Devils & Demons - Der Horrorfilm-Podcast

431 Happy Deathday (2017)

Freitag, 19. Juni 2026 · 1 h 12

MP3

Shownotes

431 Happy Deathday (2017)

Teresa und Chris begeben sich für euch in den Timeloop von Christopher Landons Happy Deathday und versuchen gemeinsam mit Tree herauszufinden, warum sie täglich auf's Neue sterben muss. Warum den beiden die Horrorkomödie gefallen hat und wer genau seinen Stängel würgt, erfahrt ihr in Episode 431.

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Besetzung: Chris, Teresa
Bildquelle: Universal Pictures
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Diese Episode wird präsentiert von Deadline, das Filmmagazin. Die Fachzeitschrift für Horror, Thriller und Suspense. Moin Moin und herzlich willkommen zur 431. Episode von Davids and Demons, der Horrorfilm-Podcast. Ich bin der Chris und bei mir ist die wunderbare Teresa. Hallo. Moin Moin und herzlich willkommen zur 431. Episode von Davids and Demons, der Horrorfilm-Podcast. Ich bin der Chris und bei mir ist die wunderbare Teresa. Hallo.

Moin Moin und herzlich willkommen zur 431. Episode von Davids and Demons, der Horrorfilm-Podcast. Ich bin der Chris und bei mir ist die wunderbare Teresa. Hallo. Und wir besprechen heute für euch eine Mischung aus, ich würde sagen. Murmeltier, Tag, Film, Rom-Com und Slasher in einem. Und ich glaube, diese drei Zutaten passen nur auf einen Film und zwar auf Happy Death Day und den werden wir heute für euch besprechen.

Aber bevor wir das tun, gibt es noch ein paar Hinweise in aller Schnelle und Kürze und zwar wollen wir uns zunächst bei unseren neuen Steady-Abonnenten bedanken, bei der lieben Claudia. Vielen Dank für dein Abo, das wissen wir sehr zu schätzen und natürlich auch die Unterstützung von allen anderen da draußen, in welcher Form auch immer.

Dann wollte ich mich bedanken bei allen Leuten, die am letzten Sonntag bei der Obsession Preview und am letzten Mittwoch bei der Backrooms Preview im Hamburger Savoy waren vor ausverkauften Haus. André hat das Ganze dort wunderbar anmoderiert. Gleichzeitig der Hinweis auf den nächsten Saturday Night Friday, die am 22. August stattfindet und sich mit dem Thema Scream auseinandersetzen wird.

Da könnt ihr jetzt schon Karten kaufen auf der Seite des Savoy, einfach in die Shownotes gucken. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr da schon frühzeitig euch im Vorverkauf die Karten holt. Und der letzte Hinweis gilt dem Fantasy Filmfest. Da sind nämlich diese Woche die Daten rausgekommen für die Veranstaltung im September. Und zwar vom 2.

Bis 9. September findet das Fantasy Filmfest in Berlin und Hamburg statt. Vom 9. bis 16. September in Köln, München und Stuttgart. Vom 16. Bis 23. in Nürnberg und vom 23. bis 30. September in Frankfurt. Theresa, Happy Death Day. Hast du den Film zuvor schon mal gesehen? Ich hatte den einmal gesehen und wusste, glaube ich, nicht so wirklich, was mich erwartet.

Es ist jetzt schon ein bisschen her. Ich glaube auf jeden Fall, ich war da nicht so der Fan von tatsächlich. Hatte dem auch beim ersten Mal nur so drei Sterne gegeben. Erinnere mich aber auch daran, dass ich den nur so mit so einem halben Auge damals gesehen hatte und, wusste irgendwie noch so um die Prämisse, aber auch um Auflösung und sowas.

Wusste ich eigentlich schon gar nichts mehr drüber. Ist ja auf jeden Fall aus diversen Gründen ein ziemlich besonderer Horrorfilm. Darauf werden wir ja noch eingehen im Verlauf des Gesprächs, weil er ja zum einen ziemlich blutarm ist und dadurch auch eine niedrige Freigabe hat und das haben wir ja tatsächlich eher selten hier im Podcast.

Und wir werden schauen, wie sich das auf die Qualität ausgewirkt hat. Kurz zu den Fakten des Films. Der Film hat auf Letterboxd eine Durchschnittswertung von genau 3 von 5. Auf der IMDb eine 6,6 von 10. Kam am 16. Oktober 2017 in die US-Kinos und genau einen Monat später, am 16. November 2017, in die deutschen Kinos. Hat 4,8 Millionen Dollar gekostet und damit erstaunlich 125 Millionen Dollar eingespielt.

Das ist ja auch eine Blumhouse-Production. Die haben ja schon auch mit solchen Filmen gelernt, wie man mit relativ wenig Budget sehr viel einspielen kann. Wenn ihr den Film gucken wollt, es gibt den auf Blu-ray, es gibt den auf DVD ich hab jetzt tatsächlich ehrlich gesagt gar nicht geguckt, wo der gerade digital ist.

Ich hab den tatsächlich auch auf DVD. Ich kann grad aber mal parallel schauen. Ich glaub, der ist, wenn, dann hätte ich jetzt getippt, dass der bei Netflix drin ist, aber ich bin mir grad gar nicht so sicher. Guck da, hier googeln die Leute noch selbst. Ja, wieder top vorbereitet. Ja, ich hab den auch halt zu Hause, deswegen Also es gibt den auf jeden Fall digital zu kaufen und der Stream.

Also es gibt ihn genau bei Prime Video zum Laien und kaufen, aber im Abo scheint es denen nirgends zu geben. In Deutschland zumindest. Schade. Checken wir noch mal Netflix. Nee, da ist auch nicht drin. Ja, müsst ihr kaufen. Gibt nix, aber man kann sein Geld schlechter ausgeben. Drücken wir es mal so aus.

Der Film läuft 97 Minuten, hat eine PG-13 in den USA als Freieger bekommen. In Deutschland sogar eine FSK 12. Und das ist, glaube ich, ich weiß jetzt nicht, ob es das erste Mal hier ist, dass wir einen FSK 12-Film sprechen. Ich glaube nicht. Wir hatten, glaube ich, schon mal ein, zwei Filme, die eher in die Gruselrichtung gingen, die auch schon mal eine Zwölferfreigabe hatten. Aber es ist schon sehr selten.

Content Note habe ich mir eine Sache aufgeschrieben und zwar Fettshaming, weil die Hauptfigur sich durchaus über dicke Leute lustig macht, zwischenzeitlich mal. Zwar im Rahmen ihrer anfänglichen Darstellung noch als Unsympathin, aber es findet ja nun mal statt, deswegen wollte ich es an der Stelle erwähnen.

Und wir haben einen Body-Count von diskutable 19. Wenn man natürlich den Film kennt und weiß, wie das Ganze aufgelöst wird, kann man auch sagen, ist ein Null am Ende. Aber es sind zumindest 19 Kills, die im Film in irgendeiner Form stattfinden. Obwohl Kills schon auch hochgegriffen ist. Also Kills klingt so, als würde man aktiv was sehen, was ja nicht so der Fall ist.

Also ja, es sterben Leute. Das heißt aber nicht, weil 19 Leute sterben, das hört sich halt übel brutal an. Ja, genau. Das ist ja dann doch nicht der Fall. Da ist die Schere groß zwischen FSK 12 und 19 Bodycount. Aber genau, dann sind wir schon direkt beim Thema, die Einschätzung, was Gore und Grusel angeht. Wo würdest du den Film da sehen? Also, Gore ...

Gar nicht einfach, würde ich sagen, existiert nicht in diesem Film. Und Grusel, der hat vielleicht so ein paar Szenen, die so ein bisschen atmosphärisch sind, aber gruselig ist der im Grunde genommen wirklich auch gar nicht. Und entsprechend auch, finde ich, 100 Prozent einsteigerfreundlich. Also ich glaube, wenn man jetzt auch wirklich mal, ja, eher auch mit jungen Jugendlichen, beziehungsweise Kindern, die irgendwie an das Thema ranführen möchte.

Ja, aber Kinder klingt wieder zu jung irgendwie, also naja, ihr wisst schon, was ich meine. Also in FSG 12 reden wir von Kindern. Ja, eigentlich schon, aber so, ach, wie auch immer. Also, mit denen kann man, glaube ich, diesen Film sehr gut gucken, um zu schauen, so trifft das auf, also macht das was oder macht das nichts mit einem, so.

Ja, bin ich komplett bei dir, hätte jetzt auch gesagt, also Gore ist nicht existent, 0 von 5, Grusel 1 von 5 bin ich auch bei. Es gibt so ein paar Spannungs- die, sag ich mal, im normalen Slasher, würden wir die wahrscheinlich auch als relativ spannend oder gruselig bezeichnen, die gibt's hier auf jeden Fall auch.

Nur, dass die halt vorzeitig sozusagen abbrechen in ihrer bildlichen Darstellung. Ich find auch, dass der komplett einsteigerfreundlich ist. Und wirklich genau, wirklich einsteigerfreundlich. Genau das, was du eben gesagt hast. Also, wenn man quasi sehr, sehr jung ist und sich sagt, oh, ich würd gern mal einen Horrorfilm gucken, wovon reden die da eigentlich immer?

Ich hör schon seit zehn Jahren Devils and Demons, es darf aber keine Horror-Filme gucken. Genau, der Zwölfjährige, der seit zehn Jahren der Witz und die Witz hat. Jetzt bin ich endlich soweit und da ist, glaube ich, Happy Death Day tatsächlich, wirklich gut, um abzuprüfen, ob das was bei einem ist. Das kann man wirklich auch für Eltern, die irgendwie mit ihren zwölfjährigen Kindern sagen, ja, ich würde gerne mal meine Leidenschaft für Horror mit meinen Kindern teilen.

Dann ist das tatsächlich der perfekte Film dafür. Immer vorausgesetzt, man hat irgendwie was für Humor übrig, weil das muss man halt dazu sagen, das ist halt eine Horror-Komödie. Und ich glaube, das ist auch gut so, weil eben auf reiner Horror-Ebene hat er nicht so viel zu bieten tatsächlich. Und finde, da ist so die Ergänzung durch den Comedy-Aspekt auch das, was den Film dann doch so besonders macht. Weil ansonsten, finde ich, müsste da schon noch entweder deutlich mehr Grusel oder mehr Gore oder irgendwas anderes drin sein.

Aber die Humorkomponente reißt das, finde ich, schon auch raus. Das wäre auch noch mal aufgefallen, vielleicht auch direkt als Einstiegsthema, dass der halt wirklich, wirklich, wirklich, wirklich überall da Cut macht, wo es irgendwie, sag ich mal, vor Gorhans spannend sein könnte. Der hat ja theoretisch auch ein paar gute Kills, weil wir können ja jetzt schon drüber reden, weil wir es vermutlich nachher gar nicht mehr so genau machen werden, weil es im Film nicht so eine große Rolle spielt. Aber es gibt ja zum Beispiel einen Kill.

Bei dem die Hauptfigur mit so einer abgebrochenen Bong getötet wird. Und das ist ja, also wenn wir jetzt drüber nachdenken, wenn das jetzt explizit zu sehen sein würde, wäre das wahrscheinlich einer unserer Kills des Jahres 2017 gewesen. So ist am Ende gar nichts von übrig und man redet dann tatsächlich auch gar nicht mehr drüber, weil potenziell sind da gute Kills drin, aber wir reden nicht drüber, weil sie halt nicht on screen stattfinden.

Und würdest du sagen, das macht jetzt für dich, wir werden jetzt schon tendenziell schon in die Bewertung reingehen ein bisschen, weil es lässt sich bei der Frage nicht vermeiden, aber, hat das für dich einen Qualitätsverlust dargestellt, dass du das nicht siehst oder hast du am Ende gesagt, Nee, ehrlich gesagt, völlig egal.

Der Film war trotzdem gut. Also ich glaube, dadurch, dass der Film ... Ich hab nicht das Gefühl, der verkauft mir, dass er irgendwie extrem brutal sein möchte, sodass es überhaupt nicht der Anspruch ist und gar nicht das, worum es geht. Und deswegen find ich das vollkommen in Ordnung. Wenn er jetzt zum Beispiel so einen reißerischen Titel wie Taxi Chainsaw Massacre hätte, würde ich mich schon verarscht vorkommen.

Irgendwie so Campus Massacre oder so. Wird ich denken, nee, Leute, also das jetzt ... Da möchte ich auch ein bisschen Massaker sehen. Aber. Ich finde, am Anfang ist es noch nicht so eindeutig. Das FSK-12-Logo vorne verrät halt schon so ein bisschen was. Aber mit der Zeit nach ein, zwei Zeitschleifen fällt einem dann schon auf, okay, das ist hier nicht der Fokus.

Und dann ist das auch für mich vollkommen okay. Klar, es gibt schon, wie du sagst, so ein paar Sachen, wo man sich denkt, ach ja, das wäre jetzt eigentlich ganz cool gewesen, das auch zu sehen. Aber gleichzeitig ist der Film vielleicht auch auf eine Art was Besonderes, dass man es eben nicht sieht, weil ich habe das Gefühl, der erfüllt, also der füllt so eine Nische damit.

Ich glaube auch, dass der dadurch irgendwie mehr in Erinnerung bleibt das klingt absurd, aber ich dachte parallel zum Beispiel, also der Regisseur Christopher Landon, der hat ja mehrere solche Filme gedreht so von der Konzeption her, diesen Scout's Guide to the Zombie Apocalypse aber vor allem Free mit der Kevin Newton und ähm.

Ich hab den nicht geguckt. Und der hat auch diese Thematik, da ist ja quasi Freaky Friday mit dem Slasher verbunden, dass quasi der Killer mit einer Highschool-Schülerin die Körper tauscht sozusagen. Aber der ist halt relativ hart. Also der ist sehr blutig und sehr explizit. Und da hab ich das Gefühl, da reden die Leute heutzutage weniger drüber, weil er dadurch irgendwie doch wieder konventioneller wirkt als Happy Death Day, wo jeder weiß, der ist gut, aber hat keine Gewalt so in dem Sinne.

Und deswegen finde ich es auch eigentlich interessant so, weil ich finde nicht, ich glaube nicht, dass der Film besser wäre, wenn er diese Kills explizit zeigen würde. Ja, glaube ich in dem Fall auch nicht, weil es einfach wirklich nicht das ist, worum es hier geht und ich finde, der hat genug Eigenständigkeit, dass der das auch wirklich nicht braucht.

Wie gesagt, auf eine Art wäre es cool, ob es den Film jetzt schlechter machen wird oder weniger erinnerungswürdig, weiß ich nicht. Ja, aber wie gesagt, ja doch, er erfüllt schon halt dadurch so eine Nische einfach, wo glaube ich sonst so kein anderer Film reinschlägt. Zumal die Kills ja aufgrund der Prämisse des Films, dass die Person am nächsten Morgen wieder gesund und munter aufwacht, ja eh keinen Impact hätten von der Theorie her.

Also die können ja noch so brutal sein, du weißt ja, da gehst du ja dann trotzdem nicht mit, weil du weißt, sie wacht am nächsten Morgen lebendig wieder gesund und munter auf. Das wäre dann von daher, ist dieses Konzept gar nicht so verkehrt. Ich weiß, dass der anders geplant war, also im Drehbuch. Gibt es explizitere Szenen, gegen die man sich dann aber am Ende entschieden hat? Aber ich glaube, das war, wie gesagt, die richtige Entscheidung.

Der Film sollte ursprünglich auch zehn Jahre vorher schon gedreht werden, tatsächlich mit Megan Fox in der Hauptrolle und gedreht von Michael Bay. Und da hieß der Film ... Ich glaube, Half to Death hieß der Film da noch zu dem Zeitpunkt. Wurde dann aber irgendwie begraben und wurde dann von Blumhouse zehn Jahre später wieder ausgegraben.

Wie gesagt, gedreht von Christopher Landon. Habe ich schon gesagt, das ist schon jemand, der Genre-Filme dreht, aber eher lockere, würde ich sagen, mit einem Hang zum Mainstream. Wie gesagt, Freaky hat er gemacht. Happy Death Day to You, Scout's Guide to the Zombie Apocalypse und Drop zuletzt auch. Hat aber auch den ziemlich schlechten Paranormal Activity. The Marked Ones gedreht.

Das hab ich halt alles nicht gesehen. Es ist so, hab ich so richtig blinden Fleck für den Typen. Also Freaky wird dir auf jeden Fall gefallen. Also wenn du denkst, das wär so der, den ich dir jetzt empfehlen würde. Ja. Und er hat auch noch die Drehbücher, ich weiß nicht, hast du Disturbia gesehen? Mit Shia LaBeouf?

Ja. Das hatte ich auch gesehen, dass er da auch was geschrieben hat, ja. Und Hard Eyes zuletzt, den fand ich auch ganz cool, diesen Fallen-Tienst. Ja, hab ich noch nicht gesehen. Okay. Das wär auch was. In der Besetzung, da sind jetzt gar nicht so viele bekannte Gesichter dabei, die Hauptdarstellerin Jessica Roth, die hat mit La La Land, glaube ich, ihren ersten größeren Film gedreht, hatte da aber auch nur eine Nebenrolle dort als Freundin von Emma Stone, hat dann so ein paar, Kitschfilme gedreht, sowas, Forever My Girl und sowas, das ist ja dann eher nicht so mein Thema, obwohl letztes Mal behauptet, dass ich so unromantisch wäre, das stimmt gar nicht, da musste auch meine Frau drüber lachen,

weil ich bin halt total kitschig und total sensibel und total gucke ich gerne so eine Geschichte, nur halt diese bewusst. Schlecht angelegten Sachen, die gucke ich dann halt nicht, sowas. Aber ansonsten total. Genau, eine Fortsetzung hat sie mitgespielt, da werden wir irgendwo sicherlich demnächst auch nochmal drüber reden.

Nur du weißt, warum ich lache. Gewinnsperres Lachen einfüge. In Boy Kids World hat sie noch mitgespielt und zuletzt auf dem Fantasy-Filmfest bei den Knights hat sie in Posters mitgespielt, den fand ich ja auch ganz okay. Hatte aber tatsächlich gedacht, als ich Happy Death Day zum ersten Mal gesehen habe, dass sie eine, steinere Karriere hinlegen wird. So ein bisschen. Weil ich finde, sie macht's in Happy Death Day eigentlich ziemlich gut und ist eigentlich prädestiniert dafür, eigentlich eine Hauptdarstellerin in Hollywood-Filmen zu sein, finde ich, in größeren.

Ja, oder zumindest in so mittelgroßen Horror-Produktionen. Hätte ich mir schon auch eigentlich gut vorstellen können. Also, weil sie ja irgendwie fast so dieses, von der Optik her, finde ich, so klischeehafte Final-Girl-Vibes hat. Und damit kann man ja auch ganz gut spielen mit diesem Fakt. Also ja, ich finde auch, sie macht ihren Job hier gut. Ob sie jetzt die allergrößte Schauspielerin ist, weiß ich nicht, aber es funktioniert schon.

Also schlecht ist es auf keinen Fall. Lustigerweise war Imposters thematisch oder von Prämisse her gar nicht mal so unterschiedlich, weil es da auch um alternative Zeitlinien und sowas geht. Sie ist quasi gefangen in diesem Rollenboot sozusagen. Ansonsten haben wir noch Isaiah Israel Broussard. der hat jetzt nicht groß irgendwas Wichtiges gespielt, ist aber zumindest 2019 mal mit ein paar.

Ziemlich deftig rassistischen Tweets über Black Lives Matter, über Japaner und Muslime aufgefallen, hat sich dann später entschuldigt. Wurde nicht gecancelt. Wer jetzt? Der Hauptdarsteller, der hier den Kater spielt. Ah, okay. Der hat sich ein bisschen so lustig gemacht über ein paar ... Ja, gut, aber ist ja auch ...

Nee, egal. Ja, egal. Aber er hat sich auf jeden Fall entschuldigt, wurde nicht gecancelt, ist da irgendwie noch mal rausgekommen. Und ansonsten spielt noch Ruby Modine mit. Die kennt man vielleicht, ist die Tochter von Matthew Modine, der ja durchaus bekannte Schauspieler ist. Und sie hat zuletzt auch, deswegen erwähne ich sie hier, nochmal separat in Silent Night, Deadly Night Remake, die wirklich hauptrollige Spieler von der Sieg. Ich hätte ihn nicht wiedererkannt.

Obwohl die ja eigentlich ein relativ einprägsames Äußeres hat, finde ich. Aber ich finde, alleine dadurch, sie ist hier ja wirklich so sehr natürlich, ungeschminkt. Alleine das macht so einen krassen Unterschied. Ich habe das auch gesehen und dachte, ach ja, stimmt, das ist die ja, die da quasi auch sogar eine Hauptrolle spielt.

Die könnte auch ein paar mehr Rollen vertragen, finde ich. Die finde ich eigentlich ganz cool. Die hat auf jeden Fall irgendwas Außergewöhnliches an sich. so. Allein, weil es nicht dieser typische, das, was du eben meintest, Jessica Roth hat halt so diesen typischen Final-Girl-Look und Ruby Modine hat irgendwie was Besonderes.

Auch optisch bringt die irgendwas mit, deswegen wundert es mich, dass die, aber ich glaube tatsächlich, sie wird demnächst ein paar mehr Rollen abkriegen, bin ich mir relativ sicher. Wir haben es hier, wie gesagt, mit einer Horror-Komödie zu tun. Was würdest du denn, wenn ich dich jetzt spontan fragen würde, so unabhängig von dem Film, was für dich eine gute Horror-Komödie bieten muss, damit sie dir gefällt.

Weil wir haben natürlich mehrere Sparten, wir können jetzt sowas Spoof-mäßiges wie Scary Movie sehen, wir können aber auch etwas nehmen wie das hier, was sich ja komplett voneinander unterscheidet, würde ich mal sagen. Ja, also, ich glaube, mh, Ich muss irgendwie grad an Babysitter denken, wo wir ja vor noch nicht gefühlt so langer Zeit drüber gesprochen haben.

Der muss halt einfach lustig sein. Also da geht's halt schon los. Und das ist halt was, was ... Woran Babysitter gescheitert ist. Genau, dass der halt einfach nicht lustig war. Also das ist schon mal, ist jetzt irgendwie sehr banal. Aber, und ja auch sehr individuell. Aber das muss halt schon mal irgendwie meine Form von Humor muss das schon treffen.

Und das gelingt halt irgendwie auch nicht immer. Und genau, nur weil es meine Form von Humor nicht ist, Das heißt, es ist ja nicht, dass es sonst niemandem gefallen kann. Aber das ist, glaube ich, ein Aspekt. Und dann, glaube ich, trotzdem aber noch so eine gewisse ... Eigenständigkeit, also dass da irgendwie so ein bisschen was Besonderes mit dran sein muss und nicht nur einfach eine Horror- Trope-Parodie ist.

Also was da glaube ich auch nochmal ein Positivbeispiel wäre, der tatsächlich auch so ein bisschen mit Reise in die Vergangenheit wäre, wäre zum Beispiel Final Girls mag ich richtig gerne auch. Der ist zwar nicht so eine, also schon auch doch auf eine Art finde ich eine Komödie, Aber der hat halt trotzdem irgendwie noch so was Eigenständiges.

Und ich glaube, das ist das, was für mich irgendwie braucht, damit eine Horrorkomödie richtig funktioniert. Und da muss man, finde ich, schon auch so einbeziehen, aus welcher Zeit kommt der Film. Also, das zum Beispiel eben, weiß ich nicht, so Tucker and Dale oder sowas, das hat halt, wenn man den Film so betrachtet, wie er ist, passt er schon.

Wenn der jetzt heute rauskommen würde, würde ich sagen, oh ne. Der ist auch schon wieder, das finde ich, ist genau die, und deswegen gefällt mir dieser Film hier auch so gut, weil er genau die Mitte trifft. Also es könnte alberner sein, dann wäre es wieder dieses Scary-Movie-Ding, wo du den Film an sich dann aber nicht mehr ernst nehmen kannst, die Handlung.

Oder es könnte in die andere Richtung zu lustig sein und zu drüber, wie Shaun of the Dead, den du zwar gut findest, oder auch Tucker and Dale zum Beispiel. Ja, der nichts mit Horror zu tun hat. Aber genau die eigentliche Handlung dann nicht mehr spannend sein kann, weil du weißt, es ist halt alles ein Witz sozusagen.

Und Happy Death Day funktioniert eben auch auf der Story-Ebene. Ich finde den Film trotzdem spannend. Ich will wissen, was ist da die Auflösung, was steckt dahinter und wie kommen wir zu der Auflösung, was mir jetzt bei einem Film wie Shaun of the Dead egal ist zum Beispiel. Und da trifft, finde ich, Happy Death Day genau die Mitte.

Nicht zu albern und nicht zu drüberlustig sozusagen. Und das ist, glaube ich, das, was für mich dann am Ende eine gute Horror-Komödie ausmacht. Es gibt dann am Ende nicht mehr so viele für mich, die das irgendwie treffen. Aber mir ist doch, wie ist denn doch der einer von diesen... War das der bei Prime? Timecut hieß der so? Nee, dem fand ich scheiße.

Wie hieß denn der mit? Den hab ich nicht geguckt. Timecut war Schrott. Ich sag selten Schrott, aber dem hab ich, glaub ich, einen stehen gegeben. Totally Killer? Ja, genau. Hab ich aber auch nicht gesehen. Es ist eigentlich nicht so sehr meine Sparte. Also es ist irgendwie so eine Art Film. Wenn ich drüber stolper, find ich's, glaub ich, meistens ganz gut.

Aber wenn das irgendwo so auftaucht, bin ich immer so, nee, also das ist sowas, das spricht mich so von alleine nicht so an, tatsächlich, ja. Nee, genau, der Timecut, der war Schrott und der Totally Killer war ganz gut. Ich glaub, Fear Street ging ja auch noch so ein bisschen in die Richtung, die fand ich ja ganz gut. Zulich auch mal hier besprechen, ich hab mir gerade einen.

Tippt eins in den Chat, wenn ihr das auch wollt. Ähm. Ja, aber dann sind wir uns ja ungefähr eigentlich einig, was eine gelungene Horror-Komödie auszeichnet. Dann können wir mal prüfen, ob das hier zutrifft. Und womit man mich ja sofort kriegt, das hatten wir ja gerade auch irgendwann erst vor gar nicht allzu langer Zeit, als wir auch einen Universal-Film, glaube ich, besprochen haben, als auch dieses Intro. Ich liebe es ja, wenn Sie das Intro an den Film anpassen.

Und hier ja auch das Intro mehrfach neu startet, gemäß des Credo des Films. Und damit haben Sie mich schon mal. Da weiß ich sofort, okay, das wird gut, wenn das Intro irgendwie angepasst wird von Universal. Oder ich glaube, irgendwer anders. Warner macht das auch ab und zu mal, aber eher so ein Batman-Film ist, dass es dann nicht so Gold und Blau ist, sondern so dunkel und düster.

Bei Harry Potter haben die das, glaube ich, auch gemacht. Bei Harry Potter auch, ja. Ihr mag das immer, wenn die da so ein bisschen mitspielen. Ich glaube, bei Barbie auch. Ja, bei Barbie ist es auch, ja. Und dann heißt die Hauptfigur auch noch Theresa. Ja, aber mit H. Ja. Aber warum ist ihr Spitzname Tree? Das habe ich auch nicht verstanden.

Warum heißt sie einfach Baum als Spitzname? Theresa Theresa Ja, es kommt daher, durch dieses schnelle Aussprechen Theresa, Theresa, Tree Ja, was ist denn ein Werderspitzname irgendwie? Ja, ich hab den auch noch nie jetzt als Vielleicht ist das jetzt, du heißt jetzt immer Goldstück Du heißt jetzt Baum Nee, Baum.

Nee, ganz ehrlich Also Ähm, Gut, ich meine so, bei dir, Chris, das ist ja irgendwie etabliert, aber bei mir hat sich auch nie ein Spitzname etabliert. Also es gab so ein paar, die mal, wo irgendwie so einzelne Leute das versucht haben, aber das hat sich irgendwie nie durchgesetzt mit den Spitznamen bei mir.

Und ich finde das auch tatsächlich mittlerweile ganz okay. Obwohl, die Patentante meiner Schwester hat mich immer Rosenresali genannt und das ist schon ganz süß. Ja, aber es ist auch ein bisschen umständlich irgendwie. Ja, also es ist auf jeden Fall keine Vereinfachung des Namens Wenn ihr eine Idee habt für ein Spitznamen für Theresa, schreibt es in die Spotify-Kommentare.

Also tatsächlich, mein Lieblingsbuch ist ja, oder so das Buch, was mich so mit am meisten geprägt hat, ist ja Tintenherz. Und da heißt ja die Mutter, heißt ja auch Reza, also eigentlich Theresa. Aber das Reza, das fände ich schön, aber es hat sich einfach nicht durchgesetzt. Und die Sache ist so, du kannst Spitznamen nicht forcieren. Also ich habe es versucht mit Reza, aber es geht nicht.

Es wurde nicht angenommen von meinem Umfeld, deswegen bleibt es, wie es ist. Goldstück finde ich aber auch okay. Goldstück, Resa und Rosenresa, das ist okay. Ansonsten, ja. Aber man braucht ja manchmal auch nur einen Spitznamen, wenn man, also wollen jetzt nicht hier. Falsche Komplimente machen, aber wenn man schon einen schönen Namen hat, braucht man ja manchmal gar keinen Spitznamen.

Ich mag meinen Namen auch, also von daher lieber gar keinen als Baum, muss ich sagen. Okay, den finde ich gut. Also das werden wir mal schauen. Jedenfalls ist Theresa, ab jetzt nur noch Tree genannt, unsere Hauptfigur. Und die wacht in der Studentenbude von Kater auf mit einem Kater. Gutes Wortspiel.

Und sie kann sich an absolut nichts mehr erinnern. Anhand ihres Klingeltons stellt sie aber fest, dass sie heute Geburtstag hat. Und dieser Kater ist ein junger Mann, ein Student, ein Mitstudent von ihr scheinbar. Und Theresa denkt, glaube ich, dass die beiden in der Nacht in ihrem alkoholisierten Zustand einen One-Night-Stand hatten.

Aber dazu dann später mehr. Das ist erstmal die Ausgangssituation. Und es folgt dann das, was typisch ist für so Zeitschleifen-Time-Loop-Filme. Es kommen jetzt erstmal Handlungsmuster hinzu. Die sich sehr oft im Laufe des Films wiederholen werden. Das kennt ihr. Hast du eigentlich mal ein täglich grüßendes Murmeltier gesehen?

Nee, tatsächlich nicht. Spannend. Dann ist ja dieses Konzept vielleicht für dich gar nicht so vertraut eigentlich. Also ich glaube, es ist trotzdem sowas, was man popkulturell mitnimmt, ohne das aktiv gesehen zu haben. So ein bisschen Dracula-mäßig. Man muss jetzt nicht Dracula gelesen haben, um über Dracula informiert zu sein.

Das Konzept war schon klar, ja. Und da ist es dann eben so, dass wir dann eben erst mal Dinge sehen, die sehr besonders sind, bei denen du dann eben genau weißt, aha, das ist etwas, was uns jetzt präsentiert wird und das werden wir noch sehr oft sehen. Ja, das wird noch Thema. Da gibt man nachher später nochmal drauf ein, wenn sich diese Abläufe so ein bisschen verselbstständigen.

Meine erste Frage wäre eigentlich, ob du auch das Gefühl hattest, dass Tree zu Beginn unsympathisch für uns wirken soll. Ja, also sie ist auf jeden Fall unsympathisch. Ob sie so wirken soll, ich glaube schon, weil sie macht ja schon auch eine Charakterentwicklung durch. Mal nach vorne, mal wieder auch acht Schritte zurückgefühlt.

Also sie hat da bessere Durchgänge und schlechtere Durchgänge. Ich würde ja sagen, es ist tagesformabhängig, aber es ist immer der selbe Tag. Ja, also ich finde, und das finde ich aber auch cool, dass sie quasi so eine, Charakterentwicklung halt mitbekommt, die halt aber auch nicht immer nur vorwärts ist, sondern manchmal auch, und finde ich dann auch schon situationsangemessen, wenn du irgendwas das achtmal machst, dir dann irgendwann denkst auch so, ja komm, Fuck it einfach nur.

Das finde ich schon cool. Und ich glaube, es ist besser zu sagen, man fängt mit jemandem an, der ein bisschen arschig ist, als zu sagen, man fängt mit jemandem an, der erst mal cool ist, der dann irgendwie mit dem Verlauf zunehmend irgendwie blöder wird. Also dieses ... Ich hab schon das Gefühl, es ist so ein sehr starker Wechsel.

Ich hab auch das Gefühl, am zweiten Tag ist sie schon direkt viel netter. Ja. Ähm ... Genau, und das hat für mich tatsächlich ziemlich gut funktioniert. Also am Anfang war ich schon wieder so, oh nee, war die so nervig. Aber man bleibt dann ja eben, ich weiß gar nicht, wie lange die erste Schleife geht. Ich habe tatsächlich gar nicht geschaut. Die ist doch relativ lang, glaube ich. Ich glaube auch so 15 Minuten.

Genau, ja. Und da kann man das dann schon aushalten. Vor allem, wenn man dann schnell bemerkt, ah, okay, bessere Zeiten kommen noch. Ja, ja, das stimmt. Ja, das sind so immer kleine Sachen, die mich das aufgeregt haben. zum Beispiel, dass sie immer die Anrufe ihres Vaters ignoriert und so eine Sache. Da dachte ich immer so, dann geh doch einfach ans Telefon.

Und ja, also der Autor, Scott Lobdell, der hat auch gesagt, dass er es immer lustig findet, dass in Slasher-Filmen meistens der erste Kill an eine Person geht, die super unsympathisch und fies ist und das liebe Mädchen dann bis zum Ende überlebt und er hat sich gedacht, was, wenn das für mich einfach mal ein und dieselbe Person ist.

Also die unsympathische ist aber auch die, die dann am Ende die gute ist, sozusagen. Finde ich, geht hier eigentlich tatsächlich ganz gut auf. Fand aber trotzdem, auch wenn es nicht so ist, finde ich das gar nicht so verwerflich, wie sie sich im Anfang gibt, weil es ist ja offensichtlich ein ziemlich schlechter Tag, den sie da hat.

Und ich finde, ein Mensch darf auch einfach mal einen schlechten Tag haben. Nur wir merken ja dann später, als sie auch mit ihren Freundinnen dort zum Beispiel zusammensitzt, so, dass sie halt wirklich auch nicht die beliebteste ist. Also man merkt schon, dass die anderen Leute um sie herum. Eigentlich nicht so gut auf sie zu sprechen sind, finde ich.

Also die wirken alle nicht so, als wären sie gerne mit ihr befreundet. Ja, also ich finde schon, also ja, sie hat da irgendwie einen Scheißtag, aber ist schon auch, also ich finde, es gibt so ein, zwei Momente, wo man auch so ihren wahren Charakter so, wo der so durchblickt. Also zum Beispiel, wo der eine Typ dann irgendwie sagt so, ja, hey, warum hast du dich nicht mehr gemeldet? Und sie ist halt so, ja, Bro, wer geht bitte beim ersten Date zu Subway? Kannst du auch nicht erwarten, dass ich dich danach noch irgendwie ...

Hat sie übrigens improvisiert. Der kommt von Jessica Roth, der Satz, der steht da nicht im Drehbuch. Ja, und das ist halt ... Der ist Kult mittlerweile. Ja, wo man sich ja trotzdem so denkt, man weiß jetzt nicht, wie reich der ist oder wie reich der nicht ist, aber hey, er hat's versucht, I guess. Oder dann auch diese Schokomilch-Szene, wo dann irgendwie eine zum Kappa-Delta-Omega, keine Ahnung, was Tisch kommt, wie auch immer diese Städtenverbindung heißt.

Und sich da hinsetzt und sie halt auch so mäßig, Schokomilch, Kohlenhydrate... So als würde es bei uns nicht verrecken einfach. Sie sagt da ja sogar noch wirklich was Deftiges. Das war das, was ich meinte mit Fettshaming. Ja, genau. Und das ist, finde ich, schon sowas, wo, also auch wenn man einen Scheißtag hat, so scheiße kann mein Tag nicht sein, dass ich jemanden für Schokomilch und ein ordentliches Frühstück schämen würde. Also so übel kann ja nicht sein, der Tag, dass das passieren würde.

Und es geht ja dann auch weiter. Also da ist sie unsympathisch. Sie hat dann auch noch eine heimliche Affäre mit dem verheirateten Dozenten, in dem Klinikum, was da auf dem Campus ist, mit Dr. Butler. Und da denkst du auch gleich, boah, also die haben hier ins Drehbuch geschrieben, so echt abgehakt, was könnte die Hauptfigur noch unsympathischer machen?

Ja, sie poppt mit dem Mann einer verheirateten Frau rum, was natürlich hauptsächlich seine Schuld ist und nicht ihre, aber es macht sie trotzdem nicht sympathischer, weil sie weiß ja trotzdem, dass er verheiratet ist. Da gibt der Film sich schon Mühe bei. Und dementsprechend ist es auch interessant, weil dann ihr erster Tod sozusagen, als sie da abends, da gibt es glaube ich einen Stromausfall und sie geht dann abends ja durch so eine dunkle Unterführung durch und wird dann von unserem maskierten Killer überrascht und nach kurzer Jagd auch getötet, da dachte ich auch so, ja wie gesagt, so sympathisch war die mir jetzt nicht so, also der erste Kill, der nimmt einen jetzt erstmal noch nicht besonders mit.

Ja, also irritiert halt, weil man sich so denkt, ach krass So stöp jetzt unsere Hauptfigur, ne? Und das gibt's also vor allem nicht nach irgendwie fünf Minuten. Und das ist klar, es ist der Opening-Kill, sondern schon auch ist es irgendwie klar, das ist unsere Hauptfigur. Und ich glaub, so durchgezogen ...

Also, es ist was, was es ja auch eher selten gibt. Ich muss an ein Spiel denken, da ist das der Fall. Da stirbt einfach die Figur, die man eine halbe Stunde gespielt hat auf einmal. Spielt man wen anders? Ist geil, tatsächlich. Aber muss man halt auch irgendwie drauf haben, das cool zu machen, dass man sich nicht komplett verarscht vorkommt.

Wo es ja ein klassischer doch der klassische Hitchcock-Move ist von. Psycho ja, stimmt eigentlich schon das ist jetzt kein Spoiler, wenn wir jetzt einen 70 Jahre alten Film oder so 60 Jahre alten Film, voll vergessen, ja ja, okay aber dann sag ich so lange nicht mehr gesehen also ist auf jeden Fall was, was eher unüblich ist, wo man glaube ich auch viel, Skills an der Schreibfeder haben muss, um das aufzufangen, dass so eine wichtige Person dann wegstirbt und man das trotzdem schafft, mit einer neuen Person irgendwie eine Bindung herzustellen oder die früh genug auch noch andersweitig zu etablieren und so. Also.

Aber ja, nee, ich fand's auch nicht so dramatisch, halt ein bisschen irritierend. Und sie wird dann ja quasi ins Gesicht gestochen. Und da sieht man dann zum Beispiel halt nur das Messer so ... Also man sieht so ihr Gesicht und dann so die POV von ihr aus. Der Killer bolt sich so über sie, glaub ich. Genau, dann sieht man nur das Messer so auf sie zurasen. Aber mehr passiert halt auch nicht. Und das ist halt so das Niveau, auf dem die Kills irgendwie sind.

Ja, und was für eine Überraschung. Am nächsten Morgen wacht Tree erneut und lebendig im Zimmer von Kater auf, in dieser Studentenbude. Und alles passiert wieder exakt genauso. Erst mal Props an die Ausstatter. Ich mochte das, dass man da in dem Zimmer auch immer im Hintergrund so ein paar coole Sachen, so Filmpost irgendwie von Repo Man oder Sie leben oder so entdecken konnte.

Und dann passiert aber erst mal dasselbe, was sich durch den Film ziehen wird. Sie wacht mit Kopfschmerzen dort auf. Es kommt der Kumpel oder Mitbewohner, wie auch immer, von Kater rein und macht irgendeinen sexistischen Spruch. Dann läuft sie aus dem aus dem aus der er wohnt ja an einem Wohnheim, nicht im Verbindungshaus, aus dem Studentenwohnheim raus.

Das ist so ein creepy Dude, dem sie dort begegnet. Da ist ein Mädchen, die sammelt Unterschriften gegen den Klimawandel. Da geht irgendwo der Rasensprenger an und Leute werden nass. Eine Auto-Alarm-Anlage geht los. Irgend so ein Dude wird da abgefüllt, glaube ich, von anderen Studenten und kippt dann irgendwie um.

Dann kommt dieser Tim, von dem du schon gesprochen hast, ein früheres Date und labert sie an. Dann läuft sie ins Klinikum, hat im Büro von Dr. Butler mit ihm ein kleines Techtel-Mächtel und trifft dann noch auf ihre Mitbewohnerin und Verbindungsschwester Lori, die ihr zum Geburtstag gratulieren will mit so einem kleinen Cupcake.

Und das ist quasi sozusagen, das sind diese Schritte, an denen man hier den Time-Loop sozusagen festmacht. Ja, genau. Das ist halt in jedem dieser Filme so, das muss es irgendwie geben, weil dadurch nämlich erkennst du ja nur, dass es immer wieder derselbe Tag ist. Fast schon vielleicht ein bisschen zu doll verankert in dieser Prämisse von Zeitschleifenfilmen. Aber ich glaube, sie funktionieren auch nur so.

Weil du dann jedes Mal dieselbe Situation anders erleben kannst. Je nachdem, wie die Figur, und das passiert ja hier auch mit Tree, weil sie die Situation anders angeht dann jedes Mal. Ja, also es ist jetzt auch nichts, was mich irgendwie gestört hat. Nur weil es vielleicht in diesem Subgenre der Zeitschleifenfilme Live- und Filme oder so gang und gäbe ist, finde ich es jetzt überhaupt nicht störend.

Also nee, ist vollkommen in Ordnung so und wird ja auch immer noch mal so ein bisschen abgeändert, dass das dann auch für mich gut funktioniert. Und es ist ja auch gerade diese Eingangssequenz, die immer gleich ist, die geht dann ja quasi auch nur. Wird immer kürzer, immer schneller, immer irrelevanter. Und das ist dann doch gut.

Verträglich. Diesmal geht Tree abends einen anderen Weg und trifft dann erst im Verbindungshaus bei einer Party. Ist das eigentlich ihre Geburtstagsparty? Ich weiß es gar nicht mehr genau. Ja, das ist ihre Überraschungsparty. Stimmt, sie trifft ja dann noch auf den Killer und schlägt ihn und stellt sich heraus, dass das ja dieser Nick, glaube ich, oder so ist, ne, diese eine Kumpel da.

Ja, ich weiß nicht mehr genau, wie der heißt. Ja, wie auch immer. Und das Ganze ist erstmal nur ein Fake-Out und das ziehen die jetzt bei dieser Geburtstagsparty so ein bisschen durch. Da gibt's mehrere Fake-Outs. Aber am Ende taucht der Killer wirklich auf. Und da gibt's eine Szene, die finde ich eigentlich durchaus interessant, weil sie irgendwie fieser ist, als sie eigentlich gemeint ist.

Und zwar ist das ja so, dass der Typ, mit dem sie rummachen will, der Nick ja dann getötet wird vom Killer. Und der Killer wirft Tree dann aufs Bett. Und ist quasi über ihr und will sie dann töten. Da kommt so ein Dude rein und, schätzt die Situation falsch ein und denkt so, oh sorry, wenn ihr da rummacht, will ich nicht stören und geht wieder raus.

Und ich glaube, das ist witziger gemeint als es auf ich will gar nicht man kann darüber lachen, das ist ja als witz gemeint die Szene. Ich finde, sie hat trotzdem hat sie auf mich nicht diese witzige wie sagt man, witzige Wirkung die sie haben müsste, weil das irgendwie eine reelle Situation ist, die, glaube ich, auch vielen Frauen...

Du weißt, wie ich es meine, ne? Also, sie schreit da auf jeden Fall nach Hilfe. Und dann kommt halt einer rein und ist so, oh, sorry, so ja, hilf halt. Also, das ist schon eine sehr, auch so eine Szene, wo ich, die glaube ich, obwohl, ich weiß gar nicht, ob es eine ist, die sich im Ton vergreift, weil es schon jetzt auch nicht allzu unrealistisch ist, irgendwie leider.

Das ist ja die Frage, so ein bisschen, wie es gemeint ist, weiß man jetzt nicht so wirklich. Aber die einen so ein bisschen Ich glaube, es ist als Gag gemeint, so als Teenie Komödien-Gag ist es gemeint. Genau, und da ist es dann, finde ich, als Gag ist es nicht cool, als Metakommentar auf Fred-Partys, finde ich es okay so.

Es ist so, glaube ich, die eine Stelle, die einen so ein bisschen aus dieser Leichtigkeit vom Film kurz rausreißt, habe ich das Gefühl. Mach jetzt aber auch keinen Vorwurf, der das nicht so sieht und so, aber auf mich hat es einen Fadenbeigeschmack. Ich verstehe es auch und gleichzeitig muss man auch fairerweise sagen, ich hatte das auch noch zwei Sekunden wieder vergessen gefühlt.

Also, der Film hat da schon halt auch ein krasses Tempo und ist okay. Er entschädigt uns ja dann mit dem Bon-Kill direkt und dann hast du das schon wieder vergessen sozusagen. Der theoretisch beste Kill der nicht zu sehenden Kills des Films. Wie findest du denn das Design und die Maske des Kidders? Also, das stammt von dem Designer Tony Garner, der auch tatsächlich die Ghostface-Maske erfunden hat Und es gab da auch noch irgendwie so ein kleines Nachspiel, weil diese Maske wohl, ähnlich dem Outfit des King-Cake-Babys ist.

Und das ist das Maskottchen der New Orleans Pelicans, also dem NBA-Basketball-Team. Das ist ein NBA-Team, ich glaube, ja. Und da gab es wohl, der Erfinder des Maskottchens hat wohl Universal und Blumhouse irgendwie verklagt. Deswegen aufgrund der Ähnlichkeiten und weil es ja ein schlechtes, wie sagt man, ein schlechtes Image sozusagen hervorrufen würde.

Und die haben sich dann irgendwie außergerichtlich geeinigt. Aber das soll uns nicht interessieren. Aber wie findest du das Design des Killers? Ich guck's mir grad noch mal an. Also ich find's ... Es passiert die Frage, warum hat ein Basketball-Team so eine Figur als Maskott hier? Ja, das hab ich mich auch grad gefragt.

Ich find's zweckmäßig okay. Also ich würd auch sagen, so die Scream-Maske, die funktioniert schon gut, aber es ist jetzt auch nicht, dass man sich anschaut und sich denkt, oha, das ist jetzt irgendwie die krasseste Maske, die ich jemals gesehen hab. Die lebt ja davon, dass es die most random Halloween-Maske ist, die man so finden kann, so vom Konzept her. Dass die eigentlich nichts Besonderes an sich hat. Davon lebt die ja.

Und die hier, ja, dieses Kindergesicht irgendwie ist schon so ein bisschen gruselig. Aber dadurch, dass der ganze Film irgendwie halt nicht wirklich gruselig ist, hatte die auf mich nicht so eine Wirkung. Wenn ich es jetzt aber halt betrachte, also ich fand sie auf jeden Fall nicht unpassend und hab's halt eher wahrgenommen als, okay ...

Wir haben hier eine Art Slasher, auch wenn wir keinen expliziten Tode haben. Und es ist halt wie so Slasher-Masken aussehen. Und klar, mit dieser Einbettung noch, das ist die Maske da irgendwie von dem Campus-Maskottchen-Krams. Das funktioniert, das ist okay. Aber es ist auch nicht, dass ich dachte, oha, was ist denn das? Das habe ich ja noch nie gesehen. Aber da fällt ja auch immer wieder auf, dass man auch gar nicht so einfach scheinbar beeindruckende Masken und ikonische Masken schaffen kann, die so in Erinnerung bleiben, ne?

Ja. Also da gibt es dann am Ende auch nur wieder zwei Hände voll. Ja. Am nächsten Tag, der sich logischerweise wieder wiederholt, realisiert Tree langsam, was hier so vor sich geht. Also sie versteht natürlich nicht warum, aber sie versteht, dass es immer wieder derselbe Tag ist. Dieser wird jetzt auch diesmal im Schnelldurchgang durchgeführt.

Gerade der Anfang und sie versucht sich dann einer Person anzuvertrauen, ihrer Mitbewohnerin Lori. Aber das ist nicht so richtig zweckführend und sie wird dann diesmal auch in ihrer in ihrem Verbindungszimmer sozusagen angegriffen und getötet. Ich glaube, das ist auch der schnellste Tagesdurchlauf des ganzen Films, der dritte.

Das geht relativ fix, ja. Und dann sind wir schon wieder am nächsten Tag und da rastet Tree dann direkt bei Carter so ein bisschen aus, der sich aber eigentlich schon als hilfsbereit zeigt und Und da könnte man jetzt, wenn man den Film zum ersten Mal guckt und ja sehr mit Horrorfilmen vertraut ist, auf die Idee kommen, dass der Kater da vielleicht hinterstecken könnte, so als der empathische Boyfriend-Typ, der am Ende der Mörder ist, ne?

Ja, also vor allem, weil ich fast eher das Gefühl habe, er glaubt das Ganze verdächtig schnell. Also, er ist da zu schnell so, naja, angenommen, das wäre ja zwar, aber halt auch so auf Ernst, du weißt, so richtig mit Leuten mit Psychosen so gefühlt, aber nicht so, weil ich wirklich davon ausgehe, dass das, was die da erzählen, wahr ist, sondern eher so, ne, nee, also, dass er da schon einem auch verkauft als, ja, doch, ich glaube da ein Stück weit dran, dass das so ist, wie du das erzählst, also, das ist schon krass.

Das ist das, was ihn, glaube ich, irgendwie so verdächtig macht. Und gleichzeitig so viel Zeit hat der Film halt nicht, damit sie ihm das so in aller Ausführlichkeit und Glaubwürdigkeit irgendwie verkaufen kann. Ich finde es okay. Aber ja, er ist schon verdächtig. Aber vor allem halt ... Ich weiß auch nicht, ob es auch wegen Scream ist einfach. Aber der Boyfriend ist halt immer verdächtig einfach. Und je netter er ist, desto verdächtiger ist er.

Irgendjemand hat das bei Letterboxd auch geschrieben, dass er halt wieder so aussieht wie Jack Wade in Scream 5. Ja. Und dieser Typ muss ja oft der Killer ist in solchen Filmen. Und deswegen ist es so ein bisschen naheliegend. Ja, der nice guy, ja, ja. Und ebenfalls erzählt er erstmal Tree, dass er die Situation in der Nacht nicht ausgenutzt hat, entgegen Trees Annahme.

Also da gab es keinerlei One-Night-Stand oder dergleichen. Und es stellen sich die ersten Fragen, was ist denn jetzt eigentlich so besonders an diesem Tag, dass der sich immer wiederholt? Das ist die Frage, die sich Tree stellen muss. Und gleichzeitig versteht sie aber auch, dass sie ja theoretisch jetzt erst mal unendlich viele Möglichkeiten zur Aufklärung des Problems hat.

Und so erstellt sie dann erst mal eine Liste mit Verdächtigen, wer unter dieser Maske des Killers stecken könnte. Aber damit kommt sie am Ende auch nicht besonders weit. Zum Beispiel der Tim, dieses ehemalige Date, stellt sich dann plötzlich als schwul heraus. Sie beobachtet dann auch die Frau von Dr. Butler. Und da ist es dann auch nicht.

Und ihre eine Freundin, Daniela, ist es auch nicht. Und am Ende wird sie dann vom Bus überfahren an dem Tag. Das war tatsächlich relativ überraschend. Ja, und vorhersehbar auf jeden Fall, ja. Und dann kommt natürlich der Eskalationstag. Das ist der nächste. Und da läuft sie dann einfach direkt nackt über den Campus. Alles ist ihr egal.

Sie ist zwar nicht nackt zu sehen, aber Jessica Roth ist tatsächlich nackt über den Campus gelaufen. Das mussten sie auch irgendwie sehr... Wie sagt man? Sehr schnell drehen, drücken wir es mal so auf. Das ist kein Aufsehen erweckt sozusagen. Irgendwie in zwei, drei Takes oder so. Dass auch niemand Fotos macht davon und so.

Aber das habe ich tatsächlich ein bisschen vergessen. Sie erschlägt aus Versehen Becky. Wer war denn Becky? Und dann wird sie selbst ermordet. Ich weiß nicht mehr, wer Becky war. Becky war... Und warum erschlägt sie die aus Versehen? Yes, Becky, die steht hier nicht mal Becky Shepard. Die hat nicht mal ein Foto bei Letterboxd. Das ist jetzt schwierig.

Ich schau mal gerade an meine Notizen. Ah, das ist, ach so, ja, stimmt. Das ist die, Ach so, sie erschlägt sie, glaube ich, draußen auf dem Rasen. Die trägt sogar ein T-Shirt mit ihrem Namen drauf. Fällt mir gerade, sehe ich gerade auf den Bildern. Aber ich weiß nicht mal, warum sie erschlagen wird. Ich auch nicht. Ich habe ja noch, dass sie Full-on-Nerven-Zusammenbruch bekommt und sich dann auch noch die Haare pink färbt. Ja.

Klassiker, ja. Every Levine Stone. Ja. Auf jeden Fall fand ich den Tag tatsächlich ein bisschen lustig. Dieses mir ist alles egal Tag gehört in so einem Film rein, hast du auch bei und täglich grüßes Murmeltier und allen Zeitschleifen Filmen. Ist ja auch nicht lang, auch hier wieder ist kurzer Abschnitt, ist okay.

Genau, sie wird ja auch das fand ich wiederum ganz witzig, das war aber wiederum der Tag davor, als sie eben Tim durchs Fenster beobachtet und sieht, wie er Gay-Porns guckt sozusagen und sich dann, was jetzt meine den Stängel wirkt. Nichts. Und dann... Und sie freut sich ja dann für ihn sozusagen. Und dann dreht sie sich um, wird ja instant ermordet, am Fenster noch.

Das fand ich auch tatsächlich sehr überraschend. Der Film hat zwar keine brutalen Kills für uns, aber sie kommen immer überraschend irgendwie. Das finde ich auch ganz cool. Genau, das finde ich auch cool, dass die, ja, Dass man also wirklich auch so halt nicht damit rechnet. Auch das mit dem Bus zum Beispiel. Also das ist so, also zum Beispiel, als sie dann da in ihrem Zimmer ist und da umgebracht wird, so das kann man schon so ein bisschen riechen.

Aber das sind wirklich so Momente, so bam, zack, tot, weiter geht's. Ja, am nächsten Tag gibt es dann aber eine leichte Veränderung, denn sie spürt plötzlich diverse Schmerzen und bricht auch direkt im Studentenzimmer von Carter zusammen und wird dann ins Krankenhaus gebracht, wird natürlich von Dr. Butler dort behandelt, na klar.

Und der stellt ein schweres Trauma in ihrem Körper fest und attestiert auch, dass sie eigentlich mit diesen Beschwerden längst tot sein müsste. Und sie flüchtet dann. Ja, wolltest du was sagen? Ja, ich verstehe das nicht. Also warum hat jetzt auf einmal dieser Baseballschlag, der Baseballschlägerschlag.

Leibenden Schaden hinterlassen und einen Stich ins Gesicht? Nicht. Also warum hat sie nicht irgendwo eine fette Narbe zumindest oder so? Das habe ich auch nicht verstanden. Und das ist sowas, das hat mich gehört zu den wenigen Sachen, die mich wirklich auch so inhaltlich gestört haben. So, warum ausgerechnet dieser Baseballschlag?

Warum war ausgerechnet der was, was ich weitergezogen habe? Sie wacht ja auch jedes Mal wieder mit Kopfschmerzen auf. Und das müsste ja dann auch nicht sein, wenn das jetzt plötzlich auch eine Rolle spielt. Ja, und ich würde das vielleicht annehmen, wenn sie zumindest irgendwie Narben von den anderen Todesarten gehabt hätte oder so. Aber gleichzeitig, wenn sie vom Bus überfahren worden wäre, ist wahrscheinlich auch nicht mehr so viel übergeblieben.

Also, das verstehe ich irgendwie nicht. Da denke ich mir so, da hätte man ruhig einen anderen Weg finden können, um irgendwie ins Krankenhaus zu kommen. Zum Beispiel, keine Ahnung, sie denkt sich scheiß drauf, ich springe jetzt einfach aus dem Fenster und irgendwie, keine Ahnung, dann wäre sie auch im Krankenhaus gewesen.

Also, da hätte man, glaube ich, schon bessere Wege finden können, die ein bisschen plausibler gewesen wären, als auf einmal, oh, der Baseballschläger, der ist es jetzt gewesen, dass sie jetzt ins Krankenhaus muss. Sie flüchtet dann, aus ihrem Krankenbett und findet im, Tisch, in der Tischschublade von Dr. Butler die Maske des Killers.

Verdächtig. Verdächtig, verdächtig. Ist sowieso ein Verdächtiger natürlich. Sind mir aber alle zu offensichtlich irgendwie. Also ich bin, auch wenn man dem Film das erste Mal kommt, merkt man schon, wie offensichtlich die Red Herrings dort gelegt werden, sozusagen. Ja. Wir können ja nachher bei der Auflösung nochmal drüber sprechen, wie offensichtlich oder weniger offensichtlich das ist.

Auf jeden Fall findet sie diese Maske, wird dann aber auch direkt wieder vom Killer angegriffen. Es gibt eine Verfolgungsjagd und Tree kann tatsächlich fliehen, erst über die Tiefgarage und dann kann sie dort in ein Auto steigen und wegfahren. Und das ist schon witzig. Ich finde, das ist meine Lieblingsszene, als sie dann von der Polizei angehalten wird, natürlich genau in dieser Situation und dann plötzlich die Eingebung bekommt, ey, ich meine, wo bin ich denn sicherer als im Gefängnis?

Also versucht sie sich festnehmen zu lassen von dem Polizisten, der natürlich auch die Handschellen anlegt, blöderweise wird dann der Polizist aber vom Killer überfahren und der zündet dann das Auto von Tree an und sie explodiert dann sozusagen in dem Auto aber ich mochte das, wie sie mit dem Polizisten interagiert und so sagt, so komm, nehmen sie mich fest, so, das war fand ich witzig.

Ja, genau so ja, ich bin auf jeden Fall betrunken, ich hab so viel Drogen genommen, oh mein Gott, das haben sie noch nie gesehen, so viele Drogen, wie ich genommen hab so in dem Stil Das war schon ganz lustig. Und gleichzeitig, wir haben mit Wissen des Horrorfilm-Fans, ist halt auch klar, nur weil die Polizei da ist, ist niemandem geholfen, ganz im Gegenteil in den meisten Fällen.

Entweder ist einer von der Polizei der Börder oder die Polizei stirbt. Das ist halt auch komplett tropisch und abzusehen, aber funktioniert da trotzdem gut wegen dieser Szene davor halt. Da muss ich mir jetzt einmal auf die Schulter klopfen. Vielleicht hat man das gehört. Ich raffe ja nie, wer in solchen Filmen der Killer ist. Aber da hab ich's gewusst.

Ab da hab ich's gewusst, weil, ich löse das jetzt schon mal auf, wir spoilern ja eh immer alles. Oder soll ich es später machen? Erst später. Aber ich wollte nur jetzt hier schon mal sagen, ich habe es gewusst. Wusste jetzt. Warum, frage ich dich nachher. Weißt du es, warum ich es ab da wusste? Nee, aber das sagst du erst nachher, wenn wir beide aufhören. Aha, jetzt bin ich hier noch mal. Ich bin gespannt, also vielleicht weiß ich es, warum du es wusstest, aber jetzt gerade nicht, deswegen hehm uns es auf.

Dann glaube ich, weißt du nicht, warum ich es weiß. Es kommt erst der zynische Tag, das ist ja auch wieder eine der typischen Tropes, die so ein Zeitschleifenfilm mit sich bringt und dem beginnt Tree direkt mit einer Überdosis Schmerzmittel. Carter lässt sich diesmal nicht so leicht abschütteln, der folgt ihr und Tree erklärt ihm dann so in aller Kürze, was da so vor sich geht und Carter ist natürlich ein guter Typ und glaubt ja auch so ein bisschen und hat auch ein paar witzige Sachen.

Das war wirklich unerwartet, muss ich sagen, als sie plötzlich vor ihm so richtig losfurzt. Also das war wirklich witzig. Normalerweise mag ich so eine Witze nicht, aber weil das hier ja einen völlig anderen Kontext hat und sie sagt, es ist dir völlig egal, du erlässt dich morgen eh nicht mehr dran und sie dann einfach wirklich in dem Restaurant, glaube ich war das, so richtig los.

Feuert. Das war wirklich witzig. Aber es wäre fast noch lustiger gewesen, wenn es dann tatsächlich sie den Tag überlebt hätte. Und er deswegen nicht mehr mit ihr reden will dann. Aber dann ist das auch nicht wertgewiesen. Obwohl man schon sagt, es ist ja alles normal und so, aber es gibt schon Situationen im Restaurant, da kann man vielleicht auch, wenn man jetzt nicht ganz arge Verdauungsprobleme hat, auch mal ein bisschen.

Auf sich achten noch. Wir erfahren noch, dass an dem, also es ist ja ihr Geburtstag, ich finde tatsächlich, das spielt mir fast eine zu untergeordnete Rolle, teilweise, weil man das ... Irgendwie immer vergisst zwischendurch, finde ich. Es spielt natürlich auch wieder keine große Rolle, aber es ist ihr Geburtstag und es ist ihre Mutter, die eben schon vor ein paar Jahren, ich glaube drei Jahre vorher verstorben ist, hat am selben Tag Geburtstag.

Das ist tatsächlich, also schreibt es auch gerne in die Kommentare, falls wir da irgendwas verpasst haben. Ich bin mir immer noch nicht sicher, also ich weiß, im zweiten Teil spielt das eine größere Rolle, aber ich verstehe nicht genau, warum das hier erwähnt wird, dass ihre Mutter am selben Tag gestorben ist, weil das ja am Ende nicht.

Das ist ja nicht der Auslöser für das Ganze. Ja, ich glaube, es ist für die Charakterentwicklung mit drin. Also, dass sie dann zum Beispiel... Sie ist ja seitdem so ein bisschen depressiv quasi. Genau, und dass sie halt auch dann ja am Ende noch eine emotionale Unterhaltung mit ihrem Vater hat und so.

Also, ich glaube, dafür ist das da, dass sie halt quasi sagt, okay, ich bin jetzt hier ein paar Mal gestorben, ich habe irgendwie verstanden, worum es geht, kann mich jetzt auch öffnen und so. Das ist, glaube ich, worum es geht, warum es drin ist. Aber ja, die Frage, die wäre auch noch, also, wo du mich auch nochmal gefragt hattest, ist auch, glaube ich, nicht ihr Todestag.

Die haben nur am gleichen Tag Geburtstag. Aber das ist halt auch irgendwie sowas, was aufkommt. Und das hätte für mich mehr Sinn gemacht, wenn ihr Geburtstag gleichzeitig der Todestag ihrer Mutter wäre. Dann hätte ich das irgendwie verstanden. Und gleichzeitig spielt es ja auch für den Mord oder Mordversuch ja auch überhaupt gar keine Rolle im Grunde genommen.

Ja, das ist ein bisschen, da ist es vielleicht einer der wenigen Schwachpunkte in dieser Prämisse, das löst dann halt zum Beispiel ein täglich grüßtes Murmeltier irgendwie besser auf, dass er, dass dort die Veränderung im Charakter am Ende dafür sorgt, dass der Zeitlupe aufhört. Hier dadurch, dass es aber ein Mord ist sozusagen, macht das irgendwie nicht so ganz Sinn.

Also auch da ist es so, wie du gesagt hast, dass es am Ende, aber es gibt ja den einen Tag, an dem, da kommen wir ja noch gleich drauf zu sprechen, an dem sie ja alles perfekt und richtig macht, wo ihre Wandlung quasi schon komplett vollzogen ist zur besseren Person, es aber trotzdem ja noch nicht die Lösung des Films ist.

Deswegen, da weiß sich das Konzept ein bisschen für mich. Ich glaube, es geht hier wahrscheinlich, was wegen der Geburtstag vielleicht wichtig ist, dass sie quasi, ja, eine Wiedergeburt, so eine Reinkarnation halt quasi von sich ist und deswegen ist dieser Geburtstag halt wichtig, so sie stirbt und. Wenn man den Gedanken irgendwie, wenn man an sowas glaubt, wenn sie stirbt, muss jemand anders neu geboren werden und in dem Fall halt sie selber.

So hab ich so ein bisschen wahrgenommen. So kann man das vielleicht so pseudophilosophisch irgendwie versuchen anzugehen, aber ja. Der Film wird uns jetzt wieder auf eine falsche Fährte locken, denn wir erfahren, also die sitzen in seinem Restaurant, Carter und Tree und unterhalten sich nett und dann läuft dort übers Fernsehen der Bericht, dass in dem, Campus-Krankenhaus warum auch immer, ein Mörder namens John Toomes festgehalten wird und Tree denkt, oh, dann ist das garantiert der Mörder.

Und sie will dann die Leute dort im Krankenhaus warnen, davor, dass es sich dort um diesen Mörder handeln könnte, aber es ist schon zu spät. Toomes tötet dann Carter und das ist natürlich für Tree, die Carter ganz nett findet und vielleicht auf dem Weg dahin ist, den noch netter zu finden. Das ist die Formulierung heute.

Und will deshalb die Mission sozusagen nicht lösen, sondern bricht sie ab und lässt sich selbst töten, weil sie die Befürchtung hat, dass wenn sie jetzt den Tooms umbringt, dass dann Carter auch für immer weg ist, weil dann am nächsten Tag der echte nächste Tag losgeht. Und ich finde das, ehrlich gesagt, es ist natürlich nett für den Rom-Com-Teil, aber to be honest, Scheiß auf Carter.

Ich will dich jetzt nicht so formulieren, aber in der Situation, in der der Tree steckt, und sie kennt Carter zugegebenermaßen, die hat nun echt wirklich nicht besonders gut und lang. Sie kennt ihn drei Tage. Ja, und da denke ich, und das ist jetzt der Erste, an dem sie sich wirklich mal länger als einen Satz mit ihm unterhalten hat.

Na gut, vorher schon mal in der Cafeteria, aber overall ja. Und es gibt ja ihr nie eine Garantie darauf, dass sie am nächsten Tag nochmal die Chance hat, das Problem zu lösen. Vor allem, was ich dachte, macht es einen Unterschied, ob sie umgebracht wird oder ob sie sich selber umbringt. Also, weil da dachte ich schon auch so, das wäre mir zu riskant.

Vielleicht geht es ja nur mit der Wiederbelebung, wenn das jemand anders macht. Also da dachte ich mir auch so, oh. Na, hätte ich jetzt nicht so gemacht, ne? Aber vielleicht an dem Punkt Content-Notes-Suizid gibt's auch noch. Was der, ja, stimmt, ja. Was der Film gut macht, ist dann der nächste Twist, denn am nächsten Tag wacht sie dann plötzlich super happy auf, weil sie nämlich glaubt, jetzt ja die Lösung des Problems zu haben.

Sie muss einfach nur diesen Tooms umbringen. Und sie macht an diesem Tag, weil sie glaubt, das wird jetzt das letzte Mal dieser Tag sein, wirklich alles richtig. Sie ist super nett zu allen, verhält sich gut, entschuldigt sich bei Ruby dafür, dass sie da immer so böse zu ihr war, trennt sich von Dr. Butler.

Sie trifft sich sogar mit ihrem Vater und das ist sogar dann der, würde ich sagen, der emotionalste Moment des Films. Das ist wirklich ein schöner Moment, als sie sich dort mit ihrem Vater ausspricht. Und abends tötet sie dann Tooms. Und danach trifft sie sich dann noch mit Carter und isst den Cupcake, den Geburtstags-Cupcake von Lori.

Und dann ist der Twist, dass es tatsächlich gegen andere Filme nicht die Lösung des Films war, denn sie wacht wieder auf am nächsten Tag, also am selben Tag, und muss dann überlegen, was ist denn jetzt das Problem eigentlich? Und Theresa wusste das natürlich schon eine halbe Stunde vorher und kann uns jetzt aufklären, was die Auflösung ist und warum und wie sie schon vorher wusste, was die Auflösung ist.

Also ich wusste nicht, dass der Cupcake vergiftet ist, aber ich wusste, dass die Lori. Die Mörderin ist, weil in dem Moment, wo sie im Auto abgefackelt wird, passiert das mit einer Kerze und das ist die Kerze, die auf dem Cupcake war. Und ich habe das, ich schwöre euch, ich schwöre auf alles, was mir lieb ist, ich habe das nicht nachgeguckt. Ich habe es tatsächlich selber bemerkt.

Wow. Und das ist tatsächlich einer der seltenen Male, wo ich das nicht bemerkt habe. Na, da kannst du mal schauen. Respekt. Also, das ist schon nicht schlecht. Fast. Und als ich diese Kerze gesehen habe, war ich so, aha, aha, wo habe ich diese Kerze schon gesehen? Stimmt, die Kerze ist ja sogar auf dem Cover des Films zu sehen, kann es sein? Ja.

Aber man, ich finde Ruby ist halt so geschrieben, dass das die Figur ist, auf die man am wenigsten achtet. Genau, und deswegen ist sie eigentlich sogar die auffälligste. Also je nach Cover gibt's, es gibt ein Cover hier, da ist die mit drauf auf dem regulären, was auch bei mir auf der... Krass, guck mal, wie viele Posters es gibt mit dem Cupcake drauf.

Das ist ja total entlarvend irgendwie. Aber das reguläre ist ja quasi das mit dem Kuchen. Ja. Also, ja, daran hab ich gewusst, wer es ist. Und ich wusste es halt tatsächlich von dem ersten Mal gucken nicht mehr. Also wusste ich wirklich nicht. Nee, ich auch nicht. Und eigentlich, wie gesagt, ist sie sehr verdächtig dadurch, dass sie so.

Und dass es so neben Kata so die eine nette Person eigentlich ist, gegen die man nichts haben kann. Dadurch ist sie eigentlich total verdächtig. Und sie hatte einmal dieses Gespräch mit ihr im Krankenhaus, weil sie weiß ja, dass das Tree eine Affäre mit Dr. Butler hat. Und sie warnt sie doch davor noch so, von wegen, dass das Konsequenzen haben kann, wenn man so eine Beziehung eingeht.

Und sie meint ja natürlich jetzt andere Konsequenzen damit. Aber ja, auf jeden Fall merkt Tree dann. Dass es der Cupcake sein muss, der sie getötet hat, weil sie den vorher nämlich nie gegessen hat. Und dadurch stellt sich heraus, dass Laurie auch die ganze Zeit unter der Maske gesteckt hat und alle möglichen Sachen dafür in die Wege geleitet hat, dass Tree diesen Tag nicht überlebt.

Denn sie hatte selbst eine Affäre mit Dr. Butler und war eifersüchtig. Und das ist ja mal wieder das schwächste Motiv, was man überhaupt haben kann für so einen Film. Ja, vor allem dachte ich mir halt auch so, da mach halt einen Low-Carb-High-Protein-Cupcake, dann hätte sie ihn vielleicht auch gegessen mit ein bisschen Chunky-Flavor drin oder so.

Dann wäre sie wahrscheinlich so gewesen so, oh mein Gott, danke. Und hätte wahrscheinlich vielleicht so zumindest einen halben Bissen gegessen. Mach nicht so einen full-on Zucker verseuchten Cupcake. Die ämste Sau ist auf jeden Fall die Frau von Dr. Butler. Ja, die tut einem wirklich leid. Ja. Sie greift dann Tree an, also Lori. Aber Tree gelingt es dann, den vergifteten Cupcake in Lorries Mund zu stopfen und sie aus dem offenen Fenster zu stoßen.

Und dann haben wir ein Happy End. Kata und Tree sind dann im Diner zusammen. Kata fragt sie, dass es das passt. Das wäre dein Dialog gewesen. Das ist ja wie ein täglich grüßes Murmeltier mit Bill Murray. Und Tree fragt, wer ist denn Bill Murray? Ich weiß, wer Bill Murray ist. Ja, aber nicht, wer ein täglich grüßes Murmeltier ist.

Nee, das weiß ich wirklich nicht, ja. Ja, und ich finde, wir sind heute relativ schnell durch mit dem Film, aber ich gleite da direkt über, weil für mich ist das tatsächlich die Stärke des Films. Weil der halt super kurzweilig ist, der ist total unterhaltsam, der hat eine schöne Humorebene und der guckt sich einfach gut weg.

Und das Weggucken meine ich in dem Fall gar nicht als was Negatives, sondern der macht einfach Spaß zu gucken. Und das fällt dann alles nicht auf. Die ist dann irgendwann egal, dass die Kills keine Kills sind in dem Sinne, weil alles andere drumherum so gut ist, dass der Film nichts kaschieren muss mit Brutalität oder sowas.

Das ist gar nicht notwendig. Und ich finde den einfach grundauf sympathisch. Ja, würde ich auch sagen, also ich weiß auch gar nicht, warum ich den das erste Mal nicht so gut fand, wie gesagt, ich glaube, ich habe ihn einfach wirklich nicht richtig geguckt, das passiert mir von Zeit zu Zeit mal, das sind oft diese verdächtigen Drei-Sterne-Wertungen, also manchmal vergebe ich auch Drei-Sterne, weil ich es ernst meine, aber manchmal ist es auch so, hmmm.

Also die im Zweifel immer nicht so ernst nehmen bei mir, außer wenn wir hier im Podcast was besprechen, dann schaue ich die Filme schon immer ordentlich, aber genau, ähm, Da gibt es einfach gar nicht so viel dran zu mäkeln. Ich wollte gerade sagen, gibt's was, was dir nicht gefallen hat? Also halt, wie gesagt, so ein paar inhaltliche Sachen, wo ich so ein bisschen drüber gestolpert bin, wie das mit, okay, jetzt auf einmal macht das der Baseballschläger, das hat jetzt irgendwie einen Unterschied gemacht.

Und dann, dass die halt irgendwie auch eifersüchtig ist da, die Lori am Ende ist halt so, hm. Aber insgesamt, also und dann halt so Sachen wie, okay, dass sie sich so schnell in den Kater irgendwie so todesverliebt, dass sie für den sterben würde, damit er weiterleben kann. Aber das sind halt Kleinigkeiten. Es ist halt trotzdem irgendwie jetzt kein Film, wo ich sage, Vor allem das ist ja auch das absolute Minimum, was er erfüllt dafür. Also die Grundlage dafür, dass sie sich so ein bisschen verguckt ist.

Die Tatsache, dass er sie nicht vergewaltigt hat, als sie betrunken war. Ja. Also es ist ja so. Ab da guckt sie ihn anders an. Ja, genau. Es ist so, wow, was ist denn das für einer? Was ist ein toller Typ? Naja. Es gibt halt nicht viel, worüber man sich beschweren kann. Aber es ist halt trotzdem auch kein Meisterwerk, wo ich jetzt sage, fünf Sterne, das ist wirklich weltbewegend und erschütternd gewesen irgendwie.

Aber insgesamt gibt es nicht viel, worüber man sich beschweren kann. Der funktioniert auf der Humorebene, finde ich, ganz gut. Der ist halt eben schnell, kurzweilig. Es passiert immer was. Es passiert viel total unerwartet. Und damit habe ich das Gefühl, erfüllt der irgendwie voll so seinen Zweck und das, was er irgendwie so erreichen möchte.

Und genau, bin da jetzt echt freudig drüber gewesen, den nochmal geguckt zu haben. Ja, ich bin auch, wie gesagt, nach wie vor sehr angetan, weil der irgendwie das schafft, dass diese, sagen wir mal, Scream in Harmlos mit, und täglich grüßt das Murmeltier, zu verbinden und zu kombinieren. Und irgendwie, ich weiß nicht, Jessica Ruff zieht viel durch den Film, finde ich. Sie macht das echt gut als Hauptdarstellerin.

Und irgendwie die gesamte Figurenkonstellation gefällt mir ganz gut. Also mir gefällt auch Carter, mir gefällt Laurie. so alles, was da auch die, blöden Figuren sozusagen, aber die machen alle irgendwie im Gesamtkontext Sinn und machen das zu einer runden Sache und ich hätte Brief und Siegel, nee, sagt man das so?

Brief und Siegel draufgegeben, dass mir der Film im Rewatch nicht mehr so gut gefällt. Ich dachte auch so, oh, dem hab ich damals vier Sterne gegeben, dachte ich, der kann doch gar nicht so gut sein so, ne? Aber ich fand den wieder so gut, ich gebe ihm auch wieder vier Sterne. Mir ist gerade noch ein anderer Film eingefallen, ich weiß ja nicht, Du hast ja mittlerweile auch ein bisschen angefangen, Actionfilme zu gucken.

Es gibt eine Sci-Fi-Action-Variante auch von demselben Thema, Edge of Tomorrow mit Emily Blunt und Tom Cruise tatsächlich. Nee, hab ich nicht geguckt. Der hat tatsächlich auch dieselbe Thematik, dass Tom Cruise, die sind dann so Mecca-Robotern unterwegs und da stirbt er auch immer wieder auf dem Schlachtfeld und wacht dann am nächsten Tag wieder dort auf und wird gebrieft für diesen Kampf und muss rausfinden, warum das so ist. Er ist tatsächlich auch ziemlich gut.

Ja, aber ich finde auch, Also das ist gerade so, nicht nur als Einsteigerfilm, weil wir sind ja keine Einsteiger, ist das einfach ein guter Film. Der macht Spaß. Du hast ja den, wie wir im Vorgespräch schon rausgefunden haben, die Fortsetzung nicht gesehen. Das heißt, die müssen wir uns noch vorknöpfen.

Und da muss ich aber auch gleichzeitig sagen, also ich hab dem jetzt auch vier Sterne gegeben, hab ich, glaub ich, eben gar nicht gesagt. Das ist auch so, dass ich denke, ja, ich brauch davon jetzt aber auch keinen zweiten Teil. Also wo ich schon auch jetzt schon bemerke, ich weiß nicht, Also so von alleine würde ich den jetzt, glaube ich, nicht unbedingt schauen, weil ich schon Sorge hätte, dass es quasi das Gleiche nochmal ist, was, wenn es ähnlich gut gemacht ist, auch irgendwie okay wäre.

Aber da habe ich dann doch auch wieder, merke ich so dieses Jahr, da habe ich irgendwie überhaupt gar kein Bedürfnis nach. Und genau, da bin ich halt gespannt, ob da dann, wenn noch mehr bei rumkommen, wird oder ob es quasi das Gleiche nochmal aufgewärmt ist. An den kann ich, ich kann mich an eine Szene nur aus dem Film erinnern, weil da gibt es so eine schöne Montage zu dem Paramore-Song Hard Times.

Das ist auch die beste Szene des Films. Das ist ein Banger-Song auch. Ja, ein Banger-Song. Ich habe Hayley Williams Montag im Konzert gesehen tatsächlich. Und? War? War super. Sie spielt halt nichts von Paramore. Sie spielt halt nur ihr aktuelles Album komplett von vorne bis hinten durch, aber war super. Nice.

Aber ansonsten war es, glaube ich, more of the same. Aber das gucken wir uns noch mal an. Ich glaube tatsächlich, dass da mein Problem war, da ein bisschen mit, ich fand den auch gut, aber ich glaube, und mal gucken, ob es sich dann bewahrheitet, das werden wir dann prüfen, dass da der Horroranteil komplett raus war.

Weil es dann, es war, glaube ich, die, wie sagt man, die Handlungsebene war kein Horrorfilm mehr. Ich glaube, das war das, was mich so ein bisschen gestört hat. Das war dann nur noch eine reine Komödie. Aber das gucken wir uns dann noch mal an, würde ich sagen. Ja, hey, vier Sterne. Sind wir uns einig hier. Guckt euch den an, schreibt uns gerne, wie ihr den Film fandet, ob ihr den auch empfehlen würdet, und gut fandet und wenn nicht, warum.

Und dann bedanken wir uns für eure Aufmerksamkeit. Wie gesagt, heute mal ein bisschen kürzer, aber wir sind auch nur zu zweit, kurzer Film. Nächste Woche gibt's wieder Buffy on Mars, da wirst du dich wahrscheinlich mit Laura wieder mindestens, ich würde mal sagen, mindestens, ich drück's mal vorsichtig aus, mindestens zwei Stunden. Ich würde mal sagen, über drei.

Ja, wahrscheinlich wieder so zwischen zwei und drei, kann ich mir vorstellen. Ja, also wir nehmen uns auf jeden Fall da wieder ordentlich Zeit für alles. Noch mal ein Ranking. Ja. Staffel sechs und sieben, mal schauen, wie es wird. Wie ich das jetzt noch mal, wenn ich mich da noch mal so ein bisschen mehr mit befasse, ob ich es vielleicht anders einordne.

Genau, bin ich sehr gespannt drauf und freue mich auch wieder, das dann jetzt abzuschließen und zum Runden Ende zu bringen. Vor allem auch vielen Dank für die ganzen positiven Rückmeldungen, weil das hat euch ja auch sehr gefreut. Weil das haben wir ja auch noch nie so gemacht mit einer Serie. Und es kam mir sehr gut an. Sogar so, dass wir das ja sogar verlängert haben, deutlich.

Ja, das wäre auch anders, wäre das nicht hingekommen. Ich meine, ihr wisst ja auch, außer heute haben wir es mit Kurzfassen ja nicht so. Und ich glaube, wir fassen uns, man muss auch fair sein, ich glaube, wir fassen uns heute auch nur so kurz, weil unser Vorgespräch schon zwei Stunden ging heute vor der Aufnahme.

Die Luft jetzt raus ist langsam. Ja, ich muss gleich schon wieder ins Bett hier. Okay, also nächste Woche Buffy und dann beginnen unsere Italo-Wochen. Bereitet euch da schon mal drauf vor. Holt euch Sonnencreme, cremt euch ein. Ich meinte eigentlich, guck die Filme, aber okay, von mir aus auch das. Mit Sonnencreme. Ja.

Und dann, ja, habt eine schöne Zeit bis dahin und wir hören uns in der nächsten Woche wieder. Macht's gut. Ciao.

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