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Shownotes
439 FRESH BLOOD VOL. 1
Fresh Blood ist unser neues Format, in dem es um alle aktuellen Horrorstarts im Kino und Heimkino gehen soll. Also Themen, die in den regulären Folgen eher weniger Beachtung finden. In der ersten Ausgabe beschäftigen sich Chris und André mit Ice Cream Man, Insidious: Out of the Further, Teenage Sex and Death at Camp Miasma, Exit 8, Nightborn, The End of Oak Street, Big Baby, Do Not Enter, Pinocchio Unstrung, Whistle, Soulm8te, The Last House, dem anstehenden Fantasy Filmfest und vielem mehr. Viel Spaß!
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28.08. Folge 441 X
04.09. Folge 442 Pearl
11.09. Folge 443 Maxxxine
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Besetzung: Chris, André
Bildquelle: Daniel Ehrlich
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• Dustin Brunert
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Moin Moin und herzlich willkommen zu unserem neuen Format Fresh Blood, Ausgabe 1. Ich bin der Chris und bei Mr. Wunderbare André. Hallo. Und dieses neue Format, erstmal, es gab schon Beschwerden, dass bei Devils and Demons Extreme, dass es da keinen eigenen Jingle gab und keinen eigenen Titelsong. Wir sind keine Musiker, das ist gleich vorweg gesagt und wir wollen natürlich auch nicht so ein KI-Slop-Schrummel da irgendwie verwenden, deswegen ist es gar nicht so einfach für uns und unser einziger Musiker Pascal ist ja nicht mehr ein Teil des Podcasts und deswegen naja, wird es schwierig.
Musiker in Anführungszeichen, der hat ein bisschen musikalisches Talente. Ich habe mir jetzt hier was einfallen lassen das habt ihr gerade gehört, besser wird es glaube ich nicht es sei denn, jemand von euch ist Musiker oder Musikerin, Sänger Sängerin und möchte sich gerne austoben. Feel free, aber bitte kein KI verwenden. Ansonsten sind wir da offen für.
Das machen ja andere Podcasts auch. Da wird ja auch jede Woche das Intro gewechselt und von irgendwelchen Fans oder Zuhörenden eingespielt. Also dafür sind wir offen. Schickt das gerne an fanpost at devilsanddemons.de Das war richtig, André, ne? Fanpost. Das ist korrekt. Ja, perfekt. Ja, und was soll das Ganze hier eigentlich?
Wir haben uns gedacht, zusammen mit euren Ideen, die wir auch eingefordert haben. Dass wir eigentlich ganz selten, nur sehr ausgewählt über aktuelle Kinofilme oder Heimkinostarts reden, weil es tatsächlich so für richtige Episoden aus meiner Sicht, André, immer nicht so wirklich Sinn gemacht hat, weil vieles ergibt sich erst über Strecke, finde ich, wenn man so einen Film guckt, und sich seine Meinung erst ein bisschen manifestiert im Laufe der Zeit.
Z.B. bei so einem Film wie Obsession. Da hätte ich jetzt gar nicht die Möglichkeit gesehen, dass wir da jetzt irgendwie eine dreistündige Episode schon so machen könnten, wie es vielleicht ... Ein halbes Jahr später machen könnten, wenn wir den Film alle zwei, dreimal gesehen haben, wenn man auch ein bisschen so in die Analyse gehen kann, wenn man sich auch noch ein bisschen eingelesen hat und so weiter und so fort.
Und deswegen macht das für mich immer nicht so Sinn, immer so viele aktuelle Filme so in der richtigen Episode zu besprechen. Aber hier ist das perfekte Format dafür. Ja, genau. Also ist ja ein bisschen unser Anspruchproblem, sag ich mal. Ist ein selbstgemachtes Problem. Also wenn, ne, ist ja so. Also wenn wir jetzt einfach sagen würden, wir machen halt so Schnellschuss Review-mäßig, dann können wir halt eine halbe Stunde bei Obsession reden zum Kinostart und dann ist es gut.
Aber das ist ja sowohl nicht unser Anspruch, als ja auch nicht das, was ihr da draußen hören wollt, weil ihr seid ja von uns gewohnt, dass wir halt diese typischen Deep Dives wirklich ja machen und das Ganze wirklich durchexerzieren und deswegen nehmen wir ja hauptsächlich ältere Filme, weil da alle.
Möglichkeiten es gibt, sich Making-ofs ran zu ziehen, Recherchen anzustellen, wo es schon Anaufarbeitungen gibt von, weiß ich nicht, wenn es vom Kollege Stiegeleger ist, man sich da nochmal anlesen kann. Man kann sich sehr viele Perspektiven einholen, plus unsere eigenen und dann hat man ein großes Gesamtkonzept und dann kann man eben zwei, drei Stunden über einen Film reden.
Bei aktuellen Kinostarts, wir sehen den Film einmal in der Pressevorführung eben vorab meist, wenn wir Glück haben schon und machen dann da im Zweifelsfall ein paar Notizen in unsere kleinen Hausaufgabenhefte und that's it. So, mehr gibt's halt nicht. Und das heißt, wir können natürlich euch aktuelle Filme besprechen, aber das ist dann eben nicht in dem normalen Devil's and Demons Format, wie ihr es gewohnt seid und wie wir das ja auch wollen, sondern dann hast du halt wirklich einfach so eine typische Rezension, wie ihr sie eben auch auf YouTube und Co. bei Kollegen einfach findet zum Start.
Kurz 15, 20 Minuten drüber quatschen und gut ist, aber das ist ja nicht das Format, was wir hier eigentlich wollen, und deswegen machen wir das halt eigentlich eher nicht und nehmen aktuellere oder neuere Filme ja dann eben eher später ins Programm, wenn sie dann verfügbar sind, wo wir sie nochmal gucken können und dann vielleicht dann auch da Bonusmaterial drauf ist und so weiter.
Und das ist ja eigentlich immer die Krux gewesen und das können wir jetzt hiermit quasi so ein bisschen aushebeln. Ja, denn gleichzeitig wollt und sollt ihr ja auch über die aktuellen Starts informiert werden. Ihr legt da ja offensichtlich seit Jahren Wert auf unsere Meinungen und da wollen wir euch natürlich auch Empfehlungen oder Nicht-Empfehlungen mit an die Hand geben und deshalb wird es hier quasi in diesem Format.
Zum einen darum gehen, was gibt es Neues bei Devils and Demons. Das ist keine Angst, das machen wir jetzt nicht überschwänglich oder großausführlich, aber ein paar Sachen gibt es da mal zu erzählen. So werden wir euch über die Inhalte der nächsten Folgen informieren. So ein bisschen, was geht rund um den Podcast an Veranstaltungen, was wir sonst in den normalen Episoden am Anfang noch ein bisschen einbauen.
Das verlagern wir jetzt alles hierhin. Dann gibt es ein paar aktuelle News. Jetzt auch nicht jedes kleinste Detail, wer wurde jetzt für... Für Smile 3 besetzt als Kameramann oder als Kamerafrau, sowas jetzt nicht, sondern schon ein paar News, über die man wirklich quatschen kann und die ein bisschen wertvoller sind in dem Sinne.
Dann besprechen wir für euch die aktuellen Kino-Horror- oder Genre-Starts, die in den letzten Wochen lagen oder die in den nächsten Wochen liegen. Und dasselbe gilt auch für das digitale und physische Heimkino. Da haben wir uns auch ein paar Horrorfilme rausgepickt, die in den letzten Tagen gestartet sind oder demnächst starten werden.
Und heute kommt natürlich auch am Ende noch ein kleines, kleines Bonus-Anhängsel dran, denn das Fantasy-Filmfest steht ja auch im September an. Ja, Sendeplan, André, für die nächsten drei Wochen mal wieder eine Trilogie, und zwar von dem guten Ty West. Und wir werden X, Pearl und Maxine besprechen. Da freue ich mich schon drauf.
Weil das sind zum Beispiel drei Filme, die. Wir quasi aus dem Grund, wie du ihn beschrieben hast geschoben haben, Genau. Und da wir ja gesagt haben, wir schieben einen, hat's quasi nur so gemacht, anders zu schieben, weil sie waren immer zusammen. Und deswegen gibt's sie eben jetzt auch im Paket dann jetzt.
Ja. Ich hab die auch noch nie als Trilogie geguckt. Ich auch nicht. So am Stück. Ich hab sie immer geguckt, wenn sie kam. X hab ich zweimal gesehen, die anderen jeweils einmal. Aber auch noch nicht so am Stück quasi, nee. Ja. So, und wir informieren euch natürlich auch direkt darüber, weil es auch ein Wunsch war, wo kann man die Filme sehen, damit ihr euch vorbereiten könnt.
Ist leider tatsächlich, glaube ich, ich habe jetzt bei Tubi, weiß ich jetzt gar nicht, habe ich jetzt tatsächlich nicht nachgeschaut, ich weiß auf jeden Fall, dass X noch 10 Tage lang bei Prime Video im Abo mit drin ist, das habe ich rausgefunden, aber die anderen beiden Teile, die streamen aktuell jetzt nicht auf offensichtlichem Wege, da müsst ihr mal gucken, es gibt aber alle Filme natürlich auf Disc, sowohl auf DVD, als auch auf Blu-Ray, als auch auf UHD und ihr könnt die natürlich überall auch, wo man Filme leihen kann oder kaufen kann, digital könnt ihr die auch kriegen.
Also es war selten leichter, Filme zu sehen, die wir besprechen, als für die nächsten drei Wochen drücken. Ja, sind ja alle anklart, also muss man sich auch keine Gedanken machen, die könnt ihr euch überall holen, ja. Genau. Dann bedanken wir uns bei unseren neuen Steady-AbonnentInnen. Das sind Ronny, Alexander, Alex, Daniele, Claudia, Jens und Michael.
Und da können wir uns mal selbst auf die Schulter klopfen, Oder euch besser gesagt auf die Schulter klopfen, denn das ist einfach sensationell, was ihr da abreißt. Natürlich sicherlich auch, weil ihr unser Programm hören wollt auf Steady, also im Supporter-Programm sozusagen. Aber André, das ist schon sehr überwältigend, wie viele Leute uns da mittlerweile, monatlich unterstützen.
Das ist auf jeden Fall krass, ja. Vor allem auch für die Größe unseres Podcasts. Also, ja, wir sprechen ja dann auch, also wir sind ja bei Steady eben in dem deutschen Patreon-Quasi-Format und wir sprechen ja auch mit denen, also wir haben dann Ansprechpartner und haben mit denen auch Meetings und besprechen so mal, was man so machen und tun kann.
Und die haben uns auch quasi gesagt, dass wir für unsere Größe sind wir überdurchschnittlich vertreten bei ihnen. Also normalerweise haben... Und das haben sie vor einem Dreivierteljahr gesagt. Das haben sie genau vor dem Wachstum jetzt gesagt. Und da waren wir schon drüber. Also Format in unserer Größe, in unserer Hörerschaft, Anzahl an Hörern, Hörern, liegt normalerweise deutlich 15, 20 Prozent unter den Mitgliedern, die es unterstützen, im Schnitt.
Und wir liegen da deutlich drüber. Also das ist krass. Von daher auf jeden Fall tausend Dank. Das ist richtig nice. Das macht uns richtig Spaß. Und zeigt ja auch A, dass wir da gute Formatideen ja haben, offensichtlich. Und B, eben, dass ihr uns für Unterstützungswert haltet. Das ist ja auch sehr nice. Also ja, von daher vielen, vielen Dank.
Ja, da kurzer Recap. Wir haben letzte Woche für unsere Handfield-Abonnenten unsere erste Extended Watchparty quasi gemacht, um halt die Idee gehabt, einen Watchparty-Marathon zu machen. Sind ja auch alle schon. Bisschen älter, also hatte ich zumindest dann an dem Abend das Gefühl. Also wir wollten die Nightmare on M-Street-Reihe gucken. Ich habe so gesagt, so das Minimum ist Teil 1 bis 3.
Ich sage mal so, das Minimum haben wir erreicht. Und dabei haben wir es belassen, weil dann doch scheinbar bei einigen die Müdigkeit dann doch angeschlagen hat. Aber das hat tatsächlich ziemlich viel Spaß gemacht. Wir sind ja alle so ein Nachtäuser wie wir. Ja, gerade auch nochmal die Filme nochmal zu schauen mit Leuten, die auch teilweise die noch nie gesehen haben.
War auch ein sehr schönes Erlebnis und falls ihr da Lust habt, mal dabei zu sein, dann schaut, wie gesagt, auf unserer Steady-Seite vorbei und auch, falls ihr die weiteren Folgen unseres neuen Formals Devils and Demons Extreme hören wollt, da geht's nächste Woche weiter. Da haben André und ich uns den italienischen Splatter-Film Morituris rausgesucht. Ähm, Ja.
Jetzt das Ergebnis hört ihr dann da. Das ist vielleicht doch was, wo ihr euch gar nicht unbedingt drauf vorbereiten müsst. Hört einfach die Episode. Nee, wirklich nicht. Also der Invest in den legalen Kauf des Films lohnt sich nicht. Was ihr sonst noch in eurer Freizeit macht, um den Film zu sehen, ist euch überlassen. Drückt es mal so aus.
Aber glaubt uns jetzt schon, die Episode hören ist gehaltvoller als den Film zu gucken. Auf jeden Fall. Genau. Ansonsten sind unsere Italo-Wochen zu Ende gegangen. War eigentlich, also ich fand, es war ein schöner Sommer mit den Themen, weil das auch so Sachen waren, die eben nicht so das übliche amerikanische Kino waren.
Das ist ja immer schön, wenn man da so ein bisschen rausgeht und auch mal ein bisschen das internationale Genre-Kino zelebriert. Und gerade in Italien gibt es ja unendlich viel zu entdecken, gerade aus den 70ern und 80er Jahren. Fandet ihr auch gut? Das Feedback war auch gut. Haben aber auch nicht so viele Leute gehört, wie die anderen Episoden. Deswegen ist es auch immer für uns wichtig, wenn ihr uns darüber informiert, Welche Filme ihr besprochen haben wollt?
Was fehlt hier noch? Könnt ihr uns jederzeit schreiben? Auch wenn euch so eine Themenwoche nicht gefällt, sagt uns das gerne, genau. Wir wollen ja schon wissen, was bei euch ankommt. Ich meine, im Vordergrund steht natürlich unser Spaß da dran, weil wir müssen es ja letztendlich aufnehmen. Also immer berücksichtigen können wir es nicht.
Aber wenn jetzt wirklich signifikant viele von euch sagen, ey, keine Ahnung, so Italien am Stück, fünf Wochen, nicht so unseres. Mir reicht noch zwei Wochen Urlaub da. Ja, genau, genau. Und da hat man schon gemerkt, von Aufrufzahlen jetzt, wie gesagt, also die Leute, die es gehört haben, haben trotzdem mit Spaß. Darum geht es ja auch.
Aber jetzt hat man schon gemerkt, dass da nicht so der Anklang da war. Jetzt zum Beispiel die Jurassic. Klar, es ist natürlich ein größeres Franchise, gar keine Frage und so. Aber man hat gemerkt, es ist wahrscheinlich ein bisschen nischiger, sind nicht so viele Leute unterwegs. Die Filme sind ein bisschen schwerer zu besorgen, natürlich teilweise, dass da der Anklang jetzt nicht so riesig war. Ja.
Und ansonsten könnt ihr euch schon darauf vorbereiten. Nächstes Jahr gibt's ja quasi zwei Jubiläen, die wir miteinander in Einklang bringen werden. Es wird nächstes Jahr die 500. Episode des Podcasts geben und gleichzeitig das 10-jährige Jubiläum. Und da sind wir jetzt noch nicht in vertieften Planung, aber wir haben schon zumindest die Überlegung, dass wir dann nächstes Jahr auch wieder eine größere Live-Show machen werden und darüber werdet ihr dann auch zur richtigen Zeit informiert werden.
Ja, André, kommen wir zur zweiten Sektion für das neue Format. Also was gibt es Neues bei uns? Hat jetzt einen grünen Haken. Aber wir kommen jetzt zur weitere Kategorie, nämlich News. Und die sind ja heute aufgrund der Ereignisse der letzten Wochen eher von trauriger Qualität, nenne ich es mal. Und zwar allesamt, denn wir haben ein paar Todesfälle zu beklagen, die, ja, ich finde, uns unter die Haut gegangen sind und Personen betroffen haben, die man wirklich auch...
Geschätzt hat für das, was sie gemacht haben, aber teilweise von dem, was man mitbekommen hat, auch natürlich von der menschlichen Seite aus. Und ja, da gab es zum einen den Tod des Regisseurs Chuck Russell zu beklagen. Der ist am 22. Juli im Alter von 74 Jahren gestorben. Und das ist jemand, der ich finde, zu Lebzeiten, ich hoffe, vielleicht ändert sich das jetzt posthum nochmal, aber ganz schön unterschätzt wurde.
Wenn man sich so anguckt, da hat der eigentlich ein paar echt tolle Sachen gemacht. Also Nightmare on Elm Street 3, das ist mittlerweile für die meisten Leute so der... Nach dem Original der beliebteste Teil der Reihe. Genau, der ist ein bisschen im Konsens so, genau, dass das Highlight uns ist, ja. War erfolgreicher als Teil 1 und 2 zusammen, darf man also auch nicht verachten, ist auch ein kommerzieller Riesenhit gewesen.
Dann das Remake von Blob, auch für mich einer der besten 80er-Jahre-Horrorfilme. Aber auch, ich glaub, du bist großer Die Maske-Fan, glaube ich, war das so? Das heißt Die Maske-Fan. Oder Ace Ventura warst du, ne? Genau, ich bin Ace Ventura, also Jim Carrey generell. Ich mag Die Maske, ich hab die nur ewig nicht gesehen. Ich wollte ihn jetzt auch echt gerne mal gucken, mal wieder.
Aber als Kind habe ich ihn relativ häufig gesehen, ja. Ja, ansonsten Eraser hat er natürlich auch gemacht, den ersten Scorpion King. Hat dann zwischenzeitlich ja irgendwie, ich weiß gar nicht, warum, ich habe es versucht rauszufinden, aber nicht ganz finden können, hat er mal zehn Jahre Pause gemacht und hat dann irgendwie keinen so richtigen Einstieg mehr bekommen und hat dann hauptsächlich DTV-Kram gemacht.
Hier sein letzter Film, den könnt ihr zum Beispiel auch, glaube ich, ich weiß nicht, ob es den physisch gibt, aber allein könnt ihr den auf jeden Fall bei Prime Video und so. Der ist ein Remake von Witchboard. Habe ich jetzt noch nicht gesehen, habe ich mir aber bei den letzten 99 erst mal ausgeliehen, weil ich mal gucken wollte, was Chuck Russell da noch so fabriziert hat.
Und ja, ich finde, wie gesagt, komplett underrated Regisseur, der echt ein paar coole Sachen und eigentlich so richtig auch keine Nullnummer hingelegt hat. Und das ist dann irgendwie doch schon schade. Ich meine, 74, klar, ist ein Alter, aber ist jetzt auch nicht das Alter, ne? Nee, also deswegen, seine Vita ist halt nicht groß, soll man sagen.
Er hat echt wirklich in seiner gesamten Laufbahn nicht viel gemacht, aber davon halt wirklich so vier, fünf krasse Banger, die auch wirklich in die Horrorgeschichte eingegangen sind. Deswegen auf jeden Fall schade, dass er uns nicht mehr bringen konnte. Ja. Dann kam diese Woche die Nachricht, dass einer der wichtigsten Effektkünstler unserer Zeit bereits im Februar verstorben ist, am 10.
Februar, nämlich Joji Tani, der vor allem unter seinem Künstlernamen Screaming Matt George bekannt ist. Der ist verstorben an einem Herzinfarkt im Februar mit 69 Jahren, wie gesagt, das wurde jetzt erst von seiner Familie bekannt gegeben und das ist, glaube ich, so, ja, ich glaube, es gibt, ich will die jetzt gar nicht irgendwie kategorisieren die Effektkünstler, du hast natürlich sowas wie Tom Savini, Rob Botton KNB und einen habe ich jetzt vergessen von den ganz großen Tom Savini KNB, Rob Botton.
Eine aus der Kategorie A fehlt noch, die könnt ihr dann random einsetzen. Aber so da drunter gibt es dann eben auch Leute, die knapp da drunter sind. Und da gehört auf jeden Fall Screaming Matt George schon dazu. Und der hat ja wirklich auch an so vielen wegweisenden Effektfilmen mitgearbeitet. Das war halt so irgendwie noch mal so traurig für mich, Samstag, als wir halt Nightmare 3 geguckt haben, weil eben Screaming Matt George verstorben ist, weil Chuck Russell verstorben ist.
Die beide am Film gearbeitet haben. Die beide am Film gearbeitet haben, genau. Der Japaner hat auch bei Predator mitgearbeitet, Big Trouble in Little China, The Abyss, Society. Das finde ich immer noch das kurioseste oder witzigste an seiner Vita, dass er die Masken auch teilweise designt hat für das zweite und dritte Slipknot-Album. Stimmt, ja.
War auch in der Metal-Szene verwurzelt. Ja. Ja, super sad, auf jeden Fall. Auf jeden Fall sehr schade. Noch jünger natürlich, also auch so gar kein Alter, 69 Jahre alt und von daher auch da ein Ruhe in Frieden und dann, einer unserer, ich weiß es gar nicht, wir haben uns noch nie so genau unterhalten, aber ich bin mir relativ sicher anhand deiner Lieblingsfilme ablesen zu können, dass das einer deiner Lieblingsschauspieler auf All Time ist, nämlich Sam Neill, der uns am 13.07.
Im Alter von 78 Jahren verlassen hat. Das war für mich damals, Der erste Schauspieler, den ich als Kind wahrgenommen habe durch Jurassic Park, wo ich dachte so, ah ja, den kann ich mir merken. Ah, okay, das ist so, ne? Das war für mich so mein, das klingt jetzt ein bisschen absurd, aber vielleicht kannst du es nachvollziehen, das war mein Filmvater.
Das war immer der, also natürlich eigener Papa, alles schön und gut, aber man hat immer gedacht so, oh, das ist der, also wie der die Kinder beschützt und wie der so drauf ist, das wäre auch ein cooler Vater in echt, habe ich immer so gedacht. Obwohl ja lustigerweise seine Rolle ja im Film ja eigentlich Kinder gehasst hat. Ja, ja, ja.
Aber das war irgendwie so, das war so die erste Schauspieler-Erinnerung meines Lebens, Sam Neill. Ja, ja, kann ich von auch vollziehen, ja. Ja, absolut, für mich Sam Neill war wirklich einer der absoluten Lieblingsschauspieler. Unfassbar viele Filme von ihm gehören zu meinen Lieblingsfilmen und ich finde einfach, der...
Der hatte, ich nutze jetzt mal einen Begriff, den wir schon sehr häufig verwendet haben in der letzten Folge für Supporter, er hatte Aura, wie du so schön sagst. Nee, der hatte einfach unfassbare Präsenz und irgendwie, genau, und der war trotzdem, egal, auch wenn er mal einen Fiesling gespielt hat, wie im Omen 3 oder sowas halt, der hatte immer krasses Charisma.
Von Possession bis, keine Ahnung, was hatten wir hier, Merlin und sowas. Also egal, was er gespielt hat. Merlin. Ja, aber egal. Ja, ich weiß ja, ist gut. Auf dem die Filme nicht so geil waren. Ihn hast du immer gern gesehen. Ich finde, der hat unfassbares Charisma und ist ja auch nachweislich privat ein sehr humbel Mensch gewesen und ein sehr sozialer Mensch und, einfach ein großer Verlust auf jeden Fall.
Schauspieler oder generell, nicht nur Schauspieler. Promi-Tode, treffen mich jetzt generell meist nicht so stark. Ich finde es immer schade natürlich, aber es ist jetzt nicht, dass die mich so hitten irgendwie, weil ich kenne die Leute natürlich ja nicht. Ich bin ja auch nicht jemand, der jetzt auf Conventions mit Leuten macht.
Das juckt mich jetzt nicht so. Das sind einfach auch Menschen. Aber die Nachricht habe ich schon irgendwie getroffen. Die habe ich wirklich morgens aufgewacht, Handy auf und Instagram aufgemacht und dann direkt gesehen. Da war ich echt so richtig so, das hat so einen kleinen Schlag gegeben, muss ich schon sagen.
Und das habe ich echt selten. Das hat schon, ja, doch. Ja, vor allem, weil, also zum einen, da habe ich tatsächlich, ich das jetzt auch will, weil ich auch 78 Jahre so, sind auch immer noch kein. Es ist ein Alter, aber in der heutigen Zeit, wo Leute, Romel Brooks, 100 würden noch Filme drehen. Wo man uns erzählt, dass wir keine Rente mehr kriegen, weil wir eh alle 100 Jahre alt werden. Und auch bis dahin arbeiten müssen, genau.
Aber er kam mir nie so alt vor. Nee, überhaupt nicht. Für mich ist Sam Neill 60. Ja, ja, genau. Und er hat ja auch vor ein paar Jahren, erst noch zwei, drei Jahre oder so, hat er ja noch in Sieges irgendwie den Bestierpreis bekommen für sein Lebenswerk und so was. Also er war ja noch voll präsent und so.
Hat ja noch Filme gedreht, war ja eigentlich ja noch, dachte man fit irgendwie, aber sieht man halt, wie schnell es hier gehen kann. Ja, und vor allem hat er ja 2022 auch bekannt gegeben, dass er Blutkrebs hat und wird ja positiv behandelt. Und dann ist es halt, dann denkt man so, ach, okay, schön, dass er das überlebt hat und jetzt ist erst mal gut und dann ist er jetzt, glaube ich, an der Lungenentzündung oder so verstorben, was glaube ich, durch den geschwächsten Körper.
Genau, er hatte ja erst, glaube ich, im Februar oder so bekannt gegeben, dass der Blutkrebs gesiegt ist. Und genau, aber vermutlich war die Schwächung des Körpers jetzt über die Jahre zu krass, sodass er jetzt diese eigentlich nicht unbedingt tödlich enden müssende Krankheit nicht gepackt hat. Das ist echt schade. Ja, und ich finde es halt auch gut, dass er so ein großer, auch anerkannter Schauspieler so in den Filmen wird und hat trotzdem halt so viele Genrefilme gedreht.
So was ja auch so, irgendwie vergleiche ich ihn immer so ein bisschen mit Harrison Ford, aber der wirkt auf mich immer so ein bisschen so, oh ja, und. Bei dem haben wir immer das Gefühl, der interessiert sich nicht für das, was er da macht und ist ja auch manchmal so ein bisschen abwertend gegenüber Star Wars und Indiana Jones und so weiter.
Und ich habe bei Sam Neen immer das Gefühl gehabt, dass der auch dann so, Der steht hinter dem, was er tut. Genau so. Possession hast du ja schon erwähnt. Jurassic Park, Event Horizon ist ja auch einer deiner Lieblingsfilme. The Mouth of Madness. Das sind alles Genre-Filme, die auch nie jetzt den großen Erfolg hatten. Und trotzdem ist er da so die richtige Präsenz gewesen.
Merlin hast du schon erwähnt. Ja, da war auch so was wie Hunt for the Wilder People. Obwohl er halt Weltfilme gedreht hat, Weltstar war, hat man sich halt auch nicht so schade, um mit Tycho White Titty halt irgend so einen Genre-Quatsch zu drehen. Also der war sich, glaube ich, für nix zu schade, der stand auch zu all dem, was er gedreht hat.
Ja, komplett. Und hat dann aber auch immer so diesen, auch bestes Beispiel der Film, den du gerade genannt hast, hat auch immer so den Zahn der Zeit erkannt und ist mitgegangen, sogar auch im höheren Alter, sowas wie, gut, da war er noch nicht ganz so alt, aber als dann irgendwann, es anfing, dass Serien plötzlich dieses Hollywood-Niveau erreicht haben, da war er sich dann noch nicht zu schade, bei The Tudors mitzuspielen zum Beispiel.
Da war auch richtig klasse drin. Und das finde ich dann immer gut, wenn die Leute dann nicht irgendwie aus Scham und so sagen, nee, da spiele ich nicht mit, sondern dass man dann auch so diese Rollen spielt. Und das, ja, wird unvergessen bleiben. Sam Neill auf jeden Fall einer der allergrößten, würde ich sagen.
Und ja, ganz schockierend dann, Anfang der Woche war dann der Tod von Hedden Penetier, die ja mit nur 36 Jahren am 16.8. Verstorben ist. Das muss ich sagen, so. Das hat mich schon mitgenommen, muss ich sagen. Das hat mich halt vor allem mitgenommen, weil wirklich, also 36, das ist kein Alter, das hat mich einfach schockiert.
Das ist ja vor allem durch ihre Rolle als Claire Bennett in Heroes bekannt geworden. Hat dann ja auch die Kirby in Scream 4 und Scream 6 gespielt. Und auch in Nashville später hat sie die Juliet Barnes gespielt. Das waren so ihre drei großen Rollen. Hat aber auch im Videospielbereich 4 gemacht. Hat zum Beispiel Voice Acting bei Kingdom Hearts gemacht oder war ja auch eine der Hauptfiguren in Until Dawn zum Beispiel.
Und ja, und wenn man dann nicht so, das sind so Menschen, die man zwischendurch auch mal so aus dem, obwohl sie so prominent sind, so aus dem Blick verliert, weil dann auch irgendwann nichts mehr kommt und sich dann so fragt, warum eigentlich nicht? Und ich hatte vor ein paar Jahren schon mal so reingeschaut, weil man kannte sie ja auch so, weil sie ja auch, also jetzt so in dieser Pomi-Ebene kannte man sie auch, weil sie ja damals auch mit dem einen Kitschko da verheiratet war und ja auch hier in Hamburg gewohnt hat einige Jahre.
Und ja, das ist halt, ne? Zum Einkaufen. Und dann habe ich so gelesen, sie hat ihren Bruder verloren vor ein paar Jahren. Sie hatte nach der Geburt ihres Kindes, ich weiß nicht, wie nennt man das? Postnatale Depression. Und hat ja auch Probleme mit Drogen und Alkohol gehabt und so weiter. Und das ist ja dann erst mit einem bewusst, dass sie halt eben auch zu den Leuten gehört hat. Sie hat auch sehr früh, glaube ich, mit sechs Jahren oder so angefangen zu schauspielern.
Und ihre Eltern waren da wohl auch sehr, naja, ich will nicht jetzt in Teil gehen, aber das, was man so von Kinderstars so kennt, ne? Und dass sie da komplett schon, ja, exploited wurde, schon in jungen Jahren und auch später, gibt's, sie hat ja ein Buch geschrieben und veröffentlicht und da gibt's ja jetzt gerade noch so eine neue Kontroverse, die gerade aufgetaucht ist, weil sie da ja unter anderem auch über, ja, so.
Epstein-mäßige Sachen auch geredet hat. Deswegen gibt es ja aktuell auch so ein paar Conspiracy-Theories rund um ihren Tod. Und dass sie dort auch auf so Pommiboten damals überall hingeschleppt wurde und unterwegs war. Und dass sie da zum Sex gedrängt wurde mit anderen Prominenten. Und man konnte mittlerweile dechiffrieren, um welche Personen es da so ging.
Ich will jetzt hier keine Namen nennen, weil wenn es am Ende nicht stimmt, dann ist es natürlich immer nicht so gut. Aber da war ein britischer Sänger zum Beispiel dabei, der, ich weiß nicht, ob du den Song kennst, You're Beautiful, vor 20 Jahren mal gesungen hat, der sie wohl, was auch immer da genau passiert ist und auch welche Agentin dahinter steckt, die da die ganzen jungen Frauen da an Bord gesteppt hat und so weiter.
Und das war dann auch irgendwie, das war auch ganz seltsam, weil dieser Sänger hat zum Beispiel auch gerade wirklich einen Tag vorher, also einen Tag vor Hedens Tod, ein neues Musikvideo veröffentlicht, wie er auf einer Yacht fährt. Hinter ihm ist jemand gefesselt mit einem Kartoffelsack auf dem Kopf, den er dann später verspeist als Kannibale.
Beautiful Summer oder so heißt der Song. Es war irgendwie alles ein bisschen weird. Wenn man sich da so in diese Conspiracy Theories eintaucht. Und wie gesagt, nach den Epstein-Files sorry, also mittlerweile ich halte das immer alles für möglich. Vielleicht ist doch diese Variante immer die, die man zuerst glauben sollte.
Auf jeden Fall sehr schade, weil ich mochte sie eigentlich immer ganz gerne. Ich habe auch. Heroes Staffel 1 Über die späteren Staffeln reden wir jetzt nicht, aber die erste Staffel war damals auf jeden Fall super. Ja, ich mochte Heroes, ja. Ich hab die komplett durchgesolvidiert. Ich mochte die echt gerne, ja. Und, ja, sehr, sehr schade. Aber wie gesagt, halt mit 36, das ist einfach krass. Plus halt überhaupt eben, dass es eh so schlecht ging und das ist die ganzen Umstände dahinter irgendwie. Und ja, einfach krass.
Okay, das soll es mit den traurigen Nachrichten gewesen sein. Schlimm genug und viele genug. Wir haben noch eine Nachricht für euch, die sich gerne Digitalfilme kaufen und leiden. Aktuell ist das Filmfest at Home im Gange bei Prime Video. Und da sind es, glaube ich, wie viele? Ja, bei allen Plattformen. Also da machen ja alle Stream. Also du kannst egal, wo du bei Apple, Prime, überall, wo du Digitalfilme kaufen kannst, machen alle mit. Also die Filme haben überall die gleichen Preise jetzt.
Ja, und es sind hunderte Filme im Angebot, natürlich auch Horrorfilme. Da solltet ihr auf jeden Fall mal reinschauen, ob ihr da das eine oder andere Schnäppchen schlagen könnt. André macht bestimmt noch ein Insta-Reel dazu, ne? Bestimmt. Also guckt da rein, da wird er euch bestimmt noch über ein paar Tipps und Schnäppchen informieren.
Ja, es ist wirklich eine Menge drin, aber ich muss jetzt auch sagen, die Preise sind jetzt auch jetzt nicht die Megabänger. Also es ist leicht reduziert alles, erwartet aber jetzt eben hier keine 99-Cent-Aktion. und so, so ist es jetzt nicht. Es geht auch halt um Kaufen, es geht nicht um Laien, es geht wirklich um Kaufen und dann eben digitales Anführungszeichen Besitzen.
Ist ja auch gerade alles ein bisschen in Verruf, durch die ganze Sony-Nummer, die Filme gelöscht haben und so weiter. Ohne Erstattung und so. Deswegen muss ja jeder wissen, ob er digital sich große Bibliothek anlegen will. Aber ja, im Filmfest at Home jedenfalls jetzt eben viele tausende Filme wirklich reduziert.
Jetzt keine Superschnapper, aber wenn man digital kauft, kann man da mal durchgucken und wie gesagt, ist viel dabei. Aber eben auch da, wir haben uns mal aufpassen, wir haben schon reingeguckt in die Liste, alle Wrong-Turn-Filme drin, denkt man ja cool, aber wir wissen ja alle, sind quasi alle geschnitten bis auf den ersten, von daher muss man eben gucken, was man da wie findet, aber ja, könnt ihr euch ja mal durchklicken.
Das war wieder Andres versteckter Hinweis, falls ihr eine neue Besprechung der Wrong-Turn-Reihe haben wollt, einfach in die Kommentare schreiben. Schreibt mal eins in den Chat. Okay, kommen wir zu den Kinostarts der letzten paar Wochen und da gab es ja einiges und ich würde gerne mit in dem Film empfangen, da haben wir natürlich auch schon Videos und alles mögliche zu gemacht und auch drüber gesprochen, Aber müssen wir natürlich trotzdem mit rannehmen, weil ja auch gerade Postveröffentlichungen und ein paar Kontroversen noch aufgetaucht sind zu Eli Roths Ice Cream Man, der am 6.8.
In den deutschen Kinos gestartet ist. Der ja auch, das finde ich witzig, ich lese es immer noch, so viele Leute sagen immer, es ist ein Remake. Aber man muss sich ja eigentlich nur ... Ich glaube, die meisten Leute haben, das vermeintlich original nie gesehen. Weil man erkennt ja schon an der Plotbeschreibung, dass es eigentlich nichts miteinander zu tun haben kann.
Deswegen, also eigentlich, wenn alle sagen würden, das ist ein Remake von Cute Cuties, dann würde ich es verstehen, weil der Plot ist wirklich fast eins der gleiche, aber der 95er mit Ron Howard, doch Ron Howard? Nee. Cliff Howard? Nee. Doch, Cliff Howard, ne? Also Ron Howard ist sein Bruder, der berühmte Regisseur. Die sind verwandt auf jeden Fall. Ich glaube, er ist Cliff Howard, ne?
Ich gucke kurz nach, Live-Recherche. Clint. Clint Howard. Mit Clint Howard, genau. Nee, der hat nichts damit zu tun. Das Gerücht hält sich seit Filmankündigung gefühlt irgendwie. Es ist kein Remake. Und es gibt natürlich auch diverse andere Filme, in denen es böse Eiswarenverkäufer gibt. Also es ist ja auch nicht das Alleinstellungsmerkmal des Films.
Und wo Kinder ihre Eltern umbringen, gibt es natürlich auch, ja. Also es basiert auch, wie gesagt, nicht auf demselben Material in dem Film. Geht's quasi um einen Eisverkäufer, um einen finsteren, obwohl der sieht gar nicht so finster aus, aber wir nennen ihn mal trotzdem finster für die Spannung. Geht's eher aus ein bisschen wie so ein Adams-Family-Creep.
Ja, der kommt mit seinem Eiswagen, mit seinem kleinen Minivan dort in die Stadt und verkauft die beliebte kalte Süßspeise an die Kinder, die daraufhin schwer, gewalttätig werden und alle Erwachsenen töten wollen. Und ein paar Kids haben aus dem einen oder anderen Grund, zum Beispiel Laktoseintoleranz, kein Eis gegessen und versuchen dann das Problem zu lösen, dass dort alle Kinder wie eine marodierende, gewalttätige Horde, Besessener irgendwie alle Leute töten.
Und da gibt es natürlich auch noch eine tragische Hintergrundgeschichte und alles mögliche und ich fand tatsächlich. Also mein erster Eindruck nach der Pressevorführung war dass ich eigentlich erstaunlich gut unterhalten wurde und dass der Film, auf den ersten Blick zumindest viele der Sachen, die wir auch hier im Podcast schon an Ila Roth Film kritisiert haben so ultra unempathische Figurenzeichnungen und einfach so dieses Edge-Lord-Dings und sowas und, dass das so ein bisschen raus ist bei ihm hatte ich das Gefühl.
Das war so mein Ersteindruck. Ich fand zum Beispiel, dass ich mit den Figuren, so oberflächlich wie sie jetzt auch geschrieben sind, mitfiebern konnte, so auf eine gewisse Art und Weise, was mir wirklich bei allen anderen Ida Roth-Filmen außer Hostel 2 wirklich komplett egal war. Ja, es ist halt, er ist super flach, so, gar keine Frage.
Die Figuren haben keine große Dynamik. Es gibt jetzt nicht wirklich irgendwelche Hintergründe groß. Es ist alles sehr flach geschrieben, auch die Dialoge und so weiter. Aber ich fand auch, dass er zumindest, also gerade auch für die Kids, für die guten Kids quasi. Dass er da schon ein bisschen so eine Bindung erzeugen will.
Und das hat auch okay funktioniert. Ist jetzt kein Step-by-Me-Level natürlich, Aber halt überhaupt die Entscheidung zu fällen in einem Splatter-Film, der ja ganz klar an Erwachsene sich richtet. Trotzdem halt Kids als Hauptfiguren einzusetzen auch. Also nicht nur als Antagonist, sondern auch als Hauptfiguren.
Fand ich halt eh sportlich. Aber ich meine, wie gesagt, wir kennen ja durch Formate wie Stranger Things, kennen wir das ja. Also, dass auch durchaus Erwachsene sich mit Kids und Jugendlichen identifizieren können irgendwie, wenn es das Thema hergibt. Und damit hatte ich ja auch kein Problem. Und dass die halt sich durch diese, weil die Erwachsenen halt einfach nicht mehr da sind, weil sie tot sind, dass die sich damit auseinandersetzen müssen, das fand ich eigentlich ganz leicht erzählt.
Wir dachten sogar im Kino, Antje Schreck und ich, dass das die echte Familie von Ilarov wäre, weil die so plötzlich, das war so ungewohnt in dem Ilarov-Film, dass die Schauspieler so gut miteinander agieren und auch mal nette Sachen zueinander sagen, dass wir plötzlich dachten, das muss die echte Familie von Ilarov sein, weil mit Schauspielern konnte er das ja bis dato irgendwie scheinbar nicht umsetzen, dass man mal so ein bisschen, Sympathien, Empathien und sowas empfiehlt. Aber nee, ist sie tatsächlich nicht, ne.
Ila Ross hat ja jetzt eine Tochter, aber die ist ja noch ein Baby, also nee. Ja, es gab tatsächlich, ich habe das auch gemerkt, ich glaube, bei dir war das auch so auf Instagram, bei mir auf YouTube auch, dass sich total viele Leute so aufgeregt haben darüber, wie man so einen Horrorfilm mit Kindern drehen könne.
Ich glaube, bei dir im Interview, du hast ja ein Interview mit Ruff geführt, da hat er sich auch dazu geäußert, dass die ja eigentlich, kannst du ja selber wiedergeben, sehr viel Spaß hatten beim Drehen. Ja, das war ja das Erste, was ich mich natürlich beim Film auch gefragt habe. Wie er das halt gedreht hat halt.
Weil in dem Film halt ganz klar, Kids in Horrorsequenzen, in Gore-Sequenzen drin sind und auch agieren. Also man kennt das ja aus vielen Horrorfilmen, wo man dann merkt, irgendwie durch Shot gegen Shot, dass halt die Kinder gerade nicht in der Szene sind, sondern die reagieren auf was, was sie vielleicht gar nicht selber sehen.
Da wird eine Leiche gezeigt und dann der Schuss zum Kind, wie es irgendwie schreit oder erschreckt ist. Aber eigentlich waren die gar nicht im selben Raum so quasi. Und da war mir ja schon beim Gucken klar hier beim Film, dass das geht halt nicht. die Kinder sägen da aktiv Köpfe abschmeißen mit Gedärmung, es ist halt da.
Und da war ich schon auch direkt so, krass, okay, wer hat dann das gemacht? Und das habe ich ihn dann gefragt, genau. Und ich meine, die Antwort war nicht weniger verstörend, ehrlich gesagt. Also muss man auch unterfragen. Er hat ja dann halt direkt gesagt so, ja, ey, nee, das war voll entspannt, weil wir haben halt ausgeschrieben, wir brauchen halt Statisten, Kinder, viele, 40 Stück oder so oder 50 haben sie ja gebraucht oder so oder mehr sogar.
Und naja, dem Aufruf gefolgt sind halt vor allem, wie er meinte, junge Eltern, die Horrorfans sind. Und die seine Filme kennen von früher, die mit Hostel aufgewachsen sind und Co. Und die halt dahin kamen und meinten so, ey, hier, mein Kind hat voll Bock. Und dann auch so meinten, ja, meine Kids kennen auch schon Terrifier und so, easy, haben die alles schon gesehen.
So, wir reden halt hier von 8, 9, 10, 11-Jährigen vielleicht, die alle halt irgendwie schon Terrifier und so kennen. Ist halt absolut fraglich natürlich so. Ich meine, Da merkt man wieder, in Amerika läuft es halt irgendwie anders. Wollte ich gerade sagen, das ist ein US-Problem. Das ist ein US-Ding, da ist halt Gore und Blut ist irgendwie egal.
Er meinte auch so, ey, die Kinder, die feiern ja alle Halloween. Halloween ist ja auch in Amerika viel extremer als hier. Die schmücken dann zu Halloween ihr Haus mit Eingeweiden, so quasi. Das ist ja total drüber. Und die sind da irgendwie total abgestumpft schon. Zumindest will ich es noch nicht sagen, aber die wachsen damit auf. Die werden damit schon jetzt schon sozialisiert. Was jetzt gut oder schlecht ist, ist absolut zu hinterfragen, ganz klar.
Aber auf jeden Fall, die sind da nicht empfindlich, beziehungsweise die wissen, dass das auch alles fake ist. Und er meinte halt, das ist halt wie Amerika, also Blut und Gore, kein Problem, Nacktheit, oh mein Gott. Erst nach 18, bitte. Aber jedenfalls, ja, die Kids kamen da schon ans Set wohl dann und waren, ey, geil, lass uns hier Horrorfilm drehen, voll cool.
Und waren wohl total so, ja, hier, ich will mehr Blut auf mir drauf. Und ich will auch so einen Kopf werfen. Also die waren da total wohl entspannt, sagt er, war nicht dabei. Aber er sagt, das war alles total entspannt. Und er meint auch, er ist halt auch kein Director, der irgendwie schreit oder so.
Und das war alles total familiär. und die Kids wird geachtet. Das Einzige, wo sie gucken muss, natürlich, dass die ihre Arbeitszeiten so einhalten. Das heißt, sie muss natürlich auch mal Kids durchwechseln. Die Kids durften nur so und so viele Stunden am Set sein. Aber das rein, das Horror-Ding war wohl gar kein Problem. Im Gegenteil, die Kids hatten da richtig Bock drauf wohl.
Wie gesagt, das ist halt eben Amerika. Der hat ja zumindest, finde ich, was so die Splatter-Ebene und die Gore-Ebene angeht, enttäuscht der Film ja nicht. Also da gibt es ja wirklich ein paar sehr kreative Sachen. Vor allem, was da so an Gegenständen so zweckentfremdet wird, vom Feuerlöscher, Zahnarzt, Bohrer, der Abschlusszext, der Mikroskop ins Auge und.
Der eine bekommt seinen Kopf skalpiert und muss dann sein eigenes Hirn als Eis schlecken und das ist schon alles sehr kreativ. Ich mochte auch diese Spielplatzsequenz, die war für mich das Highlight des Films, was da alles passiert mit der Wippe und was die da alles da füge ich. Also das war die Sequenz, wo mir das auch dann, da kam mir die Frage direkt fürs Interview, Weil da war ich so, okay, hier passiert jetzt alles gleichzeitig.
Die Kinder machen da Seilspringen mit Därmen. Irgendwie alle sind gleichzeitig da auf diesem Spielplatz. Da kannst du nicht mehr faken. Ja, und wie gesagt, am Ende, klar kann man das scheiße finden, wenn es ein Horrorfilm mit Kindern, also in dem Kinder mitspielen, aber auch Überkinder gibt, die Leute ermorden.
Aber es ist halt wirklich eine Horrorkomödie. Also das ist jetzt nichts, wo man irgendwie sich guselt oder Angst um irgendwen hat. Das ist halt ein Film, bei dem man wirklich mehr lacht als alles andere. Es sind auch immer ein paar so süße kleine Sachen mit bei. Ein paar Running Gags, auch wieder dort Android-Handys gedisst werden, zum Beispiel pausenlos im Film.
Und wenn dann da so richtig Chaos in der Stadt herrscht, dann hat der Film für mich ziemlich viel Spaß gemacht. Bis zu dem Punkt, als man dann auf die Idee kam, dem Ice Cream Man, als auch der ganzen Handlung mit den Großeltern der Kinder und so weiter und so fort, irgendwie so eine Rahmenhandlung zu geben, dass da irgendwie, ja, und der böse Ice Cream Man ...
Ja, bevor wir schicken. Ja, und das war mir too much in dem Film. Und darunter leidet auch, finde ich, das letzte Drittel, der Showdown so komplett. Da hat man das Gefühl, okay, Ruff hat jetzt sein Pulver komplett verschossen und jetzt muss es konventionell irgendwie zu Ende gehen. Und da stinkt der Film dann richtig so ein bisschen nach unten.
Ja, da geht das Tempo runter, da geht der Spaß noch zurück. Und genau, diese ganze Auserzählungs- Erklärungsnummer da, das hätt's nicht gebraucht. Das hätt's wirklich einfach nicht gebraucht. Lass den Ice Cream einfach, evil sein und fertig ist. Das war Quatsch alles. Auch der End-Twist und so was, hat für mich alles nicht funktioniert.
Da zerfällt er leider ein bisschen. Ansonsten, ja, wie gesagt, mit dem Aufregen, das waren natürlich wahrscheinlich meistens Eltern, die es halt verpönt fanden, dass Kinder in diesem Film mitspielen. Okay, so what? Ist okay, ist eine Meinung. Ja, und den größten Backlash gab es natürlich für den AI-Use, der dann rauskam, KI, das war ja der große Backlash.
Plus in Amerika halt generell, ich glaube, es gibt Amerika auch eine große Roth-Hater-Bubble einfach. Ja, aber es ist ja bei ihm so, dass er sich ja auch zu, nennen wir es mal politischen oder gesellschaftlichen Themen, meistens nicht zurückhält. Er ist ja Jude und hat sich dann dementsprechend auch zum Krieg in Gaza geäußert und hat halt sehr zionistische Sachen von sich gegeben. Es ist pro Israel, genau.
Ja, aber nochmal so die extremere Variante. Und ist damit natürlich nicht gut angekommen in vielen Kreisen. Ja, dann auch die Greta Thunberg-Nummer, wo er irgendwie, bei der Greta Thunberg-Insta-Story hat er irgendwie geschrieben, dass sie von Kannibalen gefressen werden soll, also ein bisschen alles.
Als Anspielung auf seinen Green Inferno, wo ja auch Aktivisten von Kannibalen gegessen werden. Und er hat sich schon oft verbal und äußerungsmäßig ins Fettnäpfchen gesetzt selber. Und das tragen ihm sehr viele nach. Und das merkst du halt. Und die trashen gerade den Film halt wertungsmäßig extrem. Das ist schon Review-Bombing, muss man fast sagen. Ja, es ist.
Es ist aber auch nicht ganz unvernehmend, muss man auch sagen. Ich erinnere mich auch noch an die Geschichte bei Cabin Fever damals, wo sie da die ganzen Frauen da ans Set gesteppt haben. Und er meinte so, ja, wir bräuchten die jetzt vielleicht, glaube ich, gar nicht am Set, die Frauen, aber die sind halt da, um die Crew bei Laune zu halten.
Die finden das halt gut, wenn wir mal eine Szene haben, wo da mal ein paar halbnackte Frauen durch die Gegend tanzen und so. Da merkt man richtig, die wurden richtig ausgenutzt, ausgebeutet, die Frauen. Und er findet das auch alles super lustig. Also habe ich auch nie vergessen bis heute. Deswegen, wie gesagt, er ist auf jeden Fall mit maximaler Vorsicht zu genießen.
Wenn er über Horror-Kram redet, finde ich ihn sehr sympathisch. Aber alles andere, ja, lassen wir dem Außen vor. Und du hast es so beiläufig eben angedeutet, gab es ja noch diese große KI-Kontroverse. Ich ärgere mich so ein bisschen, dass ich zum Beispiel mein Video erst aufgenommen habe und dann mich darüber genauer informiert habe.
Weil ich hatte schon eine Vorahnung beim Film, dass diese, weil die sahen einfach so sloppy aus, diese Animationsaufnahmen dort, die dort zu sehen sind. Die Kinder immer auf dem Ende sehen, ja. Genau, die drei, viermal im Film vorkommen, die sahen schon so komisch aus nach mir bekannten Slops, dass ich dachte, irgendwie, weiß ich nicht, aber ich hab's dann irgendwie kurzzeitig wieder vergessen und dann direkt pünktlich zum Release kamen dann die ganzen Sachen, ey Leute, das ist alles KI und dann war es erst.
Wir vermuteten ja auch, dass es nur diese Trickfilmaufnahmen sind, aber es sind wohl auch tatsächlich mehrere Gewaltszenen und auch am Anfang, als der, Eiswagen in die Stadt kommt, da sind wohl mehrere Shots komplett mit KI gemacht worden und das gilt es natürlich zu kritisieren, ne? Ja, das war auch was, was ich halt, also ich muss ehrlich sagen, es wäre im Film nicht aufgefallen.
Bei diesen Comics habe ich es auch so mehr einmal hinterfragt, aber genau, in den normalen Aufnahmen ist es mir jetzt nicht aufgefallen. Da dachte ich, wenn überhaupt, was schlechtes CG oder so vielleicht oder so. Aber sonst habe ich da gar nicht drüber nachgedacht. und genau, ich wusste das halt leider auch zum, Zeitpunkt des Interviews noch nicht, weil ich hab den Film ja schon einen Monat vor Kinostart gesehen, in der Sonderverführung und das Interview hatte ich ja dann auch schon eine Woche später und das kam ja alles erst danach aus.
Deswegen, wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich mir das Interview auch zugefragt, auf jeden Fall. Deswegen, das wusste ich leider auch alles zu dem Zeitpunkt nicht, ja. Ja, was würdest du jetzt sagen? Empfehlung, nicht Empfehlung? Wie gesagt, ich find, also wie gesagt, hat Makai und alles außen vor und seine Persona. Einfach einmal, der ist nur der Film.
Ja, ich weiß, wir trennen nicht Künstler und Kunst, aber jetzt machen wir wirklich nur der Film. Da vielleicht noch mal die Anmerkung. Vielleicht ist das so wichtig, warum wir, also, ja, wir trennen nicht Künstler und Kunst. Wir haben ja das Beispiel Jeepers Creepers zum Beispiel. Aber Ilarov hat jetzt auch keine Straftat begangen. Der ist einfach moralisch und menschlich, verwerflich, ein Arsch.
Aber er hat jetzt auch niemanden umgebracht. Genau. Die hat ein paar Ansichten, die wir nicht teilen. Aber genau, er ist jetzt kein verurteilter Sexualstraftäter oder sonst irgendwas, sonst würde ich anders mit ihm umgehen. Oder gar nicht, besser gesagt. So, von daher, man kann halt, was man von ihm will. Er kann vieles kritisiert werden und vor allem das eben dann EAI-Usage kritisier ich auf jeden Fall auch.
Das alles trotzdem jetzt mal, einmal außen vor, nur der Film finde ich wirklich, viele sagen, das ist der schlechte Film des Jahrzehnts, keine Ahnung, finde ich absoluten Schwachsinn. Also, dass der Film ist als das, was er ist, ein Splatter-Film, ist einfach ein modernes Splatter-Comedy. Finde ich ihn in Ordnung. Also, ich hatte trotzdem eine gute, kurzweilige Zeit auf so 90 Minuten, gute Effekte drin, trotzdem handgemachte Splatter-Effekte, so, das macht schon hier und da Spaß.
Aber natürlich ist es jetzt kein guter Film per se. Ist flach geschrieben, wie gesagt, ist. Super hauchdünn, letztes Drittel, haben wir schon gesagt, fällt auch ab so. Aber ich fand den trotzdem für einmal gucken, geht das. Muss auch nicht im Kino, mal irgendwann zu Hause reicht das auch. Und wer auf Splatter Comedy steht und einfach mal wieder ein bisschen gegröse will, das kann man einmal weggucken.
Aber alle anderen, die ein bisschen Handlung wollen und irgendwie mehr als eben nur ein paar blutige Effekte sehen, die können auch einen Bogen drum machen. Ja, gehe ich mit. Also ich glaube, im Rewatch verliert der Film, bin ich mir jetzt schon relativ sicher, aber so im Kino hatte ich eine echt gute Zeit.
Habe viel gelacht, habe mich an den Splatter-Sachen begeistert und fand den, finde Ilarov-Film wie gesagt, erstaunlich human und menschlich, so was die Figuren und so angeht. Von daher war ich positiv überrascht. Glaube aber wie gesagt, dass der im Rewatch wahrscheinlich zu Hause deutlich nochmal verlieren wird.
Aber das werden wir dann berichten. Genau, damit dein Interview mit Ilarov natürlich nicht umsonst war, schneiden wir das jetzt hier nochmal rein. Ist jetzt auch nicht super lang, aber da waren schon durchaus ein paar interessante Aussagen bei und dann hören wir uns gleich wieder. In your movie, Children are the Aggressors. What fascinates you about this?
Being a father of an 18-month-old baby girl really gave me a different perspective on this story. I first had this idea 20 years ago when I was on the press tour for, over 20 years ago, when I was on the press tour for Cabin Fever. And it was summertime and I saw an ice cream truck play. und die Kinder fahren und, In America, the ice cream truck comes through during summertime and they play this particular music on a loop, this jingle.
And it's like a Pavlovian dog response. Like you hear that music and you go crazy. And you're like, ice cream! So you run after the truck. And I thought, what if this ice cream man who we trust, we just trust them. There's this contract with them that everything they're doing is safe. And I thought, what if they were poisoning the kids and turning them that the music would activate the kids to kill the adults in the middle of the night?
There was something so perverse about that. But then as a father, you just want to protect your child. And you can't. No matter what you do, the world is going to get into their head somehow. So you try to prepare them, but you can't ultimately protect them. So that is a real fear. And also going against nature. There's something really disturbing.
There was a movie called The Children from 1980 where these kids go through a cloud of gas. Und das scared me so much as a kid. Und was wirklich stopped me from making the movie was Narcisco Ibaña Serrador's film Who Can Kill a Child, which I saw after I wrote the script and I thought, oh, I'll never make a movie this good. So I put it down.
And then after Terrifier 3, I thought, you know, we're ready for this kind of violence. Like in theaters, mainstream audiences flocking to that movie. I thought, you can do it now. You can make a movie this gory, put it out unrated. Ich habe meine neue Unternehmen, die Horror-Section. Und das ist die erste Film von dem, aber es ist mein 10er Film.
Und es hat all meine Preparation und meine anderen Films zu sein, zu werden, um wirklich zu machen. Das ist also also eine sehr persönliche Geschichte für dich. Sehr, ja. What happened? Someone hurt my mommy. Who? Me. It's a very gory movie. It's a very bloody movie. There's lots of guts and gore. And there's lots of children in it. And during watching the movie, I was questioning myself, how did you do that? How did you combine the gore and the kids on set?
How did you do that? Was there any guidelines? What did you tell the kids? And especially, what did the parents say to all of that? Es ist so funny, weil für 20 Jahre, die Leute gesagt haben, Sie können nicht das Film machen, weil es zu vieles ist. Und auch wenn es die violenz-Allef ist gegen die adults, Sie können nicht die Kinder zu tun.
Aber was sie nicht realize ist, dass Kinder Kinder lieben Halloween. Sie lieben die Monster. Sie verstehen die Unterschiede zwischen real und fake. Und die Eltern sind alle Horror Fans. Ich meine, die Kinder alle sehen Terrorfire. Sie alle watch Walking Dead. Sie alle haben Halloween. Und die Eltern sind Horror Movie Fans. Sie haben sie in Hostel und Cabin Fever, so sie sind sie excited dass ihre Kinder in eine Horror Movie.
Ich war sehr klar mit der Eltern bevor sie read den script. Ich habe gesagt, das ist warum ich will, das ist was ich will, das ist was ich will. Und die Kinder werden haben die besten Zeit in ihrer Leben. Ich bin nicht ein Director der Yell, ich nicht lose mein Temper. Und ich denke, wenn du ein... Ich habe keine Kindergarten gemacht, ich habe keine Kindergarten gemacht. Wenn ich sah Natalie Portman in The Professional, wenn ich Arianna Greenblatt Ich war mir, diese sind jung, aber das ist kein Kind. Ich wollte es zu fühlen, wie Bad News Bears.
Kelly Leake, wenn sie in kamen und Tatum O'Neill kamen. Das ist eine Art Art Art. Und die Kinder, es ist voll langweilig. Most kid TV shows, sie sind nicht allowed zu sagen, zu sagen, zu sagen, zu sagen diese Dinge. Aber ich wollte es zu fühlen, wie wenn ich ein Kind war. Du bist fucking dead, du fucking Pussy. Die wie 11- und 12-Jährige Kinder talk to each other.
So es war sehr freig für sie, in einem Weg. Und die Kinder lieben es. Und wenn du sie in die Monster Makeup, in die Blood, in die Ice Cream, no Direction required. Die Kinder lieben es. Und die Eltern sind da. Die Kinder alle watching ihre Kinder. Und sie wollen ihre Kinder in die Movie mehr. So all the moms and dads are coming up to me going, hey, can you give my kid a fake head?
My kid would love her sever it. Why don't you put more blood on my child? So the kids would come up to me and go, sir, may I have more blood? Like Oliver Twist, like, man, more blood, sir. You know, one girl's like, can you spray me in the face with blood when we smash his head into the microscope? And I said, yeah. She goes, I have glasses.
I go, you just don't flinch. And so we have an air cannon. And the mom's like, yeah, go for it. I'm like blasting them. And then they come up to me after and they thank me. They go, you were so sweet for covering my child in blood. Das ist die meisten Spaß sie hat auf einen Film. Danke so sehr. Und es demystifies... Sie sagten, jetzt können wir mehr Horror-Movies zusammen weil sie es alle fake ist. Sie wirklich verstehen, wie fake es ist.
Es war eine wirklich, wirklich gute Energie auf set. Es war ein Mix von Weihnachten und Halloween. Ist jeder sick oder so? Back in die Klasse. Also, especially with the children, I was also surprised that like for an adult horror movie with lots of gore, you just you've decided to pick like kids and teenagers as main characters.
So often, like you say, like people need like characters in their age to identify with. How do you think this resonates with the audience to choose these young characters? I liked it. People would say to me, you have to cast college kids or no one is going to see it. I go, what about it? It was all kids.
What about Stranger Things? What about Stranger Things? What you need are great characters. What you need is a great story. You need these three hero kids to be in danger because then we just put ourselves in the position. We all remember what it's like to be kids. We all remember being in those situations. and we can have fun.
I think that just because it's younger, it's a story where it's kids as the main cast. That's why we do have the teenagers there. You have kind of the teen romance and the teen love story going on at the same time. But that's what's, to me, the movie's about me. Like what happened if you went to school and everyone went crazy?
And I love movies where there's different friendship groups and the kids don't like each other really or don't really know each other that well, but all their best friends have eaten the ice cream und jetzt diese drei Kinder, die nicht wirklich kennen und nicht wirklich wie sich, sie alle haben, um zu teamen, um zu finden, was zu finden, was geht.
Ich liebe das Dynamik in einem Film. Zombie-movies das sehr gut. Wir haben Leute, die nicht mehr sprechen, die Birds. Die Birds war eine große Inspiration in der Movie, eigentlich. Es war natürlich die Birds, aber mit Kindern. Du bist auch dieses sehr, sehr bright shirt. Was kam mir in die Augen, was your vibrant color-choosing. Warum wählt ihr dieses Candy-Look? Vielen Dank. Ja, meine Frau, Vittoria Barofsky, hat das für mich.
Sie ist eine Fashion Designer. Ich wollte ein Film in Primary Colors. Es ist über die Perversion von Kindheit und die Innocen von Summer und die Fun von Summer. Und die Green Grass und die Blüe und White Colors aus der Ice Cream Truck und die Blüe und White Colors aus der Baseball Uniform. Mein Memories von Kindheit sind die Bright, Colorful, Fun Summer Days.
Aber für mich, es ist wie Pee-Wee's Playhouse und Romper Room, diese Children's TV Shows und splattering sie mit Blood. Das ist, die Klasse, die Klasse. Ich wollte es, die Klasse, ich wollte es, die Klasse, und klasse, und fühle mich in der summertime. Aber es all spirale aus der Kontrolle und dann in die Invasion der Body Snatchers.
Es ist fun, dass es das Klasse, die Klasse, und die Klasse, die Klasse, und die Klasse, und die Klasse, und die Klasse, und die Klasse. Und wenn ich mich an Ice Cream, und Kinder, und Little League, und Baseball, und Summertime, I wanted a very vibrant primary color palette. So that goes all through the elementary school and all through the movie.
I didn't want it to look and feel like every other horror movie. It wasn't like a dark, oppressive, apocalyptic. It's like bright and fun. It's much more like Pee-wee's Playhouse. One other thing, on the internet there are many rumors. Like, are there any connections or was an inspiration coming from the 1995 Ice Cream Man movie with Clint Howard on your end?
Nein, es war nicht. Ich habe Respekt zu Clint Howard, aber nein. Nichts mehr. Vielen Dank für deine Zeit. Glückwunsch mit dir. Alles Gute für dich. Und danke, dass du mich mit dabei hast. Danke. Tschüss. Ja, André, Insidious ist ja ein Franchise, das wir hier im Podcast noch außen vor gelassen haben, was natürlich.
Oben auf der Most Wanted-Agenda steht und wir bestimmt auch, ich denke mal, nächstes Jahr sicherlich mal in voller Gänze besprechen werden. Und da ist vorgestern, also am Donnerstag, 20.8. August, der neuste Teil in die Kinos gekommen, Insidious Out of the Further von Jacob Chase und du bist ja, durchaus, ich würde nicht sagen Fan, aber du, das ist für dich, glaube ich, so ein Guilty-Pleasure-Ding, die Insidious-Reihe.
Und dementsprechend, wie vorfreudig warst du und wie schätzt du die Reihe als gesamtes ein, ohne jetzt erstmal Out of the Further? Ja, also die Insidious-Reihe ist halt für mich so im Mainstream-Horror so mein Guilty-Pleasure-Ding. Also, das heißt Guilty-Pleasure, das Wort haben wir schon oft darüber geredet, das ist ja so ein bisschen, ich mag die halt einfach.
Irgendwas macht die mit mir. Ich weiß, dass die auch nicht durchgehend gut ist. für den ersten finde ich immer noch sehr gut, der von James Warrens Original, der schockt schon immer noch ziemlich gut und glaubt gute Scarce und so. Und die anderen Teile bauen kontinuierlich ab, rein von der Qualität, ja, und sind vor allem immer das Gleiche, muss man auch sagen, das ist halt eine Formel.
Die Temo-Variante von Conjuring. Ja, weiß ich, da will ich nicht mal sagen. Ich finde, die hat schon ihre eigenen Qualitäten. Ich mag halt diese Further, also diese Zwischenwelt, diese Anderswelt, Ewigreich. Das Konzept davon mag ich total. Ich mag diese Ideen, dass dann diese Geister und Dämonen sich so an dich ranheften und dass du die nicht mehr los wirst und so weiter. Also sind coole Konzepte drin. Ich mag Lynn Shade total, die da eben, die Elise spielt, so die Hauptfigur, die auch in jedem Teil dabei ist.
Das ist halt wie Vera Famiga für Conjuring so. Die gehört halt dazu mittlerweile. Und das war auch irgendwie cool, immer die zu sehen wieder in den Filmen. Das passt irgendwie. Und dann auch mit ihren Geisterjägern da, diese zwei Dullis. Das heißt, auch da nimmt sich nicht alles so ernst. Bis zum neuen Teil, kann ich schon mal sagen. Das war auch was, was im neuen Teil fehlt. Da war nicht mehr dieser ganz kleine bisschen Spaß drin, das haben sie rausgenommen.
Aber ja, und diese Formel hat für mich eigentlich immer ganz gut funktioniert. Also Insidious bis auf den fünften, also eins bis vier mag ich wirklich gerne. Ähm, drei und vier sind ja Prequels. Ja. Die spielen ja vor dem ersten. Und eins, zwei und fünf sind ja eine Reihe. Macht das Sinn, die, ich hab ja nur Teil eins und zwei gesehen. Und jetzt den neuesten.
Macht das Sinn, wenn ich noch mal ein Rewatch mache, erst drei und vier zu gucken? Ja. Okay. Weil, das ist jetzt ein milder Spoiler, wer den allerersten Insidious noch nicht gesehen hat, sorry, aber ich sag's jetzt einfach, ist auch nicht so schlimm. Im allerersten Conjurings stirbt Lin Shay ja schon.
Und ab dann ist sie quasi ... Der Insidious. In the city ist, ja. Und ab dann agiert sie quasi aus der Anderswelt heraus. Also sie ist dabei, aber sie ist dann quasi auch ein Geist. Und bei 3 und 4 lebt sie aber halt, weil das halt vor dem ersten Spiel. Deswegen macht's rein chronologisch Sinn, wenn du erst 3 und 4 guckst.
Das sind Vorgeschichten. Der vierte, Last Key, ist ja auch eine ganz persönliche Geschichte, weil Elise dann ihrem eigenen Familienhaus ermittelt. Dann kommt ganz viel über sie nochmal raus. Deswegen macht auch allein das Sinn, weil du die Figur viel mehr vertieft bekommst. Das heißt, wenn die beiden vorweg guckst und dann halt 1, 2, 5, weil das ist eine Reihe, da geht's immer um die gleiche Familie.
Bei der Fünfte war ja dann der von Patrick Wilson, den er selber gedreht hat. Ja, ich wollte sagen, er kam ja, mich hat es auch gewundert, dass er bei den Mittelteilen nicht da war und jetzt war er beim Fünften wieder da, aber das macht natürlich dann Sinn. Genau, weil 1, 2 und 5, also 5 ist die Fortsetzung von 2, wo alle erwachsen sind.
Es geht ja um diesen 1 und 2, es geht um so ein Kind, das im Koma liegt und der ist ja in 5 dann erwachsen und Wilson ist halt der Vater und deswegen spielt er da wieder mit. Deswegen 3, 4 Vorgeschichten, 1, 2, 5, diese Reihe der, ich glaube Jacobs heißen die, glaube ich, Familie und 6 steht ja komplett außen vor jetzt quasi, genau.
Ja, interessant, ja. Ich hab, ähm, ja, ich muss das nochmal, obwohl wenn wir das eh nächstes Jahr besprechen, dann bräuchte ich das jetzt nicht rewatchen, dann können wir das auch da machen. Ähm, ja, ich bin reingegangen, weil tatsächlich, das war jetzt mein journalistischer Einsatz für diese Folge, weil ich hatte eigentlich nicht so viel Lust drauf.
Äh, dachte aber so, okay, komm. Ach so, weil du mich auch gefragt hast, genau, sorry, äh, genau, wegen Vorfreude. Ach so, ja. Ich hatte Bock drauf, aber ich war jetzt nicht hyped, weil der Fünfte so scheiße war. Weil der Fünfte fand ich richtig kacke. Aber deswegen war ich jetzt so, ich hoffe, es wird wieder besser.
Das war das Einzige, was ich gehofft habe quasi. Irgendwo. Liegt der? Chris sucht noch egal. Ich habe den fünften irgendwo hier liegen. Es tut mir leid. In dem Fach für Filme, die ich noch gucken muss, bei denen ich aber weiß, dass ich sie wahrscheinlich verkaufen werde. Ja, genau. Ich habe gesagt, okay, wir haben Freikarten vom Verleih bekommen und dann gehen wir rein in die, natürlich am Starttag, Donnerstag, in die 20-Uhr-Vorstellung mit einem Haufen 16- und 17-Jähriger junger Menschen dort, die ein pausenlos Lärm gemacht haben.
Und das war auch so witzig. Neben uns haben sich dann zwei, also wir waren auf diesen Premium-Sesseln und neben uns haben sich zwei Jungs hingesetzt, die eigentlich keine Karten dafür hatten, sondern für die billigen Plätze. Und da kamen dann aber die rechtmäßigen Platzinhaber und ich dachte so, oh, danke, jetzt werden die weggejagt, jetzt hab ich meine Ruhe.
Und jetzt haben die die ganze Zeit dann angefangen zu quatschen, die sich stattdessen hingesetzt haben. Aber mir war der Film, ich hatte so wenig vorab Herz für diesen Film, dass ich dachte, ich ertrag das jetzt einfach ohne Aufstand zu machen. Ja, bei Filmen, wo man eh jetzt einfach nur, ja, wo man nicht so investiert ist, jetzt ist es, meistens kann man drüber hinwechseln. Ich erinnere an unser Scary Movie Screening, wo der Film konfrontiert hat und es war uns egal.
Und in dem Film geht es um Gemma, das ist eine junge Mutter, die ihre Tochter, in dem Haus großzieht, in dem sie selbst aufgewachsen ist und in dem ihre Mutter quasi vor ihren Augen ums Leben gekommen ist und die Gemma entdeckt dann, dass sie selbst ins, nennen wir mal Jenseits, also in dieses further in diese, wie hast du es genannt auf Deutsch, was für eine Welt?
Anderswelt oder Ewigreich. Ja, Ewigreich dort, ist wie bei Mortal Kombat, ne? Weiß ich gar nicht. Outerrealm? Netherrealm. Netherrealm, ja. Outworld. Outworld ist der Eigennamen. Und sie besitzt die Fähigkeit, die Wesen, die dort in dieser Anderswelt, wie auch immer, leben, in die reale Welt zu holen. Oder auch Gegenstände, was mich so ein bisschen an Nightmare on Elm Street tatsächlich erinnert hat.
Und Ja, ja. Und da waren am Anfang ein paar Sachen bei, die ich ganz gerne mochte. Also ich fand zum Beispiel die Schauspielerin, also sowohl die von der Gemma als auch von ihrer Tochter, fand ich ganz nett, sind okay gewesen für mich. Und am Anfang gab es auch echt ein paar nette Szenen. Also ich fand zum Beispiel diese Szene mit der Kissenburg, werden jetzt auch nicht so krass spoilern, weil der ist ja nur wirklich frisch im Kino.
Ja, aber die war ja auch im Trailer, die Szene. Okay, die fand ich auf jeden Fall cool, die Szene. Und es gibt dann einen Zahnarztbesuch eines älteren Mitbürgers, dass der einfach nur, also da habe ich wirklich gedacht so, also ich vertrage ja wirklich eigentlich alles. Aber den hätte ich ja direkt zu Devil's and Demons Extreme geschoben, wenn diese Szene sich, also wenn die ein ganzer Film gewesen wäre.
Das ist auch nicht schlimmer als Guinea Pig. Also Guinea Pig ist auch nicht schlimmer als das da. Also ich fand nicht mal so schlimm, wie dann irgendwie das zweite Gebiss oder so da kam, sondern wirklich so den Zahnstein und den Schmutz, den Karies und sowas da weggemacht hat in dieser Nahaufnahme. Also du hast richtig gemerkt, dem ganzen Kino wurde speiübel.
Ja, das ist auch was, was mich verwundert hat, weil der Film tatsächlich an mehreren Stellen mit Ekel spielt. Das hat noch kein Insidious Teil vorgemacht. Das hat die Reihe wirklich vorher überhaupt nicht gemacht. Das war neu, ja. Und war das für dich positiv oder negativ? Kann ich nicht mal genau sagen. Ich fand's auch eklig und es hat auch gepasst, weil sie halt Zahnärztin ist, also es damit zu spielen.
Es hat den Film jetzt, finde ich, weder besser oder schlechter gemacht. Also das Element war da. Ich fand's... Ja, ich fand's auch eklig. Ich hab auch so... Es war ja am Anfang schon die Szene, wo sie ganz normal so ein Mädchen, der aus der Zahnspange was reinigt. Das war schon eklig. Also sowas ist ja eh eklig so. Aber natürlich bei diesem Opa da, sag ich mal, natürlich die komplett vergilbten Schimmelszähne da.
Das sollte er im Effekt auch haben. Also ich fand's eklig, ich weiß jetzt nicht, ob der CD das braucht, aber es hat gepasst, sag ich mal. Das erinnert ja nochmal daran, dass das ein durchaus anspruchsvoller Beruf ist. Aber hallo, also das möchte ich nicht, nee, danke. Und wie gesagt, das fand ich so alles okay, das war jetzt auch alles nichts, wo ich jetzt gesagt habe, oh, das ist ja krass, das ist jetzt die Überraschung des Jahres so, aber ich dachte so, das ist okay, das geht gut rein so, aber es gibt dann eben die, ja, als dann dieser Erklärpart anfängt.
Sie geht irgendwann in so ein Tattoo-Studio, um ja an diese Elise, die sie ja da in ihrem Traum sozusagen, mit der sie Kontakt hatte, um mit ihr genauer in Kontakt zu kommen, weil sie in dieses Tattoo-Studio gehen. Und dann ist da noch eine andere Person, die dann plötzlich alles erklärt, wie das abläuft. Aber mit so einer Selbstverständlichkeit.
Das ist dann so, wenn mir das jetzt jemand erzählen würde, dann würde ich erst mal sagen, du hast einen kompletten Tralli. Und würde mich nicht da hinsetzen. Aber auch so gegenseitig. Es geht ja darum, dass die eine ja dann in Trance versetzt wird. Aber dass sie sofort so ein Vertrauensverhältnis zueinander haben, so von wegen, ja, das ist auch wieder Nightmare on M Street, du musst aber darauf achten, dass du wirklich in fünf Minuten mich da aus dem Traum holst, sonst sterbe ich so in der Art so.
Ja, okay, mach ich. Dann sind wir uns ja einig. So, ne? Und ich denke so, what? Ihr kennt euch seit einer Minute, so. Das ist, ich kann doch nicht mein Leben dieser Person anvertrauen. Ja, ich weiß schon, was du meinst. Es war halt so ein bisschen, ich meine, sie hat halt, dafür ist da schon an dem Punkt schon viel passiert und ich glaube, sie weiß halt, dass da was nicht stimmt. Und deswegen hab ich das, fand ich das jetzt nicht so schlimm.
Und sie hat ja quasi, ihr Lies ja schon, das ist ja kein Traum, also sie ist ja wirklich quasi in der Anderswelt physisch und Elise hat sie ja schon einmal da quasi, hat ihr geholfen, und dann bekommt sie ja den Tipp, wo sie sie findet und dann sagt sie ja sofort, die Anitete-Studio sagt ja sofort so, ja wir haben auf dich gewartet und so und.
Elise ist hier, wir müssen dich aber erst da reinversetzen damit du über die reden kannst, weil sie ist halt nicht in der echten Welt und so. Ja klar, das geht alles schnell, ich fand's aber trotzdem besser als jetzt auch ewig da rumzudruksen und irgendwie wieder Vertrauen und Nein und keine Ahnung, aber ja ich weiß schon was du meinst. Es geht alles sehr, sehr schnell dann und ist sehr selbstverständlich.
Ich glaube, das ist für Leute, die in CDs 1 bis 5 gesehen haben, vielleicht etwas schneller zu verdauen als Leute, die bei den guten Teilen ausgestiegen sind. Wirklich, wirklich. Aber ja, das fand ich komisch. Also mir ging es vor allem tatsächlich, dass es plötzlich so, also Show, Don't Tell wäre in dem Fall für mich irgendwie besser gewesen.
Aber es ist wirklich so, ich erkläre dir jetzt komplett die Regeln und für euch Zuschauer, ich erkläre euch jetzt auch nochmal die Regeln. Das dauert ungefähr 10 Minuten, aber ihr schafft das schon. Und übrigens, ich erkläre euch das in einer halben Stunde nochmal zehn Minuten lang exakt genauso, wie ich es jetzt gerade tue. Du meinst die Orangenszene? Ja.
Ja, die ist natürlich Quatsch. Die ist ein richtiger Schwachsinn. Ich glaube, es war Grapefruits, ne? Oder Blutorangen? Ich weiß gar nicht mehr. Ja, Volltätowierte. Sind Grapefruits Blutorangen? Volltätowierte Früchte. Ja, das war richtig dämlich. Volltätowierte Südfrüchte. Ich fand es lustig, aber es ist Quatsch.
Ich weiß, warum sie das machen, aber weil Teil 6 halt so eine Art Soft-Reboot ist. Und es ist ja wirklich, es gab jetzt halt, also es ist nicht lange her, als der fünfte da ist, aber der fünfte hat ja quasi diese Jacobs-Error abgeschlossen. Und sie hatten halt überlegt, wie sie weitermachen, ob sie da wieder anknüpfen, das haben sie halt zum Glück, finde ich, nicht gemacht.
Dadurch, dass sie jetzt aber eine losgelöste Geschichte erzählen, der Teil mit allen anderen nichts zu tun hat, außer dass es Elise wieder gibt, so quasi als feste Konstante, ist das im Grunde hier so ein Soft-Reboot. Und ich glaube, dass sie deswegen noch mal so eine blöde Erklärbär-Scheiße drin haben, für alle, die halt in CD's 1 bis 5 eben nicht gesehen haben, dass du noch mal das grobe Verständnis für alles hast.
Das ist aber dann am Ende ein bisschen viel, weil du halt wirklich dann viel Erklärbär hast und noch mal alles aufrollst, was halt Kenner von 1 bis 5 halt jetzt schon fünfmal gesehen haben. Ja, der Film ging für mich trotzdem richtig in die Hose in der zweiten Hälfte, weil das für mich dann auch irgendwie, es war nicht gruselig, es war irgendwie für mich echt sogar lächerlich, weil auch der Oberschurke, dieser Cyrus, ja, der war jetzt für mich nicht besonders so und auch die drei älteren, wir halten es mal vage, die drei älteren Leute, die da eine Rolle spielen, für mich auch nicht gruselig waren und das war alles so ein bisschen, ja, lächerlich.
Ich fand es eher lustig, aber so bad, also nicht lustig, dass es mich unterhalten hat, lustig, sondern wirklich, dass ich gedacht habe, oh, das ist wirklich lächerlich. So augenrollenmäßig. Ja, und da habe ich mich auch so gefragt, ey Leute, es gibt ja nun wirklich auch viele gute Autoren in Hollywood und es ist, nee, ich will jetzt nicht sagen, es ist nicht schwer, ein gutes Horrorscript zu schreiben, das ist Quatsch, weil ich selber keine Ahnung habe davon, aber dass sowas freigegeben wird und jemand sagt, ey geil.
Ey Leute, ihr habt die 20 Millionen Dollar, das Ding wird einschlagen wie eine Bombe. Nee, also da fehlt mir irgendwie die Fantasie für, dass das irgendwie passiert. Aber irgendwie muss es ja so zustande gekommen sein. Und ich weiß nicht genau, woran es liegt. Du hast ja einen anderen Schuldigen, glaube ich, ausgemacht, der hier den Film versaubeutelt haben könnte.
Ich fand aber schon das Drehbuch irgendwie nicht besonders... Es ist nicht wirklich gut. Bei dem Antagonisten bin ich ambivalent, weil ich bin einerseits froh, dass sie nicht einfach für den x-ten Dämon aus der Tüte gekramt haben oder dass sie sogar den Red-Lipstick-Demon wiedergeholt haben. Also zumindest für den Popcorn-Becher haben sie ihn noch mal ausgeholt.
Für den miserablen, hässlichen Popcorn-Eimer. Und gib zu, der ist gruseliger als Cyrus, der Popcorn-Becher. Nee, der ist trauriger. Den will ich umarmen. Der ist so, oh Gott, der hat das freigegeben. Ähm, nee. Derselbe, der das Drehbuch freigegeben hat. Und ich mein, du hast ihn ja gesehen, den Film. Ja. Hast du den Red Lipstick Demon erkannt im Film?
Ich hab den, ich bin der Meinung, ich hab den gesehen. Das war der ja in der Gruppe mit bei, von diesen ganzen Skyscender. Du siehst ihn in einem Frame. Ja. Im Finale. Ja. In einem Frame. So. Das ist einfach nur ein Cameo für die Kenner. Ja. Und naja, auf jeden Fall, ich bin froh, dass sie ihn nicht wieder zurückgeholt haben, um es wieder aufzukommen, weil der ist eigentlich durch mit dem Fünften.
Und ich bin irgendwie auch froh, dass sie nicht einfach eine Kopie von ihm einfach wieder irgendeinen Dämon also ich finde es okay, was sie da versucht haben weil das ja auch quasi eine Lore mit sich bringt dahinter und auch eine Vorgeschichte, es war nicht geil aber ich, das ist nicht ist es der schlechteste Antagonist in der Insidious-Reihe ja doch schon.
Aber ich fand's nicht komplett verkackt. Also hätten sie einfach für einen x-beliebigen Dämon aus der Tüte gezaubert, hätte ich's, glaub ich, doch blöder gefunden. So haben sie mal was anderes versucht in der Reihe. Fand ich okay. Er war nun nicht geil. Und er war nicht gruselig. Und spätestens, er hat ja am Anfang diese Augenbinde an. Da fand ich ihn noch relativ creepy.
Spätestens, wenn er die abnimmt, wenn er sie abnimmt, ist er einfach nur ein Dude. Vorher sah er aus wie so ein Endboss. Da könnte er auch irgendwie ein Endboss aus einem Dark Souls-Game sein. Oder so, irgendwie hier Bloodborne, Father Gascoyne oder sowas. Da hat er irgendwie auch ein bisschen einen Look gehabt. Wenn er die Augenbinde dann irgendwann abnimmt, ist er einfach halt nee, langweilig.
Von daher verstehe ich. Fand ich auch nicht so richtig geil. Die drei alten Menschen, so die Helferlein, das war halt so ein bisschen so ja, so Santa's Little Helper mäßig. Was sie damit machen, es ist okay, aber auch nicht geil. Aber ich bin bei dir tatsächlich. Und bei Insidious hab ich mich immer drauf eingelassen, mich zu gruseln.
Wollte ich auch hier hat nicht funktioniert. Ich fand den nicht gruselig. Und interessiert mich jetzt auch sehr. Wie war der Sound bei euch? Relativ laut. War der in den Jumpscare-Szenen also schon da und zuträglich? Okay. Das hat schon geballert. Also es gab auch einen Moment, wo ich wirklich, also hätte ich ein Getränk in der Hand gehabt, dann wäre es eine Reihe hinter mir gelandet. Also so viel kann ich sagen.
Das war einer der ersten beiden Jumpscares, wo ich dann... Ja, ja, ja, okay. Der hat mich auch bekommen. Genau der. Aber dann lag es am Savoy, weil ich habe den in der PV gesehen, im Savoy. Der Film war unerträglich leise. Deswegen, kein Jumpscare außer der erste, glaube ich, war das hab ich bekommen, weil der Sound überhaupt nicht geballert hat, dann lag es aber im Kino, okay, alles klar weil die Dialoge waren auch so komisch leise und wir hätten eigentlich mal rausgeben müssen, mal Bescheid sagen okay, gut, weil ich wusste, weil am Kinopolis, tatsächlich das ist auch immer da, dass der Sound dort wirklich, also ich geh auch lieber ins Savoy, so weil die Leinwand liebe ich einfach aber, der Sound im Kinopolis ist halt wirklich klasse, durch diese ganzen neuen Dolby
Atmos-Anlagen und so weiter und dass auch wirklich, wenn Leute in deiner Nähe quatschen, du die nicht hörst, weil zum einen die Sitzreihen ganz gut isoliert sind, immer so für sich und weil der Sound halt wirklich knallt und du kannst dann, wenn du jetzt nicht gerade einen Liebesfilm oder so guckst. Kannst du dann schon die quatschenden Leute ignorieren, das finde ich eigentlich ganz gut in dem...
Nee, aber okay, weil das wollte ich nicht wissen. Ich dachte, der Film wäre so dünn abgemischt. Weil genau, kein Jumpscare hat mich durch den Sound auch irgendwie richtig, ich wollte ja erschreckt werden. Hat nicht funktioniert, aber lag es leider in der Vorführung. Ja, aber nichtsdestotrotz, ab davon, ich fand den Film auch nicht gruselig, ich fand ihn nicht atmosphärisch genug.
Weil bei mir hat immer die Anderswelt, das Förser hat für mich immer atmosphärisch funktioniert, wie so ein Nebel und so. Das hat immer irgendwie ein Gespür gehabt. Fand ich hier auch alles nicht so geil inszeniert. Es war auch so episodenhaft, immer dieses rein- und rausspringen zwischen realer Welt.
Das ist natürlich der Clou des Films, weil sie diese Gabe hat, eben Sachen aus der Anderswelt in die Realität zu holen. Deswegen hast du viele Sprünge hin und her. Das war auch, glaube ich, das Positivste am Film. Die Übergänge waren teilweise ganz geil, weil der Film mit so Kameradrehungen gearbeitet hat, wo dann die Welt sich so gekippt hat und sowas.
Das war ganz cool. Das war inszenatorisch ganz nice. Aber ansonsten hatte ich echt weder Gruselgefühl noch irgendwie Gespür für diese Welt. Und deswegen, ja, du hast eben schon gesagt, ich hab einen Schuldigen. Ich finde halt den Regisseur nicht gut. Ich finde, das ist, da haben sie sich halt wieder keinen Gefallen getan.
Jacob Chase ist das. Der hat diesen Come Play gedreht. Das ist auch so ein Mutter-Kind-Horror-Film. Der war auch schon unerträglich. Scheiße. Tut mir leid. Der war auch stinklangweilig. Und ich finde, das ist kein guter Regisseur. Also da hätten sie sich mal wieder, die Reihe dürfte mal wieder gerne jemanden sich ranholen, der ein bisschen mehr auf dem Kasten hat.
Ich verstehe das mal so für den sechsten Teil einer Reihe natürlich auch jüngeren Filmemachern mal eine Chance gibt, aber ich finde, der Chase ist da nicht so der geile Handwerker. Ja, und deswegen, und so Filme auch, so Szenen auch wie diese Kissenburg da, Die hatte ja das Megapotenzial. Die hatte auch an sich cool funktioniert.
Die Idee war super und es gab auch ein, zwei gruselige Momente. Aber warum dauert die denn so lang? Ich finde, die hat sich schon im, also in der Erzählung... Die war schon im Trailer zu lang. Ja, genau. Und im Film ist die noch länger. Und die hört nicht auf und du bist so, nee, jetzt ist es drüber.
Jetzt ist es drüber leider. So, die war auf den Punkt geil und dann war es, okay, die läuft ja noch drei Minuten, warum denn? Ja, das stimmt. Und es gab sogar, es gab einen Trailer, sogar einen Schnitt, den gab es nicht mal im Film. Da kommt so ein Geist von oben so ins Bild den gab es im Film gar nicht, das war nur für den Trailer ey, es ist schade, wirklich da waren gute Highlight-Momente dabei die haben es ja alle, oder ich sage Finale, Vorfinale.
Mädchen im Schrank, Hund. Ja. Da gab's auch so einen netten Jumpscare, weißt du, mit dem Umschnitt. Ja. Wo sie so dann ihren Arm reinguckt. Genau, das war dein Highlight in der zweiten Filmhilfe. Deswegen, der hat gute Einzelmomente, kleine, aber oft ist es so zu lang, zerdehnt, zu, ja, so ein bisschen, kein Gespür. Ja.
Ich fand den, was ich gut fand, einer der wenigen guten Drehbuchkniffe, und ich finde, da lernen die Horrorautoren langsam auch dazu. Dass man solche Figuren besser reinschreibt, als das früher der Fall war, war Jemmas Freund. Dass der nicht dieses Gäste hat, die, ah, was du da erzählst und mit deinen Geistern, sondern am Anfang hat er so ein paar Zweifel, aber er lässt sich auch relativ zügig darauf ein, weil er auch die Vorgeschichte mit der Mutter dann kennt und so weiter und hilft dann mit und ist aktiv daran beteiligt, das zu lösen, das Problem.
Und das finde ich immer klasse in solchen Filmen, wenn du nicht diese ganzen zweifelnden Charaktere drin hast und so weiter. Was vielleicht realistisch wäre, aber das hast du schon 10.000 Mal gesehen und ich hasse dieses Trope so mittlerweile. Ja, vor allem, wenn die auch noch, also wenn sie selbst noch dann zweifeln, wenn schon was komisches passiert ist, wenn die einfach nicht aufhören zu zweifeln, das hasse ich ja, genau.
Und finde ich auch, der ist cool. Du bildest dir das nur ein, André. Der ist menschlich geschrieben so, genau, der ist erst so, ja, okay, aber der lässt sich drauf ein, wie du sagst, und dann merkt der selber, okay, stimmt was nicht und geht dann voll mit, das fand ich auch cool, ja. Ja, dennoch, ja, ich hab in der zweiten Filmhälfte wirklich gehofft, dass irgendwas im Kinosaal passiert, dass die Leinwand zerspringt oder Feueralarm ausgelöst wird, weil ich wirklich nur noch auf die innerliche Uhr geguckt habe und dachte boah ey, wann ist das vorbei?
Vor allem ich dachte so, ich habe dann im Kopf überlegt, habe ich mir die Letterbox-Seite eingespeichert in den Kopf, stand da 89 Minuten, stand da 96 oder stand da 106 Minuten Lauflänge? Ich habe die ganze Zeit gebetet, dass 89 war, aber es waren natürlich die 106 und das hat man auch komplett gemerkt, fand ich. Aber ja, also ich glaube, wer Fan der Reihe ist, der sollte sich den schon angucken, aber ich glaube, wer bis dato nichts damit anfangen konnte.
Der wird hier keine gute Zeit haben. Wäre jetzt mein ... Und auch nicht so spontan reingehen und sagen, ich will mich gruseln. Hast du auch schon gesagt, funktioniert halt hier auch nicht so richtig gut. Ich hab schon wieder alles gelesen. Ich hab ja auf TikTok ein kleines Video dazu gemacht. Da kamen Leute bei mir drunter und meinten, boah, Alter, ich hab mich so erschrocken. Also natürlich funktioniert's für manche wieder.
Aber ich bin generell auch der Meinung, wenn man mit Insidious anfangen konnte, dann wird der Film dich jetzt nicht bekehren. Weil die Formel ist trotzdem die gleiche. Wenn ihr noch keine Insidious gesehen habt und wollt's mal probieren. Könnt ihr mit dem aber anfangen? Weil, wie eben schon gesagt, der ist losgelöst. Ihr braucht, es gibt kein Vorwissen, was es gibt.
Außer halt Elise so. Aber selbst die wird ja, wie wir auch jetzt eben schon gesagt haben, die wird noch undurcher erklärt. Also ihr bekommt sogar in dem Film nochmal eine Lore-Erklärung. Na klar ist es wie mit allen Reihen, wenn ihr schon einen Bezug habt zu der Figur, dann funktioniert's besser. Aber wie gesagt, sonst gibt's kein Vorwissen, was ihr haben müsst.
Ihr könnt mit dem Teil ruhig anfangen, wenn ihr sonst keinen kennt. Aber wenn ihr bisher keinen davon mochtet, dann wird der euch jetzt nicht bekehren. Und wenn ihr durch seid mit diesem typischen, formelhaften Mainstream-Jumpscare-Horror, dann lasst es einfach direkt sein. Und wirklich für... Deswegen, Fanwertung bei mir wäre nämlich zweieinhalb, aber wirklich nur Fanwertung.
Sonst musst du einen halben, wenn nicht sogar, an Ganzen abziehen. Dann wäre ich eher bei Chris so anderthalb. Wichtig ist, traut Leuten nicht, die euch in Reviews erzählen, dass der Film supergeil ist, die aber dabei ein gesponsertes T-Shirt vom Verleih tragen zum Film. Das ist ganz wichtig. Da könnt ihr immer schon davon ausgehen, dass das bezahlte Videos sind zum Beispiel und nicht unbedingt die echte Einschätzung des Films dahintersteckt. Meinst du?
Es wäre mein Guess. Es muss jetzt nicht bezahlt sein, aber manche lassen sich auch schon mit solchen Goodies bezahlen und denken, oh, jetzt darf ich nichts Negatives mehr sagen. Sie sind doch nur Liebhaber. Ja, auf jeden Fall. Nein, es ist leider kein Muss. Aber es stimmt. Ich habe auch mal so etwas bekommen, falls du dich erinnerst, wir haben mal Resident Evil Welcome to Raccoon City Merch bekommen.
Und deswegen fand ich den Film auch gut. Ja, ich habe die Whistle Todesweife bekommen, deswegen fand ich den ja auch gut. Dazu kommen wir später nochmal. Kommen wir zum nächsten Film und vermutlich für, ich weiß gar nicht, ob für viele, weil dafür ist es schon fast ein bisschen zu arthausig, aber für einige auf jeden Fall nach Obsession und Backrooms vielleicht das Horror-Highlight.
Horror, erst mal in Anführungszeichen gesetzt, werden wir gleich besprechen, des Jahres Teenage Sex and Death at Camp Miasma, der auch seit zwei Tagen, seit dem 20.08. In den deutschen Kinos läuft. Der neue Film von Jane Schönbrunn, bekannt unter anderem für die Regie für I Saw the TV Glow und, wie heißt der Film? World's Fair. We are all going to the World's Fair.
Genau, die ja beide unabhängig von der Qualität durchaus für Furore gesorgt haben. Ich erzähle es jetzt einmal ganz kurz und entschuldige mich uns damit schon mal, falls wir es im Laufe der weiteren Episode falsch machen. Jane Schönbrunn ist eine Non-Binary Transperson und benutzt die Pronomen they. Das lässt sich manchmal mal nicht so gut in die deutsche Sprache übertragen.
Falls wir das jetzt irgendwie zwischendurch mal falsch machen, ist definitiv keine Absicht und wir geben uns Mühe. André, was ist das für ein Film? Es ist ein Film, der, sage ich mal, gleichzeitig den, einen unserer Lieblingsgenres, den Slasher, vor allem eben den 80s Slasher, sowohl huldigt und gleichzeitig aber eben auch auseinander nimmt.
Und es geht vor allem, weil das ist, so schön beruht, zieht sich das ja durch, es geht viel um Identität, es geht um sexuelle Orientierung, sexuelle Verwachen, sich selbst finden, entdecken, wer man eigentlich ist und so weiter. Und das alles hier eben im Film, im Kontext des Slashers und wie Slasher-Filme, ich meine, da haben wir unsere Busenexperte und Theresa ja auch im Team für, wie Slasher natürlich mit den Jobs spielt, Sex and Violence.
Früher gab es, es durfte keinen Slasher geben, wo nicht prominent Brüste zu sehen sind und so weiter. Und wie das zum einen so ein bisschen für sexuelles Erwachen gesorgt haben kann, auch in unserer Jugend natürlich, wenn man dann irgendwie da die, ich sag jetzt mal ganz plakativ, Titten durch die Gegend fliegen gesehen hat als junger Mensch. Man denkt sich so, hui, was ist denn da los?
Das habe ich auch gerade gedacht bei dir. Das wird im Film aufgegriffen natürlich irgendwie, wird das natürlich für junge Leute, die diesen Horrorfilm angucken wollen, aber gleichzeitig, wenn da so viel Sex mit drin ist, dann auch plötzlich andere Emotionen weg. Aber gleichzeitig geht es auch darum dass vor allem es geht einmal um die Perspektive, von Leuten, die auch an diesem Film aber auch mitgearbeitet haben, hier ein Film porträtiert durch von Gillian Anderson dass das vielleicht auch alles nicht so rosig war wie das, was die Zuschauer vor dem Fernsehen gesehen haben.
Und aber eben auch darum wie man es jetzt heute machen würde und wie sich Sichtweisen verändert haben wie sich diese ganzen Klischees verändert haben und wie heutige Perspektiven auf diese alten Filme sind und wie man sie jetzt vielleicht heute umsetzen würde. Und das alles verpackt im Grunde da so einer...
Ja, Identitätsgeschichte und auch so ein bisschen Liebesgeschichte, sag ich mal. Ja, auf jeden Fall. Von zwei sehr verschiedenen Menschen, die über dieses Thema zusammenfinden. Ich finde auch der Begriff, der häufig genannt wird, Parodie, trifft eigentlich nicht zu auf den Film, weil er dafür ja viel, also ja, er hat sicherlich Szenen bei, die wie eine Parodie auf einen Slasher wirken können.
Aber die Grundthematik, die hast du eben schon so schön beschrieben, die ist ja viel zu ernst und viel zu gefühlvoll, als dass man das irgendwie als Parodie bezeichnen könnte. Es ist Hommage und Entlarvung, aber Parodie ist es nicht. Nee, dafür ist er auch nicht lustig genug. Es ist absurd teilweise oder weird, aber nicht witzig.
Und gerade zu Beginn des Films, es geht ja um die fiktive Slasher-Reihe Camp Miasma. Das lernen wir so in den ersten 10, 15 Minuten kennen, was es damit auf sich hat. Und das ist eine 80s-Reihe gewesen, die viele Fans hatte, die aber auch viele, so wie wir es von unseren echten Filmreihen ja auch kennen, viele schlampige Fortsetzungen bekommen haben.
Aber eben auch eine große Fangemeinde hat. Und diese Filmreihe soll nach langer Zeit gerebootet werden durch eine junge Regisseurin. Und die sucht dann den Star des Final Girl des Originals auf und erlebt dann. Was ganz anderes, als sie vielleicht im Vorfeld erwartet hat. Und gerade der Anfang ist natürlich für uns Slasher-Fans absolut genial.
So diese Opening-Sequenz mit dem ersten Doppelkill, die ist schon mal... Crazy, weil die auch so diese ich fand's geil, diese Blutfontänen, ich musste immer lachen, als ich sie gesehen hab, das fand ich cool, aber er hat ja fast diesen Einsatz von diesen japanischen Filmen, genau, so die Snowblood genau, ja, Snowblood, aber auch geht ja fast schon so ein bisschen in die Richtung, Shaw Brothers nee, nee, nee, gar nicht, ich wollte hier sagen eher so, Meatball Machine oder so Tokyo, ja, ja, genau, Tokio Gropolis weil diese Blutfontänen halt, dieses typisch japanisch übertrieben, wo die Blutfontänen wirklich so 20 Meter wegspritzen, so genau das steckt da ja auch mit drin, ja Und es gibt dann die für mich vielleicht genialsten Opening Credits, die ich seit
mindestens Monaten gesehen habe, wenn nicht gar Jahren. Wo quasi diese Kommerzialisierung dieses Camp Miasma Franchises präsentiert wird. So, da sieht man natürlich, sie haben sehr, was das Look and Feel angeht, natürlich sich sehr bei Freitag der 13. Orientiert, aber du siehst dann halt ein toller, ja, also sie haben ein echtes Museum aufgebaut für Camp Miasma und haben da dann quasi drin gefilmt, diese Opening Credits und da gibt's, da zeigen sie, wie es Camp Miasma Arcades gibt, wie es Trading Cards gibt, die VHS-Kassetten, welche Schlagzeilen das Franchise gemacht hat, und irgendwelche Convention-Ausschnitte und sowas und am Ende entdeckt, so wie das ja auch in echt sozusagen war, gerade in den 2000er-Jahren,
die Blogger-Szene kommt und entdeckt diese Reihe wieder, die eigentlich schon längst begraben war. Da gibt's Miasma-Cons und jetzt kommt das Reboot und so weiter. Und das war so schön gemacht, dass ich dachte so, ey, ja, das ist eine Person, die versteht das Genre und deswegen funktioniert es vielleicht auch nur so, wie hier bei Jane Schönbrunn, ähm.
So eine Person erlaube ich dann auch, das zu kritisieren, weil diese Person auch genau weiß, was wir daran lieben und die Person selbst auch daran liebt. Und deswegen funktioniert dieser Spagat aus Hommage und Kritik gleichermaßen so gut, finde ich, in dem Film. Weil auch die Liebe für das Genre erkennbar ist und gleichzeitig dann die Kritik authentischer wirkt.
Ja, komplett. Das ist halt wirklich, das merkst du, dass sie genau weiß. Dass alle verstanden haben, was da gemacht wird. und eine Liebe fürs Detail da ist, fürs Verständnis, für alles. Du hast ja auch dann, ich hab's jetzt ja auch nicht einmal im Kino gesehen, aber du hast ja auch auf den Tapes dann die ganzen Teile eben der Reihe und die haben ja teilweise auch die gleichen Subtitles von Friday übernommen.
Da heißt dann einer The New Beginning. Aber da der sechste, nicht der fünfte. Genau, ein bisschen von der Reihenfolge geändert oder der eine heißt auch, glaube ich, New Blood oder so. Also genau, das ist ganz klar dran angelehnt. Aber du hast halt nicht nur, also Friday ist ja so das Hauptding, Ding, was übernommen wurde, wovon sich inspiriert lassen wurde.
Du hast aber auch viele kleine Anspielungen auf andere Horror-Franchises im Film noch hier und da. Es ist sehr, sehr cool. Und ja, dieses Opening war auf jeden Fall mega. Das ist echt wirklich eins. Das ist so detailliert und liebevoll und wie du sagst, da versteht jemand den Kosmos und wie Horror auch über verschiedene Ebenen funktioniert, online, offline.
Dieses Wiederentdecken von alten Filmen, dass es mal wieder Wellen gibt, wo dann plötzlich einer darauf kommt, ach guck mal, das gab's ja. Dann wird da so ein kleines Awakening und das kennen wir ja alles, haben wir alles mit durchgemacht. Und das ist schon richtig liebevoll, ja. Wer jetzt aber einen Horrorfilm und einen richtigen Slasher erwartet, der wird nur so zweitrangig auf die eigenen Kosten kommen.
Es gibt natürlich zum Beispiel, ich erinnere an Minute 50, habe ich mir extra notiert, diese geniale Kill-Montage so mit geiler Kameraführung, abstrus krassen, harten Kills. Und dazu läuft so ein Indie-Rock-Track von den Counting Crows. Das ist jetzt schon für mich eine der besten Sequenzen des Kinojahres.
Aber das ist eher die Ausnahme, denn, André, du hast es ja vorhin schon gesagt, es geht in dem Film viel mehr um Themen wie genau das sexuelle Erwachen, das finden der eigenen sexuellen Identität und vor allem, ich hatte jetzt auch noch mal ein paar Interviews mit Jane Schilbrunn gesehen. Wo es eben auch darum geht, um die Unterdrückung der Sexualität und das kommt ja hier so gut zur Geltung, dass die Leute, sich nicht trauen, in der aktuellen Gesellschaft, in der aktuellen Welt, in der wir leben, ihre Sexualität auszuleben, dass sie sich dafür schämen und lieber damit irgendwie 80 Jahre ihres Lebens in sich gekehrt verbringen, anstatt es gesund nach außen zu leben.
Also was für eine ungesunde Auslebung der Sexualität wir haben. Und das ist ja eigentlich was Schönes sein sollte. Und warum sollte man was Schönes so unterdrücken, unterdrücken lassen von seiner Umwelt? Und eben um Sinnlichkeit, um Romantik, um, ja, um, wie ist das andere Wort, was ich suche? Ja. Sinnlichkeit, Zärtlichkeit, genau. Und das, finde ich, bringt der Film unfassbar gut rüber.
Und hat mich sehr gerührt, muss ich sagen. Also gerade, weil die Schauspielerinnen auch so gut sind. Gillian Anson, brauchen wir nicht drüber reden. Die ist selten zu sehen, aber wenn, dann immer gut. Wie sie dort als Geist quasi über diesen Film schwebt, so ein bisschen. Aber Hannah Einbinder und auch vor allem, und das freut mich tierisch, tierisch, dass sie in diesem Film mitspielt, Amanda Fix, die ja in meinem Slasher, nicht ganz, aber in meinem Horror-Geheimtipp Low Lives, guckt den unbedingt auf Tubi, so großartig war und die ist ja auch absolut genial in dem Film, aber die bringen das so gut rüber, so emotional, so kraftvoll, so, ich hab da echt sehr oft Gänsehaut gehabt, aber, das ist dann eben auch ein Film, der sehr langsam vorangeht und eben vielleicht,
nach dem Trailer ein paar Erwartungen untergräbt. Kann ich mir vorstellen. Glaube ich auch. Übrigens, die Amanda Fix werden wir noch zukünftig häufiger wahrscheinlich sehen. Die spielt ja in Zukunft Lorraine Warren in Conjuring Previews. Sehr gute Entscheidung. Ja. Ne, genau. Auf jeden Fall. Das ist wieder ein Film, das wird klar sein.
Da werden sich viele daran stoßen. Da werden viele mit falschen Erwartungen reingehen. Vom Trailer auch her. Genau. Der Horror da drin oder das, was da der Horror drinsteckt, ist halt eher diese Grundierung, um diese Geschichte zu erzählen, die Chris gerade ausgebreitet hat, um diese ganzen Gefühle und Einblicke und alles zu transportieren.
Das ist aber nicht wirklich das Hauptaugenmerk. Das muss man einfach wissen. Es ist schon eigentlich eher ein romantisches Drama, sage ich mal, mit eben diesem Unterbau. Und da glaube ich, werden viele mit falschen Erwartungen so ein bisschen abprallen, leider. Aber ja, da gehe ich komplett mit. Ich finde auch, also Einbinder und Anderson, die beiden sind super zusammen. Ich finde die ganzen Dialogszenen zwischen den beiden in dem Haushalt und sich treffen, hammergeil.
Wirklich, da sind so geile Sachen dabei, tolle Zwischentöne, haben auch krasse Chemie zusammen und funktionieren wirklich richtig gut. Und einer meiner, also ein bisschen Humor hat er ja schon, einer meiner Lieblingsgags ist quasi, wo sie ein bisschen erzählt, also Einbinder, was sie bisher so gemacht hat, wo sie irgendwie erzählt, sie hat ein Psycho-Remake gedreht aus der Sicht des Duschvorhangs.
Das ist das Geilste. Also es sind viele auch so kleine Meta-Sachen natürlich schon drin, so Meta-Gags. Auch diese eine mit dem Produzenten des Reboots, diese Telefonkonferenz. Ja, der Call. Der Typ da so gesagt, ich hab gerade mit Jason Blumhouse geredet, deswegen hab ich hier noch ein Michael Myers-Backdrop und sowas das waren schon ein paar also auch so Industrie-Meter-Sachen ja, ja, genau da sind schon gute Sachen drin, Aber genau, eigentlich der Kern ist schon dieses Gefühlvolle zwischen den beiden und zu erkennen, was hat sie durchgemacht, warum ist sie so negativ gegenüber diesem ganzen Genre, warum steht sie so negativ gegenüber, warum hält sie von diesem Reboot nichts.
Und dann gleichzeitig zu erkennen, einmal von welchen Perspektiven kommen wir eigentlich an den Horror ran, aber an welchen Perspektiven kommen wir eigentlich auch auf unserem Leben und wie sich das dann so nach und nach in diesen ganzen Gesprächen zwischen den beiden über den Film entwickelt und beide dann die anderen so verstehen lernen.
Das ist schon richtig, richtig, richtig gut gemacht. Zu der Slasher-Sequenz, die Chris erzählt, eben genannt hat, die fand ich auch nice. Auch da werden sich manche, glaube ich, an einer Sache stören, das ist die Digitalität. Das ist teilweise sehr digital getrickst, also Blutfontänen und sowas, alles total übertrieben, auch hier mit vielen Digitaleffekten.
Das ist jetzt eben, weil der Film ja dieses 80s-Retro-Slasher-Ding hat, dann werden sich schon viele fragen, ey, warum ist das jetzt nicht oldschool? Ja, ich hab auch ein großes Fragezeichen hintergesetzt, weil das ist so, du hast eine Hommage, Aber dieses Element ist ja eine Anti-Hommage, sozusagen.
Genau, und ich weiß nicht, ob das dann auch wieder ein gewollter Bruch ist, um zu zeigen, Oldschool versus Newschool. Aber ist das, ist das, natürlich bei vielen Szenen sieht man das Digitale, aber ich hab hier die neue Fangoria-Ligen und da waren so ein paar Fotos drin vom Dreh, vom Set. Und da haben sie schon mit ordentlich Galonen Blut durch die Gegend gespritzt. Also ich bin, also ...
Ja, also zumindest digital enhanced. Das waren teilweise Sachen, die wirklich sehr, sehr digital aussahen teilweise. Bestimmt haben sie ja viel practical dazu gemacht, aber es war schon, es hatte einen sehr arzifiziellen Look. Es wirkte nicht oldschool, es wirkte nicht 80er. Und ich glaube schon, dass das auch ein gewollter Bruch ist, wie gesagt, auch wieder zwischen der typische 80s Killer mit der Maske, der ein bisschen aussieht wie so, wie ein bisschen wie, wie heißt er, Pyramid Head aus Silent Hill so ein bisschen, mit der Lanze und so.
Die Maske ist so geil. Ja. Aber gleichzeitig dann irgendwie so ein bisschen so, wie gesagt, so digital aufgepeppt, so wie es eben eher moderne Filme machen würde. Ich hab das schon bewusst. Und genau, das ist drin, dieser Little Death, dieser Killer eben. Und übrigens, wenn ihr das, wenn ihr wisst, warum der Killer so heißt, dann wisst ihr auch, was das Hauptthema des Films ist.
Im Grunde genommen ist es der Orgasmus der Film. Ja. Wenn man so will. Das ist schon, wir hätten es auch ein bisschen weniger subtil runterbrechen können am Anfang, als Romantik und Zärtliche. Nein, es geht eigentlich um Orgasmen im ganzen Film. Fast jedes Bild beschreibt in irgendeinem erformen irgendwie ein Orgasmus, das ist wirklich so.
Und ihr dürft auch nicht vergessen, das ist ein Film, also generell, was ich schön finde, die Botschaft des Films ist ja auch so ein bisschen, dass Horror für alle da ist, nicht nur für so, weiße, heteronormativ gelesene Leute so, sondern das ist ein Queer-Horrorfilm, das darf man an der Stelle nicht vergessen.
Und wenn ihr da nicht offen für seid, dann werdet ihr vielleicht eine schwere Zeit für haben und das ist wichtig zu betonen, so an der Stelle, weil nicht jeder Horrorfilm muss für, uns Hetero-Gorb-Hounds geschrieben sein. Und ich finde es gut, dass es das auch nicht so ist. Jeder Film muss Ice Cream Man sein.
Exakt. Was wolltest du sagen? Was wollte ich noch sagen? Das können wir auch zugemerzen. Der größte Orgasmus unter anderem war übrigens da, wo sie essen und diese riesen Tafel an Chicken Wings da haben, wo sie irgendwie zwei von essen und das bleibt liegen. Alter, was ist das Verschwendung? Aber generell hat der Film natürlich eine interessante Visualität.
Der arbeitet mit Mad-Paintings und so was. Und ich dachte so, als sie zum ersten Mal als unsere Hauptfigur da in diesen verlassenen Schneeort dort geht und das Kino dort sieht. Und im Hintergrund, ich dachte gerade, sie ist in dem Film? Nee, in dem Logo von Paramount Pictures. Haha, okay. Du verstehst du mit dem Gebirge im Hintergrund? Ja, ja, ja.
Weil das ist ja auch Freitag, der 13. Paramount. Ich dachte erst schon, das könnte vielleicht auch, so weiß ich jetzt nicht genau, aber der hat eine sehr artifizielle Optik, die mir aber sehr zugesagt hat, weil also dieses Dreamy-Like, wie wir immer so gerne sagen, das passt hier wirklich perfekt drauf. Total, ja, ja, ja.
Und diese Aufnahmen da mit diesem Schnee-Dings, das sind ja Bilder, ne? Das haben sie ja auch mitgezeigt, auch Social und so auf den Kanälen vom Film. Das sind eigentlich nur fette, fette Gemälde, wo sie halt vorsteht quasi. Und das ist nice, ja. Ja, sehr zelebrierte Künstlichkeit so ein bisschen. Ja, total.
Sehr schön. Der hat auch tolle musikalische Needle-Drops. Wie gesagt, ich hatte schon diese Slasher-Sequenz im Mittelteil erwähnt, auch das Ende, dort eine Tankstelle, auch mega-Banger aus den 90ern, so perfekt. Ich hab so ein paar Sachen, die mir nicht gefallen haben, das sind wenige, ich fand zum Beispiel den Anfang saustark, das erste Drittel, und das letzte Drittel saustark, der Mittelteil war mir ein bisschen zu talky, da hätte man sich durchaus auf seine Bilder wieder mehr verlassen können.
Da wird schon viel, ja, ja. Beziehungsweise er hängt so durch, weil Anfang und Ende so stark sind, vielleicht liegt's auch daran einfach so ein bisschen. Aber ansonsten muss ich sagen, fand ich das, wahnsinnig, also wahnsinnig wäre jetzt vielleicht schon ein bisschen zu übertrieben, aber es könnte sogar, hier ist es umgekehrt zu Ice Cream, wenn ich könnte mir vorstellen, im Rewatch könnte es noch wahnsinnig gut werden, aber jetzt bin ich auch schon sehr begeistert, weil der sich sehr originell anfühlt, sehr erfrischend, dass man hat so wirklich, ich liebe es ja, wenn man das Gefühl hat, so einen Film hab ich so noch nie gesehen, dass immer das Beste, was passieren kann und, als Horrorfan hat der mich abgeholt, als Romantiker hat der mich abgeholt und
auch als weltoffener Mensch hat der mich abgeholt und das war einfach schön, den zu gucken, ich war wirklich sehr, sehr, sehr, sehr angetan. Das war eine Überraschung, will ich nicht sagen, weil ich ja schon im Vorfeld, wusste, dass der gut sein wird, weil er ja in Cannes schon, glaube ich, gut ankam und du hattest ja auch schon aus der Presseverfügung gesagt, dass der gut ist.
Und ich habe aber mehr bekommen, als das, was ich erwartet habe. Und das ist dann nochmal eine Auszeichnung. Also ich finde den, ich glaube, da wirst du zustimmen, wirklich, wirklich gut. Den sollte man sich unbedingt anschauen und vor allem im Kino auch. Ja, verstehe ich mich direkt an. Kann ich gar nicht mehr so sagen, ja.
Guter Film. Kommen wir zu einem etwas kleineren Film. Und da werden wir jetzt vielleicht auch nicht ganz so euphorisch sein, wie bei Camp Miasma, und zwar ist das Exit 8 von Genki Kawamura. Der ist schon im Frühjahr auf dem Fantasy Filmfest zu sehen gewesen, da haben die meisten von euch den vielleicht auch gesehen.
Der ist jetzt aber im regulären Kinostart seit dem 13.8. in Deutschland. Und ja, André, kannst du grob beschreiben. Hast du das Spiel gespielt? Mal reingeguckt? Ja, hab ich. Ja, dann beschreib mal gerne, was die Leute erwartet bei Exit 8. Also vielleicht, was das Spiel ist und was der Film daraus gemacht hat.
Ja, es ist ja sehr ähnlich, muss man sagen. Also... Ja, das weiß ich nicht. Hab ich Spiele gespielt? Wenn man schon mal was sagen kann, dann, dass Exit 8 wieder ein Film ist, der zeigt, dass man... Also eine Videospielverfilmung ist, die zeigt, dass man die Mechaniken aus dem Spiel durchaus sehr akkurat in den Film übertragen kann. Das hat zuletzt Iron Lang auch sehr gut gemacht.
Es geht darum, dass ein Mann in eine U-Bahn-Station geht und quasi kommt da nicht mehr raus. Ganz simpel. Es ist eben eine Tokio U-Bahn-Station, die haben ja diese weißen Kacheln, ist alles sehr clean und er geht da quasi durch und merkt plötzlich irgendwie, er ist in einem Loop. Also er geht quasi immer, es gibt so drei, also es gibt einen langen Gang, dann gibt es eine Abbiegung nach links und dann wieder einen nach rechts und dann fängt er wieder von vorne an.
Und er läuft da immer durch und kommt immer wieder quasi hinten raus so. Und. Er stellt dann fest, dass, beziehungsweise es gibt sogar eine Tafel, die es erklärt, da hängt also eine Tafel, die liest er dann mal. Da steht halt drauf von wegen, ja, der Ausgang ist eben Exit 8, Ausgang 8, so, du bist jetzt bei 1.
Und um da hinzukommen, musst du auf deine Umgebung achten und du wirst im folgenden Flur, das ist eben dieser lange Gang, oder beziehungsweise die Kurve gehört auch dazu, die um die Ecke, auf jeden Fall, du wirst halt auf dem Weg, wirst du Anomalien, beziehungsweise du musst auf, Anomalien achten, also wie Fehler in der Umgebung, die irgendwie anders sind.
Und wenn du irgendwas entdeckst, was nicht normal ist, was irgendwie off ist, dann dreh um und dann musst du zurückgehen. Und dann kommst du weiter quasi. Wenn alles ist wie immer, gehst du geradeaus weiter. Wenn irgendwas weird ist, musst du umdrehen und zurückgehen. Das ist quasi alles. Wenn du es achtmal richtig machst, bist du am Exit 8 und kannst raus.
Das ist eigentlich alles. Das Spiel dauert eine halbe Stunde. Das ist auch super simpel. Und das haben sie in den Film übertragen. Im Film gibt es natürlich eine Geschichte noch. Da geht es vor allem darum, ich sag mal, der Film, ohne jetzt irgendwas vorwegzunehmen, es geht um Courage, Zivilcourage, Verantwortung übernehmen.
Es geht hier um einen jungen Mann, der am Anfang telefoniert mit seiner Freundin. Da geht es auch um das Thema Kinder kriegen und sowas und so ein bisschen eben, erwachsen werden und Verantwortung übernehmen. Und er ist halt so ein bisschen verstreut und so ein Dulli und vergisst Sachen so. Und dann geht es darum, er steht halt in der U-Bahn und er sieht, wie eine Frau von einem Typ in der U-Bahn so angegangen wird, der schreit sie an und pöbelt sie an und so, und keiner reagiert, alle haben halt Ohrenstöpsel drin wie immer, sind auf ihren Phones und keiner greift halt ein und er ist halt so kurz vor.
Ja, mach ich jetzt irgendwie eine Ansage oder nicht und er lässt es aber, dann geht halt aus der U-Bahn raus und kommt dann eben in diesen U-Bahn Gang und dann geht der Film halt los und. Der Film übernimmt quasi genau das Konzept er kommt dann in diesen Gang, hat dieses Schild da, läuft halt zehnmal durch, merkt, okay, ich komme hier nicht mehr raus und muss dann eben anfangen, diese Anomalien zu finden. Und.
Auch im Film geht es letztendlich darum, dass man dass er lernen muss dass er, irgendwie zu sich stehen muss, dass er Verantwortung übernehmen muss für Dinge, weil es gibt dann quasi drei Perspektiven im Film, weil wir sehen nicht den ganzen Film aus seiner Perspektive, es gibt drei Kapitel, wir sehen drei verschiedene Leute, die genau in diese Situation kommen und irgendwann überschneiden die sich und dann geht es auch für ihn so ein bisschen darum helfe ich anderen mache ich das hier nur für mich, so die Nummer ist das also sie haben quasi das Videospielkonzept übernommen, diese Anomalie in diesem Tunnel, plus dann eben ein bisschen so eine Filmkomponente, dass dieser junge Mann lernt, diese Verantwortung zu übernehmen und vielleicht auch mal für andere einzustehen
und nicht nur an sich zu denken. Ja, das hat natürlich auch... That's it basically, ja. Das ist ein japanischer Film, hast du ja schon gesagt, der hat natürlich auch so ein bisschen noch dieses japanische Alltagsgefühl mit drin, so ne, jeder Tag ist dasselbe und es darf nichts anders sein, weil die Gesellschaft so funktioniert.
Das ist ja gleichförmig alles. Immer dieser Loop sozusagen in der Arbeitswelt und im Alltag, das steckt da natürlich auch noch ein bisschen drin. Ich fand das, wie so oft bei solchen Filmen, die von so einer Prämisse leben, am Anfang erst mal richtig cool. Neugierig, ich hab das Spiel nicht gespielt, war interessiert daran, weil die Optik ja auch sehr ansprechend ist und der auch so am Anfang viele coole Einzelmomente, coole Ideen hat. Ich fand auch den Hauptdarsteller ganz cool, generell den Cast, der war in Ordnung.
Und die spannende Grundprämisse ist halt einfach da. Aber, Das hat sich für mich relativ schnell durchgespielt. So blöd es klingt, aber ich fand das nicht besonders lange überzeugend präsentiert. Weil eben mich vor allem das gestört hat, dass sie da wieder diesen Elevated, diesen Metapher-Horror draus gemacht haben.
Um daraus einen 90-minütigen Film machen zu können. Und ich finde gerade bei diesem Thema hätte so dieses Unbekannt, ist ja ähnlich wie Backrooms, aber Backrooms hat das Ausfüllen des Films für mich besser funktioniert als hier. Ja, schon auf jeden Fall. Backrooms ist der deutlich reifere Film, der ausgeschmücktere, der sich mehr Gedanken gemacht hat, der mehr Ebenen hat, natürlich, ja.
Aber ich muss sagen, dass Backrooms gleichzeitig der Film aber auch war. Der mir mit seiner Metaphorik und dem typischen Elevated-Nest-It-Mal-Part mehr auf den Sack gegangen ist als Exit 8. Ah, okay. Ja, okay. Da kommen wir nicht zusammen. Weil, das ist aber natürlich auch wieder eine Sache der Erwartung.
Ich hatte dann an Backrooms halt deutlich mehr Erwartungen oder habe deutlich mehr Vorfreude und Vorerwartungen gehabt als an Exit 8. Und Backrooms konnte das halt bei mir jetzt auch zweimal, ich habe mir zweimal im Kino gesehen, beide Male eben nicht voll erfüllen. Und ich habe nicht das bekommen, was ich irgendwie wollte. Ich mache einen Rewatch nicht.
Und Exit 8 hatte ich keine Erwartungen und ich war darauf gespannt, aber hatte keine Erwartungen und war dafür aber eben dann überrascht, wie gut er das transportiert hat. Und ich finde bei Exit 8 der Film und der Idee in seiner Filmlogik und gleichzeitig die Spielelogik ist. Ich finde, diese Grundidee wird nicht so torpediert wie bei Backrooms, weil die Elemente sind drin und ja, er hat halt auch eine überhöhte Filmkomponente noch, und eine Moral und so, aber ich finde, dadurch, dass der Film trotzdem immer in seinem Loop bleibt, in diesem Setting bleibt, auch wenn verschiedene Perspektiven eingenommen werden.
Hat mich nicht so rausgerissen und finde ich das Konzept nicht so für mich so torpediert wie bei Backrooms, wo ich dann halt irgendwie plötzlich, die Dinner-Szene haben muss und denke mir, ach, jetzt nicht hier 20 Minuten Labe. Ja, das stehe ich, ja. Es ist eine Erwartung, am Ende des Tages, beide Filme haben von mir eine 3,5 von 5 bekommen. Ich finde beide, ich habe beide leicht bewertet auf der Skala.
Ich mag beide und habe bei beiden aber Probleme. Aber trotzdem muss ich sagen, Exit 8 war für mich in seiner Form trotzdem kompakter, irgendwie leichter zu greifen als, Backrooms, der aber ansonsten als Film natürlich viel reifer ist. und besser gedacht ist. Für mich ist, also Exit 8 hat ja das Szenario dort in dem Loop ist ja realistisch.
Also die U-Bahn-Stationen sehen so aus in Tokio. In Hamburg. Ja, das ist ein Albtraum. Und Backrooms bietet natürlich was Abstrakteres in der Visualität. Und das hat mir besser gefallen in dem Sinne. Exit 8 ist auch konventioneller in seinem Schrecken. Also wenn er irgendwas zeigt, was weird ist, ist es trotzdem nicht so geil weird wie in Backrooms, sondern es ist dann relativ stumpf.
Und mir war einfach zu früh waren mir die Karten offen hier bei Exit 8. Weil es zum Beispiel diese Öffnungsszene gibt mit dem schreienden Baby und wie er da, da war mir schon klar, ah ja, das wird wahrscheinlich später noch mal aufgegriffen. Jetzt wissen wir schon, was ist die Figur für ein Typ und was gilt es hier auf der Metapher-Ebene zu lösen.
Sehr simpel zu dir schauen. Und da hat mir so ein bisschen die Spannung gefehlt und auch ein bisschen der Spaß. Da sind so ein paar nette Momente dabei. Ich fand zum Beispiel auch diese Shining-Referenz, nur mit Dreckwasser. Ziemlich cool, als dort der U-Bahn-Gang dort geflutet wurde. Und auch, wie gesagt, die, ja, das ist halt komisch, da sind die Metaphern eigentlich schon drinnen mit diesem Loop und jeder Tag ist dasselbe und so weiter derselbe Trott. Und dann bauen sie aber noch eine Ebene drüber.
So, und das war mir dann so, wie gesagt, ich fand den auch gut. Also ich bin so bei drei Sternen, also keine Angst. Aber ich glaube, ein 60-minütiger Film. So wie es früher in den 90ern war in Japan, als man diese Fernsehfilme und Videofilme dort gemacht hat, die so 40 bis 60 Minuten gehen, das hätte dem hier, glaube ich, besser zu Gesicht gestanden, anstatt hier die Full-Length sozusagen zu gehen.
Ja, ja, okay, verstehe ich. Ja, verstehe ich total. Ich finde halt den Walking Man, den gibt's auch im Spiel. Ja. Diesen Dutzkoffer, dem Aktenkoffer, der war geil, der war gut besetzt, hat gut gemacht. Ja. Ja, und die Perspektive damit, die dritte Perspektive, ohne Spoiler jetzt mal, die war so ein bisschen, naja, die zieht sich auch so ein bisschen dann.
Aber ja, ich bin schon bei dir auf jeden Fall. Auf jeden Fall ist es auch nicht fehlerfrei. Aber ich finde dafür, dass ich wirklich nichts erwartet habe und die Prämisse des Games halt auch so simpel ist und das Game halt auch wirklich eigentlich nicht viel mehr bietet als das, haben sie es, finde ich, gut übersetzt.
Und ich glaube, allein, wie gesagt, war wieder ein Videospielverfilmung zu sehen, die diese Übersetzung gut hinbekommt. Auch wenn ich das Game nicht gespielt habe, sofort erklärt, ich weiß sofort, wie das Game ist. Und ich finde, das ist schon krass. Das kriegt man nicht so oft zu sehen. Und es ist ja auch schwierig.
Aber ich finde gerade, da sieht man jetzt eben, wie gesagt, bei Iron Lange ja auch, dass, glaube ich, gerade diese Indie-Games das gut anbieten. Weil die Mechaniken der Indie-Games ja auch oft sehr simpel sind, aber sie dann sehr effektiv sind durch ihre Inszenierung, durch was sie machen, was sie erzählen.
Und das, finde ich, haben sie bei ExitAid auch gut übertragen. Und das fand ich halt schon einfach per se sehr cool. Aber ich gebe dir vollkommen recht, dass er extrem leicht so die Schauen ist und wie gesagt, und wenn der Film dann auch mal durchdreht, die Brackfassernummer oder später dann, ja, da kommen ja auch noch, sag mal so ein bisschen, fast ein bisschen Cloverfield-mäßig so, Käfer und sowas.
Das war sehr, das war alles sehr, das war sehr Standard. Da war ich nirgendwo von jetzt so richtig krass, mein Fakt oder sowas. Er ist dann in seinem, obwohl es so eine abstrakte Situation ist, sind die Schrecken, die er dann zeigt, super Standard. Und das fand ich schade, dass sie da nicht auch komplett dann crazy gegangen sind. Ja.
Aber ich finde, man kann ihn gut gucken. Das auf jeden Fall. Der Blockbuster und der Faneriefen des Sommers ist The End of Oak Street von It Follows und Ander the Silver Lake-Regisseur David Robert Mitchell mit Anne Hathaway und Ewan McGregor. Eine Hauptrolle. Läuft seit dem 13.8. im Kino und zeigt uns, wie in den 80er-Jahren später, glaube ich, war das? Früher 80er-Jahren?
Ja, 82, glaube ich. In der Oak Street, so einem Vorort, da kommt es zu einem mysteriösen, kosmischen Ereignis, das dazu führt, dass eine gesamte Nachbarschaft an einen unbekannten Ort transportiert wird. Und dort muss die Familie de Platt feststellen, dass ihr Überleben davon abhängt, zusammenzuhalten. Während sie sich durch ihre nun nicht wieder zu erkennende Umgebung bewegt. Das heißt, im Trailer waren Saurier zu sehen.
Es gibt Dinosaurier. Sie werden in die prähistorische Vergangenheit. Der erste Trailer hatte keiner. Oder zumindest nur so Schatten. Und hätte man nur den gelassen, bin ich auch nach wie vor der Überzeugung, wäre es noch geiler gewesen für den Effekt. Aber ja, in den nächsten Trailern waren sie überall.
Es ist halt ein blödes Spiel. Der Film läuft ja unter Faneriefen. Das habe ich ja nicht umsonst gesagt. Das Box-Office ist nicht so doll. Es ist nicht so doll, wie es auch schon prognostiziert war. Jetzt würde ich sagen ... Er hat jetzt 67 Millionen eingespielt weltweit, bei dem Budget von 85 Millionen.
Als Film-Fan sage ich, der erste Trailer hätte gereicht. Dann wäre der Film, hätte für mich besser, überraschender funktioniert im Kino. Aber dann wäre das Einspielergebnis noch schlechter gewesen. Ziemlich sicher, wenn du die Dinos außen vor gelassen hättest in der Promo. Ja, gebe ich davon. Weil der erste Trader, ja, der hat uns gesagt, was ist das? Hat man sich schon gefragt. Ich hatte auch da Cloverfield-Vibes von der Promo.
Aber gleichzeitig dachte ich, der Trader sieht gleichzeitig so langweilig aus. Und das haben sie wahrscheinlich auch gemerkt, dass sie halt mit den Dinos raus mussten. Und das ändert erstmal nichts. Das hätte trotzdem ein sehr netter Sommer-Blockbuster werden können. Und das hätte, streiche ich, denn es ist auch trotzdem, André, ein sehr netter Sommer-Blockbuster geworden.
Nur vielleicht nicht so überraschend, wie man es gerne gehabt hätte. Ich fand den richtig gut, muss ich echt sagen. Ich war überrascht. Ich hatte auch nicht die riesen Erwartung. Ich hatte die Hoffnung, dass der was wird. Vor allem, weil David Robert Mitchell, den wir alle für seine bisherige Arbeit einfach lieben. Aber die Filme, muss man leider sagen, waren jetzt auch nicht die größten Hits.
Das sind halt Genre-Hits, Liebhaber-Filme. Und er macht ja auch They Follow, eine Follows-Nachfolge, wovon ich auch nicht überzeugt bin, dass das nochmal funktioniert. Aber ich bin natürlich trotzdem freudig erwartet. Und ich würde dem Mann einfach mal gerne einen Erfolg gönnen, damit er auch künftig einfach wieder freie Schnauze mehr machen kann.
Und der Film hat eigentlich alle Zutaten dafür. Der fühlt sich mehr nach Spielberg an, als Spielberg selber in den letzten Jahren jemals wieder war. Der hat diesen ganz klassischen alten Spielberg-Amblen-Sommer-Blockbuster-Vibe mit so Kids, die irgendwie mit Fahrrädern rumfahren und irgendwie ein Abenteuer erleben.
Und das wird dann aufgebrochen eben durch diese Ereignisse und der verknüpft dann aber gleichzeitig auch, ich finde, er ist trotzdem auch noch düsterer und auch teilweise härter noch als in Jurassic Park oder hat eine andere Form von Düsternis. Also er macht da eigentlich viel. Er holt sowohl so ein bisschen die Amblin-Fans ab, so die Adventure-Fans, trotzdem ist er auch durchaus ein Horror oder sagen wir mal zumindest so ein Suspense-Film. Ist eigentlich alles drin.
Und ich meine, er hat in Deutschland eine Zwölferfreigabe, was ja auch schon für viel Diskussion wohl an Kinopassen gesorgt hat von Eltern. Ich glaube, das ist das Paradebeispiel für die Einführung einer FSK 14. Genau, da fehlt wirklich mal wieder so, weil du kannst ja dann auch dein Kind, es gab wohl Leute, die dann ihre sechs-, siebenjährigen Kinder mitgenommen haben, weil du kannst ja dann in Begleitung der Erwachsenen kannst dann auch sagen, nee, ich nehme jetzt mein Kleinkind hier mit rein.
Dass das schiech läuft, glaube ich, aufs Wort, weil der Film hat schon ein paar Gewaltspitzen und wie gesagt ein paar düstere Momente. Der ist nicht ohne. Das ist kein reiner Kinderfilm oder Familienfilm. Aber ja, das alles mal außen vor. Ich finde, der Film hat eigentlich per Formel, und das kann man ihm auch ankreiden, weil er sehr formelhaft ist, aber er hat eigentlich die Formel für so einen richtig guten Sommer-Blockbuster, aber scheinbar reicht es den Leuten nicht.
Und ich weiß nicht, woran es liegt, ob die Leute, und Dinos sind ja beliebt. Aber sind sie wirklich so beliebt? Ja, das wollte ich mich gerade da fragen. Aber sind es denn die Dinos oder ist es letztendlich doch das Jurassic-Franchise? Ist es doch das Franchise, was eben alle kennen und man sagt, ja, das kennen wir, da gehen wir rein.
Und sind Dinos sonst losgelöst davon vielleicht gar nicht so der Hit, so wie man denkt? Und die haben die ja so vereinnahmt, Jurassic, mit den Dinos, dass du automatisch denkst, naja, aber wir haben doch schon ein Franchise mit Dinosauriern. Das ist eigentlich absurd, das ist so, als wenn man sagen würde, warum soll ich mir einen Jason Statham Film angucken, wir haben doch schon Filme mit Arnold Schwarzenegger, Actionfilme, also warum soll ich mir denn noch andere Actionfilme angucken oder warum soll ich mir diesen Slasher angucken weil man so sehr die Dinosaurier assoziiert mit Jurassic Park und Jurassic World, ist völlig absurd eigentlich und ich denke mir halt immer irgendwie, Dinos sind ja eigentlich bei Kids auch beliebt und generell und so aber ja,
vielleicht reicht es nicht, und dann hast du hier in Another Way und Hugh McGregor und du hast einen guten Cast und so, eigentlich stimmt alles. Und deswegen, eigentlich hätte ich auch gedacht, dass der Film prognostiziert zumindest so ein solides 100-Millionen-Opening macht. Und ja, überhaupt nicht.
Ich hoffe überhaupt, er kommt auf seinen Break-Even und Erfolg wird's wahrscheinlich wirklich nicht mehr. Das tut mir jetzt schon leid, weil der Film halt trotzdem, der ist gut gemacht, der ist gut gespielt, der sieht gut aus, der hat gute Effekte, der hat ein gutes Pacing, der macht Spaß. Ich hätte dem echt Erfolg gewünscht, auch für Mitchell, aber ja, es reicht vielleicht irgendwie nicht.
Also ich hatte mit dem echt eine gute Zeit und ja, der ist teilweise auch in seinen Figurenhandlungen, die verhalten sich mal echt ganz schön blöde und dass sie sich da mitten irgendwie in so einer Angstsituation und angespannter, draußen vor einem Fenster laufen Dinos rum und die reden irgendwie über Schule und Arbeiten und letzte Woche hast du noch, plah, also jetzt plötzlich so um Alltagsthemen, sowas habe ich ein bisschen geärgert, in Augen gerollt.
Also es sind auch Dümmlichkeiten drin, Aber ich hatte mit dem auf seine 100 Minuten trotzdem am Ende echt eine gute Zeit und war überrascht über einige Härten. Die EF-Dinos sehen größtenteils gut aus. Der kaschiert auch hier und da mal gut das nicht allzu große Budget, wenn er Sachen auch nur andeutet.
So, hat gute Einzelmomente. Also ich hatte mit dem echt Spaß, muss ich sagen. Mut zur 100-Minuten-Grenze ist generell lobenswert, gerade für so einen Blockbuster, dass man da nicht doch diese Endlosschleife auf 130, 140 Minuten dreht. Das ist für mich auch ein großer Pluspunkt des Films. Und ich hab schon zu Teresa, ich kam aus dem Kino und hab Teresa sofort gesagt, das ist der Jurassic World Film, den wir uns gewünscht haben letzten Sommer.
Dass er wirklich mal Jurassic World Passanten einfach so mitten in die Stadt sozusagen reinkommt. Und ja, Das hat mir auf jeden Fall gefallen. Klar, der Überraschungseffekt war dann halt weg durch die Trailer so ein bisschen. Das nimmt einiges raus. Aber trotzdem ... Sorry, ganz kurz. Ich finde, du merkst es halt, dass der Film das eigentlich mal nicht wollte, dass es so früh bekannt ist.
Ja, weil der Spannungsaufbau halt darauf ... Weil der Spannungsaufbau ist sehr lang auch. Der hält sehr lange hinterm Berg, um was es eigentlich geht, und was es Dinos gibt. Und das ist halt so ein bisschen im Film cool, aber halt das Marketing hat's da alles schon versaut halt. Ja, komplett. Das ist genau das Ding.
Ich fand den 80s Vibe, der wirkte überhaupt nicht aufgesetzt, der war sogar mal ein bisschen förderlich für den Film, das hat irgendwie gut gepasst, das erinnerte mich auch so an, wie hieß denn, es gab doch mal diese Lost World TV-Serie, wo auch immer so irgendeine Familie irgendwie in prähistorische Zeiten so reingesogen wurde, daran hatte mich das ein bisschen erinnert und die Dinosaurier sind cool, sie sind vor allem wissenschaftlich deutlich akkurater als bei Jurassic World und Jurassic Park, also gefederte Dinosaurier und so weiter.
Genau, alle Entwicklungen schon drin. Ja, das ist schon mal ganz cool gemacht. Fand auch, dass die da die Screentime der Dinos gut dosiert haben. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Hat für mich gut funktioniert und auch, wie gesagt, die Mischung aus Unterhaltung und Ernsthaftigkeit. Also ich fände nicht, dass der Film düsterer ist als Jurassic Park, aber er ist deutlich härter auf jeden Fall.
Also ich finde, mehr Horror, mehr Grusel hat der erste Jurassic Park zum Beispiel. Aber das hier ist deutlich ruppiger und brutaler, wie die Menschen weggesnackt werden und auch wirklich so mal Gliedmaßen rumliegen und so. Und der ja auch, halten wir uns mal so vage, wie es geht, durchaus konsequent ist, bis zu einem gewissen Maße, um es mal vorsichtig auszudrücken, fand ich schon mal gut. Das war auch echt wie so, da dachte ich so, okay, wow, das machen die jetzt.
Nur um dann eine halbe Stunde später zu denken, wow, das machen die jetzt. Aber auch da, selbst in diesem, oh, das machen die jetzt, Ende, ist auch noch was richtig Düsteres drin. Das ist mir trotzdem böse, ja. Das ist mir erst ein paar Stunden später eingefallen. Ich dachte so, also wenn man mal drüber nachdenkt.
Ich weiß gar nicht, ob das beabsichtigt war. Es ist ein Hollywood-Ending, aber eigentlich auch nicht. Das ist schon ganz cool. Ich hatte auch eine gute Zeit. Also wie gesagt, gerade als Dino-Fan war das echt cool. Die Leute waren noch im Kino, die hatten alle eine gute Zeit, waren begeistert. Aber es steckt dann halt nicht mehr drin als das. Das ist das, was ich so kritisieren würde. Es ist halt wirklich ein reiner Unterhaltungsfilm.
Da stecken jetzt keine Science-Fiction-Komponenten drin, die jetzt irgendwie was, womit man sich auseinandersetzen müsste, irgendwelche Themen über, nur als Beispiel, über Klonen oder irgendwas, Zeitreisen, sowas. Das steckt da nicht drin. Es wird sich nicht mit Dinosauriern auseinandergesetzt, die sind einfach nur die Gefahr, aber da steckt jetzt auch kein wissenschaftlicher Aspekt drin und auch die Familiengeschichte, so wie du schon erwähnt hast, die ist sehr, sehr basic, die profitiert hat von der guten Besetzung, aber nicht jetzt unbedingt von dem guten Skript oder sowas, den da steckt.
Das ist halt das übliche, was du auch als Spielberg bezeichnet hast, da steckt das schon drin, auch wenn uns Tino Hahn wahrscheinlich jetzt wieder mit dem Stift auf den Finger klopft, weil er, glaube ich, diese Spielberg-Verbindung so ein bisschen lächerlich fand, wenn ich's richtig gehört hab, würde ich ihm auch recht geben, weil Spielberg hat jetzt auch nicht so viele Filme gemacht, dieser Art, ne?
Also es wird ja auch mal, wir tun immer so, als hätte Spielberg jetzt 20 solche Filme gemacht. Nein, aber sagen wir nicht mal Spielberg, aber sagen wir Amblin. Also Amblin hat ja trotzdem schon genau diese Filme gefördert und dieser. Junge Mensch, also Kinder und überhaupt so diese Sommerabenteuer, die aber auch mal wrong gehen, so, ne?
Genau, Film für die ganze Familie, aber nicht zu anspruchslos, so in der Art, ne? Nicht zu anspruchslos und und auch doch mal düsterer im Hintergrund, als man denkt so, genau. Aber sie konnten, was mich genervt hat, ist dieser Fake-John-Williams-Score von Michael Giacchino. Da hätte ich mir ein bisschen was anderes gewünscht. Ja, der war ein bisschen, der war dann fast schon zu platt und obvious, ja, ja. Aber ich finde, Kann man bestens gucken. Ist ein guter, unterhaltsamer Film.
Habe ich Bock drauf, den noch mal zu sehen, wenn er im Heimkino rauskommt. Ist, würde ich sagen, für Dino-Fans, für Leute, die einfach eine gute Zeit im Kino haben wollen, ist das, finde ich, eine Empfehlung. Und da kann man problemlos über die schwächen. Zum Beispiel dieser Handlungsstrang mit dem Schlägerjungen aus der Nachbarschaft.
Ja. Streicht es raus. Absoluter Nonsens. Als ob der da drei Stunden lang darauf wartet, dass im strömenden Sturm der Junge da vorbeikommt, damit er ihn verdreschen kann. Das meine ich halt. dass sobald es halt in die Bedrohungssituation geht, dass trotzdem ganz selbstverständlich noch Dinge ausgetragen und ausdiskutiert werden aus dem, quasi vom Anfang des Films, die jetzt völlig nichtig sein sollten.
Da werden halt Alltagsprobleme mitgenommen in eine Ausnahmsituation, die dann völlig egal sind. Das war halt skriptmäßiger Schwachsinn. Wie fandst du die lange Kreatur eigentlich? Fand ich mega. Die Szene fand ich auch geil. Auch gut, dass es erst geteasert worden an dem Pool. Und dann aber nochmal, weil da dachte ich schon erst so, okay, war es jetzt nur so ein Schade eigentlich? Und dann nochmal komplett rausgeholt.
Generell cool, dass es halt nicht nur Dinos sind, sondern auch andere Urzeitkreaturen. Die haben jetzt nicht alle zusammen gelebt in echt so. Das muss man ja immer schlucken. Das ist ja Jurassic Park und Jurassic Park genauso. Aber dass da halt auch andere Lebewesen bei waren aus der Vergangenheit, fand ich ganz cool. Ja, fand ich auch gut.
Weniger cool sind meine Erinnerungen an die Kinovorstellung am Fantasy Filmfest vom nächsten Film, der auf den Namen Nightborne hört und von der Regisseurin Hannah Bergkollm stammt, die auch Hatching gedreht hat. Und dieser Film namens Nightborne, Und er lief auf dem Fantasy-Filmfest und ist jetzt seit 6.8.
Auch regulär im Kino. Und in dem Film geht es darum, dass Saga und ihr Ehemann John in einem finnischen Wald ein neues Kapitel in ihrem Leben als junge Eltern aufschlagen wollen. Doch Saga's Freude wird von einem beunruhigenden Verdacht über ihr neugeborenes Kind überschattet, von dem John nichts ahnt.
Während Saga allein mit der verstörenden Wahrheit ringt, droht dies ein Keil zwischen sie zu treiben. Und ich sag's dir ganz ehrlich. Das war der Moment, an dem ich dachte, jetzt habe ich die Schnurze voll von Elevated Horror. Ich kann es nicht mehr sehen und ich würde mir wünschen, das war mein Gedanke nach dem Kinobesuch, dass endlich wieder mehr Filme, unterhaltsame, gruselige Horrorfilme produziert werden und nicht Filme mit so einer angehängten Botschaft, die sowieso so obvious ist, dass da auch nichts Besonderes mehr hinter steckt mittlerweile im Jahr 2026.
Das war mein Gedanke. Ich fand das sehr, der ist nicht schlecht, aber ich fand ihn gleichzeitig sehr ätzend. Ja, der ist nicht schlecht, aber ich fand ihn ultra nervig und anstrengend. Und dann trotzdem auch für seine Idee und was er aussagen will, super. Einfach. Also so diese, wie nennt man diese, Subgenre schon, hat doch auch fast schon einen eigenen Namen, oder nicht?
Ja, dieses Motherhood. Ich dachte, wie nennt man diese Subkulturen? Da wollte ich sagen, ja, Eltern mit Kindern. Nein, wie nennt man diese Subgenre Struggling Motherhood? Ja, ja. Ein Film, der halt zeigen soll, wie krass Elternschaft ist und wie schwer es ist, wenn der eine Partner dann vielleicht irgendwie sich viel mehr reinigt als der andere und überhaupt dadurch so Unstimmigkeiten kommen, wenn die Verwandten noch Stress machen, wenn alles besser wissen wollen als du.
So und hier halt einfach überpotenziert, natürlich veranschaulich durch eben einen ich sag's jetzt einfach, ein Kind, was halt ein Troll ist wahrscheinlich irgendwie, zumindest angedeutet werden soll, dass es irgendwie mit magischen Dingen aus dem, finnischen Wald zugeht, so. Ich fand den Film einfach nervig. Also er soll es auch wahrscheinlich sein.
Dieses Kind schreit halt wirklich, sobald es geboren wird. Die Geburtsszenen ist auch relativ explizit, muss man sagen. Also, sehr explizite Geburtsszene. Wer ein Problem damit hat, ein kleines Kind 80 Minuten am Stück schreien zu hören, und das meine ich ernst, guck dich den Film nicht an. Ich fand es leider unfassbar nervig, aber dazu ist das Thema also plakativ.
Ich check das halt nach 10 Minuten, was da los ist. Nee, checkst du nicht, weil zehn Minuten braucht der Film, um erst mal alle Geldgeber einzublenden, bevor der Film überhaupt losgeht. Stimmt, ja, die 41-Logos, ja. Nein, aber sobald das Kind da ist, die ist sofort klar, worum es geht. Das ist auch gut gespielt.
Die Hauptdarstellerin spielt das auch gut. Und das funktioniert alles. Aber es ist arschnervig, wie gesagt, das soll vielleicht auch so sein. Und es ist aber auch gleichzeitig so eintönig. Ja, ja. So substanzlos, außerdem über, es gibt nur dieses eine Thema halt so und da wird alles drauf gesetzt, dann kommt die Mutter zu Besuch, die rennt dann auch rein, dann geht sie halt mal was trinken mit Freunden und merkt plötzlich, ach guck mal, wenn ich nicht beim Kind bin, geht's mir plötzlich wieder und ach komm.
Das ist alles halt zehnmal schon durchgekaut, aber der Film fügt dem halt nichts Neues hinzu und dieses Struggling Motherhood-Ding, ich hab, es gab ja dieses Jahr Filme so was wie Die My Love und sowas, die fand ich auch alle in ihren Arten, das ist halt im Grunde, blöd gesagt, das ist immer das Gleiche, aber der hier ist noch gleicher als die anderen.
Also das ist so stumpf. Und ich finde mit Hatching, ich mochte Hatching richtig gerne, weil da hat sie auch sozial kritische Themen super smart in so einen Genre-Film eingewoben, der aber trotzdem Horror war, der trotzdem Genre war, der eine eigene Idee hatte, auch mit der Kreatur, aber das alles auch gut umgemünzt hat über dieses Thema.
Und ich finde mit Nightborne hat sie das halt nicht hinbekommen. Das ist zu plakativ. Da gibt es nicht irgendwie smarte, um die Ecke denken, so, das ist sehr, sehr, sehr klar und das weiß ich, ich verstehe nach 20 Minuten, was der Film mir sagen will, aber dann geht er halt leider echt noch über eine Stunde, und ist dabei halt leider wirklich echt dröge, anstrengend trotzdem und einfach nicht geil geschrieben.
Das ist natürlich aus unserer kinderlosen Perspektive erzählt, wir haben natürlich auch ein paar Leute gehabt, die mit uns im Kino waren, die selber Eltern sind oder wie auch immer und bei denen der Film deutlich besser geklickt hat, besser funktioniert hat, aber ich fand das auch eher sehr belasten.
Und da waren so Drehbuchentscheidungen drin, zum Beispiel, dass man das Gesicht des Babys erst am Ende des Films gezeigt hat und dass die Figuren alle nicht wie reale Menschen in realen Situationen gehandelt haben. Also sehr, wie wir hier so schön sagen, Suspension of Disbelief, Gebrauch notwendig. Und ich hab auch nicht verstanden, warum überhaupt der Umweg über so eine übernatürliche Komponente überhaupt gewählt wurde. Das passte gar nicht zu diesem trockenen, biederen Rest des Films. Das fühlte sich so an wie Folkhorror, aber ohne, dass da jetzt noch irgendwie eine, Gestalt oder sowas eine Rolle spürt und dann kam sie plötzlich und hat so ein Element reingebracht. Also ich weiß nicht, das war mir alles irgendwie blöd. Ich sag's so, wie es ist.
Und es geht ja eigentlich um diese postpartale Depression dort und das wurde dem nicht gerecht, finde ich. Irgendwie, das war... Nee, irgendwie nicht. Weil, wie gesagt. Ja, es klingt blöd, aber es war im Film zu plakativ. Also, es gibt nur dieses Thema und es wird halt so ausge... Ausgedehlt, aber auch so blöde Sachen, also abgesehen davon, dass sie natürlich auch im Arsch der Heide wohnen, natürlich da mitten im Wald irgendwo völlig abgeschieden, dann kommen halt, wie gesagt, Leute zu Besuch, Freunde, auch mit Kindern, dann lässt man, sie weiß, dass ihr eigenes Kind scheinbar nicht ganz normal ist irgendwie und dann lässt sie diese kleinen Kinder alleine zusammen in einem Raum mit geschlossener
Tür ohne aufpassen, dann passiert halt was so und ist so, das wusstest du halt so und dann wird daraus wieder ein Strick gedreht, dann ist die Mutter natürlich schuld, weil die Mutter ist ja klar, ist die Verantwortliche, dann hacken alle auf der Mutter wieder rum und es war immer dieses ja, das ist so abzählbar und ich verstehe, was du mir zeigen willst und das übertragen aufs reale Leben, dieses Postdaten der Person, wir hatten das Thema mit Hayden Pennet hier, dass das Frauen natürlich zu schaffen macht, bis hin vielleicht sogar zu drastischen Maßnahmen, gar keine Frage, dass es ein wichtiges Thema ist, aber ich finde, der Film, verpackt es halt einfach in keinen unterhaltsamen Genrefilmen Und wie gesagt,
genau, sagen wir aus der Perspektive von Nicht-Eltern und. Ich sage das auch als Nicht-Vater, dass mir das halt wirklich krass auf den Sack ging einfach, weil ich dieses Kindergeschrei irgendwann nicht mehr ertragen konnte. Und wie gesagt, das ist sicher ein Element, was in dem Film absichtlich so stark drin ist, damit das sich auch nicht mürbe macht.
Aber ich wollte einfach noch aus dem Kino gehen. Ja. Wenn ihr Nightborne seht, gibt ich die Empfehlung, do not enter. Und damit sind wir bei den Heimkino-Starts. Nein, Spaß. War eine gute Überleitung. Ja, ich hab das Gefühl, dass die teilweise mittlerweile bei solchen Filmen so zu Hause so Anti-Memory spielen.
Da wird so eine Karte aufgedeckt. Da steht zum Beispiel, also auf der einen Seite stehen so Horror-Genre drauf, zum Beispiel wie, ah, Zombie. Und links stehen so gesellschaftskritische Themen auf so Memories und dann drehen sie um. Ah ja, Arbeitslosigkeit. Okay, wir drehen einen Zombiefilm über Arbeitslosigkeit.
So, ne? So, mittlerweile werden diese Elevator-Horror-Filme. Wir verknüpfen jetzt irgendein Horror-Genre mit irgendeinem Sozialthema. Ja, ja. Ja, das ist, naja. Aber kommen wir wirklich ... Bei Nightbone hatten sie halt so Prostatal-Depression-Mutterschaft. Trolle. Trolle. Ja, okay. Zack, auf geht's. Ab in den Wald.
Ja. Oh, Mann. Okay. Kommen wir zu unseren Heimkino-Tipps, hätte ich beinahe gesagt, aber das stimmt gar nicht. Heimkino-Starts. Und da haben wir uns einen Film angesehen, den ich irgendwie auf Letterboxd entdeckt habe und dachte so, oh, das Poster sieht interessant aus, lasst uns mal diesen Film anschauen.
Und der hört auf den Namen Big Baby, stammt aus dem Jahre 2025, ist von Regisseur Spider-One und der ist international digital verfügbar seit 7.8. Also falls ihr VPN nutzt, könnt ihr den schauen. Ansonsten kommt er am 7. September auch auf Disc in Großbritannien raus. Und in dem Film geht es um den Horror-Drehbuchautoren Adam Lewis, der ein neues Skript schreibt und der dazu inspiriert wird durch einen Albtraum, den er hat, von einem wahnsinnigen Killer, der eine Babymaske trägt.
Und als dann immer mehr Albträume, Visionen und Schrecken aus dem echten Leben beginnen, ja, beginnt das Adams Verstand zu belasten und er findet sich dann in einem verzweifelten Kampf wieder die Kontrolle über sein Schreiben, aber auch die Realität zu behalten und natürlich auch darüber, wer das nächste Opfer von Killer Big Baby sein wird.
André, verbuchen wir das unter nette Idee ab? Und maximal, nee, schon unterdurchschnittliche Umsetzung. Ich würde gerne erst mal von dir wissen, ob du eigentlich weißt, wer Spider-One ist. Ich kenne den. Weil ich musste das nämlich noch mal nachgucken. Und ich war dann so, ach, stimmt. Soll ich es dir und unserer Audience kurz erzählen? Ja, mach.
Wenn du es jetzt nachliest, hat keiner raus was davon. Ja. Spider-One ist tatsächlich der Sänger der Rockband Power Man 5000. 2000, wer die noch kennt. Das ist, ähm, ja, ist das New Metal? Ja, so Industrial Elektro-Metal. Aber allgemein würde man schon sagen, also die lief damals in diesem New Metal-Bereich mit. Genau, genau.
Die, ähm, genau. Und Spider-One ist der Bruder von Rob Zombie. Ah, das wusste ich nicht. So. Okay. Genau. Und die gibt's ja auch schon seit 91, glaub ich, oder so. Anfang der 90er waren dann aber eher so Ende 90er, Anfang 2000er waren die groß, hatten die ein paar Banger so irgendwie. Auf jeden Fall, ja, fand ich sehr spannend, weil die mich früher auch so ein bisschen gehört.
Und der ist tatsächlich eben Genrefilmregisseur. Und ich hab von dem nicht auch keinen Film gesehen. Ich hab schon länger diesen Allegoria auf der Watchlist, den wollte ich mal gucken. Hab aber bisher noch keinen von ihm gesehen und weiß auch noch nicht, ob ich das nach Big Baby noch ändern will. Ich find die Idee des Films gar nicht schlecht. So ein Autor, der eine Schreibblockade hat, also ein Drehbuchautor, der ein Horrorfilm-Nerd ist, der ein Horrorfilm schreiben will und irgendwie keine richtige Idee findet und damit struggelt und so und halt einen Hit landen will, der dann eben von Sachen träumt und dann dadurch eine Inspiration bekommt und das verschriftlichen will und dann merkt irgendwie das, was er da schreibt,
wird so ein bisschen real. Ist jetzt nichts Neues, hatten wir auch schon so die Richtung, aber fand ich vom Grundprinzip jetzt eigentlich mal gar nicht schlecht von der Idee her. Ich finde, dass der Film sich aber, um es ganz relativ kurz auch zu machen, Der verrennt sich ohne Ende in sich selbst. Sehr geschwätzig auch, ne? Der ist sehr geschwätzig. Der braucht auch ewig, um überhaupt mal anfangen, mit einem Slasher-Part anzufangen.
Ich finde, in der zweiten Hälfte, wenn er mal loslegt, dann die Kills waren nicht schlecht. Da gab's zwei, drei, die ganz cool waren. Dann wird der auch relativ hart hier und da. Hinten raus auch besser, aber der braucht, ich hab auf die Uhr geguckt, glaube ich, eine Dreiviertelstunde, bis mal was passiert.
Das ist echt lang. weil am Anfang geht es dann viel erstmal um diese Beziehung zwischen ihm und seiner Frau, die darunter halt leidet, dass er da so verbissen drin ist, aber umso mehr er dann eben da in diese Träume driftet, in dieses Drehbuch, er dann halt anfängt, Sachen zu sehen, davon erzählt, sie kriegt Angst vor ihm, sie zieht aus, also da geht es eh auch viel um diese Beziehung zwischen den beiden.
Die beiden sind keine gute Dynamik. Das ist kein Paar. Nee, genau, das ist halt ein Drehbuchpaar. Die sind zusammen geschrieben, aber das, genau, das kaufe ich dir nicht ab. Das war ein Problem, der Hauptsteller ist ja dieser Brandon Scott. Der fand ich okay. Ja, der ist ja aus dem Blair Witch Remake. Ja, den fand ich aber okay, im Gegensatz zu den anderen Schauspielenden, die fand ich schlecht.
Und die Chrissy, die Chrissy Fox, die war ja zwischen Terrorfire 3. Ja. Ja, jedenfalls genau. Es geht viel um deren Beziehung und die kaufe ich ihnen eh schon nicht ab, weil sie nicht zusammen funktioniert. Und das war schon mal die halbe Miete, die da schiefgelaufen ist. Ja, und wenn er dann anfängt, da irgendwie quasi seine selbstgeschriebenen Opfer zu sehen, die er in seinen Büchern hat und so.
Also da waren ein, zwei Sachen drin, die fand ich nett, aber es war zu geschwätzig, zu verwuselt irgendwie, unglaubwürdig. Und ja, es sind dann wirklich nur die Kills am Ende, die rausreißen so irgendwie und die waren ganz cool. Ich finde auch den Big Baby Killer, dieser weinenden Baby-Maske ist eigentlich ganz nice. Ja.
Der Killer hat eine gute Statur auch gehabt und so, war alles ganz cool. David Howard Thornton, also der Terrify-Art-The-Clau-Unterstellerspiel im Film mit nicht mit Maske tatsächlich, da war ich jetzt äh, ist mal kurz verwirrt, weil man ihn so selten ohne sieht ähm, als Cameo, aber ja, that's it. Also deswegen, ich fand den echt okayisch maximal, kann man aber auch verpassen. Das wäre ein typischer 99er eigentlich. Ja, genau.
Selbst jetzt für Puristen und Slasher-Fans, selbst das muss nicht. Es muss nicht. Es ist doch eigentlich eine gute Kategorisierung. Wenn man so Filme, die man so einmal für 99 Cent gucken kann, ohne dafür vom Glauben abzufallen, das ist eine gute... So einer ist das, ja, ja. Ich fand in den Momenten, wo er so ein bisschen Meta wird, fand ich den ganz nett zum Beispiel, weil ich fand diesen Anfang, da hört er ja einen Podcast vom sogenannten Blood Soaked Podcast, von Vampire Greg und Steve Strange, das sind die beiden Moderatoren des Podcasts und die machen sich über den Film lustig, der mit seinem letzten Drehbuch gedreht wurde und.
Hetzen dann darüber ab und sagen, ah, das ist alles schlecht und so weiter und dann siehst du aber denjenigen, der daran beteiligt war, wie er sich das anhören muss und da muss ich schon ein bisschen, also wir sind ja schon meistens also ziemlich fair und immer sachlich bei der Sache. Aber ich musste da kurz natürlich auch an uns denken, so wie, also es wird ja jetzt keiner aus Hollywood unseren Podcast hören logischerweise, aber das fand ich schon ganz interessant, so mal diese andere Perspektive drauf zu sehen. Das fand ich cool, ja. Ja, fand ich witzig.
Hat sich auch so aufgeregt wie mich. Also ja, das ist cool. Und dann trifft er sie ja auch nochmal im Café durch Zufall. Und dann haben die auch eine richtige Konversation. Das war auch ganz witzig. Du kennst uns nicht. Wir sind doch auch auf YouTube und auf allen Plattformen. Ja, okay, wenn das die Qualifikation ist, um einen Podcast zu kennen, Ja, ja, das war schon ganz witzig irgendwie.
Aber ich glaube, da steckt auch so ein bisschen Spider-Wandern dann wahrscheinlich. Das meine ich. Ich glaube, das Problem ist, und das ist auch dann, woran diese Geschwätzigkeit scheitert, der verarbeitet ganz viele Themen, die ihn als Künstler beschäftigen, die aber für uns eher... Weit weg sind und auch so in dieser Form, wie es der Film darstellt, zu weit weg sind, als dass es uns interessieren könnte, glaube ich.
Und das merkt man ganz viel in den Dialogen auch, dass da immer ganz viele so, ich nenne es mal in Anführungszeichen, private Meinungen drinstecken. Bisschen biografisch. Ja. Und autobiografisch. Und ich glaube, das kannst du, glaube ich, machen, aber das muss mehr relatable sein. Wie du sagst, genau.
Wir können, glaube ich, nicht so nachvollziehen, nicht so mitfühlen. Und es war nicht glaubwürdig, von der Paardynamik. Aber hat es dich auch so sauer gemacht wie mich? Wieder das Thema so, wie Leute in Filmmedien mit Thema Podcast so umgehen. Zuletzt hat mich Undertone da ja so sauer gemacht. Im Abspann, oder als Post-Credit-Scene läuft nochmal eine Podcast-Aufzeichnung der beiden Podcaster eben vom Anfang.
Und mich hat es total wahnsinnig gemacht, wie sie sich unterhalten und nicht ins Mikro sprechen. Trotzdem der Sound immer gleichbleibend in der Kugel. Also die quatschen, also die machen dann folgendes. Die reden einfach weiter, aber gucken dann so weg und ihr hört jetzt schon, wie sich die Qualität gerade von meinem Mikro verändert hat.
Das passiert aber in der Aufnahme nicht. Das Mikro hängt irgendwie rechts von ihren Mündern und sie quatschen die ganze Zeit nur in ihre Richtung und nach oben. Es ist natürlich so ein Podcast-Macher-Technik-Ding, dass jetzt wieder keiner von euch da draußen nachvollziehen kann, die keinen Podcast machen.
Aber auf sowas achte ich dann total. Das hat mich wahnsinnig gemacht. Ja, komplett. Der Slash-Up-Part, den hast du schon angesprochen, die Maske fand ich cool vom Killer. Das war eine nette Grundidee. Auch ganz nett der Gore, wobei ich die Effekte eher mittelmäßig fand. Die waren nicht ganz rund. Mein Problem war eher damit, dadurch, dass die meisten Opfer gerade frisch aus dem Buch von unserem Autoren stammen, waren die mir unbekannt, die Opfer, und waren mir total egal. Und deswegen bin ich da nicht mitgegangen.
Und deswegen glaube ich am Ende... Das hat er mit dieser aus dem Pool, versucht, weil die ja schon vorher ein bisschen auftaucht, um so ein bisschen Mitleid zu erzeugen, weil sie ihn ja quasi auch dann anfleht, so, bitte schreib mich nicht tot, also bitte verhindere meinen Kill, in dem du mich da nicht reinschreibst.
Genau, das hat so ein bisschen funktioniert, aber sonst war es halt alles total Latte, ja. Ich glaube, wenn der wenn du einen konventionelleren Slasher gemacht hättest mit dem Killer, wäre er am Ende wahrscheinlich tatsächlich bei aller Wertschätzung für die Idee, die vorhanden ist, aber wäre, glaube ich, trotzdem der bessere Film bei rausgekommen.
Ja, wahrscheinlich. Wenn er einfach Terrifier mit Baby, Epic Baby gemacht hättest. Ja. Mh. Okay, ich hab mir, den hast du, glaube ich, nicht gesehen, auf Paramount Plus, den Film Do Not Enter angesehen. Nein. Der ist seit 1.8. bei Paramount Plus, könnt ihr aber auch, glaube ich, digital kaufen, von Mark Klaasfeld. Der hat früher Musikvideos gemacht, zum Beispiel Film Biscuit, Machine Gun Kelly, Slipknot, Robbie Williams, Britney Spears, alles, was so in den 2000ern vor allem so Rang und Namen hatte.
Und der handelt von so eine, ich weiß gar nicht, was die Übersetzung davon ist, der handelt von einer Gruppe Urban Explorer, wie nennt man die denn auf Deutsch? Sind das hier nicht so Lost Place? Ja, sowas in der Art. Die müssen sich nicht automatisch filmen, aber tun sie in dem Fall tatsächlich auch.
Also ja, vielleicht sind das so Lost Place. Hatte Leute, die eben so vergessene Orte und leerstehende Häuser... Das heißt tatsächlich, auf Deutsch nennen die sich, glaube ich, selber Urban Explorer. Also ich meine jetzt in echt, jetzt nicht im Film, da weiß ich gerade nicht mehr, wie sie sich da nennen. Aber ich folge zwei, drei Leuten, die das machen, so Lost Places und so, und die nennen sich selber so Urbexer oder irgendwie sowas. Also so eine Art, dass...
Jedenfalls, ihr wisst doch, was ich meine. Und die untersuchen ein altes, verlassenes Hotel, um dort aber nach so einem verborgenen Schatz zu suchen. Und sie treffen da aber auf eine konkurrierende Urban Explorer Gruppe und auf ein übernatürliches Wesen. Und der Film war immer richtig scheiße. Also das war, muss ich sagen, ich hab den aus einem Grund geguckt, das ist vielleicht nachvollziehbar, weil Adeline Rudolph da mitspielt.