
Devils & Demons - Der Horrorfilm-Podcast
Devils & Demons Xtreme - 01 Die Guinea Pig Reihe (1985-1989)
Sonntag, 2. August 2026 · 2 h 21
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Shownotes
Devils & Demons Xtreme - 01 Die Guinea Pig Reihe (1985-1989)
Es ist soweit. Unser neues Format Devils & Demons Xtreme ist am Start. Hier besprechen wir Filme, die sich größtenteils abseits von den üblichen Sehgewohnheiten befinden, in der Regel weit weg vom Horrormainstream. Hier soll es vor allem um Splatter, Gore, aber auch inhaltlich abseitige Filme gehen. Für die erste Ausgabe haben sich Chris und André noch mal für euch durch die Guinea Pig Reihe aus Japan gekämpft und diese analysiert. Diese Folge des neuen Formats ist für alle Zuhörer gratis verfügbar. Alle weiteren Folgen von Devils & Demons Xtreme könnt ihr dann mit einem Supporter-Abo auf Steady (steadyhq.com/de/horrorfilmpodcast) hören.
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Besetzung: Chris, André
Bildquelle: XT Video
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Moin, moin und herzlich willkommen bei Devils and Demons Extreme, das neue Format hier bei Devils and Demons. Ich bin der Chris, so bei mir ist André. Moin. Und wir erfüllen euch ab jetzt Wünsche, die es so in den letzten fast zehn Jahren gab. Besprecht doch mal, erzähl wir schon wieder die ganze Titel nicht ein, Pesthauch des Todes.
Besprecht doch mal, wer ist der nochmal von Ittenbach? Prämutos, Burning Moon, Garden of Love. Besprech doch mal Murder, wie ist das? Murder Set Pieces. August Underground. August Underground. Aladdin. Das ist der Vorführeffekt. Das ist Letterboxd. Lett nicht. Das ist eher Lett nicht Box. Das ist schon mal gut. Boah, jetzt soll ich mich auch noch einloggen. Nee, kein Bock.
Das ist schon mal ein perfekter Start hier in diese Episode. Nein, also wir wollen in diesem Format Filme besprechen, die wir ungern im Hauptformat besprechen wollten. Ganz einfach, weil es häufig Filme sind, über die man gar nicht so groß tief in die Analyse gehen kann. Splatter-Filme, Gore-Filme. Manchmal halt auch, das ist vielleicht auch interessant, inhaltlich transgressive Filme gibt es ja auch durchaus, die jetzt nicht unbedingt, also die thematisch unangenehm sind oder Thematiken auffahren, die jetzt nicht für den Hausgebrauch gedacht sind. Solche Filme halt.
Und das Ziel, André, soll es sein, dass wir irgendwann unseren eigenen Eisberg, hier zusammenstellen. Was hat es mit diesen Eisbergen auf sich, die ja viel auf TikTok auch umhergeistern und auf YouTube? Ja, generell, genau, Social Media, YouTube, Reddit. Also natürlich auch in der Arktis, ne? In der Arktis.
Da sind einige Gorbauern vergraben. Nee, wer das nicht kennt, es gibt im Internet halt so ein Meme, so der Horrorfilm Eisberg. Ich weiß nicht, ob ihr das kennt, so ein Bild von einem Eisberg. Oben sieht man halt eben, was nicht oben bei der Wasserüberfläche ist, aber ein Eisberg ragt natürlich auch herunter ins Meer und sehr tief rein.
Und das ist quasi so ein Bild von der Seite. Oben sieht man, was über Wasser ist und neben, was unter Wasser ist. Und Leute haben angefangen, dann so wie so Kategorien, so Tierlist-mäßig von oben nach unten, so Horrorfilme, Eisbergtiers zu erstellen. Sprich, umso weiter man oben über der Wasseroberfläche ist, umso harmloser sind die Filme.
Und umso weiter man unter die Wasseroberfläche, umso tiefer man kommt, eben bis in die unterste Spitze des Eisbergs. Da kommt halt der richtig sicko-Scheiß. wo wir aber dann auch schon über Filme sprechen, die meistens da draufstehen, die nicht mehr in den Filmbereich gehören, in den Spielfilmbereich, und das ist auch ein ganz wichtiger Punkt für uns hier, sondern da reden wir über irgendwelche echten.
Ja, so Gore-Compilations, sowas wie Rotten.com früher nur als Video, was man so auf Live-League findet, also echte Exekutionen, echte Tode, so, da wollen wir ja auch gar nicht hin, sondern wir wollen da drüber bleiben, aber jedenfalls das ist so die Idee davon, und wir wollen hier auch für euch mit den Filmen, die wir hier im Format besprechen, auch quasi einen Devils & Demons-Eisberg bauen und wir kategorisieren die Filme, die wir hier besprechen im Format auf unserem eigenen Eisberg ein, wo wir die einschätzen würden.
Ich habe auch nochmal festgestellt, als ich mir diese gängigen Eisberge angeguckt habe. Das auch, also ich kenne davon, also sag mal, mindestens aus den, glaube ich, untersten vier Leveln oder untersten fünf vielleicht sogar, habe ich, glaube ich, höchstens zwei Sachen gesehen und höchstens fünf Sachen namentlich gekannt, muss ich es gestehen.
Da waren Sachen bei, da habe ich noch nie im Leben was von gehört. Habe die so ein bisschen, noch ein paar gegoogelt und bei Letterboxd geguckt und so. Viele Sachen sind da ja auch gar nicht drin. Und da habe ich schon gemerkt, okay, das ist eine Sache, die wir, obwohl das Format hier schon extrem heißt, sehe ich uns da nicht.
Also das ist immer noch, das ist eine Stufe extremer, als wir im Hauptformat besprechen. Aber das ist jetzt auch nicht, dass wir uns in diese ganz, ganz tiefen Abgründe, damit beschäftigen. Aber schon auch Sachen, die jetzt eben nicht alltäglich sind. Also ich habe jetzt noch mal unsere Liste hier noch mal aufgemacht.
Also mittlerweile sagen wir da ein paar Sachen was von, einfach weil man auch viel liest natürlich da. Aber nee, genau, das ist Kram, den würde ich mir niemals angucken. Und das kann man auch gleich sagen, wir bleiben hier natürlich im Spielfilmformat. Also alles, was wirklich fiktive Filme sind, wir gucken uns nicht irgendwelche komischen Snuff-Tapes an, das ist klar.
Genau. Was es hier nicht geben wird, da gibt es auch noch unabhängig davon ein paar Sachen, wir werden keine Lucifer-Valentine-Filme besprechen, da kann man sich ja gerne mal, über die Ereignisse der letzten Jahre einlesen im Internet, da gibt es ja zu genügend zu lesen, was das für ein furchtbarer und schlimmer Mensch ist und wie er da Leute ausgenutzt hat und ja, exploitativ, also gut, das ist selber, aber um es mal ein bisschen vielleicht drastisch auszudrücken, also wirklich ausgebeutet hat, nicht nur ausgenutzt hat.
Und wie er auch Leute bedroht und auch Leute, die... Manipuliert. Manipuliert, aber auch Leute, die jetzt sagen, guck mal, das ist jemand, der Leute manipuliert und ausbeutet, dass er diese auch bedroht teilweise. Also ganz furchtbarer Mensch. Das wird hier nicht stattfinden. Wir werden auch hier, das geht jetzt ein bisschen blöd, dass ich das jetzt erwähne, aber auch hier wird es keinen Jeepers Creepers geben.
Der passt natürlich sowieso nicht in das Format rein, aber auch aus besagten Gründen nicht. Ob wir den Serbian-Film hier besprechen, Das könnt ihr ja vielleicht entscheiden. Ist ja nicht so, als hätten wir den noch nie gesehen. Also wenn ihr unbedingt wollt, dass wir darüber reden, dann können wir das gerne machen.
Also schlagt ja noch ein paar Filme vor. Wie gesagt, jetzt nicht unbedingt was, was ganz unten in diesem Eisberg sich befindet, sondern was wirklich irgendwie auch von Interesse sein könnte. Und nicht, wo wir jetzt, okay, das machen wir ja teilweise heute zum Beispiel, aber wo wir jetzt nur irgendwelche beschreiben können, wie irgendwelche Arme abgehackt werden und so, sondern wenn es bestenfalls eine Handlung hat, das wäre nicht schlecht.
Weil man auch ein bisschen über die Inszenierung sprechen kann. Muss nicht unbedingt, aber das wäre förderlich. Das wäre förderlich. Und wie gesagt, das Wichtigste ist einfach, solange alles fiktiv ist, Spielfilme sind. Und legal. Und legal sind wir da dabei. Und wir werden das natürlich in der gewohnten Art einordnen.
Wir wissen natürlich ... Das, mit was wir uns hier beschäftigen, das heißt, wir werden jetzt nicht, also wir werden natürlich ansprechen, wenn jetzt irgendwie krass irgendwas super misogynes oder so ist, dann werden wir das auch sagen, aber wir werden jetzt auch nicht mit der Pipette da rangehen und wirklich.
Wir wissen einfach, über was wir reden und ihr wisst auch, über was wir reden, das heißt, wir werden auch hier gerne mal ein bisschen, wenn ihr schon immer mal den Gorbauern, den echten Gorbauern in uns hören wolltet, dann bekommt ihr den hier auch zu hören. Also wir werden jetzt nicht sagen, oh mein Gott, also wir werden uns jetzt nicht künstlich aufregen darüber, über irgendwelche Sachen, die wir da sehen.
Man kann, glaube ich, generell sagen, dass wir auch keine Triggerwarnungen brauchen, weil ich glaube, die Filme, die wir hier besprechen, da kannst du einfach mal alle Triggerwarnungen generell so, glaube ich, einfach einmal reinpacken und dann passt das auch. Genau. Nächste Frage, die wir beantworten, ist, wie oft ihr das zu hören bekommt.
Da gibt es jetzt keinen festen Rhythmus. Ich glaube, wir haben beide tierisch Bock auf dieses Format. Deswegen kann ich mir vorstellen, dass das häufiger kommt als andere Formate. Wenn ihr wollt, wie gesagt, sowieso, also wenn ihr eure Begeisterung dafür zeigt, dann eh. Und ihr könnt das dann, diese Episode jetzt gratis hören, für alle, aber ab der nächsten Episode seht es uns nach, ist es dann tatsächlich exklusiv für unsere Supportenden auf Steady, weil, wie gesagt, das ist auch nochmal extra Mühe, extra Arbeit und, kostet halt alles Zeit und Kraft und Geld und so weiter und da wäre es lieb, wenn euch das gefällt und wenn ihr euch das leisten könnt, wenn ihr uns da unterstützt und ihr dann auch bei den weiteren Episoden am Start sein könnt.
Am Start sein werden in der Regel André und ich, aber Theresa und Laura haben auch schon angekündigt, dass sie bei dem einen oder anderen Thema auch gerne dabei wären. Ja, ich würde sagen, das wäre erst mal zum Vorlauf, muss man eigentlich was erklären? Nee, eigentlich alles. Glaube ich. Ich glaube, das passt.
Und vielleicht auch dazu, wir werden natürlich auch ein bisschen einschätzen, das ist ja auch Teil des Eisbergs, wie krass die Filme jetzt nun wirklich sind, sind sie so krass, wie einem das versprochen wird, wie einem das suggeriert wird, muss man natürlich auch die Einschätzung so ein bisschen teilen, das werden wir vielleicht schon beim ersten Film, den wir heute besprechen, ja, wir besprechen mehrere, feststellen, dass das, was vielleicht 1985.
Geschockt hat oder was 1977 geschockt hat und zu Recht geschockt hat, schockt halt 2026 nicht mehr unbedingt. Das hat was mit Effekten zu tun. Das hat manchmal was mit der Thematik zu tun. Also das muss man natürlich dabei berücksichtigen. Ja, ja, auf jeden Fall. Also das muss man einfach klar sagen, das merkt man schon sehr schnell, dass gerade wenn man sich den älteren Kram anguckt, dass man da schnell vielleicht auch an Sachen, die man jetzt vor 20 Jahren gesehen hat und jetzt noch mal guckt, mal wieder, wenn man denkt, oh, das hat mich aber vor 20 Jahren deutlich mehr beeindruckt.
Auch auf sowas, wenn wir natürlich eingehen. Ja. Ja, Thema unserer ersten Ausgabe von Devils and Demons Extreme ist tatsächlich gleich eine ganze Filmreihe. Und das können wir uns leisten, weil diese Filmreihe vor allem aus Filmen besteht, die gerade mal so die 40-Minuten-Marke überschreiten. Und zwar ist das die sogenannte Guinea-Pick-Reihe aus Japan.
Und das ist eine Reihe gewesen, bei der, also das war so, glaube ich, mit so das Erste, was ich von dieser, nennen wir sie mal Sickos, so nennt man sie ja, glaube ich, auch teilweise, In dem Fall ja sogar noch Fake-Snuff-Filme. Das Erste, was ich so gehört habe, das ist so das gängige Guinea-Pick und Face of Death.
Das sind so die, glaube ich, womit man zuerst in Kontakt kommt, wenn man sich so in diese Richtung beschäftigt. War das bei dir ähnlich? Ja, auf jeden Fall. Was du gesehen hast schon damals, aber zumindest vom Hörensagen her. Vom Hörensagen, ja, in Foren und so, genau, ganz früh schon, das waren immer die Sachen, so Guinea-Pick und immer dieses so, so, so, in Anlehnung an so Tierexperiment zu haben, hast dir vom Kopf ja auch schon so was gedacht, irgendwie so, ja, das wird zwar an Menschen experimentiert und das ist nur so pure Folter und dies und das und ja, auf jeden Fall, Guinea Pig, Fails of Death und ja, noch was?
Nee, eigentlich die beiden, also wirklich, wenn es da umgegen... In Kombination mit Rotten. Ja, genau, wenn es da umgegen zu sagen, von wegen so, ja, das sind ja alles normale Horrorfilme, aber es gibt ja noch was ganz, ganz anderes, krasses, ein ganz anderes Feld, so, dann war Guinea Pig da eigentlich schon immer so auf dem, ersten Platz, ja. Ich hab die auch.
Relativ. Relativ ist ja immer auch eine Sache. Das ist ja auch manchmal eine Frage der Verfügbarkeit und dergleichen. Aber ich habe die Guinea-Pick-Filme, ich glaube, das war somit das Erste, was ich mir, glaube ich, auf meiner ersten Filmbörse gekauft habe. Aber das ist ja auch noch nicht so ewig her. Also 2011 war das, glaube ich, oder 2012.
Und ich glaube, das war somit das Erste, was ich mir damals eingepackt habe in den Rucksack, bin ich mir relativ sicher und dann habe ich die da zum ersten Mal geguckt, Faces of Death habe ich auf andere Wege geguckt, hat mich, muss ich gleich dazu erwähnen, deswegen vielleicht, bevor ich Leute reintippen, besprecht das, das fand ich nie so faszinierend, Faces of Death also da fand ich tatsächlich, geneapik, sowohl von der Faszination her, als auch teilweise von den Filmen, das haben wir ja dann gleich noch, schon mal interessanter und besser.
Face of Death war mir immer zu kompiliert irgendwie und zu voll mit Sachen, die einfach so, also weiß ich nicht, das klingt ja blöd, aber wie du schon gesagt hast, wir sind halt auch sozialisiert mit Rotten.com, dann ist jetzt so teilweise das, was ich bei Face of Death sehe. Ja, läuft heutzutage auch bei RTL so, ne, also. Ja, also ich glaube, Faces of Death habe ich sogar erst danach gesehen.
Ich glaube, ich habe erst Gini-Pick gesehen. Ich habe zuallererst den zweiten gesehen, also Flaws of Flash and Blood, weil das war ja immer der Titel, wurde überall immer genannt. Ich glaube, den habe ich auch als erstes gesehen. Auch nicht legal, glaube ich, damals. Das war aus dem Netz irgendwo was.
Irgendein Stream oder irgendein Rip oder so. Das habe ich zuerst als allererstes mal gesehen. Wo schon, ja, also ich habe davor halt auch schon Sachen wie Braindead gesehen und Evil Dead und Cannibal Ferox und keine Ahnung. Also ich war schon auch harten Gore gewohnt. Deswegen hat es mich, glaube ich, jetzt gar nicht so krass geschockt damals.
Ich glaube, nur die Art der Inszenierung war für mich neu. Also dass es. Nur darauf beschränkt war, ohne große Handlungen, ohne das, was erklärt wird, einfach nur diese rein exzessive Gewalt. Ich glaube, das hat mich schon auf jeden Fall erstaunt. Aber es war jetzt nicht so, dass ich davor nicht schon Gore gesehen hätte groß.
Und Face of Death habe ich glaube ich sogar erst später gesehen und ja, da war ich immer schon so ein bisschen ja, da war auch schon durch Foren und so auch klar und bekannt, dass davon fast alles Fake ist und deswegen war ich darauf auch schon eingestellt, dass ich das sehe auch, dass das nicht alles echt sein wird.
Ich glaube, wenn man das doch deutlich früher gesehen hätte, wo Internet noch nicht so am Start war, hat es mehr geschockt. So war ich dadurch schon vorbereitet, was ich sehe und gekauft habe ich mir Gineapic um 2008 9 rum. Ich habe das alte Steelcase von XT Video. Das habe ich mir bestellt aus Österreich.
Ja, und du hast da schon einen Punkt angeworfen, die Inszenierung und die Art, wie das ist, das ist glaube ich das, was es so beim Gucken auch so besonders macht, weil selbst wenn, wie gesagt, da war jetzt bei dem Rewatch, dieser sechs Guinea-Pick-Filme, da waren vielleicht so ein, zwei Stellen bei, wo ich dachte, oh ja, das ist schon noch ein bisschen eklig oder ein bisschen doll oder so, aber die meiste Zeit habe ich mich einfach schlecht gefühlt durch die Atmosphäre.
So, man hat immer das Gefühl, man guckt gerade irgendwas immer noch, finde ich, was man eigentlich nicht gucken sollte. Also gucken darf, okay, gucken darf in Deutschland auch nicht so wirklich, aber bevor jetzt wieder diese Verboten, es ist verboten, nein, es ist nicht verboten, aber es ist teilweise beschlagnahmt, das wollte ich damit sagen.
Und es ist dieses Gefühl irgendwie, das sollte ich jetzt einfach nicht gucken, weil das ist ja, hat ja mit Unterhaltungs, ja, Unterhaltung, Film ist ja auch nicht automatische Unterhaltung, das ist ja Quatsch, aber ein Film wie Funny Games ist ja auch nicht vornehmlich Unterhaltung oder so oder ihnen nicht.
Aber es ist nicht das, was wir herkömmlich uns anschauen. Und ich irgendwie, da hat das beim Angucken so ein komisches Gefühl. Ich habe auch partout darauf geachtet, dass ich das an dem Wochenende gucke, wo meine Frau nicht zu Hause ist, damit sie nicht aus Versehen reinkommt. Und ich mir gerade ansehe, wie irgendjemand irgendwelche Meerjungfrauen auseinander nimmt oder sowas.
Also das ist schon, also ich weiß nicht, wie es dir da ging, aber ich habe da trotzdem irgendwie, Ehrfurcht ist das falsche Wort, aber ich habe immer noch Respekt, aber nicht aus Gründen der Gewalt, sondern aus Gründen der Verruchtheit. So drücke ich es mal aus. Ja, ja, ich weiß, was du meinst. Es hat immer noch so ein bisschen diesen Anstrich von das ist eigentlich nicht für die Augen eines Menschen bestimmt, was man hier sieht. Das ist nur für private Kreise, denen das geteilt wird, in vorgehaltener Hand und für viel Geld geht das irgendwelche Ladentische im Untergrund.
Ne, stimmt, das hat es schon noch ein bisschen, ja. Ich habe es auch allein geguckt, wobei ich habe meiner Freundin ein Foto geschickt von Flowers of Flesh and Blood, als sie gerade zerlegt wurde, habe ich ein Foto vom Fernseher gemacht und ihr geschickt und dann kam einfach nur zurück, wieso guckst du das ohne mich?
Also, ja, deswegen, ich war gleich sauer, ich möchte es auch gleich nochmal sehen, also muss ich nachher nochmal ran irgendwann. Oh Gott. Zumindest der zweite, ich habe gesagt, den zweiten zeige ich dir mal, aber der Rest ist schmuh. Aber ja, auf jeden Fall trotzdem, es hat, obwohl man es schon gesehen hat, obwohl man weiß, was einen erwartet und obwohl man natürlich auch weiß heutzutage, auch das alles natürlich nicht echt ist, natürlich, hat es immer noch so diesen Beigeschmack von irgendwie, oder dieses heißt Beigeschmack, aber es hat diese Atmosphäre von das ist irgendwie so ein, das ist irgendwas aus dem Darknet.
Deswegen ist ja, ich finde, ich mag es ja diese UK-Beschreibung damals mit Video Nasty, das finde ich, das ist die perfekte Beschreibung dafür, finde ich, eigentlich so vom Klang her des Wortes schon so Nasty, das passt einfach perfekt, finde ich irgendwie, deswegen haben sie da was Gutes für gefunden, obwohl ich gar nicht weiß, ob, nee, das war glaube ich in UK gar kein Video Nasty, weil, der ja auch gar nicht rausgekommen ist zu der Zeit, glaube ich.
In Deutschland mag ich immer noch den Begriff und ich glaube, den hat so ein bisschen damals das Schnittberichte-Forum geprägt, Giftschrankfilme. Ja, das trifft es auch gut. Ja, ähm... Und diese Reihe, die Guinea-Pick-Reihe, die wurde begründet von zwei Leuten, also es ist erstmal eine japanische Filmreihe, falls ich es vorhin nicht schon gesagt hatte, und sie wurde begründet von Satoru Ogura und dem Horrormangameister Ideshi Hino, der auch Teil 2 und Teil 6 gedreht hat.
Man muss dazu wissen, wenn wir die Filme gleich besprechen, die wurden teilweise gleichzeitig gedreht. Also Teil 1 und 2 wurden zum Beispiel gleichzeitig gedreht und Teil 5 und 6 wurden auch gleichzeitig gedreht. Die wurden dann auch gefühlt innerhalb von ein oder zwei Wochen rausgebracht. Deswegen haben wir auch eine Reihenfolge. Wir haben uns jetzt für die gängige Reihenfolge entschieden, die auch Letterboxd angibt.
Das heißt, bei uns ist Mermaid in a Manhole der sechste Teil und nicht der fünfte Teil, wie es zum Beispiel bei IMDb deklariert ist, weil die Filme auch im Originaltitel, glaube ich, ab Teil 5 dann auch nicht mehr genau nummeriert sind. Von daher, aber wir werden es dann bei der entsprechenden Episode dann nochmal erwähnen. Ja, und diese Frage, mit der sich ja eigentlich alle Filme, alle sechs Filme auseinandersetzen, ist ja eigentlich, was kann ein Mensch aushalten?
Das klingt ja erstmal, naja, nicht subtil, auch nicht besonders philosophisch, aber nach einer interessanten Prämisse. Das kann jetzt psychisch oder physisch der Fall sein zum Beispiel. Ist das interessant? Und ja, ich meine, das ist ja was, was Geneapik ist ja nicht die einzige Reihe, die sowas gegründet hat. Also da kannst du sehr theoretisch auch sowas wie Man by the Sun dazuzählen, da kannst du vieles dazuzählen, Philosophie of the Night.
Oh, den habe ich, den auf die Liste gesetzt? Ja, der ist drauf, ja. Okay. Ich glaube schon. Es kann nämlich manchmal sein, dass wir während der Aufnahme die Liste ergänzen müssen, wenn uns was einfallen. Das wird passieren, ja. Und letztendlich geht es ja eben darauf zurück, einfach, das ist ja ein Ding, was Menschen schon immer getan haben, leider.
Oder denk an Konzentrationslager, denk an andere Todescamps irgendwie. Hexen. Hexenverbrennung, Folter, genau sowas. Was kann ein Mensch aushalten, Mensch an Menschen Experimente vollziehen, Menschen dafür benutzen, um. Vermeintliche Wissenschaft zu betreiben, aber eigentlich ist es nur Folter. Also dieses den Körper leiden lassen, gucken, was der Körper aushält, wie widerstandsfähig der Körper ist und den Menschen damit zu malträtieren.
Mortiers, im Grunde ja auch, solange den Körper irgendwie vernichten, bis irgendwie der Geist eine höhere Ebene erreichen soll, angeblich. Genau, das ist ja so alt wie der Mensch selbst wahrscheinlich und das ist im Grunde nur konvertiert hier auf eben so eine Snuff-artige Filmlogik. Was sich im Rewatch schnell bei mir herausgestellt hat, war die Tatsache, dass, glaube ich, die Faszination für diese Filme, Und damit will ich jetzt nicht nur Guinea Pig mit einschließen, sondern auch viele andere Sachen, dass die Faszination immer größer ist als die eigentliche Qualität dessen, was man da sieht.
Ich hab wieder auch so gedacht, ah ja, klar, Guinea Pig lass uns das machen, klar. Ich hab total Bock auf Rewatch. Und am ersten Teil schon, da ist so, du hast es ja auch geschrieben, warum haben wir das noch mal als Thema genommen? Und dann ist mir wieder eingefallen, ja, weil das ist, wie gesagt, die Faszination, der Bock ist irgendwie, ich kann das jetzt mal wieder gucken so, hab einen Anlass gefunden, einen seriösen Grund gefunden, mir das anzuschauen.
Und dann guckst du so und denkst so, ja, auch diese 40 Minuten können ganz schön lang sein, ne, so und das ist tatsächlich glaube ich. Das ging mir bei auch so, ich war so, oh geil, die gehen ja alle auch nicht so lange, aber dann sitzt man da sechsmal 40, 50 Minuten. Ja, ja, das ist schon, deswegen, also die, da muss man schon unterscheiden zwischen.
Reputation, Ruf und Realität, also Realität der Qualität. Ja, das kommt auch noch dazu, vor allem, wenn man jedes Mal denkt, ah, ich gucke jetzt den ersten Teil kommen wir gleich noch zu sprechen und erwarte den zweiten Teil. Aber der zweite Teil ist erst der zweite Teil und nicht der erste Teil. Und dann, der erste Teil ist halt nicht so geil, wie man das vielleicht denkt.
Weil man denkt, der zweite Teil ist der erste, weil das ja irgendwie... Weil man das immer nur mit dem verbindet. Vorrangig, ja. Aber die entscheidende Frage ist trotzdem, warum guckst du das? Also warum gucken wir das? Ja klar, wir haben jetzt einen seriösen Grund gefunden, ich weiß, aber wir haben es ja auch schon mal freiwillig vorher geguckt.
Warum guckt man das? Ist es einfach nur die Neugier? Ist es dieses, ich will das einfach mal gesehen haben, um mitzureden? Ist es die, ich interessiere mich für Horror und will natürlich auch alles wissen darüber, will alles mal gesehen haben, damit ich auch die Geschichte des Horrors sozusagen nachvollziehen kann? Also warum guckt man das?
Also warum gucken wir das? Und danach vielleicht die Frage, warum gibt es noch andere Gründe, das zu gucken? Weil natürlich kann man auch sagen, ich bin Gorbauer, natürlich gucke ich das. Das wäre die simpelste Begründung. Aber ich glaube, das ist jetzt nicht unbedingt die Begründung, die wir für uns gefunden haben. Aber vielleicht auch, ich weiß nicht.
Schade, die wollte ich eigentlich nutzen. Aber gut, dann muss ich mir was drauf einfallen lassen. Ist erlaubt, ist erlaubt. Nein, ein bisschen schon, natürlich doch, ein bisschen schon. Also damals wollte ich es sehen, weil darüber geredet wurde. Weil ich da typische Schulhof-Talk, beziehungsweise Internetforum-Talk.
Das ist so krass, das ist ein richtiger Sicko, da werden Leute einfach nur Frauen auseinandergerissen und keine Ahnung und natürlich willst du irgendwie aus es ist der gleiche Grund, warum du auf Rotten gesurft bist obwohl du weißt, dass es wahrscheinlich schlimm wird pure Neugier, pure ich will mitsprechen können.
Und ja und ich meine wir als Horrorfans, ist ja nun mal so dann schließe ich dich gleich mal mit ein wir suchen ja schon immer mal so den nächsten Kick wir wollen ja schon immer wieder mal was sehen was uns irgendwie herausfordert und wo man sagt, okay, ich habe jetzt den 5000. Horrorfilm gesehen, der 1001. muss mich jetzt aber auch nochmal richtig kriegen und wenn es mit so einer krassen Gewalt oder so ist.
Das war ja schon irgendwie ein bisschen Mutproben-Ding so damals. Und heute ist es jetzt, bis auf das, was wir im Podcast machen, als es literally Arbeit ist, na ja, heute weiß ich, das ist halt eben auch die Frage. Die Frage habe ich mir auch gestellt, während ich da meine sechs Stunden oder so saß.
Ich hab die Disco seit 2008, Hätte ich die jetzt eigentlich in den nächsten Jahren noch mal reingeworfen, wenn wir den Podcast jetzt nicht gemacht hätten? Und die ehrliche Antwort ist nein. Und dann ist nämlich nur der Punkt eben, guckt man das heute doch mal freiwillig? Oder außer, ja, außer jetzt meine Freundin wirklich gefragt, ich hab das auch mal gelesen, zeig mir das mal, okay.
Aber aus demselben Grund, weil sie auch denkt, das hat so eine verbotene Aura, da hab ich schon mal von gehört. Aber wenn sie es dann sieht, wird sie auch sagen, joach. Ja, sie ist da auch nicht abgestimmt. Ich hab ja auch mal Atross geguckt, auch ein Film von der Liste. Wo sie genauso nachher war, so, ja, war jetzt irgendwie nicht so doll.
Also es ist immer natürlich genau dieses Ding, es kann dich ja auch total dann irgendwie enttäuschen auf der Ebene, weil du halt denkst, es ist so krass. Ja, auf jeden Fall, long story short, ich gucke es, wenn heute, dann wirklich rein aus dieser Gorbauer-Sicht und vor allem der Effektsicht. Und ich will noch mal sehen, wie es gemacht wurde. Ich will mir die Effekte noch mal angucken. Kann das eigentlich immer noch was?
Ist das vielleicht immer noch den Ruf eigentlich wert? Und dann ist es auch schon wieder ja doch auch wieder so halb journalistisch und aus reinem Interesse am Medium-Horrorfilm. Aber ich setze mich nicht auf einen Samstagabend hin und sage mir freiwillig, ich ziehe mir jetzt mal drei Guinea-Pick-Filme rein.
Und ich verurteile niemanden, der das tut. Auf gar keinen Fall. Macht, was ihr möchtet. Aber ich persönlich würde es wahrscheinlich nicht machen, nee. Ja, also für mich ist es glaube ich auch das, was ich eben gesagt habe, diese Aura einfach immer noch, dass man das doch irgendwie, also es ist verboten, es ist wie gesagt Quatsch, aber das ist Giftschrank, trifft es ganz gut, wie du es vorhin formuliert hast und es ist ja auch so, wie es inszeniert ist.
Das ist vielleicht gleich das nächste Thema, das ist ja auch nicht gewöhnlich gefilmt, irgendwie auf Film oder dergleichen, sondern es ist ja auch ein SOV-Film, also Shot on Video, das heißt, das ist jetzt mit normalen Camcordern, die damals ganz normal im Kaufhaus verkauft wurden, mit Videokassetten oder Betamax oder so gedreht worden und nicht auf klassischem Filmmaterial.
Und das hat ja auch, sorgt ja auch für so eine besondere Atmosphäre, bei dem Ganzen, so wie das Ganze aussieht. Das trägt ja auch zu dem Ruf bei und zu diesem Das Leute, da kommen wir später noch zu, auch berühmte Leute glauben könnten, dass das echt ist, weil das halt so aussieht, als hätte dein fucking Nachbar das nebenan mit seiner Frau gedreht. Also, Gott bewahre so. Und das gehört halt dazu.
Das kann man eben auch nicht absprechen. Also wie gesagt, bei einem Mangel an Qualität vielleicht, den wir heute feststellen werden, man kann zumindest diese düstere, pessimistische, gemeine, fiese Atmosphäre würde ich trotzdem jetzt nicht allen sechs, aber zumindest, glaube ich, vier von sechs Filmen unterstellen, dass die immer noch dieses Gefühl... Nicht in allen Teilen, aber ja.
Und von daher, ich glaube, gibt's da genug Gründe für. Und wie gesagt, aus effektechnischer Sicht, da wurde ja mittlerweile, also nicht mittlerweile, damals ja, aus diversen Gründen wurden ja Making-ofs nachgereicht und die sind ja teilweise interessanter als die Filme selbst, muss man ja gestehen. Und das ist schon teilweise interessant. Es sind nicht alle Effekte geil in dieser Filmreihe, aber schon viele sind schon ziemlich gut.
Und wenn du dann siehst, mit wie viel Mühe, aber auch gleichzeitig mit wie viel Spaß die gearbeitet haben. Du denkst so gleich, da werden irgendwelche Frauen geschändet und sowas, und dann siehst du die da beim Dreh, wie die sich kaputt lacht die ganze Zeit darüber, was da gerade mit ihren Fake-Armen oder Beinen passiert oder so weiter.
Das ist dann schon irgendwie. Ja, vielleicht raubt es sogar ein bisschen Aura. Ich weiß es nicht genau, aber es ist ... In gewisser Weise. Manche Leute beruhigt es auf jeden Fall. Das auf jeden Fall. Also, wir hatten damals ja, als wir es zum ersten Mal gesehen, noch keine Making-Offs. Also, auf der Disk von XT ist es drauf. Ich hab's noch mal geguckt.
Aber als ich zum ersten Mal den zweiten, den ich gerade zum Beispiel gesehen hab damals, irgendwie Anfang 2000 oder so, da gab's das noch nicht. Und da war der volle Effekt da. Aber klar, wenn du das Making-Off einmal gesehen hast, dann ... Klar, wir wissen ja auch, dass das alles Fake ist, Aber das Making-of raubt dem schon dann auch so ein bisschen seine verruchten Schrecken, weil du merkst dann nochmal deutlicher, ja ey, das ist wie wenn wir so einen Film drehen würden.
Wir würden uns die selbste Zeit totlachen und nur Quatsch mitmachen und versuchen natürlich trotzdem auf Video dann, also im fertigen Film, das höchstmögliche, an Effekt und Ekel rauszuziehen und Schock. Und genau, das haben sie auch geschafft. Es gibt, also leider geht Letterboxd gerade nicht. Ich wollte gerade noch ein nächstes Thema aufwerfen. Und zwar gab es ja sowas wie noch eine Neuauflage von Guineapic, nämlich American Guineapic.
Und da habe ich mir auch mal ein paar Filme von angeschaut. Es gibt ja mittlerweile vier Stück. American Guineapic, Book It, of Guts and Gore, Bloodshock, The Song of Solomon und Sacrifice. Und zumindest den, ich überlege gerade, ich kann es leider gerade nicht nachgucken, weil ich nicht reingucke. Ich habe den Song of Solomon geguckt, der ist relativ konventionell, das ist einfach nur ein Exorzismus Film mit drastischeren Splatter-Effekten.
Ich habe den Bokeh oder? Ja, Bokeh of Guts and Gorn. Den habe ich mir angeguckt. Der ist schon echt... Und den habe ich geguckt. Ich glaube, die anderen beiden nicht, aber die sind ähnlich gemacht, so von der Aufmachung her, aber natürlich mit, modernen Spezialeffekten und die sind dann schon nochmal teilweise echt richtig krass, also das sind wirklich einfach Demoreels sozusagen, das ist eine Verbeugung von Guinea Pig, aber die sind schon, muss ich sagen, also die würden hier in unser Formatproblem muss reinpassen, machen wir bestimmt irgendwann Ja, die haben wir noch nie gesehen, Die Americans habe ich noch nie gesehen.
Effektechnisch super, aber die sind schon echt auch ganz schön krass, muss ich sagen. Sind die krasser für dich als die japanischen? Ja, ja, viel krasser, weil das sind halt so Top-Notch-Effekte. Ich glaube, Markus Koch, ich weiß nicht, ob du den kennst, der hat ja auch, glaube ich, ein paar Spider-Filme gemacht, 100 Tears zum Beispiel mit diesem Clown, der hat, ich will jetzt nichts Falsches sagen, weil, wie gesagt, ich kann es gerade nicht nachgucken, aber der hat zum Beispiel teilweise auch die Effekte gemacht und das ist wirklich so Effektarbeit so auf Ittenbach-Koch-Niveau, also krasse Effekte, die so richtig echt aussehen so, und das dann mit der Aura von Guineapig so, das ist also schon mal nochmal eine
andere Kategorie, muss ich sagen. Du glaubst dann natürlich nicht mehr daran, dass es echt ist, weil du einfach... Weil es zu inszenatorisch gemacht hast wahrscheinlich, ne? Ja, gar nicht mal so, das ist schon noch immer schön scheiße, aber, du weißt halt, dass es eine Hommage ist, so, ne, also da denkst du jetzt keine Sekunde dran, dass es irgendwie echt ist, aber interessant. Ja, dann setz dir die mal auf die Liste, dann können wir die hier auch mal ...
Gut, dem Ersten habe ich einen Stern gegeben, sehe ich gerade. Das, verspricht viel. So wie auch alle anderen Leute in meiner Timeline, die den gesehen haben. Ach, Mann. Naja, ich reiche jetzt später noch mal da, die Informationen. Ach, stimmt, die sind ja von dem Label-Chef von Anerfels. Genau. Und selbst der sagt ja in Interviews, noch kurz darauf drauf zu kommen, dass Lucifer Valentine der geisteskrankeste Typ der Welt ist. Ja.
Zu Shadi Sheen kommen wir später noch, wenn wir bei Teil 2 sind. Aber es gibt doch, um den Mythos hier mal aufzubauen, es gibt so ein paar japanische Kriminalfälle. Das war ja mein Rabbit Hole, mein Deep Dive der letzten Tage. Du hast es gemerkt, weil ich die immer dauernd links geschickt habe zu ehemaligen Kriminalfilmen.
Meiner Frau auch. Ich habe gesagt, lies dir das mal durch. Das ist krass so, völlig random. Weil da gibt es einmal einen Fall, das ist der Mord an Junko Furuta. Das ist ein junges Mädchen, die von drei in Anführungszeichen Schulfreunden entführt wurde und im. Ferienhaus oder im Keller des Hauses seiner Eltern wurde das Mädchen halt mehrfach, missbraucht, vergewaltigt, gefoltert und so weiter und am Ende umgebracht und einbetoniert und so weiter.
Und da gab es lange Zeit das Gerücht, dass die sich den Film oder die Filme als Vorbild genommen haben. Aber der Mordfall war schon, bevor die Filme rauskamen. Aber es war wohl tatsächlich Inspiration für den Mörder zu Tomo Miyazaki, der vier Mädchen umgebracht hat. Und da haben sie unter anderem Flowers of Flesh and Blood, also den zweiten Guinea Pig, in seiner Respekt 6000 Videokassetten umfassenden Horrorfilmsammlung gefunden.
Und da war es, tatsächlich gab es dann eine Zeit lang Diskussionen in Japan über diese Otaku-Kultur, über Horrorfilm-Kultur und das in Japan wohl gemerkt. Und du weißt, Liberaler, was sowas angeht, Mediendarstellung geht es halt kaum. Und da wurde dann doch nochmal recherchiert und das Ganze überprüft und weil die Spezialeffekte auch so überzeugend waren.
Deswegen mussten sie übrigens diese Making-ofs nachreichen, aufgrund dieses Mordfalls tatsächlich, bis dann nachgewiesen werden konnte, dass es nicht echt ist. Und dann, ich mochte den Satz, nach Prüfung der Videos räumten die Behörden ein, dass die Filme für japanische Verhältnisse nichts Außergewöhnliches waren. Ja.
Für apatische Verhältnisse. Das kann man nur bestätigen. Okay, dann lass uns mal in den ersten Film. Ich hab gerade noch eine Sache gesehen. Bezüglich American Guineapic. Wer auch beteiligt war, wir hatten ihn gerade erst im Roundup, ist Jim van Bebber, der Typ von Deadbeat by Dawn. Der ist da auch beteiligt. Der und, du hast das Recht, Markus Koch, genau. Ja, okay, super.
Wir gehen jetzt hier an 1985, denn da kam der erste Teil der Guineapic-Reihe raus, der auf den Titel The Devil's Experiment hört. Das klingt ja schon mal richtig gruselig und verrucht. Wurde gedreht von Satoru Oruga, haben wir vorhin schon erwähnt. Hauptdarstellerin ist Marie Somai, über die sprechen wir später noch.
Denn da gibt es auch noch was Mysteriöses, was passiert ist oder was nicht passiert ist. Der Film hat auf Letterboxd eine Durchschnittswerte von 2 von 5 und auf der IMD-Biene 3,6 von 10. Läuft 43 Minuten und ist in Deutschland seit 1996 beschlagnahend. André, in drei Sätzen. Aus dem XT-Media-Book, die Inhaltsangaben.
Die übrigens teilweise auch wieder sehr, sag ich mal, manchmal nicht so viel mit dem Film zu tun haben. Irgendwo in Japan. Eine junge Frau gerät unter mysteriösen Umständen in die Falle mehrerer junger Männer. Diese nehmen die Frau gefangen. Die düsteren Gestalten haben sich vorgenommen, an der hilflosen Frau verschiedenste Folterungen und Qualen auszuprobieren und deren Wirkung zu beobachten.
Ein furchtbarer Albtraum beginnt. Ich mag das schon unter mysteriösen Umständen in die Falle. Ne, sie haben sie einfach geschnappt. Das ist so das Mysteriöse. Sie wird einfach geschnappt, entführt. Was mir tatsächlich nie bewusst war, erst jetzt, also was heißt nie, ich hab den ja auch vorher, glaube ich, nur einmal geguckt, so wie bei dir, also einmal da oder du hast es dreimal geguckt, in dem Sinne, aber freiwillig guckt man dir jetzt nicht jedes Jahr und deswegen hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm, dass der Film sich, direkt zu Beginn outcallt und sagt, das, was ihr jetzt seht, ist nicht echt.
Das hatte ich nicht so in Erinnerung, ehrlich gesagt. Nee, hab ich auch vergessen. Raubt das Aura direkt? Er macht's ja, also er, ja, also er macht's, er macht's ja so ein bisschen kryptisch, aber er macht's. Und, ähm, ja, ein bisschen schon vielleicht. Aber es ist auch so was, der Zweite macht das ja auch schon mal kurz vorweggegriffen, aber am Ende. Und es ist aber auch so was, da hab ich, glaube ich, da hab ich damals gar nicht drauf geachtet, ehrlich gesagt.
Hattest du überhaupt damals Untertitel schon? Ich muss gerade sagen, vielleicht hat es überhaupt, Ich hatte dieser Netz-Rip, den ich hatte, nicht mal Subs, das kann sogar sein, was es ja noch verruchter macht, wenn es dann irgendwie auf Japanisch ist und du verstehst gar nichts. Ja, ich glaube, sie sagen entweder beim ersten oder beim zweiten Teil irgendwie sowas von, ist in Wirklichkeit passiert, aber wir haben es nachgedreht, so in der Art das formuliert, glaube ich.
Ach, das ist beim zweiten. Das ist beim zweiten, genau. Beim ersten gibt es aber auch irgendeinen Hinweis, also irgendeine Formulierung, sage ich mal. Ich habe ein bisschen das Gefühl, das haben sie vielleicht echt gemacht, so ein bisschen schon den Wind aus den Segeln zu nehmen. Ja, tue ich auch. Es ist letztendlich, wenn man so will, ist es ja ...
Ich hatte es vorhin schon gesagt, Fake-Snuff sozusagen, aber Fake ist ja auch schon wieder Quatsch, weil sie sagen es ja, wie gesagt, dass es nicht echt ist. Es ist so, sie versuchen einfach ein Replikat eines Snuff-Films, wollten sie glaube ich drehen damit, so in der Art. Und der Film ist dann aufgebaut in einzelne Kapitel, die werden dann noch eingeblendet.
Ein Kapitel heißt Schläge zum Beispiel, eins Drittel, eins Zang, also ich vertraue jetzt einfach mal den deutschen Subs, ich habe das jetzt nicht überprüft. Eins heißt Bewusstlosigkeit eins heißt Zahnarztbohrer übrigens größte Enttäuschung des Films, so will ich auch schon mal verraten, und es gibt im Grunde keine konkrete Handlung und das ist glaube ich für viele Leute könnte das die Hürde sein dazu, wir sehen wirklich 40 Minuten lang einfach nur nacheinander wie eine Frau, mehr oder weniger schwer gefoltert wird und das ist alles, es gibt keine.
Erklärung, wer diese drei jungen Leute sind, die die Frau foltern. Wir wissen nicht, wer diese Frau ist. Sie bekommen keinerlei Charakterisierung. Der Film bleibt auch komplett neutral. Er stellt auch diese Frau jetzt nicht irgendwie als Überlebenskünstlerin dar. Das heißt, wir fiebern auch nicht mit ihr mit, weil wir auch schon wissen, dass das wahrscheinlich das Experiment zu Ende gebracht wird.
Und das ist eine Sache, die ich sehr interessant finde bei dem Film, André. Dass der Film neutral ist, so eine gewisse Gleichgültigkeit hat über das, was er zeigt. Und auch, glaube ich, beim Zuschauer verursacht. Also eine Gleichgültigkeit. Also ich habe da nicht mitgefiebert. Ich habe nicht, oh Gott, die arme Frau, habe ich nicht gedacht.
Ich habe auch die Mörder oder die Folterer, habe ich auch nicht angefeuert, habe auch nicht gedacht, Mensch, geil, was kommt als nächstes, zack, was habt ihr euch noch einfallen lassen, habe ich auch nicht gedacht. Es war wirklich eine gewisse Form von Gleichgültigkeit bei mir. Und ich glaube, das ist Intention.
Ja, schon, auf jeden Fall. Also, es ist ein bisschen, also wer die Filme nicht gesehen hat oder den Film nicht gesehen hat, es ist ein bisschen, aber vielleicht Matthias gesehen hat. Stellt euch vor, einfach, es ist halt die letzten 20 Minuten von Matthias, aber halt, das ist der ganze Film. Es ist wirklich einfach nur diese reine Erniedrigung, diese Folter, diese Qual aber halt eben ohne Kontext ohne Sinn, außer dass sie halt quasi dir sagen wir wollen die menschlichen Grenzen testen, okay das ist der Inhalt und, Ja, ich finde das, es ist halt sehr statisch und es soll ja auch so, es soll das ja auch sein, dass du keine, also sie wollen das ja möglichst ohne filmischen Ansatz machen, es soll ja eben so wirken wirklich, dass da Leute in den Raum kommen und das
einfach tun, es läuft halt zu viel Kamera mit. Und es funktioniert, finde ich, schon im Ansatz und es hat auch dieses, vielleicht hat der Erste sogar für mich, obwohl ich ihn filmisch Anführungszeichen mache ich gerade, nicht so gut finde wie den Zweiten und natürlich ist es nicht so effekthascherisch, aber trotzdem finde ich sogar der Erste noch mehr sogar diesen unangenehmen ich sollte das gerade nicht sehen, Vibe als der Zweite, weil dadurch, dass der Erste nicht so krass übertreibt mit den Effekten.
Der ist ja nicht so ein Showreel. Es gibt ja im Grunde nur einen richtig guten, krassen Effekt. Sondern das ist eher alles so relativ normale Anführungszeichen normal. Ich rede jetzt von normal. Es ist nicht normal, Leute zu verprügeln. Aber es sind so Down-to-Earth-Effekte. A.K.A. Keine Ahnung. Zum Beispiel das Erste mit Schlägen.
Da hauen sie ihr ja, geben sie ihr quasi rund drei um fünf Minuten lang Backpfeifen. Und A. Aber du siehst halt komplett natürlich, dass es so dieser Trick ist, du hältst so das Kinn fest, da kommt die Hand, du klatschst dir halt selber so in die Hand, damit der Klatscheffekt kommt, das siehst du halt auch komplett.
Aber so das ist halt das Ding, es ist einfach so fünf Minuten lang, dann wird der Frau ins Gesicht geschlagen, das ist super hart. Aber dadurch wirkt es auch noch unangenehmer, finde ich. Wie gesagt, es ist wie wirklich eben bei Martyrus, wenn sie da eben auch so zusammengeprügelt wird. Das ist halt nicht dieses Effekthacherische oder wird jetzt ein Arm abgesägt und das blutet krass und du weißt, oh geil, guck mal, der Effekt und der Practical Effect, sondern es ist wirklich diese Erniedrigung auch der Frau, die im Vordergrund steht und des Menschen.
Und ich finde, das macht halt das beim ersten schon noch, finde ich, unangenehmer und da habe ich auch mehr dieses Gefühl, dieses, oh, das ist irgendwie, das ist gerade, das könnte jetzt wirklich gerade hier im Keller passieren, ich wüsste es vielleicht nicht so. Vor allem, weil dem Zuschauer, das ist ja der einzige Film, wo dem Zuschauer auch keine Begründung sozusagen an die Hand gegeben wird für das, was passiert.
Im zweiten Teil hast du ja zum Beispiel, das ist dann einfach, ja, muss man halt so schlucken, aber da wird halt gesagt, das ist halt ein Künstler. Genau. Das ist seine Kunst, so okay. Aber im ersten Teil ist es ja quasi, die haben einfach Spaß daran eine Pau zu foltern. Und das macht es dann wieder greifbar und realistisch, weil man das eher als alltäglich, so blöd es klingt, aber als alltäglich wahrnehmen würde, als, ein Künstler, der mit Blutbilder malt oder mit Körper so auseinanderschneidet, dass es für ihn Kunst ist.
Und dabei halt so ein fucking Samurai-Kostüm trägt. Und ein Samurai-Kostüm trägt, ja. Das hätte ich noch dazu erwähnen müssen, ja. Das, genau. Für alle Teile, außer der erste, haben eine gewisse Überhöhung. in irgendeiner Form. Und deswegen, finde ich, ist der Erste schon irgendwie der rohste und der, der, wo ich sage, der kommt diesem Mythos Snuff auch am nächsten.
Weil der eigentlich sich eher zurückhält und es ist trotzdem mega unangenehm. Aber eben, wenn du jetzt ein Gorehound bist, sag ich mal, und jetzt eben da das krasseste Gemetzel erwartest, gleichzeitig dann auch wieder enttäuscht, weil er genau das eigentlich gar nicht wirklich bietet. Ja, und so wie du schon gesagt hast, der bietet keinerlei künstlerische Elemente.
Also da ist keine Bildsprache in dem Sinne mit bei, keine Ästhetik. Musik spielt keine Rolle bis kurz vorm Ende. Und ob das dann Musik ist, kann man dann auch selber interpretieren. Aber was mich ein bisschen gewundert hat, ist, dass der Film ganz früh auch da wieder seinen Fakes nach sozusagen entlarvt.
Weil es da am Anfang, als sie die Frau schlagen und treten, so Kamerabewegungen gibt, die nicht einfach nicht zu dem Kontext passen, dass das gerade eine Dokumentation von einer Folter ist, einer Frau. Weil er da so richtig so mitgeht, so als ob hier Michael Bay da noch mal mit einem Camcorder dazwischen. Ja, das macht halt überhaupt keinen Sinn.
Fehlt nur so ein Lens-Flair-Effekt, der so reinkommt. Das ist ganz komisch irgendwie, weil das ist nur am Anfang, das kommt dann auch nicht wieder. Danach ist das in Anführungszeichen authentisch, würde ich sagen, da hat das diesen Doku-Vibe. Aber am Anfang dachte ich so, hä, was soll das? Warum sollte denn da jemand dabei sein, der diese Kamera da so umherschwingt die ganze Zeit?
Das macht irgendwie keinen Sinn. Aber ich gebe dir recht, ich finde auch, dass der erste Teil das so ein bisschen unabhängig von der Gewalt am ehesten trifft. Diese Home-Video-Ästhetik kommt sehr gut rüber, finde ich. Das Einzige, was mich hart genervt hat, und das zieht sich, glaube ich, auch noch durch den zweiten Teil, sind diese Blackscreen-Transitions.
Die geben mir hart auf die Nerven, wenn dann einfach so ... Also die Übergänge einfach nur zwischen den einzelnen Kapiteln durch so ein Blackscreen. Ich weiß nicht, irgendwie wirkt das super billig. Und wenn das fix nach wäre, hätten die sich, glaube ich, nicht die Mühe gemacht und hätten ... Schwarzblenden eingefügt. Schwarzblenden eingefügt, ja.
Dann wäre es einfach Szene an Szene geklatscht und vielleicht auch mal mit falschen Übergang, dass es so ineinander rein fadet, weißt du, wenn du was überspielst oder so was. Ja, finde ich auch, genau. Diese Schwarzblenden, die wirken fast schon wieder künstlerisch. Also auf eine gewisse Art, so ein bisschen arthausig.
Die hätte ich eigentlich so auch nicht gesetzt. Aber ja, aber das ist wirklich, also diese Kamerafahrt, ja, absolutes Feld auf. Da gibt es mit dem zweiten auch was. Gucken wir gleich dann drauf. Das sind so kleine Dinge, die es entlarven, weil es einfach überhaupt nicht zu der Ästhetik passt und es einfach zu filmisch ist.
Aber das haben sie jetzt zum Glück anscheinend auch schnell genug selber bemerkt. Aber ja, das sind die einzigen beiden Punkte, wo ich sage. Dass der Erste vielleicht ein bisschen rausreißt, aber sonst ist das schon, finde ich, der von der Reihe, der das, rein diese Ästhetik, der Nicht-Ästhetik am besten einfängt.
Ich finde es auch gut, dass er zumindest für lange Zeit die Täter sozusagen, nicht zeigt, sondern man sieht so grob, ja, das sind vermutlich so junge Männer, aber man sieht erst am Ende, sieht man mal deren Gesichter so ein bisschen genauer und so. Hätte ich sogar noch komplett darauf verzichten können, das hätte noch ein bisschen mehr zur Stimmung beigetragen, das fand ich eigentlich soweit ganz gut.
Die Kapitel gehen so knapp fünf Minuten, manchmal ein bisschen weniger, nicht länger. Also es wird jetzt nicht überstrapaziert. Aber es ist, ja, zum einen, das muss man so sagen, das haben wir auch schon gesagt und vorgewarnt, das hat jetzt nichts Unterhaltsames, da zu sehen, wie eine Frau getreten wird oder geschlagen wird.
Also jetzt zum einen ist es natürlich misogin, das ist klar. Aber auch so vom Action-Wert oder wie auch immer man es nennen will, das ist halt einfach langweilig. Und das, was folgt, ist auch nicht besonders schlimm. Du hast es eben schon angedeutet, also wenn man da so gorehauend ist, wird man, glaube ich, eher enttäuscht. Ich fand einige Sachen sogar teils unfreiwillig komisch.
Also gerade wenn es darum geht, die Frau bewusstlos zu machen, indem man sie auf den Drehstuhl setzt und einfach hundertmal dreht, Will ich jetzt nicht sagen, dass wir es im Büro schon gemacht haben, aber das hat jetzt irgendwie nicht so dieses ... Ne? Ich hab mir da mal drauf geachtet. Ich hab ein bisschen das Gefühl, dass der Film da auch nicht ganz schafft, manchmal zu vermitteln, wie lang Sachen dauern sollen. Und wie lang das über sich ergehen lassen muss.
Ich hab das Gefühl, das ist das gleiche wie mit dem Sound dann gleich. Wenn sie das wirklich stundenlang machen, also wirklich stundenlang, dann versteh ich's. Also da kriegst du ja irgendwann einen kompletten Hammer irgendwie für die Leichtgewichtsstörung. Okay, aber wir sehen das hier nicht. Sondern in der Film schafft es dann auch nicht, wenn das so gemeint ist, das richtig rüberzubringen, dass das irgendwie stundenlang Tortur ist. Sondern du hast das Gefühl, die drehen sie halt so drei, vier Minuten auf dem Stuhl. Und das ist dann die Folter.
Und das ist ein bisschen Billo, genau. Das kann man auch nicht so ganz ernst nehmen, finde ich. Wenn das implizieren soll, dass sie das irgendwie gefühlt acht Stunden am Stück machen, dann bringt der Film das aber nicht richtig rüber. Ja, das ist tatsächlich so. Gerade bei der Szene auch, die du angesprochen hast, die mit dem Zahnarztbohrer.
Da wird halt eingeblendet auf Deutsch Zahnarztbohrer. Ich gehe mal davon aus, dass so ein artverwandtes Wort auch auf Japanisch dort steht. Und man denkt dann halt, jetzt kommt halt ein Zahnarztbohrer und da wird ordentlich reingebohrt irgendwo. Aber nein, es geht einfach nur um den nervigen Sound eines Zahnarzt-Bohrers, der ihr über Kopfhörer sozusagen, eingeflößt wird und da muss ich sagen, spätestens da macht sich dann doch echt Enttäuschung breit, muss ich sagen, aber da war ich so, ah geil, Zahnarzt-Bohrer, ich kann es vergessen, dass der kommt und dann so, das ist einfach nur das Geräusch und auch da, das wird halt so drei, vier Minuten so angedeutet, der Sound klingt aber komisch.
Irgendwie, weiß ich nicht, das hat nicht ... Wenn sie das jetzt 24 Stunden irgendwie machen am Stück, also 24 Stunden irgendwie so einen kreischenden Stahlansbohrer-Sound, auf die Kopfhörer, auch da, ja, das macht sicherlich richtig mürbe, aber auch das bringt der Film nicht richtig gut rüber dann. Der hätte dann auch uns 24 Stunden lang das Klammer müssen auf den Fähnchen.
Genau, im Grunde muss der Film dann einen Tag lang laufen. Nee, aber ja, da musst du irgendwie, das weiß ich nicht, das muss anders rübergebracht werden. Das hat nicht ganz funktioniert. Lachen musste ich sehr viel, als ich diverse Kommentare gelesen habe, dass manche Leute meinten, wenn man irgendwie so ein Noise-Ambient-Fan ist, da gibt es ja so einen Musikstil, der heißt Noise, was das Wort ist halt, das ist einfach sehr aggressive, so Industrial-Geräusch-Geschichten, meint ja jemand, hoffentlich ist sie ein Noise-Fan.
Das fand ich gut. Aber ja, so als Folter, ich verstehe den Ansatz, aber der Film, finde ich, bringt es nicht rüber, dass das jetzt gerade so krass schlimm ist. Ja, dann folgen die Fingernägel und da denkt man auch so, oh, das ist doch was, wo die meisten Leute, Augen, Haare, nee, Haare nicht, Augen, Nägel, irgendwie sowas, Zähne, das sind so die Sachen, wo jeder drauf anspricht.
Die man nachfühlen kann, ja. Ja, und dann ist es halt ein Zähnagel, glaube ich, ne? Ja. Mehr nicht und dann ist es vorbei. Auch da der nächste Letdown aus, sag ich mal, wenn man deswegen gekommen ist. Vielen Letdowns, ja. Kochendes Öl ist auch wieder so eine Sache. Also wenn man selber kochendes Öl irgendwie auf die Haut kriegt, ist halt super krass.
Anderen Leuten dabei zuzusehen, wie sie kochendes Öl auf die Haut kriegen, ist dann nicht so aufregend. Fand ich zumindest. Das ist schon fies. Hier fehlt mir der Effekt. Da fehlt ein krasser Effekt zu. Ich muss mir das halt vorstellen. Und ja, auf jeden Fall. Wenn ich am Kochen bin und es spritzt irgendwie heißes Fett mal auf den Arm oder so, das tut weh.
Also ich kann mir schon vorstellen, wie krass das wehtut. Das ist schon, finde ich, keine easy Szene. Aber da fehlt mir irgendwie, da brauche ich dann auch noch einen optischen Reiz irgendwie, damit ich das richtig krass finde. Also da fehlt mir dann echt so eine abgefleischte Wunde irgendwie, die dann richtig so verbrennt und keine Ahnung. Also du siehst ja am Ende nichts.
Also sie kippen es halt rüber. Also ein bisschen so eine Hautröte. Aber die sind irgendwie auch schon vorher da gewesen. Ja, ja, die haben sie halt vorher schon aufgemalt, ja, ja, klar. Nee, auch der Effekt knallt halt nicht so, nee, wie er könnte. Es liegt aber auch ein bisschen, to be honest, an der Mari.
Weil ich finde, sie spielt ihr Leid, ehrlich gesagt, nicht besonders leidend irgendwie, habe ich das Gefühl. Also das würde, ich weiß jetzt nicht, ob es den Film für mich besser machen würde, aber auch so als die, ich glaube, das einzige Mal, wo sie so richtig krass reagiert, ist das, was jetzt kommt, als so Würmer oder Maden oder so auf ihr ausgesetzt werden.
Da habe ich so ein bisschen mal das Gefühl gehabt, okay, jetzt regt sich bei ihr mal was. Aber das ist vielleicht ein Element ... Generell das Schauspiel, das sind ja alles keine Profis in dem Sinne gewesen. Hätte da vielleicht ein bisschen was raus... Ich verstehe das, die wollen es natürlich authentisch machen.
Und dann nimmt man eben Leute, die nicht so bekannt sind oder die nicht so viel gespielt haben. Aber gerade wenn es darum geht, so Emotionen darzustellen, Qualen darzustellen, ist das vielleicht doch nicht so verkehrt, wenn man da ein paar erfahrenere Leute vielleicht ran lässt. Ich weiß nicht, wie es auf dich gewirkt hat, aber Schauspiel ist schon nicht als Schauspiel zu bezeichnen.
Und das ist ja schon keine eigentlich, also alle vier Rollen sind ja nicht anspruchsvoll, sehr körperlich eher angelegt und ja, ich weiß nicht, vielleicht fehlt da doch irgendwie am Ende der Background, dass man irgendwie ein bisschen mehr mitgehen kann als Zuschauer, ich weiß es nicht. Ne, ich finde auch, also sie spielt gar nicht gut, das sind ja auch alles Laien, ist ja klar.
Ich finde sie übrigens nicht rüber, überhaupt nicht, das hat mich auch rausgezogen tatsächlich. Das zieht sich aber auch durch die Reihe, muss man sagen. Das ist, gerade die Opfer, dass die nicht gerade wirklich irgendwie mitgehen richtig. Obwohl sie, sie spielt ja später die Meerjungfrau, viel besser da ist als hier.
Ja, das stimmt, da ist sie besser, finde ich auch. Da ist sie auf jeden Fall besser. Aber hier im ersten auf jeden Fall fehlt da was. Also sie reagiert überhaupt nicht angemessen, finde ich. Also ich nehme ihr das halt nicht ab, dieses Leid, so sage ich mal, so blöd es klingt. Aber das verkauft sie einfach nicht gut. Nee, in vielen Szenen bleibt sie halt viel zugelassen für das, was da gerade passiert. Viel zugelassen.
Im zweiten haben sie es besser gelöst, da gab es direkt eine Berührungsspritze am Anfang. Da gibt es nichts mehr zu Schauspielern. Aber hier soll sie ja wirklich permanent so einen Leidensweg durchmachen. Das kommt nicht so rüber, nee. Jemand hat es auf Letterboxd gut formuliert. Sure, if I saw real torture footage, I'd get sick to my stomach.
Und das stimmt halt. Wenn du das sehen würdest, was hier gemacht wird, aber es wirklich echt wäre ... Dann würde man das merken, glaube ich. Weil das ist doch irgendwie zu ... Du merkst halt einfach, das ist nicht echt, weil die Reaktionen nicht stimmen, weil einfach das drumherum irgendwie nicht stimmt.
Und dann würde einem wirklich übel werden, glaube ich. Aber hier hast du immer das Gefühl, das ist dann doch ... Ich will gar nicht sagen, dass es zu filmisch ist, aber es wirkt nicht ... Ich weiß nicht, wie ich es sagen soll. Sie versuchen es ja schon authentisch zu machen. Das haben wir jetzt auch schon festgestellt.
Aber du merkst, ich glaube, dann ist es das Schauspiel einfach. Du merkst anhand der Reaktionen, dass es nicht echt ist. Und die Effekte sind dann doch immer noch zu künstlich und deswegen, also was eigentlich dort passiert, ist schlimm aber wenn ich den Film gucke, empfinde ich das nicht. Und ist das nicht vielleicht sogar irgendwie doch was Gutes letzten Endes? Weil, wollen wir nicht eigentlich auch ja wissen, dass es ein Film ist und also klar wenn wir so etwas echt sehen würden, würden wir wahrscheinlich uns kotzen und, literally und aber das will ich ja auch gar nicht ich will ja einen Film gucken und aber der macht es unterhaltsamer, Aber da der Film ja mir ja suggerieren will, dass ich das ernst nehmen soll
und es für echt halten soll, verfehlt da dann so ein bisschen die Wirkung halt leider. Es funktioniert sozusagen in beide Richtungen nicht. Wenn er uns sagen würde, hier, das ist ein Film, habt Spaß damit. Nee, dafür ist es zu langweilig und wenig unterhaltsam. Hier nimmt es hin, das soll echt sein. Dann wirkt es wiederum nicht echt genug. Das ist in jeder Richtung so ein bisschen punktlos.
Und wie gesagt, da sind manche Foltermethoden, die sind halt auch wirklich blödsinnig und das hat dann auch für mich wirklich, also hier wird sie halt später mit Tierinnereien beworfen, Ja, okay, das ist bestimmt eklig. Das finde ich auch stinklangweilig. Das dauert ewig. Das dauert ewig. Da lachen ja dann auch die Täter schon bei. Das ist so eine Reaktion, die wir mitbekommen.
Hätte vielleicht auch gerne öfter sein können, dass man dann merkt, okay, die sind halt ... Die foltern die nicht nur, die machen sich auch noch lustig darüber, dass sie gerade jemanden foltern. Aber dass die da einfach so ein paar Koteletts auf sie draufwirfen, das ist langweilig. Ja, das ist richtig langweilig.
Aber es geht nur 40 Minuten. So sieben Minuten vor Schluss bekommen wir dann tatsächlich noch ein Pay-Off. Ich war echt irritiert davon. Ich hatte es echt vergessen, dass wirklich nur eine richtig krasse Sache mit bei ist, die dann am Ende kommt, als der jungen Frau dort eine Nadel seitlich ins Auge gestoßen wird oder gestochen wird.
Und das ist natürlich zum einen Auge. immer fies, Nadel immer fies, Kombination aus beiden und da muss ich sagen. Stimmt, der Shock-Value. Also das sah wirklich ekelhaft aus, wie da das Auge so voller Blut läuft. Das ist der krasseste Effekt. Also nicht mal das reinstechen an der Seite und so. Also die stechen halt seitlich eine Nadel quasi durch die Schläfe bis ins Auge.
Und dann hast du so ein ganz, ganz krasses Close-Up, dass du wirklich nur das Auge im Super-Close-Up-Frame hast. Und dann läuft das quasi der Augenkanal, whatever. Also das Auge selbst läuft so voller Blut. Und das sieht richtig böse aus. Also das ist schon echtes Auge. Wo halt dann Blutflüssigkeit ... Und ich denke mir gerade, auch wenn man es drehen muss, wenn du dann so Flüssigkeit im Auge hast die ganze Zeit, was dann vollläuft und so.
Ja, das ist eine richtig fiese Szene. Ja. Aber die Frage ist, ist das Pay-off genug? Also wie gesagt, das ist ein krasser Effekt, sind wir uns einig. Ist auch die krasseste Szene. Und sie ist auch immer noch krass. Also ich fand sie unangenehm. Ich musste auch ... Also ich war kurz vorweg gucken, weil einfach die Mischung aus Nadel, Auge und Flüssigkeit im Auge, muss ich sagen, hat bei mir durchaus gewirkt.
Ich habe so zusammengekniffen so ein bisschen die Augen. Aber ist das genug Payoff für die vorherigen 35 Minuten Geduld? Nee, nee, nicht wirklich, nicht wirklich, nicht wirklich. Also wie gesagt, der ist trotzdem sau unangenehm, finde ich schon und ich sage immer, ich bleibe auch dabei, das ist der einzige von den sechsten für mich, wo dieses Gefühl, das sollte ich gerade nicht sehen, am stärksten noch da war, weil er trotzdem halt wie gesagt insgesamt die am wenigsten, filmische Inszenierung oder effekthascherische Inszenierung hat. Das gebe ich ihm.
Der Payoff ist gut, aber er reicht nicht. Dafür ist der Rest der 40 Minuten einfach viel zu dröge. Was mich gewundert hat, ist, dass der Film zu Ende ist dann. Also das ist das Ende. Sie machen nichts mehr weiter mit ihr oder so. Und das war die größte Überraschung für mich und der größte Schock-Value, dass ich vergessen hatte, dass der zweite Teil beginnt ja quasi damit von der Krassheit.
Und der hört hier aber auf, der erste Teil damit sozusagen. Das ist ja halt so ein krasses Level, so ein Unterschied vom Krassheitslevel vom ersten zum zweiten Teil. Das hatte ich vergessen, komplett tatsächlich, dass das der Höhepunkt und das Ende ist. Aber ja, im Endeffekt, aber wie gesagt, das ist ein für mich emotionsloser Film.
Der hat bei mir nichts erzeugt, nichts mit mir gemacht. Wie gesagt, ich fand es auch, das hat auch jemand schön geschrieben, wenn man so will, das ist so ein misogynes Demoreal für Gummieffekte. Aber auch davon bekommt man ja nicht so viel, das würde sogar, vielleicht sogar eher auf den zweiten Teil zutreffen, als hier auf dem ersten, weil es ja gar keine Gummieffekte gibt, außer am Schluss. Eben, es gibt ja gar nicht viel, ja.
Und ja, ich muss sagen, Aura, gebe ich ihm, ne, das Gefühl, so, das, was du eben auch gesagt hast, ähm. Das Gefühl, das ist irgendwie was, was man guckt, was man nicht sehen sollte, dafür gebe ich ihm 1,5 Sterne. Aber mehr geht nicht, weil der Film ist einfach grottenlangweilig. Man muss schon dankbar sein, dass sie selber gemerkt haben, dass diese SOV-Videos, es ist ja generell, Japan hat ja eine Kultur, was diese Direct-to-Video im wahrsten Sinne des Wortes angeht.
Also diese OV-Filme und so weiter und alles Mögliche, dass die ja meistens weniger als eine Stunde gehen, gibt es ja ganz viel von. Es gab so Anfang der 90er, als man gemerkt hat, oh, da schwaben wir richtig Geld mit, wenn wir das einfach mit billigen Camcorderen alles drehen. Und das ist hier das Positive daran, dass es halt wirklich nur 40 Minuten sind.
Stell dir das mal auf 90 Minuten vor. Weil ich glaube, die American-Dinger, die gingen alle Spielfilmlänge. Wenn ich mich nicht irre. Also der Song of Solomon auf jeden Fall. Und ich glaube auch die anderen. Und von daher bin ich hier froh, dass ein 40 Minuten Schluss ist. Aber anderthalb Sterne wäre jetzt mein Fazit. Und bei dir?
Ja, also wie gesagt, ich gebe ihm die Atmo, ich gebe ihm die, für mich immer noch diesen, wahrscheinlich auch, was der erste war, so, ne, wenn jetzt vielleicht, wenn davor schon drei gelaufen wären, dann wäre ich vielleicht auch gar nicht mehr so, so jetzt in diesem Mut dann gewesen, aber das war der erste Film, ich eingelegt habe, nach, wie, keine Ahnung, jetzt bestimmt 15, 20 Jahre mal wieder in Guinea Pig gucken.
Und da war dieses so ein bisschen dieses Schütteln sich schon da am Anfang, das gebe ich ihm halt so, weil es wirklich diese kalte. Empathielose Atmosphäre einfach hat, ohne jegliche Überhöhung, ohne jegliche Freude, ohne jegliche irgendwas, es gibt ja nicht mal am Anfang einen Aufbau, wo du erst mal siehst, wie sie irgendwie normal lebt, sondern es geht direkt los.
So, das gebe ich ihm auf jeden Fall, ich gebe ihm den Playoff. War das eigentlich der Teil, wo kurz dreimal eine Einblendung kommt, wie sie in diesem Sack am Baum hängt? War das der? Ja, nee. Ja. Doch, doch, doch, doch, doch. Ja, doch, ne? Das ist er, ja, ja. Was auch interessieren soll, dass sie vielleicht noch was anderes mit ihr gemacht haben, was wir auf dem Tape aber gar nicht sehen.
Ja, oder dass sie, im wahrsten Sinne des Wortes, sie so gefangen haben, ne? Ja, oder das, ja, ja, genau. Mit so einer Looney-Tunes-Falle quasi. Mit so einer Schür Käse und dann einen Baum hochgezogen, genau. Wow. Ist doch Jugendwort des Jahres. Okay, jetzt ist es wirklich vorbei mit dem Film. Ist doch Jugendwort des Jahres, gute Käse. Das haben sie quasi auch gemacht, gute Käse.
Genau, das gebe ich ihm alles und was hast du jetzt gegeben? Eineinhalb. Ich gebe ihm zwei noch. Ich gebe ihm zwei noch für den, ich finde der Schock Value per se ist immer noch da und das ist ja, ich bewerte solche Filme das ist ja ganz klar, die haben ja auch eine ganz eigene Wertungsskala, ne? Ja.
Weil du musst du einfach anders bewerten, das ist filmisch natürlich überhaupt nichts, aber, da bewerte ich halt einfach, was der Film erreichen will und das erreicht der schon noch im Ansatz für mich auf jeden Fall weil ich mich trotzdem irgendwie nicht gut fühle beim gucken, Aber trotzdem ist er halt im großen Teil dann einfach zu langweilig und kriegt es halt auch nicht übersetzt, dann irgendwie das auszulösen, was er hauptsächlich von mir will. Aber im Ansatz ist es da und deswegen gebe ich ihm hier noch die 2 von 5.
Auch 1985, also im selben Jahr, der Film, der parallel gedreht wurde, dann von dem vorhin erwähnten Horror-Manga-Zeichner Hideshi Hino kam dann The Flowers of Flash and Blood raus. Besetzt mit Hiroshi Tamura und Kiraya Yugao. Hat auf Letterboxd eine 2,7 von 5 im Schnitt und auf der IMDb eine 4,8 von 10.
Läuft 43 Minuten und ist in Deutschland indiziert. Und André sagt uns kurz, worum es in dem Film geht. In einer düsteren Nacht wird eine junge Frau irgendwo in Japan, immer dies irgendwo in Japan, von einem dunklen Unbekannten verfolgt und schließlich gekidnappt. Als sie wieder zu sich kommt, liegt sie auf einem Bett gefesselt in einem Keller.
Der Unbekannte ist ein Wahnsinniger in einer Samurai-Rüstung. Er betäubt die Frau, um sie Stück für Stück bei Bewusstsein zu tranchieren. Ja, und das ist der Film, André, mit der Charlie Sheen-Story. Die beruht der Sage nach. Man muss dazu sagen, dass das Schöne ist, dass hier Mythos und Realität oft auch sehr weit auseinanderliegt bei diesen Geschichten.
1991 war das der Horrorkritiker. Charles Balloon oder so hieß der irgendwie der wurde gebeten für eine Geburtstagsparty eines befreundeten Autors einen Film zusammenzustellen, Und die Vorgabe war ganz simpel, er sollte ein Tape mit dem extremsten Material, das er finden konnte, zusammenstellen. Das Blutigste vom Blutigen. Und er hat darauf quasi so ein Mixtape, im wahrsten Sinne des Wortes, zusammengestellt mit komplett Gore.
Und der erste Teil des Tapes bestand halt aus einer Sequenz aus diesem Flowers of Flash and Blood Teil. Und der Geschichte nach sah Charlie Sheen dieses Material und war dann so schockiert, dass er es bei der amerikanischen Behörde, also bei der MPAA meldete, denn er war überzeugt davon, dass es sich um echte Morde und Verstümmelungen handelte, also nicht um Simulationen oder so, also er hielt es für einen echten Snuff-Film, allerdings war der MPAA der Film bereits bekannt und genau dieser Film hatte zuvor schon ähnliche Kontroversen durchlaufen, was ja auch Teil des Konzepts des Films war, aber Sheen machte dann so viel Druck, dass der Film dann dem FBI gemeldet wurde und dass es eine offizielle
Untersuchung gab dafür. Und dabei wurde dann eindeutig festgestellt, dass es sich nicht um einen Snuff-Film handelt, sondern eben um einen Fake-Film sozusagen. Aber das war dann für die Presse natürlich ein gefundenes Fressen und hat dann auch glaube ich die Verkäufe für diesen Film deutlich gesteigert. Wie es immer so ist, ja.
Und wie gesagt, es gab ja dann zu dem Zeitpunkt 91 auch schon diese nachgereichten Making-ofs. Aber ich finde, es ist eine lustige Geschichte, weil ich mir irgendwie hinzugeguckt und Charlie Schienen auf seiner Couch vorstelle, wie er gerade diesen Film zufällig sieht und dann so, what the fuck is going on hier, denkt und beim FBI anruft.
Schönes Bild, ja. Ja. Das Making-of gab es da wahrscheinlich auch noch nicht, oder? Doch, doch, das gab's. Deswegen, das war alles schon bekannt sozusagen den Behörden da zu dem Zeitpunkt. Wie gesagt, Teil 1 und 2 wurden parallel gedreht. Ist auch interessant, wie unterschiedlich die sind. Und der Hideshi Hino hat dabei auch einen eigenen Manga sozusagen verfilmt.
Und ja, der ist schon anders. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass der Hideshi Hino, ein besserer, das ist jetzt eine Ansichtssache, wir haben ja gesagt, der erste Teil wirkt durchaus authentisch, aber der zweite Teil wirkt gleichzeitig irgendwie hochwertiger. Ich weiß nicht, ob das kontraproduktiv ist oder ... Ist es, finde ich.
Ich finde der zweite, obwohl er das gleiche Setup hat und obwohl er auch diese, irgendeine random Bett in dem Keller und du siehst eigentlich nicht groß was und es sieht alles dreckig und garstig aus. Aber trotzdem hat der gleich einen anderen Look und irgendwie trotz des ranzigen Tape-Looks sieht der so gewollt aus direkt.
Das liegt an der Samurai. Ja, das liegt am Samurai. Aber der hat ja auch da hier so eine Lichtmaschine, wo der immer so Farben durchwechselt. Die Beleuchtung, die Kamera fahrt richtig so am Körper entlang, der versucht es schon fast gar nicht mehr. Der macht schon so viel Filmisches, dass er trotz aller Reudigkeit und Keller und Handkamera irgendwie gleich schon sich, also ich möchte nicht sagen, den Zauber selber verliert, aber...
Ja, auf jeden Fall finde ich, der trifft schon ganz bewusste Entscheidungen und irgendwie so ein bisschen filmischer und aber auch dadurch hochwertiger zu wirken, ja. Es ist halt lustig, weil ich habe das Gefühl, dass die Macher das am Ende auch gemerkt haben, dass das irgendwie so, irgendwie passen die Kameraeinstellungen nicht in das authentische Konzept, was wir eigentlich vorhatten.
Und am Ende wird dann einfach eingeblendet, dass es ja wie gesagt nachgebildet ist oder irgendwie aus dieser, und es ist davon auszugehen, dass vermutlich zwei Täter handelten. Einer hat die Kamera bedient und einer hat das durchgeführt. Und dann denkst du, ja, vielleicht blendet ihr das mal am Anfang ein, damit ich nicht schon nach zwei Minuten denke, ja, weiß ich nicht, hat Nicolas Winding-Reffen hier das inszeniert oder was ist hier los?
Also wirklich so. Her Private Hell original. Ja, im wahrsten Sinne des Wortes, ja. Ja, nee, komplett, genau. Also, dass das am Ende eingeblendet wird, hatte ich auch vergessen. Aber da war ich dann auch wieder so, okay, da dachte ich mir auch so, okay, das ist ja A, ist das gerade so cheap, B, ist das ja schon auch so noch mal so ein typisches Zirkusnetz irgendwie, so, damit man noch eine Absicherung hat. Exakt.
Und halt irgendwie ist, genau, es ist ein easy way out, um zu sagen, deswegen ist das hier halt vielleicht ein bisschen filmischer als das Original. Sie sagen ja auch irgendwie von wegen. Ähm, äh, dass die Macher kennen das Original-Tape, aber das darf natürlich nie veröffentlicht werden und kennt nur die Polizei und so, äh. Deswegen haben sie es eins zu eins nachgedreht.
Sie bauen so ein Mysterium nochmal in den Film, so ein, da gibt's ein Tape, aber das hat niemand, deswegen mussten wir es nachstellen. Das ist schon irgendwie quatschig. Ja, also das wird jetzt mein Wort der Episode sein, also du wirst heute noch tausendmal das Wort Aura hören, glaube ich. Hat der Samurai, also wenn der Täter das Outfit dieses Samurais trägt, hat er für dich eine Aura? So, wenn er da so blutverschmiert im Keller steht?
Ja, ein bisschen schon, weil er halt extrem irre dadurch wirkt, aber eben auch echt ein bisschen albern halt. Also es ist halt einfach Karneval so. Ich finde, der Schauspieler selbst hätte ein bisschen gruseliger aussehen müssen, damit das wirkt. Weil ich finde, so ein Samurai-Outfit, also ich merke einfach, das habe ich auch wieder gemerkt bei The Odyssey letztes Mal, welche, ich komme jetzt nicht drum rum, ich muss schon wieder Aura sagen, welche Aura, das habe ich glaube ich noch nie gesagt in irgendeiner DemiC-DiBens-Episode.
Hast du irgendwelche TikToks gesehen, wo irgendwelche Coaches über ihre Männer-Aura reden? Ja, ähm, welche Aura Rüstung haben können, also wie eindrucksvoll die sein können und auch wie gruselig die zum Beispiel sein können, wie bei The Odyssey, als sie dort in den Wald gehen und diese übergroßen Kämpfer da mit den Rüstungen sind so.
Ja, und hier auch Samurai-Rüstung, finde ich, haben was sehr, sehr durchaus Gruseliges an sich, aber der Typ, der da drin steckt, der sieht halt aus wie ein Büroangestellter und das ist so ein bisschen das Problem vielleicht dafür, ne? Es zeigt natürlich wieder, dass es so ein normaler Mensch ist, was ja auch gruselig ist. Der ist dazu fähig, aber gleichzeitig ist die Optik.
Fragt es ein bisschen für mich. Ja, nee, es ist absolut, es ist wieder das gleiche Problem. Ein Cast ist halt extrem nicht schauspielfähig und alles sehr halbgar und halbherzig und eben, ja, eben Amateur. Und er bringt es halt auch. Ich finde, er hat ein paar Momente, wo er schon so ein bisschen irre ist, das passt schon, aber er ist nicht gut. Er ist nicht gut.
Was auf jeden Fall Steerbook und Mediabook Sammler freuen dürfte, ist die Tatsache, dass er als Samurai Latexhandschuhe trägt. Keine Flecken, keine Fettfinger. Er konnte die Sammlung durchsortieren, ja. Es gibt eine Huhnenthauptung. Und ich musste da, ich hatte da, das war die größte Angst, die ich hatte bei diesem Film.
Ich habe auch direkt nachgeguckt. Ich hatte wirklich wieder Angst, weil, das wäre jetzt nichts Ungewöhnliches, dass gerade, wenn wir uns im Hongkong-Kino umsehen, wenn wir uns auch in diversen, im italienischen Kino umsehen und so weiter. Es gab früher in den 80er Jahren ja durchaus die Variante, dass echte Tiere umgebracht wurden. Also Tier-Snuff sozusagen für Filmprojekte.
Und hier bei diesem Huhn hatte ich auch kurz Angst. Aber ich glaube, es war auch obvious, dass es kein echtes Huhn war. Aber es hätte mich auch nicht gewundert, wenn es echt gewesen wäre. Ich habe wirklich dreimal hingeguckt und ich habe es dann auch nochmal gegoogelt, weil ich hätte es fast auch geglaubt, dass sie, ich hatte fast gedacht, dass sie, okay, wenn sie schon keinen echten Menschen nehmen dürfen, dass die Japaner da schon vielleicht, die ja bekanntlich nicht so bei Tierschutz so ganz oben sind, dass die damals da im Untergrund da so ein echtes Huhn geköpft hätten.
Hätte ich geglaubt, ja. Es gibt keine Kapiteleinblendung mehr, das fand ich gut. Was ich interessant fand, das klingt jetzt ein bisschen absurd, wenn ich das sage, aber der Film ist ein bisschen, also der ist chillig. Ich finde, der hat was sehr Meditatives, Langsames an sich, ohne dass er, das ist jetzt besonders, das ist eine andere Form von Langeweile als beim ersten teil fand ich also das war eher was was ich das kind jetzt bewegt sagt als angenehm empfunden habe ich fand der hatte so eine, da hatte was gemächliches an sich ohne gleichzeitig langweilig zu sein ich weiß nicht ob du das davon ziehen kannst was ich meine aber ich fand den anders vom vom pacing her als den ersten teil obwohl er langsamer ist fand ich besser,
ja was aber für mich auch eben an dieser, filmischen Art liegt. Es gibt halt irgendwie mehr Elemente. Also wie gesagt, der erste ist ja wirklich runtergebrochen nur auf dieses, die Frau sitzt da und die Männer gehen im Kreis drum rum und treten sie, whatever. Ohne jegliche, sag ich ja, ohne jegliche Film-Empathie. Und hier hast du.
Die Kamera allein von der Sambo-Reihe, wenn die von unten eher kommen, sein Gesicht, er steht da an dieser Lichtmaschine irgendwie. Also es hat alles irgendwie, Da ist immer was. Du hast die Lichtmaschine, du hast eine andere Beleuchtung, du hast dieses Bett, du hast ihm diese Rüstung, du hast seinen Tisch mit verschiedensten Utensilien.
Also du hast auch deutlich mehr Kameraeinstellungen, sag ich mal, und mehr... Filmische Perspektiven und auch wenn es länger dauert, vielleicht erst mal bis es losgeht, ist einfach schon mehr zu sehen. Du hast einfach, das Auge kann einfach viel mehr schon entdecken und ausmachen. Beim ersten gibt es ja nichts zu sehen. Da gibt es nichts zu entdecken.
Und ich finde, allein das macht schon aus, dass der einfach generell ansprechender wirkt, sag ich mal. Ja, durchaus. Die Frau, die Gefangene wird ja sediert von ihm und verspült ja dann angeblich keinen Schmerz mehr. Und dann, was wir dann bekommen, ist dann schon ein Sprung, also man merkt schon wirklich, dass das nicht so viel mit dem ersten Teil zu tun hat, das ist halt deutlich deftiger, krasser und härter als der Vorgänger und auch wirklich, für was haben wir jetzt gesagt, von wann ist der 86 oder 85?
85, ja. 85 ist das auch echt gut getrickst, muss ich sagen. Ja. Er trennt erst die Handgelenke, also die Hände am Handgelenk ab von seinem Opfer, entfernt dann ihre Arme mit Hammer und Meißel teilweise, da merkst du halt auch so, da wurde sich, ne, wir sind hier im Gorbauer-Kontext, wenn ich das jetzt sage.
Ich werde mir auch Mühe geben, das ab der zweiten Episode nicht mehr so heraus zu kristallisieren, aber man hat sich die Mühe gemacht, zu bedenken, dass da auch Knochen sind, weshalb er Hammer und Meißel benutzen muss, zum Beispiel dort und entfernt dann die Beine mit der Knochensäge. Das war schon stark getrickst. Wie gesagt, auch da das Making-of sehr aufschlussreich, muss ich sagen. War teilweise auch echt erstaunt, wie sie manche Sachen gemacht haben.
Und natürlich auch mit wie viel Fun. Auch das wieder im Hinterkopf. Die haben da ordentlich Spaß dran gehabt. Aber das ist hart, muss ich sagen. Das ist schon grenzwertig. Wir werden im Laufe der nächsten Wochen das üben, dass ich das Vokabular nicht so an die normalen Folgen anpasse. Gespielte Empörung sozusagen, die versuche ich auch zu blenden hier.
Ja, auf jeden Fall. Also das, der Film ist halt das Showreel der Reihe. Und der Film hat mir jetzt auch beim Rewatch jetzt gezeigt, warum er das ist. Und warum eigentlich jeder, wenn er was über Gini Pic hört, eigentlich über den hört. Und dazu muss ich aber wieder sagen, ich finde immer noch, dass Flowers of Flesh and Blood ein geiler Titel ist. Ja.
Vor allem auch im Kontext des, ich hab's tatsächlich nicht, darüber können wir vielleicht noch mal kurz reden. Ich hab immer noch nicht ganz kapiert, also er hält ja zwischendurch so ein paar banale Monologe und er gibt Erklärungen ab. Was ja jetzt, also er erklärt ja kurz, was die Form seiner Kunst ist.
Ich hab sie nicht kapiert. Also er erklärt ja irgendwie, dass er die Arme deswegen abmacht und das ist so, und ich dachte erst so, er macht irgendwie so also, es gibt ja, du kennst ja manchen Spatterfilmen, ist es ja so, wenn zum Beispiel irgendwelche Körpeteile abgetrennt werden, dass die Enden sozusagen so aussehen wie Blumen.
Weil so ausgefranst ist. Ja, so das dachte ich erst, ist so sein Hintergrund. Aber das ist es ja gar nicht. Deswegen habe ich es tatsächlich am Ende nicht ganz verstanden, was seine Kunst sein soll. Nee, er erklärt das eher so ein bisschen. Also einmal mit den Farben irgendwie ist das unterschiedlich.
Symbolik für ihn, hat eine Bedeutung. Aber dieses Flowers ist schon ein wichtiges Wort im Titel. Er beschreibt das schon, glaube ich, so als ja dieses Erblühen. Also das ist für ihn so ein Erwachen, Erblühen von Leben, er lässt das Blut halt fließen und damit vergisst er Leben und dann blüht und gedeiht das irgendwie, also so quasi, es ist halt so Pseudo-Geschwafel halt irgendwie, so so ein bisschen Arthouse klingen.
Ja, genau, also letztendlich ist es ja auch scheißegal. Ja, klar. Das ist ja auch komplett pumpe, aber ja, damit versuchen sie auch nochmal, was ja auch wieder komplett nochmal wieder so eine filmische Ebene ist, weil das klingt auch viel zu hoch gestochen, was er da erzählt quasi. Aber rein, wie gesagt, so sonst als...
Als das Showreel, was es letztendlich ja ist. Und das ist es halt. Das muss man ja einfach so sagen. Also wenn man den Film guckt, dann aus, vor allem, wenn man ihn noch mal guckt, dann einfach nur wegen der Effektarbeit. Und die ist schon sehr, sehr, sehr stark. Also auch immer noch, finde ich, weil da viel mit Perspektiven gemacht wurde.
Sie liegt ja auch immer die ganze Zeit dann da. Bewegt sich auch teilweise trotzdem noch, weil sie ist zwar sediert, aber nicht komplett weggetreten. Der einzige Punkt, der mich genervt hat, ist, dass es zu obvious ist, warum sie die ganze Zeit beim Laken zugedeckt ist. eben, um die Effekte zu kaschieren. Ja, natürlich, klar.
Das wäre halt, in Anführungszeichen, in echt würde er das wahrscheinlich nicht machen. Ja, ja, ja, absolut. Klar, weil du da den, also du hast hier einen echten Körper und den Fake-Körper, genau. Ja. Das muss ja irgendwo zusammengehen. Aber trotzdem, es ist schon krass hart. Weil, wie gesagt, alles, was wir beschrieben haben, du siehst es halt komplett on camera.
Da gibt es keine Schnitte, kein gar nichts, wird nicht weggecuttet. Da wird alles abgesägt, reingesägt, abgemeißelt, durchgetrennt, blutig. Es sieht wirklich gut aus. Es sieht wirklich krass aus. Und umso mehr es auch wird, umso krasser wird es. Weil du siehst dann diese Totalen, wie sie dann da so liegt.
Die Arme irgendwann ab und alles. Das ist schon hart. Das ist schon wirklich krass. Aber es ist mega getrickst auf jeden Fall. Und wie gesagt, von 85. Und hält bis heute, finde ich, immer noch Stand. Also das ist schon wirklich gut gemacht. Ist in dem Sinne auch immer noch keine Unterhaltung? Im traditionellen Sinne, finde ich?
Nein, absolut nicht. Ist eher, würde ich sagen, eine Experience. Einfach eine Erfahrung. Ja, es ist ein Showreader für mich. Und da passt dann auch die Inszenierung wieder, wenn man es so als Experience wahrnimmt, so ein bisschen, ne? Ich sag mal, irgendwie so eine Kunstperformance fast schon. Ja. Sehr blutig.
Und ich glaube auch, da trennt sich dann so ein bisschen das Publikum. Und ich glaube, das ist auch so ein bisschen die Absicht der Macher auf, in Anführungszeichen, erzählerischer Basis gewesen. Ob man sich die Frage, oder sie stellen uns die Frage, willst du mehr davon sehen? Oder willst du, dass es aufhört?
Das, was du gerade siehst. Und ich glaube, das sind die zwei Richtungen, in die die Zuschauenden gehen bei diesem Film. Kann ich mir zumindest vorstellen. Absolut. Weil, wie gesagt, das ist nicht, wie gesagt, für uns, das klingt immer so, wenn wir jetzt darüber reden, weil wir halt schon 2000 Horrorfilme gesehen haben, würden wir jetzt auch sagen, das ist jetzt auch nichts Besonderes mehr, aber für manche Leute ist das halt richtig harter Tobak, der da gezeigt wird und das wollen wir an dieser Stelle, glaube ich, auch nochmal herauskristallisieren.
Also nicht, dass ihr jetzt denkt, nur weil wir jetzt so lapidar darüber reden, dass das jetzt ach ja, wenn die beiden das so drüber lachen, dann zieh ich mir das jetzt mal rein. Ich mag zwar kein Splatter, hab noch nie was gesehen, das guck ich mir jetzt an. Nein, bitte nicht. Ja, genau. Nein, das ist schon doll.
Also wenn ich jetzt irgendwie random Leuten zeigen auf der Straße, die noch nie einen Horrorfilm oder nie was Härteres als Conjuring 1 gesehen haben, die, die, die Fragen, die lassen mich einweisen. Also das ist schon natürlich immer noch klar. Und ich bin auch sicher, dass Leute, die sich mit Tricktechnik nicht auskennen, dass du denen auch immer noch verkaufen kannst, dass es echt ist, wenn du die Szenen losgelöst voneinander jemandem zeigen würdest. Wenn es komplett kontextlos, ja.
Ja, dann holt der Täter noch die Innereien raus aus dem Bauch und anschließend, enthauptet er sie mit einer Axt. Und das ist der große Fail des Films. Das habt ihr auch ganz vergessen, aber das ist so schade. Denn der Kopf fliegt nicht nur etwas lustig weg und gegen die Wand, nein, der Kopf klingt auch noch wie ein gedribbelter Basketball.
Und das ist leider nicht das letzte Mal, dass ein Soundeffekt dafür sorgt, dass man einen Film plötzlich nicht mehr ernst nehmen kann. Das gibt es auch noch im letzten Teil. Ja, ist dann auch wieder vergessen so. Aber holt er mal ganz kurz raus aus der ganzen Sache. Also Soundeffekte können sie in der ganzen Reihe nicht.
Das muss man festhalten. Ey, wirklich, ich war richtig drin an dem Punkt. Ich war richtig drin und war doch wieder fasziniert irgendwie. Und ... Da kommt dieser Kopf ab. Und das, ich war richtig sauer. Ich musste lachen und da war ich sauer. Weil es wirklich komplett rausreißt, weil es so cartoony, quatschig, dumm ist. Und an dem Punkt ist halt direkt so, alles klar, okay, es ist halt ein Film.
Also da bist du, also, selbst wenn du es versuchst mal auszublenden, für mich nicht im Fügelstoff einzulassen, auf die Härte und so. Und dann ist so, der Kopf fliegt. Und so bist du, okay, alles klar. Das ist die einzige Szene, die meine Frau sehen durfte. Da hab ich zurückgespürt und gesagt, jetzt kannst du gucken, weil das ist lustig, wie der Sound, wie der Basketball gegen die Wand fällt sozusagen.
Als er zuschlägt, kommt nicht sogar noch das Zeitloop kurz? Es ist so ein Low-Frame-Effekt. Hasse ich ja. Inszenierungstechnisch kannst du mir kaum was Schlimmeres antun, als mit niedriger Framerate zu sehen. Wäre das so hart wie der Rest, wirklich realistisch, dass der wirklich, dass der nicht wegfliegt, der Kopf, sondern wirklich, du siehst halt einfach in Full Front, einfach, wie der oben in den Kopf rein hackt, so irgendwie, und der einfach nur so vielleicht ein, zweimal sogar, nicht mit einem Schlag und der einfach wirklich da so liegen bleibt nur und so wegrollt oder so, dass wir so hart sein können, aber dass der da so, wegflummiert, wie so ein Gummiball, also das kann eine bewusste Entscheidung sein, um wirklich zu sagen,
wir brauchen irgendeine kleine Art Überhöhung, weil es sonst zu doll wird irgendwie. Und man muss auch dazu zu sagen, Die Japaner haben natürlich auch eine eigenwillige Form des Humors. Also das kann auch wirklich als Gag gemeint sein. Aber es passt, weil ich finde tatsächlich, der schwächste Teil des Films ist so das Ende. So die letzten fünf Minuten so.
Auch als er ihr Auge entfernt und dann plötzlich anfängt, davon so zu naschen. Das hat mir auch zu lang gedauert, das fand ich auch. Das war wieder der Punkt, wo es mir wieder ein zu drüber war. Dass er jetzt plötzlich noch von ihrem Auge ist. und dass er dann noch anfängt, am Ende zu singen und Gedichte vorzutragen, das hätte man, finde ich, komplett rauslassen können.
Das war mir zu drüber. Der Film könnte zu Ende sein mit diesem Axtieb, aber dann geht er noch weiter und das hätte man für mich alles rauslassen können. Ab da ist der Film dann irgendwie ... Klingt auch wieder blöd, aber er trifft die Tonalität der restlichen 30 Minuten nicht mehr. Ja, da gebe ich dir per se recht. Das mit dem Auge, da war ich wieder drin.
Und ich finde, wer das Auge dann so ablutscht, da war ich schon kurz so also das fand ich schon irgendwie eklig da war ich dann schon wieder drin, aber ja und dann hinten raus, genau, dann findet er kein Ende so ein bisschen, dann lässt er es noch so ausfaden irgendwie mit dem Gesang, genau, soll auch noch mal verstörend werden Die Kammer geht dann so über Totenkopfe rüber und das ausgerechnet die, richtig schlecht gemacht aussehen, das hat mich gewohnt weil alle Effekte sehen gut aus in dem Film und dann haben sie es nicht hingekriegt, gute Totenköpfe zu machen, was, glaube ich, für Effektdesigner das einfachste auf der Welt ist.
Um mal zu zeigen, dass er das halt schon oft gemacht hat, ja. Stimmt, da habe ich dir recht. Das hätte einfach vorher einmal enden sollen, einfach zack aus, wie der Erste quasi, auch so unverhofft, einfach aus. Dass es kein richtiges Ende, keinen Auslauf gibt, sondern einfach wirklich zack, Ende. Du bist alleingelassen mit dem, was du gesehen hast.
So muss der eigentlich enden. Das ist ein bisschen schade, ja. Wie sieht dein Fazit zu dem Film aus? Wie gesagt, für mich ist es immer noch bestätigt, das Aushängeschild der Reihe ist der Film, warum die Reihe, glaube ich, diese Bekanntheit hat. Und der hält immer noch stand, was Effekte angeht, als Showreel auf jeden Fall.
Er ist immer noch krass brutal. Und eben natürlich auch kein Entertainment so. Es ist einfach nur eine Prozedur von der Zerlegung eines Körpers. Das ist schon krass, auf jeden Fall immer noch. Aber, wie gesagt, an der Bewertungsskala von dem, was will er von mir? Er will genau das und das funktioniert, finde ich, hier schon immer noch extrem gut so, bis auf eben ein, zwei kleine Dinge wie Kopf und so und das Ende vielleicht und ein, zwei Kamerafahrten zu viel, die sie ein bisschen betrieben haben, filmisch, kriege ich da schon eine Immersion rein, die ich wirklich immer noch heavy finde, und auf der Skala rein, so von dem Schockeffekt, den sie mir da geben wollen, plus die Effektarbeit und alles, bin ich tatsächlich echt bei dreieinhalb, ja.
Ja, gehe ich fast mit, bin bei drei Stern finde auch, es sind die besten Effekte der Reihe. Es hat für mich die, auch wenn es nicht die authentischste ist, aber es hat für mich trotzdem die beste Atmosphäre der Reihe. Und es ist, ich fand das so, ich fand das gut formuliert. Es ist wie so eine einmalige Experience. Es ist einfach so eine Erfahrung, das guckst du einmal so und denkst so.
Ja, so als Gorehound, das ist was. Ist auch nichts, was man, wie gesagt, öfter gucken muss oder so, da ist ja auch nichts dran, kein Wert zu erkennen, so im Sinne von, da kann ich das und das erkennen. Nee, ist es überhaupt nicht. Aber der hat irgendwie ... Ja, das ist das, was man theoretisch eigentlich in Erinnerung von jedem der Teile so im Kopf hat. Aber es ist nur diese eine. Und bin auch ...
Das ist für ... Das, was es ist, ist es ein ganz guter Film. So, drücken wir es mal aus. Kann man gucken. Handwerklich gut gemacht. Für das. Und der nächste Film, der hätte das Potenzial gehabt, für mich der beste Film der Reihe zu werden. Und zwar He Never Dies aus dem Jahre 1986, gedreht von Masayuki Kusumi, besetzt mit Shinsuke Araki, einer Japanerin mit dem Künstlernamen Eve und Masahiro Sato.
Hat auf Letterboxd eine Durchschnittswertung 2,7 von 5, auf der IMDb eine 4,6 von 10, läuft 41 Minuten und ist in Deutschland nach wie vor indiziert. Und anhand der Prämisse, die euch André jetzt vortragen wird, könnt ihr vielleicht schon erkennen, dass das theoretisch der beste Film der Reihe sein könnte.
Ein junger Mann ist furchtbar deprimiert von der ständigen Routine seines Daseins. Irgendwo in Japan. Er verliert den Glauben an einen Sinn in seinem Leben und trägt sich schon bald mit Selbstmordabsichten. Doch es stellt sich heraus, dass er scheinbar unverwundbar ist. Egal, welche Verletzungen und Verstümmelungen er sich auch antut, nichts scheint irgendwelche negativen Folgen für seine Gesundheit zu haben.
Ja, ich habe auch das Gefühl, diese Prämisse, also die ist ja, die hat man ja öfter im Film schon gehabt. Also jetzt nicht unbedingt in so Spatterfilmen, aber dieses Motiv, dass jemand würde gerne... Aus dem Leben ausscheiden oder einfach jemand ist unverwundbar und kommt aber mit diesem Sachverhalt nicht klar, sozusagen.
Ist ja prinzipiell eine interessante Prämisse, die ich ganz gut finde, theoretisch. Kann man viel draus machen und passt tatsächlich auf dem Blattpapier perfekt in diese Reihe, finde ich. Ja, durchaus. Durchaus. Aber was wir hier bekommen, hat da eine ganz andere Wirkung irgendwie. Und zwar ist das jetzt einfach ein richtiger Film. Immer noch ein kurzer Film mit 40 Minuten.
Aber das ist ein Film, der hat eine Inszenierung, da läuft Musik, da gibt es Außenszenen, da gibt es verschiedene Handlungsorte, da gibt es Alltagsszenen, da gibt es viel mehr Figuren. All das, was die ersten beiden Filme gar nicht hatten. Also eine völlige Abgrenzung, finde ich, zu den ersten beiden Teilen.
Ja, und dann natürlich noch der Riesenunterschied dazu, erst Comedy. Er will halt aktiv lustig sein. Fandst du es lustig? Ich fand es damals, glaube ich, eigentlich ganz lustig. Aber ich weiß nicht, ob ich es wirklich lustig fand oder nur die Idee lustig fand. Ich finde die Idee auch cool. Und damit kannst du ja super viel machen. Und ich mag auch, dass das hier im Grunde ist das natürlich, war es auch damals schon, eine Antwort auf die japanische Gesellschaft, die ja, wie ja viele wissen, hoffentlich, wahrscheinlich, sehr leidet unter Druck und, Einsamkeit und Überbevölkerung und zu wenig Jobs für zu viele Menschen und Wohnungsnot und du hast nicht alles gesehen.
Und Suizidrate in Japan ist extrem hoch an der Höchsten der Welt und das behandelt der Film damit ja so ein bisschen als Persiflage. Er ist halt total und glücklich und überfordert und will sich als Leben nehmen, aber er kann halt nicht, weil er unsterblich ist. So, und das Problem ist, finde ich, A.
Also es kann, es ist natürlich, also wir haben die auf Japanisch geguckt, ich glaube, es gibt die ja nicht mal gedubbt mit Untertiteln, Deutsch oder Englisch variabel. Es kann natürlich an der Übersetzung liegen des Subtitles, aber ich fand es nicht witzig. Also ich fand den Humor einfach nicht lustig.
Es ist halt natürlich auch viel dieses typische Overacting, so, es ist ja drüber, super cartoonisch und so extrem gestalzt, aber ich fand's echt nicht, ich find's nicht witzig, Und ich finde dann letztendlich, also A, dauert es auch echt ganz schön lang, bis er immer anfängt, sich auch dann was anzutun so richtig.
Also es gibt ein-, zweimal so Szenen, wo er es halt versucht und dann klappt es nicht und dann probiert er so ein paar Sachen. Da merkt man plötzlich, wie überfordert man auch als Zuschauer ist, wenn da plötzlich so Verhandlungen drin sind, bevor es losgeht, so diese Bürogespräche und das alles. Ja, wenn du vor allem von ersten, ich habe eins bis drei an einem Abend geguckt, hinterher. Und du kommst halt als eins und zwei und bist halt so richtig so, ja, okay. Und dann gehst du in den dritten Reihen und bist völlig überfordert. Ja.
Ach stimmt, das war der Tag. Ich hab gesprochen, was? Hä, stimmt, das ist eine richtige Handlung. Und hä, geht's um Dating und. Was? So, und es dauert viel zu lange, bis es dann auch richtig losgeht mit dem, was du eigentlich sehen willst. Bis dahin, wie gesagt, finde ich die Gags nicht so gut. Die Story, in Anführungszeichen, ist auch banal.
Die Nebenschauplätze, wie gesagt, da mit den Pärchen und so, ist alles völlig Wumpe irgendwie. Also es zieht mich halt überhaupt nicht rein. Sondern du kommst ja trotzdem mit der Prämisse in den Film rein, ich will irgendwie meinen inneren Gorbauer befriedigt haben. Und bis auf, wie gesagt, ein, zwei kleine Sachen, wo er zum ersten Mal dann merkt eben, dass er irgendwie unverwundbar ist, dauert es halt, wie gesagt, ewig lange, bis dann überhaupt mal richtig, dass die Tortur losgeht.
Und ich weiß immer noch nicht, was ich davon halten soll, letztendlich geht die Gewalt ja in die Richtung, dass er sich selber was antut, um eine andere Person zu schockieren. Also er macht das dann, er sperrt sich zusammen mit einer anderen Figur ein und schneidet dann sich rum und sowas, damit die andere Person schockiert ist.
Und weiß ich nicht, ob das die beste Herangehensweise an diese Story ist. Ja, ich finde auch, der Fokus geht irgendwann verloren und ich erinnerte mich, ich hatte ja mit Theresa vor ein paar Wochen Happy Death Day besprochen und das wäre die viel bessere Variante für diesen Film hier gewesen, also das wäre der bessere Humor gewesen. Zum Beispiel, also, Im Rahmen einer splatterhaften Darstellung von Suizid, an, dieser Stelle noch mal erwähnt, aber wenn er sich hätte vom Dach gestürzt zum Beispiel und dann sieht man einen Splatter-Effekt oder vom Zug überfahren und so eine Sache her, sodass er wirklich krampfhaft verzweifelt versucht, alle möglichen, Todesarten auszuprobieren.
Das wäre witzig gewesen. Klar, für die 10 Euro oder 10 Yen Budget, die das Ganze hatte, kriegen die das natürlich nicht hin, ist mir schon klar. Aber das hätte besser funktioniert. Und das wäre dann auch der Humor gewesen, der hier besser funktioniert hätte, als das, was sie uns hier als Humor ausgeben.
Und die Gewalttaten, die er dort macht, die sind mir dafür zu sehr an dem, was die anderen Filme gemacht haben, als dass es in den humorvollen Kontext gepasst hätte. Also ja, er rammt sich zum Beispiel einen Stift durch den Arm oder versucht sich den Hals aufzuschneiden, was eine. Drastische Szene ist, ne, zum Beispiel. Und das, finde ich, passt dann wieder nicht in den Humor rein, weil die Gewalt dafür schon wieder viel zu doll ist irgendwie.
Ich verstehe, was sie vorhatten, aber ich glaube, es ist nicht unsere Humorwelt, die da drin ist, glaube ich. Das, denke ich, ist ein Riesenproblem. Weil auch die Inszenierung auch immer noch zu düster ist, finde ich, für die Tonart des Films. Ja, auf jeden Fall. Und auch zu, naja, zu Billow. Letztendlich auch. Also für die Art von Film hätte ich dann gerne schon wieder eine Spur mehr Qualität.
Aber es ist ja filmisch trotzdem sehr nah, auch in den ersten beiden so. Es ist trotzdem alles irgendwie shaky und Handkamera. Und das, obwohl es ja kein Fake-Snuff mehr ist. Man hätte ja gesagt, ja okay, das macht Sinn, das jetzt herkömmlich zu filmen und nicht mit dem Camcorder oder mit der Handkamera halt. Genau.
Aber ich glaube, mehr Geld war gar nicht da. Aber genau, das ist so ein bisschen das Ding. Und ja, klar, kann auf jeden Fall in der Sprachbarriere liegen mit dem Humor, ganz keine Frage, wenn man das irgendwie übersetzt, alles mal gedappt, vernünftig, vielleicht ist es ja dann sogar witziger, aber rein mit den Subs dann irgendwie kommt das irgendwie null rüber.
Die Subs sind auch schlecht, muss man auch sagen. Also gerade auf der XT-Disc. Die, ich glaube, die deutschen Subs sind sogar asynchron. Ja, das weiß ich jetzt tatsächlich nicht genau mehr. Aber ich habe auch die deutschen Subs genommen. Falls auch geil ist, da eine Dolby 5.1-Tonspur drauf. Hä? Was? Das ist richtig. Ja.
Auch die ArbeitskollegInnen fand ich auch irgendwie ... Nicht so, fand ich auch nicht so doll. Nee, manche, auch der wehrte Typ, der sich immer zum Date einladen will und sowas, alles so ein. Der Nakamura, genau. Und seine Freundin Kyoko oder so hieß sie, glaube ich. Das gibt es eine, so eine Szene, das war wieder so ein bei uns, wir nennen das ja den Uwe-Boll-Moment, als er, der Hideshi und der Nakamura gerade telefonieren und Hideshi zu, also Hideshi ist der mit der unsterblich ist, sozusagen.
Und er will Nakamura Bescheid sagen, komm mal jetzt vorbei, ich zeig dir das, sozusagen. Und im Hintergrund siehst du halt, wie sich die Kyoko, die Freundin, ankleidet. Und du merkst ja, wie die Kamera sich viel mehr für die sich ankleidende Frau interessiert, als für das Telefongespräch. Aber vielleicht ist es auch ein Gag halt. Vielleicht ist es auch eine Art von Humors, ja.
Ja, ich meine, wie gesagt, in Japan sowieso, da ist mir schon klar, was das sein soll. Das fand ich denn, das ist der einzige Gag, der für mich wirklich funktioniert, das gleichschenklige Geodreieck in Hideshys Kopf. Weil das ist wirklich witzig, finde ich, ehrlich gesagt. Ja, das ist ganz guter Moment. Ja.
Das wird jetzt so weitergehen, dass wir, glaube ich, pro Film immer weniger zu sagen haben. Ja, wenn er sich dann auseinander nimmt, halt dann eben bei dieser großen Endszene so, ja, das ist nett, gibt's auch wieder ein paar gute Effekte so. Das Thema dem Bauch fand ich krass, als er seinen Bauch ja ausgehöhlt hat, weil alle Gedärme raus sind.
Und das sei irgendwie, weil das hab ich so noch nicht gesehen, dass man quasi einen lebendigen Menschen sieht, der aber sich komplett ausgehöhlt hat. Das war interessant so vom ... Da gibt's einen guten Effekt auf jeden Fall. Und auch dann am Ende, als sein Kopf noch auf dem Tisch steht und der noch weiterredet und so, das war schon ganz gut.
Ja, da sieht man leider den Rand der Maske sozusagen oder das, wie sagt man, das Gummikopf sozusagen. Man sieht dann unten seinen echten Hals unter dem Tisch so ein bisschen. Übrigens auch in dem Android-of-Notre-Dame-Film benutzen sie denselben Effekt und da sieht man das auch, wenn von dem fiesen Geschäftsmann da der Kopf auf dem Tisch steht. Das ist dasselbe, ja.
Das war nett so, aber es ist echt kein großer Wurf. Ja, und es ist schade, weil ich finde, es ist verschenktes Potenzial. Ich will jetzt nicht sagen, dass ich jetzt der beste Drehbuchautor der Welt bin, ganz im Gegenteil, aber ich sehe da wie gesagt, dieses Happy-Death-Day-Potenzial, wo es da wirklich lustig ist, dass es immer nicht klappt und man sich immer abstrusere Sachen einfallen lässt, um sich aus dem Leben zu nehmen.
Das hätte für mich besser funktioniert, als diese realistischen Versuche sozusagen und dass sich das auch in verschiebt, von dem ich möchte aus dem Leben ausscheiden zu ich nutze das jetzt einfach mal die Fähigkeit, um meine Arbeitskolleginnen zu veräppeln. Hat für mich nicht funktioniert. Leider echt nicht. Es hat auch einfach keinen Impact.
So gut die Effekte dann auch sind, es hat einfach nicht im Ansatz den Impact wie die ersten beiden Filme. Zwei Sterne sind es bei mir. Ja. Ja, ich bin auch bei zwei. Zwei-Gack-Kinder. Wie gesagt, Prämisse ist gut, paar Effekte sind gut, Umsetzung hat so viel verschenktes Potenzial, deswegen bin ich bei zwei. Und ich glaube, da gehst du mit, ne? Ja. Ja.
Ist aber nicht der Tiefpunkterei. Der kommt, ich spreche mal plural, für uns. Du nickst mir jetzt zu oder nickst nicht zu? Doch, für uns kommt jetzt. Und zwar ebenfalls aus dem Jahr 1986 der vierte Teil Devil Woman Doctor von Hajime Tabe, mit den Darstellenden Mitsuri, Fuki, Koshi, Haya, Shia, Shoso und Nezumi I.
Mamura. hat auf Letterboxd eine 2,8 von 5, oft eine IMDb eine 4, läuft 48 Minuten und dieser Teil ist in Deutschland beschlagnahmt. Auch völlig absurd. Und ja, absurd ist auch die Prämisse, André. Was gibt es nicht alles für skurrile Krankheiten und manchmal enden sie sogar tödlich. Einen Überblick über die seltsamsten Leiden werden hier an praktischen Beispielen von der genauso verführerischen wie wahnsinnigen Ärztin vorgestellt und gezeigt.
Da gibt es einen Mann, dessen Hand ein gefährliches Eigenleben entwickelt hat, mehrere Patienten, deren Köpfe schwer explosionsgefährdet sind und einige Kranke, deren Magen in blutiger Weise irgendwo in Japan auf jedes Lachen reagiert. Ja, also das ist, ich muss mal diese Liste machen mit Filmen. Also eigentlich ist das Mythbusters in Guinea-Pick. Ja, ja.
Nimmt es tatsächlich ein bisschen vorweg. Aber trotzdem, ich muss mal eine Liste machen mit diesen Filmen, mit Filmen, die mich wirklich richtig massiv genervt und wie sagt man? Sauer gemacht haben. Nee, nicht sauer. Das ist einfach eine Tortur, das zu Ende zu gucken, wo man wirklich, oh, Mann, ist das ätzend. Jetzt hör auf.
Das inkludiert ja nicht einfach, ein Film ist ja, der kann schlecht sein und ich kann den problemlos zu Ende gucken und gucken einfach. Aber es gibt halt auch Filme, die sind schlecht und sind gleichzeitig einfach eine Tortur und so ätzend, dass man ist so abgenervt von einem Film, dass man einfach nur dauernd auf die Uhr guckt.
Und diese Liste müsste man mal stellen, weil Devil, Woman, Doctor, ich sag mal, ich will jetzt auch nicht zu krass, aber weil Top 50 der nervigsten Filme, glaube ich, würde bei mir der auf jeden Fall dabei sein. Ja, glaube ich auch. Ja, gehe ich mit. Und auch da wieder verschenktes Potenzial, weil die Idee ist ja quasi ähnlich der Idee vom He Never Dies.
Und auch als Komödie kann das sehr gut funktionieren. Gebe ich dir recht, ja. Aber warum funktioniert es hier nicht? Es ist ja wirklich, wie gesagt, es ist ja auch so ein bisschen Mythbusters, ein bisschen Jackass gefühlt, auch ein bisschen Takeshi's Castle-mäßig. Also es wirkt ja wie so eine Spielshow oder so was.
Aber das Problem ist einfach, dass der Film keinen Faden hat. Also nicht mal nur keinen roten, der hat gar keinen Faden. Der hat keine Ahnung, was der da eigentlich macht. Er reiht gefühlt irgendwann nur noch random Szenen an Szene aneinander. da irgendwelche Absurditäten, aber du peilst überhaupt nicht, warum.
Da ist so viel los und gleichzeitig nichts. Es gibt auch Dialoge, es gibt sogar Ansätze von Handlungsversuchen. Ich finde, der ist sogar zu geschwätzig, der Film. Da wird so viel gelabert. Ja, aber es führt auch so nichts. Also du hast trotzdem nicht das Gefühl, dass du einer Handlung folgst. Es ist einfach nur eine random Gesprächsszene, die überhaupt nicht irgendwie sich einfügt.
Und dazu kommt halt einfach, dass du wirklich auch echt miese Effekte hast. Also nicht mal das ist ja gut, gleich die Auftaktzähne da, wo sie da diese Leute, die sich nicht aufregen dürfen, weil denen dann die Köpfe platzen. Das ist ja im Ansatz, ist es ganz funny, die Idee. Ich stelle mir das so, das hat so ein bisschen was von so einer Sketchshow, so frühe Bulli-Parade oder sowas. Aber es ist halt überhaupt nicht cool oder lustig.
Das Einzige, was ich lachen musste, und liebe Leute da draußen, Wir sind hier A bei Gorbauer und B, das ist quasi ein Comedy-artiger Kurzfilm-Kontext. Das einzig Lustige an der ganzen Szene am Anfang ist, da ist es dann einmal eine Mutter mit einem Baby auf dem Stuhl und sie machen wieder diesen Test, ob die Mutter halt irgendwie sauer wird und die Mutter sagt halt nix und es passiert halt auch nix und dann schreit das Baby so ganz kurz so und dann platzt einfach das Baby weg.
Das ist doch wirklich witzig. Und A, das sieht sauscheiße aus. Also es ist total, siehst du, dass es eine Puppe ist natürlich. Aber der Gag ist einfach gut halt irgendwie. Das einzige Mal wirklich, dass ich in dem Film lachen musste. Aber trotzdem auch, das ist random. Und der Rest des Films wirklich ist, ich bin voll bei dir.
Ich konnte mich überhaupt nicht darauf einlassen. Ich habe völlig die Aufmerksamkeitsspanne irgendwann verloren. Weil es aber auch wirklich ist, die wird auch nicht gefüttert. Es ist so zusammenhangslos. Es ist völlig egal alles. Es ist einfach nur random und ja, es gibt da mal ein paar Effekte, aber auch die, die gehen halt unter, weil nichts irgendwie Impact hat, dich ja nicht sehr reichlich.
Du weißt gar nicht, warum du dir das gerade anguckst. Und der ist ja dann auch, der hat ja auch, die ersten drei Filme haben ja so eine Art Realitätsanspruch, was den Splatter angeht. Hier hast du ja so, dass zum Beispiel ein sprechender Bauch ist. Dann siehst du halt, das ist so angeklebt, ist so alles so, irgendwelche Gummidinger da und das ist halt nicht in der Realität verankert und deswegen ist auch der, Schockeffekt auch schon weg, das ist halt wirklich so eine reine Komödie, aber die man…, hier bei uns, glaube ich, einfach nicht versteht oder die zumindest von uns beiden den Humor nicht teilt.
Und wie gesagt, das wird ja auch so, die ganze Aufhänge ist ja, dass da angeblich ja eine Ärztin ist und stellt sich ja dann später raus, dass das eine Dragqueen ist, die gar keine Ärztin ist, die diese Experimente durchführt. Auch da denkt man so, okay, das scheint in den 80ern noch ein Thema zu sein, wo man sagt, oh, krass, das ist eine Dragqueen. So, okay, well, so komm mal zu uns morgen in Hamburg auf den CSD.
Also, so, ähm, Ja, ich fand eine Sache vielleicht ganz cool, das ist auch der beste Effekt, glaube ich, das ist diese Tattoo-Entfernung am Ende, die einfach, wo man sagt, ja okay, ist einfach eine komplett Ganzkörperhäutung, so Hellraiser-Style. Ist okay, finde ich. Da war auch dann mal dieser zynische Humor, wo man so sagt, haben wir halt auf die Art und Weise gelöst, das fand ich ganz nett.
Und das explodierende Baby, aber das ist halt der erste Moment im Film. Und der letzte Moment. Und alles, was dazwischen kommt, ist halt, wie du es schon so schön gesagt hast, man verliert vollkommen die Aufmerksamkeit. Ich gehöre noch zu den Leuten, ich gucke jetzt wirklich nicht häufig aufs Handy, wenn ich im Film gucke, aber hier war es echt so, pfff.
Ja, da haben sich 46 Minuten angefühlt wie drei Stunden irgendwie. Ja, und das war am Ende echt scheiße. Weil es ist halt nicht gut gemacht auch. Das ist so überbelichtet. Es kann auch an der Qualität einfach des Rips sein. Also selbst wenn ihr den Film auf Blu-ray guckt. Ich habe zum Beispiel dieses Blu-ray-Media-Book von XT. Das besteht aber auch nur aus SD-Upscale sozusagen.
Und der ist halt so massiv überbelichtet auch so. Nee, ist die DVD auch. Ja, und das sieht einfach nicht gut aus. Es ist generell eine Filmreihe, wo man sagen muss, die profitiert, glaube ich, nicht davon, wenn man sie upscalt. Also, das tut es auch in der DVD, weil die Qualität eh rammstisch ist. Auf jeden Fall. Vielleicht sogar vorerst in dem Fall sogar das beste Medium für den Film. Ja, wahrscheinlich.
Es ist vielleicht auch der japanischste Teil der ganzen Reihe, weil der halt wirklich so super drüber ist und vielleicht ist es wirklich auch komplett einfach gegen unseren Humorricht. Ja, es ist das, wenn du nachts in Tokio im Hotelzimmer sitzt und Fernsehen am machst, das ist ungefähr das, was da läuft.
Ja, genau. Das ist, glaube ich, einfach komplett gegen unsere Seelgewohnheiten, aber es ist auch, wie gesagt, es ist einfach so Kauderwelsch, alles reingepresst in einen so Kurzfilm und nee, hab mich wirklich, hab mich da wirklich geärgert, ja. Einen Stern. Ja, hab ich auch bei einem Stern. Ja, das war nix.
Dementsprechend gehen wir in das letzte Double Feature dieser Reihe, 1989. Jetzt, wie gesagt, manche würden es als sechsten Teil bezeichnen, wir haben es jetzt hier mal als fünften Teil. Und zwar ist das The Android of Notre Dame von Katsuhito Kuramoto, besetzt mit Toshihiko Hino Mio Takagi. Und es ist ein echter Name, Tomorrow Taguchi, fand ich auch geil, so als Künstlername.
Und Yumi Iori. Und der Film hat auf Letterboxd eine 2,8 vom 5 im Schnitt und auf der IMDb eine 3,8 und läuft jetzt schon 52 Minuten. Und als ich den Film eingelegt habe, André, und dann gucke ich zu mir allererst immer, wie lange geht der Film denn tatsächlich auf der Fernbedienung und dachte so, das sind jetzt aber nicht mehr die schlanken 40 Minuten, die mir übersprochen wurden. Ja, da ging es mir auch.
Und der Film ist in Deutschland beschlagnahmt. Ich finde es lustig, dass die harmlosesten Teile dieser Reihe beschlagnahmt sind und die Döllsten indiziert. Ist schon verrückt, ne? Dass die halt nicht gleich alle eingezogen haben auf einmal. Ja. Worum geht's denn? Ein kleinwüchsiger... Das ist Zitat, ich muss mal hinweisen direkt, bevor du jetzt gleich was benutzt. Ich weiß nicht mehr, ob man das heutzutage so sagt. Ich glaube nicht.
Zitat aus dem XT-Media-Book-Inhaltsangaben-Büchlein. Ich zitiere nur. Ein kleinwüchsiger Wissenschaftler arbeitet fieberhaft an verschiedenen Genexperimenten, um eine Heilungsmöglichkeit für seine todkranke Schwester zu erforschen. Schließlich benötigt er für seine Forschungen auch menschliches Material.
Als es Schwierigkeiten mit einigen Leuten gibt, werden sie kurzerhand zu den Versuchskaninchen des Forschers, der seine Experimente irgendwo in Japan immer exzessiver und blutiger vorantreibt. Ja, auch das, hier kommt ja, das ist ja auch neu, es kommt hier eine gewisse Tragik rein, ne, in die Geschichte, weil die eigentliche Geschichte ist ja durchaus traurig, dass da jemand, dass der Bruder für seine, todkranke Schwester eine Heilungsmöglichkeit sucht, da ist eine Tragik drin und da ist auch erstmals eine Form von emotionaler Fallhöhe drin, das ist neu. Ja, absolut, ja.
Das erste Mal, dass es überhaupt irgendwie eine Form von Gefühl reinkommt, von Empathie, von jemand hat auch einen Grund, etwas zu tun. Also einen richtigen, triftigen Grund, ja. Und. Hat das sich emotional zumindest ein bisschen berührt oder abgeholt, sodass du da nicht gleichgültig reingegangen bist oder hat es für dich auch trotzdem nicht funktioniert auf dieser Ebene?
Es hat mich jetzt nicht mega mitgerissen oder so, aber ja, wie gesagt, es fällt auf, dass zumindest halt mal, es gibt eine Sinnhaftigkeit hinter einem Handeln einer Figur und es ist nicht einfach, wir kommen in den Keller und auf geht's. Aber eigentlich doch. Aber eigentlich doch, aber es gibt eine Alibi-Rechtfertigung, genau. Ja.
Ich habe auch am Anfang wieder, dachte ich so, ah, nee. Weil das beginnt ja damit, dass wir offensichtlich einen alten Mann sehen. Aber du siehst halt offensichtlich, dass er einfach nur alt maskiert ist. So wie wenn man Schauspieler, so wie man de-aged, aber noch analog sozusagen. Äh, nicht de-aged. Aged.
Und das ist dann aber dieser kleine Wissenschaftler dort, der auch so hat halt richtige Wurstfinger, ich muss die ganze Zeit immer lachen im Film darüber, weil er wirklich richtig so wie so kleine Mini-Winnis waren halt seine, und da sind so ein paar schöne Sachen drin, über die ich schmunzeln konnte, weil das ist jetzt eher ein Gag für die Leute, die ein bisschen wissen, wie japanische Sprache funktioniert, dass dort im Computer, macht er so einen Banktransfer, der, dieser Fiesling, der Geschäftsmann da, in die Schweiz.
Und da stand halt nicht Switzerland, sondern Switzerland drauf. Und wenn man weiß, wie die japanische Sprache funktioniert, weiß man, wie das zustande gekommen ist. Das war so ein kleiner Randgag. Ich bin mir, also, würdest du sagen, dass der Film so richtig witzig gemeint ist oder eher tragisch? Ich hab's bis zum Ende nicht so ganz kapiert, weil er für mich Elemente aus beidem hat.
Ich weiß nicht, ob das jetzt. Also, ich glaube, es soll vor allem skurril sein. Also Skurrilität ist auch schon ganz wichtig. Diese Fallhöhe wollen sie, glaube ich, trotzdem drin haben. Also das ist ja schon. Dieser Grund des Handelns. Aber das heißt aber nicht, dass der Film sich komplett ernst nimmt. Also für mich ist das schon wieder auch so eine gewisse japanische Comichaftigkeit, die da drin steckt. So ein bisschen alles überzeichnet, übertrieben.
Also ernst zu 100 Prozent, nee. Es ist ja auch, er baut ja auch zum ersten Mal in dieser Reihe quasi einen weiteren, oder was ist ein weiteren? Die Person, die hier die Experimente durchführt und alles, ist ja in dem Sinne kein Antagonist, sondern uns wird ja ein richtiger Antagonist eingeführt. Dieser, ich weiß immer noch nicht, was da richtig ist, der Geschäftsmann, der da in Krummedials vorschlägt mit irgendwelchen Leichen und sowas alles.
Und das ist ja quasi der Bösewicht des Films, wenn man so will. Und es ist der, vom Setting her würde ich sagen, es ist der Future-Guinea-Pick, ne? Also aus damaliger Sicht. Ja, aus damaliger Sicht, absolut, ja. So ein bisschen, ich sag mal, die ... Cyberpunk-Guineepick. Ja, genau, der Cyberpunk, der Blade Runner-Guineepick. Ja, ja, genau.
Der hat quasi, da wird so mit ... Es gibt Computer, wow. Aber 1909, was war das? Ich hab schon viel, viel, 1989. Und die Gerätschaften, mit der der Wissenschaftler dort antiert, die sehen halt alle so aus, wie man sich damals vermutlich eher das Jahr 2026 vorgestellt hat und nicht wie 1989 so, sieht man auch schon an dem Poster von dem Film auch ganz cool, da ist es auch schon zu erkennen und auch am Titel natürlich Android of Notre Dame, er selber bezeichnet sich auch als Quasimodo Ja, ich weiß, nur das mit Notre Dame also bis auf den Namen im Titel und Quasimodo gibt es ja sonst keine Anzeichen für irgendwie Notre Dame, Ich glaube, das ist nicht der wie heißt der nochmal, der Film.
Auf Englisch hier von Notre Dame ja genau, das ist der Android of Notre Dame genau, das ist einfach quasi eine Anspielung glaube ich auf den Titel, weil er halt auch von der Gesellschaft ausgestoßen ist ja ähm, Der hat, ein paar gute Sachen, fand ich, durchaus drin, weil er, wie gesagt, zum ersten Mal ein bisschen was an dramatischer Fallhöhe drin hat.
Man könnte, wenn man wollte, Empathie empfinden. Und auch durchaus hat man ... Das gebe ich ihm. Ich hoffe am Ende tatsächlich, dass das Experiment gelingt, mit seiner Schwester, dass er sie heilen kann. Das habe ich da durchaus empfunden. Ja, schon. So als Minimum-Gefühl sozusagen. Und das ist dann auch tragisch, finde ich, dass es nicht klappt.
Weil, wie gesagt, seine Absichten ja prinzipiell gut sind. Seine Schwester bemitleidenswert ist. Ja, und das hat irgendwie was traurig-tragisches am Ende. Schon fast deprimierend auch, wie er dann als alter Mann immer noch da sitzt und so. Das ist ... Aber passt dann halt wieder nicht so ganz zu Szenen, als er den Deal ablehnt von dem Geschäftsmann und der zu ihm nach Hause kommt und er dann mit dieser Vorrichtung ihm die Beine absäbelt da mit diesen Sägeblättern oder was das da waren. Das sah auch richtig scheiße aus. Ja, also die Effekte sind nicht so geil.
Das ist viel Latex, ne? Ja, ja. Und hier sieht man's halt einfach. Hier sieht man's. Im Gäste jetzt zum Zweiten zum Beispiel. Hier sieht man's einfach, die Effekte sehr. Trotzdem hat's einen gewissen Charme. Es hat eine gewisse Überzeichnung, aber ich finde, der passt auch irgendwie zum Setting wiederum.
Ähm, und ja, auf jeden Fall, also die Fallhöhe, die funktioniert schon, aber trotzdem gleichzeitig weißt du ja so, also er tut ja trotzdem super schlimme Dinge und macht das ja jetzt nicht alles, also er macht es natürlich nicht aus Selbstlosigkeit, sondern für sie, und dass es nicht klappt, ist auf jeden Fall sad, auf jeden Fall, aber, ja, er ist ja trotzdem auch ein.
Er tut ja schlimme Dinge, ne, also die Leute, die er dafür sehr Experimente braucht, können ja auch nichts dafür, so quasi. Aber am Anfang sind es ja Leichen, ne? Ja, das sind Leichen, ja, ja. Genau, und den einzigen echten, also echten, den einzigen lebendigen, ist ja dieser Geschäftsmann, so, ne? Ja, da müssen wir ja auch nicht, also jetzt die Moralkeule schwingen.
Nein! Das ist ja klassisch, viel Motiv. Ich sage nur, wir haben ja jetzt hier nicht mit einer weißen Weste als Hauptfigur zu tun. Ja, das ist richtig. Einfach nur mit Fiebers, bist du, oh, du armer Mann. Sondern natürlich tust du ja trotzdem sehr eklige Dinge an Menschen. Aber was mich überrascht hat, ist, dass der Film bis zu den letzten zehn Minuten erstaunlich harmlos daherkommt.
Weil da ist ja so an Schock-Value eigentlich gar nichts vorhanden. Nee, ich dachte auch, dass passierte mehr. Weil ich finde, Android of Notre Dame ist auch einer der Titel, auch die am meisten mitschwingen in der Reihe, also vom Namen. Ja, nee, der Titel ist ja einprägsam. Ich dachte auch, dass da mehr passiert.
Ich dachte, der wäre auch spektakulärer. Ist er eigentlich gar nicht. Nee, erst so die letzten zehn Minuten wird es dann ein bisschen schmatziger. Auch wieder über die Soundkulisse, da sind wieder einige Effekte bei. Wo man auch so denkt, da haben die Spaß gehabt im Tonstudio oder wo auch immer. Vielleicht hat schon noch einer neben der Kamera und hat die gesagt, das gemacht mit seinem Mund, weiß ich nicht. Psychiatristisch.
Aber da gibt der Film noch mal ein bisschen was in diese Richtung. Aber es ist, würde ich fast sagen, ist es der harmloseste Teil der Reihe? Ich würde sagen, ja. Mit dem Devil's Woman Doctor, weil die Effekte da so schlecht sind. Ja, Devil's Woman Doctor ist, glaube ich, sogar noch härter, aber alberner.
Also da wirken die Effekte weniger, weil es alles so kontextlos schwachsinnig ist. Aber sonst ist es der harmloseste, ja. Also da ist auch auf jeden Fall Never Die ist expliziter und besser getrückt. Ich muss trotzdem sagen, ich finde diesen hier okay. Also ich sage schon mal, ich gebe dem zwei Sterne. Der ist auf jeden Fall besser als der Vorgänger.
Heißt aber trotzdem nicht, dass der nicht weniger langweilig ist. Nee, er ist auch sehr langweilig. und halt der Deutel auch noch mal länger. Er ist langatmig auch. Weil einfach auch sehr lange nichts passiert im Mittelteil. Und da denkt man auch vielleicht sogar, dass alles, was nach Teil 2 kam, als so richtiger Kurzfilm, also so ein 5- oder 10-Minuten-Stipit, vielleicht sogar noch, also dass die alle besser funktioniert hätten, wenn sie sogar noch deutlich kürzer wären, vielleicht.
Ja, safe. Eher so 35 Minuten irgendwie. Zumindest die Ideen von 3, 4, 5 und 6 auf jeden Fall. Was würdest du dem geben? Ich geb dem auch 2. Und dann gab es, vielleicht haben wir ihn auch deswegen zum Schluss aufgehoben, zumindest aus meiner Sicht noch mal ein kleines Highlight in der Reihe, nämlich Mermaid in a Manhole.
Das ist, wie gesagt, in Japan der fünfte Teil der Reihe, der ist von 1988. Die wurden aber quasi zusammengedreht und produziert in Japan und auf Video vertrieben, sodass man da auch keine, also das wird jetzt im japanischen Onscreen-Titel auch keine Nummer eingeblendet oder sowas. Deswegen ist das für manche der fünfte, für manche der sechste Teil.
Wir nehmen ihn jetzt hier als letztes, damit wir auch mit einer etwas höheren Note rausgehen, sozusagen aus der Folge. Ist nämlich wieder von Hideshi Hino gedreht, der auch den guten zweiten Film gedreht hat und auch wieder mit Marie Sommet besetzt. Der Schauspielerin aus dem zweiten Film hat auf Letterboxd eine 3,4 von 5, also die höchste Wertung aus der Reihe, wenn ich mich nicht ganz irre.
Und auf der IMDb eine 5,5 von 10. Läuft aber auch 58 Minuten und war tatsächlich der einzige Film, der nicht mehr indiziert ist oder beschlagnahmt ist. Von 1998 bis 2020 war der indiziert. Und ich glaube, das sind ja dann, sind das 25 Jahre? Ja, ne? Dann ist der einfach nicht mehr folgeindiziert worden oder so.
Das ist dann einfach abgelaufen sozusagen. Auch geil. Ja, auch selten. Und dass sich den niemand, ja, und niemand geschnappt hat, den jetzt so dann in Deutschland normal rauszubringen mit einem FSK-Fall. Ja, weil ich glaube, damit geht keiner zu FSK. Also in Deutschland würden sie jetzt, würden sie heutzutage wahrscheinlich jeden Film nochmal einzeln in fünf Media-Books rausbringen zu je 40 Euro in Ultra-HD.
Aber ich weiß halt nicht, also selbst bei, da bin ich, finde ich fraglich, ob die FSK das durchwingt, weil es so krass kontextlos halt ist. Naja, was ist denn der Kontext? Ein frisch verwitweter Künstler besucht die Tiefen der Kanalisation, um dort in Erinnerungen zu schwelgen und daraus inspirations...
Wenn man da aufhört, das... Sorry. Das ist gut. Das ist fantastisch. Um dort in Erinnerungen zu schwelgen und daraus Inspiration für seine Gemälde zu schöpfen. Eines Tages findet er dort eine gestrandete Meerjungfrau. Diese erzählt ihm, es wäre seine Bestimmung, sie zu malen. Daraufhin nimmt er das hilflose Geschöpf, mitzelt sich nach Hause, irgendwo in Japan und legt sie in die Badewanne.
Doch die Meerjungfrau leidet an einer furchtbaren Krankheit, die ihre Haut von Geschwüren und Wunden zerfressen lässt. Der Maler nutzt die austretenden Wundflüssigkeiten als Farben für sein Porträt von ihr. Ja, das ist ein Motiv, dieser Maler. Das ist der Archetyp des verrückten und mörderischen Artists sozusagen, der laut Hörensagen, ich kenne, wie gesagt, keine Werke von Hino sonst, aber die er wohl häufiger verwendet.
Manchmal auch mit so einer Note von Selbstkarikatur. Und die Kunstwerke, die dort zu sehen sind in dem Haus, die wurden von Kazuki Tomakawa geschaffen. Das ist ein bekannterer japanischer Musiker und Maler. Wir haben hier auch wieder diese SOV-Optik. Daran hat sich nichts verändert. Überspannend in der ganzen Reihe. Aber das ist doch, würde ich sagen, André, der filmischste Teil der ganzen Reihe.
Wieder mehr Dialoge. Es gibt teilweise schöne Musik. Also zumindest ein schönes Musikstück ist auf jeden Fall drin. Das ist auch schon mal neu. Und es gibt sowas wie Schauspiel. Mal mehr, mal weniger gelungen. Ich finde, der Künstler und auch die Meerjungfrau sind in Ordnung, die Nachbarn nicht. Aber man merkt krass, wie weit sich dann doch die Reihe von ihrem Ursprung entfernt hat, wenn man sich diesen sechsten Teil Mermaid in the Manhole ansieht, oder?
Ja, definitiv. Es ist halt. Nicht nur der filmischste, es ist auch irgendwie der auf seine Art anspruchsvollste. Es ist der, der eine gewisse Erzählung halt hat, der eine, ja, so eine gewisse Ästhetik auch hat, eine Fallhöhe. Einen Twist, eine Metapher erzählen will, eine, wirkliche Charakterzeichnung irgendwie innehat von einer Hauptfigur und der auch so eine gewisse trotzdem auch wieder noch mehr als bei Android eine gewisse Tragik auch hat, weil ihm das ja trotzdem irgendwie dann, also ihm tut es ja trotzdem leid, was passiert, es ist ja nicht so, dass er sie ausbeutet einfach, sondern es ist ja, er hat ja trotzdem so eine Künstler-Musen-Beziehung halt, ne, so, sie inspiriert ihn halt und er will sie nicht verlieren,
aber nutzt halt dann eben ihr Leid so für sein Gemälde. Da steckt schon ein bisschen was drin. Ja, es ist auch interessant, weil die beiden Filme, die von Hideshi Hino kommen, ja im Prinzip ähnlich sind, also von der Grundlage her, dass du hier einen Künstler hast und eine Muse, sozusagen. Auch in Teil 2 war es ja so, also im übertragenen Sinne, dass das Opfer, was da hilflos liegt und der Künstler, der daraus was macht sozusagen.
Das ist ja in beiden Filmen von ihm gleich. Am Anfang ist es so, dass er sie erst mal nur zeichnen will. Ganz normal, wollte ich gerade sagen, wie es halt so ist, wenn du eine Meerjungfrau triffst. Sie liegt dann in der Wanne, aber das funktioniert irgendwie nicht so richtig, da die Gute eben unter starken Schmerzen leidet und man sieht auch schon diese, Hautschwülste dort, die da so rausbrechen aus ihrem Körper. Fand ich übrigens.
Effekttechnisch, es gibt sogar eine Szene, da hat sie dann später über ihre Brust auch so eine Wulst und da muss sie den Effekt festhalten. Ich weiß jetzt nicht, ob es dir aufgefallen ist. Da sieht man einmal, wie sie sich bewegt und man merkt, wie das plötzlich abblättert, der Effekt, also das Make-up sozusagen. Da muss sie dann für so fünf Sekunden den Effekt so festhalten. Das fand ich ganz witzig.
Finde ich aber erst mal prinzipiell die Idee, die hat was Besonderes, weil man auch sowas noch nicht so in dem Sinne gesehen hat. Eine Meerjungfrau sehen wir jetzt auch nicht jeden Tag in einem Film. Und ich fand auch, dass diese optische Umsetzung war vollkommen in Ordnung. Ich denke, Guillermo del Toro wird den Film lieben, wenn er ihn gesehen hat, Shape of Water.
Das ist eigentlich ein Remake. Ich fand das eigentlich okay. Ich fand nur die Parallelhandlung mit den Nachbarn, die dann wiederum so eine alberne Humorebene reingebracht haben, das war unnötig. Ja, finde ich auch. Die Nachbarn kannst du eigentlich weglassen. Die fand ich auch ein bisschen nervig. Die spielen auch irgendwie, wie du gesagt hast, die spielen total drüber, dieses typische Overacting-Vider.
Das passt nicht zum Rest, weil ich finde die Beziehung zwischen ihm und der Jungfrau, die ist schon sehr, Eigentlich sehr, fast schon poetisch, fast schon, möchte ich fast sagen. Es ist eine gewisse Form von Romantik. Ja, genau, es ist eigentlich schon so eine, eigentlich ist es Dark Romance. Also was würden heute die TikTok-Girls lesen.
Es ist eigentlich so eine dunkle Romantik drin irgendwo, genau. Und die Nachbarn, die reißen das immer wieder raus, weil das irgendwie tonal da komplett gegensteht. Und das hat mich auch ein bisschen gestört leider, das hat mich auch ein bisschen immer genervt. Aber das zwischen den beiden, das hat schon echt eine Wirkung, eine Sogwirkung.
Es wird dann tragischer und drastischer, weil die Wunden und die Leiden der mehrjungen Frau, die werden dann immer stärker und schlimmer. Und irgendwann fügt sich das Ganze so zusammen, weil auch das Kunstwerk bisher von ihr nicht so wirklich überzeugend ist, also was er von ihr zeichnet, dass er beginnt, mit ihren Körperflüssigkeiten zu zeichnen.
Und das ist, glaube ich, auch ein bisschen der Unterschied. Das kann für manche Leute auch eklig sein. Ich fand das leider, also was heißt leider? Ich habe mich jetzt auch nicht super beschwert darüber, aber ich fand mir das zu, wie drücke ich es aus, das war halt eher diese Ebene, nicht Splatter, nicht Gore, das war so eher schleimig.
Da waren sehr viele Formen an Soßenbindern und Soßen bei, die das Ganze so auch eitrig, also Eiter, das ist eher so Eiterekel und nicht Gore-Ekel, finde ich, der hier drin ist so. Da kommen so gelbe Flüssigkeiten raus, blaue Flüssigkeiten raus, grüne Flüssigkeiten raus, halt die Farben, die er sozusagen auch für das Gemäle braucht.
Ja, aber das ist nichts, was man, glaube ich, heutzutage, was einen so schockt. So, das würde ich sagen. Also es ist kein Splatter oder dergleichen, finde ich. Nee, auf jeden Fall nicht. Ich finde ihn trotzdem eklig auf seine Art, weil der, weil es halt, ich finde den Gedanken eklig. Also ich finde schon, dass der sehr matschig ist und sehr, so wie die halt da aufblättert und die Wunden immer mehr aufblättern.
Pusteln und so, das hat, ich finde das schon ein bisschen nasty so, also wenn du hast dir, keine Ahnung, ich habe mir das ja vorgestellt, wie es in dem Bart riechen muss irgendwann, also das ist, ich finde schon, dass der eine gewisse Widerlichkeit hat in seiner, in seiner Gänze, auch wenn die Effekte jetzt nicht die besten sind, es stimmt, aber es hat eine Wirkung, finde ich, weil du auch irgendwie das Mitleiden macht es dann schon aus, also dass du, dass du merkst, wie er darunter leidet, dass sie zerfällt und sie natürlich auch leidet aufgrund der Wunden und gibt dir vollkommen Recht, sie spielt hier besser, das Opfer.
Gibt mehr her, finde ich. Und deswegen, also ich finde schon, dass der, auch wenn das jetzt, wie gesagt, durch die Farben und so ein bisschen surreal wirkt. Ich meine, es ist ja eine Fantasy-Geschichte mit der Meerjungfrau. Und ich stelle mir halt vor, das ist halt, so blutet sie halt normal in Farbe von mir aus. Dann in verschiedenen Farben.
Dann fand ich das schon ein bisschen nasty so nach und nach. Ich muss ja in Ölfarben bluten. Schön ölig. Ja, ich fand so, diesen Mittelteil, das war für mich, War das damals eine Frauentausch-Episode, wo der Typ die Nudeln-Bolognese vom Körper seiner Frau gegessen hat? So sah das ein bisschen für mich aus. Ich weiß nicht, ob es Frauentausch war, aber irgendeine RTL-Reality-Serie.
Aber es wird dann tatsächlich auch im späteren Verlauf gegen Ende auch deutlich drastischer und geht dann mehr wieder Richtung dem Splatter, den wir auch aus den anderen Filmen kennen. Aber zwischenzeitlich ist es nicht so. Hattest du wirklich auch mit ihm so ein bisschen Mitleid? Also fandest du, hat sie nicht ausgebeutet? Ich war mir da nicht so ganz sicher.
Nein, nein, nicht Mitleid. Also er beutet sie schon aus im Sinne von, sag ich ja, es ist ja dieses Künstler-Musen-Verhältnis, ist ja auch eine gewisse Abhängigkeit und auch Ausbeutung. Also die Muse wird halt ausgezehrt, die Ideen werden rausgesaugt und die Ideen sind halt hier ihre Farben. Also klar nutzt er ihr Leid und ihr Blut für sein Werk, aber gleichzeitig ist ja eben nun mal der Künstler abhängig von der Muse.
Also er weiß ja, wenn sie vergeht, dann ist seine Kunst auch vorbei und deswegen, er leidet ja, also er leidet trotzdem mit ihr auch mit und gleichzeitig aber nutzt er sie ja aus, also es ist halt eine super ambivalente Beziehung, aber ich habe nicht Mitleid mit ihm, ich habe Mitleid mit ihr, aber trotzdem ist er kein per se erstmal schlechter Charakter, sondern er ist halt ein ambivalenter Charakter.
Haben wir erwähnt, dass er Witwe ist? Ja, haben wir erwähnt am Anfang. Weil in dem Film geht es natürlich auch um Trauerbewältigung. Und das habe ich ihm, aber ich habe es ihm abgenommen. Wie gesagt, schauspielerisch alles noch auf unterem Niveau. Aber das Beste, was wir so in der Reihe gesehen haben, bei ihm und bei der Meerjungfrau.
Inszenatorisch auch für mich der beste Teil, muss ich sagen. Auf jeden Fall. Ganz easy. Tatsächlich sind auch ein paar echt gute Bilder bei. Also was man auch wirklich so, der hat ja nicht den Anspruch darauf mehr, irgendwas zu faken oder sowas, sondern er ist gemessen daran, dass es mit dem Camcorder gefilmt ist, ist das gut.
Und dann gibt's einen Twist, denn es stellt sich am Ende heraus, auch durch die Nachbarn, dass, es keine Meerjungfrau war dort, die dort gestorben ist oder betötet wurde, je nachdem wie man es nimmt, sondern das ist seine kranke Frau, die er umgebracht hat, am Ende. Und deswegen wird er auch verhaftet.
Und das ist der Twist. Und das muss ich sagen, der hat mich überrascht. Weil ich ihn vergessen hatte, A. Und B, weil es dann. Das war wirklich tragisch, das habe ich gefühlt. Das war, das, was ich am ehesten als emotionalen Moment in dieser Reihe bezeichnen würde. Hat für mich funktioniert. Ich wusste den Twist noch, aber ich finde, der funktioniert immer noch.
Auch wie sie dann da ins Bad gucken und er sitzt da in dem ganzen Gematsche und so. Das ist schon ganz schön fies. Und da reinhackt, so ganz stumpf. Das ist schon ein ganz cooler Twist. Und ich behaupte ja immer noch, ganz kurzer Exkurs ins Gaming für alle Videospieler, Horror-Videospieler. Ich behaupte immer noch, die Macher von Layers of Fear haben mindestens einmal Mermaid in the Manhole gesehen. Ich sag's nur. Zurück zu dir.
Kannst du da mehr zu sagen? Ohne, dass jetzt irgendwer gespoilet wird? Layers of Fear ist ein Horrorspiel von Bloober Team, die das Silent Hill 2 Remake gemacht haben zum Beispiel. Und da spielst du einen Maler, der in seinem Riesenatelier oder beziehungsweise in seiner Riesenvilla unterwegs ist und langsam mad wird und verrückt und durchdreht, und seine Frau ist tot. Und du musst rausfinden, warum.
Mehr sage ich nicht. Okay, verstehe. Und da geht es auch um Malen durch Schmerz, und so weiter. Die haben safe einmal Mermaid in the Mellow gesehen. Was schade ist an diesem Film ist, dass auch hier wieder zwischenzeitlich die Stimmung richtig gekillt wird, als diese Soundeffekte in dem Teil, in dem es plötzlich wirklich splatterig wird, kurz vor Schluss, die Soundeffekte wirklich super albern sind. Also auch wieder da so völlig übertrieben.
Ja, das ist schade halt. Dass sie da kein, wirklich kein, kein besseres Geräusch, kein besseres Soundediting zur Verfügung stand in irgendeinem Musiklibrary. Keine Ahnung. Das ist echt schade. die sind auch wieder sehr komical und doof. Und ich weiß nicht, ob du wie lange du es durchgehalten hast, ich hab den Film ganz bis zum Ende geguckt, es kommen ja dann die Credits und es gibt ja eine Post-Credit-Scene, ich weiß nicht, ob du die kennst, in der wir nochmal in die Kanalisation gehen und uns durch ein Geräusch, durch ein Planschen im Wasser suggeriert wird, dass da doch irgendwas ist. Was natürlich.
Im Kontext der Story Unsinn ist. Aber auch für die Filmreihe ungewöhnlich ist. Dass da noch mal so was ... Absolut. Was ja noch filmischer ist, eine After-Creditation. Das ist eigentlich Marvel von Gineapick. Ich gebe dem Film drei Sterne. Ich finde, das ist der ... Wenn man es nicht unbedingt komplett auf Splatter und Gore abgesehen hat, ist das der beste Film der Reihe, weil er eine Handlung hat, weil er eine gewisse Emotionalität mit sich bringt, weil er einen Twist mitbringt, der interessant ist, der funktioniert und trotzdem genug Ekel und Effekte und so hat das beste Schauspiel.
Also als Film selbst würde ich sagen, es ist der Beste. Als Guinea-Pick ist der Zweite der Beste. Um schon mal mein Vollfazit zu geben. Ich glaube, da kann ich mich anschließen. Also ich gebe dem Dreieinhalb sogar. Ich mag den echt gern. Im Kontext. Ich wollte schon wieder fragen, okay. Mal gucken, wann er das nächste Mal auf der Watchlist landet, 2070. Im Kontext, aber ich finde, der hat was.
Der hat was, der hat irgendwie eine, pass auf, Aura. Nee, der hat einfach was. Ich finde die Geschichte irgendwie spannend, ich finde diese Dynamik spannend, ich finde diese, wie gesagt, auch wirklich diese Art Romantik da drin, irgendwie diese düstere Romantik spannend. Effekte gut, schleimig, widerlich.
Wie gesagt, die Nachbarnreifung. Metapher, die Nachbarn reißen es ein bisschen rum, also ins Negative leicht leider, plus diese blöden Sounds und so. Ja, hat auf jeden Fall auch seine Fehler, aber qualitativ gesehen, genau, er versteckt sich nicht mehr irgendwie, er will jetzt gar kein Snuff-Kram sein, sondern es ist ja wirklich ein Kurzfilm und als das, naja, eine Stunde ist ja schon fast kein Kurzfilm mehr, aber ist auf jeden Fall das Hochwertigste der Reihe und ich finde den wirklich gut, aber ich bin ganz bei dir.
Es ist nicht das Auslängeschild der Reihe, das ist für mich auch immer noch auch der Filosofläschenblatt, aber rein qualitativ ist oder generell da für mich ist, dann kommt danach direkt der hier. Wem empfehlen wir jetzt diese Reihe? Ja, das ist die Frage. Also ich glaube, sagen wir es mal so, für Leute, die.
Noch nicht so lange am Start sind, aber trotzdem Splatter, Gore und so geil finden, aber vielleicht etwas jünger sind und auch eher so die moderneren Splatter-Filme, so Terrifier und so gut finden, ich glaube, für die ist es zu einbacken, würde ich mal ganz klar sagen. Für diejenigen, die den damals verpasst haben oder schon immer mal sehen wollten und auch wissen, worauf sie sich einlassen, würde ich sagen, guckt euch einfach den zweiten Teil an.
Den Rest, den haben wir hier im Podcast abgedeckt, den braucht ihr euch wirklich nicht angucken. Vielleicht auch den sechsten eben jetzt, den Mermaid in the Manhole, die zwei vielleicht. Und für diejenigen, die sagen, Leute, ich würde jetzt gerne mal anfangen mit diesem Splatter-Film, da gibt es glaube ich Besseres am Ende.
Das wäre so meine Einschätzung. Ja, gehe ich mit, genau. Wer es wirklich nur mal, Wer auch, so Giftschrankfilme mal einmal im Leben gesehen haben will, einfach um mitreden zu können, da würde ich auch sagen, der zweite reicht, maximal dann eben auch der sechste, wenn man wirklich noch mal einen noch sehen will, der so ein bisschen Qualität bietet und nicht nur dieses reine Fake-Snaff-Feeling.
Aber ja, wer wirklich dann diese Sehgewohnheiten auch aus den 80ern irgendwie sonst gar nicht hat und auch wirklich nicht nur dieses, also wir reden jetzt hier nicht von Fire 13, sondern noch drei Stufen drunter, auch qualitativ, Camcorder-Niveau, so wirklich Underground-Look-Kram, wer da gar nicht connecten kann, wem das viel zu altbacken ist, genau, dann ist das nix.
Und einfach ist natürlich jeder, der einfach keinen krassen Go abkommt. Also wenn ihr da, wenn ihr generell nicht einfach bereit seid, euch anzugucken, wie jemand eine halbe Stunde lang zerhackt wird, dann solltet ihr das einfach nicht gucken. Schauen wir uns unseren Eisberg an. Also ich würde es jetzt auch nicht zu kompliziert machen.
Du siehst den Eisberg vor dir. Ich würde eine Grenze ziehen, da wo der Eisberg auch aufhört. Also ich würde sagen, wir machen fünf Level. Also einen, der über dem Eis ist, sozusagen, über dem Wasser ist. Lass uns sechs machen. Der sechste ist dann wirklich der letzte der Spitze. Oder? Ach so, so meinst du das. Du fängst nicht in dem Himmel an, meinst du?
Also das oberste ist das, was gehört zum Eisberg, sozusagen, was draußen ist, über dem Wasser, da würde ich die Sachen reinnehmen, wo wir sagen, ja, okay, die hätten jetzt vielleicht gar nicht zu Devils and Demons Extreme gepasst, so im Nachhinein. Und dann würde ich die vier Level unter Wasser machen, sozusagen, wo noch Eis ist.
Und da würde ich den jetzt, ich würde auch sagen, wir machen den Eisberg zusammen, also wir müssen versuchen, uns zu einigen. Na, fang du mal an. Wo willst du in einen ordnen und warum. Weil es ist ja auch der Erste, ne? Also wir müssen auch strategisch, das ist quasi unsere Richtlinie sozusagen. Also, Überwasser, klar, sind wir raus. Das ist schon zu doll für Überwasser.
Ganz unten bin ich auch raus. Ich glaube, wir werden in unserer Zukunft hier, noch was anderes, noch andere Sachen sehen, die da noch ein bisschen derber sind. Ich bin so bei, ich bin so eigentlich bei der Mitte. Also beim Dritten von oben. Ja, da wäre ich, glaube ich, so. Das ist so. Ja, es ist alles hart.
Ja, es ist nasty. Es ist Giftschrank. Aber es geht deutlich schwächer. Aber ich glaube, uns werden auch noch andere Sachen erwarten, die auch noch zwei Stufen, zwei Stufen derber sein werden als das. Ja, finde ich auch. Und ich finde, wir sollten, also wir setzen jetzt auch nicht die ganze Reihe rein, weil es geht ja dann im Endeffekt doch um das Extreme sozusagen. Und da würde ich jetzt den zweiten Teil stellvertretend, würde ich eintragen im dritten Level sozusagen.
Genau, weil das kannst du auch gar nicht, weil zum Beispiel den vierten, den würde ich übers Eis packen, weil der so dumm und schlecht und quatschig ist. Also das ist nicht schlimm. Ich würde auch stellvertretend den zweiten nehmen, ja. Ja, bin ich auch bei dir, bei Level 3 nennen wir es mal, das könnt ihr dann auch irgendwie, wir verlinken das irgendwo auf Instagram, in dem Post mit drin, den Eisberg, immer geupdatet für jede Folge. Genau.
Ja, da sind wir uns tatsächlich einig, das war, ich sag mal so, das wundert mich jetzt nicht, dass wir uns da einig sind, aber es hätte ja auch jetzt massive Diskussionen geben können. Ich glaube, vielleicht gibt es die noch in Zukunft, aber ich finde hier jetzt irgendwie, ja doch, da waren wir uns ja doch sehr einig, wir waren uns ja schon am Anfang sehr einig, wie die Wirkung jetzt war, aus heutiger Sicht.
Hätte jetzt einer von uns gesagt, boah, Alter, ich habe immer noch fast gekotzt, der andere sagt so, voll easy so, aber wir waren uns ja sehr einig, dass das schon noch irgendwie, dass es schon eine Nachwirkung, noch irgendeine Wirkung hat, aber sie natürlich abgeschwächt ist aus heutiger Sicht. Und ich sage ja, ich glaube, allein wenn wir Sachen uns angucken, die auch ein bisschen moderner sind und trotzdem sehr derbe, dann bist du automatisch schon ein bisschen weiter drunter noch, weil einfach die Wirkung krasser sein wird.
Ja, dann hoffen wir, dass euch die erste Episode von Devil Sentiments Extreme gefallen hat. Schreibt uns unbedingt in die Kommentare, wie ihr das fandet. Und vor allem auch, wie ihr selber die Genie-Pick-Reihe, falls ihr sie kennt und falls ihr sie gesehen habt, einschätzt. Und falls ihr sie nicht kennt, ob wir euch jetzt doch ein bisschen geködert haben. Ob ihr euch da zumindest irgendwie in den Rabbit Hole begeben wollt oder schon habt, wenn ihr die Episode gehört habt, schreibt uns das gerne.
Bin ich auch gespannt. Ob Leute das jetzt wirklich aufgrund von uns noch nachholen oder ob es jetzt dann den meisten auch dann einmal gehört haben, reicht. so von den Beschreibungen her. Und beim nächsten Mal gibt es da einen Film. Vor dem wurde ich mal gewarnt. Ich bin gespannt. Ich habe ihn noch nicht gesehen.
Ich habe ihn zwar gekauft auf der Filmbörse, aber immer noch nicht gesehen, weil ich auch nicht weiß, was mich erwartet. Also manche Leute sagen super langweilig. Manche Leute sagen, oi, oi, oi, die letzten 20 Minuten sind ganz schön crazy. Und der Film heißt Morituris Legions of the Dead von Raffaele Picchio aus dem Jahr 2011, ein italienischer Splatterfilm und da bin ich schon gespannt, ob, was das wird, ob der, wo der dann landen wird.
Du kennst den auch gar nicht, ne? Nein, ich kannte den auch vom Titel nicht mal, also den hast du vorgeschlagen, ich kannte den gar nicht. Apropos Vorschlagen und Titel, wir wurden auch gefragt, ob wir in den Folgen auch immer schon oder irgendwo sagen, wie bei uns im Sendeplan, was hier im Format vorkommen wird, falls man mitgucken möchte.
Das wurden wir tatsächlich aktiv auch gefragt. Ich würde sagen, wir nennen am Ende jeder Folge den Titel fürs nächste Mal. Das können wir uns heute vorplanen. Einen richtigen Sendeplan auf länger, glaube ich, würden wir nicht machen. Aber ich glaube, am Ende der Folge immer sagen können, was als nächstes kommt, das kriegen wir hin.
Ja, perfekt. Okay, dann danke für eure Unterstützung, danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal bei Dements and Dements Extreme. Heute mit Gorbauer André und mit dem lieben Krischi. Ciao. Tschüss. Eigentlich könnte ich mir eine andere Begrüßung einfällen lassen. Wir begrüßen sich denn andere Menschen außerhalb von Hamburg.
Nazigoreng und guten Tag. Oh, Nazigoreng ist... War es jetzt Absicht? Ja, Absicht. Okay.