Devils & Demons - Der Horrorfilm-Podcast

436 Italo-Sommer: Stage Fright/Aquarius (1987)

Freitag, 24. Juli 2026 · 1 h 50

MP3

Shownotes

436 Italo-Sommer: Stage Fright/Aquarius (1987)

In Folge 436 besprechen wir mit STAGE FRIGHT bzw. AQUARIUS - THEATER DES TODES ein leider zu häufig übersehenes Kleinod aus der Spätphase des italienischen Genrekinos. Michele Soavi bewies mit dem Neo-Giallo sein großes Talent und klotzt ran als hätte es noch eine Zukunft für den italienischen Horror gegeben. Laura, Chris, Teresa und André geben euch wieder Pfennigfuchsertipps, erklären warum man einen Schlüssel 23,7 mal ins Schloss drehen muss und erläutern Regisseur Peters Führungsleitbild.

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Sendeplan:
31.07. Folge 437 Don't Torture a Duckling (1972)
07.08. Folge 438 What Have They Done To Your Daughters? (1974)
14.08. Folge 439 Profondo Rosso/Deep Red (1975)

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Besetzung: Chris, Laura, Amdré, Teresa
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Moin moin und herzlich willkommen bei Davids and Demons, der Horrorfilm-Podcast Folge 436. Heute mit den fennig-fickernen Teresa. Hallo. Laura. Hallo. André. Hi. Und mir. Ja, damit habt ihr nicht gerechnet, aber man kann auch mal einen Gag eine Woche mit rüberziehen. Ich war ja letzte Woche nicht dabei. Ich habe die Folge ja dann selber, ich kann mir den Genuss mal wieder eine Folge selber zu hören.

Ist ja auch immer sehr schön, wenn man nicht dabei war. Ich musste sehr lachen. Ich habe wirklich beim Kochen gehört. Ich bin wirklich laut losgelacht. Das war sehr gut. Ich habe tatsächlich einige Nachrichten bekommen von Leuten, die unter dem Wohnzimmertisch lagen. Das war wirklich. Es war so random, unerwartet.

Ich habe das Gefühl, die Stimmung im italienischen Sommer ist sehr gut bisher. Ja. Die Stimmung ist sehr sexy. Ich glaube, sie wird heute noch mal besser. Aufgrund des Filmes, den wir heute besprechen. Dazu gleich mehr. Ganz kurz ein großes Dankeschön an unsere neuen Supportenden auf Steady. Das sind in diesem Fall Jan, Marcellus, Helge, Jörg und Gregor.

Vielen Dank für eure Abos, vielen Dank für eure Unterstützung an dieser Stelle. Bedeutet uns natürlich maximal viel. Dann noch ein kurzer Hinweis, die neue Deadline-Ausgabe ist da. Da findet ihr auch unseren Sendeplan, unseren aktuellen. Der ist auch immer noch aktuell, so wie er gedruckt wurde. Also ich habe ihn nicht verändert, vom Einsendeschluss bis zum Druck.

Das ist selten. Hört, hört. Das ist das erste Mal in diesem Jahr. Und von daher ist das noch aktuell. Also schaut da gerne mal rein und natürlich auch, wenn ihr ein paar coole Interviews und Artikel zu den neuesten Genrefilmen lesen wollt. Irgendwann beschweren sich die Leute bei der Deadline, weil dieser Sendeplan nicht stimmt und das schon Betrug ist, wenn sie dafür extra ein Abo abschließt.

Das ist ja auch vernünftig, weil also mir wurde damals gesagt oder uns wurde ja damals gesagt, wir sollen das bitte nicht in Ich-Form schreiben, sondern quasi in der dritten Person. Also haben wir damit auch nichts zu tun. Das schreiben andere Leute über uns. Von daher, ja, genau, lasst uns ohne Umschweife zu unserem heutigen Film kommen.

Der hört auf verschiedenste Namen. Da können wir direkt mal abstimmen hier, was der bevorzugte Lieblingsname von euch ist. Wir reden über den 1987er Film Stage Fright. Das ist wohl der gängigste Name des Titels. Er heißt aber auch zum Beispiel in Deutschland Aquarius Theater des Todes. Er heißt in Italien Deliria. Oder er hat auch noch den vierten Alternativtitel Bloody Bird, den ich persönlich am beschissensten finde. Ja.

Ich finde Aquarius ist schon ziemlich geil, ehrlich gesagt. Stage Fright ist, glaube ich, der, bei der am besten so zum Filminhalt passt vielleicht. Aber Deliria ist auch geil. Also Aquarius oder Deliria finde ich irgendwie. Laura, was willst du sagen? Ja, also ich finde, Stage Fright gibt schon ziemlich gut wieder, was in dem Film passiert.

Aber Deliria klingt auch schon ziemlich schön. Also ich glaube, ich finde die Titel bis auf Bloody Bird, finde ich die alle eigentlich cool. Also ich finde so Aquarius und Deliria sind halt so richtige Jallotitel irgendwie, wo man schon weiß, es hat wahrscheinlich einfach, also muss auch gar nicht so viel damit zu tun haben. Hauptsache es klingt geil so, den Vibe gibt es mir.

Und das finde ich per se erstmal sehr gut. Auf einer inhaltlichen Ebene, wie du gesagt hast, Chris, finde ich, ist Stage Fright irgendwie am passendsten und am eingängigsten. Aber stilvoller sind die anderen beiden. Ja, sehe ich genauso. Das sind auch echt so Jolly-Titel. Ich finde halt Aquarius, ich dachte erst irgendwie, im Film gibt es ja auch ein Aquarium, was gezeigt wird. Ich dachte erst, es hätte eine größere Bedeutung, hat es ja gar nicht.

Ich habe noch mal, deswegen gleich für dich als Einwand, dann kannst du es mit aufnehmen. Ich habe das mal von Dr. Markus Stiegeleck erklären lassen. Aquarius macht schon Sinn aus zwei Gründen, weil auf einem der bekannteren Filmposter sieht man tatsächlich so ein kleines Aquarium. In das, glaube ich, eine Axt reingerammt wird.

Und es macht Sinn, weil wir als Zuschauer auf dieses geschlossene, abgeschlossene Areal des abgeschlossenen Theaters quasi reingucken. Ah, wie so ein Aquarium. Und die kommen wie die Fische nicht da raus. Ja, okay. Unter dem Aspekt von mir aus. Aber ich finde das... Kann man so lesen. Ich finde trotzdem... Muss man Stretch machen im Kopf. Genau.

Ich dachte, das hat eine größere Bewartung. Das jedenfalls. Aber ich finde auch so Stage Fright, das ist schon so eigentlich der, der es am treffendsten beschreibt. Aber ich bin auch, also Deliria, was heißt Deliria? Ja. Ja, den finde ich auch echt gut, ja. Aquarius, ich kenne halt auch keinen Film, der so oder ähnlich heißt bei Deliria.

Den würde ich auf den zweiten Platz setzen, weil es gibt auf jeden Fall Delirius und Delirium, auch aus Italien. Und das klingt mir noch zu Art von, aber Aquarius ist so individuell außergewöhnlich. Stimmt. Ja, den kann man nicht verwechseln. Die Serie, die so heißt halt, ne? Ja. So eine Charles Manson Crime Serie. Aber die ist von 2015, glaube ich, oder so.

Und bei Aquarius, wenn ich wüsste, es ist ein Jalo oder ein Slasher, würde ich irgendwie aber auch direkt denken, dass es einen Bezug zum Meer gibt. Ja, oder zumindest so eine Unterwassersequenz, so eine verträumte. Ja, die müsste da dann schon drin sein. Du bist gerade eingefahren, Theresa, wir haben ja sogar einen Pfennigficker-Tipp, wenn man so will. Wir könnten jetzt den Leuten erklären, wie sie Geld sparen können mit Getränkesirup von Sodastream.

Wir sind jetzt umgestiegen. Hodi ist scheiße. Hodi auf Sodastream-Sirups, die es seit 180.000 Jahren gibt. Ich habe sogar geguckt, ich habe auch, wie Laura vorhin gesagt hat, extra so eine Viererbox bestellt und hab dann heute beim Einkaufen gesehen, dass die ganz normal bei Elika bei uns an der Kasse rumstehen, die Dinger.

Aber nicht Rockstar Guave. Deswegen war ich doch froh, dass ich sie bestellt habe. Ja, das stimmt. Was es seit tausend Jahren gibt und jetzt trinkt Chris nur noch Rockstar Guave, Sirup und ich ehrlich gesagt auch vor allem an der Arbeit. Da riecht mein ganzes Büro immer nach Rockstar Guave. Das ist so der Duft, wenn man bei mir in Therapie kommt. Rockstar Guave.

Und wenn ihr richtig sparen wollt, kleiner Geheimtipp, ihr könnt doch Wasser aus der Leitung trinken. Jetzt wisst ihr es. Ihr könnt den Film auf YouTube schauen. Das gleich. Bleib ruhig. Ich wollte nur sagen, wo die Karte bei günstigen Tipps sind. Beruhige dich. André hat Stage Ride zuvor noch nie gesehen. André, was wusstest du denn von dem Film?

Du hast den Titel ja bestimmt schon mal irgendwo gehört und wusstest ungefähr jetzt, wo du das genretechnisch einordnen musstest. aber hast du da ein bisschen genaueres schon mal gesehen, einen Trailer oder irgendwas? Ja klar, Trailer schon, ich wusste auch, dass er im Theater spielt, aber sonst bis auf das eigentlich nicht und das ist halt ein Slasher, Slash-Jelly ist, wenn es Anleihen davon hat, das war's aber, nee, das wusste ich nicht und ja, zum ersten Mal gesehen war einer der typischen dieser Classics, die ich nach der Liste hatte, immer noch lange, auch schon lange hier im Regal gehabt, aber irgendwie nie, dazugekommen, man kennt's, immer dort vorbeigelaufen, ah ja, müsste ich mal noch gucken, bis letztes Jahr.

Genau, deswegen, das war ein guter Anlass auf jeden Fall. Theresa Lauchert, ihr kanntet den beide schon, ne? Ja. Ja, ich habe den, glaube ich, jetzt zum vierten Mal gesehen. Also irgendwie, ja. Das ist ja schon eine kleine Wertung, glaube ich. Das könnte vielleicht schon ein kleiner Hinweis darauf sein, ob ich den mag.

Bei mir ist das ja überhaupt kein Hinweis darauf, ob etwas gut ist oder nicht. Aber bei dir, glaube ich, schon. Bei allen anderen gilt das. Du würdest ja auch Hippos Revenge noch dreimal gucken. Nee. Aber diesen Krakenfilm, aber den ersten, diesen Train, nee, wer hatte den für Link? Tino? Oder du? Oder nicht. Welchen denn? Wo du beim Discord heute mich verlinkt hattest.

Mario hat das gepostet. Ach so, ja, genau. Von den gleichen Regisseuren von Nibes Revenge. Da sind wir doch dabei, würde ich sagen. Dabei waren auch die Italiener, denn wir sind im Jahre 1987 und das heißt, wir sind gar nicht bei so einem herkömmlichen Giallo, sondern bei einem sogenannten Neo-Giallo.

Und das heißt, wir erinnern uns ja vielleicht, Die Giallo, die ersten Gialli, die haben ja den amerikanischen Slasher inspiriert. Und hier war es dann aber so, bei dem Neo Giallo oder Gialli, wie auch immer man das möchte, hat man sich dann wiederum in Italien den jetzt etablierten Mechanismen aus dem US-Kino bedient.

Das heißt, man hat sich sozusagen zurück inspiriert und hat all das, was die Slasher aus dem Giallo gemacht haben, hat man zurück in den Giallo geholt sozusagen. Deswegen ändert gerade dieser Film hier, den wir heute besprechen, doch eher dem, würde ich fast schon sagen, Teen-Stasher als dem gängigen Giallo.

Würde dir mir da recht geben. Also ich weiß, dass ich recht habe, aber ihr könnt auch sagen, ja, Christian. Ich möchte dir nicht mehr so oft recht geben, Chris. Da kommen wir in den Kommentaren auch gleich wieder. Chris stellt immer so viel Suggestiv-Fragen. In diesem Fall muss ich sagen, alles, was heute fachspezifisch klingt, das habe ich alles von Dr. Stiegel-Egger übernommen.

Da bin ich natürlich offen gegenüber meinen Quellen. Okay. Aber würdet ihr dem, also er hat es erklärt, würdet ihr dem Recht geben? Es ist mir auf jeden Fall aufgefallen, ja. Es ist mir total aufgefallen, weil die ganze Machart, der Stil ist giallo, aber die ganze Inszenierung, wie Figuren inszeniert sind, wie mit denen gespielt wird, wie der Ablauf ist, reines Storytelling, ist total amerikanisiert.

Also es ist eigentlich wirklich wie ein Standard US-Slasher, aber der ganze Vibe und die Ästhetik ist halt italienisch und das ist halt eine wilde Mischung. Das ist mir sofort aufgefallen, ja. Es ist auch so, dass dieser sogenannte Neo-Giallo so ein bisschen das gemacht hat, was später Scream auch für den Teen-Slasher gemacht hat.

Also der war, man sagt, dass es mit Tenebrä angefangen hat, dieser Neo-Giallo, und dass das quasi, dass die eine Meta-Ebene eingeführt haben. Also da kannten sozusagen, also die Filme waren sich ihren Regeln da mehr bewusst, als es noch davor war. Und auch das, finde ich, merkt man durchaus hier. Auf Letterboxd hat der Film eine Durchschnittswerte von 3,5 von 5 auf der IMDb eine 6,6 von 10.

Der Film kam am 27. Juli 1987 in die italienischen Kinos, hat circa eine Million Dollar gekostet, war aber ein finanzieller Flop in Italien, obwohl der Film bei den Kritiken eigentlich ganz gut ankam. Aber Michele Soavi, der Regisseur, gleich mehr dazu, der hat gesagt, dass er auch mit dieser Version, wie sie in Italien ins Kino kam, eher unzufrieden war.

Irgendwie war das Editing nicht richtig, die Dialoge wirkten komisch und auch die Synchronisation, da gab es so ein paar Schwierigkeiten bei und man habe auch die Musik für die italienische Veröffentlichung ein bisschen geändert, sodass er meinte, dass die gesamte Auswertung in Italien eigentlich für die Katz war und er sehr unzufrieden damit war.

Wenn ihr den Film sehen wollt, wenn ihr Geld ausgeben wollt, gibt es ein schönes Mediabook von 24 Entertainment, aber es kommt demnächst auch eine 4K-Veröffentlichung von Wicked Vision raus. Da schielen meine Glotzer schon hin, weil man kann den Film durchaus Das ist jetzt meine Wertung vorab schon mal durchaus mehrfach im Regal haben.

Aber, Teresa, es gibt auch eine Pfennig-Fuchser-Variante. Genau. Zwei sogar. Ja, ich habe den jetzt wieder auf YouTube geschaut. Wenn ich was auf Tubi schaue, muss ich extra meinen Laptop anschmeißen und an den... Das würdest du ja nie für den Podcast machen, so viel Mühe, ne? Ja, doch, ich mache das schon, aber dann muss ich... Ach, das ist manchmal...

Ja doch, manchmal ist es mir zu mühselig, wenn es den auch auf YouTube kippt. Wenn, dann kann ich nämlich einfach auf dem Sofa sitzen bleiben und den von da aus schauen. Problem ist, der hat da keine Untertitel. Gleichzeitig funktioniert die Untertitel, die Untertitel bei mir, bei Tubi eh nie. Irgendwas ist da falsch, ich weiß nicht was, aber das funktioniert eh nicht, also hätte ich es eh nur ohne Untertitel schauen können.

Die Version auf YouTube ist jetzt wirklich nicht in der besten Qualität im Vergleich zu dem Film, den wir letzte Woche haben, aber für unsere Sparfüchse ist das doch der Tipp der Woche. Genau, ist für jeden was dabei. Der Film läuft 90 Minuten, hat in Deutschland seit dem Jahr 2023 eine FSK 16-Freigabe, war Allerdings von 1988 bis 2013 indiziert.

Content Note habe ich jetzt nichts. Hebt gerne den Arm, wenn ihr da Einsprüche habt. Sonst würde ich sagen, machen wir direkt mal einen Body Count. Der beträgt hier 11 plus auf der Erzählebene gibt es noch einen höheren Body Count. Aber sowas ziehen wir natürlich hier nicht mit. Was ich interessant finde an diesem Film ist, dass wir es quasi, was die Beteiligten angeht, mit einem Best-of zu tun haben, der ersten drei Wochen.

Denn der Film wurde von Joe D'Amato produziert und von George Eastman gedreht. Und das finde ich eigentlich ganz witzig. Wie von dem gedreht? Full-Circle-Moment. Was habe ich gesagt? Geschrieben, Entschuldigung. Genau, Drehbuchautor, ja. Das ist doch interessant, ja. Also es war unser Regisseur Michele Suavi, den hatten wir bei, ich überlege gerade, The Church.

Und bei Delamorte, Delamore, ich glaube, die beiden haben wir schon mal in irgendeiner Form hier besprochen. Da haben wir schon ein bisschen... Aber ist schon länger her, auf jeden Fall. Da war höchstens, und auch nur, also bei Delamorte, Delamore, war André, glaube ich, schon dabei. Ich glaube, bei The Church noch nicht mal.

Nee, bei The Church nicht. The Church kenne ich auch nicht und sein The Sect nämlich auch nicht. Die habe ich auch hier im Regal, aber beide noch nicht gesehen. Aber Delamorte, also Cemetery Man, den mag ich ja richtig gern auch. The Church unbedingt mal gucken, weil der wurde in Hamburg gedreht, zum Teil. Genau, ja.

Michele Suavi ist quasi so ein Schützling, könnte man sagen, der Meister der 70er und 80er Jahre aus Italien. Also er war Lehrling bei Fulci, er war Lehrling bei Argento, aber vor allem bei Joe D'Amato. Der hat bei vielen Filmen von den dreien als Assistant Director gearbeitet, zum Beispiel bei Demons, bei Phenomena, bei Tenebré, bei Opera, hat auch als Schauspieler mitgewirkt.

Und wurde dann ja irgendwann zu seinem Glück als Regisseur gezwungen mit Aquarius, obwohl er selbst sagte, er war eigentlich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht so weit, um seine Kunst sozusagen auf die Leinwand zu bringen, aber er musste das dann quasi. Und ja, er hat dann, im Prinzip André hat eben schon seine großen Filme erwähnt, und mehr kam dann quasi auch nicht.

Er hat nur diese vier größeren Filme gedreht und musste dann seine Karriere stark runterfahren, weil er sich um seinen schwer erkrankten Sohn kümmern musste. Vor allem in den frühen 90er Jahren und hat dann später hauptsächlich noch fürs Fernsehen gearbeitet, also wo der Aufwand quasi ein bisschen oder deutlich geringer war, was er dann eben unter einen Hut bringen konnte, zusammen mit seinem Sohn quasi.

Genau, Drehbuch geschrieben, George Eastman, haben wir schon erwähnt, Musik stammt von Simon Boswell, der übrigens wirklich ein Brite ist, ist ausnahmsweise mal kein, amerikanisierter Name, den Simon Boswell kennt ihr vielleicht noch, der hat auch unter anderem den Score zu Phenomena gemacht und ich finde, das hört man auch bei State Rides so ein bisschen raus, finde ich, so seine Stilistik. Das hatte mich sogar schon fast gewundert.

Dass der gar nicht so viele bekannte Soundtracks gemacht hat. Demons 2 habe ich noch gefunden, so was man auf jeden Fall kennt. Aber der Rest ist deutlich unbekannter. Und das wundert mich, weil ich finde, Laura, dass der, so können wir schon mal vielleicht sagen, die Musik ist schon ein Kernelement von dem Film, finde ich.

Ja, die Musik ist wirklich eine tragende Säule des Films. Und ich finde richtig, richtig wichtig für den Vibe von dem Film. Und das ist auf jeden Fall auch eine Musik, wenn man die, also der fängt schon so krass mit Musik an, mit so einem Saxophonspiel. Ich finde, das verbindest du sofort dann auch mit dem Film und mit den Bildern und die passt einfach richtig geil zu dem Film.

Ja, finde ich auch. Auf jeden Fall. Im Cast, ja, der ist jetzt nicht so namenhaft, es gibt so zwei, drei bekanntere Gesichter, die Hauptdarstellerin Barbara Kopisti zum Beispiel, die kennt man aus New York Ripper, aus Opera, aus The Church and Cemetery Man zum Beispiel. Die war auch mit Michele Suavi damals liiert zum Zeitpunkt des Drehs.

Und das Interessante an ihr ist, dass sie irgendwann Regisseurin wurde, aber nicht für Spielfilme, sondern für Dokumentationen. Und sie dreht bis heute. Viele Dokumentationen über Menschenrechte und Kriegsgebiete. Das fand ich ziemlich interessant an der Stelle. Dann haben wir Giovanni Lombardo Radice, der spielte in zahlreichen europäischen, Kultfilmen und Genrefilmen mit. Interessanterweise spielt er, wie auch hier in Stage Fright, meistens homosexuelle Personen, obwohl er das tatsächlich selbst gar nicht war.

Er hat zum Beispiel in Ein Zombie Hinger am Glockenseil mitgespielt, Cannibal Ferox, House on the Edge of the Park, The Church. Auch bei Scorsese, bei Gangs of New York hat er einen Auftritt und sein letzter Auftritt von ihm, der war, André, du wirst dich erinnern, warst du nicht auch da, Laura, bei Fantasy Filmfest? Nee.

War das das mit The Well? Doch, da warst du auch da, Laura. Ich hab doch den Roussard Interview, natürlich. Ja, klar, ich saß daneben, aber ich meinte jetzt, entweder Laura oder Theresa war doch hier mit in Hamburg da, oder beide? The Well? Ich hab den auf jeden Fall nicht gesehen. Worum ging's da? Das war das mit dem Brunnen.

Das war's mit Lauren Lavera, der Film, wo sie da als Bildrestaurateurin doch in dieses ... Ja, ja, ja, doch, ich erinnere mich. Wo es einmal in dieser Mansion ist und dann aber so ein Subnebenplot, so Hostel-Mädchen, die gar nicht zusammenpassen. Und das war sein letzter Film, da hat Lauren Laveras Vater gespielt tatsächlich und verstarb dann auch 2023.

Und Piero Vida spielt hier mit, der spielt den Produzenten des Theaterstücks im Film. Der hat auch in super vielen Filmen mitgespielt. Ich glaube, 50 Stück oder so, fast alles Genrefilme von Stagefright. Aber einer seiner letzten beiden war, den Release hat er schon leider nicht mehr miterleben dürfen, weil er etwas zu früh verstorben ist.

Ja, ich würde sagen, wir gehen mal in den Film rein. Mir ist aufgefallen, ich habe euch ein bisschen faul werden lassen. Ich habe überhaupt nicht verstanden, warum ich eigentlich neuerdings die Inhaltsangaben vorlese und ihr natürlich kein Einwand dagegen hattet, das ist mir schon klar. Deshalb, Theresa, würde ich dich bitten, uns in den Film, in den Inhalt einzuführen.

Gleich vorweg, diese Inhaltsangabe ist von Wikipedia. Okay. Und das heißt, sie ist höchstwahrscheinlich falsch. Okay. Ich habe sie jetzt auch, weil ich darauf nicht vorbereitet bin, nicht Korrektur gelesen. Also, in einem Theater finden unter dem sehr fordernden Regisseur Peter Collins die Proben für ein Musical statt.

Bald ist Premiere, noch klappt vieles nicht. Als Alicia sich den Knöchel verstaucht, sucht sie zusammen mit Betty ein Krankenhaus auf. In diesem befindet sich auch der Massenmörder Irving Wallace. Diesem gelingt es, seinen Pfleger zu töten und dann im Auto. Der beiden Tänzerin zum Theater zu kommen. Sein erstes Opfer ist Betty.

Nachdem die Polizei den Mord aufgenommen hat, lässt Peter den Schlüssel des Theaters verstecken. Er sieht perfekte Publicity für sein Stück. Entsprechende Änderungen nimmt er vor. Während der weiteren Proben stirbt Brad, dessen Rolle Wallace einnimmt. Unbemerkt kann er somit einen gespielten Mord in die reale Tat umsetzen.

Nun wollen die im Theater Verbliebenen doch fliehen. Jedoch ist der Schlüssel verschwunden und Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme nach außen sind gekappt. Das ist echt eine scheiß Inhaltsangabe. Aber sie stimmt dabei, ne? Naja, also erstmal fahren die nicht in ein Krankenhaus, sondern es ist ja eine psychiatrische Klinik, weswegen es komisch ist, dass sie dort überhaupt behandelt wird. Das kommt noch. Und dann hier...

Wo dann steht, Brett stirbt und Wallace nimmt dann die Rolle von dem einen, naja, der wird von dem ermordet und dann zieht er sich das Kostüm an. Nein, es wurde umbesetzt. Die haben einfach einen Massenmörder besetzt für den Film. Aber ganz ehrlich, würdest du das Peter Collins nicht zutrauen, dass er, wenn er sagt, oh, wir haben echt einen Massenmörder, okay, dann zieh du das Kostüm an, kein Problem.

Ja, der ist schon recht skrupellos, das stimmt. Das merkt man ja im weiteren Verlauf des Films auch noch. Aber ich finde, der nächste Satz, dieses Unbemerkt kann er somit einen gespielten Mord in die reale Tat umsetzen, das kommt ja eigentlich erst später, dass er eine Frau auf der Bühne umbringt und alle wissen noch nicht.

Ja, aber das ist ja der Mord, der ist damit gemeint. Okay. Naja. Das war die Kritik an der Kritik, hätte ich beinahe gesagt, an der Inhaltsangabe. Copyright Wikipedia. André, für dich als Neueinsteiger in diesem Film, die ersten Sekunden, gaukelt uns der Film ja vielleicht noch so was Reales vor, dass wir dort Zeugen vielleicht schon eines realen Mordes werden.

Ich vermute aber mal, dass dir die Künstlichkeit der Kulisse für dich als Experten doch vermutlich früh aufgefallen ist. Oder? Also du ahntest vermutlich schon, dass das kein reales Setting ist. Ich dachte ganz kurz schon, dass es jetzt einen Opening-Kill gibt, weil ich dachte, das wird so ein bisschen ich dachte ganz kurz erstmal, ersten Bilder war so für mich, jetzt gibt's bestimmt einen Opening-Kill, der ist irgendwie echt, alle denken, aber es wäre irgendwie gespielt und daraus ergibt sich dann irgendwie der Mordfall quasi.

Aber relativ schnell, wie du sagst, genau, checkt man dann ja, okay, das ist gerade eine Probe, es ist ein Stück, weil die Musik ist halt zu. Zu offensichtlich im Vordergrund, die Bewegungen der Statisten da sind zu theatralisch, sind zu überbezeichnet. Die Perücken. Die Kostüme generell. Ja, und deswegen war relativ schnell klar doch dann, dass es nur eine Inszenierung ist, aber gerade als Auftakt natürlich für so einen Film, für einen Slasher.

Natürlich sehr passend und sehr gut inszeniert und ja, auch gleich irgendwie, Hatte gleich einen anderen Ton als so die sonst die üblichen Filme, die man halt so, die wir so besprechen, so in letzter Zeit. So ist einfach ein gleicher anderer Vibe. Ich finde, man wird gleich so richtig, schwungvoll reingeworfen.

So ist gar nicht irgendwie groß, mysteriös, langsam aufgezogen. Einfach direkt rein und irgendwie direkt, man ist so recht so huckt und erst mal drin, fand ich. Das war sehr einladend. Haben natürlich auch einen Sprung gemacht, muss man dazu sagen. Wir haben ja alle Filme, die wir bisher besprochen haben, waren irgendwann zwischen 1970 und 75.

Da sind wir jetzt natürlich 1987 quasi am ganz anderen Ende des italienischen Genre-Kinospektrums angelangt. Nämlich quasi eigentlich schon am Ende, wenn man so will. Und man hätte auch denken können, ich meine, wir haben ja jetzt schon Absurd zum Beispiel gehabt, der uns vorgaukeln wollte, dass er in den USA spielt.

Ich hätte natürlich auch den Leuten zugetraut, dass die hier einfach so ein USA-Set gebaut haben, das uns hier suggerieren soll, ey, guck mal in Amerika, da sind überall diese schmutzigen Gassen mit Neon-Reklame. Das hätte ich problemlos einem italienischen Film zugetraut. Aber ist hier tatsächlich recht smart gemacht mit der Einführung ins Musical.

Teresa, es gibt ja dann auch gleich so eine erste große Tanzsequenz. Laura hat es schon gesagt, da wird auch ordentlich das Saxophon aufgedreht. Ja, von Fake Marilyn Monroe. Es war schon fast ein bisschen schade, dass das so die einzige Tanz- und Musiknummer blieb im Film, ne? Also... Ja, muss ich auch sagen, also es erscheint einem fast nicht wie ein Musical, weil Musik da irgendwie wirklich eigentlich fast gar keine Rolle spielt auf der Bühne, hat man das Gefühl. Ähm...

Und es ist natürlich irgendwie dann auch vielleicht ein schmaler Grat, wie man das irgendwie cool machen kann, ohne dass es vielleicht auch ein bisschen kitschig und, weiß ich nicht, ein bisschen kitschig halt ist. Und gleichzeitig wäre das ja auch ein umso coolerer Genremix eigentlich, wenn man das noch so mit eingebunden hätte. Also ich finde, da ist schon ein bisschen Potenzial auf der Strecke geblieben. Das hätte man vielleicht noch anders irgendwie einbinden können.

Ich finde es übrigens krass, dass Argentos Opera halt im selben Jahr rauskam, und da ja auch, glaube ich, wenn ich mich nicht ganz irre, Svavi sogar, glaube ich, ein bisschen mitgearbeitet hat irgendwie, obwohl die ja schon thematisch sehr, inhaltsgleich sind, fand ich auf jeden Fall sehr interessant.

Auf jeden Fall heißt dieses Stück Night Owl, auf diese Night Owl gehen wir dann nachher nochmal ein bisschen genauer ein. Jetzt ist es aber so, Laura, dass hier hinter den Kulissen bei diesem Musical, da geht es ganz schön zur Sache irgendwie, da gibt es Unmut, es gibt schon, Und wir als versierte Zuschauende wissen natürlich gleich, ah, das sind alles schon mal Verdächtige, obwohl es noch nicht mal Mord gab.

Viele Streitereien, Liebeleien, Eifersüchteleien. Es gibt viele Figuren, viele Themen. Ich fand es aber nicht unübersichtlich, wie bei einigen anderen Filmen, die wir bisher schon besprochen haben. Wie fandst du die Figuren? Gab es da ein paar Leute, mit denen du gleich sympathisiert hast? Oder welche, mit denen du direkt gesagt hast, ach, nee, den mag ich überhaupt nicht? Ja, also ...

Und es gab jetzt, glaube ich, keine Figur, wo ich so auf Anhieb gedacht habe, boah, die ist ja mega cool, die wird auf jeden Fall hier Final Girl oder so. Aber natürlich sind so die beiden Frauen, die am Anfang halt, da rausfahren, um den Knöchel untersuchen zu lassen, die waren mir auf jeden Fall beide sympathisch, Weil man bei der einen halt merkt, die steht voll unter Druck, die soll da abliefern, obwohl sie sich verletzt hat und, die braucht halt auch dringend das Geld.

Und von der anderen war es voll nett, dass sie das mit ihr gemacht hat, obwohl die ja eigentlich diese Proben nicht verlassen durften. Also die beiden finde ich erstmal schon mal sympathisch. Und dann gibt es halt so, ja, ich würde sagen, so das typische Mean Girl irgendwie auch. Ich weiß den Namen leider nicht, die so leicht rothaarige.

Oder die hat so eine rothaarige Perücke an zumindest. Ist die nicht Laura zufällig? Das würde ja passen. Oder Lara, wie letzte Woche. Es ist irgendwie so, warte mal, wie hieß es? Es gibt eine Laurel. Ja, Laurel, genau. Du warst, ja. Hast du Glück gehabt. Und die kebbelt sich ja dann irgendwie auch mit dem Brett, mit diesem Blonden und so.

Und ich fand das aber, wie du schon sagst, es war irgendwie viel los, aber es wirkte für mich, als wäre man realistisch in so eine Situation geworfen worden. Und dass bei so einer, ja sag ich mal, Low-Budget-Produktion, wo die Zeit rennt, dass auch die Leute untereinander dann nicht alle nur entspannt und nett zueinander sind, finde ich absolut realistisch.

Und ich finde so insgesamt die Figuren, ich glaube, die sind nicht großartig ausgearbeitet, nicht nur am Anfang nicht, sondern über den ganzen Film nicht. Aber ich finde trotzdem, da wurde verzichtet auf so, ultra nervigen Figuren, wie man das ja sonst häufig in Slashern dann hat, dass da so eine Figur dabei ist, die man direkt abgrundtief hasst.

Das hatte ich jetzt hier nicht. Also ich würde sagen, die Figuren sind alle recht plain, aber trotzdem irgendwie ist das eine Gruppe, der man gerne zugucken will insgesamt. Das hat vor allem auch, also das kann man positiv oder negativ sehen, schleppt jetzt niemand, André, da irgendwelche Traumata oder dergleichen umher, sodass du am Anfang zumindest fand ich, noch so gar nicht einschätzen kannst.

Wer das Ganze jetzt hier überlebt und wer nicht, finde ich. Eine Figur, André, kristallisiert sich natürlich schon heraus, weil Laura hat schon gesagt, es ist natürlich so eine Low-Budget- Produktion dort, die dort aufgefahren wird und dementsprechend, gibt es keine Zeit und der Regisseur scheint auch ein besonders lustiger Vogel zu sein, zumindest ist er sehr knausrig auf jeden Fall, und der macht sich natürlich schon ein bisschen verdächtig von Anfang an, wie gesagt, ohne dass überhaupt schon mal was passiert ist erst mal so schon, verdächtig ja also der regisseur der peter, dadurch dass er halt so also er ist ja nicht mal bösartig aber er ist halt erst ein typischer chef er will dass alles fertig wird on time erst das er will dass alle.

Gehorchen und alles zack zack, Und dadurch, dass er gleich auch so dargestellt wird, finde ich, und so alle so ein bisschen unterjocht mit, weil es halt sein Projekt ist, werden alle automatisch so ein bisschen sympathisch, weil sie alle so ein bisschen unter ihm leiden. Und ich meine, spätestens dann eben natürlich, wenn wir dann später, ich sehe, dann zuerst zum ersten Mord quasi kommen nachher, spätestens danach merkt man ja richtig, wie er tickt.

Und ich finde dadurch, dass er so gezeichnet wird, klar, hast du jetzt als erstes den Gedanken, er könnte ja auch der Killer sein, aus irgendwelchen Gründen, und will vielleicht den Skandal selber provozieren oder sowas, aber auf jeden Fall ging es mir so, dadurch, dass er eben generell so ein bisschen der schroffe, unliebsame Typ ist, ein bisschen wie bei Black Swarm, so, auch da, wenn die Trainer sind, so die fiesen, hat man automatisch Mitleid mit der anderen eher, so nervig oder ein bisschen verschoben, wie sie auch sein mögen, weil man immer denkt, ja gut, ihr sitzt alle im gleichen Boot und habt hier so einen fiesen Theaterleiter, so.

Aber generell muss ich auch sagen, Ich fand eigentlich die Figuren durchweg absolut okay. Und okay, bist sympathisch. Ist jetzt keiner krass rausgefallen. Auch nicht so durch so übeles Overacting oder sowas. Also es war keiner dabei, der es so richtig übertreibt. Keiner extra trottelig geschrieben. Das war eigentlich alles echt in Ordnung, ja.

Ich finde es halt gut. Sie haben dadurch, dass Sie Peter so geschrieben haben, und die Situation so eingeführt haben, dass man von Anfang an weiß, Das ist halt so ein auf knapp Kante gelegtes Musical-Projekt, kann ja halt die ... Schauspielenden auch unter Druck setzen. So im Sinne von, das wird ja auch gesagt, ihr habt draußen keinen anderen Job und ihr kriegt auch keinen anderen Job.

Ich hab euch quasi hier als Arbeitslose von der Straße geholt, so in der Art. Also müsst ihr hier bleiben, wenn ihr irgendwie Geld verdienen wollt. Und er sagt auch, dass sie alle einen Share-Deal haben. Also die kriegen nur Kohle, wenn das Musical erfolgreich ist. Und deswegen müssen sie sich den Arsch abrackern halt.

Und das macht natürlich in den unlogischen Situationen, die es hier natürlich auch wieder gibt, rettet es das so ein bisschen sozusagen, dass man sagen kann, ja, ich verstehe schon, warum die jetzt dann doch da bleiben und so eine Sache, das macht dann ein bisschen mehr Sinn. Teresa, wir haben ja häufig, auch jetzt in diesen italienischen Filmen, aber generell natürlich im Horrorfilm, immer einen Auftaktmord, der uns so ein bisschen ja, die Richtung vorgibt, das haben wir hier gar nicht.

Hat dich das arg gewundert, dass wir hier erstmal lange Zeit ohne Kill auskommen und wie fandst du das? Also, ich finde, wir haben ja so eine Art Entschädigung dafür bekommen, dass wir den, ja, wie André gesagt hat, dass wir so eine Eingangssequenz haben, die so ein bisschen wirkt, als ob, aber es dann tatsächlich nicht ist.

Was ich eigentlich eine ganz coole Idee fand, womit ich dann auch zufrieden war. Also damit kann ich mitgehen, das hat mich jetzt nicht gestört, dass es da nicht nochmal einen richtigen Kill gab. Und ich hab das Gefühl, dass das Setting irgendwie so spannend ist und auch so, dass so alleine dieses ganze Bühnenbild mit dem Opening und so, das fühlt sich irgendwie besonders an, deswegen ich auch nicht das Gefühl hatte, dass es, irgendwie fehlt, dass es ein bisschen dauert, bis tatsächlich die erste Person stirbt.

Also, ich hatte damit tatsächlich gar kein Problem, weil der Film da irgendwie genügend Eigenständigkeit mitbringt, dass man nicht schon auf die Uhr schaut und sich denkt, so, wann geht's denn jetzt endlich mal los? So, das hat mir ehrlich gesagt ziemlich gut gefallen und ist ein Qualitätsmerkmal für den Film.

Jetzt ergibt's hier so ein bisschen eine Ähnlichkeit, Theresa. Ich weiß gar nicht, ob dir das aufgefallen ist, zu Happy Death Day ein wenig, denn nach 15 Minuten ist es so, dass, ich glaube, Laura hat es vorhin schon gesagt, dass unsere zwei vermeintlichen. Weiblichen Hauptfiguren ins Krankenhaus müssen, weil Alicia hat sich, glaube ich, verletzt, muss am Fuß behandelt werden und sie fahren dann in eine, ich nenne sie jetzt erstmal Klinik, und dort befindet sich auch ein Serienmörder, der frisch quasi festgenommen wurde, der Irving Wallace und der war selber früher mal Schauspieler und hat 16 Leute, soll er angeblich getötet haben.

Und der wurde jetzt frisch in die Geschlossene eingewiesen. Ich weiß es nicht so genau. Und das erinnerte mich, Theresa, an Happy Destiny, weil ja da auch der Killer, in einer ganz normalen Klinik sozusagen untergebracht wurde. Und jetzt habe ich nicht so ganz verstanden, was das jetzt hier eigentlich für ein Etablissement sein soll. Frage an dich. Habe ich auch nicht verstanden.

Und B, warte, du kriegst auch noch eine sinnvolle Frage mit. Fandest du es gut, dass wir den Killer schon so früh im Film zu Gesicht bekommen? Weil es ist ja relativ offensichtlich, dass es auch der Killer sein wird höchstwahrscheinlich, wenn wir es jetzt nicht mit einer extremen False Flag sozusagen zu tun haben.

Ich wollte gerade sagen, das hätte ich auch realistisch gefunden tatsächlich, dass es weder der Peter noch der Killer ist, sondern irgendeine random Person, die einmal im Hintergrund langgelaufen ist. Wäre Jello-mäßig auch möglich gewesen. Aber ja, was ist das da für eine Einrichtung? Ehrlich gesagt, keine Ahnung. Meines Wissens nach, korrigiert mich gerne, wenn das falsch ist, ähm.

Ist es ja auch so, dass auch Leute, die im Gefängnis sind, wenn die Erkrankungen haben oder auch zum Beispiel zur Chemotherapie oder so, dann gehen die auch in normale Krankenhäuser, aber halt meines Wissens nach nicht natürlich alleine, sondern mit, irgendjemandem, der da ein Auge drauf hat, wie das ja zum Beispiel bei Happy Death Day der Fall gewesen ist.

Und jetzt ist hier mir zumindest nicht klar, ob der gute Mann verwundet ist oder nicht. Gibt es einen Grund, dass der im Krankenhaus ist oder nicht, oder? Also es stand vorne an der Tür ja auf jeden Fall irgendwas mit, dass es eine psychiatrische Klinik ist. Und die haben da ja auch so Zellen mit Gitterstäben, was jetzt ja in einem normalen Krankenhaus auch eher unüblich ist.

Aber freier Eintritt für alle Passanten. Ja, aber als die beiden da reinkommen und dann sagen ja hier mein Knöchel, da sagt die Krankenschwester doch auch so, ey Mädels, das ist hier eine psychiatrische Klinik. Wir können hier nicht euren Knöchel behandeln und dann kommt ja ein Arzt und der denkt sich dann so, ach, das sind aber zwei nette Mädels, da werde ich doch mal einen Blick riskieren.

Ja, na gut. Denn, genau, es ist einfach ein komisches System da. Und wenn man gut aussieht, wird man offensichtlich auch behandelt. Auch wenn man wahrscheinlich nicht krankenversichert ist und auch nichts dafür zahlt und das auch gar nicht die richtige Klinik ist, das juckt dann wahrscheinlich auch alles nicht. Also, ja.

Aber ja, auch, dass sie da einfach so reinlaufen können und so. Naja. Die Schwester, die da auch im Aquarium einmal zu sehen ist, ist übrigens die Co-Autorin des Films, Sheila Goldberg. André, wie fandst du es, dass der Killer so früh im Film zu sehen ist? Also ich fand, also Theresa hat jetzt eben gesagt, sie hätte sich auch vorstellen können, dass das eben nicht der Killer ist.

Ich fand tatsächlich, dass der Film da nie ein Geheimnis draus macht, von Anfang an nicht. Und deswegen bin ich mir immer noch nicht ganz sicher, wie gut ich es finde, dass er zu sehen war, weil er ja eigentlich bis zum Ende dann nie wieder mit seinem Gesicht zu sehen ist. Dann hätten sie ihn vielleicht nur von hinten zeigen sollen, in der Zellenszene und nicht irgendwie sein Gesicht. Das hätte mir vielleicht noch ein bisschen besser gefallen, aber was würdest du sagen?

Also, dass er es nicht ist, war für mich dann auch kein Thema mehr. Also dafür ist er zu präsent angekündigt dann. Also, dass sie dann auch so viel Zeit drauf, nicht verschwenden, aber dafür bringen, zu fragen, ey, wer ist das? Den Namen zehnmal sagen, oh, der ist voll bekannt. Dass der natürlich auch genau da ist und so weiter. Also das war für mich dann auch alles klar, der ist es dann halt.

Also das finde ich auch, das ist kein Whodunit ab dem Moment mehr. Am Anfang dachte ich ja noch, es soll wird einer werden. Weil ich ja vom Setup was ganz anderes erwartet habe. Ich dachte, es spielt alles wirklich nur in diesem Theater und es geht gar nicht erst raus und so. Und irgendwer ist es von innen, aber das ist es ja gar nicht.

Von daher, das Houdanit-Ding ist ja dann durch. Und das ist auch der Moment, wenn sie da noch mal reingucken und sie sagen dann, ach guck, von wegen, das ist er und so. Und siehst das Gesicht von der Seite, war mir sofort klar, dass er es nicht mehr ist. Instant, klar. Und dass sie ihn einmal zeigen.

Hat mich jetzt eigentlich gar nicht so gestört. Also, wie gesagt, er trägt später dann eh diese Eulenmaske. Ja, deswegen wundert es mich halt, dass sie ihn überhaupt demaskiert sozusagen am Anfang, weil... Aber ich glaube, das Ding ist halt, sie wollen auch gar keinen, auch da, es soll nicht der Michael Myers-artige Schatten sein.

Der ist halt ein bekannter Killer. Die sagen auch zehnmal, was er für schlimme Dinge getan hat. Er wird ja schon aufgebauscht, so als, das ist ein bestialischer Mörder, so. Und deswegen, ich glaube, wirklich, dieser Houdanit-Part, den muss man sich da komplett aus dem Kopf streichen. Ab dem Moment will der da voll reingehen und die Bedrohung einfach ganz klar zeigen irgendwie.

Und erst danach, ich meine, klar, bei den Kills machen sie ja schon viel aus der Giallo-Perspektive, sprich, du siehst entweder nur die Hände oder gar nichts, also zumindest siehst du ihn nicht agieren erst mal. Aber, ja, wie gesagt, ich glaube, es ist wirklich die Inszenierung, geht halt dahin, wir wissen, wer es ist, ihr wisst, wer es ist und es geht eigentlich nur jetzt dann noch darum, wie er die Sachen macht oder was er tut.

Aber der Film versteckt das ja dann überhaupt nicht mehr, wer der Antagonist ist. Ich finde das irgendwie voll interessant, dass das zumindest jetzt für André und Chris, so klar war ab dem Punkt, weil ich habe den Film, glaube ich, jetzt zum vierten Mal gesehen und ich bin jedes Mal aufs Neue dann irgendwie überrascht, dass es am Ende wirklich dann einfach er ist.

Und ich habe irgendwie, denke ich, jedes Mal noch so, ach komm, da wird noch irgendjemand anders, mit drin hängen oder so und bin, ich kann gar nicht sagen, dass ich es, doof finde, das nicht, aber es überrascht mich irgendwie jedes Mal wieder, weil ich immer so denke, da kommt jetzt irgendwann noch so ein Twist und ich vergesse es jedes Mal wieder und ich höre heute zum ersten Mal, dass der auch Schauspieler ist. Das ist mir bis jetzt auch entgangen.

Das haben sie, glaube ich, erwähnt, oder? Also, dass der früher, vielleicht, oder, da habe ich mir jetzt eingebildet? Nee, ich glaube, die sagen einmal, he was an Actor oder sowas. Okay. Das war jetzt auch falsch. Immer wenn jemand sowas in Frage stellt, so eindeutig wie du gerade. Ich glaube, sie sagen, er war auch Stage-Actor, meine ich, oder sowas. Der war auch mal im Theater. Der hat nämlich einen Trauma, scheinbar.

Offensichtlich. Vielleicht wurde er mal von Peter Collins auch geärgert am Set. Also wie gesagt, wenn es dann eben von der Anstalt wieder zurück zum Theater geht, er kommt da im Auto so hoch. Es war mir irgendwie so klar alles. Also du siehst ja auch, dass er ja schon gemordet hat. Ja, die sagen es dir auch zehnmal, wie gesagt. Nein, nein, ich meine, du siehst es ja im Krankenhaus, dass er quasi den, Wachmann ja ausgetauscht hat und mit der Spritze Also er hat ja, er mordet ja im Krankenhaus und dann hätte es für mich überhaupt keinen Sinn gemacht, wenn im Film dann plötzlich noch, also das irgendwie hat sich… Ja, aber ich habe da trotzdem an sowas wie, keine Ahnung, urbane Legenden oder hier diesen,

den wir bei den deutschen Wochen mal besprochen haben, diesen Schools Out gedacht, wo ja auch dann ein entflohener Serienkiller quasi so als. Dem soll das alles in die Schuhe geschoben werden und am Ende war es dann aber doch auch noch ein interner von der Gruppe, der halt noch ein anderes Motiv, hatte und der den Serienkiller so als Vorwand oder als Alibi nachher genommen hat.

Ich hätte mir sowas durchaus vorstellen können und vergesse es halt jedes Mal wieder, dass es nicht so ist. Und ich finde es auch nicht schlimm, aber denkbar finde ich, wäre es schon irgendwie gewesen. Ja, ich bin halt 100% bei Laura. Also, wenn ich jetzt, ich meine, wir sprechen ja auch noch über die Pratt zum Beispiel, dass auch für dich so ein Film so, niemand könnte darauf kommen, was da am Ende bei rumkommt, wer es jetzt gewesen ist.

Und deswegen finde ich das nicht so abwegig, dass es, also, da sind 20 Leute wahrscheinlicher als die Person, die es am Ende gewesen ist. Und deswegen sind das so, also ich finde Peter und der Irwin irgendwie, das ist so, die sind beides fast so auffällig. Wie gesagt, ich hätte auch, wer davon ausging, irgendjemand, den man mal so im Hintergrund gesehen hat, wo einem gar nicht auffällt, dass die Person seit irgendwie 30 Minuten gar nicht mehr zu sehen war und irgendwie weg ist oder irgendwie so.

Deswegen, ich finde das auch nicht so abwegig. Im Nachhinein guckt man natürlich drauf und sagt, ja, okay, wer soll es sonst gewesen sein? Da würde ich nochmal intervenieren, weil ich finde, dass Peter zum Beispiel halt, also da machen, ich finde, sie geben gar keine Möglichkeit dazu, dass es jemand anderes sein kann.

Auch Peter ist zum Beispiel, er ist ja schon bei dem Kill auf der Bühne, ist er ja anwesend, zum Beispiel. Also das wäre ja, also klar, man kann immer sagen, es können am Ende sechs oder sieben ein Filmkeller sein. Ja, aber davon gehe ich erst mal nicht aus. Und deswegen, für mich war das immer auch, der Film legt auch keine Red Herrings.

Also der verdächtigt auch gar keine anderen. Nee, aber das jetzt zum Beispiel eine zweite Person die Mordserie mit geplant hat, das ist doch, also zum Beispiel könnte die Betty ja mit Absicht mit ihr in diese Klinik gefahren sein. Um den da rauszuholen. Oder die Laurel hätte eine Affäre mit dem haben können und hätte das alles so gedeichselt, dass der da hinkommt.

Also ich finde, an sich ist es in einem Slasher oder vor allem in einem Jolly nicht so abwegig, dass es da noch irgendwie eine zweite Person gibt, die mit drinnen hängen könnte. Absolut, klar. Hätte Fahrerkette, André, was auf jeden Fall stimmt, ist, dass der Film erstaunlich gut aussieht. Der ist fantastisch, finde ich.

Wirklich fantastisch. Ich nutze bewusst das Wort inszeniert. Der hat eine tolle Atmosphäre. Ich finde, man merkt, was wir am Anfang schon gesagt haben, dass der einen ziemlich amerikanischen Einschlag hat in seiner Visualität. Aber es ist halt krass, wenn man bedenkt, dass das Michele Suavis größter Mentor Joe D'Amato war, der eher wenig Wert darauf gelegt hat. Aber Zawvi, wenn wir mal alle seine großen Filme sehen, die vier, aber besonders der hier.

Es ist, würde ich fast schon sagen, also er kann ja nichts dafür und sein erkrankter Sohn ja auch nicht, dass er am Ende nur diese vier Filme, richtigen Filme gemacht hat. Aber der ist schon ich weiß jetzt nicht hochbegabt, weiß jetzt nicht, ob das das richtige Wort ist, aber ich finde, der hat ein großes Talent, was die Visualität angeht, Zwarvi.

Da sind uns einige Filme vorenthalten worden, sicherlich. Ja, also der hätte bestimmt noch einiges machen können. Absolut, finde ich auch. Also auf jeden Fall von dem, vom Italo-Sommer her bis bisher der hochwertigste Film in seiner Gänze. Einfach in seiner ganzen Inszenierung, im Tempo, in der Ausstattung, einfach in der Visualität.

Der hat einfach ein super krasses Gespür, finde ich, für Szenen. Durch dieses ganze Theater-Ding hat er eine eigene Sprache irgendwie. Und das, finde ich, ist super geil umgesetzt visuell. Und der weiß auch, wie man ein Settings einfängt. Und ich finde einfach, der hat generell eine gewisse Wertigkeit. Obwohl er jetzt auch nicht super teuer aussieht, aber er macht daraus, finde ich, irgendwie was sehr Eigenes.

Laura? Ja, vor allem finde ich es beachtlich, weil du hast ja eingangs gesagt, dass Suavi gesagt hat, er hat sich eigentlich noch gar nicht richtig bereit gefühlt. Und das dann als ersten Film so rauszubringen, das ist wirklich beeindruckend. Also da bin ich bei dir, dass er ein krasses Talent für so visuelle Konzepte und Szenenaufbau auf jeden Fall hat.

Und ich muss sagen, ich glaube, ich kenne von ihm noch The Sekt. Den mag ich nicht so. Und die anderen beiden habe ich, glaube ich, nicht gesehen. Deswegen kann ich es nur für den Film jetzt sagen. Aber hier, sieht man, dass er ein Riesenpotenzial hat. Reserviert dir der Film optisch gefallen? Ja, auch ziemlich gut.

Also ich finde auch, das ist auch so ein Film, der bleibt auch wirklich im Gedächtnis. Alleine dieses Bühnenbild und mit der Eule quasi, das ist sowas, es bleibt richtig im Kopf. Also obwohl es jetzt schon echt länger her ist, dass ich den Film gesehen habe, der hat einfach allein dadurch einen Wiedererkennungswert.

Und das ist ja, finde ich, auch schon mal sehr stark, wenn man es schafft, ein Setting zu erstellen, was einfach auch im Kopf bleibt und abgrenzbar ist, von anderen Filmen dieser Art. Und ich finde auch, also gerade wenn man sich jetzt hier Kollege Joe D'Amato anschaut, der hat das nach 8000 Filmen nicht so gut hinbekommen.

Muss aber auch sagen, ich habe sonst nur The Church gesehen, den fand ich, glaube ich, relativ langweilig. Der ist recht sperrig. Da kann ich mich aber nicht mehr daran erinnern, wie der inszenatorisch war. Deswegen kann ich da jetzt gar nicht mehr so viel zu sagen. Aber hier hat er auf jeden Fall echt was Ordentliches abgeliefert, gerade dafür, dass er verhältnismäßig wenig Erfahrung hat.

Der Film, ich weiß gar nicht, ob euch das überhaupt bewusst ist. Ich weiß es tatsächlich nicht. Ich glaube, ich hätte es jetzt nicht noch mal gelesen. Hätte ich da aber auch, glaube ich, keinen Gedanken drüber verschwendet. Der spielt wie absurd, Laura, in den USA. Hat das irgendwas für dich gemacht beim Schauen? Hat es dir gut über den Italien-Faktor, auf den kommst du später noch zu sprechen? Aber ich glaube, man kann es vielleicht auch schon mal ins Gespräch mit reinnehmen.

Wie hat das auf dich gewirkt? Und hat das eine Rolle für dich gespielt? Also ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich das, die letzten drei Male, als ich ihn geschaut habe, habe ich nie darüber nachgedacht, wo der spielt und finde es eigentlich für die Geschichte auch jetzt nicht so, erheblich, weil es halt dieser abgeschlossene Raum eigentlich ist, in dem wir uns die meiste Zeit befinden.

Mir ist dann jetzt aber natürlich mit dem Blick auf Italo-Wochen aufgefallen, so, oh, da hängen amerikanische Flaggen, im Büro und die Waffe hier im Spind ist ja auch ein Hinweis darauf, dass wir uns in den USA befinden irgendwie. Also ich finde, wenn man es dann weiß, dann sieht man es irgendwie auch ein bisschen.

Aber ich würde echt sagen, dass es so insgesamt für die Handlung und für die Qualität des Films echt unerheblich ist, wo der spielt. Der erste Kill passiert dann, André. Die beiden jungen Damen kommen zurück und gehen eigentlich wieder ins Theater. Aber die Betty, die hat was im Auto vergessen. Und es regnet mittlerweile draußen sehr stark.

Und wir werden erst mal eingeführt mit so einem klassischen Katzenjumpscare, der uns da kurz den Schrecken einjagen soll. Und ich finde, der hat, also ich finde ihn genial aufgebaut, diesen ersten Kill, weil auch da so kleine Sachen mit bei sich, ich weiß nicht, ob es euch aufgefallen ist, Teresa mit ihrer YouTube-Version vermutlich nicht, aber man sieht zum Beispiel, als Betty sich gerade umdreht, nachdem die Katze sie erschreckt hat und sie guckt kurz wieder nach vorne durch die Frontscheibe, da siehst du, wie jemand langläuft, ganz, seicht im Hintergrund läuft jemand in so etwas hellere Kleidung lang, du siehst es nicht genau, du siehst wirklich nur die Silhouette und das finde ich schon richtig geil gemacht und wie sie dann aus dem Auto aussteigt und wirklich mit der Spitzhacke,

getötet wird und auch wirklich so explizit, das war vielleicht für dich, kannst du ja gleich mal sagen, wahrscheinlich auch sehr unerwartet, dass der Film in so einer Drastik mit seinen Opfern umgeht. Muss ich schon sagen, war ich sehr begeistert von, wie der erste Kill inszeniert ist. War ich auf jeden Fall überrascht, dass der die Härte hat. Das wusste ich nämlich auch nicht.

Aber das ganze Ding vom Setup halt schon mega geil. Also ich finde, so ein Starkregen ist mega atmosphärisch. Wo sie auch nochmal zur Tür geht, nochmal zurück zum Auto an die Katze, die Katze sucht also du weißt ja ganze Zeit, es kommt gleich irgendwas du wartest ja nur drauf und wie gesagt, dann kommt auch die Szene, wo du die Einstellung hast wo im Auto halt nur so wie sie den Kopf hochkommen siehst, und du kriegst ja alles schon hingelegt das ist nur die Frage wann und der Kill selbst ist halt auf jeden Fall der ist mega hart, wie die Spitzhacke da plötzlich, ins Maul gerammt wird quasi und sie dann da im Schlamm dann liegt und du siehst halt nur den Schlüssel, den sie fallen lassen hat von der Tür. Und ich dachte jetzt auch,

vielleicht kommt dann die typische Hand so. Nein, aber ist gar nicht. Es ist einfach auf den Schlüssel gesumt. Hast auch so kurz einen kleinen Moment, irgendwie wie jemand so den Schlamm, wartet, irgendwie die Matschgeräusche und dann ist auch vorbei. Das ist schon eine starke Szene, ja. Schon ein kleines Foreshadowing mit dem Schlüssel, dass der nochmal sehr wichtig werden wird für den Film.

Theresa, die Katze... Das ist quasi ein Schlüsselereignis. Oha. Wow. Hast du den geübt? Entschuldigung. Da wartet ihr auch schon seit der Stunde drauf. Ich schließe noch mal auf und komme noch mal rein. Theresa, die Katze heißt Lucifer. Wie fandst du die? Gut, ich bin jetzt für alle, die es noch nicht wissen, auch zur Katzenfreundin geworden. Dank der Katze Lily.

Genau, Lily hat mich bekehrt und deswegen bin ich jetzt auch Katzenfan und ich muss sagen, das ist eine süße Katze. Ich glaube, sie ist ganz lieb, sie möchte nur spielen. Meine Einschätzung dazu. Aber Katzenjumpscare auch immer ist einfach auch der Klassiker. Also irgendwie ärgert es mich jedes Mal und irgendwie freue ich mich auch jedes Mal, weil es irgendwie einfach so dumm ist.

Ja, es kommt dann ja auch die Polizei und Krankenwagen und so weiter und die Ermitteln und es gibt dann den Rat, dass man doch vielleicht jetzt aufhören sollte mit der Produktion und alles mal nach Hause gehen sollte, aber nicht mit unserem Regisseur Collins, denn der hat hier ganz andere Absichten und ich glaube, wem hat der nochmal gesagt?

Ach ja, der Laurel, dass sie die Tür abschließen soll und den... Nee, nee, dieser Corinne. Ah ja, Corinne, genau. Die ist ganz süß, ne? Ja, voll. Die soll den Schlüssel, also die soll die Tür abschließen und dann den Schlüssel verstecken und dann denkst du direkt so... Ganz ehrlich, wie unrealistisch. Es wurde vor der Tür jemand ermordet, die Polizei ist da, als ob die nicht mit den allen, die da anwesend sind, die erstmal verhören und so.

Nehmen Sie einfach die Leiche mit, wir machen weiter, ja, danke. Das ist wirklich scheitert. Das ist schon wirklich so ein bisschen albern und ich finde, das war es in der psychiatrischen Klinik auch schon, aber ich finde, dass man dem Film das viel weniger übel nimmt als anderen. Ich weiß auch nicht genau, woran es liegt.

Das ist, glaube ich, dieses, also bei mir ist es so, dass es ähnlich wie bei Argento ist, dass dieses Style over Substance einfach dann Rollenspiel bis in so Details dann wirklich einfach egal. Ich nehm die so hin, weil ich weiß, das ist irgendwie, selbst wenn da jetzt nichts Übernatürliches bei ist, ist das irgendwie nicht die reale Welt so.

Ich kann das irgendwie, das ist so diese italienische Genre-Welt einfach. Das ist immer ein bisschen, da gibt's andere Regeln einfach. Wie soll der Film jetzt auch weitergehen, wenn die jetzt alle erstmal mit ins Verhör müssen, dann wäre natürlich, hätte der Mörder ein bisschen Free-Time die ganze Zeit, während er auf die wartet.

Zum Verhör-Kammerspiel. Aber ich finde, es fällt halt schon auf, dass es irgendwie ein bisschen strange ist. Aber ja, man nimmt es dem Film nicht übel insgesamt. Es ist ja jetzt eine Sache, die muss man halt einfach so akzeptieren. Also die Tatsache, dass jetzt, also ja, okay, die Tür ist zu. Und die wollen wir erzählen, es gibt nur diese eine einzige Tür in diesem großen Gebäude, die nach draußen führt. Es gibt keinen Notausgang.

Und noch viel krasser, es gibt kein Fenster, aus dem man dieses Gebäude verlassen kann. Und wir sehen Fenster. Im Büro sind Fenster. Und das ist wirklich, dann macht es zumindest so, dass es aussieht wie wirklich so full-on Bunker, wo halt wirklich einfach kein Sonnenstrahl reinkommt. Aber dann zeigt mir bitte keine Fenster. Also ich muss sagen, ich nehme dem Film das auch nicht so wirklich übel, aber ich kann trotzdem nicht behaupten, dass es mich nicht gestört hätte, dass ich da nicht drüber gestolpert wäre, weil das ist mir schon...

Also das ist wirklich schon ein sehr arges, arges Logikloch, ehrlich gesagt. André, wie pitätlos fandest du es, dass Collins den Mörder umbenannt hat in Irving Wallace? Ganz spontan. Inspiration. Ich sag ja, das sind die Momente, wo jetzt nochmal, nachdem er am Anfang schon nicht der Sympathischste war, wo er jetzt endgültig zeigt, was er für ein Typ ist. Der nämlich sofort eben aus diesem Schicksal und er betont immer noch so, ihr Ableben tut mir ja wirklich leid, aber, Aber wir müssen ja hier das Beste draus machen und wie der auch extra noch zu den Journalisten geht und mit denen natürlich so einen Deal macht und so weiter und das ist alles schon vorbereitet, aber Kurzer Einwurf, klassischer Uwe-Boy-Move wäre das gewesen in der Realität. Ja, absolut.

Direkt den Film draus machen. Aber eine Sache muss ich ihm zugute heißen, in anderen Filmen, er wird ja quasi zur Rede gestellt, also die übrigen Sätzen noch da mit ihm und er wird so ein bisschen zur Rede gestellt und er muss halt sich erklären. In anderen Filmen hätte der halt dann so rumlamidat, ja, das ist so da und bla und seht's doch mal so und so.

Nee, hier sagt er wirklich ganz klar hart, die sind eben genau so, worüber wir gesprochen haben, so, ey, ich bin am Arsch, ihr seid am Arsch, ihr habt einen Prozent-Deal, wir haben nur diese eine Chance, das muss jetzt geil werden, wir haben hier eine mega, mega Möglichkeit, das kann mega den PR-Bass geben durch den Kill jetzt, lass uns das Beste daraus machen.

Er sagt's halt einfach ganz klar, wo ich mir dachte, okay, immerhin das. Er ist ein Arsch vielleicht im Moment, aber er ist wenigstens ehrlich zu allen, und sagt das einfach direkt raus, was seine Gedanken dahinter sind. Das fand ich dann zumindest dafür gut. Er war nicht so ein typischer, der irgendwelche Ausreden sucht und 30 Mal drum rumlabert.

Da muss ich sagen, okay, das fand ich irgendwie ganz nice, dass er einfach dazu steht, dass er diese Gedanken, diese Ideen hat. Das stimmt. Es gibt, finde ich, so vier, fünf Minuten Durchhänger zwischendurch mal an dieser Stelle, muss ich sagen. Das ist so einer der wenigen Kritikpunkte, die ich am Film habe, aber es ist jetzt auch kein großer Kritikpunkt, wenn mal fünf Minuten nicht.

Am obersten Limit sind sozusagen und man bekommt ja dann noch relativ schnell die Entschädigung, nämlich wenn es vom inszenierten, zum echten Tod auf der Bühne geht, Laura als nämlich die Corinne quasi auf der Bühne vom Killer im Eulen-Kostüm ähm. Getötet wird und es sich als Realität herausstellt, sie quasi getötet wird, während dort alle anderen anwesend sind.

Übrigens, kleine Randnotiz, der Killer im Eulenkostüm wird dann nicht mehr von dem Schauspieler gespielt, der den Killer unmaskiert spielt, sondern auch von unserem italienischen Riesen von George Eastman tatsächlich. Ja, krass. Habt ihr es gehört, André, Teresa? Hab ich. Gut. Full circle moment once again.

Ja, also ich fand, ich finde die Szene insgesamt voll cool, dass, der Anfang ist halt irgendwie fast so ein bisschen witzig, weil die rufen ja dann den Brett raus, der halt den Mörder spielt, weil die ja noch nicht wissen, dass der Tod oder zumindest verletzt irgendwie zu dem Zeitpunkt ist. Und wir wissen ja schon, dass der Mörder, der eigentliche Mörder jetzt das ist und dann kommt er halt so ein bisschen verdattert auf die Bühne, verpasst natürlich den Einsatz, weil er das Stück ja nicht kennt.

Und dann sagt der Regisseur halt so, ja und jetzt pack die richtig und kill sie und ja, das macht er dann halt und der Regisseur ist halt richtig begeistert zu Anfang und sagt halt so, genau so und das will ich sehen. Und dann merken das, glaube ich, die anderen zuerst, dass was nicht stimmt, weil er dann auf einmal ein Messer zückt, das es anscheinend in der Szene sonst nicht gibt.

Und als er dann zusticht, ist, glaube ich, sehr schnell klar, dass... Dass er sie wirklich gerade tötet. Und auch wenn die Figuren, finde ich, jetzt alle nicht so ausformuliert sind, dass ich da groß emotional mitleide oder so. Aber der Mord war schon irgendwie richtig mies. Und die Corinne hat mir übelst leidgetan.

Wenn du stirbst, während alle dir zugucken und dir irgendwie niemand mehr helfen kann. Das steht nur noch der Applaus. Das war schon irgendwie echt bitterböse. Vor allem, weil denen dann ja auch recht schnell auffällt, dass mit der Corinne auch gerade die Einzige stirbt, die weiß, wo der Schlüssel ist.

Und ohne den Schlüssel haben sie natürlich jetzt erstmal schlechte Karten rauszukommen. Und dann fragen sie die ja noch so, ja, wo hast du den Schlüssel? Und dieser Ferrari von dieser Typ, der da immer den Geldkoffer rumschleppt, der schüttelt sie dann noch so richtig assi und dann ist sie halt auch tot.

Also ich fand die Szene irgendwie, die hat voll, war irgendwie so eine Mischung aus, hat voll schön angefangen, dann war sie irgendwie kurz lustig und dann war sie richtig grausam irgendwie. krasse Mischung. Toll inszeniert. Ich finde auch immer, in einigen Momenten benutzen die, André, auch immer diese Kameraeinstellungen, die wir am Anfang des Films sehen, als sie den Mord inszenieren, und quasi diese POV-Ansicht aus der Sicht des Opfers und wie alle so vor ihr so ganz nah an die Kamera rankommen.

Und das gibt es hier auch bei dieser Szene dann auch nochmal. Ich glaube, so zwei, drei Mal im Film. Das finde ich schon ganz cool gemacht. Also die Kameraarbeit ist da auch on fleek, würde ich sagen. Ja, hat auch so was Dreamiges, ein bisschen traumartig. Das war am Anfang auch schon. Das streicht auch wieder diese ganze Bühnenthematik, finde ich.

Generell, das wird ja immer wieder aufgegriffen, halt dieses Theatreske da. Ja, ist jetzt eine schöne Ausnahmesituation, die dadurch entsteht. Es ist jetzt eigentlich ein Kammerspiel, ohne dass es sich anfühlt wie ein Kammerspiel. Und das mag ich dann, wenn es dann so in diese Richtung geht. Aber, André, wie geht es weiter im Film?

Ja, es ist vor allem ein Kammerspiel, aber ohne dass es sich auch zu eng anfühlt. Es ist halt nichts auf zu eng im Raum. Du weißt einfach nur, es gibt keinen Ausweg. Und es wird noch weniger eng, weil Folgendes passiert. Weitere Opfer sind der Produzent des Stückes, Ferrari und Mark, der einen schrecklichen Tod durch eine Bohrmaschine erleidet.

Ich finde übrigens den Namen Ferrari für so einen Produzent mit Geldkoffer fantastisch. Ja. Peter verfolgt den Mörder und stellt ihn vermeintlich. Doch der Killer kann die Theaterleute wieder narren. Auch das Liebespaar Sybil und Danny stirbt. Die nunmehr verbliebenen Peter, Alicia und Laurel versuchen in den Räumen des Theaters zu fliehen.

Doch Wallace kann als nächstes Opfer Peter töten. Als wenig später nur noch Alicia übrig ist, findet sie in einer bizarren Szenerie auf der Bühne die arrangierten Leichen und Wallace in Eulenmaske wartend. Sie kann unter großen Mühen den Schlüssel des Theaters an sich bringen. Dadurch wird Wallace auf sie aufmerksam.

Sie kann den Mörder in die Tiefe stoßen und anzünden. Als Alicia am nächsten Tag zum Theater zurückkehrt, stellt sie fest, dass sich eine Leiche zu wenig dort befindet. Der plötzlich hinter ihr auftauchende Wallace wird von Hausmeister Willie erschossen. Vielen Dank. Ich mag das immer, wenn so Inhaltsangaben plötzlich so mit Figuren um die Ecke kommen, die vorher nicht einmal erwähnt wurden.

Ach so, da gibt's übrigens einen Hausmeister und der ist der Hero of the Day. Sorry, dass wir den noch nicht erwähnt haben. Der hat, das ist, vielleicht der, war der vielleicht nicht für dich, Laura? Der Hausmeister Willy heißt es einfach schön. Ja, also ganz ehrlich, den hatte ich schon mal im Verdacht, weil der wird ja so als übertrieben nett gezeichnet und als so eine Person, der halt zu den zu den Frauen da auch super nett ist und die den so ein bisschen, die kneifen den immer so in den Bart und geben dem ein Küsschen, damit er die rauslässt.

Der wäre eigentlich ein guter Verdächtiger gewesen. Ich musste lachen bei der Szene, als der Ferrari dort umgebracht wird, weil ich erinnere mich, André, du hast ja gerade noch mal ein Rewatch gemacht vom Freitag der 13er, weil er dem Killer ja wie bei Friday 6 Geld in die Hand drücken will. Und das mag ich immer so.

Weil das ist eigentlich total realistisch, dass man das macht, weil man ja erst mal gar nicht weiß, was der Täter will. Vielleicht will der ja wirklich einen überfallen. Man weiß es ja nicht. Und dann ist es ja eigentlich naheliegend, dass man dem erst mal sein Hab und Goop andreht. Bei Friday 6 mit der American Express. Ja. Ja, genau.

Ja, das finde ich auch gut. Ich musste auch mal nachgucken, wann Simpsons zum ersten Mal ausgestrahlt wurde. 89, glaube ich. 89, bei Hausmeister Willy. Vielleicht war es ein Stage-Fried-Eye. Was ich mag, Laura, ist wie der Film, oder nicht der Film, der Killer quasi, wie man da weniger auch so diese Theaterkulisse dann ausnutzt für seine Morde und für seine Inszenierung des Ganzen, dass er die Bühne ausnutzt und vor allem die Technik.

Und ich musste mich da ein bisschen an das Ende von Scream 2 erinnert fühlen, tatsächlich. Ihr erinnert euch, da wird ja auch viel mit dieser, ich weiß jetzt nicht mehr, was griechisches da aufgeschrieben wurde. Mit der Kulisse, ne? Und das da ja auch immer mit der, genau, mit der Kulisse, mit diesen, wie sagt man, mit den, wie heißt das?

Seilzügen und sowas, was da ist, oder was meinst du? Ja, nee, mit diesen aufgestellten Säulen und sowas und was da alles da an den Fäden hängt. Wie heißt denn das? Nicht Ausstattung? Props? Kulisse gesagt. Ja, Props ist schon fast das Wort, was ich suche. Ich weiß, was du für ein Wort suchst, aber mir fällt es auch nicht ein.

Wenn da jetzt ein Busch auf der Bühne stehen würde, ein gebastelter, wie würdet ihr das nennen? Bühnenbild oder Kulisse? Oder ein gebastelter Baum oder irgendwie sowas. Wie heißt denn das? Sag mal. Das hat einen Namen. Ihr werdet gleich lachen, wenn wir das sagen, was das ist. Wie heißt denn das? Jetzt ist mir nur die Frage, wie formuliere ich das als Frage, das, was bei rumkommt.

Wie heißt ein gebastelter Busch auf der Theaterbühne? Wahrscheinlich ein gebastelter Busch auf der Theaterbühne. Ja, Requisite, genau. Ich hab's nicht mal nachgeguckt, es ist von der Leine eingefallen. Requisite. Wie beschreibe ich das? das ist ja eine Requisit. Ja, genau, das war ich. Hast aber trotzdem eingegeben. Nee, ich bin auch, wie nennt man das, wenn man und weiter bin ich noch nicht gekommen.

Jedenfalls der Killer arbeitet damit, mit den Requisiten, mit dem Licht, mit dem Sound und so und das fand ich richtig cool, weil es halt in die Thematik des Films perfekt reinpasst. Und was jetzt natürlich auch noch viel Sinn macht, wenn er vorher selbst auch Schauspieler war. Genau. Das ist ein guter Punkt. Ja, finde ich auch cool und weil man hat halt auch also ich finde, obwohl wir ihn so früh gesehen haben, weiß man ja eigentlich so relativ wenig über ihn im Sinne von, wie klug ist der was hat der so für Instinkte und so und dadurch, dass er sich dann in diesem Theater so irgendwie so mühelos zurechtfindet und da, mit allen Waffen, die ihm zur Verfügung stehen arbeitet, ich finde dadurch wird

er auch nochmal bedrohlicher irgendwie, Wie findet ihr denn, Theresa, wie findest du den Killer dann in seinem Night Owl-Kostüm? Ist das irgendwie, findest du das Design, das Outfit cool? Oder fandest du es eher lächerlich? Wie hast du es empfunden? Oder gar beängstigend? Also beängstigend weiß ich nicht unbedingt, aber ich finde es auf jeden Fall cool, weil es halt irgendwie ein maskierter Killer ist, aber nicht mit so einer klassischen Gruselmaske halt.

Und das hat mir gut gefallen. oder generell nicht mit so einer klassischen keine Ahnung, kann man im Müller kaufen Maske, sondern halt wirklich einer richtig aufwendigen Maske halt, das hat mir richtig gut gefallen, und finde, das hat einfach nochmal eine ganz andere Präsenz und passt halt auch perfekt da mit rein.

Ich weiß nicht, ob dieser Killer in irgendeinem anderen Setting funktionieren würde, weil ich stell mir jetzt gerade vor Michael Myers zum Beispiel würde mit diesem als Eule traust du rumlaufen ich glaube, oder Jason oder so. Dann haben wir schon wieder nach dem wir letzte Woche Halloween Shoots als Drehbuch haben, haben wir jetzt schon wieder Halloween Howls oder irgendwie sowas.

Ja, das wäre auch geil. Aber dann das Haar, In Klammern. Ja. Halloween Huhus. Halloween Owls. Oh, der nackte Nachbar ist da, aber er trägt Sachen. Ja, der weiß, der kann ja spüren, dass das wieder die Folge gehört, ganz klar. Also was ich sagen wollte, ich glaube, das funktioniert so in fast keinem anderen Film, aber in diesem Film, finde ich, funktioniert es richtig gut und ich bin froh, dass sie nicht einfach, weiß ich nicht, so eine simplere Maske genommen haben, weil da sind ja auch im Hintergrund immer wieder Puppen und auch Masken an den Wänden, die man ja auch sehr gut hätte verwenden können.

Und da finde ich es irgendwie schön, dass sie das nicht gemacht haben, weil das einfach wirklich eben wie beim Bühnenbild auch so ein krasses Alleinstellungsmerkmal ist. Und diese Eule auf der Bühne hat sich halt auch wirklich in mein Hirn eingebrannt. Und das ist echt richtig cool. Tatsächlich, also ich hatte schon noch in Erinnerung, dass der Film recht hart ist, aber auch diese Kill-Serie, André, die jetzt kommt von drei Kills, Und der Marc, der durch die Tür mit einer Bohrmaschine durchbohrt wird und Zippel, die, Offscreen mit der Kettensäge halbiert wird, aber von der wir das Ergebnis, sag ich mal, dann sehen mit einem tollen Spezialeffekt und auch Danny, der dann wirklich Onscreen mit der Kettensäge halbiert wird.

Also das ist schon echt ein richtig harter Film, muss man so sagen. Also da sieht man, wir haben ja eben gerade über Freitag der 13.06 geredet, aber der ist ja nur halb so mutig wie das hier. Aber die Killz hätten auch zu Jason gepasst. der wäre so brutal, wenn nicht alles schon vorher von der MPL gekürzt worden wäre wahrscheinlich.

Aber nee, ich war auch wirklich überrascht. Also ich wusste nicht, dass Stage-Tread so hart ist. Auf jeden Fall, der Bombenmaschinen-Kill ist krass. Die doppelte Durchsägung, da ist krass, auch wie sie sie dann hochziehen und nur den Oberkörper so aus dem Loch ziehen und so. Also der Darm noch so raushängt, also da war ich auch überrascht, wie explizit der teilweise ist, ja.

Aber wird sie von der Kettensäge getötet oder wird sie nicht quasi so in zwei weil der Killer zieht ja von unten an ihr und die anderen ziehen von oben an ihr. Du hörst aber vorher schon mal die Säge. Sie wurde angesägt und ich glaube, dann will sie hochklettern und dann wird sie angerissen und wird angesägt.

Der Soundeffekt ist so ein bisschen vom Timing her falsch passiert. Also es sollte suggerieren, dass es die Kettensäge ist, aber den Sound haben sie dann in dem Moment, wo es passiert, vergessen wieder einzuspielen sozusagen. Aber es soll das suggerieren. Und nicht zu vergessen, André, der Regisseur, der den Arm abgesägt bekommt und dann noch mit der Axt enthauptet wird.

Das ist schon ... Die passen durchaus in mein imaginäres ... Na gut, so imaginär ist die Liste nicht, aber in mein Top-100-Kill-Ranking könnte da der ein oder andere Kill Platz finden aus dem Film, auf jeden Fall. Auf jeden Fall. Also, wie gesagt, da nimmt er wirklich keine Gefangenen, wusste ich auch nicht.

Ich dachte, der wäre auch eher Richtung harmlos, eher so eben Jolly-Offscreen-Kills oder so, oder zumindest nur angedeutet. Aber ich wusste nicht, dass der wirklich so full on geht. Da war ich auch in der Menge, einfach weil es sehr viele Opfer gibt und auch wirklich in dieser, In dieser Übertötung, dass da wirklich auch massiv irgendwie Schaden auf Körper eingenommen wird. Also wie das Arm ab, Kopf ab. Das ist ja nicht einfach nur mal ein Messer im Bauch so.

Das wusste ich nicht und das fand ich schon krass. Ja, sind echt gute Sachen da, also echt gute Kills dabei. Und ich mag auch das Tempo von den Kills. Ich finde, die sind alle so unvermittelt und dann auch so richtig schnell. Ja. Also die müssen gar nicht mehr lange draufhalten irgendwie. Und das fand ich irgendwie auch cool, dass die so flopp sind.

Und das ist auch sehr amerikanisiert. Die sind sehr US-Slasher-Style. Die sind eben nicht dieser langsame, typische Italo-Aufbau bedrohlicher Musik, der Killer läuft gefühlt 41 Minuten auf das Opfer zu. Genau das ist es halt nicht. Das fand ich auch gut, ja. Aber fandet ihr die Kettensäge auch extrem klein? Ja, ja, die ist wie so eine Fischer-Price-Kettensäge. Die sah so richtig mini aus. Das fand ich fast ein bisschen lustig.

Das ist 1987, da wurde, glaube ich, schon ein bisschen platzsparender bei Elektrosägen gearbeitet im Vergleich zu 1974. Ja, und ich glaube gerade sagen, das kennen wir aus 1974 anders. Die wirkt, glaube ich, auch so klein, weil dieser Eulenkopf halt unfassbar riesig ist. Mir ist das einmal krass aufgefallen. Also ich finde, von vorne sieht es mega geil aus.

Aber manchmal, wenn man ihn so von der Seite sieht, dann sieht es schon auch einen Ticken albern aus, weil man dann halt sieht, dass es so ein richtig langer Kragen auch ist, der noch so über den Nacken geht und so. Und von vorne ist es halt geil, weil er dadurch noch größer und wuchtiger aussieht. Und ich glaube, deswegen wirkt die Kettensäge auch noch kleiner, als sie ist. Plus George Eastman ist ja riesig.

Das kommt, glaube ich, auch noch dazu. Also, dass natürlich auch so eine Kettensäge an einem 1,80-Mann anders aussieht als an einem 2,05-Mann. Plus Eulenkopf. Dann spielt er den die ganze Zeit. Ja, immer wenn er maskiert ist, ist es beschissig. Krass, cool. Das heißt, du siehst den eigentlichen Schauspieler nur in der Szene in dem Krankenhaus und am Ende sozusagen.

Ich finde das Kostüm auch ein bisschen süß, muss ich gestehen. Die Eule ist auch so ein bisschen... Doch, die ist schon ganz... Doch, die sieht ganz lieb aus. Wer nicht süß ist. Wenn er mir im Theater begegnen würde. Wer nicht süß ist. Laura, das ist die nutzlose Polizei, die draußen vor der Tür steht.

Ja, das ist halt wirklich so geil, weil der Polizeiwagen steht ja seit dem ersten Mord draußen. Und die können sich aber halt nicht bemerkbar machen, weil es anscheinend keine Fenster gibt, auch wenn wir die schon gesehen haben. Und die essen und snacken da und lesen sich irgendwelche James-Dean Zeitschriften durch und es ist halt so, es ist auch wie in amerikanischen Filmen, die komplett nutzlose Polizei.

Das könnten die beiden aus Halloween 5 sein, hundertprozentig, wo dann auch immer diese Gimmick-Musik immer läuft, diese Enten-Musik, wenn die beiden zu sehen sind, das hätte hier auch ganz gut gepasst. Also ich verstehe ja, dass die jetzt sich erstmal keine Gedanken machen, dass da drin etwas passieren könnte, weil sie es ja von außen sehen.

Aber man geht doch mal Patrouille oder Streife drinnen und fragt mal nach. Leute, geht's euch gut so? Habt ihr Angst? Sollen wir euch nach Hause fahren? Irgendwas so. Aber die machen ja gar nichts. Der jüngere Cop ist übrigens Michele Suavi tatsächlich. Also der da seinen Wingman fragt, ob er nicht auffindet, dass er aussieht wie James Dean.

Das war Michele Suavi. Das fand ich ganz gut. Da darf man auch nicht vergessen, André, der war da erst 30 Jahre alt. Michele Suavi bei dem Film. Ja. ist deswegen schade wirklich, dass er da sein Talent jetzt nicht noch 20 Jahre Film von ihm bekommen könnte. Und ich finde, man sieht, es ist ein europäisches Polizeiauto.

Da funktioniert es nicht ganz mit der Illusion, dass wir... 0,5 für die Italien-Skala. Laura und André, weil ihr dabei wart bei der Torso-Folge, ich finde, dass der Film jetzt denselben Twist macht, den Torso auch gemacht hat. Dass nämlich unser Final Girl, die Alicia, zwischendurch ausgenockt wird und kurzzeitig nicht mitbekommt, wie um sie herum die anderen Leute sterben.

Also sie weiß natürlich schon, dass ein Killer da ist. Das ist natürlich jetzt die andere Situation im Vergleich zu Torso. Aber sie ist für ein paar Minuten raus. Und plötzlich ist sie alleine da. Quasi dasselbe, was wir auch in Torso hatten. Und sie muss jetzt irgendwie versuchen, aus diesem, wie sagt man, aus diesem, ja ...

Aus dieser Kammer, aus diesem Kammerspiel rauszukommen. Und dazu brauchst du diesen Schlüssel. Und das, finde ich, ist tatsächlich irgendwie sehr ähnlich zu Torso. Ich weiß nicht, ob euch das aufgefallen ist. Ja, also mir ist es vorher nicht aufgefallen, weil ich finde, die Situation, wie sie da reinkommt, ist ja auch anders, weil, die geht ja als Letzte in der Gruppe und dann stolpert die und die Lobel denkt sich so, ah, das ist mir jetzt zu gefährlich, nochmal runterzugehen und der zu helfen.

Ich gehe lieber vor und lasse die da bewusstlos liegen irgendwie. Deswegen habe ich am Anfang so gedacht, oh, da könnte sie jetzt natürlich auch ein einfaches Opfer für den Killer sein, wenn er da vorbeikommt. Ja, aber im Endeffekt vom Outcome ist es ähnlich wie bei Thor so, dass sie danach dann vor vollendete Tatsachen gestellt wird und irgendwie fast auf sich allein gestellt ist.

Ich finde auch, dass der Film da dann auch seine Spannung, André, dann so richtig ausspielt, weil diese Suche nach dem Schlüssel und auch wie da wieder mit der Musik gearbeitet wird. Da läuft ja zum Beispiel, sie ist ja ein Werkstatt, glaube ich, und durchsucht die Schubladen und guckt sich ja mehrere Schlüssel so irgendwie an.

Und da läuft auch tatsächlich auf der Musikebene plötzlich so eine Art, also 80er Jahre, so ein Rap-Instrumental drüber, wie es so in den mittleren, spätigen 80ern so gemacht wurde. Und wenn sie dann denkt, dass der Killer gerade in der Nähe sein könnte, dann hört die Musik auch so kurz auf, für ein paar Sekunden und so weiter und ich finde, der macht das mit der Spannung, erstaunlich gut, also dafür, dass wir ja eigentlich die Stakes schon gesetzt haben, was hier vielleicht passiert und was nicht und ja auch nur noch zwei Personen da sind, schafft er das echt Spannung zu generieren, weil halt auch diese Suche nach dem Schlüssel halt so elementar ist von Anfang an und das finde ich echt gut gemacht.

Jaja, auf jeden Fall. Und dadurch, dass das Final Girl ist dir halt auch nicht egal. Oder generell halt, ja, die Figuren, haben wir ja schon gesagt, so sind dir nicht komplett egal. Deswegen funktioniert sowohl die Spannung als auch die Kills. Und diese Ausweglosigkeit verbindet das halt damit natürlich noch.

Und es fände auch noch eine Szene richtig stark, die haben wir, glaube ich, gar nicht genau benannt. Es gibt auch eine Szene, wo sie auf der Flucht noch ist, bevor dann wirklich alle tot sind. Auch so kurz bevor vor dem Finale quasi. Da, wo sie in diesem Bad ist und versteckt sich in der Dusche. Und dann kommt auch einmal der Killer nochmal rein, beziehungsweise da ist dann auch mal, wie heißt sie denn? Laurel.

Quasi Laurel im Badezimmer wird dann quasi vom Killer so an die Wand gedrückt und in dem Moment ist der Duschvorhang so ein Stück auf und sie guckt ihr dann nochmal so einmal in die Augen und ist dann, guckt sie nach dem Motto so, bitte mach jetzt keinen Mucks oder mach nicht auf mich aufmerksam so. Und dann sticht der Killer sie halt von ihren Augen so ab, halt, das fand ich so richtig krass, die Szene. Und das Perverse daran ist ja, dass die Laurel sie ja verraten wollte.

Sie konnte nur kein Turm mehr davon geben, weil der Killer genau in dem Moment das Messer angesetzt hat. Aber eigentlich wollte sie Elischa verraten, quasi, mehr oder weniger. Vor allem, was ich da auch cool fand, dass die auch vorher schon so ein bisschen zerfledert am Oberkörper aussah. Ich weiß nicht, ob euch das aufgefallen ist.

Also schon vor dem Angriff auch. Das ist, glaube ich, weil die einmal, da läuft die Eule noch mit der Kettensäge rum und läuft auf den Regisseur, auf den Peter zu und der schubst dann die Laurel einfach so in die Kettensäge rein. In die Kettensäge rein, genau. Ich finde, es sieht halt auch cool aus. Also finde ich, bemerkt man auch da wieder, also.

Und laut meiner YouTube-Auflösung ist das Blut zwar sehr pink, aber insgesamt muss man schon auch sagen, dass die Kills und auch so generell so die Effekte finde ich schon auch richtig cool aussehen. Und das war halt so eine Stelle, wo man es halt auch gut gesehen hat, wie es auch außerhalb von, es spritzt irgendwas an Blut, wie es halt auch, wenn da jemand in der Badewanne rumliegt oder in der Dusche besser gesagt ist.

Fand ich auch, da ist mir positiv aufgefallen an der Szene. Zusätzlich noch zu dem Aufbau, den André gerade schon beschrieben hat, der auch richtig stark ist. Ich mochte es auch, dass der Killer mit denen so ein bisschen spielt. Es gab ja auch noch diese Szene, als die da auf den Dachboden da gehen und plötzlich denken, ach, da ist ja der Killer. Und dabei hat der Killer ja einfach nur den Brett, glaube ich, noch mal oder den Mark noch mal präpariert.

Und die dann denken, dass sie jetzt den Killer haben. Und ich mag das immer, wenn da so ein bisschen die Opfer in Selbstsicherheit gewogen werden und der Killer mit denen so ein bisschen spielt, das mochte ich auch. Macht er zwar jetzt nicht besonders oft, aber fand ich ganz cool eigentlich. André? Ich wollte noch sagen, weil das, also genau, also das, die Duschszene und auch genau, und das, wo der Regisseur sie in die Kettensäge wirft als Selbstschutz, das fand ich eine echt krasse Szene.

Wo auch immer so schön rauskommt, so am Ende des Tages so everyone for himself, so, jetzt ist selbst der Nächste irgendwo. Das fand ich halt krass und wichtig für Busenbeauftragte Teresa, die Szene, wo sie in die Kettensäge geworfen wird und ihr den Oberkörper aufgesägt wird, ist die einzige Szene im Film, wo wir eine blanke Brust sehen. Nein.

Am Anfang sieht sich ein... Ach, beim Umziehen. Deswegen musste ich den Erotikfaktor auf 0,5 aufwerten. Wir sehen Brüste. In der zweiten Filmhälfte ist das die einzige Brust, weil ihr halt das T-Shirt aufgesägt wird. Aber eben auch da, es ist ja eingewoben in die Szene und es ist nicht einfach so, irgendwer zieht blank so.

Aber das ist mir aufgefallen. Aber das passt ganz gut, André, weil ich finde tatsächlich, dass der Film, ungewöhnlich, also für das, was er eigentlich sein könnte, ist der ungewöhnlich unexploitativ irgendwie. Also der hat ja überhaupt nichts Sleasiges, nichts Schmuddeliges und ich finde, also der hat schon so ein paar, vielleicht ein paar sexistische Momente drin und so weiter, aber dieses diesen Exploitation-Faktor, den der Film eigentlich haben könnte, hat der eigentlich so gar nicht und das muss sich auch positiv anrechnen irgendwie.

Ja, weil die, auch die so die Kostüme des Theaterstücks lassen sich darauf schließen, weil das so ein bisschen so Richtung Mula Ruschig wirkt. Als ob das jetzt ein bisschen Sleazy werden könnte, aber wird's halt überhaupt nicht. Das stimmt, ja. Dann gibt's eine ganz epische Szene, als Elisha sieht, wie der Killer zu der Musicalmusik mit Lucifer auf dem Arm auf dem Stuhl auf der Bühne sitzt.

Und das ist schon cool. Zum einen finde ich's cool, wenn, das ist natürlich auch ein Motiv, Theresa, das haben wir jetzt bestimmt jetzt in den vergangenen 50 Horrorjahren schon auch öfter gesehen, dass der zwar ein riesiger Menschenfeind ist, der Killer, und die alle bestialisch abschlachtet, aber hier Klein Luzifer?

Oh ne, also ein Tier ist ja per se gut besetzt, aus der Sicht theoretisch, aus dem Naturell heraus gesehen. Und deswegen ist der Killer die Katze auch in Ruhe. Das finde ich immer ganz, ja, gutes Quatsch, aber ist immer ein ganz net Aspekt. Aber die Szene, wenn der Elisabeth jetzt irgendwie an den Schlüssel kommen muss, der ja in dem einen Brett quasi, oder zwischen zwei Brettern auf der Bühne festhängt, und sie dann unter die Bühne gehen muss, ist auch richtig gut gemacht.

Ja, das finde ich auch, ist wirklich ein spannender Moment, weil man, also es ist irgendwie schon klar, das wird nicht funktionieren, der wird da irgendwie drauf aufmerksam werden, das ist einem irgendwie schon klar, aber mir hat der Aufbau trotzdem gut gefallen, also es ist schon spannend, immer wieder auch dieser Ruhemoment, dass man sieht, okay, Der Killer, der sitzt da erstmal einfach nur und streichelt die Katze und wirkt gerade sogar eigentlich halbwegs harmlos. Es gibt auch einen Moment, wo man, ich bin mir fast nicht sicher, ob er nicht vielleicht sogar schläft.

Habe ich auch gedacht. Ja, was ja dafür sprechen würde, dass sie es vielleicht doch schafft. Also das ist, finde ich, du hast ja eben auch gesagt, er hat so im Mittelteil so ein paar Ecken, wo die Spannung mal ein bisschen runter geht. Aber insgesamt kann er das gut aufrechterhalten und auch eben diesen Showdown-Bild-Up, sag ich mal, oder Teil vom Showdown, wie auch immer, das funktioniert ja schon richtig gut.

Ja, und ich finde irgendwie, dass der das, also der schafft das, was Slasher selten beides schaffen, Laura, finde ich. Also entweder schaffen sie das irgendwie, uns mit tollen Kills und so zu begeistern oder auf der Spannungsebene so. Man hat entweder so die grafische Gewalt oder eher dieses Psychomäßige und dieses Spannungsmäßige. Und ich finde, der Film schafft das irgendwie beides auf einem sehr hohen Level irgendwie zu halten, finde ich.

Ja, ich habe auch den Eindruck, häufig stimmt die Gewichtung nicht so ganz. Also, dass man sich entweder mehr auf die Kills oder auf die Spannung konzentriert und der macht wirklich einen guten Spagat zwischen beidem. Und ich meine die Spannung zieht sich ja hier auch nicht an sich aus der Geschichte, weil wir wissen ja, dass bis auf eine Person wahrscheinlich alle das nicht überleben werden, ich meine jetzt das mit dem Schlüssel ist natürlich auch die Geschichte, aber hauptsächlich zieht er die Spannung durch seine Inszenierung und den Musikeinsatz, und ja, das fällt mir auch jedes Mal wieder auf, wenn ich den schaue.

Gerade auch in der Szene Da sieht man das nochmal, finde ich, da nochmal deutlich, wie cool dieses Design eigentlich ist, so von dem Killer. Ist natürlich, macht sich das natürlich auch schön auf Postern. Ich habe nochmal nachgelesen, dass es auch inspiriert ist wohl, das Design von dem Künstler Max Ernst.

Den kannte ich jetzt namentlich nicht, habe den mal gegoogelt und habe dann ein paar Bilder von dem gesehen. Und dann bin ich der Meinung, ich hätte das auch schon mal irgendwo gesehen, ein paar Sachen von dem. Habe es jetzt erstmal nicht sofort wiedererkannt, aber man sieht dann, was damit gemeint ist, weil der auch so andere Bilder, die so ein bisschen, boah, ich will jetzt nichts Falsches sagen, weil ich mich mit Kunst nicht auskenne in dem Sinne, wenn ich jetzt zu realistisch sage, ist das wahrscheinlich schon wieder Quatsch.

Aber er malt häufig Tiergestalten, die sehr ungewöhnlich aussehen und ein bisschen auch vermenschlich sind teilweise. Und das habe ich dann, glaube ich, so ein bisschen wiedererkannt. Achso, André, wie oft muss man eigentlich einen Schlüssel umdrehen, damit eine Tür aufgeht? 24,7 Mal. Ja, gut mitgezählt, ja. Das ist die richtige Antwort.

Also das auf jeden Fall ist, das Theater liegt leider in Fort Knox. Deswegen haben wir das Schloss leider 84 Bolzen. Aber ja, das ist schon geil. Also ich glaube, die dreht wirklich keine Ahnung, 12, 13, 14 Mal die Schlüssel immer weiter im Kreis, bis die Tür aufgeht. Sie geht ja nicht mal auf, sie schafft es ja nicht mal.

Weil diese 0,3 haben noch gefehlt. Ja, das fand ich schon sehr witzig. Vielleicht ist das die einzige Szene, wo ich, also wo die Dummheit mir wirklich auch gefallen ist. Also das war, das hab ich noch nie gehört, dass eine normale Tür, dass man sie so auf den Schlüssel drehen muss, damit's aufgeht. Also das, oder habt ihr das schon mal irgendwo gesehen oder gehört?

Nee, ich meine, also bei den meisten Türen ist ja auch nach zweimal abschließend Feierabend mehr, also zur, als das geht's ja auch. Macht doch keinen Sinn, ja. Das wissen wir nicht, was die in Italien in den 80ern für Türen haben, vielleicht war das da so, aber es ist schon wirklich, ja, eine Sache mehr, wo man, also wo ich mir halt auch denke, dann lieber die Variante, dass ihr nochmal der Stüssel runterfällt oder sowas eh schon auch nervig ist, aber das wäre mir lieber, als das so aufzulösen.

Also ich finde, diese Szene hätte halt auch nicht sein müssen. Also das ist wieder so ein Logikloch, was sie sich da selbst reingebaut haben, was wirklich nicht notwendig gewesen wäre. Ja, gibt dann deshalb, weil sie eben nicht rauskommt, nochmal eine schöne Verfolgungssequenz, auch wieder toll gemacht, wie das Setting eingebunden ist, wie die Musik genutzt wird, aber am Ende schafft es Alicia und da gibt es auch nochmal, muss man auch sagen, André, einen schönen Feuerstunt, also da wurde auch jemand, hat sich, nee, wie, sagt man das? Hat sich jemand ins Feuer, nee.

Wie ist denn da die Rede? Ach nee, ins Zeug gelegt, heißt das nicht, ins Feuer gelegt. Das wäre nämlich passend gewesen. Hat sich ins Feuer gelegt. Ja, aber sieht man ja heutzutage kaum noch solche. Zum Glück. Wir wissen es ja, dass auch einige, ich glaube, Ken Hodder kann ja ein Lied davon singen, dass es nicht immer ganz ungefährlich ist.

Nein, auf jeden Fall auch da das Practical und der Einsatz geht komplett auf. Ja, ja, ist wirklich noch alles schön haptisch, auf jeden Fall. So, und jetzt die Frage. Ich frage jetzt trotzdem direkt nochmal André, seht es mir nach, Theresa und Laura, weil er den Film zum ersten Mal gesehen hat. A, dachtest du dir, da kommt noch was? Und B, hast du dir gedacht, als du gesehen hast, da kommt noch was, ach, wäre der Film doch lieber jetzt zu Ende gewesen?

Ähm, ähm als sie sagt, oh, ich muss leider noch mal zurück, ich hab was liegen lassen, da war mir klar, es kommt doch was, ähm weil klar, wir haben ja nicht konkret gesehen, dass wie er stirbt, so richtig konkret und die Art und Weise, wie, bin ich bisschen noch uneins mit mir. Was hat sie noch mal vergessen?

Ihre Uhr. Die teure Uhr. Die dann komplett zerbricht in tausend Teile. Ich bin gespannt auf, was ihr sagt. Vor allem zur letzten Einstellung quasi. Weil. Für mich ist das halt eine komplette, auch nochmal, wie gesagt, so eine Verneigung vorm typischen US-Franchise-Kino. Nach dem Motto, der Killer ist nie tot. Aber es passt halt nicht so richtig in den Film für mich.

Von daher, ja, also ich finde das Finale-Finale jetzt nicht so super schlimm, aber hätte es auch nicht gebraucht unbedingt. Es passt auch zur Polizeiarbeit und zur Tatortsicherung, so wie vorher die Zeugenbefragung stattgefunden hat, dass sie da zehn Minuten später einfach so, ach, Willy, der wusste irgendwie Bescheid, kommt vorbei. Ach, komm, klar, gehen wir noch mal rein.

Theresa, wie fandst du den Nachklapp? Also, ich fand den Feuereffekt schon auch cool, aber das ist ja schon auch so ein Moment, wo man sich halt wieder so ein bisschen an den Kopf fasst und sich denkt so, ah, nee, lass doch jetzt gut sein irgendwie. Und wo man das halt eben auch, wie André gesagt hat, wir wissen ja, wir haben nicht ganz eindeutig gesehen, dass der Killer wirklich tot ist.

Und das ist dann irgendwie fast, also ich fand es irgendwie fast sogar schade, weil ich das Gefühl habe, der Film überrascht einen an manchen Ecken ja schon, damit dass er Sachen ja trotzdem auch anders macht, wie zum Beispiel irgendwie mit dem Opening. Und da hätte ich mir irgendwie mehr erwartet und vor allem nach dieser super frustrierenden Türszene denkt man sich so, irgendwann reicht's auch mal mit dummen Entscheidungen, die man, oder ja, dummen Entscheidungen, die vor allem der Film treffen kann und jetzt vielleicht weniger die Person selber, weil die kann ja auch nichts dafür, dass die Tür 25 mal abgeschlossen ist.

Ja, vor allem, also nicht nur, dass sie zurückgeht und dass sie, ich glaube halt, ehrlicherweise, wenn man Denn wenn man sowas erlebt hat, man ist schon, würde glaube ich nicht einfach so lockerflockig da wieder rein spazieren. Man ist ja dann voll unter Schock und traumatisiert und so. Also das finde ich...

Das finde ich schon wirkt ein bisschen albern. Aber was ich dann wirklich irgendwie blöd fand, dass als sie dann hört, es waren neun Leichen, und dann rechnet sie uns quasi noch mal vor, wer wo gesessen hat und wer wo gestorben ist, wo man sich so dachte, ist schon klar, dass die Leiche vom Killer fehlt jetzt.

Also ich verstehe voll, was André sagt. Das ist eine Verneigung vom amerikanischen Slasher-Franchise. Ja, das sehe ich total. ähm, aber ich persönlich hätte lieber drauf verzichtet. Und ich meine, man hätte ja auch noch eine Nachklappszene machen können, in der wir merken, der Killer ist nicht tot. Ähm, aber dass sie nochmal dahin zurückgeht, das fand ich irgendwie so, es erinnert mich immer an den zweiten Teil von The Decent, wo die breitwillig wieder mit in die Höhle geht und man sich so denkt, nope.

Ja. So konnte Willy wenigstens noch mal grenzen. Aber mit dem Franchise-Verneigung meine ich halt vor allem wirklich, dass er nach dem Kopfschuss trotzdem sich noch mal in die Kamera dreht und so. Stimmt, das auch noch. Das ist für mich halt komplett dieses Friday-Nightmare-Ding so, der Killer kommt wieder.

Ich weiß aber nicht, ob das Absicht war tatsächlich, weil auch alle anderen Leichen, wenn man nämlich mal genau hinguckt, bewegen sich noch, als die Kamera einmal so rumgeht. Nein, war Spaß, aber ich fand es lustig, Weil alle anderen Leichen sich auch noch bewegt haben. Ich fand es halt aber auch zusätzlich noch, also auch wenn ich Willy mag und mich gefreut habe, dass ich ihn am Ende noch mal kurz sehe, fand ich es aber auch irgendwie für sie als Final Girl ein bisschen degradierend, dass er ihn dann quasi abknallt und sie dann, ja, hätte ich ihr gegönnt.

Theresa, dein Fazit. Also, ich finde, der Film macht insgesamt Spaß. Der ist spannend die meiste Zeit. Wir haben hier Figuren, die ich insgesamt mag, mit der Laurel. Gut, die ist so ein bisschen schwierig, aber wie Laura auch gesagt hat, es gibt keine so richtig fürchterliche Person. Das finde ich per se ja immer erst mal sehr angenehm.

Und gleichzeitig muss ich da auch sagen. Ich habe die schon auseinanderhalten können, aber kein einziger Name ist bei mir irgendwie hängen geblieben. Also ich hätte ehrlich gesagt nicht mehr sagen können, ohne vorher noch mal nachzugucken, wie unser Final Girl hieß. Also ich weiß auch nicht, ob die einfach nicht so oft gesagt werden.

Also die müssten sich vielleicht auch häufiger mit Namen ansprechen. Ich weiß es nicht genau. Aber insgesamt würde ich sagen, ist die Figurenkonstellation sehr gut, was für mich oft ja gerade eher so Slasher-artige Filme manchmal auch zum Scheitern bringt, wenn ich die Leute nicht aushalten kann. Also das ist auf jeden Fall was, was der Film sehr gut macht.

Die Kills gefallen mir mega gut. Tempo ist klasse. Die ganze Inszenierung und eben so diese Eigenständigkeit der Idee und wie das im Kopf bleibt, gefällt mir richtig gut. Downside ist so ein bisschen halt das Logikthema, wo ich schon sagen muss, das hat mich einfach gestört, dass es an mehr als einer Ecke war, wo man sich denkt, das kann es jetzt wirklich nicht sein. Also das mit der Polizei könnt ihr mir nicht erzählen, dass ich hier ein Fenster sehe.

Kann ich jetzt auch nicht so tun, als hätte ich das nicht gesehen. Das mit der Tür irgendwie, das sind halt schon so Sachen, die mich persönlich geärgert haben, und dass ich schon das Gefühl habe, so in der Mitte hat er so einen kleinen, Durchhänger und insgesamt bin ich dann bei vier Sternen, hat mir jetzt auch noch mal ein bisschen besser gefallen tatsächlich als beim ersten Mal, wo ich den gesehen habe und das ist auf jeden Fall ein Film, den ich glaube ich auch.

Den könnte man auch, glaube ich, gut, um so ein bisschen ins Genre einzusteigen, da auch ganz gut aus dem Hut zaubern, könnte der so ein bisschen was Besonderes ist für Leute, die schon so ein paar Sachen gesehen haben. Also, ich finde, das ist da ein guter Pick auf jeden Fall auch für. Gefällt mir sehr gut. André, dein Fazit?

First time. Ich bin auf jeden Fall richtig positiv überrascht von dem Film, von dem ich nicht wusste am Anfang, weil ich von dem erwarten soll. Ich finde, der hat einen richtig geilen Vibe, der hat eine Spielfreude, die ich richtig erfrischend fand, der, ich dachte wirklich auch, das ist eher so ein langsamerer Film, der, wie gesagt, auch sehr, sehr kammerspielig, auch eh wirklich S-D-Setting und so, aber ich fand ihn wirklich, hat einen geilen Vibe gehabt, geiles Tempo, geiles Pacing, ähm, ein gutes Ensemble, im wahrsten Sinne des Wortes, ähm, keine Charaktere, die mir jetzt irgendwie krass auf den Sack gegangen sind, aber auch jetzt nicht zu, zu arschlochmäßige Charaktere, abgesehen halt vom

Regisseur, aber alle trotzdem in ihrem Setting-Arschloch. Also nicht so komplett so geschrieben, dass du sie komplett drüber hassen musst. Keiner so richtig voll idiotisch oder irgendwie so absichtlich dumm. Der Kiffer, der war also nicht so die Stereotypen. Einfach halt normale Figuren so. Das fand ich gut.

Das ist kein Houdan. Das hat mich überrascht. Ich fand's aber nicht schlimm. Hat für mich trotzdem gut funktioniert. Weil sobald du dann eben das Setting abgeschlossen hast, im wahrsten Sinne auch hier. Der Schlüssel der wirklich zum Red Herring quasi wird. Auch dann diese Idee mit, wir verstecken den jetzt, oder der Reduceur versteckt den nicht, selbst ich will nicht wissen, wo der ist, macht natürlich dann das Ganze, es ist zwar dumm, aber es funktioniert natürlich so, dass du auch als Zuschauer nicht weißt, wie kommen die jetzt da raus.

Und dann eben dieses ganze Katze-Maus-Spiel im Theater, funktioniert super. Der Killer ist halt super brutal. Was ja auch geforscht hat dort wird. Eigentlich müsste der noch brutaler sein für den, was sie am Anfang alles erzählen. Von wegen so, ja, er hat Frauen, auf dem Boden genagelt und sich ausgeweidet. Eigentlich müsste er noch sadistischer sogar sein. Aber die Kills sind super. Geile Tricks.

Auch schön flott, zackig, gute Härte. Ich liebe das Eulen, diese Eulenmaske funktioniert gut. Und der hat wirklich Spannung auch trotzdem. Es ist auch nie zu cheesy, Und es geht eigentlich bis zum Ende gut durch irgendwie. Er hat trotzdem ja auch eine knackige Laufzeit, so hat keine Überlänge. Und von daher muss ich sagen, ja, hat mich wirklich gut abgeholt, hat Spaß gemacht.

Und trotz aller Härte und so, hat er einfach so irgendwie so ein Vibe, dass der einfach Bock macht, der Film irgendwie. Auch durch die Musik und so. Die ganze, audiovisuell macht er einfach Laune so trotzdem irgendwie, trotz der Härte. Und das fand ich echt stark, ja. Und bin auf jeden Fall auch bei 4, 5, 5.

Ich finde es halt so interessant, dass der Film, Also man muss das jetzt aber vor Augen halten. Also für diejenigen, die sich jetzt nicht mit dem italienischen Kino auskennen, 1987, das haben wir, glaube ich, schon mal in dem einen oder anderen Podcast zu italienischen Filmen erzählt, war das Genre-Kino in Italien quasi schon tot.

Da hat da keiner mehr groß Geld investiert und ist auch keiner mehr groß ins Kino gegangen. Und das Interessante ist, dass Stage Ride so wirkt, als wäre der auf dem Höhepunkt, des italienischen Kinos rausgekommen, weil er so reinklotzt, als ob es hier um die Weltherrschaft geht, den besten Horrorfilm aller Zeiten drehen zu müssen.

So haut es so AVI rein, da merkt man richtig, man hat das Gefühl, der Typ wurde einfach viel zu lange zurückgehalten. Kleingehalten. Ja, genau. Wahrscheinlich Joe D'Amato wusste schon, dass er ganz schön plass aussieht, wenn er den mal rauslässt. Genau, die wollten keinen Konkurrenten loslassen sozusagen.

Und das ist schon beachtenswert. Und ist leider auch immer, heutzutage auch immer noch viel zu sehr übersehen, der Film, aber der ist wirklich gut. Es ist ein technisch anspruchsvolles Regiedebüt. Ein sehr origineller Film, obwohl er ja eigentlich das erzählt, was wir auch schon sehr oft gesehen haben aber anhand seines Settings.

Und auch ein paar Überraschungen, die da mit drin sind tolle Setpieces, sehr atmosphärisch ganz tolle Musik, wie gesagt kann man nicht auf genug loben, den Soundtrack und wie gesagt, die, drastisch inszenierten Kills, die sind alle stark, richtig gut und ich bin jedes Mal wieder überrascht wie gut dieser Film wirklich ist und ich finde jeder, der mal vielleicht ich finde ehrlich gesagt sogar, mal sehen, ob ihr mir da recht gebt bevor wir zu Lauras Fazit kommen.

Das ist sogar ein sehr guter Einstiegsfilm in den italienischen oder sogar fast, südeuropäischen Horrorfilmen, weil der auch so frisch immer noch wirkt und überhaupt keine Langeweile oder sowas drin hat, dass da wirklich, glaube ich, wenn man mal sagen will, hast du irgendwie vielleicht was nicht so langweiliges, was nicht so nach 70er Jahrgara auswirkt und so, und dann kannst du sagen, hier, guck, Aquarius, der ist immer noch, weiß ich nicht, der wirkt super modern irgendwie in seiner Inszenierung, deswegen würde ich sagen, ist das ein toller Einstiegsfilm auch, und ich hab den, so wie Theresa auch nochmal aufgewertet, aber, sogar von vier auf viereinhalb, weil ich finde, das ist einer, wenn ich ihn jetzt als Slasher bezeichnen würde, muss ich sagen,

es ist einer meiner Top-Ten-Slasher of all time. Der ist so gut, dass ich mich da nicht zu weit aus dem Fenster lehne. Ja, ich hab das eben ja im Grunde auch schon gesagt, dass ich finde, dass man ihn sehr gut als Einsteiger filmt, zumindest wenn man jetzt schon auch ein paar Sachen gesehen hat und mal ein bisschen was anderes auch in einem anderen Setting sehen will, finde, geh ich da voll mit, da ist das wirklich ein guter Pick. Ja. Laura.

Ja. Ihr habt alles gesagt, wie immer, wenn ich als Letzte dran bin. Ich glaube, was mir wirklich am allerbesten an dem Film gefällt, ist, dass es ein Film ist, der sein Setting perfekt ausnutzt, sowohl auf der visuellen Ebene als auch auf der Handlungsebene. Und ich finde, das ist nicht so häufig, dass ein Film das auch so konsequent durchzieht.

Ich finde den Film visuell, musikalisch, inszenatorisch sehr stark. Der war für mich bei der Erstsichtung ein Vier-Sterne-Film und ist es auch jetzt noch. Ich würde ihn gerne auch noch höher bewerten, aber da schlage ich glaube ich dann so ein bisschen in dieselbe Kerbe wie Teresa. Dafür hat er mir inhaltlich dann schon, also scheißt er zu häufig auf offensichtliche Logiklöcher.

Ich finde, man kann auch Style over Substance machen und so grobe Missgeschicke irgendwie trotzdem noch ein bisschen kaschieren. Und das nervt mich teilweise schon ein bisschen. Ja, aber trotzdem liebe ich den Film, gucke den super gerne und wäre für mich auch immer ein Slasher, den ich weiter empfehlen würde, wenn jemand sagt, schon Slasher, aber mal so ein bisschen was anderes.

Kommen wir zu unserer beliebten Kategorie. Ich weiß nicht, ob sie beliebt ist, aber für mich ist sie beliebt. Eigentlich fände ich es cool, wenn wir die kurz vor dem Fazit machen. Ah ja. Ja, oder würde das nicht mehr Sinn machen? Ja, ich sage mal so, wie wir ja wissen, ist diese Kategorie durchaus verschiebbar im Rahmen des Podcasts.

Also wir können es nächstes Mal auch noch mal woanders hinsetzen gerne. Ich glaube, wir sind uns heute sogar relativ einig. wie ich das so sehe, aber lass uns einfach rumgehen. Spaß habe ich 4,5 von 5, weil viel mehr geht da nicht für mich. Also das ist, pure Unterhaltung. Achso, dann überhalten wir jetzt die, ach nee, das ist meine Reihenfolge hier bei unserer Kamera.

André, Theresa, nee, nee, das ist Quatsch. Diesmal Laura zuerst. Bei den Zahlen ist es so. So wie es da steht. Mir hat der auch viel Spaß gemacht. anscheinend einen Ticken weniger als dir. Ich habe da eine 4 vergeben, weil ich schon noch finde, dass da ein bisschen Luft nach oben ist, aber nicht viel.

Bin ich jetzt? Eigentlich André, aber der hat sich selber ausgeschaltet. Oh, ich war gemütet. Ich sag grad schon. Ich hab auch eine 4,5 gegeben, weil ich fand den auch super spaßig, super gepacet, super einfach flott und gut durchgehend. Hab mir mega Laune gemacht. Vier und Tal. Ja, ich bin auch. Ich bin bei 4 Stern ebenso wie Laura, weil dann es doch so ein paar Sachen gibt, die mich geärgert haben. Aber it's fun overall.

Gewalt hab ich vier. Ich würde sagen, fürs Jahr 1987 geht da eigentlich kaum noch mehr. Ich muss natürlich in Betracht ziehen, dass wir da in den letzten 39 Jahren noch mal ein paar andere Sachen geliefert bekommen haben. Aber das ist auf jeden Fall einer der brutalsten Slasher überhaupt und auch, tolle Kills, tolle Effekte, abwechslungsreich. Ja.

Alle, ja, ich auch, vier. Du kannst doch alle liegen hier. Ja, ich dachte jetzt, alle haben einen, wenn wir alle dieselbe Zahl haben, können wir auch sagen, wir haben alle eine Vier. Ja, können wir gerne machen. Spannung bin ich auch bei vier, auch gemessen am Alter, ist der erstaunlich spannend, hat ein paar tolle Spannungssequenzen, einzelne auch mit drin.

Ich habe nicht die fünf vergeben, weil das hatten wir ja schon, das wird uns jetzt ein bisschen in die Differenz bringen, weil für mich, wie auch für André, halt von Anfang an klar war, wer hier der Killer ist. Deswegen habe ich da dann nicht die Höchstwertung für vergeben. Ja, ich bin bei der Spannung beinahe 3,5. Also ich finde den streckenweise sehr spannend.

Und dann gibt es aber schon auch so ein paar Momente, wo die Spannung für mich ein bisschen abnimmt. Und ich, ja, ich habe schon das Gefühl, es liegt auch ein bisschen dran, was ich ja eben auch gesagt habe, dass der Film die Spannung halt nicht, also größtenteils nicht über die Handlung so erzählt, sondern über die Inszenierung und deswegen, wäre da für mich auf der Handlungsebene schon noch ein bisschen mehr Spannung drin gewesen, aber 3,5 ist trotzdem richtig gut.

Ich bin bei 4 Ich fand ihn erstaunlich spannend dafür, dass ich auch oft dann gerade aus der Zeitspanne wir haben schon darüber gesprochen, wenn die Kills zu langsam aufgebaut sind, wenn irgendwie so ein gewisser Leerlauf manchmal entsteht, Da hat mich Deadshot voll überrascht, ich finde der hat echt ein krasses Spannungslevel und überzeugt da voll 4, Ich bin da bei der 3,5, einfach weil ich finde, dass der in der Mitte schon ein paar Längen hat, aber insgesamt schon für diese Art Film überdurchschnittlich spannend ist.

Große Enttäuschung, aber an dieser Stelle tatsächlich überhaupt nicht ausschlaggebend ist der Mangel an Erotik. André hat es nochmal rausgefiltert, Laura auch nochmal. Es gibt zwei so kurze Momente, hat jetzt aber auch nichts mit Erotik zu tun, aber es ist was zu sehen, 0,5. Aber in dem Fall habe ich auch nichts vermisst, weil das Ergebnis rund genug ist. Also das Film ergibt.

Ja, ich bin auch bei einer 0,5. Und mir hat es aber wirklich auch gar nicht gefehlt in dem Film. Bin ich voll fein mit. Ich dachte halt, er wird sleasiger werden, wieder rein von der Aufmachung her. Aber war er gar nicht. Aber fand ich jetzt auch absolut. Es war kein Muss. Von daher alles gut, auch 0,5.

Das heben wir uns alles für nächste Woche auf. Anspruch, ja, ist ein bisschen schwierig. Das ist jetzt natürlich auch kein Film, der jetzt besonders die Gehirnknospen irgendwie anregt. Aber zum Anspruch gehört natürlich auch die künstlerische Gestaltung des Films. Und die Mischung macht es dann für mich eine 2,5.

Ich würde sagen, dass die Intelligenz angeht des Films oder wie er uns herausfordert, ist es eher eine Null. Aber der künstlerische Anspruch ist eher schon weit oben anzusehen. Deswegen bin ich bei einer 2,5. Ich würde auch sagen, so inszenatorischer Anspruch, künstlerischer Anspruch eine 5 und inhaltlicher Anspruch eine 0.

Kommt man gemischt bei einer 2,5 raus. Ja, ich bin auch bei 2,5. Ich habe es auch vom Anspruch her gesehen. Einfach so der filmische Anspruch, der Aufmachung. Er verkauft sich halt nicht unter Wert, nicht so billig. Und das sehe ich da halt als Anspruch. Nicht jetzt inhaltlich unbedingt. aber ich bin auch gerade 2,5.

Ich bin bei zwei Sternen, einfach weil ich ja dieses Anspruchsding, glaube ich, eher noch auf das Inhaltliche beziehe. Und da, vor allem dadurch, dass er jetzt halt nicht 80.000 Haken schlägt, wie unser Film in der letzten Woche, ist da einfach nicht so viel zu holen. Aber gleichzeitig ist es schon auch ein Film, der sich ein Stück weit Gedanken macht, was er irgendwie erzählen möchte.

Aber halt, wie ich gesagt habe, auch einsteigerfreundlich dadurch. Ja, Italien. Ich weiß gar nicht, warum ich 0,5. Habe ich die 0,5 vergeben nur wegen den Polizeiautos? Ich weiß es gar nicht mehr. Ja, also ich finde, ich gebe 0,5, weil die Erzählung, dass es in den USA für mich wieder nicht aufgeht, das sieht mir zu europäisch aus. Und deswegen gebe ich noch 0,5 Italien-Flair dafür.

Aber wer jetzt wirklich Italien haben will, der geht leer aus. Es wird auch keine Pasta gegessen in dem Film. Nee, es wird gar nichts gegessen und getrunken in dem Film. Ich habe auch so eine Nettigkeits 0,5 vergeben für das europäische Polizeiauto, aber es ist nicht groß, Italien-Vibe zu spüren in dem Film. Eigentlich, wenn man ehrlich ist, gar nicht.

Und ich muss auch sagen, ich habe es gar nicht gefühlt. Also still das Theater sonst wo hin, es ist komplett egal. Also es kann wirklich überall stehen. Ich hatte da wirklich gar keine Vibes, deswegen leider null. Ja, ich habe auch null Italien-Vibes. Es gibt Dinge, die werden sich in der nächsten Woche ändern.

Und da wird das auf Anschlag gehen. Italien-Faktor und Erotik-Faktor. Denn wir werden in der nächsten Woche über Fulchis Don't Torture Duckling sprechen. Sehr kontroverser Film, ein sehr interessanter Film. Für manche der beste Fulchi-Film, das werden wir überprüfen. Das wird, da bekommen wir alles von dem, was wir hier noch in Anführungszeichen vermisst haben. Also Sleaze, Exploitation, Erotik, Pizza, alles.

Pizza weiß ich gar nicht, aber mal schauen. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit. Wir hoffen, euch hat die Episode Spaß gemacht. Schaut gerne auf unsere Profile vorbei, addet uns auf Instagram, schreibt uns einen netten Kommentar und eine nette Bewertung auf Spotify. Schaut mal auf unserer Steady-Seite vorbei, wenn ihr mehr von uns hören wollt und einen schmalen Thaler übrig habt.

Oder besucht unsere nächste Saturday Night Fright am 22.08. im Savoy Kino in Hamburg, wenn wir dort zusammen Scream schauen. Und ja, bis zum nächsten Mal bei WC Demons. Heute mit André, Teresa, Laura und mir. Ciao, ciao. Tschüss.

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