Devils & Demons - Der Horrorfilm-Podcast

443 FRESH BLOOD VOL. 2

Freitag, 18. September 2026 · 1 h 41

MP3

Shownotes

443 FRESH BLOOD VOL. 2

Fresh Blood ist unser neues Format, in dem es um alle aktuellen Horrorstarts im Kino und Heimkino gehen soll. Also Themen, die in den regulären Folgen eher weniger Beachtung finden. In der zweiten Ausgabe geht es neben ein paar News, dem Podcastsendeplan und Heimkinostarts vor allem um die größeren Kinostarts von RESIDENT EVIL, PRIMETIME und ONSLAUGHT. Was André und Chris von den Filmen halten, erfahrt ihr spoilerfrei in Folge 443.

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Sendeplan:
25.09. Folge 444 Critters 3-5
02.10. Folge 445 I Saw The Devil
09.10. Folge 446 Profondo Rosso/Deep Red

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Wir freuen uns natürlich über Feedback,
Anregungen, Kritik und natürlich vor allem positive iTunes Rezensionen und Bewertungen.

Musik/Theme: Udo Fischer (Low Orbit Drift // Podcast: Die Nostromo Gespräche)
Stimme von Anne Autenrieb, (Podcast: Kammerflimmern)
Moderation: Christian Finck, André Hecker
Skript: Christian Finck
Postproduktion: Christian Finck
Bildquelle: Daniel Ehrlich
Support und Bonuscontent: Steady (steadyhq.com/de/horrorfilmpodcast)
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EhrenproduzentInnen dieser Folge:
• Stephan B.
• Steffelowski
• Stefanie Seidler
• Silas Lambrecht
• Sebastian Laudwein
• Christian Scheuermann
• Austin Salazar
• Rina
• Patricia K.
• Lukas Laub
• Agoria
• Michaela Kiertscher-Jurgeluks
• Thomas M.
• Jan-Philipp R.
• Max Anskat
• Calvin Rösicke
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• Tobias Hüttinger
• Michael Seemann
• Lisa Balser
• Nico Balser
• Matthias Kohmann
• Niklas B.
• Milos Jankovic
• Dominik Frank
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• Stephan Deimel
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• Manuel Stelke
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• Jessica Weppler
• Manuel Stelke
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• Benjamin Fahlbusch
• Alinta Bosten
• Tony Bischoff
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• Tessa Hanisch
• Marcellus Krähan
• Janika Bauscher
• Paul Hoenemann
• Michael Pölzl
• Felix Haselhan
• Marie Reiter
• Enrico Lange

ProduzentInnen dieser Folge:
• Helena Z.
• Adrian Wagner
• Marc Bühler
• Markus T.
• Sven Fellmann
• Andreas Wullschleger
• Dustin Brunert
• Marco Göldenitz
• Peter Meter
• Ralf Püschel
• Markus Polster
• Nils Wegner
• Dustin Brunert
• Marc Fröhlich
• Markus Lohaus
• Tim Taler
• Sandra N.
• Fynn Benkert
• Tim Zibell
• Florian Teichert
• Florian Klein
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• Milos Jankovic
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• Thomas Kittlaus
• Markus Terlisten
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• Christian Geisberger
• Jannik Lenninger
• Justin Lohaus
• Alexander Rau
• Jessica Kauertz
• Jannik Meyer
• Kevin Witthöft
• Julia Hoffmeister
• Moritz Rink

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Moin Moin und herzlich willkommen zur zweiten Ausgabe Fresh Blood, dem Neuigkeiten-Format hier bei Devil's The Demons. Ich bin der Chris und ich begrüße ganz herzlich den neben André bei mir. Hallo. Und wie ihr es vielleicht schon gehört habt, es kam tatsächlich Einsendung mit Intro-Vorschlägen und der erste Vorschlag, der kam vom guten Udo Fischer, der auch ein Musikprojekt namens Low Orbit Drift hat und auch einen Podcast, den ich auch schon mal gehört habe. habt, die Nostromo-Gespräche.

Und der hat zusammen mit der Stimme von Anne vom Podcast Kammerflimmern hier dieses wundervolle Intro einkomponiert, das ihr eben gehört habt. Und ich muss sagen, das gefällt mir so gut. Das ist jetzt schon fix. Das bleibt so. Dann, Herr André, haben wir jetzt am kommenden Sonntag eine neue Folge Devils and Demons Extreme mit einem deiner Wunschfilme im Angebot.

Ja, wir haben diesmal mit Verstärkung Waren wir schon verraten? Nee. Das klingt jetzt wieder so, als. Hätten wir jetzt Olaf Ittenbach dabei. Das haben wir nicht. Sondern besser. Er hat nur seine Stimme verstellt. Nein, diesmal hat uns Theresa unterstützt bei Xtreme. Sie wollte auch mal dabei sein und war bei Prämutos von Olaf Ittenbach Feuer und Flamme und wollte da gerne mal dabei sein.

Das hat sie sich zugetraut. Deswegen haben wir zu dritt den Ittenbach-Klassiker besprochen. Und naja, ich sag mal so, für Chris und Teresa war es ja das erste Mal Ittenbach und seid sehr gespannt, was euch da erwartet. Wir sind jetzt It, Boys and Girls. It doch. Dann nochmal der Hinweis, am 31. Oktober findet im Savoy-Kino in Hamburg unsere nächste Saturday Night Freight statt und 31.

Oktober, das ist Halloween und da zeigen wir John Carpenter's Halloween und ihr dürft euch alle Halloween-Kostüme anziehen. Da würden wir uns sehr freuen, wenn ihr da uns besuchen würdet. Da freuen wir uns schon ganz besonders auf diesen Abend. Und ihr könnt euch auf die Themen der nächsten Wochen freuen, die wir euch jetzt präsentieren werden, zumindest für jene Leute, die unseren Sendeplan jetzt nicht verfolgen oder bekommen.

Wir werden jetzt in den nächsten, ja fast bis zum, ja doch, eigentlich für den Rest des Jahres Themen nachholen, die ihr eingefordert habt. Das sind entweder Fortsetzungen von Franchise-Besprechungen, die wir nicht beendet haben oder einzelne Filme, die irgendwann mal auf der Strecke geblieben sind oder einfach Sachen, bei denen ihr gesagt habt, hä, wieso habt ihr denn jetzt keine Folge zu Obsession gemacht oder zu Backrooms?

Das kommt alles noch im Laufe der nächsten Wochen. In den nächsten drei Wochen geht es allerdings zunächst um André Critters 3 bis 5. Critters war ja auch so ein Steckenfett, wird vielleicht ein bisschen viel gesagt, aber auch eines deiner ursprünglichen Wunschthemen, das haben wir nach zwei Filmen. Sage ich mal aufgeschoben und ja mit wir meine ich mich, ich habe es aufgeschoben aber jetzt wird es vervollständigt, freust du dich darauf?

Ich freue mich sehr, Tja, ja, tatsächlich. Ich muss jetzt auch das Wochenende auf jeden Fall nutzen, die nochmal zu gucken, alle drei. Der fehlenden Filme. Und ja, nee, hab ich Bock. Bin ja großer Fan. Ja, wenn ihr die Filme sehen wollt, die sind bei Prime Video, kann man die leihen und kaufen, falls ihr die im Regal stehen haben wollt.

Es gibt diese DVD-Collection mit den ersten vier Teilen oder von Arrow Video aus UK, falls ihr keinen deutschen Ton braucht. Das ist eine wunderbare, vor allem wunderbar designte Blu-ray-Box gibt's da. Und den fünften Teil, der ist allerdings nicht mit Buy Critters Attack, den müsst ihr euch einzeln zulegen. Den könnt ihr, wie gesagt, auch leihen oder digital kaufen oder ihr kauft euch die UK Blu-ray. als Ergänzung.

Ich weiß auch noch gar nicht, was ich gucken soll, weil ich natürlich aus Nostalgie Deutsch, weil in der Jugend sehr viel geguckt, vor allem auf DVD oder eben als Blu-ray-Update mit Englisch, muss ich mal überlegen. Ja, das ist natürlich noch aus der Zeit der großen deutschen Synchros. Die sind auch gut, die Synchros.

Ich hab auch die Arrowbox und noch die DVD-Box da. Ich überleg mal, vielleicht mal eine Hälfte. oder ein Film da, ein da. Wäre auch ein bisschen verschenkt jetzt, wenn man schon jetzt diese tolle Arrowbox hat. Naja, ich gucke trotzdem die alte deutsche DVD, das wäre jetzt auch ein bisschen blöd irgendwie so, aber mal schauen.

Ein Film, der tatsächlich relativ schwierig zu bekommen ist in seiner ungekürzten Version oder gar in seiner koreanischen Langfassung ist I Saw the Devil, den ihr euch schon seit Jahren gewünscht habt und den wir nach der Critters-Folge besprechen werden. Da, ja, wie gesagt, ist ein bisschen schwierig.

Es gibt im Prinzip, Eine Mediabook-Version von Nameless, da ist sowohl die kürzere als auch die längere Version drin, aber die beiden ungekürzten trotzdem, ist aber eigentlich nicht mehr erhältlich so. Das ist out of print, genauso wie die, wie hießen die Black Edition, hießen die noch, ne, von Spendet damals?

Die ist auch schon Ewigkeiten ausverkauft. Und bei manchen funktioniert die Disc auch schon nicht mehr, weil die zu dieser ominösen Disc-Charge gehört, die nicht mehr funktioniert. Da müsst ihr mal gucken. Also da kann ich euch jetzt gar keinen genauen Tipp geben, weil jetzt quasi einen normalen Weg, obwohl doch in Australien bei Umbrella, also falls ihr auch da wieder keinen deutschen Ton braucht, Umbrella Entertainment hat den auf Blu-ray.

Aber ansonsten müsst ihr euch da, ja, da in dem Fall ein bisschen selber drum kümmern, weil, wie gesagt, die vorhandenen Discs, die sind alle out of print. Ich hoffe einfach mal, ihr habt den Film sowieso im Regal, weil der gehört in jedes Regal, André, würde ich sagen. Den muss man haben. Ja, auf jeden Fall.

Ich meine, er ist auch nicht mehr beschlagnahmt, Aber er ist noch auf Liste A immer noch indiziert, das ist das Problem, ja. Und dann haben einige Leute sich von euch natürlich beschwert, dass wir den Italo-Sommer frühzeitig abbrechen mussten, weil wir K.O. Waren und keine Zeit hatten. Und Profondo Rosso, den Film, auf den die meisten von euch sich gefreut haben, dass wir den ausgelassen haben, den holen wir dann auch nach am 9. Oktober.

Also Dario Argentos Meisterwerk Deep Red. Und wenn ihr den sehen wollt, da gibt es genug Varianten. Ihr könnt UK, Blu-ray von Arrow Videos, es gibt von, ich glaube, von XT-Video gibt es die Mediabooks und auch im Keepcase, also den findet ihr auf jeden Fall. Es gibt tatsächlich keine reguläre in Deutschland umgekürzt erschienene Version, aber über Österreich und UK findet ihr den Film auf jeden Fall.

Das sollte kein Problem sein. Soviel zu den nächsten Wochen und dann können wir eigentlich schon in die News übergehen, die. Ja, mir ist es im Nachhinein, die glaube ich auch André, ein bisschen aufgefallen, das ist eher so ein In-Memorial war, wie bei den Oscars, wie wir letztes Mal unsere News-Sektion gestaltet haben.

Das ist heute nur bedingt anders, weil es auch innerhalb der letzten vier Wochen wieder zwei Todesfälle sind immer traurig, aber zwei Todesfälle gab, die Leute aus dem Genre-Kino betroffen hat. Das ist zum einen Tim Curry, den die meisten von euch sicherlich aus der Rocky Horror Picture Show kennen oder natürlich auch als OG Pennywise aus den IT-TV Film.

Und das ist ja auch wirklich eine, sag ich mal, wirklich eine Ikone. Das ist da, Legende trifft's da eigentlich schon gar nicht mehr, sondern Ikone. Und der war natürlich auch schon in seinen letzten Lebensjahren, ich glaub, der hatte, das ist schon relativ lange her, da hatte er einen Schlaganfall. Ich glaub, war das Mitte der 2010er oder Anfang der 2010er?

Hatte er, glaub ich, einen Schlaganfall und saß ja dann auch im Rollstuhl, wenn ich mich nicht erinnert hab. Aber ihm ging's ja wohl zuletzt dann wieder etwas besser. Aber ist jetzt leider von uns gegangen. Ich weiß jetzt gar nicht, wie alt Tim Curry wurde. Genau, 80 kann das sein. Oder 90? Nee, 80, ne? 46 geboren? Ich glaube, 80.

Ja, 80. Ja, ja, 80. 80 stimmt, ja. Und wie gesagt, er hat ja in so vielen Sachen mitgespielt, auch in so vielen Liebhaberfilmen, ob das Kevin alleine in New York ist, Kongo, den wir hier auch zum Beispiel besprochen haben, ob das Legend war, Loaded Weapon und so weiter. Und sofort Scary Movie 2. Lässt sich durchstreiten, aber hat ja auch viele Fans. Einer sitzt mir gerade gegenüber. Aber, ähm, obwohl, den mochtest du auch noch, Scamble 2 mochtest du, ne? Nee, 2 mag ich nicht so gern.

Ja, ich glaube, da können sich alle drauf einigen, den mag niemand, glaube ich, ne? Nee, das ist auf jeden Fall der unbeliebteste. Ja, Tim Curry leider von uns gegangen und dann vor ein paar Tagen, das kam wirklich überraschend, André, ist Ralf Richter leider verstorben mit 69 Jahren. Sehr jung. Ja. Deutsche Schauspiel-Ikone. Auch eine deutsche Ikone. Ja, nee, super schade, ja.

Bist du so einer, der Fan war von diesen Ruhrpott-Filmen, die Ralf Richter ja auch geprägt hat, sowas wie Bang Boom Bang zum Beispiel, war ja 1999, glaube ich, auch so ein richtig heißes Ding. Bist du da ein Fan von oder hast du das eher so nebenbei mal mitgenommen? Nee, war ich schon Fan. Also ich hatte tatsächlich früher einen kleinen Essener Freundeskreis, den ich durch Festivals kennengelernt habe.

Und die haben das natürlich rauf und runter die Sprüche rausgekloppt. Das war für die halt der heilige Gral. Und daher kannte ich das halt sehr gut. Und ich finde ihn auch immer noch super unterhaltsam. Deswegen, nee, habe ich schon eine Connection gehabt, ja. Hat viele große deutsche Kino- und TV-Filme natürlich geprägt.

Das Boot war ja, glaube ich, sein erster Kinoauftritt damals. Abwärts, auch mit Götz-Georgen Film, der ist richtig, richtig gut, kann ich nur empfehlen. Hat auch in dem wohl vielleicht bekanntesten Tatort mitgespielt in Zabu, auch mit Götz-Georgo und dann natürlich so Sachen wie Manta, der Film, der Superstau, auch legendär.

Aber du musst mal, als ich angefangen habe, wie viele Filme zu dosieren, du musst der Superstau gucken, legendärer Film. Da waren natürlich auch ein paar Sachen, wie gesagt, bang, boom, bang. Mein Favorit ist tatsächlich, ich weiß, für dich eher irrelevant, weil du kein Fußballfan bist, aber Fußball ist unser Leben, als Schalke 04 irgendwie einen neuen Stürmer hat und irgendwie das Tor nicht trifft und hier die Leute, die Schalke-Fans inklusive Ralf Richter den dann entführen, damit er nicht mehr spielen kann. Das war auch ein sehr, sehr guter Film.

Aber er hat natürlich bis zuletzt auch vor allem, ja, gerade erst in den letzten Jahren viel Genre-Kino gespielt. Also sowas wie, Über Qualität lässt sich ja da streiten, aber sowas wie Skysharks, Tal der Skorpione und so eine Sache, da waren ja dann schon... Der ist auch für alles zu haben gewesen, ne?

Ja, genau, der war sich halt auf jeden Fall nicht zu blöd. Zu Tal der Skorpione kommt sogar erst noch ein zweiter Teil, das ist seine letzte Rolle tatsächlich, er hat noch gedreht, bevor er jetzt gestorben ist. Ich meine, heute Morgen hat Thilo noch einen Nachruf gepostet, da haben wir da auch nochmal geschrieben, dass der auch überall, wenn du den gefragt hast, was du beim Studenten filmst und sowas, ja klar, eine Stunde hab ich Zeit, mach dann mit mir, was ihr wollt.

Solange ihr mich nicht in irgendeinem Kostüm steckt, mach ich mit so und das ist halt schon irgendwie auch ein cooler Typ. Sympathisch. Ich fand das übrigens super daneben, was die Tagesschau gemacht hat, dass die da in den Nachruf ich meine, der Mann hat niemanden erschossen oder umgebracht und dass sie da seine Kokainvergangenheit mit dem Gefängnisaufenthalt da in den Nachruf schreiben. Das ist total unnötig.

Ja, das war, also wie gesagt, wenn der jetzt irgendwie mal ein richtig sagen wir mal ein schlimmes Verbrechen begangen hätte, aber das hätte man sich echt sparen können. Ja, vor allem nicht an der Stelle halt. Das ist irgendwie völlig daneben gewesen. Aber es soll nicht nur Todesnachrichten geben, sondern es gab auch einen neuen Trailer zu Crystal Lake, der Freitag der 13.

Serie, die am 15. Oktober, was ist der 15.? Ich glaube, ja. Oder der 14., irgendwie so Mitte Oktober auf jeden Fall, startet und ich war ja ... Sehr ... Auf HBO Max, glaube ich. Nee, kein Mord. International, aber bei HBO Max. Oh ja, okay. Weil es irgendwie so ein Quer-Deal ist. Okay. Nee, auch bei uns. Auch bei uns HBO, ja. Oh ja. Ich hab alles gekündigt aktuell, um es mal an dieser Stelle zu sagen.

Wir haben Netflix jetzt gekündigt, weil das benutzen wir einfach nie. Disney Plus, gut, hat ja jetzt schon wieder den Schwanz eingezogen, mit diesem Werbeding, was da vorerst irgendwie rauskam. Und auch HBO ist einfach zu teuer. Das lohnt sich, das mache ich jetzt nur noch irgendwie einmal im Jahr oder so und gucke dann alles weg, was ich gucken will.

Und ja, irgendwie weiß ich nicht. Das sind mir einfach zu viele ungenutzte Sachen gewesen. Ich finde sie jetzt nicht ungenutzt, die kann ich mir alle leisten und so, aber ich nutze sie halt größtenteils fast nie und deswegen ist es verschenktes Geld. Und deswegen. Worauf wollte ich noch? Ja, Crystal Lake. Gibt's einen neuen Trailer?

Und ich hatte ja meine Vorbehalte gegenüber dieser TV-Serie, weil das für mich so, das hat mich nicht interessiert. Mich hat die Geschichte von Permanent Warhees nicht interessiert und die ganze Vorgeschichte so einfach uninteressant für mich. Aber jetzt, wo ich den neuen Trailer gesehen habe, habe ich meine Meinung, glaube ich, geändert. Ich bin hooked.

Ich glaube, ich werde das durchbinden direkt am Tag des Releases. So sieht es, glaube ich, aus. Ja, ich bin auch echt gespannt drauf. Ich bin noch nicht hooked, aber ich bin sehr gespannt drauf, was die machen. Ich bin immer noch ein bisschen skeptisch, weil es immer noch heißt, dass Jason ja vorkommt trotzdem. Ich bin sehr gespannt, wie die das alles irgendwie erzählen.

Ob das irgendwie narrativ halbwegs Sinn macht und so. Aber ich bin trotzdem echt gespannt, ja. Es gab ja, wir sind ja, wir verraten den Namen jetzt mal nicht, dank eines unserer Discord-Mitglieder sind wir auf einen Fake-Trailer reingefallen. Wie viele Leute übrigens im Internet, also diese Fake-Trader, der hat irgendwie 300.000 Aufrufe an einem Tag gehabt oder so, weil alle dachten, das ist der neue Trailer. Und alle so, was, wieso ist denn jetzt auf einmal Jason doch in seiner vollen Pracht da und metzelt alle wieder? Wie kann das sein? Und wie denn alle, hä, wie geht das?

Und dann so hab ich mal so auf den Kanal nahm und guckt, so, nee, warum sollte weder HBO noch Paramount diesen Trailer auf ihren Kanal hochladen? Das würde überhaupt keinen Sinn machen. Und es war ein Fake-Trailer. Und jetzt kam dann aber, vielleicht haben sie sich deshalb auch gezwungen gefühlt, nochmal einen neuen hochzuladen, ich weiß es nicht.

Ähm, sieht aber wirklich ganz gut aus mich hat nur abgefuckt, dass schon wieder Don't Fear the Reaper verwendet wurde ob das der einzige Song ist, den man in Horrorrelationen setzen kann in einem 60er oder 70er Jahre Setting, ne? Der ist echt overused ja, ja, ja aber wir freuen uns drauf. Aber ich bin gespannt, wie gesagt aber wie gesagt, Jason soll ja wirklich trotzdem vorkommen, ähm, weil jetzt auch Interviews mit einem Darsteller angeboten werden der den verspielt, aber wie, in welcher Form der vorkommen wird, echt immer gespannt aber ich guck auf jeden Fall, ja.

Kommen wir zu unserem großen Thema der Woche, nämlich zu den Kinostarts in diesem Monat. Da haben wir drei größere an der Zahl, die das Genre-Kino oder das Horror-Kino, anschneiden und der erste Film ist ein Film, auf den sich, glaube ich, ich weiß gar nicht, auf den sich viele Leute gefreut haben, aber es waren viele Leute darauf gespannt, was das nun wird, nachdem wir ja bereits sechs, wie drücken wir es vorsichtig aus, Ach, wir haben ja eine Episode drüber gemacht, wir müssen uns ja nicht zurückhalten.

Sechs unterdurchschnittliche Filme und einen ganz netten Film bekommen haben, aus dem Resident Evil Franchise. Darf sich nun oder durfte sich nun der gute Zach Greger daran versuchen, der Regisseur von Barbarian, der ja spätestens letztes Jahr mit Weapons oder seit letztem Jahr auf einer Erfolgswelle surft, dank dem Erfolg von Weapons und der tollen Kritiken und ja, was soll ich sagen, André?

Du hast den Film jetzt schon zweimal gesehen und schon innerhalb dieser das waren ja nicht mal das war ein bisschen mehr als 24 Stunden hat sich deine Meinung ja sogar schon verändert, ne? So viel können wir schon mal verraten Leicht, leicht zumindest, ja. Was waren deine Erwartungen, bevor du den Film gesehen hast?

Boah, ist ganz schwer. Ich hatte eigentlich gar keine so richtig. Ich wollte keine haben. Natürlich hat man so ein bisschen überlegt, was könnte Kregger daraus machen? Weil so Bomberian war da, Weapons war da. Und die haben ja auch eine gewisse Handschrift, beide. Beide hatten auch schon so ein bisschen Humor, waren teilweise ein bisschen skurril.

Nicht alles so hundertprozentig ernst, auch mal total abgefahren irgendwie. Also, mir war schon klar irgendwo, dass das jetzt nicht komplett straight forward wird. Und dann kamen ja auch schon ein, zwei Tage jetzt noch vor den Presseverführungen, wo ich dann war, gab's ja dieses Interview, wo er meinte, beziehungsweise wo rauskam, dass bei den Test-Screenings die Leute meinten, ganz early so, das ist zu viel Humor drin.

Und dass er ja gesagt hat, er hat dann irgendwie wirklich eine Menge Gags noch rausgeschnitten quasi, wo ich mir dachte, okay, krass, mal gucken so also da war ja schon die Tendenz so hm, scheint ja auf jeden Fall, wie gesagt ich nicht zu ernst zu nehmen, was ich wie gesagt bei Gregor vermutet habe, aber in welchem Maße und naja, also ich im Kino jetzt erst zum ersten Mal das Dunsars vorgestern, da war ich schon eher darauf eingestellt, ich sehe jetzt schon einen ernsthaften Horrorfilm, im weitesten Sinne, der vielleicht mal aufgebrochen wird oder so, aber eigentlich ein ernster Horrorfilm.

Und deswegen. Fiel mir die erste halbe Stunde dann im Kino auch echt erstmal schwer. Aber die Erwartung war eigentlich erstmal, ich sehe jetzt schon einen ernsthaften Resident Evil, vor allem im Vergleich zu dem, was wir bisher haben, Milo Jovovich und Co., dass wir jetzt hier mal was Bodenständiges bekommen.

Ja, du hast ja schon gesagt, das ist natürlich eine Handschrift, die Zack Greger hat, die durchaus in den humorvollen Kontext oft übergeht. Das hatten wir sowohl bei Barbarian als auch bei Weapons. Meistens immer in der zweiten Filmhälfte. Die haben auch unterschiedlich für mich funktioniert. Ich gehöre zu den Leuten, die Barbarian verteidigen und eher ihre Probleme mit Weapons hatten, auf hohem Niveau natürlich. Also Weapons war für mich jetzt auch kein schlechter Film, nur jetzt nicht irgendwie so ein Meisterwerk wie für manch andere letztes Jahr.

Und von daher bin ich auch bei. Die war mir auch irgendwie klar, das kann jetzt kein 0815-normaler Horrorfilm sein. Da wird schon irgendeinen Twist haben, entweder genrotechnisch oder handlungstechnisch und den haben wir auch bekommen. Also ich fasse mal ganz kurz zusammen, um was es geht. Also wir begleiten den Kurierfahrer Brian, der von Austin Abrams gespielt wird und der, muss eine wichtige Lieferung ins Krankenhaus von Raccoon City bringen in der Ausbruchsnacht des berüchtigten T-Virus, also quasi ja im Endeffekt Resident Evil 2 Parallelhandlung, kann man glaube ich sagen, ne? Ja. So vom Spiel her.

Doch auf dem Weg, und das betrifft die Handlung des Films eigentlich schon ganz gut, oder beschreibt sich ganz gut, auf dem Weg von A nach B gibt es einige Hürden und Hindernisse zu überwinden, von denen das Winterchaos noch das geringste Problem darstellt. Und das erste, über was ich mit dir reden möchte, ist tatsächlich die Hauptfigur. Denn die.

Fand ich bemerkenswert für so einen Film. Denn dieser Brian ist eben kein Actionheld, der jetzt hier ein Sixpack, und das sage ich jetzt schon bewusst, kein Sixpack hat und auch keine Militärausbildung hat, wie zum Beispiel die Dame in unserem nächsten Film, den wir nachher besprechen. Sondern das ist so ein Average Joe, wie die Amerikaner sagen, oder ein Max Mustermann, wie man hierzulande sagt, André. Und das fand ich ziemlich gut.

Ja, geh ich mit. War mal wirklich eine frische Herangehensweise. Du hast halt in den Games ja meistens, ähm, spielst du ja eher die Eliteeinheit, Polizei, oder zumindest teilweise, ne? In den neuen Teilen gab's ja oft mehrere Charaktere, dann hast du vielleicht mal eine verletzlichere Person dabei und einen Rambo.

Und dann hast du zumindest ein bisschen die Balance, aber es sind immer Leute, die zumindest halbwegs irgendwie sich ein bisschen mit Schusswaffen, whatever, auskennen, jetzt wehrhaft sind. Ähm, und hier hast du jetzt wirklich mal die Geschichte von jemandem, der wirklich einfach ein Zivilist, der blindlings da rein stolpert.

Und ich hab's da so ein bisschen so beschrieben, ja auch, dass es für mich so ist, wie als ob du so ein Zeitcharakter spielst aus dem Spiel, den man eigentlich nicht sieht oder den man nur letztlich mal nebenbei kennenlernt oder so. Oder eher so, wenn man in Games halt solche Aufzeichnungen findet von irgendwelchen Figuren in der Stadt, die da früher mal eben wieder irgendwie umgekommen sind oder so. Die man nicht liest, sondern gleich wieder weglegt und die Trophäe Einheims dafür für Sammeln.

Genau. Oder irgendwelche Audiologs, wo dann jemand erzählt oder halt aufgeschrieben hat, so seine letzten Stunden, nochmal irgendwie seine liebsten grüßt oder halt beschreibt, wie er sich, keine Ahnung, ich wurde vor vier Tagen gebissen, dann den Weg beschreibt, wie sich sein Körper verändert, bis dann irgendwann nichts mehr kommt.

Und so eine Person quasi hast du hier als Hauptfigur. Jemanden, der mit dem Haupt, mit der ganzen Eskalation der Bekämpfung davon eigentlich nichts zu tun hat, sondern eigentlich selber nur ein normales Opfer ist, der da irgendwie rumstrauchelt und versucht durchzukommen. Das fand ich eigentlich eine sehr nice Idee. Andere Leute sagen jetzt auch, und das kann ich auch nachvollziehen, verstehen es aber auch eher als dass Brian so ein bisschen auch der Spieler sein könnte.

Der Games, der selber unbeholfen in diese Games reinkommt und halt nur mit Video-Game Knowledge versucht, sich da so durchzubeißen. Ja, komplett. Das ist dann jemand so, wenn man dich da reinwerfen würde, wenn man mich da reinwerfen würde, in so eine absolute Ausnahmesituation, wo man natürlich komplett überfordert ist.

Und das ist dann, wenn man so viele Sehgewohnheiten natürlich betrachtet, kann das für manche vielleicht auch schwierig sein, weil das halt, ja, so eine Ausmaße annimmt aus Realismus. Der aber bei manchen Leuten auch so denkt, oh Mann, der kriegt wieder nichts gebacken, so ausartet und so eine gewisse Tollpatschigkeit, die da auch vorhanden ist. Übrigens wollte ich nochmal einmerken, dieses Audiolog-Ding, was du da eben erwähnt hast, findest du halt auch witzig, dass der Film das ja auch macht. Und das ist halt nochmal irgendwie.

Und das zeigt dann auch genau, dass der Gedanke war dahinter, glaube ich. Und ja, gerade diese Tollpatschigkeit, ich finde, Brian verhält sich realistisch. Es gibt ja viele Leute, die jetzt sagen, dass es sie massiv gestört hat, dass er am laufenden Band immer fuck, shit, fuck, fuck, fucking, motherfucker, shit, shit, shit, fuck, fuck.

Also wenn du wirklich, das hat Robert Hofmann auch ganz gut gesagt, wenn du fuck und shit aus der Audiospur rausnimmst, dann bleiben halt noch fünf Wörter übrig. Dann sagt er halt eigentlich im Film gar nichts mehr. Ja, genau. Aber ich finde, das ist realistisch gehalten auf Dialogebene. In so einer Situation, wer spricht denn da noch gehaltvolle Sachen, wer haut da irgendwelche klugen Weisheiten oder philosophischen Ansätze raus, wenn du mit sowas konfrontiert wirst, ne, also das ist irgendwie, ich fand's überhaupt nicht spannend.

Ja, und ein paar Leute sind auch, glaube ich, genervt, dass er ganz einfach vor sich hin brabbelt, aber, also genau, also mit sich selbst spricht, aber er spricht ja nicht wirklich, sondern er sagt halt so, scheiße, fuck, so eine Kacke, so, das würde man auch machen, weil das ist ja auch so ein sich selbst beruhigen, das ist ja so ein, die Situation ist super überfordernd, wie du schon sagst, und dann wenn man dann selber so einfach versucht, so selber so ein bisschen, oh scheiße, Alter, was ist denn hier los, Also das wird, glaube ich.

Viele oder jeder irgendwie machen, weil man das ja dazu tendiert, sowas damit, das so ein bisschen wegzukopen irgendwie. Das finde ich auch. Das ist irgendwie realistisch. Ich kann aber verstehen trotzdem auch, wenn es manchen zu viel war mit dem Gefluche. Und vor allem gerade dieses Wegnuscheln fand ich so gut, weil du hast natürlich auch in vielen anderen Filmen immer dieses ...

Also natürlich führen Leute Selbstgespräche, aber in einem Film wird das manchmal so dargestellt, als redet man richtig laut so mit sich. Genau. Und da fand ich das hier viel passender, dass er das so in sein Bad hinein brabbelt, weil ... Für ihn gibt es niemanden, der das hören soll. Genau. Und das ist auch so dargestellt, für mich. Er sagt das wirklich nur so in sich rein. Deswegen finde ich das völlig okay.

Wenn man beim Sport ist und gar eine Torchance vergibt oder den Basketballkorb nicht trifft und die Mannschaft deswegen zurücklegt, was auch immer, man brubbelt da auch vor sich hin. Das ist doch scheiße, schon wieder vergeben. Ja, oder keine Ahnung, wenn ich mir zu Hause ein Zeh an der Tür stoße und es ist niemand da.

Okay, das hören die Leute. Das brubbelt ich nicht vor mir. Ja, jetzt nicht so, dass er gebrochen ist, aber du haust dir irgendwo ein ganzes Schienbein gegen den Tisch. Dann stehe ich auch und so ein Scheiß. Dann muss das irgendwie raus. Und so ist er auch die ganze Zeit. Das finde ich echt auch völlig fein.

Und ich meine, es gibt ja direkt auch in den ersten 20 Minuten oder so im Film, gibt es eine Szene, die beschreibt den Film und auch das, was du gesagt hast, von wegen, wir wären auch alle so in dem Film. Wir würden uns genauso verhalten. Da muss er über so einen Elektrozaun springen. Und wie er das macht, das wäre eins zu eins. ich, er testet so dreimal vor, ob es irgendwie die Höhe und so und ob der Pfahl noch hält, wenn der irgendwie sich da abstößt und so und dann springt er halt und natürlich bleibt er halt hängen und einmal, mit dem Bein und kriegt einen Schlag, so Alter, wäre genau ich, als ob ich über so einen scheiß Stromzaun drüber käme mit einem Satz.

Pass auf, ich da hätte ich tatsächlich, da muss ich sagen, da hätte ich was anders gemacht, ich hätte, weil es ja Schnee ist, auch ganz viel, ich hätte unten versucht ein Loch zu gaben schnell, wo man sich so halbwegs so drunter durchrobben kann. Ja, aber schnell, ne? Du willst also... Ja. Du hast da gerade hinter dir eine Eskalationssituation. Du willst ja schnell weiter. Ich glaube, das würde mir zu lange dauern.

Aber auf jeden Fall, wenn ich über so einen Zaun springen müsste, würde ich mich genauso anstellen. Und ja, ich meine, danach gibt es ja auch die Szene, ich spoiler jetzt nicht, aber ich sage nur mit dem Haken, wo er sich so dran und dran springt. Es gibt ein, zwei Szenen, die vielleicht schon in Slapstick ausarten, hier und da, aber ich finde es im Großen und Ganzen ist es alles im nachvollziehbaren Rahmen.

Ich fand auch die einzige Sache, die mich wirklich gestört hat, wo ich dachte, nee, Leute, also selbst der, unintelligenteste Mensch der Welt würde das jetzt nicht machen. Stichwort Leiter Scheune. Ja, das war doof. Das war halt doof. Und das hat auch niemand gemacht. Niemand auf der Welt hätte das gemacht. Das war Quatsch.

Der Gag ist aufgegangen. Ich hab zwar auch gelacht, aber es war schon hartdämlich. Prinzipiell ist es so, da hattest du ja gesagt, Mittwoch nach der PV, oh, ich weiß, welche Note du dem Film geben wirst. Ich war komplett sicher, weil ich normal deinen Geschmack kenne ja eigentlich seit Jahren und da war ich eigentlich sehr sicher, dass das für dich wahrscheinlich, zu humorvoll wird, war mir eigentlich klar.

Aber das Schöne war, es hat für mich komplett funktioniert und ich fand es sogar richtig stark, weil es Situationskomik war. Es war Situationskomik den ganzen Film über und ich hab wirklich schon lange nicht mehr in einem Kinosaal so laut und herzlich gelacht wie bei dem Film. Es war wirklich im Minutentakt, das kann man auch schon so mal sagen, das ist tatsächlich so im Minutentakt kommen hier Gags und ich fand das Comedy-Timing richtig stark und das hat für mich auch so gut gepasst, das war so gut getaktet, weil der Film ja auch so ein, ich sag mal so ein durchpuschendes, zackiges Pacing hat so, ne, der hat vielleicht am Ende, können wir nachher nochmal drüber diskutieren, vielleicht doch vielleicht noch vier, fünf Minuten zu lang sogar noch,

aber der ist zackig, da passiert dauernd immer irgendwas und da passierte auch dieses, diese Comedy-Elemente, die haben genau dasselbe Tempo gehabt und deswegen hat das irgendwie erstaunlich gut für mich funktioniert. Ich fand das herausragend, ist jetzt vielleicht ein bisschen übertrieben, weil es natürlich immer noch relativ flacher Humor ist, aber der hat für mich komplett funktioniert und vor allem hat der nichts kaputt gemacht von den Elementen, über die wir gleich noch sprechen.

Wie gesagt, beim ersten Mal jetzt in der PV, wo ich noch diese Erwartungen hatte, ich sehe jetzt schon einen echt eher ernsten, düsteren Horrorfilm, weil ich finde ja, das verkauft der Trailer auch. Der Trailer hat einen ganz anderen Ton als der Film. Das muss man schon sagen. Und wer dann davon ein bisschen überrascht, wenn nicht sogar genervt ist, verstehe ich auch.

Auch das zieht sich heute durch unsere Filmbesprechung ein bisschen, dass der Trailer so gar nichts mit dem Film zu tun hat. Deswegen, das verstehe ich, man könnte fast ein bisschen von Mogelpackung reden, weil das wirklich ja gar nicht angedeutet wird. Das ist schon gewagt. So, deswegen, ich war beim ersten Mal war ich so die erste halbe Stunde war ich echt die ganze Zeit hin und her gerissen. Ich hab gelacht, ich fand's lustig und irgendwie cool und gut ist, inszenieren müssen wir vielleicht drüber reden, das ist gar keine Frage, der sieht fantastisch aus und so, das war alles nice.

Aber von der Tonalität war ich schon so die ganze Zeit so, boah, gefällt mir das gerade oder gefällt mir das nicht? Echt hin und her gerissen, die ganze Zeit. Und es hat so lange gedauert, bis, ähm, auch da ohne Spoiler, ich sag nur, Tunnel. Ja. Bis da diese Szene passiert, wo es ganz kurz so für fünf Sekunden so wurde so oh, so der einzige, sag ich mal so Magengrubenschlag des Films.

So, und dann dachte ich mir jetzt ganz kurz, da war ich so im Kino, war so, okay, entweder es bricht jetzt, entweder ist, das war jetzt der Bruch und jetzt wird's ernst. Und dann steigt der aus, macht den nächsten Gag. Und ich war so, okay, dann ziehen sie es jetzt durch. Und dann war ich so, okay, alles klar, jetzt habe ich es verstanden.

Dann lade ich mich jetzt darauf ein. Und dann fand ich den Rest echt gut. Aber ich war mir die ganze Zeit nicht sicher, macht er das jetzt wirklich konsequent? Oder gibt es irgendwann diesen Moment, wo es dann irgendwie umschwenkt? Wie halt in Weapons auch und so. Und das wäre für mich gewesen, aber er macht es halt nicht.

Und dann war mir klar, was hier los ist. Und dann direkt, um das darauf einzugehen, was du schon gesagt hast, gestern dann bei unserem Screening im Savoy. Mal abgesehen davon natürlich, dass das eh cool war, den vollen, fast ausverkauften Saal zu sehen, da war auch richtig Stimmung ja gestern und so, da hat er richtig Bock, dass das eh dann mal gut auch, du merkst ja auch, wie er dann funktioniert und so, aber ich bin dann reingegangen und ich wusste ja genau, was mich erwartet.

Und dann hat das für mich auch von vorne bis hinten funktioniert. Dann war ich komplett drin, direkt am Anfang und ich wusste ja genau, welche Tonalität es mich erwartet und dann war das cool. Und dann hat mich auch den ganzen Anfang nochmal mehr genossen, weil ich finde der, ich muss sagen, ich finde die erste Hälfte besser als die zweite.

Insgesamt. Ja, ja. Weil da mehr Varietät ist und mehr Fingerspitzengefühl, finde ich. Ab Eintreffen in Raccoon City könnte man drüber diskutieren. Ab dem Auto, finde ich, wird es ein bisschen holprig, so ein bisschen. Aber deswegen, wenn du von vornherein weißt, was dich erwartet, finde ich, dann läuft der auch besser durch.

Ich finde es auch gut und wirklich auch mutig, dass der Comedy-Anteil nicht irgendwann aufhört und wir dann, wie du schon gesagt hast, dass plötzlich irgendwie so eine Educated oder Elevated Ebene übergestülpt bekommen oder sowas, sondern dass es wirklich gnadenlos durchzieht. Und das funktioniert halt auch nur so gut, weil Zack Greger wirklich, glaube ich, ein gutes Gespür einfach dafür hat.

Also ich muss es wirklich eben hoch anrechnen, dass es für mich komplett funktioniert hat, dass ich wirklich die eben angekündigten Lacher im Minutentakt hatte, aber trotzdem eine spannende Horror-Achterbahnfahrt irgendwie hatte, ohne Fischnaufpause. Und wenn das zeitgleich, und gerade bei mir, wie du ja vorhin schon gesagt hast, Das funktioniert, dass eben der Humor weder die Gefahr für die Hauptfigur noch den Horror für mich eliminiert.

Das ist eine große Kunst, ehrlich gesagt, muss ich sagen. Ja, ich weiß, ich gucke da eine Horror-Komödie, aber trotzdem habe ich mit der Hauptfigur mitgefiebert, habe die Schmerzen und die Verzweiflung gespürt und es hat trotzdem für mich funktioniert. Es war immer eher der Humor so ein Akt der Verzweiflung für mich, auch der Hauptfigur. und so, der weiß gar nicht mehr, wie er anders diese Situation noch durchstehen soll. Ja, mit wem er umgehen soll, ja.

Und das hat für mich super funktioniert. Das hat sich ein bisschen, das ist jetzt vielleicht nicht falsch verstehen, das ist jetzt sehr überzogen, was ich jetzt sage, aber es hat sich ein bisschen angefühlt, als wenn Mr. Bean in Raccoon City ist. So von einem Fettnäpfchen ins nächste, am laufenden Band. Ja, ja, ja.

Nee, finde ich auch. Also es ist halt, es ist, ich finde es wie gerade sogar clever auf eine Art und Weise. Und es ist halt, das große Problem ist einfach, wissen wir alle, es gibt nichts Subjektiveres als Humor. Ja. Der kriegt dich halt oder der geht dir richtig auf den, oder es trifft halt deinen Humorgeschmack oder nicht.

Und das hast du auch gestern im Kino, finde ich, gemerkt. Das war in der PV-Bahn auch schon. Du hast genau gemerkt, die Leute, die jetzt von Anfang an gleich laut lachen, es gab ja sogar, wir hatten gestern sogar Szenenapplaus bei einer öffentlichen Filmvorführung. Das gibt es ja echt selten. Also du hast wirklich gemerkt, die Leute hatten richtig Bock.

Und du hast genau gemerkt, wer jetzt hier langzeitlaut lacht und echt mitgeht, die haben gerade eine richtig gute Zeit. Und ich glaube, von wem du gar nichts gehört hast, die waren so, naja. Also das ist halt, das ist wirklich krasser Geschmackssache und es ist in gewisser Weise schon mutig, was er da gemacht hat, finde ich, auf jeden Fall.

Ich kann mir auch vorstellen, dass da auch gerade im Marketing von Konstantin auch gesagt wurde, ey, wir können jetzt nicht hier so einen Comedy-Trailer machen. All die Leute, die gehen da nicht rein. so. Deswegen, es ist gewagt, aber ich finde auch, wenn man sich darauf einlässt, diese Idee versteht, was da gemacht werden soll, und zudem halt der Humor passt ja auch total auf diese ganzen Game-Klischees, die in dem Film drin sind.

Wir haben da halt super viele Sachen, die Anspielungen A natürlich auf Resident Evil sind, aber generell halt Videospiele und diese Art von Spielen, wie Resident Evil seien es irgendwelche Schlösser, die man nicht aufschießen kann, weil sie halt unbedingt Schlüssel brauchen. Oder er findet halt immer stärkere Waffen.

Kann aber nicht damit umgehen, weil er halt einfach Nobody ist. Und auch die Tatsache, dass das auch typisch Gaming, du findest zwar eine Waffe, Aber in den Actionfilmen ist sie dann meistens sofort geladen und du siehst direkt daneben einen Patronengurt. Aber wenn du hier spielen, musst du erst mal die Munition noch mal extra suchen in einem anderen Raum. Die natürlich im anderen Raum liegt, genau.

Also so was wird alles aufgegriffen. Du hast die Schreibmaschine so als Gag drin. Item-Management, er guckt, muss zwischendurch, guckt immer wieder nach, wie viel Munition hab ich noch und zählt nach und guckt, reicht das noch und so weiter. Auch drei Schuss, noch zwei Schuss, genau. Aber das ist alles drin, das find ich auch gut.

Das funktioniert, wird auch gut mit Gags aufgearbeitet, also gerade das mit diesen Tür vorhin geschlössern, ist super lustig, weil das ein Running Gag auch ist durch den Film und. Wie abstrakt das teilweise im Gaming ist, das stimmt, es ist ja auch völlig Banane, dass er das aber hier auf die reale Welt adaptiert, finde ich super lustig, ist gut gemacht, wenn er Türen aufmacht, das ist ja der bekannte Ladescreen früher aus Resident Evil, wenn man so eine Tür langsam aufgeht, da gibt es mehrere Szenen, es gibt Ego-Shooter- Perspektiven, Einstellungen.

Also das ist halt alles drin und das fühlt sich schon organisch an, finde ich. Das funktioniert gut. Auf jeden Fall. Viele kleine Momente, wo man denkt, ja genau, so fühlt sich ein Videospiel an. Gar nicht mal unbedingt, so fühlt sich ein Resident Evil an. Das wird vielleicht einige enttäuschen, weil es halt wirklich, also es wird zwar der Name Raccoon City gedroppt, aber sonst gar nichts.

Es gibt, wie gesagt, das, was Anni schon gesagt hat, so hier mal eine Heilpflanze und sowas, die da irgendwo in der Ecke steht und sowas, aber es wird jetzt nicht... Und Umbrella wird auch genannt, aber... Ja, genau. Aber es wird jetzt nicht Bezug genommen irgendwie auf Wesker oder Lian oder Chris oder Illa oder sowas.

Das passiert da alles nicht und das werden vielleicht einige vermissen. Aber andererseits wurde es schon mal versucht, hat nicht funktioniert, hätte auch wieder nicht funktioniert, hundertprozentig, weil man darf auch immer nicht vergessen, dass die Plots der Resident Evil-Spiele. C-Movie-Trash sind, muss man jetzt einfach so sagen. Wenn du das als Film verpackt würdest, wäre das Trash, purer Trash. Das ist total Banane.

Die Storys der WN, das SN Anderson-Filme, die sind gar nicht so weit weg vom Resident Evil-Original. Weil das ist auch so Bananas. Rein von der Quatschigkeit. Total. Resident Evil war nie ernst so. Von daher, das ist auch völlig egal. Und auch das muss man auch dazu erwähnen, wenn man sagt, wieso ist dieser Film so lustig?

Resident Evil, wie du schon sagst, war noch nie ernst. Das war auch schon auf Dialogebene, auf so was die Figuren für One-Liner rausgehauen haben und was da manchmal für völlig absurde Situationen vorkam. Das war schon immer albern Resident Evil. Und zwar genauso verpackt wie hier in einem trotzdem gruseligen Szenario.

Und das hat da auch schon parallel zueinander funktioniert. Genauso wie es hier funktioniert. Aber zu sagen, was hat Resident Evil mit Humor zu tun? Die Leute haben halt nie in Resident Evil gespielt. Ja, total. Ja, und bis heute halt auch. Also was in Requiem im aktuellen Resident Evil-Game Leon für Sprüche klopft, während er irgendwelche Roundhouse-Kicks verteilt.

Also das ist halt einfach so. Nur halt eben, dass du sonst hast du eben, du hast halt diese, sag ich mal, diese fast schon so 80s Trash-Art. Das ist so cool gemacht, wie so 80s Action-Helden. Und hier ist es halt, wie gesagt, einfach umgemünzt auf so einen random verpeilten Dude halt. Aber trotzdem, diese Quatschigkeit und subtiler Humor, naja, subtil ist er jetzt nicht, aber Aber Humor und Resident Evil gehört schon dazu auf jeden Fall und war immer Bestandteil.

Oder Übertreibung vor allem auch. Von daher ist es völlig okay. Und ich muss ja sagen, wie gesagt, ich bin ja, ich will auch nochmal hier, ich mach's gerade überall, weil ich will immer nochmal wieder eine Lanze brechen für Welcome to Recon City, wie gesagt, von Johannes Roberts. Ich mag den ja, ich fand den auch für seine Vision gut.

Und das, was er halt quasi gemacht hat, das Adaptieren, ja, er hat sich auch nicht in die Timeline gehalten, er hat ja die Spiele 1, 2 und ein bisschen Code Veronica zusammen gemasht, das war ja den Fans auch wieder nix. Also, ich hab eh das Gefühl, du kannst den Fans gar nix reichen machen. Wo eine Fanbase vorhanden ist, da kannst du nur, wenn du so ein achst du das nur mal sicher Ding wie irgendwie Super Mario oder sowas, da kannst du das aber nichts, was auch nur annähernd gewagt oder möglich sein. Du darfst dich annähernd was anders machen.

Aber ich mein, das war halt super nah dran. Original-Kostüme, Original-Sets, Herrenhaus, alles da. Und hatte auch einen Leon Kennedy mit einem ganz starken Comedy-Appeal. Ja, was den Leuten ja auch nicht geschmeckt hat, das verstehe ich aber, weil Leon ist halt ein super Fan-Liebling. Der ist halt, der ist ja auch heute jetzt inzwischen der Daddy der Reihe, so alle Girls schmachteln an, so das kannst du nicht, du kannst den nicht zum Dully machen, das geht halt wirklich nicht.

Das verstehe ich auch, das ist auch mein, also das nervt mich sogar auch an dem, aber ansonsten mochte ich den echt gerne und Und ich finde halt, der Neue jetzt hier, der, ist für mich quasi auf einer Ebene, weil der das genau gleich gut macht, nur eben mit dieser völlig anderen Perspektive von außen eben.

Das Ganze mal umdrehen auf so einen Zivilisten. Und auch das ist völlig fein so. Und deswegen, den Fans wirst du es nicht recht machen können. Aber wenn du da ein bisschen offen dran gehst, dann einfach für ein neues Konzept Resident Evil offen bist, dann kannst du mit dem eine richtig gute Zeit haben.

Ja, und der atmet halt auch wirklich die Struktur von so einem Survival-Horror-Game, wie du schon gesagt hast. Ich fand das richtig super, dass selbst die Waffen, sich stetig verbessern. Auch die Reihenfolge, die typische Reihenfolge, so Pistole, Gewehr, Schrotflinte, Sturmgewehr, selbst die wird so haargenau eingehalten.

Aber das ist eine Sache, ich bin da jetzt super heiß drauf. Du hast ja vorhin schon gesagt, dass Gregor ja nach den Testvorführungen so viel Humor angeblich rausgeschnitten hat. Ich meine, da ist ja wirklich, das war ja schon durchaus ernst gemeint, das ist ja wirklich Lacher im Minutentakt, das geht ja keine Minute, vergeht ohne, dass da ein Gag drin ist.

Und da frage ich mich halt, wie viel, also was da noch drin sein soll, das kann ich mir gar nicht vorstellen. Es gibt ja jetzt schon im Internet diese Hashtag-Kampagne Release the Comedy Cut. Ja, Deleted Scenes wird zu 100%ig drin sein, gehe ich von aus. Also das würde ich gerne mal sehen, das Test-Screening, weil, also ich vermute, dass da noch ganze Szenen drin waren, die wirklich nur wahrscheinlich auf Humor basieren.

Und ich glaub, da wurden safe ganze Szenen vielleicht rausgenommen, die einfach richtig albern noch waren oder so. Bei aller Comedy gibt's aber auf jeden Fall wirklich trotzdem genug Spannungssequenzen und auch Horrormomente. Ich find das das grundlegende Szenario zum Beispiel schon, diese verlassene Schneelandschaft, diese Straße dort im dunklen Wald und diese Weite dort, diese Verlassenheit.

Und ja, während Raccoon City Ausbruch im Game hat's nicht geschneit, es war nicht Winter, wissen wir alle, interessiert aber auch keine Sache. Ja, ist mir egal. Das Schneesetting funktioniert jetzt super. Die wussten damals aber nicht, wie sie grafisch Schnee umsetzen sollen. Das war das Problem. Es gab nur die Wahl Nebel, na, das machen die anderen bei Konami oder nichts.

Aber das funktioniert für mich trotzdem. Und das Einzige, was man da dem Film vorwerfen kann, ist, dass Gregor diese. Spannungsmomente nicht so lange wirken lässt, wie andere Filmemacher das vielleicht machen. Es ist dann eben, du hast dann zehn Sekunden, wo du denkst, oh, das ist krass. Und dann kommt auch der Gag danach. Also das ist halt so.

Aber ich fand, das war gut getimt, weil das für mich wirklich trotzdem funktioniert hat. Also da waren auch Jumpscares drin. Ich glaube, einer der Jumpscares könnte der Jumpscare des Jahres sein. Ich glaube, der hat jeden gekriegt im Kino. Da wollen wir jetzt nicht spoilern, ist noch relativ am Anfang, aber...

Ja, ich hab sogar am zweiten Mal gezuckt, weil der so unzammmittelkommt. Was meine Augenwinkel so gesehen haben, haben alle mit dem Kopf irgendwie so, irgendeine Reaktion gezeigt, auf jeden Fall. Und deswegen, der ist auf jeden Fall ein ganz großer Kandidat dafür. Aber wie gesagt, das Grundszenario ist gruselig, ist atmosphärisch.

Ich find den auch tatsächlich handwerklich erstaunlich gut. Musst auch direkt zu Hause nachgucken, wer den gedreht hat. Und das ist Darius Wolski, das ist der Stammkamera-Mann von Ridley Scott tatsächlich. Also der hat auch Fluch der Karibik gedreht, Dark City, also und die ganzen, oder fast alle Ridley-Scott-Filme.

Also jetzt auch Napoleon noch und so die ganzen neueren alle. Also jemand, der wirklich was versteht von seinem Fach sozusagen. Und ich fand, der hat tolle Perspektiven gehabt. Der Film sah richtig gut aus. Und auch die Musik sehr passend, unaufdringlich, aber super atmosphärisch, also handwerklich. Da siehst du halt den krassen Unterschied, finde ich, zu den Anderson-Filmen und auch zu dem Roberts-Film tatsächlich. Dass das hier wirklich eine ...

Also du hast zwar immer noch dieses Quatsch-Szenario und immer noch dieses Trash-Ding, aber von kompetenten Leuten gemacht. Und das hebt diesen Film auch auf so eine andere Ebene der ... Also ich hab den nicht als Videospielverfilmung geguckt. Weißt du, ich mein, ich bin nicht so, wie ich in einen Mortal-Combat-Film reingehe oder so was, sondern ich wollte einen guten Horrorfilm sehen.

Ja, ja, genau. Da bin ich so rangegangen. und das hat der Film auch so auf diesem Level auch gearbeitet sozusagen und nicht auf ja, wir versuchen mal halbwegs ein gutes Videospielfilm zu machen. Nein, sie haben versucht einen guten Horrorfilm zu machen. Nee, total. Und auch gerade die, also handwerklich ist der supergeil.

Finde ich auch. Der hat so tolle Bilder, auch am Anfang dieser langen Schneestraße, wo das Auto so die Bäume lang fährt. Du hast diese Tiefenwirkung von dem Licht, die sieht supergeil aus. Du hast, ich liebe es auch, wie der wirkt, also du hast ja, du begleitest ja die ganze Nacht halt Brian. Also die Kamera weicht ja nie von seiner Seite. Du hast im ganzen Film keine Umschnitte auf irgendein anderes Szenario oder wechseln noch nie die Schauplätze ohne Brian. Also wir verfolgen wirklich die ganze Nacht an seiner Seite.

Das finde ich mega clever. Und es gab auch Leute, die schon gesagt haben, im Grunde sollst du nur von A nach B laufen. Ja, genau. Es ist halt auch das wie ein Game halt, mit einzelnen Levelabschnitten so. Und dass die Kamera immer bei ihm bleibt, das gibt halt die Nahbarkeit der Figur, dass du nie rausgehst.

Und ich liebe es, wie groß die Sets teilweise sind. Ja. Der Film fängt mega ein, wie also du hast immer eine gute Überschaubarkeit von so Raum und Zeitgefühl. Weil es passiert halt am Anfang halt ein Happening auf dieser Schneelandschaft und dann geht er halt über so ein Feld, muss über den besagten Zaun springen und ist in so einem Haus und dann siehst du halt die Kameraeinstellung, es steht am Haus und ganz hinten im Hintergrund siehst du immer noch sein Auto und, ein anderes Auto und du siehst einfach halt, dass das ganze Set, das ist ein Set.

Komplett, dieses ganze weite Feld ist ein großes Set und er lässt halt die Beständigkeit stehen, dass da immer noch das Happening ist so, das ist alles ein Set-Design. Damit hast du immer einen super Überblick und das Ganze bekommt halt dann auch diese Wirkung der Räumlichkeit und welche, weil er ist auch sehr viel zu Fuß unterwegs und wie viel was für Strecken er zurücklegen muss in dieser Nacht und so.

Und das finde ich unfassbar gut gemacht. Das ist richtig stark. Und gerade dieses von A nach B, das finde ich gerade ist eine Stärke dieses Films, weil der nicht bricht damit. Es ist wirklich diese Mission, die erfüllt und da kommt nicht plötzlich. Es gibt eine Szene, wo es mal ein bisschen emotionaler wird so gegen Ende, aber ansonsten macht er.

Also der lässt quasi die Tiefgründigkeit, beziehungsweise der baut Adrenalin auf, durchgängig, 90 Minuten auf Kosten der Diebnis, sag ich mal. Da gibt es keine Charakterentwicklung, keine tiefsinnigen Gespräche. Da gibt es auch keine großen Themen, die da besprochen werden oder sowas. Also gar nichts weiter.

Und das finde ich aber gut, weil das immer den Film ausgebremst hätte. Und ich kann mir das auch so vorstellen, mit meiner Vorstellungskraft, wie das gewirkt hätte, wenn das drin gewesen wäre. Und das hätte dem Film schlechter gemacht. Das ist einfach so 90 Minuten, einfach mal so ein straighter, ohne Umwege, so ein straighter Achterbahn-Horrorfilm. Und den fand ich da auch gut.

Deswegen, ich mochte das wie damals bei Star Wars, wie sie hier Rogue One und Solo zum Beispiel, ist Star Wars Story. Und das ist für mich so eine Resident Evil Story oder eine Raccoon City Story oder A Day in the Life of a Citizen of Raccoon City, whatever, sowas in der Art. Just another manic Monday in Raccoon City, sowas in der Art. Ja, ja.

Das ist das. Und dass sie das gemacht haben, ist, glaube ich, der Kniff dahinter. Weswegen wir auch diesen Film auch retrospektiv ganz anders betrachten werden als viele oder fast alle, wenn nicht gar alle, Videospielverfilmungen, die es vorher gab. Haben sie clever gemacht, glaube ich. Wie gesagt, wie du schon sagst, einige werden sich daran stoßen, dass es eben nicht das große Ding ist und nicht dieses, wir brauchen aber die große überschwängliche oder die umgreifende Story mit Raccoon City, mit Umbrella und so ist alles.

Aber das ist das, was den Film, glaube ich, retrospektiv auch... Wie sagt man, so groß so groß lassen wird, wie wir ihn jetzt, glaube ich, empfinden. Und ich mochte es auch für diejenigen, ich spoiler jetzt nicht, aber wer, das habe ich gestern zu dir im Kino schon gesagt, ich erinnerte mich auch sehr an die dritte Folge der aktuellen oder der dritten Staffel von House of the Dragon erinnert.

Diejenigen, die das kennen, wissen, was da passiert. So auch dieses so, es passiert einfach immer noch mehr Scheiße an diesem einen Tag. Es ist nur dieser eine Tag, aber es ist wirklich, hier passiert Scheiße und du denkst, du hast die Scheiße gelöst, kommt die nächste Scheiße, nächste Scheiße, du bist einfach nur am Verzweifeln und das vermittelt der Film richtig gut.

Ja, der hat schon Anleihen von diesem Stress-Cinema, was er so beliebt ist, so seit Uncut Gems und so. Genau. Wie hieß er? Anora oder The Bear. Genau, das ist immer die ganze Zeit ab, sobald es losgeht mit der Scheiße, wird es einfach immer beschissener und er ist die ganze Zeit nur auf Anschlag so. Genau, ja.

Es gibt eigentlich nur zwei Sachen, die mich gestört haben. Zum einen, wie gesagt, ich finde, ich gebe dir recht, du hattest ja, vorher zu mir gesagt, dass der zwar 90 Minuten geht, aber sich trotzdem noch ein bisschen länger anfühlt und das fand ich auch gegen Ende, so fünf Minuten vielleicht einfach.

Ich hatte das Gefühl, vor fünf Minuten hätte man doch eigentlich schon durch sein müssen. Das war also nichts Schlimmes. Wie gesagt, ein sehr gutes Pacing und alles, aber so fünf Minuten hätte man vielleicht noch rausschneiden können und ich glaube, da steckt so eine kleine Pro-Life- Botschaft drin, so.

In diesem Monolog am Ende und im Audiolog. Das finde ich halt noch nicht mal so richtig. Ich weiß, was du meinst. Ich finde es aber noch nicht mal, weil das ist einfach menschlich. Das ist menschlich so. Die konnten es nie zu Ende führen, so dieser Dialog. Und der letzte Satz von ihm war halt scheiße. Er war halt ein Arschloch.

Und jetzt zu wissen, das bleibt halt hängen so, das ist halt, nee, das fand ich, ich weiß, was du meinst, aber ich fand das nicht so plakativ. Das war einfach menschlich. Dann würde ich sagen, ist das, und das sage ich jetzt wirklich knallhart, wie es ist, ist das für mich vielleicht die bisher beste Videospiel-Adoption überhaupt, die ich bisher gesehen habe, dass es der beste Resident-Evil-Film ist, da, glaube ich, brauchen wir nicht drüber diskutieren. Das war jetzt auch keine Kunst.

Allein handwerklich und so. Deswegen, das ist für mich jetzt auch keine Qualitätsbeschreibung, weil alle übertreiben, das ist der beste Resident-Evil-Film, den es bisher gab. Okay, das heißt gar nichts. Auch ein Zwei-Sterne-Film wäre der beste Resident-Evil. Nehmen wir mal Welcome to the City aus. Aber das ist für mich tatsächlich fast eine perfekte Videospiel-Adaption.

Vielleicht nicht die perfekte Resident Evil-Adaption, aber die perfekte Videospiel-Adaption. Ja, genau, da würde ich mitgehen. Weil wie gesagt, wenn du böse Zungen hast, kannst du auch sagen, der muss nicht Resident Evil heißen. Nicht unbedingt. Wie gesagt, er hat die ganzen Gaming-Klischees, aber die kannst du auch auf Silent Hill anwenden.

Auf jedes Survival-Horror-Game eigentlich, weil die alle nach dem gleichen Muster funktionieren. Ja, Resident Evil hat das auf jeden Fall alles mit geprägt und schon miterfunden, aber lass den Namen Recon City weg und Umbrella weg und es könnte auch theoretisch, jeder andere Horrorfilm sein, rein theoretisch.

Aber wie gesagt, trotzdem verstehe ich voll die Vision und auf jeden Fall bin ich bei dir eine der besten, generell besten Videospiel Umsetzungen oder Verstoffungen irgendwie, das auf jeden Fall, ja. Und jetzt wird es dich überraschen, welche Wertung ich vergebe für den Film. Vier. Ich gebe dem viereinhalb. Boah. Ich war wirklich, das war für mich ein richtig, richtig, richtig geiles Kinoerlebnis gestern. Ich hatte wirklich so viel Spaß damit.

Ich habe sofort Bock, ich glaube, ich gucke mir den auch noch ein zweimal im Kino an, was ich eher selten mache. Aber das hat so viel Spaß gemacht. Auch natürlich immer mit dem Kinosaal und so. Alle haben mitgemacht und so. Aber das war für mich auch dieses Überraschungsgefühl. Ich war mir sicher, das wird nichts für mich. Das wird mir nicht gefallen.

Und da wusste ich noch gar nicht, dass es eine Komödie ist. Und dann hast du noch gesagt, das ist eine Komödie, da habe ich so, schwierig und dass der mich dann so weggeblasen hat, Super. Also, es war für mich eine richtige Überraschung. Wird wahrscheinlich in meinen Top 5 am Ende des Jahres landen. Ja, krass. Okay.

Hast du dich schon auf eine Wertung verständigt? Komplett konträr zu dem, wie gesagt, was ich prediktet habe. Also, ich hatte erst so 3,5 auf der PV, aber in meinem Kopf. Ich denke, ich bin bei einer 4. Ja, ist auch cool. Bei einer guten 4, ja. Ich habe vorhin gesagt. Ein anderer Film, der hat, macht wieder genau das Gegenteil.

Der hat eine Figur, die quasi Militärerfahrung hat, komplett durchtrainiert, das sich mit Schusswaffen und einem auskennt. Und das ist in Onslaught der Fall, der neue Film von Adam Wingard, der schon seit zwei Wochen im Kino läuft. Adam Wingard, für diejenigen, die es nicht wissen, der hat mal, als er noch im Independent-Bereich gearbeitet hat, zwei sehr gute Filme gemacht, nämlich Your Next und The Guest.

Und ist dann so ein bisschen eingesaugt in Hollywood. Und er musste dann das Blair Witch Reboot quasi oder das Blair Witch Sequel, das zweite, drehen. Und musste dann Godzilla vs. Kong und Godzilla X Kong The New Empire drehen, die ja, na ja, soll jetzt nicht unser Thema sein heute. Drücken wir es mal so aus.

Und deswegen war man gespannt, weil er jetzt wieder, A24 ist das, ne? Ja. Ja, bei A24 wieder so einen kleineren Genre-Film drehen konnte. Und ich fasse es mal grob zusammen, André, mein erster Eindruck nach dem Kinobesuch von Onsdorff war, das ist ein Film der verschenkten Möglichkeiten. Da würde ich dir komplett zustimmen. Magst du ganz grob in deinen eigenen Worten zusammenfassen, was uns da auf der Handlungsebene erwartet?

Es geht um eine junge Frau, oder ja, kann man auch schon sagen, die lebt in einem Trailerparkgebiet, kann man sagen, oder nicht Trailerpark, in so einer Wüsten. Ja, es ist Trailerpark. So eine Kommune, ne? Da haben wir schon Häuser, so eine Wüstensiedlung, wo fast nur Veteranen leben, die halt im Krieg waren, die alle PTSD haben, keinen Bock mehr halt irgendwie mit einer Gesellschaft zu leben, sondern einfach ihre Ruhe irgendwo abgeschieden leben wollen.

Da ist sie am Start, sie hat eine kleine Tochter, ist geschieden, oder zumindest von ihrem Ex getrennt und. Fristet da im Grunde eigentlich nur den Alltag, hilft ein bisschen rum, so wer Probleme hat, ist ein bisschen technical, affin. Genau und die da die Hausmeisterin und Bürgermeister ja genau so ein bisschen die Hausmeisterin des Ortes und die helfen sich alle gegenseitig und machen halt so ihr Ding, genau und die wird auch gleich am Anfang des Films gezeigt so beim Schießtraining, immer noch wir hatten einen riesen Waffenschrank in ihrer Butze und ballert jeden Tag da US-Fakir, wer weiß nicht, irgendwelche Dosen vom Zaun, dann kommt halt ihr Mann direkt, bringt ihre Tochter, weil sie hat Tochter-Duty,

hat sie auch mal wieder vercheckt und muss an dem Wochenende irgendwie auf ihre Tochter aufpassen. Und wird einfach gezeigt schon als so Taffe. So siehst du die Taffe und diese Coole und lässt sich von ihrem Ex nichts sagen und schmeißt ihn halt raus und so. Ja, das ist die Charakterzeichnung der Hauptfigur. Und dann geht es im Grunde darum, dass natürlich, wie es anders nicht sein sollte, irgendwo ein paar Meilen weg von diesem Camp ist ein Geheimlabor.

Wo ein deutscher Ex-Nazi-Arzt an ... Und da wird's schon, ja. Gespielt von Dan Stevens. Ja, gespielt von Dan Stevens mit geiler Perücke und geilem Natex-Make-up. An Supersoldaten forscht. Universal Soldier lässt grüßen und halt gefallene Ex-Soldaten wiederbelebt. Und die halt so Supersoldern macht, die irgendwie alles auseinandernehmen können, sollen. Und die ...

Entkommen bei einer Übung, wo sie halt mal ihre Fähigkeiten zeigen sollen für die US-Regierung, einem Kommandanten, gespielt von Michael Bean, der, genau, die das bewerten soll, das Programm, und ja, dabei geht alles schief, und die Supersoldaten entkommen und nehmen natürlich. Ja, ihren Weg Richtung diesem Trailer-Camp auf sich, und dann muss die Nacht überlebt werden.

Ich finde die Story, also das ist fast so ähnlich, wie ich es bei Resident Evil sagen würde. Das ist für mich okay. Diese Schlichtheit, dieses 80s-Gefühl. Ich brauche da, wie gesagt, auch keine vorgegaukelte Tiefgründigkeit oder so drin. Ist für mich okay, funktioniert soweit auch bis auf ... Null. Die Story ist gar nicht das Problem am Film. Bis auf diese Auffänge, dass sich zwei Figuren kennen.

Das fand ich, will ich jetzt mal im Spoiler-Gefilde lassen, das fand ich natürlich super schwachsinnig. Aber prinzipiell, wie gesagt, grundlegend, okay. Total. Also hört sich auch spannend an, wie du es jetzt nacherzählt hast. Aber so ist es ja nicht. Also vor allem unter dem Banner, dass er mit dem Film ja offensichtlich, also offensichtlich wird es nicht, vom Style, von der Mucke, das Opening ist sehr geil.

Er will ja komplett auf 80s. Es ist auf dem Papier, es ist Assault on Precinct 13, trifft Universal Soldier. Der Film ist Carpenter geschwängert. Also der platzt förmlich raus aus dem Film, John Carpenter. Komplett. Er will ja genau diese Ära abbilden. Von daher die Story völlig Banane, aber lustig. Fressig. Alles gut. Das ist nicht das Problem. Sondern das ist auch für dich das Problem, Chris.

Ich hab drei. Und das sind die drei verschenkten Sachen. Das ist erstmal die Hauptfigur, die ich prinzipiell erstmal cool finde, weil die Schauspielerin, die hatte ich gerade erst lustigerweise in so einer Dramedy oder in so einer. Dramakomödie gesehen. Dakota Johnson hat sie auch mitgespielt. Ich muss gerade nochmal den, wie heißt sie denn, die wird auf jeden Fall auch demnächst, glaube ich, nochmal Adria Arjona.

Genau, die wird nochmal größer rauskommen, glaube ich. Ähm. Ja, ich kenne die aus einigen Filmen. Die war in diesem Triple Front von Netflix. Die war ja auch im Belko-Experiment, war die in Pacific Rim im Zweiten. Aber noch nicht so in Hauptrollen, das wollte ich sagen. Nee, genau, immer in Nebenrollen halt.

Und die wird uns so verkauft, wie du schon gesagt hast, so als Tuffel, so Militär-Badass, die kann alles. Die darf aber nichts machen im Film. Die darf überhaupt nicht loslegen. Die bekommt immer Hilfe, fast schon Damsel-in-Distress-mäßig. Und erst ganz am Ende darf sie mal zeigen, dass sie wirklich was drauf hat. Das fand ich schade.

Dann haben wir diese drei Super Soldier, die für mich die Stärke des Films sind, weil ich die wirklich, sag ich dir jetzt ehrlich, wie es ist, aus Horrorperspektive, ich fand die richtig creepy. Immer wenn die da so im Dunkeln standen und man hat nur diese Augen so funkelnd sehen und die Staturen, das fand ich Du meinst immer, wenn sie den Money Shot gemacht haben, nämlich sechs Mal im Film oder so. Genau, aber ich fand die prinzipiell, hatte ich eher Furcht vor denen. Ich auch.

Aber und am Anfang sind die halt auch super stark. Die nehmen ja diese Militärbasis da komplett auseinander und sowas, alles durchtrainierte Leute, die aktuell beim Militär sind. Aber später, als sie dann auf die normalen Menschen treffen, was war das denn? Die waren ja besiegt nach fünf Sekunden gefühlt und das fand ich schwach.

So, wollen wir nicht weiter ins Detail gehen, aber das war für mich, das habe ich überhaupt nicht verstanden. Und dann die Einführung dieser Nebencharaktere. Du hast drei Nebenfiguren oder vier. Einmal Dan Stevens als dieser deutsche Arzt. Übrigens hier wieder Thema Pearl. Er hat sich gut Mühe gegeben mit seinem Deutsch, aber es war natürlich trotzdem immer noch Uncanny für Muttersprache. Es wirkte immer noch wahnsinnig weird.

Und vor allem auch, ich dachte erst, da läuft der deutsche Schlager mehrfach im Hintergrund. Ich dachte erst, es wäre AI-Schlager, weil das so schlecht geklacht, also es klang von der Aussprache auch so schlecht und die Mucke war so kacke, dass ich dachte, die werden doch jetzt nicht mit KI-deutschen Schlager gemacht.

Dann war es nicht. Es war Frank Schöbel, Udo Jürgens und Karagott tatsächlich. Genau, das waren diese Karagott-Remixes teilweise. Genau. Und Dan Stevens, viel zu früh raus aus dem Film. Seine Filmfrau von Rebecca Hall gespielt, viel zu früh raus aus dem Film. Dann wird so ein Cleaner eingeführt, der eigentlich super cool ist. Der war mega.

Und der hat kaum Sinn. Und vor allem auch ohne Gehalt am Ende. Als dann die Figuren später am Ende aufeinandertreffen, da passiert nix. Und das war irgendwie so weird, weil ich denke so, das kann doch jetzt nicht das Ende des Films sein. Dachte ich so, das geht doch gar nicht. Und das sind so die Sachen, die mich gestört haben, weil da so viel Potenzial auf der Strecke geblieben ist, weil da auch viele gute Sachen drin sind, so dieser Carpenter-Einfluss, die Bildsprache, Musik war cool, der hat ja auch so ein paar kleine Themen schon mit drin, so dieser Waffenfetisch in den USA, dass da alle zehn Knarren in jeder Wohnung haben und so weiter und so fort und das war alles okay.

Und der hat auch eine schöne Atmosphäre, so, das geht auf, diese 80s-Atmosphäre, so dieses Düsterle, dieses atmosphärische, aber hat nichts zu Ende gespielt davon. Das fand ich so schade. Und das wundert mich, weil Wingard, der weiß doch, wie das funktioniert. Und auch sein Autor, Simon Barrett, ich muss jetzt immer aufpassen, was ich sage, weil der folgt mir jetzt auf Letterboxd, deswegen immer so.

Und die wissen, wie das funktioniert und deswegen wundert mich, dass die das nicht zu Ende gebracht haben. Auch die Gewalt, Der Film ist viel zu zahm. Das muss ein absolutes Splatterbrett sein, das Ding. Der hat das 16 bekommen. Es gibt eine richtig krasse Szene ganz am Ende und davor immer abblenden.

Alles Offscreen, abblenden. Kamera bleibt oben und zeigt dich, was unten passiert. Das kann doch nicht euer End sein. Ihr könnt den Film nicht so nennen, ihr könnt diese Prämisse nicht so aufbauen. Und dann ist der Film, ich will nicht sagen, für Kinder gemacht, das ist natürlich Quatsch. Nein, aber der ist scheiße harmlos.

Der Weg gekürzt. Ja, genau, der wirkt halt so geschnitten. Der wirkt wie die geschnittene Version früher. Es gibt ja auch diese Szene in diesem Diner. Ey, dann blurren die, wenn Leute erschossen werden. Ja. Willst du mich verarschen? Also wirklich, nee. Okay, ja, bist du durch, oder? Ja, ja, ja, ja. Okay, von deinen Punkten.

Ja, weil ich geh mit und ich setz sogar noch mehr drauf. Also Hauptfigur, genau. Also ich geh erst mal generell mit. Die ganzen, also die Formel ist da. Alle Elemente sind da. Und das dann so an die Wand zu fahren, ist für mich unbegreiflich fast schon. Gerade in so, als ein Duo hier, die halt eben schon abgeliefert haben in der Vergangenheit im Genre.

Und die gezeigt haben, wie es eigentlich geht. Ich verstehe es wirklich nicht. Hauptfigur, mich komplett bei dir, komplett verschenkt. Wird eingeführt als taffe Motherfuckerin, darf nichts machen am Ende. Und da haben wir gleich das nächste Problem, das hast du jetzt gar nicht angesprochen, ich weiß nicht, ob es dir nicht auf den Sack ging oder vergessen hast, dieses scheiß Kind, Entschuldigung, Diese Tochter gehört nicht in diesen Film. Komplette Scheiße.

Ich dachte so, nein, nein, nein, mach das bitte nicht. Mir war das schon so klar, als sie eingeführt wurde, dass sie halt da bleiben muss. Das wird jetzt die Plot-Armor einerseits. Und dann gleichzeitig wird es nur darum gehen, dieses Kind zu beschützen. Es war genau so. Es war genau das. Ich hab mir so, Alter, du hast dir selber einen Stock in die Speichen gesteckt. Das ist wie dieses Meme.

Ja, ich verstehe, du wolltest irgendeine Fallhöhe haben. Ey, aber nee. das hat alles ausgebremst, ja. Weil dadurch so geht ihre Toughness weg. Sie ist dann doch nur die Mutti, wie du schon sagst. Und sie wird dann von hier Reginald Val Johnson hier, den mag ich auch total gerne hier aus Die Hard und so, ne.

Alle unter einem Dach. Unter einem Dach natürlich, genau. Ja, aber er muss sie dann beschützen und so. Nee, das war nix. Echt wirklich. Und dann halt auch, ey, wirklich. Ich hab's übrigens, es ist auch gut, dass du's nochmal sagst, ich hab tatsächlich beim Gucken nicht mitbekommen, also ich wusste, dass der eine der da so leichten, psychische Probleme hatte, dass der auch früher Militär war.

Aber ich wusste nicht, dass das alles Ex-Militärs sind. Deswegen habe ich mich auch plötzlich gewundert, als Karl Winslow, wie er ja bei All- und Einem-Dach heißt, plötzlich da mit seiner Schruffel da alle weg. Ich dachte, wie geht das denn jetzt? Aber gut, dass du es noch mal sagst. Das wusste ich tatsächlich gar nicht.

Das ganze Camp sollen alles Wets sein. So Aussteiger quasi. Ja, ja, genau. Deswegen musste ich auch so an Veterans of Foreign War denken hier, der auch cheesy ist von ... Ne, weißt du nicht, wer das ja das war? Der mit der Kneipe, ne? Achso, ja, achso, ja, ja, ich weiß, mit Stephen Lang, der von Bego, nee, von hier, der auch Christmas, Christmas, doch, Josh Begos, genau.

Haben wir nicht mal Jeff Bezos gesagt? Ja, ich hab mal Bezos gesagt. Genau, mit Stephen Lang und hier Fred Williamson. Genau. Ja, Oldstar, Oldschool-Klasse. Da war ja im Grunde der gleiche Film, aber der hat wenigstens eingelöst, weil der war dann am Ende richtig splatterig und so. Und den fand ich halt richtig unterhaltsam. Aber genau so ist es ja auch.

Du hast dieses Wettcamp. Genau, und, Genau, dann, wie gesagt, es wird ja im Anfangen die ganze Zeit ihr scheiß Waffenschrank gezeigt, wo 1000 Waffen drin sind. Die muss sie noch zuhängen, als die Tochter kommt, weil die darf die Waffen nicht sehen. Da wird ein Buhai gemacht, ein bisschen Schrank, der wird nachher komplett aus dem Film gestrichen.

Der wird nicht einmal angefasst später, weil sie aus ihrem Haus flüchten muss, dann geht's auch nie wieder hin zurück. Warum teaserst? Das ist ja das Schlimmste, was du machen kannst. Du zeigst irgendwas, wo du sofort weißt, es wird eine Bewandtnis haben und dann ist der einfach nicht mehr im Film. Ey, ich verstehe es nicht.

Dann, ganz bei dir, der Sidekick, also dieser Cleaner, der Cyrus, Megafigur, die Einführung in diesem Bordell da, super lustig und so, die Szenen da im Diner mit ihm dann, super, einer der geilsten Charaktere im Film, darf halt kaum was machen, kriegt zwei, drei Szenen. Ähm. Und dann bin ich ganz bei dir. Ich fand die Super-Soldaten auch.

Die waren creepy, wenn die sich dann mal aufreihen. Ultra geil. Die Atmo, dem Nebel, die leuchtenden Augen. Auch geil, dass sie die Gesichter nicht gezeigt haben. Genau, dass immer maskiert waren. Super geil. Wie gesagt, muss ich nicht sechsmal sehen im Film. Hab ich schon verstanden. Hab ein bisschen Call of Duty inspiriert.

Von wo so die Outfits. Auch mit Ghosts und so. Wie gesagt, overused, den Money Shot. Haben sie sofort verstanden, dass das ihr bestes Bild ist? Ja, okay. Aber sonst bin ich voll bei dir. Geil. Aber Auch da dann. Dann wird die ganze Zeit davon gelabert, dass das halt ja super Soldaten sind, die absolut effizient arbeiten, taktisch, taktisch, rational, keine Gnade kennen, blablabla.

Okay, dann ziehen sie halt los, ballern ihre Magazine leer von ihren Waffen, die sie beihaben. Und was machen sie dann? Mutieren einfach von jetzt auf gleich zu Jason Voorhees und holen sich dann irgendwie, der eine hat dann so einen Fleischerbeil, eine Kettensäge und Und dann rennen die da durch das Camp, als sie dann in unserem Wettcamp ankommen, das Angreifen, und rennen dann da wie so Slasher-Killer im Kreis und jagen die Leute.

Und ich weiß so, hä, das ist doch überhaupt das Null. Die sind auch genauso oft unsichtbar wie in Slashern, weil das Camp ist ja super klein, aber es gibt ja super viele Momente, wo die quasi gar nicht da sind, obwohl sie da sein müssten. Ja, ey, das hat nichts damit zu tun, was ihr gerade vorher gesagt habt, mit Taktieren und absolut Eliteeinsatz. Egal, Taktik heißt ja nur, wenn wir jetzt einen Videopodcast hätten, dann könnte man sehen, aber ich zeig's jetzt für dich nochmal, ist einfach so ...

Ja, ja. Taktik heißt einfach so Handzeichen. Du gehst nach links und du gehst nach rechts. Das sind die einzigen Taktikzeichen. Du gehst leise links rum, du gehst leise rechts rum und ich geh durch die Mitte. Das ist die einzige Taktik, die sie dreimal anwenden. Wirklich, die Szene gibt's dreimal, wo sie genau diesen Gang machen. Einmal in deiner, einmal in der ...

Und ich weiß nicht, ob es ein Gag sein sollte, dass die einfach scheiße sind. Vielleicht wurden die auch einfach scheiße gezüchtet. Dann hab ich den Gag aber nicht verstanden. Am Ende könnte man das ja ... Ich versuch's jetzt mal so nebulös wie möglich. kommen ja noch ein paar Figuren wieder zusammen. Und dann so, ja, war ein Experiment.

Ist halt schiefgelaufen und hat auch nicht geklappt. Ciao. Okay, dann schuck ich das, aber da bräuchte ich keinen Film mehr über. Nee, genau. Also wenn das der Gag sein soll, hab ich nicht verstanden. Aber so jedenfalls, wie der Film es ja vorher erklärt hat, hat das alles überhaupt nicht zusammengepasst. Und ja, letztendlich genau das.

Er löst mir nichts von dem ein, was er mir die ganze Zeit verspricht. Er ist nicht hart, er geht nicht all in, er gibt mir gar nicht diesen 80s-Schlok, den ich dann die ganze Zeit haben soll, wenn ich vorher einen Nazi-Arzt habe, der Schlager hört und Supersoldaten in einem scheiß Underground-Labor, alter, dann will ich aber auch richtig was bekommen.

Und davon hat er mir wirklich nichts geboten und wirklich, ich fand den. So langweilig und das auf 90 Minuten und gleichzeitig ärgerlich, weil ja alles da war. Und wie man das wirklich, ich sag's doch mal, wie man das so an die Wand fahren kann, ich versteh's nicht wirklich. Also da hat Wingard wirklich komplett gepennt beim Dreh.

Ich fand's nicht ganz so schlimm. Also ich geb ihm schon noch seine drei Sterne, weil ich die Atmosphäre gut fand, weil ich mich ein bisschen gegruselt hab so vor diesen, also die Rezepte waren halt da, aber für mehr hat halt genau das gefehlt, was du gesagt hast oder was wir jetzt schon mehrfach gesagt haben.

Der löst halt alles nichts ein von dem, was er aufbaut und welche Möglichkeiten er hat. Aber er baut ja diese Möglichkeiten erst mal auf. Und dafür würde ich dem auch ein bisschen Credits geben, sozusagen. Aber der ist verschenkt. Also da sind wir uns auf jeden Fall einig. Ich bin da wütender. Ich bin da wütender. Ich hatte mir echt ein Zweig gegeben, weil ich finde den fast eine Frechheit.

Wenn das ein Regie-Debüt, dann könnte man vielleicht ein bisschen milder gestimmt sein. Aber wie du schon gesagt hast, Barrett und Wingard, die haben das beide schon besser. Sie sagen, Wingard hat sogar gesagt, es spielt im selben Universum wie The Guest. Ja, wie The Guest. Und dann sage ich doch, ja, aber dann macht die Filme doch trotzdem so gut.

Die haben das doch schon gut gemacht. Also was, naja, ich weiß es nicht. Also die muss man A, nicht im Kino sehen, das ist schon mal Fakt. Nee. Und B, ja, ich gucke mir den noch mal zu Hause noch mal im Heimkino noch mal an, glaube ich. Aber ... Es ist einfach, ja, verschenkt. Ey, wenn der irgendwo einen Unrated-Cut hat, ey, bitte mitzuleasen.

Also das war wirklich echt, also das war wirklich mit am überraschendsten. Es gibt eine Szene, wo man wirklich sagt, die ist krass. Ja, die letzte halt. Ich dachte mir die ganze Zeit wirklich, warum blendest du denn nur ab? Was ist denn hier los? Auch im Diner, da der Koch mit dem Merkebeil und so. Hä, okay, du willst nichts zeigen? Ernsthaft? Gar nichts? Okay. Das fand ich so komisch.

Und vor allem, das ist ja kein, wie haben wir schon gesagt, das ist A24, das ist jetzt ja nicht Warner oder sowas, die sagen irgendwie, ja, mach mal blank. Also das ist schon komisch irgendwie. Das muss also eigentlich eine kreative Entscheidung gewesen sein. Naja, wollen wir uns nicht länger mit dem aufhalten? Wir haben noch einen Kinofilm, der uns besonders heiß gemacht hat, weil, wie der Zufall, und es war in dem Fall ja wirklich Zufall, weil wir wussten zu dem Zeitpunkt dann noch gar nicht so richtig, glaube ich, dass der Kinofilm Primetime kommt, haben wir ja, und das haben wir schon mal in einem Roundup besprochen, ja, die Doku Predators gesehen.

Und bevor wir auf Primetime eingehen, vielleicht nochmal, holen wir nochmal die Leute ab, die das nicht wissen, worum es da geht. Es gab in den mittleren 2000ern in den USA eine Reality-Crime-Show namens To Catch a Predator, die moderiert wurde von einem gewissen Chris Hansen. In dieser Sendung ging es darum, dass man mittels Lockvögeln versucht hat, Pädophile zu überführen sozusagen.

Also man hat quasi mit Pädophilen geschettet und hat sie dann irgendwann unter Vorwänden in Häuser gelockt und dann mit Schauspielern oder Schauspielerinnen konfrontiert, die sozusagen Minderjährige darstellen sollten. Und dann irgendwann nach ein paar Minuten kam der Moderator Chris Hansen raus und hat die Leute gefragt, ja, wissen sie eigentlich, was sie hier machen?

Sie wissen schon, wie das aussieht. Und dann ging es darum, dann hat die Polizei diese pädophilen Leute festgenommen und so weiter und so fort. Es war eine sehr populäre Show, die lief dann auch irgendwann, wie der Name des Filmes schon verrät, zur Primetime. Wurde aber dann mit der Zeit auch immer kritischer betrachtet, weil da auch nicht alles mit richtigen, ich sag mal, mit den rechten Dingen zuging.

Weil man auch, das ist ja das, was wir dann auch festgestellt haben bei dieser Doku-Predators, die Sendung ja auch gar kein Gehalt hat. Es ging ja weder um Verbrechensprävention, es ging auch nicht darum, um Kinder zu warnen und ihnen zu zeigen, wie sie sich schützen können davor, es ging auch nicht darum irgendwie zu zeigen, dass man, wie man mit Pädophilie umgehen kann, auch für Betroffene sozusagen, also für in Anführungszeichen Täter, das darf man immer nicht vergessen, nicht jeder Pädophile ist ein pädophiler Verbrecher.

Was ja schon mal ein Hauptthema, Kritikpunkt ja auch ist, so an diesem ganzen Thema und, Ja, es ist quasi einfach nur eine Entertainment-Sendung gewesen. Und in Primetime ... Das ist eigentlich eine Clickbait-Sendung. Eine Clickbait-Sendung gewesen. Und die hat dann in der Doku, sieht man aus, hat dann später Nachahmer gegeben, bis heute, wo Privatleute im Internet das nachmachen, sozusagen gibt es auch in Deutschland. Heute auf YouTube, ja. Ja, in YouTube und so weiter.

Und da haben dann in der Doku, kommen dann auch die Kinderdarsteller und so was zum Beispiel zu Wort und sagen, dass sie es bereut haben, dass sie damals mitgemacht haben, dass sie verstanden haben, dass es falsch war und dass die Sendung gar keinen Sinn hat und so weiter und so fort. Und jetzt gibt es einen Spielfilm darüber mit Robert Pattinson in der Hauptrolle, von Lance Oppenheim. Das ist, glaube ich, nicht sein Regie-Debüt, aber es ist sein erster großer Film, drücken wir es mal so aus.

Ja, vor allem ist es sein erster, ich glaube, es ist sein erster Spielfilm. Ja, ich glaube auch. Weil der hat vorher, glaube ich, nur Dokus gedreht bisher. Ja, und da geht es jetzt genau darum. Das ist der Abriss, deswegen brauchen wir die Handlung eigentlich noch gar nicht noch mal grob wiedergeben.

Es geht um diesen Chris Hansen, der diese Idee hat, diese Sendung zu machen, die immer erfolgreicher wird. Und die aber auch mit der Zeit immer skrupelloser wird, sozusagen. Bis es am Ende zu einem, ich nenne es mal Unglück, kommt. Wenn wir jetzt nicht spoilern, das ist ja auch auf der wahren Tatsache basiert.

Wer die Doku gesehen hat, wird schon wissen. Kann sich ungefähr vorstellen, wie das Ganze enden wird. Und das ist der Film. Und ich war total heiß drauf. Und der Trailer sah ja auch, André, wie so ein David Fincher-Crime-Serienkiller-Thriller aus. Wo ich dachte, das muss ja absolut geil werden. Und wir waren beide entgegen der ersten Stimmen, die es gab.

Er ernüchtert auf hohem Niveau, würde ich es nennen. Ja, das trifft es ganz gut, ja, ja. Ja, ich weiß gar nicht, was ich vom Film so richtig erwartet habe. Irgendwie gar nicht so richtig. Dass die halt das alles nacherzählen, war ja irgendwie klar. Ich glaube, ich war wirklich am Ende verwundert, wie sehr sie es nacherzählen.

Natürlich erlauben sie sich einige inszenatorische, storytechnische Überhöhungen und filmische Abänderungen, um das alles ein bisschen spannender zu machen. Aber letzten Endes haben sie ja im Grunde echt die Ereignisse der Doku nacherzählt. Deswegen wundert es mich auch nicht, dass Lenz Oppenheim, wie gesagt, der hat vorher nur Dokus gedreht. Ich glaube, der hat ein bisschen zu viele Dokus gedreht und hat sich die Doku angeguckt und gesagt, das mache ich jetzt einfach, das drehe ich jetzt nach.

Und wenn man die Doku vorher gesehen hat, finde ich, bietet der Film leider echt null Überraschungen. Ja, aber keinen Mehrwert. Keinen Mehrwert, weil du kennst wirklich alles, du kennst sogar den Ausgang letztendlich und du bist so, okay, was soll der Film mir denn jetzt mitgeben? Weil er behandelt halt genauso wenig Opferschutz und geht genauso wenig in die Tiefe bei den Tätern.

Und ich verstehe das ja, der Film hat schon die Hauptaufgabe, die wollen halt Chris Hansen noch mal entlarven. Okay, verstehe ich. Ist das für dich die Aufgabe des Films? Ich glaube, das ist die Idee des Films. Das Problem für mich daran ... Ist, dass sie aber den Fokus nicht genug auf ihn legen, sondern er hat halt eine Entourage, seine Produzentin dabei, die fast ruppelöser ist als er, muss man dazu sagen.

Er hat halt so den Typ halt dabei, der die Pädophilen ausfindig macht, der mit denen chattet, der halt sich als Kind ausgibt und mit den Leuten schreibt, um dann jemanden zu entlarven und die Adressen rauszufinden und sie zu treffen zu vereinbaren. Und dann hast du eben natürlich die Lockvögel. Besonders geht's um einen Lockvogel, Dan Plump, gespielt von Skylar DiSondo, der ist super auch.

Der spielt fast sogar Pattinson an die Wand, muss ich fast sogar sagen. Nicht nur fast, ich würde sagen, er tut sogar. Genau. Also an die Wand ist übertrieben, weil Pattinson auch super ist. An die Wand nicht, aber er kriegt vor allem, finde ich, mehr Präsenz. Die Main Storyline ist eigentlich seine, wie aus einem Typ, der Schauspieler werden will, der halt Credits braucht, in diese Show kommt und dann davon so ein bisschen überrumpelt ist, was er da eigentlich machen soll und gleichzeitig merkt, okay, ich krieg hier gar nicht so viel Screentime, weil die Screentime kriegen natürlich alles Chris Hansen und damit halt so struggelt.

Und all diese Nebenquests so über die Produzentin, die dann noch abgeworben werden soll und damit so struggelt, bleib ich hier bei, dann mach ich was anderes, geh ich so ins nächste Business, dann eben der Lockfree-Lockvogel, Schauspiel-Story und eben noch so ein bisschen von diesem Chattyp so. Das nimmt alles so den Fokus von Chris Hansen weg und letztendlich hat er dann teilweise gar nicht so viel Screentime oder kriegt dann die.

Sie gehen gar nicht so tief in ihn rein, wie sie vielleicht müssten, um dann wirklich dieses Entlarven hinzubekommen. Dass er halt ein Typ ist, der irgendwie über Leichen geht für den Erfolg, das hast du nach zehn Minuten verstanden. Aber ab da war es das dann auch irgendwie von der Tiefe. Und das war nicht ein bisschen dünn alles.

Zumal auch irgendwie das so dieses, also er wird ja von Anfang an so wie ein Filmbösewicht dargestellt, sozusagen. Es gibt ja gar keine normale Ebene bei ihm, sozusagen, was ja also, das ist schon sehr filmisch gemacht, ne? Also Chris Hansen, ich glaub schon, dass der ein lieber Familienvater war oder ist sozusagen und sich um seine Familie kümmert und so weiter, dass der eigentlich ein normaler Typ ist und sie stellen ihn aber gar nicht so als Batman-Bösewicht da so ein bisschen, so wie er inszeniert wird mit der Kamera und sowas alles.

Die erste Szene mit ihm ist er wie er ohne Shirt oben ohne in der, im Make-up, also, ne, im Studio sitzt bei Make-up und so fast so ein bisschen Joker-Vibes hat. Ja, ja. Naja, das ist schon sehr drüber. Und das ist halt schade, weil wie du schon sagst, ich glaube, sie wollten schon was über den Menschen Chris Hansen irgendwie so erzählen, opfern dafür aber irgendwie keine Zeit auf, weil da so viele Nebenhandlungen drin sind, dass da eine völlig uninteressante Affäre zu haben scheint.

Dass er deshalb von irgendwelchen Leuten erpresst wird. Dann hast du seine Agentin oder seine Managerin da, die da, oder Produzentin ist es ja sozusagen, die eine Randgeschichte hat. Dann hast du den jungen, aufstrebenden Hollywood-Schauspieler oder der gerne nach Hollywood würde und so weiter und so fort.

Und das raubt so viel Tempo aus dem Film und so viel Narrative. Es gibt keine Haupthandlung sozusagen. Es gibt nur Nebenhandlungen, die so ein Konglomerat am Ende ergeben. Und der Trailer suggeriert ja, dass das halt ein hyperspannender, wie gesagt, so Fincher-Style-Film ist. Ist es überhaupt nicht. Der Film ist so träge, der hat kein Pacing.

Also das ist quasi von Resident Evil der komplette Gegenwurf. Also das ist absolut so langsam, der Film. Also wirklich da, ich kann da verstehen, wenn wirklich Leute später, wenn er dann im Kino läuft, nächste Woche, glaube ich, sagen, der ist langweilig. Nächste Woche, ja. Das kann ich dann unterschreiben, wenn manche Leute das sagen. Der kann für Leute...

Die damit vielleicht nicht rechnen, kann der super langweilig sein. Und der ist halt, was mich halt stört, ist, dass er keine Positionen bezieht. Also ja, mag sein, wenn du sagst, für dein Gefühl ist das schon so, dass er Chris Hansen irgendwie so ein bisschen ankreidet, ist okay, würde ich vielleicht auch mitgehen.

Aber der ist jetzt keine, und das hast du auch schon gesagt, keine ernsthafte, tiefsinnige Auseinandersetzung mit dem Thema an sich. Der Film interessiert sich nicht für die Täter, nicht für die Opfer. Also klar, es gab ja keine echten Opfer jetzt in dieser Sendung sozusagen, aber der zeigt nicht, was ist mit diesen Leuten, die dort überführt wurden, passiert, was die Doku ja macht.

Die zeigt ja, wie dann später mit denen umgegangen wurde und dass sich von der Produktionsseite niemand für die interessiert hat nach der Verhaftung. Und der interessiert sich nicht, der Film nicht für Kindesmissbrauch, der interessiert sich aber auch nicht, finde ich, für die zweifelhaften Methoden, die diese Sendung anwendet. Auch das geht nicht so richtig über in Kritik an dieser Sendung, finde ich.

Und da bietet der Film mir am Ende inhaltlich eigentlich gar nichts. Und wie du schon, das hast du so schön gesagt vorhin, der Film arbeitet fast so wie To Catch a Predator. Also der interessiert sich halt für nichts, hat keinen Mehrwert sozusagen. Und da muss ich sagen, so bödes ist mein Fazit schon mal, also ich bin jetzt noch nicht am Ende, aber die Doku ist da tausendmal sehenswerter.

Die gibt mir was mit, die erzählt mir wirklich was Neues, die gibt mir die Hintergründe. Die arbeitet auch diese Beteiligten an der Sendung besser auf, auch die Strafverfolgungsbehörden zum Beispiel, kommt auch viel, das ist vielleicht das einzige Thema, was sie so ein bisschen auch anwerfen, dass die da mitgemacht haben, so Polizei und so, und die so euphorisch mitgemacht haben bei dieser Sendung, ohne mal selber das zu hinterfragen. Das kommt vielleicht ein bisschen besser zur Geltung.

Aber ansonsten, auch diese Fallhöhe, so mit dem dramatischen Ende, so, klar, wir kannten nun, wir wussten, vielleicht ist man schockierter, wenn man die echte Story nicht kennt. Kann sein? Vielleicht, ja. Also natürlich, wenn du die Doku nicht kennst und die Show überhaupt nicht kanntest, dann hast du, glaube ich, generell natürlich mehr einen Aha-Effekt. Da kannst du auf jeden Fall mehr rausziehen.

Das schon. Insofern muss man sein, ja. Ja, und das ist irgendwie, ich weiß nicht, ich hatte sehr viel Beigeschmack beim Gucken des Films. Fadenbeigeschmack. Das ist irgendwie so. Aber es gibt ja auch gute Sachen. Das wollen wir vielleicht erst mal nicht ganz ausblenden. Der Film sieht hervorragend aus.

Der hat einen geilen Style, hat eine geile Musik und ist schauspielerisch wirklich Robert Pattinson ist super, Skylar Gisondo ist richtig, richtig stark hat sogar die emotionalen Szenen des Films soll ja auch wieder so ein bisschen, der Außenstehende sein, der da so reinkommt im Prinzip ist es ja auch wieder die Zuschauerrolle so ein bisschen, und das ist gut, also wirklich audiovisuell handwerklich kann man da nicht sagen aber manche Sachen verstehe ich ja immer nicht zum Beispiel dieses, ich weiß nicht wie es denn in Deutschland ist träge die Übersetzung von Sluggish ja.

Dieses Pacing, ich versteh's nicht. Warum der Film so langatmig ist. Nee, hab ich auch nicht verstanden. Der, ähm, ja, der will so, der will ja so ein bisschen so, der will so fast ein bisschen dreamy sein. Ja. Das ist ja auch durch das ganze Bild, der ist ja auch gedreht in 4 zu 3, du hast dieses alte Fernsehformat eben wie damals. Auch da der Einwand direkt, warum?

Also der Film spielt in den 2000ern und nicht in 1991 und das sieht aber aus wie 1991. Genau, sie tun so ein bisschen, als wäre es 89 oder 91, genau. Das soll alles ein bisschen verträumt wirken, dass du hast so ein blurry Bild und alles ist ein bisschen grisselig und dann halt ja eben, soll er so ein bisschen getragen wirken, weiß ich nicht. Ob das die beste Entscheidung ist, kann ich noch nicht so richtig sagen. Ich würde fast sagen, nein.

Und dadurch wirkt der sehr, ja, wie gesagt, so verschlafen fast schon ein bisschen. Ja. Ist so ein bisschen so ein Abklatsch auch von Nightcrawler, finde ich, so von der Art. Oder soll es darstellen, dieser Typ investigativ und so weiter, der immer weiter abtaucht in diesem Studel. Aber da tut er ja gar nicht, Chris Hansen.

Man hat auch das, weil ihm passiert ja eigentlich nichts. Also da kommen nicht plötzlich irgendwie Drogen ins Spiel oder irgendwas so, das ist ja einfach nur, dass er skrupelloser wird, aber nichts irgendwie, was, auf narrativer Ebene das schlimmer macht, warum er irgendwie in diesen Abwärtsstrudel eintaucht, weil das tut er gar nicht. Das passiert nur auf audiovisueller Ebene.

Chris Hansen ist am Ende der Sendung immer noch derselbe, der am Anfang, äh, am Ende des Films derselbe, der am Anfang des Films ist so. Und das ist eben komisch. So, da ist eben nicht Joker dann. Der wird zwar wie Joker dargestellt, aber es passiert keine Entwicklung mit diesem Menschen dort so. Und das ist ganz seltsam irgendwie. Ich hab da wirklich so viel mehr erwartet.

Und das ist am Ende wirklich nur Schauspielkino in toller Optik. Wird bestimmt vielleicht auch den einer oder andere Nominierungen für irgendein Award kriegen. Aber als Film war das für mich echt eine Enttäuschung. Ich bin da nur bei drei Sternen. War echt... Weil gerade, ich hab mich so gefreut, weil wir diese Doku gesehen haben und dann ist man ja nochmal so ein bisschen hyped sozusagen drauf, wenn man das alles kennt schon.

Und da war ich jetzt echt so, dachte so, hm, da guck ich lieber nochmal die Doku. Ja, geh ich mit. Also ich fand ihn nicht schlecht. Er ist trotzdem gut inszeniert und alles und ich fand auch die Schauspielleistung super und so. Also er hat auch schon natürlich eine gewisse Spannung und eine gute Dynamik und die Geschichten der Charaktere sind ja auch einzeln per se jetzt nicht uninteressant.

Aber du weißt irgendwie nicht so richtig, was jetzt genau der Fokus sein soll. Oder nicht interessant genug, dass irgendwas davon die Haupthandlung sein könnte. Ja, genau. Und die Show und auch Chris Hansen kommen nicht gut weg. Das auf jeden Fall. Aber es ist nicht für mich die Auseinandersetzung mit dem Thema in der Tiefe, wie ich gerne gehabt hätte.

Weil da geht, wie gesagt, die Doku viel weiter. Da bekommst du viel besser auch den Einblick wirklich doch mal in seine Denkweise. Und was ihm richtig wichtig war, hier bekommst du es natürlich eher symbolisch. Gerade mit dem Ende, das letzte Bild, da verstehst du natürlich so, was in ihm vorgeht und du verstehst schon, wie gesagt, dass er skrupellos ist und nach Macht giert und.

Er, wie gesagt, über Leichen geht so ein bisschen und ihm da eigentlich alles egal ist, außer der Erfolg der Show. Und wie du schon gesagt hast, auch, dass er hier dann diese Affäre dahin gedichtet bekommt und sowas, dass er halt auch privat, dass er auch auf sein Privatleben scheißt und nur halt für den Job steht und keine Ahnung.

Das kommt alles rüber, ja, aber es geht mir irgendwie nicht, das ist mir irgendwie zu wenig. Das ist mir zu wenig, weil das, wie gesagt, das weißt du nach 15 Minuten im Film. Und danach passiert aber nichts mehr. Und das ist halt, ja, wie du sagst, ich finde es gut beschrieben. Auf hohe Niveau enttäuscht. Vielleicht wäre das was für Aaron Sorkin gewesen fürs Drehbuch, weil ich musste auch wieder so ein bisschen, weil gestern der Trailer wieder von Social Reckoning lief und nicht an ein Social Network denken musste, der sich ja auch mit so einem manischen Typen auseinandersetzt und trotzdem da schafft er es, eine emotionale Ebene einzubauen.

Auch, dass der Zuschauer weiß, was jetzt hier richtig, was hier falsch läuft und so weiter. Da wäre vielleicht einfach jemand Basierteres fürs Drehbuch, glaube ich, besser gewesen am Ende. Weil, wie du schon sagst, handwerklich ist ja alles okay. Ja. Nee, deswegen. Also enttäuscht auf hohem Niveau. Wobei ich, wie gesagt, enttäuscht schwierig für mich denn entwende, weil ich nicht mal wusste, was mich erwarten soll.

Aber ich bin auch bei drei Sternen, das ist kein schlechter Film. Wenn man die Doku nicht gesehen hat, glaube ich, kann man noch mal mehr rausziehen. Und ansonsten würde ich sagen, guckt vor allem lieber die Doku, weil die ist wirklich auch nicht perfekt, aber die gibt deutlich mehr Einblick als der Film.

Dann gibt es noch zwei deutsche Filme, André, über die du noch ein paar Worte verlieren möchtest. Was gibt es denn da Neues? Ja, nur kurz Format. Einmal, es gibt im Kino gerade einen Film, der wird nicht breit laufen. Wenn ihr irgendwo die Gelegenheit habt und Lust auf deutsches Horrorkino habt, ich will es vor allem erwähnen, weil ich es unterstützenswert finde.

Der Film heißt Voices in my Head. Das ist eine deutsche Produktion von einem Regisseur namens Alexander von Rappart. Es ist ein Regiedebüt. Und ist komplett ohne Finanzierung entstanden und so weiter, deswegen alles in der Eigenregie. Vor sowas habe ich immer super Respekt, halt irgendwie was auch gleich ins Kino bringen zu können, voll cool.

Geht um eine junge Frau, die beziehungsweise eigentlich. Geschwister, Zwillingsgeschwister, eine Frau und ein Mann, die haben ihre Eltern verloren bei einem Unfall und vor allem sie leidet darunter extrem, hat psychische Probleme, ist auch beim Therapeuten. Ihr Bruder war für eine andere Geschichte im Knast. Der kommt gerade erst wieder raus.

Und dann geht es auch so ein bisschen darum, von wegen so, ja, sie sagt dann, du hast mich allein gelassen. Und durch deine Taten. Und ich war quasi mit meiner Trauer allein und so weiter. Und jedenfalls sieht sie regelmäßig so eine, ja, wie so eine dämonische Frau. Und sagt halt immer, die war auch für den Tod der Eltern verantwortlich.

Die zeichnet sie schon ewig auch und hat da irgendwie Visionen und so. Und es ist so ein bisschen... Barbar-Duck-isch, aber natürlich, ich muss glaube ich nicht mehr viel mehr sagen, es ist natürlich Trauma-Verarbeitungs-Horror. Es ist schon so eher der Elevated-Stil, ein bisschen versucht, auf Deutsch mal umzusetzen.

Und ich habe ihn gesehen, den Film, und ja, ist jetzt nicht der größte Wurf. Es ist sehr simpel, man sieht halt, die haben sich irgendeine Airbnb gemietet, um darin zu drehen. Der Film hat auch im Grunde nur so anderthalb Locations, vor allem aber die Wohnung, das sieht alles sehr steril aus, man hat auch kein großes Set-Design, das sieht einfach aus wie eine fertige Airbnb-Bohnung gemietet, da hat man halt gedreht, das ist alles ganz, so diese Berliner Hipster-Wohnung, alles ganz clean und kalt und naja, da fehlt halt so ein bisschen dann eben die, das ist auch gefühlt das Detail.

Zudem alles mit Unschärfe gedreht, also du siehst immer die Charakter im Fokus und alles mit, darin ist immer geblurrt so, das ist auch ein sehr langweiliges Bild leider so ein bisschen. Und ja, die Horror-Grusel-Szenen sind okay-isch. Diese Geisterfrau macht so ein bisschen so Grudge-ähnliche Geräusche.

Auch da halt so ein bisschen klar, wo die Inspirationen herkamen. Gespielt ist es okay, würde ich sagen. Aber ey, der Film dauert, deswegen ist halt, der dauert 80 Minuten. Der Film. Ja. Kommt aber einem eher vor so wie 100. Weil der wirklich sehr langsam ist, sehr Dialoglast. Und halt einfach optisch auch überhaupt nicht spannend, weil es eben alles so ein Set quasi ist. Es gibt nur ein, zwei Szenen vor der Tür quasi.

Das ist es sonst halt. Deswegen fand ich jetzt keinen großen Wurf. Die Inspirationen sind jetzt auch relativ klar und halt eben so Trauma-Verarbeitungs-Horror ist jetzt, wissen wir alle, sind wir auch langsam an der Grenze des Erträglichen. Aber wie gesagt, das mal aus Deutschland zu sehen, no budget und dann ins Kino, trotzdem mein Respekt dafür. Deswegen wäre den Film irgendwie sieht irgendwo, unterstützenswert findet, guckt sich mal Voices in My Head an.

Ich finde das zumindest erwähnenswert. Und dann würde ich noch einen Film kurz erwähnen. Das ist nur ein Kurzfilm, den ich geschickt bekommen habe vom Regisseur. Der Film heißt Martha. Und das ist ein, ja, so, ich sag mal, Historien-Horror-Thriller. Sehr knackig über eine Frau, die von der Kirche angeklagt ist, der Hexerei bezichtigt.

Und sie soll angeblich irgendwas mit der Königstochter gemacht haben. Und der Film hat eine sehr smarte Erzählweise, weil der Film fängt an, du siehst halt dieses Verhör und du bist halt gleich bei diesen Non-Sploitation-Filmen und Co. Scheiß Kirche, die Quellen, die Frauen ohne Grund, Hexenhammer, dies, das.

Aber der Film hat so ein, zwei Kniffe erzählerisch, wo du dann so, ah, okay, so gibt es ein paar Aha-Momente, paar kleine Härten, Blut, guter Gut-Punch auch und ist inszenatorisch wirklich unfassbar gut. Also für einen Kurzfilmdeutschen, auch hier ist es nicht No Budget, aber es ist alles Selfmade Budget. Also er hat keine Förderung bekommen, es ist alles selber rein investiert.

Und da fetten Respekt für. Der Regisseur, ich hab grad leider den Namen vergessen, das tut mir sehr leid. Ich versuche es gerade noch mal rauszufinden, aber ich habe gerade leider die Nachricht nicht parat. Doch, Christian Alsan, der ist eigentlich Musikvideoregisseur. Der hat unter anderem alle Musikvideos gedreht für Rockstar, den Rapper, falls den irgendwer kennt.

Noch ein paar andere Deutschrap-Videos und so. Der ist im Musikvideogeschäft bekannter gewesen. Und das ist jetzt sein erster Kurzfilm. Der möchte halt auch jetzt weiter Filmemacher werden. Und handwerklich, wie gesagt, absolut Hut ab. Das ist wirklich stark, was er hier gemacht hat. Kostüme, Bild, Lichtsetzung.

Also da muss man halt leider sagen, Voices in Mahé dagegen ist wirklich echt so, ui. Und dass der halt ins Kino kommt und sowas wie Martha, das gehört auf jeden Fall qualitativ eher ins Kino, muss man ehrlich sagen. Und der Film erscheint auf jeden Fall Anfang Oktober bei YouTube. Deswegen haltet mal die Augen offen. Ich werde es sonst auch nochmal, wir können es ja mal in die Shownotes packen, nochmal im Oktober oder so, oder wenn es dann nochmal, wenn er raus ist, zum nächsten Mal.

Genau, aber Marta, M-A-T-E-R, deutscher Kurzfilm, hat mich echt krass überrascht. Sehr gut. Es gibt auch ein paar neue Sachen im Heimkino, so die zwei größten Sachen. Obwohl es gibt schon ein paar mehr größere Sachen, aber eine Sache besonders, die erwähnenswert ist, weil es ja gerade bei Filmen, die ursprünglich mal Streaming exklusiv erschienen sind, dann doch eher selten ist.

Das ist noch den Weg aufs physische Medium schaffen und Barbarian vom vorhin schon angesprochenen Und Zack Greger gibt es jetzt auf UHD im Steelbook und auch im Keepcase. Ich habe den gestern auch noch mal geguckt. Ich muss nach wie vor sagen, ich mag den wirklich gerne. Für mich ist das echt ein wirklich sehr gelungener Film. Ich mag auch da die tonalen Shifts da drin.

Ist für mich, na gut, jetzt ist Resident Evil sein Bester für mich. So kann ich den Satz jetzt gar nicht mehr sagen. Ich hatte ihn eigentlich vorbereitet im Sinne von, das ist sein Bester für mich. Aber das trifft jetzt nicht mehr zu. Aber den mochte ich lieber als Weapons. Aber du warst Barbarian so mittelmäßig, ne?

Ich finde den völlig okay. Ich mag die erste Hälfte deutlich lieber als die zweite. Ich konnte aber auch da mit dem Humor mitgehen. Also das hat mich gar nicht gestört. Da waren andere ja doch deutlich mehr raus. Also ich habe mir 3,5 Sterne gegeben. Ich finde den völlig fein. Ich finde auch Justin Long-Szene da, wo er da anfängt, den Raum zu vermessen und so. Also da waren ja viele wirklich komplett raus. Ich fand das mega witzig.

Ich habe da schon verstanden, was er da machen wollte. Ich finde halt das ganze Finale und das Ende ist halt leider ein Letdown. Da fällt er echt ab hinten raus. Das ist echt Quatsch. Craig sagt ja sogar selber heute Interviews, dass er beim Ende nicht weiß, was er da gemacht hat. Also das findet er selber nicht mehr gut. Aber ich finde ihn sehenswert, ja.

Passager gibt's auch fürs Heimkino jetzt. Da haben wir ja den Trader damals gesehen und dachten, oh, das könnte was werden. Auch weil Oeuvre da den ja gedreht hat. Aber kam mir da nicht so gut an. Ich hab den jetzt dann nachgeholt. Ich hab den mir ja Kino dann ausgelassen. Ich fand den jetzt nicht so schlecht, wie ich befürchtet hatte, nachdem was ihr so gesagt hattet.

Aber auch nicht so gut, wie er hätte, oder wie ich es mir hofft habe, nach dem Trader damals. Ich finde, da hat er so einen ganz netten Auftakt, ist ein schöner Roadtrip irgendwie, ich fand die Hauptfiguren auch so ganz sympathisch, hat dann so generischen Grusel, generische Jumpscares, aber die Story hat sich dann irgendwie in so eine Richtung entwickelt, die mich irgendwie nicht interessiert hat, so dieser Religionsspuk, der dann da plötzlich drin war, und es war alles sehr basic, es war alles irgendwie wie so ein Film, wo man sagt, Drehmann-Film, der für Horroreinsteiger geeignet ist, die noch nicht so richtig sich gruseln dürfen, die keine Gewalt sehen dürfen, und wo, man irgendwie auch, weiß ich nicht, es war komisch. Ich fand da so ein paar gute Einzelszenen.

Aber das Konzept ist, glaube ich, besser gewesen als das, was später dabei rausgekommen ist. Und auch ganz schön zäh, ne? So im Mittelteil hab ich mich auch gelangweilt bei dem Film. Also, hat mir in der Summe auch nicht gefallen. Ich hab dir meine zwei Sterne gegeben, ich fand den echt nicht gut. Ich fand den langweilig, ich fand den, der ist echt so ein One-Trick-Pony, der wiederholt sich dann auch ständig in der Mitte, der hat echt richtig dumme Charakterhandlungen, also die beiden machen teilweise einen Quatsch. Ja, das stimmt, ja.

So, wurden gerade irgendwie von so einer Entität angegriffen und machen dann so ein Zelt-Zelt-Lager im Wald auf, gucken nur auf den Biemann-Film, so, nee. Was man so schon nicht machen würde. Ich fand den wirklich dämlich. Sorry. Ja, das war echt, war wirklich eine Enttäuschung. Es kommen jetzt nächste Woche auch Obsession und Backrooms für Sankino raus.

Leider ein bisschen enttäuschend, die Editionsauswahl. Ja, finde ich auch. Keine Steerbooks, keine Mediabooks. Es gibt von Backrooms so eine Limited Edition, aber so eine wie Leo Nein auch schon bei Edison und seine Filme gemacht hat. Das ist ja so eine Reihe, genau. Ja, einfach nur drei Art Cards sind da drin und ein Pappschuber, das ist alles so.

Und da würde ich fast sagen, also ungeduldig, okay. Aber wer geduldig ist, vielleicht abwarten. Ich kann mir vorstellen, da kommen im Ausland zumindest noch irgendwann ein paar bessere Versionen raus. Und wir besprechen die beiden Filme dann auch nochmal ausführlich. Im Dezember zum Jahresabschluss gibt es eine Folge zu Backrooms und auch eine Folge zu Obsession.

Dann hat Cape Light RoboCop 2 rausgebracht. Das ist tatsächlich der einzige RoboCop, der mir noch fehlt, den ich noch nie gesehen habe. Und deswegen ist das jetzt eine gute Möglichkeit, den nachzuholen. Also für diejenigen, die ihn auch noch nicht gesehen haben, gibt's im 4K Mediabook. Opera von Dario Argento kommt jetzt auch von Play on Pictures in dieser neuen Argento-Reihe. Ich weiß gerade gar nicht, wie die...

Ja, ja, mit diesen Fake-Unterschriften. Ja, ja, genau, diese, wo es auch schon... Stenner-Syndrom. Genau. Und Fatum der Oper. Ja. Da kommt jetzt auch Opera raus und da werden sicherlich auch noch mehr Filme folgen. Ist einer der besten von Argento. Also da könnt ihr ohne Probleme zuschlagen, wo ihr nicht zuschlagen solltet. Meiner Meinung nach ist die I'm Kind of Öffentlichung von Scary Movie. Dazu haben wir aber ja schon im entsprechenden Podcast alles gesagt.

Ja. Holst du dir irgendwas davon? Also ich weiß, viele Sachen bekommen wir ja zugeschickt, aber. Ja, also Robocop 2 habe ich bekommen, den will ich auch mal gucken, weil ich habe den nur einmal überhaupt jemals gesehen, den zweiten, und den will ich unbedingt mal wieder rewatchen. Ich habe den dritten gerade erst gesehen vor kurzem, den fand ich auch nicht so schlecht.

Und Obsession und Backrooms hole ich mir auf jeden Fall, ja. Und Opera habe ich halt schon, ich glaube, den brauche ich kein Upgrade. Perfekt. Ich würde ja noch, ich will jetzt nicht ins Lästern kommen, weil ich habe den Film auch nicht gesehen. Einen Heimkino-Tipp, also Tipp in Anführungszeichen, gäbe es ja noch, du schwärmst ja von dem Film, dein Name steht ja auch, glaube ich, auf dem Kino-Poster drauf, ich weiß es nicht genau.

Ja, ja. Und das heißt, du bist ja befangen. Ich habe den Film nicht gesehen, aber es gibt auch German Horror Story von David Brückner. David Brückner. Aber nicht von dem guten David Brückner, sondern von dem deutschen David Brückner. Ja. Ja, also nicht nur von ihm. Es ist ja eine Horror-Anthologie. Ich hab den ganz früh schon als Screener bekommen. Da hab ich damals gefragt, ob ich ihm eine Stimme gebe. Also ein bisschen wie so ein Mock-Review.

Und ihm eine Einschätzung gebe. Und das hab ich gemacht. Und er hat's für die Promo verwendet, was ich ihm erlaubt habe. Ich bin da trotzdem unbefangen. Ich kann den nicht empfehlen trotzdem. Also es ist halt ... Oder KI-Nutzung, ne? Ich bin immer für deutschen Genrefilmsupporten, an sich ja, aber es ist halt so deutsches Geschichte aus der Gruft, was per se kannst du machen.

Der Crip Keeper ist auch halt so ein Typ mit der Aske, die sieht leider echt scheiße aus, tut mir leid, also da hat man sich wirklich auch gar keine Mühe gegeben. Und die Geschichten sind leider echt boring. Es waren so ein, zwei dabei, wo ich die Ideen ganz cool fand, dann hapert es meistens aber auch leider der Umsetzung, weil es sind auch alles No-Name-Regisseure, absolute, also wirklich gar niemand dabei, den man kennt, absolute Anfänger so.

Auch das, wie gesagt, dass man das unterstützt und so, will ich gar nicht sagen. Bin ich immer für nichts gegen Underground-Filmmaking. Aber da fehlt halt noch viel, viel, viel einfach Learning so. Also die Filme, die Kurzfilme, die storytechnisch ganz cool waren oder von der Grundidee waren halt handwerklich echt nicht gut.

Und die, die handwerklich ein bisschen besser waren, da war die Story beknackt ohne Ende. Deswegen, ja, und genau, es gibt einen äh, es gibt einen, äh, ein Segment, das ist ein Animations, Anführungszeichen, Animationsfilm. Ähm, der wäre auch cool, weil der so ein bisschen Eldritch Horror Lovecraft schon ist.

Das Problem ist, der ist komplett AI generiert. So, und da war ich dann halt auch schon raus mit so einem Voice-Over, so. Da war ich auch raus. Deswegen, ja, German Horror Story gibt's bei Prime, ähm, ja, nee, leider brauchen wir nicht. Wunderbar. Okay. Weil die Idee ist ja legitim, wie gesagt. Ein deutsches VHS quasi so ist ja sehr cool.

Aber es wird ja mal reichen, wenn es mal einen einzelnen richtig guten deutschen Horrorfilm gibt, bevor wir uns an Anthologien ranwagen. Ja. Ihr wisst jetzt, was ihr aktuell gucken könnt oder was ihr meiden solltet. Schreibt uns gerne in die Kommentare. Vor allem interessiert mich oder uns interessiert, wie ihr Resident Evil fandet. Schreibt es uns gerne bei Spotify in die Kommentare.

Und ansonsten hören wir uns in der nächsten Woche wieder. Dann geht es um Critters 3, 4, 5. Mal sehen, wie viele Critters noch rauskommen bis dahin. Die Gefahr besteht ja immer bei solchen Reihen. Und bedanken uns für eure Aufmerksamkeit. Bis zum nächsten Mal bei Devils and Demons. Heute Fresh Blood mit André und mit mir. Ciao, ciao. Tschüss.

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