
Devils & Demons - Der Horrorfilm-Podcast
434 Italo-Sommer: Absurd (1981)
Freitag, 10. Juli 2026 · 1 h 48
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Shownotes
434 Italo-Sommer: Absurd (1981)
Joe D'Amato war einer der berüchtigsten Filmemacher, die Italien je hervor gebracht hat. Von Hardcore Porno über Postapokalyptische Action bis zum Gore-Horror hatte der Mann der vielen Pseudonyme für alle Spielarten des Films etwas übrig. 1981 verfilmte er ein Halloween Rip-Off mit keinem geringeren als dem legendären George Eastman. Ob dieser Video Nasty aus dem Giftschrank heute noch schockt, erfahrt ihr in unseren neuen Folge 434.
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Sendeplan:
17.07. Folge 435 The Case of the Scorpion's Tale (1971)
24.07. Folge 436 Stage Fright (1987)
31.07. Folge 437 Don't Torture a Duckling (1972)
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Besetzung: Chris, André, Teresa
Bildquelle: XT Video, 88 Films
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Ciao e benvenuti a Diavoli e Dämoni, im Podcast dei Film Horror. Io sono Chris e con me si sono Teresa. Hallo. E Andre. Arrivederci. Ah ne, falsche, das andere. Buongiorno. Buongiorno. Oh mein Gott. Der Sonnenstich setzt schon ein, offensichtlich. Von Woche zu Woche wird es jetzt Am Ende der Sommerferien sind wir alle italienischen Profis.
Ich muss schon wieder lachen. Weißt du, André, als wir High Tension im Savoy präsentiert haben, da hab ich doch am Anfang auch auf Französisch angefangen und da hat doch wirklich einer O gesagt und dachte, jetzt kommt der Podcast wirklich auf Französisch. Ja. So viele Skills hätten wir hier gerne. Das wäre sehr lustig gewesen, ja. Ohne Subtitles natürlich.
Oh man, ja, hallo und herzlich willkommen zur 434. Episode von Devils and Demons. Wir sind im italienischen Sommer mittlerweile. Letzte Woche haben wir tatsächlich, hat das jetzt draußen mit der Atmosphäre nicht so gestimmt bei der Aufnahme, André, erinnere ich mich. Aber heute ist die Sonne rausgekommen extra für uns und auch noch nicht so warm.
Ich glaube, nächste Woche ist dann schon wieder Schwitz-Hits angesagt. Ja, es steigert sich langsam wieder. Noch geht's. Noch geht's. Danke auch für euer Feedback. Euch hat die erste Episode zu dem Thema letzte Woche sehr gefallen. Das freut uns natürlich. Heute haben wir wieder einen Film für euch am Start. Spricht man es eigentlich Englisch aus? Oder spricht man es Deutsch aus wie die Band, über die man nicht redet? Ich weiß es nicht. Ich habe noch nie jemanden den Filmtitel aussprechen hören. Deswegen weiß ich es ehrlich gesagt nicht.
Ich sage auch immer absurd, weil absurd klingt so weird. Ich glaube, wir sprechen es Deutsch aus, würde ich sagen. Wir können es ja danach einfach vermeiden, das auszusprechen. Kannst jetzt einmal sagen und dann nie wieder. Ja. Theresa, es gibt was Neues in der Videothek unseres Vertrauens. Oder die Videothek uns vertraut eher, besser gesagt. Das stimmt, das stimmt.
Ja, in Halle bei Format Filmkunst der Videothek haben wir wieder neue Filme ausgestellt mit neuen Empfehlungen. Da stellen wir ja einmal im Monat, aktualisieren wir das, unsere Empfehlungen, die ihr euch dann ausleihen könnt. Und da sind wieder ein paar schöne Sachen bei. Also geht vorbei, unterstützt den Laden, leiht unsere und andere Filme aus und seid zufrieden damit.
Sehr gut. Da passt Erwin Warnung an seid zufrieden damit. Womit wir überhaupt nicht zufrieden sind. Es ist wirklich der Schocker der Woche, muss man an der Stelle wirklich sagen. Falls euch wundert, warum wir so ruhig sind auf Instagram, es liegt daran, dass unser Konto gesperrt wurde und wir keinen Zugriff mehr darauf haben und ihn wahrscheinlich auch nie wieder bekommen werden ähm.
André und ich haben uns jetzt schon sehr lange, sehr viele Tage und sehr viele Stunden darüber aufgeregt. Deswegen, ich bin mittlerweile schon gar nicht mehr wütend darüber. Ich bin einfach nur fassungslos, wie schlecht das Kundenservice, also ich nenne ihn mal in Anführungszeichen Kundenservice, bei Meta ist.
Das ist ja unfassbar unmöglich. Und ich hatte mich noch, wir haben ja eine Bekannte, die so BookTok und sowas so macht. Und bei der wurde doch auch vor ein paar Monaten oder Wochen der Account gesperrt, auch wegen Hackerangriff oder sowas. Der wurde wirklich gehackt, ja. Ja gut, wir wissen es ja immer noch nicht so zu 100 Prozent, weil uns ja niemand mitteilt, was genau passiert ist.
Ich glaube, wir wurden nicht gehackt. Da hast du schon recht mit. Aber die Konstellation wird nicht großartig anders gewesen sein. Und die musste sich ja auch, obwohl sie ja auch eine relativ große Reichweite hat, einen neuen Account machen. Da kannst du machen, was du willst. Wenn man einfach nicht mal reinkommt.
Dabei haben wir doch den einzig wahren Hacker im Podcast. Und selbst der kommt nicht mehr in einen Account rein. So schlimm ist es schon. Aber falls ihr wirklich hacken könnt oder irgendjemand bei Meta kennt oder selber bei Meta arbeitet oder irgendwelche Lausbuben-Tricks kennt, dann meldet euch bitte bei uns.
Ich sag mal so, wir können ja noch eine Woche abwarten. Vielleicht meldet sich jemand von euch und hat eine Idee. Wir haben alles Reguläre, was man ausprobieren kann, haben wir schon ausprobiert. Wir kommen nicht an Wiederherstellungsdaten ran. Wir kommen nicht an irgendwelche Sachen ran. Wir haben alle möglichen E-Mail-Adressen, alles mögliche ausprobiert.
Wir brauchen jetzt wirklich Insider-Tipps. Wirklich absolute Insider-Tipps. Wir haben dieses Ding ausprobiert, wo Instagram dir sagt, markiere zwei Freunde aus deiner Freundesliste, die kriegen dann eine Benachrichtigung, um deinen Account zu bestätigen. Da kommt nichts, das geht auch alles nicht. Also es darf gerne die Grenzen der Legalität überschreiten. Es ist möglich.
Falls ihr da was habt, meldet euch gerne bei uns. Es ist wirklich schlimm. Wer es schafft, unseren Instagram-Account zu bekommen, bekommt freien Eintritt in allen Zettel der Night Frights zukünftig. Und darf sich ein Thema aussuchen für eine Episode. Das verspreche ich. Was wirklich schon sehr großzügig ist, weil da bist du selbst Podcast-Mitglieder zum Teil Jahre für kämpfen.
Falls das Leute aufwundert, ich hab tatsächlich. Ich hab Critters 3 und 4 in den Sendeplan gesetzt. Offiziell. Ich hab's auch so abgegeben für die Deadline-Ausgabe für die nächste. Also es ist quasi zu 80% amtlich. Ich wollte grad sagen, das hat bekanntermaßen auch nicht immer super viel zu bedeuten. Wenn du das nochmal schiebst, geh ich in den Winterpause. Sonst war das ganze Jahr.
Aber ja, wenn irgendwer was weiß, schreibt uns eine Mail, kommt auf den Discord, schreibt uns irgendwo. Nur nicht auf Instagram, bitte. Nur nicht auf Instagram, genau. Wenn ihr up to date sein wollt, folgt uns gerne auf unseren Einzel-Solo-Singleplayer-Profilen. Dann verpasst ihr am Ende auch nichts.
Welche Mail haben wir aktiv? Fanpost at devilsanddemons.de, glaube ich. Ja. Und vielleicht haben wir dann nächste Woche auch schon einen neuen Account zum Start. Wie dem auch sei, wir sprechen heute über Absurd, beziehungsweise Rosso-Rosso. Spricht man es wie I aus? Einmal nur Rosso Sanghi. Sanghi? Rosso Sanghi.
Man Eater 2. Monsterhunter. Green Reaper 2. Ausgeburt der Hölle. Aus dem Jahre 1981 vom berühmt-berüchtigten, legendären Joe D'Amato. Habt ihr den Film vorher schon mal gesehen, ihr beiden? Ist euch das geläufig gewesen? André vielleicht auch aus seiner Erfahrung als Oldschool-Gorbauer. War das ein Thema in deiner Anfangszeit schon des Horrorkonsums?
Nee, Anfangszeit nicht. Also ich kannte ihn schon vorher. Anfangszeit nicht. Dafür war er damals noch nicht, also er war nicht berühmt genug. Da gab es einfach andere, die da vorkamen. Noch vom Stellenwert her damals in unserer Gorbauern. Wir entdecken Schmutzfilme-Zeit. Aber ich habe den schon relativ früh auch dann gesehen trotzdem.
Aber immer jetzt von den typischen Filmen wie so Evil Dead, Braindead und Co. War es jetzt nicht der, der da als erstes fiel, war eher so zweite Reihe. Da war es sogar eher noch Buyo Omega immer hier. Wer heißt das in Deutsch noch mal? Der mit der Salzsäure. Buyo Omega. Ich komm gleich drauf. Ich bin gespannt. Genau, also ich kannte den tatsächlich vorher noch nicht.
Und war auch mit den Werken des Regisseurs ansonsten nicht so vertraut. Das ist ja komisch, obwohl du die Blues-Expertin bist. Ja, ich muss da glaube ich noch nachholen, obwohl ich jetzt hier, ach jetzt muss ich das aussprechen, also seinen berühmtesten Film, Heißt der nicht auch Man-Eater? Ja, du kannst ihn auch Man-Eater nennen.
Also Anthropophagus, meinst du? Genau, den hab ich tatsächlich erst vor kurzem geschaut, ist mir dann aufgefallen. Also, einen Film kannte ich. Sehr gut. Wenn ich hier sehe, Porno-Holocaust, ey Junge. Ey, Porno-Holocaust, ein Banger, musst du gucken. Ich meine übrigens Sado. Der heißt Marginal Bujo Omega. So, und der war damals, ist ja auch ein Jodamato übrigens, deswegen passt es auch.
Der war damals in der Gorbauer und Riege noch vor. Absurd. Versteht man Bui, Hui, Omega immer wenn andere reden. Bui, yo. Bui, Hui, Omega. Aber nur ganz kurz, das könnte man eigentlich noch als Sonderepisode Sex-Crazed Radioactive Monster im Porno Holocaust, das klingt. Aber diese Art von Film bekommt ihr zukünftig in einem neuen Steady-Bonus-Format namens Devils and Demons Extreme.
Da besprechen wir genau solche Filme wie Bui, Hui, Omega und Konsorten Also, falls ihr da Interesse daran habt, schaut schon mal bei uns auf der Steady-Page vorbei. Da wird es zukünftig die ganz krassen Filme geben in der Besprechung. Exklusiv da. So will ich es euch schon mal verraten. Es war tatsächlich, also der Film ist, André, du hast ja eben gesagt, jetzt war bei euch nicht so bekannt der Titel, war aber in der VHS-Ära tatsächlich einer der meistgesuchtesten Titel überhaupt.
Also die VHS-Tapes wurden auf Börsen teilweise für 400 bis 500 Mark gehandelt, habe ich erfahren. Und das war schon ein Ding, weil das ja auch einer der, ich würde nicht sagen, war das einer der ersten Filme, die auf die Videonasty-Liste in UK gesetzt wurden. Ich glaube schon. Also er ist auf jeden Fall auf einer von diesen 74 berühmten, Videonestys dort und hat da schon durchaus Berühmtheit erlangt, gewissermaßen.
Weil natürlich auch, Theresa hat es eben schon gesagt, auch als Fortsetzung zu Anthropophagus, der ja auch schon einen zweifelhaften Ruf genossen hat, das war schon... Begehrt. Ja, war bei uns halt, wie gesagt, war bei uns nicht so auf dem Schirm. Da gab's andere Sachen, die mehr rausgestochen sind, wo man die Titel eher kannte.
Also selbst Cannibal Holocaust war geläufiger als absurd. Ich hab fast das Gefühl, das ist nochmal auch so ein Nischending in der Nische. Wenn man sich so wirklich einmal zu die Basics abgeklappert hat, dann kommt man dahin. Aber wenn du dich neu reinbegibst in diese Thematik, dass man dann wahrscheinlich erst mal eher nicht darüber stößt, sondern halt über andere Namen.
Ja, das stimmt auf jeden Fall. Der ist auch in Deutschland natürlich im Giftstrank gelandet. 1983 wurde er zum ersten Mal indiziert. 1988 dann beschlagnahmt. Ich überlege gerade, ich glaube bis er hat sogar Folgeindizierungen noch bekommen. 2008, 2011 und 2012. Also der ist schon... Was? Ja, ich habe das Gefühl, wir werden heute in die Diskussion kommen, also hoffe ich zumindest, aber es ist mir doch, wenn man das jetzt in die Zeit setzt, Anfang 80er-Jahre, ich finde den Film schon echt ziemlich brutal, muss ich gestehen. Ja, aber nicht 2008.
Wegen der Folgeindizierung, glaube ich, es ist mir gerade. Also, dass der damals, okay, das ergibt für mich voll Sinn im Vergleich auch zu anderen Filmen, aber 2008? Na dann. Können wir nochmal drüber sprechen. Auf Letterboxd hat der Film eine 2,8 von 5. Auf der IMDb eine 5,3 von 10. Ist in Italien am 1. Oktober 1981 in die Kinos gekommen. hat in Deutschland am 1. Januar 1983 seinen kurzen VHS-Start, bis der Film dann indiziert wurde.
Was der gekostet hat, keine Ahnung. Was der eingespielt hat, keine Ahnung. Wenn ihr den Film sehen wollt, könnt ihr das zum Beispiel gratis auf Tubi über VPN machen. Es gibt aber auch ein paar okaye deutsche Ausgaben fürs Regal. Es gibt aber auch ein paar sehr gute britische Ausgaben fürs Regal. Es gibt eine nette Blu-ray von 88 Films und es gibt mittlerweile auch ein UHD-Upgrade.
Beides sehr empfehlenswert. Da bekommt ihr auch beide Versionen, die es tatsächlich von dem Film gibt. Es gibt nämlich die englische längere Schnittfassung und die italienische kürzere Schnittfassung. Und das Besondere, André, ist, dass der Film tatsächlich auf Englisch gedreht wurde. Das heißt, es ist hier tatsächlich gar nicht notwendig, diese italienische Fassung zu gucken, um zu sagen, oh, jetzt gucke ich dir in den OV.
Nee, die englische Fassung ist hier tatsächlich mal OV, obwohl es ein italienischer Film ist. Ja, ist mir auch wieder beim Rewatch aufgefallen. Dann habe ich sonst irgendwie tatsächlich wirklich nie darauf geachtet so richtig. Aber ja, man sieht es halt am Lippensynchron. Englisch ist halt hier original. Ich habe in beide Fassungen nochmal reingeguckt.
Und hier ist es die italienische, die eben out of sync wirkt. Und das ist halt sehr ungewohnt, weil es halt eben ein italienischer Film ist. Ja, ist der erste Film von D'Amato gewesen, den er auf Englisch gedreht hat, weil der Film halt auch wirklich für den internationalen Markt konzipiert wurde. Contenote, ja gut, Gewalt an Kindern.
Oder Gewalt von Kindern, je nachdem, wie man es will. Wäre jetzt auch das eine, was mir so dazu eingefallen ist, aber ansonsten... Nix weiter, ne? Nö. Body Count haben wir sieben. Nicht so hoch. Ich glaube, letzte Woche war er höher, ne? Was hatten wir letzte Woche? Bei Torso war es elf, ja, bestimmt. Da war es ein bisschen mehr.
Joe D'Amato. Teresa hat eben schon gesagt, ist sie jetzt weniger ein Begriff. War tatsächlich ein ziemlich berüchtigter Regisseur in Italien, der sich in vielen Genres zu behaupten wusste. Also der hat Horrorfilme viele gedreht, so postapokalyptische Actionfilme, Erotik, aber auch Pornos. Und dem war nichts heilig. Der wurde 1936 als Aristide Masakesi, in Rom geboren und der drehte unter diversen Pseudonymen, die ich euch gleich noch präsentieren werde, über 200 Spielfilme und on top nochmal 120 Pornos.
Wie viel davon hast du gesehen, André? Alle. Du hast ja eben schon einen erwähnt. Ich hab alle im Regal. In der großen Joe D'Amato Pornobox. Das wäre geil, wenn es die geben würde. Ja, die sofort. Nee, tatsächlich nur Pornholocaust. Ja. Seine bekanntesten Filme sind tatsächlich auch die Erotikfilme, nämlich die Black Emanuel-Filme mit Laura Gemser.
Aber natürlich auch die Horror-Schocker. Wir haben sie schon erwähnt. Anthropophagus. Beyond the Darkness. Ist Sado, ne? Das ist schon wieder der Alternativtitel, glaube ich. Ja, genau. Und absurd. Er war auch bei vielen Filmen, auch bei eigenen als Kameramann tätig. Er hat wirklich super viel produziert, super viel gemacht. Das war einfach wirklich seine große Leidenschaft, was man vielleicht jetzt nicht allen Filmen von ihm unbedingt anmerkt, aber der hat das einfach für sein Leben gerne gemacht, bis er 1999 an einem Herzinfarkt verstorben ist, tatsächlich in der Vorbereitung zu einem neuen Pornodreh.
Das klingt jetzt lustiger, als es ist, aber das war so das, was er in seinen letzten Lebensjahren so gemacht hat. Das ist doch eine romantische Art zu gehen. Ja, er hat, wie gesagt, für seine Filme viele Pseudonyme benutzt und die sind wirklich witzig, weil ich glaube, unter Joe D'Amato hat er jetzt nicht so viele Filme mehr gemacht und unter seinem Geburtstag auch nicht, aber ich präsentiere euch mal ein paar seiner Pseudonyme.
Ariston, Massachusetts, Arizona, Massachusetts, Federico Slonisco. Michael Wutra Truba David Hills Dirk Frey Robert Hall OJ Clark Peter Newton Richard Haller, Kevin Mancuso Dario Donati und jetzt wird es ganz speziell er hat nämlich auch in China und in Hongkong Filme gedreht, Robert Yip Lim Seng Yi Boitan Bin Chang Li Sun Fu Shen Hu Xien und Leslie Wong Also er hat da wirklich...
Sich Mühe gegeben, seine Identität geheim zu heißen. Ich find's auch lustig, wie er das, glaub ich, immer so ein bisschen an den Markt angepasst hat, bei so Arizona oder so, das ist halt auch so, so kann halt irgendwie auch Pornostar heißen. Irgendwie ist das halt genau irgendwie so das Klientel wahrscheinlich dann.
Also wär jetzt halt spannend zu wissen, ob diese Art Filme dann auch unter dem Namen gedreht wurden, aber es klingt jetzt ja fast so, als hätte er sich immer, hätte er immer gedacht, na, wo soll der Film dann hin und was für ein Name kommt da gut an? Ich glaube, diese Arizona und Massachusetts, das waren noch, ich glaube, seine ersten Sachen, die er gemacht hat, waren Western.
Und da passt das ja auch perfekt. Ah ja, doch, da wird das auch gut passen, ja. Auf jeden Fall haben viele Leute, die mit ihm zusammengearbeitet haben, haben ihn als sehr humorvollen Typen bezeichnet, der auch nie am Set irgendwie sauer wurde, der immer sehr spielerisch gearbeitet hat und für eine sehr angenehme Stimmung einfach am Set gesorgt hat.
Viele Schauspielerinnen haben auch gesagt, dass er wie eine Vaterfigur am Set wirkte. Ihm wird aber nachgesagt, dass er eine sehr große, einzige Schwäche hatte. Und das war seine Müdigkeit. Er sei sehr oft beim Drehen und auch beim Proben einfach eingeschlafen. Und das finde ich total witzig. Also es gibt auch so, irgendjemand hat gesagt, dass er in Cannes mal schlafend auf dem Boden in einem Büro gefunden wurde. Einfach so random.
Lag er da so neben der Tür und hat auf dem Boden geschlafen bei dem Filmfestspielen von Cannes. Also es ist irgendwie putzig, finde ich, ehrlich gesagt. Vor allem, wenn man sich so seine Filme anguckt, André, die ja wirklich das Sleasigste an Sleasigsten sind. Und wenn man dann hört, was für ein lieber Typ der einfach war und wie sympathisch der eigentlich daherkommt.
Merkt man, das haben wir ja schon öfter gehabt in der Filmgeschichte, dass da manchmal so zwei Welten aufeinandertreffen, die Person und das, was die Person künstlerisch dann umsetzt, dass das zwei komplett verschiedene Paar Schuhe sind. Ja, sehr oft so, die Leute, die irgendwie, die härtesten Musik hören, die härtesten Filme gucken, die alles, härtesten Pornos drehen sind, aber eigentlich vom Wesen her die sanftesten Menschen so und der wirkt ja auch so.
Ich glaube, das Paradebeispiel ist immer noch, Korps Grinder heißt der, ne? Der Sänger von Cannibal Corpse. Von Cannibal Corpse, ja. Der denkst du, der ist der Kinn, der frisst, aber stattdessen ist das, glaube ich, einer der wohltätigsten Menschen und kinderfreundlichsten Menschen und der so viel Geld und so viel Spielzeug und Kuscheltiere und sowas von den ganzen Musikeinnahmen kauft für bedürftige Kinder und sowas.
Und wenn du den im Privatleben siehst, denkst du so, okay, der hat ja auch auf Instagram, glaube ich, ganz viele Bilder, wie er in Disneyland auch ist, so mit Mickey-Maus- Ohren und sowas, alles, das ist so süß. Ich fände mir gerade an der Stelle noch ein. Ja, George Fischer. Totaler Knuddelbär eigentlich. Ja. Joe D'Amato wollte auf jeden Fall eine Fortsetzung zu Anthropophagus drehen, also zu Man-Eater, in dem auch der Schauspieler George Eastman schon die Hauptrolle hatte.
Dem gefiel aber das Drehbuch für die Fortsetzung so gar nicht und deswegen hat er gesagt, komm Joe, schmeiß das Drehbuch weg, ich schreibe dir gratis ein neues. Und er hat auch selber gesagt, das fand ich gut, dass ich das nochmal rausgefunden habe, jetzt kurz bevor wir aufgenommen haben. Es ist wirklich auch überliefert, dass dieses Drehbuch im Stil von Halloween geschrieben wurde. Also es ist wirklich kein Zufall, dass da so viele Parallelen zwischen den beiden Filmen sind.
Ich glaube, von Zufall kann man da bei den Parallelen eh nicht sprechen. Ich glaube, man könnte entweder sagen, die Person gibt zu, dass bei Halloween geklaut wurde. Oder sie lügt. Genau, ich glaube, mehr Optionen gibt es da eh nicht. Dann finde ich es aber immerhin ehrenhaft zu sagen, doch ja, ich habe Halloween gesehen, war ein klasse Film, wollte ich so eben nicht auch machen. Finde ich sehr ehrenhaft.
Ich überlege gerade ob mir ein Film von Jotamato so richtig gefallen hat, von denen die ich gesehen habe ich habe nicht so viele gesungen, ich habe glaube ich nur so 8 oder 9 oder so gesehen von ihm ich kann mich erinnern, ich habe diesen Hai Film, kennst du den Shaka André? Ja, aber nicht gesehen. Der ist richtig scheiße dem habe ich einen Stern gegeben.
Was habe ich noch gesehen ja gut, die Immanuel Filme habe ich gesehen die sind eigentlich ganz nett wenn man auf sowas steht Zombie 5 Killing Birds hat er ja auch gedreht, das war auch nix, Und ich war auch kein Fan von Sado, muss ich gestehen. Also den mochte ich, der hat ja eine 3,3 im Schnitt auf Letterboxd, aber Ich finde, also Sado ist halt, ich finde Sado hat ein ähnliches Problem wie absurd, wenn wir heute so kommen.
Ich finde halt, der ist, der Zahn der Zeit hat ihm sehr genagt, aber ich finde, dass der immer noch sehr räudig und widerlich ist. Der ist schon immer noch sehr pervers und auch derbe teilweise. Du hast doch diesen Dings gesehen, den Arthur, der ist doch auch von ihm hier, dieser Conan abklatscht. Arthur the Fighting Eagle, genau. Der lief mal bei Schlefatz so ein Trash-Conan-Rip-Up. Oh Gott.
Also wie gesagt, es ist jetzt, ich sag mal so, D'Amato steht jetzt eher für Quantität als Qualität. Ich glaube, darüber kann man sich, glaube ich, doch schon einig sein. Da sind so ein paar Sachen bei, die man durchaus dinieren kann, aber es ist auch echt viel Mist dabei und ich glaube, das wusste er auch.
Also da bin ich mir relativ sicher. Der Hauptdarsteller in diesem Film ist George Eastman. Der wurde als Luigi Montefiore geboren 1942 im Genua und Und der zwei Meter sechs große Hühne, also wirklich sehr groß, begeisterte sich früh für Kunst, für Malerei und zog deshalb nach Rom. Und dort wurde dann sein Interesse für Film geboren und er absolvierte dann eine Ausbildung zum Schauspieler.
Und zunächst wurde er für viele Western besetzt und ab 1967 führte er dann seinen englischsprachigen Künstlernamen George Eastman ein, um Filme besser vermarkten zu können. haben wir es auch wieder, Theresa. Klingt natürlich für so einen Western, den du in Amerika besser, den du in Amerika vermarkten willst, besser, wenn da ein George Eastman mitspielt, als ein Luigi Montefiore.
Ja, auf jeden Fall. Also, wirkt direkt ganz anders. Obwohl, ich finde, ich so von der Optik so in dieses Western-Ding auch gut reinpasst. Also, den kann ich mir als Cowboy gut vorstellen. Als Callboy oder als Cowboy? Als Cowboy. Beides, ehrlich gesagt. Aber jetzt, ja. Es spielt auf jeden Fall in den vielen größeren Produktionen in Amerika mit, in Omega-Man zum Beispiel, in Blutiger Freitag oder Ruf der Wildnis.
Aber beim Dreh zu dem Film Scalawack mit Danny DeVito verscherzte es sich Eastman mit dem, Regisseur, der den Film gedreht hat was ihm retrospektiv dann eine größere US-Karriere verwährte und es folgten dann jedoch viele europäische Kultfilme, die er gedreht und eben auch geschrieben hat, das wird immer gerne vergessen, wir werden zum Beispiel in einer der nächsten Episoden nochmal auf ihn zu sprechen kommen weil er auch, das wusste ich gar nicht, es mir auch jetzt ist bewusst geworden, das Drehbuch zu Aquarius also zu Stagefright geschrieben hat was ja durchaus, ein sehr guter Film ist, den er da geschrieben hat.
Und auch mein deutscher Lieblingsfilmtitel, den hab ich mir ja vor einem halben Jahr mal auf der Filmbörse gekauft und war dann sehr enttäuscht, als ich ihn gesehen hab. Aber der deutsche Filmtitel ist wirklich gnadenlos. Horror Sex im Nachtexpress. Klassiker. Einen schlimmeren Titel kannst du eigentlich gar nicht haben.
Aber ein Klassiker, finde ich. Und es ist exakt das, also so wie der Film heißt auf Deutsch, so ist der Film auch tatsächlich. Aber nur halt nicht gut. Es klingt vielversprechend, finde ich. Es klingt nach was, wo ich auch stehen geblieben wäre, gedacht hätte, na, was ist denn das? Mir fällt auch gerade noch auf, ich habe auch tatsächlich die Doku über Joe D'Amato gesehen.
Es gibt ja eine Doku über ihn, Omega Rising, weil da spielt nämlich, also da ist George Eastman nämlich auch dabei. Die war aber ganz schön steiße. Die war richtig schlecht. War das die, wo die Musik so laut ist? Ja, und das sind einfach nur Talking Heads die ganze Zeit. Da ist auch Reogero, Deodato dabei und so.
Aber es ist einfach nur eine ganz schlechte Qualität. Talking Heads gefilmt, so eine dauerlallende Musik. Alle erzählen halt über Joe D'Amato. Aber es ist so lieblos zusammengeschaltet, gekleistert. Das war so schade. Ich hab die abgebrochen tatsächlich. Die ist genauso schlecht gewesen wie diese, war das Fulci Talks? Die ist genauso schlecht. Ja, die ist auch scheiße.
Wahrscheinlich vom selben, würde ich jetzt mal behaupten, von der Qualität her. Über George Eastmans Privatleben ist jetzt nicht so viel bekannt. Er sollte jedoch einmal liiert gewesen sein mit der berühmten Erotikdarstellerin Laura Gämser, die wir vorhin schon erwähnt haben. Gibt sicherlich Schlimmeres über ihn zu berichten, aber ist nicht so viel bekannt.
Und er ist ja leider vor gar nicht so langer Zeit, vor knapp sechs Wochen, im Mai 2026, im Alter von 83 Jahren verstorben. Ja, ich muss ganz ehrlich sagen, als ich zum ersten Mal einen Film mit ihm gesehen habe, dachte ich so, oh, das ist ein krasser Typ irgendwie. Ich fand den auch überhaupt nicht sympathisch oder so, ich fand den irgendwie komisch.
Aber je mehr Filme ich dann mit ihm gesehen habe... Desto cooler fand ich den irgendwie. Und mittlerweile bin ich irgendwie so ein, ich will jetzt nicht sagen Fan, aber ich finde den Typen irgendwie cool. Man denkt gar nicht, wenn man den so sieht, dass der halt auch so viele Talente übrig hatte. Irgendwie auch dieses Drehbuchschreiben und so weiter.
Und das auch so eine tolle Karriere eigentlich hatte. Und ich finde den, George Eastman ist Kult, muss ich sagen. Gut, Reza, du hast jetzt wahrscheinlich noch nicht so viel mit ihm gesehen. Nee, bei mir, also wenn ich hier jetzt so durchschaue, ist es halt wirklich nur der Man Eater und Stage Fright.
Aber hier steht auch Mask Scenes Only. Also wahrscheinlich hat er da nicht so wirklich mitgespielt, oder? Bei welchem jetzt? Bei Stage Fright. Da sehen wir dann ja in zwei Wochen oder so. Nee, da hat er nur die Maskierten-Szenen-Richtung. Genau, da sieht man ja. Das sind die einzigen drei Filme, die ich jetzt hier mit ihm bei Letterboxd gelockt habe. Also deswegen, ich kann wirklich echt gar nichts zu dem sagen im Grunde.
Ja, ich sehe, Chris hat auch einen von seinen zwei Filmen, wo er Regie geführt hat, hast du drei Sterne gegeben. Metamorphosis. Oh, stimmt, den hat er ja, stimmt. Und der hat auch noch Regie geführt, stimmt, guter Hinweis. Bei zwei Filmen, ja, den Texas Gladiators, den würde ich auch gerne mal sehen.
Aber den Metamorphosis, das ist der, der hatte damals auf der VHS, kennst du noch die? Es gibt so ein paar so VHS-Ausgaben, die so Leucht-Ioden drin haben. Es gibt zum Beispiel das berühmte Cover von Mortal Kombat mit dem Drachen drauf und der hat so eine rote Leuchte. Wenn du da Batterie drin hast, dann leuchtet das VHS-Cover rot sozusagen.
Und das gab's auch für Metamorphosis mit einer Batterie drin. Und wenn du da raufdrückst, dann macht das so ein Geräusch, so die Videokassette. Das klingt ziemlich geil. Ja, es ist cool. Und vor allem. Die Kollegen von CineStrange Extreme, die haben den Film aufgelegt im Mediabook und die haben das reproduziert. Also das ist auch in dem Mediabook drin sozusagen. Ja, okay, das ist nice.
Das ist sehr cool, ja. Ich kenn sechs Filme von ihm, halt an der Propagos, klar, absurd. Dann diesen eben The Barbarians, auch so ein Cone-Rip-Off. Dann seinen Django, hab ich gesehen, Prepare Coffin. Und diesen Baba Yaga, hab ich gesehen. Das war auch so Euro-Sleece, so sexy Sleece, mit ganz viel SM ausgepeitscht, wo er so Frauen ausgepeitscht die ganze Zeit. Sexy Sleece ist schon fast doppelt gemobbelt.
Ne, das muss man schon extra sagen, sexy Sleece. Der Film war aber trotzdem... Besonders sexy und besonders sleasig ist, da muss es zusammenkommen. Taxi Sleaze war aber auch so okay, auch weirdes Tempo und so. Wenn ich nicht wieder gucken will, ich glaub, da spielt dabei auch keine mega Hauptrolle, ist immer auch der Rabbit Dogs von Barber. Ich hab den schon so lange im Regal. Ich auch, ich auch. Ich hab die Arrow schon ewig hier.
Welchen Film ich empfehlen kann, ist Blast Fighter. Das ist so ein Rambo-Abklatsch, so eine Mischung aus Rambo 1 und Deliverance. Und der ist richtig, richtig gut. Der sieht zwar auf dem Cover aus wie so ein Actionfilm, Ist aber so ein Survival-Thriller eher. Und der ist richtig gut. Der gab es auch damals mal irgendwann von Arrow. Porno-Holocaust habe ich nicht gesehen.
Und den Delirium von Lamberto Barber. Ja, der war auch ganz gut. Der spielt ja auch mit. Ja, den habe ich auch gesehen. Das ist noch gar nicht so lange her, glaube ich. Den habe ich erst, na doch, auch schon. Ich glaube, das war der erste Film, den ich geguckt habe, nachdem Corona ausgebrochen ist, glaube ich.
Laut meinem Letterboxd-Tagebuch könnte das hinhauen. Sehr spezifische Erinnerung. Aber hat schon ein paar, zumindest auf jeden Fall coole und interessante Sachen. Aber das ist nicht nur Schund. Ja, auf jeden Fall eine absolute Legende. Da sind noch ein paar andere, um mal ein bisschen voranzukommen. Ein paar andere, mehr oder weniger bekannte Leute dabei. Annie Bell, die spielt die Emily hier im Film.
Das ist eine französische Schauspielerin, die viel in Italien und in Frankreich gedreht hat. Unter anderem für Jean Roland, für Ruggiero Deodato und eben für D'Amato. Die bekanntesten Filme dürften dann aber schon absurd und House on the Edge of the Park sein. Die hat auch relativ früh ihre Schauspielkarriere beendet. war in den 70er Jahren mal ein paar, Jahre mit der Euroschauspiel-Legende Al Clivert verheiratet waren sie glaube ich nicht und, sie ist vor zwei Jahren, mit 67 Jahren verstorben, dann haben wir Edmund Permand, der spielt den Priester hier im Film, der galt oft so als Ersatzschauspieler, wenn Hollywoodstars ihre Rollen kurzfristig ablehnen mussten, dann ist er immer eingesprungen, so zum Beispiel für Marlon Brando zum Beispiel,
wenn der mal irgendwie kurzfristig eine Rolle abgesagt hat, dann ist Edmund Permand eingesprungen. Hat jetzt aber in Hollywood nicht so die große Karriere gemacht. Ist dann nach Italien gegangen und hat sich dort ein schönes Leben und eine schöne Karriere gemacht. Hat auch in vielen Genre-Produktionen mitgespielt. In Pieces zum Beispiel.
Das war, glaube ich, auch einer der ersten Devil's and Demons-Folgen damals. Auch in Arthur hat er mitgespielt und in diesem ... Den haben wir über letzte Woche auch schon geredet. Über 2019. Dieser After the Fall of New York. Das sind immer dieselben Filme, die jetzt hier irgendwie gerade. Ich hab auch das Gefühl, das ist alles auch so ein Universum.
Ein Kosmos. Das ist dieses Universum der Rip-Offs quasi. Das ist ja alles, diese Filme, diese postapokalyptischen Filme, die sind ja alle im Zuge von Mad Max Erfolg in den USA und in Australien sozusagen entstanden. Und da, Italien hat ja so viele Rip-Offs gemacht. Wir haben ja heute selber eins hier mit Absurd, wenn man so will.
Und da spielen auch überall immer gefühlt dieselben Leute damit. Das stimmt schon irgendwie. Ja, Termin ist 2009 verstorben, im relativ hohen Alter von 82 Jahren. Dann haben wir hier noch den umtriebigen Ted Russoff. Der spielt hier die Nebenrolle des Dr. Kramer. Und der hat wirklich in allen Filmen mitgespielt, die je in Italien gedreht wurden. Jetzt ohne Scheiß.
Der hat in The Bloodstained Butterfly mitgespielt, in Slaughter Hotel, in The Case of the Bloody Iris, in The Strange Vice, in Almost Human, in Death Walks at Midnight, Red Queen Killed Seven Times, Deep Red, Eyeball, Suspiria, Anthropophagus, Inferno, Hell of the Living Dead, House by the Cemetery, Pieces, Zombie 3 und, und, und. Also, der hat wirklich nix ausgelassen.
Also, ich würde aber fast behaupten, der hat in so vielen Filmen mitgespielt, wie Joe D'Amato unter all seinen Pseudonymen zusammen gedreht hat. Also, ich glaube, da können die sich die, wie sagt man, die Klinke reichen? Nee, sag mal so. Da geht man die Hand in die Klinke. Die Klinke in die Hand geben.
Ja, seht ihr? Fast richtig. Nah dran, wir werden besser hier es gab Beschwerden, dass ich nicht mehr so schlecht bin wie früher mit Redewendung. Tja, Mikel de Soavi, der berühmte Regisseur und Zögling quasi von Darragento spielt hier auch mit, der spielt einer von diesen Rockern auf den Bikes, wollen wir nicht unerwähnt lassen und dann würde ich sagen, steigen wir den Film ein und zwar lernen wir Mikos Stenopolis kennen, das ist ein Mann, an dem im Rahmen eines kirchlich genehmigten wissenschaftlichen Experiments experimentiert wurde.
Und dieses Experiment hat ihm Heilkräfte verliehen, aber gleichzeitig auch unbeabsichtigt in den Wahnsinn getrieben. Und dann gibt es einen Vatikanpriester, der an dieser Erschaffung beteiligt war und der jetzt den ausgebrochenen, flüchtigen Mikos bis in eine kleine amerikanische, amerikanische, ganz wichtig, Stadt verfolgt.
Und bei diesem Fluchtversuch wird Mikos dann an so einem Zaun aufgespießt und dann in ein Krankenhaus gebracht. Und dort erwacht er wieder zum Leben und bringt zunächst eine Krankenschwester brutal um und entkommt dann und beginnt eine neue, nee, eine neue nicht, er hat ja noch keine Mordserie begangen, beginnt eine Mordserie.
Und der Priester informiert dann das Krankenhaus und informiert die Behörden, also die Polizei. Und er erwähnt, dass die einzige Möglichkeit, Mikos zu töten, darin besteht, seine Gehirnmasse zu zerstören. Der Film, Theresa, wirft uns ziemlich straight rein ins Geschehen, in diese Verfolgungsjagd im Wald zwischen den beiden Figuren.
Das finde ich irgendwie ein bisschen unüblich. Ja, vor allem fehlt damit irgendwie so ein bisschen so der klassische Opening-Kill auch. Ja. Und es ist dann irgendwie auch so ein komisches Bild wie dieser riesengroße Mann von diesem Priester. Beziehungsweise, ich weiß gar nicht, ob man am Anfang sieht, ob er ein Priester ist oder nicht, weil das ist auch so geil, der hält die ganze Zeit so sich so ganz bedeckt, hat die ganze Zeit so seine Jacke so vor sich zugemacht und hält die aber auch so theatralisch zu. Ja, die ganze Zeit.
Man denkt schon so, okay, was ist mit dir? Und das ist irgendwie schon, fand ich fast eher ein bisschen lustig deswegen. Also ich weiß nicht, irgendwie so richtig atmosphärisch gepackt hat es mich noch nicht. Es gibt dann ja immer noch mal auch so Schnitte, wenn ich das jetzt gerade richtig im Kopf habe, hin zu einer jungen Frau, die halt im Bett liegt und sich nicht bewegen kann, da halt in so einer Apparatur eingespannt ist.
Der Mix hat mir dann schon ein bisschen besser gefallen. Aber ja, insgesamt würde ich da glaube ich mitgehen. Das ist eher. Unüblich und sorgt ja auch so ein Stück weit dafür, dass man eher denkt, okay, der Mensch, der jagt, ist wahrscheinlich eher der schlimmer als der, der gejagt wird. Also weiß ich, ob das so ein Versuch war, uns da auf den Holzweg irgendwie zu bringen.
Den Ansatz finde ich auch interessant eigentlich, weil man sich ja schon die Frage stellt, weil, wie du schon gesagt hast, der Mikos, der sieht ja erst mal gar nicht so gefährlich aus. Also wir sehen ja auch so nicht seine richtige Größe und so weiter. Und der sieht da wirklich so aus, als müssten wir mit ihm mitfiebern, weil er gerade verfolgt wird von dem bösen Evil Priest sozusagen.
Und ich finde, man hätte da, weil das, was ich jetzt quasi eben erzählt habe, was uns der Film hier quasi präsentiert, das ist ja auch gar nicht so richtig so chronologisch zu sehen. Also er ist ja schon verletzt zu diesem Zeitpunkt und alles. Und das, finde ich, hätte man vielleicht ein bisschen runder erzählen können, glaube ich. Das...
Hätte vielleicht den Einstieg, glaube ich, ein bisschen besser gemacht oder einfacher gemacht. Aber in welchem Sinn, Runder? Naja, also ich finde, wie gesagt, die Grundsituation ist mal interessant, dass dort jemand verfolgt. Und ich will natürlich wissen, warum das so ist und wer ist jetzt von den beiden der Böse und wer nicht.
Aber warum der jetzt zum Beispiel schon verwundet ist und das Ganze mit dem Zaun und sowas, das wird ja am Anfang nicht gezeigt. Und das hätte ich gerne irgendwie chronologischer gehabt, damit ich genau weiß, was da vielleicht vor sich geht. Weil so interessant war es jetzt dann doch nicht, das Obending.
Das Bild formuliert. Also wie gesagt, man hätte ... Und es ist halt noch absurder, weil du halt ... Das Ding wird dir ... André, das weißt du ja vielleicht, wurde ja immer als Man-Eat-Dead-2, als Anthropophagus-2 verkauft. Und es soll ja quasi dieselbe Figur sein, also der Mikos, nur dass man die Hintergrundgeschichte jetzt komplett umgedichtet hat, dass er jetzt so ein Wissenschaftler ist, der da zu einem Mutanten gefuscht wurde und dessen Körperzellen sich jetzt regenerieren und ihn quasi unbesiegbar machen.
Was ja wiederum am Ende gar nichts mit Man-Eater und Andropophagus zu tun hat. Es ist einfach nur beides Filme von Joe D'Amato mit George Eastman in der Hauptrolle. Ja, nee, genau. Das erinnert mich aber auch so ein bisschen an Wes Cravens Mindripper. Das ist ja genauso. Da gibt's ja auch dieses Vieh aus dem Labor, das nicht gekillt werden kann. Ist genau das Gleiche im Grunde.
Aber ja, genau. Es soll die gleiche Figur sein, deswegen verkaufen sie's so. Warte mal kurz, haben sie MindTripper nicht sogar als Hills of Ice 3 oder so gekauft? Ja, ja, genau. Der ist das, ja, ja. Das ist so fürchterlich. Und das ist genauso, aus dem Labor ein Typ, der nicht sterben kann, dies ist das.
Auf jeden Fall, genau, das soll die gleiche Figur sein, weil sie ja auch von Eastman gespielt wird in beiden Filmen. Allerdings halt, es macht halt hin und fortlich keinen Sinn als Kontinuität, weil auch in Ander Prophagus 1 heißt er eigentlich, die Figur heißt eigentlich Klaus Wortmann und ist ja Deutscher.
In dem Alternativ-Cut gibt es aber auch eine Version, da wird er Nikos Karamanlis genannt. Das können doch alles Pseudonyme von Joe D'Amato sein. Ja, genau. Das könnte alles Joe D'Amato Porno, Porno, Porno. Wenn Joe D'Amato einen Tatort gedreht hätte, dann hätte er Klaus Wortmann. Wenn einen deutschen Porno-Tatort. Ja.
Dann hätte er Klaus Wortmann geheißen. Genau. Und hier ist es jetzt eben Nikos Stenopolis. und wie gesagt, im anderen war es alternativ Nikos Karamanlis. Also es gibt keine Überschneidung namentlich, es ist halt wirklich nur, um es besser verkaufen zu können und weil man eben Joss Eastman in beiden Teilen hatte.
Vor allem, ich habe es selber auch gemerkt, weil ich teilweise auch die Infos aus verschiedensten Büchern zusammengesucht habe, dass auch überall hier in meinem Skript der Name unterschiedlich ist. Also in der Inhaltsangabe heißt der Nikos Denopolis, aber dann habe ich schon, in meinen nächsten Notizen Mikos Popo...
Hat das jemand von euch reingeschrieben? Nein. Hä? Popokakalake? Ja! Hä? Das fährt mir jetzt erst auf. Das muss ja dann in dem Buch, wo ich es abgeschrieben habe, ein Gag gewesen sein. Popokakalake? Vielleicht gibt es einen Alternativ-Cut, wo er einfach Mikos Popokakalake zahlt. Also ich hätte das...
Therese hätte ich das zugetraut. dass sie das haben. Ich habe ihn nicht Popo Kakerlakes. Gesagt. Auch das könnte ein Alias von John Amato sein. Oh Mann. Das wäre es wirklich gewesen. Jesus Christ. Wie heißt der bei Letterboxd? Da heißt der da Stenopo... Da heißt der Stenopolis. Oh Mann. Popokakalak. Oh mein Gott. Ich muss so lachen, weil ich habe auf YouTube gestern noch ein neues Video hochgeladen und habe so einen Western-Film vorgestellt, wo in dem Gary Cooper mitspielt. Dann habe ich ihn Gary Pooper genannt.
Da musste ich auch so loslachen. Das wäre jetzt der perfekte Western. Mikos, Popokakalakis und Gary Pooper. Das wär's. Oh Gott. Genau, und der Mikos, der wird dann ja ins Krankenhaus gebracht, nachdem er da so schwer verletzt ist und schon seine Innereien verloren hat unterwegs. Da gibt's dann erstmal so eine schöne Operationssequenz, die für die damalige Zeit, muss man schon sagen, da können wir vielleicht jetzt schon mal drauf eingehen, so eine Szene gab's in den USA, glaube ich, nicht im Kino zu sehen.
Also das ist schon so ein typisches europäisches Ding, dass wir hier selbst so eine Operationsszene so explizit sehen, das hat jetzt nicht das welches Sortteil war das mit der Gehirnoperation am Anfang von Kramer? 6? Oder 5? Kommt ungefähr so hin ich bin mir auch nicht mehr ganz sicher Ja, das könnte 5 sein Müssen wir da etwa ein Rewatch machen?
Nein Gott bewahre uns davor. Aber es wurde ein neues Zorteil angekündigt. Erstmal machen wir, wenn Puppet Master, jetzt kommt's, 6 und 7 besprochen sind. Vorher 4 und 5. Dann kommt der Sorry Watch. Ihr habt scheinbar alle nicht in den neuen Sendeplan geguckt. Aber da ist 4 und 5 drin, oder nicht? Da ist 4 bis 6 drin. 4 bis 6, aber ich hab 6 bis 7 gesagt. Ja.
Auch hier schon wieder, ne? Ich reich den Finger und, ja. Aber stimmt, vielleicht können wir sogar vier bis sieben machen, weil der eine Teil, ich weiß jetzt gerade nicht mehr welche, besteht doch einfach nur aus Szenen der ersten drei Teile oder irgendwie sowas. Irgendwie war da doch irgendwas bei. Aber da müssen wir das halt alles auch, kurz hintereinander schauen. Das ist ja immer das Hauptproblem damit.
Deswegen finde ich, drei reicht. Drei reicht. Ich merke schon, wir kommen heute hier gar nicht zu kurz. Wir kommen nicht vorwärts. Wir kommen gar nicht vorwärts. Was mich auf jeden Fall am Anfang gestört hat, André, jetzt bei Absurd ist, dass der relativ viele Figuren an relativ vielen Orten einführt, schon in den ersten 10, 15 Minuten.
Und das sind alles, ich will es jetzt nicht falsch ausdrücken, weil, Wie formuliert man es richtig? Das sind alles Leute, die jetzt sowohl optisch als auch erzählerisch nicht besonders interessant sind. Und das ist vielleicht sogar schon eine der Schwachpunkte dieses Films, dass du halt irgendwie keine Figuren hast, außer George Eastman, die dich bis kurz vor Schluss so richtig irgendwie fesseln können.
Das sind alles irgendwie so langweilige, braunhaarige Männer zwischen 50 und 70. Und Krankenschwestern. Einmal das, generell ja, gebe ich dir recht und auch einfach, dass der Film halt so ohne große Ankündigung loslegt. Also ich habe ja nichts gegen schnell startende Filme und sich zu lange aufhalten und so mit unnötigem Plot auch immer schwierig, aber ich finde der Film ist so der ist so, der poltert so rein und dann geht es einfach los.
Du hast keine richtige Etablierung der Figuren, und du hast keinen richtigen Aufbau. Du weißt auch gar nicht so richtig am Anfang, wer ist deine Hauptfigur. Weil du denkst, es ist dieser Sheriff, es ist die Cops. Aber wie gesagt, du schon sagst, Eastman ist halt so präsent und prägnant in dem Film, dass du ja irgendwie ihn auch zur Hauptfigur machst. Dann kommt dieser komische Priester mit so einer Kutte, der immer seine Hand vor seinen Brust hält.
Und denkst so, was ist das für ein Dude? Denkst dir auch erst mal der, der ist die krasse Bewandtnis. Oder du könntest auch denken, der ist die Hauptfigur, weil er irgendwie der Antagonist von Eastman wiederum ist. Bis du merkst, okay, der hat dem halben Film nichts zu tun also es ist ganz weird von der Figurenkonstellation und ja die verblassen alle schon krass neben dieser krassen Präsenz körperlich natürlich vor allem auch, von Eastman irgendwo und da gibt es sonst eigentlich keinen, der so richtig charismatisch auch ist neben ihm muss man sagen, der ihm doch irgendwie noch die Show stehlen kann.
Und wir haben ja immer noch auch dieses Mädchen da im Bett, die Katja, die wurde ja auch schon angeteasert, das ist ja auch klar, mit der ist irgendwie auch noch was. Also ich habe auch das Gefühl, da ist es auch so ein bisschen inkonsistent irgendwie in der Erzählung so, wo drauf liegt jetzt eigentlich der Fokus.
Und das war auch was, womit ich Probleme hatte, weil offensichtlich, das war ja so eine prominente Szene irgendwie, wie die da dann halt im Bett liegt, da komplett eingespannt. Natürlich passiert mit der noch was so. Das ist ja ganz klar. Die haben wir jetzt ja nicht zufällig am Anfang gesehen. Und das fand ich dann auch zum Teil so ein bisschen, also der Aufbau ist irgendwie eigenartig.
Wir können ja auch direkt so ein bisschen eine Fehleranalyse machen. Ich würde gerade sagen, weil in der Slasher-Logik, wenn du auch gleich denkst, oh, das ist unsere Final Girl, denkst du so, hm, aber kann die überhaupt irgendwas tun außer im Bett liegen? Aber das ist ja direkt das Problem. Er ist gefühlt 10 Minuten vor Schluss sie aufsteht und zum Final Girl wird.
Vorher hat man halt so ein bisschen Mitleid mit ihr und fragt sich, was ist denn da los? Ich dachte zum Beispiel, als ich den Film zum ersten Mal gesehen habe, so wie sie da liegt und auch so, das sieht ja auch schon sehr beeindruckend, jetzt nicht im spektakulären Sinne, sondern irgendwie. Nach sehr alter Medizin aus oder nach sehr alter Wissenschaft, was da angewendet wurde.
Ich dachte erst, die hat irgendwie so psychotelekinetische Fähigkeiten, mit denen sie irgendwie mit Mikros in Kontakt. So Carrie-mäßig, ja. So ist es aber ja dann gar nicht und deswegen ist das ein bisschen, also das verkackt der Film. Also ich finde, der Film hat keine Teenager, großer Fehler für so einen Film.
Also ich frage mich halt, so was hat, also es ist ja, wenn das Vorbild Halloween war, hat sich George Eastman da aber auch so ein paar Sachen rausgepickt oder ein paar Sachen nicht rausgepickt, die elementar vielleicht gewesen wären für das Gelingen dieses Films. Das ist irgendwie ein bisschen schade.
Ich glaube, mit Teenager wäre das deutlich interessanter gewesen als mit Kindern oder 60-jährigen Männern. Das ist schon mal ein Ding. Und wie gesagt, dass das Final Girl nicht so richtig, etabliert wird bis kurz vor Schluss. Das ist halt ein bisschen schade. Da bleiben einfach viel zu viele Fragen offen. Und vor allem, ich hatte mir selber meine eigene Notizen-Theresa aufgeschrieben.
Ja, es gibt auch eine Figur, die ganz klar an Dr. Loomis orientiert ist. Und ich dachte jetzt, als ich im Film wieder gucke, aber welche Figur war das jetzt? Soll das der Sergeant sein oder der Priester? Jaja, ist es auch. Aber ich fand gerade am Anfang, wenn du die Szenen siehst, in der der Sergeant zum Beispiel dort im Auto da Patrouille fährt oder sowas, da erinnerte mich das Ganze an die Szenen.
Als Loomis mit dem Sheriff durch Haddonfield fährt, die beiden zusammen. Und deswegen hatte ich da, das war irgendwie ein bisschen, Komisch. Also er hat sich dieselben Zutaten rausgepickt, sie aber sehr seltsam zusammengewürfelt irgendwie ein bisschen, George Eastman. Ja, und halt generell so das Fehlen von so einer ganz eindeutigen Hauptfigur, weil nach der Halloween-Logik, es kommt dann ja irgendwann der Punkt, wo quasi eine Babysitterin mit zwei Kindern, Jugendlichen, wie auch immer, zu Hause ist, dann denkt man, okay, dann wird's ja wohl die sein.
Nee, kommt noch eine neue Babysitterin. Ach, die ist es auch nicht. Okay, na gut, ne? Also es ist auch wirklich so, da werden die Leute so reingeballert, und dann sind die auf einmal auch irgendwie wieder weg. Und das ist irgendwie ganz eigenartig. Und ich meine, bei Halloween ist ja auch einfach Laurie so der Trion-Angelpunkt der Geschichte, die Person, mit der man mitgehen kann.
Und die fehlt hier halt einfach zu 100 Prozent. Also ich habe auch zu keinem dieser Person irgendwie eine Meinung. Ich habe wirklich zu niemandem eine Meinung. Das könnte mir alles nicht egaler sein. Und das ist so was, was, glaube ich, ein großer Fehler ist. Und ich meine, wir hatten da ja schon drüber geredet, als wir die Steady-Folge aufgenommen haben, dass ich vorher diesen Film geguckt habe und das Gefühl hatte, ich habe vier Stunden lang nichts anderes gemacht, weil ich den einfach so unspannend und ehrlich gesagt totsterbenslangweilig fand.
Und ich glaube, es liegt mit da dran, weil es einfach nichts gibt, wo man irgendwie so hätte mitgehen können, sich so ein bisschen reinsteigern können, auch emotional. Der Film lässt mich emotional 180 Prozent kalt. Ich weiß auch gar nicht, André, ich kann das teilweise gar nicht richtig beschreiben, woran es liegt, aber der Film hat irgendwas wahnsinnig Träges an sich.
Der ist so, ich glaube, zum einen ist es die komplett trockene Inszenierung, also die ist nicht schlecht so, handwerklich ist der solide, würde ich mal sagen, aber der wirkt so wahnsinnig blass irgendwie auf mich. Das sind alles so die Setpiecings, die Kulissen, das sieht alles so... Weiß ich nicht, so nach 70er-Jahre, Zweiraumwohnung, irgendwie alle, selbst das Krankenhaus sieht nicht aus wie ein Krankenhaus. Das sieht alles so aus, als hätten sie den ganzen Film in einem und demselben Gebäude gedreht, egal wo das gerade spielt.
Und auch die, die am Anfang ist super wenig Musik, später dann viel zu viel Musik, aber am Anfang fast gar keine. Und wie Theresa schon sagt, es sind so die Figuren, die einen alle, die alle so uninteressant sind. Man hat so gar nicht irgendwie wild am Ball bleiben, weil die alle langweilig sind. Und ich glaube, das sorgt dafür, dass der Film ziemlich träge ist.
Ja, von der Ausstattung her, von der Locations, du merkst halt recht schnell auch hier, dass eben Budget begrenzt war. Du hast sehr limitierte Räume, sehr limitierte Fläche, auf der gedreht wird. Das geht eigentlich ständig hin und her. Auch die, sag ich mal, die Szenen bleiben auch immer viel zu lange an den gleichen Orten, weil sie möglichst wenig wechseln wollen.
Beziehungsweise du hast dann später ja immer Gegenschnitt im Grunde nur zwischen zwei Locations und so, das merkst halt total und dadurch, dass eben dir die Figuren wie wir schon gesagt haben, so egal sind, bleibt dir ja auch ganz schnell nur noch Eastman und hoffst ja fast schon, jetzt leg halt los und gib mir halt wenigstens halt das, was ich sehen will, nämlich irgendwie Gore und Kills.
Weil alles andere halt so ein bisschen egal ist und deswegen, das wirkt glaube ich alles zusammen so, der krasse Slow Pace so, der schleppt sich halt echt ganz schön durch, dann alles dieses behäbige Erzähltempo, die Figuren, die alle so ein bisschen wie auf Valium rumhantieren und dazu eben noch die wenige Abwechslung, auch in den Sets.
Das ist halt leider auch für den Film schon so, da merkst du so, das wird jetzt kein easy, knackige 80 Minuten, sondern das ist so, okay, nach 15 Minuten bist du schon so, wenn das so bleibt vom Pacing her, dann, puh, das ist leider aber ein absolut großes Problem. In meiner Erinnerung war das halt komplett anders.
Also, als ich den das erste Mal geguckt habe, weiß ich noch, und das blieb auch so in meiner Erinnerung, dass der super knallhart, schnell, straight, super Gas gibt, Pacing geil, Kill nach Kill nach Kill und geile Musik alles und Josh Eastman macht alle platt dort, so habe ich den Film in Erinnerung gehabt.
War jetzt nicht mehr ganz so, aber dazu kommen wir bestimmt gleich noch. Der Film suggeriert uns ja, oder D'Amato suggeriert uns ja, dass der Film in einer amerikanischen Kleinstadt spielen soll. Hätte man das vielleicht rauslassen sollen? Weil, ich meine, ja, die gucken nachher Super Bowl oder sie gucken irgendein Football-Spiel, tragen dabei.
Weil, also jeder hat die, glaube ich, schon mal irgendwo im Fernsehen oder gesehen oder war selbst dabei bei einer Superbowl-Party oder sowas oder weiß, wie sowas aussieht, wenn die Leute da so in Football-Trikots sitzen mit Bierchen, Burger und so weiter und dann guckt ihr diese Veranstaltung an, was die da als Superbowl-Party arrangieren, weiß ich nicht, aber generell ist bei dir das amerikanische Feeling angekommen?
Ich habe das Gefühl, nein. Mir war das tatsächlich gar nicht so klar. Also wie gesagt, ich hatte offensichtlich Probleme, mich zu konzentrieren, weil ich es einfach sehr langweilig fand. Da kann es schon auch mal sein, dass die eine oder andere Information durchgerutscht ist, wie zum Beispiel diese. Aber es wäre mir jetzt auch nicht in den Sinn gekommen, wenn du gefragt hättest, Teresa, wo spielt das? Hätte ich nicht Amerika gesagt.
Und das spricht ja auch schon mal dafür, dass es nicht sehr authentisch verkauft wurde. Also ich finde, da bemerkt man dann schon auch irgendwie Ich finde, der hat, Von der Optik her auf eine Art schon diesen italienischen Flair. Ich meine schon, dass er das Gefühl ist, es ist irgendwie was Europäisches, auf jeden Fall.
Ja, dann hätten sie es einfach zugeben müssen, das wäre cooler gewesen als dieses Vorgetäuschte irgendwie. Es ist keine Schande, einen Film in Italien spielen zu lassen. Das hätten sie ruhig machen können. Ja, sie haben auch so omnipräsente Exit-Schilder überall aufgestellt, damit das so aussieht. Als wären das die Orts ...
André, hat für dich der Film das Amerika-Setting authentisch verkauft? Oder siehst du das eher wie wir? Man hätte ruhig zu seinen italienischen Wurzeln stehen können und das nicht vortäuschen müssen, wo man sich gerade befindet. Ja, ich finde das nämlich generell, der Film hat dadurch gar keine Identität.
Ich weiß nicht so, wo wir sind. Er verschleiert so sehr, dass so am Ende irgendwie so ist es so egal. Also es kann überall sein. Ob es in Baden-Württemberg oder in Amerika oder ist es egal, finde ich. Ich finde, der Film hat gar keine richtige Aussagekraft über sein Setting. Das Einzige, was Italien erinnert höchstens, ist, dass die nachher bei dieser, wo die da alle irgendwie Fernsehen gucken zusammen, dass die alle Pasta fressen.
Ja, typisch Super Bowl Party, so kennen wir das. Ja, genau. Das ist halt auch komplett konträr. Also die gucken Football und sehen aber dabei aus, als ob sie gerade in Italien im Urlaub sind. Das ist einfach komplett wrong. Deswegen, ja. Also das haben sie wirklich ganz schlecht kaschiert. Ich meine, mit dem Hintergrund, dass es auf Englisch gedreht ist, verstehe ich das.
Aber das haben sie, finde ich, nicht gut eingefangen. Ich finde, der Film fühlt sich ja eh an, als würde der wirklich nur in so einer ganz kleinen Nachbarschaft spielen, so zwischen drei Häusern. Ja. Typisch amerikanische Vorstand halt. Es ist, ja. Das ist halt absurd, weil sie wollten den Film halt ja für den internationalen Markt. Das ist absurd, das ist richtig. Ja, das war jetzt keine Absicht.
Aber sie wollten den Film ja für den internationalen Markt produzieren. Und sag mal, du willst ihn für den US-Markt produzieren, also denen fällt doch als allererstes auf, dass es jetzt nicht irgendwo in Cleveland oder so ist, sondern in Genua oder so, keine Ahnung. Als ob Amerikaner wissen, wie es in Europa aussieht. davon ab, aber... Nee, aber die sehen schon, dass das nicht US ist.
Er darf dann endlich loslegen, der Mikos, und wir drücken es aus. Es ist schon Joe D'Amato's brutalster Film, finde ich, von denen, die ich gesehen habe, aber auch, wie ich es gelesen habe. Denn man hat sich hier ein paar ziemlich sadistische Kills aus dem Obi-Werkzeugkasten, gepickt, würde ich sagen. Also es darf hier zunächst mal mit einer Bohrmaschine die Schläfe einer Krankenschwester malträtiert werden.
Ich finde das nach wie vor, du hast mir ja geschrieben, während du den Film gesehen hast und meintest so, ah, sieht schon ein bisschen schieb aus. Dachte ich so, ja, das habe ich aber auch anders in Erinnerung. Würde dich jetzt da auch ein bisschen korrigieren wollen. Also ich finde, das Blut sieht schon aus wie eine sehr seltsame rote Masse, aber prinzipiell finde ich den schon gut getrickst.
Teresa will erst mal, will die ins Wort fallen. Ja, Pro-Tipp. Bitte mach. Von der Expertin, Wer den Film umsonst auf YouTube in dreieinhalb Pixel guckt, da sieht alles klasse aus. Jeder Effekt wunderbar. Wunderbar. Ja, das kann man machen. Man kann sich aber auch die 88-Film-Blu-ray angucken, wie ich gemacht habe.
Und sich dann beschweren, dass die Effekte kacke sind. Ich beschwer mich nicht drüber. Ich finde es auch immer gut, dass dieser Podcast in Form von Theresa auch so die schlichten, gewöhnlichen Menschen abbildet. Die nicht alles in achtfacher 8K gucken auf dem 83 Zoll, genau. Ja, genau. Das ist ganz größer als meine Wohnung einfach.
Das stimmt. Ich wohne auch mittlerweile immer im Fernseher. Man muss sagen, dass der HD-Transfer dem Film vielleicht kein Gefallen getan hat. Da gebe ich recht. Ich finde, die Effekte sind schon noch gut getrickst. Aber durch den HD-Transfer siehst du halt extrem krass natürlich die Tricks. Und ich finde, ja, der ist hart, ja.
Aber auch das, muss ich heute sagen, war wieder so ein Film, den ich noch härter in Erinnerung hatte wieder. Ich dachte, er ist noch doller. Ich dachte, er ist noch ... Etwas krasser. Ich finde zum Beispiel auch, gerade bei den Nahaufnahmen, wenn irgendwas wo reingebohrt wird, du siehst halt, du siehst sogar wirklich, wie da das Wachs wegpuppelt.
Im Einstich gibt es nicht mal Blut, das fließt dann danach erst raus, weil es halt dauert, bis die Blutpumpe aktiviert ist. Wie gesagt, bei sowas muss man einfach sagen, der HD-Transfer ist halt bei so alten Filmen nicht immer, gerade bei niedrig budgetierten Filmen, nicht immer das Beste, aber trotzdem, klar, ich finde, der Film bekommt aber seine Härte, finde ich, vor allem durch die Intensität von Eastman.
Weil der halt einfach durch seine krasse Präsenz, durch seine Hühnenhaftigkeit, wenn der da irgendwie am Anfang die Krankenschwester da so schnappt allein, ich finde, der hat so eine Präsenz und strahlt so eine Gewalt und Kraft aus. Ich finde, das macht eine ganz große Auswirkung auf die Härte aus. Aber auch so Sachen nachher wie der Schädelbohrer und so, der hat schon sehr explizite Szenen, ja.
Ja, Theresa, ich habe sehr viele Reviews zu dem Film gelesen von Frauen. Und die waren fast einhellig einer Meinung und meinten, dass George Eastman, viel zu gut aussieht und viel zu nett aussieht, um wirklich eine Abneigung gegenüber ihm zu erzeugen. So ein bisschen der Ted Bundy-Effekt, könnte man sagen.
Ich habe sogar mehrere Reviews gelesen, die sind sogar relativ prominent bei Letterboxd, in dem die Frauen Josh Eastman so auf Daddy-Niveau gehoben haben und meinten so, also wenn der mir nachts im Dunkeln begegnet ... Ich wehre mich nicht, stand da drin. Wie stehst du dazu als Frau? Wie stehe ich dazu?
Stehst du dazu als Frau? Also ich glaube, wenn ein 2,6 Meter großer Mann nachts, hinter mir läuft, dann kriege ich es mit der Angst zu tun, egal wie gut er aussieht. Muss aber sagen, ich verstehe das vom Grundprinzip her, weil ich finde, es ist schon ein sehr attraktiver Mann. Wie gesagt, hätte trotzdem, glaube ich, Angst vor ihm.
Aber ja, also ich finde es prinzipiell auch okay, dass Killer in diesen Filmen nicht immer irgendwie so ganz Stereotyp, weiß ich nicht, irgendwie entstellt in irgendeiner Form oder sowas sind. Ich finde das schon auch okay, mal so einen richtig gut aussehenden Killer zu haben. Also das finde ich in Ordnung.
Hättest du eine Maske gruseliger gemacht? Also ehrlich gesagt glaube ich, das hätte es schlimmer gemacht, weil dann wäre der Film noch mehr untergegangen im Einheitsprall mit einer random Maske auf und so haben wir immerhin den gut aussehenden Keller. Immerhin das haben wir hier. Ich habe auch schon den Film während der Aufnahme schon abgewertet, weil ich mir dachte, nee.
Er ist auch toll gealtert tatsächlich, muss man sagen. Ja, ich habe gerade eben ein Foto aufgeworfen. Ich hab dieses Interview auf der 88-Disc noch angeguckt. Das ist ja auch schon 15 Jahre, glaube ich, wiederum schon wieder her. Aber auch als älterer Mann war er ja attraktiv. Der hat einfach Charisma, sag ich ja. Der ist halt leider... Hat er gemodelt?
Kann gut sein. Ich meine, mit der Größe... Der verschwendet das Potenzial, wenn ich... Ich meine, ja. Ich meine, er war Model. Ich bin mir relativ sicher, ja. Ich meine, er war Model. Ähm, ich hatte sogar sowas gelesen. Sieht jetzt erstmal nicht danach aus, nee. Nee, ich glaube auch nicht. Nee. Dann ist es wirklich verschenkt. Oder Basketballspieler hätte er auch werden können.
Da hatte Italien, na gut, weiß ich nicht, ich kenne mich jetzt mit italienischem Basketball nicht aus, ich will die jetzt nicht denunzieren. Aber wie gesagt, er ist einfach ein krass charmanter Typ so und das meine ich ja, das ist in dem Film leider ein Problem, weil es kein Gegen- keinen Gegenpol zu ihm gibt, der auch so einen Charisma versprüht.
Und das als Antagonist, das zu haben, zieht dich halt leider so ein bisschen auf seine Seite. Oder zumindest halt, der Fokus liegt so krass auf ihm halt einfach. Es schnappt sich ja dann noch in der Werkstatt so einen Typen, der ja sogar auf ihn schießt. Und da sehen wir dann noch mal eindeutig, dass das dem Killer ...
Ich tue mir schon schwer, damit, George Eastman als Killer zu bezeichnen in dem Film, obwohl er das ja ist. aber der charmante Mann wird beschossen und das, Schad ihm nix, wie wir hier oben im Norden sagen. Er regeneriert sofort und packt sich dann den guten Mann und schiebt ihn in so eine Elektrosäge rein, um dessen Schädel zu öffnen.
Ich hab das so ein bisschen ... Ah, da warst du damals nicht dabei, Theresa, noch nicht dabei. Aber nee, war andere dabei? Was gehen wir? Ein Zombie hing am Glockenseil. Ich musste die ganze Zeit bis in den Film denken, weil der auch sehr langweilig ist zwischen den Kills. Und bei den Kills dann aber wirklich so die crazysten Mordinstrumente und Mordideen da rausholt und dadurch irgendwie... Und Lockenseil hat auch einen ähnlichen Kill mit dem Kopfbohrer, wobei ich über Lockenseil sogar noch ein bisschen besser finde.
Aber, ja, ja, finde ich auch. Rein vom Pacing her und dann immer mit den Gewaltspitzen sind die beiden ein bisschen ähnlich, finde ich auch, ja. Sind auf jeden Fall die, für mich muss ich sagen, neben George Eastman sind die Kills am Ende, die Highlights des Films, muss man, glaube ich, so konsternieren.
Und dann haben wir den Priester als Dr. Loomis-Ersatz. Wie fandst du den, Theresa? Der wird von Charles Borromell gespielt, der sagt mir nichts. Ich glaube, der hat jetzt, keinen großen Impact. Ich gucke mal gerade, hat er noch irgendwas anderes? Also ich fand es auf eine Art lustig, dass er quasi so ein Biochemiker-Pastor ist. Ja.
Leider dann nicht so lustig in der Einsetzung. Moment, ich muss nur korrieren. Ja. Ach nee, Edmund Purdem, das war der Pfarrer, den haben wir ja vorhin schon vorgestellt. Und Charles Borromell war dieser Sergeant, der hatte keine große Filmkarriere. Vorher noch alles durcheinander und aus dem Fugen gerät. Was wolltest du sagen, Teresa?
Dass das mit dem Biochemiker Pastor auf dem Papier lustiger klingt als in der Umsetzung, aber die Idee fand ich irgendwie ganz lustig. Nee, ich konnte ihn wirklich gar nicht ernst nehmen, diesen Typen. Alleine, weil er halt die ganze Zeit, also das war so auffällig und absurd, skurril irgendwie, wie er dieses, halt die ganze Zeit.
Seine Jacke zugehalten hat und dann denkt man sich vielleicht schon so, okay, wenn er die dann öffnet, weil klar ist, da ist irgendwas. Ich hätte mir vor, da wären so oberkörperfrei und total ripped gewesen. Zum Beispiel hätte ich genommen oder dann, dass irgendwas mutiert, das aus seinem Oberkörper rauskrabbelt oder so und dann so, bäm, Oh, er ist Pastor. Na gut, okay.
Es war einfach so unnötig. Ich habe das Gefühl, der Film will so ein paar Twists aufmachen, wo man sich denkt, oh mein Gott, wow, das ist einer davon. Und das funktioniert halt einfach gar nicht. Und am Ende dann ja auch nochmal, falls sich irgendjemand tatsächlich die Frage gestellt hat, ob das Mädchen wohl nochmal laufen wird oder nicht, war für mich relativ eindeutig, wie das ausgeht. und genau so passiert es dann ja auch.
Und das, also ich habe das Gefühl, kein Gefühl, nein, oh Gott, ich habe das Gefühl, dass der Film oder George Eastman kein Gefühl dafür hat, was die Leute tatsächlich auf so einer Spannungsebene dabei hält. Ja, erste Filmhälfte, André, wenig Handlung, uninteressante Figuren, aber was ich dem Film zugutehalten will, ist, dass er handwerklich zumindest, ein Upgrade ist zu dem Vorgänger zu Anthropophagus, weil dem muss ich mir wieder gestehen, der ist...
Also das ist so auf... Der war auch schnarchend langweilig. Wenn Uwe Bolt Italiener, dann wäre Anthropophagus optisch entstanden, glaube ich. Ja, das kann man immer festhalten. Der ist handwerklich auf jeden Fall besser, als Man-Eater, finde ich auch. Bei Man-Eater passiert ja auch nach der eben krassen Auftakt-Szene mit dem Fötus, die eben so legendär ist. Danach passiert ja auch irgendwie erst mal 60 Minuten gar nichts. Ich war so enttäuscht, als ich den zum ersten Mal gesehen habe.
Kills gibt es ja nur in den letzten 15 Minuten oder so. Ja. Von dem habe ich wirklich super viel gehört damals. Und dann habe ich den irgendwann auf der Börse, glaube ich, gekauft und guckte. Ich dachte so, boah. Das ist es jetzt. Wie denn, ihr interessiert euch nicht für das italienische Geisterdorf?
Hä? War doch voll spannend. Ja. Bist du Mittagsschlaf meines Lebens? Ich wollte gerade sagen, das ist wirklich, du hast das Gefühl, während du dem Film guckst, also selbst wenn du aktiv bewusst guckst, hast du das Gefühl zu schlafen irgendwie. Also ich weiß es nicht. Ja, weil nichts passiert. Du kannst dir auch ein Lagerfeuer bei Netflix angucken, das ist das gleiche Effekt.
Da ist absurd auf jeden Fall, trotzdem inszenatorisch und vom Look generell auf jeden Fall ein Upgrade, ja. Beim Angriff auf einen Motorradfahrer nach seiner Flucht aus dem Krankenhaus wird Mikos von einem Fahrerflüchtigen angefahren. Klingt spektakulärer, als es tatsächlich ist. Der Fahrer des Wagens, Mr. Bennett, und seine Frau sind auf dem Weg zu Freunden, um dort eine Superbowl-Party zu besuchen und lassen ihre beiden Kinder mit einer Babysitterin zu Hause.
Die Tochter Katja ist aufgrund, oder Ketja, Katja, Katja, Katja, was soll denn Ketja sein? Ketja. Wenn man selbst die deutsch ausgesprechenden Namen irgendwann nur noch amerikanisiert. Ihre Tochter Katja ist aufgrund eines Problems mit ihrer Wirbelsäule ans Bett gebunden, während ihr jüngerer Bruder glaubt, dass der Boogeyman kommt, das kennen wir ja, um ihn zu holen.
Mikos macht sich auf den Weg zum Haus der Bennets und beginnt, nachdem er Mr. Bennets Auto erkannt hat, alle Anwesenden zu ermorden. Peggy, die Babysitterin, wird mit einer Spitzhacke, in den Kopf gestochen und Emily, eine Krankenschwester, die sich um Katja kümmert, wird mit dem Kopf in einen eingeschalteten Ofen gedrückt und mit einer Schere in die Kehle gestochen, jedoch nicht, bevor sie den Bruder losschickt, um Hilfe zu holen.
Katja kämpft darum, aus dem Bett zu kommen, um sich dem Killer selbst zu stellen. Mikos bricht in Katjas Schlafzimmer ein und greift sie an, doch es gelingt ihr, mit einem Zirkel in die Augen des Killers zu stechen. Anschließend taumelt sie den Flur entlang, während der geblendete, beziehungsweise erblindete Killer hinter ihr her torkelt.
Er verfolgt sie durch das Haus, doch Katja kann ihm entkommen. Der Priester trifft ein und ringt mit Mikos und Katja greift sich eine Axt aus einer dekorativen Ritterrüstung und enthauptet Mikos damit. Die Polizei und der Rest der Familie treffen ein und finden Katja in der Tür stehen, gut überströmt und mit Mikos abgetrennten Kopf in der Hand.
Nächstes Mal schreibe ich die Inhaltsangaben wieder selber. Das war ja sehr holprig, was mir hier da zusammengeschrieben wurde von Wikipedia. Ich habe es nicht geschrieben. Ne, das ist von Wikipedia tatsächlich und das ist fürchterlich. Vielen Dank. Ja, Mikos erwirkt den Motorradfahrer. Das war auch eine sehr lustige Szene irgendwie, fand ich, in diesem Waldweg dort.
Ja. Was soll man dazu sagen? Weiter im Text, würde ich sagen. Tatsächlich ist ja dieser Mittelpart, als man weiß, dass Mikos da irgendwo durch die Gegend läuft und dort Leute ihn suchen, was ja der Sergeant sind, was der Priester ist zum Beispiel, und die suchen ihn alle. Das wirkte tatsächlich für mich sehr doll von Halloween zusammenklavüstet, muss ich sagen. Also da sind auch tatsächlich, ich fand, so zwei, drei Shots, die haben sie sogar eins zu eins übernommen, hatte ich das Gefühl.
Also natürlich jetzt in Italien, aber wo man wirklich gesagt hat, komm, diese Szene, die finden wir cool, die übernehmen wir jetzt einfach mal. Da hatte ich schon das. Aber das Problem ist, und das hat André ja eben schon angedeutet, Theresa, oder du hast es glaube ich sogar gesagt, du kannst das halt alles irgendwie kopieren, aber das bringt dir nichts, wenn du die Spannung nicht kopieren kannst aus dem Vorbild, ne?
Ja, und es ist halt wirklich, ach, dann erzählt ja auch der Pastor glaube ich wieder was, so, ja, das ist das pure Böse, und dieses Gelaber, so was, also, ach, das hat irgendwie in Halloween so seinen Charme. Nie goes ice tonight. Achso, Entschuldigung. Aber wird aufgeführt nur in Halloween und das kann sich sonst kein anderer Film erlauben auf dem Niveau irgendwie.
Und ja, es fehlt einfach komplett das Verständnis dafür, warum dieser Film gut funktioniert hat. Und gerade dieser Mittelteil, den finde ich unfassbar langweilig. Und das letzte Drittel, das finde ich einfach unaushaltbar dämlich tatsächlich. Von daher weiß ich nicht. Aber ich glaube, dann nehme ich doch lieber das dämliche Drittel, das letzte Drittel, als die langweilige Viertelstück.
Es ist ja auch das Problem, André, also du siehst ja offensichtlich, das haben wir jetzt ja schon zigmal gesagt, Halloween, du hast ja sogar dieselbe Konstellation, dass eine Babysitterin aufpasst auf einen Jungen und auf ein Mädchen. Und auch da, das, was wir schon gesagt haben, warum machst du denn nicht aus der Babysitterin das Final Girl, ne?
Du bringst die um und dann noch die Krankenpflegerin, die danach kommt, die bringst du auch um. Das sind beides prädestinierte Final Girls gewesen. Und wie willst du denn da irgendwie mit Fiebern oder Spannung Interesse generieren, wenn du so mit den Figuren umgehst, ne? Ja, und, per se zu sagen, okay, natürlich, die, die ins Bett gefesselt ist, ist dann quasi, der Killer will dann zu ihr und sie ist halt nicht bewegungsfähig erstmal.
Dass das ein Spannungsaufbau sein kann, ist ja an sich okay, funktioniert vielleicht auch ganz kurz im Ansatz. Das Problem ist leider, dass Dermator halt in dem Film so schlecht ist in Spannung inszenieren, dass nicht mal das irgendwie dich packt. Weil du denkst, oh mein Gott, jetzt kommt er und sie kommt da nicht los.
Alter, wie lange die sich da freibindet. Da kann es schwer nach dem Mittagsschlaf machen. Das dauert alles mal viel zu lang. Er hat leider überhaupt kein Gespür dafür, wie lange Bilder stehen sollten, wie Umschnitte gut funktionieren. Und das killt dann halt auch die Spannung schon wieder. Das ist genau wie das blöde lag da im Film. Sorry, ich kann das nicht ausstehen. Der Junge ist so nervig.
Wie der dann auch irgendwie aus dem Haus geschickt wird. Also wie ein André hier diskriminiert, ist ein kleines Kind, ein Junge. Wie jetzt aus dem Haus geschickt wird, dann rennt der einmal ums Haus und krabbelt durchs Fenster wieder rein und rennt halt direkt schon wieder quasi in die Arme und das ist dann der Spannungsaufbau also deswegen leider rein von diesen ganzen Spannungsdynamiken ist der Film leider auch echt nicht gut, das ist halt so geil er wird losgeschickt von der einen kommt wieder, wird dann von der nächsten losgeschickt wieder drin ich dachte auch so, hä, der ist doch gerade schon losgegangen, das ist leider echt alles Ja, also der Junge ist wirklich echt auch nicht der Smarteste, aber auch,
was André sagt, es dauert dann Ewigkeiten, bis sie sich freibindet. Und ich habe das Gefühl, dass da uns auch wieder der Film verkaufen möchte, oh mein Gott, das ist so spannend, schafft sie es, schafft sie es, schafft sie es. Und ich denke mir so, natürlich schafft sie es. Und mir ist auch klar, dass die gleich wieder zwei funktionierende Beine hat, die wirklich erstaunlich gut funktionieren für jemanden, der, wir wissen nicht genau wie lange, aber offenbar eine längere Zeit schon im Bett gelegen hat und die Beine nicht bewegt hat.
Ist die wirklich besser auf dem Bein, als wenn bei mir frühs um viertel vor sechs der Wecker klingelt. Also, das ist wirklich ... Vielleicht hat Dermato auch die Wiggle Your Big Toe halbe Stunde aus Kibbel rausgeschnitten. Ja, wahrscheinlich. Das sparen wir uns, ja. Sie braucht auf jeden Fall nicht lange, um wieder zu laufen. Ja, ja, aber wirklich, das ist halt wirklich kein Gespür ...
Und es ist halt auch keine Überraschung. ... für Dramaturgie, nee. Ja, und das ist halt der Punkt. Es ist keine Überraschung, dass sie aufsteht. Ja, und vor allem gibt ihr halt vorher was zu tun. Irgendwas, ne? Deswegen, ich musste gerade irgendwie unweigerlich denken an ... Sie hat was zu tun. Warte kurz, ich muss unweigerlich an einen anderen Halloween-Teil denken, nämlich an Halloween 5, als Jamie auch ans Bett gefesselt ist, aber die halt wenigstens diese telekinetischen, psychokinetischen.
Sie fühlt, was Meike Meyers gerade macht und sowas. Sowas gibt ihr wenigstens. Das ist auch dumm, aber das ist eine Beschäftigung für alle Figuren sozusagen gleich. Weil so hab ich die ganze Zeit, ja genau was du auch gesagt hast, Theresa, wir wissen, die steht irgendwann auf, aber das bringt mir ja nichts.
Ich seh die trotzdem jetzt schon von Anfang an und weiß nicht, was das soll. Also weiß schon, was es soll, aber die Figur bekommt halt auf dem Weg dahin nichts zu tun. Außer, was wolltest du sagen? Doch. Und zwar, sie malt ja immer das gleiche Muster mit ihrem Zirkel, macht sie auch öfter als einmal im Film.
Es wird sogar noch kommentiert, möchtest du nicht mal was anderes machen, als hier das so unnötigste Kram zu malen, damit sie dann mit dem Zirkel ihm die Augen ausstechen kann. Was auch, also ich bin ja wirklich in der Regel der letzte Mensch, der so Foreshadowing-Sachen irgendwie rafft. Und selbst ich habe es geschafft, jede einzelne Wendung dieses Films vorherzusehen.
Und das spricht wirklich nicht für den Film. Wie fandst du denn Blitz den Hund? Blitz, das hat mir gut gefallen. Ich finde das auch geil, dass der Blitz heißt. Der hieß Blitz, ich habe das mal akustisch nicht so ganz... Der hieß Blitz, ja. Natürlich, ist ein Hund, hat mir gut gefallen. Doch, doch. Die Babysitterin, also die Erste, die bekommt ja so eine Spitzhacke in den Kopf gerammt.
Das fand ich auch durchaus wieder eindrucksvoll. War gut. Also jetzt erzählerisch natürlich nicht so gut, weil das haben wir ja schon festgestellt. Aber ein bisschen weit mit Leben, aber als Kill funktioniert das gut. Und dann sehen wir auch immer diese Schnitte. Auf diese Superbowl-Party. Und das ist also so langweilig, wie der Film teilweise ist, so langweilig muss es auch auf dieser Superbowl-Party gewesen sein.
Du denkst, ich hatte ja vorhin schon gesagt, du hast diese Assoziation mit diesen US-Partys, wo die da alle Hotdogs essen und feiern und alle mit Trikots rumlaufen. Und die sind da so in den biedesten Klamotten eingekleidet dort, als ob sie gerade, nicht zu der Beerdigung, aber zu einer Einschulung gehen vielleicht.
Und auch das Buffet dort, Das ist so unspektakulär. Weiß ich nicht. Selbst meine Oma hat früher spektakuläre Buffets zu Feierlichkeiten aufgetischt, als das, was die da machen. Das war schon sehr trostlos, muss ich gestehen, was da im wahrsten Sinne des Wortes aufgetischt wurde. Fand ich nicht authentisch. Nee, gar nicht. Das ist, wie du sagst, ganz bieder und langweilig, also spießig.
Dann hast du immer nur die Gegenstädte von Weitem aufs Haus, wie du immer siehst. Licht an, Licht aus, Licht an, Licht aus. Und dann wird es wieder gefressen. Und alle sind so, okay, cool, geile Party. Auch die Entfernung, ich hab das am Anfang erst gar nicht verstanden, dass das so dicht beieinander irgendwie ist.
Und irgendwie, deswegen hab ich auch erst, also ich hab das nicht, ich muss sagen, ich hatte zwischenzeitlich mal wieder so ein Orientierungsproblem, weil wir ja am Anfang, also der Vater von den beiden Kindern, der ist ja der, der Mikos anfährt. Und das Auto erkennt Mikos ja nachher wieder. Und das habe ich erst nicht verstanden, weil für mich war logisch, wenn die zu dieser Superbowl-Party gehen oder fahren, dass die da hinfahren, dass das nicht gleich nebenan ist.
Und deswegen war das für mich erst, ich dachte, das ist doch ein Filmfehler, wenn Mikos jetzt plötzlich das Auto vor der Tür erkennt. Damit sind die doch gerade zur Superbowl-Party gefahren, dachte ich, weil ich das nicht gerafft habe. Die ist einfach schrecklich gegenüber. Dass das in Spuckreichweite ist, wirklich.
Deswegen habe ich auch erst später verstanden, dass es überhaupt in Aussicht gestellt wird, dass der kleine Junge Hilfe holen kann. Weil ich dachte so, wenn der jetzt durch ganz Genua laufen muss, dann wird der nie im Leben was. Aber ihm scheitert es ja schon an der Haustür. Genau. Der ist zweieinhalb Meter querfüllt ein, über die Straße rennen, aber entscheidet sich dafür, einfach ins Fenster zu springen.
Das Schlimme ist, ich finde den Film nicht so schlimm, wie wir ihn gerade reden. Aber das Problem ist halt einfach absurd. Ist ein Film, der wirkt so mit ein bisschen verklärter Gore-Nostalgiebrille Nostalgiebrille so am Stück, kann man den schon gucken. Aber wenn man den anfängt, in seinen Einzelteil zu zerlegen, wie jetzt hier, dann kannst du dich da leider an so viel abarbeiten.
Das ist halt wirklich einfach krass. Also ich hab den ja eben schon vor 20 Minuten einen halben Stern abgewertet und ich überlege, noch einen halben wegzulegen. Nein. Doch, das ist ja voll die Vollkatastrophe gewesen. Was ist das denn? Meine... Der kann so räumliche Sachen und sowas wirklich alles inszenatorische Spannung, Räumlichkeit, da ist wirklich in dem Film D'Amato echt kein guter Griff gelungen.
Meine nächste Notiz ist, jetzt übernimmt die Krankenschwester den Part des Final Girls. Little did I know. Für die nächsten zweieinhalb Minuten. Die findet ja dann nach kurzer Zeit auch schon eine Leiche, nämlich die von. Der Babysitterin, und erfährt dadurch, dass der kleine Junge nicht gelogen hat, als er die ganze Zeit sagt, ja, hier ist der Boogeyman und so weiter.
Auch da wieder ganz viele Szenen, die eins zu eins wirken, wie Halloween, nämlich genau der Moment, als Emily, also die Krankenschwester, den Jungen losschickt, um Hilfe zu holen. Das ist genau dieselbe Szene, als Laurie sagt, komm Kinder, geht mal rüber zu den wie sind die noch, die Nachbarn bei Halloween, zu den blablablas und holt mal Hilfe und die Kinder laufen so raus und das ist eins zu eins.
Und da wird ja dann auch irgendwann die Musik so eingesetzt, so nervig sie dann irgendwann auch sein mag. Am Anfang finde ich sie tatsächlich noch geil. Die klingt ja schon sehr im Carpet-Style, finde ich, komponiert. Also schon auch mit diesen Nadelstich-artigen Tönen da drin. Das ist schon sehr kopiert. Und wie ich es am Anfang finde, die Musik richtig gut.
Hat mich auch ein bisschen an Goblin auch ein bisschen erinnert, André. Aber wenn dieses Theme dann irgendwann das einhunderttausendste Mal läuft, dann hätte ich am liebsten meinen Kopf in die Badewanne getränkt. Es ist am Anfang, denkst du dir, ein ganz cooler Theme. Und am Ende des Films denkst du dir, Alter, wenn ich noch einmal hören muss, erschieß ich mich.
Und da merkst du halt den Unterschied zwischen einem guten Goblin-Score und das hier. Keine Ahnung, oder Simonetti, das Theme von irgendwie Voodoo kann ich 100 Stunden am Stück hören. Aber das hier, Alter, das doodelt ja durch den gesamten Showdown. Und dann nochmal im Abspann, glaube ich. Beziehungsweise im Blu-Ray-Menü von der 88-Scheibe doodelt das auch.
Und der Film war vorbei und meine Freundin hat auch mitgeguckt und der Film ist aus, wir sind wieder im Menü, die Musik fängt schon wieder an und es kommt von rechts so, Alter, mach jetzt endlich aus, ich kann es nicht mehr hören. Und ich dachte mir so, ja, auf jeden Fall. Das ist das Problem, die jetzt war schon mit.
Ja, nee, ja doch, da fand ich den Score aber so noch besser. Da fand ich aber, war der Theme nicht so krass nervig. Aber ich finde, der hier, der geht hier wirklich irgendwann richtig auf den Zeiger. Kurz der Faktencheck hier noch. Voodoo, Fabio Fritzi. Äh, Fritzi meinte ich, nicht Simonetti. Fritzi, genau, sorry.
Nein, nein, du brauchst ihn entschuldigen, ich beuge nur den Kommentaren vor. Ja, nee, nee, absolut richtig. Aber deswegen, da merkst du den Unterschied so. Der erste ist schon abgeschickt, wahrscheinlich. Das ist immer das Geile, wenn du so einen Podcast hast, weißt du, die Leute hören den Satz schon gar nicht mehr zu Ende.
Da ist streng der Kommentar da, ja. Nein, nein, absolut richtig Fritzi. Und deswegen, da merkst du den Unterschied irgendwie, dass so ein Score, findet die Fritzi-Scores oder auch die Goblin-Scores, die kann ich mir rauf und runter anhören. Die haben einfach immer so einen gewissen Appeal. Dauerschleife, kein Problem. Aber der hier, der hat auch irgendeinen Ton da drin. Irgendwo ist da eine Höhe.
Ja, das dreht irgendwann frei. Ich glaub, da ist auch eine Variation irgendwann drin. Es ist nicht mehr eins zu eins dasselbe Stück, was am Ende dich irgendwie gefühlt deinen Ohren zu Tone penetriert. Da sind so ein paar Elemente mit dazugekommen in dem Stück und das dreht dann irgendwann richtig frei. Irgendwann wird es so richtig an Nerven sägen auch so irgendwo.
Als Emily durch das Haus läuft und irgendwie die ganze Zeit, ich weiß auch nicht, was sie da vorhat, wenn sie den Killer suchen oder was auch immer und dann ja von Mikos geschnappt wird dann. Genau da ist die Musik so auf dem in Anführungszeichen Höhepunkt dieses Schaffens. Aber das soll, glaube ich, einfach, das ist dann die Art, wie D'Amato hier, glaube ich, Spannung erzeugen will und das funktioniert halt nicht so ganz.
Also die Bedrohung wird ja größer. Wir wissen ja, Theresa, Migos ist im Haus. Wir wissen, Katja ist jetzt gerade dabei, sich zu befreien sozusagen in Zeitlupe. Theoretisch ist die Bedrohung ja da. Aber ich finde, der Film vermittelt es eher ... Mittelmäßig, dass die Bedrohung vorhanden ist. Ja, also vor allem das Hauptproblem ist halt, es interessiert mich halt auch nicht.
Weil die, das Final Girl, Katja im Pupp sich ja plötzlich als Final Girl, zu spät eine Rolle spielt, ne? Es ist ja immer so. Ja. Ja, total. Oder das falsche Final Girl vielleicht auch gewählt wurde. Also. Weil der Film sich natürlich vor... Ich finde auch, die hätte das auch getaugt, die Emily. Ich fand die erste Babysitterin etwas besser als jetzt die Emily, aber auch da hätte man sagen können, ja, komm. Hätten wir genommen.
Wäre okay gewesen. Nee, Eastman schnappt sie sich und steckt ihren Kopf in den Ofen und auch, muss man sagen, cooler Kill, cooler Effekt, wenn die Haut so aufplatzt und sie sozusagen da am rummelden ist. Am rummelden. Ja, ich finde ihn sauböse. Er dauert nur auch viel zu lang. Aber gleichzeitig macht das aber auch den Kill ja aus. Aber gleichzeitig denke ich mir auch immer ...
Das POV von ihr im Ofen von Front, finde ich krass. Auch wie dann ihr Gesicht immer sich verändert. Aber immer, wenn die Totale kommt, wo Eastman sie so da reinhält, denke ich mir, Alter, dann hängt der da 20 Minuten von diesem Ofen. Der hat die Ruhe weg. Der hat die Ruhe weg, aber auch. Ob er vorgeheizt hat?
Das wäre für mich ein Shot gewesen, der hätte auch im Bloodrayne drin sein können. Das war so ein Shot, wo du siehst so, okay, wir sehen halt einfach nur diesen Körper außerhalb des Ofens, aber nicht, was im Ofen passiert. Was halt das Interessante ist. so, ne? So, das ist, wie gesagt, so wie sich Christina Loken pükt.
Ja, ja. Das muss ich draufheben. Und trotzdem eben auch das Ganze dauert halt ewig irgendwie, ja. Und das Schlimme ist, das ist halt nicht der Kill. Der Kill kommt ja später, ist mit der Schere. Das heißt, es ist ja Stimmt, sie überlebt das ja, genau. Deswegen, also auch da, man lässt ja das potenzielle Feinde Girl immer noch länger am Leben, damit man denken könnte, es ist das Feinde Girl.
Ich weiß auch nicht, ob sie uns damit austricksen wollten. Ja, ich glaub, die dachten, das ist smart, so mäßig. Ja, ich glaube, also wie gesagt, ich hab das Gefühl, da gibt's mehr als eine Stelle, wo sie gedacht haben, sie haben hier einen richtig krassen Twist zusammengekriegt. Great minds. Aber keiner davon hat funktioniert. Ja.
Ja, das Finale, ich weiß gar nicht. Nee, ich finde, das ist witzig eigentlich, weil Halloween 2 kam ja auch 1981, aber später als absurd raus. Und lustigerweise erinnert mich das Finale zwischen Katja und Mikos, nachdem sie ihm den Zirkel in die Augen gestochen hat und er quasi dann erblindet. Das erinnerte mich dann an das Finale von Halloween 2, als Michael Myers nichts mehr sieht und so rumfuchtelt die ganze Zeit mit diesem OP-Messer, falls euch erinnert.
Dieses Spiel, dass die eine Figur, die eigentlich vorher unterlegen war, jetzt theoretisch überlegen ist, weil die andere Figur nichts mehr sieht. Aber da habe ich mir dann tatsächlich, habe ich dann, ist doch nochmal auf die Logik, vielleicht könnt ihr mir die Frage beantworten, auf die Logik ankommen lassen, warum regenerieren sich Mikos Augen nicht?
Die brauchen vielleicht einfach ein bisschen länger. Also, weil er hat sich ja auch schon von unterschiedlichen Sachen nicht immer unbedingt schnell erholt. Also, er musste ja auch, also wurde ja auch einmal operiert zum Beispiel. Da war er auch relativ lange ausgenockt. Hätte ich auch gesagt. Dass so ein Schusslöcher, da geht's schneller.
Aber dass eben so die Augen weg, dass das halt beim Regenerieren länger dauert. Aber ja, eine richtige Logik dahinter gibt's nicht wirklich im Film. Aber auf jeden Fall auch das halt. sobald er erblindet ist und dadurch die Wohnung tapst, während halt unser bettlägeriges Girl da versucht, ihre Beine an den Start zu kriegen. Auch das ist so...
Das zieht sich auch so doll. Ja, auch dieses durch diesen langen Flur, dieses Hin- und Hergewatschel dann so, das war auch, glaube ich, spannender, hat sich wahrscheinlich spannender im Drehbuch gelesen, als nachher die filmische Umsetzung. Und da kommt ja zum Glück auch noch Dr. Loomis, äh, der Priester noch dazu. Und.
Naja, ich drücke es mal anders aus. Das Finale, als Katja Mikos enthauptet, ist durchaus cool. Ist vor allem auch mutig, weil ein Kind enthauptet hier, einen Erwachsenen, 1981, durchaus spektakulär. Und auch dieses krasse Schlussbild, André, was dann entsteht, als die Familie dann nach Hause kommt und die Polizei und so weiter und die Tür geht auf und dann siehst du Katja, die auch so ganz anders plötzlich aussieht, weil sie so blutverschmiert ist.
Jetzt plötzlich sieht sie super krass aus irgendwie, so wie ein Final Girl aussehen muss, ne? Also finde ich schon ein krasses Bild. Sie sieht da aus, als hätte sie gerade eine halbe Stunde sich einen krassen Todeskampf geliefert. Dabei ist sie einfach nur eine halbe Stunde durchs Haus gewatschelt, auf wackeligen Beinen, ja.
Ja, genau, sie sieht aus wie irgendwie Matilda Lutz am Ende von Revenge, nur das, der Weg dahin, nicht. Sie sieht aus wie Samara Weaving, hätte sie sich gerade durch die dritte Nacht Radio Not geprügelt. Ja. Aber das haben wir leider gar nicht gesehen. Das Bild ist trotzdem krass, wie sie denn den Kopf so...
Aber das letzte Bild ist, eigentlich ist das das einzige wirkliche Highlight vom Film. Wenn man mal ganz ehrlich ist, abgesehen von den Kills so und von den Effekten vielleicht hier und da, aber so rein vom Impact her, das ist eigentlich, finde ich, das, was hängen bleibt. Das ist also, wenn ich an Absurd denke, denke ich immer an dieses Schlussbild.
Ist ein bisschen wie bei Sleepaway Camp, ne, mit dem Schlussbild. Das ist halt so, das ist schon sehr einprägend so, weil du halt merkst, sie ist jetzt auch einmal komplett gesnappt natürlich durch diese Erfahrung, und bringt halt diesen Kopf da mit raus das ist schon krass, ja Wie hat dir das Ende gefallen, Taylor?
Boah, ich war froh, dass es da war einfach nur, Okay Ich muss jetzt mal ein paar positive Worte verlieren, dann fache ich jetzt das Fazit, das erste Also ich hab schon gemerkt beim Gucken, okay, Der Film ist nicht so gut, wie ich ihn in Erinnerung habe. Das stimmt. Habe ich gemerkt, er hat ein Pacing-Problem. Das ist nicht zu übersehen.
Fand es jetzt aber trotzdem wieder irgendwie nett und auf eine gewisse Art und Weise auch unterhaltsam, den zu gucken, weil der für mich trotzdem noch genug Zutaten hat, um ihn gut zu finden. Weil er hat das, was da schiefläuft, hat für mich trotzdem irgendwie noch Charme. Weil ich weiß, wer den Film gedreht hat, mit welchen Mitteln der gedreht wurde.
Und wenn dann so Sachen bei sind, wie diese Superbowl-Party, da bin ich nicht böse auf den Film, dass das so aussieht, wie es aussieht, sondern hat das für mich einfach so einen trashigen Charme auf eine gewisse Art und Weise. Dann hast du Eastman, der trotzdem einfach super präsent ist im Film, der einfach einen Eindruck macht, bei dem du auch merkst irgendwie, der ist überqualifiziert auch für diese Rolle eigentlich. Das merkst du halt auch die ganze Zeit so.
Die Kills sind cool. Finde ich auch wirklich nach wie vor, sehr stark sogar, würde ich sagen. Und ich habe trotzdem eine gute Zeit, wenn ich den Film gucke. Das ist so, ich merke das, das ist mir damals gar nicht so aufgefallen beim ersten Mal gucken, erst beim zweiten und jetzt beim dritten Mal gucken, wie krass das dann halt ein Halloween-Rip-Off ist.
Nur eben Halloween, quasi Halloween ohne Spannung, ohne Atmosphäre, ohne Skills, dafür mit Kills. Um das mal in reiner Form zu Ende zu bringen. Das war schön zusammengefasst. Ja, ne? Keine Skills, aber mit Kills. Der hat aber auch kein Fett. Also das ist schon so ein Bare-Bones-Ding, um es mal wieder mit einem Anglizismus zu sagen.
Der erzählt keine Nebengeschichte, die unnötig ist. Der hat keine Liebesgeschichte, die unnötig ist. Ich frage mich zwar trotzdem jetzt schon wieder gerade, was ist eigentlich zwischen den Kills passiert und erzählt worden. Ich wollte gerade sagen, dem hätte es, glaube ich, gut getan, wenn er ein bisschen mit Ben oder spektakuläre Sexszene noch drin gewesen wäre.
Ich glaube, es hätte ihm hier ganz gut getan, tatsächlich. Ich glaube tatsächlich, dass der... Verliert, je älter er wird, glaube ich, der Film. Das ist tatsächlich sein Problem. Ich glaube, wirklich ist es der Zahn der Zeit, der daran nagt, weil das, was vielleicht früher mal gut war, mit den heutigen Sehgewohnheiten einfach nicht mehr deckungsgleich ist, glaube ich.
Und der Film schafft das anders, als andere Filme aus der Zeit, das eben nicht mehr so zu kaschieren. Retrospektiv. Und ich glaube, das ist so ein bisschen das Problem. Also ich verstehe das, wenn man den, das wirst du uns wahrscheinlich gleich sagen, Theresa, wenn man den absolut langweilig und schlecht findet, verstehe ich das komplett.
Aber ich verstehe auch, wenn Leute sagen, ey, das ist ein Italo-Sleaze-Klassiker. So wie er sein muss, genauso lieben wir das. Wo ist denn der Sleaze, bitte? Dazu kommen wir gleich noch. Sleaze ist ja nicht immer nur... Sleaze ist ja auch manchmal Schmuck. Egal, machen wir gleich. Ja, wo ist der Sleaze?
Das hätte ich aber mitbekommen. Und das verstehe ich schon. Und deswegen bin ich am Ende trotzdem noch bei gnädigen Drei Sternen. Aber ich verstehe auch jede andere Wertung. Aber ich gucke den trotzdem ganz gerne. Ich habe dem vorher mehr gegeben, dreieinhalb, bin jetzt wie gesagt bei drei. Ich finde nicht, dass der Film schlecht ist. Ich finde, der Film ist auch nicht so schlecht, wie wir ihn geredet haben.
Aber ich verstehe trotzdem die Kritikpunkte. Ist dann vielleicht ein bisschen subjektiv so mit drin, aber ich bin dem Film nicht böse. Ähm. André. Das hast du aber lange überlegt. Ja, ich hab jetzt strategisch geplant, wie das am meisten Sinn macht. Ja, ich hab ja auch schon gesagt, ich finde, das ist ein Film, wenn man den einfach durchlaufen lässt, dann geht der, auch gerade mit dem Klassiker-Hintergrund.
Sobald man ihn aber zerlegt, was wir natürlich sehr gemacht haben, in Podcast-Form, dann wird einem klar, dass der halt tausend Fehler hat. Aber trotzdem, ich bin da auch schon eher bei dir, Ich finde trotzdem, dass der immer noch ein guter Darmato ist. Und das heißt ja eben auch was, weil man muss einfach sagen, seine Messlatte ist halt...
Ist auch einer seiner besten trotzdem, egal wie schlecht er ist. Genau, seine Messlatte hat er in Porno-Holocaust verloren, aber deswegen, es ist schon noch einer seiner besten Filme, aber trotzdem merkt man natürlich überall, wo es da krass hinkt. Und man muss einfach sagen, er kann halt echt nicht gut, sonderlich gut inszenieren, was halt Spannung und sowas angeht.
Ähm, der Film hat auf jeden Fall ein krasses Pacing-Problem und, äh, ein Figuren-Identifikations-Problem das, äh, muss man ihm einfach ankreiden und das ist mir jetzt auch beim Rewatch, ich hatte ihn letztes Mal 2020 gesehen, hatte ich bei Letterboxd gesehen ähm, ist mir nochmal aufgefallen jetzt doch, äh, wie, wie, wie krass das ist, aber trotzdem, ich bin auch, ich bin dabei, Eastman ist halt mega ähm, wenn dann wirklich mal die Kills losgehen was ja auch nicht so ewig dauert, muss man auch zugeben bei der Laufzeit von knapp 90 Minuten.
Die machen immer noch Spaß. Auch wie gesagt, der HD-Transfer dem Film wirklich nicht gut tut auf der Effekte, muss man einfach so sagen. Die sind natürlich nicht so teuer gewesen. Aber ich finde trotzdem, durch die Kombination Eastman und die Effektarbeit, sind die Kills schon noch böse, weil sie auch sehr sadistisch sind und sehr hart.
Und Eastman da eben auch mit voller Rabiatheit reingeht. Das finde ich schon immer noch krass, was die Präsenz da auch mitbringt. Und ich mag auch dann die Dynamik von ihm so als Killer, dass er auch so völlig undurchschaubar ist, dass er keine Erklärung bekommt, so wirklich, außer eben einmal diesen Satz so er ist halt ein Weirdo aus dem, Labor quasi und das ist es halt einfach, er ist einfach ein Freak und ein Killer und fertig, das finde ich auch gut, dass er da so radikal ist aber ja, er fällt halt krass auf der Spannungskurve einfach ab, muss man leider sagen und eben es fehlt so ein bisschen die sympathische Gegenfigur zu Eastman auf der guten Seite.
Und das muss man ihm einfach schon ankreiden. Plus, wie gesagt, ich finde dieses Kind todesnervig. Oder er hat eben einfach so viele Filler-Szenen, wo du merkst, dass einfach nicht viel Handlung einfach da ist. Der Film hat einfach kaum Handlung. Die Handlung ist Stalking. Aber das eben leider dann eben auch nicht auf der Spannungskurve eben so hoch.
Von daher, ich habe ihn leicht abgewertet. Ich bin bei zweieinhalb noch von fünf. Aber ich finde trotzdem auch, ich gucke, ich habe ihn trotzdem wieder ganz gern geguckt. Ist jetzt kein Film eben, den ich jetzt wirklich regelmäßig reinwerfen würde. Aber ich finde, der hat schon seinen ehemals Videonesti Status hat er sich schon immer noch verdient, weil er auch einfach so rotzig ist.
Theresa? Ja, also ich hab, als ich fertig war, dachte ich so, keine Ahnung, was ich dem geben soll, weil ich halt wirklich gefühlt nicht so viel mitbekommen hab, weil es aber, glaub ich, jetzt auch nicht viel mitzubekommen gab, außer Kills, ist jetzt meine Schlussfolgerung von dieser Besprechung, und hab dann einfach erstmal zweieinhalb gegeben, aber das kann man im Grunde genommen nicht rechtfertigen in irgendeiner Form Das haben wir doch gar nicht gemacht Nee.
Also vor allem mein Hauptproblem ist halt, dass ich halt wirklich gar keinen Spaß mit dem Film hatte. Ich fand die Kills extrem cool. Ich finde George Eastman in der Rolle extrem cool. Also er ist da für mich schon irgendwie ein charismatischer Killer. Aber da endet es halt auch schon mit den positiven Sachen, die ich über diesen Film sagen kann.
Der ist halt nicht mal irgendwie fun. Weil ich finde, ich mag halt schlechte Filme schon auch, wenn sie zumindest Spaß machen beim Gucken. Und ich hatte bis auf vielleicht bei zwei Kills keine Sekunde Spaß an diesem Film. Er hat sich wirklich angefühlt wie drei, einhalb Stunden, drei bis vier irgendwie so.
Wollte einfach nicht zum Ende kommen. Immer wenn ich dachte, so jetzt aber, dann irgendwie so drei Minuten vergangen. Und ich dachte, um Gottes Willen. Und deswegen tendiere ich jetzt vielleicht noch fast sogar zu anderthalb Stern. Weil ich, es ist nicht, nein, es ist nicht alles schlecht an diesem Film.
Aber es gibt quasi nichts Gutes an diesem Film, finde ich. Du hast gesagt, die Kills sind gut und George Eastman sind gut. Das sind schon mal zwei Sterne. Ja, aber das, nee, das ist vielleicht zwei Minuten Film oder drei. Das ist auf 94 Minuten, die ich mir da reingezogen hab, das steht in keinem Verhältnis zueinander.
Ja, ich glaub, also eigentlich die einzig logische Schlussfolgerung ist, auf Undertype zu gehen, weil das wirklich auch, ich denke, ich werde diesen Film nie wieder schauen, außer ich kann vielleicht das nächste Mal nicht gut einschlafen und dann bin ich, glaub ich, ruckzuck abschlafen. Obwohl ich trotzdem auch mitgehen muss, ich verstehe schon, was André auch sagt, dass der diesen Posten irgendwie hat, weil der ist schon auch eklig, aber auch nicht so viel mehr.
Kommen wir noch abschließend. Wir haben es ja beim letzten Mal zu Beginn der Folge gemacht. Das war etwas kontraproduktiv, weil wir unsere Meinung da schon zu sehr gespoilert haben. Deswegen haben wir jetzt die erweiterten TV-Movie-Kriterien, die wir für den Italo-Sommer rausgepackt haben, jetzt ans Ende gestellt.
Gehen da noch mal kurz einfach durch. Einfach nur die Wertung. Ich vermute, wir sind uns heute relativ einig. Laura hat uns die Wertung auch eingetragen. Deswegen können wir die auch mit vorlesen. Theresa korrigiert doch fleißig. Okay, verstehe. Gehen wir einfach durch in der Reihenfolge. Ich, Laura, André, Theresa.
Spaß. Hatte ich 2,5 von 5. Laura hatte 2 von 5. André hatte? Ich habe 2,5 von 5. Sehr gut. Ich hatte 0,5 von 5. Ja, wirklich gar nicht, ja? Sag jetzt nicht doch 0,5. Ja, nee, weil, also ich glaube auch so die Kills, dadurch, dass mich dieser ganze Film nicht interessiert hat, haben die halt auch emotional nichts mit mir gemacht.
Also ich bin da wirklich, ich konnte mit diesem Film, wie sagt man so schön, ich konnte nicht mitschwingen. Ja, kann ich irgendwie aufhörenziehen. nachvollziehen. Gewaltmäßig würde ich sagen, eine 3,5 von 5. Der ist schon hart. Es sind gar nicht am Ende mal so viele Kills, muss man auch dazu sagen. Sieben halt, aber es sind, sagen wir mal, also der Ofenkill ist ja auch cool, aber der ist jetzt nicht spektakulär in dem Sinne.
Ist ja quasi auch kein Kill. Genau, es sind drei spektakuläre Kills, wenn man so will. Das ist die Bohrmaschine, das ist diese Säge und das ist. Stimmt, eigentlich sind es so zwei. Der Spitzhacke? Der Spitzhacke. Und das mit dem, wie die Haut so abschmilzt, ist auch ganz cool. Aber ja. Ist nichts, was mich jetzt heute so mit heutigen Sehgewohnheiten vom Sockel reißt. Aber die anderen drei, die finde ich schon nach wie vor, immer noch im wahrsten Sinne des Wortes, sehr nasty.
Würde minimal abziehen. Aufgrund dessen, was André auch gesagt hat, wie gesagt, die Tricktechnik ist jetzt nicht auf dem allerhöchsten Niveau, ist immer noch gut für das Budget, aber es ist halt erkennbar getrickst, und deswegen würde ich 3,5 von 5 sagen, hat Laura auch gesagt. Sag ich auch. Ich sag 3 von 5. Jetzt machen wir mal umgekehrt. Teresa, Spannung. 1 von 5.
Ja, ich geb grad noch so 2 von 5. Aber haben wir ja schon gesagt, echt nicht doll. Ja, Laura sagt auch 2 von 5 und ich würde mich jetzt auch korrigieren, nachdem wir nochmal drüber geredet haben, würde ich auch sagen 2 von 5. Das ist wirklich nicht die Stärke des Films. Und jetzt kommt Teresa, die größte Ertäuschung des Films.
Wir haben hier extra eine Kategorie drin, so wie es früher, ich weiß gar nicht, ich gehe mal in den Kiosk und gehe mal gucken, ob immer noch Erotik bewertet wird in der TV-Movie, ich befürchte nicht. Aber wir haben das extra eingeführt. Und was war das? Joe D'Amato ist der schmuddeligste Regisseur, den Italien je hervorgebracht hat, glaube ich.
Und dann haben wir uns jetzt den Film von ihm rausgepickt, in dem es nix gibt. Kein Millimeter nackter Haut. Wir haben uns den rausgekickt. Ja, ja, ich hab den rausgekickt. Aber es gibt keinen Millimeter nackte Haut, kein Hintern, keine Brust, kein Sex, kein Kuss, gar nichts. Absolut nichts. Also, wie würdest du die Erotik ranken? Und wie enttäuscht warst du darüber?
Null von fünf. Und war ich enttäuscht auf eine Art. Und gleichzeitig ist das ja auch gerade bei diesen Ultraschmuddel-Regisseuren geht's ja auch schnell dann immer Richtung Vergewaltigung und sowas. Und von daher, wenn ich zwischen gar nicht und dem wählen muss, ist es okay. Ist in Ordnung. Bisschen schade, aber ist in Ordnung.
Hat dich das, André, Also, du kanntest den Film ja schon, aber du hattest es wahrscheinlich auch nicht mehr so in Erinnerung, dass da gar nix, also Sleaze schon, aber nicht in diesem Sinne drin ist. Ne, das hatte ich schon noch auf dem Schirm, dass der sehr, also, dass der eigentlich sehr un-Jodder-Mato ist, was das angeht.
Das hatte ich schon noch auf dem Schirm, weil es halt wirklich sehr straight dieses Killer-Ding durchzieht und der eben auch eben nicht, das wusste ich eben auch, und das hat er auch mit der Kopf, dass der eben auch nicht, was man vielleicht auch denken könnte, so durch seine, sag ich mal, animalische Gestalt, dass er da irgendwie jetzt anfängt zu vergewaltigen oder sowas. Das hat er ja überhaupt nicht, das wusste ich auch noch.
Nee, das hatte ich schon auf dem Schirm noch, dass der da wirklich gar nichts hat. Ob das vielleicht auch daran liegt, dass die sich halt gedacht haben, der ist für den internationalen Markt, also für den US-Markt. Ja, ja. Das könnte ich mir schon denken, weil die, glaube ich, damals schon wussten, dass das ja natürlich da am prüdesten ist. Ja.
Also, da sind wir uns, glaube ich, alle einig, es gibt keine Erotik, deswegen 0 von 5. Anspruch hat der Film nicht, muss man ganz ehrlich so sagen. Es gibt sicherlich, noch dümmere Filme, bei denen man noch weniger den Kopf einschalten muss, deswegen bin ich da bei einer 1,5 von 5. Laura hat 1 von 5 gegeben.
Ich gebe anderthalb von 5. Ja, ich gebe auch 1 von 5. Kommen wir zur zweitwichtigsten Kategorie. Und das ist auch nach der nicht vorhandenen Erotik die wahrscheinlich zweitgrößte Enttäuschung des Films, nämlich der Italien-Faktor. Denn, wie gesagt, zum einen ist es die Amerikanisierung des Settings, was erst mal komplett nach hinten losgeht.
Aber selbst wenn sie mir gesagt hätten, der Film spielt in Perugia, Genua, was auch immer, dann hätte ich das Feeling nicht so, das zu viel bei Dunkel. Also wenn wir das mit Torso vergleichen, den hattest du ja, auch wenn du letzte Woche nicht überrasst, Therese, aber du hattest den ja geguckt, ne? Nee. Achso, okay, dann nicht. Aber André kann es ändern sich.
Da hatten wir auch so viele schöne Landschaftsaufnahmen, viel Sonne und auch im Film. Selbst die Stadtszenen mit dem Platz und so. Also wenn du schon einmal in Italien wärst, hat man es alles wiedererkannt. Torso hätte ja, wenn die Morde nicht gewesen wären, hätte der ja als Touri-Guide gepasst. Das ist ein Urlaubsvideo eigentlich. Ja, und das kann man jetzt von diesem Film hier nicht gerade behaupten.
Deswegen habe ich jetzt 1,5 von 5 gegeben. Auch Essen, ja, okay. 0,5 gibt es für die Pasta, die da serviert wird. Für die Super Bowl-Pasta. Ja, aber auch das war alles, also es war, ich habe nichts Italienisches gespürt, so wirklich. Also das war echt mau, 1,5 von 5. Laura sagt 1 von 5. Ich gehe, glaube ich, sogar noch mal runter. Ich mache auch 1 von 5.
Das ist ja wirklich gar nichts. Also die Pasta kriegt den Punkt, aber sonst. Ja, bei mir auch 1 von 5. Also Amerika würde auch 1 von 5 bekommen. Also einfach unspezifisch. Genau, wir haben ja schon gesagt, es ist unspezifisch, genau, ja. Ja, nee, hat keinen Flair der Film, nee. Oh man. Ich bin müde. Wieso, guckst du mal absurd? Nee, aber heute ist, wir sind ja hier am 8.
Juli heute und heute ist der erste Tag seit drei Wochen, an dem kein Spiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft ist, und ich heute auch mal glaube ich wirklich vernünftig schlafen kann und das ist richtig gut, mal so richtig auch mal sieben, acht Stunden und nicht nur vier oder fünf und da freue ich mich schon.
Du weißt schon, dass niemand in deiner Wohnung steht und ich bin da vorgehalten in Waffe zu zwingen Fußball zu gucken nachts um drei. Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich ist. Ja, das war's. Da steht dann jeder so in der Ecke mit einer Waffe. Du guckst das Spiel heute. Wie bei Obsession. Was? Haiti gegen Schottland? Du bist nicht am Start, vergiss es. Stay!
Okay, das soll es für heute gewesen sein. Wir schauen uns nächste Woche einen Film von Sergio. Wieder einen Film, muss man ja sagen, von Sergio. Sergio Martino an. Wir werden herausfinden, unter welchen Pseudonymen er so Filme gedreht hat. Er hätte zumindest den Film Island of the Fishman, den hätte er wirklich mal besser unter einem Pseudonym drehen sollen.
Wir schauen uns The Case of the Scorpion's Tale an, La Coda dello Scorpione. Dem Film habe ich, als ich ihn 2021 zum ersten und einzigen Mal gesehen habe, vier Sterne gegeben. Aber wie ihr schon festgestellt habt heißt das nicht so viel also es sind scheinbar nicht nur die Italo-Wochen willkommen bei den Downward-Wochen genau die Abwertungswochen obwohl ich sagen muss, der sieht vielversprechend aus ich hab den noch nicht gesehen, frühe 70er für italienisches Kino besser als frühe 80er dann sehe ich hier schon wieder eine sehr schöne rauchende Frau, Das ist vielversprechend. Den legendären George Hilton. Aus den beiden Gründen alleine.
Habe ich Bock, ja. Ja, ich auch. Wunderbar. Dann vielen Dank für eure Aufmerksamkeit. Schreibt uns gerne in die Kommentare, ob ihr den Film auch geschaut habt und wie ihr ihn fandet und ob ihr uns auch so lustig fandet heute, wie wir uns selbst lustig fanden. Vermutlich nicht, aber... Auf jeden Fall lustiger als der Film. Und wie gesagt, denkt bitte dann Instagram, wenn ihr irgendwas tun könnt für uns. Ja, wenn ihr bei Beta arbeitet, schreibt uns bitte.
Das ist das Wichtigste. Und geht in die Videothek. Und geht in die Videothek. Alles klar. Perfekt. Okay. Ciao. Ciao. Oh, das war so richtig. Das passt. Perfekt. Ciao.