
Devils & Demons - Der Horrorfilm-Podcast
438 Italo-Sommer: What Have They Done To Your Daughters? (1974)
Freitag, 14. August 2026 · 1 h 59
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Shownotes
438 Italo-Sommer: What Have They Done To Your Daughters? (1974)
Unser Italien-Urlaub geht mit einem Ausflug nach Mailand zu Ende. Doch hier herrschen scheinbar andere Gesetze. Ein Missbrauchsring und ein in schwarzes Leder gekleideter Biker sorgen jede Menge Terror und Leichen in der Modemetropole. Doch wer steckt dahinter? So richtig klären können wir den Fall nicht, aber den entsprechenden Film Der Tod trägt schwarzes Leder für euch analysieren.
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Moin moin, buongiorno und herzlich willkommen zur 438. Episode Devils and Demons. Ich bin der Chris und bei mir sind Laura. Hallo. André. Moin moin. Und Theresa. Hallo. Und wir haben ja in der letzten Woche ausgesetzt, weil die Temperaturen etwas zu italienisch hier wurden in Deutschland. Und sogar eigentlich schlimmer noch, weil so eine Luftfeuchtigkeit haben die in Italien glaube ich nicht, wie hier in Deutschland teilweise.
Von daher haben wir einfach mal eine Woche hitzefrei gemacht und holen jetzt das Thema der letzten Woche nach, nämlich dem Film What Have They Done to Your Daughters, beziehungsweise wieder mal der fantastische deutsche Titel, Der Tod trägt schwarzes Leder, der ist wirklich gut, ne? Der ist super. Der ist wirklich gut, ja.
Ausnahmsweise muss man das mal... Oder der italienische Titel La Polizia Chiede Aiuto. Das heißt übersetzt, die Polizei bittet um ihre Mithilfe. Die haben immer so geile Handlungsaufforderungen in ihren Titeln. Irgendwie passt der zu dem Film. Aber stell mal vor, jetzt wieder auf Deutsch so heißen. Dann hat den, glaube ich, nie jemand gesehen.
Das klingt halt echt wie so, wenn Edith Zimmermann das bei Aktentechnik XY irgendwie das Publikum auffordert. Ja, genau. Irgendwie passt der zum Film, werden wir auch heute sehen. Aber, naja. So, bevor wir zum Film kommen, ein paar kurze Hinweise Zum einen möchten wir uns ausdrücklich bei unseren neuen Steady-AbonnentInnen bedanken, die sind sehr zahlreich erschienen, im wahrsten Sinne des Wortes.
Nämlich sind das Frederik, Janika, Jan, Michael, Boris, André, Daniel, Martin, Raphael, Jens, Saskia, Paul, Marius, Christoph und Simon. Und ich vermute mal, vielleicht trifft es jetzt nicht auf alle zu, aber einige sind aufgrund unseres neuen Formates, Devils and Demons Extreme, dazugekommen. Zumindest sagt mir das Feedback dazu, dass das vielleicht der Fall sein könnte.
Wie auch immer, egal, warum ihr dazugestoßen seid, vielen herzlichen Dank dafür. Das bedeutet uns wie immer sehr, sehr viel. Sehr cool, ja. Richtig gut. Es gibt noch ein paar Themen. Zum einen, wenn ihr das jetzt hört, ist Freitag. Falls ihr euch noch spontan dazu entschließen wollt, ähm. Abonnenten auf Steady zu werden und ihr entscheidet euch für die höchste Kategorie namens Haddonfield, dann habt ihr die Möglichkeit, morgen, was ist denn morgen?
Samstag? Hat jemand das Datum? 15. Der 15.8. Findet nämlich bei uns auf dem Discord der erste Watchparty-Marathon statt. Wir gucken nämlich zusammen mindestens, ich betone die ganze Zeit mindestens, mal sehen, wie lange die Leute durchhalten. Nightmare on M Street 1 bis 3. Wenn es nach mir geht, hat das Ganze ein Open End, aber wir werden sehen, wo das Ganze hinführt.
Ansonsten bekommt ihr nächste Woche von uns im regulären Hauptprogramm eine weitere erste Folge eines neuen Formats, nämlich unseres neuen Neustart-Formats Fresh Blood. Da geht es um alle aktuellen Horror-Kino- Veröffentlichungen und Horror-Heimkino- Veröffentlichungen und so Sachen, die da noch mit aktuell sind.
Zum Beispiel stellen wir euch auch das Programm vom Fantasy Filmfest etwas ausführlicher vor, denn das ist ja auch schon im September und da könnt ihr ab dem 21. Ich glaube, der 21. Ja. Auch dann die Einzeltickets für die Film holen. Sehr schönes Programm. Stellen wir euch, wie gesagt, nächste Woche vor.
Dann gibt es nächste Woche Samstag, die nächste Saturday Night Fright mit dem Thema Scream. Falls ihr da Bock drauf habt, kommt ins Hamburger Savoy Kino. Gibt noch ein paar Tickets. Und es gibt auch schon die nächste, also die übernächste Saturday Night Fright. Und die wird richtig gut, denn die findet an Halloween statt und.
Wir haben uns meinen Wunsch erfüllt, meinen Lebenswunsch. Wir präsentieren Halloween an Halloween und das wird richtig gut. Kauft euch da Karten für. Das wird richtig gut, denn es gibt Kostüme. Hat Chris schon gesagt, dass es richtig gut wird? Es wird richtig gut. Es ist leider nicht Halloween 6, das hat nicht ganz geklappt, aber immerhin der erste Teil, also der zweitbeste Teil der Reihe.
Und kommt kostümiert. Wir machen uns dann richtig feinen Halloween-Abend dort im Savoy. das wird, ich muss mich wiederholen, richtig gut. Das wird richtig gut. Ja. Ich bin schon gespannt. Also ich kann gar nicht einschätzen, in was für einem Kostüm Chris kommen würde. Ich hab schon mein Kostüm tatsächlich gestern bestellt.
Ich werde tatsächlich, ich verrate's auch hier, ich werde als Michael Myers aus Halloween 6 aber kommen. Geil. Ich könnte auch als Michael Myers kommen, weil ich hab auch die Maske und wir können einfach alle als Michael Myers kommen, aber unter der Maske kriegt man echt super schlecht Luft. Man versteht niemanden und niemand versteht einen. Also ein Podcast wird natürlich schwierig damit, das ist klar, ja.
Genau, also ich hatte das mal auch auf einer Halloween-Party an und das war wirklich, ich hab den ganzen Abend mit niemandem gesprochen, weil ich niemanden gehört habe und mich niemand verstanden hat. Also meine Maske, die ich bestelle, die hat extra Ohrlöcher, kleine. Ja, die hat meine auch kleine Ohrlöcher, aber das rettet dich nicht und gerade wenn man dann noch feiern ist, ist wirklich, also du kriegst da echt keine Luft drunter, also wenn man dann immer so dieses laute Atmen hört, dieses Aber ist ja gut, das ist ja dein immersives Erlebnis. Genau, genau so.
Ich habe genauso unter dieser Maske geatmet und dachte wirklich, meine letzte Stunde hat geschlagen. Also ich glaube, ich rocke einen anderen fit. Ich war ja zuletzt viel mit komplett... Angemalt, auf Kostümpartys unterwegs. Einmal als Angela Anaconda in komplett grau angemalt und einmal als Polytech 9 aus Sims 2 komplett grün angemalt.
Ich schau mal, was ich dieses Mal für eine Farbe wähle. Also ich hab mein Kostüm auch schon, ich komm als Chris Nachbar. Aber das ist ja zeitgleich, das ist ja zeitgleich, das Kostüm, dass man auch, früher hat man gesagt, ich geh ja als Streichholz. Kennt ihr das noch? Wenn man nackt nach draußen geht und auf so eine Kostümparty, Damit der Kopf rot, weil man so peinlich blüht ist. Genau.
Aber ja, Karten sind schon online, auf jeden Fall auf der Savoy-Webseite. Link in den Shownotes, kommt vorbei, das wird sehr gut. So, genau. Letzter Hinweis noch. Es gibt noch auf Steady auch noch ein Spezial, was uns spontan eingefallen ist, denn ich bin im Stranger-Things-Fieber. Ich weiß, ein bisschen zu spät, aber ich bin jetzt im Fieber und deswegen habe ich mit meiner Wunder von Ehefrau direkt mal so ein kleines Spezial in drei Stunden Länge zur ersten Staffel aufgenommen.
Das könnt ihr euch auch auf Steady anhören, wenn ihr da Bock auf ein Abo habt und da gibt es dann auch jeden Monat noch jeweils eine weitere Staffel. Aber keine Angst, es ist ja nicht alles auf Steady, das ist nur zeitexklusiv. An Weihnachten kriegt ihr dann ein 13-stündiges Gesamtergebnis. Bei Chris muss erst was auf physischem Medium erscheinen, damit er sich damit beschäftigt ordentlich. Die Arrowbox hat's ausgelöst.
Ich hab's bis Staffel 4, Folge 3 damals geguckt, aber ich hab gemerkt, dass ich's teilweise echt so Second-Screen-mäßig geguckt hab, weil ich wirklich alles vergessen hab. Wirklich alles. Und das ist dann wie neu gucken und das macht gerade richtig Spaß. Richtig Spaß hatte zumindest ich, auch mit unserem heutigen Film.
Wir haben ihn schon benannt. Der Tod trägt schwarzes Leder aus dem Jahre 1974. Ich würde sagen, das ist ein Hybrid aus italienischem Polizeifilm und Giallo. Der wurde auch damals als so dritter Teil einer inoffiziellen Polizeifilm- Trilogie veröffentlicht. Ich weiß allerdings nicht, welche zwei anderen Filme dann noch dazugehören.
Also der eine ist auf jeden Fall, also ich hatte das so verstanden, das ist quasi eine What have they done? Achso, die Die anderen Filme gehören auch dazu, ja? Genau, und er hat ja auch den What Have You Done to Solange gemacht. Und da sollte, glaube ich, noch ein dritter kommen. Also ich glaube, das ist der zweite Teil von einer geplanten Trilogie.
So hatte ich es nicht verstanden. Aber bin mir da jetzt auch nicht hundertprozentig sicher. Weil es schon komisch ist, dass die beide den gleichen Namen im Grunde genommen haben, würde das auch Sinn ergeben. Der kam ja zwei Jahre vorher raus. Genau. Hast du den Film denn schon mal zuvor gesehen, Theresa, oder jetzt zum ersten Mal?
Ich habe den Solange-Film, den hatte ich vorher schon mal gesehen. Und der hat mir auch richtig gut gefallen. Da weiß ich noch, dass ich sehr überrascht auch war, weil der ja so eine Abtreibungsthematik hat. Aber für 1972 finde ich schon auch unglaublich. Sehr reflektiert, was das Thema angeht. Wenn ich das jetzt auch richtig im Kopf habe, ist es jetzt auch schon ein paar Jahre her. Deswegen nagelt mich bitte nicht drauf fest. Und ich dachte mir schon so komisch, dass sie so einen ähnlichen Namen haben. Ich habe dann gesehen, das ist der gleiche Regisseur und dachte, okay, jetzt ergibt es auch Sinn.
Und war entsprechend aber auch gespannt darauf, was dieser Film jetzt so zu bieten hatte, weil ich den anderen eben noch sehr gut im Kopf, also als sehr guten Film im Kopf hatte. Und deswegen habe ich mich da schon auch drauf gefreut, den zu sehen. André, wie sieht es bei dir aus? Hast du What Have They Done To Your Daughters vorher schon mal gesehen?
Nein, habe ich nicht zum ersten Mal. Ich habe auch Solange noch nicht gesehen. Alles hier im Regal, seit Jahren natürlich wieder. Und nie zugekommen. Deswegen auch jetzt zum ersten Mal im Zuge. Ich finde es auch gut. FilmsammlerInnen haben auch immer alles für einen Ernstfall da. Also wenn es dann benötigt wird, dann ist es auch da. Wenn ich es brauche, kann ich sofort aus dem Regal ziehen. Aber es braucht immer erst den Anlass, damit man mal rangeht.
Laura, ich würde dir zutrauen, dass du den Film schon mal gesehen hast und nur müde lachen kannst über Theresa und André. Ja, das schmeichelt mich sehr, aber ich muss dich enttäuschen. Ich habe den auch jetzt zum ersten Mal geschaut, aber ich habe ihn mir vor zwei Jahren auch gekauft. Also zumindest hatte ich ihn auch da.
Nee, aber bis jetzt habe ich ihn auch noch nicht geschaut. Aber das ist ja dann auch immer gut, wenn man Podcaster in ist und dann Gründe findet, die Sachen dann irgendwann auch wirklich zu benutzen. Ja, voll. Ja, vor allem, weil ich weiß nicht, wie euch das geht, aber egal wie viele Filme man hat, ich stehe manchmal vor den Regalen und sage, ich habe keine Ahnung, was ich heute gucken soll.
Ja, ich glaube, das ist das Hauptproblem von allen. Deswegen ist es eigentlich ja richtig cool, wenn man jetzt durch den Podcast dann auch mal Sachen nachholt, die man schon lange hat und noch nicht geschaut hat. Ich habe den Film damals auf einer Filmbörse gekauft, wusste da, also da stand halt der italienische Titel drauf und auf der Rückseite stand der deutsche Titel drauf.
Da wusste ich aber nicht, dass das der Film ist, What Have They Done To Your Daughters, weil ich nicht wusste, dass das der englische Titel davon ist. Von dem hatte ich aber schon mal gehört, aber nicht von Der Tod trägt schwarzes Leder. Und das hat sich dann erst so ein bisschen wieder aufgrund des Audiokommentars von Dr. Markus Stiegeläger zusammengereimt für mich.
Liebe Grüße an der Stelle. Und ja, genau wie ich den Film damals fand und wie ich ihn heute fand, das hören wir dann gleich. Aber ich habe den tatsächlich vorher schon einmal gesehen gehabt. Der Film hat auf Letterboxd eine Durchschnittswerte von 3,5 von 5, auf der IMDb eine 6,9 von 10. Kam am 10. August 1974 in die italienischen Kinos und am 3. Juni 1977 in die Kinos der BRD.
Was der Film gekostet hat, weiß ich nicht. Aber was er eingespielt hat, das habe ich natürlich wieder umgerechnet und ausgerechnet. Das müssten ungefähr 700.000 Euro sein, was natürlich damals deutlich mehr wert war, als es heute der Fall ist. Also ich glaube, der kam ganz gut in den italienischen Kinos an.
Also es sind auch nur das Ergebnis vom italienischen Box-Office in Anführungszeichen. Wenn ihr den Film sehen wollt, und da gibt es übrigens ab nächster Woche eine Neuerung, denn mir wurde zugetragen, und das ist ein exzellenter Hinweis aus der Community gewesen, dass es durchaus Sinn macht, den Leuten schon in der Vorwoche zu erzählen, wo sie den Film sehen können.
Für die kommende Woche, damit sie nämlich schon gucken können. Und nicht erst, wenn die Folge draußen ist. Das macht Sinn. Das ist so schlau, da habe ich noch nie dran gedacht. Ja, das ist wirklich ein guter Hinweis. Und weil wir richtig gut sind, machen wir das jetzt immer bei Fresh Blood gleich ganz am Anfang.
Also bei unserem neuen Format für die nächsten vier Wochen. Und damit ihr da nicht auf dem Trockenen seid, so wie Deutschland gerade. Nee, der war fies, ne? Weil es so warm ist, oder wie? Naja, weil überall alles trocken. Ja, egal. Ja, ist richtig, Theresa, genau. Also. Die deutschen Flussbetten sterben. Ja.
Ich wollte schon mal ein bisschen gesellschaftskritischer werden, so wie unser Film heute, aber das ist hier nicht so willkommen. Wenn ihr diesen Film sehen wollt, ihr könnt den gratis schauen, wenn ihr VPN habt, auf Tubi ist der. Ihr könnt den auf der mittlerweile schon lange vergriffenen sich in meinem Regal befindlichen. André kann gleich mal sagen, was er im Regal hat.
Befindlich in Ausgabe von Kamera Obscura. Kaufen das ist der auch mit Audio-Kommentar von Dr. Markus Stiegel-Egger nämlich vorhanden. Und mit Booklet und allem drum und dran. Es gibt eine Version aus UK von Arrow Video. Die ist aber auch schon seit Jahrhunderten ausverkauft. Und es gibt eine... Die hab ich, glaube ich.
Die mit dem roten Cover, ne? Genau. Ja, das ist auch das geilste Cover. Und es gibt eine Version von Shameless, auch noch aus UK. Die ist noch nicht vergriffen, glaube ich. Die kann man noch so kaufen. Arne, was hast du denn? Auch die Arrow. Die Shameless gab's, glaube ich, auch nur auf DVD. Ich glaube, das war keine Blu-Ray, meine ich. Ah, okay. Okay.
Und die Kamera-Score war ich zu langsam, die war ausverkauft schon. Ja, das war super weird. Ich hab dir damals auf der Filmbörse so ein paar von diesen italienischen Filmen in diesen Digi-Packs gekauft und die waren da schon relativ teuer. Da hab ich schon immer so gedacht, hoffentlich sind die Filme gut.
Es waren nicht alle gut aus der Reihe, aber mittlerweile kriegst du die nicht mehr zweistellig. Also war es zumindest ein guter Invest. Ja, das auf jeden Fall. Der Film läuft 96 Minuten, hat eine FSK 18 oder keine Jugendfreigabe in Deutschland und es gibt tatsächlich quasi zwei Filmfassungen. Denn die Kinofassung, die ihr 4 gesehen habt und wahrscheinlich die meisten anderen, aber, im Zuge der Veröffentlichung von Camera Obscura im Jahre 2015 sind tatsächlich Szenen aufgetaucht, die zur damaligen Hardcore-Sex-Fassung dieses Films gehörten.
Und das ist jetzt, manche werden jetzt sagen, oh, ich werde hellhörig. Manche werden sagen, ist ja klar, weil es ja tatsächlich italienische Tradition ist, erweiterte oder alternative Filmversionen mit mehr Sex zu drehen. Aber auch umgekehrt manchmal, wenn man irgendwie Szenen hatte, die ein bisschen zu doll sind, hat man andere Szenen gedreht, um den Film so ein bisschen für den ausländischen Markt, wie sagt man, zu...
Zu verharmlosen. So drücke ich es mal aus. Und das hat angefangen, glaube ich, irgendwann bei Black Emanuel bis zu Caligula, bis eben zu Der Tod trägt schwarzes Leder. Das waren so in den 70er-Jahren Paradebeispiele. Und das wurde entweder mit Dubeln gemacht, sozusagen, also Sexszenen mit Dubeln, die den OriginalschauspielerInnen eh nicht aussahen gedreht. Oder eben mit der echten Besetzung.
Dann aber meistens nicht mit den Hauptdarstellenden, sondern dann eben mit Statisten oder irgendwelchen Nebenfiguren, die da aufgetaucht sind. Und diese Versionen wurden für das Ausland produziert und optional verkauft sozusagen. Und für den italienischen Markt wurde sowas erst später gemacht. Und ja, diese Szenen hier aus dem Film sind erst 2015 dann aufgetaucht.
Und das waren jetzt keine, also später wurden in vielen Filmen auch richtige Hardcore-Szenen, also wirklich mit allem drum und dran gedreht und auföffentlicht. Aber hier in diesem Fall war das noch so, ja, so halb hardcore, würde ich mal sagen. Also es gibt da jetzt irgendwie keine sichtbaren Penetrationen oder sowas zu sehen.
Aber es gibt, und jetzt werden vielleicht meinte wieder hellhörig, es gibt rotierende Dildos. Also ich habe mir die Zusatz-Szenen angeguckt und die sind schon ein bisschen, also für euch, ihr erinnert euch vielleicht, es gab ja da so ein paar, Spanner-Szenen in dem Film und man guckt so quasi bei diesen Szenen durch so ein Schlüsselloch durch und sieht dann so...
Menschen, die es miteinander treiben, aber immer so, dass man nicht die Gesichter und so erkennen kann, aber das suggeriert uns quasi, dass das Figuren aus dem Film sind, die da gerade zu Werke sind sozusagen. Und die Szenen, die wurden, anders zum Beispiel als man das ja von Caligula kennt, mit Wissen von dem Regisseur, also von Dalla Mano gedreht und man geht sogar davon aus, dass er die Pornoszenen sogar selbst gedreht hat.
Ich muss sagen bei der Thematik des Films zu der wir ja gleich noch kommen bin ich ehrlich gesagt richtig froh, dass sie nicht hier in dieser Fassung drin sind die ich gesehen habe, ich glaube da hätte ich im Strahl gekotzt, das sind aber keine also ich konnte nicht genau erkennen, welche Figuren diese Double darstellen sollen aber es ist relativ eindeutig erkennbar, dass das Sexszenen zwischen Erwachsenen sind im Film, also es sind jetzt keine mit den Jugendlichen oder sowas gewesen, sollten das auch nicht darstellen oder so.
Trotzdem, im Kontext von diesem Film, brauche ich das wirklich gar nicht, muss ich echt sagen. Nein, das ist richtig. Würde ich auch so mitgehen, also vor allem, das macht ja auch inhaltlich fast dann aber auch gar keinen Sinn, oder? Nee, aber darum geht's dabei auch nicht, es geht um den Film zu verkaufen auf Merken, wo man ihn sonst nicht verkaufen würde.
Das, was inhaltlich Sinn machen würde, möchte ich nicht sehen und das möchte ich irgendwie auch nicht sehen, weil warum? Also es passt da ja irgendwie überhaupt nicht rein. Also schon irgendwie ein bisschen obskur, wie da so die Herangehensweise ist. Ja, aber hat sich ja anscheinend oft rentiert. Da ist ja noch ein bisschen Erotikfaktor mehr drin.
Vielleicht sogar mal ein Thema für einen extra Podcast, gerade bei Caligula. Also ich glaube, die Geschichte ist ja dem meisten bekannt. Da war das ja, glaube ich, so das Paradebeispiel dafür, dass ohne Wissen des eigentlichen Regisseurs ja da Pornoszenen rangehängt wurden und die dann auch plötzlich so liefen im Kino. Und der Regisseur das, glaube ich, gesehen hat und dachte so, hm, daran kann ich mich nicht erinnern.
Naja, wie dem auch sei. Es gibt auch ohne diese Szenen genug hier an Content-Lots anzubringen, Denn im Film geht es unter anderem um sexuelle Ausbeutung, sexuellen Missbrauch und es gibt auch eine Suizid-Andeutung. Wir haben einen Body-Count von acht. Punkt. Der Film wurde gedreht von Massimo Dallamano.
Der war zunächst Kameramann in der Nachkriegszeit, hat so bei auch ein paar bekannteren Filmen die Kamera geführt. Zum Beispiel bei ein paar der Dollar-Filme, ein paar Sandalen-Filme. Und später wurde er dann selber Regisseur und sein bekanntester Film. Das ist der, der von Theresa von schon erwähnt wurde, nämlich das Geheimnis der grünen Stecknadel, auch wieder ein schöner deutscher Titel.
Ja, stimmt. Lustigerweise ja auch mehrere Schnittfassungen hat und hier ist auf jeden Fall die internationale Schnittfassung zu bevorzugen, die ist nämlich wirklich gut und auch thematisch durchaus anspruchsvoll, so wie Theresa das schon gesagt hat. In der deutschen Fassung ist es einfach ein banaler Teil der Edgar-Wallace-Reihe, und wurde sämtlich im sozialkritischen Ballast entschlackt, wenn ich mich richtig erinnere.
Ich habe die in beiden Versionen mal geguckt und die internationale Fassung ist auf jeden Fall in dem Fall zu bevorzugen. Also die ist sehr harmlos und lax. Ist auch okay auf Deutsch, aber... Ja, gehört aber schon zum Endstadium der Edgar-Wallace-Flut. Früh 70er Jahre, da war das Thema ja schon gar nicht mehr so relevant.
Hat dann leider nicht mehr so viele Filme drehen können. Der gute Massimo ist 1976 bei einem Autounfall ums Leben gekommen, mit 59 Jahren. Hat deshalb, ja, ich sag mal so, seine großen Filme, würde ich sagen, hat er schon eine ganz gute Vita. Aber ich glaube, er hätte noch ein paar gute Filme abliefern können.
Da bin ich mir relativ sicher. Er hat ja auch ein paar, das sind ja auch Romanadoptionen. Dorian Gray, wenn ich mich nicht irre, müsste ja eine Romanadoption sein. Da kenne ich euch, glaube ich, besser aus. Also, es gibt ein Buch, ja. Aber ich weiß nicht, ob es die selbe Geschichte ist. Stellen wir das einfach mal als Fakt dar. Ja, ja, es ist dieselbe Geschichte.
Ein Mann, der halt seine Schönheit ewig finden will. Ja. Wie gesagt, haben fast alle gute Bewertungen, fast alle seine Filme bekommen. Von daher, ja, zu früh das Talent von uns gegangen. Schauen wir uns noch kurz die Besetzung an. Ist jetzt nicht ganz so aufregend wie bei einigen vorherigen Filmen unserer Italo-Wochen.
Wir haben hier die heute 91-jährige Hauptdarstellerin Giovanna Rally, die spielt hier die Staatsanwältin Story. Die hat auch für Fellini gespielt, für Rossellini war kurzzeitig in Hollywood und gilt als eine der großen Schauspielerinnen Italiens. Dann haben wir Claudio Cassinelli, der spielt Inspektor Silvestri und der gilt durchaus als ein sehr attraktiver Mann oder galt als sehr attraktiver Mann.
Hat in vielen Genre-Filmen mitgespielt, Flavia Zeretic, The Suspicious Death of a Minor, Island of the Fishman oder Murder Rock zum Beispiel. Aber auch er verstarb viel zu früh mit 49 Jahren bei Dreharbeiten zum Film Hands of Steel, beziehungsweise auf Deutsch Paco, die Kampfmaschine des Todes. Und zwar wurde da eine Szene. Das ist ein geiler Name.
Ja, ist auch ein geiler Film. Und zwar wurde da eine Szene mit einem Hubschrauber gedreht. Und der ist dann leider abgestürzt mit ihm an Bord. Oh, krass. Ja, und ist dann auch viel zu früh verstorben. Inspektor Valentini wird von keinem Geringeren als Mario Adolf gespielt, einem der wichtigsten und bekanntesten deutschen Schauspieler überhaupt.
Mario Adolf hat in über 200 Filmen mitgewirkt und andere mit Volker Schlöndorff gedreht, mit Fassbinder, mit Billy Wilder, mit Sam Peckinpah oder Sergio Kubitschie. Und zu seinen bekanntesten Filmen zählt die mit dem Oscar ausgezeichnete Adaption Die Blechtrommel. Und tatsächlich, wie der Zufall, doch wie der Zufall es will, ist Mario Adolf ja im Alter von 95 Jahren in Paris im April diesen Jahres verstorben.
Ich glaube, Mario Adolf ist so ein Typ, glaube ich, da können sich immer die Deutschen darauf verständigen. Das ist ein guter Kerl, ne? Das ist ein sympathischer. Das ist so einer unserer Besten. Obwohl er sich ja selber, glaube ich, gar nicht so als Deutscher immer identifiziert hat. Nee, er sieht sich ja immer als Europäer.
Also, ich weiß nicht, ob ich das schon mal erzählt habe. Ich habe ja an einer Doku mitgewirkt über Mario Adolf. Und ich habe ihn ja auch persönlich kennenlernen dürfen. Und ich habe halt auch super viel von den Schnittbildern damals gesehen, von den Interviews. Und da hat er sich immer als Europäer bezeichnet.
Also ich glaube, das war ihm sehr, sehr wichtig. Und ich habe, glaube ich, noch nie von irgendjemandem, also gerade so älteren Leuten, ich habe das Gefühl, jeder kennt Mario Adolf, weil er halt wirklich auch in einer breiten Range von Filmen mitgespielt hat. Und auch so ein typischer Wetten-das-Gast ist, ne? Oder war, glaube ich, der auch Wetten-das-Gast. Ja, und ich glaube auch, dass er, das ist auch ein verdammt guter Schauspieler.
Also ich habe mir auch so ein paar von seinen ganz frühen Werken angeguckt. Ich weiß nicht, ob jemand von euch diesen Nachts, wenn der Teufel kam, kennt. Oh, der Titel, sag mir was. Da spielt er einen, ja, man muss sagen, vermeintlichen Serienmörder, der von den Nazis aber so instrumentalisiert wird.
Und er hat diese Figur damals mit dem Wissen gespielt, dass das wirklich ein Serienmörder war. Und viele Jahrzehnte später ist rausgekommen, dass die Nazis das halt nur, ja, so ihn instrumentalisiert haben und dass er halt wahrscheinlich eher ... Nicht ganz so klug war und dass er halt irgendwie von denen so als so ein Monster aufgebaut werden sollte und dass die den dann auch getötet haben, ohne dass er jemals einen Prozess hatte und dass er wahrscheinlich unschuldig war.
Und das hat ihm halt so voll über seine Karriere begleitet, dass er den halt als, eindeutig als Serienruder gespielt hat. Das fand ich auch irgendwie eine richtig krass interessante Geschichte. Ja, ich glaube den Fall dürften viele True Crime Hörer kennen. Ich habe den in meinem alten Podcast nämlich auch mal gemacht.
Ja, Bruno Lüttke hieß der. Ach so, ja, klar. Den hatten wir auch bei True Come Germany, glaube ich. Den hatten wir aber auch in Germany mal. Und den spielt er auch im Film. Und das Tolle, Herr Adolf, ist, und das ist ja wirklich auch eher selten, also du hast jemanden, der 95 Jahre alt geworden ist und bis vor kurzem noch gelebt hat und der, sag ich mal, bis auf ein paar Affären, was ja, naja, glaube ich, in dem Business jetzt nicht so unnormal ist, keine Skandale vorzuweisen hat.
Und das ist ja, ehrlicherweise muss man das ja heutzutage schon als Kompliment so hinnehmen. Ich würde sagen, wir steigen mal in dem Film ein und die gute Teresa erzählt uns mal, worum es im ersten Drittel des Films geht. Ja, also die Polizei wird von einem Unbekannten darüber informiert, dass ein junges Mädchen Selbstmord verübt hat.
Ein paar Tage später wird bei der Überprüfung von Aufnahmen einer studentischen Revolte zufällig entdeckt, dass die Tote genau an dem Tag ihres Todes in ein anderes Haus gingen. Die Staatsanwältin Stori. Lässt eine Untersuchung der Leiche anordnen. Es stellt sich heraus, dass das Mädchen nicht Selbstmord verübt hat.
Die Ermittlungen ergeben, dass das minderjährige Mädchen schwanger war. Kommissar Silvestri übernimmt nun die Ermittlungen. Hallo, du bist in Italien, Theresa. Kommissario. Okay, dann. Kommissario Silvestri übernimmt nun die Ermittlungen. Bei der Überprüfung des möglichen Tatortes wird ein Mann festgenommen, der heimlich Fotos von dem Tatort machen wollte.
Der Festgenommene ist Bruno Paglia. Dieser hatte schon seit mehreren Wochen Aufnahmen von dem Mädchen beim Geschlechtsverkehr mit einem Jungen gemacht. Parklia wird auf Druck des Oberstaatsanwaltes entlassen. Der Film, Laura, wird uns ja so ein bisschen, ja, wie drücke ich es aus? Sehr, wir sind da wieder ein bisschen bei Don't Torture Duckling, finde ich.
Es ist ja zum einen auch wieder so ein Sitten- und Gesellschaftsporträt, ganz wie es Don't Torture Duckling war. Ich finde aber hier noch mehr, dass der Film im Alltag verankert ist, so im Realismus irgendwie, weil das so, ihr hattet auch noch mal, vorhin noch mal einen Artikel drüber gelesen, wo ihr auch noch mal über den, warum das jetzt zum Beispiel kein reiner Giallo ist, über den wir hier sprechen, geschrieben wurde und da gesagt wurde, ja, weil alle Elemente so dieses dieses, wie sagt man, dieses Schöne eines Giallo raus ist, so alles, was da so an unterhaltsamen Dingen teilweise drin ist, wurde so rausgenommen hier, auch die Themen, die zum Beispiel eher vielleicht fantastisch sein könnten oder die irgendwie,
surreal sein könnten, die sind hier komplett raus, das wirkt hier so sehr alltäglich und sehr entgegen dem damaligen Prinzip des Eskapismus. Also es ist hier, die Leute werden hier eigentlich in das reingeholt, was sie eigentlich schon von draußen vielleicht kennen könnten. Und am Anfang gibt es ja sogar eine Texttafel, die uns ja quasi so diesen wahren Hintergrund der Ereignisse im Film so ein bisschen darstellt.
War der Ansatz für dich richtig und wirkungsvoll? Ähm, wirkungsvoll auf jeden Fall, wobei ich sagen muss, dass die Texttafel vorab mich irgendwie so ein bisschen, die hätte ich nicht gebraucht. Er war italienisch, ne? Aber am Ende kommt auch nochmal eine und ich finde, da macht es für mich dramaturgisch auch mehr Sinn. Also ich finde erstmal ohne eine Einordnung reingehen eigentlich gut in so einem Fall.
Vor allem, weil man ja jetzt dann auch quasi mit der Polizei die Leiche findet und sich dann fragt, war es ein Selbstmord oder nicht. Und wenn du vorher diese Tafel schon hattest, ist irgendwie schon so ein bisschen klar, dass da was nicht stimmt. Aber als du gerade meintest, es ist im Alltag angesiedelt, ich hätte halt so ein bisschen mehr, glaube ich, wie es bei Don't Torture Duckling war, gerne so ein bisschen mehr von der Welt gesehen, in der wir da sind, also in diesem Städtchen, weil wir eigentlich ja sofort dann in den Polizeiermittlungen drin sind.
Und da habe ich gemerkt, dass es mir am Anfang so ein bisschen schwergefallen ist, mich so, in dem Film zurechtzufinden, wo wir da sind und mit welchen Leuten wir es zu tun haben, weil man halt direkt so eher bei der Polizei war eigentlich. Es hat André, genau das, was ich hier meinte, also alltäglich eher so dieses, nicht alltäglich, dass man Leute im Alltag sieht, sondern das realistische.
Und da muss man fast, André, du kennst dich ja da auch aus, dank unseres anderen Podcasts, es fühlt sich fast schon wie so ein Bericht an teilweise, dieser Film. Wie so ein Aktenzeichen-Filmpfeil, nur natürlich mit guter Inszenierung. Aber die Art so mit den Polizeiermittlungen, Tatortbegehung und so was, das wirkt alles relativ nüchtern, ne?
Ja, ja, total. Das muss ich auch dran denken. Das ist eher aussieht. Wie so eine TV-Doku irgendwie, die gerade so einen echten Fall aufrollt und wo das alles so ein bisschen reenacted wird. Das ist echt so, auch weil es so, wie Laura auch gerade sagt, weil es so unverblümt reingeht, so ohne großes Set.
Aber es geht, du bist einfach sofort in der Szene und findest sofort mit den Ermitteln zusammen diese Leiche es gibt keinen großen Aufbau und, das ist ja wie diese Filmfälle bei Aktenzeichen, die auch die Zeit haben da geht es ja auch immer einfach straight zur Sache und, du bist halt so nah dran und es ist so teilweise obwohl der Film gut inszeniert ist, ist es nicht so super filmisch inszeniert, sondern eher so alltäglich und das trägt total viel bei zu dieser, Wirkung, dass du hier in einer Polizeiermittlung drin steckst und jetzt nicht gerade in erster Linie jetzt nicht irgendwie einen Slasher siehst oder eben einen Jallo oder einen Hochspannungsfilm, sondern einfach erstmal so eine, sehr geerdete Realität, die dich halt schockieren soll, aber die nicht so inszeniert
ist wie jetzt so ein typisch effekthascherisches. Effekthascherische Darstellung. Der Film macht es ja auch relativ, Drastisch auf, finde ich. Auch wieder natürlich in den zeitlichen Kontext eingeordnet. Aber wir sehen ja da, wie dieses Mädchen dort aufgefunden wird, dort in dieser Dachgeschosswohnung, in diesem Dachgeschosszimmer.
Und sie hängt da vermutlich nackt dort. Oder sie hat sich vermutlich nackt erhängt, wie man ja erst denken könnte. Stellt sich ja dann später raus, dass es kein Suizid war. Und da ist dann auch gleich die Rede davon. Und das junge Mädchen, minderjährig, und zwar schwanger. Und wir haben Spuren. Gut, das ist dann logisch, Spuren von Geschlechtsverkehr entdeckt und sowas.
Und das sagt eigentlich, okay, das ist irgendwie nicht so das, was wir jetzt aus dem Giallo kennen, sondern das ist irgendwie ein bisschen, ernster, ein bisschen düsterer. Und vor allem eben, ich glaube, das ist der Unterschied, dass man so bei einem Giallo früher gedacht hat, ja, okay, so eine Leute da mit den Handschuhen und mit dem Hut und so weiter, das ist ja, wissen wir, das ist ja alles sehr Fantasie angeregt. Aber das hier, das ist so irgendwie das, das wollen wir eigentlich nicht in dem Film sehen.
Wie hat das auf dich gewirkt? Hat dich das abgeholt? Vielen Dank. Also ich finde, das ist immer so was, gerade so bei Filmen aus der Zeit, wo es natürlich sehr darauf ankommt, wie es ja auch gemacht und umgesetzt ist, gerade diese Themen. Und wenn ich jetzt zum Beispiel, jetzt haben wir eben ja schon gesagt, okay, das waren keine, Hardcore-Sex-Szenen jetzt, wo Minderjährige dargestellt worden sind, aber wenn es so gewesen wäre, was jetzt auch vielleicht hätte passieren können, so, das wäre schon was gewesen, was ich dann wiederum ganz schön daneben gefunden hätte.
War wie gesagt auch nur mein Eindruck vom Einmal-Dusch-Bundeszenen. Es kann auch sein, dass es die Minderjährigen gewesen sein sollen, aber die sahen teilweise sehr grauhaarig aus, die Leute. Also auf jeden Fall ist das so, dass ich das eigentlich sehr spannend finde, auch diesen Teil der Gesellschaft irgendwie zu beleuchten und auch filmisch irgendwie aufzuarbeiten, aber hat natürlich auch Potenzial meiner Meinung nach sehr geschmacklos zu sein.
Und weil ich jetzt halt aber eben schon den anderen Film, der eben auch eine ähnlich schwere Thematik hatte, kannte, war ich da trotzdem ganz guter Dinge, dass mich das auch hier abholen wird und dass das hier mit, ausreichendem Fingerspitzengefühl angefasst wird, auch das Thema. Ich glaube, da werden wir noch öfter im Laufe der nächsten Minuten drauf zu sprechen kommen, ob das für einen funktioniert oder nicht.
Hängt so ein bisschen davon ab, ob diese Gratwanderung funktioniert, Laura. Du hast zum einen natürlich diese Genrekonvention, die der Film natürlich auch erfüllen will. Der will uns schocken, der will auch spannend sein und gleichzeitig will er uns eben so einen gesellschaftspolitischen Kontext bieten.
Und dann hat man natürlich wahrscheinlich die Option zu sagen, ja. Der Autor und der Regisseur, die haben bestimmt eine gute Absicht gehabt. Die wollten wirklich über das Thema aufklären. Oder die haben sich die Themen nur geschnappt, weil es sich halt keiner anbietet. Und es ist dann doch ein Exploration-Film.
Und je nachdem, wie man das wahrnimmt, so unterschiedlich funktioniert der Film, glaube ich. Ja, also ich kann auch jetzt schon mal vorab sagen, dass das für mich bis jetzt der Film dieser Italo-Wochen war, den ich am schwierigsten zu bewerten fand. Genau deswegen. Um... Weil ich mir da wirklich nicht sicher bin, was jetzt wirklich im Vordergrund stehen sollte.
Und weil ich halt schon finde, dass beides zusammen für mich nicht so richtig Hand in Hand funktioniert. Aber ich es halt trotzdem mega interessant gemacht finde. Aber da kommen wir bestimmt später noch mal zu. Möchte ich jetzt auch noch gar nicht so viel vorweg greifen. Ich glaube, da wäre ich schon auch bei dir. Weil ich finde, es gibt dann schon auch so Szenen, wo man sich denkt, so ein bisschen wie wir es bei Don't Torture Duckling auch hatten, ob das jetzt so kritisch gemeint ist oder ob man sich nicht vielleicht doch auch freut, hier nochmal ein paar Bubis zu sehen, ob die jetzt vom Minderjährigen sind oder nicht.
Wo man dann doch schon wieder so ein bisschen ins Wanken kommt mit den Absichten der Filmemacher. Ich kann mal vorweg, es gibt später eine Szene, das ist die mit den Tonaufnahmen, die sie sich dort anhören auf dem Polizeirevier. Die hat mir gesagt, der Film meint es schon ernst und seriös mit seinem Thema, weil andere Regisseure, stell dir mal vor, das hätte so ein Deodat oder so gemacht, der hätte halt einfach diesen Missbrauch und die Vergewaltigung von den, Prostituierten einfach gezeigt. Und das macht der Film hier nicht.
Und das hat mir dann so gesagt, okay, ich glaube, wir ordnen ihn hier ein, es ist 74, da können wir jetzt auch nicht erwarten, dass es jetzt hier wirklich, das, wie man es heute vielleicht machen würde. Und darangemessen finde ich den Film da eigentlich schon relativ progressiv. Das habe ich auch empfunden so bei den Tonbandaufnahmen und ich finde gleichzeitig, dass die betroffenen Mädchen hier in diesem Film so krass anonym und unecht sich anfühlen, dass ich mir denke, dann ging es doch nicht darum, weil die Figuren von denen halt super wenig beleuchtet wurden und wir kriegen dann zum Ende hin mal eine emotionale Szene, wo ein Mädchen erzählt, wie das alles passiert ist, aber die kannten wir vorher gar nicht und irgendwie ist das so,
ja, weiß nicht, also ich hab da echt total gespaltene Gefühle bei diesem Film. Ich habe das Gefühl, das spielt aber auch so ein bisschen in das rein, was Chris eben gesagt hat, dass man ja auch direkt mit diesem Polizeiding komplett rein startet und eben diesen Hintergrund zu den Teenagerinnen gar nicht mitbekommt.
Und auch so wirklich, oder wenn dann irgendwie gibt es hier mal eine einzelne Szene, aber davon hätte ich mir tatsächlich auch mehr gewünscht, mehr so von deren Leben auch mitzubekommen. Wie ist denn das Leben als 15-Jährige, die da irgendwie in so einen Kinderprostitutionsring im Grunde geraten ist?
Wie sieht denn das aus? Wie ist denn das irgendwie dazu gekommen? Was beschäftigt die eigentlich so? Das hätte ich auch total hilfreich irgendwie noch zusätzlich gefunden und auch spannend gefunden. Ich finde es halt schon irgendwie so strange, dass man hier immer von. Einem Call-Girl-Ring oder auch von jugendlichen Prostituierten spricht, weil die Frage ist ja so ein bisschen, also, ja gut, obwohl es gibt natürlich auch Prostituierte, die nicht freiwillig Prostituierte sind, das kann man dann trotzdem sagen.
Ja, also ich finde es wirklich echt schwierig bei dem Thema. Ja, Missbrauchsring würde es auf jeden Fall eigentlich besser treffen. Ja. Vor allem wenn er auch dann später noch so ein bisschen durchkommt und das sagt mir auch wieder das ist vielleicht sogar noch der Hauptpunkt, warum ich denke, dass es ernst gemeint ist, weil der Film ja später noch dieses, das Ende, dieses Conspiracy Theory und die da oben, die machen da ja mit und so weiter, das soll ja am Ende so ein bisschen auch darstellen, wer hier eigentlich der Kundenkreis ist und, gerade jetzt, also da ist ja, ich würde sogar fast sagen, André, der Film ist da seit der Zeit um genau, 42, nee, 52?
52 Jahre voraus gewesen. Wenn wir uns jetzt mal, ich will jetzt nicht groß darüber diskutieren, aber wenn wir uns die Epstein-Fights noch mal vor Augen führen, ist der Film mit seiner Botschaft ja am Ende ja durchaus... Ja, sehr modern unterwegs. Also wenn am Ende P. Didi unter der Maske gesteckt hat, auch keiner sich gewundert.
Nee, total. Und deswegen, ich finde schon, dass auch, dass der Film sich dahingehend, der will schon anprangern und irgendwie zum Nachdenken anregen, gesellschaftskritisch sein. Und ich finde auch, dass er nicht zu ausschlachtet, aber vielleicht positioniert er sich in manchen Wordings auch nicht genug.
Wobei ich jetzt auch sagen muss, natürlich, ich weiß nicht, wie ich ihr geguckt habt, ich weiß ja, also ich kann ja kein Italienisch, ich weiß ja nicht, ob vielleicht die Wortwahl auch anders ist, als jetzt vielleicht die Subtitles einem sagen oder so. Aber vielleicht nimmt er da nicht genau Position zu, aber ich bin da auch bei Chris, es ist weitaus gesetzter und ernstzunehmender als bei manchem anderen italienischen Genre-Regisseur, der das ganze Thema sicherlich ganz anders angefasst hätte.
Ja, das auf jeden Fall. Und der den Fokus auch sicher anders gelegt hätte. So wirkt es halt immer wieder ein bisschen, ich weiß nicht, es kann auch an der Synchro oder an den Subs natürlich liegen, es wirkt so ein bisschen halt immer, als ob man nicht das Kind beim Namen nennen will, wenn man halt über so eben diese Händler, also Prostitutionsring redet und eben nicht ganz klar, Ich kann mir auch vorstellen, dass das so ein bisschen ist wie bei Thor so.
Aber anders begründet jetzt von wegen, dass der Regisseur das eine machen musste, damit er das andere machen kann im Film. Und ich kann mir durchaus vorstellen auch, dass er diesen Film vielleicht hätte gar nicht drehen können oder veröffentlichen können, wenn diese Exploitation-Komponente nicht drin gewesen wäre, die das Ganze so ein bisschen dann wieder Richtung Unterhaltungskino zieht. Und das ist aber auch gleichzeitig so ein bisschen das Problem.
Dadurch werden die Themen, die wir hier anreißen, die ja wirklich schlimm sind, also wie gesagt, dieses ist ja auch Exploitation, das Wort ist diese Ausbeutung dieser jungen Frauen und Mädchen, das wird halt alles angestreift. Das wird halt nie so richtig tiefgründig oder so. Das wird halt schon eher oberflächlich behandelt.
Und da kann man zumindest sagen, da wäre vielleicht noch ein bisschen mehr drin gewesen, aber dann wäre es wahrscheinlich auf Kosten des Unterhaltungswertes gewesen, würde ich mal behaupten. Das kann ich mir schon auch gut vorstellen. Ich glaube, wir hatten das ja auch bei. Gut, das ist jetzt kein Film mit so einer ernsten Thematik, aber bei Stumber Party Massacre war es ja, glaube ich, auch so, dass die erste, 20 Minuten so vollgepackt mit Bubis waren und danach halt gar nicht mehr, ob man bemerkt, dass der Film eigentlich auch eine recht feministische Absicht hat, aber, halt einfach ein paar Bubi, nee, gar nicht.
Das ist der Produzent, der guckt eh nur die ersten 10 Minuten, ah, Bubis drin, Bubis drin, ah ja. Ich glaube, es waren ganz viele Hintern. Ja, ja, die Dusche, die Duschszene, Die Duschszene, genau. Und da war das Roger Corman, glaube ich. Und der Film, das war ja quasi auch die Prämisse, okay, darf gemacht werden, aber braucht ein bisschen nackte Haut.
Und klar, wenn man sich dann entscheiden muss, mache ich gar keinen Film oder ... Gut, zeige ich halt vielleicht ein paar nackte Hintern, dann zeigt man vielleicht halt mal ein paar nackte Hintern und gut ist. Also das könnte ich mir tatsächlich auch vorstellen, dass das ein Grund sein könnte, wissen wir jetzt natürlich nicht.
Das ist natürlich aber auch nicht alles ernst im Film. Ein paar Sachen sind doch unfreiwillig komisch, André. Ich erinnere mich zum Beispiel, als Sie sich diese Aufnahmen anschauen dort auf dem Polizeirevier und wie hochmodern scheinbar dieser Projektor gewesen sein muss, dass Sie da einfach zurückspulen konnten während des Ansehens.
Also auf Knopfdruck und heranzoomen konnten in Windeseile dort, als Sie dort diese... Aufnahmen von dieser Demonstration, von dieser Revolte dort sich anschauen, wo sie da einfach rein, rauszoomen konnten, fort, zurückspulen und so weiter. Das war schon irgendwie ein bisschen lustig, muss ich gestehen, weil das auch nicht synchron war teilweise, was die da gemacht haben.
Nee, ich glaube, da wollten sie ein bisschen ihre eigene Polizeiarbeit vorausgreifen. Das ist ein bisschen wie wenn du so Retro-Future-Filme siehst und dann irgendwelche Sachen auf irgendwelchen Rollmonitoren verschieben und du bist so, ihr wusstet nicht, was da kommen wird. Aber ja, fand ich auch sehr lustig. Auch diese Fotos, die daheim nicht gemacht wurden von diesem Liebesspiel der jungen Leute.
Ja. Irgendwie funktioniert es das schon. Was ungewöhnlich ist an diesem Film, fand ich, war, dass uns ja erst Laura, also Mario Adolf, hier Valenti, Valentini, glaube ich. Valentini, oder? Eingeführt wurde und der wird ja dann dem Fall, der Fall wird früh entzogen und dann kommt plötzlich ein neuer Ermittler rein, der auch so erstmal mal so völlig super autoritär und strong wirkt, der von Claudio Cassinelli gespielt wird, ist sehr ungewöhnlich eigentlich.
Normalerweise hast du ja immer einen Ermittler und der ist komplett durchgezogen im Film. Macht dich hier ein bisschen anders. Fand ich ganz cool eigentlich. Ja, ich war am Anfang so ein bisschen irritiert, dann hab ich nachher aber verstanden, so klar, die wissen jetzt, es war kein Suizid und deswegen kommt jetzt jemand von der Mordkommission. Realismus.
Genau. Ich fand's natürlich ein bisschen schade, weil ich gerne mehr von Mario Adolf in der Rolle gesehen hätte. Aber genau, es war ja dann wenigstens auch ein ganz anderer Typ von Ermittler, und ja, fand ich dann insgesamt eigentlich auch gut. Ich gebe dir recht, ich fand, Mario Adolf steht ein bisschen sehr weit oben, in der IMDb und bei Letterboxd für den Umfang seiner Rolle. War ich auch ein bisschen enttäuscht, muss ich gestehen.
Aber das, was du sagst, trifft wieder in den Punkt. Es ist irgendwie, hat der Film andere eine komische, nee, komisch ist das falsche Wort, eine andere Erzählstruktur und Dramaturgie, als wir das vielleicht von allen anderen Filmen, die wir uns zum Beispiel jetzt in den letzten Wochen hier angeguckt haben, gewohnt sind.
Weil auch teilweise ist einfach, und das ist dann wieder der Realismus wahrscheinlich, so Szenen im Film drin sind, die auf den ersten Blick vielleicht sogar langweilig sein könnten. Ich finde, sie sind nicht langweilig, aber sie könnten langweilig sein, weil sie den Film nicht voranbringen. Das sind einfach so mal ein paar Gespräche und sowas, die irgendwie manchmal auch gar nichts mit dem Fall zu tun haben und das irgendwie sehr, wie du immer so schön sagst, was sagst du immer?
Nicht geerdet, sondern gesetzt? Nee. Sagt André sowas immer? Ja, doch. Gesetz bringe ich auch in Verbindung mit André. Ja. Da muss ich mich erstmal setzen. Ich weiß schon, was du meinst. Ich finde schon, dass der Film sehr stringent ist. Ich finde, der hat eine sehr klare Erzählung die meiste Zeit über.
Ich meine, der läuft ja auch wirklich schon 90 Minuten. Ich finde, dass der sehr schnell durchgeht. Also gerade auch das Opening und die ersten 15 Minuten sind eigentlich nur Story, Story, Story, Story. Das finde ich irgendwie krass, wie der reingeht. Ich weiß nicht, was du meinst und ich finde, das passt auch zu diesem etwas dokumentarischen Erzählstil, dass du aber auch mal, zwischen irgendwie Ermittlern oder so, dass du so ein normales Gespräch einfach mal mitbekommst, wo es jetzt gerade nicht um den Fall geht, aber zumindest um irgendwas kurz noch Zwischenmenschliches.
Also so wird, glaube ich, ein bisschen die Figurenzeichnung betrieben, weil die hauptsächliche Figurenzeichnung im Film funktioniert, glaube ich, schon am meisten über den Job. Es geht eigentlich immer um Vorankommen, um Hinweise, um Wen muss ich als nächstes kontaktieren, um irgendwie weiterzukommen?
Und dann zwischendurch eingeschoben werden halt mal kurz irgendwelche Lapalien. Und das ist, glaube ich, so ein bisschen die Figurenzeichen, um zu zeigen, das sind auch noch Menschen irgendwo und jetzt nicht nur funktionierende Beamte. Aber ich finde, auch darauf wird jetzt nicht so viel Zeit verschwendet.
Also ich finde, dass der Film schon sehr, sehr straightforward erzählt ist und er eigentlich immer direkt den nächsten Step macht, um immer eins weiterzukommen. Das fand ich schon sehr konsequent. Würdest du zustimmen, Theresa? Ja, wobei ich schon das Gefühl hatte, dass ich, aber da weiß ich nicht, ob das aktuell auch einfach daran liegt, dass, meine Konzentration generell schnell aufgebraucht ist, dass ich das Gefühl hatte, so im, weiß ich nicht, so letzten Drittel oder so kurz vor Ende, dass der mich da schon auch so ein bisschen verloren hat.
Also, wie gesagt, kann auch einfach sein, dass ich grad einfach nicht im besten Headspace meines Lebens bin, weil Loki überarbeitet. Aber weiß nicht, wie's bei euch halt aussieht. Für mich aktuell sehr schwer einzuschätzen, was da mein eigener Anteil ist und was da Filmanteil ist tatsächlich. Ja, also ich find, der kann diese Stringenz nicht komplett halten.
Das auf jeden Fall. Also er hat diese konsequente Durcherzählung nicht die ganze Zeit. So Mitte bis letztes Drittel, da ist er so ein bisschen all over the place, weil da sehr viele verschiedene Schauplätze, auch in kurzer Zeit und so, und Sprung von hier, Sprung nach da, gerade alles um diese, Tiefgaragen-Szene, vor und danach, sehr viel los ist einfach, bevor es dann eben ins klare Finale geht.
Das würde ich auch so sagen, ja. Also verloren hat er mich, verloren hat er mich nicht, weil er immer noch trotzdem klar genug bleibt, auch nicht so, hatten wir jetzt ja auch schon in dem ganzen Italo-Sommer, gerade bei den italienischen Filmen, die haben ja teilweise wirklich, auch eben Giallo, die haben ja teilweise eine sehr ausufernde Erzählstruktur und die nochmal dann plötzlich einen Bogen aufmachen, noch zurück zum Anfang und hier nochmal was und da nochmal ein Flashback. Das macht er ja überhaupt nicht.
Also er bleibt schon, finde ich, immer da sehr klar durcherzählt. Aber so im letzten Drittel, da hat er diese ganz knallharte Linie nicht mehr, wie am Anfang. Das stimmt. Das ist mir auch aufgefallen. Was ganz gut passt, finde ich. Und das ist auch eine Sache, die ja, okay, sie trifft jetzt nicht ganz so auf Don'torcher, Weil da halt die Inszenierung einfach ...
Cineastischer ist, als jetzt hier der Fall ist. Aber auch dieser Sprung zwischen diesen normalen Szenen, diesen Ermittlungsszenen und dann diese Schock-Szenen, die den Film anreichern. Du siehst halt dort die Leiche oder da, die ja durchaus dann noch mal ein paar drastische Bilder haben. Und ich finde, da geht er dann auch in die Vollen. Und dann merkst du auch wieder, okay, dieser Regisseur hat doch richtig was drauf auch.
Es gibt so eine Szene, die ich absolut großartig finde. Und zwar ist das jene, als sie das Mädchen dort, als die Eltern vorbeikommen ins Leichenschauhaus und sich die Leiche ihrer Tochter anschauen müssen dort. Und man sieht das Ganze vom Blick aus, also aus der Sicht des toten Mädchens sozusagen nach draußen.
Und da siehst du, wie die ganzen Blicke so durch diese Lamellen durchgucken, von den Ärzten dort oder von den Ermittelnden und von den Familienmitgliedern dort, die sie so mit starren Augen und Entsetzen so angucken. Und da dachte ich so, okay, der Film geht dann doch immer mal wieder raus aus dieser nüchternen Erzählweise und lässt dann irgendwie was doch eher sehr Künstlerisches aufblitzen. Das kommt tatsächlich öfter vor. Ich glaube, ich weiß nicht, ob das ...
Also bei der Szene ist es mir auch krass aufgefallen. Und da habe ich auch irgendwie so gedacht, weil es halt aus der Perspektive von dem toten Mädchen war, habe ich da auch so was wie Mitgefühl gespürt und dachte dann wieder, ah, okay, vielleicht doch. Und dann kam aber nachher wieder was, wo ich dachte, nee, ist doch eher Exploitation.
Aber die Szene ist mir auch extrem positiv aufgefallen, ja. Wen darf ich jetzt fragen? Ich frage jetzt mal vorsichtig. Wen darf ich fragen, wie er oder sie die Musik von Stavio Cipriani fand? Kommt drauf an, wie viele Sätze du als Antwort benötigst. Also bei dich frage ich, Laura, ist dir die Musik aufgefallen?
Ja, auf jeden Fall. Und zwar größtenteils positiv. Und ich glaube, es ist auch dieses Stück, was auch im Menü ist bei der Blu-ray und so, das finde ich halt musikalisch richtig cool. Auch wenn ich das Gefühl habe, es ist irgendwie so ein bisschen zu happy für den Film. und dann sind da so komische Sing-Elemente drin.
Ist schon fast ein bisschen makaber, so diesen Kindergesang so auf diese Thematik draufzusetzen. Fand ich ganz gut eigentlich. Genau, weil es halt so ein bisschen eine Irritation irgendwie hervorruft. Das hat mir irgendwie auch gefallen und ich finde, das bleibt vor allem halt krass in Erinnerung. Und die Musik ist mir aber auch im ganzen Film eigentlich ziemlich positiv aufgefallen.
Ich finde, da waren mehrere Momente, wo ich so dachte, da trägt die Musik jetzt auch wirklich die Szene merklich mit und unterstützt richtig krass die Atmosphäre und so. Also ich fand die ziemlich gut. André, hast du vielleicht sogar ein paar Stücke wiedererkannt, weil die zum Beispiel in Amer auch verwendet wurden, tatsächlich?
Ja, ja, das habe ich gelesen. Wie heißt denn so nochmal? Das Duo, ich vergesse mal den Namen. Ich vergesse auch mal den Namen. Ja, Kartett und Ach, kommen wir auch nicht mehr drauf. Frieda und Fridolin, dass die halt sich sehr inspirieren lassen haben. Ich finde aber auch, der Composer hat ja auch Bay of Blood gemacht und was war das Torso?
Ne, nicht Torso, oder? Der hat ja noch einen von den... Welcher war es? Pieces hat er noch gemacht. Und ich meine, auch in Pieces gibt es einen ähnlichen, einen angelehnten Track, der ein bisschen ähnlich klingt. Die Musik wurde noch in der unerbittliche Vollstrecke verwendet. Ich glaube, das ist The Enforcer von mit Clint Eastwood.
Da kommt die Musik auch vor, tatsächlich. Auf jeden Fall war mir so, als hätte ich einen ähnlichen Anleihen von einem Theme schon mal auch in einem anderen italienischen Film und ich könnte Pieces gewesen sein. Auf jeden Fall, ja. Es ist mir sehr aufgefallen. Ich fand den Score gut. Ich finde, der passt auch total zu den Bildern, weil der ja teils diese dynamische Hektik gut wiedergibt, diese Alltagshektik der Ermittler, dieses von A nach B zum Tatort und so.
Nicht immer, nicht so wirklich spannend, aber so leicht treibend, so leicht, es brennt was in der Luft mäßig, dann aber auch wieder was Laura aussagt, ein bisschen zu happy. Was aber finde ich auch irgendwie, der Bruch funktioniert finde ich schon ganz gut. Aber also auch gerade zum Beispiel, wenn der am Anfang und ja auch am Ende läuft, während diese Mädchen da so über den Platz rennen, das ist halt sehr makaber fast schon sogar im Kontext.
Aber der Score ist mir extrem aufgefallen, ja. Und ich fand ihn eigentlich die meiste Zeit über eigentlich auch sehr, sehr gut und sehr cool begleitend. Das ist richtig mies. Was denn? Und zwar hat er auch die Musik gemacht zu das Syndikat. Auch ein italienischer Film, auch mit Mario Adolf und mit Jürgen Dreefs in einer Frühenrolle als seriöser Schauspieler.
Und den habe ich bei Vintage verkauft vorgestern und jetzt sehe ich erst, dem habe ich vier Sterne gegeben und habe gesagt, das ist ein absoluter Must-Have-Titel. Und warum habe ich den verkauft? Kann man das jemand sagen? Wie heißt der im Original? La Policia Ringrazia. Also wie du sprichst, Ringrazia, aber mit einem Z.
Execution Spot, kannst du auch eingeben. Also ich will dir nicht zu nahe treten, Chris, wir hatten das jetzt schon häufiger hier, dass ich das Gefühl hatte, dass du deine Filmsammlung nicht gut im Griff hast. Nee, ist out of control. Also wirklich, ich meine, wir erinnern uns an Happy Death Day 2. Da war das erste Thema und ich habe Bild mir ein, das war zwischendrin nochmal Thema und das ist alles noch nicht so lange her.
Also ich weiß nicht, was du machst, aber du hast es nicht gut im Griff. Ich glaube, du brauchst Hilfe. Machen wir weiter. Ja, ja, ich habe ihn. Ja, vier Stände für Chris. Ja. Und eine 3,5 im Durchschnitt und keiner ist meiner Babbel an weniger als vier gegeben. Christa hat ihn verkauft. Wie viel hast du dem verkauft? 20 Euro.
Laura, wie geht's weiter? Ja. Bei der Überprüfung der Wohnung, in die das Mädchen zum Tattag eingekehrt ist, wird eine Badewonne voller Blut entdeckt. Diese Meldung verbreitet sich in Mailand wie ein Lauffeuer. Der Druck der Presse auf die polizeiliche Ermittlungsarbeit wächst. Die Mutter des ermordeten Mädchens, Frau Polvesi, meldet sich.
Sie berichtet darüber, dass sie häufiger Streit mit ihrer Tochter hatte. Das Mädchen war erst 15 und nahm regelmäßig die Pille. Besser als unregelmäßig, würde ich sagen. Um mehr über die Hintergründe zu erfahren, hatte sie den Privatdetektiv Talenti beauftragt. Das ist auch so eine geile Dame. Da habe ich so gelacht, als wir erst mal sagen, Herr Talenti, ich habe so gelacht. Das war so geil.
Silvestri gelingt es nicht, Talenti ausfindig zu machen. Man findet sein Fahrzeug, an einer Schnellstraße stehend. Im Kofferraum ist die Leiche von Talenti in mehrere Stücke zerlegt worden. Das Blut in der Wohnung stammte also von Talenti. Silvestri und Story schließen hier raus, dass Talenti von den dubiosen Machenschaften gewusst haben muss.
Am Abend meldet sich die Freundin von Talenti bei Silvestri. Die Namen kommen aber auch ganz schön oft vor. Sie liegt seit einem Unfall im Krankenhaus. Als Silvestri bei ihr eintrifft, kann er gerade noch den Tod von Talentis Freundin, die anscheinend keinen eigenen Namen hat, verhindern. Ein Unbekannter in Motorrad-Kluft wollte sie mit einem Beil zerhacken.
Der Unbekannte flieht auf einem Motorrad. Gott, die Inhaltsangabe ist wieder richtig geil. Sie ist von Wikipedia, wie gehabt. Da kommen die jetzt immer her. Und nein, hat sie wirklich nicht. Die heißt im Film wirklich einfach nur Mrs. Talenti. Trotz einer spektakulären Verfolgungsjagd gelingt es der Polizei nicht, den Mann zu fassen.
Es stellt sich in der Folge heraus, dass Talenti durch Erpressung viel Geld eingenommen hatte. Seine Freundin händigt der Polizei Tonbandaufnahmen aus. Auf diesen Tonbandaufnahmen kann man minderjährige Mädchen bei der Prostitution hören oder beim Missbrauch. Valentini erfährt von Silvestri, dass auch seine Tochter einem Callgirl-Ring von minderjährigen Mädchen angehört.
Ich finde, das ist ein krasses Bild und das meine ich auch schon mal vorweg, also für die Leute da draußen, Theresa und Laura und ich haben vor der Aufnahme schon ein bisschen diskutiert über die Gewalterstellung im Film. Das gehört für mich dazu tatsächlich so ein bisschen. Ich finde zum Beispiel dieses Bild, das Ergebnis dieser Blutorgie im Badezimmer, das gehört für mich mit dazu, weil ich finde, das ist so ein krasses Bild, was dort erzeugt wird, das den Film viel brutaler macht, als er sonst von seiner Wirkung her wäre.
Ich verstehe voll, was du meinst. Und ich gehe normalerweise auch total mit, dass ich zum Beispiel die Auswirkungen von Gewalt zu sehen meistens sogar krasser finde, als die Gewalt selber zu sehen. Aber hier. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass es für mich so unecht aussah mit dem Blut. Aber mich hat das irgendwie nicht so gekriegt, das Bild. Ich wünschte mir, es wäre anders, aber ich fand es irgendwie so, ah ja, da haben sie ein paar Eimer Farbe ausgekippt irgendwie.
Und ich habe auch das Gefühl, zumindest für mich, dass ich halt bei diesem Film, trotzdem emotional nicht so involviert war. Also vor allem eben, was da die Teenagerin angeht, weil wir halt eben so wenig über die erfahren. Und ich glaube, wenn man von der vorher so einfach so ein bisschen mehr auch gewusst hätte über die Leute, dann finde ich, haut das auch immer nochmal anders rein.
Ist eine interessante Frage, ich gebe die mal direkt an André weiter, wie hat dich der Film emotional mitgenommen? Ähm, schon. Hat mich schon, hat mich schon bekommen. Also ich war schon investiert. Und ich finde jetzt hier auch dann die Szene, die wir jetzt gerade schon gehört haben, die Nählungsangabe, das mit dem Tape dann gleich, was vorgespielt wird einfach nur, das war schon auch der emotionalste Höhepunkt.
Also da finde ich, hat das dann so richtig gekickt, die Schwere des Ganzen. Vorher war noch so, da war ich noch zu sehr so auf Krimi, aber da kriegt das dann schon echte Schwere. Und ich finde schon, also ich war schon investiert. Doch, ich hatte das schon bekommen. Also ich habe dann schon auch gemerkt, das ist jetzt nicht einfach so der typische eben Mörderfilm einfach nur, sondern da steckt nur was hinter irgendwie, der will schon eine Fallhöhe inszenieren.
Theresa, war kurz, ich bin, würde der André auch so ein bisschen auch zur Seite springen. Für mich muss in dem Fall tatsächlich muss ich, also ich hätte es mir auch lieber gewünscht, wenn man natürlich mehr über die Opfer erfahren hätte, aber um bei mir Mitleid zu generieren, reicht mir schon die Tatsache, dass das dort stattfindet und ich weiß, dass diese Opfer zu leiden haben und dass den Schlimmes widerfahren ist.
In dem Fall brauche ich tatsächlich gar nicht keine Hintergrundinformationen, über die ich muss auch keine Szenen vorher haben, wie die noch in Anführungszeichen lebendig sind und sowas. Der Sachverhalt an sich, dass dort sowas Schlimmes stattfindet, reicht bei mir schon, um mich emotional zu involvieren.
Aber das scheint bei euch nicht so. Ja, okay. Doch, aber stell dir vor, wie der Film hätte reinhauen können, wenn er das mehr gemacht hätte. Also ich habe einfach das Gefühl, da hätte man mehr rausholen können. Also es ist jetzt nicht, als hätte mich das alles komplett kalt gelassen. Gerade eben diese Turmbandszene auch nicht.
Oder die Turmbandszene, besser gesagt. Gerade die hat mich schon auch mitgenommen. Aber zum Beispiel halt eben dabei jetzt sie dann, also da dieses Blutbad, das Wortwörtliche zu sehen. Ich glaube, das hätte anders reinhauen können, noch mal emotionaler sein können, wenn man mehr Basis irgendwie mit denen gehabt hätte. Also ich habe einfach das Gefühl, das ist verschenktes Potenzial, da wäre noch Luft nach oben gewesen.
Grundlegend bin ich aber bei euch. Und vor allem, das. Blut war ja gar nicht von dem Mädchen, sondern von Talenti. Da war halt auch wieder so ein Punkt, dass ich so dachte, ja, da wurde aber kurz auch wieder so ein bisschen damit kokettiert, so, boah, geil, das Mädchen wurde hier voll geschlachtet. Und dann war es aber halt der Privatdetektiv.
Hat man den überhaupt vorher richtig gesehen? Nee, ne? Weil da habe ich irgendwie auch so einen Moment in dem Film gehabt, wo ich so dachte, habe ich nicht aufgepasst oder wer ist denn jetzt dieser Typ? Also das, ja, und auch die Freundin dachte ich dann so, war die vorher schon mal da? Ich habe mich immer so, also ich musste mich in dem Film ganz oft irgendwie neu orientieren. Ich finde das teilweise auch eine Qualität, weil man so, Weil er sich dadurch halt auch voll anders anfühlt und alles fühlt sich sehr unsicher an in dem Film. Das finde ich irgendwie auch gut.
Aber trotzdem ist bei mir am Ende so vieles, was hier mit den Figuren ist. Und damit meine ich nicht nur die Mädchen, sondern auch die anderen Figuren in dem Film. Die fühlen sich für mich einfach nicht so richtig greifbar an. Und das ist, glaube ich, ein bisschen mein Problem. Und. Das ging mir tatsächlich auch so. Und auch, dass ich dann dadurch zwischendrin immer mal dachte, ich hab was verpasst.
Weil ich mit den Leuten zum Teil nicht so viel anfangen konnte. Wo ich dachte, hab ich jetzt nicht aufgepasst? So, doch, eigentlich hab ich aufgepasst. Wer ist dieser Mensch? Wo kommt der her? Also, das hatte ich an mehreren Ecken. Das, liebe Zuhörende, das ist der Brain Fog, eine 20-something, den ihr da jetzt wieder live hören könnt.
Nee, aber ganz ehrlich, ich war anscheinend nicht an Theresa. Weil ich hatte das ja auch. Ja, und ich bin außerdem wirklich offiziell alt. Ich war am Wochenende feiern. Es war am Samstag und ich hab immer noch Knieschmerzen. Das war ja, Theresa Ja, es geht los Hast du Shuffle-Dans gemacht, oder was? Nee, aber ich war tatsächlich von halb zehn bis halb vier auf dem Dancefloor, also von daher mit kurzen Pausen.
Aber anyways, was ja auch dazu geführt hat, also dass dieser Film mich irgendwie mit so einer Verunsicherung auch zurückgelassen hat, dass ich halt währenddessen schon manchmal dachte, hab ich da jetzt irgendwas nicht mitgeschnitten, was dann ja auch dazu führte, dass wir vorher besprochen haben, noch mit dem Gewaltgrad, dass Christa eine Wertung eingegeben hat, wo ich dachte, hab ich da was nicht mitbekommen, hab da nochmal das so rekapitoniert und dachte so, Also das haben wir, glaube ich, einfach ganz unterschiedlich wahrgenommen.
Aber diese Verunsicherung, die trägt sich bei mir durch den ganzen Film irgendwie durch. Ist irgendwie witzig, dass wir das beide so haben. Also für mich sind das halt so bildet, also zwei Sachen führen sich jetzt zusammen. Zum einen Talenti, der wurde, glaube ich, eingeführt, weil er eben keines dieser jungen Mädchen ist, was hier zum Opfer wird, sondern sich quasi das Ganze.
Diese ganze Verbrechensserie verändert dadurch, dass wir seine Leiche dort im Kofferraum finden, weil dadurch wird irgendwie klar, das ist was Größeres. Da sind andere mit noch in Verschrick drin und sowas, wenn plötzlich dieser Privatdetektiv, dieser Schnüffler plötzlich da umgebracht wird. Wie wichtig muss das Ganze sein, sodass das Ganze nimmt und das und eben auch das Bild davon, wie seine zerteilte Leiche dort rumliegt, sowohl im Leichenschauhaus Ich weiß, das sieht fake aus, brauchen wir nicht darüber diskutieren, aber ich gucke es halt mit dem 74er-Auge, das ich nicht habe.
Und auch im Kofferraum, das ist halt nichts, was du jetzt im Tatort sehen würdest. Und deswegen ist es für mich schon relativ hart gewesen für 74, muss ich ehrlich sagen. Wie gesagt, man sieht jetzt explizit Morde eher selten im Film, aber die Ergebnisse kamen immer unerwartet. Fand ich. Die Bilder. Weil der Film ansonsten halt ja auch diese nüchterne, realistische Erzählung hat und dann immer plötzlich, aber hier ist die zerhackte Leiche. Viel Spaß damit.
Ja, das stimmt. Der hat halt so ein paar so unerwartet drastische Bilder. Nochmal Thema Nacktheit. Es ist schon, wir sind wieder schon so ein bisschen bei Don't Torture Duckling. Und bei diesem Thema, was wir jetzt in den letzten Wochen auch schon hatten. Also die SchauspielerInnen sind ja volljährig gewesen.
Aber teilweise, es waren schon, glaube ich, auch ein paar Nackerdice zu sehen, die zumindest in der Darstellung minderjährig waren. Das ist also irgendwie macht der Film dann gleichzeitig doch wieder das, was er anprangert, auch wieder selbst in manchen Momenten als Pistole. Schock-Value der anderen Art, oder? Ich überlege jetzt gerade, wo sieht man denn abseits von der Sylvia, die am Anfang da nackt hängt, sieht man sonst noch mal ein Mädchen wirklich nackt?
Ich glaube, später einmal kommt es, glaube ich, noch vor. Also ich weiß bei den Mädchen, die am Ende so erzählt, wie das bei ihr so weit gekommen ist, da sieht man halt, wie die was in ihr Getränk bekommt und wie die dann auf dem Sofa liegt. Und ich glaube, man sieht dann, die hat wie so ein Nachthemd an und man sieht nachher, dass sie sich ihre Unterhose wieder anzieht.
Aber man sieht sie jetzt nicht in dem Sinne irgendwie nackt. Und da dachte ich halt so, ach, finde ich eigentlich ganz gut, dass da jetzt nicht so drauf gehalten wurde und vielleicht auch nochmal irgendwie die Brüste gezeigt wurden oder so, sondern dass man halt gesehen hat, das war wirklich nicht freiwillig irgendwie.
Also wo wir das schon sehen ist, als die Mutter erzählt, dass sie die Pille von der Tochter gefunden hat und die quasi dann im Bad konfrontiert und da ist die, ja, Jugendliche, ich glaube, die soll wahrscheinlich auch so 15 sein, auf jeden Fall oberkörperfrei zu sehen und, das macht dann schon halt eben wieder so dieses komische Gefühl, was Laura ja auch beschrieben hat, wo man sich dann schon fragt, na, hätte das jetzt sein müssen, hätte die nicht vielleicht zumindest einen BH anziehen können oder halt Top Trooper bestenfalls, ja.
André, es taucht dann ein komplett neues Element im Film auf, was schon fast wieder so einen leichten Genrewechsel vorziehen lässt. Und zwar der Mörder mit der Ledermotorrad-Kluft. Man hat sich vielleicht schon gefragt, hä, wieso heißt der Film, der Tod trägt schwarzes Leder? Ja, jetzt kommt's. Und der trägt einen Beil bei sich. Und der bricht quasi ins Krankenhaus ein und will Talentis Freundin im Krankenhaus töten.
Und das hat mich ja schon fast an Halloween 2 erinnert, der ja natürlich erst viele Jahre später gedreht wurde. Aber insgesamt führte sich das plötzlich mal so einer richtigen Spannungssequenz aus dem Slasher an, ne? Ja, voll. Und ich meine, du kennst ihn halt so ein bisschen vom Cover, wenn man das entsprechende Cover hat.
Und man fragt sich ja auch die ganze Zeit schon so, wann kommt denn dieses Bild mal oder wann kommt dieser Täter überhaupt mal vor? Und ich finde auch, dass der ja sehr, sehr prägnant ist irgendwie. Wird übrigens gespoinert, guck mal. Ja. Wie der aussieht. Stimmt. Das ist ja lustig. Einfach schon unmasked. Zeigt aber noch mehr, wer egal aus dem Film auch eigentlich ist.
Und ich finde, der hinterlässt Eindruck. Also ich finde, der hat einfach eine krasse Gestalt irgendwie. Schwarz gekleidet, dieser Motorradkluft, das hat irgendwie was Bedrohliches. Und ich finde es geil, dass der auch überhaupt nicht, also der wird irgendwie genauso eiskalt und einfach hingeschmissen wie alles andere im Film.
Der wird nicht groß aufgebaut, irgendwelchen heimlichen Schnitten und Mysterien groß, sondern der ist einfach da und der ist, auf der Jagd und will Blut vergießen und das ist es halt. Ich fand ihn ziemlich cool als symbolischer Antagonist, sagen wir mal. Und ich finde, der funktioniert auch als Killer sehr, sehr gut.
Und da macht eben, wie gesagt, der deutsche Titel dann auf jeden Fall auch sehr viel Sinn. Habe ich auch ein bisschen an Nightmare Beach erinnert der war ja auch älter das war 80 Jahre Teresa wie fandst du den? Den Killer? ja ich war sehr irritiert davon, dass der gesprochen hat. Der hat was gesagt. Einen Satz hatte er und mich hat das komplett aus der Wahn geworfen.
Ach so, der sagt später, ja, aber später, als er da in dieser Fluchtszene sagt er, aus dem Weg mit euch, als sie ihn da einkesseln auf dieser Plaza am Ende. Da sagt er irgendwie, mach Platz aus dem Weg oder sowas. Aber da wissen wir ja schon, wer das ist. Also, gut, ich habe mir hier aufgeschrieben, das erste Mal den Kinder langhuschen sehen, sieht irgendwie funny aus. Also weil er da irgendwie so, weiß ich nicht, so lang huscht. Und dann habe ich mir auch aufgeschrieben, Mörder hat eine Stimme, das ist irritierend. Und das ist, ähm, Krankenhaus-Sequenz. Ah, das ist doch wahrscheinlich. Irgendwas sagt er.
Der will ja wahrscheinlich die Tonbandaufnahmen haben, ne? Von der Freundin. Der weiß ja wahrscheinlich, dass er die hat. Ah ja, stimmt, ja. Ich bin mir gerade nicht mehr ganz sicher, in welchem Kontext. Aber er redet auf jeden Fall. Und das ist was, was mich unfassbar irritiert hat. Doch, doch, doch. Der fordert was von ihr. Der sagt so, wo ist das?
Ja, genau. Und das ist ja was, das kennen wir eigentlich von unseren maskierten, mysteriösen Killern ja gar nicht, dass die sprechen oder eher selten, vor allem jetzt eben so in diesem klassischen Giallo-Sescher-Filde. Aber die wollen halt auch meistens nichts haben, ne? Ja. Außer Leichen und Blut. Außer Busen und Blut. Ja.
Aber das weiß ich auf jeden Fall, dass das was war, was mich irritiert hat. Ich finde, das Grunddesign eigentlich okay, würde ich jetzt mal sagen. Jetzt nichts, wo ich sage, oh mein Gott, das ist aber gruselig. Das ist alles halt cool, ne? Ja, das ist cool, das stimmt. Insgesamt zweckmäßig vollkommen in Ordnung. Und das mit der Stimme, ich kann nicht mal sagen, dass ich es schlecht fand.
Aber ich habe da einfach so richtig bemerkt, dass ich das einfach ... Nicht gewohnt bist. Art irritierend fand, dass der auf einmal geredet hat. Weil ich war so, der Mörder kann reden? Mich hat so gar nicht irritiert, eben weil ich ihn genau auch nicht so als dieser typische Slasher-Killer wahrgenommen habe, sondern weil es für mich halt wirklich halt eher wie so ein Krimi halt war.
Und es ist halt ein Mörder und jetzt nicht so eine übernatürliche Slasher-Figur, sondern einfach ein Mann mit einem Motorradhelm und der will halt was und deswegen fand ich es gar nicht irritierend, dass er redet. Deswegen ist mir auch gar nicht so besonders aufgefallen. Aber ich finde, gerade jetzt hier so im Jallu und mit maskiert und so, da ist ja schon auch viel, dieses Mysterium solange es geht, aufrecht zu erhalten und alleine die Stimme.
Also deswegen hab ich schon das Gefühl, dass es was ist, was sehr unüblich ist, nach meinem Gefühl. Also mir fällt da jetzt grad nicht so viel ein. Klar, wir haben irgendwie so große Sascha-Ikonen wie Freddy oder so, der spricht, aber jetzt gerade. Wo es ja auch darum geht, herauszufinden, wer hat hier was gemacht, ist das, glaube ich, schon sehr und wäre...
Und das Gute ist ja, das sagt einem ja auch schon, dass der Killer mit dem Fall per se gar nicht so viel zu tun hat, weil der Film sagt ja, der spricht. Das heißt, ihr habt diese Figur vorher noch nie unmaskiert gesehen oder gehört im Film. Es ist jemand drunter, den ihr die ganze Zeit schon seht vorher.
Und halt irgendwie auch, dass... Ja, wie gesagt, also würde der jetzt die ganze Zeit ein POV auftreten, wie so auch typisch im Giallo, dass man nur die Hände sieht und so ganz mysteriös. Da hat es mich, glaube ich, auch irritiert. Da man ihn aber eben die ganze Zeit schon voll sieht, bis auf den Helm jetzt mal abgesehen.
Wie gesagt, war er für mich zu keiner Zeit so eine Mysterienfigur oder hier wie bei New York Ripper, dass er plötzlich als Donald Duck redet oder sowas. Also das ist halt so, dieses Mysterium hat er für mich gar nicht erst aufgemacht, weil er für mich halt einfach nur einfach ein, ja, wie gesagt, so ein Krimi-Killer. Krimi-Killer war halt irgendwie, ja.
Es gibt da auch noch so eine coole Aufnahme, während er sie verfolgt. Die Kamera geht da immer so ganz nah ran, auch an, ich nenne sie mal Frau Talenti. Und einmal geht die Kamera so nah an sie heran, dass sie durch ihren Atem die Kamera beschlägt. Und das fand ich irgendwie richtig cool gemacht. Ich meine, heutzutage kennt man das ja mal, dass so auch Blut an die Kamera heranspritzt. Und sowas finde ich eigentlich immer ziemlich dämlich in Filmen.
Aber das fand ich irgendwie cool, wie sie an die Kamera atmet und man das sieht. Das fand ich irgendwie, war gut. Eine der spektakulärsten Szenen des Films ist eine Verfolgungsjagd zwischen der Polizei und dem Killer. Fand ich ziemlich großartig inszeniert. Laura, ich hasse eigentlich Verfolgungsjagden, das ist ja allseits bekannt.
Aber das fand ich echt gut. Und weil auch da wieder so eine Drastik. Da kommen die Szenen wieder, wie in meinem Kopf plötzlich die Hand abgehackt wird. Zum Beispiel in dieser guten Sachen. Bei der Szene habe ich am Anfang, wie die eingeleitet wurde, habe ich so gedacht, das kann nichts geben, weil ich das schon so, Cringe fand, dass der Ermittler und so ein, keine Ahnung, Behilfspolizist in Uniform, der Mörder flieht aus dem Krankenhauszimmer und der Silvestri geht dann zu der Frau rein und der Cop, der uns vorher schon als so voll tollpatschig und langsam gezeigt wurde, wie er die Treppe hoch und runter geht, und immer stolpert, der nimmt dann die Verfolgungsjagd auf.
Wo ich schon so dachte, weiß ich nicht, ob das jetzt die beste Entscheidung war. Und dann war aber halt richtig cool, dann macht der Killer halt, drückt einen Lichtschalter aus, weil er ganz genau weiß, dann wird der Cop das Licht wieder anmachen, wird mit der Hand dahin fassen und in dem Moment hackt er ihm die Hand ab.
Und das sah cool aus, also da bin ich voll bei dir. Und ich fand auch die Verfolgungsjagd an sich cooler als die meisten. Die man sonst so aus Filmen kennt, weil ich das Gefühl habe, da wird dann immer so superschnell und hektisch geschnitten. Und es geht halt immer so ein bisschen nach dem Motto höher, schneller, weiter und krasse Autostunts und so.
Und hier war das aber, es war jetzt, nachdem die Hand abgehackt wurde, nicht mehr krass spektakulär, aber es wirkte realistisch. Und fand ich auch, dass die cool inszeniert war, auch wenn es dann so ein bisschen, also ich finde, es war von vornherein klar, dass sie ihn nicht erwischen, weil sie den trotteligen Polizist vorgibt.
Ihm hinterher geschickt haben. Aber trotzdem war die insgesamt cool. Es muss ja auch irgendwie, ich wiederhole mich ja immer gerne, ich brauchte diesen Einsatz, ich weiß gerne nicht, wer den damals gesagt hat, aber eine Verfolgungsjagd ist per se grundlangweilig, weil es gibt nur zwei Outcome. Entweder wird die Person gefasst oder eben nicht.
Also es gibt nur eine 50-50-Chance sozusagen und dann muss der Weg dahin so gut sein, dass es irgendwas Sinnvolles darstellt und deswegen die Theorie habe ich so ein bisschen aufgenommen. Also die Verfolgungsjagd per se muss schon so spannend oder so toll inszeniert sein oder irgendeinen Mehrwert bieten, dass das für mich mich irgendwie abholt, weil ansonsten ja, Auto A fährt Auto B hinterher, was soll passieren?
Oder Person A läuft Person B hinterher, wer ist schneller? So, ne? Also kann ich mir auch Olympische Spiele angucken. Und ja, von daher, aber ich fand es auch cool gemacht. Und dann kommt, Theresa, die Szene, die wir jetzt schon mehrfach angesprochen haben, als sich die Ermittler dort die Tonaufnahmen anhören und der Film sich eben dafür entscheidet, das wirklich über die Audiospur nur laufen zu lassen und uns nicht die drastischen Bilder, zeigen will. Oder was er es will.
Möchte einfach, was es selbe ist wie will. Und trotzdem ist es hart und schockierend, was wir uns da anhören müssen. Und wie gesagt, ich bin da der Meinung, das ist für mich so der Turning Point, wo ich mir sicher war, die haben das bestimmt nicht alles durchdacht. Und die haben das auch bestimmt jetzt nicht zu 100% komplett seriös und ernst und so weiter durchgezogen.
Aber die Absicht war auf jeden Fall da, dass hier sie was anprangern wollten. Die Umstände dort, die dort geschehen, irgendwie ans Tageslicht bringen wollten und die Leute so ein bisschen aufwecken wollten. Auch wenn jetzt nicht alle Mittel dafür im Film vielleicht legitim waren, so im Nachhinein. Aber ich finde, durch diese Szene wird es eigentlich klar, Hm. Ich habe auch das Gefühl, die ist so ein Stück weit so das Herzstück vom Film.
Und habe auch das Gefühl, da kommt schon ein Stück weit eine Haltung auch raus. Wie gesagt, 1974 darf man halt einfach auch nicht vergessen. Es ist nicht 2026 in dem Film. Und ich finde auch, dass das so die emotional belastendste Szene ist, weil man da halt ja auch das gut hören kann, was man oder was ja gerade auch Leute, die ja, auch Prostitution sehr verteidigen, immer abstreiten, dass da irgendwie dann die Betroffenen auch als Menschen noch irgendwie wirklich wahrgenommen werden, was ja einfach oft auch nicht der Fall ist, weil er sagt dann ja auch ganz klar, ich habe dafür bezahlt und ich kann jetzt machen, was ich möchte.
Also eine komplette Entmenschlichung ja auch einfach so, du hast jetzt keine Bedürfnisse und keine Grenzen mehr, weil ich habe dafür bezahlt und deswegen steht mir das jetzt zu. Und das ist, finde ich, das so halt auch ausgesprochen zu hören, ist, finde ich, immer wieder extrem hart. Also das ist was, was man ja auch, wenn man sich damit mal ein bisschen befasst, von mehreren Seiten ja auch berichtet bekommt, dass nämlich genau sowas natürlich auch passiert.
Aber das halt eben so nochmal ausgesprochen zu bekommen, finde ich immer wieder. Irgendwie hart und ist sowas, glaube ich, Das verdrängt man auch, glaube ich, eigentlich ganz gerne. Also ich lebe eigentlich lieber in einer Welt, wo ich sowas nicht höre. Aber gleichzeitig ist das einfach nicht, wie die Welt ist.
Und deswegen ist das, finde ich, so die stärkste Szene. Ich habe mich nur gefragt, ob die Filmemacher das auch genauso behandelt hätten, wenn es jetzt nicht um Minderjährige, sondern um erwachsene, Frauen gegangen wäre, ob er dann genauso viel Mitleid und so erweckt hätte oder ob man das anders dargestellt hätte.
Und da, ich will das fast nicht aufmachen, weil wozu, wir wissen es nicht. Aber ich habe da so meine Gedanken zu. Ja, verstehe ich auch. Also, wie gesagt, wir haben jetzt ja in mehreren Ecken besprochen, dass so ganz rein die Absichten dann wahrscheinlich auch nicht waren oder dass vielleicht man das damals anders betrachtet hat oder vielleicht auch viele Leute, die auch heute noch anders betrachten.
Naja, wie auch immer, trotzdem eine starke Szene. Es geht ja eben auch so ein bisschen darum, das ist ja auch ein Thema hier im Film, auch wieder im Subtext, weiß man natürlich auch wieder nicht, ob es so gemeint war oder ob es retrospektiv reingelesen wird, aber das es ist ja schon so eine Art Skandal überhaupt, dass die Jugendlichen überhaupt Sex haben in dem Film also nicht in dem Film, sondern.
Also nehmen wir das jetzt mal als Realität, weil das Jugendliche überhaupt Sex haben, weil die Leute stellen das so da als dürften, dass nur Erwachsene denen ist das nur vorenthalten, dass das passieren darf und denen sind sozusagen irgendwie die Emotionen und Wünsche und, Sehnsüchtige der Jugendlichen vollkommen egal. Und das spielt ja auch dann immer nochmal eine Rolle.
Aber meinst du jetzt das Paar am Anfang? Weil... Nee, allgemein. Allgemein. So, das ist ja... Aber auch am Anfang, ja. So, das wird einfach so... Ich finde, das wird so im Film dargestellt von den Erwachsenen, dass das nichts ist, was Jugendliche machen sollten. Ja, okay. Und dass das schon mit als... Ich würde nicht sagen, das ist halt wieder, was ist die Intention des Films und was ist die Intention der Figuren? Das ist mir halt nicht so klar in dem Film. Manchmal, an der Stelle.
Egal. Andere Frage, Laura. Die Staatsanwältin, die wird für gewöhnlich, bezogen auf diesen Film, als, ich setze es bewusst in Anführungszeichen, als starke Frauenfigur gelesen. Würdest du dem Recht geben? Tja, also witzigerweise stand in einem Booklet-Text drauf, dass es unter anderem darum geht, wie sie ihre Rolle, ihren Beruf in einer Männerdomäne irgendwie verteidigen muss und ausüben muss.
Und ich finde, es gibt halt, ich glaube, ein oder zwei Nebensätze, wo sie so eine Andeutung macht, so von wegen, ich habe es nicht leicht als Frau hier in dieser Männerdomäne und das war es aber. Und also ich bin auf der einen Seite, ist das meine Lieblingsfigur in dem Film, auf jeden Fall. Und trotzdem habe ich das Gefühl, dass der Film mit ihr irgendwie total eine Chance verspielt hat, weil man sie viel stärker hätte machen können.
Und das zieht sich bei mir halt irgendwie so ein bisschen durch mit den Figuren, also bei ihr habe ich noch am ehesten ein Gefühl, davon glaube ich bekommen, was für ein Mensch sie sein soll und dass sie halt irgendwie eine starke Frau ist, whatever that means, das ist auch immer so ein bisschen platt.
Aber ich finde, sie hätte wirklich noch deutlich mehr Charakterzeichnungen gebrauchen können, weil ich habe das gemerkt, in der Szene, wo sie dann in der Tiefgarage verfolgt wird vom Killer. Klar wollte ich nicht, dass ihr was passiert. Aber ich war da nicht so krass emotional involviert, wie ich es gerne gewesen wäre.
Bei ihr habe ich das am meisten gemerkt. Gerade weil sie ja auch schon raussticht unter den vielen Männern, die da ermitteln. Ich finde zumindest das gut, dass sie, also es gibt so ein paar Bemerkungen, die sie tatsächlich immer zwischendurch macht. Also sie lässt sich da auf jeden Fall nichts gefallen und auch nichts sagen, von den Männern dort. Und ich glaube, das ist schon das, was man da als progressive Darstellung bezeichnen kann, weil es eben auch nicht üblich ist.
Auch überhaupt allein die Funktion der Staatsanwältin, dass die hier von der Frau besetzt ist. Das darf man immer alles nicht vergessen. 1974 sind wir. Das ist alles nicht selbstverständlich. Ich hatte witzigerweise in einer Kritik gelesen, sie ist die Assistentin des Staatsanwalts. Da musste ich lachen, weil dann habe ich nochmal reingehört, ob sie wirklich nur die Assistentin ist, aber sie ist ja die Staatsanwaltin.
Das sagt schon wieder viel aus. Ja, ja, voll. André, wie geht der Film zu Ende? Klasse, gute Frage, Chris, beantworte ich dir jetzt sehr gerne. Staatsanwältin Stori überlebt mit größter Mühe einen Mordanschlag. Ihrem Fahrer wird der Schädel gespalten. Wenig später wird ein Mordanschlag auf Bruno Paglia verübt. Paglia gelingt es mit letzter Kraft, einen Notarzt zu rufen.
Paglia stirbt auf dem Weg ins Krankenhaus. Um die Täter unter Druck zu setzen, behauptet Silvestri gegenüber der Presse, dass Paglia überlebt hätte und die Hintergründe aufgedeckt werden würden. Die örtlichen Zeitungen veröffentlichen diese Meldung. Am nächsten Tag wird der stadtbekannte Jugendpsychologe Prof. Beltrame tot aufgefunden.
Beltrame hat Selbstmord begangen. Ausgerechnet der Leiter der Jugendpsychologie unterhielt in der Stadt einen Missbrauchsring für jeminderjährige Mädchen. Silvestri und Stori finden in seinem Büro umfangreiche Aufzeichnungen über die Kunden von Beltrame. Hierunter befinden sich viele berühmte Persönlichkeiten und Minister.
Silvestri und Stori möchten diese Unterlagen veröffentlichen und die Hintergründe aufklären. Weitere Ermittlungen werden vom Oberstaatsanwalt untersagt. Eine Aufklärung der Umstände würde aus Rom untersagt werden und wäre politisch nicht gewollt. Ja, bevor wir zu der Auflösung kommen, noch mal zu der Szene, die Laura angesprochen hat. André, dieser Überlebenskampf der Staatsanwältin in der Tiefgarage ist auch eine ziemlich geile Sequenz, oder?
Die ist super. Ich finde, das ist eine der Highlight-Szenen des Films. Also gerade, was eben auch mal so ein bisschen Horror oder zumindest Thrill angeht. Ich finde, die ist mega inszeniert. Die Kamera ist unfassbar geil in der Szene, wie die so durch die Autos immer gleitet. und die sorgt unheimlich für eine krasse Beklemmung, finde ich.
Dann, wie schnell der Killer hier auch zuschlägt und dem Fahrer da in den Kopf hackt irgendwie. Übrigens auch sehr drastisch, liebe Kollege, denn? Ziemlich doll. Wobei es immer sehr schnell geht. Aber es ist schon trotzdem eine harte Szene, gerade weil die so abrupt kommt. Und wie sie dann eben durch die Tiefgarage flieht, er hinterher, immer mit der hochgehobenen Axt so hinterher rennt, wie so ein Madman irgendwie.
Das ist schon geil. Also ich finde, das ist echt einer der Highlight-Szenen im Film. Würdest du zustimmen, Laura? Ja, ich fand die auch sehr cool. Ich muss ja auch sagen, ich mag super gerne generell so Szenen in der Tiefgarage. Ich finde das immer auch einfach ... P2. Ja, oder auch ... War doch in einem Scream-Teil, war doch auch eine, gibt es ja super viel.
Ich finde, das funktioniert irgendwie in diesem Setting fast immer. Und ich finde, man kann sich halt voll gut so hineinfühlen, wie scheiße das ist in so einer Tiefgarage, weil du da wirklich dann schlechte Karten hast. Ich finde, das Einzige an der Szene, was mich jetzt nicht so gecatcht hat, war ja dann, es kommt ja dann, also sie ist im Aufzug, die Tür geht auf und der Killer ist quasi kurz davor, seinen Ball zu werfen und dann kommt irgendwie jemand rein. Ja.
Und dann rennt der halt weg und wirft in einem das Ball und dann sieht man nur so einen Hinterkopf und dass das Ball halt daneben knallt. Das fand ich nicht so optimal gelöst, aber insgesamt die Atmosphäre Also meinst du jetzt optisch oder weil er nicht getroffen hat? Ne, beides also ich finde das war irgendwie so Es war ein bisschen ungelenk Genau, es wirkte ein bisschen ungelenk Ja, das ist eine gute...
Fand ich auch Ich hab nämlich erst gar nicht verstanden, was der gemacht hat, dass der wirft hab ich dann erst kapiert weil ich dachte, er hat irgendwie zugehauen, also dass er daneben geschlagen hat, hab ich verstanden, weil er abgelenkt war aber das Ball geworfen hat, hab ich erst gar nicht verstanden, weil der Schnitt so komisch war Ja, vor allem muss man ja auch man hätte auch sehen müssen, wie sie sich wegdreht, quasi aus Schutz um das Bein. Ja, genau.
Und das hat man auch nicht gesehen. Da dachte man sich so, hä, warum steht die da auf einmal an der Wand so? Als ich den Film das erste Mal gesehen habe, dachte ich nämlich, dass das einfach nur ein schlechter Trick ist. Also, dass sie getroffen wurde und dass das die Art der Darstellung ist davon. Ja, dachte ich auch.
Deswegen, da bin ich beim ersten Mal ein bisschen auf den Leim gegangen, sozusagen. Ja, aber im Endeffekt, Theresa, stellt sich dann hier dieses große Ganze heraus, was ich auch wieder für 1974 ziemlich mutig finde, dass hier alle so ein bisschen unter einer Decke stecken. Die Politiker, der Jugendpsychologe, viele berühmte Persönlichkeiten, die sich dann als Kunden dieses Missbrauchsrings dort herauskristallisieren, das ist dann schon noch so ein Blick hinter die gutbürgerliche Fassade und zeigt auch so ein bisschen...
Ja, das, was man auch von, was man so ein bisschen, das ist jetzt nicht abwertend, aber was man mit Italien auch manchmal assoziiert, wenn man so an mafiöse Strukturen denkt, an Korruption und sowas, das wird dann hier groß aufgedeckt und das fand ich ehrlich gesagt ziemlich stark von dem Film, dass er das aufbaut, vor allem mit dem bitteren Ende, dass am Ende nichts gemacht wird.
Man hat Bauernopfer und das war's. Ja, und das ist ja auch der Grund, warum solche. Strukturen ja überhaupt bestehen können, weil nämlich aus allen Schichten von unten bis nach ganz oben, sag ich mal, die Leute darin involviert sind. Sonst würde das so auch alles nicht hinhauen. Und da finde ich auch, dass er da einen sehr realistischen Blick auch einfach drauf hat.
Und ich finde das auch gut tatsächlich, dass jetzt nicht nur gesagt wird, ja, das sind halt irgendwie hier, ich sag das jetzt mal so ein bisschen salopp, irgendwelche dummen Arbeiter, sondern nein, das ist ein gesellschaftliches Problem, was sich komplett durchzieht. Es hat nichts mit Nationalität oder keine Ahnung was zu tun, sondern eklige Schweine gibt es auf jeder Ebene. Und das finde ich auch gut, dass das hier so auch besprochen wird.
Und ja, dass nichts gemacht wird, natürlich ein sehr bitteres Ende. Aber gleichzeitig auch da, das ist ja genau das Ding, wer weiß, wer da sonst doch so mit drinsteckt, könnten viele Leute viel bei verlieren, die das nicht wollen und die das dann halt verhindern. Und das ist bitter, aber ich finde es irgendwie trotzdem insgesamt sehr konsequent.
Obwohl, irgendwie wäre es natürlich auch schön gewesen, wenn irgendwie zumindest so ein bisschen Gerechtigkeit geherrscht hätte. Aber naja, in was für einer Welt leben wir denn? Das ist ja irgendwie realistisch, ne? Es ist deprimierend, aber es sitzt dadurch umso mehr. Es ist halt so, wie gesagt, man fühlt sich dann so, man könnte, es fühlt sich so aktuell an irgendwie, weil es ja aktuell ja auch wieder so ist, dass diese Sachen, also es liegt ja alles auf der Hand, alles auf dem Tisch und kein Mensch, also kein Mensch ist natürlich Quatsch, aber die, die sich drum kümmern müssten, die kümmern sich nicht drum.
Und das ist ja dann auch, Laura, diese Darstellung, dieses Vertrauensverhältnis, Polizei, Behörden, Justiz, Bevölkerung, die Abhängigkeit voneinander und wie Misstrauen dann da reinkommt und man sich irgendwie verlassen fühlt von Menschen. Der Obrigkeit, nenne ich sie mal, ist schon sehr interessant.
Ja, und ich fand es dann hier auch noch mal, also ich fand es voll gut gewählt, dass wir dann auf der einen Seite sieht man, wir sind in den 70ern und eine Frau ist irgendwie Staatsanwältin, das heißt, geht eigentlich in die richtige Richtung. Aber der Oberstaatsanwalt ist natürlich ein Mann und der sagt wieder, nee, meine Browsie kann ich hier nicht auflegen lassen.
Also das fand ich auch noch mal ein richtig gutes Bild irgendwie. Vieles, was dann so scheint, als wäre es auf einem fortschrittlichen Weg, ist es halt häufig auch nicht. Aber was mir jetzt wirklich noch auf der Seele brennt, weil da habe ich wirklich so gedacht, hä, habe ich jetzt nicht aufgepasst, wer ist der Motorradmörder?
Also ich habe das verstanden. Dass das nicht der Strippenzieher ist und so, sondern eher so eine ausführende, Person. Der ist ein Auftragskiller. Der ist quasi im Auftrag des Kartells, wenn man so will. Also der gehört schon dazu, aber das ist quasi wie so ein Hitman, den die engagiert haben. Ja, weil ich habe mich dann halt irgendwie so ein bisschen gefragt.
Ich finde halt durch den Motorradhelm und dass man sein Gesicht ja wirklich die ganze Zeit nicht sieht, da hat man natürlich so ein bisschen auch diesen Impuls, man wartet auf die Demaskierung und die kriegt man ja am Ende auch noch. Genau, es ist auch dein Bauernopfer, nicht nur das für den Fall, sondern auch deins. Und ich habe mich dann aber halt, wie Theresas eben auch schon öfters gesagt hat, habe ich dann auch wieder gedacht, scheiße, der war schon irgendwo und ich habe es verpasst, ich habe es nicht mitgekriegt.
Und ich finde es aber jetzt eigentlich voll cool, dass er dann am Ende so demaskiert wird und man dann sagt, ja, hättest du auch nicht drauf kommen können, weil... War ein Auftragsmörder und dass der jetzt tot ist, bringt halt überhaupt keine Besserung. Mit dem Prinzip zwei Fälle parallel, die zusammengehören sozusagen.
Ja, ja. Nee, das finde ich cool. Anne, wie hat dir die Aufdeckung und die Auflösung gefallen? Ich fand das auch gut, auf jeden Fall. Ich finde auch eben gut, das passt ja auch dazu, dass unser Killer nicht so super mysteriös die ganze Zeit gezeichnet wird, sondern einfach reingeworfen wird. Der wird halt am Ende einmal kurz enttarnt, dann gibt es einmal kurz den Freeze-Frame. and that's it.
Also es ist halt auch scheißegal, weil er einfach nur ein Handlanger ist. Der eigentlich, der in x-beliebig sein kann. Es ist völlig wumpe, wer er ist, sondern eben die Hintermänner sind eben natürlich, viel größer und die ganze Sache ist viel größer, als wir denken, wie sich auch die ganze Zeit schon angedeutet hat. Und, ähm, Ja, dass dann auch gleichzeitig natürlich die weiteren Ermittlerungen unterbunden werden, dass angedeutet wird eben, dass da nicht nachgeforscht werden soll, weil da eben mächtige Personen involviert sind.
Das hinterlässt natürlich am Ende so einen richtig, richtig faden Beigeschmack. Plus dann wieder auch die Einsätze, der einsetzende Theme, der halt zu happy ist fürs Ende eigentlich. Dann mit der abschließenden Schrift nochmal, wie viele Mädchen in Italien damals verschwunden sind. Das ist schon richtig. Also da macht die Texttafel, finde ich, auch mehr Sinn als am Anfang. Gebe ich lauer recht, hat sie auch von mir gesagt.
Das alles zusammen, diese Erkenntnis, dass wir hier jetzt keine große Auflösung kriegen werden, dass dieser Ring weiter existiert und dass wahrscheinlich irgendwie mächtige Leute jetzt verhindern werden, dass das Ganze vollends aufgeklärt wird. Plus dann diese Textsafel, das ist schon eine richtig bittere Note und dann eben dieser zu nette Score eigentlich dafür.
Das gibt so einen richtig fiesen Ausstieg, den der Film gut steht. Aber man geht halt natürlich nicht zufrieden daraus. Das ist schon sehr böse. Das ist auch schon absurd. Wie links die Filme, also politisch links die Filme aus dieser Zeit irgendwie waren gerade jetzt diese italienischen Filme, das ist so irgendwie in aktuellen Zeiten wirkt das so ein bisschen ungewohnt irgendwie, diese Anprangerung der Obrigkeit so, aber auch hier sind so ein paar kleine Sachen, das fand ich ganz interessant, das hatte ich noch mal noch mal nachgelesen, dass zum Beispiel der Baumörder, der wird auf dem auf der Piazza, Matteotti gefasst und dieser Giacomo Matteotti, das war ein italienischer Politiker und der war auch,
das lese ich jetzt nur ab, Generalsekretär des Partito Socialista Unitario und auch Abgeordneter, dieser zugehörigen Partei und seine Ermordung durch italienische Faschisten im Jahr 1924 galt dann auch als Beginn der. Faschordiktatur Mussolinis in Italien, also auch bewusst gewählt dieser Schauplatz und ja, schon alles sehr, Ja, auch interessant, wie sich die Zeiten geändert haben. Was so politische Strömungen auch in der Filmdarstellung angehen.
Wie war jetzt immer die richtige Reihenfolge? Wir haben sie beim letzten Mal ja eingehalten und haben Lauras Wunsch erfüllt, aber ich habe trotzdem wieder vergessen. Und ich war gar nicht da. Eben, wir haben es aber gemacht, als du nicht da warst. Haben wir deinen Wunsch erfüllt? Aber ich habe ihn vergessen. War es Erstfazit oder die Kriterien?
Ich glaube, Erstkriterien, oder? Ich weiß es nicht mehr. Ja, stimmt. Nee, erst Kriterien, sonst nimmt man halt quasi die, das kann man sich die Punktevergabe nachher eh denken. Ja. Okay, dann Spaß. Achso, wir fangen von rechts nach links. Nee, wir fangen, ja, machen wir rechts nach links, Theresa. Ich hab dem dreieinhalb, dreieinhalb Punkte, ja, Sterne, wie auch immer, gegeben beim Spaßfaktor, weil ich ihn schon also spaßig im Sinne von einfach auch sehr spannend und ich hatte Freude dabei, irgendwie diesen Film zu schauen, wobei natürlich das Thema per se nicht spaßig ist.
Ich denke, dass das aber irgendwie einleuchtet ist, wie es gemeint ist, dass es jetzt keine Komödie ist und ich da lachend auf dem Sofa saß. Aber ich hatte schon, habe mich gut unterhalten gefühlt mit so ein paar Schwächen eben, wo ich dann vielleicht auch, aber wisst ihr was, jetzt frage ich mich gerade, vielleicht habe ich gar nicht gedacht.
Dass ich dass der sich irgendwie dass da am Mittelteil, dass ich da irgendwie unkonzentriert war, weil der langweilig war, sondern vielleicht hab ich auch gedacht, ich war unkonzentriert weil ich dachte, ich hab was verpasst, was ich gar nicht verpasst habe, Jetzt bin ich ausgestiegen gerade. Whatever. André. Whatever.
Sehr einfühlsam heute, Chris, deine Moderation. Wir belassen das unbeantwortet so wie die Aufklärung um den Fall. Spaß habe ich viel gegeben. Ich war auch sehr unterhalten. Ging mir wirklich gut rein, der Film rein vom Unterhaltungswert. Dass er das trotz halt auch der Thematik geschafft hat, das rechne ich ihm halt auch hoch an weil er halt wirklich so krass gepacet ist das ging gut rein, 4, Ja, ich habe eine 3,5 vergeben. Also ich habe mich auch insgesamt ziemlich gut unterhalten gefühlt.
Mag auch über weite Strecken das Pacing so von dem Film echt gerne. Hatte aber halt, glaube ich, durch diese Irritationsmomente häufig irgendwie so ein bisschen, ja, als wäre dann auf einmal so ein Blocker im Film, wenn ich so dachte, hä, wer ist das? Warum kenne ich den nicht? Woher kommt die Figur? Was macht die?
Und ich glaube, das hat mir die vier verhagelt, aber dennoch ein sehr unterhaltsamer Film. Ja, ich habe vier gegeben. Ich finde den auch sehr unterhaltsam. Also der geht, wie Anne schon gesagt hat, einfach auch sehr gut durch. Man will sich immer neue Adjektive ausdenken, die beim Nusswort gerade griffig sagen, aber ich hätte es gar nicht begründen können, was ich damit meine.
Also der geht gut durch. Der ist sehr unterhaltsam, sehr kurzweilig. Das wollte ich eigentlich sagen, genau. Und hat sehr viele Facetten, die mich auf unterschiedliche Art und Weise unterhalten haben. Jetzt kommen wir, glaube ich, zum Punkt, ich versuche es nachher nochmal zu begründen, aber Gewalt, Theresa.
Ich glaube, es lässt sich vor allem damit begründen, dass ich diese Kategorie nicht mit der 1974-Brille betrachte, sondern mit was habe ich sonst so gesehen. Ja, und dann komme ich da bei zwei Sternen raus, weil ja, der hat ein paar... Psychiatrify 3, ne? Ja, genau. Hat halt schon ein paar blutige Szenen, insgesamt eher so mittelmäßig auch zum Teil getrickst. Also jetzt nichts, was einen aus den Latschen haut.
Eher von der Thematik belastend als jetzt vom Gore-Faktor. Deswegen zwei Sterne. Aber du willst, ich muss jetzt leider, sorry, ich muss das jetzt, weil ich darauf... Ich verrate es schon mal, ich habe vier gegeben. Vier von fünf. Du hast Don't Torture Duckling auch zwei gegeben. Der ist ja nun harmloser.
So, du hast vier bei Stage Ride gegeben. Okay, das ist nachvollziehbar. Zwei bei... Case of the Scorpion's Tale, den finde ich harmloser. Und drei von fünf. Wenn ich das gewusst hätte, dass das hier so genau hingeguckt wird. Drei von fünf absurd, ja. Aber das entscheidet man doch auch jede Woche aufs Neue. Also dann von mir aus zweieinhalb.
Wenn du mir so um die Ecke kommst, dann muss ich einsehen, okay, im Verhältnis zu den anderen. Klausibilitätsprüfung nicht standgehalten. Von mir aus zweieinhalb. Okay. Aber nicht mehr. Da reicht's dann. André? Zweieinhalb. Ich find den auch jetzt nicht sonderlich hart. Ich find, die Härte kommt für mich vor allem durch die Thematik mit. Also ich sag ja, die härteste Szene für mich im Film ist, wo die das Tonband hören.
Da brauch ich gar keine Bildebene, da reicht mir der Ton. Und da finde ich, ist der Film aber am stärksten im Moment, weil er wirklich die Tragweite und diese Widerlichkeit des Ganzen klar macht und die blutigen Momente, die drin sind, sind gut, auch kurz und heftig, aber ich find nie so explizit, dass es jetzt über das Maß hinausgeht irgendwie.
Also ich finde, der ist im Kontext halt hart, weil er halt so wie so ein Krimi ist. Also es ist, als ob du plötzlich im ZDF-Tatort plötzlich jemanden im Kopf spaltest. Das überrascht halt einfach, weil der Film jetzt nicht die ganze Zeit durchgehend so eine Härte hat. Aber rein trotzdem eine filmische Härte, finde ich, hat der nicht mehr als eine zweieinhalb.
Zum Vergleich führt Leute draußen hier nochmal deine Wertung der letzten Online-Spaß. Laura? Ich habe auch eine zweieinhalb vergeben mit der ähnlichen Begründung, dass sich für mich auch die Härte und das Unwohlsein bei dem Film durch die Thematik und durch die Zwischentöne ergibt und weniger, durch die blutigen Szenen, die da drin sind.
Vielleicht hast du auch Gewalt jetzt wirklich nicht nur auf die gewaltvollen Momente bezogen, sondern so insgesamt, wie hart und unangenehm ist der Film und hast deswegen eine 4, das könnte ich mir vorstellen, weil der Film ist unangenehm, das sehe ich auch so, aber was jetzt die reine Onscreen-Gewalt angeht, bin ich auch nur bei einer 2,5.
Vielleicht habt ihr auch einfach alle eine geschnittene Version gesehen. Das glaube ich, das kann nicht sein. Ich habe auf YouTube geguckt. Okay, das ist ja nur das Hauptargument dafür, dass es eine geschnitte Version war. Aber ich habe mehr Leute auf meiner Seite. Ich gebe dem vier. Laura hat es schon ganz gut begründet. Ich fand aber auch tatsächlich die Gewaltspitzen an sich.
Ja, vier ist vielleicht ein bisschen viel. Vielleicht ist 3,5 jetzt für mich, ein bisschen sinnvoller. Ich reduziere es mal auf 3,5. Ich finde schon die Gewaltspitzen, sei es der Fahrer von unserer Anwältin, wie er dort exekutiert wird und, die zerstückelte Leiche dort von Talenti und da sind schon ein paar krasse Szenen bei, finde ich.
Aber ich kann das schon nachvollziehen, was ihr sagt. Das ist jetzt auch nicht der härteste Film, aber ich finde, das Genre, wie gesagt, man stelle sich nur einen Tatort vor, der ja theoretisch dasselbe Genre abdeckt wie das hier und da wären diese Szenen drin, also da wäre aber was los in der Bild-Zeitung am nächsten Tag, also, da bin ich mir ziemlich sicher. Ja gut, aber das ist ja auch kein Tatort.
Naja, aber es ist dasselbe Genre. Ich finde schon, das ist ein Polizeikrimi ist, also Ja, aber kein Deutscher Deswegen ja aber okay, Spannung Theresa Da hab ich ebenso wie beim Spaß dreieinhalb Punkte vergeben mit im Grunde genommen der gleichen Begründung. Senior? Dann, André. Da gebe ich 3,5. Finde ich schon, wie gesagt, ich war ja die ganze Zeit investiert.
Der hält einfach eine Spannung. Ich will wissen, was passiert, wie es weitergeht. 3,5 fand ich schon angespannt. Ich habe eine 3 vergeben. Ich fand die, fand es insgesamt überdurchschnittlich, und hatte aber trotzdem auch Leerlaufmomente, wäre falsch gesagt. Ich glaube, damit würde man dem Film auch Unrecht tun. Aber ich glaube.
Es war für mich auch so ein bisschen, ich will nicht sagen, also vorhersehbar auf keinen Fall, aber ich finde, der Film hatte sowas Nihilistisches an sich, dass ich halt schon geahnt habe, es geht nicht darum hier den größten Murder-Reveal und Whodunit-mäßig, sodass man so krass mitfiebert, sondern halt eher, dass man sich was Schlimmes anguckt.
Und so ein bisschen eine Vorahnung hat, dass es halt ... Nicht gut ausgehen kann. Ja, darum drei. Ich hab vier, weil ich finde jetzt wohl einzeln spannende Szenen, zum Beispiel die Tiefgaragen-Szene, die Andrea vorhin schon vorzüglich beschrieben hat dort, das ist schon wirklich Spannungskino hoch zehn.
Und ich fand tatsächlich auch den Weg zur Auflösung spannend genug. Also was da nun genau dahinter steckt, hinter diesem Ring und wer dahinter steckt, das fand ich spannend genug und hatte es auch von meiner damaligen Erstsichtung wieder vergessen, was am Ende die Auflösung war. Und es hat für mich wieder genauso gut funktioniert.
Erotik können wir uns, glaube ich, diese Woche sparen. Allein aufgrund der Thematik macht das einfach keinen Sinn. Deswegen machen wir mit dem Anspruch weiter. Theresa. Ja, ich würde sagen, ich habe dem jetzt drei Punkte vergeben, weil zum einen ist er ja erstaunlich wenig anspruchsvoll dadurch, dass am Ende irgendwie alles halbwegs egal ist.
Zumindest so auf der Suche nach dem Mörder. Und gleichzeitig haben wir schon festgestellt, hat das gerade für mich sehr anspruchsvoll gemacht, weil ich nie wusste, Ich wollte gerade sagen, das würde für mich eher den Anspruch erhöhen, als senken. Genau, weil ich nie wusste, habe ich jetzt alles richtig verstanden oder nicht und zum Teil wirklich dachte, das ist sehr anspruchsvoller Film, weil ich Sachen einfach verpasst habe, die aber nie gezeigt wurden, vermutlich, also naja.
Vor allem, ich finde, darin war, weil, also ich, es gibt viele Filmfans, glaube ich, die überfordert sind damit, wenn so ein Film nicht so ein richtiges Ende hat mit, da werden jetzt zehn Leute verhaftet, da werden Leute bestraft oder es gibt ein Happy End und sowas. Und das ist für mich schon fast wirklich eine Art von Anspruch, dadurch, dass man damit klarkommen muss, dass dieser Film sich dagegen entscheidet.
Das ist schon eine Form von Anspruch. Aber ich glaube, das war gar nicht mein Problem, sondern mein Problem war, dass ich halt die ganze Zeit dachte, ich habe was verpasst und habe irgendwie diesen Sprung hinzu, ich habe nichts verpasst, sondern es ist einfach nicht wichtig. Den habe ich nicht hinbekommen.
André? Ich gebe drei. Ich finde schon. Dass der solide mehr macht als nötig. Und dass er dich deutlich abhebt, eben von einem typischen Slasher-Milieu, sage ich mal. Aber in seiner Gesamtheit auch jetzt nicht darüber hinaus geht. Also er geht jetzt nicht die extra Meile, um noch irgendwie mehr zu erzählen, als er müsste.
Und von daher finde ich eine solide drei. Ja, ich habe auch eine 3 vergeben. Und ich würde sogar sagen, ich glaube, wenn diese Slasher-Elemente nicht drin gewesen wären, dann hätte ich sogar eher eine 4 gegeben. Aber das hat es für mich irgendwie immer wieder so ein bisschen... Ja, ich will nicht sagen platt gemacht, aber ich habe mich da halt immer... Gefälliger.
Ja, genau. Genau. Weil man irgendwie schon halt das Gefühl hat, so ja, es ist gesellschaftskritisch, aber es geht auch ein bisschen darum, um halt hier ein bisschen blutigen Spaß zu sehen. Bisschen Sleeves zu zeigen. Genau. Und irgendwie, ja, da bin ich nicht so ganz mit zurechtgekommen. Trotzdem eine 3, weil ich ihn halt auch von der Inszenierung wirklich stark finde.
Ich bin auch bei der 3. Ich finde, es ist ein anspruchsvolles Thema, auch ein anspruchsvolles Storytelling, wie er das auflöst. Aber es sind halt doch immer noch so viele Exploitation-Elemente drin, dass das da sich so ein bisschen ausgleicht, finde ich. Italien fand ich gar nicht so einfach diesmal, Theresa. Ja, also...
Also Pizza gab es nicht, glaube ich. Genau, es gibt kein Pizza und Pasta. Aber es ist jetzt auch nicht so, als könnte... Ich kann jetzt auch nicht sagen, es fühlt sich nicht nach Italien an. Also es fühlt sich schon irgendwie glaubhaft nach Italien an. Aber halt, und das macht ja auch irgendwie Sinn nach einem Film, der halt aus Italien kommt.
Natürlich verkauft er sich nicht extra italienisch so, weil er so, dass auch Leute außerhalb von Italien reffen, das ist Italien so. Und ich glaube, das ist so ein bisschen ... Was darfst du heute? Ich versuche nur, mich zu erklären. Ja. Egal, ich gebe drei Baguettes. Ich hoffe, irgendjemand da draußen versteht mich.
Wenn der Theresa verschnürt, schreibt eine Eins in den Chat. Ich gebe auch eine Drei. Ich finde, der hat durchaus Italien-Flair an vielen Stellen, an vielen aber auch irgendwie nicht, weil eben auch sehr viel in Bürogebäuden im Polizeirevier, in irgendwelchen einfach Räumen stattfindet, wo man einfach nicht viel von der Stadt sieht.
Und deswegen, das kann teilweise dann schon wieder überall spielen. Das hat teilweise gar keinen Flair oder gibt keine Einordnung. Man kann das nicht die ganze Zeit aufrechterhalten, aber in vielen Szenen kriegt man auch so ein bisschen was von der Stadt irgendwie mit. Oder beziehungsweise vom Ambiente und von der Architektur. Aber es ist nicht im Übermaß groß. Ja.
Ja, ich habe auch eine 3 gegeben und ich fand es aber hier auch irgendwie schwierig. Aber ich glaube, was Teresa vielleicht auch eben meinte, ist halt so, der Film muss nicht explizit, dauernd darauf hinweisen. Wir sind übrigens in Italien, weil es halt ein italienischer Film ist und ich glaube, die Geschichte könnte man jetzt auch nicht einfach in ein anderes Land setzen.
Also das ist trotzdem wichtig, dass wir in Italien sind. Also die gesellschaftlichen Sachen, die da drin sind und was du eben auch gesagt hast, dass so eine Referenz an was Politisches drin ist mit diesem Platz und so. Ich glaube, das ist ja schon relativ durchdacht und die müssen jetzt aber nicht Spaghetti essen oder Aperol trinken, damit wir die ganze Zeit wissen, ah ja, wir sind ja in Italien.
Deswegen, ich finde, es ist irgendwie, der Film hat es nicht nötig, das die ganze Zeit so nach außen zu kehren. Und ich habe eine 3 vergeben auch. Ja, ich bin auch bei einer 3. Und ich finde auch, dass der... Also der wirkt schon italienisch auch durch die Schauplätze. Wer jetzt schon mal in Mailand war, der kennt auch, glaube ich, so ein paar Sachen so.
Und wir haben auch, glaube ich, den höchsten Anteil an italienischen SchauspielerInnen im Film, von fast allen Filmen, die wir, glaube ich, jetzt in den letzten sechs, sieben Wochen besprochen haben. Das kommt auch nochmal dazu. Und die Musik auch so. Es ist halt nur nicht dieses italienische Urlaubsfeeling, was darüber kommt.
Aber das würde ja auch im Kontext gar keinen Sinn ergeben. Und dadurch fehlen natürlich eben auch Pizza, Pasta und Wein und Co. Aber ich fand es auch soweit auf Dreierniveau. In der Summe war das für mich wieder eine sehr interessante Mischung aus Polizeifilmen, aus Giallo. Ich finde den technisch sehr gut, auch wenn er jetzt natürlich nicht diese krasse Inszenierung hat, aber das, was er machen will, funktioniert da.
Also dieses Nüchtern, aber auch diese Spannungssequenzen. Fand die Erzählung gut, die Story gut. Hat eine schöne Struktur irgendwie. Die Schauspieler innen, haben wir jetzt noch gar nicht so drüber geredet, fand ich aber auch mit am besten aus allen Filmen, die wir jetzt besprochen haben. Das wirkte irgendwie sehr authentisch. Auch der Schauspieler, der den Silvestri gespielt hat, fand ich auch ziemlich gut.
Musik, exzellent und atmosphärisch war der sowieso ziemlich gut. Von daher muss ich sagen, das in Kombination mit diesen nihilistischen, wie Laura schon gesagt hat, Themen, die dort angesprochen werden, mit dieser, ja auch deprimierenden Stimmung und Auflösung, ist das schon ein echt überraschender Film fürs Jahr 1974 und von daher bin ich da bei vier Sternen.
Ich finde den echt gut, den Film. Laura. Ja, ich fange mal mit meinen Kritikpunkten an. Das sind aber, glaube ich, auch alles Sachen, die ich schon heute gesagt habe. Also ich glaube, mein Hauptproblem sind echt so ein bisschen die Figuren und ihre Beziehungen untereinander haben mich nicht so richtig erreicht.
Ich habe das Gefühl, dass die meisten für mich so seltsam anonym bleiben und ja, gerade aus der Frauenfigur von der Staatsanwältin und auch aus den Mädchen hätte man meiner Meinung nach deutlich mehr machen können und es hätte den Film für mich nochmal emotional auch besser gemacht. Und ja, diese Mischung aus Exploitation und Gesellschaftskritik.
Ich finde es ein sehr interessantes Konzept, aber ich finde es schon sehr schwierig, unter einen Hut zu bringen. Also ich hatte auf jeden Fall so mit diesen Tonalitätswechseln ein bisschen zu hadern, aber technisch finde ich den Film super. Also Kameraführung, Musik sind mir auch krass positiv aufgefallen und die Darsteller und die Inszenierung fand ich auch wirklich sehr überdurchschnittlich.
Ich finde die Thematik sehr interessant und schon auch das Pacing und dass der Film es hinbekommt, über die längste Schrecke unterhaltsam zu sein. Ich finde es auch cool, dass man viel von der Polizeiarbeit sieht. Also ich glaube, das ist ja so ein bisschen Hit or Miss. Manche finden das langweilig, aber ich sehe das eigentlich immer sehr gerne.
Ja, und dieses nihilistische Ende am Ende, das haut dann halt übel rein und wirkt sehr realistisch und sehr aktuell. Und ich finde das schon, ja, das muss man dem Film auf jeden Fall zugutehalten. Und das macht ihn, finde ich, auch irgendwie zu was Besonderem. Ich bin aber trotzdem bei dreieinhalb Sternen nur.
Aber ist ja auch nicht wenig. André, dein Fazit. Ich muss echt sagen, dass mich der Film sehr überrascht hat. Also ich hatte das überhaupt nicht erwartet, dass der mich so abholt. Beziehungsweise habe ich einen anderen Film bekommen, als ich generell erwartet habe. Ich dachte eben schon, mehr Richtung Giallo.
Und hatte nicht mit so einem doch sehr teilweise nüchternen Thriller gerechnet. Der wirklich sich auch ernst nimmt. Echt eine hohe Fallhöhe hat in seiner Bedrohung oder in seiner Aussage. Und musste mich auch erst mal daran gewöhnen, dass er das halt mixt mit eben diesen überhöhten Horrorelementen und für mich geht das schon in den weitesten Teilen aber auf, weil er es irgendwie hinbekommt, das irgendwie gut zu balancieren und ich finde, er war für mich nie so weit drüber, dass ich die eigentliche Geschichte nicht mehr ernst nehmen kann, deswegen ging dem Bischof für mich echt gut auf dazu wie gesagt, krasses Pacing 90 Minuten, keine großen Längen.
Verliert sich nicht in irgendwelchen Sidequests, irgendwelchen Flashbacks oder so, das mich sehr oft bei italienischem Kino auch ein bisschen stört manchmal. Macht er alles halt gar nicht. Es gibt halt in der zweiten Hälfte, so im letzten Drittel gab es so ein bisschen, wie gesagt, so ein bisschen überbordende Momente, wo es ein bisschen viel wurde, auch von den Location-Wechseln und so, aber es fängt ja trotzdem wieder ein zum Ende hin.
Und er hat halt gute Einzelmomente, kleine Highlights, wie gesagt, die ganze Tiefgarageszene vor allem genannt, die echt hängenbleiben, Darsteller gut, Musik super und ja, ging mir einfach, trotz der Thematik schafft er es halt so eine gewisse Leichtfüßigkeit zu haben, ohne aber, dass der Film am Ende nicht irgendwie nachwirkt.
Und dann Sachen wie diese Tape-Hörszene oder das Ende per se, das bleibt hängen, da werde ich mich jetzt erinnern auf jeden Fall. Das ist kein Film, der jetzt aus ist und den man nächste Woche vergessen hat, finde ich. Also der wird bei mir schon gerade im Italo-Kino hängenbleiben. Als positiv und deswegen bin ich bei 4 tatsächlich. Sehr gut. Theresa.
Ich bin auch wie Laura bei Dreieinhalbstern, finde sehr vieles positiv an dem Film, vor allem so die Grundidee und den Mut, dieses Thema überhaupt anzugehen. Gleichzeitig hätte ich mir tatsächlich weniger Polizeiarbeit und mehr Einblicke in das Leben der Opfer irgendwie gewünscht und da irgendwie eine bessere Connection zu denen zu haben.
Genau, das ist, glaube ich, so das Gröbste, bevor ich mich jetzt hier wieder um Kopf und Kragen rede, belasse ich es dabei. Dreieinhalb Sterne. Wunderbar. Das ist doch ein versöhnlicher Abschluss, oder vorläufiger Abschluss der Italo-Wochen. Wir werden noch für diejenigen, die jetzt die Brad vermissen, also Profondo Rosso, holen wir im Herbst nochmal nach.
Natürlich. So wie wir alles nachholen. Aber der ganze Herbst steht ja im Auftrag, wir holen nach, was wir vergessen haben. Also von daher. Ja, sehr gut also, nächste Woche gibt es ich wollte noch einmal kurz sagen also, ich muss sagen, die Filmauswahl also, Torso war ich jetzt ja nicht dabei aber vor allem jetzt die letzten vier Filme die haben mir wirklich sehr gut gefallen also, vielen Dank für die Auswahl absurd hätte ich jetzt nicht gebraucht, aber, man kann auch nicht nur Kracher haben das ist schon in Ordnung, also, ich finde aber insgesamt hast du da eine gute Auswahl getroffen das freut mich, vielen Dank war auch, glaube ich, eine ganz gute bunte Mischung, ne?
Perfekt, dann vielen Dank für eure Aufmerksamkeit. In der nächsten Woche gibt es dann die erste Folge unseres neuen Formats Fresh Blood. Hört da bitte unbedingt rein und gebt uns unser Feedback dazu und dann hören wir uns wieder. Vielen Dank. Ciao, ciao. Bis zum nächsten Mal. Ciao. Tschüss.