Devils & Demons - Der Horrorfilm-Podcast

435 Italo-Sommer: The Case of the Scorpion’s Tail (1971)

Freitag, 17. Juli 2026 · 1 h 50

MP3

Shownotes

435 Italo-Sommer: The Case of the Scorpion’s Tail (1971)

Noch mal Sergio Martino und dann nicht mal in Italien. Was ist denn da schief gelaufen? Wir erzählen euch von den Pfennigfickern Lisa, Lara, Peter und Paul, grübeln darüber, wie man tagelang mit 1 Mio Dollar in der Hosentasche rumlaufen kann, analysieren was Chris' nackter Nachbar so treibt und fragen uns, weche Worte Teresa wohl dieses mal bereuen wird. Aber um den merkwürdigen Fall aus The Case of the Scorpion's Tale soll es natürlich auch gehen. Und der ist ziemlich gut. Warum, erfahrt ihr in Folge 435.

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24.07. Folge 436 Stage Fright (1987)
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Besetzung: Chris, Laura, Teresa
Bildquelle: FilmArt, Arrow Video
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Moin moin, buongiorno und herzlich willkommen zur 435. Episode von Devils and Demons, der Horrorfilm-Podcast mitten in den Italo-Wochen. Und bei mir sind die Signoras, Teresa und Laura. Hallo. Hallo. Und ja, fangen wir gleich mit der wichtigsten Nachricht an. Es hat tatsächlich, die Episode war zwei Stunden draußen und Instagram war wieder da am Freitag.

Das war vielleicht der glücklichste Moment. Des Jahres wäre es ein bisschen übertrieben, aber es war schon ich sag mal so, ich hab, ich hab schon angefangen, einen Zweit-Account anzulegen und deswegen, also ich hab die Chance also für mich war das Thema durch, weil wir wirklich alles probiert haben und wirklich sämtliche Lösungen immer wieder an derselben Stelle landeten und, André hat sich dann einfach eingeloggt am Freitag und dachte so, das ging ja jetzt auf einmal und dann ging's und dann haben wir schnell ein paar Sachen noch geändert im Hintergrund und dann jetzt geht's wieder, also, ich vermute mal, es hat jetzt niemand von euch, eingewirkt darauf oder arbeitet bei Meta und hat dafür gesorgt,

ich glaube, es war einfach Zufall oder die bei Meta, die checken das wirklich nur einmal im Monat irgendwie für Leute, die nichts bezahlen, für Instagram oder Facebook, es kann natürlich auch sein, wie dem auch sei, wollen wir uns nicht beschweren, es ist wieder da, ihr könnt uns dort wieder schreiben, wie auch auf.

Fanpost at devilsanddemons.de, das sehr gerne Feedback, konstruktive Kritik oder was auch immer ihr loswerden wollt. Liebesbriefe, alles erlaubt. Und da könnt ihr uns gerne schreiben. Ansonsten bedanken wir uns ganz herzlich bei ganz vielen neuen Supportinnen auf Steady, nämlich bei Claudia, bei Bruno, bei Peggy, bei René, bei Christian, bei Marius, bei Kevin, bei Mario, bei Tom und auch bei der lieben Antje Wessels, die uns jetzt unterstützt.

Also das nenne ich mal, wie sagt man? Kommi-Unterstützung. Nette Kollegen. Diese Unterstützung wünscht man sich doch in dieser Branche gerne häufiger. Also vielen Dank. Und da sind wir auch schon beim richtigen Stichpunkt. 22.8. Saturday Night Fright in Hamburg im Savoy-Kino. Der große Scream-Abend mit Stargast, Antje Wessels nämlich. Das passt nämlich perfekt.

Wenn ihr da Tickets haben wollt, könnt ihr das gerne auf der Savoy-Seite tun. Ist in den Shownotes verlinkt. Ist auch schon gut was weggegangen. Aber es ist natürlich noch Platz für euch. Ich würde sagen, wir kommen direkt zu unserem heutigen Film, der auf den englischen Titel The Case of the Scorpion's Tale, hört und der aber einen viel schöneren Originaltitel hat, den ich jetzt peinlicherweise nicht parat habe und erst kurz raussuchen muss.

Es ist La Coda dello Scorpione. Und das macht ja schon mal Lust auf mehr, finde ich. Und da stelle ich zuerst die erste wichtige Frage. Teresa und Laura, habt ihr diesen Film zum ersten Mal gesehen oder kanntet ihr den schon? Teresa vielleicht zuerst. Ich kannte den noch nicht. Ich hatte den auch tatsächlich nicht auf dem Schirm.

Was mich so ein bisschen wundert, weil ich ja eigentlich großer, frühe 70er Jahre italienischer Horror-Fan bin. Aber den hatte ich tatsächlich nicht auf dem Schirm und habe mich entsprechend sehr gefreut. Hatte ich auch am Ende der letzten Episode schon gesagt, dass der von den Zutaten so aussieht, als könnte mir das gefallen.

Ja, ich habe den schon mal gesehen und für mich war das einer dieser Fälle, da habe ich glaube ich auch in der ersten Folge schon berichtet. Der Titel hat mir nichts gesagt, ich habe angefangen ihn zu gucken und wusste, jo, den kenne ich auf jeden Fall schon. Das ist der Schwanz des Skorpions. Genau, also für mich war es die Zweitsichtung.

Wir müssen uns auch gleich ein bisschen entschuldigen, würde ich es gar nicht nennen, denn es ist heute wieder ein sehr warmer Sommertag hier an der Riviera in Italien und deswegen müssen wir lüften und die Fenster offen halten und ihr müsst jetzt damit leben, wenn vielleicht mal. Eine Möwe vorbeifliegt, ein Feuerwehrauto hupt, ein Kind hinfällt und schreit, irgendwas sowas in der Art.

Das kann passieren, nehmt es einfach als atmosphärische Unterstützung dieses Podcasts war. Wir entschuldigen uns nicht dafür. Weil, wir hätten ja auch sagen können, es ist uns zu warm. Ciao, wir hören uns nächste Woche wieder. Das klang jetzt fies formulieren, aber es ist die Wahrheit. Naja, es ist schon so. Man könnte auch hitzefrei machen.

Aber, wir sind ja sehr gewissenhafte PodcasterInnen hier, die wissen, dass ihr an euren heißen Sommertagen gerne hier die Filmbesprechung hören wollt und deswegen machen wir das trotzdem für euch. Und deswegen gibt es ein bisschen Vogelgezwitscher noch dazu für die Ambience. Vielleicht bin ich gar nicht so gewissenhaft, wie du es gerade formuliert hast, denn, wie sich herausstellte, spielt unser heutiger Film gar nicht in Italien.

Naja, immerhin hast du nicht. Peinlich lange, ich weiß nicht genau, wie lange erst mal den falschen Film geguckt und ihr wisst mir, mir nämlich was passiert, dass ich fast, den falschen Film geguckt hätte, weil es stand, dass der auf Plex läuft, umsonst, da bin ich natürlich immer groß dabei, hab ich den angemacht und dachte so komisch, ne Kneipenschlägerei am Anfang von nem Giallo, das aber unüblich.

Und erstaunlicherweise, ich glaub, das ist nicht mal ein italienischer Film, aber die Version auf Plex ist auf italienisch mit englischen Untertiteln. Wir scheinen in Italien zu sein. Okay, Kneipen-Schlägerei. Warum nicht? Was spricht dagegen? Und hab irgendwie die Title Card so ein bisschen verpasst.

Und dachte dann irgendwann so, irgendwas stimmt hier nicht. Irgendwie passt das hier wirklich gar nicht. Also passt auf, bei Plex ist der falsche Film hinterlegt. Das ist nämlich der Action-Film Scorpio einfach. Ah, der ist aber auch gut. Nee, der ist nicht gut. Nee? Okay. Also laut Letterboxd nicht, haben auch nicht viele Leute gesehen.

Und von dem, was ich gesehen habe, bis es mir irgendwann komisch vorkam, würde ich auch sagen, das war nicht gut. Also mit Ach und Krach nochmal die Kurve bekommen, jetzt hier nicht zu sitzen und zum Thema Gewissenhaftigkeit aus Versehen den falschen Film gesehen zu haben. Unser Film stammt aus dem Jahr 1971, hat auf Letterboxd eine Durchschnittswertung von 3,4 von 5, auf der IMDb eine 6,7 von 10, kam am 16.

August 1971 in die italienischen Kinos und am 25. Mai 1973 in die deutschen Kinos. Wie viel der Film gekostet hat, weiß ich nicht. Aber ich habe mir die Mühe gemacht, die Einspielergebnisse aus Deutschland, Spanien und Italien in den alten Währungen umzurechnen, zusammenzuaddieren und daraus das Ergebnis zu bekommen, dass der Film ungefähr 500.000 Euro eingespielt hat.

Damals heißt heute knapp 2 Millionen Euro, wenn man es umrechnet. Beziehungsweise damals. Also ihr wisst schon, Inflationsbereinigt und so weiter. Wenn ihr den Film sehen wollt, auf Disc gibt es den in Deutschland von Filmart, sowohl auf Brewery als auch auf DVD. Ihr könnt den auch in UK bestellen, zum Beispiel von Arrow Videos, eine schöne Edition. Ihr könnt den auch Karte schauen.

Ich glaube, ist auf YouTube in bescheidener Qualität zu sehen. Ich weiß nicht, habt ihr noch einen Pfennigfix? Pfennigficker hätte ich mir gesagt. Pfennigfix? Pfennigficker? Ein Pfennigficker. Ich habe keinen Pfennigficker-Trip-Tipp heute. Oh mein Gott. Theresa, hast du noch einen Trick gegeben? Hattest du gerade schon YouTube gesagt? Ja.

Dann nicht. Aber besser als das geht's ja eh nicht. Vor allem, ich hab den jetzt dann auch auf YouTube geschaut, der hat eine echt annehmbar gute Qualität auf YouTube. Ich hab gehört, vielleicht hat auch wieder jemand den Scorpio geguckt. Das kann sein, weil dieser Scorpio-Film, der war in keiner guten Qualität, aber auf YouTube sah das ordentlich aus für mich.

Natürlich die Herrschaften mit den 3-Meter-Fernsehern, die sehen das vielleicht anders, aber ich für meinen Teil fand das gut auf YouTube. Der ist gar nicht bei Prime drin, den kann man gar nicht. Den kann man, bis auf bei Plex ist der nirgendwo irgendwie zum Streaming drin und bei Plex ja offensichtlich auch nicht.

Ja, kein Wunder, dass man sagt, dass das ein oft unterschätzter, übersehender Film ist, trotz seiner Qualitäten, die wir, glaube ich, gleich noch rausarbeiten werden. Hat eine Länge von 96 Minuten, ist mittlerweile in Deutschland ab 16 Jahren freigegeben. Eine Content-Note ist mir jetzt ehrlich gesagt nicht eingefallen. Vielen Dank.

Ich wüsste jetzt auch nicht, was spontan vielleicht kommt im Verlauf des Gesprächs noch. Ja, wir erwähnen es, falls noch was kommt. Im Bodycount haben wir von sieben plus circa 100 Leute, die beim Flugzeugunglück einen Abgang gemacht haben. Das ist wieder ein Film von Sergio Martino. Das war tatsächlich ein bisschen auch wieder, siehst du, ihr merkt das schon.

Was hast du vorhin gesagt? Gewissenhaft. Dass es nicht so gewissenhaft vorbereitet war von mir, weil ich das erst auch im Nachhinein festgestellt habe, dass wir quasi zweimal Sergio Martino innerhalb von drei Wochen haben. Ich dachte, das wäre Absicht. Nein, gar nicht, tatsächlich. Aber es ist auch nicht so schlimm. Es sind eigentlich, wie ich finde, zwei sehr unterschiedliche Filme, die wir von Martino hier im Programm haben.

Und das ist sein zweiter Giallo gewesen, den er gedreht hat nach Der Killer von Wien. Aber wie gesagt, über Martino haben wir schon in der ersten Folge der Italo-Wochen genug gesprochen. Wie Der Killer von Wien war das hier, so eine Co-Produktion, so eine 70-30-Co-Produktion zwischen Devon Film aus Rom.

Deren Besitzer ja Sergio Martinos Bruder Luciano war und der, Brocheros Copercines aus Madrid von Eduardo Manzano. Die haben das zusammen produziert, sozusagen. Und das Drehbuch stammte wieder von Ernesto Gastaldi, der ja wahrscheinlich so mit die besten Krimis in Italien geschrieben hat. Und der Film basiert auch auf einem, also Lose, auf einem italienischen True-Crime-Fall, nämlich dem Fall Giovanni Feneroli.

Der Cast ist hier ganz interessant. Die männliche Hauptrolle, den Peter Lynch, der wird von George Hilton gespielt und da wusste ich gar nicht, dass das ein Uro-Choir ist. Ich mag das ja immer, dass die sich alle amerikanische Namen gegeben haben, um sich selbst besser vermarkten zu können. Das ist manchmal ganz lustig, wenn man dann rausfindet, wo die eigentlich herkommen und wie sie eigentlich heißen.

Das ist schon ganz interessant und George Hilton hat ja vor allem Western-Filme zu Beginn seiner Karriere gedreht, zum Beispiel auch schon früh mit Lucio Fulci zusammengearbeitet und hat dann auch dann ja hier im Horror-Krimi-Bereich viel gemacht. Der Killer von Wien, My Dear Killer, All the Colors of the Dark, The Case of the Bloody Iris, hat im letzten Satana-Film auch mitgespielt.

Später dann 4TV und hat, glaube ich, auch bis ins hohe Alter gearbeitet, ist dann 2019 im Alter von 85 Jahren verstorben. Für die weibliche Hauptrolle sollte eigentlich Edwig Fienek verpflichtet werden, die Lieblingsdarstellerin von Martinos Bruder Luciano war und später auch seine Ehefrau. Und die Ja, Laura, das ist schon die Italo-Ikone des Genre-Kinos, kann man schon so sagen.

Und interessanterweise, wenn wir schon mal auf die Rolle gucken, ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, aber ich glaube, sie sollte die Rolle der Clio spielen. Hätte ich sie jetzt ehrlich gesagt gar nicht drin gesehen, muss ich sagen, so im Nachhinein. Ich musste auch eben überlegen, als ich ins Skript reingeschaut habe und gesehen habe, die weibliche Hauptrolle, habe ich tatsächlich sofort an, die Rolle von der Witwe gedacht, also von der, wie heißt sie, Lisa? Ja.

Die ja, sagen wir mal so, in den ersten 40 Minuten die Hauptrolle ist. Weil ich finde, diese Rolle hätte perfekt zu ihr gepasst. So diese elegante, kühle Frau, von der man auch nicht so ganz weiß, was eigentlich ihre Absichten sind. Ich finde, das hätte perfekt zu ihr gepasst. Clio hätte ich mir jetzt auch nicht so richtig vorstellen können.

Du hast auch recht, tatsächlich. Sie sollte die Lisa spielen. Ja, okay. Das passt, finde ich, total gut. Aber ich finde, die Darstellerin, die sie jetzt spielt, das ist ja, glaube ich, auch eine Italienerin, wo steht sie nochmal genau? Ida Galli. Ich finde die aber auch richtig cool in der Rolle. Also, ich finde, die hat eine krasse Ausstrahlung und spielt diese Kühle und dass man nicht so richtig weiß, was in ihrem Kopf vorgeht, das spielt sie richtig gut. Also, Ja, bin ich auch total fein mit. Ja, die Ida Ghali, ich glaube, die ist hier auch als Evidence-Stewart geführt im Film.

Ich weiß, glaube ich, gar nicht mehr, wie es in den Credits stand. Aber das ist so ihr bekannterer Name tatsächlich. Sie ist auch so eine Königin des Italo-Kinos. Jetzt nicht so krass wie Edwig Fienegg, aber schon auch sehr bekannt. Hat in La Dolce Vita mitgespielt, in Bloodstained Butterfly, in The Psychic.

Ist auch sehr bekannt gewesen. Ist heute 86 Jahre alt. Und dann war es nämlich Anita Strindberg, die eben nicht die Rolle von Edwig Finnegg übernommen hat, sondern von vornherein dann für die Rolle der Clio vorgesehen war. Auch sehr ikonische Darstellerin, hat in Lizard and the Woman's Game mitgespielt, in Your Vice is a Locked Room and Only I Have the Key. Immer noch der blödeste Filmtitel überhaupt für mich. Habe ich ja letztes Mal schon festgestellt.

To Saw Her Die in Almost Human in Antichrist. Also in dem Original Antichrist. Also nicht Original, das ist ja kein Remake. Das ist neu, aber der alte Antichrist-Film. Und wir haben den Argentinier Alberto de Mendoza, der hier den John Stanley spielt, auch immer interessant, teilweise was für umfangreiche Filmografien die haben, der hat auch in über 100 Filmen mitgespielt und hat Filme in, 8 Jahrzehnten gespielt in 8 Jahrzehnten war der aktiv und hat da jeweils mindestens einen Film gespielt das ist schon krass, aber hat der auch früh angefangen oder lang gemacht? Ich glaube früh angefangen, beides, muss ja Er muss ja, also es geht ja nur beides. Ja, stimmt. Also ich wollte wissen, so hat er schon mit 6 angefangen. Oder mit 7. Ja, okay.

Schon ziemlich krass, ja. Auf jeden Fall eine coole Besetzung, wie ich finde. Können wir später noch mal auswerten, wen wir so am coolsten fanden. Ich würde sagen, wir steigen mal in den Film rein. Der beginnt ja in London. Der Schwanz des Skorpions. Also ich muss sagen, bei italienischen Filmtiteln sind die deutschen Filmtitel eigentlich auch immer schon ganz cool. Das haben wir auch schon mal festgestellt.

Ich glaube, letzte Woche war das. Aber ich finde, da wirkt das irgendwie nicht so blöde, wenn man so italienische Titel so ... Also ich glaube, letzte Woche war das nicht bei Absurd. Ja. Oder? Ach doch, ausgebohrt. Nee, das war bei Torso, Säge des Teufels. Ja, Säge des Todes, genau. Ja, Teufels. Was habe ich gesagt? Des Todes, hast du gesagt.

Hätte mehr Sinn gemacht tatsächlich für den Film. Ja, ich glaube auch. Gibt's auch bestimmt, ne? Ich muss sicher, dass es auch gibt. Ja, und dort lernen wir Lisa Baumer kennen, die eine Affäre mit einem George Barnett hat und sie erfährt, dass ihr Ehemann, Kurt bei einer Flugzeugexplosion auf dem Weg nach Tokio ums Leben gekommen ist und dass sie in Athen eine Lebensversicherungssumme von eine Million Dollar erhalten wird.

Ihr ehemaliger Liebhaber Philipp droht, einen möglicherweise belastenden Brief von ihr zu veröffentlichen, falls sie ihn nicht dafür bezahlt. Noch bevor Lisa eintrifft zur Geldübergabe, wird Philipp in seiner Wohnung von einem Mann ermordet, der diesen Brief klaut. Der Film Laura beginnt in London und ich muss sagen, das war für mich schon mal eine sehr angenehme Überraschung, weil er so ein paar richtig flotte, schöne Bilder irgendwie hatte.

Das hat mir direkt irgendwie gute Laune gemacht. Wir werden ja heute jetzt nicht so diese italienische Urlaubslaune haben, aber dafür viele andere schöne Urlaubsorte, würde ich meinen. Und das ist doch so. Ja, jetzt fliegt natürlich ein Hubschrauber vorbei. Wir warten einfach mal kurz. Jetzt ist er weg. Das ist noch dieses Swinging London, so aus den späten 60ern, was da noch so in den Bildern zu sehen ist. Das hat mir richtig cool gefallen.

Ja, ich fand es auch cool. Ich musste letztens für die Arbeit so Archivmaterial vom London der 60er raussuchen, und habe mir da wirklich sehr viel angesehen und habe beim Film auch direkt gedacht, ah krass, das ist so voll jetzt diese Übergangszeit von den 60ern in die 70er. Also ist ja noch ganz am Anfang der 70er und hat mir auch richtig gut gefallen so vom Vibe.

Das Coole ist ja auch, dass wenn man, ich glaube, was warst du schon mal noch? Ja, ne? Ne, ich nicht. Okay, du auch nicht, Theresa, ne? Na, wir haben ja eben auch darüber gesprochen, dass ich... Ich frage ja nur aus Höflichkeit. Nein, ich war noch nicht in London. Ich war schon in meinem Leben, glaube ich, 16 Mal in London.

Und deswegen kann ich bestätigen, dass vieles davon halt wirklich eins zu eins doch genauso aussieht wie damals. Natürlich sind da andere Autos gefahren, aber auch nur zum Teil. Also man sieht auch durchaus noch solche Autos dort. Und natürlich werden die roten Telefonzellen, die stereotypischen, heute nicht mehr so frequentiert wie damals.

Aber die Häuser sind halt eben noch dieselben. Und das ist schon ganz cool, wenn man da so spazieren geht an der Temse und das so wiedererkennt. Teilweise ist es schon echt cool. Muss ich mal schauen, ob ich da irgendwie beim nächsten Mal vielleicht zumindest diesen Ort, der dort an dem Ufer spielt, als sie von Philipp verfolgt wird. Weil der ist schon relativ markant.

Mal gucken, ob ich den irgendwo da finde. Auf jeden Fall finde ich ein ziemlich charmanter Beginn. Theresa, was hast du denn von dem Auftakt gehalten? Das ist diese eine Frau, die hat eine Affäre, die schläft mit einem Mann, während ihr eigentlich ihr Ehepartner gerade unterwegs nach Tokio ist und auf dem Weg dorthin verstirbt. Was war so dein erster Eindruck vom Auftakt?

Also mir hat das sehr gut gefallen, weil als sie dann am Anfang da so rummachen, dann läuft auch so richtig schnulzige Musik und das war, da dachte ich mir so, ach ja, dafür bin ich hier, wirklich, das hat mir schon mal gut gefallen, einfach so von dem Grundvibe, der da herrscht, schöne Wohnung, wunderschöne Frau, schnulzige Musik, fand ich klasse.

Also da war die Stimmung auf jeden Fall da, hab das bekommen, was ich erwartet habe. Ja, dieses... Flugzeug, wie das explodiert ist, das sah dann doch etwas skurril aus in meinen Augen. Ich hätte es doch völlig vergessen, tatsächlich. Das sah wirklich geil aus, ja. Also wenn man darüber... Klasse oder so. Also wenn man darüber hinwegsehen kann, ist halt irgendwie so dieses, also ja, auch wie sie es so gespielt hat, das war schon so, okay, es juckt sie halt einfach gar nicht, dass der Typ halt tot ist und ich weiß nicht, es ist irgendwie direkt so ein ich weiß gar nicht, wie man das genau beschreibt, diese Art, aber halt so dieses Ja, ich würde sagen, das ist schon dieses Houdanit-Gefühl am Anfang, dass du weißt, ah, okay,

da sind schon wieder Leute, die miteinander irgendwas zu tun haben und die eine Person vielleicht schon ausgetrickst, betrogen werden, was auch immer und die eine hat gegen den anderen was in der Hand und, man hat schon das Gefühl, da ist irgendwas im Argen, dass zwischen den Leuten, die da, also dass diese Ehe schon nicht mehr rund lief und wenn sie da fremd geht, aber.

Man hat dieses Gefühl, ich weiß, was du meinst. Ja, und halt auch so dadurch, dass sie halt wirklich gar nicht juckt, dass der Typ halt einfach tot ist. Und sie ist halt dann auch, als es dann um das Geld geht, ist sie ja auch gar nicht überrascht und so. Also das ist schon, man merkt ihr nicht an, wie es ihr jetzt wirklich damit geht.

Man hat eher das Gefühl, das ist ihr alles komplett scheißegal. Ich mochte es auch, dass der Film, von Anfang an so ein bisschen mit dieser Spannung spielt, weil ich finde, die allererste Szene, da verfolgen wir ja Lisa quasi durch London und die Kamera, die gleitet so immer mit dir so mit und sie ist auch so coolmodisch gekleidet, da kommen wir auch gleich nochmal drauf zu sprechen, aber man hat immer das Gefühl, weil da so Spannungsmusik drüber läuft, dass sie verfolgt wird und da...

Das spielt der Film auch mit unseren Erwartungen, weil es geht ja dann eigentlich in diese Szene mit der Affäre über. Aber es wird auch nicht so ganz aufgelöst, ob sie vielleicht wirklich verfolgt wird. Ja, ich meine, sie wird doch auch nachher von ... Also nachher wird sie ja wirklich verfolgt. Und dann denkt man auch so, ah, okay, wahrscheinlich ist der Mörder hinter ihr her. Und dann so, ah, nee, ist nur der drogensüchtige Ex-Freund.

Aber da dachtest du, das ist der Mörder hinter ihr? Nee. Am Anfang dachte ich das. Also ganz am Anfang dachte ich wirklich so, ah, okay. Direkt unmaskiert und alles. Nee, aber das ist doch, also man sieht den doch eher. Man sieht recht früh jemanden mit Lederhandschuhen. Ja, aber der Philipp, der ist ja. Genau, aber den, also sobald man ihn dann sieht und er sagt, Girl, ich brauche Geld für meine Drogen und ich habe gehört, du kriegst jetzt eine Million.

Dabei war mir natürlich klar, dass er, also oder war es sehr wahrscheinlich, dass er nicht der Mörder ist. Aber die Verfolgung bis dahin an dem Ufer, die hat ja definitiv damit gespielt, dass man denkt, sie wird jetzt vom Mörder wahrscheinlich verfolgt. Das wäre ja auch der passende Auftaktkill gewesen.

Und man sieht halt auch noch, also dann, dass quasi dieses Gespräch dann ja wieder von einer anderen Person in Lederhandschuhen beobachtet wird. Also ich finde, man hat da schon so das Gefühl von alle beobachten sich eigentlich ständig gegenseitig und ich habe so das Gefühl, wenn man zwischendrin den Film mal anhält, findet man bestimmt so acht Leute, die sich gegenseitig in einem Frame beobachten. Die Stimmung hat das für mich.

Wir haben ja jetzt nun schon in diesen knapp 435 Episoden schon über viele Filme gesprochen, in denen der Täter oder die Täterin in schwarzer Kluft, in, Lack und Leder mit Handschuhen, manchmal mit Hut, manchmal ohne Hut unterwegs war. Und wir haben uns nie darüber aufgeregt, wenn das jetzt ein Slasher gewesen wäre. Und in jedem Slasher würde der Killer gleich aussehen.

Also nehmen wir an, Freitag der 13. würde auch Michael Myers rumlaufen und The Nightmare on M Street. Da würden wir uns natürlich total darüber aufregen, warum der immer gleich aussieht. Hier gehört es irgendwie dazu und uns regt es nie auf. Woran liegt es? Ja, ich glaube, weil man ja meistens bei Jolly erst ganz am Ende des Films wirklich die Identität des Mörders preisgegeben wird oder der Mörderin.

Und dass dann bis dahin die Figur meistens in schwarz ist. In schwarzer, enger Kleidung gekleidet ist, damit man einfach nicht so viel draus schließen kann. Finde ich, macht halt absolut Sinn. Und die Handschuhe machen nicht nur Sinn, sondern sind ja auch irgendwie ein Stilelement geworden, was mich überhaupt nicht aufregt. Ich finde das eher cool.

Ich glaube, der Unterschied ist halt auch, dass, beim Jalo hast du ja in der Regel auch jemanden mit einem richtigen Motiv. In einem Snasher ja oftmals auch nicht unbedingt. Da spielt ja die Person dahinter nicht so eine große Rolle. Und. Was die für Charaktereigenschaften hat. Also ja, es gibt in der Regel schon einen Motiv, aber ... Andere Motive, das ist jetzt nicht Habgier oder Geldgier oder so was. Genau, es hat nicht so ausgeklügelt. Aber wie geil wäre das, wenn Michael Myers für Geld morden würde?

Wie Philipp, ich brauch Drogen, krieg ihm Geld. Ja, also das, oder ich meine, also zumindest jetzt so diese klassischen, wenn man jetzt halt eben zum Beispiel sich irgendwie halt einen Jason zum Beispiel, anguckt, ich meine, da spielt ja der erste Teil auch im Grunde genommen mit, dass es eigentlich gar nicht so wichtig ist, wer da...

Hab halt das Gefühl, es ist halt wie so ein Platzhalter einfach, das könnte genauso gut halt irgendwie jemand in komplett weiß gekleidet sein, das wäre halt irgendwie auch schnurzpiepegal, obwohl man sich schon manchmal fragt, wenn da jemand wirklich so komplett in Lederkluft da durch die Gegend läuft mit einem, großen Hut und Lederhandschuhen, ob, die Person dann vielleicht doch auch erstaunlich auffällig ist so.

Es ist, es muss ja, also wenn wir jetzt mal den Film, also wir kennen ja die Auflösung des Films und wenn du dann die Szenen nochmal rekapitulierst, die du vorher gesehen hast und jetzt aber weißt, wer der Täter ist, dann muss es ja auch so gewesen sein, dass da, zum Beispiel unser Täter, wir lösen jetzt mal noch nicht auf, geht in das Hotel und der muss sich ja schnell auf Toilette da auch umziehen, geht dann in das Zimmer, bringt jemand um, geht dann wieder zurück auf Toilette, zieht sich schnell wieder um und geht dann zur Rezeption, um sich ein Alibi zu verschaffen, so in der Art.

Ja, vor allem dann auch noch so einen engen Taucheranzugartig. Die Frisur sitzt natürlich auch perfekt, obwohl der Hut vorher getragen wurde und alles. Ja, ich glaube, das darf man nicht so, wenn man das so ganz logisch verdenkt, dann wird das in den meisten Filmen, glaube ich, schwierig. Aber ich finde, beim Jolly habe ich irgendwie, ich weiß gar nicht aufgrund von welchen Filmen genau, aber ich habe irgendwie mal so drei oder vier hintereinander gesehen, wo die Auflösung dann war, dass man die ganze Zeit dachte, es muss ein Mann sein und dann war es eine Frau.

Und da dachte ich hier so, weil die Kleidung halt auch so eng ist und es ist, eine große Person, aber sehr schmal, sehr schlank, sehr sportlich und da dachte ich zuerst so, ah, wer weiß, vielleicht ist es hier auch wieder eine Frau. Man sieht halt in einer späteren Szene, die aber auch nicht so weit Richtung Ende ist, als der, wie heißt der noch, der...

Scharif heißt der, der Handlanger, genau. Jetzt der von dem Dach, der wird ja vom Dach geworfen. Und da sieht man kurz einmal eine Totale vom Killer und da siehst du halt, dass es ein Mann ist. Also kann natürlich auch der Stuntman sein. Der kann natürlich auch von einer Frau einspringen, aber ich glaube, das ist schon so. Die Augenfarbe nicht übereinstimmt zu dem echten Mörder. Ah, krass, okay.

Dann doch der Stuntman. Was ich interessant fand, Also erstmal, das war cool aufgebaut, fand ich, Therese, diese Spannungssequenz am Anfang, die keine ist. Und als sie sich dann zu Philipp begeben will und feststellt, ja, der stirbt hier gerade schon in seiner Wohnung, der wurde gerade eben sozusagen, also er lebt ja noch, als sie dort ankommt, aber der wurde quasi eben erstochen.

Das fühlte sich für mich schon, also, wie drücke ich es aus? Ich bin immer überrascht, wenn ein Film, von dem ich es nicht erwarte, weil der Anfang der 70er Jahre ist, weil wir eben amerikanische Filme aus dieser Zeit kennen, die meistens unblutig daherkommen, wenn dann plötzlich schon so, sag ich mal, der Ketchup verteilt wird, relativ doll.

Ja. Das überrascht mich immer bei Filmen, die so alt sind, weil man es von amerikanischen Filmen eben nicht so gewöhnt ist. Ja das stimmt aber ich glaube jetzt so krass überrascht hat es mich eigentlich nicht weil es dann ja doch eben wieder in der Zeit für einen italienischen Film nicht so unüblich, ist aber ja ich finde das auch ganz cool dass es hier zumindest ein paar Leichen auch dieses Mal.

Ja gibt auch natürlich ich habe das Gefühl also manche Kills sind schon ich würde sagen für die Zeit erstaunlich aber es ist jetzt auch trotzdem nichts was einen so komplett aus den Latschen raushebt. Das muss man halt trotzdem auch sagen, aber man bemerkt halt, okay, hier sterben auch tatsächlich Leute, wir bekommen ein bisschen Blut zu sehen, ist ja eigentlich immer ganz nett.

Da haben wir natürlich das Thema, was wir schon bei Torso hatten, mit den Effekten natürlich, die da sehr offenbart werden heutzutage, aber das schmälert ja durchaus nicht die Drastik, die zumindest für die damalige Zeit die Filme hatten. Und ich stelle mir nicht immer vor, wie cool wären die Edgar-Wallace-Filme gewesen, wenn die auch noch diese Gewaltdarstellung gehabt hätten. Wenn die noch im Tiger gewesen wären.

Wo du merkst, bei Edgar Wallace Filmen, die sind immer alle nett, es gibt auch wirklich gute, aber die meisten sind immer so nett und du denkst dir dann aber immer so nach 50 Minuten so, ja, könnte aber auch ein bisschen aufregender sein. Und dann guckst du die Filme, die einfach nur so fünf bis zehn Jahre später in Italien gedreht wurden und du merkst, genau das ist es, was da gefehlt hat.

Das ist einfach diese Attraktion der Gewalt. Bisschen Potalität. Ja. Habe ich noch nie darüber nachgedacht. Der Frosch mit der Maske, der sieht ja fast genauso aus, wie der Kinder hier sozusagen. Und wenn der... Richtig rangegangen wäre, dann... Ja, gebe ich dir vollkommen recht. Das ist immer ein gutes Gefühl, würde ich diesen Satz sagen.

Wenn ich dir recht gebe oder wenn wir dir generell recht geben. Es hat doch auch jemand geschrieben, nur Theresa traut sich, dir Paroli zu geben. Also vielleicht gebe ich dir auch gar nicht recht, aber ich traue mich einfach nicht, es zu sagen. Ja, genau so läuft es hier ab. Wir sind alle nur Untertanen von Chris. Ja, du ja nicht.

Ich außer ich. Ich bin das Goldstück. Ich darf mir das erlauben. Den Begriff habe ich schon lange nicht mehr gehört, muss ich gestehen. Da musst du ihn wohl mal wieder verwenden. Mal schauen. Ja, was mir aufgefallen ist, ist die Musik, Laura, denn die ist erstmal ganz hervorragend. Die stammt ja von Bruno Nicolai.

Der ist ja ein Schüler von Ennio Morricone. Und erst mal ist die Musik ganz toll. Da sind wir uns, glaube ich, schon einig. Da kannst du gleich noch ein paar Worte dazu sagen. Ich finde nur interessant, dass am Anfang des Films die Musik eine ganz andere Wirkung hat. Weil es gibt da nämlich gerade so in der Zeit, in der ähm.

Philipp Lieser verfolgt und auch nach dem Mord an ihm und so weiter, da ist, die Tonspur teilweise so verschroben und besteht auch nur so aus einzelnen Geräuschen, dass ich dachte, hä, das klingt irgendwie voll wie Texas Chainsaw, nur drei Jahre vorher. Ich weiß nicht, ob dir das aufgefallen ist. Das kommt später nie wieder vor, aber am Anfang einmal ganz präsent irgendwie.

Also mir ist auf jeden Fall aufgefallen, dass die Musik so im ersten Filmdrittel für mich zumindest deutlich präsenter war und irgendwie ungewöhnlicher. Also das ist mir auch aufgefallen. Und so hinten raus ist mir immer noch ein paar Mal aufgefallen, dass die Musik richtig cool fand und dass die halt wirklich auch extrem viel so zu der Atmosphäre beigetragen hat, was ja nicht immer der Fall ist.

Also ich fand, die war schon wirklich richtig gut. Und ich habe aber das Gefühl, dass in dem Film generell so ein paar Momente drin sind, wo sowohl die Musik als auch die Kamera so ganz weirde Experimente irgendwie machen. Und man denkt so, okay, das zieht sich jetzt vielleicht durch. Und dann passiert es danach aber nicht mehr.

Also das fand ich aber irgendwie beim Schauen auch cool, dass man da kurzzeitig immer mal so ein bisschen... Ja, irritiert war, aber nicht im negativen Sinne. Die hatten sie an einem Drehtag eine Idee und haben das Stilmittel dann über Nacht wieder vergessen. Aber wisst ihr, was ich meine mit den Kameraperspektiven? Es gibt irgendwie mehrfach so Szenen, wo so drei Leute, die sich von unten unterhalten, auch von unten und so quer gefilmt werden. Und man denkt so, hä, haben die das mit dem ersten Handy der Welt damals gedreht?

Ja, aber das sind teilweise richtig coole Shots beigewiesen. Ja, so richtig coole Sachen, die man so gar nicht erwartet hätte. Also da ist auf jeden Fall, ging da einiges. Da ging sowieso einiges, Theresa, denn was ich finde, der Film auch, was er gut vermittelt, durch seine Art-Deko, durch die Klamotten, und wie die Leute alle aussehen, dass er so richtig schön dieses in den 70er-Jahre-aufkommende Jet-Set-Life so ein bisschen hat, was auch durch dieses Gefühl, dieses International-Fair-Gefühl aufkommt.

Der Film Spielgriechenland in London, es wird dauernd von Tokio erzählt und alles Mögliche so. Das spürt man irgendwie und das macht den Film für mich irgendwie so ein bisschen lebendig. Und auch wieder, wie gesagt, wir haben schon gesagt, nicht Italien, aber trotzdem führt er sich die ganze Zeit wie Urlaub an.

Ja, der fühlt sich halt auch glamourös an irgendwie. Also weil man schon das, also merkt man hat es ja einfach mit extrem gut aussehenden, extrem reichen Leuten zu tun. Und ich mag einfach, das ist ja auch oft so, auch so, ja, wenn man sich anschaut, was für Häusern oder Wohnungen, die zum Teil leben, Was ich irgendwie extrem gerne mag, diesen Stil, weswegen ich auch gerade aus dieser Zeit die Filme so gern mag und auch diese frühen 70er-Filme oft auch noch mal viel lieber mag als die späten 70er-Jahre-Filme, weil ich hab das Gefühl, die haben immer noch mal so, eine eigene Ästhetik, die irgendwie einfach noch mal so ein bisschen...

Ja, schicker auch einfach ist. Und dass es sich irgendwie, also. Fühle ich mich auch immer ganz inspiriert von. Da bin ich kurz davor, bin ich immer schon auf Häusersuche und so und überlege, wie ich dann irgendwas einrichten könnte, obwohl das natürlich alles noch Lichtjahre entfernt ist. Aber ich fühle mich davon immer richtig inspiriert, tatsächlich von der Ästhetik dieser Filme. Und ich finde, das trifft auch hier auf den Film zu.

Und wenn man das jetzt mit letzter Woche vergleicht, das war ja ein Film, der einfach keinen Stil hat. Ja. Also Absurd hat einfach keinen Stil. Und dieser Film hat extrem viel Stil. Aber was er nicht ist, Laura, und da sind wir auch wieder bei, ja, das hatten wir letzte Woche, und bei Torso, was, was, was, was, was, was, was, was, jetzt müssen wir kurz überlegen. Ich bringe die jetzt schon durcheinander.

Auf jeden Fall ist auch der, der, The Case of the Scobins Tale nicht sexy. Also dafür, dass ich da mir so ein bisschen mehr, da habe ich mir ein bisschen mehr vom Versprochen von diesen Italo-Wochen, muss ich gestehen. Also ich muss sagen, für mich war das genau das richtige Maß an Sexiness, weil es gibt ja hier schon das ein oder andere Schäferstündchen, was man sieht und man sieht halt jetzt eine Brust mal nur im Anschnitt, aber ich finde es ist halt hier. Jetzt hätte er eigentlich von Theresa kommen müssen.

Stimmt, ich übergebe gleich an die Busenbeauftragte. Aber ich finde, es ist. Es kommt hier nicht so aufgesetzt rüber. Es kommt nicht so erzwungen rüber. Wir müssen jetzt konkret was zeigen. Aber es gibt schon die ein oder andere, Liebelei in dem Film. Es gibt schöne Frauen im Bikini. Also für mich ist das genau das richtige Maß an Sexiness.

Es ist eher Romantik als Sleaze, so würde ich es formulieren. Also es ist nicht bei einem Film, wofür man sich schämen müsste. Also ich sag mal, wie da so in der zweiten Filmhälfte so eine Beziehung, Schrägstrich, Affäre zustande kommt, das fand ich schon ein bisschen sliesig. Ja, natürlich. Also ich würde auch sagen, ich bin hot, lass in die Kiste.

Also ich würde auch sagen, gar nicht, würde ich wirklich auch nicht mitgehen, weil dafür haben wir ja allein schon diesen Anfang mit dieser schnulzigen Musik und so, da kommt schon auch so ein bisschen, da kommt so ein Vibe auf jeden Fall auf und genau nach hinten raus. Gibt's da ja auch noch mehr. Ist natürlich alles jetzt nicht so super explizit und ich glaube, ich verstehe, was du meinst mit, es ist nicht so smiesig, es fühlt sich nicht ganz so billig an.

Also es ist jetzt irgendwie trotzdem auch so eine gewisse, so ein gewisses Niveau, hab ich das Gefühl. Aber wenn man's aufs Wesentliche runterbricht, ja. Es ist halt eher so Szenen, die man auch in einem Liebesfilm erwarten würde und nicht wie in so vielen italienischen Filmen, was schon so an Softporno-Krämten Genau, so ist es halt wirklich nicht.

Lisa reist dann nach Athen, verfolgt von dem ominösen Versicherungsermittler Peter Lynch. Im Restaurant des Hotels erklärt Lisa ihm, dass sie seine Identität kenne. Und dass sie ihren Mann nicht getötet habe. Es wird jetzt wieder sehr durcheinander. Das ist gerade für die Leute, die den Film nicht kennen. Ich versuche es so halbwegs wie möglich rund darzustellen.

Aber es wird mir nicht gelingen. So muss ich es schon mal verraten. Es sind halt sehr viele Namen, ne? Ja, die auch noch sehr gleich klingen. Anschließend trifft sich Lisa mit Lara, oder Lara, wie auch immer ihr das wollt, welche Synchronfassung ihr auch immer geguckt habt, Kurtz Geliebter und Sharif, ihrem Hitman, nennen sie es auf Englisch.

Ohne zu wissen, dass dieser Hitman, also Scharif, den Philipp ermordet hat und den Brief gestohlen hat. Lara beschuldigt Lisa, den Tod von Kurt geplant zu haben, der Lisa angeblich beabsichtigte, Lisa zu verlassen. Lara zu heiraten und sie zur Begünstigten zu machen, also des Geldes. Lara droht, Lisa zu erpressen oder Scharif auf sie anzusetzen, falls sie nicht die Hälfte der Auszahlung an Lara abtritt.

Lisa entkommt mit Peters Hilfe. Am nächsten Tag löst Lisa den Versicherungscheck ein und plant am Abend nach Tokio zu fliegen. Peter, äh Peter, jetzt komme ich selber schon ineinander. Peter wird bei der Observation von Kurz oder Kurz. Soll ich jetzt Deutsch oder Englisch aussprechen? Für den Rest der Folge.

Komm, mach so richtig, richtig Deutsch. Ja, Kurz will er beinahe von Scharif überfahren. Später wird Lisa in ihrem Hotelzimmer ermordet und das Geld wird gestohlen. Ja, es geht nach Griechenland, Theresa, und plötzlich sind da viele ominöse Männer, die sich aus den einen oder anderen Gründen für unsere gute Lisa interessieren.

Und da sind wir ja wieder. So bei dem klassischen Giallo, würde ich sagen. Uns werden falsche und richtige Fährten, je nachdem, wie man es nimmt, gelegt. Und alle wirken irgendwie suspekt. Vor allem natürlich der Scharif am Anfang. Der ist ja schon sehr verdächtig. Und alle machen sich natürlich wieder gegenseitig Vorwürfe für alles und verdächtigen sich, dass sie an das Geld dran wollen.

Typisch Giallo, aber irgendwie hat es mir gefallen. Ging es dir da auch so? Ja, auf jeden Fall. Also ich hatte da, also ich glaube, was mich beim Jado immer entlastet, dass ich weiß, die Auflösung macht keinen Sinn. Entsprechend, also in den meisten Fällen habe ich das Gefühl, entsprechend muss ich mir auch gar nicht so viel Gedanken machen.

Und trotzdem ist es natürlich schön, irgendwie so ein bisschen mitzuraten. Und dann dachte ich so, okay, der Scharif, nee, der ist irgendwie, der ist zu auffällig, wenn das jetzt tatsächlich der ist. Und dann dachte ich mir so, hm, es könnte vielleicht wirklich die Lisa sein. Aber wie, das war glaube ich generell ein Plotpunkt, mit dem ich ein Problem hatte.

Wer hat, bevor er eine Million Euro, Dollar, Pfund, keine Ahnung was bekommt, so viel Geld einen Flugzeugabsturz durchführen zu lassen? Weil da gehen ja viele Leute bei drauf. Und das war so ein Grundproblem, was ich irgendwie hatte, dass ich dachte, wer ist so mächtig, dass man sowas inszenieren kann quasi.

Naja, aber da würde ja eine Affäre mit jemandem ausreichen und du sagst zu dem, baue mir eine Bombe und lass sie im Flugzeug hochgehen. Also Geld brauchst du ja nicht unbedingt. Also ich habe das Gefühl, da gehen schon sehr viele Leute wahrscheinlich mit bei drauf. Ja, auf jeden Fall. Also deswegen war das irgendwie so ein Grundproblem, was sie irgendwie hatte, wo ich dann auch dachte, ist sie wirklich, also könnte, also ja, sie könnte zum Beispiel selber auch die Killerin sein, aber hat die überhaupt die Möglichkeiten, sowas irgendwie in die Wege zu leiten?

Ist sie wirklich so mächtig? Das waren dann halt noch so Gedanken, die ich dazu hatte. Aber mag das mitraten in dem Wissen, dass ich wahrscheinlich nicht auf die Lösung komme, immer ganz gerne. Ich wäre auch hier nicht auf die Lösung gekommen übrigens. Ich auch nicht. Und warum das so ist, jetzt kommen wir später noch zu, weil der Film da durchaus ein paar miese Tricks verwendet.

Aber ich würde auch gerne noch kurz was zu sagen, weil wir hatten ja eigentlich eine ähnliche Ausgangslage bei Torso, dass irgendwie alle komplett verdächtig waren. Und ich fand es hier aber ein bisschen besser gemacht irgendwie. Es waren manche sehr verdächtig, andere ein bisschen verdächtig. Verdächtig.

Und ich gebe Teresa total recht, dass man da jetzt nicht so dachte, ja okay, der ist so obvious, der kann es nicht sein, der kann es auch nicht sein, dass man da so richtig mitgegangen ist, sondern dass man da eher so gedacht hat, ich bin gespannt, wo der Film uns noch hinführt und welche Twists und Motivationen da wohl noch kommen.

Also ich fand es so ein bisschen galanter als bei Torso. Vor allem, weil auch der Kreis der Täter und ich sage es jetzt bewusst innen, ein anderer war, weil bei Torso waren wir uns glaube ich alle einig oder da fühlt man irgendwie sofort, das ist ein Mann, so der Täter, auch so wie die Männer dargestellt werden im Film und hier hast du, hier könnte die Lara, selbst Lisa selbst könnte ja dahinter stecken und sowas und das ist alles ein bisschen charmanter, das hat so dieses, das mag ich ja immer, das hat so das, was, jetzt im modernen Kino dieses Knives-Out-Gefühl, das hat auch so leichter Agatha Christie-Züge, immer, diese Giallo-Filme. Und das mag ich auch immer ganz gerne.

Da kann ich auch damit leben. Ich weiß, ihr wisst ja, ich bin ja eher so der Typ von ja, na gut, das kriege ich ja beim Giallo auch, muskierter Killer, aber so, Mit so einer leicht übernatürlichen Komponente. Das mag ich. Ich mag das nicht so, wenn am Ende jemand seine Maske abzieht und da ist. Mein Nachbar drunter. Das wäre aber mal spektakulär, oder nicht?

Ja, ja. Aber den erkennst du daran, dass er keine Hose anhat. Ja, stimmt. Es ist übrigens schon wieder ein gutes Thema. Ich sage mal so, es gab hier letztes Mal einen Skandal, würde ich sagen. Als, also diesmal hat er sich wirklich ans offene Fenster nackt gestellt und wollte auch, dass die Leute ihn sehen und.

Wie wurde es so schön vorgesagt? Begünstigen. So stand es in der Inhaltsangabe. Also das war schon, muss ich sagen, ein bisschen frech dann schon. Aber was macht der dann so, wenn der dann nackt steht? Telefoniert der? Er macht alles nackt tatsächlich. Er macht die Wäsche nackt, er kocht nackt in der Küche, er isst auch nackt und der steht einfach nackt darum.

Und der über ihm, der zieht ja wenigstens noch eine Unterhose an. Also zeigt nur so, der ist. Aber der da drunter, der ist komplett nackt. Und da muss ich sagen das ist also mir persönlich ist es ja wurscht aber ich glaube, hier sind ja auch genug Frauen hier auf dieser Seite des Gebäudes und die finden es glaube ich nicht so geil wenn er da mal nackt rumrennt ja vor allem also, und das ist ja nicht nackt rumrennen in der Wohnung das darf man ja, aber sich dann noch so ans Fenster mit offenem Fenster so hinzustellen und sich so gefühlt so zu strecken auch noch so er sieht jetzt auch nicht so gut aus, dass ich sagen würde ja okay, das kann man machen.

Also ich finde es auch, vor allem, das ist ja schon so lange hier Thema, also für die Leute, die noch nicht mit Chris Nachbar-Lohr, vertraut sind, ich glaube, das ist seitdem ich Teil von diesem Podcast bin und ich glaube, den gab es vorher schon, sprechen wir von diesem Nachbarn im Sommer, dass der immer nackt durch die Gegend rennt.

Naja, also so viel dazu. Keine Ahnung, wie wir da jetzt hingekommen sind. Achso, mit deinem Nachbarn. Dein Nachbarn und dass du den als Kinder enttarn könntest, weil er keine Hose tragen würde. So war das. Ja, und dann passiert etwas, das, Laura, das kennen wir ja eigentlich so von Hitchcock. Lisa am Anfang, da denkt man so, ja, das wird bestimmt unsere Hauptfigur sein.

Und das ist dann das Prinzip der sogenannten False Heroin, wie wir es auch schon aus Psycho kennen. Denn Lisa wird umgebracht. Sie ist nicht unsere Hauptfigur. Sie wird sogar ziemlich brutal umgebracht. Und das, muss ich sagen, Ja, klar, also wenn ich jetzt sage überraschend, ich habe ja gerade gesagt, woher er es geklaut ist, aber es überrascht mich doch, weil es ja dann doch nicht so oft verwendet wird in der Filmgeschichte, dieses Motiv.

Und ich finde es war auf jeden Fall gut gemacht also man hat, definitiv nicht gedacht dass sie zu Beginn des Films sterben würde ich meine es wurde ja auch schon so ein bisschen mit ihr und dem Paul der sie da rettet so ein bisschen Love Interest aufgemacht also, hatte ich wirklich gar nicht auf dem Schirm Peter heißt er Peter, ja, Entschuldigung ich war gerade auch gerichtiert du hast Paul gesagt Peter Peter, beziehungsweise Peter, weil wir sprechen jetzt ja alles Deutsch.

Wie ich dummerweise eben vorgeschlagen habe. Wer kennt sie nicht, den Peter Lynch. Komm, es ist ein internationaler Film. Können wir auch die Namen so aussprechen. Jet Z Leben Deutschland. Ich habe damit gerechnet und es ging sogar so weit, dass ich dann irgendwie so dachte, könnte das vielleicht inszeniert sein.

Könnte ihr Mord inszeniert sein und am Ende kommt raus, sie war die Killerin halt mit jemand anderem zusammen, hätte ich mir vorstellen können. Hätte ich cool gefunden. Es ist ja, Theresa, erstmal nicht besonders schlau von Nisa. Vielleicht ist das auch, nee, das sage ich nicht, weil es auch Quatsch wäre.

Sie hat ja natürlich keine Strafe verdient dafür, aber im Film vielleicht schon. Denn, ich meine, wenn du eine Million, nee, wie viel hat sie? Eine Million Dollar oder was auch immer. Oder Pfund, wie auch immer. Also die trägt sie halt auch blöderweise sehr lange bei sich, ne? Das ist so dumm. Und der Typ in der Bank redet ja auch noch davon ab und sagt, machen sie das lieber in ihrer Bank bei London, in London das ist super gefährlich, mit so einer großen Geldsumme zu reisen.

Vor allem, weil sie ja schon weiß, dass es mehr als eine Person gibt, die weiß, dass sie dieses Geld hat. Es ist ja nicht so, als wäre das ein großes Geheimnis. Aus der Perspektive. Ich glaube, weil sie ja direkt von Sie will nach Tokio. Genau, sie will direkt von Griechenland nach Tokio zu ihrem zu Bennet.

Barnett? Ich weiß gar nicht, wie der heißt, ehrlich gesagt. ihre andere Affäre. Oder? Ja, genau. Und deswegen wollte sie das Geld dann wahrscheinlich direkt mitnehmen. Aber ja, war ganz schön risky. Ja. Ich finde es auch geil, dass sie sich halt, also ganz ehrlich. Also ein Flugzeug ist ja das sicherste Verkehrsmittel der Welt.

Aber wenn gerade mein Mann abgestürzt ist in einem Flug nach Tokio vor zwei Tagen, würde ich jetzt nicht einen Tag später auf dieselbe Fluglinie einsteigen, Mit einer Million Dollar auch noch dabei. Also so oder so nicht. Das fand ich ein bisschen... Ich glaube, es kommt darauf an, wenn du weißt, dass du selbst die Person bist, die dafür verantwortlich ist, dass das Flugzeug abgestürzt ist, zum Beispiel, dann ist man relativ sicher.

Aber das steht ja auch noch so ein bisschen offen. Aber ich glaube, also ich weiß nicht, ich glaube, ich würde... Okay, ich bin ja noch nie geflogen, deswegen würde ich jetzt sagen, jetzt würde ich unbedingt fliegen. Wenn ich mir jetzt vorstelle, jemand, den ich kenne, wäre mit dem Auto verunglückt. Ich würde wahrscheinlich trotzdem weiter Auto fahren.

Also jetzt komme ich an die Arbeit, sonst habe ich kein Geld. Ich würde, glaube ich, bewusster Auto fahren. Du kannst ja mehr podcasten, dann brauchst du nicht mehr zu holen. Wir brauchen mehr Leute aufs Deni, damit die eh schon. Psychotherapeutisch dürftige Versorgung dieses Landes noch schlechter wird, weil die Psychotherapeuten dann jetzt podcasten statt zu therapieren.

Super. Das war der politische Diss der Woche. Und ja, eine harte Mordszene an Nisa. Die ist durchaus, die Messerschnitte dort, natürlich wieder mit so einem Rasiermesser, wie wir das so häufig schon gesehen haben. Durchaus blutig, nett getrickst. Natürlich, wie gesagt, haben wir vorhin schon gesagt, die Latexkörper, die da verwendet wurden, die sind natürlich offensichtlich, heute finde ich Arbeit einfach nicht schlimm.

Ich gebe schon zu, das hat natürlich im, Achtung, Kubschrauber, Also man hört das zumindest jetzt gerade, höre ich den nicht. Ich glaube, du kannst ruhig weitersprechen. Ja, aber was, wenn doch? Dann haben die heute jetzt diese geistreiche Unterhaltung nicht bekommen. Aber es hat jetzt für mich nicht diese Drastik, die wir zum Beispiel bei modernen Effekten natürlich haben.

Aber es ist trotzdem jedes Mal so, das haben wir auch vorhin schon gesagt, dass ich sagen würde, oh ja, doch, das ist doch relativ hart. Weil, wie gesagt, wir sind ja auch schon so wie Ordnens natürlich im Zeitgeist ein. Und da kann sich das sehen lassen, finde ich, Laura. Es ist schon, ich sag mal so, Halloween 1978 hat sich weniger getraut, was das angeht, als hier diese gelben Krimis aus Italien zehn Jahre vorher.

Definitiv. Also wenn man das miteinander vergleicht, ist das, finde ich, eine ganz andere Art von Gewalt auch einfach. Und das hier ist viel expliziter. Ich fand's aber trotzdem nie irgendwie so richtig krass. Also ich fand es immer noch auch passend für diesen Krimi-Touch. Den der Film ja auf jeden Fall hat. Also er ist trotzdem noch sehr klassisch, obwohl er auch einiges an Gewalt zu bieten hat.

Und jetzt halt auch nicht so übertrieben. Also es ist schon immer noch in so einem Rahmen, wo man sagt, das kann ich mir auch vorstellen, dass ein Mensch das so machen kann. Also das wird schon auch bemerkt, okay, hier steckt halt wirklich auch keine übernatürliche Komponente mit drin. Also ja, gerade so in Einordnung des Zeitgeschehens würde ich schon sagen, dass da einiges geht, aber gleichzeitig, ja, habe ich das Gefühl, dass da jetzt so, wenn man das mit modernen Augen betrachtet, dass das wirklich nicht erwähnenswert ist, was man da zu sehen bekommt, würde ich trotzdem noch mal so zur Einordnung mit reingeben. Ja, es ist ...

Einfach, ich würde auch sagen, wir sind ja auch nicht im Horrorfilm, muss man auch so sagen. Es ist wirklich eher, man muss sich das vorstellen, für die, die den Film nicht gesehen haben, einfach wie ein etwas, also ein expliziterer Krimi einfach. Dass es nicht am Ende nur die Ergebnisse zu sehen sind, sondern auch der Tathergang so ein bisschen, aber nicht Splatter-mäßig, sondern so halbwegs im Realismus verankert. Das trifft schon ganz gut irgendwie.

Wie fandet ihr jetzt, ich weiß, wir haben schon ein bisschen, Theresa, über den Look des Killers gesprochen, wie fandet ihr den jetzt hier explizit auf diesen Film bezogen? Der trägt ja auch noch so eine lustige, Schlapphut. Ist das ein Anglerhut? Ich weiß es gar nicht so genau. Und seine Vorgehensweise ist.

Ich muss gerade noch mal mir den Killer anschauen, weil in einem... Also er hat schon so eine komische Strumpfhose. Genau, der hat so eine Art Taucheranzug ja auch an. Er sieht ein bisschen aus wie der Frosch mit der Maske, nur ohne die Glubschaugen. Also da ist schon ein bisschen Ähnlichkeit vorhanden, muss ich sagen.

Also er hat jetzt nicht so einen Trenchcoat oder so einen Mantel oder sowas an wie in vielen anderen Filmen. Genau, der hat eher so wie so ein Body. Das ist ein Taucheranzug, glaube ich, ne? Ja, es ist, glaube ich, ziemlich sicher. Darauf wird ja am Ende auch eingegangen. Genau, darauf wird am Ende auch eingegangen.

Und das ist auf jeden Fall schon ein flotter Fit, würde ich jetzt mal sagen. Aber gruselig? Nee. Aber nee, ich finde, gruselig ist der Film aber auch irgendwie nicht. Nee. Nee. Also ich finde, der hat halt Spannungsmomente, aber gruselig ist er nicht. Und ich finde, also ich glaube fast, ich hätte den im klassischen Trenchcoat mit großem Hut gruseliger gefunden als da in seinem, engen Taucheranzug da irgendwie also irgendwie fast eher, ein bisschen lustig wenn man ihn nicht so im Ganzen sieht finde ich, ist das nochmal was anderes aber ich weiß, dass es eine Szene gab, wo man das so full frontal gesehen hat und ich dachte, ach nee, also irgendwie sieht das fast eher ein bisschen lustig aus aber davon

gibt es halt nicht viele deswegen ist schon okay. Und was mich überrascht hat, Laura, ist, dass für diese Art Film recht hohe Tempo, also ich muss sagen, das geht echt gut vorwärts, auch durch die vielen Schauplatzwechsel, die auch immer irgendwie was fürs Auge bieten, aber, man kann ja schon, da sind wir auch ehrlich, Manchmal merkt man ja auch, dass ein Film von seinem Erzähltempo her, von seinem Pacing her, aus diesem Jahrzehnt, also aus den 60ern oder aus den 70ern, auch selbst für unsere Sehgewohnheiten nicht mehr up to date sind sozusagen.

Aber das Gefühl hatte ich hier gar nicht. Ich finde, der ist echt relativ flott und unterhaltsam. Gebe ich dir auch wieder recht, aber mit Einschränkung, also mit Einschränkung, Chris. Durch die vielen Ortswechsel und die Geschichte finde ich auch vom Tempo für einen Film der frühen 70er ziemlich rasant.

Aber es gibt dann diese Szenen, wo die Ermittler zusammenkommen und reden. Und da hatte ich immer ein bisschen so eine Bremse. Also ich weiß nicht, wie es euch da ging, aber die konnte ich irgendwie zum Beispiel auch schlecht zuordnen, wer da jetzt wer ist. Der Typ von Interpol, der Kommissar von vor Ort, war da noch ein Dritter? Ja.

Ja, wahrscheinlich doch hier der Peter halt und den erkennt man schon, aber die anderen beiden, da gehe ich mit. Ja, ich dachte sogar, da wäre irgendwie noch einer gewesen. Also da habe ich gemerkt, das waren so die Szenen, die mich immer so ein bisschen rausgerissen haben, weil ich da irgendwie. Nicht so ganz drin war im Geschehen, aber ansonsten fand ich den vom Tempo auch echt sehr angenehm irgendwie.

Und auch teilweise, du hast es vorhin schon gesagt Laura, die Kameraperspektiven, ich finde der hat generell eine unglaublich dynamische Kamera auch für den Jahrgang, also die Kamera ist wirklich viel in Bewegung, gleitet immer so schön durch die Räume und so weiter, also auch das hat mich, erstaunt, weil wie gesagt gerade, die Edgar-Wallace-Filme zum Beispiel, die sind ja jetzt ja noch nicht so lange her und teilweise wurden sie auch zu dieser Zeit ja noch gedreht und die arbeiten ja doch schon häufig immer so mit so statischen Kameramotiven.

Und auch das wirkt dann erstaunlich modern, wenn die Kamera die ganze Zeit so im Schwung ist, sag ich mal. Das hat mir auch gut gefallen. Ich finde, die Edgar-Wallace-Filme haben für mich auch teilweise immer noch so eine Anmutung von so Theater irgendwie. Und das hat man hier gar nicht mehr. Also finde ich auch. Ich glaube, dass der Film da so handwerklich seiner Zeit auch ein paar Jahre voraus ist. Ja.

Das klingt jetzt absurd, wenn man den Film jetzt guckt, weil er ja schon auch wie ein Film von 1971 irgendwie wirkt, aber der war halt, genau wie du es gesagt hast, das war schon nochmal eine neue Evolutionsstufe von diesem Giallo, wie man es von Bava kannte und was so zwischen Mitte der 60er und, Ende der 60er Jahre passiert ist.

Das war hier schon nochmal was anderes. Ähm, Polizeikommissar Stavros und Interpol-Agent Stanley, die jetzt dazugekommen sind, informieren Peter darüber, dass er verdächtigt wird und beschlagnahmen daraufhin seinen Pass. Peter verfolgt diesen ominösen Interpol-Agenten bis zu Laras Wohnung. Und Lara beharrt dort darauf, dass sie Lisa nicht getötet habe.

Peter lernt Cleo kennen, eine mit dem Fall betraute Journalistin. Und die beiden beginnen sofort, und mit sofort meine ich wirklich sofort, Ja, instant. Ja, wirklich instant, eine Affäre und ermitteln dann gemeinsam. Jemand hat zwischenzeitlich in Peters Hotelzimmer eingebrochen oder ist eingebrochen und hat sein Zimmer durchwühlt.

Später werden dann Lara und Sharif ermordet. Stanley informiert Cleo über diese Morde. Diese vergnügt sich dann wieder auf sexuelle Art und Weise mit Peter. Nachdem dieser Cleos Wohnung verlassen hat, versucht eine mysteriöse Gestalt, die Journalistin zu töten. Doch Peter kehrt zurück, weil er seine Autoschlüssel vergessen hat, worauf die Gestalt flieht.

Danach entdeckt Stanley einen Manschettenknopf förmigen Skorpion auf dem Boden. Jetzt guckst du nur so finster, Theresa. Also ich überlege einfach, wer wer ist. Also du hast es nochmal mitgerätselt gerade im Kopf, oder? So eine Mindmap gezeichnet, Stanley. Ich muss gerade auch nochmal, während du vorgelesest, selbst zu der Inhaltsangabe und so mitdenken, wer da wie mit wem, weil das ist schon was.

Was mir eben gerade vor der Aufnahme auch aufgefallen ist, dass ich dachte, also ich habe den Film schon geschaut, ich habe den auch ordentlich geschaut, aber wissen, was dabei jetzt rumgekommen ist, tue ich irgendwie trotzdem nicht. Das ist mir jetzt nochmal aufgefallen. Ich mag das. Das sagst du immer in Episoden, bei denen du eben genau nicht gut aufgepasst hast, glaube ich.

Und du wirkst dem immer gleich entgegen, indem du sagst, ah, das war ein bisschen zu viel und man konnte das gar nicht alles nachvollziehen. Also seid mir nicht böse. Ich habe hier wirklich auch wieder fleißig Notizen gemacht. So ist es nicht. Ich halte gerade meine Notizen. Du bekommst eine offizielle Bestätigung vom Chef. Du hast Notizen gemacht.

Ich habe viele Notizen gemacht. die du da uns gerade gezeigt hast. Ich weiß es nicht. Nein, nein, ich habe tatsächlich Notizen gemacht. Und, ähm. Es ist mir da halt dann auch am Ende schon aufgefallen, dass ich da irgendwie so die ein oder andere Sache nicht so ganz mitgeschnitten habe. Und habe dann doch das Gefühl, hohes Tempo, alles schön und gut.

Aber an manchen Ecken ist es dann auch ein bisschen verwirrend. Und jetzt musste ich gerade erst mal wieder die Narbe in meinem Kopf sortieren. Wer war jetzt hier eigentlich wo, wie, wann, wie, mit wem? Ja, vielleicht habe ich es jetzt wieder gerade in meinem Kopf, vielleicht auch nicht. Auf jeden Fall sind wir jetzt ja, wie gesagt, in Griechenland.

Und da, das ist nochmal, also London war schon schön, aber Griechenland, Laura, das ist nochmal, da haben sie auch tolle Bilder, also wirklich so, wenn sie da im Vordergrund stehen und im Hintergrund ist so Athen zu sehen und die, ich weiß aber nicht, Akropolis oder was. Ja, das muss ich schon sagen. Die sind auch in coolen Locations. Ja, richtig gut.

Und trotzdem, obwohl sie auch an der Akruppel sind, kommt es auch hier, finde ich, nicht so aufgesetzt drüber. Also es ist trotzdem, erschließt sich einfach der Film, spielt gerade in Griechenland und die machen das trotzdem nicht so. Schaut, wir sind in Griechenland. Also ich finde, dass der inszenatorisch da wirklich so ein bisschen Fingerspitzengefühl hat, was den letzten beiden besprochenen Filmen abgegangen ist.

Und was mir hier noch aufgefallen ist, es gibt super oft eine JB-Flasche im Hintergrund, was ja in italienischen Filmen auch sehr häufig der Fall ist. Das hat mich sehr gefreut. Was ist das? Klär mich mal kurz auf. Das ist so eine, ich glaube, es ist, ich weiß nicht, ob es Whisky ist, es ist auf jeden Fall Alkohol, so eine Flasche mit einem gelb-roten Etikett.

Und musst du mal darauf achten, dass in super vielen italienischen Filmen gibt es immer so Kameraschwenk über eine J&B-Flasche. Das ist, fand ich irgendwie voll witzig, dass es hier bestimmt zwei- oder dreimal auch. Es gibt auf jeden Fall ein paar neue Themen, die reinkommen und Motive. So fragt sich Peter, was Lisa eigentlich in Tokio aufsuchen wollte und, Auch der Stanley, also der sagt zwar, dass der ein Interpol-Agent ist, aber ob er das wirklich ist, das war mir auch nicht so ganz klar.

Den fand ich zwischendurch auch irgendwie super verdächtig, weil, man irgendwie so kaum was über den wusste und der war irgendwie immer und überall dabei, wusste über alles Bescheid und ich dachte mir immer nur so, wer ist das genau? Also ich höre auch den Namen Stanley jetzt gerade zum ersten Mal. Das ist mir im Film überhaupt nicht.

Ich kenne die beiden auch nicht auseinanderhalten. Deswegen musste ich auch eben den Stavros. Ich finde, den kann ich jetzt im Nachhinein so. Ich finde, der hat so voll gut diesen, ja so einen knöttrigen Polizist irgendwie gespielt. Aber dieser Stanley, der hat so was allglattes, unauffälliges. Und deswegen fand ich den zwischendurch irgendwie richtig sus.

Und ich finde auch dadurch, dass er dann ja eben mit dieser Journalistin da irgendwie so schnell am Anwandeln ist und. Das ist doch jetzt der, oder? Nee, das ist Peter. Der Peter. Die Hauptfigur des Films. Der Peter Lynch. Ja, der Versicherung. Hä, dann steht das jetzt hier falsch? Jetzt bin ich aber...

Theresa, ich helfe dir nochmal. Denn jetzt, das ist der Clou des Films, wie uns hier das Drehbuch an der Nase herumführt, durch die Manege oder so. Ah, ja. Jetzt hab ich's wieder. Ja, ja, trotzdem. Denn der Film macht das auf eine ganz simple Art und Weise und überhaupt nicht subtil indem er die beiden Ermittler da, also Star Wars und Stanley, sofort Peter verdächtigen lässt. Und das ist richtig so krass.

Sie sind unsere Hauptverdächtige. Wir müssen sie eigentlich jetzt festnehmen. Es ist ganz klar, dass sie das waren. Und wir sind ja jetzt erst so bei Minute 30 oder 40 im Film. Und da denkst du dir als Zuschauer, naja, das kann ja nicht der Killer sein. Der hat doch die Lisa gerettet. Ja, wenn die den jetzt verdächtigen und der hat der anderen noch geholfen, das kann ja gar nicht Peter sein.

Weil das wäre ja, also es ist ja nie der erste Verdacht. Vor allem, weil in den meisten Filmen die Polizisten ja eigentlich immer total unfähig sind. Ja, genau. Und auf gar keinen Fall sofort am Anfang die richtige Person verdächtigen. Also das fand ich eigentlich auch wirklich ganz cool gemacht. Und weil Peter jetzt ja auch unsere Hauptfigur plötzlich ist.

Und der kann ja dann gar nicht der Killer sein. Weil wir haben ja schon wieder vergessen, was in Psycho passiert ist. Weil auch da bedient sich der Film ja auch munter in seiner Auflösung später an Hitchcock. Klassiker. Und jetzt ist quasi Peter unsere Hauptfigur und. Das war schon komisch, Theresa, oder? Sie sehen sich, Clio und Peter, schauen sich einmal in die Augen und halten sich einmal kurz und im nächsten Moment fallen sie übereinander her.

Es gibt doch noch eine Vorgeschichte. Ich habe gerade eine ganz tolle Seite gefunden, die heißt Jallofiles Blogspot, wo quasi die wichtigsten Personen mit Foto einmal abgebildet sind, weil ich mich gerade gefragt habe, wie sah eigentlich dieser Stanley aus? Ich bin jetzt im Bilde. Ich bin wieder im Bilde.

Tolle Seite. Ja, wie fandst du jetzt die Romanze? Die Romanze? Also wie sie dann ist. Nachvollziehbar. Oh, die Seite ist wirklich cool. Stimmt. Hast du auch gerade gefunden? Ja. Ja, die ist cool. Jetzt bin ich im Bild, der hätte ich mal vorher schauen sollen. Muss ich für nächste Woche schon mal vorbereiten. Aber leider sind nicht so viele Filme vertreten da auf der Seite, glaube ich.

Also ich fand, dass die Romanze sich sehr eigenartig entwickelt hat. Einfach dadurch, dass es wirklich so schnell ging, was es dann irgendwie fast auch wieder so ein bisschen verdächtig gemacht hat. Also es war wirklich so. Charakteraufbau, dass man verstehen kann, warum jetzt diese beiden Leute sich gefunden haben, ist irgendwie nicht.

Also weil ich finde zum Beispiel das zwischen Peter und Lisa, dass ich da schon das Gefühl hatte, okay, da ist irgendwie sowas in der Luft, was man irgendwie nachvollziehen konnte und spüren konnte. Und das ist hier jetzt halt gar nicht der Fall. Und da fragt man sich fast so, sind da irgendwie zwischendrin nochmal fünf Minuten Story rausgeflogen oder also ich finde, es wirkt sehr unorganisch halt, also zumindest, wenn man dann so mit der Auflösung und so, dann passt es vielleicht auch, halbwegs wieder, aber Also ich fand das am Anfang auch irgendwie total strange und dann habe ich aber, also hatte ich irgendwie eine Erklärung dafür, die für mich Sinn machen würde, weil ich fand es erstmal bemerkenswert, dass es ja hier die Clio ist,

die als erstes das Interesse äußert. Das ist ja auch nicht so üblich in den meisten Gianni in dieser Zeit. Die fotografiert ihn ja irgendwie und sagt ja, das war schon ein Leckerchen irgendwie. Und dann initiiert sie ja auch ein Treffen. Und dann dachte ich so, okay, sie ist halt Journalistin und sie weiß, der ist irgendwie nah an diesem Fall dran.

Und ich glaube, sie hat da so ein bisschen zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Sie fand den halt attraktiv. Und sie hat sich aber vielleicht auch Insights erhofft für ihre. Also Berichterstattung. Also das habe ich mir nachher so ein bisschen zusammengereimt und dachte so, dann ist es immer noch strange und irgendwie auch geil, wie schnell er darauf angesprungen ist.

Aber das hat es für mich dann so ein bisschen besser gemacht irgendwie, dass man zumindest aus ihrer Sicht verstehen kann, dass sie vielleicht noch eine Motivation dahinter hatte, warum sie mit ihm was angefangen hat. Ich habe eher das Gefühl gehabt, dass es wie so eine James-Bond-Romanze ist. Einfach nur, James geht irgendwo lang, eine Frau guckt ihn an, er zwingt einmal zu und sie verfällt ihm sofort. Das war dieses Gefühl.

Aber es ist doch andersrum. Ja, ich weiß, es ist halt Jane-Bond von mir aus. Aber es kann ja auch so sein. Ich glaube, Cleo hatte ganz klare Motive. Sie wollte ihre Karriere voranbringen. Und ich finde, es ist schon auch wieder ein gut aussehender Mann. Ja, der gute George. hielten. Coole Sequenz, fand ich, war die, die zu Laras Tod geführt hat.

Schöner Spannungsaufbau, das Ganze zu sehen, wie sie von innen diese Panik bekommt und jemand von außen versucht hat, diese Tür aufzumachen und wie diese Türklinke sich immer so bewegt die ganze Zeit und wie dann so irgendwann ein Loch in der Tür ist und so weiter und welche Todesängste Lara dort durchleitet, muss ich sagen, hat mir ziemlich gut gefallen.

Auch, dass sie, als er dann eindringt in das Gebäude oder in die Wohnung, wie dann auch manchmal die Kamera in diese Point-of-View-Perspektive wechselt, was ja eigentlich typisch Giallo ist, aber hier gar nicht so sehr benutzt wurde. Muss ich sagen, es sind schon ein paar coole Szenen bei. Auch wie dann später, ihre Kehle durchgeschnitten wird.

So wir das sehen von hinten und die, also nicht von vorne eigentlich quasi. Und man das Blut dann so an die Scheibe spritzen sieht. Also ihr wisst, was ich meine. Man sieht das so aus der, nee, das ist schon von hinten. Aber so die Spiegelung halt. Ja, genau. Und das war richtig cool gemacht. muss ich sagen. Und er hat immer wieder.

Feine inszenatorische Ideen, finde ich, glaube. Ja, stimme ich zu, fand ich auch. Ist mir in der Szene auch besonders aufgefallen, weil ich halt sagen muss, dass Lisa an sich mir total egal war, beziehungsweise eher auch unsympathisch. Und ich da jetzt so emotional ... Lisa oder Lara? Lara. Ja. Lara, oder? Lara. Peter, Paul, Lisa, Lara. Die Affäre von dem verstorbenen Kurt.

Dass ich die jetzt nicht besonders mochte, deswegen war ich da jetzt emotional bei der Szene eigentlich gar nicht so involviert und dafür ist mir dann aber aufgefallen, so wie cool die inszeniert ist, weil ich halt trotzdem irgendwie so voll, dabei war, also die fand ich auch richtig cool und sie ruft ja dann, glaube ich, schafft es ja noch, den Scharif, heißt der so? Ja.

Anzurufen und man weiß ja dann, der ist auf dem Rückweg und ich dachte aber auch direkt so, naja, Das wird zeitlich nicht mehr hinhauen, glaube ich. Nee, fand ich richtig gut. Also ich muss sagen, zu der Szene noch, ich bin da so ein bisschen drüber gestolpert, weil unser Killer dann ja quasi mit diesem kleinen Messer die Tür so einsteigt.

Und das ist so was, wo ich dachte, das sah irgendwie total komisch aus, wie ihr versucht mit so einem kleinen Messer so ein Loch in die Tür reinzuschnitzen. Und das dauert halt ja auch wirklich Ewigkeiten. Und sie steht da wirklich, also in der Zeit hätte sie wirklich schon 20 Mal die Polizei rufen können, das muss man halt auch sagen und deswegen bin ich mit dem Aufbau von dieser Szene, nicht so zufrieden gewesen ich finde, dass er dann am Ende durchs Fenster reingesprungen kommt, womit man dann halt nicht mehr rechnet, das hat mir wiederum sehr gut gefallen, aber, ja, wie er da erstmal so ein Loch in die Tür geschnitzt hat und sie sich das so.

Drei Minuten gefühlt anguckt, anstatt irgendwas zu unternehmen. Obwohl sie ja wirklich auch flott reagiert hat, weil sie hat ja die Tür sogar noch versperrt. Also es ist ja nicht so, als wäre sie komplett handlungsunfähig gewesen. Die hatte ja schon einen smarten Moment. Das hat für mich nicht so gepasst. Und tatsächlich, ich habe mir jetzt hier gerade in meinen Notizen, die ich gemacht habe, weil du gerade meintest, oder nicht gerade, aber eben, wie auch immer, Laura, dass die Augenfarbe nicht zum Killer passt.

Am Auge, nee, das habe ich hier wieder für einen Satz geschrieben. Also man sieht ein Auge, das aussieht wie das von, jetzt habe ich geschrieben George, aber ich meinte George Hilton, also ich meinte Peter. Bedeutet auf eine Art, wusste ich es da schon. Okay, also ich habe mir aufgeschrieben. Dass das ein grünes Auge war, also grüne Augenfarbe. Nee, das sah aus wie das von dem.

Okay. Also der hat ja so grün, braun, gelbliche Augen. Ja, aber mit so ein bisschen so ganz besondere Augen hat der. Ganz besonders schöne Augen. Da hab ich nicht so explizit drauf geachtet. Ich hab nur gedacht, es kommt nicht in der Farbe, aber du scheinst da mehr dran gewesen zu sein. Ich habe aufgepasst, auch wenn das nicht so wirkt. Offensichtlich.

Das hast du jetzt sehr eindrucksvoll hier mit bewiesen. Ja, genau. Ich habe das hier mit bewiesen. Und zu meiner Verteidigung, ich habe, glaube ich, auch schon zugegeben, wenn ich bei Filmen nicht gut aufgepasst habe. Das nagt an mir. Ich glaube, ich hätte das dann jetzt auf die Hitze geschoben. Ja, das nagt an mir.

Nein, ich hätte gesagt, ich habe mich aufgepasst. Der Film hat mir zu langweilig, ich habe mich aufgepasst. Ich glaube, letzte Woche habe ich das sogar gesagt. Kann das sein? Ja. Eindrucksvoll fand ich tatsächlich die Szene, als Sharif den Killer über die Dächer verfolgt. Weil da hat sich was aufgetan für mich, dass ich wirklich interessant war.

Weil ich fand, Also Scharif wirkt ja schon wie so ein Manly Man. Also der hat Muskeln. Und ich glaube, dass der jetzt den Killer verfolgt hat. Also es war nicht umgekehrt, der Killer verfolgt Scharif, sondern Scharif folgt den Killer. Und da ist es ja schon doch eher selten, dass jemand dabei ums Leben kommt im Film. Wisst ihr, was ich meine?

Normalerweise ist es ja umgekehrt. Also der Killer verfolgt eine Person und bringt diese um. Und wird nicht selbst verfolgt, ganz selten. Und wenn er verfolgt wird, dann mündet es meistens nicht in dem Tod des Verfolgers. Eher selten, würde ich sagen, mal als Theorie. Und deswegen fand ich es interessant, dass er hier dann vom Dach stürzt am Ende.

Fand ich aber ganz gut gemacht, die Szene. Hat mir gut gefallen. Ob wenn ich Sharif von allen Figuren am Ende. Unsympathisch empfand. Nicht Lara? Nee, schon Sharif. Der hat ja auch den Philipp umgebracht. Das darf man nicht vergessen. Ja, aber im Auftrag von Lara. Ja. Der ist ja im Prinzip nur die ausführnde...

Ein Handlanger, ein Hitman. Ja, genau. Aber Lara ist das Mastermind dahinter. Wie fandet ihr denn die Clio? Die ja durchaus progressiv daherkommt, würde ich sagen, für den Jahrgang. Das ist die Journalistin, Theresa. Klingelt. Du wolltest schon wieder die Hände über den Kopf zusammengeschlagen hast. Ja.

Muss ich mich jetzt dazu äußern, oh Gott. Nein, du kannst auch, Laura kann auch das. Jetzt hätte ich beinahe zu dir, Lara, gesagt. Jetzt geht's nicht mehr los. Oh Gott. Ich fand Clio cool. Ich finde, sie hatte irgendwie was sehr Erfrischendes. Vor allem war es halt voll der krasse Gegensatz zwischen ihr und Lisa.

Von der wir uns ja leider verabschieden mussten. Aber Lisa war ja so sehr kühl. Man konnte ihr nicht irgendwie keine Emotionen anmerken. und Clio ist halt so ein bisschen draufgängerisch. Und ich habe bei ihr halt wirklich auch das Gefühl, sie hat so für sich einen Plan, den sie verfolgt und da macht sie halt auch Sachen für.

Und sie ist jetzt halt auch nicht wie so eine Frauenfigur gezeichnet, die dann mit einem potenziell vielleicht auch verdächtigen Mann was anfängt und dann über diese Romanze. Unvorsichtig wird oder dem zu schnell zu sehr vertraut, sondern die prüft ja auch Sachen nach. Und das fand ich irgendwie, fand ich für einen Film aus den frühen 70ern eine sehr erfrischende Frauenfigur.

So, Theresa, jetzt musst du genau zuhören. Wir kommen jetzt nämlich zum Showdown des Films. Und jetzt wird es wild. Lisas Liebhaber Barnett, mit dem sie sich in Tokio treffen wollte, wird im Athena-Hotelzimmer seiner anderen Geliebten ermordet. Da muss ich auch direkt einen Einwand machen. Das war der Punkt, wo es mir zu viel wurde, kurzzeitig.

Weil, ja, das waren dann irgendwann zu viele Geliebte und Geliebter. Es ist auch verwirrend. Es ist wirklich verwirrend. Zumal die dann auch noch wieder rote Haare hatte. Und also, ich glaube, sie war die schönste, würde ich schon sagen, von den Frauen dort in dem Film. Aber das war, ja. Ja. Ja, Geschmackssache.

Jedenfalls stellt sich heraus, dass die beiden FlugbegleiterInnen sind. Das heißt, sie sind theoretisch verdächtig, dass sie was mit dem abgestürzten Flugzeug zu tun haben könnten. Peter hält ein Foto von Kurt, auf dem dieser einen Skorpion-Manschettenknopf trägt. Peter, Clio, Stavros und Stanley kommen zu dem Schluss, dass Kurt seinen eigenen Tod vorgetäuscht haben könnte, möglicherweise mit Barnetts Hilfe, also Lisas Liebhaber, und anschließend Lisa, Lara, Sharif und Barnett ermordete, um die Versicherungssumme zu kassieren und Peter zu belasten.

Sie arrangieren, dass Peter mit Clio eine Reise in den Saronischen Golf unternimmt und so tut, als sei er auf der Flucht, um Kurt in falscher Sicherheit zu wiegen. Während des Ausflugs beobachtet jedoch Clio wie Peter. Pity, mit Tauchausrüstung und einem Sack, der angeblich Ersatzsperre und weiteres Material enthält, in eine Höhle taucht und später mit einem scheinbar leeren Sack zurückkehrt.

Als er auf dem Boot schläft, untersucht Cleo die Höhle und entdeckt den Sack, mit der Million Dollar darin. Peter stellt sie zur Rede und bringt sie zurück zum Boot, wo er offenbart, dass er Barnett einen Bombenanschlag auf Kurz Flugzeug veranlassen ließ. Danach habe er die Auszahlung von Lisa gestohlen und Lisa, Lara, Sharif auch eine geile Band, Lisa, Lara, Sharif und Barnett, schließlich getötet der Clio angegriffen und den Skorpionmanschettenknopf verloren habe, um die Behörden auf Kurt als Täter zu lenken Peter bittet Clio mit ihm zu fliehen, doch sie rennt stattdessen zum Funkgerät, um Hilfe zu rufen, Sticht Peter dann in die Schulter und flieht ans Ufer, während Peter ihr nachsetzt.

Peter greift Cleo an, wird jedoch plötzlich von der Polizei erschossen. Die Beamten waren Peters Plan auf die Spur gekommen, weil Barnetts Geliebte eine Meerjungfrauenbranche trug, die in ähnlicher Form wie der gefälschte Skorpion-Manschettenknopf gefertigt war. Nachdem Cleo sich im Krankenhaus erholt hat, schickt Stavros sie mit Stanley im Taxi fort, der andeutet, dass er sie gerne zu einem Date ausführen würde.

Na, blickt ihr noch durch? Ich glaube, ich habe das Gefühl, alle diese Sachen habe ich das erste Mal in meinem Leben gehört. Die habe ich mir ausgedacht gerade. Ich habe kurz auch noch mal Hand angelegt an der Story. Du hättest es ruhig machen können. Ich glaube, es wäre niemandem aufgefallen. Es wäre alles so gewesen.

Ja, passt. War gut, ne? Ja, Gott allein weiß, was in diesem Film am Ende passiert. Also ich finde schon, dass es zum Ende hin, Also wer der Killer ist und so und wie das zustande gekommen ist, finde ich von der Herleitung fein, aber die ganzen Nebenstraßen, die es hier in der Handlung noch gibt, das war ein bisschen überkonstruiert.

Ich glaube, das wäre nicht unbedingt in dem Ausmaß nötig gewesen. Und ich hatte auch genau bei dem Punkt mit dieser Flugbegleiterin und dem... Barnett. Barnett, den ich überhaupt nicht wiedererkannt habe, dass das der vom Anfang ist. Das war für mich eine völlig neue Figur, als ich die Film geguckt habe.

Genau, und ich finde, ab da dachte man dann wirklich so, oh, das war eine Runde zu viel im Drehbuch irgendwie. Ich habe ja letzte Woche schon die Theorie aufgestellt in deiner Abwesenheit, Laura, dass man gerade das. Man so eine Probleme bei modernen Filmen, also jetzt in unserer Generation nicht hat, weil man die meisten Schauspieler oder Schauspielerinnen kennt und schon in vielen anderen Filmen gesehen hat.

Und hier sieht man häufig auch Leute, gerade in den Nebenrollen, die man noch nie zuvor gesehen hat und deswegen auch die Gesichter noch nicht so eingeprägt im Kopf hat und deshalb immer Probleme hat bei Filmen mit vielen Figuren. Zum Beispiel bei Nice Out habe ich keine Probleme, da sind genauso viele Leute drin, aber die kennen nicht alle schon, die Schauspielerinnen und Schauspieler, und kann die auseinanderhalten.

Die kannst du aber auch von ihren Merkmalen gut auseinanderhalten, weil du da ja irgendwie Jugendliche hast, du hast Erwachsene, du hast Oma und Opas. Und da, wenn du halt diese drei Inspektoren hast, die halt alle irgendeinen komischen Anzug tragen, die gleiche Frisur haben, die gleichen Körperbau haben, da ist einer mal zehn Zentimeter größer als der andere, du kannst den nicht auseinanderhalten. Und ehrlich gesagt.

George Barnes ist schon wieder ein neuer Mensch für mich auch, also kann mich nicht an den erinnern. Das ist der, mit dem Lisa ganz am Anfang schon die Affäre hat. Aber das hat sich mir auch erst nachdem entschlossen. Weil das Problem ist, dass der halt noch eine Affäre hat. Und das macht sich das Ganze noch ... Aber es ist halt wieder auch trotzdem so die gleiche Art, man vom Konzept her so ... Ja.

Nee, es ist ja auch derselbe. Ach so meinst du das, ja. Also auch wie alle anderen auf der Art. Also das ist so ... Kann man schwer auseinanderhalten auch, weil die einfach doch alle sehr, sehr ähnlich sind. Also klar, da kommt schon, glaube ich, auch der Effekt mit dazu, den du beschreibst. Aber es ist ja auch einfach ...

Ich meine, alleine, dass man irgendwie in den Hauptrollen zwei blonde Frauen haben, die irgendwie eine sehr ähnliche Statur auch haben. Da hätte man auch ruhig eine braunhaarige casten können. Dann hätte man die vielleicht auch schon mal so ein bisschen besser. Ja, wobei, ich finde, die kann man voll gut auseinanderhalten, weil die vom Charakter ja komplett unterschiedlich sind.

Ja, und weil die halt auch beide viel Screentime bekommen. Aber stell dir jetzt mal vor, du hättest die beiden Damen quasi ... Wenn die Tatsache, dass du beide sagst, obwohl es drei sind, verwirrt mich schon wieder. Siehst du? Du hast Lara vergessen. Aber Lara hat doch rote Haare. Lara hat rote Haare, ja. Genau, siehst du?

Naja, aber wenn du die jetzt quasi in so Nebenrollen hättest, wo die nicht so viel Charakter bekommen würde, könntest du die wahrscheinlich auch nicht auseinanderhalten. Ja, ich wollte gerade sagen, also ich glaube, die Affäre von Lisa und der Flugbegleiterin, der hat ja auch kaum Dialog, ne? Also, das kommt dann natürlich noch hinzu.

Auf jeden Fall fand ich es schön, dass auch hier noch mal ein neuer Schauplatz reinkommt dort mit der Yacht und dem See dort. Ich glaube, es war Meer, oder? Bestimmt. Diese Höhle war halt auch richtig cool. Ja, das hat auch noch mal richtig so eine Wertigkeit in den Film gebracht, auch so, weil die Tauchszenen auch durchaus nett waren.

Ich muss gerade überlegen. Ich glaube, der Kill, das hatte ich mir aufgeschrieben an Barnett, der geht sogar ins Auge. Ja, stimmt. Ja, das ist mit der Flasche. So einen coolen Make-up-Effekt. Genau, mit der Flasche, genau. Das war auch noch mal cool, dass der Killer oder die Killerin, das wissen wir jetzt für die Zeit noch nicht, halt da auch noch mal so einen Waffenwechsel macht. Und das ja sogar am Ende eigentlich fast der drastische Moment des Films ist.

Ja, also es glaub ich schon sehr ... War ja auch so ein Make-up-Effekt am Auge, ne? Ja, ja, genau. Also ich find, da hat man schon auch gesehen, dass, was dafür spricht, dass die Qualität auf YouTube wirklich echt ganz ordentlich ist. Man hat schon auch da gesehen, wo da irgendwie der Schnitt ist, dass das irgendwie alles nicht so hundertprozentig hinhaut.

Aber eben wieder für 1971 kannst du da echt nicht drüber meckern, ist dafür echt erstaunlich eklig. Also dann ist auch das Auge danach so geschwürig, sag ich fast mal irgendwie. Es sieht schon trotzdem ganz cool aus auf jeden Fall und ist auch was, womit ich zu dem Zeitpunkt im Film auch nicht mehr mitgerechnet hab, weil ich dachte, okay, wir haben halt hier.

Unseren Kehlenschnittkiller irgendwie und dabei bleibt es. Aber nein, noch mal mit der Flasche auch ins Auge. Ansonsten am Ende, wie gesagt, Peter macht sich in dem Moment verdächtig aufgrund dieses Sachs, der erst voll. Nee, das klingt jetzt richtig blöd, was ich sage. Der erst voll unter Leer ist. Ach Chris, er macht sich ja auch schon wegen dem Tauchanzug verdächtig.

Ja, genau. Und es ist dann so dieser übliche Wettlauf mit der Zeit, dass dann auch rechtzeitig Rettung kommt, weil die beiden sind ja an so einem abgelegenen Ort. Auch wieder so ein typisches, auch da nochmal wieder auch nochmal so eine Art Settingwechsel. Ist zwar am selben Ort, aber dass es dann von der Yacht auf diese Klippe auch nochmal wechselt. Also es ist wirklich echt gutes Tempo, gute Abwechslung drin.

Und dann ist es, ja, der Trick, Laura. Peter, wird zu unserem Norman Bates quasi. Also der eigentlich auftauchende Held im Film entpuppt sich in Wahrheit als Killer des Films. Hat euch beide, glaube ich, du zuerst gern, Laura, scheinbar überrascht. Also jetzt zumindest Laura beim ersten Mal oder vielleicht auch beim zweiten Mal gucken, weil mich jetzt auch beim zweiten Mal gucken. Ich wusste es nicht mehr. Ja, ich auch nicht. Gebe ich gerne zu.

Genau, es hat, ich wäre nicht unbedingt drauf gekommen, hast du ja eben auch schon gesagt, vor allem, weil er verdächtigt wurde von der Polizei und natürlich auch, weil er ja als Clio angegriffen wird, dazukommt und einen Killer vertreibt. Und dass es jetzt so ein Team aus zwei Leuten sind, hätte für mich nur Sinn gemacht, wenn Lisa nochmal zurückgekommen wäre.

Das habe ich da dann auch kurzzeitig irgendwie gedacht. Aber dass es am Ende dann war, ich fand es... Ich fand's überraschend, aber nicht abwegig. Ja, das ist interessant gemacht, weil du halt diesen Killer vorher selbst in dieser Investigativfunktion hast. Das ist so wie ... Okay, das muss ich jetzt erzählen. Es ist leider schon ein bisschen so spät, hätte ich am Anfang der Episode erzählen müssen. Noch eine Story.

Das ist jetzt völlig random. Aber ich wollte gerade erzählen, das ist so, als wenn Dr. Loomis plötzlich der Mörder in Halloween ist. Und jetzt fällt mir die Story ein. Die ist jetzt wirklich völlig random, aber ich erzähl sie jetzt. Ich habe mit Calvin und mit Max und mit Matthias, die kennt ihr ja, die Zuhörer kennen die jetzt nicht, die Leute, aber ich erzähle jetzt die Namen und freund sie sich vielleicht. Shoutout.

Fortnite gespielt und Max hat mal wieder sein Michael Myers Skin gespielt und das sieht immer so absurd aus, wenn du Michael Myers siehst, wie er aber dann mit einem Maschinengewehr durch die Gegend ballert. Und daraufhin hatte ich so diese Idee, wie wäre das einfach mal? Und ich bin ja, ihr wisst, ich bin großer KI-Hater, aber ich musste mir einfach diesen einen Spaß mal erlauben und habe der KI versucht, ein Drehbuch aufzuschwatzen, das sie für mich schreibt, in der Michael Myers, mit Schusswaffen hantiert und sich aber später herausstellt, dass unter der Michael-Meyers-Maske Dr. Loomis steckt.

Und daraufhin hat mir die KI, einfach nur, weil die KI faul ist, die hat genau gemerkt, oh ne, ich kann ihm doch jetzt nicht 300 Seiten ein Drehbuch schreiben, da habe ich gar keinen Bock drauf. Hat DKI gedacht und hat mir einfach einen Kurzfilm geschrieben mit so einer halben Seite oder sowas. Und daraufhin habe ich einen Filmposter auch noch erstellen lassen.

Der Film heißt übrigens Halloween Shoots, weil das wird mit Schusswaffen hantiert. Und ich zeige euch jetzt mal. Das Cover auf. Wie heißt das? Mit welcher KI hast du das gemacht? Perplexity. Okay. Und das Geile ist, beim ersten Mal hat die KI den Film eigenhändig in Halloween Shots umbenannt, was ich aber nicht wollte. Ich wollte eine Shoots haben.

Und beim zweiten Mal hat sie da einfach Shoots mit drei O draus gemacht. Ich zeige euch jetzt das Filmposter. Schaut euch das an. Ihr würdet den Film gucken. Es ist der Untertitel This Time The Doctor Brought the Firepower. Und jetzt guckt euch an, er mit Schusswaffe, mit einem Raketenwerfer und mit einer Schrotpflanze bewarfet.

Ich find's gut, ich würd's gucken. Ich würd's gucken, auf jeden Fall auch, ja. Ja, aber nur, weil ich jeden Scheiß aus dieser Reihe gucke. Wenn das jetzt kein, wenn das nicht Halloween wär, würd ich's nicht gucken. Da würd ich dieses Poster, wenn ich denke, was ist das für eine Scheiße. Aber ist es nicht total doof, wenn der Twist deines Films schon im Plakat ersichtlich ist.

Ja, stimmt. Aber es ist ja eh ein Kurzfilm. Also ob du nur nach fünf Minuten die Lösung hast oder ... Okay, weil da finde ich, hast du dann jetzt ein bisschen deine Idee verballert im Plakat. Aber dieses Drehbuch, das war auch so bescheuert. Das ist so, plötzlich schießt Michael Myers mit dem Raketenwerfer und das Opfer dreht sich um und denkt, du bist nicht Michael.

Und dann zieht Michael die Maske ab. Nein, ich bin Dr. Loomis. Das war so bescheuert, wirklich. Er hat auch noch eine Begründung dafür, aber die habe ich wieder vergessen, warum er da hat. Das wollte ich jetzt gerade fragen. Das war richtig schlimm. Aber wir haben uns köstlich amüsiert. Das ist jetzt auch wieder so ein Ding, das fanden jetzt alle Zuhörenden super langweilig, weil es nur, wenn man dabei war, lustig klingt. Und nicht mehr, also lustig war und nicht, wenn man es erzählt bekommt. Wie dem auch sei.

So ist es nämlich, darauf wollte ich ja hinaus, ein Killer in Investigativfunktion, was ihn halt vorher, das ist eine Drehbuchtechnik, was uns ablenkt. Wir würden ja niemals vermuten, dass jemand, der da selber gegen den Killer, investigiert, dass der selber der Killer ist. Und das ist ein smarter Move eigentlich, Theresa, finde ich. Weil es ist ja schon so, dass Mensch, also Peter, hier knallhart am Anfang, das ist unser Nummer-eins-Verdächtiger.

Ja, am Ende ist es doch nicht. Aber jetzt ermittelt er selbst. Und das macht ihn ja völlig unverdächtig eigentlich, ne? Ja, wobei ich ihn... Nie so wirklich als Verdächtigen tatsächlich gesehen habe, zumindest nicht darüber, hinaus in dem Rahmen, wie halt alle irgendwie verdächtig sind. Hätte tatsächlich nicht gedacht, dass er es ist und weil es für mich inhaltlich keinen Sinn ergibt, weil ich halt diese ganzen Verstrickungen nicht verstanden habe.

Und ich bin halt immer noch vom Kopf her bei dem Punkt stecken geblieben, okay, er ermittelt für die Versicherung wegen Versicherungsbetrug. Warum sollte er ein Flugzeug abstürzen lassen? So, dass es quasi alles, was dazwischenbekommen ist, hat mein Hirn halt nicht verarbeiten können, was da so an Verstrickungen war.

Und warum hat vor allem die Affäre von Lisa sich dazu bereit erklärt, das zu machen? Genau, ja, und ich wollte jetzt die Frage zum Beispiel auch nicht stellen, weil ich wusste, ob ich es jetzt einfach nur nicht gerafft habe und es eigentlich offensichtlich ist. Aber ich habe das Gefühl, at this point ist ja wirklich gar nichts mehr offensichtlich.

Aber ich finde halt, es ist halt so ein Ding beim Jalo juckt mich das halt nicht, weil ich halt, also jede Person, die jetzt der Killer gewesen wäre, wäre irgendwie, dass ich es wäre nicht hundertprozentig logisch gewesen und ich finde, das gehört ein Stück weit dazu, deswegen kann ich damit gut nehmen, aber also es hat mich schon überrascht und ich muss sagen, ich bin einfach froh, dass es nicht so eine komplett random Person gewesen ist, wie das ja durchaus schon auch manchmal vorkommt.

Im Rewatch, also wenn man den Film dann quasi dann direkt nochmal gucken würde, dann lässt sich ganz famos nachvollziehen, wie sich der Peter die ganze Zeit so Alibis verschafft hat im Film und wie er da zu Werke gegangen ist. Das ist durchaus ergibt das tatsächlich, das mag jetzt, weil du es vorhin gesagt hast, Theresa, dich überraschen, aber wenn du es jetzt nochmal gucken würdest, würde dir auffallen, dass es nicht, also dass es tatsächlich Sinn ergibt innerhalb der Szenen, wie er vorgegangen ist?

Okay, aber dann muss ich noch mal eine inhaltliche Frage stellen. Also, es gibt dann ja die Szene, wo. Die Clio angegriffen wird. Genau. Und er ja sogar Kontakt hat. Ja, aber er ist das ja. Nee, aber er tritt dem in die Eier, glaube ich. Das ist der... Der, die Affäre von der... Barnett? Ja, Barnett, genau. Ah, das war dann der Barnett.

Weil die treffen ja einmal auf einen... Darum meinte ich doch eben, dass ich da gedacht habe, also entweder kann es der Paul der Peter gar nicht sein, oder es muss ein Team aus zwei Leuten sein, weil er konnte im Moment nicht die Clio angreifen und sie auch retten und wirklich mit dem Killer auch zusammentreffen.

Also das war schon, das war dieser, war nett. Ja, genau. Wie dem auch sei. Nee, der tritt ihm ins Gesicht. Der tritt ihm einfach ins Gesicht. Ich weiß, das fand ich nämlich lustig. Der tritt ihm einfach so ins Gesicht. Wie dem auch sei. Laura, wie fandst du denn, das ist für mich vielleicht einer der wenigen Schwachpunkte des Films, dass am Ende das Motiv für diese Tat tatsächlich einfach nur Geldgier war.

Ja, das ist schon ein bisschen langweilig. Auf der anderen Seite, kann es meiner Meinung nach auch nicht nur Geldgier sein, wenn man bereit dazu ist, ein Flugzeug voller Leute, die nichts damit zu tun haben, bewusst in den Tod zu stürzen. Also wenn man das macht, dann ist man ja nicht nur geldgierig, sondern hat noch andere Probleme, würde ich mal sagen.

Ja, aber ich fand so die Erklärung, dass er halt als Versicherungsdetektiv arbeitet, dass er quasi in seinem Alltag andauernd sieht, wie Leute für diese Versicherungssummen Verbrechen begehen, und sich irgendwann dann halt so denkt, weißt du was, einmal mache ich das jetzt auch. Ich finde es so, es ist irgendwie platt, aber es reicht. Ich finde es reicht.

Ich würde nur echt sagen, dieser Flugzeugabsturz, der hätte vielleicht einfach wirklich, passieren können, ohne dass das jemand manipuliert hat und danach hätten die alle ihre Motive entwickelt und ihre Pläne gestartet, aber dass die wirklich halt dieses Flugzeug mit all den Leuten haben abstürzen lassen, das ist mir so ein bisschen drüber irgendwie.

Ja, das ist auch mein Grundproblem mit dieser ganzen Prämisse, wenn der irgendwo aus der Entfernung, wenn man den einfach erschossen hätte oder so, oder der tot aufgefunden worden wäre in seinem Hotelzimmer in Tokio oder keine Ahnung was, okay, aber alleine, dass halt ja mindestens irgendwie, selbst wenn es ein Privatflug ist, wahrscheinlich zwei FlugbegleiterInnen und, PilotInnen dabei draufgegangen sind, macht es von vornherein für mich irgendwie unglaubwürdig.

Ich weiß nicht, das war so ein Grundproblem was ich damit hatte. Machen wir erst das Fazit oder erst die TV-Muni? Ich habe mich noch gefragt, gäbe es nicht jemanden, der noch mehr in der Lebensversicherung hätte? Also ist eine Million wirklich ein Betrag, wo man ein Flugzeug für abstürzen lässt oder würde man nicht auch vielleicht 10 Millionen bei irgendjemand anderem bekommen?

Dafür ist es mir fast wieder ein bisschen zu wenig Geld. Dafür, dass er ja quasi weiß, wer wie viel in der Lebensversicherung hat. Ich glaube, das war damals aber noch einiges mehr Geld. Umgerechnet wären das heute 8 Millionen Dollar. Okay, dann sind wir fast bei den 10. Dann nehme ich es zurück. Also offensichtlich würde ich für 10 Millionen Dollar ein Flugzeug abstürzen lassen.

Oh Gott, nein. Es ist wieder eine der Folgen, wo sie was sagt, was über die Konsequenzen muss in Selbstleben. Theresa hat bloß nicht zu viel Geld. Wir sind als erstes dran. Es ist einfach nur, ich darf nicht erfahren, wenn ihr viel Geld habt. Okay, dann darf dieser Podcast nicht mehr noch erfolgreicher werden.

Dann wird es gefährlich mit Theresa. Also bis zu 10 Millionen, das dauert noch so viel. Ich bin jetzt noch nicht auf Steady zusammen. Okay, machen wir erst die Bewertung der TV-Movie-Kriterien. Ja, Spaß. Ich finde ihn unterhaltsam. Er hat seine Abzüge, weil das ist immer noch, das ist jetzt auch nicht voller Esprit oder so.

Aber ich finde, der macht einfach Spaß. der kriegt von mir drei. Das war jetzt nicht die ultimative Erfüllung, aber der gibt ein gutes Gefühl und macht gute Laune. Also Spaß, drei. Was habt ihr? Ja, auch so. Ich hab auch drei. Also ich finde, nach hinten raus hab ich mein Hörneid irgendwann ausgeschaltet, aber bis dahin, finde ich, der hat ein gutes Tempo, hat ein paar auch einprägsame Szenen tatsächlich mit bei.

Irgendwie insgesamt läuft der, bis es zu kompliziert wird, auch einfach gut durch. Man kann nicht über viel meckern, ja. Macht Spaß. Gewalt habe ich drei gegeben. Ich beziehe es immer auf den Jahrgang von Wanderfilmes. Heutzutage wäre das jetzt wirklich nichts, was jetzt irgendwie also der ist ab 16 heute so und so sieht er auch aus und, ich glaube auch anhand der offensichtlichen Effekte könnte man ihn, wenn es eine 14er Freigabe geben würde, in Deutschland könnte man ihn auch um 14 freigeben, aber gemessen am Jahr 1971 fand ich den doch schon relativ hart und explizit und bin dann bei 3, würde ich sagen. Was habt ihr?

Ich bin bei 2,5. Ich fand... Ja, ich fand, es war halt wirklich, es war ordentlich, aber es war für mich halt trotzdem immer noch diese Krimi-Gewalt. Also es ging nie so richtig darüber hinaus. Und deswegen fand ich eine 2,5 irgendwie angemessen. Also ein paar Gewaltspitzen, aber jetzt auch nicht über den Film verteilt super viel. Deswegen 2,5.

Ja, ich gehe mit einer 2 von 5, weil außer. Mit der Flasche den Kill mit dem Auge, ist es vor allem viel halt Kehlenschnitte und sowas. Und das finde ich einfach, ja, ist für die Zeit viel, aber hat mich jetzt trotzdem jetzt nicht so vom Hocker gehauen und ziehe jetzt weniger so diese zeitliche Komponente mit ein.

Und dann finde ich, ist 2 von 5 auf jeden Fall fair. Spannung habe ich vier gegeben, weil ich finde, das ist ein wirklich guter Krimi, der und das scheint ja auch zumindest bei Laura und mir im Rewatch geklappt zu haben, wirklich auch im wiederholten Gucken sein Mysterium lange geheim hält und man kann da gut miträtseln und das ergibt am Ende alles Logik, also es ergibt logisch Sinn und, klar, das Motiv ist jetzt nicht so geil, aber ich finde doch, der hat Spannung, also es ist einfach bis zum Ende offen, wer hier der Killer ist und finde es auch spannend herauszufinden, wie am Ende der Killers sind, deswegen bin ich bei 4.

Ja, ich bin bei 3,5. Also ich finde ihn auch durchaus spannend. Finde aber, dass er so zum Ende hin durch diese vielen Nebenhandlungen und Abwege, die man dann nicht mehr so richtig versteht, dass er sich da dann doch ein bisschen Spannung mit verbaut, weil dann halt so der, bei mir auch der Effekt eingesetzt hat, dass ich irgendwann so dachte, okay, ich komme jetzt eh nicht mehr mit. Also wie Theresa auch eben schon gesagt hat.

Und deswegen leider hinten raus ein bisschen Abzug in der Spannungsnote, aber insgesamt allein schon durch das hohe Tempo, was er halt auch die meiste Zeit hat, 3,5. Ja, auch 3,5 aus dem gleichen Grund. Der versucht vielleicht am Ende zu spannend zu sein und verbaut sich damit, weil es einfach nicht mehr nachvollziehbar ist, für mich zumindest.

Theresa, wie würdest du die Erotik einschätzen? Erotik würde ich sagen, eine 2 von 5. Wir haben es eben schon gesagt. Es gibt ein bisschen Erotik drin. Aber es ist jetzt auch nicht so, dass man das Gefühl hat, wenn die Eltern reinkommen, muss man den Fernseher unbedingt ausmachen. Deswegen nicht so viel man sich schämen müsste.

Genau, nicht so viel man sich schämen müsste. Es ist ein bisschen drin, nicht sehr viel. Ist in einem sehr angenehmen Rahmen, würde ich sagen. Im Vergleich zu absurd auf jeden Fall. Ja, da geht ja gar nichts. Da geht ja gar nichts. Ich bin auch bei 2. Laura, was ist du? Ich habe auch eine 2. Der Anspruch, finde ich, ist bisher der anspruchsvollste Film, den wir bisher hatten in diesen drei Wochen.

Er ist relativ komplex, muss man auch dazu sagen, ist er tatsächlich. Also man muss da wirklich, Theresa, aufpassen. Ja, hofft richtig, was man richtig aufpasst. Um da alles mitzubekommen. Er funktioniert. Das heißt, das, was uns da am Ende verkauft wird, ergibt der Rekonstruktion Sinn. Und er lässt uns rätseln. Und das macht ihn durchaus anspruchsvoll.

Als wäre mir nicht da bei drei, Laura. Ja, ich habe mich auch für eine drei entschieden. Ja. Ich glaube, ich habe bis jetzt tatsächlich die Kategorie ganz anders verstanden. Ich dachte, es geht so um künstlerischen Anspruch. Ja, kann es auch heißen, na klar. Also jetzt wäre das jetzt ein Gaspar-Noé-Film wäre, dann könntest du auch aus dieser Hinsicht zum Beispiel.

Nee, genau. Also ich finde, er hat durchaus irgendwie den Anspruch, da so eine nicht offensichtliche Handlung zu konstruieren. Und das gelingt ihm über zwei Drittel des Films auch sehr gut. Hinten raus mit Abzügen bei mir und ich finde aber halt auch durch sowas wie, Inszenierung würde ich da auch wieder dann ein bisschen hoch gehen und dann hat er aber halt auch, was die Originalität angeht, jetzt nicht unbedingt super viele neue Ideen, sondern hat sich ja zum Beispiel bei Hitchcock sehr viel bedient, aber ich finde so eine 3 ist irgendwie eine 3 von 5, finde ich für den Film sehr passend, das ist schon überdurchschnittlich, aber jetzt auch nicht.

Topnotch irgendwie. Ja, also man kann das ja auf verschiedene Art und Weisen interpretieren. Wenn man jetzt Anspruch als Komplexität der Geschichte verstehen würde, müsste ich offensichtlich 5 von 5 geben, weil ich es nicht verstanden habe. Weil es meinen Horizont offensichtlich übersteigt. Ich bin jetzt mit dreieinhalb Sternen gegangen, weil ich finde, es ist schon ein Film, der sowohl, was du sagst, auch diesen künstlerischen Anspruch hat, der sich halt auch handwerklich wirklich um Meilen von dem letzter Woche unterscheidet.

Wirklich tausendmal besser. Aber auch inhaltlich, ja, vielleicht nicht alles neu erfindet, aber schon, Man muss da schon mit dem Kopf auch dabei sein und bekommt auch was geboten. Alles außer Italien. Also Urlaub würde ich sagen, ja. Urlaubsfeeling, ja. Italien-Feeling leider für mich null, weil wir einfach nicht in Italien sind.

Keine italienischen Speisen, keine italienischen Getränke. Auch der. Cast ist jetzt nicht so italienisch unterwegs, wie man sich das vielleicht erhoffen könnte. Das weißt du nicht. Die haben einfach nur alle amerikanischen Namen. Deswegen, ich bin bei null. Was habt ihr, Theresa? Ich habe trotzdem eine Eins.

Ich war tatsächlich schon mal in Italien. Ich habe trotzdem das Gefühl, ich habe keine Ahnung, wie es eigentlich so wirklich in Italien aussieht. Ich war nur einmal in Rom. Okay, aber was hat das mit dem Film zu tun? Naja, irgendwie gibt es mir trotzdem Italien-Feeling. Also wenn ich nicht gewusst hätte, dass wir in Griechenland sind, hätte ich irgendwie gedacht, es hat so einen mediterranen Vibe irgendwie.

Deswegen gibt es trotzdem Eins von Fünf. Und ich glaube, wenn es nicht gesagt worden wäre, hätte ich es sogar noch höher geschätzt. Einfach hättest du die Akropolis in Rom verortet. Das ist aber die lausigste Begründung für einen Italienpunkt, den ich je gehört habe. Laura, hast du eine bessere Begründung? Ich habe auch einen Punkt vergeben und zwar wegen Bruno Nicolai und wegen der Musik, weil ich finde, dass die doch sehr italienische Vibes rüberbringt.

Und ich meine, es ist ja nun mal auch ein italienischer Film und ich finde, an der Musik spürt man das am meisten und deswegen ein Sympathie-Italien-Punkt für Bruno Nicolai. Wenn du gerade schon dabei bist, wie sieht dein Gesamtfazit aus? Ja, also ich finde, der Film hat, habe ich im Rewatch jetzt festgestellt, wirklich viel, was mir total gut gefällt.

Ich finde die Darsteller in dem Film und das mir wirklich aufgefallen, weil ich finde, das ist in Jolly jetzt auch nicht immer so, dass die mir so durch die Bank irgendwie gut gefallen haben, dass die ihre Rollen irgendwie alle, zumindest in den Hauptrollen, sehr überzeugend gespielt haben. Wir haben heute mehrfach auf die teilweise sehr aufwendige und kreative Inszenierung hingewiesen.

Das finde ich für den Film wirklich auch nicht selbstverständlich. Ich mag das Tempo. Ich mag, dass es ein paar coole Kills gibt. Ich mag das Miträtseln, wer der Mörder ist und dass der Film uns auch auf die eine oder andere falsche Fährte führt. Was ich nicht so mag ist ja dann, dass er dann halt zum Ende leider ein bisschen überkonstruiert ist, dass es vielleicht zwei bis drei Nebenfiguren zu viel sind ähm.

Ja, aber insgesamt komme ich auf 3,5 von 5 Sternen und mag den echt gerne, würde den auch wirklich weiterempfehlen, wenn man nach Jali gefragt wird, weil ich finde, es ist ja, wirklich auch einer, der jetzt nicht so super bekannt ist. Ja, und ich mag den sehr gern. Ja, gehe ich mit. Bin auch bei 3,5 Stern. Hat eine coole Besetzung, hat eine tolle Bildsprache. Also die Optik ist toll.

Schöne Bilder, auch schöne Musik. Dazu gibt es ein paar blutige Schandtaten zu begutachten. Und man geht viel auf Reisen, was ich wirklich, also das mag ich ja zum Beispiel an Filmen generell. Das finde ich auch ein großer James-Bond-Fan, weil du irgendwie gefühlt sechs verschiedene Handlungsorte in jedem Film hast.

Ist hier recht ähnlich, gefällt mir gut. Schicke Schauplätze, schöne Kulissen auch an diesen Schauplätzen. Hat ein sehr hohes Tempo, was mich auch im Rewatch überrascht hat. Ich hab den, als ich den das erste Mal gesehen habe, hab ich gesagt, ich zitiere, so kann auch ein auf den ersten Blick durch Schau- und vorhersehbarer Plot in einem sehr sehenswerten Film münden.

Würde jetzt im Rewatch sagen, der ist nicht durchschaubar und vorhersehbar. Ja, ich fühle mich angegriffen von dieser Review. Was, aber genau das Gegenteil ist, finde ich. Der ist nicht durchschaubar und vorhersehbar und zieht da aus seine Stärken. Von daher dreieinhalb Sterne für diesen Fennig-Ficker, würde ich sagen.

Ja, für mir gibt es auch dreieinhalb Stern, ich kann mich da im Grunde anschließen. Der hat einen guten, also sieht einfach schön aus, hat ein paar wirklich kreative Einstellungen, fängt schöne Bilder ein, ist unnötig kompliziert, aber ansonsten alles top. Ich finde aber ganz ehrlich, von dem, was wir jetzt alles so gesagt haben, wundert es mich eigentlich, dass wir alle nur 3,5 Sterne vergeben haben.

Also bei euch wundert es mich auch. Bei mir wundert es mich nicht, weil ich habe ja das letzte Drittel nicht verstanden. Es kann, also ich würde sagen, das ist hier eine, das klingt so blöd, weil es gibt ja keine objektiven Filmbewertungen in dem Sinne, aber das ist einfach ein Objektiv oder maximal objektiv betrachtet ein guter Film.

Handwerklich gut gemacht, gut geschauspielert, gute Bilder. Aber es ist jetzt aber auch nicht so, dass ich die ganze Zeit davor saß und dachte, geil, geil, geil, das ist ja richtig krass, was hier abgeht. Und so weiter. Dafür geht bei allem, was wir jetzt gut fanden, geht bei anderen Filmen durchaus immer noch mal mehr.

Und ich glaube, woran es bei mir dann jetzt liegt, ohne dass ich das vorher so mir darüber klar gewesen wäre, aber auch hier ist ja wieder das Ding, dass man nicht so eine feste Hauptfigur hat, und dass der Film für mich, glaube ich, so auf der emotionalen Ebene nicht besonders viel macht. Ich glaube, Das ist der Grund, warum es für mich kein Vier-Sterne-Film ist.

Und ich glaube, das wird in der nächsten Woche anders. Denn da sprechen wir über Michele Soavi, den wir ja schon in einer Nebenrolle als Biker in der letzten Woche bei Absurd gesehen haben. Dessen Film Stage Fight alias Deliria alias Aquarius, den werden wir uns reinziehen. Und da kann ich schon mal so viel dazu sagen, das ist einer meiner liebsten italienischen Filme. Und da geht die Luzi ab. Da gehen wir nämlich an ein Theater, war es, ne?

Oh, Musical? Ja, nee, es ist ein Theaterstück. Und da geht nicht nur die Luzi ab, sondern auch der Axtmörder. Und da werden wir uns richtig genüsslich reinprügeln. Also seid auch da gerne wieder dabei in der nächsten Woche. Das wird ein Highlight. Highlights gibt es übrigens auch auf Steady, auf unserem Supporter-Innen-Programm.

Da gibt es sehr viel Bonus-Material, Bonus-Episoden, tolle Specials und allerlei mögliche Sachen, die euch angucken, ihr weniger anhören könnt. Schaut da gerne mal rein und wenn ihr Lust habt, unterstützt uns doch gerne. Da sind wir euch ein Leben lang dankbar für. Das soll es heute gewesen sein mit David C. Demons, mit Teresa, mit Laura und mit mir.

Bis zur nächsten Woche. Ciao, ciao. Ciao, ciao. Ich muss es immer wieder betonen. Weil ich mache es ja eigentlich immer. Ich sage ja immer ciao. Aber jetzt hat es diese besondere ja, das Flair. Verstehst du, Teresa? Weil italienisch. Ja, italienischer Flair. Ja, tschüss.

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