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Shownotes
442 MaXXXine (2024)
Mit MaXXXine besprechen wir in Folge 442 den (vorläufigen) Abschluss der X-Trilogie von Ti West. Sieht Chris den Film immer noch so euphorisch wie beim Kinostart? Hat sich Andrés bis dato verhaltenes Urteil geändert? Wir analysieren für euch was der Film richtig gut macht, äußern Verbesserungsvorschläge und meckern auf hohem Niveau. Viel Spaß mit der Folge!
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Moderation: Christian Finck, André Hecker
Skript: Christian Finck
Postproduktion: Christian Finck
Bildquelle: A24, Capelight Pictures
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Diese Episode wird präsentiert von Deadline, das Filmmagazin. Die Fachzeitschrift für Horror, Thriller und Suspense. Moin Moin und herzlich willkommen zur 442. Episode von Devil's the Demons, der Horrorfirmen-Podcast. Ich bin der Chris und bei mir ist heute André. Hallo. Sie werden, ich wollte gerade sagen, wir haben selten eine Filmreihe besprochen mit so unzuverlässiger Besetzung, nenne ich es mal.
Ja, das stimmt. Im Sinne von als Diss an unsere Kolleginnen, sondern einfach, dass wir drei Filme mit drei unterschiedlichen Podcast-Besetzungen hatten. Und vor Filmen werden immer weniger Leute. Wenn es noch einen gäbe, hättest du dir alleine gemacht. Nein, aber es gibt ja gute Gründe dafür. Und von daher habt ihr nachsehen.
Sind alle mit gutem Grund entschuldigt. Haben alle einen Entschuldigungssettel vorgezeigt. Ja. Ja, wir sprechen heute über Maxine, den abschließenden Film von Ty West's X-Trilogy. Und da habe ich mich total drauf gefreut. Und ich kann dir jetzt schon mal sagen, es gab eine Überraschung. Aber dazu später mehr.
Aber dazu drei Stunden mehr. Bei mir gab es keine Überraschung. Die einzige Überraschung ist, dass ich den heutigen Film endlich mal physisch gucken konnte, weil es sagte ich ja letztes Mal schon, dass der einzige ist, den ich im Regal habe, warum auch immer. Ja, und ob sich das ändern wird, werden wir am Ende erfahren.
Welche Version hast du? Das ist die Mediabook von Kepler. Die haben zwei. Ach so. Ich habe dieses Pinke. Ja, genau, das habe ich auch. Ja, finde ich auch am besten. Das ist sehr schick. Ich glaube, es gibt noch, auf der Steerbook-Version, da ist Mia Goss noch geprägt, glaube ich. Da kannst du sie berühren. Anfassen.
Ja, im Endeffekt muss man ja, André, also ich bin jetzt nicht E24 dankbar, aber man kann das schon durchaus so sagen, man kann zumindest dankbar dafür sein, dass sie das Vertrauen hatten, die ganze Vision von Tywest umzusetzen. Also ich kann mir vorstellen, Klar, die waren ja nicht unerfolgreich, die haben ja durchaus was eingespielt, gerade gemessen an den Produktionskosten, also Pearl und X.
Aber es waren ja jetzt auch keine Hits, sag ich mal, es ist jetzt kein Backrooms oder kein Obsession gewesen, wo man sagt, oh, da hauen wir gleich noch drei weitere raus. Sondern das war schon so auf dem Level, hat eine Million gekostet, 15 Millionen eingespielt, so in diesem Rahmen. Und dass sie da dann wirklich alle drei Filme mit ihm umgesetzt haben...
Bei anderen Studios undenkbar. Also da zittern andere mehr. Oder keine Ahnung, dann hatten wir sowas wie Dungeons & Dragons, anderes Thema jetzt, aber viel größer. Aber der ein mega guter Film war, aber wo bis jetzt noch irgendwie gezittert wird, ob da überhaupt jemand Nachfolger kommt. Also finde ich auch, da haben sie sehr viel Vertrauen gehabt in so eine kleine Filmreihe, die ja nicht auf nichts basiert, die kein Franchise hatte, die nicht irgendwelche Vorschlusslorbeeren groß hatte.
Und haben wir letztes Mal ja auch schon festgestellt, dass sie teilweise Back-to-Back gedreht haben oder der ganze Plan schon stand. Also da hatte vor allem Ty West hatte da sehr viel Vertrauen in sich selbst. Ja, und das war ja nicht irgendwie, er hat ja keinen Drei-Filme-Vertrag oder so unterschrieben. Es war ja wirklich jedes Mal neue Verhandlungen und musste seine Ideen pitchen dort. Aber das ist schon bemerkenswert, also gerade wie gesagt in der heutigen Zeit.
Und wir hatten ja auch schon angekündigt, es wurde ja dann, vor Pearl lief ja damals bei der Premiere dann der T-Set zu Maxine und da waren die Leute dann wirklich überrascht und dachten, okay, hey, what the fuck, es gibt noch einen dritten Film, wie cool ist das denn? Und als ich den Teaser gesehen habe, dachte ich auch, oh ja, das ist genau das, was wir sehen wollen. Wir wollen Maxine Minks in einem 80s-Film sehen, auf jeden Fall. Und das war erst mal meine Herangehensweise.
Und als wir den auf der Presseverführung gesehen haben, war ich tatsächlich auch hin und weg von dem Film. Ich weiß, dir ging es anders. Zu den Begründungen kommen wir ja später noch. Aber ich dachte so, wow, das ist genau mein Film, Edie Style, Edies Frisuren, geile Mucke dazu so diese Jello Vibes und Slasher Vibes, das ist genau mein Ding und das dachte ich auch im Rewatch noch aber jetzt beim neuen Rewatch, stay tuned sag ich nur.
Bei dir war es damals der erste Erdruck eher mittelmäßig. Du bist auf einem gewissen Niveau enttäuscht, glaube ich. So habe ich es rausgelesen aus deiner Review. Ja, genau. Also im Verhältnis zu den anderen beiden eher enttäuscht. Oder einfach was anderes erwartet. Hat sich's groß gewandelt nach dem Rewatch jetzt? Mal gucken.
Ich bin selber noch unschlüssig. Ich mag, wie wir Spannung aufbauen, obwohl in unserer Tonalität eindeutig schon erkennbar ist, was die Überraschung sein wird. Oder ob sich bei dir was geändert hat. Nein, hat sich nicht, kann ich jetzt schon verraten. Aber wir behalten mal die Spannung. Ja, wer weiß, wer weiß.
Auf jeden Fall war es damals schon mein Least-Favorite der drei. Mal gucken, wie sich das jetzt einfach halt entwickelt hat beim Rewatch. Weil ich ihn auch seitdem nicht mehr gesehen habe, tatsächlich. Ich habe nur einmal geguckt. Ah, das hätten wir eigentlich mal machen sollen. wir hätten mal ein Ranking vor dem Rewatch und ein Ranking nach dem Rewatch ausstellen müssen.
Aber das können wir beide ja noch machen. Vor dem Rewatch wäre es bei mir Maxine X Pearl gewesen. Also Maxine oben, Pearl unten. Aber ich kann schon mal sagen, das hat sich sehr verändert. Aber dazu dann wirklich am Ende mehr. Und bei dir? Na, meins vor dem Rewatch war X Pearl Maxine von oben nach unten.
Und das hat sich auch gewandelt. Ja. Ich muss mir das nur kurz aufschreiben, dass wir es am Ende nicht vergessen. Ja. Also bei mir war es in der Reihenfolge wie Release erst. Ja. Das hat sich aber auch was getan. Gucken wir am Ende. Maxine aus dem Jahr, jetzt weiß ich gerade gar nicht, 2024, ne? Äh, 2024, ja. Hat auf Letterboxd eine Durchschnittswertung von 3,1 von 5.
Auf der IMDb eine 6,2 von 10. Kam in Deutschland am 4. Juli 2024 in die Kinos und in den USA einen Tag später am 5. Juli. Hat knapp 10 Millionen Dollar gekostet und hat damit ein Box-Office von weltweit 23 Millionen Dollar eingespielt. Es ist gerade sehr genüsslich, André, beim Kaffeetrinken zu gucken, wie er so den letzten Spuckschluck aus seiner Tasse rein balsamiert.
Ich hab mir extra mit dick Schaum gemacht, der muss natürlich nicht verschwendet werden. Und der rutscht dann so in Zeitlupe aus der Tasse raus. Genau, jetzt wurde du grad eher an die Formulitäten, was hab ich gesagt? Wer den Film sehen wollt, ist es wie bei den anderen Filmen aus der Reihe, ihr könnt den streamen, Laien kaufen, Blu-ray, DVD, UHD, UHD, Import, gibt's alles.
Ist jetzt nichts, also klar, eine DVD würde ich jetzt prinzipiell nicht unbedingt empfehlen, aber wenn ihr nur einen DVD-Play habt, dann mein Gott, dann guckt ihr das, aber es gibt keine in dem Sinne schlechte Edition dieses Films, drücken wir es mal so aus. 103 Minuten ist die Lauflänge, hat in Deutschland eine FSK 18 Freigabe, auch da habe ich erst wieder FSK 16 ins Skript geschrieben, weil ich rein vom Gucken dachte, natürlich ist das ein FSK 16, aber es ist wieder ein FSK 18 gewesen.
Ja, ja. Gleich dazu. Ein R-Rating hat es bekommen. Content Note nicht wirklich. Hat, wenn ihr sensibel seid, was Drogenkonsum angeht, dann in dem Film wird ein bisschen gekokst oder ein bisschen mehr. Und es bewegt sich so auch im Sex-Worker-Innen-Milieu. So, wenn das keine Themen für euch sind, dann ist der Film vielleicht auch nichts für euch.
Aber es gibt jetzt keine klassischen Content Notes. Wir haben Body Count von acht plus diverse Kultisten im Shootout. Die habe ich jetzt nicht noch mal gezählt. Es sind acht Leute, die man so richtig sieht. wie sie richtig sieht, stimmt auch nicht so ganz, aber die wichtig sind, die off- oder onscreen sterben.
Und André, jetzt kommt wirklich eine Schimpfe. Da hat Laura Glück und auch Theresa Glück, dass die jetzt gerade nicht da sind. Deswegen kriegst du die Schimpfe ab. Niemand von euch hat bemerkt, dass wir nach dem Italo-Sommer den vergessen haben, den Gore- und den Gruselfaktor wieder zu... Wir haben eben die Faktoren nicht eingeführt.
Weil wir die sonst noch am Ende hatten mit dem Gesamtrating. Deswegen, was sagst du hier, Gore? Tatsächlich. Äh, nicht so viel wie gewünscht, vor allem. Ich bin da, glaube ich, so bei... Naja, also wenn er was macht, ist es ordentlich, aber es ist halt nicht viel. Also ich bin so bei zwei bis zweieinhalb. Ja, zweieinhalb würde ich sagen.
Ja, bin auch so bei zweieinhalb. Es gibt so drei prägende Szenen, Hoden, Leon in der Videothek und der Kopfschuss am Ende. Der Kopfschuss, ja. Genau. Was aber so dosiert auf die Filmlänge am Ende echt nicht vieles, ja. Genau, also die Spitzen, die da sind, sind schon gut, aber es ist in der Summe doch weniger, als man dachte, würde ich auch sagen, gebe ich dir recht.
Grusel bin ich sogar nur bei eins von fünf und diesem Gruselfaktor würde ich ihm auch nur aufgrund der schon angespannten Atmosphäre in manchen Szenen zustimmen, zum Beispiel als sie verfolgt wird von dem Typen dort in der engen Gasse und sowas. Der hat so ein paar düstere Momente, aber das ist jetzt nichts, kein, es ist nicht mal ein Horrorfilm, ich würde nicht mal sagen, das ist ein Horrorfilm, ich würde ja sagen, es ist so ein typischer Thriller, der könnte auch von Brian De Palma sein, sowas in dieser Art, aber so ein klassischer Horrorfilm würde ich sagen, ist es eher nicht. Ja, da gehe ich mit.
Er hat ein paar Zwill-Szenen, ein bisschen die Atmosphäre mit dem durchdichten Nebel, nachts in den Gassen der Sterosstadt und so, genau, aber sonst nicht bei dir, ja. Der Cast umfasst wieder Mia Goth in der Hauptrolle. Hier spielt sie wieder die Maxine, die sie auch schon in X gespielt hat. Muss man ja auch sagen, X und Pearl waren ja auch ein riesiger Karriere-Push für Mia Goth. Also seitdem kann sie sich ja eigentlich, glaube ich, ich will jetzt auch nichts Falsches sagen, aber vor Rollen eigentlich kaum retten.
Sie hatte Frankenstein jetzt noch von Del Toro. Was macht sie denn jetzt demnächst? Das war jetzt einfach so, dass nichts gesagt. Infinity Pool, Frankenstein. Dann war sie ja in Odyssey jetzt. Ah ja, Odyssey, stimmt, genau. In dem nächsten Star Wars wird sie mitspielen, in dem Starfighter. Also die hat schon ihre Rollen, ja. Ja.
Auf wen hat die denn nochmal ein Olysee gespielt? War das eine von den Rollen, wo man sie nicht erkennt oder so? Nee, nee, nee. Die war doch diese Konkubine. Ach, stimmt. Ja, klar. Stimmt. Das war sogar eine der größeren Rollen noch von den Nebenrollen. Stimmt, ja. Die Robert Pattinson. Abschmatzt. Stimmt. Ja, und ansonsten haben wir hier, dazu kommen wir dann später noch, einen relativ umfangreichen Cast an NebendarstellerInnen.
Ich würde schon fast sagen, André, das ist so ein Kongnumerat an Gastauftritten. Also es ist eine Ansammlung an Cameos, würde ich schon fast sagen, wenn wir so an Sophie Thatcher denken dort, die da irgendwie zehn Sekunden zu sehen ist an, wer ist die Sänger nochmal? Halsey? Halsey? Halsey. Ja, die auch nur eine Szene hat oder Lily Collins mit zwei Szenen. Das sind schon sehr viele Cameo-Auftritte und da schon mal so viel vorweg, das ist für mich ein Schwachpunkt des Films.
Nicht, dass die da mitspielen, sondern dass die alle nur so kurz mitspielen. Ja ja es wirkt halt eher wie so ein Gag und damit du halt ein paar große Namen irgendwie in die Openings schreiben kannst und so aber genau es hat eigentlich für den Film jetzt nicht wirklich einen Mehrwert. Ansonsten Inspiration. Ich glaube, da können wir das einmal grob zusammenfassen, damit wir es nachher während der Analyse nicht mehr unbedingt machen müssen.
Aber da sind natürlich sehr viele Filme drin, bei denen sich Ty West bedient hat oder die er referenziert. Ich glaube, am vordersten Front müsste das Brian De Palma's Buddy Double sein. Den habe ich mal. Mit unserem Kumpel Matthias gesehen, im Metropolis tatsächlich. Da hat es mir wieder die Arschbacken zusammengekniffen bei diesen Sitzen, aber, den kannte ich halt gar nicht, diesen Buddy-Double-Film und den fand ich dann richtig, richtig gut und wenn du den kennst, ich weiß nicht, ob du den schon mal gesehen hast und dann Maxine guckst, da sind halt so viele Sachen eins zu eins kopiert draus, was die Story angeht und was einzelne Szenen angeht, das ist schon sehr beachtenswert, also falls du den nicht kennst, unbedingt mal angucken, der wird dir auf jeden
Fall gefallen. Hab ich noch nicht gesehen, ne, mach ich noch, ja. Richtig gut, ansonsten hast du hier natürlich Mulholland Drive mit bei, generell diese ganzen Los Angeles-Filme, so Angel ist da mit drin, Sunset Boulevard, Scream 3 natürlich, mit dem Dreh am Filmort und der Meta-Ebene. Ganz viel Giallo-Style ist da mit drin, New York Ripper, Blood and Black Lays, Miss 45 auf jeden Fall auch, auch in dieser Szene, in diesem, In diesem, wie heißt das nochmal? In dieser engen Straße.
Gasse. Gasse ist das Wort. Gasse ist sehr gut. Aber auch so Dress to Kill, Chinatown und alles mögliche ist da drin. Also da alles, was so in den 80ern an Sleaze oder so, was es da gab, das spielt hier auch irgendwie eine Rolle. Aber André, ich würde sagen, wir gehen mal in die Story rein. Erzähl uns doch mal, wie das hier losgeht.
Sehr gerne. Und auch da kannst du dich heute bei deinen Kolleginnen bedanken. Ich habe es eigentlich so vorbereitet, dass jeder von euch einen Teil der Inhaltsergabe vorlesen muss. Ist jetzt Pech für dich, sag ich mal so. Schon mal. Los Angeles 1985. In Hollywood und Umgebung geht der Night Stalker um und findet fast täglich ein neues Opfer.
Zur selben Zeit ist auch Pornodarstellerin Maxine Minks in L.A. Unterwegs und sucht einen Ausweg aus der Eduled Entertainment Branche. Sie spricht für die Hauptrolle im Horrorfilm The Puritan 2 vor und erhält dies letztendlich auch. Am Universal Picture Studio Gelände finden zeitgleich Proteste gegen die sexualisierte Entertainment-Kultur statt.
Nachdem sie die Erfolgsnachricht vom Casting mit ihrem besten Freund Leon und der Kollegin Amber James geteilt hat, lehnt Maxine eine Einladung zu einer Party in den Hollywood Hills ab. In ihrem Nebenjob tanzt Maxine in einer Live-Piepshow und wird dabei von einer mysteriösen, in Leder gekleideten Person wütend beäugt.
Maxines Kollegin Tabby Martin lädt Maxine ebenfalls zu einer feuchtfurchtlichen Party ein, doch Maxine lehnt wieder ab. Auf dem Heimweg wird sie von einem als Buster Keaton verkleideten Typen verfolgt, der sie in einer Gasse mit einem Klappmesser bedroht. Maxine zieht eine Waffe, zwingt den Angreifer sich auszuziehen, steckt ihm die Waffe in den Mund und nötigt ihn zu Filatio, bevor sie ihm mit ihrem Stiefel die Boden zertritt.
Ja, wie würdest du sagen, obwohl erhole dich erstmal kurz, kurz Luft, ein bisschen einatmen und so. Wie fängt der Film für dich, oder wie gelungen fängt der Film für dich das 80's Setting ein? An sich gut, aber mir ist es wieder aufgefallen und ich hab mich dann doch wieder daran erinnert, auch wie es beim ersten Mal so war.
Ich hatte mich darauf sehr gefreut, weil ich bin ein Sucker für dieses ganze 80s-Ding, ich mag dieses Neon-Light-Shit, ich mag so nebel, künstlichen Nebel. Das ist total mein Ding eigentlich. Und ich find, Maxine macht das gut oder sagen wir mal solide, aber irgendwie ist es mir, es ist so gekünstelt, dass es mich nicht so richtig abholt.
Es wirkt wie so ein, es ist halt ein behauptetes 80s und das finde ich, das merkt man dem Film an. Es ist halt ein aufgesetztes 80s und klar ist das ja auch klar, weil der Film das vorlebt, aber ein gutes 80s ist ja, dass ich das Gefühl habe, ich gucke wirklich einen alten Film. Und ich finde, das Gefühl kriegt Maxine für mich nicht rübergebracht.
Also ich finde, sieht alles nice aus, irgendwie cool, aber nicht authentisch. Ich fand eine Review of Letterboxd, boxed, die sehr viele Likes bekommen hat. Fantastisch. Maxine looks more 1985 than 1985. Ja, vielleicht einen Ticken drüber gewollt. Es ist diese Nostalgie, dieser Nostalgie 80s-Look, der da drin ist. Aber so sahen die 80er vielleicht.
Ja, das ist immer so, man stellt sich das ja auch immer so lustig vor. Das ist ja wie mit Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Man denkt immer, in der Zeit, damals war es wirklich Schwarz-Weiß, weil man so guckt. Weißt du, was ich meine? So denkt man, 80s war alles über Neon. Genau, dabei sieht es ja genauso aus wie jetzt hier in unseren Büros. So, da war ja kein Farbfilter in echt drauf früher. Genau, das zu überstilisieren ist ja völlig fein, alles gut. Aber wie gesagt, ich finde halt für mich, fehlt dem Film da diese Authentizität, dass ich wirklich mich reinfallen lassen kann in diese Zeitepoche, sondern ich sehe halt die ganze Zeit ein Set.
Das finde ich nicht optimal. Und das Lustige ist, und das tut einem dann schon fast ein bisschen leid, weil sie sich wirklich sehr viel Mühe gegeben haben, denn sie haben zum einen, und das war teilweise super wichtig, dass sie nur mit einer Kameraausrüstung gedreht haben, die so 1985 auch verfügbar gewesen wäre.
Also sie haben tatsächlich das 1-zu-1-Equipment benutzt, was er, wenn er 1985 gelebt hätte, auch benutzt hätte, was ich erst mal ziemlich cool finde. Auf jeden Fall. Und sie haben halt auf echten Schauplätzen gedreht. Deswegen tut einem das so weh, wenn du sagst, es sieht aus wie Settings, aber es ist halt echt der Hollywood Boulevard gewesen, wo sie gedreht haben.
Aber ich glaube auch, es ist dieses, ich glaube, es ist vielmehr dieses. Das haben wir schon bei einigen anderen Filmen gehabt, dieses, oh, guck mal da, da ist ein Police Academy 2-Poster. Ah, guck mal da, da ist ein Poster von der Weiße Heid 2. Ah, guck mal da, da ist in der Videothek stehen, die Filme, die ich alle kenne, halt die noch mal in die Kamera, damit die sehen können, wir haben das hier gerade am Set sozusagen.
Also es ist dieses, wir halten in die Kamera, dass wir in den 80er Jahren sind und nicht, das ist so Slice-of-Life-mäßig 80s, so, dass du das nicht alles... Das ergibt sich so. Ja, genau. Und deswegen, ja, auch das mit den echten Locations, ist ja alles fein, aber es geht ja auch um die Klamotten, um die Make-Ups und, es ist alles irgendwie halt so, wie du schon gesagt hast, es ist dieses Kino-80s und das, ja, dieses Retro-80s.
Und das meine ich halt. Es ist cool, es sieht gut aus, also es ist trotzdem gut umgesetzt. Aber es ist auffällig und es ist halt von den drei Filmen für mich irgendwie auch dann in dem gleichen Zuge irgendwie auch das uninteressanteste Setting leider. Das ist mir vor allem nochmal aufgefallen, dass mich dann doch innerhalb dieser Reihe am wenigsten abgeholt hat.
Weil es schon so durchgespielt ist? Ja, das stimmt schon. Und du merkst halt schon noch, also klar, das Budget ist ja jetzt hier deutlich höher gewesen als bei den ersten beiden Filmen mit 10 Millionen, aber dafür ist ja auch das Setting deutlich größer geworden. Das ist ja jetzt Los Angeles und nicht mehr dieselbe Farben, die wir schon in X and Pearl hatten, wo quasi nur diese Farben das Set war und vielleicht ein paar Außenshots noch irgendwie dazukommen.
Und das hast du hier natürlich gar nicht. Hier ist es wirklich das Großstadtfeeling, was irgendwie aufkommen muss. Und das dann mit 10 Millionen zu machen, ist dann, glaube ich, auch nicht so einfach. Und ich fand, wie gesagt, sie haben da ein paar schöne Sachen bei. Ich finde das ja auch was, was so kritisch klang, meine ich positiv.
Du merkst wirklich auch das Gefühl, zwei Kilometer von dort, wo die Kamera steht, entfernt auch noch richtige Poster, die Werbung von früher und sowas alles aufgebaut wurde. Dass es nicht zehn Meter hinter der Kamera schon endet, sondern sie wirklich sehr viel Detailarbeit gemacht haben. Aber es wirkt halt trotzdem, wie du schon sagst, irgendwie so künstlich aufgesetzt.
So wie, auch wenn ich's da auch mag, aber ähnlich wie ein bisschen bei Stranger Things. Das ist auch so ein bisschen so obvious, so, dass dann sofort im ersten Shot zehn Leute mit dem Walkman durch die Gegend laufen müssen und sowas alles so. Ja, das hat der Punkt vielleicht. Stranger Things hat das irgendwie, die haben das halt ein bisschen, ja, nicht erfunden, aber die haben das ja wirklich, die haben das den großen Hype ja ausgelöst damit.
Und bei denen hab ich mich dann darauf eingelassen und das hat dann über, ist ja auch durch die Serie, was ich dann gewöhnt, dann war's irgendwie fein für mich. Aber hier ist es halt vor allem jetzt auch natürlich in Kombination mit dem Rewatch der anderen Teile. Und ich finde halt, so ein X hat für mich das 70-Setting authentischer eingefangen.
Das habe ich mehr gefühlt. Pearl, haben wir ja schon gesagt, behauptet ja so ein bisschen dieses, Erste-Welt-Krieg-Setting, obwohl es eigentlich viel zu grell ist, aber da hat dann das, da war es ja so künstlich mit diesem Wizard-of-Oz-Look dass es für mich dann, das habe ich verstanden, was er da machen wollte, das sollte absichtlich dieses Gekünstelte sein, aber hier wollte er ja authentisch 80s sein und das ist für mich dann eher, also die Optik in Maxine ist für mich näher dran eigentlich an Pearl nämlich eigentlich so krass überzeichnet obwohl er aber eigentlich, glaube ich, wollte dass es authentisch ist.
Und das ist für mich, weiß ich halt so ein bisschen. Ja, ich bin da so zwiegespalten. Also ich würde es nicht ganz so kritisch sehen wie du, aber ich weiß. Ich finde es auch nicht kacke, ne? Ich finde ihn zum Beispiel, ich finde ihn visuell tatsächlich sogar ziemlich gut. Ja, also rein visuell genau, er ist ja gut. Aber es ist einfach vor allem, mir geht es jetzt nur um dieses kann ich mich in das Setting, auf das Setting einlassen authentisch und das funktioniert bei mir nicht. Ja.
Du hast schon gesagt, in der Inhaltsangabe das dreht sich ja so ein bisschen, um die Zeit, als der Night Stalker in Los Angeles umging. Das war ja der Serienmörder Richard Ramirez. Da brauchen wir jetzt auch gar nicht groß viel zu sagen. Der ist ja weltberühmt, tragischerweise. Da gibt es ja zig Dokus drüber. Ihr könnt euch auf Netflix und drei Teile zum Beispiel reinziehen zu dem.
Und der hat ja zwischen... Die Staffel von American Horror Story. Oder so, der hat ja zwischen 1984 und 85 irgendwie, ich glaube, mindestens 13 Morde begangen, fünf Mordversuche, elf Sexualdelikt und 14 Einbrüche. Und der wurde ja auch vor allem berühmt dadurch, dass er ja an seinen Tatorten satanistische Symbolik hinterließ, und dann wurde er ja im August 1985 festgenommen, genau wie passenderweise im Film ja auch und, Das ist eine Sache, die ja auch schon Once Upon a Time in Hollywood gemacht hat von Tarantino.
So ein bisschen Fiktion und Realität miteinander verschmelzen. Und ich bin gespannt, wie du es siehst. Wir haben ja nun beide auch einen True Crime Podcast. Habe ich zumindest gehört. Ich habe Verhoppnis aus vielen Tagen. Und ich bin mir nicht sicher, ob ich das gut finde oder nicht, wenn Fiktion und Realität so miteinander verschmelzen.
Weil der Film am Anfang auch so andeutet, als könnten die Opfer im Film auch Opfer des Nightstalkers sein. Und das fand ich irgendwie, ich weiß nicht genau, ich weiß, bei Once Upon a Time in Hollywood hatte ich auch so einen faden Beigeschmack. Ich weiß nicht, ob ich das gut finde oder nicht, wenn man so einen echten True-Crime-Fall so ...
Ja, nur als Setting nimmt quasi. Der behandelt ja den Fall nicht. Aber der bringt ihn ja schon so in Verbindung irgendwie. Und das fand ich irgendwie komisch. Ich weiß nicht genau, ob ich das gut finde. Also, ich finde, dass im Film ... Ähm, ich find's, also ich find's nicht mal schlecht, du kannst das da reinbringen, ähm, als, ich will ja nicht sagen, dass es der rote Faden des Films ist, aber der gibt mir so ein bisschen den Puls vor, weil du da dich daran so ein bisschen aufhängen sollst, das ist halt, ich glaub, das sind in Gefahr, es geht die ganze Zeit darum, dass man, dass jemand in Gefahr, dass man in Gefahr sein könnte, wenn man alleine irgendwo hingeht, also es zieht sich ja schon durch den Film,
dass halt so eine Unruhe herrscht, weil der umgeht und man soll nicht nachts rausgehen oder sowas, deswegen, es hat ja eigentlich schon eine Grundbewandtnis. Aber der Film, macht damit ja nichts mehr. Also das ist ja wirklich nur so der Schatten, der so über dem Film schwebt irgendwo. Aber eigentlich hat er keine Bewandtnis. Und ich weiß irgendwie immer nicht so richtig, das so als Subbedrohung zu nehmen, wo immer sowas wabert.
Du bist so, okay, hat das jetzt nochmal einen richtigen Impact? Stößt sie wirklich auf den Night Stalker selber? Was könnte passieren? Das ist irgendwie okay. Aber hinten raus bin ich dann immer so, ja, okay, du hast das wirklich eigentlich nur eingebaut, damit du das nutzen kannst, also damit das irgendwie so eingebaut ist, aber einen richtigen Nutzen daraus oder das Einsetzen für wirklich irgendeinen Story-Puls oder sogar irgendeine, Bewandtnis für Film-Maxine, hat's ja eigentlich überhaupt nicht.
Deswegen bin ich echt immer so, ey, hättest du's rausgelassen, wär der Film genauso, wie er ist. Ja, ich find auch, es ist förderlich, da geb ich dir recht, für die Stimmung und Atmosphäre. Das schafft gleich so eine Bedrohung, selbst schon, wenn noch gar nichts passiert, einfach nur, weil Leute irgendwie durch eine einsame Gasse gehen müssen oder wie auch immer.
Oder du siehst halt dort den Sunset Boulevard oder den Sunset Strip und denkst so, ja, okay, das war die Zeit vom Night Stalker. Und wenn man die Dokus gesehen hat, weiß man, dass das halt wirklich so ein Ding war, dass die Leute dann nachts nicht mehr rausgegangen sind in Los Angeles und so weiter und so fort.
Das trägt zur Atmosphäre. Aber auch wie es am Ende, da muss ich leider vorweggreifen, wie es dann am Ende aufgelöst wird, so ganz komisch, die sagen dann in der News-Carriage, ja, und der Night Stalker wurde gefasst, bla, bla, bla. Und das passiert in derselben Montage wie der Täter. Der Mordfälle rund um Maxine. Und das suggeriert vielleicht für manche Zuschauende, dass das eine und dieselbe Person sein soll.
Ja, und jetzt passt mal auf. Das hab ich am Ende beim ersten Mal gucken damals nicht gedacht. Bis ich dann danach gelesen hab, nee, das ist wirklich einfach nur parallel. Ja. Genau, nein, nein, das soll nicht das Gleiche sein, genau. Ja, aber das macht der Film richtig blöde. Macht er auch, total, find ich auch. Und nämlich die über ...
Sie hat nämlich ja dann auch ... Es war einfach wirklich froh, aber es passt halt jetzt gerade. Sie hat ja sogar so eine Vision nach dem Motto, dass sie den Night Stalker gestellt hat, was nicht stimmt. Das ist ja nur so eine kurze Eingebung oder so eine kurze, wieder mal so ein Hirngespinst von ihr.
Und dass sie deswegen dann berühmt wird, weil sie die den Night Stalker stellt. Genau. Also es ist auch wieder nur so eine Side-Story-Behauptung, aber die dann in die Auflösung des Films reinmündet, obwohl es mit Maxine eigentlich nichts zu tun hat. Und das nervt mich. Das ist, glaube ich, genau der Punkt, der mich dann am Ende auch stört bei der Verwendung dieses echten Falls.
Das ist irgendwie, ja, das ist irgendwie ein bisschen seltsam. Deswegen am Ende des Tages kriege ich dann doch mal das Gefühl, dass es halt nur drin, weil es reißerisch ist, wenn man es kennt. Und weil es dann halt natürlich mit diesem True-Crime-Charakter dann auch so ein bisschen uh, vorruft bei den Leuten so, ja. Also gerade in den USA natürlich.
Die ist fast wie eine Idee, die ich normalerweise sonst nur Ryan Murphy zutrauen würde, so pitätlos zu sein. Ja, ganz zu Beginn des Films sehen wir auch noch ein paar Aufnahmen aus Maxines Kindheit, in denen sie, es ist aufgefallen, in diesen Aufnahmen tanzt sie so wie Pearl bei ihrer Audition in Pearl. Ja.
Auch wieder irgendwie blöd, weil es ist ja Maxine und nicht Pearl. Aber naja, wir wissen ja, wie das läuft. Und dann sehen wir noch einen Satz, der noch sehr entscheidend wird in diesem Film, den Maxine und ihr Vater sich sozusagen gegenseitig zusprechen. I will not accept a life I do not deserve. Und dann haben wir auch wieder eine Szene, die so oder so ähnlich in X und Pearl schon vorkam, nämlich ein Tor, das aufgeht.
Und dieses Mal ist es ein Studiotor, auf dem Universal-Picture-Slot in Hollywood. Und fand ich ganz nett, auch wirklich, dass da diese Kohärenz oder Kontinuität, bewahrt wird. Fand ich ganz nett. Auch wenn ich die anderen beiden Versionen kreativer fand in X und Pearl. Ja, ja, sind sie auch. Die bleiben mehr hängen. Also gerade Pearl finde ich immer noch am besten, finde ich, weil da auch zum ersten Mal das große Bild so aufgeht und du diese bunte Welt siehst.
Hier ist es halt so ein bisschen, ja, also hier ist es halt ein normales Opening. Aber trotzdem, auf jeden Fall, bin auch dabei, dass die alle drei quasi dieser gleichen Gimmick beginnen, finde ich schon konsequent, ja. Maxine sehen wir jetzt im Zustand ihres Lebens, in dem sie 32 Jahre alt ist und immer noch im, nennen wir es mal, erwachsenen Filmbereich unterwegs ist, aber sie stellt fest, dass sie einfach mehr von ihrem Leben will und da sich dann eben auf, seriöse Filmrollen bewirbt und das ist eine Anspielung an die, ich weiß nicht, ob du, das ist jetzt auch fieser Satz, ich weiß nicht, ob du sie kennst, die Pornodarstellerin Marilyn Chambers, Die ja später dann auch, also die in dem Gewerbe angefangen hat und dann später seriöse Filme gedreht hat.
Und ja, wie würdest du Maxine einschätzen, wie sie hier ihren Status zu Beginn des Films und konntest du mit ihr was anfangen, fandst du sie. Wo war da deine Sympathie, deine Empathie bei ihr? Ähm, also Marilyn Chambers ist nicht meine Porn-Up-Generation, ähm, da muss ich leider fassen, sorry. Aber, ähm, ja, ich find halt, der Film steigt auch ganz gut ein, find ich so, du merkst halt direkt, wo sie herkommt, ich mein, dann hast du die Repräsentation auf X natürlich so, du weißt halt, was sie durchgemacht hat irgendwie, du weißt aber auch gleichzeitig auch, was sie für eine Art Charakter ist, du weißt halt, sie ist die, ähm, Frau, die halt ihr an die Spitze kommen will und dann merkst du halt gleich,
okay, sie hat's bis hierhin und sie ist jetzt nicht mehr die allerjüngste, in Anführungszeichen, wir reden hier im Zeitrahmen der Film-Fanschises. Sie sagt das ja sogar selbst, sie sagt so einen richtig coolen Satz, wie war das nochmal mit dem, sie sagt doch irgendwie was, wie man bei dem Casting altersmäßig mit dem Porno, sie sagt doch da irgendwas, so einen richtig witzigen Spruch von wegen mit Brot, irgendwas mit Brot. Achso.
Also im Sinne von zu jung dafür und zu alt dafür, so in dem Sinne irgendwie. Genau, genau, genau. Also sie ist mittlerweile langsam zu alt für Porn, aber sie so, ja, ich weiß, ich kriege es auch nicht mehr ganz zusammen. Ja, quasi im Sinne von, wenn du da am Anfang der Karriere bist, bist du da, wenn du da am Ende der Karriere bist, bist du da am Anfang der Karriere. Genau, genau.
So, und merkst halt eben, ja, sie hat es bis jetzt immer noch nicht weiter geschafft, sag ich mal, als das und sie will jetzt diesen großen Sprung eben machen und so und das mit dem Casting auch gleich. Und. Und auch dann gleichzeitig, du hast einmal, dann finde ich halt im Opening mit ihrem Casting, du zeigst sie einmal ja wieder auch, was sie kann.
Also merkst ja schon so, okay, sie hat ein Talent und sie kann auch was und sie ist jetzt nicht, im Gegensatz jetzt zum Beispiel zu Pearl, wo du merkst, oh scheiße, sie kann gar nicht richtig gut tanzen, merkst du hier, okay, sie hat wirklich das Potenzial für vor der Kamera auch und so weiter. Aber dann ... Wobei das Lustige ist, dass diese, also die Audition, die sie hält, die erinnert ja fatal an den Monolog, den Pearl am Ende von Pearl hält. Ja, klar, natürlich.
Also die ganzen Rückverweise auf die anderen beiden Teile kommen ja oft in so kleinen Momenten. Aber geil finde ich dann eben, wie dann. Reißt sie das ab, sie weint auf Knopfdruck und so, eigentlich ziemlich gut. Und dann kommt so die Jury oder die Audition-Leute vom Studio und sind so, ja, das war toll, aber jetzt zeig mal deine Titten.
Und dann fängt der Film dann an. das ist halt schon nice dekonstruiert wo du halt sagst, ja okay, auch denen geht es letztendlich um ihre Aussehen und nicht darum, dass sie auf Kluftdruck heulen kann, so, weil sie auditiont halt für einen Horrorfilm und jetzt nicht für den nächsten Spielberg und letztendlich ist es dann auch egal so, was sie dann abreißt das ist ein cooles Opening, das mag ich und, gleichzeitig ist es bei ihr wieder so, du merkst halt, sie will es unbedingt, sie ist versessen sie kann aber auch, hat ein Talent, und aber sie ist auch total abgebrüht und weiß ja auch so ein bisschen, wie der Hase läuft und ist jetzt auch von den Dingen, die dann da so von ihr erwartet werden, ja auch überhaupt nicht überrascht.
Das finde ich als Opening ganz nice ich mochte tatsächlich auch irgendwie ihre Optik, also sie haben sich eine coole Optik für sie einfallen lassen sieht ja so ein bisschen aus wie Debbie Harry von der Band Blondie, fand ich ganz cool, auch dass sie das beibehalten haben mit ihren Sommersprossen und so, und so, die Frisur passt halt auch in die 80s, aber ich mochte es halt auch also die Szene, die du beschrieben hast oder den Part fand ich auch cool, vor allem weil ausgerechnet die ältere die Frau, die ältere Frau, die da Casting-Direktorin ist, so sagt, ja Bluse auf, musst du zeigen, so in dem Sinne, okay.
Nicht mal die Regisseurin hat das gemacht, die ja deutlich jünger wäre irgendwie, sondern die ältere Frau, die da saß. Und ich mochte es auch, wie Maxine dann das Casting verlässt und draußen sitzen diese ganzen anderen Frauen, die auch gecastet werden wollen und sie meckert die doch so richtig an da. Das fand ich auch so.
Hier könnt ihr alle nach Hause gehen, ich krieg diese Rolle so. Auch halt wieder ein bisschen wie bei Pearl, wo sie alle da vor der Kirche sind. Genau, stimmt. Auch eins und eins dasselbe und auch dieser Ex-Factor, da kommt ja auch wieder vor, da hängt auch so ein Schild in dieser Warteschleife, so wie suchen jemanden mit dem X-Factor, genau das, was ja in X und in Pearl auch schon eine Rolle gespielt hat.
Eine weitere Sache, zeitgeistige Sache, ist die, moralische und satanische Panik, die dort geschildert wird, die es ja Mitte der 80er Jahre in, den USA, in Hollywood ja eben auch gab, als es dort große Proteste gab gegen den bösen, ach so bösen Einfluss von Filmen und insbesondere Musik auf die jungen Leute und das fand ich ganz cool gelöst, wie sie das auch mit News-Schnipseln und sowas in Einklang gebracht haben und dann eben da auch natürlich Leute präsentiert haben, die vor den Kinos protestiert haben, weil ja auch zum Beispiel hier, Dee Snider von Twisted Sister da ja auch noch da, sie seine Aufnahme im Gerichtssaal zeigen, wie er sich rechtfertigen muss für seine Songtexte.
Stimmt, ja, ja. Und dann sie auch noch zeigen hier und guckt mal in die Charts, das sind nur die bösen Motley Crew und ganze Roses, Eleganz und sowas, alles. Ja, ja, wo die Ausschnitt vor Gericht so irgendwie kommen. Ja, ja, ja. Das fand ich ganz cool gelöst, weil das ist ja auch ein Thema, deswegen da passt vielleicht auch Richard Ramirez rein, weil, gut, du hast jetzt, Das ist jetzt nicht als Vorwurf, aber als Nachholempfehlung.
Ty Wests Hauptthema ist ja sehr oft Satanismus und Religionskritik. Das hat er ja als Sacrament gesehen. Aber das ist halt auch in Inkipers und in House of the Devil drin. Und auch hier eben dadurch, weil Richard Ramirez, haben wir gehört, hat Peter Gamme gemalt auf seine Opfer oder sie eingeritzt. Und hier geht es ja auch darum, welchen satanischen Einfluss diese neuen Medien sozusagen auf die jungen Leute haben. Von daher ist das schon irgendwie stimmig.
Stimm ich, wenn man Ty West als Tadrissur nimmt. Ja, ja, ja. Also das Satanic-Panic-Thema mag ich auch, weil das passt halt gut, weil es geht ja auch halt darum, dass sie für einen Horrorfilm eben vorspricht. Also genau darum geht's ja eben, dass die neuen Medien verrohen, die Leute und es ist alles teuflisch und satanisch und das passt super und ja, unter dem Aspekt auch wieder Ramirez.
Ich find aber eben zum Beispiel diese Satanic-Panic mit den Demos, das auf den Studio-Geländen demonstriert wird, das fügt sich besser in den Film ein als dieser Serien-Mörder-Plot, der keiner ist, so quasi, ja, deswegen, also. Das Thema finde ich da viel besser aufgehoben auch, ja. Ja, komplett. Und, ähm, ist auch interessant, sich so ein bisschen mit der Zeit zu beschäftigen, wie das damals Mitte der 80er-Jahre so in Los Angeles war, das war ja eben die Zeit, die große, als dort auf dem Sunset Strip und Hollywood Boulevard ordentlich die Party abging, diese ganzen, wer sich so ein bisschen mit Motley Crue auskennt oder zumindest nicht mal die Musik mag, aber zumindest The Dirt gelesen hat oder gesehen hat,
der kennt auch diese ganzen Clubs, irgendwie Roxy's, Whisky A Go Go und so weiter und die ganzen Leute, die da groß geworden sind, von Guns N' Roses bis Smotny Crew und so weiter, Poison. Und das, finde ich, kommt da schon ganz gut rüber, so, auch diese Vibes, so, ne, Sunset Boulevard und Max wohnt ja auch, Maxin wohnt ja auch auf dem Hollywood Boulevard und wo dann überall diese ganzen Sexshops, Porno-Kinos, Nachtclubs, alles so nebeneinander.
Drei an Reihe gedreht und sie haben es eben teilweise echt, vier Nächte lang konnten sie den Teilen vom Hollywood Boulevard sogar sperren lassen. Das ist, finde ich, schon cool, dass sie das hingekriegt haben, da dann vor Ort auch zu drehen, im Gegensatz zum Hollywood-Sein am Ende des Films, das ist nachgebaut worden, weil da durften sie nicht drehen.
Schade. Aber ja, die Atmosphäre, sie wohnt ja auch über dieser Videothek und so, das ist schon cool. Das finde ich auch, dass sie so mittendrin da lebt. Und ja, auch immer noch dieses, das passt ja dazu, dass sie dieses Doppelleben auch noch führt. Sie ist immer noch im Pornbiz, sie strippt da noch nebenbei und gleichzeitig spricht sie aber in Major Studios für Filmrollen vor und sie lebt halt genau zwischen dieser Zwischenwelt, zwischen Porn, also zwischen Schmuddel und auf dem Weg hin zum.
Etablierten Film, wobei ja selbst Horrorfilme noch schmuddel waren damals. Richtig. Deswegen, das ist es ja, das, was sie da eigentlich, wohin sie sich begibt, ist ja auch wieder nur die Second Stage. Vor allem auch super gemacht, das ist ein minimaler Kniff, aber einfach exzellent, dass sie halt nicht für The Puritan vorspricht, sondern für Puritan 2.
Und das ist so, das macht gleich viel besser. Das ist ja auch nichts verwerfliches, im Gegenteil. Wir wissen ja alle, wo Leute mal angefangen haben. Aber das ist ja genau der Weg, den man gegangen ist damals. Man spielt in irgendeinem beschissenen zweiten Horrorfilm-Teil mit. Und da bekommt man aber erst mal Connections und dann geht's vielleicht weiter und so, wie man sich ja gut anstellt.
Aber das passt ja auch super zu ihr. Aber genau, sie lebt halt genau an dieser Grenze, an dieser Schwelle, aber bewegt sich ja trotzdem noch komplett in dieser nasty Umgebung. Und ich finde, das, finde ich, passt gut, sowohl optisch des Hems, als auch eben sie als Charakter, wo sie sich gerade befindet, auf diesem Scheideweg.
Ja, vor allem, weil es eben auch selbst Also Hollywood selbst dann wieder so als Charakter funktioniert, irgendwie so als Kulisse, die die Leute halt einfach auch verschlucken kann. Das hört man ja so von vielen Leuten. Man hat es ja auch jetzt gerade in den letzten Monaten ja auch wieder bei ein paar Todesfällen in Hollywood mitbekommen, wenn dann plötzlich so Leute, die vielleicht mal einen großen Film hatten und so weiter und dann plötzlich hörst du, ja, die sind verstorben.
Irgendwo in, wie heißt nochmal das? Skid Row heißt das in Los Angeles, dieses richtig schäbige Viertel. Und da wurden die dann irgendwie mit spritzendem Arm tot auf der Straße gefunden. Denkst du, wie kann sowas passieren? Aber das kann eben in Hollywood passieren, weil es gibt nur eine bestimmte Anzahl an Menschen, die gebraucht werden für Filme, für Musik, für was auch immer.
Und es sind deutlich mehr Leute, die dahin wollen. Und die anderen bleiben halt im wahrsten Sinne des Volkes. Auf der Strecke. Auf der Strecke oder in der Gosse, ja. Das ist schon krass. Ja, das finde ich auch gut. Und auch noch mal ganz kurz vorgegriffen, so eine kleine Szene, weil das auch sehr gut passt.
Es gibt, weil wir halt bei Puritanian 2 waren, Da gibt's ja auch eben, die Hauptdarsteller aus dem ersten Film, die ja da auch einmal in diesem Trailer ist und Maxine so eine Rede hält von wegen so, ja, halt dich an mich und du musst immer nur dein Bestes geben und Girls müssen hier zu Girls, sie müssen zusammenhalten und das und das.
Und dann irgendwie später erzählt die Regisseurin für den zweiten Teil, erzählt dann Maxine so unter vier Augen so, ja, sie hätt's eh nie geschafft, die aus dem ersten Teil, so quasi, die hatte eh kein Potenzial, also mehr als hier Puritan hättet ihr eh nie machen können, dafür war, das war halt auch schon wieder so richtig diese ganze Doppelzügigkeit, diese ganze.
Nach außen anlächeln, hintenrum schon längst abgeschrieben, das finde ich macht der Film echt gut, also wirklich diese Hollywood Dekonstruktion, das macht der echt gut, ja. Musst du lustigerweise trotzdem gerade, als wir darüber geredet haben jetzt, an La La Land denken, weil der das ja auch dekonstruiert, nur halt auf der, höheren künstlerischen Ebene, sag ich jetzt mal irgendwie, Musik oder Oder Theater, wie Emma Stone in dem Film zum Beispiel auch dann plötzlich vor nur fünf Leuten Theater spielt oder sowas, obwohl sie sich da monatelang noch vorbereitet hat.
Das kann nicht jeder schaffen da. Was der Film auf jeden Fall schafft, ist, einen tollen Soundtrack abzulefern. Ich muss gestehen, also da sind ein paar Banger-Songs dabei, so hier Give Me All Your Lovin' von CC Top oder auch hier Frankie Goes to Hollywood und so weiter. Ich glaube, da wäre noch mehr gegangen, ehrlich gesagt. Ich weiß nur nicht, ob es dann...
Ob wir dann nicht gesagt hätten, ein Hergehen ... Ja, genau. Sie haben, glaube ich, einfach Songs genommen, die 1985 im Radio liefen. Aus dem oder dem Grund zum Beispiel den Soundtrack zu St. Elmo's Fire, weil der lief gerade zu dem Zeitpunkt im Kino. Aber es sind jetzt nicht durchgehend Bänge. Wer das jetzt erwartet, sag ich mal, der wird vielleicht ein bisschen enttäuscht sein.
Ich muss sagen, so wie der Film halt jetzt ist, in seiner fertigen Fassung, so wie ich schon sage, er ist für mich so ein bisschen aufgesetzt, 80s. Ey, dann hätte der gerne auch, glaube ich, so einfach so, der hätte dann so ein paar Needle-Drops vertragen können, weil das macht er halt nicht. Es gibt halt Songs, die laufen mal so durch oder die laufen dann irgendwo im Radio, im Film oder halt eben in Opening-Credits so, dass das passt auch.
Aber ich glaube, so eh durchstilisiert wie der ist, dann hättest du auch irgendwie so wirklich geile ein, zwei Needle-Drops setzen können, die gerade wirklich so eine Szene crashen oder sowas. Weil dann wäre es auch egal gewesen. Dann musst du nicht mehr so subtil sein oder so echt dich anfühlen, wenn du eh alles überstylisierst mit Neon und das und Hairstyles und so, dann knall mir das ruhig so vor.
Klar, du hast recht, vielleicht hätten wir das auch kritisiert, aber ich glaube, so in der Form, wie der Film geworden ist, hätte das, glaube ich, nicht so gestört. Also deswegen finde ich auch, mucke-technisch wäre da, glaube ich, sogar noch mehr gegangen. Ja. So, dann kommt Ty Wests Vorliebe für Jolly noch ins Spiel. Denn wir sehen ja, wie Maxine noch einen Job hat.
Hast du schon gesagt, wie sie dort in so einem Striptease-Schuppen, wie auch immer, dort in so Einzelkabinen tanzt, die man sich dann anonym von außen angucken kann. Und da sitzt ein Mann und beobachtet sie mysteriös in Leder gekleidet. Er trägt einen Hut und er scheint irgendwie wütend zu sein auf Maxine.
Denn er zerstört das Interieur seiner Kabine dort. Hier fängt es schon es tut mir so leid und ich muss auch sagen, ich weiß gar nicht, warum jetzt so mein Wandel so herkommt, aber vielleicht ist es dann doch jetzt einfach bei der dritten Sichtung so gewesen, das hat mir auch schon nicht so gefallen, und zwar weil ich ja zu dem Zeitpunkt, weil es der Rewatch war, schon wusste wo es hinläuft und ich glaube, ich glaube ich muss es jetzt schon mit aufgreifen, weil das fängt hier an, das Scheitern des Films also auf hohem Niveau die Auflösung ist schuld daran, dass Aspekte, die zu Beginn des Films enthalten sind, für mich nicht mehr funktionieren.
Weil ich weiß, wer das ist, der da sitzt und ich komme mit der Auflösung nicht klar. Ich finde, das ist so eine langweilige, faule Auflösung, die der Film uns am Ende bietet, dass mir hier auch, das könnte ja theoretisch bedrohlich und gruselig sein, wie in einem Giallo halt, ist es aber nicht, weil ich schon weiß, wer das ist und aus welchen Beweggründen.
Und deswegen ist vielleicht der Eindruck, wenn man den zum ersten Mal sieht, ein anderer, als wenn man ihn im Rewatch sieht, aber wir sind ja nun mal jetzt im Rewatch. Und da muss ich sagen, hat mich das auch schon ein bisschen gestört. Weil es ist ja, es gibt ja nicht mal einen Grund, warum der spätere Täter sich so kleiden sollte da. Also es macht ja irgendwie nicht mal irgendwie, das ist halt einfach nur eine Genre-Hommage, warum das jetzt hier vorkommt. Genau.
Der trägt das ja nur, weil Ty West es geil findet. Ja, finde ich auch. Und ja, ich versuche natürlich, also wir versuchen natürlich den Film jetzt trotzdem auch nicht im Rewatch zu besprechen. Aber also ich gebe dir recht, auf jeden Fall, wenn man es eh schon weiß, ist es noch irgendwie so weirder. Ich bin ja schon froh, dass diese Person da nicht auch noch irgendwelche Dinge an sich selbst vornimmt. Das wäre richtig Weirdo.
Sondern das darauf beschränkt. Ja, aber auch so vom Ersteindruck noch so, ja, genau, es ist erst mal es ist ja auch so wieder so, und das macht der Film ja so gerne, es ist auch so reingeworfen. Und du bist natürlich beim ersten Mal bist du auch so, okay, ist das vielleicht der Night Stalker? sollst du ja natürlich dann auch lange denken.
Dass der Killer eigentlich der hinter Maxine Herr ist, der Night Stalker ist, was aber, finde ich, dazu kommen wir dann gleich mit der Figur von Kevin Bacon, auch schon so ein bisschen aufgebrochen wird, weil du weißt, irgendwie da ist jemand auch angesetzt auf sie und irgendein Serienkiller, heiert ja niemanden. Der Night Stalker wird jetzt kein Privatdetektiv beauftragen.
Genau, und da bist du schon so, okay, das ist irgendwas anderes irgendwie so. Ja, und diese Szene da im Stripclub ist schon so, oder diesem Stripkino, ist halt einfach so ein bisschen in den Kontext gerissen. Aber ich gebe dir vollkommen recht, sobald man den Film einmal kennt und weiß, was die Auflösung ist und wer da sitzt, macht es sich besser.
Ja, ein bisschen schade so. Ja, fand den, so ein paar Figuren auch ganz cool. Ich fand zum Beispiel den Lieren, also Maxines schwulen besten Kumpel dort, der da in der Videothek arbeitet. Das fand ich ganz, ganz witzig so. Auch weil du erst so denkst, hä, ist das jetzt eine Porno-Videothek? Aber es gibt auch die Horror-Ecke. Aber ich glaube, ich nur die Horror-Ecke an seriösen Filmen, in Anführungszeichen.
Was nämlich genau zu dem passt, was du gesagt hast. Es gab mal eine Zeit im Filmbusiness, da waren Pornos vielleicht sogar minimal noch über der Wertigkeit eines Horrorfilms eingestuft. Und deswegen passt das schon ganz gut, dass diese beiden Genre, nenne ich es mal, hier zusammen ausgestellt sind. Genau, es gibt, ja, kleine Randnotiz, das haben wir vergessen, nämlich bei den vorherigen Filmen, war mir tatsächlich auch nicht bewusst, weil ich die Person nicht kenne, aber Maxine tritt hier ja, weil es dir aufgefallen ist, eine Zigarette auf einem Hollywood-Stern, auf dem Hollywood Walk of Fame aus, und zwar auf dem Stern von Theda Barra.
Und die war in den 1910er-Jahren ein riesiges Sexsymbol in der Stummfilm-Ära. Also die war so ein Männer-Vamp sozusagen, wie man so sagt. Und von der gab es schon einen Filmposter in Pearl zu sehen. Und auch der Alligator in X und Pearl, der heißt ja auch Theda. Und der ist nach der benannt. Aber ich kannte die nicht, deswegen ist es mir nicht ...
Das fand ich ganz interessant doch zu erwähnen. Haben wir nicht vergessen. Wussten wir einfach nicht. Und dann kommt es zu dieser Konfrontation in dieser schmuddeligen Gasse dort. Ist ja jetzt auch eine Straße, da würde ich jetzt auch nicht alleine lang gehen. Aber es ist schon mal eine Abkürzung zu Maxines Wohnung, die dann aber verschlossen ist durch ein verschlossenes Gitter und plötzlich steht da ein Mann im Buster Keaton Outfit vor ihr und will sie überfallen.
In Anführungszeichen. aber Maxine ist eben, das ist der schöne Twist, ziemlich wehrhaft und ist quasi schon, bevor irgendwas passiert ist, nämlich Mrs. 45, wahrscheinlich auch schon aus den Gründen, oder aus denen begründet, in den Erlebnissen aus X. Genau, die ist ja vorgezeichnet, ja. Und dann macht sie den aber ganz schön halblang, muss ich sagen.
Und das ist ja dann schon fast sexueller Missbrauch, was heißt fast, es ist sexueller Missbrauch, den sie an ihm durchführt. Allein schon dieses typische Phyllatia, was sonst ja auch sehr oft umgekehrt ist in Filmen. Ja, klar, das bricht ja auch um, genau. Ja, so mit diesem, ne, mit der Knarre in den Mund und so weiter.
Und dann, das ist aber wirklich geil gemacht, weil das so unerwartet, ich weiß, im Kino hab ich damals, wirklich wusste ich gar nicht, ob ich schockiert war oder ob ich, brüllend lachen muss, als sie dann wirklich diese Nahaufnahme von ihren Stöckelschuhen, die diesen Hoden zertreten, auch wirklich mit einem tollen Special-Effekt und das aber gleich mit einer Transition auf die schreiende Lily Collins im Puritan 1.
Genau, auf die Drehszene, ja. Toll gemacht. Ist sehr hart, aber irgendwie auch lustig. Ja, die Szene mag ich auch. Also A, dass man direkt merkt, okay, mit ihr kannst du nicht schlecht fucken. Sie hat, wie gesagt, sie hat in X einiges erlebt. Sie wurde angeschossen, hat sich da wehrhaft Killern entgegengesetzt.
Die ist vorbereitet. Man sieht ja auch während des Films immer wieder, kann man ja auch schon mal sagen, dass sie auch so Flashbacks hat. Sie sieht ja auch immer wieder mal quasi Pearl, die alte Frau aus Pearl, äh, aus Ex, irgendwie Fenstern und so. Sie hat ein Trauma auf jeden Fall davon. Und genau, auf jeden Fall, sie ist vorbereitet, wenn komische Leute ihr zu nahe kommen.
Und ist dann nicht irgendwie die eingeschüchterte kleine Maus irgendwie, ja. Wie geht's weiter, André? Die in Leder gekleidete Person hinterlässt unterdessen ein polizeiliches Beweis-VHS-Band mit dem Pornostreifen, den Maxine und ihre mittlerweile verstorbenen Freunde sechs Jahre zuvor gedreht hatten.
Nach dem Ansehen bittet Maxine den verwirrten Leon, der in einer Videothek arbeitet, die Herkunft des Bandes zu klären. Derweil werden Amber und Tabby in den Hollywood Hills getötet und ihre Leichen mit satanischen Symbolen gebranntmarkt. Maxine wird vom Privatdetektiv John Labbitt kontaktiert, der ihr mitteilt, dass ihre früheren Taten aufgedeckt werden, falls sie sich nicht mit einem Auftraggeber trifft.
Etwas später bemerkt Maxine, dass Labbitt sie verfolgt, woraufhin sie ihn brutal angreift und warnt. Die LAPD-Detectives Williams und Torres sind Maxine ebenfalls auf den Fersen, befragen sie zu den Mordfällen Tabby und Amber. Maxine vertraut sich ihrem Agenten Teddy Knight an, der ihr helfen will, sodass sich Maxine auf den anstehenden Filmdreh vorbereiten kann.
Währenddessen wird Leon in seinem Laden von der mysteriösen Lederperson kaltblütig ermordet. Die mysteriöse Lederperson. Am Set von The Puritan 2 trifft Maxine auf Molly Bennett, den Star des ersten Films, die von einer ähnlichen Party in den Hollywood Hills erzählt. Ja, und das ist ja ein Motiv, André, das ja auch perfekt in den Film passt.
Also Menschen können sich irgendwie verändern, sie können versuchen, ihre Vergangenheit abzustreifen, aber irgendwie, irgendwann wird man doch wieder davon eingeholt, gerade wenn es dann. In diese Medienwelt hineingeht, also wie es eben in Hollywood ist und da bist du eben nicht selbstbestimmt, sondern du bist von dem bestimmt, was du vielleicht getan hast.
Und so ist es auch hier, als das VHS-Tipp von, sag ich mal, die Extended-Version von The Farmers Daughters plötzlich bei ihr vor der Tür liegt und Maxine doch ziemlich schockiert ist. Raubkopiert. Ja. Spannerei. Ja, ja, das ist halt schon funny. Also, das passt natürlich gut, dass da der Film rausgekramt wird, der damals dann unter den Umständen des Drehs dann gelitten hat.
Und dass da jemand halt sagt so, ey, ich weiß um die Vorgänge. Oder ich weiß da mehr von dir und kenne deine dunkle Vergangenheit, was da passiert ist. Das ist ja ein simpler, aber legitimer Aufhänger, was natürlich auch wieder ein treffender Querverweis zu Axel ist, klar. Ich weiß gar nicht, ob das, wenn man, ja, ist eine gute Frage, kann man Maxine gucken, ohne X und Pearl gesehen zu haben?
Weil ich finde gerade in dieses, es wird gar nicht so eindeutig, man könnte ja auch denken, hä, aber das wissen doch alle, dass sie Pornos gedreht hat, warum das jetzt von diesem Pornothem so schockiert, aber es geht ja um, die, was drumherum passiert ist. Ich weiß gar nicht, ob das so gut zum Ausdruck kommt eigentlich.
Nee, du weißt ja überhaupt nicht, wer die alte Frau ist, die sie dann ständig sieht, die Flashbacks und sowas. Das ist schon schwierig, ohne zu gucken. Zumindest, um sie besser zu charakterisieren. Also ich glaube, du kannst es schon gucken, aber gleich, ja, also es ist nicht richtig. Auch mit der Auflösung und so, zu der kommen wir eh noch, ob die überhaupt so.
Passend ist, aber da fehlt dir so viel Kontext. Es ist im Subkontext, aber es ist Kontext, der, um es alles zu greifen, schon wichtig ist. Der Krimi-Plot, der beginnt für mich hier so ein bisschen zu bröckeln, gar nicht mal inhaltlich, sondern einfach spannungstechnisch, weil wir nämlich sehen, wie die eine der beiden Kolleginnen von Maxine ja dann von diesen Männern dort umgebracht wird und wir sehen ja, dass so ein Anführer da, aber auch noch ein paar andere Männer dort und das sagt mir ja dann, dass das weder der Nightstalker noch ein anderer allein agierender Serienkiller sein kann, und das fand ich dann schon mal ich weiß, das ist ja auch, da kann man jetzt auch sagen, ja Chris, willst du jetzt den x-ten Serienkiller-Film haben,
wo ein Mann mit einem Messer Frauen ermordet so, warum nicht mal was anderes? Ja, möchte ich. Ich möchte den Plot nochmal haben. Weil hier dachte ich so, ja okay, das finde ich jetzt irgendwie langweilig, jetzt ist für mich die Spannung raus aus dem Krimi-Plot. Ja, aber das ist ja der Punkt. Der Film will dir ja die ganze Zeit weismachen, dass es um den Night Stalker geht. Ja.
Oder, oder, und, oder um einen Mann mit schwarzen Lederhandschuhen, der sie stalkt. Und dass du dann da den Punkt siehst, dass es irgendwas mit mehreren Leuten und so ist, das macht ja diese beiden Pferden komplett zunichte. Deswegen, das bin ich voll bei dir. Das funktioniert, also das ist echt eine schlechte Entscheidung, das da so zu zeigen.
Und dazu kommt für mich, ab der Stelle hier auch so, ab diesem Mittelteil, es kommen für mich zu viele Personen ins Spiel. Der macht so viele Subthemen auf. Und das ist das, was du vorhin schon gesagt hast. Das ist halt Face-Dropping. Ja, das sowieso. Mit Giancarlo Esposito noch. Also, wenn da alles jetzt reinkommt.
Mit Kevin Bacon. Michel Monaghan. Fair enough, die zu haben. aber auch die Figuren, die sie halt bilden, du hast dann plötzlich jetzt einen Manager, dann hast du den Detekt, diesen Privatdetektiv, der sie verfolgt. Wie gesagt, der auch für mich dann ganz klar nochmal macht im Film, es kann nicht der Night Stalker sein, weil der Night Stalker wird als Serienkiller nicht irgendeinen Detective anheuern, um sie zu stalken.
Es wäre ein sehr schlechter Serienkiller, wenn er ein Privatdetektiv braucht, um den Opfer ausführlich zu machen. Das wäre aber wenigstens noch witzig gewesen am Ende. Das wäre witzig, aber dann brauche ich dann noch einen Job auf jeden Fall als Serienkiller. Nee, aber das ist für mich dann auch hinfällig, die Nummer. Also ich finde, dass der Film sich mit einigen, oder der macht so viele Figuren auf und tut sich damit nicht wirklich einen Gefallen, weil er, oder diesen zweiten Cops dann noch so, und wo ich mir auch immer jedes Mal jetzt auch wieder gedacht hab, so, ähm.
Wie kommen die eigentlich so schnell auf Maxine, dass die alle Leute kennt. Ja, sie bewegt sich in dem Business, okay, aber ich weiß nicht, irgendwie, das geht mir auch in dem Film zu kontextlos schnell, dass sie sofort bei ihr auf der Matte irgendwie stehen, als ob sie sonst wer wäre. Und sie dann auch komplett ganze Zeit überwachen und bei ihr auflauern, sie verfolgen.
Ohne, dass es jetzt irgendwie auch einen Beweis gäbe, dass sie das selber sein könnte oder sonst Das finde ich auch behauptet, wie schnell sie oder wie verbissen sie glauben, dass sie damit irgendwas zu tun haben. Und das passiert alles in diesem Mittelteil. Ich finde, da hat der Film ganz viele kleine Abzweigungen, die dem da schon nicht gut tun. Da fängt es echt an, schon so löchrig zu werden.
Der Film hat, das ist ein großes Problem, der hat sehr viele halbgare Ideen, die zu nichts führen. Sowohl was so die Themen angeht, Ähm, als auch was die Figuren angeht. Das ist eben das, was ich meine mit diesem Face-Dropping. Ja, es ist schön, dass die da sind. Aber gerade die beiden Detectives, die haben ja gar nichts zu tun im Film.
Also, die machen ja nichts. Die finden mal eine Leiche, aber du siehst ja gar keine richtige Ermittlungsarbeit von denen, außer dass halt Maxine verdächtigt wird. So, die hättest du dir komplett sparen können im Film. Denn ihre Ermittlungsarbeit ist, dass die 24-7 im Auto vor ihrer Wohnung sitzen und warten, bis sie irgendwo hingeht.
Und da sind so ein paar Sachen bei, wo ich mir denke, ja, nichts Heils, nichts Ganzes. Und da hätte ich mir gewünscht, um ehrlich zu sein, dass der Film mehr in diese, Thematik, in diese Richtung Black Swan geht. Dass irgendwie Maxine wieder nicht Realität von Fiktion unterscheiden kann, so wie es auch bei Pearl schon der Fall war.
Oder dass sie zu sehr zum Beispiel mit ihrer Rolle in Puritan verschmilzt oder irgendwie sowas. in der Art hätte ich mir vorstellen können als Plot und nicht das, was der Film jetzt hier sozusagen da draus macht. Das war komisch. Da hat es ein paar, ne? Wie gesagt, das ist immer noch, ich mecke jetzt zumindest noch auf hohem Niveau, weil es auch viele coole Szenen gibt. Ich fand zum Beispiel die Szene mit der Maskenbildnerin, die von Sophie Thatcher gedreht hat. Genau, die ist auch super.
David, für die, die den Film nicht gesehen haben, da sehen wir halt, wie von Maxine ein ein Kopfabdruck gemacht werden muss für ihre Filmrolle in Puritan. Und dazu bekommt sie halt, was ist das nochmal? Nee, Gips ist es nicht. So Zeug, mit dem auch, wenn ihr eine Zahnspange kriegt, eure Zähne abgenommen werden. Ja, so Modellierungszeug. Genau, kriegt sie über den Kopf geschüttet.
Und dann sagt die Maskenbinderin, ja, bleib einfach so sitzen, atme nicht vergessen, zehn Minuten aushalten. Und dann komm ich wieder und sie geht halt weg. Und ganz ehrlich, diese Szene fühle ich komplett. Ich bin zum Beispiel jemand, ich kriege jetzt nicht Atemnot oder sowas in meinem Leben oder sowas, gar nicht.
Es gibt aber zum Beispiel, das ist jetzt ein bisschen absurd, aber vielleicht kennen das Leute da draußen, zum Beispiel, wenn ich dusche und mein Gesicht unter Wasser mache, aber mit viel Wasser, dann kriege ich plötzlich, obwohl ich eigentlich Luft kriege, kriege ich dann keine Luft mehr, weil ich so eine Art, Atemnot-Panikattacke kriege. Und das hier kann ich komplett nachvollziehen, obwohl sie ja eigentlich Luft durch die Nase kriegt, geht sie irgendwann so in Panik, dass du überwändig bist.
Plus, dass sie dann in dem Moment kriegt sie halt so eine PTSD-Flashback-Attacke von X quasi und dann kriegt sie halt eine Panikattacke. Das fand ich auf jeden Fall eine coole Szene. Ich fand schon fast, dass man viele dieser Nebenplots hätte rausmachen können und dann doch mehr irgendwie vom Filmset zeigen hätte können.
Was zum Beispiel das Vorbild Buddydouble viel mehr gemacht hat als der hier. Weil man da auch gesehen hat, zum Beispiel, hier wird es ja nur angedeutet, dass zum Beispiel die Performance der Schauspielerin immer schlechter wird, je. Dramatischer die Situation für sie wird zum Beispiel. Das hätte man ja alles machen können, aber irgendwie ja, weiß ich nicht. Ich glaube, Ty West wusste nicht so ganz so richtig, worauf er sich fokussieren will.
Jaja, voll. Also dem Film fehlt total der Fokus. Weil, wie gesagt, du hast den Serienkiller-Plot, du hast den schwarzer Handschuh-Plot, du hast den Satanic Panic, die Umwelt will sie auch nicht so richtig da haben, so Plot, in Anführungszeichen. Du hast den Privatermittler, du hast ihren Manager irgendwie, du hast den Filmdreh oder es darum geht, dass sie da performen kann ordentlich. Ist zu viel.
Das ist wirklich im Kleinen zu viel und der Film behandelt halt nichts davon so richtig, sondern schnippt sich da so durch und nichts davon... Es ist nicht so deep. Es ist nicht so deep, nee. Beziehungsweise der Film macht es vielleicht ein bisschen deeper, als es müsste. Ja. Und naja, das finde ich auch. Das hat jetzt im Rewatch auch nochmal richtig gemerkt, so, dass der so viele Loose Ends hat leider.
Ich mochte auch tatsächlich, also ich finde Kevin Bacon cool, so als Schauspieler, ist ein cooler Typ. Und hat viele ikonische Rollen auch gehabt und ich finde auch hier, das ist ja so ein bisschen, weißt du, ob du den Film Touch of Evil kennst, da hat Orson Welles damals ja auch den Hank Quindon gespielt und der ist so ein bisschen hier so gemischt, glaube ich, mit Chinatown, soll der Privatdetektiv so ein bisschen sein.
Und der macht das auch cool, das ist irgendwie witzig, aber für mich, jetzt kannst du dir wieder vorstellen, was kommt, schon fast zu drüber, zu Comic-Relief-artig, als das für mich die Spannung aufrechterhalten bleiben kann. Weil der mir zu überzeichnet ist irgendwie. Das ist ja kein echter Privatdetektiv, das ist ein Comic-Privatdetektiv, der da durch die Gegend läuft.
Sowohl optisch, als auch von seinem Handeln her. Und das, dann kann ich wieder diesen. Krimi-Plot nicht so ganz ernst nehmen. Ja, genau. Bin ich bei dir. Er ist cool. Kevin Bacon ist immer cool. Ich mag die Figur dahingehend, wie sie auftritt, wie er da im Restaurant sie hinruft. Und er ist halt so sassy und ein bisschen lustig, aber gleichzeitig auch bedrohlich und merkst direkt so, okay, mit dem willst du dich nicht anlegen, obwohl er so einen auf netter Onkel macht. Genau, das finde ich auch cool.
Du denkst so, Der kann, glaube ich, richtig böse werden. Das zeigt er ja auch später im Verlauf noch. Aber im ersten Moment denkst du, oh, ist auch ein Dulli irgendwie, ne? Ja, genau, also mit dem kann man jetzt schon hier einen Wein trinken, erst mal gucken, was er will, aber gleichzeitig so undurchsichtig sein.
Genau, das passt auch alles. Ich finde halt, das Problem ist, dass er sich vorstellt, als ich bin halt von jemandem geschickt und das ist ja das Spannende. Weil du kannst dir ja denken, es wird die Person sein, die wahrscheinlich in dem Porn-Kino saß. Das Problem ist halt, dass sobald sie ihn zum ersten Mal da attackiert im Auto, wo sie ihm mit dem Schlüssel in der Hand so die Fresse einhaut.
Warte mal kurz. Ja. Warum überhaupt? Weil er sie filmt. Nein, nein. Jetzt denk mal, du mal scharf nach, was du gerade gesagt hast. Ja. Der Auftraggeber muss ja der sein, der Maxine. Ach so, ach so. Ah, er weiß jetzt zu dem Zeitpunkt nicht, dass es seine Tochter ist. dann, äh, Entschuldigung, oh, sorry, ich hab gespoilert.
Also, spoilern eh jetzt. Gott, ich darf gar nicht verraten den Film, aber ich muss dann, sag mal so, ja, ist jetzt eh zu spät, aber, ähm, denkt, nee, kann ja nicht, er muss ja denken, dass das seine Tochter ist, weil er wird ja wütend und zerbricht das Interieur. Nein, er weiß das. Ja, aber warum braucht er dann noch diesen Privatdetektiv?
Weil er offensichtlich zu beschäftigt ist oder zu blöd, um selber nachzuforschen, was sie so treibt den ganzen Tag. Das macht keinen Sinn. Darauf wollte ich sogar später erst noch kommen. Okay, aber ich bin nicht allein mit dem Gedanken. Machen wir es direkt auf, dass die Figur an sich auch noch mal unnötig ist. Das kommt noch dazu, nämlich.
Aber jedenfalls, er ist ja beauftragt, was er direkt sagt. Sie fragt ja auch nach, von wem. Er sagt so, kann ich nicht verraten, das Betriebsgeheimnis quasi so. Und dann ist er da im Auto, filmt sie ja, stalkt sie, filmt sie, und dann rastet sie ihr aus und poliert ihm da die Fresse mit dem Schlüsselbund in der Hand, so quasi. Inzwischen mit den Fingern hat sie ja den Schlüssel und steckt ihm blutig so.
So, und ab dem Moment, dann rastet er natürlich aus, verständlich, und ab dem Moment ist ja quasi, ist die Figur als Privatdetektiv erledigt. Sondern dann geht's um eine persönliche Revenge. Er sagt dann sogar, glaube ich, now it's personal. Und dann ist er einfach nur ein weiterer Typ, der sie halt jagt.
Und dann ist es richtig langweilig und bescheuert, weil dann steht der einfach plötzlich in dieser Scheinertown-Kulisse und dann gibt es diese Verfolgung. Und es ist so doof, weil dann ist die Figur egal. Solange der so ein Schnüffler ist, der irgendwie eine Bedrohung bietet im Sinne von, ich stecke irgendwas auf oder so, das ist ja das Interessante, weil du willst ja wissen, warum ist der damit ist das schon erledigt.
Also der Film torpediert sich selbst ganz oft. Wie er Figuren einsetzt und dann wie er sie aufbaut und was er mit ihnen eigentlich macht. Und die Figur ist, ab dem Punkt ist die eigentlich total überflüssig. Und sie ist überflüssig aufgrund dessen, was du jetzt gerade gesagt hast, eben schon. Es macht gar keinen Sinn, dass sie überhaupt angeheuert. Ich kann mir nicht erklären, was eigentlich der genaue Grund sein soll überhaupt.
Was soll der denn rausfinden? Es gibt einen Moment, ich habe den Film am Sonntag geguckt, Sonntagabend, nachdem die Wahlergebnisse rauskamen. Und ich mochte das, da kommt ein Zitat vor, als Maxine die protestierende Leute dort am Universal Lot dort beobachtet. Und sie sagt, und das ist halt, es war wirklich die Wörter zum Sonntag, wirklich, es war so treffend, angry people are so easy to lead.
Und ich musste so, also da bleibt dir das Lachen im Hals stecken, wirklich, in dem Moment, wo ich es geguckt habe. Weil es halt, Ja, mehr braucht man dazu gar nicht sagen, eigentlich. Dann gibt's, das fand ich richtig cool, ehrlich gesagt, weil man denkt so, das hat man ja auch bei La La Land schon gesehen, da waren sie ja auch, das war auch Universal, glaube ich, ne?
Ja, das war derselbe, quasi derselbe Studiogelände wie in La La Land. Und das ist ja auch zu sehen. Aber sie konnten hier zum Bates House gehen aus Psycho. Und das fand ich richtig cool, weil das ist das echte Haus. Das ist das echte Bates House aus Psycho. Und sie mussten sich dafür auch die Drehgenehmigung holen tatsächlich von Alfred Hitchcocks Erben haben sie auch dafür bekommen, aber das fand ich zum Beispiel richtig cool und man sieht ja auch Pearl wie sie am selben Fenster steht wie Norman Bates im Psycho und nach draußen die Leute beobachtet, das fand ich echt cool, dieses Haus zu sehen schon, das fand ich cool da merkt man halt wie dankbar das ist, weil es gleich eine Atmosphäre schafft, das fand ich auch,
und auch dann diese Authentizität des Filmdrehs, du merkst Ah, die sind wirklich gerade auf dem, das ist genau das, was du vielleicht, was bei den anderen Sachen vielleicht nicht ganz, so echt wirkt, aber hier denkst du, ja, das ist das Film, das Studiogelände so, das ist das, so, das macht irgendwie auch eine schöne Meta-Ebene einfach so.
Das hat eine schöne Meta-Ebene, genau, und hat eine schöne Atmo dann direkt, dass sie auch da ja dann reinflieht, als sie vor dem Privatdetektiv halt flieht und er dann da abgewiesen wird von dem Bullen da und so, ähm, das funktioniert, ja, ja, das ist eine coole Kulisse. Ja, Leon wird dann mit einem Messer sehr brutal in der Videothek umgebracht.
Das ist auch eine der härteren Szenen, sage ich jetzt mal. Weil auch die Tatwaffe, dieses Messer ist auch ziemlich krass. Könnte auch irgendwie von Rambo oder so stammen. Das ist schon relativ hart. Und wir haben noch gerade über die Regisseurin geredet, die fiktive. Die Elisabeth Bender, die von Elisabeth Debicki gespielt wird, fand ich auch ziemlich cool.
Hätte auch ein bisschen mehr Screentime vertragen können, finde ich. Und die hat halt schon irgendwie was, allein deshalb hätte sie auch mehr Screen-Termin, weil es was Besonderes ist, wenn eine Frau irgendwie Mitte der 80er Jahre Regie geführt hat. Das gab es zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht so oft und daher fand ich die Figur schon ganz cool und die wurde inspiriert optisch von einer Regisseurin, die schon in den 80er Jahren in Hollywood aktiv war, nämlich Penelope Spheres.
Die kannte ich auch nicht, aber die hat Wayne's World gedreht zum Beispiel später. Ah, okay. Spannend. Das wusste ich auch nicht. Aber generell cool. Da hätte ich gerne noch ein paar mehr Szenen gehabt mit der Regisseurin, fand ich. War die interessanteste von diesen ganzen. Star-Rollen sozusagen im Film. Ja, fand ich auch. Die fand ich cool, die fand ich spannend.
Die hat ja auch viel von ihrer Vision erzählt. Die erzählt ja auch viel über den Horrorfilm zu der Zeit und so was. Das fand ich auch. Und wie du auch schon gesagt hast, ich glaube, es wäre nice gewesen, wenn sie mehr mit dem Film gemacht hätten. Wenn du mehr auch über die Story des Films erfahren hättest, dass du vielleicht sogar auch mehr Szenen siehst, die gedreht werden.
Und dann hätte man nämlich wirklich auch mehr machen können mit irgendwie, wenn sich, wie du gesagt hast, so Szenen aus dem Film. Und machen Mord am Set. Einen echten Mord am Set, so wie bei Scream 3 halt. Machen wir sowas. Ja, sowas auch. Wenn irgendwas gedreht wird, dann passiert's. Bring die Molly Bennett, bring die am Set um.
Ja, zum Beispiel. Und das ist halt so, eigentlich ein Gag wäre für die Reihe, um sie dann, ne, und dann ist es echt und so weiter, genau. Ist aber jetzt auch nichts Neues, aber es hätte gut in den Film gepasst. Dann hättest du auch wieder gleichzeitig viel mit Maxines PTSD machen können, dass die dann irgendwie Sachen aus dem Film mit der Realität vermischt. Genau.
Dann hättest du im Set plötzlich irgendwie Pearl wieder oder sowas irgendwie. Du hättest so viel machen können und dann hättest du nämlich auch die Regisseure mehr einbauen können, weil ... Es wäre, wie gesagt, auch das klischeehaft, aber ich hatte mich auch noch erwartet im Film. Dass dann auch so was kommt natürlich, wie dass die Regisseurin an ihr zweifelt dann doch. Und dass Maxine dann dadurch auch wieder snappt.
Weil wir wissen ja, wie versessen sie ist. Und wird sie dann quasi durch ihre Psyche, durch die äußeren Einflüsse, durch Detektiv und whatever, was du da reinnehmen willst von mir aus. Aber dass das alles ihrer Performance schadet und sie dann nicht so abliefern kann, wie sie will, das macht die Regisseurin sauer, das backfired wieder zu ihr, dass sie halt dadurch wahnsinniger wird und angespannter.
Das hätte man ja alles gut so machen können, weil das ja zu ihrem Charakter passt. Sie will ja so sehr Star werden und hätte das an einem Set alles nicht funktioniert, wie sie sich das vorstellt, dann hätte sie ja auch richtig viel machen können. Gibt's null. Hat der Film überhaupt kein Interesse dran. Leider.
Das ist richtig schade und deswegen, und da jetzt kommt mein Hauptproblem und das ist es nämlich, wo das sich dann im negativen Sinne ausgezahlt hat. Ich hab mich gelangweilt. Also die ersten 30, 95 Minuten, wo halt wirklich so das Setting etabliert wird und dieses 80s-Gefühl wirklich noch so frisch auf dich einprasselt, ist, finde ich, immer noch sehr stark.
Aber ab dem Zeitpunkt, wo sich dieser Krimi-Thriller-Plot entwickelt und auflöst langsam und so alles so ein bisschen so boah, das gefällt mir nicht, das gefällt mir nicht. Da hab ich schon gemerkt, das zieht sich echt richtig hin irgendwie. Und das hat mich echt nicht gepackt mehr jetzt bei der dritten Sichtung.
Ich dachte echt so, ja, langsam könnte der Showdown kommen. Dann gucke ich so, okay, wir haben jetzt 40 Minuten. Und das war... Das hat mich jetzt ein bisschen überrascht beim Rewatch, aber ich hab jetzt so ein bisschen, glaub ich, das nachfühlen können, was viele andere schon beim ersten Mal gesehen haben in dem Film.
Ich glaub, das ist natürlich beim ersten Mal, wenn man halt einfach möchte, sich noch mehr flashen lassen kann, so von all, den Sets und all den Kostümen und all den Details und so, das ist ja auch völlig fein, aber ich find auch jetzt, beim kann ich komplett unterschreiben wie du, ich hab auf die Uhr geguckt bei einer Stunde mal beim Rewatch jetzt gestern, war so, chass, jetzt kommen noch 40 Minuten.
Inklusive dem Showdown. Ui. Und da weißt du, okay, das ist gerade irgendwie langweilig. Und das ist der schlimmste Part, kommt doch, wenn du plötzlich nach 70 Minuten auf die Uhr guckst und jetzt geht aber der Showdown los und du dich dann fragst, hä, was ist denn jetzt 30 Minuten lang im Showdown passiert?
Und dann siehst du es nochmal und denkst so, oh, aber kommen wir gleich noch drauf zu. Nee, aber ging mir auch so. Ich war dann wirklich so die ganze Zeit so, boah, das ist gerade ermüdend. Diese ganzen kleinen, nicht nirgendwo hinführenden Mini-Plots und Charaktere. Weil du auch für nichts belohnt wirst, ne?
Die mir gerade irgendwie vor die Füße geworfen werden, genau. Die führen zu nichts und ich bekomme keine Erkenntnisse. Wir drehen uns gerade irgendwie, nicht mal im Kreis, sondern halt, wie gesagt, du gehst immer so kleine Schritte in irgendeine Gasse und musst wieder umdrehen, weil nichts passiert. Du gehst kurz zu der Figur, abgehakt. Nächste, du gehst kurz zu der Figur und nichts davon zählt aber auf ähm.
Du suchst die ganze Zeit, also so ging es mir gestern, du suchst die ganze Zeit eigentlich den Hauptplot. Ja. Weil dann ja auch diese, wo du die ganze Zeit denkst, so okay, das muss ja jetzt irgendwie dieser Typ in schwarz sein. Der selber kommt ja gar nicht mehr vor, die ganze Zeit. Sondern der wird ja nur noch stellvertretend durch den Ermittler eingesetzt. Ja.
Der aber ja, wie gesagt, schon längst revidiert ist, weil er halt eigene Fäde jetzt draus macht. Und du suchst die ganze Zeit, wo ist eigentlich der Plot? Also wo ist denn das Ziel? Also was ist jetzt eigentlich gerade, was will der Film von mir jetzt gerade? So, das suchst du die ganze Zeit im Mittelpart. Und dann wird's dröge.
Dann drehst du dich nur noch im Kreis oder so, ja. Ja, und dann, André, kommt das Schluss. Das ist das Schlusswort, ja. Dann kommt das Schluss. Der nach Maxines Gewaltakt wütende Labbert dreht nun völlig durch und jagt diese über das Universal Studios Gelände. Später lockt Maxine mit ihrem Agenten Knight den Privatdetektiven in eine tödliche Falle.
Maxine sucht eine ursprünglich von Labbert genannte Adresse auf und gelangt zu einem Haus in den Hollywood Hills. Dort findet sie Mollys zerstückelte Leiche und auch den Mörder vor. Es ist ihr entfremdeter Vater Ernest Müller, ein Fernsehprediger, unterstützt von fundamentalistischen Mitgliedern seines Kults.
Müller und seine Anhänger haben die Tötungen gefilmt, um einen Snuff-Film zu produzieren, der Hollywood seiner Ansicht nach als sündig und verderbend entlarven soll. Müller will seine Tochter mittels einer Zeremonie retten. Doch die Detective Torres und Williams platzen ins Geschehen und es entsteht eine blutige Schießerei.
Mit einer Schrotflinte bewaffnet stellt Maxine ihren Vater schließlich am Hollywood-Sign und erschießt ihn. Einen Monat später arbeitet Maxine weiter an The Puritan 2 und hofft, dass ihr Volk niemals enden würde. Ja, diese Verfolgungsjagd zwischen Maxine und Labatt auf dem Studiogelände, die fand ich auch unnötig.
Auch so lang, weil das war, was ich meinte, wo es so, da gibt's das einzig Witzige, die haben so kurz so ein Mexican Stand-Off so, also ein Western-Stand-Off so und dann, ja, aber dann geht halt so eine typische Verfolgungsjagd durch diese Studios los. Aber halt unspannend bei Tageslicht, so, dass es halt nicht cool ist.
Auch da hält der Film sein Versprechen nicht ein. Ich dachte auch dieses Mal wieder, dass sie ins Bates Haus reingehen, beide, und da noch ein bisschen durch die Gegend laufen, aber sie geht rein und dann kommt der Polizist halt schon. Und ich dachte mir auch so, ihr seid da auf dem Studiogelände, da ist gerade auch jemand hergeritten, also es sind auch Leute und sie rennt gefühlt eine halbe Stunde, da ist niemand, sie schreit hier auch nicht immer um Hilfe oder so.
Ach, das ist so, nee, das ist gar nicht geil. Ja, es gibt dann, die Regisseurin, die gibt ja Maxine dann den Auftrag, ey, nimm dir mal zwei Tage Zeit, genieß das Leben und Montag drehen wir weiter und dann geht's richtig los so. Die Zeit nutzt Maxine dann aus, ein bisschen feiern zu gehen und das fand ich wirklich cool, weil deswegen, du wirst dich erinnern dann, wenn du Buddydouble nachholst, diese Disco-Szene ist halt eine komplette Referenz am Buddydouble, weil in Buddydouble, drehen sie quasi, wie war das noch?
Ich glaube, sie drehen ein Musikvideo zu einem Song von Frankie Goes to Hollywood, und der spielt während einer großen Party in so einer Disco sozusagen und das machen sie hier quasi, kopieren sie weiter, läuft ja auch ein Song von Frankie Goes to Hollywood und auch diese Party-Szene und das ist zum Beispiel eine richtig coole Hommage.
Und ich fand, das fand ich richtig cool, das habe ich jetzt rausgefunden es gibt eine Elektro-Künstlerin Alice in Wonderland heißt sie, von der ich auch eine Schallplatte habe und die finde ich richtig cool, und die legt in dieser Disco auf und warum tut sie das? Weil es die Ehefrau ist von Ty West. Das wusste ich nicht. Nice.
Dann darf sie auch auflegen. Ja. Wie fandst du denn. Den Maxines Manager? Wie fandst du Giancarlo Esposito mit seiner geilen Haarpracht? Ich mochte es sehr. Ich mag Esposito total gerne. Ich finde es auch fair, dass sie einen Manager da irgendwie hat, der auch nicht mit dem nicht gut Kirschen essen ist und der auch sagt so, ey, du kümmerst dich um deinen Kram, ich mache war das andere so, fair enough.
Das ist noch einer der wenigen Nebencharaktere, die ich okay finde, der hat ja noch nicht viel Screentime und dass die halt dann zusammen ähm oder dass er dann halt den Privatermittler da in die Autopresse dann da reinballert und so, fair enough, so, das ist okay, das nimmt auch nicht zu viel Raum an.
Ich mochte es auch, wie überfordert er damit war, dass Maxine plötzlich so ein persönliches Thema hat, mit dem sie zu ihm kommt. Und auch die Sekretärin so sagt, nee, nee, der hat gerade keine Zeit. Und er sitzt doch da gerade auf seinem Hometrainer und macht doch eigentlich immer nur so gerne Gelddeals und sowas. Aber dass er jetzt so was Persönliches lösen muss, das war eben erst mal nicht ganz koscher in dem Moment.
Das fand ich auch ganz witzig. Ja, der ist okay. Ich fand es aber cool, wie das mit der Autopresse, das mochte ich irgendwie. Das ist auch so ein schönes Äquiz. Die haben auch diesen einen Typ mit den Hunden, den sie noch dazu holt. Ja, und der ist doch, der war doch am Anfang, sieht man doch einmal, wie sie vom Casting nach Hause kommt und oder nicht nach Hause kommt, und am Porno-Set vorbeigeht, wo die gerade rumbumsen da.
Und da ist der doch, ist der nicht der Kameramann da gewesen oder irgendwas? Ja, kann sein. Hat der da gemacht? Das ist auf jeden Fall jemand, der da am Porno-Set gearbeitet hat. Also der haut ja im Grunde einfach nur den Privatdetektiv um. Der haut den Hinterkopf da irgendwie. Und dann steht der einfach nur mit seinen Hunden gefährlich neben der Autopressor und guckt böse.
Und die Hunde fressen noch die Überbleibsel vom Detektiv nach der Zerquetschung. Ja, aber wie gesagt, also Esposito finde ich ganz nice. Das nimmt auch nicht so viel Raum ein, dass jeder diesen Manager hat, der auch die schmutzigen Sachen für sie erledigt. Das passt ganz gut. Ich habe halt den Labbitt nicht mehr als Gefahr wahrgenommen. Nee, gar nicht.
Also das hätte für mich jetzt auch wieder nicht passieren müssen. Und da habe ich irgendwie das Gefühl, dass Maxine halt wirklich orientierungslos durch die, also nicht Maxine selbst, sondern der Film orientierungslos durch die Gegend war, der immer. Wir haben ja schon ein paar Sachen gesagt, die wir hätten gerne sehen wollen und der Film macht immer so Sachen, wo ich denke so, also da wäre ich jetzt gar nicht drauf gekommen, so zu machen.
Nee, das will ich auch gar nicht sehen. Auch halt, dass sie dann halt in diesen Club geht, ihn dann anlockt und so und damit er hinten da raus ist, das nimmt auch alles so viel Raum ein, das ist halt so, sag ich ja wieder, das ist so ein Zeitplot, der läuft wieder in der Einbahnstraße und du bist so, ach nee, da wollte ich jetzt eigentlich nicht rein, so irgendwie.
Das ist immer alles so ein Tick zu unnötig. Ja, dann ermittelt Maxine auf eigene Faust, wird dabei von den Cops verfolgt und sie fährt dann zu diesem einen Treffpunkt und da stellt sich dann in den Hollywood-Hilze raus, dass der Mörder und Strippenzieher hinter dem ganzen Maxines Vater ist, den wir ja schon in X am Anfang oder am Ende so.
Gesehen haben. Und das ist das Komische. Prinzipiell müsste das eigentlich funktionieren, weil das passt, weil er in X ja schon so eingeführt wird, also das passt halt, so ein Heidegger und so ein Scheinheidegger gleichzeitig auch. Den sehen wir ja sogar am Anfang schon in X, weil das läuft ja auch in dem Tankstelle da.
Und das müsste eigentlich funktionieren, weil sowas funktioniert immer, das ist ja wieder dieses, die Fundamentalisten und die übende, diese patriarchale Kontrolle aus, da über die Frauen. Und auch Satanic Panic da halt wieder. Und das müsste funktionieren, aber es funktioniert für mich A nicht, weil es nicht spannend genug dargestellt ist, es ist nicht bedrohlich genug dargestellt.
Ich finde er ihm nicht gut. Ich finde den Schauspieler, also der Schauspieler kann nichts dafür, aber der ist für mich nicht, imposant genug irgendwie, als dass das irgendwie und dass der dann auch noch so viele Gehilfen braucht und dann ist es noch wieder ein Kult und, irgendwie hat das für mich gar nicht funktioniert und das wundert mich, weil eigentlich könnte die Auflösung funktionieren und wenn ich dann lese, dass Ty West ursprünglich vorhatte, dass die Gefahr im Film eigentlich von Pearl, von der alten Pearl ausgehen sollte, von der, Maxine ja auch immer wieder Vision noch sieht hier in Maxine, also im Film, weiß ich fast schon gar nicht, ob das, das wäre auch klischeehaft gewesen, aber ob es nicht am Ende sogar besser gewesen wäre.
Aber so, irgendwie funktioniert es nicht. Ich kann gar nicht genau beschreiben, warum, aber ich fand einfach die ganze, den ganzen Showdown, die ganze Aufklärung einfach super langweilig präsentiert. Das hat gar nichts mit mir gemacht. Kein Schock, keine Spannung, kein Spaß, es gar nichts. Und das verstehe ich nicht, wie das schiefgehen konnte.
Ja, ich verstehe es, weil ich darauf jetzt wirklich auch mal geachtet habe im Rewatch. Das Problem ist wirklich, dass das nicht aufgebaut wird. Es wird nicht aufgebaut, weil der Film, ist halt komplett versemmelt, dir eine klare Bedrohung zu geben und dir nicht klar macht, also der Weg ist hier nicht das Ziel, sondern das Ziel wird irgendwann einfach random in den Film reingeworfen. So, hallo, hier ist der Vater, Punkt.
Ja, okay, check ich wegen X, aber wo war das denn jetzt in wo war das jetzt die ganze Zeit bis hierhin das schafft der Film nicht der Film schafft ja diesen roten Faden nicht zu erklären, weil der halt anfängt, mit Night Stalker dann Abzweigung macht, schwarz Handschuh Typ, ist das ist aber ihr Vater, ne?
Das ist der Vater, der mit den schwarzen Handschuhen der bringt ja auch den Dings um, den Leon und so, das ist alles der Vater, Deswegen meine ich ja, er kann Leon umbringen, aber offensichtlich kann er nicht selber nachschnüffeln und braucht Kevin Bacon. Das ist alles so ein Unsinn. Naja, und. Geht dann die Richtung so schwarzer Handschuh-Typ, dann aber wieder eine Abzweigung, Privatdetektiv.
Und der geht die ganze Zeit im Zickzack, der Film. Und nichts führt so richtig darauf hin, dass dieser, das soll ja ein Twist sein. Das soll ja ein Oh-Aha-Moment sein. Und das funktioniert überhaupt nicht. Das hat bei mir beim ersten Mal schon nicht funktioniert. Ja, das weiß ich bei mir nicht mehr. Also überrascht war ich nicht. Nee, ich war weder überrascht, aber auch noch so oha oder nichts.
Das ist wirklich, und das ist das Problem, der Film baut das überhaupt nicht auf, dass du überhaupt die Erwartung haben sollst, dass sowas passiert. Das baut der Film nicht auf. Und dann nur zu sagen, ha, das ist wegen dem Fernsehprogramm aus X von vor fünf Jahren so gegangen. Und das funktioniert auch nur maximal dann, wenn du, so wie wir jetzt gerade, Ex erst vor zwei Wochen gesehen hast.
Genau, weil du gerade erst durchguckst. Aber wenn das, wie beim Kino, wenn das da schon über ein Jahr her ist und der Vater auch nur zwei Szenen hatte in Ex, die du bis dahin vergessen hast, ich konnte mich ja jetzt schon nicht mal mehr daran erinnern, als wir Ex, besprochen haben, dann weißt du doch, wie überraschend ich war.
Ich dachte, das ist doch Maxines Vater. Und ihr so, ja. Die Überraschung hättest du gerne bei Maxine gehabt. Und das ist irgendwie, aber auch diese, wie das durchgeführt wird, dann haben sie sowas langweiliges wie so eine Schießerei, wo dann die alle sich über den Haufen ballern und man auch überhaupt nicht durchblickt dort.
Es war irgendwie alles ganz weh. Ist auch nicht gut geschnitten. Nee. Und dann mündet's ja mit dem Showdown-Showdown am Hollywood-Sein. Das ist wiederum, finde ich, eine passende Idee. Das passt einfach zu so einem Film über Hollywood in den 80er-Jahren. Das ist super. Ja, ein gutes Step-Piece auch da natürlich, klar.
Aber auch das wieder, da kriegen wir erst mal ein Flashback. So ein ewig lang, oder eine Vision, es ist ja kein Flashback. Genau, wir kriegen eine Vision, und das ist das, was wir jetzt am Anfang erzählt haben, dann kriegst du erst mal eine Vision davon, dass Maxine sich vorstellt, weil über ihr ist der Helikopter, ne, der Polizialhikopter, die sagt, Waffe fallen lassen, dies, das, und dann kriegt sie einen Flash-Forward.
Weil es das Scheinwerferlicht, eine Scheinwerferlicht. Genau, und er sagt ja dann, du siehst so toll aus, das Scheinwerferlicht. Auf jeden Fall, dann kriegt sie einen Flash-Forward davon, wie es wäre, wenn sie dafür verantwortlich wäre, den Nightstalker Killer, dass der festgenommen wird. Eine Sache, die macht ja hier sogar Sinn, sie kann ja, also für uns Zuschauer ist das ja eigentlich nur bescheuert, das mit dem Night Stalker.
Aus Maxines Sicht kann das ja sein, dass sie denkt, sie hat den Night Stalker gefangen zu dem Zeitpunkt, weil der wird ja dann parallel dazu gefasst oder einen Tag später oder so, aber sie denkt ja sogar, es ist der Night Stalker, ihr Fall. Genau, genau. Und denkt sich dann so, dass sie im Fernsehen interviewt wird in den Nachrichten und sie wird so als Heldin gefeiert und sie ist dann da am roten Teppich und wird dann interviewt bei Puritan 2, hat natürlich eine fette Red Carpet Premiere.
Vor allem im Shinies Movie Theater, genau. Ja, ja, genau. Aber ich mochte es auch, wie dann die Regisseurin, also Elisabeth Benner, dann auch noch sagt, ja und Maxines Geschichte, da müssen wir auch einen biografischen Film drüber drehen, über diese Erlebnisse, die sie da durchgemacht hat. Ja, ja, genau.
Das ist ganz funny so. Aber dann kommt halt Schnitt zurück so und sie ballert ihm halt das Gesicht weg, weil sie, nein, am Ende des Tages ist ihr Rache-Gedanke oder das, ja, was er angetan hat, überwiegt dann irgendwie. Aber genau, wir kriegen das dann, wir kriegen dann diesen Nightstalker, ich will's nicht mal Plot nennen, weil es keiner ist, dieses Nightstalker- Scheiß dann aufgelöst damit.
Aber sie sagen halt wirklich, und das versteh ich nicht, warum sie nicht sagen. Und der Night Stalker ist ein ... Dass sie irgendwie erklären, wer das ist. Dass sie erklären, dass ... Für die Leute, die den Night Stalker nicht kennen, macht das ... Ja, die verbinden das dann damit. Und du siehst ja auch direkt, der hat ja volles Haar in dieser Szene, wo der dann abgeführt wird. Es sieht ja null aus wie ihr Vater.
Er ist ja viel jünger und so. Die erklären nicht mit einem Satz oder mit einem halben Bild oder whatever. Die erklären null, dass das nicht dieselbe Person war. Das ist einfach so schlecht aufgelöst, wirklich. Es ist einfach writing-technisch Katastrophe. Und halt auch dann, ich meine, sie knallt ihm das Gesicht weg, der Effekt ist super, wie der Kopf da so wegplatzt.
Und dann ist so ein Monat später und sie arbeitet wieder. Also, der Helikopter ... Es ist ja nicht mal Notwehr, weil der lag ja schon hilflos am Boden. Der Helikopter ist über ihr, schreibt zehn Minuten lang, legt die Waffe weg. Sie sagen sogar, ist mir aufgefallen, it's over Maxine. Hier reden sie aus dem Helikopter mit Namen an, wo schon wieder dieses Ding ist. Wieso wisst ihr denn alle, guckt ihr alle die Pornos? Maxine Ming, Porno-Darstellerin, 32 Jahre alt. Bitte nehmen Sie die Schrottfünde weg.
Ja, so ist es quasi. Genau so ist es inszeniert. Und dann knallt es ihn halt ab und es passiert ja offensichtlich auch nichts dafür. Es sei denn, ich weiß, aber du bist ja jetzt alleine hier und ich hab dich quasi umzingelt, weil die beiden Damen nicht da sind. Es sei denn, it's in her head. Weil das nicht gerade die, weil das auch schon das ist, wie sie sich diesen Showdown vorstellt. Vorstellt. Mit dem Scheinwerferlicht des Hubschraubers und so weiter und so fort. Das ist immer wieder bei der Pearl-Logik.
Bei der Ja, der mir übrigens sehr viele Leute recht gegeben haben, wollte ich schon mal anmerken an der Stelle. Meine Theorie ist deutlich verbreiteter als eure, aber das wusste ich halt zu dem Zeitpunkt der Besprechung noch nicht, aber schwamm drüber. Hier wird es wahrscheinlich nicht der Fall gewesen sein, aber könnte zumindest eine Erklärung dafür sein, warum sie dann, weil Notwehr kann es echt, gut, amerikanisches Strafrecht, Mantel des Schweigens.
Dafür, dass der vorher auch alle umgebracht hat und nachweislich ihr nachgegangen ist und so, vielleicht, aber jedenfalls komisch. Aber ja, auf jeden Fall, dieser ganze Showdown, die Auflösung, wie es inszeniert ist, es ist keine Überraschung, es ist kein Wow-Moment, es ist irgendwie, es fühlt sich fast an, als würde es nicht in den Film gehören. Ja.
Es fühlt sich wie so drangehangen hinten an. Ganz, ganz gut. Da kann man auch wirklich sagen, wie gesagt, das klang jetzt heute sehr meckerhaft und so, aber wie gesagt, ich mag die erste Hälfte des Films auch wirklich noch nach wie vor sehr, danach geht es langsam, geht es bergab, aber das Schlussviertel oder Drittel, das ist halt wirklich schlecht.
Das muss man wirklich einfach so sagen, es ist wirklich schlecht und man, also. Ärgerlich, drücken wir es mal so aus, ärgerlich ist vielleicht sogar noch das bessere Wort, weil da so viel mehr möglich gewesen wäre, aber vielleicht dann auch mit drei Filmen innerhalb von anderthalb Jahren zu viel für Typer ist, vielleicht auch.
Von wegen, wir müssen das jetzt schnell zu Ende bringen, solange das noch funktioniert so und dass man sich dann, dass sie diesen Part dann nicht so durchgeplant haben, wie jetzt Pearl und X zum Beispiel, ich weiß es nicht, also. Ein bisschen schade. Wenn man dann die Credits überstanden hat, gibt es noch ein kleines Gimmick, denn ganz am Ende der Credits kommt noch so ein kleiner Aufkleber, Be Kind, Rewind, so wie das damals bei den Videokassetten der Fall war.
Fand ich ganz nett. Ja. Ja, aber ich sage, André, dass der Film funktioniert als 80er-Jahre-Nostalgie-Showcase. Als Style over Substance funktioniert der, weil ich mag den Style nach wie vor sehr, ich finde der Film sieht cool aus, hat einen coolen Sound, das funktioniert alles für mich, hat einen coolen Cast, tolle Musikauswahl, eine tolle Atmosphäre, starke Bilder und die erste Filmhälfte, die ist auch sehr gut gepacet, sehr unterhaltsam, da wird man auch irgendwie, also ich wurde reingesaugt in den Film, aber der Story-Arc ist halt nur stark aufgebaut, also nicht stark aufgebaut, also am Anfang stark aufgebaut, geht dann aber völlig falsche Wege bis zu einem richtig enttäuschenden Finale.
Die Nebenfiguren bleiben alle blass. Falsche Themensetzungen, die Themen, die gesetzt werden, zu oberflächlich. Und deshalb werte ich deutlich ab für meine Verhältnisse von, also ich habe ja bei viereinhalb angefangen und bin jetzt nur noch bei dreieinhalb. Was immerhin ein ganzer Sternabzug ist, muss ich sagen. Und das hat mich wirklich überrascht. Das war die größte Podcast-Besprechungsüberraschung seit Ewigkeiten hier für mich.
Der ist quasi von meiner Loved Ones-Liste ins Mittelfeld gerutscht sozusagen. Und muss aus dieser Liste raus. Geheime Liste, braucht ihr nicht suchen. Wie sieht es mit deinem Fazit aus? Krass. Hätte ich auch nicht erwartet, ehrlich gesagt. Es tut mir auch leid jetzt, dass wir diese Episode gemacht haben.
Hätten wir das nicht gemacht, dann wäre der Film auch nicht abgewertet worden. Ja. Nee, es tut mir leid. Ich wusste ja, dass du den magst. Deswegen, ja, krass. Ja, ich kann mich nur anschließen. Ich finde den auch nach wie vor nicht schlecht. Der hat viele gute Ansätze. Ich mag den Look und Feel auch, auch wenn das für mich nicht authentisch ist.
Das heißt nicht, dass ich den nicht mag. Mia Goth ist wieder super. Die ganzen Side-Characters, die spielen ja auch alle gut, auch wenn sie nicht alle nötig sind in dem Film, einfach ihre Figuren. Und der hat schon viele Ansätze, aber für mich halt auch so. Die erste Hälfte, auf jeden Fall, gehe ich noch mit.
Auch wenn ihr auch da schon ein bisschen eiert, aber ab der Hälfte, wenn dann wirklich diese ganzen Mini-Plots aufgemacht werden, die keine richtigen sind, der sich einer nach dem anderen verzettelt, in Sackgassen endet, nicht zur Ausgangslage passt oder beziehungsweise der Film ist auch generell halt, wie schon gesagt, nie schafft, mir überhaupt so, zu erklären, was ist eigentlich jetzt bis auf, dass Maxine natürlich ein Star werden will, was ist denn eigentlich so wirklich der Hauptplot, auf den ich fokussieren muss? Das kriegt der Film für mich nicht hin.
Der erzählt ja wirklich auch nichts. Dieses typische, ja Hollywood ist böse und verschluckt euch so, aber da haben X und Pearl auch deutlich mehr zu erzählen gehabt, auch im Subtext. Ja, der Film will sich dann so durchweiben und dafür ist es auch nicht stark genug irgendwie für mich. Und deswegen, und umso länger die Laufzeit wird, umso ärgerlicher fand ich ihn oder umso langweiliger, bedeutungsloser, bedeutungslos so einfach, weil er vor sich hineiert und einfach nicht zum Punkt kommt.
Und dann kommt der Punkt, den Ty West halt dachte, das ist ein krasser Eye-Opener oder das ist ein Wow-Moment eben mit der ganzen Auflösung. Und die ist, wie gesagt, ich hab extra wirklich das war, ich wusste es ja noch, ich wusste noch, was die Auflösung ist und wer es ist. Und ich hab doch mal auf alles geachtet, aber es gibt keine Herleitung.
Und ohne eine richtige Herleitung und ohne richtige Anhaltspunkte und eine gewisse. Ja, wie schon gesagt, wir haben Ermittler im Film. Wenn die irgendwie dahin ermitteln würden, dass irgendwas davon schon irgendwie angefüttert wird, irgendeine Richtung. Dann wäre das ja fair enough. Aber das passiert im ganzen Film ja einfach nicht.
Dass selbst die Ermittler nichts machen, außer wie gesagt, vor Maxines Haus parken und immer genau dann hinter ihr herfahren, wenn sie irgendwo hinfährt. Mehr machen die im ganzen Film nicht. Und daher hast du keine Herleitung für das Finale und für die Auflösung und, die verpufft halt komplett. Wie gesagt, fühlt sich für mich an wie ein Fremdkörper im Film, der da einfach nicht reinpasst.
Inklusive noch echt ewig langem dummen Erklärmonolog von ihrem Vater, der natürlich nochmal alles aufrollt und wie enttäuscht der ist und sie ist ja dem Satan verfallen und nochmal, wir machen hier einen Film und der bla bla bla bla bla. Völlig verlabertes Finale auch, bevor es dann in diesem nicht mal gut inszenierten Shootout endet, der auch irgendwie nicht in den Film passt. Also es ist alles weird.
Von daher, da geht der kurzer Sinn. Ich hatte den auf, ich hatte dem eine 3 gegeben, damals im Kino und ich gebe ihm jetzt eine 2,5 nur noch. Oh. Also ich habe ihn auch noch mal ein bisschen runtergewertet. Ey, ich finde den wirklich, er ist keine Katastrophe, er hat er hat auf jeden fall schauwerte aber er hat sich leider echt ganz schön verstolpert da über dem dritten teil, Das heißt, dein.
Neues Ranking? Ja, mein neues Ranking, das hat sich verschoben, es war in der Reihenfolge, we released vorher X, Pearl, Maxine und es ist jetzt tatsächlich, Pearl ist nach vorne gerutscht für mich, weil ich den wirklichen rewatch, das war der Film, mit dem ich die beste Zeit hatte. Ich finde, der hat für mich das beste Gesamtpaket, der ist am rundesten für mich, plus eben dieser unverbrauchte Look und das Setting.
Jetzt ist es tatsächlich Pearl, X, Maxine. Ja, ich auch. Echt? Bei mir auch, ja. Cool. Also Pearl war die größte Überraschung im Positiven und Maxine die Überraschung im Negativen. Die größte im Negativen, leider. Ja, voll. Und trotzdem halt so, aus einer Retrospektive, Back-to-Back zu gucken, finde ich, macht Sinn.
Und Spaß. Und Spaß, genau. Aber macht auch Sinn und fühlt sich organisch an. So, aber es ist halt schade, dass du halt weißt, dass mit dem Letzten auch der kommt, der halt leider die wenigsten Schauwerte hat. Ein paar Sachen auf jeden Fall mitgenommen. Ich habe jetzt Mia Goth als Schauspielerin, mehr zu schätzen gelernt.
Tatsächlich mag in der Summe das, wie gesagt, bei mir ist Maxine ja trotzdem mit dreieinhalb Stellen ja immer noch gut. Einfach das, was Ty West auf die Beine gestellt hat, dass er sich auch zugetraut hat. Und das Konzept dahinter ist ja auch sehr originell eigentlich. So gerade mit dieser Verwebung dieser zwei Figuren, Maxine und Pearl, das finde ich, ist eine ziemlich gute Sache. Und wenn man sich bei X gefragt hat, was soll das, warum spielt die beide, dann macht das retrospektiv dann irgendwie schon Sinn so, ne? Weil es halt.
Ja, vielleicht ist in Maxine eben auch davon noch mal zu wenig. Klar, man hat's irgendwie schwierig machen können, aber nur diese Flashbacks da reinbauen, dass sie sich halt ein paar Mal irgendwie sieht. Wie gesagt, vielleicht war das ursprüngliche Konzept doch die bessere Idee mit, Pearl als Antagonistin in dem Film.
Da hätte man sich halt fragen müssen, wie hat jetzt das noch überlebt so lange? Kann ja auch ein Geisterhorrorfilm sein, was auch immer alles so, ne? Also gerade wenn's im Bates Haus spielt, da hätte man das machen können. Ja, das stimmt, hätte man das machen können. Ja, aber deswegen, das war vielleicht auch noch ein bisschen wenig Connection mit, also ein bisschen wenig Connection zu den anderen Filmen, ja. Ja, also irgendwie, naja.
In der Sommer hat es auf jeden Fall Spaß gemacht. Ja, das schon. Und nächste Woche geht es dann weiter. Dann gibt es die zweite Episode von Fresh Blood. Und das wird wirklich Fresh Blood in dem Fall. Wir gucken Donnerstag Resident Evil und nehmen ein paar Stunden später Fresh Blood auf. Das ist immer das, wovor ich Angst habe. Aber dafür ist ja genau dieses Format gedacht, dass wir auch eben sofort über sowas sprechen können, ohne eine dreistündige Analyse zu machen. Drei Stunden Deep Dive, genau. Sondern erst mal Ersteindruck, ja.
Ja, den 3-Stunden-Deep-Dive gibt's dann erst, wenn wir die ganze Resident-Evil-Reihe nochmal im Einzelnen. Ich versteh bis heute nicht, wie wir damals so 6 Filme in eine Episode packen konnten. Ich hab heute nochmal immer wieder Lob dafür bekommen. Ich hab heute eine neue Folge, wo Verrusel sich eigentlich aufgenommen kommt, nächste Woche, und wurden nochmal explizit gelobt, auch von dem neuen Gast, für unsere langen Folgen, weil das auch seine Lieblingsfolge von uns immer war, langjähriger Hörer auch von uns tatsächlich, und hat gefragt, warum wir die eigentlich nicht mehr machen.
Und naja, ich hatte meinen geistigen Zustand in diesen Folgen immer gedacht, aber genau das fanden die Leute ja immer so lustig natürlich. Also, ich muss noch dazu sagen, Podcasten ist auch anstrengend, das ist tatsächlich so und je älter man wird, ist so anstrengender wird es auch, muss man auch dazu sagen.
Ich bin mir relativ sicher, dass das auf dem Niveau, wir das heutzutage nicht mehr hinkriegen würden, fünf Stunden oder vier Stunden über sechs Filme zu reden, also die vier Stunden schon, aber nicht, Über so viele Filme. Dann darf ich aber, also es geht glaube ich schon noch, ich darf aber den ganzen Tag vorher nichts anderes machen.
Also meine Gehirnkapazität muss am absoluten Anschlag, also muss voll da sein so. Aber jetzt irgendwie den ganzen Tag arbeiten und Projekte machen und anderen Kram machen und dann abends, wir nehmen in der Regel mal abends auf, und dann abends noch irgendwie sechs Stunden Podcast, dann kannst du wieder wegschmeißen, ja.
Ich meine, zu viert mag das noch gehen, denn das ist noch doppelt so lang. Aber ich finde zu zweit, auch jetzt wieder, mein zu zweit Podcasten-Limit ist jetzt tatsächlich aufgebraucht für heute, weil man natürlich deutlich mehr Redeanteile hat. Genau, du musst natürlich mehr reden, als wenn wir aufs Vier aufteilen.
Ich weiß auch nicht, wie wir Fresh Blood letztes Mal mit dreieinhalb Stunden gemacht haben, aber wir werden es nächste Woche sehen. Und dann waren wir noch live. Das machen wir auch nie wieder. Und jetzt die Leute zu Hause, jetzt jammern die schon wieder über diesen einen Samstag. Haben sie einmal im Jahr gearbeitet? Nein, aber es ist wirklich, also es ist ja nicht nur das Labern, sondern du musst ja die ganze Zeit den Film zusammenhalten, wir müssen unsere, ne, wir müssen die Stringenz wahren.
Das klingt echt immer ein bisschen Meckernerfum, ist es auch, halt seitlich Meckerfum-Niveau. Ähm, aber das Hirn, auch das Hirn macht irgendwann nicht mehr mit, weil das Hirn und deine, die Worte irgendwann nicht mehr formt, nach sechs Stunden oder so. Komplett. Aber ja. Alright. Dann haben wir uns, wie gesagt, nächste Woche am Freitag oder Samstag, je nachdem.
Wir versuchen Freitag, vielleicht kommt's auch Samstag. Genau, damit ihr bestens für Resident Evil und alle anderen neuen Horrorfilme bestens gerüstet seid. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit. Schreibt uns wie gesagt gerne was in die Kommentare bei Spotify oder an fanpost at devilsthedemons.de oder schaut doch mal bei Daddy vorbei.
Da gibt's auch immer tolle neue Sachen und unterstützt uns da gerne. Zum Beispiel, wenn ihr eine neue Folge Devils Extreme... Devils? Jetzt geht's nämlich los. Devils Extreme. Devils and Demons Extreme, den ihr mich hören wollt. Devils Extreme ist eigentlich viel besser, ist viel kürzer. Ja. Auch nur Extreme wäre eine Option.
Dann schaut da gerne mal vorbei. Freuen wir uns drüber. Vielen Dank für eure Unterstützung, Aufmerksamkeit. Bis zum nächsten Mal mit Devils and Demons. Heute mit André und mit mir. Ciao, ciao.