Devils & Demons - Der Horrorfilm-Podcast

Wovor gruselt sich eigentlich...? #21 Manuel Magno (Podcaster/Host, Filmfressen, Cine:Viel)

Dienstag, 18. August 2026 · 1 h 53

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Shownotes

Wovor gruselt sich eigentlich...? #21 Manuel Magno (Podcaster/Host, Filmfressen, Cine:Viel)

Manu redet über Filme. Viel, gerne und oft. Auf YouTube seit 2016 bei den Filmfressen, im Podcast bei Cine:Viel und live bei den Thursday Nightmares in Bonn. Das alles macht er mit seinem Best Buddy Peter. Genre- und Horrorfilme gehören bei Manu zum festen Bestandteil des Lebens, doch woher kommt seine Liebe zum Genre? Was hat ihn auf den dunklen Pfad geführt? Das alles klären wir, wenn wir Manu fragen: Wovor gruselst du dich eigentlich..?

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Devils and Demons wird präsentiert von Podriders.de Das Podcast-Netzwerk Diese Episode wird präsentiert von Deadline, das Filmmagazin. Die Fachzeitschrift für Horror, Thriller und Suspense. Jetzt im Kiosk oder online unter. Moin Moin, herzlich willkommen zu einer neuen Folge, wovor gruselt sich eigentlich das Talk-Format hier bei Devils and Demons. Ich bin André und bei mir ist heute ein wunderbarer Gast, auf den ich mich sehr gefreut habe. Wir haben das schon viel zu lange vor und viel zu lange nicht mitbekommen.

Und deswegen freue ich mich, dass es endlich geklappt hat. Hallo Manu. Hi André und alle, die sich das jetzt hier reinziehen. Vielen, vielen Dank, nicht nur für die Einladung, die stand ja schon was länger offen. Wir haben es endlich geschafft. Wir haben es auch schon länger nicht mehr gesehen in persona.

Tatsächlich, ja. Leider, leider. Aber so ein, zwei Mal im Jahr kriegen wir es ja dann doch irgendwie hin. Ja, irgendwie überschneidet man sich dann doch immer. Du machst Filmfressen. Dafür bist du bekannt, beliebt und gern gesehen. Naja, gut, das wird eben beliebt. Weiß ich jetzt nicht. Doch, doch, doch, doch, doch, doch. Film Fressen, ein sehr, sehr, sehr etabliertes uriges YouTube-Format in der Kern-Zielgruppe Liebhaberfilm.

Und ihr habt auch einen Podcast, Cinephil, seid ja bei uns hier im Podcast-Netzwerk, Podrollers ja mit am Start. Und macht schon echt eine ganze Weile Content. Ihr sind du und Peter. Ihr seid das dynamische Duo. Besprecht ja auch hauptsächlich eben auch Filme aus dem Genre. Natürlich auch viel Horror und natürlich weiß und wusste ich auch, dass du natürlich ein großer Horrorfan bist. Deswegen musste ich da natürlich jetzt gar nicht erst groß reinfragen.

Mir ist auch letztens wieder aufgefallen, dass wir im Format echt zu wenig Leute haben, die Horrorfilme gar nicht mögen. Aber ich muss auch sagen, es ist auch mittlerweile schwierig geworden, solche zu finden, weil die meisten haben mittlerweile doch echt irgendwo eine Affinität für Horror und stehen dem nicht mehr so abgelehnt gegenüber, wie es vielleicht mal war. Ja, Horror ist angesagt, ne?

Horror ist angesagt und Leute werden dafür offen. Aber mal gucken, ob ich auch nochmal irgendwann jemanden fürs Mikro bekomme, wie damals hier Silke. Daniels Ehefrau, die man ja mit allem jagen kann, was irgendwie gruselig ist. Ach krass, die war schon hier auch in ihr Format? Die war meine allererste Interviewstin.

Und ich hätte ja gerne auch noch als Ergänzung, weil die beiden ja auch damals dieses Format zusammen hatten, ich hätte ja gerne noch Steven mal hier. Steven Gätchen, der ja auch bekennender Anti-Horror-Fan ist. Aber ist das dann sinnvoll für einen Horror-Podcast, Leute einzuladen, die das gar nicht gern finden? Genau, darum geht es ja hier im Format.

Herauszufinden, warum. Und es ist natürlich genauso spannend herauszufinden, warum mag man Horror, aber es ist genauso spannend herauszufinden, warum mag man keinen Horror. Und warum findet man da nicht rein? Oder warum hat man solche Ängste wirklich davor? Und Steven, den brauchst du ja wirklich nur irgendwie einen kleinen Geisterfilm hinlegen. Der springt ja auf den Baum.

Deswegen, ich hoffe immer noch, dass er irgendwann mal Zeit für mich findet. Aber ja. Finde ich ja total geil, weil ich hab auch Freunde, so ein paar, die da auch jetzt nicht so affin sind. Und wenn ich mit denen dann sowas gucke... Ich hatte mal vor Jahren einen Kumpel eingeladen und dann haben wir einfach Freitag der 13. Teil 2 angeguckt. So ein ganz normaler Slasher, also ein guter Slasher auch.

Der ist bei jedem, also Jumpscare, also bei allem, wo irgendwie Jason um die Ecke kam oder wo irgendwas passiert ist, ist der wirklich vom Sofa gesprungen. Das finde ich halt so geil, weil ich das halt nicht mache. Also ich erschrecke mich eher so nach innen, sage ich mal. Also ich hüpfe dann nicht. Meine Schwester auch damals. Ich war mit der in der Doppelnacht Scream 1 und 2.

Weil ich war, natürlich war ich alt genug dafür, ist ja vollkommen klar. Deswegen bin ich auch mit meiner Schwester rein. Und dann ist die da auch die ganze Zeit zusammengezuckt, aber auch so die komplette Reihe. Und nach dem ersten Film war sie völlig fertig und war dann so, boah, krass. Ja, aber gut, was kommt denn jetzt für ein Film?

Ich so, jetzt kommt Scream 2. Und sie so, nein. Und ich finde das total cool, wenn Leute sich so richtig nach außen erschrecken können. Und wenn die das so richtig packt, da habe ich Spaß dran, das mitzuerleben, weil es bei mir selbst eben nicht der Fall ist. Ja, man wird ja auch ein bisschen, manchmal ein bisschen neidisch, dass manche noch so krass eine.

Affektivität zeigen, wo wir schon eher dann wieder das Schulter zucken und sind so, naja, haben wir halt schon tausend Mal gesehen und andere verkriechen sich halt unterm Sitz. Ja, wir sehen es halt kommen. Bei manchen Filmen kannst du ja auch runterzählen, die Jumpscares. Ich erinnere mich da an eine Pressevorführung von It Chapter Two, den ich auch gar nicht so mag.

Und dann die Kollege Christoph Kellerbach neben mir. und wir haben wirklich runtergezählt, so drei, zwei, eins und es ist direkt aufgegangen. Also das ist wirklich, wenn du den Film ungesehen schon mitsprechen kannst quasi oder sagen kannst, was da passiert. Schade, aber wie gesagt, ich meine, es ist nicht so, als wenn mich das unberührt lässt, so Horror generell oder manche gruselige Szenen. Ich bin natürlich affin dafür, sonst würde ich es nicht gucken, aber, Ja, also die Reaktion ist dann doch, sag ich mal, fällt gemäßig da aus.

Aber ich würde auch gerne noch mal vom Sofa fallen oder so. Finde ich mal geil. Ja, da kannst du bestimmt später noch ein bisschen was erzählen, wann du letztes Mal vom Sofa gefallen bist. Aber zum Ersten möchte ich jetzt erst mal von dir wissen, weil das frage ich immer so zum Einstieg, so mal ganz, bevor wir ins Detail gehen, mal so ganz runtergebrochen, mal von oben drauf geguckt, ganz generell.

Was fasziniert dich an Horror? Warum bist du ein Horror-Fan? Das hat sich über die Jahre ein bisschen entwickelt, muss ich auch sagen. Da kann ich jetzt nicht nur einmal die Perspektive von oben wählen, dann kommt es ein bisschen drauf an. Als Kind war ich ein Schisser. Das war irgendwann die Faszination an dem, was Angst macht.

So dieses, okay, ich stelle mich dem jetzt. Kann ich mich dem aussetzen? Halte ich das Monster aus, was da um die Ecke kommt? Oder ist eigentlich die Angst davor, ob was kommt, viel schlimmer? Also ich hatte als Kind sogar Schiss vor dem Bild von der Weiße Hai in der Fernsehzeitung. Okay, okay. Ich fand's faszinierend, ich fand's geil, so boah, geil Hai, aber irgendwie hab ich auch gedacht, boah, gruselig, dieser Hai.

Okay, also du bist auch erst mal rangewachsen. Ja, total. Ja, ja, konnte auch früher so Bilder von toten Köpfen und so, je nachdem, wenn das so im Dunkeln geleuchtet hat, hätte sein können, dass ich da als Kind Angst hatte. Das ist natürlich heute Pille-Palle, heute findet man das cool. Heute auch noch so?

Heute lässt man sich die dann tätowieren, die toten Köpfe und so. Ich wollte gerade sagen, also wenn man dich kennt und so dein Äußeres, deine T-Shirt-Wahl, deine Musikwahl, möchte man es nicht meinen, aber so ist es, so entwickelt es sich manchmal. Aber als Kind warst du komplett das Gegenteil, ja, du warst eher ein ängstliches Kind.

Aber es ist tatsächlich, ich glaube runtergebrochen auf ein Wort, es ist Faszination. Faszination, ja. Das heißt eben durch die Faszination, das ist ein bisschen ähnlich zu mir, so ging es mir ja auch eher, das heißt du hast dich eher dann dem, du hast eine Konfrontationstherapie dann eher mit Horror gemacht.

Ja, und dann habe ich gemerkt, wie das Spaß macht. Und dann war das so, also die ersten paar Mal waren vielleicht so eine Art Mutprobe, ob ich das heute zum Beispiel gar nicht geil finde, so Horrorfilme als Mutprobe. Aber das war dann sowas wie Poltergeist. Bisschen jung geguckt, sage ich mal. Hat dann auch durch so diese Angst vor Puppen und Clowns hier sogar in einer Form dann manifestiert.

Es ist nicht so, dass ich da wirklich Angst vor habe, aber es ist schon irgendwie gruselig, wenn man sich das mal so überlegt und mal so anguckt. Der Film dann generell, weil das auch so Freunde dann erzählt haben, oh Poltergeist, oh gruselig, oh dies, das. Dann habe ich mir den irgendwann angeguckt und fand es aber dann irgendwie auch ganz geil.

Später dann so bei Nightmare on Elm Street das erste Mal Freddy Krüger dann in seiner vollen Pracht gesehen und mit ein paar sehr schönen Effekten hatte ich dann so Bock auf Special Effects. Hab gedacht, okay, was kann man alles machen? Wie kreativ kann man werden? Auch dabei, wie man. Menschen aus dem Leben holt, sage ich jetzt mal.

Im Film natürlich. Ich meine, das ist alles fiktiv. Fiktiv in einem Wort natürlich. Und es geht jetzt nur darum, was auf der Leinwand passiert. Und da kann man ja sehr kreativ werden und das mit coolen Effekten versehen. Und dann war ich so ein bisschen auf dieser Schiene, okay, zeig mir geile Kills, zeig mir kreative Kills. Und dann habe ich das ganze Slasher-Genre natürlich dann durchgenommen und die ganzen großen Ikonen, sowas.

War Poltergeist dein erster Horrorfilm? Ich glaube schon. Müsste gewesen sein, ja. Weißt du ungefähr, wie alt du warst? Das ist schwierig zu sagen. Ich muss mal gucken, ob ich da schon in der Wohnung war oder in der alten Wohnung. 7, 8 oder so. Doch schon, ja. Das war der, aber auch Poltergeist 3, komischerweise.

Den habe ich dann ganz oft geguckt. Toltegeist 3, okay. Der liefert häufig im Fernsehen. Ja, ja, okay. Geschnitten. Natürlich. Das haben wir alle unsere ersten Horrorfilme, glaube ich, kennengelernt. Und dann erstmal Albträume? Oder gleich fasziniert? Trotzdem. Oder schon trotzdem erstmal Schiss? Es ist super selten, dass ich wirklich das, was ich gesehen habe, dass ich das eins zu eins transferiert in meine Träume. Okay.

Das sind dann Abwandlungen oder... Ich glaube, Albträume und so hatte ich dann... Die hat man generell vorher schon. Da kommt auch dieses ich hab auch mit, ich hab früher viel gemalt, gezeichnet und so und hab schon, Aber auch so mit 11, 12 habe ich Sachen gezeichnet, die hätte man locker auf ein Cannibal-Corps-Cover packen können.

Übelste, so blutige Splatter-Sachen, ohne jemals wirklich einen Splatter-Film gesehen zu haben. Das war einfach so dieses ... Man kannte ein paar Sachen aus Videospielen, ganz ehrlich. Und vielleicht habe ich doch das ein oder andere Cannibal-Corps-Cover gesehen bei meinem Cousin. Das kann sein, ich bin mir jetzt gerade nicht mehr sicher.

Vielleicht so unterbewusst. Metal-Meg-Dewit. Genau, ja, man hat so ein paar Filme eben gesehen und da wurde ich dann inspiriert und hab dann halt so Zeug gemalt, wo ich dann Jahre später gemerkt habe, ach ja, krass, das hat mich ja damals schon irgendwie fasziniert und jetzt hör ich mir die Mucke an, deren Cover und T-Shirts so aussehen und jetzt guck ich mir die Filme an, die genau das eben machen.

Ja, das heißt aber im Grunde so eine Kernfaszination, wie du schon gesagt hast, so generell zu allem Düsteren, so ein bisschen Abwägigen hast du halt den dann generell ja schon scheinbar. Ja, weil es aber auch so verpönt war in meiner Familie. zumindest. Ah ja, okay. Mein Vater war so ein absoluter Liebhaber von Klassikern, also sowas wie Der Pate und sowas, Gangster-Ebenen, das fand der super.

Ben Hur und sowas, so große Filme, große Regisseure, da war er ein Riesenfan von. Horror, hat ihn jetzt nicht abgeschreckt, aber war weniger. Meine Mutter hat, immer gesagt, Horror, so ein Schund, fand die gar nicht gut, konnte nichts mit anfangen. Auch so heftigere Musik und dann war das so ein bisschen, weiß nicht.

Ich bin so aufgewachsen, dass das alles irgendwie verpönt ist. Die kleine Rebellion so ein bisschen. Das macht man nicht. Und da habe ich irgendwann gemerkt, ja, aber das kann man ja doch machen. Das ist ja gar nicht so schlimm alles. Man lernt Leute kennen, die dann so Musik hören, die so Filme gucken. Das geht ja auch häufig Hand in Hand.

Und dann werden die Filme dann geguckt, heimlich, Zum Beispiel bei Tante und Onkel, die gehen dann, früher hieß es immer so, ja, wir gehen heute Abend tanzen. Ich glaube, die sind einfach saufen gegangen, habe ich gesagt, auf irgendeinem Dorf tanzen. Tanzen gehen ist nur ein Sinnbild, ja, auf jeden Fall.

Früher dachte ich immer, die gehen wirklich tanzen und so. Aber ich glaube einfach, dass sie in eine Kaschemme irgendwo der Dorfdisco und sich vollkommen weggebeamt haben. Und dann natürlich ich mit meinen Cousinen und Cousinen dann zu Hause geblieben. Und dann hieß es so, ihr dürft, wir hatten so eine, wie man das früher hatte, so eine VHS-Sammlung, so im Wohnzimmerregal, dann nummeriert und dann auch so schön aufgelistet, wo welcher Film drauf ist und so weiter.

Die hatten auch vornehmlich so Sachen wie die Klapperschlange, also Escape from New York und so Actionfilme, American Ninja und so weiter. Oder der heißt anders auf Deutsch, American Fighter ist es auf Deutsch, genau. So solche Filme und dann hieß es immer so, ihr dürft alles gucken, aber nur nicht Friedhof der Kuscheltiere.

Kannst du dir überlegen, welchen Film wir dann geguckt haben. Immer der gleiche Fehler, ne? Immer der gleiche Fehler. Immer einem noch sagen, was man nicht darf. Genau. Alles ist okay, nur der eine nicht. Ja, klar, machen wir auf keinen Fall. Und ich war noch so damals naiv und auch so voll regelkonform. Ja, ja, klar.

Aber meine Cousine, die waren älter und haben gesagt, scheiß drauf, wir gucken jetzt schön Friedhof der Kuscheltiere. Ja, das war schon gruselig. Ja. Das ist ein sauguter Film auf jeden Fall. Ja, aber auch so einer, den, glaube ich, sehr viele immer sehr früh sehen. Und der auch, glaube ich, schon Spuren hinterlässt auf jeden Fall in dem Alter.

Weil der doch echt ganz schön fies teilweise ist. Okay, das heißt. Ähm, genau, das heißt Elternhaus war da erst mal per se anti. Das heißt, die haben auch schon darauf geachtet, was du eigentlich konsumierst. Das heißt, du musstest den Kram schon heimlich dir reinziehen. Ah, nee, das würde ich jetzt nicht sagen. Also mein Vater war da generell sehr liberal, auch wenn es so, oder meine Mutter auch, wenn es so um Gewalt ging, so Actionfilme und so, das war eigentlich nie ein Problem.

Ich habe dann meine Mutter auch, mit 15 durfte man ja, konnte man ja nicht in die Videothek, also man konnte sich nichts ausleihen. In manchen Fällen ab 16. Dann durftest du nur nicht in die FSK 18 Abteilung, wo dann halt die interessanten Action, Horror und Pornofilme halt auch waren. Und dann konnte man mit 16 nur in diesen vorderen Bereich, also bei uns war das so, Oder unter 16 durftest du nur vorne am Eingang stehen.

Ich habe meine Mutter dann mal aufgetragen. Ja, kannst du mir Punisher mitbringen, mit Dolph Lundgren, übelst geschnitten und so. Und er war ab 18, da hatte meine Mutter jetzt kein Problem mit. Aber da war ich dann auch schon 15, sag ich mal. Mein Vater war da sowieso, der kommt aus Portugal, für den war das eh alles eigentlich egal.

Ob das jetzt freizügig ist oder so, ob der jetzt sonderlich brutal, das war ihm dann schon egal. Als ich das dann für mich entdeckt habe, dann wurden aber so Sachen, du kennst das wahrscheinlich auch, früher hatte man einen Fernseher im Wohnzimmer, da konnte ich natürlich nicht entscheiden, dass wir jetzt irgendeinen Horrorfilm gucken.

Das konnte ich dann erst machen, als wir einen Videorekorder hatten, das war recht spät, mit zwölf, und dann hatte ich irgendwann auch einen eigenen Fernseher im Zimmer und dann konnte jeder so sein Zeug gucken. Und dann fing das bei mir auch an so mit, okay, ich besorge mir den Film, dann auch auf Börsen oder beziehungsweise Flohmärkte gefahren.

Wir wohnen ja in Nordrhein-Westfalen, ziemlich nah an der Grenze zu Niederlande und Belgien. Also auch immer mal dann später rübergefahren mit Freunden. Und da in den Videotheken und Videoshops die entsprechenden Filme uncut besorgt. Und im Original, das war schön. Und natürlich für mich auch als Portugiese in Sommerferien immer in Portugal gewesen. Das heißt, da konnte man die Filme immer ungeschnitten bekommen.

Weil die in Portugal einfach schneiden keine Filme. und eine Zeit lang auch sehr günstig. Und dann VHS, später DVDs, Blu-rays. Leider ist Portugal immer Vorreiter bei vielen Sachen, die sich so in USA entwickeln und somit waren sie auch Vorreiter, was Streaming angeht. Seit einigen Jahren, ich glaube seit zehn Jahren schon, gibt es gar keine physischen Medien mehr in den ganzen Saturn- und Medienmärkten und so. Das ist alles tot, ja?

Ja, also Fnac zum Beispiel ist ziemlich groß in Portugal auch. Das ist so eine französische Elektronikkette. Quasi die französische Variante von Saturn oder was. Und die hatten früher immer geile Sachen. Konnte man dann schön stöbern, für günstig Geld, irgendwelche Filme, Uncut und so. Die haben schon ewig keine Filme mehr. Oh, schade, ey.

Die haben jetzt nur noch Videospiele, klar. Vinyl, natürlich, weil es da den Boom jetzt vor ein paar Jahren gab. Oder andauernd noch, anhaltend noch. Und ein paar CDs. Ja, ansonsten filmtechnisch leider gar nichts mehr. Ah, krass. Ja, Games werden wahrscheinlich die nächsten sein, wenn die rausfallen.

Ja, hab ich auch schon mitbekommen. Wenn Sony aufhört, Discs zu pressen. Ja, krass, okay, das ist echt bitter. Aber ja, zumindest damals war das ja dann echt eine gute Zeit für dich, dass du da schon eine Bezugsquelle auch hattest und. Dich dann auch schon so ein bisschen da reintasten konntest und du ja wahrscheinlich auch Filme früher bekommen hast als andere.

Wir mussten ja ganz andere Wege gehen, um an diese Filme zu kommen. Ja. Das war ja wirklich, also heute im Internet und so, oder gehst auf eine Börse, ist kein Problem, du kommst an alles. Kannst bestellen aus dem Ausland mit ein paar Mausklicks. Das war damals nicht so. Es gab kein Internet in den 90ern. Dann war halt nur, du hast irgendwas gehört. Irgendeiner erzählt von irgendeinem krassen Film.

Erzählt halt die Handlung. Stimmt die Hälfte auch nicht, weil er wieder irgendwas verwechselt hat oder irgendwas hinzugedichtet oder vergessen hat oder weiß ich nicht. Stille Post bei Filmen, aber das Beste immer noch. Auf jeden Fall. Oder Leute, die dann halt so gelabert haben. Damit bin ich auch aufgewachsen.

Mir Freund damals, Tanzt der Teufel, der wildeste, krasseste Film überhaupt, die haben mit echten Leichen gedreht, bla bla bla. Was ich mir später irgendwann zusammengereimt habe, dass der wahrscheinlich Gesichter des Todes meinte. Also von wegen echt und so, wo der ja natürlich auch jetzt nicht echt ist, also hat man ja später auch dann mitbekommen, dass das alles so fake war.

Ja, ja, in den Anfangsjahren hieß es ja noch Doku. Genau, da war das ja der Riesenskandal. Das waren so zwei Filme, die wurden mir halt immer so schon recht früh herangetragen von einem älteren Kumpel, wo ich immer gehört habe, boah, dann ist der Teufel. Und auch so allein der Titel Gesichter des Todes. Ich so, ach du Scheiße, was passiert da? Die hatten aber auch alle so geil, das muss man einfach mal sagen, die alten Titel waren einfach geil, weil die gleich so einen reißerischen, da hast du dir so viel vorgestellt, einfach, was da alles drin sein muss.

Sexual Terror der entfesselten Vampire. Alter, sowas, ne? Heißt ja im Original Les Frissons de Vampire hier von Jean Roland. Aber diese Titel, hätte ich mir halt früher zum Beispiel haben mich solche Titel komplett abgeschreckt, aber nicht, weil ich das zu gruselig fand, sondern weil ich das zu billig fand.

Ich hätte mir früher so Tanz der Totenköpfe nie angeguckt. Das Haus der lachenden Fenster. Oder was halt zuletzt noch? Ja genau, das Landhaus der toten Seelen. Ich fand das super alberne Titel. Ja. Und das sind voll die guten Filme. Ja. Deswegen hab ich die super spät erst geguckt. Diese Psychothriller der 70er und so und auch so ein bisschen Gothic-Horror hab ich alles erst später für mich entdeckt, weil diese deutschen Titel auch so bescheuert sind.

Ja, die waren dann auch schon damals zu künstlerisch. Man wollte halt sowas wie Gesichter des Todes. Da war man halt überrascht, das muss krass sein. Gib her. Aber alle anderen Sachen so, ja, keine Ahnung, weiß ich nicht. Tanz der Teufel. Wie viele Teufel tanzen in Evil Dead? Das ist doch Quatsch, der Titel. Das ist doch einfach blöd. Aber trotzdem ist er geil.

Ja, natürlich. Ja, klar. Aber ich meine, als ich irgendwann die Finger dran bekommen habe, habe ich auch direkt gemerkt, das ist ein ziemlich cooler Film. Wenn man da überlegt, was Sam Raimi da mit ein paar Kumpels irgendwie im Wald mit der Kamera da alles veranstaltet hat und so. Das ist ja allein, also kameratechnisch ist das ja so, aus der Sicht eines Filmemachers ist das ja unfassbar.

Und dann hat er ja eben auch noch Splatter drin. War natürlich super. Das war dann so die Zeit, als ich dann 18, 19 war als ich dann die Hand an die Finger, die Hand an diese Filme bekommen habe, dann habe ich mir das natürlich alles reingezogen. Und hast du da, ich meine, das war ja dann schon so ein Weg, so von eher ängstlich, herangetastet, mutprobenmäßig, Wandel hinzu, eben wirklich, okay, ich gehe jetzt aktiv auf die Suche nach dem Kram.

Da hat sich ja dann schon echt ein krasser Wandel bei dir durchgemacht. Du sagst ja auch selber gerade, war natürlich auch geprägt dann durch ältere, durch Geschwister, durch Brüder, durch Freunde und so weiter. Also du hast schon auch immer irgendwie Leute gehabt, sag ich mal, in der Community gehabt, die das so ein bisschen mit dir mitgetragen haben, ne?

Ja, die auch dran kamen an so Sachen. Also ich hab, das ist mir dann auch aufgefallen, ich hab früher auch schon häufig mit Leuten rumgehangen, die älter sind als ich. Und da hab ich dann viel mitbekommen. Ob's Musik war oder eben dann Filme. Und ich hatte auch, mein ältester Cousin, der hat mir halt dann Sachen in die Hand gedrückt. Irgendwann, so mit 13, 14 sagte ich, hier, guck mal.

Also ich durfte bei ihm im Keller dann halt, er war ein richtiges Kellerkind, der hat wirklich im Keller gewohnt. Er konnte dann laut machen und so. Ja, waren gute Zeiten. Dann haben wir hier Steven Seagal, was war das hier, Under Siege, der U-Boot-Film, wer ist der nochmal? Alarmstufe Rot. Geguckt und dann so, guck mal hier, die Frau, die aus der Torte springt, das ist übrigens Erika Eleniak.

Dann zieht er halt den Playboy unterm Sofa her und hat dann genau die Ausgaben von ihr. Gut vorbereitet. Das war mein ältester Cousin. Habe ich eigentlich eher Actionfilme mit ihm geguckt. Der hatte auch dann so in seinem Zimmer Poster von City Cobra und Predator. Das war eher so sein Ding. aber irgendwann drückt er mir halt dieses Tape in die Hand und da ist irgendwie Story of Ricky.

Und der meinte so, ja guck dir das an, das ist total weider Scheiß und der war dann halt auf das ist ja ein Hongkong Film der war irgendwie auf chinesisch mit japanischen Untertiteln, Nix verstanden, hab mir die Bilder angeguckt und hab gedacht, was ist das denn für ein Quatsch? Also ich liebe den Film heute, der ist wirklich großartig. Der gewinnt auch durch die Synchro.

Da hat er dann so mein Herz für Fun-Splatter irgendwie geöffnet und komplett gewonnen hat er mich dann, ich glaube ein halbes Jahr später, hat er mir dann so eine Kassette in die Hand gedrückt und da stand dann Braindead drauf. Und dann war es um mich geschehen, was irgendwie Splatter-Szenen oder halt Fun-Splatter einfach angeht.

Splatstick, den Peter Jackson geprägt hat. Das war ähnlich wie mit der Musik. Das fing an mit Punkrock und dann wurde es halt härter. Und dann ein bisschen Thrash-Metal und dann Death-Metal und Slam und Grindcore. Das ist halt immer weiter. Man hat dann immer so das Härtere, das Krassere, das Nächste gesucht.

Ja, so ist das, glaube ich, entstanden. So ist viel entstanden. Die wurde viel geprägt durch ältere Leute. Ja, kenne ich selber halt. Alter Bruder und ältere Freunde. Ging bei mir eigentlich ein ähnlicher Ablauf bei mir. Und wenn du jetzt nochmal darauf zurückblickst, auch so ein bisschen, also wie gesagt, ich glaube, der dieser Mutprobenaspekt, der ist ja bei vielen, die so in Horror dann doch mehr eintauchen, immer dann mitgegeben.

Den gibt's ja auch heute noch in dem Sinne. Also heute ist es halt vielleicht Terrifier oder so. Damals war's halt Braindead bei uns. Das gibt's ja immer noch so. Wer traut sich das zu gucken? Das ist halt so krass, bla bla bla. Heute sehen's die Kids vor allem schon viel zu früh auf TikTok, aber das ist ein anderes Thema. die Verfügbarkeit ist eine ganz andere.

Die Verfügbarkeit ist halt, genau, wir mussten damals echt kämpfen oder beziehungsweise wie du sagst, dann gibt's irgendwann mal jemanden, der ankommt und sagt, guck mal, hier ist ein Tape, schmeiß es einfach rein und guck, was du hier erwartet. Heute siehst du die ganzen Clips ja irgendwie schon alle verfügbar irgendwo im Netz.

Aber trotzdem ist die Grundprämisse trotzdem ja gleich geblieben. Wenn du jetzt mal zurückblickst, damals bei dir, auch zu heute, jetzt von deinem Filmgeschmack auch oder was damals Horror für dich geprägt hat, zu heute. Würdest du sagen, dass du dich heute noch an den gleichen Dingen erfreuen kannst oder ist diese Ära damals schon auch so ein bisschen für dich, das war damals ein bisschen abgeschlossen, aber heute gucke ich dann doch den Kram aus anderen Perspektiven oder erfreust du dich genauso noch damals an diesem, was dich damals so da reingekickt hat wie heute immer noch?

Okay, die Fragestellung ist vermeintlich simpel, aber die Antwort ist umfangreich und komplex. Ja, also generell gucke ich natürlich Filme anders heutzutage, allein wenn ich mich da in Podcasts oder in Videoreviews mit befasse, also weißt du ja selbst, ist ein analytischerer Blick. Genau, man guckt sie deutlich deeper, ja.

Genau, je mehr man sieht, desto mehr kann man einordnen, desto mehr Erfahrung hat man mit gewissen Genres und kann auch viel eher vergleichen. Und das ist halt auch so eine Sache. Also so Tarantino-mäßig viel gucken hilft wirklich viel. Also wenn mir heute Leute sagen so, ja, 28 Days Later hat das und das erfunden, dann sage ich so, nee, sorry. Guck mal bitte Nightmare City von Umberto Lenzi.

Guck mal bitte Primal Rage. Guck mal das Finale von Life Force. Also da kann mir keiner sagen, dass das 28 Days Later sich daran, oder dass Danny Boyle das irgendwie alleine sich ausgedacht hat. hat, ja. Aber da muss man aber auch erstmal sehr, sehr viel gucken für. Deswegen gar kein Vorwurf oder so, einfach nur so ein Dings.

Also ich gucke natürlich Filme anders und ich hatte letztens erst, also aktueller Bezug, Ice Cream Man von Eli Roth. Ich bin kein Eli Roth Fan, ganz einfach. Ich finde, das Beste, was er gemacht hat, war der Fake Trailer zu Thanksgiving. Und dann ich sag mal so, Hostel 2 hat, da merke ich dann halt die Anspielungen an diese ganzen italienischen Filme. Das finde ich ganz schön.

Thanksgiving, den Film fand ich dann einen soliden Slasher. Und dann, keine Ahnung. Ich glaube, danach kommt... Cabin Fever? Nee, fand ich damals schon nicht geil. Also einfach aus dem Grund, Cabin Fever ist ein, ja, wir drehen halt mit Freunden im weiten Film. Das hat Sam Raimi damals schon viel geiler gemacht. Das stimmt.

Der kam ja auch mit so einem gewissen Hype, Anfang 2000er. Und dann habe ich den, boah, aus der Videothek, Cabin Fever, oh, der neue hier, der neue Horror-Typ, er macht's jetzt. Und ich guck mir den Film an und denke, naja gut, ist halt dasselbe, was ich auch schon tausendmal gesehen hab, nur mit so ein bisschen Buddy-Horror und ein bisschen, dass sie da rum, dass das alles so ein bisschen rumsuppt. Ja, okay.

War ich damals auch schon nicht ein Fan, aber ganz ehrlich, ich freu mich über jeden und jede Person, die halt Spaß damit haben kann, ne? Ist ja völlig in Ordnung. Nur als Einordnung bin ich kein Fan. Jetzt hat er diesen Ice-Cream-Man gemacht und ich dachte, naja gut, wenn's wirklich jetzt nur um diese Splatter-Szenen geht, um Fun-Splatter.

Ey, ne, diesmal schafft das. Diesmal kriegt das doch hin. Nee, hat er nicht hingekriegt. Ich finde den totale Grütze. Ich finde den richtig schlecht. Habe ich im Podcast jetzt auch so im Detail auseinandergenommen. Oder wir haben den auseinandergenommen, Peter und ich. Aber ich glaube, mein 18-jähriges Ich hätte den geil gefunden.

Ja. Mit 18 hätte ich auf jeden Fall gesagt, ah, das ist für mich einer der Filme des Jahres. Weil der sich halt so viel getraut hat. Aber mittlerweile, aus heutiger Sicht, denke ich mir so, na ja gut, du kriegst nicht mal das Timing für einen Fun-Splatter hin. Weil so Timing und Pacing ist wichtig für einen Film. Oder halt so dieses, du kriegst die Tonalität nicht hin. Soll das jetzt lustig sein?

Soll das spannend sein? Es ist nichts von beidem. Es ist einfach gar nichts. Und das liegt aber auch ein bisschen daran, wie gesagt, wenn du mit 13, 14 Braindead, einfach mit der besten Splatter-Komödie oder mit dem besten Splatter-Film aller Zeiten, also aufwächst, das ist der Einstieg quasi, gut, Story of Ricky vorher und so, aber dann ist das halt schwierig, aber dann verstehst du auch, warum Ice Cream Man halt scheiße ist.

Aber damals, wie gesagt, hätte ich den auf jeden Fall mitgenommen aus der Videothek und hätte dann die paar Euro nicht bereut. Heute ärgere ich mich natürlich über die 12 Euro, die ich dann im Kino gelassen habe. Also nicht wirklich, ich habe ja Content dadurch gehabt. Deswegen gibt es schon so Filme, die heute damals besser funktioniert haben. Aber um die Frage zu beantworten, Filme, für die man sich quasi heute schämt, ich habe es mal ein bisschen überspitzt, formuliert, oder wo man sagt, das nicht.

Ich müsste jetzt ein bisschen Eigenwerbung machen für unsere Kinoreihe, wenn ich das darf. Klar. Thursday Nightmares, einmal im Monat, zeigen der Peter und ich im Kino plus Bombard Godesberg jeden zweiten Donnerstag Horrorfilme, die wir selbst ausgesucht haben. Und das sind meistens Filme, die wir halt schon lange Zeit kennen und ebenso Klassiker auch, ne? Das Omen, Der Exorzist, The Thing und solche Sachen, die uns sehr lange begleiten.

Und das sind Filme, oder Poltergeist haben wir auch gezeigt. Das sind Filme, wie gesagt, Poltergeist begleitet mich schon sehr, sehr lange und die Qualitäten erkenne ich heute noch. Ja, deswegen hat sich das zum Beispiel gar nicht geändert, dann ist es eher so, dass man, dass ich die wirklich heute noch mag, also es war halt keine Phase, ne?

It's not a face, Mom, ja. Genau, got wrecked to me, kurze Anspiel und so. Aber, aber, Äh, gibt's denn schon auch welche von den Klassikern, sag ich mal, die du halt, jetzt trotzdem auch, sag ich mal, die ein bisschen ihren Charme verloren haben, weil nicht mehr nur das jugendliche Verbotsding und ich sehe gar nicht was Neues, was ich noch nicht kenne und darf, die demnächst stand gehalten haben?

Oder kannst du einfach trotzdem diese Klassiker alle gutieren für das, was sie gemacht haben? Ja, das ist eine coole Frage, weil es generell bei uns auf dem Kanal auch so ist, wir lieben zwar natürlich Horror, wir lieben sehr viele Horrorfilme, aber es ist auch so, dass wir Sachen kritisch gegenüberstehen.

Ich war früher so ein Komplettist. Ich wollte von einer Reihe, Halloween zum Beispiel, da brauchte ich alle Teile. Brauche ich heute nicht mehr. Ich habe die ersten beiden. Das reicht mir in der Sammlung. Das heißt nicht, dass die alle, nee, die ersten drei, Entschuldigung, Entschuldigung, Season of the Bitch habe ich noch.

Heißt nicht, dass die anderen alle scheiße sind. Aber sind wir mal ehrlich, so richtig geiles Zeug kam danach nicht mehr. Der vierte ist brauchbar. Der fünfte ist absoluter Schund. Der sechste, ja, gut. Kann man ein Herz für haben. Der sechste im Workprint ist was für Special Interest, ja. Ja, für Producers Cut, den kannst du dann halt noch mitnehmen.

Der siebte, ja, ist, glaube ich, schlecht gealtert. Fand ich damals aber auch mega geil natürlich. Resurrection, Schrott, das ganze Rob Zombie-Sachen. Hat halt nicht verstanden, was das Thema ausmacht. Und David Gordon Green, der möchte jetzt nichts zu sagen, da habe ich auf unserem Kanal schon viel zu viel Zeug gesagt, habe ich viel zu viel Luft und Energie verschwendet, um diese drei Filme, entsprechend runterzumachen, was sie auch vollkommen verdient haben.

Wo ich in Retrospektive sagen muss, dass der erste dieser drei in Retrospektive tatsächlich noch der beste ist. Weil ich die zwei und drei super scheiße finde. Ich fand Kills ja gar nicht so schlecht über Ends, wenn ich rede. Ja, aber Kills ist halt kein Film. Nö, es ist ein Kill-Reel. Das ist einfach kein Film und es ist halt Jason.

Jason Voorhees und nicht Michael Myers. Also diese Feuerwehr-Szene, die sieht ja supergeil aus. Aber ich dachte auch so, ja, ist halt Jason. Das ist nicht Michael Myers. Aber ja, versteht den Ansatz. Man selektiert dann trotzdem ein bisschen mehr, als damals nur zu sagen, oh, ich mag die Figur, deswegen muss ich alles mögen, was es dazu gibt.

Genau, deswegen bin ich da sehr kritisch. Genau bei Hellraiser zum Beispiel. Hellraiser ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Pinhead, die Figur, also verkörpert von Doug Bradley. Absoluter Wahnsinn. Clive Barker, fast alle Bücher gelesen. Oder auch eben dann die Hellbound Heart und so die Sachen gelesen, aber es sind halt dann die ersten beiden Filme, sind wir mal ganz ehrlich der dritte hat noch so einen Trash-Faktor der kann man mitnehmen aus Unterhaltungsgründen, und danach ist halt da merkst du den Film an, die sind gemacht, damit die die Rechte nicht verlieren, Und dann wird da irgendwie Pinhead in irgendein Horror-Drehbuch reingeschrieben.

Das ist nicht geil. Das ist nicht mehr Hellraiser. Ja, ich sterbe ja auf meinem Inferno-Hügel. Ich hab ja ein Riesenherz für den, weil der halt ein geiler ... Gabriel, ich gebe dir aber recht, es ist halt ein geiler Crime-Horror-Thriller, in den halt Pinhead reingebaut ist. Das ist genau so. Ich gebe dir vollkommen recht. Der wird auch ohne funktionieren.

Aber der Film ist gut. Ich mag den Film trotzdem gerne. Deswegen halte ich immer eine Lanze hoch. Beim Rest gebe ich dir komplett recht. Also, Inferno ist kein schlechter Film, sag ich auch. Aber es ist ja auch genauso passiert, wie du gesagt hast. Die hatten dieses Drehbuch, haben halt Pinhead reingeschrieben und gesagt.

Ja, und aber auch der Film an sich, wenn du den jetzt siehst, vergleiche ich den jetzt mal mit Hellraiser 1 und 2. Den Vergleich hält er halt auch nicht stand. Aber verstehe ich, dass man sich den anguckt. Nee, nee, aber ich verstehe, dass du kritischer geworden bist der Liebe gegenüber auch. Dass man nicht alles bedenkenlos abfeiern muss, nur weil man sich als Horror-Fan bezeichnet.

Heißt das nicht, dass man alles einfach fressen muss. Ja, aber das mögen viele Leute nicht. Ich merke das auf Conventions oder wenn man mit manchen anderen Horrorfilmen spricht, wenn du da mal irgendwas Kritisches sagst oder auch mal sagst von wegen so, Halloween zum Beispiel, ganz ehrlich, hätte für mich ein Teil gereicht.

Wäre völlig in Ordnung gewesen, dann wäre auch diese Idee von John Carpenter, so dieses Böse geht am Ende hinaus in die Welt und wir wissen nicht, was dann passiert, weil ja klar, die Welt ist halt böse und so. Der zweite ist ja ein guter Slasher dann kommt immer dieses Argument, ja wie, aber dann hätte man die anderen Teile, es gibt doch noch gute Teile ja, gibt es aber es hätte auch vollkommen gereicht, das so zu machen und wissen alle, warum man das weiter hätte auch für sich gestanden stehen können ja, genau, Und da gibt es Leute, die finden das dann ganz schlimm, wenn man das sagt.

Und die sagen dann auch, dass man kein Horror-Fan ist. Ganz im Gegenteil. Da kommt die Keule, ja. Ganz im Gegenteil. Texas Chainsaw Massacre ist auch, also der erste ist halt grandios. Grandios ist 70er-Jahre-Terror-Kino. Haben wir auch in unserer Reihe gezeigt. Der zweite ist geile 80er-Jahre ab. So knallbescheuerter Film, der so in die 80er passt. Also Tobey Hooper hat dann genau noch mal die Essenz des Jahrzehnts eingefangen. Genauso wie er es beim ersten gemacht hat.

Und der dritte, ja, da hätte ich auch dann lieber so die komplett unrated Fassung an einem Stück in guter Qualität. Und danach, sind wir auch mal ganz ehrlich, so richtig geile Filme kamen dann auch nicht mehr. Das ist so ein ganz inkonsistentes Franchise. Deswegen, also gibt es schon einige Filme, bei denen ich früher gesagt habe, ja, habe ich mir angeguckt.

Wie gesagt, es waren aber auch, die Verfügbarkeit war geringer, man hat weniger Filme geguckt. Ich kannte noch nicht so viel da war dann auch der Anspruch vielleicht mal ein bisschen weniger und dann habe ich wie viele andere es habe ich auch schon manchmal den Eindruck, dass manche Leute jeden Film abfeiern, in dem halt ein Kopf explodiert.

Das hätte mich früher natürlich auch noch begeistert, also es begeistert mich auch heute tatsächlich immer noch reicht dann aber nicht mehr dafür, dass ich am Ende sage das war der Film des Jahres, ja, das verstehe ich man kann sich trotzdem noch über einen guten Effekt freuen. Das heißt ja nicht, dass man deswegen sagt, der Film war geil.

Und das war damals anders. Ja, das verstehe ich. Da hat man ja wirklich einfach Dinge gesehen, die man vorher nicht gesehen hat und war deswegen allein schon so begeistert. Ja, wenn es um Kills geht und um Splatter, auf jeden Fall. Aber auch damals hat mir schon das Omen super gut gefallen. Also fand ich auch geil. Auch die Klassiker dann natürlich nachgeholt.

So wie es bei anderen Filmen habe ich dann auch, wie gesagt, als ich die Möglichkeit hatte, mit dem Videorekorder im Zimmer und dann irgendwie, Tapes verfügbar waren durch Videotheken oder eben durch Freunde, hatte auch so einen Kumpel, der hat nicht weit weg gewohnt, dessen Bruder hat Filme besorgt, die schwer zu bekommen waren.

Hat die dann auf Longplay, wie ihr es kennt, vier Filme auf eine Kassette gepackt. Die Qualität war scheißegal, aber wir konnten halt Evil Ed gucken, wir konnten halt Lucio Fulci Filme gucken, weil die halt sonst nicht verfügbar waren. Wir konnten Day of the Dead gucken und sowas. Rotzqualität, egal, aber wir hatten diese vier Filme auf einem Tape und immer weiter.

Und das war dann so, da konnte man gut rankommen. Und da habe ich dann auch angefangen zu sammeln. Das fing dann auch die Sammelleidenschaft an. Dann habe ich aber auch angefangen, durch meinen Vater ein bisschen angestachelt, weil der gesagt hat, wenn jetzt hier Filme geguckt werden oder wenn es hier Video gibt, dann wird aber auch hier Der Pate, Verdammt in alle Ewigkeit, Ben Hur. Da werden solche Filme geschaut.

Ich habe mir dann auch Apocalypse Now und Platoon und wie die alle heißen, die ganze Stanley Kubrick Sachen und so. Die habe ich mir dann auch reingezogen. Und die habe ich auch zu schätzen gewusst. Das war nie so, dass ich gesagt habe, okay, nur Horror. Und es muss jetzt nur ein Mensch zerfleddert werden.

Das ist es, das ist es auch fand ich ja, das war der spitze, das war wahrscheinlich die Phase das war eine Phase, wo man nur das sehen wollte und dann hat man gemerkt, okay, da gibt es aber noch mehr ja genau, und dann war aber auch so wie gesagt, dann eben so, das Omen oder weiß ich nicht, eben so auch die großen Klassiker.

Die haben dann mich auch immer überzeugt. Ja, was ja zur Filmbildung ja auch mega hilft. Also deswegen, ich finde, man merkt es auch, wenn halt sich auch Leute nur so auf dann eine Sache versteifen. Also egal, ob jetzt Lieblingsgenre oder nicht, so sehr wir beide auch Horror lieben. Genau, wir gucken ja auch nicht den All-Day-Horror. Wir gucken viel Horror.

Aber ich finde halt, wenn du auch gar nicht nach links und rechts über den Tellerrand blickst und auch irgendwie so gute Horrorfilme greifen ja auch so viele andere Genres auch mal auf und haben Inspirationen auch aus anderen Genres. Also da fehlt dir ja auch einfach ganz viel, wenn du wirklich echt filminteressiert bist.

Und irgendwann ist ja, glaube ich, dieser Punkt erreicht, wo man sagt, so okay, jetzt habe ich wirklich jedes Körperteil einmal in allen seinen farbenfrohen, zermatschten Zuständen gesehen. Jetzt ein bisschen Handlung wäre auch mal ganz gut. Ja, dann kommt es auch immer auf den Kontext an, wie das integriert ist.

Oder wie bei Tucker in Dale vs. Evil, wo sie mal den Spieß umgedreht haben und das aus einer anderen Perspektive gezeigt haben. Dann gibt es so besondere Filme. Aber das ist ja generell, also meine Faszination, eine große Faszination mit diesem, generell mit dem Oberbegriff Horror, ist ja, dass das halt so kreativ ist.

Dass du da so viel machen kannst. Und dass es eben diese zig Subgenres gibt. Also ähnlich wie bei Metal, das ist auch ein Subgenre, das Rock. Und dann gibt's da ja auch nochmal diese zigtausend Sachen. Und das mag ich halt beim Horror auch. Und dass er sich eben, klar, heute wird dieser Begriff so breit getreten, Elevated Horror.

Ich mag den Begriff nicht, sage ich ganz ehrlich, weil wir haben einfach früher Horror gesagt. Aus der Warte wäre jetzt Rosemary's Baby, wäre auch Elevated Horror. Auf einmal. So, okay, warum? Also früher war es einfach ein Horrorfilm. Es ist aber kein Terrorfilm. Es ist aber kein Splatterfilm und so.

Es ist auch kein Slasher und so. Aber der bedient trotzdem Ängste und da geht es trotzdem um Horror. Und das mag ich halt daran, dass es so viele Sachen gibt, aus denen man sich bedienen kann, hat man vielleicht in den letzten paar Jahren zu viel gemacht. Jetzt ist ja wirklich, also die Formel ist ja, okay, ich mache einen Familiendrama, muss irgendwas Familiendrama oder Trauma, dann möglichst brutal, also möglichst blutig und oder eklig und dann komplett Sättigung rausdrehen, Licht rausdrehen, und alles super dunkel und matschig aussehen, den Spaß auch noch rausdrehen, weil das muss ja irgendwie ernst sein.

Also selbst bei Ice Cream Man, der ist ja auch irgendwie nicht spaßig gemeint, das ist auch irgendwie nicht mal lustig, wo ich denke, selbst da, aber gerade da hätte ich das ja machen können. Und dann hast du halt, das ist so die Formel, sowas wie Evil Dead Burn oder, Lee Cronin's The Mummy, die fallen genau in diese Kategorie.

Die haben ja auch dann diese Ebene, diese Familiendrama-Ebene. Das ist mir in letzter Zeit auch ein bisschen zu viel, was häufig dasselbe ist auch. Ja. Also ich meine, das ist leider nicht kreativ genug. Nee, nee, total. Da geh ich total mit. Und ich hab auch letztens mal ein Video gemacht, so ein kleines Short-Video, irgendwie auf meinen Socials, wo ich gerade mal gesprochen hab. Da hab ich's auch in Anführungszeichen, ich mach das gerade Gänsefüßchen, Elevated Horror genannt.

Damit die Leute einfach wissen, was gemeint ist, weil das ist nun mal der Kampfbegriff, will ich fast schon sagen, geworden. Nee, du kannst den Begriff ja benutzen. Alles gut. Ich sag nur, ich mag den Begriff nicht. Nee, nee, ich verstehe auch, warum du den nicht magst. Ich find den auch per se nicht gut, aber so wissen die Leute eben, was gemeint ist einfach, weil er sich ja leider festgesetzt hat.

Aber genau, das Problem ist ja einfach, dass im Grunde ist es ja alles natürlich mit Hereditary so den großen Push bekommen und seitdem denken ja irgendwie alle, jetzt müssen wir irgendwie deep Horrorfilme machen, die eigentlich keine Horrorfilme sind, sondern eigentlich Dramen, die halt Themen schwer verhandeln.

Und das kannst du halt sehr gut machen. Aber 90 Prozent machen es halt schlecht. Und das ist das Problem. Also das ist einfach das Ding, weil die einfach nicht verstehen, was ist denn der Sweet Spot eigentlich bei einem Hereditary zum Beispiel? Was macht den denn so gut? Was ist denn da die Idee hinter?

Wenn du das einfach nur noch so abdrehst runter und einfach nur jetzt, ich erzähle das x-te Familiendrama, wo jemand eine schwere Krankheit hat und die Krankheit ist jetzt halt in dem Film Geist, whatever, dann ist das so, ach Leute, das ist jetzt nicht gerade das kreative Zeichenbrett. Ja, wie war der Good Boy, ne? Also es gibt drei Filme, die der Hundefilm.

Genau, es gibt drei Filme auf dem Fantasy Filmfest, die liefen, die sind alle Good Boy und der eine war aus der Sicht eines Hundes. Und der hatte letztlich auch nicht mehr als das zu bieten. Leider. Da hab ich auch gedacht, ach schade, ey. Da war ich auch richtig sickig, weil ich das so als cooles Konzept fand und dann irgendwie auch gelesen, dass die da Jahre gedreht haben, weil klar, mit so einem Hund zu arbeiten, ist halt schwierig und wie viel Effort die da reingesteckt haben und dann, um dann nur so was Dünnes zu erzählen, da war ich auch so, ach komm, Leute.

Das ist schade, ne? War auch noch der eigene Hund. Der Hund war auch echt süß. Der war super süß. Die Idee fand ich auch geil. Auch, dass auf der Augenhöhe vom Hund so geschossen wird und so. Geile Idee. Aber eben, am Ende des Tages war es leider wieder nur so, und ich nenne es mal schon, fast so Horror-Drama-Slop.

Und da bin ich echt müde von. Ich glaube schon, dass es da auch vielen anderen so geht. Ja, und vor allem, weil du dann visuell auch mal eine andere Perspektive hattest. Das war echt schön. Coole Ideen, aber gute Idee macht halt keinen guten Film. Da braucht man halt noch ein bisschen was. Aber bei Hereditary war auch ein bisschen schade, dass der mit so einem Hype kam.

Da war ja im Trailer stand schon der Exorzist dieser Generation. Da denkst du, ey Leute, Piano, fang doch nicht direkt so an, ich will den noch sehen. Jetzt kommt doch nicht mit diesem Vergleich um die Ecke. Ich hab ihn gesehen und ich find den auch super cool. So ist es nicht. Aber da muss man sich erstmal wieder versuchen, frei von zu machen. Das kann ja auch nicht jeder.

Das ist ja auch schwierig häufig, aber dann direkt den so zu bewerben, das finde ich dann auch schwierig und, Ja, wie du gesagt hast, oft kopiert und nie oder selten erreicht. Aber das kannst du über die Slasher-Welle halt auch sagen. Sowohl über die 80er-Jahre- Slasher-Welle als auch über die 90er-Jahre-Slasher-Welle.

Ja, auf jeden Fall. Aber generell, was du gerade ansprichst, dieses in superlativen Reden nur noch und in superlativen Verben finde ich es eh eines der größten, giftigsten Dinge, die der Film-Bubble generell, aber auch dem Horror in den letzten Jahren passiert sind. Weil ja wirklich, also jetzt speziell auf Horror gemünzt, es ist ja wirklich nur noch, Dieser Sprachgebrauch, den einmal die Marketingkampagnen hochfahren, aber der dann auch ohne zu hinterfragen auch aufgegriffen wird von eben Filmcreatoren, von Presse und so weiter.

Die Headlines oder die Videos sind ja nur noch, da kommt wieder das Brutalste, das Krasseste, das Derbste, das Schockierendste, das Gruseligste aller Zeiten und das geht ja gar nicht. Das kann gar nicht sein. Es funktioniert halt nicht. Aber dass es bei jedem Film wieder rausgeholt wird, das verwässert ja komplett die Wahrnehmung von jedem Film.

Und es tut ja den Filmen nie gut, weil die Leute erwarten dann halt, wie du gerade sagst, bei Hereditary, du hast den Film noch nicht gesehen, du liest gleich diese Headline oder hörst irgendwie, das ist jetzt wieder das Ding des Jahrzehnts. Und dann guckst du es halt, gehst ja mit der Erwartungshaltung ja ran und du kannst ja nur enttäuscht werden. Das ist leider so.

Das war jetzt im Fall von Hereditary. bei mir nicht so, aber ich kenne genug Leute, die genau durch sowas, also weil sie dann irgendwie von, die auch in der Filmbubble sind und dann eben von Kollegen, ne, weiß ich nicht, ob sie es dann von dir hören oder von mir oder von anderen hören, schon im Vorfeld, und sich dann das zusammenbauen und dann enttäuscht sind.

Da dachte ich auch so, ja, schade, also es ist, äh, es ist schwierig, sich nicht beeinflussen zu lassen, sehr, sehr schwierig. Total, und ein Stück weit will man sich auch beeinflussen lassen, also wenn ich jetzt, ich folge ja auch selber Filmmenschen, denen ihre Meinung ich schätze und wenn die mir sagen, ich hab was Neues entdeckt, das ist richtig geil, will ich denen das ja glauben.

Das ist ja genau das Problem. Wir beide sind ja auch, würde ich mal behaupten, Film-Creator in irgendeiner Form, die halt die. Eben auch, ja, die hinterfragen und die nicht einfach salopp sagen, ey, das ist wirklich ein Banger, sondern wirklich, dass ich genau überlege, ob man das so formulieren kann, ob man wirklich überzeugt davon ist, dass das was ist, was sich lohnt.

Und das Problem ist halt dadurch, dass die allgemeine Wahrnehmung von Horrorfilmen oder Filmen generell eben diese superlativen Besprechungen hat, das verwässert ja. Du glaubst ja dann dem Einzelnen gar nicht mehr, dass das jetzt wirklich der krasse Banger ist. Weil wenn du es von jedem hörst zu jedem Film, was ist denn dann auch eine Meinung zu einem Film wert, wenn alle den gleichen Sprachgebrauch haben?

Und das nervt mich sehr aktuell. Es muss ja aber halt schnell gehen und es muss halt catchy sein. Und dann ist halt, wenn du sagst, der krasseste, der härteste, das catcht die Leute halt. Und dann hören sie zu. Und deswegen bin ich auch so ein Freund eher von so Longformat. Also bei uns auf dem Kanal, die Videos zum Beispiel und so, wir reden halt nicht jetzt schnell geschnitten, sondern ich sitze da mit meinem besten Freund und so und wir quatschen halt über Filme, das was uns auffällt.

Und da, dann versuche ich, auch wenn ich natürlich sage, Obsession zum Beispiel, als Beispiel so, finde ich super. Ist auf jeden Fall einer der Filme des Jahres. Aber bevor ich jetzt mich da hinstelle und sage, das ist der geilste Film seit zehn Jahren oder was, oder wie auch immer, der geilste Film des Jahres, dann versuche ich zumindest so auch mal ein paar Beispiele zu nennen. An was erinnert mich das?

Einzuordnen. Das finde ich immer ganz wichtig als Kritiker. Viele sagen auch, sie wollen keine Kritiker sein. Wenn du dich kritisch mit Filmen auseinandersetzt, bist du halt. Und dann ist ja so eine Einordnung einfach wichtig und deswegen reicht es nicht einfach nur finde ich, mir reicht das nicht, das ist der Grund warum ich mich überhaupt so mit Filmen auseinandersetze und mich auch vor eine Kamera und vor ein Mikro setze, weil ich das früher nicht mochte, da frage ich einen Kumpel nach dem Film, irgendwie war es der so, aber gut, ja, was denn oder halt wie heute auch viele in den Kommentarspalten, war Müll ja, der war schlecht, aber warum denn was war denn schlecht, was war denn Müll, genau,

in welchem Zusammenhang Kontext ist mir immer super wichtig Und deswegen versuche ich dann auch immer so eine Einordnung dann eher zu schaffen, als einfach so eine Parole rauszuhauen. Wir wissen natürlich auch, klar, als Überschrift funktioniert das natürlich besser. Oder als Frage formuliert und so. Aber man will ja auch den Leuten dann was Cooles zeigen. Und sagen von wegen, ey, guck mal, brauchen die die Aufmerksamkeit?

Guckt mal jetzt hier hin, wir haben euch was Cooles zu erzählen oder über einen coolen Film was zu erzählen. Und dann vielleicht auch noch gespickt mit ein bisschen Humor. Das ist auch so eine Sache. Wir nehmen uns ja auch nicht immer so ganz ernst. Sind auch immer sehr ironisch oder auch mal satirisch unterwegs, manchmal auch zynisch.

Das verwechselt dann auch viele damit, dass man irgendwie den Film scheiße findet. Ich hab, ich weiß nicht, zum Beispiel bei Nolan's The Odyssey zuletzt, Wir haben da im Podcast lange drüber gesprochen, ich glaube 20, 30 Minuten, und da sind einige Sachen, da hätte ich mir auch was anderes gewünscht.

Ich bin auch einer, der jetzt nicht aus dem Kino geflogen ist, so auf Wolke 7 und gesagt hat, das ist der Film des Jahres. Ich hatte wirklich ein paar Kritikpunkte, das war aber nicht der. Mir ging es nicht darum zu sagen, dass der Film schlecht ist, aber ich hätte so ein paar Sachen gerne gehabt. Ja, nee, verstehe ich. Gerne gesehen. Ja.

Dann kommen natürlich Kommentare, die sagen, wie können wir 20 Minuten schlecht über den Film reden und am Ende sagen, dass er gut ist. Ja, genau darum geht's ja, sich da intensiver mit auseinanderzusetzen. Ja, und das verstehen die Leute nicht mehr und die wenigsten haben ja auch leider noch wirklich die Muße, sich halt im Detail so damit zu beschäftigen.

Man merkt das ja durch den ganzen Short-Content. Es geht ja wirklich nur darum zu sagen, geil, Müll, geil, Müll. Und genau diese Rezeption hast du ja in den Kommentaren dann auch. Und das ist schade. 1-0, schwarz-weiß. Ja, genau. Aber diese Vergleiche, sorry, dass ich unterbrochen habe. Diese Vergleiche, die du genannt hast, das ist ja auch nicht super neu.

Es wird jetzt nur schneller, also die Frequenz wird höher. Als Ichi the Killer rauskam, von Takashi Miike, da habe ich auch im Internet gelesen, also als der dann hier rüber geschwappt ist, da habe ich auch gelesen, das ist der krasseste Film mit den krassesten Splatter-Szenen seit Braindead. Ich so, okay, wow, Braindead? Okay, das ist mal ein strammer Vergleich.

Gucke ich mir den Film an und denke, der Film ist cool, ich mag den auch. Aber der Vergleich mit Braindead hinkt an allen Seiten, ja. Also, das hat ja nichts damit zu tun. Es ist ja nicht Lust, also, klar, der hat auch seinen Humor, der Film, aber das ist ja nicht so ein Splatstick, wie Braindead und die Effekte sind auch gar nicht so überbordend, es sind auch teilweise schlechte Computereffekte dabei.

Das ist dann schade, aber dann hast du halt in den letzten paar Jahren auch so dieses der heftigste Film und dann guckst du The Sadness und denkst dir so, naja, okay, also, das ist nicht das Heftigste, was ich dieses Jahr gesehen habe, geschweige denn überhaupt jemals. Das ist dann wirklich das ist ja False Marketing, da wird man ja verarscht.

Wie du sagst, es tut dem Film einfach nicht gut. Nee, es tut dem Film nie gut, genau. Schade, ich will ja das Krasseste, ich will auch das Beste sehen. Oder das Schlechteste. Also ich mag ja auch schlechte Filme, aber ich will was sehen, was mit mir macht. Ich hab keinen Bock da zu sitzen und dann zu sagen, ja, 5 von 10.

5 von 10 juckt mich halt nicht. 3 von 5, 5 von 10 ist egal, ja, leider. Aber das ist eben genau der Punkt. Und diese Superlativen halt, wenn man jeden Film nur noch so benennt, dann verwässert es alles. Dann glaubst du auch nicht mehr den Leuten, wenn sie wirklich mal was empfehlen. Was dem auch wirklich gerecht wird.

Und die Filme leiden darunter, wie gesagt, weil es halt an jedem Film den gleichen Gradmesser hat. und dann, das kann ja nicht funktionieren, auf keiner Ebene. Aber wenn wir jetzt schon gerade nochmal wieder auf deinen persönlichen Journey zurückzukommen, weil jetzt gerade ganz jetzt schon von, du warst ja schon von Heft reden, über Heftigkeit und Brutalst und überhaupt.

Wie stehst du denn allgemein so wirklich zu so wirklich dem Extreme Horror? Bist du, kennst du, kennst du, ich frage generell, du hast dann damals, klar, die Klassiker gesehen, die waren ja im damaligen Verhältnis, auch alles heftig so, aber ja. Wie stehst du da allgemein so ... Ja, da sagen wir noch eine Stufe davor.

Sagen wir mal so ab Matheurs und dann weiter runter so ein bisschen. Generell, wie stehst du zu Extreme Horror, wo du wirklich dann, sag ich mal, dieses Grenzen ausloten, noch mal eine neue Stufe erreicht? Und gibt's für dich Dinge, die zu doll sind? Gibt's das für dich in deiner Filmwelt? Okay, ich würd vielleicht sogar noch weiter zurückgehen, weil das meine erste Berührung mit so Ultra-Amateurs-Blätter war natürlich dann in den 90ern, Olaf Wittenbach und so weiter. Ja, klar. Schnaß, wie alle heißen. Timo Rose.

Buttgereiht und so weiter und so fort. Aber vor allem, mir hat es halt Olaf Wittenbach angetan, weil der seine Effekte selbst macht. Der ist ja Zahntechniker und hat dann ja bei Burning Moon diese Höllenszene und so. Das war halt krass. Weil dann technisch, also so von der Handlung, Dialoge, das war natürlich alles Schrott.

Das kann er auch heute noch nicht. Aber diese Effekte sind halt geil. Und für mich da das absolute Aushängeschild, gucke ich mit Peter bis heute noch, absoluter Partyfilm, ist halt Prämuthos. Weil der ist halt einfach auch mega witzig, wie diese bescheuerte Familie da, ne? Und dann der Vater mit so einem, oh, das neue Conan-Schwert und so weiter.

Das ist einfach großartig. Also, ähm, da ist so viel Schwachsinn passiert, ne? Ich meine, klar, auch da kann er die Geschichte nicht gut erzählen, hat auch so seine Längen, aber wenn's dann rumgesplättert wird und so, ne, dann ist das halt schon, ist einfach spaßig, unterhaltsam, denk's. Also, das ist auch sein bestes, so ein Opus Magnum, sag ich auf jeden Fall.

Prämuthos. Dann war ja so Anfang der 2000er fing das an. Ich weiß gar nicht mehr, chronologisch kriege ich es nicht mehr hin. Aber es war so diese Torture-Porn-Welle. War das in Saw zuerst oder Hostel? Saw war nicht. Saw war zuerst. Auch wieder so ein Ding. Der Film ist zu Ende und ich denke so, ey, das war mal wieder ein richtig cooler Thriller. Ich hoffe, die machen keinen zweiten Teil davon.

Tag, Teil C hat angerufen, möchte gerne sein. Vertrag wieder. Es war wirklich so der erste Impuls. Hoffentlich übertreiben sie es nicht. Direkt im zweiten Teil war ja so dieses, naja, es war eigentlich ein anderes Drehbuch. Und wir haben halt irgendwie Jigsaw reingeschrieben. Ich denke mir so, oh Leute, ey, ernsthaft.

Naja, gibt's auch ein paar coole Teile. Ich mag den dritten auch und so. Und da sind ja nicht alle Filme schlecht. Aber Saw Spiral, hab ich auch gedacht, das ist jetzt ein Spoof-Movie. Also das war ja unglaublich. Der war schlimm. Unglaubliche Scheiße. Also wirklich. Naja, also Saw fing dann damit an. Dann Hostel und so weiter.

Und dann kam ja diese French Extremity. Wenn du es jetzt Matthias zum Beispiel genannt. Saw, wie gesagt, hat mir gut gefallen, weil es eben so ein Thriller war. Genau, der ist ja eigentlich auch mehr Thriller. Der ganze Gore-Turture-Porn, der kam ja dann erst mit den kommenden Teilen eigentlich richtig rein.

Genau, also wirklich so mit Splatter und Gore, das war für mich, also im Kontext Unterhaltung fand ich das immer lustig. Also wenn die Leute das nicht zu ernst nehmen. Deswegen Fun-Splatter, Braindead, Primotors und so weiter und so fort. Wenn es so over the top war, ist, und bei Saw zum Beispiel ist ja dieser psychologische Aspekt.

Was ich zum Beispiel eher härter finde, ist dieses Ausgeliefertsein. Du kommst aus der Situation nicht raus. Genau wie mit diesen Fallen. Du hast dann irgendwas Beklemmendes. Du bist örtlich irgendwie begrenzt. Ob du diese Falle da am Kopf hast und so weiter und du musst da irgendwie raus. Und dieses, wenn jemand Kontrolle über dich nimmt und dir die Kontrolle entzieht.

Das finde ich zum Beispiel sehr gruselig und sehr unangenehm. Sehr unangenehmes Gefühl, was ja zum Beispiel bei Hostel dann auch reinkam. Bei Hostel ist nur so, man hat halt gemerkt, dass ein Amerikaner den Film gemacht hat, finde ich, weil der fängt ja an mit, naja, wir fahren nach Europa und machen da krasse Partys.

Und dann nehmen wir Drogen und trinken Alkohol. Und das ist total heftig. Ich denke so, naja gut, aus europäischer Sicht war das halt ein normaler Dienstag, irgendwie so gefühlt. Und fand ich so ein bisschen prüde halt den Anfang. und da haben wir also die letzten 20, 30 Minuten, die fand ich dann beim ersten Mal gucken, die fand ich dann noch ganz okay, weil da ein paar Splatter-Szenen drin waren.

Aber war jetzt für mich jetzt auch nicht so der absolute Top-Film. Dann kam ja diese French-Extremity-Welle. Und also Matthias zum Beispiel finde ich großartig. Das ist für mich schon Kategorie-Meisterwerk vielleicht sogar. Also das ist wirklich ein sehr besonderer Film. Also den gibt es so auch nicht nochmal. Und der hat ja wirklich so einen krassen Effekt einfach auf einen.

Nachdem ich den das erste Mal gesehen habe, da war ich auch erst mal so, puh. Da muss ich mal durchatmen. Erst mal eine rauchen, obwohl ich nicht mal rauche. Da war ich schon ein bisschen fertig. Erst mal verdauen, ja. Genau, weil der, also am Anfang, beziehungsweise am Anfang ist das noch mit der Familie, wo die da reinkommen, diese Home-Invasion-Teile und so, der war auch einfach geil inszeniert, ist immer noch geil inszeniert, natürlich.

Und dann gibt's ja auch diese Porture, äh, Porture, Torture-Torn. Genau, diese Torture-Porn-Sequenzen. Und da hat mich der Film schon so fast verloren, weil ich dachte auch, ja, nee, das schon wieder. Ich habe da nicht so Freude dran. Aber dann kriegt er ja noch mal einen ganz anderen Twist. Und dann wird er auch noch mal spannend und dann wird er noch mal ausgefallen und da diese philosophische Ebene und so. Das fand ich dann super.

Von diesen ganzen, ich hab diesen Frontier hab ich nur einmal gesehen. Den lieben ja sehr viele. Also für mich war das nur ein weiterer Backwoods-Slasher irgendwie mit Rednecks. Nur auf Französisch. Ich finde auch, das ist einer der Schwächeren. Ich verstehe nicht, was die Leute an dem besonders finden.

Es ist halt Texas Chainsaw Massacre zum 35.000. Mal gedreht. Ja, okay, dann mit Nazis und auch Französisch. Herzlichen Glückwunsch. Es klingt jetzt immer so arrogant. Jeder, der Spaß mit dem Film hat, soll gerne Spaß mit dem Film haben. Ja, klar, darum geht es ja nicht. Ich möchte ja jeden Film gut finden. Das ist das ja. Ich möchte doch, dass mir das alles gefällt.

Deswegen habe ich auch an Eli Roth oder Rob Zombie, zum Beispiel habe ich ja einen Anspruch. Ich sage so, ihr seid Fans. Und ihr versteht leider nicht, warum die Filme, die ihr immer zitiert und die ihr gut findet, warum die gut sind. Und ihr könnt leider keine guten Filme machen. Das ist halt voll schade.

Das ist ja nicht, weil ich die runter machen will, weil ich möchte ja, dass die geile Filme machen. Ich möchte ja, dass Fans coole Filme machen. Genau. Und dass die Fans sind alle, das hat mich hier nie angezweifelt. Ja, das sind wir ja auch. Die Eli Roth, diese History of Horror Doku-Serie von ihm, wo er einfach nur sagt, wovon er Fan ist, das ist absolut, der hat Leidenschaft. Er kann nur keine Filme drehen.

Ja, aber wie gesagt, wir haben auch Leidenschaft fürs Thema und wir lieben auch Filme, aber wir sind keine Filmemacher. Aus einem gewissen Grund. Denk drüber nach, Eli. Und Dr. Uwe auch. Kann auch mal drüber nachdenken, ob er das mal sein lässt. Aber das machen wir jetzt nicht zum Thema. So, was war die French Extremity-Welle? Die hat mir an sich ganz gut gefallen.

Auch Inside und so. Den fand ich auch heftig. Ich hab den vor ein paar Jahren mal wieder geguckt und hab völlig vergessen, dass der eigentlich auch sehr lustig ist. Ja, ja. In gewissen Zügen, ja. Ja, also gerade gegen Ende. Das ist mir völlig durchgegangen. Ich hatte den immer so als einfach nur heftig und krass in Erinnerung.

Und dann hat der eigentlich so einen ganz weirden Humor am Ende. Dann hab ich auch gedacht, okay, krass, stimmt. Ich darf ja hier auch lachen. Also, weil das ist ja eigentlich, hatte ich ja irgendwie nicht mehr mitgerechnet. Nee, diese Welle, das gefiel mir gut. Jetzt, die Frage war auch noch nach der persönlichen Grenze.

Ja, generell. Also, klar, das sind jetzt auch alles Filme natürlich gewesen. Ja, auch natürlich. Deswegen sind es ja auch einfach gute Filme, weil sie ja noch einen gewissen Anspruch bedienen. Aber ja, wenn es dann da nochmal, sag ich mal, im typischen Horror-Eisberg gesprochen, wo noch ein Stiefel runter so geht.

Wie weit geht's für dich, wo du sagst, das geht für mich in meinen filmischen Konsens alles fein und gibt es irgendwo eine Grenze, die du ziehst? Also, okay. Den Serben mag ich nicht. Das kann ich einfach direkt sagen. Ich hab mir den damals einmal angeguckt, weil auch da es wieder hieß, der krasseste Film, die ist das und so weiter und so fort.

Ich hab mir den dann besorgt, als der frisch war. Hab mir den angeguckt und heute möchten mir ja viele Menschen erzählen, dass der ja so eine krasse Ebene hat und dass das ja alles metaphorisch ist für den Krieg da und so weiter und so fort und dass das irgendwie so gesellschaftskritisch ist. Schön für euch, wenn ihr das seht. Habe ich nicht gesehen. Für mich war das einfach, jemand macht einen Film, der krasse Grenzüberschreitungen zeigt.

Der Film möchte zeigen, das ist krass, was ihr jetzt seht. Da gucke ich mir das an und denke mir so, es gibt keinen Grund für diese Szenen. Der hat nichts mit mir gemacht, außer dass ich gesagt habe, ja okay, ist halt schon widerlich. Das ist einfach ekelhaft und widerlich. Aber mehr halt nicht. Da habe ich nicht mitgefiebert. Das war einfach nur das war widerwärtig.

Und das ist mir dann zu wenig für einen Film von, weiß nicht wie lange der geht, 90 Minuten, 100 Minuten, was auch immer. Das reicht mir nicht. Und das ist wieder dieses Film als Mutprobe. Das würde ich aus heutiger Sicht eben nicht mehr machen. Ich finde sowas wie Faces of Death, finde ich halt schund. Ganz einfach.

Also das ist jetzt nicht, weil mich das krass verstört. Das ist für mich Zeitverschwendung. Ganz einfache Kiste. Man Behind the Sun. Guinea Pigs, auch so eine Sache. Zwei ist es, glaube ich. Der ist super krass gemacht. Die Effekte sind so gut. Also ich finde, es ist so eine Effekt-Show. Aber ansonsten ist es ja nichts. Da haben wir ja gerade jetzt einen Podcast so gemacht, unserer neuen Xtreme-Reihe.

Hab mir alle sechs Teile am Stück angeguckt nochmal. Am Stück? Warum machst du denn sowas? Naja, alles für den Podcast. Alles für den Dackel. Da ist wieder aufgefallen, dass die Reihe im Grunde nur ihren großen Namen hat wegen dem Zwei. Also ich kenne nur die ersten beiden Filme. Ja. Und den zweiten fand ich halt krass, weil das so anatomisch so echt aussieht. Genau, und das ist heute noch so. Also das ist echt krass.

Der ist gut gealtert in der Effektarbeit. Aber es fällt auch wieder auf, wie bescheuert er ist. Mit diesem blöden Killer in seiner Samurai-Kostüme. Es ist trotzdem Unsinn, dass man das damals mal für echt gehalten hat. Das ist eigentlich Schwachsinn, wenn du es heute noch mal guckst. Die Effekte sind trotzdem krass. Und du hast immer noch diesen Vibe von, du guckst grad was, was du nicht sehen solltest. Das haben sie gut hinbekommen, mit diesem schäbigen VHS-Tape-Look.

Aber im Grunde ist diese ganze Reihe, der erste ist auch noch irgendwie hart, weil der auch so real wirkt. Aber die Folterung ist aus heutiger Sicht auch läppisch so gesehen inszeniert. Ein bisschen wie All Night Long. Genau, nur noch ein bisschen amatüriger. Und dann hast du halt, Teil 3 ist ja eigentlich wie Evil Ed, da gibt's einen Typ, der nicht sterben kann und sich selber verletzt quasi und will halt sterben, aber geht nicht. Dann hackt sich halt Arme ab und es passiert halt nichts.

Das ist halt witzig, das ist halt lustig, weil es auch diesen japanischen Übertreibungshumor hat, so diese Overacting. Wie lange geht der Film? Die dauern ja alle so um die 40 Minuten. Ach so, okay. Ich wollte nämlich gerade sagen, das funktioniert doch nur im Kurzfilmformat. Ja, genau. Die dauern ja alle nur so dreiviertel Stunde maximal.

Ah ja, okay. Der längste ist, glaube ich, der letzte. Und dann kommt halt vier, das ist ein Riesenmüll. Fünf ist scheiße. Und dann sechs, dieser Mermaid in the Manhole, wo der Typ diese Meerjungfrau findet und aus ihren Körpersäften Bilder zeichnet. Der ist auch noch ganz cool, weil der wenigstens der einzige Story hat, wirklich eine richtige.

Und der hat auch krasse Effekte teilweise. Also die drei sind eigentlich überhaupt, wenn nur guckbar, aber den ganzen Ruf hat Ginepik eigentlich nur wegen dem zweiten. Ja, okay. Das muss man einfach mal sagen. Wie gesagt, fand ich auch nur wegen der Effekte cool. Ja. Dann sowas wie Dead or Alive oder Fudo. Fudo.

Ja, diese Sachen zum Beispiel Visitor Q, die fand ich alle irgendwie, weil die hatten noch so einen künstlerischen Anspruch irgendwie, weil die durchgeknallt sind. Ja, genau. Mikas Craziness hat dann halt noch. Genau, einfach so diese verrückte Ideen und Kreativität. Aber wenn es dann so richtig stumpf wird, wie gesagt, Serbian Film ist für mich halt stumpfer Schrott, also ich brauche das nicht, ich muss mir das nicht angucken.

Freunde von mir, die finden, also ich habe Freunde, gute Freunde, die finden den gut, dann sage ich, ey, hab Spaß damit, ich gucke mir den halt nicht nochmal an, ganz einfach. Und wo ich dann halt, also ich ziehe eine Grenze bei diesen ganzen Kotzfilmen. Obwohl ich, weil, also ich habe noch keinen davon gesehen, dieses Womit-Gore-Dolls und so, einfach nur jetzt nicht, weil mich das, ich glaube, dass es mir halt überhaupt nichts bringt.

Ich habe Leute gefragt, ist das wirklich so, dass die einfach die ganze Zeit rumkotzen? Ja, was glaubst du denn, wenn der Film so heißt? Ja gut, ich finde das jetzt weder zu krass, weil für mich ist Kotzen häufig so Comedy-Element, so wie bei Stand By Me zum Beispiel oder bei Little Britain oder sowas oder bei, britischen Film nochmal.

Naja, oder halt einfach Jackass, wenn ständig gekotzt wird, weil irgendwas eklig ist. Genau, bei Jackass, wo es dann real ist, genau. Oder allerdings nicht Cinema Paradiso, sondern irgendwas mit... Ach, habe ich vergessen. Gibt es so einen britischen Film, da wird auch so umgekotzt. Das ist aber als Comedy-Element.

Und weiß nicht, also wenn das so ernst gemeinte Filme sind, die dann irgendwie so Splatter-Gore mit Kotzen verbinden, also es reizt mich einfach nicht. Ja. Da ist dann irgendwann so dieses, weil wir haben begrenzte Zeit auf dieser Welt. Früher hätte ich das alles noch mitgenommen, zumindest mal einen, einfach um zu gucken.

Ja, also es juckt mich nicht. Es gibt so Filme wie, ich finde es auch so cool, dass ich dir einfach sagen kann, all night long und du weißt direkt, was Sache ist. Das ist total cool. Da gibt's auch nicht viele, auch im Horrorbereich, da gibt's nicht viele. Stehen da unten 1 bis 3. Niederländische DVDs, Shock Entertainment. Genau, die hatte ich auch mal.

Gibt's auch im Horrorbereich nicht viele, die direkt wissen, was da Sache ist. Nee, klar. Wir hatten mal bei, als wir bei Kino Plus waren, zusammen, da haben wir auch irgendwas mit, von wegen Tom Six gefällt das und so. Und du wusstest auch direkt, was ich meinst. Da wussten wir, wir verstehen das. Genau, und der Schröck meinte nur so von wegen, da haben sich wieder zwei gefunden hier, die Freaks wissen wieder Bescheid.

Hast du zum Beispiel sowas hier, also Human Centipede, der erste ist ja einfach nur so ein Thriller, mit dieser coolen Idee, der ist ja auch gar nicht so explizit, der ist ja auch gar nicht so krass. Der ist ja auch lustig eigentlich, der hat auch, weil allein Dr. Laser, da Dr. Heiter, der ist Comedy Relief, pur.

Abartig wurde es dann erst im Zweiten, weil es da halt 100% ernst gemacht wird. Ja, und da muss ich sagen zum Beispiel, also dem konnte ich tatsächlich irgendwie noch was abgewinnen. Ich fand den auch nicht scheiße. Und ich finde den auch nicht so reduzierend, abartig, einfach nur wie der Serbe. Ja, genau.

Aber natürlich merkt man schon, dass sie da auch deutlich mehr auf Shock-Value gehen wollten als beim ersten halt. Es ist mehr ein Skandalfilm definitiv als der erste. Und ist aber auch okay, weil es gab ein paar krasse Szenen. Und ich will ja auch krasse Szenen sehen. Genau. Ich weiß ja, warum ich mich einlasse so. Genau.

Also wird jetzt auch nicht hier der Schnösel sein, der aus dem Elfenbeinturm hier guckt und sagt so von wegen der Pöbel mit seinen Splatter-Effekten. Da zitiere ich den Schröck sehr gerne. Irgendwann habe ich mal Gore-Bauern gesagt und dann meinte er, nee, nee, wir sagen jetzt Gourmet. Gourmet, ja. Finde ich super.

Habe ich direkt geklaut von ihm. Und dann ja, der dritte ist halt Quatsch. Ja, das ist ein Wurst. Es ist schade, weil er hätte das irgendwie zum schönen Abschluss bringen können, auch in diesem Gefängnis-Ding, weil ich mag auch Gefängnis-Filme. Aber der war dann Quatsch und so. Aber wie gesagt, die Grenze ist dann...

Aber kann ich da schon ablesen, dass es vor allem auch dahin, bei dir geht, es muss auf jeden Fall fiktiv bleiben. Ich hab ein Womit Gore gesehen und ich hab Regorgitated Sacrifice gesehen von, wie heißt der? Luzifer Valentine. Eben genau aus den Gründen, wie du gesagt hast, einmal wissen, worüber wird geredet.

Okay, ich bin sehr gespannt. Erzähl mir bitte was darüber. Und das ist halt, also ich will darüber auch gar nicht so viel reden, weil ich gucke diese Filme auf jeden Fall nicht mehr und empfehle sie auch nirgendwo alleine, weil ja, Rauskam über die Jahre, Luz von Valentine hat ja wirklich die Darstellerin erpresst.

Der ist ja, ja, ja, also es kam ja wirklich jetzt raus, es ist belegt, dass er die da reingezwungen hat mit Verträgen, wo irgendwie drinsteht, ich darf dich schlagen, ankotzen, was auch immer. Hat die halt irgendwelchen Facebook-Gruppen da so reingebaitet, hat mit denen auch schon Kontakt aufgenommen, als sie minderjährig waren, dann gewartet, bis sie 18 sind, um dann mit denen zu drehen zu können.

Also der Typ ist ein Verbrecher, so. Und das ist mittlerweile belegt. Okay. Und es gibt so einen YouTube-Kanal, die haben den ja ausfindig gemacht. Und es kam heraus, dass das irgendein Hollywood-Produzent ist tatsächlich, der sogar gar nicht unbekannte Sachen produziert hat, der aber komplett im Verdeckt arbeitet und der nirgendwo seinen Namen nennt und so.

Auf jeden Fall, das ist alles mittlerweile rausgekommen. Allein deswegen will ich über diese Filme gar nicht groß reden. Okay, dann danke ich dir erstmal für die Infos, weil das wusste ich überhaupt nicht. Das hab ich gar nicht mitbekommen. Hat sich das komplett für mich erledigt, das Thema. Also, nee, nee, wenn das dann in so Realsachen geht, vor allem wenn das Leute nicht aus eigenem Antrieb mitmachen. Genau.

Also wenn Menschen gezwungen werden, im realen Leben dann sowieso, da ist die Grenze gezogen. Nee, nee, dann können wir da auch ... Deswegen, also da ist auf jeden Fall viel Manipulation im Spiel. Er ist auf jeden Fall ein schlechter Mensch, auf jeden Fall. Von daher ... Aber ansonsten trotzdem, die Filme nämlich auch ...

Stinklangweilig. Und es ist halt es ist eklig, weil ich finde Kotzen schon eklig und es ist halt echt. Also die würgen da ganze Zeit und kosten sich halt ins Maul und so gegenseitig. Dazu wird dann halt vielleicht auch jemand eben ausgeweidet mit einem Effekt natürlich, die auch nicht schlecht waren. Und dann wird da halt reingekotzt.

Das ist aber auch der Inhalt. Es gibt halt keine Geschichte. Es ist halt wirklich auch nur stumpfeste Provokation für Hardcore-Fetischisten irgendwie. Und deswegen, also Also das hat mir auch gar nichts gegeben. Und das ist halt der Punkt. Da hat dann wieder einmal dieser Drang, das trotzdem sehen zu wollen.

Das war dann wieder der Gourmet mit 16 Jahren, der dann trotzdem einmal diese Grenzerfahrung will. Aber um gleich auch zu merken, okay, es macht aber auch gar nichts mit mir. Ja, okay, kann ich voll verstehen. Also das ist halt auch überhaupt nicht meine Welt. Und da hört für mich auch der Begriff Film dann auf.

Das hat für mich dann auch nichts mehr mit einem Spielfilm oder mit einem Horrorfilm zu tun. Genau, überhaupt nicht. Wenn das vor allem zur Hälfte Snuff ist und so, fallen mir natürlich jetzt gleich die Kannibalenfilme ein mit dem Tier-Snuff. Das ist natürlich auch scheiße. Also ich meine, das Tier ist jetzt einmal tot. Gut, das wird jetzt auch nicht lebendig dadurch, dass ich die Szene rausschneide. Okay, aber ...

Da habe ich noch eine andere Meinung zu, als dann zu dem, was du da gerade erzählt hast. Das ist, nee, da bin ich dann auch raus. Nee, das ist dann wirklich nicht meins. Und das ist dann für mich auch nicht mehr dieses, ja, also wie weit kann man noch gehen? Also krasser als das muss es ja nicht sein. Also was willst du machen?

Der nächste Schritt ist ja dann wirklich Snuff. Also wirklich jemanden dann vor der Kamera zu massakrieren. Das ist ja einfach das nächste Level. Da wollen wir doch nicht hin. Also das hat ja dann wieder nichts mehr mit Unterhaltung zu tun. Am Ende des Tages möchte ich auch unterhalten werden. Ja, okay, ja, ja, das ist glaube ich der Punkt. Ja, ja, genau, Unterhaltung ist der Punkt.

Das heißt eben genau... Oder über etwas nachdenken. Ja. So kann ja auch sein, dass man irgendwie, wenn es tiefgründiger ist, tiefgehender ist, dass man da vielleicht noch angeregt wird, sich mit irgendwelchen anderen Themen auseinanderzusetzen. Das geht halt fast schon ein bisschen mehr in den Arthouse-Bereich, aber auch da gibt es ja Mischungen aus Arthouse und Horror und...

Es muss schon eine Ebene da sein, über die man zumindest ein bisschen nachträgen kann, oder zumindest einfach eine filmische Handlung, in die man irgendwie einsteigen kann. Ja, oder eben halt Entertainment. Da bin ich auch dabei. Ja, genau. Das heißt auch eben bei solchen, wie du schon gesagt hast, eben Faces of Death, Faces of Gore, so Compilation-Scheiße bist du auch raus.

Ja, halt mal gesehen, um es gesehen zu haben. Aber so was jagst du auch heute nicht mehr, oder? Dafür bist du jetzt schon zu weit abgehakt. Nicht abgestumpft, würde ich jetzt nicht sagen, aber eben, dass du weißt, wo, du weißt schon, glaube ich, vorher, wo deine Grenzen sind, wo du gar nicht mehr rein musst wahrscheinlich.

Ja, aber da ist wirklich jetzt nicht die Grenze von wegen, ich halte das nicht aus, zu gucken, sondern einfach, ich hab keinen Bock, meine Zeit, genau, ich hab einfach keine Lust, meine Zeit und so da zu investieren, ja, da guck ich mir lieber was anderes an. Ja, versteh ich 100%. Was ist denn für dich im Horror auf jeden Fall, wo du, oder gibt's Subgenres, wo du weißt, dass die auf jeden Fall für dich keine Zeitverschwendung sind?

Gibt's bei dir so Steckenpferde, wo du eigentlich, ich weiß das aber, unsere Zuhörer nicht, was geht denn für dich immer, Oder wo du weißt, da kann ich eigentlich immer reingucken, ab zu 90 Prozent Spaß. Okay, das jetzt wirklich mit einem kompletten Subgenre. Also gibt's das? Du sagst, nee, gibt's nicht. Oder gibt's wirklich das, wo du sagst, da kann ich immer eigentlich was abgewinnen, wenn in dem Subgenre irgendwie was Bestimmtes getackt wird.

Ich finde, also in jedem Subgenre gibt's halt auch ziemlich viel Müll. Klar. Also ich mag Zombies sehr gerne. Also von den Untoten sind so die Zombies mir am liebsten. Also lieber als Vampire. Obwohl es auch sehr coole Vampirfilme gibt, natürlich. Aber da ist dann, die Zombies rangieren bei mir persönlich weiter oben.

Aber auch da gibt es natürlich sehr, sehr viel Quatsch. Also sehr viel Amateurmüll und sehr viel Billo runtergekurbelten Mist, die halt nichts von Dramaturgie haben. Weil auch da geht es mir nicht darum, einfach nur das Zombies rumsplättern und einfach die nächste Ausweitungsszene. Das reicht dann nicht mehr für einen guten Zombiefilm. Da muss man auch ein bisschen ...

Sollte mehr dahinter sein. Wie bei The Walking Dead zum Beispiel. Ich bin jetzt kein großer Fan der Serie, aber ich habe die Comics gelesen. Also wirklich auch von Ausgabe 1 an bis zur letzten. Ah, nice. Und war auch von der Serie leider ein bisschen enttäuscht, weil immer dann, wenn sie eigene Pfade eingeschlagen hat, was ich an sich ja cool fand, weil ich denke, okay, cool, dann erzählt mir jetzt mal was anderes, was ich von den Comics noch nicht kenne.

Finde ich, haben sie immer die falschen Entscheidungen getroffen. Die falschen Gruppen zusammengebracht oder die falschen Leute überleben lassen und die falschen Leute getötet. War bei mir tatsächlich, ich habe dann auch ab Staffel sieben abgebrochen, aber so an sich in die Richtung orientiert sich ja natürlich auch an Romero, das sind natürlich dann so die Größen für mich da in dem Bereich, also Night of the Living Dead, Day of the Dead, Dawn of the Dead vor allem, war der erste Zombie-Film, den ich gesehen habe.

Sowas finde ich sehr geil. Dann, wie du weißt, du warst ja auch mal bei uns zu Gast im Podcast, haben wir über Creature Feature gesprochen. Da gibt's auch sehr viel Schund, natürlich. Ja. Also gerade Asylum. Ich weiß nicht, ob du Aquarium of the Dead gesehen hast. Nee, ich hab den hier, aber ich hab nicht geguckt bisher. Ja, ist halt, ne, ist Murks.

Also, ist zu erwarten. Die sind halt da in diesem Aquarium und dann kommen halt CGI-Viecher und es ist dann auch leider nicht diese Splatter oder Fun-Splatter-Einlagen, die gibt's dann nicht, wie man sie sich erhofft. Das ist es halt auch immer bei diesen Scheißfilmen. Wenn die halt kacke wären, aber wenigstens das geile Splatter hätten. Aber nicht mal das haben die ja.

Die sind halt nicht unterhaltsam. Nee. Das ist gerade bei Asylum ist dann viel so, die drehen in irgendwelchen Räumen, in irgendwelchen Büros. Dann sitzen da Leute vor Monitoren, die nicht angeschlossen sind oder so. Wobei, das ist ja schwer lustig, ich finde dann. Ja, aber die labern dann einfach nur dummes Zeug rum und dann irgendwann kommt vielleicht mal der CGI-Hai um die Ecke. Ja, das ist zu wenig.

Obwohl so Five-Headed Shark Attack tatsächlich ging noch. Da war echt noch okay. Ja, also Haie ist generell, ich bin ein riesen Hai-Fan, bekanntermaßen auch Jaws, einer meiner Lieblingsfilme. Aber da kam ja nichts mehr dran. Letztes Jahr hat mich natürlich Dangerous Animals positiv überrascht. Der war ganz gut, ja. Aber hat auch wenig bis nichts mit Haien an sich zu tun.

Nö, aber es waren immerhin mal Haie, also Tiere. Und keiner wieder, der Hai springt übers Boot, macht einen Salto. Genau, das war sehr realistisch. Für mich als jemand, der sich auch im Privaten, mit echten Haien auseinandersetzt, klingt jetzt so, als wenn ich so Tauchgänge mache. Das stimmt nicht. Ich habe viel zu viel Respekt vor.

Ich gehe ja nicht ins Wohnzimmer. Steht ja noch auf meiner Bucketlist. Willst du das echt machen? Ich würde das gerne einmal in meinem Leben machen. Respekt, ey. Könnte ich nicht. Ob ich es jeweils mache, we'll see. Aber es steht auf der Liste. Wirklich Respekt. Es bestimmt ein super tolles Gefühl, wirklich live in der Natur zu sehen.

Also ich rede jetzt tatsächlich so von weißer Hai oder so. Mit den Kairn halt nicht schwimmen. Nee, natürlich nicht. Das ist nicht machbar. Weiß, glaube ich, nicht. Oder auch so ein Bullshark. Aber die sind halt tendenziell eher ein bisschen neugieriger. Das heißt, die kommen einem dann auch zu nah. Kommen wir mal ran.

Nee, deswegen, genau. Das ist das Gleiche. Ich bin ja auch eher Hai-Fan. Und es ist halt immer Faszination, aber auch Respekt. Genau. Es ist eher Respekt, weil so Käfig würde ich nicht machen, weil da kann man die Tiere verletzen, finde ich nicht cool. Das möchte ich nicht. Also ich mag Haie wirklich sehr gerne, ich liebe diese Tiere.

Aber weiß dann auch, dass ich einfach zu viel Schiss hätte. Ich weiß nicht, wie man mit denen umgeht. Ich habe auch gerade im Wasser so dann, ich weiß nicht, was hinter mir passiert, über mir passiert, ah, unter mir. Ja, ja, deswegen, ich glaube, die Idee ist romantisierter, als es dann echt wäre, weil wahrscheinlich scheißt man sich erst mal ein.

Ja, ja, vor allem so Thalassa-Phobie ist bei mir dann, kickt dann auch rein. Ja, die kommt dazu. Ja, das ist bei mir ein Dings. Zuletzt Thrash fand ich ja zum Beispiel vom Virkula leider enttäuschend. Ja, also besser als manch anderes, aber es heißt ja nichts in dem Genre. Genau, die Messlatte ist leider nicht sehr hoch und ja.

Wobei ich den, würde ich sagen, leider besser fand als jetzt hier den Devil's Mouth. Ja, auf jeden Fall, klar. The Bay, Devil's Mouth, Schrottfilme. Ja. Auf jeden Fall. Aber trotzdem, das ist ein Subgenre, wo du halt reinguckst, weil du halt einfach Fan bist. Ich hab mir viel zu viele Haifilme angeguckt. Ich auch.

Weiß ich ja, du bist ja auch sehr affin. Und du fällt auch irgendwie darauf rein. Es ist halt dann, was ich halt gar nicht mehr sehen kann, das muss ich halt Devil's Mouth tatsächlich ein bisschen zugute heißen, ist so dieses, die fahren irgendwo hin, das Boot geht unter oder die Jetskis sind leer oder was auch immer. Und dann sind sie im offenen Meer und dann kommen halt Haie. Kannst nicht mehr.

Das ist einfach zu viel und ich hab wirklich zu viel davon gesehen, mit zu viel Schrottfilme auch angeguckt. Und dass man diese Prämisse auch immer noch so konsequent durchzieht. Ich weiß nicht, hast du den schon den neuen Randy Harlin gesehen? Ja, nicht gut. Er war auch besser als manch anderes, aber eben auch nicht gut.

Ah ne, aber da waren so nervige Figuren auch dabei und so. Und den fand ich auch leider gar nicht gut. Und halt auch, ich mein, da ist ein bisschen mehr Raum durch die Flugzeugwracks. Mal mehr als jetzt nur ein Schlauchboot oder so. Aber immer die gleichen Prämissen. Oder jetzt kam ja neulich hier dieser Hungry, dieser Hippo-Film.

Du musst es sagen, der ist ja noch besser als vieles, was ich gesehen habe. Absolut, aber trotzdem macht der das Gleiche wie auch wieder viele andere. Es ist im Grunde der gleiche Aufbau wie Rogue im falschen Revier. Es wird wieder auf einen Baum geklettert und dann bleibt man da halt eine Dreiviertelstunde.

Immer diese, ich weiß, es ist schwer, es war offen im Wasser, irgendwas anderes zu machen, aber es muss doch was anderes geben. Ich kann das auch nicht mehr sehen. Ja, aber trotzdem gucken wir es immer wieder. Wir unterstützen das, wir sind schuld. Ja, wenn ich meiner Ehefrau sage, ich hab noch so einen High-Film hier, sollen wir den gucken?

Dann sagt die auch so, ja klar, auf jeden Fall. Und jedes Mal ist dann danach so, er war wieder doof, er war wieder langweilig. Ja, scheiße, aber die Prämisse ist halt immer, es ist immer so, im Kopf hat man immer dieses, ja, diesmal wird's lustig. Diesmal wird's ja vielleicht geil. Irgendwas besser. Genau, vielleicht wird's immer unterhaltsam.

Naja, deswegen, also so Creature Feature, aber auch jetzt nicht, also Haie klar liebe ich einfach, aber es gibt ja auch so geile Sachen aus den 90ern, zum Beispiel Mosquito, den hab ich ja besprochen, als du zu Gast warst. Und den find ich halt richtig geil. Das ist wirklich ein unterhaltsamer Film, wirklich mit allen, also alle möglichen Special Effects Arten, die man sich vorstellen kann, sind in diesem Film drin.

Hast ja irgendwie Stop Motion und hast irgendwie Rückprojektion und hast Puppen und Miniaturen und hast wirklich alles. Gunnar Hansen spielt mit, hat dann irgendwann eine Kettensäge und solche Anspielungen. Der macht einfach richtig Spaß. Tremors, auch großartig. Da gibt's sehr coole Sachen. Das ist ein Creature Feature.

Wie gesagt, muss nicht ein High sein, aber generell bin ich da auch erstmal dabei. Da würde ich mir angucken. Habe ich ja auch dann Hungry und wie alles. Was hat man noch? Also Zombies haben wir Psychothriller. Ist so eine Sache, falls das als Horrorgenre gilt. Dann würde ich das auch noch mit reinschmeißen. Gerade irgendwie in den letzten paar Jahren auch so ein paar Sachen aus den 70ern irgendwie entdeckt.

Eben Burnt Offerings, also hier Landhaus der toten Seelen. Wo man auch denkt, hat Stanley Kubrick den vielleicht gesehen? Und sich dann gedacht, ich habe dieses Stephen King Buch gelesen, das hat mir nicht gut gefallen. Ich drehe jetzt einen Film, der so ist wie dieser Film, aber mit der Prämisse von The Shining.

Kann sein, weiß ich nicht ist so geil, dass man so in der Vergangenheit so Sachen entdeckt, Deadline so ein Geheimtipp vielleicht noch, geht auch, ist auch in die Richtung Shining das finde ich halt total krass, kommt aus dem gleichen Jahr und geht auch um so einen Autor der irgendwie Probleme hat irgendwie so Fiktion und Realität auseinander zu halten und dessen, Vorstellungen und so Träume dann auch real werden und alles durcheinanderschmeißen auch Probleme mit der Familie bekommt, ist auch so ein Psychothriller der ist, so ein Geheimtipp, kenne ich glaube ich gar nicht.

Ja, das ist so, ich glaube so ein kanadischer oder so. Deadline aus dem Jahr 80, 1980. Sowas zum Beispiel. Gefällt mir dann auch tatsächlich gut. Was brauchst du da für dich für so einen guten Psychos-Thriller? Muss da irgendwie so ein Mysterium bestehen, wo man nicht ganz erst durchsteigen muss? Oder was braucht für dich ein guter Psychos-Thriller?

Sehr gute Frage. Mysterium finde ich auch immer gut. Also Mystery-Thriller, wenn man nicht, irgendwas ist merkwürdig und man weiß nicht, was ist da los. Das finde ich auch spannender und gruseliger als dann irgendwie ein Geist in einem Haus. Auch wenn man das natürlich cool machen kann, dann gibt es auch gute Filme natürlich, aber tatsächlich irgendwie sowas oder wenn halt so Psychogramme.

Das ist auch so ein Ding. Also Sensor zum Beispiel finde ich großartig. Stop Motion. The Babadook ist ja auch eins. Da gab es in den letzten paar Jahren einige davon. Also wenn Menschen, gut, im Horrorbereich sind es dann meistens tatsächlich auch Frauen, wenn man so denen beim Verfall, beim psychischen Verfall zusieht und das dann irgendwie auch noch schön inszeniert ist.

Da bin ich auch dabei. Psychogramme gefallen mir auch. Ja, sowas. Oder dann natürlich eben so Fun-Splatter, Splatter-Comedian. Finde ich dann auch, gucke ich mir zumindest auch viel an. Und das können halt, da fällt einem genau wie bei dem High-Creature-Feature immer auf oder immer wieder auf, es gibt Leute, die das echt gut können, es gibt Leute, die es halt gar nicht können.

Ja, das stimmt, das stimmt auf jeden Fall. Da merkt man es wirklich direkt eigentlich. Gibt es für dich, gab es für dich echt noch so, gab es für dich noch richtig gute Pfandsblätter in letzter Zeit eigentlich? Ich finde, das ist so ein bisschen, da ist so ein bisschen die Schule ausgestorben für, habe ich irgendwie das Gefühl.

Weil entweder hast du halt, entweder hast du halt wirklich hartes Gegröße. Und ich meine, klar, du kannst, man kann Terrifier da jetzt irgendwo reinstecken, aber irgendwo auch nicht, weil die mir oft zu sadistisch dann wiederum sind für Fun-Splatter irgendwo. Du könntest maximal Terrifier 2 da kategorisieren, finde ich.

Also 1 und 3 auf gar keinen Fall. Das ist kein Fun-Splatter. Und selbst 2 hat eben diese lange Bett-Szene und so. Also auch da ist... Ja, aber die ist tatsächlich, ähm... Das ist, glaube ich, auch Hochhumor. Ja, trotzdem ist es schon... Also ich finde es, für mich kategorisiert es sich nicht mehr in Fun-Splatter.

Aber dafür ist es, finde ich, zu sadistisch. Er ruht sich zu sehr auf einem Leidensweg aus, ohne Überhöhung gerade, ohne dass ich da jetzt irgendwie, ne, weiß ich nicht. Das dachte ich halt bei der Szene auch am Anfang und ich hatte auch das Gefühl, als sie dann gar nicht mehr aufhörte zu schreien, hab ich irgendwann gedacht so, ah ja, okay, gut.

Das ist jetzt einfach nur drüber. Ja, klar, das ist drüber. To the max, so, aber das ist auch der, sag mal, von den drei Filmen ist es der auch, der mir am meisten gefällt. Den ersten mag ich gar nicht und den dritten, ja, ist halt okay, aber nimmt sich dann wieder auch zu ernst. Und diese ganze Lore, die die Dame erzählen, also Damien Leone, was willst du mir denn erzählen? Zweieinhalb Stunden lang. Hallo, das Elevated Horror.

Genau, das Elevated Splatter. Mann, so ein Ding darf nicht länger als 90 Minuten dauern. Also das kannst du nicht bringen. Ja, aber ab davon, ich hab so irgendwie richtig die Fun-Splatter-Schule. The Trip? Von Wirkola? Ach, von Wirkola, der. Da gab's ein Remake jetzt. Ja, ja, Prime. Ja, war das Fun-Splatter schon wirklich?

Ja, der hat ein paar Härten. Also der soll auf jeden Fall des Blöders hin. Ich schmeiß nur in den Raum. Ich überlege laut mit dir zusammen. Dann würdest du sagen, eher nicht. Dann, wo wir bei Virkula sind, Dead Snow 2. Ja, okay. Der ist schon wieder her. Der ist von 12 oder so. Der ist auch schon wieder her.

Scheiße. Das ist schon was länger her. Weiß nicht, so größere Produktionen eher nicht. Ich glaub, das ist dann doch wieder eher so ein Ding für den Independent-Bereich. Der Indie-Bereich, ne? Ja. Ja, ne, fällt mir jetzt spontan nix ein. Wahrscheinlich gleich fallen mir zehn auf einmal ein. Bisschen hochgegriffen. Naja, aber siehst du ... Zombie-Bar ist auch schon was länger her, ne? Ist auch schon wieder ein bisschen her, ja. Ja, der war auch cool.

War auch witzig, auf jeden Fall. Aber ja, irgendwie so ein bisschen so diese ... Ich mein, wir haben jetzt grad über Ice Cream Man vorhin geredet, so genau, dass da siehst du, wenn man's nicht macht, so. Also ich fand ihn ja auch nicht so gerade so fall, wie vielleicht viele. Ich finde, der KI-Einsatz und bla, das schelte, aber...

Der KI-Einsatz ist nicht schlimm. Schlimm ist zu sagen, ich hab's nicht gemacht. Schlimm ist vorher zu lügen, genau. Und dann im Nachhinein so, oh ja, ich hab mich versprochen. Genau, aber ja, nee, merkst du auch so, dem fehlt auch der Witz, die Bissigkeit irgendwo. Aber wirklich so diese alte Fun-Splatter-Schule halt, wirklich.

Wie gesagt, Braindert, klar, ist natürlich Spitzenreiter. Aber wirklich Filme, die sowohl hart sind, splattern, aber gleichzeitig echt Figuren haben, mit denen man mitgeht, eine coole Story irgendwie noch haben, eine gewisse, ja, eine gute Inszenierung, Mucke, wo alles irgendwie zusammenpasst und wirklich diesen Entertainment-Faktor dabei noch so hoch treibt, da ist so ein bisschen Schule verloren gegangen, hab ich viel.

Also Deathgasm ist halt aber auch schon wieder zehn Jahre her, ne? Ja, der zweite war leider God Orze. Der zweite ist so schlimm, das war für mich eine ganz schlimme Enttäuschung. Der war bodenlos, ja. Ne, der war echt scheiße. Und den ersten, also der erste ist jetzt auch nicht mein Lieblings-Fundsplatter. Nee, aber der war ganz witzig, ja.

Ja, aber der war schon cool, aber ist auch schon wieder ewig her, ne? Gefühlt. Ich weiß nicht, ich hab auch eher so den Eindruck, dass momentan die Tendenz eben zu dem ist, was wir eben gesagt hatten, so dieses Evil Dead Burn, The Mummy, also halt möglichst düster, also auch dunkel, also jetzt nicht dunkel gedreht, aber in der Post dann irgendwie dunkel gemacht.

Alle Schäler raus. Ja, wirklich. Sättigung auf null. Also Filme sehen halt echt manchmal heutzutage echt nicht mehr schön aus. Nee. Und das muss ich sagen, das muss ich als Gremens zugute heißen. Ich fand's geil, wie farbenfroh der war. Weil das passt gut und es war einfach mal wieder erfrischend, einfach mal keinen stockdüsteren Filmansatz zu sehen.

Ja, der ist hell, aber von den Farben hätte er sogar knalliger sein können, finde ich. Ja, okay. Also ich fand's, es ist einfach sehr positiv aufgefallen, wie gesagt. Aber gerade Deswegen, weil man eben nur diese düstere. Grau-braune Farbpalette noch sieht im Kino, gerade im Horror, fand ich das mal wieder erfrischend, einen Horrorfilm zu sehen, der einfach bunt ist.

Ja, wie gesagt, klar, dass der hell ist und so, dass man was sieht, auch schön, immer, immer gut. Auch so Horrorfilme, die im Hellen spielen, finde ich auch immer mal interessant, gibt's auch nicht so viele, aber gibt einige coole. Und das Einzige, was ich zu sagen kann bei Ice Cream Man, was mir wirklich gefallen hat, ist das Ende.

Dass sie da dann, ich weiß jetzt nicht, Spoiler-Bereich, wie schlimm das jetzt ist zu sagen, aber ich sag mal so, der Ice Cream-Verkäufer hatte ja eine Motivation, die ich sehr gut nachvollziehen konnte. Und ich dann gedacht hab, dem wurde ja übel mitgespielt. Und dann fand ich das Ende konsequent und gut.

Weil ich die Motivation nicht mal gebraucht hätte, wenn der Rest gut gewesen wäre, aber ja. Das stimmt, ja, absolut. Ja, aber sonst, ja, stimmt. Bin mal gespannt, wenn Peter Jackson irgendwann mal seine scheiß 4K Reign-Dead-Version mal von der Leine lässt und der wirklich vielleicht mal wieder irgendwie im Weltvertrieb aufgenommen wird, ob dann vielleicht nochmal eine Renaissance kickt in dem Bereich.

Also, das wünsche ich mir seit Ewigkeiten, natürlich, aber glaube ich einfach nicht. Ich weiß nicht, ob der da wirklich noch Spaß dran hat oder Bock drauf hat. Also er muss es ja nicht selber machen, aber ich frage mich, ob dann vielleicht Funsplatter als Genre mal vielleicht wieder einen Kick bekommt irgendwie.

Ah, okay. Ja, also tatsächlich könnte ich mir ja vorstellen, man könnte von Bad Taste einen zweiten Teil machen. Von Bad Taste? Ja. Weil der fliegt ja dann quasi da auf dem Planeten. Ja, ja. Der Derek und Derek auf dem Planeten von denen. Da geht doch bestimmt was. Ja, und bitte nicht von Fullmoon oder von Asylum. Ja, nee, genau.

Was halt schade ist, weil das sind ja Leute, die haben wenigstens also... Die würden es machen. Ja, aber... Die haben Bock auf solche Filme. Oder gerade Fullmoon würde ich jetzt, oder Fullmoon und Troma würde ich jetzt auf jeden Fall auch Herzblut unterstellen. Ja, also Troma würde ich es machen lassen, da wäre ich fein mit.

Weil die können Trash und trotzdem unterhalten. Asylum nicht. Ach, ey, was war's? Ich hab mich ein bisschen vorbereitet, falls die Frage nach Geheimtipps kommt. Oder ich muss nämlich gerade gucken. Das passt gerade oder was? Ja, zum Thema Troma und Fandsplätter. Ich bin so doof, der Film ist doch noch nicht so alt.

Da muss ich aber mal gerade dieses Internet bemühen. Ja, klar. Der Film Mutant Blast. Der ist von einem portugiesischen Regisseur. Mutant Blast. Ja, der ist von 2018. Das ist ja nur acht Jahre alt. Das ist noch neu. Ist das noch neu, ja? Kommt immer drauf an, wen man fragt. Fragst du unter 30-Jährige, sagen die, uralt.

Mutant Blast, genau, der ist von Troma produziert oder rausgebracht, vertrieben, Fernando Ale hat den gedreht, ist mir aufgefallen, weil ich war dieses Jahr beim Landshuter Kurzfilmfestival in der Jury und der hatte einen Film da drin und da hab ich nachgeguckt und ich so, krass, der ist Portugiese, hat mich natürlich interessiert und da hab ich mal geguckt, was er sonst so gemacht hat und er hat halt diesen Film gemacht, Mutant Blast, der ist spaßig, das ist wirklich coole, splättrige, dumme Unterhaltung einfach. Im Truma-Stil.

Und der macht Spaß. Schöne handgemachte Effekte so auch drin. Ich sag nur, es ist irgendwie so eine Dystopie in der Zukunft, keine Ahnung. Dem einen wächst irgendwann so eine Ratte aus der Hand. Warum, weiß kein Mensch. Also wie gesagt, klar, Mutant. Es gibt Mutationen und so. Ja, ja, ja. Und dann gibt's auch irgendwann noch so einen Kampf zwischen einem mutierten Delfin und ich glaub, mutierten Shrimp oder so.

Geil. Am Strand. Es ist großartig. Den hab ich mir vielleicht von Watchdes gesetzt. Und ich muss sehr lachen, gerade weil bei Letterboxd der Top-Review ist vom Regisseur selber. Ah, du hast ihn physisch auch. Ja, ich hab den tatsächlich als Blu-Ray, ich halte ihn gerade in die Kamera. Das können natürlich die Leute nicht hören, die das bei Spotify und so haben.

Und genau, er hat eine eigene Review geschrieben zu dem Film, das ist auch die Top-Review und er schreibt einfach nur Someone linked a full version of the movie on the trailer button on the film's page. Also, irgendwer hat einfach den ganzen Film hinter den Trailer gelegt. Und er schreibt dann quasi noch weiter im Sinne von, da ich nie von Troma irgendeine Antwort bekommen habe, wie mein Film überhaupt, also wie viel Geld mein Film eingespielt hat.

Das ist mir jetzt mittlerweile auch egal. Und außerdem ist die Blu-Ray, bei der Blu-Ray sind die Subtitles out of sync. Von daher guckt lieber einfach die Pirate-Version. Hauptsache, guckt die. Ja, das stimmt tatsächlich mit den asynchronen Untertiteln. Das ist mir auch aufgefallen. Mein Glück ist, dass ich halt Portugiesisch ganz gut verstehe.

Ja, okay, klar. Er ist natürlich ein bisschen doof. Aber es ist ja richtig geil, wo er einfach selber sagt, ach, wisst ihr was, guckt doch einfach, ob du ja auch gesehen hast. Ach, das ist bestimmt so ein Film, den bekommt man auch auf einem gewissen großen Streamer bestimmt irgendwie, wenn man da den Titel eingibt. Wahrscheinlich, glaube ich auch. Aber ja, von auf die Watchlist, Mewton Blast.

Ja, der ist unterhaltsam. Aber wie auch schon wieder acht Jahre alt, keine Ahnung. Ja, das sind so, glaube ich, die Haupt-Subgenres, irgendwas fällt mir bestimmt nicht rein. Ja, aber das war ja so genau die Frage. Also einfach, ich glaube, jeder hat ja so ein bisschen seine Two-Go's, wo man weiß so, ey, keine Ahnung. Ich verstehe ja Found-Footage so. Ich gucke jeden Scheiß mit Found-Footage.

Genau, da gibt es genauso viel Müll wie im Creature Feature und so. Aber genauso findest du dann immer ja die eine Perle, wo du dir merkst, oh, okay. Der war es jetzt mal wieder. Okay, das finde ich interessant, weil zum Beispiel, ich war nie ein Gegner von Found-Footage. Ich weiß aber, dass irgendwie, weißt du, gefühlt nach dem dritten Found-Footage-Film waren alle abgefuckt.

Haben alle gesagt, war es schon wieder Found-Footage. Ich denke so, ja, okay. Also, Rack war ja geil. Cloverfield mochte ich auch und so. Kennst du diesen Vampir-Film? Wer ist der nochmal? Infested? Oder so? Nee, nicht Infested. Afflicted? Afflicted, glaube ich. So, ne? Heißt der, glaube ich. Habe ich nicht gesehen, tatsächlich. Ach so, krass.

Der hat auch so seine sehenswerten Szenen. Das ist technisch. Ist der sehr interessant, wie der gemacht ist. Und ich habe immer wieder Found-Footage-Filme geguckt, ohne jetzt wirklich zu sagen, ich liebe Found-Footage oder so, aber ich habe auch gar nichts dagegen. Hast du denn da irgendwie was, wo du sagst, den hast du gesehen zuletzt oder, den du empfehlen würdest bei Found-Footage?

Ja, ich habe da einen, den ich jetzt in letzter Zeit immer nenne, wenn ich tatsächlich mal sowas gefragt werde. Jetzt muss ich noch kurz wieder gucken, wie der hieß, weil ich gerade den Namen vergessen habe. Aber nicht dieser Asylum-Film, ne? Nein, nein, nein. Den fand ich leider auch gar nicht gut. Oh, Deadstream ist geil. Deadstream fand ich auch gut. Ja, der ist richtig.

Genau, und zwar Dream Eater. Nein, der von Eli Roths Produktionsfirma. Ist der von Eli Roths Produktionsfirma? Da, wo dieses Pärchen in dieses Haus geht und dann nachts immer mit diesem ... Wo der schlaf handelt muss. Boah, echt? Fandst du ihn nicht gut? Nee, überhaupt nicht. Okay, ich fand ihn richtig gut.

Was gefällt dir an dem Film? Ich finde, der hat mal wieder dieses Paranormal Activity Feeling von vor damals, beim ersten Teil bei mir ausgelöst. Weil ich den so geil minimalistisch fand. Ich fand halt die diese Schlafwandel-Thematik da drin halt nachvollziehbar, dass sie halt einfach mal raus müssen aus der Stadt, weil alles irgendwie zu hektisch ist und alles Stress ihnen so triggert.

Und sie halt aufs Land fahren, um zu gucken, ob es da besser wird. Begleitet von diesem Arzt, mit dem sie auch immer diese Zoom-Calls zwischendurch hat. Was ein bisschen genervt hat, war, dass der Typ so ein Kotzbrocken ist durchgehend. Er ist halt ein Penner. Sie fand ich gut, aber ich muss sagen, ich fand halt vor allem den Horror gut.

Ich hab mich da echt zwei, dreimal gut verjagt, finde ich. Der hat eine krasse Atmosphäre mit dem Keller und so und mit dem Kamerafahrt, mit dieser Treppe immer runter. Also er war sehr minimalistisch halt irgendwie. Und ja, die Mechaniken kennt man, aber ich fand den mal wieder trotzdem ... Ich fand ihn scary. Ich fand ihn einfach scary. Okay, ich verstehe das mit der Atmosphäre tatsächlich.

Ich zum Beispiel hab mich da sehr schnell satt gesehen an diesen Kamerafahrten die Treppe runter. Das kommt ja zehnmal in dem Film vor, ungefähr. Und es ist ja dann auch klar immer so, das, wo du nicht siehst, du weißt, also so wie die Kamera gehalten wird, es ist ja dann doch klar, dass halt ... Wenn du da ab einer gewissen Schwelle, dass dann da halt jemand ist und so, und dass da irgendwie so ein Schatten aufkommt, das hat mich dann halt so, ja, nicht überrascht und so unbeeindruckt zurückgelassen irgendwie. Ja, schade.

Fand ich auch schade, tatsächlich. Aber ich brauchte so die Eskalationsschraube irgendwie, weil der immer doller wird dann auch. Halt auch dieses Paranormal Activity-Prinzip, so jede Nacht wird's schlimmer, so. Irgendwie hat er mich bekommen. Vielleicht war's auch ein guter Tag, einfach nur. Das Acting war, wie gesagt, auch überschaubar, so.

Mein Lieblings-Review of Letterboxd ist, I've seen Porn, which has better acting. Es stimmt halt, aber wie gesagt und er als Figur war halt, der war nicht nur nervig als Besessener, sondern einfach auch als Menschenkotzbrocken, da fest die Frau sich so für ihn da reinhängt und alles für ihn tut, auf jeden Fall auch nervig, aber ja auf jeden Fall für das, was er dann machen wollte, hat er mich bekommen, aber verstehe auch, wenn das auch schon einem wieder zu gleichförmig ist.

Ja, ist voll schade weil ich hatte auch, letztes Jahr kam der heraus, da kam so ein paar der kam auch mit positiven Stimmen um die Ecke Das Problem ist ja, er ist ja gar nicht so richtig raus raus, weil in Deutschland gibt es ihn auch gar nicht. Ja, ich bin ja auch in die USA geflogen und hab den da geguckt, natürlich. Ja, klar. Ist ja klar. Ich auch.

Weil ich den sonst natürlich nicht gucken kann. Nein, der ist im Ausland schon mittlerweile raus, auch im Streaming, aber es gibt den in Deutschland halt auch gar nicht. Das wäre auch so ein Film gewesen, den hätte ich mal irgendwann auf dem FFF erwartet. Ja, klar, auf jeden Fall. Der ist hier überhaupt nicht in der Wahrnehmung, hab ich das Gefühl.

Der ist komplett abgesoffen. Ja, das muss man natürlich sagen. Ich hab den, glaube ich, im Jahresrückblick oder so hatte ich den drin. Ich bin mir nicht sicher. Das ist aber auch so ein Ding, tatsächlich, das muss ich ihm auch zugute halten, der hat ja 3,50 gekostet, also 3,50 Mark ungefähr. Wie gesagt, ich mag das ja auch an Eli Roth, das ist ja von seiner Produktionsfirma.

Das hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Dass der halt andere Horror- Regisseure oder überhaupt so die Jugend, in Anführungsstrichen, jetzt Newcomer, unterstützt. Das ist natürlich cool. Aber da hatte ich mir dann tatsächlich ein bisschen mehr von erwartet, weil so in den USA die ersten Stimmen, die waren schon sehr euphorisch.

Und da hab ich mir was angeguckt und dachte, naja, okay, selbst für ein bisschen... Ach stimmt, Horror-Section. Horror-Section, ja, genau. Hast recht, ja. Naja, okay, hatte mich... Vielleicht war's auch bei mir Tagesform, kann auch sein. Weil anscheinend gefällt der ja mehreren Leuten, was natürlich cool ist.

Ja, bei mir hat das leider nicht funktioniert. Ey, wie gesagt, ich versteh da beide Seiten. Also, wie gesagt, der ist... Ich sag jetzt nicht, dass der Radio erfüllt, im Gegenteil. Ich hab nur einfach wieder diese schöne, alte, schummrige, wie gesagt, Handkamera und los geht's. Atmo, die ich damals bei PA 1 hatte.

Und das macht was mit mir irgendwie. Und ich finde halt dieses, ich finde Schlafwandeln per se irgendwie creepy. Wenn ich mir vorstellen würde, ich hätte eine Partnerin, die irgendwie nachts, wenn ich nachts aufwache und ich stehe im Flur, würde ich ausrasten. Oh ja. Deswegen, das finde ich creepy. Und dass er dann generell halt so dieses Schlafwandeln hat und dann plötzlich einfach mitten im Raum steht oder so.

Das fand ich halt scary oder halt unangenehm. Und dann halt wie gesagt, umso schlimmer es dann später wird und mit dem Keller und diesem der Schuppen noch und so und dieses Schnee-Setting irgendwie, irgendwie fand ich, hat er was mit mir gemacht. Ich kann mich da gut einversetzen, wenn du da ganz alleine wärst, die beiden nur und die Frau dreht komplett am Rad, weil ihr Mann da jede Nacht irgendwie komplett ausrastet.

So wie du das erzählst, klingt das auch viel cooler als der Film, den ich gesehen habe. Muss ich ganz ehrlich sagen. Aber trotzdem, ich gebe dir vollkommen recht, er macht auch zehnmal die gleichen Kamerafahrten und du weißt immer schon, du kannst ihn auch gut auszählen, den Film so. Ja, genau. Das ist absolut, das stimme ich dir komplett zu, aber wie gesagt, irgendwie hat er mich erwischt.

Bekommen. Hast du von Paranormal Activity alle Teile gesehen? Ich meine, ja. Wie viele sind das? 35 oder so? 61. Ich glaube, mit Spin-Off sind es jetzt, Acht? Sieben oder acht? Ich hab nur die ersten beiden gesehen. Eins, zwei, drei, vier. Dann, was gab's denn noch? Na, der Tokio gehört ja nicht wirklich dazu. Diese Marked Ones.

Tokio Drift gehört nicht dazu. Tokio Drift, genau. Da gibt's ja auch einen, der in Tokio spielt. Ich glaub, der heißt wirklich über Tokio. Aber der gehört nicht zur Originalreihe. Das ist ein Nachmacher quasi. Nee, Marked Ones gehört dazu. Der hat keine Nummer. Heißt einer nicht Ghost Dimensions? Den gab's ja, glaub ich, noch. Keine Ahnung, ich bin nach dem zweiten ausgestiegen.

Also nach dem zweiten hatte ich das Gefühl, die haben mir alles erzählt. Vor zwei Jahren gab es ja noch mal diesen Next of Kin. Den fand ich auch nicht so schlecht, da hat man ein böses Ende gehabt. Und jetzt ist ja wieder einer in der Mache gerade. Ja, also ich glaube, ich habe alle gesehen, ja. Okay, krass. Ja, nee, da war ich dann nicht Fan genug von. Wie gesagt, nach dem zweiten habe ich gedacht, jo, das ist...

Was wollen die mir jetzt noch erzählen? Ist auch im Grunde so. Der Rest macht das gleiche in grün eigentlich nur, klar, auf jeden Fall. Aber auch da, es ist halt, wie gesagt, bei dir wie mit Zombie-Filmen und wie mit Creature-Featuren. Man guckt dann doch wieder alles und weiß ja auch schon, dass dich in 80% der Fell Mist erwartet oder zumindest Gleichförmigkeit.

Und du wartest ja halt wieder nur auf den einen, der halt irgendwie nochmal rausreißt. Es war genau hier mit diesem Outwaters, wo auch so ein Mega-Hype war im Netz. Und der ja auch komplette Grutze war irgendwie, dieser Halbgrußfilm da irgendwie, das hat ja kein Mensch verstanden. Mochte ich auch überhaupt nicht, er lief auf einem Festival, auf einem Hardline-Festival. Ja, ja, genau, wir hatten den, ja.

Aber das ist so ein Slot, das hatte Flo mir verraten, der Veranstalter meinte so, den Slot, den bespickt er immer mit besonderen Filmen, also mit Filmen, wo er ganz genau weiß, das mag nicht jeder, da fordert er ein bisschen sein Publikum. Finde ich auch irgendwie cool, dass man das mag. Da passt er auch rein, ja.

Ja, der fordert. Was ich völlig vergessen habe, wo wir nämlich bei so Genres, Subgenres sind, die halt immer gleich funktionieren. Ich meine, das haben Subgenres eigentlich an sich, dass sie halt genau eine Sache bedienen. Ist ja klar, Jolly. Jolly und Slasher im Prinzip. Das ist ja auch häufig dieselbe Formel.

Aber auch da gibt es ja immer so ein paar besondere Titel. Ich bin ja ein großer Fan von Mario Bava und Argento. Und ja, besonders von einigen Jolly von denen. Oder auch so dieses europäische oder italienische Fantasy-Horror. Sowas finde ich halt auch sehr cool aber das ist halt auch so ein Genre was, lange ausgestorben scheint.

Mit dieser Lauren Lavera die von Terrifier glaube ich zuletzt auf dem genau der hatte auch so ein bisschen hier das Haus der lachenden Fenster die Grundgeschichte gleich, Der war okay, ne? Also, das gab einen Film, der das Genre bedient, aber das war jetzt auch nicht die Art Film, die ich mir erwartet habe.

Ja, zwischendurch aber so komische Hostelszene, diesem Glatzkopf, das war so weird. Ich hab mit dem Regisseur ein Interview geführt, der war super nett. Ja, glaub ich. Auch super Fan so irgendwie. Da merkt man, also im Film merkt man, dass er Fan ist. Genau, und Roger Fulci-Fan, ne, der erzählt, ja, das merkt man alles total.

Aber ja, als Filmemacher auch so. Der ist ja ein Popstar. Der ist ja, das ist ja in Spanien so Dieter Bohlen quasi. Also der hat da Goldplatten gemacht, als Produzent. Italien, oder? Italien, genau. Der hat auch Gold- und Platinplatten und so. Also das ist ein richtig erfolgreicher Musiktyp so. Das hat Alexander mir erzählt. Und der hat jetzt einfach Bock mit der Kohle, die er halt gemacht hat, einfach ein bisschen seiner Leidenschaft nachzugehen.

Das ist halt Horrorfilm mit der 70er und 80er. Ich finde es super sympathisch. Der Film war halt so, naja. Genau, also wie gesagt, deswegen meinte ich vermeintlich ausgestorben, weil es gibt immer wieder mal so Filme, aber das ist nicht das, was ich dann damit meine. Nee, genau. Und wenn nochmal ein Argento kommt, weißt du auch eigentlich schon, das wird einer halben Arschbacke hingesetzt irgendwie und.

Das große Horror-Kino aus Italien ist ein bisschen tot halt leider. Leider, weil es gibt noch einen Regisseur, der hat jetzt ein paar Filme gemacht. Der eine lief auf Netflix, der war auch nicht so schlecht. Ich habe leider vergessen, wie der heißt. Netflix Italien. Der hatte noch so einen anderen, der lief auf dem Hardline-Filmfestival.

Und der zum Beispiel, der Regisseur ist interessant, weil der hat coole Ansätze. Ich weiß leider nicht mehr, also Ansätze klingt jetzt auch so, von wegen stets bemüht, aber der kann schon was. Aber das ist auch so der einzige italienische Regisseur, der mal so ein bisschen, in die Kerbe haut. Hautsticht, ja.

Muss auch nicht Italien sein. Ich meine, es gab ja auch früher, weiß ich nicht, Spanien, ich sag mal, europäisch, da waren ja auch viele so Co-Politikerinnen und so. Ja, ja, total. Und gerade aus Spanien kriegen wir immer noch viele Filme, also auch gerade auf dem Fantasy Film Festival läuft ja eigentlich jedes Jahr mindestens ein Film aus Spanien, wenn nicht zwei, drei.

Die machen ja schon viel, qualitativ schwankt halt komplett. Ich finde, das hat sich so ein bisschen eingependelt, so in der Mitte leider. Alter. Es gab ja so Anfang des Jahrtausends so einige so richtig krasse Thriller aus Spanien, die so richtig gut waren. So Huia's Eyes und sowas. Und ja, weiß nicht. Mittlerweile ist das dann irgendwie, also ich hab mich immer gefreut, wenn irgendwie so ein neuer Film mit Luis Tosa oder wie die alle heißen oder so von Mario Paolo. Wie heißt der nochmal?

Wenn der irgendwie neue Filme auf dem Fantasy Filmfest hatte und so. Ja, ich weiß, was du meinst. Du weißt, ja. Ja, aber das ist auch mittlerweile alles irgendwie, hat sich so eingependelt auf so einem mittleren Niveau. Ja, es ist halt alles so okay. Ja, genau. Das sind so die tübschen Netflix-Stream-Filme. Alles so okay-Filme sind oft halt leider auch die, die wir schon wieder vergessen.

Ja, leider ist das so. Und wie gesagt, es klingt jetzt so hier gegen Ende, so als hätte man irgendwie, man hat keinen Bock mehr auf Filme, das stimmt ja überhaupt nicht. Nein. Ich will, dass mir das alles gefällt. Zero. Ich will, dass das alles geile Filme sind. Wir sind ja gleichzeitig aber auch eben wieder bei dem Ding, Es kann halt nicht jeder Film der nächste...

Jaws sein und der nächste Exorzist. Das geht halt nicht. Genau. Alle Filme können das, aber nicht jeder. Genau. Und wenn halt was nur Durchschnitt ist, dann ist es halt so, muss man es auch so benennen. Und das heißt ja auch da, es ist ja auch nicht schlimm, wenn ein Film das ist, weil dann ist er trotzdem nicht schlecht.

Es ist aber halt nur kein Meisterwerk. Nur aber ja, das Problem ist halt leider, und das sind unsere Gehirne auch so ein bisschen schuld, finde ich, beim Menschen, dass wir uns halt beim meisten Sachen merken, die halt entweder richtig kacke sind, weil du dann einfach so eine Emotion dahinter hast und weißt, und bist halt so in Rage und weißt doch, wie scheiße der war, weil XYZ.

Oder sagst halt, Alter, der war so ein Banger, weißt doch, die in die Szene und das und das und das. Aber bei so einem Durchschnittsfilm bist du halt so, da hast du meistens gar kein richtiges Highlight. Das heißt, du hast nicht die eine Szene, wo du noch dran denkst oder mehrere Szenen oder weißt aber auch gleichzeitig die nicht genau so benennen, um zu sagen, deswegen war der jetzt so richtig schlecht.

Sondern es war halt so, alles war halt gleichförmig okay. Und das ist halt dann für jetzt in einem Watch für 90 Minuten, ärgert man sich dann nicht. Aber du kannst auch eine Woche später meist schon nicht mehr genau erzählen, was du da eigentlich gesehen hast. Und das ist gerade eben auf Festivals, finde ich, fällt das schon auf, ja, da hast du genau aus diesem Einheitsbrei hast du da eine Menge.

Und ich finde, da verlaufen mittlerweile so viele Filme ineinander, wo du noch so, ach, das hab ich doch gesehen, war das nicht erst mit den alten Leuten? Ach nee, da gab's drei Filme mit alten Leuten. Okay. Ja, und dann wird's eng. Ja, aber das hat natürlich auch seine Gründe, ne, gerade bei Festivals ist so, okay, du kriegst den Film, dann musst du aber auch noch die anderen beiden nehmen.

Oder du musst halt irgendwie, weißt du so, du willst die und die Filme haben, kriegst aber nicht alle. Also musst du dann die Lücken füllen. Und das sind dann im wahrsten Sinne des Wortes Lückenfüller, weil in die Filme kommst du halt ran. Um die kloppen sich dann nicht die anderen Festivals auch um ihre Deutschlandpremiere oder weiß ich nicht, was für eine Premiere. Und dann bekommst du eben die ganzen Filme aus Kanada, Irland und Spanien.

Das sind dann immer diese Vertreter, die so Standard-Thriller-Kost anbieten. Ist halt so. Wir werden trotzdem auch die nächsten Jahre wieder da sitzen und, auf den einen hoffen, der uns halt richtig kickt und wo wir nochmal die, nochmal eine richtige Überraschung bekommt irgendwie. Und es ist ja okay.

Das ist ja auch völlig fein. Dafür gucken wir es. Dafür beschäftigen wir uns ja gerne damit. Die Überraschungen werden auch kommen. Es wird immer was Cooles passieren. Ja, das denke ich halt auch. Und deswegen ist es ja auch nicht schlimm. Und ich meine, das sagen wir auch immer wieder, gerade wir als Horrorfans, wir sind ja leidgewohnt.

Oh ja, oh ja. Und wir wissen ja halt auch, dass man sich da durchbeißen muss. Aber genau deswegen, glaube ich, können wir ja so vieles immer noch gutheißen. Oder finden, selbst ja oft auch selbst dem trashigsten Kram noch irgendwie Freude, weil wir irgendwie sehen, wo Herzblut steckt und wo jemand schon verstanden hat, wo es herkommt oder sich selber darauf bezieht.

Oder komplette Unfähigkeit. Also ich kann auch in einem The Howling 2, dem kann ich nicht absprechen, dass es nicht unterhaltsam ist. Obwohl der Film. Handwerklich eine Katastrophe ist. Aber der ist nicht langweilig. Nee. Das ist halt ein Riesentaschie. Das andere halt nicht aus, genau. Aber ja, ich würde sagen, wir kommen so langsam zum Ende.

Jawohl. Und du hast es eben schon selber, das ist das Wort gesagt, und du hast ja schon einen rausgehauen, den ihr euch hoffentlich alle draußen aufgeschrieben habt. Hast du noch, zum Abschluss, hast du noch irgendwelche, die persönlichen Manu-Super-Tipps für unsere Hörer? Und ich sag's jedes Mal, dabei geht's nicht darum, jetzt hier Filme zu finden, die auch nie mal auf der Welt jemand genannt hat, sondern es geht ganz persönlich noch mal um deinen Geschmack.

Etwas, was du unseren Devil's and Demons Hörenden noch mal mitgeben willst. Was sollen die Leute sich noch mal auf die Watchliste setzen, was sie vielleicht nicht kennen oder zumindest bisher noch übersehen haben? Hast du da noch was? Ja, ich hab mir tatsächlich vorhin mal so drei Filme hier mitgenommen in meinem Aufnahmezimmer.

Von denen ich, also es ist tatsächlich so eine Mischung, dass ich wirklich gedacht hab, naja gut, ich wollte mehrere Genres abdecken, auch jetzt nicht nur USA und dachte, das sind Filme, die man nicht unbedingt kennt und bei denen ich sage, die sind gut. Das sind jetzt nicht alles meine Lieblingsfilme.

Aber ja, ich war neben dem Mutant Blast, weil es auch so eine persönliche Komponente wegen Port-A-Rat hat. Ne, hab ich schon aufgeschrieben. Malastrana, ich weiß nicht, ob ihr darüber schon gesprochen habt. Malastrana, nein. Malastrana. Zusatztitel verrät so ein bisschen was. Ist egal, Mario Adolf unter anderem dabei, Barbara Bach und auch ein deutscher Schlagerstar.

Ach so, Short Out of Glass Dolls ist das, ne? Das kann sein. Ja, das ist der. Der steht seit Jahren haben wir mir im Regal. Immer noch unten geguckt. Solltest du gucken. Ist ein sehr schöner Giallo. Der ist wirklich cool. Von Aldo Lado ist der, ne? Von Aldo Lado. Richtig. Den würde ich euch ans Herz legen, falls ihr Giallo mögt. Das andere war eine Trash-Empfehlung.

Und jetzt für die Leute, die so Geisterhaus- Spukhaus-Sachen mögen. Blackwood ist ein britischer Film. Den kennen wirklich sehr wenige Menschen. Hat eine Auflösung. Gut, würde man vielleicht heutzutage, hat man die vielleicht schon ein paar Mal gesehen. Aber das ist also klassischer Grusel-Mystery-House-Thriller und man weiß nicht genau, was passiert da. Eine Familie zieht in ein Haus und irgendwie ist es merkwürdige Sachen passieren.

Er findet das Rad nicht neu, aber es ist wirklich, falls man auf diese Subgenre steht, dann hat man den wahrscheinlich noch nicht gesehen. Blackwood. Also Blackwood oder Black zusammengeschrieben oder auseinander? Ich suche ihn gerade. Ah, hier. Ich glaube, ich habe ihn. Ja, das ist das Cover. Hier ist tatsächlich so ein Bluttropfen dazwischen. Nee, ich glaube, er hat es zusammengeschrieben. Ja, 2013.

Oder 2014. Adam Wimpenny. Ja, also da sind jetzt keine großartigen Schauspieler dabei, kein Regisseur, nichts, was man großartig kennt, aber die Briten können's auch manchmal einfach so in der zweiten Reihe, das ist eher so ein B-Film. Ja, okay, von dem hab ich tatsächlich noch gar nicht gehört, der kommt auch Das ist die Sache, den kennt halt keiner, wirklich.

Das ist doch sehr nice. Ja, dann habt ihr auf jeden Fall ein paar Filme für eure Watchlisten, ich jedenfalls auch. Coole Pics, aber meistens bin ich gespannt auf den Mutant, der klingt sehr nice. Also mir hat der Spaß bereitet, aber ist natürlich auch so dieses Sprachliche, wenn halt dann die Portugiesen da rumfluchen und so.

Persönlich bei mir geht dann das Herz auf. Verstehe. Hat der eine deutsche Synchro auch oder gar nicht? Nee, ich glaube, der hat überhaupt gar keine Synchro. Okay, nur Subtitles. Languages, Englisch. Ich weiß jetzt nicht, ob das hier Subtitles sind oder nicht. Also hier steht Brazilian Portuguese, Portuguese French Dialogue.

Ja, und asynchrone englische Subs, haben wir schon gehört. Naja, gut, aber mit den Bildern kann man auch, man versteht schon, worum es geht. Das ist jetzt auch nicht die ausgeklügelteste Story. Das dachte ich mehr. Ja, halt Roma-Style. Ich bin sehr gespannt, den ziehe ich mir auf jeden Fall rein. Und ihr ausnahmlich auch. Ansonsten, Manu, vielen, vielen Dank, dass du da warst heute.

Danke dir für die Zeit und für die Einladung. Das hat großen Spaß gemacht. Ich hoffe, die Devils & Demons Familie kann was damit anfangen. Das glaube ich, das glaube ich. Ja, vielen, vielen Dank, dass du Zeit hat es heute Spaß gemacht, mal ein bisschen zu quatschen, dass du hier dein kindliches Horrorherz ausgeschüttet hast.

Und genau, folgt natürlich Manu gerne auf allen Kanälen. Auf YouTube findet ihr Filmfressen, auf Instagram und Co. Ich verlinke alles in den Shownotes, Podcasts, wie gesagt, bei uns auch bei podwriters.de. Natürlich im Netzwerk. Hört rein und gibt Peter und Manu gern ein bisschen Liebe. Und wir hören uns bei der nächsten Folge Wofür gruselt sich eigentlich bald wieder? Ansonsten ganz normal im regulären Programm.

Die Brett haben wir jetzt geschoben. Der kommt ja erst im Herbst, wisst ihr ja schon. Dafür kriegt ihr das neue Format Fresh Blood mit Film-Horror-Neustarts unter anderem aus dem Kino. Jetzt ganz neu auch bei uns. Hoffentlich hört ihr rein. Und ansonsten hören wir uns bei der nächsten Folge hier wieder. Hört ein bei Manus Formaten.

Und bis dann sage ich bis bald. Tschüss. Tschüss, Manu. Ciao.

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