
Die Bayern-Woche. Mit Stefan Kumberger und Madeleine Etti | Der FC-Bayern-Podcast· Folge 181
Die Sorgenkinder des DFB! Kritik an Sané unfair? Wann kommt Neuer?
Mittwoch, 10. Juni 2026 · 48 min
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Shownotes
Das WM-Fieber steigt! Die DFB-Elf ist endlich in ihrem Quartier in Winston-Salem angekommen und liefert bereits viel Gesprächsstoff. Für alle Bayern-Fans natürlich besonders bitter: Lennart Karl musste verletzt abreisen! Manfred und Stefan besprechen, welche Rolle jetzt Leroy Sané spielen kann und diskutieren ob der Routinier nicht doch unfair behandelt wird.
Außerdem geht's um Manuel Neuer. Der Keeper arbeitet weiter fleißig an seinem Comeback, doch läuft da wirklich alles nach Plan? Schließlich steht bald das erste Spiel gegen Curacao an...
Obendrein blicken die beiden auf Bundestrainer Julian Nagelsmann, Sportdirektor Rudi Völler, Bayern-Flirt Nathaniel Brown und die fragwürdige Nachnominierung.
Das und mehr in der aktuellen Ausgabe!
Viel Spaß mit der 1. Folge der 1. Staffel des Podcasts „Die WM-Kabine“ mit den SPORT1-Reportern Manfred Sedlbauer und Stefan Kumberger.
Folge 1 im Überblick
• Begrüßung
• Eindrücke aus Chicago
• Leroy Sane/ Lennart Karl
• Assane Ouedraogo
• Rudi Völler
• Oliver Baumann/ Manuel Neuer
• Nathaniel Brown gegen David Raum
• Nick Woltemade
• Leon Goretzka
• „Wusiala“
• Anlage in Winston-Salem
• Ausblick
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Hallo Deutschland und herzliche Grüße aus Winston-Salem in North Carolina. Ihr seid richtig und zwar seid ihr richtig bei der WM-Kabine, dem Podcast von Sport1 zur Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Ihr musstet nichts neu abonnieren, denn wir haben die Bayern-Woche und auch die Dortmund-Woche umgebaut.
Und bei der Dortmund-Woche denkt ihr natürlich alle an den Mann, der mir gegenüber sitzt, an Mani Sedelbauer. Hallo Mani. So ist es. Hi Kumbi, hallo an euch da draußen. Schön, dass wir uns hier zusammenfinden für die WM-Kabine. Und die eine Hälfte, die kennt mich, die andere Hälfte noch nicht, bei dir ist es genau umgekehrt.
Genau, also wenn ihr diesen Podcast... Das funktioniert sozusagen. Ja, wenn ihr den Podcast hört mit dem roten Logo, dann seid ihr eigentlich Bayern-Woche-Abonnenten und hört jetzt die WM-Kabine. Und wenn ihr das gelbe Logo abonniert habt, weil ihr Dortmund-Fan seid, dann habt ihr jetzt auch die WM-Kabine am Rohr.
Weil natürlich, wo es ja Dortmund und der FC Bayern große Rollen spielen in der Nationalmannschaft und weil wir als Bayern-Reporter und als Dortmund-Reporter. Ja gemeinsam für die deutsche Fußball-Nationaltschaft zuständig sind. Also wundert euch nicht, ihr seid auf alle Fälle richtig. Und für die nächsten Wochen gibt es ja auch nicht schwarz-gelb oder rot-weiß, sondern schwarz-rot-gold, Kumbi.
Schwarz-rot-geil würde ich fast sagen. So nämlich. Und deshalb, ja, freut es uns, dass ihr da draußen dabei seid und uns über die nächsten Wochen, hoffentlich dauert es ja noch relativ lange, das Turnier aus deutscher Sicht, begleitet. Kumbi, ich bin ja schon ein bisschen länger in den USA. Allerdings, man sieht es dir gar nicht an.
Dankeschön. Chicago war schön, viel Sonne getankt, mit dem Lake Michigan auch ein tolles Gewässer vor der Haustür gehabt. Es war eine schöne Woche, sich zu akklimatisieren und der Herr Kumberger, unser Chefreporter von Sport1, der hat sich dann gestern in die USA bequemt. Chat lag bei dir aber auch viel Anzeige, oder? Gibt es bei mir überhaupt nicht.
Das gab es schon bei der Club-WM im vergangenen Jahr nicht. Ich bin, wie lange war es, neun Stunden von München nach Charlotte geflogen und dann musste ich auf meinen Abholservice ein bisschen warten. Dann kam der härteste Teil der Reise. War vier Stunden am Flughafen gewartet. Was war denn da los? Ja, die deutsche Nationalmannschaft hat sehr spät trainiert.
Das musstest du natürlich verfolgen und besetzen mit 3000 Deutschlandfans. Und deswegen konntest du mich erst spät abholen und für den Uber war ich zu geizig. Da habe ich Sport1, unserem Medienhaus, gut zuhören. Ist da gut zuhören bei Sport 1? Ja, genau. Also liebe Chefs da draußen, knackig gespart. Aber Manni, kurz Schluss jetzt mir mit der Vorrede.
Wie war denn die Woche in Chicago? Wie waren denn die Eindrücke, die du gewonnen hast? Wie geht es der Mannschaft? Hat nicht vielleicht jeder mitbekommen, dass die Mannschaft jetzt erst mal in Chicago war? Ja, das ist richtig. Es ging ja los eigentlich mit der Vorbereitungsphase bereits in Herzogenaurach, wo sich die Mannschaft eine Woche lang vorbereitet hat.
Und dann ging es über Frankfurt, über den Teich sozusagen, direkt nach Chicago. Wie oft ich den Satz schon gehört habe? Über den Teich? Wieso sagt man das eigentlich? Über den großen Teich? Weiß ich nicht. Das ist irgendwie so Verniedlichung. Aber also wie oft ich das in der Berichterstattung auch von den Kollegen gelesen habe und gehört habe, über den großen Teich, wir könnten das, glaube ich, mal weglassen.
Ja, okay. Dann, wir sind einfach nach den USA geflogen, nach Chicago. Ich muss sagen, unfassbar schöne Stadt, jetzt mal abseits des Fußballs, wirklich coole Cafés, coole Restaurants, wie schon davor gesagt mit dem Lake Michigan, echt total sehenswert, auch mit den Skyscrapern dann im Hintergrund, also das hat wirklich.
Schönes Flair und deshalb waren die DFB-Stars auch viel draußen unterwegs. Also immer, wenn du aus dem Hotel vor die Tür gegangen bist, hast du eigentlich mindestens einen der Stars gesehen. Ihr habt euch ständig beim Coffeeshop getroffen. Das ist richtig. Also ich glaube, Jonas Urbich denkt mittlerweile, ich stalke ihn, weil ich glaube, immer, wenn ich vor die Tür gegangen bin, bin ich in seine Arme gelaufen. Vielleicht stalkt er dich.
Vielleicht. Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Ja, der will jetzt einen guten Eindruck bei dir hinterlassen, damit du ihn schön hochschreibst. Achso, meinst du. Und jetzt im Podcast auch lobst, dass er vielleicht sogar noch die Nummer 1 Ja, Torhüter darf man ja immer nach nominieren. Ah, siehst du, das wird auch Jonas Urwig.
Nein, kommen wir zum sportlichen. Tolle Bedingungen, die sie dort vorgefunden haben in Chicago. Von den klimatischen Bedingungen auch top. Also konnte man sich richtig gut vorbereiten. Es gab auch so ein paar Team-Events, wo die Mannschaft nochmal ein bisschen näher zusammenwachsen konnte. Nicht alle kennen sich ja in- und auswendig, einen Großteil schon.
Aber es sind dann immer dann doch eins, zwei, drei neue Abendessen. Waren dann oft auch Kaffeezingen und ich glaube auch echt viele Spaziergänge, die sie tagsüber so absolviert haben. Weil sie ja in Chicago glaube ich nicht ständig erkannt werden. Das ist glaube ich ein großer Vorteil und das haben sie auch sehr, sehr genossen.
Einfach total befreit durch die Straßen zu laufen. Wenn man sie getroffen hat, dann waren sie auch total rätselig. Also für ein Pläuschchen, für Smalltalk eigentlich immer zu haben. Dann waren sie auch noch bei den Chicago Bulls. Viele sind ja NBA-Fans, haben sich dort die heiligen Hallen dort mal angeguckt und ich glaube, die Stadt hatte schon echt sehr, sehr viel zu bieten, viel Glamour-Faktor natürlich auch und ja, sportlich ging es natürlich schon auch zur Sache.
Also wir haben nicht allzu viel gesehen, weil sich der DFB... Ein bisschen abgeschottet hat für die Mannschaft. Es gab ja nicht mal eine richtige Pressekonferenz, alles digital. Genau, das muss man sagen. Sie haben betont, dass sie in Herzogenauach mit dem öffentlichen Training und dann auch beim Abflug ja so ein kleines Fanfest organisiert hatten und deshalb wollte man den Fokus ausdrücklich.
Auf die Vorbereitung legen und deshalb hat man sich da so ein bisschen abgeschirmt, hat alles hinter verschlossenen Türen gemacht. Einerseits um Selbstkosten zu sparen, das war die Begründung und auch vielen Journalisten von uns Kosten zu ersparen, weil viele Medienhäuser auch gesagt haben, boah, das ist eh schon alles sehr, sehr teuer.
Und das können wir echt bestätigen, dass man dann auch erst später nachreisen kann. Aber wir müssen warten, bis der DFB endlich den großen Millionendeal so ausgezogen hat. Am 1. Januar 2017. Dann ist alles vor Ort. Dann werden wir auch eingeladen und zig Fans wahrscheinlich auch. Nein, und dann war ja das nicht ganz unwichtige Testspiel, das letzte Testspiel vor der Weltmeisterschaft gegen die USA.
Ja, vom Ergebnis her positiv verlaufen. Man hat 2-1 gewonnen. Spielerisch trotzdem, glaube ich, noch viel, viel Luft nach oben. Wie hast du es denn verfolgt? Aus der Ferne natürlich. Ich muss sagen, es war mir ein bisschen zu wenig, aber ich bin halt auch immer sehr anspruchsvoll. Und vielleicht kann man auch einfach nicht mehr erwarten mit Jetlag, mit neuer Umgebung, mit einer seltsamen Stimmung.
Es gibt ja keinen Einlauf mehr, wo dann alle nebeneinander stehen. Das war verrückt, ja. Jeder wird einzeln da gefeiert. Also so extrem war es ja nicht mal bei der Klub-WM. Da sind Spieler auch einzeln vorgestellt worden, aber so langwierig war es nicht. Das hat mich ein bisschen genervt. Ich glaube, die Spieler hat es auch genervt.
Ja, also ich glaube, kurz vorm Turnier muss man sowas mitnehmen und wer sich ja gut eingefügt hat, war Leroy Sané. Leroy Sané auf jeden Fall zählt zu den Gewinnern, aber auch, weil er natürlich von den größten Stimmungsdämpfern bislang zumindest in der deutschen Nationalmannschaft profitiert. Darüber müssen wir natürlich auch sprechen. Lennart Karl, du verfolgst natürlich auch schon die ganze Saison über, bei den Bayern überragende Saison gespielt.
Also ich fand jetzt für mich oder ich habe ihn ja auch nur aus der Ferne so ein bisschen beobachtet, aus dem Westen, für den ich ja hauptsächlich zuständig bin, der kam und gerade so mit seinen Drübblings, auch mit den Schüssen aus der zweiten Reihe aus 16 Metern, hat er mich schon wirklich beeindruckt.
Und für mich war es auch eigentlich klar, dass er bei der Nationalmannschaft dabei ist. Und so wie der Eindruck war in Herzogenauach und auch dann in der Woche in den USA, war ich eigentlich felsenfest davon überzeugt, dass er Leroy Sané den Platz abgelaufen hätte. Siehst du, und das denke ich zum Beispiel nicht. Also ich habe mich, nee, also ich finde es sehr, sehr traurig für Lennart Kahn, der Sankt bei der Runde weiß. Gute Wässerung.
Ja, und es ist so ein bisschen ein Stimmungsdämpfer, weil solche jungen Spieler wollen wie Fans ja sehen, wollen wie Medien ja auch sehen, aber ich glaube, dass Lennart Karl gar nicht in der Startelf gestanden wäre gegen Curaçao, weil ich glaube. Ich war ja in Mainz beim Testspiel gegen Finnland und da hat der Bundestrainer, Lennart Karl gelobt, aber dann plötzlich davon erzählt, habt ihr die Einwechslung gesehen und den ganz groß gefeiert, das war dann echt ein bisschen seltsam und deswegen glaube ich gar nicht, dass der Bundestrainer so sehr auf Lennart Karl gesetzt hätte.
Er hat schon ein bisschen vorgebaut, ne, in den letzten Wochen. Ja, ich meine, Liria Sané ist eben ein Spieler, der muss in der Öffentlichkeit verteidigt werden, offenkundig. Der wird sehr kritisch beäugt. Unfair auch manchmal? Natürlich auch unfair, ja. Also bei Liria Sané wurde ja auch gerne mal die Klamotte kritisiert und da hieß es dann, wie kann man mit so teuren Jacken rumlaufen und wieso macht man das?
Allerdings Lennart Karl ist auch in pink rumgelaufen und da fanden es die Leute irgendwie geil, außer Uli Hoeneß, der gesagt hat, ich werde den Lennart mal zur Seite nehmen und ihm erklären, was denn wichtig ist im Leben und was nicht wichtig ist. Aber die Betrachtungsweise, also entweder hat sich Fußball-Deutschland in den letzten zehn Jahren so verändert, dass Spieler extra aber ganz zeigen dürfen oder es liegt an der Körperhaltung, die Körpersprache, die Lille Sané immer wieder zum Vorwurf gemacht wird.
Also da wird Lille Sané manchmal, manchmal, manchmal, sage ich, unfair behandelt. Um da nochmal einzuhaken, ich finde dieses. Diese Diskussion um seine Körpersprache finde ich irgendwie total ein Quatsch. Also klar wirkt er oft so lustlos, gerade wenn der Ball nicht in seiner Nähe ist und so, dass er Schulter hängen lässt, Kopf hängen lässt.
Aber jetzt guck dir mal, und ich will ihn jetzt nicht mit Lionel Messi vergleichen, aber guck dir den mal an, wenn der Ball nicht in seiner Nähe ist. Dann schlürft er auch über den Platz, wirkt auch total teilnahmslos. Ja, aber die magischen Momente bei Herrn Messi sind ein bisschen zahlreicher als bei Eurys. Klar, aber ich glaube, dass es bei vielen Offensivspielern der Fall ist, dass sie so eine Körperhaltung an den Tag legen, gerade das Spiel.
Genau, und dann eben auf die Umschaltsituationen warten. Er ist halt kein Rackerer in dem Sinne, wie wir ihn vielleicht gerne hätten. So eine Kampfsau ist er nicht. Aber ich finde, damit müssen wir uns begnügen und es ist auch nicht seine Rolle. Ja, also er ist ja der Mann für die magischen Momente und der Bundestrainer ist bereit zu warten, bis dann mal wieder einer kommt.
Aber viele Fans sind eben nicht mehr bereit, drauf zu warten. Und es gab ja viele, die gesagt haben, den darf man nicht mal mehr nominieren. Aber da müssen wir uns, glaube ich, gar nicht so lange aufhalten bei Lennart Kahl. Wir können es nicht beweisen. Ich glaube, der Bundestrainer wird es jetzt auch im Nachgang nicht verraten, ob er für Kua Sao, für das Spiel in Houston, wirklich Lennart Kahl eingeplant hätte.
Auf alle Fälle bleibt festzustellen, bitter, bitter, bitter. Es sind ja auch Tränen geflossen und die ganze Mannschaft stand so ein bisschen unter Schock. Also nochmals gute Besserung an Lennart Kahl. Was gab es sonst noch? Ja, wenn wir vielleicht bei Lennart Kahl sind, müssen wir dann natürlich auf den Nachnominierten gucken. Hassan Oetarogo ist nachgekommen.
Ich glaube, für viele auch überraschend. Also ich hatte tatsächlich auch zwei, drei Namen im Kopf. Natürlich ein Chris Führig, ein Seid El Mala. Und dann war ich tatsächlich sehr überrascht, als so langsam durchsickerte, okay, keine der beiden werden es. Also ich habe da auch ein bisschen, weil ich natürlich im Westen bin, in Köln immer mal wieder nachgebohrt und dachte mir, naja, also eigentlich müsstet ihr doch jetzt langsam Bescheid wissen, dass Seid El Mala nominiert wird.
Aber ja, letzten Endes wurde es dann eben Aslan Uedraogo. Und für mich, wie gesagt, sehr überraschend. Wie war es für dich? Also die Begründung fand ich Wahnsinn. Ich finde auch Wahnsinn, dass diese Begründung, dass Uedraogo vorgezogen wird vor einem Seid El Mala, weil El Mala im Urlaub war. Und Uedraogo hatte diese PR-Tour in Südafrika mit RB Leipzig, wo ich mir auch denke, also ich habe mit den Bayern schon einige PR-Touren.
Auf Safari waren sie, ja? Ja, ich habe mir mit den Bayern schon einige PR-Touren gegeben. Und also, ja, großer Sport ist das nicht, sage ich mal so. Und ich weiß nicht, seit dem Maler, ob der jetzt innerhalb von zwei, drei Wochen seine komplette Fitness verloren hat, wage ich zu bezweifeln. Er ist ja in Griechenland, hat im Urlaub und hat auch was gepostet bei Instagram.
Und der vierte Slide, der, glaube ich, war für den Bundestrainer. Da hat er nämlich sich selbst auf dem Laufband gepostet. Sehr interessant. Und bei Herrn Oedraogo, ich möchte jetzt nicht schlecht reden, aber der Mann ist von Deutschland nach Südafrika geflogen, von Südafrika nach Deutschland, von Deutschland nach Spanien in den Marbella-Urlaub, wieder zurück nach Deutschland und dann in die USA.
Und da würde ich jetzt mal sagen, das ist jetzt auch nicht gerade leistungsfördernd. Klar, der Mann fliegt wahrscheinlich First Class und hat es ein bisschen besser als alle anderen im Flieger, aber das hätte ja zum Beispiel auch ein Argument sein können, also Seidel Maler wäre aus Griechenland gekommen.
Ja, also für mich auch die Entscheidung für Uwe Dahou total nachvollziehbar. Ich glaube, sportlichen Gründe hat er auf jeden Fall auf seiner Seite, dass er dabei sein darf. Er hat im November einen wahnsinnig guten Eindruck hinterlassen bei seinem Debüt und bei seinem letzten Spiel. Ja, genau. Aber ich glaube, gerade vom Spielstil her, ein Said El Mala, der braucht nicht viel.
Und wenn, dann wäre er sowieso nur als Einwechselspieler vorgesehen gewesen. Der hat seine zündenden Momente und dann legt er sich den Ball vor, geht vorbei. Und ich glaube, dafür braucht es keine wochenlange Vorbereitung. Zumindest das letzte Spiel war zwei Wochen her. Also ich bitte dich. Und ein Manuel Neuer hat auch längere Zeit nicht gespielt, wie wir wissen.
Aber dieses Thema, da reden wir vielleicht auch noch gleich wegen Oliver Baumann. Auf jeden Fall. Vielleicht hat die Frisur von Seidel Mahler dem Bundestrainer nicht gefallen. Gefällt sie dir nicht? Ich verstehe nicht, dass das Fußballer irgendwie seit 15 Jahren machen müssen, dass sie sich die Haare blondieren, wenn ein bisschen Sonne scheint.
Gab das früher nicht? Doch, natürlich. Thomas Sturz war ja einer der Ersten, aber dann sogar Mats Hummels lief mal blondiert rum. Stefan Effenberg hat noch eine coolere Flusur. Ja, der Tiger des 90er-Jahres. Herzliche Grüße an Stefan Effenberg. Übrigens WM-Doppelpass gibt es jede Woche am Sonntag. Sommerpause ist vorbei.
Genau, Sonntag, 11 Uhr, ihr wisst es, der WM-Doppelpass natürlich mit Stefan Effenberg. Was mich noch gewundert hat, das will ich noch sagen zum Thema Saad El Mala, dass diese seltsame Begründung vom Bundestrainer so positiv aufgenommen worden ist. Also wenn man sich andere Medienvertreter angehört hat, die fanden das total toll.
Genau die richtige Begründung. Ich fand das nicht. Ich fand es auch kommunikativ nicht das erste Mal, dass wir Bundestrainer ein bisschen daneben lag, ehrlich gesagt, in den letzten Wochen. Ich finde, er hätte ja auch einfach sagen können, es kann am Ende nur einer nachnominiert werden. Und Ulta Ogo hat im Endspurt der Saison gute Leistungen gezeigt.
Deshalb nehme ich ihn mit, dann zu sagen, seit El Malarbeit zwei, drei Wochen nicht regelmäßig auf dem Laufband, da keinen häufigen Sprint und so weiter zu Hause zu machen. Wie gesagt, finde ich Quatsch. Ich glaube, wir können uns darauf einigen. Sportlich ist das vollkommen nachvollziehbar, dass Ulta Rogo dabei ist.
Wie gesagt, im November sehr guten Eindruck hinterlassen auf dem Platz, aber vor allem auch neben dem Platz soll ein ganz, ganz feiner Typ sein, ein ganz höflicher, junger Bursche. Und deshalb können wir uns einfach für ihn, glaube ich, auch freuen, dass er sich den Zaum von dieser Weltmeisterschaft jetzt erfüllen kann.
Ja, und so ehrlich muss man sein. Ich glaube nicht, dass so eine Nachnominierung jetzt darüber entscheiden wird, ob Deutschland Weltmeister wird oder nicht. Da ist ein größerer Faktor für mich Rudi Völler, Rudi Nationale, der Mann, der meine Kindheit geprägt hat und der vor kurzem gerade auf der Pressekonferenz in Winston-Salem war.
Du hast es nicht mitbekommen. Nicht live zumindest. Nicht live, weil du gerade zugeschaltet warst bei unserer täglichen WM-Sendung, WM aktuell. Mann, das haben wir ja alles im Angebot. Das ist der Wahnsinn. Die Cross-Promo-Maschine läuft bei mir, du merkst das gerade. Rudi Völler hat... Klartext gesprochen. Das fand ich richtig gut. Du hast es ja nachträglich dann auch mitbekommen.
Hat davon gesprochen, David Raum und Nick Woltemarli, die sind ein bisschen hinten dran. Da hätte er sich auch mal so ein bisschen in Floskeln flüchten können und hat aber dann gesagt, ja stimmt, die sind hinten dran. Ich glaube, das hätte der Bundestrainer anders gesagt. Ja, wahrscheinlich, wahrscheinlich. Auch hier wieder könnten wir direkt eigentlich zu Manuel Neuer überleiten, aber lass mal bei Rudi Völler bleiben.
Es ist ja jetzt schon das zweite Mal, dass er auf einer Pössl-Konferenz spricht. Herzlichen Aura-Frohr. Genau, wir haben uns auch, als es verkündet wurde vom DFB, zumindest mal so ein bisschen Fragen angeguckt. Ja, schon wieder der Rudi. Aber ich weiß, du bist großer Fan von Rudi Völler und ich bin sie auch.
Der macht das einfach sensationell. Der macht das halt schon seit Jahrzehnten. So ist es. Der hat schon alles erlebt. Ich glaube, so schnell kannst du ihn auch nicht oder nicht mehr aus der Reserve locken. Sei es über die politische Situation hier in den USA, über den sportlichen Konkurrenzkampf und so. Der Schiedsrichter, der nicht einreisen durfte. So ist es.
Der hat zu allem und jedem eine klare Meinung, kann sie auch äußern, ohne dass ihm jemand auch böse wird. Ja, und er kann auch Fettnäpfchen umtanzen und weil du gerade sprichst, böse werden. Er hat dann tatsächlich gesagt, Julian Nagelsmann, er ist nicht mehr ganz so unbedarft wie noch 2024 bei der Europameisterschaft.
Ja, wenn man jetzt Wort glauben möchte, dann würde man jetzt sagen, okay, in Rudi Völlers Augen war Julian Nagelsmann unbedarft bei der Europameisterschaft und ist es jetzt auch noch ein bisschen. Da hat er dann hinten raus die Kurve bekommen und hat gesagt, naja, ich war bei meiner ersten WM als Teamchef 2002 auch nicht viel älter, aber wenn man jetzt da irgendwie Konfliktpotenzial suchen wollte, was wir nicht wollen, dann hätte man sagen können, oh Rudi, das wird dem Bundestrainer nicht gefallen, was du da sagst, aber niemand kann Rudi Völler sauer sein.
Das ist richtig. Ich glaube auch nicht der Bundesteiner, wer ihm vielleicht eher sauer sein könnte. Zumindest der Bundesteiner ist ja Oli Baumann. Da wären wir beim Thema, was uns eigentlich seit Wochen beschäftigt. Manuel Neuer, kommt es wirklich zum Comeback? Ich habe ganz, ganz lange Zeit gesagt, das wird nie wieder passieren. Ich in diesem und auch im nächsten eben nicht, dass Nagelsmann und Neuer, die sich ja.
Sagen wir mal so, vielleicht nicht die besten Freunde bis dahin waren, dass die sich irgendwie nochmal zusammen auf und so ein Turnier dann zusammen absolvieren werden. Sie haben es gemacht. Manuel Neuer ist zurück. und die Begründung, und da sind wir wieder vielleicht bei kommunikativen ich sage es jetzt mal, Fehlern oder vielleicht ja, beschreibe ich es ein bisschen nicht.
Das hätte der Bundestrainer charmanter lösen können, meiner Meinung nach. Kommunikative Ungenauigkeiten, würde ich jetzt mal sagen. Also wer die Bayern-Woche regelmäßig hört, 31. Juli 2025, hört mal in die Folge rein, da hat der Chefreporter gesagt, das Thema Manuel Neuer wird aufkommen und wenn es keiner macht, dann schreibe es ich. Und so kam es. Ich hätte zwischendrin auch nicht gedacht, dass Manuel Neuer zurückkommt.
Aber der Mann, der mag es natürlich schon, wenn man ihn braucht. Sagen wir es mal so. Er mochte die Nachfragen auch in den letzten Wochen. Ja, ich glaube, er hat sich innerlich gefreut, aber dann hat es ihn irgendwann mal genervt, die Häufigkeit unserer Nachfragen. Aber wie wir Journalisten und wie alle Fußballer und wie auch Trainer und Funktionäre, ist natürlich auch Manuel Neuer von einer gewissen Eitelkeit geprägt.
Und das ist natürlich, das geht ihm runter wie Öl, wenn er wieder als der nationale Retter dastehen soll. Aber für Oli Baumann war es natürlich ein harter Schlag. Aber der hat sich ja in Chicago bei euch geäußert. Ja, absolut. Richtig, richtig feiner Zug, wie ich finde. Also er hat, Zunächst am Rasen, ich glaube bei den Kollegen von RTL, die das Spiel übertragen haben, Grüße an der Stelle, hat er beschrieben, dass es nicht cool für ihn gewesen sei.
Das hätte mich auch gewundert. Ja, nein, aber du kennst das Profigeschäft und viele sagen dann oder reden dann auch um Heisenberg und sagen, ja nö, das ist Manuel Neuer, ich stelle mich voll in den Dienst der Mannschaft. Du kennst die ganzen Sprüche, die ja dann rausgekramt werden. Und er hat gesagt, nee, es war nicht cool, hat dann aber auch bei uns in der Mixzone später gesagt, sagt, pass auf, wir können das Thema relativ schnell zumachen.
Ich bin jetzt die Nummer zwei, Manuel ist die eins und hat sich absolut kollegial verhalten, hat auch gesagt, dass das Verhältnis zwischen beiden weiterhin gut ist und auch immer war und das konnte man auch tatsächlich so wahrnehmen. Also sie sind beide durch die Mixzone dann gelaufen. Nach dem Spiel haben sich dann über ein, zwei Spielszenen vermutlich noch ausgetauscht.
Also ich glaube, Olli Baumann wurmt das natürlich, das wäre seine ganz große Chance gewesen und bei seinem vermutlich letzten ganz, ganz großen Turnier, bei der letzten Weltmeisterschaft die Nummer eins zu sein. Das passiert, glaube ich, auch nicht so häufig in einem Fußballerleben. Und ja, trotzdem.
Trotzdem möchte ich jetzt von dir einen persönlichen Eindruck haben von Herrn Baumann. Ich habe ihn ja auch schon mehrmals interviewt, zum Beispiel nach seinem Debüt, zum Beispiel nach dem Spiel in Nordirland, zum Beispiel als Spieler der TSG Hoffenheim, wenn die Bayern da gespielt haben oder die Hoffenheimer in München.
Der Mann kommt mir immer so ein bisschen, also er ist sehr überlegt, er ist wenig spontan, glaube ich, und er ist immer sehr ruhig und abgeklärt und das wirkt dann aber aus der Ferne manchmal so, hey, Oli, was ist los mit dir? Also hast du nur eine Batterie irgendwie an, wo ist denn die zweite? Weißt du, ich meine, jetzt nicht antriebslos, aber es wirkt so arg zurückhaltend.
Ja, es ist ein Job, anders aufzutreten. Ja gut, er ist jetzt kein Uli Stein, der den Trenner Suppenkasper nennt, wie es der Uli Stein gemacht hat 1986 über den damaligen Teamchef Franz Beckenbauer. Das ist ja alles klar, aber irgendwie so, das wirkt so wenig bissig. Ja, also ich glaube, ich weiß, dass du meinst, so ein Stück weit, dass ihm das vielleicht auch relativ kalt gelassen hat, diese Entscheidung, dass Manuel Neuer jetzt so kommt.
Ja, aber dann sagt er doch nicht, das war nicht cool. Ja, ich glaube, es ist schon so seine Art. Das ist ja das Typ-Frage. Genau, er ist jetzt kein Entertainer, er ist, glaube ich, keiner, der auf den Tisch haut oder auf den Tisch hauen möchte. Ich muss ganz ehrlich sagen, wenn man mir wochen, monatelang versprochen oder zugesagt hätte, du gehst als Nummer 1 ins Turnier, und dann werde ich angerufen, nachdem es irgendwie so durch die Medien durchstickert, dass Manuel Neuertsburg kommt und auf diesem Wege erfahre ich das dann, dann, glaube ich, wäre ich schon, deutlich angefressener gewesen, als er es war und auch ist.
Und trotzdem Hut ab, dass er dann solche Worte findet nach dem Spiel, dass er sich voll in den Dienst seiner Mannschaft stellt. Und er tut natürlich auch Nagelsmann einen wahnsinnig großen Gefallen damit. Weil sich einfach jetzt hinten anzustellen und zu sagen, pass auf, ihr braucht mich, ich bin als Nummer zwei, auch da, ist schon aller Abonneur und nicht selbstverständlich. Ja, Oliver Baumann hätte die Gelegenheit gehabt, die Nationalmannschaft ein bisschen in Brand zu setzen. Absolut.
Er hätte noch abweisen müssen oder sagen müssen, ich bin nicht dabei bei der WM. Genau, wieder schauen. Ich fliege wieder nach Mallorca und diese Versuchung, die gab es bei ihm nicht, weil er eben, wir haben gerade darüber gesprochen, weil er nicht der Typ dazu ist. Wir haben immer wieder über dieses Kommunikationsproblem gesprochen und ganz konkret im Fall von Oliver Baumann war halt ganz, ganz bitter, dass der am letzten Spieltag bei der Sportschau steht und sagt, ich gehe davon aus, dass ich die Nummer 1 bin und ein paar Stunden später, bittet der Bundestrainer im Sportstudio zum Eiertanz und sagt so gar nichts dazu und da war er.
Da war die Lunte schon gelegt, dass Oliver Baumann nicht mehr die Nummer 1 im Nationaltor sein würde. Naja, aber das Thema ist auch irgendwie so, rum ums Eck. Ja, total, total. Aber ich glaube, vielleicht können wir genau da überleiten zu den sportlichen Fragezeichen oder Baustellen, die der Bundesländer vielleicht bis zum WM-Auftakt. Am Sonntag ist es ja schon soweit, so lange haben wir gar nicht mehr Zeit bis zum Auftaktspringen.
Ich leide unter dem Rentnersyndrom, ich weiß die Wochentage. Ja, gut, du durch die Zahlverschiebung sei es dir auch verziehen. Ich hoffe, du hast zu Hause schon Fahnen und so weiter am Auto, ne? Zu Hause? Ja. Wenn ich nicht damit rumfahre, ich bin ja hier. Ja, aber das musst du doch davor schon alles organisiert haben.
Und dann sage ich meiner Frau, bitte fahre ich jeden Tag mit. Ja, klar. Na, vielen Dank. Die würde sich freuen. Ich habe übrigens auch keine Fahnen in Deutschland gesehen, bevor ich aufgebrochen bin. Ich habe heute in Winston-Salem ein Auto. Habe ich vorhin. Auf dem Parkplatz, gleich mit zwei Flaggen.
Die Euphorie ist ja riesengroß. Die ist riesengroß. Behauptet der DFB, 3000 Leute waren beim Training. Da kann man natürlich, wenn man durch diesen engen Korridor blickt, kann man natürlich sagen, huiuiui, 3000 Leute. Aber wenn man in Winston-Salem, den Zeitungsverkäufer des Vertrauens oder den Barista deines Vertrauens fragt, da sagt der ein oder andere, naja, also hier in der Gegend ist Nesca eigentlich die große Sportart.
Also Winston Salem ist jetzt nicht schwarz-rot-geil. Ja, das stimmt. Ich glaube, also wenn man hier durch die Straßen geht, sieht man tatsächlich auch nicht viele Leute aktuell, gerade durch die Innenstadt. Da siehst du vielleicht mal Kollegen. Oder es ist einfach brutal heiß. Ja, und was schon ein ganz kranzloser Faktor ist, 250.000 Einwohner hat die Stadt.
9.500 Studierende auf der Lake Forest University und da sind aktuell Semesterferien. Deshalb ist die Stadt schon ein Stück weit auch ausgestorben. Also die sind halt dann eben irgendwo in der Heimat, wo auch immer sie herkommen. Eine der renommiertesten Sportunis des Landes oder sind aufs Land gefahren, wohin auch immer.
Die zieht dann aus der Stadt und deshalb sieht man auch, glaube ich, allgemein sehr wenige Leute. Anfang Juli geht es dann übrigens wieder los, dann kommen so ein paar Studenten wieder zurück. Auch. Sowohl als auch. Und dann sind wir mal gespannt, ob dann mehr los sein wird. Ich hoffe, wir sind dann auch noch dabei.
Anfang Juli stehen ja dann tatsächlich schon Achtelfinalspiele an und jeder, der sich bisher mit dem Spielplan auseinandergesetzt hat, gerade dann... Ja, dass Deutschland wahrscheinlich im Achtelfinale ausscheidet, am Independence in Philadelphia. Nein, so weit wollen wir noch gar nicht denken. Wir sind stehen geblieben, bevor du... Das wusste Nostradamus schon vor vielen hundert Jahren, dass Deutschland da wahrscheinlich ausscheiden wird.
Aber, Rudi Föller hat es gesagt, man weiß ja nie. Und der Mann weiß erstens, wie man Weltmeister wird als Spieler. Und der Mann weiß, wie man Vize-Weltmeister wird als Spieler. Auch das. 86. Und der weiß, wie man Vize-Weltmeister wird 2002. Der weiß aber auch, wie man im Viertelfinale ausscheidet. 1994.
Der Mann hat alles erlebt. Der Mann hat alles erlebt. So, und jetzt komme ich zurück zu dem eigentlichen Thema, wo ich hinleiten wollte. Richtig. Sportlich wollen wir weiter reden. Wir haben über Olli Baumann gesprochen. Wahrscheinlich ein Verlierer, trotzdem, wie ich finde, ein großer Gewinner. Jetzt gibt es ja auf paar Positionen, sage ich mal, noch so gewisse Fragezeichen.
Es hat sich auch ein bisschen was verschoben durch diese Vorbereitung. Ich denke vor allem an die Linksverteidiger-Position, um vielleicht mal so ein paar Positionen durchzugehen, wo es einen großen Konkurrenzkampf gibt, wo sich der Bundesländer vielleicht noch nicht hundertprozentig festgelegt hat. Nathaniel Brown gegen David Raum. David Raum, später seit der EM 2024.
Und dann sind sie eigentlich gesetzt auf der linken Seite. Brown gegen Raum. Genau, und Braun macht es einfach sehr, sehr gut. Und auch du hast in den letzten Tagen und Wochen fast schon, Mitte Mai hattest du es exklusiv verkündet, dass die Bayern auch Interesse an ihm haben. Ja, da gab es sogar so ein Treffen.
Da hat man abgeklopft, wie die Möglichkeiten sind. Und mittlerweile ist es ja ein offenes Geheimnis, dass da eine mündliche Einigung besteht zwischen dem Spieler und dem FC Bayern. Und jetzt geht es ans Verhandeln zwischen der SGE und dem FC Bayern. Und Markus Kosche und Max Eberl auf der anderen Seite kennen sich aber schon so lange.
Die sind beide mit allen Abwassern gewaschen und die werden sich zwar... Abwassern gewaschen? Der Spruch stammt von Jürgen Klopp. Okay. Ja, also die sind beide mit allen Abwassern gewaschen und wissen ganz genau, wie der andere tickt. Das wird spannend, aber ich glaube, es wird klappen. Nicht ob sonst haben die Bayern einen Interesse, also sich wahnsinnig gut gemacht und Frankfurt überragende Saison gespielt, in einem Verein, in einer Mannschaft, bei der sie überhaupt gar nicht lief, im Trainerwechsel und so weiter.
Heine. Ganz wilden Trainer dann auch. Absolut, absolut. Auch der gehört der Geschichte an Adi Hütterstück, das nur am Rande. Und hat sich eben in der Nationalmannschaft auch sehr, sehr gut gemacht und hat, wie es jetzt aussieht, durch die Testspiele auch gegen Finnland und auch gegen die USA, wo er in beiden Spielen, finde ich nicht, seine beste Leistung gezeigt hat, trotzdem schon bewiesen, was er kann.
Und der Bundesländer hat ja auch gesagt, er weiß gar nicht, wie gut er ist. Und ich glaube, wenn er sich noch ein bisschen mehr traut, noch ein bisschen mutiger agiert, dann wird er so schnell da auch gar nicht mehr verdrängt werden von dieser Linksverteidigerposition. Oder siehst du es anders? Ja, schade für David Raum, sage ich schon, von Brown und Bethaniel und so weiter.
David Raum, da finde ich es ein bisschen schade, weil der ist schon ein Sympathieträger. Der hat sich ja Pluspunkte in Herzogenaurach noch und nöcher abgeholt, weil er einer von zwei Spielern war, die Autogramme gegeben haben bei der Ankunft in Herzogenaurach. Und Leroy Sané, der hat keine Pluspunkte bekommen, oder?
Ja, siehst du mal, der Mann wird einfach, naja, gut, der wird es allen zeigen bei der Weltmeisterschaft. Ich drücke ihm zumindest die Daumen im Sinne des Erfolgs. Ja, David Raum, für den tut es mir ein bisschen leid. Du erinnerst dich an die Europameisterschaft 2024, den Media Day. Zur Erklärung für alle, die uns gerade zuhören.
Ein paar Tische und an jedem Tisch saß ein Spieler und man konnte sich da jemanden zum Interview aussuchen. Und es gab natürlich Spieler, da war die Schlange sehr, sehr lang, der Reporter, und David Raum saß ganz alleine. Und dann haben wir gesagt, hey, wir gehen nochmal zu David Raum. Und dann ist der ja im Verlauf des Turniers zur Stammkraft geworden und wir hatten wunderbare exklusive Rothöne.
Das ist einfach ein toller Typ. Kann man nicht anders sagen, aber entscheidend ist auf dem Platz. Adi Preißler, kann das sein? So ist es. Da passt er einfach nicht mehr so gut ein. Spielstil der deutschen Fußballnationalmannschaft. Ich glaube, in einem Turnier verlaufen, ich glaube, das gilt ja für alle Spieler, über die wir jetzt gleich sprechen, kann sich das immer komplett verändern.
Es gab, glaube ich, noch kein Turnier, wo die erste Elf dann auch die letzte Elf des Turniers war. Also je nach Spielstand, je nach Gegner und so, wird es da mit Sicherheit Anpassungen geben. Auf jeden Fall, glaube ich, kann man bei ihm immer ja, ihn bedenklos bringen. Er wird immer alles geben. Er wird sich immer aufreiben, selbst im Testspiel gegen die USA ist reingekommen.
Ich glaube, es hat fünf Minuten gedauert, da hat er sich die erste gelbe Karte der Partie abgeholt, weil den Gegenspieler partout nicht vorbeilassen wollte, hat ihn da einmal umgesenzt. Also das zeigt schon, der ist wirklich eine Kampfmaschine und ich bin auch großer Fan, dass so einer dann auch auf jeden Fall dabei ist. Ja, ich finde auch richtig gut, der ist halt so ein gedrungener Typ. Absolut. So tiefer Schwerpunkt, so eine Kampfmaschine.
Vielleicht noch zwei, drei Worte zu einzelnen Sorgenkindern. Eines davon ist Nick Woltemade, der Mann, der in der Qualifikation der Star schlechthin war. Jetzt kommt er in der Öffentlichkeit meistens nur vor durch irgendwelche KI-Songs, aber nicht durch seine sportlichen Leistungen, weil er kaum ran darf.
Was ist da passiert, Manni? Ja, ich glaube, das liegt vor allem an seinen Konkurrenten. Also Kai Havertz ist aktuell der formstärkste Offensivspieler der deutschen Fußballnationalmannschaft. Ich glaube auch, weil er kann ja theoretisch auch auf dem Flügel spielen. Viele sagen jetzt, ey, der muss lieber irgendwo auf dem Flügel spielen und dann Dennis Unnauf in die Spitze.
Nein, Kai Havertz macht das aktuell so, so gut in der Spitze, dass man den da nicht wegnehmen kann, meiner Meinung nach. Er hat auch gegen die USA mit einem eigenen Tor in der Vorlage gezeigt, dass er da wirklich unverzichtbar ist. Also gehe ich davon aus, dass er seinen Platz vorne als zentraler Stürmer fix hat, zumindest für den Auftakt. Wie gesagt, das kann sich im Turnierverlauf alles ändern.
Und dann hast du halt mit Dennis Undorf einen Publikumsliebling, der halt aktuell in der Nationalmannschaft einfach performt, wenn er spielt. Und ich glaube, dass der jetzt eben der erste Backup wird für Kai Havertz, wenn man da mal einen Wechsel vornehmen muss. Und deshalb muss sich Nick Voltemar da aktuell zumindest hinten anstellen.
Tja, schade, schade. Aber so schnell kann es dann selbst in der Nationalmannschaft gehen. Der nächste Mann, der sich vor ein paar Monaten noch mehr ausrechnen durfte, weil der Bundestrainer ein viel beachtetes Interview gegeben hat und gesagt hat, dieser Mann hat sehr gute Chancen auf Spielzeit bei der Weltmeisterschaft, ist Leon Goretzka.
So, ich höre von Leon Goretzka gar nichts. Das ist richtig, er hat auch noch nicht mit uns gesprochen hier, auf jeden Fall. Na gut, also das kenne ich jetzt aus München, seit vielen, vielen Monaten. Spricht selten, ne? Ja, früher war er schon ein Lautsprecher. Ja? Ja, ja, aber dann hat er sich mal sehr negativ über Katan geäußert.
Da hat er eins von den Bayern auf die Mütze bekommen. Und dann dieses hin und her, muss er gehen, darf er bleiben, etc. Da hat er sich dann immer gerne hintenrum rausgeschlichen. Ich kann mich an eine Pressekonferenz erinnern, auf Schalke. Und zwar vor dem Champions-League-Spiel der Bayern gegen Donetsk, die ja in der Ukraine nicht spielen können, aus bekannten Gründen.
Da hat es sich geäußert und dann gab es so vereinzelte Interviews, wo es dann aber nur sportlich zugehen durfte und so. Ja, es wundert mich nicht, dass der, ich gehe nicht davon aus, dass der zeitnah auf irgendeiner Pressekonferenz auftreten wird. Ja, und Platz auch nicht. Richtig, vielleicht straft mich der DFB auch Lügen und wir kriegen jetzt gleich eine WhatsApp, was Leon Gowetzka auch ist. Oh, das wäre schön.
Das wäre schön. Ich muss ein bisschen freuen jetzt. Da kannst du dann in der nächsten Folge über... Ja, das werden wir sofort rausschneiden. Läster. Ja. No, hier wird nichts rausgeschnitten. Ich stehe zu jedem Wort. Das ist Teil meiner Kommunikationsstrategie. Die sehr, sehr gut ist. Ja, und er hat halt ein Stück weit das Problem eigentlich wie ein Nick Woltemar, dass Felix Metzger, der lange Zeit verletzt war, der lange Zeit aus war, jetzt eben wieder zurück ist, das sehr, sehr gut macht.
Neben Alexander Pavlovich ist er einfach wahnsinnig dynamisch, physisch, brutal stark. Ich glaube, du hast auch sehr von ihm angetan. Du siehst ihn ja jetzt nicht wie ich dann vielleicht in Dortmund jede Woche, sondern ja dann vielleicht auch bei Länderspielen oder in besonderen Spielen, aber der ist schon eine Kante dort im Zentrum.
Ja, ja, also ich muss sagen, in Mainz beim Testspiel gegen Finnland, da sitzt man ja als Reporter ein bisschen näher dran als in Dortmund, da sitzt man ja fast im Vogelnest im dortigen Stadion, im Westfalenstadion, das heißt ja jetzt mittlerweile anders. Und da hat man gar nicht, also in Dortmund im Stadion erkennt man gar nicht, dass Felix Batchas so ein Ochse ist. Also Ochse im positiven Sinne.
Und wenn der dann in Mainz an dir vorbeigeht, dann denkst du dir. Wo kommt denn der Schatten her? Das ist ja plötzlich, ich sehe die Sonne gar nicht mehr, weil der halt wirklich ein breites Kreuz hat und riesengroß ist. Und trotzdem diese Technik hat, diese Stilettelligenz hat, diese Beweglichkeit in der Hüfte.
Also da gibt es ganz andere mit der Körpergröße, die sich da sehr, sehr schwer tun. Also ich bin von Felix Metzscher richtig überzeugt. Da gibt es auch wenig Mitspieler, die was anderes über ihn sagen. Also die schwärmen alle von ihm, sind auch teilweise überrascht, wie stark er zurückgekommen ist aus seiner langen Verletzung.
Ist er tatsächlich erst für die letzten Spiele wieder fit geworden. Ich glaube, der ist wirklich unverzichtbar. Gerade in Umschaltmomenten ist er einfach eine absolute Waffe. Also das ist schon sehr, sehr stark, worüber ich mir gerade ein bisschen mehr Sorgen mache, wenn ich auf unsere Offensive blicke, ist über unser Zauberduo.
Musiala von der Europameisterschaft 2024. Flo Wirz hat zumindest in den letzten Wochen und Monaten immer mal wieder gezeigt, dass er Topleistungen abrufen kann. Spiel in der Schweiz. Genau, an das Spiel in der Schweiz. Zwei Vorlagen, zwei Tore war es, ne? Ich hatte auf jeden Fall beigesagen, doch, wie es so war. Sieg der deutschen Mannschaft.
Zwei Tore, zwei Vorlagen durch Flo Wirz. Aber jetzt auch gegen die USA ein bisschen schleppender Auftritt, genauso wie bei Jamal Musiala. Und da muss ich sagen, mache ich mir ein bisschen mehr Sorgen, weil er es in den letzten Wochen und Monaten noch nicht zur Höchstleistung geschafft hat. Würdest du mir da widersprechen?
Nein. Und da sieht man wieder, du bist jetzt ein bisschen überraschter als ich, weil ich durfte mir Jamal Musiala in den letzten Wochen ja als Reporter rund um den FC Bayern intensiver anschauen. Und da hat man schon gemerkt, das ist nicht der Jamal Musiala, der er sein kann. Also diese Verletzung, die er sich da zugezogen hat im Viertelfinale der Klub-WM gegen Paris in Atlanta, die wirkt einfach nach.
Das ist einfach brutal. Deswegen würde ich Jamal Musiala auch gar keinen Vorwurf machen. Ich weiß aber, dass ihm diese Nachfragen und dieses Fragezeichen hinter seiner Leistung langsam schon nervt. Und das kann natürlich dazu führen, wenn das immer wieder thematisiert wird, dass er da aus diesem Loch auch einfach nicht rauskommt.
Sind das körperliche Probleme? Sind das mentale Probleme? Ohne da jetzt zu tief vorbeigehen zu wollen, weil wir natürlich jetzt auch weder Psychologen noch Ärzte sind. Weil ich hatte so ein Stück weit das Gefühl gegen die USA. Hat er sich in manchen Situationen viel zu leicht wegschieben lassen. Er wirkt aber schon agil und wendig und so weiter.
Braucht es vielleicht auch so den einen Moment, dass er es im Kopf auch Klick macht und dass er sagen kann, jetzt habe ich die Verletzung überwunden? Ja, er hat ja getroffen gegen Finnland und zwar relativ sehenswert. Ich sitze weder in seinem Mittelfuß noch in seinem Kopf, aber ich glaube, es ist so eine Kombination.
Und er hatte in München schon eine Phase am Anfang, da hat er Befürchtungen, er hat zwar das Gegenteil behauptet, aber man hat gesehen, er geht nicht so in jeden Zweikampf voll rein. Der braucht einfach ein paar. Ja, ja, klar. Ja, gut, Paris. Das war jetzt nicht so, als hätten die Bayern... Da waren die Bundesliga. Achso, ja, gut. Als Dortmund-Reporter hat man sich zu dem Zeitpunkt nicht mehr mit der Champions League beschäftigt.
Ja, Jamal Musiala, ich weiß nicht, ob das für die ganze WM, also ob er so zum Rising Star werden kann, das hängt ihm so ein bisschen nach. Das Grundproblem ist ja nicht nur, dass diese Verletzungspause sehr, sehr lang war, sondern dass die Verletzung schwer und kompliziert war. Und das glaube ich, also der wurde lange, lange Zeit immer wieder ins MRT geschoben, und das zeigt schon, dass das ein großes Thema war und ein schwieriges Thema immer noch ist.
Wie sagt man immer bei Verletzungen, die Hälfte der Verletzungszeit brauchst du, um wieder zurückzukommen? Die gleiche Zeit hat Ottmar Hitzfeld. Die gleiche Zeit? Oh, dann wird es glaube ich noch ein bisschen dauern. Genau, Ottmar Hitzfeld hat früher immer gesagt, wenn man sechs Wochen verletzt ist, braucht man noch mal sechs Wochen, dass man wieder auf altem Niveau ist. Und wie lang war Jamal Musiala verletzt?
Acht, neun Monate. Ja, das ist richtig. Ja, ich glaube, die deutsche Nationalmannschaft und auch ihr da draußen als deutsche Nationalmannschaft-Fans, Und wir müssen da die Daumen drücken, dass er schnell zu 100 Prozent zurückfindet. Bundesländer hat ja gesagt, gegen Kurosawa geht er davon aus, dass er auf 100 Prozent sein wird.
Ich bin mal gespannt, aber ich glaube schon, dass du die beiden, Florian Wirz und auch Cemal Musial, einen Topform baust. Um weiterzukommen, um weit zu kommen in dem Turnier und überhaupt ansatzweise vom Titel träumen zu können. Und ich glaube, da reicht nicht mal Topform. Da musst du fast schon so einen Tag erwischen, dann gegen manche Gegner zumindest, wie Florian Wirz in der Schweiz.
Ja, also wenn du jetzt sagst, die braucht man, um weiterzukommen. Nein, weiter im Sinne von weiter im Turnierverlauf. Ich glaube, die Vorrunde sollte funktionieren. Mit so einem Achselzucken. Na ja, also Leute, Gruppenphase müssen wir schon überstehen. Weil wir ja alle wissen, dass man als Dritter unter Umständen auch weiterkommen kann bei dieser Weltmeisterschaft. Es sind einfach so viele Mannschaften.
Es gibt ein Sechzehntelfinale. Allerdings Dritter in der Gruppe wäre schlimm, weil dann geht es nach Mexiko und das würde die Reiseplanung des DFB deutlich durchrütteln. Also ich glaube, all diejenigen, die sich mit den Reisestrapazen des DFB-Teams beschäftigen, die beten jeden Tag, dass sie nicht Dritter werden.
Aber, come on, Curaçao, Laufgrundschaft. Ich sage es jetzt einfach mal. Doch. Also, Rudi Völler hat vor vielen Jahren schon gesetzt. Das zweite Snippet, was ich gerne da auch stellen würde. Es gibt das Zitat von Rudi Völler vor vielen, vielen Jahren. Es gibt keine Kleine mehr im Fußball. Aber es gibt eben schon noch welche. Und zwar Curaçao. Bei einer WM mit 48 Mannschaften wahrscheinlich schon. Genau. Weniger Einwohner als Vincent Salem.
Stimmt. Mit oder ohne Studenten. Das müssen wir in der Recherche dann rausfinden. Aber Elfenbein, Christian und Ecuador, natürlich... Die wären ungemütlich, glaube ich. Ja, ungemütlich, dicke Bretter. Es gibt deutlich leichtere Gruppen. Aber wenn man sich da mal durchschaut, da sind einige Gruppen dabei.
Muss man sich jetzt nicht unbedingt den Fernsehen anschauen, ohne überheblich wirken zu wollen. Aber Dritter wird man schon. Kurasau, glaube ich, lässt Deutschland hinter sich. Ja, wir gehen einfach mal ganz, ganz stark davon aus, dass es auch dann bis zum 16. Finale auf jeden Fall funktioniert. 8. Finale haben wir schon drüber gesprochen.
Das ist natürlich jetzt alles ganz theoretisch und Hummerichserei. Ja, genau. Ich glaube, wir packen sie wieder ein und erzählen vielleicht noch ein bisschen was, wie es hier so zugeht. Also ich glaube, Gruppengegner können wir uns dann, weil wir ja relativ oft jetzt auch aufnehmen wollen, können wir uns noch genauer dann oder können wir genauer unter die Lupe nehmen, wenn es dann näher an den Spieltag herandrückt.
Genau, also ihr könnt euch darauf verlassen. Wir sind kurz nach den deutschen Spielen für euch da und wir sind aber auch dazwischen immer wieder für euch da. Zum Beispiel, oh, übermorgen oder ich habe den Plan nicht im Kopf. Mensch, der Chefreporter verwechselt sowieso schon die Tage. Der Chefreporter lebt einfach im Moment. So nämlich, so nämlich.
Ja, und der Moment ist in Winston-Salem. Lass uns mal vielleicht da nochmal ein bisschen drüber sprechen. Die Anlage oder diese märchenhafte Schlossanlage, auf die sich der DFB da befindet, die hat es ja schon in sich. Nur wir sehen leider nicht so viel davon. Zumindest live nicht. Es gibt ja tolle Videos und Fotos. Ja, ich dachte schon, ich hätte Hermine und Harry Potter gesehen. Hast du schon?
Nein, es waren sie nicht. Aber man könnte es glauben, wenn sie da sind. Weil es sieht schon ein bisschen nach Hogwarts aus. Ja, absolut. Sehr beeindruckend. Riesen, riesengroße Anlage. Aber kein Luxusressort. Wer sagt das? Das sagt auch wieder heute Rudi Völler. Der hat darauf hingewiesen, kein Luxusressort. Und das finde ich eigentlich auch gar nicht schlecht, weil die Herrschaften sind ja auch zum Arbeiten da.
Es gab viele Reporterinnen und Reporter. Das ist kein Luxusressort. Nee, das ist kein Luxusressort. Da gehe ich nochmal in die Recherche. Also für mich sieht da alles sehr, sehr pompös. Achtung, Durchsage an den DFB, Manfred Ziedelbauer schweigt morgen. Das ist ja gar nicht schlimm. Also ich meine, das sind Fußballprofis, das ist der DFB.
Also jetzt spiele ich mal den Sherlock Holmes. Du sagst, es ist ein Luxusressort. Rudi Völler sagt, es ist kein Luxusressort. Ach so meinst du. Dann muss Rudi Völler aber schon richtige Luxusressorts. Ach so meinst du. Der ist einfach noch mehr Niveau, weil der ist halt auch Weltmeister geworden. Ich bin einfach bodenständig und sage, das ist ein Luxusressort.
Genau, richtig. Du bist anderes gewohnt. Deswegen hältst du Hogwarts in Winston-Salem für Luxusressort. Es gab ja so ein bisschen Beschwerden im Reporterinnen- und Reporterkreis. Warte mal, Winston-Salem, da ist es sicherlich langweilig. Da muss ich aber auch sagen, wir sind zum Arbeiten hier. Ganz ehrlich, ihr habt jetzt in Chicago die Skyline gesehen, fertig aus, Mickey Mouse, jetzt wird gearbeitet und wir haben wirklich viel zu tun. Also nicht nur dieser Podcast, sondern es gibt auch ein kleines Social-Format.
Wir schreiben natürlich unsere Texte, wir arbeiten fürs Fernsehen. Filmen, live schalten, Aussager, spreche mit Fans, mache Interviews. Genau, also rund um die ganze Sport1-Welt hört und seht ihr uns. Könnt ihr uns da verfolgen. Müssen wir noch irgendein Thema besprechen? Nee, ich glaube, sportlich haben wir soweit alles abgearbeitet.
Gebt mal vielleicht einen kleinen Ausblick. Also ich meine, du bist gestern angekommen. Heute hatten wir öffentliches Training, wo wir 15 Minuten zugucken können. Wir hatten die Passe-Konferenz. Was steht morgen an bzw. was steht denn an, bis wir nach Houston fliegen? Ja, regelmäßig Pressekonferenzen und mal öffentliche Trainings, mal nicht öffentlich.
Wenn ich jetzt sage öffentlich, du weißt es, aber vielleicht die Hörerinnen und Hörer nicht. Das betrifft dann 15 Minuten. Also diese großen öffentlichen Trainings, wo die ganze Trainingseinheit öffentlich ist, das ist relativ selten. Wir müssen uns da auf die Eindrücke verlassen, die wir da in den ersten 15 Minuten immer gewinnen.
Pressekonferenzen wird es regelmäßig geben. Da ist der DFB immer sehr zuverlässig, muss ich sagen. Also da wird sich nicht versteckt. Und dann geht es nach Houston. Da gibt es dann auch wieder Pressekonferenz und Interviews etc. Und dann das große Spiel am Sonntag, wie ich jetzt gerade von dir gelernt habe.
So ist es. Und morgen freuen wir uns dann auf die Pressekonferenz mit Leon Goretzka im besten Falle. Nein, Spaß, was heißt? Also wenn wir morgen auf der Pressekonferenz sind, dann... Oh, Zammelwirbel? Ja, frese ich im Besen, hätte ich jetzt was gesagt. Aber dann überlege ich mir irgendwas. Ja, dann gehst du mal auf die PK mit einem Trikot des kommenden Gegners.
Kurasau, wo soll ich das jetzt hergeben? Das organisiere ich dir, wenn ich morgen Leon gehöre. Welchen Ausschnatter habt denn Kurasau? Das weiß ich nicht. Aber wir bringen es in Erfahrung. Wir bringen es in Erfahrung. Mit Blick auf die Uhr würde ich sagen, weil wir uns ja auch oft und regelmäßig jetzt in den nächsten Wochen hören wollen, würde ich sagen, belassen wir es dabei.
Das muss ich natürlich noch ein bisschen eingerufen. Wir sind ja komplett neu hier in der Zusammensetzung. Ich merke, dass wir auch furchtbare Labertaschen sind. Ja, das ist richtig. Aber wenn ihr da draußen vielleicht speziellere Fragen habt, wir müssen natürlich jetzt auch viel aufarbeiten. Woche Chicago, alles, was geschehen ist. Wir müssen die Leute ja da auch wieder abholen, weil wir zumindest bei der Dortmund-Woche ja auch eine gewisse Zeitpause jetzt hatten. Also wir müssen sich auch wieder an uns gebühnen.
Von daher gern her mit Feedback, mit Fragen. Wollt ihr vielleicht gar nicht so viele sportliche Einschätzungen. Wollt ihr mehr Blick hinter die Kulissen? Wollt ihr vielleicht nur sportlich und euch interessiert es gar nicht, was wir so treiben den ganzen Tag? Ich sage ganz ehrlich, egal was ihr sagt, wir machen trotzdem, was wir wollen, oder?
Nein, so ist es. Wir machen es auf jeden Fall weiter und wir hoffen natürlich sehr, dass euch zumindest jetzt die erste Folge gefallen hat. Also Spaß beiseite. Feedback ist ganz, ganz wichtig. Abonnieren, Sternchen verteilen, Kommentare. Schickt uns E-Mails, die Hörerinnen und Hörer, von der Bayernwoche werden das Barbofon kennen, wo man ja um die berühmte WhatsApp-Nummer eine Sprachnachricht schicken kann. Das könnt ihr auch von mir aus nutzen.
Also Feedback, Feedback, Feedback. Schreibt uns auf Instagram. Geht auch. Da kriege ich auch immer gerne Nachrichten. Ja. Also scheut euch nicht davor, uns zu sagen, wo es lang geht. Genau. Und ich würde sagen, wir schicken jetzt noch ganz liebe Grüße an Madeleine, und an Olli, die wir natürlich schmerzlich vermissen.
Ja, auf jeden Fall vermissen wir die. Die gönnen sich ihren wohlverdienten Urlaub. Madeleine moderiert ja auch viel auf Sport 1 jetzt während der WM. Richtig, also Madeleine fehlt mir gar nicht, weil die sehe ich regelmäßig bei der WM. Ja, das ist richtig. Also einschalten, Fernseher, TV-Stream, Online-Stream, auf Insta gucken, Podcast hören.
Wir sind für euch da und freuen uns auf die nächsten Wochen. Genau, ich würde vorschlagen, WM aktuell schauen, in der Werbepause dann den Podcast hören. Und dann wieder weiterhören danach. Haben wir so lange Werbung? Nein, das wäre zu viel des Guten. Deshalb machen wir jetzt Schluss. Wünscht euch einen schönen Start.
In die Woche stimmt ja auch nicht, weil wir ja schon Mittwoch eigentlich haben, wenn ihr die Folge hört. Bei uns ist es übrigens 17.18 Uhr Ortzeit am Dienstag. Also ihr hört den Podcast dann am Mittwoch. Bei euch ist es 23.18 Uhr. Macht es gut und wir hören uns dann am Freitag wieder. Ja, genau. Freitag, Freitag Deutscher. Am deutschen Freitag hört ihr uns wieder.
Das war die längste Verabschiedung ever. Ja, richtig. Ich kenne aber Podcasts, da ist die Begrüßung schon so lang. Die war kurz gut. Also, tschüss nach Good Old Germany. Passt auf euch auf und freut euch auf diese Weltmeisterschaft. Ciao, macht's gut.