Devils & Demons - Der Horrorfilm-Podcast

440 X (2022)

Freitag, 28. August 2026 · 1 h 40

MP3

Shownotes

440 X (2022)

In den nächsten drei Wochen besprechen wir für euch Ti Wests X-Trilogie und starten mit X, der 2022 nicht nur auf dem Fantasy Filmfest für Furore sorgte. Worum es in dem Film wirklich geht, wie der Film sich retrospektiv nach Release von Pearl und Maxxxine guckt und ob wir Latzhosen abfeiern oder nicht, erfahrt ihr in Episode 440!

An manchen Stellen wirkt die Episode eventuell seltsam, wir hatten jedoch mit diversen technischen Problemen zu kämpfen.

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Sendeplan:
04.09. Folge 441 Pearl
11.09. Folge 443 Maxxxine
18.09. Folge 444 Fresh Blood Vol. 2

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Wir freuen uns natürlich über Feedback,
Anregungen, Kritik und natürlich vor allem positive iTunes Rezensionen und Bewertungen.

Moderation: Christian Finck, André Hecker, Laura Freialdenhoven
Skript: Christian Finck
Postproduktion: Christian Finck
Bildquelle: A24, Sam Coyne
Support und Bonuscontent: Steady (steadyhq.com/de/horrorfilmpodcast)
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EhrenproduzentInnen dieser Folge:
• Stephan B.
• Steffelowski
• Stefanie Seidler
• Silas Lambrecht
• Sebastian Laudwein
• Christian Scheuermann
• Austin Salazar
• Rina
• Patricia K.
• Lukas Laub
• Agoria
• Michaela Kiertscher-Jurgeluks
• Thomas M.
• Jan-Philipp R.
• Max Anskat
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• Michael Seemann
• Lisa Balser
• Nico Balser
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• Andreas Radtke
• Stefan Rahmsdorf
• Maik R.
• Jessica Weppler
• Manuel Stelke
• Silvio Rosenthal
• Benjamin Fahlbusch
• Alinta Bosten
• Tony Bischoff
• Maureen Mandel
• Tessa Hanisch
• Marcellus Krähan
• Janika Bauscher
• Paul Hoenemann
• Michael Pölzl
• Felix Haselhan

ProduzentInnen dieser Folge:
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• Adrian Wagner
• Marc Bühler
• Markus T.
• Sven Fellmann
• Andreas Wullschleger
• Dustin Brunert
• Marco Göldenitz
• Peter Meter
• Ralf Püschel
• Markus Polster
• Nils Wegner
• Dustin Brunert
• Marc Fröhlich
• Markus Lohaus
• Tim Taler
• Sandra N.
• Fynn Benkert
• Tim Zibell
• Florian Teichert
• Florian Klein
• Torben Helms
• Milos Jankovic
• Frau Flausch
• Marcel Eckl
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• Thomas Kittlaus
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• Claudia Overesch
• Jens Kaehler
• Steffen Vahl
• Arvid Storrer

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Diese Episode wird präsentiert von Deadline, das Filmmagazin. Die Fachzeitschrift für Horror, Thriller und Suspense. Moin Moin und herzlich willkommen zur 440. Episode von Devils and Demons, der Horrorfilm-Podcast. Ich bin der Chris und bei mir sind Laura. Hallo. Und André. Moin. Und ich muss zugeben, wir sind ja ein transparenter Podcast.

Ich bin sehr K.O. vom Wochenende, André. Es war einfach auch dumm von uns, dass wir vier Stunden Fresh Blood aufgenommen haben und dann abends noch zu Saturday Night Fright gegangen sind. Also die auch noch durchgeführt haben, wir sind ja nicht nur hingegangen, wir haben sie ja veranstaltet und ich bin echt immer noch K.O.

Davon und das ist glaube ich deshalb heute eines von, sagen wir mal, vielleicht fünf Malen in der Geschichte von Devils and Demons, dass meine Motivation oder meine Energie für die Aufnahme eher mittelmäßiger Natur ist. Ja, das machen wir nicht nochmal. Also wir wussten ja beide nicht, dass Flashblatt so ausufert. Also wir wussten, dass es rechtlich viele Themen sind.

Aber wir hatten auch kein Gefühl dafür, weil es war ja erste Folge, wie ausführlich wir über die Sachen sprechen, wie lange die einzelnen Segmente brauchen. Und das hat ja alles halt doch ein bisschen länger gedauert als gedacht. Von daher, ja, war nicht die beste Idee, machen wir nicht mehr. Aber trotzdem war die SETT Nightfire dafür sehr, sehr cool.

Und trotzdem hat es sich ja gelohnt. Aber ja, es war alles ein bisschen anstrengend. Ja. Ja, danke schon mal für das tolle Feedback zu der ersten Freshblatt-Folge. Und es gab auch schon die Einsendung für ein Intro. Vielen Dank. Das hört ihr dann beim nächsten Mal. Das ist sehr cool geworden. Da könnt ihr euch schon mal drauf freuen.

Wir haben sogar noch eins bekommen, habe ich gesehen, auf unserer Feed-Failpost-Adresse. Oh, das ist gut. Dann können die Leute voten. Ne, voten lassen wir nicht, weil das wäre ja Quatsch. Einfach in jeder Folge ein anderes. Oder eins kriegt das Intro, eins ist Auto oder so. So ist so fair. Und dann wechseln wir immer. jede Folge immer durch, immer ein erst mal Intro, ein erst mal Outro, fertig.

Ja, Laura, wir sprechen heute über, oder jetzt in den nächsten drei Wochen, beginnend heute über die sogenannte X-Trilogy von Regisseur Ty West, und beginnen heute mit dem ersten Film aus drei, mit X, aus dem Jahre 2022. Hast du den damals gesehen, als du rauskam, zufällig vielleicht auch beim Fantasy-Filmfest, weil ich glaube, der lief da ja auch, wenn ich mich richtig erinnere, Es war, glaube ich, das erste Post-Corona-Fantasy-Filmfest. Beziehungsweise es war ja eigentlich noch Corona.

Deswegen weiß ich noch, bin ich nicht hingegangen. Ich habe den auf einem Screener geguckt. Und ich weiß aber, dass André und Pascal, glaube ich, da waren. André war auf jeden Fall da. Ich war da, ja. Ja, da kann ich mich noch dran erinnern. Ich habe mich noch nicht hingetraut damit. Also, ich bin mir nicht mehr hundertprozentig sicher. Ich habe ihn auf jeden Fall im Kino geschaut.

Ich meine auch, dass es beim Fantasy-Filmfest war. Aber wenn es eine Anwesenheitsliste geben würde und ich nicht draufstehen würde, würde es mich auch nicht überraschen. Ich kann mich nicht genau erinnern. Aber ich habe ihn auf jeden Fall auch, als dann Maxine rauskam, habe ich noch mal die beiden Teile mir angeschaut. Also war es jetzt mein drittes Mal.

Ja, bei mir war es auch das dritte Mal. Also als der damals rauskam, dann habe ich den noch mal geguckt, als die Veröffentlichung von Keypad rauskam und jetzt noch mal. Und ich dachte aber, dass ich den schon öfter gesehen hätte als jetzt dreimal. Aber dem ist nicht so tatsächlich. Ist ja auch unüblich, dass du einen Film nur einmal guckst für die Vorbereitung ja was wahrscheinlich wiederum auch dem Samstag geschuldet ist, aber André, kannst du dich noch ans Fantasy Filmfest erinnern?

War es das Centerpiece oder Abschlussfilm eins von beiden? Ich weiß es gar nicht mehr hundertprozentig genau, ich meine es war irgendein Special Place Eröffnung, Closing Centerpiece, irgend sowas ich hätte auch echt Bock drauf jedenfalls die Vorschussvorbereiche waren ja schon da oder zumindest so ein bisschen der Tumult, so ein bisschen Vorstimmen. Tumult.

Haben wir es versprochen. Ja, der Netztumult halt. Der krasseste Schlecher des Jahres. Ja, es war schon ein krasser Hype auf jeden Fall. Genau, der hatte schon einen Hype. Und, ähm. Ich weiß auf jeden Fall noch, dass ich ihn im Kino mochte, aber danach schon auch ein bisschen unterwältigt war. Das weiß ich noch ganz genau.

Dass ich nicht so krass mitgegangen bin wie andere. Ich hab deine Review von damals, die hab ich vorhin noch mal gelesen. Und die gibt das tatsächlich auch wieder. Das war, hast du gesagt, ein bisschen overhyped auf jeden Fall gewesen. Mal gucken, ob das jetzt im Rewatch, ob das Bestand haben wird, deine Einschätzung.

Der Film hat auf Letterboxd eine Durchschnittswertung von 3,4 von 5. Auf der IMDb eine 6,5 von 10. Kam am 18. März 2022 in die US-Kinos. Und in Deutschland am 5. Mai 2022. Hat circa 5 Millionen Dollar gekostet. Und damit circa 15 Millionen eingespielt. Wenn ihr den Film sehen wollt, der ist aktuell noch für ein paar Tage bei Prime Video.

Der erste Teil, ich glaube, André wird da gleich intervenieren und euch vorschlagen, dass ihr das da nicht gucken sollt. Wenn ich so eine WhatsApp-Einschätzung von gestern. Wahrgenommen habe. Ja, da habe ich ihn geguckt tatsächlich, weil ich festgestellt habe mit Schrecken, dass ich den Film nicht physisch im Regal habe.

Ich weiß gar nicht, warum. Ich dachte, ich hätte ihn. Ich habe in meiner MyMovies-App gescrollt und war so, hä, was? Kann ja nicht sein. Aber nein, ich habe ihn tatsächlich nicht physisch. Muss ich dringend nachholen. Und ja, habe ihn auf Prime geguckt, weil da ist er aktuell noch. Zwar nicht lang, aber ja, er war ja mal bei Netflix, da ist er aber rausgeflogen.

Bei Prime muss man aber ganz klar sagen, ich war schockiert über die Bildqualität. Und wir hatten auch in WhatsApp ja geschrieben, Ja, der ist ja auch so ein bisschen verwaschen, gedreht und eben auf Grindhouse. Aber bei der Prime-Version hast du so richtige Artefaktbildungen, gerade bei Nachtszenen. Also das krisselt so richtig wie bei einem schlecht aufgelösten YouTube-Video.

Da kommt die Kompromierung nicht mehr hinterher. Und deswegen das nur für Notfall bitte nehmen. Die Qualität ist wirklich echt schlimm. Ah, krass. Ja, alternativ gibt es die Blu-Ray, die DVD, die UHD. Gibt es alles im In- und Ausland. Ist auch noch verfügbar, da könnt ihr euch dann eindecken. Da ist die Bildqualität auf jeden Fall besser. Der Film läuft 106 Minuten, hat einen FSK 16 und wir haben einen Bodycount von 7.

Content-Note, Laura, ist mir jetzt, wüsste ich jetzt, also klar, wer jetzt getriggert ist, wenn alte Leute Sex haben, wird es schwieriger im Film. Ja, genau, das könnte schwierig werden. Aber ich glaube, dafür gibt man keine Content-Notes raus. Nee, ich glaube auch nicht. Ich konnte Note Granny Sex. Okay. Ja, Regie geführter Ty West haben wir schon gesagt und müssen wir auch gar nicht groß vorstellen.

Wir haben ja schon öfter mal über ihn gesprochen. House of the Devil, The Sacrament, In Keepers, leider auch Kevin Fever 2 und natürlich hier Pearl, Maxine und X hat er gedreht und zu Weihnachten. Und da war ich schockiert, denn ich habe, als ich Donnerstag bei In City Sex war, die wieder dieser Ebenezer Trailer.

Und ich habe so geschimpft darüber, also zum einen, weil Johnny Depp da mitspielt, aber auch, weil er wieder so wie ein Johnny-Depp-Film aussah, so wie die letzten 100 Johnny-Depp-Filme. Und dann habe ich jetzt erst gesehen, directed by Ty West. Und dann dachte ich so, nee. Das hatte ich nicht realisiert im Vorfeld, muss ich gestehen.

Das sah mir auch irgendwie nach einer Auftragsarbeit. Aber ich meine, es sei ihm gegönnt, der soll auch mal ein bisschen Geld verdienen, der junge Mann. Gut, so jung ist er nicht mehr, aber... Meinst du jetzt Johnny Depp oder Ty West? Nee, Ty West. Habt ihr den Trailer gesehen zu Ebenezer? Ich glaube, ich hab den einmal gesehen und war irgendwie so, hä, findet John D. Depp jetzt wieder groß im Kino statt?

Das hatte ich irgendwie noch gar nicht mitbekommen. Und ich hab dann irgendwie direkt gedacht, das ist ja dann wahrscheinlich ein Tim Burton-Film. Aber nein. Das dachte ich auch tatsächlich. Das passt auch zum Thema, zur Thematik und zum Stil irgendwie. Ich hab den Trailer auch gesehen, hat mich ein bisschen kalt gelassen, muss ich sagen. Also hat mich so gar nicht angesprochen. Ja.

Früher hat man ja auch gesagt, das sind so diese Rollen von Johnny Depp. Oh, er ist so facettenreich und er kann sowas spielen. Mittlerweile ist es aber irgendwie sein Standardportfolio und es wäre irgendwie mal eher überraschend, wenn er mal wieder eine normale Person spielen würde irgendwie, ne? Mhm, ja, das stimmt.

Naja, was soll's. André, weiß ich gar nicht, ob du das wusstest, Ter West hat auch eine Folge von Widows Bay gedreht. Du guckst ja die Serie, ne? Ah, ich guck das auch grad. Ja, beste Serie des Jahres für mich bisher und ja, wusste ich, die hat die Flashback-Episode ich glaub sechs oder sieben ist es gedreht.

Ah, ich hab eben noch Folge fünf geguckt. Ja, ich glaub, es ist die sechste, meine ich. Ah, okay. Genau, das ist eine, die halt komplett in der Vergangenheit spielt, was man sieht, weil die Folge einen kompletten ich sag mal Flashback-Filter draufgelegt hat. Es passt aber voll zu Ty West's Optics, so ein bisschen Innkeepers-mäßig, weil das im Mittelalter, aber so in der Holzhütten-Zeit spielt.

Und es passt sehr gut zu seinem Stil, ja. Ja, ich habe es vorher schon gelesen, aber im Intro der Folge wird es auch direkt erwähnt. Wo du gerade den Inkeepers erwähnt hast, das interessiert mich voll, wie ihr beide den findet, weil ich das Gefühl habe, der Film ist so voll der Spalter irgendwie. Also entweder man findet den ziemlich cool oder man kann ihm gar nichts abgewinnen.

Habt ihr den gesehen? Ja, André kann aber jetzt erst, wenn er möchte. Nee, ich hab den nicht gesehen. Ich kenn tatsächlich nur, ich hab den mal angefangen, aber ich muss den mal noch richtig fertig gucken. Ich hatte eben nur, das, was ich von den ersten 20 Minuten gesehen hab, hat mich sehr an die Folge von Widows beerinnert. Ich muss den mal komplett gucken.

Ich hab den, scheinbar hab ich alle Tai-West-Filme genau dreimal gesehen. Das sind ja zumindest alle, die ich angeklickt hab. Als ich den das erste Mal gesehen hab, das war kurz nachdem er bei uns auf DVD rausgekommen ist, hatte ich den mal aus der Videothek ausgeliehen. Und da fand ich den erschreckend langweilig.

Aber mittlerweile finde ich den tatsächlich ziemlich gut. Ich finde, das ist ein sehr charmanter Film, der einfach so ein sympathischer, trotz seiner Thematik, so ein sympathisches Feelgood-Ding irgendwie ausstrahlt. Also ich mag den tatsächlich irgendwie ziemlich gerne. Weil vor allem auch das Zusammenspiel von Patidi und Sarah Paxton, die sind schon sehr süß und reizend zusammen. Also ich mag den tatsächlich. Ja, ich auch.

Ich mag den auch gerne. Also ich finde das auch irgendwie cool, dass der am Anfang so super langsam ist, weil das bei mir irgendwie dazu geführt hat, dass ich mich so voll krass mit denen in diese Situation rein versetzt habe. Und ich glaube, deswegen hat er bei mir voll gut funktioniert. Und ich habe auch die Tage nochmal den House of the Devil geschaut und muss sagen, den finde ich auch ziemlich stark.

Welchen Film ich von ihm überhaupt nicht mag, ist The Sacrament. Den finde ich ja ganz grütze. Den fanden wir auch ganz gut. Unser Hass galt eigentlich nur Karen Fever 2, aber da kommt der Teilweise nicht so viel für. Ja. Aber ich finde generell ist das tatsächlich ... Klar, er hat ja auch noch diesen einen Western-Film mit Ethan Hawke gedreht. Den habe ich nicht gesehen, weil ich Western nicht gucke.

Aber prinzipiell ist das schon für mich ... Jetzt auch schon mal mit eingesponnen, die Filme, die wir in den nächsten zwei Wochen besprechen, schon einer meiner Lieblingsregisseure geworden. Also ich finde, bei Ty West weiß ich, was ich bekomme und ich habe das Gefühl, dass es jemand, der Horrorfilme für mich dreht.

Und was man ihm natürlich so ein bisschen vorwerfen kann, ist, dass es immer alles sehr retromäßig ist, ne, also so Filme, die in der Gegenwart spielen, außer Cabin Fever. Waren ja eigentlich gar nicht, doch, The Sacrament hat ja die Geschichte aus den 70ern aber in die Moderne verlegt, aber so ansonsten sind es ja immer sehr, irgendwie so eine Period Pieces, so, ne, größtenteils, oder Filme, die eben sehr nostalgisch daherkommen, also er hat schon so seine Linie, aber ich mag's tatsächlich, ja, ich find ihn richtig gut.

Ja, so weit wie du würde ich, glaub ich, nicht gehen, also ich hab nicht das Gefühl, dass er Filme für mich macht. Ich find aber trotzdem auch, dass er irgendwie so eine relativ interessante Mischung an Themen hat, die er in den Filmen verhandelt. Und dass das so retro ist, das hat mich bis jetzt eigentlich gar nicht gestört.

Das mag ich, glaub ich, nämlich auch ganz gerne. Ich mein, er kann's ja. Also warum soll er's lassen, ne? André, was ist so dein... Ich mag seinen Stil auf jeden Fall total. Er spricht mich schon an. Ich muss aber auch noch halt mehr von ihm nach nachholen. In-Keepers will ich noch sehen, House of the Devil habe ich noch nicht gesehen, habe ich mir letztens, noch geholt bei dieser 499 Italien-Bluet-Aktion, da war der dabei.

Den will ich jetzt endlich mal gucken. Deswegen, ich muss mal seine Vita mal noch komplettieren. Vielleicht ist das eine Folgenidee, dass wir einmal so die Roots von Ty West noch einmal ergründen in einer Folge, so in einer Sonderfolge. Mit den alten Filmen so, weil so für Einzelfolgen ist es, glaube ich, eher nichts, aber...

Ja, in so einer retrospektiven Folge vielleicht. Aber generell mag ich sein, Stil. Ich finde schon, dass er ein ganz gutes Händchen hat für Kamera, Optik, Stylistik und deswegen, also das spricht mich schon an. Und seine Themenvariation, beziehungsweise die Themen, die er aufmacht, finde ich eigentlich auch immer ganz ansprechend.

Ja, und es ist auch gut, dass er damit mit X und also mit dieser Trilogie nochmal Fuß gefasst hat, weil er war ja zwischenzeitlich auch echt ein bisschen raus. Also The Sacrament war ja glaube ich 2013 und X war dann erst sein nächster Spielfilm und dazwischen waren halt so Serienepisoden sowas. Da dachte man, dass sein kurz auf Keimner Stern am Verglühen ist, aber er hat es ja zum Glück nochmal gebogen bekommen und ist jetzt glaube ich mehr denn je in aller Munde.

Ja, schauen uns den Cast an der ist ja mindestens genauso interessant, da bin ich auch gespannt was ihr dazu sagt, generell zu den Personen also wir haben ja, Mia Goth die hier die Maxine und die Pearl spielt in einer Doppelrolle und man kennt die Torspielerin ja aus Nymphomaniac, A Cure for Wellness, Infinity Pool Suspiria, zuletzt auch Frankenstein, ist schon sehr im Genre-Kino, André und im Horror-Kino zu Hause privat, kann man sich glaube ich darüber streiten, da habe ich schon so ein paar Sachen über sie gelesen die, ich werde nicht sagen, cancelwürdig sind, aber ich glaube, jetzt privat würde ich mit ihr auch nicht befreundet sein, aber als Schauspielerin, findest du sie gut oder und ihre Stimme ist natürlich auch sehr gewöhnungsbedürftig.

Ja, das stimmt, ja, aber auch recht unverwechselbar, muss man sagen. Ich mag sie als Schauspielerin schon gerne, also jetzt privat ist es mal außen vor, also ja, hab ich auch schon zwei Sachen gelesen, weiß ich nicht, aber jetzt nicht, wie du sagst, nichts cancelwürdiges jetzt, aber als Schauspielerin mag ich sie schon gerne.

Ich finde schon, dass sie auch einen sehr eigenen Stil mit sich bringt, dass sie eine sehr eigene Art hat zu spielen. Ich finde, sie spielt auch, viele sagen ja immer, sie ist halt so, sie macht halt so Horror und tun sie damit so ein bisschen ab. Ich finde schon, dass sie spielen kann. Also, wenn wir nächste Woche ans Ende von Pearl denken und sowas.

Also, ich finde schon, dass die krasse Emotionen abrufen kann, auch gut so durchdrehen kann und auch echt, ich glaube, dass die Spaß am Genre auch hat. Infinity Pool und so fand ich das zum Beispiel auch nice. Deswegen, also, ich sehe die eigentlich schon ganz gerne. Es ist nur so, es ist so ein bisschen dieses, Die hat den Hang dazu, einem ein bisschen zu viel zu werden.

Wie sie die Figuren darstellt. Es gab so eine Zeit, da war sie eine Zeit lang auf einer kurzen Distanz sehr omnipräsent. Ein bisschen das Jenna-Ortega-Ding. Da war sie plötzlich überall. Aber ich glaube, jetzt gerade sucht sie sich Rollen auch wieder ein bisschen gezielter aus. Was vielleicht auch nicht so schlecht ist. Aber per se finde ich sie schon ziemlich gut.

Sie hat so eine gewisse Theatralik in allem, was sie spielt. Naja, und überspitzt das halt auch sehr gerne. Was sie gut kann, aber manchmal ist es auch dann irgendwann ein bisschen zu viel oder zu drüber. Auch da wieder, wäre interessant mal zu sehen, wenn sie tatsächlich mal eine in Anführungszeichen normale Person spielen würde in einem Gegenwartsdrama oder sowas.

Ja, wobei jetzt in Frankenstein hat sie ja eigentlich eine relativ, spielt sie ja eine relativ normale Person. Ich finde das Problem ist da, kurz, sorry, ich eingereicht, ich finde das Problem ist da, dass sie so wenig Screentime hat, dass sie eh kaum aufhört. Ja, also mein Ding mit ihr ist irgendwie, ich finde sie hat, sie hat was voll Besonderes wirklich so in ihrer Präsenz und was André auch gesagt hat, ich finde man kann nicht abstreiten, dass sie wirklich teilweise richtig gut spielt, aber ich muss zugeben ich sehe sie einfach nicht gerne, die hat irgendwas, was mich stört ich weiß nicht, ob es diese Theatralik ist, aber.

Ich weiß nicht, irgendwie, ich finde es eine richtig gute Schauspielerin, aber immer wenn ich sie sehe, bin ich so ein bisschen, puh, ja, okay. Ja, aber das gibt es ja, das hat ja, glaube ich, jeder, jede von uns so, dass man trotzdem das objektiv irgendwie anerkennt und das Schauspiel würdigen kann.

Aber trotzdem, man sagt so, oh, jetzt ein Film mit mir, ja, Goff muss ich jetzt nicht unbedingt sehen. Das hat, glaube ich, also könnte ich dir bestimmt auch locker fünf, sechs Namen runterschreiben, bei denen ich dann eher einen Bogen mache um den Kinosaal, wenn die Person da mitspielt. Also das ist, glaube ich, das subjektive Gefühl. Das kennt, glaube ich, jeder von uns.

Wie sieht denn, Laura, mit Jenna Ortega aus? Ich hatte mit Teresa ja gerade erst vor einem halben Jahr über sie geredet, als wir über Babysitter 2 gesprochen haben. Deswegen ist ja den meisten durchaus noch präsent, wie meine Einschätzung zu ihr ist. Aber wie sieht es bei dir aus? Also ich mag Jenna Ortega. Ich bin jetzt kein Fangirl oder so und habe bis jetzt, Sie auch noch nicht in Rollen gesehen, wo, also nicht so wie bei Mia Goth, wo ich sagen würde, boah, das ist eine krasse Schauspielerin.

Das habe ich jetzt noch nicht so von ihr gesehen, aber ich finde sie irgendwie, sie macht ja auch gern Genre und das, was ich von ihr gesehen habe, fand ich immer irgendwie cool oder nett, aber jetzt nicht so, dass ich voll das Fangirl von ihr bin. Aber ich sehe sie auf jeden Fall ganz gern. Ja, das ist schon typisches Typecasting bei ihr. Ich meine, das sind schon immer irgendwie sehr ähnliche Rollen, die sie da kriegt, so gerade dieses Wednesday-Beetlejuice. Ja, bei Beetlejuice voll.

Wenn sie jetzt noch mal eine Neuauflage von der Addams Family machen würden, dann würde sie da hundertprozentig auch mitspielen, so in der Art. Aber sie hat tatsächlich, ich glaube, André hat den Film auch gesehen, wenn ich mich nicht irre, den hat ich mal vor ein paar Jahren irgendwo mal gestreamt, ich weiß nicht, ob Apple oder sowas, diesen Post-Amok-Lauf-Drama-Film.

Fallout. Fallout, und da hat sie richtig stark gespielt. Fallout war Hammer, ja. Der ist richtig gut. Ach stimmt, den hatte ich mir letztes Mal schon glaube ich aus dem Watchlist gepackt. Das ist so ein Coming-of-Age-Drama, genau, wo nach einem Amoklauf, also nach einem Schulamoklauf, wie die Zeit danach halt ist, wie man das verarbeitet. Der war echt krass, ja.

Super Film und da spielt sie auch gut. Hier spielt sie die Lorraine. Ich verliere langsam ein bisschen das Interesse an Jenna Ortega, André, muss ich gestehen. Irgendwie gerade jetzt, wo ich X noch mal gesehen habe, irgendwie fand ich sie, glaube ich, besser damals. Ja, wie gesagt, bei ihr ist, glaube ich, das Ding schon passiert, so ein bisschen dieses übersättigt, weil sie ja wirklich eine Zeit lang überall war, aber dann hat sie auch eben so völlig die Gurken angenommen, hier dieser Death of a Unicorn und so was irgendwie. Ja, und dieses Ding mit, hier, wie heißt der, von ...

Der auch beim Hobbit und bei Sherlock, Martin Freeman, dieses Erotik-Drama, was er gespielt hat. Das war ganz schlimm. War das mein schlechtester Film vor zwei Jahren? Ich weiß es gar nicht mehr. Oder halt hier der blöde Film mit The Weeknd. Ach so, hier, Hurry Me Up. Oder wie der hieß. Auch fürchterlicher Film. Also da hat sie ganz viel Scheiße gespielt, ganz viel angenommen, einfach nur um es zu haben, der Vita zu haben.

Da hat sie wirklich ganz viel Kacke gespielt. Ich mag Wednesday. Da fand ich sie cool. Ist so eine schöne Weg-Binge-Serie. Ohne Nachdenken. Das fand ich cool. Da passte sie auch gut rein. Aber ja, die war so ein bisschen mir dann zu viel irgendwann. Und die muss auch mal wieder aufpassen, dass sie sich nicht total verramscht.

Ja. Also per se auch. Ich mag sie. Sie kann auch gut spielen. Sie hat auch gute Sachen gemacht, aber die hat es so ein bisschen übersättigt, sich selbst. Und übersättigt ist ein gutes Thema und ist ja aktuell eher in dieser Osempic-Spirale abgedriftet. Ey, no judge, wir urteilen hier natürlich sowieso generell nicht über Luchs und so weiter, aber ich war schockiert. Außerdem darf man.

Es ist ja gerade ein interessantes Thema tatsächlich auf Social Media, ob man Leuten, die eindeutig untergewichtig sind, ob man die Leute darüber sprechen darf. Das ist ja ein interessantes Thema gerade. Aber es könnte doch auch sein, dass jemand krank ist und deswegen untergewichtig ist und deswegen ist ja schwierig jemanden dafür. Ja, aber selbst dann müsste man ja, ist egal, wir reden ja über sowas hier nicht. Deswegen ist es egal, ich wollte es nur mal ein bisschen, ja.

Ja, ich wollte halt auch nur sagen, ich habe die Bilder schon ein bisschen schockiert, egal was passiert ist, woran es liegt, aber wenn man es halt mal vergleicht, jetzt auch mit Ex oder aus der Zeit Bilder und Filme mit ihr es ist krass. Also es ist optisch schon crazy, was da passiert ist, ja. Und wie gesagt, es ist nicht böse gemeint, was André gerade gesagt hat.

Nee, überhaupt nicht. Mich hat es einfach nur schombiert. Britney Snow haben wir noch, die spielt hier die Bobby Lynn. Die kennt man aus Jonathan Takama Style, aus den Pitch Perfect Filmen, aber auch aus ein paar Horrorfilmen wie Would You Rather. Oder den sollte man besser nicht kennen. Ich glaube, der war nicht so gut, wenn ich ihn richtig in Erinnerung habe.

Rapper Kit Cuddy spielt hier mit, der spielt den Jackson. Den kennt man, glaube ich, vor allem durch seine Musik. Hat er ja bei Hits, The Night und Pursuit of Happiness zum Beispiel. Hat aber auch in vielen anderen Filmen mitgespielt. und hat auch alle drei Filme dieser X-Trilogy mitproduziert. Dann gibt es noch Owen Campbell, der spielt den RJ, den kennt ihr vielleicht aus Super Dark Times und aus Candyland. Und das ist mir jetzt zum ersten Mal, also auch nur durch Nachlesen bewusst geworden, dass Karen Gillen tatsächlich eine Sprechrolle im Radio hat im Film, als kleines Audio-Kameo.

Fand ich ganz interessant. Aber wenn man es weiß, dann hört man es. Wenn nicht, dann nicht. Ich würde sagen, Laura, wir steigen mal in den Film ein. Alles klar. 1979. Die aufstrebende Pornodarstellerin Maxine begibt sich gemeinsam mit ihrem Verlobten Wayne, der als Produzent fungiert, der Tänzerin Bobby Lynn, deren Freund Jackson, einem Marineveteranen, dem Regisseur AJ, und dessen zurückhaltender Freundin Lorraine auf eine Reise, um einen Pornofilm zu drehen.

Die Gruppe kommt auf einer Farm an, die dem Weltkriegsveteranen Howard und seiner Frau Pearl einem älteren Ehepaar gehört. Ältere ist aber auch eine nette Umschreibung, weil die beiden sind sehr alt, würde ich sagen. Welcher ein Gästehaus für die Dreharbeiten vermietet haben. Howard ist nicht besonders begeistert über die Truppe, da er auch über die tatsächlichen Absichten im Unklaren gelassen wurde.

Während Bobby Lynn und Jackson eine Szene drehen, beobachtet Pearl Maxine heimlich beim nackten Schwimmen in einem nahegelegenen See, bevor sie sie ins Farmhaus einlädt. Pearl zeigt eine ungewöhnliche Fixierung auf Maxine, da diese ihr in ihrer Jugend ähnlich sieht. Als Howard nach Hause zurückkehrt, drängt Pearl Maxine zur Eile und bittet sie, das Treffen geheim zu halten.

Maxine kehrt zum Gartenhaus zurück und dreht eines... Gartenhaus. Zum Gästehaus. Aber Gartenhaus passt ja auch irgendwie. Also Gästehaus ist ja auch Quatsch eigentlich. Das ist ja auch nur so ein... Ja, so eine untervermietete Scheune halt. Und dreht eine Sexszene mit Jackson in der Scheune, während Pearl heimlich zuschaut und sich selbst an Maxines Stelle vorstellt.

Später versucht Pearl, Hauer zu verführen, doch er weist sie ab und verweist auf seine Herzprobleme. In der Nacht nimmt Lorraine an den Dreharbeiten teil, was RJ verärgert. Als alle schlafen, versucht ein wütender RJ wegzufahren und die Gruppe auf der Farm stranden zu lassen, findet jedoch Pearl auf der Einfahrt.

Nachdem er ihre Annäherungsversuche zurückweist, ersticht Pearl ihn mehrfach im Nacken und enthauptet ihn. Vielen Dank. André, der Film eröffnet mit dem Ende. Das heißt, wir wissen schon, hier sterben einige Leute. Wie findest du das? Ich soll ja nicht immer so das Tiefrang stehen. Ich finde das scheiße. Wie findest du das? Ja, das ist gleich so eine Sache, die, das wird eh ein Thema sein bei mir, zumindest auf jeden Fall heute.

Ich finde, dass der Film sehr anders wirkt, wenn man ihn zum zweiten oder dritten Mal sieht. Ich finde, mit dem Ende anfangen ist immer ein valides Mittel. Du hast natürlich gleich das Interesse geweckt. so, okay, was ist da passiert? Du siehst natürlich gleich blutbespritzte Veranda, überall fliegen Fetzen rum, da muss was ordentlich gekracht haben, und du siehst jetzt erstmal die Cops, wie sie halt da einmal durchstreifen, dieser Fernsehprediger dudelt noch auf dem TV irgendwie und klar stürt das erstmal Interesse, zu wissen natürlich, what the fuck ist da passiert und wie sind wir da hingekommen und ich finde in X funktioniert das ganz gut, also, hab ich nichts gegen, verrät jetzt nicht irgendwas schon, sondern du bist einfach

eher so, okay, du weißt halt, da wird's krass zugehen und der Weg ist dann das Ziel, um rauszufinden, eben, was da abgegangen ist. Also, finde ich in Ordnung. Mich hat das voll an das Remake von TCM erinnert, weil da doch auch am Anfang so die Polizei in den Keller von dem Farmhaus geht. Und das wird ja nicht die letzte Hommage an Texas Chainsaw beziehungsweise auch an Tobi Hooper bleiben.

Ja, ich finde es so semi. Es hat jetzt für mich den Film nicht besser und nicht schlechter gemacht. Aber hätte ich es entscheiden dürfen, hätte ich es, glaube ich, weggelassen. Also es hat mir jetzt auch keinen Gewinn gebracht. Ich erwarte ja, wenn ich jetzt, also mir war ja im Vorfeld klar, dass es ein Slasher ist, dann ist mir auch klar, dass da wahrscheinlich Leute ums Leben kommen.

Da hätte ich das jetzt am Anfang nicht unbedingt sehen müssen, weil es jetzt auch irgendwie keinen erzählerischen oder irgendwie visuellen irgendeine Art von Mehrwert gebracht hat. Deswegen, ich glaube, ich hätte es darauf verzichten können, aber es ist jetzt auch so okay, wie es ist. Was ich viel cooler fand, war dieser erste Shot aus der Scheune heraus, der so aussieht, als wäre der Film im 4 zu 3 so im Super 8 Format gedreht worden und dann geht die Kamera aus der Scheune raus und das Bild breitet sich sozusagen aus.

Das fand ich, war eine sehr nette Nostalgie-Einstellung fand ich. Fand ich auch cool, ja. Das wäre auch wieder aufgefallen. Das ist ein guter Shot. Gute Idee auf jeden Fall, weil das natürlich zu gut zum Stil passen würde, wenn der 4 zu 3 wäre. Ich glaube, mh. Wenn es zum anderen Zeitpunkt erschienen wäre, hätte man vielleicht sogar das Ganze dazu entschieden ist, 4 zu 3 zu machen. Weil es ja inzwischen doch wieder mehr Filme machen, sich das Trauen, das Format zu wechseln.

Aber damit zu spielen, aufgrund dieser Grindhouse-Stylistic, das war schon smart, ja. Und es hätte sich, glaube ich, auch gebissen mit den Pornoaufnahmen sozusagen, weil die sind ja im 4 zu 3. Ich weiß gar nicht, ob es ein 4 zu 3 ist. Dann fehlt halt die Sicht aus der eigentlichen Kamera, die den Film im Film dreht, genau.

Aber generell, Laura, der Film, seine Arbeit mit der Optik, Ausstattung, auch mit der Musik. Ich glaube, der erste Song ist ja gleich von Mango Jerry, dieses Summertime, when the weather is fine, bla bla bla. Die lassen keinen Zweifel darüber aufkommen, welche Zeit wir uns befinden. Und ich finde auch, dass der den Zeitgeist, so wie ich ihn einschätzen kann, wie ich es von Dokumentation oder anderen Filmen her kenne, auch aus der tatsächlichen Zeit von damals, dass der den Zeitgeist eigentlich ziemlich gut trifft.

Also ich habe das authentisch gespürt, was der Film uns da zeigen will. Das geht mir genauso. Ich finde, das ist einer dieser Filme, wo man nicht die ganze Zeit hinterfragt, so, Moment, sind wir ja immer noch 1979, weil, es fühlt sich alles stimmig an, es fühlt sich irgendwie homogen an. Und ich finde, Ty West kann das eh sehr gut.

Ich finde das noch krasser gelungen bei dem House of the Devil. Da könnte der Film wirklich aus den 70ern einfach sein. Das ist halt wirklich so, als ob er Black Christmas, als ob er in Black Christmas House of the Devil gedreht hätte, sozusagen. Ja, genau. Aber hier finde ich es auch richtig gut, auf jeden Fall. Ähm...

Ja, also ich finde auch die Bildsprache so, das ist generell fantastisch. Also für mich zumindest ein fantastisch, das wäre ein bisschen übertrieben, sehr gut inszenierter Film. Das Editing ist schon relativ außergewöhnlich. Habe auch bei einigen Leuten gelesen, dass sie da so ein bisschen gefremdelt haben mit. Aber es ist zumindest mal ein anderes Editing gewesen, als wir es häufig sehen. Und ich fand auch teilweise echt viele Shots, viele Kameraeinstellungen echt richtig, richtig gut.

Also aus meiner Sicht scheitert zumindest bei dem Film nicht eine Inszenierung. Auf keinen Fall. Also ich finde schon, deswegen meine ich ja, ich finde Ty West schon sehr stilsicher und das zeigt er auch hier. Also es klappt sowohl eben dieser Grindhouse-Flair, dieser 80s-Flair, oder fast sogar 70s, 80s-Flair, im ganzen grobkördigen Stil, diese gewollte Unschärfe.

Ich rede jetzt nicht von den Amazon Prime-Video-Effekten, Artefakten, sondern Die gewollten Black-Crushes und Artefakte. Toll abgebildet. Genau, ganz, ganz darausartig. Nein, aber die gewollte Unschärfe und dieses krasse Krisseln und so, Das ist schon ein nicer Stil, aber auch wie gedreht ist, sehr viele Shots so auch auf der Hüfthöhe, auch diese typischen TCM-Shots, die irgendwie über die Wiese gehen und so, also du hast sehr viel Hommage drin und sehr viel Stilistik aus dieser Zeit, zusammen natürlich auch mit den ganzen Klamotten und so, das stimmt halt alles so, also du hast genau diesen Flair eingefangen, das funktioniert sehr, sehr gut.

Und dann eben, wie du auch schon gesagt hast, dieser Wechsel eben mit den Innenkameraaufnahmen des Films, den sie machen, was dann nochmal diese andere Optik bietet und dann aber auch eben die Location ist halt dankbar. Ich finde das Haus nice und ich finde auch, also generell halt, switch zwischen Haus und diesem Gasthaus, aber auch diesem See und sowas, du hast sehr coole Locations mit diesen Sumpfen natürlich und dem Krokodil und so weiter.

Du hast in der, weil der Film ja trotzdem relativ überschaubar ist und sehr klein eigentlich, aber so trotzdem gute Szenerie wechseln auch nochmal, da ist es ganz dankbar, finde ich, was der Film da an Locations hat. Die machen viel aus wenig, was die Locations angeht. Ja, genau. Obwohl der Film sich halt dadurch trotzdem nicht so riesig aufgeblasen anfühlt.

Das funktioniert schon gut und ich glaube, dem Film tut es auch gut, dass er sich auch nicht da wegbewegt. Also er hätte noch komplett andere Location oder irgendwas in der Stadt oder so, das hätte ihn komplett rausgerissen. Ich finde das schon nice, dass wir, wenn wir einmal ankommen, auch auf der Farm, dass wir dann nur da bleiben.

Das hilft total und wie gesagt, rein von der Stylistik her, finde ich, ist das richtig schön oldschool. Ja, und Laura hat schon gesagt, der Film ist natürlich zum Teil eine Liebeserklärung an. Den Slasher an den 70er-Jahre-Horror-Filmen, insbesondere natürlich an das Texas Chainsaw Massacre. Das ist, vieles erinnert frappierend daran, sei es die Gruppe, die im Van durch die Gegend fährt, ob das die Tankstelle ist, ob das, wie André schon gesagt hat, die Kameraperspektiven sind, die Zeit, in der das Spiel, das ist 1979, TCM 1974, das ganze Setting, die Hitze im Bild, und das spielt natürlich auch in Texas, wurde aber interessanterweise in Neuseeland gedreht.

Und da muss ich sagen, haben sie einen Drehort gefunden, der das exzellent gedubelt hat, Laura. Ja, das finde ich auch. Ich kann mich erinnern, dass ich, als ich den jetzt letzte Woche mit Peter noch mal geschaut habe, habe ich zu ihm gesagt, es würde mich nicht wundern, wenn jetzt, könnte jeden Moment Leatherface durchs Bild laufen, der vielleicht irgendwie der Nachbar ist.

Also das finde ich auch, das ist super glaubhaft. Ich stehe mal vor, der wohnt da neben, ey. Ja, das auch noch. Also ich finde es wirklich sehr glaubhaft und ich wusste gar nicht, dass sie das, bis vor kurzem wusste ich es nicht, dass die in Neuseeland gedreht haben. Also das ist auf jeden Fall sehr gut gelungen.

Ja, und es schafft auch wieder, das haben wir ja erwähnt, aber es kommt wieder auf die Liste der besonders heißen Filme. Fällt mir gerade wieder ein, da musst du auch noch rauf. Ich finde, er ist nicht ganz so, also der hat schon, da ist es warm, ich würde mich unwohl fühlen, das weiß ich. Wird wahrscheinlich, auch wenn das jetzt für alle nicht so ästhetisch wäre, aber ich würde wahrscheinlich genauso unbekleidet rumlaufen, wie die Leute dort im Film.

Aber ich finde so, der letzte Schweiß, André, fehlt dem Film ein bisschen noch, also um jetzt so ultimativ in die Top 5 der heißen Filme zu kommen. Also weiß ich nicht, ich finde das schon sehr, ich habe mich genau darauf geachtet wieder, weil das ja genau so ein Setting eben ist wie bei TCM, ob sie das hier hinbekommen. Ich finde es schon, weil es sind schon alle immer total nass geschwitzt und irgendwie klatscht. Das hat vielleicht andere Gründe.

Ja, das ist ja klar. Aber das hilft halt nicht, wenn du dich ganz hart körperlich betätigen musst bei der Hitze. Aber ich finde das schon drüber gebraucht. Weil ich finde schon, alle sind irgendwie die ganze Zeit so schmierig, ein bisschen haben so einen Glanz und sind schwitzig und tragen halt ja nur luftig hier Maxine ja auch mit ihrem Latzhose und nichts drunter und so.

Also es ist alles schon sehr freizügig und luftig, was mir schon suggeriert. Irgendjemand hat geschrieben auf Letterboxd, ich weiß gar nicht mehr, ich will jetzt auch keine Person hier bloßstellen, aber Edwin hat geschrieben, ich habe noch nie eine Person in Latzhose so geil gemacht wie in diesem Film.

Good for you. Ja, aber deswegen, ich finde das schon, dass du das gut drüber gebracht hast mit der Hitze. Ja, es gibt ja dann auch so ein bisschen noch so diese Einordnung wieder in den Zeitgeist mit diesen Jesus- Fundamentalisten dort im Fernsehen. Und das ist, ja jetzt im Nachhinein habe ich es jetzt heute auch gerafft, dass es eigentlich, kein Geheimnis ist und jeder weiß, ich habe es irgendwie bei den zwei bisherigen Sichtungen nicht mitbekommen, dass der Fernsehpriester dort Maxines Vater in Maxine ist. Also Maxines Vater halt.

Das habe ich vorher nicht gerafft, weil das wird glaube ich irgendwie gesagt, wird es glaube ich auch nur ganz am Ende. Ja, ja, genau. Ich habe das auch nicht gepeilt, Chris. Ich glaube, das ist keine Schande. Okay, gut. Und dann macht natürlich Maxine, natürlich hat er nochmal, das macht jetzt nicht viel, mehr bei Maxine, weil da die Rolle ja eh ein bisschen detaillierter beschrieben ist, von dem Vater, aber ich finde es cool, dass er hier schon einen Auftritt hat und das zeigt einfach so, dass sich Ty West schon filmumspannt seine Gedanken gemacht hat, André, und das mag ich tatsächlich daran.

Hat er auf jeden Fall, aber genau da kommt nämlich der Punkt, weil ich finde halt, dass dir viele, Also viele Dinge bringen dir nichts, wenn du den Film zum ersten Mal guckst, dann bringt dir das alles nichts. Ich finde halt, dass X eigentlich erst richtig gewinnt, wenn du alle drei Filme kennst. Ich nicke vehement. Und.

Wenn du sie in der richtigen Reihenfolge guckst, also die ist ja die richtige, aber ich glaube, die, die, das hätten wir vielleicht auch hier machen können, weil so irgendwie Pearl, X, Maxine wäre schon irgendwie die sinnvollere Reihenfolge. Das ist halt das Ding natürlich, weil Pearl Prequel ist so.

Aber deswegen halt, das ist das, was ich am Anfang meinte ähm, da muss man einfach mehr drauf eingehen noch im Laufe des Casts heute ich finde halt X, ähm, ich finde das X im Rewatch beziehungsweise nicht nur im Rewatch, sondern es richtig gewinnt, wenn du alle drei Filme kennst, weil ich weiß halt schon, dass ich damals, nach dem ersten Mal gucken im Kino, schon auch eben so ein Letdown hatte, weil ich vieles ich hab gemerkt, da ist irgendwas ich hab auch erst gar nicht verstanden beim ersten Mal dass, ähm, dass halt, Mia Goss eine Doppelrolle spielt, das habe ich erst in Credits gesehen, weil ich dachte die ganze Zeit, okay, irgendwie sieht das weird aus, das ist doch keine richtige Oma, das ist doch eine Maske, hä?

Aber das habe ich nicht verstanden. Und wie gesagt, du merkst, dass da was los ist, aber wenn ein Film jetzt losgelöst von den anderen beiden einfach einmal guckst, hast du ganz viele so kleine Facetten, wo du denkst, okay, da ist irgendwo noch was, aber du checkst irgendwie gar nichts. Und ich finde erst, wenn du die anderen beiden gesehen hast und das ganze Bild kennst und die Vorgeschichte von Pearl kennst, dann raffst du X erst auch komplett.

Und ich finde, dass der Film da alleine für sich stehend ein bisschen verliert. Und da kann der Film halt per se nichts für, weil Ty West das auf jeden Fall alles vorgeplant hatte. Aber trotzdem bleibt es halt dabei, glaube ich, wenn jemand losgelöst X guckt, vielleicht ohne zu wissen, dass es noch zwei andere Teile gibt.

Dann verstehe ich, wenn man nach sich so denkt, so, ja, okay, und jetzt? Oder eben diese ganzen Versatzstücke bemerkt, aber nicht verstehen, zuordnen kann. Und deswegen finde ich halt, dass das auf jeden Fall erst so richtig greift, wenn du die anderen Filme kennst. Ja. Es gibt auch so ein paar Anspielungen im Film auf die weitere Vita, die wir ja schon besprochen haben, von Ty West.

Die Tankstelle ist ja so eine Referenz an Innkeepers. Nee, diese Minimal, ich weiß es gar nicht mehr genau. Irgendwas davon kam auf jeden Fall in Innkeepers vor. Wieder was der Name der Tankstelle, glaube ich. Ich glaube, der Name der Tankstelle, dieses Yankee Paddler Inn, ist ja das Hotel in Innkeepers. Und irgendwie hieß es so ähnlich, glaube ich, diese Tankstelle. Ich will jetzt auch keinen Unsinn erzählen.

Ich habe mir das unvollständig notiert beim Gucken. Da kam ich nicht ganz hinterher. Was auf jeden Fall gelungen ist an dem Film, tatsächlich, und das ist mein Lieblingsthema, wie du wirst, ist die Humorkomponente. Und die hat mich ja abgeholt, weil der Film es ähnlich schafft, das erinnerte mich nämlich an unsere Diskussion, André von Samstag über Scream, eine humorvolle Ebene, teilweise sogar eine Metaebene, in dem Fall ja über Pornofilme einzubauen, ohne dass es die Ernsthaftigkeit der eigentlichen Themen und des Films beeinträchtigt. Und das ist ihr auch gelungen, finde ich.

Ja, auf jeden Fall. Beziehungsweise auch, dass den Stand dieser Industrie und Szene in dieser Zeit natürlich einfängt. Also sie melden sich da an, als sie brauchen was zum Übernachten, sagen kein Wort davon, natürlich, was sie da machen, dass sie einen Film drehen, whatever. Natürlich nicht, dass sie einen Erwachsenen einen Film drehen.

Und merkst ja an allen Ecken und Enden, dass es halt verrucht ist und dass sie auch, keine Ahnung, in der Tankstelle werden sie auch so beäugt, nur weil sie so ein bisschen Anspringungen machen und so, also auch weil sie natürlich so Städter sind und das typische Ding natürlich eben, dafür beäugt werden, aber genau, das ist natürlich ein guter Subkommentar darauf und dass natürlich unser Regisseur des Films der ganze Zeit einen erzählt von, ja, das kann man ja auch alles künstlerisch wertvoll machen und ich mach einen, den hat doch keiner so gemacht und das kann ja auch Handlungen haben.

Ist halt das Lustige, weil da muss man sich halt wirklich ein bisschen, vielleicht sogar einlesen, weil es ist ja wirklich die Anfangszeit des, sag ich mal, wirklich dieses richtigen Pornofilms. Klar, das gab es schon ein paar Jahre vorher, aber man merkt das auch an der Euphorie der Beteiligten hier. Die denken, die können da wirklich noch große Kasse mitmachen.

Und auch ja die interessant, Laura, weil es ja auch viele unserer heute abgefeierten Regisseure oder Filmemacher ja auch angefangen haben teilweise im Porno-Business. Also das ist eigentlich eine ganz lustige Thematik, die hier so einzubauen, finde ich, weil es so abwegig ist. Ich finde, es passt halt auch voll gut in Horrorfilmen, weil das ja früher wirklich so war, dass der Horrorfilm nur minimal moralisch besser angesiedelt war als der Porno. Deswegen geht das irgendwie hier Hand in Hand, das fand ich auch.

Ich machte diesen Moment an der Tankstelle, als Jackson tankt und, der Regisseur von unten, also RJ von unten filmt und ich glaube, war das Bobby Lynn, die ihm dann sagt, film doch von oben, dann sieht die, Zapfern aus wie sein Schwanz und das war, das ist halt wirklich witzig gewesen und da sind so ein paar, so eine Sache drin, da musste ich wirklich lachen.

Ja, vor allem, weil sie dann selbstbestätigt, weil er merkt, dass es funktioniert und sie so ganz selbstbestätigt auch so sagt, so, ja siehst du, ich bin auch kreativ. Ja, ja, ja, das ist wirklich lustig. Was mich manchmal ein bisschen, was mir ein bisschen too much war, waren die Transitions, die Szenenüberblendungen manchmal, die so gerade am Anfang so benutzt wurden, haben für mich so ein bisschen den eigentlich guten Schnitt manchmal so ein bisschen verwässert, weil ich das zu gewollt fand.

Also zum Beispiel, dass das Bild so von links nach rechts wegwischt in die nächste Szene über und so ein paar komische Schwarzblenden waren da drin irgendwie, weiß nicht, ob es euch aufgefallen ist, aber die fand ich jetzt ein bisschen zu sehr gewollt irgendwie auf 70s getrimmt. Punkt. Aber ansonsten, ja, wie gesagt, gerade der Anfang, so die erste halbe Stunde, da werden wahrscheinlich viele Leute vorsitzen und die ganze Zeit mit dem Finger auf dem Fernseher sagen, das ist ja wie Texas Chainsaw.

Das ist ja auch dieser distanzierte, dokumentarisches Stil. Das sind wirklich einige Shots 1 zu 1 aus TCM quasi genommen, wenn man einmal sieht, wie in der Ferne der Van langsam so Richtung dieses Farmhauses fährt und wir so gefühlt 300 Meter weit weg aus dem Feld heraus das Ganze gefilmt bekommen und so.

Das ist halt 1 zu 1 in Texas Schenzo auch so gewesen. Und ich mag das tatsächlich auch, weil, Ja, es wird ja auch zu, also sehr oft, vor allem werden ja auch die 80er Jahre, in solchen Hommagen oder Referenzen verschachtelt und eher die 70er weniger. Und deswegen mochte ich das. Und ich finde es auch nicht zu Tode gespielt, weil so oft habe ich das noch nicht gesehen, dass eben diese Zeit quasi.

Ja, zu den 80ern kommen wir ja noch übernächste Woche. Ich fand auch, dass mit dem See und dem Krokodil, das war ja glaube ich auch eine Anspielung an Here Eaton Alive von Tobi Hooper. Und da hab ich irgendwie auch gedacht ich weiß noch, dass ich den mal in so einer Sondervorführung im Kino gesehen hab, und den irgendwie leider nicht so cool fand, aber halt trotzdem so das Potenzial von diesem Thema immer cool fand und wie es hier umgesetzt wurde, fand ich schon, also wenn eine Hommage gut gemacht ist, dann würde ich die auch nicht negativ bewerten vor allem, weil der Film zusätzlich zu den Hommagen an diverse Filme ja trotzdem auch was Eigenständiges hat.

Und ich finde, das kommt halt schon auch rüber. Ja, finde ich auch. Auch das Haus, das andere hat vorhin ja, das hättest du gelobt, auch das Haus sieht halt aus wie das Sawyerhaus. Also finde ich. Ja, ja, voll. Total. Das hat richtig krasse Anleihen. Also auch krass, dass sie da so ein Haus gefunden haben, das dem sehr ähnlich sieht.

Auch mit diesem Säulenaufbau. Es ist nicht so pompös, Also es sieht nicht so, das haben wir jetzt bei TCM ja auch gesagt, es sieht so fast schon so artifiziell aus. Das hier ist halt wirklich mehr so Farmhouse, aber vom Stil her total, ja. Ja, und wie gesagt, ich finde, das funktioniert, also diese Hommage an, das 70er-Jahre-Horror-Kino, weil Ex-Gedug eigene Ideen hat und eigene Themen hat, dass man nicht so sagen kann, das ist jetzt rein ein nostalgisch verklärter Blick irgendwie.

Was mir gefallen hat, ist die Figurenkonstellation, weil sich das halt eben auch so in den Themen des Films widerspiegelt. Laura, wir haben ja so gerade, wenn wir die Konstellation vom Anfang nehmen, das verändert sich ja so ein bisschen, das verschiebt sich ja so ein wenig, haben wir halt diese Figuren, die hier sehr, die diesen Porno drehen wollen und auch aktiv daran teilhaben wollen, die sind sexuell sehr, freizügig und dann hast du eher die Figuren wie Lorraine am Anfang.

Die eher, und RJ, auch die eher zurückhaltend sind. Und das ist ja gerade so in den 60er, 70er Jahren, als dann so die freie Liebe aufkam und so weiter und so fort, ist das eigentlich eine schöne Themensetzung im Film, vor allem mit dem, was er dann daraus macht. Ja, ich sehe das so ein bisschen zwiegespalten, weil, also gut finde ich es bei dem RJ, weil man halt so merkt, dass er das bei den Frauen, die diesen Porno drehen, er will dabei sein, er will das machen, er will da künstlerisch was rausholen und er verurteilt die jetzt nicht so offensichtlich, aber sobald dann seine eigene Freundin sagt, ich habe irgendwie auch Bock, da sitzt er dann weinend in der Dusche und findet das ganz schlimm,

also so ein bisschen dieses heilige Hure komplex, den hat er, glaube ich. Das fand ich cool, weil ich glaube, das war damals ein reelles Ding und ist es auch heute noch. Deswegen cool, dass man das zeigt. Ich muss hingegen sagen, das sexuelle Erwachen von Lorraine, das war mir ein bisschen handlungsgetrieben und nicht so richtig nachvollziehbar für mich.

Ja, aber insgesamt cool, dass diese Themen verhandelt werden, Was war natürlich, ja, gruselige alte Leute-Horror, André. Ist jetzt nicht so meins. Ist auch immer die Kategorie Film, die ich beim Fantasy-Filmfest immer sehr gerne zur Seite schiebe und auslasse, weil das mich eigentlich so gar nicht juckt.

Ja, so bekommen wir die jetzt eingetauscht gegen schwere Mutterschaft. Ja, das stimmt. Nichtsdestotrotz ist es für mich hier in dem Film okay, weil ich es halt in einem Slasher noch nicht gesehen habe. Und es da halt irgendwie ein schönes Kontrastprogramm gibt, weil im Slasher haben wir immer so diese balkigen, Serienkiller, irgendwie so Jason, Michael und sowas und assoziiert das so mit diesen maskierten Leuten, aber nicht mit alten...

RentnerInnen, so wie hier. Und deswegen hat das für mich eher funktioniert, als bei diesen ganzen. Elevated alte Leute Sachen. Du weißt, was ich meine. Also hier ist es eher unerwartet, weil man es einfach in einem Slasher, ist es halt wirklich sehr konträr zu dem, was man erwarten würde. Ja, auch weil du nicht davon ausgehst erstmal, dass die, wie Laura schon gesagt hat, sehr alten Leute.

Die älteren Leute. Die ältesten. Die älteren Herrschaften. Weil du nicht davon ausgehst am Anfang, wie sie eingeführt werden, wie sie dargestellt werden, dass sie ja zu fähig sind, weil sie ja wirklich schon sehr rüstig dargestellt werden, also der Opa mit der Schrotflinte, dass der die gerade noch halten kann, ist das Höchste der Gefühle am Anfang und dass das halt dann in die Richtung geht, dass die, die gefährlichen werden oder vor allem Pearl, finde ich, ist erstmal nicht, absehbar, wenn du es gar nicht kennst und das fand ich schon ganz gut umgesetzt, und ja, es wird hier halt trotzdem mit dem typischen Ding so, auch diese Körperlichkeit von älteren Menschen ja gespielt, dass man da so ein bisschen Ekel haben soll oder halt, dass der ausgezogen wird und so auch.

Das ist halt wieder so, ja, das ist halt das Trope dieses Spielens mit älteren Körper im Horror. Das haben ja andere Filme auch schon noch ganz anders gemacht und auch doller, aber das ist halt immer so ein bisschen immer, das ist halt sehr billig. Vor allem, weil es hier auch noch so ist, dass ja die quasi alten Körper noch so absichtlich, ja, weil sie ja größtenteils auch Maske sind, noch absichtlich eben alt und faltig und schrumpelig dargestellt werden, wo man dann den Close-Ups noch schön draufhalten kann, damit es irgendwie noch weirder wirkt.

Das ist immer so ein bisschen Beigeschmack so, aber rein so von der Idee her, oder dass hier die alten Leute, die alten Nachbarn so das Böse sind, das finde ich schon erstmal unvorhersehbar, ja. Ich finde es für mich schon mal vorweggenommen, Bis zum nächsten Mal. Gut gelöst mit der Thematik, die dahinter steckt und wie, sentimental und einfühlsam der Film dann doch mit diesen Themen umgeht und auch die, sag ich mal, die Antagonisten ambivalent darstellt, sodass das für mich nicht dieses tropige Typische ist, was wir auch in vielen anderen Filmen gesehen haben. Der löst das eigentlich ganz gut, wie ich finde.

Aber lass uns mal jetzt noch beim humorvollen Part bleiben, nämlich die, es gibt ja dann auch diese Pornosequenzen, die auch um einige Handlungsmomente angereichert sind, die ich doch durchaus sehr, sehr witzig fand. André, du hast jetzt die Heimkino-Version. Ich weiß nicht, Laura, ob du den auf Blu-ray, whatever, geguckt hast.

Ja, wir haben auf Blu-ray geschaut. Da gibt es ja auch diesen Kurzfilm The Farmer's Daughter noch als Bonusmaterial drauf. Ich war ein bisschen enttäuscht, weil das nur die Handlungsszenen waren und, nicht das Komplette, was da sozusagen zugehörte. Aber das war schon ganz witzig. Also ich finde, das hat mich schon sehr erheitert.

Ich mochte das auch, wie RJ wieder einen dieser Momente hatte, wo er meinte, ja, und jetzt, ich weiß nicht, was er gesagt hat, Jetzt bewegt dein Kinn irgendwie nach vorne oder irgendwas und Jackson dann zu ihm sagt, Junge, wie wäre es, wenn du einfach die Kamera führst und überlass das Bumsen ruhig mir?

Da waren schon so ein paar gute Sachen, muss ich sagen. Ich war sehr, sehr heiternd. Mir hat das gefallen. Alles, was mit diesem Dreh zu tun hatte, war natürlich ein oberflächlicher Blick hinter die Kulissen, aber ein sehr humorvoller, fand ich. Ja, gibt's keine Einwände, finde ich auch. Also gerade auch, weil sie eben damit auch so locker leicht spielen, aber gleichzeitig mit den Klischees, ne? Auch, dass dann immer mit der, eben Jenna Ortegas-Figur, immer dieses, ne, von wegen, wie nennen sie sie immer?

Churchmaus, ne? Kirchenmaus, so kleine, frühe Mädchen, dass die dann auch noch einsteigt und das ist das. Und es sind gute Dynamiken dabei, obwohl sie ja eigentlich nur ein, eigentlich ja nur der Anheizer ist, im wahrsten Sinne des Wortes. Also der Plot um den Porno-Dreh ist ja nicht mal relevant groß, aber schön, dass sie sich da trotzdem noch so ein paar kleine Kniffe einfallen lassen, die das Ganze so trotzdem relevant blachen.

Und sie spielen ja auch mit Jacksons scheinbar riesigem Gemächt, weil da sind ja schon die ersten Anspielungen drin, Laura, als Lorraine. Was hat sie? Den Ton macht sie, ne? Genau. Und dann aber ihre Blicke immer in die Hüfte von Jackson wandern die ganze Zeit beim Film. Also deswegen glaube ich, dass sie schon insgeheim, also ja, Churchmouse, schön und gut, aber ich glaube, es war schon die ganze Zeit in ihr.

Deswegen finde ich ihre Wandung später gar nicht so plötzlich, wie du sie wahrgenommen hast. Ja gut, aber also das, was wir im Film sehen, ist, sie guckt beim Dreh irgendwie, sie guckt ja zwangsläufig zu, weil sie den Ton angelt und klar, da könnte sie irgendwie Gefallen dran finden. Ich finde es halt trotzdem nicht realistisch, dass man dann direkt sagt, ich möchte morgen auch mitspielen. Dann würde man vielleicht erst mal zu dem Freund, mit dem man da ist, sagen, komm, wir machen irgendwie auch mal was Versautes oder so.

Für mich war es nicht so glaubwürdig, aber ist auch nicht schlimm. Also man braucht diesen Punkt ja, damit die Handlung vorangeht. Und ich glaube... Deswegen ist er halt mit drin. Die erste Spannung kommt in dem Film dann auf, als Maxine ja nacktbaden geht und fast vor deinem Alligator gesnappt wird.

Der Alligator spielt ja dann, ich hab jetzt Pearl schon eine ganze Weile nicht geguckt, aber er spielt ja nochmal eine Rolle. Ja. Ja, genau, deswegen ist auch da nochmal der Hinweis, da die Verbindung aufzubauen. Und dann nimmt ja Pearl Kontakt mit Maxine auf, winkt ja erst mal so ein bisschen rüber und dann reden die so ein bisschen im Haus miteinander und Pearl sagt dann, oh, jetzt kommt Howard nach Hause, der darf davon nichts mitbekommen, dass du hier warst.

Und dann setzt plötzlich so eine spannungsgeladene oder so eine pulsierende Spannungsmusik ein, so mit so Trommeln oder irgendwie sowas, glaube ich. Und das mündet die auch in einem Jumpscare. Und da wissen wir schon, irgendwas ist da wirklich faul und es muss scheinbar doch auch mit den älteren Leuten zu tun haben.

Und da ist es das, was André gesagt hat, dass Mia Goth eben diese Doppelrolle spielt. Und das ist wirklich krass. Ich habe mir diesen Zeitraffer mal angeguckt, in dem Mia Goth geschminkt wird und das Make-up bekommt. Und es hat teilweise echt zehn Stunden gedauert, bis die in diesem Make-up von Pearl komplett drin saß. Und sie ist ja auch nicht zu erkennen.

Also wenn man es nicht weiß, dann sieht man es auch nicht. Weil ich finde, von Mia Goth ist da nichts übrig geblieben sozusagen, weil wirklich sie komplett in einem Latex-Outfit steckt sozusagen. Also ich finde auch, man sieht nicht, dass es Mia Goth ist, aber man sieht, dass es eine krasse Maske ist, die ist mega gemacht, das will ich überhaupt nicht irgendwie absprechen, aber ich finde, man sieht das auch bei dem Mann, da habe ich direkt gedacht, der Schauspieler ist mit Sicherheit jünger, weil klar, ich meine, findet erstmal jemanden in dem Alter, der so einen Dreh überhaupt körperlich auch noch mitmacht und so, das ist mir klar.

Aber ich muss zugeben, dass mich das immer so ein bisschen aus der Immersion rausgerissen hat, weil ich schon fand, dass die beiden alten Menschen so, ein bisschen was Unwirkliches, Comickhaftes dadurch hatten. Aber absichtlich, würde ich sagen. Ich habe das Gefühl, sie sollen wie Gruselfiguren schon wirken, also wie Horrormonster.

Und ich finde, das macht halt auch total Sinn, wenn man Pearl, also vor allem, wenn man Pearl gesehen hat. Aber als der Film halt rauskam und es die anderen beiden Filme noch nicht gab, da war das ein großes Problem für mich. Und ich kann es jetzt ein bisschen anders betrachten, aber damals hat es mich massiv gestört.

Ja, geht natürlich genauso, weil ich finde auch, dass man sieht es halt eindeutig, dass es, wie gesagt, dass es mir ja Gottes ist, das habe ich im ersten Mal auch nicht gecheckt, aber man sieht halt ganz klar, dass es halt eine Maske ist und die wirkt halt total uncanny und, wie du sagst, Chris, genau, die wirkt halt schon so, als ob man gleich wissen soll, dass mit dem was nicht stimmt.

Das weißt du halt dann dadurch auch sofort, weil es halt so unwirklich wirkt. Aber genau, für Immersionen ist es total schädlich an sich. Aber ja, ich verstehe schon, warum er das machen wollte oder warum er das machen wollte. Und ich finde, es funktioniert jetzt auch irgendwie. Ich habe mich damit abgefunden.

Aber beim ersten Mal fand ich es auch total seltsam und habe nicht verstanden, warum man sich dazu entschieden hat. Jetzt verstehe ich es irgendwie halbwegs, aber ja. Ich glaube, das liegt halt auch daran, weil man in, dem Film halt noch nicht so ein richtiges Gefühl für die, für diese beiden Figuren bekommen, für den Howard und die Pearl, weil die Hintergrundgeschichte von denen, ja nur so sehr kurz irgendwie, wir wissen, Pearl war Tänzerin und Howard war im Krieg und so, aber viel mehr wissen wir ja nicht über die und ich glaube, deswegen, bleiben die dann so ein bisschen vage in dem Teil.

Und durch Pearl erfahren wir ja dann nach und nach auch, dass sie ja auch so, und deswegen dachte ich tatsächlich, dass der Film, als ich ihn das erste Mal gesehen habe, auch in eine andere Richtung uns leiten will, nämlich eher zu Lorraine als Hauptfigur, weil Lorraine ja auch diese Neugier hat auf das, was dort vonstatten geht und gerne daran teilhaben würde.

Und es Pearl ja genauso geht, zwar aus einer anderen Perspektive kommt, aber auch sie würde das gerne ausleben dürfen, was sie aber nicht mehr ausleben, kann in ihrer Ehe sozusagen. Und da, finde ich, verdichtet sich so allmählich die Thematik, auf die der Film hinaus will. Und das fand ich auf jeden Fall ganz gut. Und warum mich der Film dann emotional so abgeholt hat, das lässt sich am besten beschreiben mit der Szene, als die Porno-Crew sozusagen da am Abend gemütlich zusammensitzt und Britney Snowe da, Landslide von Fleetwood Mac dort singt und diese Parallelmontage dort inszeniert wird.

Man sieht, was die jungen Leute dort im Haus machen und wie Pearl sozusagen, vermutlich in Erinnerung schwillt und sich an frühere Zeiten erinnert und feststellt. Dass sie älter geworden ist, logischerweise, und dass sie aber gerne wieder jung wäre. Das hat mich dann schon doch sehr, Laura, sehr berührt, mitgenommen.

Ich weiß, das ist ja für uns beide auch immer so eines unserer Lieblingsthemen, würde ich nicht sagen, genau das ist das Gegenteil davon. Aber das hat mich deswegen auch nochmal so besonders mitgenommen. Das hat mich sehr berührt. Das war einfach eine ganz schöne Szene irgendwie, aber gleichzeitig so bittersüß. Ja, voll. Also ...

Ich bin in der Szene auch, habe ich auch mitgelitten mit Pearl und habe mir so gedacht, boah, das muss echt schrecklich sein, wenn man dann das Gefühl hat, das Gute im Leben ist halt irgendwie alles längst vorüber und jetzt ist irgendwie nur noch Durchhalten angesagt und man kann kaum noch was machen, was einem Spaß macht oder was einen erfüllt oder so.

Also das finde ich auch, habe ich auch ein bisschen mitgelitten, muss aber sagen. Dass es, obwohl es mich abgeholt hat, die Figur mir noch zu vage war, als dass ich da so richtig emotional investiert gewesen wäre. Also es hat für einen kurzen Moment funktioniert, aber nicht so, dass ich sagen würde, ja, irgendwie kann ich verstehen, warum die jetzt anfängt, da die Leute umzubringen.

Also da war schon immer noch so eine Hemmschwelle, wo ich gedacht habe, der Grund reicht mir irgendwie nicht. Ich verstehe, warum sie wie Maxine sein will, aber warum die anderen Leute alle sterben müssen, verstehe ich aus ihrer Motivation heraus noch nicht so richtig. Ich glaube, die Thematik an sich bewegt mehr, als es die Figur dann tut, Pearl.

Also das, was uns der Film vermitteln will, aber nicht das, was die Figur sozusagen, ja, verstehe, worauf du ihn auswählst. Da können wir dann später nochmal drauf eingehen, wenn das noch ein bisschen vertieft wird. André, andere Frage, wir sind ja jetzt quasi schon locker 40, 45 Minuten im Film, Horrormäßig ging da jetzt noch nix, großartig hat dich das gestört oder kannst du zumindest nachvollziehen, wenn manche Leute sagen, ganz schön langweilige erste Hälfte.

Ich bin ja normalerweise sehr allergisch, ich reagiere sehr allergisch auf so lange Aufbauten. Also wenn ein Horrorfilm, der aber auch sonst jetzt nicht mega diepe Themen hat, merklich, so lange rumdruckst, um irgendwas zu zeigen, bin ich schnell, gelangweilt, beziehungsweise kreitert den Film schon an.

Ich glaube am ersten Mal war es vielleicht auch so, inzwischen muss ich sagen geht das aber in Ordnung, weil wenn es erstmal losgeht, geht es ja dann Schlag auf Schlag und du hast ja auch jetzt nicht so super viele Figuren und ich finde das, womit der Film halt aufbaut, eben den ganzen Dreh und erstmal dieser.

Spannung zwischen den beiden Parteien dass sie das halt verstecken müssen vor den Vermietern, weil sie ja wissen, dass sie das die wahrscheinlich allen rausfliegen würden, wenn sie das erfahren. Jetzt mal ab vom Horror und dass die überhaupt so böse sind, wie sie sind. Aber ich finde, mit der Dynamik hat der Film schon genug zu tun, erstmal um über die Laufzeit da erstmal auch hinweg zu, sag mal in Anführungszeichen, trösten.

Aber ich finde, der Film unterhält dafür genug immer noch. Er hat eine gute Figur und Dynamik. Deswegen kreide ich das hier nicht unbedingt an, weil wenn es dann, wie gesagt, dann auch losgeht mit der Szene, dann eben mit RJ am Auto, dann, ab dann geht es ja Einschlag auf Schlag. Laura zustimmt oder...

Ja, ich sehe das ähnlich. Und ich habe auch, als wir eben über die anderen Ty West-Filme gesprochen haben, gedacht, es ist ja relativ typisch für ihn. Weil zumindest bei Inkipers und House of the Devil ist es ja auch so, dass die erste Filmhälfte fast stoisch langsam ist. Also das würde ich hier noch nicht mal sagen. Ich glaube, der hat da noch am meisten Tempo und ist trotzdem langsam.

Und ich mag das aber eigentlich, dass es dann halt irgendwann kippt und der Film ab dann ganz anders wird. Das gefällt mir eigentlich. Ich muss nur sagen, dass es so ein paar Dialoge gab, wo ich so dachte, na, irgendwie interessieren die meisten von den Figuren mich doch gar nicht so sehr, wie der Film das, glaube ich, möchte.

Und ich fand zum Beispiel hier die, wie heißt sie, Obby Lynn, die ich perfekt besetzt fand. Also ich habe das am Anfang gar nicht gepeilt, dass das Britney Snow ist, aber ich finde, die hat es richtig cool gemacht. Und das war tatsächlich eine Figur, über die hätte ich gerne noch viel mehr irgendwie erfahren.

Und das ist dann irgendwie nicht passiert. Und trotzdem gab es so einige Dialoge, wo ich so dachte, ja, das hätte ich jetzt nicht gebraucht. Aber insgesamt mag ich trotzdem die Veränderung vom Pacing in dem Film. Das geht tatsächlich vielen so, dass Bobby Lynn für sie der eigentliche Favorit des Films ist und sie da ein bisschen mehr zu gehabt hätten.

Wenn ich da kurz mal zwischenfragen darf, weil ich glaube, das ist auch ein kleines Problem von mir mit dem Film. Ich muss zugeben, dass ich Maxine als Figur, ich will nicht, dass sie stirbt, ich fiebere ein bisschen mit, aber ich mag die nicht besonders. Ich finde, die ist jetzt nicht jemand, wo ich sagen würde, die ist.

Voll cool. Ja, es ist auch erst im Gesamtkontext irgendwie ein bisschen mehr. Deswegen, als ich den Film zum ersten Mal gesehen habe und auch nicht wusste, eben, dass Mia Goth of Pearl ist, hat es mich sehr gewundert, dass sie das Final Girl in Anführungszeichen ist. Also ich hätte es halt, also okay, bei Britney Stow war es mir auch irgendwie klar, weil die Figur einfach nicht so angelegt ist, als wäre sie jetzt das Final Girl, aber ich war mir zu 100% sicher, dass es Jenna Ortega sein wird.

Aber so kann man sich irren. Ja, sie bekommt dann, zeitgleich quasi, also sie bekommt ihr sexuelles Erwachen zu diesem Zeitpunkt, Lorraine, und zeitgleich hat Pearl ihr sexuelles Wiedererwachen. Es wird schon so ein bisschen dargestellt, als wäre das zeitgleich. Ist möglich, also ich glaube, mir ist halt dieses sexuelle Erwachen von Lorraine halt ja nicht ganz so krass aufgefallen wie euch.

Es war mir so ein bisschen abrupt, aber ich glaube, es ist schon parallel gesetzt und deswegen dachtest du, Lorraine wird noch die Hauptfigur? Ja. Vor allem, weil sie natürlich auch dieses typische diese Final-Girl-Tropes ja eigentlich erfüllt hat. Du siehst ja eigentlich so das Mauerblümchen und wieder und sowas alles und, kommt dann erst aus sich raus. Deswegen, das hat mich schon überrascht.

Also das war, da hat Ty West entgegen meine Erwartungen gespielt und mit Erfolg. Aber ich meine, war Mia Goth war doch auch groß auf dem Plakat, oder? Also das wäre doch auch untypisch, wenn sie nicht das Final Girl ist. Na gut, also Drew Barrymore war auch groß auf dem Plakat von Scream. Damit haben sie wirklich ganz absichtlich gespielt, damit alle schockiert waren, dass das der größte Star zu der Zeit im Opening stirbt.

Aber klar, hätte natürlich auch eine Finte sein können. Also hätte auch eine falsche Fährte sein können, sicher. Ich weiß auch gar nicht, ob das das Poster war, was damals rauskam und nicht erst später. War das wirklich auch das Kinoposter? Ich meine, es gab nämlich auch noch ein Poster, was auch so total an mich immer an Texas Chainsaw Massacre erinnert hat. Ja, mit dem Bein das, lieber Kreuz.

Genau, mit einem Bein und der Latzhose und so. Ja, wo die Beine selber kreuz sind, da ist die auch so wie ein X halt. Genau, obwohl dann im Hintergrund das Haus auch so zu sehen ist. Auf dem Kinoposter war, glaube ich, nicht Mia Gott. Ja, okay. Deswegen, ich glaube, das wusste ich zu dem Zeitpunkt da. Also es war nicht so offensichtlich wie heute.

Genau, auf jeden Fall, RJ weint dann unter der Dusche, weil seine Freundin plötzlich doch, was ist jetzt doch, weil sie plötzlich mitspielen möchte in dem Porno und er ist dann sauer und will abhauen ohne die anderen. Da kommt zwar wieder ein Comeback von Fear the Reaper im Radio. Das muss natürlich sein in einem Horrorfilm. Ich glaube, das ist immer noch der, weiß ich nicht, wieder eine neue Letterboxd-Liste Horrorfilme, in denen Fear the Reaper gespielt wird.

Auf jeden Fall trifft er dann bei seinem Fluchtversuch in Anführungszeichen auf Pearl, die in der Einfahrt steht, und ihn verführen möchte, was er jedoch ablehnt und dann brutal erstochen wird. Das ist eine tolle Sequenz tatsächlich, finde ich, auch wie sie inszeniert ist, wie die Musik dann plötzlich nach hinten raus wieder lauter wird und das Blut ja an die.

Frontlichter des Autos spritzt und dadurch das Szenario dann rot gefärbt wird ich fand das ziemlich cool gemacht. Ja, mir hat die auch sehr gut gefallen, wobei ich zugeben muss, dass, also ich liebe den Song Don't Fear the Reaper, aber man hat da schon auch ein wenig Ermüdungserscheinungen, das gebe ich zu.

Trotzdem hat der in die Szene sehr, sehr gut gepasst und ... Ich weiß noch, als ich ihn das erste Mal gesehen habe, habe ich halt wirklich auch noch nicht so richtig verstanden, was die Pearl eigentlich von ihm will. Jetzt macht das halt irgendwie so Sinn, dass für sie quasi jung sein, begehrenswert sein und Sex haben quasi so zusammen gehört und dass sie deswegen halt jetzt, so krass sauer wird, weil der RJ halt nicht mit ihr mitgehen möchte oder mit ihr fummeln möchte.

Und das war ja dann schon krass, sie hat ja nicht irgendwie ihm einmal die Kehle aufgeschlitzt, sondern sie hat ja richtig heftig mehrfach reingestochen das mit der Enthauptung habe ich irgendwie gar nicht so richtig wahrgenommen. Also ich dachte, der Kopf hängt da am Ende noch so halb dran, aber es war auf jeden Fall sie sticht halt so oft rein, dass er schon so halb abgeflattert ist dass er so halb abfällt, und ich meine, es war schon nach dem, was wir jetzt in der ersten Filmhälfte gesehen haben, war es schon ein krasser Ausbruch von Gewalt in einem Film, der bisher so ruhig war.

Und dann durch eine Figur, die wir bis jetzt maximal creepy fanden, aber halt noch nicht gesehen haben, wozu die fähig ist. Also die hatte schon einen krassen Impact, die Szene. André, es stoßen sich oder stören sich, das ist in dem Zusammenhang jetzt vielleicht nicht, Stören sich einige Leute daran, dass das Ganze ein bisschen ...

Also manche Leute sagen, es ist gut, weil ... Also wir merken ja später, dass Howard ja auch noch dazukommt zu morden. Und dass das Rentner-Ehepaar quasi sehr clever agiert, so wie das eben lebenserfahrene Leute vielleicht tun würden. Andere Leute sagen, ja, aber sorry, das ist irgendwie Quatsch, dass die sich da auch teilweise durch die Gegend beamen, wie Michael Myers, und auch viel zu kräftig sind.

Und dass alles irgendwie gegen fünf junge Leute oder sechs junge Leute irgendwie doch ein bisschen quatschig ist. Wie würdest du das empfinden? Ja, ist es auch an sich, aber da greift bei mir dann komplett die Slasher-Logik. Also es ist ja zum einen so, dass die Kills unverhofft passieren. Also es ist ja nicht so, dass die Rentner jetzt irgendwie in offenen Faustkampf da mit jemandem umgehen, sondern es ist halt, der Kill an RJ ist halt super schnell.

Sie umarmt ihn ja und so weiter und dann zack, direkt Messer in den Hals, da kann er gar nichts machen. Und auch sonst dann später mit der Mistgabel da durch das Loch durch. Ich meine, er ist blöd, da durchzugucken, aber das ist typisch auch Slasher-Logik. Also deswegen, die Kills sind ja eher perfide und aus dem Hinterrücks oder schnell, spontan.

Und jetzt nicht, wie gesagt, dass sie die anspringen oder so. Und man muss halt auch mal sagen auch ein alter Mensch mit einer Schrotflinte, hat halt eine gute Chance gegen junge Menschen ohne eine Schrotflinte wenn es ein Waffe bespielt ist sowieso nochmal, aber selbst dann vorher schon. Sind die Kills ja wie gesagt immer so heimtückisch sag ich mal, nicht jetzt so frontalangriff.

Aber das ist für mich auch irgendwie, ich verstehe warum der Howard auch mitmordet, weil der muss natürlich jetzt auch den Schaden, den Pearl angerichtet hat mit dem ersten Mord irgendwie wieder bereinigen. Der will natürlich nicht, dass das rauskommt und so. Trotzdem hätte Howard ja wahrscheinlich von selbst nicht damit angefangen, die umzubringen.

Und irgendwie... Oder seht ihr das anders? Ich habe ihn nur so als Mitläufer, Beschützer von Pearl gesehen, aber nicht, dass er selber eine Motivation hatte. Also sie hat es ja, wie wir wissen, schon öfter getan vorher. Aber mit seinem Wissen, also er ist, glaube ich, immer der, der so ein bisschen den ...

Der hinter ihr aufräumt. Genau, der Kleiner. Und ich glaube, das hätte mir irgendwie so auch die Beziehung von den beiden. Nähergebracht, hätte ich die besser verstanden. Und dann ist es ja aber irgendwie so, dass Howard dann auch selber den Jackson erschießt und dann irgendwie noch so sagt, ja, wenn ihr hier nackt rumlauft und meine Frau wuschig macht, was soll ich denn machen?

Und dann ja auch die Lorraine im Keller einsperrt und so. Und da dachte ich irgendwie so, ich glaube, mir hätte es besser gefallen, wenn Howard einfach nur die Leichen wegräumt hätte. Ja, das stimmt. Ja, er ist halt so ein bisschen mitgehangen, mitgefangen. Also er will ja natürlich nichts, dass den beiden was passiert.

Also muss er quasi mitmachen. Ja, ja. André, wie geht's weiter? Und wie geht's zu Ende? Beides. Jawohl. Als Lorraine und Wayne RJs abwesert bemerken, suchen sie nach ihm. In der Scheune tritt Wayne auf einen großen Nagel und wird von Pearl mit einer Heugabel in die Augen gestoßen. Derweil lockt Howard Lorraine unter dem Vorwand, Pearl sei verschwunden in ihr Haus und sperrt sie in den Keller.

Dort entdeckt sie eine nackte, männliche Leiche, die von der Decke hängt. Howard begibt sich zum Gästehaus und bittet Jackson, bei der Suche nach Pearl zu helfen. Als sie sich trennen, um das Seeufer abzusuchen, findet Jackson ein im Wasser versunkenes Auto. Nachdem es Howard nicht gelingt, Jackson mit einer Taschenlampe ins Wasser zu locken, konfrontiert er ihn und erschießt ihn in die Brust.

Währenddessen schleicht sich Pearl ins Gästehaus, zieht sich aus und legt sich zu Maxine ins Bett. Sie streichelt ihren Körper, woraufhin Maxine entsetzt erwacht. Ihr Schrei weckt Bobby Lynn. Zurück im Haus bricht Lorraine mit einer Axt die Kellertür auf, doch Howard bricht ihr die Finger. Bobby Lynn findet Pearl am Seeufer und versucht ihr zu helfen.

Pearl beleidigt Bobby Lynn und stößt sie ins Wasser, wo sie von einem Alligator getötet wird. Pearl und Howard kommen wieder zusammen und haben im Gästehaus Sex. Maxine flüchtet zum Van und bewaffnet sich mit einer Pistole. Sie befreit Lorraine, die zur Haustür hinausläuft, jedoch von Howard erschossen wird.

Als das Paar ihre Leiche ins Haus bringt, zuckt Lorraines Körper, was Howard so erschreckt, dass er einen tödlichen Herzinfarkt erleidet. Maxine holt die Schlüssel zu Howards Truck und versucht, Pearl zu erschießen, stellt jedoch fest, dass die Pistole leer ist. Pearl schießt mit Howards Waffe auf Maxine, doch diese weicht aus.

Der Rückstoß schleudert Pearl auf die Veranda zurück, wobei sie sich die Hüfte bricht. Als Maxine in Howards Truck steigt, beschimpft und beleidigt Pearl sie. Maxine setzt den Truck zurück und überrollt Pearls Kopf, bevor sie dann davonfährt. Am Ende wird enthüllt, dass Maxine die Tochter eines Televangelisten ist, der im Film mehrfach zu hören ist. Ja, vielen Dank.

Ein Tele-Evangelist, das habe ich ja noch nie gehört. Ja, die heißen so, diese Tele-Priester. Ein Fernsehprediger. Woran man merkt, dass es auf jeden Fall warm ist, dass Wayne in Unterhose in der Dunkelheit mit Lorraine nach RJ sucht. Das fand ich auch sehr witzig. Ja, es ist ein bisschen, ich weiß nicht genau, ob der Film da dann wieder so ein bisschen die Tropes persiflieren will, parodieren will.

Drücken wir es mal anders aus viele Leute haben, oder viele, weiß ich auch nicht einige Leute, die den Film nicht so gut finden haben vor allem ein Problem damit dass der Film jetzt in sehr konventionelle Slasher-Gefilde abtritt auch, die Kills, die dort zu sehen sind zum Beispiel Wayne, der dann in dieses offensichtliche Nagelbrett dort reintritt zum Beispiel, dass das alles sehr typisch Slasher-Verhalten ist und kritisieren das würdet ihr da mit einhergehen oder, Ja, was heißt kritisieren? Ich glaube an sich, wenn das jetzt von Anfang an ein Slasher dieser Couleur gewesen wäre, dann würde ich mich gar nicht daran stören.

Aber ich glaube, weil die erste Hälfte halt so anders ist und man das Gefühl hat, es wird halt irgendwie thematisch voll was aufgebaut, dass es deswegen so ein bisschen ernüchternd wirken kann, dass es dann doch zum Ende hin ein konventioneller Slasher ist und die anderen Themen nur noch so am Rand eine Rolle spielen und halt auch die Figuren auf einmal nicht mehr so...

So relevant sind, wie sie uns anfangs noch erschienen. Also so kam es mir vor. Ich kann das schon ein bisschen verstehen. Mich persönlich hat es aber nicht so doll gestört, weil ich diesen Wechsel im Film eigentlich ganz gerne mag. André, wie geht es dir damit? Ja, ich muss sagen. Mich stört es eigentlich auch nicht so. Ich finde, dadurch ist der Film ja so eine ultrakrasse Hommage.

Sowohl inhaltlich als auch optisch. gehört das für mich ein bisschen dazu. Also dieses typische auf den Nagel treten, das ist so random, das könnte in jedem Freitag der 13. Teil passieren, auch wie es inszeniert ist, über die Kamera schon von unten in den Nagel und so, du weißt jetzt gleich, oh Gott, das tut gleich weh und du bist so, ah, das gehört irgendwie voll dazu.

Und das ist ja auch, wie gesagt, auch, dass du so blöd durch dieses Loch da guckst, wo du bei drei halt abzählen kannst, wann da irgendwas durchgesteckt wird, das weißt du halt schon, aber ich finde, zu dieser Hommage, die hier, die die Ty West hier machen wollte, gehört das halt schon echt dazu, muss man sagen. Also ich wäre fast enttäuscht, wenn es nicht so wäre.

Ja, es gibt dann eine relativ zügige Abfolge von Kills im Film. Genau, Wayne, der eben ins Dagebrett tritt und dann mit der Heugabel ermordet wird von Pearl. Dann sehen wir wie, ich weiß gar nicht mehr, Jackson wird von Howard erschossen. Das ist der im Sumpf, wo sie zusammen in die Sümpfe gehen, ja.

Das ist auch lustig, weil, sorry, es wirkt jetzt heute so, jetzt hätte ich so ein Fokus auf das Gemächt von Jackson, aber der Film will das halt ja auch, wie er da... In der, wie sagt man, auf der Türschwelle steht. Auf der Türschwelle steht mit dem Schatten. Mit dem Schatten und diese Prothese da, also vermutlich Prothese, nein.

Ist das so geil, bei mir ist das wirklich nicht aufgefallen. Okay. Das ist sehr deutlich. Das ist da, wo Howard zu klopft, weil er Pearl vermisst, also weil sie weg ist. Und er macht ja dann nackt die Tür auf, weil er vorher im Kühlschrank war, aus dem Bett aufgestanden ist, was zum Kühlschrank gegangen ist.

Und dann klopft es halt und er geht zur Tür und steht halt dann nackt in dem Türrahmen. und dann siehst du halt nur so einen Shot und dann siehst du einfach unten so einen sehr langen Schatten zwischen den Beinen. Das habe ich echt nicht gesehen. Das habe ich auch jetzt mal lachen. Im Endeffekt ist es nicht nur mir aufgefallen, das Beruhigte.

Ja, und Howard beklagt sich ja vorher noch bei Jackson, sagt so, ey, ihr jungen Leute, es ist doch kein Wunder, dass das passiert, weil die hier alle die ganze Zeit nackt, halbnackt rumlauft und er irgendwie damit leben muss, dass seine Frau davon immer die ganze Zeit horny wird und mit den Konsequenzen leben muss.

Er kann halt ja nicht mehr, ne? Also sagt er zumindest mit seinem Herzen und so. Ähm, dann später wird Schubspearl dann Bobby Lynn in den See, wo diese dann vom Alligator gefrisse wird, haben auch ein bisschen Creature Feature noch mit drin, André. Ja, quasi halt da bis schuppig eigentlich. Nur halt in einer Szene.

Ich finde, dass das Krokodil noch mal einen größeren Auftritt haben wird, war auch klar. Nachdem es Pearl ja nicht erwischt hat. Nicht Pearl, Maxine. Ja, aber die Szene war schon cool. Ich habe gelesen, dass solche Alligatoren, wie sie dort gezeigt werden, so gar nicht jagen würden. Sondern unter Wasser sich anschleichen würden und nicht über Wasser.

Aber naja, so genau nehmen wir das nicht. Was? Alles für den Effekt. Die Szene, wo Maxi immer von der Schwimmung das Krokodil von oben, dieser Vogelperspektive hinterher ist schon ein geiler Shot. Ja. Im Einfer des Gefechts keimt auf jeden Fall wieder die Romantik und die Lust auf zwischen Howard und Pearl.

Und der Film ist dann relativ mutig. Also klar, wir haben ja natürlich schon gesagt, dass das jüngere Schauspieler in sehr viel Make-up sind. Nichtsdestotrotz zeigt der Film uns dann aber ja, oder bringt uns Themen wie Nacktheit und Sexualität im Alter dann in dieser Szene sehr präsent wieder. Denn die beiden treiben es dort, während Maxine unter dem Bett liegt.

Das muss natürlich auch erfüllt sein, dieses Klischee. Fand ich eigentlich gut, dass der Film das macht. Also auch in der expliziten Darstellung. Nicht, dass mich das jetzt irgendwie ... Aber dass der Film, das ist ja schon mutig, das zu zeigen, so in einem amerikanischen Film. Das ist ja jetzt auch nicht zu sehen großartig, aber einfach die Tatsache an sich, dass man sich dann gedanklich vielleicht mit der Thematik doch dann irgendwie auch auseinandersetzt so ein bisschen.

Ich hätte auf die Szene verzichten können nicht, weil ich das irgendwie eklig finde per se, alte Menschen beim Sex zu sehen, aber ich finde, es hat... Es hat halt so dieses, warum Pearl das macht, irgendwie dann ist sie durch diese Szene, ist es dann doch wieder so, ja, guck mal, wie monströs die sind, guck mal, wie eklig und alt die sind.

Und das hat für mich was platt gemacht, was vorher da war. Und ich verstehe halt auch nicht, warum zum Beispiel, warum hat Howard jetzt Bock auf Sex oder warum traut er sich das jetzt, nachdem er die Leute umgebracht hat? Also macht die das jetzt doch auch Spaß? Ja, sie führen ja schon noch das Gespräch.

Vorher, also es ist ein kurzes Gespräch, aber es geht ja schon nochmal darum, dass er dann auch nochmal. Pearl die Bestätigung gibt, nee, du bist auch heute für mich immer noch die Schönste, nicht nur damals und dass sie sich ja dann in eine, Sentimentalität reden sozusagen, dass Howard dann doch sagt, ja stimmt, eigentlich liebe ich meine Frau ja auch noch, warum soll ich sie dann körperlich nicht lieben so in der Art, also das fand ich schon eigentlich ganz nett und ich fand, das ist interessant, ich hab's überhaupt nicht monströs in Anführungszeichen, gesehen, sondern tatsächlich genau das Gegenteil davon.

Wie gesagt, es wirkt halt monströs, weil eben dieses Make-up da eine Rolle spielt und sie ja auch schon nochmal, sie haben ja auch sehr viele Altesflecken und sowas, dieses Make-up. Die sind ja schon sehr, die sehen ja aus wie 120-Jährige. Fandst du das eine romantisch oder emotional anrührende Szene? Nein, dafür nicht, weil sie ruft ihm ja auch noch Fick mich entgegen irgendwann in dieser Szene.

Romantik kann man ja Variable definiert. Aber. Per se schon in Einklang mit dem Dialog vorher, den sie führen. Also ich finde es in Kombi mit den Morden halt, Finde ich monströs. Ich finde es schon in Kombi, also ich finde die Szene vorher, wo Maxine sich, äh, wo Pearl sich zu Maxine ins Bett legt, und sie da halt so begrabbelt im Schlaf und sie sich dann umdreht und so erschreckt und so, ich finde das baut schon das auf, das kaputt zu machen.

Weil man soll nicht, ich finde nicht, also ich hab da, ich finde das, sie wird schon zu sehr als Antagonistin eingeleitet und eingeführt und beschrieben und vor der man sich erschrecken muss und Angst haben muss. Ja, sie hat scheinbar ein Motiv und ja, man merkt schon da, wo das hintendiert, dass sie eine gewisse Sehnsucht und sowas, irgendwas vermisst, aber trotzdem schlachtet sie die Leute einfach bestialisch ab.

Und wie gesagt, bin ich auch halt bei, dass das Make-up und alles ist so monströs überzeichnet. Deswegen finde ich auch, dass die Sexszene ist für mich schon so eine Art Body Horror, der da gezeigt werden soll und auch, dass Maxine unterm Bett liegt und da auch Angst hat, weil sie vorher gesehen hat, was die fähig sind und dann da weggrabbeln muss.

Ich finde schon auch, das ist zu überreizt und zu schockierend inszeniert. Und ich finde auch, wenn das jetzt ein paar in den 30ern, 40ern, 50ern wäre. Dann fände ich das immer noch irgendwie diese Szene, dass sie dadurch noch mehr wie Gestörte wirken sollen, weil sie halt, nachdem sie Leute ermordet haben, auf einmal Bock auf Sex haben und allein das ja schon irgendwie total, ab der Norm ist, sag ich mal.

Das ist super interessant. Ich habe es jetzt echt komplett gegenteilig rausgelesen. Also das ist komplett auch das, was andere gesagt hat. Deswegen wundert es mich umso sehr, dass ihr den Film trotzdem mögt, wenn eigentlich diese Thematik für euch ja gar nicht aufgeht, die der Film mir scheinbar beabsichtigt.

Weil ich glaube schon, das habe ich ja nicht gesagt. Also die Thematik geht schon für mich auf. Aber die Sexszene brauche ich... Naja, also ne, finde ich nicht. Weil die ist ja, also weiß ich nicht, diese ganze Thematik ist ja die Herleitung für die Motivlage irgendwie. Ja, aber also die, dass die Pearl sich wieder jung und begehrenswert fühlen will, verstehe ich ohne die Sexszene.

Dass die Pearl, weil das nicht funktioniert, nicht mit ihrem Mann und auch nicht mit einem von den jungen Männern, die da sind, sich danach so denkt, ja fuck it, wenn ich nicht mehr jung und begehrenswert sein kann, dann zerstöre ich die jungen und begehrenswerten Leute, verstehe ich auch ohne die Sexszene mit dem Howard.

Also es geht ja, es ist ja ihre Sehnsucht, die sie den ganzen Film überhat, die sich dann aber erfüllt und das zu zeigen, ich glaube nicht, dass sie danach happy ist. Glaube ich nicht. Oh, doch. Ich habe das nicht so empfunden. Ich glaube, es ist der verzweifelte Wunsch, wieder jung zu sein oder sich begehrenswert zu fühlen.

Aber sie will das doch die ganze Zeit. Es ist ja die ganze Zeit das Thema, das Howard nicht will. Es ist ja schon so, dass sie am liebsten das Ganze schon mit ihrem Mann erleben wollen würde. Das ist ja mehrfach schon Thema vorher im Film. Und von wegen er kann nicht, wegen dem Herzen und so weiter. Und da ist sie ja dann auch traurig.

Ich glaube, das ist schon ihr inniger Wunsch. Also es ist jetzt nicht so, als würde sie denn lieber mit den jungen Leuten da irgendwo, sie wäre natürlich gerne so jung wie diese Leute, aber diese Erfüllung der Sexualität, die würde sie glaube ich schon am liebsten mit ihrem Mann teilen. Bin ich mir sogar relativ sicher eigentlich. Aber ich glaube, wenn sie jetzt wählen müsste, regelmäßig wieder Sex mit Howard haben oder wieder 25 sein, ich glaube, wir sind uns einig, was sie sich da wählen würde.

Aber ich glaube halt, was für mich tatsächlich vielleicht nicht zu 100 Prozent aufgeht, ist diese quasi schon Gleichsetzung von Jugend und Sex haben. Also, dass das für sie so komplett miteinander verbunden ist. ähm. Vielleicht hätte der Mord ja auch irgendwie so eine blaue Pille nehmen können oder so.

Wenn es sie damals schon gegeben hätte. Ja, und ich glaube, bei Herzschwäche ist das auch nicht so eine gute Idee. Ja, hätte es sie damals schon gegeben. Genauso gut hätte man den Film abkürzen können, wenn Wayne einfach mal nachgefragt hätte, ob Pearl mitspielen möchte bei dem Film. Dann hätte es auch keine Morde gegeben, glaube ich.

Boah, ja. Ja, Fragen kostet ja nichts. Meinst du, so weit war die Pornobranche damals schon? Wahrscheinlich noch nicht, ne? Nee, nee, ich glaube nicht. Ja, auf jeden Fall, wie gesagt, ich finde es gut so tatsächlich, wie es drin ist, aber verstehe auch eure Seite. Film ist natürlich auch so ein bisschen Sex-Positiv.

Ist immer das Deutsch? Ja, absolut. Ich will das, glaube ich, auch nochmal so ein bisschen zum Ausdruck bringen. Es sind halt ja viele Themen, die eh nicht gelagert sind da drin. Deswegen, ich hätte gar nicht unbedingt ihre Sehnsucht nach Jugend immer gleichgestellt mit ihrem Verlangen nach sexueller Erfüllung.

Hätte ich eher parallel gesehen als. Zusammen, wie sagt man, wie hast du es gesagt, also das ist das Einzige. Ja, aber ich hab das halt, also warum fasst sie dann auch die Maxine so sexuell an, weil sie die Jugend von der, bewundert und zurück haben will, also ich finde jugendlich oder jung sein und Sex ist für sie komplett miteinander verbunden, so hab ich es empfunden und das geht für mich halt nicht in Gänzhauf.

Und ich finde auch, das ist auch wieder ein Ding, das wird dir aber erst auch viel klarer, wenn du Pearl kennst. Ja, voll. Also beim ersten Mal X gucken, war ich da total verwirrt. Nach Pearl raffst du es halt deutlich. Hier kannst du es eher mutmaßen. Ja. Ja, Lorraine ist ja nicht das Final Girl. Sie hat sogar noch einen Auftritt, wo sie sich fast ihren Tod noch verdient, als sie da befreit wird aus ihrem Keller, von Maxine quasi und dann erst mal komplett durchdreht, umherschreit, Maxine noch beleidigt und dann fliehen wir und dann mit der Pumpgun weggeschrotet wird. Ja, boah.

Da dachte ich so, okay, scheinbar nicht das Final Girl. Und die fliegt ja auch so richtig durch, einmal durchs Haus quasi. Also wenn der Film was schafft. Die werden ja raus und werden dann von links aus dem Bild rausgeschrotet. Also alles, was mit der Schrotflinte zu tun hat, ist sehr effektiv im Film, sowohl auf dem Sound als auch auf dem visuellen Level sozusagen.

Ja, sehr wuchtig ist es in ihr. Ja, was so richtig, das ist vielleicht mein Kritikpunkt, mein größter Kritikpunkt an dem Film, und ich habe nicht so viele Kritikpunkte an dem Film, so richtig Spannung, so richtig mitfiebern, so ein richtiger Thrill ist trotz meiner durchaus vorhandenen Empathie für alle Figuren nicht aufgekommen.

Also ich fand den Horror im Endeffekt schon fast zu gewöhnlich und den Spannungsaufbau zu vorhersehbar, abgesehen jetzt von diesem Change in meinem Final-Girl-Bewusstsein, dass mich das jetzt nicht, also ich bin da nicht richtig mitgegangen, also richtig so Spannung hab ich nicht gefühlt, das ist so mein Punkt, den ich dem Film ankreiden würde.

Das war jetzt nicht so am Limit, wie ich es kenne, wie es vielleicht auch möglich gewesen wäre. Geh ich mit. Ja, würde ich auch mitgehen, ja. Ich finde er ist eher, also ich finde ihn auch nicht so richtig spannend, er ist eher weird. Also ich finde X eher, der hat einfach so viele Momente, wo du dich so fragst, so what the fuck und in welche Richtung geht das jetzt?

Und halt eine gewisse Härte, aber so eine richtige Anspannung. Was auch wieder damit einhergeht, mit wem fieberst du jetzt so richtig mit? Mit welcher Figur sollst du jetzt auch gerade so richtig, richtig mitgehen? Wäre es eher Rand so, dass das nicht immer so 100% klar ist. Jetzt so ein richtig, richtig packendes Ding so, dass du wirklich für eine Figur komplett am Bildschirm klebst, hatte ich auch nicht. Das ist übrigens eine Sache, die sich tatsächlich, wenn wir über Maxine sprechen, das ist auch wieder genau mein Punkt.

Der Einzige, der mich an Maxine, also an dem dritten Film stört, ist auch genau dieser der Punkt so ein bisschen fehlt. Zum einen das, was du sagst, André, dass man nicht genau weiß, fieber ich jetzt hier eigentlich mit der Person mit, wirklich, oder nur, weil ich soll und so weiter, und dass dann so die finale richtige, konkrete Spannung so ein bisschen fehlt. Aber das dann in zwei Wochen nochmal.

Aber da haben die Filme eine gewisse Ähnlichkeit, was das angeht, finde ich. Ja. Das Ende ist bekannt. Von daher können wir zur Tat schreiten und zum Fazit kommen. Ich hätte mich super kurz gefasst, weil ich habe nochmal nachgelesen, dass zwei Leute sehr begeistert in meiner alten Letterboxd-Review waren von meinem Satz, den ich dazu geschrieben habe, mein Fazit zum Film ist, es wird ordentlich gesexelt und dreckig fies gemetzelt.

Und da haben sie gesagt, das wäre was für das Mediabook-Cover gewesen. Fette Reim. Aber es ist tatsächlich so, ich habe den Film abgewertet. Jetzt nicht groß, weil ich ihn vorher sehr hoch gewertet habe. Ich habe ihn auf vier Sterne abgewertet. Ich finde nach wie vor, dass es ein toll aussehender Film ist.

Audiovisuell braucht er sich überhaupt nichts vorwerfen zu lassen. Er ist auch gut gespielt. Der hat vor allem, für mich ist der Kernpunkt eben diese Behandlung dieser Themen. Auch dieses Ding von Lorraine, da geht es ja auch viel um Selbstbestimmung. Das haben wir vielleicht noch ein bisschen vergessen, dass eben RJ so überhaupt nicht damit klarkommt, dass sie da mitmachen will und wie kannst du als junge Frau jetzt entscheiden, dass du da mitmachst.

Und ich als Mann bin da völlig uneinverstanden mit und so weiter. Und dass da sowas alles drinsteckt, so diese Kernthemen, sexuelles Erwachen, Hippie-Zeit und so weiter. Gut, schon ein bisschen später, 1979, aber das spielt da, glaube ich, noch so ein bisschen mit rein und eben diese Beschäftigung mit unerfüllten Sehnsüchten, das unterdrückte Verlangen und darf man das ausleben? Wo hatten wir denn das gerade erst, André?

War das bei Captain Jasper oder wo? Irgendwie kommt mir das Gespräch gerade bekannt vor. Wo man dieses unterdrückte Verlangen, Ausleben... Ja, ja, schon im ersten Mal schon. Da haben wir genau drüber geredet schon am Samstag. Da geht es ja auch um die ganze sexuelle Erwachen. Genau. Ein bisschen subtiler dargestellt finde ich.

Ex ist ja auch ein alter Film. Ist ja schon vier Jahre alt. Genau, und wie das ist im Alter und mit Begehren und Sexualität und wenn man sich nicht mehr schön fühlt, nicht mehr attraktiv fühlt. Das schafft der Film gut zu vermitteln, ohne das so auf eine Elevated-Ebene zu heben, sondern schon noch im unterhaltsamen Rahmen, also eben nicht ganz so subtil, wie es vielleicht auch sein könnte.

Aber der schafft es dann eben gleichzeitig noch ein guter Horrorfilm zu sein. Wie gesagt, da sind ein paar Schwächen bei, aber als Gesamtprodukt mag ich den, Produkt ist blöd, als Gesamtfilm, als Gesamtergebnis mag ich den trotzdem sehr gerne gucken. Hab auch Lust, den bald nochmal zu gucken. Vielleicht doch mal in einer anderen Reihenfolge im Rahmen dieser Trilogie.

Ich mag den 4 von 5 Sternen, ich finde einfach so aufgrund von Tyrus Regie von den Performances und den Themen ist gut und er spritzt ja auch ein bisschen mit Blut also nicht nur mit Blut, aber auch mit Blut und. Der musste noch sein, ne? Ja, der musste noch sein, weil wir nicht drüber geredet haben. 4 von 5. Laura?

Ja, also ich gehe bei den meisten deiner Punkte mit. Also vor allem auch das Audiovisuelle hat mir auch super gut gefallen. Ich finde den auch super inszeniert. Und ich mag so den ganzen Look von dem Film. Bei den Figuren habe ich, glaube ich, ein bisschen mehr Probleme. Also ich mag die eigentlich alle jetzt nicht so richtig doll, außer Bobby Lynn. Aber die ist ja leider auch nicht das Final Girl.

Und hab halt am ehesten irgendwie fremdele ich halt so ein bisschen mit der Figur von Maxine. Und ich weiß halt auch, dass sich das in Teil 3 noch krasser bei mir fortsetzen wird. Deswegen überrascht mich das nicht. Ich glaube, mein Hauptkritikpunkt ist halt wirklich, dass... Dass der Film für sich allein gesehen, viel nicht liefert, was man halt nach Pearl und Maxine weiß, sodass man, wenn man den als erstes guckt und die anderen Filme noch nicht kennt, finde ich echt so ein paar Irritationen hat, vor allem was halt die Figur von Pearl angeht und auch von Howard.

Ich mag diesen Tempowechsel in dem Film und den finde ich auch, wie du das eben bei der Sexszene gesagt hast den finde ich mutig, dass man halt so lange so, ja so sehr ruhig erzählt und dann halt aber zum Ende nochmal ordentlich auftritt, das mochte ich sehr und ich bin insgesamt, ich glaube schon, dass es ein Film ist der ein bisschen unter dem Hype auch gelitten hat, an der hohen Erwartungshaltung, die man hatte, als man sich den angeschaut hat.

Aber ich habe den nach der Erstsichtung mit dreieinhalb Sternen bewertet und, bleibe da auch bei. Also ich mag den, ich finde den gut, aber ich finde, es ist kein Meisterwerk für mich. Oder kein grandioser Film, sondern ein guter Film. André? Ich habe ihn weder auf noch abgewertet. Ich bin immer noch bei dreieinhalb von fünf. Ich finde ihn gut.

Ich mag X und bin da größtenteils bei Laura, was die Kritikpunkte angeht. Ich bin mittlerweile persönlicher mit ihm als bei der Erstsichtung. Ich finde, der Film macht am meisten Sinn oder entfaltet sein ganzes Potenzial und Verständnis, wenn du vor allem Pearl kennst, aber am besten die ganze Reihe, weil sich dann einfach der ganze Kreis erst schließt.

Was beim ersten Mal, wie gesagt, finde ich, nicht ganz funktionieren kann irgendwie. Da hast du nur die Ansätze, du kannst Sachen vermuten, aber so richtig greifen kannst du es eigentlich erst, wenn du Paul gesehen hast. Setting, Look, alles super, Musik cool, Directing, alles ordentlich, Cast mag ich.

Wie gesagt, Aufbau, solange er ist, aber auch so unterhaltsam ist er aber auch. Nur dann eben, also das Slasher 1x1, es ist relativ standard, aber es funktioniert, die Härte ist ordentlich, aber er verliert mich dann auch halt so ein bisschen in dieser ganzen eben Figurenzeichnung, dass du nicht so eine, so es so schwankend zwischen seinem Fokus dann teilweise, will dann irgendwie ein bisschen alles auf einmal dann plötzlich in der zweiten Hälfte, wo er am Anfang auch eben so behäbig ist und da finde ich auch verstolpert er sich so ein bisschen in seinem Ton, und halt eben in den in den, ja, diesen Subtexten die er einfach nicht so richtig greifbar macht einfach, aber ansonsten trotzdem, ich mag den immer ganz gerne und gebe dem,

wie gesagt, dreieinhalb, finde den immer noch sehr sehenswert Ja, wunderbar, dann schauen wir mal wie Pearl sich so im Rewatch macht nächste Woche, den habe ich glaube ich, Den habe ich nur einmal gesehen. Den habe ich zweimal gesehen. Schaue ich auch mal nach. Wie oft hast du den gesehen, Laura? Ich habe den auch zweimal gesehen.

Ich bin tatsächlich eher sehr auf meinen We-Watch von Maxine gespannt, weil den habe ich nur einmal im Kino gesehen. Dito. Und ich war not amused. Ja. Ich habe Maxine kaum noch erinnern. Für heute habe ich einmal gesehen, Maxine habe ich zweimal gesehen. Ja. Das wird spannend, weil Maxine ist ja ein guilty pleasure von mir, okay ja, ich merke ich bin heute echt wirklich K.O.

Vielleicht habe ich heute nicht meine energievollste Leistung hier am Mikrofon abgeliefert aber man kann ja nicht immer 100% geben, dauert auch nicht wow, sehr gut das war der perfekte Schlusssatz Von daher, vielen Dank für eure Aufmerksamkeit. Bis zum nächsten Mal bei Devil's and D-Ruins mit Laura, André und mir.

Ciao, ciao. Tschüss. Tschüss.

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