen. Ich habe mich immer gewehrt über dieses Verschlafen.
Verschlafen wäre ja so, man hat einen Trend gar nicht gesehen. Aber wir haben den gesehen. Wir haben das mitbekommen. Das hat Mercedes gesehen, was gesehen gesehen hat. Genau, Mercedes hat gesehen, was die Chinesen machen. Mercedes hat es gesehen, was Tesla macht, VW genauso. Die Untermark neben die weiteren Marken haben das alle gesehen.
Die Zulieferinnen in den Ketten haben es gesehen. Und man hat immer produziert und haben gesagt, das wird doch nichts. Das wird doch alles gar nichts. Das wird sich doch nicht durchsetzen. Genau wie unsere Freunde, du hast bestimmt ähnliche Erfahrungen auch vor ein paar Jahren gemacht oder in den Jahren, die mir immer wieder dann attestierten, das wird nichts.
Das setze ich nicht durch. Also du kannst es ja erfahren. Solange du Spaß dran hast. Also man sieht diese Exklusivität, auf welche Schiene man dann gedrückt wird und sagt, solange du ja Spaß dran hast. Das ist wie mit meinem Schreiben, das wird nichts mit deinen Büchern, aber solange du Spaß hast, schreib mal weiter.
So, man muss sich dann schon durchsetzen und das hat der Elon Mas in der Gänze gemacht, er hat es gezeigt, ohne Werbung. Das ist ja so für Produkte, das ist ja wie Apple. Wir sehen, da hat jemand ein Produkt, das hat sich irgendwie über Mundpropaganda, über was auch immer durchgesetzt und ist zu einem wirklich was ganz tollen Produkt hochstilisiert worden und konnte das auch die Versprechung mehr, es konnte sie ja nicht nur halten, sie wurde ja übertroffen.
Die Leute waren ja so begeistert, wie ich jetzt auch im Nachhinein immer noch bin und sage, Ladenetz, guck dir mal ein Ladenetz an. Da musst du nicht wie Kai Ebel, ich hatte mit dem einen Austausch über E-Mail, den kennt man ja aus dem RTL, einem Reporter, der natürlich auch sehr verbrennerbehaftet ist.
Ich verstehe den. Der ist ja absolut verständlich, seine Haltung. Und den haben sie dann ein Elektroauto mit einem so einem unbedarften Team, das nie vorher ein Elektroauto gefahren ist, in die Hand gedrückt und hat gesagt, jetzt macht mal so einen Tag, guckt mal, wie ihr da zurechtkommt. Da wusste natürlich keiner, wie es geht, stehen mit ihren Karten im Regen, keine Überdachung, lesen und sagen, was muss man denn hier tun?
Ach, man muss ja erstmal eine App runterladen, im Regen. Dann laden die die App runter, haben natürlich kein Internet. Also wie im schlechten Film, das hätte sich ein L'Orient noch nicht mal einfahren lassen können. So viele Hindernisse und dann klappte das natürlich. Und am Schluss war der, so scheiße, Elektroauto, kannst doch knicken, ist doch nichts.
Dann habe ich mit ihm Kontakt aufgenommen, war auch sehr nett. Er hat natürlich dann weiter in diesem Tonus geschrieben, sagte, das funktioniert nicht und dies ist alles falsch und das. Dann hat er bestimmt, ich glaube, fünf, sechs Punkte aufgelistet. Ich schrieb dann, jeden Punkt habe ich, ich rechiere ja dazu, wenn ich mal selber nicht ganz so tief drin bin, um nicht auf so emotional zu reagieren.
Was erzählen Sie an der Ebe, ist doch alles Quatsch. In dem Tonus möchte ich natürlich nicht antworten. Also guckt man, dass man sie sachlich alles zusammenstellt und sagt, da haben sie sich vertan. In Punkt 1, Punkt 2 ist auch anders, Punkt 3 ist auch nicht so. Punkt 4 ist nicht vollkommen falsch, aber, und dann habe ich das widerlegt, dann schrieb er nochmal einige Punkte und die waren dann, drifteten dann quasi noch weiter ab.
Ich will nicht sagen, dass es Nonsens war, aber wurde schon gleich absurd. Dann wieder geantwortet, ich habe es versucht, sehr sachlich und faktisch zu machen, kann man hier nicht gegeneinander stellen. Wenn Sie hier den teuersten Diesel und den billigsten Diesel und den teuersten Elektro-Bezug nehmen, dann ist der Vergleich gehinkt.
Der ist nicht real. Auf jeden Fall wieder zurückgeschrieben, aber daran sahen wir, auch an der Reportage, die ist ja dann in dem RTL, was weiß ich mehr, wie die Sendung hieß, abends läuft das ja, die der Jauch mal früher gemacht hatte und dann hat man das eben hingestellt. Elektromobilität. SternTV, genau, danke, genau.
Ich lag mir auf die Zunge und dann siehst du, dann saßen dieselben Laien da und sagten, nee, das ist alles nichts, das funktioniert gar nicht. Während eben umgekehrt die anderen im Hintergrund gesagt haben, für mich ist das überhaupt kein Problem, ich weiß, wo ich lade, ich weiß, wie es geht. Klar gab es ein paar Schwierigkeiten, klar gibt es auch noch die heute noch Verbrenner steht an irgendeiner Säule, dann kann man mal nicht tanken.
Bei Tesla habe ich das nie erlebt, nie, aber ich verstehe das, dass andere das erleben und davon berichten und dann sagen, das stimmt, aber das sind dann tatsächlich ein paar singuläre Fälle, die man nicht zu einer Allgemeinheit eben kann und auch längst nicht dafür herhalten müssen, die Elektromobilität dann zu diskreditieren, die sich langsam durchsetzt.
Das ist ja etwas, auf das ich immer wieder plädiere, auch in dieser Elektrobble, wo wir unterwegs sind, dass wir immer wieder eigentlich darüber berichten, was nicht geklappt hat. Also ich meine, wenn ich mich mit Leuten treffe, ich glaube, wir haben es vorhin auch mal, was hat alles nicht geklappt, was ging alles nicht?
Wo hatten wir die Probleme? Und natürlich erzählen wir eher davon, oder? Weil es ist ja völlig langweilig, wenn ich dann irgendwie sage, ja, ich war, ich war laden, es hat alles geklappt. Super. Nein, wir erzählen davon, was nicht ging. Aber das hören dann natürlich diejenigen, die hören dann nur, was eben nicht funktioniert hat.
Und da müssen wir ein bisschen wegkommen davon. Da müssen wir halt auch mal aufs Maul sitzen und dann nichts sagen, sondern einfach sagen, nö, ist alles gut, funktioniert, kein Problem. Aber da auf der Autobahn, der hat mich genervt, der BMB nebendran. Da habe ich mal kurz Gas gegeben und dann war er weg.
Und so Sachen dann halt eher mal erzählen, wo dann vielleicht auch das Bild ändert davon.
Ja, das sorry, ich will nicht immer unterbrechen, das wirkt sehr unbedingt. Nein, nein, nein. Da fällt mir dann immer ein. Ich glaube, man muss den Schwenk natürlich dann auch zur Öllobby machen. Wir müssen einen riesens Schwenk machen, wie viele Milliarden hier, wenn Leute schreien und sagen, wie kann das sein, dass wir hier so eine hohe Subfunktion in Elektroautos haben?
Wir haben 65 Milliarden, sieben Billionen in Dollar jetzt gerechnet, weltweit in die Fossilindustrie, die wird hereingepumpt, in die fossilen. Das sind nicht nur Dienstwagenprivilegie, das sind in der unterschiedlichen Kerosien, Verbindungen und und und. Dann haben wir die großen Spieler. Wie gesagt, das kostet mich natürlich natürlich, ich habe hier die Weisheit nicht für den Löffeln gefressen.
Ich bin auch nicht immer in allen Themen drin, dann recherchiere ich. Dann kommt man auf den KKK. Das ist ein Riesenkonzern. Der ist wie BlackRock. Das sind die Spieler, die auch den Springer Verlag, also auch später die Bild, in der Hand haben. Da hat Habeck irgendwas gesagt, da haben die sich die Fingerwund geschrieben, dann funktioniert keine Wärmepumpe, wir müssen weiter auf Öl setzen.
Irrationalerweise oder witzigerweise, also es ist ja nicht super witzig, ist es nicht, sind die Spieler wie BlackRock, die dagegen agieren, also auch viel Werbung in die fossilen machen und Zeitungen auch ihren Einfluss ausüben, gleichzeitig natürlich auch, dass sie Investitionen in die Erneuerbaren setzen.
Weil sie auf beiden Feldern spielen. Die sind ja nicht doof. Ganz auf den Kopf gefahren, die wissen genau, wie das läuft. Genau wie eben, vielleicht kommen wir gleich noch drauf, Strompreise, Gestehungskosten, dass selbst die Ölmagnaten, die wir heute kennen, auch in Solar und in Erneuerbare investieren, weil sie wissen, die wissen ganz genau, wo das alles hinläuft.
Aber kommen wir zurück nochmal zur Öllobby. Wir haben über viele Jahre diese Nostalgie, in der bin ich natürlich in einem Zeitgeister, da war ich viel zu klein, die habe ich nicht mitbekommen, aber dieser Aufbruch nach dem Zweiten Weltkrieg, Mobilität war mit, die war natürlich mit dem Tanken verbunden, man konnte sich weitere Fahrten leisten, Urlaube, Italien, Spanien, mit dem Schirmchen, die schönen Lieder dazu, Untermalung, diese Nostalgie von Sonne, Freiheit, Urlaube, und die ist bis heute tief verankert.
Und dieser Bruch, dass irgendjemand dann auf einmal eine Riesenwerbung fährt und sagt, ich fahre die dagegen und sage Sauberkeit, neue Mobilität, Emissionsfreiheit, und dann macht man eine schöne sonnige Untermalung. Die muss man erst auch mal schaffen, gegen diese Öllobby dann anzutreten. Und mit was?
Das muss man sehr geschickt machen. Vielleicht erinnerst du dich, es gab eine witzige Werbung von auch im Hintergrund der Lobby. Dann sind die alle mit diesem Kabel rumgelaufen. Die haben die über die Schulter, die waren alle so bestört und behaftet mit Kabel, die konnten die fast gar nicht mehr tragen.
Die haben die hinter sich hergezogen, weil man ja in den Anfängen mussten wir ja teilweise mit Kabel, schon mal mit dem Modsteck, zwei Stecker, uns an AC-Lader, also Schnarchlader, sagen wir ja. Dieser langsame Strom, wenn man viel Zeit hat, kann man sich an die AC-Lader hängen. Die sind ja immer, die gibt es ja auch überall.
Und das sind eben nicht die High-Power-Charger, an die man in der Urlaubsfahrten mal eben schnell auftankt. Und das haben die zum Anlass genommen und sagt, Männchenskinder, der müssen jetzt sich Kabel irgendwie immer, die müssen sich umstecken, die müssen Kabel miteinander mittragen. Das haben die karikiert und haben dann eben so eine Werbung draus gemacht.
Und ich fand die absolut witzig. Und da hätte man schon gegenfahren müssen, dann irgendwas anderes machen. Ich glaube, das hat auch irgendeinen Beitrag. Da war alles auf einmal mit Motorbetrieben, selbst die Zahnburste.
Der Föhn und der Toaster.
Föhn, das sind alle so ein Zugmechanismus wie beim Motorboden. Und dann fand man den an. Und dann rauchte das. Ich glaube, das war die Rache, die kleine Rache dann von denen, die dagegen gehalten haben. Guck dir das an, wie das dann aussehen würde, wenn alles Motorbetrieben wären. Ich finde es gut, dass wir eine neue Technologie angehen, in ein neues Zeitalter.
Und ich finde gut, dass wir, es gibt diese Wechsel, die hat es immer gegeben, warum wir uns so vehement gegen was sperren. Und KI läuft mal so im Hintergrund den Rang ab, aber alle Wettern gegen Elektromobilität, das finde ich so ein bisschen eigenartig.
Das ist eben, du hast die Erdöl-Lobby angesprochen. Und da müssen wir aufpassen, dass wir nicht zu sehr in die Theorien abrutschen. Aber wenn man genau hinschaut, wo investieren denn diejenigen, dann sieht man halt schon, sie investieren in Erneuerbare, sie investieren in Batteriefabriken. Und das machen die nicht einfach nur, weil sie Gutmenschen sind, sondern die wollen weiterhin Geld verdienen.
Die verdienen heute sehr viel Geld. Das heißt, das ist ein rein wirtschaftlicher, völlig emotionsloser Prozess, der da stattfindet. Und auf der anderen Seite sind die ganzen Investitionen oder das Propagieren von E-Fuels oder von Wasserstoff natürlich auch sehr angenehm, weil man ja weiß, es kommt, es ist gar nicht möglich, genügend zu produzieren.
Aber macht ruhig weiter die Verbrenner, weil dann tun wir ja E-Fuels liefern. Und wenn ihr nicht genügend E-Fuels habt, kein Problem, wir haben ja eine Alternative. Mit der wir schon 100 Jahre rumfahren. Und die ist weiterhin da und da hat es ja genug. Und wenn die alle elektrisch fahren, dann haben wir ja genügend Öl noch übrig für euch.
Also fahrt ruhig weiter damit. Da muss man auch aufpassen. Also wo kommt es her? Und ich weiß, ich habe auch so einige Bekannte oder Leute, mit denen ich mich auch austausche auf LinkedIn, zum Thema E-Fuels und da sind die Fronten zumindest einseitig sehr hart. Da wird sehr stark auch dafür plädiert, weil ich einfach sage, aber Leute, rein finanziell kann das nicht aufgehen.
Und wegen mir, wenn ihr später mal Oldtimer mit E-Fuels betreibt, weil er sagt, ich möchte da noch was Gutes tun oder CO2-neutral fahren, dann tut das. Ist okay, kein Thema. Aber für die Allgemeinheit funktioniert das nicht. Kann nicht gehen.
Ja, ich bin ja, ich bin ja schon patriotisch, ich esse ja schon mehr Fritten, damit die Spritfahrer für HVO, Hydrated Vegetable Oil, damit die auch ein bisschen ihren Spaß haben. Na, Spaß beiseite. Ich verstehe das schon. Ich glaube, wenn man so einen hohen Bezug zu einem Verbrenner hat und einfach nicht da rauskommt aus dieser Schiene, dann sucht man natürlich nach jedem Halt für eine Rechtfertigung.
Aber es geht lange nicht mehr um Rechtfertigung. Das kann man nicht mehr rechtfertigen, wenn die Umweltbedingungen jetzt eine andere geworden sind, wenn wir im Wettbewerb hinten anstehen. Also es gibt ja mehrere Indikatoren, die wir anziehen können und auf die wir gucken müssen, die können wir gar nicht mehr ignorieren.
Wenn jetzt jemand sich für Klima interessiert, wird er darauf kommen und so, ja dann rechtfertigt sich ja auch keine Verbrennung mehr. Wenn wir auf den Weltmarkt, den Leitmarkt gucken, der Chinesen, dann sehen wir, diese Technologien, die liegen gar nicht mehr in unserer Hand. Der Kurdenmotor, jetzt muss ich doch nochmal Philipp Raasch zitieren, weil das kommt nicht von mir, ich haffe mir ungern so Fremdwissen an und dann nenne ich auch die Quelle, der, wie gesagt, war bei Lanz und der hat das, ich kann nur sagen, der hat das wirklich auf den Punkt gebracht.
Die Wertschöpfung, die verschiebt sich gerade. Der mechanische Teil, wo wir eben spitze waren, die Industrie, wo wir die tollen Ingenieure haben, die aber nicht mehr das Verständnis für Software haben, die haben das Verständnis, ein 1, Verständnis für Motorenbau. Und dieser alte Motorenbau läuft geradeaus, die Mechanik übersetzt sich wie eine Sprache in eine andere.
Und wer die Sprache jetzt nicht spricht, ja, und befindet sich aber in dem Land wie in China, und der spricht jetzt kein Mandarin, ich mache das jetzt mal so mit einem Transfer darüber, dass man vielleicht noch ein bisschen besser versteht. Und jetzt muss aber in China arbeiten und spricht die Sprache nicht, dann ist das schon recht schwierig, vorwärzukommen.
Also wir sehen, die Zellchemie der Chinesen, CRTL, Cattle, BYD, die beherrschen den Markt. Und wenn man die Liste guckt, ich habe sie jetzt zuletzt noch, habe ich die Liste gesehen, da war kein einziger deutscher Elektrohersteller mit einem Auto, weder VW noch Audi noch BMW, keiner, war in der Tabelle.
Und wenn man jetzt sagt, das hat Haars auch nochmal unterstrichen, ich habe es mit einem anderen selber angeguckt, er hat absolut recht, und er sagt, Moment mal, jetzt können wir sagen, das ist ja auch schwer für einen Deutschen, nochmal in die Tabelle reinzukommen, unter die ersten zehn der chinesischen Produkte Elektromobilität.
Dann muss man die Tabelle genau angucken. Da war, glaube ich, auf Platz 4, 3, 4, war Tesla der amerikanische Hersteller. Und da muss man sich schon die Frage stellen, Moment mal, da ist doch ein ausländischer Hersteller in der Tabelle. Und wie schafft er das denn? Was hat der denn anders gemacht? Und was kann der denn anderes oder besseres?
Und dann wird man die Frage auch leider beantworten müssen. Und die kann man nicht beantworten, wie hier in Deutschland mit Stellenabbau rettet uns. Oder die Amerikaner sind schuld mit den Zöllen. Oder oder. Das mögen Dinge sein, die haben ihren Einfluss, das will ich gar nicht wegreden, aber das sind nicht die Hauptmerkmale.
Das Bittere war ja, dass die deutsche Industrie, zumindest, ich weiß nicht, ob Rasch das mal gesagt hätte, ich hatte den auch mal zu Gast im Podcast, ist aber schon lange her. Irgendwo habe ich es. Ich müsste es nochmal recherchieren. Die deutsche Industrie hat relativ viel Produktion auch nach China ausgelagert.
Außer alle Informationen mitgegeben. Wie baue ich Autos? Wie baue ich alles ringsum? Außer dem Motor. Dem Motor des Know-how haben sie nicht mitgegeben, weil sie gesagt haben, nee, also das geben wir euch nicht. Das behalten wir bei uns, dann haben wir den Wettbewerbsvorteil. Dann könnt ihr alles bauen, außer dem Motor.
Ja, und dann war der Motor das Einzige, was es nicht mehr gebraucht hat. Und das ist jetzt das Bild drin. Gerade die deutschen Hersteller waren ja in China extrem beliebt. Und die haben ja zu den Spitzenabsatzzahlen dort geführt. Und dann kam Elektro. Und es war ja keineswegs so, dass es verboten war, Verbrenner zu kaufen.
Es war einfach viel zu teuer. Das Elektro wurde einfach viel günstiger. Und ich glaube, da hat man dann auch die asiatische Mentalität ein bisschen missverstanden. Es war ein Statussymbol, ein deutsches Auto zu fahren. Aber das war nicht so, dass sie gesagt haben, wir fahren per se keine Asiaten. Aber die Verbrenner, die asiatischen, die waren einfach nicht gut.
Und jetzt kommen die asiatischen Elektro und die sind gut. Und die können viel. Und die haben halt Karaoke eingebaut und die haben eine Drohne eingebaut, die einfach mal standardmäßig in jedem Fahrzeug dabei ist und einfach mal losfliegt. Sorry, dass ich ein Karaoke abbekommen habe.
Haben wir jetzt auch. Update bekommen und jetzt können wir auch Karaoke.
Ja, wobei, das gab es doch schon lange oder? Gab's jetzt nicht einfach ein Update?
Ich hab da nie reingeguckt.
Ich auch nicht. Es war nur ein blauer Punkt da, dass irgendwas Neues jetzt. Aber Karaoke ist so die eine App, die ich, glaube ich, nie ausprobiert habe. Nee, aber da sind an so viele Sachen gekommen, und eben, das vorhin auch angesprochen, das sind Handyhersteller, die jetzt Autos bauen, weil sie die Software beherrschen, weil sie Fabriken gefunden haben, die Autos ringsrum bauen können und ein Elektromotor ist halt nun mal keine Rocket Science.
Das kann man relativ einfach bauen. Und dann bekommen noch die Batterien um die Ecke, die halt auch extrem gut sind und dann klatsche ich die Komponenten zusammen. Hab den Kern, die Software bei mir im Haus und ich meinte, es war Xomi, wenn ich es richtig ausspreche, die am Anfang, glaube ich, mit Android Auto oder Apple CarPlay unterwegs waren und dann einfach gesagt, nee, das passt uns nicht.
Und dann haben die einfach mal in drei, vier Monaten eine eigene Software entwickelt. Und die interagiert 1A mit ihren Handys.
Ja, wir, du siehst, ich habe einen Bericht mal gesehen, da war ein, ich glaube, die Messe war das. Da standen ein paar deutsche Autos und dann hat man auch gefragt, eine jüngere Chinesen und sagt, guck mal, hier ein tolles Produkt, ich weiß nicht, ob es ein Audi war, spielt auch keine Rolle. Wir bauen ja gute Autos.
Die sehen auch relativ nett aus. Die heutigen Karosserien, finde ich, werden mittlerweile ein bisschen schöner, mir gefahren sie gut. Andere sagen, nee, das sind Rückschritte. Aber die Chinesen, das ist ein anderes Volk und die haben einen anderen Geschmack und das muss man erstmal gelten lassen. Jetzt fragen die die, guck mal hier, ein schönes Auto, hier ein Deutsch, so ein schicker Wagen und was ist denn mit dem?
Und dann lachte die und sagt, nee, sowas, das ist so für die Generation meiner Eltern eben besser. Und das symbolisiert in dem einen Satz unglaublich viel, dass wir einen Status verloren haben, dass wir nicht aufgepasst haben, richtig abzubiegen, zur richtigen Zeit auf den Markt gekommen sind. Und guck mal, was die mittlerweile alles anbieten in den Fahrzeugen, wo du, dann würde hier kein Deutscher dieses, ich nenne sie mal Speränzien, weil dieser Schnickschnack, den andere jetzt als Schnickschnack, diskreditieren, der ist in China total beliebt.
Gimmicks, die irgendwas sagen, wie die kleine, die aussieht wie so eine runde Uhr und dann hast du Augen da drin und dann spricht die Nomi, glaube ich, in NIO war das in so einem Auto. Da wird es ein bisschen persönlicher, man vermittelt ein bisschen mehr Kontakt, Persönlichkeit, dann hat man Massagesitze, dann waren die Massagesitze, auf einmal waren die hinten sogar drin, dann hat man eine Bespielung mit irgendeinem Pad, dann klappt auf einmal ein Bildschirm runter.
Tesla hat es ja in den höherpreisigen Modellen auch mit einem kleinen Bildschirm dann gemacht. Also die sind da auch nicht weit von entfernt. Aber die bieten für den Preis, was ein deutscher Premium-Fahrzeug dann bietet, da kann ein Premium-Fahrzeug viel zu teuer. Da gucken Chineser ganz klar auf den Preis an.
Ja, der ist nicht schlecht. Das will ich ja gar nicht sagen. Aber guck mal hier. In unserem eigenen Land haben wir ein eigenes Fahrzeug aus einer eigenen Produktkategorie, der ist billiger und der bietet einfach mehr. Und das ist das, wo die deutschen Premium-Hersteller, die sich zu lange mit Premium marken, wir müssen Premium bauen, wir müssen Premium bauen, die sehen jetzt dieses Mittelfeld der kleinen Wagen, Dolphin, wir sind es am Dolphin, wie der Europa kam, kleinpreisig und die Leute haben dann direkt geschrieben, das ist doch das, was wir haben wollen.
Bezahlbar, fahrbar, vielleicht hier in Deutschland eher als Zweitwagen, nicht als Erstwagen, weil dann kommt ja doch wieder Reichweite. Das passt mit der Reichweite nicht. Aber die Chinesen treten in diese Lücken direkt gnadenlos ein, die wir hinterlassen. Sofort. Das ist gnadenlos. Das muss man einfach verstehen lassen.
Das ist, was ich mitgenommen habe aus meiner Reise, die auch schon ein paar Jahre her ist nach Hongkong. Da haben wir uns völlig gewundert, dass da tatsächlich Leute unterwegs sind in Hongkong, in der Innenstadt, die mit dem Auto am Wochenende dann irgendwie eigentlich von einem Einkaufszentrum in die Tiefgarage raus ins nächste reinfahren.
Also völlig absurd. Die sitzen mehr oder weniger den ganzen Tag in dem Auto, nur um gefahren zu sein. Und dann haben wir da auch unsere Freunde gefragt, die da wohnen und die haben gesagt, quasi auch, dass wir uns da unterhalten, haben das eruiert, dann, wo kommt das her? Und haben uns auch viel hergeleitet, aber die Wohnungen sind deutlich spartanischer.
Sie sind deutlich kleiner, die Leute wohnen auf viel engerem Raum. Die haben nicht wirklich ein Wohnzimmer, sowas wie wir haben, die gute Stube, die ja doch immer noch sehr verankert ist. Das haben die nicht. Die haben, für die ist das Auto sowas wie das Wohnzimmer. Und das waren natürlich auch die Luxusfahrzeuge, waren dieses, ich kann mich immer gemütlich hinsetzen.
Ich habe hier wirklich so meinen Massagesitz und so weiter. Und das war halt lange bei den Premium-Modellen so. Im Vergleich dazu, die chinesischen Autos sonst waren halt eher Fortbewegungsmittel. Und wenn ich aber von einem Einkaufszentrum ins andere fahre, will ich nicht ein Fortbewegungsmittel, dann will ich ein Wohnzimmer.
Und jetzt kommen die Jungen und sagen, ich will noch Karaoke dazu, ich will eine Lightshow dazu und ich will das Ganze noch irgendwie Jöfaktor und ich möchte noch ein Video drehen können darüber oder noch einen Selfie-Modus im Auto integriert, der automatisch postet. Ja, bieten wir euch hier, bitteschön macht das.
Und dann ist das das Wohnzimmer und dann kaufen die das. Und dann kommt nebendran das andere Auto und sagt, hey, schau hier, wir haben immer noch Luxusledersitze und sagt sie, ja, schön, aber der andere bietet mir mehr. Und ich glaube, da haben wir auch viel verhält.
Ich finde genau den, du hast einen exakten Punkt da aufgemacht, den ich so, wie gesagt, auch immer selber sehe. Die Verlagerung von diesen, ich war ja oft in China. Für den Automobilzulieferer haben wir Türscharnere gemacht und ich konnte ja selber China und Umgebung auch in großen Städten ja beobachten.
Anrui, da sind ja viele VW. Und wir haben, wie gesagt, die Türscharnere geliefert für die Marken. Und war sehr interessant, auch die Kennenlernen der Menschen, ich fand die super sympathisch, sehr aufnahmefähig, sehr schnell umgesetzt. Ich fand manchmal unsere europäischen Standorte, die ich betreut habe, hatte ich ein sogenannter Divisionsmanager.
Und dann konnte man drüber gucken und sagen, Mann, die sind immer irgendwie schneller. Die haben mich auch gefragt. Wolfgang, wenn wir da so und so machen, was meinst du? Und dann spielt natürlich auch, bin ja nicht mehr der Jüngste, ich war eigentlich der Älteste im Team. Und da konnte man natürlich auch von Erfahrung ein bisschen zählen und sagen, ja, wenn du so und so machst, dann bringt das ihnen die Ergebnisse.
Ich würde mich vielleicht heute sogar schämen, nach China genau heute einzudriften, um mal die Tür aufzumachen und so. Dann kommt es mit einem Wissen, klar hat man dieses Wissen, aber du weißt gar nicht mehr, wo die stehen, wie weit die sind. Aber was man sehen konnte, die Verlagerung von denen, um nochmal zurückzukommen, hast du gesagt, ich finde das 100% exakt so, kann ich das bestätigen.
Die Verlagerung von dem kleinen Wohnungen in das Auto, langsam zu fahren, oft im Stau zu stehen, aber dann Genuss zu haben, diese tollen Umgebungen, die ich eine Wohnung vielleicht sogar noch nicht mehr habe. Ich bin klimatisiert, ich kann Fernsehen gucken, ich habe dann auf einmal einen, ich weiß nicht, wie großen Bildschirm, der da runterklappt aus der Decke.
Also ich habe ja Fahrzeuge mittlerweile gesehen von China, wo ich sage, das ist ja unglaublich kein Auto mehr. Das ist ja wirklich nur noch eine Unterhaltungszentrale und Wohlführtempo. Da hat man ja alles, bis auf Nagelstudio, Kaffeemaschine, Dusche fehlt vielleicht jetzt noch, wie beim Wohnmobil. Wer weiß, was sie da noch integrieren, noch alles in den Wagen rein.
Also es ist fantastisch zu sehen, in der Scheibe, gespiegelt sogar Wetterangaben und die Chinesen ticken da anders. Die sind da weiter und vielleicht genau aus diesem Punkt, den du genannt hast, weil man eben, die Wohnung ist klein, ich bewege mich viel und langsam auf den Straßen. Dann schrieb einer und sagt, ja, das sind potente Fahrzeuge, was machen die denn damit?
Ich glaube, das spielt überhaupt keine Rolle. Elektromobilität ist potent. Die haben nun mal hohe Leistungsangaben, die für Chinesen vielleicht gar nicht so interessant sind, weil die eher auf sowas gucken und sagen, Ausstattung, das muss preiswert sein, das muss viel bieten. Und das können die Hersteller wie BYD und Leadmotor, mittlerweile X-Peng, die ganzen Marken.
Es gibt ja Dongfeng, die Marke ist kaum bekannt, das sind ganz großer Hersteller. Also wenn man da reinguckt von den ganzen Herstellern, wie viele, fast hunderte Marken es da gibt, von denen natürlich braucht er nur überleben werden. Aber das war auch chinesische Willkür. Dawinscher Prozess. Hat Rache übrigens genauso beschrieben, der hat dann auch gesagt, das ist ein Ausleseprozess, den man bewusst mit der Subventionierung eingegangen ist, viele in den Markt reinzudrücken, das Know-how in eine hohe Marge zu bringen und dann auf einmal sterben, die viel von selbst die nicht mithalten können, die sind weg.
Und Bivadie und Kathe und die Firmen werden überleben.
Genau, und die anderen sind aber umso stärker und profitieren natürlich von dem Know-how, das dann auch irgendwo wieder zu den anderen hinzufügen. Aber die haben so viel Erfahrung, so viele Sachen ausprobiert. Wir könnten jetzt nochmal ein Fass aufmachen, auch mit Tesla, wo das Fahrzeug, das gerade vom Band hinten läuft, nicht das gleiche Fahrzeug ist wie das, was vorne gerade angefangen wird zu bauen, weil sie zwischendurch den Prozess geändert haben, weil sie festgestellt haben, wir können hier was besser machen, was einfacher machen, was billiger machen.
Sachen, wo beim traditionellen Autohersteller einfach Monate vergehen und dann kommt irgendwann mal ein Facelift und dazwischen wird das einfach ausgeduldet und ausgestanden und notfalls gibt es halt dann irgendeine Rückrufaktion. Da wird aber nichts geändert an den Prozessen. Und ich glaube, da sind wir wirklich in unterschiedlichen Welten mittlerweile unterwegs.
Und mich würde aber interessieren, um das so ein bisschen den Bogen zu spannen, um unser Gespräch. Wie ging es Dieter am Ende in deinem Buch?
Ich will ja nicht alles verraten, aber Dieter ist ja auch dieses Materium, weil die Geschichte, ich glaube, die ist wirklich humorvoll geschrieben und weil die eben nicht mit dieser Ernsthaftigkeit, der böse, Diesel, Dieter, weil die waren wir ja alle. Wir waren das ja selber mal. Wie gesagt, ich habe Diesel gerne, super gerne gefahren.
Tolles Auto, toller Antrieb, man kannte nichts anderes. Und es wäre auch nicht richtig gewesen, dann, ich finde auch die Diskussion heute, auch wenn ich mit Leidenschaft immer auf der Elektromobilität bin, geht es aber nicht um das Diskreditieren Dieselfahrer. Es geht, glaube ich, auch im Grundsatz immer so um dieses Aufmachen dieses Buches zu sagen, schaut doch mal einfach nach rechts und links, schaut über den Tellerrand hinaus und schaut mit den Kriterien, die im Moment sich auf dem Weltmarkt tun, in der klimatischen Umgebung.
Schaut auf die Indikatoren, die uns umgeben und schaut mal darauf, dass wir gar nicht anders können. Selbst wenn wir ja Wolken in der Glückseligkeit der Fossildeutschland macht eine Mauer drumherum und sagt, wir sind glücklich mit dem neuen Elfer, mit Premium Mercedes und Premium, was weiß ich, BMW Siebener.
Wir können es uns gar nicht mehr leisten. Das ist gegessen, das Ding. Das ist einfach und das erstaunkt mir so ein bisschen, wir Deutschen, das Land der Dichter und Denker, dass wir so dahinter sind und sagen, dann steht hier im Club der Mantafahrer immer noch der im übertragenen Sinne, der Mantapfarrer mit dem Fähnchen hinten und dem Fuckschwanz und dem Wackeldackel auf der Ablage.
Und wir sind noch von gestern. Wir haben das gar nicht begriffen, dass im Prinzip die Realität uns einfach mal so überrohrt hat. Und jetzt steht diese Ingenieurtechnik, die großartig war und auch noch ist, wenn man sie irgendwann im Museum guckt, wo sie irgendwann dann hingeführt. Nur in die Nische, in die.
Sie rückt doch weg. Allein, wenn ich das nochmal sagen darf, das Beispiel, dass 820 Jet-Tankstellen verkauft worden sind, an Investoren übergegangen sind und 1020 Totaltankstellen sind verkauft worden, die mit diesem Prinzip des Verkaufs von Benzin, da kriegen die ein bis drei Cent für. Dann haben die gesagt, das ist auch nicht mit einem Riesengeschäft.
Das Riesengeschäft ist irgendwo anders hin zu verkaufen, aber nicht mehr an Tankstellen. So, was werden die Investoren ja mal machen? Was ich gelesen habe, war der folgerichtige Umbau, dass die Tankstellen natürlich rückläuft zu Ladeparks werden. Und womit verdienen die noch gutes Geld mit den sogenannten Leckerland.
Das ist ja diese Rewekette, wo du dann hinkommst und dann sagst, ach, da kann ich mein Brötchen, ich muss ja gerade laden, ich habe eine Viertelstunde Zeit, ich muss da so für die Frau noch Milch und Butter und das sind dann so kleine Supermärkte. Dann geht man da einkaufen, kriegt vielleicht einen guten Preis und kann dann ein paar Sachen einkaufen und trinken Kaffee noch, wenn man noch Zeit hat, weil das Laden geht ja immer schneller.
Wir sehen es ja bei BUID. Und dann geht man da einkaufen, hat noch so einen Mini-Supermarkt, kommt raus, das Ding ist, das Fahrzeug ist geladen und hat mehr Kilometer auf jeden Fall nachgeladen, wie er verbraucht hat. Weil in Zukunft werden wir überladen können. Vom Aldi, Liede, Edeka, jeder große Parkplatz wird das aufbauen und wird eine Ladeinfrastruktur bieten.
Und dann werden wir gar nicht drüber nachdenken, dass irgendwann sich was anderes ergibt, als es ist auch viel einfacher. Wir wissen, wir beide wissen, wie Tesla geht. Ich gehe raus, 21, 22, 23, 24, 25. Braucht fünf Sekunden, dann ist der Stecker in der Buchse. Das Auto hat sich sogenanntes Pairing gemacht, hat sich synchronisiert mit der Ladestelle, mit der Ladesäule.
Fünf Sekunden, ich kann gehen. Ich muss doch gar nicht beim Elektronenwanderung hat noch niemand zugeguckt, der kann die auch nicht beobachten, die sind viel zu schnell. Die Elektronen beim Wandern und wandern hört sich so da langsam an, aber die sind ja schnell. Das lohnt sich alles nicht. Ich kann diese Zeit doch nutzen.
Ich kann die doch gewinnbringend. Tesla, glaube ich, da gibt es auch so ein Zubehörteil, da kann ich meinen Laptop irgendwie am Lenkrad einhängen, habe eine Ablage, kann da tippen. Ich meine, in dem letzten Update hat er sogar so ein Meeting, weil die Innenkamera kann ja mitlaufen und ich kann Meetings dann wie Teams oder sowas kann ich dann machen.
Das habe ich noch nicht, aber ich habe mir tatsächlich ein Profil Office angelegt, wo Sitz, Lenkrad und alles so hinfährt, dass ich nur noch diesen Tisch einklemme ins Lenkrad, Laptop drauf und dann kann ich arbeiten. Und sitze dann auch gerade so bequem, dass das alles gerade wunderbar passt. Also ja, es wird sich da wahrscheinlich noch relativ viel tun.
Ich bin, ich schaue so mit einem Lachen und einem weinenden Auge auf das, was da auf uns zukommt, auch in der deutschen Industrie, weil das Weinende, es sind halt doch viele Jobs, die da dranhängen und hoffentlich kommen die da noch um die Ecke rum und stellen fest, dass man eben in diese wunderbaren Karosserien auch noch eine andere Antriebsform einbauen kann.
Und wir haben ja auch ganz viele Chancen, weil wir, glaube ich, bei uns nicht Karaoke und lachende Augen und Screen in der Windschutzscheibe unbedingt wollen. Also das wäre jetzt nichts für mich. Also die ganzen Plüsch und sonstigen Sessel brauche ich nicht. Also da gibt es Chancen, definitiv, und ich glaube, die müssen wir nutzen.
Und das werden sie hoffentlich auch irgendwann mal nutzen. Wolfgang, ganz herzlichen Dank, dass du da warst. Ich glaube, wir könnten da noch ein paar Fässer aufmachen heute mit verschiedenen Themen. Und wir haben, bevor wir die Folge aufgenommen haben, schon überlegt, ob wir da nicht mal den ein oder anderen Austausch nochmal machen.
Also da könnte es sein, dass ihr in dieser Kombi wieder mal hört. Super, dass du da warst. Ich werde mir das Buch noch lesen. Alle, die das Buch nicht kennen, geht mal auf der Mobilist.show, auf die Shownotes, auf das Forum. Da könnt ihr auch natürlich im Wolfgang Fragen stellen. Ihr könnt im Direkt schreiben, ihr könnt mir schreiben, ihr könnt die Folgen kommentieren.
Und wenn ihr gerade dabei seid, gebt doch auch gerne noch fünf Sterne ab. Da ist es. Die German Reichweitenangst, ich finde das Cover auch extrem gut gelungen. Und ja, erzählt die positiven Geschichten, haltet euch mit den negativen ein bisschen zurück und dann werden wir das Thema Verbrenner irgendwann mal auch hinter uns lassen können.
Wolfgang, ganz mich auch bedanken nochmal, dass wir tun. Sehr gerne.
Hat viel Spaß gemacht, Volker. Vielen Dank.
Mir auch. Ich hoffe, den Hörerinnen hören auch, gebt uns Feedback, falls ihr irgendwo das Gefühl hattet mehr davon oder ihr labert zu viel, dann sagt uns das genauso. Wir nehmen es trotzdem entgegen. Hey, ganz viel, was soll ich sagen, ganz viel Volttierchen und Amperekäfer in eure Batterien. Bleibt stabil und bis nächste Woche am Donnerstag.
Tschüss zusammen.